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"Der Ökumenismus ist bereits von einer Heiligen Synode

verurteilt” -
Artikel des Theologen Nikolaos Pantazis

https://heiligeorthodoxie.blogspot.com

Der Heilige Filaret, welcher als Metropolit der ROCA entscheidend an dem von der Bischofskonferenz 1983
veröffentlichten Anathema des Ökumenismus mitgewirkt hat

Für all’ jene, welche es nicht wissen: die Russisch - Orthodoxe Auslandskirche (ROCA) berief 1983 eine sehr
bedeutende historische Synode unter Vorsitz einer herausragenden, großen Heiligväterlichen Gestalt - des
Heiligen Filaret, welcher zufolge dem Zeugnis von vielen orthodoxen Gläubigen vergleichbar mit dem
Heiligen Johannes Chrysostomos war.
Diese Heilige Synode verurteilte öffentlich nicht nur die Panhäresie des Ökumenismus, sondern belegte alle
mit Anathema, welche lehren, dass die Priesterwürde und die Mysterien der häretischen Ökumenisten
angeblich gültig sind und, wenn auch nur aufgrund von Ökonomie, Erlösung gewähren!

Wir unterstreichen, dass diese Verurteilung und dieses Anathema von Gott eingegeben sind und für alle
Patriarchate und für alle orthodoxen Gläubigen auf der ganzen Welt gelten. Die Heiligen Regeln einer, wenn
auch nur Örtlichen Synode, haben die gleiche Geltung und dasselbe Gewicht wie die Regeln einer
Ökumenischen Synode.

Der Text lautet wie folgt:

"Jenen, welche die Kirche Christi angreifen, indem sie lehren, daß Christi Kirche zerteilt ist in sogenannte
"Zweige", welche sich voneinander in der Lehre und Lebensweise unterscheiden; oder dass die Kirche nicht
sichtbar existiert, sondern in der Zukunft gebildet wird, wenn alle "Zweige", Sekten oder
Religionsgemeinschaften und sogar Religionen selbst in einem Körper vereinigt werden; und welche nicht
die Priesterwürde und die Mysterien der Kirche von denen der Häretiker unterscheiden, sondern sagen, dass
die Taufe und Eucharistie der Häretiker zur Errettung wirksam sind; darum - jenen, welche wissentlich
Kommunion mit den zuvor genannten Häretikern haben, oder deren neue Häresie des Ökumenismus
unterstützen, verbreiten oder verteidigen unter dem Vorwand brüderlicher Liebe oder der vermeintlichen
Vereinigung von getrennten Christen,

Anathema."

Der Kanon ist in drei Teile untergliedert:

1.  in Bezug auf jene, welche nicht die Priesterwürde und die Mysterien der Kirche unterscheiden von der
Priesterwürde und den Mysterien der Häretiker, sondern sagen, dass die Taufe und die Kommunion
(Eucharistie) der Häretiker tauglich (gültig) sind, um Erlösung zu gewähren,

2. in Bezug auf jene, welche wissentlich die kirchliche Gemeinschaft und die Kommunion aufgrund
gemeinsamer Mysterien mit den vorher genannten Häretikern aufrechterhalten,

3.  in Bezug auf jene, welche die neu erschienene Häresie des Ökumenismus tolerieren, verbreiten,
unterstützen oder fördern unter dem Vorwand der brüderlichen Liebe oder der vorgeblichen Vereinigung der
getrennten Christen.

Lasst uns besonders den ersten Teil beachten, welcher äußerst beunruhigend und erschütternd ist, denn er
bezieht sich auf viele zeitgenössische Altväter und Laien, welche aufgrund von Ökonomie die Priesterwürde
und die Mysterien der häretischen Ökumenisten als gültig betrachten, unter genau demselben Vorwand
"dass die Errettung der Gläubigen erleichtert wird".

Diese Heilige Synode leugnet die Gültigkeit der Priesterwürde und der Mysterien der häretischen
Ökumenisten und anathematisiert jene, welche sich selbst über die Synoden erheben.
Somit ist das Thema der Gültigkeit der Mysterien nun endgültig gelöst und zwar sogar synodal, und es
braucht keine weitere, neue Synode sich damit zu beschäftigen!

Nikolaos Pantazis,
Theologe, Australien

Hier der Text auf Griechisch:


http://www.wallingoff.com/what-is/996/

Der Leser wird aufgefordert, sich kritisch mit diesem Text zu beschäftigen, welcher ein für unseren Glauben
zentrales Thema berührt und wir nehmen gerne Anfragen, Meinungen und eventuell auch Kommentare dazu
an. Sie können uns gern schreiben, mittels des Kontaktformulares, welches in der Computer - bzw.
Webansicht rechts unten auf dem Bildschirm zu finden ist.

Die Reliquie des Hl. Filaret ist unverwest geblieben, ebenso wie die vom Hl. Johannes Maximowitsch und
vom Bischof Konstantin von Richmond und Grossbritannien († 31.05.1996), welcher ebenfalls das
angeführte Anathema unterschrieben hatte - kann es einen besseren Beweis für deren Heiligkeit und auch
der Gottgefälligkeit des Anathemas geben? Fotografien der unverwesten Reliquien und auch mehr zum Hl.
Filaret in Deutscher Sprache sind auf der folgenden Webseite zu finden:

http://heiligerfilaret.blogspot.com/2018/08/unverwest-die-reliquie-des-hl-filaret.html

Zusammen mit dem Hl. Johannes Maximowitsch 

Der Hl. Filaret wurde von mehreren Kirchen kanonisiert. Nacheinander wurde er von der Holy Orthodox
Church in North America („Boston Synod“, 19.–20. Mai 2001), der Russischen Orthodoxen Autonomen
Kirche (30. April 2003), der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland unter dem Metropoliten Agathangelos
(20. November 2008), und der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland unter Erzbischof Wladimir (23.
Oktober 2009) den Heiligen zugezählt.
Aufgrund seines Anathemas des Ökumenismus kann man wohl kaum eine Kanonisierung durch die heutige
offizielle ROCA erwarten, welche nach ihrer Vereinigung mit dem Moskauer Patriarchat endgültig im Sumpf
des Ökumenismus untergegangen ist. So ist auch seine unverweste heilige Reliquie nach der Erhebung am
4/17.11.1998 erneut begraben wurden und bei diesem Anlass wurde es den anwesenden Gläubigen
verboten, sie zu verehren, was zu einer grossen Enttäuschung und Empörung der Gläubigen geführt hat.
Eine Ungeheuerlichkeit, die den Glaubensabfall der Ökumenisten deutlich macht - für ihre Ziele müssen sie
um jeden Preis den Heiligen Filaret totschweigen, der z.B. auch die folgenden Worte geäussert hatte:

“Nach meinem Tode wird unsere geliebte Auslandskirche auf dreifache Art zerbrechen... Zuerst werden uns
die Griechen verlassen, als ob sie nie ein Teil von uns gewesen wären... Dann werden jene, welche für diese
Welt und deren Eitelkeit leben, nach Moskau gehen... Übrigbleiben werden jene Seelen, welche Christus und
Seiner Kirche treu sind.”

(Quelle: http://remnantrocor.blogspot.com/search?updated-max=2018-06-30T08:03:00-07:00&max-
results=11&start=11&by-date=false&m=0)

Quelle der Ikone:


https://sangiulio.org/articles/2708-2/
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