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Polisario und Algerien frustriert über die Partnerschaftsabkommen zwischen der EU

und Marokko

Der Abschluss der Abkommen zwischen der EU und Marokko war ein Schlag gegen die
Erwartungen der Front Polisario.

Polisario hat die Verhandlungen zwischen der EU und Marokko in Bezug auf die Fischerei-
und Landwirtschaftsabkommen behindert und bezeichnet sie als "illegal".

Die chimärische Arabische Demokratische Republik Sahrawi (DARS) erklärte über ihre
offizielle Nachrichtenagentur, dass Polisario „die illegale und kurzsichtige Entscheidung des
EU-Parlaments verurteilt, das Handelsabkommen zwischen der EU und Marokko zu
verlängern.“

Trotz der Lobbyarbeit der Polisario im EU-Parlament haben Marokko und die EU das
Landwirtschaftsabkommen verabschiedet und das Fischereiabkommen mit der Ausweitung
des Handelsabkommens unterzeichnet. Alle Abkommen schließen die südlichen Provinzen
Marokkos mitein, was die Zielsetzungen der Separatistengruppe vereitelt hat.

"Die Frente Polisario wird etlichen rechtlichen Weg einschlagen, um die heutige illegale
Entscheidung rückgängig zu machen", fügte die offizielle Nachrichtenagentur hinzu.

Während die marokkanische Regierung die Legitimität der Sahrawis in der marokkanischen
Sahara geltend macht, ist die separatistische Gruppe unqualifiziert, um alle Sahrawis zu
vertreten. Ein Grund dafür ist, dass Marokko eine offizielle Petition seitens einer Gruppe von
Anwohnern in den naturressourcenreichen Regionen Dakhla-Oued Ed-Dahab und Laâyoune-
Sakia El Hamra unterzeichnet hat.

In der Petition bestätigte die Sahrawis die schnelle Entwicklung in der Region aufgrund
früherer Fischerei- und Landwirtschaftsabkommen, wovon die Region Nutzen zieht.

Die Petenten forderten die europäischen Entscheidungsträger dazu auf, die verabschiedeten
Vereinbarungen anzunehmen, da die früheren Fassungen „spürbare“ Auswirkungen auf das
Leben der Einheimischen in den südlichen Provinzen ausübten.

"Die südlichen Provinzen liegen jetzt über dem nationalen Durchschnitt der Indikatoren der
menschlichen Entwicklung", schrieben sie.

Nach der Verabschiedung des Landwirtschaftsabkommens sagte der marokkanische


Fischereiminister Aziz Akhannouch, dass der marokkanische grüne Plan und der Halieutis-
Plan in den südlichen Provinzen 66.000 Arbeitsplätze schaffen würden.

Herr Akhannouch erinnerte an den Besuch von EU-Beamten in der Region. Er sagte, der
Besuch habe es den Abgeordneten ermöglicht, sich über die Situation in diesen Regionen und
über die dortigen Entwicklungsprojekte zu informieren.
Polisario stellt seit langem die Behauptung auf, Marokko habe "die natürlichen Ressourcen"
der Region ausgebeutet. Für die Regierung Marokkos diskreditieren diese Vereinbarungen
jedoch die Vorwürfe der Polisario.

Der Abschluss des Landwirtschaftsabkommens ärgerte auch den wichtigsten Unterstützer der
Polisario, nämlich Algerien.

Die algerische staatliche Nachrichtenagentur APS zitierte eine anonyme algerische Quelle, die
besagte, dass diese Abstimmung ein "echtes Verbrechen" sei.

Der Quelle zufolge, stellt die Abstimmung auch ein "Verstoß" gegen das Urteil des
Gerichtshofs dar, worin es heißt, dass die EU-Geschäfte mit Marokko ungültig wären, wenn
sie die marokkanische Sahara miteinschließen.

Eine Quelle aus Brüssel zitiert, dass die Abstimmung eine "echte Hässlichkeit" sei, die im
EU-Parlament begangen wurde.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com