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Duden

Das Wörterbuch der Synonyme


DUDEN

Das Wörterbuch
der Synonyme
100 000 Synonyme
für Alltag und Beruf

3., vollständig überarbeitete und


erweiterte Auflage

Dudenverlag
Berlin
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XDuden 2016
Bibliographisches Institut GmbH, Mecklenburgische Str. 53, 14197 Berlin
Projektleitung Ilka Pescheck
Redaktionelle Bearbeitung Dr. Anja Steinhauer
unter Mitwirkung von Hannah Schickl
Herstellung Ursula Fürst
Typografisches Konzept Farnschläder & Mahlstedt GmbH, Hamburg
Umschlagkonzeption Hemm-communication.design, Filderstadt
Umschlagillustration Selina Bauer
Satz Doerr+Schiller GmbH, Stuttgart
ISBN 978-3-411-74483-1 (Buch)
ISBN 978-3-411-91173-8 (E-Book)
www.duden.de
VORWORT

Das passende Wort im richtigen Zusammenhang gebraucht,


macht guten Stil aus. Stetige Wortwiederholungen wirken höl-
zern und ermüden Leser und Zuhörer. Dieses Synonymwörter-
buch richtet sich demnach an alle, die im Alltag und im Beruf
Wert auf angemessenen und abwechslungsreichen Ausdruck
in Wort und Schrift legen, ihre Texte stilistisch variieren wol-
len und an einer Erweiterung ihres persönlichen Wortschatzes
interessiert sind.
Das »Wörterbuch der Synonyme« enthält rund 100 000
Stichwörter und Synonyme. Es ist konzipiert als eine beson-
ders benutzerfreundliche und übersichtliche Darstellung der
sinnverwandten Wörter der deutschen Gegenwartssprache.
Alle Synonyme sind nach ihren Bedeutungen gruppiert und
mit differenzierten stilistischen, regionalen, historischen und
fachsprachlichen Zuordnungen gekennzeichnet. So ist ein an-
gemessener Gebrauch der sinnverwandten Wörter sicherge-
stellt. Auf ein kompliziertes Verweissystem verzichtet dieses
Wörterbuch weitgehend. Alle gesuchten Informationen finden
sich unmittelbar beim Stichwort.
Die vorliegende 3. Auflage wurde völlig überarbeitet und er-
weitert. Es wurden rund 1000 neue Stichwörter und Syn-
onyme, vor allem aus dem aktuellen Wortschatz unserer Zeit,
aufgenommen, wie z.B. Aufreger, beratungsresistent, erneuer-
bar und wellnessen.
Das »Wörterbuch der Synonyme« ist ein handliches Nach-
schlagewerk und ein inspirierender Ideengeber für jedermann.

Berlin, im Februar 2016


Die Dudenredaktion
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Zur Wörterbuchbenutzung

Die Stichwörter hend verzichtet. Neben den rein ortho-


grafischen Verweisen auf die Haupt-
Die Stichwörter dieses Synonymwörter- schreibung (z. B. Phantasie ↑ Fantasie)
buchs sind streng alphabetisch angeord- finden sich in diesem Wörterbuch des-
net und jeweils in halbfetter blauer halb lediglich einige wenige Verweise –
Schrift hervorgehoben. Jedes Stichwort und diese auch nur in alphabetischer
steht in einer freien Zeile. Gibt es eine Nähe, also auf der gleichen oder
Nebenform zum Stichwort, z. B. die weib- [über]nächsten Seite – zu Stichwörtern
lichen Formen bei Personen- und Berufs- mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.
bezeichnungen (beispielsweise Manager,
Managerin) oder steht die grammatische
Angabe »sich« bei reflexiven Verben (z. B. Die Synonyme
abmühen, sich), werden diese nach einem
Komma ebenfalls halbfett angegeben. Hat ein Ausgangsstichwort mehr als eine
Die Synonymangaben werden nach Bedeutung, so werden die Synonyme ent-
den jeweiligen Bedeutungen des Stich- sprechend zu diesen Bedeutungen
worts strukturiert. Jede neue Bedeutung gestellt. Zuerst werden pro Bedeutung
beginnt mit einer neuen Zeile. Weiter bzw. pro Stichwort (bei Stichwörtern mit
gehende Bedeutungsdifferenzierungen, nur einer Bedeutung) die normal- bzw.
also Unterbedeutungen, werden auf- standardsprachlichen Synonyme
grund ihrer semantisch engen Verwandt- genannt, dann diejenigen Synonyme,
schaft dagegen fortlaufend abgehandelt. denen eine Sprachgebrauchsangabe
Beide, sowohl die einzelnen Bedeutun- vorangestellt ist. Bei diesen Angaben
gen als auch deren mögliche Unter- handelt es sich um nationale standard-
punkte, werden darüber hinaus grafisch sprachliche Varianten des Deutschen
durch schwarzen Fettdruck hervorgeho- (österr. und schweiz.), um stilistische
ben. Markierungen (z. B. geh. , bildungsspr. ,
Aus Gründen der Benutzerfreundlich- ugs.), regionale Markierungen (z. B.
keit wurde bei den Stichwörtern auf die nordd. , südd. , aber auch landsch. , bayr. ,
Grammatik-, Trenn- und Betonungsan- rhein. usw.). Es folgen historische Zuord-
gaben verzichtet. Nur gleich geschrie- nungen (veraltend, veraltet, früher) und
bene Wörter (Homografen bzw. Homo- schließlich die Synonyme mit Zugehörig-
nyme) mit unterschiedlicher grammati- keit zu bestimmten Fachsprachen. Ob
kalischer Zuordnung (und damit ver- ein Wort in einem bestimmten Kontext
schiedener Deklination bzw. Konjuga- durch ein anderes Wort ersetzt werden
tion), grundlegend unterschiedlicher kann, hängt in großem Maße von diesen
Bedeutung oder verschiedener Ausspra- pragmatischen Faktoren ab. Die Sprach-
che oder Betonung werden durch hoch- gebrauchsangaben sollen deshalb im
gestellte Ziffern vor dem Stichwort Einzelnen kurz erläutert werden.
unterschieden (z. B. 1 abseits – 2 abseits,
1
Messe – 2 Messe). Nationale standardsprachliche
Auch getrennt geschriebene Stich- Markierungen
wörter (wie beispielsweise ausfindig
machen, Ausschau halten) wurden auf- österreichisch
genommen, wenn es zu diesen Gesamt- Wörter, die als normalsprachliche Vari-
einträgen Synonyme gibt. ante des Deutschen in Österreich ver-
Auf Verweise wurde aus Gründen der wendet werden (z. B. Mitgebringe für
besseren Benutzerfreundlichkeit weitge- Mitbringsel, hintennach für nachher)
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schweizerisch vulgär
Wörter, die als normalsprachliche Wörter, die in eher verletzender Weise
Variante des Deutschen in der auf den Sexual- oder Fäkalbereich
Schweiz verwendet werden (z. B. abti- bezogen sind (z. B. Fick für
schen für abräumen, Rank für Trick) Geschlechtsverkehr)

Stilistische Markierungen Markierungen, die eine Wertung oder


Nuancierung ausdrücken
gehoben
Wörter, die bei feierlichen Anlässen verhüllend
und gelegentlich in der Literatur ver- (z. B. Freund Hein für Tod)
wendet werden (z. B. entsenden für emotional
wegschicken, anheimstellen für über- (z. B. todmüde für müde)
lassen) scherzhaft
bildungssprachlich (z. B. Stammhalter für Sohn)
Wörter (meist Fremdwörter), die eine spöttisch
hohe Allgemeinbildung voraussetzen (z. B. hinterwäldlerisch für rückstän-
(z. B. Koryphäe für Experte/Expertin, dig)
simultan für gleichzeitig) abwertend
dichterisch (z. B. plärren für brüllen)
Wörter, die nur noch in literarischen ironisch
Texten vorkommen (z. B. Gestade für (z. B. durch Abwesenheit glänzen für
Ufer) fehlen)
umgangssprachlich übertreibend
Wörter, die im alltäglichen Umgang (z. B. untröstlich sein für bedauern)
und meist in gesprochener Sprache nachdrücklich
vorkommen (z. B. Happen für Imbiss, (z. B. niemals für nicht)
Grips für Intellekt, geschafft für
müde). Sie gehören nicht zur Stan- Diese Markierungen stehen häufig in
dardsprache, sind aber weitverbreitet Kombination mit stilistischen Markie-
und akzeptiert rungen, also etwa umgangssprachlich
salopp abwertend (z. B. Theater für Rummel)
Wörter, die meist eher nachlässig oder salopp scherzhaft (z. B. Gurke für
gebraucht werden und eine gewisse Nase).
Nichtachtung gesellschaftlicher Kon-
ventionen ausdrücken (z. B. Alter für Regionale Markierungen
Ehemann, anschmieren für betrügen)
familiär Neben den eindeutigen Zuordnungen
Wörter, die im engeren Freundeskreis wie z. B. norddeutsch, süddeutsch, süd-
oder in der Familie verwendet werden westdeutsch und einzelnen Dialekten
(z. B. ein Nickerchen machen für (z. B. rheinisch, alemannisch) werden
ruhen, Fratz für Kind) noch die folgenden Markierungen ver-
Jargon wendet:
Wörter, die in bestimmten, etwa durch
Milieu oder Beruf geprägten Kreisen regional
verwendet werden (z. B. Demo für Wörter mit großräumiger Verbreitung
Demonstration, hip für zeitgemäß) (z. B. Plast für Plastik)
derb landschaftlich
Wörter, die eine grobe und gewöhn- Wörter mit eingeschränkter Verbrei-
liche Ausdrucksweise kennzeichnen tung, bei denen eine genaue räumliche
(z. B. abkratzen für sterben, Schwanz Zuordnung nicht möglich ist (z. B.
für Penis) überschlagen für warm)
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Historische Zuordnungen Politik Steuerwesen


Postwesen Stilkunde
Synonyme mit den folgenden histori- Raumfahrt Technik
schen Zuordnungen dienen meist nicht Rechtssprache Textilindustrie
der alltäglichen Sprachgestaltung, son- Religion Theater
dern eher einer literarischen Charakteri- Rhetorik Theologie
sierung bestimmter Epochen oder Per- Rundfunk Verbindungswesen
sönlichkeiten. Schülersprache Verkehrswesen
Seemannssprache Völkerkunde
veraltend Seewesen Werbesprache
(z. B. lustwandeln für wandeln) Soldatensprache Wirtschaft
veraltet Soziologie Wissenschaft
(z. B. justament für momentan) Sport Zeitungswesen
altertümelnd Sprachwissenschaft Zoologie
(z. B. sodann für hinter)

Zuordnung zu Fach- und Sondersprachen Abkürzungsverzeichnis


Wörter, die mehreren Fachgebieten alemann. alemannisch
zuzuordnen sind, tragen die Auszeich- alttest. alttestamentlich
nung Fachsprache. Darüber hinaus gibt Amtsspr. Amtssprache
es Einträge mit Zuordnung zu den fol- Archit. Architektur
genden Bereichen sowie Fach- und Son- Astrol. Astrologie
dersprachen: Astron. Astronomie

Amtssprache Geologie Bankw. Bankwesen


Architektur Geometrie Bauw. Bauwesen
Astrologie Hochschulwesen bayr. bayrisch
berlin. berlinisch
Astronomie Jagdwesen
bes. besonders
Ballspiele Jägersprache bibl. biblisch
Bankwesen Jugendsprache bild. Kunst bildende Kunst
Bauwesen Kaufmannssprache bildungsspr. bildungssprachlich
bildende Kunst Kfz-Technik Biol. Biologie
Biologie Kfz-Wesen Börsenw. Börsenwesen
Börsenwesen Kindersprache Bot. Botanik
Botanik Kochkunst Buchf. Buchführung
Buchführung Kommunikations- Buchw. Buchwesen
Buchwesen forschung Bürow. Bürowesen
Bürowesen Kunstwissenschaft bzw. beziehungsweise
Chemie Landwirtschaft
Dichtkunst Literaturwissenschaft christl. christlich
Druckwesen Mathematik dichter. dichterisch
EDV Medizin Dichtk. Dichtkunst
Fernsehen Meteorologie Druckw. Druckwesen
Film Militär
Finanzwesen Mode EDV elektronische
Fliegersprache Musik Datenverarbeitung
Flugwesen Mythologie etw. etwas
Fotografie Naturwissenschaften ev. evangelisch
Fußball Papierdeutsch Fachspr. Fachsprache
Gaunersprache Philosophie fam. familiär
Geografie Physiologie Ferns. Fernsehen
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Finanzw. Finanzwesen Papierdt. Papierdeutsch


Fliegerspr. Fliegersprache Philos. Philosophie
Flugw. Flugwesen Physiol. Physiologie
Fot. Fotografie Polizeiw. Polizeiwesen
Postw. Postwesen
Gaunerspr. Gaunersprache
geh. gehoben Y als Markenzeichen
Geogr. Geografie geschütztes Zeichen
Geol. Geologie Raumf. Raumfahrt
Geom. Geometrie Rechtsspr. Rechtssprache
Rel. Religion
hess. hessisch rhein. rheinisch
hist. historisch Rhet. Rhetorik
Hochschulw. Hochschulwesen
scherzh. scherzhaft
iron. ironisch schles. schlesisch
islam. islamisch Schülerspr. Schülersprache
Jagdw. Jagdwesen schwäb. schwäbisch
Jägerspr. Jägersprache schweiz. schweizerisch
jmdm. jemandem Seemannsspr. Seemannssprache
jmdn. jemanden Seew. Seewesen
jmds. jemandes Soldatenspr. Soldatensprache
jüd. jüdisch Soziol. Soziologie
Jugendspr. Jugendsprache spött. spöttisch
Sprachw. Sprachwissenschaft
kath. katholisch standardspr. standardsprachlich
Kaufmannsspr. Kaufmannssprache Steuerw. Steuerwesen
Kfz-T. Kraftfahrzeugtechnik Stilk. Stilkunde
Kfz-W. Kraftfahrzeugwesen südd. süddeutsch
Kinderspr. Kindersprache südwestd. südwestdeutsch
Kochk. Kochkunst
Kommunika- Kommunikations- Textilind. Textilindustrie
tionsf. forschung Theol. Theologie
Kunstwiss. Kunstwissenschaft tirol. tirolisch

landsch. landschaftlich u. und


Landw. Landwirtschaft ugs. umgangssprachlich
Literaturw. Literaturwissenschaft Verbindungsw. Verbindungswesen
Math. Mathematik verhüll. verhüllend
md. mitteldeutsch Verkehrsw. Verkehrswesen
Med. Medizin Völkerk. Völkerkunde
Met. Meteorologie volkstüml. volkstümlich
Milit. Militär vulg. vulgär
mundartl. mundartlich Werbespr. Werbesprache
Myth. Mythologie westd. westdeutsch
Naturw. Naturwissenschaften westfäl. westfälisch
neutest. neutestamentlich westmd. westmitteldeutsch
nordd. norddeutsch Wirtsch. Wirtschaft
nordostd. nordostdeutsch Wissensch. Wissenschaft
Zeitungsw. Zeitungswesen
od. oder Zool. Zoologie
österr. österreichisch
ostmd. ostmitteldeutsch

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