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Der 32.

Gipfel der AU widmete sich der Umsetzung des Beschlusses des Gipfels von
Nouakchott im Hinblick auf die Frage der marokkanischen Sahara

Der 32. Gipfel der Afrikanischen Union in Addis Abeba widmete sich der Umsetzung des
Beschlusses des Gipfels von Nouakchott, worin beschlossen wurde, dass die Frage der
marokkanischen Sahara auf Ebene der Vereinten Nationen bearbeitet werden muss und dass
die AU ihre Unterstützung für den UNO-Prozess einbringen muss, erklärte der Minister für
auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit, Nasser Bourita.

Der Gipfel von Addis Abeba "widmete sich der Umsetzung des Beschlusses des Gipfels von
Nouakchott, worin beschlossen wurde, dass die Frage der marokkanischen Sahara auf dem
Tisch der Verhandlungen der Vereinten Nationen zu liegen hat und dass die AU dieser Frage
Beistand leisten muss und nicht einen parallelen Prozess oder eine andere Literatur zustande
zu bringen hat als die der Vereinten Nationen", sagte Bourita in einer Presseerklärung.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit wies
darauf hin, dass der Gipfel von Addis Abeba der erste ist, der keine Entscheidung über die
Frage der marokkanischen Sahara ins Auge fasst, da solche Entscheidungen auf Ebene der
UNO in New York getroffen werden.

Dies ist der erste Gipfel, auf dem der Bericht des Friedens-und-Sicherheitsrats der
Afrikanischen Union keinen Hinweis auf die Frage der marokkanischen Sahara enthält, stellte
Herr Bourita fest, der darauf hinweist, dass dies eine lange und rechtliche Debatte darstellt.

"Der Rechtsberater hat entschieden, dass der Friedens- und Sicherheitsrat der AU aufgrund
der Entscheidung des Gipfeltreffens von Nouakchott, der Referenzdokumente der AU und des
Verfassungsgesetzes der AU in keiner Weise auf Ebene der Botschafter und der Minister der
AU auf die Frage der marokkanischen Sahara verweisen dürfte", sagte der Minister.

Dies ist eine wichtige rechtliche Klarstellung, um jeder Debatte über eine Auslegung dieser
Entscheidung oder einen Missbrauch ihrer Bestimmungen zur Wiederbelegung des Friedens-
und-Sicherheitsrats der AU bezüglich dieser Frage im Wege zu stehen, sagte Bourita.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit erklärte
überdies, dass sich der Gipfel von Addis Abeba an der Schrittweise, aber auch an der realen
Ausrichtung der Afrikanischen Union auf die Bestimmungen und auf die Literatur der
Vereinten Nationen bezugnehmend auf die Frage der marokkanischen Sahara richtet.

"Heute sind alle Dokumente gereinigt worden, im Besonderen diejenigen zu


Menschenrechten, Flüchtlingen und politischen Fragen", sagte er.

In Bezug auf das Thema "Jahr der Flüchtlinge, der Rückkehrer und der Vertriebenen: auf dem
Weg zu nachhaltigen Lösungen für Zwangsverdrängung in Afrika" sagte Bourita, Marokko
habe in der Debatte die Notwendigkeit einer Volkszählung, wo die Flüchtlinge sich auch
befinden, sowie die Frage der Identifizierung von Flüchtlingen eingeführt, welche ein
Schlüsselelement für die Quantifizierung der Hilfe und auch für eine klare Vorstellung von
der Realität in den Flüchtlingslagern und für eine genaue Stellungnahme in Bezug auf den
tatsächlichen Willen der Flüchtlinge ist.

"Es war eine notwendige Debatte, damit alles, was über die Tindouf-Lager in Algerien gesagt
wird, auch hier in Addis Abeba erörtert wird", sagte der Minister.

Herr Bourita hingegen gab an, dass marokkanische Ernennungen, darunter die Ernennung
eines marokkanischen Gerichtsrichters, vom Vorsitzenden des technischen Komitees für
Kommerz und von der Vizepräsidentschaft der CTS-Administration innerhalb des
Verwaltungsrates der AU befürwortet wurden.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit erklärte,
Marokko habe an allen Debatten (Frieden, Entwicklung...) teilgenommen, gemäß den
Anweisungen seiner Majestät des Königs Mohammed VI., welche in der Königlichen Rede
von 2017 in Addis Abeba enthalten waren.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com