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BETRIEBSANLEITUNG

Farmer
307 Ci
308 Ci
309 Ci

117.000.000.003 Deutsch
Fahrzeugtyp ...........

Fahrgestell-Nr. ../../..... Kundendienstwerkstatt

Fahrzeugübergabe

Fahrzeugvorbereitung durch die Kundendienstwerkstatt


Hinweise, techn. Daten usw. siehe Wartungsplan

Ölstand prüfen, ggf. berichtigen.


Motor, Getriebe, Achsantriebe, Vorderachsausgleichgetriebe, Nabentriebe, Frontzapfwelle,
Hubwellenschmierung. Bei Hydraulikanlage ggf. Zusatzölmenge für Fremdverbraucher nach
Kundenauftrag einfüllen.

Flüssigkeitsstand prüfen, ggf. berichtigen.


Kühlsystem, Bremsbetätigung, Klimaanlage wenn eingebaut.

Fahrzeug lt. Schmierplan abschmieren, Gelenke ölen.


Lenkung und Vorspur kontrollieren. Reifendruck kontrollieren. Radmuttern auf festen
Sitz prüfen.
Elektrische Anlage prüfen. Sicherungen zeigen. Ladezustand der Batterie prüfen.
Licht- und Signalanlage auf Funktion und Einstellung prüfen.
Kraftstoff tanken, evtl. mit Vorfilterung.
Bremsen auf Wirksamkeit prüfen.

Erklärungen bei Fahrzeugübergabe


Auf Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung und am Fahrzeug aufmerksam ma-
chen.
Hinweisen auf Einhaltung landesspezifischer Vorschriften für Geschwindigkeit und
Anhängerbremssysteme.
Die folgenden Merkmale - siehe Stichwortverzeichnis - ausführlich erläutern und ihre
Bedienung zeigen.
Bedienungselemente, Inbetriebnahme, Starten, Abstellen, Anfahrautomatik, Getriebe schal-
ten, Differentialsperre, Zapfwellen, Hydraulik.

"Wichtige Hinweise zu Kundendienst und Wartung" erläutern, siehe 3. Umschlagseite.


Im Werkzeugkasten befindliches Zubehör übergeben.
Garantie- und Übergabekarte ausfüllen und umgehend an das Werk einsenden.

Unterschrift des Monteurs . . . . . . . . . . . . . . . . .

Übergabe durchgeführt am . . . . . . . . . . . . . . . .
BETRIEBSANLEITUNG

Farmer 307 Ci
Ab Fahrgestellnummer 117 .. 8001

Farmer 308 Ci
Ab Fahrgestellnummer 118 .. 8001

Farmer 309 Ci
Ab Fahrgestellnummer 119 .. 8001
ETManufacturer
ETAuthor

AGCO GmbH & CO. OHG


Maschinen und Schlepperfabrik D-87616 Marktoberdorf / Bayern / Germany
Telefon (08342) 77-0 Telefax (08342) 77-222

© PSD / Ko 01.04
2881 E
Customer-notes
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Sehr geehrter Kunde, Markierung von Stellen, die Ihre


bitte beachten Sie folgende Hinweise: Sicherheit betreffen
● Bevor Sie den Traktor in Gebrauch nehmen, Geben Sie alle Sicherheitsanweisungen auch an
Betriebsanleitung durchlesen und sich vor Ar- andere Benutzer weiter!
beitsbeginn mit allen Betätigungseinrichtun- Die Sicherheitsanweisungen sind entsprechend ih-
gen und deren Funktion vertraut machen. rer Bedeutung unterschiedlich:
Dies gilt auch für die Betriebsanleitung von
Anbaugeräten, die vom Gerätehersteller mit-
Gefahr:
zuliefern ist.
Große Unfallgefahr.
● Alle Bedienungs- und Wartungsvorschriften
einhalten. Sie sind Voraussetzung für langjäh-
rigen, wirtschaftlichen, störungsfreien Einsatz
Ihres Traktors. Eine Übersicht über auszufüh- Warnung:
rende Wartungsarbeiten gibt der Wartungs- Verletzungsgefahr.
plan in der Betriebsanleitung.
● Wartungsarbeiten und Reparaturen nur in Ih-
rer Kundendienstwerkstatt ausführen lassen. Vorsicht:
Beachten Sie "Wichtige Hinweise zu Kunden- Mögliche Verletzungsgefahr.
dienst und Wartung".
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Die Betriebsanleitung ist Bestandteil des Fahrzeug-


Bestimmungsgemäßer Gebrauch Lieferumfanges und ist bei Wiederverkauf dem
Dieser Traktor ist ausschließlich für den üblichen neuen Besitzer zu übergeben. Der neue Besitzer
Einsatz bei landwirtschaftlichen oder gleichgear- ist dabei auf die hier gegebenen Hinweise aufmerk-
teten Arbeiten gebaut, z. B. Kommunaleinsatz. sam zu machen.
Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als Sollten Sie einmal eine neue Betriebsanleitung be-
nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultie- nötigen, z.B. bei Verlust oder Beschädigung, so
rende Schäden haftet der Hersteller nicht; das wenden Sie sich bitte an Ihre Fendt-Vertriebsstelle.
Risiko hierfür trägt allein der Benutzer. Dort können Sie eine neue Betriebsanleitung käuf-
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört lich erwerben.
auch die Einhaltung der vom Hersteller vorge-
schriebenen Betriebs- , Wartungs- und Instand- Fahrzeug-Identifizierungsnummer
haltungsbedingungen. Operation_Pic_number:pic-description

Der Traktor darf nur von Personen genutzt, ge-


wartet und instand gesetzt werden, die hiermit
vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind.
Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften
sowie die sonstigen allgemein anerkannten si-
cherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und
straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind einzu-
halten. Eigenmächtige Veränderungen an der
Maschine schließen eine Haftung des Herstellers
für daraus resultierende Schäden aus.
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Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist am


Rahmen rechts und am Typenschild
eingeschlagen.
Für alle Zahlenangaben gelten die Toleranzen der
einschlägigen Richtlinien
Konstruktionsänderungen im Rahmen der
Technischen Weiterentwicklung ohne Änderung
der Betriebsanleitung bleiben vorbehalten. Die
Abbildungen in der Betriebsanleitung dienen der
Funktionsbeschreibung und geben nicht in jedem
Fall den Lieferumfang der Maschine wieder.

4
INHALTSVERZEICHNIS
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN...9

15. Bremsen....................................................35
BEDIENUNG....................................14
15.1 Fußbremse.................................................35
1. Fahrersitz..................................................14 15.2 Handbremse ..............................................36
1.1 Fahrersitz ...................................................14 15.3 Anhängerbremse .......................................36
1.2 Komfortsitz .................................................14 15.4 Motorbremse (auf Wunsch). ......................36

2. Anzeigeinstrumente und Bedienungsele- 16. Lenkung ....................................................37


mente ........................................................15 16.1 Lenkradverstellung.....................................37
2.1 Bedienungselemente .................................15 17. Hydraulik...................................................37
2.2 Glühanlaßschalter......................................16 17.1 Allgemeine Hinweise zur Hydraulikarbeit...37
2.3 Kombischalter ............................................16 17.2 Ventilausstattung .......................................38
2.4 Lenkradverstellung.....................................16 17.3 Hydraulikanschlüsse ..................................39
2.5 Armaturenbrett ...........................................16 17.4 Hydrauliköl-Entnahmemenge.....................40
2.6 Vielfachanzeige..........................................17 17.5 Zu,- Abschaltfunktion für Hydraulisches
2.7 Kombiinstrument ........................................17 Mehrkreissystem........................................40
2.8 Rechte Kabinenseite..................................18
18. Elektronische Hubwerks-Regelanlage...41
2.9 Kabinenoberteil vorne ................................18
18.1 Sicherheitsschaltung..................................41
2.10 Kabinenoberteil rechts ...............................19
18.2 Funktionen am Bedienpult .........................42
2.11 Steckdosen ................................................19
18.3 Arbeiten mit der EHR .................................44
3. Uhrzeit einstellen .....................................20 18.4 Ackerschiene verriegeln.............................45
4. Geschwindigkeitsanzeige justieren .......20 18.5 Gerätesteckdose........................................46
5. Heizung und Belüftung............................21 19. Dreipunktgestänge ..................................46
5.1 Heizung mit 3-Stufen-Gebläse...................21 19.1 Unterlenker ................................................46
5.2 Zusatzbelüftung im Kabinendach (auf 19.2 Hubstreben ................................................48
Wunsch). ...................................................21 19.3 Seitenverriegelung mechanisch.................48
6. Rückspiegel..............................................22 19.4 Oberlenker .................................................49

7. Inbetriebnahme ........................................22 20. Frontkraftheber (auf Wunsch). ...............49


7.1 Täglich prüfen ............................................22 20.1 Unterlenker ................................................50
7.2 Winterbetrieb..............................................22 20.2 Oberlenker .................................................51
20.3 Hydraulische Bedienung ............................51
8. Starten, Abstellen ....................................23
8.1 Starten des Motors.....................................23 21. Anhängevorrichtungen ...........................52
8.2 Fremdstarten..............................................24 21.1 Berechnung der Anhängelasten ................52
8.3 Abstellen des Motors .................................24 21.2 Anhängebock .............................................53
8.4 Abstellen und Sichern des Traktors ...........24 21.3 Manuelle Anhängekupplung ......................53
21.4 Automatische Anhängekupplung ...............54
9. Anschleppen und Abschleppen .............25
21.5 Zugkugelkupplung, Zugpendel,
10. Schaltgetriebe ..........................................25 Piton Fix (auf Wunsch). .............................55
10.1 Schalthebel ................................................25 21.6 Hitch-Anhängekupplung.............................57
11. Fahreinsatz ...............................................27 22. Zusätzliche Belastung .............................58
11.1 Turbokupplung ...........................................27 22.1 Belastungsgewichte vorn ...........................58
11.2 Fahrgeschwindigkeiten in km/h..................28 22.2 Belastungsgewichte vorn/hinten ................59
12. Zapfwellen ................................................30 22.3 Rad-Belastungsgewichte ...........................60
12.1 Heckzapfwelle............................................30 22.4 Wasserfüllung der Reifen...........................60
12.2 Heckzapfwelle ein- und ausschalten..........31 23. Spurverstellung........................................61
12.3 Wegzapfwelle (auf Wunsch). .....................32 23.1 Spurverstellung vorne mit festen
12.4 Frontzapfwelle (auf Wunsch). ....................33 Felgen (Hinterrad)......................................61
12.5 Frontzapfwelle einschalten ........................33 23.2 Spurverstellung vorne mit festen Felgen ...62
13. Allradantrieb.............................................34 23.3 Spurverstellung vorne mit festen Felgen ...63
23.4 Spurverstellung vorne mit Verstellfelgen ...63
14. Differentialsperre .....................................35
23.5 Spurverstellung vorne mit Verstellfelgen ...63

5
INHALTSVERZEICHNIS
23.6 Spurverstellung hinten mit festen Felgen...64 14. Bremsen....................................................82
23.7 Spurverstellung hinten mit Verstellfelgen...64 14.1 Nachlaufbehälter........................................82
24. Zwillingsbereifung ...................................65 14.2 Bremsflüssigkeitsstand Warneinrichtung ...83
24.1 Bedingungen für die Nutzung ....................65 14.3 Entlüften der Fußbremsen .........................83
24.2 Wähler für Zwillingsbereifung.....................65 14.4 Einstellung der Fußbremse........................85
14.5 Verschleißzustand der Vollscheibenbremse
prüfen ........................................................86
WARTUNG UND PFLEGE............66 14.6 Kardanwellenbremse .................................87
14.7 Vorderrad-Trommelbremse einstellen .......87
1. Allgemein..................................................66
14.8 Handbremse ..............................................88
2. Haube öffnen ............................................66
15. Lenkung ....................................................88
3. Motorölwechsel........................................67
16. Vorderräder ..............................................89
3.1 Motoröl ablassen........................................67
16.1 Vorspur prüfen ...........................................89
3.2 Motorölfilter wechseln ................................67
16.2 Fettfüllung der Vorderrad-
3.3 Motoröl einfüllen.........................................68
naben (Hinterrad).......................................89
3.4 Ölstand im Motor prüfen ............................68
17. Heizung und Belüftung............................89
4. Kraftstoffanlage .......................................69
17.1 Heizungsgebläsefilter wechseln.................89
4.1 Kraftstoffilter wechseln...............................69
17.2 Dachgebläsefilter wechseln .......................90
4.2 Kraftstoffanlage entlüften ...........................69
17.3 Umluftfilter wechseln..................................90
5. Trockenluftfilter........................................70
18. Scheibenwaschanlage.............................91
5.1 Unterdruckkontrolle....................................70
5.2 Hauptpatrone Aus- und Einbau..................70 19. Reinigung des Traktors...........................91
5.3 Hauptpatrone reinigen ...............................71 20. Elektrische und elektronische Anlage ...92
5.4 Sicherheitspatrone wechseln .....................71 20.1 Batterie.......................................................92
5.5 Staubaustragventil .....................................72 20.2 Drehstromgenerator...................................92
6. Kühlsystem...............................................72 20.3 Elektroschweißen.......................................92
6.1 Kühlsystem reinigen...................................72 20.4 Frontscheinwerfer einstellen ......................92
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prüfen ......................73 20.5 Zusatzbeleuchtung einstellen ....................92
6.3 Kühlflüssigkeit wechseln ............................74 20.6 Nachträgliche Installation von elektrischen
6.4 Kühl-/Heizsystem innen reinigen ...............74 und elektronischen Geräten.......................93

7. Keilriemen.................................................74 21. Sicherungen .............................................94


21.1 Sicherungshalter ........................................95
8. Kupplungen ..............................................75
8.1 Turbokupplung ...........................................75 22. Schaltpläne und Leitungskupplungen...96
8.2 Fahrkupplung .............................................75 22.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen...........96
8.3 Fahrkupplung entlüften ..............................75 22.2 Farbkennzeichnung für elektrische
8.4 Heckzapfwellenkupplung ...........................76 Leitungen ...................................................97
8.5 Frontzapfwellenkupplung ...........................76 22.3 Schaltpläne ................................................97
22.28 Leitungskupplung A .................................123
9. Frontzapfwelle..........................................77 22.29 Leitungskupplung C .................................124
10. Getriebe und Achsantriebe .....................77 22.30 Leitungskupplung D .................................125
10.1 Getriebeöl wechseln ..................................77 22.31 Leitungskupplung E .................................126
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen........................78
10.3 Öl der Achsantriebe wechseln ...................78
ZUSATZGERÄTE.........................127
11. Allradachse...............................................79
11.1 Ölwechsel Vorderachs-Ausgleichgetriebe .79 1. Frontlader ...............................................127
11.2 Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe ..........79 1.1 Frontlader abbauen..................................128
12. Kraftheber.................................................80 1.2 Frontlader anbauen..................................129
1.3 Verriegelung spielfrei einstellen ...............130
13. Hydraulikanlage .......................................80
1.4 Auskippgeschwindigkeit...........................131
13.1 Ölstand Hydraulik prüfen ...........................80
1.5 Neigungswinkelmarkierung......................131
13.2 Hydrauliköl wechseln .................................81
1.6 Automatische Geräteverriegelung ...........132
13.3 Hydraulikölfilter ..........................................81

6
INHALTSVERZEICHNIS
1.7 Dritter Hydraulikkreis................................132
1.8 Schwingungsdämpfung (auf Wunsch). ....133
1.9 Betrieb mit Palettengabel.........................134
1.10 Bedienungs- und Wartungshinweise .......135
2. Druckluftbeschaffungsanlage ..............135
2.1 Bedienung................................................136
2.2 Wartung ...................................................136
3. Klimaanlage............................................137
3.1 Bedienung................................................137
3.2 Wartung ...................................................137

STÖRUNGEN UND ABHILFE....139


1. Störungen allgemein .............................139
2. Störungsmeldungen Kombi-
instrument ..............................................145
2.1 Störungsausgabe Kombiinstrument.........145
3. Störungsmeldungen EHR .....................146
3.1 Störungsausgabe EHR ............................146

TECHNISCHE DATEN ................148


1. Technische Daten ..................................148
2. Reifendrücke ..........................................151
3. Bereifungskombinationen.....................152
4. Betriebsstoffe.........................................155
4.1 Bio-Diesel.................................................156
4.2 Bio-Hydrauliköl.........................................156
5. Schmierplan ...........................................157
5.1 Füllstellen.................................................157
5.2 Schmierstellen .........................................158

7
INHALTSVERZEICHNIS

8
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
Warnung:
Vor jeder Inbetriebnahme den Traktor auf Verkehrs- und Betriebssicherheit überprü-
fen. Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten!

Sicherheitsschilder an der Maschine sind bei Beschädigung oder Verlust zu ersetzen.

Allgemeine Sicherheits- und Fahrbetrieb


Unfallverhütungsvorschriften 1. Die Fahrgeschwindigkeit muß immer den Um-
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1. Beachten Sie neben den Hinweisen in dieser


Text-module gebungsverhältnissen angepaßt werden. Bei
Betriebsanleitung die allgemein gültigen Si- Berg- oder Talfahrt und Querfahrten zum Hang
cherheits- und Unfallverhütungsvorschriften! plötzliches Kurvenfahren vermeiden. Bei Kur-
2. Bei Benutzung öffentlicher Verkehrswege die venfahrt Differentialsperre ausschalten. Im
jeweiligen Bestimmungen beachten! Gefälle niemals auskuppeln und schalten!
3. Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn mit allen 2. Anhänger und Geräte vorschriftsmäßig an-
Einrichtungen und Betätigungselementen so- kuppeln. Fahrverhalten, Lenk- und Bremsfä-
wie mit deren Funktionen vertraut! Während higkeit werden durch Anbaugeräte, Anhänger
des Arbeitseinsatzes ist es dazu zu spät! und Ballastgewichte beeinflußt. Daher auf
4. Starten des Motors nur vom Fahrerplatz aus. ausreichende Lenk- und Bremsfähigkeit ach-
Der Motor darf nicht durch Kurzschließen der ten!
elektrischen Anschlüsse am Anlasser gestar- 3. Zulässiges Gesamtgewicht, Achslasten und
tet werden, da sich die Maschine dabei sofort Reifentragfähigkeit beachten, besonders bei
in Bewegung setzen kann! Anbau schwerer Geräte!
5. Vor dem Anfahren Nahbereich kontrollieren 4. Bei Kurvenfahrt mit angehängten oder aufge-
(Kinder!). Auf ausreichende Sicht achten! sattelten Geräten die weite Ausladung und die
6. Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen Schwungmasse des Gerätes berücksichtigen!
lassen! ETNum-list

7. Die Bekleidung des Fahrers soll eng anliegen.


Locker getragene Kleidung vermeiden! Frontladerbetrieb
8. Beim Umgang mit Kraftstoff ist Vorsicht gebo-
ten - erhöhte Brandgefahr. Niemals in der 1. Bei Frontladereinsatz ist der Aufenthalt im Ar-
Text-module

Nähe offener Flammen oder zündfähiger Fun- beits- und Gefahrenbereich verboten. Perso-
ken Kraftstoff nachfüllen. Beim Auftanken nen sind aus dem Arbeitsbereich zu verwei-
nicht rauchen! sen. Bedienung darf nur erfolgen, wenn Ar-
9. Vor dem Auftanken Motor abstellen und Zünd- beitsbereich eingesehen werden kann, Ar-
schlüssel abziehen. Kraftstoff nicht in ge- beitsbereich ggf. ausleuchten.
schlossenen Räumen nachfüllen. Verschütte- 2. Der Lader darf in der gelieferten Form nicht als
ten Kraftstoff sofort wegwischen! Arbeitsbühne verwendet werden. Beim Ein-
10. Zur Vermeidung von Brandgefahr Maschine satz des Laders mit spezieller Arbeitsbühne
sauber halten! sind zusätzliche Sicherheitseinrichtungen er-
11. Vorsicht im Umgang mit Bremsflüssigkeit und forderlich.
Batteriesäure (giftig und ätzend)! 3. Teile wie Rundballen, Paletten nur dann mit
dem Lader handhaben, wenn am Lader die
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dafür vorgesehene Ausrüstung montiert ist.
Bei der Gefahr durch herabfallende oder her-
Personenbeförderung, abrollende Gegenstände darf der Lader nur
Beifahrer eingesetzt werden, wenn der Fahrerplatz
durch ein widerstandsfähiges Schutzdach ge-
1. Ein Beifahrer darf nur befördert werden, wenn
Text-module
schützt ist.
ein ordnungsgemäßer Beifahrersitz vorhan-
den ist!
2. Darüber hinaus ist die Mitnahme von Perso-
nen nicht zulässig!
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9
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
4. Erhöhte Kippgefahr bei angehobenem Front- Verlassen des Traktors
lader, die Bremswirkung der Hinterachse kann
reduziert sein. Fahrweise anpassen und Trak- 1. Traktor beim Verlassen gegen Wegrollen si-
Text-module

tor heckseitig ausreichend ballastieren. Als zu- chern (Feststellbremse, Unterlegkeile). Motor
sätzliche Belastung wird empfohlen, minde- abstellen, Handbremse anziehen!
stens das Fendt-Zusatzgewicht von 870 kg im 2. Zündschlüssel abziehen und ggf. Kabine ab-
Dreipunktgestänge zu verwenden, ggf. sind schließen!
Radgewichte anzubringen und die Räder zu 3. Traktor niemals unbeaufsichtigt lassen, so-
füllen. lange der Motor noch in Betrieb ist!
5. Ausreichenden Abstand zu elektrischen Hoch- 4. Während der Fahrt den Fahrerstand niemals
spannungsleitungen halten! verlassen!
6. Bei Straßenfahrt Frontlader in Transportstel- 5. Bei Verlassen des Traktors Anbaugerät ganz
lung bringen und sichern. Vorbaumaß max. absenken!
3,5 m von Mitte Lenkrad beachten (StVZO).
Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so ETNum-list

muß durch geeignete Mittel (z. B. einweisende


Begleitpersonen oder Spiegel an Straßenein- Anbaugeräte, Anhänger
mündungen) die Verkehrssicherheit gewähr-
leistet sein. Der Transport von Geräten und 1. Geräte und Anhänger nur mit den vorge-
Text-module

Material auf öffentlichen Straßen mit dem schriebenen Vorrichtungen befestigen!


Frontlader-Arbeitsgerät, z. B. der Schaufel ist 2. Nur Anhänger verwenden, die den landesspe-
verboten. zifischen Vorschriften entsprechen. Maximale
7. Gefahr durch unbeabsichtigtes Absenken des Stützlast beachten. Auf einwandfreie Funktion
Frontladers. Deshalb nach Beendigung der des Bremssystems Traktor-Anhänger achten.
Frontladearbeit Hydraulikhebel sichern. Front- 3. Beim Ankuppeln von Anhängern oder Geräten
lader vor Verlassen des Traktors auf dem Bo- ist besondere Vorsicht nötig!
den absetzen. 4. Anhänger und Geräte gegen Wegrollen si-
8. Der Ab- und Anbau des Frontladers sollte aus chern. Abgebaute Geräte und Anbauteile
Sicherheitsgründen nur von einer Person, standsicher abstellen.
dem Fahrer selbst, durchgeführt werden. 5. Traktor nur in Betrieb nehmen, wenn alle
9. Niemals in den Quetsch- und Scherbereich Schutzvorrichtungen angebracht und in
greifen, solange sich dort Teile bewegen kön- Schutzstellung sind!
nen. 6. Bei Betätigung des Krafthebers außerhalb des
10. Frontlader nur mit angebautem Arbeitsgerät Hubbereichs der Dreipunktaufhängung blei-
(Schaufel, Gabel) auf festem, ebenem Unter- ben!
grund abbauen. Die vorgesehenen Stützen ETNum-list
müssen verwendet werden.
11. Frontlader so abstellen und sichern, daß Un-
befugte bzw. spielende Kinder ihn nicht kip-
Zapfwellenbetrieb
pen können. 1. An- und Abbau der Gelenkwelle nur bei abge-
Text-module

12. Bei Anbau des Frontladers alle Hydraulik- stelltem Motor. Zapfwellenwählhebel in 0-Stel-
schläuche anschließen, auch zusätzlichen lung!
Rücklauf, wenn so ausgerüstet. Schlauch für 2. Bei Arbeiten mit der Zapfwelle darf sich nie-
Zylinder-Lastdruck immer auf "+" anschlie- mand im Bereich der drehenden Zapf- oder
ßen. Bei Vertauschen der Anschlüsse Unfall- Gelenkwelle aufhalten!
gefahr durch umgekehrte Funktion, z. B. bei 3. Schutzrohr und Schutztrichter der Gelenk-
Heben/Senken. Vor Ankuppeln des Mehr- welle sowie Zapfwellenschutz müssen ange-
fachkupplers Hydraulikanschlüsse Heck aus- bracht sein!
stecken bzw. entlasten, Heckkraftheber ab- 4. Nach Abschalten der Zapfwelle kann das an-
senken und nur über EHR betätigen. Wegen gebaute Gerät bedingt durch seine Schwung-
hydraulischer Verbindung zwischen den An- masse nachlaufen. Während dieser Zeit nicht
schlüssen, Gefahr durch ungewollte Bewe- zu nahe an das Gerät herantreten. Erst wenn
gung von Geräten. es ganz still- steht, darf daran gearbeitet wer-
ETNum-list
den!
5. Bei abgebauter Gelenkwelle muß die Zapf-
welle wieder mit der Schutzkappe abgedeckt
werden!
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10
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Wartung Text-module
Hinweise zu Frontladerwartung
1. Frontlader vor Wartungsarbeiten auf den Bo-
1. Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor
Text-module

den absetzen, Motor und Zündschlüssel ab-


abstellen und Schlüssel abziehen. Drucklei- ziehen.
tungen von Anbaugeräten z. B. Frontlader ent-
2. Bei eingefallener Rohrbruchsicherung Last
lasten.
vor der Reparaturarbeit abstützen und Zylin-
2. Nicht im Bereich einer angehobenen ungesi- der langsam einfahren.
cherten Last (abgehobene Kabine usw.) auf-
3. Hydraulikschläuche altern. Schläuche regel-
halten!
mäßig auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen und
3. Schutzvorrichtungen bei laufendem Motor rechtzeitig durch Originalteile ersetzen.
nicht öffnen oder entfernen. 4. Nach Anbau und Reparatur alle Befestigungs-
4. An Druckleitungen niemals hinfassen, wenn schrauben und Muttern nach kurzer Fahrzeit
Flüssigkeit austritt. Unter hohem Druck austre- nachziehen und regelmäßig prüfen.
tende Flüssigkeiten (Kraftstoff, Hydrauliköl)
5. Exenterbolzen für Frontladerbefestigung bei
durchdringen die Haut und verursachen
Bedarf auf festen Sitz nachstellen!
schwere Gesundheitsschäden. Bei Verletzun-
gen daher sofort einen Arzt aufsuchen, da an- ETNum-list

dernfalls schwere Infektionen entstehen kön-


nen.
5. Genügend Abstand von heißen Flächen hal-
ten.
6. Öle, Kraftstoffe und Filter ordnungsgemäß
entsorgen!
7. Das Montieren von Reifen setzt ausreichende
Kenntnisse und vorschriftsmäßiges Montage-
werkzeug voraus!
8. Alle Befestigungsschrauben und Muttern an
den Rädern nach kurzer Fahrzeit nachziehen
und regelmäßig prüfen. Anzugswerte siehe
TECHNISCHE DATEN.
9. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage stets
Masseband von der Batterie abnehmen! Ach-
tung beim Elektroschweißen. Vor dem
Schweißen am Schlepper oder an angebauten
Geräten beide Batteriepole abklemmen. Mas-
seklemme möglichst nahe an Schweißstelle
befestigen.
10. Ersatzteile müssen mindestens den vom
Hersteller festgelegten technischen Anforde-
rungen entsprechen! Dies ist z.B. durch Ori-
ginalersatzteile gegeben!
ETNum-list

11
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Lage der Sicherheitsschilder Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.4
Hinten am Kotflügel links und rechts neben
Hubwerkbetätigung.
Operation_Pic_number:1

Abb.1
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1

Abb.5
In der Kabine links.
Operation_Pic_number:1

Abb.2
In der Kabine rechts.
Operation_Pic_number:1

Abb.6
An der Frontladerschwinge links und rechts.
Operation_Pic_number:1

Abb.3
Hinten am Kotflügel rechts.

Abb.7
In der Kabine links am Querholm der
Frontscheibe.

12
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
EG - Konformitätserklärung
Die folgende Konformitätserklärung verbleibt beim Besitzer und ist von ihm aufzubewahren.
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Über den Frontlader


EG - Konformitätserklärung
entsprechend der EG - Richtlinie 98/37/EG
Wir
AGCO GmbH & Co. OHG
D - 87616 Marktoberdorf

erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt

FENDT Frontlader, Typen Gr.3, Gr.3S, Gr.3K, Seriennummer siehe Fahrzeugdatenkarte

den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtline 98/37/EG, sowie den
Anforderungen der anderen einschlägigen EG - Richtlinien entspricht.

Zur sachgerechten Umsetzung der in der EG-Richtlinie genannten Sicherheits- und Gesundheitsan-
forderungen wurden folgende Normen und / oder technische Spezifikationen herangezogen:

DIN EN 12525

Marktoberdorf, den 22.06.1998


........................................................
H. Reiter, H. Merschroth
Text-module
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Text-module
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Die Verwendung von Geräten, die nicht durch FENDT freigegeben oder empfohlen sind, ist nicht zu-
lässig. Eigenmächtig vorgenommene Änderungen und Umbauten fallen außer Garantie und gehen
auf eigenes Risiko. Dies gilt insbesondere bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.

13
BEDIENUNG
1. Fahrersitz
Warnung:
Fahrersitz nie während der Fahrt verstellen (Unfallgefahr)!
Bei vorhandenem Sicherheitsgurt, Sicherheitsgurt immer anlegen.

1.1 Fahrersitz 1.2 Komfortsitz


Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.1 Abb.2
Text-module

A = Automatische Gewichts- und Höhenein- A = Automatische Gewichts- und Höhenein-


stellung. stellung.
B = Dreheinrichtung B = Dreheinrichtung
C = Längsverstellung C = Längsverstellung
D = Rückenlehnenverstellung D = Rückenlehnenverstellung
E = Bandscheibenstütze (Wölbung) Betäti- E = Bandscheibenstütze (Wölbung) Betäti-
gung mechanisch mit Handrad. gung mechanisch mit Handrad.
F = Sitzpolster (Tiefenverstellung). F = Längsneigung
G = Sitzpolster (Neigungsverstellung). G = Horizontalfederung (ein/aus).
H = Horizontalfederung (ein/aus). J = Rückenlehnenverlängerung abnehmbar.
I = Vertikalfederung (In vier Stufen von K = Unter der Abdeckung:
weich bis hart einstellbar). Befestigungspunkt für Sicherheitsgurt.
J = Rückenlehnenverlängerung
K = Unter der Abdeckung:
Befestigungspunkt für Sicherheitsgurt.

14
BEDIENUNG
2. Anzeigeinstrumente und Bedienungselemente
2.1 Bedienungselemente
Operation_Pic_number:1

Abb.3
A = Handbremse
B = Kupplungspedal
C = Lenkradverstellung
D = Kombischalter
E = Hauptschaltung
F = Handgas
G = Bremspedale
H = Heckzapfwelle EIN-AUS
J = Feinstufenschaltung
K = Fußgas
L = Gruppenschaltung
M = Zapfwellenwählhebel
N = Hydraulische Kreuzschalthebel mit Sicherungsknöpfen
O = Kraftheber Bedienteil (EHR)
P = Frontzapfwelle EIN-AUS
R = Wendeschaltung (auf Wunsch).

15
BEDIENUNG
2.2 Glühanlaßschalter 2.4 Lenkradverstellung
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Lenkrad nie während der Fahrt ver-
stellen.

Operation_Pic_number:1

Abb.4
0 = Verbraucher aus, Schlüssel abziehbar.
I = Verbraucher allgemein, Schlüssel nicht
abziehbar + Vorglühen (automatisch).
II = Starten + Verbraucher.

2.3 Kombischalter
Operation_Pic_number:1

Abb.6
● Pedal (A) drücken, Lenkrad in gewünschte
Position bringen, (siehe auch BEDIENUNG
Kapitel 16).

2.5 Armaturenbrett
Operation_Pic_number:1

Abb.5
A = Blinker rechts.
B = Blinker links.
C = 1. Bei eingeschaltetem Licht Wechsel
zwischen Abblend- und Fernlicht bzw.
umgekehrt.
2. Bei ausgeschaltetem Licht Lichthupe.
D = Signalhorn
E = Scheibenwaschanlage (Wischer läuft
nach).
Abb.7
F = Scheibenwischer mit Intervallschaltung
und Dauerbetrieb. A = Kombiinstrument
B = Vielfachanzeige
C = Warnblinker
D = Druckluftmanometer
E = Heizung 3-Stufenschalter
F = Auswahl- und Einstellungstaster der
Vielfachanzeige.

16
BEDIENUNG
2.6 Vielfachanzeige 2.7 Kombiinstrument
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.8 Abb.9
A = Motortemperatur - Zeiger im roten Feld,
Zündung AUS. Motor sofort entlasten, dann abstellen.
B = Kraftstoffanzeige
A = Uhrzeit
C = Ansaugluftmangel, Motorluftfilter über-
Zündung EIN. prüfen.
D = Fernlicht
A = Uhrzeit oder E = Hydrauliköltemperatur Hydraulik-Sy-
Drehzahlanzeige von Heck- / Frontzapf- stem entlasten und Motor abstellen!
welle in U/min oder F = Hydrauliköl-Vorrat
Fahrgeschwindigkeitsanzeige (km/h). G = Blinkkontrolle Traktor
B = Betriebsstundenzähler H = Motoröldruckkontrolle, Motor sofort ab-
stellen!
J = Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig.
Dichtheit des Bremssystems prüfen!
I = Feinstufenhebel in Stellung Schnell ge-
schaltet (Hubmagnet aktiv).
K = Blinkkontrolle 1. Anhänger.
L = Handbremse angezogen.
M = Bremsbelagverschleißanzeige.
N = Blinkkontrolle 2. Anhänger.
O = Generatorkontrollampe
P = Warnleuchte
R = Differentialsperre eingeschaltet.
S = Allrad eingeschaltet.
T = Anhängerbremse
U = Heckzapfwelle eingeschaltet.
V = Frontzapfwelle eingeschaltet.
W = Kaltstartkontrollampe
X = Ladekontrollampe
Y = Warnmeldung Kraftstoffmenge zu nied-
rig.
Z = Heckzapfwelle, Hauptschaltung nicht
eingerastet.

17
BEDIENUNG
2.8 Rechte Kabinenseite 2.9 Kabinenoberteil vorne
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.10 Abb.11
Text-module Text-module

A = Glühanlaßschalter A = Luftdüsen verstellbar.


B = Hinter der Verkleidung, Gewinde M10 B = Kabinenbeleuchtung.
zum Anschrauben von Zusatzgeräten, C = Beleuchtung Konsole rechts.
z.B. Funk oder Telefon, (siehe auch
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 20.6).
C = Sicherungen (siehe auch WARTUNG
UND PFLEGE Kapitel 21).
D = Dokumentenbox
E = Allrad EIN-AUS.
F = Differentialsperre EIN-AUS.
G = Zu,-Abschschaltfunktion für Hydrauli-
sches Mehrkreissystem.
H = Beleuchtung und Positionsleuchten.
J = Zusatzscheinwerfer vorne. Funktion nur
bei eingeschalteten Scheinwerfern, die
dann erlöschen.

18
BEDIENUNG
2.10 Kabinenoberteil rechts 2.11 Steckdosen
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.12 Abb.13
A = Zusatzbelüftung (siehe auch BEDIE- A = Dauerstromsteckdose 25 A.
NUNG Kapitel 5.2). B = Steckdose 10 A.
B = Temperaturregler für Klimaanlage (siehe C = Gerätesteckdose
auch ZUSATZGERÄTE Kapitel 3). Operation_Pic_number:1

C = Radioeinbau, Abdeckung ausschnei-


den. Stecker sind serienmäßig hinter der
Abdeckung vorhanden.
Arbeitsscheinwerfer vorn und am Rück-
spiegelhalter:
2 = Vorn und am Rückspiegelhalter
1 = Vorn
0 = Aus
1 = Am Rückspiegelhalter
2 = Vorn und am Rückspiegelhalter

Arbeitsscheinwerfer hinten und am Kotflü-


gel:
2 = Hinten und am Kotflügel Abb.14
1 = Hinten
0 = Aus A = Anhängersteckdose
Operation_Pic_number:1
1 = Am Kotflügel
2 = Hinten und am Kotflügel
Scheibenwischer und Scheibenwaschan-
lage hinten

Rundumkennleuchte (auf Wunsch).

Beheizbare Heckscheibe (auf Wunsch).

Abb.15
A = Steckdose vorn (nur bei Frontkrafthe-
ber).

19
BEDIENUNG
3. Uhrzeit einstellen 4. Geschwindigkeitsan-
zeige justieren
Operation_Pic_number:1

Text-module

Durch das Justieren kann die Geschwindigkeits-


anzeige genau auf die Feldbedingungen einge-
stellt werden, z.B. mit angebauten Arbeitsgerät
oder bei Reifenverschleiß.
Text-module

Justiervorgang
● Eine Strecke von 50 m genau abmessen und
markieren.
● Mit dem Vorderrad des Traktors genau auf
die Anfangsmarkierung fahren.
Operation_Pic_number:1

Abb.16
Text-module

● Zündung EIN
Text-module
Taster 3 Sekunden lang gedrückt
halten.

Letzte Ziffer der Uhrzeit blinkt.

Taster tippen, bis die gewünschte


Zahl erscheint.

Taster 3 Sekunden lang gedrückt Abb.17


halten. Text-module
Taster sooft tippen bis -
Nächste Ziffer der Uhrzeit blinkt.

Text-module
Fahrgeschwindigkeitsanzeige
Taster tippen, bis die gewünschte (km/h) auf der Anzeige erscheint.
Zahl erscheint.

Text-module
Taster 3 Sekunden lang gedrückt Taster 3 Sekunden lang gedrückt
halten. halten.

Nächste Ziffer der Uhrzeit blinkt. Text-module


Warnleuchte blinkt.

Taster tippen, bis die gewünschte


Zahl erscheint. Text-module

● Mit dem Traktor losfahren, bis die Endmarkie-


Taster 3 Sekunden lang gedrückt rung der abgemessenen Strecke mit dem
halten. Vorderrad erreicht ist.
● Traktor anhalten.
Text-module
Taster tippen, bei richtiger Durch-
Nächste Ziffer der Uhrzeit blinkt. führung ertönt ein einmaliger Infor-
mationston.
Bei falscher Durchführung ertönt
Taster tippen, bis die gewünschte ein fünfmaliger Informationston.
Zahl erscheint. Text-module

● Zündung AUS - EIN neue Geschwindigkeits-


anzeige wird übernommen.
Text-module

● Zündung AUS - EIN neue Uhrzeit wird über-


nommen.

20
BEDIENUNG
5. Heizung und Belüf- 5.2 Zusatzbelüftung im Kabi-
tung nendach (auf Wunsch).
Text-module

5.1 Heizung mit 3-Stufen-Ge- Vorsicht:


bläse Bei Sprüheinsatz des Traktors zur
Operation_Pic_number:1 Unkraut- oder Schädlingsbekämp-
fung Filtereinsatz (Aerosole) ein-
bauen. Nur Gebläsestufe 1 benut-
zen. Patrone nach jedem Sprühein-
satz sobald wie möglich gegen die
Normalpatrone austauschen. Filter-
beipackzettel beachten. Kabine und
Filter garantieren keinen absoluten
Schutz vor Schadstoffen! Vorschrif-
ten des Sprühmittelherstellers be-
achten!

Operation_Pic_number:1

Abb.18
Die Heizwirkung ist abhängig von der
Kühlwassertemperatur.

Gebläse einschalten (Bedienknopf A).


Gebläse aus.

Gebläsestufe 1.

Gebläsestufe 2. Abb.20
Text-module

Gebläsestufe 3.
Umluftbetrieb /Frischluftzuführung
Durch Drehen des Bedienknopfes (A) in Rich-
Operation_Pic_number:1 tung Symbol:
Umluftbetrieb

Frischluftzuführung

Je nach Stellung des Bedienknopfes erfolgt stu-


fenlose Mischung zwischen Umluftbetrieb und
Frischluftzuführung.

Gebläse einschalten durch Bedienknopf (B)


Gebläse aus.

Gebläsestufe 1.
Abb.19
Text-module Gebläsestufe 2.
Heizung einschalten
Gebläsestufe 3.
Hebel (A): Zum Fahrer - Heizung an.
Umluftbetrieb: Knopf (B) herausziehen und Fuß-
raumdüsen beidseitig öffnen.
Dosieren und Leiten des Luftstromes durch Luft-
Dosieren und Leiten des Luftstromes durch Luft- austrittsdüsen (Kabinendachauskleidung).
austrittsdüsen vor der Windschutzscheibe und
im Fußraum.

21
BEDIENUNG
6. Rückspiegel 7. Inbetriebnahme
Vorsicht: 7.1 Täglich prüfen
Vor Fahrt- und Arbeitsbeginn Spie- Text-module

gel so einstellen, daß Fahrbahn und Traktor muß sich in ordnungsgemäßem Zustand
rückwärtiger Arbeitsbereich voll ein- befinden.
zusehen sind! Operation_Pic_number:1

Ausziehbare Rückspiegel
Operation_Pic_number:1

Abb.22
● Kraftstoffstand prüfen, bei Bedarf Kraftstoff
durch Einfüllöffnung (A) nachfüllen.
Abb.21 Kraftstoff bereits nach dem Arbeitseinsatz nach-
● Einstellung mit Schraube (A) auf Fahrzeug- füllen, um Kondenswasserbildung zu vermei-
breite bzw. Anhängerbreite. den.

● Ölstand im Motor prüfen (siehe auch WAR-


TUNG UND PFLEGE Kapitel 3.4).
● Ölstand im Getriebe prüfen (siehe auch
WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 10.2).
● Druckluftkessel entwässern (siehe auch ZU-
SATZGERÄTE Kapitel 2.2).

7.2 Winterbetrieb
Text-module

Batterie in gutem Ladezustand halten; Winter-


kraftstoff tanken, bei Temperaturen unter -12 °C
Fließverbesserer oder bis zu 20 % Petroleum
bzw. Normalbenzin beimischen.
Motorenöl HD-SAE 10W auffüllen.
Frostschutzmittel im Kühlwasser 35-50 Vol.-%.
Text-module

Motorwärmer (auf Wunsch).

● Motorwärmer über mitgeliefertes Kabel ans


Netz (220 V) anschließen.

Vorwärmzeit min. 3 Std. je nach Außentempera-


tur. Vorglühen nur in extremen Fällen erforder-
lich.
Text-module

Bei Druckluftanlage (auf Wunsch).

● Frostschutzpumpe öffnen (siehe auch ZU-


SATZGERÄTE Kapitel 2.1).

22
BEDIENUNG
8. Starten, Abstellen
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Starten des Motors nur vom Fahrer-
platz aus. Batterie nie kurzschließen.
Motor nicht in geschlossenen Räu-
men laufen lassen!
Anlaßkraftstoff (z.B. Startpilot) darf
nicht verwendet werden!

8.1 Starten des Motors


Wichtig: Abb.23
Traktor nicht ohne Batterie starten und be-
treiben. Bei Nichtbeachtung wird der Dreh- Zündschlüssel auf I drehen.
stromgenerator zerstört. Auf Warnmeldun- ● Es leuchten Kaltstartkontrollampe (D), Motor-
gen bzw. Störungsmeldungen achten. Motor öldruckkontrollampe (C), Generatorkontroll-
sofort abstellen, falls erforderlich. lampe (A) auf.
● Achtungleuchte (E) und Handbremskontroll-
Text-module

● Handbremse anziehen. leuchte (B) leuchten wegen der angezogenen


● Kupplungspedal durchtreten (Anlaßsperre ist Handbremse.
ausgeschaltet). ● Erlischt Kaltstartkontrollampe (D), Zünd-
● Zapfwellen und andere Antriebe ausschalten. schlüssel auf II drehen und nach Anspringen
● Elektr.Verbraucher möglichst ausschalten. des Motors auf I zurückführen.
● Gashebel in Leerlaufstellung. ● Motoröldruckkontrollampe (C) muß erlö-
● Hauptschalthebel in Neutralstellung. schen.
● Generatorkontrollampe (A) muß ab ca. 800
U/min erlöschen.

Hinweis:
Falls Motor bei sehr tiefen Temperaturen
nach ca. 20 Sek. nicht anspringt, Startvor-
gang abbrechen und erst nach etwa einer Mi-
nute wiederholen.
Vor neuem Startversuch Zündung ausschal-
ten.
Anlasser abkühlen lassen. Anlasser nicht be-
tätigen solange Motor noch dreht. Bei erfolg-
losen Startversuchen siehe "STÖRUNGEN
UND ABHILFE."

23
BEDIENUNG
8.2 Fremdstarten 8.3 Abstellen des Motors
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Die nicht isolierten Teile der Pol-Zan-
gen dürfen sich nicht berühren. Das
an den Pluspol angeklemmte Start-
hilfekabel darf nicht mit elektrisch
leitenden Fahrzeugteilen in Berüh-
rung kommen - Kurzschlußgefahr!
Reihenfolge beim Anklemmen der Abb.24
Starthilfekabel einhalten, um Fun- ● Zündschlüssel auf "0" drehen.
kenbildung zu vermeiden! Text-module

Hinweis:
Bei teilweise entladener Batterie kann der Motor Nach Vollastbetrieb Motor nicht sofort abstel-
mit der Batterie eines anderen Traktors oder mit len, sondern etwa 2 Minuten bei ca. 1000
einer zusätzlichen Batterie gestartet werden. U/min. abkühlen lassen.
Die stromgebende Batterie muß 12 Volt Span-
nung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) wie die
der entladenen Batterie aufweisen.
8.4 Abstellen und Sichern des
● Mit Starthilfekabel Pluspol mit Pluspol der Traktors
stromgebenden Batterie verbinden.
● Starthilfekabel zuerst am Minuspol der strom- Warnung:
gebenden Batterie anschließen, danach am Bei Verlassen des Traktors Hand-
Minuspol anschließen. bremse anziehen, Motor abstellen,
● Motor des stromgebenden Traktors laufen Hydraulikgeräte absenken, Zünd-
lassen. schlüssel abziehen. Traktor ausrei-
● Bei laufendem Motor beide Kabel in umge- chend gegen Wegrollen sichern. An
kehrter Reihenfolge abklemmen. Steigungen Unterlegkeil benutzen.
● Pluspol muß immer abgedeckt sein. Liegengebliebenes Fahrzeug auf öf-
Text-module
fentlichen Straßen mit Warnblink-
Hinweis: licht und Warndreieck sichern.
Die stromgebende Batterie muß 12 Volt Span-
nung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) wie
die der entladenen Batterie aufweisen. Warndreieck
Beim Fremdstarten muß der Motor sofort Operation_Pic_number:1

nach dem Anschließen gestartet werden, da


sonst die stromgebende Batterie entladen
wird.
Eine Verwechslung der Pole muß ausge-
schlossen sein.
Nur Starthilfekabel mit ausreichend großem
Querschnitt und mit isolierten Pol-Zangen
verwenden.
Entladene Batterie nicht vom Bordnetz tren-
nen.
Nach längerer Stillstandszeit kann die Batte-
rie mit einem Ladegerät (12 Volt) aufgeladen
werden.
Abb.25
Unterbringung des Warndreiecks (Pfeil) hinter
dem Fahrersitz. (Warndreieck ist nicht im
Lieferumfang enthalten).
Bestellempfehlung für Warndreieck:
GEKA GmbH 73054 Eislingen / Fils
Schloßstraße 97
Telefon 07161 / 99903-0
Telefax 07161 / 99903-99

24
BEDIENUNG
9. Anschleppen und Ab- 10. Schaltgetriebe
schleppen
Gefahr:
Beim Fahren in den Gängen 25, 30
Gefahr: und 40 km/h Feinstufenhebel nicht
Bei stehendem Motor bzw. Ausfall auf "0" stellen!
der hydraulischen Lenkkraft muß
zum Lenken erheblich mehr Kraft
aufgewendet werden!
Auf zulässige Geschwindigkeit ach-
10.1 Schalthebel
ten.
Hauptschaltung
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.27
Abb.26
Text-module A = Schaltbild mit Wendeschaltung.
B = Schaltbild ohne Wendeschaltung.
Anschleppen Operation_Pic_number:1

● Feinstufenhebel (A) in eine der Stellungen


L-M-S.
● 3. Gang (B) in Gruppe Hase (C).
● Bei 10 - 15 km/h einkuppeln.

Abschleppen
● Feinstufenhebel (A) in Nullstellung.
● 3. Gang (B) in Gruppe Hase (C).

Hinweis:
Abschleppgeschwindigkeit nicht über 10
km/h!
Wenn der Schmierkreislauf des Getriebes
ausgefallen ist, entstehen beim Abschleppen
des Traktors schwere Getriebeschäden. Abb.28
Beim Wechseln vom linken (1-3 u. R.-Gang) in
den rechten (Overdrive) Bereich.
● Schalthebel nach rechts drücken (Widerstand
überwinden).

In Nullstellung federt der Hebel in die jeweilige


mittlere Schaltgasse (2-3 bzw. 25-30) zurück.

25
BEDIENUNG
Gruppenschaltung Wendeschaltung (auf Wunsch).
Operation_Pic_number:1

(HASE / SCHILDKRÖTE)
Operation_Pic_number:1

Abb.29
Schaltvorgang nur bei stehendem Fahrzeug und
Hauptschaltung in Nullstellung vornehmen.
Text-module

HASE (Hauptarbeitsgruppe).
Die Motorleistung wird in der Hauptarbeits- Abb.31
gruppe mit optimalem Wirkungsgrad in Zuglei- Schalten nur bei stehendem oder ausrollendem
stung umgesetzt. Fahrzeug.
Immer verwenden bei maximaler Motorleistung
und/oder max. Einsatzgewicht für Fahrantrieb im Beim Wechseln der Fahrtrichtung ist
Dauereinsatz, z. B. Langzeitpflügen. auszukuppeln.
Text-module

SCHILDKRÖTE (Zapfwellengänge). Vorwärts


Für Zapfwellen- oder Pflegearbeiten, in welche ● Schalthebel (A) nach vorne.
nur eine Teillast über den Fahrantrieb abgenom-
men wird. Rückwärts
● Schalthebel (A) nach hinten.
In dieser Schaltstellung sind die Gänge 25, 30
und 40 km/h (Overdrive) gesperrt.
Superkriechgang
Operation_Pic_number:1

Feinstufenschaltung
(Langsam - Mittel - Schnell)
Operation_Pic_number:1

Abb.32
Text-module

Schaltvorgang nur bei stehendem Fahrzeug und


Abb.30 Hauptschaltung in Nullstellung vornehmen.
Text-module ● Hauptschaltung in Neutralstellung schalten.
● Hebel auf "EIN" stellen.
Langsam
● Hebel (A) nach hinten ziehen. Hinweis:
Bei Superkriechgang keine Wendeschaltung.
Mittel
● Hebel (A) nach vorne drücken.

Schnell
● Knopf drücken (Pfeil) und Hebel (A) nach hin-
ten ziehen.

Anzeige (A) erscheint im Kombiinstrument.

26
BEDIENUNG
11. Fahreinsatz 11.1 Turbokupplung
Text-module

Der Fahrkupplung ist eine Turbokupplung (Tur-


Gefahr: bomatik) vorgeschaltet. Diese ermöglicht ver-
Bergabfahren nur mit eingelegtem schleißfreies Anfahren und Anhalten des Trak-
niedrigem Gang und eingerückter tors allein mit dem Gaspedal. Kein Abwürgen
Kupplung! des Motors; bei schwierigen Verhältnissen
Durchrutschen der Räder vermeidbar. Volle
Kraftübertragung ab 1100 +200 U/min - bei war-
Gefahr: mem Motor - Motordrehzahl (Festbremsdreh-
Bei stehendem Schlepper und lau- zahl).
fendem Motor: Anfahren mit Turbokupplung
Getriebe-Hauptschalthebel auf ● Leerlaufdrehzahl, Bremse angezogen.
"Neutral" - siehe Warnschild. ● Kupplungspedal durchtreten, Gang einlegen
und dann einkuppeln.
Operation_Pic_number:1
● Bremse lösen und durch Gasgeben anfahren.

Hinweis:
Nur kurzzeitig über die Turbokupplung anhal-
ten. Für hohe Dauerbelastung mindestens
1500 U/min Motordrehzahl einhalten.

Abb.33
1. Beim Gangwechseln ist auszukuppeln.
Text-module

2. Die Gänge der Haupt- und Feinstufenschal-


tung sind vollsynchronisiert und können wäh-
rend der Fahrt geräuschlos geschaltet wer-
den.
3. Gruppenschaltung und Superkriechgang müs-
sen bei stehendem Traktor bedient werden.
4. Umschalten von vorwärts auf rückwärts bzw.
umgekehrt nur bei ausrollendem oder stehen-
dem Traktor.
ETNum-list
Text-module

Zapfwellengänge / Superkriechgang
Zur Erleichterung des Schaltvorganges beim
Schalten von Zapfwellengängen bei erhöhter
Motordrehzahl und extremer Belastung bei ste-
hendem Traktor:
● Feinstufenschaltung in Nullstellung bringen.
● Gewünschten Gang einlegen.
● Feinstufenschaltung wieder in gewünschte
Stellung bringen.

27
BEDIENUNG
11.2 Fahrgeschwindigkeiten in km/h
Text-module

Folgende Tabelle bei Motornenndrehzahl (2300 U/min) und bei Serienbereifung.


Farmer 307 C 16.9R34
Farmer 308 C 480/70R34
Farmer 309 C 540/65R34
Maßgebend für die Höchstgeschwindigkeit ist die Eintragung im Kfz-Brief.
Jede Änderung der vom Werk eingestellten bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit muß bei einer
Techn. KFZ-Prüfstelle geprüft und im Kfz-Brief eingetragen werden.
Text-module

21/6 Gang Overdrive Vollsynchrongetriebe


9/3 Superkriechgang (auf Wunsch).

TYP 307 308 309


Vorwärts
Superkriechgang 1 Feinstufe langsam 0.37 0.32 0.34
Superkriechgang 1 Feinstufe mittel 0.45 0.39 0.41
Superkriechgang 1 Feinstufe schnell 0.53 0.46 0.48
Superkriechgang 2 Feinstufe langsam 0.59 0.51 0.54
Superkriechgang 2 Feinstufe mittel 0.72 0.62 0.65
Superkriechgang 2 Feinstufe schnell 0.85 0.73 0.77
Superkriechgang 3 Feinstufe langsam 0.93 0.81 0.85
Superkriechgang 3 Feinstufe mittel 1.14 0.98 1.03
Superkriechgang 3 Feinstufe schnell 1.34 1.16 1.22
Ackergruppe 1 Feinstufe langsam 1.47 1.28 1.34
Ackergruppe 1 Feinstufe mittel 1.80 1.56 1.62
Ackergruppe 1 Feinstufe schnell 2.12 1.84 1.93
Ackergruppe 2 Feinstufe langsam 2.36 2.04 2.14
Ackergruppe 2 Feinstufe mittel 2.88 2.49 2.60
Ackergruppe 2 Feinstufe schnell 3.39 2.94 3.09
Ackergruppe 3 Feinstufe langsam 3.72 3.22 3.39
Ackergruppe 3 Feinstufe mittel 4.54 3.93 4.10
Ackergruppe 3 Feinstufe schnell 5.35 4.64 4.88
Straßengruppe 1 Feinstufe langsam 5.89 5.10 5.36
Straßengruppe 1 Feinstufe mittel 7.19 6.23 6.50
Straßengruppe 1 Feinstufe schnell 8.48 7.34 7.73
Straßengruppe 2 Feinstufe langsam 9.43 8.17 8.58
Straßengruppe 2 Feinstufe mittel 11.50 9.97 10.40
Straßengruppe 2 Feinstufe schnell 13.56 11.75 12.36
Straßengruppe 3 Feinstufe langsam 14.88 12.90 13.55
Straßengruppe 3 Feinstufe mittel 18.16 15.74 16.42
Straßengruppe 3 Feinstufe schnell 21.42 18.55 19.52
1 - Overdrive 25.00 25.00 25.00
2 - Overdrive 30.00 30.00 30.00
3 - Overdrive 40.00 40.00 40.00
Rückwärts
Superkriechgang Rückwärts langsam 0.53 0.46 0.49
Superkriechgang Rückwärts mittel 0.65 0.56 0.59
Superkriechgang Rückwärts schnell 0.77 0.66 0.70
Ackergruppe Rückwärts langsam 2.13 1.85 1.94
Ackergruppe Rückwärts mittel 2.60 2.25 2.35
Ackergruppe Rückwärts schnell 3.07 2.66 2.80
Straßengruppe Rückwärts langsam 8.53 7.39 7.76
Straßengruppe Rückwärts mittel 10.41 9.02 9.41
Straßengruppe Rückwärts schnell 12.27 10.63 11.19
Text-module

28
BEDIENUNG
21/21 Gang Overdrive Wendegetriebe (auf Wunsch).

TYP 307 308 309


Vorwärts
Ackergruppe 1 Feinstufe langsam 1.47 1.28 1.34
Ackergruppe 1 Feinstufe mittel 1.80 1.56 1.62
Ackergruppe 1 Feinstufe schnell 2.12 1.84 1.93
Ackergruppe 2 Feinstufe langsam 2.36 2.04 2.14
Ackergruppe 2 Feinstufe mittel 2.88 2.49 2.60
Ackergruppe 2 Feinstufe schnell 3.39 2.94 3.09
Ackergruppe 3 Feinstufe langsam 3.72 3.22 3.39
Ackergruppe 3 Feinstufe mittel 4.54 3.93 4.10
Ackergruppe 3 Feinstufe schnell 5.35 4.64 4.88
Straßengruppe 1 Feinstufe langsam 5.89 5.10 5.36
Straßengruppe 1 Feinstufe mittel 7.19 6.23 6.50
Straßengruppe 1 Feinstufe schnell 8.48 7.34 7.73
Straßengruppe 2 Feinstufe langsam 9.43 8.17 8.58
Straßengruppe 2 Feinstufe mittel 11.50 9.97 10.40
Straßengruppe 2 Feinstufe schnell 13.56 11.75 12.36
Straßengruppe 3 Feinstufe langsam 14.88 12.90 13.55
Straßengruppe 3 Feinstufe mittel 18.16 15.74 16.42
Straßengruppe 3 Feinstufe schnell 21.42 18.55 19.52
1 - Overdrive 25.00 25.00 25.00
2 - Overdrive 30.00 30.00 30.00
3 - Overdrive 40.00 40.00 40.00
Rückwärts
Ackergruppe 1 Feinstufe langsam 1.50 1.30 1.17
Ackergruppe 1 Feinstufe mittel 1.83 1.59 1.42
Ackergruppe 1 Feinstufe schnell 2.16 1.87 1.69
Ackergruppe 2 Feinstufe langsam 2.40 2.08 1.88
Ackergruppe 2 Feinstufe mittel 2.93 2.54 2.28
Ackergruppe 2 Feinstufe schnell 3.45 2.99 2.71
Ackergruppe 3 Feinstufe langsam 3.79 3.82 2.97
Ackergruppe 3 Feinstufe mittel 4.62 4.01 3.60
Ackergruppe 3 Feinstufe schnell 5.45 4.72 4.28
Straßengruppe 1 Feinstufe langsam 6.00 5.20 4.70
Straßengruppe 1 Feinstufe mittel 7.32 6.34 5.69
Straßengruppe 1 Feinstufe schnell 8.63 7.48 6.77
Straßengruppe 2 Feinstufe langsam 9.60 8.32 7.52
Straßengruppe 2 Feinstufe mittel 11.72 10.15 9.11
Straßengruppe 2 Feinstufe schnell 13.81 11.97 10.83
Straßengruppe 3 Feinstufe langsam 15.16 13.13 11.87
Straßengruppe 3 Feinstufe mittel 18.50 16.03 14.38
Straßengruppe 3 Feinstufe schnell 21.81 18.90 17.10
1 - Overdrive 25.00 25.00 25.00
2 - Overdrive 30.00 30.00 30.00
3 - Overdrive 40.00 40.00 40.00

29
BEDIENUNG
12. Zapfwellen
Gefahr:
Motor abstellen vor Anschließen bzw. Abbauen der Gelenkwelle und vor Reinigungs-,
Wartungs- und Reparaturarbeiten an Zapfwellengeräten. Stillstand des Zapfwellenge-
rätes abwarten.
Zapfwelle nur in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht sind.
Auf vorgeschriebene Rohrüberlappungen der Gelenkwelle achten. Bei Arbeiten mit der
Zapfwelle darf sich niemand im Gefahrenbereich aufhalten.
Bei nachlaufenden Geräten Gelenkwelle mit Freilauf verwenden.

12.1 Heckzapfwelle Zapfwellenschutzhülse


Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Nach Zapfwellenarbeit:
Drehzahlvorwahl auf "0", Bedienhe-
bel nach vorn auf "AUS", Schutz-
hülse auf Zapfwellenstummel auf-
setzen!

Wichtig:
Wenn zulässiges Drehmoment einsatzbe-
dingt überschritten werden kann, ist Gelenk-
welle mit Überlastkupplung zu verwenden.

Gelenkwellenanbau Abb.35
Zur Vermeidung von Ungleichförmigkeit, Drehrichtung der Zapfwelle siehe Pfeil.
richtiges Anlenken der Gelenkwelle beachten.
A = Falsch Zapfwellenschutz
Operation_Pic_number:1

B = Richtig
Operation_Pic_number:1

Abb.36
Vor dem Betrieb der Heckzapfwelle,
Zapfwellenschutzblech (A) wie gezeigt
anbringen.

Hinweis:
Ist die Anhängekupplung an der Stelle des
Abb.34 Zapfwellenschutzbleches abgesteckt ist der
Zapfwellenschutz nicht erforderlich.
Hinweis:
Siehe auch Technisches Handbuch des Ge-
lenkwellenherstellers.

30
BEDIENUNG
Zapfwellendrehzahl vorwählen
Operation_Pic_number:1
12.2 Heckzapfwelle ein- und
ausschalten
Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si-
cherstellen, daß sich niemand im
Bereich des Gerätes befindet!
Gewählte Zapfwellendrehzahl des
Traktors muß mit der zulässigen
Drehzahl des Gerätes übereinstim-
men!
Zapfwelle nie bei abgestelltem Motor
einschalten!

Abb.37 Operation_Pic_number:1

Zum Vorwählen der Zapfwellengeschwindigkeit


muß Zapfwellenkupplung ausgeschaltet sein.
Bedienhebel (A) nach hinten ziehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.39
Die Zapfwelle kann während der Fahrt mit dem
Bedienhebel (A) ein- oder ausgekuppelt werden
(unabhängige Motorzapfwelle).
Abb.38 Anfahren des Zapfwellengerätes zusätzlich
stufenlos und ruckfrei über die Turbokupplung.
Mit Zapfwellenwählhebel (A)
Zapfwellengeschwindigkeit nach Skala (B)
auswählen.

Hinweis:
Wählhebel leicht nach vorne drücken zum
entriegeln.

Hinweis:
Sparzapfwelle "750" für Geräte 540 U/min. mit
geringem Leistungsbedarf zum Betrieb mit
reduzierter Motordrehzahl.

31
BEDIENUNG
Kontrolleuchten
Operation_Pic_number:1
12.3 Wegzapfwelle (auf Wunsch).
Text-module

Gefahr:
Vor Einschalten der Zapfwelle si-
cherstellen, daß sich niemand im
Bereich des Gerätes befindet!

Abb.40
Kontrolleuchte (A) leuchtet, wenn Vorsicht:
ZW-Hauptschaltung nicht voll eingerastet ist. Sie dreht sich nur bei fahrendem
Kontrolleuchte (B) leuchtet, wenn Zapfwelle Traktor, ihre Drehzahl nimmt mit der
eingeschaltet ist. Fahrgeschwindigkeit zu. Rechtsdre-
Operation_Pic_number:1
hend bei Vorwärtsfahrt, linksdre-
hend bei Rückwärtsfahrt.

Operation_Pic_number:1

Abb.41
Digital-Drehzahlanzeige:
Drucktaster (B) sooft drücken, bis Symbol Abb.42
Heckzapfwelle (A) in der Vielfachanzeige
erscheint. Zum Einschalten:
● Traktor anhalten.
● Zapfwellenwählhebel (A) auf "WZ".

32
BEDIENUNG
12.4 Frontzapfwelle (auf Wunsch). 12.5 Frontzapfwelle einschalten
Text-module

Gefahr:
Gefahr: Vor Einschalten der Zapfwelle si-
Nach Frontzapfwellenarbeit Saison- cherstellen, daß sich niemand im
schaltung ausschalten und Schutz- Bereich des Gerätes befindet! Zapf-
hülse wieder auf Zapfwellenstummel welle nie bei abgestelltem Motor ein-
aufsetzen! schalten!

Operation_Pic_number:1

Zapfwellenschutzhülse (A)
Operation_Pic_number:1

Abb.45
Abb.43 Die Frontzapfwelle kann mit dem Bedienhebel
(A) während der Fahrt ein- oder ausgekuppelt
werden.
Saisonschaltung
Operation_Pic_number:1
Hinweis:
Einkuppeln möglichst bei niedriger Motor-
drehzahl.

Abb.44
Motor abstellen.
Saisonschaltung mit Hebel (A) einschalten.
Drehrichtung der Frontzapfwelle = rechts in
Fahrtrichtung gesehen.

33
BEDIENUNG
Kontrolleuchte
Operation_Pic_number:1
13. Allradantrieb
Der Vorderradantrieb kann unter Last zu- oder
abgeschaltet werden.
Bei normaler Straßenfahrt wegen ungünstigem
Geräuschverhalten und erhöhtem Reifenver-
schleiß, Vorderradantrieb nicht verwenden! Je-
doch kann Zuschaltung bei schmieriger Fahr-
Abb.46 bahn und bei Glatteis oder Schnee notwendig
werden.
Kontrolleuchte (A) leuchtet, wenn Zapfwelle Operation_Pic_number:1

eingeschaltet ist.
Operation_Pic_number:1

Abb.48
Text-module

Abb.47
Allradantrieb ein- und ausschalten
Digital-Drehzahlanzeige: Durch Drücken des Drucktaster (A) wird der All-
Drucktaster (B) sooft drücken, bis Symbol radantrieb ein- und ausgeschaltet.
Frontzapfwelle (A) in der Vielfachanzeige Bei eingeschaltetem Allradantrieb leuchtet die
erscheint. Lampe im Drucktaster (A).

34
BEDIENUNG
14. Differentialsperre 15. Bremsen
Gefahr: Gefahr:
Nicht bei Straßenfahrt und in Kurven Vor Beginn jeder Fahrt Funktion der
benutzen. Bremsen prüfen.
Höchstgeschwindigkeit 15 km/h.
Lenkbremse nicht betätigen.
15.1 Fußbremse
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Bei Straßenfahrt und bei allen Fahr-
ten mit druckluftgebremsten Anhän-
gern muß Einzelradbremsung aus-
geschlossen sein (Pedale verrie-
geln).

Operation_Pic_number:1

Abb.49
Text-module

Differentialsperre ein- und ausschal-


ten
Durch Drücken des Drucktaster (A) wird die Dif-
ferentialsperre ein- und ausgeschaltet.
Bei eingeschalteter Differentialsperre leuchtet
die Lampe im Drucktaster (A). Abb.50
Operation_Pic_number:1

Abb.51
● Zur Einzelradbremsung (Lenkbremse)
Bremspedale entriegeln.
● Pedal für kurveninneres Rad treten.

Hinweis:
Lenkbremse nur bei langsamer Fahrt und nie
ruckartig betätigen, nicht bei eingelegter Dif-
ferentialsperre benutzen.

35
BEDIENUNG
15.2 Handbremse 15.3 Anhängerbremse
Text-module

Bei Transportfahrten sind die landesspezifi-


Gefahr: schen Vorschriften für die Bremssysteme der
Stehenden Traktor immer mit Hand- Anhänger verbindlich.
bremse sichern. Am Hang zusätzlich
mit Unterlegkeil und kleinem einge- Hydraulisch gebremste Anhänger sind schlep-
legtem Gang sichern. perspezifisch nur bis 25 km/h zu empfehlen.
Über 25 km/h sind druckluftgebremste Anhänger
erforderlich.
Operation_Pic_number:1

15.4 Motorbremse (auf Wunsch).


Operation_Pic_number:1

Abb.52

Abb.53
● Druckknopf (A) drücken.

Motorbremse erst wirksam ab einer Motordreh-


zahl von 900 U/min.
Text-module

Volle Bremswirkung nur bei hoher Motordreh-


zahl, ggf. weiter zurückschalten.

Hinweis:
Maximal zulässige Motordrehzahl 2600
U/min.

36
BEDIENUNG
16. Lenkung 17. Hydraulik
Gefahr: Gefahr:
Fällt die hydraulische Hilfskraft an Bei Arbeiten mit Hydraulikgeräten
der Lenkung komplett aus, bleibt der darf sich niemand im Arbeitsbereich
Traktor lenkbar. Jedoch ist dann aufhalten!
eine höhere Lenkkraft erforderlich. Nicht unter angehobene Last treten!
Fahrgeschwindigkeit nicht über 10 Unfallverhütungsvorschriften stets
km/h! beachten!
Bei allen Funktionsstörungen an der Nach der Hydraulikarbeit, Hydraulik-
hydrostatischen Lenkung Traktor ventile sperren.
sofort anhalten. Störungen von Kun-
dendienstwerkstatt umgehend be-
seitigen lassen. 17.1 Allgemeine Hinweise zur
Lenkrad nie während der Fahrt ver-
stellen. Hydraulikarbeit
Gefahr:
16.1 Lenkradverstellung Beim Koppeln von Geräten an den
Traktor besteht Verletzungsgefahr!
Lenkrad ist stufenlos 75 mm höhen- und 30° nei- Nie zwischen Traktor und Anbauge-
gungsverstellbar. rät stehen, ohne daß das Fahrzeug
Operation_Pic_number:1
gegen Wegrollen gesichert ist (Fest-
stellbremse, Unterlegkeil)!

Außenbedienung für Dreipunktgestänge nur von


sicherem Standpunkt aus.
Anbaugeräte bei Straßenfahrt auf erforderliche
Höhe ausheben und Bedienhebel sichern. EHR-
Transportstellung beachten. Bei Pflugtransport
mit Laufradunterstützung Seitenabstützung ver-
riegeln, Oberlenker aushängen. Bei Kurvenfahrt
die weite Ausladung und die Schwungmasse
des Gerätes berücksichtigen.
Anbaugeräte bei Verlassen des Traktors ganz
Abb.54 absenken. Motor abstellen, Zündschlüssel ab-
ziehen. Abgebaute Geräte standsicher abstel-
len.
Höhenverstellbar
Dreipunktgerät muß normgerechte Anschluß-
● Pedal (A) zur Hälfte durchdrücken.
maße aufweisen; Anschlußzapfen ggf. mit ent-
Höhen- und neigungsverstellbar sprechendem Kugelfangprofil für Schnellkuppler
● Pedal (A) ganz durchdrücken. ausrüsten.
Hydraulik nur bei warmem Öl belasten, ggf. vor-
her Motor einige Minuten mit mittlerer Drehzahl
laufen lassen.
Bei Überhitzung der Hydraulikanlage Traktor so-
fort anhalten.

37
BEDIENUNG
17.2 Ventilausstattung Schwimmstellung blockieren
Operation_Pic_number:1
Text-module
Operation_Pic_number:1

Abb.57
Abb.55
Text-module
Bei dem blauen Anschluss (C) kann die
Die vier möglichen Hydraulikventile sind durch Schwimmstellung blockiert werden (z.B. für
die Farben gelb, blau, rot und grün auf den Be- Betrieb mit Frontlader).
dienelementen und auf den Verschlußdeckeln Zum blockieren der Schwimmstellung,
der Anschlüsse Front und Heck gekennzeichnet. Arretierung aus der Verriegelten Neutralstellung,
● Ventil gelb (Serie) Betätigungsrichtung (A). in Stellung (D) drehen.
● Ventil blau (Serie) Betätigungsrichtung (B). Text-module

● Ventil rot (auf Wunsch) Betätigungsrichtung


(C). Arretierung in Stellung "Heben"
● Ventil grün (auf Wunsch) Betätigungsrichtung Der gelbe Anschluss (B) und der blaue An-
(D). schluss (A) können in Stellung "Heben" arretiert
werden (z.B. für Betrieb mit Konstantverbrau-
Hinweis: chern).
Das gelbe Ventil wird vorrangig gegenüber
den anderen Ventilen versorgt. Hinweis:
Die Arretierung kann auch durch einen leich-
Ventile betätigen ten Ruck am Kreuzschalthebel wieder gelöst
Operation_Pic_number:1 werden.
Operation_Pic_number:1

Abb.56
Abb.58
In Fahrtrichtung gesehen.
Text-module Nach der Hydraulikarbeit Hebel mit Drehknöpfen
H = Heben sichern (Pfeile).
D = Drücken
S = Schwimmstellung
N = Neutral

Hinweis:
Steuerventile nicht dauernd in Arbeitsend-
stellung schalten (Hydraulikpumpe muß ge-
gen Druck fördern - Ölerwärmung).

38
BEDIENUNG
Stromregler
Operation_Pic_number:1
17.3 Hydraulikanschlüsse
Gefahr:
Beim Anschließen von Hydraulikzy-
lindern und -motoren ist auf richti-
gen Anschluß (Lastdruckseite des
Zylinders auf "+") der Hydraulik-
schläuche zu achten!
Bei Vertauschen der Anschlüsse
umgekehrte Funktionen (z.B. Heben/
Senken) - Unfallgefahr! Nach der Hy-
draulikarbeit, Hydraulikventile ver-
riegeln)!

Abb.59 Beim Anschluß von hydr. Fremdverbrauchern ist


die beste Funktion zu erreichen, wenn auf einen
Die Ölmenge der Ventile gelb und rot kann durch zusätzlichen Steuerblock am Gerät, z.B. Lade-
einen Stromregler stufenlos eingestellt werden. wagen, verzichtet wird. Die Arbeitsgeschwindig-
Ventil gelb von 15 - 65 Ltr/min. keit der Verbraucher ist individuell mit dem
Stromregler für die Ventile gelb und rot am
Ventil rot von 15 - 70 Ltr/min. Schlepper einstellbar.
● Drehknöpfe (Pfeile) je nach Ölbedarf einstel- Text-module

len.
Hinweis:
Hinweis: Ein unter Druck stehender Stecker, vom An-
Einstellung der Ölmenge auch unter Druck baugerät kann leichter angekuppelt werden,
möglich. wenn das entsprechende Steuergerät auf
Text-module
Schwimmstellung geschaltet wird.

Einsatzempfehlungen Hydraulikanschlüsse Mitte


Pneumatische Sämaschine mit hydrauli- Operation_Pic_number:1

schem Gebläseantrieb.
Gebläseantrieb auf gelbes Ventil anschließen.
Dadurch ändert sich die Gebläsedrehzahl nicht,
bei Betätigen des Hubwerkes.
Ladewagen und Frontmähwerk.
Frontkraftheber auf gelbes Ventil anschließen,
Ladewagen (Kratzbodenantrieb) auf rotes Ventil
anschließen. Dadurch wird eine gute Bedienbar-
keit des Frontkrafthebers erreicht, Kratzboden-
geschwindigkeit des Ladewagens kann nach
Bedarf eingestellt werden.
Ladewagen
Ladewagen (Kratzbodenantrieb) auf gelbes
Ventil anschließen. Dadurch beste Hydrauliköl- Abb.60
Text-module
versorgung. A = Ventil gelb.
B = Ventil rot.
RF = Schwarze Farbmarkierungen, Rücklauf
Front.
C = Anbaumöglichkeit für zweiten Rücklauf
Front.

39
BEDIENUNG
Hydraulikanschlüsse Heck
Operation_Pic_number:1
17.5 Zu,- Abschaltfunktion für
Hydraulisches Mehrkreissy-
stem
Operation_Pic_number:1

Abb.61
Text-module

A =
Ventil gelb (Serie).
B =
Ventil blau (Serie). Abb.63
C =
Ventil rot (auf Wunsch). Text-module

D =
Ventil grün (auf Wunsch). Im Normalbetrieb wird die Fördermenge der
E =
Hydraulische Anhängerbremse (auf Lenkungspumpe in den Hydrauliktank geleitet.
Wunsch). Dadurch wird die volle Motorleistung an die Rä-
RH = Schwarze Farbmarkierungen, Rücklauf der/Zapfwellen weitergeleitet, bei reduzierter
Heck. Hydraulikölerwärmung und niedrigerem Kraft-
stoffverbrauch.
Hinweis: Wenn die Fördermenge der Hydraulikpumpe
Dauerbetrieb von Ölmotoren nur über freien nicht ausreichen sollte z.B. bei Arbeiten mit dem
Rücklauf-Heck. Frontlader/Ladewagen, kann die Fördermenge
der Lenkungspumpe zugeschaltet werden.
Hydr. Mehrfachkuppler Text-module

Operation_Pic_number:1

Zu, -Abschalten der Fördermengen


Durch Drücken des Drucktasters (A) wird die
Fördermenge zu,- oder abgeschaltet.
● Drucktaster nicht betätigt Fördermenge ca.
37 Ltr./min.
● Drucktaster betätigt, Lampe im Drucktaster
leuchtet, Fördermenge ca. 70 Ltr./min.
Text-module

Einsatzempfehlung
Bei Ladewagenbetrieb:
Beim Laden auf dem Feld ohne Zuschaltung
fahren (niedrige Kratzbodengeschwindigkeit).
Vor dem Abladen Zuschaltung einschalten
Abb.62 (hohe Kratzbodengeschwindigkeit), nach dem
Abladen Zuschaltung wieder ausschalten.
Hydr. Mehrfachkuppler zum Ankuppeln des
Frontladers. Hinweis:
Zuschaltung nur einsetzen wenn, größere Öl-
17.4 Hydrauliköl-Entnahme- menge wirklich benötigt wird, danach wieder
abschalten.
menge
Für Fremdverbraucher bei max. Füllmenge,
32,0 Ltr. Entnahmemenge.

40
BEDIENUNG
18. Elektronische Hub- 18.1 Sicherheitsschaltung
werks-Regelanlage Gefahr:
Ungewollte Bewegung des Krafthe-
Bedienpult bers durch Stellung "STOP" unter-
Operation_Pic_number:1
brechen.

Text-module

Bei aktiver Sicherheitsschaltung ist der Krafthe-


ber außer Funktion.
Die Sicherheitsschaltung wird bei folgenden
Faktoren aktiv:
1. Wenn Zündung aus- u. eingeschaltet wird.
2. Beim Starten.
3. Bei Störungen im Stromkreis.
4. Nach Heckbetätigung.
5. Hubbegrenzung eingeschaltet.
ETNum-list
Text-module

Abb.64
A =
Schwingungstilgung (auf Wunsch). Sicherheitsschaltung entriegeln
B =
Lage-Zugkraft-Misch-Regelung. ● Schnellaushubschalter (E) durchschalten.
C =
Senkdrossel
Es leuchten auf: Leuchtdioden (rot bzw. gelb).
D =
Hubhöhenbegrenzer Kraftheber geht nach dem Entriegeln auf die ein-
E =
Schnellaushub gestellte Position.
E1 =
Verriegelung
F =
Sollwert/Tiefenregulierung Hinweis:
F1 =
Markierungsstellring Nach Entriegeln Hub- bzw. Senkgeschwin-
G =
Schnelleinzug/Hitch-Lift digkeit reduziert, bis eingestellte Position er-
H =
Diagnose LED rot. reicht ist. Normalgeschwindigkeit ist durch
J =
Leuchtdioden rot = heben, gelb = sen- kurzzeitige Stop-Stellung sofort erreichbar.
ken.
K = Schwingungstilgung (grün).
Text-module

Beim Einschalten des Zündschlosses leuchtet


am Bedienpult die LED (H) und die Schwin-
gungstilgungs-LED (K) kurzzeitig auf. LED (H)
leuchtet wieder auf und erlischt erst beim Entrie-
gelungsvorgang.

Hinweis:
Diagnose LED gibt bei Störungen Blinksi-
gnal, Blinkfolge notieren (siehe STÖRUNGEN
UND ABHILFE), wichtig für schnelle Fehler-
diagnose durch Kundendienstwerkstatt.

41
BEDIENUNG
18.2 Funktionen am Bedienpult Hubhöhenbegrenzung
Operation_Pic_number:1

Schnellaushubschalter (E) mit Trans-


portsicherung (E1)
Operation_Pic_number:1

Abb.67
Drehregler (D) zum Einstellen der Aushubhöhe.

Abb.65 Stellungen des Drehreglers.


● "STOP"keine Funktion der Elektronik (keine rechts = max. Aushub.
Nachregelung). links = min. Aushub.
● nach hinten "Heben" Transportstellung mit
Schwingungstilgung für das Anbaugerät. Von links nach rechts ist die Hubhöhe stufenlos
● nach vorn "Regeln" Arbeitsgerät wird auf den nachregelbar.
mit dem Drehknopf (F) eingestellten Wert ge-
regelt. Senkgeschwindigkeit
Operation_Pic_number:1

In Stellung "STOP" werden alle Hub- bzw. Senk-


bewegungen in der jeweiligen Stellung unterbro-
chen, ausgenommen Heckbetätigung.

Tiefenregulierung
Operation_Pic_number:1

Abb.68
Drehregler (C) zum Einstellen der
Senkgeschwindigkeit.
Senkgeschwindigkeit wird stufenlos elektronisch
geregelt.
Abb.66
Stellungen des Drehreglers (C).
Drehknopf (F) zum Einstellen der Arbeitstiefe.
rechts = Stellung "Schildkröte" kein Absen-
Drehrichtung der Tiefenregulierung. ken.
links = Stellung "Hase" max. Senkge-
rechts = Heben.
schwindigkeit.
links = Senken.
10 = Schwimmstellung. Zwischen beiden Stellungen Senkgeschwindig-
0-1 = keine Reglung. keit stufenlos einstellbar.
Unter dem Drehknopf ist ein Stellring (F1), der
zur Markierung der gewünschten Arbeitstiefe
dient.

42
BEDIENUNG
Lage-Zugkraft-Mischregelung Externe Betätigung Heck
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.69 Abb.71

Drehregler (B) zum Einstellen der Lage bzw. Druckschalter (A) rechts oder links an der
Zugkraft oder stufenlose Mischung beider Heckleuchte zum Heben bzw. Senken des
Regelgrößen. Hubwerkes.
Sicherheitsschaltung tritt in Funktion. Externe
Stellungen des Drehreglers (B) Bedienung ist in jeder Stellung des
Schnellaushubschalters möglich.
rechts = Lageregelung (Düngerstreuer).
links = Zugkraftregelung (Pflug).

Zwischen Lage und Zugkraft ist Mischregelung.

Schnelleinzug / Hitch-Lift (G).


Operation_Pic_number:1

Abb.70

Schnelleinzug
● Schalter (E) auf "Regeln".
● Schalter (G) nach vorn drücken, Gerät geht
auf max. Tiefe (Schwimmstellung).
● Schalter (G) loslassen, Gerät geht auf ge-
wählte Arbeitstiefe zurück.

Hitch-Lift: (für Zughaken/Hitch)


● Schnellaushubschalter (E) auf Heben.
● Kraftheber ausheben bis zur elektronischen
Abschaltung.
● Schalter (G) auf Hitch, Kraftheber geht max.
20 mm weiter nach oben.
● Schalter loslassen, Kraftheber bleibt in dieser
Stellung.

43
BEDIENUNG
18.3 Arbeiten mit der EHR ● Mit Drehknopf (F) nun langsam absenken bis
Oberlenker entlastet ist, dann aushängen,
Fanghaken entriegeln und Hydraulik ganz ab-
Anbau von Dreipunktgeräten senken.
Operation_Pic_number:1

Einstellung auf gewünschte Trans-


porthöhe
Operation_Pic_number:1

Abb.72
● Drehknopf (B) nach rechts in Stellung "Lage".
● Schnellaushubschalter (E) auf "Regeln".
● Hubarme durch Verdrehen der Tiefenregulie-
Abb.74
rung (F) nach links absenken. Drehen nach
rechts hebt die Hubarme an. ● Gerät ganz absenken.
● Drehknopf (D) nach links drehen.
Sind Ober- und Unterlenker fest mit dem Ge- ● Schnellaushubschalter (E) auf "Heben", Ge-
rät verbunden: rät geht ca. 1/4 hoch.
● Drehknopf (D) nach links drehen. ● Drehknopf (D) nach rechts drehen bis ge-
● Tiefenregulierung (F) auf "0" drehen bzw. wünschte Transporthöhe erreicht ist.
Schnellaushubschalter (E) auf "Heben". Ge-
rät hebt bis zur Hubhöhenbegrenzung an (ca. Bei Straßenfahrt
1/4 der Hubhöhe). ● Schnellaushubschalter (E) mit Transportsi-
● Durch Drehen der Hubhöhenbegrenzung (D) cherung (E1) sichern.
Text-module
nach rechts kann der Weg bis zur gewünsch-
ten Aushubhöhe freigegeben werden. Transport mit Schwingungsdämp-
fung
Abbau von Dreipunktgeräten mit Nach Ausheben des Arbeitsgerätes mit dem
Drehschalter (F) Schnellaushubschalter werden Belastungsspit-
Operation_Pic_number:1
zen bei Fahrt über Fahrbahnunebenheiten durch
kleine Bewegungen des Hubwerkes abgebaut
und ein Aufschaukeln des Schleppers verhin-
dert. Dadurch verringert sich die Beanspruchung
von Traktor und Gerät, zugleich verbessert sich
die Lenkfähigkeit.

Hinweis:
Die Schwingungsdämpfung wirkt nur bei ent-
riegelter Sicherheitsschaltung in Transport-
stellung des Schnellaushubschalters.

Abb.73

Hydraulik in Transportstellung.
● Drehknopf (F) auf "0".
● Drehknopf (B) nach rechts auf Lage.
● Schnellaushubschalter (E) auf "Regeln".

44
BEDIENUNG
Schwingungsdämpfung einschalten
Operation_Pic_number:1
18.4 Ackerschiene verriegeln
Operation_Pic_number:1

Abb.75
Abb.76
● Kippschalter (A) nach rechts betätigen.
● Lampe (B) leuchtet. Für bestimmte Gerätekombinationen z.B.
hecklastige Pflanzenschutzspritzen oder
Schwingungsdämpfung ausschalten Scheibeneggen bzw. wenn sich die Hubarme
● Kippschalter (A) nach rechts betätigen. nicht bewegen sollen, ist es sinnvoll das
● Lampe (B) leuchtet nicht. Hubwerk zu verriegeln.

Hinweis: Ackerschiene verriegeln


Beim Einschalten der Schwingungsdämp- ● Hebel (A) nach oben bewegen.
fung, senkt sich das Hubwerk ca. 4% von der
Position "Obere Endlage" ab. Ackerschiene entriegeln
● Hebel (A) nach rechts bewegen.

Hinweis:
EHR bei verriegelter Ackerschiene außer
Funktion.

45
BEDIENUNG
18.5 Gerätesteckdose 19. Dreipunktgestänge
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
besteht Verletzungsgefahr durch
Quetsch- und Scherstellen!

19.1 Unterlenker
Gefahr:
Bei Unterlenker Hakenverriegelung
(siehe BEDIENUNG Abb. 82) nie ein
Gerät benutzen oder transportieren
Abb.77 bevor nicht beide Haken sicher ver-
riegelt sind!
An der Gerätesteckdose (C) liegen
Geschwindigkeitssignale an, die an elektrische Operation_Pic_number:1
Steuergeräte z.B. Feldspritzen, Düngerstreuer
weitergegeben werden.

Draufsicht auf die Gerätesteckdose


Operation_Pic_number:1

Abb.79
Kategorie II = 825 mm, III = 965 mm Abstand
zwischen den Aufnahmepunkten (A).

Abb.78
Die Bezeichnungen sind eingeprägt.
1 = Radarsignal - falls vorhanden.
2 = Getriebesignal
3 = Zapfwellendrehzahl
4 = Schnellaushubtaster
5 = Nicht belegt
6 = +Bordnetzspannung (+Ub).
7 = Masse

46
BEDIENUNG
Unterlenkerabstand einstellen Unterlenker Hakenverriegelung
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.80 Abb.82
Text-module

Klappsplint entfernen. Bei besonders schwierigen


Knieschraube (A) entsprechend hinein- oder Einsatzbedingungen, lassen sich die
herausdrehen - gleichmäßig bei linker und rech- Unterlenkerhaken gegen unbeabsichtigtes
ter Seitenabstützung. Öffnen sichern (z.B. für Forstarbeiten).
Knieschraube wieder mit Unterlenker verbinden ● Schrauben (z.B. M 8x50) in Bohrungen
und mit Klappsplint sichern. (Pfeile) stecken und mit Muttern sichern.
Kontrolle:
● Bevor angekuppeltes Gerät ausgehoben
wird, müssen sich die Seitenverrigelungen
spielfrei verriegeln lassen (Hebel nach
vorne).

Wichtig:
Unterlenker werden automatisch seitenstarr,
wenn Hubarme nach oben gehen. Zu enge
Einstellung führt dabei zu Verspannung im
Dreipunktgestänge.

Unterlenker höhenbeweglich
Operation_Pic_number:1

Abb.81
● Bolzen in untere Bohrung (A) stecken.

Erforderlich für Geräte mit Stützrädern ohne


Pendelausgleich, z.B. Pflanzmaschine.

47
BEDIENUNG
19.2 Hubstreben 19.3 Seitenverriegelung mecha-
Operation_Pic_number:1
nisch
Operation_Pic_number:1

Abb.83
Die Hubstreben sind in der Länge verstellbar. Abb.85
● Sicherungsbügel (A) hochklappen. Mit den Hebeln (A) links und rechts lassen sich
● Hubstreben durch Verdrehen am Knebel (B) die Unterlenker verriegeln.
verstellen.
Anbaugerät starr
Hinweis: ● Hebel nach oben bewegen.
Sicherungsbügel (A) muß noch über Knebel
(B) klappbar sein. Anbaugerät seitenbeweglich
Operation_Pic_number:1
● Hebel nach unten bewegen.

Abb.84
Maximale Länge ist erreicht, wenn Markierung
(Pfeil) sichtbar wird.

48
BEDIENUNG
19.4 Oberlenker 20. Frontkraftheber (auf
Operation_Pic_number:1

Wunsch).
Text-odule

Gefahr:
StVZO beachten, z.B. zulässige
Achslasten bzw. Gegenballastieren.
Bei Straßenfahrt Vorbaumaß max.
3,5 m von Mitte Lenkrad, Beleuch-
tungsvorschriften beachten.
Bei extremer Belastung z.B. Grub-
ber, nur Schubbetrieb zulässig.

Text-module

Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so


Abb.86
muß durch geeignete Mittel (z.B. einweisende
● Längenveränderung durch Verdrehen am Begleitperson oder Spiegel an Straßeneinmün-
Knebel (B). dungen) die Verkehrssicherheit gewährleistet
sein.
Beide Gewinde müssen gleich weit eingedreht, Unterlenkerabstand: Kategorie II = 825 mm.
Sicherungsbügel noch über Zapfen (A) klappbar Text-module

sein.
Einsatzempfehlungen
Befestigung schlepperseitig Der Frontkraftheber kann einfachwirkend (nicht
Operation_Pic_number:1
drückend) oder doppelwirkend (drückend) be-
trieben werden.
Bei Frontmähwerke nur einfachwirkenden Be-
trieb verwenden. Wegen hoher Gefahr der Gerä-
tebeschädigung bei doppelwirkendem Betrieb.
Nur Geräte verwenden, die ausdrücklich für dop-
pelwirkenden Betrieb geeignet sind z.B. Packer-
walze.

Wichtig:
Gerät nicht bis Anschlag ausheben, damit
hydr. Druckspeicher wirksam bleibt (Last
kann federn).
Text-module
Abb.87
Befestigung an drei Bohrungen möglich (zur Zusatzbeleuchtung
besseren Anpassung des Gerätes und zur Werden durch das Arbeitsgerät die vorderen
Hubkrafterhöhung). Scheinwerfer verdeckt, Zusatzbeleuchtung ein-
schalten. Vordere Scheinwerfer erlöschen.
Bei großen Hubkräften, geringe Empfindlich-
keit der Regelhydraulik.
● Oberlenker in oberer Bohrung abstecken.

Bei kleinen Hubkräften, größere Empfindlich-


keit der Regelhydraulik.
● Oberlenker in unterer Bohrung abstecken.

49
BEDIENUNG
20.1 Unterlenker Unterlenker Arbeitsstellungen
Operation_Pic_number:1

Pendelausgleich
Operation_Pic_number:1

Abb.90
Durch Umstecken der unteren Umlenkpunkte,
Abb.88 des Hubzylinders, kann der Arbeitsbereich des
Pendelausgleich für selbstführende Geräte. Fronthubwerkes, verändert werden.
● Bolzen (A) in Bohrung wie gezeigt abstecken Normalstellung
und sichern. ● Bolzen (A) wie gezeigt abstecken und si-
Text-module
chern.
Unterlenker abnehmen
● Bolzen (A und B) herausnehmen. Höherer Hubbereich
Text-module ● Bolzen (A) in Bohrung (B) abstecken und si-
chern.
Hinweis:
Sind Unterlenker abgenommen, zur besseren
Montage Bolzen als Unterlage für Unterlenker
verwenden dazu, Bolzen (A) in untere Boh-
rung abstecken.

Unterlenker Parkstellung
Operation_Pic_number:1

Abb.89
Unterlenker immer hochklappen, wenn sie nicht
benutzt werden.
● Bolzen (A) wie gezeigt in Bohrung abstecken
und sichern.

50
BEDIENUNG
20.2 Oberlenker 20.3 Hydraulische Bedienung
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Hydraulikanschlüsse Heck ausstek-
ken! Gefahr durch ungewollte Bewe-
gung von Geräten.
Nach dem Frontkrafthebereinsatz,
Absperrhahn (siehe BEDIENUNG
Abb. 93) schließen!

Operation_Pic_number:1

Abb.91
Zum Abklappen des Oberlenkers Bolzen (A)
ziehen.

Abb.92
Frontkraftheber an einem Anschluß Mitte
ankuppeln.
ew = Einfachwirkender Betrieb
dw = Doppelwirkender Betrieb

Das Ausheben, Absenken und Drücken erfolgt


über den entsprechend farblich gekennzeichne-
ten Bedienungshebel der Ventilausstattung.

Absperrhahn
Operation_Pic_number:1

Abb.93
Hebel (A) waagerecht= AUF
Hebel (A) unten= ZU

51
BEDIENUNG
21. Anhängevorrichtungen
Gefahr:
Geräte und Anhänger nur an den vorgesehenen Vorrichtungen befestigen!
Max. zulässige Stützlast der Anhängekupplung beachten!
Die für das Fahrzeug geltenden Achslasten und Gewichte sowie die Straßenverkehrs-
vorschriften sind zu beachten!
Anhänger vorschriftsmäßig anhängen. Funktion des Anhängerbremssystems kontrol-
lieren. Hersteller-Vorschriften beachten!
Anhängevorrichtung regelmäßig auf einwandfreien Zustand überprüfen, insbesondere
bei starker Belastung im Betrieb!
Die Anhängekupplung ist ein bauartgeprüftes Teil und darf nur für den genehmigten
Zweck verwendet werden!
Auf richtige Kombination Zugöse - Bolzen achten, nur vorgesehene Bolzen verwenden!
Beim Umrüsten auf mechanische oder automatische Anhängekupplung muß gewähr-
leistet sein, daß die Anhängekupplung beim Verstellen nicht unbeabsichtigt aus den
Führungsschienen rutschen kann, z.B. durch Anbringen einer Anschlagschraube in der
untersten Bohrung der Führungsschiene!
Technische Änderungen vorbehalten, verbindlich sind die Angaben auf dem Typen-
schild.
Das maximal Gesamtgewicht, Zugfahrzeug/Anhänger von 40 Tonnen darf nicht über-
schritten werden.
Bei unterschiedlichen Werte auf den Typenschildern von Anhängebock und Anhänge-
kupplung, ist der niedrigere Wert maßgebend.

21.1 Berechnung der Anhängelasten


Text-module

Die Anhängelasten werden mit dem D-Wert auf den Typenschildern berechnet.

Diagramm der zulässigen Anhängelast


Operation_Pic_number:1

Abb.94
Text-module

Berechnung der zulässigen Anhängelast


Genaue Berechnung der zulässigen Anhängelast nach folgender Formel durchführen
C = T x D / (9,81 x T - D).
C = Zulässige Anhängelast (to)
T = Gewicht des Zugfahrzeuges (to)
D = D-Wert (kN)

52
BEDIENUNG
21.2 Anhängebock 21.3 Manuelle Anhängekupp-
Operation_Pic_number:1
lung
Operation_Pic_number:1

Abb.95
Operation_Pic_number:1
Abb.97

Anhängekupplung verschieben.
● Sicherung (A) drücken.
● Handgriff hochziehen und Anhängekupplung
verschieben.

Anhängekupplung abbauen.
● Bolzen (B) ziehen.
● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
nen herausnehmen.
Operation_Pic_number:1

Abb.96
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

Abb.98
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

53
BEDIENUNG
21.4 Automatische Anhänge- Ausführung mit balligem Bolzen
Operation_Pic_number:1

kupplung
Gefahr:
Kontrollstift (C) darf nach dem Ein-
kuppeln nicht mehr vorstehen.

Ausführung mit zylindrischem Bol-


zen
Operation_Pic_number:1

Abb.101

Anhängekupplung verschieben.
● Handgriff (A) hochziehen und Anhängekupp-
lung verschieben.
● Handhebel (B) zum Auskuppeln hochziehen.
● Kontrollstift (C).

Anhängekupplung abbauen.
● Fernbedienungsseil aushängen.
Abb.99 ● Bolzen (D) ziehen.
● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
Anhängekupplung verschieben. nen herausnehmen.
Operation_Pic_number:1

● Handgriff (A) hochziehen und Anhängekupp-


lung verschieben.
● Handhebel (B) zum Auskuppeln hochziehen.
● Kontrollstift (C).

Anhängekupplung abbauen.
● Fernbedienungsseil aushängen.
● Bolzen (D) ziehen.
● Anhängekupplung unten aus den Gleitschie-
nen herausnehmen.
Operation_Pic_number:1

Abb.102
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

Abb.100
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

54
BEDIENUNG
Fernbedienung
Operation_Pic_number:1
21.5 Zugkugelkupplung, Zug-
pendel, Piton Fix (auf Wunsch).
Text-module
Text-module

Zugkugelkupplung
Bedienungshinweise des Herstellers beachten.

Hinweis:
Der Einsatz der Zugkugelkupplung im öffent-
lichem Straßenverkehr ist nur zulässig, wenn
sie in die Fahrzeugpapiere eingetragen ist.
Der Anhänger muss mit einem höhenverstell-
baren Stützfuss ausgerüstet sein.
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).
Abb.103 Text-module

● Mit dem Handhebel (A) kann die Anhänge-


kupplung vom Fahrersitz aus bedient werden. Zugpendel
Hinweis:
Zugpendelbetrieb wird nur für Arbeitsgeräte
empfohlen.
Wegen zu großem Spiel, als Anhängevorrich-
tung für Strassenfahrt nicht geeignet.
Operation_Pic_number:1

Abb.104
Text-module

● Der Pendelweg kann nach links oder rechts


verlagert, bzw. durch Herausnehmen der bei-
den Bolzen (B) ganz geöffnet werden.
● Durch Umdrehen der Zugstange (A) kann die
Anhängehöhe verändert werden.

Hinweis:
Bei Strassenfahrt Pendelweg mit Bolzen (B)
blockieren.

55
BEDIENUNG
Tragkraft (max. Stützlast) Piton-Fix
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.105 Abb.106
Text-module

Maximal zulässige Stützlasten und zulässige


Stellung für Straßenfahrt beachten (siehe Hinweis:
Typenschild). Der Anhänger muss mit einem höhenverstell-
baren Stützfuss ausgerüstet sein.
Operation_Pic_number:1

Abb.107
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

56
BEDIENUNG
21.6 Hitch-Anhängekupplung Absenken
Operation_Pic_number:1
Text-module

Gefahr:
Im Bereich des Dreipunktgestänges
und der Hubstangen besteht Verlet-
zungsgefahr durch Quetsch- und
Scherstellen!
Beim An-oder Abkuppeln, Traktor-
bremse lösen!
Nicht hinter oder vor dem Traktor
bzw. Anhänger aufhalten, da der
Traktor oder der Anhänger vor- bzw.
zurückgeschoben werden kann,
Quetschgefahr!
Abb.109
Verriegelung des Hitch-Hakens muß
einrasten! ● Hubwerk mit EHR auf max. Aushubhöhe fah-
ren.
● Drehschalter (A) ganz nach rechts.
Hinweis: ● Schnellaushubschalter (B) auf "Heben".
Operation_Pic_number:1
Der Einsatz von Hitch-Anhängekupplung im
öffentlichen Straßenverkehr ist nur zulässig,
wenn sie in die Fahrzeugpapiere eingetragen
ist.
Operation_Pic_number:1

Abb.110
● Kippschalter (A) nach rechts betätigen. Ver-
riegelungshaken wird entlastet.
Operation_Pic_number:1

Abb.108
Maximal zulässige Stütz- und Anhängelasten
beachten (siehe Typenschild).

Abb.111
● Verriegelung mit Hebel (A) lösen.

57
BEDIENUNG
22. Zusätzliche Bela-
Operation_Pic_number:1

stung
Gefahr:
Beim Anbau von Heckanbaugeräten
immer auf ausreichende Vorder-
achslast achten. Um die Brems- und
Lenkfähigkeit zu erhalten muß die
Vorderachse mit mindestens 20%
des Leergewichtes des Traktors be-
lastet sein.
Gewichte immer vorschriftsmäßig
Abb.112 an den dafür vorgesehenen Befesti-
gungspunkten anbringen!
● Verriegelung mit Hebel (siehe BEDIENUNG
Abb. 111) lösen. Zulässiges Gesamtgewicht bzw. zul.
● Drehknopf (B) auf Stellung "0" stellen. Achslasten nicht überschreiten,
● Schnellaushubschalter (C) auf "Regeln". (siehe Typenschild oder Kfz-Unterla-
● Hitch-Haken mit Drehknopf (B) nach unten gen). Bei Ballastierung erforderli-
fahren. chen Reifendruck beachten!

Anheben
Operation_Pic_number:1 22.1 Belastungsgewichte vorn
Text-module

Anbauplatte 120 kg:


Max. 3 Stück.
Nur anbaubar bei Schlepper ohne Frontkrafthe-
ber.
Operation_Pic_number:1

Abb.113
● Hitch-Haken mit Drehknopf (A) oder Schnell-
aushubschalter B) nach oben fahren.
● Kippschalter (C) nach rechts betätigen.
● Hubwerk absenken bis Hitch-Hubstreben ent-
lastet sind.
Abb.114

Hinweis:
Bei der 120 kg Anbauplatte, Sicherung (A) an-
bauen.
Text-module

58
BEDIENUNG
Einhängegewichte ca. 32 kg 22.2 Belastungsgewichte vorn/
Max. 10 Stück hinten
Nur anbaubar bei Schlepper ohne Frontkrafthe-
ber.
Operation_Pic_number:1
Front/Heckgewicht 870 kg
Operation_Pic_number:1

Abb.116
A = Befestigungspunkt Oberlenker.
B = Befestigungspunkt Oberlenker mit
Schnellkuppler.
C = Anbauteile für Packer- Transport (Einrei-
higer Packer max. 1000 kg).
Anbauplatten bzw. Einhängegewichte
nicht möglich.

Hinweis:
870 kg Gewicht kann zusätzlich noch ergänzt
werden mit Anbauplatten 3 x 120 kg oder Ein-
hängegewichte 8 x 32 kg. Zulässige Vorder-
Abb.115 achslasten beachten.
Text-module

Anbauplatte (A) 100 kg:

Warnung:
Nur Original Fendt - Gewichte ver-
wenden, da sonst Freigang der Fron-
thydraulik nicht gewährleistet ist.

Bei Anbringen einer Anbauplatte Anhängemaul


umsetzen. max. 3 Stück.
Text-module

Einhängegewichte (B):
Bei Einhängegewichten beide Bügel fest zwi-
schen die Gewichte drücken. ca. 32 kg, max. 10
Stück.
Text-module

Anhängemaul-Verlängerung (C):
Anhängemaul-Verlängerung ab zwei Einhänge-
gewichten notwendig (normaler Freigang bei bis
zu 4 Gewichten).
Text-module

Zwischenstück (D):
Erforderlich bei Frontkraftheber. Max. 7 Einhän-
gegewichte anbaubar.

59
BEDIENUNG
22.3 Rad-Belastungsgewichte 22.4 Wasserfüllung der Reifen
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Die in den Fahrzeugpapieren einge-
tragene maximale zulässige Breite
ist einzuhalten.

Nur möglich ab 30 Zoll Festfelge.


Nur möglich ab 34 Zoll Verstellfelge.
Max. 3 Paar anbaubar.
Operation_Pic_number:1

Abb.118
A = Wasser auffüllen.
B = Wasser ablassen.
L = Luft
W = Wasser

Füllmengen (Wasser + Frostschutzmittel) nach


Angaben der Reifenhersteller. Reifendruck re-
gelmäßig kontrollieren!
Abb.117
A = Anzugsdrehmoment 210 Nm.
B = Schrauben austauschen, neue Schrau-
benlänge 95 mm.
Anzugsdrehmoment 600 Nm.

Hinweis:
Es dürfen keine Rad-Belastungsgewichte
über die Reifen hinausragen, der Betrieb auf
öffentlichen Strassen ist sonst nicht zuläs-
sig.

60
BEDIENUNG
23. Spurverstellung
Gefahr:
Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, daß der Traktor sicher abgestellt ist
und gegen Wegrollen gesichert wurde (Unterlegkeile)!
Wenn zum Durchdrehen der Hinterräder der Motor gestartet wird müssen alle vier Rä-
der frei (aufgebockt) sein!
Bei Arbeiten unter dem aufgebockten Traktor dürfen sich keinePersonen auf dem Trak-
tor befinden!
Wird der Traktor über die Unterlenker angehoben, Traktor zusätzlich abstützen!
Reparaturarbeiten an den Reifen dürfen nur von Fachkräften und mit dafür geeigneten
Montagewerkzeugen durchgeführt werden!
Bei zu hohem Luftdruck der Reifen besteht Explosionsgefahr! Luftdruck regelmäßig
kontrollieren!
Pflegereifen nicht für schwere Zugarbeit oder Frontladerarbeit; max. Fahrgeschwindig-
keit 25 km/h.
Nach Radmontage bzw. Spurverstellung alle Befestigungsschrauben und Muttern der
Vorder-und Hinterräder sowie die Spurverstellelemente nachziehen und regelmäßig
prüfen!

23.1 Spurverstellung vorne mit festen Felgen (Hinterrad)


Text-module

Erreichbare Spurweiten durch Verstellen der Pendelachse

Typ Bereifung ET Serienspur Spur Spur Spur Spur


307-308 10.00-16 20 1580 1440 1680 1780 -
307-308 11.00-16 20 1580 1440 1680 1780 -
307-308 7.50-20 58 1500 1360 1600 1700 1800

Verstellung der Pendelachse ● Vorderachse hochbocken, Abdeckblech (A)


Operation_Pic_number:1 für Bremsschlauch lösen, (Schlüsselweite
10).
● Schrauben (B) herausnehmen, Klemm-
schraube (C) der Spurstange herausnehmen,
Verstellstück (D) des Lenkzylinders lösen (4
Schrauben).
● Verstellteil (E) beidseitig gleichmäßig auf ge-
wünschte Spurweite ausziehen bzw. ein-
schieben (die äußere Schraube wird nicht
versetzt.
● Schrauben (B) jeweils mit Scheibe von vorne
nach hinten lose eindrehen. Schlepper ab-
bocken u. Sechskantschr. (B) mit 550 Nm
festziehen. Abdeckblech für Bremsschlauch
befestigen.
Abb.119 ● Klemmschraube (C) bei entsprechender
Text-module Kerbe einsetzen und mit 90 Nm festziehen.
● Verstellstück (D) des Lenkzylinders mit 4
Gefahr: Schrauben an entsprechenden Gewindeboh-
Beim Verstellen der Teleskopachse rungen der Vorderachse befestigen und mit
darauf achten, daß an Traktoren mit 295 Nm festziehen.
Vierradbremsanlage die Brems-
Kontrolle der Lenkzylindereinstellung:
schläuche scheuerfrei verlegt sind.
Lenkanschlag am Achsschenkel muß auf beiden
Text-module
Seiten erreicht werden. Vorspur prüfen siehe
(WARTUNG UND PFLEGE).

61
BEDIENUNG
23.2 Spurverstellung vorne mit festen Felgen
Text-module

(Allrad - Flanschmaß 1660 mm)


Text-module

Mit festen Felgen durch Radumschlag (Austausch linke und rechte Seite) erreichbare Spurweiten.

Typ Bereifung ET Serienspur Radumschlag


307 12.4-R24 68 1500 1800
308-309 13.6-R24 0 1650 -
307-309 13.6-R24 68 1500 1800
307-309 13.6-R24 30 1580 1720
308-309 14.9-R24 30 1720 -
308-309 14.9-R24 0 1650 -
308-309 340/85-R24 0 1650 -
308-309 340/85-R24 68 1500 1800
307-309 340/85-R24 30 1720 1580
307 375/75-R20 30 1720 1580
307-309 380/70-R24 30 1720 1580
308-309 420/70-R24 30 1720 -
307-309 440/65-R24 30 1720 -
308-309 480/65-R24 30 1720 -

62
BEDIENUNG
23.3 Spurverstellung vorne mit festen Felgen
Text-module

(Allrad - Flanschmaß 1760 mm)


Text-module

Mit festen Felgen durch Radumschlag (Austausch linke und rechte Seite) erreichbare Spurweiten.

Typ Bereifung ET Serienspur Radumschlag


307 12.4-R24 68 1600 1900
308-309 13.6-R24 0 1750 -
307-309 13.6-R24 68 1600 1900
307-309 13.6-R24 30 1680 1820
308-309 14.9-R24 30 1820 -
308-309 14.9-R24 0 1750 -
308-309 340/85-R24 0 1750 -
308-309 340/85-R24 68 1600 1900
307-309 340/85-R24 30 1820 1680
307 375/75-R20 30 1820 1680
307-309 380/70-R24 30 1820 1680
308-309 420/70-R24 30 1820 1680
307-309 440/65-R24 30 1820 1680
308-309 480/65-R24 30 1820 -

23.4 Spurverstellung vorne mit Verstellfelgen


Text-module

(Flanschmaß 1660 mm)


Text-module

Typ Bereifung Spuren mit Verstellfelge


307-309 13.6-R24 1520,1574, 1612, 1726, 1780
308-309 14.9-R24 1520,1574, 1612, 1726, 1780
307-309 280/85-R28 1500, 1600, 1700,1800
307-309 340/85-R24 1520, 1574, 1612, 1726, 1780
307-309 380/70-R24 1520, 1574, 1612, 1726, 1780
308-309 420/70-R24 1716, 1784
307-309 440/65-R24 1716, 1784
308-309 480/65-R24 1716, 1784

23.5 Spurverstellung vorne mit Verstellfelgen


Text-module

(Flanschmaß 1760 mm)


Text-module

Typ Bereifung Spuren mit Verstellfelge


307-309 13.6-R24 1506*, 1620, 1674, 1712, 1788
308-309 14.9-R24 1506*, 1620, 1674, 1712, 1788
307-309 280/85-R28 1500, 1600, 1700,1800
307-309 340/85-R24 1506*, 1620, 1674, 1712, 1788
307-309 380/70-R24 1506*, 1620, 1674, 1712, 1788
308-309 420/70-R24 1712, 1788
307-309 440/65-R24 1712, 1788
308-309 480/65-R24 1712, 1788
* Lenkeinschlag eingeschränkt.

63
BEDIENUNG
23.6 Spurverstellung hinten mit festen Felgen
Text-module

Mit festen Felgen durch Radumschlag


(Austausch linke und rechte Seite) erreichbare Spurweiten.

Typ Bereifung ET Serienspur Radumschlag Radum-


schlag mit
Zwischen-
ring (2x72)
307-309 13.6-R38 30 1510 1660 1800
307-309 16.9-R34 30 1510 1660 1800
307-309 16.9-R34 -112 1800 - -
308-309 18.4-R34 30 1660 - 1800
307-309 340/85-R38 30 1510 1660 1800
307-309 420/85-R34 30 1660 1510 1800
307 480/70-R30 30 1660 - -
307-309 480/70-R34 30 1660 - 1800
307-309 480/70-R34 -112 1800 - -
308-309 480/70-R38 30 1660 - -
308-309 480/70-R38 -112 1800 - -
308-309 520/70-R34 30 1660* - 1800
307-309 540/65-R34 30 1660* - 1800
307-309 540/65-R34 -112 1800 - -
308-309 540/65-R38 -112 1800 - -
308-309 540/65-R38 30 1660 - -
308-309 600/65-R34 30 1660* - 1800
* Nur Dreipunkt Kategorie 2 zulässig.

23.7 Spurverstellung hinten mit Verstellfelgen


Text-module

Typ Bereifung Spuren mit Verstellfelge


308-309 16.9-R38 1536, 1636, 1736, 1836
307 270/95-R44 1367, 1515, 1791
308-309 270/95-R44 1356, 1504, 1800
307-309 420/85-R34 1636, 1736, 1836
307 480/70-R30 1636, 1736, 1836
307-309 480/70-R34 1636, 1736, 1836
307-309 13.6-R38 1436, 1536, 1736, 1836
308-309 480/70-R38 1636, 1736, 1836
308-309 540/65-R38 1636, 1736, 1836
307-309 340/85-R38 1436, 1536, 1636, 1736, 1836
307-309 16.9-R34 1636, 1736, 1836
307-309 540/65-R34 1636*, 1736, 1836
308-309 18.4-R34 1636, 1736, 1836
* Nur Dreipunkt Kategorie 2 zulässig.

64
BEDIENUNG
24. Zwillingsbereifung
Warnung:
Bei Arbeiten an den Reifen ist darauf zu achten, daß der Traktor sicher abgestellt ist
und gegen Wegrollen gesichert wurde (Unterlegkeile)! Bei Arbeiten unter dem aufge-
bockten Traktor dürfen sich keine Personen auf dem Traktor befinden!
Siehe auch Sicherheitshinweise in "Spurverstellung".

Text-module

Die Zwillingsbereifung dient zur Verminderung des Bodendruckes im Acker und darf nicht zur Erhö-
hung der Trag- bzw. Zugkraft verwendet werden.

Hinweis:
Zur Straßenfahrt ist Eintragung der Zwillingsbereifung im Fahrzeugbrief erforderlich. Zur Vor-
lage bei der Techn. KFZ-Prüfstelle kann der Wähler für Zwillingsbereifung in dieser Betriebsan-
leitung verwendet werden.

24.1 Bedingungen für die Nut-


zung
● Wiederholung der Schluß - / Begrenzungs-
Operation_Pic_number:1

leuchten und Rückstrahler, wenn die Serien-


leuchten dann mehr als 400 mm vom Fahr-
zeugrand entfernt sind. Gegebenenfalls Be-
grenzungsleuchten anbauen.
● Ab 2750 mm Breite vorn und hinten Park-
Warntafeln anbringen.
● Fahrgeschwindigkeit max. 25 km/h (nach
StVZO wenn keine ausreichende Radabdek-
kung vorhanden).

Abb.120

24.2 Wähler für Zwillingsbereifung


Text-module

Bereifung Spuren in- Reihen-


TYP
innen nen (mm) weite Bereifung außen
307-309 13.6-R38 1500 eng 13.6-R38 / 230/95-R44
307-309 13.6-R38 1650 eng 13.6-R38 / 230/95-R44
307-309 480/70-R34 1650 eng 13.6-R38 / 230/95-R44
Text-module

Empfohlene Zwischenstücke für Zwillingsbereifung


Bestellung und Lieferung über:
Firma Kock & Sohn
Räderfabrik
Höfener Straße 1+3
48496 Hopsten - Schale
Telefon: 05457/566, Telefax: 05457/1551

65
WARTUNG UND PFLEGE
1. Allgemein 2. Haube öffnen
Operation_Pic_number:1

Warnung:
Vor sämtlichen Wartungs- und Repa-
raturarbeiten und vor dem öffnen
der Motorhaube Motor abstellen,
Zündschlüssel abziehen. Hand-
bremse anziehen, evtl. Unterlegkeil
benutzen!
Bei Arbeiten am Motor Batterie (Mi-
nuspol) abklemmen!
Nach Wartungsarbeiten Schutzein-
richtungen wieder anbringen. Auf si-
cheren Standplatz achten!
Vorgeschriebene Qualität von Öl
und Kraftstoff sicherstellen und bei-
Abb.1
des nur in genehmigten Behältern
lagern. Siehe auch TECHNISCHE ● Verriegelung (A) drücken.
DATEN "Betriebsstoffe"! ● Haube hochschwenken.
Keine Schweiß-, Bohr-, Säge- und
Schleifarbeiten an Kabinen- bzw. Si-
cherheitsrahmen vornehmen. Nach
Beschädigung Teile auswechseln
lassen!

Text-module

Wichtig:
Vor Wartungsarbeiten den Traktor, insbeson-
dere zu lösende Verschraubungen und Teile,
sowie ihre Umgebung gründlich reinigen.
Gebrauchte Öle, Kühl- u. Bremsflüssigkeiten
sind fachgerecht zu entsorgen. Hierbei sind
die jeweils geltenden gesetzlichen Bestim-
mungen, sowie die Hinweise des jeweiligen
Herstellers der Flüssigkeit zu beachten.

Ölstandskontrollen müssen bei waagerecht


stehendem Traktor ausgeführt werden.

Wartungsintervalle, auszuführende Arbeiten,


Menge und Qualität der zu verwendenden
Betriebsstoffe siehe "Betriebsstoffe" bzw.
"Wartungsplan".

66
WARTUNG UND PFLEGE
3. Motorölwechsel 3.2 Motorölfilter wechseln
Text-module
Gefahr:
Wichtig: Motorölfilter ist mit heißem Öl ge-
Motorölwechsel auch vor längeren Still- füllt, Verbrennungs- und Verbrü-
standszeiten durchführen. hungsgefahr!

3.1 Motoröl ablassen Operation_Pic_number:1

Warnung:
Vorsicht beim Ablassen von heißem
Öl - Verbrennungsgefahr!
Altöl auffangen, nicht in den Boden
versickern lassen!
Abgelassenes Öl ordnungsgemäß
entsorgen!

Operation_Pic_number:1

Abb.3
Bei jedem Motorölwechsel Ölfilter (A)
austauschen.
● Motor abstellen.
● Ölfilter nach Ölablassen herausdrehen.
● Eventuell auslaufendes Öl auffangen.
Operation_Pic_number:1

Abb.2
● Motor warm fahren.

Schmieröltemperatur ca. 80 °C.

● Traktor waagerecht stellen.


● Motor abstellen.
● Ölauffangschale unter den Motor stellen.
● Ablaßschraube (A) herausdrehen.
● Altöl restlos ablaufen lassen.
● Gereinigte Ablaßschraube mit neuem Dicht- Abb.4
ring wieder einschrauben.
● Dichtfläche des Filterträgers von eventuellem
Schmutz reinigen.
● Dichtring der neuen Ölfilterpatrone leicht ein-
ölen.
● Ölfilter von Hand aufschrauben bis Dichtring
anliegt.
● Von Hand mit einer weiteren halben Umdre-
hung festziehen.

Hinweis:
Gebrauchte Ölfilter sind Sondermüll!

67
WARTUNG UND PFLEGE
3.3 Motoröl einfüllen 3.4 Ölstand im Motor prüfen
Operation_Pic_number:1 Text-module

● Traktor waagerecht stellen.


● Motor starten und im Leerlauf laufen lassen,
bis die Warnmeldung der Vielfachanzeige er-
lischt.
● Ölablaßschraube und Ölfilter auf Dichtheit
kontrollieren.
● Motor abstellen.
● Nach ca. 5 Minuten, Ölpeilstab (A) herauszie-
hen.
Operation_Pic_number:1

Abb.5
● Ölpeilstab (A) herausdrehen.
● Vorgeschriebenes Motorenöl durch Öffnung
einfüllen. Auf Sauberkeit achten!

Abb.6
● Ölpeilstab mit faserfreiem, sauberem Lappen
abwischen.
● Bis zum Anschlag wieder einstecken und ein-
drehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen.
● Bei Bedarf bis" MAX " nachfüllen.

Wenn der Ölstand nur knapp über der MIN-


Kerbe liegen, muß nachgefüllt werden. Nicht
über MAX auffüllen.
Text-module

Ölmengendifferenz
Ölmengendifferenz zwischen MIN und MAX
Markierung am Peilstab ca. 4,0 Ltr.

68
WARTUNG UND PFLEGE
4. Kraftstoffanlage 4.2 Kraftstoffanlage entlüften
Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Bei Arbeiten an der Kraftstoffanlage
kein offenes Feuer!
Nicht rauchen!

4.1 Kraftstoffilter wechseln


Text-module

Austausch und Wartung entsprechend War-


tungsplan - bei Nachlassen der Motorleistung
evtl. schon früher.
Operation_Pic_number:1

Abb.9
● Handförderpumpenstössel (A) herausdrehen,
danach drücken bis sie Kraftstoff schöpft, da-
nach noch ca. 30-50 Pumpstöße durchfüh-
ren.
● Motor starten.

Hinweis:
Beim Entlüften keine Einspritzleitungen öff-
nen, Einspritzleitungen müssen sonst ge-
wechselt werden.

Abb.7
● Motor abstellen.
● Filterpatrone (A) lösen und abschrauben.
● Auslaufenden Kraftstoff auffangen.
Operation_Pic_number:1

Abb.8
● Dichtfläche des Filterträgers von eventuellem
Schmutz reinigen.
● Dichtring der neuen Filterpatrone leicht ein-
ölen bzw. mit Dieselkraftstoff benetzen.
● Filterpatrone von Hand anschrauben bis
Dichtung anliegt und mit einer weiteren hal-
ben Umdrehung von Hand festziehen.
● Filter auf Dichtheit prüfen.
Hinweis:
Entlüften der Kraftstoffanlage ist nicht erfor-
derlich. Falls Einspritzleitungen gelöst wur-
den, erneuern. Gebrauchte Kraftstoffilter
sind Sondermüll.

69
WARTUNG UND PFLEGE
5. Trockenluftfilter 5.2 Hauptpatrone Aus- und Ein-
bau
5.1 Unterdruckkontrolle Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.12
Abb.10 ● Verschluss (A) herausziehen.
Text-module
● Deckel nach rechts drehen und entfernen.
Operation_Pic_number:1

Funktionsprüfung:
● Kabelstecker (A) am Unterdruckschalter ab-
ziehen und auf Masse legen.
● Zündschlüssel auf I drehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.11
Abb.13
Auf dem Kombiinstrument muß das Symbol
"Unterdruckkontrolle" erscheinen, bei ● Hauptpatrone herausziehen.
gleichzeitigem blinken der Warnleuchte und ● Filtergehäuse reinigen; auf einwandfreie
Intervallton. Dichtfläche achten.
● Luftfilter-Ansaugschläuche und Ansaugsy- ● Hauptpatrone einsetzen und Deckel wieder
stem auf Dichtheit überprüfen; evtl. Verbin- montieren.
dungen nachziehen.
Text-module Hinweis:
● Luftfilter-Ansaugschläuche und Ansaugsy- Austausch der Hauptpatrone nach 5. Reini-
stem auf Dichtheit überprüfen; evtl. Verbin- gung, spätestens nach 2 Jahren.
dungen nachziehen.

70
WARTUNG UND PFLEGE
5.3 Hauptpatrone reinigen 5.4 Sicherheitspatrone wech-
Operation_Pic_number:1
seln
Nur Austausch - nach 3 maligem Wechsel der
Hauptpatrone oder wenn Hauptpatrone beschä-
digt war.
Operation_Pic_number:1

Abb.14

Behelfsmäßige Reinigung durch Ausklopfen:


● Nur gegen den Handballen ausklopfen!
Abb.15
Reinigung durch Ausblasen:
● Filteroberfläche von innen nach außen mit ● Sicherheitspatrone (A) herausziehen.
trockener Preßluft (max. 5 bar, Mindestab- ● Auf Sauberkeit achten! Es dürfen keine
stand ca. 5 cm) ausblasen. Staubteilchen in den Reinluftkanal gelangen.
● Anschließend Innenraum sorgfältig ausbla-
sen.

Hinweis:
Nach jedem Reinigen Filterpatrone auf ein-
wandfreien Zustand prüfen, Papierbalg (von
innen durchleuchten).

71
WARTUNG UND PFLEGE
5.5 Staubaustragventil 6. Kühlsystem
Operation_Pic_number:1

6.1 Kühlsystem reinigen


Kühler reinigen
Lamellen von Motorkühler, Kraftstoffkühler evtl.
von Getriebeölkühler, Klimakühler,
Hydraulikölkühler, Ladeluftkühler sowie
Schutzgitter, Front-und Seitengitter
sauberhalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.16
Das Staubaustragventil ist weitgehend
wartungsfrei. Bei eventuellen
Staubverbackungen:
● Staubaustragventil zusammendrücken und
Staubverbackungen entfernen.

Hinweis:
Das Ventil muß frei sein, es darf nirgendwo
anstoßen. Beschädigte Ventile sind zu erneu-
Abb.17
ern.
● Frontgitter (A) abbauen.
Operation_Pic_number:1

Abb.18
● Haube öffnen.
● Seitengitter abbauen.

72
WARTUNG UND PFLEGE
Operation_Pic_number:1
6.2 Kühlflüssigkeitsstand prü-
fen
Vorsicht:
Bei heißem Motor, Verschluß vom
Einfüllstutzen nur leicht öffnen und
heißen Dampf abziehen lassen.
Kühlflüssigkeit steht unter Druck -
Verbrennungsgefahr!

Operation_Pic_number:1

Abb.19
● Klimakondensator (falls vorhanden) nach
vorne und nach oben schwenken.
● Reinigung mit langem Pinsel oder Preßluft
von Motorseite her vornehmen.
● Bei hartnäckigem Schmutz mit Pinsel oder
weicher Bürste und Reinigungslösung (z.B.
"P3") vorreinigen. 5 Min. einwirken lassen
und mit weichem Wasserstrahl durchspülen.

Viskolüfter reinigen Abb.21


Operation_Pic_number:1

Füllstand oberhalb der MIN-Markierung am


Ausgleichbehälter.
Operation_Pic_number:1

Abb.20
● Lamellen des Viskolüfters (A) sauberhalten.
● Kühler nicht abdecken, sonst kein Zuschalten
des Lüfters. Abb.22
Hinweis: ● Durch Einfüllstutzen (A) nur sauberes, kalkar-
Tägliche Prüfung. mes Wasser mit Frostschutzmittel (Glykol)
nachfüllen.

Konzentration des Kühlmittels kontrollieren. Auf


Dichtheit der Leitungen und Schlauchan-
schlüsse - auch zur Heizung - achten.

Hinweis:
Das Frostschutzmittel beinhaltet auch Wirk-
stoffe gegen Kavitation und Korrosion. Daher
ist ganzjährig eine Konzentration von 35-50
Vol.-% Gefrier-und Korrosionsschutzmittel
auch in frostfreien Gebieten erforderlich.

73
WARTUNG UND PFLEGE
6.3 Kühlflüssigkeit wechseln 7. Keilriemen
Gefahr: Gefahr:
Motor muß abgestellt sein! Keilriemen nur bei Motorstillstand
prüfen! Schutzgitter wieder montie-
Spätestens nach 2 Jahren Kühlflüssigkeit erneu- ren!
ern.
Operation_Pic_number:1

Kühlflüssigkeit am Kühler ablassen


Operation_Pic_number:1

Abb.24
Keilriemenspannung (Trumkraft) gemessen in
Abb.23
der Mitte zwischen den Scheiben mit Optibelt
● Verschluß vom Ausgleichbehälter öffnen. Vorspannmeßgerät I.
● Heizung einschalten.
● Auffangschale unter den Motor stellen. Zum Nachstellen:
● Schraube (A) herausdrehen und Kühlmittel ● Schraube (A) lösen.
ablaufen lassen. ● Vierkant (z.B. Ratsche) in Aussparung (B)
Text-module
stecken und Spannrolle spannen.
Kühlflüssigkeit auffüllen Nachspannen:
● Frostschutzmittel und sauberes, kalkarmes ● Profil 13 mm 400+50 N (40+5kp).
Wasser mischen und bis zur Markierung am Text-module

Ausgleichbehälter auffüllen. ● Auf Risse, Verölung, Überhitzung und Ver-


● Den Motor bei eingeschalteter Heizung ca. 10 schleiß prüfen.
Minuten laufen lassen (ca.1500 U/min). ● Beschädigte Riemen erneuern.
● Bei abgekühltem Motor den Kühlmittelstand
kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen.

6.4 Kühl-/Heizsystem innen rei-


nigen
Kühlsystem nur dann mit heißer Reinigungslö-
sung (z.B. "P3") durchspülen, wenn Kühlmittel
durch Rost oder Fett stark verschmutzt ist.
● Motor ca. eine Stunde mit eingefüllter Spül-
flüssigkeit laufen lassen.
● Mit klarem Wasser nachspülen und Kühlmittel
auffüllen.

74
WARTUNG UND PFLEGE
8. Kupplungen 8.3 Fahrkupplung entlüften
Gefahr:
8.1 Turbokupplung Vorsicht im Umgang mit Bremsflüs-
Operation_Pic_number:1
sigkeit- giftig und ätzend! Weitere
Vorschriften und Hinweise im Um-
gang mit Bremsflüssigkeit siehe Ab-
schnitt "Bremsen".

Nachlaufbehälter
Operation_Pic_number:1

Abb.25
Drahtgitter (A) sauber halten.

8.2 Fahrkupplung
Operation_Pic_number:1

Abb.27
Nachlaufbehälter (A) bis "MAX" mit
Bremsflüssigkeit befüllen.
Operation_Pic_number:1

Abb.26
Betätigung ist selbstnachstellend und ohne
Pedalspiel.
Treten beim Schalten der Gänge Geräusche auf,
Ausrückweg am Nehmerzylinder (A) prüfen Abb.28
(links am Traktor).
● Entlüftungsventil (A) am Nehmerzylinder öff-
● Kupplung treten - Sollwert 8,5 - 9,5 mm. nen, wenn Bremsflüssigkeit austritt, schlie-
ßen.
Werden 8,5 mm nicht erreicht, muß die Anlage
● Bremsflüssigkeit kontrollieren, gegebenen-
entlüftet werden (Werkstattarbeit).
falls nachfüllen.
● Ausrückweg prüfen.

Hinweis:
Werden 8,5 mm nicht erreicht, muß mit Ent-
lüftungsgerät entlüftet werden.

75
WARTUNG UND PFLEGE
8.4 Heckzapfwellenkupplung 8.5 Frontzapfwellenkupplung
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.29 Abb.32
Bowdenzug (A) auf Maß 55mm einstellen. Spiel am Bedienhebel (A) mind. 20 mm neu ca.
50 mm.
Verschleiß prüfen. Operation_Pic_number:1

Operation_Pic_number:1

Abb.33
Abb.30
Nachstellung am Gabelkopf (A) des
● Heckzapfwellenkupplung einkuppeln. Bowdenzuges vorne links am Traktor.
● Hebelspiel muss 2 mm betragen.

Hebelspiel einstellen
Operation_Pic_number:1

Abb.31
● Heckzapfwellenkupplung einkuppeln.
● Hebel mit ca. 50 Nm andrücken, auf Maß 19
+1 mm einstellen.
● Heckzapfwellenkupplung auskuppeln.
● Hebel mit einer Vorrichtung, im Gabelkopf
einhängen und sichern.

76
WARTUNG UND PFLEGE
9. Frontzapfwelle 10. Getriebe und Achs-
Ölstand Frontzapfwelle
antriebe
Operation_Pic_number:1

10.1 Getriebeöl wechseln


Ölwechsel nur bei warmem Getriebeöl.

Getriebeöl ablassen
Operation_Pic_number:1

Abb.34
● Öl durch Einfüllöffnung (A) einfüllen.
● Ölablaßschraube (B).

Ölstand: Bis Überlauf an Einfüllöffnung (A).


Abb.35
● Ölauffangschale unter das Getriebe stellen.
● Ölablaßschrauben (A) am Getriebe- und All-
radgehäuse herausdrehen und Öl vollständig
ablaufen lassen.
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.36
● Filterpatrone (A) wechseln.

77
WARTUNG UND PFLEGE
Getriebeöl einfüllen
Operation_Pic_number:1
10.2 Ölstand im Getriebe prüfen
● Traktor waagerecht stellen.
● Ölpeilstab herausdrehen und ziehen.
● Mit faserfreiem, sauberen Lappen abwi-
schen.
● Bis zum Anschlag einstecken und eindrehen.
● Ölpeilstab wieder herausdrehen und ziehen.

Der Ölstand muß bis obere Kerbe des Ölpeilsta-


bes reichen.

Ölmengendifferenz zwischen min. und max.


Markierung am Peilstab ca. 2,5 Liter.

Abb.37
10.3 Öl der Achsantriebe wech-
● Ölpeilstab (A) herausdrehen und Getriebeöl
seln
durch Öffnung einfüllen. Auf Sauberkeit ach- Operation_Pic_number:1

ten.

Abb.38
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
vollständig ablaufen lassen.
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
● Vorgeschriebenes Öl durch Einfüllöffnung (B)
einfüllen.

Der Ölstand bis Ölstandsmarke (C) auffüllen.

Hinweis:
Farmer 307 Ci
Maß zwischen Einfüllöffnung (B) und Öl-
standsmarke (C) 84 mm.
Farmer 308 Ci , 309 Ci
Maß zwischen Einfüllöffnung (B) und Öl-
standsmarke (C) 67 mm.

78
WARTUNG UND PFLEGE
11. Allradachse 11.2 Ölwechsel Vorderachs-Na-
bentriebe
11.1 Ölwechsel Vorderachs- Operation_Pic_number:1

Ausgleichgetriebe
Öl ablassen
Operation_Pic_number:1

Abb.41
Zum Ölwechsel Vorderachse aufbocken, bis
Räder drehbar; Allrad ausschalten.
Abb.39 Öl ablassen:
● Ölauffangschale unter das Gehäuse stellen. ● Rad drehen, bis Bohrung unten.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl ● Ölauffangschale unterstellen.
vollständig ablaufen lassen. ● Ölablaßschraube herausdrehen und Öl voll-
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau- ständig ablaufen lassen.
ben und festziehen. ● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Öl einfüllen
Operation_Pic_number:1 Öl einfüllen:
● Öl bis Überlauf (bei waagrechtstehendem
Markierungsstrich und Bohrung links) einfül-
len.

Abb.40
● Vorgeschriebenes Öl durch Einfüllöffnung (A)
einfüllen.

Der Ölstand muß bis Überlauf an Öleinfüllöff-


nung (A) reichen.

79
WARTUNG UND PFLEGE
12. Kraftheber 13. Hydraulikanlage
Ölstand Kraftheber prüfen Gefahr:
Operation_Pic_number:1
Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage
unbedingt Motor abstellen und Trak-
tor gegen Wegrollen sichern (Fest-
stellbremse, Unterlegkeil)!
Hydraulikanlage steht unter hohem
Druck! Vor Arbeiten an der Hydrauli-
kanlage diese unbedingt drucklos
machen und angebaute Geräte ab-
senken!
Bei der Suche nach Leckstellen we-
gen Verletzungsgefahr geeignete
Hilfsmittel verwenden (Stück Holz)!
Hydraulikschlauchleitungen regel-
mäßig kontrollieren und bei Beschä-
Abb.42 digung und Alterung austauschen!
● Schraube (A) herausdrehen. Die Austausch-Schlauchleitungen
● Mit Prüfstreifen (z. B. Kabelbinder) Ölstand müssen den technischen Anforde-
kontrollieren. rungen des Geräteherstellers ent-
sprechen!
Der Ölstand muß ca. 40 mm (gestreckte Länge) Bei allen Arbeiten auf größte Sau-
unter der Kante Einfüllbohrung sein. berkeit achten!

13.1 Ölstand Hydraulik prüfen


Ölstandskontrolle bei abgesenktem Heckkraft-
heber und eingefahrenen Hydraulikzylindern.
Öltemperatur ca. 20 °C.
Operation_Pic_number:1

Abb.43
● Ölpeilstab (A) herausdrehen.

Der Ölstand soll zwische der MIN- und der MAX-


Markierung des Peilstabes liegen.

80
WARTUNG UND PFLEGE
13.2 Hydrauliköl wechseln 13.3 Hydraulikölfilter
Wichtig:
Öl nur aus sauberen Behältern mit sauberen Rücklauffilter wechseln
Operation_Pic_number:1
Trichtern einfüllen. Das Öl muß einer Rein-
heit der Filterklasse 10 nach NAS 1638 ent-
sprechen.
Ölwechsel bei warmem Hydrauliköl, Kraftheber
abgesenkt, alle Zylinder eingefahren.
Operation_Pic_number:1

Abb.46
● Filterdeckel (B) abschrauben.
Operation_Pic_number:1

Abb.44

Öl ablassen
● Ölauffangbehälter unter den Hydrauliktank
stellen.
● Ölablaßschraube (A) herausdrehen und Öl
ablaufen lassen.
● Gereinigte Ablaßschraube wieder einschrau-
ben und festziehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.47
● Filtertopf (A) mit Filterpatrone (B) herausneh-
men.
● Filterpatrone herausziehen und Filtertopf rei-
nigen.
● Druckfeder in Filtertopf einlegen und neue Fil-
terpatrone einsetzen (Öffnung unten).
● Neuen O-Ring (C) und neuen Flachdichtring
(D) verwenden.
● Filtertopf mit Filterpatrone in Behälter einset-
zen Filterdeckel (E) einschrauben.

Abb.45

Öl einfüllen
● Öl vorzugsweise über eine Rücklaufkupplung
mit Pumpe einfüllen.
Das Öl wird dadurch gefiltert.

Ist das nicht möglich


● Kleine Mengen über Peilstaböffnung (A) ein-
füllen.
● Bei Ölwechsel, Öl über Rücklauffilteröffnung
(B) einfüllen.
Beim Einfüllen über Öffnung (B), immer Filter-
topf mit Filterpatrone herausnehmen.

81
WARTUNG UND PFLEGE
Entlüftungsfilter wechseln
Operation_Pic_number:1
14. Bremsen
Gefahr:
Die Bremssysteme sind regelmäßig
einer gründlichen Prüfung zu unter-
ziehen! Einstell- und Reparaturarbei-
ten an der Bremsanlage dürfen nur
von Fachwerkstätten oder anerkann-
ten Bremsendiensten vorgenommen
werden!

Gefahr:
Bei dauerndem Bremsflüssigkeits-
Abb.48 verlust Kundendienstwerkstatt auf-
● Entlüftungsfilter (A) abschrauben, neuen Fil- suchen! Kein Mineral- oder Synthe-
ter einschrauben. tiköl als Bremsflüssigkeit verwen-
den. Vorsicht im Umgang mit Brems-
Hinweis: flüssigkeit - Giftig und ätzend!
Entlüftungsfilter kann nicht gereinigt werden. Bremsflüssigkeit nicht verschütten!
Bremsflüssigkeit ordnungsgemäß
entsorgen!
Temperaturwarneinrichtung
Operation_Pic_number:1

14.1 Nachlaufbehälter
Operation_Pic_number:1

Abb.49
Zu hohe Hydrauliköltemperatur wird durch eine
Warnmeldung angezeigt.
Abb.51
Funktion prüfen ● Nachlaufbehälter (A) bis "MAX", mit Brems-
● Kabelstecker (A) am Temperaturschalter ab- flüssigkeit befüllen.
ziehen und auf Masse legen. ● Abgelassene Bremsflüssigkeit nicht mehr
● Zündschlüssel auf "I" drehen. verwenden!
Operation_Pic_number:1
● Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre (jährlicher
Wechsel empfohlen) in Kundendienstwerk-
statt wechseln lassen.

Abb.50
Auf dem Kombiinstrument muß das Symbol
"Hydrauliköltemperatur" erscheinen, bei
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und
Intervallton.

82
WARTUNG UND PFLEGE
14.2 Bremsflüssigkeitsstand 14.3 Entlüften der Fußbremsen
Warneinrichtung
Operation_Pic_number:1 Gefahr:
Wenn sich die Bremspedale zuneh-
mend weich treten lassen und die
Bremswirkung schwächer wird, be-
findet sich Luft im Bremssystem.
Bremsanlage sofort entlüften!
(Werkstattarbeit).

Entlüften ohne Füll-und Entlüfterge-


rät
Operation_Pic_number:1

Abb.52

Funktion prüfen:
● Deckel abschrauben.
● Schwimmer in unterste Stellung bringen.
● Zündschlüssel auf "I".
Operation_Pic_number:1

Abb.54
● Nachlaufbehälter muß gefüllt sein.
● Entlüftungsschlauch am Entlüftungsventil (A)
Abb.53 des linken Radbremszylinders anschließen
und in ein mit ca. 1/3 Bremsflüssigkeit gefüll-
Auf dem Kombiinstrument muß das Symbol tes, durchsichtiges Gefäß hängen.
"Bremsflüssigkeitsstand" erscheinen, bei ● Entlüftungsventil (A) etwas öffnen.Verriegelte
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und Bremspedale mehrmals treten.Tritt Brems-
Intervallton. flüssigkeit blasenfrei aus, Entlüftungsventil
schließen.
● Bremsflüssigkeit im Nachlaufbehälter ergän-
zen.
● Vorgang bei rechter Hinterradbremse wieder-
holen. Nachlaufbehälter bis "MAX"- Markie-
rung füllen.

Zusätzlich entlüften
Operation_Pic_number:1

Abb.55
● Bremse-Zuschaltventil (A).

83
WARTUNG UND PFLEGE
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.56 Abb.59
● bei Druckluftbeschaffungsanlage Anhänger- ● bei Vorderrad - Trommelbremse (A) links u.
bremsventil (B). rechts.
Operation_Pic_number:1 Text-module

Abschlußarbeiten zur Bremsentlüftung


● Nachlaufbehälter bis "MAX" - Markierungfül-
len.
● Bremspedal einige Male mit voller Fußkraft
treten und Dichtheit der Bremsanlage über-
prüfen.
● Bremsleuchten kontrollieren und Bremsprobe
durchführen. Traktor muß bei Vollbremsung
aus 20 km/h auf 4 - 6 m zum Stehen kommen.
Text-module

Entlüften mit Füll-und Entlüftergerät


Das Gerät wird an den Nachlaufbehälter ange-
schlossen. Der Entlüftungsvorgang ist der glei-
Abb.57 che wie bei "Entlüften ohne Füll - u. Entlüfterge-
● bei hydr. Anhängerbremse Anhängersteuer- rät". Durch Druck ( max. 2 bar ) im Entlüftergerät
ventil (A). wird der Ablauf beschleunigt. Außerdem bleibt
Operation_Pic_number:1
während des Entlüftungsvorganges der Nach-
laufbehälter gefüllt. Nach dem Entlüften Brems-
flüssigkeitsstand im Nachlaufbehälter auf "Max."
- Markierung ergänzen.

Abb.58
● bei Kardanwellenbremse (A).

84
WARTUNG UND PFLEGE
14.4 Einstellung der Fuß- Operation_Pic_number:1

bremse
Warnung:
Bei einem Leerweg von 140 mm muß
die Fußbremse nachgestellt werden
(Werkstattarbeit).

Operation_Pic_number:1

Abb.62
Text-module

● Selbstsichernde Nachstellmutter (A) anzie-


hen, bis Bremswirkung einsetzt (Rad von
Hand schwer drehbar). Nachstellmutter mar-
kieren.
● Nachstellmutter 1 1/6 Umdrehungen zurück-
drehen. Dadurch wird ein Leerweg von 1,7
mm an der Zugstange (B) eingestellt.
● Zweite Vollscheibenbremse genauso einstel-
Abb.60 len.
● Zylinderraum und Schutzkappe mit Lappen
Die verriegelten Bremspedale müssen einen
trockenausreiben.
Leerweg haben, der von der Traktorausrüstung
● Zylinderlaufbahn mit Bremszylinder Paste
(Allrad, Druckluftbeschaffungsanlage) abhängt.
einreiben.
● Dichtring (C) der Schutzkappe prüfen und
Vollscheibenbremse einstellen Schutzkappe Handfest aufschrauben.
Operation_Pic_number:1
● Nach ordnungsgemäßer Bremsen-Nachstel-
lung ergibt sich ein Pedal-Leerweg von ca. 70
mm (Hinterradtraktor) bis ca. 110 mm (Allrad-
traktor mit Druckluftbeschafungsanlage).
Nachfolgende Einstellung nur erforderlich, wenn
Schlaggeräusche in den Bremsen auftreten,
oder bei Grundeinstellung: (nur im Anschluß an
die vorherige Einstellung).

Abb.61
Text-module

Einstellreihenfolge beachten:
● Schutzkappe (A) am Betätigungszylinder ab-
schrauben.
● Hinterrad aufbocken und drehen.

85
WARTUNG UND PFLEGE
Operation_Pic_number:1
14.5 Verschleißzustand der
Vollscheibenbremse prüfen
(alle 500 Betr.-Std./Werkstattarbeit).
Operation_Pic_number:1

Abb.63
Text-module

● Einstellschraube (A) ca. 2 Umdrehungen her-


ausdrehen (Freigang der Bremse).
● Die am Bremsgehäuse gegenüberliegende
Einstellschraube - in diesem Falle oben - so- Abb.64
weit einschrauben, bis Bremswirkung einsetzt ● Deckel (A) am Bremsgehäuse abschrauben.
(Rad von Hand schwer drehbar). ● Fußbremse betätigen lassen und Spalt zwi-
● Einstellschraube markieren, um 1 1/2 Umdre- schen den Betätigungsscheiben prüfen.
hungen zurückdrehen und kontern. Operation_Pic_number:1

● Die zuerst gelöste Einstellschraube (A) ein-


schrauben, bis Bremswirkung einsetzt (Rad
von Hand schwer drehbar). Einstellschraube
genau um 4/6 Umdrehungen zurückdrehen
und kontern.
● Vollscheibenbremse der anderen Seite ge-
nauso einstellen.

Bei Traktor mit Vierradbremsanlage anschlie-


ßend ebenfalls Vorderrad-Trommelbremse
nachstellen.
Text-module

Abschlußarbeiten zur Bremsen-


Abb.65
Nachstellung Text-module
Bremsleuchten kontrollieren und Bremsprobe Neuzustand ca. 4,0 mm (A).
vornehmen: Traktor muß bei Vollbremsung aus Verschleißgrenze max. zul. 12,5 mm (B).
20 km/h auf 4-6 m zum Stehen kommen. Brem-
● An der anderen Seite gleiche Prüfung durch-
sen müssen nach jedem Bremsvorgang frei ge-
führen. Deckel (A / WARTUNG UND PFLEGE
hen.
Abb. 64) mit neuer Dichtung oder Dichtungs-
mittel wieder anbauen.
Ist Verschleißgrenze erreicht, müssen die
Bremsscheiben erneuert, d.h., die Bremse muß
überholt werden.

Hinweis:
Bei Erneuerung der Belagscheiben empfeh-
len wir, auch die Zugfedern zwischen den Be-
tätigungsscheiben auszutauschen.

86
WARTUNG UND PFLEGE
14.6 Kardanwellenbremse 14.7 Vorderrad-Trommel-
Diese Zusatzbremse ist selbstnachstellend. bremse einstellen
Text-module
Operation_Pic_number:1

Verschleißanzeige
Ist Verschleißgrenze erreicht, leuchtet eine Kon-
trolleuchte im Zentralinformator auf.
Text-module

Funktionskontrolle:
● Kabelstecker am Bremsbelag abstecken und
Massekontakt herstellen.
● Zündschlüssel auf I.
Operation_Pic_number:1

Abb.67
Text-module

● Vorderachse aufbocken.
● Vorderrad drehen, dabei Exzenter-Rast-
Abb.66 schraube (A) nach rechts drehen, bis Brems-
Auf dem Kombiinstrument muß das Symbol wirkung einsetzt.Rastschraube um zwei Ra-
"Bremsbelagverschleiß" erscheinen, bei sten zurückdrehen; bis Bremse vollkommen
gleichzeitigem Blinken der Warnleuchte und frei ist.
Intervallton. ● Mit hinterem Exzenter dieser Bremsplatte
ebenso verfahren.
● Trommelbremse der anderen Seite in glei-
cher Weise nachstellen.

87
WARTUNG UND PFLEGE
14.8 Handbremse 15. Lenkung
Text-module

Beginnt Handbremse erst nach ca. 8 Rasten zu Regelmäßig Lenkung auf Dichtheit und Beschä-
bremsen, muß nachgestellt werden. digung, einwandfreien Zustand der Dichtungs-
bälge und Schlauchleitungen auf Scheuerstellen
Handbremse nachstellen überprüfen.
Operation_Pic_number:1

Abb.68
Text-module

● Hinterräder aufbocken.
● Handbremshebel 3 Rasten anziehen.
● Kontermutter (A) lösen, Hinterraddrehen und
Bremse an Verstellmutter (B) soweit nachstel-
len, bis Bremswirkung einsetzt.
● Kontermutter (A) festziehen.
● An der anderen Seite gleiche Einstellung vor-
nehmen. Vor Kontern der Verstellmutter (B)
auf gleichmäßiges Angreifen mit der schon
nachgestellten Seite abstimmen.
● Handbremse ganz lösen, beide Hinterräder
müssensich frei durchdrehen lassen.
● Handbremse ganz anziehen: Bei einer Hand-
kraft von 300 Nm (30 kpm) rastet die Hand-
bremse ca. 6-8 Rasten. Ggf. Einstellung korri-
gieren.
● Bremsprobe durchführen.
● Beide Hinterräder müssen gleichmäßig brem-
sen.

88
WARTUNG UND PFLEGE
16. Vorderräder 17. Heizung und Belüf-
tung
16.1 Vorspur prüfen
Papierfilter etwa halbjährlich bzw. bei Nachlas-
Nach 50 Betr.-Std., dann alle 500 Betriebsstun-
sen der Gebläseleistung reinigen (ausklopfen,
den.
Operation_Pic_number:1
ausblasen), evtl. trocknen.
Beschädigte Papierfilter austauschen. Hei-
zungsgebläse nicht einschalten bei Spritzmittel-
einsatz.

17.1 Heizungsgebläsefilter
wechseln
Operation_Pic_number:1

Abb.69
Vorspur ist 0 ±1mm.
● Lenkung in Mittelstellung; Vorderachse nor-
mal belastet.
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am
Felgenhorn vorne messen (A).
● Traktor um 1/2 Vorderradumdrehung vor-
wärts schieben. Abb.70
● Abstand der Reifen in Höhe der Radnabe am ● Haube nach vorne kippen.
Felgenhorn hinten messen (B). ● Schraube (A) lösen und Heizungsschacht
entfernen.
16.2 Fettfüllung der Vorderrad- Operation_Pic_number:1

naben (Hinterrad)
Text-module

Alle 2000 Betr.-Std. Fettfüllung in der KD-Werk-


statt erneuern lassen (siehe Schmierplan).

Abb.71
● Schrauben (A) lösen und Filterrahmen mit Fil-
ter herausnehmen.

89
WARTUNG UND PFLEGE
17.2 Dachgebläsefilter wech- 17.3 Umluftfilter wechseln
seln Operation_Pic_number:1

Warnung:
Ein benutzter Schadstoffilter enthält
Sprühmittelrückstände. Patrone
nach jedem Sprüheinsatz sobald wie
möglich gegen die Normalpatrone
austauschen!
Filterbeipackzettel sowie Hinweise
und Vorschriften des Sprühmittel-
herstellers beachten!
Kabine und Filter garantieren keinen
absoluten Schutz vor Schadstoffen!
Kabine bei Spritz- und Sprühmittel-
einsatz geschlossen halten, Schad- Abb.74
stoffilter einbauen. ● Luftdüsen (rechts und links) abbauen und Fil-
Wartungshinweise des Filterherstel- ter (A) herausnehmen.
lers beachten!

Operation_Pic_number:1

Abb.72
● Verschlußschrauben (Pfeile) herausdrehen,
Konsole hochschwenken.
Operation_Pic_number:1

Abb.73
● Haltebügel (A) hochschwenken.
● Verschlußbügel (B) öffnen und Filter mit Fil-
terrahmen herausnehmen.

90
WARTUNG UND PFLEGE
18. Scheibenwaschan- 19. Reinigung des Trak-
lage tors
Reinigungs- und Frostschutzmittel können nach Text-module

● Polsterteile vom Fahrersitz sind werkzeuglos


Angaben des Herstellers beigemischt werden. ausknöpfbar.
● Beim Abspritzen des Traktors Motor nicht lau-
Flüssigkeitsbehälter fen lassen.
Operation_Pic_number:1
● Elektrische Aggregate nicht direkt mit dem
Wasserstrahl bespritzen.
● Mit dem Hochdruckreiniger genügend Ab-
stand min. 10 cm, zu Dichtstellen und Lack
halten. Maximale Wassertemperatur 50° C.
Keine Spritzstrahlverstärker (Dreckfräse) ver-
wenden. Hinweise des Geräteherstellers be-
achten!
● Nach dem Waschen Schmierstellen ab-
schmieren, Gelenk- und Lagerstellen einölen.
Anschließende Lackpflege wird empfohlen.
● Radarsensor nicht direkt mit dem Hochdruck-
reiniger bespritzen (Abstand min. 1 m.- max.
Druck 65 bar).
Abb.75
● Flüssigkeit in Behälter (A) nachfüllen.

91
WARTUNG UND PFLEGE
20. Elektrische und elek- 20.2 Drehstromgenerator
tronische Anlage Ladekontrolleuchte erlischt nach dem Start bei
ca. 1000 U/min.
Fehlersuche nur durch Werkstatt, da elektroni-
sche Bauteile in der Elektrik schon durch Ge- 20.3 Elektroschweißen
brauch der Prüflampe beschädigt werden kön-
Beide Batteriepole abklemmen. Masseklemme
nen.
möglichst nahe an der Schweißstelle; auf tem-
Vor längeren Stillstandszeiten Batterie abklem- peraturempfindliche Teile achten.
men, um Entladung durch Kleinstverbraucher zu
vermeiden. Ladezustand alle 2 Monate überprü-
fen. Traktor nicht ohne Batterie betreiben. 20.4 Frontscheinwerfer einstel-
len
20.1 Batterie Operation_Pic_number:1

Warnung:
Bei Arbeiten an der elektrischen An-
lage grundsätzlich Batterie (Minus-
pol) abklemmen!
Auf richtiges Anschließen achten -
Zuerst Pluspol und dann den Minus-
pol!
Vorsicht im Umgang mit Batterie-
säure -ätzend! Vorsicht mit Batterie-
gasen!
Funkenbildung und offene Flammen
in der Nähe der Batterie vermeiden!
Verbrennungsgefahr bei eingeschal- Abb.77
teten Arbeitsscheinwerfern!
● Scheinwerfer nur an den beiden Kreuzschlitz-
schrauben (Pfeile) einstellen.
Operation_Pic_number:1

20.5 Zusatzbeleuchtung ein-


stellen
Operation_Pic_number:1

Abb.76
Säurestand ca. 15 mm über Plattenoberkante.
● Bei Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen.

Nicht erforderlich bei verschlossener Batterie. Abb.78


Auf größte Sauberkeit achten!
Bei einem Abstand von 10 m beträgt die Höhe
Batterie in gutem Ladezustand halten - beson- der Hell-Dunkelgrenze zwei Drittel des
ders in kalter Jahreszeit. Scheinwerferabstandes vom Boden.

Traktor nicht ohne Batterie betreiben.

92
WARTUNG UND PFLEGE
20.6 Nachträgliche Installation von elektrischen und elektroni-
schen Geräten
Sicherheitshinweis zur nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Gerä-
ten und/oder Komponenten.
Text-module

Die Maschine ist mit elektronischen Komponenten und Bauteilen ausgestattet, deren Funktion durch
elektromagnetische Aussendungen anderer Geräte beeinflußt werden kann. Solche Beeinflussungen
können zu Gefährdungen von Personen führen, wenn die folgenden Sicherheitshinweise nicht befolgt
werden.
Bei einer nachträglichen Installation von elektrischen und elektronischen Geräten und/oder Kompo-
nenten in die Maschine, mit Anschluß an das Bordnetz, muß der Verwender eigenverantwortlich prü-
fen, ob die Installation Störungen der Fahrzeugelektronik oder anderer Komponenten verursacht. Dies
gilt insbesondere für:

Anschluß von Verbraucher.


● Nicht an Meßanschlüsse oder Sensoren anschließen, da Steuerungsfunktionen gestört werden
können (EHR, usw.).

Leistungsaufnahme von Verbrauchern.


● Spannungseinbrüche oder Spannungsspitzen können zu ungewollten Fehlermeldungen führen.

Kurzwellige Sender.
● Abstrahlung ohne spezielle Antenne kann Fehlfunktionen verursachen (EHR, usw.).

Es ist vor allem darauf zu achten, daß die nachträglich installierten elektrischen und elektronischen
Bauteile der EMV-Richtlinie 89/336/EWG in der jeweils geltenden Fassung entsprechen und das CE-
Kennzeichen tragen.
Text-module

Nachträglicher Einbau mobiler Kommunikationssysteme.


Für den nachträglichen Einbau mobiler Kommunikationssysteme (z.B. Funk, Telefon) müssen zusätz-
lich insbesondere folgende Anforderungen erfüllt werden:
● Es dürfen nur Geräte mit Zulassung gemäß den gültigen Landesvorschriften (z.B. BZT-Zulassung
in Deutschland) eingebaut werden.
● Das Gerät muß fest installiert werden.
● Der Betrieb von portablen oder mobilen Geräten innerhalb des Fahrzeuges ist nur über eine Ver-
bindung zu einer fest installierten Außenantenne zulässig.
● Das Sendeteil ist räumlich getrennt von der Fahrzeug-Elektronik einzubauen.
● Beim Antenneneinbau ist auf eine fachgerechte Installation mit guter Masseverbindung zwischen
Antenne und Fahrzeugmasse zu achten.
Text-module

Für die Verkabelung und Installation sowie die max. zulässige Stromabnahme sind zusätzlich die Ein-
bauanleitungen des Maschinen-Herstellers zu beachten.

93
WARTUNG UND PFLEGE
21. Sicherungen
Gefahr:
Nur Originalsicherungen verwen-
den! Bei Verwendung zu starker Si-
cherungen wird die elektrische An-
lage zerstört. Brandgefahr!

Operation_Pic_number:1

Abb.79
Sicherungshalter (A).

94
WARTUNG UND PFLEGE
21.1 Sicherungshalter
Operation_Pic_number:1

Abb.80
Text-module

Siche- PIN Wert (A) Verbraucher


rung Nr.
1 - - -
2 30 10 Zündschloß 30, Radio, Innenlicht
3 30 25 Laststeckdose
4 30 25 Abblendlicht (Re56b), Fernlicht (Re56a)
5 30 5 Zeituhr
6 30 15 Druckschalter Fahrlicht
7 30 25 Druckschalter Warnlichtgeber 30
8 15 40 Bordspannung, Gebläse
9 15 25 Rundumkennleuchte, Wischer vorn, Wischer hinten, Licht-
hupe, Signalhorn
10 15 15 Steckdose 10 A, Warnlichtgeber 15
11 50a 25 Anlasser 50, Magnetventil Startmehrmenge, Kaltstartrelais 4
12 15 10 Motor aus, Kaltstartrelais 3
13 15 15 Druckschalter Fahrlicht 15, Sitzkompressor, Druckschalter
Allrad, Druckschalter Differentialsperre
14 15 5 Digital-Box, Kombi, Relais EHR
15 15 25 Heizung
16 15 25 Relais 3. Hydraulikkreis, Relais Feinstufe
17 15 15 Impulsgeber, Stoplicht
18 58 15 Arbeitsscheinwerfer Dach hinten
19 58 15 Arbeitsscheinwerfer Dach vorn
20 58 15 Arbeitsscheinwerfer hinten - Kotflügel
21 58 5 Beleuchtung Uhr, Kombi, Druckanzeiger, Digitalinstrument
22 58 10 Positionsleuchte links, Schlußleuchte links
23 58 10 Positionsleuchte rechts, Kennzeichenbeleuchtung, Schluß-
leuchte rechts
24 58 10 Anhängersteckdose 58 R
25 58 10 Anhängersteckdose vorn 58 R, Anhängersteckdose 58 L
26 R 10 Anhängersteckdose vorn R, Anhängersteckdose R
27 L 10 Anhängersteckdose vorn L, Anhängersteckdose L
28 Stop. 10 Anhängersteckdose 54
29 58 25 Heckscheibenheizung
Hinweis:
Sicherung 19 - Bei Arbeitsscheinwerfer oben und Arbeitsscheinwerfer Kabine A-Säule größere
Sicherung 25 Ampere einbauen.

95
WARTUNG UND PFLEGE
22. Schaltpläne und Leitungskupplungen
22.1 Erläuterungen zu den Schaltplänen
Text-module

A = Anlasser LP = Luftpresser
AA = Anschluß für Anhängerbeleuchtung LV = Leitungsverbinder
AS = Arbeitsscheinwerfer LSS = Lenkstockschalter
ASS = Anlassperrschalter M = Elektromotor
AR = Allrad MA = Motor aus
B = Batterie MK = Magnetkupplung
BF = Beleuchtung Fahrerhaus MV = Magnetventil
BL = Blinkleuchte MS = Magnetschalter
BRL = Bremsleuchte MHF = Hubmagnet Feinstufe
DG = Drehstromgenerator MTG = Motortemperaturregler
Diff = Differentialsperre ND = Niederdruckschalter
DM = Druckmesserbeleuchtung ÖG = Öldruckgeber
DR = Drehschalter P = Positionsleuchte
DS = Druckschalter RD = Radio
DSF = Druckschalter Feinstufe RE = Relais
E = Elektronikbox RKL = Rundumkennleuchte
EBZ = Elektr. Betrebstundenzähler S = Scheinwerfer
FS = Fussdruckschalter SD = Steckdose
FST = Feinstufe SH = Signalhorn
GB = Gebläse SI = Sicherung
GK = Glükerze SP = Spiegel elektrisch
GAS = Glühanlasschalter ST = Bremslichtschalter
HD = Hochdruckschalter SU = Summer
HH = Heizung Heckscheibe S1 = Scheinwerfer Zusatzbeleuchtung
HI = Hinten SBB = Schalter Bremsflüssigkeitsbehälter
IB = Instrumentenbeleuchtung SCH = Schlussleuchte
IG = Induktivgeber SMM= Startmehrmenge
IGE = Impulsgeber STV = Stossverbinder
K = Kennzeichenleuchte SWA = Scheibenwaschanlage
KA = Klimaanlage SUMM= Sumierung Hydraulik
KB = Kontrolleuchte Blinklicht TG = Tankgerät
KD = Anzeigeleuchte Diff.-Sperre TBR = Trommelbremse
KF = Anzeigeleuchte Fernlicht TER = Temperaturregler
KG = Anzeigeleuchte Glühüberwachung TWK = Temperaturwarnkontakt
KI = Kombiinstrument U = Unterdruckanzeiger
KL = Anzeigeleuchte Lichtmaschine VB = Verbinder
KS = Anzeigeleuchte Scheibenbremse VO = Vorwärts
KU = Anzeigeleuchte Unterdruck W = Wischer
KBB = Anzeigeleuchte Bremsflüssigkeit WG = Warnlichtgeber
KBR = Anzeigeleuchte Kardanbremse ZI = Zentralinformator
KFS = Anzeigeleuchte Feinstufe ZS = Zusatz-Schlußleuchte
KHB = Anzeigeleuchte Handbremse ZU = Zeituhr
KMB = Kraftmessbolzen ZW = Zapfwelle
KOE = Anzeigeleuchte Öldruck Motor ZWS = Zapfwellenschaltanzeige
KRE = Kaltstartrelais
KSG = Kaltstartsteuergerät
KWL = Anzeigeleuchte Warnleuchte
KÖG = Anzeigeleuchte Öldruck Getriebe
KÖT = Anzeigeleuchte Öltemperatur
LA = Lautsprecher
LK = Leitungskupplung

96
WARTUNG UND PFLEGE
22.2 Farbkennzeichnung für elektrische Leitungen
Text-module

Leitungsfarbe Kurzzeichen Kennzeichen


weiß (schwarz bedruckt) ws Allgemeine Leitungsfarbe
rot rt + UB 30
schwarz sw + UB 15
gelb ge + UB 15E
grau (Grundfarbe Beleuchtung) gr + UB 58
grau - schwarz gr-sw + UB 58 Beleuchtung links
grau - rot gr-rt + UB 58 Beleuchtung rechts
gelb ge + UB Versorgung
braun br Karosseriemasse
braun - weiß br-ws Masse Elektronik
braun - gelb br-ge Masse Sensorik
schwarz - grün sw-gn Blinklicht rechte Seite
schwarz - weiß sw-ws Blinklicht linke Seite
orange or Zusatzverkabelung
blau bl
rosa rs
türkis tk
violet vi

22.3 Schaltpläne
Text-module

Inhaltsverzeichnis der Schaltpläne


Blatt 2 = Kabine
Blatt 3 = Motor
Blatt 4 = Getriebe
Blatt 5 = Fahrerstand
Blatt 6 = Elektro Hydraulische Regelung
Blatt 8 = Zapfwellen vorne/hinten
Blatt 9 = Allrad-/Differentialsperrenschaltung
Blatt 10 = Feinstufenschaltung
Blatt 11 = Versorgung E-Boxen
Blatt 12 = Spannungsversorgung + UB und Anlassersteuerung
Blatt 13 = Blinkanlage
Blatt 14 = Beleuchtung STVZO
Blatt 15 = Wischer und Rundumkennleuchte
Blatt 16 = Kaltstartanlage
Blatt 17 = Motorabstellung
Blatt 18 = Kombiinstrument
Blatt 19 = Signalhorn
Blatt 20 = Bremslicht
Blatt 21 = Arbeitsscheinwerfer hinten
Blatt 22 = Arbeitsscheinwerfer vorn
Blatt 23 = Lüftung und Klimaanlage
Blatt 24 = Heizbare Heckscheibe
Blatt 25 = Beleuchtung, Fahrerhaus und Radio
Blatt 26 = Steckdose, offene Trennstellen, 3. Hydraulikkreis, Hydraulische Summierung
Blatt 27 = Heizung
Blatt 28 = Leitungskupplung A
Blatt 29 = Leitungskupplung C
Blatt 30 = Leitungskupplung D
Blatt 31 = Leitungskupplung E

97
WARTUNG UND PFLEGE
117.902.000.002 Blatt 2
22.3 Kabine
ETWiring-diagram
98
WARTUNG UND PFLEGE
117.902.000.002 Blatt 3
22.4 Motor
ETWiring-diagram
99
WARTUNG UND PFLEGE
117.902.000.002 Blatt 4
22.5 Getriebe
ETWiring-diagram
100
ETWiring-diagram
101

WARTUNG UND PFLEGE


22.6 Fahrerstand
117.902.000.002 Blatt 5
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
102

22.7 Elektrische Hubwerk Regelung


117.902.000.002 Blatt 6
ETWiring-diagram
103

WARTUNG UND PFLEGE


22.8 Zapfwellen vorne/hinten
117.902.000.002 Blatt 8
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
104

22.9 Allrad-/Differentialsperrenschaltung
117.902.000.002 Blatt 9
ETWiring-diagram
105

WARTUNG UND PFLEGE


22.10 Feinstufenschaltung
117.902.000.002 Blatt 10
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
106

22.11 Versorgung E-Boxen


117.902.000.002 Blatt 11
ETWiring-diagram
107

WARTUNG UND PFLEGE


22.12 Spannungsversorgung + UB und
Anlassersteuerung
117.902.000.002 Blatt 12
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
108

22.13 Blinkanlage
117.902.000.002 Blatt 13
ETWiring-diagram
109

WARTUNG UND PFLEGE


22.14 Beleuchtung STVZO
117.902.000.002 Blatt 14
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
110

22.15 Wischer und Rundumkennleuchte


117.902.000.002 Blatt 15
ETWiring-diagram
111

WARTUNG UND PFLEGE


22.16 Kaltstartanlage
117.902.000.002 Blatt 16
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
112

22.17 Motorabstellung
117.902.000.002 Blatt 17
ETWiring-diagram
113

WARTUNG UND PFLEGE


22.18 Kombiinstrument
117.902.000.002 Blatt 18
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
114

22.19 Signalhorn
117.902.00.002 Blatt 19
ETWiring-diagram
115

WARTUNG UND PFLEGE


22.20 Bremslicht
117.902.000.002 Blatt 20
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
116

22.21 Arbeitsscheinwerfer hinten


117.902.000.002 Blatt 21
ETWiring-diagram
117

WARTUNG UND PFLEGE


22.22 Arbeitsscheinwerfer vorn
117.902.000.002 Blatt 22
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
118

22.23 Lüftung und Klimaanlage


117.902.000.002 Blatt 23
ETWiring-diagram
119

WARTUNG UND PFLEGE


22.24 Heizbare Heckscheibe
117.902.000.002 Blatt 24
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
120

22.25 Beleuchtung, Fahrerhaus und Radio


117.902.000.002 Blatt 25
ETWiring-diagram
121

WARTUNG UND PFLEGE


22.26 Steckdose, offene Trennstellen, 3.
Hydraulikkreis, Hydraulische Summierung
117.902.000.002 Blatt 26
WARTUNG UND PFLEGE
ETWiring-diagram
122

22.27 Heizung
117.902.000.002 Blatt 27
WARTUNG UND PFLEGE
22.28 Leitungskupplung A
Ansicht von oben auf die Stecker
Operation_Pic_number:1

Abb.81
Plug-description
Steckerseite Pin Buchsenseite
Stossverbinder R (Lenkstockschalter) 1 Blinkleuchte rechts
Sicherungshalter 1/Sicherung 23 2 Positionsleuchte rechts u. Leitungskupplung
Arbeitsscheinwerfer hinten/5
Sicherungshalter 1/Sicherung 22 3 Positionsleuchte links
Stossverbinder L (Lenkstockschalter) 4 Blinkleuchte links
Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbe- 5 Scheinwerfer Zusatzbeleuchtung rechts 56a
leuchtung/2
Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbe- 6 Scheinwerfer Zusatzbeleuchtung rechts 56b
leuchtung/6
Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbe- 7 Scheinwerfer Zusatzbeleuchtung links 56b
leuchtung/6
Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbe- 8 Scheinwerfer Zusatzbeleuchtung links 56a
leuchtung/2
Leitungsverbinder Arbeitsscheinwerfer 9 Druckschalter Arbeitsscheinwerfer hinten/A1
hinten rechts
Sicherungshalter 1/Sicherung 20 10 Druckschalter Arbeitsscheinwerfer hinten/A3
Kombiinstrument Leitungskupplung 11 Gerätesteckdose Pin 1
gelb 21
Kombiinstrument Leitungskupplung 12 Gerätesteckdose Pin 2
gelb 7
Sicherungshalter 1/Sicherung 29 13 Druckschalter Heizbare Heckscheibe/5
Sicherungshalter 1/Sicherung 29 14 Druckschalter Heizbare Heckscheibe/5
Stossverbinder A 15 Gerätesteckdose Pin 3
Sicherungshalter 1/Sicherung 10 16 Steckdose 10A
Leitungskupplung C/13 (Niederdruck- 17 Temperaturregler Klimaanlage
schalter)
Leitungskupplung A/22 18 Wischer vorn 53a
Leitungskupplung Impulsgeber 31b 19 Wischer vorn 31b
Leitungskupplung Lenkstockschalter 20 Wischer vorn 53
Scheibenwaschanlage hinten 21 Druckschalter Wischer hinten/4
Leitungskupplung A/23 22 +UB Druckschalter Wischer hinten
Sicherungshalter 1/Sicherung 9 23 +UB Rundumkennleuchte Spiegel elektrisch
links/rechts
Sicherungshalter 1/Sicherung 2 24 +UB Beleuchtung Fahrerhaus Radio
Sicherungshalter1/Sicherung 3 25 Steckdose 25A
Sicherungshalter1/Sicherung 8 26 +UB Gebläse
- 27 -
Sicherungshalter1/Sicherung 19 28 +UB Arbeitsscheinwerfer vorn
Sicherungshalter1/Sicherung 18 29 +UB Arbeitsscheinwerfer hinten

123
WARTUNG UND PFLEGE
22.29 Leitungskupplung C
Ansicht von oben auf die Stecker
Operation_Pic_number:1

Abb.82
Plug-description
Steckerseite Pin Buchsenseite
Temperaturwarnkontakt Hydraulik 1 Kombiinstrument Leitungskupplung blau/26
Schalter Unterdruck 2 Kombiinstrument Leitungskupplung blau/3
Motortemperaturgeber 3 Kombiinstrument Leitungskupplung blau/5
Motortemperaturgeber 4 Kombiinstrument Leitungskupplung blau/4
Öldruckgeber Motor 5 Kombiinstrument Leitungskupplung blau/20
- 6 -
- 7 -
- 8 -
- 9 -
Signalhorn 10 Leitungskupplung Lenkstockschalter 7-po-
lig/1
Hubmagnet Motorabstellung 11 Sicherungshalter 1/Sicherung 12
- 12 -
Klimaanlage Niederdruckschalter 13 Leitungskupplung A/17
Hallgeber Motor, +UB 14 Stossverbinder A
Hallgeber Motor Signal 15 Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/9
Hallgeber Motor Masse 16 Stossverbinder B
- 17 -
- 18 -
- 19 -
Kaltstartrelais Pin 1 20 Leitungskupplung Kaltstartsteuergerät/6
Kaltstartsteuergerät Temperaturgeber 21 Leitungskupplung Kaltstartsteuergerät/4
Drehstromgenerator D+ 22 Stossverbinder D+
Hallgeber Zapfwelle vorn, +UB 23 Stossverbinder A
Hallgeber Zapfwelle vorn Signal 24 Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/23
Hallgeber Zapfwelle vorn Masse 25 Stossverbinder B
- 26 -
Anschluss Anhängerbeleuchtung vorn R 27 Sicherungshalter 1/Sicherung 26
Anschluss Anhängerbeleuchtung vorn 58L 28 Sicherungshalter 1/Sicherung 25
Anschluss Anhängerbeleuchtung vorn L 29 Sicherungshalter 1/Sicherung 27
Steckdose 3. Hydraulikkreis 30 Relais 3. Hydraulikkreis Pin 5
Steckdose 3. Hydraulikkreis 31 Masse

124
WARTUNG UND PFLEGE
22.30 Leitungskupplung D
Ansicht von oben auf die Stecker
Operation_Pic_number:1

Abb.83
Plug-description
Steckerseite Pin Buchsenseite
+Ub Klemme 30 (A) R Stossverbinder 30
- S -
Anlasser Klemme 50 T Sicherungshalter 1, Sicherung 11
Masse U Masse
Scheinwerfer 56a V Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbeleuch-
tung/4
Scheinwerfer 56b W Druckschalter Scheinwerfer Zusatzbeleuch-
tung/7
- X -
- Y -
- Z -

125
WARTUNG UND PFLEGE
22.31 Leitungskupplung E
Ansicht von oben auf die Stecker
Operation_Pic_number:1

Abb.84
Plug-description
Steckerseite Pin Buchsenseite
Kombiinstrument Leitungskupplung blau/9 1 Tankgeber Masse
Stossverbinder B 2 Hallgeber Masse
Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/10 3 Hallgeber Getriebe Signal
Stossverbinder A 4 Stossverbinder D, +UB
Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/8 5 Hallgeber Zapfwelle hinten Signal
Stossverbinder D+ 6 Magnetschalter EHR
EHR Leitungskupplung 25-polig/5 7 Magnetschalter EHR
Sicherungshalter 1/Sicherung 28 8 Anschluss Anhängerbeleuchtung 54
Kombiinstrument Leitungskupplung blau/8 9 Tankgeber
Sicherungshalter 1/Sicherung 27 10 Anschluss Anhängerbeleuchtung L
Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/17 11 Bremsbelagverschleiss
Sicherungshalter 1/Sicherung 26 12 Anschluss Anhängerbeleuchtung R
Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/14 13 Druckschalter Zapfwellenschaltung
Sicherungshalter 1/Sicherung 25 14 Anschluss Anhängerbeleuchtung 58L
Kombiinstrument Leitungskupplung blau/1 15 Druckschalter Feinstufe
Sicherungshalter 1/Sicherung 24 16 Anschluss Anhängerbeleuchtung 58R
Kombiinstrument Leitungskupplung gelb/16 17 Druckschalter Anzeigeleuchte Hand-
bremse
Relais Feinstufe 87 18 Hubmagnet Feinstufe
Relais Feinstufe 87 19 Hubmagnet Feinstufe
Stossverbinder Y 20 Stossverbinder A
EHR Leitungskupplung 25-polig/18 21 Kraftmessbolzen rechts Signal
EHR Leitungskupplung 25-polig/15 22 Stossverbinder B
EHR Leitungskupplung 25-polig/17 23 Kraftmessbolzen links Signal
EHR Leitungskupplung 25-polig/19 24 Messwertaufnehmer Lage Signal
EHR Leitungskupplung 25-polig/6 25 Magnetventil senken
EHR Leitungskupplung 25-polig/14 26 Magnetventil senken
EHR Leitungskupplung 25-polig/6 27 Magnetventil heben
EHR Leitungskupplung 25-polig/2 28 Magnetventil heben
Druckschalter Allrad/4 29 Magnetventil Allrad
Druckschalter Differentialsperre/3 30 Magnetventil Differentialsperre
Druckschalter Summierung Hydraulik/3 31 Magnetventil Summierung Hydraulik

126
ZUSATZGERÄTE
1. Frontlader Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieser Frontlader ist wie der Traktor, ausschließ-
lich für denüblichen Einsatz bei landwirtschaftli-
Gefahr: chen oder gleichgearteten Arbeiten gebaut.
Bei Frontladereinsatz ist der Aufent- Jeder darüber hinausgehende Gebrauch, z. B.
halt im Gefahrenbereich verboten. der Einsatz als Hebezeug, gilt als nicht bestim-
Nie unter angehobene Last treten! mungsgemäß. Für hieraus resultierende Schä-
Kippgefahr bei angehobenem Front- den haftet der Hersteller nicht; das Risiko hierfür
lader erhöht! Traktor heckseitig aus- trägt allein der Benutzer. In Zweifelsfällen emp-
reichend ballastieren. fiehlt sich eine Rücksprache.
Bei Frontladerbetrieb Hydraulikan- Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört
schlüsse nicht doppelt belegen auch die Einhaltung der vom Hersteller vorge-
(Heck/Mitte). Wegen hydraulischer schriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instand-
Verbindung zwischen den Anschlüs- haltungsbedingungen.
sen. Gefahr durch ungewollte Bewe- Der Frontlader darf nur von Personen an- und
gung von Geräten! abgebaut, genutzt, gewartet und instand gesetzt
Niemals mit hochgehobener werden, die hiermit vertraut und über die Gefah-
Schwinge quer zum Hang fahren. ren unterrichtet sind.
Unter Umständen Spurweite des Die einschlägigen Unfallverhütungs-Vorschriften
Traktors hinten vergrößern, vorne sowie die sonstigen allgemein anerkannten si-
auch bei Verstellachse nicht unter cherheits-technischen, arbeitsmedizinischen
Normalspur arbeiten. und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind
Bei voller Belastung und höchster einzuhalten. Eigenmächtige Veränderungen am
Ladestellung den Traktor nicht ruck- Frontlader schließen eine Haftung des Herstel-
artig anfahren. lers für daraus resultierende Schäden aus.
Nach Beendigung der Frontladerar-
beit Hydraulikventile sperren!
Frontlader bei Verlassen des Trak-
tors ganz absenken!
Bei Straßenfahrt Frontlader in Trans-
portstellung bringen und sichern!
Gerät nicht beladen! Vorbaumaß
max. 3,5 m von Mitte Lenkrad beach-
ten (StVZO)!
Den Frontlader nur mit Orginal- oder
gleichwertigen Werkzeugen benut-
zen.
Niemals zweckfremde Arbeiten ver-
richten.

Sollte das Vorbaumaß 3,5 m überschreiten, so


muß durch geeignete Mittel (z. B. einweisende
Begleitperson oder Spiegel an Straßeneinmün-
dungen) die Verkehrssicherheit gewährleistet
sein.
Text-module

127
ZUSATZGERÄTE
1.1 Frontlader abbauen Operation_Pic_number:1

Gefahr:
Frontlader nur mit angebautem Ar-
beitsgerät (Schaufel, Gabel) auf fe-
stem, ebenem Untergrund abbauen.
Gefahr durch unbeabsichtigtes Ab-
senken des Frontladers. Quetsch-
und Scherstellen!
Frontlader so abstellen und sichern,
daß Unbefugte bzw. spielende Kin-
der ihn nicht kippen können.

Text-module

● Handbremse anziehen. Abb.3


● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen. ● Schaufel auf Spitze (ca. 6 cm schräg) stellen.
Operation_Pic_number:1
Operation_Pic_number:1

Abb.1 Abb.4
● Splint (Pfeil) ziehen und Absteckbolzen her- ● Abstellstützen drehen bis sie spielfrei stehen.
ausziehen. Operation_Pic_number:1

● Abstellstützen herunterklappen und abstek-


ken.
Operation_Pic_number:1

Abb.5
● Kreuzschalthebel in Schwimmstellungen
Abb.2 schalten. Hub- und Kippzylinder sind druck-
los.
● Exzenterbolzen (Pfeil) herausnehmen.

128
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.2 Frontlader anbauen
Gefahr:
Vor Ankuppeln des Mehrfachkupp-
lers Hydraulikanschlüsse Heck aus-
stecken bzw. entlasten!
Heckkraftheber absenken und nur
über EHR betätigen! Wegen hydrau-
lischer Verbindung zwischen den
Anschlüssen. Gefahr durch unge-
wollte Bewegung von Geräten.

● Unterlenker der Fronthydraulik hochklappen.


Abb.6 ● Auf Luftdruck und Spureinstellung vorne ach-
● Mit Schlepper langsam vorwärts fahren, bis ten.
Text-module

Frontlader aus Aufnahmegabel herausfährt. ● Mit Traktor in den Frontlader einfahren bis auf
Operation_Pic_number:1
Anschlag.
● Handbremse anziehen.
Operation_Pic_number:1

Abb.7
● Sicherung (Pfeil) drücken.
Abb.9
● Bügel nach oben schwenken.
● Kupplung nach oben aus den Führungsstiften ● Anlageflächen und Führungsstifte säubern.
herausziehen. ● Mehrfachkuppler ansetzen.
Operation_Pic_number:1
● Bügel nach unten schwenken, bis Sicherung
(Pfeil) einrastet.
Operation_Pic_number:1

Abb.8
● Kupplung in den Haltebügel am Frontlader-
arm einhängen. Abb.10
● Mit Traktor aus Frontlader herausfahren. ● Schwinge über Kippzylinder auf Schaufel-
spitze stellen, bis Frontlader in Aufnahmega-
bel einfährt.
● Schwinge über Hubzylinder anheben bis Ab-
stellstützen abheben.
● Exzenterbolzen satt verriegeln und sichern (
siehe ZUSATZGERÄTE Kapitel 1.3).

129
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.3 Verriegelung spielfrei ein-
stellen
Operation_Pic_number:1

Abb.11
● Abstellstützen einklappen und sichern.

Hinweis: Abb.12
Gewindespindeln der Stützen so einstellen,
Beide Verriegelungen so einstellen, daß der
so daß sie beim Abstecken unter leichter
Widerstand beim Verriegeln der Exzenterbolzen
Spannung stehen.
(Pfeil) in der gezeigten Stellung beginnt.
Operation_Pic_number:1

Abb.13

Einstellvorgang:
● Schwinge ca. 1 m ausheben.
● Spannschraube (A) lösen.
● Gewindestange (B) durch Verstellen der bei-
den Muttern einstellen.

Größeres Spiel
● Gewindestange in Richtung (C) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.

Kleineres Spiel
● Gewindestange in Richtung (D) verstellen.
● Spannschraube (A) festziehen.

130
ZUSATZGERÄTE
1.4 Auskippgeschwindigkeit 1.5 Neigungswinkelmarkierung
Operation_Pic_number:1 Operation_Pic_number:1

Abb.14 Abb.15
Durch Zweiwegehahn (Pfeil) können 2 ● Rohr (Pfeil) zur Markierung des Neigungswin-
verschiedene Auskippgeschwindigkeiten kels des Arbeitsgerätes einstellen.
geschaltet werden.
● Normalgang bzw. Halten des Gerätes.
● Eilgang.

131
ZUSATZGERÄTE
1.6 Automatische Geräteverrie- 1.7 Dritter Hydraulikkreis
gelung Text-module

(auf Wunsch).
Operation_Pic_number:1
Am 3. Hydraulikkreis können zusätzlich Hydrau-
likzylinder von Anbaugeräten (z.B. Silozange)
angekuppelt werden.

Hinweis:
Zum besseren Ankuppeln, Kreuzschalthebel
(siehe ZUSATZGERÄTE Abb. 5) in Schwimm-
stellung schalten.
Operation_Pic_number:1

Abb.16
● Verriegelung (Pfeil) links und rechts ziehen,
wie dargestellt drehen und in Ansenkung ein-
rasten.
● Schaufel an beiden Fanghaken aufnehmen.
● Durch Ankippen der Schaufel rasten die Ver-
riegelungen automatisch ein.
Abb.17
● Hydraulikschläuche der zusätzlichen Zylinder
an den Steckkupplungen (Pfeil) ankuppeln.
Operation_Pic_number:1

Abb.18
● Kabelstecker vom Umschaltventil in Steck-
dose (Pfeil) einstecken.

132
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.8 Schwingungsdämpfung (auf
Wunsch).
Text-module

Gefahr:
Beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung Frontlader
immer ganz absenken.
Wird beim Ein- und Ausschalten der
Schwingungsdämpfung der Frontla-
der nicht in Schwimmstellung ge-
schaltet, kann es zu ungewollten Be-
wegungen an der Schwinge kom-
Abb.19 men.
Wartungsarbeiten nur bei abgesenk-
Durch den Kreuzschalthebel kann wahlweise die tem Frontlader vornehmen.
Gerätebetätigung oder der 3. Hydraulikkreis
bedient werden. Bei Ausführung Schwingungsdämp-
fung ist keine Rohrbruchsicherung
● Umschaltung erfolgt elektrisch, durch Druck- vorhanden.
schalter (Pfeil) am Kreuzschalthebel.
Text-module

Schwingungsdämpfung ein- und ausschal-


ten.
● Schwinge absenken bis Arbeitsgerät waage-
recht am Boden steht.
Operation_Pic_number:1

Abb.20
● Kreuzschalthebel (Pfeil) in Schwimmstellun-
gen schalten. Hub- und Kippzylinder sind
drucklos.

133
ZUSATZGERÄTE
Operation_Pic_number:1
1.9 Betrieb mit Palettengabel
Text-module

Für den sicheren Betrieb einer Palet-


tengabel sind folgende Punkte zu be-
achten:
Je weiter vorne die Lasten angebracht werden,
desto geringer sind die zulässigen Lasten.
Bei schweren oder hinausragenden Lasten
sollte auf die Eilgangsstellung verzichtet wer-
den.
Operation_Pic_number:1

Abb.21
● Schwingungsdämpfung mit Dreiwegehahn
ein- und ausschalten.
A = EIN
B = AUS
Text-module

Einsatzempfehlungen
Schwingungsdämpfung EIN z.B. bei Transport-
fahrt, um ein Aufschaukeln des Frontladers zu
reduzieren.
Schwingungsdämpfung AUS z.B. bei Arbeiten
mit Palettengabel, um ein Nachregeln zu verhin- Abb.22
dern. Zulässige maximale Belastung von 1500 kg,
maximale Belastung pro Zinken von 750 kg bei
einem Schwerpunktsabstand von:
- 500 mm bei einer FENDT-Palettengabel (siehe
Maß B).
- 800 mm bei allen anderen Palettengabel (siehe
Maß A).

134
ZUSATZGERÄTE
1.10 Bedienungs- und War- 2. Druckluftbeschaf-
tungshinweise fungsanlage
● Exzenterbolzen-Verriegelung vor Frontlader-
einsatz auf Spielfreiheit überprüfen.
● Bei Frontladereinsatz treten hohe Bela- Gefahr:
stungsspitzen auf - Arbeitsbewegungen Anhänger vorschriftsmäßig anhän-
weich ausführen, nicht schneller als 8 km/h gen. Mit druckluftgebremstem An-
fahren. Einseitige Belastung des Frontladers hänger erst abfahren, wenn Mano-
vermeiden! meter 7,3 bar anzeigt und keine an-
● Unbedingt nach 10 Einsatzstunden alle deren Warnmeldungen vorliegt!
Schrauben des Anbaurahmens nachziehen! Vorschriften des Anhängerherstel-
Gewindespindeln und Gleitstellen der Stützen lers beachten!
nach Bedarf fetten. Alle 50 Einsatzstunden Bei allen Fahrten mit druckluftge-
Frontlader abschmieren. bremstem Anhänger muß Einzelrad-
● Hydraulik nur bei warmem Öl und nur bei Mo- bremsung ausgeschlossen sein (Pe-
tordrehzahl über 1000 U/min belasten. dale verriegeln)!
● Wird der Schnellwechselrahmen bei hydr.
Keilriemen nur bei Motorstillstand
Gerätebetätigung und Parallelführung abge-
prüfen. Schutzgitter wieder montie-
baut, müssen die Kippzylinder eingefahren
ren.
sein, um eine Beschädigung der Zylinder zu
vermeiden.
Operation_Pic_number:1
● Der Ölstand im Hydraulikölbehälter muß ca. 5
cm über der Minimalmarkierung des Peilsta-
bes liegen.
● Aufnahmegabeln einfetten, um ein besseres
Abbauen des Frontladers zu gewährleisten.

Abb.23
Betriebsdruck ist erreicht wenn Manometer (A)
8,1 bar anzeigt.

135
ZUSATZGERÄTE
2.1 Bedienung 2.2 Wartung
Operation_Pic_number:1 Text-module

Dichtheitsprüfung der Druckluftan-


lage
Wöchentlich bei stehendem Motor und vollem
Behälter muß die Anzeige am Armaturenbrett
mindestens 3 Minuten unverändert stehen blei-
ben.

Kesselentwässerung
Operation_Pic_number:1

Abb.24
A = Kupplungskopf "gelb"
Zweileitungsanlage Bremsen.
B = Kupplungskopf "schwarz"
Anschluß Einleitungsanlage.
C = Kupplungskopf "rot"
Zweileitungsanlage Vorrat.
● Nach dem Abkuppeln Öffnungen mit Staub-
schutzdeckel verschließen. Abb.26
● Täglich Stift unten am Kessel eindrücken
Frostschutzpumpe/Frostschutzbe- bzw. Seil (A) ziehen und Kondenswasser ab-
hälter lassen.
Operation_Pic_number:1

Luftpresser-Keilriemen
Operation_Pic_number:1

Abb.25

Bei Frostgefahr Abb.27


● Hebel der Frostschutzpumpe (B) auf I = offen.
● In den Frostschutzbehälter (A) Äthylalkohol Keilriemenspannung (Trumkraft) gemessen in
(X 902.015.003) füllen. der Mitte zwischen den Scheiben mit Optibelt
Vorspannmeßgerät I.
Nach Beendigung des Winterbetriebes
● Hebel auf 0 = geschlossen. Zum Nachstellen:
Text-module
● Schrauben (A) lösen.
● Vierkant (z.B. Ratsche) in Aussparung (B)
Reifenfüllen stecken und Spannrolle spannen.
● Füllschlauch an Anschluß (C) anschließen. Text-module

Wichtig: Anzugswerte
Druck laufend kontrollieren, er kann bis ca. Erstspannung (neuer Keilriemen)= 650 +50 N.
8,1 bar ansteigen. Nachspannen= 500 N.
Betriebsspannung= 400 +50 N.
Text-module

● Schrauben (A) festziehen.

136
ZUSATZGERÄTE
3. Klimaanlage 3.2 Wartung
Text-module

Klimaanlage auch im Winter monatlich einmal


Warnung: für ca. 10 min. einschalten, dabei Belüftung auf
Wartungs- und Reparaturarbeiten Umluftbetrieb stellen, (siehe auch BEDIENUNG
nur von Fachkräften durchführen Kapitel 5.2).
lassen! Dachgebläsefilter und Umluftfilter reinigen,
Jede Berührung mit flüssigem Kälte- (siehe WARTUNG UND PFLEGE Kapitel 17).
mittel vermeiden!
Bei Spritzern ins Auge sofort einen Kondensator
Arzt aufsuchen! Operation_Pic_number:1

An Teilen des Kältemittelkreislaufes


und in deren unmittelbarer Nähe darf
nicht geschweißt werden. Vergif-
tungsgefahr!
Maximale Umgebungstemperatur für
Kältemittel 80° C.
Keilriemen nur bei Motorstillstand
prüfen. Schutzgitter wieder montie-
ren.

3.1 Bedienung
Operation_Pic_number:1

Abb.29
● Kondensator (A) bei Verschmutzung von in-
nen nach außen durchblasen bzw. -spritzen.

Kältemittelstand prüfen
Operation_Pic_number:1

Abb.28
● Traktor starten (Klimaanlage ist nur bei lau-
fendem Motor betriebsfähig).
● Gebläse mit Drehschalter (A) einschalten.
● Klimaanlage mit Drehschalter (B) einschalten
und gewünschte Ausblastemperatur einstel-
Abb.30
len. Kontrollampe (C) zeigt Betrieb an.
Text-module

Dosieren und Leiten des Luftstromes durch Luft- ● Anlage einschalten, Kompressor muß mitlau-
austrittsdüsen (Kabinendachauskleidung). fen. Motordrehzahl 2000 U/min; weiße Kugel
(A) im Schauglas des Flüssigkeitsbehälters
Umluftbetrieb und Frischluftzuführung, (siehe muß schwimmen.
auch BEDIENUNG Kapitel 5.2).
Auffüllen von Kältemittel bzw. Austausch des
Hinweis: Flüssigkeitsbehälters / Trockners ist Werkstatt-
Aus gesundheitlichen Gründen empfiehlt es arbeit!
sich, die Luft in der Kabine nur um ca. 5 - 8 °C
unter die Außentemperatur abzukühlen. Kalt- Hinweis:
luftstrom nicht direkt auf den Körper lenken Blaue Kugel rosa verfärbt weist auf Feuchtig-
wegen Erkältungsgefahr! Zwecks Energie- keit in der Anlage (siehe auch STÖRUNGEN
einsparung und besserer Wirkung der Kli- UND ABHILFE Kapitel 1.1).
maanlage wird Umluftbetrieb empfohlen!

137
ZUSATZGERÄTE
Kältekompressor-Keilriemen
Operation_Pic_number:1

Abb.31
Keilriemenspannung (Trumkraft) gemessen in
der Mitte zwischen den Scheiben mit Optibelt
Vorspannmeßgerät I.

Nachstellung
● Schrauben (A) lösen.
● Nachstellung an der Spannschraube (B).
● Schrauben (A) festziehen.

Trumkraft (Betriebsspannung) 400 +50 N (40


+5 kp) - Profil 13 mm.

138
STÖRUNGEN UND ABHILFE
1. Störungen allgemein
Fault-module

1. Motor springt nicht an


Ursache Abhilfe
Luft in der Kraftstoffanlage. Kraftstoffanlage entlüften.
Kraftstoffanlage durch Schmutz verstopft. Filterzulauf reinigen. Evtl. Filterbox austauschen;
Anlage entlüften.
Bei großer Kälte: Kaltstarteinrichtung defekt. Instandsetzung der Flammglühanlage (Werk-
stattarbeit).
Im Winter unter - 5 °C: Kraftstoffzufluß durch Eis Filterzulauf und Kraftstoffilter freimachen. Um-
oder Paraffin verstopft. stellen auf Winterkraftstoff. Anlage entlüften.
Kein Anlasserkontakt / Anlasseranlage gestört. Hauptschaltung in Neutral (Anlaßsperre!) Strom-
verbindung Batterie-Anlasser prüfen.
Elektrische Abstellung ohne Strom. Sicherung und Steckverbindungen überprüfen.
Fault-module

2. Motor setzt aus


Ursache Abhilfe
Luft in Kraftstoffanlage. Kraftstoffanlage entlüften.
Kraftstoffanlage durch Schmutz verstopft. Filterzulauf reinigen. Evtl. Filterbox austauschen.
Anlage entlüften.
Im Winter unter - 5° C: Kraftstoffzufluß durch Eis Filterzulauf und Kraftstoffilter freimachen. Um-
oder Paraffin verstopft. stellen auf Winterkraftstoff. Anlage entlüften.
Fault-module

3. Motor hat zu wenig Leistung


Ursache Abhilfe
Kraftstoffilter verschmutzt. Filterbox austauschen.
Kraftstoff-Förderpumpe verschmutzt. Förderpumpe reinigen (Werkstattarbeit).
Motorbremse (auf Wunsch) nicht ganz offen. Motorbremse prüfen (Gängigkeit und Einstel-
lung).
Turbolader: Ansaugsystem undicht / Lader be- Ansaug- u. Auspuffleitungen / Turbolader über-
schädigt. prüfen (Werkstattarbeit).
Trockenluftfilter zugesetzt. Reinigen bzw. Austausch der Luftfilterpatrone.
Fault-module

4. Motor wird zu heiß


Ursache Abhilfe
Motor ist überlastet. Belastung verringern bzw. niedrigeren Gang ein-
legen.
Kühlerlamellen verschmutzt. Lamellen von innen nach außen durchblasen
bzw. spritzen.
Kühlwassermangel. Warmes Kühlwasser bei laufendem Motor nach-
füllen.
Keilriemen zu lose oder gerissen. Riemen nachspannen bzw. austauschen.

139
STÖRUNGEN UND ABHILFE
4. Motor wird zu heiß
Thermostat öffnet nicht. Thermostat austauschen (Werkstattarbeit).
Kühlwasserkreislauf verschmutzt. Kühlsystem innen mit heißer Spülflüssigkeit, z.B.
P3 reinigen (Werkstattarbeit).
Fault-module

5. Motor raucht stark


Ursache Abhilfe
Trockenluftfilter zugesetzt. Austausch des Luftfiltereinsatzes.
Einspritzdüsen nicht in Ordnung. Druck und Spritzbild der Einspritzdüsen überprü-
fen (Werkstattarbeit).
Einspritzmenge / Förderbeginn verstellt. Einstellungen berichtigen (Werkstattarbeit).
Fault-module

6. Öldruckkontrollampe leuchtet auf, Motor sofort abstellen


Ursache Abhilfe
Motoröldruck zu gering infolge Ölmangel oder zu Motorölfüllung ergänzen bzw. richtiges Öl einfül-
dünnem Öl. len.
Kabel des Öldruckschalters hat Masseberüh- Kurzschluß der Leitung beseitigen (Werkstattar-
rung. beit).
Öldruckgeber defekt . Neuen Öldruckgeber einbauen (Werkstattarbeit).
Ölregelventil im Filterkopf verschmutzt. Ölregelventil reinigen (Werkstattarbeit).
Fault-module

7. Ladekontrollampe leuchtet auf


Ursache Abhilfe
Kabelanschluß am Drehstromgenerator ohne Kabelverbindungen überprüfen (Werkstattar-
Kontakt. beit).
Kabel Drehstromgenerator - Ladekontrollampe Kurzschluß der Leitung beseitigen (Werkstattar-
hat Masseberührung oder Leitung unterbrochen. beit).
Defekt am Drehstromgenerator. Drehstromgenerator überprüfen. Evtl. instand-
setzen bzw. austauschen (Werkstattarbeit).
Fault-module

8. Keine Anzeige im Digital-Anzeigenfeld


Ursache Abhilfe
Stromversorgung unterbrochen. Sicherung auswechseln, Steckverbindungen
überprüfen.
Sicherung und Steckverbindungen überprüfen.
Fault-module

9. Störungen an der elektrischen Anlage allgemein


Ursache Abhilfe
Kein Kontakt zwischen Anschlußpolen und Bat- Pole und Klemmen von Oxydation befreien,
terieklemmen. Klemmschrauben festziehen; Pole und Klemmen
mit Korrosionsschutzfett bestreichen.

140
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

10. Blink- /Warnblinkanlage ohne Funktion


Ursache Abhilfe
Stromversorgung unterbrochen; Warnblinkgeber Sicherung / Stromversorgung prüfen evtl. Blink-
ausgefallen. geber austauschen.
Fault-module

11. Blinker - Kontrollampen brennen nicht


Ursache Abhilfe
Glühlampen in entsprechenden Blinkleuchten Glühlampen austauschen; Strom- / Massekon-
am Traktor oder Anhänger ausgefallen. takt herstellen; Kabelverbindung der Anhänger
prüfen.
Fault-module

12. Verminderte Kraftübertragung der Turbokupplung


Ursache Abhilfe
Nicht die vorgeschriebene Ölmenge / Sorte auf- Funktionsprüfung vornehmen. Bei Bedarf Ölfül-
gefüllt. lung neu auslitern (Werkstattarbeit).
Fault-module

13. Feinstufe "Schnell" läßt sich nicht einschalten


Ursache Abhilfe
Stromversorgung für Hubmagnet unterbrochen. Zündschlüssel auf "I"/ ggf. Sicherung auswech-
seln, Zuleitung überprüfen.
Fault-module

14. Bremsen sind nicht in Ordnung (Arbeiten für Kundendienst-


werkstatt)
Ursache Abhilfe
Bremspedale haben zu viel Leerweg / Bremswir- Fußbremse einstellen, ggf. instandsetzen.
kung ungleichmäßig.
Verschleißanzeige Kardanwellen Scheiben- Scheibenbremsbeläge prüfen, ggf. austauschen.
bremsbeläge.
Bremspedale lassen sich weich und weit durch- Fußbremsanlage entlüften, ggf. Ursache für Un-
treten. dichtheit beseitigen.
Bremsflüssigkeitsverlust. Ursache für Bremsflüssigkeitsverlust beseitigen.
Handbremse wird erst nach großem Hebelweg Handbremse einstellen, ggf. instandsetzen.
fest oder Bremswirkung ungleichmäßig.
Fault-module

15. Elektronische Regelhydraulik (EHR) außer Funktion.


Ursache Abhilfe
Sicherheitsschaltung aktiv. Schnellaushubschalter über Stellung "Stop" be-
tätigen, bis Kontrolleuchten anzeigen.
EHR Heck: Hubwerk auf Bedienung mit doppelt- Hubwerk entlasten, Motor abstellen, Hebel ganz
wirkendem Zusatzsteuergerät geschaltet / Hebel umschalten und Sicherheitsschaltung entriegeln.
läßt sich nicht umschalten.
Hubhöhenbegrenzung ist auf min. Aushub ge- Nach Bedarf mehr Aushub einstellen.
stellt.
Sicherungen durchgebrannt. Sicherungen auswechseln.

141
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

16. Störung in der Hubwerksregelung


Ursache Abhilfe
z.B. elektr. Verbindung lose, elektronisches Teil Blinkzeichen der Diagnose LED auszählen und
ausgefallen etc. Verbindung mit KD-Werkstatt aufnehmen.
Fault-module

17. Schlupfregelung arbeitet ungenau.


Ursache Abhilfe
Geschwindigkeitssignale in der E-Box der EHR Radarsensor justieren.
ungenau.
Fault-module

18. Hydrauliköl wird zu heiß


Ursache Abhilfe
Litermenge am Ventil Gelb oder Rot zu hoch ein- Litermenge verringern.
gestellt.
Am Anbaugerät ein zusätzlicher Stromregler. Stromregler abschalten.
Hydraulikölkühler verschmutzt. Hydraulikölkühler reinigen.
Summierung eingeschaltet. Summierung abschalten.
Hydrauliköl Füllmenge zu gering. Hydrauliköl nachfüllen.
Fault-module

19. Hydraulik-Zugkraftregelung unbefriedigend (zu wenig Re-


gelimpulse)
Ursache Abhilfe
Lage / Zugkraft - Einstellung ist zu weit in Rich- Nach Bedarf mehr in Richtung Zugkraft stellen.
tung "Lage".
Pflugschare stumpf (kein Einzug). Pflugschare schärfen.
Arbeitsgerät für Regelhydraulik nicht geeignet. Passendes Gerät für Regelhydraulik verwenden.
Fault-module

20. Hubwerk senkt nicht ab


Ursache Abhilfe
Senkgeschwindigkeit - Einstellung ist zu weit in Nach Bedarf mehr in Richtung "max Senkge-
Richtung "kein Absenken". schwindigkeit" stellen.
Fault-module

21. Starke Geräusche in der Hydraulikanlage


Ursache Abhilfe
Hydrauliköl noch kalt. Motor vor Hydraulikarbeit einige Minuten mit mitt-
lerer Drehzahl laufen lassen.
Zu wenig Öl im Hydraulikölbehälter. Ölstand nach Vorschrift ergänzen.
Über Saugleitungsanschlüsse oder Pumpenwel- Anschlüsse abdichten bzw. Hydraulikpumpe aus-
lenabdichtung wird Luft angesaugt. tauschen (Werkstattarbeiten).

142
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Fault-module

22. Hydraulik hebt nicht


Ursache Abhilfe
Hydrauliköl noch kalt. Motor vor Hydraulikarbeit einige Minuten mit mitt-
lerer Drehzahl laufen lassen.
Zu wenig Öl im Hydraulikölbehälter. Ölstand nach Vorschrift ergänzen.
Über Saugleitungsanschlüsse wird Luft ange- Anschlüsse abdichten (Werkstattarbeit).
saugt.
Fault-module

23. Heizung hat zu geringe Wirkung


Ursache Abhilfe
Heizwasserventil teilweise geschlossen / Luftfil- Heizwasserventil öffnen / Luftfilter auswechseln.
ter verschmutzt.
Fault-module

24. Heizgebläse arbeitet nicht


Ursache Abhilfe
Stromzufuhr zum Gebläse unterbrochen oder Sicherung / Stromzufuhr überprüfen, Fremdkör-
Gebläse ausgefallen / blockiert. per entfernen (Werkstattarbeit).
Fault-module

25. Luftfedersitz stellt sich nicht ein


Ursache Abhilfe
Druckluftkompressor arbeitet nicht. Sicherung / Stromzufuhr überprüfen.
Fault-module

26. Klimaanlage arbeitet nicht


Ursache Abhilfe
Gebläse für Frischluft nicht eingeschaltet , oder Gebläse einschalten / Temperaturwähler auf ge-
funktioniert nicht, oder Temperaturwähler auf "0". wünschte Ausblastemperatur stellen bzw. Siche-
rung / Stromzufuhr überprüfen.
Kältekompressor arbeitet nicht - Magnetkupp- Sicherung / Stromzufuhr für Magnetkupplung
lung schaltet nicht ein bzw. Keilriemen zu wenig bzw. Keilriemen überprüfen.
gespannt oder gerissen.
Zu wenig Kältemittel in der Anlage (Anlage ein, Kältemittel auffüllen (Werkstattarbeit).
Motordrehzahl 2000 U/min; Kugel im Schauglas
des Flüssigkeitsbehälters muß schwimmen).
Fault-module

27. Kühlwirkung der Klimaanlage zu gering


Ursache Abhilfe
Kondensator verschmutzt (vor dem Motorkühler). Kondensator von innen nach außen durchblasen
bzw, -spritzen.
Frischluft/Umluftfilter verschmutzt. Umluftfilter ausblasen, Frischluftfilter ausklopfen;
ggf. austauschen.

143
STÖRUNGEN UND ABHILFE
27. Kühlwirkung der Klimaanlage zu gering
Verdampfer vereist. Temperaturwähler zurückstellen; Ursache besei-
tigen lassen (Werkstatt).
Zu wenig Kältemittel in der Anlage (Anlage ein, Kältemittel auffüllen (Werkstattarbeit).
Motordrehzahl 2000 U/min; weiße Kugel im
Schauglas des Flüssigkeitsbehälters muß
schwimmen).
Fault-module

28. Blaue Kugel im Flüssigkeitsbehälter rosa verfärbt


Ursache Abhilfe
Trockner im Flüssigkeitsbehälter mit Feuchtigkeit Flüssigkeitsbehälter auswechseln (Werkstattar-
gesättigt. beit - siehe Werkstatthandbuch Abschnitt Kli-
maanlage).
Fault-module

29. Wasser tropft aus dem Lüfterkasten (Klimaanlage)


Ursache Abhilfe
Kondenswasserablauf verstopft (Leitung endet Wasserablauf frei machen (evtl. durchblasen).
an Einstiegsleiter links und rechts).

144
STÖRUNGEN UND ABHILFE
2. Störungsmeldungen Kombiinstrument
2.1 Störungsausgabe Kombiinstrument
Operation_Pic_number:1

Abb.1
Text-module

Anzeige Ursache Folgen Abhilfe


B(schwankend)+C Kraftstoffanzeige elektrischer Feh- Keine Anzeige. Werkstatt aufsuchen.
ler oder Kabelbruch.
A+D(schwankend) Motortemperaturanzeige elektri- Keine Anzeige. Werkstatt aufsuchen.
scher Fehler oder Kabelbruch.
A+E+Signalton Betriebsspannung zu niedrig. Batterie wird nicht gela- Werkstatt aufsuchen.
den.
A+H+Signalton Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig. Bremsflüssigkeit auf-
füllen.
A+J+Signalton Motoröldruck zu niedrig. Motorschaden. Werkstatt aufsuchen.
EE20 Prüfwert falsch. Keine Funktion Kombi- Neue Bandendepro-
instrument. grammierung.
L Luftfilter Ansaugschläuche undicht. Motorschaden. Werkstatt aufsuchen.
A+K+Signalton Hydrauliköltemperatur zu hoch. Eingeschränkte Funk- Steuergerät entla-
tion der Hydraulik. sten.
Text-module
Taster tippen, Signalton wird bis zum nächsten Traktorstart deaktiviert.

145
STÖRUNGEN UND ABHILFE
3. Störungsmeldungen EHR
3.1 Störungsausgabe EHR
Text-module

Ein Dauerleuchten der Diagnose LED zeigt den Verriegelungszustand der EHR an.

Operation_Pic_number:1
Text-module

Bei Störungsausgabe ist wie folgt zu verfah-


ren.
● Code auszählen und merken oder notieren.
● Durch Zündung AUS - EIN System betriebs-
bereit schalten (Reset).
● Funktion erneut anwählen, lag nur Kurzzeit-
störung vor, ist System wieder funktionsfähig.
Text-module

Zur Störungsbehebung bitte Code ermitteln und


bei KD-Werkstatt angeben.
Text-module

Störungscode zweistellig
z.B. Störungscode "32" wird wie folgt angezeigt:
Abb.2 lange Pause - dreimal Blinken - kurze Pause-
zweimal Blinken - usw. = 32
Bei Störungen wird der Code als zweistellige Text-module

Zahl durch wiederholtes Blinken der Diagnose


LED ausgegeben.

Leichte Fehler
● Regelung wird fortgesetzt.
● Diagnose LED gibt Fehlercode aus.

Stör- Ursache Folgen


code Abhilfe
31 Kabelbruch oder Sensor nicht Kraftmeßbolzen keine Funk- Kraftmeßbolzen entlasten.
angeschlossen. Kurzschluß tion.
oder Masseschluß.
32 Kabelbruch oder Sensor nicht Kraftmeßbolzen keine Funk- Kraftmeßbolzen entlasten.
angeschlossen. Kurzschluß tion.
oder Masseschluß.
34 Poti Senkgeschwindigkeit Ka- Senkgeschwindigkeit, keine Werkstatt aufsuchen.
belbruch oder Poti nicht an- Funktion.
geschlossen.
36 Poti Mischung Lage-Zugkraft- Lage-Zugkraftregelung, keine Werkstatt aufsuchen.
regelung Kabelbruch oder Funktion.
Poti nicht angeschlossen.
Text-module

146
STÖRUNGEN UND ABHILFE
Mittlere Fehler
● Regelung wird gestoppt und die EHR verrie-
gelt.
● Diagnose LED gibt Fehlercode aus.

Stör- Ursache Folgen


code Abhilfe
22 Kabelbruch oder Sensor nicht Lagesensor, keine Funktion. Lagesensor justieren.
angeschlossen. Kurzschluß
oder Masseschluß. Lagesen-
sor falsch justiert.
23 Poti Sollwert Kabelbruch oder Sollwert, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
Poti nicht angeschlossen.
24 Poti Obere Endlage Kabel- Obere Endlage, keine Funk- Werkstatt aufsuchen.
bruch oder Poti nicht ange- tion.
schlossen.
28 Aushubhebel Kabelbruch Aushubhebel, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
oder Aushubhebel nicht an-
geschlossen.
Text-module

Schwere Fehler
● Regelung wird gestoppt und die EHR verrie-
gelt.
● Das Regelventil wird nicht mehr bestromt.
● Diagnose LED gibt Fehlercode aus.

Stör- Ursache Folgen


code Abhilfe
11 Magnet Endstufe Heben de- Heben, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
fekt. Stromkreis zwischen
Klemme 2 und Klemme 6 un-
terbrochen.
12 Endstufe Magnet Senken de- Senken, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
fekt. Stromkreis zwischen
Klemme 14 und Klemme 6
unterbrochen.
13 Kurzschluß am Strommagnet EHR, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
zwischen Klemme 2 und 6,
oder zwischen Klemme 14
und 6.
14 Hecktaster Heben Strom- Hecktaster Heben, keine Werkstatt aufsuchen.
kreisunterbrechung oder Funktion.
Hecktaster Heben nicht ange-
schlossen.
15 Hecktaster Senken defekt. Hecktaster Senken, keine Werkstatt aufsuchen.
Stromkreisunterbrechung Funktion.
oder Hecktaster nicht ange-
schlossen.
16 Versorgungsspannung (9,5 EHR, keine Funktion. Werkstatt aufsuchen.
Volt) oder Masse defekt.

147
TECHNISCHE DATEN
1. Technische Daten
Text-module

Typ 307 Ci 308 Ci 309 Ci


Motortyp BF4M2012C BF4M2012C BF4M2012C
Turbolader / Ladeluftkühlung ja/ja ja/ja ja/ja
Zylinderzahl / Kühlung 4 /Wasser 4 /Wasser 4 /Wasser
Bohrung / Hub mm 101/126 101/126 v
Hubraum effektiv cm³ 4038 4038 4038
Leerlaufdrehzahl U/min 650-750 650-750 650-750
Nenndrehzahl U/min 2300 2300 2300
Festbremsdrehzahl U/min 1100 +200 1100 +200 1100 +200
Kraftstoffvorrat Ltr. 108 108 108
Motorabstellung elektrisch elektrisch elektrisch
Motorschräglage
Fahrzeugstandsicherheit muß gewährlei-
stet sein
Längs in Fahrtrichtung hoch / tief Grad 25 25 25
Quer in Fahrtrichtung links / rechts Grad 25 25 25
Abmessungen und Gewichte
bei folgender Bereifung und Spur
Bereifung vorn Hinterrad 11.00-16 11.00-16 -
Bereifung vorn Allrad 13.6R24 380/70R24 440/65R24
Bereifung hinten 16.9R34 480/70R34 540/65R34
Serienspur vorn Hinterrad mm 1580 1580 -
Serienspur vorn Allrad mm 1720 1720 1720
Serienspur hinten mm 1660 1660 1660
Lochkreisdurchmesser mm 275 275 275
Gesamtlänge Allrad mm 4000 4000 4000
Gesamtlänge Hinterrad mm 3940 3940 -
Gesamtbreite mm 2090 2140 2140
Gesamthöhe Fahrerkabine mm 2710 2710 2710
Bodenfreiheit mm 480 480 480
Radstand Hinterrad mm 2388 2388 -
Radstand Allrad mm 2280 2280 2280
Flanschmaß vorn (Achse 1) mm 1760 1760 1760
Flanschmaß vorn (Achse 2) mm 1660 1660 1660
Flanschmaß hinten mm 1567 1575 1575
Kleinster Spurkreisradius ohne / mit Lenk-
bremse Hinterrad mm 4,1/3,7 4,3/3,8 -
Kleinster Spurkreisradius ohne / mit Lenk- mm 4,4/3,9 4,4/3,9 4,5/4,0
bremse Allrad
Leergewicht Hinterrad kg 3800 3850 -
Leergewicht Allrad kg 4130 4190 4220
zul.Gesamtgewicht Hinterrad kg 6000 6000 -
zul.Gesamtgewicht Allrad kg 6000 7000 7500
Zulässige Achslast vorn Hinterad kg 2110 2110 -
Zulässige Achslast vorn Allrad kg 2720 3000 3000
Zulässige Achslast kg 4700 4700 -
Zulässige Stützlast auf Anhängekupplung kg 1500 1500 1500
Text-module

148
TECHNISCHE DATEN
Typ 307 Ci 308 Ci 309 Ci
Heckzapfwellen 540/750/1000
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 540 U/min 605 605 605
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 750 U/min 790 790 790
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 1000 U/min 1106 1106 1106
maximal zulässiges Drehmoment in Schalt-
stellung 540 Nm 2000 2000 2000
maximal zulässiges Drehmoment in Schalt-
stellung 750 Nm 1531 1531 1531
maximal zulässiges Drehmoment in Schalt-
stellung 1000 Nm 1096 1096 1096
Wegzapfwelle (auf Wunsch)
Umdrehungen pro Fahrmeter Allrad U/m 9,6 9,6 9,6
Umdrehungen pro Fahrmeter Hinterrad U/m 4,0 4,0 4,0
maximal zulässiges Drehmoment Nm 600 600 600
Frontzapfwelle 1000/540 (auf Wunsch)
Zapfwellenprofil 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig 1 3/8" 6-teilig
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 540 U/min 608 608 608
Zapfwellendrehzahl bei Nenndrehzahl in
Schaltstellung 1000 U/min 1131 1131 1131
maximal zulässiges Drehmoment in Schalt-
stellung 540 Nm 2000 2000 2000
maximal zulässiges Drehmoment in Schalt-
stellung 1000 Nm 1075 1075 1075
Hydraulik
Arbeitsdruck bar 200 200 200
Hydraulikpumpe l/min 37+33 37+33 37+33
Hydrauliköl Entnahmemenge bei max. Fül-
lung Ltr. 32 32 32
Heckkraftheber
Dreipunkt Kat. 2/3 Kat. 2/3 Kat. 2/3
Regelung EHR EHR EHR
max. Hubkraft kN 48,9 48,9 48,9
Gerätegewicht bis ca. kg 3000 3000 3000
Frontkraftheber (auf Wunsch)
Dreipunkt Kat. 2 Kat.2 Kat.2
max. Hubkraft kN 28,4 28,4 28,4
Gerätegewicht bis ca. kg 2000 2000 2000
Einfahr-Frontlader
Hubkraft
Größe 3/60 kN 18,3 18,3 18,3
Größe 3S/60 kN 16,4 16,4 16,4
Größe 3/55 kN 15,0 15,0 15,0
Losreißkraft
Größe 3/60 kN 23,9 23,9 23,9
Größe 3S/60 kN 22,9 22,9 22,9
Größe 3/55 kN 19,6 19,6 19,6
Aushubhöhe je nach Bereifung
Größe 3/60 mm 3711 3711 3756
Größe 3S/60 mm 3755 3755 3800
Größe 3/55 mm 3711 3711 3756

149
TECHNISCHE DATEN
Typ 307 Ci 308 Ci 309 Ci
Elektrik
Betriebsspannung V 12 12 12
Batterie V/Ah 12/90 12/90 12/90
Drehstromgenerator W/V/A 1330/14/95 1330/14/95 1330/14/95
Anlasser kW 3,1 3,1 3,1
Anzugswerte Räder (Gewinde und Anlage-
flächen leicht geölt)
Vorderräder Hinterrad Nm 120 120 120
Vorderräder Allrad Nm 275 275 275
Hinterräder Nm 350 350 350
Felgenverschraubungen der Verstellfelgen
Delachaux Nm 230 230 230
Südrad Nm 200 200 200
Grasdorf Nm 250 250 250
Text-module

Hinweis:
Bei Veränderung an Leistungsblockierung und Höchstdrehzahlverstellung erlischt die Garantie
- ebenso bei Überschreiten der zulässigen Lasten und Gewichte.

Hinweis:
Bei Zapfwellenbetrieb:
Wenn maximal zulässiges Drehmoment einsatzbedingt überschritten werden kann, Gelenkwel-
len mit Sicherheitskupplung und ggf. Freilauf verwenden.
Maximale Absicherung gegen blockieren, bei Spitzendrehmomenten 4000 Nm.

150
TECHNISCHE DATEN
2. Reifendrücke
Text-module

Angaben der Reifenhersteller beachten.


● Druck kann je nach Schleppertyp, Reifenfa-
Vorsicht: brikat und Einsatzfall z.B. Frontladereinsatz
Luftdruck regelmäßig kontrollieren! abweichen.
● Für max. Zugkraft im Acker und zur Boden-
druckverminderung Reifendruck der Achslast
Text-module
anpassen.
● Im Geltungsbereich der StVZO darf bei einer
Luftdruck vorn durch die Bereifung bedingte Fahrzeugbreite
1.6 bar. von 2,5m - 3,0 m (Breitreifen) der Reifendruck
Text-module
max. 1,5 bar betragen.
Luftdruck hinten ● Bezeichnung der Reifentragfähigkeit durch
"Betriebskennung" mit Tragfähigkeitskenn-
1,6 bar.
zahl, z.B. 145 = 2900 kg Basistragfähigkeit
pro Reifen und Geschwindigkeitssymbol, z.B.
A8 = 40 km/h Referenzgeschwindigkeit.
● Bei Einsatz eines 40 km/h Reifens mit 50
km/h, ist die Basistragfähigkeit um 9 % redu-
ziert.
● Pflegeräder nicht über eine Maximalge-
schwindigkeit von 40 km/h betreiben.
● Bei Frontladereinsatz Reifendruck erhöhen.

151
TECHNISCHE DATEN
3. Bereifungskombinationen
Farmer 307 Ci
Operation_Pic_number:1

Abb.1
Operation_Pic_number:1

Abb.2

152
TECHNISCHE DATEN
Farmer 308-309 Ci
Operation_Pic_number:1

Abb.3
Operation_Pic_number:1

Abb.4

153
TECHNISCHE DATEN
Operation_Pic_number:1

Abb.5

154
TECHNISCHE DATEN
4. Betriebsstoffe Farmer 307 - 309 Ci
Text-module

Füllstellen Füllmenge Sorte 4) Wechselzeit 2)


ca. Ltr 1)
Motor "Max" 11,0 Fendt Extra Grade 15W-40 SHPD, nach 50, 500, 1000 Betr.-Std.
Fendt Ultra Grade 10W-40 UHPD
oder
Mit Filterwechsel SHPD Motorenöl 3) nach ACEA E3-96 dann alle 500 Betr.-Std.
Fendt Super Grade 15W-40 oder mindestens aber jährlich bei Kraftstoff
Motorenöl 3) nach API-CD nach bis 0,5 % Schwefel 5)
ACEA E2-96 oder E3-96
Turbokupplung HD-SAE 10W kein Wechsel notwendig
307 7,1
308, 309 7,3
Getriebe Fendt Super Trans 85W-90, 80W nach 500 Betr. Std.
Hinterrad 35,5 oder dann alle 2 Jahre bzw. alle 2000 Betr.-
Std.
Allrad 37,5 Hypoid Getriebeöl
Achsantriebe SAE 85 W-90, SAE 80 W-90, SAE 90
nach API GL-5.
307 je 3,0 Kein STOU oder anderes Universalöl
308-309 je 5,7
Frontzapfwelle 1,0
Vorderachsausgleichsge- Fendt Super Trans LS 85W-90 oder nach 50 und 1000 Betr.-Std.
triebe Hypoid-Getriebeöl mit LS-Zusätzen
Flanschmaß 1760 mm 7,5 SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90 dann alle 2 Jahre bzw. alle 1000 Betr.-
Std.
Flanschmaß 1660 mm 6,0 nach API GL-5.
Nabentriebe Kein STOU oder anderes Universalöl.
Flanschmaß 1760 mm je 0,9
Flanschmaß 1660 mm je 0,75
Hydraulikanlage Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 nach 1000 Betr.-Std. dann alle 2 Jahre
oder
Wechselmenge bei max. Fül- 41,0 STOU SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, bzw. alle 1000 Betr.-Std.
lung 10W-40, 15W-30,15W-40
Hubwellenschmierung 0,2 oder Motorenöl HD-SAE 5W-30, Hubwellenschmierung (nur nachfüllen)
5W-40, 10W-30, 10W-40, nach 50 Betr.-Std. bzw. bei Undichtheit
15W-30,15W-40 nach API-CD.
Bei Temperaturen über 10°C, auch zu-
lässig: HD-SAE 20 W-20 nach API-CD
Kraftstoffbehälter 108,0 Dieselkraftstoff 5) Auffüllen nach dem Arbeitseinsatz
Kühlsystem 13,0 Wasser mit 35 Vol.-% Gefrier- und Frostschutzmittel alle 2 Jahre wechseln
Korrosionsschutzmittel 6)
Bremssystem 0,7 nur mineralölfreie Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre
nach SAE J 1703 bzw. FMVSS116
DOT4
Druckluftanlage 0,5 Frostschutzmittel Äthylalkohol nur auffüllen unter + 5 °C
(X 902.015.003)
Schmierstellen Fendt Ultra Fett Li, Fendt Extra Fett siehe Schmierplan
EP oder
Lithiumverseiftes Fett, NLGI-Klasse 2
(Walkpenetrationszahl 265-295) -alle übrigen Gelenke- und Lagerstellen
regelmäßig ölen

Text-module
1. Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle
mittels Peilstab, Überlauf an Einfüllverschraubung oder der-
gleichen. 3) Viskosität der Öle im Motor
2. Zeitraum begrenzt durch zuerst erreichten Wert. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
4. Zugelassene Handelsbezeichnungen, soweit festgelegt,
siehe aktuelle Betriebsstoffliste, die den Fendt-Vertrags-
werkstätten als KD-Mitteilung vorliegt.
5. Bei mehr als 0,5 % Schwefelgehalt im Dieselkraftstoff sind
die Ölwechselzeiten zu halbieren. Schwefelgehalt unter 0,05
% wird empfohlen, jedoch muß ausreichende Schmierfähig-
keit (z. B. durch Additive) vom Kraftstoff-Lieferanten bestätigt
werden. Alternativer Kraftstoff z. B. RME, nur nach Rück-
sprache mit Kundendienstwerkstatt.
6. Nur feigegebene Kühlmittel nach Kundendienstmitteilung
11/02 verwenden.

155
TECHNISCHE DATEN
4.1 Bio-Diesel 4.2 Bio-Hydrauliköl
Text-module Text-module

Kraftstoffqualität Biohydraulikölqualität
RME R aps- M ethyl- E ster, Bio-Hydrauliköl auf Pflanzenöl-, Rapsöl- und
PME P flanzenöl- M ethyl- E ster Kraftstoff Syntetischerbasis.
nach DIN 51606 verwenden. nach Viskosität ISO VG 32 - ISO VG 46 verwen-
Der Einsatz von kaltgepreßtem Rapsöl ist nicht den.
möglich.
Text-module
Hinweis:
Der Einsatz von Syntetischenölen auf Poly-
Wartungsintervalle glykolbasis ist nicht möglich.
Text-module
Öl- und Ölfilterwechsel sind zu halbieren.
Nach einigen Tankfüllungen Biodiesel, die nach Wartungsintervalle
dem Gebrauch vom herkömmlichen Diesel ge- Der Öl- und Ölfilterwechsel beträgt 1000 Be-
tankt werden, sollte der Kraftstoffilter gewechselt triebsstunden oder jährlich, falls diese vorher er-
werden. Da sich Biodiesel wie ein Lösungsmittel reicht werden.
verhält, können Dieselkraftstoffrückstände zu
Bei Umstellung auf Biohydrauliköl nach ca, 10 -
Filterverstopfungen führen.
Text-module
15 Betr. Std. Hydraulikölfilter wechseln. Da sich
Biohydrauliköl wie ein Lösungsmittel verhält,
Verwendungshinweise können vorhandene Ölrückstände zu Filterver-
Biodiesel ist wintertauglich bis ca. - 10 °C. stopfungen führen.
Bei Temperaturen unter - 10 °C muß Dieselkraft-
Text-module

stoff nachgetankt werden, um ein Ausflocken Verwendungshinweise


des Biodiesels zu verhindern. Das Mischungs- Biohydrauliköl ist wintertauglich bis ca. - 15 °C.
verhältnis muß ca. 50 : 50 betragen.
Bei Außentemperaturen unter ca. -15 °C und
Bei Temperaturen unter - 16 °C ist Dieselkraft- längerer Standzeit des Traktors, kann pflanzli-
stoff zu verwenden. ches Hydrauliköl eindicken. Nach dem Kaltstart
Biodiesel kann in jedem beliebigem Verhältnis ist deshalb eine kurze Warmlaufzeit mit mittlerer
mit Dieselkraftstoff gemischt werden. Motordrehzahl einzuhalten, um die sichere
Die Fahrleistungen können geringfügig niedriger Funktion der hydr. Lenkung und des Hubwerkes
sein. zu gewährleisten. Bei extrem niedriger Tempera-
Der Kraftstoffverbrauch kann geringfügig höher tur kann auch ein Erwärmen des ganzen Trak-
sein. tors erforderlich sein.
Vor längeren Stillstandzeiten (ab 3 Monate) Die- Vermischung mit Mineralöl bei der Befüllung,
selkraftstoff tanken, da Einspritzpumpenele- z.B. durch Restöl im System, oder im Betrieb
mente festkleben können. durch angeschlossene Fremdgeräte sind zu ver-
Text-module meiden. Dadurch werden die Umweltgünstigen
Eigenschaften beeinträchtigt und die Entsor-
Besonderheiten von Biodiesel gung des Biohydrauliköls erschwert (Sonder-
Biodiesel wird aus Pflanzenöl (vorwiegend müll).
Rapsöl) in einem chemischen Prozeß herge- Bei der Entsorgung sind die jeweils geltenden
stellt, wobei das Pflanzenöl mit Methanol mittels gesetzlichen Bestimmungen sowie die Hinweise
eines Katalysators in Biodiesel umgewandelt des Ölherstellers zu beachten.
wird. Eine Vermischung von mehr als 10% führt zu
Biodiesel ist nahezu frei von Schwefel. Deshalb Veränderungen der Viskosität und kann zu Fehl-
wird bei der Verbrennung von Biodiesel fast kein funktionen der Hydraulikventile führen.
Schwefeldioxid freigesetzt. Text-module

Das Abgas enthält weniger


- Kohlenmonoxid Besonderheiten von Biohydrauliköl
Biohydrauliköl ist biologisch leicht abbaubar, Bo-
- Kohlenwasserstoffe den und Grundwasser werden bei Unfällen nicht
- Partikel (z.B. Ruß) gefährdet.
als beim Betrieb mit herkömmlichem Dieselkraft-
stoff. Wichtig:
Biodiesel ist biologisch leicht abbaubar, Boden Trotz der hohen Umweltverträglichkeit von
und Grundwasser werden bei Unfällen nicht ge- Biohydrauliköl sind Ölunfälle immer melde-
fährdet. pflichtig.

156
TECHNISCHE DATEN
5. Schmierplan
5.1 Füllstellen
Text-module
Motor: Hydraulikanlage:
Peilstab (A) heraus- Filterdeckel (B) ab-
drehen, Motoröl ein- schrauben, Öl ein-
füllen. füllen, dabei Filter-
topf mit Rücklauffil-
ter herausnehmen.

Getriebe: Bremssystem:
Peilstab (A) heraus- Mineralölfreie
drehen, Getriebeöl Bremsflüssigkeit in
einfüllen. Behälter (A) einfül-
len.

Achsantriebe je Kühlsystem:
Seite: Sauberes, kalkar-
Öl durch Einfüllöff- mes Wasser mit
nung (B) einfüllen. Frostschutzmittel, in
Behälter (A) einfül-
len.

Vorderachs-Aus- Scheibenwaschan-
gleichgetriebe: lage:
Öl bis Überlauf an Flüssigkeit in Behäl-
Einfüllöffnung (A) ter (A) einfüllen.
einfüllen.

Vorderachs-Naben- Druckluftanlage:
triebe: Äthylalkohol in
Öl bis Überlauf ein- Frostschutzbehälter
füllen, bei waage- (A) einfüllen.
recht stehendem
Markierungsstrich
und Bohrung links.

Frontzapfwelle: Kraftstoffbehälter:
Öl bis Überlauf an Kraftstoff durch Ein-
Einfüllöffnung (A) füllstutzen (A) einfül-
einfüllen. len.

Hubwelle:
Öl bis ca. 40 mm un-
ter Einfüllbohrung
(A) einfüllen.

157
TECHNISCHE DATEN
5.2 Schmierstellen
Wartungsintervalle nach:
Text-module

125 Betriebsstunden 250 Betriebsstunden


Hubspindelgetriebe. Doppelkreuzge-
lenke des Vorder-
radantriebes.

Automatische An-
hängekupplung. Vorderachslager
vorn und hinten.

Mech. Anhänge-
kupplung. Text-module

2000 Betriebsstunden
Radnaben links und
rechts nur bei Hin-
terrad
Deckel abschrau-
Achsschenkellager
ben, Fett auffüllen.
links und rechts nur
bei Hinterrad.

Text-module

158
Wartungsplan
Farmer 307 Ci, 308 Ci, 309Ci
Ab Fg.- Nr. 117 .. 8001, 118 .. 8001, 119 .. 8001
Für die Arbeiten während und nach der Einfahrzeit und für die Werkstattarbeiten nach dem 5. Kundendienst

Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel


1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
Nr.
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
1 Motor
X Motorölstand prüfen. Ölmenge zwischen "MIN" und "MAX" -Kerbe am Peilstab ca. 3,0 Ltr.
Nach 100 Betr.-Std. den Ölstand auf MAX-Kerbe am Peilstab ergänzen.
Erst kurz vor der MIN-Kerbe nachfüllen, nicht über MAX-Kerbe auffüllen.

X X X X Motoröl und Filterpatrone wechseln 2). Ölmenge: 11,0 Ltr.


Ölsorte: Fendt Extra Grade 15W-40 SHPD, Fendt Ultra Grade
10W-40 UHPD oder SHPD Motorenöle nach ACEA E3-96,
159

oder Fendt Super Grade 15W-40 oder Motorenöle nach


API-CD, ACEA E2-96 oder ACEA E3-96.
X 1500 Ventilspiel prüfen, evtl. einstellen (Werkstattar- Ventilspiel: Einlaßventil 0,3 mm, Auslaßventil 0,5 mm, bei kaltem Mo-
beit). tor (max 50 °C).
Hinweis: Bei Motorstörungen evtl. auch die Einspritzdüsen prüfen.
X jährl. Kraftstoffilterbox austauschen. Bei nachlassender Motorleistung öfter.

TECHNISCHE DATEN
X X X X Keilriemen prüfen, evtl. nachspannen 1). Betriebsspannung 400+50 N (40+5 kp)
X X X X X Kühlmittelstand prüfen, evtl. nachfüllen. Kühlmittelstand: Bei kaltem Motor zwischen der MIN- und MAX-Markierung
am Ausgleichbehälter, ggf. sauberes, kalkarmes Wasser
mit Frostschutzanteil nachfüllen.
X Kühlmittel wechseln. Kühlmittelmenge: 13 Ltr.

Ganzjährige Konzentration von 35 - 50 Vol.-% Gefrier- und Korrosionsschutzmit-


tel auch in frostfreien Gebieten erforderlich.
Gefrierschutzmittel nach Fendt Kundendienstmitteilung 11/02 einfüllen.

nach Be- Kühlerlammellen von Motor, Hydraulik, Lade- Mit Druckluft ausblasen bzw. mit Staubsauger aussaugen.
darf luft, Getriebe, Klimaanlage kontrollieren, evtl.
reinigen.
X X X X nach Be- Luftfilterwartung Wartung erst beim Aufleuchten der Kontrollampe im Kombiinstrument. Reinigung
darf mit Druckluft - max. 5 bar, dann Kontrolle auf Beschädigung.
X Luftfilter-Hauptpatrone wechseln.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. Siehe auch Betriebsanleitung

TECHNISCHE DATEN
bzw. Jahre täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
X X X X Luftfilter-Ansaugleitung auf Dichtheit prüfen, Ansaugschläuche dürfen keine Risse aufweisen.
Wartungsschalter und Anzeige im Kombiinstru-
ment prüfen 1).
X 1000 Heizungs- und Dachgebläsefilter reinigen. Bei Nachlassen der Gebläseleistung öfter.
X X X Umluftfilter Heizung und Dachgebläse reinigen. Bei Nachlassen der Gebläseleistung öfter.

2 Getriebe
X Ölstand im Wechselgetriebe und Differential Ölmenge zwischen Min- und Max- Markierung ca. 2,5 Ltr.
prüfen.
X X Getriebeöl und Filterpatrone wechseln. Ölmenge: Hinterrad 35,5 Ltr .- Allrad 37,5 Ltr.
Ölsorte: Fendt Super Trans 85W-90, 80W oder Hypoid-Getriebeöl
nach API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90. Kein
STOU oder anderes Universalöl.
X X Frontzapfwelle: Öl wechseln. Ölmenge: 1,0 Ltr.
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Ölsorte: Fendt Super Trans 85W-90, 80W oder Hypoid-Getriebeöl


nach API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90. Kein
STOU oder anderes Universalöl.
X X X Ölstand der Achsantriebe bzw. des Frontzapf- Ölstand Frontzapfwelle: Bis Überlauf an der Einfüllbohrung.
wellengetriebes prüfen 1)
Ölstand Achsantriebe: Bis Farbmarkierung

X X Ölwechsel in Achsantrieben. Ölmenge: Je Seite 3,0 Ltr. (307), Je Seite 5,7 Ltr. (308,309)
Ölsorte: Fendt Super Trans 85W-90, 80W oder Hypoid-Getriebeöl
nach API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90, SAE 90. Kein
STOU oder anderes Universalöl.
3 Vorderachse (Allrad)
X X Ölstand in Ausgleichsgetriebe und Nabentriebe Ölmenge bis Überlauf an der Kontrollbohrung, evtl. nachfüllen.
kontrollieren.
X X 1000 Ölwechsel in Ausgleichsgetriebe und Naben- Ölmenge: Ausgleichgetriebe - Flanschmaß 1760 mm 7,5 Ltr.
triebe.
Ölmenge: Ausgleichgetriebe - Flanschmaß 1660 mm 6,0 Ltr.

Ölmenge: Nabentriebe je Seite - Flanschmaß 1760 mm 0,9 Ltr.


Ölmenge: Nabentriebe je Seite - Flanschmaß 1660 mm 0,75 Ltr.

Ölsorte: Fendt Super Trans LS 85W-90 oder Hypoid-Getriebeöl mit


LS-Zusätzen nach API-GL5. SAE 85W-90, SAE 80W-90,
SAE 90. Kein STOU oder anderes Universalöl.
X X X X Vorspur prüfen, evtl. einstellen. Vorspur: 0 ±1 mm
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. bzw. Jahre Siehe auch Betriebsanleitung
Nr.
täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
4 Hydraulikanlage
X Rücklauffilter wechseln.
X 1000 Öl wechseln einschließlich Rücklauffilter und Ölmenge: ca. 41 Ltr. ( Entnahmemenge: 32 Ltr.
Entlüftungsfilter.
Ölsorte: Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 oder STOU SAE
5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40, 15W-30,15W-40 oder
Motorenöl HD-SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40,
15W-30,15W-40 nach API-CD.
Auch zulässig: Bei Temperaturen über 10°C, HD-SAE 20 W-20 nach
API-CD
X X Ölstand Hubwellenschmierung, kontrollieren, Ölstand: Prüfung mit Meßstreifen - ca. 40 mm gestreckte Länge.
evtl. nachfüllen (nur bei Undichtheit)
Ölsorte: Fendt Super Hyd, Fendt Extra Hyd 68 oder STOU SAE
5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40, 15W-30,15W-40 oder
Motorenöl HD-SAE 5W-30, 5W-40, 10W-30, 10W-40,
161

15W-30,15W-40 nach API-CD.


5 Bremsen
X X X X Flüssigkeitsstand im Nachlaufbehälter für Bei Bedarf ergänzen. Min - Max- Markierung siehe Behälter.
Bremsbetätigung prüfen 1).
X Flüssigkeitswechsel Füllmenge: 0,7 Ltr.

Sorte: Nur mineralölfreie Bremsflüssigkeit nach SAE J 1703 bzw.


FMVSS 116 DOT 4.

TECHNISCHE DATEN
X X X Bremspedalleeerweg prüfen, evtl. nachstellen. Bremspedalleerweg: Nicht größer als 140 mm bei ca. 500 N Betätigungskraft.
Verschleißzustand der Scheibenbremse und Scheibenbremse: Öffnung der Betätigungsscheiben max. 12,5 mm. Kardanwel-
der Kardanwellenbremse prüfen. Betätigungs- lenbremse: Minimale Belagdicke mit Träger 7,0 mm. Hebelweg Handbremse:
weg der Handbremse prüfen. Max 6 - 8 Rasten bei ca. 300 N Handkraft.
6 Kupplungen
X X X X Einstellungen von Fahr-, Heckzapfwellen-, und Fahrkupplung: Nehmerzylinder Ausrückweg 8,5 - 9,5 mm. Frontzapfwellenkupp-
Frontzapfwellenkupplung prüfen evtl. nachstel- lung: Spiel am Kupplungshebel min. 20 mm (neu ca. 50 mm).
len.
7 Elektrische Anlage
X X X Batteriesäurestand prüfen, evtl. destilliertes Stand ca. 15 mm über Plattenoberkante, Ruhespannung bei gefüllter Batterie
Wasser nachfüllen - nicht bei wartungsfreier 12.75 V.
Batterie.
X X X X Licht- und Signalanlage sowie Kontroll- und Geber kurzschließen. Entsprechende Kontrollampe im Kombiinstrument muß auf-
Warneinrichtungen auf Funktion prüfen. leuchten.
Kundendienste regelmäßig Auszuführende Arbeiten Hinweise und techn. Daten, Betriebsmittel
1. 2. 3. 4. 5. jährl. alle 2 Maßgebend für die jeweilige Füllmenge ist die Kontrolle mittels Peilstab,
Lfd. Siehe auch Betriebsanleitung

TECHNISCHE DATEN
bzw. Jahre täglich Überlauf an Kontrollbohrung oder dergleichen.
Nr. alle bzw. Wartung und Pflege Bei allen Wartungsarbeiten sind die Vorschriften zur Vermeidung von Unfällen
50 250 500 750 1000 500 2000
sowie zum Umgang einschl. Entsorgung von Betriebsmitteln zu beachten.
Betriebsstunden
8 Druckluftanlage
X X X X X Kessel entwässern. Entwässerungsventil über Seil betätigen.
nach Be- Frostschutzmittelstand prüfen. Bei Temperaturen unter 5 °C Frostschutzmittel auffüllen.
darf
Frostschutzmittel: Äthylalkohol (X 902.015.003).

9 Aufbau / Allgemein
X X X X Schraubverbindungen, besonders an Motor, Auf Scheuerstellen an Hydraulikschläuchen, lose Teile oder fehlende Schutzvor-
Getriebe, Vorderachse, Aufbau und Hydraulik richtungen achten.
auf festen Sitz bzw. Dichtheit prüfen, evtl. nach-
ziehen, Hydraulikverschraubungen nur bei Un-
dichtheit. Besonders Lenkungs-, Fronthydrau-
likschläuche auf Scheuerstellen kontrollieren.
X X X X Anhängekupplung prüfen. Drehgelenk der Anhängekupplung - Spiel max. 3 mm.

X X X X Luftdruck der Reifen prüfen, evtl. korrigieren. Siehe Technisch Daten.


162

X X X X Fettschmierstellen nach Schmierplan ab- Fendt Ultra Fett Li, Fendt Extra Fett EP oder Mehrzweckfett, Lithiumverseift,
schmieren, Gelenke ölen. NLGI-Klasse 2 (Walkpenetrationszahl 265 - 295).
X X X X Traktor probefahren, dabei Bremsen auf Wirk- Traktor muß aus 20 km/h nach 4 - 6 m stehen,
samkeit prüfen, evtl. nachstellen.
Bremspedalleerweg nicht größer als 120 mm.

Bestätigung der Kundendienste in der Betriebs- 1) Maximalwerte! Ausschlaggebend ist der zuerst 3) VISKOSITÄT DER ÖLE IM MOTOR
erreichte Wert. Bei schwierigen Einsatzverhält-
anleitung (3. Umschlagseite) und auf der Daten- nissen entsprechend öftere Wartung empfohlen. Einbereichs-Öle Mehrbereichs-Öle
karte für die Werkstatt. Hauptservice stets vor längeren Stillstandszeiten
ausführen.

2) Bei mehr als 0,5 % Schwefelgehalt im Kraftstoff


sind die Ölwechselzeiten zu halbieren.

4) Zugelassene Handelsbezeichnungen siehe aktu-


elle Fendt-Betriebsstoffliste, die den Fendt-Ver-
tragswerkstätten als KD-Mitteilung vorliegt.
STICHWORTVERZEICHNIS
A
Ackerschiene verriegeln .......................................45 Heizungsgebläsefilter wechseln ...........................89
Allradantrieb .........................................................34 Hinterradbremse ...................................................83
Anhängersteckdose ..............................................19 Hitch-Anhängekupplung .......................................57
Arbeitsscheinwerfer ..............................................19 Hubstreben ...........................................................48
Arretierung in Stellung "Heben" ............................38 Hydr. Mehrfachkuppler .........................................40
Automatische Anhängekupplung ..........................54 Hydraulik ..............................................................37
Hydraulikanschlüsse Heck ...................................40
B Hydraulikanschlüsse Mitte ....................................39
Batterie .................................................................92 Hydrauliköl wechseln ............................................81
BEDIENUNG ..............................................14 Hydrauliköl-Entnahmemenge ...............................40
Beheizbare Heckscheibe ......................................19 Hydraulisches Mehrkreissystem ...........................40
Berechnung der Anhängelasten ...........................52
Betriebsstoffe .....................................................155
K
Blinker links. .........................................................16 Kältemittelstand prüfen .......................................137
Blinker rechts. .......................................................16 Keilriemen ............................................................74
Keilriemenspannung ...........................................138
D Kesselentwässerung ..........................................136
Dachgebläsefilter wechseln ..................................90 Klimaanlage ........................................................137
Dauerstromsteckdose 25 A. .................................19 Kombiinstrument ..................................................17
Differentialsperre ..................................................35 Kondensator .......................................................137
Dokumentenbox ...................................................18 Kraftstoff ...............................................................22
Drehstromgenerator .............................................92 Kraftstoffanlage entlüften .....................................69
Dreipunktgestänge ...............................................46 Kraftstoffilter .........................................................69
Druckluftbeschaffungsanlage .............................135 Kühler reinigen .....................................................72
Kühlflüssigkeit wechseln ......................................74
E
Kupplungen ..........................................................75
Einsatzempfehlung ...............................................40
Einsatzempfehlungen .....................................39, 49 L
Elektroschweißen .................................................92 Lenkradverstellung .........................................16, 37
Entlüftungsfilter wechseln .....................................82 Lichthupe. .............................................................16
Luftdüsen ..............................................................18
F
Fahrzeug-Identifizierungsnummer ..........................4 M
Feinstufenschaltung .............................................26 Manuelle Anhängekupplung .................................53
Fernlicht ................................................................16 Motoröl ablassen ..................................................67
Flüssigkeitsbehälter ..............................................91 Motoröl einfüllen ...................................................68
Frischluftzuführung ...............................................21 Motorölfilter wechseln ...........................................67
Frontkraftheber .....................................................49 Motorwärmer ........................................................22
Frontlader ...........................................................127
Frostschutzmittel ..................................................22
O
Frostschutzpumpe/Frostschutzbehälter .............136 Oberlenker ............................................................49
Fußbremse ...........................................................35 Öl der Achsantriebe wechseln ..............................78
Ölpeilstab .............................................................68
G Ölstand Frontzapfwelle .........................................77
Gelenkwellenanbau ..............................................30 Ölstand Hydraulik prüfen ......................................80
Gerätesteckdose ..................................................46 Ölstand im Getriebe prüfen ..................................78
Geschwindigkeitsanzeige justieren ......................20 Ölstand im Motor prüfen .......................................68
Getriebeöl wechseln .............................................77 Ölstand Kraftheber prüfen ....................................80
Glühanlaßschalter ................................................16 Ölwechsel Vorderachs-Ausgleichgetriebe ............79
Gruppenschaltung ................................................26 Ölwechsel Vorderachs-Nabentriebe .....................79
H P
Handbremse .........................................................36 Palettengabel .....................................................134
HASE ....................................................................26 Pendelausgleich ...................................................50
Hauptpatrone ........................................................70 Piton-Fix ...............................................................56
Hauptschaltung ....................................................25
Heizung einschalten .............................................21

163
STICHWORTVERZEICHNIS
R
Radioeinbau, ........................................................19 Zugkugelkupplung ................................................55
Reifenfüllen ........................................................136 Zugpendel ............................................................55
Reinigung des Traktors ........................................91 ZUSATZGERÄTE ......................................127
Rücklauffilter wechseln .........................................81 Zwillingsbereifung .................................................65
Rundumkennleuchte ............................................19

S
Scheibenwaschanlage ...................................16, 91
Scheibenwischer ..................................................16
SCHILDKRÖTE ....................................................26
Schmierplan .......................................................157
Schwimmstellung blockieren ................................38
Schwingungsdämpfung ......................................133
Schwingungsdämpfung einschalten .....................45
Seitenverriegelung mechanisch ...........................48
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ......................9
Sicherungen .........................................................94
Signalhorn ............................................................16
Starthilfekabel .......................................................24
Staubaustragventil ................................................72
Steckdose 10 A. ...................................................19
Störungen allgemein ..........................................139
STÖRUNGEN UND ABHILFE ......................139
Störungsmeldungen EHR ...................................146
Störungsmeldungen Kombiinstrument ...............145
Stromregler ...........................................................39
Superkriechgang ............................................26, 27

T
TECHNISCHE DATEN ...............................148
Turbokupplung .....................................................27

U
Uhrzeit einstellen ..................................................20
Umluftbetrieb ........................................................21
Umluftfilter wechseln ............................................90
Unterlenker ...........................................................46
Unterlenker Arbeitsstellungen ..............................50
Unterlenker Parkstellung ......................................50

V
Ventilausstattung ..................................................38
Ventile betätigen ...................................................38
Vielfachanzeige ....................................................17
Viskolüfter reinigen ...............................................73
Vorspur prüfen ......................................................89

W
Warndreieck .........................................................24
WARTUNG UND PFLEGE ............................66
Wendeschaltung ...................................................26
Winterkraftstoff .....................................................22

Z
Zapfwellen ............................................................30
Zapfwellendrehzahl ..............................................31
Zapfwellengänge ..................................................27

164
Wichtige Hinweise zu Kundendienst und Wartung
Ihr Traktor läuft nur dann zu Ihrer Zufriedenheit, wenn Sie ihn von der ersten Stunde an gut pfle-
gen. Aus diesem Grunde setzt die Kundendienststelle den Traktor kostenlos in Betrieb und
weist Sie in die Bedienung und Wartung ein.

Sichern Sie Ihre Gewährleistungsansprüche, indem Sie alle Kundendienste termingemäß in


der zuständigen FENDT-Kundendienstwerkstatt ausführen lassen!

Nach 50 Betriebsstunden (1.KD)

Nach 500 Betriebsstunden (3.KD)

Nach 1000 Betriebsstunden (5.KD)

Auch die weitere Wartung des Traktors nach dem Wartungsplan in der Betriebsanleitung wer-
den fachgerecht und preiswert durch unsere Kundendienstwerkstätten durchgeführt.

Wir empfehlen im Interesse einer langen Fahrzeug-Lebensdauer, den großen Kundendienst


(jährlich) mit Wechsel des Öles im Motor unmittelbar nach der Hauptarbeitssaison (z.B. Herbst)
ausführen zu lassen!

Während der ersten 100 Betriebsstunden ist das Fahrzeug nicht außergewöhnlich zu belasten.

Alle 100 Betriebsstunden Motorölstand bis obere Kerbe des Ölpeilstabes ergänzen.

Achten Sie bei Kundendienst und Reparaturen auf die Verwendung von FENDT-Original-Er-
satzteilen!

Eigenmächtig vorgenommene Änderungen und Umbauten sowie Schäden infolge von fest an-
gebauten Geräten (z.B. Frontlader), die nicht von FENDT bezogen wurden, fallen außer Garan-
tie und gehen auf eigenes Risiko! Dies gilt insbesondere bei Veränderungen an Leistungsblok-
kierung und Höchstdrehzahlverstellung sowie bei Überschreiten der zulässigen Lasten und
Gewichte.

Kundendienst entsprechend Wartungsplan ausgeführt:

50 Betriebsstunden 2000 Betriebsstunden 4500 Betriebsstunden


1. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


500 Betriebsstunden 2500 Betriebsstunden 5000 Betriebsstunden
2. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


1000 Betriebsstunden 3000 Betriebsstunden 5500 Betriebsstunden
3. Kundendienst

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs


1500 Betriebsstunden 3500 Betriebsstunden 6000 Betriebsstunden

Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs Datum Unterschrift d. Monteurs