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Das Sklavenschiff Bernd Russy 19.06.

2011
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Gegen vier Uhr in der Früh, wir ging´n spazier´n Hand in Hand.
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Ein lauer Wind zog durch dein Haar, mein Herz hat vor Liebe gebrannt.
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Beim ersten Kuss hörte ich Trommeln und Gesang.
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Mein Blut in Wallung, die Erregung bebte voller Sturm und Drang.
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Sing Eo, nana nanana na na--- na nana na na nana na na na---


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Eo, nana nanana na na--- na na na na na na na na na---
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Wir hörten dann im Liebestaumeln die Wellen schlag´n im Takt.


Dazu ein Rauschen wie von Sinnen, fast schon zu exakt.
Ein dunkler Schatten, der näher kam, bedeckte dein Gesicht.
Da tauchte auf ein Sklavenschiff in des Mondes Licht.

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Starr vor Schreck und angsterfüllt vernahmen wir Gesang,


Der eher einem Dröhnen gleicht mit hartem Trommelklang.
Das Tosen immer näher kam, wohl mehr als hundert Mann,
Ihre Boote ließen sie zu Wasser, steuerten das Ufer an.
Du löstest deine zarte Hand und schreitest auf sie zu.
Warum weiß ich bis heute nicht, gesellte mich dazu.
Binnen weniger Sekunden nun, waren wir umringt,
Der Anführer tritt auf uns zu, die Meute lauter singt.
Sing Eo . . .

Aus einer Schatulle heraus zieht er ein Diadem.


Es war für deinen Hals bestimmt, wie in Trance willst du mit ihm geh´n.
An meinem Kopf trifft mich ein Schlag, schon schwinden mir die Sinne.
Das Sklavenschiff fordert auf, dass es den Rückzug nun beginne.

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War das nur ein Traum aus einer anderen Zeit?


Bin ich jetzt allein oder sind wir noch zu zweit?
Ich greife neben mich und spüre deine Hand.
Das gold´ne Diadem liegt neben dir im Sand.
Sing Eo . . . |: C | D | Em| Em :|