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Umweltorientierte Musikschule

THEMA: LUDWIG VAN BEETHOVEN

Materialien: Arbeitsblatt „Ludwig van Beethoven” für jedes Kind


Hörbeispiel aus der 9. Sinfonie von L. v. Beethoven
CD-Player
Kleine klingende Stäbe (c´, d´, e´, f´, g´) für die Melodie
+ Schlegel
Klingende Stäbe des C-Dur Akkordes (c´, e´, g´, c´´) und des G-
Dur Akkordes (d´, h´, d´´, g´´) + Filzschlegel oder Klangröhren
für die eventuelle Liedbegleitung
Evtl. andere Stabspiele
Evtl. Leerkassette
Evtl. Jahrmarkt-Ceraphim-Karten
Tapete
Wachsmalstifte

Verlaufsvorschlag

1. Einstieg
• Als Einstieg in die Stunde fragt der Lehrer die Kinder, an welche Musiker, an
welche Komponisten sie sich noch erinnern können. Als Antwort könnten je nach
vorhergegangen Stunden Antonio Vivaldi (Frühlingsmusik) oder Georg Friedrich
Händel (Feuerwerksmusik) genannt werden.
• Der Lehrer erzählt den Kindern die Geschichte von Beethoven. Eventuelle Fragen
können geklärt werden.

2. Vorstellen des Hörbeispiels


• Den Kindern wird die 9.Sinfonie auszugsweise von der Kassette vorgespielt.
• „Wie hört sich die Musik für euch an?“ (spontane Assoziationen, Ideen,
Bewegungen...)
• „Gefällt euch die Musik?“ (Begründung)
• „Hört ihr bestimmte, schon bekannte Instrumente heraus?“
• ...

3. Nachspielen der Melodie auf klingenden Stäben


• Jedes Kind erhält nun einen kleinen klingenden Stab (c´, d´, e´, f´ oder g´). Die
Kinder stellen sich nebeneinander in der richtigen Reihenfolge auf. Ist die
Unterrichtseinheit „Jahrmarkt Ceraphim” schon vorausgegangen, sollen die Kinder
die entsprechenden Namen der einzelnen Töne bzw. die dazu gehörigen Tiere oder
Personen (Ceraphim, Dackel, Elefant, Fledermaus, Giraffe) nennen. Der Lehrer gibt
nun den Kindern nacheinander ihren Einsatz, so dass jedes Kind beim Zeichen des
Lehrers immer einmal auf seinen klingenden Stab schlägt. Somit spielen die Kinder
das Thema der neunten Sinfonie nach.
4. Notation der Melodie
• Die ersten acht Takte des Arbeitsblattes sollen auf Papier (Tapete) übertragen
werden. Dazu müssen die Notennamen wiederholt werden, und können die
Ceraphimkarten können zur Hilfe genommen werden. Die Töne werden (farbig) in
das Notensystem auf Tapete eingetragen. Oder die fünf benötigten Töne werden nur
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mit Farben gekennzeichnet, wenn die Kinder die Noten noch nicht beherrschen
(wie in den Klangfarbenstunden : c´= schwarz, d´= braun, e`= lila, f`= blau, g`=
grün). Für jede Note wird dann auf der Tapete ein entsprechend farbiger Kreis auf
einer Linie aufgemalt. So entsteht eine Farbnotation aus folgender Farbabfolge: lila,
lila, blau, grün, grün, blau, lila, braun, schwarz, schwarz, braun, lila, lila, braun,
braun, lila, lila, blau, grün, grün, blau, lila, braun, schwarz, schwarz, braun, lila,
braun, schwarz, schwarz.
5. Spielen nach Farbnotation
• Jedes Kind kann nun nach Farben bzw. nach Noten den erarbeiteten Auszug aus der
neunten Sinfonie auf den klingenden Stäben (oder auch auf einem Glockenspiel,
Metallophon, Xylophon) von der Tapete abspielen.
6. Arbeitsblatt
• Nun könnten die Noten auf dem Arbeitsblatt in den ersten acht Takten ebenfalls
entsprechend farbig untermalt werden, so dass jedes Kind seine farbige Notation mit
nach Hause nehmen kann.
7. Eventuelle Zusatzaufgabe für sehr gute Gruppen
• Ist ein Kind in der Lage, das Stück relativ flüssig nach Farbnotation auf den
klingenden Stäben zu spielen, könnten die übrigen Kinder das jeweilige Kind mit
den entsprechenden Akkorden auf klingenden Stäben (oder mit Klangröhren)
begleiten. Dazu bilden sich zwei Kindergruppen: Die eine erhält die Töne des C-Dur
Akkordes; die andere die des G-Dur Akkordes. Der Lehrer muss auf den Solisten
hören und die begleitenden Kinder dirigieren.
Spielvorschlag:
Die „C-Dur Kinder” spielen in Takt 1, 3, 5 und 7 jeweils auf Zählzeit 1 (und
3), die „G-Dur Kinder” in Takt 2,4 und 6 jeweils auf Zählzeit 1 (und 3). In
Takt 8 schlägt die Kindergruppe mit G-Dur auf 1 und die “C-Dur Kinder” auf
3.
Variante:
Alle Kinder begleiten ein Playback harmonisch auf klingenden Stäben (oder
mit Klangröhren)
8. Zusatz für Kombikinder
• Wenn die Kinder bereits im Fünftonraum auf der Blockflöte spielen können, kann
das Lied auch geflötet werden (evtl. nach G-Dur = Töne g‘ bis d“ transponieren, da
die Kinder diese Töne schon relativ schnell beherrschen). Besonders sichere
Flötenspieler werden von den anderen mit Klangröhren oder klingenden Stäben
begleitet.
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Ziele:
• Beethoven kennen lernen und einen kurzen Einblick in sein Leben erhalten
• Spielen eines kurzen Auszuges der neunten Sinfonie auf den klingenden Stäben
nach Dirigat
• Notation von 8 Takte der neunte Sinfonie in Realnotation oder Farbnotation auf der
Tapete und Übertragung auf eigenes Arbeitsblatt
• Spiel nach Farbnotation auf Stabspielen
• Begleiten eines Solisten nach Dirigat auf den klingenden Stäben mit entsprechenden
Akkorden