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BEDIEN- UND WARTUNGSHANDBUCH GAS BOX

GAS BOX (FW rel. 6.07), GAS_AU (rel. 19.0.4.6, AU3), GAS_SERVICE_AU (rel. 19.0.0.56) GAS (rel. 19.0.0.33), GAS_SERVICE (rel. 19.0.0.46), TEXAGASMODEL.DLL(rel. 6.0.7.0)

Sehr geehrter Kraftfahrzeugtechniker,

wir danken Ihnen, dass Sie unser Produkt für Ihre Werkstatt gewählt haben. Wir sind uns sicher, dass Sie mit diesem Gerät voll zufrieden sein werden und es Sie bei Ihrer Arbeit wirkungsvoll unterstützen wird. Bitte lesen Sie die Hinweise, die in dieser Betriebsanleitung enthalten sind, aufmerksam durch. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an Ihrem Arbeitsplatz sorgfältig auf, so dass sie jederzeit griffbereit ist und Sie die für Ihre Tätigkeit erforderlichen Informationen bei Bedarf nachschlagen können. GAS BOX steht an der Spitze der neusten Generation der integrierten Diagnosegeräte und liefert dem Werkstattpersonal ein System in modularer Bauweise, das alle Anforderungen hinsichtlich der Abgasuntersuchungen und Fahrzeugdiagnose an Ottomotoren erfüllt.

Weitere Informationen zu den Produkten und Serviceleistungen von TEXA erhalten Sie unter:

E-mail: info@texa.it Internet: http://www.texa.it

Für Informationen bezüglich der Garantieleistungen, dem Wartungs- und Reparaturservice zu diesem Produkt wenden Sie sich an:

TEXA Deutschland GmbH E-mail: info@texadeutschland.com Internet: http://www.texadeutschland.com

Wiedergabe, auch teilweise, des vorliegenden Handbuches unter gleich welcher Form nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers. Die in diesem Handbuch genannten Daten und Eigenschaften verpflichten den Hersteller in kleinster Weise. Der Hersteller behält sich das Recht vor, nach seinem Ermessen Änderungen durchzuführen, ohne Vorankündigung und ohne für Ersatz sorgen zu müssen.

INHALTSVERZEICHNIS

ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DEN BEDIENER:

7

BESCHREIBUNG DER GAS BOX

9

Grundlagen GAS BOX

9

Technische Eigenschaften GAS BOX

10

Vorderansicht der Gas Box

12

Rückansicht der Gas Box

13

Die Fernbedienung (optional)

15

Beschreibung

des EUROPROBE

16

Technische

Eigenschaften des EUROPROBE

16

Vorderansicht des EUROPROBE

17

Rückansicht des EUROPROBE

17

INSTALLATION

18

Installation

GAS BOX

18

Installation

Europrobe

20

INSTALLATION SOFTWARE

22

Installationsprozedur von CD NERO (mit SW-Auswahl für Deutschland)

22

Konfiguration der Kontrollsoftware CD NERO

24

EINLEITENDE PRÜFUNGEN

26

Beginn der Kommunikation

26

Version des Abgasmessgeräts

26

Periodische Überprüfung (Justierung)

27

Dichtheitsprüfung

28

Auswahl Prüfmodus und Fahrzeug

31

Fahrzeug-Identifizierungsdaten

31

Prüfmodus

35

Auswahl

Kraftstoffart

35

Auswahl

Dokumentationsart

35

Eingabe der Solldaten

36

Konditionierung

36

Zündzeitpunkt

36

Schließwinkel

37

Messung im Leerlauf

37

Fahrzeug-Zusatzdaten

38

Sichtprüfung

39

Prüfung der Einzelkomponenten

39

Ergebnis

39

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung

40

Konditionierung

41

Zündzeitpunkt

43

Schließwinkel

43

Amtliche Abgasuntersuchung

44

Nullabgleich

44

Prüfung der HC-Rückstände

45

Abdriftfehler

47

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten

47

Messung im Leerlauf

48

Ergebnisbewertung

50

Sonden entnehmen

51

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden

52

Kontrollausdruck

54

Wiederholung der Prüfung

54

MESSPROGRAMM U-KAT

55

Eingabe der Solldaten

55

Konditionierung

55

Zündzeitpunkt

55

Schließwinkel

56

Messung

im Leerlauf

56

Messung

bei erhöhtem Leerlauf

56

Konditionierung des Katalysators

56

Fahrzeug-Zusatzdaten

57

Sichtprüfung

58

Prüfung der Einzelkomponenten

58

Ergebnis

58

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung

59

Konditionierung des Katalysators

60

Konditionierung

61

Zündzeitpunkt

63

Schließwinkel

63

Amtliche Abgasuntersuchung

64

Nullabgleich

64

Prüfung der HC-Rückstände

65

Abdriftfehler

67

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten

67

Messung im Leerlauf

68

Ergebnisbewertung

70

Sonden entnehmen

71

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden

72

Zuteilung der Prüfplakette

73

Ausdruck des Prüfberichts

74

Kontrollausdruck

74

Wiederholung der Prüfung

74

MESSPROGRAMM G-KAT

75

Eingabe der Solldaten

75

Konditionierung

75

Zündzeitpunkt

75

Messung

im Leerlauf

76

Messung

bei erhöhtem Leerlauf

76

Konditionierung des Katalysators

76

Regelkreisprüfung

77

Fahrzeug-Zusatzdaten

78

Sichtprüfung

79

Prüfung der Einzelkomponenten

79

Ergebnis

79

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung

80

Konditionierung des Katalysators

81

Konditionierung

82

Zündzeitpunkt

84

Amtliche Abgasuntersuchung

85

Nullabgleich

85

Prüfung der HC-Rückstände

86

Abdriftfehler

88

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten

88

Messung

Messung

bei erhöhtem Leerlauf

89

im Leerlauf

91

Regelkreisprüfung

92

Ergebnisbewertung

102

Sonden entnehmen

103

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden

104

Zuteilung der Prüfplakette

105

Ausdruck des Prüfberichts

106

Kontrollausdruck

106

Wiederholung der Prüfung

106

MESSPROGRAMM G-KAT OBD

107

Eingabe der Solldaten

107

Konditionierung

107

Messung

im Leerlauf

107

Messung

bei erhöhtem Leerlauf

107

Auslesen des Signals der Lambdasonden

108

Konditionierung des Katalysators

108

Sichtprüfung

109

Prüfung der Einzelkomponenten

109

Ergebnis

109

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung

110

Sichtprüfung der Kontrollleuchte Motordiagnose

111

Verbindung des OBD-Auslesegeräts

112

Konditionierung des Katalysators

114

Konditionierung

115

Amtliche Abgasuntersuchung

116

Nullabgleich

116

Prüfung der HC-Rückstände

117

Abdriftfehler

119

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten

119

Messung

Messung

bei erhöhtem Leerlauf

120

im Leerlauf

122

Prüfbereitschafts-Test

123

Prüfung des Signals der Lambdasonden

125

Anzahl der Fehler

130

Status der Kontrollleuchte Motordiagnose

132

Ergebnisbewertung

134

Sonden entnehmen

135

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden

136

Zuteilung der Prüfplakette

137

Ausdruck des Prüfberichts

138

Kontrollausdruck

138

Wiederholung der Prüfung

138

ABLAUFPLAN

139

Solldaten

OHNE-KAT

139

Solldaten

U-KAT

140

Solldaten

G-KAT

142

Solldaten

G-KAT OBD

145

Dichtheitsprüfung

147

Prüfung HC-Rückstände

148

Konditionierung

150

Erhöhter Leerlauf

152

Leerlauf

154

Konditionierung Katalysator

156

Zündzeitpunkt

157

Schließwinkel

158

Regelkreisprüfung

159

Sichtprüfung Kontrollleuchte Motordiagnose

168

Verbindung OBD Auslesegerät

169

Prüfbereitschafts-Test

171

Prüfbereitschafts-Test

172

Fehlerspeicher

173

Status Kontrollleuchte Motordiagnose

175

Prüfung Signal Regelsonden

176

Bewertung Messung Breitbandsonden (B)

178

Bewertung Messung Sprungsonden (S)

179

Ausdruck Ergebnis

182

SERVICEFUNKTIONEN

186

HC Rückstände

187

Pumpenleistung

188

Daten Letzte Justierung

189

Lecksuche

190

Konfiguration

191

Werkstatt Einstellungen

192

Kontrollen und Messungen

193

Justierung

194

Kontrolle der Messgenauigkeit

198

P.E.F. und Kammercode

207

WARTUNG

208

Ersatz des Abgasfiltereinsatzes

208

Ersatz des Kondenswasser-Abcscheidefiltereinsatzes

208

Ersatz des Aktivkohlefilters

209

Ersatz des O2 Sensors

209

Reinigung des transparenten Außen-Vorfilters

210

Reinigung

der

Abgasmessleitung

210

Check List Wartung an GAS BOX

211

AUTOMATISCHE KONTROLLEN (Fehlermeldungen)

212

Nullabgleich

 

212

Versorgungsspannung

212

Durchflusskontrolle

213

Warten Auf Befehle

213

Vorwärmfase

213

Kommunikationsfehler

214

Anforderung

Periodische Justierung

215

Anforderung

Austausch des Sauerstoffsensors

215

ERSATZTEILE

216

ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR DEN BEDIENER:

Lesen Sie die Anweisungen für Installation, Bedienung und Wartung in der Betriebsanleitung aufmerksam durch. Um Verletzungen von Personen und Sachschäden zu verhindern, achten Sie darauf, dass dieses Gerät nur von ausgebildeten Fachkräften benutzt wird.

Der Arbeitsraum, in dem dieses Gerät eingesetzt wird, muss ausreichend hell und gut belüftet sein. Denken Sie daran, dass Kraftfahrzeugdiagnoseverfahren, die bei laufendem Motor durchgeführt werden, nur in solchen Räumen vorgenommen werden dürfen, die mit Abgas-Absauganlage ausgerüstet sind. Durch Einatmen von Kohlenmonoxid (geruchlos) können schwere Gesundheitsschäden auftreten. Beim Arbeiten an Motoren oder anderen Fahrzeugbauteilen folgendes beachten:

- Stets angemessene Arbeitskleidung tragen und sich so verhalten, dass man Unfällen vorbeugt.

- Vor Beginn der Arbeit den Getriebeschalthebel des Fahrzeugs auf Leerlauf stellen (an Fahrzeugen mit Automatikgetriebe auf Parkstellung), die Sicherheits- bzw. Feststellbremse des zu prüfenden Fahrzeugs einlegen und die Räder gegen Abrollen sichern.

- Gesicht, Hände und Füße schützen und die Berührung von heißen

Oberflächen, wie Zündkerzen, Auspuffrohre, Kühler und Verschraubungen der Klimaanlage, vermeiden.

- Nicht rauchen und keine Flammen anzünden, wenn man am Fahrzeug

arbeitet.

- Sicherstellen, dass alle elektrischen Anschlüsse isoliert sind und gut

festsitzen.

- Bei laufendem Motor nicht direkt aus der nächsten Nähe in die

Ansaugleitung des Vergasers schauen.

- Hände und Haare fern von in Bewegung befindlichen Teilen halten. Tragen

Sie nie Krawatten, weite Kleidung, Armbänder oder Armbanduhren, wenn Sie am Fahrzeug arbeiten, vor allem, wenn der Motor läuft.

- Dem Arbeitsbereich des Lüfters fernbleiben; der Kühllüfter wird von einem

Thermoschalter, der an die Kühlwassertemperatur gebunden ist, ein und ausgeschaltet: Klemmen Sie das Kühllüfterkabel jedes Mal ab, wenn Sie an einem noch heißen Motor arbeiten müssen. Somit wird verhindert, dass sich der Kühllüfter auch bei abgestelltem Motor plötzlich einschaltet.

- Um das Anlassen des Motors zu erleichtern, nie Kraftstoff direkt in den Vergaser einfüllen.

- Den Kühlerverschlussdeckel erst dann abschrauben, wenn die Motortemperatur und der Druck im Kühlsystem gesunken sind.

- Hochspannungskabel nie bei laufendem Motor berühren.

- Tragbare Lampen vorsichtig handhaben; benutzen Sie nur solche mit

Kunststoff- oder Metallschutz.

- Unfallverhütungs-Schutzbrillen tragen, um die Augen vor Benzinspritzern,

Staub oder Metallsplittern zu schützen.

- Ein Katalysator erreicht solch hohe Temperaturen, dass er schwere Verbrennungen oder den Beginn eines Brandes hervorrufen kann.

Darauf achten, dass sich weder Öllachen, Putzlappen, Papier noch anderes leicht brennbares Material in der Nähe des Katalysators befinden. Beim Arbeiten an der Batterie folgendes beachten:

Kraftfahrzeugbatterien enthalten Schwefelsäure und erzeugen explosive Gase; beachten Sie daher streng die folgenden Vorschriften:

- Stets eine Schutzbrille tragen.

- Keine Werkzeuge auf der Batterie ablegen, denn sie könnten ungewollte Kontakte verursachen.

- Vor dem Prüfen oder dem Nachladen die Batterieöffnungen mit einem

nassen Tuch abdecken, so dass die explosiven Gase unterdrückt werden.

- Funkenbildung beim Anschließen der Kabel an die Batterie vermeiden.

- Keine Elektrolytspritzer auf die Haut, die Augen

und die Kleidung gelangen lassen, denn Elektrolyt ist korrosiv und hochgradig

giftig. Beim Arbeiten mit Geräten, die über Netzspannung gespeist werden, folgendes beachten:

- Das Gerät muss geerdet sein.

- Elektrische Geräte nicht mit nassen Händen berühren.

- Von der Erde isoliert arbeiten.

VORSCHRIFTSMÄSSIGE ANWENDUNG DER GAS BOX Beim Einsatz der GAS BOX müssen die folgenden Vorschriften beachtet werden:

- Das Gerät nur in trockener Umgebung benutzen.

Vermeiden Sie, das Gerät Hitzequellen oder verschmutzenden Abgasen

auszusetzen oder in der Nähe davon aufzustellen (Heizkörper, Öfen u.a.).

- Bevor Sie das Gerät an das Versorgungsnetz anschließen, überprüfen Sie, ob die Netzspannung und -frequenz mit den Angaben auf dem Gerät übereinstimmen.

- Das Gerät keinen Stößen aussetzen.

- Das Gerät weder mit Wasser noch mit anderen Flüssigkeiten befeuchten oder bespritzen und es nicht nass werden lassen.

- Das Gerät nicht mit nassen Händen berühren.

- Unterbrochene Sicherungen nur durch Sicherungen mit denselben

Merkmalen ersetzen.

- Keine Gegenstände auf das Versorgungskabel auflegen und das Kabel nie

im rechten Winkel abbiegen.

BESCHREIBUNG DER GAS BOX

Grundlagen GAS BOX Das Messgerät GAS BOX wurde von TEXA S.p.A. nach den neuesten elektronischen Technologien entwickelt und produziert und erlaubt die Messung der Abgase von Fremdzündungsmotoren.

Die Messungen der Konzentrationen an CO (Kohlenmonoxid), CO 2 (Kohlendioxid) und HC (Kohlenwasserstoff) erfolgen mit dem System NDIR (Absorption von Infrarotstrahlung innerhalb einer Messzelle) sowie das O 2 (Sauerstoff) mittels eines elektrochemischen Sensors. Optional kann das Messgerät auch die Konzentration an Stickoxiden (allgemein als NOx bezeichnet) mittels eines weiteren elektromagnetischen Sensors. Zur korrekten Ausführung der Messungen ist es notwendig, die Betriebsbedingungen des Motors zu kontrollieren. Aus diesem Grund ist das Messgerät auch mit Messeinrichtungen der Motortemperatur und Drehzahl ausgestattet. Bei OBD-Fahrzeugen (Fahrzeuge mit ON BOARD DIAGNOSE) können einige dieser Messwerte mittels einer speziellen Kommunikation mit dem Steuergerät (ECU) erhalten werden. Aus diesem Grund hat TEXA S.p.A. den so genannten EUROPROBRE projektiert und realisiert, mit dem ein gewöhnlicher PC die Messungen durchführen und vervollständigen kann und somit Einhaltung den entsprechenden Vorschriften für die Luftreinhaltung von motorisierten Fahrzeugen entsprochen werden kann. Sowohl die GAS BOX als auch der EUROPROBE werden über den PC (mit den entsprechenden Voraussetzungen) und einer im Lieferumfang enthaltenen spezifischen Software gesteuert. Diese von TEXA S.p.A. entwickelte und realisierte Lösung erlaubt die Steuerung der Messgeräte, die Anzeige der Funktionsschritte und Messergebnisse und den Ausdruck der Prüfergebnisse. Die GAS BOX muss wie jedes andere Messgerät unter Einhaltung der Anweisungen des vorliegenden Handbuches betrieben und gewartet werden. Nur so sind genaue Messungen garaniert, technische Einzelheiten sind im Folgenden beschrieben. Diese Anmerkungen beziehen sich sowohl auf die Elektronik als auch auf das pneumatische System (Pumpe, 3 elektrische Ventile, interne und externe Schlauchleitungen, Abläufe und Filter), deren Wartung, Austausch und Säuberung eine große Wichtigkeit für eine genaue Messung annimmt. Die GAS BOX ist ein Messgerät, das zur Diagnose wie zur periodischen Prüfung der Abgase an Fremdzündungsmotoren benutzt werden kann. Im zweiten Fall stellen die Messungen eine amtliche Tätigkeit dar. Hierbei müssen die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, ohne die das Messgerät eine Messung nicht zulässt.

Technische Eigenschaften GAS BOX

Typ von Maß

Messbereich

Maßeinheit

Anzeigebereich

Auflösung

CO

0

÷ 10,00

% Vol.

0

÷ 10,00

0,01

CO 2

0

÷ 20,0

% Vol.

0

÷ 20,0

0,1

HC (n-hexane)

0

÷ 10000

ppm Vol.

0

÷ 10000

1

O

2

0

÷ 22,0

%

Vol.

0

÷ 22,0

0,01 (O 2 <10%) 0,1 (O 2 >10%)

NO x (optional)

0

÷ 5000

ppm Vol.

0

÷ 5000

1

Lambda

0

÷ 5,000

 

0

÷ 5,000

0,001

RPM

0

÷ 10000

Umdr./min

0

÷ 10000

10

Motortemp.

0

÷ 200

°C

0

÷ 200

1

Umgeb.-temp.

0

÷ 70

°C

0

÷

70

0,1

Druck

500

÷ 1300

hPa

500

÷ 1300

1

Genauigkeit: ISO 3930 OIML R99 und 2000 Klasse 0

Gasentnahmesonde: Nach den Richtlinien der OIML Neoprenschlauch mit einer Länge von 6,0m Durchmesser 5X9mm

Automatismen:

Real Time Clock intern mit Knopfbatterie

Nullsetzung:

automatisch auf Bedieneranforderung automatisch bei exzessivem Drift Kondensatabnahme: automatisch und kontinuierlich Durchflusskontrolle: automatisch und kontinuierlich Kontrolle Netzspannung: automatisch kontinuierlich Dichtheitsprüfung: automatisch vom Messgerät alle 24 Stunden automatisch nach Anforderung des Anwenders Test HC Rückstände: automatisch vor jeder Messung

automatisch vor jeder Messung

automatisch nach Anforderung des Anwender Prüfungen: halbautomatisch angefordert vom Messgerät einmal jährlich halbautomatisch nach Anforderung des Anwenders

Eichung:

halbautomatisch angefordert vom Messgerät nach Prüfung mit negativem Ergebnis

Durchfluss :

Aufwärmung:

Versorgung :

nominell 4,3 l/min (3,5l/min Mindest-Durchfluss) 100 sec.

Nennspannung:

230 V ± 10 %

Nennfrequenz:

50 Hz ±

2 %

Leistungsaufnahme:

80 W

Sicherungen:

1A

Betriebsbedingungen: Temperatur Feuchtigkeit Druck

5…40 °C 0… 90% UR ohne Kondensat 850…. 1060 hPa

Lagerung und Transport:

Temperatur

- 20…+60 °C

Gewicht:

10Kg

Verpackung:

470x230x220mm

Kommunikationsschnittstellen: Seriell RS 232 mit eigenem Protokoll zur PC- Verbindung (Einrichtung zur Bedienung, Kontrolle und Anzeige)

Kontrollsystem: Mit SW CD NERO Win kompatibel über PC Mindestvoraussetzungen des PC:

Betriebssystem: Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows XP (Mit Windows 95 kann das Interface AU PLUS nicht verwendet werden) Prozessor : Pentium 233 MHz MMX oder höher Speicher: 64 MByte RAM Videokarte SVGA 800X600, 65000 Farben, oder höher CD-Leser 2 Serielle Schnittstellen (oder 2 USB-Schnittstellen mit USB Seriell Adapter optional), oder höher Windows kompatibler Drucker (mit eigener Kommunikationsschnittstelle COM, LPT, USB) Diverse Anschlüsse für Monitor, Tastatur, Maus etc.

Mitgeliefertes Zubehör:

Optionales Zubehör:

Drehzahlzange Sonde Motortemperatur Gasentnahmesonde Versorgungskabel Serielles Kabel zur PC-Verbindung Versorgungskabel Metallisches Gehäuse mit 4 Stützen Bedienungshandbuch EUROPROBE für G KAT mit OBD-Prüfungen Kit Diagnose Lambdasonde Ersatzfilter

Drehzahlmessung über Multiprobe (über Batterie) Adapter Seriell-USB für PC-Verbindung Adapter Blue Wireless für PC-Verbindung Fernbedienung mit PC-Adapter

Vorderansicht der Gas Box

Vorderansicht der Gas Box 1 Versorgungsstecker Stecker zur Aufnahme des Versorgungskabels, Sicherung und Ersatzsicherung

1 Versorgungsstecker

Stecker zur Aufnahme des Versorgungskabels, Sicherung und Ersatzsicherung sind mitgeliefert.

2 Schraubanschluss LAMBDA 1:

Aufnahme zur Prüfung der Lambdasonde/Steuergerät.

3 Anschluss LAMBDA 2:

(Vorbereitet für die Anwendung mit Kit Abgasmessung Motorräder)

4 Serielle Schnittstelle:

Erlauben die Verbindung mit der Messeinheit

Rückansicht der Gas Box

Rückansicht der Gas Box 1 Anschluss CAL/GAS-IN: Dient zum Anschluss der Prüfgasflasche zur periodischen Wartung. 2

1 Anschluss CAL/GAS-IN:

Dient zum Anschluss der Prüfgasflasche zur periodischen Wartung.

2 Filtergruppe:

Separierfilter für Kondensat: erlaubt die Separation des Kondensats vom Abgas

Gaspartikelfilter: erlaubt die Separation Von Feststoffen aus dem Abgas

3 Aktivkohlefilter:

Trennt die Ansaugluft zur Säuberung des internen pneumatischen Kreises von Unreinheiten und unverbrannten Kohlenwasserstoffen.

4

Klappe GAS-Sensoren:

Enthält den O2 Sensor und eventuell den zusätzlichen NOx-Sensor.

5 Eingang Gasmessung:

Anschluss für die Gasentnahmesonde.

6 Anschluss TEMP. °C:

Schraubanschluss zur Verbindung Temperatursonde.

7 Anschluss GIRI/min:

Schraubanschluss zur Verbindung für die Induktionszange oder Drehzahlmesser ODO.

8 Anschluss OUT-WATER :

Ausgang für Kondensatablauf.

9 Anschluss OUT-GAS :

Ausgang für die gemessenen Gase.

Die Fernbedienung (optional) Die Infrarot-Fernbedienung gestattet dem Bediener, die hauptsächlichen Prüfungen und Tests durchzuführen, ohne direkt am Computer als Bedieneinheit des Systems einzugreifen.

Halten Sie die Fernbedienung in Frontrichtung zur Bedieneinheit in einem Abstand von höchstens 10 Metern. Sollte die Reichweite der Fernbedienung erheblich absinken, so muss die Batterie im Batteriehalter an der Rückwand der Fernbedienung ersetzt werden. ACHTUNG: Leere Batterien vorschriftsmäßig entsorgen.

ANWAHL ÜBER FERNBEDIENUNG Die gewünschte Funktion der durchzuführenden Prüfung über das Tastenfeld der mitgelieferten Fernbedienung folgendermaßen anwählen:

ESC-Taste:

Diese Taste dient dazu, direkt auf das vorhergehende Menü zurückzugehen.

TAB-Taste:

Diese Taste dient dazu, innerhalb eines Menüs direkt auf den nachfolgenden Schritt überzugehen.

PFEIL-Tasten:

Diese Tasten ermöglichen es, sich innerhalb eines Menüs in der gewünschten Richtung zu bewegen.

ENTER-Taste:

Diese Taste bestätigt die in diesem Augenblick aktive Auswahl.

Beschreibung des EUROPROBE

Technische Eigenschaften des EUROPROBE

Versorgung 7-16 VDC über OBD-Stecker

Leistungsaufnahme 0.23 Watt

Ausgänge Anschluss DB9 Dose Stecker OBD-II (ISO/DIS 150131-3)

Firmware

2.7

Betriebstemperatur

0-40°C

Abmessungen

55mm

120m
120m

35mm

Betriebstemperatur 0-40°C • Abmessungen 55mm 120m 35mm • Lagerung und Transport Temperatur: - 20…+60 °C

Lagerung und Transport

Temperatur:

- 20…+60 °C

Gewicht:

0,2Kg

Verpackung: 120x55x35mm

Das Gerät garantiert die Kommunikation mit allen im EOBD-Standard vorgesehenen Protokollen:

ISO 9141-2

ISO 14230-4

ISO 11519-4 PWM

ISO 11519-4 VPW

ISO 15765-4 (CAN)

Vorderansicht des EUROPROBE

Der EUROPROBE dient bei der amtlichen Abgasuntersuchung der Kontrolle der abgasrelevanten Bauteile über deren Überwachungssystem in EOBD- Fahrzeugen. Es wird über die Software zur Abgasanalyse, die der GAS BOX mitgeliefert wird, gesteuert.

Abgasanalyse, die der GAS BOX mitgeliefert wird, gesteuert. Abb. 1.1 Vorderansicht Europrobe 1 Serielles

Abb. 1.1 Vorderansicht Europrobe

1 Serielles VERBINDUNGSKABEL ZUM PC

2 FUNKTIONS-LED: POWER und ON LINE

3 VERBINDUNGSKABEL OBD ZUM AUTO (Nach ISO/DIS 150131-3 genormter Stecker)

Rückansicht des EUROPROBE

Auf dem rückseitigen als Öffnungssicherung ausgeführten Kennzeichnungsschild sind die elektrischen Werte zur Versorgungsspannung, die klimatischen Betriebsbedingungen und die Seriennummer des Geräts aufgeführt.

INSTALLATION Für die Inbetriebnahme der GAS BOX sind eine Reihe von Installationsvorgängen und Konfigurationen an Hard- und Software vorzunehmen. Diese können vom Anwender selbst vorgenommen werden, es wird aber empfohlen, auf die Erfahrung des autorisierten Vertragshändlers zurück zu greifen. In jedem Fall müssen die nachfolgend aufgeführten Hinweise befolgt werden.

Installation GAS BOX

aufgeführten Hinweise befolgt werden. Installation GAS BOX Den mitgelieferten Schlauch auf den Anschluss für den

Den mitgelieferten Schlauch auf den Anschluss für den Kondensatablauf (1) anbringen, damit das Kondensat an einer vom Messgerät getrennten Behälter aufgefangen wird. Die Prüfgasflasche anbringen, wenn dies von den gültigen Normen verlangt ist. Das Gasentnahmesystem wie folgt zusammensetzen:

- die Gasentnahmesonde (2) in die Schlauchleitung von 5,50m Länge (5) einführen.

- Daran den externen Vorfilter anschließen (4) an dem dessen Schlauch von

50 cm Länge angebracht ist

- Das Ganze dann an den Anschluss für den Gaseintritt anschließen (5) der

ansonsten den Pumpeneingang teilt.

- Die Induktionszange (6) an den Anschluss GIRI/min anschließen (7).

- Die Temperatursonde (9) an den Anschluss TEMP anbringen °C (12).

(9) an den Anschluss TEMP anbringen °C (12). - Das serielle Kabel (12) an die RS232-Buchse

- Das serielle Kabel (12) an die RS232-Buchse (13) sowie an die serielle Schnittstelle des PC anschließen (wie im Serivicemenü eingestellt)

Installation Europrobe

Zur Inbetriebnahme des EUROPROBE muss das Gerät wie abgebildet angeschlossen werden

€URO

PROBE
PROBE
das Gerät wie abgebildet angeschlossen werden €URO PROBE OBD-Schnittstelle D B 9 Verbindungen Europrobe Die beiden

OBD-Schnittstelle

angeschlossen werden €URO PROBE OBD-Schnittstelle D B 9 Verbindungen Europrobe Die beiden LED des

DB9

angeschlossen werden €URO PROBE OBD-Schnittstelle D B 9 Verbindungen Europrobe Die beiden LED des Instruments

Verbindungen Europrobe

Die beiden LED des Instruments erlauben die Kontrolle über den Betriebszustand des Geräts:

LED POWER: Diese rote Anzeige bestätigt die Spannungsversorgung des Geräts (korrekte Verbindung mit dem OBD-Stecker des Fahrzeugs).

LED ON LINE: Diese grüne Anzeige bestätigt die Erkennung des Protokolls (Kommunikation zwischen EUROPROBE und Fahrzeug aktiv).

´DAS GERÄT AN DEN OBD-STECKER DES FAHRZEUGS ANSCHLIESSEN
´DAS GERÄT AN DEN OBD-STECKER DES
FAHRZEUGS ANSCHLIESSEN
DIE ZÜNDUNG DES FAHRZEUGS EINSCHALTEN
DIE ZÜNDUNG DES FAHRZEUGS EINSCHALTEN
LED POWER AN?
LED POWER
AN?

JADIE ZÜNDUNG DES FAHRZEUGS EINSCHALTEN LED POWER AN? NEIN VERKABELUNG ZWISCHEN GERÄT UND OBD-STECKER PRÜFEN

NEIN VERKABELUNG ZWISCHEN GERÄT UND OBD-STECKER PRÜFEN
NEIN
VERKABELUNG
ZWISCHEN GERÄT
UND OBD-STECKER
PRÜFEN
VERBINDUNG ÜBER DIE MITGELIEFERTE SOFTWARE LED ON-LINE NEIN AN? VERBINDUNGEN €UROPROBE – PC PRÜFEN
VERBINDUNG ÜBER DIE
MITGELIEFERTE SOFTWARE
LED ON-LINE
NEIN
AN?
VERBINDUNGEN
€UROPROBE – PC
PRÜFEN

JASOFTWARE LED ON-LINE NEIN AN? VERBINDUNGEN €UROPROBE – PC PRÜFEN PROTOKOLL ERKANNT: TEST FORTFÜHREN

PROTOKOLL ERKANNT: TEST FORTFÜHREN
PROTOKOLL ERKANNT:
TEST FORTFÜHREN

BLOCKSCHALTBILD FUNKTION Europrobe

INSTALLATION SOFTWARE

Mindestvorrausetzungen des PC:

Betriebssystem: Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows XP (Mit Windows 95 kann das Interface AU PLUS nicht verwendet werden) Prozessor : Pentium 233 MHz MMX oder höher Speicher: 64 MByte RAM Videokarte SVGA 800X600, 65000 Farben, oder höher CD-Leser 2 Serielle Schnittstellen (oder 2 USB-Schnittstellen mit USB Seriell Adapter optional), oder höher Windows kompatibler Drucker (mit eigener Kommunikationsschnittstelle COM, LPT, USB) Diverse Anschlüsse für Monitor, Tastatur, Maus etc.

Installationsprozedur von CD NERO (mit SW-Auswahl für Deutschland)

Die Installation der PC-Software kann falls noch nicht erfolgt bzw. wenn nicht

zu Kundendienstzwecken mittels des Setup-Programms der CD ROM vom Typ NERO vorgenommen werden. Nach Einlegen der CD in das CD-Laufwerk startet das Installationsprogramm

automatisch (sollte der PC nicht für die automatische Installation eingerichtet sein muss auf das CD-Laufwerk zugegriffen und dort die SETUP-Anwendung manuell durch Klicken auf die entsprechende Ikone gestartet werden). Sollte dieselbe Software bereits installiert gewesen sein, kann die ursprüngliche Installation wieder hergestellt werden, die bestehende Software entfernt oder diese nochmals neu installiert werden.

Die Installation DEUTSCHLAND auswählen und das Softwaremodul für GAS

BOX nach den Vorgaben des Leitfadens AU3 installieren.

Den auf dem Bildschirm in den verschiedenen Fasen der Programminstallation erscheinenden Hinweisen folgen.

Sollte die Installation nicht korrekt abgeschlossen werden wird empfohlen, die

CD NERO neu zu starten, die nicht vollständig installierte Software nochmals

zu deinstallieren und den PC neu zu starten. Danach die Installation erneut

starten und das Installationsprogramm vollständig und korrekten beenden.

Am

Ende der Installation erscheint auf dem Desktop eine neue Ikone mit der

die

Bedien- und Kontrollsoftware der GAS BOX gestartet werden kann.

Durch Doppelklicken auf die Ikone wird die Software gestartet und es erscheint das Funktionsauswahlmenü. Aus

Durch Doppelklicken auf die Ikone wird die Software gestartet und es erscheint das Funktionsauswahlmenü.

gestartet und es erscheint das Funktionsauswahlmenü. Aus dem Menü Messungen kann durch Drücken des Feldes

Aus dem Menü Messungen kann durch Drücken des Feldes OFFIZIELLER TEST das Programm für die amtliche AU gestartet werden (diese ist in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben).

Wird das Feld MESSUNG gedrückt, kann die Art der Messung ausgewählt werden. Die Beschreibung der anderen Funktionen ist dem HANDBUCH DER DIAGNOSEFUNKTIONEN zu entnehmen.

Durch Drücken des Feldes SERVICE öffnet sich das Menü mit den Servicefunktionen. Vom Servicemenü aus kann auf alle Wartungsfunktionen zugegriffen werden (diese sind in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben), darüber hinaus sind hier auch die Softwarekonfigurationsfunktionen, die nachfolgend beschrieben sind, zu finden.

Die Funktion PTB Kontrollen öffnet ein Menü mit Funktionen, mit denen alle normalen Kontrollfunktionen des Messsystems gestartet werden können. Diese sind sowohl dem Anwender als auch den Eichbeamten für die Kontrolle des Geräts zugänglich.

Konfiguration der Kontrollsoftware CD NERO

Am Ende der Installation müssen einige Einstellungen vorgenommen werden, damit das Programm korrekt angewandt werden kann.

Zur Konfiguration muss das SERVICE gestartet werden. Ist das Instrument bereits eingeschaltet und an die richtige serielle Schnittstelle angeschlossen, startet das Programm korrekt. Im gegenteiligen Fall erscheint die Meldung eines Kommunikationsfehlers. Im zweiten Fall das Feld ANNULLIEREN drücken. Somit ist der Zugang auf einige Punkte des Servicemenüs gegeben, u.a. die KONFIGURATION.

Die Funktion KONFIGURATION erlaubt die folgenden Einstellungen:

- Auswahl der Kommunikationsschnittstelle zwischen PC und GAS BOX (die Standardeinstellung ist COM1)

- Auswahl der Kommunikationsschnittstelle zwischen PC und EUROPROBE (die Standardeinstellung ist COM2)

- Auswahl des Adaptertyps für die Drehzahlmessung des Motors (RPM)

- Auswahl des TYPS und der Quell Directory der AU-Datenbank falls vorhanden.

- Auswahl des eventueller Systeme zur Registrierung der durchgeführten Abgasuntersuchungen (AU PLUS), die auf dem System installiert sind.

Sobald die Kommunikationsschnittstellen eingerichtet sind kann das Programm SERVICE_AU verlassen und in korrekter Weise wieder gestartet werden um die notwendigen Einstellungen zu komplettieren oder das Programm GAS_AU korrekt gestartet werden.

Speziell in der Servicefunktion DATEN WERKSTATT müssen die Daten der Werkstatt (Name, Adresse etc.) und die Kontrollnummer der Werkstatt und der/die Namen der für den Gebrauch der GAS BOX zugelassenen Prüfer eingegeben werden.

Am Ende dieser Einstellungen können die offiziellen Abgasuntersuchungen an Fremdzündungsmotoren nach den geltenden Gesetzen durchgeführt werden.

EINLEITENDE PRÜFUNGEN

Beginn der Kommunikation Sobald die Software für die amtliche Untersuchung gestartet wurde beginnt die Kommunikation zwischen dem PC und der GAS BOX.

beginnt die Kommunikation zwischen dem PC und der GAS BOX. In dieser ersten Fase erhält der

In dieser ersten Fase erhält der PC von der GAS BOX alle Informationen zur Messeinheit und zum Zustand des Geräts.

Version des Abgasmessgeräts Um eine Abgasuntersuchung durchführen zu dürfen, muss das Programm des Abgasmessgeräts eine für diesen Zweck zugelassene Version sein. Wenn die Anwendung erkennt, dass es sich nicht um die geforderte Programmversion des Messgeräts handelt, ist die Durchführung einer amtlichen Abgasuntersuchung nicht möglich.

einer amtlichen Abgasuntersuchung nicht möglich. Demzufolge muss zur Anwendung der Funktion der amtlichen

Demzufolge muss zur Anwendung der Funktion der amtlichen Abgasuntersuchung die Firmware des Messgeräts aktualisiert werden.

Periodische Überprüfung (Justierung) Eine andere einzuhaltende Bedingung zur Anwendung der Funktion amtliche Abgasuntersuchung ist die periodische Überprüfung des Geräts in Form der Durchführung einer Justierung. Eine periodische Prüfung gilt jeweils für sechs Monate. Die Durchführung einer amtlichen Abgasuntersuchung ist deshalb nur dann möglich, wenn das Datum der durchzuführenden Justierung innerhalb dieses Zeitfensters liegt. Wenn die Anwendung erkennt, dass dieser Zeitraum seit der letzten periodischen Überprüfung abgelaufen ist, kann keine amtliche Abgasuntersuchung mehr durchgeführt werden.

keine amtliche Abgasuntersuchung mehr durchgeführt werden. Sollte sich der Zeitpunkt des Ablaufs der periodischen

Sollte sich der Zeitpunkt des Ablaufs der periodischen Prüfung nähern, gibt die Anwendung rechtzeitig eine entsprechende Meldung aus und erlaubt dem Anwender somit, im Voraus die anstehende Überprüfung zu planen.

somit, im Voraus die anstehende Überprüfung zu planen. Die Durchführung der Justierung ist ab Seite 194

Die Durchführung der Justierung ist ab Seite 194 beschrieben.

Datum und Uhrzeit des Messgeräts und Datum und Uhrzeit des Systems Als Bezug für die amtliche Abgasuntersuchung dient immer das Datum und die Uhrzeit des Abgasmessgeräts. Zur Abstimmung der Zeitangabe zwischen dem temporären Bezugssystem, das sich auf der Messzelle befindet, und dem des Computers, auf dem die Anwendung abläuft, wird dem Anwender eine eventuelle Differenz zwischen beiden Zeitangaben mitgeteilt, wenn diese mehr als 30 Minuten beträgt.

mitgeteilt, wenn diese mehr als 30 Minuten beträgt. Diese Abstimmung hat aber nur informativen Zweck und

Diese Abstimmung hat aber nur informativen Zweck und schränkt die Funktion der Durchführung amtlicher Abgasuntersuchungen nicht ein.

Dichtheitsprüfung Sollten seit der letzten Dichtheitsprüfung mehr als 24 Stunden vergangen sein, muss auch eine Dichtheitsprüfung des Messsystems vorgenommen werden (das Ende der Abgasentnahmesonde ist hierzu zu verschließen).

Dichtheitsprüfung des Messsystems vorgenommen werden (das Ende der Abgasentnahmesonde ist hierzu zu verschließen). 28

Zur Durchführung dieses Tests stehen 30 sek. Zeit zur Verfügung. Wenn während dieses Zeitraumes das Messgerät den niedrigen Eingangsdurchfluss erkennt, wird die Pumpe abgeschaltet.

Eingangsdurchfluss erkennt, wird die Pumpe abgeschaltet. Ab diesem Moment wird verlangt, dass das Ende der

Ab diesem Moment wird verlangt, dass das Ende der Entnahmesonde noch weitere 5 Sekunden geschlossen bleibt. In dieser Zeit prüft das Programm dann, ob eventuelle Undichtheiten im System des Messgeräts vorliegen.

bleibt. In dieser Zeit prüft das Programm dann, ob eventuelle Undichtheiten im System des Messgeräts vorliegen.

Bei erfolgreichem Bestehen der Dichtheitsprüfung wird die amtliche Untersuchung fortgesetzt. Hierzu wird die Pumpe erneut eingeschaltet und das Messgerät erneut kalibriert.

die amtliche Untersuchung fortgesetzt. Hierzu wird die Pumpe erneut eingeschaltet und das Messgerät erneut kalibriert. 30

Auswahl Prüfmodus und Fahrzeug

Auswahl Prüfmodus und Fahrzeug Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein (Standard).

Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein (Standard).

Fahrzeug-Identifizierungsdaten Alle das zu prüfende Fahrzeug betreffenden Daten müssen in die entsprechenden Felder eingegeben werden:

- Amtliches Kennzeichen;

- Emissionsklasse (Feld 14.1 1 / Schlüsselnummer 1 2 );

- Herstellercode (Feld 2.1 1 / Schlüsselnummer 2 2 );

- Fahrzeughersteller (Feld 2 1 / Feld-Nr.2 2 ) ;

- Modellcode (Feld 2.2 1 / Schlüsselnummer 3 2 );

- Fahrzeugmodell (Feld D.2 1 / Feld-Nr.3 2 );

- Vollständige Fahrgestellnummer (Feld E 1 / Feld-Nr.4 2 );

- Kilometerstand;

- Typ des Testprogramms (im Falle von G KAT die Auswahlmöglichkeit ein CEE zugelassenes bzw. vor dem 01/07/2002 zugelassenes Fahrzeug auszuwählen);

- Anzahl der Abgasstränge;

- Auswahl Kraftstoffart;

- Auswahl Dokumentationsart AU-Prüfbescheinigung / HU-Nachweis

1,2 Die Eingabe der Daten in die Felder ändert sich automatisch abhängig von der Emissionsklasse. Erfolgt die Eingabe nach dem NEUEN Fahrzeugschein, bleibt die voreingestellte Eingabemaske erhalten. Erfolgt die Eingabe nach dem ALTEN Fahrzeugschein wird die Eingabemaske automatisch umgestellt.

Zur schnelleren Eingabe der Fahrzeugdaten kann die Eingabe auch über Schlüsselnummern (KBA-Nummern) zur Identifizierung des Fahrzeugherstellers und Typs erfolgen. Wenn die Anwendung über eine Datenbank verfügt, werden über die eingegebenen Schlüsselnummern automatisch die Fahrzeugmarke, das Modell und alle für die amtliche Untersuchung notwendigen Solldaten eingelesen.

die amtliche Untersuchung notwendigen Solldaten eingelesen. Beispiel der Dateneingabe mit ALTEM Fahrzeugschein. Nach

Beispiel der Dateneingabe mit ALTEM Fahrzeugschein.

Nach Eingabe der zweiten Schlüsselnummer kann durch Drücken von TAB die Suche nach der richtigen Fahrzeugidentifizierung automatisch erfolgen.

Wurde ein bestimmtes Fahrzeug bereits geprüft, können über die Eingabe des Kennzeichens automatisch die Fahrgestellnummer, die Schlüsselnummern und somit auch die dazugehörigen Solldaten aufgerufen werden.

somit auch die dazugehörigen Solldaten aufgerufen werden. Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein

Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein (Standard).

Sollte das Programm nicht durch eine Datenbank unterstützt werden, können die Schlüsselnummern trotzdem eingegeben werden. In diesem Fall wird über die Eingabe der ersten Schlüsselnummer die Fahrzeugmarke automatisch aufgerufen, während die Eingabe der Schlüsselnummer für das Modell nur eine beschreibende Funktion hat.

Sollte der Bediener nicht über die Schlüsselnummern eines Fahrzeugs verfügen, kann im Ablauf eingegeben werden, dass diese Informationen nicht verfügbar sind. Die entsprechenden Felder werden dann automatisch deaktiviert.

entsprechenden Felder werden dann automatisch deaktiviert. Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein

Beispiel der Dateneingabe mit NEUEM Fahrzeugschein (Standard).

In diesem Fall und bei gleichzeitiger Anwendung einer Datenbank wird diese Unterstützung ebenfalls momentan unterbrochen, da die Schlüsselnummern als Suchbegriff benötigt werden.

Prüfmodus In Abhängigkeit des gewählten Prüfverfahrens wird das entsprechende Messprogramm aktiviert:

- OHNE-KAT, für Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotor, ohne Katalysator;

- U-KAT, für Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotor mit Katalysator, aber ohne Lambdaregelung;

- G-KAT, für Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotor mit Katalysator und Lambdaregelung; In diesem Fall gibt es die Auswahlmöglichkeit, ob das Fahrzeug eine CEE- Zulassung besitzt oder vor dem 01/07/2002 erstmals zugelassen wurde.

- G-KAT-OBD, für Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotor, mit Katalysator und Lambdaregelung und On Board Diagnose OBD.

Ist das Prüfprogramm durch eine Datenbank unterstützt, wird in dem Moment, in dem die Schlüsselnummern zum Aufrufen der entsprechenden Solldaten eines Fahrzeugs aufgerufen werden, der Prüfablauf in automatischer Weise fortgesetzt, ein manueller Eingriff zur Datenänderung ist dann nicht mehr möglich.

Beim Drücken der ENTER-Taste wird das für das betreffende Fahrzeug ausgewählte Messprogramm ausgeführt. Durch drücken der SCHLIESSEN Taste wird die Anwendung geschlossen.

Sollte bei der Eingabe das Programm entweder anhand der Schlüsselnummer oder aufgrund der Art der Prüfung feststellen, dass es sich um ein Diesel oder Diesel OBD Fahrzeug handelt, wird der Anwender vom Programm darauf aufmerksam gemacht, dass die Software diese Art von Prüfung nicht unterstützt.

Auswahl Kraftstoffart Weiterhin muss an dieser Stelle zur genauen Anwendung Lambdakoeffizienten die Antriebsart (Art des Kraftstoffs) des betreffenden Fahrzeugs eingegeben werden.

Auswahl Dokumentationsart Diese Auswahl erlaubt dem Bediener festzulegen, ob der Test mit einem Ausdruck einer AU-Prüfbescheinigung oder mit der Ausgabe eines Nachweises für die HU enden soll. Je nach Art der gewählten Dokumentationsart werden auch einige Teile des Programms gemäss den entsprechenden Vorschriften modifiziert

MESSPROGRAMM OHNE-KAT

Eingabe der Solldaten

MESSPROGRAMM OHNE-KAT Eingabe der Solldaten Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen

Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen bestimmten Sollwert überschreitet (Standardwert 60°C), kann dieser hier eingegeben werden. Alternativ hierzu kann ein alternativer Konditionierungsparameter eingegeben werden (Klartexteingabe max. 20 Stellen).

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt verfügbar und messbar, können der obere und untere Grenzwert, in denen sich der reelle Wert bewegen muss, sowie die Grenzwerte für die Motordrehzahl eingegeben werden.

Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, können hier die Grenzwerte eingegeben werden, innerhalb denen sich der reelle Wert bewegen muss. Der Winkel kann in Form von Grad oder Prozent angegeben werden.

Messung im Leerlauf Hier muss der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung im Leerlauf erfolgt. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 3,5 % vol.).

Nach Drücken der Taste BESTÄTIGUNG kann mit der Sichtprüfung des Fahrzeugs fortgefahren werden. Über das Feld LÖSCHEN kehrt man zur Hauptauswahl der Prüfverfahren zurück.

Fahrzeug-Zusatzdaten Vor Weiterführung der Untersuchung ist es notwendig, noch einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben.

einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben. Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor

Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor allem eingegeben werden, ob der Motor mit einer DIS-Zündanlage (Doppelspule bzw. ruhende Verteilung) ausgerüstet ist. Sollte diese Information im Vorfeld nicht bekannt sein, kann diese Angabe auch noch im weiteren Testverlauf eingegeben werden.

Sichtprüfung (wird nicht durchgeführt, wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde)

wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde) Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind

Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind alle Einzelkomponenten und Systeme aufgeführt, die je nach Präsenz auf Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung geprüft werden müssen.

Ergebnis Hier wird das Ergebnis der Sichtprüfung eingetragen. Sollte dieses negativ ausfallen, ist auch das Gesamtergebnis der amtlichen Abgasuntersuchung negativ.

Mit der Taste BESTÄTIGUNG wird die eigentliche Prüfprozedur der amtlichen Abgasuntersuchung gestartet. Durch Betätigung des Feldes LÖSCHEN kehrt man zurück auf die Eingabeseite der Solldaten.

Sollte die Sichtprüfung nicht bestanden worden sein, wird die restliche Prüfung ebenfalls nicht durchgeführt, da das Gesamtergebnis in diesem Fall bereits negativ sein wird.

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung Nach Drücken der TESTSTART Taste wird das Feld BEENDEN zum Feld TEST ANNULIEREN. Wird ab diesem Moment die Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert.

Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert. Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings

Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings nochmals um Bestätigung des Testabbruchs gebeten.

Wird die Prüfung ab diesem Zeitpunkt annulliert fragt das Programm, ob der Test abgebrochen oder wiederholt werden soll

ob der Test abgebrochen oder wiederholt werden soll Wird die Prüfung abgebrochen, erfolgt der Ausdruck der

Wird die Prüfung abgebrochen, erfolgt der Ausdruck der bis zur vorhergehenden Fase erfassten Messwerte.

Konditionierung Der erste Schritt des Prüfmodus OHNE KAT besteht je nach Eingabe der entsprechenden Solldaten in der Bewertung der Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters.

Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters. Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung

Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung innerhalb des Menüs aktiviert. Mit OK kann man sich im Test vorwärts, mit annullieren zum vorhergehenden Schritt bewegen. In diesem Fall wird mit OK die Konditionierung bewertet. Wird die Mindesttemperatur mehr als 5 Sekunden lang überschritten, fährt das Programm automatisch mit der nächsten Fase fort.

Mindesttemperatur mehr als 5 Sekunden lang überschritten, fährt das Programm automatisch mit der nächsten Fase fort.

Sollte aus bestimmten Gründen eine Messung der Motortemperatur mit dem mitgelieferten Temperatursensor nicht möglich sein, darf diese mit einem anderen Gerät erfasst werden. In diesem Fall kann über das Feld MOTOR TEMPERATURE das folgende Fenster zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden.

zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden. Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen

Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen wird das Fortfahren über die spezifische Bewertung abgefragt.

das Fortfahren über die spezifische Bewertung abgefragt. Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während

Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt.

Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt. 42

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt gefordert und messbar, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden.

der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden. Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der

Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden.

werden. Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden. 43

Amtliche Abgasuntersuchung

Nullabgleich Bei der amtlichen Abgasuntersuchung wird zunächst eine Nullabgleich des Messgeräts durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet).

durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet). 44

Prüfung der HC-Rückstände Nach Beendigung der Kalibrierung und einer eventuellen Dichtheitsprüfung ist eine kurze Zeit vorgesehen (5 Sekunden), um eventuell die Gasentnahmesonde aus dem Abgasrohr des Fahrzeugs zu ziehen, direkt im Anschluss startet die Kontrolle der HC-Rückstände im Messgerät.

Der Anteil dieser Gase darf den festgelegten Grenzwert nicht überschreiten (20 ppm), ansonsten kann die effektive Abgasuntersuchung nicht gestartet werden.

Vor Beginn der Messung ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden.

ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden. 45

Wird der Grenzwert für HC unterschritten erfolgt die Meldung, die Abgasmesssonde wieder in den Auspuff zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken.

zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken. Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem

Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem die Abgasmessung begonnen wird. Ist die Sonde eingefügt und die Abgasmessung wird begonnen, fährt das Messgerät nach 5 Sekunden automatisch mit der nächsten Fase fort.

Abdriftfehler Sollte das Messgerät während der Messung Funktionsstörungen feststellen, wird automatisch eine erneute Durchführung des Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert.

Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert. Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der Anwender den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab.

den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab. 47

Messung im Leerlauf Nach Bewertung der Konditionierung (bzw. nach manueller Eingabe der reellen Werte für Zündzeitpunkt und Schließwinkel), beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im Leerlauf. Durch Drücken der Taste ZURÜCK kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl

Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 30 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im Leerlauf

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im Leerlauf gemessen Dieser Wert muss unterhalb des maximal zulässigen Sollwerts für dieses Fahrzeug liegen.

Am Ende der Messung im Leerlauf kommt man zur endgültigen Bewertung des Ergebnisses.

Ergebnisbewertung Zur Ergebnisbewertung kommt man durch Drücken von OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück.

OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück. Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet: -

Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet:

- das Ergebnis der Konditionierung;

- das Einhalten der Grenzwerte des Zündzeitpunktes falls vorgesehen;

- das Einhalten der Grenzwerte des Schließwinkels falls vorgesehen;

- das Einhalten des Grenzwertes des CO im Leerlauf.

Sonden entnehmen Jetzt sind die Messfasen beendet und der Anwender wird daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen.

daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen. Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus

Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus dem Abgasendrohr zu nehmen, die Drehzahlmesszange und die Motoröltemperatursonde zu entfernen. Jetzt kann der Motor des geprüften Fahrzeugs abgestellt werden.

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden (dieser Schritt erfolgt nur dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde)

dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde) Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird

Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird der Anwender vor dem Ausdruck nach erkannten Mängeln nach Nr. 5 der AU-Richtlinie gefragt, die vor der Abgasuntersuchung behoben wurden und ob es erkannte Mängel gibt, die aber nach Nr. 6 der AU-Richtlinie nicht behoben wurden. Diese können vom Anwender dann manuell eingetragen werden.

Zuteilung der Prüfplakette Am Ende der Untersuchung ist die Eingabe von Anmerkungen möglich (max.120 Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben.

Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben. Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn

Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn die Untersuchung bestanden wurde. Wurde die Prüfung nicht bestanden, kann die Prüfplakette trotzdem erteilt werden, diese Entscheidung muss dann aber begründet sein (Beschreibung max. 120 Zeichen). Im Falle der Erteilung der Prüfplakette muß das Fälligkeitsdatum für dessen Gültigkeit angegeben werden. Standardmäßig ist das Fälligkeitsdatum der Prüfplakette auf 1 Jahr gesetzt.

Es kann auch die Anzahl der auszudruckenden Exemplare festgelegt werden (0, 1, 2), das Messprogramm druckt diese Anzahl dann immer am Ende der Prüfung automatisch aus. Die Anzahl wird also vom Anwender beim vorigen Test festgelegt.

Ausdruck des Prüfberichts Es ist Pflicht, nach Beendigung der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken.

der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken. Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN

Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN verlassen werden, wenn der Befehl zum Ausdrucken des Protokolls bestätigt wurde.

Kontrollausdruck Der Ausdruck eines Prüfberichts ist nur am Ende der Untersuchung eines mit Katalysators ausgerüsteten Fahrzeugs möglich. Deshalb ist diese Funktion bei Untersuchungen an NO KAT Fahrzeugen nicht verfügbar.

Wiederholung der Prüfung Im Falle eines negativen Prüfergebnisses kann der Prüfablauf durch Drücken des Feldes WIEDERHOLUNG erneut gestartet werden. In diesem Fall bleiben die Fahrzeugdaten und Messparameter gespeichert, alle Messfasen ab dem Zeitpunkt des Beginns der amtlichen Abgasuntersuchung werden aber wiederholt.

MESSPROGRAMM U-KAT

Eingabe der Solldaten

MESSPROGRAMM U-KAT Eingabe der Solldaten Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen

Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen bestimmten Sollwert überschreitet (Standardwert 60°C), kann dieser hier eingegeben werden. Alternativ hierzu kann ein alternativer Konditionierungsparameter eingegeben werden (Klartexteingabe max. 20 Stellen).

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt verfügbar und messbar, können der obere und untere Grenzwert, in denen sich der reelle Wert bewegen muss, sowie die Grenzwerte für die Motordrehzahl eingegeben werden.

Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, können hier die Grenzwerte eingegeben werden, innerhalb denen sich der reelle Wert bewegen muss. Der Winkel kann in Form von Grad oder Prozent angegeben werden.

Messung im Leerlauf Hier muss der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung im Leerlauf erfolgt. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,5 % vol.).

Messung bei erhöhtem Leerlauf Wenn dieser Prüfschritt vorgesehen ist, muss hier der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung bei erhöhtem Leerlauf erfolgen muss. Es müssen der obere und untere Grenzwert nach den Herstellerangaben eingegeben werden. Sind diese nicht verfügbar, gelten die Standardwerte von 2500 [min -1 ] und 3000 [min -1 ]. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei erhöhter Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,3 % vol.).

Konditionierung des Katalysators Es kann eine Konditionierung des Katalysators vorgenommen werden, um die Voraussetzungen zur Durchführung einer amtlichen Abgasuntersuchung zu schaffen. Es kann die Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb der die Konditionierung stattfindet, sowie dessen Zeitraum in [min].

Durch Drücken der Taste BESTÄTIGUNG gelangt man zur Sichtprüfung des Fahrzeugs. Mit der ZURÜCK Taste kehrt man zur Hauptauswahl der Prüfmethoden zurück.

Fahrzeug-Zusatzdaten Vor Weiterführung der Untersuchung ist es notwendig, noch einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben.

einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben. Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor

Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor allem eingegeben werden, ob der Motor mit einer DIS-Zündanlage (Doppelspule bzw. ruhende Verteilung) ausgerüstet ist. Sollte diese Information im Vorfeld nicht bekannt sein, kann diese Angabe auch noch im weiteren Testverlauf eingegeben werden.

Sichtprüfung (wird nicht durchgeführt, wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde)

wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde) Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind

Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind alle Einzelkomponenten und –Systeme aufgeführt, die je nach Präsenz auf Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung geprüft werden müssen.

Ergebnis Hier wird das Ergebnis der Sichtprüfung eingetragen. Sollte dieses negativ ausfallen, ist auch das Gesamtergebnis der amtlichen Abgasuntersuchung negativ.

Mit der Taste BESTÄTIGUNG wird die eigentliche Prüfprozedur der amtlichen Abgasuntersuchung gestartet. Durch Betätigung des Feldes ZURÜCK kehrt man zurück auf die Eingabeseite der Solldaten.

Sollte die Sichtprüfung nicht bestanden worden sein, wird die restliche Prüfung ebenfalls nicht durchgeführt, da das Gesamtergebnis in diesem Fall bereits negativ sein wird.

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung Nach Drücken der TESTSTART Taste wird das Feld BEENDEN zum Feld TEST ANNULIEREN. Wird ab diesem Moment die Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert.

Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert. Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings

Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings nochmals um Bestätigung des Testabbruchs gebeten.

Wird ab dieser Fase die Prüfung abgebrochen, fordert das Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e

Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck

Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck der gemessenen Werte bis zur vorangegangenen Fase .

Konditionierung des Katalysators Nach Bewertung der Konditionierung (bzw. nach manueller Eingabe der reellen Werte für Zündzeitpunkt und Schließwinkel), beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im Leerlauf. Durch Drücken der Taste TEST ANNULLIEREN kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl

Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 60 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Konditionierung Der erste Schritt des Prüfmodus U-KAT besteht je nach Eingabe der entsprechenden Solldaten in der Bewertung der Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters.

Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters. Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung

Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung innerhalb des Menüs aktiviert. Mit OK kann man sich im Test vorwärts, mit annullieren zum vorhergehenden Schritt bewegen. In diesem Fall wird mit OK die Konditionierung bewertet. Wird die Mindesttemperatur länger als 5 Sekunden überschritten, fährt das Messgerät automatisch mit der nächsten Fase fort

Mindesttemperatur länger als 5 Sekunden überschritten, fährt das Messgerät automatisch mit der nächsten Fase fort 61

Sollte aus bestimmten Gründen eine Messung der Motortemperatur mit dem mitgelieferten Temperatursensor nicht möglich sein, darf diese mit einem anderen Gerät erfasst werden. In diesem Fall kann über das Feld MOTOR TEMPERATURE das folgende Fenster zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden.

zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden. Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen

Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen wird aufgefordert, mit der spezifische Bewertung fortzufahren.

aufgefordert, mit der spezifische Bewertung fortzufahren. Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während

Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt.

Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt. 62

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt gefordert und messbar, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden.

der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden. Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der

Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden.

werden. Schließwinkel Ist der Schließwinkel gefordert, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden. 63

Amtliche Abgasuntersuchung

Nullabgleich Bei der amtlichen Abgasuntersuchung wird zunächst eine Nullabgleich des Messgeräts durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet).

durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet). 64

Prüfung der HC-Rückstände Nach Beendigung der Kalibrierung und einer eventuellen Dichtheitsprüfung ist eine kurze Zeit vorgesehen (5 Sekunden), um eventuell die Gasentnahmesonde aus dem Abgasrohr des Fahrzeugs zu ziehen, direkt im Anschluss startet die Kontrolle der HC-Rückstände im Messgerät.

Der Anteil dieser Gase darf den festgelegten Grenzwert nicht überschreiten (20 ppm), ansonsten kann die effektive Abgasuntersuchung nicht gestartet werden.

Vor Beginn der Messung ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden.

ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden. 65

Wird der Grenzwert für HC unterschritten erfolgt die Meldung, die Abgasmesssonde wieder in den Auspuff zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken.

zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken. Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem

Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem die Abgasmessung begonnen wird. Ist die Sonde eingeführt und die Abgasmessung beginnt, fährt das Messgerät nach 5 Sekunden automatisch mit der nächsten Fase fort.

Abdriftfehler Sollte das Messgerät während der Messung Funktionsstörungen feststellen, wird automatisch eine erneute Durchführung des Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert.

Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert. Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der Anwender den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab.

den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab. 67

Messung im Leerlauf Nach Bewertung der Konditionierung (bzw. nach manueller Eingabe der reellen Werte für Zündzeitpunkt und Schließwinkel), beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im Leerlauf. Durch Drücken der Taste ZURÜCK kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl

Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 30 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im Leerlauf

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im Leerlauf gemessen Dieser Wert muss unterhalb des maximal zulässigen Sollwerts für dieses Fahrzeug liegen.

Am Ende der Messung im Leerlauf kommt man zur endgültigen Bewertung des Ergebnisses.

Ergebnisbewertung Zur Ergebnisbewertung kommt man durch Drücken von OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück.

OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück. Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet: -

Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet:

- das Ergebnis der Konditionierung;

- das Einhalten der Grenzwerte des Zündzeitpunktes falls vorgesehen;

- das Einhalten der Grenzwerte des Schließwinkels falls vorgesehen;

- das Einhalten des Grenzwertes des CO im Leerlauf.

Sonden entnehmen Jetzt sind die Messfasen beendet und der Anwender wird daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen.

daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen. Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus

Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus dem Abgasendrohr zu nehmen, die Drehzahlmesszange und die Motoröltemperatursonde zu entfernen. Jetzt kann der Motor des geprüften Fahrzeugs abgestellt werden.

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden (dieser Schritt erfolgt nur dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde)

dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde) Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird

Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird der Anwender vor dem Ausdruck nach erkannten Mängeln nach Nr. 5 der AU-Richtlinie gefragt, die vor der Abgasuntersuchung behoben wurden und ob es erkannte Mängel gibt, die aber nach Nr. 6 der AU-Richtlinie nicht behoben wurden. Diese können vom Anwender dann manuell eingetragen werden.

Zuteilung der Prüfplakette Am Ende der Untersuchung ist die Eingabe von Anmerkungen möglich (max.120 Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben.

Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben. Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn

Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn die Untersuchung bestanden wurde. Wurde die Prüfung nicht bestanden, kann die Prüfplakette trotzdem erteilt werden, diese Entscheidung muss dann aber begründet sein (Beschreibung max. 120 Zeichen). Im Falle der Erteilung der Prüfplakette muß das Fälligkeitsdatum für dessen Gültigkeit angegeben werden. Standardmäßig ist das Fälligkeitsdatum der Prüfplakette auf 1 Jahr gesetzt.

Es kann auch die Anzahl der auszudruckenden Exemplare festgelegt werden (0, 1, 2), das Messprogramm druckt diese Anzahl dann immer am Ende der Prüfung automatisch aus. Die Anzahl wird also vom Anwender beim vorigen Test festgelegt.

Ausdruck des Prüfberichts Es ist Pflicht, nach Beendigung der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken.

der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken. Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN

Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN verlassen werden, wenn der Befehl zum Ausdrucken des Protokolls bestätigt wurde.

Kontrollausdruck Am Ende jeder Prüfung eines mit Katalysator ausgestatteten Fahrzeugs (U- KAT, G-KAT, G-KAT OBD) besteht die Möglichkeit, einen Kontrollausdruck zu erstellen. Dieser zeigt die Details der Abgasmessungen im Leerlauf und im erhöhten Leerlauf, d.h. es werden die gemessenen Abgaswerte und die dazugehörigen Lambdawerte angegeben. Ebenfalls sind auf dem Ausdruck die für die Lambdaberechnung eingesetzten und von der Norm vorgegebenen Konstanten ersichtlich.

Wiederholung der Prüfung Im Falle eines negativen Prüfergebnisses kann der Prüfablauf durch Drücken des Feldes WIEDERHOLUNG erneut gestartet werden. In diesem Fall bleiben die Fahrzeugdaten und Messparameter gespeichert, alle Messfasen ab dem Zeitpunkt des Beginns der amtlichen Abgasuntersuchung werden aber wiederholt.

MESSPROGRAMM G-KAT

Eingabe der Solldaten

MESSPROGRAMM G-KAT Eingabe der Solldaten Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen

Konditionierung Sollte vorgegeben sein, dass die Motortemperatur einen bestimmten Sollwert überschreitet (Standardwert 60°C), kann dieser hier eingegeben werden. Alternativ hierzu kann ein alternativer Konditionierungsparameter eingegeben werden (Klartexteingabe max. 20 Stellen).

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt verfügbar und messbar, können der obere und untere Grenzwert, in denen sich der reelle Wert bewegen muss, sowie die Grenzwerte für die Motordrehzahl eingegeben werden.

Messung im Leerlauf Hier muss der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung im Leerlauf erfolgt. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,5 % vol.). Im Falle dass eine CEE-Zulassung vorliegt oder das Fahrzeug nach dem 01/07/2002 erstmals zugelassen wurde. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,3 % vol.).

Messung bei erhöhtem Leerlauf Wenn dieser Prüfschritt vorgesehen ist, muss hier der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung bei erhöhtem Leerlauf erfolgen muss. Es müssen der obere und untere Grenzwert nach den Herstellerangaben eingegeben werden. Sind diese nicht verfügbar, gelten die Standardwerte von 2500 [min -1 ] und 3000 [min -1 ]. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei erhöhter Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,3 % vol.). Im Falle dass eine CEE-Zulassung vorliegt oder das Fahrzeug nach dem 01/07/2002 erstmals zugelassen wurde. Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei erhöhter Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,2 % vol.). Ebenfalls müssen der obere und untere Grenzwert für Lambda eingegeben werden: Sollten keine Herstellerangaben verfügbar sein, gelten die Standardwerte von 0,97 und 1,03.

Konditionierung des Katalysators Hier kann die Konditionierung des Katalysators vorgenommen werden, die Voraussetzung zur Durchführung der amtlichen Abgasuntersuchung ist. Es kann der Drehzahlbereich angegeben werden, innerhalb dessen die Konditionierung stattfinden muss, sowie die entsprechende Dauer [min].

Regelkreisprüfung Zunächst erfolgt die Angabe, nach welchem Verfahren der Regelkreis geprüft werden soll. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Verfahren:

Grundverfahren, Ersatzverfahren und Alternativverfahren.

, Ersatzverfahren und Alternativverfahren . Wird das Grundverfahren ausgewählt, öffnet sich nach

Wird das Grundverfahren ausgewählt, öffnet sich nach Betätigung des Feldes BESTÄTIGUNG eine Maske, in die weitere Solldaten eingetragen werden müssen:

- die Anzahl der Halbwellen, die erkannt werden müssen (eine oder zwei Halbwellen);

- die Größe der Lambdaauslenkung ( Lambda 0,02 bzw. 0,03);

- den Bereich, innerhalb dessen sich die Motordrehzahl während der Störgrößenauf- und abschaltung während der Regelkreisprüfung bewegen muss. Durch Betätigen des OK-Feldes kann mit der Sichtprüfung des Fahrzeugs fortgefahren werden. Mit ZURÜCK kehrt man zur Hauptauswahl des Verfahrens zurück.

Fahrzeug-Zusatzdaten Vor Weiterführung der Untersuchung ist es notwendig, noch einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben.

einige zusätzliche Informationen zum Fahrzeug einzugeben. Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor

Zur richtigen Interpretation der Drehzahlmessung muss vor allem eingegeben werden, ob der Motor mit einer DIS-Zündanlage (Doppelspule bzw. ruhende Verteilung) ausgerüstet ist. Sollte diese Information im Vorfeld nicht bekannt sein, kann diese Angabe auch noch im weiteren Testverlauf eingegeben werden.

Sichtprüfung (wird nicht durchgeführt, wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde)

wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde) Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind

Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind alle Einzelkomponenten und –Systeme aufgeführt, die je nach Präsenz auf Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung geprüft werden müssen.

Ergebnis Hier wird das Ergebnis der Sichtprüfung eingetragen. Sollte dieses negativ ausfallen, ist auch das Gesamtergebnis der amtlichen Abgasuntersuchung negativ.

Mit der Taste BESTÄTIGUNG wird die eigentliche Prüfprozedur der amtlichen Abgasuntersuchung gestartet. Durch Betätigung des Feldes ZURÜCK kehrt man zurück auf die Eingabeseite der Solldaten.

Sollte die Sichtprüfung nicht bestanden worden sein, wird die restliche Prüfung ebenfalls nicht durchgeführt, da das Gesamtergebnis in diesem Fall bereits negativ sein wird.

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung Nach Drücken der TESTSTART Taste wird das Feld BEENDEN zum Feld TEST ANNULIEREN. Wird ab diesem Moment die Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert.

Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert. Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings

Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings nochmals um Bestätigung des Testabbruchs gebeten.

Wird ab dieser Fase die Prüfung abgebrochen, fordert das Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e

Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck

Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck der gemessenen Werte bis zur vorangegangenen Fase .

Konditionierung des Katalysators Nach Bewertung der Konditionierung (bzw. nach manueller Eingabe der reellen Werte für Zündzeitpunkt und Schließwinkel), beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im Leerlauf. Durch Drücken der Taste TEST ANNULLIEREN kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Konditionierung des Katalysators muss sich die

Bei der Konditionierung des Katalysators muss sich die Drehzahl für die gesamte Dauer der Konditionierung zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Konditionierung Der erste Schritt des Prüfmodus G KAT besteht je nach Eingabe der entsprechenden Solldaten in der Bewertung der Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters.

Motortemperatur oder des festgelegten Alternativparameters. Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung

Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung innerhalb des Menüs aktiviert. Mit OK kann man sich im Test vorwärts, mit annullieren zum vorhergehenden Schritt bewegen. In diesem Fall wird mit OK die Konditionierung bewertet. Wird die Mindesttemperatur länger als 5 Sekunden überschritten, fährt das Messgerät automatisch mit der nächsten Fase fort

Mindesttemperatur länger als 5 Sekunden überschritten, fährt das Messgerät automatisch mit der nächsten Fase fort 82

Sollte aus bestimmten Gründen eine Messung der Motortemperatur mit dem mitgelieferten Temperatursensor nicht möglich sein, darf diese mit einem anderen Gerät erfasst werden. In diesem Fall kann über das Feld MOTOR TEMPERATURE das folgende Fenster zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden.

zur manuellen Eingabe der Motortemperatur aufgerufen werden. Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen

Sollte die Kontrolle über das Alternativverfahren erfolgen wird aufgefordert, mit der spezifische Bewertung fortzufahren

aufgefordert, mit der spezifische Bewertung fortzufahren Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während

Die Bewertung der Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt.

Temperatur erfolgt automatisch, während das Erfüllen des Alternativparameters mittels manueller Bestätigung erfolgt. 83

Zündzeitpunkt Ist der Zündzeitpunkt gefordert und messbar, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden.

Ist der Zündzeitpunkt gefordert und messbar, kann der ermittelte Wert ebenfalls manuell eingegeben werden. 84

Amtliche Abgasuntersuchung

Nullabgleich Bei der amtlichen Abgasuntersuchung wird zunächst eine Nullabgleich des Messgeräts durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet).

durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet). 85

Prüfung der HC-Rückstände Nach Beendigung der Kalibrierung und einer eventuellen Dichtheitsprüfung ist eine kurze Zeit vorgesehen (5 Sekunden), um eventuell die Gasentnahmesonde aus dem Abgasrohr des Fahrzeugs zu ziehen, direkt im Anschluss startet die Kontrolle der HC-Rückstände im Messgerät.

Der Anteil dieser Gase darf den festgelegten Grenzwert nicht überschreiten (20 ppm), ansonsten kann die effektive Abgasuntersuchung nicht gestartet werden.

Vor Beginn der Messung ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden.

ist das Feld „Test annullieren“ immer aktiv, hierdurch kann jederzeit zur Sichtprüfung zurückgekehrt werden. 86

Wird der Grenzwert für HC unterschritten erfolgt die Meldung, die Abgasmesssonde wieder in den Auspuff zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken.

zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken. Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem

Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem die Abgasmessung begonnen wird. Ist die Sonde eingeführt und die Abgasmessung beginnt, fährt das Messgerät nach 5 Sekunden automatisch mit der nächsten Fase fort.

Abdriftfehler Sollte das Messgerät während der Messung Funktionsstörungen feststellen, wird automatisch eine erneute Durchführung des Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert.

Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert. Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der Anwender den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab.

den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab. 88

Messung bei erhöhtem Leerlauf Nach Bewertung der Konditionierung beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im erhöhten Leerlauf. Durch Drücken der Taste TEST ANNULLIEREN kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Messung im erhöhten Leerlauf muss sich die

Bei der Messung im erhöhten Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 30 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im erhöhten

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im erhöhten Leerlauf gemessen Dieser Wert muss unterhalb des maximal zulässigen Sollwerts für dieses Fahrzeug liegen. Darüber hinaus wird der Lambdawert berechnet, der innerhalb der festgelegten Grenzwerte liegen muss. Am Ende der Messung bei erhöhtem Leerlauf wird mit der Messung im Leerlauf fortgefahren.

Grenzwerte liegen muss. Am Ende der Messung bei erhöhtem Leerlauf wird mit der Messung im Leerlauf

Messung im Leerlauf Nach der Messung bei erhöhtem Leerlauf kommt man durch Drücken der OK-Taste zur Messung im Leerlauf. Bei Betätigung des Feldes ZURÜCK geht man zurück zur Bewertung im erhöhten Leerlauf.

geht man zurück zur Bewertung im erhöhten Leerlauf. Bei der Messung im Leerlauf muss sich die

Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 30 Sekunden lang bewegen.

In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im Leerlauf gemessen

Dieser Wert muss unterhalb des maximal zulässigen Sollwerts für dieses Fahrzeug liegen.

Am Ende der Messung im Leerlauf kommt man zur endgültigen Bewertung des Ergebnisses.

Regelkreisprüfung Nach der Messung im Leerlauf (oder der eventuellen manuellen Eingabe des Zündzeitpunktes), geht man durch Drücken von OK zur Regelkreisprüfung über. Mit der Taste ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück. Bei Anwendung des Grundverfahrens wird wie folgt durch das Programm geführt.

Grundverfahrens wird wie folgt durch das Programm geführt. Zunächst muss die durch die Solldaten vorgegebene Drehzahl

Zunächst muss die durch die Solldaten vorgegebene Drehzahl erreicht und eingehalten werden. In dem Moment, in dem die Drehzahl sich innerhalb des Sollbereichs befindet, wird das OK Feld zum Starten der Prüfung aktiv

Bei Prüfbeginn wird der momentane Lambdawert aufgenommen, der als Referenzwert für die gesamte Fase der Regelkreisprüfung dient.

für die gesamte Fase der Regelkreisprüfung dient. Unter Einhaltung der geforderten Prüfdrehzahl muss nach

Unter Einhaltung der geforderten Prüfdrehzahl muss nach Bestätigung mit OK die Störgröße aufgeschaltet werden (die jeweils geeignete Vorgehensweise zur Erzeugung der Störgröße wird von den Fahrzeugherstellern vorgegeben).

Die Aufschaltung der Störgröße muss eine Auslenkung von Lambda bewirken, die so groß sein muss, dass sie erkannt wird. Das bedeutet, der Lambdawert muss sich gegenüber dem zu Beginn der Prüfung erfassten und gespeicherten Wert um mindestens den bei der Eingabe der Solldaten angegebenen Betrag verändern (0,02 oder 0,03).

Sind bei der Regelkreisprüfung zwei Halbwellen vorgesehen, muss innerhalb von 60 sec. die Auslenkung erkannt werden. Ist dies nicht der Fall, wird der Regelkreis als nicht in Ordnung bewertet. Soll bei der Regelkreisprüfung hingegen nur eine Halbwelle erkannt werden, kann schon die Wegnahme der Störgröße eine ausreichend große Verschiebung des Lambdawertes bewirken, deren Erkennung genügt.

Deshalb kann bei der vorhergehenden Aufschaltung der Störgröße diese auch innerhalb von 60 sec. nicht erkannt werden und die Prüfung wird trotzdem fortgesetzt.

erkannt werden und die Prüfung wird trotzdem fortgesetzt. In dem Moment, in dem die Auslenkung erkannt

In dem Moment, in dem die Auslenkung erkannt wird, springt der Timer zurück und beginnt von neuem bis 60 sec. zu zählen, innerhalb derer die Stabilisierung des Lambdawertes stattfinden muss.

Unter Stabilisierung versteht man die Fähigkeit des elektronischen Systems der Motorkontrolle, Lambda auf einen Wert zu bringen, der sich gegenüber dem zu Beginn der Prüfung gespeicherten weniger als die in den Solldaten angegebene Differenz unterscheidet.

Das Programm erwartet also die Reaktion des Regelkreises auf die zuvor erkannte Störgröße, indem die Regelung den Lambdawert in den vorgegebenen Bereich zurückführt.

den Lambdawert in den vorgegebenen Bereich zurückführt. Sollte die Stabilisierung nicht stattfinden, wird der

Sollte die Stabilisierung nicht stattfinden, wird der Regelkreis als nicht in Ordnung bewertet. Wird zuvor eine Lambdaauslenkung erkannt, muss diese in jedem Fall eingeregelt werden.

Hat die Stabilisierung des Lambdawertes stattgefunden, wird dies durch eine Meldung auf dem Display angezeigt (Anzeigendauer 5 sec.).

des Lambdawertes stattgefunden, wird dies durch eine Meldung auf dem Display angezeigt (Anzeigendauer 5 sec.). 96

Die Regelkreisprüfung wird mit der Zurücknahme der Störgröße fortgesetzt.

wird mit der Zurücknahme der Störgröße fortgesetzt. Die Wegnahme der Störgröße muss eine Auslenkung von

Die Wegnahme der Störgröße muss eine Auslenkung von Lambda bewirken, die so groß sein muss, dass sie erkannt wird. Das bedeutet, der Lambdawert muss sich gegenüber dem zu Beginn der Prüfung erfassten und gespeicherten Wert um mindestens den bei der Eingabe der Solldaten angegebenen Betrag verändern (0,02 oder 0,03).

Sind bei der Regelkreisprüfung zwei Halbwellen vorgesehen, muss innerhalb von 60 sec. die Auslenkung erkannt werden. Ist dies nicht der Fall, wird der Regelkreis als nicht in Ordnung bewertet.

Wird eine Auslenkung erkannt, muss diese der bei der Aufschaltung der Störgröße erkannten entgegengesetzt verlaufen. Hat die Aufschaltung der Störgröße eine Änderung des Gemisches in Richtung „Mager“ bewirkt (Lambda > 1), muss die Wegnahme der Störgröße ein fettes Gemisch erzeugen (Lambda < 1) und umgekehrt.

Ist bei der Regelkreisprüfung die Erkennung von nur einer Halbwelle vorgesehen und die Auslenkung bei der Aufschaltung der Störgröße war nicht ausreichend, so genügt eine ausreichend große Auslenkung bei der Wegnahme mit entsprechender Verschiebung des Mischungsverhältnisses unabhängig davon, ob diese in Richtung mager oder fett verläuft. Demnach ist es also unwichtig, in welche Richtung die Lambdaänderung verläuft.

Ist bei der Regelkreisprüfung die Erkennung von nur einer Halbwelle vorgesehen und die Auslenkung bei der Aufschaltung der Störgröße wurde erkannt, muss bei deren Wegnahme keine weitere Auslenkung erkannt werden. Wird sie trotzdem erkannt, muss sie gegenüber der Aufschaltung in die andere Richtung erfolgen.

Nach der eventuellen Erkennung bleiben weitere 60 sec. Zeit für die Stabilisierung des Lambdawertes.

60 sec. Zeit für die Stabilisierung des Lambdawertes. Dieses Zeitintervall zur Stabilisierung läuft auch dann ab,

Dieses Zeitintervall zur Stabilisierung läuft auch dann ab, wenn bei der Regelkreisprüfung nur eine Halbwelle erkannt werden muss und diese bei der Aufschaltung erkannt und ausgeregelt wurde. In jedem Fall ist die endgültige Stabilisierung von Lambda gefordert, da die hier zulässige Toleranz nochmals kleiner ist.

Während der Wert von Lambda nach der Auf- oder Abschaltung der Störgröße wieder innerhalb des vorgegebenen Bereichs von 0,02 oder 0,03 eingeregelt werden muss, ist bei der Stabilisierung von Lambda nach Wegnahme der Störgröße ein Wert zu erreichen, der sich vom Ausgangswert zu Beginn der Prüfung um maximal 0,01 unterscheidet.

Erfolgt diese Stabilisierung nicht, gilt der Regelkreis als nicht in Ordnung.

Hat die Stabilisierung des Lambdawertes stattgefunden, wird dies durch eine Meldung auf dem Display angezeigt (Anzeigendauer 5 sec.).

Meldung auf dem Display angezeigt (Anzeigendauer 5 sec.). Am Ende der Prüfprozedur wird außer dem Endergebnis

Am Ende der Prüfprozedur wird außer dem Endergebnis der Prüfung auch die Anzahl der erwarteten Auslenkungen und die der erkannten und eingeregelten angezeigt.

Die Regelkreisprüfung gilt als bestanden, wenn die Anzahl der geforderten Ausregelungen erreicht bzw. überschritten wurde.

Ausregelungen erreicht bzw. überschritten wurde. Am Ende der Prüfung gelangt man durch Betätigen des OK

Am Ende der Prüfung gelangt man durch Betätigen des OK Feldes zur endgültigen Bewertung der amtlichen Abgasuntersuchung; durch Drücken von ZURÜCK kehrt man zum Beginn der Regelkreisprüfung zurück.

Wird ein Alternativverfahren angewandt, erfolgt die Prüfung nach den Vorgaben und Prüfmitteln des Fahrzeugherstellers bzw. anderer geeigneter Prüfmittel.

des Fahrzeugherstellers bzw. anderer geeigneter Prüfmittel. Am Ende kann das Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem

Am Ende kann das Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem Alternativverfahren manuell in das nachfolgende Fenster eingetragen werden.

Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem Alternativverfahren manuell in das nachfolgende Fenster eingetragen werden. 100

Wird ein Ersatzverfahren angewandt, erfolgt die Prüfung nach den Vorgaben und Prüfmitteln des Fahrzeugherstellers bzw. anderer geeigneter Prüfmittel und Bestätigung des Prüfers.

geeigneter Prüfmittel und Bestätigung des Prüfers. Am Ende kann das Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem

Am Ende kann das Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem Ersatzverfahren manuell in das nachfolgende Fenster eingetragen werden.

das Ergebnis der Regelkreisprüfung nach dem Ersatzverfahren manuell in das nachfolgende Fenster eingetragen werden. 101

Ergebnisbewertung Zur Ergebnisbewertung kommt man durch Drücken von OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück.

OK. Mit ZURÜCK kehrt man zur Messung im Leerlauf zurück. Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet: -

Die Bewertung des Endergebnisses beinhaltet:

- das Ergebnis der Konditionierung;

- das Einhalten der Grenzwerte des Zündzeitpunktes falls vorgesehen;

- das Einhalten des Grenzwertes des CO im Leerlauf.

- das Einhalten des Grenzwertes des CO im erhöhten Leerlauf.

- das Einhalten des Grenzwertes für Lambda im erhöhten Leerlauf.

- das Ergebnis der Regelkreisprüfung.

Sonden entnehmen Jetzt sind die Messfasen beendet und der Anwender wird daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen.

daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen. Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus

Es wird speziell daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus dem Abgasendrohr zu nehmen, die Drehzahlmesszange und die Motoröltemperatursonde zu entfernen. Jetzt kann der Motor des geprüften Fahrzeugs abgestellt werden.

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden (dieser Schritt erfolgt nur dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde)

dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde) Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird

Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird der Anwender vor dem Ausdruck nach erkannten Mängeln nach Nr. 5 der AU-Richtlinie gefragt, die vor der Abgasuntersuchung behoben wurden und ob es erkannte Mängel gibt, die aber nach Nr. 6 der AU-Richtlinie nicht behoben wurden. Diese können vom Anwender dann manuell eingetragen werden.

Zuteilung der Prüfplakette Am Ende der Untersuchung ist die Eingabe von Anmerkungen möglich (max.120 Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben.

Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben. Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn

Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn die Untersuchung bestanden wurde. Wurde die Prüfung nicht bestanden, kann die Prüfplakette trotzdem erteilt werden, diese Entscheidung muss dann aber begründet sein (Beschreibung max. 120 Zeichen). Im Falle der Erteilung der Prüfplakette muss das Fälligkeitsdatum für dessen Gültigkeit angegeben werden. Standardmäßig ist das Fälligkeitsdatum der Prüfplakette auf 2 Jahre gesetzt.

Es kann auch die Anzahl der auszudruckenden Exemplare festgelegt werden (0, 1, 2), das Messprogramm druckt diese Anzahl dann immer am Ende der Prüfung automatisch aus. Die Anzahl wird also vom Anwender beim vorigen Test festgelegt.

Ausdruck des Prüfberichts Es ist Pflicht, nach Beendigung der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken.

der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken. Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN

Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN verlassen werden, wenn der Befehl zum Ausdrucken des Protokolls bestätigt wurde.

Kontrollausdruck Am Ende jeder Prüfung eines mit Katalysator ausgestatteten Fahrzeugs (U- KAT, G-KAT, G-KAT OBD) besteht die Möglichkeit, einen Kontrollausdruck zu erstellen. Dieser zeigt die Details der Abgasmessungen im Leerlauf und im erhöhten Leerlauf, d.h. es werden die gemessenen Abgaswerte und die dazugehörigen Lambdawerte angegeben. Ebenfalls sind auf dem Ausdruck die für die Lambdaberechnung eingesetzten und von der Norm vorgegebenen Konstanten ersichtlich.

Wiederholung der Prüfung Im Falle eines negativen Prüfergebnisses kann der Prüfablauf durch Drücken des Feldes WIEDERHOLUNG erneut gestartet werden. In diesem Fall bleiben die Fahrzeugdaten und Messparameter gespeichert, alle Messfasen ab dem Zeitpunkt des Beginns der amtlichen Abgasuntersuchung werden aber wiederholt.

MESSPROGRAMM G-KAT OBD

Eingabe der Solldaten

MESSPROGRAMM G-KAT OBD Eingabe der Solldaten Konditionierung Hier ist die Eingabe der zu überschreitenden

Konditionierung Hier ist die Eingabe der zu überschreitenden Motortemperatur möglich (Standardwert 60°C).

Messung im Leerlauf Es ist der Bereich der Motordrehzahl anzugeben, innerhalb dessen die Messung im Leerlauf durchgeführt werden muss.

Messung bei erhöhtem Leerlauf Hier muss der Bereich der Motordrehzahl angegeben werden, innerhalb dessen die Messung bei erhöhtem Leerlauf erfolgen muss. Es müssen der obere und untere Grenzwert nach den Herstellerangaben eingegeben werden. Sind diese nicht verfügbar, gelten die Standardwerte von 2500 [min -1 ] und 3000 [min -1 ].

Darüber hinaus ist der maximal zulässige CO-Gehalt im Abgas bei erhöhter Leerlaufdrehzahl anzugeben (maximal 0,3 % vol.). Ebenfalls müssen der obere und untere Grenzwert für Lambda eingegeben werden: Sollten keine Herstellerangaben verfügbar sein, gelten die Standardwerte von 0,97 und 1,03.

Auslesen des Signals der Lambdasonden Es muss der Drehzahlbereich angegeben werden, innerhalb dessen das Auslesen des Signals der Lambdasonden stattfinden muss.

Es müssen der obere und untere Grenzwert nach den Herstellerangaben eingegeben werden. Sind diese nicht verfügbar, gelten die Werte der Messung im Leerlauf. Weiterhin muss angegeben werden, mit welcher Art von Regelsonden das Fahrzeug ausgestattet ist: Sprungsonden (S) oder Breitbandsonden (B). Breitbandsonden unterscheiden sich weiter in Lambdasonden mit Angabe in Lambda-, Spannungs- oder Stromwert. Je nach eingebautem Sondentyp erfolgt dann die Angabe des zulässigen Bereichs des Ausgangssignals bei Prüfdrehzahl. Bei Sprungsonden ist ein Spannungshub in [V] vorgesehen: sollte keine Herstellerangabe verfügbar sein, wird der Standardwert von 0,3 V angesetzt. Für Breitbandsonden sind hingegen drei Prüfvarianten vorgesehen. Die erste bewertet den vom Steuergerät ermittelten Lambdawert, sollte keine Herstellerangabe verfügbar sein, werden der Standardgrenzwerte von 0,97 e 1,03 eingesetzt. Für Breitbandsonden mit Ausgangswerten in Stromstärke, werden untere und obere Grenzwerte in [mA] angegeben, während für Breitbandsonden mit Ausgangswerten in Spannung die Grenzwerte in [V] angegeben sind. Diese Bereiche werden aufgrund der Herstellerangaben festgelegt.

Konditionierung des Katalysators Hier kann die Konditionierung des Katalysators vorgenommen werden, die Voraussetzung zur Durchführung der amtlichen Abgasuntersuchung ist. Es kann der Drehzahlbereich angegeben werden, innerhalb dessen die Konditionierung stattfinden muss, sowie die entsprechende Dauer [min].

Sichtprüfung (wird nicht durchgeführt, wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde)

wenn die Dokumentationsart HU-Nachweis ausgewählt wurde) Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind

Prüfung der Einzelkomponenten In diesem Abschnitt sind alle Einzelkomponenten und –Systeme aufgeführt, die je nach Präsenz auf Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung geprüft werden müssen.

Ergebnis Hier wird das Ergebnis der Sichtprüfung eingetragen. Sollte dieses negativ ausfallen, ist auch das Gesamtergebnis der amtlichen Abgasuntersuchung negativ.

Mit der Taste BESTÄTIGUNG wird die eigentliche Prüfprozedur der amtlichen Abgasuntersuchung gestartet. Durch Betätigung des Feldes ZURÜCK kehrt man zurück auf die Eingabeseite der Solldaten.

Sollte die Sichtprüfung nicht bestanden worden sein, wird die restliche Prüfung ebenfalls nicht durchgeführt, da das Gesamtergebnis in diesem Fall bereits negativ sein wird.

Beginn der amtlichen Abgasuntersuchung Nach Drücken der TESTSTART Taste wird das Feld BEENDEN zum Feld TEST ANNULIEREN. Wird ab diesem Moment die Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert.

Prüfung unterbrochen, gilt sie insgesamt als annulliert. Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings

Vor dem vollständigen Abbruch wird der Anwender allerdings nochmals um Bestätigung des Testabbruchs gebeten.

Wird ab dieser Fase die Prüfung abgebrochen, fordert das Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e

Programm auf, die Prüfung abzubrechen oder zu wiederholen e Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck

Im Falle des Abbruchs erfolgt der Ausdruck der gemessenen Werte bis zur vorangegangenen Fase .

Sichtprüfung der Kontrollleuchte Motordiagnose Der erste Schritt bei der Prüfprozedur G KAT OBD besteht aus der Sichtprüfung der Kontrollleuchte Motordiagnose auf Vorhandensein und Funktion.

Motordiagnose auf Vorhandensein und Funktion. Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung

Die Felder OK oder TEST ANNULIEREN werden zur Bewegung innerhalb des Menüs aktiviert. Mit OK kann man sich im Test vorwärts, mit annullieren zum vorhergehenden Schritt bewegen. In diesem Fall wird mit OK die Konditionierung bewertet.

Nachdem die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet wurde, muss die Kontrollleuchte Motordiagnose aufleuchten. Nach dem Motorstart muss die Lampe erlöschen. Das Ergebnis dieser Sichtprüfung ist in der nachstehenden Anzeige einzutragen.

Verbindung des OBD-Auslesegeräts Das OBD-Auslesegerät ist mit der OBD-Steckdose des Fahrzeugs zu verbinden und bei laufendem Motor beginnt der Datenaustausch.

und bei laufendem Motor beginnt der Datenaustausch. Sollte die Kommunikation zwischen Auslesegerät und

Sollte die Kommunikation zwischen Auslesegerät und Steuergerät des Fahrzeugs nicht zustande kommen, gibt es die Möglichkeit, den Verbindungsaufbau erneut zu versuchen.

Dasselbe gilt für jeden Zeitpunkt, wenn der OBD-Datenaustausch unterbrochen wird, es kann jederzeit ein erneuter Verbindungsaufbau eingeleitet werden. Die Prüfung kann bei Unterbrechung immer an dem Punkt fortgesetzt werden, an dem die vorangegangene Fase beendet wurde.

Es ist zu beachten, dass wenn das Steuergerät das Auslesen der OBD-Daten nicht unterstützt, die gesamte amtliche Abgasuntersuchung G KAT OBD als nicht bestanden gilt.

Durch Betätigen der OK-Taste wird der Versuch des Verbindungsaufbaus zwischen dem OBD-Auslesegerät und dem Steuergerät eingeleitet. Mit der ZURÜCK -Taste kehrt man zur Sichtprüfung der Kontrollleuchte Motordiagnose zurück.

Während der Initialisierung stellt das Auslesegerät das Protokoll und den OBD-Status des Steuergeräts fest.

Die Auslesung des OBD-Status erfolgt über das Diagnoseinterface über die Abfrage Modus 01 PID 1C

Die Auslesung des OBD-Status erfolgt über das Diagnoseinterface über die Abfrage Modus 01 PID 1C (data byte A).

über die Abfrage Modus 01 PID 1C (data byte A). Mit OK geht man zur eventuellen

Mit OK geht man zur eventuellen Konditionierung des Katalysators bzw. Zur Bewertung der Motortemperatur über. Bei Betätigung des Feldes ZURÜCK kehrt man zurück zur Anforderung der Verbindung des OBD-Auslesegeräts an die OBD Schnittstelle.

Konditionierung des Katalysators Die Konditionierung des Katalysators besteht in der Einhaltung der Motordrehzahl innerhalb der Sollwerte für die festgesetzte Dauer.

innerhalb der Sollwerte für die festgesetzte Dauer. In dem Moment, in dem die Motordrehzahl den festgelegten

In dem Moment, in dem die Motordrehzahl den festgelegten Bereich verlässt, springt der Timer wieder zurück und die Konditionierung beginnt von vorne. Es ist aber möglich, den Prüfablauf durch Drücken von OK zu unterbrechen.

Die Auslesung der Drehzahl und Temperatur erfolgt über die Diagnoseschnittstelle über die Abfragemoden Modus 01 PID 0C (data byte A + B) für die Drehzahl [min -1 ] und Modus 01 PID 05 (data byte A) für die Temperatur [°C]. Sind diese Abfragen vom Steuergerät nicht unterstützt, gilt die Prüfung als nicht bestanden und die Begründung wird in den Bemerkungen der Prüfbescheinigung der amtlichen Abgasuntersuchung eingetragen.

Konditionierung Nach der Initialisierung der Kommunikation zwischen Auslesegerät und Steuergerät (oder eventuell in der Konditionierung des Katalysators) besteht der nächste Schritt in der Bewertung der Motortemperatur.

der nächste Schritt in der Bewertung der Motortemperatur. Mit dem Feld OK geht es innerhalb des

Mit dem Feld OK geht es innerhalb des Prüfablaufs nach vorne, mit ZURÜCK kehrt man zum vorangegangenen Schritt zurück. In diesem Fall bewirkt das Drücken der OK Taste die Bewertung der Motortemperatur. Diese muss die in den Solldaten angegebene Mindesttemperatur überschreiten.

Die Auslesung der Temperatur [°C] erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 05 (data byte A). Wird diese Abfrage vom Steuergerät nicht unterstützt, gilt die Prüfung als nicht bestanden und die Begründung wird in den Bemerkungen der Prüfbescheinigung der amtlichen Abgasuntersuchung eingetragen.

Amtliche Abgasuntersuchung

Nullabgleich Bei der amtlichen Abgasuntersuchung wird zunächst eine Nullabgleich des Messgeräts durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet).

durchgeführt, nachdem die Messkammer zuvor mit frischer Luft gespült wurde (über einen Aktivkohlefilter geleitet). 116

Prüfung der HC-Rückstände Nach Beendigung der Kalibrierung und einer eventuellen Dichtheitsprüfung ist eine kurze Zeit vorgesehen (5 Sekunden), um eventuell die Gasentnahmesonde aus dem Abgasrohr des Fahrzeugs zu ziehen, direkt im Anschluss startet die Kontrolle der HC-Rückstände im Messgerät.

Der Anteil dieser Gase darf den festgelegten Grenzwert nicht überschreiten (20 ppm), ansonsten kann die effektive Abgasuntersuchung nicht gestartet werden.

Grenzwert nicht überschreiten (20 ppm), ansonsten kann die effektive Abgasuntersuchung nicht gestartet werden. 117

Wird der Grenzwert für HC unterschritten erfolgt die Meldung, die Abgasmesssonde wieder in den Auspuff zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken.

zu stecken. Zum Fortführen der Prüfung OK drücken. Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem

Zuletzt wird das Feld TESTSTART aktiviert, mit dem die Abgasmessung begonnen wird. Ist die Sonde eingeführt und die Abgasmessung beginnt, fährt das Messgerät nach 5 Sekunden automatisch mit der nächsten Fase fort.

Abdriftfehler Sollte das Messgerät während der Messung Funktionsstörungen feststellen, wird automatisch eine erneute Durchführung des Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert.

Prüfablaufs ab dem Zeitpunkt des Nullabgleichs angefordert. Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der

Überschreitung des TimeOut von 10 Minuten Sollte der Anwender den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab.

den Prüfablauf länger als 10 Minuten nicht fortsetzen, bricht das Messgerät automatisch die Abgasmessung ab. 119

Messung bei erhöhtem Leerlauf Nach Bewertung der Temperatur beginnt nach Bestätigung mit OK die Messung im erhöhten Leerlauf. Durch Drücken der Taste ZURÜCK kehrt man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück.

man hingegen zur Bewertung der Konditionierung zurück. Bei der Messung im erhöhten Leerlauf muss sich die

Bei der Messung im erhöhten Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 30 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen.

Die Auslesung der Motordrehzahl [min -1 ] erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 0C (data byte A + B).

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im erhöhten

Nachdem die vorgegebene Zeit abgelaufen ist, wird der CO-Anteil im Abgas des Fahrzeugs im erhöhten Leerlauf gemessen Dieser Wert muss unterhalb des maximal zulässigen Sollwerts für dieses Fahrzeug liegen. Darüber hinaus wird der Lambdawert berechnet, der innerhalb der festgelegten Grenzwerte liegen muss.

der innerhalb der festgelegten Grenzwerte liegen muss. Am Ende der Messung bei erhöhtem Leerlauf wird mit

Am Ende der Messung bei erhöhtem Leerlauf wird mit der Messung im Leerlauf fortgefahren.

Messung im Leerlauf Nach der Messung bei erhöhtem Leerlauf kommt man durch Drücken der OK-Taste zur Messung im Leerlauf. Bei Betätigung des Feldes ZURÜCK geht man zurück zur Bewertung im erhöhten Leerlauf.

geht man zurück zur Bewertung im erhöhten Leerlauf. Bei der Messung im Leerlauf muss sich die

Bei der Messung im Leerlauf muss sich die Drehzahl zwischen den beiden zuvor eingegebenen Solldrehzahlen 5 Sekunden lang bewegen. In dem Moment, in dem die Drehzahl diese Grenzwerte nicht einhält, beginnt der Timer wieder neu zu zählen. Die Auslesung der Motordrehzahl [min -1 ] erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 0C (data byte A + B).

Prüfbereitschafts-Test Nach der Messung im Leerlauf und Drücken der OK-Taste erfolgt die Auslesung der Prüfbereitschafts-Tests. Wird die ZURÜCK Taste gedrückt, kehrt man zurück zur Messung im Leerlauf.

Taste gedrückt, kehrt man zurück zur Messung im Leerlauf. Die Auslesung der unterstützten und gesetzten

Die Auslesung der unterstützten und gesetzten Prüfbereitschafts-Tests erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 01 (data byte B, C + D).

Wird ein Test unterstützt, wird als Status der Wert ‘1’ angezeigt, ein nicht unterstützter Test erscheint als Wert ‘0’. Ein gesetzter (beendeter) Test wird mit dem Wert ‘0’, ein nicht gesetzter Test mit dem Wert ‘1’ angezeigt.

ein nicht gesetzter Test mit dem Wert ‘1’ angezeigt. Die Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests erfolgt wie

Die Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests erfolgt wie folgt: Wurden alle unterstützten Tests auch beendet d.h. gesetzt, fährt der Prüfablauf der amtlichen Abgasuntersuchung mit der Auslesung der abgasrelevanten Fehler aus dem Fehlerspeicher fort. Andernfalls, wenn nicht alle unterstützen Prüfbereitschafts-Tests auch gesetzt sind, muss das Signal der Lambdasonden des Fahrzeugs geprüft werden.

Prüfung des Signals der Lambdasonden Nach Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests und der Feststellung, dass nicht alle gesetzt waren, kommt man durch Drücken der OK-Taste zur Prüfung des Signals der Lambdasonden. Mit ZURÜCK kehrt man zur Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests zurück.

man zur Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests zurück. Die Prüfung des Signals der Lambdasonden besteht aus einer

Die Prüfung des Signals der Lambdasonden besteht aus einer Reihe von Messungen, die eventuell für jede Zylinderbank des Fahrzeugs wiederholt werden muss. Nach der Analyse der Sondenwerte jeder Zylinderreihe kann eine Gesamtbewertung erfolgen. Es folgt die Beschreibung der Messungen für jede Zylinderreihe.

Zunächst muss der Motor gestartet und die Prüfdrehzahl angefahren und gehalten werden. Nach einer kurzen Stabilisierung von 5 sec., in der sich die Drehzahl im Sollbereich befindet, wird die Drehzahl gespeichert.

im Sollbereich befindet, wird die Drehzahl gespeichert. Dieser Wert dient als Referenzwert für die nachfolgende

Dieser Wert dient als Referenzwert für die nachfolgende Fase. Während der nachfolgenden Messung darf die Drehzahl nicht mehr als 100 [min -1 ] gegenüber der Referenzdrehzahl variieren.

Nach Festlegung der Referenzdrehzahl folgt ein Intervall von 20 Sekunden, während dessen kontinuierlich der Wert

Nach Festlegung der Referenzdrehzahl folgt ein Intervall von 20 Sekunden, während dessen kontinuierlich der Wert der Sonde der aktuellen Zylinderbank aufgenommen wird. Die Auslesung dieser Werte erfolgt über das Diagnoseinterface in den Moden:

Modus 01 PID 14-16-18-1A (data byte A) für Springsonden S

Modus 01 PID 24-26-28-2A o 34-36-38-3A (data byte A+B) für Breitbandsonden mit vom Steuergerät berechneten Lambdawert

Modus 01 PID 24-26-28-2A (data byte C+D) für Breitbandsonden mit Ausgang in Spannung

Modus 01 PID 34-36-38-3A (data byte C+D) für Breitbandsonden mit Ausgang in Strom

Am Ende des Zeitintervalls werden die insgesamt aufgenommenen Daten bewertet und das Ergebnis im Detail für jede Bank angezeigt.

Außer der Prüfdrehzahl werden die Art der verbauten Sonde sowie der Vergleich zwischen den Ist- und Sollwerten der Sonden angezeigt.

werden die Art der verbauten Sonde sowie der Vergleich zwischen den Ist- und Sollwerten der Sonden

Es folgt die Anzeige des Gesamtergebnisses für die betreffende Zylinderbank.

des Gesamtergebnisses für die betreffende Zylinderbank. Nach Bewertung der Zylinderbank kann durch Bestätigen mit

Nach Bewertung der Zylinderbank kann durch Bestätigen mit OK die Messung der Signale eventuell vorhandener weiterer Zylinderbänke fortgefahren werden. Mit ZURÜCK kann hingegen zur Bewertung der bisherigen Zylinderbank zurückgekehrt werden.

Nach Durchführung der Prüfungen für alle Zylinderreihen wird das Gesamtergebnis dieser Untersuchung angezeigt.

Mit OK geht man über zur Auslesung der im Fehlerspeicher eventuell gespeicherten Fehler. Durch ZURÜCK kehrt man zur Prüfung der Sondensignale zurück.

Sollte bei der Eingabe der Solldaten eine falsche Art von Lambdasonden eingegeben worden sein, und während der Messung festgestellt wird, dass ein anderer Typ im Fahrzeug montiert ist, gilt die amtliche Abgasuntersuchung G KAT OBD als nicht bestanden. Die Prüfung muss dann ggf. nochmals von vorne mit der Eingabe der Solldaten begonnen werden.

Anzahl der Fehler Im Anschluss an die Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests, wenn diese alle gesetzt waren bzw. der Prüfung der Regelsonden wird durch Drücken von OK die Anzahl der im Fehlerspeicher gespeicherten Fehler bewertet. Mit ZURÜCK kehrt man zum Prüfbereitschafts-Test bzw. Zur Prüfung des Signals der Regelsonden zurück.

bzw. Zur Prüfung des Signals der Regelsonden zurück. Die Auslesung der Fehlercodes erfolgt über das

Die Auslesung der Fehlercodes erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 01 (data byte A – Bit 0-6).

Ist die Anzahl der gespeicherten Fehler ungleich Null, werden durch Drücken von OK die Details der gespeicherten Fehler angezeigt. Mit ZURÜCK kann die Anzahl der Fehler nochmals ausgelesen werden.

Sind keine Fehler im Speicher abgelegt, kann durch Betätigung des OK- Feldes die Untersuchung mit der Bewertung der Kontrollleuchte Motordiagnose fortgesetzt werden.

Ist die Anzahl der Fehler ungleich Null, werden diese in einer Fehlercodeliste als Code und, wo möglich, im Klartext angezeigt.

der Fehler ungleich Null, werden diese in einer Fehlercodeliste als Code und, wo möglich, im Klartext

Status der Kontrollleuchte Motordiagnose Nach dem Auslesen der gespeicherten Fehler kann durch Drücken von OK zur Bewertung des Status der Kontrollleuchte Motordiagnose übergegangen werden. Mit ZURÜCK hingegen kehrt man zurück zur Bewertung der Fehler.

ZURÜCK hingegen kehrt man zurück zur Bewertung der Fehler. Die Auslesung des Status der Kontrollleuchte Motordiagnose

Die Auslesung des Status der Kontrollleuchte Motordiagnose erfolgt über das Diagnoseinterface im Modus 01 PID 01 (data byte A – Bit 7).

Wird der Wert “OFF” ermittelt, bedeutet dies, dass die Diagnose des Motors als in Ordnung eingestuft wird, bei “ON” gilt die Motordiagnose als nicht in Ordnung.

Jetzt erfolgt die manuelle Eingabe des Resultats der Sichtprüfung der Motorkontrollleuchte.

Stimmen die Ergebnisse der Sichtprüfung und der Statusabfrage der Kontrollleuchte Motordiagnose überein, so gilt dies als in Ordnung.

der Sichtprüfung und der Statusabfrage der Kontrollleuchte Motordiagnose überein, so gilt dies als in Ordnung. 133

Ergebnisbewertung Nach der Bewertung des Status der Kontrollleuchte Motordiagnose fährt man durch Drücken der OK-Taste mit der Bewertung des Endergebnisses über die Zusammenfassung der im Rahmen der amtlichen Abgasuntersuchung erhaltenen Einzelergebnisse fort.

Abgasuntersuchung erhaltenen Einzelergebnisse fort. Es werden hier die Ergebnisse der Abgasmessung und der

Es werden hier die Ergebnisse der Abgasmessung und der Funktionsprüfungen angezeigt. Dies sind:

- die Messung im Leerlauf;

- die Messung bei erhöhtem Leerlauf;

- Status und Übereinstimmung der Kontrollleuchte Motordiagnose;

- die Bewertung der Prüfbereitschafts-Tests mit Anzeige ob alle Tests unterstützt und gesetzt wurden;

- die eventuelle Messung der Drehzahl und Prüfung der Regelsonden;

- die Auslesung des Fehlerspeichers.

Sonden entnehmen Jetzt sind die Messfasen beendet und der Anwender wird daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen.

daran erinnert, die Messsonden vom Fahrzeug zu entfernen. Speziell wird daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus dem

Speziell wird daran erinnert, die Gasentnahmesonde aus dem Abgasendrohr zu entnehmen und den EUROPROBE abzuklemmen. Jetzt kann der Motor des geprüften Fahrzeugs abgestellt werden.

Erkannte Mängel, die behoben wurden und erkannte Mängel, die nicht behoben wurden (dieser Schritt erfolgt nur dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde)

dann, wenn als Dokumentationsart HU-Nachweis gewählt wurde) Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird

Wurde als Dokumentationsart der HU-Nachweis gewählt, wird der Anwender vor dem Ausdruck nach erkannten Mängeln nach Nr. 5 der AU-Richtlinie gefragt, die vor der Abgasuntersuchung behoben wurden und ob es erkannte Mängel gibt, die aber nach Nr. 6 der AU-Richtlinie nicht behoben wurden. Diese können vom Anwender dann manuell eingetragen werden.

Zuteilung der Prüfplakette Am Ende der Untersuchung ist die Eingabe von Anmerkungen möglich (max.120 Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben.

Zeichen) und z.B. den Namen des Prüfers einzugeben. Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn

Die Erteilung der Prüfplakette erfolgt automatisch, wenn die Untersuchung bestanden wurde. Wurde die Prüfung nicht bestanden, kann die Prüfplakette trotzdem erteilt werden, diese Entscheidung muss dann aber begründet sein (Beschreibung max. 120 Zeichen). Im Falle der Erteilung der Prüfplakette muß das Fälligkeitsdatum für dessen Gültigkeit angegeben werden. Standardmäßig ist das Fälligkeitsdatum der Prüfplakette auf 2 Jahre gesetzt.

Es kann auch die Anzahl der auszudruckenden Exemplare festgelegt werden (0, 1, 2), das Messprogramm druckt diese Anzahl dann immer am Ende der Prüfung automatisch aus. Die Anzahl wird also vom Anwender beim vorigen Test festgelegt.

Ausdruck des Prüfberichts Es ist Pflicht, nach Beendigung der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken.

der Untersuchung zumindest ein Prüfprotokoll auszudrucken. Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN

Deshalb kann der Prüfablauf erst dann mit SCHLIESSEN verlassen werden, wenn der Befehl zum Ausdrucken des Protokolls bestätigt wurde.

Kontrollausdruck Am Ende jeder Prüfung eines mit Katalysator ausgestatteten Fahrzeugs (U- KAT, G-KAT, G-KAT OBD) besteht die Möglichkeit, einen Kontrollausdruck zu erstellen. Dieser zeigt die Details der Abgasmessungen im Leerlauf und im erhöhten Leerlauf, d.h. es werden die gemessenen Abgaswerte und die dazugehörigen Lambdawerte angegeben. Ebenfalls sind auf dem Ausdruck die für die Lambdaberechnung eingesetzten und von der Norm vorgegebenen Konstanten ersichtlich.

Wiederholung der Prüfung Im Falle eines negativen Prüfergebnisses kann der Prüfablauf durch Drücken des Feldes WIEDERHOLUNG erneut gestartet werden. In diesem Fall bleiben die Fahrzeugdaten und Messparameter gespeichert, alle Messfasen ab dem Zeitpunkt des Beginns der amtlichen Abgasuntersuchung werden aber wiederholt.

ABLAUFPLAN

Solldaten OHNE-KAT

ABLAUFPLAN Solldaten OHNE-KAT 139

Solldaten U-KAT

Solldaten U-KAT 140
141

Solldaten G-KAT

Solldaten G-KAT 142
143
144

Solldaten G-KAT OBD

Solldaten G-KAT OBD 145
146

Dichtheitsprüfung

Dichtheitsprüfung 147

Prüfung HC-Rückstände

Prüfung HC-Rückstände 148
149

Konditionierung

Konditionierung 150
151

Erhöhter Leerlauf

Erhöhter Leerlauf 152
153

Leerlauf

Leerlauf 154
155

Konditionierung Katalysator

Konditionierung Katalysator 156

Zündzeitpunkt

Zündzeitpunkt 157

Schließwinkel

Schließwinkel 158

Regelkreisprüfung

Regelkreisprüfung 159
160
161
162
163
164
165
166
167

Sichtprüfung Kontrollleuchte Motordiagnose

Sichtprüfung Kontrollleuchte Motordiagnose 168

Verbindung OBD Auslesegerät

Verbindung OBD Auslesegerät 169
170
171

Prüfbereitschafts-Test

Prüfbereitschafts-Test 172

Fehlerspeicher

Fehlerspeicher 173
174

Status Kontrollleuchte Motordiagnose

Status Kontrollleuchte Motordiagnose 175

Prüfung Signal Regelsonden

Prüfung Signal Regelsonden 176
177

Bewertung Messung Breitbandsonden (B)

Bewertung Messung Breitbandsonden (B) 178

Bewertung Messung Sprungsonden (S)

Bewertung Messung Sprungsonden (S) 179
180
181

Ausdruck Ergebnis

Ausdruck Ergebnis 182
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