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1.

(Kirchen-)Historische und apokryphe Quellen

Der frühe Kirchenvater Eusebius schrieb in seinem Werk “Demonstratio Evangelica”


(“Beweise für die Evangelien”): “Lasst mich wiedergeben, was in den heiligen
Schriften steht in Bezug auf die Lebensweise der Schüler Yeshuas. Für die Männer,
die sie waren, würde wohl jeder Vernünftige dazu neigen, diese als durchaus
vertrauenswürdig anzusehen. Sie waren zugegebenermaßen arme, aber dennoch
redegewandte Menschen, die es liebten in der heiligen und philosophischen Lehre
in ihrem anstrengenden und mühseligen Alltagsleben zu wandeln, indem sie
fasteten, sich von Wein und Fleisch und vielen anderen körperlichen
Leidenschaften und Begierden enthielten, und Gott ehrten, indem sie beständig
beteten und Fürbitte betrieben, und zu guter letzt mit übermäßiger Reinheit und
Lauterkeit und Aufopferung von Körper und Seele.”

"Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut (weitestgehend) unbekannt; aber
seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in
den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem murrenden, sinnlichen Volk
Wachteln vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das
Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist,
Tierfleisch zu essen." (Adversus Jovinianum I, 18) vom frühen Kirchenvater
Hieronymus

Kephas/Petrus sagte:“Ich lebe von Oliven und Brot, und dazu gelegentlich von
Gemüse.” (Clementine Homilies 12:6; Clementine Recognitions 7:6)

“Und Glück liegt in der Ausübung der Tugendhaftigkeit. Demzufolge ernährte sich
der Apostel Matthäus von Pflanzen, Nüssen, Hartschalen-Früchten und Gemüse,
und ohne jedes Fleisch.” (Clement of Alexandria, The Instructor, Book 2, Chapter 1)

“Johannes aß niemals Fleisch.” (Kirchenhistoriker Hegesippus nach Eusebius, History


of the Church II, Kapitel 2:3)

“Jakobus, der Bruder es Herrn, lebte von Pflanzen und Gemüse und hat niemals
Wein oder Fleisch angerührt.” (Epistulae ad Faustum XXII, 3)
“Jakobus trank niemals Wein oder andere starke Getränke und aß niemals Fleisch.”
(Hegesippus, book 2, chapter 23)

"Totes Fleisch zu essen ist gleichbedeutend damit, sich an den Tisch der Dämonen
zu setzen (Homilies 7.4, 7.8), und in den "Homilies and Recognitions" lehrt Yeshua
seine Nachfolger es zu vermeiden, sich an den Tisch der Dämonen zu setzen. Das
heißt, sie sollten sich nicht einmal an den gleichen Tisch setzen mit denen, die am
Tisch der Dämonen sitzen und Fleisch essen und nicht getauft sind. Das ist auch der
Grund warum Kephas/Petrus nach der Urchristlichen Gemeinde in der
Apostelgeschichte es verweigerte mit den Heiden, die Fleisch aßen, am gleichen
Tisch zu sitzen (Recognitions 1.19, 2.3, 2.71–72, 7.29, 7.34; Homilies 1.22, 13.4).

„Und dies ist der Dienst, den er (Gott) bestimmt hat: Ihn allein anzubeten und auf
den Propheten der Wahrheit (Yeshua) zu vertrauen, und sich für die Vergebung der
Sünden taufen zu lassen und somit durch diese reine Wassertaufe wiedergeboren
zu werden; dem Tisch der Dämonen fernzubleiben, das heißt sich von
Nahrungsmitteln, die Götzenbildern angeboten werden, von toten
Schlachtkörpern, von Tieren, die erstickt oder von wilden Tieren gefangen wurden,
und vom Blut enthalten; nicht länger unrein (in Unzucht) zu leben; sich nach dem
Geschlechtsverkehr zu waschen; dass die Frauen ihrerseits die Reinheitsgesetze
einhalten; dass alle nüchtern sein sollen und sich guten Werken hingeben, sich von
aller Ungerechtigkeit abzuwenden und nach dem ewigen Leben zu suchen, welches
vom allmächtigen Gott kommt, und ihn mit Gebet und ständigem Flehen darum zu
bitten, dass er es euch schenkt.“ Clementine Homilies
„Wenn ihr also, wie ich gesagt habe, Buße tut und euch den Dingen unterwerft, die
Gott wohlgefällig sind, könnt ihr eurem Körper neue Kraft geben und die Gesundheit
eurer Seele wiedererlangen. Und die Dinge, die Gott gefallen, sind: zu ihm zu beten,
und alles von ihm zu erbitten, weil ihr erkannt habt, dass er der Geber aller Dinge
ist und allen ohne Unterschied gleich gibt, sich vom Tisch der Teufel zu enthalten,
kein totes Fleisch zu essen, kein Blut zu berühren; sich von aller Unreinheit
reinzuwaschen, und der Rest in einem Wort - wie die gottesfürchtigen Juden gehört
haben, so hört auch ihr und seid in vielen Körpern und doch eines Geistes, und jeder
Mann soll seinem Nächsten die guten Dinge tun, die er für sich selbst wünscht."
Clementine Homilies
Im Hebräer-Evangelium, welches für die urchristlichen Gemeinden wie u.a. die
Ebioniter heilig war, wurden sowohl Yeshua als auch Johannes der Täufer als
Vegetarier beschrieben. Wie auch andere urchristliche Gemeinden waren die
Ebioniter selbst ebenfalls Vegetarier. Die Ebioniter akzeptierten auch einzig und
allein das Hebräer-Evangelium als authentisch und glaubten, dass dies das
ursprüngliche Matthäus-Evangelium war. In ihrer Version des Hebräer-Evangeliums,
das auch als Evangelium der Ebioniter bekannt ist, sagte Yeshua: “Ich bin
gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen. Wenn ihr nicht aufhören
werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn
Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen.” Die Ebioniter (=die Armen) glaubten
außerdem, dass der Pentateuch mitsamt den Tieropfergeboten nicht von Mose
stammte, sondern verfälscht wurde. Sie brachten daher keine Opfer im Tempel dar
und hatten ihre eigenen Schriften.

"Ich spreche nun [vielmehr] vom Neuen Testament: Dass es ursprünglich in


Griechisch abgefasst ist, unterliegt keinem Zweifel, mit Ausnahme des [Werkes des]
Apostels Matthäus, der sich als erster an die Abfassung des Evangeliums Christi
wagte und es in Judäa in hebräischen Lettern (hebraicis litteris) verfasste."
(Hieronymus, Vorrede zum Neuen Testament)

Die frühkatholischen "Sektenbeauftragten" Irenäus (2. Jahrhundert) und Epiphanius


(4. Jahrhundert) schreiben übereinstimmend, "dass die Ebionäer nur ein einziges
Evangelium benutzen und dass dies ein Matthäusevangelium ist; ferner, dass diese
Sekte [Anmerkung: schon damals ist dieses Wort ein kirchliches Schimpfwort; in
Wirklichkeit ging es wahrscheinlich um Urchristen] die jungfräuliche Geburt Jesu
leugnet." (Wilhelm Schneemelcher, Neutestamentliche Apokryphen, Band 1:
Evangelien, 6. Auflage, Tübingen 1999, S. 120).

Hier liegen also zuverlässige Zeugenaussagen vor, dass der Ur-Matthäus, also das
ursprüngliche Matthäusevangelium, noch keine Jungfrauengeburt von Jesus kannte,
sondern eine natürliche Zeugung durch Josef und Maria. Erst das kirchlich
verfälschte Matthäusevangelium hatte dann die Idee einer Jungfrauengeburt aus
antiken Götzenkulten übernommen und diese Legende am Beginn des Evangeliums
der Jesus-Mutter Maria unterschoben, worauf dann später die katholischen Dogmen
aufbauten.

Und von Hieronymus erfährt man, dass die urchristlich orientierte Gemeinschaft der
so genannten Ebioniten dieses Ur-Matthäusevangelium verwendete (daher auch
"Ebioniterevangelium") und später im 3. Jahrhundert auch der urchristliche Lehrer
Origenes. Und die wenigen erhalten gebliebenen Sätze sind höchst brisant. Der
renommierte evangelische Experte Prof. Dr. Wilhelm Schneemelcher schreibt über
dieses Evangelium: "Die Aufgabe Jesu ist die Auflösung der ´Opfer`; in diesem
Spruch dokumentiert sich die Feindschaft der Ebionäer gegen den Tempelkult."
Anderes deutet "auf Vegetarismus." (Neutestamentliche Apokrpyhen, Band 1,
Tübingen 1990, S. 140

Eine heftige Auseinandersetzung zu diesem Thema liefern sich um das Jahr 400 die
aus dem Urchristentum hervorgegangene Gruppe der "Ebionäer" mit dem
damaligen kirchlichen "Ketzerbekämpfer" (heute heißt es "Sektenbeauftragter")
Epiphanius. Die Ebionäer essen kein Fleisch und sie berufen sich dabei auf Jesus
von Nazareth, der solches geboten habe (Epiphanius, Panarion omnium haeresium
30, 18, 9). Doch auch der Vorläufer von Jesus, Johannes der Täufer, war nach
Überzeugung der Ebionäer kein Fleischesser. Denn in dem später nach ihnen
benannten Ebionäerevangelium heißt es über ihn: "Seine Speise war wilder Honig,
dessen Geschmack der des Manna war, wie Kuchen in Öl."

Das Ebionäerevangelium, das um das Jahr 110 verfasst wurde, ist deutlich älter als
die bis heute erhaltenen Handschriften der biblischen Evangelien und es wurde
von der katholischen Kirche vollständig vernichtet. Dass wir heute dennoch einige
Sätze daraus kennen, "verdanken" wir ausgerechnet dem Sektenbeauftragten
Epiphanius, der vor allem durch die Bekämpfung des bekannten urchristlichen
Bibellehrers Origenes bekannt wurde. Epiphanius bezichtigt in seinem Buch
Panarion omnium haeresium (= "Arzneimittelkästchen" gegen alle Irrlehrer) die
Ebionäer der "Lüge", und der Kirchenmann zitiert aus diesem Anlass das damals
noch nicht von der Kirche vernichtete Evangelium. Johannes hätte sich nicht - wie
dort zitiert - von Ölkuchen (griechisch enkris) ernährt, sondern von Heuschrecken
(griechisch akris), wie es im kirchlich anerkannten Matthäusevangelium steht. Der
Vorwurf der "Lüge" beruht jedoch auf Gegenseitigkeit. Denn das
Ebionäerevangelium warnt umgekehrt, dass die damals kursierenden
Handschriften des Matthäusevangeliums, die später zu "Gottes Wort" erklärt
werden, "gefälscht und verstümmelt" sind. Gewiss ist nur - der Kirchenvater
Hieronymus hat Ende des 4. Jahrhunderts darüber berichtet -, dass es der sich
herausbildenden Amtskirche darum geht, die bisher vielfältigen Überlieferungen
mehr und mehr in ihrem Sinne zurecht zu biegen und zu vereinheitlichen.
Die Aussagen von Hieronymus und anderen Kirchenvätern zum Matthäusevangelium
sind demnach ein klarer Beweis für die These, dass Evangelien verändert bzw.
gefälscht worden sind und dass schließlich nur manches das frühkatholische Sieb
durchlief, während anderes zurück gehalten wurde. Und die wenigen vorliegenden
gesicherten Fakten steigern natürlich das Interesse, was wohl noch alles im
ursprünglichen Matthäusevangelium geschrieben stand.

Nach dem Evangelium der Ebioniter verweigerte Yeshua das Passahmahl als er
gefragt wurde: “Wo willst du, dass wir das Passahmahl vorbereiten, damit wir es
zusammen essen können?” Darauf antwortete er: “Ich habe kein Verlangen danach
das Fleisch dieses Passahlammes mit euch zu essen.”

Die Sichtweise, dass Yeshua kein Lamm zum Passahfest aß wird auch durch die
Aussage von Papst Benedikt XIV bestätigt, der sagte: “Aller Wahrscheinlichkeit
feierte Yeshua das Passahfest mit seinen Talmidim nach dem Qumran-Kalender,
also mindestens einen Tag früher, und zwar ohne ein Lamm, so wie auch die
Gemeinde in Qumran den herodischen Tempel nicht anerkannte...”

"Und als sie von ihm über den Baum gehört hatte, da lief sie sofort eilends und
pflückte die Frucht des Ungehorsams von dem Baume der Gebotesübertretung ab
und aß. Und sofort wurde ihre Schande bloß und sie sah die Hässlichkeit ihrer
Nacktheit; und sie lief nackend fort und verbarg sich in einem anderen Baume und
bedeckte ihre Nacktheit mit den Blättern dieses Baumes. Und sie rief Adam, da kam
er zu ihr, und sie reichte ihm die selbige Frucht hin, dass er von ihr esse; und auch er
aß davon; und als er gegessen hatte, da wurde auch seine Schande bloß. Und sie
machten sich Schürzen von den Blättern der Feigen; und sie waren bekleidet mit den
Schürzen der Schmach drei Stunden lang; am Mittag erhielten sie die Entscheidung
des Gerichtes. Und es machte ihnen Gott Kleider von dem Felle, das von den
Bäumen abgezogen war, nämlich den Rinden der Bäume; denn es waren an den
Bäumen des Paradieses zarte Rinden, zarter als Linnen und königliche
Seidengewänder." Die Schatzhöhle
2. Yeshua, seine Jünger und seine ersten Nachfolger aßen
weder Fleisch noch starkes Getränk

"Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen
bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu
eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und
allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.
Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war
sehr gut." 1.Mose 1:29-31

„Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden. Da fingen auch die
Israeliten wieder an zu weinen und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen
geben? ...Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer
Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns
Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR
Fleisch zu essen geben, nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht
zwanzig Tage lang, sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt
und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist,
und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten
gegangen? ...Da machte sich das Volk auf und sammelte Wachteln diesen ganzen Tag
und die ganze Nacht und den andern ganzen Tag; und wer am wenigsten sammelte,
der sammelte hundert Scheffel. Und sie breiteten sie rings um das Lager aus. Als
aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war und ehe es ganz aufgebraucht
war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk, und er schlug sie mit einer
sehr großen Plage. Daher heißt die Stätte »Lustgräber«, weil man dort das lüsterne
Volk begrub.“ 4.Mose 11

„Yeshua antwortete ihnen abermals und sagte: Glaubt ihr etwa, dass ich vom Fleisch
essen rede, wie ihr es unwissend im Tempel Gottes tut? Wahrlich, ihr denkt böse
Dinge, denn siehe, mein Körper ist die Substanz Gottes, und dies ist die wahre
Speise, und mein Blut ist das Leben Gottes und das ist der wahre Trank. Ich sage
euch: Denkt nicht an Fleisch und Blut, wie eure Vorfahren, die nach Fleisch
begehrten, und sie haben Fleisch bekommen und zu ihrem Verderben gegessen,
bis es ihnen aus den Nasenlöchern wieder heraus kam und ihre Kadaver zu
Tausenden in der Wüste fielen wegen der Pest. Denn von solchen steht
geschrieben: „Sie werden ein Jubiläum wandern, 49 Jahre in der Wüste, bis sie von
ihren Begierden gereinigt sind, bevor sie das Land der Ruhe betreten, und
siebenmal sieben Jahre werden sie umherwandern, weil sie meine heiligen Wege
nicht erkannt und meinen heiligen Gesetzen nicht gehorcht haben.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 39

"Dass YHWH keinen Gefallen an Blutopfern hat zeigt sich in folgendem: Diejenigen,
denen es nach Fleisch gelüstet hat, wurden noch im selben Moment weggerafft, als
sie das Fleisch zerkauten und wurden begraben, und die Stätte wurde das
"Lustgrab" genannt. Derselbe, dem es missfiel, dass Tiere geschlachtet und gegessen
wurden, weil er nicht will, dass sie erschlagen werden, hat die Tieropfer weder
angeordnet noch danach verlangt; von Anfang an hat er solches nie verlangt."
Kephas in Clementine Homilies 3:45

„Denn vergesst nicht, wo immer der Kadaver ist, dort werden die Geier
versammelt. Denn diese Vögel fressen vom Tod und versammeln sich für das Fest
und kennen nicht die Lebenden. Wisse also auch, dass die wahren Jünger Christi
nur unter den Lebenden sind und sich nicht um tote Dinge versammeln werden.
Wie in den Tagen vor der Flut. Sie aßen Fleisch und Blut und tranken sauren Wein
und heirateten aus unnatürlichen Gründen. Bis zu dem Tag, an dem Noah in die
Arche trat und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam, und sie alle hinweg nahm,
so soll auch das Kommen des Menschensohnes sein.“ Essene Humane Gospel of
Christ, Kapitel 61

„Denn aus diesen 3 Gründen war die Sintflut über die Erde gekommen, nämlich
wegen der Hurerei, in der die Wächter gegen die Vorschriften ihrer Rechtsbefugnis
mit den Menschentöchtern gehurt und sich zu Weibern genommen hatten von allen,
die sie sich erwählt; und so machten sie den Anfang der Unreinheit. Und sie zeugten
Kinder, die Nephilim; und sie waren alle ungleich und fraßen einer den anderen, und
es tötete Jerbach den Nephil, und Nephil tötete den Eljo, und Eljo die
Menschenkinder, und ein Mensch den anderen. Und ein jeder wandte sich dazu,
Ungerechtigkeit zu verüben und viel Blut zu vergießen, und die Erde war voll von
Ungerechtigkeit. Und danach sündigten sie an den Tieren und Vögeln und allem,
was sich regt, und was auf der Erde geht. Und es wurde viel Blut auf der Erde
vergossen, und alle Gedanken und Wünsche der Menschen dachten Eitles und
Böses in allen Tagen. Und GOTT vertilgte alles von der Oberfläche der Erde; wegen
der Bosheit ihres Tuns und wegen des Blutes, das sie mitten auf der Erde vergossen
hatten, vertilgte er alles.“ Mahnrede Noahs an seine drei Söhne, Buch der Jubiläen,
Kapitel 7

„Und sie nahmen sich Weiber, und ein jeder wählte sich eine aus, und sie fingen an
zu ihnen hineinzugehen, und sie vermischten sich mit ihnen und lehrten sie
Zaubermittel und Beschwörungen und zeigten ihnen das Schneiden der Wurzeln und
Hölzer. Und jene wurden schwanger und gebaren mächtige Riesen, deren Länge
3000 Ellen war, welche allen Erwerb der Menschen verzehrten, bis die Menschen
(sie) nicht mehr zu ernähren vermochten. Da wandten sich die Riesen gegen sie
(selbst), um die Menschen zu fressen. Und sie fingen an sich an den Vögeln und an
den Tieren, an dem, was da kriecht und an den Fischen zu versündigen, (ja) sie
fraßen untereinander ihr eigenes Fleisch und tranken das Blut davon. Da klagte die
Erde über die Gewalttätigen.“ Buch Henoch, Kapitel 7

"Aber aus ihrem unehelichen Verkehr entsprangen uneheliche Menschen, viel


größer in der Statur als die gewöhnlichen Menschen, die später Riesen genannt
wurden: nicht jene drachenfüßigen Riesen, die Krieg gegen Gott führten, wie jene
blasphemischen Mythen der Griechen singen, sondern ungezügelte und barbarische
Männer, die größer wären als normale Menschen, weil sie von Engeln entsprungen
waren; aber doch geringer als die Engel, da sie von Frauen geboren wurden. Deshalb
hat Gott Manna auf die Erde regnen lassen im Wissen, dass sie von brutaler und
barbarischer Natur waren und dass die Welt nicht ausreichte, um sie zu befriedigen
(denn die Welt wurde in ihren Proportionen für den Menschen und zu seiner
Verwendung geschaffen), damit sie nicht aus Mangel an Nahrung wider die Natur
anfingen Tieren zu essen und dennoch wegen des Mangels an Nahrung als
schuldlos erschienen. Aber wegen ihrer Bastardnatur war ihnen diese reine
Nahrung nicht genug und sie sehnten sich nur nach dem Geschmack von Blut. Und
so begannen die Menschen ebenfalls damit Fleisch zu essen. Daher werden wir
zwangsläufig gut oder böse, auch wenn wir nicht so geboren werden. Und das, was
für den Menschen zur Gewohnheit wird, von dem kann er sich nur schwer wieder
trennen. Aber als die Tiere immer weniger wurden, fingen diese Bastardmänner
auch damit an menschliches Fleisch zu essen. Denn vom Verzehr von Fleisch von
Tieren, war es kein großer Schritt zum Verzehr von Menschenfleisch, nachdem sie es
bereits in anderen Formen gekostet hatten. Aber durch das Vergießen von all dem
Blut, wurde auch die reine Luft dadurch verunreinigt, und hat alle krank gemacht,
die sie einatmeten. Dadurch wurden die Menschen anfällig für Krankheiten, so
dass die Menschen fortan vorzeitig starben. Aber weil die Erde wegen all dem sehr
verunreinigt war, begann sie erstmals zuerst vor giftigen und tödlichen Kreaturen
zu wimmeln. Alle Dinge, die infolge dieser brutalen Dämonen immer schlimmer
wurden, wollte Gott wie einen bösen Sauerteig wegwerfen, und damit auch jede
Generation von einem bösen Samen, der ebenso gottlos war wie dieser, und die
Welt den Erretteten überlassen. Und aus diesem Grund hat er einen gewissen
Gerechten (Noah) mit seinen drei Söhnen und ihren Frauen und Kindern gewarnt,
sich und seine Familie in einer Arche davor zu retten. Er sandte eine Wasserflut
durch die alles vernichtet wurde, und die gereinigte Welt konnte demjenigen
übergeben werden, der in der Arche gerettet wurde, um so einen zweiten
Lebensanfang zu beginnen. Und so geschah es." Kephas in den Homilien von
Clemens VIII, Kapitel 15-17

3. Yeshuas Lehre aus dem Essene Humane Gospel of Christ

„Sage mir bitte, warum sagst du: Esst nicht das Fleisch der Tiere! Wurden nicht die
Tiere, wie auch die Früchte und Kräuter, von denen du sprichst, den Menschen als
Nahrung gegeben? Und Yeshua antwortete ihm und sprach: Siehe, diese Melone,
eine Frucht der Erde. Und Yeshua brach eine Wassermelone auf und sagte zu dem
Sadduzäer: Sieh mit deinen eigenen Augen die gute Frucht des Bodens, die wahre
Nahrung für den Menschen, und sieh all die Samen in ihr. Und nun zähle sie, denn
eine Melone gibt hundertfach und mehr. Und wenn du diesen Samen aussäst,
dann isst du von dem wahren Gott, denn so hast du weder Blut vergossen, noch
hast du Schmerz oder Wehklagen gehört mit deinen Ohren oder gesehen mit
deinen Augen. Die wahre Nahrung des Menschen kommt aus der Mutter Erde,
denn Sie bringt dem Demütigen des Landes vollkommene Gaben hervor, aber ihr
sucht das, was der Satan gibt, die Angst, den Tod und das Blut der lebendigen
Seelen, durch das Schwert genommen. Weißt du denn nicht, dass die, welche das
Schwert nehmen, durch das Schwert umkommen und denselben Tod sterben
werden? Gehet hin und pflanzt die Samen der guten Frucht des Lebens und lasst
davon ab, die unschuldigen Geschöpfe Gottes zu verletzen. Denn ich sage euch, der
Mensch denkt, er brauche männliche und weibliche Tiere zum Essen, weil es ihn so
sehr danach gelüstet, aber jede Pflanze und jeder Baum, den Gott gegeben hat,
trägt seine eigenen freien Samen als Nahrung. Mach dich und deine Seele nicht
abhängig von den unnötigen Dingen. Sondern pflanze die guten Samen wie die von
dieser Melone, die du von Jahreszeit zu Jahreszeit ernten kannst, und warte auf die
Frucht des Bodens, wie der schlafende Mann auf den Sonnenaufgang wartet; denn
der Same wurde für das morgige Mahl gemacht, die Tiere aber zur Freude und zum
Vergnügen für Gott und den Menschen.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel
16

„Und als Yeshua mit einigen seiner Schüler unterwegs war, trafen sie auf einen
Mann, der Hunde trainierte, um andere schwächere Kreaturen zu jagen. Als er dies
sah, sagte Yeshua zu dem Mann: Warum tust du solch abscheuliche Dinge? Und
der Mann antwortete und sagte: Dadurch verdiene ich meinen Lebensunterhalt;
welchen Nutzen haben denn diese Kreaturen? Ja, diese Kreaturen sind schwach
und verdienen den Tod, aber die Hunde sind stark. Und Yeshua sah den Mann mit
einem traurigen Gesicht an und sagte: Wahrlich, es mangelt dir an Weisheit und
Liebe von oben, denn jedes Geschöpf, das Gott gemacht hat, hat seine
Bestimmung und seinen Zweck im Königreich des Lebens und wer kann sagen zu
was es Nütze ist, oder welchen Sinn und Zweck es für dich selbst oder die
Menschheit hat? Denn es steht dem Starken nicht zu, über die Schwachen zu
urteilen und sie als minderwertig anzusehen, denn die Schwachen wurden dem
Menschen nicht als Nahrung oder für den Sport überlassen, sondern zur Nahrung
für den Menschen, sage ich dir, sind die Felder, die täglich wachsen, und die
fruchttragenden Bäume und die Kräuter. Was braucht der Mensch mehr als das,
was die ehrliche Arbeit seiner Hände ihm gibt? Denn ich sage euch heute vor
Menschen und Engeln: Wehe den Starken, die ihre Kraft missbrauchen! Wehe
denen, die die Geschöpfe Gottes verletzen und zerstören! Ja, wehe den Jägern,
denn sie werden gejagt werden und dieselbe Barmherzigkeit, die sie ihrer
unschuldigen Beute gezeigt haben, wird ihnen selbst durch unwürdige Männer
widerfahren. Lasst ab von diesem üblen Werk des Bösen, sondern erarbeite, was
gut ist in den Augen des Herrn, und erntet Segen, denn sonst verdammt ihr euch
nur selbst.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 19

„Und Yeshua sagte weiter zu ihnen: Wenn dein Bruder sieben Mal am Tag mit
Worten gesündigt hat und sich sieben Mal am Tag entschuldigt und es ihm wirklich
leid tut, so nimm ihn als einen Bruder in gutem Glauben an. Aber Simon sagte zu
Yeshua: Siebenmal am Tag zu vergeben ist gewiss barmherzig! Und der Herr Yeshua
antwortete und sprach zu ihm: Ich sage dir, auch bis zu siebzig mal sieben, denn
selbst bei den Propheten, nachdem sie vom Heiligen Geist gesalbt worden waren,
wurden immer noch Äußerungen der Sünde gefunden. Seid rücksichtsvoll
untereinander, seid sanftmütig, seid barmherzig, seid gütig, nicht nur zu eurer
eigenen Rasse oder Art allein, sondern zu jeder Kreatur, die in eurer Obhut ist,
denn ihr seid für sie wie Götter, zu denen sie aufschauen in ihrer Not. Seid
menschlich, denn der Vater-Mutter im Himmel hat von Anfang an alle Geschöpfe in
eure Fürsorge gegeben. Liebt einander und jedes Geschöpf Gottes... Schaut auf die
Tiere des Feldes und lernt ihre Wege: Wenn sie jeden Morgen aufwachen, schauen
sie zum Himmel auf und grüßen euren Gott und bieten auf ähnliche Weise ihrem
Schöpfer Gebet an. Nein, sie beklagen sich über nichts, obwohl sie viel leiden und
hungern und dürsten. Diese edlen Tiere sind in diesen verborgenen Qualitäten
über den Menschen, und sie lehren den Menschen Demut, wenn er sie genauer
beobachtet. Lernt die Geduld und den Mut dieser Tiere, die, obwohl sie keinen
Führer haben, sich um ihre Bedürfnisse kümmern und für ihre Jungen sorgen, weil
eine gute Mutter ihr Kind liebt. Wenn ihr auf die Natur und ihre Wunder schaut, so
werdet ihr immer ermutigt, denn Gott hat den Menschensöhnen die gesamte
Schöpfung unter der Sonne gegeben, um sein Herz zu ermutigen und seiner Seele
Freude zu bringen. Denn ich sage euch, diese Tiere des Feldes sündigen nicht und
wissen nichts von Sünde, sie sind unschuldig von allem Bösen und wehe jedem
Menschen, der den geringsten unter ihnen Leid oder Schmerz verursacht. Deshalb
sage ich euch, wenn euer Herz von Sorge oder Traurigkeit schwer ist, so schaut
euch diese edlen Geschöpfe an, um wieder Freude und Fröhlichkeit zu haben, geht
in den Wald und seht all die Bäume und Blumen an, schaue auf die Berge und
Flüsse, beobachte die fliegenden Geschöpfe und wie sie glücklich singen auf die
ganze Erde herab. Beobachtet die große Familie Gottes, ja, deine Schwestern und
Brüder in jeder Form, schaut auf sie und sie werden euch empfangen und eure
Herzen mit viel Freude und Frieden erfreuen. Vor allem aber lernt einander zu
lieben, so wie ich euch geliebt habe, und wie mein Vater im Himmel mich geliebt
hat. Denn das heilige Gesetz lehrt den heiligen Weg der Liebe, und niemand kennt
die Macht der Liebe, es sei denn er hat das Gesetz in seinem Herzen.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 24

„Und da waren viele Kinder, die Yeshua an seiner Seite folgten, mit großem Interesse
zuhörten und die Wunder sahen, die Yeshua täglich wirkte. Und Yeshua liebte die
kleinen Kinder sehr und sagte ihnen viel über die Wunder der Natur und die
Schöpfung Gottes. Und nie war Yeshua zu beschäftigt, um ihre Anwesenheit nicht zu
bemerken, und er segnete sie und ihre Tiere und sagte: Gehorcht euren Eltern auf
Erden nach den Gesetzen Gottes, und deine Eltern im Himmel werden sowohl eure
Eltern als auch euch selbst segnen, und dein Leben wird auf dieser Erde lang und
friedlich sein. Und wie ihr die kleinen Kinder ehrt, so behandelt auch die Tiere, die
ihr zu eurem Vergnügen und zu eurer Gesellschaft haltet, so werde ich jeden von
euch ewig hochhalten. Denn unschuldig und rein sind diese Tiere und unschuldig
und rein wie diese kleinen Kinder müssen alle Menschen werden, damit sie das
Himmelreich erben können. Denn welches unter diesen Kindern liebt nicht die
Geschöpfe Gottes? Ja, wenn ihr nicht alle so unschuldig bleibt wie diese geliebten
Kinder, dann werdet ihr niemals das Gesetz der Liebe erfüllen. Wisst ihr, ihr Eltern
von jungen Leuten, zieht eure Kinder auf nach dem heiligen Gesetz des Herrn, und
ihr werdet sie zur Erlösung und zum ewigen Leben erheben, denn wenn ihr nicht
die humane Liebe des heiligen Gesetzes vermittelt, während euer Kind noch jung
und unschuldig ist, tritt das unheilige Gesetz des Satans ein und sättigt das Süße
der unberührten Gewässer und so entsteht jede Art von Grausamkeit.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 27

„Oh ihr Kleingläubigen, ich sage es euch noch einmal, seid nicht übermäßig besorgt
und sagt: Was sollen wir essen oder trinken, oder wie sollen wir gekleidet sein? Nach
all diesen Dingen suchen die Ungelernten und machen sich unnötige Sorgen darum,
und wegen ihrer Angst essen und trinken sie am Tisch der Dämonen. Denn ich sage
euch wahrlich, dass Satan ein Schwert mit sieben Übeln hervor bringt, und dieses
Schwert ist der Vater aller Ungläubigen. Ihr Geist empfängt von Satan und bringt
zuerst Blutvergießen hervor und zweitens Verderben, drittens Trübsal, viertens
Gebundenheit, fünftens Mangel, sechstens Panik, und siebtens Zerstörung. Sucht
also nicht nach Satans Übeln, und teilt nicht seinen Tisch mit reichhaltigen Speisen,
die durch das Schwert genommen wurden, wo das Leben genommen und Blut
vergossen wurde. Esst die einfachen Nahrungsmittel des Feldes, die rechtmäßig
sind und trinkt auch nicht von der Rebe des Weinstocks und verliert eure Sinne,
denn wer Wein trinkt, besitzt seine Seele nicht mehr, sondern gibt sie dem Satan
für jede schlechte Tat. Trinkt das Wasser des Lebens und jedes reine Getränk des
Obst von den Bäumen, und trinkt nicht das starke oder saure Getränk, das zur
Sünde führt.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 32

„Am Anfang haben alle Geschöpfe Gottes ihre Nahrung nur in den Kräutern und
Früchten der Erde gefunden, aber der Böse, der Satan, brachte viele von dem ab,
was Gott ihnen zu Nahrung gegeben hatte, hin zu dem, was ihrer ursprünglichen
Nahrung widersprach: Denn den Verzehr von Fleisch und Blut von Tieren und
Menschen brachte Satan, der Gott dieser Welt, dem Menschen und dem Tier
gleichermaßen. Denn ich sage euch: Satan hat nicht nur den Menschen dazu
angehalten, Mensch und Tier gleichermaßen zu essen, sondern auch die Tiere.
Aber auch die Tiere werden zu ihrer natürlichen Nahrung zurückkehren, wie es in
den Propheten geschrieben steht, und wahrlich, ihre Worte werden nicht versagen.
Seid also nicht wie die Unwissenden ohne Gottes Gesetz, denn sie glauben, dass
nur Blut sie von Sünden reinwaschen kann, nämlich wenn sie das Fleisch ihrer
unschuldigen Opfer essen. Aber solche sind von ihrem Vater, dem Satan, und
sehnen sich nicht nach der Wahrheit meiner Gebote.“ Essene Humane Gospel of
Christ, Kapitel 40

„Ja, ich sage euch, auch die Bäume der irdischen Mutter haben Ohren und hören
und haben Augen und sehen die Herrlichkeit des Sohnes Gottes. Denn der Heilige
Vater, der über allem ist, hat der Erde viele Formen des Lebens übergeben, ja,
Königreich neben Königreich voll lebender Geschöpfe, die dem Herrn heilig sind.
Lerne die Geheimnisse des Lebens, und du wirst Leben haben, kenne die
Geschöpfe Gottes und Gott wird auch dich kennen und dir alles in seiner einen
großen Familie des Lebens zeigen. Denn ich sage euch heute, vom geringsten bis
zum größten dieser Geschöpfe, kennt mein Vater jedes von ihnen mit seinem
Namen und seine Bestimmung, denn jedes Geschöpf auf Erden hat seine
Bestimmung im Leben. Und dem Menschen wurde die Macht gegeben, ihnen
Gutes oder Böses zu tun. Ja, die Gerechten kennen die Geschöpfe Gottes und
respektieren ihren Platz in der lebendigen Schöpfung und den riesigen Wundern
der Natur. Denkt ihr, dass ihr der kleinen Ameise, die ihr Zuhause im Sand baut
und sich um die Jungen kümmert und sie ernährt, keine Liebe schuldet? Glaubt ihr,
diese Kreatur ist zu klein für eure Fürsorge und Barmherzigkeit? Denkt nicht falsch
über diese Kreaturen, denn alle sind von Gott und Ihr Leben ist Teil des
universellen Plans des Ewigen All-Vaters. Das Kleinste ist so groß wie das Größte
und das Größte ist so groß wie das Kleinste, alle sind unter den Gesetzen Gottes
gleichwertig. Er schenkt jeder Kreatur auf Erden das Leben und den Willen zu
überleben. Zeige Barmherzigkeit für diese kleinen Geschöpfe, und Gott wird viel
Barmherzigkeit über dich ausschütten, denn wer sich um die Bedürfnisse der
Kleinsten kümmert, kümmert sich um die Bedürfnisse des Menschensohnes, der
vom Himmel herabgestiegen ist, um jede Schöpfung wiederherzustellen bis zu
seiner Wurzel, damit die Erde wieder zu ihrer früheren Herrlichkeit zurückkehren
kann. Und die Frauen wunderten sich über die Worte von Yeshua und sagten
untereinander: Siehe, der Sohn des lebendigen Gottes, er kümmert sich sogar um
die kleinsten deiner Geschöpfe; mit solcher Liebe und Barmherzigkeit ist er
tatsächlich der Erretter. Und als Yeshua die Worte hörte, die sie sprachen, sagte er zu
ihnen: Ja, wer treu ist und sich um Kleinigkeiten kümmert, wird noch größer sein,
wenn er sich um die Interessen meines Königreichs kümmert, das heute unter euch
ist; denn aufgrund ihrer menschlichen Liebe werden die Sanftmütigen und
Demütigen die Segnungen erben, die für sie bestimmt sind, und die Erde wird
ihnen gegeben werden, um über sie zu herrschen. Und nachdem er viele andere
Dinge gesagt hatte, entfernte sich Yeshua von ihnen und sagte zu ihnen: Aller Friede
der irdischen Engel und der himmlischen Engel sei mit euch, ja, sucht den Frieden
Gottes, und alle Freude wird deine Seele erfüllen.“ Essene Humane Gospel of Christ,
Kapitel 44

„Wahrlich, dies sind deine Mitgeschöpfe aus dem großen Haus des Ewigen. Ja, sie
sind in der Tat deine Brüder und Schwestern und haben den gleichen Odem des
Lebens vom Ewigen Gott, und sind edle Seelen, die den Geist des Lebens atmen,
und gut und heilig sind vor Gott. Und ich sage euch, wer sich für eines der
geringsten dieser unschuldigen Geschöpfe interessiert, und ihm in seiner Not zu
essen und zu trinken gibt, das tut er auch mir. Und wer es willentlich erlaubt und
zulässt, dass eines dieser Geschöpfe in Not kommt und es nicht verteidigt, wenn es
bösartig bedroht wird, derselbe lässt das Böse zu, als sei es mir angetan worden.
Denn wie ihr in diesem Leben Unrecht getan und Schaden angerichtet habt in der
großen Familie Gottes, so wird deine Seele dafür angeklagt werden. Denn ich sage
dir, der Satan bereitet einen Ort für das Böse und sein Gericht vor, und niemand,
der kein Gerechter ist, kann davor fliehen. Denn durch das Böse richtet und
verurteilt der Satan die Seelen von vielen. Wie also wollt ihr dem Urteil von
Gehenna entfliehen, wenn ihr meine unschuldigen Kreaturen schlecht behandelt?
Wisset, dass die Blutschuld eines Menschen oder eines Tieres das Verbrechen von
Dämonen ist, denn es stammt vom Bösen und Gott ist weit entfernt von denen, die
auf diese Weise sündigen. Flieht vor der Blutschuld und kümmert euch um die
unschuldigen Geschöpfe, so wie ihr euch um eure eigenen Kinder sorgt, die ihr
liebt und wertschätzt. Und fallt nicht dem Urteil des Bösen zum Opfer, denn dieser
verlangt Auge für Auge und Leben für ein Leben, denn Rache und Vergeltung
gehören nur diesem Bösen, der behauptet, wie Gott zu sein, aber in Wahrheit ist er
ein Lügner und der Vater der Lüge. Denn ich sage euch, euer Vater-Mutter-Gott im
Himmel sucht weder Rache noch Vergeltung, sondern steht über den Gedanken
selbsternannter falscher Götter, die durch ihre Unwissenheit die Erde im Irrtum
und in der Sünde beherrschen. Denn welche Gemeinschaft hat das Licht mit der
Finsternis, oder wie kommt etwas Sauberes und Reines von etwas Unsauberem
und Unreinem? Ich sage euch, es kann nicht geschehen, denn der Satan spricht
nach dem Bösen seiner Unwissenheit und badet in der Finsternis seiner
Selbsterschaffung, doch die Heiligen hingegen wohnen in dem unnahbaren Licht,
wo keine Finsternis sich nähern kann. Ja, das Böse kommt aus der Wurzel des
Bösen, und das Gute kommt aus der heiligen Wurzel; kenne deine Wurzeln und sei
frei von der Sklaverei und der Knechtschaft Satans.“ Essene Humane Gospel of
Christ, Kapitel 45

„Diejenigen, die am Gewinn beteiligt sind oder einen solchen auch nur erwägen,
der durch das Unrecht an einem unschuldigen Geschöpf Gottes kommt,
können nicht gerecht und rechtschaffen sein, nein, noch dürfen sie heilige Dinge
berühren oder sich dem Tisch des Herrn nähern, noch können sie die Geheimnisse
des Königreichs lehren. Denn ich sage euch, diejenigen, deren Hände mit Blut
befleckt sind und deren Mäuler mit dem Fleisch unschuldiger Kreaturen
verunreinigt sind, sind weder in dieser Welt, noch in der Kommenden, des Lebens
würdig. Lasst solche durch die heiligen Wahrheiten des Königreichs von Neuem
geboren werden, oder sie werden für immer in Vergessenheit geraten bei Gott, denn
sie werden unter keinen Umständen in das Reich des Lichts eintreten, sondern
werden aufgrund ihrer Blutschuld in der Finsternis bleiben. Alle wissen, dass Gott
sowohl den Menschen, als auch den Tieren die Körner und die Früchte der Erde als
Nahrung gibt, und niemand soll sagen, dass er gerecht ist, wenn er die einzig
rechtmäßige Nahrung für den Körper nicht isst. Der Räuber, der in das vom
Menschen gemachte Haus einbricht, ist schuldig, aber die, die in das von Gott
geschaffene Haus einbrechen, sind die größten Übeltäter. Darum sage ich zu allen,
die meine wahren Jünger sein wollen: Haltet eure Hände fern vom Blutvergießen
und lasst kein Fleisch in euren Mund, denn Gott ist gerecht und großzügig, und er
hat bestimmt, dass der Mensch von den Früchten und Samen der Erde allein lebt.
Aber ich sage euch auch, wenn ein Tier sehr leiden muss, und wenn sein Leben ein
Elend für ihn ist oder wenn es für euch gefährlich ist, erlöst es schnell und mit so
wenig Schmerz wie möglich aus seinem Leben. Aber denkt daran, es in Liebe und
Barmherzigkeit zu erlösen, und auch nur als letzte Möglichkeit, nachdem alles
andere versagt hat. Denn ich sage euch, die Menschen haben unnötigerweise
Angst vor Tieren und wollen sie nur aus Furcht und Unwissenheit töten. Also
betrachtet kein Tier als bösartig, damit ihr nicht die unschuldigen Geschöpfe
Gottes in Sünde zerstört. Ja, quält oder foltert sie nicht, weder im Leben noch im
Tod oder aus irgendwelchen anderen Gründen, damit der Ewige Vater dir seine
Gnade nicht entzieht. Ja, zeigt ihnen dieselbe Gnade, wie ihr sie euch für euch
selbst wünschst. Denn jedes Tier, ob klein oder groß, ist in deine Hände gegeben
worden und in deine Obhut. So denkt immer daran, was auch immer du den
Kleinsten von diesen meinen Kindern antust, das tust du mir, denn ich bin in ihnen
und sie sind in mir. Wahrlich, sie alle sind meine Geschöpfe von gutem und heiligem
Ansehen. Denn Gott hat weder ein Geschöpf der Erde noch den Menschen
verflucht, sondern der Böse bringt alles Unglück in die Welt und zerstört die
Einheit jedes Königreichs des Lebens. Denn ich sage euch wahrlich, an allen
Freuden des Tierreichs freue ich mich sehr, aber in all ihren Leiden leide auch ich
mit ihnen. Aus diesem Grund sage ich euch: Seid menschlich und gütig, einer dem
anderen und allen Geschöpfen Gottes. Und die Leute waren erstaunt über die
Autorität von Yeshua, solche Worte auszusprechen, denn viele, die dort versammelt
waren, waren Fleischfresser und grausam zu ihren Tieren, denn ihre Unkenntnis des
Heiligen Gesetzes war groß und sie erkannten nicht, wie sie sich untereinander und
an den Geschöpfen Gottes schuldig machten.“ Essene Humane Gospel of Christ,
Kapitel 46

„Und an einem anderen Tag ging es erneut um die Frage, ob man tote Dinge essen
darf, und einige seiner neueren Jünger versammelten sich um ihn und fragten:
Meister, du weißt wirklich alles, und deine Weisheit des Heiligen Gesetzes übertrifft
alle anderen; sage uns also, ist das Essen von Meerestieren legal, wie manche
sagen? Und Yeshua sah sie mit traurigen Augen an, denn er wusste, dass sie noch
ungelernte Männer waren, und ihr Herz war noch von falschen Lehren der Teufel
verhärtet. Und er sagte zu ihnen: Siehst du die Fische des Meeres, wenn wir am
Ufer stehen und auf die Wasser vielen Lebens schauen. Ja, das Wasser ist ihre
Welt, so wie das trockene Land dem Menschen gehört. Ich frage dich, kommen die
Fische zu dir und bitten dich um dein trockenes Land oder um dein Essen? Nein, es
ist dir auch nicht erlaubt, ins Meer zu gehen und um Dinge zu bitten, die dir nicht
gehören. denn die Erde ist in drei Seelenreiche aufgeteilt - eines aus dem Land,
eines aus der Luft und eines aus dem Meer, jedes entsprechend seiner Art. Und der
Beschluss des Ewigen hat jedem von ihnen den Geist des Lebens und den Heiligen
Odem gegeben, und was er seinen Geschöpfen frei gibt, haben weder Menschen
noch Engel die Vollmacht, zurückzunehmen oder zu beanspruchen. Denn siehe den
Fischer, wie er nimmt, was ihm nicht gehört, ein Dieb ist er, denn er stiehlt die
Schätze der Tiefe und stört das heilige Leben der Seligen, denn Gott segnete die
Meerestiere in der Zeit, in der sie geschaffen wurden und sagte zu ihnen allen: Ja,
es ist gut und heilig, lass sie Leben haben und nach ihrer Art fortpflanzen und sich
in ihrem wässerigen Haus freuen und mir Loblieder von viel Freude und Frieden
singen. Aber der Fischer wirft viele Arten von Lebensmitteln in die Gewässer, denn
jeder Fisch hat sein eigenes Futter, und der Fisch sieht und verfolgt das Futter und
wird gefangen genommen, und der Fischer freut sich, weil er den unklugen Fisch
gefangen hat. Und ich sage euch wahrlich, dass Satan durch den Fischer seine
Haken in sie wirft, denn der Böse liegt auf der Lauer und will sie zerstören, damit
er sie verschlingen und sich über den Fang freuen kann. Denn Satan stellt euch, wie
auch der Fischer, viele Speisen vor die Augen und will euch dazu bringen, sei es
auch nur um ein wenig, davon zu kosten, um dich zu ergreifen und dich aus dem
Licht in die Finsternis zu bringen. Deshalb sage ich euch, rührt die Nahrung Satans
nicht an, denn der Gottlose lügt und lauert mit vielen Haken und Fallen und allen
Arten von Netzen auf das Unkluge und Ungelernte, denn wenn Sie mit einer
einzigen ungesetzlichen Nahrung versucht werden, begehren sie auch alle anderen
und schließlich werden solche ungesetzlichen Dinge zum Essen des Todes, und
Satan ist siegreich. Darum seid keine Schwindler wie Fischer, und esst auch nicht
den Fang davon, denn viele sind es, die Satan mit dem Geschmack von
rechtswidrigen Dingen zu seinen Komplizen des Todes macht. Und die Jünger von
Yeshua waren sehr zufrieden mit der Antwort von Yeshua und bemerkten, dass er
die heiligen Gesetze Gottes und das Wirken Satans, des Bösen, sehr gut verstanden
hatte.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 47

„Und Yeshua sprach zu ihnen: Siehe, ich gebe euch von neuem das Gesetz, das nicht
neu ist, sondern von alt. So wie Mose das Gesetz nach dem Fleisch Israel gegeben
hat, so gebe ich euch auch das Gesetz für das Königreich Israel nach dem Geist.
Wer ist das Israel Gottes? Das sind die einer Nation und eines jeden Volkes, die
Gerechtigkeit ausüben, die Barmherzigkeit lieben und meine Gebote halten, das ist
das wahre Israel Gottes. Auf seinen Füßen stehend, sprach Yeshua: Höre, Israel, der
Ewige All-Vater, dein Gott ist Einer. Viele sind meine Vorsteher und meine Propheten.
In mir leben und bewegen sich alle und leben. Ihr sollt euren Gott lieben und
dienen mit all eurem Verständnis des Heiligen Gesetzes. Du sollst deinen Nächsten
lieben wie dich selbst, wie das Gesetz es verlangt. Ihr sollt keinem Lebewesen das
Leben nehmen, weder zu eurem Vergnügen, noch zu eurem Vorteil, noch um es zu
quälen. Ihr sollt nicht stehlen und nicht Länder und Reichtümer für euch
ansammeln, die über euren Bedarf hinausgehen. Ihr sollt weder das Fleisch essen
noch das Blut eines geschlachteten Geschöpfs trinken, noch etwas, das die
Gesundheit oder die Sinne trübt. Ihr sollt keine unreinen Ehen schließen, wo keine
Liebe und Gesundheit sind und weder euch selbst verderben noch irgendein
Geschöpf, das der Heilige rein gemacht hat. Ihr sollt kein falsches Zeugnis ablegen
oder jemanden vorsätzlich durch eine Lüge täuschen, um ihm zu schaden. Ihr sollt
anderen nichts tun, von dem ihr nicht wollt, dass andere es euch tun. Ihr sollt den
Einen Ewigen verehren, den Vater-Mutter im Himmel, von dem alle Dinge sind, und
seinen Heiligen Namen verehren und eure täglichen heiligen Kommunionen heilig
halten. Ihr sollt eure Väter und Eure Mütter auf Erden, die für euch sorgen und alle
Lehrer der Gerechtigkeit ehren. Ihr sollt die Schwachen und die Unterdrückten und
alle Geschöpfe, die unnötig leiden, schätzen und beschützen. Ihr sollt mit euren
Händen das erarbeiten, was gut und anständig ist; so sollt ihr die Früchte der Erde
essen und lange im Land leben. Ihr sollt euch täglich reinigen und jeden siebten
Tag von der Arbeit ruhen, und die Sabbate und die Feste eures Gottes und euren
Schöpfers heilig halten. Ihr sollt anderen tun, was ihr wollt, dass andere euch tun
sollen... wahrlich ich sage euch: Diejenigen, die an dieses Gesetz glauben und ihm
gehorchen, werden gerettet werden, und die, die es nicht kennen und ihm nicht
gehorchen, werden verloren gehen. Aber wie in Adam alle sterben, so werden in
Christus alle lebendig gemacht. Und die Ungehorsamen werden viele Prüfungen
erhalten, denn diejenigen, die in der Boshaftigkeit verharren, werden herabsteigen
und auf ewig zugrunde gehen; aber diejenigen, die meinem Gesetz gehorchen,
werden das ewige Leben erben.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 51

„Gesegnet sind die, die sich von allem, was durch Blutvergießen und Tod erlangt
wurde, fernhalten und somit alle Gerechtigkeit erfüllen. Gesegnet seid ihr, denn ihr
werdet selig werden.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 60

„Denn ich sage euch, es gibt keine größere Sünde und kein größeres Übel, als die
Ignoranz und Sturheit des Menschen, denn Ignoranz erzeugt Angst und Angst
erzeugt Gewalt und Blutvergießen, und die Unschuldigen leiden sehr; so ist das
Böse des Menschen selbstgemacht, denn nicht einmal Satan hat Macht über den
Geist der Menschen, denn Menschen können das Gute oder das Böse wählen. Aber
der Weg des Bösen ist breit und bringt viel nutzlosen Ruhm und unerlaubtes
Vergnügen hervor. So sucht der Mensch nach den Begierden der Augen und des
Körpers, und so begehrt er nach unheiligen Dingen, die der Seele nur schaden. Ja,
ich sah die Lüste in den Menschen, die wie nichts anderes ihre Spiritualität
behindern, denn der Mensch wählt das Böse anstatt dem Guten und zerstört damit
seine Seele. Viel Unglück kommt zum Vorschein und überwältigt die Sinne, und die
Menschheit wird wie die Dämonen, die sich gegenseitig und jedes unschuldige
Geschöpf Gottes verletzen wollen. Seid nicht wie solche, die das Böse dem Guten
vorziehen, um die Begierden und Leidenschaften des Körpers zu befriedigen,
sondern betrachtet die unschuldigen Geschöpfe Gottes als deine Brüder und
Schwestern, die Mitleid und Liebe brauchen - denn wahrlich, ich sage euch, selbst
die Geringsten von ihnen sind meine Brüder und Schwestern, und ich bin in ihnen,
so wie sie in mir sind. Ja, im fleischlichen Körper eines Menschen bin ich mitten in
die Welt gekommen, und viele haben mich gesehen und gehört. Und alle Menschen
waren überfüllt mit ihren Lüsten und Begierden, denn alle waren nur fleischlich
gesinnt, und haben nur nach jeder möglichen Begierde gesucht, die ihren Körpern
und ihren Seelen schadet. Ja, sie waren alle betrunken mit ihren eigenen Torheiten
und Selbsttäuschungen, und waren Lästerer, Geldliebhaber, Fleischesser,
Weintrinker, gierige und blinde Führer, zügellose und bösartige Lügner, Diebe,
Ehebrecher, Prostituierte und hungrig nach jeder bösen Frucht. Und meine Seele
schmerzt, denn ich habe keinen Hunger oder Durst nach der wahren Weisheit
Gottes gefunden. Ja, die Söhne und Töchter der Menschen sind blind in ihrem
Herzen und in ihrer Seele sind sie taub und hören nicht meine Stimme, die sie zur
Erlösung führt. Denn sie haben die wahre Liebe und die Engel der Barmherzigkeit
und der Freude und allen Frieden für die bösen Wünsche ihres Herzens
aufgegeben. Und sie erlauben ihren Körpern, dass sie ihre Seelen zu Sklaven der
Sünde und Ignoranz machen, denn ihre Gewänder aus Fleisch kennen ihre geistige
Seele nicht und setzen alle bösen Gedanken und Wünsche in sich selbst gefangen.
Die Engel der irdischen Mutter haben sie vernachlässigt und die Engel des
himmlischen Vaters haben sie verworfen, und erfreuen sich an jedem unheiligen
Gesetz des Bösen und suchen darin Zuflucht.“ Essene Humane Gospel of Christ,
Kapitel 77

„Ich komme daher, um alle Dinge zu ihrer ursprünglichen Wurzel zurückzubringen,


damit alle Dinge Gott wiedererkennen und in Einheit mit dem All-Vater sein
können. So wird der Missstand geheilt und alles in seine eigene Natur
zurückkehren. Nur dann wird der All-Frieden über die Erde kommen und sein wie
im Himmel, denn viele Dinge sind verkehrt und verloren wegen des Übels des
Menschen und seines Eingreifens, aber der Menschensohn kommt, um alles zu
korrigieren und alles zu richten. Diejenigen, die Ohren haben, hört.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 78