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Probeklausur: „Elektrotechnik“ WiSe 17/18

Modul: Elektrotechnik

Lehrveranstaltungen: Elektrotechnik

Studiengang: Sport- und Gesundheitstechnik

Semester: Wintersemester 17/18

Datum: xx.01.2017

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

- Lesen Sie die Aufgabenstellungen sehr genau durch!!!

- Die Formelsammlung befindet sich auf den beiden letzten Seiten und kann gerne
abgetrennt werden.

Zugelassene Hilfsmittel:
- Kugelschreiber/ Füller (bitte kein Rotstift), Lineal
- Taschenrechner

- KEINE eigene Formelsammlung oder Mitschriften

VIEL ERFOLG!!!

Name, Vorname:

PROBEKLAUSUR!!!

Matrikelnummer:

Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 Summe
Max. Punkte 20 20 15 10 15 30 10 20 140
Punkte
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Aufgabe 1 – Rechnen mit Größenordnungen (20 Punkte)

1.1 Stellen Sie die Werte in der nächst möglichen Größenordnung als ganze Zahl dar: z.B. Punkte
0,1 kΩ = 100 Ω
a) 0,02 kΩ = 3P
b) 0,3 MΩ =
c) 0,001 GΩ =
d) 0,02 A =
e) 0,02 nF =
f) 0,01 mH =
1.2 Bauelemente

a) Welche Bedeutung haben die ersten drei roten Ringe (von links) auf dem Widerstand? 2P

Und welche Bedeutung hat der rechte goldene Ring auf dem Widerstand?

b) Wofür steht der Begriff SMD? 1P

c) Welche Kennlinie gehört zum Kaltleiter? Begründen Sie Ihre Antwort. 2P

d) Nennen Sie fünf Metalle, die den Strom gut leiten. 2P

e) Zeichnen Sie das Schaltsymbol einer LED. 1P

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f) a) Was ist ein LDR? 4P

b) Ist ein LDR ein Leiter, Halbleiter oder Nichtleiter?

c) Zeichnen Sie das Schaltsymbol eines LDRs.

d) Bestimmen Sie aus dem folgenden Diagramm für E = 6000 lx den Widerstands-
wert.

g) Ein Gleichstrommotor wird an 380 V angeschlossen. Die Motorwicklung besteht aus Kup- 5P
ferdraht und hat bei der Temperatur T1 = 20°C den Widerstand R1 = 30 Ω. Nach einer
längeren Betriebszeit des Motors steigt der Widerstand auf R2 = 60 Ω. Um wieviel Grad
Celsius hat sich die Motorwicklung erwärmt?

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Aufgabe 2 – Einfache lineare Netzwerke (20 Punkte)


2.1 R1 = 2 kΩ Punkte
R2 = 1 kΩ
R3 = 2 kΩ
R4 = 1,5 kΩ
R5 = 0,5 kΩ
U0 = 10 V

a) Berechnen Sie den Gesamtwiderstand Rges der oben abgebildeten Schaltung zwischen 4P
den Klemmen 1 und 0.

b) Berechnen Sie den Gesamtstrom I. 2P

c) Berechnen Sie den Strom I1, der durch das Ampèremeter fließt. 2P
Benutzen Sie hierfür das Ohmsche Gesetz.

d) Berechnen Sie den Strom I2, der durch R2 fließt mit der Knotenregel (Kirchhoffsches 3P
Gesetz).

e) Berechnen Sie die Spannung U5, die das Voltmeter misst auf beliebige Art. 3P

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2.2 Ergänzen Sie die folgenden Schaltung um ein Voltmeter mit dem Innenwiderstand RV und 4P
ein Ampèrmeter mit dem Innenwiderstand RA, so dass der Widerstand R stromkorrekt
gemessen werden kann.

2.3 Wann macht die stromkorrekte Messung am meisten Sinn? Vergleichen Sie für die 2P
Antwort die Widerstände R, RV und RA aus 2.2 miteinander.

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Aufgabe 3 – Spannungsteiler (15 Punkte)


3.1 Berechnen Sie die Spannungen U1, U2 und U4 wie folgt:

U1 R1=4kΩ

I1

I2 I3

U2 R2=6kΩ R3=6kΩ U3

U0 = 10V
V

U4 R4=3kΩ

a) Bestimmen Sie zuerst U1 mit dem Spannungsteiler U1/U0. 5P

b) Bestimmen Sie danach U4 mit dem Spannungsteiler U4/U1. 5P

c) Bestimmen Sie U2 mit dem Spannungsteiler U2/U1. 5P

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Aufgabe 4 – Nichtlineare Bauelemente (10 Punkte)


4.1 Dioden: LED (Light Emitting Diode)
Bestimmen Sie für die folgende Schaltung den Arbeitspunkt
anhand der Dioden Kennlinien graphisch,
für: U0 = 6 V, R = 300 Ω

- für die rote LED,


- für die grüne LED und
- für die blaue LED.

a) Erstellen Sie einen Maschenumlauf und formen diesen auf I = f(UD) um. 4P

b) Zeichnen Sie die Arbeitsgerade ein. 3P


c) Bestimmen Sie die Arbeitspunkte, die sich für die einzelnen LEDs einstellen würden. Verges- 3 P
sen Sie die Einheiten nicht!
LED rot grün blau
I

UD

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Aufgabe 5 – Leistung (15 Punkte)


5.1 Sie haben zwei 2V-Batterien. Jede Batterie besteht aus einer idealen Spannungsquelle U0 = 2 V
und einem realen Innenwiderstand Ri = 50 mΩ. Weiterhin haben Sie zwei Lastwiderstände mit
jeweils RL = 200 mΩ zur Verfügung. Schalten Sie die beiden Batterien und die beiden
Lastwiderstände in einer Schaltung so zusammen (parallel oder in Serie), dass die Batterien
maximale Leistung an die Lastwiderstände abgeben.

a) Wie wird der Betriebszustand genannt, in dem eine Spannungsquelle ihre maximale Leis-
tung an den Verbraucher abgibt? 2P

b) Welche Beziehung besteht in diesem Fall zwischen dem gesamten Lastwiderstand RL,ges und
dem gesamten Innenwiderstand Ri,ges der Quelle? 2P

c) Zeichnen Sie hierfür das Schaltbild bestehend aus den beiden Batterien (jeweils bestehend
aus der idealen Spannungsquelle U0 und dem Innenwiderstand Ri) und den beiden Lastwi-
derständen. Sie können ein zweites Schaltbild zeichnen, in dem Sie die Spannungsquellen zu
U0,ges, die Innenwiderstände zu Ri,ges und die Lastwiderstände zu RL,ges zusammenfassen. (Dies
würde die spätere Rechnung vereinfachen.)
4P

d) Berechnen Sie die Leistung PL, die in den beiden Lastwiderständen verbraucht wird.

4P

e) Wie groß ist der Wirkungsgrad η in diesem Fall?

3P

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Aufgabe 6 – Kapazität (30 Punkte)


6.1 Aufladung eines Kondensators
Ein Plattenkondensator mit dem Plattenabstand d1 = 3mm und Luft als Dielektrikum ist auf
U1 = 600V aufgeladen.
a) Welche Spannung U2 liegt am Kondensator, wenn der Plattenabstand auf d2 = 4 mm erhöht 7P
wird?

b) Anschließend wird bei unverändertem Plattenabstand d2 = 4 mm eine Isolierstoffplatte mit 8P


der Permittivitätszahl 𝜺𝒓 = 5 eingebracht, die den gesamten Raum zwischen den Platten aus-
füllt. Welche Spannung U3 liegt jetzt am Kondensator?

c) Die Platten eines Kondensators tragen die Ladungen +/- Q. 10 P


Wie ändern sich die nachstehenden Größen, wenn zwischen die Plataten ein Dielektrikum
eingefügt wird? Kreuzen Sie die richtigen Antworten an und ergänzen die Formeln, die Sie
für die jeweilige Lösung herangezogen haben.
Formel Wird kleiner Bleibt konstant Wird größer
Spannung
Ladung
Kapazität
Feldstärke
Flussdichte
d) Eine Batterie kann eine Elektrizitätsmenge von Q = 24 Ah abgeben. Wie viele Tage kann die 5P
Batterie in einer Alarmanlage angeschlossen bleiben, wenn sie dauernd 0,2 A abgeben
muss?

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Aufgabe 7 – Induktivität (10 Punkte)


7.1

+ -

a) Zeichnen Sie in die Schaltung den Strom ein, der fließen würde, wenn der Schalter
geschlossen ist (technische Stromrichtung). 1P

b) Ermitteln Sie mit der „Rechte-Faust-Regel“ die Richtung des magnetischen Feldes und
zeichnen die Feldlinien mit Richtungspfeilen ein. 2P

c) Zeichnen Sie den Nordpol N und den Südpol S ein.


2P

d) Nennen Sie 2 Beispiele für den Einsatz von Spulen (Induktivitäten). 5P

1.

2.

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Aufgabe 8 – Wechselspannung (20 Punkte)


8.1 Für die folgende Schaltung gilt:

𝒊̂R = 3A ; 𝒊̂L = 5A ; 𝒊̂C = 1A; 𝒊̂ =?

a) Erstellen Sie das Zeigerdiagramm mit den Zeigern 𝒖̂ , 𝒊̂R, 𝒊̂L und 𝒊̂C und ermitteln Sie 6P
graphisch die resultierende Amplitude 𝒊̂ und die Phasenverschiebung ϕ zwischen der
Eingangsspannung u und dem Strom i.
Im{}

Re{}

b) Berechnen Sie die Amplitude 𝒊̂ und die Phase ϕ mit der Ihnen bekannten komplexen Rech- 4P
nung.

c) Zeichnen Sie die Sinussignale der Spannungen i(ϕ) und uR(ϕ) in das untere Diagramm ein. 5P

6
5
4
3
2
1
0 ϕ[°]
-1 0 45 90 135 180 225 270 315 360
-2
-3
-4
-5
-6

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8.2 Benennen Sie die 5 wichtigsten physikalischen Größen der Netzspannung, die aus unserer 5P
Steckdose kommt, mit dem Formelzeichen und dem Wert.

1.

2.

3.

4.

5.

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Einfache elektrische Netzwerke (Gleichstrom I, Gleichspannung U)


Leistung P [W] (Watt), [VA]: Spannung U [V] (Volt): 𝑼𝟏 = 𝝋𝟏 − 𝝋𝟐 Ladung: Q [C]=[As] (Coulomb)
𝑷=𝑼∙𝑰 = Differenz der Potentiale: ϕ (phi) [V]: ∆𝐐 𝐐
Stromstärke I [A] (Ampère): 𝐈 = =
∆𝐭 𝐭
𝐈 𝐴
Wirkungsgrad η (eta): Stromdichte: 𝐒 = [ 2 ],
𝐀 𝑚𝑚
𝑵𝒖𝒕𝒛𝒍𝒆𝒊𝒔𝒕𝒖𝒏𝒈
η= 𝑨𝒃𝒈𝒆𝒈𝒆𝒃𝒆𝒏𝒆𝒓 𝑳𝒆𝒊𝒔𝒕𝒖𝒏𝒈 Stromstärke I [A], Querschnittsfläche A [mm2]
𝑷𝑳
η= 𝑷 ∙ 𝟏𝟎𝟎%
𝒈𝒆𝒔
für Leistungsanpassung gilt:
Pmax [W] (Watt): 𝑹𝒊 = 𝑹𝑳
Quellenwiderstand = Lastwiderstand
η= 𝟓𝟎% Ohmsches Gesetz: 𝑼 = 𝑹 ∙ 𝑰
Temperaturkoeffizient eines 𝛒∙𝐥 1 κ∙𝐴
Widerstand R [Ω] (Ohm): 𝐑 = Leitwert G [S] (Siemens): 𝐺 = 𝑅 = 𝑙
𝐀
Metallwiderstandes: α (alpha) Ω𝑚𝑚2 𝑚
[1/𝐾] (𝐾𝑒𝑙𝑣𝑖𝑛) Spezifischer Widerstand: ρ (rho) [ 𝑚 ] Spezifischer Leitwert: κ (kappa) [ ]
Ω∙𝑚𝑚2
2
𝑹(𝝑) = 𝑹(𝟐𝟎°𝑪)(𝟏 + 𝜶 ∙ ∆𝝑) Länge l [m], Querschnittsfläche A [mm2] Länge l [m], Querschnittsfläche A [mm ]
Kirchhoff´schen Gleichungen Maschenregel: Spannung U [V] (Volt) Knotenregel: Stromstärke I [A] (Ampère)
𝒏 𝒏

∑ 𝑼𝒊 = 𝟎 ∑ 𝑰𝒊 = 𝟎
𝒊=𝟎 𝒊=𝟎
Widerstandsnetzwerk Serienschaltung: Widerstand R [Ω] (Ohm) Parallelschaltung: Leitwert G [S] (Siemens)
𝒏 𝟏 𝟏
𝑮𝒈𝒆𝒔 = ∑𝒏𝒊=𝟏 𝑮𝒊 = ∑𝒏𝒊=𝟏 𝑹
𝑹𝒈𝒆𝒔 = ∑ 𝑹𝒊 𝑹𝒈𝒆𝒔 𝒊
𝒊=𝟏
Parallelschaltung (zweier Widerstände):
𝑹𝟏 ∙ 𝑹𝟐
𝑹𝒈𝒆𝒔 = 𝑹𝟏 ||𝑹𝟐 =
𝑹𝟏 + 𝑹𝟐
Spannungsteiler /
Stromteiler

𝑰𝟐 𝑮𝟐 𝑹𝟏 𝑰𝟏 𝑮𝟏 𝑹𝟐
𝑼𝟐 𝑹𝟐 𝑼𝟏 𝑹𝟏 = = = =
= = 𝑰 𝑮𝟏 + 𝑮𝟐 𝑹𝟏 + 𝑹𝟐 𝑰𝟐 𝑮𝟐 𝑹𝟏
𝑼 𝑹𝟏 + 𝑹𝟐 𝑼𝟐 𝑹𝟐
Stern-Dreiecks-Umwandlung: RAC=RAD=RCD=Rdreieck
 Rstern=RA0=RC0=RD0 =Rdreieck/3

Ω𝑚𝑚2 𝑚
Material Spezifischer Widerstand: ρ [ ] Spezifische Leitfähigkeit: Κ [Ω∙𝑚𝑚2 ] Temperaturkoeffizient: 𝛂 [10-3/°C]
𝑚
Kupfer 0,0176 56 3,9
Gold 0,022 45 3,9
Wolfram 0,053 19 4,1

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Elektrostatisches Feld / Stationäres Magnetfeld / Elektromagnetisches Feld


Feldstärke 𝑼 𝑽 𝑨
Elektrische Feldstärke: 𝑬 = 𝒅 [𝒎] Magnetische Feldstärke: 𝑯 [𝒎]
Spannung U [V], Abstand d [m]
Flussdichte Elektrische Flussdichte: Magnetische Flussdichte:
D = 𝜺𝟎 ∙ 𝜺𝒓 ∙ 𝑬 [As/m2] 𝑩 = µ𝟎 ∙ µ𝒓 ∙ 𝑯, [Vs/m2]
Fluss (Summe aller Feldlinien) Elektrischer Fluss: (Psi) Magnetischer Fluss: (Phi) (Weber)
𝜳 = 𝑸 = 𝑫 ∙ 𝑨 [𝑪], [As] 𝜱 = 𝑩 ∙ 𝑨 [𝑽𝒔] = [𝑾𝒃]
Speicherfähigkeit 𝑸 𝑨𝒔 𝜱 𝑽𝒔
Kapazität: 𝑪 = [ ] = [𝑭] (Farad) Induktivität: L = [ ] =[H] (Henry)
𝑰 𝑨
𝑼 𝑽
𝜺𝟎 ∙𝜺𝒓 ∙𝑨
Kapazität: 𝑪 = [𝑭]
𝒅
2
Fläche A [m ], Abstand d [m]
𝑛
Parallelschaltung
𝑪𝒈𝒆𝒔 = ∑ 𝑪𝒊
𝑖=1
𝑛
Serienschaltung Serienschaltung (zweier Kapazitäten):
𝟏 𝟏 𝑪𝟏 ∙ 𝑪𝟐
=∑ 𝑪𝒈𝒆𝒔 = 𝑪𝟏 ||𝑪𝟐 =
𝑪𝒈𝒆𝒔 𝑪𝒊
𝑪𝟏 + 𝑪𝟐
𝑖=1
Materialeigenschaften Permittivität eines Stoffes 𝜺 gibt die Fä- Permeabilität eines Stoffes µ gibt die Magne-
higkeit an, ein E-Feld aufzubauen tisierbarkeit im Vergleich zu Luft an

Permittivität des luftleeren Raumes: Permeabilität des luftleeren Raumes:


𝑨𝒔 𝑽𝒔
𝜺𝟎 = 𝟖, 𝟖𝟓𝟒 ∙ 𝟏𝟎−𝟏𝟐 µ𝟎 = 𝟏, 𝟐𝟓𝟕 ∙ 𝟏𝟎−𝟔
𝑽𝒎 𝑨𝒎
Relative Permittivitätszahl: 𝜺𝒓 Relative Permeabilitätszahl: µ𝒓
zeitabhängige Spannung u(t), zeitabhängiger Strom i(t)
Auf-/Entlade-Zeitkonstante 𝝉 = R ∙ C (tau) [s] 𝝉 = L / R (tau) [s]

𝒖(𝒕) = 𝑹 ∙ 𝒊(𝒕) 𝟏 𝝏(𝒊𝑳 (𝒕))


𝒖𝑪 (𝒕) = ∙ ∫ 𝒊𝑪 (𝒕) 𝝏𝒕 𝒖𝑳 (𝒕) = 𝑳 ∙
𝑪 𝝏𝒕
𝟏 𝝏(𝒖𝑪 (𝒕)) 𝟏
𝒊(𝒕) = ∙ 𝒖(𝒕) 𝒊𝑪 (𝒕) = 𝑪 ∙ 𝒊𝑳 (𝒕) = ∙ ∫ 𝒖𝑳 (𝒕) 𝝏𝒕
𝑹 𝝏𝒕 𝑳
Periodische sinusförmige Signale: zeitabhängige Spannung u(t), zeitabhängiger Strom i(t)
Amplitude (Maximalwert) ̂ = |𝒖|𝒎𝒂𝒙 , 𝒊̂ = |𝒊|𝒎𝒂𝒙
𝒖 Periodendauer: T [s]
Spitze-Spitze-Wert ̂
𝒖𝒔𝒔 = 𝟐 ∙ 𝒖, 𝒊𝒔𝒔 = 𝟐 ∙ 𝒊̂ Frequenz: f = 1/T [Hz] (Hertz)
(peak to peak)
Kreisfrequenz: ω = 2πf = 2πT [s-1]
Winkel, Phase: ϕ(t) = ωt [°]
Phasenverschiebung: 𝜑𝒖 , 𝜑𝒊
𝑡 +𝑇
10
Mittelwert: 𝑢̅ = ∫𝑡=𝑡 𝑢(𝑡)𝑑𝑡 ̅̅̅̅ = 1 ∫𝑡0 +𝑇 |𝑢(𝑡)|𝑑𝑡
Gleichrichtwert:|𝑢| 2
Effektivwert: 𝑈𝑒𝑓𝑓
1 𝑡0 +𝑇 2
= ∫𝑡=𝑡 𝑢 (𝑡)𝑑𝑡
𝑇 0 𝑡=𝑡 𝑇 0 𝑇 0
Gleichstrom, -spannung: I = 𝐼𝑒𝑓𝑓 U = 𝑈𝑒𝑓𝑓
𝑖̂ 𝑢̂
Für Sinussignale gilt: 𝐼𝑒𝑓𝑓 = 𝑈𝑒𝑓𝑓 =
√2 √2
̂
𝑢
Komplexe Impedanz: Z= 𝑖̂ = R + jX=| Z|𝑒 𝑗𝜑 Betrag: 𝑍 = √𝑅 2 + 𝑋 2
Winkel: φ=arctan (X/R)
Komplexe Impedanz: Resistanz (Wirkwiderstand): R Reaktanz(Blindwiderstand) jX:
𝟏
ZC = jωC ZL=𝒋ωL

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