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Der kolumbianische Kongress bekräftigt seinen Standpunkt zu Gunsten einer Lösung

der Sahara-Frage auf der Grundlage der Autonomie-Initiative

Der kolumbianische Kongress bekräftigt in Rabat seine Position für eine "politische, gerechte
und nachhaltige" Lösung der Sahara-Frage auf der Grundlage der marokkanischen
Autonomieinitiative, während er die "unmenschlichen Praktiken" verurteilt, die in den
Tindouf-Lagern ausgeübt werden.

Diese Position, die Gegenstand einer Entschließung war, die von beiden Kammern des
kolumbianischen Kongresses verabschiedet wurde, wurde am Mittwoch, den 30. Januar 2019
nach den Gesprächen zwischen dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und für
internationale Zusammenarbeit, Nasser Bourita, und dem Vorsitzenden der Kommission
betraut mit den internationalen Angelegenheiten und der nationalen Verteidigung, Jaime
Duran Barrera, offiziell vorgelesen.

"Wir bekräftigen unsere uneingeschränkte Unterstützung für die seit 2007 unternommenen
Bemühungen des Königreichs Marokko für eine gerechte, dauerhafte und für beide Seiten
akzeptable politische Lösung des regionalen Streits um die Sahara auf der Grundlage der
marokkanischen Initiative zur Aushandlung eines Status der Autonomie in der Sahara-Region,
die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seinen aufeinander folgenden Resolutionen
sowie von der internationalen Gemeinschaft einschließlich Kolumbien als "herausragend,
seriös, glaubwürdig und realistisch" bezeichnet wurde, gemäß dieser Entschließung, welche
vom Senator José Luis Pérez im Beisein von Herrn Barrera und mehreren Mitgliedern des
kolumbianischen Kongresses, verabschiedet wurde.

So betont der Text, dass die Souveränität des Königreichs Marokko auf sein gesamtes
Hoheitsgebiet ein wichtiges Element zur "Ankurbelung des Friedens und der Stabilität in der
Maghreb- und Sahel-Region" ist.

Auf der anderen Seite äußern kolumbianische Senatoren und Abgeordnete ihre "Besorgnis
über die anhaltenden schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen durch die Polisario-
Front, einschließlich die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, der freien Meinungsäußerung
und der Demonstration in den Lagern von Tindouf".

Sie bringen auch ihre "Besorgnis über das Fortbestehen extrem unmenschlicher Praktiken
extremer Strenge gegen die in den Lagern von Tindouf eingezogenen Bevölkerungen zum
Ausdruck" und fordern die "Volkszählung" dieser Bevölkerungen gemäß der Resolution 2414
des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 27. April 2018 und der Genfer Konvention
sowie der einschlägigen Schlussfolgerungen des Exekutivausschusses des Büros des
Hochkommissars für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) ein.

Der kolumbianische Kongress begrüßte außerdem "die hervorragenden bilateralen


Beziehungen zwischen der Republik Kolumbien und dem Königreich Marokko, die dieses
Jahr des 40. Jahrestages der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen gedenken werden",
und bekundete gleichzeitig den Wunsch, die bilaterale Zusammenarbeit im politischen,
wirtschaftlichen, kommerziellen, kulturellen, menschlichen sowie sozialen Bereich
weiterzustärken, auf der Grundlage der "starken Freundschaftsbeziehungen, die die beiden
Staaten historisch mit einander verbinden".

Diese Entschließung wurde von Parlamentariern unterzeichnet, die zu den wichtigsten


politischen Parteien gehören, nämlich dem demokratischen Zentrum (CD, an der Macht), der
Partei für radikale Veränderung, der konservativen Partei, der liberalen Partei, der Partei der
nationalen Einheit, der Partei MIRA sowie der Partei des grünen Bündnisses (Opposition),
welche gleichzeitig die zahlreichen Reformen begrüßt haben, die unter der Führung seiner
Majestät des Königs Mohammed VI. in verschiedenen Bereichen unternommen wurden, die
es Marokko ermöglicht haben, den Prozess der Entwicklung und der Förderung der
Menschenrechte zu festigen und aus Marokko einen Hafen des Friedens und der Stabilität auf
dem afrikanischen Kontinent auszumachen".

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com