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Installationsprogramm R200

Bogenoffsetmaschine R200

MAN-Roland Druckmaschinen AG

eckelmann.de
VORSTAND:DR.-ING. GERD ECKELMANN, VORSITZENDER – DR.-ING. PETER CORDES, DR.-ING. FRANK-THOMAS MELLERT
VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATES: HUBERTUS G. KROSSA AMTSGERICHT WIESBADEN HRB 12636
Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

Autor: J.Edel

Ersterstellung: 26.09.00

Urheberschutz: Sämtliche Rechte zu jedweder Nutzung, Verwertung, Weiterentwicklung,


Weitergabe und Kopieerstellung bleiben Firma ECKELMANN AG vorbehalten.

Insbesondere haben weder die Vertragspartner von Firma ECKELMANN AG noch


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verbreiten oder zu vertreiben.

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deren freie Verfügbarkeit/Verwendungserlaubnis keinerlei Gewähr übernommen.

Die Beschreibungsinformationen erfolgen unabhängig von einem etwaig


bestehenden Patentschutz oder sonstiger Schutzrechte Dritter.

Irrtum und technische Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Dateiname: Inst200_v2.01.doc

Version: V2.01

Freigabe:

Name in Druckschrift Datum Unterschrift

Externer
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Interner
Verteiler:

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Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

Änderungsprotokoll

Änderung:

Version Datum Bearbeiter Kapitel/Inhalt

V1.00 13.07.00 J.Edel Ersterstellung

V1.01 26.09.00 J.Edel Überarbeitung

V2.00 13.02.08 M.Hiltenkamp Ergänzung für Auslegerrechner;


Upload Firmware entfällt

V2.01 07.04.08 M.Hiltenkamp MAN-Roland-Logo entfällt

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Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ..................................................................................... 5

2 Aufbau des Programmfensters ........................................................ 6

3 Grundsätzlicher Verbindungsaufbau ................................................. 7

4 Hauptmenü .................................................................................. 8

5 Hauptmenüpunkt: Datei ................................................................. 8

6 Programmstand download .............................................................. 9


6.1 Ablauf.............................................................................................................10
6.2 Programmstandsdatei .......................................................................................13
6.3 Teilnehmer Information.....................................................................................14

7 Programmstand / Datei download.................................................. 15

8 Funktionen / Datei upload ............................................................ 16

9 Konfiguration .............................................................................. 17
9.1 Konfigurationsdatei...........................................................................................20

10 Fortschrittsanzeige ...................................................................... 21

11 Erweiterte Hauptmenüfunktionen .................................................. 22


11.1 Update / Programmdatei / Download ..................................................................22
11.2 Update / Textdateien / Download Textdatei .........................................................25
11.3 Update / Textdateien / Download Zeichensätze ....................................................26
11.4 Update / Textdateien / Lösche Textdateien ..........................................................26
11.5 Update / Textdatei / Lösche Fontdateien .............................................................26

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Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

1 Einleitung
Dieses Installationsprogramm, im folgenden Inst200 genannt, dient zum Übertragen von Dateien auf die
jeweilige Zielhardware. Das Programm ist unter den Betriebsystemen Windows 95, Windows 98 und
Windows NT lauffähig. Das Programm Inst200 unterstützt das Laden von Programm-, Text- und
Konfigurationsdateien. Die Dateien werden über die serielle Schnittstelle COM 1 oder COM 2 auf die
Zielhardware übertragen. Es ist auch möglich Dateien über den CAN-Bus an einen CAN-Bus Rechner zu
übertragen. Dazu muss der PC über ein serielles Kabel an einen Vermittlungsrechner (z. Bsp.:
Zentralsteuerung) angeschlossen werden. Dieser Vermittlungsrechner leitet die Daten dann an den
entsprechenden CAN-Bus Rechner weiter.

Zusätzlich zum individuellen Download einer Datei gibt es auch die Möglichkeit einen gesamten
Programmstand zu laden. Das heißt es wird ein Download für sämtliche Rechner der Druckmaschine
durchgeführt (siehe Kapitel Programmstand Download).

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2 Aufbau des Programmfensters


Das Programmfenster ist in drei Teile gegliedert:

• Am Kopf des Programmfensters befindet sich das Hauptmenü darüber werden die einzelnen
Funktionen aufgerufen.

• In der Fenstermitte befinden sich zwei Karteikarten, die über die Karteireiter angewählt werden
können. Die Kartei Kommunikation wird entsprechend der angewählten Menüfunktion aufgebaut.
In der Kartei Protokoll werden alle Ausgaben, die im Info Fenster ausgegeben werden mit
protokolliert. Dieses Protokoll kann über den Menüpunkt Protokoll speichern in eine Datei
gespeichert werden.

• Am Fußende befindet sich eine Statusanzeige, in ihr werden unter anderem die
Übertragungsparameter und die benutzte serielle Schnittstelle angezeigt.

Bei fast allen Funktionen befindet sich in der Kartei Kommunikation eine Versionsinfo Anzeige und ein
Dialogfenster. In der Versionsinfo Anzeige werden die aktuellen Zustände der Kopplung und die
Versionsmeldungen des geladenen Programms der Zielhardware und des neu zu ladenden Programms
angezeigt.

Statusanzeige:

In der Statusanzeige werden die aktuell eingestellten Übertragungsparameter angezeigt. Von Links nach
rechts sind folgende Einstellungen zu sehen:

Eingestellte Schnittstelle (COM 1 / COM 2), eingestellte Baudrate, Turbomode, Savemode, Dateigröße der
Datei, die gerade übertragen wird, Anzahl der Bytes die übertragen sind, Aktive Anzeige der Schnittstelle, d.
h. wenn das Programm etwas über die serielle Schnittstelle sendet oder empfängt wird hier der Text „Active“
eingeblendet.

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3 Grundsätzlicher Verbindungsaufbau
Serieller Verbindungsaufbau:

Der serielle Verbindungsaufbau wird mit den Übertragungsparametern durchgeführt, die über die
Konfigurationsdatei oder in der Konfigurationsmaske eingestellt wurden. Es ist sinnvoll die Baudrate und die
Turbomode Einstellung automatisch ermitteln zu lassen. Kommt keine Übertragung zustande, so können die
Übertragungsparameter auch direkt in der Konfigurationsmaske angegeben werden. Eine genaue
Beschreibung der Übertragungsparameter und der Zielsystem abhängigen Einstellungen finden Sie im
Kapitel Konfiguration. Spezielle Einstellungen der Übertragungsparameter entnehmen Sie bitte der Tabelle
1 im Kapitel Konfiguration.

Die automatische Baudraten Ermittlung ist in der Statusanzeige zu sehen. Es werden nacheinander die
Baudraten 19200, 38400, 57600 durchprobiert bis die Gegenseite mit einer Nachricht antwortet.

Verbindungsaufbau zum CAN-Bus Knoten:

Neben dem direkten Dateitransfer über serielles Kabel gibt es auch die Möglichkeit einer Übertragung zu
einem CAN-Bus Rechner. Hierbei werden die Daten zuerst über die serielle Kopplung an einen
Vermittlungsrechner (z. Bsp.: Zentralsteuerung) übertragen, dieser leitet die Daten dann weiter an den
CAN-Bus Knoten. Auch hier kommt es zuerst auf den seriellen Verbindungsaufbau zum Vermittlungsrechner
an. In diesem Fall muss sich die Einstellung der seriellen Übertragungsparameter nach dem Boottyp des
Vermittlungsrechners richten. Ist der Verbindungsaufbau zum Vermittlungsrechner erfolgreich, so meldet
sich dieser mit seiner Statusmeldung, anschließend wird der Verbindungsaufbau zum CAN-Bus Knoten
durchgeführt. Auch der CAN-Bus Knoten meldet sich mit seiner Statusmeldung.

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4 Hauptmenü
Über die Menüleiste können die einzelnen Programmfunktionen ausgewählt werden.

Der Menübaum sieht wie folgt aus:

Datei:

Protokoll abspeichern

Beenden

Programmstand:

Download

Datei download

Datei upload

Optionen:

Konfiguration

Info

5 Hauptmenüpunkt: Datei

Protokoll speichern:

Mit dieser Funktion wird das Protokoll, das sich in der Kartei Protokoll befindet in eine Datei abgespeichert
werden.

Beenden:

Das Programm wird beendet.

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6 Programmstand download
Mit dieser Funktion wird ein vollständiger Download eines kompletten Programmstandes für sämtliche
Rechner der Druckmaschine durchgeführt. Ein Programmstand wird durch eine Programmstandsdatei
definiert. In dieser Datei werden die Programmdateien und Textdateien, die an die jeweiligen Rechner der
Maschine übertragen werden sollen, aufgeführt. Eine genaue Beschreibung finden Sie im Kapitel
Programmstandsdatei.

Ein Programmstand umfasst die Programm-, Text- und Fontdateien die für eine Maschine benötigt werden.
Diese werden nacheinander über die Zentralsteuerung (Vermittlungsrechner) und CAN Bus zu den jeweiligen
Zielrechnern übertragen.

Die folgenden Punkte sind für den download eines Programmstandes zu beachten:

Verzeichnisstruktur:

Der Aufbau des Installationsverzeichnisses ist fest vorgegeben. Er muss wie folgt aussehen.

Rootpath=\tools\r200\

Ab hier gibt es die Unterverzeichnisse:

Rootpath\inst200

Rootpath\download

Rootpath\config

In dem Verzeichnis „download“ befinden sich die Programmstände jeweils in einem eigenen Verzeichnis und
im Verzeichnis „config“ befinden sich die verschiedenen Maschinenkonfigurationen.

Jeder Programmstand hat folgende Verzeichnisstruktur:

Programmstand\Programm

Programmstand\Sprache

In „Programm“ befinden sich alle Programm-Dateien (*.bin) die geladen werden müssen, unter dem
Verzeichnis „Sprache“ befinden sich alle Text- und Fontdateien und im Verzeichnis „Parameter“ befinden sich
die Parameter-Dateien. Im download Verzeichnis (Rootpath\download) muss sich eine Programmstandsdatei
(download.pst) befinden in der wird der gesamte Programmstand definiert (siehe Kapitel
Programmstandsdatei).

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6.1 Ablauf

Schritt 1:

Beim Aufruf der Funktion können Sie wählen, ob Sie die aktuell eingestellte Maschinenkonfiguration
übernehmen wollen, oder ob Sie eine neue Maschinenkonfiguration laden möchten. Wenn Sie sich für den
ersten Fall entschieden haben, so wird automatisch die aktuelle Maschinenkonfiguration von der
Zentralsteuerung hoch geladen und ausgewertet. Im zweiten Fall wird sofort zum Schritt 2 übergegangen.

Schritt 2:

Im zweiten Schritt werden Sie aufgefordert einen Programmstand auszuwählen.

Schritt 3:

Anschließend können Sie die zusätzlichen Sprachen auswählen. Die fest eingestellten Sprachen, die in der
Programmstandsdatei definiert wurden, werden automatisch geladen und werden in dieser Übersicht nicht
mehr aufgeführt.

Schritt 4:

Zum Schluss muss die gewünschte Konfigurationsdatei ausgewählt werden. Dieser Schritt wird nur dann
angeboten wenn im Schritt 1 der zweite Fall ausgewählt wurde.

Aus diesen ganzen Informationen wird eine Tabelle zusammengestellt, die für die jeweiligen Zielrechner die
entsprechenden Dateien enthält.

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In der Karteikarte Kommunikation befindet sich die Tabelle Projekt Information. Jede Zeile der Tabelle
enthält eine Programm-, Text- oder Fontdatei, die an den entsprechenden Zielrechner übertragen wird.
Nachdem Verbindungsaufbau mit der Zentralsteuerung wird eine Teilnehmerliste von allen Rechnern, die
sich zu diesem Zeitpunkt am CAN-Bus befinden, angefordert. Mit dieser Rückmeldung wird die Spalte
„vorhanden“ aktualisiert. Fehlt nun ein Rechner oder wird ein weiterer Rechner, der nicht in der
Programmstandsdatei eingetragen ist, angezeigt, so wird eine Meldung ausgegeben und der Download kann
nicht durchgeführt werden. Wenn sich alle Rechner korrekt gemeldet haben müssen alle Felder der Spalte
„vorhanden“ in weiß dargestellt werden. Werden noch Felder in rot dargestellt, so fehlt von diesem Rechner
die Rückmeldung oder er ist zuviel vorhanden. Sind alle Teilnehmer vorhanden, so kann der Programmstand
geladen werden. Die Dateien werden der Reihe nach übertragen. Für jede Datei wird der Übertragungsstatus
in der Fortschrittsanzeige dargestellt. Ist die Datei erfolgreich übertragen worden, so wird in der Spalte „ok“
ein „Yes“ auf grünem Grund eingetragen. Zuletzt werden die Dateien des direkt angeschlossenen Rechners
(Zentralsteuerung) übertragen. Über den Meldungsdialog kann der Download jederzeit wieder abgebrochen
werden. Beim Laden des Programmstandes, wird die Firmware von allen Teilnehmern gesperrt. Das
bedeutet, dass selbst nach einem Aus- und Einschalten der gesamten Maschine, die Rechner nicht hoch in
die Firmware laufen, sondern im Bootloader stehen bleiben. Diese Sperre wird erst dann aufgehoben, wenn
alle Teilnehmer erfolgreich geladen wurden. Tritt während dem Ladevorgang ein Fehler auf oder wird
manuell abgebrochen, so ist die Maschine gesperrt. Um die Maschine wieder frei zu bekommen, muss das
Laden des Programmstandes wiederholt werden.

Alle Statusmeldungen der angeschlossenen Teilnehmer sind im Fenster „Aktuelle Information“ zu sehen und
werden automatisch in der Karteikarte Protokoll mit protokolliert.

Beschreibung der Anzeige- und Bedienelemente:

Tabelle Projekt Information:

Die Tabelle wird entsprechend den Einträgen in der Programmstandsdatei aufgebaut. In jeder Zeile der
Tabelle befindet sich eine Programm-, Text- oder Fontdatei die an den jeweiligen Zielrechner übertragen
werden soll.

Die Tabelle besteht aus den folgenden Spalten:

ok: Spalte 1

Diese Spalte zeigt an ob die Datei schon in den Zielrechner geladen wurde. Am Anfang
wenn der Programmstand geladen wurde ist diese Spalte leer. Jedesmal wenn eine
Datei erfolgreich in den Zielrechner geladen wurde, wird die Spalte in grün angezeigt
und der Text „Yes“ eingetragen.

vorhanden: Spalte 2

Diese Spalte gibt an ob der angegebene Zielrechner vorhanden ist. Nachdem laden der
Programmstandsdatei wird diese Spalte in rot dargestellt. Erst wenn die Verbindung
aufgebaut wurde und alle Zielrechner sich gemeldet haben wird der Hintergrund auf
weiß umgeschaltet.

Knoten: Spalte 3

Die Spalte zeigt die Knotennummer des gewünschten Zielrechners an. Diese
Information wird aus der Programmstandsdatei entnommen.

Name: Spalte 4

Hier wird der Name angezeigt, der in der Teilnehmerliste in der Programmstandsdatei
angegeben wurde. Die Namen sind in der Programmstandsdatei frei definierbar.

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Zielsystem: Spalte 5

In dieser Spalte wird der Typ des Zielrechners angezeigt. Dieser wird eingetragen nach
der Rückmeldung des Zielrechners.

Aktuelle Version: Spalte 6

In dieser Spalte wird die aktuell geladene Programmversion des Zielrechners


dargestellt. Diese wird ebenfalls nach der Rückmeldung des Zielrechners eingetragen.

Neue Version: Spalte 7

Hier wird die Programmversion des neu zu ladenden Programms angezeigt. Die
Information wird aus der Programmdatei geholt, die in der Programmstandsdatei
angegeben wurde.

Dateiname: Spalte 8

Hier wird der Dateiname dargestellt, der in der Programmstandsdatei angegeben


wurde.

Aktuelle Information:

In dieser Textbox werden die aktuellen Zustände der Kopplung und die Versionsmeldungen angezeigt. Für
jede Datei, die übertragen wird, wird der Status des Zielsystems und die Anzahl der Bytes die übertragen
werden angezeigt. Diese Meldungen werden auch mit protokolliert und können über das Protokollfenster
angezeigt werden.

Status des Zielsystems:

___________________________________________________

Zielsystem : MSR20 Turbo

Zustand : Firmware geladen und ok

Aktuelle SW-Version : V1.0 MRO R200 ZST

Neue SW-Version : V1.1 MRO R200 ZST

Meldungsdialog:

Über diesen Meldungsdialog wird die Kopplung gestartet, bzw. kann jederzeit die Übertragung beenden
werden.

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6.2 Programmstandsdatei
Die Programmstandsdatei (download.pst) im download Verzeichnis dient dazu einen Programmstand zu
definieren. Ein Programmstand besteht aus mehreren Programm-, Text- oder Fontdateien, die auf einen
oder auf mehrere Rechner übertragen werden. Die hier definierten Dateien werden automatisch
nacheinander auf die jeweiligen Rechner geladen.

Die Programmstandsdatei ist wie folgt aufgebaut:

[PROJECT]

GatewayBoottype Boottyp

Definiert den Boottyp für die serielle Kopplung, mit dem Boottyp werden die
Übertragungsparameter eingestellt. Hier muss „MSR20_NEU“ für die Zentralsteuerung
angegeben werden.

[MEMBER-LIST]

In diesem Abschnitt die Anzahl von Rechnertypen angegeben werden.

Zum Beispiel:

ZST="ZST", "RS232"

RTR="RTR", "1"

DW="DW", "3", "4", "5", "6", "7", "8", "9"

BDT="BDT", "10"

ALR="ALR", "11"

Links vom Gleichheitszeichen steht der Name des Rechners, dieser ist frei wählbar und wird in der Tabelle
der Projektmaske in der Spalte „Name“ angezeigt. Der 1. Parameter gibt den Sektionsstring an, nach dieser
Sektion wird in der Programmstandsdatei gesucht. Die Einstellungen der angegebenen Sektion werden für
den Teilnehmer ausgewertet. Der 2. Parameter gibt die CAN Bus Knotennummer des Teilnehmers an. Mit
dem Schlüsselwort „RS232“ wird angegeben, dass dieser Teilnehmer direkt über serielle Verbindung mit
dem PC gekoppelt ist.

Beim Druckwerk (DW) werden alle möglichen CAN Bus Knotennummern angegeben, die für die
Druckwerkrechner in der Maschine in Frage kommen. Die tatsächliche Druckwerkanzahl, die zu laden sind
wird aus der Konfigurationsdatei ermittelt.

Pro Sektion werden folgende Schlüsselwörter angegeben.

Hardware Boottyp der Hardware (siehe Tabelle 1 im Kapitel Konfiguration)

Filename Name der Datei, die geladen werden soll.

Das Verzeichnis in dem sich die Datei befindet ist durch den ausgewählten Programmstand
bekannt.

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[TEXT-LIST]

In diesem Abschnitt werden alle Textdateien eingetragen, die immer in das Bedienteil geladen werden.

z. Bsp.:

Deutsch=deu131.prn

Englisch=engl131.prn

Links vom Gleichheitszeichen steht der Name, dieser ist frei wählbar und wird in der Tabelle der
Programmstandsmaske in der Spalte „Name“ angezeigt. Rechts steht die Sprachdatei die geladen wird.

[FONT-LIST]

In diesem Abschnitt werden alle Fontdateien eingetragen, die immer in das Bedienteil geladen werden.

z. Bsp.:

Font-Latein=latin1.fnt

Links vom Gleichheitszeichen steht der Name, dieser ist frei wählbar und wird in der Tabelle der
Programmstandsmaske in der Spalte „Name“ angezeigt. Rechts steht die Sprachdatei die geladen wird.

6.3 Teilnehmer Information


Klickt man in der Maske Programmstand Download mit der rechten Maustaste in die Tabelle Projekt
Information, so geht ein Fenster auf in dem alle Informationen eines Teilnehmers tabellarisch aufgeführt
sind.

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7 Programmstand / Datei download


Mit dieser Funktion wird die Maske für den individuellen Download von ASCII Dateien aufgerufen. Ein Booten
des Zielsystems ist nicht notwendig.

Die ausgewählte Datei wird direkt über serielle Schnittstelle (COM 1 oder COM 2) an den angeschlossenen
Rechner übertragen. Handelt es sich bei dem angeschlossenen Rechner um die Zentralsteuerung, so können
über diese Funktion verschiedene Konfigurationsdateien zum Beispiel die Maschinenkonfiguration in die
Zentralsteuerung geladen werden.

Ablauf beim Download:

Nachdem die Datei ausgewählt wurde kann die Übertragung mit OK gestartet werden. Kommt kein
Verbindungsaufbau zustande, so sollten Sie die Übertragungsparameter überprüfen. Spezielle Einstellungen
der Übertragungsparameter entnehmen Sie bitte der Tabelle 2 im Kapitel Konfiguration.

Beschreibung der Anzeige- und Bedienelemente:

Dateiauswahl Button:

Über den Dateiauswahl Button wird die Datei, die zum Zielrechner übertragen werden soll ausgewählt. Es
öffnet sich eine Dateiauswahlbox über die eine Datei ausgewählt werden kann. Die ausgewählte Datei wird
automatisch in die beiden Felder Quell Datei => PC und Zieldatei => Zielsystem eingetragen.

Felder Quell Datei => PC und Verzeichnis:

In diesen beiden Feldern wird der Dateiname bzw. das Verzeichnis, der auf dem PC ausgewählten Datei,
dargestellt.

Textbox Version Info:

In dieser Textbox werden die aktuellen Zustände der Kopplung und die Versionsmeldungen angezeigt.

Meldungsdialog:

Über diesen Meldungsdialog wird die Kopplung gestartet, bzw. kann jederzeit die Übertragung beenden
werden.

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8 Funktionen / Datei upload


Mit dieser Funktion wird die Maske für den individuellen Upload von ASCII Dateien aufgerufen. Ein Booten
des Zielsystems ist nicht notwendig.

Über den Dateiauswahl Button wird der Dateiname ausgewählt unter dem die vom Zielsystem übertragene
Datei auf dem PC abgespeichert werden soll. Handelt es sich bei dem angeschlossenen Rechner um die
Zentralsteuerung, so können über diese Funktion verschiedene Konfigurationsdateien zum Beispiel die
Maschinenkonfiguration von der Zentralsteuerung geholt werden.

Ablauf beim Upload:

Nachdem die Datei ausgewählt wurde kann die Übertragung mit OK gestartet werden. Kommt kein
Verbindungsaufbau zustande, so sollten die Übertragungsparameter überprüfen werden. Spezielle
Einstellungen der Übertragungsparameter entnehmen Sie bitte der Tabelle 2 im Kapitel Konfiguration.

Beschreibung der Anzeige- und Bedienelemente:

Dateiauswahl Button:

Über den Dateiauswahl Button wird der Dateiname ausgewählt unter dem die vom Zielsystem übertragene
Datei auf dem PC abgespeichert werden soll.

Es öffnet sich eine Dateiauswahlbox über die eine Datei ausgewählt, bzw. ein neuer Dateiname eingegeben
werden kann. Die ausgewählte Datei wird automatisch in die beiden Felder Ziel Datei => PC und Quelldatei
=> Zielsystem eingetragen.

Felder Ziel Datei => PC und Verzeichnis:

In diesen beiden Feldern wird der Dateiname bzw. das Verzeichnis, der auf dem PC ausgewählten Datei,
dargestellt.

Abschnitt Zielsystem Verzeichnis Info:

Manche Zielrechner haben eine Flashdisk und verwalten ein Verzeichnis. Mit dieser Funktion kann das
Verzeichnis des Zielrechners abgerufen werden. Über das Textfeld neben dem GetDir Button kann eine
Filterbedingung für die Dateinamen eingegeben werden.

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Textbox Version Info:

In dieser Textbox werden die aktuellen Zustände der Kopplung und die Versionsmeldungen angezeigt.

Meldungsdialog:

Über diesen Meldungsdialog wird die Kopplung gestartet, bzw. kann jederzeit die Übertragung beenden
werden.

9 Konfiguration
In der Konfigurationsmaske kann die serielle COM Schnittstelle und verschiedene Konfigurationsparameter
für die serielle Kopplung eingestellt werden. Diese Parameter werden über die Konfigurationsdatei
voreingestellt. Werden Parameteränderungen mit „ok“ übernommen, so werden diese Änderungen nicht in
die Konfigurationsdatei „inst200.ini“ übernommen. Eine Änderung der Konfigurationsdatei wird nur über den
Button „Save“ erreicht. Die Parameter Boottyp, Turbomode und Baudrate lassen sich nur dann einstellen
wenn in der Konfigurationsdatei der Parameter „Singledownload“ auf 1 gestellt ist.

Beschreibung der Parameter:

Schnittstelle: Serielle Schnittstelle COM 1 / COM 2

Boottyp: Zielsystems

Mit diesem Parameter können die Übertragungsparameter Baudrate und Turbomode


entsprechend dem Boottyp des Zielsystems ausgewählt werden. Ist „No Type“
angewählt, so können die Übertragungsparameter direkt eingestellt werden. Ansonsten
enthält die Combo-Box eine Liste der möglichen Boottypen.

Im Kasten Kommunikation lassen sich die einzelnen Parameter auch einzeln ein- bzw. ausschalten. Die
Parameter Turbomode und Baudrate lassen sich nur ändern wenn der Parameter Boottyp auf „No Type“
steht.

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Turbomode: Kommunikationsparameter

Ist der Turbomode eingeschaltet, so werden die Daten blockweise übertragen. Nach jedem
Block antwortet die Gegenseite mit einem Quittungsblock. Ist der Turbomode
ausgeschaltet, so wird jedes Zeichen von der Gegenseite mit einem Zeichen (0x04 Hex)
quittiert. Dieser Mode wird bei Funktionen aus dem Hauptmenüpunkt Update benutzt. Er
kann nur dann eingeschaltet werden wenn der Bootloader des Zielsystems den Turbomode
auch unterstützt. Ist der Wert „Auto-Mode“ eingeschaltet, so wird der Turbomode beim
Verbindungsaufbau automatisch ermittelt.

Baudrate: Auto-Mode / 19200 / 38400 / 57600

Über diesen Parameter kann eine Baudrate für die serielle Schnittstelle vorgegeben
werden. Wird der Wert „Auto-Mode“ eingestellt, so wird beim Verbindungsaufbau mit dem
Zielsystem, die Baudrate zwischen PC und Zielsystem automatisch ermittelt. Nur die oben
aufgeführten Baudraten werden von den Zielsystemen unterstützt.

Savemode: On / Off

Mit dem Wert „on“ wird der Savemode eingeschaltet. Dieser Mode wird nur dann benutzt
wenn ASCII Dateien zum Beispiel Konfigurationsdateien (Maschinenkonfiguration) in die
Zielhardware geladen werden. Diese Übertragungsfunktionen finden Sie unter
Hauptmenüpunkt Funktionen. Beim Savemode wird bei der Blockübertragung ein
Blockzähler mit geführt, der von der Gegenseite ausgewertet wird.

Einstellung von Konfigurationsparameter:

Für die serielle Übertragung gelten für die unterschiedlichen Zielsysteme auch unterschiedliche Einstellungen
der Übertragungsparameter. Werden Funktionen aus dem Hauptmenüpunkt Update benutzt so können die
Übertragungsparameter automatisch ermittelt werden. Die automatische Ermittlung findet statt, wenn bei
den beiden Parametern Turbomode und Baudrate der Wert auf „Auto-Mode“ eingestellt ist. Kommt aber
keine Verbindung zustande, so empfiehlt es sich die Übertragungsparameter von Hand in der
Konfigurationsmaske einzustellen.

Die unten aufgeführte Tabelle enthält die Einstellungen für Funktionen aus dem Hauptmenüpunkt Update.
Der Dateitransfer findet zwischen dem Programm Inst200 und dem Bootloader des angeschlossenen
Zielsystems statt. Der Savemode wird vom Bootloader nicht unterstützt.

Tabelle 1:

Boottyp Baudrate Turbomode Bemerkung

MSR10 19200 Aus Steuerung MSR10 (ohne CAN-Download)

MSR20 57600 Aus Steuerung MSR20 (ohne CAN-Download)

BDT15 57600 Aus Steuerung BDT15 (ohne CAN-Download)

MSR10_NEU 19200 Ein Steuerung MSR10

MSR20_NEU 57600 Ein Steuerung MSR20

BDT15_NEU 38400 Ein Steuerung BDT15

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Version V2.01 14.04.2008 18/26


Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

Bei der Übertragung von ASCII Dateien siehe Hauptmenüpunkt Funktionen gibt es keinen Turbomode. Die
Übertragung findet zwischen Inst200 und der Firmware des Zielsystems statt.

Tabelle 2:

Boottyp Baudrate Turbomode Savemode Bemerkung

MSR10 19200 Aus Aus Steuerung MSR10

MSR20 57600 Aus Firmware Steuerung MSR20:


abhängig
Bei Konfigurationsdateien für
die Zentralsteuerung R200
muss der Savemode
eingeschaltet sein

BDT15 38400 Aus Aus Steuerung BDT15

MSR10_NEU 19200 Aus Aus Steuerung MSR10

MSR20_NEU 57600 Aus Firmware Steuerung MSR20:


abhängig
Bei Konfigurationsdateien für
die Zentralsteuerung R200
muss der Savemode
eingeschaltet sein

BDT15_NEU 38400 Aus Aus Steuerung BDT15

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Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

9.1 Konfigurationsdatei
Die Applikation besitzt eine übergeordnete Konfigurationsdatei mit dem Namen inst200.ini. Darin sind
generelle Einstellungen enthalten. Diese Datei ist als Windows Ini-Datei aufgebaut und wird beim
Programmstart ausgewertet. Die Konfigurationsdatei befindet sich gleichen Verzeichnis in dem sich auch das
Programm befindet.

Die folgenden Einstellungen sind vorhanden:

[Config]:

In diesem Abschnitt befinden sich allgemeine Konfigurationsparameter.

Language: deutsch / english

Darüber wird die Sprache ausgewählt.

Device: 1/2

Darüber wird eine Vorauswahl für die serielle COM1, COM2 Schnittstelle getroffen. Der Wert 1
steht für die COM 1 und der Wert 2 steht für die COM 2 Schnittstelle. Beim Programmstart wird
versucht die hier eingestellte Schnittstelle zu öffnen. Über die Konfigurationsmaske kann auch
eine andere Schnittstelle ausgewählt werden.

Baudrate: 0 / 19200 / 38400 / 57600

Über diesen Parameter kann eine Baudrate für die serielle Schnittstelle vorgegeben werden.
Wird der Wert 0 eingestellt, so wird beim Verbindungsaufbau mit dem Zielsystem, die Baudrate
zwischen PC und Zielsystem automatisch ermittelt. Nur die oben aufgeführten Baudraten
werden von den Zielsystemen unterstützt.

AutoTurboMode: 0 / 1

Der Wert 1 bedeutet, dass der Turbomode automatisch beim Verbindungsaufbau ermittelt
wird. Mit der Angabe 0 ist diese automatische Ermittlung ausgeschaltet und die
Übertragungsart wird durch den Parameter Turbomode bestimmt.

Turbomode: 0 / 1

Mit dem Wert 1 wird der Turbomode eingeschaltet. Dieser Parameter wird nur dann aktiv wenn
der Parameter AutoTurboMode auf 0 gesetzt wurde.

Die neueren Bootloader der Zielhardware unterstützen den Turbomode. Beim Turbomode
werden die Programmdateien als 256 Byte Blöcke übertragen. Die einzelnen Blöcke werden
durch einen Quittungsblock von der Gegenstelle quittiert.

Bei älteren Bootloader, die im Normalmode arbeiten wird jedes Zeichen von der Gegenstelle
quittiert, erst dann wird das nächste Zeichen gesendet.

Savemode: 0 / 1

Mit dem Wert 1 wird der Savemode eingeschaltet. Dieser Mode wird nur dann benutzt wenn
ASCII Dateien zum Beispiel Konfigurationsdateien (Maschinenkonfiguration) in die Zielhardware
geladen werden.

Beim Savemode wird bei der Blockübertragung ein Blockzähler mit geführt, der von der
Gegenseite ausgewertet wird.

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Singledownload: 0 / 1

Mit dem Wert 1 werden alle Funktionen des Programms freigeschaltet. Es kann sowohl eine
individuelle Programmdatei übertragen werden, als auch ein komplettes Projekt über eine
Programmstandsdatei übertragen werden.

Mit dem Wert 0 werden nur die Funktionen, die für eine Projektübertragung notwendig sind frei
geschaltet.

[Inst200]

In diesem Abschnitt wird das Wurzelverzeichnis der R200 Installation angegeben.

Pfad: \tools\r200\

Dieser Parameter definiert das Wurzelverzeichnis der R200 Installation.

10 Fortschrittsanzeige
Wenn eine Dateiübertragung stattfindet wird ein Popup-Fenster mit dem Übertragungsstatus angezeigt. Es
wird der Dateiname, die bisher übertragenen Bytes und Blöcke (1 Block = 256 Bytes), die Übertragungszeit
in Sekunden und der prozentuale Übertragungsfortschritt angezeigt. Wenn ein Programm download
durchgeführt wird, so wird zusätzlich auch noch die Zeit für das Schreiben in das Flashprom angezeigt.

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11 Erweiterte Hauptmenüfunktionen
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Funktionen können Sie weitere Funktionen für den Download von
einzelnen Programm- und Textdateien aktivieren. Diese sind nur zugänglich wenn in der Konfigurationsdatei
der Parameter „Singledownload“ auf 1 geschaltet ist.

Unter dem Hauptmenüpunkt „Update“ befinden sich alle Funktionen für die individuelle Übertragung von
Programm-, Text- und Fontdateien. Diese Funktionen müssen vom Bootloader des entsprechenden
Zielsystems unterstützt werden.

11.1 Update / Programmdatei / Download


Mit dieser Funktion wird die Maske für den individuellen Download von Programmdateien aufgerufen.

Die ausgewählte Programmdatei wird direkt über serielle Schnittstelle (COM 1 oder COM 2) an den
angeschlossenen Rechner übertragen, dieser kopiert die Daten in sein Flashprom. Wurde das serielle Kabel
an die Zentralsteuerung angeschlossen, so kann auch ein individueller Download an einen Rechner, der am
CAN-Bus angeschlossen ist erfolgen. Die Zentralsteuerung dient in diesem Fall als Vermittlungsrechner.
Einzelheiten zum Verbindungsaufbau und zur Übertragung werden im Kapitel Grundsätzlicher
Verbindungsaufbau näher beschrieben.

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Bogenoffsetmaschine R200, MAN-Roland Druckmaschinen AG

Ablauf beim Download:

Nachdem eine Programmdatei z. Bsp.: zst.bin ausgewählt wurde kann die Übertragung mit OK gestartet
werden. Zuvor muss entschieden werden ob das Programm in den direkt über serielles Kabel
angeschlossenen Rechner oder über CAN-Bus an einen anderen Rechner übertragen werden soll. Dies wird
über die CheckBox CAN-Bus Knoten eingestellt. Hierbei ergeben sich dann die folgenden beiden
Möglichkeiten.

Verbindungsaufbau:

Die aktuelle Version der Zentralsteuerung erkennt den Verbindungsaufbau automatisch und meldet sich
entsprechend. Kommt keine Verbindung zustande, so muss an dem seriell angeschlossenen Rechner ein
Reset durchgeführt werden, d.h. den Rechner aus- und wieder einschalten.

Direkter Download:

Nachdem seriellen Verbindungsaufbau erscheint folgende Anzeige im Versionsinfo Fenster:

Status des Zielsystems:

___________________________________________________

Zielsystem : MSR20 Turbo

Zustand : Firmware geladen und ok

Aktuelle SW-Version : V1.0 MRO R200 ZST

Neue SW-Version : V1.1 MRO R200 ZST

Sie können nun den Download durchführen oder abbrechen. Wenn Sie an dieser Stelle abbrechen so bleibt
das Programm im Zielrechner unverändert und die Verbindung wird wieder abgebaut. Wird ein Download
durchgeführt, so erscheint ein Fenster mit der Fortschrittsanzeige. Diese Werte werden nach Abschluss der
Übertragung auch im Versionsinfo Fenster eingetragen. Wurde die Übertragung erfolgreich beendet, so ist
das Programm beim Zielrechner in das Flashprom kopiert worden und wird automatisch gestartet.

Tritt ein Übertragungsfehler auf oder wird der Download manuell unterbrochen, so ist das Programm auf
dem Zielrechner unvollständig und kann nicht mehr gestartet werden. Um wieder ein vollständiges
Programm in den Zielrechner zu bekommen muss die Übertragung wiederholt werden.

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Download über CAN-Bus:

Der Verbindungsaufbau erfolgt wie oben beschrieben. Kam der Verbindungsaufbau zustande so meldet sich
das System mit:

Verbindungsaufbau zum Gatewayrechner ok, Status:

___________________________________________________

Gatewayrechner : MSR20 Turbo

Aktuelle SW-Version : V1.0 MRO R200 ZST

Es wird nun automatisch ein Verbindungsaufbau zum CAN-Bus Knoten durchgeführt. Kommt dieser
Verbindungsaufbau nicht zustande oder ist der CAN-Bus Knoten nicht vorhanden oder unterstützt der
Vermittlungsrechner diese Übertragungsart nicht, so kommt es zu einem Übertragungsfehler. Das Programm
meldet: „Timeout der Zielrechner meldet sich nicht“. Die Übertragung wird dann automatisch abgebrochen.
Bei erfolgreichem Verbindungsaufbau meldet sich der Zielrechner mit seiner Statusmeldung. Der weitere
Übertragungsablauf erfolgt wie unter Direkter Download beschrieben.

Beschreibung der Anzeige- und Bedienelemente:

Dateiauswahl Button:

Mit dem Button Dateiauswahl wird das Programm, das in den Zielrechner geladen werden soll ausgewählt.
Es öffnet sich eine Dateiauswahlbox über die eine Datei ausgewählt werden kann.

Felder Datei und Verzeichnis:

In diesen beiden Feldern wird der Dateiname bzw. das Verzeichnis der ausgewählten Datei dargestellt.

CheckBox CAN-Bus Knoten:

Ist kein Knoten eingetragen, so wird das Programm in den Rechner übertragen, der direkt über die serielles
Verbindung angeschlossen ist.

Ansonsten kann hierüber der CAN-Bus Knoten des Zielrechners eingetragen werden. Das Programm wird
nun über den Vermittlungsrechner (seriell gekoppelt an den PC) und über den CAN-Bus an den Zielrechner
übertragen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Vermittlungsrechner diese Übertragungsart unterstützt.

Textbox Version Info:

In dieser Textbox werden die aktuellen Zustände der Kopplung und die Versionsmeldungen des geladenen
Programms der Zielhardware und des neu zu ladenden Programms angezeigt.

Meldungsdialog:

Über diesen Meldungsdialog wird die Kopplung gestartet, bzw. kann jederzeit die Übertragung beenden
werden.

Über die Funktion Software Backup ist es möglich, die auf dem Zielsystem aktuell geladene Firmware
Version erst einmal zu sichern bevor sie überschrieben wird. Um die Funktion zu aktivieren muss die
Checkbox „Software Backup“ eingeschaltet werden, und ein Programmname ausgewählt werden, unter dem
die Firmware abgespeichert werden soll. Diese Funktion kann nur ausgeführt werden wenn sie auch vom
Zielsystem unterstützt wird.

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11.2 Update / Textdateien / Download Textdatei


Mit dieser Funktion wird die Maske für den individuellen Download von Textdateien aufgerufen.

Mit dem Button Verzeichnis kann die Textdatei ausgewählt werden, die zum Zielsystem übertragen werden
soll. Der Dateifilter des Dateiauswahlensters ist auf „*.prn“ voreingestellt. In der Tabelle Datei Information
wird die ausgewählt Datei angezeigt. Nachdem eine Datei ausgewählt wurde kann die Übertragung mit „ok“
gestartet werden. Der Ablauf der Übertragung erfolgt wie unter Kapitel
Update/Programmdatei/Download beschrieben.

Üblicherweise gibt es pro Sprache eine Textdatei. Sind mehrere Sprachdateien auf dem Zielsystem
vorhanden, so liegen diese hintereinander im Speicher des Flashproms. Wird eine vorhandene Sprache noch
einmal geladen und hat sich diese Datei vergrößert, so werden auch Daten der dahinter liegenden Datei mit
überschrieben. In diesem Fall ist notwendig alle Sprachdateien noch einmal in das Zielsystem zu laden.

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11.3 Update / Textdateien / Download Zeichensätze


Mit dieser Funktion wird die Maske für den individuellen Download von Fontdateien aufgerufen.

Mit dem Button Verzeichnis kann die Fontdatei ausgewählt werden, die zum Zielsystem übertragen werden
soll. Der Dateifilter des Dateiauswahlensters ist auf „*.fnt“ voreingestellt. In der Tabelle Datei Information
wird die ausgewählt Datei angezeigt. Nachdem eine Datei ausgewählt wurde kann die Übertragung mit „ok“
gestartet werden. Der Ablauf der Übertragung erfolgt wie unter Kapitel
Update/Programmdatei/Download beschrieben.

11.4 Update / Textdateien / Lösche Textdateien


Auf dem Zielsystem werden alle Textdateien gelöscht. Zuerst wird ein Verbindungsaufbau zum Zielsystem
durchgeführt. Bestätigt der Bediener die Meldung „Möchten Sie die Textdateien löschen“ mit „ok“, wird ein
Kommando an das Zielsystem gesendet und darauf hin werden die Textdateien gelöscht.

11.5 Update / Textdatei / Lösche Fontdateien


Auf dem Zielsystem werden alle Fontdateien gelöscht. Zuerst wird ein Verbindungsaufbau zum Zielsystem
durchgeführt. Bestätigt der Bediener die Meldung „Möchten Sie die Fontdateien löschen“ mit „ok“, wird ein
Kommando an das Zielsystem gesendet und darauf hin werden die Fontdateien gelöscht.

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