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Redewendungen

seinen Senf dazugeben


unter den Fingernägeln brennen
Schwein haben
hinter dem Mond leben
in der Not frisst der Teufel Fliegen
Eigentlich wollen Tanja, Hans und Carmen einen netten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen
verbringen, aber es kommt anders: Tanja und ihr Freund Hans fangen mal wieder einen Streit an.
Hans findet es doof, dass Tanja die meiste Zeit am Computer verbringt, während er sich um den
Haushalt kümmern muss. „Also, wenn ich nicht putzen würde, würden wir im Dreck untergehen!“,
sagt Hans. „Das stimmt doch gar nicht“, erwidert Tanja. „Ich putze doch! Wenn deine Freunde
nicht dauernd Dreck machen würden, hätten wir das Problem nicht.“ Während die zwei streiten,
sitzt Carmen daneben und versucht, ruhig zu bleiben. Als die beiden nach zehn Minuten immer
noch streiten, verliert sie die Geduld: „Also, ich möchte mich ja nicht einmischen …“, sagt sie,
„aber wie wäre es, wenn ihr einen Putzplan aufstellt? Würde das die Sache nicht einfacher
machen?“ Tanja und Hans schauen sie genervt an. „Musst du wirklich immer zu allem
____________________________________“, sagt Tanja, „das geht dich nun wirklich nichts an!“

Jenny ist Journalistin und schreibt gerne über Prominente und bekannte Personen. Heute war sie
besonders aufgeregt, denn sie hatte einen Interviewtermin mit einem bekannten Schauspieler.
Leider hatte sie nur 20 Minuten Zeit für das Interview. Nach 15 Minuten redete der Schauspieler
immer noch ohne Punkt und Komma über seinen neuen Film, ohne dass Jenny überhaupt eine
Frage stellen konnte. Der Manager des Schauspielers kam herein, um Bescheid zu sagen, dass
Jenny nur noch fünf Minuten Zeit hatte. „Falls Ihnen noch eine Frage ____________________,
sollten Sie diese jetzt stellen …“, riet er ihr. „Mir _______ tatsächlich etwas sehr
______________“, sagte Jenny, „könnte es sein, dass Ihre drei Ehen daran zerbrochen sind, dass
sie zu viel geredet haben?“ Eine Antwort auf diese Frage bekam Jenny leider nicht. Dabei hätte
sie diese wirklich sehr interessiert.

Alfred gehört zu den Menschen, die immer den Kick suchen. Er braucht Abenteuer und Aufregung,
weil er sich sonst schnell langweilt. Dazu passt auch sein Hobby: das Glücksspiel. Ob Sportwetten
oder Roulette, Alfred liebt es, bis zum Schluss dem Ergebnis entgegenzufiebern. Seine Frau streitet
sich deswegen regelmäßig mit ihm und ist langsam mit ihrer Geduld am Ende. Sie glaubt, dass
Alfred bisher nur Glück gehabt hat und befürchtet, dass er irgendwann sein ganzes Geld verlieren
wird. Alfred ist anderer Meinung. Er glaubt, dass er einfach ein guter Spieler ist. Neulich kam er
total aufgeregt nach Hause und ruft: „Barbara, stell dir vor, ich hatte heute beim Roulette fast alles
verloren. Aber ich habe einfach weitergemacht und habe jetzt das Doppelte meines Einsatzes
gewonnen!“ Alfreds Frau greift sich an den Kopf. „Alfred, du hast wieder mal
___________________!“ stöhnt sie genervt. „Aber das war jetzt das letzte Mal! Ich verbiete dir,
jemals wieder ins Casino zu gehen. Denn wenn dich das Glück irgendwann im Stich lässt, trenne
ich mich von dir.“ Ob Alfred verstanden hat, dass er schon wieder _________________? Eine
letzte Chance bekommt man nicht so oft.
Melanie ist eine sehr nette Frau. Ihre Freunde mögen sie gerne, nur manchmal wundern sie sich
über gewisse Dinge, die Melanie sagt oder fragt. Letzte Woche hat sich Melanie Daniels
Musiksammlung angeguckt und wollte wissen, ob Michael Jackson nicht was Neues rausgebracht
hätte. „Meinst du DEN Michael Jackson, der 2009 gestorben ist?“, fragte Daniel erstaunt. Vor
Kurzem dachte Melanie, eine super Idee zu haben: „Man könnte eine Internetseite aufbauen, um
mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt im Kontakt zu bleiben!“ Sie war sehr enttäuscht,
als sie mitbekam, dass ihre Idee so neu nicht ist. Gestern war es ihrem Freund Jan aber doch ein
bisschen zu viel. „Das glaubt ihr mir nicht!“, hatte Melanie aufgeregt verkündet. „Ich habe heute
erfahren, dass man mit dem Handy Fotos machen kann! Stellt euch das vor! Ist die moderne
Technik nicht wunderbar?“ Jan hielt es nicht mehr aus. „Melanie!“ rief er aus, „Wir haben nicht
das Jahr 1999! Manchmal glaube ich, du ______________________________ …”

Der große Tag ist da! Kathrin steht um 6 Uhr morgens auf, um sich frisch zu machen und zu ihrer
Freundin Lara zu fahren, die heute heiraten wird. Doch wie so oft, wenn es schnell gehen muss,
geht etwas schief. Als Kathrin sich das schöne, neue, hellblaue Kleid anziehen will, stellt sie fest:
Der Reißverschluss ist kaputt. Ausgerechnet heute! Was tun? Wo bekommt man an einem
Sonntagmorgen ein passendes Kleid her? Kathrin hat eine Idee. Sie klingelt ihre Schwester aus
dem Bett. „Katja, du musst mir helfen! Ich brauche das Sommerkleid, das du letztes Jahr so oft
anhattest“, sagt sie. Katja ist erstaunt: „Du meinst das Kleid, über das du dich dauernd lustig
gemacht hast, weil mein Hintern darin so dick aussah?“ „Äh, ja, genau das! Das musst du mir für
heute ausleihen. Lara heiratet und der Reißverschluss meines Kleides ist kaputt. Ich habe keine
Wahl. Ich brauche ein Kleid.“ „Na klar kannst du es dir ausleihen“, kichert Katja,
„______________________________. Nicht wahr?“

der Steigbügelhalter
die Lobeshymne
die Nebelkerze
hänseln
der Stinkefinger
der Ohrwurm
die Turteltäubchen