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Kraftfahrt-Bundesamt

DE-24932 Flensburg

ALLGEMEINE BETRIEBSERLAUBNIS (ABE)

nach § 22 in Verbindung mit § 20 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der


Fassung der Bekanntmachung vom 26.04.2012 (BGBl I S.679)

Nummer der ABE: 91451

Gerät: Sonder-Fahrwerksfedern

Typ: 55016

Inhaber der ABE Heinrich Eibach GmbH


und Hersteller: DE - 57413 Finnentrop

Für die obenbezeichneten reihenweise zu fertigenden oder gefertigten Geräte wird diese
Genehmigung mit folgender Maßgabe erteilt:

Die genehmigte Einrichtung erhält das Typzeichen

KBA 91451

Dieses von Amts wegen zugeteilte Zeichen ist auf jedem Stück der laufenden Fertigung in
der vorstehenden Anordnung dauerhaft und jederzeit von außen gut lesbar anzubringen.
Zeichen, die zu Verwechslungen mit einem amtlichen Typzeichen Anlass geben können,
dürfen nicht angebracht werden.
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2
Nummer der ABE: 91451

Die ABE-Nr. 91451 erstreckt sich auf die Sonder-Fahrwerksfedern, Typ 55016, in den
Ausführungen:

Vorderachsfeder mit
Drahtdurchmesser: 13,75
ungespannte Federlänge: 290
Gesamtwindungszahl: 4,75
Ausführungsbezeichnung: 11-55-016-01-VA

Vorderachsfeder mit
Drahtdurchmesser 14,25
ungespannte Federlänge: 291
Gesamtwindungszahl 4,75
Ausführungsbezeichnung 11-55-016-02-VA

Hinterachsfeder mit
Drahtdurchmesser: 13,0
ungespannte Federlänge: 324
Gesamtwindungszahl: 7,75
Ausführungsbezeichnung: 11-55-016-01-HA

die nur zur Verwendung an den im beiliegenden Gutachten genannten Achsen der
aufgeführten Fahrzeuge unter den dort genannten Bedingungen feilgeboten werden dürfen.

Bei Fahrzeugen, die mit einer Anhängekupplung, Spoilern, Türschwellern, Schalldämpfer-


anlagen oder ähnlichem ausgerüstet sind, deren Eignung im Gutachten nicht bestätigt
wurde, ist der vorschriftsgemäße Zustand des Fahrzeuges durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder durch einen
Kraftfahrzeugsachverständigen oder einen Angestellten nach Abschnitt 4 der Anlage VIIIb
zur StVZO unter Angabe von

Fahrzeughersteller,
Fahrzeugtyp und
Fahrzeugidentifizierungsnummer

auf einer separaten Anbaubestätigung zu bescheinigen.

In einer mitzuliefernden Einbauanweisung sind die Bezieher auf den eingeschränkten


Verwendungsbereich, sowie auf die im Gutachten erhobenen Forderungen hinzuweisen.

Der Einbau der Geräte hat nach dieser Einbauanweisung bzw. nach den Vorschriften des
Fahrzeugherstellers für das Auswechseln von Fahrwerksfedern zu erfolgen.

An jeder Sonder-Fahrwerksfeder muß an den Windungen an einer auch nach dem Einbau
sichtbaren Stelle gut lesbar und dauerhaft

der Name des Herstellers oder das Herstellerzeichen,


die Ausführungsbezeichnung
das Typzeichen
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Nummer der ABE: 91451

aufgedruckt sein.

Anstelle des Aufdruckens an den Windungen können die Angaben auch auf einer
unverlierbaren Fahne angebracht sein.

Im übrigen gelten die im beiliegenden Gutachten nebst Anlagen des TÜV Nord Mobilität
GmbH & Co. KG Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität, Essen, vom 04.02.2014
festgehaltenen Angaben.

Das geprüfte Muster ist so aufzubewahren, dass es noch fünf Jahre nach Erlöschen der ABE
in zweifelsfreiem Zustand vorgewiesen werden kann.

Flensburg, 24.02.2014
Im Auftrag

Frederik Maß

Anlagen:

Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung


1 Gutachten Nr. TU-026094-A0-024_KBA
Kraftfahrt-Bundesamt
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Nummer der ABE: 91451

- Anlage -

Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung

Nebenbestimmungen

Die Einzelerzeugnisse der reihenweisen Fertigung müssen mit den


Genehmigungsunterlagen genau übereinstimmen. Mit dem zugeteilten
Typzeichen/Prüfzeichen dürfen die Fahrzeugteile nur gekennzeichnet werden, die den
Genehmigungsunterlagen in jeder Hinsicht entsprechen.
Änderungen an den Einzelerzeugnissen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
Kraftfahrt-Bundesamtes gestattet.
Änderungen der Firmenbezeichnung, der Anschrift und der Fertigungsstätten sowie eines bei
der Erteilung der Genehmigung benannten Zustellungsbevollmächtigten oder
bevollmächtigten Vertreters sind dem Kraftfahrt-Bundesamt unverzüglich mitzuteilen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt ist unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die reihenweise


Fertigung oder der Vertrieb der genehmigten Einrichtung innerhalb eines Jahres oder
endgültig oder länger als ein Jahr eingestellt wird. Die Aufnahme der Fertigung oder des
Vertriebs ist dann dem Kraftfahrt-Bundesamt unaufgefordert innerhalb eines Monats
mitzuteilen.
Verstöße gegen diese Bestimmungen können zum Widerruf der Genehmigung führen und
können überdies strafrechtlich verfolgt werden.

Die Genehmigung erlischt, wenn sie zurückgegeben oder entzogen wird, oder der
genehmigte Typ den Rechtsvorschriften nicht mehr entspricht. Der Widerruf kann
ausgesprochen werden, wenn die für die Erteilung und den Bestand der Genehmigung
geforderten Voraussetzungen nicht mehr bestehen, wenn der Genehmigungsinhaber gegen
die mit der Genehmigung verbundenen Pflichten – auch soweit sie sich aus den zu dieser
Genehmigung zugeordneten besonderen Auflagen ergeben - verstößt oder wenn sich
herausstellt, dass der genehmigte Typ den Erfordernissen der Verkehrssicherheit oder des
Umweltschutzes nicht entspricht.

Das Kraftfahrt-Bundesamt kann jederzeit die ordnungsgemäße Ausübung der durch diese
Genehmigung verliehenen Befugnisse, insbesondere die genehmigungsgerechte Fertigung
sowie die Maßnahmen zur Übereinstimmung der Produktion, nachprüfen. Es kann zu diesem
Zweck Proben entnehmen oder entnehmen lassen. Dem Kraftfahrt-Bundesamt und/oder
seinen Beauftragten ist ungehinderter Zutritt zu Produktions- und Lagerstätten zu gewähren.

Die mit der Erteilung dieser Genehmigung verliehenen Befugnisse sind nicht übertragbar.
Schutzrechte Dritter werden durch diese Genehmigung nicht berührt.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Genehmigung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch
erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Kraftfahrt-Bundesamt, Fördestraße 16,
DE-24944 Flensburg, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
IFM
Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität
Institute for Vehicle Technology and Mobility

Mobilität
GUTACHTEN
TÜV APPROVAL

Nr.: TU-026094- A0-024_KBA

zur Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis nach § 22 StVZO


for granting a General Permission according to § 22 StVZO

für das Teil / den Änderungsumfang : Sonderfahrwerksfedern


for the part / scope of modification Special suspension springs

vom Typ
55016
of the type

des Herstellers : Heinrich Eibach GmbH


from the manufacturer
Am Lennedamm 1
57413 Finnentrop

Tieferlegung des Aufbaus um ca 25-30 mm durch andere Fahrwerksfedern.


Lowering of the body of about 25-30 mm by means of other suspension springs

I. Verwendungsbereich
Area of use

Fahrzeughersteller
Mazda
Vehicle manufacturer
Handelsbezeichnung
Mazda 3
model: sales name
Fahrzeugtyp
BL
model: internal code
EG-BE-Nr.*) ab Nachtrag 10
e11*2001/116*0262*
EC type approval No.*) since supplement 10
*) In Bezug auf die Richtlinie 70/156/EWG bzw.2007/46/EG zuletzt geändert durch die Richtlinie xxxx/xx/EG
with regard to Directive 70/156/EEC or 2007/46/EC as last amended by Directive xxxx/xx/EC

IFM – Geschäftsstelle PRÜFLABORATORIUM / TEST LABORATORY


DIN EN ISO/IEC 17025, 17020 Seite / Page
Adlerstraße 7
45307 Essen IFM - Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität 1 von / of 8
Technischer Dienst/Technical service: KBA – P 00004-96
GUTACHTEN Nr.: TU-026094-A0-024_KBA
zur Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis
TÜV APPROVAL for granting a General Permission
Mobilität
Hersteller
: Heinrich Eibach GmbH
Manufacturer
Prüfgegenstand Sonderfahrwerksfedern Seite 2 von 8
:
object tested Special suspension springs page of
Typ
55016
type
Satznummern Datum / date
: 55016
Kit-numbers 04.02.2014

I. Einschränkungen zum Verwendungsbereich


Limitations of area of use

Federausführung vorne
11-55-016-01-VA 11-55-016-02-VA
Spring version front
für zulässige Achslasten
bis max. bis max.
for permissible axle loads 990 kg 1090 kg
up to max. up to max.

Federausführung hinten
11-55-016-01-HA
Spring version rear
für zulässige Achslasten bis max.
for permissible axle loads 960 kg
up to max

weitere Einschränkungen : Nicht für Fahrzeuge mit Niveauregelung


further limitations: not for vehicles with ride-height control system

II. Beschreibung des Teiles / Änderungsumfanges


Description of the part / Scope of modification

Tieferlegung des Aufbaus um ca. 25-30 mm durch andere Fahrwerksfedern.


Lowering of the body of about 25-30 mm by means of exchanged suspension springs.

Kennzeichnung:

Herstellerzeichen : Herstellerlogo und Herstelldatum codiert


Manufacturer's mark : manufacturer´s logo and date of manufacture coded
Herstelldatum codiert
date of manufacture coded
Ausführungsbezeichnung siehe oben
spring version see above
Typzeichen
KBA .....
type marking
Art/Ort der Kennzeichnung: aufgedruckt im Bereich mittlere Windung
Type / Location of marking printed on area of centre coil
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zur Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis
TÜV APPROVAL for granting a General Permission
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Hersteller
: Heinrich Eibach GmbH
Manufacturer
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object tested Special suspension springs page of
Typ
55016
type
Satznummern Datum / date
: 55016
Kit-numbers 04.02.2014

Technische Daten VORDERACHSE


Technical data FRONT AXLE
Kennzeichnung:
11-55-016-01-VA 11-55-016-02-VA
Identification
Feder-Charakteristik
lineare lineare
Characteristic
Außendurchmesser (mm)
164 166
Outer diameter
Drahtdurchmesser (mm)
13,75 14,25
Wire diameter
ungespannte Federlänge
290 291
untensioned length
Gesamtwindungszahl
4,75 4,75
Total number of coils

Technische Daten HINTERACHSE


Technical data REAR AXLE
Federausführung hinten
11-55-016-01-HA
Spring version rear
Feder-Charakteristik
lineare
Characteristic
Außendurchmesser (mm)
123
Outer diameter
Drahtdurchmesser (mm)
13,0
Wire diameter
ungespannte Federlänge
324
untensioned length
Gesamtwindungszahl
7,75
Total number of coils
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zur Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis
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Hersteller
: Heinrich Eibach GmbH
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object tested Special suspension springs page of
Typ
55016
type
Satznummern Datum / date
: 55016
Kit-numbers 04.02.2014

III. Hinweise zur Kombinierbarkeit mit weiteren Änderungen


Notes on possible combination with other modifications

III.1 Sportdämpfer
Custom shock absorbers

Es bestehen keine technischen Bedenken gegen die Verwendung von Sportdämpfern in


Verbindung mit den beschriebenen Fahrwerksfedern unter folgenden Bedingungen:
- die Endanschläge (Gummihohlfedern) müssen der Serie entsprechen.
- die Ausfederwege dürfen um das Maß der Tieferlegung verkürzt sein. Andere
Funktionsmaße müssen beibehalten werden
- die serienmäßigen Einfederwege dürfen durch die Sportdämpfer nicht verändert werden.
- Federteller an Dämpferbeinen dürfen nicht in der Höhe verstellbar sein.

There is no reason to object to the use of customer shock absorbers in combination with lowering
springs described, provided that the following conditions are met:
- The bump stops (rubber springs) must correspond to the serious ones.
- The rebound travel may be shortened by the amount of the lowering, other functional dimensions
must be kept.
- The series ride clearances may not be changed by the custom shock absorbers
- Spring seats may not be adjustable in height

III.2 Rad/Reifenkombinationen
Wheel/tyre combinations

Serien-Rad/Reifen-Kombinationen
O.E. wheel/tyre combinations

Es bestehen keine technischen Bedenken gegen die Verwendung aller serienmäßigen


Rad-/Reifenkombinationen.
There are no technical objections against the use of all O.E. wheel/tyre combinations.
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Hersteller
: Heinrich Eibach GmbH
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object tested Special suspension springs page of
Typ
55016
type
Satznummern Datum / date
: 55016
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Sonder-Rad/Reifenkombinationen
Special wheel/tyre combinations

Es bestehen weiterhin keine technischen Bedenken gegen die Verwendung von


Sonder-Rad-/Reifenkombinationen, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind:
- Es liegen besondere Teilegutachten bzw. Genehmigungen für die entsprechende
Rad/Reifenkombination vor und die jeweils erforderlichen Auflagen sind eingehalten.
- die serienmäßige Federwegbegrenzung darf nicht aufgrund von Auflagen in diesen
Teilegutachten/Genehmigungen verändert werden müssen. (z.B. Einbau zusätzlicher oder
geänderter Federwegbegrenzer)

There is also no technical reason to object to the use of special wheel/tyre combinations, provided the
following conditions are met:
- Special TÜV assessments or approvals have been obtained for the relevant
wheel/tyre combination and the necessary conditions are met.
- The series bump travel limitation may not be modified as a result of conditions laid down in these
test reports (e.g. change of O.E. bump stops or installation of additional bump travel limiters).

III.3 Spoiler, Sonderauspuffanlagen etc.


Aerodynamic devices, special exhaust systems etc.

Die Bodenfreiheit im Leerzustand wird durch den Einbau der Sonderfedern verringert. Sie
entspricht in etwa der eines teilbeladenen Serienfahrzeugs. Bei Ausladung des Fahrzeugs bis
zu den zulässigen Achslasten ändert sich die Bodenfreiheit nicht im Vergleich zum
Serienfahrzeug. Bei Anbau von Spoilern, Heckschürzen und Sonderauspuffanlagen ist jedoch
der verringerte Böschungswinkel zu beachten (Befahren von Rampen etc.).

The ground clearance in unladen state is reduced by the installation of special springs. It is the
approximate equivalent of that of a partially laden series vehicle. When the vehicle is loaded to the
admissible axle loads the ground clearance does not change as compared to the series vehicle. If
spoilers, rear aprons and special exhaust systems are mounted, however, the reduced angle of slope
must be noted (travelling on ramps etc.).

III.4 Anhängekupplung
Trailer coupling

Die vorgeschriebene Mindesthöhe der Kupplungskugel bei zulässigem Gesamtgewicht des


Fahrzeugs über der Fahrbahn (gem. DIN 74058) beträgt 350 mm.

The specified minimum height of the coupling ball above the road surface with the permissible total
weight of the vehicle (acc. DIN 74058) is 350 mm.
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IV. Hinweise und Auflagen


Notes and conditions

Auflagen für den Einbaubetrieb und die Änderungsabnahme:


Notes and conditions for the installation shop and modification acceptance

IV.1 Die Scheinwerfereinstellung ist zu überprüfen.


Headlamp adjustment must be checked.

IV.2 Nach erfolgter Umrüstung ist eine Achsvermessung des Fahrzeugs durchzuführen.
After modification an axle alignment must be carried out on the vehicle.

IV.3 Die Endanschläge (Gummihohlfedern) müssen der Serie entsprechen.


The bump stops must correspond to the original parts.

IV.4 Die Einschränkungen zum Verwendungsbereich (s. Punkt I) sind zu beachten.


The limitations with regard to the area of use (see Point I) must be observed.

Hinweise und Auflagen zum Anbau:


Notes and conditions for mounting:

Der Aus- und Einbau erfolgt gemäß den Angaben des Fahrzeugherstellers im
Werkstatthandbuch.
Disassembly and installation must be carried out in accordance with the manufacturer's instructions as
contained in the workshop manual.

V. Prüfgrundlagen und Prüfergebnisse


Basis of tests and test results

Das Versuchsfahrzeug und die Fahrwerksteile wurden einer Prüfung gemäß den Prüfbedingungen
über Fahrzeugtiefer-/ und Höherlegungen des VdTÜV-Merkblattes 751 (08/2008) unterzogen.
Die Prüfbedingungen wurden erfüllt.
The test vehicle and the modification parts were subjected to a test in accordance with the test conditions
regarding raising / lowering of vehicles contained in VdTÜV Merkblatt 751.
The test conditions were fulfilled.

VI. Anlagen
Annexes
Anlage 1 : technische Daten und Prüfergebnisse zu den Federn bestehend aus
Zeichnung, Kraft-Wegdiagramm, Lebensdauernachweis und Achslastkennlinie
annex 1: technical data and test results for the springs consisting of drawing, force/path diagramm,
endurence testing and axle load characteristic
Anlage 2 : Einbauanleitung
annex 2: installation instructions
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VII. Schlussbescheinigung
Concluding certification
Die Sonderfahrwerksfedern des o.g. Typs erfüllen die geltenden Bestimmungen der StVZO.
Wird die Betriebserlaubnis erteilt, so muss der Inhaber eine gleichmäßige reihenweise Fertigung
der Sonder-Fahrwerksfedern gewährleisten. Er hat darüber hinaus dafür zu sorgen, dass dieses
Gutachten durch Nachtrag ergänzt wird, sofern sich die im Verwendungsbereich der Allgemeinen
Betriebserlaubnis aufgeführten Fahrzeuge in Teilen ändern, welche die Verwendung der
Sonderfahrwerksfedern beeinträchtigen können. Die Bezieher der Sonder-Fahrwerksfedern
müssen auf die Einbauanleitung und auf die Auflagen unter IV hingewiesen werden.
Eine Abnahme nach § 22 Abs. 1 StVZO durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen/Prüfer oder Prüfingenieur einer amtlich anerkannten Überwachungs-
organisation wird unter Beachtung der unter Punkt IV genannten Hinweise und Auflagen nicht für
erforderlich gehalten.
Gegen die Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis nach §22 StVZO bestehen keine
technischen Bedenken
The special springs of the type mentioned above fulfill the actual regulation of the StVZO
If a general permission is granted the owner has to guarantee a constant serial production of the special
springs. Furthermore he has to take care that this approval will be supplemented by an amendment if the
cars mentioned in the range of use of this General Permission change in parts that can influence the use of
the special springs. The purchasers of the special springs have to be advised of the mounting and of the
notes and conditions under point IV.
A modification acceptance according to §22 (1) StVZO by an officially recognised inspector or tester at a
Technical Inspection Centre or an inspection engineer from an officially recognised inspection organisation
is considered to be not necessary und attention of the conditions and notes mentioned above.
There are no technical objections against the granting of a General Permission according to §22 StVZO.

Geschäftsstelle Essen, den 04.02.2014


PRÜFLABORATORIUM / TEST LABORATORY
TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG
IFM - Institut für Fahrzeugtechnik und Mobilität
Adlerstr. 7, 45307 Essen
DIN EN ISO/IEC 17025, 17020
Benannt als Technischer Dienst / Designated as Technical service
vom Kraftfahrt Bundesamt / by Kraftfahrt-Bundesamt: KBA – P 00004-96

Dipl.-Ing. Ulrich
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Manufacturer
Prüfgegenstand Sonderfahrwerksfedern Seite 8 von 8
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type
Satznummern Datum / date
: 55016
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Auflistung der Zeichnungen und spezifischen Beschreibungen in Anlage 1

Nr. Bezeichnung Zeichnungsnummer Änderungsstand Datum


1.1 Federzeichnung 11-55-016-01-VA 12.11.2013 21.10.2013
1.2 Federkennlinie 179850 --------------------- 13.11.2013
1.3 Dynamische 179850 --------------------- 31.01.2014
Lebensdauerprüfung

1.4 Federzeichnung 11-55-016-02-VA 12.11.2013 22.10.2013


1.5 Federkennlinie 181947 ---------------------- 13.11.2013
1.6 Dynamische 181947 ---------------------- 03.02.2014
Lebensdauerprüfung

1.7 Federzeichnung 11-55-016-01-HA 12.11.2013 22.10.2013


1.8 Federkennlinie 179852 ---------------------- 13.11.2013
1.9 Dynamische 179852 ---------------------- 18.11.2013
Lebensdauerprüfung
Einbauanleitung

Produktgruppe Kit-Nummer

Pro-Kit E10-55-016-01-22, -02-22

(Performance Fahrwerksfedern)

Verwendung
Fahrzeughersteller Modell

Mazda 3, Typ BL ab NT 10
Mazda

Sehr geehrte Kundin,


Sehr geehrter Kunde,

wir beglückwünschen Sie zum Erwerb des Pro-Kit. Sie haben sich für ein technisch hochwertiges Produkt ent-
schieden. Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Um die Funktion sicherzustellen beachten Sie bitte unbedingt folgende Einbau- und Sicherheitshinweise:

Der Einbau des Pro-Kit darf nur in einer Fachwerkstatt und durch entsprechend ausgebildetes und fahrzeugtyp-
spezifisch geschultes Personal vorgenommen werden. Ein Umtausch ist nur für Neuteile in Originalverpackung
möglich. Einmal montierte Teile sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Pro-Kit Performance Fahrwerksfedern werden spezifisch für den ihnen zugedachten Anwendungsfall entwickelt
und freigegeben. Nicht ordnungsgemäße Verwendung oder Montage kann fatale Folgen haben. Um Sach- und
Personenschäden zu vermeiden, halten Sie sich unbedingt an die nachfolgenden Montageanweisungen und an die
im Gutachten sowie im Garantiepass genannten Hinweise.
Zum Lieferumfang gehören neben dieser Einbauanleitung die in der nachfolgenden Stückliste genannten Te ile.
Prüfen Sie vor dem Einbau den Packungsinhalt auf Vollständigkeit und vergleichen Sie die in der Stückliste g e-
nannten Teile-Nummern mit der auf den Teilen angebrachten Kennzeichnung.
Prüfen Sie weiterhin, ob das vorliegende Pro-Kit gemäß Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für die zugedachte
Verwendung freigegeben ist. Bei Abweichungen oder Unvollständigkeit ist vor Verbaubeginn Rüc ksprache mit dem
Händler oder direkt mit der Heinrich Eibach GmbH zu nehmen.

Alle in dieser Einbauanleitung beschriebenen Arbeitsschritte des Teileverbaus gelten in Ergänzung zum Werkstat t-
handbuch. Arbeitsschritte, die vom Werkstatthandbuch abweichen, sind durch Kursivschreibung gekennzeichnet.
Bei Widersprüchen oder fehlender Eindeutigkeit zwischen nicht in Kursivschreibung beschriebenen Schritten und
dem Werkstatthandbuch sind die Angaben des Werkstatthandbuchs maßgeblich.

I. Stückliste (Verpackungsinhalt)
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Verwendung Pro-Kit-Nr. Benennung VA-Feder Benennung HA-Feder
Mazda 3 E10-55-016-01-22 11-55-016-01-VA 11-55-016-01-HA
Mazda 3 E10-55-016-02-22 11-55-016-02-VA 11-55-016-01-HA

II. Fahrzeugvorbereitung

1. Das Fahrzeug ist für den Verbau durch eine für diesen Zweck bestimmte, in technisch einwa ndfreiem Zu-
stand befindliche Hebebühne anzuheben und in der angehobenen Position durch geeignete Stützen abzus i-
chern.
2. Sofern zum Verbau notwendig, sind die Fahrzeugräder zu demontieren und nach erfolgtem Verbau wieder
ordnungsgemäß zu montieren. Hierbei sind die im Werkstatthandbuch genannten Anzugsmomente zu be-
rücksichtigen.

III. Ausbau der Serienteile

1. Der Ausbau der Serienfedern erfolgt gemäß Werkstatthandbuch!

IV. Einbau des Pro-Kit

1. Der Einbau der Pro-Kit Tieferlegungsfedern erfolgt gemäß Werkstatthandbuch!

V. Verbauabschluss

1. Nach Abschluss der Montage sind die Räder wieder ordnungsgemäß zu montieren und alle Befestigungs-
elemente auf ordnungsgemäßen, sicheren Sitz zu prüfen.
!!!Anzugsmomente gemäß Werkstatthandbuch beachten!!!

2. An beiden Achsen ist die Freigängigkeit von Schläuchen, Kabeln und Seilzügen zu prüfen und sicherzuste l-
len. Hierbei müssen insbesondere das Ein- und Ausfedern sowie die Lenkbewegungen des Rades beachtet
werden.

3. Nach erfolgter Probefahrt ist der sichere Sitz aller Befestigungselemente zu prüfen.
!!!Anzugsmomente gemäß Werkstatthandbuch beachten!!!
Die unter 2. beschriebene Freigängigkeitsprüfung ist zu wiederholen.

4. Nach einer Laufleistung von max. 50 km ist zum endgültigen Abschluss des Verbaus nochmals d er sichere
Sitz aller Teile und Befestigungselemente zu prüfen.
!!!Anzugsmomente gemäß Werkstatthandbuch beachten!!!

Stand: 18.11.2013, Änderungen vorbehalten!

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