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Die MINURSO könnte UNPOL dabei behilflich sein, sich den Drohungen der Front

Polisario zu stellen

Die UNO-Mission in der Sahara, die MINURSO, hat die jüngsten Drohungen der
Propagandisten der Front Polisario via soziale Netzwerke gegen die Präsenz von
Friedenstruppen in der Pufferzone Guerguarat ernsthaft genommen.

Der Befehlshaber der Mission, der chinesische Generalmajor Wang Xiaojun, erwägt, die
UNO-Zivilpolizei UNPOL um Hilfe zu ersuchen, um sich den Drohungen zu stellen, berichtet
darüber die E-Zeitung le360.

Am 5. Februar hatten die Medien darüber berichtet, dass ein in Norrköping ansässiger
Polisario-Propagandist in Schweden eine Nachricht via die sozialen Netzwerke in Umlauf
gebracht hatte, worin er dazu aufgefordert hatte, die MINURSO-Friedenssoldaten in der
Region Guerguarat anzugreifen.

"Ein Ratschlag für junge Sahrawis in Guerguarat: bevor sie darüber nachdenken, die
MINURSO-Friedenssoldaten zu verletzen und die MINURSO-Fahrzeuge zu zerstreuen,
sollten sie davon fliehen", schrieb der subversive Saïd Zarwal, der bekannt für dessen enge
Beziehung zu einer anderen sahrauischen Subversive, Aminatou Haïdar, ist.

Der Generalmajor der MINURSO, Wang Xiaojun, der die Drohung ernstnahm, brach letzte
Woche zu einem Treffen mit Luis Carrilho, einem führenden UNPOL-Exekutivdirektor, auf.

Der E-Zeitung zufolge standen auf der Tagesordnung die Drohungen der Separatisten und die
Mittel, die zur Bewältigung dieser Drohungen eingesetzt werden sollten, einschließlich die
Möglichkeit, die blauen Helme der Vereinten Nationen in Guerguarat zu stationieren und
insbesondere die Separatisten dazu zu veranlassen, jeglichen Handel (mit Drogen und Waffen
sowie mit gestohlenen Autos…) in der Umgebung zu unterlassen.

Während die Hauptaufgabe der MINURSO-Friedenssoldaten darin besteht, die Einhaltung


des Waffenstillstandsabkommens in der Sahara zu überwachen, hat UNPOL die Aufgabe, den
internationalen Frieden und die Sicherheit zu fördern, indem die Mitgliedstaaten in
Konflikten, Spannungskeimen und anderen Krisensituationen unterstützt werden.

Am Grenzübergang Guergurarat kam es zu mehrfachen Verstößen gegen das


Waffenstillstandabkommen durch Polisario-Milizionäre, die versuchten, den Handelsverkehr
zwischen Marokko und Mauritanien zu blockieren, und brachten die Region kurz darauf in
den Ausbruch eines bewaffneten Konflikts hinein.

Die Einfälle der Front Polisario in die entmilitarisierte Pufferzone Guerguarat wurden vom
Sicherheitsrat verurteilt, als die Frontführer mit Komplizenschaft Algeriens bewaffnete
Separatisten unter Druck setzten, jedoch sich unter Androhung eines militärischen Einsatzes
Marokkos zurückzogen, das seine Grenzübergänge absichern wollte.

Quellen:

http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com