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Statement

zu den Microsoft Online Services


“Office 365”

Office 365 = BPOS + Office Web Apps + Office Professional Plus

Office 365 = Exchange Online + Sharepoint Online + Lync Online +


Office Web Apps + Office Professional Plus

Office 365 ≠ “we are all in”

Axel Oppermann

Senior Advisor

phone: +49 561 506975 - 24

mobile: +49 151 223 223 00

axel.oppermann@experton-group.com

Oktober 2010
Microsoft stellte am 19. Oktober die neue Generation der Online Services vor. Experton Group
Senior Advisor Axel Oppermann fasst zentrale Eckpunkte der Ankündigung zusammen inklusive
einer kurzer Kommentierung. Ausführliche Analysen finden Sie in den kommenden Wochen in
den Newslettern der Experton Group.

Unter der neu kreierten Dachmarke “Office 365” sollen ab 2011 (wahrscheinlich bereits im
ersten Halbjahr) die unter dem Begriff BPOS (Business Productivity Online Suite) erfolgreich am
Markt positionierten Services weitergeführt werden. Während BPOS noch auf den 2007er
Produktgenerationen von Sharepoint und Exchange basiert(e), wird Office 365 auf der 2010er
Generation aufbauen. Zentrale Bestandteile sind neben Exchange Online, SharePoint Online
sowie Lync Online insbesondere Office-Komponenten. Hierzu zählen wahlweise Office Web Apps
oder Office Professional Plus. Zu einem späteren, nicht näher benannten Zeitpunkt, soll CRM
Online diese Services noch ergänzen.

Unterschiedliche Produktbündelungen sollen sowohl Kleinstunternehmen, den Mittelstand und


Großunternehmen ansprechen. Der modulare Ansatz ermöglicht einen leichten Einstieg. Bereits
ab ca. 5 Euro pro Anwender und Monat können Unternehmen ihre Mitarbeiter mit
weitreichenden Funktionalitäten ausstatten.

Erstes Fazit

Office 365 ist eine weitere, klare Stellungnahme und Positionsbestimmung von Microsoft in
Richtung Cloud Computing. Das vorgestellte Angebot erfüllt jedoch das selbst ausgegebene
Credo „we are all in“ nicht umfassend. So wird die „Option“ Office Professional Plus zwar voll in
die Cloud integriert, benötigt aber noch eine Installation auf dem Client.

Auch wenn für den deutschen Markt noch nicht alle Einzelheiten kommuniziert wurden, sollten
sich IT-Entscheider frühzeitig mit den neuen Angeboten beschäftigen. Neben einer Validierung
von weiteren Online-Angeboten wie exemplarisch Google oder IBM, gilt es, die aktuelle
Lizenzsituation im eigenen Unternehmen mit der Client-Strategie abzugleichen. Während die
Vorteile der Online Versionen von Sharepoint, Exchange und Lync sicherlich die Bedarfe der
breiten Masse treffen werden, gilt es, für den Bereich der Office-Applikationen eine vertiefende
Analyse vorzunehmen. So muss beurteilt werden, ob das Subskriptions-Modell für Office
Funktionalitäten über Office 365 mit den klassischen Bezugsmodellen und Laufzeiten, und den
damit verbundenen Kosten-/Nutzenszenarien, einhergeht.

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