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SRM200

mySAP Supplier Relationship


Management (mySAP SRM)
mySAP Supplier Relationship Management

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Referentenhandbuch
Version der Schulung: 2002/Q4
Dauer der Schulung: 2 Tag(e)
Materialnummer: 50059532
Verantwortlicher: Chris Kimber (I011098)

An SAP Compass course - use it to learn, reference it for work


Copyright

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• ORACLE® ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation.
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WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mySAP.com
Logo und mySAP.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in
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Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen.

Verzichtserklärung

Bei der Zusammenstellung der Texte, Verweise und Abbildungen wurde mit größter
Sorgfalt vorgegangen; trotzdem ist ein vollständiger Fehlerausschluss nicht möglich.
Die nachfolgende Dokumentation erfolgt daher ohne Gewähr für Richtigkeit und
Vollständigkeit der gemachten Angaben, für deren Verifizierung allein der Anwender
die Verantwortung trägt.

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gleich aus welchem Rechtsgrund, eine Haftung nur im Falle vorsätzlichen oder grob
fahrlässigen Handelns; im übrigen ist die Haftung von SAP ausgeschlossen. SAP
übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte von Seiten Dritter, auf welche wir durch
Links verweisen.
Über dieses Handbuch
Dieses Handbuch ergänzt die Präsentation des Schulungsreferenten und
dient als Nachschlagewerk. Es ist nicht zum Selbststudium geeignet.

Typografische Konventionen
Die folgenden typografischen Konventionen werden in diesem Handbuch
verwendet:

Format Beschreibung

Beispieltext Wörter oder Zeichen, die vom Bildschirmbild zitiert


werden. Dazu gehören Feldbezeichner, Bildtitel,
Drucktastenbezeichner sowie Menünamen,
Menüpfade und Menüeinträge. Querverweise auf
andere Dokumentationen

Beispieltext Hervorgehobene Wörter oder Ausdrücke im


Fließtext, Titel von Grafiken und Tabellen

BEISPIELTEXT Namen von Systemobjekten. Dazu


gehören Reportnamen, Programmnamen,
Transaktionscodes, Tabellennamen und einzelne
Schlüsselbegriffe einer Programmiersprache, die
von Fließtext umrahmt sind, z.B. SELECT und
INCLUDE.

Beispieltext Ausgabe auf dem Bildschirmbild. Dazu gehören


Datei- und Verzeichnisnamen und ihre Pfade,
Meldungen, Namen von Variablen und Parametern,
Quelltext und Namen von Installations-, Upgrade-
und Nicht-SAP-Software.

Beispieltext Exakte Benutzereingabe. Dazu gehören Wörter oder


Zeichen, die Sie genau so in das System eingeben,
wie es in der Dokumentation angegeben ist.

<Beispiel- Variable Benutzereingabe. Die Wörter und


text> Zeichen in spitzen Klammern müssen Sie durch
entsprechende Eingaben ersetzen, bevor Sie sie in
das System eingeben.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. iii


Über dieses Handbuch SRM200

Symbole im Text
Die folgenden Ikonen werden in diesem Handbuch verwendet:

Symbol Bedeutung

Für mehr Information, Hinweise oder Hintergründe

Bemerkung oder weitere Erklärung zum


vorangegangenen Punkt

Ausnahme oder Gefahr

Vorgehensweise

Gibt an, dass der Abschnitt in der Präsentation des


Referenten angezeigt wird.

iv © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Inhaltsverzeichnis
Überblick über die Schulung .......................................... vii
Ziele der Schulung .....................................................vii
Lernziele der Schulung ................................................ ix

Kapitel 1: Prozessübersicht ............................................. 1


Grundlegende Übersicht ...............................................2
Prozessübersicht...................................................... 15

Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten................. 49


Aufbauorganisation ................................................... 51
Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation .................... 69
Stammdaten, Produkte und Produktkategorien................... 78

Kapitel 3: Einkaufswagen .............................................. 95


Einkaufswagen ........................................................ 97

Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen... 143


Genehmigungen und Prüfung ......................................144

Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte ............................ 161


Bestellungen..........................................................162
Kontrakte ..............................................................186

Kapitel 6: Bestätigungen .............................................. 201


Bestätigungen ........................................................202

Kapitel 7: Rechnungen ................................................ 221


Rechnungen ..........................................................222

Kapitel 8: Einkäuferkarten ............................................ 241


Einkäuferkarten ......................................................242

Kapitel 9: Ausschreibungen.......................................... 257


Angebote und Ausschreibungen ...................................258

Kapitel 10: Direkte Beschaffung..................................... 281


Direkte Beschaffung .................................................282

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. v


Inhaltsverzeichnis SRM200

Kapitel 11: Komponentenplanung .................................. 307


Komponentenplanung ...............................................308

Glossar .................................................................... 325

Index ....................................................................... 335

vi © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Überblick über die
Schulung
Die Schulung SRM200 bietet eine Einführung in die Lösung mySAP
Supplier Relationship Management, während ihr Schwerpunkt gleichzeitig
auf den Kernfunktionen von SAP Enterprise Buyer liegt. Zu Beginn der
Schulung erhalten die Teilnehmer einen Überblick über SAP Enterprise
Buyer und die anderen Lösungskomponenten von mySAP SRM.
Da der Besuch dieser Schulung vor der Teilnahme am Konfigurationskurs
für SAP Enterprise Buyer empfohlen wird, behandelt der überwiegende
Teil der Schulung den Kern der Lösung, SAP Enterprise Buyer, mit seinen
Anwendungsfunktionen, Rollen und Prozessen.

Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich an die folgenden Zielgruppen:
• Projektteammitglieder und Projektleiter von SAP Enterprise Buyer
• Analysten
• Berater, die von der Materialwirtschaft auf SAP Enterprise Buyer
umsteigen
• alle, die sich einen Überblick über mySAP SRM verschaffen möchten

Voraussetzungen für die Teilnahme


Erforderliche Vorkenntnisse
• ausreichende Kenntnisse in Microsoft Windows

Empfohlene Vorkenntnisse
• SAP-Überblicksschulung (SAP01) bzw. (SAP20)
• empfohlen: SCM500 Prozesse der Fremdbeschaffung

Details zur Dauer der Schulung


Kapitel 1:
Prozessübersicht
Grundlegende Übersicht 30 Minuten
Prozessübersicht 90 Minuten
Übung 1: SAP Enterprise Buyer – Prozessübersicht Minuten
Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. vii


Überblick über die Schulung SRM200

Aufbauorganisation 30 Minuten
Übung 2: Aufbauorganisation Minuten
Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation 15 Minuten
Stammdaten, Produkte und Produktkategorien 20 Minuten
Übung 3: Stammdaten Minuten
Kapitel 3: Einkaufswagen
Einkaufswagen 60 Minuten
Übung 4: Einkaufswagen Minuten
Übung 5: Einkaufswagen mit Wertlimit Minuten
Übung 6: Als Stellvertreter einkaufen Minuten
Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen
Genehmigungen und Prüfung 45 Minuten
Übung 7: Genehmigung und Prüfung Minuten
Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte
Bestellungen 60 Minuten
Übung 8: Bestellungen Minuten
Kontrakte 30 Minuten
Übung 9: Bearbeiten von Kontrakten Minuten
Kapitel 6: Bestätigungen
Bestätigungen 45 Minuten
Übung 10: Bestätigungen Minuten
Kapitel 7: Rechnungen
Rechnungen 45 Minuten
Übung 11: Rechnungen Minuten
Kapitel 8: Einkäuferkarten
Einkäuferkarten 45 Minuten
Übung 12: Einkäuferkarten Minuten
Kapitel 9: Ausschreibungen
Angebote und Ausschreibungen 45 Minuten
Übung 13: Angebote und Ausschreibungen Minuten
Kapitel 10: Direkte Beschaffung
Direkte Beschaffung 45 Minuten
Übung 14: Beschaffung von Direktmaterial Minuten
Kapitel 11: Komponentenplanung
Komponentenplanung 30 Minuten
Übung 15: Komponentenplanung Minuten

viii © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überblick über die Schulung

Ziele der Schulung


Diese Schulung ermöglicht es Ihnen,

• grundlegende Kenntnisse der Lösung mySAP SRM unter besonderer


Berücksichtigung von SAP Enterprise Buyer zu erwerben
• die Grundfunktionen des Beschaffungsprozesses kennen zu lernen

Lernziele der Schulung


Am Ende dieser Schulung können Sie

• die wesentlichen in mySAP SRM enthaltenen Produkte sowie die


Integrationspunkte in die Systemlandschaft definieren
• die mit SAP Enterprise Buyer verbundenen Rollen und Prozesse
beschreiben
• eine einfache Aufbauorganisation skizzieren und ihre erforderlichen
Komponenten definieren
• einen Einkaufswagen anlegen und beim Hinzufügen von Positionen
verschiedene Möglichkeiten wählen
• mit den Funktionen Genehmigen und Ablehnen einen Einkaufswagen
genehmigen bzw. ablehnen
• eine Bestellung mit oder ohne Limit erzeugen
• einen vollständigen oder teilweisen Wareneingang zu einem von
Ihnen angelegten Einkaufswagen erfassen
• eine Rechnung mit oder ohne Bestellbezug bearbeiten
• erläutern, wie mit Einkäuferkarten Einkaufswagen angelegt werden
können
• beschreiben, wie eine Ausschreibung mithilfe von SAP Enterprise
Buyer durchgeführt werden kann
• die Unterschiede zwischen der direkten Beschaffung und der
indirekten Beschaffung erläutern
• als Komponentenplaner einen Instandhaltungsauftrag bearbeiten
• weiterführendes Schulungs- und Dokumentationsmaterial als
Referenz heranziehen

Informationen über die SAP-Softwarekomponenten


Die Informationen in dieser Schulung beziehen sich auf folgende SAP
Softwarekomponenten und Releasestände:

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. ix


Überblick über die Schulung SRM200

Der Zweck dieser Schulung ist es, einen Überblick über mySAP SRM zu
geben und dabei deutlich zu machen, dass SAP Lösungen und nicht nur
Produkte anbietet.
Mit der Integration von SAP Advanced Planner and Optimizer, SAP
Business Information Warehouse, mySAP Enterprise Portal und mySAP
SRM Supplier Collaboration Engine bieten wir eine komplette Lösung für
das E-Procurement und das Supply Chain Management, dessen Kern das
Produkt SAP Enterprise Buyer darstellt.

Systeminformationen für den Referenten


Schulungssystem: Verwenden Sie das Enterprise-Buyer-Schulungssystem
3.5 und den Mandanten 300. Hinweis: Der Mandant 300 wird auch für
kurze Zeit von SRM210 benutzt, diese Schulung verwendet jedoch andere
Benutzer. Der Mandant 800 des R/3-Backend-Systems, der speziell für die
Enterprise-Buyer-Schulungen konfiguriert wurde, dient als R/3-Backend.
Hinweis: Der Mandant 800 wird ebenfalls von SRM210 verwendet.
Folgende Systeme sind notwendig:
VORBEREITUNGSSYSTEM UBP:
URL: http://igtc2.wdf.sap.corp:1080/scripts/wgate/bbpstart!?~lan-
guage=en&~client=300. TC2 ist das Vorbereitungssystem für diese
Schulung. Mandant: 300, Benutzer: Config, Kennwort: init (bitte auf
learn zurücksetzen.) TD2 ist das Vorbereitungssystem des R/3-Backends:
Mandant: 800, Benutzer: Back-00, Kennwort: init (bitte auf learn
zurücksetzen).
Die erforderlichen Daten sind im System vorhanden. Die Daten werden in
den Übungen und Demos angegeben.
Benutzer-IDs und Kennwörter für Schulungsteilnehmer
Browser-URL hängt vom zugewiesenen SAP-Enterprise-Buyer-System
ab. Benutzer: SRM200-##, Kennwort: init. Benutzer: MANAGER200,
Kennwort: init. Benutzer: BUYEROP, Kennwort: init. Benutzer: BUYERST,
Kennwort: init. Benutzer: Planner-##, Kennwort: init
Es wird ein SAP-Enterprise-Buyer-System mit dem Mandanten
300 zugewiesen. Dies dient lediglich dem Referenten zu
Demonstrationszwecken. Benutzer-ID: Config Kennwort: init (bitte auf
learn zurücksetzen).
Das BACKEND-SYSTEM wird ebenfalls zugeordnet und nur für
Demonstrationen durch den Referenten genutzt. Mandant 800,
Referenten-Benutzer-ID: Back-00, Kennwort: init (bitte auf learn
zurücksetzen).

x © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überblick über die Schulung

Hinweis: Wenn Sie möchten, dass sich die Teilnehmer am SAP


Enterprise Buyer oder Backend-System anmelden, legen Sie eine neue
Benutzerkennung sowie ein Kennwort an, das die Teilnehmer gemeinsam
nutzen. Das Programm ZUSR steht im SAP-Enterprise-Buyer-System
nicht zur Verfügung.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. xi


Überblick über die Schulung SRM200

xii © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 1
1 Prozessübersicht

Es handelt sich hier um ein sehr wichtiges Kapitel, da viele Teilnehmer


zum ersten Mal SAP Enterprise Buyer vor sich sehen. Nehmen Sie sich
für die Erläuterung der Funktionen genügend Zeit. Es ist wichtig, dass
die Teilnehmer die grundlegenden Prozesse verstehen, bevor Sie die
anderen Lektionen bearbeiten. Verwenden Sie die meiste Zeit auf die
Prozessübersicht.

Überblick über das Kapitel


In diesem Kapitel lernen Sie SAP Enterprise Buyer kennen. Sie erhalten
einen Überblick über die Architektur und die Funktionen von SAP
Enterprise Buyer.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie

• eine allgemeine Beschreibung der Architektur von SAP Enterprise


Buyer geben
• die verschiedenen Einführungsstrategien für die unterschiedlichen
Unternehmensanforderungen erläutern
• die Funktionen, Rollen und Prozesse von SAP Enterprise Buyer
definieren

Inhalt des Kapitels


Lektion: Grundlegende Übersicht................................................2
Lektion: Prozessübersicht ...................................................... 15
Vorgehensweise: Einkaufswagen anlegen............................... 31
Vorgehensweise: Status prüfen ........................................... 33
Vorgehensweise: Bestätigung der Einkaufswagen durch den
Mitarbeiter .................................................................... 34
Vorgehensweise: Rechnungserfassung .................................. 36
Übung 1: SAP Enterprise Buyer – Prozessübersicht ................... 37

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 1


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Lektion: Grundlegende Übersicht


2 Dauer der Lektion: 30 Minuten

Überblick über die Lektion


Diese Lektion bietet Ihnen einen Überblick über die Architektur
von SAP Enterprise Buyer. Sie lernen ebenfalls die verschiedenen
Implementierungsmöglichkeiten kennen.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• eine allgemeine Beschreibung der Architektur von SAP Enterprise
Buyer geben
• die verschiedenen Einführungsstrategien für die unterschiedlichen
Unternehmensanforderungen erläutern

Diese Lektion enthält einen groben Überblick über die Systemarchitektur.


Sie vermittelt keine technischen Details wie ALE, BAPIs usw., da diese
Themen in der Konfigurationsschulung behandelt werden. Teilnehmer,
die diese Themen diskutieren möchten, sollten gebeten werden, diese
Diskussion außerhalb der Schulung zu führen.

Unternehmensszenario
Als neues Mitglied im Projektteam möchten Sie sich einen schnellen
Überblick über die Architektur von SAP Enterprise Buyer und die
Implementierungsstrategien verschaffen.

Die Architektur von SAP Enterprise Buyer im Überblick


SAP Enterprise Buyer ist ein eigenes SAP-System, das in eine heterogene
Systemlandschaft integriert werden kann. Zur Systemlandschaft können
SAP-R/3-Systeme oder andere Enterprise-Resource-Planning-Systeme
(ERP-Systeme) gehören. Im ERP-System müssen die Komponenten
Finanzbuchhaltung und Controlling vorhanden sein. ERP-Systeme
werden im Folgenden auch Backend-Systeme genannt.

2 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

Abbildung 1: Systemlandschaft

Dank der Web-Browser-Technologie stehen die Unternehmensressourcen


allen Mitarbeitern zur Verfügung. Die effiziente, internetgestützte
Oberfläche wurde so konzipiert und darauf überprüft, dass sie vom
Anwender möglichst wenig Informationen benötigt; Gelegenheitsbenutzer
können durch Zeigen und Klicken vom ersten Tag an produktiv mit der
Anwendung arbeiten.
Mit dem SAP Internet Transaction Server (ITS) können Sie
Geschäftsvorgänge über einen Web-Browser ausführen. Im ITS sind
Vorlagen hinterlegt, die die verschiedenen Bilder einem HTML-Format
zuordnen.
Ab Release 3.5 verwendet SAP Enterprise Buyer die Exchange-
Infrastruktur von SAP, um mit anderen Anwendungen und Komponenten
zu kommunizieren.

Erklären Sie den Schulungsteilnehmern, dass, wenn Sie mit dem


SAP-Enterprise-Buyer-System aus dem Internet arbeiten, sie eigentlich
Transaktionen aus dem Enterprise-Buyer- (SAPGUI) Komponentensystem
ausführen. Wir empfehlen, dass Sie sich am SAP-Enterprise-Buyer-System
mit einer Web-Benutzerkennung anmelden und eine Transaktion
im SAPGUI-Format anzeigen. Zeigen Sie die Transaktion BBPPU99
(Einkaufswagen anlegen); melden Sie sich anschließend aus dem
Web-Browser am SAP Enterprise Buyer an und wählen Sie „Einkaufen“.
Vergleichen Sie das SAPGUI-Bild mit dem HTML-Bild.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 3


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 2: Benutzeroberfläche im Web-Browser

SAP Enterprise Buyer basiert auf neuen Technologien wie dem


SAP Business Framework, das eine hohe Skalierbarkeit und
Performance gewährt. SAP Enterprise Buyer kommuniziert mit den
betriebswirtschaftlichen Prozessen im Backend-System über offene stabile
Schnittstellen, den BAPIs (Business Application Programming Interfaces).
SAP Enterprise Buyer kann mit einem R/3-Backend (3.1I, 4.0B, 4.5B,
4.6B, 4.6C und 4.6D sowie höhere Versionen) oder mit mehr als einem
Backend-System kommunizieren.

Beispiel: Einkaufswagenpositionen in SAP Enterprise Buyer, mit denen


Bestellungen, Bestellanforderungen und Reservierungen im Backend
generiert werden, werden durch BAPIs angelegt.

Integration: Übersicht
SAP Enterprise Buyer kann mit mehreren Backend-Systemen verknüpft
werden. Dies nützt insbesondere großen Unternehmen, die an
verschiedenen Orten unterschiedliche Systeme nutzen. Beispielsweise
bauen verschiedene Einkaufsorganisation innerhalb eines Unternehmens
oft auf verschiedenen Backend-Systemen auf. Der Anwendungsserver von
SAP Enterprise Buyer kommuniziert und koordiniert die Belegerstellung
zwischen diesen verschiedenen Instanzen. Darüber hinaus können diese
Backend-Instanzen eine Kombination von SAP-Systemen und Systemen
anderer Anbieter sein. Daher kann SAP Enterprise Buyer in verschiedene
Systemlandschaften integriert werden.
Nach der Integration von Materialswirtschaftsfunktionen in SAP
Enterprise Buyer brauchen nur noch die Prozesse in der Finanzbuchhaltung
des Backend-Systems bearbeitet werden. Deshalb ist SAP Enterprise Buyer

4 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

– insbesondere auch auf Grund der integrierten Treibertechnologie –


noch besser für die Anbindung an Backend-Systeme anderer Hersteller
ausgestattet. Diese Art der Integration erfolgt in der Regel auf Projektbasis,
obwohl eine Reihe von Systemintegratoren Standard-Konnektoren für die
am meisten verbreiteten SAP-fremden Backend-Systeme verwenden.

Mit dem SAP Business Connector kann SAP Enterprise Buyer mit
bestimmten SAP-fremden Backend-Systemen verknüpft werden. Ab
Release 3.5 verwendet SAP Enterprise Buyer die Exchange-Infrastruktur
von SAP, um mit anderen Anwendungen und Komponenten zu
kommunizieren (neue Installationen werden ausschließlich auf die
Exchange-Infrastruktur zurückgreifen).

Abbildung 3: Integration: Übersicht

Kataloge
Die Requisite Catalog Engine, eine Autorenumgebung und
Content-Management-Funktion, steht für intern zu pflegende und extern
bereitgestellte Produktdaten zur Verfügung. Die auf standardmäßiger
Internettechnologie beruhende offene Katalogschnittstelle (OCI)
ermöglicht eine Anbindung an nahezu jeden Katalog. Diese bewährte
Katalogschnittstelle gewährleistet, dass fast jeder Lieferant einen Katalog
im Internet veröffentlichen kann. Mit SAP Enterprise Buyer können
Einkaufsorganisationen mit minimalem Aufwand auf diese Kataloge
zugreifen. SAP Enterprise Buyer ist daher mit einer großen Auswahl
an Katalogen anderer Anbieter, z. B. Aspect, Commerce One, Grainger,
Harbinger und Intershop, kompatibel, die als Broker über Kataloge mit

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 5


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

mehreren Lieferanten verfügen. Die Möglichkeit der Nutzung beliebiger


von Kataloglieferanten angebotener Content-Services, stellt derzeit auf
dem Markt die modernste Form der Lieferantenanbindung dar.

Ein Katalog muss den OCI-Standards (Standards für offene Kataloge)


entsprechen, damit er in SAP Enterprise Buyer integriert werden kann.
Erwähnen Sie, dass SAP-Beratungsservices für Lieferanten anbietet, die
ihre Kataloge den OCI-Standards anpassen möchten.

Abbildung 4: Von SAP Enterprise Buyer unterstützte Katalogszenarien

Für Unternehmen, die aus Gründen der Content-Kontrolle, Sicherheit


oder Performance ihren eigenen Content im Intranet bereitstellen wollen,
bietet SAP Content-Management- und Staging-Werkzeuge im Paket von
SAP Enterprise Buyer. In dieser Umgebung können Daten aus nahezu
jeder Quelle erfasst und verdichtet werden.
SAP Enterprise Buyer ist auch der ideale Ausgangspunkt für
umfassende E-Commerce-Strategien und die Teilnahme an
elektronischen Marktplätzen. Sie bieten ein großes Angebot an
Geschäftskooperationen und Services und bilden damit zentrale Orte für
unternehmensübergreifende Geschäftsbeziehungen. Die Verknüpfung
von SAP Enterprise Buyer mit Marktplätzen reduziert die Anzahl der
erforderlichen Kommunikationsschnittstellen drastisch. Nur der Portal-
(Marktplatz)-anbieter muss als Geschäftspartner zugeordnet sein.
SAP Business Connector und Exchange-Infrastruktur von SAP

6 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

Die Exchange-Infrastruktur, Bestandteil von mySAP Technology,


verbindet SAP Enterprise Buyer sowohl mit internen als auch externen
Komponenten. Bei neuen SAP-Enterprise-Buyer-Installationen ersetzt
die Exchange-Infrastruktur (XI) den SAP Business Connector (BC), der
zuvor die XML-Kommunikation gesteuert hat. Während BC in erster
Linie ein technisches Werkzeug war, stellt XI ein umfassendes und
zukunftsorientiertes Integrationskonzept dar.
Der SAP Business Connector ist ein XML-Übersetzer (XML = Extensible
Markup Language), mit dem SAP Enterprise Buyer XML-Dokumente
senden und erhalten kann.
Mithilfe der Exchange-Infrastruktur oder des SAP Business Connector
kann SAP Enterprise Buyer folgende Belege im XML-Format austauschen:
• Bestellung
Beim Anlegen einer Bestellung kann aus dem SAP-Enterprise-Buyer-
System eine Nachricht im XML-Format an das Lieferantensystem
gesendet werden. Als Folge davon wird im Lieferantensystem ein
Kundenauftrag angelegt.
• Ausschreibung
Zum Anlegen eines Angebots (offline) kann der Bieter/Lieferant aus
dem SAP-Enterprise-Buyer-System ein Formular im XML-Format
auf seinen lokalen PC herunterladen. Nach dem Ausfüllen
des Formulars können Bieter/Lieferanten dieses wieder in das
SAP-Enterprise-Buyer-System hochladen, wo ein Angebot mit dem
Status „gemerkt“ angelegt wird.
• Auftragsbestätigung
Zur Bestätigung des Eingangs und der Auftragsannahme kann aus
dem Lieferantensystem an das SAP-Enterprise-Buyer-System eine
Nachricht im XML-Format gesandt werden.
• Lieferavis
Zur Bestätigung einer Lieferung kann aus dem Lieferantensystem an
das SAP-Enterprise-Buyer-System eine Nachricht im XML-Format
gesandt werden.
• Eingangsrechnung
Aus dem Lieferantensystem kann eine Nachricht im XML-Format
an das SAP-Enterprise-Buyer-System gesandt werden, die eine
Rechnung für die bestellten Waren bzw. Dienstleistungen enthält.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 7


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 5: SAP Business Connector

Durch den SAP Business Connector kann SAP Enterprise Buyer mit
Backend-Systemen von anderen Anbietern verknüpft werden.

Einführungsszenarien
Sie können bei der Implementierung von SAP Enterprise Buyer aus
drei Implementierungsszenarien wählen. Unabhängig davon, welches
Szenario Sie implementieren, müssen Sie beachten, dass Finanzbuchungen
immer im ERP-System bzw. dem Buchhaltungssystem durchgeführt
werden und nicht in SAP Enterprise Buyer.

Erklären Sie den Teilnehmern, dass das System, in dem sie ihre Übungen
durchführen, einem entkoppelten Szenario folgt. Das Kriterium,
anhand dessen festgestellt wird, wo die Bestellung angelegt wird, ist die
Produktkategorie der Einkaufswagenposition. Erwähnen Sie auf jeden
Fall, dass mit einem Business Add-In (BADI) eingestellt werden kann,
wo ein Bestellbeleg angelegt wird.

• Klassisches Szenario
Im klassischen Szenario werden die von den Einkaufswagen
stammenden Einkaufsbelege nur im ERP-System angelegt. In diesem
Szenario kann ein SAP-Enterprise-Buyer-System mit mehreren
ERP-Systemen kommunizieren. Alle das Finanzwesen betreffenden
Prüfungen und Buchungen erfolgen im ERP-System.

8 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

• In der Grafik unten legt ein Anwender einen Einkaufswagen in SAP


Enterprise Buyer an, der zur Workflow-Genehmigung weitergeleitet
wird. Wenn der Einkaufswagen genehmigt ist, wird im Backend
ein Einkaufsbeleg oder eine Reservierung angelegt. Eingänge und
Rechnungen können in SAP Enterprise Buyer erfasst werden.
Dadurch werden die entsprechenden Buchungen im Backend-System
veranlasst. Die Wareneingangs- und Rechnungsbuchungen können
ebenfalls direkt im Backend-System erfasst werden.
• Ab Release 3.0 von SAP Enterprise Buyer steht eine erweiterte
Version des klassischen Szenarios zur Verfügung. Während zuvor
alle Materialwirtschaftsfunktionen im Backend-System ausgeführt
wurden, findet jetzt im erweiterten klassischen Szenario der gesamte
Beschaffungsprozess lokal statt. Das Szenario besitzt die folgenden
Funktionen:
• Die Bestellung für Hilfs- und Betriebsstoffe (Maintenance, Repair
and Operations, kurz MRO) wird lokal in SAP Enterprise Buyer
angelegt. Wenn die Daten im Einkaufswagen nicht ausreichen, um
eine vollständige Bestellung zu generieren, werden sie manuell in
SAP Enterprise Buyer ergänzt, bevor sie an das Backend-System
übertragen werden. Die Bestellung in SAP Enterprise Buyer ist die
führende Bestellung.
• Das Werk dient als Kriterium für die Verteilung von
Einkaufswagenpositionen auf verschiedene Bestellungen. Das kommt
daher, dass die Einkaufsorganisation im Backend-System auf Grund
des Werks bestimmt wird.
• Wareneingänge (Bestätigungen) und Rechnungen können in SAP
Enterprise Buyer vorerfasst werden.
• Die Kommunikation zwischen SAP Enterprise Buyer und dem
Backend-System findet über Remote Function Call (RFC) statt. Es
bestehen die folgenden Einschränkungen: Bestellungen, die auf
Einkaufswagen oder Services mit Limit beruhen, werden nicht
unterstützt. Die Einkäuferkartenfunktionen werden nicht unterstützt,
da diese eine lokale Rechnung erfordern.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 9


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 6: Klassisches Szenario

• Entkoppeltes Szenario
Bei einem entkoppelten Szenario werden die aus Einkaufswagen
stammenden Einkaufsbelege entweder im SAP-Enterprise-Buyer-
System oder im ERP-System angelegt. Wo die Einkaufsbelege
erstellt werden, hängt von der Produktkategorie (Warengruppe) der
bestellten Position ab. Diese Kriterien können mit einem Business
Add-In (BADI) geändert werden. Alle das Finanzwesen betreffenden
Prüfungen erfolgen im ERP-System.
• In der Grafik unten legt ein Anwender einen Einkaufswagen in SAP
Enterprise Buyer an, der zur Workflow-Genehmigung weitergeleitet
wird. Wird der Einkaufswagen genehmigt, legt das System fest,
wo der Einkaufsbeleg erstellt wird. Dies richtet sich nach der
Produktkategorie der einzelnen Positionen im Einkaufswagen.
Wareneingangs- und Rechungsbuchungen können sowohl für lokale
Aufträge als auch für Backend-Aufträge in SAP Enterprise Buyer
erfolgen.

10 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

Abbildung 7: Entkoppeltes Szenario

• Standalone-Szenario
Im Standalone-Szenario werden die von den Einkaufswagen
stammenden Einkaufsbelege nur im SAP-Enterprise-Buyer-System
angelegt. Alle das Finanzwesen betreffenden Prüfungen und
Buchungen erfolgen im ERP-System.
• In der Grafik unten legt ein Anwender einen Einkaufswagen in SAP
Enterprise Buyer an, der zur Workflow-Genehmigung weitergeleitet
wird. Wird der Einkaufswagen genehmigt, werden in SAP
Enterprise Buyer Einkaufsbelege angelegt. Die Wareneingangs- und
Rechnungsbuchungen erfolgen ebenfalls in SAP Enterprise Buyer.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 11


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 8: Standalone-Szenario

12 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Grundlegende Übersicht

Moderierte Diskussion
Diskutieren Sie mit den Kursteilnehmern die verschiedenen
Implementierungsszenarien.

Fragen zur Diskussion


Verwenden Sie die folgenden Fragen, um die Teilnehmer an der Diskussion
zu beteiligen.Sie dürfen gerne eigene zusätzliche Fragen verwenden.
Beschreiben Sie die klassischen, entkoppelten und Standalone-Szenarien
und legen Sie fest, wo die zugehörigen Einkaufsbelege angelegt werden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 13


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• eine allgemeine Beschreibung der Architektur von SAP Enterprise
Buyer geben
• die verschiedenen Einführungsstrategien für die unterschiedlichen
Unternehmensanforderungen erläutern

14 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Lektion: Prozessübersicht
14 Dauer der Lektion: 90 Minuten

Überblick über die Lektion


In dieser Lektion lernen Sie die grundlegenden Funktionen von
SAP Enterprise Buyer für das Anlegen, Genehmigen, Bestätigen und
Fakturieren eines Einkaufswagens kennen. Die mit den einzelnen Schritten
in diesem Ablauf verbundenen Rollen werden ebenfalls behandelt.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Funktionen, Rollen und Prozesse von SAP Enterprise Buyer
definieren

In dieser Lektion sollen die Teilnehmer einen Überblick über SAP


Enterprise Buyer und seine Funktionen erhalten. In einer Übung werden
die Teilnehmer ein einfaches Einkaufsszenario ausführen. In späteren
Kapiteln erhalten sie weitere Einzelheiten zu den einzelnen Schritten in
diesem Szenario.
Diese Lektion enthält ebenfalls eine Einführung in die Lösung mySAP
Supplier Relationship Management (mySAP SRM). SAP Enterprise Buyer
ist das Herzstück dieser Lösung, die darüber hinaus weitere integrierte
Komponenten enthält. Im Rahmen der Collection 31 (Januar 2003) wird
eine neue Schulung mit dem Titel SAPSRM angeboten, die einen Überblick
über die Lösung vermittelt. Informieren Sie die Teilnehmer über diese
neue Schulung und machen Sie sie auf die Web-Site von SAP Educational
Services aufmerksam, auf der zum gegebenen Zeitpunkt Schulungsdaten
und -zentren bekannt gemacht werden.

Unternehmensszenario
Als neues Mitglied im Projektteam möchten Sie sich einen Überblick über
den Gesamtablauf in SAP Enterprise Buyer verschaffen.

Funktionen von SAP Enterprise Buyer


Da sowohl die Beschaffung von fertigungsgebundenen als auch
nicht-fertigungsgebundenen Materialien unterstützt wird, stellt SAP
Enterprise Buyer eine Kompaktlösung dar, mit der Sie die Anforderungen
an das E-Procurement in Ihrem gesamten Unternehmen erfüllen können.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Die Vereinfachung des Beschaffungsprozesses für nicht-


fertigungsgebundene Waren und Dienstleistungen ermöglicht
Unternehmen eine enorme Zeit- und Kostenersparnis, ohne dass
größere Änderungen an der Systemlandschaft erforderlich sind.
Mit SAP Enterprise Buyer können Sie den Prozess vereinfachen,
indem Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre eigenen
Bestellanforderungen anzulegen; die Weiterleitung zur Genehmigung
und die abschließende Generierung der Bestellung erfolgt automatisch.
SAP Enterprise Buyer nutzt den SAP Business Workflow, um die gesamte
Dokumentation (einschließlich Genehmigungen und Versandvorschriften)
in Übereinstimmung mit den vorhandenen Geschäftsprozessen
weiterzuleiten. Bestellungen können auf vorab genehmigte Lieferanten
beschränkt werden und es können Geschäftsregeln aufgestellt werden,
die einzelnen Personen oder Abteilungen Obergrenzen für Ausgaben
setzen. Spezielle Anforderungen und einmalige Einkäufe können einfach
und schnell online abgewickelt werden, während Unternehmen durch
die nahtlose Anbindung an E-Marktplätze neue Lieferanten finden und
günstige Preise aushandeln können.
Das Anlegen von Bedarfen und Bestellungen ist mit SAP Enterprise
Buyer einfach: Die Mitarbeiter fügen die von ihnen benötigten Positionen
einem Einkaufswagen hinzu, der wiederum Bedarfe erzeugt und diese
dem Genehmigungsprozess zuführt. Bestellungen werden angelegt
und ohne zeitliche Verzögerungen oder zusätzliche Personalkosten
an die Lieferanten weitergegeben, sobald der Manager/Vorgesetzte
die Anforderung genehmigt hat. Alle Finanztransaktionen werden
gleichzeitig mit dem Rechnungswesensystem abgestimmt und die
Ausgaben ständig überwacht.

16 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 9: Das „klassische“ E-Procurement-Szenario

Zu den Funktionen von SAP Enterprise Buyer gehören:


• Direkte Beschaffung
SAP Enterprise Buyer unterstützt die Beschaffung von
Direktmaterialien. Der Beschaffungsprozess kann entweder manuell
vom Beschaffungssystem aus gestartet werden oder automatisch
durch ein Planungssystem.
Es gibt folgende Startpunkte für einen Beschaffungsprozess für
Direktmaterialien:
– manueller Eintrag von Direktmaterialpositionen
– Erzeugung eines externen Bedarfs in einem Planungssystem wie
SAP Advanced Planner and Optimizer (SAP APO) oder der
Materialbedarfsplanung (MRP) in SAP R/3
– Erzeugung eines externen Bedarfs per Ausschreibungsverfahren
• Strategische Beschaffung
Für die strategische Beschaffung ist der Einkauf zuständig. Einkäufer
können
– den Einkaufsvorgang abschließen und Bestellungen bearbeiten.
Dies ist dann notwendig, wenn die Mitarbeiter Einkaufswagen
mit unvollständigen Daten (z. B. fehlender Lieferant) angelegt
haben.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

– offene und nichtoffene Ausschreibungen erfassen,


Ausschreibungen in Einkaufsauktionen umwandeln und die
Angebote verwalten
– Einkaufskontrakte anlegen
– die Bezugsquellenfindung ausführen und sich vom System
mögliche Bezugsquellen vorschlagen lassen
– Einkaufslieferpläne anlegen
– externe Geschäftspartner verwalten
– Einkaufsvorgänge analysieren
• Content-Management
Der Inhalt eines Produktkatalogs kann direkt in SAP Enterprise Buyer
anhand der Product Content Workbench (PCW) verwaltet werden,
ohne dass das System verlassen und eine andere Software eingesetzt
werden muss.
• Mobile Endgeräte
Die SAP Mobile Engine bietet ein plattformunabhängiges Framework
für die neuen Offline-Szenarien mobiler Endgeräte. Anhand
der SAP Mobile Engine können mobile Endgeräte wie z. B.
Palmtopcomputer, Personal Digital Assistants (PDAs) und Laptops
betriebswirtschaftliche Anwendungen offline durchführen. Die
Daten können über eine Internet-Verbindung mit einem beliebigen
SAP-System synchronisiert werden. Die SAP Mobile Engine ist
rollenbasiert und vollständig in mySAP Enterprise Portal integriert.
Der Benutzer hat eine personalisierte Startseite, die automatisch
auf der Grundlage der Services, die dem Benutzer zugeordnet
wurden, generiert wird. Auf dem mobilen Endgerät müssen keine
administrativen Vorgänge ausgeführt werden: Installation und
Aktualisierung von Anwendungen erfolgen automatisch. Zu den
Funktionen gehören das Genehmigen von Bestellanforderungen,
das Anlegen und Prüfen des Einkaufswagenstatus sowie die
Eingangsbearbeitung und Berichterstattung.
• Budgetprüfung
Wenn eine Bestellung für ein Projektstrukturplan-Element
(PSP-Element) erfolgt, wird im Hintergrund eine Budgetprüfung für
die Kontierung durchgeführt. Wenn die obere Budgetgrenze erreicht
ist, erhält der Anwender eine Mitteilung.
• Anlagen
Jeder Belegposition in einem Einkaufswagen können Belege als
Anlage hinzugefügt werden.
• Toleranzprüfungen für Rechnungen

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Mit diesen Prüfungen können Sie eine Rechnung für eine


Mehrlieferung bestellter Waren innerhalb der variablen Grenzen
anlegen.
• Gutschriften und Stornos
In SAP Enterprise Buyer eingetragene Gutschriften und Stornos
können direkt an das Finanzsystem gesendet und dort gebucht
werden.

Abbildung 10: Funktionen von SAP Enterprise Buyer

Rollen in SAP Enterprise Buyer


Jedem Benutzer von SAP Enterprise Buyer werden eine oder mehrere
Rollen zugeordnet. Mit der Rolle hat der Anwender die Berechtigung,
bestimmte Transaktionen im System auszuführen. Der Systemverwalter
kann dem Anwender die Rolle(n) zuordnen und zugeordnete Rollen
ändern.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 11: Rollen im Enterprise-Buyer-Geschäftsszenario

Zusätzlich stehen folgende Rollen zur Verfügung:


Mitarbeiter
Mit SAP Enterprise Buyer können alle Mitarbeiter über eine leicht zu
bedienende Browser-Oberfläche direkt vom Desktop die folgenden
Aufgaben ausführen. Sie können:
• nach geeigneten Produkten in Katalogen suchen, Produkte bestellen
und Beschreibungen von Positionen eingeben, die die Mitarbeiter
benötigen
• den Beschaffungsstatus überprüfen
• Einkaufswagen mit einem Wertlimit anlegen
• Wareneingänge sowie erbrachte Dienstleistungen oder Rechnungen
erfassen (falls dies nicht der Geschäftspartner erledigt)
Manager
Manager sind für verschiedene, im Beschaffungsprozess notwendige
Genehmigungen verantwortlich. Hierzu gehört z. B. die Genehmigung
von
• Benutzerstammsätzen, die Mitarbeiter seiner Organisationseinheit
anfordern
• Einkaufswagen, die Mitarbeiter seiner Organisationseinheit anlegen
• Abrechnungen zu Einkäuferkarten, die Mitarbeitern seiner
Organisationseinheit zugeteilt sind

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Einkaufsassistent
Einkaufsassistenten können für wiederkehrende Beschaffungsvorgänge
Standardvorlagen definieren, die dann die Mitarbeiter bei der Erstellung
ihrer Einkaufswagen verwenden können. Einkaufsassistenten können
auch Einkaufswagen mit Limit anlegen. Sie können Wareneingänge oder
Leistungserfassungsblätter für alle Mitarbeiter in ihrer Abteilung zentral
bestätigen und anschließend die zur Bestellung gehörende Rechnung
erfassen. Sie können auch Produkte für andere Benutzer, wie z. B. ihre
Manager, einkaufen. Dazu geben sie den Benutzer an, in dessen Namen
sie die Bestellung aufgeben möchten.
Einkäufer

Hinweis: Diese Rolle sollte im Rahmen einer mySAP-SRM-


Implementierung nicht verwendet werden. Zu diesem Zweck
verwenden Sie die Einzelrollen „Operativer Einkäufer“ und
„Strategischer Einkäufer“.

Professionelle Einkäufer sind für die Bearbeitung und Ausgabe von


Bestellungen in SAP Enterprise Buyer zuständig.
• Wenn der Anwender einen Einkaufswagen mit unvollständigen
Daten anlegt (es fehlt z. B. in einer Position der Lieferant), erhält der
Einkäufer die unvollständige Bestellung in seinem Arbeitsvorrat. Er
kann dann die Daten vervollständigen und die Bestellung an den
Lieferanten senden.
• Zum Arbeitsbereich der Einkäufer gehört auch das Erstellen von
offenen und nichtoffenen Ausschreibungen und der Vergleich der
eingehenden Angebote.
• Einkäufer können für wiederkehrende Beschaffungsvorgänge
Standardvorlagen definieren, die dann die Mitarbeiter bei der
Erstellung ihrer Einkaufswagen verwenden können.
• Einkäufer sind für die Bearbeitung von Kontrakten und
Einkaufswagen mit Limit sowie für die Beschaffungsdaten in den
Stammsätzen der Geschäftspartner zuständig.
• Einkäufer können Produkte stellvertretend für andere Benutzer
kaufen.
• Einkäufer können Einkaufswagen nach Kostenstelle oder Produkt
analysieren.
Operativer Einkäufer
Operative Einkäufer sind für die Bearbeitung und Ausgabe von
Bestellungen in SAP Enterprise Buyer zuständig. Wenn der
Bedarfsanforderer einen Einkaufswagen mit unvollständigen Daten anlegt
– es fehlt z. B. in einer Position der Lieferant – erhält der Einkäufer die

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

unvollständige Bestellung in seiner Arbeitsliste. Er kann dann die Daten


vervollständigen und die Bestellung an den Lieferanten senden. Weitere
Aufgaben des Operativen Einkäufers:
• offene sowie nicht-offene Ausschreibungen erstellen und die
eingegangenen Angebote verwalten
• für wiederkehrende Beschaffungsvorgänge Standardvorlagen
definieren, die dann die Mitarbeiter bei der Erstellung ihrer
Einkaufswagen verwenden können
• stellvertretend für andere Benutzer einkaufen
• Einkaufswagen mit einem Wertlimit bearbeiten
• die Einkaufsdaten in den Stammsätzen der Geschäftspartner pflegen
• Verträge anzeigen
• Einkaufswagen nach Kostenstelle oder Produkt analysieren
Stragischer Einkäufer
Strategische Einkäufer sind für die strategische Beschaffung zuständig.
Dazu gehört das Anlegen von lokalen Kontrakten.
Komponentenplaner
Komponentenplaner sind für die Bearbeitung von Instandhaltungsprojek-
ten in SAP Enterprise Buyer zuständig. Insbesondere verwenden sie SAP
Enterprise Buyer und seine elektronischen Kataloge dazu, vorhandenen
Wartungsaufträgen weitere Komponenten hinzuzufügen.
Lieferant
Lieferanten und Dienstleister können die Warenlieferung bzw. die
Erbringung der Dienstleistung sowie Rechnungen über ein Extranet in
Ihrem SAP-Enterprise-Buyer-System erfassen.
Bieter
Bieter geben zu Ausschreibungen und Einkaufsauktionen Angebote
ab. Wird das Angebot des Bieters angenommen, entsteht eine
Lieferantenbeziehung.
Systemverwalter
Systemadministratoren sind für die Einrichtung und Überwachung von
SAP Enterprise Buyer verantwortlich. Sie analysieren und lösen Probleme,
die im System selbst, an den Schnittstellen zum Backend-System und in
den Anwendungen auftreten. Zudem verwalten sie Benutzerstammsätze
für interne Mitarbeiter und externe Geschäftspartner. Anhand einer
Überwachungsfunktion können sie Einkaufswagen prüfen, die schon seit
längerem einen bestimmten Status haben (z. B. „enthält Fehler“) und
mögliche Probleme aufdecken.
Content-Manager

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Content-Manager verwalten Produkte von externen Content-Anbietern für


den Gebrauch in SAP Enterprise Buyer. Sie tun dies, indem sie:
• Produktdaten importieren und bereitstellen
• die importierten Produkte für den Produktstamm bearbeiten
• Produktkataloge für den Produktstamm erstellen
• den Produktkatalog zu einem Einkaufskatalog exportieren
Content-Manager können die SRM-Komponente Supplier Self-Services
(SUS) für ihre Arbeit einsetzen.
Zentraler Warenempfänger
Zentrale Warenempfänger arbeiten an der Ladestelle, wo sie bestellte
Waren entgegennehmen. Sie können die Waren dann entweder an die
Empfänger versenden oder diese per E-Mail davon in Kenntnis setzen,
dass die Waren zur Abholung bereitliegen. Sie können den Wareneingang
auch zentral bestätigen.
Kreditorenbuchhalter
Buchhalter sind für die Erfassung von Rechnungen in SAP Enterprise
Buyer zuständig, wenn dies nicht schon ein Mitarbeiter, Einkaufsassistent
oder Lieferant erledigt hat. Sie können Rechnungen erfassen zu
Bestellungen, die:
• sich lokal im SAP-Enterprise-Buyer-System befinden
• direkt im ERP-System angelegt wurden
• aus einem Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer im ERP-System
angelegt wurden

Prozessübersicht
SAP Enterprise Buyer ist eine Lösung, die allen Mitarbeitern eines
Unternehmens offen steht. Die internetgestützte Oberfläche ist
anwenderfreundlich und erfordert nur wenig Einarbeitung für die
Endanwender. Es gibt mehrere Wege, wie ein Mitarbeiter eine Position
mithilfe des Systems bestellen kann, beispielsweise anhand von
elektronischen Katalogen, durch die Positionsauswahl aus einer Liste
zuvor bestellter Positionen oder sogar durch die Eingabe einer allgemeinen
Beschreibung. Je nachdem, wie Ihre Prozesse aussehen, kann ein
Mitarbeiter auch den Beschaffungszyklus bis zum Ende durchführen und
nach der Bestellung einer Position den Empfang eines Produktes oder einer
Dienstleistung bestätigen sowie die Lieferantenrechnung erfassen. Eine
andere Möglichkeit ist, den Lieferanten Zugriff auf das System zu geben,
damit sie selbst Lieferungen bestätigen und Rechnungen buchen können.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Der SAP Business Workflow ist ebenfalls in SAP Enterprise Buyer


enthalten. Der Zweck des Workflow ist es, das Genehmigen von
Bestellungen der Mitarbeiter und neuen Anwender sowie Bestätigungen
von Wareneingängen und Rechnungen zu vereinfachen. Sie legen
die Genehmigenden im System fest, denen Mitteilungen, genannt
Workitems, weitergeleitet werden. Der Genehmigende kann Details der
zu genehmigenden Position sehen und auf der Grundlage des Workitem
entscheiden, ob er die Position(en) genehmigt oder ablehnt. Workitems
können sogar zum E-Mail-System des Unternehmens geleitet werden.
SAP Enterprise Buyer enthält den Requisite-Katalog, in dem die
Anwender nach Produkten und Dienstleistungen suchen können,
die Sie in den Katalog aufgenommen haben. Es handelt sich dabei
um einen internen Katalog (der sich innerhalb der Firewall des
Unternehmens befindet), in den Produkte und Dienstleistungen
von mehreren Lieferanten aufgenommen werden können. Mit den
Content-Management-Werkzeugen in SAP Enterprise Buyer kann der
Kataloginhalt gepflegt werden. Außer dem Requisite-Katalog können Sie
auch andere, externe Kataloge in SAP Enterprise Buyer integrieren. Die
offene Katalogschnittstelle (Open Catalog Interface) von SAP sorgt dafür,
dass ein Katalog mit dem System kompatibel ist.
Ein einfaches Einkaufswagenszenario in SAP Enterprise Buyer umfasst
Folgendes:
1. Einkaufswagen anlegen
Der Mitarbeiter sucht entweder in einem Katalog nach geeigneten
Materialien bzw. Dienstleistungen oder er gibt seinen Bedarf direkt in
die Erfassungsmaske ein und übernimmt diese in seinen Einkaufswagen.
Mitarbeiter können sich Bedarfe merken oder sie bestellen. Beim
Merken werden die Angaben im SAP-Enterprise-Buyer-System lokal
zwischengespeichert und können zu einem späteren Zeitpunkt
weiter bearbeitet werden. Wird ein Auftrag vergeben, prüft das
SAP-Enterprise-Buyer-System, ob der Einkaufswagen genehmigt
werden muss oder nicht. Wenn ja, werden die für die Freigabe
zuständigen Personen mittels des internetfähigen SAP Business Workflow
informiert. Wenn nein, werden ein oder mehrere Folgebelege (z. B.
Bestellanforderung, Bestellung, Reservierung) angelegt. Welcher Beleg
angelegt wird und in welchem System hängt von den Angaben in der
Erfassungsmaske und den Einstellungen im Customizing für SAP
Enterprise Buyer ab.

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 12: Einkaufswagen anlegen

2. Einkaufswagen genehmigen oder ablehnen


Wenn einer oder mehrere Vorgesetzte den Einkaufswagen genehmigen
müssen (z. B. weil der Gesamtbetrag einen bestimmten Wert übersteigt),
überträgt das System den Einkaufswagen automatisch über den
internetgestützten Workflow in den Eingang der Verantwortlichen.
Diese entscheiden über Genehmigung oder Ablehnung. Wenn der
Einkaufswagen genehmigt wird, werden die Folgebelege (z. B. Bestellung)
angelegt. Wenn der Vorgesetzte ablehnt, erhält der Mitarbeiter in seinem
Eingang ein Workitem, das ihn über die Ablehnung informiert. Der
Mitarbeiter kann dann direkt aus dem Workitem den Einkaufswagen
bearbeiten.
3. Einkaufswagen bearbeiten und Status prüfen
Der Mitarbeiter kann den Einkaufswagen prüfen und beispielsweise
feststellen, ob er bereits genehmigt wurde. Einkaufswagen, zu denen
noch keine Folgebelege angelegt sind, können vom Mitarbeiter weiter
bearbeitet werden. Dies sind gemerkte, sich in Genehmigung befindende
oder abgelehnte Einkaufswagen.
4. Bestellung übertragen
Wird die Bestellung im Backend-System angelegt, wird sie in
gewohnter Weise an die Lieferanten gesendet (beispielsweise über
EDI, Fax oder E-Mail). Lieferanten müssen den Auftrag in ihrem
eigenen Unternehmenssystem anlegen. Wenn die Bestellung lokal im
SAP-Enterprise-Buyer-System angelegt wurde, kann sie als Ausdruck
oder über E-Mail, Fax und XML dem Lieferanten übermittelt werden.
Falls im Backend-System eine Reservierung angelegt wird, wird der
Bedarf aus dem eigenem Lager gedeckt und der Prozess beendet. Falls im
Backend-System eine Bestellanforderung angelegt wird, wird diese wie
bisher von der Einkaufsabteilung in eine Bestellung umgesetzt und an
den Lieferanten übermittelt.
5. Wareneingang oder Leistungserbringung bestätigen

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Mitarbeiter haben die Möglichkeit zu bestätigen, ob Waren geliefert oder


eine Dienstleistung erbracht wurde. Die Bestätigung kann auch von
einer zentralen Annahmestelle oder dem Geschäftspartner durchgeführt
werden. Falls der Geschäftspartner die Bestätigung erfasst, startet das
System einen Workflow und stellt die Bestätigung den Mitarbeitern zur
Genehmigung in den Eingang.

Abbildung 13: Rechnung erfassen oder anzeigen

6. Rechnung erfassen
Lieferanten geben die Rechnung in das SAP-Enterprise-Buyer-System
ein. Das System startet einen Workflow und stellt die Rechnung dem
Mitarbeiter zur Genehmigung in seinen Eingang.

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Abbildung 14: Rechnung hinzufügen

7. Rechnung bzw. Leistungserfassungsblatt genehmigen


Der Mitarbeiter prüft die Belege, die der Geschäftspartner angelegt hat
(Rechnung bzw. Bestätigung ) und gibt den Beleg frei. Wenn der Beleg
fehlerhaft ist, kann er auch ablehnen. Dann erhält der Lieferant bzw.
Dienstleister zur Information eine E-Mail.

mySAP Supplier Relationship Management


Die Lösung my SAP Supplier Relationship Management (mySAP SRM) 2.0
umfasst zwei Hauptbestandteile:
• mySAP E-Procurement
Enthält SAP Enterprise Buyer (einschließlich SAP Content
Workbench), SAP BW, Requisite BugsEye™, Requisite eMerge™ und
mySAP Enterprise Portal.
• mySAP SRM Supplier Collaboration Engine
Enthält zusätzlich SAP Supplier Self-Services und Dynamic Bidding
(wird mit SAP Enterprise Buyer 3.5, Service Pack 03 ausgeliefert).

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 27


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 15: mySAP Supplier Relationship Management 2.0

Dynamic Bidding wird innerhalb von SAP Enterprise Buyer entwickelt


(nicht als separate Komponente). Die Funktion ist mit dem Service Pack
03, Oktober 2002 erhältlich.

mySAP SRM 2.0: Zentrale Geschäftsprozesse

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SRM200 Lektion: Prozessübersicht

mySAP SRM umfasst die folgenden Geschäftsprozesse:


• Evaluierung der Beschaffungsstrategie: Zu diesem Bereich gehören
alle Geschäftsprozesse, die die Evaluierung der Beschaffungsstrategie
und die Auswahl geeigneter Lieferanten unterstützen. Im Einzelnen
handelt es sich dabei um:
– Entwicklung einer Beschaffungsstrategie
– Qualifizierung von Lieferanten
– Auswahl von Lieferanten
• Anbindung der Lieferanten: Die Vernetzung mit Ihren Lieferanten
schafft die Grundlage für eine produktive Zusammenarbeit innerhalb
kürzester Zeit. Beispiel: Sobald Sie Ihren Einkaufsbedarf für die
nächsten zwölf Monate festgelegt haben, ermitteln Sie mögliche
Lieferanten, schicken Anfragen heraus, analysieren die Angebote
und wählen den besten Lieferanten aus. Danach beginnen Sie
die Vertragsverhandlungen und schaffen die Grundlagen für die
Anbindung des Lieferanten: d.h. Sie sorgen für die Integration
seiner Systeme in Ihre Exchange-Plattform, übertragen den Content
in Ihre Datenbank/Ihren Katalog, stellen Werkzeuge für die
unternehmensübergreifende Zusammenarbeit bereit usw. Dieser
Bereich umfasst:
– Supplier Self-Services
– Content-Management
• Einbindung der Lieferanten: Durch Funktionen zur Einbindung der
Lieferanten ermöglicht mySAP SRM die unternehmensübergreifende
Geschäftsabwicklung. Dazu gehören:
– indirekte Beschaffung
– direkte Beschaffung
– Anfragen, Angebote, Einkaufsauktionen
– Überwachung der Lieferantenbeziehung

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Abbildung 16: mySAP SRM: Zentrale Geschäftsprozesse

Legen Sie einen Einkaufswagen mit Katalogposition, Produkt,


Positionsbeschreibung und bevorzugten Positionen an (Genehmigung
des Einkaufswagens soll erforderlich sein). Wenn Sie den Einkaufswagen
bestellt haben, zeigen Sie den Teilnehmern, wie man den Status überprüfen
oder noch nicht genehmigte Einkaufswagen ändern kann. Melden Sie
sich am SAP-R/3-System an und zeigen Sie die vom Einkaufswagen
stammenden Belege an. Beenden Sie den Prozess, indem Sie den
Mitarbeiter einen Wareneingang und eine Rechnung buchen lassen.

30 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Einkaufswagen anlegen
29
1. Melden Sie sich am SAP Enterprise Buyer an und wählen Sie
Einkaufen aus dem Menü links.
2. Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
Um nach Produkten in einem Katalog zu suchen, klicken Sie auf den
gewünschten Katalog. Der Katalog wird in einem neuen Fenster
angezeigt. Wenn Sie einen integrierten Katalog verwenden, wird
dieser im gleichen Fenster wie der Einkaufswagen angezeigt. Sie
können hier nach Produkten suchen und sie in Ihren Einkaufswagen
übernehmen.
3. Wählen Sie die Registerkarte Favoriten.
Sie sehen in der oberen Bildhälfte eine Liste mit:
• Ihren Favoriten (die einzelnen Produkte sind in der unteren
Bildhälfte sichtbar)
• allen Vorlagen, die Sie erstellt haben, oder die an zentraler Stelle
für Sie erstellt wurden
• allen Einkaufswagen, die Sie bereits bestellt haben
4. Klicken Sie auf einen Favoriten in der oberen Bildhälfte. Im unteren
Bereich werden die zugehörigen Produkte angezeigt.
5. Markieren Sie die gewünschten Produkte und übernehmen Sie diese
in den Einkaufswagen.
6. Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
Geben Sie hier entweder eine interne Produktnummer oder eine
Beschreibung Ihrer Anforderung ein.
7. Um die Details zu einer Einkaufswagenposition anzuzeigen bzw.
diese zu ändern, wählen Sie zunächst das Einkaufswagen-Symbol
und klicken dann auf die Lupe unter Aktionen.
8. Um eine Einkaufswagenposition zu löschen, klicken Sie auf den
Papierkorb unter Aktionen.
9. Um Ihrer Favoritenliste eine Einkaufswagenposition hinzuzufügen,
klicken Sie auf das Plus-Symbol unter Aktionen.
10. Sie können Ihrem Einkaufswagen einen Namen geben oder den
Standard übernehmen, der aus Ihrer Benutzerkennung, dem Datum
und der Uhrzeit besteht.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 31


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

11. Um den Einkaufswagen zu bestellen, klicken Sie auf die Drucktaste


Bestellen. Über die Drucktaste Merken können Sie den Einkaufswagen
in Wartestellung bringen, so dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt
noch Änderungen vornehmen können, bevor Sie den Auftrag
abschließen.

32 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Status prüfen
31
1. Verbinden Sie sich über den Web-Browser mit SAP Enterprise Buyer.
2. Wählen Sie auf der linken Bildseite Status prüfen.
3. In der Statusspalte wird angezeigt, ob der Einkaufswagen bereits
genehmigt wurde oder die Genehmigung noch aussteht.
4. Wählen Sie das Symbol links vom Einkaufswagen, um die Positionen
darin anzuzeigen.
5. Wählen Sie die Lupe unter Aktionen, um die Details einer Position
anzuzeigen. Die Registerkarte Historie zeigt alle Einkaufsbelege oder
Reservierungen, die für die Position erstellt wurden, sowie alle zu der
Position gebuchten Bestätigungen und Rechnungen.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Bestätigung der Einkaufswagen durch den Mitarbeiter


32
Voraussetzungen
Das Verfahren bezieht sich sowohl auf lokale als auch auf
Backend-Bestellungen.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie Bestätigung erfassen aus der Liste.
2. Suchen Sie Ihre Bestellung und klicken Sie auf die Nummer. Suchen
Sie nach:
• Name des Einkaufswagens
• Nummer der Bestellung
• Produktkategorie
• Produkt
• Beschreibung der Position
• Rolle
• Zeitraum: heute, letzte 7 Tage, letzte 30 Tage, letzte 90 Tage,
letztes Jahr
3. Wählen Sie das Symbol Bestätigung erfassen in der Spalte Aktionen.
4. Die Kopfdaten enthalten:
• Nummer der Bestellung
• Nummer der Bestätigung
• Name der Bestätigung: Geben Sie Ihren Beschreibungstext ein.
• Bestätigt am: Das aktuelle Datum wird vorgeschlagen.
• Lieferschein
• Wareneingangsschein
• Frachtbrief
• Änderungsbelege
• Informationen zu Geschäftspartnern
• Texte (Interne Hinweise und Anlagen)
• Status
• Historie

Fortsetzung auf der nächsten Seite

34 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

5. Die Positionsdaten enthalten:


• Beschreibung der Position
• OK: Die Standardeinstellung ist ein Häkchen für die
Berücksichtigung der Position. Entfernen Sie das Häkchen,
wenn die Position nicht enthalten ist.
• Menge: Die zur Bestätigung ausstehende Menge. Dies lässt
sich ändern.
• Einheit
• Kontiert auf: Dies kann bei lokalen Bestellungen geändert
werden.
6. Wählen Sie das Symbol Detail zur gewählten Position, um weitere
Details anzuzeigen. Sie können hier auch die Menge ändern. Weitere
Informationen sind:
• Produkt
• Preis
• Planmenge
• Produktkategorie
• Währung
• Texte (Interne Hinweise und Anlagen)
• Bestellentwicklung
Wählen Sie auf der Registerkarte Details die Registerkarte Kontierung,
um die Daten für mehrere Kontierungen zu ändern.
Verwenden Sie den nach oben bzw. unten zeigenden Pfeil oder
wählen Sie eine Position aus der Liste, um zur vorhergehenden oder
nächsten Position zu gehen.
7. Wählen Sie Zurück zur Positonsübersicht, um zum Übersichtsbild
zurückzukehren.
8. Wählen Sie Bestätigen, um eine Bestätigung zu sichern. Der
Genehmigungs-Workflow wird gestartet.
9. Um die Bestätigung für die weitere Verarbeitung zu einem späteren
Zeitpunkt abzulegen, wählen Sie Merken.

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Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Rechnungserfassung
34
Voraussetzungen
Verbinden Sie sich über den Web-Browser mit SAP Enterprise Buyer.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie auf der linken Bildseite Rechnung/Gutschrift erfassen.
2. Wenn Ihre Bestellnummer nicht aufgeführt ist, suchen Sie nach:
• Nummer der Bestellung
• Name des Einkaufswagens
• Produktkategorie
• Produkt
• Beschreibung der Position
• Rolle
• Zeitraum: heute, letzte 7 Tage, letzte 30 Tage, letzte 90 Tage,
letztes Jahr
Wählen Sie Start, um sich die Suchresultate anzusehen.
3. Wählen Sie das Symbol Rechnung erfassen in der Spalte Aktionen.
4. Geben Sie die Nummer der Lieferantenrechnung ein und wählen Sie
die Schaltfläche Berechnen.
• Sie können auch nicht eingeplante Frachtkosten eingeben und
den Gesamtbetrag entsprechend ändern.
5. Vergleichen Sie auf der Registerkarte Positionsdaten die
vorgeschlagenen Systemdaten mit der Lieferantenrechnung. Wählen
Sie nur Positionen auf der Lieferantenrechnung.
6. Wenn nötig, korrigieren Sie die Daten, bis der Saldo Null ist.
Abweichungen bei Menge und Preis müssen innerhalb der
Toleranzgrenzen liegen.
7. Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Daten richtig sind.
8. Wählen Sie Buchen.

Ergebnis
Die gebuchte Rechnung wird angezeigt. Die Rechnung wird über den
Workflow an den Mitarbeiter gesendet, der für die Vervollständigung und
Genehmigung der Kontierungen zuständig ist.

36 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

35 Übung 1: SAP Enterprise Buyer –


Prozessübersicht
Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• ein einfaches Einkaufsszenario mit SAP Enterprise Buyer ausführen

Unternehmensszenario
Um die grundlegenden Funktionen von SAP Enterprise Buyer zu
verstehen, möchten Sie das System testen, indem Sie eine Position aus
einem internen Katalog bestellen, den Empfang dieser Position bestätigen
und die Lieferantenrechnung erfassen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen: In diesem Kapitel bestellt der Teilnehmer eine
Position aus einem Requisite-Katalog. Die Teilnehmer sollen die URL
für SAP Enterprise Buyer in ihrem Favoriten-Ordner abspeichern.

Aufgabe 1: Einkaufswagen mit Katalogposition


anlegen
Legen Sie einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer mithilfe des
internen Katalogs Requisite™ an.
1. Bestellen Sie eine 4er-Packung AAA Alkali-Batterien vom Hersteller
mit der Nummer ARAMI-06. Dabei handelt es sich um eine Position
aus dem Katalog Requisite BugsEye™. Vor der Bestellung zeigen
Sie die Details der Position an und nennen Ihren Einkaufswagen
BATTERIEN##.
2. Überprüfen Sie den Status des Einkaufswagens und notieren Sie sich
die Bestellnummer. (Hinweis: Es kann einige Minuten dauern, bis
der Einkaufswagen mit der aktualisierten Bestellnummer erscheint.)
Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 37


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Aufgabe 2: Bestätigung erfassen


Bestätigen Sie den Eingang der Waren in SAP Enterprise Buyer.
1. Bestätigen Sie, dass Sie die mit dem Einkaufswagen BATTERIEN##
bestellten Batterien erhalten haben.

Aufgabe 3: Rechnungen in SAP Enterprise Buyer


eingeben
Geben Sie eine Lieferantenrechnung in SAP Enterprise Buyer ein.
1. Geben Sie die Lieferantenrechnung für die AAA-Batterien ein, die Sie
mit dem Einkaufswagen BATTERIEN## bestellt haben.

Aufgabe 4: Einkaufswagen-Historie
Prüfen Sie, ob die Einkaufswagen-Historie den Folgebeleg für eine Position
sowie Bestätigung und Rechnung richtig wiedergibt.
1. Prüfen Sie die Historie des Einkaufswagens BATTERIEN##, so dass
Sie die Folgebelege zur ursprünglichen Bestellung sehen können.

38 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Lösung 1: SAP Enterprise Buyer –


Prozessübersicht
Aufgabe 1: Einkaufswagen mit Katalogposition
anlegen
Legen Sie einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer mithilfe des
internen Katalogs Requisite™ an.
1. Bestellen Sie eine 4er-Packung AAA Alkali-Batterien vom Hersteller
mit der Nummer ARAMI-06. Dabei handelt es sich um eine Position
aus dem Katalog Requisite BugsEye™. Vor der Bestellung zeigen
Sie die Details der Position an und nennen Ihren Einkaufswagen
BATTERIEN##.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort init (Kennwort auf learn
zurücksetzen)
Mandant 300

b) Wählen Sie im Hauptmenü Einkaufen. Auf dem Bild erscheinen


nun die drei Registerkarten Katalog, Favoriten und Spezielle
Anforderung. Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
c) Wählen Sie BugsEye (eigenes Fenster) aus den Katalogoptionen.
d) Geben Sie im Katalogfenster auf der Registerkarte Quick Search
den Suchtext AAA batteries ein.
e) Wählen Sie Find oder bestätigen Sie mit der Eingabetaste auf
Ihrer Tastatur.
f) Wählen Sie das Einkaufswagen-Symbol neben der 4er-Packung
AAA Alkali-Batterien vom Hersteller mit der Nummer
ARAMI-06.
Damit fügen Sie die Batterien Ihrem BugsEye™-Einkaufswagen
hinzu.
g) Wählen Sie Order items.
Daraufhin wird das Katalogfenster geschlossen und die Position
an den Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer gesendet.
h) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 39


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

i) Wählen Sie die Registerkarte Grunddaten. Dort sehen Sie die


Beschreibung, den Preis und die Produktkategorie der Position.
j) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen, auf der Sie den
Lieferanten sehen.
k) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen, um zum Übersichtsbild
zurückzukehren.
l) Geben Sie im Feld Name des Einkaufswagens BATTERIEN## ein.
m) Wählen Sie Bestellen.
2. Überprüfen Sie den Status des Einkaufswagens und notieren Sie sich
die Bestellnummer. (Hinweis: Es kann einige Minuten dauern, bis
der Einkaufswagen mit der aktualisierten Bestellnummer erscheint.)
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.
b) Betrachten Sie neben Ihrem Einkaufswagen die Spalte Status.
Der Status ist Genehmigt.
c) Zeigen Sie den Einkaufswagen BATTERIEN## an, indem Sie auf
das Dreieck neben dem Namen klicken.
d) Wählen Sie das Symbol Detail.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie, um die Bestellnummer
anzuzeigen.

Aufgabe 2: Bestätigung erfassen


Bestätigen Sie den Eingang der Waren in SAP Enterprise Buyer.
1. Bestätigen Sie, dass Sie die mit dem Einkaufswagen BATTERIEN##
bestellten Batterien erhalten haben.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Waren/Leistungen bestätigen.
b) Wählen Sie Bestätigung erfassen aus der Liste neben dem Feld
Wählen Sie aus.
c) Suchen Sie den Einkaufswagen BATTERIEN## in der Liste.
Die Liste zeigt den Namen des Einkaufswagen und die
Bestellnummer an. Falls Ihr Einkaufswagen nicht angezeigt
wird, verwenden Sie die Funktion Bestellung suchen.
d) Wählen Sie das Symbol Bestätigung erfassen in der Spalte
Aktionen.
e) Geben Sie Batterien im Feld Name der Bestätigung und GR## im
Feld Referenzbeleg ein.
f) Wählen Sie Bestätigen, um die Bestätigung zu sichern.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

40 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Prozessübersicht

Aufgabe 3: Rechnungen in SAP Enterprise Buyer


eingeben
Geben Sie eine Lieferantenrechnung in SAP Enterprise Buyer ein.
1. Geben Sie die Lieferantenrechnung für die AAA-Batterien ein, die Sie
mit dem Einkaufswagen BATTERIEN## bestellt haben.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Rechnung/Gutschrift erfassen.
b) Wählen Sie die Bestellung für die Batterien aus der Liste.
Wenn Sie sich hinsichtlich der Bestellung nicht mehr sicher
sind, können Sie die Bestellung über den Namen Ihres
Einkaufswagens BATTERIEN## suchen.
c) Wählen Sie das Symbol Rechnung erfassen in der Spalte Aktionen.
d) Geben Sie INV## in das Feld Rechnungsnummer (Lieferant) ein.
e) Wählen Sie Berechnen.
f) Wählen Sie Buchen. Sie erhalten eine Bestätigungsmeldung über
die Erfassung der Rechnung und die Rechnungsnummer.

Aufgabe 4: Einkaufswagen-Historie
Prüfen Sie, ob die Einkaufswagen-Historie den Folgebeleg für eine Position
sowie Bestätigung und Rechnung richtig wiedergibt.
1. Prüfen Sie die Historie des Einkaufswagens BATTERIEN##, so dass
Sie die Folgebelege zur ursprünglichen Bestellung sehen können.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.
b) Wählen Sie Auch erledigte Einkaufswagen und dann Start.
c) Zeigen Sie den Einkaufswagen BATTERIEN## an, indem Sie auf
das Dreieck neben dem Namen klicken.
d) Wählen Sie das Symbol Detail.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie. Sie sehen in
der Historie den Einkaufswagen, die Bestellung, die
Wareneingangsbestätigung und die Rechnung.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 41


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Funktionen, Rollen und Prozesse von SAP Enterprise Buyer
definieren

42 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• eine allgemeine Beschreibung der Architektur von SAP Enterprise
Buyer geben
• die verschiedenen Einführungsstrategien für die unterschiedlichen
Unternehmensanforderungen erläutern
• die Funktionen, Rollen und Prozesse von SAP Enterprise Buyer
definieren

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 43


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

44 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

43
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Mit welcher Komponente können Enterprise-Buyer-Transaktionen
in einem Web-Browser ausgeführt werden?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A SAP Business Connector
□ B Requisite-Katalog
□ C SAP Internet Transaction Server (ITS)
□ D SAP R/3

2. In einem Implementierungsszenario
werden Einkaufsbelege entweder im ERP-System oder in SAP
Enterprise Buyer angelegt.
Vervollständigen Sie den Satz mit dem fehlenden Wort oder der fehlenden
Formulierung.

3. Der professionelle Einkäufer genehmigt Einkaufswagen, die von


Mitarbeitern im SAP-Enterprise-Buyer-System bestellt wurden.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

4. Der Einkaufsassistent definiert Vorlagen für wiederkehrende


Bestellungen, die Mitarbeiter beim Anlegen von Einkaufswagen
verwenden können.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

5. Für welche Beschaffungsarten besitzt SAP Enterprise Buyer 3.5


Funktionen?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Indirekte Beschaffung
□ B MRO-Beschaffung (Beschaffung von Dienstleistungen
wie Wartung und Instandsetzung sowie von Hilfs- und
Betriebsstoffen)
□ C Direkte Beschaffung
□ D Alle oben genannten

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 45


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
44

1. Mit welcher Komponente können Enterprise-Buyer-Transaktionen


in einem Web-Browser ausgeführt werden?

Antwort: C
Mit dem SAP Internet Transaction Server (ITS) können
Enterprise-Buyer-Transaktionen in einem Web-Browser ausgeführt
werden. Der ITS verfügt über Vorlagen, mit denen verschiedene
SAPGUI-Bilder einem HTML-Format zugeordnet werden.

2. In einem entkoppelten Implementierungsszenario werden


Einkaufsbelege entweder im ERP-System oder in SAP Enterprise
Buyer angelegt.

Antwort: entkoppelten
Ob ein Einkaufsbeleg im ERP-Backend oder im SAP-Enterprise-
Buyer-System angelegt wird, hängt von der Produktkategorie der
bestellten Position ab.

3. Der professionelle Einkäufer genehmigt Einkaufswagen, die von


Mitarbeitern im SAP-Enterprise-Buyer-System bestellt wurden.

Antwort: Falsch
Der Manager ist für die Genehmigung von Einkaufswagen, die von
Mitarbeitern im SAP-Enterprise-Buyer-System bestellt wurden,
zuständig. Die Aufgabe des professionellen Einkäufers ist es,
Bestellungen und Ausschreibungen zu bearbeiten.

4. Der Einkaufsassistent definiert Vorlagen für wiederkehrende


Bestellungen, die Mitarbeiter beim Anlegen von Einkaufswagen
verwenden können.

Antwort: Richtig
Der Einkaufsassistent kann Vorlagen für wiederkehrende
Bestellungen definieren. Er kann ebenfalls Einkaufswagen mit
Limits erstellen, Wareneingänge oder Leistungen bestätigen und
Rechnungen zentral in seiner Abteilung erfassen.

46 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

5. Für welche Beschaffungsarten besitzt SAP Enterprise Buyer 3.5


Funktionen?

Antwort: D
SAP Enterprise Buyer 3.5 unterstützt die indirekte und direkte
Beschaffung sowie die MRO-Beschaffung.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 47


Kapitel 1: Prozessübersicht SRM200

48 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 2
47 Aufbauorganisation und Stammdaten

Sie haben die Prozesse gerade zum ersten Mal behandelt. Das Kapitel
enthält drei Abschnitte zu Stammdaten: Aufbauorganisationen,
Geschäftspartner und Stammdaten, Produkte und Produktkategorien.

Überblick über das Kapitel


In diesem Kapitel werden die Bedeutung der Aufbauorganisation,
die Festlegung der Geschäftspartner und die Integration der
Produktkategorien in die Aufbauorganisation eines Unternehmens
behandelt.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• die Komponenten der Aufbauorganisation benennen, die erforderlich
sind, um Ihre Organisationsstrukturen und die dazugehörigen
Attribute abzubilden
• beschreiben, wie die Aufbauorganisation die Bearbeitung von
Belegen und Genehmigungen automatisiert
• definieren, wie Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation
festgelegt sind
• beschreiben, wie Produktkategorien in die Aufbauorganisation eines
Unternehmens eingebunden werden
• definieren, wie Produkte (für Material und Leistungen) den
E-Procurement-Prozess erleichtern

Inhalt des Kapitels


Lektion: Aufbauorganisation.................................................... 51
Vorgehensweise: Benutzerkennung anlegen............................ 57
Übung 2: Aufbauorganisation.............................................. 61
Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation .................... 69

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 49


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Demonstration: Lieferantendaten ......................................... 75


Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien ................... 78
Übung 3: Stammdaten...................................................... 83

50 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Lektion: Aufbauorganisation
48 Dauer der Lektion: 30 Minuten

Überblick über die Lektion


Die Aufbauorganisation stellt die funktionale Struktur eines
Unternehmens dar. Es handelt sich um eine hierarchische Struktur, die im
SAP-Enterprise-Buyer-System gepflegt wird. Zu ihren Elementen gehören
Organisationseinheiten (z. B. Abteilungen), Benutzerattribute (z. B. Land,
Kostenstelle) sowie Benutzerstammsätze. Die Aufbauorganisation kann
eingesetzt werden, um zu entscheiden, wer ein Workflow-Workitem erhält
oder eine Aufgabe ausführt.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Komponenten der Aufbauorganisation benennen, die erforderlich
sind, um Ihre Organisationsstrukturen und die dazugehörigen
Attribute abzubilden
• beschreiben, wie die Aufbauorganisation die Bearbeitung von
Belegen und Genehmigungen automatisiert

Sie haben sich gerade einen kurzen Überblick über den Prozess verschafft.
Jetzt machen Sie sich mit dem ersten der drei Abschnitte zu den
Stammdaten vertraut: der Aufbauorganisation (Organisationsmodell).
[Das Organisationsmodell wird in der Transaktion PPOMA_BBP gepflegt.]
Die Struktur eines Unternehmen besteht aus mehreren Ebenen, die
wir Organisationseinheiten nennen. Der Begriff Organisationseinheit
ist weit gefasst und kann sich auf einen Vorstand, eine geografische
Region, eine Abteilung oder ein Büro beziehen. Eine Organisationseinheit
kann mit einem Buchungskreis, einer Einkaufsorganisation oder einer
Einkäufergruppe in SAP R/3 verknüpft sein. [Diese Verbindung wird im
Register BBPFUNC hergestellt.] Organisationseinheiten, z. B. Abteilungen,
bestehen aus Mitarbeitern. Den verschiedenen Organisationseinheiten
werden Benutzerstammsätze zugeordnet. Wir benötigen Entscheider.
Innerhalb einer Gruppe sind einige Benutzer mit einem roten Hemd und
einem grauen Hut abgebildet; diese Benutzer stellen Manager dar. [Das
Manager-Feld findet man, indem man die Position des entsprechenden
Benutzers wählt und anschließend die Registerkarte mit den Grunddaten.]
Die Manager sind berechtigt, Workflow-Meldungen, z. B. in Bezug auf
einen neu angelegten Einkaufswagen, zu genehmigen oder abzulehnen.
Informationen können durch den Einsatz von Attributen Transaktionen
auslösen. Die Attribute sind mit den verschiedenen Ebenen einer
Aufbauorganisation verbunden. Währung, Belegart, Katalog und
Kostenstellen sind Beispiele für Attribute. Attribute sind zugeordnete

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 51


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Werte, wie z. B. 1000, 2000, 3000 für Kostenstellen. Wie bereits erwähnt,
wird die Aufbauorganisation für die Genehmigungsbearbeitung im
Workflow verwendet. In der Regel läuft der Workflow im Hintergrund
ab. Die hier gegebenen Erläuterungen sind allgemeiner Natur.
Das Projektteam und die Systemverwalter sind für die Pflege der
Aufbauorganisation verantwortlich.

Unternehmensszenario
Nachdem Sie das SAP-Enterprise-Buyer-System installiert haben, müssen
Sie die Organisationsattribute Ihres Unternehmens im System abbilden.
Damit die Prozesse in SAP Enterprise Buyer ablaufen können, muss Ihr
Projektteam die erforderlichen Stammdaten und die Aufbauorganisation
pflegen.

Aufbauorganisation
Während der Implementierung legt der Systemverwalter die
Aufbauorganisation so an, dass:
• Einkaufsorganisationselemente automatisch für jeden Benutzer
festgelegt werden können
• der Workflow bestimmen kann, wer für die Genehmigung von
Belegen und neuen Benutzersätzen zuständig ist
• Benutzerstammsätze mit dem Self-Service-Szenario angelegt und
Attribute zugeordnet werden können
Eine Organisationseinheit bezeichnet jegliche Art von Entität, die es in
einem Unternehmen gibt. Beispiele dafür sind Tochtergesellschaften,
Sparten, Abteilungen oder spezielle Projektteams. Organisationseinheiten
sind eines der Objekte, die die Aufbauorganisation bilden.

52 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Abbildung 17: Aufbauorganisation

Die Wurzelorganisationseinheit ist die erste Organisationseinheit, die für


die Organisationsstruktur in SAP Enterprise Buyer angelegt wird, d. h.
sie ist auf der obersten Ebene dieser Struktur angeordnet. Unterhalb
der Wurzelorganisationseinheit werden in einer hierarchischen Struktur
weitere Elemente eingefügt, die Ihr Unternehmen abbilden. Wenn für eine
Aktion zwei Genehmigungsebenen erforderlich sind, müssen mindestens
zwei Ebenen in die Organisationsstruktur eingefügt werden.

Abbildung 18: Musteraufbauorganisation

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 53


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Attribute
Benutzerattribute sind Parameter, die an die Aufbauorganisation
angehängt sind. Sie können pro Organisationseinheit oder pro
Benutzer gelten. Attribute können mehrere Werte mit einem definierten
Vorschlagswert haben. Beispielsweise kann es mehrere zugeordnete
Kostenstellen geben, wovon eine die Vorschlagskostenstelle ist. Attribute
sind häufig vererbt; die Einstellungen aus einer höheren Strukturebene
treffen auch auf die Benutzer auf den unteren Ebenen zu (z. B. wird auf
der höchsten Ebene, der Wurzelebene, die Währung Yen angelegt. Alle
anderen Organisationseinheiten erben folglich Yen als Währung.)
In SAP R/3 verwendete Buchungskreise, Einkaufsorganisationen
und Einkäufergruppen werden in der Aufbauorganisation von SAP
Enterprise Buyer abgebildet. Die Abbildung erfolgt innerhalb der
Aufbauorganisation.
Diese Attribute sind erforderlich, bevor ein Mitarbeiter einen
Einkaufswagen anlegen kann.

Attribute Beschreibung
ACS das System, in dem Sie die Kontierungsdaten prüfen
BSA Belegart im Backend-System
BUK Buchungskreis
BWA wird bei Reservierungen, die im Backend-System
angelegt wurden, verwendet (Vorschlag für die
Bewegungsart)
CUR Hauswährung
KNT Kontierungstyp
WGR Produktkategorie
WRK Werk im Backend-System

Verschiedene Rollen sind an der Definition und Modifizierung von


Benutzerattributen beteiligt.

Diese Information bezieht sich auf Modifikationen an Attributen und


Registerkarten, die Version 3.5. betreffen. Die Information sprengt
möglicherweise den Rahmen dieser Schulung. Die folgenden Attribute
werden nicht mehr verwendet: RESP_GRP, RESP_WGR, RESP_PRCAT.
Außerdem wurden die Registerkarten geändert. Die Registerkarte
[BBPFUNC] definiert die Funktion einer bestimmten Organisationseinheit
als Unternehmen, Einkaufsorganisation oder Einkäufergruppe. BBPFUNC
ersetzt die Registerkarte TYPE; die Registerkarte [BBPRESP] wird

54 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

verwendet, wenn eine Organisationseinheit als Einkäufergruppe


definiert ist. An dieser Stelle verbinden Sie Produktkategorien mit
Organisationseinheiten und bestimmen das zu verwendende System
(Backend oder SAP Enterprise Buyer). Auf der Registerkarte Extended
Attributes wird die Produktverantwortung zugeordnet. Durch
Auswahlknöpfe kann der Benutzer Einstellungen vornehmen, die
Wertlimits für Bestellungen, Werk, Lager oder Produktkategorien
betreffen. → Komponenten im Detail → SAP Enterprise Buyer (Prof. Ed.) →
Release-Informationen & Development News → Release-Information zu SAP
Enterprise Buyer 3.5

• Die Systemverwaltung kann über diese Customizing-Aktivität die


wichtigsten Benutzerattribute auf Organisationseinheitsebene der
Aufbauorganisation definieren. Sie kann bestimmten Benutzerrollen
Attribute zuordnen (z. B. wird der Manager-Rolle die Berechtigung
zugeordnet, Kostenstellen aus dem Browser heraus zu ändern,
Mitarbeiter-Rollen können dagegen Kostenstellen nur im Browser
anzeigen).
• Manager können Attribute ändern, die für ihre eigene
Organisationseinheit oder für Benutzer in dieser Einheit definiert
wurden.
• Benutzer können bei entsprechender Berechtigung ihre eigenen
Attribute über das Internet ändern (z. B. können sie den
Vorschlagswert für „Werk“ von Atlanta in New York umändern oder
den Vorschlagswert für „Kostenstelle“ von 1000 in 2000).
In dieser Grafik können Manager die Attribute ihrer Mitarbeiter anzeigen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 55


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Abbildung 19: Benutzer verwalten

Folgendes Verfahren ist die Grundlage der Übung. Es ist kurz und einfach.
Demonstrieren Sie es, wenn Sie Zeit haben.

56 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Benutzerkennung anlegen
52
Verwendung
Ihre Mitarbeiter können einen Benutzerstammsatz auf dem Anmeldebild
von SAP Enterprise Buyer mit der Funktion Kennung anlegen anfordern.
Voraussetzungen
Die Wurzelorganisationseinheit und die Aufbauorganisation müssen
bereits vorhanden sein. Wenn der Manager den Benutzerstammsatz
genehmigen soll, muss der Genehmigungs-Workflow aktiv sein und die
Manager müssen in der Aufbauorganisation zugeordnet sein.

Vorgehensweise
1. Beginnen Sie auf dem Anmeldebild von SAP Enterprise Buyer.
Wählen Sie Benutzerkennung.
2. Geben Sie auf der Registerkarte Mussdaten Folgendes ein:
Gewünschte Benutzerkennung
Vorname, Nachname
E-Mail-Adresse
Name des Managers oder des Genehmigenden
Antwort des Managers Ja auf die Antwort Sind Sie ein
Manager?
3. Optional: Auf der Registerkarte Adressdaten können Sie interne
Adressdaten sowie die URL eines Fotos für das Einstiegsbild
eingeben und das Datums- und Dezimalformat eingeben, das Sie
benutzen möchten.
4. Optional: Auf der Registerkarte Kartendaten können Sie das
Karteninstitut, die Kartennummer, den Namen des Karteninhabers
sowie die Gültigkeit der Karte angeben.

Ergebnis
Wenn Sie die Daten eingereicht haben, erhalten Sie entweder eine
E-Mail-Nachricht mit einem Initialkennwort oder Ihr Manager erhält ein
Workitem in seinem Workflow, dass er Ihre Benutzerkennung genehmigen
soll.

Workflow
Die Hauptaufgabe des SAP Business Workflow ist es, die richtige Aufgabe
dem richtigen Bearbeiter (Organisationseinheit, Position oder Benutzer)
zur richtigen Zeit weiterzuleiten. Aufbauorganisationen bieten die
Routing-Struktur für die Aufgabenzuordnung.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 57


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Der SAP Business Workflow gehört standardmäßig zum System. Der


Workflow kann für einfache Freigabeverfahren oder komplexe Prozesse,
an denen eine große Anzahl von Bearbeitern in einer bestimmten
Reihenfolge beteiligt sind, herangezogen werden. Der Workflow wird
beispielsweise in folgenden Fällen eingesetzt:
• neue Benutzer und Kennwörter genehmigen
• Einkaufswagen genehmigen
• Bestätigungen und Rechnungen genehmigen
• Einkäuferkartenabrechnungen abstimmen
• Hintergrund: Bestellung, Bestellanforderung oder Reservierung
anlegen
• Benutzer über Statusändernungen eines Objekts während des
Genehmigungsprozesses benachrichtigen (genehmigt, abgelehnt,
geändert oder gelöscht)
Ein Workflow besteht aus einer Reihenfolge von Schritten, die entweder
von Anwendern oder automatisch vom System ausgeführt werden. Der
Workflow kann auf Fehler oder Ausnahmen reagieren. Beispielsweise
kann beim Auftreten eines bestimmten Übertragungsfehlers ein Ereignis
gestartet werden. SAP bietet für die gängigsten Prozesse, wie die
Genehmigung eines Einkaufswagens durch einen oder zwei Manager,
mehrere Workflows.
Der Workflow bedient sich vorhandener Transaktionen und Funktionen.
Das Workflow-System steuert den Prozess. Sie können in der
Organisationsstruktur Bearbeiter für das Ausführen einer bestimmten
Aufgabe definieren. Wenn in Ihrer Organisation das Personal
wechselt, funktioniert der Workflow erfolgreich mit der überarbeiteten
Aufbauorganisation.
Die Integration des Organisationsmanagements mit dem Workflow
verknüpft Aufgaben und mögliche Bearbeiter. Der Geschäftsprozess
und die entsprechenden Zuständigkeiten sind transparent.
Änderungen können in der Aufbauorganisation ohne Änderungen der
Workflow-Definition vorgenommen werden.

58 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Abbildung 20: Workflow und Bearbeiter

Der Workflow bedient sich folgender Objekttypen, um Bearbeiter oder


Zuständigkeiten für zwei Arten von Aufgaben festzulegen:
• Organisationseinheiten (O)
• Planstelle (S)
• Benutzer (US)
• Mitarbeiter (P)
• Rolle
• Standardaufgaben (TS)
• Workflow-Vorlagen (WS)

Abbildung 21: Integration von Workflow und Organisationsmanagement

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 59


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Neben den mitgelieferten Workflow-Vorlagen stehen eine Reihe von


Werkzeugen (u.a. Workflow-Assistenten und Workflow Builder) zur
Verfügung, mit denen Sie Ihre eigenen Workflows entwickeln können.

60 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

57 Übung 2: Aufbauorganisation
Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• die vorgeschlagenen Benutzerattribute überprüfen, die Ihrem
Internet-Benutzer zugeordnet sind

Unternehmensszenario
Für die Mitarbeiter ist es leichter, Einkaufswagen anzulegen, wenn einige
der erforderlichen Daten automatisch in die Belege eingefügt werden,
z. B. Einkaufsorganisation.
Ein Verfahren zum Anlegen neuer Benutzer ist das Beantragen einer
Kennung auf der Web-Site.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:

Aufgabe 1: Benutzerattribute in der Aufbauorganisa-


tion
Prüfen Sie die Vorschlagsattribute für Ihren Benutzer SRM200-##.
1. Melden Sie sich auf der Web-Site von SAP Enterprise Buyer mit dem
Benutzer SRM200-## und Ihrem Kennwort am Mandanten ### an.
2. Finden Sie den Namen der Ihnen zugeordneten Organisationseinheit
und ermitteln Sie die Nummer Ihres Bürogebäudes.
3. Nennen Sie die drei Kontierungstypen, die Ihrem Internet-Benutzer
zur Verfügung stehen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 61


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Aufgabe 2: Optional: Einen neuen Benutzer anlegen


Beantragen Sie über den Web-Browser eine neue Benutzerkennung.
1. Geben Sie die Start-URL ein und legen Sie einen neuen Benutzer im
Mandanten 300 an: Nachname##.

Daten Wert
Benutzerkennnung Nachname##
Vorname Ihr Vorname
Nachname Ihr Nachname##
E-Mail-Adresse @
Genehmigt Mary Manager
Sind Sie ein (nicht wählen)
Manager?

Adressdaten
Daten Wert
Anrede Wählen Sie Herr oder Frau.
Akademischer Titel wahlweise
Gebäude 5
Zimmernummer 103
Stockwerk (frei lassen)
Hauspost Hauspost 6
Telefonnummer 5555439876
Durchwahl 123
Faxnummer (frei lassen)
Datumsformat (auswählen)
Dezimalpunktformat (auswählen)
Sollen Workitems Wählen Sie Ja.
zur Genehmigung in
E-Mails umgesetzt
werden?

62 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Lösung 2: Aufbauorganisation
Aufgabe 1: Benutzerattribute in der Aufbauorganisa-
tion
Prüfen Sie die Vorschlagsattribute für Ihren Benutzer SRM200-##.
1. Melden Sie sich auf der Web-Site von SAP Enterprise Buyer mit dem
Benutzer SRM200-## und Ihrem Kennwort am Mandanten ### an.
a) Gehen Sie auf die Web-Site von SAP Enterprise Buyer.
b) Geben Sie die Anmeldedaten ein.

Daten Wert
Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant ###
Sprache Englisch

Notiz: Wenn das Feld Mandant nicht auf diesem Bild


erscheint, ist der Mandant bereits in der URL enthalten.
In diesem Fall brauchen Sie die Schritte zur Eingabe des
Mandanten nicht zu befolgen.

c) Wählen Sie Anmelden.


2. Finden Sie den Namen der Ihnen zugeordneten Organisationseinheit
und ermitteln Sie die Nummer Ihres Bürogebäudes.
a) Wählen Sie Einstellungen → Mussdaten.

Daten Wert
Kennung der Organisations- 50000616
einheit
Name der Organisationsein- PH1 Operations 1
heit

b) Wählen Sie die Registerkarte Adressdaten.

Daten Wert
Gebäude (Zahl zwischen 1 und 100)

c) Wählen Sie Startseite.


Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 63


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

3. Nennen Sie die drei Kontierungstypen, die Ihrem Internet-Benutzer


zur Verfügung stehen.
a) Einstellungen → Attribute ändern

Hinweis: Wenn die die Nachricht: „Nicht gesicherte


Daten gehen verloren. Wollen Sie dennoch fortfahren?“
erscheint, bestätigen Sie mit OK.

Daten Wert
Kontierungstyp Anlage, Kostenstelle,
PSP-Element

b) Wählen Sie Startseite.


c) Wählen Sie Abmelden.

Aufgabe 2: Optional: Einen neuen Benutzer anlegen


Beantragen Sie über den Web-Browser eine neue Benutzerkennung.
1. Geben Sie die Start-URL ein und legen Sie einen neuen Benutzer im
Mandanten 300 an: Nachname##.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

64 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Daten Wert
Benutzerkennnung Nachname##
Vorname Ihr Vorname
Nachname Ihr Nachname##
E-Mail-Adresse @
Genehmigt Mary Manager
Sind Sie ein (nicht wählen)
Manager?

Adressdaten
Daten Wert
Anrede Wählen Sie Herr oder Frau.
Akademischer Titel wahlweise
Gebäude 5
Zimmernummer 103
Stockwerk (frei lassen)
Hauspost Hauspost 6
Telefonnummer 5555439876
Durchwahl 123
Faxnummer (frei lassen)
Datumsformat (auswählen)
Dezimalpunktformat (auswählen)
Sollen Workitems Wählen Sie Ja.
zur Genehmigung in
E-Mails umgesetzt
werden?

a) Gehen Sie auf das Anmeldebild von SAP Enterprise Buyer.


b) Geben Sie den Mandanten 300 ein.
c) Wählen Sie die Registerkarte Mussdaten.
d) Geben Sie die benötigten Daten ein.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 65


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Daten Wert
Benutzerkennnung Nachname##
Vorname Ihr Vorname
Nachname Ihr Nachname##
E-Mail-Adresse @
Genehmigt Mary Manager
Sind Sie ein Manager? (nicht wählen)

Hinweis: Sie können den Genehmigenden über das


Symbol Suchen ermitteln. Geben Sie z. B. ein Sternchen
(*) in das Feld Genehmigender ein und wählen Sie dann
Suchen. Eine Namensliste aller Manager erscheint,
darunter auch Mary Manager.

e) Wählen Sie die Registerkarte Adressdaten.


f) Geben Sie die Adressdaten ein.

Daten Wert
Anrede Wählen Sie Herr oder Frau.
Akademischer Titel wahlweise
Gebäude 5
Zimmernummer 103
Stockwerk (frei lassen)
Hauspost Hauspost 6
Telefonnummer 5555439876
Durchwahl 123
Faxnummer (frei lassen)
Datumsformat (auswählen)
Dezimalpunktformat (auswählen)
Sollen Workitems Wählen Sie Ja.
zur Genehmigung in
E-Mails umgesetzt
werden?

g) Wählen Sie Sichern.

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66 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Aufbauorganisation

Ein Bildschirmbild mit den folgenden Informationen erscheint,


nachdem Ihr neuer Benutzer gesichert wurde:

Ihre Benutzerkennung Nachname##

Nachricht Sie werden informiert, ob Ihr neuer


Benutzer durch einen Manager
genehmigt werden muss oder
automatisch genehmigt wird.
Hauptgenehmigender MANAGER200
Name des Managers Mary Manager
Name des PH1 Operations 1
Unternehmens

h) Wählen Sie Zurück zum Anmeldebildschirm.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 67


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Komponenten der Aufbauorganisation benennen, die erforderlich
sind, um Ihre Organisationsstrukturen und die dazugehörigen
Attribute abzubilden
• beschreiben, wie die Aufbauorganisation die Bearbeitung von
Belegen und Genehmigungen automatisiert

68 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation

Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation


65 Dauer der Lektion: 15 Minuten

Überblick über die Lektion


Eine Art von Stammdaten betrifft Daten der Geschäftspartner oder
Lieferanten. Geschäftspartner können z. B. Angebote unterbreiten oder
Eingänge und Rechnungen bestätigen. Dabei können sie mehrere Rollen,
wie Bieter, Lieferant oder Ansprechpartner, übernehmen.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• definieren, wie Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation
festgelegt sind

Es gibt zwei Arten von Stammdaten: Lieferanten und Material.


Geschäftspartner ist der Oberbegriff für alle internen Geschäftspartner
(Mitarbeiter) und externen Geschäftspartner (Lieferanten/Zulieferer)
sowie deren diverse Rollen.

Unternehmensszenario
Als Teil des Enterprise-Buyer-Prozesses muss Ihr Projektteam die
Geschäftspartnerdaten für Ihre Lieferanten pflegen, die mit der
Aufbauorganisation verbunden sind.

Geschäftspartner (GP)
Ein Geschäftspartner ist ein Benutzer des Systems. Für jede Person,
Organisation oder Personengruppe, die an einem Geschäftsvorfall beteiligt
sein kann, wird ein interner oder externer Geschäftspartner angelegt.
Durch SAP Enterprise Buyer werden Ihre externen Geschäftspartner (GP)
in Ihre Geschäftsprozesse integriert. Ihr GP kann Folgendes tun:

• Angebote in Ihrem System erfassen


• Rechnungen in Ihrem System erfassen
• Warenlieferungen oder die Erbringung von Dienstleistungen
bestätigen
• Daten anzeigen, wie Einkaufsbeleginformationen, Preisinformatio-
nen, Wareneingänge und Lieferplanabrufe
Das System schlägt gegebenenfalls GP-Stammdaten in den entsprechenden
Feldern vor, beispielsweise wenn ein Einkaufswagen angelegt wird.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 69


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Einen Geschäftspartner gibt es nur einmal, jedoch kann er verschiedene


Funktionen ausführen; beispielsweise sollte ein GP, der die Rolle Lieferant
hat, auch die Rolle Ansprechpartner haben. Anhand der GP-Rollen
können Sie die Stammdaten der Geschäftspartner und deren Adressen
pflegen, die Sie für die verschiedenen Funktionen benötigen, die ein
Geschäftspartner hat. Im System gibt es folgende Standardrollen:
• Lieferant: ein bekannter Geschäftspartner, der Waren oder
Dienstleistungen liefert
• Bieter: Unternehmen, das Angebote zu Ausschreibungen abgibt

Geschäftspartner und die Aufbauorganisation

Abbildung 22: Integration des GP mit dem Organisationsmanagement

Geschäftspartner werden in der Organisationsstruktur unterhalb


der zentralen Organisationseinheit für einen Lieferanten, Bieter oder
Portalanbieter angelegt. Für jeden externen Mitarbeiter eines Lieferanten,
Bieters oder Portalanbieters wird ein Ansprechpartner angelegt. In
der Aufbauorganisation werden die Verbindungen zwischen den
Geschäftspartnern und ihren Ansprechpartnern gepflegt. Außerdem
werden in ihr Attribute zugeordnet.
Zu den erforderlichen Lieferantenattributen gehören VENDOR_SYS,
das logische System des Lieferanten für finanzielle Transaktionen und
VENDOR_ACS, welches das Backend-System angibt, wo die Kontierung
für lokale Bestellungen geprüft wird.

70 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation

Ansprechpartner sind Mitarbeiter von externen Geschäftspartnern,


z. B. von Lieferanten oder von Bietern, die sich mit Lieferanten-
bzw. Geschäftspartnernummer, Benutzerkennung und Kennwort am
SAP-Enterprise-Buyer-System anmelden. Damit können sie im System z.
B. Ausschreibungsdokumente erhalten, Angebote zu Ausschreibungen
abgeben oder Rechnungen bzw. erbrachte Leistungen erfassen.
Im SAP-Enterprise-Buyer-System stehen folgende Partnerfunktionstypen
zur Verfügung:
• Lieferant: Unternehmen, bei dem Sie Waren oder Dienstleistungen
bestellen
• Bieter: Unternehmen, die Angebote auf der Grundlage Ihrer offenen
und nicht-offenen Ausschreibungen einreichen
• Portal: Unternehmen, das ein Portal im Internet betreibt,
beispielsweise für branchenspezifische Ausschreibungen
• Kontakt: ein bestimmter Mitarbeiter oder persönlicher
Ansprechpartner beim Lieferanten, Bieter oder Portalanbieter
• Warenversender: Teil eines Unternehmens, von dem aus die Ware
versendet wird
• Rechnungssteller: Geschäftspartner, der die Rechnung versendet

Lieferanten pflegen
Mit der Anwendung Geschäftspartner verwalten in SAP Enterprise Buyer
können Systemadministratoren oder professionelle Einkäufer Stammdaten
für externe Geschäftspartner, z. B. Firmendaten zu Lieferanten und
Bietern, verwalten.
Ist ein Unternehmen noch nicht registriert, können externe Mitarbeiter
die Registrierung des Unternehmens als Lieferant, Bieter oder
Portalanbieter und eine Registrierung für sich selbst als Ansprechpartner
beantragen. Registrierungsanträge werden über einen Workflow an
den verantwortlichen Einkäufer/Systemverwalter geleitet, der den
Antrag zunächst genehmigen oder ablehnen kann. Sie müssen die
erforderlichen Stamm- oder Benutzerdaten anlegen, wenn Sie die
Anwendung genehmigen. Ansprechpartner können auch beantragen,
dass weitere Mitarbeiter aus ihrem Unternehmen als Ansprechpartner im
SAP-Enterprise-Buyer-System registriert werden.
Achten Sie bei dieser Grafik auf die Selektionen, die dem Verwalter
oder Einkäufer beim Anlegen oder Ändern der Lieferantendaten zur
Verfügung stehen. Die Transaktion ist BBPMAININT und kann mit den
Rollen SAP_BBP_STAL_ADMINISTRATOR und SAP_BBP_STAL_BUYER
ausgeführt werden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 71


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Abbildung 23: Manuelle Pflege von externen Geschäftspartnern

Ändern, Anzeigen, Löschen: Einkäufer und Systemadministratoren


können wählen, ob sie einen Bieter, einen Lieferanten, einen
Portalanbieter oder einen Ansprechpartner aus einem Unternehmen
anzeigen oder bearbeiten möchten. Zu den Daten gehören die Dun
& Bradstreet-Nummer, Ihre Kundennummer beim Lieferanten sowie
mehrere Adressen. Bieter können in Lieferanten umgewandelt werden.
Geschäftspartner können gelöscht werden, wenn sie nicht genutzt werden.
In der folgenden Grafik sind die zentralen Daten zum Geschäftspartner
zu sehen.

72 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation

Abbildung 24: Pflegedaten

Adressen: Alle Adressen/Adressarten werden beim Geschäftspartner


gespeichert. Nur über die Stammdatenpflege Geschäftspartner verwalten
können Sie Standardadressen im System hinzufügen.
Einkäufer können eine Bestelladresse, eine Versandadresse und eine
Rechnungsstelleradresse als Vorschlagsadressen für Lieferanten festlegen.
Sie können auf dem Einstiegsbild Geschäftspartner → Adressen bearbeiten
wählen. Der Systemverwalter kann ebenfalls die Anlieferadresse und die
Rechnungsempfängeradresse für Ihr eigenes Unternehmen einstellen.
Auf dem Einstiegsbild wählen Sie Externe Adressen bearbeiten oder Interne
Adressen bearbeiten. → Lieferanten können ihre Adressen selbst ändern.

Adressart Beschreibung
Bestelladresse Die Bestellung geht an diese Adresse.
Versandadresse Die Ware wird von dieser Adresse versendet.
Rechnungssteller Die Rechnung wird von dieser Adresse
versendet.
Anlieferadresse An diese Adresse werden die Waren geliefert.
Rechnungsempfänger Der Rechnungssteller sendet die Rechnung
an diese Adresse.
Warenempfänger Interne Adresse, an die die Ware ausgehändigt
wird.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 73


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

In dieser Grafik sehen Sie die Adressarten, die Sie pflegen können.

Abbildung 25: Adressen, die geändert werden können

Lieferanten replizieren
Es gibt Programme in SAP Enterprise Buyer und in SAP R/3, mit denen
Lieferantendaten zu Ihrem SAP-Enterprise-Buyer-System repliziert
werden können. Voraussetzungen sind:
• SAP-Enterprise-Buyer-System: Die Aufbauorganisation muss erstellt
worden sein und eine Organisationseinheit für die Zuordnung des
externen Geschäftspartners enthalten. Jede Einkaufsorganisation
muss sich innerhalb einer Organisationseinheit befinden.
• Backend-System: Der Lieferant muss einer Einkaufsorganisation
zugeordnet sein.
Ihre Systemverwalter rufen die Transaktionen BBPGETVD und
BBPGETVC auf, um Daten zum SAP-Enterprise-Buyer-System zu
replizieren. Sie können die Daten nach der Übernahme ändern. Danach
sollten Sie jedoch keine Lieferanten mehr übernehmen, da sonst Ihre
Änderungen überschrieben werden.
BBPGETVD: Dieses Programm kopiert die Lieferantenstammdaten,
die SAP Enterprise Buyer benötigt. Sie können angeben, ob die
Lieferantennummern aus den internen oder den Backend-Systemen
kopiert werden sollen. Das logische System ist Teil des Schlüssels zur
Unterscheidung zwischen mehreren Backend-Systemen.

74 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation

BBPGETVC: Mit dieser Transaktion kopieren Sie Zusatzdaten zum


Lieferanten aus dem Backend-System, z. B. Zahlungsbedingungen.
BBPUPDVD: Hier können Sie die Lieferantendaten an das
SAP-Enterprise-Buyer-System anpassen, wenn sich die Stammdaten im
Backend-System gegenüber den replizierten Daten geändert haben.

Statt einer sehr kurzen Übung können Sie die Daten eines Lieferanten
anzeigen.

Demonstration: Lieferantendaten
Zweck
Daten anzeigen

Systemdaten
System:
Mandant:
Benutzer-ID:
Kennwort:
Systemeinstellungen: Prüfen Sie die Lieferantendaten vor dem
Unterricht.
1. Melden Sie sich als Benutzer WEBADMIN, Kennwort LEARN,
Mandant 300 auf der Web-Site von SAP Enterprise Buyer an.
Wählen Sie Geschäftspartner verwalten. Geben Sie zwischen Daten
von Geschäftspartner und Bearbeiten ARAMI-00 ein und wählen Sie
anschließend Bearbeiten. Beschreiben Sie kurz die Daten auf den
Registerkarten: Firmendaten, Bieterdaten und Lieferantendaten.
Achten Sie darauf, dass sich unter Lieferantendaten der Link für den
Organisationplan befindet.

Hinweis: Wählen Sie bei Standard-Kommunikationsprotokoll


„Per E-Mail senden“, wenn dort eine Eingabe verlangt wird.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 75


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Moderierte Diskussion
Diskutieren Sie Gründe, warum Sie Lieferanten oder Zulieferer aus
anderen Systemen nutzen könnten.

Fragen zur Diskussion


Verwenden Sie die folgenden Fragen, um die Teilnehmer an der Diskussion
zu beteiligen.Sie dürfen gerne eigene zusätzliche Fragen verwenden.
Was wäre ein Grund, Lieferanten aus einem Altsystem zu replizieren?
Was wäre ein Grund, Lieferanten nur im SAP-Enterprise-Buyer-
System zu definieren?
Suchen Sie im Kapitel nach möglichen Antworten, aber überlassen Sie die
Diskussion den Teilnehmern. Wie sieht deren Geschäftsumfeld aus?

76 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• definieren, wie Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation
festgelegt sind

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Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien


73 Dauer der Lektion: 20 Minuten

Überblick über die Lektion


Unter dem Produkt sind Materialien und Leistungen zu verstehen,
die im SAP-Enterprise-Buyer-System definiert wurden. Das
Produktkategorieattribut kann das lokale oder Backend-Zielsystem für
eine Position in einem Einkaufswagen festlegen.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• beschreiben, wie Produktkategorien in die Aufbauorganisation eines
Unternehmens eingebunden werden
• definieren, wie Produkte (für Material und Leistungen) den
E-Procurement-Prozess erleichtern

Dies ist das letzte Kapitel zum Thema Stammdaten, bevor die Verarbeitung
behandelt wird. Konzentrieren Sie sich auf die Organisation der
Stammdaten.

Unternehmensszenario
Sie haben zwei Backend-Systeme und möchten über Produktkategorien
einem Backend-System die Büromaterialeinkäufe und dem anderen die
Elektronikeinkäufe zuordnen.

Stammdaten
Zu den Stammdaten gehören Materialien und Leistungen, die von
einem anderen System reproduziert oder mithilfe der Product Content
Workbench (PCW) übernommen wurden. Material und Leistungen
werden in SAP Enterprise Buyer als Produkte klassifiziert. Für beide gibt
es jeweils eine Produktkategorie. Produktkategorien entsprechen den
Warengruppen in SAP R/3.

78 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien

Abbildung 26: SAP Enterprise Buyer und Backend

Produktkategorien
Mithilfe von Produktkategorien können Produkte gemäß verschiedener
Kriterien gruppiert werden (beispielsweise Computer oder Büromaterial).
Jede Produktkategorie enthält entweder Material oder Leistungen.
Standardmäßig legen Produktkategorien und Einkäufergruppen das
Zielsystem für angelegte Dokumente fest. Zusammen mit der Kontierung
können Produktkategorien die Standardkontierungen festlegen. Die
Standardeinstellungen (Vorschläge) werden im Customizing festgelegt.
In der Aufbauorganisation definiert das Attribut Produktkategorie
die für diese Organisationsebene zugelassenen Produktkategorien.
Produktkategorie befindet sich auf der Registerkarte Erweiterte Attribute.
Das Attribut, das die Limits der Produktkategorien für Käufer für
Einkäufergruppen definiert, befindet sich auf der Registerkarte BBPRESP.
Kauft ein Benutzer z. B. hauptsächlich Büromaterial ein, wäre es sinnvoll,
Büromaterial als Vorschlagswert zu definieren.
Auf diesen Grafiken sind zwei Customizing-Einstellungen zu sehen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 79


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Abbildung 27: Produktkategorien

Wenn Sie keine Materialien (aus SAP R/3) replizieren, jedoch z. B.


in Bestellungen Produktkategorien angeben möchten, können Sie
Produktkategorien manuell anlegen. Produktkategorien werden in
Kategoriehierarchien angeordnet.

Produktstamm

Abbildung 28: Produktstämme im Einkaufswagen

Der Produktstamm bietet Informationen zu allen Produkten, die ein


Unternehmen ein- und verkauft. Produkte können materieller Natur
(beispielsweise ein PC) oder immaterieller Natur sein (beispielsweise

80 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien

Leistungen wie die PC-Wartung). Der Produktstamm ist der zentrale Ort
für den Abruf produktspezifischer Daten. Diese Informationen werden in
einzelnen Produktstammsätzen hinterlegt und enthalten:
• Kopfdaten
• Beschreibung
• Produktkategorie
• allgemeine, Verkaufs- und Einkaufsdaten
• Mengeneinheiten
Diese Grafik zeigt die Produktinformationen und die Auswahl der
Registerkarte Grunddaten.

Abbildung 29: Produktdetails in einem Einkaufswagen

Datenreplikation und Content-Management


Materialstammsätze aus SAP R/3 können über die Middleware
vom Content-Manager oder Systemverwalter in den Produktstamm
übernommen werden. Customizing-Informationen, die zuerst
übernommen werden, legen fest, wie die Produkt-ID im Produktstamm
hinterlegt wird und welche Daten für ein Produkt angelegt werden
können. Um zu prüfen, ob die Materialarten, Warengruppen und
Leistungskategorien im SAP-Enterprise-Buyer-System angekommen sind,
rufen Sie die Transaktion COMM_HIERARCHY auf. Sie sollten alle
erforderlichen Daten sehen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 81


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Wenn Sie zuerst Business-Objekte aus Ihrem SAP-R/3-Backend


herunterladen, haben Sie die Möglichkeit, Filter zu definieren, um
die zu replizierende Auswahl an Materialien zu begrenzen. Um
Produkte zu überprüfen, verwenden Sie die Transaktion COMMPR01
oder wählen Sie Stammdaten→ Produkte→ Product Workbench im
SAP-Enterprise-Buyer-System.
Nun können Sie die Kataloginhalte direkt in der Product Content
Workbench (PCW) verwalten. Alternativ zur manuellen Pflege der
Produktdaten können Sie auch Katalogdaten aus externen Quellen,
wie Marktplätzen, Content-Anbietern und Lieferanten importieren.
Der importierte Kataloginhalt wird im SAP-Enterprise-Buyer-System
verarbeitet und im Produktstamm hinterlegt. Die Information, welche
Produkte veröffentlicht und wie sie präsentiert werden sollen, befindet
sich in einem virtuellen Produktkatalog im SAP Enterprise Buyer. Auf
der Grundlage dieser Katalogdefinition werden die erforderlichen
Produktdaten periodisch in den Einkaufskatalog übernommen. Dazu ist
das Business-Connector-Paket 20C_BBP von SAP notwendig und Ihnen
muss die Rolle SAP_EC_BBP_CONTENT_MANAGER zugeordnet sein.

Produkte pflegen
Content-Manager können Gewichte, Volumen und Abmessungen
für jede Mengeneinheit für Material pflegen (nicht für Leistungen).
Das Nettogewicht kann für die Basismengeneinheit gepflegt werden.
Preiskonditionen werden für die Preisfindung bei einem Geschäftsvorfall
(Kundenauftrag, Einkaufskontrakt) verwendet. In der Product Workbench
können Preiskonditionen für individuelle Produkte gepflegt werden.

Eine Demonstration ist hier aus Zeitgründen nicht erforderlich. Sie


sollten vorher einen Einkaufswagen gesehen haben; an dieser Stelle in der
Übung suchen die Teilnehmer nach einem Produkt und notieren sich die
Produktkategorie. Beim Zuordnen eines Lieferanten wird ersichtlich, dass
der Lieferant auch repliziert werden kann.

82 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien

79 Übung 3: Stammdaten
Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• einen Einkaufswagen mit einem Produkt anlegen, ermitteln, ob das
Produkt im Werksbestand vorhanden ist, und den zugeordneten
Geschäftspartner prüfen

Unternehmensszenario
Sie brauchen ein Material, das in unserem internen Werkbestand
vorhanden sein könnte. Sie möchten die Produktnummer durch eine
Suche vom Einkaufswagen aus ermitteln.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen: l
1. Stellen Sie sicher, dass ein Produkt verfügbar ist, das jeder
bestellen kann – vorzugsweise eines, das nicht vorrätig ist, aber für
das es einen Einzelkontrakt im Backend-System gibt, dem eine
Bezugsquelle zugeordnet werden kann.

Aufgabe:
Sie benötigen zwei Gehäuse, die in einer Woche geliefert werden sollen.
Sie möchten bei der Bestellung die Produktnummer verwenden, da es
sich um ein Standardteil handelt. Ermitteln Sie, ob Ihr Werk in Atlanta
Gehäuse auf Lager hat. Der Belegposition wird automatisch ein Lieferant
zugeordnet, sofern ein Einkaufsinfosatz erstellt wurde. Sichern Sie Ihren
Einkaufswagen.
1. Melden Sie sich auf der Web-Site von SAP Enterprise Buyer als
Benutzer SRM200-## mit Ihrem Kennwort am Mandanten ## an.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 83


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

2. Legen Sie einen Einkaufswagen an. Ermitteln Sie die Produktnummer,


indem Sie *Gehäuse* in das Suchfeld Produktkurztext eingeben.
3. Aktualisieren Sie die Einkaufswagenposition, indem Sie die Menge
auf 2 erhöhen, ein Wunschlieferdatum heute in einer Woche
angeben und einen Nettopreis von $10 einfügen.
4. Führen Sie eine Verfügbarkeitsprüfung über die Bestellmenge für
das Werk 3200 aus.
5. Ermitteln Sie den Geschäftspartner, der Ihrem Einkaufswagen
automatisch zugeordnet wurde.
6. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen SRM200## und sichern Sie ihn.

Ergebnis
Ihr Einkaufswagen enthält ein Produkt, das aus dem Backend-System
repliziert wurde. Der von Ihnen gewählte Lieferant ist
ein Geschäftspartner, der ebenfalls repliziert wurde. Die
Produktkategorie steht für ein Backend-System. Deshalb wird ein
Backend-Beleg angelegt.

84 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien

Lösung 3: Stammdaten
Aufgabe:
Sie benötigen zwei Gehäuse, die in einer Woche geliefert werden sollen.
Sie möchten bei der Bestellung die Produktnummer verwenden, da es
sich um ein Standardteil handelt. Ermitteln Sie, ob Ihr Werk in Atlanta
Gehäuse auf Lager hat. Der Belegposition wird automatisch ein Lieferant
zugeordnet, sofern ein Einkaufsinfosatz erstellt wurde. Sichern Sie Ihren
Einkaufswagen.
1. Melden Sie sich auf der Web-Site von SAP Enterprise Buyer als
Benutzer SRM200-## mit Ihrem Kennwort am Mandanten ## an.
a) Gehen Sie von Ihrem Browser aus auf die Website von SAP
Enterprise Buyer.
b) Geben Sie die Anmeldedaten ein.

Daten Wert
Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

Notiz: Wenn das Feld Mandant nicht auf diesem Bild


erscheint, war der Mandant bereits in der URL enthalten.
In diesem Fall brauchen Sie die Schritte zur Eingabe des
Mandanten nicht zu befolgen.

c) Wählen Sie Anmelden.


2. Legen Sie einen Einkaufswagen an. Ermitteln Sie die Produktnummer,
indem Sie *Gehäuse* in das Suchfeld Produktkurztext eingeben.
a) Einkaufen → Spezielle Anforderung
b) Gehen Sie zum Feld Wählen Sie aus.
c) Wählen Sie Produktnummer eingeben.
d) Gehen Sie zu Produkt und wählen Sie das Symbol Suchen.
e) Geben Sie *Gehäuse* in das Feld Produktkurztext ein.
f) Wählen Sie Start.
g) Wählen Sie die Produkt-ID T-SRM00.
h) Klicken Sie auf Zum Einkaufswagen hinzufügen.
Notiz: Sie haben soeben Ihrem Einkaufswagen eine
Belegposition hinzugefügt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 85


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

3. Aktualisieren Sie die Einkaufswagenposition, indem Sie die Menge


auf 2 erhöhen, ein Wunschlieferdatum heute in einer Woche
angeben und einen Nettopreis von $10 einfügen.
a) Geben Sie Datum, Menge und Preis ein.

Daten Wert
Menge 2
Wunschlieferdatum heute in einer Woche
Nettopreis 10

4. Führen Sie eine Verfügbarkeitsprüfung über die Bestellmenge für


das Werk 3200 aus.
a) Detail→ Verfügbarkeit.
b) Wählen Sie die Schaltfläche Prüfen, um die Verfügbarkeit für das
Werk 3200 zu prüfen.
Notiz: In der Tabelle am unteren Rand des Bildes
können Sie nachsehen, ob das Werk 3200 über den
entsprechenden Lagerbestand verfügt.

5. Ermitteln Sie den Geschäftspartner, der Ihrem Einkaufswagen


automatisch zugeordnet wurde.
a) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen.
b) Geben Sie ARAMI-00 in das Feld Lieferant ein.
c) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

86 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Stammdaten, Produkte und Produktkategorien

6. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen SRM200## und sichern Sie ihn.


a) Geben Sie den Namen des Einkaufswagens ein.

Daten Wert
Name des Einkaufswagens SRM200##

b) Wählen Sie Bestellen.


c) Auf dem Bild Inhalt des Einkaufswagens können Sie die
Informationen in Ihrem neuen Einkaufswagen prüfen: Name
des Einkaufswagens, Datum und Zeit, Wert und Inhalt jeder
Belegposition.
d) Wählen Sie Startseite.

Ergebnis
Ihr Einkaufswagen enthält ein Produkt, das aus dem
Backend-System repliziert wurde. Der von Ihnen gewählte
Lieferant ist ein Geschäftspartner, der ebenfalls repliziert
wurde. Die Produktkategorie steht für ein Backend-System.
Deshalb wird ein Backend-Beleg angelegt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 87


Kapitel 2: Aufbauorganisation und Stammdaten SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• beschreiben, wie Produktkategorien in die Aufbauorganisation eines
Unternehmens eingebunden werden
• definieren, wie Produkte (für Material und Leistungen) den
E-Procurement-Prozess erleichtern

88 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Komponenten der Aufbauorganisation benennen, die erforderlich
sind, um Ihre Organisationsstrukturen und die dazugehörigen
Attribute abzubilden
• beschreiben, wie die Aufbauorganisation die Bearbeitung von
Belegen und Genehmigungen automatisiert
• definieren, wie Geschäftspartner in einer Aufbauorganisation
festgelegt sind
• beschreiben, wie Produktkategorien in die Aufbauorganisation eines
Unternehmens eingebunden werden
• definieren, wie Produkte (für Material und Leistungen) den
E-Procurement-Prozess erleichtern

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 89


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

90 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

85
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Zu den Elementen der Aufbauorganisation gehören:
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Benutzer
□ B Einkaufswagen
□ C Organisationseinheiten, wie Abteilungen
□ D Attribute, wie Währung oder Kostenstelle
□ E Wurzelorganisationseinheit

2. Der Workflow verknüpft verschiedene Aufgaben zu einem


Geschäftsprozess. Die Schritte werden entweder vom System oder
von den Benutzern durchgeführt.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

3. Geschäftspartner sind ein Teil der Aufbauorganisation.


Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

4. Welche Gruppen können Geschäftspartnerdaten pflegen?

5. Im Folgenden sind einige Verfahren zum Anlegen von


Geschäftspartnern aufgeführt. Welches davon würde nicht
funktionieren?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Sich als Lieferant registrieren und als solcher genehmigt
werden
□ B Programme in SAP Enterprise Buyer benutzen, um
Lieferanten aus einem Backend-System zu replizieren
□ C Den Einkaufswagenanforderer alle Daten zur Verfügung
stellen lassen
□ D Die Daten von Einkäufern erfassen lassen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 91


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

6. Produktkategorien dienen verschiedenen Zwecken. Welche der


folgenden Aussagen sind richtig?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Produktkategorien können aus Warengruppen des
SAP-R/3-Systems kopiert werden.
□ B Produktkategorien können in einer Hierarchie eingerichtet
werden, beispielsweise eine für SAP Enterprise Buyer und
eine für CRM.
□ C Das Aufbauorganisationsattribut Accounting System (ACS)
legt die Vorschlagsproduktkategorie fest.
□ D Das lokale bzw. das Backend-System wird von der
Produktkategorie festgelegt.

92 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

Antworten
87

1. Zu den Elementen der Aufbauorganisation gehören:

Antwort: A, C, D, E
Alle Antwortelemente gehören zur Organisationsstruktur
mit Ausnahme des Einkaufswagens, der das Ergebnis einer
Internettransaktion ist.

2. Der Workflow verknüpft verschiedene Aufgaben zu einem


Geschäftsprozess. Die Schritte werden entweder vom System oder
von den Benutzern durchgeführt.

Antwort: Richtig
Der Workflow automatisiert den Geschäftsprozess.

3. Geschäftspartner sind ein Teil der Aufbauorganisation.

Antwort: Richtig
Geschäftspartner, wie Lieferanten, Bieter und Ansprechpartner sind
Teil der Aufbauorganisation.

4. Welche Gruppen können Geschäftspartnerdaten pflegen?

Antwort: Einkäufer, Systemverwalter und externe Mitarbeiter des


Lieferanten oder Zulieferers können Geschäftspartnerdaten pflegen.

5. Im Folgenden sind einige Verfahren zum Anlegen von


Geschäftspartnern aufgeführt. Welches davon würde nicht
funktionieren?

Antwort: C
Alle Antworten mit Ausnahme der Antwort C sind Möglichkeiten,
Geschäftspartner anzulegen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 93


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

6. Produktkategorien dienen verschiedenen Zwecken. Welche der


folgenden Aussagen sind richtig?

Antwort: A, B
Die Aussagen A, B und D sind richtig. C ist nicht richtig, da das
richtige Attribut für die Produktkategorie WGR ist. Dieses wird auf
der Registerkarte Erweiterte Attribute eingestellt. D ist nicht richtig,
weil das entsprechende System von der Produktkategorie und der
Einkäufergruppe festgelegt wird.

94 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 3
89 Einkaufswagen

Im Mittelpunkt dieses Kapitels stehen die Bestellmöglichkeiten


für Positionen in SAP Enterprise Buyer sowie die Funktionen im
Einkaufswagen. Die Betonung sollte auf der Benutzerfreundlichkeit des
Einkaufswagens liegen.

Überblick über das Kapitel


Dieses Kapitel behandelt zusätzliche Funktionen, die bei Einkaufswagen
zur Verfügung stehen, sowie die Verwendung von Katalogen.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie einem Einkaufswagen,
einem Katalog oder einer speziellen Anforderung Positionen
hinzugefügt werden können
• den Zweck und das Angebotsprofil von Katalogen beschreiben
• die möglichen Katalogszenarien und ihre Verwendung erklären
• Content-Management und Verwaltung in Bezug auf SAP Enterprise
Buyer erläutern
• die Aufgabe der Open Catalog Interface (OCI) erläutern

Inhalt des Kapitels


Lektion: Einkaufswagen......................................................... 97
Vorgehensweise: Einkaufswagen füllen .................................108
Vorgehensweise: Positionen im Einkaufswagen anzeigen ...........109
Vorgehensweise: Angaben für einzelne Positionen im Einkaufswagen
bearbeiten ................................................................... 110
Vorgehensweise: Status prüfen .......................................... 115
Übung 4: Einkaufswagen..................................................121
Übung 5: Einkaufswagen mit Wertlimit ..................................133

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 95


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Übung 6: Als Stellvertreter einkaufen....................................135

96 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Lektion: Einkaufswagen
90 Dauer der Lektion: 60 Minuten

Überblick über die Lektion


Eines der Hauptziele der Enterprise-Buyer-Implementierung liegt darin,
den Mitarbeitern die Bestellung von Waren und Leistungen zu erleichtern.
Neben den Produktlisten (Katalogen), aus denen der Mitarbeiter
Produkte auswählen kann, wird dies durch eine benutzerfreundliche
Web-Transaktion für den Einkauf erreicht.
Diese Lektion verfolgt zwei Hauptziele: Einführung in die verschiedenen
Verfahren, die ein Mitarbeiter zum Einkauf verwenden kann, und
Vorstellung der Szenarien für Katalog- und Content-Management.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie einem Einkaufswagen,
einem Katalog oder einer speziellen Anforderung Positionen
hinzugefügt werden können
• den Zweck und das Angebotsprofil von Katalogen beschreiben
• die möglichen Katalogszenarien und ihre Verwendung erklären
• Content-Management und Verwaltung in Bezug auf SAP Enterprise
Buyer erläutern
• die Aufgabe der Open Catalog Interface (OCI) erläutern

Im Mittelpunkt dieses Kapitels stehen die Bestellmöglichkeiten in SAP


Enterprise Buyer sowie die Funktionen im Einkaufswagen. Dabei sollte
vor allem die Benutzerfreundlichkeit des Einkaufswagens hervorgehoben
werden.

Unternehmensszenario
Für Ihre Implementierung müssen Sie die Verfahren bewerten, die den
Mitarbeitern für die Anforderung von Produkten zur Verfügung stehen,
sowie die Katalogszenarien, die am besten Ihren Geschäftsansprüchen
entsprechen.

Einführung
Die Mitarbeiter sind für die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen
zuständig, die sie für ihren Arbeitsbereich benötigen. Hierzu suchen sie
in elektronischen Katalogen nach geeeigneten Produkten und bestellen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 97


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

sie. Sie können jederzeit den Beschaffungsstatus überprüfen. Wurden


die Waren geliefert oder die Leistung durchgeführt, können sie eine
Bestätigung anlegen und anschließend die Rechnung für die Bestellung
erfassen.

Rollen
Einkaufen ist in der Mitarbeiterrolle von SAP Enterprise Buyer enthalten.
Diese Rolle kann jedem Mitarbeiter zugeordnet werden, der einen Bedarf
anlegen muss, beispielsweise den Bedarf an Büromaterial.
Die Rollen „Operativer Einkäufer“ und „Einkaufsassistent“ verfügen
über die Transaktion Einkaufen als Stellvertreter. Bei dieser Transaktion
übernimmt die Person, die den Einkaufswagen als Stellvertreter
eines anderen Benutzers anlegt, die Attribute dieses Benutzers. Der
Einkaufswagen muss gegebenenfalls durch den Manager des Benutzers
genehmigt werden. Nach Auswahl der Person, für die man einkauft, sind
die Einkaufsfunktionen die gleichen, als wenn der Benutzer einen eigenen
Einkaufswagen anlegen würde.

Der Einkaufsvorgang
Der Mitarbeiter eröffnet den Einkaufsvorgang, indem er einen
Einkaufswagen anlegt. Der Mitarbeiter kann seinen Einkaufswagen mit
Waren (z. B. Büromaterial) und Leistungen (z. B. Drucker reparieren
oder Texte übersetzen) füllen. Hierzu sucht er in Katalogen nach
geeigneten Angeboten. Falls er keine passenden Angebote findet, kann
er eine Beschreibung seines Bedarfs eingeben. Es ist auch möglich, eine
Produktnummer aus einem Produktstamm einzugeben. Der Mitarbeiter
kann sich seine Eingaben merken oder direkt bestellen.
Wenn der Einkaufswagenanforderer die Anforderung merken möchte,
wird eine Bedarfsanforderung im SAP-Enterprise-Buyer-System angelegt.
Der Mitarbeiter kann die Anforderung später vervollständigen.
Wenn der Anforderer den Bedarf bestellt, startet das System einen
Workflow, der prüft, ob die Anforderung genehmigt werden muss.
Wenn ja, erhalten die Genehmigenden ein Workitem in ihrem Eingang.
Wenn nein, werden aus der Bedarfsanforderung Bestellanforderungen,
Bestellungen und/oder Reservierungen angelegt. Der Mitarbeiter kann
den Status seines Einkaufswagens jederzeit prüfen und nachsehen, in
welchem Stadium er sich befindet.
Ein Benutzer kann ebenfalls einen Einkaufswagen mit einem
Wertlimit anlegen. Die Transaktion ermöglicht es dem Benutzer,
einen Einkaufswagen anzulegen und ein Wertlimit sowie einen
Erbringungszeitraum festzulegen. Als Folgeaktionen können sowohl

98 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

„Bestätigung und Rechnung“ oder „Nur Rechnung“ eingestellt werden.


Die Bestellungen aus diesem Einkaufswagen können entweder lokal oder
im Backend angelegt werden.

Abbildung 30: Prozessverlauf eines Einkaufswagens im entkoppelten


Szenario

Der Einkaufswagen
Das Bild Einkaufswagen unterteilt sich in zwei Bereiche. Auf dem ersten
Bild erscheinen die drei Registerkarten Katalog, Favoriten und Spezielle
Anforderung. Über diese können Sie den Einkaufswagen mit Waren und
Leistungen (zusammengefasst als Produkte füllen). Auf dem zweiten
Bild sehen Sie den Inhalt des von Ihnen angelegten Einkaufswagens.
Die Inhaltsübersicht wird aktualisiert, sobald Sie ein Produkt in den
Einkaufswagen gelegt haben. Um alle Produkte im Einkaufswagen zu
sehen, klicken Sie auf das Symbol Einkaufswagen.
Diese Grafik zeigt den Inhalt des Einkaufswagens.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 99


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Abbildung 31: Positionen im Einkaufswagen anzeigen

100 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Sie haben folgende Möglichkeiten, Positionen im Einkaufswagen zu


erfassen:
• Katalog
Um nach Produkten in einem Katalog zu suchen, klicken Sie auf den
gewünschten Katalog. Der Katalog wird in einem neuen Fenster
angezeigt. Sie können hier nach Produkten suchen und sie in Ihren
Einkaufswagen übernehmen.
Wenn Sie einen integrierten Katalog verwenden, wird dieser im
gleichen Fenster wie der Einkaufswagen angezeigt. Sobald Sie die
Produkte in den Einkaufswagen gelegt haben, können Sie sie in einer
Anzeige unterhalb des Katalogs sehen.
• Meine Favoriten
Meine Favoriten enthalten drei verschiedene Produktquellen, auf
die Sie Bezug nehmen können.
Die erste ist eine Liste, die Sie zusammenstellen und Meine Favoriten
nennen. Die Liste erscheint in der unteren Hälfte des Bildes mit
den individuellen Produkten, die in der oberen Hälfte angezeigt
werden. Sie pflegen die Liste Meine Favoriten. Damit wird die
Wiederbestellung häufig bestellter Positionen einfacher.
Die zweite Quelle sind die Vorlagen. Vorlagen können von Ihnen
selbst gepflegt oder an zentraler Stelle für Sie erstellt werden.
Beispielsweise können Sie über eine zentrale Vorlage für Büromaterial
für neue Mitarbeiter verfügen.
Die dritte Quelle ist eine Liste von Einkaufswagen, die Sie zuvor
bestellt haben und die auf Genehmigung warten. Sie können
einen neuen Einkaufwagen anlegen, indem Sie sich auf einen
vorhergehenden Einkaufswagen beziehen.
• Spezielle Anforderung
Sie geben entweder eine interne Produktnummer oder eine
Beschreibung Ihres Bedarfs ein, ohne dass Sie sich dabei auf einen
Katalog oder einen Favoriten beziehen.
Die folgende Grafik zeigt, wie Sie mit Favoriten Positionen erfassen
können.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 101


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Abbildung 32: Eingabe von Favoriten in den Einkaufswagen

Die folgende Grafik zeigt, wie Sie mit der Funktion Spezielle Anforderung
Positionen erfassen können.

Abbildung 33: Eingabe von Favoriten in den Einkaufswagen, nach


Beschreibung

102 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Zusätzliche Funktionen
Folgende Funktionen stehen für die Bearbeitung von Positionen in einem
Einkaufswagen zur Verfügung.

Rolle Beschreibung
Kontierung Sie können Ihre Kontierungsan-
gaben ansehen oder ändern. Sie
können Konten den folgenden
Objekten zuordnen (ebenfalls
mehrere Kontierungen): Kosten-
stelle, Anlage, Projekt, Auftrag,
Kundenauftrag, Netzwerk.

Steuerberechnung Die Steuerberechnung erfolgt pro


Position. Das System schlägt ein
Steuerkennzeichen vor, das jedoch
vom Benutzer geändert werden
kann. SAP Enterprise Buyer
kann auch mit einem externen
Steuersystem (Vertex, Taxware)
verknüpft werden.

Bestelltext Sie können einen Text eingeben,


der an den Lieferanten gesendet
wird.
Interne Notiz Sie können interne Anmerkungen
erfassen und so z. B. dem
Genehmigenden oder dem
Einkäufer eine Nachricht
übermitteln.
Anlagen Sie können Dokumente als Anlage
hinzufügen, um beispielsweise
dem Genehmigenden weitere
Informationen zur Verfügung zu
stellen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 103


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Rolle Beschreibung
Verfügbarkeit Diese Funktion gilt nur für
Produkte, die im Backend-System
bearbeitet werden. Die
Verfügbarkeitsprüfung wird
für alle Werke im Backend-System,
die in den Benutzerattributen
definiert sind, durchgeführt.
Zusätzlich zu dieser Prüfung im
Backend-System können Sie durch
einen ATP Quick Check ermitteln,
ob ein Lieferant die Positionen
vollständig, zum Teil oder gar nicht
liefern kann.

104 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Rolle Beschreibung
Bezugsquellen Sie sehen die möglichen
Bezugsquellen, die im
Backend-System oder lokal
für das Produkt vorliegen.
Kontrakte und Infosätze sind
Beispiele für Bezugsquellen im
Backend-System. Kontrakte
und Interlinkages sind Beispiele
für Bezugsquellen. Sie können
eine Bezugsquelle auswählen
und auch wieder zurücksetzen.
Falls das System eine eindeutige
Bezugsquelle findet, wird diese
zugeordnet. Diese Funktion steht
nicht für Services zur Verfügung,
die im Backend-System bearbeitet
werden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 105


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Rolle Beschreibung
Wunschlieferant Der Mitarbeiter hat die Möglich-
keit, einen Wunschlieferanten
anzugeben, wenn er nicht die zuge-
ordnete Bezugsquelle verwenden
möchte. Der Einkäufer muss den
Wunschlieferanten genehmigen,
bevor er die Bestellung freigibt.
Einkäuferkarte Sie können mit der Einkäuferkarte
Bestellungen tätigen. Sie können
sich dieser Funktion bedienen,
wenn Sie Bestellungen lokal im
SAP-Enterprise-Buyer-System
anlegen und die Daten für Ihre
Einkäuferkarte(n) anlegen.
Genehmigungsvorschau Bevor Sie den Einkaufswagen
bestellen, können Sie prüfen, ob
der Einkaufswagen genehmigt
werden muss und wenn ja, von
wem.

Budgetübersicht Anhand eines Links zum Business


Information Warehouse können
Sie den Budgetaufwand für die
Kontierungsobjekte analysieren.

In dieser Grafik sehen Sie das Detailbild für eine Einkaufwagenposition.


Durch Wählen der entsprechenden Registerkarte kann der Anforderer die
relevanten Informationen pflegen.

106 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Abbildung 34: Detailbild für Einkaufswagenposition

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 107


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Einkaufswagen füllen
101
1. Verbinden Sie sich über den Web-Browser mit SAP Enterprise Buyer.
2. Wählen Sie auf der linken Bildseite Einkaufen.
3. Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
Um nach Produkten in einem Katalog zu suchen, klicken Sie auf den
gewünschten Katalog. Der Katalog wird in einem neuen Fenster
angezeigt. Sie können hier nach Produkten suchen und sie in Ihren
Einkaufswagen übernehmen. Wenn Sie einen integrierten Katalog
verwenden, wird dieser im gleichen Fenster wie der Einkaufswagen
angezeigt.
4. Wählen Sie die Registerkarte Favoriten.
Sie sehen in der oberen Bildhälfte eine Liste mit:
• Ihren Favoriten (die einzelnen Produkte sind in der unteren
Bildhälfte sichtbar)
• allen Vorlagen, die Sie erstellt haben, oder die von einer
zentralen Instanz für Sie erstellt wurden
• allen Einkaufswagen, die Sie bereits bestellt haben
5. Klicken Sie auf einen Favoriten in der oberen Bildhälfte. Im unteren
Bereich werden die zugehörigen Produkte angezeigt.
6. Markieren Sie die gewünschten Produkte und übernehmen Sie diese
in den Einkaufswagen.
7. Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
Geben Sie hier entweder eine interne Produktnummer oder eine
Beschreibung Ihrer Anforderung ein.

108 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Positionen im Einkaufswagen anzeigen


102
1. Um sich alle Positionen im Einkaufswagen anzusehen, klicken Sie auf
das Symbol links von der Übersicht. Sie können dann z. B. die Details
einer Position ansehen oder den Einkaufswagen bestellen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 109


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Angaben für einzelne Positionen im Einkaufswagen


103 bearbeiten

1. Klicken Sie auf das Symbol links von der Vorschau und dann auf das
Detailsymbol der gewünschten Position. Sie können dann:
2. Warenempfänger ändern
Wählen Sie auf der Registerkarte Grunddaten den gewünschten
Warenempfänger aus. Sie können hier auch andere Daten ändern, z.
B. die Produktkategorie.
3. Als Direktmaterial bestellen
Sie können Produkte direkt auf Lager bestellen, wenn Sie diese nicht
an Ihren Arbeitsplatz geliefert bekommen möchten. Dies ist nicht für
alle Produkte möglich. Die Funktion wird nur dann angezeigt, wenn
Sie das Produkt auf Lager bestellen können.
Wählen Sie auf der Registerkarte Grunddaten die Funktion Als
Direktmaterial bestellen.
4. Kontierung ändern
Klicken Sie auf die Registerkarte Kontierung.
Sie können:
• die Kontierung ändern und z. B. eine andere Kostenstelle
eingeben oder auf eine Anlage kontieren.
• die Kontierung prozentual verteilen: Wählen Sie Kontierung
verteilen und geben Sie die Verteilung ein. Mit der
Funktion In Zwischenablage kopieren können Sie verschiedene
Kontierungsfolgen speichern, die Sie durch Aus Zwischenablage
einfügen bei zukünftigen Bestellungen problemlos wieder
verwenden können.
• wenn Sie auf eine Anlage kontieren, entweder eine vorhandene
Anlage auswählen oder eine neue anlegen.
5. Texte hinzufügen
Sie können:
• Interne Notiz wählen. Erstellen Sie eine interne Notiz, damit z.
B. Ihr Manager oder Einkäufer zusätzliche Informationen erhält.
• Bestelltext wählen. Legen Sie Text an, der an den Lieferanten
gesendet wird.
6. Anlagen hinzufügen

Fortsetzung auf der nächsten Seite

110 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Falls Sie Dokumente von Ihrem PC hochladen möchten (die z. B.


Bilder oder Beschreibungen Ihres Bedarfs enthalten), klicken Sie auf
die Registerkarte Anlagen.
7. Bezugsquelle zuordnen
Für interne Produkte haben Sie die Möglichkeit, einen Kontrakt
zuzuordnen. Dann wird das Produkt bei dem Lieferanten bestellt,
mit dem der Kontrakt ausgehandelt ist.
1. Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen.
2. Klicken Sie auf den gewünschten Lieferanten.
8. Wunschlieferant
Ein Mitarbeiter kann einen Wunschlieferanten für eine
Einkaufswagenposition angeben. Der Einkäufer muss den
Wunschlieferanten genehmigen, bevor die Bestellung angelegt
werden kann.
9. Verfügbarkeit prüfen
Für interne Produkte können Sie prüfen, ob die von Ihnen
angeforderte Menge zum gewünschten Lieferdatum zur Verfügung
steht. Die Verfügbarkeitsprüfung wird für alle Werke im
Backend-System, die in den Benutzerattributen definiert sind,
durchgeführt.
1. Wählen Sie die Registerkarte Verfügbarkeit.
Sie sehen, ob die angeforderte Menge zum Wunschlieferdatum
verfügbar ist.
2. Wenn Sie eine andere Menge und/oder ein anderes
Wunschlieferdatum eingeben und Aktualisieren wählen, sehen
Sie die neuen Angaben zur Verfügbarkeit. Klicken Sie auf ein
Datum, um die Angaben zu übernehmen.

Einkaufswagenstatus und Bearbeitung


Die Mitarbeiter können überprüfen, welchen Status die einzelnen
Positionen in ihrem Einkaufswagen haben. Sie können für jede Position
Detaildaten einschließlich Kontierung, interner Notizen, Bestelltexte,
Anlagen, Informationen zum Genehmigungsstatus und Folgebelege
anzeigen. Falls Lieferinformationen vorliegen, können Sie in die
Web-Anwendung des Spediteurs wechseln und den Status der Lieferung
verfolgen.
Es gibt folgende Rollen:

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 111


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Status Position
Noch zu bearbeiten ist gemerkt und nicht vollständig
In Genehmigung unterliegt einem Genehmigungs-
verfahren
Genehmigt kann entweder im Backend-System
als Bestellanforderung, Bestellung
oder Reservierung bzw. im
SAP-Enterprise-Buyer-System als
Bestellung angelegt werden (oder
wurde bereits angelegt)
Abgelehnt wurde vom Manager nicht
genehmigt und wird deshalb
nicht in eine Bestellanforderung,
Bestellung oder Reservierung
umgesetzt
Fehlerhaft konnte nicht in eine
Bestellanforderung, Bestellung
oder Reservierung umgesetzt
werden
Standardvorlage gehört zu einer Standardvorlage
Persönliche Vorlage gehört zu einer persönlichen
Vorlage
Meine Favoriten gehört zu Ihren Favoriten

Folgende Grafik stellt die Ausgangsanzeige dar, wenn ein Mitarbeiter


Status prüfen wählt. In diesem Beispiel sind die Einkaufswagen für die
letzten 90 Tage zusammen mit dem Erstellungsdatum, Wert und Status
aufgeführt.

112 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Abbildung 35: Status des Einkaufswagens

Für Positionen mit dem Status genehmigt können die Mitarbeiter sehen,
welche Folgebelege angelegt wurden.
Das können die Folgenden sein:
• Bestellanforderung
• Bestellung
• Reservierung
• Wareneingänge, Leistungserfassungsblätter
• Rechnungen

Ändern und Löschen


Änderungen
Mitarbeiter können Bedarfsanforderungen unter folgenden Bedingungen
ändern:
• Das Backend-System hat noch keinen Beleg (Bestellanforderung,
Bestellung, Reservierung) und das SAP-Enterprise-Buyer-System
noch keine Bestellung angelegt.
• Die Bedarfsanforderung wurde gemerkt.
• Für die Bedarfsanforderung steht die Genehmigung aus.
• Die Bedarfsanforderung wurde nicht genehmigt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 113


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Löschen
Mitarbeiter können Bedarfsanforderungen löschen, wenn sie die bereits
angeforderten Positionen nicht mehr benötigen. Jedoch können sie bereits
genehmigte Positionen, für die schon Folgebelege im Backend-System
vorhanden sind, nicht löschen, wenn:
• eine Bestellanforderung angelegt wurde und das Erledigt-
Kennzeichen hat oder die zur Bestellung eingegangene Menge größer
oder gleich der angeforderten Menge ist.
• eine Reservierung angelegt und das Endausfassungs-Kennzeichen für
die Reservierung oder die abgezogene Menge gesetzt ist, die gleich
oder größer der angeforderten Menge ist.
• eine Bestellung angelegt und mit dem Kennzeichen für eine
abgeschlossene Lieferung versehen wurde oder bereits ein
Wareneingang erfasst worden ist.

114 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Status prüfen
108
1. Verbinden Sie sich über den Web-Browser mit SAP Enterprise Buyer.
2. Wählen Sie auf der linken Bildseite Status prüfen.
3. In der unteren Hälfte des Bildes sehen Sie alle Einkaufswagen, die
Sie bearbeitet haben. Indem Sie die Blätterleiste auf der rechten
Seite des Bildes nach unten oder oben bewegen, können Sie sich die
gesamte Liste ansehen. In der oberen Hälfte des Bildes können Sie
verschiedene Suchkriterien erfassen, wenn Sie die Anzeige ändern
wollen.
4. Suche nach Einkaufswagen
Anhand folgender Kriterien können Sie eine Suche durchführen:
• Zeitraum: Dies bezieht sich auf das Anlegen des
Einkaufswagens.
• Name des Einkaufswagens
• Beschreibung der Position: Sie können eine vollständige
Beschreibung eingeben oder eine Zeichenkette, die Sie mit *
abschließen.
• erledigte Einkaufswagen
• als Stellvertreter eingekauft
• Status
Um die Suche zu starten, wählen Sie Start.

Kataloge
Einer der wichtigsten Vorteile einer E-Procurement-Lösung ist die
Wertschöpfung, die durch die direkte Verbindung der Benutzer mit den
strategischen Lieferanten über Kataloge entsteht. Kataloge enthalten eine
Liste von Produkten mit erweiterter Produktinformation einschließlich
Verknüpfungen zu Hersteller-/Lieferantendaten. Die Umgebung jedes
Katalogs sollte so sein, dass Mitarbeiter darin leicht die von ihnen
benötigten Produkte finden. Kataloge müssen flexible Suchmethoden
für das Suchen auf der Grundlage von Beschreibung, Hersteller
und Produktattributen bieten. Je nach Katalog stehen verschiedene
Suchmaschinen zur Verfügung, die einem Mitarbeiter die Suche nach
einem geeigneten Produkt erleichtern. Daneben können Kataloge
zum Teil auch Informationen wie Preise und Verfügbarkeit aus einem
Lieferantenkatalog ziehen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 115


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Mehrere Katalogszenarien können gleichzeitig unterstützt werden und


ermöglichen Skalierbarkeit und Flexibilität während der Implementierung.
Die von SAP Enterprise Buyer unterstützten Katalogszenarien werden in
folgender Grafik beschrieben:

Abbildung 36: Von SAP Enterprise Buyer unterstützte Katalogszenarien

116 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Folgende Szenarien werden unterstützt:


• Externe vom Lieferanten betreute Kataloge, die auf der Web-Site des
Lieferanten bereitstehen
In diesem Szenario hat der Lieferant die Aufgabe, den Katalog zu
verwalten. Wenn der Lieferant Erfahrung mit der Verwaltung von
Internetkatalogen hat, kann mit diesem Szenario ein Katalog schnell
implementiert werden. Jedoch können die Web-Sites verschiedener
Lieferanten unterschiedlich aussehen und manche Mitarbeiter
verwirren.
• Kataloge mit mehreren Lieferanten, die von einem Drittunternehmen
als Inhaltsvermittler oder einem Marktplatz verwaltet werden
In diesem Szenario gibt es einen Fremdanbieter, der den Kataloginhalt
für Sie verwaltet. Damit können Produkte von verschiedenen
Lieferanten in einem einzigen Katalog zusammengefasst werden, um
den Katalogen ein einheitliches Aussehen zu verleihen.
• Interne, vom SAP-Enterprise-Buyer-Kunden verwaltete Kataloge
Diese Kataloge können aus Enterprise-Buyer-Produktstämmen oder
Lieferantenprodukten bestehen. Damit haben Sie die Kontrolle
darüber, wie der Katalog aussieht und sich bedienen lässt. Darüber
hinaus können Sie gegebenenfalls einen Katalog, der mehrere
Lieferanten enthält, aufbauen. Zur Verwaltung eines Katalogs
brauchen Sie ein Katalog-Management-Werkzeug. SAP Enterprise
Buyer enthält zu diesem Zweck die Product Content Workbench
(PCW).
• Interne Kataloge, mit denen Mitarbeiter Positionen aus ihrem eigenen
Bestand anfordern (innerhalb der Unternehmensgrenzen)
Dies bietet Mitarbeitern eine Katalogumgebung, auf die sie zugreifen
können, wenn Sie Verbrauchsgüter bestellen, beispielsweise
Arbeitshandschuhe, Reinigungsmaterial u.a. Wenn Sie aus diesem
Katalog etwas bestellen, wird durch die Bedarfsanforderung
normalerweise eine Reservierung angelegt, mit der anschließend
die Warenbewegung gesteuert wird. In diesem Falle übernimmt die
Materialplanung in SAP R/3 das Anlegen der Bestellanforderung für
die Wiederaufstockung des Bestands.
Die Kunden können wählen, ob Sie eines oder alle dieser Szenarien
zur Verwaltung des Kataloginhalts wählen. Darüber hinaus können
Kunden mit einer Strategie beginnen, wie z. B. zunächst Kataloge von
Lieferanten verwalten zu lassen, um später auf intern bereitgestellte
Kataloge umzustellen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 117


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Mit SAP Enterprise Buyer kann jeder beliebige Katalog genutzt werden,
vorausgesetzt, er steht mit dem Open Catalog Interface (OCI) im Einklang.
Diese Schnittstelle beschreibt den Austausch von Daten zwischen
SAP Enterprise Buyer und den Kataloganwendungen und ermöglicht
die Übertragung von Produkten aus einem externen Katalog zu SAP
Enterprise Buyer. Jede Art von Katalog muss der OCI-Spezifikation
entsprechen. Diese Schnittstelle bewirkt, dass Waren nicht direkt aus
einem Katalog bestellt werden, sondern der Katalog eine zusätzliche
Drucktaste erhält, um die ausgewählten Positionen an SAP Enterprise
Buyer zurückzusenden, wo sie anschließend dem Einkaufswagen
hinzugefügt werden. Das Format für diesen Bedarf ist im OCI festgelegt.
SAP Enterprise Buyer enthält den Requisite BugsEye™Catalog. Requisite
ist ein externes Unternehmen, dessen Katalog mit SAP Enterprise Buyer
verknüpft ist. Zusätzlich zum Requisite-Katalog steht der Internet Sales
Catalog (ISA) im Rahmen mySAP CRM zur Verfügung und kann als
Katalog für SAP Enterprise Buyer dienen.

Content-Management
Mithilfe der Product Content Workbench (PCW) können Sie den
Kataloginhalt direkt im SAP-Enterprise-Buyer-System verwalten.
Alternativ zur manuellen Pflege der Produktdaten können Sie auch
Katalogdaten aus externen Quellen, wie Marktplätzen, Content-Anbietern
und Lieferanten importieren. Die Rolle des Content-Managers umfasst
die Verwaltung des Kataloginhalts.
Mit der Content Load Workbench können Systemverwalter externe
Kataloge importieren und die externen Kategorie- und Attributstrukturen
den internen Strukturen zuordnen. Bevor Daten zur Product
Workbench weitergeleitet werden, muss die Zuordnung der importierten
Produktdaten, wie z. B. Produktkategorien und Attribute, abgeschlossen
sein.
Requisite’s eMerge™ ist eine Staging-Umgebung, die dazu verwendet
wird, Kataloginhalte anzulegen oder zu bestätigen, bevor sie in den
Produktionskatalog eingefügt werden. eMerge™ ist eine separate
Komponente, die mit SAP Enterprise Buyer ausgeliefert wird.
Die Grafik unten gibt einen Überblick über die Abläufe im
Content-Management.

118 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Abbildung 37: Content-Management: Technische Übersicht

Externe Produktkatalogdaten oder Produktkataloge werden über


eine XML-gestützte Oberfläche in das SAP-Enterprise-Buyer-System
hochgeladen. Die eingehenden XML-Dokumente werden mit dem SAP
Business Connector (BC) bearbeitet. Unterstützte XML-Schemata sind
mit dem CRM-Schema von SAP Enterprise Buyer verknüpft. Folgende
Standards werden unterstützt: BMEcat 1.01, xCBL 3.0, eCx XML 2.0. Nach
der Zuordnung werden die Daten über Remote Function Call (RFC) ins
SAP-Enterprise-Buyer-System übernommen.
Der importierte Kataloginhalt wird im SAP-Enterprise-Buyer-System
verarbeitet und im Produktstamm hinterlegt. Die Information
darüber, welche Produkte veröffentlicht und wie sie präsentiert
werden sollen, befindet sich in einem virtuellen Produktkatalog
im SAP-Enterprise-Buyer-System. Auf der Grundlage dieser
Katalogdefinition werden die erforderlichen Produktdaten periodisch in
den Einkaufskatalog übernommen.

Kataloge in SAP Enterprise Buyer und


Content-Management-Komponenten
Folgende Komponenten werden mit SAP Enterprise Buyer angeboten:

Service Lösung
Katalogsuchmaschine Requisite BugsEye™
Katalogimport eCM (E-Katalog-Management)

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Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Service Lösung
Erstellen eines Katalogs Requisite eMerge™
Erstellen eines Katalogs Product Content Workbench
Interne Datenquelle für Kataloge SAP R/3
Externe Datenquelle für Kataloge SAP Business Connector
Hinzufügen von Katalogpositionen OCI = offene Katalogschnittstelle
zum Einkaufswagen (Open Catalog Interface)

Daneben kann der Internet-Sales-Katalog (ISA-Katalog), der mit mySAP


CRM ausgeliefert wird, als Produktkatalog dienen.

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SRM200 Lektion: Einkaufswagen

115 Übung 4: Einkaufswagen


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• einen Einkaufswagen anlegen und beim Hinzufügen von Positionen
verschiedene Möglichkeiten wählen
• eine Verfügbarkeitsprüfung für ein Produkt durchführen
• den Status eines Einkaufswagens überprüfen
• einen noch nicht genehmigten Einkaufswagen ändern

Unternehmensszenario
Sie möchten feststellen, welche verschiedenen Verfahren zur Bestellung
von Positionen in SAP Enterprise Buyer zur Verfügung stehen. Darüber
hinaus testen Sie die Funktion zur Überprüfung der Produktverfügbarkeit.
Ihr Prozess ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre Einkaufswagen vor der
Genehmigung zu ändern. Daher müssen Sie diese Aktion verifizieren.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
CATT: [Ist ein CATT notwendig, geben Sie den
CATT-Namen ein. Löschen Sie dieses Tag, wenn es nicht notwendig ist]
Systemeinstellungen: Der Teilnehmer legt einen Einkaufswagen mit
dem Namen GRUPPE## an. Für diese Übung brauchen Sie keine Daten
aufsetzen.

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Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Aufgabe 1: Einkaufswagen anlegen


Legen Sie einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer mithilfe
verschiedener Methoden an.

Es ist wichtig, dass die Teilnehmer alle in der Übung genannten Positionen
bestellen und dass sie ihren Einkaufswagen GRUPPE## nennen.
Die Übungen in den folgenden Kapiteln erfordern eine vollständige
Durchführung dieser Übung. Falls die Teilnehmer Schwierigkeiten bei der
Durchführung der Übung haben, sollen sie einen Einkaufswagen anhand
der Standardvorlage namens SRM200 anlegen. Diese Vorlage enthält alle
für die Übung notwendigen Positionen. Die einzige Ausnahme ist, dass es
sich bei dem Produkt um SRM200-00 statt SRM200-## handelt. Falls die
Teilnehmer bereits einen Einkaufswagen namens GRUPPE## angelegt
haben, müssen Sie den neuen Einkaufswagen GRUPPE## Neu nennen.

1. Legen Sie in der Rolle des Mitarbeiters einen Einkaufswagen mit


mehreren Positionen an. Suchen Sie nach einem Produkt mit der
Beschreibung Gehäuse. Wenn Sie die Produktnummer gefunden
haben, bestellen Sie ein Gehäuse, bei dem das Wunschlieferdatum
eine Woche in der Zukunft liegt. Nachdem Sie das Gehäuse Ihrem
Einkaufswagen hinzugefügt haben, prüfen Sie, ob es im Werk 3200
verfügbar ist und ermitteln Sie weitere Werke, in denen es noch
verfügbar sein könnte.
2. Anhand einer Standardvorlage der Einkaufsabteilung fügen Sie
Ihrem Einkaufswagen 24 Kugelschreiber, mittlere Mine, blau
(Ballpoint Pens) hinzu.
3. Bestellen Sie anhand des internen Katalogs BugsEye™ 100 AA
Alkali-Batterien (2er-Packs) vom Lieferanten ARAMI-15 und einen
tragbaren Odyssey Overhead-Projektor vom Lieferanten EBP-14.
4. Bestellen Sie ein Mobiltelefon über Spezielle Anforderung →
Beschreibung. Das Mobiltelefon wird der Kostenstelle 1000 berechnet.
5. Bestellen Sie 24 Kartons Flipchart-Papier über Spezielle Anforderung
→ Beschreibung.
6. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen GRUPPE## und sichern Sie ihn.

Hinweis: Die Übungen in den folgenden Kapiteln basieren


auf dem Einkaufswagen GRUPPE##.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

122 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Aufgabe 2: Status des Einkaufswagens prüfen


Prüfen Sie den Status Ihres Einkaufswagens.
1. Prüfen Sie den Status des Einkaufswagens mit dem Namen
GRUPPE##, um festzustellen, ob er genehmigt worden ist.

Aufgabe 3: Den Einkaufswagen ändern


Da der Einkaufswagen GRUPPE## noch nicht genehmigt worden ist, kann
der Mitarbeiter ihn noch ändern. Sie möchten dem Einkaufswagen noch
zwei weitere Positionen hinzufügen und das Wunschlieferdatum für eine
der bereits bestellten Positionen ändern.
1. Fügen Sie ein Pack Textmarker zu ihrem Einkaufswagen GRUPPE##
hinzu.
2. Fügen Sie 2 Kästen Mineralwasser zu Ihrem Einkaufswagen hinzu.
Schlagen Sie MCCOY-## als Ihren Wunschlieferanten vor.
3. Ändern Sie das Wunschlieferdatum für das Mobiltelefon auf
heute in einer Woche und speichern Sie die Änderungen am
Einkaufswagen GRUPPE##.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 123


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Lösung 4: Einkaufswagen
Aufgabe 1: Einkaufswagen anlegen
Legen Sie einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer mithilfe
verschiedener Methoden an.

Es ist wichtig, dass die Teilnehmer alle in der Übung genannten Positionen
bestellen und dass sie ihren Einkaufswagen GRUPPE## nennen.
Die Übungen in den folgenden Kapiteln erfordern eine vollständige
Durchführung dieser Übung. Falls die Teilnehmer Schwierigkeiten bei der
Durchführung der Übung haben, sollen sie einen Einkaufswagen anhand
der Standardvorlage namens SRM200 anlegen. Diese Vorlage enthält alle
für die Übung notwendigen Positionen. Die einzige Ausnahme ist, dass es
sich bei dem Produkt um SRM200-00 statt SRM200-## handelt. Falls die
Teilnehmer bereits einen Einkaufswagen namens GRUPPE## angelegt
haben, müssen Sie den neuen Einkaufswagen GRUPPE## Neu nennen.

1. Legen Sie in der Rolle des Mitarbeiters einen Einkaufswagen mit


mehreren Positionen an. Suchen Sie nach einem Produkt mit der
Beschreibung Gehäuse. Wenn Sie die Produktnummer gefunden
haben, bestellen Sie ein Gehäuse, bei dem das Wunschlieferdatum
eine Woche in der Zukunft liegt. Nachdem Sie das Gehäuse Ihrem

Fortsetzung auf der nächsten Seite

124 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

Einkaufswagen hinzugefügt haben, prüfen Sie, ob es im Werk 3200


verfügbar ist und ermitteln Sie weitere Werke, in denen es noch
verfügbar sein könnte.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü die Option Einkaufen.


c) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
d) Wählen Sie Produktnummer eingeben im Feld Wählen Sie aus.
e) Wählen Sie das Symbol Suchen neben dem Feld Produkt.
f) Geben Sie *Gehäuse* in das Feld Produktkurztext ein und
wählen Sie Start.
g) Wählen Sie die Produkt-ID T-SRM## aus dem Suchergebnis.
h) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
i) Geben Sie einen Termin heute in einer Woche in das Feld
Wunschlieferdatum ein.
j) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position Gehäuse.
k) Wählen Sie die Registerkarte Verfügbarkeit.
Die gewünschte Menge ist im Werk 3200 zum gewünschten
Lieferdatum verfügbar. Die Position ist ebenfalls im Werk 3000
erhältlich.
l) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zum Einkaufswagen.
m) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 125


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

2. Anhand einer Standardvorlage der Einkaufsabteilung fügen Sie


Ihrem Einkaufswagen 24 Kugelschreiber, mittlere Mine, blau
(Ballpoint Pens) hinzu.
a) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen in der oberen rechten Ecke.
b) Wählen Sie die Registerkarte Favoriten.
c) Wählen Sie Standardvorlagen im Feld Zeige.
d) Wählen Sie die Standardvorlage mit dem Namen Kugelschreiber.
e) Löschen Sie die Markierung im Ankreuzfeld direkt unter
Positionsübersicht.
Damit werden alle Positionen in dieser Vorlage entmarkiert.
f) Wählen Sie das Ankreuzfeld neben Kugelschreiber, mittlere
Mine, blau.
g) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
h) Ändern Sie die Menge auf 24 Stück.
i) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!

Fortsetzung auf der nächsten Seite

126 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

3. Bestellen Sie anhand des internen Katalogs BugsEye™ 100 AA


Alkali-Batterien (2er-Packs) vom Lieferanten ARAMI-15 und einen
tragbaren Odyssey Overhead-Projektor vom Lieferanten EBP-14.
a) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen in der oberen rechten Ecke.
b) Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
c) Wählen Sie BugsEye aus den Katalogoptionen.
d) Geben Sie AA batteries in das Feld Suchtext ein und wählen
Sie Suchen oder bestätigen Sie mit der Eingabetaste auf Ihrer
Tastatur.
e) Wählen Sie das Symbol Einkaufswagen für die Alkaline Batteries,
AA 2/Pack von Lieferantennummer ARAMI-15.
Dadurch wird die Position dem Einkaufswagen von BugsEye™
hinzugefügt. Sie befinden sich noch in der Kataloganwendung.
f) Geben Sie 100 in das Feld Qty ein und wählen Sie Update
Quantities.
g) Wählen Sie die Registerkarte Product Index und den Buchstaben
„O“. Wählen Sie Overhead Projectors.
h) Wählen Sie das Symbol Einkaufswagen für den Odyssey Portable
Overhead Projector vom Lieferanten EBP-14.
Dadurch wird die Position dem Einkaufswagen von BugsEye™
hinzugefügt. Sie befinden sich noch in der Kataloganwendung.
i) Wählen Sie Order items.
Dadurch werden die Positionen aus dem Katalog in den
Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer übertragen. Das Fenster
mit der Kataloganwendung wird automatisch geschlossen.
j) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 127


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

4. Bestellen Sie ein Mobiltelefon über Spezielle Anforderung →


Beschreibung. Das Mobiltelefon wird der Kostenstelle 1000 berechnet.
a) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
b) Wählen Sie Text eingeben im Feld Wählen Sie aus.
c) Geben Sie Mobiltelefon in das Feld Text ein.
d) Geben Sie 1 in das Feld Menge ein.
e) Wählen Sie each als Maßeinheit.
f) Geben Sie 200 USD als Nettopreis ein.
g) Geben Sie einen Termin heute in zwei Wochen in das Feld
Wunschlieferdatum ein.
h) Wählen Sie Elektronik/Hardware (002) als Produktkategorie
aus.
i) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
j) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position Mobiltelefon.
k) Wählen Sie die Registerkarte Kontierung.
l) Wählen Sie 1000 bei Kontiert auf Kostenstelle.
m) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zum Einkaufswagen.
n) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!
5. Bestellen Sie 24 Kartons Flipchart-Papier über Spezielle Anforderung
→ Beschreibung.
a) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen in der oberen rechten Ecke.
b) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
c) Wählen Sie Text eingeben im Feld Wählen Sie aus.
d) Geben Sie Flipchart-Papier in das Feld Text ein.
e) Geben Sie 24 in das Feld Menge ein.
f) Wählen Sie das Symbol Suchen neben dem Feld Maßeinheit.
g) Wählen Sie Karton aus dem Suchergebnis.
h) Geben Sie einen Termin heute in einer Woche in das Feld
Wunschlieferdatum ein.
i) Wählen Sie Büromaterial (L) (Local1) als Produktkategorie
aus.
j) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
k) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!

Fortsetzung auf der nächsten Seite

128 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

6. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen GRUPPE## und sichern Sie ihn.

Hinweis: Die Übungen in den folgenden Kapiteln basieren


auf dem Einkaufswagen GRUPPE##.

a) Geben Sie GRUPPE## in das Feld Name des Einkaufswagen ein.

Hinweis: Der vom System vorgeschlagene Name setzt


sich aus Benutzername, Datum und Zeit zusammen.
Überschreiben Sie dies mit GRUPPE##.

b) Wählen Sie Bestellen.


Durch diese Aktion stoßen Sie den Workflow für die
Genehmigung des Einkaufswagens an.

Aufgabe 2: Status des Einkaufswagens prüfen


Prüfen Sie den Status Ihres Einkaufswagens.
1. Prüfen Sie den Status des Einkaufswagens mit dem Namen
GRUPPE##, um festzustellen, ob er genehmigt worden ist.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.
b) Suchen Sie den Einkaufswagen GRUPPE## in der Liste. Prüfen
Sie den Status Ihres Einkaufswagens.
Der Status ist In Genehmigung. Es werden keine Folgebelege
erstellt, bis der Einkaufswagen genehmigt worden ist.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 129


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Aufgabe 3: Den Einkaufswagen ändern


Da der Einkaufswagen GRUPPE## noch nicht genehmigt worden ist, kann
der Mitarbeiter ihn noch ändern. Sie möchten dem Einkaufswagen noch
zwei weitere Positionen hinzufügen und das Wunschlieferdatum für eine
der bereits bestellten Positionen ändern.
1. Fügen Sie ein Pack Textmarker zu ihrem Einkaufswagen GRUPPE##
hinzu.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.
b) Wählen Sie das Symbol Ändern in der Spalte Aktionen für den
Einkaufswagen GRUPPE##.
c) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen in der oberen rechten Ecke.
d) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
e) Wählen Sie Text eingeben im Feld Wählen Sie aus.
f) Geben Sie Textmarker in das Feld Text ein.
g) Geben Sie 1 in das Feld Menge ein.
h) Wählen Sie das Symbol Suchen neben dem Feld Maßeinheit.
i) Wählen Sie Pack aus dem Suchergebnis.
j) Geben Sie einen Termin heute in einer Woche in das Feld
Wunschlieferdatum ein.
k) Wählen Sie Büromaterial (L) (Local1) als Produktkategorie
aus.
l) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
m) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen in der oberen rechten Ecke.
n) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!

Fortsetzung auf der nächsten Seite

130 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

2. Fügen Sie 2 Kästen Mineralwasser zu Ihrem Einkaufswagen hinzu.


Schlagen Sie MCCOY-## als Ihren Wunschlieferanten vor.
a) Geben Sie Mineralwasser in das Feld Text ein.
b) Geben Sie 2 in das Feld Menge ein.
c) Wählen Sie das Symbol Suchen neben dem Feld Maßeinheit.
d) Wählen Sie Kasten aus dem Suchergebnis.
e) Geben Sie einen Termin heute in einer Woche in das Feld
Wunschlieferdatum ein.
f) Wählen Sie Food & Beverage (L) (Local2) als
Produktkategorie.
g) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
h) Wählen Sie Vorschau, um die Bestellung anzuzeigen.
i) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position Mineralwasser.
j) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen.
k) Geben Sie MCCOY-## in das Feld Wunschlieferant ein.
l) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zum Einkaufswagen.
m) Beenden Sie den aktuellen Einkaufsvorgang nicht! (Sie haben
Ihren Einkauf noch nicht beendet.)
Wenn Sie den Einkaufsvorgang jetzt beenden, wird Ihr
Einkaufswagen nicht gesichert!
3. Ändern Sie das Wunschlieferdatum für das Mobiltelefon auf
heute in einer Woche und speichern Sie die Änderungen am
Einkaufswagen GRUPPE##.
a) Ändern Sie das Wunschlieferdatum für das Mobiltelefon auf
heute in einer Woche.
b) Wählen Sie Sichern, um die Änderungen an Ihrem
Einkaufswagen zu sichern.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 131


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

132 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

125 Übung 5: Einkaufswagen mit Wertlimit


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• einen Einkaufswagen mit Wertlimit anlegen

Unternehmensszenario
Ihr Unternehmen will die Einkaufsfunktion mit Wertlimit für bestimmte
Bestellungen nutzen. Testen Sie diese Funktion und stellen Sie fest, ob Sie
Ihre Anforderungen erfüllt.

Systemdaten
System: Geben Sie das entsprechende System für die
Übung an, z. B. T10.
Mandant: Geben Sie den Mandanten an.
Benutzer-ID: Geben Sie die Benutzer-ID an. Das
Standardformat für die Benutzerkennung ist die Kursbezeichnung gefolgt
von der Gruppennummer, z. B. AC010-##.
Kennwort: Geben Sie das Kennwort für die Übung an. Das
Initialkennwort lautet INIT.
CATT: [Ist ein CATT notwendig, geben Sie den
CATT-Namen ein. Löschen Sie dieses Tag, wenn es nicht notwendig ist]
Systemeinstellungen:
1. [Geben Sie alle für die Übung notwendigen Anweisungen.]

Aufgabe: Einkaufswagen mit Wertlimit


Legen Sie einen Einkaufswagen mit Wertlimit an.
1. Legen Sie in der Rolle des Mitarbeiters einen Einkaufswagen mit
Wertlimit für Kopierbedarf an. Die daraus hervorgehende Bestellung
gilt für 30 Tage und hat ein Limit von $400. Geben Sie EBP-## als
Wunschlieferant an. Sie geben Bestätigungen und Rechnungen
gegen eine Bestellung ein. Die Kontierung ist zu diesem Zeitpunkt
unbekannt. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen Kopierbedarf##.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 133


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Lösung 5: Einkaufswagen mit Wertlimit


Aufgabe: Einkaufswagen mit Wertlimit
Legen Sie einen Einkaufswagen mit Wertlimit an.
1. Legen Sie in der Rolle des Mitarbeiters einen Einkaufswagen mit
Wertlimit für Kopierbedarf an. Die daraus hervorgehende Bestellung
gilt für 30 Tage und hat ein Limit von $400. Geben Sie EBP-## als
Wunschlieferant an. Sie geben Bestätigungen und Rechnungen
gegen eine Bestellung ein. Die Kontierung ist zu diesem Zeitpunkt
unbekannt. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen Kopierbedarf##.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü die Option Einkaufen mit Wertlimit.
c) Geben Sie Kopierbedarf## in das Feld Name des
Einkaufswagens ein.
d) Wählen Sie Büromaterial (L) (Local1) als
Produktkategorie.
e) Geben Sie $400 US-Dollar als Wertlimit ein.
f) Geben Sie einen Termin heute in 30 Tagen als Enddatum
für den Erbringungszeitraum ein.
g) Geben Sie ARAMI-## als Lieferant an.
h) Geben Sie Kopierbedarf für den Kopierer in Gebäude
122, Raum 12 ein und wählen Sie Text übernehmen.
i) Wählen Sie das Symbol Bereich expandieren neben Weitere
Angaben.
j) Setzen Sie Folgeaktionen auf Bestätigung und Rechnung und
Kontierung auf Nicht bekannt.
k) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Bestellungsdaten
richtig sind.
l) Wählen Sie Bestellen.

134 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

127 Übung 6: Als Stellvertreter einkaufen


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• einen Einkaufswagen für einen anderen Benutzer anlegen

Unternehmensszenario
Einkäufer und Einkaufsassistenten sollen die Möglichkeit haben,
gelegentlich als Stellvertreter für andere Benutzer Einkäufe zu tätigen.
Testen Sie diese Funktion und stellen Sie fest, ob sie Ihre Anforderungen
erfüllt.

Systemdaten
System: Geben Sie das entsprechende System für die
Übung an, z. B. T10.
Mandant: Geben Sie den Mandanten an.
Benutzer-ID: Geben Sie die Benutzer-ID an. Das
Standardformat für die Benutzerkennung ist die Kursbezeichnung gefolgt
von der Gruppennummer, z. B. AC010-##.
Kennwort: Geben Sie das Kennwort für die Übung an. Das
Initialkennwort lautet INIT.
CATT: [Ist ein CATT notwendig, geben Sie den
CATT-Namen ein. Löschen Sie dieses Tag, wenn es nicht notwendig ist]
Systemeinstellungen:
1. [Geben Sie alle für die Übung notwendigen Anweisungen.]

Aufgabe: Für andere Benutzer einkaufen


Legen Sie einen Einkaufswagen für einen Benutzer an, der im Moment
nicht auf das System zugreifen kann.
1. Legen Sie in der Rolle des operativen Einkäufers einen Einkaufswagen
im Namen des Benutzers SRM200-## an. Dieser Benutzer kann
z.Zt. nicht auf das System zugreifen und hat Sie deshalb telefonisch
gebeten, eine Bestellung in seinem Namen aufzugeben. Bestellen Sie
einen 17-Zoll-Bildschirm aus dem BugsEye™-Katalog. Wählen Sie
einen Monitor vom Lieferanten MCCOY-##. Suchen Sie nach Monitor
17. Ändern Sie das Wunschlieferdatum auf heute in drei Tagen.
Nennen Sie Ihren Einkaufswagen Bestellung für SRM200##. Nach
der Bestellung prüfen Sie den Status des Einkaufswagens.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 135


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Lösung 6: Als Stellvertreter einkaufen


Aufgabe: Für andere Benutzer einkaufen
Legen Sie einen Einkaufswagen für einen Benutzer an, der im Moment
nicht auf das System zugreifen kann.
1. Legen Sie in der Rolle des operativen Einkäufers einen Einkaufswagen
im Namen des Benutzers SRM200-## an. Dieser Benutzer kann
z.Zt. nicht auf das System zugreifen und hat Sie deshalb telefonisch
gebeten, eine Bestellung in seinem Namen aufzugeben. Bestellen Sie
einen 17-Zoll-Bildschirm aus dem BugsEye™-Katalog. Wählen Sie
einen Monitor vom Lieferanten MCCOY-##. Suchen Sie nach Monitor

Fortsetzung auf der nächsten Seite

136 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkaufswagen

17. Ändern Sie das Wunschlieferdatum auf heute in drei Tagen.


Nennen Sie Ihren Einkaufswagen Bestellung für SRM200##. Nach
der Bestellung prüfen Sie den Status des Einkaufswagens.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung BUYEROP
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie Einkaufen → Einkaufen als Stellvertreter.


c) Wählen Sie das Symbol Suchen neben dem Feld Einkaufen für.
d) Geben Sie SRM200-## als Benutzer ein und wählen Sie Start.
e) Wählen Sie den Benutzer SRM200-## aus dem Suchergebnis und
anschließend Weiter.
f) Wählen Sie BugsEye aus den Katalogoptionen.
g) Geben Sie Monitor 17 in das Feld Search Text ein und wählen
Sie Find.
h) Wählen Sie einen 17-Zoll-Monitor vom Lieferanten MCCOY-##..

Hinweis: Wählen Sie das Einkaufswagen-Symbol.

i) Wählen Sie Order Items.


j) Geben Sie Für SRM200-## in das Feld Name des Einkaufswagen
ein.
k) Wählen Sie Bestellen.
l) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.
m) Wählen Sie Als Stellvertreter eingekauft und dann
Start.
Der Einkaufswagen befindet sich In Genehmigung durch den
Manager des Benutzers SRM200-##.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 137


Kapitel 3: Einkaufswagen SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie einem Einkaufswagen,
einem Katalog oder einer speziellen Anforderung Positionen
hinzugefügt werden können
• den Zweck und das Angebotsprofil von Katalogen beschreiben
• die möglichen Katalogszenarien und ihre Verwendung erklären
• Content-Management und Verwaltung in Bezug auf SAP Enterprise
Buyer erläutern
• die Aufgabe der Open Catalog Interface (OCI) erläutern

138 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie einem Einkaufswagen,
einem Katalog oder einer speziellen Anforderung Positionen
hinzugefügt werden können
• den Zweck und das Angebotsprofil von Katalogen beschreiben
• die möglichen Katalogszenarien und ihre Verwendung erklären
• Content-Management und Verwaltung in Bezug auf SAP Enterprise
Buyer erläutern
• die Aufgabe der Open Catalog Interface (OCI) erläutern

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 139


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

140 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

133
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Es gibt mehrere Verfahren, mit denen Mitarbeiter ihrem
Einkaufswagen Positionen hinzufügen können. Welche Verfahren
werden von SAP Enterprise Buyer nicht unterstützt?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Favoriten
□ B Spezielle Anforderung
□ C Letzte Bestellung
□ D Kataloge

2. Mehrere Katalogszenarien können mit SAP Enterprise Buyer


verwendet werden. Welche der folgenden Szenarien werden
unterstützt?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Ein vom Lieferanten bereitgestellter Katalog
□ B Katalog, der von Fremdanbietern/vom Marktplatz
bereitgestellt wird
□ C Interner Katalog
□ D Der Kunde stellt eigene Kataloge bereit
□ E Alle oben genannten

3. Nennen Sie zwei verschiedene Werkzeuge für die Verwaltung von


Kataloginhalten.

4. Der Mitarbeiter kann den Einkaufswagen solange ändern, wie dieser


noch nicht genehmigt wurde.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 141


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
134

1. Es gibt mehrere Verfahren, mit denen Mitarbeiter ihrem


Einkaufswagen Positionen hinzufügen können. Welche Verfahren
werden von SAP Enterprise Buyer nicht unterstützt?

Antwort: C
Das Bild Einkaufswagen unterteilt sich in mehrere Bereiche. Im
oberen Bereich des Bildes sehen Sie drei Registerkarten: Katalog,
Favoriten und Spezielle Anforderung. Über diese Registerkarten können
Sie die Einkaufswagen mit Produkten füllen.

2. Mehrere Katalogszenarien können mit SAP Enterprise Buyer


verwendet werden. Welche der folgenden Szenarien werden
unterstützt?

Antwort: E

3. Nennen Sie zwei verschiedene Werkzeuge für die Verwaltung von


Kataloginhalten.

Antwort: eMerge und Product Content Workbench.


Sie können den Kataloginhalt direkt im SAP-Enterprise-Buyer-System
verwalten. Alternativ zur manuellen Pflege der Produktdaten können
Sie auch Katalogdaten aus externen Quellen, wie Marktplätzen,
Content-Anbietern und Lieferanten importieren. SAP Enterprise
Buyer versorgt die Product Content Workbench; eMerge steht im
Requisite-Katalog zur Verfügung.

4. Der Mitarbeiter kann den Einkaufswagen solange ändern, wie dieser


noch nicht genehmigt wurde.

Antwort: Richtig
Mitarbeiter können Bedarfsanforderungen solange ändern, wie die
Bestellanforderung noch nicht genehmigt wurde.

142 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 4
135 Genehmigung und Prüfung von
Einkaufswagen

Erläutern Sie schwerpunktmäßig, wie der Manager Einkaufswagen vor


Bestätigungen genehmigen und ändern kann.

Überblick über das Kapitel


Diese Kapitel behandelt Rollen im Genehmigungsprozess. Darüber hinaus
genehmigen die Teilnehmer selbst einen Einkaufswagen.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• die Rolle definieren, die der Manager im Genehmigungsprozess spielt
• die Funktion der Reviewer-Rolle beschreiben

Inhalt des Kapitels


Lektion: Genehmigungen und Prüfung ......................................144
Vorgehensweise: Genehmigenden hinzufügen ........................148
Übung 7: Genehmigung und Prüfung....................................151

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 143


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

Lektion: Genehmigungen und Prüfung


136 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Nachdem ein Mitarbeiter einen Einkaufswagen angelegt hat, kann es sein,
dass ein Manager ihn genehmigen muss, bevor er an den Lieferanten
gesendet werden darf. Während des Genehmigungsprozesses können
der Mitarbeiter oder der Manager entscheiden, dass bestimmte Produkte
technisch geprüft werden müssen oder zusätzliche Genehmigende
erforderlich sind.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rolle definieren, die der Manager im Genehmigungsprozess spielt
• die Funktion der Reviewer-Rolle beschreiben

Nachdem Sie sich im vorangegangenen Kapitel den Einkaufswagen


mit all seinen Möglichkeiten angeschaut haben, konzentrieren Sie sich
nun darauf, wie der Manager ihn vor der Bestätigung genehmigen und
ändern kann. Im nächsten Kapitel wird der Einkaufswagen aus Sicht des
Einkäufers im Hinblick auf lokale Bestellungen behandelt.

Unternehmensszenario
In Ihrem Unternehmen muss ein Einkaufswagen genehmigt oder geprüft
werden, wenn er bestimmte Werte übersteigt.

Einkaufswagengenehmigung
Wird ein Auftrag vergeben, prüft das SAP-Enterprise-Buyer-System, ob der
Einkaufswagen genehmigt werden muss oder nicht. Standard-Workflows
definieren zwei Genehmigungsebenen: eine Genehmigungsebene oder
keine Genehmigung je nach Wert des Einkaufswagens. Sie könnten auch
ein Ausgabelimit pro Rolle und einen Genehmigungsbetrag pro Rolle
festlegen. Beispielsweise könnte ein Manager einen Betrag bis zu 5000
ohne Genehmigung ausgeben und einen Betrag bis zu 10000 für seine
Mitarbeiter genehmigen.

144 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

In den Eingangs-Workitems, Reviewer-Anzeigen und unter dem


Menüeintrag Status prüfen stehen die Status In Genehmigung,
Genehmigt, Fehlerhaft oder Abgelehnt. Die Details, einschließlich
der Namen der Genehmigenden und Reviewer werden auf der
Registerkarte Genehmigung angezeigt.
• Muss der Einkaufswagen genehmigt werden, werden die
Genehmigenden über den Workflow darüber informiert.
• Muss der Einkaufswagen nicht genehmigt werden, werden
Folgebelege angelegt.
Wurde der Einkaufswagen genehmigt, legt das System die Bestellung, die
Bestellanforderung oder die Reservierungsbelege an oder leitet den Beleg
zur Vervollständigung an den Einkäufer weiter.
Wird der Einkaufswagen abgelehnt, erhalten die Mitarbeiter ein Workitem
in ihrem Eingang. Der Mitarbeiter kann dann direkt aus dem Workitem
den Einkaufswagen ändern und erneut einreichen.

Abbildung 38: Genehmigung des Einkaufswagens

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 145


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

Die Rolle des Genehmigenden

Abbildung 39: Manager in SAP Enterprise Buyer

Die Manager sind zuständig für die Genehmigung der Einkaufswagen


ihrer Mitarbeiter. Die Manager haben auch Aufgaben in anderen
Prozessen, wie z. B. die Genehmigung von neuen Benutzern, Rechnungen,
Einkäuferkartenausgaben:
• Genehmigung von Einkaufswagen auf der Grundlage von Kriterien
im Customizing und der Aufbauorganisation
• Ablehnung einzelner Positionen oder des gesamten Einkaufswagens
• Genehmigung neuer Benutzerstammsätze

Umleitung von Genehmigungen


Wenn ein Einkaufswagen gemerkt wurde oder auf Genehmigung wartet,
können seine Genehmigenden geändert werden. Dies ist hilfreich, wenn
der Manager in Urlaub oder nicht verfügbar ist. Mitarbeiter oder Manager
können neben den vom System vorgeschlagenen Genehmigenden weitere
Genehmigende hinzufügen.

146 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

Abbildung 40: Genehmigenden ändern

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 147


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

Genehmigenden hinzufügen
139
1. Sie können einen Genehmigenden an drei verschiedenen Stellen
hinzufügen:
• Anmeldung des Genehmigenden: Genehmigung →
Workflow-Position → Genehmigungsvorschau
• Anmeldung des Mitarbeiters: Status prüfen→ Einkaufswagen →
Detail → Genehmigung
• Anmeldung des Mitarbeiters: Einkaufen→ Genehmigungsvorschau
beim Anlegen eines Einkaufswagens
2. Wählen Sie Genehmigenden hinzufügen. Stellen, an denen
Genehmigende hinzugefügt werden können, sind gekennzeichnet
mit Hier hinzufügen. Wählen Sie eine aus.
3. Geben Sie den Namen des Genehmigenden an oder oder wählen Sie
einen aus der Benutzerliste aus. Die Auswahl wird vom Workflow
gesteuert.
4. Sichern Sie Ihre Auswahl.

Die Rolle des Reviewers


Während des Genehmigungsprozesses kann es erforderlich sein, dass
jemand die technischen Spezifikationen prüft, Bedingungen hinzufügt
oder die Bearbeitung koordiniert. In dieser Grafik sehen Sie die
Drucktasten Reviewer hinzufügen und Genehmigenden hinzufügen sowie die
Auswahl Hier Hinzufügen.

148 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

Abbildung 41: Die Rolle des Reviewers

• Betrachten des Genehmigungsstatus


• Hinzufügen oder Anzeigen von Anlagen
• Ändern oder Hinzufügen von anderen Reviewern
Notiz: Der Reviewer kann Einkaufswagen nicht genehmigen
oder ablehnen.

Das Workitem des Reviewers verschwindet aus dem Eingang, sobald die
Genehmigung vollständig ist.
Während des gesamten Prozesses der Einkaufswagenbearbeitung können
Anlagen mithilfe der Registerkarte Anlagen hinzugefügt werden. Sie
können Ihr eigenes Dokument anlegen oder nach einer vorhandenen Datei
suchen und sie importieren. Anlagen werden zu lokalen Dokumenten,
aber nicht zum Backend-System übertragen.

Die Übung kann als Demonstration dienen. Sie sollten dies vor dem
Unterricht mit anderen Daten, beispielsweise ##=23 testen.
Demo-Aufgabe 1: Einkaufswagenstatus prüfen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 149


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

Demo-Aufgabe 2: Wenn Teilnehmer Fragen stellen, fügen Sie der


Demonstration weitere Beispiele zu Reviewern oder zusätzlichen
Genehmigenden hinzu. Diese Demos sind je nach verfügbarer Zeit
optional.
• REVIEWER HINZUFÜGEN - Optional: Wählen Sie die Drucktaste
Detail. Wählen Sie Reviewer hinzufügen.
Finden Sie den Benutzer mit dem Nachnamen „Employee“ und fügen
Sie ihn als Reviewer hinzu.
• GENEHMIGENDEN HINZUFÜGEN - Optional: Wählen Sie auf dem
Detailbild Reviewer hinzufügen.
Finden Sie einen anderen Benutzer mit dem Nachnamen „Employee“
und fügen Sie ihn als Genehmigenden hinzu.
Führen Sie abschließend Aufgabe 3 aus: Zeigen Sie die Historie an.

150 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

141 Übung 7: Genehmigung und Prüfung


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• Einkaufswagen genehmigen

Unternehmensszenario
In Ihrer Abteilung müssen Einkaufswagen mit einem Wert von über 500
genehmigt werden. Eine technische Prüfung wird für alle elektronischen
Komponenten empfohlen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:
1.

Aufgabe 1: Prüfen Sie den Status Ihres


Einkaufswagens
Ein Mitarbeiter mit dem Namen EMPLOYEE## hat einen Einkaufswagen
bestellt, der auf Grund seines Wertes von einem Manager genehmigt
werden muss. Melden Sie sich an und prüfen Sie den Genehmigungsstatus,
um zu sehen, ob der Einkaufswagen vom Manager genehmigt worden ist.
Prüfen Sie außerdem die Beleghistorie Ihres Einkaufswagens.
1. Melden Sie sich als SRM200-## mit dem Ihnen zugewiesenen
Kennwort am entsprechenden Mandanten an.
2. Suchen Sie nach Ihrem Einkaufswagen unter Status prüfen.
3. Prüfen Sie den Genehmigungsstatus und die Beleghistorie für den
Einkaufswagen GRUPPE##.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 151


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

Aufgabe 2: Genehmigen Sie Ihren Einkaufswagen


In der Rolle des Managers genehmigen Sie alle Einkaufswagenpositionen,
die von EMPLOYEE## bestellt wurden.
1. Melden Sie sich als MANAGER200 mit dem Ihnen zugewiesenen
Kennwort am entsprechenden Mandanten an.
2. Genehmigen Sie alle Einkaufswagenpositionen, die von
EMPLOYEE## bestellt wurden.

Aufgabe 3: Zeigen Sie die Historie des Einkaufswagens


an
Prüfen Sie das Ergebnis der Aktion Ihres Managers in der Historie Ihres
Einkaufswagens.
1. Melden Sie sich als SRM200-## an.
2. Suchen Sie unter Status prüfen den Einkaufswagen GRUPPE##. Zeigen
Sie in den Details einer beliebigen Position den Namen des/der
Genehmigenden und die Historie an.

152 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

Lösung 7: Genehmigung und Prüfung


Aufgabe 1: Prüfen Sie den Status Ihres
Einkaufswagens
Ein Mitarbeiter mit dem Namen EMPLOYEE## hat einen Einkaufswagen
bestellt, der auf Grund seines Wertes von einem Manager genehmigt
werden muss. Melden Sie sich an und prüfen Sie den Genehmigungsstatus,
um zu sehen, ob der Einkaufswagen vom Manager genehmigt worden ist.
Prüfen Sie außerdem die Beleghistorie Ihres Einkaufswagens.
1. Melden Sie sich als SRM200-## mit dem Ihnen zugewiesenen
Kennwort am entsprechenden Mandanten an.
a) Gehen Sie auf die Web-Site von SAP Enterprise Buyer.
b) Geben Sie die Anmeldedaten ein.

Daten Wert
Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300
Sprache Englisch

Notiz: Wenn das Feld Mandant nicht auf diesem Bild


erscheint, war der Mandant bereits Teil der URL. In
diesem Fall brauchen Sie die Schritte zur Eingabe des
Mandanten nicht zu befolgen.

c) Wählen Sie Anmelden.


2. Suchen Sie nach Ihrem Einkaufswagen unter Status prüfen.
a) Wählen Sie Status prüfen.
b) Wählen Sie Alles im Feld Zeitraum.
c) Geben Sie GRUPPE## in das Feld Name des Einkaufswagens ein.
d) Wählen Sie Start.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 153


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

3. Prüfen Sie den Genehmigungsstatus und die Beleghistorie für den


Einkaufswagen GRUPPE##.
a) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen (gelbes Dreieck). Es
befindet sich neben dem Einkaufswagen GRUPPE##.
b) Wählen Sie das Symbol Detail (Lupe) für eine der Positionen.
c) Wählen Sie die Registerkarte Genehmigung, um den
Genehmigungsstatus und die als Genehmigende oder Reviewer
aufgelisteten Benutzer zu ermitteln.
Notiz: Die Managerin ist Mary Manager und der
Genehmigungsstatus ist In Genehmigung seit (Datum und
Uhrzeit).

d) Wählen Sie die Registerkarte Historie, um die Bestellnummer


anzuzeigen.
Notiz: Es wird nur ein Einkaufswagenbeleg mit dem
Status In Genehmigung angezeigt.

e) Wählen Sie Abmelden.

Aufgabe 2: Genehmigen Sie Ihren Einkaufswagen


In der Rolle des Managers genehmigen Sie alle Einkaufswagenpositionen,
die von EMPLOYEE## bestellt wurden.
1. Melden Sie sich als MANAGER200 mit dem Ihnen zugewiesenen
Kennwort am entsprechenden Mandanten an.
a) Geben Sie die Anmeldedaten ein.

Daten Wert
Benutzerkennnung MANAGER200
Kennwort learn
Mandant 300
Sprache Englisch

b) Wählen Sie Anmelden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

154 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

2. Genehmigen Sie alle Einkaufswagenpositionen, die von


EMPLOYEE## bestellt wurden.
a) Wählen Sie die Menüoption Genehmigung.
b) Wählen Sie die Registerkarte Genehmigung.
c) Wählen Sie zur Genehmigung des Einkaufswagens von
EMPLOYEE## die entsprechende Workflow-Position.

Hinweis: Wählen Sie die Position, indem Sie auf ihre


Beschreibung klicken.

d) Wählen Sie bei jeder Position die Option Genehmigt.


e) Wählen Sie Sichern.
f) Wählen Sie Abmelden.

Aufgabe 3: Zeigen Sie die Historie des Einkaufswagens


an
Prüfen Sie das Ergebnis der Aktion Ihres Managers in der Historie Ihres
Einkaufswagens.
1. Melden Sie sich als SRM200-## an.
a) Melden Sie sich mit Ihrem Kennwort an dem Ihnen
zugewiesenen Mandanten an.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 155


Kapitel 4: Genehmigung und Prüfung von Einkaufswagen SRM200

2. Suchen Sie unter Status prüfen den Einkaufswagen GRUPPE##. Zeigen


Sie in den Details einer beliebigen Position den Namen des/der
Genehmigenden und die Historie an.
a) Wählen Sie Status prüfen.
b) Wählen Sie Alles im Feld Zeitraum.
c) Geben Sie GRUPPE## in das Feld Name des Einkaufswagen ein.
d) Wählen Sie Start.
e) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen (gelbes Dreieck)
unmittelbar neben dem Einkaufswagen GRUPPE##.
f) Wählen Sie das Symbol Detail (Lupe) für eine der Positionen.
g) Wählen Sie die Registerkarte Genehmigung, um den
Genehmigungsstatus und die als Genehmigende oder Reviewer
aufgelisteten Benutzer zu ermitteln.
Notiz: Die Managerin ist Mary Manager und der
Genehmigungsstatus ist Ergebnis: Genehmigt.

h) Wählen Sie die Registerkarte Historie, um die angelegten Belege


anzuzeigen.
Notiz: Die Liste enthält einen neu hinzugefügten Beleg
(Bestellung, Bestellanforderung oder Reservierung) und
der Einkaufswagen hat den Status Genehmigt.

i) Prüfen Sie die Historie jeder Einkaufswagenposition, um


festzustellen, ob Folgebelege angelegt wurden und wenn ja,
welche.
j) Wählen Sie das Symbol Abmelden.

156 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Genehmigungen und Prüfung

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rolle definieren, die der Manager im Genehmigungsprozess spielt
• die Funktion der Reviewer-Rolle beschreiben

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 157


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rolle definieren, die der Manager im Genehmigungsprozess spielt
• die Funktion der Reviewer-Rolle beschreiben

158 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

149
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Ein Manager kann Bestellungen genehmigen, ablehnen oder
Genehmigende/Reviewer ändern bzw. hinzufügen.
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Fügt Lieferanten hinzu, um eine Bestellung zu
vervollständigen
□ B Genehmigt oder lehnt Einkaufswagen ab
□ C Ändert Genehmigende in Einkaufswagen
□ D Fügt dem Einkaufswagen Reviewer hinzu
□ E Verwaltet das System

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 159


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
150

1. Ein Manager kann Bestellungen genehmigen, ablehnen oder


Genehmigende/Reviewer ändern bzw. hinzufügen.

Antwort: B, C, D
Der Einkäufer vervollständigt eine Bestellung. Der Verwalter hat die
Berechtigung zur Systemverwaltung.

160 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 5
151 Bestellungen und Kontrakte

In diesem Kapitel behandeln Sie den nächsten Schritt nach den


Genehmigungen. Es gibt im Backend-System Prozesse für die Zuordnung
von Bezugsquellen und die Bearbeitung von Anforderungen, um sie in
Bestellungen umzuwandeln. Behandeln Sie kurz die Einkaufswagen mit
Limit.
Sprechen Sie ebenfalls Kontrakte an, die in SAP Enterprise Buyer gepflegt
werden. Stellen Sie sicher, dass die Teilnehmer den Unterschied zwischen
Kontrakten in SAP Enterprise Buyer und in SAP R/3 verstehen. Sprechen
Sie auch kurz die Lieferpläne an.

Überblick über das Kapitel


Dieses Kapitel behandelt zwei wichtige Themen: Bestellungen und
Kontrakte sowie die Rolle des professionellen Einkäufers.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie

• die Rolle des operativen Einkäufers für die Abwicklung lokaler


Bestellungen definieren
• eine Bestellung mit einem Wertlimit anlegen
• beschreiben, wie Kontrakte in SAP Enterprise Buyer eingesetzt
werden

Inhalt des Kapitels


Lektion: Bestellungen ..........................................................162
Vorgehensweise: Lokale Bestellungen bearbeiten ....................171
Übung 8: Bestellungen ....................................................175
Lektion: Kontrakte ..............................................................186
Vorgehensweise: Kontrakt anlegen ......................................190
Übung 9: Bearbeiten von Kontrakten ....................................191

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 161


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Lektion: Bestellungen
152 Dauer der Lektion: 60 Minuten

Überblick über die Lektion


Bei Bestellungen, die im lokalen SAP-Enterprise-Buyer-System angelegt
wurden, können Lieferanten- oder Preisinformationen fehlen. Der
operative Einkäufer ist zuständig für die Vervollständigung von Daten,
bevor er dem Lieferanten die Bestellung übermittelt.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rolle des operativen Einkäufers für die Abwicklung lokaler
Bestellungen definieren
• eine Bestellung mit einem Wertlimit anlegen

Nach den Genehmigungen ist der nächste Schritt im Beschaffungsprozess


die Vervollständigung der Bestellinformationen. Es gibt Prozesse
im Backend-System für die Zuordnung von Bezugsquellen und die
Bearbeitung von Anforderungen, um sie in Bestellungen umzuwandeln.
Lokale Einkaufswagen, die in Bestellungen umgewandelt werden, können
„unvollständig“ sein – erforderliche Daten können fehlen. In diesem
Kapitel betrachten Sie zusätzliche Daten, fügen weitere Positionen
hinzu, fügen Positionen mit Wert-Limits hinzu und senden Belege.
Einkaufswagen mit Limits werden ebenfalls kurz behandelt.

Unternehmensszenario
Ihre Organisation hat sich für die Implementierung des entkoppelten
Szenarios entschieden und Sie möchten eine lokale, im Einkaufswagen
angelegte Bestellung bearbeiten.

162 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Bearbeiten von lokalen Bestellungen

Abbildung 42: Standalone-Szenario für Bestellungen

Lokale Bestellungen im Standardsystem werden in Einkaufswagen für


Positionen mit lokalen Produktkategorien, wie im Customizing definiert,
angelegt. In einer Standalone- oder einer entkoppelten Umgebung
bleibt der Beleg im SAP-Enterprise-Buyer-System; nur die bindenden
Budgetwerte können zur Finanzbuchhaltung des Backend-Systems
übertragen werden. Andere Finanzdaten werden übertragen, wenn die
Rechnung genehmigt wurde.
In einer erweiterten klassischen Umgebung wird eine lokale Bestellung
zuerst in SAP Enterprise Buyer angelegt. Sie wird als „führende“
Bestellung bezeichnet. Wenn die Bestellung vollständig ist, wird sie
im Backend-System repliziert. Dadurch wird es möglich, dass die
vollständige Bearbeitung von Anforderungen in SAP Enterprise Buyer
stattfindet und Bestellanforderungen nicht im Backend-System bearbeitet
werden müssen. Alle Änderungen an replizierten Bestellungen müssen
an der „führenden“ Bestellung in SAP Enterprise Buyer vorgenommen
werden. Diese Änderungen werde dann im Backend-System repliziert.
Als Einkäufer erhalten Sie auf dem Einstiegsbild einen Arbeitsvorrat,
in dem alle Bestellungen enthalten sind, die zu Ihrer Einkäufergruppe
gehören und eine weitere Bearbeitung erfordern. Sie können die Anzeige
von Bestellungen auf einen Zeitraum, Anforderer, Bestellnamen oder eine
Nummer beschränken.
Indem Sie die Funktion Prüfen verwenden, können Sie feststellen, welche
Information erforderlich ist, um die Bestellung zu bearbeiten. Wenn die
Bearbeitung abgeschlossen ist, können Einkäufer die Bestellung entweder

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 163


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Bestellen oder sie vorübergehend Merken. Liegen Fehler vor, können


die Waren oder Dienstleistungen weder bestellt werden, noch kann die
Bestellung an den Lieferanten gesendet werden.
Die folgende Grafik zeigt die Art von Daten an, die Sie bei der Prüfung
sehen können.

Abbildung 43: Bestellungen prüfen

Bestellungen ändern
Indem Sie die Funktion Ändern verwenden, können Sie die fehlenden
Lieferanten- oder Preisinformationen eingeben. Auf der Registerkarte mit
den Kopfdaten befindet sich eine weitere Auswahl an Registerkarten.

164 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Abbildung 44: Optionen bei den Kopfdaten

• Grunddaten zeigt die Organisationsdaten an und erlaubt das Ändern


von Lieferanten, Warenempfängern, Anforderern und Währung.
• Texte enthält die Bestellung auf Kopfebene sowie interne Texte.
• Wertlimit lässt Sie die Kosten für ungeplante Waren und Leistungen
erfassen sowie die Produktkategorie, den Zeitraum und die
Kontierung pflegen. Der maximale Wert erlaubt das Erfassen
von Istkosten bei der Bestätigung oder Fakturierung. Auf dieser
Registerkarte erscheinen ebenfalls die Werte vorhergehender
Bestätigungen und Rechnungen.
• Ausgabe zeigt Drucker-, Fax-, E-Mail- oder XML-Daten für die
Ausgabe der Bestellung an oder Sie können diese Daten ändern,
wenn sie sich in den Lieferantenstammdaten befinden. Über die
Drucktaste Vorschau können Sie sich die Ausgabe anzeigen lassen und
mit Trigger die Ausgabe starten.
• Folgebelege geben an, ob Bestätigungen oder Leistungen für Waren
und Services erwartet werden. Die Historie sowie der Belegfluss der
vorhandenen Belege erscheint hier ebenfalls.
• Status zeigt den aktuellen Auftragsstatus an, beispielsweise:
angelegt, gemerkt, Beleg vollständig, bestellt.
• Zahlungen zeigt die Zahlungsbedingungen sowie die Informationen
zu den Einkäuferkarten an.
Ein Beispiel der sich auf der Registerkarte Folgebelege befindlichen
Informationen folgt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 165


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Abbildung 45: Folgebelege im Kopf

Sie können auf der Registerkarte Positionsdaten Folgendes tun:


• mit der Funktion Neue Positionen zusätzliche Positionen manuell oder
aus einem Katalog hinzufügen
• Preise, Mengen oder Kontierungsdaten ändern
• Positionsdetails aus jeder beliebigen Positionsnummer aufrufen,
indem Sie auf die unterstrichene Nummer klicken
Unter den Positionsdaten stehen Ihnen verschiedene Registerkarten zur
Verfügung:
• Grunddaten für Menge, Preis, Lieferdatum, Produktname des
Lieferanten, Steuerkennzeichen
• Texte für Bestelltexte oder interne Texte
• Kontierung für die Art des Kostenträgers (Kostenstelle, Anlage, usw.)
und Sachkonto. Mehrfachkontierungen sind möglich.
• Statistik mit einer Zusammenfassung der Mengen und Beträge, die
bestätigt und fakturiert wurden
• Lieferinfos, wenn der Transport definiert wurde

Die Rolle des operativen Einkäufers


Der operative Einkäufer ist zuständig für die Bearbeitung und
Übertragung lokaler Bestellungen. Die zugeordnete zusammengesetzte
Rolle ist SAP_BBP_STAL_OPERAT_PURCHASER. Sie enthält operative
Einkäufer- und Mitarbeiterfunktionen.
Als Mitarbeiter kann der Einkäufer Einkaufswagen anlegen,
Wareneingänge bestätigen und Rechnungen von Lieferanten erfassen.

166 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Als Einkäufer erhält er in seinem Arbeitsvorrat jede unvollständige


Bestellung eines genehmigten, von einem Mitarbeiter angelegten
Einkaufswagens, für den seine Einkäufergruppe zuständig ist.

Sourcing-Anwendung

Das neue Merkmal in SAP Enterprise Buyer 3.5 ist, dass das Anlegen von
„Anforderungen“ anstelle von unvollständigen Bestellungen möglich ist.
Das System kann basierend auf der Produktkategorie für diese Findung
konfiguriert werden. Beispielsweise ist für die Produktkategorie LOCAL2
das System so konfiguriert, dass es eine Anforderung anlegt, wenn keine
Bezugsquelle vorhanden ist. In diesem Fall wird eine Anforderung anstatt
einer unvollständigen Bestellung angelegt. Der operative Einkäufer
kann dann die Sourcing-Anwendung verwenden, um nach möglichen
Bezugsquellen zu suchen und mehrere Anforderungen zu kombinieren,
um eine einzige Bestellung anzulegen.

Im Fall von plangesteuerter Beschaffung ist es möglich, dass MRP


im SAP-R/3-System Bestellanforderungen generiert, die dann
„Anforderungen“ in SAP Enterprise Buyer anlegen. So kann die
Bezugsquellenfindung von diesem MRP-Element in SAP Enterprise Buyer
stattfinden. Bitte beachten Sie: APO-Anforderungen sind derzeit in der
Sourcing-Transaktion nicht verfügbar.

Sourcing für Anforderungen


Als Alternative zu Einkaufwagenpositionen, die zu unvollständigen
Bestellungen führen, gibt es jetzt die Möglichkeit, dass das System
auf Grundlage der Produktkategorie eine Anforderung anlegt.
Diese Anforderung kann dann vom operativen Einkäufer mit der
Sourcing-Anwendung bearbeitet werden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 167


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Abbildung 46: Sourcing-Anwendung

Abbildung 47: Anforderungen bearbeiten

Die Sourcing-Anwendung liefert dem Einkäufer alle relevanten


Informationen für die Bezugsquellenfindung. Der Einkäufer oder die
für die relevante Rolle verantwortliche Person hat eine umfassende
Bandbreite an Optionen in der Sourcing-Anwendung und hat Zugriff

168 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

auf alle erforderlichen Informationen, um die am besten geeignete


Bezugsquelle für eine Anforderung zu finden. Die Sourcing-Funktionen
dienen folgenden Zwecken:
• Anforderungen bearbeiten (zum Beispiel lokale Bestellungen,
Ausschreibungen oder Kontrakte anlegen)
• Informationen zur Unterstützung Ihrer Entscheidungsfindung bei
der Bezugsquellenfindung liefern

Abbildung 48: Überblick über die Sourcing-Anwendung

Lieferantenliste
Die Benutzer erhalten bei der Suche nach Bezugsquellen für ihre Einkäufe
Unterstützung in Form einer Lieferantenliste. Die Lieferantenliste enthält
Lieferanten und Backend-Kontrakte, die der Einkäufer für bestimmte
Produkte oder Produktkategorien zusammenstellt.
Der Einkäufer stellt die Lieferantenlisten für seine Einkaufsorganisation
zusammen. Der Einkäufer kann Lieferantenbeurteilungsberichte,
Lieferantenstammdaten und Kontrakte als Basis für diese
Listen verwenden. Lieferantenlisten können für Produkte oder
Produktkategorien angelegt werden. Produkt-Lieferantenlisten haben
Vorrang vor Produktkategorie-Lieferantenlisten. Der Einkäufer
kann einzelne Lieferanten oder Backend-Kontrakte innerhalb einer
Lieferantenliste deaktivieren. Sie werden dann in den Anwendungen
nicht mehr angezeigt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 169


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Die Lieferantenliste ist in alle Szenarien, in denen die Registerkarte


Bezugsquelle und eine Suchhilfe für Lieferanten angezeigt wird, integriert:
• Einkaufen
• Einkaufen mit Wertlimit
• Sourcing

Hier wäre eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie eine Bestellung


vervollständigt und als vollständige Bestellung gesichert wird. Verwenden
Sie hierzu die Daten in der Übung.
OPTIONAL: Wenn Sie die Zuständigkeiten eines Einkäufers besprechen,
wäre auch gleichzeitig die Gelegenheit, die im SAP BW vorhandenen
Analysefunktionen an dieser Stelle zu demonstrieren. Datum???,
Verfügbarkeit ???

170 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Lokale Bestellungen bearbeiten


160
1. Wählen Sie Bestellung → Bestellung bearbeiten.
2. Unter Bestellungen suchen finden Sie unvollständige Bestellungen
unter Arbeitsvorrat. Suchen Sie neue Bestellungen im Feld Angelegt
seit, indem Sie Heute und anschließend Start wählen.
3. Das kleine Uhrsymbol zeigt an, dass die Bestellung gemerkt ist.
Wählen Sie die Bestellung, die Sie bearbeiten möchten.
4. Die Kopfdaten erscheinen rechts. Wählen Sie die Drucktaste Prüfen,
um festzustellen weshalb sie unvollständig ist. Prüfen Sie die
Checkliste auf Fehler, die korrigiert werden müssen, z. B. einen
fehlenden Lieferanten.
5. Wählen Sie Ändern. Um einen Lieferanten zuzuordnen, wählen
Sie Suche hinter dem Lieferanten, um mit der Lieferantensuche zu
beginnen.
6. Geben Sie so viele Kriterien wie möglich an, um die Lieferantensuche
einzuschränken. Wählen Sie Start. Wählen Sie Ihren Lieferanten
aus der Liste.
7. Wählen Sie von der Registerkarte Kopfdaten die Drucktaste Prüfen.
Analysieren Sie die Liste und korrigieren Sie gegebenenfalls Daten
mit Fehlern.
8. Wählen Sie die Registerkarte Positionsdaten, um die Details der
Positionen, die die Bestellung ausmachen, anzuzeigen.
9. Wählen Sie Bestellen oder Merken auf der Registerkarte Kopfdaten oder
Bestellen und sofort ausgeben auf der Registerkarte Ausgabe.

Bestellungen ausgeben
Bestellungen können individuell innerhalb des Dokuments an den
Lieferanten übertragen oder als Gruppe gleichzeitig bearbeitet werden. Die
Ausgabe wird im Customizing mithilfe der SAP Smart Forms formuliert.
Wenn keine Fehler vorliegen, können Sie sich die Ausgabe in einer
Vorschau ansehen, das Sendemedium ändern (das vom Lieferantenstamm
vorgeschlagen wird) oder sie direkt aus der Bestellung versenden. Fax,
E-Mail und XML-Daten müssen im Lieferantenstamm hinterlegt sein,
damit sie selektiert werden können. Ein anderer Drucker kann angegeben
werden.
Die folgende Grafik zeigt Ihre Selektionsmöglichkeiten als Einkäufer an.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 171


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Abbildung 49: Selektionen auf der Registerkarte Ausgabe

Einkäufern steht die Auswahl Bestellung ausgeben zur Verfügung, mit


der sie mehrere Bestellungen für die Bearbeitung auswählen können.
Ein sogenannter Trigger wird für alle Ausgabeanforderungen generiert,
die über Daten wie Bestellnummer, Bestellpositionen, Ausgabemedium,
Adressdaten usw. verfügen. Bestellungen können nach Erstellungsdatum,
Nummer der Bestellung oder Bearbeitungsstatus ausgewählt werden.

172 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Einkaufen mit Limit


Statt Einkaufswagen mit mehreren Positionen für kleine Beträge
anzulegen, können Einkäufer Einkaufswagen mit einem Wertlimit und
einer Gültigkeitsperiode anlegen. Dies kann für Massenpositionen
nützlich sein, während gleichzeitig Kosten- und Zeitlimits für ungeplante
Leistungen überwacht werden.

• Die Standardeinstellung sieht nur Rechnungen vor. Es kann aber


zusätzlich auch mit Bestätigungen gearbeitet werden.
• Sie können Anlagen erstellen und hinzufügen sowie den
Einkaufswagen merken, ändern, löschen oder bestellen.
• Die Produktkategorie für die Einzelposition legt fest, ob diese im
SAP-Enterprise-Buyer-System oder im Backend-System bearbeitet
wird.
• Die Kontierung kann im Einkaufswagen definiert werden oder erst
bei der Bestätigung oder Fakturierung erfolgen.
• Genehmigungen können für einen bestimmten Betrag gelten.

Abbildung 50: Definition eines Einkaufswagens mit Limit

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 173


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

174 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

163 Übung 8: Bestellungen


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• unvollständige lokale Bestellungen korrigieren
• die Sourcing-Funktionen verwenden, um Anforderungen in
Bestellungen zu verwandeln
• Bestellanforderungen in SAP R/3 vervollständigen, um Bestellungen
anzulegen

Unternehmensszenario
Ihr operativer Einkäufer muss die fehlerhaften Bestellungen und
Quellanforderungen, die in den Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer
generiert wurden, vervollständigen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:

Aufgabe 1: Unvollständige Bestellungen korrigieren


Der Einkaufswagen GRUPPE## enthält eine Position, die zu einer
unvollständigen lokalen Bestellung geführt hat. Ordnen Sie als operativer
Einkäufer einen Lieferanten und einen Preis zu, um diese Bestellung zu
vervollständigen.
1. Ordnen Sie der unvollständigen Bestellung für Mineralwasser den
Lieferanten MCCOY-## und einen Preis von $15 pro Kasten zu.
2. Akzeptieren Sie den Lieferanten MCCOY-##, der vom Anforderer
vorgeschlagen wurde, und ordnen Sie der unvollständigen Bestellung
für Mineralwasser aus dem Einkaufswagen GRUPPE## einen Preis
von $15 pro Kasten zu.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 175


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Aufgabe 2: Bestellung mit der Sourcing-Anwendung


anlegen
Als operativer Einkäufer verwenden Sie die Sourcing-Anwendung,
um zwei Anforderungen in eine Bestellung umzuwandeln. Der
Einkaufswagen GRUPPE## enthielt zwei Positionen, die dazu führten,
dass Anforderungen angelegt wurden. Anforderungen wurden für
Flipchart-Papier und Textmarker generiert. Das System ist so konfiguriert,
dass es Anforderungen für Positionen mit der Produktkategorie LOCAL1
Büromaterial (L) anlegt, wenn keine Bezugsquelle vorhanden ist.
1. Verwenden Sie als operativer Einkäufer die Sourcing-Anwendung,
um dem Lieferanten EBP-## die Anforderungen für Flipchart-Papier
und Textmarker zuzuordnen, die im Einkaufswagen GRUPPE##
angelegt wurden. Der Preis für das Flipchart-Papier beträgt $18 je
Packung und der Preis für die Textmarker beträgt $6 je Packung.
Legen Sie eine Bestellung mit diesen beiden Positionen an.

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Aktionen des operativen Einkäufers in der Historie
des Einkaufswagen GRUPPE## widergespiegelt werden. Zeigen Sie die
Historie für das Mineralwasser, Flipchart-Papier und die Textmarker
an. Bringen Sie auch die Nummer der Bestellanforderung, die im
R/3-Backend-System für das Mobiltelefon angelegt wurde, in Erfahrung.
Sie benötigen sie für die nächste Aufgabe.
1. Zeigen Sie als Mitarbeiter die Historie der Positionen Mineralwasser,
Flipchart-Papier und Textmarker im Einkaufswagen GRUPPE## an.
Überprüfen Sie, ob die Bestellungen, die für diese Positionen angelegt
wurden, in der Historie angezeigt werden.

Aufgabe 4: Bestellanforderung im SAP-R/3-Backend


vervollständigen
Das Mobiltelefon, das im Einkaufswagen Gruppe## bestellt wurde,
hat zu einer Bestellanforderung geführt. Legen Sie als Einkäufer, der
im R/3-Backend arbeitet, eine Bestellung für diese Bestellanforderung
an. Überprüfen Sie, nachdem die Bestellung angelegt wurde, ob die
Einkaufswagenhistorie für diese Position in SAP Enterprise Buyer
aktualisiert wurde.
1. Melden Sie sich am R/3-Backend-System an und legen Sie eine
Bestellung für die Bestellanforderung für das Mobiltelefon an, die
aus dem Einkaufswagen GRUPPE## hervorgegangen ist. Ordnen Sie
EBP-## als Lieferant und $150 als Preis zu.

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176 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

2. Überprüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für das Mobiltelefon


aktualisiert wurde und nun die angelegte Bestellung anzeigt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 177


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Lösung 8: Bestellungen
Aufgabe 1: Unvollständige Bestellungen korrigieren
Der Einkaufswagen GRUPPE## enthält eine Position, die zu einer
unvollständigen lokalen Bestellung geführt hat. Ordnen Sie als operativer
Einkäufer einen Lieferanten und einen Preis zu, um diese Bestellung zu
vervollständigen.
1. Ordnen Sie der unvollständigen Bestellung für Mineralwasser den
Lieferanten MCCOY-## und einen Preis von $15 pro Kasten zu.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung BUYEROP
Kennwort learn
Mandant 300

Fortsetzung auf der nächsten Seite

178 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

2. Akzeptieren Sie den Lieferanten MCCOY-##, der vom Anforderer


vorgeschlagen wurde, und ordnen Sie der unvollständigen Bestellung
für Mineralwasser aus dem Einkaufswagen GRUPPE## einen Preis
von $15 pro Kasten zu.
a) Wählen Sie aus den Menüoptionen Bestellungen → Bestellungen
bearbeiten.
b) Wählen Sie die Registerkarte Suche.
c) Geben Sie in das Feld Name der Bestellung den Namen GRUPPE##
ein und wählen Sie Start.
d) Wählen Sie die unvollständige Bestellung aus dem Suchergebnis
aus.

Hinweis: Die unvollständige Bestellung hat ein


Uhrensymbol rechts neben der Bestellnummer.

e) Wählen Sie Prüfen, um festzustellen, weshalb die Bestellung


unvollständig ist.
Die Bestellung ist unvollständig, weil kein Lieferant oder kein
Preis zugeordnet wurde.
f) Wählen Sie die Registerkarte Positionsdaten, um zu identifizieren,
was bestellt wurde.
Es werden 12 Kästen Mineralwasser bestellt.
g) Wählen Sie Ändern.
h) Geben Sie 15 in das Feld Bruttopreis ein.
i) Wählen Sie die Registerkarte Kopfdaten.
j) Akzeptieren Sie den Lieferanten, der vom Anforderer
vorgeschlagen wurde, indem Sie das Symbol Als Lieferant wählen
neben Wunschlieferant wählen.
k) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Bestellung nun
vollständig ist.
Die Meldung zeigt nun an, dass die Bestellung korrekt ist.
l) Wählen Sie die Option Ausgabe auf der Registerkarte Kopf.
m) Wählen Sie Vorschau, um die Bestellung anzuzeigen.
n) Schließen Sie das Vorschaufenster.
o) Wählen Sie Bestellen.

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04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 179


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Aufgabe 2: Bestellung mit der Sourcing-Anwendung


anlegen
Als operativer Einkäufer verwenden Sie die Sourcing-Anwendung,
um zwei Anforderungen in eine Bestellung umzuwandeln. Der
Einkaufswagen GRUPPE## enthielt zwei Positionen, die dazu führten,
dass Anforderungen angelegt wurden. Anforderungen wurden für
Flipchart-Papier und Textmarker generiert. Das System ist so konfiguriert,
dass es Anforderungen für Positionen mit der Produktkategorie LOCAL1
Büromaterial (L) anlegt, wenn keine Bezugsquelle vorhanden ist.
1. Verwenden Sie als operativer Einkäufer die Sourcing-Anwendung,
um dem Lieferanten EBP-## die Anforderungen für Flipchart-Papier
und Textmarker zuzuordnen, die im Einkaufswagen GRUPPE##

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180 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

angelegt wurden. Der Preis für das Flipchart-Papier beträgt $18 je


Packung und der Preis für die Textmarker beträgt $6 je Packung.
Legen Sie eine Bestellung mit diesen beiden Positionen an.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung BUYEROP
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie bei den Menüoptionen Sourcing → Sourcing.


c) Wählen Sie die Registerkarte Suche.
d) Wählen Sie die Option Erweiterte Suche.
e) Geben Sie GRUPPE## in das Feld Name des Einkaufswagen ein
und wählen Sie Start.
f) Markieren Sie das Flipchart-Papier und die Textmarker und
wählen Sie Zum Arbeitsbereich hinzufügen.
g) Wählen Sie das Symbol Suche neben dem Feld Lieferant für das
Flipchart-Papier.
h) Wählen Sie Start.
i) Wählen Sie den Lieferanten EBP-## aus der Liste.
j) Geben Sie 18 in das Feld Nettopreis für das Flipchart-Papier ein.
k) Wählen Sie das Symbol Suche neben dem Feld Lieferant für die
Textmarker.
l) Wählen Sie Start.
m) Wählen Sie den Lieferanten EBP-## aus der Liste.
n) Geben Sie 6 in das Feld Nettopreis für die Textmarker ein.
o) Wählen Sie Bestellung anlegen.
Die Anforderungen für das Flipchart-Papier und die Textmarker
werden mit dem Gesamtpreis für beide Positionen angezeigt.
p) Wählen Sie Bestellung anlegen.
Beide Positionen sind auf der angelegten Bestellung.

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04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 181


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Aktionen des operativen Einkäufers in der Historie
des Einkaufswagen GRUPPE## widergespiegelt werden. Zeigen Sie die
Historie für das Mineralwasser, Flipchart-Papier und die Textmarker
an. Bringen Sie auch die Nummer der Bestellanforderung, die im
R/3-Backend-System für das Mobiltelefon angelegt wurde, in Erfahrung.
Sie benötigen sie für die nächste Aufgabe.
1. Zeigen Sie als Mitarbeiter die Historie der Positionen Mineralwasser,
Flipchart-Papier und Textmarker im Einkaufswagen GRUPPE## an.
Überprüfen Sie, ob die Bestellungen, die für diese Positionen angelegt
wurden, in der Historie angezeigt werden.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.


c) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen links neben dem
Einkaufswagen GRUPPE##.
d) Wählen Sie das Symbol Details unter der Spalte Aktionen für
die Position Mineralwasser.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie.
Eine Bestellung ist in der Historie aufgelistet.
f) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Statusübersicht.
g) Wiederholen Sie die Schritte d bis f für das Flipchart-Papier und
die Textmarker.

Hinweis: Beachten Sie, dass das Flipchart-Papier und


die Textmarker zur selben Bestellung gehören.

h) Wählen Sie das Symbol Details unter der Spalte Aktionen für die
Position Mobiltelefon.
i) Wählen Sie die Registerkarte Historie und notieren Sie die
Nummer der Bestellanforderung.

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182 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Aufgabe 4: Bestellanforderung im SAP-R/3-Backend


vervollständigen
Das Mobiltelefon, das im Einkaufswagen Gruppe## bestellt wurde,
hat zu einer Bestellanforderung geführt. Legen Sie als Einkäufer, der
im R/3-Backend arbeitet, eine Bestellung für diese Bestellanforderung
an. Überprüfen Sie, nachdem die Bestellung angelegt wurde, ob die
Einkaufswagenhistorie für diese Position in SAP Enterprise Buyer
aktualisiert wurde.
1. Melden Sie sich am R/3-Backend-System an und legen Sie eine
Bestellung für die Bestellanforderung für das Mobiltelefon an, die
aus dem Einkaufswagen GRUPPE## hervorgegangen ist. Ordnen Sie
EBP-## als Lieferant und $150 als Preis zu.
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Materialwirtschaft → Einkauf → Bestellung


→ Anlegen → Lieferant/Lieferwerk bekannt.
c) Wählen Sie Belegübersicht ein.
d) Wählen Sie auf der linken Seite das Symbol Selektionsvariante
und wählen Sie Bestellanforderungen.
e) Geben Sie Werk 3200 und Einkaufsorganisation 3000
als Programmabgrenzungen ein.

Hinweis: Es sollten keine anderen Werte für die


Programmabgrenzungen eingegeben werden außer Werk
3200 und Einkaufsorganisation 3000.

f) Wählen Sie das Symbol Ausführen.


Eine Liste der Bestellanforderungen wird generiert.
g) Markieren Sie die Bestellanforderung, die für das Mobiltelefon
angelegt wurde, indem Sie sie einmal anklicken.
Die Bestellanforderung sollte nun hervorgehoben sein.
h) Ziehen Sie mit Drag-and-drop die hervorgehobene
Bestellanforderung auf das Symbol Einkaufswagen.
i) Geben Sie EBP-## in das Feld Lieferant ein.
j) Ändern Sie den Nettopreis von $200 auf $150.
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04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 183


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

k) Wählen Sie das Symbol Sichern und notieren Sie die Nummer
der so angelegten Bestellung.
2. Überprüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für das Mobiltelefon
aktualisiert wurde und nun die angelegte Bestellung anzeigt.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.


c) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen links neben dem
Einkaufswagen GRUPPE##.
d) Wählen Sie das Symbol Details unter der Spalte Aktionen für die
Position Mobiltelefon.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie.
Eine Bestellung ist in der Historie aufgelistet.

184 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestellungen

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rolle des operativen Einkäufers für die Abwicklung lokaler
Bestellungen definieren
• eine Bestellung mit einem Wertlimit anlegen

Weiterführende Informationen
• In der Online-Dokumentation: SAP Enterprise Buyer →
Beschaffungsprozess → Strategische Beschaffung → Bestellungen →
Bearbeiten von Bestellungen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 185


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Lektion: Kontrakte
173 Dauer der Lektion: 30 Minuten

Überblick über die Lektion


In der Lektion wird die Verwendung von Kontrakten in SAP Enterprise
Buyer behandelt. Der strategische Einkäufer ist für die Kontraktverwaltung
sowie die Bearbeitung der Abrufe für Kontrakte zuständig.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• beschreiben, wie Kontrakte in SAP Enterprise Buyer eingesetzt
werden

Diese Lektion behandelt die Verwendung von Kontrakten, die in SAP


Enterprise Buyer gepflegt werden. Ab SAP Enterprise Buyer 3.5 gibt
es nur eine Art von Kontrakten (zum Beispiel indirekte oder direkte).
Außerdem müssen Sie wissen, wie sich der Zweck von Kontrakten in SAP
Enterprise Buyer von R/3-Backend-Kontrakten unterscheidet. Außerdem
ist zu beachten, dass Lieferpläne im Kapitel über die Direktmaterialien
behandelt werden.

Unternehmensszenario
Ihr Unternehmen verhandelt Kontrakte mit strategischen Lieferanten. Da
Sie SAP Enterprise Buyer implementieren, müssen Sie in der Lage sein, für
Ihre MRO-Einkäufe auf diese Kontrakte zuzugreifen.

Einführung
Strategische Einkäufer können in SAP Enterprise Buyer Einkaufskontrakte
anlegen. SAP Enterprise Buyer sichert als zentrales Einkaufssystem
die Kontraktdaten, die für die lokalen Bestellungen, Bestellungen des
erweiterten klassischen Szenarios und Direktmaterial-Bestellungen
verwendet werden. Einkaufskontrakte werden für das Sourcing und
die Preisfindung in den Anwendungen Einkaufen und Bestellungen
bearbeiten verwendet.
Wie Kontrakte in SAP Enterprise Buyer werden Kontrakte im R/3-Backend
ebenfalls als Bezugsquelle betrachtet. SAP-R/3-Kontrakte sind relevant,
wenn der Bedarf in eine Backend-Bestellung mündet.

186 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

Bearbeiten von Kontrakten


Strategische Einkäufer können in SAP Enterprise Buyer Einkaufskontrakte
anlegen. Diese Kontrakte sind eine weitere Bezugsquelle für lokale
Bestellungen. Kontraktpositionen können Produkte, Produktkategorien
oder Katalogpositionen enthalten. Kontrakten können Bedarfe zugeordnet
werden. Nachdem der Bedarf in eine lokale Bestellung umgewandelt
wurde, legt der Bedarf einen Abruf zum Kontrakt an.

Abbildung 51: Kontraktbearbeitung in SAP Enterprise Buyer

Sie können Kontrakte für Folgendes verwenden:


• Kontrakte für Direktmaterialien
• Kontrakte für indirektes Material (MRO-Material)
• eine mögliche Bezugsquelle in der Sourcing-Anwendung. Sie
können eine Kontraktposition aktivieren, so dass sie für die
Bezugsquellenfindung verfügbar ist.
Innerhalb der Gültigkeitsgrenzen des Kontrakts können Sie Konditionen
folgender Art anlegen (mit oder ohne Staffeln):
• Kontraktpreis
• Prozentualer Rabatt
• Absoluter Rabatt
Der professionelle Einkäufer kann Einkaufskontrakte auch während der
Bearbeitung von Geboten für den entsprechenden Lieferanten und bei der
Verwendung der Sourcing-Anwendung anlegen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 187


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Wenn Sie dem Kontrakt Positionen hinzufügen, können diese manuell


eingegeben oder aus einem Katalog ausgewählt werden. Der Abrufwert
und die Abrufmenge des Kontrakts werden aktualisiert, wenn ein
Abruf angelegt wird. Der Zielwert und die Zielmenge sind nur auf
Positionsebene, nicht aber auf Kopfebene verfügbar.
Der Preis wird ebenfalls für eine Kontraktposition gepflegt. Die
Preisfindung erlaubt Ihnen die Festlegung der Gültigkeitszeiträume
und Preis-Mengen-Staffeln für Einkaufskontrakte. Es ist möglich, die
Zahlungsbedingungen auf Kopfebene im Kontrakt zu definieren.
Die Grafik zeigt die Preiskonditionen für einen Kontrakt. Die Preisfindung
für diese Kontraktposition bedient sich sowohl der Gültigkeitszeiträume
als auch der Preis-Mengen-Staffeln.

Abbildung 52: Preiskonditionen für Kontrakte

Kontrakte in SAP Enterprise Buyer haben sechs mögliche Status:


1. Angelegt
2. Gemerkt
3. Freigegeben
4. Gelöscht
5. Unvollständig
6. Vollständig

188 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

Bevor Abrufe angelegt werden können und der Kontrakt für die
Bezugsquellenfindung angezeigt werden kann, muss der Kontrakt den
Status Freigegeben haben. Kontrakte, die erledigt sind, werden nicht mehr
für die Bezugsquellenfindung angezeigt.
Für lokale Bestellungen können Sie nur Kontrakte verwenden, die Sie in
SAP Enterprise Buyer anlegen. Kontrakte werden gegenwärtig nicht in
Backend-Systeme verteilt.

Abrufe
Kontrakte für Direktmaterial können entweder unmittelbar im SAP
APO automatisch einem Bedarf zugeordnet werden oder manuell
im Einkaufswagen zugeordnet werden; Kontrakte für indirektes
Material können manuell im Einkaufswagen zugeordnet werden. Für
Backend-Bedarf können auch Backend-Kontrakte vorgeschlagen werden.
Lokale Einkaufsbedarfe können nicht auf Backend-Kontrakte Bezug
nehmen.
Es ist nicht möglich, einen Kontrakt aus einer Bestellung heraus zu wählen.
Der Kontrakt muss während des Einkaufswagenprozesses festgelegt
werden. Eine Bestellung kann sich darüber hinaus nur auf einen einzigen
Kontrakt beziehen.
Der Einkäufer kann alle Bestellungen für eine Kontraktposition in einer
Freigabeliste anzeigen. Diese Grafik zeigt die Positionsstatistiken für eine
Abrufbestellung. Die Kontraktnummer wird im Feld Abruf zu Kontrakt
angezeigt.

Abbildung 53: Positionsstatistiken für eine Abrufbestellung

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 189


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Kontrakt anlegen
177
1. Wählen Sie den Menüeintrag Kontrakte bearbeiten.
2. Wählen Sie Kontrakt→ Kontrakt bearbeiten. Wählen Sie die gewünschte
Kontraktart.
3. Geben Sie den Gültigkeitszeitraum in Gültig von/bis ein. Das
Anfangsdatum wird vorgeschlagen, kann aber geändert werden.
Wählen Sie das Datum, an dem der Kontrakt endet. Wenn Sie die
Eingabehilfe verwenden, gelangen Sie auf einen Kalender, aus dem Sie
das Datum auswählen können.
4. Im Register Kopfdaten im Bereich Grunddaten können Sie das
Buchungsdatum ändern. (Das aktuelle Datum wird vorgeschlagen.)
5. Unter Partnerübersicht können Sie beispielsweise eine andere Adresse
wählen.
6. Legen Sie gegebenenfalls Preis-Mengen-Staffeln im Bereich
Positionsdetail fest.
7. Um den Kontrakt zu sichern, wählen Sie Sichern.

190 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

179 Übung 9: Bearbeiten von Kontrakten


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• einen SAP-Enterprise-Buyer-Kontrakt für ein lokales Produkt
anlegen, so dass das SAP-Enterprise-Buyer-System ihn beim Anlegen
eines Einkaufswagens als Bezugsquelle zuordnen wird.

Unternehmensszenario
In Ihrer Organisation legen Sie lokale Bestellungen für MRO-Positionen
(Hilfs- und Betriebsstoffe) an. Sie möchten von den Funktionen zur
strategischen Bezugsquellenfindung profitieren, die bei der Verwendung
von lokalen Kontrakten zur Verfügung stehen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
CATT: [Ist ein CATT notwendig, geben Sie den
CATT-Namen ein. Löschen Sie dieses Tag, wenn es nicht notwendig ist]
Systemeinstellungen:
1. Melden Sie sich am SAP-Enterprise-Buyer-System als Einkäufer
an und legen Sie einen lokalen Kontrakt an. Wenn der Kontrakt
freigegeben wurde, legen Sie einen Bedarf für das Kontraktprodukt
an und prüfen Sie, ob der Kontrakt als Bezugsquelle vorliegt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 191


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

Aufgabe: Lokalen Kontrakt in SAP Enterprise Buyer


anlegen
Als strategischer Einkäufer legen Sie einen Kontrakt in SAP Enterprise
Buyer an. Nachdem Sie den Kontrakt angelegt und freigegeben haben,
bestellen Sie die Position, um sicherzustellen, dass das System die
Kontraktpreise zuordnet.
1. Legen Sie als strategischer Einkäufer einen lokalen Kontrakt in SAP
Enterprise Buyer für das Produkt T-E1## und einen Bürostuhl von
der internen Katalogposition an. (Suchen Sie nach Office Stool.)
Der Kontrakt geht über 1.000 von T-E1## zu $17.00/pro Stück und
1.500 Bürostühle zu $75/pro Stück. Der Lieferant ist EBP-## und der
Kontrakt ist gültig ab heute bis Ende des Jahres. Nennen Sie diesen
Kontrakt KONTRAKT##.
2. Bestellen Sie als Angestellter das Produkt T-E1## und den Bürostuhl
aus dem Katalog und stellen Sie sicher, dass der von Ihnen angelegte
Kontrakt als Bezugsquelle zugeordnet wird.
3. Stellen Sie als strategischer Einkäufer sicher, dass die Kontrakthistorie
aktualisiert wurde und die Abrufe dagegen widergespiegelt werden.

192 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

Lösung 9: Bearbeiten von Kontrakten


Aufgabe: Lokalen Kontrakt in SAP Enterprise Buyer
anlegen
Als strategischer Einkäufer legen Sie einen Kontrakt in SAP Enterprise
Buyer an. Nachdem Sie den Kontrakt angelegt und freigegeben haben,
bestellen Sie die Position, um sicherzustellen, dass das System die
Kontraktpreise zuordnet.
1. Legen Sie als strategischer Einkäufer einen lokalen Kontrakt in SAP
Enterprise Buyer für das Produkt T-E1## und einen Bürostuhl von
der internen Katalogposition an. (Suchen Sie nach Office Stool.)
Der Kontrakt geht über 1.000 von T-E1## zu $17.00/pro Stück und

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 193


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

1.500 Bürostühle zu $75/pro Stück. Der Lieferant ist EBP-## und der
Kontrakt ist gültig ab heute bis Ende des Jahres. Nennen Sie diesen
Kontrakt KONTRAKT##.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung Buyerst
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Kontraktverwaltung →


Kontrakte bearbeiten .
c) Wählen Sie Anlegen.
d) Geben Sie KONTRAKT## in das Feld Name des Kontraktes ein.
e) Geben Sie EBP-## in das Feld Lieferant ein.
f) Ändern Sie das Enddatum im Feld Gültig bis auf das Ende des
laufenden Jahres.
g) Wählen Sie die Registerkarte Positionsdaten.
h) Geben Sie T-E1## in das Feld Produkt ein.
i) Geben Sie 1000 in das Feld Zielmenge ein.
j) Geben Sie 17 in das Feld Preis ein.
k) Wählen Sie Aktualisieren.
l) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Daten richtig
sind.
m) Wählen Sie Bugs Eye (eigenes Fenster) aus den Optionen
Katalogsuche und wählen Sie Start.
n) Geben Sie Office Stool in das Feld Suchtext ein und wählen
Sie Suche.
o) Wählen Sie das Einkaufswagensymbol für den schwarzen
Bürostuhl mit der Produktkategorie LOCAL1.
p) Wählen Sie Positionen bestellen.
q) Geben Sie 1500 in das Feld Zielmenge für den Bürostuhl auf
dem Kontrakt ein.
r) Geben Sie 75 in das Feld Preis ein.
s) Wählen Sie Aktualisieren.
t) Wählen Sie Freigeben.
u) Wählen Sie Ausgeben.
v) Wählen Sie Abmelden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

194 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

2. Bestellen Sie als Angestellter das Produkt T-E1## und den Bürostuhl
aus dem Katalog und stellen Sie sicher, dass der von Ihnen angelegte
Kontrakt als Bezugsquelle zugeordnet wird.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü die Option Einkaufen.


c) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
d) Wählen Sie Produktnummer eingeben im Feld Wählen Sie aus.
e) Geben Sie T-E1## in das Feld Produkt ein.
f) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
g) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen.
h) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen und stellen Sie sicher,
dass der Kontrakt zugeordnet wurde.
Der vom strategischen Einkäufer angelegte Kontrakt ist die
zugeordnete Bezugsquelle. Beachten Sie, dass der Angestellte
den Preis nicht ändern kann.
i) Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen.
j) Wählen Sie Weitere Positionen einkaufen.
k) Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
l) Wählen Sie BugsEye (eigenes Fenster) aus den Katalogoptionen.
m) Geben Sie Bürostuhl in das Feld Suchtext ein und wählen Sie
Suche.
n) Wählen Sie das Einkaufswagensymbol für den schwarzen
Bürostuhl mit der Produktkategorie LOCAL1.
o) Wählen Sie Positionen bestellen.
p) Wählen Sie das Symbol Details unter der Spalte Aktionen für
die Position Bürostuhl.
q) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen und stellen Sie sicher,
dass der Kontrakt zugeordnet wurde.
Der vom strategischen Einkäufer angelegte Kontrakt ist die
zugeordnete Bezugsquelle. Beachten Sie, dass der Angestellte
den Preis nicht ändern kann.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 195


Kapitel 5: Bestellungen und Kontrakte SRM200

3. Stellen Sie als strategischer Einkäufer sicher, dass die Kontrakthistorie


aktualisiert wurde und die Abrufe dagegen widergespiegelt werden.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung Buyerst
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Kontraktverwaltung →


Kontrakte bearbeiten .
c) Geben Sie KONTRAKT## in das Feld Kontraktname ein und
wählen Sie Start.
d) Wählen Sie den Kontrakt aus den Suchergebnissen aus.
e) Wählen Sie die Registerkarte Positionsdaten.
f) Wählen Sie Abrufmenge und Abrufwert anzeigen.
g) Wählen Sie das Symbol Details für den Bürostuhl.
h) Wählen Sie die Option Abrufe.
i) Wählen Sie Zurück zur Positionsübersicht.
j) Wiederholen Sie die Schritte g und h für die andere Position.

196 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Kontrakte

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• beschreiben, wie Kontrakte in SAP Enterprise Buyer eingesetzt
werden

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 197


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rolle des operativen Einkäufers für die Abwicklung lokaler
Bestellungen definieren
• eine Bestellung mit einem Wertlimit anlegen
• beschreiben, wie Kontrakte in SAP Enterprise Buyer eingesetzt
werden

198 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

187
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Der operative Einkäufer hat eine Vielzahl von Funktionen. Welcher
Punkt in der folgenden Auswahl ist der einzige, den ein operativer
Einkäufer nicht ausführen kann?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Hinzufügen eines Lieferanten zu einer lokalen Bestellung
□ B Anlegen neuer interner Benutzer
□ C Ändern der Positionspreise in einer lokalen Bestellung
□ D Bearbeiten der Bestellungsausgabe an die Lieferanten
□ E Hinzufügen von Positionen zur Bestellung

2. Für welche Art von Positionen stehen SAP-Enterprise-Buyer-


Kontrakte zur Verfügung?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Nur Direktmaterial
□ B Direktmaterial und indirektes Material
□ C Indirektes Material wie durch SAP APO festgelegt
□ D Nur indirektes Material

3. Backend-Kontrakte können als Bezugsquelle für lokale Bestellungen


verwendet werden.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

4. Die Preisfindung für eine Kontraktposition kann sowohl


Gültigkeitszeiträume als auch Preis-Mengen-Staffeln enthalten.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 199


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
188

1. Der operative Einkäufer hat eine Vielzahl von Funktionen. Welcher


Punkt in der folgenden Auswahl ist der einzige, den ein operativer
Einkäufer nicht ausführen kann?

Antwort: B
Einkäufer können externe Geschäftspartner pflegen, aber keine
internen Benutzer anlegen.

2. Für welche Art von Positionen stehen SAP-Enterprise-Buyer-


Kontrakte zur Verfügung?

Antwort: B
Kontrakte stehen sowohl für direktes als auch für indirektes Material
zur Verfügung.

3. Backend-Kontrakte können als Bezugsquelle für lokale Bestellungen


verwendet werden.

Antwort: Falsch
Backend-Kontrakte sind nur als Bezugsquelle für Backend-Bedarfe
verfügbar.

4. Die Preisfindung für eine Kontraktposition kann sowohl


Gültigkeitszeiträume als auch Preis-Mengen-Staffeln enthalten.

Antwort: Richtig
Kontraktpositionen können auf der Grundlage von Gültigkeitsdatum
bzw. Staffeln verschiedene Preise enthalten.

200 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 6
189 Bestätigungen

Die Bestätigung kann als Wareneingang betrachtet werden. Legen Sie den
Schwerpunkt Ihrer Betrachtungen hauptsächlich auf die Flexibilität der
Lösung. Eine Bestellung kann – unabhängig davon, ob sie sich in einem
lokalen oder einem Backend-System befindet – bestätigt werden.

Überblick über das Kapitel


Dieses Kapitel umreißt den grundlegenden Bestätigungsprozess. Sowohl
Wareneingänge als auch Serviceleistungen können als Bestätigungen
gesichert werden.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• die Rollen und die Funktionen definieren, die Mitarbeiter,
Lieferanten, Warenempfänger und zentrale Warenempfänger bei der
Bestätigung von Bestellungen spielen
• beschreiben, wie Bestätigungen gelöscht, storniert und
zurückgenommen werden
• eine einfache Bestätigung ausführen

Inhalt des Kapitels


Lektion: Bestätigungen.........................................................202
Vorgehensweise: Bestätigung durch Mitarbeiter .......................205
Übung 10: Bestätigungen ................................................. 211

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Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

Lektion: Bestätigungen
190 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Sowohl Wareneingänge als auch Leistungserfassungen werden als
Bestätigungen für lokale Bestellungen oder Backend-Bestellungen
gesichert. Mitarbeiter, Lieferanten und zentrale Reviewer können
Bestätigungen anlegen, ändern oder anzeigen.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rollen und die Funktionen definieren, die Mitarbeiter,
Lieferanten, Warenempfänger und zentrale Warenempfänger bei der
Bestätigung von Bestellungen spielen
• beschreiben, wie Bestätigungen gelöscht, storniert und
zurückgenommen werden
• eine einfache Bestätigung ausführen

Hierbei wird angenommen, dass es sich bei dem Einkaufswagen definitiv


um eine Bestellung (lokal oder Backend) handelt. Stellen Sie die Flexibilität
des Systems heraus – Sie können jede der Bestellungen bestätigen und dies
durch den internen Mitarbeiter oder den externen Partner durchführen
lassen. Mit mobilen Endgeräten ist dies auch möglich.

Unternehmensszenario
Ihre Organisation möchte verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung
von Bestätigungen und nachfolgenden Genehmigungen untersuchen.

Grundlegender Bestätigungsprozess
Sowohl Wareneingang als auch Leistungserfassung werden nun in einem
Bestätigungsszenario abgewickelt. Dabei werden der Wareneingang und
das Leistungserfassungsblatt durch einen einzigen Beleg ersetzt: die
Bestätigung. Mitarbeiter oder zentrale Warenempfänger können Ihre
Bestätigungen nun auf zwei verschiedene Arten sichern:
• Bestätigen - Ein Bild mit den bestätigten Positionen und Mengen wird
eingeblendet. Der Genehmigungs-Workflow wird angestoßen.
• Merken - Die Bestätigung wird im SAP-Enterprise-Buyer-System
angelegt und kann zu einem späteren Zeitpunkt vervollständigt
werden.

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SRM200 Lektion: Bestätigungen

Sie können Ihre Bestellungen nach folgenden Kriterien suchen:


Einkaufswagen, Beschreibung, Bestellung oder Zeitrahmen. Sie können
lokalen Bestellungen oder Backend-Limit-Bestellungen Positionen
hinzufügen.
Rücklieferung von der Bestätigung
Sie können eine Rücklieferung von der Bestätigungsbearbeitung
generieren. Die Rücklieferung bezieht sich immer auf die gesamte
Bestätigung. Es gibt zwei verschiedene Szenarien:
• Backend-Bestellung. Hier erzeugen Sie mit der Rücklieferung im
SAP-Backend-System einen zusätzlichen Wareneingangsbeleg, der mit der
Bewegungsart 122 (Rücklieferung) gebucht wird.
• Lokale Bestellung. Hier erzeugen Sie einen neuen Bestätigungsbeleg
mit der Rücklieferung der Art Rücklieferung. Alle bereits bestätigten
Positionen werden rückgeliefert.

Abbildung 54: Bestätigungsübersicht

Wenn Sie Wertlimits für Toleranzen gesetzt haben (durch absolute


Werte oder Prozentsätze), müssen Abweichungen in Menge, Preis oder
Lieferdatum innerhalb dieser Toleranzen liegen, damit die Bestätigung
gesichert wird. Toleranzen werden im Customizing definiert.

Das unten beschriebene Verfahren kann von einem Mitarbeiter verwendet


werden. Wenn ein Mitarbeiter eine Bestätigung eingibt, ist dafür keine
Genehmigung erforderlich. Verwenden Sie zu Demonstrationszwecken
eine frühere Bestellung für eine Backend-Bestellung oder legen Sie vor
dem Unterricht eine an. Sie können auch eine Bestellung aus der letzten
Übung nehmen.

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Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

Melden Sie sich als Lieferant aus Ihrer Bestellung an und bestätigen Sie,
wie im Verfahren beschrieben. Sehen Sie sich das Ergebnis an. Zusätzliche
Demo: Erhöhen Sie die Menge, bis Sie eine Toleranzmeldung erhalten.
Verringern Sie die Menge gegebenenfalls wieder und sichern Sie.
Melden Sie sich als Mitarbeiter an. Prüfen Sie den Status der Bestellung
(noch nicht bestätigt, nicht genehmigt). Genehmigen Sie die Bestätigung
im Eingang. Prüfen Sie den Status der Bestellung, der je nach
Aktualisierungshäufigkeit in der Historie stehen sollte.

204 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Bestätigung durch Mitarbeiter


192
Voraussetzungen
Das Verfahren bezieht sich sowohl auf lokale als auch auf
Backend-Bestellungen.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie auf dem LaunchPad Wareneingang bestätigen.
2. Wählen Sie bei den Selektionsmöglichkeiten Bestätigung anlegen.
3. Suchen Sie Ihre Bestellung und klicken Sie auf die Nummer. Suchen
Sie nach:
• Name des Einkaufswagens
• Nummer der Bestellung
• Produktkategorie
• Produkt
• Beschreibung der Position
• dem Anforderer oder Empfänger im Beleg.
• dem Zeitraum: heute, letzte 7 Tage, letzte 30 Tage, letzte 90
Tage, letztes Jahr
4. Wählen Sie das Symbol Bestätigung erfassen in der Spalte Aktionen.
5. Die Kopfdaten enthalten:
• Nummer der Bestellung
• Name der Beschreibung: Geben Sie Ihren Beschreibungstext ein.
• Bestätigt am: Das aktuelle Datum wird vorgeschlagen.
• Lieferschein
• Wareneingangsschein
• Frachtbrief

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 205


Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

6. Die Positionsdaten enthalten:


• Beschreibung der Position
• OK: Die Standardeinstellung ist ein Häkchen für die
Berücksichtigung der Position. Entfernen Sie das Häkchen,
wenn die Position nicht enthalten ist.
• Menge: Die zur Bestätigung ausstehende Menge. Dies lässt
sich ändern.
• Einheit
• Kontiert auf: Dies kann bei lokalen Bestellungen geändert
werden.
• Letzte Lieferung: Endlieferkennzeichen kann bei der Bestätigung
manuell gesetzt werden, entweder in der Positionsliste oder
dem Positionsdetail.
7. Wählen Sie die Beschreibung der gewählten Position, um weitere
Details anzuzeigen. Sie können hier auch die Menge ändern. Weitere
Informationen sind:
• Produkt
• Preis
• Planmenge
• Produktkategorie
• Währung
Wählen Sie auf der Registerkarte Details die Registerkarte Kontierung,
um die Daten für mehrere Kontierungen zu ändern.
Gehen Sie mit dem nach oben bzw. nach unten zeigenden Pfeil zur
vorhergehenden oder nächsten Position.
8. Wählen Sie Übersicht, um zum Übersichtsbild zurückzukehren.
9. Klicken Sie auf Prüfen, um sicherzustellen, dass die Bestätigung
korrekt ist.
10. Wählen Sie Bestätigen, um eine Bestätigung zu sichern. Der
Genehmigungs-Workflow wird gestartet.
11. Um die Bestätigung für die weitere Verarbeitung zu einem späteren
Zeitpunkt abzulegen, wählen Sie Merken.

206 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Rollen für Bestätigungen


Es gibt mehrere Benutzergruppen, die Bestätigungen bearbeiten können:
• Mitarbeiter können Wareneingänge oder Leistungen bestätigen,
die sie bestellt haben. Sie können Kontierungen ändern, Positionen
hinzufügen, Bestätigungen ändern, sofern sie nicht bereits genehmigt
wurden, und Bestätigungen anzeigen. Bestätigungen, die durch
Lieferanten oder zentrale Warenempfänger erfolgt sind, werden vom
Anforderer genehmigt.
• Lieferanten können die Lieferung ihrer Waren bestätigen.
Dienstleister können erbrachte Leistungen erfassen.
• Zentrale Empfänger geben Bestätigungen für Benutzergruppen
ein. Ein Beispiel sind Administratoren, die alle Wareneingänge
ihrer Abteilungen erfassen. Sie können Positionen hinzufügen,
Kontierungen ändern, Bestätigungen ändern und Bestätigungen
anzeigen.
• Warenzusteller arbeiten an einer Empfangsstelle. Sie können eine
Suche nach Nummer der Bestellungen, Lieferant bzw. Vor- oder
Nachnamen des Empfängers durchführen. Sie verteilen anhand von
Raumnummern die Produkte an deren Empfänger oder senden den
eigentlichen Empfängern eine E-Mail, dass ihre Ware eingetroffen ist.
Die Funktion, die Sie wählen, ist Waren zustellen.

Abbildung 55: Rollen für Bestätigungen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 207


Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

Bestätigungsszenarien
Sie können Bestätigungen für Bestellungen eingeben, die im lokalen
System oder in Backend-Systemen angelegt wurden. Lokale Bestellungen
legen lokale Bestätigungen an. Backend-Bestellungen (ob sie im
SAP-Enterprise-Buyer-System angelegt wurden oder nicht) führen
zu Backend-Wareneingängen. Sie müssen die ALE-Einstellungen im
Customizing vorgenommen haben, damit die Belege übertragen werden
können.
Bei Bestätigungen, die sich auf Bestellungen für im SAP-R/3-
Backend angelegte Leistungen beziehen, werden stattdessen
Leistungserfassungsblätter erstellt.

Abbildung 56: Bestätigungsszenarien

Genehmigungen
Wenn eine Bestätigung gesichert wird, beginnt der Workflow. Der Wert
der Bestätigung und wer sie angelegt hat, kann bestimmen, ob eine
Genehmigung erforderlich ist.

208 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Abbildung 57: Genehmigungs-Workflow

Wenn ein Lieferant oder ein zentraler Warenempfänger die Bestätigung


anlegt, ist der Anforderer der Genehmigende. Wenn die Bestellung ihren
Ursprung nicht im SAP-Enterprise-Buyer-System hat oder der Anforderer
nicht verfügbar ist, können Sie einen Genehmigenden im Customizing
zuordnen.
Wenn die Bestätigung genehmigt wird, ändert sich der Status des Belegs
im lokalen System oder es erfolgt eine Buchung im Backend-System. Wird
die Bestätigung abgelehnt, erhält der Lieferant bzw. Dienstleister eine
entsprechende Benachrichtigung per E-Mail.

Abbildung 58: Genehmigungen im Posteingang

Folgende Grafik ist das Ergebnis der Auswahl der Details in der
vorhergehenden Grafik.

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Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

Abbildung 59: Genehmigungsdetails im Posteingang

Bestätigungsfunktionen
Weitere Funktionen werden verfügbar, wenn Sie eine Bestätigung sichern.
Die Menüeinträge werden nur angezeigt, wenn der Belegstatus und der
Benutzertyp diese Transaktion erlauben.

Anzeigen
Eine Liste der Bestätigungen wird angezeigt oder Mitarbeiter können
nach früheren Bestätigungen suchen.
Ändern
Sie können Bestätigungen ändern, die gemerkt oder noch nicht
genehmigt worden sind. Wenn sie gesichert werden, beginnt der
Genehmigungsprozess.
Löschen
Nach dem Löschen sind in der Bestellung Positionsmengen verfügbar.
Bestätigungen, die gemerkt wurden oder noch nicht genehmigt sind,
können gelöscht werden.
Stornieren
Bestätigungen im Backend-System, die nicht fakturiert wurden,
können storniert werden. Alle Positionen werden storniert.
Genehmigung zurücknehmen
Bestätigungen für lokale Bestellungen mit dem Status Genehmigt
können zurückgesetzt und anschließend gelöscht oder geändert
werden.

210 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

199 Übung 10: Bestätigungen


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• eine Bestätigung in SAP Enterprise Buyer ausführen und einen
Wareneingang in SAP R/3 eingeben

Unternehmensszenario
Um den vollständigen Bestätigungsprozess zu testen, geben Sie
Bestätigungen für mehrere Bestellungen in SAP Enterprise Buyer ein.
Überprüfen Sie auch, ob Wareneingänge für Einkaufswagenpositionen
von SAP Enterprise Buyer in SAP R/3 eingegeben werden können, die
zu Backend-Bestellungen führen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:

Aufgabe 1: Bestätigungen in SAP Enterprise Buyer


eingeben
Geben Sie als Mitarbeiter Wareneingangsbestätigungen in SAP Enterprise
Buyer ein.
1. Bestätigen Sie, dass Sie 95 der von Ihnen bestellten 100 2er-Packs
AA-Batterien erhalten haben. Der Lieferant hat Sie darüber
informiert, dass er die restlichen fünf 2er-Packs AA-Batterien nicht
auf Lager hat. Sie haben dem Lieferanten mitgeteilt, dass er die
verbleibenden fünf 2er-Packs AA-Batterien nicht mehr liefern soll,
also kennzeichnen Sie bei der Eingabe der Bestätigung, dass die 95
die letzte Lieferung für diese Position sein werden. Bestätigen Sie
auch den Erhalt von Kugelschreibern, Flipchart-Papier, Textmarkern

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 211


Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

und Mineralwasser. (Geben Sie den Wareneingang für den


Overhead-Projektor in der nächsten Übung in das SAP-R/3-System
ein.)

Aufgabe 2: Wareneingang in SAP R/3 eingeben

Sie müssen eine geeignete Anmeldung in SAP R/3 für die Kursteilnehmer
für diese Übung einrichten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie dies vor der
Schulung einrichten und die Beschreibung „R/3-Backend“ verwenden.

Da der tragbare Overhead-Projektor Odyssey zu einer R/3-Bestellung


geführt hat, kann der Wareneingang entweder in SAP Enterprise Buyer
oder im R/3-System eingegeben werden. Geben Sie den Wareneingang für
diese Position in das R/3-Backend ein.
1. Melden Sie sich am R/3-Backend an und geben Sie den
Wareneingang für den von Ihnen in SAP Enterprise Buyer bestellten
Overhead-Projektor ein. (Hinweis: Sie verwenden in dieser Übung
keinen Web-Browser.)

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, dass die Historie aktualisiert wurde und die Bestätigungen
angezeigt werden, die Sie in SAP Enterprise Buyer eingegeben haben, bzw.
den Wareneingang, den Sie im R/3-System eingegeben haben.
1. Prüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für AA-Batterien,
Kugelschreiber, Flipchart-Papier, Textmarker, Mineralwasser
und den Overhead-Projektor im Einkaufswagen GRUPPE##
widerspiegelt, dass diese Positionen erhalten wurden.

212 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Lösung 10: Bestätigungen


Aufgabe 1: Bestätigungen in SAP Enterprise Buyer
eingeben
Geben Sie als Mitarbeiter Wareneingangsbestätigungen in SAP Enterprise
Buyer ein.
1. Bestätigen Sie, dass Sie 95 der von Ihnen bestellten 100 2er-Packs
AA-Batterien erhalten haben. Der Lieferant hat Sie darüber
informiert, dass er die restlichen fünf 2er-Packs AA-Batterien nicht
auf Lager hat. Sie haben dem Lieferanten mitgeteilt, dass er die
verbleibenden fünf 2er-Packs AA-Batterien nicht mehr liefern soll,
also kennzeichnen Sie bei der Eingabe der Bestätigung, dass die 95
die letzte Lieferung für diese Position sein werden. Bestätigen Sie
auch den Erhalt von Kugelschreibern, Flipchart-Papier, Textmarkern
und Mineralwasser. (Geben Sie den Wareneingang für den
Overhead-Projektor in der nächsten Übung in das SAP-R/3-System
ein.)
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Waren/Leistungen bestätigen.


c) Wählen Sie Bestätigung erfassen aus der Liste neben dem
Feld Wählen Sie aus.
d) Geben Sie in das Feld Name des Einkaufswagen den Namen
GRUPPE## ein und wählen Sie Start.
e) Lokalisieren Sie die Bestellung für die AA-Batterien.

Hinweis: Wenn Sie die Bestellnummer nicht kennen,


wählen Sie das Symbol Expandieren neben der
Bestellnummer, damit Sie die Beschreibung der Position
sehen können.

f) Wählen Sie das Symbol Bestätigung erfassen in der Spalte Aktion


für die Bestellung der AA-Batterien.
g) Ändern Sie die Menge auf 95 Stück.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 213


Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

h) Markieren Sie das Feld Letzte Lieferung.


i) Geben Sie GR für AA-Batterien in das Feld Name der
Bestätigung und 45## in das Feld Referenzbeleg ein.
j) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Daten richtig
sind.
k) Wählen Sie Bestätigen.
l) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Suche.
m) Wählen Sie das Symbol Bestätigung erfassen in der Spalte Aktion
für die Bestellung Kugelschreiber.

Hinweis: Wenn Sie die Bestellnummer nicht kennen,


wählen Sie das Symbol Expandieren neben der
Bestellnummer, damit Sie die Beschreibung der Position
sehen können.

n) Geben Sie GR für Kugelschreiber in das Feld Name der


Bestätigung und 67# in das Feld Referenzbeleg ein.
o) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Daten richtig
sind.
p) Wählen Sie Bestätigen.
q) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Suche.
r) Wiederholen Sie die Schritte m bis q für Flipchart-Papier,
Textmarker und Mineralwasser und verwenden Sie dabei
verschiedene Namen der Bestätigung und Referenzbelege Ihrer
Wahl.
s) Notieren Sie die Bestellnummer für den Overhead-Projektor.

Hinweis: Sie benötigen diese Nummer für die nächste


Übung (bestätigen Sie diese Position nicht in SAP
Enterprise Buyer!).

Fortsetzung auf der nächsten Seite

214 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Aufgabe 2: Wareneingang in SAP R/3 eingeben

Sie müssen eine geeignete Anmeldung in SAP R/3 für die Kursteilnehmer
für diese Übung einrichten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie dies vor der
Schulung einrichten und die Beschreibung „R/3-Backend“ verwenden.

Da der tragbare Overhead-Projektor Odyssey zu einer R/3-Bestellung


geführt hat, kann der Wareneingang entweder in SAP Enterprise Buyer
oder im R/3-System eingegeben werden. Geben Sie den Wareneingang für
diese Position in das R/3-Backend ein.
1. Melden Sie sich am R/3-Backend an und geben Sie den
Wareneingang für den von Ihnen in SAP Enterprise Buyer bestellten
Overhead-Projektor ein. (Hinweis: Sie verwenden in dieser Übung
keinen Web-Browser.)
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Materialwirtschaft → Bestandsführung →


Warenbewegung → Wareneingang → Zur Bestellung → MIGO -
Bestell-Nr bekannt.
c) Geben Sie die Bestellnummer für den Overhead-Projektor in das
Feld rechts neben der Option Bestellung ein und drücken Sie die
Eingabetaste auf der Tastatur.
d) Markieren Sie das Ankreuzfeld Position OK in der unteren linken
Ecke.
e) Wählen Sie Buchen. Sie erhalten eine Nachricht, dass ein
Materialbeleg angelegt wurde.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 215


Kapitel 6: Bestätigungen SRM200

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, dass die Historie aktualisiert wurde und die Bestätigungen
angezeigt werden, die Sie in SAP Enterprise Buyer eingegeben haben, bzw.
den Wareneingang, den Sie im R/3-System eingegeben haben.
1. Prüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für AA-Batterien,
Kugelschreiber, Flipchart-Papier, Textmarker, Mineralwasser
und den Overhead-Projektor im Einkaufswagen GRUPPE##
widerspiegelt, dass diese Positionen erhalten wurden.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.


c) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen neben dem
Einkaufswagen GRUPPE##.
d) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position AA-Batterien.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie, um zu überprüfen, ob eine
Bestätigung des Wareneingangs angelegt wurde.
f) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Statusübersicht.
g) Wiederholen Sie die Schritte d bis f für Kugelschreiber,
Flipchart-Papier, Mineralwasser und den Overhead-Projektor.

216 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Bestätigungen

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rollen und die Funktionen definieren, die Mitarbeiter,
Lieferanten, Warenempfänger und zentrale Warenempfänger bei der
Bestätigung von Bestellungen spielen
• beschreiben, wie Bestätigungen gelöscht, storniert und
zurückgenommen werden
• eine einfache Bestätigung ausführen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 217


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rollen und die Funktionen definieren, die Mitarbeiter,
Lieferanten, Warenempfänger und zentrale Warenempfänger bei der
Bestätigung von Bestellungen spielen
• beschreiben, wie Bestätigungen gelöscht, storniert und
zurückgenommen werden
• eine einfache Bestätigung ausführen

218 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

207
Überprüfen Sie Ihr Wissen

Wenn Sie genug Zeit haben, können Sie sich am Backend-System


anmelden und darin ein oder zwei Wareneingänge zeigen.

1. können die Lieferung Ihrer Waren bestätigen.


können erbrachte Leistungen erfassen.
Vervollständigen Sie den Satz mit dem fehlenden Wort oder der fehlenden
Formulierung.

2. Wenn im Customizing definiert sind, können


Sie eine größere Menge bestätigen oder einen höheren Preis eingeben
als in der Bestellung.
Vervollständigen Sie den Satz mit dem fehlenden Wort oder der fehlenden
Formulierung.

3. Nach der Bestätigung der Bestellung und vor ihrer Genehmigung


können Sie je nach Status des Belegs Fehler korrigieren, indem
Sie die Funktionen , oder
verwenden.
Vervollständigen Sie den Satz mit dem fehlenden Wort oder der fehlenden
Formulierung.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 219


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
208

1. Lieferanten können die Lieferung Ihrer Waren bestätigen.


Dienstleister können erbrachte Leistungen erfassen.

Antwort: Lieferanten, Dienstleister


Lieferanten und Dienstleister sind Geschäftspartner, die ihre
Aktionen in Ihrem System erfassen können.

2. Wenn Toleranzen im Customizing definiert sind, können Sie eine


größere Menge bestätigen oder einen höheren Preis eingeben als in
der Bestellung.

Antwort: Toleranzen
Toleranzen geben Wertlimits als absolute Werte oder Prozentzahlen
vor.

3. Nach der Bestätigung der Bestellung und vor ihrer Genehmigung


können Sie je nach Status des Belegs Fehler korrigieren, indem Sie die
Funktionen Löschen, Ändern oder Stornieren verwenden.

Antwort: Löschen, Ändern, Stornieren


Diese Funktionen stehen je nach Status und Lokation des Belegs zur
Verfügung.

220 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 7
209 Rechnungen

Dieses Kapitel kann gegebenenfalls zügig behandelt werden. Es ist


wichtig, sich die Rollen genauer anzusehen. Weisen Sie die Teilnehmer
darauf hin, dass die Rechnung der letzte Schritt im Einkaufsprozess ist.

Überblick über das Kapitel


Die Fakturierung bildet den Abschluss des Einkaufsprozesses.
Rechnungen von Lieferanten können im SAP-Enterprise-Buyer-System
erfasst werden.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• die Rolle von Mitarbeitern, Lieferanten und Buchhaltern beim
Anlegen und bei der Erfassung von Rechnungen und Gutschriften
definieren
• den Fakturierungsprozess für Rechnungen mit/ohne Bestellung sowie
für Gutschriften umreißen
• die Auswirkungen von Toleranzen demonstrieren

Inhalt des Kapitels


Lektion: Rechnungen...........................................................222
Vorgehensweise: Rechnungserfassung .................................230
Übung 11: Rechnungen ...................................................231

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 221


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Lektion: Rechnungen
210 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Am Ende des Beschaffungsprozesses werden Rechnungen von Lieferanten
und Zulieferern für die Bearbeitung und Zahlung erfasst.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rolle von Mitarbeitern, Lieferanten und Buchhaltern beim
Anlegen und bei der Erfassung von Rechnungen und Gutschriften
definieren
• den Fakturierungsprozess für Rechnungen mit/ohne Bestellung sowie
für Gutschriften umreißen
• die Auswirkungen von Toleranzen demonstrieren

Mit der Fakturierung schließen Sie den Bestellprozess ab. Zeigen Sie
anhand des Prozessschaubilds die Optionen innerhalb der Szenarien.
Prüfen Sie die Rollen, um festzulegen, wer die Rechnungen, sowohl im
Frontend-Browser als auch im Backend-ERP-System erfassen darf.

Unternehmensszenario
Sie haben Ersatzteile für Ihre Büroausstattung bestellt. Die Teile sind
eingetroffen und wurden bestätigt. Bevor die Kreditorenbuchhaltung eine
Zahlung bearbeiten kann, müssen Sie oder der Buchhalter Ihrer Abteilung
die Rechnung erfassen.

Einführung
Im SAP-Enterprise-Buyer-System gibt es mehrere Funktionen für
Rechnungen oder Gutschriften. Die Belege werden im lokalen System oder
im Backend-System angelegt, je nachdem, wo sich die vorhergehenden
Belege, wie Bestellung und Bestätigungen, befinden. Genehmigungen
können notwendig sein, bevor die Belege ins Buchhaltungssystem zur
weiteren Bearbeitung übernommen werden.

222 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Rollen
Das Erfassen von Rechnungen erfolgt, je nach Ihrem Geschäftsprozess,
durch Ihre Mitarbeiter, Lieferanten oder Buchhalter.

• Mitarbeiter
– erfassen Rechnungen und Gutschriften mit oder ohne Bezug
auf ihre Bestellungen
– zeigen ihre Rechnungen an, löschen oder stornieren sie
– genehmigen Rechnungen, die von Lieferanten oder Buchhaltern
erfasst wurden
• Lieferanten
– erfassen Rechnungen und Gutschriften mit oder ohne Bezug
auf ihre Bestellungen
– zeigen ihre Rechnungen an, löschen oder stornieren sie
• Buchhalter
– erfassen zentral für mehrere Mitarbeiter Rechnungen und
Gutschriften mit oder ohne Bezug auf deren Bestellungen
– zeigen ihre Rechnungen an, löschen oder stornieren sie

Fakturierung
Wenn Sie Waren und Dienstleistungen bestellen, übermittelt der Lieferant
eine Rechnung. Sie kann im XML-Format mit dem SAP Business
Connector übertragen werden. Der Lieferant kann auf Ihrer Web-Site nach
den Bestellungen suchen, die bestätigt wurden, und die Rechnungen
bearbeiten. Wenn ein Mitarbeiter eine Rechnung für von ihm bestellte
Waren erhält, kann er sie erfassen. Es kann Kreditorenbuchhalter geben,
die Rechnungen für eine Vielzahl von Mitarbeitern erfassen.
Wurde die Rechnung erfasst, sendet der Workflow ein Workitem zum
Mitarbeiter oder zum Manager zur Genehmigung.
Wurde die Rechnung genehmigt, werden die Daten zum Backend-System
übertragen, um die Buchhaltungs-, Controlling- und Obligodaten
fortzuschreiben.
Wenn Positionen zurückgegeben wurden oder Fehler vorgekommen sind,
bucht der Lieferant oder der Mitarbeiter eine Gutschrift.

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Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Rechnungen zu Bestellungen

• Rechnung erstellen
• Rechnung anzeigen
• Rechnung löschen
• Gutschriften anlegen
• Importieren oder Exportieren mit XML
• Rechnung mit der automatischen Wareneingangsabrechnung anlegen
Aus dem Browser heraus können Mitarbeiter nach Einkaufswagen
oder Bestellungen suchen, die eingegangen sind. Sie können Kopf-und
Positionsdaten anlegen und die Vorschlagswerte des Systems mit denen
auf der Lieferantenrechnung vergleichen. Änderungen können vor dem
Buchen vorgenommen werden.
Beim Anlegen von Rechnungen können Sie Kontierungen eingeben. Jede
bislang unbekannte Kontierung kann anschließend von dem zuständigen
Mitarbeiter vervollständigt werden.
Falls Sie zur Toleranzprüfung Grenzwerte (in absoluten Werten,
Prozenten oder Tagen) eingestellt haben, können Sie Rechnungen mit
einer mengen- oder wertmäßigen Überschreitung erfassen. Wenn Sie die
Lieferantenwerte erfasst haben, prüfen Sie, ob der Saldo Null ist, und
buchen Sie die Rechnung.
Das System sendet die Rechnung über den Workflow zum zuständigen
Mitarbeiter zur Genehmigung. Die genehmigten Rechnungsdaten
werden in die Buchhaltung des Backend-Systems übernommen. Wird die
Rechnung abgelehnt, wird der Lieferant darüber per E-Mail informiert.
Diese Grafik zeigt typische Kopfinformationen sowie die Möglichkeiten
der Auswahl einer Rechnung an.

224 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Abbildung 60: Kopfdaten

In dieser Grafik sehen Sie die Positionsdaten und die Drucktasten, die
benötigt werden, um zu Prüfen, ob der Saldo Null ist, und Sie können die
Gesamtsumme aus Positionen, Frachtkosten und Steuern Berechnen und
die Rechnung Buchen.

Abbildung 61: Positionsdaten

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Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Zusätzliche Rechnungsfunktionen
Sie können Ihre Rechnungen mit folgenden Status anzeigen: Angelegt, In
Backend übertragen, Beleg vollständig und Erfasst.
Wenn Sie eine Rechnung aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System löschen,
bevor sie genehmigt wurde, werden die Mengen und Werte in der
Bestellung storniert.
Erfolgt die Fortschreibung in der Finanzbuchhaltung, können Sie
Gutschriften in Höhe der Mengen und Beträge der Rechnungen
erstellen. Ein neuer Beleg wird mit umgekehrten negativen und positiven
Vorzeichen angelegt.
Sie können Rechnungen im XML-Format von Ihren Lieferanten erhalten
oder Prüfkopien im XML-Format an Ihre Lieferanten senden.

Automatische Wareneingangsabrechnung
Das System kann den Rechnungsbeleg automatisch auf Grundlage
der Daten aus der Bestellung und Bestätigung buchen. Damit sind
Rechnungsabweichungen und Übermittlungsfehler ausgeschlossen.
Transaktionen werden schnell abgeschlossen. Sie können mithilfe von
XML und anderen Verfahren die Gutschriftsanzeige an den Lieferanten
senden.
Das System übernimmt die Preise, Zahlungsbedingungen und
Steuerinformationen aus der Bestellung. Die Menge und der Betrag
stammen aus den Bestätigungen. Dies wird in SAP Enterprise Buyer als
automatische Wareneingangsabrechnung (ERS) bezeichnet.
Sie müssen mit dem Lieferanten klar vereinbart haben, dass er Ihnen keine
Rechnung stellt und Sie stattdessen die Zahlungen selbst und daher auch
schneller bearbeiten. Der Stammsatz des Geschäftspartners wird für die
automatische Wareneingangsabrechnung standardmäßig eingestellt.

Rechnungsszenarien
Es gibt drei Hauptszenarien für Rechnungen:
• Rechnungen für lokale Bestellungen
• Rechnungen für Backend-Bestellungen
• Rechnungen ohne Bestellung
Befindet sich die Bestellung im lokalen SAP-Enterprise-Buyer-System,
werden die Bestätigung und die Rechnung dort ebenfalls hinterlegt.
Nur die Buchhaltungsinformationen werden in das Buchhaltungssystem
übernommen, wenn die Rechnung genehmigt wurde.

226 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Abbildung 62: Rechnung für das Standalone-Szenario

Eine Backend-Bestellung behält die Historie der nachfolgenden


Transaktionen wie Wareneingang und Rechnungen bei. Die
bestellten und eingegangenen Mengen werden im Browser für die
Rechnungserfassung angezeigt. Der Prozess ist ähnlich. Die Rechnung
und die Buchhaltungsinformationen werden im Backend-System gebucht.

Abbildung 63: Rechnung für das klassische Szenario

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 227


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Eine Rechnung ohne Bestellbezug erfordert eine gesonderte


Datenerfassung. Diese Art von Rechnung wird oft für kleine Beträge
verwendet. Es liegen keine Einkaufswagen oder Bestätigungen vor.
Die Rechnung bleibt im lokalen SAP-Enterprise-Buyer-System und die
Buchhaltungsinformationen werden im Backend-System gebucht.

Abbildung 64: Rechnung ohne Bestellszenario

Abbildung 65: Positionsdaten für Rechnung ohne Bestellung

228 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Demonstrieren Sie das Erfassen einer Rechnung. Nutzen Sie die Daten aus
einer früheren Demo, gehen Sie die Übung durch oder erfassen Sie eine
Rechnung ohne Bezug und geben Sie zusätzliche Positionsdaten ein.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 229


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Rechnungserfassung
217
Voraussetzungen
Verbinden Sie sich über den Web-Browser mit SAP Enterprise Buyer.

Vorgehensweise
1. Wählen Sie auf der linken Bildseite Rechnung/Gutschrift erfassen.
2. Wenn Ihre Bestellnummer nicht aufgeführt ist, suchen Sie nach:
• Nummer der Bestellung
• Name des Einkaufswagens
• Produktkategorie
• Produkt
• Beschreibung der Position
• Benutzerfunktion im Beleg
• Zeitraum
Wählen Sie Start, um sich die Suchresultate anzusehen.
3. Wählen Sie das Symbol Rechnung erfassen in der Spalte Aktionen.
4. Geben Sie auf der Registerkarte Kopfdaten fehlende Daten ein:
• Nummer der Lieferantenrechnung
• Änderungen der vorgeschlagenen Daten, wie zum Beispiel
ungeplante Lieferkosten
5. Vergleichen Sie auf der Registerkarte Positionsdaten die
vorgeschlagenen Systemdaten mit der Lieferantenrechnung. Wählen
Sie nur Positionen auf der Lieferantenrechnung.
6. Geben Sie entweder den Gesamtbetrag ein oder wählen Sie Berechnen
und wählen Sie anschließend Prüfen.
7. Korrigieren Sie die Daten, bis der Saldo Null ist. Abweichungen bei
Menge und Preis müssen innerhalb der Toleranzgrenzen liegen.
8. Wählen Sie Buchen.

Ergebnis
Die gebuchte Rechnung wird angezeigt. Die Rechnung wird über den
Workflow an den Mitarbeiter gesendet, der für die Vervollständigung der
Kontierungen und die Genehmigung der Rechnung zuständig ist.

230 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

219 Übung 11: Rechnungen


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• Rechnungen in SAP Enterprise Buyer und SAP R/3 eingeben

Unternehmensszenario
Um den vollständigen Rechnungsprozess zu testen, geben Sie
Lieferantenrechnungen für mehrere Bestellungen in SAP Enterprise Buyer
ein. Überprüfen Sie auch, ob Rechnungen für Einkaufswagenpositionen
von SAP Enterprise Buyer in SAP R/3 eingegeben werden können, die
zu Backend-Bestellungen führen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:

Aufgabe 1: Rechnungen in SAP Enterprise Buyer


eingeben
Geben Sie Rechnungen für durch einen Einkaufswagen angelegte
Bestellungen in SAP Enterprise Buyer ein.
1. Geben Sie Rechnungen für AA-Batterien, Kugelschreiber,
Flipchart-Papier, Textmarker und Mineralwasser aus dem
Einkaufswagen GRUPPE## in SAP Enterprise Buyer ein. Bei
allen Positionen ist der Rechnungspreis identisch mit dem
Bestellpreis. Notieren Sie sich auch die Bestellnummer für den
Overhead-Projektor (Sie benötigen diese Information für die nächste
Aufgabe).

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 231


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Aufgabe 2: Rechnung in SAP R/3 eingeben

Sie müssen eine geeignete Anmeldung in SAP R/3 für die Kursteilnehmer
für diese Übung einrichten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie dies vor der
Schulung einrichten und die Beschreibung „R/3-Backend“ verwenden.

Geben Sie eine Lieferantenrechnung in das R/3-Backend-System ein.


1. Da der tragbare Overhead-Projektor Odyssey zu einer R/3-Bestellung
geführt hat, kann die Lieferantenrechnung entweder in SAP
Enterprise Buyer oder im R/3-System eingegeben werden. Geben Sie
die Rechnung für diese Position über $499 in das R/3-Backend-System
ein.

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Historie aktualisiert wurde und die Rechnungen,
die Sie in SAP Enterprise Buyer und in das R/3-System eingegeben haben,
reflektiert werden.
1. Überprüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für AA-Batterien,
Kugelschreiber, Flipchart-Papier, Textmarker, Mineralwasser
und den Overhead-Projektor im Einkaufswagen GRUPPE##
widerspiegelt, dass diese Positionen in Rechnung gestellt wurden.

232 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Lösung 11: Rechnungen


Aufgabe 1: Rechnungen in SAP Enterprise Buyer
eingeben
Geben Sie Rechnungen für durch einen Einkaufswagen angelegte
Bestellungen in SAP Enterprise Buyer ein.
1. Geben Sie Rechnungen für AA-Batterien, Kugelschreiber,
Flipchart-Papier, Textmarker und Mineralwasser aus dem
Einkaufswagen GRUPPE## in SAP Enterprise Buyer ein. Bei
allen Positionen ist der Rechnungspreis identisch mit dem

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 233


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Bestellpreis. Notieren Sie sich auch die Bestellnummer für den


Overhead-Projektor (Sie benötigen diese Information für die nächste
Aufgabe).
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Rechnung/Gutschrift erfassen.


c) Wählen Sie Rechnung als Beleg und mit Bestellbezug
erfassen als Aktion.
d) Geben Sie in das Feld Name des Einkaufswagen den Namen
GRUPPE## ein und wählen Sie Start.
e) Lokalisieren Sie die Bestellung für die AA-Batterien.

Hinweis: Wenn Sie die Bestellnummer nicht kennen,


wählen Sie das Symbol Expandieren neben der
Bestellnummer, damit Sie die Beschreibung der Position
sehen können.

f) Wählen Sie das Symbol Rechnung erfassen in der Spalte Aktion für
die Bestellung der AA-Batterien.
g) Geben Sie 123## in das Feld Rechnungsnummer (Lieferant) ein.
h) Wählen Sie Berechnen.
i) Wählen Sie Prüfen, um sicherzustellen, dass die Rechnung
richtig ist.
j) Wählen Sie Buchen.
k) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Suche.
l) Wiederholen Sie die Schritte e bis j für Kugelschreiber,
Flipchart-Papier, Textmarker und Mineralwasser. (Verwenden
Sie verschiedene Rechnungsnummern (Lieferant) Ihrer Wahl für
diese Positionen.)
m) Notieren Sie die Bestellnummer für den Overhead-Projektor.
Sie benötigen sie für die nächste Aufgabe.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

234 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Aufgabe 2: Rechnung in SAP R/3 eingeben

Sie müssen eine geeignete Anmeldung in SAP R/3 für die Kursteilnehmer
für diese Übung einrichten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie dies vor der
Schulung einrichten und die Beschreibung „R/3-Backend“ verwenden.

Geben Sie eine Lieferantenrechnung in das R/3-Backend-System ein.


1. Da der tragbare Overhead-Projektor Odyssey zu einer R/3-Bestellung
geführt hat, kann die Lieferantenrechnung entweder in SAP
Enterprise Buyer oder im R/3-System eingegeben werden. Geben Sie
die Rechnung für diese Position über $499 in das R/3-Backend-System
ein.
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Materialwirtschaft → Rechnungsprüfung


→ Logistik-Rechnungsprüfung → Belegerfassung → Rechnung
hinzufügen.
c) Wählen Sie aus dem Menü oben am Bild Bearbeiten →
Buchungskreis wechseln und überprüfen Sie, ob 3000 als
Buchungskreis eingegeben ist.
d) Geben Sie das aktuelle Datum in das Feld Rechnungsdatum
ein.
e) Geben Sie 9865## in das Feld Referenz ein. (Das ist für die
Rechnungsnummer des Lieferanten.)
f) Geben Sie 499 in das Feld Preis ein.
g) Geben Sie die Bestellnummer für den Overhead-Projektor in das
Feld Bestellung/Lieferplan auf der Registerkarte Bestellreferenz ein.
h) Wählen Sie die Eingabetaste auf der Tastatur. Die Ampel in der
oberen rechten Ecke sollte grün sein, um anzuzeigen, dass die
Rechnung korrekt ist.
i) Wählen Sie das Symbol Buchen. Das System informiert Sie
darüber, dass ein Beleg erfasst wurde.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 235


Kapitel 7: Rechnungen SRM200

Aufgabe 3: Aktualisierung der Einkaufswagenhistorie


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Historie aktualisiert wurde und die Rechnungen,
die Sie in SAP Enterprise Buyer und in das R/3-System eingegeben haben,
reflektiert werden.
1. Überprüfen Sie, ob die Einkaufswagenhistorie für AA-Batterien,
Kugelschreiber, Flipchart-Papier, Textmarker, Mineralwasser
und den Overhead-Projektor im Einkaufswagen GRUPPE##
widerspiegelt, dass diese Positionen in Rechnung gestellt wurden.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Status prüfen.


c) Wählen Sie das Symbol Positionen anzeigen neben dem
Einkaufswagen GRUPPE##.
d) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position AA-Batterien.
e) Wählen Sie die Registerkarte Historie, um zu überprüfen, ob die
Position in Rechnung gestellt wurde.
f) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zur Statusübersicht.
g) Wiederholen Sie die Schritte k bis m für Kugelschreiber,
Flipchart-Papier, Mineralwasser und den Overhead-Projektor.

236 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Rechnungen

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rolle von Mitarbeitern, Lieferanten und Buchhaltern beim
Anlegen und bei der Erfassung von Rechnungen und Gutschriften
definieren
• den Fakturierungsprozess für Rechnungen mit/ohne Bestellung sowie
für Gutschriften umreißen
• die Auswirkungen von Toleranzen demonstrieren

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 237


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rolle von Mitarbeitern, Lieferanten und Buchhaltern beim
Anlegen und bei der Erfassung von Rechnungen und Gutschriften
definieren
• den Fakturierungsprozess für Rechnungen mit/ohne Bestellung sowie
für Gutschriften umreißen
• die Auswirkungen von Toleranzen demonstrieren

238 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

227
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Verschiedene Gruppen können Rechnungen oder Gutschriften über
SAP Enterprise Buyer eingeben. Welche Standardrollen erlauben
dies?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Mitarbeiter
□ B Systemverwalter
□ C Lieferant
□ D Buchhalter
□ E Zentraler Warenempfänger

2. Wenn für einen Lieferanten die automatische Wareneingangsabrech-


nung festgelegt wurde, kann das System die Rechnung auf der
Grundlage der Bestellung und Bestätigungsinformationen erfassen.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

3. Nennen Sie mindestens drei Funktionen, die Sie nach den


Bestätigungen verwenden können:

4. Der Workflow verfolgt den Genehmigungsstatus und leitet die


Rechnung gegebenenfalls an den zuständigen Genehmigenden
weiter.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 239


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
228

1. Verschiedene Gruppen können Rechnungen oder Gutschriften über


SAP Enterprise Buyer eingeben. Welche Standardrollen erlauben
dies?

Antwort: A, C, D
Mitarbeiter, Lieferanten und Buchhalter sind Rollen, die der
Fakturierung in der Regel zugeordnet sind. Systemverwalter sind für
die Pflege des Systems zuständig. Zentrale Warenempfänger teilen
Mitarbeitern mit, wenn Waren eingegangen sind.

2. Wenn für einen Lieferanten die automatische Wareneingangsabrech-


nung festgelegt wurde, kann das System die Rechnung auf der
Grundlage der Bestellung und Bestätigungsinformationen erfassen.

Antwort: Richtig
Für das Anlegen der Rechnung werden vorhandene Daten
herangezogen.

3. Nennen Sie mindestens drei Funktionen, die Sie nach den


Bestätigungen verwenden können:

Antwort: Rechnung anlegen,


Rechnung anzeigen,
Rechnung löschen,
Rechnung stornieren,
Gutschriften anlegen,
Importieren oder Exportieren mit XML und
Rechnungen automatisch anlegen (automatische Warenein-
gangsabrechnung).

4. Der Workflow verfolgt den Genehmigungsstatus und leitet die


Rechnung gegebenenfalls an den zuständigen Genehmigenden
weiter.

Antwort: Richtig
Ein Workflow ist erforderlich, um Rechnungen zu bearbeiten.

240 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 8
229 Einkäuferkarten

Fragen Sie die Teilnehmer, ob sie an diesem Thema interessiert sind,


bevor Sie damit beginnen. Passen Sie Ihren Vortrag den Wünschen der
Teilnehmer an.

Überblick über das Kapitel


Eine Einkäuferkarte kann als Zahlweg im SAP-Enterprise-Buyer-System
beschrieben werden. Dieses Kapitel gibt grundlegende Informationen
zu Einkäuferkarten.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• den Datenfluss für Einkäuferkarten umreißen
• eine Einkaufswagenposition mit einer Einkäuferkarte anlegen
• die Rolle des Managers bei der Genehmigung der Einkäuferkarte für
den Mitarbeiter sowie dessen Ausgabelimits erläutern

Inhalt des Kapitels


Lektion: Einkäuferkarten .......................................................242
Vorgehensweise: Erfassen eines Einkaufswagens ....................247
Übung 12: Einkäuferkarten................................................249

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 241


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Lektion: Einkäuferkarten
230 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Sie können in den Materialwirtschaftsfunktionen des SAP-Enterprise-
Buyer-Systems die Einkäuferkarte als Zahlweg angeben. Die
Abrechnungsdatei von der Bank bzw. des Einkäuferkarteninstituts kann
geprüft und in das Backend-System übernommen werden.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• den Datenfluss für Einkäuferkarten umreißen
• eine Einkaufswagenposition mit einer Einkäuferkarte anlegen
• die Rolle des Managers bei der Genehmigung der Einkäuferkarte für
den Mitarbeiter sowie dessen Ausgabelimits erläutern

Für die Inhalte dieses Kapitels gibt es nur bedingte Anwendungs-


möglichkeiten. Behandeln Sie je nach Interesse der Teilnehmer dieses
Kapitel mehr oder weniger ausführlich. Sie sollen hier lediglich einen
Überblick über den Prozess erhalten. Behandeln Sie in diesem Kapitel
weder die Konfiguration der Karteninstitute noch die Einrichtung des
Verrechnungskontos.

Unternehmensszenario
Ihre Abteilung bezahlt Ersatzteile, die nicht viel kosten, mit
Einkäuferkarten.

Hintergrund
Einkäuferkarten werden häufig zur Zahlung verwendet. Es handelt
sich dabei um Kreditkarten, wie American Express und Visa, deren
Rechnungen an Ihr Unternehmen und nicht an den Benutzer gesendet
werden.
Wenn Sie einen Einkauf mit einer Einkäuferkarte zahlen möchten, müssen
Sie beim Anlegen eines Benutzers auch Einkäuferkarteninformationen
eingeben. Diese Grafik zeigt, wie Daten über den Browser eingegeben
werden.

242 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkäuferkarten

Abbildung 66: Benutzer anlegen – Einkäuferkartendaten

Das Karteninstitut muss Einkäuferkarten akzeptieren. Darüber hinaus


muss das Karteninstitut als Lieferant im Backend-System definiert sein.
Die Einkäuferkarten müssen eingerichtet sein, damit die
Abrechnungsangaben vom Karteninstitut übernommen und
Verbuchungen im Rechnungswesen des Backend-Systems durchgeführt
werden können. Dies erfolgt im Customizing: SAP Enterprise Buyer →
Einkäuferkarte.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 243


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Ablauf Einkäuferkarte

Abbildung 67: Einkäuferkarten – Datenfluss

Folgende Schritte gehören zum Einkäuferkartenprozess:


1. Sie legen einen Einkaufswagen für lokale Bestellungen im
SAP-Enterprise-Buyer-System an und legen die Zahlung mit der
Einkäuferkarte fest.
2. Der Lieferant stellt Ihnen keine Rechnung, sondern übermittelt
die Kosten an das Karteninstitut. Ihr Karteninstitut
sendet in regelmäßigen Abständen Bankauszüge an das
SAP-Enterprise-Buyer-System.
3. Das System generiert eine Rechnung im Backend-System.
4. Wenn ein Genehmigungs-Workflow vorgesehen ist, erhalten
Karteninhaber ein Workitem zur Prüfung der Kosten. Manager
können ebenfalls ein Workitem erhalten und die Konten ändern.
5. Die Transaktionszahlen werden in das Backend-System übernommen.

Einkaufswagen
Wenn Sie einen Einkaufswagen anlegen, können Sie jede Position zur
Zahlung über die Einkäuferkarte zuordnen, wenn er als lokale Bestellung
bearbeitet wird. Sie können auf dem Positionsbild Grunddaten eine
beliebige Einkäuferkarte wählen.

244 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkäuferkarten

Wenn der Einkaufswagenbetrag über dem Transaktionslimit liegt oder


Ihre Gesamtsumme für den Zeitraum über dem Gesamtlimit liegt, können
Sie den Einkaufswagen nicht sichern.
In dieser Grafik liegt der Gesamtbetrag von 8900 über dem
Transaktionslimit für diesen Mitarbeiter.

Abbildung 68: Einkäuferkarte und Transaktionslimits

Die Übungen sind optional. Wenn die Zeit knapp ist, zeigen Sie
entweder, wie ein Einkaufswagens angelegt wird und sehen Sie sich die
Kartenauswahl auf dem Detailbild für eine lokale Position an (führen
Sie die Übung aus), oder wechseln Sie zum Customizing und zeigen Sie
die für die einzelnen Karten hinterlegten Daten an. Sie befinden sich im
Einkäuferkartenteil von SAP Enterprise Buyer.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 245


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Abbildung Einkäuferkartenstamm ändern

246 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkäuferkarten

Erfassen eines Einkaufswagens


234
1. Wählen Sie in SAP Enterprise Buyer Einkaufen. Wählen Sie die
Registerkarte Katalog, Favoriten oder Spezielle Anforderungen, die die
Produkte enthält, die Sie bestellen möchten.
2. Suchen Sie die gewünschten Produkte und übernehmen Sie diese in
den Einkaufswagen.
3. Wählen Sie in der Einkaufswagenübersicht das Symbol Detail für jedes
Produkt. Auf dem Bild Grunddaten wählen Sie Ihre Einkäuferkarte.
4. Geben Sie dem Einkaufswagen einen Namen und sichern Sie ihn.

Abrechnung
Das SAP-Enterprise-Buyer-System hinterlegt die von der Bank oder
dem Karteninstitut übermittelten Abrechnungsdaten in der Datenbank
von SAP Enterprise Buyer. Es gibt die Kontierung an, die Sie der
Einkäuferkarte im Customizing zugeordnet haben, erzeugt eine Rechnung
und schreibt die Buchhaltung im Backend-System fort. (Das Konto
Lieferantenverbindlichkeiten wird entlastet und das Verrechnungskonto
wird belastet.)
Nach Abschluss des optionalen Genehmigungsprozesses bucht das System
jede Einkaufstransaktion auf dem Sachbuchkonto im Backend-System.
(Das Aufwandskonto wird belastet und das Verrechnungskonto entlastet.)
Die Kostenträger, wie Kostenstelle oder Projekt, werden fortgeschrieben.)

Genehmigung
Während der Verrechnung prüft der Workflow das Genehmigungslimit
des Karteninhabers. Er erhält ein Workitem in seinem Posteingang,
wenn der Betrag über dem Limit liegt. Der Karteninhaber prüft die
Informationen für seine Einkäuferkarte und kann die vorgeschlagenen
Kostenträger ändern.
Die Grafik zeigt die Limits, die ein Manager beim Genehmigen eines
neuen Benutzers einrichten kann.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 247


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Abbildung 69: Limits für die Genehmigung einrichten

Je nach den Limits erhält der Manager dann ein Workitem und kann die
Ausgaben überwachen. Manager können den Kostenträger ändern und
die Ausgaben auf mehrere Konten verteilen.

248 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkäuferkarten

237 Übung 12: Einkäuferkarten


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• eine Einkaufswagenposition mit einer Einkäuferkarte anlegen
• die Kartendaten der Mitarbeiter prüfen

Unternehmensszenario
Sie möchten Ihre Einkäuferkarte mit dem nächsten Reparaturteileinkauf
belasten.

Optionale DEMONSTRATION: Zeigen Sie einen Einkäuferkarten-Stamm


innerhalb von SAP Enterprise Buyer (SAPGUI). Wählen Sie im
Einführungsleitfaden (IMG) SAP Enterprise Buyer → Einkäuferkarte →
Prozess Einkäuferkarte → Kartennummern auflisten → Ausführen. Zeigen
Sie den Workflow-Sachbearbeiter, der für Einkäuferkartenabgleich,
Transaktionslimit und Standard-Buchhaltungsdaten zuständig ist.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:

Aufgabe: Optional: Anlegen eines Einkaufswagens


unter Verwendung der Einkäuferkarte
Legen Sie einen Einkaufswagen an und verwenden Sie eine Einkäuferkarte
zur Zahlung.
1. Bestellen Sie als Mitarbeiter einen Palm Pilot Pocket aus dem Katalog
BugsEye™. Verwenden Sie Ihre Einkäuferkarte, um die Position
zu bezahlen. Nachdem Sie Ihre Einkäuferkarte ausgewählt haben,
zeigen Sie Ihre Kontierungsdaten an, bevor Sie den Einkaufswagen
bestellen. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen PCard## .

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 249


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Lösung 12: Einkäuferkarten


Aufgabe: Optional: Anlegen eines Einkaufswagens
unter Verwendung der Einkäuferkarte
Legen Sie einen Einkaufswagen an und verwenden Sie eine Einkäuferkarte
zur Zahlung.
1. Bestellen Sie als Mitarbeiter einen Palm Pilot Pocket aus dem Katalog
BugsEye™. Verwenden Sie Ihre Einkäuferkarte, um die Position
zu bezahlen. Nachdem Sie Ihre Einkäuferkarte ausgewählt haben,
zeigen Sie Ihre Kontierungsdaten an, bevor Sie den Einkaufswagen
bestellen. Nennen Sie Ihren Einkaufswagen PCard## .
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü die Option Einkaufen.


c) Wählen Sie die Registerkarte Katalog.
d) Wählen Sie BugsEye (eigenes Fenster) aus den Katalogoptionen.
e) Geben Sie Palm Pilot Pocket in das Feld Search text ein
und wählen Sie Find oder drücken Sie die Eingabetaste auf der
Tastatur.
f) Wählen Sie das Symbol Einkaufswagen für den Palm Pilot Pocket
von Vendor number ARAMI-15.
Dadurch wird die Position dem Einkaufswagen von BugsEye™
hinzugefügt. Sie befinden sich noch in der Kataloganwendung.
g) Wählen Sie Order items.
Dadurch werden die Positionen aus dem Katalog zurück in den
Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer übertragen. Das Fenster
mit der Kataloganwendung wird automatisch geschlossen.
h) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen für die
Position Palm Pilot Pocket.
i) Wählen Sie eine Einkäuferkarte von der Registerkarte Grunddaten.
j) Wählen Sie die Registerkarte Kontierung.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

250 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Einkäuferkarten

Die Meldung zeigt an, dass die Kontierung der Einkäuferkarte


übertragen wurde.
k) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zum Einkaufswagen.
l) Geben Sie PCard## in das Feld Name des Einkaufswagen ein.
m) Wählen Sie Bestellen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 251


Kapitel 8: Einkäuferkarten SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• den Datenfluss für Einkäuferkarten umreißen
• eine Einkaufswagenposition mit einer Einkäuferkarte anlegen
• die Rolle des Managers bei der Genehmigung der Einkäuferkarte für
den Mitarbeiter sowie dessen Ausgabelimits erläutern

252 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• den Datenfluss für Einkäuferkarten umreißen
• eine Einkaufswagenposition mit einer Einkäuferkarte anlegen
• die Rolle des Managers bei der Genehmigung der Einkäuferkarte für
den Mitarbeiter sowie dessen Ausgabelimits erläutern

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 253


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

254 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

243
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Beim Genehmigen eines neuen Benutzers können Manager die
Genehmigungswerte festlegen, die vom Mitarbeiter und dem
Manager bei der Freigabe der Einkäuferkartenabrechnung verwendet
werden.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

2. Einkäuferkarten werden für Produktbestellungen in den klassischen


und den Standalone-Szenarien genutzt.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

3. Folgende Schritte gehören zum Einkäuferkartenprozess:


Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Manager und Mitarbeiter müssen alle Belastungen bei der
Abrechnung genehmigen.
□ B Die Rechnung vom Karteninstitut wird im Backend-System
gebucht, unabhängig davon, ob die Ausgaben geprüft
wurden oder nicht.
□ C Lieferantenrechnungen werden nach der Warenlieferung
gesendet.
□ D Die Karteninstitute erhalten die Belastungen vom
Lieferanten und rechnen in regelmäßigen Abständen ab.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 255


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
244

1. Beim Genehmigen eines neuen Benutzers können Manager die


Genehmigungswerte festlegen, die vom Mitarbeiter und dem
Manager bei der Freigabe der Einkäuferkartenabrechnung verwendet
werden.

Antwort: Richtig
Dies erlaubt dem Benutzer und dem Manager die Änderung der
Buchhaltungsdaten, bevor die Aufwendungen gebucht werden.

2. Einkäuferkarten werden für Produktbestellungen in den klassischen


und den Standalone-Szenarien genutzt.

Antwort: Falsch
Einkäuferkarten können nur im Zusammenhang mit lokalen
Bestellungen verwendet werden, deshalb sind hier nur die
entkoppelten und die Standalone-Szenarien möglich.

3. Folgende Schritte gehören zum Einkäuferkartenprozess:

Antwort: B, D
Der Genehmigungs- oder Prüfprozess ist optional.
Lieferanten werden vom Karteninstitut bezahlt und fakturieren Ihren
Kunden nicht.

256 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 9
245 Ausschreibungen

Dieses Kapitel ist eine Einführung in das Ausschreibungsverfahren. Wenn


die Zeit knapp ist, kann die Übung ausgelassen werden.

Überblick über das Kapitel


Ausschreibungen können eine wichtige Rolle in jedem
Beschaffungsprozess spielen. Dieses Kapitel behandelt die Rollen des
Bieters und des professionellen Einkäufers bei Ausschreibungen.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie
• die Rollen Bieter und Professioneller Einkäufer bei Ausschreibungen
definieren
• die Prozesse für offene und nicht-offene Ausschreibungen erläutern
• zeigen, wie Ausschreibungen angelegt, analysiert und Angebote
dafür erstellt werden

Inhalt des Kapitels


Lektion: Angebote und Ausschreibungen ...................................258
Vorgehensweise: Ausschreibungen anlegen ........................265
Vorgehensweise: Nicht-offene Angebote abgeben ....................267
Vorgehensweise: Angebote annehmen und ablehnen ................268
Übung 13: Angebote und Ausschreibungen ............................269

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 257


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Lektion: Angebote und Ausschreibungen


246 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Die Lektion erläutert Rollen im Ausschreibungsverfahren und behandelt
das Anlegen und die Bewertung von Angeboten.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rollen Bieter und Professioneller Einkäufer bei Ausschreibungen
definieren
• die Prozesse für offene und nicht-offene Ausschreibungen erläutern
• zeigen, wie Ausschreibungen angelegt, analysiert und Angebote
dafür erstellt werden

Diese Lektion soll den Teilnehmern eine Einführung in das


Ausschreibungsvefahren geben. Wenn es die Zeit erlaubt, gibt es eine
optionale Übung.

Unternehmensszenario
Da Ihre Organisation zahlreiche Anfragen (RFQs) erhält, hat Ihr
Projektteam beschlossen, dass sich das Projekt auch mit Ausschreibungen
befassen soll.

258 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Rollen im Ausschreibungsverfahren
• Einkäufer
Die Einkäuferrolle ist zuständig für das Anlegen von
Ausschreibungen und die Bearbeitung der daraus resultierenden
Angebote. Wenn die Angebote aus einer Ausschreibung eingegangen
sind, führt der Einkäufer eine Analyse durch und bestimmt, welche
Angebote abgelehnt und welche angenommen werden sollen.
Angenommene Angebote können in eine lokale Bestellung oder einen
lokalen Kontrakt umgewandelt werden.
• Bieter
Bieter geben zu Ausschreibungen und Einkaufsauktionen Angebote
ab. Wird das Angebot eines Bieters angenommen, entsteht eine
Lieferantenbeziehung. Ansprechpartner etablierter Lieferanten
können neben ihrer Lieferantenrolle auch die Bieterrolle in ihrer
Benutzer-ID zugeordnet haben. Ein Marktplatz kann ebenfalls ein
Bieter sein. Bieter erhalten über E-Mail eine Benachrichtigung, wenn
ihnen Ausschreibungen zugesandt oder ihre Angebote abgelehnt
oder angenommen wurden.

Angebote und Ausschreibungen


Ausschreibungen anlegen
Einkäufer können offene und nicht-offene Ausschreibungen für
Materialien und Dienstleistungen anlegen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 259


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Abbildung 70: Buchung von Ausschreibungen

• Offene Ausschreibungen
Offene Ausschreibungen werden potenziellen Bietern über
Marktplätze im World Wide Web zugänglich gemacht. Die Bieter
können dann direkt über einen Hyperlink vom Portal auf Ihre
Web-Site gelangen, sich in Ihrem SAP-Enterprise-Buyer-System
anmelden und ihr Angebot erfassen.
• nicht-offene Ausschreibungen
Über nicht-offene Ausschreibungen werden nur bekannte Bieter
über E-Mail informiert. Über einen Hyperlink in der E-Mail
können die Bieter direkt auf Ihre Web-Site gelangen, sich in Ihrem
SAP-Enterprise-Buyer-System anmelden und ihr Angebot erfassen.

260 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Abbildung 71: Angebote anlegen und bewerten

Nachdem die Angebote zu einer Ausschreibung eingegangen sind, können


Sie diese nach dem Eröffnungsdatum prüfen und dem besten Angebot
den Zuschlag erteilen. Um gegebenenfalls ein noch besseres Angebot
zu erhalten, können Sie die Ausschreibung in eine Einkaufsauktion
umwandeln. Bei einer Einkaufsauktion werden die vorhergehenden Bieter
über diese Änderungen informiert und können ihre Angebote erneut
prüfen. Jeder Bieter sieht den bisher günstigsten Preis pro Position und
kann gegebenenfalls den Preis unterbieten. Jedoch sehen die Bieter nie,
wer den besten Preis unterbreitet hat.

Funktionen für die Ausschreibung


Funktion Information
Suche Die Suche nach Ausschreibungen
können Sie mit verschiedenen
Kriterien vornehmen.
Beispielsweise können Sie alle
Ausschreibungen anzeigen, die
noch bearbeitet werden müssen.
Anlegen der Gliederung auf bis Sie können sowohl einfache als
zu fünf Ebenen mit beliebig vielen auch komplexe Ausschreibungen
Positionen zu jeder Ebene abbilden. Sie sollten zu jeder
Gliederungsstufe Positionen
erfassen, da der Bieter nur auf
Positionsebene Mengen und Preise
erfassen kann.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 261


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Funktion Information
Langtexte auf Kopf-, Gliederungs- So können Sie erklärende Texte
und Positionsebene anlegen für den Bieter hinzufügen. Bei
offenen Ausschreibungen wird der
Langtext auf Kopfebene auf dem
Portal angezeigt.
Dokumente auf Kopf- und Hier können Sie beispielsweise
Gliederungsebene hinzufügen technische Dokumente als Anlage
hinzufügen.
Bieter oder Portal zuordnen Bei nicht-offenen Ausschreibungen
ordnen Sie die Bieter zu, bei
offenen Ausschreibungen ordnen
Sie die Portalanbieter und ggf.
bestimmte zusätzliche Bieter zu.
Kopieren als... Sie können Ausschreibungen
mit Bezug auf vorhandene
Ausschreibungen anlegen. So
haben Sie die Möglichkeit,
identische oder ähnliche
Ausschreibungen schnell und
komfortabel zu erstellen. Das
System übernimmt die Daten
(Grunddaten, Gliederungen,
Positionen, Texte usw.) in die
neue Ausschreibung. Der Name
und die Nummer werden nicht
übernommen.
Merken Das System sichert die
Ausschreibung, ohne sie zu
prüfen.
Vollständig Das System sichert die
Ausschreibung und prüft sie;
anschließend protokolliert es alle
Probleme (sofern vorhanden) und
Informationen in der Checkliste.
Wenn keine Probleme mehr
vorhanden sind, können Sie die
Ausschreibung veröffentlichen.

262 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Funktion Information
Veröffentlichen Wenn Sie eine nicht-offene
Ausschreibung angelegt haben,
erhalten die zugeordneten Bieter
eine E-Mail. Wenn Sie eine offene
Ausschreibung angelegt haben,
wird diese auf dem zugeordneten
Portal veröffentlicht. Falls Sie
bestimmte Bieter zugeordnet
haben, erhalten diese eine E-Mail.
Ändern Sie können Ausschreibungen än-
dern, die noch nicht abgeschlossen
sind. „Abgeschlossen“ heißt, dass
keine Angebote mehr erwartet wer-
den. Nicht mehr ändern können
Sie die Einkaufsorganisation und
die Belegnummer.
Änderung allen oder nur einzelnen Wenn Sie die Ausschreibung
Bietern mitteilen geändert haben, können Sie alle
vorhergehenden Bieter über
diese Änderungen informieren,
indem Sie Neue E-Mail senden oder
Einzelnen Bietern eine E-Mail senden
wählen.
Umwandeln in Einkaufsauktion Die bisherigen Bieter erhalten
eine E-Mail und können dann
ihr Angebot prüfen. Sie sehen
den bisher günstigsten Preis pro
Position.
Download Sie können die Ausschreibung
auf Ihren PC herunterladen
und mit MS Excel ansehen. Die
Angebotsdokumente werden nicht
heruntergeladen.
Abschließen Die Ausschreibung kann dann
nicht mehr geändert werden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 263


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Funktionen für Angebote


Funktion Information
Einzelnes Angebot prüfen Sie können das Angebot eines
Bieters über die Registerkarte
Partner/Angebote prüfen. Liegt ein
Angebot vor, ist dies durch ein
Symbol gekennzeichnet. Klicken
Sie auf das Symbol, um in die
Angebotssicht zu gelangen.
Download der Ausschreibung mit Sie können eine Ausschreibung
Angeboten auf den PC und Angebote in MS Excel zum
Vergleich herunterladen.
Bestellung erzeugen Sie können aus der Angebotssicht
direkt eine Bestellung bei dem
Bieter anlegen, der das beste
Angebot abgegeben hat. Sie
müssen dann nur noch einen
Warenempfänger oder Anforderer
eingeben.
Annehmen oder Ablehnen des Die Bieter werden dann
kompletten Angebots automatisch über E-Mail
benachrichtigt.
Ablehnen einzelner Positionen Falls Sie nur bestimmte Positionen
eines Angebots nicht annehmen
wollen, können Sie diese
markieren. Der Bieter erhält
dann den Zuschlag für alle anderen
Positionen.
Kontrakte anlegen Angenommene Gebote können
in einen lokalen Kontrakt
umgewandelt werden.

264 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Ausschreibungen anlegen
252
1. Melden Sie sich an SAP Enterprise Buyer mit einem Benutzer an, der
der Einkäuferrolle zugeordnet ist.
2. Wählen Sie im Menü auf der linken Seite des Bilds Ausschreibungen
bearbeiten.
3. Wählen Sie die Drucktaste Anlegen. Sie gelangen nun auf die
Registerkarte Grunddaten der Ausschreibung. Es handelt sich dabei
um die Kopfinformationen für die Ausschreibung. Geben Sie die
erforderlichen Informationen, wie z. B. Typ der Ausschreibung,
Angebotsfrist usw., ein.

Abbildung 72: Ausschreibung: Kopfdaten

4. Suchen Sie über ? den Anforderer, Warenempfänger oder Portalanbieter.


5. Wählen Sie die Registerkarte Langtext, um der Ausschreibung eine
interne Beschreibung zu geben. Wählen Sie Langtext übernehmen,
um den Text zu sichern.
6. Wählen Sie die Registerkarte Partner/Angebote, um den/die Empfänger
der Ausschreibung auszuwählen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 265


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

7. Wenn Sie den Geschäftspartner kennen, dem Sie die Ausschreibung


senden möchten, geben Sie dessen Namen im Feld Bieter ein. Ist dies
nicht der Fall, wählen Sie Bieter suchen. Wiederholen Sie diese Schritte
für alle Bieter, denen Sie eine Ausschreibung zusenden möchten.
8. Wählen Sie Bieter hinzufügen, um den/die Bieter hinzuzufügen.
9. Wählen Sie die Registerkarte Positionen , um in der Ausschreibung
die Positionen zu erfassen. Geben Sie Kurztext, Menge, Einheit und
Wunschlieferdatum ein. Sie können der Ausschreibung Positionen
aus einem Katalog hinzufügen. Wählen Sie zuerst den Katalog und
anschließend Start. Die Position(en) werden an die Ausschreibung
übergeben.

Abbildung 73: Ausschreibung: Positionsdaten

10. Wählen Sie die Registerkarte Anlagen, um der Ausschreibung


Dokumente hinzuzufügen, beispielsweise ein MS-Word-Dokument.
Wählen Sie Browse, um das Dokument zu finden und wählen Sie
Hinzufügen, um es anzuhängen.
11. Prüfen Sie, ob die Ausschreibung korrekt ist, indem Sie die
Registerkarte Checkliste wählen. Tauchen Fehler auf, korrigieren Sie
diese und wiederholen Sie diesen Schritt.
12. Um die Ausschreibung an den/die Bieter oder das/die Portal(e) zu
senden, wählen Sie im oberen Teil des Bilds Veröffentlichen.

266 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Nicht-offene Angebote abgeben


254
1. Bei nicht-offenen Angeboten erhalten Bieter eine E-Mail, die sie
darüber informiert, dass sie eine Ausschreibung erhalten haben.
2. Melden Sie sich an SAP Enterprise Buyer mit einem Benutzer an,
dem die Bieterrolle zugeordnet ist. Es handelt sich dabei um den
Ansprechpartner eines etablierten Geschäftspartners.
3. Wählen Sie aus dem Menü Angebot abgeben.
4. Auf dem Bild Ausschreibungen/Auktionen befindet sich unten eine
Liste der Ausschreibungen und Auktionen. Hier gibt es auch eine
Suchfunktion. Wählen Sie die Ausschreibung, die Sie prüfen wollen,
oder geben Sie ein Angebot ab.
5. Die Registerkarte Grunddaten enthält Informationen über
Ausschreibungen, wie beispielsweise die Angebotsfrist. Unter Info zur
Ausschreibung/Auktion befinden sich die Position(en) sowie eventuelle
Anlagen. Sie können die Funktion Download in Excel wählen, um die
Ausschreibung in Excel genauer zu untersuchen.
6. Wählen Sie Angebot anlegen, um ein Angebot zu erstellen. Dadurch
gelangen Sie auf ein neues Bild, auf dem Sie den Preis für die
Position(en) eingeben können.
7. Wählen Sie Angebot abgeben, um ein Angebot zu versenden. Sie
erhalten eine Meldung, dass Ihr Angebot angelegt wurde.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 267


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Angebote annehmen und ablehnen


255
1. Melden Sie sich an SAP Enterprise Buyer mit einem Benutzer an, der
der Einkäuferrolle zugeordnet ist.
2. Wählen Sie aus dem Menü Ausschreibung bearbeiten.
3. Auf dem unteren Teil des Bildes Ausschreibungen suchen ist eine Liste
der Ausschreibungen. Sie können auch mit der Suchfunktion eine
Ausschreibung suchen. Wählen Sie die Bestellung, die Sie bearbeiten
möchten.
4. Wählen Sie die Registerkarte Partner/Angebote. Wählen Sie das
Symbol unter der Spalte Angebot. Dadurch wird ein vom Bieter
unterbreitetes Angebot angezeigt.
5. Um ein Angebot abzulehnen, wählen Sie Ablehnen. Daraufhin wird
eine E-Mail an diesen Bieter gesendet, in der ihm mitgeteilt wird, dass
sein Angebot abgelehnt wurde.
6. Um ein Angebot anzunehmen, wählen Sie Annehmen. Daraufhin
wird eine E-Mail an diesen Bieter gesendet, in der ihm mitgeteilt
wird, dass sein Angebot angenommen wurde. Sie können mehr als
ein Angebot annehmen.
7. Um ein angenommenes Angebot in eine Bestellung umzuwandeln,
wählen Sie Bestellung erzeugen. Mit dieser Funktion können nur lokale
Bestellungen angelegt werden.

268 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

257 Übung 13: Angebote und Ausschreibun-


gen
Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• beschreiben, wie der Prozess des Einkäufers für das Anlegen von
Ausschreibungen aussieht
• beschreiben, wie der Prozess des Bieters für die Abgabe von
Ausschreibungen aussieht
• beschreiben, wie ein Einkäufer Angebote annimmt und in
Bestellungen umwandelt bzw. Angebote ablehnt

Unternehmensszenario

In dieser Übung geht es um die „alte“ Ausschreibungsfunktion. In


Version 3.5 SP03 wird die Bidding Engine eingeführt, die die neue
Ausschreibungsfunktion in SAP Enterprise Buyer bietet. Die Übung wird
überarbeitet, wenn diese Funktion verfügbar ist.

Da Ihre Organisation mit vielen Anfragen zu tun hat, hat Ihr Projektteam
beschlossen, dass sich das Projekt auch mit Ausschreibungen befassen soll.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 269


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Systemeinstellungen: In dieser Übung legen die Schulungsteilnehmer


eine nichtoffene Ausschreibung an und geben Gebote ab. Es ist kein
Setup erforderlich. Sie müssen den Schulungsteilnehmern lediglich die
URL mitteilen, um auf SAP Enterprise Buyer mit den Benutzern buyerst,
arami-## und mccoy-## zuzugreifen.
1. Die Schulungsteilnehmer legen als strategische Einkäufer eine
nichtoffene Ausschreibung an, die an zwei bekannte Geschäftspartner
gesendet wird. Dann geben sie als Geschäftspartner Gebote an den
Einkäufer ab. Es ist dafür kein Daten-Setup erforderlich, es müssen
nur die Benutzer für strategische Einkäufer und Bieter angelegt
werden. Eventuell möchten Sie demonstrieren, wie man eine Position
über den internen Katalog zur Ausschreibung hinzufügt. Dies ist
nicht Teil der Übung von den Schulungsteilnehmern.

Aufgabe:
Sie müssen eine Ausschreibung anlegen und Angebote erstellen. Eines der
Angebote wird akzeptiert und in eine lokale Bestellung umgewandelt.
1. Sie legen als strategischer Einkäufer eine nichtoffene Ausschreibung
für Druckarbeiten zum Erstellen von 100 Farbbroschüren und 500
Farbpostern für die Marketinggruppe an. Diese Positionen müssen in
zwei Wochen, gerechnet vom aktuellen Datum, geliefert werden.
Die Broschüren und Poster werden an den Benutzer SRM200-##
geliefert. Es handelt sich dabei um eine nichtoffene Ausschreibung,
die an die Geschäftspartner ARAMI-## und MCCOY-## gesendet
wird. Die Produktkategorie für Druckarbeiten ist LOCAL1
Büromaterial (L). Die zuständige Einkaufsorganisation ist PH1
Einkaufsabteilung LOCAL. Der Termin, bis zu dem die Bieter ihre
Gebote abgeben können, ist zwei Wochen vom aktuellen Datum aus
gerechnet. Sie möchten der Ausschreibung ein MS-Word-Dokument
mit einigen Angaben für diese Druckarbeit als Anlage beifügen.
Geben Sie der Ausschreibung den Namen Broschüren/Poster.
2. Erfassen Sie ein Angebot des Bieters ARAMI-## für die Broschüren
und Poster. Geben Sie einen Preis von $3 für jede Broschüre und $1
für jedes Poster ein. Melden Sie sich als Ansprechpartner ARAMI-##
an und geben Sie das Angebot ab.
3. Erfassen Sie ein Angebot des Bieters MCCOY-## für die Broschüren
und Poster. Geben Sie einen Preis von $2 für jede Broschüre und $8
für jedes Poster ein. Melden Sie sich als Ansprechpartner MCCOY-##
an und geben Sie das Angebot ab.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

270 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

4. Übernehmen Sie jetzt wieder die Rolle des strategischen Einkäufers


und prüfen Sie die auf Grund der Ausschreibung abgegebenen
Angebote für die Broschüren und Poster. Akzeptieren Sie das Gebot
von MCCOY-## und lehnen Sie das Gebot von ARAMI-## ab.
Wandeln Sie dann das angenommene Angebot in eine Bestellung um.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 271


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

Lösung 13: Angebote und


Ausschreibungen
Aufgabe:
Sie müssen eine Ausschreibung anlegen und Angebote erstellen. Eines der
Angebote wird akzeptiert und in eine lokale Bestellung umgewandelt.
1. Sie legen als strategischer Einkäufer eine nichtoffene Ausschreibung
für Druckarbeiten zum Erstellen von 100 Farbbroschüren und 500
Farbpostern für die Marketinggruppe an. Diese Positionen müssen in
zwei Wochen, gerechnet vom aktuellen Datum, geliefert werden.
Die Broschüren und Poster werden an den Benutzer SRM200-##
geliefert. Es handelt sich dabei um eine nichtoffene Ausschreibung,
die an die Geschäftspartner ARAMI-## und MCCOY-## gesendet
wird. Die Produktkategorie für Druckarbeiten ist LOCAL1
Büromaterial (L). Die zuständige Einkaufsorganisation ist PH1
Einkaufsabteilung LOCAL. Der Termin, bis zu dem die Bieter ihre
Gebote abgeben können, ist zwei Wochen vom aktuellen Datum aus
gerechnet. Sie möchten der Ausschreibung ein MS-Word-Dokument
mit einigen Angaben für diese Druckarbeit als Anlage beifügen.
Geben Sie der Ausschreibung den Namen Broschüren/Poster.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung buyerst
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü Sourcing → Ausschreibung bearbeiten


ALT.
c) Geben Sie in das Feld Name der Ausschreibung den Text
Broschüren/Poster ein.
d) Wählen Sie das Symbol neben Produktkategorie. Geben Sie
LOCAL1 in das Feld Kategorie-ID ein und wählen Sie Start.
Wählen Sie LOCAL1 aus den Suchergebnissen.
e) Wählen Sie nichtoffene Ausschreibung als Typ der
Ausschreibung.
f) Wählen Sie PH1 Einkaufsabteilung LOCAL als
Verantwortliche Einkaufsorganisation.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

272 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

g) Geben Sie eine Woche nach dem aktuellen Datum als Abgabefrist
ein.
h) Wählen Sie das Symbol neben Warenempfänger. Geben Sie
SRM200-## als Benutzer ein und wählen Sie Start. Wählen Sie
SRM200-## aus den Suchergebnissen.
i) Wählen Sie die Registerkarte Langtext. Geben Sie Broschüren
für Marketing und Presse ein und wählen Sie Langtext
übernehmen.
j) Wählen Sie die Registerkarte Positionen. Geben Sie folgende
Daten ein:

Position 10
Kurztext Farbbroschüren
Menge 100
Einheit pro Stück
Lieferdatum zwei Wochen ab heute

Position 20
Kurztext Farbposter
Menge 500
Einheit pro Stück
Lieferdatum zwei Wochen ab heute

k) Lassen Sie Ihre Sitzung in SAP Enterprise Buyer


offen (VERLASSEN SIE NICHT DIE TRANSAKTION
AUSSCHREIBUNG ANLEGEN), starten Sie MS Word und
legen Sie ein Dokument mit einigen Spezifikationen für das
Drucken dieser Positionen an. Sichern Sie dieses Dokument als
Druckspezifikation auf Ihrem Desktop, indem Sie Datei →
Speichern unter... wählen. Speichern in → Desktop.
l) Wählen Sie die Registerkarte Anlagen. Wählen Sie Browse und
suchen Sie die MS-Word-Datei auf Ihrem Desktop, wählen Sie
anschließend Öffnen. Wählen Sie als nächstes Hinzufügen, um die
Datei als Anlage zur Ausschreibung hinzuzufügen. Geben Sie
Druckspezifikation als Beschreibung ein.
m) Wählen Sie die Registerkarte Partner/Angebote. Geben Sie
ARAMI-## in das Feld Bieter ein und wählen Sie Bieter hinzufügen.
Geben Sie MCCOY-## in das Feld Bieter ein und wählen Sie
Bieter hinzufügen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 273


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

n) Wählen Sie die Registerkarte Checkliste, um zu überprüfen, ob


die Ausschreibung vollständig ist. Wenn Sie eine Fehlermeldung
erhalten, müssen Sie die Fehler erst beseitigen, bevor Sie die
Ausschreibung senden können.
o) Wählen Sie Ausgeben. Sie erhalten eine Meldung, dass die
Ausschreibung veröffentlicht wurde.
p) Wählen Sie Abmelden.
2. Erfassen Sie ein Angebot des Bieters ARAMI-## für die Broschüren
und Poster. Geben Sie einen Preis von $3 für jede Broschüre und $1
für jedes Poster ein. Melden Sie sich als Ansprechpartner ARAMI-##
an und geben Sie das Angebot ab.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung ARAMI-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie Bieter → Gebot abgeben ALT.


c) Wählen Sie die Registerkarte Ausschreibungen/Auktionen und
wählen Sie die Ausschreibung Broschüren/Poster aus der Liste
auf dem Bildschirmbild.
d) Wählen Sie die Registerkarte Info zur Ausschreibung/Auktion.
e) Wählen Sie den Link unter Anlagen zur Ausschreibung für die
Anlage Druckspezifikation. Wählen Sie die Option, die Datei von
ihrem aktuellen Standort aus zu öffnen (die Sitzung in SAP
Enterprise Buyer bleibt geöffnet).
f) Wechseln Sie zurück zur Sitzung in SAP Enterprise Buyer.
g) Wählen Sie Gebot anlegen.
h) Geben Sie 3 in das Feld Nettopreis für die Broschüren ein.
i) Geben Sie 10 in das Feld Nettopreis für die Poster ein.
j) Wählen Sie Gebot abgeben. Sie erhalten eine Meldung, dass Ihr
Gebot abgegeben wurde.
k) Wählen Sie Abmelden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

274 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

3. Erfassen Sie ein Angebot des Bieters MCCOY-## für die Broschüren
und Poster. Geben Sie einen Preis von $2 für jede Broschüre und $8
für jedes Poster ein. Melden Sie sich als Ansprechpartner MCCOY-##
an und geben Sie das Angebot ab.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung MCCOY-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie Bieter → Gebot abgeben ALT.


c) Wählen Sie die Registerkarte Ausschreibungen/Auktionen und
wählen Sie die Ausschreibung Broschüren/Poster aus der Liste
auf dem Bildschirmbild.
d) Wählen Sie die Registerkarte Info zur Ausschreibung/Auktion.
e) Wählen Sie den Link unter Anlagen zur Ausschreibung für die
Anlage Druckspezifikation. Wählen Sie die Option, die Datei von
ihrem aktuellen Standort aus zu öffnen (die Sitzung in SAP
Enterprise Buyer bleibt geöffnet).
f) Wechseln Sie zurück zur Sitzung in SAP Enterprise Buyer.
g) Wählen Sie Gebot anlegen.
h) Geben Sie 2 in das Feld Nettopreis für die Broschüren ein.
i) Geben Sie 8 in das Feld Nettopreis für die Poster ein.
j) Wählen Sie Gebot abgeben. Sie erhalten eine Meldung, dass Ihr
Gebot abgegeben wurde.
k) Wählen Sie Abmelden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 275


Kapitel 9: Ausschreibungen SRM200

4. Übernehmen Sie jetzt wieder die Rolle des strategischen Einkäufers


und prüfen Sie die auf Grund der Ausschreibung abgegebenen
Angebote für die Broschüren und Poster. Akzeptieren Sie das Gebot
von MCCOY-## und lehnen Sie das Gebot von ARAMI-## ab.
Wandeln Sie dann das angenommene Angebot in eine Bestellung um.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung buyerst
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü Sourcing → Ausschreibung bearbeiten


ALT.
c) Im Bildabschnitt Ausschreibungen suchen wählen Sie Heute im
Feld Bearbeitet seit und wählen Sie Start.
d) Wählen Sie die Ausschreibung Broschüren/Poster aus dem
Arbeitsvorrat im unteren Teil des Bildes. (Wählen Sie OK, wenn
eine Meldung Sie dazu auffordert.)
e) Wählen Sie die Registerkarte Partner/Angebote.
f) Wählen Sie das Symbol in der Spalte Angebot, um das Angebot
des Bieters ARAMI-## zu prüfen. Notieren Sie sich den
Gesamtnettowert des Angebots auf der Registerkarte Grunddaten.
Wählen Sie die Registerkarte Positionen, um die Preise für
die einzelnen Positionen zu sehen. Wählen Sie Zurück zur
Ausschreibung.
g) Wählen Sie das Symbol in der Spalte Angebot, um das Angebot
des Bieters MCCOY-## zu prüfen. Notieren Sie sich den
Gesamtnettowert des Angebots auf der Registerkarte Grunddaten.
Wählen Sie die Registerkarte Positionen, um die Preise für
die einzelnen Positionen zu sehen. Wählen Sie Zurück zur
Ausschreibung.
h) Lehnen Sie das Angebot von ARAMI-## ab. Wählen Sie das
Symbol in der Spalte Angebot und wählen Sie Ablehnen. Wählen
Sie Zurück zur Ausschreibung.
i) Nehmen Sie das Angebot von MCCOY-## an. Wählen Sie das
Symbol in der Spalte Angebot und wählen Sie Annehmen.
j) Erzeugen Sie eine Bestellung aus dem angenommenen Angebot.
Wählen Sie EC Bestellung als Transaktionstyp der Bestellung.
Wählen Sie Bestellung anlegen.

276 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Angebote und Ausschreibungen

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rollen Bieter und Professioneller Einkäufer bei Ausschreibungen
definieren
• die Prozesse für offene und nicht-offene Ausschreibungen erläutern
• zeigen, wie Ausschreibungen angelegt, analysiert und Angebote
dafür erstellt werden

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 277


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rollen Bieter und Professioneller Einkäufer bei Ausschreibungen
definieren
• die Prozesse für offene und nicht-offene Ausschreibungen erläutern
• zeigen, wie Ausschreibungen angelegt, analysiert und Angebote
dafür erstellt werden

278 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

267
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Welche zwei Möglichkeiten gibt es, Ausschreibungen zu
veröffentlichen?

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 279


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
268

1. Welche zwei Möglichkeiten gibt es, Ausschreibungen zu


veröffentlichen?

Antwort: Ausschreibungen können offen oder nicht-offen sein.

280 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 10
269 Direkte Beschaffung

Weisen Sie die Teilnehmer darauf hin, dass es sich hierbei um einen
Überblick über das Thema direkte Beschaffung handelt. Diese
Funktionen sind neu seit SAP Enterprise Buyer 2.0. Die fünftägige
Konfigurationsschulung behandelt dieses Thema ausführlicher. Die
Teilnehmer werden während dieser Schulung nicht auf SAP APO
zugreifen.

Überblick über das Kapitel


Die direkte Beschaffung bezieht sich auf das Bestellen von Positionen für
die Bestandsführung. Das SAP-Enterprise-Buyer-System unterstützt die
durchgängige Beschaffung von Direktmaterial.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie

• die Szenarien für die direkte Beschaffung nennen


• eine manuelle direkte Beschaffung durchführen und den Link zum
SAP-R/3-Backend beschreiben

Inhalt des Kapitels


Lektion: Direkte Beschaffung..................................................282
Vorgehensweise: Direktmaterialpositionen mit Kontrakt erfassen ...294
Übung 14: Beschaffung von Direktmaterial .............................295

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 281


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Lektion: Direkte Beschaffung


270 Dauer der Lektion: 45 Minuten

Überblick über die Lektion


Das SAP-Enterprise-Buyer-System unterstützt die durchgängige
Beschaffung von Direktmaterial. Die direkte Beschaffung bezieht
sich auf die Bestellung von Positionen für die Bestandsführung im
SAP-R/3-Backend, die später von der Produktion oder vom Vertrieb
verbraucht werden. Der Beschaffungsprozess kann entweder manuell aus
dem Beschaffungssystem heraus oder automatisch durch SAP Advanced
Planner and Optimizer (SAP APO) oder SAP Produktionsplanung -
Materialbedarfsplanung (PP-MRP) gestartet werden. Bei der Beschaffung
von Direktmaterial gilt ein Produkt als Direktmaterial, wenn es aus dem
Materialstammsatz eines R/3-Systems repliziert wurde.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Szenarien für die direkte Beschaffung nennen
• eine manuelle direkte Beschaffung durchführen und den Link zum
SAP-R/3-Backend beschreiben

Dieses Kapitel ist eine Einführung in das Szenario der direkten


Beschaffung Dieser Kurs behandelt die verschiedenen Szenarien für die
direkte Beschaffung und die Systemanforderungen zur Unterstützung der
verschiedenen Szenarien. Weisen Sie die Teilnehmer darauf hin, dass Sie
in diesem Kurs keinen Zugriff auf ein SAP-APO-System haben werden.
Die Übung beinhaltet, dass für SAP PP-MRP Bedarf erzeugt wird. Die
Möglichkeit, die Beschaffung von Produktionsgütern über Bedarf im MRP
auszuführen, ist neu in Version 3.5 von SAP Enterprise Buyer.

Unternehmensszenario
Ihre Organisation bestellt für die Produktion Material (Waren), das
verschiedene Lieferanten anbieten. Sie möchten diese Positionen mit SAP
Enterprise Buyer bestellen, damit Sie Zugriff auf die Online-Kataloge
Ihrer Lieferanten haben. Damit können Sie Preise und Verfügbarkeit des
Materials von verschiedenen Lieferanten vergleichen. Mit der direkten
Beschaffung können Sie Preise und Verfügbarkeit online prüfen.

282 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Einführung
MRO-Beschaffung konzentriert sich auf die Versorgung von internen
Kunden mit indirektem Material. Diese Einkäufe zeichnen sich auch durch
eine niedrige Volatilität aus und sind meistens Positionen mit geringen
Kosten. Dagegen liegt der Schwerpunkt der direkten Beschaffung auf der
Versorgung mit Material, die von der Nachfrage auf dem Markt gesteuert
wird.

Abbildung 74: Direkte Beschaffung im Vergleich mit indirekter Beschaffung


– Betriebswirtschaftliche Sicht

Zur direkten Beschaffung gehört die Beschaffung von Material für externe
Kundenanforderungen. Der Einkauf wird in der Regel von Logistikplänen
ausgelöst und ist eng in Planungssysteme (z. B. Advanced Planner
and Optimizer) und ausführende Systeme (beispielsweise SAP R/3)
integriert. Mit SAP Enterprise Buyer erhalten Sie nicht nur Informationen
zu aktuellen Preisen und Materialverfügbarkeit, sondern Sie können mit
Geschäftspartnern gemeinsam konstruktions- und produktionsbezogene
Arbeiten durchführen.
Die direkte Beschaffung unterscheidet sich sowohl in Bezug auf die
Bedarfsermittlung als auch auf die Beschaffungsprozesse von der
indirekten Beschaffung.

Direkte Beschaffung
Beim Prozess der Direktbeschaffung kann die Anforderung entweder
manuell eingegeben werden oder aus einem Planungssystem, wie zum
Beispiel SAP APO oder SAP PP-MRP stammen. Der Bedarf wird als

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 283


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

direkte Beschaffung gekennzeichnet und zieht eine Bestellung oder


eine Ausschreibung nach sich. Wenn die Bestellung vollständig ist,
wird sie im ausführenden System repliziert, wo sie nicht geändert
werden kann. Etwaige Änderungen an der Bestellung müssen im
SAP-Enterprise-Buyer-System vorgenommen werden. Anschließend
wird die replizierte Bestellung im ausführenden System aktualisiert. Der
Wareneingang und die Rechnungsprüfung finden ebenso wie die Material-
und buchhalterische Bewertung im R/3-System statt. Entstand der Bedarf
im SAP-APO-System, so werden die Daten aus dem Wareneingang und
der Rechnung an das SAP-APO-Planungssystem weitergeleitet, wo sie mit
den Bestelldaten aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System integriert werden.

Integration
Die Direktbeschaffungsszenarien beinhalten die Integration der folgenden
Komponenten:

System Rolle Aufgaben


SAP Enterprise Beschaffungssystem Bestellungen,
Buyer Ausschreibungen,
Einkaufsauktionen,
Kontraktverwaltung
SAP Advanced Planungssystem Produktionsplanung und
Planner and Supply Network Planning
Optimizer (SAP
APO) oder SAP
PP-MRP

SAP-R/3-Backend- ausführendes Wareneingang,


System System Rechnungsprüfung,
Material- und
buchhalterische
Bewertung

284 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

System Rolle Aufgaben


SAP Business Reporting-System Integriertes Reporting
Information sowie die Bereitstellung
Warehouse (SAP von Informationen
BW) für die strategische
Lieferantenanalyse
Bidding Engine Sourcing-System Ausschreibungen,
Einkaufsauktionen
XML-Eingangs- Schnittstellen Eingangsbearbeitung
schnittstelle für externe von Anforderungen,
Anforderungen die außerhalb von
SAP Enterprise Buyer
generiert und mit
dem EBP-XML-Format
übertragen werden

Abbildung 75: Direkte Beschaffung mit mySAP.com

Notiz: Das SAP-Enterprise-Buyer-System kann mit


Planungssystemen von SAP (SAP APO oder SAP PP-MRP) und mit
Planungssystemen von Drittanbietern über eine XML-Schnittstelle
kommunizieren.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 285


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Szenarien für die direkte Beschaffung


Zu den möglichen Szenarien für Direktbeschaffung gehören Folgende:
• manuelle Erfassung von Direktmaterialpositionen mit oder ohne
Kontrakt
• Anforderung von Produktionsgütern (zum Beispiel aus SAP APO
oder MRP) mit Kontrakt
• Anforderung von Produktionsgütern (zum Beispiel aus SAP APO
oder MRP) mit Ausschreibung aber ohne Kontrakt

Manueller Eintrag von Direktmaterialpositionen


mit/ohne Kontrakt
Manuelles Erfassen von Direktmaterialpositionen ohne Kontrakt
1. Manuelle oder Katalogpositionen werden als Direktmaterialien zu
einem Einkaufswagen (oder einer Ausschreibung) hinzugefügt.
2. Nach der Genehmigung wird der Einkaufswagen (oder, bei einer
Ausschreibung, das gewählte Angebot) als lokale Bestellung angelegt.
3. Wenn die Bestellung vollständig ist, wird sie im ausführenden System
repliziert, wo sie nicht geändert werden kann. Etwaige Änderungen
an der Bestellung müssen im SAP-Enterprise-Buyer-System
vorgenommen werden. Anschließend wird die replizierte Bestellung
im ausführenden System aktualisiert.
4. Die Daten der lokalen Bestellung werden an das Reporting-System
übergeben.
5. Der Wareneingang und die Rechnungsprüfung finden ebenso wie
die Bestandsführung und die Materialbewertung im ausführenden
System statt. Die Daten aus dem Wareneingang und der Rechnung
werden an das Planungssystem übergeben, wo sie mit den
Bestellinformationen aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System
integriert werden.
6. Die Bestellhistorie kann gegebenenfalls vom ausführenden System
synchron an das SAP-Enterprise-Buyer-System übertragen werden.
7. Wenn dies für die Planung relevant ist, werden die Produkte für die
erfasste Position an das Planungssystem übergeben.
Der Mitarbeiter veranlasst die manuelle Beschaffung durch die Wahl der
Option Als Direktmaterial bestellen. Wenn Sie Direktmaterial bestellen,
müssen Sie ein Werk angeben.
Das Diagramm stellt den Prozess für die direkte Beschaffung bei einer
manuellen Erzeugung des Bedarfs mit oder ohne Kontrakt dar.

286 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Abbildung 76: Manuelle Erfassung von Direktmaterialpositionen mit/ohne


Kontrakt

Abbildung 77: Direktmaterialbestellung

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 287


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Manuelles Erfassen von Direktmaterialpositionen mit Kontrakt


1. Als eine Erweiterung des vorherigen Szenarios können Sie im
Einkaufswagen einen lokalen Kontrakt als Bezugsquelle angeben.
2. Der daraus resultierende Kontraktabruf aktualisiert die
Abrufdokumentation für den Kontrakt. Die Konditionen des
Kontrakts werden in der lokalen Bestellung verwendet.

Generierung eines SAP-APO-Bedarfs mit Kontrakt


Die folgende Grafik stellt den Ablauf für die Beschaffung von
Produktionsgütern basierend auf in SAP APO erzeugtem Bedarf mit
einem vorhandenen Kontrakt dar.

288 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Abbildung 78: Generierung eines SAP-APO-Bedarfs mit Kontrakt

1. Der Kontrakt in SAP Enterprise Buyer wird an das Planungssystem


übergeben und dort als Bezugsquelle gekennzeichnet.
2. Ein Bedarf für Direktmaterialien, der aus dem Planungssystem
stammt, wird dieser Bezugsquelle zugeordnet.
3. Eine lokale Bestellung wird vom Planungssystem im
SAP-Enterprise-Buyer-System auf der Grundlage dieses Bedarfs
angelegt.
4. Der daraus resultierende Kontraktabruf aktualisiert die
Abrufdokumentation für den Kontrakt.
5. Wenn die Bestellung vollständig ist, wird sie im ausführenden System
repliziert, wo sie nicht geändert werden kann. Etwaige Änderungen
an der Bestellung müssen im SAP-Enterprise-Buyer-System
vorgenommen werden. Anschließend wird die replizierte Bestellung
im ausführenden System aktualisiert.
6. Die Daten der lokalen Bestellung werden an das Reporting-System
übergeben.
7. Der Wareneingang und die Rechnungsprüfung finden ebenso wie
die Bestandsführung und die Materialbewertung im ausführenden
System statt. Die Daten aus dem Wareneingang und der Rechnung
werden an das Reporting-System übergeben, wo sie mit den
Bestellinformationen aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System
integriert werden.
8. Die Bestellhistorie kann gegebenenfalls vom ausführenden System
synchron an das SAP-Enterprise-Buyer-System übertragen werden.
9. Die Bestelldaten werden aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System
zurück an das Planungssystem übergeben.
10. Die Bestellhistorie (Wareneingang/Rechnung) wird an das
Planungssystem übergeben.

Generierung eines SAP-APO-Bedarfs ohne


Kontrakt/mit Ausschreibung
Die folgende Grafik stellt den Ablauf für die Beschaffung von
Produktionsgütern basierend auf in SAP APO erzeugtem Bedarf mit einer
Ausschreibung über SAP Enterprise Buyer dar.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 289


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

290 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Abbildung 79: Generierung eines SAP-APO-Bedarfs ohne Kontrakt/mit


Ausschreibung

1. Während eines Planlaufs in SAP APO oder aus einer interaktiven


Materialunterdeckungsmeldung wird ein Komponentenbedarf
ermittelt, der einen offenen Beschaffungsprozess auslöst. Ein
Bedarf wird als Ausschreibung vom Planungssystem in das
SAP-Enterprise-Buyer-System übertragen.
2. Die Ausschreibung beginnt und kann in Teilen über den Marktplatz
erfolgen.
3. Das gewählte Angebot wird in eine lokale Bestellung umgewandelt.
4. Wenn die Bestellung vollständig ist, wird sie im ausführenden
System repliziert, wo sie nicht mehr geändert werden
kann. Etwaige Änderungen an der Bestellung müssen im
SAP-Enterprise-Buyer-System vorgenommen werden. Anschließend
wird die replizierte Bestellung im ausführenden System aktualisiert.
5. Die Daten der lokalen Bestellung werden an das Reporting-System
übergeben.
6. Der Wareneingang und die Rechnungsprüfung finden ebenso wie
die Bestandsführung und die Materialbewertung im ausführenden
System statt. Die Daten aus dem Wareneingang und der Rechnung
werden an das Reporting-System übergeben, wo sie mit den
Bestellinformationen aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System
integriert werden.
7. Die Bestellhistorie kann gegebenenfalls vom ausführenden System
synchron an das SAP-Enterprise-Buyer-System übertragen werden.
8. Die Bestelldaten werden aus dem SAP-Enterprise-Buyer-System
zurück an das Planungssystem übergeben.
9. Die Bestellhistorie (Wareneingang/Rechnung) wird an das
Planungssystem übergeben.

Beschaffung von Produktionsgütern mit SAP


Materialbedarfsplanung (PP-MRP)
Wenn Sie den Beschaffungsprozess für Direktmaterial nicht manuell aus
dem Beschaffungssystem starten möchten, können Sie einen solchen
Bedarf in einem externen Planungssystem planen. Als Alternative zur
Planung mit SAP Advanced Planner and Optimizer (SAP APO) können
Sie für die Direktmaterialbedarfsplanung auch die SAP-Komponente
Materialbedarfsplanung (SAP PP-MRP) verwenden.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 291


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

SAP Enterprise Buyer führt die Bezugsquellenfindung für externen


Bedarf, der vom Planungssystem übertragen wird, automatisch aus und
legt Einkaufswagen dafür an. Abhängig von den System-Einstellungen
erzeugt SAP Enterprise Buyer dann eine Bestellung daraus oder gibt den
Bedarf an die Sourcing-Schnittstelle des professionellen Einkäufers weiter.

Abbildung 80: Plangesteuerte Beschaffung: Überblick

Lieferplanabrufe
Lieferpläne sind eine besondere Art von Kontrakten zur Verwendung mit
SAP APO und SAP-R/3-Systemen. Professionelle Einkäufer können im
SAP-Enterprise-Buyer-System Lieferplanabrufe anlegen und anschließend
wird der Kontrakt an die SAP APO- und R/3-Systeme verteilt.
Während der Planung generiert SAP APO Einteilungen für diesen
Lieferplan sowie einen Lieferplanabruf. Dieser wird als Einteilungen
an das R/3-System übertragen. Anschließend wird ein Wareneingang
gebucht und zu dem Lieferplan eine Rechnung im R/3-Backend-System
erfasst. Der Wareneingang wird in SAP APO übertragen, wo die Mengen
aktualisiert werden.

292 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Einschränkungen
Diese Einschränkungen gelten derzeit für die Direktbeschaffungszenarien:
• Lieferavise, die im R/3-Backend angelegt wurden, stehen in den
Lieferinformationen von SAP Enterprise Buyer nicht zur Verfügung.
Andererseits können Sie direkt an SAP Enterprise Buyer gesandte
Lieferavise für Ihre Disposition einsetzen und zusätzlich an das
Backend-System weiterleiten.
• SAP APO LiveCache kann bei Systemstart nicht mit Daten aus
dem SAP-Enterprise-Buyer-System versorgt werden. Wenn eine
Initialversorgung erforderlich ist, muss sie aus dem ausführenden
R/3-System erfolgen.
• Es werden keine Sonderbeschaffungsformen (wie z. B.
Lohnbearbeitung oder Streckengeschäft) unterstützt.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 293


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Direktmaterialpositionen mit Kontrakt erfassen


282
1. Melden Sie sich über den Browser an SAP Enterprise Buyer an.
2. Wählen Sie aus dem Menü Einkaufen.
3. Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
4. Gehen Sie zu dem Feld Möchten Sie eine Beschreibung oder ein Produkt
eingeben? und ändern Sie die Eingabeart in dem Drop-Down-Feld
auf Produkt.
Das Bild wird für die Bearbeitung eines Produkts aktualisiert.
5. Geben Sie anschließend das Produkt ein. Dafür gibt es zwei
Möglichkeiten:
Wenn Sie die Produktnummer kennen (d. h. Materialstammnummer),
geben Sie Produktnummer, Menge und das Wunschlieferdatum ein.
Wenn Sie die Produktnummer nicht kennen, wählen Sie ?, um danach
zu suchen.
6. Wenn Sie das Produkt ausgewählt haben, wählen Sie Zum
Einkaufswagen hinzufügen.
7. Wurde das Produkt dem Einkaufswagen hinzugefügt, rufen Sie die
Details des Einkaufswagens auf, um die MRO-Bestellung in eine
direkte Bestellung zu ändern. Wählen Sie dazu Als Direktmaterial
bestellen.
Die Registerkarten Kontierung und Verfügbarkeit verschwinden nun,
da das Produkt jetzt als Direktmaterial bestellt wird.
8. Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen, um zu zeigen, dass der
Kontrakt dem Produkt automatisch zugeordnet wurde.
9. Wählen Sie Zurück zum Einkaufswagen, um das Detailbild zu verlassen.
10. Wählen Sie Bestellen, um Ihren Einkaufswagen zu bearbeiten.

294 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

283 Übung 14: Beschaffung von Direktmaterial


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• manuell eine direkte Bedarfsanforderung in SAP Enterprise Buyer
anlegen
• eine plangesteuerte direkte Bedarfsanforderung in SAP Enterprise
Buyer bearbeiten

Unternehmensszenario
Ihre Organisation erwägt, die manuellen und plangesteuerten direkten
Beschaffungsfunktionen in SAP Enterprise Buyer zu verwenden.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
CATT: [Ist ein CATT notwendig, geben Sie den
CATT-Namen ein. Löschen Sie dieses Tag, wenn es nicht notwendig ist]
Systemeinstellungen:

Aufgabe 1: Manuelle Direktbeschaffung


Legen Sie als Mitarbeiter einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer
an mit einer manuellen direkten Bedarfsanforderung für eine Position
mit einem lokalen Kontrakt.
1. Verwenden Sie die Option „Spezielle Anforderung“, um 10
T-SRM##-Gehäuse für Direktbeschaffung zu bestellen und nennen Sie
den Einkaufswagen DIREKT##.
2. Zeigen Sie als operativer Einkäufer die in SAP Enterprise Buyer aus
dem Einkaufswagen DIREKT## angelegte Bestellung an.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 295


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

3. Überprüfen Sie, ob die in SAP Enterprise Buyer aus dem


Einkaufswagen DIREKT## angelegte führende Bestellung in das
R/3-Backend repliziert wurde.

Aufgabe 2: Plangesteuerte Direktbeschaffung


Materialbedarfsplanung (MRP) wurde für das Produkt T-SRM## im
SAP-R/3-Backend ausgeführt und hat eine Bestellanforderung angelegt.
Die Bestellanforderung hat eine Anforderung in SAP Enterprise Buyer
erzeugt. Verwenden Sie die Sourcing-Funktion, um diese Anforderung
zu vervollständigen.
1. Zeigen Sie die Bedarfs-/Bestandsliste für das Material T-SRM## in
Werk 3200 im R/3-Backend-System an und überprüfen Sie, ob eine
Bestellanforderung vorhanden ist.
2. Verwenden Sie als operativer Einkäufer die Sourcing-Anwendung,
um der Anforderung für das Produkt T-SRM## den Lieferanten
ARAMI-## und einen Preis von $7 zuzuordnen und eine Bestellung
anzulegen.
3. Überprüfen Sie, ob die Bedarfs-/Bestandsliste für das Material
T-SRM## aktualisiert wurde.

296 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

Lösung 14: Beschaffung von


Direktmaterial
Aufgabe 1: Manuelle Direktbeschaffung
Legen Sie als Mitarbeiter einen Einkaufswagen in SAP Enterprise Buyer
an mit einer manuellen direkten Bedarfsanforderung für eine Position
mit einem lokalen Kontrakt.
1. Verwenden Sie die Option „Spezielle Anforderung“, um 10
T-SRM##-Gehäuse für Direktbeschaffung zu bestellen und nennen Sie
den Einkaufswagen DIREKT##.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung SRM200-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus dem Menü die Option Einkaufen.


c) Wählen Sie die Registerkarte Spezielle Anforderung.
d) Wählen Sie Produktnummer eingeben im Feld Wählen Sie aus.
e) Geben Sie T-SRM## in das Feld Produkt ein.
f) Wählen Sie Zum Einkaufswagen hinzufügen.
g) Ändern Sie die Menge auf 10 Stück.
h) Wählen Sie das Symbol Details in der Spalte Aktionen.
i) Wählen Sie die Registerkarte Grunddaten.
j) Wählen Sie Als Direktmaterial bestellen.
Die Registerkarte Kontierung wird ausgeblendet.
Diese Information kommt aus dem Materialstamm im
R/3-Backend-System.
k) Wählen Sie die Registerkarte Bezugsquellen.
Ein lokaler Kontrakt ist dem Produkt zugeordnet.
l) Wählen Sie rechts oben in der Ecke Zurück zum Einkaufswagen.
m) Geben Sie DIREKT## in das Feld Name des Einkaufswagen ein.
n) Wählen Sie Bestellen.
o) Wählen Sie Abmelden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 297


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

2. Zeigen Sie als operativer Einkäufer die in SAP Enterprise Buyer aus
dem Einkaufswagen DIREKT## angelegte Bestellung an.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung buyerop
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Bestellungen → Bestellungen


bearbeiten .
c) Wählen Sie die Registerkarte Suche.
d) Geben Sie in das Feld Name der Bestellung den Namen DIREKT##
ein und wählen Sie Start.
e) Notieren Sie die daraus entstehende Bestellung, die in SAP
Enterprise Buyer aus dem Einkaufswagen DIREKT## angelegt
wird.
f) Wählen Sie DIREKT## aus den Suchergebnissen, um die in SAP
Enterprise Buyer angelegte führende Bestellung anzuzeigen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

298 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

3. Überprüfen Sie, ob die in SAP Enterprise Buyer aus dem


Einkaufswagen DIREKT## angelegte führende Bestellung in das
R/3-Backend repliziert wurde.
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Materialwirtschaft→ Einkauf →Bestellung


→Anzeigen.
c) Wählen Sie aus dem Menü oben im Bild Bestellung → Andere
Bestellung
d) Geben Sie die in SAP Enterprise Buyer aus dem Einkaufswagen
DIREKT## angelegte Bestellnummer in das Feld Bestellung ein
und wählen Sie die Eingabetaste Ihrer Tastatur.
Sie können nur die Bestellung anzeigen, die von SAP Enterprise
Buyer repliziert wurde. Etwaige Änderungen an der Bestellung
müssen in SAP Enterprise Buyer vorgenommen werden.
Änderungen werden dann ins R/3-Backend-System repliziert.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 299


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Aufgabe 2: Plangesteuerte Direktbeschaffung


Materialbedarfsplanung (MRP) wurde für das Produkt T-SRM## im
SAP-R/3-Backend ausgeführt und hat eine Bestellanforderung angelegt.
Die Bestellanforderung hat eine Anforderung in SAP Enterprise Buyer
erzeugt. Verwenden Sie die Sourcing-Funktion, um diese Anforderung
zu vervollständigen.
1. Zeigen Sie die Bedarfs-/Bestandsliste für das Material T-SRM## in
Werk 3200 im R/3-Backend-System an und überprüfen Sie, ob eine
Bestellanforderung vorhanden ist.
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Materialwirtschaft → Materialdisposition →


Bedarfsplanung → Auswertungen → Bedarfs/Best.liste.
c) Geben Sie die folgenden Informationen ein und wählen Sie
Weiter (Enter).

Material T-SRM##
Dispobereich 3200
Werk 3200

d) Überprüfen Sie, ob es eine vorhandene Bestellanforderung als


Dispositionselement gibt.
Es gibt eine Bestellanforderung als Dispositionselement.
e) Melden Sie sich nicht vom R/3-Backend-System ab.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

300 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Direkte Beschaffung

2. Verwenden Sie als operativer Einkäufer die Sourcing-Anwendung,


um der Anforderung für das Produkt T-SRM## den Lieferanten
ARAMI-## und einen Preis von $7 zuzuordnen und eine Bestellung
anzulegen.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung BUYEROP
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie von den Menüoptionen Sourcing → Sourcing.


c) Wählen Sie die Registerkarte Suche.
d) Geben Sie T-SRM## in das Feld Produkt ein und wählen Sie Start.
e) Wählen Sie T-SRM## aus den Suchergebnissen und wählen Sie
Zum Arbeitsbereich hinzufügen.
f) Wählen Sie das Symbol Suche neben dem Feld Lieferant.
g) Wählen Sie Start.
h) Wählen Sie den Lieferanten ARAMI-## aus der Liste.
i) Geben Sie 7 in das Feld Nettopreis ein.
j) Wählen Sie Bestellung anlegen.
k) Wählen Sie Bestellung anlegen.
Eine führende Bestellung wird in SAP Enterprise Buyer angelegt
und ins R/3-Backend-System repliziert.
3. Überprüfen Sie, ob die Bedarfs-/Bestandsliste für das Material
T-SRM## aktualisiert wurde.
a) Wechseln Sie wieder zurück zu Ihrer Sitzung im
R/3-Backend-System.
b) Wählen Sie das Symbol Auffrischen.
Das Dispoelement wurde in eine Bestellung geändert.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 301


Kapitel 10: Direkte Beschaffung SRM200

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Szenarien für die direkte Beschaffung nennen
• eine manuelle direkte Beschaffung durchführen und den Link zum
SAP-R/3-Backend beschreiben

302 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung des Kapitels

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Szenarien für die direkte Beschaffung nennen
• eine manuelle direkte Beschaffung durchführen und den Link zum
SAP-R/3-Backend beschreiben

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 303


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

304 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

293
Überprüfen Sie Ihr Wissen

Leiten Sie die Teilnehmer zu folgender Selbstüberprüfung an.

1. Die direkte Beschaffung unterstützt drei mögliche Szenarien: Welches


der folgenden Szenarien ist möglich?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Generierung eines SAP-APO-Bedarfs ohne
Kontraktausschreibung
□ B Manuelle Erfassung von Direktmaterialpositionen mit oder
ohne Kontrakt
□ C Erzeugung eines Bedarfs aus einem R/3-Planungslauf
(MRP)
□ D Generierung eines SAP-APO-Bedarfs mit Kontrakt

2. Wenn die direkte Beschaffung in SAP APO und SAP-R/3-Systeme


integriert ist, kann sie sowohl Kontrakte als auch Lieferpläne nutzen.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

3. Bei der direkten Beschaffung werden Wareneingänge und


Rechnungen wie bei der indirekten Beschaffung in SAP Enterprise
Buyer erfasst und an das Backend-System übergeben.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 305


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
294

1. Die direkte Beschaffung unterstützt drei mögliche Szenarien: Welches


der folgenden Szenarien ist möglich?

Antwort: C
Mögliche Ausgangspunkte für die direkte Beschaffung sind:
Manuelle Erfassung von Direktmaterialpositionen mit oder ohne
Kontrakt, Erzeugung eines SAP-APO-Bedarfs mit Kontrakt,
Erzeugung eines SAP-APO-Bedarfs ohne Kontraktausschreibung und
Erzeugung eines Bedarfs aus einem R/3-MRP-Lauf.

2. Wenn die direkte Beschaffung in SAP APO und SAP-R/3-Systeme


integriert ist, kann sie sowohl Kontrakte als auch Lieferpläne nutzen.

Antwort: Richtig
Sowohl Kontrakte als auch Lieferpläne können für direkte
Beschaffungsszenarien, an denen SAP APO und SAP-R/3-Systeme
beteiligt sind, genutzt werden. Ist SAP APO nicht integriert, können
in SAP Enterprise Buyer keine Lieferpläne genutzt werden.

3. Bei der direkten Beschaffung werden Wareneingänge und


Rechnungen wie bei der indirekten Beschaffung in SAP Enterprise
Buyer erfasst und an das Backend-System übergeben.

Antwort: Falsch
Bei der direkten Beschaffung werden alle Wareneingänge und
Rechnungen im R/3-Backend-System erfasst. Die Daten aus dem
Wareneingang und der Rechnung werden an das Reporting-System
übergeben, wo sie mit den Bestellinformationen aus dem
SAP-Enterprise-Buyer-System integriert werden. Die Bestellhistorie
kann gegebenenfalls vom ausführenden System synchron an das
SAP-Enterprise-Buyer-System übertragen werden. Sofern sie für die
Planung relevant ist, wird die Bestellhistorie an das Planungssystem
übergeben.

306 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Kapitel 11
295 Komponentenplanung

Erkundigen Sie sich bei den Teilnehmern, ob sie sich für dieses Thema
interessieren. Die Übung kann wegfallen, wenn die Zeit knapp ist oder
kein Interesse an dem Thema besteht.

Überblick über das Kapitel


Wenn Sie internetgestützte Kataloge für Ihre Instandhaltungs-
oder Serviceaufträge in SAP R/3 nutzen möchten, steht Ihnen die
Komponentenplanung zur Verfügung. SAP Enterprise Buyer gibt
Instandhaltungsplanern Zugriff auf Kataloge.

Lernziele des Kapitels


Am Ende dieses Kapitels können Sie

• die Rolle eines Komponentenplaners in der Instandhaltung definieren


• die Schritte für die Bearbeitung eines Instandhaltungsauftrags
beschreiben
• eine Komponente für einen Instandhaltungsauftrag planen

Inhalt des Kapitels


Lektion: Komponentenplanung ...............................................308
Vorgehensweise: Komponenten hinzufügen, ändern und löschen ..313
Übung 15: Komponentenplanung ........................................315

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 307


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

Lektion: Komponentenplanung
296 Dauer der Lektion: 30 Minuten

Überblick über die Lektion


Wenn Sie internetgestützte Kataloge für Ihre Instandhaltungs-
oder Serviceaufträge in SAP R/3 nutzen möchten, steht Ihnen die
Komponentenplanung zur Verfügung. SAP Enterprise Buyer bietet
Komponentenplanern Zugriff auf Internet- und Intranet-Kataloge, damit
sie nach Ersatzteilen, Austauschteilen und Dienstleistungspositionen
suchen können.

Lernziele der Lektion


Am Ende dieser Lektion können Sie
• die Rolle eines Komponentenplaners in der Instandhaltung definieren
• die Schritte für die Bearbeitung eines Instandhaltungsauftrags
beschreiben
• eine Komponente für einen Instandhaltungsauftrag planen

Erläutern Sie das Geschäftsszenario, das die Komponentenplanung


unterstützt, insbesondere die Bearbeitung von Instandhaltungs- und
Serviceaufträgen im R/3-System. Richten Sie sich darauf ein, dass einige
Teilnehmer möglicherweise nicht an dem Kapitel interessiert sind – bei
mangelndem Interesse kann es übergangen werden. Betrachten Sie diese
Übung als optional; in vielen Fällen wird eine Demonstration ausreichend
sein.

Unternehmensszenario
Ihre Organisation arbeitet mit der SAP-R/3-Komponente Instandhaltung
und möchte daher mehr über die Komponentenplanungsfunktion von
SAP Enterprise Buyer erfahren.

Einführung
Sie können die Komponentenplanung für die Bearbeitung von Service-
oder Instandhaltungsaufträgen in SAP Enterprise Buyer verwenden, wenn
Sie eine Komponentenplanung mit internen oder externen Katalogen
durchführen möchten. Die Vorteile dabei sind, dass einerseits der Zugriff
auf internetgestützte Kataloge erleichtert wird und andererseits die
Instandhaltungsfunktionen von SAP R/3 in die Komponentenplanung
integriert sind. Daneben werden Kosten gespart, weil sich der

308 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

Zeitaufwand und die Anzahl der notwendigen Ressourcen verringert, die


für die Bearbeitung manueller Anforderungen oder für die Pflege der
Materialstammsätze aller Servicepositionen normalerweise anfallen.
Zusätzlich zur Bearbeitung von Instandhaltungsaufträgen ist es möglich,
Komponentenplanung für Projekte in SAP Enterprise Buyer auszuführen
(Integration mit SAP-PS-System).
Diese Grafik zeigt die Landschaft für die Komponentenplanung.

Abbildung 81: Komponentenplanung (Instandhaltung)

Rollen
Der Komponentenplaner ist verantwortlich für die Bearbeitung von
Instandhaltungs- und Wartungsaufträgen in SAP Enterprise Buyer
und im SAP-R/3-Backend. Insbesondere ist er für die Planung von
Material, das für die Ausführung der Aufträge benötigt wird, zuständig.
Dazu muß er die technischen Objekte kennen, die in seiner Abteilung
in Stand gehalten oder repariert werden, um feststellen zu können,
welche Materialnummern von welchem Hersteller benötigt werden.
Beschreibende Dokumentation zu den technischen Objekten befindet sich
oft nur in gedruckter Form an seinem Arbeitsplatz. Er muss außerdem
Herstellerteilekataloge oder andere im Inter- oder Intranet abgelegte
Kataloge kennen und benutzen können.

Komponentenplanung: Ablauf
Diese Grafik stellt den Ablauf für die Komponentenplanung dar.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 309


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

310 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

Abbildung 82: Ablauf in der Instandhaltung

1. Anlegen von Aufträgen im R/3-Backend Legen Sie einen normalen


Instandhaltungs- oder Serviceauftrag an. Fügen Sie dem Auftrag
oder seinen Vorgängen bei Bedarf Komponenten hinzu.
2. Wechsel zur Komponentenplanung für den Auftrag im SAP
Enterprise Buyer: Melden Sie sich am SAP-Enterprise-Buyer-System
an. Wählen Sie die Komponentenplanung.
3. Suche nach Aufträgen im SAP Enterprise Buyer, die im
R/3-Backend angelegt wurden: Geben Sie Kriterien für die Auswahl
der Aufträge ein. Starten Sie die Selektion.
4. Anzeige von Aufträgen im SAP-Enterprise-Buyer-System: Das
System sucht über einen Funktionsbaustein im R/3-Backend die
Aufträge, die Ihren Selektionskriterien entsprechen, und zeigt sie
Ihnen in einer Liste im SAP-Enterprise-Buyer-System an.
5. Auswahl neuer Komponenten aus dem Katalog: Wählen Sie zuerst
den Katalog, aus dem Sie Komponenten bestellen möchten. Rufen
Sie den Katalog auf, markieren Sie die gewünschte Komponente
und übernehmen Sie sie in den Einkaufswagen. Abschließend
werden alle im Einkaufswagen befindlichen Komponenten in die
Komponentenübersicht übertragen.
6. Manuelles Anlegen neuer Komponenten: Geben Sie die
Komponente in die Felder für die freie Eingabe ein, und fügen Sie
diese dann der Komponentenübersicht hinzu.
7. Anzeige von Detaildaten für Komponenten: Sie können für jede
Komponente Details anzeigen. Klicken Sie dazu auf die Beschreibung
der entsprechenden Komponente in der Komponentenübersicht.
8. Ändern und Löschen von Komponentendaten: Sie können nur die
während der aktuellen Sitzung in SAP Enterprise Buyer aus einem
Katalog übernommenen oder manuell angelegten Komponenten
ändern und löschen.
9. Übernahme von Komponentendaten ins R/3-Backend:
Kopieren Sie die im SAP-Enterprise-Buyer-System hinzugefügten
Komponentendaten ins R/3-Backend. Im R/3-Backend befindet sich
nun die aktualisierte Komponentenliste für den Auftrag oder die
Vorgänge. Hier können Sie den Auftrag oder die Vorgänge auch
weiter bearbeiten. Wenn der Status des Auftrags es zulässt, werden
bei der Übernahme im R/3-Backend für lagerhaltige Komponenten
Reservierungen und für nichtlagerhaltige Komponenten
Bestellanforderungen automatisch erzeugt.
Zusammenfassung

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 311


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

Mit SAP Enterprise Buyer können Sie Aufträge direkt aus der
SAP-Instandhaltung anzeigen und Komponenten aus Online-Katalogen
zuordnen. Der Auftrag wird anschließend an die Instandhaltung
zurückgegeben. Das R/3-Backend erzeugt eine Reservierung für
lagerhaltige Komponenten. Für die, die sich nicht auf Lager befinden,
wird eine Bestellanforderung erzeugt.
Die folgende Grafik zeigt das Bild der Komponentenplanung in SAP
Enterprise Buyer.

Abbildung 83: Komponentenplanung (Instandhaltung)

312 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

Komponenten hinzufügen, ändern und löschen


301
1. Geben Sie Selektionskriterien ein, um die im R/3-Backend angelegten
Aufträge oder Vorgänge zu suchen, denen Sie Komponenten
hinzufügen möchten, und starten Sie die Suche.
• Es erscheint eine hierarchische Liste, die aus Auftrags- und
Vorgangsnummern besteht.
• In separaten Bildbereichen werden Ihnen zum ersten Vorgang
der Liste der zugehörige Auftragskopf sowie eine Übersicht
der Komponenten zu diesem Vorgang angezeigt. Diese Daten
stammen alle aus dem R/3-Backend.
2. Klicken Sie auf den Auftrag oder Vorgang in der Liste, dem Sie
Komponenten hinzufügen möchten.
• Es wird Ihnen der aktuelle Auftragskopf sowie die aktuelle
Komponentenübersicht angezeigt.
3. Sie haben nun folgende Möglichkeiten, Komponenten hinzuzufügen:
• Übernehmen Sie Komponenten aus einem internetgestützten
Katalog. Wählen Sie dazu den gewünschten Katalognamen
aus. Der Katalog wird angezeigt. Sie können die gewünschten
Komponenten auswählen und in die Komponentenübersicht
übernehmen.
• Geben Sie die Komponenten manuell ein. Geben Sie die
gewünschten Komponenten ein, und wählen Sie Komponenten
hinzufügen. Sie werden daraufhin in der Komponentenübersicht
angezeigt.
4. Sie können Komponentendaten auch ändern.
• Dies gilt nur für Komponenten, die Sie in SAP Enterprise
Buyer hinzugefügt haben. Sie können bereits vorhandene
Komponentendaten nur im R/3-Backend ändern.
• Klicken Sie dazu auf die Komponentenbezeichnung in der Spalte
Beschreibung. Sie gelangen auf die Detailsicht der Komponente.
Geben Sie Ihre Änderungen ein, und wählen Sie Eingaben
übernehmen. Kehren Sie zurück zur Komponentenübersicht.
5. Sie können Komponenten auch löschen.
• Auch dies gilt nur für die Komponenten, die Sie im
SAP-Enterprise-Buyer-System neu hinzugefügt haben.
• Klicken Sie dafür in der Komponentenübersicht auf das Symbol
für das Löschen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 313


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

6. Wählen Sie den nächsten Auftrag oder Vorgang, für den Sie
Komponenten planen möchten.

314 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

303 Übung 15: Komponentenplanung


Dauer der Übung: Minuten

Lernziele der Übung


Am Ende dieser Übung können Sie
• auswerten, wie die Komponentenplanung in SAP Enterprise
Buyer für den Zugriff auf internetgestützte Kataloge für Ihre
R/3-Instandhaltungs- oder Serviceaufträge herangezogen werden
kann.

Unternehmensszenario
Wenn Sie internetgestützte Kataloge für Ihre Instandhaltungs-
oder Serviceaufträge in SAP R/3 nutzen möchten, steht Ihnen die
Komponentenplanung zur Verfügung. SAP Enterprise Buyer bietet
Instandhaltungsplanern Zugriff auf interne und externe Kataloge, damit sie
nach Ersatzteilen, Austauschteilen und Dienstleistungspositionen suchen
können. Ihre Organisation arbeitet mit der Komponente Instandhaltung
in SAP R/3 und möchte daher die Komponentenplanungsfunktion von
SAP Enterprise Buyer kennen lernen.

Systemdaten
System: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Mandant: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Benutzer-ID: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Kennwort: Für zukünftige Verwendung. Ändern Sie diese
Zeile nicht.
Systemeinstellungen:
1. Während dieser Übung werden Sie eine Komponentenanforderung
zu einem bereits vorhandenen Instandhaltungsauftrag hinzufügen.
Sie verwenden die Komponentenplanungsmöglichkeiten von SAP
Enterprise Buyer, um dies zu erreichen.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 315


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

Aufgabe 1:
Fügen Sie eine Komponente aus dem internen Katalog in SAP Enterprise
Buyer zu einem vorhandenen Instandhaltungsauftrag hinzu.
1. Suchen Sie als Komponentenplaner nach dem Instandhaltungsauftrag,
der den Text Airplane Check Gruppe ## in der Beschreibung trägt.
Wenn Sie den Instandhaltungsauftrag gefunden haben, fügen Sie
einen Ersatzfilter für einen MMMOAC200 Air Cleaner aus dem
internen Katalog BugsEye™ hinzu.

Aufgabe 2: Komponente über Instandhaltungsauftrag


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Komponente, die Sie zum Instandhaltungsauftrag
in SAP Enterprise Buyer hinzugefügt haben, eine Bestellanforderung im
R/3-Backend erzeugt hat.
1. Zeigen Sie den Instandhaltungsauftrag im R/3-Backend an und
überprüfen Sie, ob die Katalogposition jetzt eine Komponente
des Auftrags ist. Überprüfen Sie auch, ob für diese Position eine
Bestellanforderung erzeugt wurde.

316 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

Lösung 15: Komponentenplanung


Aufgabe 1:
Fügen Sie eine Komponente aus dem internen Katalog in SAP Enterprise
Buyer zu einem vorhandenen Instandhaltungsauftrag hinzu.
1. Suchen Sie als Komponentenplaner nach dem Instandhaltungsauftrag,
der den Text Airplane Check Gruppe ## in der Beschreibung trägt.
Wenn Sie den Instandhaltungsauftrag gefunden haben, fügen Sie
einen Ersatzfilter für einen MMMOAC200 Air Cleaner aus dem
internen Katalog BugsEye™ hinzu.
a) Starten Sie SAP Enterprise Buyer über den Web-Browser,
geben Sie folgende Informationen ein und wählen Sie die
Anmelde-Drucktaste. (Hinweis: Das Mandantenfeld erscheint
nicht, wenn es Teil der URL ist.)

Benutzerkennnung Planner-##
Kennwort learn
Mandant 300

b) Wählen Sie aus den Menüoptionen Komponentenplanung →


Aufträge.
c) Setzen Sie in den Optionen für Aufträge suchen den
Auftragsstatus auf Freigegeben, die Auftragsart auf
Instandhaltungsauftrag und löschen Sie die Daten aus
den Feldern Zeitraum von - bis.
d) Wählen Sie Start.
Eine Liste von Instandhaltungsaufträgen, die den Suchkriterien
entsprechen, wird angezeigt.
e) Wählen Sie den Instandhaltungsauftrag mit der Beschreibung
Airplane Check Gruppe ##.
Daraufhin wird der Instandhaltungsauftrag im Hauptrahmen
angezeigt und innerhalb der Auftragsliste werden die Vorgänge
für diesen Auftrag angezeigt.
f) Notieren Sie sich die Nummer des Instandhaltungsauftrags. (Sie
benötigen sie für die nächste optionale Aufgabe.)
g) Wählen Sie den Vorgang für den Engine-Check für den Auftrag
Airplane Check Gruppe ## (aus der Liste der Aufträge auf der
linken Seite).
h) Wählen Sie Bugs Eye (eigenes Fenster) aus den Optionen in der
Katalogsuche und wählen Sie Start.
Fortsetzung auf der nächsten Seite

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 317


Kapitel 11: Komponentenplanung SRM200

i) Geben Sie MMMOAC200 Air Cleaner in das Feld Search text


auf der Registerkarte Quick Search ein und wählen Sie Find.
j) Wählen Sie das Symbol Einkaufswagen in der Zeile MMMOAC200
Air Cleaner von Vendor number MCCOY-##.
Dadurch wird die Position zum Einkaufswagen von BugsEye
hinzugefügt.
k) Wählen Sie Order items.
Dadurch wird die Position aus dem Katalog zum
Instandhaltungsauftrag in SAP Enterprise Buyer transferiert.
l) Wählen Sie Auftrag sichern.
Dadurch wird die Position, die aus dem Katalog zum
Instandhaltungsauftrag hinzugefügt wurde, in das R/3-Backend
übertragen, wo eine Bestellanforderung angelegt wird.

Aufgabe 2: Komponente über Instandhaltungsauftrag


überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Komponente, die Sie zum Instandhaltungsauftrag
in SAP Enterprise Buyer hinzugefügt haben, eine Bestellanforderung im
R/3-Backend erzeugt hat.
1. Zeigen Sie den Instandhaltungsauftrag im R/3-Backend an und
überprüfen Sie, ob die Katalogposition jetzt eine Komponente
des Auftrags ist. Überprüfen Sie auch, ob für diese Position eine
Bestellanforderung erzeugt wurde.
a) Wählen Sie aus dem Fenster SAP Logon das R/3-System aus und
geben Sie folgende Informationen ein.

Mandant 800
Benutzer Back-##
Kennwort learn

b) Wählen Sie Logistik → Instandhaltung → Instandshaltungsabwick-


lung → Bestellung → Anzeigen.
c) Geben Sie die Nummer des Instandhaltungsauftrags aus der
letzten Aufgabe ein und wählen Sie Komponenten.
d) Lokalisieren Sie den MMMOAC200 Air Cleaner und markieren
Sie diese Position.
e) Wählen Sie Einkauf unten im Bild.
f) Machen Sie einen Doppelklick auf die Nummer der
Bestellanforderung in der unteren linken Ecke.
Die resultierende Bestellanforderung wird angezeigt.

318 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Lektion: Komponentenplanung

Zusammenfassung der Lektion


Nun können Sie
• die Rolle eines Komponentenplaners in der Instandhaltung definieren
• die Schritte für die Bearbeitung eines Instandhaltungsauftrags
beschreiben
• eine Komponente für einen Instandhaltungsauftrag planen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 319


Zusammenfassung des Kapitels SRM200

Zusammenfassung des Kapitels


Nun können Sie
• die Rolle eines Komponentenplaners in der Instandhaltung definieren
• die Schritte für die Bearbeitung eines Instandhaltungsauftrags
beschreiben
• eine Komponente für einen Instandhaltungsauftrag planen

320 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Überprüfen Sie Ihr Wissen

309
Überprüfen Sie Ihr Wissen
1. Welche der folgenden Funktionen gehören zur Komponentenpla-
nung?
Wählen Sie die richtige(n) Antwort(en).
□ A Anlegen einer Servicemeldung in SAP Enterprise Buyer
□ B Durchführen einer Instandhaltungsauftragsplanung in SAP
Enterprise Buyer
□ C Pflege der für einen Instandhaltungs- oder Wartungsauftrag
erforderlichen Komponenten mithilfe von SAP Enterprise
Buyer
□ D Anlegen von Instandhaltungsaufträgen in SAP Enterprise
Buyer

2. Mit der Komponentenplanung können Planer dem Instandhaltungs-


und Serviceauftrag entweder aus dem Katalog oder durch manuelles
Eingeben Komponenten hinzufügen.
Geben Sie an, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.
□ Richtig
□ Falsch

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 321


Überprüfen Sie Ihr Wissen SRM200

Antworten
310

1. Welche der folgenden Funktionen gehören zur Komponentenpla-


nung?

Antwort: C
Wenn Sie internetgestützte Kataloge für Ihre Instandhaltungs-
oder Serviceaufträge in SAP R/3 nutzen möchten, steht Ihnen
die Komponentenplanung zur Verfügung. SAP Enterprise
Buyer bietet Komponentenplanern Zugriff auf Internet- und
Intranet-Kataloge, damit sie nach Ersatzteilen, Austauschteilen und
Dienstleistungspositionen suchen können.

2. Mit der Komponentenplanung können Planer dem Instandhaltungs-


und Serviceauftrag entweder aus dem Katalog oder durch manuelles
Eingeben Komponenten hinzufügen.

Antwort: Richtig
Planer können Komponenten aus Katalogen hinzufügen oder sie
manuell eingeben.

322 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Zusammenfassung der Schulung

Zusammenfassung der Schulung


Nun können Sie

• die wesentlichen in mySAP SRM enthaltenen Produkte sowie die


Integrationspunkte in die Systemlandschaft definieren
• die mit SAP Enterprise Buyer verbundenen Rollen und Prozesse
beschreiben
• eine einfache Aufbauorganisation skizzieren und ihre erforderlichen
Komponenten definieren
• einen Einkaufswagen anlegen und beim Hinzufügen von Positionen
verschiedene Möglichkeiten wählen
• mit den Funktionen Genehmigen und Ablehnen einen Einkaufswagen
genehmigen bzw. ablehnen
• eine Bestellung mit oder ohne Limit erzeugen
• einen vollständigen oder teilweisen Wareneingang zu einem von
Ihnen angelegten Einkaufswagen erfassen
• eine Rechnung mit oder ohne Bestellbezug bearbeiten
• erläutern, wie mit Einkäuferkarten Einkaufswagen angelegt werden
können
• beschreiben, wie eine Ausschreibung mithilfe von SAP Enterprise
Buyer durchgeführt werden kann
• die Unterschiede zwischen der direkten Beschaffung und der
indirekten Beschaffung erläutern
• als Komponentenplaner einen Instandhaltungsauftrag bearbeiten
• weiterführendes Schulungs- und Dokumentationsmaterial als
Referenz heranziehen

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 323


Zusammenfassung der Schulung SRM200

324 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


Glossar
Administrator Workbench
Die Administrator Workbench ist eine Komponente im SAP
Business Information Warehouse (SAP BW). Sie ermöglicht eine
benutzerfreundliche, effektive Verwaltung des Data Warehouse.
ALE
Application Link Enabling (ALE): Application Link Enabling erweitert
die Verwendung des SAP-R/3-Systems innerhalb eines Unternehmens
und zwischen Geschäftspartnern des Unternehmens. Es bietet
Verteilungsmodelle und Technologien für SAP-Softwareprodukte
zur Verknüpfung von betriebswirtschaftlichen Anwendungen
über technisch unabhängige Systeme, indem es u.a. dafür sorgt,
dass mehrere Datenbankserver Transaktionsfortschreibungsdaten
gemeinsam nutzen können.
Ändern
Eine Funktion, mit der Benutzer Positionen ändern können,
die noch nicht bestätigt wurden, und fehlende Lieferanten oder
Preisinformationen nachtragen können. Beim Sichern der Daten wird
der Genehmigungsprozess gestartet.
Ansprechpartner
Ein bestimmter Mitarbeiter oder Ansprechpartner des Lieferanten,
Bieters oder Portalanbieters.
Anzeigen
Eine Funktion, die eine Liste mit Bestätigungen generiert oder in der
nach früheren Bestätigungen gesucht werden kann.
API
Application Program Interface (API).
Attribute
Benutzerparameter, die der Aufbauorganisation beigefügt sind.
Aufbauorganisation
Eine Sammlung verschiedener Informationsarten, die gemeinsam
eine umfassende Sicht der strukturellen und personellen
Ressourcen-Umgebung eines Unternehmens bietet. In der Regel sind
darin folgende Informationen enthalten: Organisationsstruktur in
einem Unternehmen, einzelne Positionen, Planstellenhierarchie oder
Befehlskette, die unter Positionen vorhanden ist.

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 325


Glossar SRM200

Ausgabe
Eine Funktion, die Drucker-, Fax-, E-Mail- oder XML-Daten für die
Ausgabe der Bestellung anzeigt oder dem Benutzer erlaubt, diese
Daten zu ändern, wenn sie sich in den Lieferantenstammdaten
befinden.
Auslieferstelle
Teil des Unternehmens, das Waren versendet.
Automatische Wareneingangsabrechnung
Wareneingangsrechnung: Ein Verfahren zur automatischen
Abrechnung von Wareneingängen, die eine Vereinbarung zwischen
dem Lieferanten und dem Kundenunternehmen voraussetzt,
dass der Lieferant keine Rechnungen für Einkaufstransaktionen
erstellt. Stattdessen wird die Rechnung anhand der Bestell- und
Wareneingangsdaten automatisch im System des Käufers verbucht.
Dieses Verfahren schließt Rechnungsabweichungen aus.
Backend
Der Begriff bezieht sich auf ERP-Systeme, die von den
Beschaffungsprozessen des SAP Enterprise Buyer unterstützt werden.
BAPI
Business Application Programming Interfaces (BAPI): Eine
Komponente ermöglicht die Integration von Nicht-SAP-Software ins
SAP-R/3-System.
BBGETVC
Eine Transaktion, mit der Customizing-Einstellungen zum
Lieferantenstammsatz aus dem Backend-System übernommen
werden.
BBP
Business to Business Procurement (BBP): Alte Bezeichnung von SAP
Enterprise Buyer professional edition 1.0.
BBPGETVD
Ein Programm, das die von SAP Enterprise Buyer benötigten
Lieferantenstammdaten kopiert.
BBPUPDVD
Eine Transaktion, durch die der Lieferant im SAP-Enterprise-
Buyer-System aktualisiert wird, wenn sich die Stammdaten im
Backend-System geändert haben.
Bestätigung
Die Bestätigung ist ein elektronischer Beleg, der die Funktionen
von Wareneingängen und Leistungserfassungsblättern vereint.
Lieferanten bestätigen, dass sie ihre Aufträge erfüllt haben.
Mitarbeiter bestätigen, dass die von ihnen per Einkaufswagen
bestellten Waren und Dienstleistungen eingegangen sind. Zentrale

326 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Glossar

Warenempfänger bestätigen den Eingang von Waren und


Dienstleistungen, die von Mitarbeitern, für die sie zuständig sind,
bestellt wurden.
BI
Business Intelligence (BI): Umfasst das SAP Business Information
Warehouse (SAP BW) und das Knowledge Warehouse (KM).
Bieter
Unternehmen, die Angebote zu offenen oder nicht-offenen
Ausschreibungen abgeben können.
Business Content
Vordefinierte Reporting-Vorlagen, zugeschnitten auf die
individuellen Anforderungen unterschiedlicher Benutzertypen,
wie Produktionsplaner, Controller, Key Account Manager,
Personaldirektoren usw.
Business Explorer
Schnittstelle zum SAP BW, die Zugriff auf ein breites Spektrum
fertiger Informationsmodelle (InfoCubes), Reports und analytischer
Funktionen gibt.
Business Explorer Analyzer
Der Business Explorer Analyzer ist eine Komponente des Business
Explorer zur Anpassung von Informationen und Kennzahlen.
Er sammelt Informationen aus dem gesamten Datenbestand des
InfoCube und erstellt geeignete Layouts für Berichte.
Business-Kontext
Der Business-Kontext ist ein Design-Konzept, dass es dem
Implementierungsteam erlaubt, eine Anwendung anzupassen
ohne den SAP-Code zu ändern. Ein Business-Kontext bietet
eine spezielle Sicht des Repository: nur Positionen, die für die
Funktionen erforderlich sind, sind sichtbar. Alle nicht verwendeten
Business-Objekte, Methoden, Eigenschaften usw. sind für den
Business-Kontext unsichtbar.
BW
SAP Business Information Warehouse (SAP BW): Eine neue
Data-Warehouse-Generation, die in Unternehmen als Grundlage
für strategische und operative Entscheidungen dient. Es vereint
modernste Warehouse-Technologie mit vorkonfiguriertem
Business-Content und gibt Benutzern eine klare Übersicht über
unternehmensinterne sowie externe Daten, die relevant sind. Das
SAP Business Information Warehouse enthält eine große Auswahl
an vordefinierten Berichten, die speziell für die Anforderungen
einzelner Branchen und Benutzergruppen entwickelt wurden, wie
beispielsweise Produktionsplaner, Controller, Personalleiter.
CFM
Corporate Financial Management (CFM): Anwendungskomponente

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 327


Glossar SRM200

CRM
Customer Relationship Management (CRM): CRM umfasst Verfahren,
Software und in der Regel Internetfunktionen, mit denen ein
Unternehmen Kundenbeziehungen strukturiert verwalten kann. Es
enthält alle Geschäftsprozesse im Vertrieb, Marketing und Service, die
den Kunden betreffen. Beispielsweise kann ein Unternehmen eine
Kundendatenbank aufbauen, die Kundenbeziehungen beschreibt, so
dass Management, Vertrieb, Serviceabteilungen und sogar der Kunde
selbst auf diese Datenbank zugreifen können. Mit dieser Lösung
können Sie den Kundenanforderungen Produktpläne und Angebote
gegenüberstellen, Kunden an Serviceanforderungen erinnern, sich
informieren, welche Produkte der Kunde bereits gekauft hat usw.
Im Unterschied zur Kundenpflege wird das Customer Relationship
Management für die Integration aller Geschäftsfunktionen genutzt.
SAP bietet im Rahmen mySAP CRM ebenfalls Anwendungen für das
Customer Relationship Management.
Direkte Beschaffung
Beschaffung ohne Lagerhaltung. Komponenten werden direkt für
einen Planauftrag bestellt und verbraucht.
E-Commerce
Beschreibt den Einkauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen
über das Internet. Andere Namen hierfür sind auch Electronic
Commerce oder elektronischer Handel. Dank seiner Verfügbarkeit
rund um die Uhr, seiner globalen Reichweite und seiner Möglichkeiten
der Informationsbereitstellung entwickelt sich das Internet schnell zu
einem Milliardengeschäft. Mit ihren Services und Anwendungen
umfassenden E-Commerce-Lösungen hilft die SAP ihren Kunden, die
Vorteile des E-Commerce für sich zu nutzen.
E-Procurement
Eine umfassende, durchgängige Lösung für die direkte und die
indirekte Beschaffung. Sie ermöglicht die dynamische Beschaffung
von Waren und verwaltet alle Aspekte der Logistikkette.
Ebd
SAP Enterprise Buyer desktop edition (EBd).
EBP
SAP Enterprise Buyer
eCM
eCM (E-Katalog-Management)
Einkäuferkarte
Kreditkarte für Zahlungen.
Entkoppeltes Szenario
Ein mögliches Szenario für SAP Enterprise Buyer. In
diesem Szenario werden die Bedarfsanforderungen für
nicht-produktionsgebundene Materialien und Dienstleistungen direkt

328 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Glossar

im SAP-Enterprise-Buyer-System weiterverarbeitet. Hier werden


auch die Folgebelege (Bestellung, Bestätigung von Wareneingang
oder Leistungserfassung) angelegt. Mit der Materialwirtschaft im
ERP-System werden z. B. produktionsgebundene Materialien und
Dienstleistungen beschafft.
ERP
Enterprise Resource Planning (ERP): Das Enterprise-Resource-
Planning-System ist ein integriertes betriebswirtschaftliches
System, mit dem ein Unternehmen den überwiegenden Teil seiner
Geschäftsprozesse automatisieren und integrieren kann, um im
ganzen Unternehmen dieselben Daten und Verfahren zu nutzen und
in Echtzeit Informationen zu erzeugen und darauf zuzugreifen.
Folgebelege
Eine Funktion, die angibt, ob Bestätigungen oder Rechnungen für
Waren und Dienstleistungen erwartet werden. Die Historie sowie der
Belegfluss der vorhandenen Belege erscheinen hier ebenfalls.
Genehmigung zurücknehmen
Eine Bestätigungsfunktion, mit der Bestätigungen für lokale
Bestellungen, die den Status Genehmigt haben, zurückgesetzt, dann
gelöscht und geändert werden können.
GMP
Global MarketPlace Partner (GMP).
Grunddaten
Eine Funktion, die die Organisationsdaten anzeigt und das Ändern
von Lieferanten, Warenempfängern, Anforderern und Währungen
erlaubt.
HTML
Hypertext Markup Language (HTML): Dokumentformat, mit dem
Hypertext erstellt werden kann. HTML ist die Sprache, mit der ein
Browser nach Internetressourcen sucht oder darauf verweist.
Indirekte Beschaffung
Automatisierung aller Prozesse in Verbindung mit der Beschaffung
von Waren und Dienstleistungen für Instandhaltung, Reparatur und
Betrieb (MRO). Dadurch werden Einkaufsprozesse konsolidiert,
Bestandskosten verringert, die Bestellgenauigkeit erhöht und die
Transaktionen in der Logistikkette beschleunigt.
InfoCubes
Vorgefertigte Informationsmodelle.
IPC
Internet Pricing Configurer (IPC).
ISA
Internet Sales Application (ISA).

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 329


Glossar SRM200

ITS
SAP Internet Transaction Server (ITS): Schnittstelle zwischen dem
SAP-System und dem Internet. Über den ITS können Internet- und
Intranetbenutzer direkt mit dem SAP-R/3-System kommunizieren.
Betriebswirtschaftliche Transaktionen, Funktionsbausteine und
Berichte werden dabei als Internet-Anwendungskomponenten
ausgeführt.
Klassisches Szenario
Ein mögliches Szenario für SAP Enterprise Buyer. In diesem Szenario
werden alle Transaktionen, einschließlich der Materialwirtschaft, im
Backend-System ausgeführt.
KM
Knowledge Management (KM): Ein Bereich, in dem ein Unternehmen
zur Unterstützung seiner Ziele bewusst und umfassend sein Wissen
sammelt, strukturiert und gemeinsam nutzt. Einige Aspekte des
Knowledge Management, wie beispielsweise die Datensuche und
-aufbereitung sowie das automatische Senden von Informationen
an Benutzer, sind relativ neu. Mit dem SAP Business Information
Warehouse und dem SAP Knowledge Warehouse (früher Info DB)
stehen Lösungen für diesen zunehmend an Bedeutung gewinnenden
Geschäftsprozess zur Verfügung.
KW
Knowledge Warehouse (KW): Integrierte Umgebung für Übersetzung,
Anzeige und Verwaltung von Multimedia-Content. Das KW verfügt
über Werkzeuge und Funktionen, mit denen es die Verwaltung
und den Transfer von Wissen unterstützt. Mit dem KW kann
das SAP-Schulungsmaterial sowie die SAP-Bibliothek an die
unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst werden.
LDAP
Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).
Lieferant
Ein bekannter Geschäftspartner, der Waren oder Dienstleistungen
liefern kann.
liveCache
Werkzeug zur Verarbeitung großer Datenmengen im Hauptspeicher,
das die gemeinsame Nutzung von Daten durch mehrere
Anwendungen ermöglicht. Der liveCache verfügt über einen sehr
großen Hauptspeicher, verhält sich wie eine objektorientierte und
relationale Datenbank, speichert Daten in optimierten Strukturen,
erlaubt gleichzeitigen Datenzugriff, nutzt Mehrprozessor- und
Mehrrechner-Technologie (d.h. parallele und verteilte Verarbeitung).
Lokale Bestellung
Eine Bestellung, die im SAP-Enterprise-Buyer-System angelegt und
gesichert wird.

330 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Glossar

Lokation
Bezeichnet den Standort eines oder mehrerer Benutzer im
SAP-Enterprise-Buyer-System bezogen auf einen Content Server.
Die Lokation muss eingestellt werden, damit externe Systeme auf
Dokumente zugreifen können, die als Anlage an Belegen von SAP
Enterprise Buyer hängen. URLs (Links), die auf Dokumente des
SAP-Enterprise-Buyer-Systems zeigen, sind in der Regel durch eine
Firewall geschützt und für externe Nutzer nur erreichbar, wenn sie
über eine Lokation auf einen extern zugänglichen Server (Gateway
oder Content Server) geroutet werden. Beispiel: INTERNET als
Lokation für Anlagen, auf die vom Internet aus zugegriffen wird.
Löschen
Eine Bestätigungsfunktion zum Löschen bereits vorgenommener
Bestätigungen zu Bestellungen. Nur Bestätigungen, die gemerkt
wurden oder nicht genehmigt sind, können gelöscht werden.
MOM
MarketPlace Order Management (MOM).
MRO
Maintenance, Repair, and Operation (Instandhaltung, Reparatur und
Betrieb).
MSB
MarketSite Builder (MSB).
mySAP Enterprise Portal
Auf dem Bild „Inhalt des Einkaufswagens“ können Sie die
Informationen in Ihrem neuen Einkaufswagen prüfen: Name
des Einkaufswagens, Datum und Zeit, Wert und Inhalt jeder
Belegposition. Das Bild, das ein Benutzer sieht, ist speziell auf die
Rolle zugeschnitten, die dieser Benutzer im Unternehmen oder an
seinem oder ihrem Arbeitsplatz erfüllt. Der Benutzer muss sich
nur einmal anmelden und kann auf alle Funktionen zugreifen, die
er für seine tägliche Arbeit braucht. Das mySAP Enterprise Portal
enthält Links bzw. URLs auf herkömmliche und internetgestützte
SAP-R/3-Transaktionen, Standard-R/3-Systeme, New-Dimension-
Produkte, Branchenlösungen, Internet-Anwendungskomponenten,
Self-Service-Szenarien, Berichte, SAP-fremde Systeme, den mySAP
Marketplace sowie benutzerdefinierte Internet- und Intranet-Sites.
Nicht-offene Ausschreibungen
Nicht-offene Ausschreibungen werden nur an bekannte
Geschäftspartner gesendet, die darüber per E-Mail informiert
werden. Ein Hyperlink in der E-Mail führt die Bieter direkt auf Ihre
Web-Site, wo sie sich an Ihrem System anmelden und Angebote
abgeben können. Selbstverständlich ist es auch möglich, offene und
nicht-offene Ausschreibungen miteinander zu kombinieren.
OBI
Open Buying over Internet (OBI).

04-06-2004 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 331


Glossar SRM200

OCI
Open Catalog Interface (OCI): Eine Verbindung zu nahezu jedem
Fremdanbieterkatalog im Internet.
Öffentliche Ausschreibungen
Öffentliche Ausschreibungen werden potenziellen Bietern über das
Internet kommuniziert.
Organisationseinheit
Jegliche Art von Entität, die es in einem Unternehmen gibt.
Organisationsstruktur
Hierarchie, in der die Organisationseinheiten eines Unternehmens
nach Funktionen angeordnet sind.
PCW
Product Content Workbench (PCW): Katalog-Management-Tool, das
Kontrolle über die Inhalte des Katalogs verschafft.
PLM
Product Life Cycle Management (PLM).
Portal
Begriff für eine Web-Site, die als Einstiegspunkt und Lokation für
die strukturierte Suche und Content-Präsentation dient. Derzeit
gibt es Portale für alle Arten von Gemeinschaften und sogar
Intranet-Portale wie das SAPNet. SAP wird ein Portal für seine
Unternehmensgemeinschaft unter www.mysap.com als Teil des neuen
Produkts mySAP.com anbieten.
Prüfen
Eine Funktion, mit der der Benutzer ermitteln kann, welche
Informationen er benötigt, um die Bestellung zu bearbeiten. Wenn
die Bearbeitung abgeschlossen ist, können Einkäufer die Bestellung
entweder bearbeiten oder sie vorübergehend merken. Liegen Fehler
vor, können die Waren oder Dienstleistungen weder bestellt werden,
noch kann die Bestellung an den Lieferanten gesendet werden.
Rechnungssteller
Geschäftspartner, der eine Rechnung versendet.
RFQ
Request for Quotation (RFQ).
SAP APO
SAP Advanced Planner and Optimizer: SAP APO besteht aus einer
Reihe modernster Planungswerkzeuge, die einzeln oder gemeinsam
den Unternehmen dazu dienen, ihre Logistikkette zu planen.
SAP BC
SAP Business Connector (SAP BC): XML-gestützte
Standardkomponente im Internet Business Framework der SAP, mit
der Daten in die betriebswirtschaftlichen Anwendungen gebracht und

332 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Glossar

dort entnommen werden können. BC ist in Open-Content-Standards


wie BAPIs (Business Application Programming Interfaces BAPIs)
integriert.
SAP Business Workflow
Eine SAP-Anwendungskomponente, die Technologien und
Werkzeuge für die automatisierte Steuerung und Bearbeitung
anwendungsübergreifender Prozesse umfasst. Dazu gehört in erster
Linie die Koordination der beteiligten Personen, der erforderlichen
Arbeitsschritte und der zu bearbeitenden Daten (Business-Objekte).
Die Routing-Struktur für die Aufgabenzuordnung wird von den
Aufbauorganisationen zur Verfügung gestellt.
SAP GUI
Ein Implementierungsmodell des SAP Internet Transaction
Server (ITS) für SAP-Internetanwendungen, das das
SAP-R/3-Transaktionsbild dynamisch in den Web-Browser emuliert.
SEM
Strategic Enterprise Management (SEM): Ein Paket mit Werkzeugen
und Prozessen für Manager und Führungskräfte, mit denen sie
unternehmensweit wertschöpfungsorientierte Management-Prozesse
einführen können. SAP SEM zeigt in Echtzeit eine integrierte
Sicht der Performance eines Unternehmens – über seine eigenen
Organisationsstrukturen hinaus. Manager können dadurch den
Wert ihres Unternehmens beurteilen und sogar erhöhen. (Nur
Anwendung).
SOX
Schema for Object Oriented XML (SOX).
SSO
Single Sign On (SSO).
Standalone-Szenario
Ein mögliches Szenario für SAP Enterprise Buyer. In diesem Szenario
existiert keine Materialwirtschaft im ERP-System. Stattdessen werden
die Materialwirtschaftsfunktionen innerhalb von SAP Enterprise
Buyer für die komplette nicht-produktionsgebundene Beschaffung
eingesetzt.
Status
Eine Funktion, die den aktuellen Auftragsstatus anzeigt.
Stornieren
Eine Bestätigungsfunktion, mit der Positionen storniert werden
können, die noch nicht fakturiert wurden.
Strategische Bezugsquellenfindung
Eine Komponente, mit der für bestimmte Positionen nach
einer Bezugsquelle gesucht und aus der daraus resultierenden
Vorschlagsliste ein Lieferant gewählt wird.

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Glossar SRM200

Text
Eine Funktion, die weitere Textanmerkungen auf Kopfebene zu
Bestellungen ermöglicht.
TPD
Trading Partner Directory (TPD)
Wartung
Wartung, oft auch Support genannt, umfasst die Lieferung von
Funktionserweiterungen und Korrekturen für die SAP-Software.
Wertlimit
Eine Funktion, mit der Kosten für ungeplante Waren und Services
beschränkt und Produktkategorie, Zeitraum und Kontierung
gepflegt werden können. Der maximale Wert erlaubt das Erfassen
von Istkosten bei der Bestätigung oder Fakturierung. Auf dieser
Registerkarte erscheinen ebenfalls die Werte vorhergehender
Bestätigungen und Rechnungen.
WGR
Produktkategorie (WGR): Attribute in der Aufbauorganisation,
mit denen die für diese Organisationseinheit genehmigten
Produktkategorien definiert werden.
xCBL
XML Common Business Library.
XML
eXtensible Markup Language (XML): Ein Datenformat für den
Austausch von strukturierten Dokumenten im Internet. XML selbst
ist keine Markup-Language wie HTML, sondern eine Metasprache
für das Erzeugen anderer spezifischer Sprachen. XML-Dokumente
werden zunehmend dazu verwendet, Geschäftsdokumente über das
Internet auszutauschen und die Kooperation von Unternehmen zu
stärken.
Zahlung
Eine Funktion, die Zahlungsbedingungen sowie Informationen zu
Einkäuferkarten anzeigt.

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Index
A Systemadministrator,
Abrufe, 189 55
Advanced Planner and Beschaffung
Optimizer (SAP APO), Beschaffungsprozess,
282–283 16, 97
Angebot Budgetprüfung, 18
Funktionen, 264 Content-Management,
Anlagen, 18 18
Architektur, 2 direkt, 282
Aufbauorganisation, 52 direkte Beschaffung, 17
Attribute, 79 Einkäuferkarten, 242
Einkäufergruppe, 54 Gutschrift, 19
Einkaufsorganisation, indirekt, 283
54 Lieferpläne, 292
Organisationseinheit, Rechnungen, 19
52 Storno, 19
Auftragsbestätigung, 7 Bestätigung
Ausschreibung, 258, 289 abbrechen, 210
anlegen, 259 ändern, 210
Bieter, 259 anzeigen, 210
Einkäufer, 259 Funktionen, 210
Einkaufsauktion, 261 Genehmigung, 208
Funktionen, 261 Genehmigung
nicht-offen, 260 zurücksetzen, 210
offen, 260 Leistungserfassung, 202
offline, 7 Lieferanten, 207
Automatische Warenein- löschen, 210
gangsabrechnung (ERS), Mitarbeiter, 207
226 Rollen, 207
Szenarien, 208
B Toleranzen, 203
Backend-System, 2, 8 Wareneingang, 202
Bedarfsanforderung, 98 Warenzusteller, 207
Benutzerattribute, 54 zentrale Empfänger,
Benutzer, 55 207
Manager, 55 Bestellung, 7, 162
Rollen zur ändern, 164
Definition von anlegen, 16
Benutzerattributen, 55 Ausgabe, 171

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Index SRM200

ausgeben, 171 Einkaufswagen, 244


lokal, 163 Genehmigung, 247
prüfen, 163 Prozess, 244
Suchkriterien, 203 Einkaufsorganisation, 54
Buchungskreis, 54 Einkaufswagen, 15, 98–99
Budgetprüfung, 18 ändern, 113
Business Application Anlagen, 18, 103
Programming Interface anlegen, 24
(BAPI), 4 bearbeiten, 25, 111
Business-Objekt, 82 Bestelltext, 103
Bestellung übertragen,
C 25
Content-Management, 18, Bezugsquellen, 105
81, 118 Einkäuferkarten, 106,
Ablauf, 118 244
Customizing, 24 Erbringung einer
Toleranzen, 203 Dienstleistung, 26
D genehmigen oder
Direktbeschaffung ablehnen, 25
Einschränkungen, 293 Genehmigung, 144
Integrationsszenarien, Genehmi-
284 gungsvorschau, 106
manueller Eintrag mit interne Notiz, 103
Kontrakt, 288 Kataloge, 101
manueller Eintrag ohne Kontierung, 103
Kontrakt, 286 Limit, 173
Prozess, 283 löschen, 114
SAP-APO-Bedarf mit Manager, 146
Kontrakt, 288 Meine Favoriten, 101
SAP-APO-Bedarf ohne Produktstamm, 80
Kontrakt, 289 Prüfung, 148
Szenarien, 286 Rechnung bzw. Leis-
Direkte Beschaffung, 17, tungserfassungsblatt
282–283 genehmigen, 27
Rechnungen, 26
E Spezielle Anforderung,
e-Procurement 101
Kataloge, 115 Status, 25, 111
Einkaufen, 98 Szenario, 24
Einkaufsvorgang, 98 Verfügbarkeit, 104
Einkäufer, 163 Vorlagen, 101
Einkäufergruppe, 54 Wareneingang
Einkäuferkarten, 106, 242 bestätigen, 26
Abrechnung, 247 Enterprise Resource
Benutzer anlegen, 242 Planning (ERP)
Customizing, 243 Backend-System, 2

336 © 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. 04-06-2004


SRM200 Index

Extensible Markup Internet Sales Katalog


Language (XML), 7, (ISA), 118, 120
119 Intranet, 6
Auftragsbestätigung, 7
K
Ausschreibung, 7
Bestellung, 7 Kataloge, 101, 115
Lieferavis, 7 extern, 117
Rechnung, 7 intern, 117
Kataloge mit mehreren
G Lieferanten, 117
Genehmigung, 208 Requisite-Katalog, 5
Geschäftspartner (GP), 69 Szenarien, 116
Adressen, 73 Komponentenplanung, 308
ändern, 72 Ablauf, 309
anlegen, 71 Instandhal-
Ansprechpartner, 71 tungsaufträge, 308
anzeigen, 72 Komponentenplaner,
Bieter, 70–71 309
Funktionen, 69 Rollen, 309
Funktionstypen, 71 Kontrakte, 286
Integration, 70 bearbeiten, 187
Integration mit Organ- für Direktmaterialien,
isationsmanagement, 187
70 für indirektes Material,
Lieferant, 70–71 187
Lieferantendaten, 69 in SAP R/3, 186
löschen, 72 Status, 188
Portal, 71 L
Rechnungssteller, 71
Rollen, 70 Leistungserfassung, 202
Stammdaten, 69 Lieferant
verwalten, 71 erforderliche Attribute,
Warenversender, 71 70
Gutschrift, 19 Lieferanten pflegen, 71
Lieferantendaten, 69
I replizieren, 74
Implementierung, 8 Lieferavis, 7
entkoppeltes Szenario, Lieferpläne, 292
10 M
klassisches Szenario, 8
Standalone-Szenario, 11 Materialwirtschaft, 4
Indirekte Beschaffung, 283 Meine Favoriten, 101
Instandhaltung, 312 Mobile Endgeräte, 18
Instandhaltungsauftrag, O
308 Offene Katalogschnittstelle
Integration, 4 (Open Catalog Interface,
mit Backend-System, 4 OCI), 5, 24, 118

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Index SRM200

Operativer Einkäufer, 166 Requisite Catalog Engine, 5


Organisationseinheit, 52 Requisite-Katalog, 24
Wurzel, 53
Organisationsmanagement
S
Integration mit SAP Business Connector
Geschäftspartner (BC), 6, 8, 82, 119
(GP), 70 SAP Business Framework,
4
P SAP Business Workflow,
Product Content 16, 24, 57
Workbench (PCW), Objekttypen, 59
78, 82, 117 Organisationsmanage-
Produkte ment, 59
Pflege, 82 Verwendung, 58
Produkte pflegen, 82 SAP Enterprise Buyer
Produktkategorie, 79 Bieter, 22
Produktstamm Buchhalter, 23
im Einkaufswagen, 80 Content-Manager, 23
Produktstammsätze, 81 Einkäufer, 21
Projektstrukturplan (PSP), Einkaufsassistent, 21
18 Komponenten, 119
Prozessübersicht, 23 Komponentenplaner,
R 22
Lieferant, 22
Rechnungen, 26, 222 Manager, 20
automatisch, 226 Mitarbeiter, 20
eingehende, 7 Rollen, 19
Funktionen, 224 Systemadministrator,
für Backend- 22
Bestellungen, 226 Zentraler
für lokale Bestellungen, Warenempfänger,
226 23
Genehmigung, 27 SAP Internet Transaction
Kreditorenbuchhalter, Server (ITS), 3
223 Serviceauftrag, 309
Lieferanten, 223 Stammdaten, 69, 78
Mitarbeiter, 223 Storno, 19
ohne Bestellung, 226
Prozess, 223, 259 T
Rollen, 223 Toleranzprüfungen, 19
Toleranzprüfungen, 19
zusätzliche Funktionen,
V
226 Vorlagen, 101
Replizieren von Daten, 81 W
Requisite Wareneingang, 202
BugsEye™Katalog, Workflow, 25, 98
118

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