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Erfassen und Löschen von Firmendaten

* beim erfassen zuerst Firmengrunddaten dann die BuFü-Daten erfassen


* beim Löschen umgekehrt: zuerst BuFü löschen, dann Grunddaten

Leistung BuFü eingerichtet


z. B. SKR, Sollversteuerung …

wir haben nur eine Leistung festgelegt (BuFü)

Mandantendaten Unternehmensadresse
u. a. Finanzamt und Wirtschaftszweig …

Buchen im Datev

* ausschließlich "Stapelbuchen"
* im Datev sog. "Vorlauf"

* erzeugen eines Vorlaufes


* sinnvoll gestaltet werden
* angepasst an betriebliche Organisation
z. B. alle Kassenbuchungen eines Monats
alle Eingangsrechnungen eines Monats
=> Datum von bis entsprechend den Wünschen
=> Namen des Vorlaufes
* Diktatkürzel (informativ)

WICHTIG * Enddatum des Vorlaufes entscheidet über Buchungsperiode


Beispiel: Datum vom 01.01.2019 bis 31.03.2019
entsteht automatisch ein Vorlauf für Periode März
* Periode wiederum entscheidet über die UStVA
* nicht das Belegdatum entscheidet in welche UStVA die Buchung eingeht,
sondern die Periode
Beispiel: Datum vom 01.01.2019 bis 31.03.2019
entsteht automatisch ein Vorlauf für Periode März
=> Buchung mit Datum 18.02.2019 erfassen
=> diese Buchung erscheint nicht UStVA Feb.
=> sondern in UStVA März

Buchungsmaske im Datev

* Eingabefelder für SOLL- und HABEN-Konto sind nicht fest


* zwei Eingabefelder die GEGENKONTO und KONTO heißen
* je nach Bedienung steht entweder GEGENKONTO in SOLL (KONTO im HABEN)
oder GEGENKONTO im HABEN und KONTO im SOLL

Betrag Gegenkonto Konto


312.45 € + 6815 SOLL 1600 HABEN

Betrag Gegenkonto Konto


312.45 € ENTER 6815 HABEN 1600 SOLL

USt bei sog. Automatikkonten

* erkennen die im SKR04 an AV vor Kontonummer automatische VSt


Beispiel #5300
AM vor Kontonummerautomatische USt
Beispiel #4400

* VSt bzw. Ust wird automatisch errechnet


* wir können daran auch nichts ändern
* AV/AM-Konten sind auch nur zu diesen Steuersätzen zu verwenden

Beispiel: * wir kaufen Waren ein ohne VSt


=> nicht #5400 verwenden und irgendwie VSt ausschalten
=> stattdessen #5200 verwenden

USt bei Nicht-Automatik-Konten

* zu finden im Wesentlichen bei Aufwendungen, häufig bei #6000er Konten


* dort muss VSt bzw. Ust durch einen sog. Steuerschlüssel erzeugt werden
* Steuerschlüssel siehe letzten Seiten SKR04 2 USt7%
3 Ust19%
8 VSt7%
9 VSt19%
* Steuerschlüssel müssen vor das Sachkonto geschrieben/erfasst werden
(Zwischen-0)

Beispiel: #6530 erzeugt Aufwendungen lfd. Kfz-Kosten ohne VSt


#9 0 6530 erzeugt Aufwendungen lfd. Kfz-Kosten mit 19% VSt

* Steuerschlüssel lassen sich nur im Feld Gegenkonto erfassen

Aufteilen von Buchungssätzen (splitten)


* schon vor Beginn der Eingabe muss klar sein (und eingegeben werden), dass
der nun folgende Buchungssatz aufgeteilt werden soll (gesplittet werden soll)
* während der Aufteilung, erscheint eine andere Buchungsmaske
* wichtig ist es, Konten richtig (PLUS oder ENTER) abzuschließen

Beispiel: kaufen Büromaterial 26.00 € inkl. 19% MwSt


Kaffee fürs Bür 12.00 € inkl. 7% MwSt zusammen bar ein
#6815 21.85 an 38.00 #1600
#1406 4.15
#6643 11.21
#1401 0.79

Gibt es eine gesetzl. Pflicht zur Nummerierung von Belegen?

jein * § 14 UStG verpflichtet zu fortlaufenden Rechnungsnummern


für unsere (nur) Ausgangsrechnungen
* ansonsten "nur" Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
=> u. a. BuFü …. geordnet sein muss
=> GoB sind "nur" gesprochenes Recht
=> daraus ergibt sich, dass wir kaum eine andere Möglichkeit haben, als
alle Belege zu nummerieren

HINWEIS: * wir haben hier zu Übungszwecken viele Buchungen gemischt in einen


Stapel (Kasse) gebucht
=> auch Buchungen, die nichts mit der Kasse zu tun haben
(z. B. Bank oder Lohn)
* in Praxis empfehle ich dringend
=> mehrere Stapel anlegen
=> Buchungen dort ordentlich sortiert zu buchen
=> um Ordnungsmäßigkeit der BuFü zu gewährleisten

Stapel buchen => "feste" Buchführung

* man kann im DATEV sehr lange mit beiebig vielen Stapeln arbeiten
Vorteil: * wir können Buchungen beliebig ändern/löschen
Nachteil: * das Ändern/Löschen ist Verstoß gegen GoB
=> deshalb funktionieren einige Programmteile gar nicht
oder nur eingeschränkt
Beispiel: * solange im Datev Buchungen im stapel sind,
kann die UStVA nicht elektronisch verschickt
werden

* im Datev FESTSCHREIBEN eines Buchungsstapels (im Lexware AUSBUCHEN)


* im Menuepunkt BELEGE BUCHEN
* ein festgeschriebener Stapel kann nicht mehr geöffnet werden

* die Sortierung nach Stapeln bleibt im Datev erhalten


=> die (ehemaligen) Stapel können immer noch einzeln ausgewertet werden
Beispiel: Buchungsübersicht kann man sich die Übersicht der buchungen
EINES ganz bestimmten (ehemaligen) Stapels anzeigen lassen

Auswertungen - Übersicht über Buchungen

* verschiedene Möglichkeiten

Primanota => Übersicht über alle Buchungen eine (ehemaligen) Stapels

Buchungsübersicht in Primanotaform => identisch der Primanota


in Kontenblattform => sortiert nach angesprochenen Konten
=> jede buchung mehrmals mit jedem
angesprochenen Konto

Beispiel: Kauf Kopierpapier für 10 € zzgl. 1,90 € VSt bar gekauft


#6815 10.00 an 11.90 #1600
#1406 1.90
=> daraus werden in Buchungsübersicht Kontenblattform 3 Zeilen
aus Sicht #1406 mit Angaben zum Buchungssatz dazu
aus Sicht #1600 mit Angaben zum Buchungssatz dazu
aus Sicht #6815 mit Angaben zum Buchungssatz dazu
deshalb ist Buchungsübersicht in Kontenblattform viel länger als Primanota

Buchungsübersicht sehr umfassende Wahl an Suchkriterien möglich

Lohnverrechnungskonto ja oder nein

Idee: * LVK umgehen und die Beträge einzeln buchen

statt
#6010 4900.00 an 5980.00 #3790
#6110 1080.00

#3790 5980.00 an 3500.00 #3720


350.00 #3730
2130.00 #3740

so buchen
#6010 4900.00 an 3500.00 #3720
350.00 #3730
1050.00 #3740

#6110 1080.00 an 1080.00 #3740

bei ganz einfachen Lohnrechnungen könnte dies noch funktionieren


Praxis * auf der SOLL-Seite stehen viele Lohnaufwandskonten
* im lfd. Monat müssen schon Schätzungen über KK-Beiträge an
die KK elektronisch gesendet werden
* eventuelle Korrekturen die nach der elektr. Sendung passieren,
werden im Folgemonat verrechnet
* immer wieder mal sind Lohnkorrekturen erforderlich
Beispiel: * im August geht ein AN zu seinem FA und erklärt,
dass sein 19jähriges Kind ja schon das ganze Jahr
in Berufsausbildung ist
=> der Kifb (den d. FA im Jan erst gestrichen hat)
=> wird rückwirkend ab Jan wieder eingetragen
=> die Lohnabrteilung muss rückwirkend bis Jan
die Lohnrechnungen korrigieren

innergemeinschaftlichen Lieferungen

zur USt: * wir liefern Ust-frei


* der Empfänger (der Käufer) muss in seinem Land Ust zahlen
die in seinem Land i. d. R. gleich wieder VSt ist

* wir als Lieferer müssen dem Bundeszentzralamt für Steuern eine Liste mit allen
Empfängern geben, die von igL erhalten haben
* diese Liste gibt das Bundeszentralamt für Steuern den FA in den Empfängerländern
* das dortige FA kann jetzt prüfen, ob der Empfänger wirklich im Empfängerland Ust für
diese igL bezahlt hat
* diese Liste an Bundeszentralamt für Steuern heißt ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM)

Voraussetzungen: * Lieferer (wir) und Empfänger müssen eine Ust-ID haben


* beide Ust-ID müssen auf der rechnung stehen
* Rechnung muss Hinweis auf Steuerfreiheit enthalten
* wir müssen die Ust-ID des Empfängers prüfen
* Verbringungsbestätigung
=> Nachweis, dass die ware tatsächlich in das Empfängerland
gebracht wurde (kann Nachweis Spedition oder auch
eine Bestätigung des Käufers, das er die Ware in das
Empfängerland mitgenommen hat …)
innergemeinschaftlichen Erwerb

zur Ust: * wir kaufen erst mal Ust-frei


* wir müssen bei uns Ust zahlen, die i. d. R. wieder VSt ist

* alle o. g. Pflichten obliegen dem Verkäufer

* Kontrolle passiert auch: Beispiel wir kaufen bei einem Franzosen ein (igE)
=> der Franzose meldet diesen Vorgang seiner Finanzbehörde
=> die franz. Behörde meldet das unserem FA
=> unser FA prüft, ob wir Ust aus igE bezahlt haben

igL / igE im Datev buchen <=> Anlegen eines neuen Debitor/Kreditor

* anlegen eine Debi/Kredi gehört zu Aufgaben eines Buchhalters


* anlegen eines Sachkontos ist nach StbG Sache des Steuerberaters

* Debi/Kredi können vor dem Buchen angelegt werden


können während des Buchens angelegt werden
* für buchen sind nur ganz wenige Pflichtfelder zu erfassen

anlegen im Voraus über STAMMDATEN DEBITOREN oder KREDITOREN


* die Kontonummer entscheidet zwingend über Debi oder Kredi
Beispiel: #20123 zwingend ein Debi

anlegen #20123 Schulze


#30888 Kowalczik PL6912066262
später #30999 Poporowa CZ24275719

buchen von Ausgangsrechnungen


03.02. ar16/001 Schulze 1,000.00 € zzgl. 19% Mw #20123 #4400
03.02. ar16/002 Kowalczik 300.00 € stfr igL #30888 #4125
03.02. ar16/003 Poporowa 180.00 € stfr igL #30999 #4125

außerdem verkaufen bar an poln. Kunden Waren


* Rechnung gibt es nicht
* Gelangensbestätigung mit geprüften UStID liegt vor
* einen Stapel für Kasse Februar anlegen
03.02. KB02/001 Kraftczik 200.00 € stfr igL #1600 #4125
PL6151744517

USt-VA und ZM nach buchen von igL


Stammdaten ergänzen:unsere USt-ID 140534852

Zeitraum für Abgabe der ZM

Elektronische Versand im Datev

* insbesondere UStVA (ans zuständige FA) und ggf. ZM (Bundeszentralamt f. Steuern)

1. Versandvariante
* Datev-Nutzer senden die Meldungen an Rechenzentrum von Datev
in Nürnberg und Datev sendet die Meldungen weiter an FA …

2. Versandvariante
* Datev-Nutzer direkt an FA …. Senden
* dazu muss ein extra Programmteil installiert sein
(Telemodul)

Exkurs zu ELSTER EL ektronische


ST euer
ER klärung
* ELSTER schon über 30 Jahre alt
* ursprünglich zum Datenaustausch zwischen FA
* vor reichlich 10 Jahren wurde ELSTER geöffnet
=> Steuerpflichtige von außen Daten in ELSTER senden können
gegonnen mit Lohnsteurmeldungen später erweitert auf UStVA
* vor etwa 10 Jahren ELSTER geöffnet für Privatpersonen (Est-Erklärung)
=> zuerst Datenübermittlung + Papier mit Unterschrift
=> sog. Authentifizierte Datenübermitlung (mit elektr. Unterschrift)
=> für bestimmte Personen sind private Steuererklärungen
als Datenübermittlung Pflicht

Exkurs Thema ELSTAM EL ektronische


ST euer
A bzugs
M erkmale
* beinhalten quasi die Eintragungen der ehenaligen LSt-Karte
* Lohnrechner rufen die LSt-Klasse, Kifb …. Vom FA ab
Daten sofort in Lohnprogramme eingespielt werden
Daten stehen dann unabänderbar in Stammdaten der Mitarbeiter
falsche Daten müssen beim FA geändert werden
Glaser Leu einspielen

* EB-Werte und lfd. bis Oktober


inkl. Debi / Kredi
* im SKR04
* unsere Aufgabe Nov. + Dez. anhand von Belegen buchen

sinnvoll Buchungsstapel einrichten


=> streng auf Beginn-/Endedatum des Stapel achten
ansonsten stimmt die Zuordnung zu UStVA nicht
=> sinnvoll benennen
genau die Buchungen dann erfassen

achten Sie bitte auf korretes Datum und Belegnummer

Schneller Buchen mit Tastaturbefehlen

* ursprünglich gedacht zum Speicherplatzsparen


z. B. in Buchungstext nicht den Namen des Debi/Kredi zu erfassen
statt dessen nur eine Tastenkombination
hat Speicherplatz auf Lochkarte und am Rechner gespart
* heute die Funktion des schnelleren erfassen

geleisteten Anzahlung <=> Teil-/Abschlagsrechnung

* geleisteten Anzahlung erfolgt VOR der L&L


* wenn eine Teillieferung aber schon erfolgt ist, dann liegt auch eine
Teil-/Abschlagsrechnung vor

ER621 * offensichtlich schon eine Teillieferung erfolgte


=> also keine geleistete Anzahlung

ER624 Kitt #5130


Handschuhe #6850 #6845 Steuerschlüssel nicht vergessen

* Rechnung aufteilen
* Empfehlung: Einzelbeträge NETTO erfassen
ER625 siehe ER624

ER628 Achtung Gutschrift

Rechnungsnummer für ER

* einerseits müssen auch ER geordnet abgelegt werden


=> als diese ER selbst zu nummerieren und anzulegen
=> bei Glaser LEU die ER618 … ER619 usw.
* andererseits wird häufig die RE-Nr. des Liefranten benötigt
=> allein schon zur Bezahlung/Überweisung
=> bei ER618 die RE-Nr. Lieferanten 11366
Wir brauchen also beides!

meine Empfehlung: * eigene RE-Nr. in Belegfeld1


* RE-Nr. Lieferanten in Buchungstext

Abstimmsumme - wie entsteht die

Beispiel Nummer 1 mit 3 Buchungssätze


350.00 € + #1600 S Beleg Datum #4400 H alle 3
20.00 € ENTER #1600 H #6800 S Buchungen
25.00 € + #906815 S #1600 H korrekt
Abstimmsumme 350.00 € im plus weil +
-20.00 € im minus weil ENTER
25.00 € im plus weil +
stimmsumme beträgt: 355.00 €
Beispiel Nummer 2 mit 3 Buchungssätze
350.00 € + #1600 S Beleg Datum #4400 H alle 3
20.00 € + #6800 S #1600 H Buchungen
25.00 € + #906815 S #1600 H korrekt
Abstimmsumme 350.00 € im plus weil +
20.00 € im plus weil +
25.00 € im plus weil +
stimmsumme beträgt: 395.00 €

hier im Beispel haben wir * 2 richtige Varianten der Buchungen


* trotzdem unterschiedliche Abstimmsummen
20.00 € ENTER #1600 H #6800 S
20.00 € + #6800 S #1600 H
* diese beiden Buchungen sind gleich
* trotzdem führen beide zu unterschiedlichen Abstimmsummen

Wozu ist Abstimmsumme dann da?


* wenn z. B. Anfangsbestand auf einer Seite des Kassen 1,000 € beträgt
Endbestand auf dieser Kassenbuchseite 1,300 € beträgt
=> offensichtlich eine Veränderung von + 300 €

* wenn dann #1600 immer in einer Spalte (z. B. immer im Konto KONTO) gebucht wird

=> dann ergibt sich als Abstimmsumme auch wieder 300 €

=> dann erfüllt die Abstimmsumme auch einen Kontrollzweck

* auch recht nützlich beim Buchen von Kontoauszügen


manche Kontoauszüge drucken
den Anfangsbestand des Kontoauszuges
den Endbestand des Kontoauszuges
und die Veränderung zwischen AB und EB
=> diese Veränderung ist auch gleich die Abstimmsumme

Bezahlung von Rechnungen / Ausgleich Offener Posten

* die Buchung selbst und ein Offener Posten stehen in ZWEI verschiedenen Dateien
=> deshalb müssen beim Ausgleich einen OP auch beide Dateien
abgesprochen werden
=> das erfordt eine bestimmte Reihenfolge der Handlungen

* im Datev erfolgt das Zusammenspiel Buchung <=> OP über Belegfeld1


* wenn der Eintrag dort absolut identisch ist, dann wird auch OP ausgeglichen

Beispiel:
333.00 € ENTER #4400 H ar12345 22.02. #10305 S
der OP wird ausgelichen
333.00 € ENTER #10305 H ar12345 25.02. #1800 S

* geringste Abweichungen beim Belegfeld1 führen dazu, dass OP eben nicht ausgeglichen wird
ar12345 ist eben nicar 12345
ein Leerzeichen macht schon einen Unterschied

Lösung: * für OP-Ausgleich wird eine andere Buchungsmaske gestartet


=> dort können wir nach Debi / Kredi suchen
=> OP finden und auswählen
=> Skonto eintragen
Übung für OP - in Firma Polsterei

333.00 € + #10001 ar501 2/1/2016 #4400 H


275.00 € + #20123 ar502 2/1/2016 #4400 H
139.00 € + #10002 ar503 2/3/2016 #4400 H
140.00 € + #20123 ar504 2/4/2016 #4400 H
850.00 € + #10001 ar505 2/8/2019 #4400 H
210.00 € + #10001 ar506 2/8/2016 #4400 H
567.00 € + #10002 ar507 2/21/2016 #4400 H
856.00 € + #20123 ar508 2/21/2016 #4400 H
45.00 € + #10001 ar509 2/22/2016 #4400 H
1,030.00 € + #10002 ar510 2/22/2016 #4400 H

dazu Bezahlungen Belegfeld1 Belegfeld2


333.00 € ENTER #10001 ar501 ka01 2/15/2016 #1800 S
140.00 € ENTER ar504 ka01 2/16/2016 #1800 S
139.00 € ENTER Krause ka01 2/16/2016 #1800 S
1,131.00 € ENTER ar502+508 ka02 2/23/2016 #1800 S
44.10 € ENTER #10001 ar509 ka03 2/24/2016 #1800 S

#1800 44.10 an 45.00 #10001


#4736 0.76 0.90
#3806 0.14

#1800 1009.40 an 1030.00 #10002


#4736 17.31 20.60
#3806 3.29

Plan 26.02.2019

* ggf. Buchungen vom 25.02. korrigieren


* Rechnungen Tel-Kosten, Tel.-Miete … 20% privat
* Kasse November buchen

Privatnutzung eines Firmentelefones

* sowohl Nutzung eine Firmentelefons privat durch Unternehmer


* auch um Nutzung Firmentelefon durch Arbeitnehmer
=> streng genommen um einen Sachbezug, der lohnsteuerpflichtig
und sv-pflichtig wäre
=> praktiziert bis Mitte der 1990er Jahre
* Mitte der 1990er Jahre wurde beschlossen, dass Privatnutzung eines Firmentelefons
(egal durch wen) keine Privatentnahme mehr darstellt
* stattdessen stellen 20% der Telefonkosten eine Gewinnerhöhung dar
* praktisch wird nicht ein Teil der Kosten (#6805 o. ä.) auf privat gebucht
* Kosten bleiben unverändert
* stattdessen wird ein Erlös (#4646) mit Ust gebucht

Beispiel: * im Konto Telefonkosten haben sich 800 € Netto angesammelt


* davon 20% zzgl. Ust wird gewinnerhöhend gebucht
#2130 952.00 an 800.00 #4646
152.00 #3806
* typischerweise nimmt der Stb diese Buchungen im Rahmen des Jahresabschlusses vor
* unüblich ist es, für jede einzelne Telefonrechnung eine solche Gewinnerhöhung zu buchen

"Problem" der Schlüssel 40 vor Gegenkonto bei Bezahlung Schumm am 10.11.

* da steht 40 77502

Personenkonto Schumm

Platzhalter für nicht vorhandenen Steuerschlüssel

Berichtigungsschlüssel
* bedeutet Ausschalten eines Automatikkontos
* ursächlich beim buchen derRechnung passiert
* warum, können wir ohne Rechnung nicht feststellen
* Datev hat den aufgerufen bei Bezahlung mit Skonto,
damit das Skonto genauso behandelt wird, wie damals die Rechnung

Gemischt genutzte Fahrzeuge

Was entscheidet über Zuordnung?


die Nutzung des Kfz

< 10% dienstlich genutzt > 50% dienstlich genutzt

zwangsläufig zwangsläufig

Privat-Kfz Firmen-Kfz
dienstlich mitgenutzt privat mitgenutzt

wird ein Kfz mehr als 10% aber weniger als 50% dienstlich genutzt
hat der Unternehmer die Wahl das Kfz so oder so zu deklarieren
der Unternehmer kann jährlich neu entscheiden

1. Variante => Privat-Kfz


* sämtliche Kosten (tanken, Versicherung, Repa …) sind alles private Kosten
* für die dienstlichen Fahrten kann der Unternehmer 0,30 € je tatsächlich km als Kosten
ansetzen
Beispiel: im November ist Unternehmer 200 km mit dem Privat-Kfz dienstl. Gefahren
#6590 60.00 an ##2180

* kein VSt-Abzug möglich


* ein Fahrtenbuch ist nicht erforderlich (einfache Liste der dienstl. Fahrten reicht)

2. Variante => Firmen-Kfz


* sämtliche Kosten (tanken, Versicherung, Repa …) sind alles Betriebsausgaben ggf. VSt-Abzug
auch Kosten die eindeutig und 100%ig privat veranlasst sind (z. B. während Urlaubsreise)
sind Betriebsausgaben
* dafür muss jetzt ein Privatanteil gegengerechnet werden

Privatanteil nach der sog. 1%-Methode


* monatlich 1% des Bruttolistenneupreises ist Basis, davon 80% unterliegen auch Ust
Beispiel: Firmen-Kfz für BLNP 30.000 € wird ganzjährig privat mitgenutzt
30,000 €
300 € monatlich
3,600 € jährlich
2,880 € zzgl. Ust
720 € USt-frei
#2130 4147.20 an 2880.00 #4645
547.20 #3806
720.00 #4639
* bewirkt Gewinnerhöhung um 3.600 € im Jahr
=> wahrscheinlich eine höhere ESt oder KSt
* bewirkt Erhöhung Ust-Zahllast um 547,20 €

Obergrenze für diese 1%-Regelung


* sind die tatsächlichen kfz-Kosten
* Beispiel s. o. 1% entspricht 3.600 € im Jahr
und die tatsächlichen Kfz-Kosten betragen aber nur 2.500 €
=> dann eben nicht 1% 3.600 € Basis sondern nur 2.500 € Basis
#2130 2880.00 an 2000.00 #4645
380.00 #3806
500.00 #4639
* bewirkt Gewinnerhöhung nur 2.500 € im Jahr
=> wahrscheinlich eine höhere ESt oder KSt
* bewirkt Erhöhung Ust-Zahllast um 380,00 €
Voraussetzung ist der Nachweis der tatsächlich Kfz-Kosten
=> dazu müssen Kfz-Kosten für jedes Auto getrennt gebucht werden
=> genau das hat Glaser Leu gemacht

Fahrtenbuch ist nicht erforderlich

Privatanteil nach sog. Fahrtenbuchmethode


* hier korrektes Fahrtenbuch eine absolute Voraussetzung
anhand des Fahrtenbuchen wird %uale Anteil der Privatfahrten ermittelt
* die tatsächlichen Kfz-Kosten werden dann mit Privatanteil multipliziert
es werden wieder die genauen Kfz-Kosten für dieses Fahrzeug benötigt
also auch wieder für jedes Fahrzeug ein Konto in BuFü (wie Glaser Leu)

Beispiel: Kfz im Jahr 10.000 km gefahren davon 2.500 => 25% Privatanteil
Kfz hat Kosten von 6.000 € im Jahr verursacht => 1.500 € privat
#2130 1728.00 an 1200.00 #4645
228.00 #3806
300.00 #4639

HINWEIS: * von dem ermittelten Privatanteil (egal wie ermittelt) können

pauschal 80% der Ust Beleggenau die Kosten ermittelt werden,


unterworfen werden für die es VSt-Abzug gab
* und dann in der Folge dieser Anteil auch der
USt unterworfen werden

Klarstellung durch eine Oberfinanzdirektion

* doppelt ausgewiesen USt schuldet der Lieferer auch wirklich dem FA


Bespiel:

Glaser schreibet RE zur AnzahlungGlaser schreibt Endrechnung folgendermaßen

Netto 2,500 € Netto 6,000 €


Ust 475 € Ust 1,140 €
Brutto 2,975 € Brutto 7,140 €
abzgl. Anzahlung -2,975 €
Restbetrag 4,165 €

Wieviel Ust muss Glaser an FA ab => 1.615 €


weil die Endrechnung falsch geschrieben ist

Ursache für diese Regelung:


* so wie die Rechung hier ober aussehen
=> kann der Käufer 475 € Vst aus Anzahlung ziehen
=> und nochmal 1.140 € aus der endrechnung

Rechnung des Glaser Leu Beleg 373 dagegen ist korrekt geschrieben.
=> Netto-Anzahlung und Ust aus Anzahlung getrennt ausgewiesen
=> Glaser Leu zahlt insgesamt nur 1.140 € Ust

#10001 Adam 4165.00 an 6000.00 #4400


#3272 2975.00 1140.00 #3806

oder
#10001 Adam 7140.00 an 6000.00 #4400
1140.00 #3806

#3272 2500.00 an 2975.00 #10001


#3806 475.00

#13802 Kärcher 7108.87 an 5510.75 #4400


1047.04 #3806
551.08 #3851

Anzahlung und Endrechnung Adam

Herr Klein
in Bank im November
#1810 2975.00 an 2500.00 #3272
475.00 #3806

in AR im Dezember wird gebucht in voller Höhe


#10001 7140.00 an 6000.00 #4400
1140.00 #3806

danach die Anzahlung wieder rausnehmen


#3272 2500.00 an 2975.00 #10001
#3806 475.00

Zusammenfassung nach allen 3 Buchungen


#1810 2,975.00 € Soll richtig
#3272 0.00 € richtig
#3806 1,140.00 € Haben richtig
#10001 4,165.00 € Soll richtig
#4400 6,000.00 € Haben richtig

im November
#1810 2975.00 an 2975.00 #10001

im Dezember
#10001 7140.00 an 6000.00 #4400
1140.00 #38066

Zusammenfassung nach den 2 Buchungen


#1810 2,975.00 € Soll richtig
#3272 0.00 € richtig
#3806 1,140.00 € Haben richtig
#10001 4,165.00 € Soll richtig
#4400 6,000.00 € Haben richtig
=> alle Buchungen zusammen ergeben das richtige Ergebnis
=> einfacher, weil nur 2 Buchungen benötigt werden
=> klarer, weil schon im November Kunde Adam angesprochen wird
=> hier wird aber erst im Dezember die Ust berechnet/a 0

Frau Henry
in Bank im November
#10001 2975.00 an 2500.00 #4400
475.00 #3806

#1810 2975.00 an 2975.00 #10001

in AR im Dezember
#10001 4165.00 an 3500.00 #4400
665.00 #3806

Zusammenfassung nach allen 3 Buchungen


#1810 2,975.00 € Soll richtig
#3272 0.00 € richtig
#3806 1,140.00 € Haben richtig
#10001 4,165.00 € Soll richtig
#4400 6,000.00 € Haben richtig
=> führt zum korrekten Ergebnis
=> Ust nicht nur zahlenmäßig sondern auch zeitlich korrekt
=> Schönheitsfehler: im November Erlös aus L&L angesprochen
obwohl noch keine L&L erfolgt ist
=> zieht sich dieser Vorgang über Jahresabschluss => hätten wir falsche Bilanzangaben

Rechnung Herrlinger im November und Gutschrift dazu im Dezember

* RE im November Forderung Kunde an Erlös 139.59 €


* GS im Dezember Erlös an Forderung Kunde 139.59 €
0.00 € Restforderung
=> beide Buchungen MÜSSEN im Kontenblatt stehen bleiben
=> in OP-Liste dürfte nichts mehr stehen
warum * ansonsten würde Kunde Herrlinger für OP gemahnt
wie * über "Zahlung buchen" geht nicht, es fließt ja kein Geld
1. Variante
* beim buchen der Gutschrift, dass im Belegfeld1 diegleiche Belegnummer steht
wie in der ursprünglichen Rechnung
=> dann gleicht Datev den OP allein aus
* die GS-Nummer eventuell in Belegfeld2 reinschreiben
2. Variante
* über DEBITOREN aufrufen DEBITORENKONTO
* mit rechten Maustaste einen OP anklicken und Menüpunkt AUSZIFFERN wählen
* die auszugleichenden OPs mit Haken auswählen und dann AUSZIFFERN

Beispiel: an Kunden XYZ machen Forderun 300 €


Forderung2 350 €
Forderung3 400 €
Kunde bezahlt -500 €
Forderung4 200 €
Kunde bezahlt -750 €
0€
* praktisch bleibt hier fast nur AUSZIFFERN

Exkurs: RE und GS an Herrlinger

* in Abwandlung der Aufgabe von Glaser Leu


RE über 139,59 € an Herrlinger über Belegfeld1 = AR360
Herrlinger bezahlt diese RE
GS über 139,59 € an Herrlinger über Belegfeld1 = AR376
wir überweisen Herrlinger 139,59 €
* damit wäre beide OPs ausgeglichen

OP-Ausgleich <=> Ausziffern


* Buchungen selbst und die OP werden beim Buchen in 2 unabhängige Dateien geschrieben
* deshalb können OPs ausgeziffert werden, obwohl die Buchung davor falsch war

RE636 Währung umrechnen


Drittland (Einfuhr in EU) => Einfuhrumsatzsteuer
wahrscheinlich sind die 399 € zusätzlich zu 2.100 € CHF
gezahlt worden bei Einfuhr von Schweiz in EU
und wir haben dem spediteur mit Quittung bar diese 399 € erstattet
RE637 aufteilen R/H/B und Kleinwerkzeuge
RE638 R/H/B
RE639 Gutschrift (Teilgutschrift zu großen OP aus Oktober)
RE640 igE

Gutschrift Zott
* im Anschreiben nimmt Zozz Bezug auf RE2011

die RE-Nr. von Zott


* in unserem Datev ist nur eine RE-Nr. 526 von Zott zu finden

unsere ER-Nr.

Umrechnungskurse werden monatlich vom BMF veröffentlicht


wir nehmen den Kurs 1.1689
herausgegeben vom BMF für Dezember 2017

ER629
#0675 #0690 499.00 an 593.81 #74001
#1406 94.81
* im Jahr 2017 war Grenze für GWG 410 €, deshalb nicht möglich #0670
* AfA im SP GWG #0675 5 Jahre
* AfA als "normales" WG #0690 für PC beträgt 3 Jahre

ER630
#0670 #0675 #0650 640.00 an 761.60 #74001
#1406 121.60
* #0670 und #0675 darf in einem Wirtschaftsjahr nicht gleichzeitig
genutzt werden (siehe ER629)
* AfA #0670 1 Jahr
#0675 5 Jahre
#0650 wahrscheinlich 13 Jahre

ER631
#0670 #0675 #0640 430.00 an 511.70 #73901
#1406 81.70
* #0670 und #0675 darf in einem Wirtschaftsjahr nicht gleichzeitig
genutzt werden (siehe ER629)
* AfA #0670 1 Jahr
#0675 5 Jahre
#0640 siehe AfA-Tabelle

ER632
#9405900 #5923 4120.00 an 4120.00 #70204

#VSt 782.80 an 782.80 #Ust

* Fremdleistung, weil Billig-Bau direkt am Produkt von Glaser Leu (Baustelle) mitarbeitet
=> Bereich #5900er
=> 94 5900 wobei Steuerschlüssel 94 19% Ust und 19%VSt erzeugt
=> #5923 wäre möglich, 19%Ust und 19% VSt werden automatisch erzeugt
"normale" deutsche VSt kann es bei Rechnungen aus dem Ausland nicht geben

ER636
* Schweizer Franken müssen in Euro umgerechnet werden

Betrag manuell Betrag in CHF erfassen in Datev eine Liste


umrechnen und bei der Eingabe von Umrechnungskurse
in Euro erfassen Datev umrechnen lassen einspielen und Datev
rechnet dann selbst um
* alles in #5100 oder aufteilen #5100 und #5800er

* wir gehen davon aus, dass wir die EUSt bar bezahlt haben (z. B. an Spediteur)
#1433 399.00 an 399.00 #1600
* bezahlte EUSt i. d. R gleich wieder abziehbare VSt ist

ER638
* müssen ohne VSt buchen
* entweder #5100 oder 4 0 0 5130
Wareneinkauf
Zwischen-NULL
Ust-Schlüssel wird nicht angesprochen
Berichtigungsschlüssel 4 = Aufhebung der Automatik

ER640
#5162 12571.82 an 12571.82 #72103

#VSt 2388.65 an 2388.65 #Ust


Exkurs - Fehlersuche

8,439.48 € PLUS #10001 AR362 #4400 richtig

3,213.00 € PLUS #10001 AR368 #4400 richtig

2,975.00 € ENTER #1930 re370 #10001 S


#3272 #1810

8,439.48 € ENTER #10001 AR362 ka407 #1810 Srichtig

4,165.00 € PLUS #10001 Re373 #4400 H


7,140.00 € PLUS #10001 Re373 #4400 H
2,975.00 € ENTER #10001 Re373 #3272 S

Exkurs
* Verbindl. über 2.100 CHF = 1.796,56 € gebucht
* unwahrscheinlich ist es, dass wir dann genau diese 1.796,56 € überweisen müssen
weil dann der aktuelle Tageskurs der Bank ein anderer sein wird
die Bank für Fremdwährungen meist sofort Gebühren verlangt

Beispiel: * wir wollen dem Lieferant 2.100 CHF überweisen


=> lt. Kurs der Bank sind das 1.820 €
zzgl. 15,50 € Gebühren
SUMME 1.835,50 €
#74301 1796.56 an 1835.50 #1810
#6855 15.50
#6881 23.44

256a HGB bezieht sich ausdrücklich auf Bewertung am Bilanzstichtag

Bezahlung der Rechnung Richenbacher hat mit dem Bilanzstichtag nichts zu tun
=> #4847 könnte für Erträge bei bezahlung Richenbacher gut verwendet werden

für Erträge aus Umrechnung am Bilanzstichtag wäre besser geeignet #4840

KB911
* Bewirtung ist es nicht, weil alles eigene Mitarbeiter
* für Aufmerksamkeiten eigentlich zu viel
* wir nehmen an, es handelt sich um eine Betriebsveranstaltung (alle Voraussetzungen
sollen erfüllt sein)

Regelung über Kleinbetragsrechnungen § 33 UStDV

sagt: * bei Rechnungen bis Rechnungsbetrag 250 € (bis 2016 = 150 €)


reicht es abweichend von § 14 UStG aus, wenn folgende
Angaben enthalten sind
* Lieferer/Leistende Name und Adresse
* Lieferung/Leistung mit Menge üblichen Bezeichnung
* Bruttobetrag und MwSt in%
* Datum (i. d. R. Rechnungsdatum = Lieferdatum)

wenn: * nur eine Quittung vorliegt (oder Kassenbon)


=> typischerweise Empfänger fehlt
=> vielleicht auch MwSt nur % ausgewiesen (nicht in Euro)
* und Rechnungsbetrag > 250 €
* dann wird Bruttobetrag als Aufwand gebucht (ohne VSt-Abzug)

* weiteren Menüpunkten im Datev


* andere Geschäftsvorfälle (z. B. buchen von Lohnrechnungen)
* Firmen anlegen / buchen aus anderer Literatur (EduMedia)

Primanota / Buchungsübersicht

Primanota * einen Stapel (egal ob festgeschrieben oder nicht) als Übersicht anzeigen lassen

Buchungsübersicht * stapelübergreifend (Buchungen verschiedenen Stapel anzeigen lassen)


* Vielzahl von Auswahlkriterien um Suche zu begrenzen
außerdem

Form: Primanotabuchungen Kontenblattdarstellung


* ähnlich der Primanota * zeigt jede aus der Sicht jedes
* eine Zeile je Buchung beteiligten Kontos
* aus einem buchungssatz
entstehen mind. 2 Zeile
* ausführlich aber auch
bischen verwirrend

Lohn buchen
Beitragsschätzung * vor ca. 10 Jahren wurde eingeführt, dass SV-Beiträge nicht
mehr nach Monatsende an die KK zu überweisen sind,
sondern schon im laufenden Monat
* bis zum 6.letzten Arbeitstag im Monat müssen die SV-Beiträge
geschätzt werden und elektronisch an die KK gemeldet werden
deshalb geschätzt, weil ja nicht alle lohnwirksamen
Vorgäng bis Monatsende bekannt sind
* zwangsläufig nach dem 6.letzten AT noch Änderungen eintreten
* nach Monatsende keine gänderten Meldungen an KK
* statt dessen werden die Änderungen des alten Monats in Beitrags-
meldung des neuen Monats aufgenommen
Beispiel: Nach bestem Wissen schätzen wir am 21.02.2019 die SV-Beiträge für AOK
auf 2.000 € und melden die elektr. der AOK
Ein AN macht am 25. und 26.02.2019 Überstunden, erhält mehr Lohn
und es ergeben sich nun 2.050 € SV-Beiträge.
Es gibt keine geänderte Meldung Februar an die AOK.
Sondern bei der Beitragsschätzung März (am 22.03.2019) müssen die fehldeden
50 € aus dem Februar addiert werden.
* bis zum 3.letzten Banktag müssen die SV-Beiträge auch bei den KK
eingegangen sein bzw. die KK buchen ab

Möglicher Ablauf der Lohnrechnung in einem Unternehmen

Termin Abt. Lohn Abt. BuFü


6.letzte SV-Beiträge schätzen
Arbeitstag und elektr. den keine Arbeiten
KK melden
3.letzte
Banktag keine Abbuchung an KK buchen

Beginn d.
neuen führt die Lohnrechnung durch Lohnergebnisse buchen
Monats
Beginn d.
neuen Zahlung an AN buchen
Monats
Beginn d.
neuen Zahlung an VWL u. ä. buchen
Monats
10. des
neuen Zahlung an FA buchen
Monats

* insbesondere große Unternehmen zahlen Lohn schon mitten im lfd. Monat


=> schön für Beschäftigten
=> es wird immer nach der Lohnrechnung noch Korrektueren geben (müssen)
=> Korrekturen in Lohnrechnung sind einfach aufwändig, kosten Geld

Lohnrechnung buchen

* einerseits eine Reihe von Aufwend. gebucht, gleichzeitig entehen mehrere Verbindl.
* gleichzeitig in einem Buchungssatz die Soll- und die Habenseite aufteilen ist nicht möglich
* Datev hat das Lohnverrechnungskonto erfunden
* buchen in 2 Schritten1. Aufwendungen aufgeteilt im Soll im Haben LVK
2. im Soll LVK aufgeteilt im Haben Verbindlichkeiten
* am Ende ist LVK = 0, LVK war nur ein Hilfsmittel

Beispiel:
* am 20.02. schätzen wir die SV-Beiträge auf 2.000 €
* am 26.02. bucht die AOK 2.000 € ab
* am 01.03. führen wir Lohnrechnung durch
Gehalt 5,000 € AG-SV-Antei 1,020 €
- LSt 800 €
- SV 980 €
Netto 3,220 €
* am 02.03. überweisen wir (Netto)Lohn an AN
* am 10.03. bucht das FA die LSt ab

am 26.02.
#3740 2000.00 an 2000.00 #1800

am 01.03.
#6020 5000.00 an 6020.00 #3790
#6110 1020.00

#3790 6020.00 an 3220.00 #3720


800.00 #3730
2000.00 #3740

am 02.03.
#3720 3220.00 an 3220.00 #1800

am 10.03.
#3730 800.00 an 800.00 #1800
* übrig bleiben mehrere Aufwendungen in verschiedenen #6000er Konten
mehrere Abbuchungen bei Bank
* jedes Lohnprogramm liefert eine Buchungsliste (vereinfacht uns die Lohnbuchung)

Exkurs: Umlageverfahren zahlt nur AG Beiträge


U1 * für Betriebe bis 30 Vollbeschäftigte
* Beiträge bei jeder KK unterschiedlich
bei fast jeder KK unterschiedliche (Wahl)Tarife
* AG erhält einen Teil der Lohnfortzahlung bei Krankheit
seiner AN zurück
* wenn ein AN 2 Wochen krank ist, in dieser Zeit 1.000 €
Gehaltsfortzahlung erhält => AG kann z. B. 600 € von der
KK des AN erstattet bekommt
U2 * für sämtliche Betriebe
* Beiträge bei jeder KK unterschiedlich
* AG erhält Aufwendung aus Mutterschutz von KK erstattet
(Zuschuss zum Mutterschaftsgeld des AG und Lohnfortzahlung
bei Beschäftigungsverbot)
INSO/U3 * sämtliche Betriebe außer öffentlichen Dienst
* Beiträge bundeseinheitlich gleich an Agentur für Arbeit
* daraus erhalten AN Insolvenzgeld
* Beiträge sind gesetzliche soziale Aufwendungen wie AG-Anteile SV zur RV, KV, PV, AV

#6010 4740.52 an 7087.01 #3790


#6010 o. ä. 76.00
#6010 o. ä. 456.00
#6010 o. ä. 532.00
#6110 95.00
#6110 38.75
#6110 1139.83
#6036 8.91

#3790 7087.01 an 4453.90 #3720


244.73 #3730
2388.38 #3740
* pauschale Steuer für Minijobber geht Bundesknappschaft, nicht ans FA

#6020 12260.00 an 15847.03 #3790


#6110 2511.24
#6110 243.31
#6110 80.98
#6072 459.00
#6072 292.50
#3790 15847.03 an 7491.82 #3720
2089.09 #3730
5474.62 SV+Umlage #3740
40.00 VWL #3770
459.00 #4947
292.50 #4947

richtig ist: * im ersten Buchungssatz haben wir Kosten für Privatnutzung Firmenauto als
Personalkosten gebucht
* Kosten wie tanken, Reparaturen, Kfz-Versicherung … buchen wir doch #6500
=> Da sind doch die Kosten doppelt in BuHa?
* deshalb müssen die Kosten einmal wieder irgendwie raus
=> müssen als Erlös buchen
richtig ist: * bei lfd. Kfz-Kosten #6500er habwen wir i. d. R. VSt gebucht
* Personalkosten haben doch keine VSt
=> deshalb sind die Erlöse #4947 dafür Ust-pflichtig
=> da hebt sich das wieder auf
ausführlich
#3790 15847.03 an 7491.82 #3720
2089.09 #3730
5474.62 SV+Umlage #3740
40.00 VWL #3770
385.71 Netto #4947
73.29 Ust dazu #3806
245.80 Netto #4947
46.70 Ust dazu #3806

Wieso stehen die 40 € Verbindlichkeiten an VWL nur als verbindlichkeit, nicht als aufwand?
=> hier im Beispiel gibt der AG nichts dazu, reine AN-Leistung

Dienstwagen und Dienstwagen (KM) ????


* die Höhe des Sachbezuges für einen AN setzt sich aus mehrern Positionen zusammen
1. für reine Privatnutzung 1% Bruttolistenneupreises
=> hier unter "Dienstwagen"
2. für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit dazu 0,03% BLP * Entfernung
=> hier unter "Dienstwagen (KM)"
3. für (Heim)Fahrten im Rahmen doppelten Haushalts 0,002%*Entfernung
=> haben wir hier nicht

Zeitplan * erhalten neue Aufgabe / Firma


* zusammen anlegen
* anlegen/ändern von Konten
* eventuell heute Eröffnungsbuchungen
* am Montag AR und ER buchen
Bank
Kasse
ggf. Lohnrechnung buchen

Konten anlegen im Datev

* das Programm greift ganz streng auf den Datev-Kontenrahmen zurück

Mahnwesen

* nicht die klassische Aufgabe des Stb


* zuerst Daten an RZ in Nürnberg senden, die haben Mahnungen gedruckt
und bei Wunsch auch verschickt
* heute Mahnwesen am PC vor Ort ggf. auch per Mail möglich

* (Stammdaten) Einstellungen noch vornehmen


* fehlende Daten ergänzen (z. B. Adressdaten)
* ausziffern von Rechnungen (OP mit positiven und negativen Beträgen ausgleichen)
DebitorenKONTO aufrufen
rechte Maustaste auf eine auszugleichende Rechnung
=> AUSZIFFERN
die beiden Positionen wählen, die ausgelichen werden sollen

Zahlungsbedingungen für Kunden


* eine Zahlungsbedingung setzt sich ggf. as mehreren Konditionen zusammen
Beispiel innerhalb 10 Tagen mit 2% Skonto
oder zusammen ist Zahlungsbedingung 1
innerhalb 30 Tagen netto

* ein Unternehmen kann für Kunden durchaus mehrere Zahlungsbedingungen haben


* z. B. "gute" Kunden längere oder mehr Skonti bekommen
Beispiel innerhalb 20 Tagen mit 3% Skonto
oder zusammen ist Zahlungsbedingung 2
innerhalb 30 Tagen netto

Zahlungsbedingungen von Kreditoren


* in Praxis eine Vielzahl verschiedener Konditionen
* in Kosten- und Leistungsrechnung ist Liquiditätsplanung möglich
=> berücksichtigt dabei fällige Zahlungen
* für elektronischen Zahlungsverkehr
=> ggf. Zahlungsvorschläge zum Fälligkeitstermin

* man kann Mahnungen direkt drucken


Mahnungen in WORD exportieren
=> dort einen einzelnen Text ändern
=> ändert man nicht den grundsätzlichen Mahntext
sondern eben nur den einzelnen Brief

* man kann den grundsätzlichen Mahntext auch ändern


=> nicht komfortabel
=> schnell verschieben des Textes

Zinsen und Mahngebühren

* wenn wir Mahnung mit Zinsen und/oder Mahngebühren erstellt haben


=> dann erhöht sich unsere Forderung
=> gleichzeitig entstehen bei uns Erträge
* man hat im Datev die Möglichkeit, dies gleich automatisch buchen zu lassen

Beispiel: * wir haben einen OP an Kunden über 1.000 €


* wir erstellen eine Mahnung mit 3,80 € Zinsen und 5,00 € Gebühren

Datev kann automatisch einen Buchungssatz erstellen


#Debitor 8.80 an 3.80 #7100
5.00 #4800er

* dazu weitere hinterlegte Stammdaten erforderlich


=> welches Konto soll für Zinsen benutzt werden …..
* die automatischen Buchungen "landen" in einem Stapel
=> automatische Stapel sollten immer noch mal manuell geprüft werden

Stornieren von Buchungen im Datev


* nachdem Buchungsstapel festgeschrieben sind
* logisch und GoB ein Ändern/Löschen eine Buchungssatzes nicht mehr möglich
* falsche Buchungen müssen storniert werden und ggf. neu erfasst werden

Beispiel: * wir suchen uns in Polsterei eine Buchung, die wir stornieren
wollen und neu erfassen wollen

* in KASSE JANUAR am 11.01. wurden 110,00 € Ausgabe für Seminarkosten erfasst


im Konto #6821 ohne VSt
* inzwischen liegt eine Rechnung für Seminarkosten mit ausgewiesener MwSt vor
unzulässig
#6821 92.44 an 110.00 #6821
#1406 17.56
* die unkorrekte Buchung steht ja nach wie vor in Buchungsliste
* für die o. g. "Umbuchung" liegt kein Beleg vor
* wahrscheinlich technische Probleme #6821 sowohl im SOLL und gleichzeitig im HABEN
anzusprechen

richtig
#6821 -110.00 an -110.00 #1600

=> das wäre die Stornierung der falschen Buchung

#6821 92.44 an 110.00 #1600


#1406 (durch steuersch 17.56
=> das wäre die Korrektur

Stapel anlegen (mit Stornierungen/Korrekturen)

* Berichtigungsschlüssel Generalumkehr sind heute bedeutungslos


=> die waren auch schon seit Jahren bedeutungslos
=> die hatten keine WIRKUNG
* die Schlüssel standen vor dem Gegenkonto und haben NUR angezeigt "jetzt
kommt eine Stornierung"

im Datev * in Primanota mit rechten Maustaste eine Buchung auswählen und


bearbeiten
* es bleibt: einen neuen Stapel anlegen
* die Buchung zur Bearbeitung bereitstellen
=> Datev erzeugt eine "Generalumkehr"Buchung
* den ursprünglichen Buchungssatz SOLL/HABEN getauscht
* mit Berichtigungsschlüssel versehen
=> Datev erzeugt die ursprüngliche Buchung auch nochmal
* die kann jetzt im Stapel einfach korrigiert werden

* es können mehrere Stornierungen/Korrekturen in einen Stapel


* es kann auch sein, dass eine Buchung "nur" storniert wird (Generalumkehr)
ohne das eine Korrektur erfolgt (wenn die Buchung gar nicht da rein gehört)
* es ist auch möglich, einen ganzen Stapel komplett zu stornieren
=> einen kompletten Generalumkehrstapel zu erzeugen
=> wird heute eher selten gebraucht => heute viele Kontrollmöglichkeiten
bevor wir festschreiben
* Stornierungen/Genaralumkehr schlägt auch auf OP durch

Anlagenbuchhaltung

* ein Verzeichnis sämtliche WG des Anlagevermögens


* Zu-/Abgänge
* (nachträglichen) A/H-K
* Abschreibung: Methode, Werte (Jahres-(kum.)

* Datev bietet die Möglichkeit:


1. in Anlagenverwaltung WG des AV anzulegen und daraus
Buchungssätze zu erzeugen und im Datev-BuFü einzuspielen
* ggf. Zugänge
* Abschreibungen
* ggf. Abgänge
2. wenn in BuFü insbesondere Zugänge an AV gebucht sind,
dies schon als Vorlage in Anlageverwaltung einzuspielen
(damit man Datum, AHK nicht doppelt erfassen muss)

Datum A/H-K Bezeichnung Konto ND


### ### PKW Opel #0520 6 Jahre
2/5/2016 390.00 € Bohrmaschine #0670 1 Jahr
3/5/2016 1,800.00 € PC0690#0650 3 Jahre
4/15/2016 830.00 € Fernseher #0640 3 Jahre Sammelposten nicht möglich, weil #0670 schon verwendet

5/15/2016 5,000.00 € Fertigteilgarage0270#0380 20 Jahre