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Kinderlose Akademikerinnen

Die Welt entwickelt übergangslos; auf die akademischen Wege wird immer mehr
Wert nicht nur von den Männern, sondern auch von den Frauen gelegt . Anhand des
vorliegenden Säulendiagramms lässt sich die Anzahl der kinderlosen Frauen in
Deutschland samt ihren Abschlüssen anschaulicherweise darstellen.

Der Grafik liegt eine Umfrage des Statistischen Bundesamtes unter die in
Deutschland wohnenden Frauen zwischen 37 und 40 Jahren zugrunde. Deren
Angaben erfolgen in Prozent (%).

Nicht nachgesehen auf diesem Diagramm wird einem erheblichen Unterschied


zwischen den Frauen mit Hochschulabschluss und den mit ausschließlich
Schulabschluss. Besonders auffällig ist, dass die Hochschulabgängerinnen beinahe
doppelt so viel sind wie die Gymnasiums- und Hauptschulabsolventinnen o. Ä.
Ebenso zwischen den Sekundarschulabsolventinnen besteht keine große Similärität,
nämlich die Anzahl derjenigen, die einstmals an einer Haupt/-Volkschule
beteiligten, beträgt im Allgemeinen niedriger als der mit Abitur.

Neben den deutlichen Differenzen zwischen Frauen mit verschiedenen Abschlüssen


wird ein Vergleich von Westdeutschen zu Ostdeutschen durch das Schaubild
angestellt. Bei den Universitäts- und Fachhochschulabsolventinnen ist der Anteil der
Westdeutschen fast doppelt so hoch. Interessanterweise fehlen sogar die Angaben
der Ostdeutschen Frauen mit Sekundarschulabschluss aufgrund der zu geringen
Fallzahlen, was die Niedrigkeit derselben Anzahl aufweisen könnte. Insgesamt ist
der Anteil der Deutschen West laut der Grafik um 8% höher als der Deutschen Ost.

Auf den in der Statistik angesprochenen Fakten ist zu erkennen, dass sich die
Karriere und die Zahl der Kinder in Abhängigkeit voneinander befinden. Ihr Wunsch
nach Familiengründung und nach Kindern steht zugleich unter Einfluss ihres
Bedürfnisses nach der Erhöhung des akademischen Niveaus. Fokussieren sie sich
auf die Karriere und das Arbeitsleben, dann verlieren sie nämlich Zeit für Kinder.
Irgendeinmal wird sogar behauptet, dass sich ihr Studien- und Forschungsweg
durch die Kümmernis um die Familie stören lassen würden. Zusammenfassend ist
es sozusagen, je mehr Wert sie auf die Grade legen, umso weniger Zeit für die
Familie haben sie, und auch umso weniger Kinder.

Meines Erachtens gilt solches Ergebnis als typisch nicht nur für deutschen Frauen.
Auch in meinem Heimatland, Vietnam, ist eine beträchtliche Ähnlichkeit zu sehen,
beispielsweise hat kaum eine vietnamesische Doktorin bzw. Professorin in Vietnam,
oder zumindest an meiner Universität, eine vollständige Familie gegründet, da sie
noch Traum von höherer Qualifikation oder völlig erfolgreicher Karriere nachgehen
möchte und sonach Mangel an Bereitschaft zur Familiengründung herrscht.
Ungeachtet dessen sind die meisten Vietnamesen in der Hoffnung auf ein glückliches
Zuhause, und die höhere Zertifikat wie MA, PhD, usw., gewinnen dieserhalb nicht an
großem Wert.

Unumstritten übt die Karriere eine maßgebliche Auswirkung auf den Kinderwunsch
der Frauen aus, doch ebenfalls auf die Familie und sogar die Gesellschaft. Solch eine
Kinderlosigkeit soll die Knappheit am Glücklichsein in der Familie
bedauerlicherweise zur Folge haben. Im Gegenzug leistet sie, als eine primäre
Ursache der Geburtsrate, dank der Hilfeleistung beim Bevölkerungsabbau einen
bedeutungsvollen Beitrag zur heutigen Gesellschaft, was zweifelsohne für eine
Maßnahme gegen derzeitige Bevölkerungsexplosion gehalten wird.

Es lässt sich darauf schließen, dass der Bildungsweg und das private Leben – sie sich
nach wie vor aufeinander auswirken sollen. Aus meiner Perspektive ist es kein
Unwert, die Weiterbildung zum Zustandebringen vieler Erfolge in späteres Leben
zu führen.