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Dalai Lama

Skript
Die 14. Reinkarnation

Fragenstand: 11.04.2017

1
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ............................................................................................................................................................................ 3
Ernährung ............................................................................................................................................................................. 4
Gastro ................................................................................................................................................................................... 9
Hämostaseologie ................................................................................................................................................................ 28
Impfungen .......................................................................................................................................................................... 45
Infektiologie ....................................................................................................................................................................... 54
Haut .................................................................................................................................................................................... 89
Nephrologie und Urologie .................................................................................................................................................. 95
Neuropädiatrie ................................................................................................................................................................. 113
Stoffwechsel ..................................................................................................................................................................... 124
Einführung in die Pädiatrie............................................................................................................................................... 135
Ethik.................................................................................................................................................................................. 146
Mutter-Kind-Pass ............................................................................................................................................................. 147
SIDS................................................................................................................................................................................... 149
Glascow Coma Scale (GCS) + Andere Score‘s ................................................................................................................... 151
Hämato - Onkologie ......................................................................................................................................................... 155
Genetik ............................................................................................................................................................................. 178
Kardiologie ....................................................................................................................................................................... 189
Kinderchirurgie ................................................................................................................................................................. 211
Pulmonologie ................................................................................................................................................................... 224
Allergologie ...................................................................................................................................................................... 245
Psychosomatik.................................................................................................................................................................. 250
Intensivmedizin ................................................................................................................................................................ 260

2
Vorwort

Liebe Mitstudentinnnen und Mitstudenten

Das Dalai Lama Skript wurde eingefüht um dem Altfragenchaos auf Facebook Herr (oder Frau) zu werden. In
den letzen Jahren kam es aber zu zahlreichen neuen Fragen und auch die Formatierung des Originals hat
etwas gelitten….

Daher hier die 14. Reinkarnation

Um auch zukünftigen Studenten die Möglichkeit zu geben dieses Skript zu erweitern und zu Verbessern bitte
ich euch es nach der Aktualisierung immer sowohl als PDF (damit es von jedem geöffnet werden kann) und
als Word (damit es von jedem bearbeitet werden kann….ok fast jedem…) und immer den aktuellen
Fragenstand (Datum) im Titel der Kopie zu aktualisieren.

Kurz zur Erklärung: Ich denke der Aufbau ist selbsterklärend, wichtig ist nur alle Fragen wo neben der
Antwort steht „lt. Einsichtnahme“ sind eben mit Hilfe der Einsichtnahme bestätigt und damit zu 99,9%
richtig.

Ansonsten hoffe ich, dass wenn ihr Fehler finden solltet, (die es sicher gibt) ihr diese über Facebook meldet
damit das Skript weiter editiert und verbessert werden kann.

Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Prüfung

Simon

Und viele Autoren vor mir

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Ernährung

1) Wodurch unterscheidet sich Vollmilch von Frauenmilch?

A) Sie hat einen höheren Eiweißgehalt


B) Durch den höheren Salzgehalt
C) Durch den geringeren Gehalt an Kohlehydraten
D) Laktosegehalt niedriger

Antwort: alle richtig

2) Welche sind die Vorteile des Stillens gegenüber der Ernährung mit Säuglingsmilchnahrung?

A) Muttermilch enthält lebende Zellen


B) Muttermilch enthält mehr als 200 immunologische wirksame Bestandteile
C) Der Hautkontakt mit der Mutter fördert die…
D) Bonding, soziale Bindung, …

Antwort: alle richtig

3) Welche sind die Vorteile des Stillens gegenüber der Ernährung mit Säuglingsmilchnahrung?

A) Immunspezifische Abwehrmechanismen gegenüber Infektionskrankheiten


B) Fördert Mutter-Kind-Beziehung
C) Der höhere Proteingehalt
D) Der höhere Mineralstoffgehalt
E) Der höhere Anteil der gesättigten Fettsäuren

Antwort: A,B,E (lt.Einsichtnahme)

4) Welche Substanzen können in der Muttermilch nachgewiesen werden?

A) Alkohol
B) Kuhmilch
C) Insektizide
D) Leukozyten
E) Nikotin

Antwort: alle richtig

4
StilIschwierigkeiten:

Fremdstoffe in der Muttermilch:


 Medikamente:
 Antidiabetika
 Antithrombotika
 Zytostatika, Immunsuppressiva
 Sulfonamide, Thyreostatika
 Radioisotope
 Sedativa, Psychopharmaka
 Antibiotika wie Gyrasehemmer, Chloramphenicol

 Andere Noxen:
 Nikotin, Alkohol
 Insektizide, Dioxin, Schwermetalle
 Aflatoxin(bisher keine sicheren Schäden unter normalen Bedingungen

5) Für die Kuhmilch-Allergie gilt…

 Ist eine für das Säuglingsalter typische Allergie


 Kann zum anaphylaktischen Schock führen
 Kann auch ausschließlich gestillte Säuglinge betreffen
 Kuhmilchallergen in Muttermilch
 Manifestiert sich klinisch als Sofort- oder als verzögerte Reaktion (Erbrechen, Durchfall bis hin zu
blutigen Stühlen und interstinalem Eiweißverlust)
 Folgende gastrointestinale Symptome…
 Ist der Haut-Prick-Test unauffällig, so…(kein IgE Soforttyp)
 Ist im Allgemeinen ein transientes Problem…

6) Wann soll Mutter mit Stillen nach der Geburt beginnen:

A) entweder 3-5- h nach der Geburt


B) sofort nach der Erstversorgung

Antwort: B?
lt. Buch: innerhalb von 12h beim Frühgeborenen

7) Wie oft werden Säuglinge im Alter von 3 Monaten idealerweise gestillt?

Ad libitum, 4-Stunden-Rhythmus optimal (3h-Rhythmus bei zierlichen Frühgeborenen)

8) Vorteile der Muttermilch gegenüber Säuglingsnahrungen sind…

A) Schutz vor Infektionskrankheiten


B) Laktoferrin
C) Lysozym

Antwort: ABC
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9) parenterale Ernährung Neugeborene enthält:

A) Spurenelemente
B) Vitamine
C) Aminosäuren
D) Natriumchlorid
E) ...

Antwort: alle richtig

10) Muttermilch enthält im Vergleich zu Kuhmilch…

A) Mehr sekretorisches IgA


B) Mehr Laktose
C) Mehr ungesättigte Fettsäuren

Antwort: ABC

11) Muttermilch (3 korrekt)

A) Enthält mehr sekr. IgA


B) Enthält mehr Laktose
C) Enthält mehr Mineralstoffe
D) Enthält mehr ungesättigte Fettsäuren
E) Enthält mehr Protein

Antwort: ABD

Kuhmilchallergie -> bis 12LM keine Muhlimilch

12) Muttermilch vs. Kuhmilch:

 Muttermilch:
 mehr Laktose, Lysozym, Lactoferrin
 weniger Eiweiß und Mineralstoffe
 mehr IgA
 mehr ungesättigte Fettsäuren
 gleichviel Fett- und Energiegehalt

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13) Säuglingsnahrung, wenn Stillen nicht möglich (1):

a. Pre-Milch
b. Kuhmilch
c. Haferflocken

Antwort: A

14) Welche Symptome können bei Säuglingen auf ungenügende Nahrungsmenge hinweisen?

A) Durchbrechen des Perzentilenkanals nach unten


B) Schreien nach Nahrungsaufnahme
C) Obstipation

Antwort: ABC

15) Welche Routineparameter unterstützen die klinische Diagnose einer Malabsorption?

A) Niedrige Transferrin Sättigung


B) Hypochrome Anämie
C) Niedriger Quick-Wert

Antwort: ABC

16) Nachteil des Stillens gegenüber der Ernährung mit Säuglingsmilchnahrungen sind….

 Der Laktosegehalt der Mutter ist höher

17) Was versteht man unter Säuglingsmilchnahrung?

 Für Säuglinge angepasste Nahrung auf Kuhmilchbasis

18) Ideale Säuglingsnahrung für (am Termin) Reifgeborenes

 Mutermilch

19) Wann soll die 1. Beikostmahlzeit in die Ernährung von Säuglingen eingeführt werden?

A) Mit 4-6 Monaten

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20) Was wird bezüglich der laktovegetatorischen Ernährung nicht empfohlen? (1R)

A) Vegane Kost wird nicht empfohlen


B) Laktovegetarische Kost wird nicht empfohlen
C) Stillen bis mindestens 2 Monate empfohlen
D) Ab 5.Monat ausgewogene Beikost empfohlen

Antwort: A

21) Was stimmt zur Laktovegatiblen Ernährung?

A) Ab 5. Lebensmonat wird ausgewogene Ernährung empfohlen


B) Vegane Ernährung ist für Kinder (so ähnlich)
C) Laktosefreie Ernährung ist gut für Kinder

Antwort: A

22) Für die Laktoseintoleranz gilt….

A) Typische Symptome sind Meteorismus, abdominale Beschwerden oder Diarrhoe nach Genuss von
Milchprodukten
B) Kann Zöliakie oder Enteritits sein

Antwort: AB

23) Welches der folgenden Nahrungsmittelallergene ist für die Altersstufe „Säugling und Kleinkinder“ am
wenigsten typisch?

A) Gemüse (z.B. Sellerie)

24) Karies kann vorgebeugt werden durch…

A) Ungesüßte Getränke
B) Verwenden von Zahnseide
C) Zahnpflege
D) Fluoridprophylaxe

Antwort: Alle richtig


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Gastro

25) Für die heliobacter pylori Gastritis gilt…

A) Der sensitivste diagnostische non-invasive Test bei Kindern ist der C13-H.pylori-Atemtest
B) Die Gastroskopie wird bei Kindern und Jugendlichen zwecks H.p. Nachweis in der Mukosa
individueller Resistenztestung relevater Antibiotika durchgeführt
C) Derzeit korreliert die Erkrankungshäufigkeit direkt mit dem Zusammenleben auf sehr engem Raum,
Dem Zusammenleben mehrerer Generationen, zunehmendem Lebensalter und Immigrationsstatus
D) 2AB und 1PPI (Amoxicillin + Clarithromycin o. Metronidazol für 14 Tage)

Antwort: ABCD
ad A: auch zur Therapiekontrolle

26) Was stimmt zur lnvagination (3R)

A) wird mit Röntgen-irgendwas diagnostiziert


B) muss sofort operiert werden
C) wird für 24h mit Schmerzmitteln behandelt und beobachtet
D) vor allem im Kleinkindalter
E) ist eine Form des lleus

Antwort: A, D, E
Ad A: im stehen/hängen, zusätzlich US

27) der histochemische Nachweis des Mb. Hirschsprung ist möglich…

A) in allen betroffenen Darmabschnitten


B) nur im Dickdarm
C) nur distal der linken Flexur
D) nur im rektosigmoidalen Bereich
E) nur im Rektum

Antwort: C (lt. Einsichtnahme)

28) Folgende Diagnosemittel werden in der Abklärung eines gastroösophagealen Reflux eingesetzt?

 Manometrie

Richtig lt. Einsichtnahme

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29) Kind auf Neugeborenen-Station durch Erbrechen auffällig, was ist am wenigsten wahrscheinlich:

A) Mb. Hirschsprung
B) Duodenalatresie
C) Dünndarmatresie
D) hypertrophe Pylorusstenose
E) Ileumatresie (?)

Antwort: A

30) H.P. … AB immer resistenter (1R)

A) Therapie nur nach Gastro und Austestung der Resistenz


B) Nach C13 Atemtest
C) Therapie im Kindesalter nicht notwendig

Antwort: A

31) H.p.-Pylorus Diagnose

 Sicher nur mit gastroskopischer Biopsie

32) Neugeborenen Station- Baby fällt mit aufgetriebenem Bauch auf. Was ist am wenigsten wahrscheinlich?
(1R)
A) Dünndarmatresie
B) Analatresie
C) Mekoniumileus
D) Mb. Hirschsprung
E) Duodenalatresie

Antwort: E (lt Einsichtnahme)

33) Indikation für C13 Atemtest bei Verdacht auf H.p.? (1R)

A) Rezidivierende epigastrische (Oberbauch)Beschwerden


B) Erbrechen
C) Rezidivierende Schmerzen im Unterbauch

A, weiters:

 Eisenmangelanämie mit unklarer Genese


 Bei Verwandten 1.Grades mit Magenkarzinom oder Malt.Lymphom
 Ulcuserkrankung
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34) Die Indikation zur Helicobacter pylori Eradikationstherapie ist nur gegeben, wenn:

 Mittels invasiver Diagnostik eine Gastritis oder ein Ulcus mit H.p.Nachweis gefunden wird.
Außerdem sollte mit dem Biopsat eine Antibiotika-Resistenztestung durchgeführt werden

35) Rotavireninfektion (3R)

A) die meisten Kinder machen sie bis 3. Lebensjahr durch


B) Antibiotika sind nicht erforderlich
C) 15% werden zu Dauerausscheidern
D) die Impfung ist im öffentlichen lmpfprogramm enthalten
E) wird über Eier und Geflügel übertragen

Antwort: A, B, D

36) Nekrotisierende Enterokolitis (3R)

A) Vor allem bei Frühgeborenen


B) am ersten Lebenstag
C) in der 2.- 3. Lebenswoche
D) in 90% letal
E) befällt das terminale lleum

Antwort: A, C, E

37) Der Erfolg der Behandlung einer H.p. Infektion sollte am besten geprüft werden mit?

 C13-(Urea)-Atemtest

38) Wann macht man einen C13 Atemtest? (1R)

A) Nachweis einer Besiedelung mit Heliobacter pylori


B) Überprüfung des Therapieerfolgs

Antwort: B (lt. Einsichtnahme)

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39) Welche Methode weist eine H.p. Infektion nach?

A) H.p. - Serologie und Stuhltest


B) Endoskopie mit Biopsie und H.p. Kultur
C) H.p. Schnelltest im Rahmen einer Endoskopie
D) C13 – Atemtest

Antwort: ABCD (nicht H2 Atemtest!)

40) Für des gastroösophagealen Reflux (GÖR) gilt…

A) Alle folgenden Symptome sind bei älteren Kindern typische Symptome: Sodbrennen,
retrosternale Schemerzen, epigstrische Schmerzen
B) Dabei kommte es zu Rückfluss von Mageninhalt in den Ösophagus

Antwort: AB

41) Für des gastroösophagealen Reflux (GÖR) gilt…

A) Der therapeutische Stufenplan inkludiert symptomatische therapiemaßnahmen wie


Andickung der Mahlzeiten und hochlagerung
B) Die wesentliche medikamentöse Therapie basiert derzeit auf der Gabe von
Protonenpumpeninhibitors (PPI)
C) Wichtigstes Diagnostikum ist die pH-Metrie zur Messung des pH im distalen Ösophagus
D) Mittels pH-Metrie erfolgt eine Quantifizierung der Refluxepisoden bzgl. Häufigkeit, Dauer und
Beziehung zu Mahlzeiten

Antwort: ABCD

42) Für die akute Gastroenteritis gilt…

A) Für Säuglinge und Kleinkinder kann die akute GE wegen der Gefahr massiver akuter
Dehydration lebensgefährlich sein
B) Klinisch unterscheidet man leichte (bis 5%), mäßige (bis 10%) und schwere (über 10%)
Dehydration
C) Klinische Indikatoren akuter Dehydration sind ua.: Trockene Lippen, trockene Zunge,
eingesunkene Fontanelle, stehende Hautfalten, eingesunkene Bulbi
D) Bei kleineren Kindern entspricht die Angabe des Dehydrationsgrades in % etwa dem akuten
Gewichtsverlust seit Beginn der Diarrhoe
E) Häufiges Begleitsymptom ist akutes Erbrechen
F) Ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern in Entwicklungsländern.
G) Bei der akuten Diarrhoe nimmt in der Regel….???

Antwort: alle richtig


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Klinische Zeichen der Dehydration?

A) Trockene Lippen
B) Trocken Zunge
C) Stehende Hautfalte
D) Eingesunkene Fontanell
E) Niedriger Hämatokritwert

Antwort A, B, C, D
ad E: hoher Hkt

43) Die Symptome bei einer Rotavirusinfektion variieren von leicht bis zur lebensbedrohlichen Dehydration.
Für die Festlegung der Therapie ist das wichtigste Kriterium…
 Klinische Einschätzung und kurzfristige Verlaufskontrolle
 Nichts machen außer Wasserhaushalt überwachen/therapieren

44) Die hypertrophe Pylorusstenose…


A) Ist am besten sonografisch diagnostizierbar
B) Geht oft mit einer metabolischen Alkalose einher

Antwort: AB
ad B: durch schwallartiges Erbrechen

45) Der intestinale Laktasemangel im Kindesalter ist…

 Sekundär oder kogenital


(sekundär häufig durch chronische Diarrhoe/Erbrechen)

46) Welche Untersuchungen bzw. Vorgehen ist für die Diagnostik der Zöliakie unbedingt notwendig?

 Gastroskopie + Dünndarmbiopsie

47) Zöliakie: Transglutaminase Ak negativ, welcher Test, um das zu verifizieren?

A) IgA (Bestimmung des-IgA Spiegels, um IgA-Mangel auszuschliesen)


B) IgG
C) Gliadin Ak

Antwort: A
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48) Zöliakie, Transglutaminase AK normal, weitere Parameter für Diagnose?

A) Gesamtes IgA
B) Gesamtes IgG
C) Gliadin Ak
D) IgG

Antwort: A
ad C: nur evtl.
zusätzlich: Transglutaminase-AK, Endomysiale AK, HLA-Typisierung (DQ2/DQ8)

49) Wichtigster Parameter bei Zöliakie:

A) Anti-Transglutaminase (IgA)
B) Anti-Gliadinantikörper (IgA)
C) Anti-Gliadinantikörper (IgG)

Antwort: A

Zöliakie Diagnostik:
 laut VO:
o Serologie:
 Transglutaminase-AK (IgA)
 Endomysiale AK
 Gesamt-IgA-Spiegel
 HLA-Typisierung (DQ2/DQ8)
o Duodenalbiopsie (Marsh-Kriterien)
 laut Duale Reihe:
o Serologie:
 Gliadin-AK (IgA)
 Transglutaminase-AK (IgA)
 IgG-AK gegen disaminierte Gliadine
o Duodenalbiopsie (Marsh-Kriterien)

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50) Für die Zöliakie gilt:

A) Kommt signifikant häufiger vor bei Diabetes Mellitus I, Turner Syndrom


B) Differentialdiagnostisch ist eine sogenannte atypische Zöliakiemanifestation zu bedenken bei:
therapieresistenter Eisenmangelanämie, mehrmals jährlich rezidivierender Stomatitis
aphthosa, chron. Cephalea (Kopfschmerzen)
C) Typische Symptome sind: Gedeihstörung und chronische Diarrhoe, meist im Kleinkindesalter
D) Die für die Diagnosestellung wesentliche pathologische Veränderung betrifft die
Duodenalmukosa
E) Basiert auf einer genetisch determinierten Unverträglichkeitsreaktion auf Gluten
F) Gluten ist ein in Getreidesorten enthaltenes Protein
G) Bei V.a. Zöliakie stehen als spezifische serologische Tests die Bestimmung der endomysialen
Antikörper u/o der Gewebsglutaminase zur Verfügung

Antwort: alle richtig

51) Wie häufig schätzen sie die Prävalenz der Zöliakie?

 1:100 – 1:400

52) Ein 3 Jahre altes Kind mit mäßiger Gewichtszunahme und Serum IgA Mangel hat am
wahrscheinlichsten:

 Eine Zöliakie

53) Für Mb.Chron gilt…

A) Oft „schleichender“ Verlauf mit Adynamie und Appetitlosigkeit


B) Neigung zu Aphten und Stomatitis
C) Abdominale Beschwerden und schleimige, evtl. blutige Beimengungen beim Stuhl
D) Perianale Inflammation evtl. bis zur Fistelbildung
E) Initial extraintestinale Leitsymptome auch möglich
F) Geht u.U. mit verzögerter Pubertätsentwicklung einher
G) Im Rahmen einer Malabsorption können Albumin, Zink, Vitamin B12 und Folsäure vermindert
sein

Antwort: alle richtig

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54) Enterale Mb Crohn-Therapie? (Induktion vs. Remission?)
A) Cortison
B) Ist Cortisontherapie unterlegen
C) 5-ASA

Antwort: A (Zäpfchen), C (Zäpfchen oder als Rektalschaum)

55) Welches der folgenden Medikamente wird bei Colitis ulcerosa zur Remissionserhaltung eingesetzt?

A) 5-ASA-Präparat (Mesalazin)
B) Tacrolimus
C) Enterale Ernährungstherapie
D) Orales Eisenpräparat
E) Kortison

Antwort A (lt. Einsichtnahme)

Mb.Crohn: Remmisionsinduktion bei Erstdiagnose (1R)

A) Cortison
B) 5-ASA

Antwort: A

56) Remissionsinduktion bei Morbus Crohn?

A) Azathioprin -> eventuell, aber eher Remissionserhaltung


B) Infliximab -> erst bei Austherapierten, steroidabhängigen
C) Mesalazin
D) Kortison

Antwort: CD

57) Remissionstherapie bei schwerem Verlauf von Mb.Crohn:

A) Cortison
B) Tacrolimus
C) Infliximab
D) Orale Eisensubstitution

Antwort: C
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58) Schwerer Verlauf bei Mb. Crohn wie schaut die Remissionserhaltungsherapie aus? (1R)

A) Cortison
B) Infliximab
C) 6-Mercaptopurin
D) Antibiotikum

Antwort: C

59) Lokalisationsdiagnostik bei Mb.Crohn (Porto-Kriterien):

A) Dünndarm MR
B) ÖGD
C) Ileokolonoskopie

Antwort: ABC

60) Was stimmt bezüglich der Ernährungstherapie beim Crohn

A) Gesunde, ausgewogene, frische Nahrung nach Verträglichkeit, Kalorien 140-180%


B) Gleich gutes Ergebnisse wie Cortison

Antwort: B (Buch: „spez. Ernährung nicht notwendig“) -> stimmt lt. Einsicht

61) Enterale Therapie bei Mb Crohn:

A) Ist gleichzusetzen mit Kortison-Therapie


B) Ist Kortisontherapie unterlegen

Antwort: A

62) Bei Mb. Chron Behandlung der 1.Wahl

 Ernährungstherapie

63) Mb.Chron Fisteln was tun?

 Metronidazol & Semielemtarkost

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Aktuelle Portokriterien zur Diagnostik von CED
(aus dem Orginalpaper "Inflammatory Bowel Disease in Children and Adolescents: Recommendations fpr Diagnosis -
The Porto Criteria")

Porto:
Verdacht auf CED, wenn Symptome > 4Wochen persistierend oder in 6 Monaten mehr als zwei Episoden mit
Bauchschmerzen, Diarrhö, Hämatochezie, Gewichtsverlust stattfanden.

Diagnostik-Empfehlung:
Alle Kinder mit dem Verdacht auf eine chronisch entzündliche Darmerkrankung sollten zur
Diagnosesicherung eine komplette Ileokoloskopie und Gastroskopie mit Stufenbiopsien erhalten. Weiterhin
wird mit Ausnahme von Patienten mit definitiver Colitis ulcerosa eine Dünndarmdarstellung
(Magnetresonanzenterographie) empfohlen. Die Diagnose einer Colitis indeterminata sollte nicht vor
Durchführung der gesamten Diagnostik gestellt werden.

64) Für die Colitis ulcerosa gilt…

A) Häufige Symptome bei Erstmanifestation inkludieren Fieber, Erbrechen, Anorexie,


Gewichtsabnahme
B) CED mit kontinuierlicher Ausbreitung und Beschränkung auf die Mukosa
C) Typischerweise eher akuter Beginn mit blutig-schleimigen Durchfällen und Tenesmen
D) Extraintestinale Manifestationen sind: Ahtralgien, Iridozyklitis, primär sklerosierende
Cholangitis, Hepatopathie

Antwort: ABCD

65) CU: Erste Manifestation?

 Blut im Stuhl

66) Remisionserhalt bei CU (1R)


A) Enterale Ernährung
B) Cortisol
C) Tacrolismus (bei schweren Fällen)
D) 5-ASA (Mesalazin)

Antwort: D

67) Aktuelle Porto-Kriterien für Colitis Ulcerosa

 CU: Rektale Blutung, Diarrhoe, Bauchschmerzen, Anämie, Gewichtsverlust

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68) Nach neuen Richtlinien, welche ist keine Diagnostik der Wahl bei CU:

A) ÖGD
B) ÖGD und Koloskopie
C) Koloskopie
D) Dünndarm MR
E) Ileokoloskopie

Antwort: D
ad D: nur, wenn ABCE nicht eindeutig

69) Schwerer Schub CU:

 bei Steroidabhängigkeit Versuch mit Cyclosporin evtl. Azathioprin, 6-Mercaptopurin, Metronidazol,


Infliximab?

 Totale Proktokolektomie nur bei Versagen der medikamentösen Therapie, refraktären Verläufen mit
Perforation, unstillbaren Blutungen, toxischem Megacolon oder Verdacht auf Karzinom

70) Was ist das häufigste Symptom bei Kindern mit CU (1R)

A) Dystrophie
B) Blutige schleimige Durchfälle
C) Rezidivierende Bauchschmerzen

Antwort: B

71) Colitis Ulcerosa Letalität?

 Bis 5%

72) Welches Medikament kann man zur Remissionstherapie bei CU + Crohn anwenden?

 Azathioprin(„effizienteste u. am häufigsten eingesetzte Immunmodulatoren bei päd. CED“) ->


zur „Remissionserhaltung“
 5-ASA, Kortikosteroide -> zur „Remissionsinduktion“ (ist nicht klar, was gemeint ist hier)

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73) Leitsymptom bei Colitis Ulcerosa?

A) Gedeihstörung
B) Bauchschmerzen
C) Blutig-schleimige Durchfälle

Antwort: C

74) Was stimmt bezüglich CU?

 Totale Kolektomie bedeutet mögliche Heilung (stimmt lt.Folien – 24%)

75) Induktion der Remission bei CED

A) Mesalazin
B) Cortisol
C) Tacrolimus
D) Azathioprin
E) Bioflorin

Antwort: AB

76) Risikofaktoren nekrotisierender Enterokolitis:


A) HWI der Mutter
B) Niedriges Gestationslter
C) Hyperviskositätssyndrom
D) Ikterus neonatorum
E) Frühgeborene

ABCE weiters:

 Asphyxie
 Azidose
 mütterliche(!) u. kindliche Vitien
 Medikamente
 Omphalitis
 Sepsis
 Nabelkathetherismus
 IRDS
 mütterliche Colitis ulcerosa

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77) Was macht man bei nekrotisierender Enterokolitis (2R)

A) Hochkalorische orale Ernährung


B) Nahrungskarenz
C) Antibiotische Therapie
D) Magenspülung
E) Einlauf

Antwort: BC

78) Nekrotisierende enterokolitis, Risikofaktoren?


A) Hohe Geburtsgewicht
B) kleine GestationsalterP
C) DA -> (Persistierender Ductus Arteriosus, Nicht die Anästhesie)

Antwort: B, C

79) Welche klinischen Befunde weisen bei lkterus prolongatus auf endokrine Ursachen hin?

 Katarakt
 Hypoglykämie

80) Der physiologische lkterus ist definiert durch...


A) Beginn frühestens 36 Stunden postpartum
B) Dauer bis max. 14 Tage bei Frühgeborenen 7 Tage bei Neugeborenen
C) Bilirubin von max 15,7mg% bei Frühgeborenen
D) Bilirubin von max 15,7mg% bei gestillten reifen Neugeborenen
12,4mg% NICHT gestillten reifen Neugeborenen

Antwort: ABD

Ikterus neonatorum

 physiologischer Ikterus: <15mg/dL beim Reifgeborenen, <12mg/dL beim


Frühgeborenen; max. 2.-14. Lebenstag

 Ikterus präcox: Ikterus innerhalb von 24h postpartal

 Ikterus prolongatus: geht über 14. LT hinaus

 Ikterus gravis: Bili >15mg/dL (12mg/dL)

 Kernikterus = Bilirubinenzephalitis: Risiko ab >20mg/dL Bili


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81) Ein physiologischer lkterus neonatorum...

 Hat den Höhepunkt am 4.-5. Lebenstag


 Entsteht durch unkonjugiertes Bilirubin

82) Ursachen des unphysiologischen lkterus neonatorum sind...


A) Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel
B) Mütterlicher Diabetes mellitus
C) Hypothyreose
D) Gilbert-Syndrom

Antwort: ABCD

83) Unphysiologischer lkterus Erscheinungen: (1R)

A) Bullöse Hauteffloreszenzen
B) Niereninsuffizienz
C) Choreoathetose
D) Kreislaufinsuffizienz (oder so)

Antwort: C (neurologische Störung mit Hyperkinesie)


Als schwere Komplikation ist der Kernikterus möglich!

84) Unphysiologisches lkterus (4R)

A) Gilbert Syndorm
B) G6P Mangel
C) Mütterliches DM
D) Hypothyreose
E) Hyperthyreose

Antwort: ABCD

85) Der lkterus prolongatus ist definiert durch...

 lkterus nach dem 14. Lebenstag bei Frühgeborenen

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86) lkterus neonatorum (2R)

A) indirektes Bilirubin
B) erst nach 24h erkennbar
C) erst nach 14 Tagen
D) Höhepunkt um 5-6 Tag
E) jedes Kind bekommtes

Antwort: AD

87) Symptome des Mekoniumileus können sein...

A) Venenzeichnung über dem Abdomen


B) Fehlender bis verminderter Mekoniumabgang
C) Galliges Erbrechen
D) Druckschmerzhaftes Abdomen

Antwort: alle richtig

88) Symptome des Mekoniumileus im Säuglingsalter - was ist falsch?

A) geblähtes Abdomen
B) Venenzeichnung über dem Abdomen
C) galliges erbrechen
D) blutiger Stuhlabgang (oder so)
E) fehlender bis verminderter Mekoniumabgang
F) vermehrte bis verminderte Peristaltik

Antwort: D

89) Was kann beim Neugeborenen keinen Ileus verursachen? (1R)

A) Volvulus
B) Sepsis
C) Anorektale Atresie
D) Hypothyreose
E) rektale Einlauf
F) Mekoniumileus

Antwort: E
Ad B: kann eine Darmparalyse als Folge haben
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90) Bei welcher Erkrankung kommt es zur Abflachung der Dünndarmzellen? (1R)

A) Hunger
B) Malnutrition
C) chron. Enteritis
D) chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen

Antwort: C

91) Alarmsignal bei chronischer Obstipation:

A) Neurologische Symptomatik
B) Miktionsstörung
C) Blut

Antwort: AB

92) Chron. Obstipation (2 oder 3 richtig)

A) In >90% bei Kindern funktionell


B) Irgendein Medikament wird bei Kindern nicht verwendet
C) Einlauf ist die primäre Therapie

Antwort: AC

93) Obstipation, Kleinkind:

 90% funktionelI

94) Welcher Erreger verursacht keine Diarrhö und ist im Enteropathogen? (1R)

A) Clostridium diff.
B) E.colí ( ETEC, EHEC...)
C) Salmonellen
D) Rotavirus
E) Candida

Antwort: E

24
95) Welche Erreger befinden sich normalerweise nicht im im Darm?

A) Candida
B) Salmonellen
C) Campylobacter
D) E. coli
E) Rotavirus

Antwort: BCE

96) Welche klinischen Auffälligkeiten weisen auf eine extrahepatische Gallengangsatresie hin?

A) Situs inversus
B) Rubinikterus
C) Fehlen einer Splenomegalie

ABC?
lt. Duale Reihe: Verdinikterus, frühe biliäre Zirrhose

Hinweis für extrahepatische Gallengangsatresie:

 Kleine Gallenblase
 Triangular chord sign (TCS)

97) Gallengangsatresie, Patient wurde bereits operiert (Portoenterostomie nach Kai), aber trotzdem noch
Atresie... was ist die einzige Möglichkeit (1R)?
A) erneute gleiche OP
B) Lebertransplantation
C) fettlösliche Vitamine substituieren
D) Uro„irgendwas geben
E) und noch eine andere OP

Antwort: B

98) Auf eine extrahepatische Gallengangsatresie weisen hin...

A) lkterus prolongatus
B) Hepatosplenomegalie
C) acholische Stühle
D) brauner Urin

Antwort: ABCD

25
99) Gallensteine nicht assoziiert mit: (1R)

A) NINS
B) CF
C) Adipositas
D) Hypercholesterinämie
E) Hämolytische Anämie

Antwort: A

100) Was schließt eine Gallengangsatresie aus: (1R)

a. ind. Hyperbilirubinämie
b. AST Anstieg
c. ALT Anstieg
d. gammaGT Anstieg

Antwort: A

101) Therapie der Hyberbilirubinämie (3R)

A) Fototherapie
B) Bluttransfusion
C) Dialyse
D) Blutaustausch (Austauschtransfusion)

Antwort: AD

102) Säugling mit Cholestase - was sollten sie frühzeitig diagnostiziert haben?

 Gallengangsatresie

103) Therapie der Hyperbilirubinämie

A) Stillen (bei gesunden Reifgeborenen)


B) Fototherapie
C) ggf. Austauschtransfusion
D) Gallengangsatresie ausschließen
E) Immunglobuline

Antwort: BCD
26
104) Ursachen für unphysiologische Hyperbilirubinämie (3R)

A) Hyperkaliämie
B) Sphärozytose
C) Cephalhämatom
D) Rhesus Inkompatibilität
E) Hyperthyreose

Antwort: BCD
ad D: = Mb. Haemolyticus neonatorum oder Rheses-Erythroblastose
ad E: Hypothyreose

105) Was sind Hinweise auf eine Lebererkrankung bei einem reifen nicht gestillten Neugeborenen in den
ersten beiden Lebenswochen?

A) Hepatomegalie
B) Rubinikterus / Verdinikterus
C) Ein Biiírubin über 16 mg%
D) Direktes Bili unter 15% des Gesamtbili

Antwort: ABCD
ad C: physiologisch < 12,4 mg%

106) Akutes Leberversagen. Was ist falsch?

A) Hyperglykämie
B) Hyperammoniämie
C) Leberparameter

Antwort: A

107) Kleines Mädchen mit blutigem Durchfall, Mutter kommt einige Tage danach, Mädchen hat Anämie
und Thrombopenie, Diagnose?

A) Knochenmarksaplasie nach Virusinfekt


B) Verbrauchskoagulopathie nach Darmblutung
C) Leukämie

Antwort:

108) Kein Hinweis auf Leberproblem ist?

 Hyperglykämie

27
Hämostaseologie

109) Zur Behandlung des von Willebrand Syndroms verwendet man...


A) Fibrinolysehemmer
B) DDVAP = Desmopressin
C) Plasmatisches F.Vlll-Konzentrat

Antwort: ABC
ad C: kein Hochgereinigtes

110) Therapie von vWillebrand Syndrom (3R)

A) rekombinante Faktor VIII Konzentrate


B) rekombinante Faktor IX Konzentrate
C) DDVAP
D) plasmatische Faktor VIII Konzentrate
E) Fibrinolysehemmer

Antwort: CDE
ad A: enthalten kein vWF
ad D: darf nicht hochgereinigt sein, da sonst vWF entfernt wurde

111) Ein Patient mit heterozygotem von Willebrand Syndrom Typ I (häufigste milde Form des von
Willebrand Syndroms) zeigt welches Symptom in der Regel nicht?

A) Schleimhautblutungen
B) verlängerte Regelblutung
C) verstärkte Blutung bei Verletzung
D) Gelenksblutungen
E) schlechte Wundheilung

Antwort: D

112) Kind 4 Jahre ....(lange Angabe)...hat lmmunthrombozytopenie. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für
eine intrakranielle Blutung?

A) >20%
B) 10-20%
C) 5-10%
D) 1-2%
E) <1%

Antwort: E
28
113) Hämatopoetische Stammzellen

A) können sämtliche Zellen des peripheren Bluts erzeugen


B) CD34 Marker
C) sind zu keinem Koloniewachstum fähig
D) sind vom Knochenmarkgewebe unabhängig und bedürfen zur Proliferation und
Differenzierung keiner direkten Interaktion mit ihrer Umgebung (?)
E) multipotent + in der Lage versch. Effektorzellt. zu generieren

Antwort: ABE

114) Hämolytische Anämie - was ist erniedrigt?

A) LDH
B) Retikulozyten
C) indirektes Bili
D) Urobilinogen
E) Haptoglobin

Antwort. E

115) Was ist keines der 11 Definitionskriterien für SLE?

A) Gesichtsrötung
B) Perikarditis
C) Nephritis
D) Hypertonus
E) ANA (Antikörper)

Antwort: D

116) Behandlung der Wahl bei einer geringfügigen Verletzung bei den häufigsten Formen von von
Willebrand Syndrom oder milder Hämophilie A ist

A) Faktor VIII Konzentrat


B) Wachstumshormon
C) Faktor IX Konzentrat
D) rekombinanter aktivierter Faktor VII
E) DDAVP

Antwort:E
ad A: bei großen Eingriffen
ad C: bei Hämophilie B
29
117) Um ein von Willebrand Syndrom zu diagnostizieren, sind folgende Untersuchungen sinnvoll mit
Ausnahme von:

A) partieller Thromboplastinzeit
B) von Willebrand Faktor- Antigen
C) Ristocetin- Cofaktor
D) Faktor V- Aktivität
E) Faktor Vlll- Aktivität

Antwort: D

118) Die Thromboplastinzeit ist beim Neugeborenen im Vergleich zum Erwachsenen


(verlängerte Thromboplastinzeit ist gleich verminderte Prozent Quickwert)

A) Verlängert
B) stark verkürzt
C) unverändert
D) nicht meßbar
E) mäßig verkürzt

Antwort: A

119) Das von-Willebrand-Syndrom bestimmt man mit folgenden Parameter:

A) Blutungszeit
B) vWF-Antigen
C) R:Cof (Rístocetin-Cofaktor)
D) F. VIII

Antwort: ABCD

120) Welche Parameter werden bei der Diagnose des Von-Willebrand-Syndroms bestimmt?

A) Blutungszeit
B) VWF-AG (nicht Ak)
C) Faktor Vlll
D) Faktor V

Antwort: ABC
Faktor Vlll, PTI' bzw. Multimeranalyse

30
121) Die häufigste angeborene Gerinnungsstörung, die zu einer Blutungsneigung führt, ist:
Hämophilie A
von Willebrand Syndrom
Hämophilie B
Faktor Xl - Mangel
Faktor XII –Mangel

Antwort: B

122) Eíne junge Frau will genetisch beraten werden. Ihr Bruder hat Hämophilie A. Sie will wissen, ob sie
diese Krankheit vererbt und ob eine pränatale Diagnose möglich ist, Sie sagen ihr, dass
A) sie die Krankheit auf jeden Fall vererbt, eine pränatale Diagnose aber nicht möglich ist
B) eine Carrier- Diagnostik und pränatale Diagnostik in über 80% der Fälle erfolgreich ist
C) wohl eine Carrier-Diagnostik, aber keine pränatale Diagnostik möglich ist
D) keine sichere Carrier- Diagnostik, wohl aber eine pränatale Diagnostik möglich ist, dafür aber
einefötale Blutabnahme notwendig ist
E) sie sich nicht sorgen soll, da sie die Krankheit mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vererben
wird

Antwort: B

123) Von-Willebrand-Syndrom Therapie (2R)

A) Desmopressin und plasmatische Vlll


B) Antifibrinolytika

Antwort: AB

124) Thrombosen beim Kind

 Faktor 5. Leiden

125) Potentielle Nebenwirkungen der Hamophiliebehandlung sind...

A) Thrombose
B) Hemmkörperbildung
C) Katheter-Sepsis
D) Infektion mit Viren
E) Allergische Reaktion
F) Graft vs Host

Antwort: ABCDE
31
126) Bei Hämophilie finden sich...

A) Vermehrt Hämatome
B) Verzögerte Nachblutung nach Verletzung
C) Gelenksblutungen
D) Verstärkte Blutung nach Verletzung
E) Petechien

Antwort: ABC

127) Welcher Befund ist nicht typisch für die Hämophilie?

A) verlängerte Blutungszeit
B) verlängerte PTT
C) verminderter Faktor VIII oder lX
D) normales von Willebrand Faktor- Antigen
E) Ristocetin- Cofaktor

Antwort: AE

128) Die Diagnose Hämophilie A kann beim Neugeborenen durch Untersuchung der Blutgerinnung

A) nicht gestellt werden, da Faktor Vlll physiologisch beim Neugeborenen erniedrigt ist
B) wie beim Erwachsenen gestellt werden
C) bei schweren Formen sicher gestellt werden, leichte Formen können durch beim
Neugeborenen erhöhten Faktor Vlll übersehen werden
D) wegen der Unmöglichkeit der korrekten Blutabnahme nicht gestellt werden
E) nicht gestellt werden, da Faktor Vlll über die Plazenta von der Mutter zum Kind übertritt

Antwort: B

129) Der wichtigste Suchtest für eine Hämophilíe ist

A) partielle Thromoplastinzeit
B) Thromboplastinzeit
C) Thrombinzeit
D) Blutungszeit
E) Rumpel-Leede-Versuch

Antwort: A

32
130) Wann Hämophilie Manifestation? (1R)

A) Im 1. Lebensjahr
B) lm 2. Lebensjahr
C) Die anderen Antworten waren alle Monatsangaben vor dem 1.LJ

Antwort: B

131) Komplikationen der Hämophilie Therapie: (4R)


A) Hemmkörper
B) Infektion
C) Allergie
D) Kathetersepsis
E) GVHD

Antwort: ABCD

132) Hämophilie:

A) Gelenksblutung
B) Blutungszeit akut länger
C) Blutungszeit verspätet länger
D) Petechien

Antwort: AC

133) Die Hämophilie manifestiert sich erstmals am häufigsten:

A) lm 2. Lebensjahr
B) meist bei Geburt

Antwort: A

134) Wann manifestiert sich die Hämophilie?

 i.d.R im 2. Lebensjahr

33
135) Hämophilie A:

A) Gen-Transfer als Therapie wurde bereits versucht, war bislang aber wenig erfolgreich
B) Wird X-chromosomal-rezessiv vererbt
C) Eine sichere Carrier-Diagnostik bei der Mutter ist in den allermeisten Fällen möglich

Antwort: ABC

136) Der Mb. Hämorrhagicus Neonatorum...

A) Wird prophylaktisch bei allen Neugeborenen mit Vitamin-K behandelt


B) Andere Ursachen für Blutungen beim Neugeborenen können auch Thrombopenien oder
Thrombopathien sein
C) Er ist primär verursacht durch Vitamin-K-Mangel
D) Die Prophylaxe erfolgt durch Vitamin-K›Gabe laut MKP
E) Das Hauptproblem ist die Hirnblutung

Antwort: alle richtig

137) Die Diagnose einer Resistenz gegen aktiviertes Protein C (APC-Resistenz) aufgrund der Faktor V
Leiden Mutation bei einem sonst gesunden sechszehnjährigen Mädchen

A) erfordert eine sofortige dauernde orale Antikoagulation zur Verhinderung einerThrombose


B) ist ein in diesem Alter bedeutungsloser Zufallsbefund
C) sollte zu weiteren Gerinnungsuntersuchungen führen, da diese Mutation häufig mitandernen
Störungen assoziiert ist
D) ist wahrscheinlich eine Fehlbestimmung, da diese Mutation bei uns praktisch nichtvorkommt
E) bedeutet ein mäßig erhöhtes Thromboserisiko bei zusätzlichen Risiken wielmmobilisation,
aber insbesondere unter oraler Kontrazeption

Antwort: E (ist das Wahrscheinlichste)

138) Die häufigste angeborene Gerinnungsstörung, die zu einer Thromboseneigung führt, ist:

A) APC- Resistenz
B) Protein C- Mangel
C) Protein S- Mangel
D) Antithrombin- Mangel
E) Dysfibrinogenämie

Antwort: A

34
139) Bei Thrombozytopenie finden sich...
A) Vermehrt Hämatome an typischen Stellen
B) Petechien
C) Schleımhautblutungen

Antwort: ABC

140) Ein Kind zeigt seit früher Kindheit Petechien, Schleimhautblutungen und auffällig große Hamatome an
Stellen von kleinen Traumen. Die Thrombozytenzahl ist normal. Sie denken an:

A) Hämophilie A
B) Hämophilie B
C) Faktor Xlll- Mangel
D) Skorbut
E) Thrombozytenfunktionsstörung

Antwort: E

141) Symptome bei Thrombozytopenie

A) Hämatome
B) Petechıen
C) spontane Blutungen

Antwort: ABC

142) Für die Diagnose Thrombopenie gilt...

A) Man kann Thrombopenien einteilen in: angeborene T., Erkrankungen mit assoziierter T., sowie
erworbene T.
B) Die Thrombozytopenie bei Riesenhämangiomen (Kaserbach-Merrit-Syndrom) wird durch ein
exzessives Poolíng der Blutplättchen in den Hämangiomen hervorgerufen

Antwort: ABC

143) Was testet man mit dem Allan-Test vor einer Punktion der A. radialis?
 u.a. um sicherzustellen dass Pat. kein Bluter ist oder dass er kein erhöhtes Risiko für
Thrombose hat und noch 3 andere Möglichkeiten

35
144) Diagnose Thrombopenie:

A) Megakaryozyten im KM verringert
B) Megakaryozyten im Knochenmarksausstrich nachweisbar etc.

Antwort: AB

145) Was kann Ursache von Thrombozytopenie sein:


 HUS (Grasser-Syndrom = hämolytisch-urämisches Syndrom)
DD z.B.: Kasabach-Merrit-Syndrom mit Pooling in Riesenhämangiomen

146) Thrombosen beim Kind: falsch?


 Lyse unbedenklich

147) Petechien sind typisch bei:

A) Hämophilie
B) Protein S- Mangel
C) Thrombozytopenie
D) Antithrombin- Mangel
E) Faktor XII- Mangel

Antwort: C

148) Die orale Antikoagulation überwachen Sie am besten mit

A) partieller Thromboplastinzeit
B) Thrombinzeit
C) Fibrinogenbestimmung
D) Thrombozytenzählung
E) Thromboplastinzeit (”Quickwert")

Antwort: E

149) Was ist die häufigste Bluterkrankung?

A) Hamophilie A
B) Thrombozytenfunktionsstörungen

Antwort: A
36
150) lmmunthrombopenie:

 Viraler Infekt

151) lmmunthrombopenie, 4jahrige mit Petechien und blauen flecken aber sonst gesund, und keine
weiteren Probleme - was raten wir den Eltern?

A) immunmodulierende Therapie
B) Cortison
C) splenektomie usw.

Antwort: AB
ad A: intravenöse lg-Gabe

152) Fallbeispiel mit 4a einem alten, weiblichen Kind, bisher unauffällig, normale Entwicklung und nur die
üblichen Infekte, Jetzt Leukos 5,5 G/L, Hb 12,2 g/dL, Thrombos 6 G/L, hat lmmunthrombozytopenie mit
Mikrohämaturie, Therapie? (1R)
A) immunmod. Th, mit Glukokortikoiden und lmmunglobulinen
B) Mabthera
C) Thrombo-Konzentrate
D) Splenektomíe
E) Abwarten und Reevaluierung mit Bestimmung der Thrombozytenzahl

Antwort: A

153) Kind mit Durchfall seit 3d, Anämie und Thrombopenie, Diagn?

 HUS

154) Neutropenie: 3 Richtig

A) Autoimmunneutropenie ist eine schwere angeborene Erkramkung


B) Medikamentenwirkung= etwas Dosis abhägig und toxisch auf Granulozyten
C) Medikamentenincluzierte Neutropenie: 2 Typen - rasch und Dosisunabhägig bzw. langsam
und dosisabhängig

Antwort: C (B?)
ad A: erworben

37
155) Für Anämien gelten folgende Aussagen

A) Hypochrome mikrozytäre Anämien zeichnen sich durch vermindertes MCH, MCV und…
B) Bei normochromen und normozytären Anamien sind die Indices MCH, MCV und MCHC normal

Antwort: AB

156) Eisenmangel-Anämie findet sich häufiger...

A) Ende des ersten Lebensjahres


B) Bei Malabsorptions-Syndromen
C) Beı Frühgeborenen

Antwort: ABC

157) Eisenmangelanämie: welcher Wert nicht typisch (1R)

A) Eisen niedrig
B) Retikulozyten normal
C) Ferritin erhöht
D) Transferrin erhöht
E) Hämoglobin erniedrigt

Antwort: C
ad B: oftmals erniedrigt

158) Für die schwere aplastische Anämie (SAA) gilt

A) Das mittlere Uberleben von Kindern mit SAA ohne Behandlung liegt bei 6 Monaten
B) Die SAA ist gekennzeichnet durch ein Fehlen sämtlicher drei Zellreihen im peripheren Blut
(Leuko-, Erythro- und Thrombozyten)

Antwort: AB

159) Aplastische Anämien:

A) betreffen alle alle drei Reihen


B) autoimmun bedingt

Antwort: A
ad B: ldiopathisch

38
160) Aplastische Anämien sind Erkrankungen der Hämatopoese, die mit einer Knochenmarkhyp-/-aplasie
und Erniedrigung aller Zellreihen im pheripheren Blut einhergehen. PatientInnen mit aplastischer
Anämie präsentieren sich klinisch mit Blässe, verminderter Leistungsfähigkeit, erhöhter
Infektionsneigung und Blutungszeichen.
Welche Therapieform ist bei aplastischer Anämie kurativ?

A) Hämatopoetische Wachstumsfaktoren (G-CSF, Erythropoietin)


B) Methylprednisolon
C) Stammzelltransplatation
D) Antilymphozytenglobulin
E) Cyclosporin A

Antwort C (lt. Einsichtnahme)

161) Kind mit rez Fieber, Rhinitis serosa, ausgeprägte Anämie und leichte Leukopenie:

 postinfektiöse aih anämie

162) Anämie (keine Angabe wieviel richtig sind)

A) normozytäre Anämie - normale MCH, MCV


B) beeintächtigt Allgemeinzustand?!

Antwort: AB

163) Aplastische Anämie: Was ist keine Therapie? (1R)

 Interferon

164) Therapie der aplastische Anämie: Was trifft nicht zu? (1R)

A) Hämatopetische Wachstumsfakt. (G-CSF, erythropoietin)


B) Cyclosporine A
C) Interferon
D) Ery- und Thrombokonz.
E) Antilymphozytenglobulin

Antwort: C

39
165) Aplastische Anämie, kurative Therapie: (1R)

 Stammıelltransplantation

166) Aplastische Anämie, Therapieoptionen (1R)


Thrombozytenkonzentrat (Hb war im Fallbeispiel ca bei 12)

A) Splenektomie
B) Interferon
C) Cyclosporin A
D) irgendwas mit "leuko" und "globulin" im Namen...

Antwort: C

167) Angabe... Das Blutbild zeigt eine mikrozytäre/hypochrome Anämie.Welche weitere


Untersuchung/Wert ist am wenigsten sinnvoll in der weiteren Abklärung? (1R)

A) Ferritin
B) Hämoglobinelektrophorese
C) Blutausstrich
D) Vit. B12

Antwort: D (Megaloblastäre Anämie also makrozytär)

168) 3 Monate altes Kind hat ein Hb von 9g/dl. Die Erythrozyten –Parameter sind normal. In diesem
Lebensalter…

A) ist eine Eisenmangelanämie unwahrscheinlich


B) Finden sich physiologischerweise niedrige Hb›Werte
C) nennt sich Trimenon Reduktion
D) Ausgeprägte Trimenonreduktion

Antwort: ABCD

169) Klinische Zeichen des Blutverlustes <30% des Blutvolumens sind:

A) Tachykardie
B) Oligurie
C) Tachypnoe

Antwort: ABC

40
170) Für Bluttransfusionen bei Neugeborenen gılt:

A) zu hohe Volumina können zu kardialer Belastung führen


B) Die Konzentrate müssen bestrahlt und gefiltert werden
C) Einzelspender reduzieren das lnfektionsrisıko

Antwort: ABC

171) eine Vit-K Prophylaxe ist angezeigt bei:

A) Reifen Neugeborenen
B) Frühgeboren
C) Gestillten NG
D) bei allen…

Antwort: ABCD

172) Die Vitamin-K-Prophylaxe bei gesunden Neugeborenen wird von der osterreıchıschen Gesellschaft für
Kinder- und Jugendheilkunde in folgender Verabreichungform empfohlen

A) dreimalige perorale Gabe


B) einmalige subkutane Gabe
C) einmalige intramuskuläre Gabe
D) einmalige intravenöse Gabe
E) dreimalige rektale Gabe

Antwort: A

173) Ein Vitamin-K-Mangel in der Neugeborenenperiode findet sich vorallem bei:

A) Frühgeborenen
B) gestillten Kindern
C) Sectiogeborenen
D) übertragenen Kindern
E) Zwillingsgeburten

Antwort: AC

41
174) Vit.-K-Mangelblutung: (3R)

A) Gallengangsatresie
B) Malnutrition
C) Neugeborene
D) Chediak-Higashi-Syndrom
E) Von-Willebrand-Syndrom

Antwort: ABC
ad A: Vit-K Fettlöslich, keine Galle

175) Hypovitaminosen können entstehen durch...

A) Mukoviszidose
B) Leberkrankheiten
C) Zöliakie
D) Blutungsübel

Antwort: ABC
ad D: Folge nicht Ursache (VitK MangeI, Faktor VIII Mangel)

176) Therapie der Polyglobulie

A) Hämodilution
B) Austauschtransfusıon

Antwort: AB

177) junges Mädchen, zunehmende Blässe und Müdigkeit, MCV und MCH erniedrigt, milde leukopenie,
seit kurzem auch erkältet

A) Akute erythroblastopenie
B) Sphärozytose
C) ALL
D) hämolytische Anämie

Antwort: A (nicht sicher aber wahrscheinlich)

42
178) Welches Virus verursacht transiente Erythroblastopenie?

A) EBV
B) ParovB19
C) HBV
D) Weitere

Antwort: B
ad A: (laut Wikipedia für die erworbene Aplastische Anamie verantwortlich)
ad B: (laut Wikipedia für die erworbene Aplastische Anamie verantwortlich)

179) Was trifft auf Leukopenien zu? (2R?)

A) Neutropenie wenn <l000μL


B) Autoimmunneutropenie ist eine schwere angeborene Erkrankung

Antwort: A
ad B: erworben

180) Mädchen, Blässe, Müdigkeit, Rhinitis, leicht geschwollene LK, Anämie, leichte Leukopenie:

 transiente Erythroblastopenie?

181) 5 jähriger Junge mit V.a. ITP steht dabei, Labor ist angegeben, 3 verschiedene Fragen mit der gleichen
Fallbeschreibung. Was macht man als nächstes für eine Diagnostik (1R)?
A) Antikörperbestimmung
B) Blutausstrich
C) Immunirgendwas mit Antikörperbestimmungl?)

Antwort: B

Welche Therapie(1R)?
A) Thrombozytenkonzentrate
B) Immunglobuline
C) Abwarten

Antwort: B (+ Kortison)

Zu welcher Anamnese passt die Verdachtsdiagnose ITP (1R)?


A) vor kurzem Virusinfekt
B) mit 3 Jahren Masern gehabt
C) Eltern haben Koagulopathie

Antwort: A
43
182) Fallbeispiel mit einer 16-Jährigen, Panzytopenie, seit 2 Monaten rezidivierende
Fieberschübe,Gelenksschmerzen, Gewichtsabnahme von 5kg, Hautausschläge nach Sonnenexposition,
BSG erhöht. WelcheErkrankung? (1R)

A) Leukämie
B) SLE
C) JIA
D) Spesis
E) CED

Antwort: B

183) Blutgasanlayse: Was kann ich aus einer kapillären Abnahme nicht entnehmen?

A) CRP
B) Bili
C) Säuren und Basenhaushat
D) Blutzucker
E) Hämatokrit

Antwort: E

184) Hämatologie- welche Aussagen sind richtig?

A) 250 Neuerkrankungen im Jahr


B) Bei Säuglingen nie Tumore
C) Solide Tumore überwiegen
D) Beim Erwachsenen sind Tumore vorwiegend Karzinome

Antwort: D

185) Mb Kostmann = Produktionstopp auf Ebene von stabkernigen Granulozyten (F)

 Promyelozyten

186) Eine Frage über Stammzellresourcen

A) Knochen
B) Plazentablut
C) Blut

44
Antwort: ABC
ad A: Knochenmark
ad B: Nabelschnurblut
ad C: periphere Stammzellen

Impfungen

 Lebendimpfstoff:
 Viren Masern, Mumps, Röteln
 Varizellen
 Impfung gegen Rotaviren
 Gelbfieber
 OPV (Polio oral, nicht mehr zugelassen)

 Lebendimpfstoff:
 Bakterien BCG (in Österr. nicht mehr empfohlen)
 oraler Typhusimpfstoff

 nicht intragluteal impfen (N. ischiadícus Läsionen und sehr dickes subkutanesFettgewebe -fälschliche
sc. lmpfung)
 Lebendimpfungen können gleichzeitig, jedoch anverschiedenen Stellen verabreicht werden
 sonst Mindestabstand von 4 Wochen zurOptimierung der Immunantwort
 bei Totimpfstoffen ist die Einhaltung vonMindestabständen auch zu solchen mit Lebendimpfstoffen
nicht erforderlich

187) Was stimmt über lmpfungen? (2R)

A) nicht in M.gluteus da zu viele Schäden am Nervus ischiadicus


B) Bei Totimpfstoffen 14d warten bis zur nächsten Impfung
C) subkutane lmpfungen weniger Beschwerden als intramuskuläre
D) nicht in M.gluteus da subkutane Schäden entstehen können

Antwort: AD

188) Frage zur Verabreichung von lmpfungen: was ist besser verträglich?
A) s.c
B) i.m.

Antwort: B

45
189) Welche Impfung macht KEINEN Herdenschutz

A) FSME
B) Tetanus
C) Masern

Antwort: AB

190) Welche der unten angeführten Schutzimpfungen sind Lebendimpfungen?

A) Masernimpfung
B) Impfung gegen Varicellen
C) Mumpsimpfung
D) Rötelnimpfung

Antwort: ABCD

191) Welche der unten angeführten Schutzimpfungen sind Lebendimpfungen? (3R)


A) Die Impfungen mit Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken
B) Die 6-fach Impfung
C) Masernimpfung
D) Varizellen
E) Rotaviren

Antwort: CDE

192) Was trifft für die Impfung gegen Masern/Mumps/Röteln zu?

A) Alle drei Komponenten sind Lebendimpfungen


B) Sie soll jedem bis zum Schulalter mindestens einmal verabreicht werden
C) Die Masernimpfung hat auch eine Schutzwirkung vor Allergien
D) Sie soll subkutan verabreicht werden
E) Eine Penicillinallergie ist eine Kontraindikation

Antwort: ABD

46
193) Was gilt für die Impfung gegen Mumps?

A) Der Hauptgrund für die Einführung der Schutzimpfung gegen Mumps war die Verhinderung
der Orchitis
B) Die Mumpsimpfung ist eine Lebendimpfung
C) Im österreichischem Impfplan 2006 ist allen Personen, die noch keine Infektion mit Mumps
durchgemacht haben, die einmalige Impfung gegen Mumps empfohlen
D) Sie wird in Österreich als Dreierkombination mit Masern und Röteln verabreicht
E) lm Fall einer Exposition gegen Mumps kann mit lmmunglobulingabe das Angehen einer
Mumpsinfektion verhindert werden

Antwort: BD
ad A: Verhinderung der Enzephalitis
ad D: mindestens 2mal wegen Non-Respondern
ad E: nur symptomatische Therapie (Folien: "spezifische Immunglobuline sind wirkungslos und bei günstiger
Prognose nicht indiziert" + "Mumpsimpfung in der Inkubationszeit kann eine Infektion nicht verhindern")

194) Eine Infektion mit dem Hepatitis B Virus kann bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen eine
chronische Hepatitis b verursachen.
Eine mögliche Infektion kann erfolgen durch:

A) Ausschließlich durch Nadelstichverletzungen und Blutprodukte


B) Blut, mukokutanen Kontakt, Sexualverkehr und vertikale Transmission
C) Blut, mukokutanen Kontakt und Sexualverkehr
D) Blut, Sexualverkehr und vertikale Transmission
E) Blut und Sexualverkehr

Antwort B (lt. Einsichtnahme)

195) Was ist ein Lebendimpfstoff?

A) Influenzavirus
B) Hepatitis B
C) Hämophilus influenzae
D) Diptherie
E) Tetanus

Antwort: keine ist richtig

47
196) KI für Lebendimpfungen:

A) Schwangerschaft
B) Immundefizienz wie HIV

Antwort: AB

197) Was ist ein Lebendimpfstoff? (2R)

A) Varizellen
B) 6-fach Impfung
C) Konjugat-Impfstoff gegen Meningokoken
D) Grippe

Antwort: A

198) Welche der unten angeführten Schutzimpfungen (aktive Impfstoffe) enthalten Lebendimpfstoffe?
A) Die Diphtherieimpfung
B) Die Tetanusimpfung
C) Die Impfung mit Konjugatimpfstoff gegen Pneumokokken
D) Die Impfung gegen Hepatitis B
E) Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis)

Antwort: keine!

199) Welche der unten angeführten Schutzimpfungen (aktive Impfstoffe) enthalten Lebendimpfstoffe?
A) Die Impfung mit Konjugatimpfstoff gegen Meningokokken
B) Die 6 fach Impfung gegen (Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Pertussis und Hepatitis
C) Die Masernimpfung
D) Die Impfung gegen Varizellen
E) Die Impfung gegen Grippe

Antwort: CD

200) Kontraindíkation Lebendimpfung (1R)

A) Neurodermitis
B) Asthma
C) allerg. Rhinitis
D) 39 Fieber ?
E) SS der Mutter
48
Antwort: E

201) Kontraindikationen gegen Lebendimpfungen sind?

A) Penizillinallergie
B) Frühgeburtlichkeit
C) Schwangerschaft
D) Schwere HIV Infektion
E) Angeborenes zyanotisches Vitium

Antwort: CD

202) Kontraindikationen gegen Lebendimpfungen bei einem 2 jahrigem Kind sind?

A) Schwangerschaft der Mutter


B) In der letzten Z4 Stunden h Durchfall und eine Temp von 40°C
C) Neurodermitis des Kindes
D) Asthma bronchiale des Kindes
E) Heuschnupfendes Kindes

Antwort: B

203) Zur Lebendimpfung gehört?

A) Mumps
B) Röteln

Antwort: AB

Totimpfstoffe -> intramuskulär: > 1-1,5 Jahre M. deltoideus

< 1-1,5 in M. vastus lat.

Lebendimpfstoffe -> subcutan

204) Applizierung von Todimpfstoffen und Abstand

 i.m.; kein Abstand einzuhalten

49
205) Konjugat - lmpfstoff gegen Meningokokken (A, C, Y W135)

 Grippe (?)

206) Was trifft für Nebenwirkungen von lmpfstoffen zu, die im österreichischen lmpfplan 2006 als
allgemeine Impfungen für Kinder empfohlen sind...

A) Nach der Masern/Mumps/Röteln-Impfung kann es zu verübergehenden Gelenksschwellungen


kommen
B) In den letzten 14 Jahren ist in 0 kein tödlicher lmpfschaden durch die Masern/Mumps/Röteln-
Impfung beobachtet worden
C) Nach einer 6-fach Impfung kann Fieber auftreten
D) Schwere NW sind sehr selten

Antwort: ABCD

207) Was trifft für die Verabreichung von lmpfstoffen zu?

A) Die Injektion darf niemals mit einer Spritzennadel gemacht werden, die mit Impfstoff benetzt
ist, weil dadurch schwere lokale Infektionen auftreten können
B) Totimpfstoffe sollen nicht kühlschrankkalt verabreicht werden

Antwort: AB

208) Was trifft für die Verabreichung von lmpfstoffen zu?

A) Die Hautdesinfektion reduziert die Rate der Spritzenabszesse um 30%


B) Totimpfstoffe sollen nicht kühlschrankkalt verabreicht werden
C) Die Injektion darf niemals mit einer Spritzennadel gemacht werden, die mit Impfstoff benetzt
ist, weil dadurch schwere lokale Infektionen auftreten können
D) Adsorbatimpfstoffe dürfen intramuskulär und subkutan verabreicht werden
E) Die Verabreichung der Injektion sollte bei Säuglingen in den Muskulus deltoideus erfolgen

Antwort: BC (A?)
ad D: Adsorbatimpfstoffe nie subcutan

50
209) Was trifft für die Verabreichung von lmpfstoffen zu?

A) Die Verabreichung darf bei Kindern nicht in den M. gluteus erfolgen, weil dabei eine erhöhte
Rate an Läsionen des Nervus ischiadicus beobachtet wurde
B) Die Verabreichung darf nicht in den M. gluteus erfolgen, weil dabei eine erhöhte Rate
fälschlicher subkutaner Injektionen beobachtet wurde
C) Lebendimpfstoffe können gleichzeitig, aber an unterschiedlichen Stellen verabreicht werden
D) Der Abstand zwischen 2 Totimpfungen sollte mindestens 14 Tage betragen
E) Die subkutane Injektion macht weniger Beschwerden als die intramuskuläre

Antwort: ABC
ad C: Außer es ist ein Kombinationsimpfstoff zB MMR
ad D: gleichzeitig oder mind. 4 Wochen Abstand

210) Was trifft für die Verabreichung von lmpfstoffen zu?

A) Die subkutane Gabe eines Impfstoffes kann an der Außenseite des nicht dominanten
Oberarmes erfolgen
B) Die Impfung soll bei 2 jährigen Kindern in den M. deltoideus erfolgen, weil Hinken als Folge
einer lokalen
C) Schwellung schlimmer empfunden wird als das Schonen eines Armes
D) 6-fach Impfungen sollen intramuskulär verabreicht werden
E) Die FSME Impfung soll subkutan verabreicht werden
F) Die Grippeimpfung soll subkutan verabreicht werden

Antwort: ABCD

211) Welche Aussagen stimmen für Schutzimpfungen...

A) Die Rötelnimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdimmunität


B) Die Grippeimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdimmunität
C) Die Masernimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdimmunität
D) kein Herdenschutz bei FSME oder Tetanus

Antwort: ABCD

51
212) Welche Aussage stimmt für Schutzimpfungen?

A) Die FSME-Impfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdenimmunität


B) Die Masernimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdenirnmunität
C) Die Rötelnimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdenimmunität
D) Die Grippeimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdenimmunität
E) Die Tetanusimpfung bewirkt sowohl lndividualschutz als auch Herdenimmunität

Antwort: BCD

213) Impfungen bei Frühgeborenen…

A) lm Vergleich zu Reifgeborenen werden zusätzliche Impfungen empfohlen


B) Können lokale und systemische lmpfreaktionen hervorrufen

Antwort: B

214) Impfung bei Frühgeborenen (2R)

A) nach 6. LM
B) lokale u systemische Reaktionen möglich

Antwort: B

215) Impfungen bei Frühgeborenen

 normal impfen (keine Kontraindikation)

216) Impfung bei Frühgeborenem (2R)

A) nach 6.LM
B) lokale Reaktion möglich
C) systwmische Reaktionen möglich

Antwort: BC

52
217) Kontraindikationen gegen Lebendimpfungen bei einem 2 jährigen Kind...

 In den letzten 24 Stunden einmal Durchfall und eine Temperatur von 40°

218) Für die Rötelnimpfung gilt...

A) Sie wird zusammen mit der Masern- und Mumpsimpfung verabreicht


B) Schulkinder, die weder gegen Röteln geimpft sind, noch Röteln durchgemacht haben, sollten
mind. 2x gegen Röteln geimpft werden

Antwort: AB

219) Für die Rötelnimpfung gilt

A) Sie ist eine Impfung mit einem Totimpfstoff


B) Sie wird zusammen mit der Masern- und der Hämophilusimpfung verabreicht
C) Sie wird zusammen mit der Masern- und Mumpsimpfung verabreicht
D) Sie wird zusammen mit der Diphtherie- und Tetanusimpfung verabreicht
E) Schulkinder, die weder gegen Röteln geimpft sind, noch Röteln durchgemacht haben, sollten
mindestens 2 x gegen Röteln geimpft werden

Antwort: C,E

Inkub.-Zeit von MMR

 Masern: 8-12
 Mumps/Röteln: 16-18

220) Rötelimpfung richtig?

 Auch nicht geimpfte Erwachsene sollen sich Impfen

53
Infektiologie

221) Für Rötelnexposition im 1. Drittel der Schwangerschaft gilt...

A) Wenn die exponierte Schwangere im Hämaggluttinhemmtest einen Rötelntiter von 1:32 hat,
sind keine Maßnahmen erforderlich
B) Jede Frau soll vor Eintritt einer Schwangerschaft wissen, ob sie entweder 2maI gegen Röteln
geimpft ist oder ob sie einen ausreichend hohen Hämagglutinintest gegen Röteln hat

Antwort: AB

Symptome der Röteln:

 Exanthem (makulopapulös, i.d.R nicht-konfluierend, Beginn im Gesicht, bedeckt dann ganzen Körper)
 Schnupfen, Konjunktivits, Fieber
 Lymphknotenschwellung (einige Wochen, v.a. Nacken, hinter den Ohren)
 Eventuell Enanthem am weichen Gaumen

222) Klinische Unterschiede zwischen Röteln und Masern im Regelfall sind:

A) Patienten mit Masern haben Koplik'sche Flecken, Patienten mit Röteln nicht
B) Patienten mit Röteln haben Vergrößerungen der occipitalen und retroaurikulären
Lymphknoten, Patienten mit Masern nicht
C) Patienten mit Röteln haben im Regelfall am 3. Exanthemtag ein konfluierendes Exanthem
D) Patienten mit Masern haben im Regelfall kein konfluierendes Exanthem
E) Die Inkubationszeit der Masern ist länger als die der Röteln
F) Kinder mit Röteln haben im Gegensatz zu Kinder mit Masern kein Prodromalstadium

Antwort: ABF

223) Klinische Unterschiede zwischen Röteln und Masern im Regelfall sind…(3R)

A) Patienten mit Masern haben Koplik’sche Flecken, Patient mit Röteln nicht
B) Patienten mit Röteln haben Vergrößerungen der occipitalen und retroaurikulären Lymphknoten,
Patienten mit Masern nicht
C) Patient mit Röteln haben im Regelfall am 3.Exanthemtag ein konfluierendes Exanthem,
Patienten mit Masern haben im Regelfall kein konfluierendes Exanthem
D) Die Inkubationszeit der Masern ist länger als die der Röteln
E) Kinder mit Röteln haben im Gegensatz zu Kindern mit Masern im Regelfall kein
Prodromalstadium

54
Antwort: ABE (lt.Einsichtnahme)

224) Welche Aussagen stimmten in Bezug auf Inkubationszeiten und lnfektiösität?

A) Masern sind 3-5 Tage vor und 4 Tage nach Beginn des Exanthems ansteckend
B) Die Inkubationszeit von Masern beträgt 8-12 Tage
C) Die Inkubationszeit von Röteln beträgt 16-18 Tage
D) Die Inkubationszeit von Mumps ist 16-18 Tage
E) Die Inkubationszeit von Scharlach ist 2-4 Tage

Antwort: alle

225) Differentialdiagnosen von Röteln mit Exanthem können sein:

A) Ringelröteln
B) 3 Tage Fieber
C) Enterovirusinfektionen
D) Mykoplasmainfektionen
E) Mononucleosis infectiosa

Antwort: alle richtig


ad A: Parvovirus B19
ad B: HHV 6 (humanes Herpesvirus)
ad E: EBV
zudem: Scharlach, Masern und Adenoviren

226) Welche Aussagen sind richtig?

A) Kinder mit Ringelröteln haben vor Exanthemausbruch ein rotes Gesicht


B) lmpetigo contagiosa kann durch Streptokokken der Gruppe A und/oder durch Staphylokokken
ausgelöst werden
C) Coxsackieviren lösen die Hand-Fuß Mund Erkrankung aus
D) Das Staphylococcal scalded skin syndrom (SSSS) heilt im Regelfall ohne Narben ab Kinder mit
einem hämorrhagischen Exanthem bei einer invasiven
E) Meningokokkenerkrankung sind immer in schlechten Allgemeinzustand

Antwort: BCE

55
227) Typische Symptome von Röteln sind:

A) Lymphknotenschwellungen
B) Enanthem
C) Koplik'sche Flecken
D) Schnupfen und Konjunktivlts
E) Bauchschmerzen

Antwort: ABD

228) Für das Exanthem bei Röteln gilt:

A) Es ist am 3, Exanthemtag typischerweise konfluierend


B) Es dauert in der Regel 5 Tage
C) Es breitet sich von oben nach unten aus
D) Es kann mit dem von Masern verwechselt werden
E) Es ist häufig hämorrhagisch

Antwort: CD
ad B: 1-3 Tage

229) Was stimmt für welche exanthematische Erkrankung?

A) Der Ausschlag bei Röteln beginn hinter dem Ohr


B) Der Ausschlag bei Röteln dauert in der Regel 3 Tage (in Vo steht 4 Tage)
C) Kinder mit 3 Tage Fieber haben vor Beginn des Exanthems meistens ein länger dauernde
Rötung des Gesichtes
D) Der Ausschlag bei Scharlach ist am dichtesten in den Leisten und Achselhöhlen
E) Das Exanthem beim 3 Tage Fieber kommt am ersten Tag des Fiebers und verschwindet am 3.
Tag

Antwort: BD

230) Was stimmt für welche exanthematische Erkrankung?

A) Eine Schuppung der Hände findet man typischerweise beim Mb. Kawasaki, beim Toxic Schock
Syndrom und beim Scharlach.
B) Streptokokkeninfektionen sind typische Komplikationen von Varizellen
C) Das Erythema exsudativum multiforme (Major Variante) befällt die Schleimhäute
D) Ein Erdbeerzunge findet sich typischerweise bei Mb Kawasaki und beim Drei Tage Fieber
E) Der Wasserglastest kann von Laien dazu verwendet werden, um Masern von Scharlach zu
unterscheiden

56
Antwort: AB
ad C: befällt die Lederhaut
ad E: um Meningokokken von Masern zu unterscheiden

231) Was stimmt für welche exanthematische Erkrankung?

A) Das Staphylococcal scalded skin syndrome hinterlässt häufig Narben


B) Ein Kind mit einer invasiven Meningokokkeninfektion und einem ausgeprägtem Exanthem ist
immer in schlechtem Allgemeinzustand
C) Das Exanthem einer invasiven Meningokokkensepsis ist meistens hämorrhagisch
D) Ein Grund, warum man fiebernde Kinder bei der klinischen Untersuchung immer ganz
ausziehen muss, ist die Gefahr, Petechien als Frühsymptom einer Meningokokkensepsis zu
übersehen
E) Ein verstärktes Exanthem im Perigenitalbereich ist ein Symptom des Mb Kawasaki

Antwort: ABCD
ad E: rumpfbetont

232) Meningokokkenerkrankung Prävalenz

A) bis zum 2LJ und jenseits des 65lj


B) 5-15 LJ
C) 4-8 lj
D) 4 bis Teenagealter
E) ?

Antwort: 50% <5. LJ

233) DD von Röteln:

A) Varicellen
B) 3 Tage Fieber
C) Masern
D) Exanthema herpeticum
E) Impetigo contaginosa

Antwort: BC

57
234) Wieviele Prozent der Kinder sind durch eine Rötelninfektion in der Frühscheangschaft geschädigt?

A) 10%
B) 20%
C) 30%
D) 70%
E) 85%

Antwort: E

235) Für eine Rötelninfektion in der Frühschwangerschaft gilt:

A) Führt in über 10% zu Missbildungen des Kindes


B) Führt in über 25% zu Missbildungen des Kindes
C) Führt in über 50 % zu Missbildungen des Kindes
D) Führt in über 80% zu Missbildungen des Kindes
E) Führt in immer zu Missbildungen des Kindes

Antwort: D

236) Für Rötelnexposition im 1. Drittel einer Schwangerschaft gilt:

A) Wenn die exponierte Schwangere im Hämaggluttinhemmtest einen Rötelntiter von 1:32 hat,
sind keine Maßnahmen erforderlich
B) lm Falle einer noch nicht stattgefundene Rötelninfektion soll ein lmmunglobulin gegeben
werden, damit konnatale Röteln beim Kind sicher verhindert werden können
C) Es ist die aktive Rötelnimpfung angezeigt, da damit das Angehen einer Wildrötelninfektion
verhindert werden kann
D) Bei negativer Rötelnserologie ist eine Schwangerschaftsunterbrechung angezeigt
E) Jede Frau soll vor Eintritt einer Schwangerschaft wissen, ob Sie entweder 2x gegen Röteln
geimpft ist oder ob Sie einen ausreichend hohen Hämagglutinintest gegen Röteln hat

Antwort: ADE
ad B: von 87% auf 18 %, also nicht sicher verhindert
ad C: Ig-Gabe angezeigt (evtl. 2x)

237) Röteln in der Schwangerschaft können zu...

A) Einem nach Gregg benannten Syndrom führen


B) Herzfehlern führen + lnnenohrschwerhörigkeit + Katerakt
C) lrreversiblen Schädigungen des Feten führen

58
Antwort: ABC
ad B: = Gregg-Trias

238) Rötelnausschlag(2R)

A) mit Masern verwechselbar


B) dauert 5 Tage
C) meist hämorrhagisch
D) breitet sich vom Kopf abwärts aus

Antwort: AD

239) Symptome der RöteIn.(3R)

A) Exanthem
B) Schnupfen, Konjunktivits, Fieber
C) Lymphknotenschwellung
D) ev. Enanthem am weichen Gaumen

Antwort: alle
ad a: makulopapulös, i.d.R nicht-konfluierend, Beginn im Gesicht, bedeckt dann ganzen Körper
ad cz einige Wochen, v.a. Nacken, hinter den Ohren

240) Rötelnausschlag (2R)

A) mit Masern verwechselbar


B) dauert 5 Tage
C) meist hämorrhagisch
D) breitet sich vom Kopf abwärts aus

Antwort: AD

241) Wahrscheinlichkeit für Mißbildungen beim Kind nach Rötelninfektion in Frühschwangerschaft

 85%

242) Unterschied Masern / Röteln:

A) Inkubationszeit
B) wo Lymphknoten geschwollen sind
C) Prodromalstadium

Antwort: alle
59
243) Unterschied Masern-Röteln

A) bei Röteln sind nuchäre und Nacken-LK geschwollen


B) Masern haben längere Inkubationszeit als Röteln
C) Masern haben Koplik'sche Flecken und Röteln nicht
D) Röteln unterscheiden sich von Masern durch Prodromalstadíum
E) bei Masern nach 3 Tagen konfluierendes Exanthem und Röteln nicht

Antwort: ACE

244) DD von Röteln mit Exanthem:

A) Impetigo Contagiosa
B) 3- Tage-Fieber
C) Varizellen
D) Masern
E) Ekzemaherpeticum ??

Antwort: BD

245) Was stimmt für das Varizella Zoster-Virus?

A) Die postherpetische Neuralgie beim Herpes Zoster ist bei Kindern selten
B) Nach einer Varizelleninfektion wandert das Virus in die Nervenzellen und persistiert dort
lebenslang
C) Typische Varizelleneffloreszenzen sind Bläschen

Antwort: ABC

246) Was stimmt für das Varizella - Zoster Virus?

A) Nach einer Varizelleninfektion wandert das Virus in die Nervenzellen und persistiert dort
lebenslang
B) Varizelleneffloreszenzen kommen nicht am behaarten Kopf vor
C) Typische Varizelleneffloreszenzen sind Bläschen
D) Bei einem Kind mit Herpes zoster ist immer eine Knochenmarkspunktion angezeigt um Sicher
eine Leukämie ausschließen zu können
E) Die postherpetische Neuralgie beim Herpes zoster ist bei Kindern selten

Antwort: ACE

60
247) Was stimmt für das Varizella -Zoster-Virus Infektionen?

A) Die zerebellare Ataxie ist eine typische Komplikation


B) Die Pankreatitis ist eine häufige Komplikation
C) lmpetigo contagiosa ausgelöst durch Streptokokken oder Staphylokokken ist eine typische
Komplikation
D) Varizellen können bei Kindern auch tödlich verlaufen
E) Kinder mit Varizellenfetopathie können Hautdefekte, Kortikale Atrophien, und Augenschäden
haben

Antwort: ACDE

248) Was stimmt für das Varizella -Zoster-Virus Infektionen?

A) 3-7% aller Schwangeren sind für Varizellen empfänglich


B) Die Varizellenimpfung ist eine Impfung mit Totimpfstoff
C) In nächster Zeit wird eine 4-fachimpfung mit Masern/Mumps/Röteln und Varizellen auf den
Markt kommen
D) Die Varizellenimpfung ist allen Personen in Pflegeberufen (Ärztinnen etc) ohne
Varizellenanamnese (oder bei Seronegativität) empfohlen, da Varizellen bei Erwachsenen mit
einer erhöhten Komplikationsrate verlaufen
E) Das Exanthem bei Varizellen ist im Wasserglastest wegdrückbar

Antwort: ACD (E?)

249) Was stimmt für Varizellen?

A) Varizellen können bei Patienten mit lmmunsuppression besonders schwer verlaufen


B) Strophulus infantum (Prurigo simplex acuta) ist eine Differentialdiagnose von Varizellen
C) Masern können leicht mit Varizellenverwechselt werden
D) lnsektenstiche sind eine Differentialdiagnose von Varizellen
E) Ekzema herpeticatum ist eine Differentialdiagnose von Varizellen

Antwort: ABDE

61
250) Was stimmt für die Varicellen-Zoster-Infektion...

A) Die Varizellenimpfung ist allen Personen in Pflegeberufen (Arzten, etc) ohne


Varicellenanamnese (oder bei Seronegativität) empfohlen, da Varicellen bei Erwachsenen mit
einer erhöhten Komplikationsrate verlaufen
B) In nächster Zeit wird eine 4-fach-Impfung mit Masern/Mumps/Röteln und Varicellen auf den
Markt kommen
C) 3-7% aller Schwangeren sind für Varicellen empfänglich

Antwort: ABC

251) Varicellen in der Schwangerschaft...


A) Können zu einer Embryopathie führen
B) Schwere neonatale Erkrankungen erfolgen nach Infektion wenige Tage vor der Entbindung
C) Eine passive Prophylaxe mit lmmunglobulinen für das Neugeborene ist möglich
D) Können mit Aciclovir behandelt werden
E) Eine präventive aktive lmmunisierung ist möglich

Antwort: alle richtig

252) Was stimmt für Varizellen?

A) lnsektenstiche sind eine Differentialdiagnose von Varizellen


B) Varizellen können bei Patienten mit lmmunsuppression besonders schwer verlaufen
C) Strophulus infantum (Prurigo simplex acuata) ist eine Differentialdiagnose von Varizellen
D) Ekzema herpeticatum ist eine Differentialdiagnose von Varizellen

Antwort: ABCD

253) Bild: Welche Aussagen sind richtig? (Varicellen)

A) Es handelt sich um eine sehr ansteckende lnfektion.


B) Es gibt eine Impfung gegen diese Erkrankung
C) Eine Neuerkrankung peripartal ist potenziell bedrohlich

Antwort: ABC

62
254) Varizellen (3R)

A) Nicht an behaarten Körperstellen


B) Wegdrückbar
C) Erwachsene ohne Schutz sollten sich impfen lassen weil gefährlich

Antwort: BC

255) Welche Aussage stimmt für Herpesinfektionen...(4R)

A) Kinder mit Ekzema herpeticatum haben häufig eine Neurodermitis als Grunderkrankung
B) Die typischen Veränderungen einer Herpesenzephalitis finden sich im Temporallappen
C) Die Erreger des 3 Tage Fiebers gehört zu den Herpes Viren
D) Fieberblasen werden durch herpes simles Virus der Gruppe 1 hervorgerufen
E) Das Ekzema herpeticatum ist eine Infektion mit dem Varizella zoster virus

Antwort : ABCD (lt.Einsichtnahme)

256) Herpes Simplex in der SS (3R):

A) Schwere neonatale Erkrankung nach peripartaler Infektion


B) präventive aktive lmmunisierung ist möglich
C) Kindliche Enzephalitls immer postnatal
D) Sepsisähnliche Verlaufsform ist möglich
E) Kann zu einer Embryopathie führen

Antwort: ACD

257) Welche Aussage stimmt für Herpesinfektionen?

A) Das Ekzema herpeticatum ist eine lnfektion mit dem Varizella zoster Virus
B) Neonatale Herpesinfektionen werden eher durch Herpes simplex Typ 1 als durch Herpes
simplex Typ 2 hervorgerufen
C) Die Stomatitis aphthosa ist eine Reaktivierung einer bereits stattgefundenen Herpes simplex
Typ 1 Infektion
D) Kinder mit Ekzema herepticatum haben häufige eine Neurodermitis als Grunderkrankung
E) Die Typischen Veränderungen eine Herpes Enzephalitis finden sich im Temporallappen

Antwort: DE
ad A: Herpes simplex
ad B: eher durch Typ ll
ad C: bei Erstinfektion

63
Wie diagnostiziert man konnatale CMV-lnfektion?

 Fruhgeburtlichkeit
 Hepato- Splenomegalie
 Thrombopenie, hamolyt. Anamie, blueberrymuffins,
 Enzephalitis, Chorioretinitis
 CMVPneumonie
 Zahnschmelzdefekte
 lnnenohrschwerhorigkeit (!)

Virus-PCR aus Harn, early-antigen Nachweis im Serum, lgA-Ak häufig falsch negativ oder falsch positiv

258) Für die CMV-Infektion gilt:

A) Sie kann zu typischen Pneumonien führen


B) Sie kann auch über die Muttermilch übertragen werden
C) Sie kann über Bluttransfusion übertragen werden

Antwort: ABC

259) CMV was ist falsch:

 Eine davon war mit Antibiotika behandeln

260) CMV

A) irgendwas mit Lungenentzündung


B) wird beim Screening erfasst

Antwort: AB

261) Für die konnatale CMV-lnfektion gilt:

 Innenohr-Schwerhörigkeit ist eine häufige Folge

262) Die HIV Infektion einer Schwangeren...

 Für die Prophylaxe stehen verschiedene Kombinationen wie Zilovodin und Lamividin zur
Verfügung

64
263) Welche Erkrankungen können ein morbiliformes Exanthem haben? (morbiliform = "an Masern
erinnernd")

A) Masern
B) Varizellen
C) Herpses zoster
D) Arzneimittelexanthem
E) 3 Tage Fieber

Antwort: ADE

264) Was stimmt für die Masernenzephalitis?

A) Es gibt 3 verschieden Formen (die postinfektiöse Masernenzephalitis, die


Einschlußkörperenzephalitis und die subakut sklerosierende Panenzephalitis)
B) Die subakut sklerosierende Panenzephalitis nach Masern ist die häufigste Form der
Masernenzephalitis
C) Die subakut sklerosierende Panenzephalitis hat eine 100%ige Letalität
D) Die Letalität der postinfektíösen Masernenzephalitis ist 1%
E) Rademakerkomplexe (Radermecker) finde sich im EEG

Antwort: ACE

265) DD Masern

A) Röteln
B) Scharlach
C) Exanthema subitum (HHV 6,7)
D) Arzneimittelexanthem

Antwort: ACD
ad C: = 3-Tage-Fieber

266) Was stimmt für die Masernenzephalitis?

A) Rademakerkomplexe finden sich im EEG bei Patienten mit subakut sklerosierender


Panenzephalitis nach Masern
B) Es gibt 3 verschiedene Formen: postinfektiöse Masernenzephalitis, die
Einschlusskörperenzephalitis und die SSPE
C) Die SSPE hat eine 100%ige Letalität

Antwort: ABC

65
Mumps Komplikationen:

 Pankreatitis, Oophoritis, Meningitis, Enzephalitis, Taubheit


 Außerdem: Thyreoiditis, Arthritis, Prostatitis, Hepatitis, Thrombozytopenie, Myokarditis

267) Was stimmt für die Symptome von Mumps?

A) Neben der Parotitis können auch die Glandula submandibularis und sublingualis klinisch
vergrößert sein
B) Bis 10% aller Patienten mit einer Mumpsinfektion haben klinische Zeichen einer Meningitis
C) ln seltenen Fällen entwickelt sich eine Enzephalitis

Antwort: ABC

268) Mumps

A) Encephalitis
B) 10% zeigen Meningitiszeichen
C) sublinguale Drüsen etc können auch betroffen sein
D) Pancreatitis

Antwort: alle richtig

269) Typische Komplikationen von Mumps sind...

A) Pankreatitis
B) Encephalitis
C) Oorphitís
D) Meningitis
E) Hodenschwellung

Antwort: alle richtig

270) Typische Komplikationen von Mumps sind:

A) Enzephalitis
B) Keratitis
C) Oophorits
D) Pankreatitis
E) Meningitis

Antwort: ACDE

66
Was stimmt für die Symptome von Mumps?

A) Asymptomatische Infektionen sind selten


B) Neben der Parotitis können auch die Glandula submandibularis und sublingualis klinisch
vergrößert sein
C) Bis zu 10% aller Patienten mit einer Mumpsinfektion haben klinische Zeichen einer Menignitis
D) ln seltenen Fällen entwickelt sich eine Enzephaltis
E) 1% aller Patienten zeigen passagere Hörstörung

Antwort: BCD
ad A: 30-40%
ad E: 4%

271) Welche Aussagen stimmen in Bezug auf Inkubationszeiten und lnfektiosität...

A) Die Inkubationszeit von Röteln beträgt 16-18 Tage


B) Die Inkubationszeit von Masern beträgt 8-12 Tage
C) Die Inkubationszeit von Mumps ist 16-18 Tage
D) Die Inkubationszeit von Scharlach ist 2-4 Tage
E) Masern sind 3-5 Tage vor und 4 Tage nach Beginn des Exanthems ansteckend

Alle richtig

272) Was trifft auf Pertussis zu?

A) lm Blutbild findet man typischerweise eine Leukozytose mit Lymphozytose


B) Makrolide sind die Behandlung der Wahl
C) Erwachsene sollten gegen Pertussis geimpft werden, da die Immunität 10 Jahre nach einer
erfolgten Impfung verschwindet

Alle richtig

273) Pertussis (2 od. 3 Antw.)

A) Pneumonie, Pankreatitis und noch irgendwas sind Komplikationen


B) Wird mit Makroliden behandelt
C) Erwachsene sollten sich impfen lassen, da Impfschutz nur 10 Jahre hält

Antwort: BC

67
274) Was trifft für Pertussis zu?

A) Typische Komplikationen sind Pneumonie, Pankreatitis und Mastoiditis


B) Im Blutbild findet sich typischerweise eine Leukozytose mit Lymphozytose
C) Makrolide sind die Behandlung der Wahl
D) Die Impfung gegen Pertussis ist eine Lebendimfpung
E) Erwachsene sollen gegen Pertussis geimpft werden, da die Immunität 10 Jahre nach einer
erfolgreichen Impfung verschwindet

Antwort: BCE

275) Was stimmt für die Pharyngitis?

A) Eine Pharyngitis mit Erythem und Petechien kann durch GruppeA-Streptokokken ausgelöst
werden
B) Große, weißlich gelbe Beläge, die teilweise die ganzen Tonsillen bedecken sind ein typisches
Symptom des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers (EBV)
C) Eine Tonsillopharyngitis, die durch beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A
ausgelöst wird, kann mit einer einmaligen Gabe eines Depotpenicillins behandelt werden

Antwort: ABC

276) Was stimmt für die Pharyngitis?

A) Bei 6J Knaben mit Heiserkeit, Husten gerötetem Hals sollte Streptokokkenschnelltest gemacht
werden
B) Akuter Beginn und Schulkindalter sprechen gegen eine Infektion mit Gruppe A Streptokokken
C) Geschwollene Kieferwinkeldrüsen sprechen für eine Infektion mit Gruppe A Streptokokken
D) Penicillin V für 10 Tage ist eine therapeutische Option für die Gruppe A Streptokokken
Pharyngitis
E) Die Inkubationszeit von GAS Pharyngitis ist 2-4 Tage

Antwort: ACDE

277) Was stimmt für die Pharyngitis?

A) Die häufigsten Erreger einer Pharyngitis sind Adenoviren


B) Eine Pharyngitis mit Erythem und Petechien kann durch Gruppe A Streptokokken ausgelöst
sein
C) Jede Angina mit Belägen auf den Tonsillen ist antibiotisch zu behandeln
D) Große weißlich gelbe Beläge, die tw. die ganzen Tonsillen bedecken, sind ein typisches
Symptom des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers
E) Aphten am Gaumenbogen sprechen am ehesten für eine Infektion mit Adenoviren

68
Antwort: ABD

278) Was stimmt für die Pharyngitis?

A) Eine Tonsillopharyngitis mit nur einem Erythem ist sicher keine Indikation für ein Antibiotikum
B) Jedem Kind mit einem geröteten Rachen sollte ein Antibiotikum verordnet werden
C) Die antibiotische Behandlung einer Angina kann die Poststreptokokkenglomerulonephritis
verhindern, aber nicht das rheumatische Fieber
D) Die eitrige Tonsillopharyngitis soll homöopathisch behandelt werden
E) Der Nachweis von Gruppe A Streptokokken im Rachen erklärt zu 95% die Ursache der
Pharyngitis

Antwort: A (E?)

279) Was stimmt für die Otitis media?


A) Eine Sinusvenenthrombose, eine Mastoiditis, ein Hirnabszess und eine eitrige Meningitis
können Komplikationen einer Otitis media sein
B) Die Influenzaimpfung reduziert die Häufigkeit der Otitis media
C) Die Pneumokokkenimpfung reduziert die Häufigkeit der Otitis media
D) Ohrenschmerzen, Fieber und Schnupfen sind typische Symptome einer Otitis media

Alle richtig

280) Für die Otitis media im Kindesalter gilt...

A) Streptococcus pneumoniae, Hämophilus influenzae, Moraxella catarrhalis sind die häufigsten


bakteriellen Erreger
B) Sie ist die Folge einer aus dem Nasopharynx aufsteigenden Infektion
C) Funktionsstörungen der Eustachí-Röhre prädestinieren zu Otitis media, da die Tube wichtig für
die Belüftung, Drainage und Verhinderung von Reflux ins Mittelohr ist
D) Angeborene Risikofaktoren sind kraniofaciale Anomalien, männliches Geschlecht,
lmmundefekte und Anomalien der Tube Eustachii
E) Die höchste Inzidenz zeigt sich bei 6-18 Monate alten Säuglingen und Kleinkindern
F) Bis zum 6. Lebensmonat bestehen schützende Antikörper der Mutter
G) Eine Passivrauchbelastung begünstigt eine Otitis media

Alle richtig

69
281) Pneumokokken:

 typische Erreger für Otitis, Pneumonie

282) Für die Klinik der akuten Mastoiditis charakteristisch ist:

A) Eine abstehende Ohrmuschel


B) Retroaurikuläre Schwellung, Schmerz, Rötung
C) Ohrenschmerzen, AZ Verschlechterung

Antwort: ABC

Für die Neugeborenensepsis gilt:

 Bei bestätigter lnfektion ist eine Therapie über 7-10 Tage erforderlich
 Late-onset bedeutet meist nosokomial erworben
 Early-onset bedeutet peripartal akquiriert
 Therapie immer parenteral
 Die Chlamydieninfektion wird mit einem Makrolidantibiotikum behandelt
 Eine intrapartale GBS-Prophylaxe (gegen Streptokokken B) reduziert das lnfektionsrísiko für
das Neugeborene
 Haupterreger für nosokomiale Infektionen sind koagulase-negative Staphylokokken
 Verlaufskontrolle der Entzündungsparameter ist wichtig
 Eine Chlamydienkonjunktivitis muss systemisch behandelt werden
 Eine Ureaplasmeninfektion wird mit Makroliden behandelt
 Die Nephrotoxizität von Aminoglykosiden...
 E. Coli verursacht Meningitis
 Atmenotsymptomatik ist ein häufiges klinisches Korrelat
 Ein Kreislaufversagen ist möglich
 primär eine klinische Diagnose
 Blutkulturen sind der Goldstandard

283) Für die Neugeborenensepsis gilt: (1R)

A) Frühgeborene sind seltener betroffen


B) Streptokokken B spielen eine untergeordnete Rolle
C) adjuvante Therapie ist bei adäquater AB-Therapie meist nicht notwendig
D) Therapie sollte immer parenteral erfolgen
E) bei nicht bestätigter Infektion sollte trotzdem f. 7 Tage eine Antibiotikabehandlung erfolgen

Antwort: D

70
284) 14 Tage altes Kind. V.a. Sepsis. Welcher Keim kommt in Frage?

A) GBS
B) GAS
C) Staph. Aureus (CONS?)
D) Pseudomonas
E) Enterokokken

Antwort: CE (sowohl early onset= <5 Tage als auch late onset > 5 Tage)
ad A: early onset
Koagulase neg. Staph vorallem bei late onset

285) 267 Neugeborenen Sepsis


Blutkultur = Goldstandard
primär klinische Diagnose
iv. Antibiotika Therapie einleiten

Antwort: alle richtig

286) Was stimmt für invasive Meningokokkenerkrankungen?

A) Der Wasserglastest kann nützlich bei der Diagnosestellung sein


B) Das Exanthem ist meistens hämorrhagisch
C) Die Prognose der isolierten Meningitis ist schlechter als die der isolierten Sepsis
D) Meningokokken kommen bei gesunden Personen im Rachen vor
E) Bei jedem dringenden Verdacht auf das Vorliegen einer Meningokokkensepsis ist eine prähospitäre
Antibtiotikatherapie angezeigt

Antwort: ABDE

287) Was stimmt für invasive Meningokokkenerkrankungen...

A) Bei jedem dringendem Verdacht auf das Vorliegen einer Meningokokkensepsis ist eine
prähospitäre Antibiotikatherapie angezeigt
B) Das Exanthem ist meistens hämorrhagisch
C) Der Wasserglastest kann nützlich bei der Diagnosestellung sein
D) Meningokokken kommen bei gesunden Personen im Rachen vor

Antwort: Alle richtig

71
288) Meningokokken:

A) isolierte Sepsis besser als isolierte Meningitis


B) Glastest dient zum Unterscheiden von Masern/ Scharlach
C) in ersten Stunden Meningitis nicht von lnfluenza zu unterscheiden...

Antwort: B

289) Kind mit Fieber, fokale Krampfanfälle, Liquorbefund war angegeben: virale Meningoencephalitis

A) Zucker ähnlich dem Serum


B) Lymphozytäre Pleozytose
C) erhöhter Druck

Antwort: alle richtig

290) Kind mit Fieber hat 15 Min gekrampft, auch im Notarztwagen noch rechtsbetonte Zuckungen OE und
UE, transparenter Liquor, was hat das Kind?

 Meningokokkensepsis

291) Ein jugendlicher Patient (16 Jahre), somnolent wird von der Rettung mit Fieber (39°) eingeliefert. In
der Untersuchung stellen Sie einen niedrigen RR (80/36), Tachykardie, kalte Extremitäten, eine
Rekapilarisationszeit von 5 Sekunden, kaum tastbar periphere Pulse und zahlreiche hämorrhagische
nicht wegdrückbare Hautveränderungen, insbesondere der Beine fest. Respiratorische
Beeinträchtigungen bestehen keine.
Welche ist ihre erste Verdachtsdiagnose noch bevor sie Laborbefunde oder weitere klinische oder
apparative Untersuchungsergebnisse zur Verfügung haben?

A) Hoch fieberhafter Infekt mit Virusexanthem


B) Eine Verdachtsdiagnose ist mit dem genannten nicht möglich
C) Meningokokken.Sepsis
D) Purpura Schönlein Hennoch
E) Arzneimittelexantem mit allergischer Reaktion

Antwort: C (lt. Einsichtnahme)

292) kann Moraxella bak. Meningitis machen?

72
293) Kind mit Fieber, Krämpfen etc. Liquorpunktion (eher niedrigere Werte zwischen 30 und 100):
Diagnose?

 Virale Meningoenzephalitis

294) Lange Angabe... Liquorpunktion: Zellen über 10, Glukose 40, nichteitriges Exsudat

A) virale Meningoenzephalitis
B) Tuberkulose Enzephalitis
C) Borrelienenzephalitis
D) Hirnblutung
E) Bakterielle Meningitis

Antwort: A
ad E: falsch da nicht eitrig

295) 14 Tage alter Säugling hat Meningitis, Wahrscheinlicher Erreger?

A) Staph aureus
B) Strep B
C) Strep A

Antwort: A

296) 16 jähriges Mädchen, Fieber, Husten, Kopfschmerzen seit 2 Tagen. Gestern zuhause kollabiert. Jetzt
kommt mit kleinen roten Flecken am Knöcheln. Was hat sie?

 Meningokokkensepsís

297) 16 jähriges Mädchen, Fieber, Husten, Kopfschmerzen seit 2 Tagen. Gestern zuhause kollabiert. Jetzt
kommt mit kleinen roten Flecken am Knöcheln. (2R)

A) Venenzugang und Infusion


B) Parenteral Antibiotikum
C) Paracetamol p.o.
D) "Etwas mit Stuhl"

Antwort: AB

73
298) 16 -Jährige mit grippeähnlichen Symptomen, dunklen Verfärbungen am Knöchel:

A) Meningokokkensepsis
B) Purpura Schönlein Henoch
C) tiefe Beinvenenthrombose

Antwort: C

299) bakt. Meningitis. Nicht zu erwartende Erreger:

A) Moraxella
B) Spirochäten

Antwort: AB

74
300) Verdacht auf virale Enzephalitis?

 Behandlung sofort, Virustatikum

301) Verdacht auf virale Enzephalitis durch Lumbalpunktion bestätigt:

A) Anti virale Therapie sofort


B) anti virale Therapie nach Erregernachweis im Liquor

Antwort: A

302) Kind mit Liquorbefund welcher für Virusencephalitis spricht (1R)

A) abwarten HSV PCR


B) blindes antivirales antherapieren

Antwort: B

303) Befund einer Punktion, wenig Protein, wenig Zellen

A) Eitrige Meningitis (erhöht)


B) Neuroborreliose
C) Hirnblutung
D) Virale Enzephalitis

Antwort: D

304) Welche Erkrankungen werden typischerweise durch Staphylokokken ausgelöst?

A) Osteomyelitis
B) Septische Arthritis
C) Toxic Shock Syndrome

Antwort: ABC

75
305) Welche Erkrankung wird typischerweise durch Staphylokokken ausgelöst?

A) Tonsillopharyngitis
B) Osteomyelitis
C) Septische Arthritis
D) Toxic Shock Syndrom
E) Erythema nodosum

Antwort: B, C, D

Welche Krankheiten werden durch Staphylokokken ausgelöst?

 Sepsis (late onset ->CONS, S. aureus; early onset: S.aureus)


 Eitrige Meningitis
 NEC
 Furunkel, Karbunkel
 Endokarditis
 Pneumonie

306) Staphylokokken scaled skin syndrom

 Exfoliatina und b bzw. Sepsis bzw. Hautinfektionen als Folge

307) Was machen Staphylokokken am ehesten?


Erythema nodusum (Streptok.)
Bronchopneumonie

Antwort: B

308) Welche Erkrankung wird typischerweise durch Gruppe A Streptokokken ausgelöst...

A) Tonsillopharyngitis
B) lmpetigo contagiosa

Antwort: AB

76
309) Welche Erkrankung wird typischerweise durch Gruppe A Streptokokken ausgelöst?

A) Tonsillopharyngitis
B) Pankreatitis
C) Nahrungsmittelvergiftung
D) lmpetigo contagiosa
E) Zerebellare Ataxie

Antwort: A, D

310) Gruppe A Streptokokken:

A) Inkubationszeit: 2-5 Tage


B) Sprechen geschwollene Kieferwinkeldrüsen dafür?

Antwort:?

311) Streptokokken A machen was? (1R)

A) Angina Tonsillaris
B) Sepsis

Antwort: A

312) Streptokokken A machen was? (1R)

A) Angina Tonsillaris
B) Sepsis

Antwort: A

313) DD zu Scharlach:

A) Kawasaki
B) Scharlach hat ein Exanthem mit Flecken, Blasen und Papeln
C) Röteln hat ein Exanthem mit Flecken, Blasen und Papeln

Antwort: A

77
314) Was stimmt zu Scharlach

A) am stärksten in Achsel+Leistenregion
B) 3 Tage Fieber
C) Exanthem beginnt am Abfieberungstag

Antwort: ABC

315) Für die Toxoplasmose gilt...

A) Die meisten Neugeborenen sind asymptomatisch (80%)


B) Mütter können die Erkrankung über rohes Fleisch und Katzen aquirieren

Antwort: AB

316) Toxoplasmose in der Schwangerschaft: Auswirkungen auf Kind

A) Chorioretinitis
B) Verkalkungen
C) Mikrozephalus
D) Encephalitis
E) Hepatomegalie

Antwort: A, B, D
Ad C: Hydrozephalus
Ad E: Hepatitis

317) Wie kann man konnatale Toxoplasmose nachweisen (3R)

A) Postnataler IgG Titer


B) Im mütterlichen Harn
C) Fruchtwasser PCR
D) Im Kaztenkot zu Hause
E) Klinische Trias

Antwort:

318) Perinatale Toxoplasmose:

A) je später infektion umso geringer Folgen


B) je früher ss umso geringer Wahrscheinlichkeit für infektion
C) Therapie sofort
D) keine rohes Fleisch oder Katzen

Antwort: alle
78
319) Toxoplasmoseinfektion:(2R)

A) wenn Mutter sich früh infiziert, hat das Kind nur milden Verlauf
B) Ja später desto schwer die Erkrankung fürs Kind
C) Bei Exposition von Katzen und rohem Fleisch
D) Bei Infektion im Mutterleib erfolgt Erkrankungen wenige Tage vor Entbindung oder so

Antwort: C

320) Frage zu Toxoplasmose


A) Ist ein Protozoe
B) nur bei Erstinfektion in der SS Parasitamie mit Gefahrdung des Feten -je später die Infektion
des Feten, desto geringer die Sy
C) Trias: Enzephalitis, Chorioretinitis, Hepatitis
D) Therapie: Beginn sofort bei Verdacht (bei Mutter und Kind) Spiramycin-Monoth. mit
Pyrimethamin und Sulfadiazin Komb.th. unter Folsaureschutz. BB-Ko.!

Antwort: alle

321) Konnatale Syphilis: (2R)

A) Virusinfekt
B) Nicht behandelbar
C) Kein bes. Klin. Bild
D) Häufig. Zu Aborten und Totgeburten
E) Bei uns selten f. konnat. Neugeb.inf.

Antwort: D, E

322) Für Rota-Viren trifft zu...

A) Eine Infektion mit Rotaviren ist der häufigste Grund für Durchfall bei Kindern in Ö
B) Eine antibiotische Behandlung ist nicht erforderlich
C) Bis zum Alter von 3 Jahren haben fast alle Kinder eine Rotavirusinfektion durchgemacht

Antwort: ABC

79
323) Für Rotaviren trifft zu:

A) Bis zum Alter von 3 Jahren haben fast alle Kinder eine Rotavirusinfektion durchgemacht
B) Eine antibiotische Behandlung ist nicht erforderlich
C) Rotavirusinfektionen müssen dem Amtsarzt gemeldet werden, da es in bis zu 5%
Dauerausscheider gibt
D) Rotaviren werden typischerweise durch Eier und Geflügel übertragen
E) Eine Infektion mit Rotaviren ist der häufigste Grund für Durchfall bei Kindern in Österreich

Antwort: A, B ,E

324) Welcher Erreger ist im Schulkindalter für Otitis media, Pneumonie und eitrige Meningitis
verantwortlich?

A) Pneumokokken
B) H. Influenza

Antwort: A, B

325) Welche Aussagen sind richtig?

A) Die wichtigsten Erreger der eitrigen Meningitis im Schulkindalter sind Hämophilus influenzae,
Pneumokokken und Streptokokken
B) Pneumokokken sind die typischen Erreger der eitrigen Meningitis, der Pneumonie und der
Otitis media
C) Herpes simplex Viren bleiben nach der lnfektion in den Nervenzellen
D) Scharlach in der Schwangerschaft führt zu einer Fetopathie mit Hautdefekten und Narben
E) Die Schutzimpfung gegen Gruppe A Streptokokken ist ab dem 2. Lebensjahr empfohlen

Antwort: B, (A evtl.)

326) Was stimmt zu TORCH? Infektionskrankheiten wie

A) Toxoplasmose
B) Chlamydien
C) Hämophilus B...

Antwort: A, B

80
327) Welchen Erreger kann man bei Patienten mit Immunsuppression am häufigsten isolieren? (1R)

A) Aspergillus flavus
B) Aspergillus fumigatus
C) Aspergillus…
D) Aspergillus…
E) Aspergillus…

Antwort: B

Therapie bei Candidainfektion:

 Amphotericin B
 Econazol
 Nystatin
 Miconazol
 Natamycin,..

328) Salmonellen lmpfung im 2.LJ

A) Richtig
B) Falsch

Antwort: B

329) Salmonellen:

A) AB selten erforderlich
B) Dauerausscheider bei AB Therapie wahrscheinlicher
C) Dauerausscheider 5%
D) Übertragung via Hühner, Schweine, Rinder, Reptilien,
E) Impfung im 2. Lebensjahr indiziert

Antwort: A, B, C, D

Salmonellen:

Antibiotika ja, nein?

AB selten erforderlich Übertragung: Hühner, Schweine, Rinder, Reptilien, Dauerausscheider 5% bei AB


Therapie wahrscheinlicher

81
330) Für eine Salmonelleninfektion trifft zu:

A) Für eine lnfektion mit Salmonellen ist eine genaue lnfektionsdosis beschrieben
B) Eine antibiotische Behandlung ist nur sehr selten erforderlich
C) Die Schutzimpfung gegen Salmonellen soll im allgemeinen vor dem 2. Lebensjahr verabreicht
werden
D) Salmonelleninfektionen müssen dem Amtsarzt gemeldet werden, da es in bis zu 5% der
älteren Kinder und Erwachsenen Dauerausscheider gibt
E) Salmonellen werden typischerweise durch Eier und Geflügel übertragen

Antwort: BDE

331) Kind erhält Hepatitis B Therapie, Was will man mit Therapie erreichen (1R)

A) komplette Heilung
B) Serokonversion von HBeAG zu ABeAK
C) Serokonversion von HbsAG zu HBsAK
D) Serokonversion von HBcAG zu ABcAK

Antwort: C

332) Fäko-orale übertragung findet bei welcher Hepatitis statt

A) Hepatitis A
B) Hepatitis B
C) Hepatitis C
D) Hepatitis D
E) Hepatitis E

Antwort AE

333) Welches der folgenden Viren wird beim derzeitigen Stand der Technologie auch durch
virusinaktivierte Faktorenkonzentrate übertragen?

A) Hepatitis A Virus
B) Hepatitis C Virus
C) HIV
D) Parvovirus- B19
E) Zytomegalíe Virus

Antwort: E

82
334) HepB ohne Prophylaxe Übertragungswahrscheínlichkeit aufs Kind (1R)

 Ca. 70-90%

335) HepB Übertragungswege:

A) Vertikal
B) Sexuell
C) Blut

Antwort: Alle richtig

336) lnterferontherapie bei chron. Hep B:

A) Serokonversion HBeAg zu HbeAK


B) Serokonversion HBsAG zu Hbs-AK
C) HbcAG zu Hbc-AK
D) Anti-HBc-Antiko

Antwort: B
ad A: hochreplikative HBV-Infektion zu chron., niedrigreplikativen HBV-|nfektion
ad B: vorliegende HBV-Infektion zu lmmunitat/ lnfektion unter Kontrolle/ pos. Impfstatus)
ad C: glaub das stimmt nicht; Hbc-Antiko nur Kontaktmarker, HbcAg wird in Routinediagnostik nicht
verwendet. Hbc-Ag nur im Zellkern von infizierten Hepatozyten
ad D: Kontaktmarker d.h. aktive lnfektion oder durchgemachte Infektion

337) Übertragungswege Hepatitis?

A) Vertikal
B) Sexuell
C) Mukokutan
D) Blut

Antwort: Alle richtig

338) lnfektiöse HBeAg pos. Schwangere Ubertragungswahrscheinlichkeit?

 ca. 80-90%

83
339) Typische Erkrankungen im Kindesalter:

A) Einzelne Krankheitsbilder kommen tatsächlich nur im Kindesalter vor


B) Sie haben die gleichen Pathomechanismen wie im späteren Leben, aber deren Häufigkeit und
Bedeutung können anders sein

Antwort: AB

340) An eine konnatale lnfektion denkt man bei...

A) Hepatosplenomegalie
B) Thrombopenie und Anämie
C) Mikrocephalus
D) Posítivem Schwangerschafts-Screening

Antwort: Alle richtig

341) Für SIRS trifft zu...

A) Eine Verlaufskontrolle der inflammatorischen Marker ist wichtig


B) Es ist die Abkürzung für systemic inflammatory response syndrome
C) Es ist eine primär klinische Diagnose

Antwort: Alle richtig

342) Virusinfektanamnese:

 Petechien, sonst Kind unspezifische Zeichen

343) BK-Virus bei lmmunsupprimierten, Was macht er?

A) Hämorrhag. Zystitis
B) Nekrotisierende Zystitis
C) Leuko irgndwas..(vllt wars Leukomalazie)

Antwort: A

344) BK-Virus - auftreten bei?

 Immunsupression

84
345) Infektiologie

A) 3 Tage Fieber durch einen Herpes Virus


B) Dermatitis Herpetiformes durch Varizella zoster

Antwort: A

346) Neugeborenes, 5h alt, berührungsempfindlich, schreit usw. Verdachtsdiagnose

A) Infektion durch Bakterien


B) Meningits/Sepsis

Antwort: A, B

347) Katheterinfektion hämato/onkologischer Patient, welcher Keim am ehesten? (1R)

A) Staph aureus
B) E. coli

Antwort:?

348) Das 15] Mädchen mit den Flecken an den Knöcheln, was ist der wegweisende Befund im Fallbeispiel
(1R)?

A) Rekapzeit 3s
B) nicht wegdrückbare Flecken
C) Kalte Haut
D) Tachykardie

Antwort: B

349) Kind mit 39 Fieber, Tachykardie, Hypotonie etc. Maßnahmen? (1R)

A) Gefäßzugang, Volumen 20-60 ml/ kg


B) Epinephrin i.m. und Antibiotika
C) Nichts
D) Spezialisten rufen
E) Nach Hause schicken

Antwort: A

85
350) 15-jähriger hat seit 1 Jahr redivivierende einseitige Knieschwellung, nicht schmerzhaft, was hat er?
(1R):

A) Patellaluxation
B) Lyme-Arthritis
C) Meniskusschaden
D) JIA
E) Septische Arthritis

Antwort: B

351) Kind mit warmem geschwollenem Knie und Sprunggelenk (1R)

A) Distorsion
B) Lyme-Arthritis
C) JIA
D) Achillessehnensporn
E) wachstums-irgendwas

Antwort: C

352) JIA:

A) Mono-, Olıgo- oder Polyarthrıtıs


B) Polyarthritis: symmetrisch
C) Schmerzen
D) Schonhaltung
E) Verbesserung bei Aktivität
F) Morgensteifigkeit, ev.
G) Tendosynovitis

Antwort: Alle richtig

353) Fallbeispiel Kind, morgens geschwollene/ gerötete Knöchel, Schmerz bei Bewegung Diagnose?

 juvenile Polyarthritis??

354) Kind 2 Jahre hat in der Früh angeschwollene Knöchel, mag sich nicht mehr bewegen:

 JIA (juvenile idiopathische Arthritis

86
355) 1.falsche Antwort:

 JIA bedarf keiner Behandlung

356) Welche Aussage ist falsch bzgl. idiopatische juvenile Arthritis?


A) charakteristischen Fieberverlauf
B) hohe Spontanheilungsrate
C) ausgeprägte Morgensteifigkeit
D) Begleituveitis
E) Ausschlussdiagnose

Antwort: A, B

357) Juvenile Arthritis, was ist falsch?

 keine spezifische Therapie -falsch weil kausale Therapie bisher nicht möglich; aber NSAR,
Biologika und Glukokortikoide)

358) 14 Jahre weiblich, Tetraplegie, Peg+ Breikost, Fieber, CRP erhöht. Welches Keimspektrum zusätzlich
zu Staph Aureus und Pneumokokken?

A) Anaerob
B) Chlamydien
C) Mykoplasmen
D) Pseudomonas
E) Legionellen

Antwort: B, C

359) Weiblich, Rhinokonjuktivitis, welche Diagnostik für optimale Therapie?

A) Bronchusprovokation
B) Peak-Flow-Metrie
C) Príck-Test
D) IgE-Anamnese

Antwort: D

360) Kind mit Husten, Fieber...lange Angabe. AB hilft nicht. Welche Untersuchung?

 PCR auf atypische Erreger


87
361) 12 Jahre Knabe Husten Fieber mit Verschlechterung, seit 6 Tagen Penicillin hat nicht geholfen!
Welche Diagnose jz?

 Sputum Untersuchung

362) 16jähriger Bub, somnolent, 39°fieber, Tachykard, RR=80/60, kalte extremitäten, recap-5sec-> welche
therapie?..zur Auswahl stand:

A) Ceftriaxon mit Bolus


B) Irgendwelche Steroide.

Antwort. ??

363) 14 Jahre 39° Fieber Reizhusten expiratorisches Giemen, Leuko 8,2, CRP 102, Thorax Röntgen
disseminierter, kleinflächiger konfluierender Verschattung beider Lungen! Welcher Erreger?

 Mycoplasma/Chlamydiae pnuemoniae

364) 14 Tage alter Bub, Temp: 38,6°C, Leukos 14.000, Thrombos ~350.000, blass-graues Kolorit,
erkennbare seröse Rhinitis (keiner in Familie erkältet), Rekap-Zeit >4 sek (2R)

A) Bronchiolitis
B) Bakt. Meningitis
C) beginnende Sepsis
D) angeborener Herzfehler
E) Neugeborenenikterus

Antwort: A, C

365) Ein 2 Monate alter Säugling wird mit folgenden Symptomen vorgestellt: Fieber, Husten, Tachypnoe,
juguläre u. interkostale Einziehung, Zyanose, intermittierende Apnoen; Im Auskultationsbefund ein
verlängertes Exspirium, seitengleiches endexspiratorisch feinblasiges Knistern. Welche Diagnose ist
zutreffend…

A) Spasmodischer Krupp
B) Maligne Laryngotracheitis
C) Infekt der oberen Luftwege
D) Bronchiolitis
E) Fremdkörperaspiration

Antwort: D (lt.Einsichtnahme)
88
366) Mädchen mit PEG-Sonde, Welche Erreger neben Pneumokokken und (Strepto..?) müssen noch
untersucht werden:
A) Chlamydien
B) Mykoplasmen
C) …

Antwort:?

367) 15 Jahre weiblich 38°trockener Reizhusten, ist interstitielle Pneumonie, keine Verbesserung auf
Ampicillin welcher Erreger?

 Mycoplasma/Chlamydiae pneumoniae

368) Säugling hat Fieber, Körper empfindlich bei Manipulation, matt, schlaff: Verdacht auf...

A) Meningitis
B) Hepatoblastom
C) Neuroblastom

Antwort: A

Haut

369) Welche Erkrankungen können ein morbilliformes Exanthem haben?

A) 3-Tage›Fieber
B) Masern
C) Arzneimittelexanthem
D) Varizellen
E) Herpes Zoster

Antwort: A, B, C
Ad morbilliformes = masernähnlich

370) Unter „staphylococcal scaled skin syndrome”...

A) Versteht man eine durch Staphylokokkentoxin verursachte Dermatose


B) Versteht man eine mit Elektrolyteverlust einhergehende gefährliche Hauterkrankung des
Neugeborenen

Antwort: AB
89
371) Hyper IgE Symdrom, was ist in den ersten 6 LW nicht typisch (1R)

A) erhöhtes IgE im Blut


B) Hautekzeme
C) rezidiv. Hautinfektionen
D) rezidiv. Atemwegsinfektionen

Antwort:

372) Die Akne neonatorum...

A) Ist gesichtsbetont
B) lst ein eruptives Exanthem des Neugeborenen

Antwort: AB

373) Akne Neonatorum(1R)

A) Eruptives Exanthem
B) Spontan Remission bis Ende des 1.LJ (Therapie: Salicylcreme)

Antwort: A, B? (nach einigen Wochen schon)

374) Aussagen zur Haut des Frühgeborenen (2R)

A) Ist vermehrt permeabel für Flüssigkeit


B) Reift postpartal langsamer als intrauterin
C) Ab 26. SSW verhorntes Plattenepithel
D) Nach 7-8 Wochen postpartal „normale“ Haut

Antwort: A, C
Ad B): rascher
Ad D): 2-3 Wochen
Ab der 12 Lebenswoche Funktionsaufnahme der Schweißdrüsen

375) Erythematoxicumneonatorum: Therapie?

 keine, ist harmlos

90
376) Erythema toxicum: Auslöser?, Therapie?

A) kein Auslöser
B) keine Therapie
C) harmlos
D) eosinophile in pusteln

Antwort: Alle richtig

377) Erythema toxicum:

A) bis zu 14 Tag Neugeborenes


B) nicht zu behandeln
C) sterile Bläschen

Antwort: alle richtig

378) Acne neonatorum(3R)

A) Mit tetracyclinen behandelt


B) Wie beim erwachsenen
C) Mit Comedonen und Pusteln
D) Ist ein kosmetisches Problem
E) Mehr mädchenbetroffen

Antwort: BCD
ad C: Comedonen = Mítesser
ad E: knabenwendig

379) 5-Jähriger mit Erythema migrans, vor zwei Wochen Zeckenbiss welche Diagnostik?
A) keine Diagnostik und orale AB-Gabe
B) keine Diagnostik und lokale AB-Gabe
C) Hautstanze
D) Serologie
E) LP

380) Cutis marmorata congenita...


A) lst eine netzartige, gitterförmige Zeichnung der Hautoberfläche
B) lst auch unter dem Synonym Livedo reticularis bekannt
C) Wird verursacht durch eine Störung des Vasomotorentonus

Antwort: ABC

91
381) Cutis Marmorata:

A) Auch Levido reticularis genannt


B) Störung Vasomotoren
C) Harmlos
D) Häufiger bei Buben

Antwort: A, B, C

382) Welche der folgenden Therapieoptionen stehen bei der atopischen Dermatitis derzeit zur Verfügung?

A) Rückfettende Basisexterna
B) Topische lmmunmodulatoren
C) Medizinische Ölbäder
D) Allergenkarenzmaßnahmen (zB.Encasings bei Hausstaubmilbenallergie)
E) Calcineurininhibitoren
F) Langzeitig topische Steroide

Antwort: ABCD?

383) Die atopische Dermatitis im Kindesalter ist...

A) Häufig vom Typ des akuten, nässenden Ekzems


B) ln etwa 80% der Fälle bis zum 5.LJ manifestiert

Antwort: Alle richtig

384) Die Therapie des rezidivierenden atopischen Ekzems beim Säugling besteht aus:

 Basispflege mit feuchtigkeitsspendenden Externa

385) Frage zu Ausschlägen (2R):

A) Röteln beginnt hinter Ohren


B) Scharlach v.a. Achseln + Leiste

Antwort: A, B

386) Exanthem bei invasiver Meningokokkensepsis:

 meist hämorrhagisch

92
387) VZV- Exanthem

 nicht wegdruckbar

388) Aplasia Cutis: was ist falsch?

 häufigste Lokalisation Thorax -> richtig wäre occipital

389) Cutis aplasia congenita. Was stimmt?

A) Es handelt sich um eine umschriebene Läsion


B) Sie tritt am Brustkorb auf
C) Sie tritt gehäuft bei Trisomie 13 auf
D) Sie tritt bei Chromosomenabberationen auf
E) Sie ist erworben

Antwort: A, C, D

390) lmpetigo neonatorum(2R)

A) Antibiotika Therapie lokal


B) Durch Bakterien verursacht
C) Antimykotika Therapie
D) Mykotisch verursacht
E) Keine Therapie

Antwort: A, B

391) DD zu Mongolenfleck(1R)

A) Erythema Exsudativum
B) Riesenzellnävus
C) Thrombozytopenische Purpura
D) Tiefliegendes Hämangiom
E) Battered Child

Antwort: E

93
392) Aussagen zum Mongolenfleck (3R)

A) Rotviolett
B) Blaugrauschwarz
C) Harmlos
D) selten aber doch bei heller Haut
E) vorzugsweise auf oberer Extremität

Antwort: B, C, D
Ad D): bevorzugt bei Asiaten selten auch bei Kaukasiern
Ad E): vorzugsweise iliosacral

393) Milienz

A) nur kosmetisches Problem


B) Problem der Talgdrüsen
C) hauptsächlich im Mittelgesicht
D) sind Parasiten

Antwort: A, B, C
ad a: Entfernung im Kosmetiksalon (anritzen und ausdrücken, CAVE Narben)
ad b: bilden sich an Talgdrüsen bestehen aber nicht aus Talg sondern Hornhaut

394) atopische Dermatitis (2R)

A) Kontraindikation f, Prick Test?


B) In mehr als 80% vor 1. Lebensjahr diagnostiziert

Antwort: keine
Ad B): bis zum 1 Lj. 60%, bis zum 5 Lj. 80%
Atopie= Überempfindlichkeítsreaktionen vom Soforttyp (Typ-I-Allergie) = krankhaft erhöhten Bildung von
lmmunglobulin-E Antikörpern (|gE).

395) Kind mit rezidivierender Atopie(2R)

A) Antihistamin
B) Feuchtigkeits-basispflege
C) Kortison

Antwort: B, C (A evtl.)

94
396) Atopie

A) genetische Veranlagung für Allergie


B) blass-graues fahles Hautcolorit
C) Fehlsteuerung des Immunsystems
D) IgE AK erhöht bzw. verstärkte Produktion von Immunglobulin E am asymptomatischen
Individuum
E) Allergensensibilisierung

Antwort: A, C, D
Ad E): Vermeidung der Allergene, nicht Sensibilisierung

397) Erythema toxicum:

A) allergisch-hyperergische Reaktion
B) beim neugeborenen
C) keine Therapie nötig/verschwindet von selbst wieder

Antwort: A, B, C

Nephrologie und Urologie

398) Aktivierung von Angiotensin-Renin System: (1R)

A) Hyponatriämie
B) Hypo oder Hyperkaliämíe (weiß nicht mehr welches bei welchem dort stand)
C) Hypo oder Hyperkalziämie
D) Hypo oder Hyperphosphatämie

Antwort: A

399) Chr. NINS führt zu Knochenveränderungen. was erwarte ich mir nicht im labor:

A) Phosphatverlust
B) hyperPTH
C) verminderung ca-resorption
D) verminderung 1,25dihydro.vitamin
E) Rachitis

Antwort:

95
400) In der SS Harnstauung(beidseits) und Oligohydramnion, über was muss man Eltern nicht aufklären?

A) Chronisches Nierenversagen
B) Urethralklappe
C) AB – Prophylaxe
D) Operative Eingriffe
E) Angeborene Nervenschäden

Antwort B (lt Einsichtnahme)

401) Kind mit Hydronephrose, erweitertem Ureter (glaube bds.) und Trabekelblase.
Was ist Verdachtsdiagnose?

A) Prune-Belly-Syndrom
B) Megaureter
C) posteriore Ureterklappe
D) …
E) …

Antwort:

402) Ein 5 Monate alter Knabe wird hoch fiebernd zugewiesen. Sie diagnostizieren eine Harnwegsinfektion
im Ultraschall zeigt sich eine Weitstellung des linken Ureters und des linken Nierenbeckens von 8mm.
Welche Untersuchung schließen Sie an?

A) Intravenöse Urographie
B) Isotopennephrographie (dynamische Isotopenuntersuchung)
C) Magnetresonanz der Nieren (MR-Urographie)
D) Miktionscystourethrographie (MCU)
E) Nierenszintigramm (statische Isotopenuntersuchung)

Antwort: D (lt.Einsichtnahme)

403) Adrenogenitales Syndrom: Warum kommt es zu einer Virilisierung? (2R)

A) Störung der Testosteron Biosynthese


B) Vermehrte intrauterine Testosteronexposition
C) Störung im Testosteron-Rezeptor
D) Störung bei der Umwandlung von Cholesterin in Kortisol und Aldosteron

Antwort: D

96
404) 2jähriges Kind, Durchfall, Kreatinin=1,3, unauffälliger Harn, bekommt 3 Tage eine Infusion und danach
ist der Wert vom Serumkreatinin=0,4, welche Erkrankung lag vor?

A) Prärenal
B) Intrisisch
C) akute Verschlechterung von nierenversagen
D) Interstitielle Nephritis
E) HUS

Antwort: ???

405) Wie häufig ist das Nephroblastom mit andern Mißbildungen vergesellschaftet?

A) 5%
B) 10%
C) 15%
D) 20%
E) 25%

Antwort: B
ad B: z.B. beim Beckwith-Wiedemann

406) Kind hat seit 2 Jahren Makrohämaturie, dazwischen immer wieder Phasen mit Mikrohämaturie und
Proteinurie. Mit welchem Verdacht macht man Nierenbiopsie?

A) lgA-Nephropathie
B) Fokal-segmentale Glomerulonephritis
C) Alport Syndrom
D) Pauci-immun-Glomerulonephritis

Antwort: A

407) Keine C3-Komplementerhöhung?

A) Minimal Change Läsionen


B) Akut postinfektiöse Glomerulonephritis
C) Membranoproliferative Glomerulonephritis
D) Dense deposit Läsionen
E) SLE

Antwort: B, C, E

97
408) Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung (ARPKD)?

A) Leberfibrose
B) 1 Elternteil ist betroffen
C) Große Zysten in beiden Nieren
D) Nierenversagen ab 30. Lebensjahr
E) Pankreaszysten

Antwort: A
Ad B): falsch weil autosomal rezessiv
Ad C): falsch weil Mikrozysten in den Tubuli
Ad D): falsch weil das Nierenversagen schon früher eintritt

409) Genetisch determinierte Nierenerkrankung?

A) Goodpasture Syndrom
B) Denys-Drash Syndrom
C) Bartter Syndrom
D) Alport Syndrom
E) Bardet Biedl Syndrom

Antwort: B, C, D, E
Welches Organ ist nicht betroffen? (Ohr, Auge, Darm, Leber, Knochen)

410) Hyperkaliämie Therapie:

A) Ca-Glukonat
B) Natrium-Bikarbonat
C) Lasix
D) Salbutamol
E) Glucose-Insulın-Dauertropf

Antwort: Alle richtig

411) Der vesikoureterale Reflux...

A) Kann über Harnwegsinfektionen zu Nierennarben führen


B) Kann familiär gehäuft auftreten

Antwort: AB

98
412) Vesikoureteraler Reflux, was stimmt (2R):

A) familiär gehäuft,
B) OP immer nötig

Antwort: A
ad B nur bei hochgradigem VUR indiziert

413) Frage zu VUR

A) bildet sich spontan zurück


B) führt ohne OP zu chron. Nierenversagen
C) Kontinuierliche AB-Prophylaxe
D) Normalisierung der Blasenfkt, Hygiene, evtl. Circumcision
E) OP nur bei hochgradigem VUR und HWI unter Propyhlaxe

Antwort: A, C, D, E
Ad A:laut Präsentation. Gute spontane Ruckbildung; abhängig. Von Grad des VUR und ob
einseitiger/beidseitiger VUR
Ad B: kann zum chronischen NV führen; v.a. Bei kongenitaler Reflumephropathie

414) Was ist falsch beim Vesiko-Uretralen Reflux? (1R)

A) Gibt 5 Schweregrade
B) Bessert sich von selbst
C) Geht ohne Operation in Chronisches Nierenversagen über
D) Familiäre Häufung
E) Assoziation mit Arteriellem Hypertonus

Antwort: C

415) Ist Phenylalanin essentiell? Anwort: JA!

416) VUR. Worüber muss man die Eltern nicht aufklären? (1R)

A) wenn kein HWI, dann kommt es auch nicht zu Nierennarben


B) assoziiert mit angeborenen Nierenläsionen
C) mit HWI assoziiert
D) häufigste Einzelursache von chron. NINS
E) muss innerhalb der nächsten 3 Monate operiert werden

Antwort:

99
417) Die Schwartz'sche Formel:

A) Erspart die 24Std. Harnbestimmung


B) Dient der Ermittlung der GFR

Antwort: AB

418) Kind mit Polyurie und Polydipsie (glaub es stand 3500ml/m2 KOF) welche Untersuchung bzw was tun
Sie als erstes?

A) Sono
B) Nierensono
C) Harn und Blut auf Glukose testen (DM)
D) auf eine Klinik schicken und stationär aufnehmen etc.

Antwort: C

419) Folgende Aussagen zur Phenylketonurie sind richtig…

A) Der PKU liegt ein Mangel der Phenylalaninhydgøxylase zugrunde


B) Das Diätprinzip beruht auf einer Substratreduktion
C) Unbehandelte Patienten mit PKU entwickeln eine mentale Retardierung

ABC
Ad B: nur Reduktion, keine karenz

420) Welche der folgenden Aussagen sind richtig?

A) Harnwegsobstruktionen können schon vor der Geburt festgestellt werden


B) Der obstruktive Megaureter zeigt eine gute spontane Besserungstendenz
C) Die Urethralklappe ist die schwerste Form einer Harnwegsobstruktion

Antwort: ABC

421) Der Harnwegsinfekt...

A) Wird bei Mädchen durch eine Vulvitis begünstigt


B) Ist im Säuglingsalter am häufigsten
C) Wird überwiegend durch Coli-Bakterien verursacht
D) Ist eine häufige Infektion bei Kindern
E) Wird durch die große Virulenz der Erreger begünstigt

Antwort: Alle richtig


100
422) Der HWl
A) Tritt selten bei Knaben nach dem 2. Lebensjahr auf
B) Wird durch die Große Virulenz der Erreger beeinflusst

Antwort: AB

423) HWI im Kindesalter was stimmt nicht:

 Cystitis hat immer Fieber dabei

424) Kind mit HWI und einem Megaurether-welche Untersuchung? (1R)

A) MCU
B) Sono der Niere
C) Statische Isotopenuntersuchung
D) i.v. Urographie
E) dynamische lsotopenuntersuchung

Antwort: A, B, E

425) HWI:

A) mehr Knaben
B) Sg dominieren
C) Cystitis mit hohem Fieber vergesellschaftet

Antwort: B

426) Bakterielle HWI beim kind -Therapie?

A) cephalosporine ( cefuroxim)
B) gentamicin
C) ?
D) ?
E) ?

Antwort:

101
427) HWI-Therapie, Antibiotische Therapie?

A) Amoxicillin + Clavulansäure
B) Cephalosporine
C) Trimethoprim, (Cotrimoxazol)
D) Nitrofurantoin

Antwort: A, B, C, D
ad D: Nur bei Cystitis

Antibiotische Prophylaxe HWI:

 Cephalosporine
 Trimethoprim
 Nitrofurantoin

Dauer:

 Cystitis 5-6 Tage


 Pyelonephritis 10-14 Tage

428) Welche Aussagen treffen bei Proteinurie zu?

A) Beim nephrotischen Syndrom wird überwiegend Albumin ausgeschieden


B) Bei tubulärer Proteinurie überwiegen niedermolekulare Proteine
C) Nur wenige Harnproteine sind für die Praxis von Bedeutung
D) Die symptomatische Proteinurie erfordert immer weitere Untersuchungen

Antwort: Alle richtig

429) Welche Aussagen zum hämolytisch-urämischen Syndrom sind richtig?

A) Das Shiga-Toxin-assoziierte HUS darf nicht antibiotisch behandelt werden wegen vermehrter
Toxinfreisetzung
B) Hämorrhagische Colitis und Thrombopenie sind Zeichen eines HUS

Antwort: AB

430) Überprüfen Sie folgende Aussagen...


A) Metaphylaxe ist die Therapie zur Verhinderung von Nierensteinen
B) Rezidivierende Harnwegsinfektionen sind mit Urolithiasis assoziiert

Antwort: AB

102
431) Bei Calcium-Oxalatstein was alles karenzieren, es liegt eine Hypercalciurie vor

A) Gemüse
B) Milch

Antwort: B

432) Cystinose: Verbindung mit Urolithiasis

A) Fanconi Syndrom
B) Rachitis
C) Hypothyreose

Antwort: Alle richtig

433) Welche Aussagen sind richtig? Der Blutdruck...

A) Wird anhand von Perzentilen beurteilt


B) Ist bei Nierenerkrankungen vielfach erhöht

Antwort: AB

434) Welche Aussagen zur arteriellen Hypertonie sind richtig?

A) Der Hypertonus ist Teil des nephritischen Syndroms


B) Das „dipping” des Blutdrucks ist nur in der 24-Stunden -Messung zu finden
C) Kinder an der Dialyse haben vielfach einen Hypertonus

Antwort: ABC

435) Begleitsymptome bei portalem Hypertonus

A) Splenomegalie
B) Thrombopenie
C) Leukopenie
D) Aszites
E) Umgehungskreisläufe (Caput medusae, Ösophagusvarizen)

Antwort: Alle richtig

103
436) Portaler Hypertonus, was ist nicht typisch?

 Leuko- und Thrombopenie

437) Symptom Portaler Hypertonus (1R)

A) Splenomegalie
B) Ikterus
C) Prutitus

Antwort: A
ad B, C: bei Hepatitis

438) Portaler hypertonus wahrscheinlichstes Symptom?

A) Pruritus
B) Spidernävi
C) Verwirrtheit
D) irgendein neurolog. symptom.
E) …

Antwort:

439) Symptome einer portalen Hypertension

A) Pruritus
B) Ikterus
C) Splenomegalie
D) Spidernävi
E) ?

Antwort:

440) Arterieller Hypertonus - was ist kein Endorgan? (1R)

A) Auge
B) Herz
C) Niere
D) Hirn
E) Lunge

Antwort: E

104
441) Für die Nierenentwicklung trifft zu:

A) Ein Oligohydramníon kann eine fetale Niereninsuffizienz als Ursache haben


B) Fruchtwasser besteht überwiegend aus fetalem Harn

Antwort: AB

442) Welche Aussagen der Nierenentwicklung treffen zu?

A) Die Nieren entwickeln sich aus dem Metanephrogenem Blastem


B) Fruchtwasser= fetaler Harn
C) Oligohydramnion kann fetale NINS bedeuten

Antwort: alle richtig

443) Welche Substanzen werden in der Niere gebildet...

A) Erythropoetin
B) 1,25 Dihydroxy-Vitamin-D
C) Kreatinin
D) Vasopressin
E) Aldosteron

Antwort: alle richtig

444) Der Serum Kreatinin Wert:

A) Steigt mit zunehmendem Alter an


B) Ist am 1. Lebenstag höher als am 7. Tag

Antwort: AB
ad B: Blutwerte des NG= Blutwerte der Mutter am ersten Tag

445) Welche Aussagen zum Akuten Nierenversagen sind richtig?

A) Ein prärenales ANV entsteht als Folge einer renalen Minderperfusion


B) lm ANV ist eine exakte Flüssigkeitsbilanzierung erforderlich
C) Das ANV kann mit einem normalen Harnbefund einhergehen

Antwort: Alle richtig

105
446) Das akute Nierenversagen:

A) Ist durch plötzliche Verminderung der Nierenfunktion definiert


B) Geht oft mit einer Oligurie einher

Antwort: Alle richtig

447) Welche Aussagen sind richtig?

A) Ein akutes Nierenversagen kann zu einer bleibenden Nierenläsion führen


B) Kinder mit CNV brauchen teilweise erst als Erwachsene eine Dialysebehandlung
C) Nach einer Nierentransplantation können Malignome auftreten
D) Die Therapie der Progressionsfaktoren ist im chronischen Nierenversagen wichtig
E) Das chronische Nierenversagen ist eine irreversible Verminderung der glomerulären
Filtrationsrate (ab 1/2 GFR)
F) Bei Kindern mit fetalem Nierenversagen besteht meist ein Oligohydramnion

Antwort: Alle richtig

448) Überprüfen Sie folgende Aussagen zum chronischen Nierenversagen (CNV):

A) Eine gute Blutdruckeinstellung verzögert die Progression des CNV


B) Die Hypodysplasie der Nieren ist die häufigste Form ?

Antwort: AB

449) Was ist bei einer chron. Niereninsuffizienz beim wachsenden nicht förderlich?:

A) Phosphatarm
B) Eiweißarm..

Antwort: B

450) Welche Aussagen sind richtig? Das nephrotische Syndrom...

A) Mit Komplementverbrauch erfordert eine Nierenbiopsie


B) Erfordert bei Steroidresistenz eine Nierenbiopsie
C) Kann thromboembolische Komplikationen haben
D) Ist mit Steroiden vielfach gut zu behandeln
E) Hat vielfach eine gute Prognose

106
451) Angabe... es wurde ein Nephrotisches Syndrom diagnostiziert. Es wurde auch ein niedriges C3
Komplement festgestellt. Welche Diagnose? (1R)

A) SLE
B) Postinfekt. Nephritis
C) verschiedene Formen des Nephritischen Syndromes (Minimal Change etc.)

Antwort: AB

452) Nephrotisches Syndrom wurde mit Steroiden therapiert, trotzdem besteht noch immer Proteinurie.
Nach Biopsie steht FSGS fest. Genetisch bestehen 2 Mutationen im Podocin Gen (WTFH) -Therapie?

A) Cyclophosphymid
B) Rituximab + B Zell Elimination
C) i.v. Methylprednison-Pulse
D) keine Immunosuppression
E) Beginn mit Cyclosporin

Antwort: A, B, E

453) Die lgA-Nephropathie... ( Mb. Benger)

A) ist weltweit die häufigste Ursache einer Nephritis


B) Kann sich mit akutem Nierenversagen präsentieren
C) Ist klinisch meist eine parainfektiöse Nephritis

Antwort: ABC

454) IgA-Ablagerung in Nierenbiopsie

A) IgA-Nephritis
B) Schönlein-Henloch-Nephritis?

Antwort: A, B

455) Ablagerung von IgA bei Nierenbiopsie (1R)

A) Schonlein Henoch
B) akut postinfektiose Glumerulonephritis
C) Alport Syndrom
D) membranproliferiernde Glumerulonephritis
E) membranose Nephropathie

Antwort: A

107
456) Welche Aussagen treffen zu?

A) Die Oligomeganephronie führt immer zum chronischen Nierenversagen


B) Die multizystische Nierendysplasie ist die häufigste zystische Nierendysplasie

Antwort: AB

457) Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

A) Die Hämodialyse erfordert eine Antikoagulation


B) Die Peritonealdialyse ist die Dialyse der Wahl bei Säuglingen
C) Bei der Peritonealdialyse ist die Diät viel freier als bei Hämodialyse

Antwort: ABC

458) Was wird bei der Peritonealdialyse zum Entzug von Wasser verwendet? (1R)
Glukose
Natrium
Albumin
Kreatinin

Antwort: A

459) Überprüfen Sie Aussagen zur Nierentransplantation (NTx) bei Kindern...

A) Die NTx ist bei allen Kindern mit terminalem Nierenversagen anzustreben
B) Manche Grunderkrankungen können im Transplantat wieder auftreten

Antwort: AB

460) Welche Aussagen sind richtig?


A) Die Lebensqualität der Kinder bessert sich nach Transplantationen
B) Bei der Peritonealdialyse wird mehrfach täglich der Bauchraum mit Dialyselösung gefüllt
C) Der „Cimino-Shunt" ist ein Gefäßzugang zur Hämodialyse

Antwort: Alle richtig

108
461) Überprüfen Sie folgende Aussagen...

A) Der SLE präsentiert sich klinisch mit extrem variablen Organsymptomen


B) 40%-70% der SLE-Patienten haben eine Nierenbeteiligung
C) Der SLE verläuft in Schüben und erfordert eine Langzeit-lmmunosuppression

Antwort: Alle richtig

462) Überprüfen sie die Aussagen zu polyzystischen Nierenerkrankungen(PKD)

A) Treten bei dominanter PKD viele Zysten auf ist die Prognose ungünstig
B) Bei jeder Zyste im Kindesalter müssen auch die Eltern untersucht werden
C) Der vaskuläre Phänotyp der PKD ist mit Hirnaneurysmen und Herzklappenerkrankungen
assoziiert

Antwort: ABC

463) Welche Erkrankungen führen zum Komplementverbrauch

A) Membranporliferierende Nephritis
B) Akute-Poststreptokokken Nephritis
C) Nephritis SLE

Alle richtig

464) Überprüfen Sie die folgenden Aussagen:

A) Die fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) spricht selten auf Steroide an


B) Die rapid-progressive GN ist histologisch durch „Halbmonde" charakterisiert
C) Das Goodpasture-Syndrom präsentiert sich als eine rapid-progressive GN

Antwort: ABC richtig

465) lgA Nephritis:

A) Schulkind: Makrohämaturie
B) zwischen den Schüben: Mikrohämaturie und eine Proteinurie

Antwort: AB

109
466) Welche Indikation gibt es zur primären Nierenbiopsie?

 Rapid progressive GN

467) Was ist keine monogenetische Nierenerkrankung?

 Zystenniere

468) Hodenhochstand - bis wann muss man den Hoden wieder ins Skrotum bekommen? (1R)

A) während der Pubertät


B) kurz vor der Pubertät
C) im 2. Lebensjahr
D) im 1. Lebensjahr
E) 1.Lebensmonat

Antwort: D

469) Wann sollte Hoden ins Skrotum wandern?

 Im ersten Lebensjahr

470) Welche Untersuchung sind bei einem 5 Monate altem Kind nach Nieren-US (weites Nierenbecken,
Ureter 8mm) welche Untersuchung indiziert?

A) MCU (Miktionsurosonografie)
B) MR der Nieren
C) statische Nierenszintigraphie
D) Dynamische Nierenszintigraphie
E) Nephrogramm

Antwort: A, B

471) Phenylketonurie PKU (3R)

A) Wenn unbehalndelt mentale Retardierung


B) Ein Mangel an irgendeinem Enzym (Phe-Ala-Hydroxylase)
C) Die Therapie besteht aus einer Diät mit Verminderung von irgendwas (Phe-Ala)
D) Phenyalanin ist nicht-essentielle ist essentiell

Antwort: A, B, C
110
472) PKU: Was genau defekt, welche AS sammelt sich an?

A) Phenylalaninhydroxylase-Mangel oder Mangel des Co-Faktors Tetrahydrobiopterin


B) AR Defekt des Phenylalaninhydroxylase-Gens
C) Phenylalanin sammelt sich an, >4mg/dl
D) optimaler Spiegel: bis 10 J. 1-4mg/dl, danach bis 10 mg/dl und später bis 20mg/dl
E) <1mg/dl führt zu Mangelerscheinungen

Antwort: A, B (C?, D?, E?)

473) aktiviertes RAAS bei Nierenarterienstenose führt zu:


A) Hypokaliamie
B) Hyponatriamie
C) Magnesiumverlust
D) Calziurie
E) Phosphatverlust

Antwort: A
ad A: Korrekt, da Aldosteron zur Kalium-Ausscheidung über die Niere beitragt
ad B: FALSCH, da Aldosteron zur Natrium-Retention fuhrt

474) Aussagen zur Nebennierenblutung (3R)


Entsteht bei Asphyxie
Diagnostizierbar durch Sono
macht eine Hämatokrit-Erhöhung
macht einen lkterus
Darmparalyse

Antwort: A, B, D, E
Ad B: Senkung als Folge der Anämie)

475) Nebennierenblutung

A) verursacht durch Quetschung der Niere


B) öfter bei Frühgeborenen
C) kann zu Morbus Addison fuhren
D) verursacht durch Geburtsverletzung
E) Kann auch durch perinatale Hypoxie entstehen

Antwort: alle
ad B: könnte mir vorstellen, dass das stimmt, gefunden hab ich aber in keinem Buch was dazu...
ad C: kann ich mir auch vorstellen, dass es dabei zu einer NNR- Insuffizienz kommt

111
476) Säure-Basen-Haushalt:
Art CO2 zwei verschiedene (einer davon war richtig)
pH 7.45 - 7,65
wird durch Niere und Lunge reguliert

Antwort: C

477) Säure-Basen-Haushalt:
ArtCO2 zwei verschiedene (einer davon war richtig)
pH 7.45 - 7,65
wird durch Niere und Lunge reguliert

Antwort: C
ad A: normal: 35-45mmHg
ad B: normal: 7,35-7,45

PaCO 2:35 bis 45 mmHg PaO2: über 85 mmHg (bei Luftatmung) pH: 7,35 bis 7,45

Standard-Bicarbonat: 22 bis Z8 mval/I Basenüberschuss (BE): -3 bis +4 mval/I

478) Säurebasenhaushalt:
A) CO2-Konzentration im Blut 40-60
B) CO2-Konzentration im Blut 35-45
C) pH: 7,45- 7,65

Antwort: B

479) Hydrocele, Was stimmt? (3)

A) Die Winkelmann-OP ist bei Kindern obsolet


B) Wenn sie stark mit Flüssigkeit befüllt ist, geht sie mit Schmerzen einher.
C) Geht oft mit offenem Processus vaginalis einher.
D) Wechselnde Füllungszustände und rasche Größenzunahme bedürfen einer OP

Antwort: B, C, D

112
Neuropädiatrie

480) Folgende Aussagen zu fokalen Anfällen sind richtig...

A) Bei einfachen fokalen Anfällen ist ein MR erforderlich


B) Haben typischerweise eine Aura
C) Aura ist der Ort der Entstehung
D) führt zu Bewusstseinseintrübung

Antwort: A,B, D

Was verursacht keinen sekundären Kopfschmerz und wie viele Kinder haben primären/sekundären
Kopfschmerz? (waren 2 Fragen, kann mich leider nimma genau erinnern)

 Primär: 90 % Sekundär: 10%


 Anteil der Kinder mit Kopfschmerzen im : Vorschulalter: 10%
 Schulkinder: 50%
 Jugendliche: 75%

481) Fokale Anfälle:

A) Mit Aura
B) lm EEG 3/SW
C) Betrifft ganzen Kortex
D) MR

Antwort: A, D
ad B: bei Abscencen
ad C: bei generalisierten Anfällen

482) Fokale Anfalle:

A) Mit Aura (als Vorbote)


B) Im EEG 3/SW (bei Absencen)
C) Betrifft ganzen Kortex (bei generalisierten Anfallen)
D) MR (bei fokalen Anfallen immer MR Schadell)

Antwort: A, D

113
483) Fokale Epilepsie

A) betrifft den ganzen Kortex


B) MR indiziert
C) unauffälliges EEG schließt sie aus

Antwort: B

484) Kopfschmerz?

A) Zuordnung erst nach mehrmonatiger Beobachtung


B) Spannungskopfschmerz = >15 Episoden/Monat
C) eine Episode = >15 Minuten
D) Clusterkopfschmerz im Kindesalter selten

Antwort: A, B, D
Ad A): mindestens 6 Monaten
Ad C): > 30 min

485) 4jähriges Mädchen mit fokalem Anfall, Fieber, Liquorbefund?

A) Meningokokken
B) Bakt. Meningitis
C) FSME
D) sAB

Antwort: B

486) Welche Untersuchungen sind bei erhöhtem intrakraniellem Druck kontraindiziert?

A) Fundusuntersuchung
B) CT
C) MR
D) ...
E) …

Antwort:

114
487) Folgende Aussagen zu Absencen sind richtig...

A) Sie zählen zu den primär generalisierten Anfällen


B) lm EEG zeigt sich ein pathognomonisches Muster (3/sec SW-Muster)

Antwort: A, B

488) Welche der folgenden Aussagen zu epileptischen Anfällen sind richtig?

A) Man unterscheidet prinzipiell generalisierte und fokale Anfälle


B) Sie sind Ausdruck einer hypersynchronen Erregung und Entladung von Nervenzellen

Antwort. A, B

489) Welche der folgenden Aussagen zu epileptischen Anfällen sind richtig?

A) ?eitsanfälle sind keine epileptischen Anfälle


B) Von Epilepsie spricht man bei rezidivierenden, nicht provozierten epileptischen Anfällen
C) Bei somatischer epilepsie ist die Ursache unklar
D) Bei idiopathischer epilepsie ist die Ursche nicht fassbar
E) Rezidivrisiko beträgt bei Kindern nach einem 1.Anfall 20%

Antwort: B, D (lt.Einsichtnahme)

490) Folgende Aussagen zum West Syndrom sind richtig?


A) Syn = maligne Säuglingsepilepsie
B) Es handelt sich meist um symptomatische Anfälle
C) Das West Syndrom bedroht die weitere Entwicklung des Kindes
D) Meist kommt es zu Anfallsserien in der Aufwachphase

Antwort: alle richtig

491) West Syndrom

A) meist symptomatische Anfälle!


B) Inzidenz 1:20 000- 1:40 000

Antwort: A
ad B: richtig wäre ( 1:2000- l:4000)

115
492) Rolando-Epilepsie, was falsch: macht 90% der kindlichen Epilepsien aus (24%)

A) Rolando Epi: ca. 24% aller Epilepsien von 5-15 Lj.,


B) Gute Prognose,
C) Ausheilung bis 16 Lj,]

Antwort: alle richtig

493) Frage zu Rolando Epilepsie


A) fokaler Anfall
B) 5-15LJ.
C) 70-80% der Anfalle aus dem Schlaf
D) Parasthesien im Gesichts- und Schlundbereich, selten grose Anfalle
E) Bewusstsein erhalten, Sprachstorung
F) EEG mit zentrotemporalen Spitzen
G) Familiare Neigung (Rolando Fokus im EEG)
H) medikamentose Therapie nur wahlweise notig
I) gute Prognose, Ausheilen bis 16. LJ.

Antwort: alle richtig

494) Folgende Aussagen zur Therapie epileptischer Anfälle sind richtig...

 Bei Grand Mal Anfall über 15min Dauer spricht man vom Status epilepticus

495) Welche Aussagen zur Epilepsie sind richtig?

A) vereinzelte anfälle sind noch keine epilepsie,


B) die defintion der epilepsie ist rezidivierende provozierbare enfälle,
C) die ursache der system, epilepsie ist unbekannt,
D) die Ursache. der idiopathischen epilepsie ist nicht fassbar

Antwort: A, D
Ad B): NICHT provozierbare

Die Wahl des Antikovulsivums bei Epilepsie ist von der Anfallsart abhängig

496) Epilepsie im Kindesalter mit Therapie

A) Valproinsäure bei generalisierten Anfällen


B) Carbamazepin bei fokalen

Antwort: A, B

116
497) 28+1 Frühchen, rasche Geburt usw... tonisch-klonische Anfälle: Erstuntersuchung?

A) MRI
B) CT
C) 24h EEG
D) Ultraschall

Antwort: D

498) Welche Aussagen treffen zu ? Janz/Aufwach Grand Mal

A) Juvenile Myoklonusepilepsie (Janz Syndrom): Beginn zw. 12.-20. Lj., vor allem nach Schlafentzug
heftige
B) morgendliche Myoklonien der Arme.
C) EEG: primär generalisierte Polyspike Wave Muster

Antwort: alle richtig

499) Formen primär generalisierter Anfälle

A) Janz Syndrom,
B) Aufwach Grand Mal
C) Primär generalisierte Anfälle beginnen meist ab l0.lJ

Antwort: A, B, C
Ad A): Beginn: 12~20 Lj.

500) Janz-Syndrom (3)

A) primar generalisiert
B) fokale Anfalle
C) Beginn ab 1. Lebensjahr (Beginn 12.-20. Lebensjahr)
D) Dauertherapie von (ich glaub es waren) 5-10 Jahren
E) durch Schlafentzug getriggert, morgendliche Myoklonien

Antwort: A, D, E

501) BNS Epilepsie(3)

A) Es handelt sich meist um symptomatische Anfälle


B) Das West Syndrom bedroht die weitere Entwicklung des Kindes
C) Meist kommt es zu Anfallsserien in der Aufwachphase

Antwort: alle

117
502) Folgende Aussagen zu Fieberkrämpfen sind richtig:

 Der fokale Fieberkrampf erfordert eine weitere Abklärung

503) Fieberkrampf:

A) foka|er Krampf: Enzephalítis kann zu Grunde liegen


B) craniale Bildgebung bei jedem Krampfanfall erforderlich
C) 5 min Krampfen = komplizierter Fieberkrampf
D) kann man mit Antipyrese unterbrechen
E) es gibt genetische Disposition dafür
F) Fieberkrampf ab 15 min = Status epilepticus

Antwort: A, E, F
Ad B): nur bei fokalen Anfällen
Ad D): wird damit behandelt , unterbricht den Anfall aber nicht

504) Fieberkrampf durch was veruracht

 durch Fieber, haufigster Gelegenheitsanfall Ursache:


 genetische Disposition, 30% haben Rezidiv

505) Fieberkrampfe, was ist richtig?

A) unkompliziert unter 38 Grad C


B) durch Antipyrese unterbrechbar
C) genetische Veranlagung
D) komplizierter Fieberkrampf uber 5 min (uber 15 min)
E) jeder Krampf erfordert eine Bildgebung
F) der fokale Fieberkrampf ist von einer Enzephalitis zu unterscheiden

Antwort: C, F?
Ad A): unkompliziert > 38,5"C

118
506) Folgende Aussagen zur Definition der Cerebralparese sind richtig…

A) Es handelt sich um eine angeborene, fortschreitende Enzephalopathie


B) Bleibende Störung in der Haltung und Bewegung
C) Es besteht eine definierte neurologische Störung
D) Selten bestehen begleitende Behinderungen
E) Eine deutliche Progradienz der Symptome spricht gegen eine Cerebralparese

Antwort: B, C, E (lt. Einsichtnahme)

507) Cerebralparese
 frühkindliche Schädigung des sich entwickelnden Gehirns mit heterogener Atiologie (hypoxisch,
toxisch, viral, genetisch...)
 Man unterscheidet Spastik, Athetose, Dyskinesie und Ataxie

508) Welche der folgenden Aussagen zur Ätiologie der Cerebralparese sind richtig?

A) Die spastische Diplegie beruht auf einer bilateralen Schädigung im 3. Trimenon


B) Der einseitigen spastischen CP liegt ein regionales Läsionsmuster zugrunde

Antwort: A,B

509) Cerebralparese: eine Frage zu Therapie und Definitionen von Dyskinesie, spastisch, Ataxie

A) Medikamentös gut behandelbar


B) Botox
C) Physiotherapie
D) Verhindern von Sekundärschäden

Antwort: B, C, D

510) Cerebralparese
A) Schweregrad abhängig von der zeitpunkt der Schädigung in der Entwicklung
B) Ursache hypoxisch, toxisch, entzündlich, genetisch
C) ab 37 SSW schädigung von grauen Substanz
D) in 34 SSW etwas mit noxen

Antwort: A, B, C

119
511) Cerebralparese:

A) Bleibende Störung v. Haltung und Bewegung


B) angeborene fortschreitende Enzephalopathie
C) definierte neurologische Störung
D) selten begleitende Behinderungen
E) Deutliche Progredienz der Symptome spricht gegen eine Cerebralparese

Antwort: A, C, E

512) Frage zur Cerebralparese:

A) Spastische Diplegie - häufigste Spätfolge nach Frühgeburt


B) 2/3 mit spast. Diplegie erlernen kein freies Gehen
C) dyskinetische CP: ist mit 60% der häufigste Subtyp
D) 2/3 mit unilateraler spastischer CP erlernen kein freies Gehen

Antwort: A, B
Ad C): 6%
Ad D): 98% erlernen es

513) Therapie der Cerebralparese:

A) Die Rehabilitation erfolgt durch Beatmung und Hypothermiebehandlung


B) Therapieziel ist das Vermeiden von Sekundärschäden
C) Bei Spastik ist intramuskuläres Botox sinnvoll
D) eine medikamentöse Therapie ist immer gut wirksam
E) Physiotherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Langzeitrehabilitation

Antwort: B, C, E
Ad C): Bei Dystonie gibt man Dopamin

514) Cerebralparese:

A) Bleíbende Störung v. Haltung und Bewegung


B) angeborene fortschreitende Enzephalopathie
C) definierte neurologische Störung
D) selten begleitende Behinderungen
E) Deutliche Progredienz der Symptome spricht gegen eine Cerebralparese

Antwort: A, C, E
120
515) Cerebralparese

A) heterogene Ursachen
B) Frühgeburt(100-300 mal höheres Risiko)
C) Häufigkeit 2110000 (2:l0O0 wäre korrekt)
D) Schädigung des RM,
E) Schädigung des reifen Gehirns

Antwort: A, B

516) Cerebralparese - was ist richtig?


A) Spastische Diplegie durch Schadigung im 3. Trimenon
B) Spastische Diplegie durch einseitige Blutung
C) Unilateral Spastische CP durch regionales Lasionsmuster
D) Das reife Gehirn kann nicht geschädigt werden

Antwort: A, C

517) Fallbeispiel von Frühgeborenen 28+1. Zuerst unauffällig, dann motorische Auffälligkeit (u.a.
durchgestreckte Beine) man denkt an eine Zerebralparese.Woran würde man differentialdiagnostisch
denken?

A) IVH
B) Hypoxisch ischämische
C) Enzephalopathie

Brachialislähmung

Obere Plexuslähmung: Lähmung des Armes, nach Anheben fällt er schlaff zurück.

Der Oberarm ist nach innen gedreht, der Unterarm gestreckt und nach außen gedreht. DieMuskelreflexe von

Bizeps und Trizeps sind nicht auslösbar, auch der Mororeflex bleibt aus.

Im weiteren Verlauf bleibt das Längenwachstum des Armes zurück, die Muskulatur istschwach, die

Beweglichkeit eingeschränkt, auch die Sensibilität bleibt gestört.

Untere Plexuslähmungz Hierbei sind die Beugemuskeln der Hand- und der Finger, derDaumen- und

Kleinfingerballenmuskulatur und die Fingerspreizer gelähmt, es entsteht einePfötchenstelllung. Der


Greifreflex fehlt

121
518) Spastische Tetraparese

A) Kombi Flexion der Arme (Fäuste, Unterarmflexion, Innenrotation)


B) lnnenrotation der Hüfte (+ Adduktion)
C) Spitzfuß
D) Dyskinesien sind unwillkürliche ausfahrende Bewegungen

Antwort: alles richtig

519) Folgende Aussagen zur Ätiologie von Kopfschmerzen sind richtig„.

A) Zu den exogenen Triggern zählen Lärm, Rauch, Föhn


B) Zu den endogenen Triggern zählen Erschöpfung, Stress, Schlafentzug
C) Die Aura vor einer Migräneattacke ist Ausdruck einer coritcalen Funktionsstörung
D) Einige Migräneformen werden monogen vererbt

Antwort: alle richtig

520) Welche der folgenden Aussagen zum kindlichen Kopfschmerz sind richtig?

A) Bei primärem Kopfschmerz findet sich kein Organkorrelat


B) Schlaf wirkt bei Migräne erlösend
C) Vermeidung durch Abschirmung von Triggern
D) Ibuprofen oder Paracetamol sind zur Akuttherapie von Kopfschmerzen geeignet

Antwort: alle richtig

Aussagen zu kindlichen Migräne sind richtig…

A) Ärztliche Bestätigung wird als angenehm empfunden


B) Schmerzcharakter ist drückend, ziehend
C) …?liche Tätigkeit kann fortgesetz werden
D) Es bestehen Begleitsymptome wie Übelkeit und Lichtscheue
E) Tritt famillär gehäuft auf

Antwort: D,E (lt.Einsichtnahme)

521) Der posthämorrhagische Hydrocephalus..

A) Wird durch eine Störung der Liquorresorption verursacht


B) Ist durch eine rasche Zunahme des Kopfumfanges gekennzeichnet
C) Ist gekennzeichnet durch eine progrediente Ventrikeldilatation

Antwort: alle richtig

122
522) Symptome bei erhöhtem intrakraníellen Druck?
A) Vigilanzminderung
B) morgendliches Erbrechen
C) Halbseítenlähmung
D) Kopfumfangnimmt zu
E) Doppelbilder

Antwort: A, B, D
Ad C & E: daraus folgende Funktionseinschränkungen aber keine Symptome

523) Welche Atemtypen lassen auf eine ZNS-Schädigung schließen...

A) Biot'sche Atmung
B) Cheyne Stokes Atmung
C) Schnappatmung
D) Apnoe

Antwort: alle richtig

524) IVH

A) venös
B) einseitig
C) restitutio. ad integrum
D) gute Prognose
E) Schaden

Antwort: D, E

IVH 1 und lVH 2 zeigen meist keine bis geringe neurologischen Folgen
IVH 3 Ca. 35% zeigen späteres Defizit

PVH: Meist neurologische Symptomatik aufgrund des Gewebeverlustes (Hemiparese). Häufig(ca 80%) aber
auch mentale Retardierung!

„Shuntimplantation
Keine Verbesserung der neurologischen Entwicklung

- gute Prognose, Schaden

PVL Korreliert mit Chorionamnionitis

123
525) Was stimmt über die Schwere von HIE? (2R)

A) Stelle sagt nichts über Prognose aus


B) sagt nichts über neurologische Folgeschäden aus
C) wird mittels Sarnatscore beuteilt
D) kann klinisch nicht beurteilt werden

Antwort: C, D

526) Beurteilung der HIE (hypoxisch ischämischen Enzephalopathie):

A) Sarnat-Score
B) EEG
C) kann nicht klinisch beurteilt werdend
D) ist unwichtig für Prognose

Antwort: A, B

527) lntraventrikuläre Blutung:

A) bei Frühgeborenen
B) Häufigkeitsgipfel 3 Lebenstag
C) Unreife der Subendymalen Gefäße ist Hauptursache

Antwort: a, b, c

Stoffwechsel

528) Folgende Aussagen zur Enzymersatztherapie sind richtig...

A) Sie erfordert eine rekombinante Enzymproduktion


B) Die Enzymersatztherapie ist derzeit auf lysosomale Erkrankungen beschränkt
C) Das Problem der gezielten Organverteilung ist ungelöst

Antwort: ABC

124
529) Regulationsstörungen treten im frühen Kindesalter auf. Oft stehen sie in Kombination mit einer
Essverhaltensstörung. Welche Aussagen treffen für Regulationsstörungen zu?

A) Beginn um das 2. Lebensjahr


B) Plötzlicher Gewichtsverlust
C) Geringes Schlafbedürfnis
D) Schlechte Gewichtszunahem
E) Zusammenhang mit einer akuten Erkrankung

Antworten CD (lt. Einsichtnahme)

530) was ist richtig? (2 od. 3 Antw.) Irgendwelche Aussagen zu Erkrankungen der Zellorganellen,
Enzymtherapie die ich mir leider nicht genau merken konnte…

A) Lysosomen sind für den Lipidstoffwechsel verantwortlich


B) Laktat ist wichtiger Marker für Mitochondriopathien
C) Hamsterzellen
D) Organverteilung unspezifisch
E) nicht BHS gängig
F) teuer

Antwort: BCDEF

531) Diabetes Mellitus liegt vor wenn? (3R)

A) Die Symptome wie Polyurie, Polydipsie, Gewichtsverlust vorhanden sind


B) Nüchternblutzucker > 90mg/dl ist
C) Der 2-Stunden Wert im OGTT > 200mg/dl ist
D) Ein zufälliger gemessener Glucosewert > 200mg7dl ist.
E) Der 1 Stunden Wert im OGTT > 140mg/dl ist

Antwort: ACD (lt. Einsichtnahme)


ad B: >126mg/dL

532) Wo werden Steroidhormone NICHT gebildet (2R)

A) Schilddrüse
B) NNR
C) Ovar
D) Hoden
E) NNM

Antwort: AE
125
533) Bei reifen Neugeborenen... (2R)

A) ist ein Gewichtsverlust von bis zu 10% des Geburtsgewichts innerhalb der ersten 3 LT normal
B) ist ein Gewichtsverlust von bis zu 20% des Geburtsgewichts innerhalb der ersten 3 LT normal
C) sollen am Ende der 1. Lebenswoche 1000ml pro Tag zu sich nehmen
D) sollen nach spätestens 14 Tagen wieder ihr Geburtsgewicht erreicht haben
E) ?

Antwort: AD
ad C: Trinkmenge (in mL) = (Lebenstage – 1) * 50 - 70

534) Ursache der Hyperglykämie beim Neugeborenen (4R)

A) Insulinom
B) intraventrikuläre Blutungen
C) lnfektionen
D) peripartale Asphyxie
E) Glucoseinfusion

Antwort: BCDE

535) Was ist die Definition von Athyreose (3R)

A) Fehlen der Schilddrüse


B) Fehlen der Keimdrüsen
C) Fehlen der Schilddrüsenhormone
D) Fehlende Organanlage
E) Fehlen von TSH

Antwort: ACD

536) Enzymtherapie
A) Rekombinante Enzymproduktion
B) Nur für lysosomale Speicherkrankheiten
C) Irgendwas mit diesem Hamster…
D) Problem bei Organverteilung
E) lnfundieren um Schädel-Hirn-Schranke zu überwinden
F) sehr hohe Behandlungskosten

Antwort: ABCDF
ad D: Keine gezielte Organverteilung (zB. Knochen)
ad E: lnfundiertes Enzym kann nicht über die intakte Blut- Hirnschranke. Daher bei
Stoffwechselerkrankungen mit Beteiligung des Gehirns dzt. nicht effektiv.
ad F: je nach Kg ca. 200.000 - 400.000€ pro Behandlungsjahr
126
537) Insulin: Funktionen (Glucoseutilisation gesteigert etc.); hemmt nicht die Glykogensynthese
538) Definition der Ketoazidose bei D. M. Typ1 (pH-Wert)

539) Insulin: (3 Antw.)

A) Peptidhomon
B) Besteht aus 4 Ketten
C) Wird über Vorstufen produziert
D) In ß-Zellen prodzuiert
E) In α-Zellen produziert

Antwort: ACD
ad B: Präproinsulin = 4 Ketten, Proinsulin = 3 Ketten, Insulin = 2 Ketten

540) Welche Paramaeter sind bei Ketoazidose zu korrigieren? (3R)

A) HbA1C
B) pH
C) Blutfett
D) Elektrolyte
E) Blutzucker

Antwort: BDE

541) Diabetische Ketoazidose

A) Glucosurie, Ketonurie
B) Blutzuckerspiegel über 200mg/dl
C) durch zu viel Insulin bei Diabetikern (oder so ähnlich)
D) ...

Antwort: AB
ad B: >350mg/dL
ad C: durch totalen Insulinmangel (D.M. Typ I)

542) Insulin:

A) Peptidkette
B) als Prohormon produziert
C) Beta-Zellen
D) 3 teiliges Hormon

Antwort: ABC

127
543) Wo findet man bei gesunden, nüchternen Personen die höchste Glucosekonzentration? (1R)

A) Kapillarblut
B) Venöses Blut
C) Arterielles Blut
D) Liquor
E) Harn

Antwort: C
ad B: postprandial

544) Hypoglykämie beim Neugeborenen ab?

A) <35g/dl
B) <45g/dl
C) <55g/dl
D) <65g/dl
E) <75g/dl
F) 25 g/dl

Antwort: B

 Bis zum Alter von 24h <40g/dl


 Älter als 1 Tag <50g/dl
 Andere Quelle: Grenzwert v 45 mg/dl unabhängig vom Gestationsalter

545) Was löst Hypoglykämie beim Säugling aus?


A) Anurie
B) Hypokaliämie
C) Insulinom

Antwort:

546) Bei welchen Kriterien kann man von DM ausgehen:

A) Polydypsie, Polyurie
B) OGTT nach 1h über 140 mg/dl
C) 2h OGTT >2oomg/dl
D) zufällig gemessener Glykosewerte von >200mg/dl
E) Nüchternblutzucker über 90 mg/dl

Antwort: ACD
ad E: Nüchternblutzucker >125 mg/dl
128
547) Kind mit Polyurie und Polydipsie kommt, welche Untersuchung veranlassen Sie?

 Messung des Glucosewertes in Blut und Harn

548) Symptome der Hypoglykämie:


 Zittrig + Krampfanfälle

549) Therapie DM Typ 1 bei Kindern: (4R)

A) Intensivierte Therapie
B) Konventionelle Therapie
C) Insulinpumpe
D) Orale Medikation
E) Basis Bolus

Antwort: ABCE

550) DM l: Ursachen (glaub 3R)

A) Autoimmunologisch
B) Genetisch
C) Viren, Toxine

Antwort: alle richtig


ad B: v.a. bei Zwillingen 30-60%, beide Eltern (20%)

551) Diabetes mellitus 1 (3R)

A) absoluter lnsulinmangel
B) chronische Erkrankung der ß-Zellen
C) Insulinresistenz
D) weltweit steigende Inzidenz
E) Inzidenz 1:10000O

Antwort: ABD
ad D: bei Typ II D.M.
ad E: 18-20/100.000

129
552) Mit was ist Cystinose/Amindiabetes assoziiert?

A) Urolithiasis
B) Fanconi Syndrom
C) Rachitis
D) Hypothyreose(möglich)

Antworten: BC
ad B: = Synonym
zusätzlich: Rachitis, Hypokaliämie, Azidose, Spontanfrakturen, Polyurie, Polydipsie, Fieber, Dystrophie

553) Bei Verdacht auf Hypothyreose im Neugeborenenscreening ergeben sich welche vordringlichen
unmittelbaren Konsequenzen:

A) Rasche Vorstellung des Kindes an einer Kinderabteilung bzw. beim niedergelassenen


Kinderfacharzt
B) Venöse Abnahme von fT3, fT4 und TSH
C) MRT der Hypophyse
D) SD-Szintigraphie
E) Screening auf andere hormonelle Störungen

Antwort: AB

554) Angabe wo erklärt wurde was eine primäre Hypothyreose (Anlagestörung) ist. Was ist eine
sekundäre? (1R)

A) Hashimoto Thyreoditis
B) Hypophysär
C) Hypothalamus
D) Medikamente

Antwort: B
ad A, D: = primär
ad C: = tertiär

555) Connatale Hypothyreose:

A) Kleinwuchs
B) fällt bei Screening auf
C) führt immer zur Entwicklungsstörung/Verzögerung
D) mit Thyroxin Behandeln

Antwort: alle richtig

130
556) SD-Hormonscreening beim Neugeborenen?

 Hypothyreose(TSH-Messung, in USA auch T4)

557) Klinische Symptome einer Hypothyreose des Neugeborenen sind...

A) lkterus prolongatus
B) Makroglossie
C) Ödematose Haut

Antwort: alle richtig


ad A: >14 Tage
ad C: = Myxödem

558) Neonatologie: häufigste Ursache einer primären Hypothyreose?

A) Angeborene Anlagestörung
B) Jodsynthesestörung
C) Thyreostatika-Einnahme der Mutter

Antwort: A
ad A: 80-90% der Fälle
ad B: Jod muss aufgenommen werden
ad C: erworbene Hypothyreose

559) Ursachen der erworbene Hypothyreose

 am häufigsten autoimmun, dann schwerer Jodmangel oder massiver plötzlicher Jodüberschuss (KM-
Gabe), transplazentarer Übergang

560) Symptome einer neonatalen Hypothyreose:

A) Hypotonus
B) Hypertonus
C) Ödematöse Haut
D) Makroglossie

Antwort: ACD

131
561) Hypothyreose bei Neugeborenen. Welche Aussagen sind richtig?

A) Muss sofort mit Schilddrüsenhormen (Thyroxin) behandelt werden


B) Screening Untersuchung fallen die Kinder auf
C) führt immer zu mentaler Retardierung
D) Ursache kann Dysplasie oder Agenesíe der Schilddrüse sein

Antwort: ABD
ad C: unbehandelt

562) Erworbene Hypothyreose:

A) Hashimoto,
B) Z.n. Radiatio,
C) Jodmangel

Antwort: alle richtig

563) Hyperthyreose beim Neugeborenen:

A) maternale plazentagängige AK
B) Auto-AK gegen Schildrüsengewebe
C) Hypotonie
D) Bradykardie

Antwort: A
ad C: Hypertonie
ad D: Tachykardie

564) Behandlung Hyperthyreose bei Neugeborenen

A) Thyreostatika
B) SD-Hormone
C) Jod
D) Bestrahlung
E) Beta-Blocker

Antwort: E (+ Sedierung)

132
565) AGS = Adrenogenitales Syndrom. Welche Aussagen sind richtig?

A) Störung Cortisonsynthese
B) Autosomal rezessiv
C) Enzymdefekt
D) Jodmangel
E) Störung Thyroxinsynthese

Antwon: ABC

566) Diagnosestellung des adrenogenitalen Syndroms:

A) Kalium erniedrigt
B) Natrium vermindert in Niere
C) genetisch
D) Testosteron erhöht
E) Kalium erhöht

Antwort: BCDE (+ 17-OH-Progesteron im Serum erhöht!)

567) lsolierter Wachstumshormonmangel (1R)

A) Mit hypothyreoidismus
B) Mit hypoparathyreodismus
C) Wachsen parallel unter der 3 perzentile
D) Das Knochenalter ist normal
E) Die Perzentilenkurve knickt irgendwann ab

Antwort: C

568) Welche Hormone werden aus dem Hypophysenhinterlappen freigesetzt?

A) LH
B) FsH
C) Human Growth-Hormone
D) ADH

Antwort: D (x Oxytocin)

133
569) Welche Hormone stammen aus dem Hypophysenvorderlappen?

 TSH = Thyreoideastimulierendes Hormon


 ACTH = Adrenokorticotropes Hormon
 FSH = Follikelstimulierendes Hormon
 LH = Luteinisierendes Hormon
 STH = Somatotropin
 Prolaktin
 MSH = Melanozytenstimulierendes Hormon
 ß-Endorphin
 met-Enkephalin

570) Mukopolysaccharidose
 lysosomale Speicherkrankheit

 Defekt der lysosomalen Hydrolase (Abbau von Glykosaminoglykanen nicht mehr möglich)

571) Aussagen zu Zellorganellen-Erkrankungen

A) Zellweger ist eine generalisierte Störung der Peroxisomen


B) Laktat ist ein wichtiger Marker für Mitochondropathien
C) Fettstoffwechsel bei Lysosomalen Erkrankungen gestört

Antwort: AB
ad C: eher bei peroxiomalen Erkrankungen

572) Welche Stoffwechselerkrankung verursacht keine Cholestase?


A) D.M. Typ 1
B) Galaktosämie
C) Tyrosinose
D) Mukoviszidose
E) Alpha1-Antitrypsin-Mangel

Antwort:

573) Pubertas präcox. Komplikation:

A) Zyklusstörung
B) POC
C) Akne
D) Gynäkomastie
E) Kleinwuchs

Antwort: E
134
Einführung in die Pädiatrie

574) Zur Tertiärprävention zählt:

A) Rehabilitation
B) Gezielte Maßnahme

Antwort: AB

Primär= Vorbeugen bzw. Vermeiden einer Dysfunktion


Sekundär= Früherkennung

575) Entwicklung des fetalen Gehirns:

A) Zellmigration geschieht vor Organisation (anders formuliert)


B) germinale Matrix befindet sich subependymal
C) Phase 2 hauptsächlich Gliamultiplikation
D) Phase 1 hauptsächlich Zellmigration
E) ZNS-Entwicklung ist vor der 20. SSW abgeschlossen

Antwort: ABCD

576) Ein 10 Monate altes Kind liegt mit der Lange an der 50. Perzentile, mit dem Gewicht unter der 3.
Perzentile. Das ist vereinbar mit...
 Einer Malabsorption
 Einer Zoliakie

577) Thoracic Index (3richtig)

A) sagittal / Transversal
B) Transversal durch sagittal
C) bei obstruktiven Erkrankungen erhöht
D) normal unter 1
E) normal über 1

Antwort: ACD

135
578) Foto eines Kindes am rücken liegend ca 2-3 Jahre Hände hinter dem Kopf verschränkt:

A) Es handelt sich um eine sehr ansteckende Infektionskrankheit


B) Es gibt eine impfung gegen diese Erkrankung
C) Die Erkrankung wird in Österreich kaum mehr beobachtet
D) (Sekundär-)Komplikation treten nur extrem selten auf
E) Eine Neuerkrankung peripartal ist potentiell bedrohlich

Antworten: ABE (lt. Einsichtnahme)

579) Kind hinkt in der Perzentilkurve hinterher. Mutter gibt an, dass Kind nicht mehr essen mag, ansonsten
unaufällig, was trifft zu?

A) Anorexia nervosa
B) infantile anorxie
C) organische Problematik

Antwort: B

580) konstitutionelle Entwicklungsverzögerung

A) somat entwicklgst.
B) unter der normalen wachstumskurve
C) parallel zu aber unter 3. perzentile
D) kl fuesse kl haende
E) mit hyopparathyreoidismus

Antwort: B
(Wachstumsgeschwindigkeit vermindert aber am Ende erreichen die Kinder eine normale Größe)

581) Was stimmt nicht zu Wachstumsschmerzen?


 Ohne Behandlung fix Folgeschäden

136
582) Wachstumsschmerzen. Was stimmt nicht? (1R)

A) Unauffälliger Laborbefund
B) Gelenke sind nicht geschwollen
C) Schmerzen v.a, in der Nacht

Antwort: nicht dabei ;)


Ad Wachstumsschmerzen: Meist Schmerzen in den Oberschenkeln, häufig in der Nacht, Massagen u Wärme
hilft

583) Asymetrische Wachstumsretardierung betrifft:

A) Längenwachstum
B) Körperwachstum
C) Kopfwachstum
D) alle 3 gleichzeitig

Antwort: B

584) vehaltensirgendwas bei ng:

A) werden in 5 stadien eingeteilt,


B) haben keinen Einfluss auf die Untersuchung,
C) bestehen aus schlafen essen u weinen,
D) beeinflussen general movements

Antwort: AD

585) Was ist der Moro-Reflex?

A) ist ein komplizierter Reflex


B) Umklammerungsreflex

Antwort: B

586) An welchen Strukturen kann man das Knochenalter radiologisch erkennen

A) Hand
B) Fuß
C) Tibia
D) Schädel

Antwort: A
137
587) Lokalisation des intraossären Zugangs

A) prox. Tibia
B) dist, Tibia

Antwort: AB

588) Schneller venöser Zugang in der Klinik bei einem Säugling:

A) Hand
B) lntraossär in Tibia
C) Kopfvene
D) Knöchelregion

Antwort: B

589) Wie entsteht Scaphocephalus:

 Verschluss der Sagitalnaht

590) Säuglingsernährung(wie lange Stillen, Einfluss von Beikost auf Zöliakie/Allergien:

 ca. 5-6 Monat

Picky eater und Folge für die Entwicklung des Kindes?

 Es gibt 2 Formen; entweder Probleme:


 mit Konsistenz (Schluckakt)
 Aussehen und Farbe
 Mangelzustände entstehen je nach Ausprägungsgrad

591) Welche Verhaltenszustände gibt es beim Neugeborenen

A) Wach
B) ruhig/aktiv
C) schlafend/ReM-Schlaf
D) schreiend...

Antwort: alle richtig

138
592) Fragen zur Fremdelphase:

 Normal im 8. Monat

593) Suchreflex:

A) Nahrungsreflex
B) Auslösend durch berühren der Lippen
C) Auslösend durch berühren der Wangen
D) Spontanbewegung

Antwort: AC
ad B: Saugreflex

594) Mit den Augen fixieren...

 Muss mit 8 Wochen vorhanden sein

595) Die Kopfkontrolle...

A) ist eine der Voraussetzungen für die weitere Aufrichtung


B) Ist ab 4 Monaten vorhanden

Antwort: AB

596) Das Hörvermögen Neugeborener:

A) ist schon gut ausgebildet


B) Wird in einem Screeningverfahren apparativ geprüft

Antwort: AB

597) Zur Erstversorgungjedes Neugeborenen gehört...

 Vermeiden des Wärmeverlustes

139
598) Das Bewegungsmuster Frühgeborener...

A) Kann mit Video beobachtet werden


B) ist praktisch gleich wie vor der Geburt
C) Beinhaltet auch General movements

Antwort: ABC

599) Spontanbewegungen...

A) Sind ab der 10.-12.SSW nachweisbar


B) Sind beim gesunden Neugeborenen immer vorhanden
C) Können in utero schon im Ultraschall gesehen werden
D) Können post partum mit Video gut dokumentiert und evaluiert werden

Antwort: Alle richtig

600) Bewegungsmuster von Frühgeborenen

A) General Movements
B) gleich wie vor der Geburt
C) komplett anders als vor der Geburt
D) ändern sich schnell nach der Geburt etc

Antwort: AB

601) Spontanbewegungen (3R)

A) Treten ab der 10-12 SSW auf


B) Im US sichtbar
C) Können post partal videoanalysiert werden
D) Ngb-reflexe zählen dazu
E) Frühchen haben sie nicht

Antwort: ABC

140
602) Vernix

A) Heißt auch Käseschmiere


B) ist ein weißer Lipidfilm
C) ist bei Neugeborenen physiologisch
D) Lässt sich abwaschen

Antwort: Alle richtig

603) Die Haut des Frühgeborenen...

A) Ist vermehrt Füssigkeitspermeabel


B) Verfügt ab der 26.SSW über ein mehrschichtiges verhornendes Plattenepithel

Antwort: AB

Topika (zB Steroide, jodhältige Lösungen, ..) werden auch beim reifen NGB vermehrt resorbiert, jedoch nicht
aufgrund einer erhötem Permeabilität der Epidermis sondern einer ungünstigen Oberflächen /Volumen ratio

604) Der Schreitreflex...

A) Wird durch senkrechtes Aufrichten ausgelöst


B) Zählt zu den Neugeborenenreflexen

Antwort: AB

605) Vagusreiz auslösen? (3R)

A) Massage der Carotis


B) Hals-Nasensonde
C) Eisbeutel
D) Warme Auflage
E) Schmerzreiz des M.trapezius

Antwort: ABC

141
606) Atmung:

A) Atemfrequenz Säugling 30/min


B) Atemfrequenz Säugling 50/min
C) Atemfrequenz nimmt mit dem Alter ab
D) Atemfrequenz nimmt bei respiratorischen lnfekten ab/zu….
E) Atemfrequenz als grobe „Lungenfunktionsprüfung” zulässig

Antwort: ACD (E?)

Atemfrequenz:

 Neug. 40 - 45/min
 Säugling 35 - 40/min
 Kleinkind 20 - 30/min
 Kind 16 - 25/min
 Erwachsener 12 - 18/min

607) Atmung

A) Frequenz beim Säugling beträgt 50/min


B) Frequenz beim Säugling beträgt 60/min
C) Atemfrequenz ist als grobe Lungefunktionsprüfung zulässig

Antwort: C

608) An welchen Strukturen kann man das Knochenalter radiologisch erkennen?

A) Femurknochen
B) Hand
C) Schädelknochen seitlich
D) Ellenbogen

Antwort: B

142
609) Ab wann spricht man von einem reifen Neugeborenen? (1R)

A) ab der 35. SSW


B) ab der 36. SSW
C) ab der 37. SSW
D) ab der 38. SSW
E) ab der 39. SSW

Antwort: D

 Frühgeborenes: Geburt vor Abschluss der 37. Schwangerschaftswoche (SSW)


 Reifgeborenes: Geburt nach dem Ende der 37. SSW (37+0) bis vor Abschluss der 42 (42+0)
 SSW Übertragenes Neugeborenes: Geburt nach dem Ende der 42. SSW (ab 42+1)

610) Neugeborenen-Screening?‘

A) therapierb. KH
B) häufigste festgestellte CF
C) Abnahme <48h p,p.
D) 2. < 72h

Antwort: ABD

611) Neugeborenen- Screening:

A) Versand am Abnahmetag
B) Häufigste CF (1:2500)
C) Früherfassung therapierbarer Erkrankungen
D) 2. Screening <72h

Antwort: ABD

612) Neugeborenen-Screening (2 oder 3 richtig)


A) <48h
B) <72h
C) CF = häufigste Erkrankung, die dadurch erkannt wird
D) am gleichen Tag abschicken

Antwort: BCD

143
613) Neugeborenenscreening… WHO Kriterien

A) Relative Häufigkeit der Erkrankung


B) Kausale Behandlung
C) Präventives lntervall
D) adäquate Testmethode für Massenscreening (hohe Spezifität und Sensitivität)
E) Kosten-Nutzen Kalkulation

Antwort: alle richtig

614) Welcher Zeitpunkt für Stoffwechselscreening beim Neugeborenen?

A) 1.Tag+Harnprobe
B) 1.Tag+Blutprobe
C) Direkt nach der Geburt+ Blutprobe
D) Späterer Zeitpunkt +Harnprobe
E) 2. -3. Tag + Blutprobe

Antwort: E

615) Wann Stoffwechselscreening von Neugeborenen

A) ersten Tage
B) in der 2. Woche
C) im Harn
D) im Blut

Antwort: AD

Übertragungszeichen bei Neugeborenen sind die so genannten Runge-Zeichen

 gelbe Haut, gelbe Eihäute bzw, Nabelschnur


 Waschfrauenhände mit Abschilfern / Abschälen der Epidermis
 roter Hodensackbzw bzw. rote Schamlippen
 keine Vernix caseosa (Käseschmiere)
 Dystrophie(relativer Entwicklungsrückstand)

144
616) Verhaltenszustände beim Neugeborenen: (2R)

A) Beeinflussen General Movements


B) dazu gehört schreien, essen, schlafen
C) es gibt 5 Stadien
D) für Untersuchung unwichtig
E) Neugeborene haben noch keine Verhaltenszustände

Antwort: AC
 schlafen, dösen, wach/ruhig, quengeln/unruhig, schreien

617) Welche Parameter für die Klassifizierung einer postpartalen Adaptationsstörung (2R)

A) Körpertemperatur
B) RR
C) Blutbild
D) Hautkolorit
E) Atmung

Antwort: DE

618) Postpartale Adaption (1R)

A) Anstieg von pO2 führt zu: Abfall des pulmonalen Widerstands, Abfall der Lungendurchblutung
B) Anstieg von pO2 führt zu: Anstieg des pulmonalen Widerstands, Anstieg der
Lungendurchblutung
C) Anstieg von pO2 führt zu: Anstieg des pulmonalen Widerstands, Abfall der
Lungendurchblutung
D) Anstieg von pO2 führt zu: Abfall des pulmonalen Widerstands, Anstieg der
Lungendurchblutung

Antwort D

619) Welche Substanz ist in einer peritonealen Spüllösung?(1R)

A) Kreatinin
B) Albumin
C) Harnstoff
D) Glucose
E) Natrium

Antwort: D
145
620) Was wir beim Denver-Test überprüft?

 allgemeine kindliche Entwicklung: (Grobmotorik, Feinmotorik, Adaptation, Sprache und


Sozialkontakt.

Ethik

621) Welche Beobachtungen werden nach derzeitigem Wissensstand mit dem plötzlichen Säuglingstod
assoziiert?

A) Obstruktive Apnoen
B) Bauchlage im Schlaf
C) Nikotinabusus
D) Überwärmung

Antwort: alles richtig

622) Folgende Aussagen zum Begriff Palliativmedizin sind richtig...

A) Sie berücksichtigt körperliche, geistige und spirituelle Bedürfnisse des Kindes mit chronischen,
Lebensverkürzenden Erkrankungen und seiner Familie
B) Behandlungsziel ist Symptomfreiheit
C) Behandlungsziel ist die Entlastung und Begleitung der Familie

Antwort: ABC

623) Folgende Erkrankungsgruppen werden in der pädiatrischen Palliativmedizin häufig betreut:

A) Patienten mit degenerativen Erkrankungen


B) Patienten mit infauster Tumorerkrankung
C) Patienten mit erworbenen, schweren Schädigungen...

Antwort: ABC

624) Folgende Aussagen zur Ethik im pädiatrischen Alltag sind richtig...

A) Respekt vor der Würde des Kindes/Jugendlichen


B) Aufklärung über Ursachen, Wesen und zu erwartendem Verlauf der Erkrankung

Antwort: AB

146
625) Folgende Aussagen sprechen für die Durchführung pädiatrischer Arzneimittelstudien...

A) Pädiatrische Patienten erhalten häufig Medikamente „off-label”


B) Altersgemäße Unterschiede in der Pharamkodynamik

Antwort: AB

626) Folgende Überlegungen zum Einsatz bzw. Beenden intensivmedizinischer Maßnahmen sind richtig...

A) Prognose der Organfunktion


B) Nutzen-Risiko-Abwägung
C) Berücksichtigung einer eventuellen Grunderkrankung

Antwort: Alle richtig

Mutter-Kind-Pass

627) Welche Untersuchungen sind im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen vorgesehen?

A) HNO-Untersuchung
B) Hüftultraschall
C) Augenuntersuchung
D) Psychologisches Gutachten

Antwort: ABC

628) Der österreichische Mutter-Kind-Pass enthält folgende Beilagen...

A) Den österreichischen lmpfpass


B) Eine umfangreiche Informationsbroschüre
C) Eine Tabelle zur Abschätzung der neuromotorischen Entwicklung

Antwort: Alle richtig

629) Welche Untersuchungen nicht im MuKiPass vorgesehen?


A) Augen
B) HNO
C) Kinderkardiologische Untersuchung
D) die restichen waren auch nicht vorgesehen im MuKiPass

Antwort: C
147
630) Die Hüftultraschalluntersuchung im Rahmen der Mutterkindpassuntersuchung..

 Kann durch rechtzeitige Diagnose einer Hüftdysplasie vorbeugen

631) Welche Untersuchungen sind nicht Bestandteil des Neugeborenen-Screenings?

 Screening auf DNA-Veränderungen

632) Mutter-Kind-Pass: Was ist falsch?

A) seit 1990
B) verpflichtende Untersuchungen

Antwort: AB
ad A: seit 1974

633) MKP-Untersuchungen:

A) 1.Tag
B) 7. Woche
C) vor Schulbeginn
D) Hütultraschall in 1. Woche und 6.-8. Woche empfohlen

Antwort: Alle richtig

634) MKP: Untersuchungen am:

A) Tag
B) Woche
C) 7. Monat
D) bei Schulbeginn
E) mit 14a

Antwort: AD

635) Mutter Kind Pass:

A) enthält sowohl Informationen der Mutter als auch des Kindes


B) ist verpflichtend
C) wird erst nach der Geburt ausgestellt
D) senkt Mortalität und Morbidität des Kindes

Antwort: AD
148
636) wann erfolgt eine MKP Untersuchung (1R) angegeben waren verschiedene Zeitpunkte:

A) 1.Tag
B) 9. Tag
C) Woche
D) 9. Lebensjahr

Antwort: A

SIDS

637) Welche der folgenden Parameter sind nachgewiesene Risikofaktoren für SIDS?

A) Bauchlage im Schlaf
B) Überwärmung im Schlaf
C) Nikotinabusus der Mutter

Antwort: alle richtig

638) SIDS (1R):

A) ist ein klassisch klinisches Syndrom


B) Ist eine Ausschlussdiagnose
C) kommt vor allem zwischen der 2. und 4 Lebenswoche vor
D) bei der Obduktion findet man mit Sicherheit pathologische Strukturen
E) man findet subepicardiale Blutungen

Antwort: BD
ad C: 2-4 Lebensmonat
ad E: kann man vorfinden

639) Was vermindert das Risiko von SIDS? (3R)

A) Stillen
B) Kind mit Schlafsack schlafenlegen, nicht unter Decke
C) Kind in Bauchlage schlafen legen
D) Schnuller anbieten
E) Warme Unterlage (Felle)

Antwort: ABD
149
640) Fall war beschrieben. Ein Kind an SlDS verstorben, nun beobachtet die Mutter bei dem anderen Kind
immer wieder „hypoxämische Attacken“. Das Kind wurde untersucht (Röntgen, Kardio, SBH, Labor, EEG,
Schlafpolygr.) alles unauffällig. Welche Diagnose ist auszuschließen? (4R)

A) Fallot
B) Kongenitale Hypothyreose
C) RSV Infektion
D) „Münchhausen by proxy”-Syndrom
E) Familiäre Anfallsleiden

Antwort: ABCE

641) ROP (retinopathy of prematurity/Frühgeborenenretinopathie) Therapie:

 Laser

642) Risiko für ROP?

A) Sauerstoff
B) Hyperkapnie
C) Bluttransfusion
D) Hypertonie

Antwort: ABC

Der wichtigste Risikofaktor ist das Entwicklungsniveau des Kindes bei Geburt, daneben ist eine künstliche
Beatmung oder Sauerstoffzugabe ein wichtiger Risikofaktor.[1]

150
Glascow Coma Scale (GCS) + Andere Score‘s

Bei der GCS wird die Bewusstseinslage beurteilt: 3-15 Punkte sind erreichbar, Kinder haben adaptiertes GCS
Tabellen je nach Alter

643) Welche Behauptungen zum GCS-klassisch treffen zu?


A) Beurteilung der Motorik
B) Beurteilung der Tiefe der Bewusstlosigkeit
C) Beurteilung der verbalen Äußerung
D) GCS unter 8 bedeutet Koma

Antwort: ABCD

644) Glasgow Coma Scale, welche Punktezahl? Eine Jugendliche mit Medikamentenintoxkatíon.
Unverständliche Laute, macht Abwehrbewegungen aber sind nicht gezielt, öffnet Augen erst auf
Schmerzreiz. (1R)

A) 3
B) 4
C) 8
D) 6
E) 9

Antwort: C (2+4+2)

151
645) GCS: was trifft zu? (4R)

A) < 8 = Korma
B) Sprache
C) Hirnstammreflexe
D) Grad der Bewusstseinstrübung
E) Muskeltonus

Antwort: ABDE

646) Welche Behauptungen zum GCS-klassisch treffen zu? (4R)

A) Beurteilung der Tiefe der Bewusstlosigkeit


B) GCS unter 8 bedeutet Koma
C) Beurteilung der Hirnstammreflexe
D) Beurteilung der Motorik
E) Beurteilung der verbalen Äusßerung

Antwort: ABDE (lt.Einsichtnahme)

647) GCS: Was ist falsch?

A) Max 15
B) Min 0

Antwort: B
ad B: minimal 3

648) Beurteilung GCS:

A) unverständliche Laute 2
B) Augen öffnen auf Schmerzreiz 2
C) ungezielte Abwehrbewegung 4

Antwort: alle richtig

649) GCS bei irgendeinem Kind das schreit, auch die Mutter ist außer sich:

 15

152
650) Junge Frau mit Medikamentenintoxikation. Wie hoch ist der GCS? Sie öffnet die Augen nur auf
Schmerzreiz; ihre Abwehrbewegungen auf Schmerzreiz sind ungezielt und man kann fast nicht mit ihr
reden, weil sie nur kaum verständliche Wortlaute von sich gibt.

A) 3
B) 12
C) 8
D) 6
E) 0

Antwort: C

651) Kind mit 12 Monaten. Hat 2 min gekrampft. Fieber (39,9), Notarzt hat Paracetamol gegeben. 20 min
später kommt das Kind mit der Mutter zu dir auf die Ambulanz. Als du anfängst, zu untersuchen schreit
das Kind sofort und wendet sich der Mutter zu, brabbelt für dich unverständliche Worte. Welcher GCS?

A) 9
B) 10
C) 12
D) 14
E) 15

Antwort: E

652) Glasgow Coma Scale - was stimmt nicht?

A) Max. 6 Punkte für Motorik


B) Max. 4 Punkte für Augenöffnen
C) Max. 5 Punkte für verbale Antwort
D) es gibt für SG und KK adaptierte GCS
E) insgesamt maximal 15 punkte, O Punkte sind mit Koma gleichzusetzen

Antwort: E

653) Die Beurteilung des Neugeborenen mit Hilfe des APGAR Scores umfasst...

A) Herzfrequenz
B) Muskeltonus
C) Reflexe
D) Hautfarbe
E) Atmung

Antwort: alle richtig


153
654) Was ist im APGAR nicht enthalten?

A) Reflexe
B) Pupillen
C) Hautfarbe
D) Atmung
E) Muskeltonus

Antwort: B

Bei einigen Fallbeispielen musste der APGAR score berechnet werden daher hier eine kurze Tabelle:

Beim Denver-Test wird überprüft?

 allgemeine kindliche Entwicklung


 Grobmotorik
 Feinmotorik
 Adaptation
 Sprache
 Sozialkontakt.

655) Sarnat score: wann wird er angewendet?

 hypoxisch-ischämische Enzephalopathie = HIE, Prognose abschätzbar

154
Hämato - Onkologie

656) bester Prognose im Kindesalter?:

A) Osteosarkom
B) AML
C) Hodgkin
D) Non-Hodgekin
E) Neuroblastom

Antwort: C
ad A: 5-JÜLR: 65%
ad B: 5-JÜLR: 60-70%
ad C: 5-JÜLR: 95%
ad D: 5-JÜLR : >80%
ad E: Heilungsraten: Stadium l und ll: über 90 % / Stadium lll und IV-S: 60-70 %

657) Was die beste Prognose der Tumore hat:

A) Neuroblastom
B) AML
C) Non-Hodgkin Lymphom
D) Hodgkin Lymphom
E) ALL

Antwort: D
ad A: Stadium l und ll: über 90%, Stadium lll IV: 60-70%
ad B: 5JUR: 47%, 80% erreichen Remission
ad C: 5JUR: über 80%
ad D 98% erkrankungsfreies Überleben nach 5 Jahren
ad E: bis zu 90% leukamiefreies Uberleben heute möglich

658) Altersgipfel Kinder mit Onko-Erkrankungen

A) HL: 3. Dekade Weichteilsarkomz 6Jahre


B) NHL: 10Jahre Nephroblastom: 1-4 Jahre
C) Neuroblastom: 2 Jahre Hepatoblastom: 2 Jahre
D) Retinoblastom: 1 Jahr (bds), 2,5 Jahre (einseitig) Osteosarkom, Ewing-Sarkom: 2. Dekade
E) Keimzelltumorez Neugeborene + 2. Dekade

Antwort: alle richtig

155
659) Aussagen zu Onkologischen Erkrankungen richtig sind:

A) V.a. im Schulkindalter
B) Hauptsächlich Lymphome u Leukämien
C) Sind häufigste Todesursachen im Kindesalter
D) Kumulative inzidenz von 0,2%
E) Die Hälfte der Tumore entfällt auf hämatologische u solide Tumore

Antwort: BCDE (A?)


ad C: dann Suicide und Unfälle

660) B-Symptome beim Mb. Hodgkin?

A) Juckreiz
B) Nachtschweiß
C) makulopap.Exanthem
D) Gelenksschwellung
E) Muskelschmerzen

Antwort: B
zusätzlich: Fieber >38°C, Gewichtsverlust (>10% in 6 Monaten)

661) Lokalisation von Lymphomen. Was tritt nicht auf? (1R)

A) mediastinal --> Dyspnoe


B) abdominell --> akutes Abdomen
C) ZNS --> Krämpfe
D) renal --> Anurie, Olgurie
E) epidural --> Horner-Trias

Antwort E
ad E: cervikal

662) Für Retinoblastome gilt

A) Das Durchschnittsalter bei bilateralem (1J 40%) Befall ist niedriger als bei unilateralem (2,5J
60%) Befall
B) Leitsymptom der Retinoblastome ist eine Leukokorie
C) ln etwa 10% kommen Retinoblastome familiär gehäuft vor

Antwort: Alle richtig

156
663) Retinoblastom - Wodurch ist der hereditäre Typ charakterisiert?

A) 10% der Patienten haben positive Familienanamnese


B) Nachkommen haben 25% Risiko das Allel zu erben
C) In der Regel nur 1 Auge betroffen
D) Rb Mutation befindet sich in allen Körperzellen
E) Erberkrankung bei älteren Kindern vom sporadischen Typ

Antwort: AD
ad B: 50%, da autosomal-dominant (Zwei-Mutationen-Theorie)
ad C: 60% einseitig, 40% beidseits

664) Kind mit weiß aufblitzendem Auge, das von den Eltern bemerkt wurde, bei der ärztlıchen
Untersuchung nichts auffällig:

A) sofort zum Augenarzt schicken


B) abwarten und kontrollieren

Antwort: A

665) Welche Aussagen zum Wilms-Tumor sind richtig? (= Nephroblastom)

A) Er manifestiert sich primär zumeist als abdominelle Schwellung


B) Er wird bildgebend vor allem mittels Sonografie, CT und MRT diagnostiziert
C) Er kann bei Kindern mit Hemihypertrophie auftreten
D) Hämaturie durch Nierenbeckeneinbruch möglich

Antwort: Alle richtig

666) Charakteristische klinische Manifestationen eines Wilms-Tumors sind...

A) Ausladendes Abdomen
B) Hämaturie durch Einbruch in das Nierenbecken
C) Bauchschmerz/Flankenschmerz

Antwort: ABC

157
667) Nephroblastom:

A) Höhepunkt in der 3.-4.Dekade


B) bei Kindern mit Hemihypertrophie
C) Biopsie ist beweisend

Antwort: B
ad A: 85% <6. LJ
ad C: US (CT + MR zusätzlich)

668) Nephroblastom

A) Synonym des Nephroblastoms ist Wilms Tumor


B) Bauchumfang nimmt zu

Antwort: AB

669) Nephroblastom - wieviele bleiben Rückfallsfrei?

A) bis 60%
B) 61-70%
C) 71-80%
D) 81-90%
E) >90%

Antwort: D (86%)

Rückfallsfreiheit verschiedener Tumoren im Vergleich:

 98% Retinoblastome
 86% Nephroblastome
 61% Osteosarkome
 60% Ewing-Sarkome
 58% Rhabdomyosarkome
 0% Hirnstammgliome
 10% Glioblastoma multiforme
 15% metastasierte Osteosarkome
 20% metastasierte Rhabdomyosarkome

158
670) Häufigster solider Tumor (1R)

A) ZNS-Tumor
B) Nephroblastom
C) Neuroblastom
D) Hepatoblastom

Antwort: A

671) Hodentumore entwickeln sich aus pluripotenten Keimzellen und umfassen verschiedene histologische
Subtypen (reifes7unreifes teratom, Germinom, Dottersacktumor, Chorionkarzinom).
Welche Faktor ist als prädisponierend für einen Keimzelltumor des Hoden anzusehen?

A) Hernia inguinalis
B) Maldescensus testis
C) Hodentorsion
D) Virkozele
E) Hydrocele testis

Antwort B (lt. Einsichtnahme)

672) Für primäre Hirntumoren im Kindesalter gilt

A) Die zeitgleiche Durchführung einer Strahlentherapie und Chemotherapie kann bei


Hirntumoren die Ansprechraten erhöhen
B) Bei Säuglingen und jungen Kleinkindern kann eine überdurchschnittliche Zunahme des
Kopfumfanges (Perzentilenknick) Zeichen eines primären Hirntumors sein
C) Eine Biopsie von Hirnstammtumoren ist bei charakteristischem Erscheinungsbild im MRT in
der Regel nicht erforderlich

Antwort: alle richtig

673) Als primäre Symptome bei Neuroblastom treten auf...

A) Pollakisurie bei retrovesiculärem Befall


B) Horner-Trias bei cervikalem Befall
C) Atemnot und Einflussstauung bei mediastinalem Befall
D) Brillenhämatom und/oder Knochenschmerzen bei Neuroblastom lV

Antwort: alle richtig

159
674) Welche Symptomatik bei Neuroblastom?

A) Epidural: Horner-Trias
B) Niere: Oligurie/ Anurie
C) Abdominellz Akutes Abdomen

Antwort: C
ad A: zervikal macht Horner-Trias

Symptome eines Hirntumors nach Lokalisation:

 Krampf =>Cortex
 Sprachstörung => Cortex
 Ataxie => Kleinhirn
 Schwindel => Hirnstamm oder Kleinhirn (geht beides)
 Doppelbilder => Hirnstamm

675) Welche Symptome macht ein Tumor am Hirnstamm?

A) Krampf
B) Sprachstörung
C) Ataxie
D) Schwindel
E) Doppelbilder

Antwort: DE

676) Zu den primären Symptomen von Hirntumoren zählen...

A) Morgendliches Erbrechen und Kopfschmerzen bei Hirndruck


B) Gangstörungen und Ataxie bei Tumor der hinteren Schädelgrube
C) Doppelbilder und Hirnnervenausfälle bei Hirnstammbeteiligung

Antwort: alle richtig

160
677) Hirntumore:

A) präoperative Chemotherapie gegen Mikrometastasen


B) Glioblastome sind die häufigsten
C) Medulloblastome nur im Hirnstamm zu finden
D) beste Ergebnis bei totaler Resektion

Antwort: A (B?, D?)


ad B: häufigste maligne Tumoren des Erwachsenen
ad C: auch Kleinhirn

678) Welches Symptom spricht am ehesten für einen Tumor im Kleinhirn (1R)

A) Krampfanfälle
B) Doppelbilder
C) Ataxie
D) Paresen
E) Wesensveränderungen

Antwort: C

679) Beschreibung eines Neuroblastoms. Bei welcher Lokalisation kommt es zu einer Horner-Trias (Horner
Syndrom)?

A) Cervikal
B) Thorakal
C) Lumbal
D) Abdominell
E) Sakral

Antwort: A (lt. Einsichtnahme)


Horner-Trias: Miosis, Ptosis, Enophtalmus

680) Neuroblastom: Wo metastasiert es am ehesten nicht hin (1R):

A) Lunge
B) Haut
C) Knochen
D) KM
E) Pankreas

Antwort: E
161
681) Neuroblastom metastasiert am ehesten nicht:

A) Leber
B) Haut
C) Knochen
D) Knochenmark
E) Lunge

Antwort: E

682) Tumormarker bei Neuroblastom:

A) AFP
B) CEA
C) Beta HCG
D) NSE (neuronspezifische Enolase)
E) CA 125

Antwort: D
ad A: = alpha-Fetoprotein: bei Hoden- und Lebertumoren erhöht

683) Sekundärer Kopfschmerz kann durch einen hervorgerufen werden

 Hirntumor

684) primäre ZNS-Tumore: welche Symptome, welche Untersuchungen?

 Symptome: Hirndruck (KS, Nü-Erbrechen, Nackensteifigkeit, Kopfumfang+)

 Wesensveränderung, Eintrübung, Atmung (Hyperventilation), Kreislauf (Bradykardie)

 Lokal: Anfall, Halbseitenzeichen, Sprachstörung, Gleichgewichtsstörung-Störung,

 Gesichtsfeldausfälle, Hirnnerven-Ausfälle, Doppelbilder, Ess- und Hormönstörung


(Hypothalamus, Hypophyse)

 Untersuchungen: MRT, Liquorpunktion und Zyto, Tu-Marker, Funktionelle Untersuchung


(Visus, Gesichtsfeld, Audiometrie, Hormonstatus)

162
685) Für Hepatoblastome gilt…

A) Hepatoblastome gehen meist vom rechten Leberlappen aus


B) Bei Hepatoblastomen findet man häufig ein Erhöhung des alpha-1-Fetoproteins
C) Hepatoblastome rnetastasieren überwiegend in die Lunge
D) Leitsymptom von Hepatoblastomen ist die Zunahme des Bauchumfanges mit palpablem Tumor im
rechten Oberbauch

Antwort: alle richtig

686) Hepatoblastom - Symptome? (3R)

A) Ikterus
B) Gewichtsabnahme
C) Knochenschmerzen
D) Bauchumfang nimmt zu
E) Horner-Syndrom

Antwort: ABD

687) Wohin metastasiert das Hepatoblastom als erstes? (1R)

A) Lunge
B) Gehirn
C) Knochen

Antwort: A

688) Wohin metastasiert das Hepatoblastom nicht? (1R)

A) Lunge
B) Knochen
C) Knochenmark
D) Niere
E) Haut

Antwort: E

163
689) Maligne Knochentumoren im Kindesalter..

A) Manifestieren sich primär meist als schmerzhafte Schwellung


B) Müssen differentialdiagnostisch von Osteomyelitis und gutartigerı Knochentumoren
abgegrenzt werden
C) Sollten primär immer mittels Röntgen abgeklärt werden

Antwort: Alle richtig

690) Multimodale Therapie beim Knochentumor: mit Biopsie oder ohne vor Therapiebeginn?

 Mit Biopsie

691) Knochentumore Therapie:

A) Biopsie, Chemo, Resektion, Chemo


B) Biopsie, Chemo, Resektion

Antwort: A

692) Negative Prognosefaktoren der Tibia…?

A) Initialer ZNS-Befall
B) Translokation (t9:22)

Antwort: A

693) Knochentumor

A) primäre Operation
B) Chemo gegen Mikrometastasen
C) Frakturen sprechen gegen malignen Tumor
D) Metastasierung besonders in die Lunge

Antwort: BD

694) Multimodale Therapie beim Knochentumor:

A) mit Biopsie vor Therapiebeginn


B) ohne Biopsie vor Therapiebeginn?

Antwort: A
164
695) Osteosarkom:

 AP erhöht

696) Lokalisation des Osteosarkoms?


 Distales Femur, prox. Tibia, prox. Humerus

697) Osteosarkom metastasiert vorwiegend/zuerst (1R)

A) ZNS
B) Lymphknoten
C) Leber
D) Knochen
E) Lunge

Antwort: E

698) Behandlung von Ewing Sarkom/Osteosarkom:

A) Präoperativ Chemo
B) Postoperativ Chemo
C) Resektion nach 10›wochiger neoadjuvanter Chemotherapie
D) nach Nativröntgen, CT, MRT zur Diagnosestellung immer Biopsie

Antwort: alle richtig

699) Welche Translokation beim Ewing-Sarkom?

A) t(11;22)
B) t(21;22)

Antwort: AB

700) Weichteilsarkome: Was bestimmt das Ansprechen auf Chemotherapie (1R)?

A) Histolog. Subtyp
B) Lokalisation des Primärtumors
C) Größe des Primärtumors
D) Stadium
E) Anamnesedauer

Antwort: A
165
701) Häufigstes Weichteilsarkom im Kindesalter?

 Embryonales oder alveoläres Rhabdomyosarkom

702) Hamangíom - Was macht man nicht mehr als Therapie?

A) Laser
B) Bestrahlung
C) Kryotherapie
D) Glukokortikoide
E) Propanolol

Antwort: B

703) Hämangíome: Was stimmt?

A) Sie haben ein malignes Entartungsrisiko.


B) Sie müssen mit Chemotherapie behandelt werden.
C) Die größte Rückbildungstendenz liegt zwischen dem 2. bis 10. Lebensjahr.
D) Bei Larynxinfiltration müssen sie behandelt werden.

Antwort: D
ad A, B: gutartig!
ad C: größte Rückbildungstendenz im 2. - 5. LJ

704) Kapilläres Hämangiom:

A) bestehen seit Geburt


B) Rückbildung in Pubertät
C) höchste Wachstumstendenz im 1. u 2. LJ
D) lokale und systemische Therapie möglich
E) irgendwas mit Schulkindesalter

Antwort: CD
ad A: nach der Geburt
ad B: früher ca. 5. - 6. Lebensjahr

166
705) Hämangiom: da war ein relativ langer Einleitungstext mit der Info dass es prinzipiell ungefährlich ist
und sich häufig spontan zurückbildet. manchmal aber eben auch nicht oder es besteht eine ungünstige
Lokalisation - welche Methode kommt dann am HÄUFIGSTEN zum Einsatz?

A) Abwartendes Verhalten (Wait and See)


B) Bestrahlung
C) Propranolol
D) Resektion
E) Lasertherapie

Antwort: C (lt. Einsichtnahme)


ad C: Nebenwirkung von Beta-Blocker -> führen zur Hämangion-Remission

706) Maligne Lymphome im Kindesalter...

A) Können von Fieber, Gewichtsverlust und Schwitzen begleitet werden


B) Müssen va. von Lymphadenitiden differentialdiagnostisch unterschieden werden
C) Manifestieren sich als derbe, indolente Lymphknoten-Schwellungen
D) Können bei mediastinalem Befall zu einer Einflussstauung führen

Antwort: alle richtig

707) Burkitt Lymphom Diagnostik: Enzym?

A) LDH
B) CK
C) Amylase
D) AP
E) Glutamatpyruvattransaminase

Antwort: A

708) Enzymveränderung bei Burkitt Lymphom?

 c-MYC Onkogen

167
709) Bei Lymphom welches Enzym erhöht (1R)

A) LDH
B) CK
C) Amylase
D) AP
E) Glutamatpyruvattransaminase oder –ferase

Antwort: A

710) Altersgipfel hochmaligne Lymphome (1R)

A) 5J
B) 10J
C) 18J
D) 15J

Antwort: B

711) Mb. Hodgkin: (ich glaub 3 Antworten)

A) Polychemotherapie
B) Meist keine radiologische Bestrahlung der betroffenen Lymphkonten notwendig lnvolved
Field
C) kein Staging aufgrund exzellenter Prognose
D) Histologische Diagnosestellung notwendig
E) Müdigkeit und Gewichtsverlust sind typische Symptome

Antwort: ADE

712) Folgende Leukämieformen kommen bei Kindern und Jugendlichen vor...

A) ALL
B) CML
C) AML

Antwort: alle richtig

713) wichtigste Therapie bei CML (1R)

 Stammzelltherapie = einzig kurative Therapie

168
714) ALL wie viele sind nach Polychemotherapie gesund?

A) 90%
B) Komplette Remission über 95%
C) 5-JÜLR: über 80%

Antwort: B
ad C: 5-JÜLR über 90%

715) ALL was sind potentiell tödliche Zeichen bzw. Notfälle bei Erstpräsentation einer Leukämie

A) Hautinfiltrate
B) Blutungen
C) Mediastinaltumor
D) Hyperlymphozytose
E) Tumorlyse bzw. Tumorlysesyndrom

Antwort: C, E
Ad D): richtig wenn HyperLEUKOzytose (= Leukos >100.000/µL)

716) Welche Leukämie kommt im Kindesalter am häufigsten vor?

A) AML
B) ALL
C) CML
D) ?

Antwort: B
ad B: mit 75-80%

717) Wieviele Prozent der Kinder mit AML (glaub?) überleben nach Behandlung mit Chemotherapie?

A) 20-30
B) 40-50
C) 70
D) bis 90

Antwort: C
ad C: 5-JÜLR 60-70%

169
718) Welche Leukämieformen kommen bei Kinder nie vor?

A) AML
B) ALL
C) CML
D) Haarzellleukämie

Antwort: D

719) Welche Methoden werden in der Diagnostik einer akuten Leukämie routinemäßig eingesetzt...

A) Zyto- und Molekulargenetik


B) Immunphänotypisierung
C) Beurteilung des Blut- und Knochenmarkausstriches

Antwort: alle richtig

720) Welche primäre Diagnostik wird bei Verdacht auf Leukämie durchgeführt?

A) Palpation des Abdomens, um eine Hepato-Splenomegalie zu diagnostizieren


B) Blutbild
C) Serumanalyse ınklusıve LDH-Bestimmung

Antwort: alle richtig

721) Symptome der Leukämie (4R):

A) Horner Trias
B) Sehstörung
C) Knochenschmerzen
D) Blutungen
E) Petechien

Antwort: BCDE

722) Notfälle bei Erstpräsentation einer Leukämie:

A) Tumorlysesyndrom
B) Hyperleukozytose
C) Mediastinaltumor
D) Hautinfiltrate

Antwort: ABC
170
723) Welches Symptom ist nicht typisch für Leukämie? (1R)

A) Epistaxis
B) Sehstörung
C) Haarausfall
D) Fieber
E) Knochenschmerzen

Antwort: C

724) Akute Leukämie was stimmt NICHT?

A) Haarausfall
B) Hirndruckzeichen

Antwort: A

725) An welche Differentialdiagnosen ist beim Verdacht auf vorliegen einer Leukämie am ehesten zu
denken(2R)?

A) Autoimmunhämolytische Anämie
B) aplastische Anämie
C) Purpura Sch.-Hen.
D) Tuberkulose
E) Juvenile idiopathische Arthritis

Antwort: BE (lt. Einsichtnahme)

726) Differentialdiagnosen von Leukämie

A) lnfektiöse Mononukleose
B) Hämophilie
C) Tuberkulose
D) Autoimmunthrombozytopenie
E) Neuroblastom
F) Intermedierende Thrombopenie

Antwort: ADEF (lt Einsichtnahme: AE F fix richtig)

171
727) Differentialdiagnosen der Leukämie

A) Immunthrombozytopenie bzw. Autoimmunthrombozytopenie


B) KM-Infiltirierende Tumore, z.B Neuroblastom
C) Mononukleose
D) lnfektiöse Mononukleose
E) Tuberkulose

Antwort: ABCD

728) Differentialdiagnosen der Leukämie, aber mit neuen Möglichkeiten (2R):

A) Anaplastische Anämie
B) hämolytische Anämie
C) ZNS-Tumor
D) Schönlein-Henoch

Antwort: AC

729) Alle Kinder mit akuter lymphatischer Leukämie werden behandelt mit:
A) lntrathekaler Chemotherapie
B) Polychemotherapie
C) Steroiden
D) Bestrahlung

Antwort: ABC
ad D: oft aber nicht immer

730) Zytostatische Chemotherapie:

A) Wird durch ihre organspezifische Toxizität und ihre antiproliferative Wirkung auf
physiologische Gewebe mit rascher Zellteilung limitiert
B) Hemmt die Zellreplikation je nach Substanzgruppe an unterschiedlichen Angriffspunkten
C) Führte zu deutlicher Verbesserung der Überlebensraten von malignen Erkrankungen

Antwort: alle richtig

172
731) Bei chemotherapiebedingter Myelosuppression sind folgende supportive Maßnahmen empfohlen...

A) Antimikrobielle Prophylaxe
B) Substitution von Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten
C) Keimarme Diät und lsolierung bei längerdauernder, schwerer Neutropenie
D) Förderung der Granulopoese durch G-CSF

Alle richtig

732) Folgende Komplikationen treten typischerweise um den Zeitpunkt der Diagnosestellung bzw. zu
Beginn der Chemotherapie auf...

A) Hyperkaliämie und Hyperurikämie im Rahmen eines Zellzerfall-Syndroms bei großen Tumoren


B) Organinfarkte bedingt durch erhöhte Blutviskosität bei akuter Leukämie mit Hyperleukozytose
C) Einflussstauung durch Tumorkompression

Antwort: alle richtig

733) lnvasive Pilzinfektionen bei Patienten mit malignen Erkrankungen...

A) Treten bei Staubbelastung (Aspergillosen) bzw. nach antibiotischer Therapie (Candidosen)


gehäuft auf
B) Sind schwieriger zu diagnostizieren als bakterielle Infektionen
C) Werden hauptsächlich durch Sprosspilze (Candida spp.) und Schimmelpilze (Aspergillus spp,)
hervorgerufen

Antwort: alle richtig

734) Voraussetzungen für die Ausheilung von malignen Erkrankungen im Kindesalter sind...

A) Vermeidung, Früherkennung bzw. Management von Komplikationen


B) Diagnose in einem frühen Stadium
C) Konsequente antineoplastische Therapie
D) Operation „im Gesunden"

Antwort: alle richtig

173
735) Für primäre Immundefektsyndrome gilt...

A) lmmundefekte kann man unterteilen in: B-Zell-Defekte, T-Zell-Defekte, Antikörper-Mangelsyndrome,


Phagozytosedefekte und seltene Subtypen
B) Die FACS-Phenotypisierung quantifiziert clie Lymphozyten-Subpopulationen und ist daher für die
Diagnose von B- und T- Zell-Defekten geeignet
C) 75% aller lmmundefekte betreffen die Antikörper-Mangelsyndrome
D) Kinder mit lmmundefekten haben generell ein höheres Risiko an opportunistischen lnfektionen zu
erkranken

Antwort: alle richtig

736) Hinweis auf primären lmmundefekt: (1R)

A) rezidivierende Windeldermatitiden i.d. 1.2 LJ


B) 6 Ohrentzündungen pro Jahr als Kleinkind
C) Positive Familienanamnese für prim. Immundefizienz
D) Gedeihstörung
E) HIV-lnfektion in der Familie
F) Krebs bei Eltern/ Großeltern

Antwort: C
ad B: dürfen bis zu 8 sein
ad E: nicht erblich und man kriegt wenn sekundär einen Immundefekt

737) Welcher Keimzelltumor gilt als gutartig/benigne (1R)?

A) Germinom
B) Dottersacktumor
C) Reifes Teratom
D) Embryonales Karzinom

Antwort: C

738) Welcher Keimzelltumor gilt als bösartig/maligne?

A) Chorionkarzinom
B) Germinom
C) Dottersacktumor
D) Reifes Teratom

Antwort: ABC

174
739) Welcher Faktor ist prädisponierend f. Keimzelltumoren des Hodens(1R)?

A) Maldescensus Testis
B) Varikozele
C) Hydrocele Testis
D) Hodentorsion
E) Hernia inguinalis

Antwort: A

678) Tumormarker bei intrakraniellen Keimzelltumoren

A) Dottersackturmore: Alpha-1-Fetoprotein
B) Choriokarzinome: beta humanes Choriogonadotropin

Antwort: AB

740) Keimzelltumore

A) Chorionkarzinom maligne
B) Germinom maligne
C) Dottersacktumor maligne
D) reifes Teratom benigne

Antwort: alle richtig

741) Schwerste Folge einer hämato-onkologischen Erkrankung? (ich glaube soll heißen, schwerste Folge
der Therapie von hämatoonkologischen Erkrankungen?)

A) Innenohr Schädigung
B) Neuroonkologische Störungen
C) Hirnnervenausfall
D) Sekundär Malignom
E) Hormondefizit

Antwort: D

175
Nebenwirkkungen bei Hämato-Onko Therapie

 Akut:
 Strahlendermatose
 Strahlenkater
 Panzytopenie
 GIT-Mucositis
 Infertilität

 Chronisch:
 Lungen- und Darmfibrosen
 Alopezie
 Hörminderung
 neurokognitive Defizite
 endokrine Störungen
 Sekundärmalignome

742) Altersgipfel Kinder mit Onko-Erkrankungen

A) HL: 3. Dekade Weichteilsarkom 6 Jahre


B) NHL: 10 Jahre Nephroblastom 1-4Jahre
C) Neuroblastom: 2 Jahre Hepatoblastom 2 Jahre
D) Retinoblastom: 1 Jahr (bds), 2,5 Jahre (einseitig) Osteosarkom, Ewing-Sarkom: 2. Dekade
E) Keimzelltumore: Neugeborene + 2. Dekade

Antwort: alle richtig

743) Spätfolgen onkologische Therapie( 2R)

A) Cisplatin -> Hörschädigung


B) Anthrazykline -> Nephropathie
C) Schädelbestrahlung -> Wachstumshormonmangel
D) Bleomycin -> Infertilität
E) Cyclophosphamid -> Lungenfibrose

Antwort: AC
ad B: Antrazykline -> Kardiomyopathie, KM-Dpression
ad D: Bleomycin -> Lungenfibrose, Niereninsuffizienz
ad E: Cyclophosphamide -> Infertilität, KM-Depression

176
744) Akute Nebenwirkungen bei Hämato-Onko Therapie:
A) Strahlendermatose
B) endokrine Störungen
C) Panzytopenie
D) GIT-Mucositis
E) Infertilität

Antwort: ACDE

745) Chron. Nebenwirkungen bei Hämato-Onko Therapie:

A) Lungen- und Darmfibrosen


B) Alopezie
C) Hörminderung
D) Strahlenkater
E) neurokognitive Defizite
F) Sekundärmalignome

Antwort: ABCEF

746) Welches der Folgenden hat die beste Prognose?

A) Neuroblastom
B) Osteosarkom
C) ALL
D) Lymphome

Antwort: D?
ad A: Stadium 1-2: 5-JÜLR > 90%
ad B: 5-JÜLR ca. 61%
ad C: 5a tumorfrei: 90%
ad D: Hodgkin-Lymphom: 98% nach 5a tumorfrei

747) Multiple Spätfolgen bei:

A) Lymphom
B) Osteosarkom
C) Nephroblastom
D) Leukämie
E) ZNS Tumor
F) Burkitt-Lymphom

Antwort: D? (weil am ehesten systemisch…?)


177
748) Nicht maligne hämatologische Erkrankungen:
A) Aplastische Anämie
B) Immunthrombopenie
C) lnfektiöse Mononukleuse

Antwort: AB
Andere maligne Erkrankungen mit KM-Infiltration:

 Neuroblastom

749) rekombinierte Hormonersatztherapie

A) nicht BHs-gängig
B) problem der spezifischer Organverteilung ist ungelöst
C) Hamsterzellen

Antwort: ABC
ad A: BH = Blut-Hirn-Schranke

Genetik

750) Partielle Gonadendysgenesie. Welche Mutation liegt zugrunde? (1R)

A) 47 XXY
B) Duplikation Chromosom 8
C) 45 X / 46 XY
D) SRY Mutation
E) Partielle Mutation am Autosom

Antwort: C
ad D: SRY = sex determining region on y-chromosom

178
751) Welche Angaben benötigt man zur Berechnung der genetischen Zielgröße?

A) Alter der Mutter


B) Größe der Mutter
C) Alter der Mutter bei der Menarche
D) Größe des Vaters
E) Alter des Kindes

Antwort: BD (lt. Einsichtnahme)

752) Was ist ausschlaggebend dafür, ob vor einer genetischen Analyse eine genetische Beratung
notwendig ist? (1R)

A) hängt von der Zustimmung der betroffenen Person ab


B) hängt von der untersuchten Krankheit ab
C) wird vom Facharzt festgelegt
D) wird vom österreichischen Gentechnikgesetz festgelegt
E) ist im Einzelfall Ermessenssache

Antwort: D
ad D: vor jeder Untersuchung muss eine Beratung stattfinden -> keine Analyse ohne Beratung!

753) Molekulargenetische Untersuchungen...

 Können, wenn positiv eine klinisch gestellte Diagnose absichern

754) Autosomal-rezessiver Erbgang, wenn beide Eltern Überträger sind:

A) 25% der Kinder erkranken


B) 50% der Kinder werden Überträger
C) 50% der Kinder erkranken
D) 25% der Kinder werden Überträger

Antwort: AB

755) Lippen-Kiefer-Gaumenspalte beim ersten Kind welches Risiko für zweites Kind wann kann es
ausgeschlossen werden dass es das nächste Kind auch hat?

 eine Wiederholung kann beim nächsten Kind nicht ausgeschlossen werden


 Polygenie und nicht erbliche Gründe; Erbgang nicht aufgeklärt
 Risiko für weitere Kinder erhöht

179
756) lndikation zur zytogenetischen Untersuchung(2R)

A) Positiver Guthrie Test


B) Albinismus
C) Dysmorphie bei Gastroschisis
D) Situs Inversus
E) Melanozytärer Riesenzellnävus

Antwort: C

757) Indikation zur zytogenetischen Untersuchung(2R)

A) lntersexuelles Genitale
B) Dysmorphie mit Gastroschisis
C) Positiver Guthrie Test
D) Albinismus
E) Situs Inversus

Antwort: AB

758) Zu den lndikationen für eine zytogenetische Untersuchung gehören...

A) Neugeborenes mit intersexuellem äußeren Genitale


B) Dysmorphie mit Gastroschisis
C) Zwerchfellhernie
D) inkompletten Situs inversus
E) Melanozytärer riesenzellnävus

Antwort: AB

759) lndikation zur genetischen Untersuchung (2R):

A) Gastroschisis
B) intersexuelles Genitale
C) Wachstumsstörungen

Antwort: AB

180
760) Erkrankungen der Zellorganellen: was ist richtig? (2 od. 3 Antw.)

A) Lysosomen sind für den Lipidstoffwechsel verantwortlich


B) Laktat ist wichtiger Marker für Mitochondriopathien
C) ?
D) ?
E) ?

Antwort: B

761) Präsymptomatisch genetische Testung ohne genetische Beratung (2R)

A) Gesetzlich verboten
B) Legal
C) Ein ärztlicher Kunstfehler
D) Brauch eine Bewilligung irgendeiner Kommission

Antwort: AC

762) Autosomal Rezessiv: (3R)


A) Kind zu 25% krank
B) Kind zu 50% Überträger
C) beide Eltern klinisch Krank
D) beide Eltern sind Überträger
E) hängt vom Geschlecht ab

Antwort: ABD

763) Unter welchen Umständen ist bei einer Minderjährigen präsymptomatische Genanalyse erlaubt?

A) Wenn vom Allgemeiner empfohlen


B) mit Erlaubnis der Eltern vom geschulten Facharzt
C) wenn kurative Therapie besteht
D) wenn diskrete Symptome bestehen
E) wenn EU-Kommision das erlaubt

Antwort: B

181
764) Multifaktoriell erbliche Erkrankungen zeichnen sich aus durch:

A) Familiäre Häufungen mit stärken regionalen Unterschieden in Häufigkeit und


Geschlechtsverteilung
B) Zeigen in ihrer Ausprägung einen fließenden Übergang zum Normalbefund

Antwort: AB

765) Turner-Syndrom (4R):

A) Kleinwüchsig
B) Großwüchsig
C) können mit rekombinanten Wachstumshormonen behandelt werden
D) verzögerte Pubertät

Antwort: ACD

766) Bei Vorliegen eines positiven molekulargenetischen Befundes für Muskeldystrophie Typ Duchenne
bei einem 3 jährigen Knaben...

 Ist eine genetische Beratung der Mutter von einem dafür ausgebildeten Facharzt
durchzuführen und diese über die möglichen Konsequenzen für weitere Familienmitglieder zu
informieren

767) Welche Aussagen sind für hereditäre Nephropathien richtig?

A) Eine Makrohämaturie bei tuberöser Sklerose ist ein nephrologischer Notfall


B) Die primäre Hyperoxalurie Typ 1 wird in der Leberbiopsie nach gewiesen
C) Die Zystinurie führt zu Nierensteinen, aber... zu keinem Nierenversagen

Antwort: ABC

768) Für eine adäquate Betreuung eines an CF erkrankten Kindes werden auch folgende Berufsgruppen
benötigt

A) Physiotherapeut
B) Diätassistent
C) Soziologe
D) Mıkrobiologin
E) Hämato-Onkologe

Antworten: ABD
182
769) Bei fortgeschrittener CF können folgende Erscheinungen auftreten:

A) Bronchiektasien
B) Pneumothorax
C) Progrediente respiratorische Insuffizienz
D) Hämoptysen

Antwort: alle richtig

770) Für die cystische Fibrose können folgende Aussagen zutreffen?!

A) Es kommt zu lokaler Gewebszerstörung in den betroffenen Organen mit fibröser Umwandlung


B) Eine chronische lnfektion mit Pseudomonas aeruginosa...
C) Staph aureus und Hämophilus influenzae

Antwort: alle richtig

771) Für das respiratorische Epithel bei cystischer Fibrose gilt:

A) Wasser wird vermehrt in die Zelle rückaufgenommen


B) Natrium wird vermehrt in die Zelle aufgenommen
C) Chlorid wird vermindert lumenwärts transportiert

Antwort: alle richtig

772) Für die zystische Fibrose gilt:

A) Die Art der Mutation bestimmt das Ausmaß der Funktion des CFTR-Proteins
B) Der Basisdefekt führt zu einer Funktionsstörung des Chloridkanals
C) Der Basisdefekt ist bedingt durch Mutationen im CFTR-Gen

Antwort: alle richtig

773) Zystische Fibrose...

A) Hat einen autosomal-rezessiven Erbgang


B) Beruht auf einer generalisierten Störung des sekretorischen Epithels sämtlicher exokriner
Drüsen
C) Ist die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung der kaukasischen Rasse

Antwort: alle richtig

183
774) Indikationen zur stationären lntensivtherapie bei Cystischer Fibrose sind:

A) Virale Infekte mit subjektiver pulmonaler Verschlechterung und Atemnot


B) Neubesiedlung mit Pseudomonas aeruginosa
C) Erstmals auftretender vorübergehender Sauerstoffbedarf

Antwort: alle richtig

775) CF (3R)

A) Chlorid vermehrt in Zelle


B) Chlorid vermehrt lumenwärts
C) H20 vermehrt in Zelle rückaufgenommen
D) Na vermehrt in Zelle aufgenommen
E) Na vermehrt lumenwärts transportiert

Antwort: ACD

776) Was sind Komplikation bei CF? (3 aus 4)

A) Pneuothorax
B) bronchiale Verlegung od. so
C) PHT
D) Hämoptysen

Antwort: alle richtig


ad C: PHT = pulmonale oder portale Hypertonie (auch plötzlicher Herztod)

777) In der Diagnostik der zystischen Fibrose spielen folgende Untersuchungen eine Rolle?

A) IRT-Screening (ímmunreaktives Trypsin in erster Lebenswoche)


B) Schweißtest mittels Pilocarpiniontophorese
C) Potentialdifferenzmessung im Nasenepithel
D) Genotypisierung
E) Pranataldiagnostik durch Genanalyse aus Chorionzottenmaterial (in Familien mit bekannten
Mutationen)

Antwort: alle richtig

184
778) CF Welche Diagnose hilfreich

A) Imunreaktives Trypsin
B) Schweisstest
C) Genotypisierung
D) potentialdifferenzialmessung in Nase

Antwort: alle richtig

779) CF Inzidenz?

 1 : 250O (kaukasisch)
 1 : 10.000 (schwarz)
 1 : 100.000 (asiatisch)

780) Komplikationen bei Chronischer CF

A) Pulmonaler HAT
B) Pneumothorax
C) Hämoptysen
D) Pankreasinsuffizienz
E) Leberzirrhose
F) Cholelithiasis

Antwort: alle richtig

781) CF (3R)

A) Mutation im CFTR Gen


B) Es besteht ein Defekt der Chlorid Kanäle
C) Schädigungsmuster in allen betroffenen Organen gleich
D) Ausprägung der Krankheit hängt mit der Art der Mutation zusammen

Antwort: ABD

782) CFTR-Kanal

A) Die Art der Mutation beeinflusst das klinische Erscheinungsbild


B) der Phänotyp korreliert nicht mit der Mutation
C) der Mechanismus der Störung ist in vielen Gewebetypen gleich

Antwort: AB
185
783) Zystische Fibrose: (2R)

A) bei erhöhtem Alter kommt es zu RSV Besiedelung und Linksherzbelastung


B) es kommt zur zunehmenden Fibrosierung
C) Hyperstimulierende systemische Immunantwort

Antwort: BC
ad A: Rechtsherzbelastung

784) Patienten mit CF

A) Können Kinder bekommen


B) Männer sind zu 98% infertil
C) Sekundäre Erscheinungen Darm; Leber, Pankreas
D) Geht immer mit einer Pankreasinsuffizienz einher
E) Muttermilch Vorteil

Antwort: ABCE
ad D: zu 85%

785) CF (4R):

A) Zirrhose
B) exokrine/endokrine Pankreasinsuffizenz
C) Cl im Schweiß niedrig
D) Chron. Pansinusitis
E) ?

Antwort: ABD
ad C: Cl im Schweiß erhöht

786) Folgen der CF (1R)

A) mit pulmonaler Hypertonie


B) mit chron. Hypoxie

Antwort: AB evtl.

186
787) Früh letale autosomal dominante Erkrankungen mit vollständiger Penetranz - was trifft zu? (4R)

A) 1% Wiederholungsrisiko für weitere Nachkommen der Eltern


B) de facto nicht vererbbar
C) Immer eine neumutation
D) Verschlechtert die biologische Fitness des Betroffenen
E) bei Kongenität der Eltern höheres Risiko

Antwort: BCD
ad A: viel niedriger
ad E: nur bei autosomal-rezessiven Erbgang relevant

Heriditäre Nephropathien

788) X-Adrenoleukodystrophie:

A) assoziiert mit Mb Addison


B) gestörter Abbau von überlangkettigen gesättigten Fettsäuren
C) Lorenzos Öl bei ZNS Befall nicht wirksam

Antwort: ABC

789) X-Adrenoleukodystrophie

A) Therapie mit Lorenzöl


B) können überlange gesättigte FS nicht abgebaut werden
C) kann begleitet sein von Mb Addison

Antwort: BC
ad A: Lorenzöl für zerebrale Verlaufsform nicht

790) X-Adrenoleukodystophie

A) Abbaustörung ungesättigter Fettsäuren


B) Abbaustörung gesättigter Fettsäuren
C) Lorenzoöl geht nicht ins ZNS
D) In der Familie ist die Ausprägung immer gleich

Antwort: BC

187
791) Adrenoleukodystrophie:

A) Abbaustörung gesättigter überlangkettiger Fettsäuren


B) Mb. Addison
C) Lorenzo-Öl hilft nicht
D) wirkungslos bei neurolog, Symptomen
E) Stammzelltransplatation

Antwort: alle richtig

792) Adrenogenitales Syndrom AGS

A) SS möglich nach Therapie


B) nur Buben betroffen
C) autosomal rezessiv
D) Hypernatriämie

Antwort: C (A?)

793) Adrenogenitales syndrom AGS: (3R)

A) Störung Cortisonsynthese
B) Autosomal rezessiv
C) Enzymdefekt
D) Jodmangel
E) Störung Thyroxinsynthese

Antwort: ABC

794) AGS: (ich glaub 3 Antworten)

A) Autosomal rezessiv
B) Schwangerschaft ist nicht möglich
C) Nur Knaben betroffen
D) Virilisierung

Antwort: AD (B?)

188
795) Adrenogenitalsyndrom AGS: (2R)

A) kombinierte Therapie
B) nur Mineralcortikoide
C) soll Vermännlichung stoppen

Antwort: AC
ad A: Hormone + Cortisol

Kardiologie

796) Fetaler Kreislauf ist charakterisiert durch...

A) lntrauterin ist die Lungenperfusion sehr niedrig


B) Nach der Geburt verschließt sich der Ductus arteriosus durch Absinken des
Prostaglandinspiegels
C) Nach der Geburt kommt es zum Abfall des Blutdrucks in den Pulmonalarterien

Antwort: Alle richtig


ad C: durch die Weitstellung der Arterien

797) Zum AVC: (1R)

A) Shuntumkehr in der 3. LW
B) Re-Li-Shunt über dem Defekt
C) OP in der ersten LW indiziert
D) Echokardiographie meist ausreichend für Diagnosestellung
E) ?

Antwort: D
ad C: frühzeitig im Säuglingsalter

798) valvuläre AST: was stimmt nicht (1R):

A) Druckbelastung LV
B) bei Belastung hypertone Blutdruckkrise
C) Stenosegrad kann mit Wachstum zunehmen
D) bei Belastung kann HZV abnehmen
E) bikuspide Aortenklappe liegt oftzusätzlich vor

Antwort: B
189
799) Ventrikuläre Tachykardien
A) definiert als Tachykardie mit > 10 konsekutiven Schlägen
B) abdominelle Beschwerden
C) häufigste Rhythmusstörung
D) kann auch bei herzgesunden Patienten auftreten
E) im EKG sind Kammerkomplexe schmal

Antwort: D
ad A: 5 oder mehr
ad C: SVT
ad E: QRS- Komplex verbreitert

800) Bei der valvulären Aortenklappenstenose sind die Segel der Aortenklappe verdickt und teilweise
miteinander verwachsen. Die Klappe kann sich nicht vollständig öffnen, der Strömungswiderstand an
der Klappe ist erhöht, der Druck in der linken Herzkammer steigt an. Hierdurch entsteht ein
Druckgradient zwischen der linken Herzkammer und der Aorta. Der Schweregrad der Aortenstenose
kann unterschiedlich sein, von einer geringfügigen Einengung mit minimalem Druckgradienten bis hin
zum hochgradigen Einengung mit fast verschlossener Klappe (=kritische valvulare
Aortenklappenstenose).
Für die kritische valvulären Aortenstenose der Neugeborenen gilt:

A) Kommt es zu Rechtsherzversagen
B) Metabolische Alkalose
C) Systemperfusion oft von einem offenen Duktus arteriosus abhängig
D) Duktus arteriosus muß mit Indomethacinoffen gehalten werden
E) Digitalis ist als Notfalltherapie erforderlich

Antwort C (lt. Einsichtnahme)

801) Bei der valvulären Aortenklappenstenose sind die Segel der Aortenklappe verdickt und teilweise
miteinander verwachsen. Die Klappe kann sich nicht vollständig öffnen, der Strömungswiderstand an
der Klappe ist erhöht, der Druck in der linken Herzkammer steigt an. Hierdurch entsteht ein
Druckgradient zwischen der linken Herzkammer und der Aorta. Der Schweregrad der Aortenstenose
kann unterschiedlich sein, von einer geringfügigen Einengung mit minimalem Druckgradienten bis hin
zum hochgradigen Einengung mit fast verschlossener Klappe (=kritische valvulare
Aortenklappenstenose).
Für die valvulären Aortenstenose gilt nicht:

A) Druckbelastung des linken Ventrikels


B) Bei Belastung kommt es zu einer hypertonen Blutdruckkrise
C) Eine bicuspide Aortenklappe liegt oft zusätzlich vor
D) Bei Belastung kann das Herzzeitvolumen abfallen
E) Stenosegrad kann mit dem Wachstum zunehmen

Antwort: B (lt. Einsichtnahmen)


190
802) Kein klinisches Zeichen einer Herzinsuffizienz im Kindesalter?

A) Hepatomegalie, Ödeme, Erguss


B) zentrale Zyanose
C) Tachykardie mit kleiner RR Amplitude
D) Mangelndes Gedeihen
E) Kreislaufhypotonie mit Schwäche

Antwort: B (entsteht durch mangelhafte Oxygenierung)

803) Kritische valvuläre Aortenstenose: (1R)

A) führt zu HI
B) Sofort Ballonvalvuloplastie
C) keine sofortige Ballonvalvuloplastie - es kann abgewartet werden
D) gefährlich weil es zu minderperfusion des ZNS führt
E) Zyanose der OE

Antwort: B
ad A: führt zum Linksherzversagen

804) Sättigung
Hohlvene / Lungenkreislauf: 70%
Aorta / Körperkreislauf: 95%

Antwort: alle richtig

805) Für das Kawasakisyndrom gilt:

A) Therapieresistentes Fieber über 5 Tage ist typisch


B) Immunglobuline werden als Therapie eingesetzt
C) Ist die häufigste erworbene Herzerkrankung bei Kleinkindern in Europa
D) ist bei Säuglingen oft oligosymptomatisch
E) Kann zum Myokardinfarkt im Kindesalter führen

Antwort: alle richtig

806) Kawasaki Syndrom: Welcher grundlegende Pathomechanismus?

 Entzündung kleiner Arterien und Venen

191
807) Kawasaki-Syndrom. Was stimmt?

A) führt zu einer Lymphknotenschwellung


B) es kommt zu septischen Fieberzacken
C) rote Hand- und Fußsohlen
D) Schuppungen an Händen
E) (toxisches) Erythem/Exanthem

Antwort: alle richtig

808) Kawasaki-Syndrom:Therapie?

A) Immunglobuline
B) Aspirin
C) Heparinisierung bei Koronaraneurysmen
D) Aspirin lebenslang bei bleibenden Aneurysmen

Antwort: alle richtig

809) Kawasakisyndrom

A) wird mit Immunglobulinen behandelt


B) kleine Kinder immer alle Symptome
C) kleine Kinder manchmal
D) oligosymptomatisch

Antwort: AC

810) Komplikationen bei Kawasaki-Syndrom:


A) Myokaditis
B) Thrombopenie, typischerweise in der 2. Krankheitswoche
C) Unbehandelt zu 100% Aneurysmen

811) Kawasaki-Syndrom (1R)

A) Häufiger beim erwachsenen


B) Viral bedingt
C) Oligosymptomatisch beim Säugling
D) Mit Thrombopenien
E) Es gibt 4 Hauptsymptome

Antwort: C

192
812) Teile der Fallot'schen Tetralogie sind...

A) Ventrikelseptumdefekt mit überreitender Aorta


B) Vorhofseptumdefekt kann zusätzlich vorliegen
C) Hypertrophierter rechter Ventrikel
D) Pulmonalstenose

Antwort: alle richtig

813) Fallot'sche Tetralogie

A) verminderte Lungenperfusion
B) schlecht tastbarer Femoralispuls

Antwort: A

814) Fallot’sche Tetralogie

A) hypoxämische Anfälle mit Bewusstseinsverlust (blue spells)


B) Zyanose ist nicht immer zwingend von Beginn an (Pink Fallot)
C) Zyanose bei Neugeborenen immer vorhanden

Antwort: AB

815) Fallottetralogie

A) Pulmonalstenose
B) pulmonalstenose kombiniert mit pulmonaler insuffizienz
C) nur supravalvuläre pulmonalstenose
D) Über Defekt reitende Aorta
E) VSD
F) Rechtsherzhypertrophie

Antwort: ABDEF

816) Für die Endokarditis im Kindesalter gilt...

A) Häufiger betroffen sind die Herzklappen des linken Ventrikels (mehr Druckbelastung)
B) Kann zur Herzinsuffizienz führen
C) Kann zu Klappenstenosen oder –Insuffizienzen führen

Antwort: alle richtig

193
817) Für die Endokarditis gilt:

A) Erhöhtes Risiko bei immunsupprimierten Patienten


B) Für die Diagnostik ist als bildgebendes Verfahren die Echokardiografie sehr hilfreich
C) Anämie kann als Begleitsymptom auftreten

Antwort: alle richtig

818) Für die Endokarditis-Prophylaxe gilt...

A) Soll Keimbesiedlung an Kunstklappen verhindern


B) Bei interventionellen Herzkathetereingriffen indiziert
C) Bei Vorhofseptumdefekt nicht erforderlich

Antwort: alle richtig

819) Endokarditissymptome:

A) Herzrhytmusstörungen
B) septische Fieberzacken
C) septische Embolisation
D) Anämie und Blässe

Antwort: BCD

820) Was ist kein typisches Endokarditis-Zeichen?

A) Splenomegalie
B) Herzrhythmusstörungen
C) Anämie und Blässe
D) Septische (intermettierend) Fieberzacken
E) Septische Embolien

Antwort: alle typisch (->stimmt lt. Einsichtnahme leider ist die Antwort nicht zu lesen=> Ausschlussverfahren)
Am ehesten B

821) Für die Behandlung der Myocarditis bei Kindern gilt...

A) Immunglobuline können eingesetzt werden


B) Symptomatische Therapie der Herzinsuffizienz
C) Bei chronischem Verlauf immunsuppressive Therapie

Antwort: alle richtig


194
Myokarditis Behandlung?

 Bettruhe
 Symptomatisch (Rhytmusstörungen, Herzinsuffizienz,..)
 NSAR
 Steroide, Immunsuppression
 Eventuell mechanische Kreislaufunterstützung

822) Myokarditis:

A) Viren immer serolog nachweisbar


B) Ist meist bakteriell
C) Mit AB therapiert
D) Führt zu rhythm, Störung,
E) Kann zu dilat. cardiomyopathie führen

Antwort: DE

823) Myokarditis: was Folgeerscheinung?

 dilatative CMP

824) Schlechtes NG mit RR 60/40 was am ehesten?

 Dekompensıerte Cardiomyopathie

825) für Myokarditis im Kindesalter untypisch:

 unauffälliges EKG
 macht Niedervoltage, ST-Veränderungen und Rhythmusstörungen

826) Perikarditis was stimmt?

A) ?-EKG Parameter
B) Postperikardiotomiesyndrom durch bakt. Inf…
C) laute Herztöne
D) Herzkatheter nötig
E) schmerzhafte Erkrankung

Antwort: E

195
827) Perikarditis

A) nur via Katheter


B) laute Herztöne

Antwort: B ( bei Erguss leiser)

Auswirkungen prä- und postduktale AIST

 präduktal:
infantile Form, untere Extremität durch Ductus arteriosus versorgt, R-L-Shunt = Zyanose, Blutdruck
aber normal, wenn kritisch (PDA verschlossen) => häufigster kardiologischer NG-Notfall, meist
zusätzliche Herzfehler, Systemdruck in RV und Pulmonalis, bei verschlossenem PDA
Linksherzdekompensation, RR an OE höher, PDA offenhalten mit PGE1, metabolische Acidose
ausgleichen, Diurese forcieren, ev. Katecholamine, End-zu-End-Anastomose, subclavianFlap-OP

 postduktal:
adulte Form, Ductus arteriosus verschlossen, Perfusion der Unteren Organe durch Kollateralen,
Hypertonus OE (Kopfschmerz, Ohrensausen, Nasenbluten), Linksherzhypertrophie, kalte Füße,
Wadenschmerzen Ballondilatation + Stent, End zu End, subclavianFlap, Goretexprothese,

828) Was stimmt nicht bei PDA? (1R)

A) immer mit Indomethacin therapierbar


B) kann sich spontan verschließen
C) assoziiert mit komplexen Herzfehlern (oder so ähnlich)
D) häufig bei FG
E) Erhöhung der pulmonalen Perfusion

Antwort: A

829) Für den persistierenden Ductus arteriosus Botalli gilt...

A) kann zur Herzinsuffizienz führen


B) kann in bestimmten Fällen auch ohne klinische Symptomatik bleiben
C) kann zu einem pulmonalen Hypertonus führen

Antwort: alle richtig

196
830) persistierender Ductus Botalli:

A) nur chirurgisch behebbar


B) Aortopulmonaler Kurzschluss

Antwort: B

831) Der persistierende Ductus arteriosus (PDA) des Neugeborenen...

A) Führt bei Vorliegen eines pulmonalen Hypertonus zu einem Rechts›Links-Shunt


B) Ist eine aorto-pulmonale Kurzschlussverbindung
C) lst ein zyanotischer Herzfehler

Antwort: B
ad A: Eisenmenger-Reaktion nur selten

832) persistierender Ductus arteriosus Botalli (PDA)

A) kann nur operativ verschlossen werden


B) kann unter Umständen zu Lungenblutungen führen

Antwort: B

833) Persitierender Ductus botalli (3R)

A) Aorto pulmonale Verbindung


B) Haufiger bei intertrachealer Surfactantgabe
C) Immer ein Herzgeräusch
D) Es kommt zur Lungenblutung wenn hamodynamisch wirksam

Antwort: A
ad C: nur bei mittelgroßem – großem PDA

834) Ductus Arteriosus, was ist typisch?

A) Systolische Herzgeräusche
B) diastplische Herzgeräusche
C) altersentsprechender normaler RR
D) kann zu endokarditis führen
E) besitzen hebende pulse

Antwort: ABDE
ad C: hohe RR-Amplitude
ad D: aber nur selten
197
835) Surfactant:

A) Phospholipid-eiweiß gemisch
B) Oberflächenspannung herabsetzend
C) Im Endothel der Lungengefäße gebildet
D) Rasche Wirkung
E) Gabe über Tubus möglich

Antwort: ABDE
ad C: Typ-II-Pneumozyten im Alveolarepithel

836) Für das persistierende Foramen ovale gilt...

A) Kann Ursache einer paradoxen Embolie sein


B) Ein Aneurysma des interatrialen Septums erhöht das Risiko zum Schlaganfall
C) Ist bei etwa 30% der Erwachsenen nachweisbar

Antwort: alle richtig

837) Für den Vorhof-Septum-Defekt gilt...

A) Liegt am häufigsten als Vorhofseptum-Defekt vom Sekundum-Typ vor


B) Führt zu Volumenüberlastung des kleinen Kreislaufs

Antwort: alle richtig

838) Vorhofseptumdefekt: ( 2R)

A) Typ. Atemabhäng
B) Gespaltener 2ter HT
C) OP im Säuglingsalter um pulm. Hypertonie zu vermeiden
D) EKG: Rechtsherzhypertophie
E) Echokardiographie ausreichend für Diagnose
F) Bei Sinus venosus Typ kann Defekt mit Schirm verschlossen werden

Antwort: BDE
ad C: im Kleinkindalter
ad F: bei ASD

198
839) ASD - was falsch? (1F)

A) Herzrhythmusstörungen im Erwachsenenalter möglich


B) fix gespaltener 2. Herzton
C) paradoxe Embolien
D) bei kl. Shunt auch keine Symptome möglich
E) Männer häufiger als Frauen betroffen

Antwort: E
ad A: VH-Flimmern
ad B: Pulmonalklappe schließt später
ad C: im Jugend und Erwachsenenalter möglich (lt. PPP)
ad D: bei kleinem Shunt wenig bis kaum Beschwerden (lt. PPP)
ad E: w:m = 1,5-2 , 5:1

840) Wo liegt ASD I/ll genau? Unterschied zwischen Kinder und Erwachsene?

A) Kinder eher Dyspnoe und Infekte


B) Erwachsene paradoxe Embolien, Herzrrhythmusstörungen und pulmonale Hypertension

Antwort: AB

841) ASD-Therapie?

A) klein: gar nichts


B) groß: operativ
C) zentral: Schirmverschluss

Antwort: ABC
ASD => überlastet kleinen Kreislauf

842) Totale AVK: Was ist falsch?

 ASD vom Sekundumtyp (das wäre offenes PFO)

843) Vorhofflattern/-flimmern (1R)

 elektrische Kardioversion bei Dekompensation (wenn stabil, Medikation)

199
844) Vorhofflattern/-flimmern:

 Reentry-Kreise im Vorhof

845) Supraventrikuläre Tachykardie & Herzrhythmusstörungen:

A) Kardioversion?
B) kann es spontan aufhören?
C) kann es bei Säuglingen zu Herzinsuffizienz führen?

Antwort: ABC

846) Therapie der SVT:

 Dosierung von Adenosin 0,1mg/kg KG falls erfolglos 0,2 - 0,3

847) Aussagen zur Supraventrikulären Tachykardie was stimmt?

A) sofort die Kardioversion unterbrechen


B) führt rasch zu Zyanose
C) kann spontan sistieren
D) unbehandelt zu Herzinsuffizienz
E) Beim Neugeborenen meist post-OP bedingt

Antwort: CDE
ad A: nur wenn hämodynamisch relevant

848) SVT: wie löst man den Vagusreiz aus? (3R)

A) Druck auf Karotiden


B) Schmerzreis M. parotis
C) warme Auflagen
D) Naso-trachealer Tubus
E) Valsalva-Manöver

Antwort: ADE

200
849) SVT: Dosierung von Adenosin

A) lnital 0,1mg/kg
B) Max 0,3mg/kg
C) lnital 0,3mg/kg
D) Um 0,2mg/kg steigern

Antwort: A
ad A: Erster Bolus von 0,1 mg/kg Körpergewicht (Maximaldosis 6 mg)
Weitere Dosierungen von 0,1 mg/kg Korpergewicht um die supraventrikulare Tachykardie zu stoppen
(Maximaldosis 12mg)

850) SVT unterbrechen:

A) Valsalva-Manöver
B) Naso-gastrale-Sonde
C) Karotisdruckversuch

Antwort: AC

851) Für den Ventrikelseptum-Defekt gilt...

A) Kann zur Eisenmenger-Reaktion führen


B) Kommt oft mit anderen Missbildungen des Herzens vor
C) Bei der Auskultation findet sich meist ein Systolikum

Antwort: alle richtig


ad A: Shuntumkehr

852) Der Ventrikelseptumdefekt ist...

A) Kann keine Symptome verursachen


B) der häufigste angeborene Herzfehler
C) Kann im Säuglingsalter zur Herzinsuffizienz führen

Antwort: alle richtig


ad B: gemeint ist: muss nicht

201
853) Pulmonalstenose:_____________ Belastung___________Ventrikel

 Druckbelastung rechter Ventrikel

854) Ventrikelseptumdefekt VSD: Was ist falsch?

A) Meist in muskulärem Anteil


B) am häufigsten perimembranös
C) kann sich spontan verschließen
D) Volumenbelastung des RV
E) Druckbelastung des RV

Antwort: ACE
Ad D: Volumenbelastung RV, PA und LV (durch Rezirkulation)

855) Aussagen zu VSD

A) erhöhte Lungendurchblutung
B) Herzkatheterfür Diagnose unumgänglich
C) Primum Typ und partielle Lungenvenenfehleinmündung
D) gespaltener 2. Herzton

Antwort: A
Ad B): nicht nötig
Ad D): 2. Herzton betont laut

856) Ventrikuläre Tachykardien (1 richtig) Können auch bei welchen Patienten auftreten?

 Herzgesunden

857) Für die Aortenstenose gilt...

A) Synkopen bei höhergradiger Stenose möglich


B) Die Ballondilatation ist die Therapie der ersten Wahl

Antwort: AB

202
858) Für die präduktale Aortenisthmusstenose gilt:
Blutdruckdifferenz zwischen oberen und unteren Extremitäten

A) Ist häufig mit anderen Herzfehlern verbunden


B) Die Versorgung der unteren Körperhälfte erfolgt vom rechten Ventrikel über den Duktus
arteriosus
C) Kann rasch zu einer Herzinsuffizienz führen
D) Das Offenhalten des Duktus arteriosus ist für eine Perfusion der unteren Körperhälfte
entscheidend

Antwort: alle richtig

859) Für die postduktale Aortenisthmusstenose gilt...

A) Kann mittels Ballondilatation behandelt werden


B) Der Hypertonus kann auch nach erfolgreicher Behandlung persistieren

Antwort: alle richtig

860) Bei der Transposition der großen Arterien...

A) Besteht im Neugeborenenalter eine zentrale Zyanose


B) Entspringt die Aorta aus dem rechten Ventrikel
C) Kann zur Besserung der Zyanose interventionell ein Vorhofseptumdefekt geschaffen werden
D) Ist für das primäre Überleben ein Vorhofseptumdefekt, ein Duktus arteriosus oder ein
Ventrikelseptumdefekt notwendig
E) Irgendeine Verbindung zw. rechts und links

Antwort: alle richtig

861) Aorten klappen Defekt: was falsch?

 Es kann eine weitere Bicuspitalklappe vorliegen

203
862) Postduktale Aorten lsthmus Stenose AOIST:
Versorgung über offenen d.art,
durch kollat sind untere pulse gut palpabel
Bereits beim ng zu symptomen
Leitsympt ist zentrale zyanose
Kopschmerz und kühle ue sind möglich

Antwort: E
ad A: Versorgung über Kollaterale , Ductus art. Verschlossen
ad B: Untere Pulse schlechter als OE
ad C: Symptome erst im Jugendalter

863) Auswirkungen präduktale aorten isthmus stenose AIST

A) infantile Form, untere Extremität durch Ductus arteriosus versorgt, R-L-Shunt = Zyanose,
Blutdruck aber normal wenn kritisch (PDA verschlossen)
B) häufigster kardiologischer NG-Notfall, meist zusätzliche Herzfehler
C) Systemdruck in RV und Pulmonalis, bei verschlossenem PDA Linksherzdekompensatíon, RR an
OE höher

Antwort: alle richtig

864) Aussagen zur präduktalen Aorten isthmusstenose

A) kindliche Form/ solange Ductus offen, keine Symptome


B) bei Verschluss des DA: Dekompensation

Antwort: A?, B?
ad A: außer vielleicht abgeschwächte Pulse an der UE
ad B: kalte UE - kaum palpable Pulse an UE, grau-blasse Farbe - sichtbare Zyanose an UE, Tachy-Dyspnoe,
Hepatomegalie, Odeme, Oligurie-Anurie, Leberfunktiosstorung, nekrotiersierende Enterokolitis,
metabolische Azidose

204
865) Präduktale AIST:

A) Blutdruck obere und untere Extremität gleich


B) Zyanose obere Körperhälfte
C) Duktus arteriosus darf nicht offen bleiben
D) Therapie Ballonclilatation
E) End-End-Anastomose oder subclavian flap OP.

Antwort: E
ad A: FALSCH, RR in der Oberen Extremitat höher
ad B: FALSCH, bei Dekompensation Zyanose, aber dann eher UE
ad C: FALSCH, bist zur OP muss der DA unbedingt offen gehalten werden, um die Perfusion der UE zu
gewährleisten.
ad D: nur bei Re-Stenose Therapie der Wahl, hohes Risiko Aortenaneurysma/-ruptur

866) Therapie präduktale aorten isthmus stenose AIST

A) PDA offenhalten mit PGE1


B) metabolische Acidose ausgleichen
C) Diurese forcieren
D) ev. Katecholamine
E) End-zu-End-Anastomose
F) subclavianFlapOp

Antwort: alle richtig

867) Auswirkungen postduktale aorten isthmus stenose AIST

A) adulte Form, Ductus aneriosus verschlossen, Perfusion der Unteren Organe durch Kollateralen
B) Hypertonus OE (Kopfschmerz, Ohrensausen, Nasenbluten), Linksherzhypertrophie
C) kalte Füße, Wadenschmerzen

Antwort: alle richtig

868) Therapie postduktale aorten isthmus stenose AIST

A) Ballondilatation + Stent
B) End zu End
C) subclavianFlap
D) Goretexprothese

Antwort: alle richtig


ad A: 1. Wahl
ad C: = Erweiterung mit linker A. subclavia
205
869) Für die postduktale Aortenisthmusstenose gilt…

A) Kann mittels Ballondilatation behandelt werden


B) Der Hypertonus kann auch nach erfolgreicher Behandlung persistieren

Antwort: AB

870) Aortenstenose

A) Stenosegrad kann mit dem Alter zunehmen


B) Oft liegt zusätzlich eine bikuspidale Klappe vor

Antwort: AB

871) Aussagen zu Transposition der großen Arterien, richtig?:

A) Linkes Herz versorgt Lungenkreislauf


B) Linker Ventrikel versorgt Lungenkreislauf
C) Rechtes Herz versorg Lungenkreislauf
D) Rechter Ventrikel versorgt Lungenkreislauf

Antwort: AB

872) Eine mit Kind 4 Tage alt Trinkfaul schwach CRP höher pH Wert 7,25 und noch was

A) Dekompensation Herzfehler
B) Dekompensation Bronchitis

Antwort: A

873) Totale Transposition der Großen Gefäße, was nicht auftritt:

A) unaufällig in den ersten Lebenstagen


B) Anurie
C) Dyspnoe
D) zunehmende zentrale Zyanose in den ersten Lebensstunden bis Tagen
E) Aso

Antwort: AB
ad A: direkt nach der Geburt unauffällig

206
874) Für den totalen AV-Kanal gilt...

A) Muss im Säuglingsalter operiert werden


B) Führt zur Volumenbelastung des kleinen Kreislaufs
C) Führt früh zu einem pulmonalen Hypertonus
D) Im EKG zeigt sich ein überdrehter Linkstyp
E) Kann bereits im frühen Säuglingsalter zur Herzinsuffizienz führen
F) Tritt gehäuft bei Kindern mit Trisomie 21 auf
G) Oft rasche Entwicklung eines pulmonalen Hypertonus
H) Kann im Säuglingsalter mit einer Zyanose einhergehen

Antwort: alle richtig

875) AV-Kanal (1R):

A) kann mit Schirm verschlossen werden


B) Geht oft mit Schlitz in der Mitralklappe einher

Antwort: B

876) AV-Kanal (1R):

A) Volumenentlastung des re Ventrikels


B) Lungendurchblutung vermindert
C) erst spät Entwicklung eines pulm. Hypertonus
D) kann mit Schirm interventionell verschlossen werden
E) part. AV-Kanal ist häufig mit Spalt im Mitralklappensegel verbunden

Antwort: E

877) Wann kein AV-Block?

 nach pulmonalem Infekt

878) AV-Block - was ist richtig?

A) Totaler AV-Block (3.Grad) meist postoperativ


B) AV-Block 1. Grades: zunehmende Verlängerung der PQ-Zeit bis zum Ausfall der Überleitung

Antwort: A
ad B: FALSCH, hierbei handelt es sich um einen AV-Block 2. Grades Typ l Wenckebach (Mobitz 1)
207
879) AV-Block im Kindesalter

A) 2. gradig: AV-Block kann übergehen in totalen AV-Block


B) 2. gradig: von Typ Mobitz hat typische QRS-Komplex Verbreiterung
C) 2. gradig: hat intermitt. Ausfall der AV-Überleitung
D) 2. gradig: Von Typ Wenckebach hat vollständig, Dissozit. Zw Vorhof und Ventrikelkammer
E) totaler AV-Block im Kindesalter am häufigsten post-OP bedingt

Antwort: ACE
ad B: QRS Ausfall
ad D: AV-Block 3. Grades

880) AV-Block

A) häufig nach pulmonalen lnfekten


B) bei Grad 3 früher oder später Schrittmacher notwendig
C) häufig nach Herz-OP...

Antwort: BC

881) TGA: verschiedene Aussagen, nur eines richtig

 linker Ventrikel versorgt Lungenkreislauf

882) Fallbeispiel: Kind mit ca. 11 Jahren. Bricht beim Fußballspielen zusammen. Ansonsten aber gesund.In
der Familie gibt es Fälle von „plötzlichem Herztod“

A) Myokarditis
B) Kardiale Arrhythmien
C) Ventrikelseptumdefekt
D) Kawasaki - Syndrom
E) Endokarditis

Antwort: B (lt. Einsichtnahme)

883) Synkope bei jungen Burschen welche Diagnostik im

A) EKG
B) Echo
C) Schellong
D) RR-Messung
E) cerebrale Bildgebung

Antwort: alle richtig


208
884) Fallbeispiel: Kind: tachykard, marmorierte Haut, Röntgen: Herz vergrößert, noch ein paar andere
Angabe. Welche Untersuchung?

 Echokardiographie

885) 14 Tage alter Bub, Temperatur 38,6, Leukos 14.000, Thrombos ca.350,000, blass-graues Kolorit,
erkennbare seröse Rhinitis, keiner in der Familie erkältet, Rekapillierungszeit >4 sek. (2R)

A) Bronchiolitis
B) bakterielle Meningitis
C) beginnende Sepsis
D) angeborener Herzfehler
E) Neugeboreneníkterus

Antwort: BC

886) 14 Tage alter Bub,wirkt seit heute Morgen immer schlapper, schlief zuletzt nur noch und trank seit
dem Nachmittag nichts mehr.Kein Hust, Fieber oder Schnupfen bisher. Keiner im Umfeld krank.
Untersuchungsergebnis: Temperatur 38,6,Puls 160/min,RR 75/37mmHg, SpO2: 95% (ohne O2)
Welche ist ihre vordringlichste diagnostische Maßnahme (neben Blutabnahme und Urintest), die Sie
durchführen müssen, um ihre Verdachtsdiagnose im oben geschilderten Fall auszuschließen bzw. zu
bestätigen?

A) Thoraxröntgen
B) Nasenabstrich
C) Liquorpunktion
D) Hüftultraschall
E) EKG

Antwort: C (lt. Einsichtnahme)

887) 5 Tage altes Kind, HF 200/min, leises Systolikum, AF 65/min, pH 7,25, pCO2 58, BZ 14O% Diagnose?

 cardiale Dekompensation aufgrund angeborenem Herzfehler

888) Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW)- was stimmt nicht (1R):

A) Echokardiographie ist für Diagnostik essentiell


B) kann zu Synkope führen

Antwort: A

209
889) Hämodynamik und was belastet wird

A) Ductus arteriosus
B) Valvuläre Pulmonalstenose
C) Transposition großer Arterien
D) Ventrikelseptumdefekt

Antwort: ?

890) Vergrößertes Herz, Leukos 14000, CRP 4,: Diagnose?

 Dekompensierte Kardiomyopathie??

891) Lange Fall Erklärung: Was tut man bei Herzinsuffizienz?

 Katecholamine usw,..

892) Herzinsuffizienz, Medikamente?

A) Beta-Blocker
B) Propafenon
C) Propranolol
D) Digitalis
E) Katecholamine
F) ACE-Hemmer
G) Phosphodiesterase3 (Milrinion)

Antwort: alle außer B

893) Welches Medikament gehört nicht zur Herzinsuffizienz Therapie? (1R)

A) Propafenon
B) ACE Hemmer
C) Diuretika

Antwort: A

210
894) Klinische Zeichen von Herzinsuffizienz

A) kühl marmorierte Haut


B) Tachykardie mit schwachen Pulsen

Antwort: AB

895) valvuläre Pulmonalstenose

A) obligate Zyanose
B) Klappensprengung als primäre Therapie

Antwort: AB

896) Gesunder 12 jähriger Bub mit akutem Thoraxschmerz, CK Erhöhung (klang sehr nach Herzinfarkt ABER
unauffälliges Herzecho:

A) Endokarditis
B) Myokarditis
C) Myokardinfarkt

Antwort: B (hab Myokarditis genommen weil ja kein PFO und lnfarkt beim gesunden 12 jährigen komisch ist)

Kinderchirurgie

897) Morbus Hirschsprung: Frage bezüglich Ganglienzellen

 Agangliose im Plexus Myentericus Auerbach, dadurch Hyperplasie der vorgeschalteten


parasympathischen Nervenfasern -> Stenose des betroffenen Darmabschnitts

898) histochem. Nachweis von Mb. Hirschsprung ist möglich... (2R)

A) via Acetylcholinesterase
B) Nur distal der linken Kolon-Flexur
C) Nur im Colon sigmoideum und Rektum
D) An allen betroffenen Darmteilen

Antwort: A (C oder D?)


211
899) Ein Säugling im Alter von 4 Wochen wird mit einer Cholestase vorstellig.
Welche der folgenden Erkrankungen sollten Sie spätestens bis zur 7. Lebenswoche ausgeschlossen
haben?

A) Mukoviszidose
B) Alagille Syndrom
C) a1-Antitrypsin-Mangel
D) Dublin Johnson Syndrom
E) Gallengangsatresie

Antwort: E (lt.Einsichtnahme)

900) Bochdalek Hernie:

 Sind kongenital, Zwerchfellhernie, Trigonum lumbocostale, links post., Organe verlagern sich in
Cavitas thoracis

901) Warum soll man bei einer Bruchsackhernie bei (ich glaube) 4 jährigem Mädchen möglichst weit nach
unten präparieren (oder so ähnlich...)? (1R)

A) um zu sehen, ob Ovar vorhanden ist


B) um zu sehen, ob Tube vorhanden ist
C) um zu sehen, ob man weit genug präpariert hat
D) um das Ligamentum mit einzunähen
E) um zu sehen, ob Uterus verletzt wurde

Antwort: A (lt. Checkliste Pädiatrie) oder B (lt. VO-Folien?)

902) Das ultrakurze Segment des Mb. Hirschsprung kann bei allen folgenden Untersuchungen

A) Defäkographie
B) Rekturnmanometrıe

Antwort: AB

903) Die häufigste klinische Präsentation eines aganglionären Megakolon (Mb. Hirschsprung) im
Neugeborenenalter ist?

 intestinale Obstruktion

904) Welches klinische Symptom ist NICHT für Mb. Hirschsprung typisch?

212
 Dilatierter Analkanal
905) Das ultrakurze Segment des Mb. Hirschsprung kann bei allen folgenden Untersuchung(en)
nachgewiesen werden:

A) Defäkografie
B) Rektummanometrie
C) Biopsie
D) Digitale Prüfung des Spinktertonus
E) Nur Ausschlussdiagnose möglich

Antwort: AB (lt. Einsichtnahme)

906) Mb Hirschsprung (1R)

A) fehlende Ganglien in Submukosa


B) fehlende Ganglien in Iamina propria
C) keine Antwort richtig

Antwort: C
Ad: Fehlende Ganglienzellen der Lamina propria mucosae, muscularis mucosae u. Ringmuskulatur

907) Mb Hirschsprung (1R)

A) parasympatische Innervation fehlt komplett


B) sympathische lnnervation fehlt komplett
C) totale Kolonaganliose
D) isolierte Agangliosen sind häufig

Antwort: laut Folien segmentale Agangliose also am ehesten D


ad C: 8% der Fälle

213
908) Morbus Hirschsprung:

A) nur sympathische lnnervation fehlt


B) nur parasympathische lnnervation fehlt
C) 8% der Patienten haben komplette Agangliose des gesamten Dickdarmes
D) Anusmanometrie ist wenig aussagekraftig zur Diagnosestellung

Antwort: C
ad A, B: FALSCH, enterisches Nervensystem fehlt in entsprechenden Darmabschnitten; Lamina propria
mucosae und muscularis mucosae und Ringmuskulatur
ad C: ln ca. 80 % der Fälle beschränkt sich die Aganglionose auf Rektum und Sigmoid, bei nur 5-8 % ist der
gesamte Dickdarm, noch seltener sind auch Teile des Dünndarms betroffen.
ad D: Bei der Rektum-Manometrie fehlt der Relaxationsreflex des Sphincter internus nach rektaler Dehnung.
Dierektosigmoidale Durchzugsmanometrie zur Abklärung eines Megakolons ist trotz ihrer hohen
Aussagekraft auf Grund des hohen technischen Aufwandes und der schweren Beurteilung nur in wenigen
kinderchirurgischen bzw. gastroenterologischen Zentren möglich)

909) Auf welche anatomische Struktur muss man bei der Operation einer lateralen Halsfistel achten...

A) Carotis externa
B) N. hypoglossus
C) Carotis interna

Antwort: alle richtig

910) Mediane Halsfistel:

A) Entartungsrisiko wenn nicht entfernt


B) Berührt den Sternocleidomastoideus
C) Wächst am Zungenbein am Foramen Caecum
D) Zentraler Teil des Zungenbeins wird bei OP erhalten
E) Zentraler Teil des Zungenbeins wird bei OP entfernt

Antwort: CE

214
911) Neugeborenes hat eine H-Fistel (Ösophagusatresie Grad IV): (3 oder 4R)

A) Der beste Zugangsweg zum Verschluss der Fistel ist eine rechtsseitige Thorakotomie
B) Husten bei Fütterung ist ein charakteristisches Symptom
C) Die Durchführung einer Ösophagusanastomose kann schwierig sein
D) Der beste Zugangsweg zum Verschluss der Fistel ist von der rechten Halsseite
E) Die H-Fistel kann der primären Diagnostik entgehen.

Antwort: ABE
ad A: vertikaler Hautschnitt rechts unterhalb der Axelhöhle (Quelle: Internetseite der Charité)

912) Med. Halsfisteln


A) das Zungenbein muss erhalten bleiben
B) ein Anteil vom Zungenbein muss herausgenommen werden
C) Fisteln in der Nähe vom M. Sternocleidomastoideus

Antwort: B

913) Mediane Halszysten steht in Verbindung mit: (4R)

A) Tonsillennische
B) Schilddrüse
C) Zungenbein
D) Zungengrund
E) Haut

Antwort: BCD (E?)

914) Welche der folgenden Antworten bezüglich Diagnose und Ersttherapie von Ösophagusverätzungen ist
richtig?

 Sobald der Speichel geschluckt werden kann, kann auch mit oraler Ernährung begonnen werden

915) Ösphagusverätzung:

A) Meist mit Haushaltsmittel


B) Ösophagusruptur kann nach 24h auftreten
C) Ersttherapie: erbrechen induzieren
D) Kann zu Magenverätzung führen
E) Kann als Folge Stenose in Ösophagus auftreten

Antwort: ABDE

215
916) Ösophagusverätzung
A) bei der ersten Endoskopie unbedingt ganzen Ösophagus anschauen
B) erste Endo erst nach 14 Tagen
C) wenn im Mund keine Verätzungszeichen zu sehen sind, sicherer Ausschluss

Antwort: A
ad B: zwischen 6-24h

917) Ösophagus-Verätzungen durch Laugen (4R)


A) lnduziertes Erbrechen mit irgendwas
B) lm Magen können auch Verätzungen auftreten
C) Eine Ösophagusruptur kann erst nach 24h auftreten
D) Entsteht meist durch Haushaltsmittel

Antwort: BCD
ad A: zum Erbrechen bringen ist nicht zielführend, 2te Verätzung beim Erbrechen und wsl. Reste im ganzen
GI Trakt

918) Kind mit Ösophagus-Atresie - welche Behandlung?

A) schnelle primäre Anastomose


B) Jejunum-Anastomose
C) andere Anastomose
D) große Distanz

Antwort: A
ad A: bei großer Distanz Kolon-Plastik oder thorakaler Magenhochzug

919) Ein Kind hat eine Ösophagusatresie ohne Fistelbildung zur Trachea, Was stimmt? (2R)

A) Es sollte primär eine End-zu-End-Anastomose angestrebt werden


B) Es handelt sich womöglich um eine langstreckige Atresie
C) lm Abdomen-Leer-Röntgen sieht man nur unbedeutende freie Luftblasen.
D) Es muss eine Gastrostomie gemacht werden.
E) Es muss eine Jejunostomie gemacht werden.

Antwort: AB
ad B: selten

216
920) Ösophagusatresie ohne Fistelbildung: Was ist richtig?

A) Liegt vermutlich eine lange Distanz vor


B) Primärtherapie besteht in anlage einer Gastrostomie
C) Die Primärtherapie besteht in der Anlage einer Jejunostomie
D) Sollte in jedem Fall versucht werden eine primäre Anastomose zu erzielen
E) Das Abdomen enthält nur wenige Luftblasen

Richtig: AB (lt. Einsichtnahme)

921) Ösophagusatresie (4R)

A) bei Pat. mit Herzfehler und Pneumonie zuerst eine Gastrostomie durchführen
B) assoziert mit Analatresie
C) bei der häfigsten Form is kein Luft im Magen
D) GÖR und Ösophagitis als häufigste Komplikation nach einer OP
E) ?

Antwort: BD

922) Für die Appendizitis gilt...

A) Sie kann auch links vorkommen situs inversus


B) Sie ist oft mit einer Enteritis vergesellschaftet
C) Der Schmerzbeginn wird oft in der Nabelregion lokalisiert

Antwort: alle richtig

923) Appendizitis (3R):

A) Schmerzen beginnen in Nabelregion


B) Tritt vorwiegend bei Kleinkindern auf
C) Häufig mit Enteritis assoziiert
D) Kann auch links vorkommen
E) Mädchen häufiger betroffen

Antwort: ACD

217
924) Welche konservative Therapie zur Förderung des spontanen Nabelverschlusses ist zu empfehlen

A) Nabelbandagen
B) Nabelpflaster
C) Kugeltupfer
D) straff wickeln
E) Keine der obigen Therapien

Antwort: E (die Therapien sind obsolet)

925) Nabelhernie – OP

A) Immer
B) wenn schmerzhaft
C) Kind > 1,5 Jahre

Antwort: B
ad A: abwarten und beobachten (spontane Rückbildung)
ad C: bei Kinder > 3 Jahre

926) Wann Nabelhernie operieren:

A) nie
B) bei Darminkarzeration

Antwort: B

927) Omphalozele:(1R)

A) 70% sindFrühgeborene oder Neugeborene


B) eine Assoziation mit anderen Missbildungen ist nicht häufig
C) nicht abgedeckter Bauchwanddefekt
D) sehr kleine Bauchhöhle

Antwort: D

218
928) Die Pylorusstenose ist charakterisiert durch:

A) Sie ist häufiger bei Knaben


B) Sie ist klinisch gekennzeichnet durch anhaltendes Erbrechen im Alter zwischen 3 und 6
Wochen
C) Sie kann von einer Hyperbilirubinämie begleitet sein
D) Gastroösophagealer Reflux ist ein häufiger Begleiter
E) metabolische Alkalose durch Erbrechen

Antwort: alle richtig


zusätzlich: häufig Diarroe??

929) Punktion Pneumothorax beim Kleinkind (1R)

A) med Axillarlinie 4. ICR re/Mamillarlinie 2. ICR re


B) 8 ICR re/10 |CR re möglichst abdomennahe

Antwort: A

930) Bei welcher der folgenden Befunde/Symptome eines Neugeborenen denken Sie an eine
Zwerchfellhernie

A) Kleines Abdomen
B) Dyspnoe unmittelbar nach der Geburt
C) Herztöne verlagert

Antwort: alle richtig

931) Die angeborene Zwerchfellhernie...

A) Führt zu einem pulmonalen Hypertonus


B) Kann zu einem Spannungspneumothorax führen

Antwort: AB

932) Angeborene Zwerchfellhernie

A) Pulmonale Hypertonie
B) rechts häufiger als links
C) kann pränatal nicht erkannt werden
D) postnatal durch eingesunkenes Abdomen erkennbar

Antwort: AD

219
933) ZwerchfeIlhernie(1R)

 Stabilisation bis pulm Hypertonus beherrscht (Ist auch Voraussetzung für operatives Vorgehen)

934) Zwerchelhernie AF (2R)

A) Bochdalek pleurap...
B) links häufiger
C) in utero diagnostizierbar
D) sofort zu operieren

Antwort: BC

935) Abhängigkeit der Prognose bei Zwerfellhernie?

A) ob Leber abdominell oder thorakal liegt


B) Größe der Hernie

Antwort: alle richtig

936) Zwerchfellhernie: Wie viele Prozent sind auf der linken Seite?

A) 90%
B) 65%
C) 80%
D) 60%
E) 73%

Antwort: A

937) Zwerchfellhernie

A) dicke Magensonde legen


B) Tracheobronchoskopie

Antwort: A (+ lntubation)

220
938) Abhängigkeit der Prognose bei Zwerfellhernie (3 von 5):

A) ob KH einen EKMO hat


B) Geburtsvorgang

Antwort: ?

939) Zwerchfellhernie:

A) Seite durch Ziehendes Einatemgeräusch


B) Auskultierbar
C) meistens rechts

Antwort: B (A?)
ad A: oft Darmgeräusche thorakal auskultierbar
ad B: Atemgeräusch fehlt auf betroffener Seite
ad C: FALSCH, meistens links

940) angeborene Zwerchfellhernie Symptome

A) Zyanose
B) eingefallener Bauch
C) Medíastinalshift

Antwort: alle richtig

941) Wo kommt die kongenitalen Zwerchfellhernie häufiger vor

A) Rechts
B) Links

Antwort: B

942) Zwerchfellhernie, was ist die beste Therapie:

A) gleich Verschluss
B) zuerste Entwöhnug des Respirators
C) erst wenn normale Beatmung möglich ist
D) Chirurgische Therapie wenn pulmonale Hypertonie behandelt ist

Antwort: D

221
943) Zwerchfellhernie: OP wann?

A) Zustand stabil
B) nicht stabil
C) sofort

Antwort: A

944) Die chirurgische Therapie der Zwerchfellhernie bestehen im verschluß. Wie sollte das postnatale
Management gestaltet werden…

A) Möglichst rascher chirugischer verschluß der Zwerchfellhernie, dann entsprechende beatmung


B) Präoperative Stabilisierung des Patienten, 4 bis 6 Stunden am Respirator
C) Präoperative Stabilisierung des Patienten bis die pulmonale Hypertension beherrscht ist
D) Operation erst wenn der Patient konventionell beatmet werden kann
E) Operation erst wenn der Patient vom Respirator entwöhnt ist

Antwort C (lt. Einsichtnahme)

945) Zwerchfellhernie erstmaßnahmen:

A) meist links lagern


B) rechts lagern
C) Maskenbeatmutung
D) Intubation
E) Magensonde

Antwort: DE (A?)

946) Zwerchfellherniestabilisation bis?

 pulm Hypertonus beherrscht (Ist auch Vorraussetzung für operatives Vorgehen)

947) Fremdkörperaspiration: Knopfbatterie im Dünndarm:

A) Laparotomie mit Extraktion


B) Laparoskopie mit Extraktion
C) Endoskopie mit Extraktion
D) Keine der Antworten ist richtig

Antwort: B (oder A?)


222
948) Verhältnis der Leistenhernien links zu rechts

A) 2:1
B) 2:0,5
C) 3:1
D) 1:2

Antwort: D

949) Aus welchem der folgenden Gründe sollte eine Säuglingshernie beim männlichen Kind rasch operiert
werden

A) Weil die Gefahr der Hodenschädigung besteht


B) Weil die Gefahr der Einklemmung beim jungen Säugling größer ist als beim älteren Kind
entsteht die Bochdalek‘sche Hernie aus einem persistierenden Pleuro-peritonealem kanal,
irgendwas obs zur Verlagerung der Lunge in den Bauchraum kommt

Antwort: B

950) Für die Anorektalatresie gilt...

A) Es gibt hohe, tiefe und intermediäre Formen


B) Sie können bei Knaben eine Fistel zur Blase haben
C) Eine flache Gesäßregion deutet auf eine hohe Form hin

Antwort: alle richtig

951) Für die Anorektalatresie gilt...

A) Es gibt hohe, tiefe und intermediäre Formen


B) Sie können bei Knaben eine Fistel zur Blase haben
C) Mädchen fistel zur Urethra
D) Eine flache Gesäßregion deutet auf eine hohe Form hin

Antwort: ABD
ad C: Mädchen Fistel zur Vagina

223
952) Neugeborenes auf Station mit Erbrechen: Welche Ursache ist am wenigsten wahrscheinIich? (1R)

A) Dünndarmatresie
B) Pylorusstenose
C) Duodenalatresie
D) Lleumatresie
E) Mb Hirschsprung

Antwort: E

Pulmonologie

953) Folgende Diagnostik ist bei Tuberkuloseverdacht indiziert...

A) Eine Bronchoskopie mit BAL bei klinischem Verdacht auf LungenTBC bzw. auffälligem Röntgen
und positivem MM
B) Ein Thoraxröntgen
C) Ein lntrakutantest nach Mendel-Mantoux (MM)
D) Magenspülsedimente wenn der MM positiv ist und klinische u/o radiologisch TBC-Verdacht
besteht

Antwort: alle richtig


ad A: BAL = Bronchoalveoläre Lavage
ad A, B, D: nur bei positivem MM

954) Lungesequestration:

A) am häufigsten im Oberlappen
B) Über aberranten Ast der Pulmonalarterie versorgt
C) intraabdominell möglich
D) links häufiger
E) immer gemeinsame Pleura

Antwort: D
ad A: ¾ linker Unterlappen, ¼ rechts basal
ad B: über Aorta thoracica und Lungenvenenabfluss
ad E: extralobär ab 1. LJ mit eigener Pleura, intralobär ab 20. LJ mit gemeinsamer Pleura

224
955) Lungensequester (2R):
kommen eher im Oberlappen vor
versorgt von Ast der Pulmonalarterie
eher links vorkommend
durch Pleura mit Lunge verbunden/zusammengehalten
intraabdominell gelegen

Antwort: CD

956) Bub, verkühlt, verlängertes Exspirium, exspiratorisches Giemen, Leukos erniedrigt, Lymphos erhöht,
CRP 9, Überblähung d. Lunge

A) Pseudokrupp
B) Myokarditis
C) obstr. Bronchitis
D) kongen. Lobäremphysem
E) bak. Pneumonie

Antwort: C
ad E: kein Giemen außer bei Mykoplasmen, feuchte RGs

957) Stridor?

A) bei laryngitis subglottica


B) nur während Inspiration
C) obstr. des Kehikopfs und der oberen Trachea
D) Überblähung der Lunge
E) Obstr. d. Nasenwege

Antwort: ABC

958) lob, Emphysem?

A) erhöhte Mukusproduktion
B) bronchusobstruktion
C) bronchuskompression
D) Fremdkörperaspiration

Antwort: alle richtig

225
959) Lobäres emphysem:

A) durch mukusproduktion
B) durch tracheomalazie
C) bronchusobdtruktion
D) bronchuskompression
E) aspirierter fremdkörper

Antwort: alle richtig

960) Bei der forcierten Expiration kommt es zu? (4R)

A) Verengung der intrathorakalen Luftwege


B) Verengung der extrathorakalen Luftwege
C) Verengung der intrathorakalen Trachea
D) positiver transthorakaler Druck
E) Anspannung der Bauchmuskulatur

Antwort: ACDE

961) 14 Jahre altes Mädchen mit Pneumonie (1R)

A) Mykoplasmen
B) Streptokokken
C) Staph. Aureus
D) Pseudomonas pneumoniae
E) Hämophilus influenza

Antwort: A

 <5 Jahre: Pneumokokken > Mykoplasmen > Chlamydien


 5-15 Jahre: Mykoplasmen > Pneumokokken > Chlamydien

226
962) 14 Jahre altes weibliches Kleinkind (sic!) das sich bisher somatisch und neurokognitiv unauffällig
entwickelt und mit Ausnahme der üblichen respiratorischen Infekt immer gesund war, wird ihnen in der
Notfallambulanz vorgestellt, da den eltern seit 2 Tagen stecknadelkopfgroße, rote Flecken (Petechien)
an beiden Füßen und Unterschenkeln aufgefallen sind. Der Allgemeinzustand des Kindes ist
unbeeinträchtigt, weiter Symptome werden nicht angegeben, das Kind ist infektfrei. Nach der
körperlichen Untersuchung, die mit Ausnahme von gering vergrößerten nicht schmerzhaften,
Gesäßwinkellymphknoten, 2 drei cm großen Hämatom am Gesäß und Rücken und den oben
beschriebenen Petechien unauffällig ist, veranlassen sie ein Blutbild, das folgende Resultate zeigt:
Lymphozyten: 5.50 G/l, Hämoglobin 12.2 g/dl, Thrombozyten 6 G/l. Das Differentialblutbild ist
unauffällig. ??? auf eine Immunthrombozytopenie im Anamnesegespräch könnten sein

A) ??erkrankung im 3. Lebensjahr
B) Allergieanamnese (Gräser, Pollen)
C) Familienanamnese im Hinblick auf Koagulopathien
D) Virusinfektanamnese (Tage bis Wochen vor der Erkrankungsmanifestation)
E) ???umaanamnese

Antwort D (lt. Einsichtnahme)

963) Forcierte Exspiration?

A) Transthorakaler Druck positiv


B) Verengte intrathorakale Luftwege
C) lntrathorakale Trachea verengt
D) Extrathorakale Luftwege erweitert

Antwort: alle richtig

964) Für Tuberkulosebakterien gilt...

A) lnduzieren am Ort der Vermehrung eine Entzündung mit Granulombildung


B) Sie sind alveolargängig
C) Die immunologische Auseinandersetzung erfolgt auch im lymphatischen Gewebe der Lunge

Antwort: alle richtig

965) TBC: welche extrapulmonale Manifestation ist die häufigste?

 Periphere Lymphadenitis

227
966) ist TBC besonders selten bei Säuglingen/Kleinkindern?

 SGL 43% und KK 24%, also am häufigsten betroffen

967) Typisch für die kindlichen TBC-Manifestationen sind...

A) Selten aber gefürchtet sind Miliartuberkulose und Meningitis tuberculosa


B) HiIuslymphknotenvergrößerung
C) Pleuritis tuberculosa
D) Bronchuskompression durch tuberkulöse Lymphknoten
E) Offene Lungentuberkuloseformen mit hoher Keimzahl

Antworten: ABCD (lt. Einsichtnahem)

968) Tuberkulose:

A) bei Säuglingen weniger wahrscheinlich als bei Erwachsenen


B) Aerogen übertragen
C) Ansteckung hoch bei offener Tbc
D) Partikel 3-5µm groß

Antwort: BCD

969) Tuberkulose im Kindesalter Häufigkeit und Ansteckung aber wenn durch:

A) Selten
B) durch offene TBC eines Erwachsenen

Antwort: AB

970) Tuberculose

 aerogen, häufig bei Säuglingen oder Erwachsenen

971) Vorgehen bei Tuberkulose: Welches falsch?

 Biopsie

228
972) Für die Laryngitis subglottica gilt...

A) Das punctum maximum der Schleimhautschwellung ist auf Ring-Knorpel-Ebene lokalisiert


engste Stelle beim Kleinkind
B) Die Symptomatik tritt vorwiegend in den Abend- und Nachtstunden auf

Antwort: AB

973) Ein 12 Monate alter Knabe wird mit den Symptomen eines akuten Krupp ins KH eingeliefert. Er wird
medikamentös (Steroide) behandelt, die Symptomatik persistiert länger als eine Woche. Welche
Aussagen treffen zu?

A) Es handelt sich um einen sogenannten atypischen Krupp


B) Differentialdiagnostisch soll an einen laryngealen Fremdkörper gedacht werden. Es besteht
die Indikation zu einer endoskopischen Abklärung

Antwort: alle richtig

974) Der spasmodische Krupp... (= rezidivierendes Krupp-Syndrom (Pseudokrupp))

A) Spricht gut auf eine systemische Steroidtherapie an


B) Diese Kruppform neigt zu Rezidiven, im Kleinkindesalter können bis zu 50 Attacken auftreten
C) Wird in Verbindung gebracht mit einem hyperreagiblen Bronchialsystem, sowie mit Übergängen in
ein Asthma bronchiale

Antwort: ABC

975) Typische Symptome des Krupp sind:

A) lnspiratorischer Stridor
B) Heiserkeit
C) Thorakale Eınzıehungen während der lnspiration

Antwort: ABC

976) Die Therapie des Krupp-Syndroms beinhaltet:

A) Beruhigung
B) Kortisonzäpfchen
C) Epinephrin-Inhalation

Antwort: alle richtig

229
977) Für ein pädiatrisches Lungenfunktionslabor gilt...

A) Eine spezielle Hygieneroutine ist notwendig


B) Norm' bzw. Referenzwerte errechnen sich aus Geschlecht und Körpergröße
C) Geschick im Umgang mit Kindern ist notwendig
D) Atemphysiologisches Hintergrundwissen ist notwendig
E) Tiffeneau Index = FVC/FEV1

Antwort: ABCD
ad E: TI = FEV1/FVC

978) Die Atemfrequenz...

A) Liegt normalerweise beim Säugling um 30/Minute


B) Liegt normalerweise bei Säuglingen um 50/Minute
C) Nimmt normalerweise mit zunehmenden Alter ab
D) Ist als einfach „Lungenfunktionstest“ diagnostisch verwertbar
E) Nimmt bei respiratorischen Erkrankung üblicherweise ab

Antwort AC (lt. Einsichtnahme)

979) Für die Spirometrie gilt...

A) Sie ist die Volumen-Zeit-Darstellung eines forcierten exspiratorischen Vitalkapazitätsmanövers


B) Bei der obstruktiven Funktionsstörung wird die Spirometrie - Kurve weitbogig
C) Bei der restriktiven Funktionsstörung finden sich FVC und FEV1 gleichartig erniedrigt
D) Bei der obstruktiven Funktionsstörung findet sich die FEV1 erniedrigt

Antwort: alle richtig

980) Lungenfunktıon bei Kindern

 spezielle Schulung

981) Zyanosen:

A) sc- zentrale geht mit niedr. Sauerstoffsättigung einher


B) sc- zentrale geht mit niedr. O2 Partialdruck einher

Antwort: A

230
982) Lungenfunktionsdiagnostik

A) Säuglingsfunktionsdiagnostik: Methode is komplex und bleibt damit entsprechenden Zentren


vorbehalten
B) ab den 3. LJ ist die Lungenfunktiondiagnostik durchführbar
C) Ganzkörperplethysmographie zur Messung des thorakalen Gasvolumens und Luftwegresistance
D) Bronchusprovokation zur Erfassung der Luftwegsreagibilität

Antwort: ACD
ad A: Säuglingsfunktionsdiagnostik eher zu Forschung
ad B: ab 5-7 Jahren -> Diagnostikloch zwischen 2. und 5. LJ

983) Welche Aussage zur Lungenfunktionsdiagnostik im Kindesalter ist zutreffend? Die Aufzeichnung von
Fluss-Volumen Kurven bzw. Volumen-Zeit Kurven im Rahmen forcierter Atemmanöver:

A) Ist der Gold Standard in der Diagnostik restriktiver Ventilationsstörungen


B) Ist von der Kooperation des Probanden unabhängig
C) Ist eine Methode in der Diagnostik von Diffusionsstörungen der Lunge
D) Ist eine Methode in der Diagnostik obstruktiver Ventilationsstörungen
E) Ist eine Methode zur indirekten Messung der Atemmuskulatur

Antwort: D (lt. Einsichtnahme)


ad A: Ganzkörperpledysmograph

984) Atem Frequenz des Neugeborenen

 40-60/min?

985) Zynose, was ist…?

A) SpO2 in peripheren Gewebe hoch


B) Masern-Mumps-Röteln
C) Alle 3 sind Lebendimpfungen
D) Nicht vor dem 1. Lebensjahr (erst 2.Lebensjahr)

Antwort: ACD

986) Spirometrie

A) Goldstandard für Untersuchung restriktiver Lungenerkrankungen


B) zur Beurteilung obstruktiver Lungenerkrankungen

Antwort: B
231
987) Ein 2 Wochen alter Säugling wird wegen eines zeitweise periodischen Atemmusters mit Atempausen
bis 9 Sekunden ohne sonstige Symptome an der Kinderabteilung vorgestellt. Nach derzeitigem
Wissensstand...

A) Stellt dies ein erhöhtes SIDS-Risiko dar


B) Ist dieser Atemtyp als physiologische Normvariante anzusehen
C) Unverzüglichen Atemmonitoring einleiten
D) Unverzüglich eine Therapie mit Theophyllin oder Coffein einzuleiten
E) ??derzetige periodische Atmung fast immer mit ausgeprägten Hypoxämien einher

Antwort B (lt. Einsichtnahme)


lhr Baby macht immer wieder große Atempausen? Zählen Sie mal langsam mit oder stoppen Sie mit einer
Uhr, wie lange es bis zum nächsten Atemzug dauert. Sind es etwa zehn Sekunden, ist alles in Ordnung.
Dauern die Pausen regelmäßig über 15 Sekunden, sollten Sie das mit dem Arzt oder der Ärztin besprechen.

988) Zyanose was ist richtig: (1R)

A) zentrale Zyanose -> 02 Partialdruck sinkt


B) periphere Zyanose -> O2 Sättigung sinkt

Antwort: A

989) Zyanose: was im (1R)

A) art.O2 erhöht bei peripherer Zyanose


B) mehr als die Hälfte dekompensiertes Hb, bis Zyanose sichtbar

Antwort: B

990) lnspiratorischer Stridor spricht für...

 Glottische und/oder subglottische Obstruktion

991) Was nicht bei insp. Stridor und Heiserkeit:

 obstruktive Bronchitis

232
992) Stridor ist...

A) Typisch für eine Obstruktion im Bereich des Kehlkopfes und der oberen Trachea
B) Charakteristisch bei Laryngitis subglottica

Antwort: AB

993) Stridor:

A) Nur inspiratorisches Problem


B) Obstruktion des Nasenbereichs
C) Obstruktion im Laryngopharnx

Antwort: C

994) Kind mit Heiserkeit und inspiratorischem Stridor. Was ist keine DD?

A) Larynxpapillomatose
B) Laryngitis subglottica
C) Quincke-Ödem
D) Bronchiolitis
E) Fremdkörperaspiration

Antwort: D

995) Behauptungen zur Fremdkörperaspiration:

A) Auftreten eines akuten Stridors


B) 5 Rückenschläge beim Säugling mit beginnender Bewusstseinstrübung
C) Heimlich Manöver beim Schulkind
D) Rasche Endoskopie

Antwort: alle richtig


ad C: ab >1 Jahr

233
996) Kinderspielplatz, irgendein 6 jähriges Kind verschluckt sich an Brot und hustet, welche Antwort ist
richtig? (1R)

A) zwischen die Schulterblätter mit flacher Hand klopfen


B) schonender Transport mit Notarztbegleitung ins nächste Krankenhaus
C) Heimlich Handgriff ist nicht indiziert
D) zum husten anregen

Antwort: ABD

997) Kind verschluckt sich am Spielplatz, hustet und speichelt

A) Kind umdrehen und Schütteln


B) Den Hals nach Fremdkörper abtasten
C) Zum Husten anregen und schonender Transport ins KH unter Notarztbegleitung
D) Heimlich-Manöver darf nicht angewendet werden, weil das Kind noch zu klein ist
E) Mit flacher Hand Schläge zwischen Schulterblätter

Antwort: CE

998) Ein durchhängender deszendierender Schenkel der maximalen exspiratorischen Fluß-Volumen-Kurve


spricht für

 Obstruktion der intrathorakalen Luftwege

999) Für die Behandlung der obstruktiven Bronchitis trifft zu...

A) Ribavirin hemmt zwar in vitro die RSV-Replikation, beeinflusst in vivo bei immunkompetenten
Kindern den Krankheitsverlauf einer RSV-Infektion aber nicht signifikant
B) Für Bronchodilatatoren werden positive, fehlende, sowie paradoxe Reaktionen beschrieben,
weshalb deren Einsatz individuell entschieden werden soll
C) Es kann zu ausgeprägten Flüssigkeitsverlusten kommen, für eine ausreichende Hydratation ist
zu sorgen
D) Adstringierende Nasentropfen senken den nasalen Atemwegswiderstand und können va. bei
sehr kleinen Säuglingen zu einer signifikanten Erleichterung der Atemarbeit beitragen

Antwort: alle richtig

234
1000)Kleiner Junge mit Bronchitis (3R):

A) Ist von Asthma kaum zu unterscheiden


B) Spricht nicht auf Cortison an
C) häufiger Erreger ist Strept. Pneumoniae

Antwort: AB

1001)einjährigen mit Atemnot und Rasselgeräuschen

 Bronchiolitis

1002)2 Monate alt, Fieber, Husten, Einziehungen, Tachykardie. die Laborwerte waren auch gegeben

A) Bronchiolitis
B) Fremdkörperaspiration
C) Tracheolaryngitis
D) Krupp

Antwort: A
ad A: v.a. wegen dem Alter!
ad D: zwischen 6. LM und 6. LJ

1003)Im Rahmen der obstruktiven Atemerkrankung auftretende Hypoxämie ist bedingt durch

 Ventilations/Perfusions ??

1004)bei obstr. respiratorischer Problematik

 FVK konvex zu Volumenachse ??

1005)Bronchopulmonale Dysplasie...

A) Typisch sind längerer Sauerstoffbedarf und radiologische Veränderungen


B) Hat eine multifaktorielle Genese
C) Zeichner sich durch einen chronischen Verlauf aus

Antwort: alle richtig


ad B: O2-Therapie, Beatmung, Infektion, unreife Lunge
ad C: Ausheilung bis 2. LJ
235
1006) BPD - Bronchopulmonale Dysplasie: Diagnostik und Folgen

A) Thoraxröntgen
B) erhöhter Sauerstoffbedarf

Antwort: AB

1007) Für Mykoplasmeninfektionen der unteren Atemwege typisch ist...

A) Tröpfcheninfektion, ca 3 Wochen lKZ, häufig im Herbst, aber ganzjährig möglich


B) lnterstitielle lnfiltrate, aber auch segmentale lnfiltrate speziell in den Unterlappen sind
möglich
C) Die Behandlung erfolgt mit Makrolidantibiotika, wie zB.Clarithromycin

Antwort: alle richtig

1008) Mekoniumaspirationssyndrom: wann tritt dieses am ehesten auf?

A) Frühgeburtlichkeit
B) Übertragung
C) pränatale lnfektion
D) Asphyxie

Antwort: BD

1009) Mekoniumaspirationssyndrom- Komplikationen

A) Pneumonie
B) Pneurnothorax
C) fet. Kreislaufpersistenz

Antwort: ABC

1010) Komplikationen von Mekoniumaspiration

A) Pneumothorax
B) Bakterielle Pneumonie
C) persistierender pulmonaler Hypertonus

Antwort: AC

236
1011) Kind mit Mekoniumaspirationssyndrom kommt leblos direkt nach Geburt auf den Reanimationstich -
was ist am wahrscheinlichsten? (1R)

A) Peripartale Asphyxie
B) Mekoniumileus

Antwort: A?

1012) MAS-Komplikationen -Mekonium-Aspirationssyndrom

A) Pneumonitis
B) RDS-Symptome
C) Pulmonaler Hypertonus + R-L-Shunt (Zyanose)
D) Pneumothorax-Gefahr

Antwort: alle richtig

1013) Welche Aussagen zu respiratorischen Infektionen im Kindesalter sind richtig...

A) Respiratorische Infektionen der unteren Atemwege zeigen eine deutliche Knabenwendigkeit


B) Die akute obstruktive Bronchitis/Bronchiolitis wird in ca. 85% der Fälle durch RS-Viren
verursacht
C) Infektionen durch Mycoplasma pneumoniae haben einen Gipfel im Schul- bzw,
Adoleszentenalter

Antwort: alle richtig

1014) Ursachen eines Iobären Emphysems?(3R)

A) Obstruktion
B) Vermehrte Mukusproduktion
C) Bronchuskompression
D) Fremdkörperaspiration

Antwort: ABC (D?)

237
1015) Folgendes stimmt für die Komplikationen und Prognose der Pleuropneumonie...

A) Sichere Indikation für eine Dekortikation ist eine fehlende Besserung trotz Pleuradrainage,
Fibrinolyse und Antibiotikatherapie
B) Ein Empyem zeigt hohes Protein, hohe LDH, niedrigen pH Wert und niedrige Glucose
C) Gekammerte parapneumonische Exsudate sind eine Indikation für eine lokale fibrinolytische
Therapie

Antwort: alles richtig

1016) Für die bakterielle Pleuropneumonie stimmt...

A) Sie zeigt einen stadienhaften Verlauf mit Pleuritis sicca, exsudativem Stadium,
fibrinopurulentem Stadium und zuletzt organisierendem Stadium
B) Röntgen in 2 Ebenen und vor allem Ultraschall kann in der Diagnose wertvoll sein
C) Neben der antibiotischen Therapie, die primär gegen staphylokokken un str.pneumoniae
gerichtet sein soll ist die Pleurodrainage oft, in jedem Fall aber bei eitrigem Exsudat, indiziert
und hilfreich für die Genesung

Antwort: alle richtig

1017) Konnatale Pneumonieübertragung:

A) Transplazentar
B) Während Geburt
C) Durch stillen
D) Durch Kapillarblutabnahme
E) Durch Leitung legen

Antwort: B
Ü: hämatogen, transpazentar, Aspiration von infiziertem Material unter der Geburt.

1018) 16a Pneumonie, wird nicht besser

 Mykoplasmen

238
1019) Fallbeispiel Pulmo: Ein 15-Jähriges Mädchen hat Zeichen einer Pneumonie (CRP mäßig hoch, Leukos
mäßig hoch, interstitielle lnfiltrate, trockener Husten, Fieber, etc.). Die Pneumonie spricht nicht auf
Amoxicillin an Welcher Erreger ist möglich? (1R)

A) Strept. Pneumoniae
B) Staph. Aureus
C) RSV
D) Rhinovirus
E) Mykoplasmen/Chlamydien

Antwort: E

1020) Ambulant erworbene Pneumonie

A) umso jünger umso eher viral


B) 5-15 eher mykoplasmen als strepto (A) /pneumokoken

Antwort: AB

1021) Fall: 4 Jahre alter Bub mit Pneumonie - Welcher Erreger?

A) Pneumokokken
B) Bortella pertussis
C) GAS
D) Hamophilusínfluenza
E) Mykoplasmen

Antwort: A

1022) Pleuropneumonie was passiert/was mach ich

A) Sono
B) Thorakozentese
C) es bleibt eine Restschwarte
D) LDH steigt

Antwort: A(Diagnostik), B (Klärung der Ätiologie), C (kann passieren), D

239
1023) Persistierende Pneumonie über 6 Tage trotz einer Amoxicillin Therapie. CRP hoch, Fieber 39°C.
Weiche Erreger? (1R)

A) Mykoplasmen/ Chlamydien
B) MRSA
C) RSV
D) Pneumokokken
E) Hämophilus lnfluenzae

Antwort: A

1024) Für die Pleuropneumonie gilt...

A) Bei eitrigem Exsudat ist eine Thoraxdrainage notwendig


B) Ein komplizierter Erguss ist gekennzeichnet durch hohe LDH, niedrige Glucose und erhöhtes
Protein und niedrigen pH
C) Die Sonografie kann hilfreich sein

Antwort: alle richtig

1025) Für die ambulant erworbene Pneumonie stimmt:

A) Die Therapie beim Schulkind und Jugendlichen kann auch primär mit Makroliden erfolgen
B) Die Therapie beim Säugling und Kleinkind mit einem pneumokokken- und
staphylokokkengängigen Antibiotikum zB:Amoxicillin/Clavulansäure

Antwort: AB

1026) 4 Jahre mit Pneumonie. Welches Medikament?

A) Clarythromyzin
B) Amoxicilin

Antwort: B
ad B: + Clavulansäure

1027) klassische Lungenreife

 2x Bethamethason Gabe der Mutter innerhalb von 48h

240
1028) RDS des Frühgeborenen:

A) Schweregrad wird in erster Linie vom Grad der Lungenreife bestimmt


B) Spricht auf Surfactant meist gut an

Antwort: AB

1029) Symptome des RDS des Neugborenen sind:

A) Nasenflügeln
B) Tachypnoe
C) Interkostale Einziehungen
D) Zyanose

Antwort: alle richtig

1030) RDS Klinik:

A) Nasenflügeln
B) Zyanose
C) intercostale Einziehungen
D) Tachypnoe
E) Kreislaufhypotonie

Antwort: alle richtig


außerdem: expiratorisches Stöhnen

1031) lRDS häufigste Ursachen für…

 Frühgeburtlichkeit

1032) IRDS:

A) Einziehungen
B) Tachypnoen
C) lnspiratorisches Stöhnen
D) radiolog. Grobfleckige
E) Apnoen

Antwort: AB

1033) Definition der Lungenvolumina (Totalkapazität, Residualvolumen,…)

241
1034) Die Standardtherapie des kleinen Säuglings mit RSV-Bronchiolitis beinhaltet:

A) Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
B) Freihalten des Nasopharynx
C) Atemunterstützung mit n-CPAP bei respiratorischer Insuffizienz

Antwort: alle richtig

1035) Welche Behauptungen bezüglich der RSV-Bronchiolitis sind richtig?

A) Das RS-Virus ist der häufigste Erreger


B) Säuglinge mit bronchopulmonaler Dysplasie und Säuglinge mit zystischem Herzfehler zeigen
schwere Verlaufsformen
C) Die lnkubationszeit beträgt 2-5 Tage

Antwort: alle richtig

1036) Typische klinische Symptome der RSV-Bronchiolitis sind (3R):

 Tachypnoe
 Nasenflügeln
 Verlängertes Exspirium
 Vermehrter Speichelfluss
 Inspiratorischer Stridor

Antwort ABC (lt. Einsichtnahme)

1037) Pulmonalstenose (1R)

A) muss sofort operiert werden


B) durch Klappensprengung therapiert
C) kann bei NG zu Rechtsherzinsuffzienz führen
D) bei geringem Fortschritt schwere Belastung

Antwort: C

1038) Was trifft bei Pulmonalstenose nicht zu?

 Links Herz hypertrophiert

242
1039) Pulmonalstenose:(1R)

A) linke Kammer ist nicht vergrößert


B) Druckbelasung rechter Ventrikel

Antwort: AB

1040) Pleuraperitonitis (4R)

A) sonografísch hilfreich
B) Thorakozentese immer induziert
C) LDH Anstieg
D) Pleuraschwarte
E) Eitrig ist Throaxdrainage indiziert

Antwort: ACDE

1041) Pleuradrainge: Wo wird gestochen?

A) Bülau-Drainage (großlumig) 4. oder 5. lnterkostalraum (ICR) der vorderen oder mittleren


Axillarlinie
B) Monaldi Drainage (für Pneumothorax) 2. Oder 3.ICR medioclavicular

Antwort: AB

1042) Bronchopulmonale Dysplasie

 multifaktorielle Genese, Architekturstörung, v.a. bei Frühchen durch Beatmung, Mischbild aus
Fibrose, Atelektase und Überblähung, wächst sich im Idealfall aus

1043) Symptome der pulmonalen Hypertonie

A) Belastungsdyspnoe
B) Kreislaufstörungen (Synkope)
C) Ödeme
D) Raynaud- Syndrom
E) Angina pectoris

Antwort: alle richtig

243
1044) Häufigste extrapulmonale Manifestation der Tuberkulose

 periphere Lymphadenitis

1045) Frage zur totalen Lungenvenenfehlmündung (Buch S. 338)

1046) Was stimmt für die bronchopulmonale Unterentwicklung?

A) ab 36. Woche kein O2-Bedarf


B) Erkrankungen kommen nur beim reifen Frühgeborenen vor

Antwort: ?

1047) Thorakaler Index:

A) normal kleiner als 1


B) verändert bei obstruktiven Lungenerkrankungen
C) saggittaler/transversaler Durchmesser

Antwort: ABC

1048) Differenzierung von Pleuraergüssen (3R)

A) Empyem Protein >3


B) Empyem gekammert
C) komplizierter Erguss gekammert
D) LDH, Glucose usw bei Transsudat
E) LDH, Glucose usw bei Exsudat

Antwort: ABC (D oder E je nach Wert. Tabelle ist in den Pulmofolien zu finden)
ad D: alles niedrig (LDH, Glukose, Protein, spezifisches Gewicht)
ad E: alles hoch

244
Allergologie

1049) Allergien kann man durch folgende diagnostische Hilfsmittel diagnostizieren?

A) Einen Allergie-Hauttest (Prick-Test)


B) Eine gründliche Anamnese
C) Eine Bestimmung der Gesamtmenge an IgE-AK

Antwort: alle richtig

1050) Diagnosestellung Allergie:

A) Prick Test
B) Lungenfunktionsdiagnostik
C) Anamnese

Antwort: ABC

1051) Allergiediagnostik - wie? (3R)

A) Gesamt igE
B) Bronchospasmus Allergen Test
C) Ausführliche Anamnese
D) Prick test

Antwort: ABCD
ad A: + spezifische IgE

1052) Welche Tests sind bei Allergie Diagnostik unverzichtbar? (3R)

A) Prick-Test
B) Intradermal- Test
C) Lungenfunktionsdiagnostik
D) Anamnese
E) Doppelblind-Placebo-kontrollierte Nahrungsmittelprovokation

Antwort: ACD (lt. Einsichtnahme)

1053) Allergierisikio erhöht?

A) Eltern Allergie
B) Asthma
C) glaub es war auch dabei nur bis 4-5 Monat gestillt

Antwort: AB
245
1054) Risikofaktoren für Allergie:

A) Allergie bei den Eltern


B) Beikost vor 5.Monat

Antwort: AB

1055) Allergiediagnostik:

A) Anamnese
B) Prick-Test
C) Gesamt IgE-AK
D) Bronchoprovokation mit Allergen

Antwort: alle richtig

1056) Unter welchen Umständen soll der Allergiehauttest (Pricktest) nicht zur Diagnosesicherung bei
Allergien herangezogen werden?

A) Bei anamnestisch stattgehabten anaphylaktischen Reaktionen auf das zu testende Allergen


B) Bei Nadelangst des Kindes
C) Bei hyperreagibler Haut im Bereich eines akuten Ekzemherdes
D) Bei gleichzeitiger Antihistaminika-Einnahme

Antwort: alle richtig

1057) Zeichen der anaphylaktischen Reaktion sind: (4R)

A) Flush
B) Juckreiz
C) Einnässen
D) Übelkeit
E) Globusgefühl

Antwort: ABDE

1058) Ein erhöhtes Allergierisiko beim Kleinkind besteht wenn:

A) Die Eltern an Allergien leiden


B) Beikost vor dem 4.Lebensmonat gegeben wurde
C) Das Kind nie gestillt wurde

246
Antwort: Alle richtig

1059) Woraus besteht ein sogenanntes Notfallsset nach schwerer allergischer Reaktion?

A) Cortisontabletten
B) Antihistaminika
C) Adrenalin zur i.m. Selbstınjektion

Antwort: Alle richtig

1060) Das Risiko einer Anaphylaxie nach einem Bienenstich beim Kind ist größer, wenn:

A) Es jedes Jahr 1-2x von einer Biene gestochen wird


B) Es noch andere Allergien hat
C) Es ein Asthma bronchiale hat

Antwort: Alle richtig

1061) Was stimmt über Bienenstich-Anaphylaxie? (4R)

A) häufiger bei Asthmatikern


B) eher bei Kindern mit anderen Allergien
C) Häufiger wenn eine Mutter Bienenstichallergie hat
D) eher wenn noch nie vorher gestochen
E) gut wenn das Kinder gestillt wurde

Antwort: ABCE

1062) Die spezifische Immuntherapie ist indiziert bei?

A) Saisonale und perenniale allergische Rhinitis


B) mildes Asthma bronchiale mit Monosensibilisierungen (z.B.Hausstaubmilbe)
C) lnsektengiftallergie

Antwort: alle richtig

247
1063) Spezifische Immuntherapie:

A) Ausschlag nach Bienenstich


B) schweres Asthma
C) Kuhmilchallergie
D) Nahrungsmittelallergie mit Kreuzallergie

Antwort: A

1064) lndikationen für spez. Immuntherapie (3R)

A) Schweres Asthma durch Hausstaubmilben


B) Leichtes Asthma
C) Allerg. Rhinitis beim ersten Auftreten
D) Allerg. Rhinitis nach 2 Jahren
E) Insektenallergie

Antwort: BDE

1065) Spezifische Immuntherapie (SIT). Welche Indikationen gibt es dafür? (3R)

A) Bei schwerem Asthma bronchiale


B) Insektengiftallergie mit schwerer systemischer Reaktion
C) Bei seit 2 Jahren bestehender Rhinoconjunctivitis
D) Bei erstmalig auftretender Rhinoconjunctivitis
E) bei atopischer Dermatitis mit Nahrungsmittelallergie

Antwort: BC
ad E: bei atopischer Dermatitis mit Hausstaubmilbenallergie

1066) Insektengift (3R):

A) potenziell lebensbedrohlich
B) starke, ausschließliche lokale Schwellung um den Insektenstich
C) häufigste allergische Erkrankung
D) abhängig von der Schwere der allergischen Reaktion ist es eine Indikation zur spez.
Immuntherapie
E) Vorhandensein von IgE Ak gegen Biene und Wespen mit systemischer allergischer Reaktion nach
Insektenstich

Antwort: ADE

248
973) Keine typisches Nahrungsmittelallergen

A) Gemüse
B) Soja

Antwort: A

1067) Therapie der Nahrungsmittelallergie

A) Diät
B) Adrenalin i,m,
C) Antihistaminika
D) Argens vermeiden

Antwort: ABCD

1068) Fallbeispiel Allergologie: Ein 14-Jähriges Mädchen leidet an einer diagnostizierten allergischen
Rhinoconjunctivitis (Mai-Juli). Nun klagt sie über zusätzliche Atemnot und Stridor. Welchen Allergietest
sollte man machen? (1R)

A) Gesamt lgE-Bestimmung
B) Prick-Test
C) Hautindurationstest
D) Bronchusprovokation mit Allergenen
E) Intrakutantest

Antwort: normales Procedere: Anamnes => in vitro/vivo Test => Provokationstest


Also prinzipiell schwierig zu beantworten weil es ja schon diagnostiziert wurde Hautinduration macht aber
wenig Sinn, würde D nehmen
ad B: bei Nahrungsmittel- und Inhalationsallergie
ad C: gibt’s nicht
ad E: nur für Insekten- und Medikamentenallergie

1069) was ist in einem Allergie-Notfall Set enthalten (3R)

A) Traubenzucker
B) Steroid
C) Antihistaminikum
D) Adrenalin-pen für i.

Antwort: BCD

249
Psychosomatik

1070) Fütterstörung:

 Überweisung an Kompetenzzentrum, ev. Sondenernährung?

1071) Regulationsstörungen bei Kindern gehen mit Essverhaltensstörungen einher:

A) Beginn 2. LJ
B) Gewichtsverlust
C) schwere Gewichtszunahme
D) braucht weniger Schlaf

Antwort: B
ad D: Schlafstörung Teil des Syndroms, aber braucht deshalb nicht weniger Schlaf

1072) Bei der Kindesmisshandlung sind vor allem

A) Das Kind zu schützen, bevor man etwas anderes denkt


B) Jeder als Täterln verdächtig

Antwort: AB

1073) Anorexia nervosa. Welche psychologischen Auffälligkeiten? (2R)

A) Leistungsabfall
B) milde Zwangsneurosen
C) Hass auf die Eltern
D) irgendwas mit Tieren
E) irgendwas mit Essen wa sicher richtig

Antwort: B (lt. Einsichtnahme)

1074) Kindesmisshandlung ist zumeist...

A) innerhalb der Familie anzutreffen


B) Schlimmer, je jünger das Kind ist

Antwort: AB

250
1075) Bei Kindesmisshandlung soll der behandelnde Arzt...

A) Das Ausmaß der Schädigung dokumentieren (Bild, Zeichnung,..)


B) Ein Hilfsteam damit befassen (zB: Kinderschutzgruppen)

Antwort: AB

1076) Bei der KEV (konstitutionellen Entwicklungsverzögerung) zeigt der/die Jugendliche

A) Eine Verzögerung der somatischen entwicklung


B) Einen Großwuchs
C) Radiologisch: ein akzelleriertes Knochenalter
D) Eine negative Familienanamnese
E) Kleine Hände und Füße

Antwort: A (lt.Einsichtnahme)
ad C: akzelleriert = beschleunigt

1077) Was kann zu Essverhaltensstörung nach Verletzung des GI sein? (3R)

A) Verschlucken
B) Reflux
C) Verletzung mit Fremdkörper
D) Interaktionsstörung
E) Regulationsstörung

Antwort: ABC

1078) Welche Folgen können nach GI-Verletzungen auftreten:

A) Reflux
B) Fremdkörper aspiration
C) Verschlucken
D) Verhaltensauffäligkeiten

Antwort: alle richtig

251
1079) Picky Eaters definition:

A) Untergewicht
B) Mangelerscheinung

Antwort: AB

1080) Picky Eater:

A) schwere Mangelzustände häufig


B) nur bestimmte Lebensmittel gegessen
C) oft Entwicklungsstörung

Antwort: ABC

1081) 5-jähriger Bub, ernährt sich ausschließlich von weißen Lebensmitteln (Reis, Milch, Nudeln: Was hat
er?

A) Laktoseintoleranz
B) Zöliakie
C) lnfantile Anorexie
D) Angst-Störung
E) Picky eater

Antwort: E

1082) Picky Eater: Formen und Folge für die Entwicklung des Kindes

A) Probleme mit Konsistenz (Schluckakt)


B) Probleme mit Aussehen und Farbe
C) Mangelzustände je nach Ausprägungsgrad

Antwort: ABC

252
Refeeding Syndrom

Elektrolytstörungen, die bei wieder einsetzender, unverhältnismäßiger Nahrungszufuhr nach langem,


extremen Fasten auftreten

Symptome:

 Ödeme
 akutes Herzversagen
 neurolog. Ausfälle
 Leberfunktionsstörungen

1083) Anorexia nervosa manifestiert sich...

A) Mit Angst vor jeder Behandlung


B) Langsam schleichend

Antwort: alle richtig

1084) Refeeding-Syndrom (3R)

A) Keine/wenig Energiezuführ >10d


B) Akute Unterernährung
C) Chronische Unterernährung
D) Hyperphosphatämie
E) Hypophosphatämie

Antwort:
ad AC: = Hochrisikopatienten
ad E: = Syndrom mit Elektrolyt-, metabolischen, Wasserhaushalts-Störungen und klinischen Komplikationen

1085) Für die Anorexia nervosa gilt:

A) Tritt bevorzugt bei Mädchen auf


B) Hat mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft zu tun
C) Ist durch Mode beeinflusst

Antwort: ABC

253
1086) Anorexia Nervosa:

A) Häufiger Mädchen
B) Von Mode beeinflusst
C) Tritt in jedem Alter auf
D) Ein Familienproblem

Antwort: ABD
Ad C): zwischen 11. und 34 LJ.

1087) Anorexia nervosa

A) Sozialer Rückzug
B) Angst zu haben dick zu werden

Antwort: alle richtig

1088) Anorexia nervosa (2R):

A) plötzlicher Beginn
B) schleichender Beginn
C) Angst vor nächsten Behandlungen
D) Angst vor der Schule
E) Erkennt man erst bei Gewichtsverlust >25%

Antwort: BC
ad D: meist sehr gute Schulleistungen

1089) beste Therapie der Anorexie Nervosa:

A) Verhaltenstherapie mit Essensschulung


B) Familienberatung
C) lange Stationärer Aufenthalt
D) Dauerüberwachung der Ess- und Trinkgewohnheiten
E) Therapie mit Kleintieren

Antwort: AB (lt. Einsichtnahme)

254
1090) Anorexia nervosa: Definition (2R)

A) unter 16,5 BMI


B) unter 17,5 BMI
C) unter 18,5 BMI
D) wenn 5% weniger als erwartetes Körpergewicht
E) wenn 15% unter erwartetem Körpergewicht

Antwort: BE

1091) Anorexia nervosa: Definition (2R)

A) unter 16,5 BMI


B) unter 17,5 BMI
C) gleich 17,5 BMI
D) wenn 5% weniger als erwartetes Körpergewicht
E) wenn 15% unter erwartetem Körpergewicht

Antwort: E (B?)

1092) Psychosomatik - körperliche Langzeitfolgen von Anorexie

A) Minderwuchs (Stunting)
B) Amenorrhoe

Antwort: AB

1093) Anorexie Behandlung

A) 100 g/Tag
B) ab BMI 14 ambulant bzw. 500 g/Woche
C) ambulant 500 g/Woche

Antwort: ABC

255
1094) Folgen der Anorexie:

A) Stunting
B) Herzschädigung
C) Osteoporose

Antwort: ABC (lt. Einsichtnahme)


ad A: verzögertes Wachstum

1095)Anorexia Nervosa: welche Voraussetzungen laut der ICD Kriterien

A) Körperschemastörung
B) Gewichtsverlust selbst herbeigeführt
C) Mode beeinflusst die Krankheit
D) Geschellschaft spiel auch eine Rolle.

Antwort: alle richtig


ad C, D: nicht laut ICD, liegt also an der Fragestellung

1096) ICD-10 Definition von Anorexie:

A) herbeigeführter Gewichtsverlust
B) Sek, Amenorrhö
C) Körperschemastörung

Antwort: ABC

1097) Welche psychischen Symptome können bei Anorexie auftreten? (2 oder 3)

A) Furcht, dick zu werden


B) Körperschemastörung
C) Depression
D) Suizid

Antwort: ABCD (A lt. Einsichtnahme, ABCD lt. VO)

256
1098) Langzeitfolgen von Anorexia Nervosa (da waren glaub ich 3 richtig):

A) Neuralgien
B) Osteoporose
C) Stunting (chron, Malnutrition)
D) Kardiale Schädigungen
E) Hypermenorrhoe

Antwort: BCD

1099) Kriterien für Bulimie

 BMI über 17,5, Essattacken mit Erbrechen oder Laxantienabusus

1100) ICD-10 Bulimie:

A) Abführmittel
B) selbstinduziertes Erbrechen
C) krankhafte Angst dick zu werden

Antwort: ABC

1101) Bulumia nervosa, was ist lt, ICD 10 richtig

A) Hatte bereits in Kindheit Essstörung


B) keine kompensierenden Verhalten nach Nahrungsaufnahme
C) Furcht dick zu werden
D) Andauernde Beschäftigung mit Essen, Gier nach Nahrungsmitteln
E) Essattacken

Antwort: CDE

1102)Bulumia nervosa, was ist lt. ICD 10 richtig

A) Versuch, dem dickmachenden Effekt von Nahrungsmitteln entgegenzusteuern b Wiederholte


Anfalle von Heißhunger
B) Elektrolytstörungen durch wiederholtes Erbrechen.
C) BMI >17,5

Antwort: ABC (außer beim Purging Typ)


ad A: (Erbrechen, Abführmittel, Hungerperioden, Appetitzügler, etc.)
257
1103) ICD-10-Kriterien für Bulimie (3R)

A) andauernde Beschäftigung mit Essen, Gier


B) Essattacken, während denen eine große Menge vertilgt
C) Kompensationsverhalten
D) krankhafte Angst, dick zu werden
E) häufige Vorgeschichte einer Anorexia nervosa

Antwort: alle richtig

1104) Gründe für Adipositas: (1R)

A) Mangelnder Stress
B) Mangelnde Bewegung
C) Hohe Triglyceride
D) Hohes Cholesterin
E) Genetische Veranlagung

Antwort: B?

1105) Notarzt bringt ein Mädchen BMI 42. Und Lungenprobleme (1R)

A) Adipositas permagna
B) Anorexia nervosa
C) Bullimia

Antwort: A

1106) Adipositas per magna: welcher BMl

A) über der 97. Perzentile bei Kindern, bezw. + ZSD > Langenperzentile
B) BMl >40

Antwort: AB
ad A: eigentlich über der 99,5 Perzentile

258
1107) Adipositas per magna:

A) BMI >20
B) BMI 25-30
C) BMI 31-35
D) BMI 35-40
E) BMI >40

Antwort: E

1108) Der Selbstmordversuch ist...

A) lmmer ernst zu nehmen, egal ob man die Planung und Durchführung kennt oder versteht
B) Abschluss einer krankhaften Entwicklung

Antwort:

1109) Die Handlungen des Arztes bei einem Jugendlichen, der in der Nacht einen Selbstmordversuch
verübt hat, sollen sein:

A) Er soll die Angehörigen beruhigen und dem Jugendlichen, wenn erforderlich, ein Schlafmittel
verabreichen
B) Er soll die Anamnese erheben (Vergiftungen, Verletzungen, Selbstbeschädigung, etc.)

Antwort: alle richtig

1110) Der psychiatrische Notfall erfordert...

A) Akute Einfühlung in den derzeitigen Zustand des Patienten


B) Kenntnis der Akutmedikation
C) Die Nachfrage, ob an Selbstmord gedacht wird

Antwort: alle richtig

1111) lnteraktionsformen: Was ist DC 0-3? (4R)

A) Sameroff: lrregulär, überreguliert, unterreguliert


B) "Misshandelt"
C) Abwehrend
D) über- und unterinvolviert, Ängst. Gespannt, feindseelig abweisend, komplex gestört,
missbrauchend

Antwort: ABD
259
Intensivmedizin

1112) Die typischen klinischen Zeichen des kalten Schocks sind...

A) Verlängerte Rekapillarisierungszeit
B) Angst, Unruhe, Bewusstseinstrübungen
C) Oligurie
D) Kalte marmorierte Haut

Antwort: alle richtig

1113) 5h postpartal Neugeborenes mit Dyspnoe, Tachypnoe, Zyanose, Schock! Welche Schritte? (2R)

A) Diaphanoskopie
B) AB bei Verdacht auf Sepsis
C) Pleurapunktion wenn rechts kein Atemgeräusch
D) Ösophagusatresie mit Sondierung ausschließen
E) LP

Antwort: AC
ad A: = Durchleuchtung zum Pneu- oder Hydrocelenausschluss
ad B: nicht akut! Kein Fieber!
ad D: früher auffällig, kein Schock
ad E: braucht zu lange

1114) Zeichen des kalten Schocks:

A) warme Haut
B) Oligurie
C) starke Pulse
D) Angst
E) Rekapillarisierungszeit erhöht

Antwort: BDE

260
1115) 14 Tage alter Säugling, kommt von zuhause, septischer Schock Zeichen, welcher Erreger (1R)?

A) Pseudomonas aeruginosa
B) Staph. Aureus
C) Streptokokken Gruppe A
D) Streptokokken Gruppe B

Antwort: B

1116) Das Fallbeispiel mit dem 16J Jungen im Schock (niedriger. Blutdruck, Tachykardie,...) (1R)

A) Spezialisten rufen
B) Antibiotikum + Volumen
C) Epinephrin + Cortison
D) nichts machen

Antwort: A

1117) Die klinischen Frühzeichen des Schocks sind...

A) Tachykardıe
B) Tachypnoe
C) Oligurie
D) Niedriger RR

Antwort: ABC (lt. Einsichtnahme, D ist falsch!)

1118) Die häufigste Schockform im Kindesalter ist...

 Hypovolämischer Schock

1119) Was ist keine Ursache für den hypovolämischen Schock: (1R)

A) Polyurisches Nierenversagen
B) Gastroenteritis
C) Verbrennungsunfall
D) Diabetes insipidus centralis
E) Inadäquate ADH-Sekretion

Antwort: E
ad E: = Schwartz-Bartter-Syndrom
261
1120) Notfall, Notarzt konnte keine passende Stelle für Leitung finden, Kind analgesiert, Hypovolämischer
Schock: (1R)

A) ZVK
B) Intraossär
C) Hand
D) Kopfvene

Antwort: B

1121) Erste Maßnahmen beim hypovolämischen Schock...

A) O2-Gabe
B) Glukoseinfusion bei Hypoglykämie
C) Periphere oder intraossäre Leitung
D) Rasche Gabe von 0,9% NaCl oder Ringer-Laktat-Lösung

Antwort: alle richtig

1122) Welche Schockform ist bei Neugeborenen am häufigsten? (1R)

A) Anaphylaktischer S.
B) Kardialer S.
C) Hypovolämischer S.
D) Distriktiver S.

Antwort: C

1123) Bei der 1. Phase des Schocks soll man folgende Medikamente nicht geben: (2R)

A) Nitroprussidnatrium
B) Dopamin
C) Dobutamin
D) Epinephrin
E) Milrinone

Antwort: AE (bei kardiogenem Schock schon!)

262
1124) Welche vasoaktiven Medikamenten sollen in der Frühphase des septischen Schocks nicht verwendet
werden

A) Nitroprussidnatrium
B) ACE-Hemmer

Antwort: AB

1125) Kind hypovolämischer Schock, welcher Zugang am besten:

A) lntraossär Tibia
B) zarte Kopfvene
C) V. cubiti
D) Fußrücken

Antwort: A

1126) Welche Behauptung(en) ist (sind) für den Ertrinkungsunfall gültig? (3R)

A) Ertrinken wird als das Eintauchen des Körpers und des Kopfes mit todesfolge innerhalb von 48
Stunden definiert
B) Alle Kinder mit „Beinahe Ertrinken“ überleben
C) Der Großteil der Kinder aspiriert Flüssigkeit in die Lungen
D) Kleinkinder und junge Männer sind am häufigsten betroffen
E) Das Gehirn reagiert auf Sauerstoffmangel am empfindlichsten

Antwort: CDE (lt. Einsichtnahme)


ad A: 24h
ad B: überlebten die ersten 24h

1127) Respirationsarten, was ist falsch? (1R)

A) Erhält Oxygenierung und Respiration


B) CPPAP verhindert Zusammenfall der Alveolen
C) Bei MILV kann Säugling selbst mitatmen
D) CPAP erfolgt nur über Tubus

Antwort: D

263
1128) Welche Aussagen zur Respiratortherapie sind richtig?

A) Sichert Ventilation und Oxigenierung


B) Bei der S??V-Beatmung kann der Patient spontan atmen
C) Ein CPAP/PEEP beugt einem Alveolarkollaps vor
D) CPAP muss über dem Tubus appliziert werden
E) Eine NO-Beatmung findet Anwendung beim pulmonalen Hypertonus

Antwort: ABCE (lt. Einsichtnahme)

1129) CPAP-Beatmung

A) lntubation ist unbedingt notwendig


B) Intubation ist nicht zwingend notwendig

Antwort: B
ad B: es gibt ja auch eine Nasen-CPAP-Maske

1130) Notfallbeurteilung der Bewusstseinslage eines verunfallten Kindes...

A) Reaktion auf Ansprache


B) Glasgow Coma Scale
C) Setzen eines Schmerzreizes

Antwort: alle richtig

1131) Kontraindikationen zur Lumbalpunktion beim fiebernden Kind mit Bewusstseinseinschränkungen


sind:

A) Schockzustand
B) Biot'sche Atmung
C) Purpura fulminans
D) Status epilepticus

Antwort: alle richtig

264
1132) Kontraindikation von Lumbalpunktion: (4R)

A) Schock
B) Hypoxämie
C) Meningismus
D) Purpura fluminans
E) Status epilepticus

Antworten: ADE ??
ad C: LP zur Keimbestimmung

1133) Bei der Erstversorgung eines afebrilen, bewusstlosen Kindes sind folgende Maßnahmen...

A) Blutzucker-Kontrolle
B) Atemstabilisierung
C) Herz-Kreislauf-Stabilisierung
D) Bestimmung des Säure-Basen-Haushaltes

Antwort: alle richtig

1134) Welche Stoffwechseluntersuchungen müssen beim afebrilen, bewusstlosen Kind sofort durchgeführt
werden?

A) Blutzucker
B) Blutgasanalyse
C) Nierenwerte
D) Elektrolyte

Antwort: ABCD

1135) Mädchen 14a, Fieber seit 2d, kollabiert, Kopfschmerz, erbrochen, braune Flecken auf den Knöcheln;
wie gehe ich vor? (2R)

A) Paracetamol haltiges Schmerzmittel


B) P.o. Magenschutz
C) Venöser Zugang + lnfusionslösung
D) Antibiotikum

Antwort: C

265
1136) Kind (ich glaub 11 Jahre) bricht bei Fußballspiel zusammen und muss reanimiert werden EKG zeigt
auffäligkeiten (1R)

A) Myokardinfarkt
B) Lungenembolie
C) Herzrythmusstörungen
D) Myokarditis
E) persistierender Ductus arteriosus Botalli (PDA)
F) Ventrikelseptumdefekt
G) Endokarditis

Antwort: C
ad A, B: zu jung
ad D, G: kein Fieber oder Infektzeichen
ad E, F: zu alt

1137) Ein 4-jähriger Bub ist zu reanimieren, welcher Algorithmus:

A) 30:2
B) 15:2
C) 5:1
D) 3:1

Antwort: B

1138) Plötzlicher Kindstod: wo Reanimieren sie?

A) Oberhalb Verbindungslinie Mamillen


B) Oberes Brustbein
C) Mittleres Brustbein
D) Unteres Brustbein
E) Xiphoid

Antwort: D

1139) Sie werden zu 1 jährigen Säugling gerufen mit Atem-Kreislauf-Stillstand. Wo befindet sich der
Druckpunkt?

A) über xyphoid
B) Mitte Sternum
C) oberes sternum
D) untere Sternumhälfte

Antwort: D
266
1140) Brustkorbkompression-Druckpunkt bei einem 1-jährigen Mädchen: (1R)

A) In der Mitte des Sternums


B) Obere Hälfte des Sternums
C) Untere Hälfte des Sternums
D) Oberhalb des Mamillenlinie
E) Xiphoid

Antwort: C

1141) Lokalisation des intraossären Zugangs bevorzugt?

 prox. Tibia…. Distale Tibia und distales Femur auch möglich

1142) Asphyxie:

A) Ausdruck aus dem griech. Pulslosigkeit


B) Multiple Organschädigung zur Folge

Antwort: alle richtig

1143) Definition der Asphyxie:

pH/C02

1144) Typische Symptome der Epiglottitis sind:

A) Halsschmerzen
B) Ausgeprägtes Krankheitsgefühl
C) hohes Fieber
D) Speichelfluss

Antwort: alle richtig

1145)Das Vorgehen bei Epiglottitis in der Praxis beinhaltet:


A) Beruhigung
B) Sitzende Position
C) O2-Gabe
D) Arztbegleitung

Antwort: alle richtig


267
1146) Erste Hilfe beim Ertrinkungsunfall beinhaltet:

A) Herzmassage so rasch wie möglich durchführen


B) Beatmung so rasch wie möglich durchführen
C) Volumsgabe bei Kreislaufhypotonie
D) Absaugen des Mangeninhaltes beim lntubierten

Antwort: alle richtig

1147) Ungünstige prognostische Faktoren beim Ertrinkungsunfall sind:

A) Weite lichtstarre Pupillen bei der Aufnahme


B) Pulslosigkeit bei der Erstversorgung
C) Unterwasserzeit 25 Minuten

Antwort: alle richtig

1148) Ertrinkungsunfall – Negative Prognostische Faktoren (3R)

A) Unterwasserzeit >25min
B) Wiederbelebungsdauer <25 min
C) Pupillen mittelweit reagibel
D) pH <7,1
E) Pulslos beim Eintreffen im Schockraum

Antwort: ADE

1149) lntensivtherapie beim Ertrinkungsunfall

A) Katecholamininfusion zur Kreislaufstabilisierung


B) Beatmung mit PEEP um SpO2-Werte von 95% zu erzielen
C) Volumsgabe zur Kreislaufstabilisierung
D) Künstlicher Tiefschlaf für 48-72 Stunden

Antwort: alle richtig

268
1150) Welche Behauptungen zur Wiedererwärmung sind richtig?

A) Passive Wiedererwärmung beinhaltet Einwickeln in Rettungsdecken und Folien


B) Die Körpertemperatur steigt bei dieser Wiedererwärmungsmethode um ca. O,4°C/Stunde an
C) Bei der aktiven externen Wiedererwärmung werden Wärmeluftgebläse und
Warmwasserbäder eingesetzt
D) Die aktive externe Wiedererwärmung ist bei einer Körpertemperatur >3O°C indiziert

Antwort: alle richtig

1151) Methoden zur aktiven Wiedererwärmung:

A) Erhöhung der Atemgastemperatur 40°C beim Beatmeten


B) Erwärmung der lnfusionslösungen
C) Peritonealdialyse

Antwort: alle richtig

Dehydratationszeichen

 Schneller und evtl. schwacher Puls


 Blutdruck niedrig
 Harnmenge niedrig (<1ml/kg/h)
 Mundschleimhaut trocken
 Hauttugor herabgesetzt
 Fontanelle eingesunken
 Eingesunkene Augen

1152) Zeichen der Dehydratation(3R):

A) Trockene Schleimhaut
B) eingesunkene Fontanelle
C) erhöhter Hautturgor
D) Tachykardie

Antwort: ABD

269
1153) Verbrennung...

A) Üblicherweise unterscheidet man 3 Verbrennungsgrade


B) Die Ausdehnung wird in % der Körperoberfläche angegeben
C) Ganz dermale (3 gradige) Verbrennungen hinterlassen Narben

Antwort: alle richtig

1154) Welche Maßnahmen ergreifen sie beim Schock?

A) Nur kolloidale Lösungen


B) Nur kristalloide Lösungen
C) 40 mL/kg in der ersten Stunde zur Vermeidung eines LÖ

Antwort: BC

1155) Verbrennungsbsp mit Kind, Grill, großflächige Verbrennung 3°, was macht man (3R)

A) mit Gartenschlauch kühlen um warme Noxe zu nehmen


B) verkohltes Gewand ablösen
C) in Handtuch einwickeln
D) Notarzt rufen
E) Eispacks

Antwort: BCD
ad A: Prinzipiell macht eine kurze Abkühlung mit Wasser Sinn, aber in diesem Fall ist das Wasser aus dem
Gartenschlauch zu kalt, optimal wären 20°C (lt. Vortragenden aber für „kurzes Abkühlen ok, da bei uns
Wasser sehr sauber ist???)

1156) Kind mit Verbrennung an den Händen - was tun?

A) Schmerzmittel rektal
B) Infusion
C) Trockener Verband
D) Blasen abtragen und Betaisodonabad

Antwort: AC
ad B: nur wenn der Transport über eine Stunde dauert

270
1157) Kind nach Verbrennung. Was trifft zu?

A) Ganze dermale Verbrennung zeigt weißen, ledrigen Wundrand


B) Ganze dermale Verbrennung ist bei Nadelprobe nicht schmerzhaft

Antwort: AB

1158) Brandwunde was ist FALSCH:

 Nadeltest

1159) Erste Hilfe bei Verbrennung/Verbrühung...

A) Wenn die Kleider brennen, heißt die Regel: Stehen bleiben und sich auf dem Boden wälzen
B) Die Kleider entfernen, sie halten die Hitze zurück
C) Kühlen (mit lauwarmen Wasser), wenn Kind friert oder ähnliche Anzeichen einer
Unterkühlung zeigt sofort beenden

Antwort: alle richtig

1160) Transport von Schwerbrandverletzten...

A) Atemwege vor dem Transport sichern (ev. lntubation)


B) Bei langen Transporten Magensonde, Blasendauerkatheter legen
C) Analgosedierung einleiten

Antwort: alle richtig

1161) Eine Frage zu zirkulären Verbrennungen(1R)


A) Kompartementsyndrom möglich
B) Fotudokumentation ja/nein

Antwort: A

Verbrennung: Grade und Narben

 Grad 1: keine Narben


 Grad 2a: keine Narben
 Grad 2b: Narben
 Grad 3: Transplantation -> Narben

271
1162) Mutter kommt mit 1 jährigem Kind, Verbrennungen an beiden Handflachen, beginnt als sie zu ihr
kommen sofort zu schreien. Was tun Sie (3R)

A) Inspektion zur Ausbreitung und Tiefe


B) Paracetamolhaltiges Suspensorium
C) Leitung für Infusion
D) Blasenabtragung und Betahaltige Salbe
E) Trockener Verband

Antwort: ABE

1163) Kind mit verbrühten Händen in Praxis, was tun:

A) Blasen abtragen und Flammazine Creme


B) Sauberer Verband
C) Einschätzen des Verbrennungsgrades und der Tiefe
D) Betaisodona - Handbad
E) Flüssigkeitszufuhr i.v.

Antwort: BC

1164) Kind hat 3. gradiger Verbrennung an beiden Händen, was tun? (1R)

A) Kompetenzzentrum
B) Salbe drauf und passt schon
C) Analgetikum und Salbe
D) Wiedervorstellung in einer 1 Woche

Antwort: A

1165) Kind großflächige Verbrennung: welchen Zugang?

A) i.o. ZVK
B) Analgesie vom NA reicht aus (wurde nasal gegeben)

Antwort: A

272
1166) Mutter kommt mit Kind, erzählt, das Kind hätte sich bei Gehversuchen beim Anhalten an der heißen
Glastür des Ofens verbrannt. Man findet Verbrennungen 3. Grades auf beiden Handflächen und allen
Fingern. Die Frage gibt’s zweimal, einmal mit Behandlung und einmal mit Untersuchungsmöglichkeiten
bzw Weiterleitung an spezialisierte Station bzw sofort Anzeige erstatten wegen Verdacht auf
Vernachlässigung der Aufsichtsplicht oder so. Bei der Frage mit Behandlung gabs als Möglichkeiten:

A) Basisanalgesie mit Paracetamol


B) venöser Zugang und Infusion
C) Hände in Betaisodonabad und so weiter
D) Weiterleitung an spezialisierte Station
E) sofort Anzeige erstatten wegen Verdacht auf Vernachlässigung der Aufsichtsplicht

Antwort: D
ad B: erst ab >10% verbrannte Körperoberfläche

1167) Alkoholvergiftung - Erste Maßnahmen...

A) Bestimmung des Säure-Basen-Haushaltes


B) Blutzuckermessung
C) Glukose-Elektrolyt-lnfusion
D) Elektrolyte überwachen
E) Aktivkohle

Antwort: ABCD

1168) 6M alter Säugling stirbt plötzlich, wird eingeliefert (oder so ähnlich), Ursache ist unklar, sonst nichts
bekannt. Welche Maßnahmen sind unumgänglich? (2R)

A) Polizei- oder Distriktarzt rufen, damit gerichtsmedizinische bzw. sanitätspolizeiliche Obduktion


durchgeführt werden kann
B) stationäre Aufnahme von Eltern und Geschwistern (falls vorhanden)
C) psychologische und ärztliche Betreuung von Eltern und Geschwistern
D) sofortige Liquorpunktion um Meningitis auszuschließen
E) Material für DNA-Analyse gewinnen

Antwort: AC

273
1169) Welche Behauptungen zur Aktivkohle sind richtig?

A) Reduktion der Giftsubstanz über 80% bei Einnahme innerhalb von 30 Minuten nach der
Giftsubstanzeinnahme
B) Reduktion der Giftsubstanz unter 50% bei Einnahme innerhalb von 60 Minuten nach der
Gifteinnahme genau 34%
C) Die Dosis beträgt 1g/kg KG
D) Sie hat eine große Oberflächenaktivität

Antwort: alle richtig

1170) Welche Substanzen bewirken eine Miosis?

 Opiate

1171) Folgende Antidotempfehlungen sind richtig...

A) Physostigminsalicylatgabe bei Anticholinergikavergiftung


B) Methylenblaugabe bei lntoxikation mit Methämoglobinbildnern
C) Naloxongabe bei Opiatvergiftung
D) Flumazenilgabe bei Benzodiazepamvergiftung

Antwort: alle richtig

1172) Welche vasoaktiven Medikamenten sollen in der Frühphase des septischen Schocks nicht verwendet
werden

A) Nitroprussidnatrium
B) ACE-Hemmer

Antwort: AB
ad AB: Vasodilatatoren. Beim septischen Schock liegt aber schon eine Vasodilatation vor.

1173) Welche Kombinationen treffen für die Behandlung des Neugeborenen zu?

A) Candidainfektion - Amphotericin B
B) Chlamydienkonjunktivitis – Erythrocin
C) Ureaplasmaenpneumonie – Erythrocin

Antwort: ABC

274
1174) NWen:

A) Cisplatin -> Hörschäden


B) Schädelbestrahlung -> Wachstumshormonmangel

Antwort: AB

1175) Bei FRNS und SDNS sind steroid-sparende Behandlungen indiziert

A) Cyclophosphamid (Endoxan®, CYC) hohe Toxizität


B) Cyclosporin A (Sandimmun®, CSA) Erfolg bei 85%
C) Mycophenolat-Mofetil (CellCept®, MMF)
D) Rituximab (MabThera®)

Antwort: B

275