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Landtagsklub.

Tirol, den 20. März 2019.

Aktuelle Fragestunde:
April-Session 2019.

Beschilderung der Wanderwege.

Auf der Pressekonferenz der Landesregierung vom 19. März 2019 hat
Landeshauptmann Arno Kompatscher nochmals die geltenden Bestimmungen
zur Sprachverwendung bei der Beschilderung der Wanderwege in Erinnerung
gerufen: „Die Hinweise müssen zweisprachig sein, es können aber auch
Piktogramme verwendet werden. Bei den Ortsnamen hingegen müssen nur jene
Namen angeführt werden, die auch im jeweiligen Sprachgebrauch sind.“ Darüber
entscheiden würde man von Fall zu Fall.

Die Gefertigten stellen die

Anfrage:

1. Welche geltenden Bestimmungen sind im Zusammenhang mit der


Beschilderung der Wanderwege gemeint?
2. Wurde zur Ausarbeitung besagter Bestimmungen auch ein Linguist
beigezogen?
3. Wenn ja, wer?
4. Wenn nein, warum nicht?
5. Was konkret meint die Landesregierung mit „Hinweise“, und worin
unterscheiden sich diese von den Ortsnamen?
6. Wer entscheidet letztendlich, ob ein Ortsname effektiv verwendet wird, und
kann diese Entscheidung auch angefochten werden?

L.-Abg. Sven Knoll. L.-Abg. Myriam Atz-Tammerle.

Wir bitten um Übermittlung der Antwort an folgende Adresse: anfragen@suedtiroler-


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Süd-Tiroler Freiheit – Freies Bündnis für Tirol


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