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NI-Spektral Delay

Benutzerhandbuch

NI-Spektral Delay

Deutsch

Die in diesem Dokument enthaltene Information kann ohne Vorankündi- gung geändert werden und stellt keine Verpflichtung seitens der Native Instruments Software Synthesis GmbH dar. Die Software, die in diesem Dokument beschrieben ist, wird unter einer Lizenzvereinbarung zur Ver- fügung gestellt und darf nicht kopiert werden. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis durch die Native Instruments Software Synthesis GmbH darf kein Teil dieses Handbuches für irgendwelche Zwecke oder in irgendeiner Form mit irgendwelchen Mitteln reproduziert oder übertragen werden. Alle Produkt- und Firmennamen sind ™- oder ®-Marken oder Kennzeichnungen der entsprechenden Firmen.

Die Autoren dieses Handbuches: Joachim Haas, Kent Clelland, Jake Mandell

© Native Instruments Software Synthesis GmbH, 2004. Alle Rechte vor- behalten.

NI-Spektral Delay ist ein Warenzeichen der Native Instruments Software Synthesis.

ein Warenzeichen der Native Instruments Software Synthesis. Germany USA Native Instruments GmbH Native

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NI-Spektral Delay

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Inhalt

Presets 1 Die Bedienung des NI-Spektral Delay 3 Einführung 3 Was macht das NI-Spektral Delay? 3 Der Aufbau des NI-Spektral Delays 4 Quickstart 5 Die NI-Spektral Delay Werkzeugleisten 15 Die Editor-Werkzeugleiste 15 Die Graph-Control Werkzeugleiste 22 Global Control-Box 25 Die NI-Spektral Delay Menüleiste 29 File-Panel: Laden und Speichern von Programmen 29 Editor-Panel (Erweiterte Editor-Funktionen) 31 Control-Panel (LFO Steuerung) 35 Settings Panel (Basiseinstellungen) 36 Informationen über das NI Spectral Delay 41 Die Input Modulation Effekte 42 Das NI-Spektral Delay als Standalone 48 Das NI-Spektral Delay Standalone Menü 48 File Menu 48 System Menu 49 Audio File Player 51 Recorder 53 Spektral-Analyse/Synthese 56 MIDI-Implementierung 61

Spektral Delay

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Spektral Delay

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Presets

Native Instruments möchte allen danken, welche an der Entwick- lung dieses Produkt beteiligt waren. NI-SPEKTRAL DELAY wir mit einer großem Anzahl von Effektpresets ausgeliefert. Diese wurden von bekannten Sounddesignern und Musikern programmiert. Die folgende Liste enthält alle Prestbänke und die Namen der Sound- designer:

Prest Bank:

Designed by:

Samples by:

Guitar

Craig Anderton

Craig Anderton

PianoLoop

Craig Anderton

Craig Anderton

Vox_Miami

Craig Anderton

Craig Anderton

FreQ_Distortions

FreQ Laboratories NI

FreQ_Gates

FreQ Laboratories NI

FreQ_Pan

FreQ Laboratories NI

MCombs

Jake Mandell

Jake Mandell

MGeneral

Jake Mandell

Jake Mandell

MPipes

Jake Mandell

Jake Mandell

MResons

Jake Mandell

Jake Mandell

MUtils

Jake Mandell

Jake Mandell

DNB

Joerg Holzamer

NI

Hip

Joerg Holzamer

NI

House

Joerg Holzamer

NI

Spektral Vox

Joerg Holzamer

NI

KBeatBake

Kent Clelland

e-LAB

KFunk

Kent Clelland

e-LAB

KJungle

Kent Clelland

e-LAB

KOlSkool

Kent Clelland

e-LAB

KResonator

Kent Clelland

e-LAB

Drones

Len Sasso

Best Service

SFX

Len Sasso

Best Service

Tutorial

Len Sasso

Best Service

VexBoogie

Omar Torres

Omar Torres

VexBounce

Omar Torres

Omar Torres

VexFunk

Omar Torres

Omar Torres

VexHouse

Omar Torres

Omar Torres

FemaleVox

Uwe G. Hoenig

Best Service

NI-Spektral Delay Deutsch – 1

Wir danken folgenden Sample-CD-Herstellern für ihre freundli- che Unterstützung :

Best Service

Siegesstraße 23

80802 München Tel: 089-345026

Fax: 089-38388484

info@bestservice.de

e-LAB

Byggmästareg. 5

276 30 Borrby

SWEDEN

Tel: Int+46-411-521 202

Fax: Int+46-411-521 020

info@e-lab.de

NI-Spektral Delay Deutsch – 2

Die Bedienung des NI-Spektral Delay DEUTSCH DEUTSCH
Die Bedienung des NI-Spektral Delay
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Das NI-Spektral Delay

Einführung

Das Native Instruments NI-SPEKTRAL DELAY bietet revolutionäre Möglichkeiten zur spektralen Klangformung in Echtzeit. Durch die Kombination aus intuitiver Bedienbarkeit und sehr komplexer Signalverarbeitung eröffnet das NI-SPEKTRAL DELAY eine neue Dimension der kreativen Klangformung. Das NI-SPEKTRAL DE- LAY ist ein wertvolles Werkzeug für das Studio und läßt sich vor allem im Sounddesign einsetzen. Darüberhinaus beweist das NI- SPEKTRAL DELAY aber auch in Live-Performances oder als DJ- Tool seine Stärken.

Was macht das NI-Spektral Delay?

Das NI-SPEKTRAL DELAY arbeitet im spektralen Bereich, d.h. das eingehende Audiosignal wird fortwährend auf seine Frequenz- zusammensetzung untersucht ( = Spektralanalyse). Die so erhalt- enen Daten geben dann unter anderem Aufschluß darüber, wie

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stark ein einzelnes Frequenzband zu welcher Zeit im Audiosignal vorhanden ist. Aus den so gewonnenen „spektralen“ Daten läßt sich das ursprüngliche Audiosignal rekonstruieren. Dieser Vorgang wird üblicherweise „Resynthese“ genannt.

Bis hierher bietet das NI-SPEKTRAL DELAY noch nichts wes- entlich Neues - das Besondere am NI-SPEKTRAL DELAY ist aller- dings, daß es die durch Frequenzanalyse erhaltenen Spektraldaten manipulieren kann, bevor sie wieder in normale Au- diosamples zurückverwandelt werden. Dies eröffnet überaus inter- essante und neuartige Möglichkeiten der Klangbearbeitung. Beispielsweise kann jedes einzelne Frequenzband unter- schiedlich stark verzögert und abgeschwächt werden. Geht man also z.B. von 512 individuellen Frequenzbändern aus (eine dur- chaus üblicher Wert für das NI-SPEKTRAL DELAY), würden 512 Bandpassfilter und 512 einzelne Delays benötigt werden, um die- sen Effekt im Tonstudio zu realisieren. Hieran lässt sich die Leis- tungsfähigkeit des NI-SPEKTRAL DELAYs erkennen.

Der Aufbau des NI-Spektral Delays

Am deutlichsten wird die Arbeitsweise des NI-SPEKTRAL DE- LAYs, wenn Sie das Blockschaltbild und die Gliederung der ein- zelnen Funktionsgruppen betrachten. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen dem Zeitbereich und dem Spektral- bereich.

Im Zeitbereich wird das digitale Audiosignal üblicherweise zu Datenblöcken (= „Audio-Frames“) zusammengefasst. Das Host- programm, also z.B. Cubase, schickt fortwährend solche Audiof- rames an das Plugin. Die Eingangsstufe des NI-SPEKTRAL DELAY führt nun für jedes Audioframe eine Frequenzanalyse durch. Durch diese Analyse, auch Spektralanlyse genannt, wird das Audio-Frame in ein „Spek- tral-Frame“ umgewandelt. In einem Spektral-Frame sind für jedes analysierte Frequenzband zwei Informationen gespeichert :

Die Magnitude (entspricht der „Lautstärke“ oder „Amplitude“ des Frequenzbands) und die dazugehörige Phaseninformation (Ab-

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schnitt »Spektral-Analyse/Synthese« auf Seite 56). Aus diesen Daten kann durch spektrale Resynthese das ursprüngliche Audi- osignal zurückgewonnen, oder durch Manipulation das ursprüngli- che Audiosignal erheblich verändert werden.

Hinweis : Die Funktionsblöcke „Spektrale Analyse“ und „Spekt- rale Resynthese“ sind per Default so eingestellt, daß Sie sich als Einsteiger zunächst nicht weiter damit beschäftigen müssen. Sie können direkt mit der Klangberbeitung durch die eigentlichen spektralen Effektmodule Input Modulation, Attenuation-Matrix, Delay Matrix und Feedback-Matrix beginnen (Beschreibung ab Abschnitt »Die Input Modulation Stage« auf Seite 9. Um die Arbeitsweise und vor allem die mitgelieferten Presets und Audiodemos kennenzulernen, ist es besonders empfehlenswert, mit dem folgenden Abschnitt Quickstart zu beginnen.

Quickstart

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie schnell und intuitiv er- ste Schritte mit dem NI-SPEKTRAL DELAY unternehmen können.

Nachdem Sie die Installation erfolgreich durchgeführt haben, starten Sie zuerst die NI-SPEKTRAL DELAY Standalone Version mit Doppelclick auf das ProgrammIcon.

• Wählen Sie das Editor Panel „FILE“ durch Mausklick aus Abschnitt »File-Panel: Laden und Speichern von Program- men« auf Seite 29

• Sollten im File-Browser noch keine Presetprogramme er- scheinen, führen Sie bitte die folgenden beiden Anweiungen aus. Wenn die Presetprogramme bereits automatisch geladen wurden, überspringen Sie die nächsten beiden Punkte.

• Klicken Sie auf das Ordner-Symol im File Editor Panel.Es er- scheint eine Dialogbox. Öffnen Sie den Ordner NI-SPEKTRAL DELAY PRESET. In diesem Ordner befinden sich unter an- derem die Preset-Bank-Files, die jeweils aus bis zu 64 Einzel- programmen bestehen können.

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• Wählen Sie in dieser Dialogbox die Preset-Bank „DEF.SDB“ durch Doppelklick aus. Es werden nun alle damit verbundenen Preset-Programme einschließlich den zugeordneten Demo-Au- diofiles in den sogenannten Disk-Memory geladen und im Bank-Browser angezeigt. Das der Presetbank zugeordnete Au- diofile (es trägt jeweils den selben Namen wie die .sdb Bank und befindet sich im selben Ordner) wird nun automatisch ab- gespielt und geloopt. Im PopUp-Menü des File-Browsers neben dem Ordnersymbol können Sie zwischen den ver- schiedenen Presetbanken auswählen.

• Durch Mausklick auf einen Programmplatz wählen Sie das entsprechende Preset-Programm aus. Da jede Bank bis zu 64 Programme enthalten kann, aber nur 16 gleichzeitig sichtbar sind, kann mit den Feldern „A B C D“ die jeweilige Unter- gruppe ausgewählt werdenProbieren Sie durch Verändern der Presetprogramme (z.B. Zeichnen mit dem Pencil Tool in die Editorfelder) die Funktionsweise der einzelnen Editoren und erzeugen Sie Ihr eigenen Sounds. Zum Laden und Speichern Iherer eigenen Einstellungen lesen Sie bitte Abschnitt »File- Panel: Laden und Speichern von Programmen« auf Seite 29 und Abschnitt »Global Control-Box« auf Seite 25

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Audio-Frames

Zeitbereich:

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Output Sonagramm

Spektralbereich :

Spektral-Frames

Input Sonagramm

Audio-Frames

Zeitbereich:

Spektrale Synthese Audio-Frame OUT
Spektrale
Synthese
Audio-Frame
OUT
Zeitbereich: Spektrale Synthese Audio-Frame OUT Frames Frequenz Feedback Matrix      
Zeitbereich: Spektrale Synthese Audio-Frame OUT Frames Frequenz Feedback Matrix      
Zeitbereich: Spektrale Synthese Audio-Frame OUT Frames Frequenz Feedback Matrix      
Zeitbereich: Spektrale Synthese Audio-Frame OUT Frames Frequenz Feedback Matrix      
Zeitbereich: Spektrale Synthese Audio-Frame OUT Frames Frequenz Feedback Matrix      
Frames
Frames

Frequenz

Feedback

Matrix

 
Feedback Matrix  
   

Delay

Matrix

 
 
 
 

Attenuation

Matrix

 

Input

Modulation

Frames

Spektrale

Analyse

Audio-Frame

In

Frequenz

Frames Spektrale Analyse Audio-Frame In Frequenz Funktionaler Aufbau des NI-Spektral Delay NI-Spektral Delay

Funktionaler Aufbau des NI-Spektral Delay

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Das Input Sonagramm

Frequenz
Frequenz

Frames

Das Input Sonagramm ist eine Darstellung der spektralen An- teile des Audiosignals über der Zeitachse. Jede senkrechte „Linie“ entspricht einem Analyseframe. Es wird in der Senkrech- ten je nach gewählter Auflösung die Magnitude („Lautstärke“) der einzelnen Frequenzbänder angezeigt. Die Phaseninformation wird nicht dargestellt, sie ist in diesem Fall nicht sehr aus- sagekräftig.

Die Frequenzbänder sind beginnend mit der tiefsten Frequenz von unten nach oben angeordnet. Je heller die Farbe, desto höher ist die spektrale Intensität eines Frequenzbandes. Die Frequenza- uflösung des Sonagramms entspricht der der Graph-Editoren Ab- schnitt »Die „Edit Mask“ Einstellung« auf Seite 15. Maximal stehen 160 vertikale Bildschirmpixel zur Darstellung des Son- agramms zur Verfügung, d.h. es können nicht mehr als 160 Bänder pro Spektralframe angezeigt werden. Bei entsprechend hoher Anzahl der Analysebänder werden, der gewählten EditMask entsprechend, Bänder zusammengefaßt und ein Mittelwert an- gezeigt.

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Die Bearbeitung der Audiodaten hat immer Vorrang vor der Be- rechnung und Darstellung des Sonagramms. Je nach Leis- tungsstärke des verwendeten Prozessors und des Hostprogramms steht mehr oder weniger Zeit für die Animation des Sonagramms zur Verfügung.

Die Input Modulation Stage

des Sonagramms zur Verfügung. Die Input Modulation Stage Input Modulation Stage Die erste Signalbearbeitungsstufe

Input Modulation Stage

Die erste Signalbearbeitungsstufe nach der Frequenzanalyse ist die „Input Modulation Stage“. Hier können unterschiedlichste spektrale Signalverarbeitungsalgorithmen auf die eingehenden Spektral Frames angewendet werden. Um den gewünschten Algo- rithmus auszuwählen, verwenden sie das Popup Menü „Input Modulation“. Je nach Algorithmus erscheinen dann die zugeord- neten Parameter und Bedienelemente im Anzeigefenster. Die derzeit verfügbaren „Input Modulation“ -Effekte werden in Ab- schnitt »Die Input Modulation Effekte« auf Seite 42 erläutert.

Mit dem Link Button (L), der sich zwischen den Input Modula- tionseinheiten befindet, können linker und rechter Stereokanal gekoppelt werden.

Mit dem Bypass (B) Button kann die Input Modulation aus dem Signalpfad ausgenommen werden.

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Mit „Pfeil oben“ bzw . „Pfeil unten“ können die Parameter einer Einheit zur anderen übertragen werden.

Es ist sehr wichtig zu verstehen, daß die Input-Modulationen ausschließlich im Frequenzbereich arbeiten. Das bedeutet, daß die Einstellungen der „Analysis Settings“Abschnitt »Settings Panel (Basiseinstellungen)« auf Seite 36 deutliche Auswirkungen auf den Klang des verwendeten Algorithmus haben.

Einführung in die Matrix Editoren

Alle drei der nachfolgend beschriebenen Matrix-Editoren:

Attenuation-Matrix-Editor = Dämpfung von Frequenzbändern, Delay-Matrix-Editor = Zeitverzögerung von Frequenzbändern, Feedback-Delay-Editor= Rückkopplung verz. Frequenzbänder

besitzen zum Großteil ähnliche Eigenschaften. In jedem Editor sind in Y-Richtung (vertikale Achse) die Analysefrequenzbänder dargestellt. Die Frequenzen nehmen von unten nach oben hin zu. Bei Auf- und Abwärtsbewegungen der Maus innerhalb eines Edi- tors werden Sie feststellen, daß im Frequenz-Display der dem je- weiligen Frequenzband zugehörige Frequenzbereich angezeigt wird. Jeder Matrix-Editor hat ebenfalls ein Display für die X-Rich- tung (horizontale Achse), welches die Mausposition in der zuge- hörigen Einheit angibt (dB, DelayTime oder Feedback in %). Ganz gleich in welchem Editorfeld sich die Maus befindet, zeigt das Frequenzdisplay immer den Frequenzbereich des zu bearbei- tenden Bandes an.

Mit den Link-Buttons (L) können linker und rechter Editor gekop- pelt werden.

Mit den Bypass-Buttons (B)werden die Editoren auf „Durchlass“ geschaltet. Der Bypass Button wirkt sich auf den linken und re- chten Editor aus.

Mit den „CopyUp“ und „CopyDown“-Buttons können die Einstel- lungen des einen Editors in den anderen kopiert werden. Sind beide Editoren gelinkt, haben diese Buttons keine Auswirkungen.

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Der Attenuation-Matrix Editor

DEUTSCH DEUTSCH Der Attenuation-Matrix Editor Attenuation-Matrix Editor Durch Mausklick oder Ziehen der Maus mit

Attenuation-Matrix Editor

Durch Mausklick oder Ziehen der Maus mit gedrückter Maustaste kann in diesem Feld die Magnitude einzelner Frequenzbänder verringert werden. Die Magnitudenwerte des angewählten Fre- quenzbereichs (siehe Frequenz-Display über dem Delay Editor) werden dann um den im dB-Display angezeigten Betrag gedämpft.

Technischer Hinweis: Bei sehr kleinen Framesizes und starker Modifikation des Signals kann es in dieser Version des NI-SPEK- TRAL DELAY unter Umständen zu hörbaren Artefakten kommen. Diese sind bei größeren Framesizes nicht wahrnehmbar.

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Der Delay-Matrix Editor

Der Delay-Matrix Editor Delay-Matrix Editor Durch Zeichnen oder Klicken mit der Maus kann in diesem Feld

Delay-Matrix Editor

Durch Zeichnen oder Klicken mit der Maus kann in diesem Feld den ausgewählten Frequenzbändern eine individuelle zeitliche Verzögerung (Delay) zugeordnet werden. Die Delayzeit wird in Mil- lisekunden angezeigt. Die „Null“-Delay befindet sich am linken Editorrand und die maximale Delayzeit können Sie zwischen 375 ms, 750 ms, 1500 ms, 3 sec, 6 sec oder 12 sec auswählen. Die beiden letzteren Optionen benötigen deutlich mehr Arbeitsspe- icher (RAM) und können deswegen nur durch Änderungen der Preferences im Settings-Panel ermöglicht werden Abschnitt »RAM allocation for PlugIns« auf Seite 40.

Um die Anpassung an ein vorgegebens Tempo zu vereinfachen, wird im Tempo-Match Display (über dem Delay Matrix Editor) an- gezeigt, ob die aktuelle Verzögerung auf eine musikalisch sin- nvolle Einheit trifft oder nicht. Ist die Snap-Funktion aktiviert werden die Delayzeiten automatisch auf Viertel, Achtel, Achteltri- olen etc. quantisiert.

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Der Feedback-Matrix Editor

DEUTSCH DEUTSCH Der Feedback-Matrix Editor Feedback-Matrix Editor Wie das Modulschaltbild zeigt, kann das zeitverzögerte

Feedback-Matrix Editor

Wie das Modulschaltbild zeigt, kann das zeitverzögerte Signal wieder mit einem einstellbaren Prozentsatz (Prozent-Display) in die Delay Matrix rückgekoppelt werden (Feedback). Natürlich läßt sich auch das Feedback durch Zeichnen oder Klicken mit der Maus individuell für den angewählten Frequenzbereich einstellen.

Wird ein Feedback von 100% ausgewählt, kann das Audiosignal nahezu unbegrenzt lange in der Delayschleife gehalten werden. Das bedeutet auch, daß das Eingangssignal zu dem bereits in der Delayschleife vorhandenen Signal hinzuaddiert wird. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie Feedbackwerte nahe 100% einstellen. Das Ausgangssignal kann dann sehr schnell sehr laut werden !!

Hinweis :Die Anwendung des Feedbacks ist erst dann sinnvoll, wenn mindestens ein Frequenzband in der Delay Matrix verzögert wurde.

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Der Feedback-Algorithmus bei100 % Feedback funktioniert nicht wie ein herkömmlicher Loop-Player, denn jedes Band besitzt seine individuelle Looping-Time. Veränderungen im Delay-Matrix Editor führen deswegen auch zu bleibenden Veränderungen im Audiosignal. Dies könnte man als eine Art „destructive Feedback“ bezeichnen. Hierdurch wird es möglich, sich kontinuierlich verändernde und ineinander verschachtelte rhythmische Patterns zu erzeugen.

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Die NI-Spektral Delay Werkzeugleisten

Die Editor-Werkzeugleiste

Die NI-Spektral Delay Editor-Werkzeugleiste Sync to Hosttempo DEUTSCH
Die NI-Spektral Delay Editor-Werkzeugleiste
Sync to Hosttempo
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Ist dieser Button aktiviert, wird automatisch das Song-Tempo des Hostprogramms übernommen . Der „Snap Mode“ sowie die LFO- Steuerung werden dann ebenfalls zum externen Tempo synchro- nisiert. Achtung: Falls das Hostprogramm diese Funktion nicht unterstützt, ist der Button in Grau dargestellt.

nicht unterstützt, ist der Button in Grau dargestellt. Das aktuelle Tempo in BPM (= Beats per

Das aktuelle Tempo in BPM (= Beats per Minute), das die Grundlage zur Berechnung des Tempogrids darstellt, wird links im Tempoanzeigefeld angezeigt, und kann durch Mausklick auch editiert werden .

Die „Edit Mask“ Einstellung

In der Edit Mask kann zwischen vier verschiedenen Darstellung- sarten der Matrix Editoren gewählt werden. Die „Edit Mask“ bes- chreibt die Beziehung zwischen sichtbarem Editorinhalt und dessen Auswirkungen auf die Analysebänder. Sie können hier die für Sie angenehmste Editordarstellung auswählen:

1.) Lineares Editing (1x):

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Die Analysefrequenzbänder werden 1:1 in die Editoren über- tragen. Alle Editorfenster besitzen durchweg eine vertikale Auflö- sung von 160 Pixel (Bildschirmpunkten). Ist die Zahl der Analysefrequenzbänder größer als 160 sind einem Bildschirm- pixel mehrere Bänder zugeordnet. Diese Art der Darstellung entspricht der Funktionsweise der Frequenzanalyse mit Hilfe der „Fast Fourier Transformation“. Jedes Analyseband besitzt die- selbe Bandbreite. Musikalisch gedacht ergibt das nicht unbedingt Sinn, da das menschliche Gehör Tonhöhenunterschiede nur rela- tiv wahrnimmt. Ein Oktavsprung von 200 Hz auf 400 Hz oder von 2000 Hz auf 4000 Hz, wird von unserem Gehör immer als „Ok- tavsprung“ wahrgenommen. Der absolute Frequenzunterschied ist aber im ersten Fall 200 Hz, im anderen 2000 Hz. Beispielsweise würden bei einer Analysebandbreite von 40 Hz die tieferliegende Oktav mit nur 5 Bändern dargestellt werden, die höhere mit 50. Um diese Eigenschaften des Gehörs bei der Arbeit mit den Ma- trix-Editoren zu berücksichtigen, stehen im NI-SPEKTRAL DELAY auch die Möglichkeit des adaptierten oder logarithmischen Edit- ing zur Verfügung,

2.) Adapted Editing (2x):

(nur möglich wenn Anzahl der Analysebänder größer als 80)

In diesem Modus stehen 80 „Editfader“ zur Verfügung, die jew- eils durch zwei Bildschirmpixel dargestellt werden.Im Adapted- Editing Modus sind abhängig von der Frequenz jedem Editfader eines oder mehrere Analysefrequenzbänder zugeordnet. Im Fre- quenzdisplay läßt sich die jeweils Bandbreite eines Editfaders ablesen. Die unteren 30 Editfader sind den Analysebänder im Verhätlnis 1:1 zugeordnet. In diesem für das Gehör wichtigen Frequenzbere- ich stehen also 2 Pixel zur Darstellung bzw. Editierung eines Analysebands zur Verfügung. So wird im unteren Frequenzbereich genaueres Editieren ermöglicht.

Den restlichen 50 Editfadern sind entsprechend mehrere Analy- sebänder zugeordnet. Die Darstellung im höherfrequenten Bere- ich ist also weniger detailliert.

3.) Adapted Editing (4x):

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Im Prinzip derselbe Modus wie 2., allerdings stehen insgesamt nur 40 Editfader à 4 Pixel zur Verfügung. Das bedeutet die Auflö- sung bzw. Editierung im tieffrequenten Bereich ist sehr gut, woge- gen die hohen Frequenzbänder extrem zusammengefaßt werden.

4.) Logarithmisches Editing (log):

Die Zuordnung von Bildschirmpixel und Analysebändern findet logarithmisch statt. Das bedeutet, tiefe Frequenzbänder werden mit mehr Pixeln dargestellt als hohe Frequenzbänder. Diese Art der Darstel- lung entspricht quasi dem menschlichen Tonhöhenempfinden.

Das Pencil Tool

quasi dem menschlichen Tonhöhenempfinden. Das Pencil Tool Bei aktiviertem Pencil Tool ist es möglich, durch Mausklick

Bei aktiviertem Pencil Tool ist es möglich, durch Mausklick oder Ziehen mit gedrückter Maustaste direkte Veränderungen in den Graph-Editoren vorzunehmen. Die Änderungen werden unmittel- bar ausgeführt und hörbar. Beachten Sie bitte daß bei der Arbeit mit dem Pencil Tool und dem gleichzeitigen Drücken von sogen- annten „Modifier Keys“ der Editiervorgang erheblich vereinfacht und verschnellert werden kann. Die „Modifier Keys“ sind unter- schiedlich für die Macintosh und PC Version)

MODIFIER KEYS (PC)

LINKE MAUSTASTE : Normaler Editiermodus.

LINKE MAUSTASTE + SHIFT : Durch Ziehen mit der Maus bei gedrückter Maustaste können Linien im jeweiligen Graph-Edi- tor erzeugt werden. Die Linie beginnt an der Position an der die Maus zuerst betätigt wurde und die Änderungen werden unmittelbar ausgeführt.

LINKE MAUSTASTE + STRG :Die Mausaktion wird für alle Fre- quenzbänder gleichzeitig ausgeführt. So können z.B. global Lautstärkeeinstellungen im Attenuation Graph oder global De- layzeiten verändert werden.

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RECHTE MAUSTASTE :Der Cursor ändert sich zum Hand Tool. Nun kann der gesamte Graph kann mit der Maus innerhalb der Edit Matrix verschoben werden. Die Änderungen werden un- mittelbar ausgeführt.

RECHTE MAUSTASTE + SHIFT : Der Cursor ändert sich zum Hand Tool, das mit einem kleinen „v“ gekennzeichnet ist. Der gesamte Graph kann nun mit der Maus in nur vertikaler Rich- tung verschoben werden. Die Änderungen werden unmittelbar ausgeführt.

RECHTE MAUSTASTE + STRG :Der Cursor ändert sich zum vertikalen Hand Tool. Der gesamte Graph kann nun mit der Maus nur in vertikaler Richtung verschoben werden. Die Änderungen werden unmittelbar ausgeführt.

MODIFIER KEYS (MAC)

MAUSTASTE : Normaler Editiermode.

• + SHIFT-Taste : Durch Ziehen mit der Maus bei gedrückter Maustaste können Linien im jeweiligen Graph-Editor erzeugt werden. Die Linie beginnt an der Position an der die Maus zu- erst betätigt wurde und die Änderungen werden unmittelbar ausgeführt.

• + ALT-Taste : Die Mausaktion wird für alle Frequenzbänder gleichzeitig ausgeführt. So können z.B. global Lautstärkeein- stellungen im Attenuation Graph oder global Delayzeiten verändert werden.

ACHTUNG : Hiermit werden auch alle MIDI-Automationseinstel- lungen auf die Ursprungsposition zurückgesetzt.

+ APPLE Taste: Der Cursor ändert sich zum Hand -Tool. Nun kann der gesamte Graph kann mit der Maus innerhalb der Edit Matrix verschoben werden. Die Änderungen werden unmittel- bar ausgeführt.

+ APPLE + SHIFT-Taste: Der Cursor ändert sich zum horizon- talen Hand Tool. Der gesamte Graph kann nun mit der Maus nur in horizontaler Richtung verschoben werden. Die Änderun- gen werden unmittelbar ausgeführt.

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+ APPLE + ALT-Taste: Der Cursor ändert sich zum vertikalen Hand Tool. Der gesamte Graph kann nun mit der Maus nur in vertikaler Richtung verschoben werden. Die Änderungen wer- den unmittelbar ausgeführt.

Im Gegensatz zum Automation Tool wird hier keine MIDI-Beein- flussung ausgeübt. Es werden lediglich die Editpunkte im jeweil- igen Editor „verschoben“

Das Automation Tool

im jeweil- igen Editor „verschoben“ Das Automation Tool Bei aktiviertem Automation Tool ist es möglich, alle

Bei aktiviertem Automation Tool ist es möglich, alle Bänder hori- zontal und vertikal zu transponieren. Für Verschiebungen, die über die Graph-Editor Grenzen hinausgehen, wird der aktuelle Graphinhalt in einem Puffer zwischengespeichert. Bei an- schließender Verschiebung in entgegengesetzter Richtung kann dann der Puffer wieder ausgelesen und so der ursprüngliche Zu- stand wiederhergestellt werden.Der aktuelle Zustand des MIDI Offsets spiegelt sich in den kleinen Dreiecken unter und rechts des jeweiligen Editors wieder.

MODIFIER KEYS (PC)

• + STRG-Taste : Bei gedrückter ALT-Taste, kann nur der hori- zontale MIDI-Offset beeinflußt werden.

• + SHIFT-Taste : Bei gedrückter SHIFT-Taste kann nur der ver- tikale MIDI-Offset beeinflußt werden. MODIFIER KEYS (MAC)

• + ALT-Taste : Bei gedrückter ALT-Taste, kann nur der horizon- tale MIDI-Offset beeinflußt werden.

• + SHIFT-Taste : Bei gedrückter SHIFT-Taste kann nur der ver- tikale MIDI-Offset beeinflußt werden.

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Bei Manipulationen mit dem Automation Tool werden die entsrpechenden MIDI-Daten zum Host gesendet. Diese Daten können dort auf einer MIDI-Spur aufgezeichnet werden und sozu- sagen als Automation für das NI-SPEKTRAL DELAY verwendet werden.

Um den MIDI Offset wieder auf Null zu setzen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

-Doppelklick in den entsprechenden Editor. - oder wählen Sie das Pencil Tool und halten die ALT-Taste ge- drückt. Beim Mausklick werden alle Bänder auf eine Linie gezo- gen und die MIDI Offsets auf Null gesetzt.

Das Selection Tool

und die MIDI Offsets auf Null gesetzt. Das Selection Tool Bei aktiviertem Selection Tool ist es

Bei aktiviertem Selection Tool ist es möglich, verschiedene Fre- quenzbänder auszuwählen. Mit den ausgewählten Bänder kann dann in einem zweiten Schritt die gewünschte Aktion ausgeführt werden.

Beispiel: Es sollen nur ausgewählte Bänder verschoben werden.

• Auswahl des Selection Tools in der Tool Leiste

• Selektion der gewünschten Frequenzen mit der Maus

• Halten Sie die APPLE-Taste gedrückt.

Es erscheint das horizontale Hand-Tool.Verschieben des Selekti- erten Bereichs mit der Maus

MODIFIER KEYS (PC)

• Gedrückte SHIFT-Taste : Hiermit ist es möglich, eine bereits bestehende Selektion zu erweitern.Neben dem Fadenkreuz- cursor erscheint ein „+“.

• Gedrückte STRG-Taste : Hiermit können bereits selektierte Bänder wieder deselektiert werden. Neben dem Fadenkreuz- cursor erscheint ein „-“.

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RECHTE MAUSTASTE: Selection Automation Tool: Hand- Curser zum Verschieben selektierter Frequenzbänder.

MODIFIER KEYS (MAC)

• Gedrückte SHIFT-Taste : Hiermit ist es möglich, eine bereits bestehende Selektion zu erweitern.Neben dem Fadenkreuz- cursor erscheint ein „+“.

• Gedrückte ALT-Taste : Hiermit können bereits selektierte Bänder wieder deselektiert werden. Neben dem Fadenkreuz- cursor erscheint ein „-“.

• Gedrückte APPLE-Taste: Selection Automation Tool: Hand- Curser zum Verschieben selektierter Frequenzbänder.

Um eine Selektion rückgängig zu machen, führen Sie bitte einen Doppelklick in den ensprechenden Editor aus.

Frequenz-Display

in den ensprechenden Editor aus. Frequenz-Display Befindet sich der Mauscursor innerhalb eines Matrix Editors,

Befindet sich der Mauscursor innerhalb eines Matrix Editors, wird hier der Frequenzbereich des aktuellen Bandes in Hertz an- gezeigt.

Maximum Delay

Im Popup-Menü „Maximum Delay“ kann die maximale Delayzeit für den Delay-Matrix Editor ausgewählt werden. Die hier einstell- baren maximalen Delayzeiten sind von der RAM - Zuweisung im Settings-Panel abhängig Abschnitt »RAM allocation for PlugIns« auf Seite 40.

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Da Veränderungen der Anzahl der Analysebänder immer auch die Zeitdauer eines Spektral-Frames verändern, wirkt sich dies unmit- telbar auf die Delayzeiten aus. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, kann hier die maximale Größe des Delayspeichers verändert werden, um auch bei kleinen Framesizes ein entsprechend langes Delay zu ermöglichen

Delay-Matrix Reset

entsprechend langes Delay zu ermöglichen Delay-Matrix Reset In machen Situationen ist es wünschenswert, den Audioinhalt

In machen Situationen ist es wünschenswert, den Audioinhalt des Delayspeichers komplett zu löschen. Durch Klicken auf den Delay-Reset Button wird dies erreicht.

Die Graph-Control Werkzeugleiste

Die Graph-Control Werkzeugleiste dient zur Vereinfachung der Matrix-Editor-Bedienung. Hier können zum Beispiel Editor-In- halte vom linken in den rechten Kanal übernommen werden oder die Snap-Funktion aktiviert werden. Zudem ermöglichen zusätzli- che Kontrollanzeigen exaktes Editieren.

zusätzli- che Kontrollanzeigen exaktes Editieren. Der Graph Link Button Bei aktiviertem Graph Link Button,

Der Graph Link Button

Kontrollanzeigen exaktes Editieren. Der Graph Link Button Bei aktiviertem Graph Link Button, werden alle Aktionen,die

Bei aktiviertem Graph Link Button, werden alle Aktionen,die im oberen Graph-Editor (linker Kanal) ausgeführt werden, automa- tisch auf den unteren (rechter Kanal) übertragen und umgekehrt.

Der Graph Bypass Button

tisch auf den unteren (rechter Kanal) übertragen und umgekehrt. Der Graph Bypass Button NI-Spektral Delay Deutsch

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Bei aktiviertem Graph Bypass werden die zugehörigen Graph-Editoren aus dem Signalpfad genommen und das Signal wird ohne Beeinflussung weitergeleitet

Der Copy Down Button

wird ohne Beeinflussung weitergeleitet Der Copy Down Button Mit einem Klick auf den Copy Down Button

Mit einem Klick auf den Copy Down Button wird der Inhalt des oberen Graph-Editors (linker Kanal) in den unteren (rechter Kanal) kopiert.

Der Copy Up Button

in den unteren (rechter Kanal) kopiert. Der Copy Up Button Mit einem Klick auf den Copy

Mit einem Klick auf den Copy Up Button wird der Inhalt des un- teren Graph-Editors (rechter Kanal) in den oberen (linker Kanal) kopiert.

Die Attenuation-Matrix dB-Anzeige

(linker Kanal) kopiert. Die Attenuation-Matrix dB-Anzeige Befindet sich der Mauscursor in einem der Attenuation-Matrix

Befindet sich der Mauscursor in einem der Attenuation-Matrix Editoren, wird in diesem Display der Wert der Abschwächung des jeweiligen Frequenzbandes in dB angezeigt. (0dB = keine Ab- schwächung)

Die Snap Function

Frequenzbandes in dB angezeigt. (0dB = keine Ab- schwächung) Die Snap Function NI-Spektral Delay Deutsch –

NI-Spektral Delay Deutsch – 23

Bei aktivierter Snap Funktion wird je nach eingestelltem Tempo und ausgewählter „Snap“- Einheit im Delay-Matrix Editor ein Temporaster erzeugt. Alle Veränderungen im Delay Editor wer- den dann automatisch auf dieses Temporaster angepasst (sogen- annte „Snap To Grid“ Funktion).

Mit dem rechts danebenliegenden Button können Sie die Auflö- sung des Temporasters einstellen. Die effektive Notendauer rich- tet sich jeweils nach dem im Editor Panel eingestellten Tempo. Folgende Werte stehen zur Auswahl:

Kein Temporaster

Kein Temporaster Viertelnote Achtelnote Achtel-Triole Sechzehntel-Note

Viertelnote

Kein Temporaster Viertelnote Achtelnote Achtel-Triole Sechzehntel-Note

Achtelnote

Kein Temporaster Viertelnote Achtelnote Achtel-Triole Sechzehntel-Note

Achtel-Triole

Kein Temporaster Viertelnote Achtelnote Achtel-Triole Sechzehntel-Note

Sechzehntel-Note

Technik : Die zeitliche Auflösung des Delay Matrix Editors hängt hauptsächlich von der Zeitdauer eines Audioframes ab. Fällt die musikalische Einheit nicht exakt mit einem Frame zusammen, wird das nächstgelegene Frame als Quantisierungspunkt benutzt.

Die Delay Anzeige

Frame als Quantisierungspunkt benutzt. Die Delay Anzeige Befindet sich der Mauscursor in einem der Delay-Matrix Edi-

Befindet sich der Mauscursor in einem der Delay-Matrix Edi- toren wird in diesem Display der Delaywert der aktuellen Cursor- position angezeigt.

NI-Spektral Delay Deutsch – 24

DEUTSCH

DEUTSCH

Global Control-Box

DEUTSCH DEUTSCH Global Control-Box Global Control Sicherlich möchten Sie eine einmal gemachte Einstellung schnell

Global Control

Sicherlich möchten Sie eine einmal gemachte Einstellung schnell speichern und wieder laden können. Das NI-SPEKTRAL DELAY bietet hierfür die Möglichkeit, Snapshots von fast allen Parame- tern abzuspeichern. Im Snapshotspeicher (auch als Active Mem- ory bezeichnet) finden bis zu 64 Programme Platz, standardmäßig ist die maximale Anzahl der Snapshotprogramme aber auf einen kleineren Wert eingestellt. Dies hat folgenden Gr- und:

Sollen die PlugIn-Presets zusammen mit den Hostdaten ( also Ar- rangment-Files, Song-Files,o.ä.) gespeichert und zurückgeladen werden (Total Recall), ist dies nur für eine bestimmte Anzahl von Snapshot-Programmen möglich. Das Hostprogramm stellt seinen PlugIns nur begrenzten Speicherplatz im Hostdatenfile zur Verfü- gung. So können bei Verwendung von Cubase VST maximal 20 Snapshotprogramme, bei Verwendung von Logic Audio maximal 5 Snapshotprogramme zusammen mit den Hostdaten abgespeichert und wieder zuückgeladen werden. Die maximale Größe des Snap- shotspeichers kann im Settings Panel festgelegt werden Abschnitt »RAM allocation for PlugIns« auf Seite 40.

Speichern eines Snapshot-Programms

• Wählen Sie einen Programmplatz durch Klicken mit der Maus auf die + /- Tasten aus (oder klicken Sie auf die Snapshotnum- meranzeige, geben Sie eine Zahl ein und bestätigen Sie mit Enter).

• Klicken Sie mit der Maus auf das Namensfeld, geben Sie einen neuen Namen ein und bestätigen Sie mit Enter.

NI-Spektral Delay Deutsch – 25

• Klicken Sie auf „Store“. Das Programm wird jetzt im gewählten Programmplatz gespeichert. Das vorherige Pro- gramm wird ohne Warnung überschrieben.

Laden eines Snapshot-Programms

• Wählen Sie das gewünschte Programm durch Klicken mit der Maus auf die + /- Tasten aus (oder klicken Sie auf die Snap- shotnummeranzeige, geben Sie eine Zahl ein und bestätigen Sie mit Enter).

• Klicken Sie auf Load. Die bisherigen Einstellungen werden vom geladenen Programm ohne Warnung überschrieben.

• Alternativ: Wählen Sie das gewünschte Programm im PopUp- Menue rechts neben dem Programmnamendisplay aus. Das Snapshotprogramm wird direkt geladen und die bisherigen Einstellungen werden überschrieben.

Achtung: Ein VST-Plugin hat weder Einfluß auf die Größe des vom Host übertragenen Audioframes noch auf die Samplerate. Diese kann nur vom Soundkartentreiber bzw. im Hostprogramm festge- legt werden. Beide Parameter haben aber entscheidende Auswirkungen auf die Preseteinstellungen. Beim Laden eines Snapshot-Programms erscheint deswegen eine Warnung, wenn die aktuelle Hosteinstellung nicht mit der gespeicherten überein- stimmt.

Der Dry/Wet Regler

mit der gespeicherten überein- stimmt. Der Dry/Wet Regler Mit dem Dry/Wet Regler kann der Anteil zwischen

Mit dem Dry/Wet Regler kann der Anteil zwischen Originalsignal und zugemischtem Effektsignal geregelt werden. Die Regelgren- zen gehen von 100% Direktsignal (linker Anschlag) bis 100 % Effektsignal (rechter Anschlag). Das Direktsignal wird automa- tisch dem systembedingten Delay des Effektsignals angeglichen.

NI-Spektral Delay Deutsch – 26

DEUTSCH

DEUTSCH

Der Effekt Gain Regler

DEUTSCH DEUTSCH Der Effekt Gain Regler Mit dem Effekt Gain Regler kann das Effektsignal in einem

Mit dem Effekt Gain Regler kann das Effektsignal in einem Bere- ich von -/+24 dB gedämpft oder verstärkt werden. Dies kann not- wendig werden, wenn bei einer Dry/Wet-Mischung das Effektsignal insgesamt zu leise oder zu laut sein sollte.

Die Bypass Funktion

zu leise oder zu laut sein sollte. Die Bypass Funktion Mit der Bypass Funktion wird das

Mit der Bypass Funktion wird das Eingangssignal auf die Aus- gänge geführt. Das interne Systemdelay wird allerdings weiter- hin beibehalten !

Die Mute Funktion

wird allerdings weiter- hin beibehalten ! Die Mute Funktion Mit der Mute Funktion können Sie die

Mit der Mute Funktion können Sie die Effektkanäle stummschalten. Das Dry-Signal bleibt hiervon unbeeinflußt.

Die Freeze Funktion

Dry-Signal bleibt hiervon unbeeinflußt. Die Freeze Funktion Bei gedrückter Freeze-Taste wird der Eingang beider Kanäle

Bei gedrückter Freeze-Taste wird der Eingang beider Kanäle stummgeschaltet und das Feedback für alle Frequenzbänder auf 100% erhöht. Das Audiomaterial, das sich zu diesem Zeitpunkt im Delayspeicher befindet, wird also mit voller Intensität am De- layeingang wieder eingekoppelt. Dies hat eine Art Freeze-Effekt zur Folge Abschnitt »Der Feedback-Matrix Editor« auf Seite 13.

NI-Spektral Delay Deutsch – 27

Tip: Probieren Sie einmal, die Delay-Matrix zu editiern, während der Freeze-Button gedrückt ist.

NI-Spektral Delay Deutsch – 28

DEUTSCH

DEUTSCH

Die NI-Spektral Delay Menüleiste

Um die Bedienung des Plugins übersichtlich zu halten, wurden dessen Kontrollmöglichkeiten nach Funktionsgruppen geordnet. In der Menüauswahl können Sie zwischen folgenden Bedienpan- els wählen:

können Sie zwischen folgenden Bedienpan- els wählen: NI-Spektral Delay Menü File-Panel: Laden und Speichern von

NI-Spektral Delay Menü

File-Panel: Laden und Speichern von Programmen

Delay Menü File-Panel: Laden und Speichern von Programmen READ (Programm/Programmbank laden) Die „Read“ Funktion

READ (Programm/Programmbank laden)

Die „Read“ Funktion dient zum Laden eines einzelnen Snapshot- Programms oder einer Programmbank von der Festplatte. Nach Aufrufen der „Read“- Funktion erscheint eine Dialogbox, die Sie zur Auswahl des entsprechenden Files mit folgenden Extensions auffordert. Hierbei bedeuten:

.sdp = NI-Spektral Delay program ; einzelnes Snapshotprogramm

.sdb = NI-Spektral Delay bank ; Programmbank mit bis zu 64 Snapshots

ACHTUNG : Das aktuelle Programm im Snapshotspeicher (Active Memory) wird beim Laden eines neuen Programms überschrieben

!

Beim Laden einer Programmbank wird diese immer in den Disk- Memory geladen, wohingegen ein einzelnes Programm immer in den aktiven Snapshot-Speicher geladen wird Abschnitt »Laden eines Snapshot-Programms« auf Seite 26. Beachten Sie noch- mals , daß beim Laden immer die aktuellen Einstellungen über- schrieben werden.

Write PRG (Programm speichern)

Die „Write PRG“ Funktion dient zur Speicherung des aktuellen Snapshotprogramms auf der Festplatte. Achtung ! Wenn der Pro- grammname in Rot erscheint, entspricht der aktuelle Editorinhalt nicht dem gespeicherten Snapshot im Active Memory. Sichern Sie dann zuerst die aktuellen Editoreinstellungen durch Klicken der „Store“ Taste in der Global Control Box um sicherzugehen, daß das aktuelle Snapshotprogramm auf dem neusten Stand ist.

Das einzelne Programm wird dann unter dem von Ihnen angege- benen Namen und der Extension „.sdp“ gespeichert.

Write BANK (Programmbank Speichern)

Die „Write BANK“ Funktion dient zur Speicherung des komplet- ten Snapshotspeichers ( Active Memory) auf der Festplatte. Nach Aufrufen der „Write BANK“- Funktion erscheint eine Dialogbox, die Sie zur Namenseingabe auffordert. Die Bank wird dann un- ter dem von Ihnen angegebenen Namen mit der Extension „.sdb“ gespeichert.

Der Bank-Browser

Im Bank Browser werden jeweils 16 der aktuellen Disk-Memory Programme angezeigt. Mit den Buttons A, B,C,D können Sie zwischen den vier Untergruppen einer Programmbank (mit 64 Programmen) umschalten.

Bedenken Sie bitte den Unterschied zwischen Active Memory (Global Control Box, immer sichtbar im oberen Teil des NI-SPEK- TRAL DELAYs) und Disk Memory (nur sichtbar im FILE Editor Panel). Diese Unterscheidung ist deshalb notwendig, weil nur der

NI-Spektral Delay Deutsch – 30

DEUTSCH

DEUTSCH

Inhalt des Active Memory zusammen mit der Sequenzerdatei eines Hostprogrammes gespeichert wird. Dies ist eine Ein- schränkung des VST-Datei-Formats. Um die Einheitlichkeit von Standalone- und VST-Version und zu bewahren und die den gan- zen Umfang der MIDI-Programmwechselbefehle zu unterstützen, arbeitet die Stand-alone-version sowohl mit Active Memory als auch mit Disk Memory.

Alle .sdb - Programmbänke, die sich im aktuellen Verzeichnis be- finden, werden im Pop-Up Menue „File“ angezeigt und stehen zum Laden in den Disk-Memory bereit.

Um das aktuelle Verzeichnis zu wechseln, klicken Sie einfach auf das Ordner-Symbol, wechseln zum neuen Verzeichnis und laden eine neue Programmbank

Editor-Panel (Erweiterte Editor-Funktionen)

Programmbank Editor-Panel (Erweiterte Editor-Funktionen) Editor Panel Im Editor-Panel können Sie diverse

Editor Panel

Im Editor-Panel können Sie diverse mathematische Funktionen auf die Matrix-Editoren anwenden. Am linken Rand des Panel muß dafür zuerst der zu bearbeitende Matrix-Editor ausgewählt werden. Hierbei bedeutet :

Abkürzung

Matrix - Editor

ATT

Attenuation-Matrix Editor

DLY

Delay-Matrix Editor

FB

Feedback- Matrix Editor

Es wird unterschieden zwischen Funktionen, die ohne zusätzliche Parametereingabe aufgerufen werden können und Funktionen, die weitere Informationen benötigen. Alle Funktionen beziehen sich auf die bereits im angewählten Matrix-Editor vorhandene Edit-Kurve.

NI-Spektral Delay Deutsch – 31

Die Funktionen der ersten Gruppe werden einfach durch Mausklick auf die entsprechende Taste ausgelöst. Zur ersten Funktionsgruppe gehören :

TRANSFORMERS

Quant

Mit der Quantize Funktion können Sie die im ausgewählten Ma- trix-Editor vorhandene Edit-Kurve „quantisieren“. Je nach Ein- stellung des „Snap To Grid“ werden die Editpunkte auf die nächsten (erlaubten) Delaywerte gerückt.

Smth (Smooth/Glättung)

Die Smooth Funktion glättet und interpoliert die im aus- gewählten Matrix-Editor vorhandene Edit-Kurve. Nach mehrmali- gem Aufrufen der SmooFunktion nähert sich die Edit-Kurve einer schrägen Geraden an.

Avg (Average /Mittelwertbildung)

Die Avg Funktion berechnet den Mittelwert der vorhandenen Edit- Kurve im ausgewählten Matrix-Editor und nähert die vorhandene Edit-Kurve diesem Mittelwert immer weiter an. Nach mehrmali- gem Aufrufen der Avg-Funktion nähert sich die Edit-Kurve einer senkrechten Geraden an.

Fl X (Flip X/ Spiegelung an der Horizontalen)

Mit der „Fl X“-Function werden alle Punkte der vorhandenen

an der horizontalen

Edit-Kurve im ausgewählten Matrix-Editor Mittelachse gespiegelt.

Fl Y (Flip Y/ Spiegelung an der Vertikalen)

Mit der „Fl Y“-Function werden alle Punkte der vorhandenen Edit-Kurve im ausgewählten Matrix-Editor an der vertikalen Mit- telachse gespiegelt.

NI-Spektral Delay Deutsch – 32

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DEUTSCH

Apply Math Functions

Zur zweiten Gruppe gehören Funktionen, die weitere Paramter benötigen. Alle Funktionen werden zu der im angewählten Matrix- Editor vorhanden Edit-Kurve hinzuaddiert.

Achtung! Wenn keine aktuelle Selektion vorliegt, werden die Math-Functions auf alle Punkte des Matrix Editors angewen- det.Ansonsten findet die Anwendung nur im selektierten Bereich statt.

Nach der Auswahl des zu berabeitenden Graphen, wählen Sie die gewünschte Math-Function durch Mausklick auf das entsprech- ende Symbol aus :

durch Mausklick auf das entsprech- ende Symbol aus : „Math-Functions“ Je nach Funktion erscheint dann eine

„Math-Functions“

Je nach Funktion erscheint dann eine entsprechende Eingabebox auf der rechten Seite der Math-Function Auswahl. Sie können hier die Default-Werte verwenden oder eigene Werte eingeben. Die möglichen Eingabeparameter sind in der nachfolgenden Ta- belle aufgeführt. Um die gewünschte Math-Function zum aus- gewählten Graphen hinzuzuaddieren drücken Sie die „GO“-Taste.

Falls Sie die Aktion rückgängig machen wollen, betätigen Sie bitte die „UNDO“-Taste.

Tabelle Math-Functions

Sinewave/ Sinuskurve

Parameter

Range

Bedeutung

amp

0-100%

Amplitude in Prozent

NI-Spektral Delay Deutsch – 33

Parameter

Range

Bedeutung

per

0.0

- 512

Anzahl der Perioden

Triangular wave / Dreieckskurve

Parameter

Range

Bedeutung

amp

0-100%

Amplitude in Prozent

Squarewave / Rechteckkurve

Parameter

Range

Bedeutung

amp

0-100%

Amplitude in Prozent

per

0.0

- 512

Anzahl der Perioden

Sawtooth down/ Sägezahn abwärts

Parameter

Range

Bedeutung

amp

0-100%

Amplitude in Prozent

per

0.0

- 512

Anzahl der Perioden

Sawtooth up/ Sägezahn aufwärts

Parameter

Range

Bedeutung

amp

0-100%

Amplitude in Prozent

per

0.0

- 512

Anzahl der Perioden

Random / Zufallsverteilung

Parameter

Range

Bedeutung

max

0-100%

max. Amplitude in Prozent

NI-Spektral Delay Deutsch – 34

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Control-Panel (LFO Steuerung) DEUTSCH
Control-Panel (LFO Steuerung)
DEUTSCH

Das Control-Panel

LFO-Steuerung und -Zuweisung

Das NI-SPEKTRAL DELAY ist zusätzlich mit einem LFO (Low Fre- quency Oscillator) ausgestattet. Sie können zwischen 6 ver- schiedenen Wellenformen wählen (Wahlschalter linke Seite). Der LFO wird mit der blauen LFO-Taste aktiviert, die Modulationsge- schwindigkeit kann mit dem danebenliegenden Drehregler beein- flußt werden.

Die LFO-Modulation kann maximal drei verschiedenen Modula- tionsparametern gleichzeitig zugeordnet werden. Die Zuordnung des LFO zu den veschiedenen Modulationspunkten wählen Sie im Popup - Menü „LFO-Assignment“. Mit dem Drehregler über der jeweiligen LFO-Zuordnung stellen Sie die Modulationsstärke (Modulation Depth) ein. Als Modulationsparameter stehen zur Auswahl

:Tabelle LFO Zuordnung

LFO - Zuordnung

No Assignment (keine Zuordnung ausgewählt)

Attenuation-Matrix-Links

X-Achse

Attenuation-Matrix-Links

Y-Achse

Attenuation-Matrix-Links Selected

Delay-Matrix-Links

X-Achse

Delay-Matrix-Links

Y-Achse

Delay-Matrix-Links

Selected

Feedback -Matrix-Links

X-Achse

NI-Spektral Delay Deutsch – 35

LFO - Zuordnung

Feedback -Matrix-Links

Y-Achse

Feedback -Matrix-Links Selected

Attenuation-Matrix-Rechts

X-Achse

Attenuation-Matrix-Rechts

Y-Achse

Attenuation-Matrix-Rechts

Selected

Delay-Matrix-Rechts

X-Achse

Delay-Matrix-Rechts

Y-Achse

Delay-Matrix-Rechts

Selected

Feedback -Matrix-Rechts

X-Achse

Feedback -Matrix-Rechts

Y-Achse

Feedback -Matrix-Rechts

Selected

Mod 1(Input Modulation Links Parameter 1)

Mod 2 (Input Modulation Links Parameter 2)

Mod 3 (Input Modulation Links Parameter 3)

Mod 4 (Input Modulation Rechts Parameter 1)

Mod 5 (Input Modulation Rechts Parameter 2)

Mod 6 (Input Modulation Rechts Parameter 3)

Settings Panel (Basiseinstellungen)

(Input Modulation Rechts Parameter 3) Settings Panel (Basiseinstellungen) Settings Panel NI-Spektral Delay Deutsch – 36

Settings Panel

NI-Spektral Delay Deutsch – 36

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Analysis Bands (Anzahl der Analyse-Frequenzbänder)

Grundsätzlich wird die Framesize im Hostprogramm bzw. in den Soundkartentreibereinstellungen festgelegt. Um dem Benutzer des NI-SPEKTRAL DELAYs größere Flexibilität zu bieten, ist es möglich, intern mit Bruchteilen dieser vom Host festgelegten Framesize zu arbeiten. Im Popup Menü kann die gewünschte An- zahl der Analyse-Frequenzbänder ausgewählt werden. Die dazuge- hörige Audioframesize wird automatisch nach folgender Beziehung festgelegt :

Anzahl der Frequenzbänder N = (Framesize/2)

Diese Beziehung ist durch die Eigenschaften der Spektralanalyse festgelegt und ist nicht veränderbar.

Achtung : Bedingt durch die Eigenschaften des verwendeten, echtzeitfähigen Analyse- und Synthesealgorithmus (FFT) ist es

sinnvoll, ausschließlich Framesizes (bzw. Puffergrößen) für den Audiokartentreiber bzw. das Hostprogramm zu wählen,die Poten-

zen von 2 entsprechen (128, 256, 512, 1024

hochgradig optimierte Rechenalgorithmus seine volle Effizienz ausspielen. Sollte dies aus irgenwelchen Gründen nicht möglich sein, benötigt das NI-SPEKTRAL DELAY deutlich mehr Rechner- leistung, kann jedoch auch mit Framesizes beliebiger Größe ar-

Hier kann der

).

beiten.

Overlap (Überlappung der Audioframes)

Bei der Spektralanalyse mit anschließender Resynthese eines Au- diosignals ist es notwendig, die Audioframes zu überlagern. Die übliche Wahl des Anwenders sollte ein Overlapwert von 1 sein, was 50% Überlappung von 2 aufeinanderfolgenden Audioframes bedeutet.

Um möglichst viele Experimentiermöglichkeiten offenzuhalten, besteht im NI-SPEKTRAL DELAY auch die Möglichkeit, andere Overlapwerte zu verwenden. Overlap 0 (= 0% Überlappung) entspricht einer Hintereinanderreihung der bereits mit der Fen- sterfunktion (siehe Windowing) multiplizierten Audioframes. In diesem Fall wird die Fensterung als eine Art Amplitudenmodula-

NI-Spektral Delay Deutsch – 37

tion des Originalsignals hörbar (sofern kein Rechteckfenster ver- wendet wird). Desweiteren ist die Rekonstruktion eines spektral bearbeiteten Audiosignals eventuell nicht mehr möglich. Es kann zu hörbaren Störeffekten kommen.

Bei einem Overlap von 2 (= 75% Überlappung) steigt die benötigte Rechenleistung deutlich an. Gleichzeitig führt das zu einer merklichen Qualitätsverbesserung des bearbeiteten Audi- osignals. Beachten Sie bitte, daß die Presets auch vom jeweiligen Overlap abhängig sind.

Windowing (Fensterung)

Die Fensterung ist bei der Frequenzanalyse und Resynthese ein unverzichtbares Hilfsmittel. Durch eventuelle Unstetigkeiten am Anfang oder Ende eines Audioframes kann es zu unerwünschten Signalverfälschungen oder Klicks kommen. Man multipliziert deswegen das Analyseframe (u.a. das Resynthese-Frame) mit einer sogenannten Fensterfunktion. Je nach gewählter Fenster- funktion wird so erreicht, daß der Anfang und das Ende eines jeden Frames schneller oder langsamer gegen den Wert Null streben. Die Überlappung der Frames erfolgt so nahezu über- gangslos Abschnitt »Spektrale Anlayse« auf Seite 56.Eine sehr gebräuchliche und universell anwendbare Funktion ist die Han- ning-Funktion, die wir als Standard empfehlen:

Funktion ist die Han- ning-Funktion, die wir als Standard empfehlen: Hanning Fenster NI-Spektral Delay Deutsch –

Hanning Fenster

NI-Spektral Delay Deutsch – 38

DEUTSCH

DEUTSCH

Um dem Benutzer auch andere Möglichkeiten anzubieten, haben wir im Analysefenster-Menü noch weitere Optionen aufgenom- men. Die zusätzlichen Fenster sind nicht näher erläutert, um den Rahmen dieser Badienungsanleitung nicht zu sprengen. Wenn Sie in dieses Gebiet tiefer einsteigen möchten, finden Sie im Anhang weitergehende Literaturhinweise.

Weitere Analyse/Synthese-Fenster:

:
:

Dreieck Fenster

Weitere Analyse/Synthese-Fenster: : Dreieck Fenster Hamming Fenster Rechteck Fenster NI-Spektral Delay Deutsch

Hamming Fenster

Weitere Analyse/Synthese-Fenster: : Dreieck Fenster Hamming Fenster Rechteck Fenster NI-Spektral Delay Deutsch – 39

Rechteck Fenster

NI-Spektral Delay Deutsch – 39

RAM allocation for PlugIns

Hier kann der maximale Speicherbedarf des NI-SPEKTRAL DE- LAY angepasst werden. Je größer der zugewiesene RAM Arbeitss- peicher desto größer ist auch das maximale Delay. Es kann zwischen folgenden Möglichkeiten ausgewählt werden :

Minimal

(3‘‘)

5 MByte

Normal

(6‘‘)

9 MByte

Maximal

(12‘‘)

17 MByte

Die hier ausgewählten Änderungen werden erst beim nächsten Start des Programms wirksam.

General Settings

Im „General Settings“ können verschiedene Optionen durch Auswahl im PopUp-Menü aktiviert werden. Aktive Optionen sind durch ein Häkchen an der linken Seite markiert. Folgende Optio- nen stehen zur Verfügung.

• Zero Delay on Program Change Ist diese Option markiert, wird bei jedem Programmwechsel der Inhalt der Delaymatrix gelöscht.

• Snapshot Isolate Wet/Dry Mix Soll die aktuelle Wet/Dry Mix-Einstellung beim Laden eines Snapshots unbeeinflußt bleiben, aktivieren Sie diese Option.

• Snapshot Isolate Gain Soll die aktuelle Gain-Einstellung beim Laden eines Snap- shots unbeeinflußt bleiben, aktivieren Sie diese Option.

• Snapshot Isolate Tempo Soll die aktuelle Tempo-Einstellung beim Laden eines Snap- shots unbeeinflußt bleiben, aktivieren Sie diese Option.

• Auto Quantize Bei aktivierter „SnapToGrid“-Funktion und aktivierter „Sync- ToHost“- Function wird bei einer Änderung des Hosttempos der Delay-Editor automatisch auf das neue Tempo quantisiert.

NI-Spektral Delay Deutsch – 40

DEUTSCH

DEUTSCH

• Store Analysis Settings with Program Sollen die Analyse-Parameter wie z.B. die Anzahl der Analyse- bänder und die Overlapeinstellung mit dem Programm abges- peichert werden, aktivieren Sie diese Option. ACHTUNG: Ist diese Option aktiviert und Sie verändern Ihre Hostkonfiguration, wie z.B. die Puffergröße Ihrer Soundkarte oder des ASIO-Treibers, kann es zu Problemen beim Zurück- laden von Preset-Programmen kommen.

• Ignore MIDI Reset Messages Die meisten Hostprogramme senden bei Start- und Stop-Be- fehlen automatisch einen MIDI-Reset. Im NI-SPEKTRAL DE- LAY wird daraufhin normalerweise der Inhalt des Delayspeichers gelöscht. Mit dieser Option kann das automa- tische Löschen des Delayspeichers verhindert werden.

Informationen über das NI Spectral Delay

(nur Anzeigefunktion)

In diesem Anzeigepanel werden allgemeine Informationen über die Software dargestellt. Es gibt keine Benutzerfunktionen.

NI-Spektral Delay Deutsch – 41

Die Input Modulation Effekte

Folgende Algorithmen stehen zur Verfügung :

Deterioation

Algorithmus:

Der Deterioation-Algorithmus erzeugt nach einem Zufallsprinzip „Lücken“ im Spektrum des Audiosignals. Es wird mit einem Zu- fallsgenerator ein Set von Frequenzbändern ausgewählt, deren Magnituden für eine bestimmte Zeitdauer abgeschwächt werden. Nach jedem Durchlauf wird ein neues Set von Bändern aus- gewählt.

Hierdurch kommt es je nach Einstellung der Parameter zu sehr ungewöhnlichen Effekten. Die Bandbreite reicht hier von kaum merklichen spektralen Ausdünnungen bis hin zu extremen Kam- mfiltereffekten.

Parameter:

Depth: Deterioation Depth bestimmt, wie stark die Lücken im Spektum ausfallen (0% keine Abschwächung - 100% totale Aus- löschung).

Frequency : Hiermit wird die Anzahl der erzeugten „Lücken“ pro Durchlauf festgelegt.

Duration: Hiermit wird die Zeitdauer der spektralen „Lücken“ be- stimmt. DetSize gibt die Zeit in ms an, wie lange ein zufällig aus- gewähltes Set um einen bestimmten Dämpfungsfaktor abgeschwächt wird. Anschließend wird ein neues Set von Bändern ausgewählt.

HINWEIS:Durch die Verwendung des Deterioation Algorithmus in beiden Kanälen mit unterschiedlichen Parametereinstellungen entstehen erstaunliche räumliche Effekte.

NI-Spektral Delay Deutsch – 42

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Jello Mold

Algorithmus:

Der Jello Mold Algorithmus invertiert die Magnituden des einge- henden Spektral-Frames. Alle Magnitudenwerte, die sich über einem bestimmten Threshold-Level befinden, werden beeinflußt. Je nach Einstellung des Reverse Gain Parameters findet Invert- ierung der Magnitudenwerte mehr oder weniger stark statt.

Mit dem Jello Mold Algorithmus lassen sich viele Effekte begin- nend mit einer leichten Anzerrung des Signals bis hin zur voll- ständigen aggresiven spektralen Distorsion erzeugen.

Parameter:

Threshold: Level ab welchem die Reverse Gain Modulation ein- setzt. [0 dB kein Effekt/ -oo alle Magnituden werden bearbeitet]

Reverse Gain: Bestimmt in welchem Außmaß die Magnituden- werte verändert bzw. invertiert werden. [-oo keine Magnitudenvränderung / 0dB maximale Invertierung]

PitchRoll

Algorithmus:

Pitch Roll schiebt die Frequenzbänder eines Spektral-Frames um einen einstellbaren Wert nach oben oder unten. Dies hat einen ungewöhnlichen Pitch-Shift Effekt zur Folge.

Parameter:

Shift : Bestimmt die Anzahl der Frequenzbänder, um die das Spe- ktralframe nach oben oder unten verschoben wird ( Mittelstellung 0 Bands = kein PitchRoll Effekt)

Smear

Algorithmus: Der Smear-Effekt verändert bzw. „verschmiert“ die Magnituden- und Phasenwerte des eingehenden Audiosignals. Das ursprüngliche Signal bleibt erkennbar, verliert jedoch je nach Effektstärke an Kontur und harmonischer Struktur.

NI-Spektral Delay Deutsch – 43

Parameter:

Depth : Hiermit wird die Effektstärke eingestellt. (0 % = kein Effekt; 100 % = maximaler Effekt)

TimeSponge

Algorithmus:

Mit dem Sponge-Algorithmus können Timestretching-ähnliche Ef- fekte erzeugt werden. Der Algorithmus besitzt einen zirkulären Spektral-Frame Puffer, der fortwährend eingelesen und an einer dazu relativen Position ausgelesen wird. Durch Verändern des ‚Az- imuth‘-Parameters lässt sich die relative Ausleseposition aus dem Puffer verändern. Durch kontinuierliche Veränderung des Azi- muthparameters scheint es, als würde man das Eingangssignal beschleunigen oder verlangsamen.

Parameter:

Azimut : relative Ausleseposition in ms zur aktuellen Schreibposi- tion des zirkulären Puffers. Der Effekt wird nur während einer Be- wegung des Azimutreglers hörbar. Ist der Automode aktiviert, hat dieser Parameter keine Bedeutung.

Automode : Im Automode wird die Ausleseposition des zirkulären Puffers automatisch verändert. Das Signal scheint sich zu ver- langsamen um dann anschließend schneller als das Original zu werden (on/off).

Autorange: Bestimmt die Stärke des Effekts, mit dem der Auto- modus arbeitet (0-100%).

Foam

Algorithmus:

Der Foam Algorithmus beeinflusst die Hüllkurve der Spektral- Frames. Es lassen sich hiermit präzise Amplitudenmodulationen erzeugen. Die Magnitudenwerte jedes Spektral-Frames werden mit einer wählbaren mathematischen Funktion multipliziert.

Parameter:

NI-Spektral Delay Deutsch – 44

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DEUTSCH

Depth: Modulationstiefe (0-100%)

Speed: Modulationsfrequenz in Hertz

Function : Auswahl der Modulationsfunktion

Nr

Function

1

sawup

2

sawdown

3

square

4

triangle

5

sine

Lime Twist

Algorithmus:

Lime Twist vertauscht nach einem Zufallsprinzip die zeitliche Reihenfolge der Spektralframes.

Parameter :

max Twist : Durch „max Twist“ wird die maximale Anzahl der Frames bestimmt, innerhalb derer die Vertauschung stattfindet.

Horse Tail

Algorithmus

Horse Tail erzeugt einen modifizierten Kammfiltereffekt. Durch den Parameter Spread wird festglegt, welche Bänder modifiziert werden und welche Bänder unbearbeitet bleiben. Beispielsweise bleibt bei einem Spread-Wert von 4 jedes vierte Band unbearbe- itet. Die dazwischenliegenden drei Bänder werden um einen bes- timmten Prozentsatz abgeschwächt.

Parameter :

Depth : Mit Depth wird die Stärke der jeweiligen Magnitudenab- senkung festgelegt.

NI-Spektral Delay Deutsch – 45

Offset : Soll der Horse Tail Effekt erst oberhalb einer bestimmten Frequenz einsetzen, kann dies mit dem Offset Wert festgelegt werden.

Spread : Gibt an, welche und wieviele Bänder unbeeinflußt bleiben. Ein Spread von N bedeutet, daß jedes N-te Band unbear- beitet bleibt. Die Zählung beginnt bei Band 0, also der tiefsten Frequenz. Die jeweils dazwischenligenden Bänder werden um einen durch „Depth“ bestimmten Prozentsatz abgesenkt.

Mini-Pulses

Algorithmus

Mini-Pulses ist mit einem getakteten Gate vergleichbar. Mit einer einstellbaren Frequenz öffnet der Mini-Pulse Algorithmus jew- eils für kurze Zeit seine „Schranke“. Die vom Gate bekannte Re- lease-Time ist sehr kurz gehalten, um den Puls-Charakter des Effekts besonders zu betonen. Zur Klangverfremdung läßt sich zusätzlich eine Feedbackschaltung für die passierenden Spek- tralframes aktivieren.

Parameter:

Pulse Repeat: Gibt an, in welchen Zeitabständen das spektrale „Gate“ öffnet.

Feedback : Die „Pulse“ können hier mit sich selbst rückgekoppelt werden, um den Pulseffekt zusätzlich zu verfremden.

Gain : Benutzt man den Mini-Pulses Effekt ohne Feedback, kann das Ausgangssignal sehr leise werden. Um bei der weiteren Bear- beitung in den Graphik-Editoren mehr Spielraum zu besitzen, steht hier ein Effekt-Gain Regler zu Verfügung.

Imprint

Algorithmus:

Imprint funktioniert nach dem Prinzip eines spektralen Gates. Ist die Magnitude eines Bandes größer als der gewählte Schwellw- ert (Threshold) kann das Band ungehindert passieren. Andern- falls wird es um einen einstellbaren Wert gedämpft.

NI-Spektral Delay Deutsch – 46

DEUTSCH

DEUTSCH

Parameter:

Depth: liegt der Pegel eines Bandes unter (bei Invert: über) dem Thresholdwert, wird die Magnitude des jweiligem Bandes entspre- chend dem Attenuation-Wert abgeschwächt

der

Schwelle zum Maximumpegel im momentanen Frame angibt.

Invert : gibt an, ob die Magnituden die größer als der Threshold- pegel sind (Invert Off), oder umgekehrt beeinflußt werden.

Threshold:

relativer

Threshold

Level,

der

den

Abstand

Phase Blaster

Algorithmus:

Liegt die Magnitude eines Frequenzbandes über einem bestim- mten Wert, wird das komplexe Signal zufällig verändert.

Parameter:

Phase Magic: Bestimmt die Modulationstiefe des Phase Magic Ef- fects.

Hinweis: Die Input Modulation Stage ist mit einer offenen PlugIn- Architektur ausgestattet. Hier wird es also für den Anwender in zukünftigen Versionen möglich sein, selbst entwickelte Modula- tionsalgorithmen einzubinden.

NI-Spektral Delay Deutsch – 47

Das NI-Spektral Delay als Standalone

Nach der Installation und dem Einrichten ist NI-SPEKTRAL DE- LAY einsetzbar. Starten Sie das Programm, indem Sie den entsprechenden Eintrag im Startmenü wählen.

Das NI-Spektral Delay Standalone Menü

File Menu

Open

kann man eine NI-SPEKTRAL DE-

LAY Session-Datei laden (Dateiendung *.sds). Mit einer Session- Datei werden alle aktuellen Einstellungen (inklusive der gespe- icherten Presets und der aktuellen Position aller Bedienelemente) gesichert.

Über den Menüpunkt Open

Save

Der Menüpunkt Save speichert die aktuellen Einstellungen (inklusive der gespeicherten Presets und der aktuellen Position aller Bedienelemente) als Session-Datei (Dateiendung *.sds).

Save as

speichert ebenfalls die aktuellen Ein-

stellungen (inklusive der gespeicherten Presets und der aktuellen Position aller Bedienelemente) als Session-Datei (Dateiendung *.sds). Allerdings können Sie hier einen neuen Dateinamen einge- ben.

Der Menüpunkt Save as

NI-Spektral Delay Deutsch – 48

DEUTSCH

DEUTSCH

Exit

The menu item Exit closes the program and all its windows, in- cluding those in the task bar. Before closing, the software checks if any changes have been made since last saving and asks you what to do if it finds any.

Der Menüpunkt Exit beendet das Programm. Vor dem Schließen erfolgt eine Sicherungsabfrage, falls der aktuelle Stand des NI- SPEKTRAL DELAYS nicht mit der zuletzt gespeicherten Fassung übereinstimmt.

System Menu

Die Menüpunkte des System-Menüs dienen in erster Linie der Einstellung übergeordneter Funktionen wie etwa der MIDI–Ein- und Ausgänge.

Run/Stop Audio

Mit diesem Menüpunkt kann man die Audioberechnung starten (Run Audio) bzw. Stoppen (Stop Audio). Es handelt sich hier also gewissermaßen um den Ein-Aus-Schalter.

Audio Port

Dieser Menüpunkt dient zur Auswahl der Soundkartenschnitts- telle, deren Ausgänge zur Ausgabe der Signale dient. Auf dem Rechner installierte Schnittstellen werden schwarz dargestellt, nicht verfügbare grau.

Audio Settings

Dieser Menüpunkt dient zur Einstellung der optimalen Audio-Per- formance Ihrer Audioschnittstelle.

NI-Spektral Delay Deutsch – 49

MIDI Settings

Dieser Menüpunkt gestattet Ihnen auszuwählen, welche der im System installierten MIDI-Eingänge und -Ausgänge benutzt wer- den sollen.

Zur Auswahl eines oder mehrerer MIDI-Eingänge wählen Sie die entsprechenden Einträge in der Liste Available Inports aus und fügen sie diese durch Insert in die Liste der Installed Inports ein. Mit Delete können Sie einen ausgewählten Eintrag wieder aus der Liste der Installed Inports löschen. Durch Klick auf OK werden Ihre Eintragungen wirksam.

Wenn Sie als Inport den Treiber eines MIDI-Interfaces oder einer Soundkarte auswählen, können Sie das NI-SPEKTRAL DELAY über den betreffenden MIDI-Eingang mit einem externen MIDI- Controller steuern.

Wenn Sie die Parameter des NI-SPEKTRAL DELAYS von einem anderen MIDI-Programm (zum Beispiel einem Software-Sequenzer) aus kontollieren möchten, benötigen Sie unter Windows einen sogenan- nten MIDI-Loopback-Treiber. Auf der NI-SPEKTRAL DELAY Instal- lations-CD befindet sich ein solcher Treiber namens Hubis Loopback Treiber, welcher unter Windows 95/98 benutzt werden kann. Nach der Installation dieses Treibers erscheinen vier zusätzliche virtuelle MIDI-Ports in allen installierten MIDI-Programmen, welche mit LB1 bis LB4 gekennzeichnet sind. Wenn Sie einen Sequenzer benutzen, wählen Sie LB1 als MIDI-Ausgang einer Spur und ebenfalls LB1 als MIDI-Eingang im NI-SPEKTRAL DE- LAY. Meistens ist es aber einfacher, die Plug-in Version in Verbind- ung mit einem Sequenzer zu benutzen.

Um einen oder mehrere Ausgänge auszuwählen, an welche das SPEKTAL DELAY MIDI-Daten sendet, wählen Sie die entsprech- enden Ausgänge aus der Liste der Available Ports aus und fügen Sie diese unter Installed Ports ein, indem Sie Insert drücken. Wenn mehr als ein Port installiert ist, werden dieselben MIDI- Daten an alle Ausgänge geschickt. Benutzen Sie den Delete Knopf, um einen selektierten Port aus der Liste zu löschen. Die Änderung wird übernommen, wenn Sie OK klicken.

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DEUTSCH

DEUTSCH

HD-Recording Options

DEUTSCH DEUTSCH HD-Recording Options HD-Recording options Hier können Sie eine Puffergröße für die Festplattenaufnahme

HD-Recording options

Hier können Sie eine Puffergröße für die Festplattenaufnahme des Audio-Recorders angeben. Es ist empfehlenswert, die Puffer- größe (buffer size) auf dem voreingestellten Wert von 64 kbyte zu lassen, welches für die meisten Systeme der beste Wert ist. Nur wenn Sie Performanceprobleme während der Audioauf- nahme haben, sollten Sie versuchen, die Puffergröße auf 128 kbyte zu stellen. Die Puffergröße, welche Sie hier einstellen kön- nen, hat nichts zu tun mit der Puffergröße der Audiokarte.

Audio File Player

tun mit der Puffergröße der Audiokarte. Audio File Player Audio File Player Der Audio File Player

Audio File Player

Der Audio File Player kann dazu benutzt werden, geladenes Audi- omateial abzuspielen und mit dem NI-SPEKTRAL DELAY Effekt zu bearbeiten. Der Player liest die Dateien direkt von der Fest- platte.

Auf beiden Systemen, Mac und PC, können Sie sowohl WAV als auch AIF Dateien laden. Allerdings braucht das NI-SPEKTRAL DELAY ein wenig mehr Rechenzeit für die Konvertierung, so daß die proprietären Formate jeweils zu bevorzugen sind, also WAV auf dem PC und AIF auf dem Mac.

NI-Spektral Delay Deutsch – 51

Die Verbindung von Audiodateien mit Presetbänken

Mit der Stand-alone Version können Sie eine Audiodatei einer Presetbank zuordnen. Wenn sich eine Audiodatei im selben Verze- ichnis wie eine Bank-Datei befindet und denselben Namen hat wie die Bank-Datei (ohne Berücksichtigung der Dateiendung), wird die Audiodatei automatisch mit der entsprechenden Bank geladen und erscheint im Audiodateien-Auswahlmenü des Play- ers.

Select a Folder und das Audiodateien-Auswahlmenü

Play- ers. Select a Folder und das Audiodateien-Auswahlmenü Der Button zur Auswahl eines Ordners dient dazu,

Der Button zur Auswahl eines Ordners dient dazu, auf der Fest- platte ein Verzeichnis für die Nutzung des Players auszusuchen. Wenn Sie diesen Button drücken, werden Sie darum gebeten, eine Audiodatei auszuwählen. NI-SPEKTRAL DELAY wird nicht nur die selektierte Audiodatei in das Auswahlmenü laden, sondern auch alle anderen Audiodateien im selben und in unter- geordneten Verzeichnissen. Der Name der im Player selektierten Datei, deren Format (WAV oder AIF), Dauer und aktuelle Abspiel- position werden im Player angezeigt.

und aktuelle Abspiel- position werden im Player angezeigt. Audiodateien-Auswahlmenü Play Durch Betätigung des Play

Audiodateien-Auswahlmenü

Play

werden im Player angezeigt. Audiodateien-Auswahlmenü Play Durch Betätigung des Play Buttons beginnt die Wiedergabe

Durch Betätigung des Play Buttons beginnt die Wiedergabe der gerade ausgewählten Audiodatei.

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DEUTSCH

DEUTSCH

Pause

DEUTSCH DEUTSCH Pause Der Pause Button unterbricht die Wiedergabe der selektierten Audiodatei an der aktuellen

Der Pause Button unterbricht die Wiedergabe der selektierten Audiodatei an der aktuellen Wiedergabeposition. Mit dem Start Button wird die Wiedergabe an der Stelle fortgesetzt, an welcher sie mit dem Pause Button unterbrochen wurde.

Stop

welcher sie mit dem Pause Button unterbrochen wurde. Stop Der Stop Button beendet die Wiedergabe der

Der Stop Button beendet die Wiedergabe der selektierten Audio- datei und setzt die Wiedergabeposition an den Anfang zurück.

Loop

und setzt die Wiedergabeposition an den Anfang zurück. Loop Der Loop Button bewirkt die Endloswiedergabe der

Der Loop Button bewirkt die Endloswiedergabe der selektierten Audiodatei.

Recorder

die Endloswiedergabe der selektierten Audiodatei. Recorder Recorder Der Recorder nimmt den vom NI-SPEKTRAL DELAY

Recorder

Der Recorder nimmt den vom NI-SPEKTRAL DELAY bearbeiteten Klang auf und legt eine Audiodatei mit dem Namen an, welchen Sie vorher eingegeben haben. Die Audiodatei enthält die vollstän- dige Effektbearbeitung einschließlich aller Echtzeitmanipula- tionen, welche Sie während der Aufnahme tätigen.

NI-Spektral Delay Deutsch – 53

Falls Sie Performanceprobleme während der Aufnahme bekom- men, sollten Sie versuchen, die Puffergröße für das HD-Recording im Systemmenü zu erhöhen.

Audiodatei-Anzeige

HD-Recording im Systemmenü zu erhöhen. Audiodatei-Anzeige Audiodatei-Anzeige Sobald Sie mit dem Folder Button ein

Audiodatei-Anzeige

Sobald Sie mit dem Folder Button ein Verzeichnis für die Audio- aufnahme definiert haben, benutzt NI-SPEKTRAL DELAY dieses für alle Aufnahmen. Der Name der zuletzt aufgenommenen Datei, das Format (WAV oder AIF), die Dauer in Sekunden und die Wied- ergabeposition wird angezeigt. Sie können den Namen der zuletzt aufgenommenen Datei ändern oder vor der Aufnahme einer neuen Datei modifizieren, indem Sie auf den aktuellen Namen klicken und einfach einen neuen eingeben.

Record

Namen klicken und einfach einen neuen eingeben. Record Mit dem Record Button wird sofort eine Aufnahme

Mit dem Record Button wird sofort eine Aufnahme begonnen. Der Recorder schreibt direkt in das von Ihnen angegebene Verzeichnis. Falls dort schon eine Datei mit demselben Namen existiert, werden Sie gefragt, ob diese Datei überschrieben wer- den soll.

Play

gefragt, ob diese Datei überschrieben wer- den soll. Play Durch Betätigung des Play Buttons beginnt die

Durch Betätigung des Play Buttons beginnt die Wiedergabe der gerade ausgewählten Audiodatei.

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DEUTSCH

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Pause

DEUTSCH DEUTSCH Pause Der Pause Button unterbricht die Wiedergabe der selektierten Audiodatei an der aktuellen

Der Pause Button unterbricht die Wiedergabe der selektierten Audiodatei an der aktuellen Wiedergabeposition. Mit dem Start Button wird die Wiedergabe an der Stelle fortgesetzt, an welcher sie mit dem Pause Button unterbrochen wurde.

Stop

welcher sie mit dem Pause Button unterbrochen wurde. Stop Der Stop Button beendet die Wiedergabe der

Der Stop Button beendet die Wiedergabe der selektierten Audio- datei und setzt die Wiedergabeposition an den Anfang zurück.

New Recording

die Wiedergabeposition an den Anfang zurück. New Recording Mit einem Klick auf diesen Button wird eine

Mit einem Klick auf diesen Button wird eine neue Datei für die Aufnahme erzeugt. Sie können den Dateinamen vor der Auf- nahme oder direkt danach ändern.

Select a folder

der Auf- nahme oder direkt danach ändern. Select a folder Mit diesem Button wählen Sie ein

Mit diesem Button wählen Sie ein Verzeichnis für die Aufnahme aus. Sie werden gebeten, ein Verzeichnis auszuwählen und einen Dateinamen für die Aufnahme einzugeben.

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Spektral-Analyse/Synthese

Spektrale Anlayse

Das menschliche Gehör funktioniert in vielerlei Hinsicht wie ein „Spektrum-Analyser“. Die am Ohr eintreffenden Schallwellen (Luftdruckschwankungen, die dem normalen atmosphärischen Luftdruck überlagert sind) werden dort in ihre Frequenzbe- standteile zerlegt und ans Gehirn weitergegeben. Deswegen hat die spektrale Darstellung (man spricht vom „Frequenzbereich“ oder „Spektralbereich“) vielfältige Anwendungn in der Audiosig- nalverarbeitung gefunden. Die meisten dieser Anwendungen ba- sieren auf der Fourier-Transformation.

Das NI-SPEKTRAL DELAY verwendet eine spezielle Methode der Fourieranalyse, die „Short Time Fouriertransformation“ (kurz STFT). Die STFT basiert auf der Unterteilung eines längeren (Au- dio)-Signals in kleine Blöcke, die als Audioframes bezeichnet wer- den. Jedes dieser Audioframes wird mit Hilfe der diskreten Fouriertransformation auf seine Frequenzzusammensetzung un- tersucht.

Als Ergebnis einer STFT erhält man einen Datenblock, der genauso groß ist, wie das eigentliche Audioframe. In diesem Datenblock ist auch theoretisch dieselbe Information wie im Au- dioframe gespeichert, nur in einer anderen Darstellungsart. Es handelt sich nun nicht mehr um Audiosamples, die den zeitlichen Verlauf des urspünglichen Signals beschreiben, sondern um Zahl- enpaare die jeweils die „Magnitude“ und „Phase“ einer Signalko- mponente beschreiben. Gemäß der Fouriertheorie läßt sich nämlich unter bestimmten Vorraussetzungen ein Signal als Addi- tion von vielen sinusförmigen Einzelsignalen verschiedener Fre- quenz interpretieren. Die Magnitude gibt die „Aussteuerung“ der Sinuskomponente an, während die Phase den zeitlichen Versatz der Komponenten untereinander beschreibt.

Die Anzahl der entstehenden Frequenzbänder ist immer durch die Größe des Audiodatenblocks (Framesize) wie folgt festgelegt:

Anzahl der Frequenzbänder N = (Framesize/2)

NI-Spektral Delay Deutsch – 56

DEUTSCH

DEUTSCH

Beispielsweise resultiert aus einer Anzahl von 256 Frequen- zbändern eine Framesize von 512 Audiosamples und umgekehrt.

Ein Audioframe ist also als kleiner Auschnitt aus dem gesamten Audiosignal zu verstehen und wird durch Multiplikation mit einer sogenannten Fensterfunktion aus diesem abgeleitet. Nachfolgend ist ein Ausschnitt eines Audiosignals (1024 Audiosamples) darg- estellt.

eines Audiosignals (1024 Audiosamples) darg- estellt. Ausschnitt eines Audiosignals (1024 Samples) Durch

Ausschnitt eines Audiosignals (1024 Samples)

Durch Multiplikation mit der Fensterfunktion (hier Rechteck)

Durch Multiplikation mit der Fensterfunktion (hier Rechteck) Rechteckfensterfunktion mit Fenstergröße 256 Samples

Rechteckfensterfunktion mit Fenstergröße 256 Samples

erhält man ein „gefenstertes“ Audioframe (Framesize hier 256 Samples) wie folgt:

Audioframe (Framesize hier 256 Samples) wie folgt: Audioframe 256 Samples (mulzipliziert mit Rechteckfenster)

Audioframe 256 Samples (mulzipliziert mit Rechteckfenster)

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Man erkennt deutlich die Sprungstellen an den Rändern, die sich unter anderem als Klicks oder Verzerrungen äußern können.

Um dies zu vermeiden werden zwei Maßnahmen ergriffen :

1. Verwendung von Fensterfunktionen, die die Übergänge glätten,

zum Beispiel das Hanning Fenster :

die Übergänge glätten, zum Beispiel das Hanning Fenster : Hanning-Fensterfunktion Das Audioframe würde nach der

Hanning-Fensterfunktion

Das Audioframe würde nach der Multiplikation mit der Hanning- Fensterfunktion also folgenden Verlauf besitzen :

Hanning- Fensterfunktion also folgenden Verlauf besitzen : Audioframe 256 Samples (mulzipliziert mit Hanningfenster) 2.

Audioframe 256 Samples (mulzipliziert mit Hanningfenster)

2. Überlagerung der gefensterten Audioframes

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Die Überlagerung der gefensterten Audioframes bewirkt eine na- hezu übergangslose Ineinanderblendung der einzelnen Audiof- rames.

Überlappende Audioframes (Overlap = 1 bzw. 50%) DEUTSCH
Überlappende Audioframes (Overlap = 1 bzw. 50%)
DEUTSCH

Für jedes dieser gefensterten Audioframes wird nun eine STFT durchgeführt. Schließlich stehen die Daten dann als Spektralf- rame zur Verfügung, das die Grundlage zur Weiterverarbeitung in den Matrix- Editoren des NI-SPEKTRAL DELAY oder in der In- put Modulation Stage ermöglicht.

Resynthese

Anschließend wird jedes Frame mit der inversen Fouriertransfor- mation in den Zeitbereich zurücktransformiert. Der Verlauf des Signals kann dann jedoch sehr von dem des Eingangsframes ab- weichen. Würde man die rücktransformierten Frames einfach aneinanderreihen, käme es zu deutlich wahrnehmbaren Unste- tigkeitsstellen an den Frameübergängen. Um dies zu vermeiden, werden die Frames nochmals mit der Fensterfunktion multipliz- iert, um sie anschließend mit entsprechendem Overlap wieder zusammenzufügen. Diese unverzichtbare Überlappung kann nur durch ein systeminternes Delay realisiert werden. Eingangssignal und Ausgangssignal sind also gegeneinander zeitverzögert. Die Delayzeit ist unter anderem auch von der gewählten Anzahl der Analysebänder abhängig Abschnitt »Systemdelay und Framesize« auf Seite 60.

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Achtung Aliasing

Der Attenuation-Matrix-Editor sollte nicht unbedingt mit einem herkömmlichen Filter im Zeitbereich verglichen werden. Bei sehr kleinen Framesizes und entsprechend starker Modifikation des Audiosignals kann es zu sogenannten Aliasing Effekten kom- men. Aliasing bedeutet, dass zusätzliche Artefakte (Spiegelfrequ- enzen) im Signal entstehen, die nicht gefiltert werden können. Dies ist kein Softwarefehler, sondern durch die Eigenschaften der Fourier Transformation begründet. Aufgrund noch nicht aus- reichender Rechnerleistung haben wir uns entschieden, für die Spektral Version 1.0 noch keine Antialiasing - Funktion anzubi- eten.

Systemdelay und Framesize

Das Systemdelay bzw die Latenzzeit „d“ ist in Samples angege- ben und ist von folgenden Parametern abhängig:

• interne Framesize (d.h. 2 x Anzahl der Analysebänder)

• externe Framesize (vom Host bestimmt)

• Overlap

Wenn die interne Framesize kleiner oder gleich der externen Framesize ist, gilt:

d

 

Framesize(int)

=

Framesize(int)

-----------------------------------------

Overlap + 1

Wenn die interne Framesize größer als die externe Framesize ist,

 

Framesize(int)

gilt: d

=

2 Framesize(int)

+

-----------------------------------------

Framesize(ext)

Overlap + 1

Das unveränderte Ausgangssignal (Dry-Signal) wird gegenüber dem Effektsignal (Wet-Signal) automatisch entsprechend verzögert. Es kommt also zu keinen Phasenverschiebungen im Wet/Dry Mix.

NI-Spektral Delay Deutsch – 60

DEUTSCH

DEUTSCH

MIDI-Implementierung

Zuweisungstabelle der MIDI Controller

Controller Nr.:

Bedeutung :

1

LFO Speed

2

LFO Depth 1

3

LFO Depth 2

4

LFO Depth 3

5

LFO On/Off

6

Dry/Wet Mix

7

Effekt Gain

8

LFO Assign 1

9

LFO Assign 2

10

LFO Assign 3

11

LFO Shape

12

nicht benutzt

13

nicht benutzt

14

Effekt Bypass

15

Effekt Mute

16

nicht benutzt

17

Modulation Bypass

18

Attenuation Matrix Editor Bypass

19

Delay Matrix EditorBypass

20

Feedback Matrix Editor Bypass

21

nicht benutzt

22

nicht benutzt

23

nicht benutzt

64

Freeze On/Off

66

Input Modulation L Parameter 1

67

Input Modulation L Parameter 2

68

Input Modulation L Parameter 3

69

Input Modulation R Parameter 1

70

Input Modulation R Parameter 2

71

Input Modulation R Parameter 3

72

X-Transposition Attenuation Graph L

73

Y-Transposition Attenuation Graph L

74

X-Transposition Delay Graph L

75

Y-Transposition Delay Graph L

76

X-Transposition Feedback Graph L

77

Y-Transposition Feedback Graph L

78

Selection Transposition Attenuation Graph L

79

Selection Transposition Delay Graph L

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Controller Nr.:

Bedeutung :

80

Selection Transposition Feedback Graph L

81

X-Transposition Attenuation Graph R

82

Y-Transposition Attenuation Graph R

83

X-Transposition Delay Graph R

84

Y-Transposition Delay Graph R

85

X-Transposition Feedback Graph R

86

Y-Transposition Feedback Graph R

87

Selection Transposition Attenuation Graph R

88

Selection Transposition Delay Graph R

89

Selection Transposition Feedback Graph R

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