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Referat 2dk Herbert Kretz

Verena Freund

Die Ernährung bildet die Grundlage für den Stoffwechsel des Körpers. Mit den
Nahrungsmitteln muß der Mensch alle Nährstoffe aufnehmen, die er für den Aufbau des
Körpers (Baustoffwechsel) und die Erhaltung der Lebensfunktion (Betriebsstoffwechsel)
benötigt.

Definition Stoffwechsel

Stoffwechselvorgänge sind lebenserhaltende chemische Reaktionen im Organismus, die die


Aufnahme, den Ein und Abbau, sowie die Ausscheidung von Stoffen, darüber hinaus die
Erhaltung und Vermehrung der Körpersubstanz sowie die Energiegewinnung beinhalten.

Nahrungsmittel enthalten:

• Eiweiß (Protein)

Bausteine der Eiweiße sind die Aminosäuren; Eiweiß ist lebenswichtiger Baustoff der
Zelle; Mensch kann nicht alle Aminosäuren selbst aufbauen, daher muß er sie mit der
Nahrung aufnehmen; Tagesbedarf beträgt ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht;

• Kohlenhydrate:

Bestandteile sind Zuckermoleküle; Einfachzucker bestehen aus nur einem


Zuckermolekül, Zweifachzucker ist aus zwei Einfachzuckern unter Wasserabspaltung
entstanden; Stärke ist aus vielen Einfachzuckern zusammengesetzt;
Kohlenhydrate sind wichtige Energielieferanten und werden bei Überschuß als Glykogen
in der Leber und in den Muskeln gespeichert. Sie können auch in körpereigenes Fett
umgewandelt werden.

• Fette:

Sind Verbindungen von Fettsäuren und Glyzerin; Haben von allen Nährstoffen den
höchsten Nährwert, und können vom Körper auch als Reservestoffe gespeichert werden.

• Vitamine:

sind lebensnotwendige Wirkstoffe, unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung, die


mit Nahrung aufgenommen werden müssen;
näheres siehe Referat „Vitamine“

• Wasser:

dient als Lösungs und Transportmittel, zur Temperaturregelung und ist Baustoff jeder
Zelle. Nahezu jeder Vorgang im Körper benötigt Wasser. Tagesbedarf: 2-3 Liter!

• Mineralstoffe und Spurenelemente:

dienen als Bau,- und Wirkstoff. Sie werden in geringen Mengen benötigt; Vorkommen: in
Obst, Gemüse, Miilch und Fleisch
Referat 2dk Herbert Kretz
Verena Freund

Wie sieht „gesunde Ernährung“ aus?

Abwechslungsreiche Mischkost aus pflanzlichen und tierischen Produkten ist unserem


Stoffwechsel am besten angepasst. So sollte sich eine ausgewogene und gesunde
Ernährung aus etwa 2/3 Kohlenhydrate, einem 1/6 Eiweiß und ca. 1/6 Fett und Wirkstoffe
zusammensetzen. Die Nahrung sollte auch einen hohen Anteil an Ballaststoffen aufweisen,
damit sie rasch verdaut werden kann.

Krankheiten in Zusammenhang mit der Ernährung

1. Fettleibigkeit bzw. Fettsucht

Übergewicht kommt dann zustande, wenn entweder zuviel Nahrung zugeführt, oder zu
wenig Energie verbraucht wird. Übergewicht ist eine schwere Belastung für Kreislauf und
des Stoffwechsels und bringt oft schwerwiegende Folgen mit sich. zB erhöhtes
Herzinfarktrisiko, oder eine Schädigung des Gefäßsystems.

Wichtig beim Versuch Gewicht zu verlieren ist, das Übergewicht nicht mit
einseitiger Ernährung und radikaler Nahrungrationalisierung zu bekämpfen,
sondern man sollte versuchen, auf gesunde und ausgewogene Ernährung
umzustellen!

2. Bulimie (Eß-Brechsucht)

Bei Bulimie handelt es sich um eine Ernährungsstörung, die sehr ähnlich der Magersucht
ist oder mit dem Mißbrauch von Abführmitteln in Verbindung stehen kann. Bulimiker
essen meistens Unmengen und erbrechen diese anschließend wieder. Die Ursachen für
diese Krankheit sind vor allem im psychischen Bereich zu suchen. zB Vergleiche mit der
Figur der Freundin, die gerne erreicht werden möchte etc.