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27.

Gasser und die Klausner: “Kaum kommt wer aus dem Fernsehen in die Stad, fallen sie sofort um
mehrere Entwicklungsstufen zurück.“

28. Dialogen gehen schief, gegenseitiges Unverständnis.

29. Gasser:
- „Ich beneide euch deshalb, weil für euch alles so ausgemacht einfach ist. Ihr tut, was ihr
tut.“
- „nie ein Ziel“
- „keinerlei Notwendigkeit“
„Er wußte, daß nicht zu verstehen war, was er sagte…“

30. Gedanken über die Mutter und den Stuhl worauf sie demonstrativ sitzt.

31. Gasser geht weg. Gedanken: „Wieso bin ich überhaupt dort hingegangen? Sie verstehen doch
nichts, und ich kann sie ebenfalls nicht verstehen, sie sind mir vollkommen fremd.“
“So geht das einfach so, ohne jeden Grund.“

32. Gasser scheint ‚besser‘ zu wissen wie es ist, was Glück und Unglück ist, usw. Er weiß besser wen
seine Schwester heiraten soll (Paolucci) und wer nicht (Martin Delazer).
Gasser: „Was für eine Ideologie! Eine ganz und gar theoretische Ideologie, so ein
Kinderwunsch.“

33. Vater ein Denkmal setzen. Vater ist ein Mensch. Neunhundert Meter mit dem Fahrrad.

34. Begegnung mit Paolucci.

35. Paolucci war Gassers ehemaligen Mitschüler.

36. Kausa Laner, woran Paolucci als Journalist arbeitet. Die Leute im Eisacktal sprechen über Laner
als „einer von uns.“
Paolucci: „Ja, das ist Südtirol. Unser Land ist ein winzig kleines Klitschentheater, die Welt
bekommt davon freilich nichts mit.“

37. Paolucci beschreibt die Situation in Südtirol weiter. Gasser stellt seltene Fragen.

38. Fragen für Herrn Laner von Paolucci vorbereitet.

39. Gasser belehrt Paolucci über was passieren würde, wenn Laner das Sarntal nicht zerstört hätte.
Gasser spricht von der Gesetz der Menschheit.

40. Paolucci und Gasser sprechen über Kati. Gasser kommt nicht dazu Paolucci zu überreden Kati
zu heiraten. Für Paolucci ist die Heirat von Kati ein unangenehmes Thema.

41. Leute sagen, dass Kati eine Wohnung in Rom gekauft hat, sagt Paolucci. Gasser widerspricht das.

42. Südtiroler Erker. Gasser geht zur Burg Branzoll, wo Hanspaul Meraner und Giuseppe Neri
behaupteten ihm gesehen zu haben. Meraner ist Gärtner auf Branzoll und behauptet, dass Gasser
hin und her gelaufen ist und stehengeblieben ist bei einer Erle (oder Fichte oder Buche). Gasser
sollte Skizzen gemacht haben.
43. Giuseppe Neri behauptet, dass Hanspaul Meraner nicht im Garten gewesen sei und das was er
sagt nicht wahr ist.

44. Neri: Meraner hat es sich im nachhinein einfach so zurechtgelegt. Vielleicht hat die Besitzerin
von Branzoll ihn angewesen, diese Geschichten über Gasser zu erzählen. Gasser war im Garten
und hat beste Laune gezeugt. Besitzerin ist aufgetaucht, hat Gasser gesehen aber nichts getan.

45. Gasser ist plötzlich in die Burg hineingegangen. Wieder unordentlich rausgekommen (Frisur,
Kleidung) mit einem Paket unter dem Arm. Gasser hat sich auf einen Stein gesetzt und das Paket
gewisse Dingen entnommen.

46. Neri hat die Sachen aber nicht erkannt. Meraner tat die Erzählung Neris als Quatsch ab.
Gerüchte über ein Verhältnis Gassers zur Besitzerin von Branzoll, worüber gestritten würde.
Anmerkung des Erzählers: „Das schien fast mit Notwendigkeit zu geschehen: Wo jemand ins
Gerede kommt, werden ihm alsbald auch frei ins Kraut schießende Geschichten über
irgendwelche Unzüchtigkeiten angehängt, und zwar von völlig erwachsenen Leuten, die
ansonsten nie weiter auffallen.“
Gasser sollte anzügige Photographien seiner Schwester vertrieben zu haben, obwohl diese
Photographien nie entdeckt wurden.

47. Paket sollte Spezialgewehr enthalten haben, das bis fünfhundert Meter schießen konnte.

48. Neri sollte dumm sein und sollte seine Aussagen ernst gemacht haben, nachdem die
Photographien des Gewehrs in der Zeitung zu sehen gewesen waren.
Dialog zwischen Hanspaul Meraner, seine Frau und Gasser. Frau spielt an auf Verhältnis
zwischen Schwester Gassers und ‚X‘.

49. Gasser geht in den Keller. Maler Pareith ist da, Auer, Sonja und Hans Moreth

50. Gasser scheint es so ob Pereith auf Auer einredet. Pareith spricht über Kunst, Malerei und
Philosophie, obwohl er eigentlich kein Künstler aber ein Künsthandwerker war. Pareith: Man
muss sich finden in der Kunst, aber sich auch ständig erneuern.

51. Pareith prahlt mit seinen malerischen Leistungen, zum Beispiel Stadtansicht Klausens. Auer sagt
Pareith seine Meinung: „dieses Bild sei das einzige Bild, das Pareith je erfolgreich verkauft habe,
er werde nie mehr eines für so viel Geld verkaufen, er werde seine Bilder wie ehedem wieder nur
für die billigsten Preise an Idioten verkaufen, für Gaststuben und so weiter.“

52. Gasser wird von Auer aufgefordert Pareith zu erklären warum das Bild so erfolgreich ist. Gasser:
„Die Stadt hat das Bild einfach deshalb gekauft, weil darauf die Autobahn nicht zu sehen sei.“

53. Diskutieren weiter über das Bild. Pareith hat allerhande Sachen aus dem Bild weggelassen. Auer:
„Das also ist der Grund, warum dieser Schinken angenommen wurde, weil nämlich dein Bild mit
Klausen genausoviel zu tun hat wie der Speck aus den Speckwerken mit dem Südtiroler Speck,
nämlich gar nichts. Aber es verkauft sich ideal.“

54. Pereith hält alle im Raum für neidisch. Beruhigt sich und redet wieder über die Kunst weiter. Ein
Deutscher und ein Italiener treten ein und Paolucci auch. Deutscher und Italiener reden in einem
wissenschaftlichen Jargon. Italiener ist ein Florentiner.
55. Pareith lädt sie ein. Setzen sich zu Pareith, reden aber weiter. Nietzsche wird erwähnt. „Ihr nehmt
ein Ding, und dann nehmt ihr noch ein Ding, und beides kombiniert ihr dann und behauptet
anschließend über die Kombination, was euch dazu in den Sinn kommt.“

56. Pereith hört interessiert zu. Das Gespräch handelt von metaphysische Fragen und Pareith
interessiert sich für diese Fragen. Das sagt er auch. Er transportiert diese Fragen in seiner Kunst.
Professor Klein ist entgeistert. Pareith hört weiter zu, aber versteht nichts. [Die Stelle bei
Nietzsche die erwähnt wird ist Menschliches Allzumenschliches I, §24.]

57. Saverio und Klein reden weiter über Nietzsche. Saverio erklärt Klein, dass Nietzsche beschreibt
und kein Urteil abgebt. Nietzsche „sehe eine historische Stufe“. Klein sagt, dass er auf das
Individuum setzt und sagt, dass nur das Individium das Maß aller Dingen sein könnte. Die
Ökonomie könnte das nie sein. Saverio erwidert: „Der Mensch ist seine Ökonomie. Sein Maß
aller Dinge ist die Ökonomie. Das hat nur noch niemand richtig begriffen.“

58. Anderen gesellen sich an die Tische. Badowsky wird eingeführt. Badowsky: „es wußte niemand
so recht, was er überhaupt in Klausen machte.“
Er mustert den Professor mit verachtungsvollen Blicken. An seinem Anzug und unrasierten
Gesicht war zu sehen, dass er viel Zeit unter freiem Himmel „mit Bierkästen und
Schnapsflaschen“ verbrachte.
Saverio Zanetti ist der Assistent Professor Kleins.

59. Badowsky findet das Gespräch der beiden idiotisch. Badowsky gerät in Kampfstimmung und
fragt nochmals wofür Klein Professor ist. Klein erwidert, dass er Professor für X ist. Klein sagt
das die beiden morgen eine Sitzung haben und dafür noch einige Sachen durchsprechen müssen.
Badowsky sagt, dass es ihn ankotzt.

60. Badowsky versucht mit dem Professor ein Gespräch über Leopold Auer anzufangen, aber Klein
wendet sich ab. Auer schreibt Gedichte.

61. Badowsky fragt die Meinung des Professors über die Gedichte. Der Professor liest.

62. Klein sagt, dass er nichts entziffern konnte weil das Schrift zu undeutlich war. Badowsky glaubt
an das Können Auers. Auer ist anscheinend auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
gedruckt. Klein möchte in Ruhe gelassen werden. Badowsky hört nicht auf.

63. Badowsky meint, Auer ist unverständlich, weil er „irgendwo anders angekommen“ ist, nämlich
„im Unverstandlichen“. Badowsky und Klein sprechen weiter über die Gedichte Auers.
Badowsky behauptet das die nichts bedeuten, Klein behauptet, die müssen etwas bedeuten „weil
es Gedichten sind“.
Klein: “alles bedeutet etwas.”

64. Badowsky: „Haha, dabei verstehe ich ja nicht mal, was dieser Satz bedeuten soll, nämlich daß
alles etwas bedeutet.“ Badowsky redet weiter und Klein argumentiert nicht weiter. Am Ende
kehrt die Ruhe zurück. Gasser zieht den Brief des Deutschen Ministeriums an Auer aus der
Tasche.

65. Auer hat keinen festen Wohnsitz gehabt. Allerdings hat er jetzt ein Zimmer über dem Keller. Auer
liest den Brief und verhält sich dann seltsam.
66. Badowsky geht. Was im Brief steht bleibt undeutlich. Auch die Klausner erfahren darüber erst
später. Es würde behauptet, hier hat Auer einer seiner pazzi gezeichnet. Es blieben aber
unbewiesene Behauptungen. „er wurde zum Katalysator des Geschehens gemacht“, er wurde als
Hauptschuldigen gesehen, einen der vor allen anderen Vergiftungen und Unfrieden in die
Gemeinschaft gebracht hat.

67. Auer war aber unschuldig. Er sah sich als Künstler völlig unabhängig. „Alles bestand demnach
aus boshafter Nachrede, auch wenn es für die allermeisten die ausgemachte Wahrheit war.“
Danach wurde Auer wieder verehrt, ein Gedicht von ihm wurde eine Nationalhymne für die
Klausner.

68. Auer wurde beliebt, wurde aber auch wieder kontroversiell. Sonja und Gasser verlassen den
Keller. Nietzsche wird hier als geistiger Brandstifter angedeutet.

69. Eine Erkenntnis post festum. „das ist eine für die Klausner entscheidende Erkenntnisweise, die
allerdings völlig sinnlos ist, weil sie nur Unsinn zeitigt, in Klausen ebenso wie sonst in der Welt
auch.“ Gasser und Sonja sind Zeugen einer Begebenheit, „die sich im nachhinein als Beginn einer
ganzen Reihe von gewalttätigen Zusammenstößen darstellte“. Zusammenstoß findet statt auf
dem Platz vor einer Schule.

70. Um die Zusammenstoß zu verstehen, ist wichtig zu achten auf einen Antrag, der wenige Tage
zuvor im Gemeindesaal eingebracht wurde und den erhöhten Transitverkehr auf der
Brennerautobahn und die Steigerung des Lärms dadurch betraf.

71. Man diskutierte über die Wörter die benutzt werden sollten für das Geräusch/den Lärm. Es
wurde wild durcheinandergesprochen. „Der Bürgermeister versuchte zwischen diesen erregten
Stimmen zu schlichten, und tatsächlich gab es einige Leute, die meinten, man solle dieses Thema
auf zivilisierte Weise verhandeln. Allerdings waren die anderen Stimmen lauter, nämlich die der
aggressiven Befürworter und die der rückhaltlos Ablehnenden.“

72. Man diskutiert weiter über den Antrag. Auch auf Seite 73 wird viel ‚X‘ und ‚Y‘ benutzt.

73. Bürgerinitiative Lärmschutz Klausen wird gegründet von Stadtrat Taschner. Auch Professor Klein
trat der Bürgerinitiative bei. Klein war nach Klausen gekommen, nachdem seine Wohnung in
Bozen sich als zu lärmig erwiesen hat.

74. Klein war nach Klausen gezogen, weil er bekannt war mit dem bekannten Stich Albrecht Dürers,
Das Große Glück, worauf Klausen im Hintergrund gezeigt war.
Für manche Klausner wurde die Autobahn zu Symbol für den Staat Italien.

75. Anderen widersprachen das und sagten, die Autobahn gehöre nicht zum Staat, sondern einer
Privatgesellschaft und war für die Wirtschaft sehr günstig. Innerhalb der Bürgerinitiative brach ein
Großer Streit zwischen Italienbekenner und Südtirolbekenner aus. Taschner konnte diesen Streit
schlichten.

76. Gruber wurde nach Blumau geschickt um Apparaten für die Lärmmeßung ausgeliehen zu
bekommen. Solche Apparaten wurden aber nur nach einem Gemeindebeschluss vom
italienischen Ministerium zur Verfügung gestellt. In Blumau aber wurden die Apparaten von
einem Neurenberger Firma ausgeliehen, weil kein Gemeinderatsbeschluss zustande gekommen
war.
77. Gasser wurde gefragt, ob er die Leitung des Projekts nicht übernehmen wolle, darüber musste
Gasser aber lachen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative scheinen Gasser sehr guter Laune. Unter
ihnen sind auch Autobesitzer.

78. Drei tagen nach dem missglückten Antrag im Gemeinderat begannen die Messungen. In der
ersten Nacht maßen Gruber und Sonjas Bruder Christian Maretsch nahezu ein dutzend
Wohnungen.
Herr Perluttner nannte die beiden Kanaillen und Kommunisten, „denn für Perluttner war jeder,
der sich gegen das Deutschtum und für Italien aussprach, ein Kommunist, und aus
irgendwelchen Gründen hielt er die Messungen für etwas, das gegen das Deutschtum in Südtirol
und für Italien war.

79. Perluttner hat hinter seiner Tür auf die beiden gewartet und die dann überfallen. Perluttner wollte
auch eine Anzeige gegen die beiden erstatten, wurde aber durch die Polizei wieder heimgeschickt.
Die Geschichte die auf Seite 70 erwähnt wurde geht jetzt weiter.
In der besagten Nacht wollten Gruber und Sonjas Bruder öffentliche Plätzen messen.

80. Eine lustige Diskussion mit Betrunkenen über den Dezibelmesser erfolgt. Die Gruppe will
gemessen werden mit dem Dezibelmesser. Danach kommt noch eine Gruppe die augenscheinlich
auf offene Konfrontation bedacht waren.
Herr Laner taucht auf und in seinem Gefolge Martin Delazer.

81. Maretsch behauptet, dass Laners Schichtungsversuch gar keiner war. Der Versuch sollte ein
Ablenkungsmanöver gewesen sein, weil Laner davon ablenken wollte, dass er selbst hinter der
brutalen Gruppe gestanden hat. Hier wird was geschah beschrieben. Eine Gruppe war also
gekommen und hat Maretsch in ein Gespräch über die Meßapparate verstrickt.

82. Die Leuten wurden von Maretsch und Gruber nicht erkannt, weil sie von außen kamen. Eine
andere Gruppe kam auch und wollte die erste Gruppe von ihre gewalttätige Pläne abbringen.
Gruber rief seinem Bruder an um die Meßgeräte zu holen.

83. Delazer und Leuten aus seinem Kreis waren plötzlich auch auf dem Platz. Laner fragt was los ist,
als wäre er die Ordnungsmacht. Laner nennt die Messungen überflüssig und sagt das man die
Menschen nicht provozieren muss.

84. Delazer geht nach drei Minuten wieder weg. Grubers Bruder kommt mit einem Wagen um die
Geräte wegzuholen. Dann wird Christian Maretsch durch die erste Gruppe niedergestoßen und
darauf verschwindet diese Gruppe auch.

85. Gasser wird den nächsten Tag nachgerufen über den Vorfall. Was ihn nachgerufen wurde waren
anfeindungen. Gasser war sich von keine Schuld bewußt und geht in den Keller. Pareith ist
schockiert über die nächtliche Vorfällen. Er sagt, dass etwas zu unternehmen sei.

86. Über Laners Rolle wurde auch gesprochen. Die einen griffen für ihn Partei und sagten, Laner
hatte viele Arbeitsplätze geschaffen. Anderen sagten, er sei Korrupt. Die Argumenten gingen hin
und her.

87. Taschner sagte, man müsse der Sache mit dem Gewalt auf den Grund gehen und darauf achten
ob die Polizei tatsächlich an der Aufklärung der Sache arbeitete oder nicht. Taschner wird
kritisiert.
88. Gasser ist weder für, noch gegen die Bürgerinitiative. Er sagt nur, dass der Verkehr immer
wächst. Gasser bereut diese Aussage. Sie wird direkt als Stellungnahme konzipiert. Frau Dr. Klein
wird erwähnt.

89. Frau Dr. Klein erzählt über ihr Forschungsprojekt, nämlich Die Kultur des Widerstands im
Worldwideweb.

90. Es handelt sich um Protesten gegen den Frankfurter Flughafen. Es gibt Spiele die man
herunterladen kann. In dieser Spiele kann man Flugzeuge aus der Luft schießen. Es gab auch
Diskussionsforen.

91. Manche Leute hören amüsiert zu, der Professor geht weg, weil er es nicht mehr ertragen kann.
Frau Dr. Klein erklärt was mit ihrem Mann ist.

92. Die Erklärung geht weiter. Dr. Klein sollte gesagt habe, dass alle endlich ruhig sein sollten. Ein
Gespräch zwischen Frau Dr. Klein und Dr. Klein findet statt.

93. Das Gespräch geht weiter.

94. Badowsky mischt sich ins Gespräch ein. Perluttner spricht über die sogenannte gute Luft in
Klausen.

95. Gespräch über Italienisierung. Gespräch geht weiter über Laner und sein Kreis. Gefragt wird was
die Rolle Delazers eigentlich war. Es wird auf eine passive Rolle geschlossen. Anderen schließen
auf eine aktive Rolle Delazers.

96. Delazer sollte der Mann im Hintergrund sein, der die Fäden in der Hand hält. Perluttner erwidert,
dass Delazer viel für Südtirol getan hat, z.B. Sporthalle. Diskussion über die Messungen.

97. Gasser wird gefragt ob er die Leuten erkannt hat. Er hat sie nicht erkannt. Rede von Pakistaner.
Bei Delazer sollten zwei oder drei Pakistaner arbeiten. Moreth und Perluttner reden weiter.
Perluttner glaubt, dass man Menschen wegen ihrer Hautfarbe verdächtigen kann.

98. Perluttner gibt zu, dass das ganze Eisacktal „voll von diesen herumlungenden Pakistanern und
Albanern und Mohammedanern sei“. Einer der drei Delazerschen Pakistaner betritt den Keller.

99. Perluttner spricht über das KZ. Der Pakistaner wird gefragt, wo er gestern abend war.

100. Die Leuten wirken nicht aggressiv aber neugierig. Huber war der fragende und er wird ein wenig
verspottet. Der Pakistaner wird nochmals gefragt wo er war und er erwidert, er was zu Hause und
hat ferngeschaut.

101. Der Pakistaner möchte wissen warum er gefragt wird. Er sagt das er heute dreimal wegen der
Schlägerei angesprochen wurde. Die Klausner glauben, dass die Pakistaner auf dem Schulplatz
waren. Jemand erwidert, dass es auch nicht auszuschließen ist, dass er da war. Der Pakistaner
erwidert, dass es auch nicht auszuschließen ist, dass der Sprecher da war. Der aber erwidert, er sei
Südtiroler, das sei etwas anderes. Der Pakistaner verlässt erschrocken das Lokal, überrascht durch
die Leuten, denen er in den letzten Jahren Balkons und Erker an ihrer Häuser gebaut hat. Man
glaubt, dass damit etwas nicht in Ordnung ist.
102. Die Diskussion über das Alibi des Pakistaners geht weiter. Perluttner sagt z.B., kein Mensch kann
so viel fernsehen als der Pakistaner behauptete. Das Gespräch geht weiter über Fernsehen. Frau
Dr. Klein bezieht sich in das Gespräch ein. Das Gespräch geht weiter über Wein.

103. Man wird kritisch auf Gasser, weil er nichts sagt. Gasser wirkt auf viele der Beteiligten so, als
habe er schon langen einen Plan im Kopf. Zweitens sollte Gasser nicht für die Bürgerinitiative
sein. Die Verbindung Gassers und Delazers (über Gassers Schwester Kati) wird erwähnt.

104. Gasser sollte aggressiv sein. Es wird über die Szene bei der Mutter gesprochen. Gasser sollte
antidemokratisch sein. Man diskutiert ob richtig oder falsch objektiv möglich sei. In einer
Demokratie gilt die Wille der Mehrheit, nicht die abstrakte Wahrheit des Einzelnen. Der Autor
geht weiter: „Die Menschen reden nämlich so, daß sie, was sie meinen immer schon beim
anderen voraussetzen, und sie schelten

105. den anderen alsbald einen Narren, wenn er ihren Gedankengang nicht versteht, obgleich sie
diesen Gedankengang noch gar nicht formuliert haben und auch gar nicht formulieren werden,
weil sie nämlich gar nicht in der Lage dazu sind.“ Gasser wurde aufgetragen seine Schwester zu
suchen. Katharina Gasser hatte in den Tagen eine Drehpause und wollte ihre Zeit in Klausen
verbringen. Sie wohnte im Goldenen Elephanten, das von der Produktionsfirma bezahlt wurde.

106. Kati will sich erholen, aber es gibt immer Rummel um sie, wenn sie rausgeht. Allen stellten ihr die
gleichen Fragen und sagten ihr die gleichen Sätzen.

107. Kati spielt in einer Serie, worüber sie ständig fragen bekommt. Die Serie wurde durch eine
Zusammenarbeit gestaltet. Auch Fragen über den berühmten Schauspieler X. Kati lässt die
Fragen von ihrer Mitarbeiterin abwimmeln.

108. Katis Auftritte erinnerten an Pressekonferenzen. Die Menschen erinnern sich wie Kati klein war,
etc. Manchen sind neidisch.

109. Eine Frau behauptete, Kati habe Glück gehabt, weil sie Ohne X nie so berühmt gewesen wäre.
Anton Kerschbaumer nimmt es für Kati auf. Demzufolge hielten die Klausner Kati für eine sehr
berühmte Schauspielerin.

110. Die Pressekonferenz geht auseinander und Gasser betrat den Nussbaumer. Dort sitzt Kati an
einem Tisch mit einer Reporterin. Die Reporterin stellt dieselbe Fragen als Kati auf der Straße
bekommen hat. Sie fragt auch nach dem Kuss von Schauspieler X und ob er wollte, dass der
Kuss ins Drehbuch geschrieben wurde. Gasser mustert Katharina. Es ist klar, dass sie sich nicht
sehr bequem fühlt.

111. Die Leserschaft des Magazins beneidet Kati wahrscheinlich um den Kuss. Kati lobt dann diese
Leserschaft, ohne Grund, „offenbar gehörte das einfach zum Tonfall dazu“. Die Reporterin ist
völlig verkrampft. Die Reporterin wirkt abwesend und scheint sich nicht für Kati zu interessieren.
Ein Photograph kommt.

112. Die Kati wird fotografiert. Allen in der Nussbaum waren beeindruckt. Der Photograph ist sehr
hektisch.

113. Die Reporterin und Kati und ihre Assistentin (Signora Finozzi) sprechen noch kurz miteinander,
aber nur leere Reden. Gasser setzt sich zu seiner Schwester. Die Finozzi will ihm vertreiben, aber
Kati sagt, dass es sich um ihre Bruder handelt. Gasser fragt Kati nach der Beteiligung Delazers an
den Ereignissen der vergangenen Nacht. Kati fragt, welche Ereignisse.

114. Gasser erzählt ihr was genau passiert ist. Für Kati war die Schlägerei mit Maretsch abscheulich,
weil sie ihm gerne hatte. Finozzi ist durch die Geschichte schockiert. Es ist für Kati nicht einfach,
dass Delazer bei der gestrigen Geschichte beteiligt war.

115. Delazer kommt, weil Kati sich mit ihm verabredet hat, dann könnte Gasser ihm gleich fragen.
Delazer spricht aber nicht vom gestrigen Nacht.

130. Zurner ist geprügelt und schleppt sich zu der Polizei. Es gibt verschiedene Meinungen über den
Vorfall. Die Menschen ärgern sich über die Lichtfinger. Die Lichtfinger konnte niemand
verhindern.

131. Die Meinungen über den Vorfall sind unterschiedlich. „Es zeigte sich, dass eine Menge der
Einwohner plötzlich große Ressentiments aufbringen konnte gegen alles, was mit Geld,
Wirtschaft und Politik zu tun hatte.“ Am folgenden Morgen fuhr ein Polizeiwagen bei der
Ploderburg vor.

132. Niemand wollte öffnen, also machte die Polizei selber offen. Die Gerüchte werden von der
Wahrheit übertroffen. Die Marokkaner und Albaner haben Todesangst für die Brixner Polizisten.

133. Die Polizisten kriegen einige Antworten auf ihre Fragen. Gestern war eine große Menge
Deutschen auf dem Ploderburg, u.a. Markus Badowsky und Leopold Auer. Sie haben fast zwei
Tage getrunken und sind dann gegangen. Daraufhin wurde Auer vernommen.

134. Auer konnte sich nichts erinnern weil er betrunken war. Er beleidigte die Leute aber und
bezeichnete sie als Kapitalisten. Auer sagt, dass Auer für den Skybeamer bestraft gehöre und
darauf wird er verhaftet. Auer hat versuch ein Mädchen die italienische Nationalhymne
beizubringen und deswegen hatten die Anwohner einen Polizeiwagen kommen lassen. Auer hat
ein Alibi und wurde freigelassen. Auch Zanetti erklärt sich und erzählt über die Runde worin er
sich aufgehalten hat.

135. Auer hat sich mit Gasser gestritten. Möglicherweise waren auch Pakistaner auf der Ploderburg.

136. Diese Nacht erfuhr in Klausen eine romanhafte Ausgestaltung. Gasser wurde teils zu einem
Gewalttäter, teils zu einer Art Widerstandsheld gemacht. Zanetti ist aber verleumderisch.

137. Perluttner fängt an Andreas-Hofer-Lieder auf den Gassen und in den Wirtschaften
auszustimmen. Am Ende glaubte man, dass Gasser ein Attentat auf Delazer geplant hatte und die
Zeitungen schrieben darüber. Ein Flugblatt taucht auf.

138. Das Flugblatt wurde als Plakat an verschiedenen Stellen ausgelegt. Derselbe Text war auf der
Netzseite des Klausner Fremdenverkehrsvereins zu sehen.

139. Das Pamphlet ist nicht nach dem Sinn der großen Mehrheit der Klausner. Im Pamphlet stand
über die Zerstörung Klausens geschrieben, u.a. über die Autobahn.

140. Es geht weiter über die Autobahn. Der Lärm im Tal war Gewalttätig.
141. Gruber und Moreth gehen in den Nussbaumer rein. Giuseppe Neri redet mit Stadtrat Valli. Er
spricht von Kommunisten. Meraner spricht über die Italiener.

142. Neri sagt, dass er nicht aus Italien kommt. Er sagt, dass er nicht aus Tecelinga kommt, aber aus
Tötschling.

143. Meraner spricht darüber, dass ein Dorf einen neuen Name kriegt. Umbenennung.

144. Neri glaubt, dass Gasser das Pamphlet geschrieben hat.

145. Stadtrat Valli glaubt das nicht. Kerschbaumer betritt den Gastraum und da er sich für Kati
interessiert, interessiert er sich auch für ihre Bruder. Er glaubt, dass Zanetti das Pamphlet
geschrieben hat.

146. Huber und Moreth sprechen über Gasser weiter, z.B. dass er jedem manche Sachen unterstellt.
Moreth nennt Gasser ein Apokalyptiker. Moreth wird gefragt ob er nicht erklären kann was ein
Apokalyptiker ist und er wird gebettet das nicht so kompliziert zu erklären. Sie sprechen weiter
über Zanetti und seinen Vortrag.

147. Sie sprechen weiter über den Titel des Vortrags. Die hat sich geändert. Der erste Titel war Der
moderne Wirtschaftsraum im Lichte der philosophischen Ethik, unter besonderer Berücksichtigung der autonomen
Provinzen. Der neue Titel ist Ontologie und Bewußtsein. Thesen zu Heidegger.

148. Moreth wird nochmal gebeten verständlich zu erklären.

149. Zanetti spricht überall wo er auftritt von Zusammenbruch der Weltwirtschaft und das
notwendige Heraufkommen ökologischer und terroristischer Bewegungen. Huber sagt, wenn es
in Klausen Terroristen gibt, dann wird er sich bewaffnen. Das Gespräch wird chaotisch. Man
spricht über Perluttner und seine Demonstration.

150. Man glaubt aber nicht, Perluttner sei der Verfasser des Internettextes. Man spricht wieder von
Gasser.

151. Ein Plakat mit der Stich von Alfred Dürer über Klausen (Das große Glück), die Gruber abreißt
und wegwirft. „Es herrschte überall eine aggressive Stimmung.“ Eine Menge Leute hat sich bei
den Eltern Gassers versammelt. Paolucci spricht mit Christian Maretsch. Sonja Maretsch
telefoniert mit der Piemonteserin auf Branzoll.

152. Zugegen waren: Frau Finozzi, Zanetti, Stadtrat Valli. Stadtrat Valli hat eine große Vorliebe für
Gasser entwickelt. Die Mutter Gassers sitzt auf ihrem Stuhl.

153. Die Mutter Gassers spricht über den Stuhl. Sie sagt, der Aufstieg ihrer Tochter habe ganz
natürlicherwiese bewirkt, daß sie selbst sich immer weiter zurück- und abgesetzt hat. Durch den
Stuhl sollte die Triumph Katis vollkommen sein. Die Mutter sagt, dass der Aufstieg Katis Gasser
verdorben habe.

154. Die Mutter spricht über Gassers Unschuld und verurteilt ihn dann wieder. Es scheint als habe sie
sich nicht unter Kontrolle.
155. Sonja Maretsch sagt ihr, dass sie mit diesem Reden einfach verursacht, dass man Gasser dieselbe
Motive unterstellt. Die Anwesenden glauben, Frau Gasser sei irrig. Nach eine Weile wirkt sie
wieder ganz normal.

156. Anmerkungen zur Psychologie. „Die Erklärung des Menschen wird dadurch, nämlich durch die
Psycologie, jederzeit verfügbar (und verblüffend einfach, daher auch so verlockend), und der
Sprecher merkt nicht, daß er ausschließlich immer nur von sich und seinen eigenen Theorien
spricht, die er in die die Welt und den Menschen hineinkonstruiert, nicht aber vom Objekt, das er
anschaut (den Menschen, etwa Gasser).“ Auf den Gassen ist das Thema gerade diese
Erklärungsmuster. „Erst dieses verkleinerte Gasser zu einem so handlichen Brocken, daß er
bequem in der Arena zerfleisch werden konnte.“

157. Stadtrat Valli geht auch, aber fragt noch einiges über Delazer. Paolucci erwidert mit
Mutmaßungen. Valli behauptet, dass sich schon erwiesen hat, dass Auer, Badowsky und
wahrscheinlich auch Gasser an dem Überfall auf Zurner nicht teilgenommen haben. Aber, zum
anderen mußte doch etwas passiert sein, weil es ansonsten keinen Anlaß gab, über diese Dingen
zu reden.

158. Das Zurner zusammengetreten worden war, schien schon der Vergangenheit anzugehören. Valli
fragte auch was den Titel des heutigen Vortrags bedeuten solle. Valli weiß, dass Heidegger ein
Philosoph ist und fragt ob er gefährlich ist.

159. Valli beschwert sich über das Wort Ontologie. Und er sagt noch, dass Gasser sich als Architekt
ausgegeben hat. Oder doch als Ingenieur.

160. Er glaubt das es bestimmt eine Bedeutung hat, dass Gasser sich als Ingenieur ausgegeben hat.
Valli kommt nochmal zurück und fragt Frau Gasser nach einem Mantel Gassers. Der Mantel
wurde im Keller gefunden. Frau Gasser weiß nicht von einem Mantel. Valli sagt noch, er beginnt
auf die Merkwürdigsten Dingen zu achten. Paolucci erwidert, alles wird hier zum Zeichen.

161. Frau Gasser war infolge des Mantels plötzlich aufgeregt. Das Telefon klingelt und Paolucci hebt
ab. Er hört lange Zeit zu.

162. Die Ploderburg wird gestürmt, sagt Paolucci. Was genau passiert ist, bleibt aber unklar.

163. Der Erzähler sagt, die Nachrichten über was genau passiert ist bei der Ploderburg verbreiten sich
wie ein Lauffeuer. Die Nachrichten von Mund zu Mund nehmen deswegen immer großartiger
aus. Der Erzähler sagt schon, dass die Nachrichten über Strahlungen nicht stimmen.

164. Alles schien logisch verlaufen zu sein, die ganze Stürmung, aber niemand konnte die Logik
eigentlich erklären. Perluttner spricht vom Staatsterrorismus von italienischer Seite. Eine Fraktion
die sich um Giuseppe Neri herumgebildet hat, behauptete, Gasser wusste alle Antworten auf die
Fragen. Später beruhigt alles sich wieder. Der Ereignis selbst: Vor der Burg war eine
Demonstration, ein Häufchen Menschen hat sich zusammengefunden.

165. Es wird über die soziale Verelendung der Asylanten in Europa gesprochen und über eine
Verpflichtung Italiens wegen Mussolini.

166. Bodowsky schreit es sei eine Rationalisierung. Bodowsky hielt eine Rede gegen die
Globalisierung, gegen den Imperialismus und gegen den Faschismus.
167. Die Rede geht weiter. Bodowsky spricht über ganz abwegige Sachen wie einen Warenboykott.

168. Wenn die Polizei droht Bodowsky festzunehmen ist er plötzlich verschwunden. Auer steht
betrunken im Publikum. Paolucci fragt Auer nach dem Brief. Er erfuhr die Inhalt vom Brief.
Jeder wollte wissen was im Brief stand.

169. Im Brief steht, dass Auer aus irgendwelchen Gründen ein Stipendium bekommen sollte.