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Q2 | d2 | Deutsch | Frau Dormann | Von Alexander Bauer, Leonard Börder und Jonas Grohe

Max Frisch - Homo Faber


Bedeutung der Kunst für Walter Faber
Marcel
• Mit Natur verbunden
• Künstler bzw. Musiker
➔ Faber tut Meinung anfangs als „Künstlerquatsch“ ab
• Interessiert sich für Mayas

„Manchmal ging er mir auf die Nerven wie alle Künstler, die sich für höhere oder tiefere Wesen halten,
bloß weil sie nicht wissen, was Elektrizität ist.“

Amerikakritik
• Ausgehend von Marcel
➔ Kritik am „American Way of Life“
▪ Viel zu künstlich und oberflächlich
➔ „Lebensstandard als Ersatz für Lebenssinn“ (Marcel)
➔ Regt Faber zum Nachdenken an (späterer Verlauf)
„Marcel hat recht: ihre falsche Gesundheit, ihre falsche Jugendlichkeit, ihre Weiber, die nicht zugeben
können, daß sie älter werden, ihre Kosmetik noch an der Leiche, ihr Präsident, der auf jeder Titelseite
lachen muß wie ein rosiges Baby, sonst wählen sie ihn nicht wieder, ihre obszöne Jugendlichkeit“

Fabers Verhältnis zur Kunst


| Phase 1: Anfang des Berichts

• Rationale Denkweise, Walt er Faber als „Techniker“


➔ Wahrscheinlichkeiten haben hohen Stellenwert
➔ Emotionslos / kann Emotionen und Überzeugungen anderer nicht nachvollziehen
➔ Technik als Zentrum seines Weltbildes
„Skulpturen und Derartiges [sind] nichts anderes (für mich) als Vorfahren des Roboters. Die primitiven
versuchten den Tod zu annullieren, indem sie den Menschenleib abbilden - wir, indem wir den
Menschenleib ersetzen. Technik statt Mystik!“

| Phase 2: Erfahrungen in Mexiko sowie Kunstreise mit Sabeth

• Abgeschreckt von Natur


• Versteht Kunst und Künstler nicht
• Aber Kontakt mit Marcel/Kunst
➔ Grundstein für späteres Umdenken
| Phase 3: In Kuba

• Nach zahlreichen Einflüssen


➔ Mexiko, Kunstreise, Sabeths Tod & Gewissheit, dass Sabeth seine Tochter war
• Akzeptanz von Natur und Kunst & Kritik an „American Way of Life“

„Schon was sie essen und trinken, diese Bleichlinge, die nicht wissen, was Wein ist, diese Vitamin-
Fresser, die kalten Tee trinken und Watte kauen und nicht wissen, was Brot ist, dieses Coca-Cola-Volk,
das ich nicht mehr ausstehen kann“
„Schon was sie essen und trinken, diese Bleichlinge, die nicht wissen, was Wein ist, diese Vitamin-
Fresser, die kalten Tee trinken und Watte kauen und nicht wissen, was Brot ist, dieses Coca-Cola-Volk,
das ich nicht mehr ausstehen kann“

„Was Amerika zu bieten hat: Komfort, die beste Installation der Welt, ready for use, die Welt als
amerikanisiertes Vakuum, wo sie hinkommen, alles wird Highway, die Welt als Plakat-Wand zu beiden
Seiten, ihre Städte, die keine sind, Illumination, am andern Morgen sieht man die leeren Gerüste,
Klimbim, infantil, Reklame für Optimismus als Neon-Tapete vor der Nacht und vor dem Tod“

„Amerikanerinnen, die Geschöpfe der Kosmetik“