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II/A Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 Lyrik der Romantik 1 von 40

Lyrik der Romantik –


Themen, Motive, Interpretationen
Cathleen Henschke, Berlin

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (um 1818)
c h t
n s i
o r a Romantische Sehnsucht – mit einem Blick in die Ferne schweifen

VN och heute haben wir „romantische“


Vorstellungen von bestimmten Din-
gen. Doch was heißt „romantisch“ eigent-
lich? Ist es das Schauen eines Liebespaars
in den Sonnenuntergang, wie wir es schon
Das Wichtigste auf einen Blick
Dauer:

Kompetenzen:
10–17 Stunden + LEK

von dem romantischen Maler C. D. Frie-


– ein Gedicht analysieren und interpre-
drich kennen?
tieren
Vor allem die Gedichte der Romantik
– historische Kontexte in die Textinter-
möge Aufschluss darüber geben und uns
pretation einbeziehen
zeigen, wie viel mehr eigentlich damit
gemeint ist als eine Blütenhochzeit mit Kut- – selbstständig romantische Motive in
sche und Kitsch. Sie geben Aufschluss über Gedichten erkennen und deuten
Autoren und Zeit und das in einzigartiger
– eine schriftliche Gedichtinterpretation
poetischer Sprachgestaltung.
verfassen

30 RAAbits Deutsch Oberstufe September 2017


II/A Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 Lyrik der Romantik 5 von 40

Schematische Verlaufsübersicht

Lyrik der Romantik –


Themen, Motive, Interpretation

Stunde 1 M 1–M 3
Der romantische Mensch –
die Grundstimmung romantischer Lyrik verstehen

Stunde 2–4 M3
„Sehnsucht“ von Eichendorff –
Analyse und Interpretation eines romantischen Gedichts

Stunde 5 M4
Was ist Poesie und Lyrik? – Reflexion zweier fundamentaler Begriffe

Stunde 6
Der Lyriker Eichendorff – biografische Kontexte einbeziehen

c h t M5

Stunde 7–10

s i
Motive romantischer Lyrik – verschiedene Gedichte kennenlernen

n
M 6–M 6.8

a
Stunde 11–14 (fakultativ)
Schriftlich interpretieren –

r
eine Interpretation zu einem Gedicht verfassen

o
M 7–M 10

V
Stunde 15–17 (fakultativ) LEK
Eichendorffs „Frische Fahrt“ – Interpretation eines Motiv-Gedichts
der Romantik

Stunde 18 (fakultativ) M 11
Eichendorffs „Frische Fahrt“ – Klausurauswertung

Minimalplan
Die Unterrichtsreihe kann nach zehn Stunden abgeschlossen werden, wenn zu
dem Thema keine Klausur geschrieben wird. Hierbei sollten trotzdem die
Übersichten aus M 8 und 9 besprochen werden, um zumindest theoretisch das schrift-
liche Interpretieren zu wiederholen.
Andernfalls bieten die Stunden 11 bis 18 eine Ergänzung zum schriftlichen
Interpretieren eines romantischen Gedichts. Die Übungsklausur (Stunden 11 bis
14) kann weggelassen werden und stattdessen als Abschlussklausur genommen wer-
den. Dieses Vorgehen eignet sich für eine schreibkompetente Lerngruppe,
mit der die Lyrikinterpretation schon eingeübt wurde.

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II/A Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 Lyrik der Romantik 9 von 40

Materialübersicht

M 1 (Fo) Romantische Sehnsucht – mit einem Blick in die Ferne schweifen

M 2 (Tx) Sehnsuchtsvolle Lyrik – Eichendorffs Gedicht „Sehnsucht“

M 3 (Ab) Schritt für Schritt – Aufgabenset für die Analyse von Gedichten

M 4 (Ab) Poesie gleich Lyrik? – Begriffe verstehen und einordnen

M 5 (Ab) Eichendorffs Leben – biografische Kontexte einbeziehen

M 6 (Ab) Romantische Motive – Motiv-Gedichte kennenlernen und gestalten

M 6.2 (Tx) Das Motiv „Der traurige Wanderer“ – ein Motiv kennenlernen und
gestalten

M 6.3 (Tx)

M 6.4 (Tx)

c h t
Das Motiv „Weltschmerz“ – ein Motiv kennenlernen und gestalten

Das Motiv „Nacht und Tod“ – ein Motiv kennenlernen und gestalten

M 6.5 (Tx)

M 6.6 (Tx)

s i
Das Motiv „Natur“ – ein Motiv kennenlernen und gestalten

Das Motiv „Religion“ – ein Motiv kennenlernen und gestalten

n
M 6.7 (Tx)

o
M 6.8 (Tx)
r a Das Motiv „Die unerfüllte Liebe“ – ein Motiv kennenlernen und
gestalten

Das Motiv „Poesie“ – ein Motiv kennenlernen und gestalten

V
M 7

M 8

M 9
(Ab)

(Ab)

(Ab)
Üben, üben! – eine Klausur simulieren

Tipps und Tricks – eine schriftliche Interpretation gestalten

Alles nach Plan – Aufsatzstruktur für die schriftliche Interpretation

M 10 (Ab) So geht’s – Musterklausur (Lösung)

Lernerfolgskontrolle

LEK (Ab) Eichendorffs „Frische Fahrt“ –ein Motiv-Gedicht der Romantik


interpretieren

M 11 (Ab) Klausurauswertung – eigene Ergebnisse mit den Erwartungen


vergleichen

Abkürzungen: Ab = Arbeitsblatt; Fo = Folie; Tx = Text

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10 von 40 Lyrik der Romantik Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 II/A

M1
Romantische Sehnsucht – mit einem Blick
in die Ferne schweifen

In den nächsten Stunden lernen Sie die Grundstimmung der Romantik kennen, die sich in
romantischen Bildern und Gedichten wiederfindet.

c h t
n s i
o r a Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (um 1818)

V
C. D. Friedrich: „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ (um 1818)

Aufgaben

1. Beschreiben Sie die Wirkung des Bildes von Caspar David Friedrich.
2. Versuchen Sie dabei, so genau wie möglich das zu beschreiben, was Sie sehen und wo
bzw. wie es angeordnet ist.

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II/A Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 Lyrik der Romantik 11 von 40

M2
Sehnsuchtsvolle Lyrik – Eichendorffs Gedicht
„Sehnsucht“

Das bekannte Gedicht von Joseph Freiherr von Eichendorff aus


dem Jahre 1830/31 ist ein sehr exemplarisches Gedicht der
deutschen Romantik. Es enthält die zentrale Motivik und ver-

© Thinkstock
mittelt ein Gefühl für die Grundstimmung der Romantiker.

Sehnsucht (1830/31) Notizen zu Inhalt/Form/Sprache:

Es schienen so golden die Sterne,


Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne

5
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab' ich mir heimlich gedacht:

c h t
Ach wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

n s i
10

r a
Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen

o
Die stille Gegend entlang:

V
15
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,


Von Gärten, die über'm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
20 Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –

In: Schultz, Hartwig (Hrsg.): Joseph von Eichendorff. Sämtliche Gedichte und Versepen. Frankfurt am Main und Leipzig: Insel
Verlag, 2001, S. 315.

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12 von 40 Lyrik der Romantik Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 II/A

M3
Schritt für Schritt – Aufgabenset für die Analyse von Gedichten

Das Aufgabenset ermöglicht Ihnen, einen festen Ablauf beim Interpretieren von Gedichten
einzustudieren.

1. LESEN/TEXTARBEIT ★
Lesen Sie das Gedicht und …
a) notieren Sie Ihren ersten Eindruck.
b) unterstreichen Sie unklare Stellen mit Bleistift.
c) markieren Sie auffällige bzw. besondere Textstellen (z. B. Wiederholungen).
d) formulieren Sie eine erste Vermutung (Hypothese) zur Gedichtaussage.

2. INHALT ★★
a) Klären Sie im Unterrichtsgespräch die unverständlichen Textstellen.
Variation: Klärung in Partner- oder Gruppenarbeit
b) Benennen Sie ggf. die Gestaltungsmittel mit Fachbegriffen.

3. INHALT ★★

c h t
men.

Zusatzaufgabe:

n i
a) Fassen Sie jede Strophe bzw. die Sinnabschnitte rechts neben dem Gedicht kurz zusam-

s
o r a
Formulieren Sie Überschriften zu jeder Strophe bzw. zu jedem Sinnabschnitt. ★★★

b) Vergleichen Sie die Ergebnisse im Kurs.

V
4. FORM & SPRACHE – DEUTUNG
a) Formulieren Sie eine Gedichtaussage. Begründen Sie die markierten Textstellen und
erklären Sie deren Bedeutung für die Gedichtaussage.
b) Tauschen Sie sich mit Ihrem Sitznachbarn über die Besonderheiten der Gestaltung des
Gedichts aus und ergänzen Sie ggf. interessante neue Ergebnisse von Ihrem Nachbarn.
c) Stellen Sie die Besonderheiten im Kurs zur Diskussion. Begründen Sie dabei jede
Besonderheit am Text und erklären Sie die Bedeutung der Stelle für die Aussage des
Gedichts.* ★★★
☞ *Interpretationsbaustein:

Fachbegriff+ Gedichtaussage/ Begründung am


Textstelle/Beleg These Text

5. SYSTEMATISIERUNG ★★ – SYNTHESE
Erstellen ein Schaubild oder eine Mind-Map mit Ihren Analyse- und Interpretationsergebnis-
sen und verdeutlichen Sie dabei die Zusammenhänge. Im Mittelpunkt steht die Gedichtaus-
sage bzw. These.
Die Sterne zeigen Ihnen den Schwierigkeitsgrad (leicht – mittel – schwer) der Aufgabe an.

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II/A Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 Lyrik der Romantik 15 von 40

M4
Poesie gleich Lyrik? – Begriffe verstehen und einordnen

In den nächsten Stunden finden Sie heraus, inwiefern der Poesiebegriff der Romantik mit
dem heutigen Lyrikbegriff zusammenhängt. Eichendorff prägte wie kein anderer Dichter die
Poesie der Romantik.

Das Gedicht über die Poesie von Eichendorff (1835) liest sich wie folgt:

Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,


Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

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In: Schultz, Hartwig (Hrsg.): Joseph von Eichendorff. Sämtliche Gedichte und Versepen. Frankfurt am Main und Leipzig: Insel
Verlag 2001, S. 328.

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s i
Die Literaturwissenschaftlerin Kerstin Hensel hat in ihrem Buch „Das verspielte Papier“ eine

n
moderne Antwort auf die Frage „Was ist Lyrik?“ geliefert:

r a
„[…] Ich spüre, daß[!] dieser Text, bei aller Einfachheit der Worte, ein Geheimnis in

o
sich birgt. Dieses Geheimnis ist, was ein gutes Gedicht ausmacht. Der Dichter schafft es,

V der Leser muß[!] es erkunden. Dieser Erkennungsprozeß[!] soll Spaß machen, sonst ist
die schönste Poesie nichts wert. Gewiß[!] ist eine Interpretation, besser Gedichtanalyse,
ein biß[!]chen wie Rätselraten, […].“

In: Hensel, Kerstin: Das verspielte Papier. Über starke, schwache und vollkommen mißlungene Gedichte. München: Luchter-
hand Literaturverlag 2014, S. 23–24.

Aufgaben

1. Arbeiten Sie aus Eichendorffs Gedicht heraus, was unter „Poe-


© www.colourbox.com

sie“ zu verstehen ist.


2. Markieren Sie die Textstellen in der Aussage Hensels, die Ihnen
die Frage aus heutiger Sicht beantworten.
3. Vergleichen Sie beide Aussagen und stellen Sie eine Verbin-
dungslinie her.
4. Verfassen Sie alleine oder zu zweit anschließend eine Definition zum „Gedicht“.

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M5
Eichendorffs Leben – biografische Kontexte einbeziehen

Sie finden nachfolgend heraus, wie Biografie und Text des Autors Eichendorff zusammenhän-
gen und der biografische Kontext für die Gedichtinterpretation verwendet werden kann.

„Die Lieder des Joseph von Eichendorff ohne Leidenschaft,


(1788–1857) sind bis heute lebendigster ohne scharfes Sehen
Besitz breiter Volkskreise geblieben einzelner Dinge. Die
(Gedichte, 1837). Er fand in Heidelberg die verdämmernden Fer-
5 Freundschaft von Brentano und Arnim, er 40 nen, die wehenden
kämpfte in den Freiheitskriegen als Lützo- Töne, die zarten Far-
wer Jäger und wurde – ein schon bürger- ben, die stillen Dinge
licher Zug – ein gewissenhafter hoher Beam- kehren immer wie-
ter in Danzig, Königsberg und Berlin. der; die Landschaft
10 Allerdings mit der lächelnden Überlegenheit 45 wird zu einer inneren,

des künstlerischen Menschen! […] Niemals glückhaften oder schwermütigen Verzaube-

15
verließ ihn das Heimweh nach dem Paradies
seiner Kindheit, dem von Wäldern
umrauschten schlesischen Schlosse Lubo-
witz. Das Erlebnis der verlorenen Kindheit
wurde ihm Symbol der verlorenen poetisch-
t
rung geführt. Über allem liegt der Friede des
christlichen Gemüts, dem im Zeitlichen das

h
Ewige still begegnet und das sich im Gött-

c
50 lichen geborgen weiß. Eichendorff kennt,

obwohl auch er um die inneren Spaltungen

20
mythischen Urheimat des Menschen. Er
suchte sie im Traum von der unverstörten
Vergangenheit, in der Sehnsucht nach dem
christlich Überwirklichen. Aus der Enge in

n s i der romantischen Existenz zwischen Ruhe-


losigkeit und Ruhesehnsucht, Sinnlichem
und Spirituellem, Willkür des Subjektiven
55 und Bindung an überpersönliche Ordnun-

r a
die unendliche Landschaft, welche die Land-
schaft der Seele und Gottes Schöpfung, Got-
tes Wirklichkeit ist, bewegt sich der Rhyth-

o
mus seines Dichtens. Eichendorff schuf jene
gen, Dämonie und Einfalt, Verführung und
Idylle wusste, nicht die Zerrissenheit eines
Brentano, Werner, Hoffmann; er philoso-
phiert nicht, sondern er dichtet aus einer

V
25

30
romantische Stimmungs- und Seelenland-
schaft mit Wald und Bergen, jubelndem
Frühling, geheimnisvollem Mondschein,
alten Burgen, einsamen Kapellen, Nachtigal-
len und fernen Klängen; eine Landschaft von
Weite und Ahnungen, voll grenzenloser
Sehnsucht. Denn hier ist die Seele auf der
60 träumerischen Seelenstimmung heraus.
Volksliedtöne sind in die bei aller Einfach-
heit große Stilkunst seiner Lieder einge-
schmolzen. Das persönlichste Erleben wird
für alle gültig mit durchsichtiger Schmieg-
65 samkeit von Melodie und Bild ausgedrückt.

[…] Liebe, Natur, Wanderlust, Heimat und


Wanderschaft, die dem gläubigen Katholi- Heimweh sind die vorherrschenden The-
ken eine Pilgrimschaft zu Gottes Frieden men, daneben heitere Lieder, Sprüche, die
war. Diese Lieder sind rein und voll in der Totenlieder, nationale und geistliche Lieder,
35 Sprache und im Gefühl, einfach und innig, 70 wie das Morgengebet. […]“

In: Martini, Fritz: Deutsche Literaturgeschichte. Stuttgart: Alfred Kröner Verlag 1991, 19., neu bearb. Aufl., S. 346–347. (ver-
ändert: Angleichung an die neue Rechtschreibung)

Aufgaben

1. Lesen Sie den Text und arbeiten Sie die Kennzeichen von Eichendorffs Lyrik stichwortar-
tig heraus.
2. Ergänzen Sie die dazu gehörige biografische Information (weitere Abzweigung).
3. Stellen Sie dies in einer Mind-Map dar.

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20 von 40 Lyrik der Romantik Lyrik – Mittelalter bis Romantik • Beitrag 3 II/A

M6
Romantische Motive – Motiv-Gedichte kennenlernen und
gestalten

Die Romantik ist derart vielfältig in ihren Motiven, dass sie sich in ihrer Breite nur durch die
Betrachtung der verschiedenen Motive erfassen lässt. Deshalb lernen Sie in den Folgestun-
den unterschiedliche Motive, Gedichte und Autoren kennen.

Überblick zu den Motiven:

Motive Gedichtbeispiel

1 Sehnsucht Eichendorff „Sehnsucht“


2 Der traurige Wanderer Müller „Der Wegweiser“
3 Weltschmerz
A
B
4
Wehmut
Melancholie
Nacht und Tod
Eichendorff „Wehmut“
Tieck „Trauer“
Eichendorff „Der Einsiedler“

c h t
5
6
7
Natur
Religion
Die unerfüllte Liebe

n s i Eichendorff „Mondnacht“
Eichendorff „Morgengebet“
Brentano „Wenn die Sonne weggegangen“
8

o r a Poesie

Ich habe Nr. ______ gewählt.


Novalis „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren“

V
Aufgaben

1. Auswahl: Lesen Sie alle Motiv-Gedichte durch und wählen Sie


ein Motiv-Gedicht, das Sie bearbeiten möchten. (Alle Motive
© www.colourbox.com

sollten am Ende im Kurs vergeben sein.)


2. Analyse & Interpretation: Analysieren Sie mithilfe des Aufgaben-
sets das Gedicht. Versuche Sie, es vor allem inhaltlich zu
erschließen. Notieren Sie wichtige Gestaltungsmittel des Motivs
(Wortmaterial, Grundstimmung, sprachliche Bilder).
3. Transfer: Modernisieren Sie das gewählte Gedicht, indem Sie es in eine moderne Spra-
che und Form (z. B. offene Form ohne festes Vers- und Reimschema) übersetzen, ohne
dabei den Inhalt (v. a. das Motiv) und die Stimmung zu verändern. Eine Vorgabe für die
Strophen- und Versanzahl gibt es nicht.
4. Präsentation: Präsentieren Sie am _______ die Gestaltungsmittel des Motivs sowie Ihr
eigenes Gedicht.

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