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SeeTec 5 Software-Handbuch Version 5.2.13  SeeTec 5 DVD  Handbuch

SeeTec 5

Software-Handbuch

Version 5.2.13

SeeTec 5 DVD

Handbuch

SeeTec 5 Software-Handbuch Version 5.2.13  SeeTec 5 DVD  Handbuch

Inhalt

1 Allgemeine Informationen

8

1.1. Architektur

8

1.2. Modulübersicht

10

1.2.1 Administrative Dienste

10

1.2.2 CameraManagement (SeeTec5_CM)

11

1.2.3 MultimediaDatabase (SeeTec5_MDB)

12

1.3. Systemvoraussetzungen

13

2 Installation

15

2.1. Installationshinweise

15

2.2. Standardinstallation

17

2.3. Angepasste Installation

18

2.4. Verteilte Installation

19

2.5. Update einer Installation

21

2.6. Installation unter Linux

22

2.7. Lizenzschlüssel

26

2.8. Starten und Stoppen der Basisdienste

28

2.9. Verschlüsselte Kommunikation innerhalb des SeeTec 5

Systems

29

2.10. Zugangsdaten

31

3 SeeTec Client

32

3.1. Menü Datei

32

3.2. Menü Ansicht

37

3.3. Menü Extras

39

3.4. Menü Info

41

4 SeeTec Überwachung

42

4.1.

Allgemein

42

4.2.

Der Konfigurationsmodus

45

4.2.1 Hardware/Bildspeicherung

47

4.2.2 Lagepläne

71

4.2.3 Ansichten

72

4.2.4 Benutzerverwaltung

74

4.2.5 Profile

81

4.2.6 Alarmszenarien

86

4.2.7 Buttons

94

4.2.8 Wächterrundgänge

95

4.2.9 Systemverwaltung

96

4.2.10 Ereignisverwaltung

104

4.2.11 Web-Seiten

105

4.2.12 Server

106

4.2.13 Server Erweiterungen

109

4.3. Der Überwachungsmodus

111

4.3.1 Lageplan

113

4.3.2 Kameraübersicht (Live)

114

4.3.3 Flyoutfenster

115

4.3.4 MPEG/H.264 Audio

117

4.3.5 Wächterrundgang

117

4.3.6 Digitaler Zoom

120

4.3.7 PTZ Steuerung

121

4.3.8 Button Leiste

123

4.3.9 Alarmliste

124

4.3.10 Automatischer Ansichtenwechsel

126

4.3.11 Oberfläche Laden/Speichern

127

4.4. Die Ereignisauswertung

128

4.5. Der Archivmodus

131

4.5.1 Kameraübersicht (Archiv)

132

4.5.2 Player (alt)

133

4.5.3 Player (neu)

135

4.5.4

Erweiterte Alarmfilterung im Archiv

137

4.5.5 ISearch

138

4.5.6 Exportieren von Bilddaten

142

5 SeeTec Administration

145

5.1. General Setup

145

5.2. Verwaltungsdienste (Core Services)

145

5.3. Database

146

5.3.1 Backup erstellen

146

5.3.2 Backup einspielen

147

5.3.3 Speicher erweitern (Volume hinzufügen)

148

5.3.4 SAPDB Cache-Size einstellen

149

5.4. Multimedia Database (MDB)

150

5.4.1 Zone zur Bilddatenbank hinzufügen

150

5.4.2 Zone aus der Bilddatenbank entfernen

153

5.4.3 Zonen bearbeiten

154

6 Allgemeine Hinweise

155

6.1. Kommandozeilenargumente

155

6.2. Tastenkürzel

156

6.3. Firewalls & SeeTec 5

157

6.4. Supportanfragen

158

6.5. Melden eines Softwareproblems

159

6.6. Unterstütze Geräte

160

 

6.6.1 Netzwerkkameras

160

6.6.2 VoIP Sprechstellen Kameras

163

6.6.3 Ein-/Ausgabegeräte

163

6.6.4 Sonstiges

163

7 Anhang

166

7.1.

VoIP Server Konfiguration

166

7.1.1 Konfiguration des Brekeke PBX- und SIP-Servers (Nebenstellenanlage)

167

7.1.2

Konfiguration des Linksys VoIP Moduls (Nebenstelle)

170

7.1.3 Konfiguration der Mobotix Kameras mit VoIP Funktionalität (Nebenstelle)

 

173

7.1.4 Konfiguration Cyberdata VoIP Intercom (Nebenstelle)

175

7.1.5 Konfiguration Schneider Intercom / Commend / Baudisch (Nebenstellen)

 

176

7.1.6 Konfiguration SeeTec Client (Nebenstelle)

177

7.1.7 Konfiguration SeeTec Server

178

7.1.8 Audio Funktionalität im Überwachungsmodus

180

7.1.9 Audio Funktionalität im Archivmodus

181

7.2. Konfiguration Axis HTTPS

182

7.3. Motion Detection Arecont Vision

183

7.4. Motion Detection ACTi

185

7.5. Motion Detection Axis (Methode 1)

187

7.6. Motion Detection Axis (Methode 2)

190

7.7. Motion Detection Bosch

192

7.8. Motion Detection IQinvision

193

7.9. Motion Detection JVC

195

7.10. Motion Detection Lumenera

196

7.11. Motion Detection Mobotix

198

7.12. Motion Detection Panasonic

201

7.13. Motion Detection Sony

204

7.14. Beispielhafte Konfiguration eines Alarmszenarios

206

7.14.1 Network I/O einrichten

206

7.14.2 Alarmszenario erstellen und konfigurieren

207

Vorwort

Willkommen in der Welt der netzwerkbasierten Videoüberwachung! Herzlichen Dank, dass Sie sich für die multifunktionale Überwachungssoftware SeeTec 5 entschieden haben. In diesem Handbuch finden Sie Informationen zur Installation und Konfiguration der SeeTec 5 Software, sowie Anweisungen zur Verwendung der gebräuchlichsten Funktionen von SeeTec 5.

Über SeeTec

SeeTec zeichnet sich seit 1997 als Value Added Distributor für netzwerkbasierte Videoüberwachung aus. Die Value Added Distribution erstreckt sich dabei über Netzwerkkameras und Videoserver der marktführenden Hersteller ACTi, ArecontVision, Axis, Basler, Convision, Grandeye, IQinvision, Lumenera, Mobotix, Panasonic und Sony. Darüber hinaus entwickelt SeeTec anspruchsvolle Software für den herstellerübergreifenden Einsatz von Videoservern und Netzwerkkameras, insbesondere für die professionelle Videoüberwachung mit bis zu mehreren 1.000 Kameras. Immer größere Projekte sowie Anforderungen an noch umfangreichere Funktionalitäten, Sicherheit und Skalierbarkeit bei intuitiver Nutzung hat SeeTec dazu veranlasst, die Anfang des Jahres 2004 auslaufende Software- Version 4 weit reichenden Änderungen und Ergänzungen zu unterziehen. Im Juli 2004 kam dann die Software-Lösung auf den Markt, welche eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche und Serverstrukturen besitzt und insbesondere für Alarmszenarien umfangreiche Funktionen zur Verfügung stellt: SeeTec 5.

SeeTec 5

1 Allgemeine Informationen

1.1. Architektur

SeeTec 5 verfolgt einen modularen und netzwerkbasierten Ansatz, das heißt alle Funktionalitäten sind in Modulen organisiert, welche mittels TCP/UDP miteinander kommunizieren und durch mehrfache Installation auf verschiedenen Rechnern die Skalierung des Gesamtsystems ermöglichen.

Weiterhin liegt eine strenge Client-/Server-Architektur zu Grunde, bei der die Funktionalität auf einem oder mehreren kooperierenden Servern erbracht wird und die Client-Module lediglich der Visualisierung bzw. Administration und Konfiguration dienen. Die wichtigsten Systemeigenschaften sind:

Serverdienste (32 Bit) für Windows 2000 Professional (ab SP3)/ XP Professional / Server 2003 (ab SP1) / Server 2008 und SuSE Linux Professional Version 9.X

Clientapplikation (32 Bit) für Windows 2000 Professional (ab SP3) /XP Professional / Server 2003 (ab SP1) / Server 2008

Herstellerübergreifende Integration von Hardware (Videoserver, Netzwerkkameras, Bewegungsmelder, etc.)

Integration von bis zu 1000 Kameras pro Installation

Benutzerverwaltung mit bis zu 1000 Benutzern bzw. Benutzergruppen

Umfangreiche Alarmszenarien

Hochperformante Datenbankverwaltung mit einem Durchsatz von bis zu 50 MB/sec. pro Server

Verschlüsselte Autorisierung auf dem Netzwerk

SeeTec 5

SeeTec 5 Beispielhafte Architekturübersicht mit verteilter Serverfunktionalität und Internetanbindung Beachten Sie

Beispielhafte Architekturübersicht mit verteilter Serverfunktionalität und Internetanbindung

Beachten Sie hierzu auch Kapitel 1.2 Modulübersicht

SeeTec 5

1.2. Modulübersicht

1.2.1 Administrative Dienste

Die Dienste SeeTec5_ENT (EntityManager), SeeTec5_EVT (EventManger) und SeeTec5_ALARM (AlarmManager) stellen im Zusammenspiel mit der SQL Datenbank SAPDB leistungsfähige Dienste zur zentralen Verwaltung der SeeTec Installation dar. Die Verwaltung von bis zu 30 Alarmen pro Sekunde sind so bei geeigneter Hardware möglich.

Applikationen mit einer großen Anzahl Benutzer bzw. zu verwaltender Ressourcen benötigen eine leistungsfähige Benutzerverwaltung, die verschiedenen Kriterien gerecht werden muss; Der AuthorizationManager von SeeTec (SeeTec5_Auth) kann die folgenden Anforderungen in hohem Maße erfüllen und ist damit prädestiniert für die Verwaltung großer Installationen.

Eine verschlüsselte und damit sichere Übertragung von Passwörtern über das Netzwerk muss gewährleistet sein, insbesondere bei externen Anbindungen über das Internet.

Der Client muss seine Oberfläche und die dem Benutzer zur Verfügung stehenden Optionen individuell an die gegeben Berechtigungen anpassen. Im Hinblick auf Ressourcen wie Kameras bedeutet das, dass lediglich die zugeteilten Kameras auch zur Auswahl stehen dürfen.

Eine große Anzahl unterschiedlicher Nutzer, evtl. mit starker Fluktuation, muss leicht und übersichtlich verwaltet werden können. Sehr oft können mehrere Benutzer in Bezug auf ihre Berechtigungen gleich klassifiziert werden. Ein übergeordnetes Gruppenkonzept reduziert hierfür den Administrationsaufwand auf ein Minimum.

Die Authentifizierung eines sich anmeldenden Clients muss hinreichend schnell erfolgen, um dem Anwender lästige Wartezeiten zu ersparen.

Die Verwaltung der Alarmdaten und der Ereignisse in der Datenbank erfordert eine hohe Performance, damit bei Bedarf ein schneller und einfacher Zugriff erfolgen kann.

SeeTec 5

1.2.2 CameraManagement (SeeTec5_CM)

Das Kernstück jeder Videoüberwachungslösung ist das Management der involvierten Kameras. In einem weitaus höheren Maße als in der analogen Technik findet sich bei Netzwerkkameras bzw. Video Servern eine hohe Komplexität und Heterogenität. Dies ergibt sich aus folgenden Ursachen:

Das analoge Signal liegt immer in Form von PAL vor, sodass ein einheitliches Bildformat vorhanden ist. Die Netzwerkkameras der verschiedenen Hersteller nutzen aber verschiedene Bildformate (JPEG, Wavelet, H.264, MPEG-2/4, weitere proprietäre Formate), welche teilweise sehr unterschiedlich von der Software gehandhabt werden müssen, insgesamt den Integrationsaufwand erhöhen und die Client-Visualisierung umfangreicher werden lassen.

Die eingesetzte Netzwerkinfrastruktur kann von einfach konfigurierten lokalen Netzen bis zu weitläufigen Internet oder VPN-basierten Netzen reichen.

Im CameraManagement wird noch stärker als in früheren Versionen die hersteller- und formatübergreifende Integration verschiedenster Hardware verfolgt, in der Version 5 werden allgemein JPEG-, MPEG-4 bzw. H.264- und MxPEG basierte Kameras eingebunden.

Jedes CameraManagement-Modul ist in der Lage, abhängig von den geforderten Bildraten, bis zu 100 Kameras zu verwalten. Die Verwendung des Moduls auf mehreren Rechnern multipliziert diese Anzahl und unterstützt damit auch sehr große Installationen bis zu 1000 Kameras. Verglichen mit analogen Systemen und deren Frame-Grabber-Karten ergibt sich also, gemessen am Bilddurchsatz, eine wesentlich höhere Leistungsfähigkeit.

SeeTec 5

1.2.3 MultimediaDatabase (SeeTec5_MDB)

Bereits kleine Installationen mit wenigen Kameras benötigen einen Bilddurchsatz auf der Datenbank, der durch herkömmliche SQL-Datenbanken, wie z. B. DB2 oder Oracle, nicht einmal annähernd befriedigt werden kann.

SeeTec hat aus diesem Grund eine hoch spezialisierte Multimedia Datenbank (MultimediaDatabase) entwickelt, welche in ihrer Leistungsfähigkeit derzeit konkurrenzlos ist. Sie ist charakterisiert durch:

Hardware- und plattformunabhängige Implementierung (Java). Nahezu für jede Hardware, angefangen bei handelsüblichen PCs, bis hin zu Midframe-Systemen (bspw. AS/400) ist der Einsatz gewährleistet. Unterstützte Betriebssysteme (32 Bit) sind Windows (in allen Professional und Server- Varianten) und SuSE Linux Professional Version 9.X. In der Regel ist eine Verwendung unter anderen Linux Derivaten ebenfalls unproblematisch.

Durch einen dateibasierten Ansatz können u. a. Dateisysteme wie FAT/32, NTFS und Reiser genutzt werden. Die Clustergröße sollte 64 KB betragen.

Ausfallsichere RAID-Systeme können auf jedem Leve genutzt, aber auch komplette SAN oder NAS-Systeme zur Speicherung eingesetzt werden.

Der Durchsatz auf einem typischen PC-System mit IDE-Platten beläuft sich auf ca. 10 MB/sec was ca. 600 Bildern im CIF-Format entspricht. Mittels geeigneter Hardware (z.B. Dual XEON System mit RAID- Verbund) lässt sich der Durchsatz auch auf über 50 MB/sec. ausdehnen.

Live-Backups (Sicherungen während der Laufzeit) werden mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten unterstützt.

SeeTec 5

1.3. Systemvoraussetzungen

Die Leistungsanforderungen der SeeTec-Server-Dienste sind primär vom transferierten Videovolumen bzw. der Speicher-Hardware abhängig. Ein Arbeitsplatzrechner mit 3 GHz Prozessor und lokaler IDE-Festplatte kann ca. 10 MB/sec. Videodaten verarbeiten, ein leistungsfähiger Server mit RAID- System kann den Durchsatz auf bis zu 50 MB/sec steigern. Grundsätzlich sollten INTEL Prozessoren verwendet werden, da diese im Zusammenhang mit SeeTec eine deutlich bessere Performance liefern als vergleichbare AMD Prozessoren. Es sind mindestens 512 MB freier RAM und 5 GB Festplattenspeicher vorzusehen.

Die Dimensionierung der Hardware für den SeeTec-Client betrifft primär den Prozessortyp und dessen Leistungsfähigkeit. Wir empfehlen INTEL Prozessoren für eine optimale Performance. Dem SeeTec-Client sollten als Sockel mindestens 150 MB freier RAM zur Verfügung stehen. Für jede zu visualisierende Kamera sollten zusätzliche 20 MB RAM verfügbar sein.

Bitte beachten Sie daher, dass die Hardware-Anforderungen sehr stark von der jeweiligen Konfiguration abhängen.

Clientvoraussetzungen

Betriebssystem (32 Bit):

Windows 2000 Professional (SP3) / XP Professional / Server 2003 (ab SP1) / Server 2008

Rechenleistung:

mind. Pentium4 (oder vergleichbar)

Hauptspeicher:

mindestens 512 MB RAM

Festplattenplatz:

250 MB

Weiteres:

Separate Grafikkarte (Nach Möglichkeit keine onboard Grafikkarte verwenden. Shared Memory sollte grundsätzlich vermieden werden, da die Performance stark darunter leidet).

Der Client sollte über eine Gigabit-Ethernet Anbindung verfügen

SeeTec 5

Servervoraussetzungen

Betriebssystem (32 Bit):

Windows 2000 Professional (SP3) / XP Professional / Server 2003 (ab SP1) / Server 2008 SuSE Linux Professional 9.x

Rechenleistung:

3 GHz oder höher (Pentium4 oder vergleichbar)

Hauptspeicher:

mindestens 512 MB RAM

Festplattenplatz:

2GB - 50 GB + Speicher für die Bildaufzeichnung (50 GB beziehen sich dabei auf die maximale Ausbaustufe, also inklusive aller Logfiles, Backups, vollständige Erweiterung der SAPDB)

Weiteres:

Der Server muss über eine Gigabit-Ethernet Anbindung verfügen

SeeTec 5

2 Installation

2.1. Installationshinweise

SeeTec 5 2 Installation 2.1. Installationshinweise Hinweise Falls bereits eine SeeTec 5 Installation auf dem Rechner

Hinweise

Falls bereits eine SeeTec 5 Installation auf dem Rechner vorhanden ist, muss diese zunächst deinstalliert werden (über Systemsteuerung -> Software).

Alle Bild- und Konfigurationsdaten bleiben Ihnen dabei erhalten.

Aufgrund der eingesetzten SAPDB (Open Source Datenbank der Firma SAP, wird in SeeTec 5 als Verwaltungs- und Ereignisdatenbank eingesetzt) sind keine Leer- oder Sonderzeichen im Installationspfad der SeeTec 5 Software möglich.

Es ist empfehlenswert, eine gesonderte Festplatte/Partition für die Bilddaten einzusetzen. Auf diese Weise ist garantiert, dass die Aufzeichnung von Videodaten nicht durch externe Daten beeinflusst wird. Auf der Betriebssystempartition wird der verfügbare Speicher durch z.B. temporäre Dateien ständig verringert. Des Weiteren greifen auch andere Programme auf diese Partition zu, dadurch leidet unter Umständen die Performance der Datenbank.

Das Kapitel SeeTec Administration/MultimediaDatabase sollte genau gelesen werden, um möglichen Fehlkonfigurationen und daraus resultierenden Systemfehlern vorzubeugen.

SeeTec 5

Wichtig

Da für die Installation mehrere VB-Skripte verwendet werden, wird empfohlen, evtl. aktivierte Virenwächter für die Dauer der Installation zu deaktivieren.

SeeTec 5 darf nicht auf ein komprimiertes Laufwerk installiert werden, da dies zu Problemen mit der SAPDB führt. Ein Laufwerk, auf dem SeeTec 5 bereits installiert ist, darf im Nachhinein auch nicht komprimiert werden.

Die Auslieferung der Bildströme vom Server zum Client erfolgt über UDP (Standard: Port 60007). Während der Installation erfolgt eine Abfrage, ob dieser Port in der Microsoft Windows eigenen Firewall geöffnet werden soll. Bestätigen Sie die Abfrage mit Ja. Wenn Sie Softwarefirewalls anderer Hersteller einsetzen, müssen Sie den Port per Hand öffnen (Siehe auch Kapitel Firewalls & SeeTec 5).

Am Ende der Installation wird DirectX installiert, welches bei einer Erstinstallation einen Neustart durchführt. DirectX wird u.a. für die Joysticksteuerung und MPEG-4/H.264 Anzeige benötigt und muss auf jeden Fall installiert werden. Erhalten Sie am Ende der SeeTec Installation eine Fehlermeldung, konnte DirectX nicht Installiert werden. DirectX kann auch nachträglich installiert werden. Die Setup Datei finden Sie im “3rdPartyTools“ Verzeichnis auf der SeeTec DVD. Bitte verwenden Sie ausschließlich diese mitgelieferte Version.

Unter Umständen tritt während der DirectX Installation auf einem Windows 2003 Server eine Fehlermeldung auf, diese kann ignoriert werden.

Softwareprodukte der Firma Symantec (Norton Firewall,

Norton Internet Security,

Server zum Einsatz kommen, da diese Programme die Kommunikation zwischen den Serverdiensten verhindern.

)

sollten nicht auf dem SeeTec 5

SeeTec 5

2.2. Standardinstallation

Die Standardinstallation eignet sich für eine Einzelplatzinstallation oder den Zentralrechner einer verteilten Installation. Sie enthält folgende Module:

SeeTec 5 Client

SeeTec 5 Serverdienste

Installation der SeeTec 5 Software

1. Legen Sie die DVD-ROM in das Laufwerk ein

Das Autostartmenü wird geöffnet.

2. Wählen Sie in diesem Menü die Option SeeTec 5 installieren aus.

3. Wählen Sie nun im InstallShield Wizard den Punkt Standardinstallation aus.

Während der Standardinstallation der SeeTec 5 Software werden automatisch alle Module komplett installiert.

Das Autostartmenü erscheint nicht

Der Autostart-Modus Ihres CD-Laufwerks ist deaktiviert.

Gehen Sie in den Arbeitsplatz, klicken Sie auf Ihr DVD-ROM Laufwerk und führen Sie dort autorun.exe aus.

SeeTec 5

2.3. Angepasste Installation

Bei einer angepassten Installation besteht die Möglichkeit, auf einem Rechner nur einzelnen Komponenten zu installieren (Für eine verteilte Installation auf mehreren Servern beachten Sie bitte das folgende Kapitel):

Client

Basisdienste

Kameraverwaltung und Bilddatenbank

MonitorWall Manager

MonitorWall Client

Erweiterungsdienst. Wird der Erweiterungsdienst installiert müssen auf dem gleichen Rechner auch die Basisdienste installiert werden. Beachten Sie hierzu auch das Handbuch der jeweiligen Erweiterung.

Wichtig

Bei einer verteilten Installation dürfen die Basisdienste nur auf einem Rechner installiert sein.

SeeTec 5

2.4. Verteilte Installation

Installation auf mehreren Rechnern

Auf dem Zentralrechner muss zuerst eine Standardinstallation durchgeführt werden (Beachten Sie hierzu auch das Kapitel Standardinstallation).

1. Starten Sie die Installation auf dem abgesetzten Server.

2. Wählen Sie das Installationsverzeichnis aus.

3. Wählen Sie im Dialog zur Auswahl des Setuptyps Angepasst aus.

4. Installieren Sie ausschließlich die Komponenten Kameraverwaltung und Bilddatenbank, optional den Client.

5. Klicken Sie auf

Weiter .
Weiter
.

Die Installation wird fertig gestellt.

6. Führen Sie im Startmenü unter Start/Programme/Seetec/Seetec 5/ Seetec Administration aus.

Auf der rechten Seite erscheinen zwei Eingabefelder: HostnameHostname und PortPort des

EntityManagers.

7. Geben Sie dort den HostnamenHostnamen bzw. die IP-AdresseIP-Adresse des

Zentralservers ein. Verändern Sie den Port-EintragPort-Eintrag nicht.

8. Verlassen Sie die SeeTec Administration wieder.

nicht. 8. Verlassen Sie die SeeTec Administration wieder. Hinweis Bei dieser Installationsart werden die beiden

Hinweis

Bei dieser Installationsart werden die beiden installierten Dienste nicht automatisch gestartet. Deshalb müssen diese Dienste in der Systemsteuerung unter Verwaltung/Dienste gestartet oder der Rechner neu gebootet werden.

Für die Kommunikation der beiden Server sowie der Anzeige der Bilder muss zwischen Hauptserver und verteilten Server eine ständige Verbindung mit entsprechender Bandbreite vorhanden sein. Die benötigte Bandbreite ist abhängig von den zu übertragenen Bilddaten. Für die reine Serverkommunikation ist zusätzlich eine Bandbreite von mindestens 64 kbit/s erforderlich.

SeeTec 5

Wichtig

Falls die Verbindung zu den Verwaltungsdiensten abbricht und nicht sofort wiederhergestellt werden kann, wird jeder abgesetzte Server in einen Notfallmodus versetzt:

Die Standardaufzeichnung aller Kameras auf dem abgesetzten Server wird fortgeführt. Für die Alarmaufzeichnung gelten folgende Einschränkungen:

Bei komplexen Alarmszenarien werden Vorbedingungen nicht ausgewertet.

Innerhalb eines Alarmszenarios werden keine Ausgänge geschaltet.

Die Alarme werden nicht als Alarmereignis gespeichert, Sie können also im Archiv nicht nach Alarmen suchen. Jedoch wird die Alarmaufzeichnung im Archiv als Alarmaufzeichnung (= roter Zeitstrahl) angezeigt.

Alarmaufzeichnungen werden ausschließlich durch die hinterlegte Alarmdauer beendet.

Beim Umschalten zwischen normalem Modus und Notfallmodus (und zurück) entstehen Aufzeichnungslücken von ca. 20 bis 40 Sekunden.

SeeTec 5

2.5. Update einer Installation

SeeTec 5 2.5. Update einer Installation Hinweis Beim Updaten der SeeTec 5 Software gibt es zwei

Hinweis

Beim Updaten der SeeTec 5 Software gibt es zwei Möglichkeiten::

Es sind Patches für ein System-Update vorhanden.

Eine Komplettversion der Software liegt vor.

Einzelne Patches einspielen

1. Stoppen Sie den Dienst SeeTec5_ENT unter

Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste.

2. Entpacken Sie die Update-Datei in das SeeTec- Installationsverzeichnis, überschreiben Sie dabei bereits vorhandene Dateien.

3. Starten Sie den Dienst SeeTec5_CM.

Neue Komplettversion installieren

1. Führen Sie ein Backup der SAP-Datenbank durch

2. Sichern Sie das conf Verzeichnis Ihrer aktuellen SeeTec Installation.

3. Stoppen Sie den Dienst SeeTec5_ENT

4. Deinstallieren Sie die aktuelle Version in der Systemsteuerung im

Punkt Software. Alle Bild- und Konfigurationsdaten bleiben Ihnen dabei erhalten.

5. Kopieren Sie den neu erhaltenen Lizenzschlüssel in das conf Verzeichnis des noch vorhandenen SeeTec-Installationsordners.

6. Installieren Sie nun die neue Komplettversion in das Verzeichnis der älteren Version.

Komplettversion in das Verzeichnis der älteren Version. Hinweis Bei einem Update auf eine neue SeeTec Version

Hinweis

Bei einem Update auf eine neue SeeTec Version bleiben alle Konfigurationseinstellungen erhalten.

SeeTec 5

2.6. Installation unter Linux

SeeTec 5 2.6. Installation unter Linux Hinweise SeeTec 5 unterstützt folgende Distributionen: • SuSE Professional

Hinweise SeeTec 5 unterstützt folgende Distributionen:

SuSE Professional & SLES, Version 9.x.

Erforderlich ist ein 2.6er Kernel

nur 32-Bit Plattformen

Andere Linux Derivate sind ebenfalls möglich, jedoch können wir dafür keinen Installationssupport geben. Es wird davon ausgegangen, dass das Linux- System ausschließlich für das SeeTec 5 System verwendet wird und keine andere Produktivsoftware auf dem System zum Einsatz kommt. Es muss eine Minimalinstallation mit einem X-Window- System vorgenommen werden, da dies für das AdminTool benötigt wird. Welche grafische Oberfläche hierbei zum Einsatz kommt, unterliegt keinen Einschränkungen.

Zusätzliche zur SuSE Minimalinstallation müssen folgende Pakete installiert werden, bzw. es ist zu überprüfen, ob diese installiert sind:

liblcms (für SAPDB benötigt)

compat (für SAPDB benötigt)

libcat

zip

unzip (für Installationsvorgang benötigt)

sed

awk

SeeTec 5

Installation von SeeTec 5

Zur Installation werden root-Rechte benötigt, ansonsten bricht die Installation mit entsprechender Fehlermeldung ab.

1. Kopieren Sie die Datei SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz z.B. in das /tmp Verzeichnis.

2. Entpacken Sie die Datei SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz mit dem Befehl tar xvzf SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz.

3. Führen Sie im aktuellen Verzeichnis das Script installer.sh mit dem Befehl ./installer.sh aus.

4. Bei der Installation erscheint eine Abfrage, welcher Kernel benutzt wird. Direkt nach dieser Frage, erscheint ein Anmerkung in Klammer der Art: (uname –r says: 2.6.11.4-20a-default). Danach sollte sich die Auswahl richten.

Nach der Installation wird automatisch ein Startskript generiert und SeeTec 5 gestartet.

5. Stoppen und Starten Sie SeeTec 5 durch dieses Script mit folgenden Befehlen:

/etc/init.d/seetec start bzw. /etc/init.d/seetec stop

/etc/init.d/seetec start bzw . /etc/init.d/seetec stop Hinweise Es werden jeweils nur die Dienste gestartet, welche

Hinweise

Es werden jeweils nur die Dienste gestartet, welche auch installiert wurden. Dies erkennt das Startscript automatisch.

Bei der Installation wird der globale Parameter für die maximale Anzahl der "file handles" verändert. Der Wert wird hierbei von default (1024) auf 65535 gesetzt.

SeeTec 5

Neue Komplettversion installieren

Für das Update werden root-Rechte benötigt, ansonsten bricht die Installation mit entsprechender Fehlermeldung ab.

1. Führen Sie ein Backup der SAP-Datenbank durch (Vgl. Kapitel 5.3).

2. Sichern Sie das conf Verzeichnis Ihrer aktuellen SeeTec Installation.

3. Kopieren Sie die Datei SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz z.B. in das

/tmp Verzeichnis.

4. Entpacken Sie die Datei SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz mit dem

Befehl

tar xvzf SeeTec_V5.x.y_full_deu.tgz.

5. Kopieren Sie den neuen Lizenzschlüssel in das conf Verzeichnis der SeeTec Installation

6. Führen Sie im aktuellen Verzeichnis das Script installer.sh mit dem

Befehl ./installer.sh aus.

7. Wählen Sie in der Installationsart den Punkt Update aus.

SeeTec 5

Deinstallation von SeeTec 5

Starten Sie das Script uninstaller.sh, dieses finden nach einer abgeschlossenen

Installation im Pfad: <SeeTec-Installationsverzeichnis>/tools/Setup

AdminTool verwenden

Sie brauchen ein X-Window- System dafür und müssen als root angemeldet sein.

Starten Sie das AdminTool mit dem Befehl:

<SeeTec- Installationsverzeichnis>/admin/bin/admin_console.sh

Die Installation bricht mit der Fehlermeldung: install registry

path "/var/

/config/install"

dont exist cannot create install registry

file ab.

Es existiert bereits eine unvollständige Installation auf dem System.

Löschen Sie vor einer erneuten Installation das Verzeichnis /usr/spool/sql.

SeeTec 5

2.7. Lizenzschlüssel

Um das Überwachungssystem möglichst flexibel erweitern zu können, ist die Anzahl der verwalteten Kameras und die Funktionalität des Clients an einen Lizenzschlüssel gebunden.

des Clients an einen Lizenzschlüssel gebunden. Hinweis ➔ Ein Schlüssel ist nur für die aktuelle und

Hinweis

Ein Schlüssel ist nur für die aktuelle und vorhergehende Versionen gültig, ein Update erfordert einen neuen Schlüssel!

Lizenzschlüssel beantragen

Falls Sie ein System neu aufbauen und Sie den Lizenzschlüssel SeeTec.key nicht bei einem SeeTec Vertragshändler erworben haben, können Sie den Lizenzschlüssel im Internet anfordern.

1. Öffnen Sie einen Webbrowser und wechseln zu www.seetec.de/lizenz.

2. Klicken Sie auf den gelb markierten Link Neuer Lizenzschlüssel.

3. Geben Sie die Installationsnummer (INR), Ihre persönlichen Daten sowie die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihres SeeTec Servers an. Die INR finden Sie auf Ihrer Rechnung oder der Rückseite der CD- Hülle.

4. Klicken Sie anschließend auf

Lizenzschlüssel anfordern

.

Ihr Lizenzschlüssel wird Ihnen dann per E-Mail an die angegebene Adresse zugesandt.

SeeTec 5

Wie gehe ich vor, wenn ich den Lizenzschlüssel verloren habe?

1. Starten Sie einen Webbrowser und wechseln zu www.seetec.de/lizenz.

2. Klicken Sie auf den gelb markierten Link Lizenzschlüssel nochmals anfordern.

3. Geben Sie die Installationsnummer (INR) ein.

4. Klicken Sie anschließend auf

Lizenzschlüssel nochmals

anfordern .
anfordern
.

Ihr neuer Lizenzschlüssel wird Ihnen dann an die in der Lizenz hinterlegte E-Mail Adresse zugesandt.

Installation eines Lizenzschlüssels

1. Sichern Sie den alten Lizenzschlüssel SeeTec.key unter dem Pfad

C:\Programme\SeeTec\conf.

2. Kopieren Sie nun die neue Lizenzdatei SeeTec.key in dieses Verzeichnis.

3. Starten Sie jetzt entweder die Basisdienste neu (Beachten Sie hierzu auch Kapitel 2.8 Starten und Stoppen der Basisdienste), oder starten Sie den Rechner neu.

SeeTec 5

2.8. Starten und Stoppen der Basisdienste

Stoppen der Basisdienste

1. Öffnen Sie ein Dienste Fenster und stoppen den Dienst

SeeTec5_ENT.

Alle anderen SeeTec Dienste werden ebenfalls beendet.

2. Stoppen Sie nun den Dienst SAPDB:SEETEC.

Starten der Basisdienste

1. Öffnen Sie ein Dienste Fenster und starten den Dienst SAPDB: SEETEC.

2. Starten Sie nun den Dienst SeeTec 5_CM.

3. Warten Sie jetzt ca. 10 Sekunden, bevor Sie die SeeTec Überwachung aufrufen.

Alle anderen notwendigen SeeTec Dienste werden automatisch gestartet.

Stoppen/Starten der Basisdienste (Linux)

Stoppen und Starten Sie SeeTec 5 mit den Befehlen:

/etc/init.d/seetec start

bzw.

/etc/init.d/seetec stop

SeeTec 5

2.9. Verschlüsselte Kommunikation innerhalb des SeeTec 5 Systems

Die Kommunikation zwischen dem SeeTec Server und den Clients kann durch eine entsprechende Lizenz über eine TripleDES Verschlüsselung erfolgen.

Konfiguration für die verschlüsselte Kommunikation

Zunächst muss ein Schlüsselpaar erzeugt werden.

Führen Sie hierzu folgende Datei aus:

<SeeTec-Installationsverzeichnis>/tools/generateKey/generateKey.bat

Geben Sie im darauf folgenden Dialog Ihre Informationen an und bestätigen Sie Ihre Angaben mit JA.

Beispiel:

Wie lautet Ihr Vor- und Nachname? [Unknown]: John Doe

Wie lautet der Name Ihrer organisatorischen Einheit? [Unknown]: IT

Wie lautet der Name Ihrer Stadt oder Gemeinde? [Unknown]: Philippsburg

Wie lautet der Name Ihres Bundeslandes oder Ihrer Provinz? [Unknown]: Baden-Wuerttemberg

Wie lautet der Landescode (zwei Buchstaben) für diese Einheit? [Unknown]: DE

Ist CN=John Doe, OU=IT, O=SeeTec, L=Philippsburg, ST=Baden- Wuerttemberg, C=DE richtig? [Nein]: JA

SeeTec 5

Das erzeugte Schlüsselpaar wird im conf Verzeichnis der SeeTec Installation

abgelegt (Datei: keystore).

Bei einer verteilten Installation muss diese Datei auf allen SeeTec Servern in

das conf Verzeichnis kopiert werden. Die Verteilung auf die Server sollte dabei über gesicherte Kommunikationswege erfolgen.

Sollte eine Firewall zum Einsatz kommen, müssen zusätzlich noch die Ports 60011 und 60012 freigeschaltet werden. Über diese Ports wird der Schlüssel vom SeeTec Server an die SeeTec Clients sowie an die SeeTec Serverdienste

übertragen (Diese Ports können Sie auch in der SeeTec Administration ändern).

Auf den Clients ist kein Konfigurationsaufwand notwendig. Sobald die Datei

keystore verfügbar ist, wird automatisch eine verschlüsselte Verbindung zwischen Server und Client aufgebaut.

Um die Verschlüsselte Kommunikation zu aktivieren müssen Sie alle SeeTec Dienste auf allen beteiligten Servern neu starten.

SeeTec Dienste auf allen beteiligten Servern neu starten. Hinweise Die verschlüsselte Kommunikation zwischen SeeTec

Hinweise

Die verschlüsselte Kommunikation zwischen SeeTec Server und

Client ist aktiviert, wenn die keystore Datei im conf Verzeichnis der SeeTec Installation zu finden ist.

Um die verschlüsselte Kommunikation zu deaktivieren löschen Sie diese Datei und starten die SeeTec Dienste neu.

Die verschlüsselte Kommunikation zwischen einer Kamera und dem SeeTec Server ist ebenfalls möglich (Im ersten Schritt nur für Axis Kameramodelle). Bitte Beachten Sie hierzu die Kapitel Hardware/Bildspeicherung sowie Axis HTTPS Konfiguration.

SeeTec 5

2.10. Zugangsdaten

Die SeeTec 5 Software verfügt standardmäßig über einen Administratorbenutzer, der berechtigt ist, auf das gesamte System zuzugreifen.

Start der SeeTec Überwachung

1. Klicken Sie im Startmenü unter Programme/SeeTec/SeeTec 5/ auf

SeeTec 5 Überwachung

2. Geben Sie folgenden BenutzernamenBenutzernamen ein: administrator

3. Geben Sie folgendes PasswortPasswort ein: pass

4. Klicken Sie auf

OK
OK

Wichtig

Nachdem Sie das System gestartet haben, ändern Sie bitte sofort das Passwort, um die Software vor unerwünschten Systemzugriffen zu schützen.

Alle Benutzernamen und Passwörter sind CASE-SENSITIVE, d.h. Groß- und Kleinschreibung wird prinzipiell ausgewertet.

Es gibt keine Hintertür zum SeeTec 5 System! Wenn Sie das Passwort des Administrators vergessen und keinen Benutzer der Administratorengruppe hinzugefügt haben, ist kein Zugriff auf das System mehr möglich!

Beim Login über NAT muss bei der Serverauswahl die Option

NAT Auflösung verwenden aktiviert werden.

Bei einem Login ohne NAT muss dies Option zuvor deaktiviert werden (Siehe auch Kapitel NAT).

SeeTec 5

3 SeeTec Client

3.1. Menü Datei

Wichtig

Die folgenden Einstellungen müssen Sie bei jedem Client und für jedes WINDOWS Anmeldeprofil vornehmen!

Überwachungsmodus, Archivmodus, Ereignisauswertung, Konfigurationsmodus, GAA-, KFZ-, Retail-, CIT-Modus

Siehe Kapitel 4.1

Passwort ändern

1. Wählen Sie im Menü Datei den Menüpunkt Passwort ändern.

2. Geben Sie Ihr neues PasswortPasswort ein.

3. Bestätigen Sie Ihr neues PasswortPasswort nochmals.

4. Klicken Sie auf

OK.
OK.
neues Passwort Passwort nochmals. 4. Klicken Sie auf OK. Hinweise Wenn Sie sich im Konfigurationsmodus befinden,

Hinweise

Wenn Sie sich im Konfigurationsmodus befinden, können Sie Ihr Passwort nicht ändern!

In der Benutzerverwaltung kann dem Benutzer die Berechtigung entzogen werden, sein Passwort zu ändern.

SeeTec 5

Client Konfiguration

Wählen Sie im Menü Datei den Menüpunkt Client Konfiguration, um die Einstellungen des Clients zu ändern:

Sprache

Stellen Sie hier die gewünschte Sprache für den SeeTec Client ein.

Die gewählte Sprache wird beim Neustart der Software übernommen.

Netzwerk Die Option TimeoutTimeout fürfür ServeranfragenServeranfragen dient dazu, die Abfragezeit im

Archivmodus zu erhöhen, so dass Sie bei großen Abfragen kein Timeout und

somit einen durchgehend roten Balken im Player im Archivmodus erhalten.

Der UDPUDP bzw.bzw. TCPTCP PortPort fürfür diedie BildübertragungBildübertragung bestimmt das verwendete

Protokoll sowie den Port, die verwendet werden, um die Bildströme der Kameras vom SeeTec Server zum Client zu übertragen.

Wenn Sie mehrere unabhängige SeeTec Systeme im Einsatz haben können Sie den Client bei Netzwerkfehlern automatisch zu einem Backup Server verbinden. Aktivieren Sie dazu diese Option und geben Sie den NamenNamen (oder

die IP Adresse) und den PortPort des Backup Servers an.

BegrenzenBegrenzen Sie die BandbreiteBandbreite, wenn Sie auf schmalbandig angebundene Server zugreifen. Wählen Sie per Doppelklick zunächst das jeweilige CameraManagement aus.

Im darauf folgenden Dialog können Sie die maximal verwendete BandbreiteBandbreite begrenzen (in kBit/s).

SeeTec 5

Client

Client im Vollbildmodus starten Um den Client im Vollbildmodus zu starten. aktivieren Sie diese Option.

im Vollbildmodus zu starten. a ktivieren Sie diese Option. Hinweis Sie können den Vollbildmodus auch durch

Hinweis

Sie können den Vollbildmodus auch durch die Taste ESC

aktivieren bzw. deaktivieren.

Windows Buttons verwenden Unter Windows 2000 kann es ein Darstellungsproblem bezüglich der Buttons geben, d.h. der Buttontext wird nicht oder unvollständig angezeigt. Aktivieren Sie die Option Windows Buttons verwenden, damit der Buttontext vollständig angezeigt wird.

Warnung bei Zeitdifferenz mit Server unterdrücken Wenn zwischen Client und Server mehr als 10 Sekunden Zeitdifferenz besteht wird beim Login eine entsprechende Meldung ausgegeben. Diese Meldung kann hier unterdrückt werden.

Im Konfigurationsmodus Entitäten ohne Nachfrage löschen. Wenn diese Option aktiviert ist, wird die jeweilige Entität (Kamera, Zeitschablone, Alarm, Button, etc.) ohne Nachfrage gelöscht, wenn Sie den

Button

Löschen
Löschen

im Konfigurationsmodus drücken.

Mehrere Zeitbalken im Archiv verwenden Wählen Sie aus, ob Sie die alte oder die neue Player-Oberfläche im Archiv verwenden möchten. Ist die Option aktiviert, wird die neue Oberfläche verwendet. (siehe auch Kapitel Archivmodus).

Maximale Anzahl der Alarme im Archivmodus/ Maximale Anzahl der Ereignisse in der Ereignisauswertung Hier können Sie die maximale Anzahl der angezeigten Alarme im Archivmodus sowie die Ereignisse in der Ereignisauswertung beeinflussen.

Alarmhandling Hier legen Sie fest, ob neuere Alarme oder ältere Alarme beim Abarbeiten der Alarmliste zuerst angezeigt werden sollen.

Joystick Steuerung Wenn Sie eine PTZ-Kamera per Joystick steuern möchten, aktivieren Sie die Joystick Steuerung und geben an, ob es sich um einen zwei- oder dreiachsigen Joystick handelt.

SeeTec 5

VOIP & SIP

Lesen Sie hierzu das Kapitel 7.1.6 Konfiguration SeeTec Client (Nebenstelle).

Alarmunterdrückung

Um Alarme im Überwachungsmodus zu unterdrücken, erstellen Sie zunächst eine neue Alarmgruppe.

1. Klicken Sie auf

2. Fügen Sie im nächsten Schritt die der Gruppe zugehörigen Alarme hinzu.

3. Im letzten Schritt geben Sie an, unter welchen Bedingungen Alarme nicht angezeigt werden sollen, indem Sie einen Haken setzen, wenn der Alarm unterdrückt werden soll (digitaler Eingang geöffnet oder geschlossen).

Neue Alarmgruppe

.

Profil wechseln

1. Wählen Sie im Menü Datei den Menüpunkt Profil wechseln.

2. Wählen Sie Ihr gewünschtes Profil aus und klicken auf

OK.
OK.
Wählen Sie Ihr gewünschtes Profil aus und klicken auf OK. Hinweis ➔ Ein Profilwechsel ist nicht

Hinweis

Ein Profilwechsel ist nicht möglich, wenn Sie sich im Konfigurationsmodus befinden!

Des Weiteren müssen Sie mindestens 2 Profile (Benutzer- und Gruppenprofil) angelegt haben, um Ihr Profil wechseln zu können.

SeeTec 5

Benutzer wechseln

1. Wählen Sie im Menü Datei den Menüpunkt Benutzer wechseln.

2. Geben Sie die Daten des neuen Benutzers an.

3. Klicken Sie auf

OK.
OK.
Sie die Daten des neuen Benutzers an. 3. Klicken Sie auf OK. Hinweis Ein Benutzerwechsel ist

Hinweis

Ein Benutzerwechsel ist nicht möglich, wenn Sie sich im Konfigurationsmodus befinden!

Verbindung zu neuem Server herstellen

Wenn Sie mehrere Server installiert haben, können Sie eine Verbindung zu einem anderen Server herstellen:

1. Wählen Sie im Menü Datei den Menüpunkt Verbindung zu neuem Server.

2. Geben Sie im Feld ComputernameComputername den Namen bzw. die IP des

Servers und im Feld PortPort die Portnummer (Standardport: 60000) des Servers an.

Port die Portnummer (Standardport: 60000) des Servers an. Hinweis Eine Verbindung zu einem anderen Server ist

Hinweis

Eine Verbindung zu einem anderen Server ist nicht möglich, wenn Sie sich im Konfigurationsmodus befinden!

SeeTec 5

3.2. Menü Ansicht

Wichtig

Diese Einstellungen müssen Sie bei jedem Client und für jedes WINDOWS Anmeldeprofil vornehmen!

Fenster/Ansicht hinzufügen

Wenn Sie mehrere Monitore an einem PC angeschlossen haben, können Sie mehrere SeeTec Fenster hinzufügen.

Wählen Sie im Menü Ansicht den Menüpunkt Fenster hinzufügen und wechseln in das neue Fenster.

Es gibt mehrere Möglichkeiten die gewünschte Ansicht im neuen Fenster anzeigen zu lassen:

Temporäre Ansicht:

Klicken Sie einmal mit der rechten Maustaste in das neue Fenster und wählen Sie den Menüpunkt Ansicht hinzufügen oder wählen Sie im Menü Ansicht den Menüpunkt Ansicht hinzufügen. Mittels Drag&Drop können Sie jetzt Kameras, Lagepläne und Web-Seiten aus der Kameraübersicht in die neue Ansicht ziehen.

Vordefinierte Ansicht, Lageplan oder Kamera:

Ziehen Sie per Drag&Drop Kameras, Lagepläne oder Ansichten aus der Kameraübersicht in das neu erstellte Fenster.

aus der Kameraübersicht in das neu erstellte Fenster. Hinweise Temporäre Ansichten bleiben nur bis zum nächsten

Hinweise

Temporäre Ansichten bleiben nur bis zum nächsten Neustart des Clients erhalten. Wenn die Ansicht beim Starten der SeeTec 5 Überwachung dauerhaft vorhanden sein soll, erstellen Sie diese im Konfigurationsmodus und weisen Sie ein entsprechendes Profil zu.

Per Rechtsklick können Sie die aktuelle oder alle im aktuellen Fenster geöffneten Ansichten schließen (Gilt nur für temporäre Ansichten).

SeeTec 5

Vollbildmodus ein/ausschalten

Drücken Sie die Taste ESC zum aktivieren bzw. deaktivieren des Vollbildmodus.

Anordnung der Oberfläche laden / wiederherstellen

Im Menü Ansicht können Sie die Anordnung der Oberfläche laden oder speichern. Sie haben dabei die Möglichkeit, folgende Menüs ein- bzw. auszublenden: Kamera, Übersicht, Steuerung, Buttons, Wächterrundgang, Alarmliste. Zusätzlich können Sie die Standardoberfläche wiederherstellen.

Wenn nicht alle Menüs angezeigt werden sollen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Wählen Sie im Menü Ansicht den entsprechenden Menüpunkt, den Sie einblenden möchten.

2. Setzen Sie z.B. den Haken hinter dem Menüpunkt Kamera, indem Sie einmal mit der Maus darauf klicken.

Um die Anordnung der Oberfläche zu speichern, wählen Sie im Menü Ansicht den Menüpunkt Oberfläche speichern.

Ihre Einstellungen sind für die jetzt aktive Session jetzt gespeichert. Die Einstellungen können Sie durch den Menüpunkt Oberfläche laden jederzeit wieder herstellen.

Standardoberfläche wiederherstellen

Klicken Sie im Menü Ansicht auf den Menüpunkt Standardoberfläche wiederherstellen.

Seitenverhältnis beibehalten

Aktivieren Sie diesen Punkt, um das Kamerabild im originalen Seitenverhältnis anzuzeigen.

SeeTec 5

3.3. Menü Extras

Das Menü Extras ist nur im Konfigurationsmodus sichtbar.

Bildverwaltung

In der Bildverwaltung können Sie eigene Icons einbinden, die Sie als Symbol für Buttons, Kameras, Lagepläne Ansichten, Web-Seiten und digitale Eingänge verwenden können.

Unterstützt werden die Bildformate JPG, GIF, PNG und BMP.

1. Öffnen Sie die Bildverwaltung und klicken auf

Hinzufügen

.

2. Wählen Sie im darauf folgenden Dialog das zu importierende Icon aus. Das Icon wird nun automatisch angepasst und in einem Vorschaufenster angezeigt.

3. Klicken Sie auf

Speichern
Speichern

, um das Icon im System zu integrieren.

Mehrfachkonfiguration von Videoquellen

Um bei mehreren Kameras gleichzeitig Änderungen vorzunehmen, klicken Sie auf Mehrfachkonfiguration von Videoquellen. Im darauf erscheinenden Fenster wählen Sie zunächst die Kameras aus, die Sie bearbeiten möchten (per Mausklick bzw. Strg+Mausklick). Werden Kameras von unterschiedlichen Herstellern ausgewählt, können Sie nur die Schnittmenge der Optionen ändern, die bei allen Kameratypen gleich sind.

Ändern Sie nun die WerteWerte, die Sie anpassen möchten und bestätigen dies,

indem Sie auf das

grün angezeigt. Durch einen Klick auf übernommen.

graue Feld

hinter dem Wert klicken. Das Feld wird jetzt

Ausführen
Ausführen

werden Ihre Änderungen

Um die Mehrfachkonfiguration zu beenden klicken Sie auf

Schliessen .
Schliessen
.

SeeTec 5

Mehrfachexport von Bilddaten

Mit dem Mehrfachexport können Sie die aufgezeichneten Bilddaten von mehreren Kameras zur gleichen Zeit manuell sichern.

Wählen Sie dazu zunächst die Multimedia Datenbank aus, von der Sie exportieren möchten (nur bei einer abgesetzten Installation). Markieren Sie nun Sie die Kameras (per Mausklick bzw. Strg+Mausklick), von denen Sie Bilddaten exportieren möchten.

Aktiveren Sie dann die Spuren, die Sie exportieren möchten (Standard-

und/oder Alarmbildaufzeichnung) und geben in den Feldern VonVon und BisBis den Zeitraum für den Export an.

Geben Sie außerdem ein PasswortPasswort an, mit dem die Bilddaten verschlüsselt werden sollen.

Geben Sie den ExportpfadExportpfad an (Achtung: der Exportpfad muss auf dem jeweiligen SeeTec Server vorhanden sein) und starten den Export mit dem

Button

Jetzt exportieren

.

Um den Mehrfachexport zu beenden klicken Sie auf

Schliessen .
Schliessen
.

Wichtig

Der Exportpfad muss beim automatischen und manuellen Export auf dem SeeTec Server vorhanden sein!

Ein Export in ein Verzeichnis auf dem SeeTec Client ist NICHT möglich!

SeeTec 5

3.4. Menü Info

Informationen über Programmversion, Benutzer, Hostname und Port einsehen

Handbuch

Das Handbuch können Sie auch über die F1 Taste öffnen.

Programm

Sie erhalten Informationen zur Programmversion und zum angemeldeten Benutzer. Außerdem können Sie überprüfen, auf welchem Hostnamen und Port die SeeTec Dienste laufen.

Lizenz

Hier können Sie Ihre Lizenzinformationen einsehen (z.B. maximale Anzahl der Kameras, gleichzeitige Clientverbindungen).

System

Anzeige verschiedener Systeminformationen.

Siehe auch Kapitel 6.5 Melden eines Softwarefehlers

SeeTec 5

4 SeeTec Überwachung

4.1. Allgemein

Die SeeTec 5 Software ist so konzipiert, dass fast alle Einstellungen und die Darstellung der Bilddaten über einen Client (SeeTec5 Überwachung) möglich ist. Dieser ist die zentrale Steuer- und Anzeigeeinheit der Überwachungsanlage und übernimmt die Konfiguration der SeeTec 5 Dienste.

Da alle Einstellungen über eine einzige Applikation erreichbar sind, bleiben dem Administrator lange Laufwege oder die Handhabung mehrerer einzelner Softwaremodule erspart.

Die einzelnen Modi werden im Hauptmenü unter Datei aufgelistet und können dort ausgewählt werden, sofern der angemeldete Benutzer die entsprechenden Rechte hierfür besitzt, andernfalls werden diese Funktionen nicht angezeigt.

Aufgrund des servicebasierten Ansatzes ist es nicht notwendig, die SeeTec 5 Überwachung für eine Aufnahme von Bilddaten zu starten, vielmehr wird mit der Aufnahme automatisch nach dem Starten des Servers begonnen.

Um die Übersichtlichkeit innerhalb des Clients zu wahren verfügt dieser über folgende Modi:

Überwachungsmodus

Archivmodus

Ereignisauswertung

Konfigurationsmodus

GAA Modus

KFZ Modus

Retail Modus

CIT Modus

SeeTec 5

Überwachungsmodus

Dieser Modus erlaubt das Anzeigen von „Live Bilddaten“ bzw. eingehenden Alarmen und das Steuern von Kameras.

Archivmodus

Hier können aufgezeichnete Bild- und Ereignisdaten visualisiert und exportiert werden.

Ereignisauswertung

Hier können Sie verschiedene Ereignisse (Alarmereignis, Benutzeranmeldung

und -abmeldung,

)

anzeigen und auswerten.

Konfigurationsmodus

Im Konfigurationsmodus werden alle Einstellungen, die von den Diensten ausgeführt werden sollen, getroffen.

GAA Modus (Geldausgabeautomaten)

Der GAA Modus ist nur über eine entsprechende Lizenzerweiterung verfügbar.

Der Einsatzbereich liegt in der Überwachung von Geldausgabe-Automaten und Recyclern. Geschäftsvorgänge können durch die im Archiv transaktionsbezogen abgelegten Videodaten bequem eingesehen werden. Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch zum GAA Modus.

KFZ Modus (Kennzeichenerkennung)

Der KFZ Modus ist nur über eine entsprechende Lizenzerweiterung verfügbar.

Die automatische Erkennung von Kennzeichen im Videobild und der Abgleich mit einer Kennzeichen-Datenbank ermöglicht u.a. Zufahrtskontrolle und Schrankensteuerung, Park- und Ladefächenverwaltung sowie das Auslösen von Alarmen in SeeTec 5. Alarmszenarien und -aufzeichnungen können individuell auf Basis von White- und Blacklists detailliert konfguriert werden. Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch zum KFZ Modus.

SeeTec 5

Retail Modus (Anbindung von Kassensystemen im Handel)

Der Retail Modus ist nur über eine entsprechende Lizenzerweiterung verfügbar.

Das Modul stellt eine Schnittstelle zum Kassensystem im Markt zur Verfügung und schafft dadurch eine Verknüpfung zwischen Geschäftsvorgängen und dem dazugehörigen Videobild. Über die Eingabe von Suchparametern (z.B. Bon- Nummer, Storno-Buchungen, Umsätze ab einem bestimmten Geldbetrag) können in der Mediendatenbank die dazugehörigen Bilddaten recherchiert und eingesehen werden.Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch zum Retail Service.

CIT Modus (Cash in Transit)

Der CIT Modus ist nur über eine entsprechende Lizenzerweiterung verfügbar.

Um den korrekten Ablauf von Zählprozessen großer Bargeld-Bestände zu gewährleisten bietet sich die Überwachung der Zähl-Arbeitsplätzen an. Der Zählprozess wird lückenlos dokumentiert. Über die Schnittstelle zur Software des Geldzählsystems werden die Aufnahmen in SeeTec 5 einzelnen Zählvorgängen zugeordnet und mit zusätzlichen Informationen versehen. Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Handbuch zum CIT Service.

SeeTec 5

4.2. Der Konfigurationsmodus

Im Konfigurationsmodus werden sämtliche Einstellungen bezüglich der Hard- und Software Ihres netzwerkbasierten Videoüberwachungssystems vorgenommen.

Für alle Vorgänge oder Schritte, die im Konfigurationsmodus unternommen werden, stehen Ihnen am unteren Rand des Clients Hilfetexte zur Verfügung, die die einzelnen Felder und Vorgehensweisen genauer beschreiben.

Administratorsicht

Komponentenübersicht

Vorgehensweisen genauer beschreiben. Administratorsicht Komponentenübersicht Benutzersicht H i l f e t e x t 45

Benutzersicht

Hilfetext

SeeTec 5

Konfigurationsmodus aufrufen

Dieser Punkt ist nur mit Administratorrechten und der Clientvariante Master Client verfügbar.

Wählen Sie im Menü Datei den Konfigurationsmodus.

Administratorsicht:

In diesem Baum werden alle Funktionen der Software und die eingepflegten Komponenten in Kategorien aufgeteilt dargestellt. Dieser Baum wird nur im

Konfigurationsmodus angezeigt.

Komponentenübersicht:

Diese Übersicht wird sich in Abhängigkeit der gewählten Komponente aus der Administratorsicht verändern und Sie durch die Konfiguration der einzelnen Komponenten führen.

Benutzersicht:

Dieser Baum wird im Überwachungs- und Archivmodus angezeigt und ermöglicht eine hierarchische Darstellung der Unternehmensstruktur. Hier werden jeweils nur die Kameras und Lagepläne angezeigt, für welche der eingeloggte Benutzer auch die entsprechenden Rechte besitzt.

Mit der rechten Maustaste können hier neue Ordner angelegt und die eingepflegten Hardwarekomponenten per Drag&Drop in das jeweilige Verzeichnis abgelegt werden.

Hilfetexte:

In diesem Feld werden zu jeder in der Administratorsicht ausgewählten Komponente Erläuterungen eingeblendet, die dem Administrator beim Einrichten des Überwachungssystems unterstützen sollen.

SeeTec 5

4.2.1 Hardware/Bildspeicherung

Unter Hardware werden alle bisher eingepflegten Komponenten, wie z.B. Kameras, Videoserver oder Ein-/Ausgabegeräte, aufgelistet.

Netzwerkkameras bestehen aus einer Kamera- und einer Videoservereinheit. Aus diesem Grund werden unter dem Punkt Hardware immer der Videoserver und darunter angehängt eine Kamera aufgelistet. Folglich sind auch die Einstellungen einer Netzwerkkamera in Videoservereinstellungen und Kameraeinstellungen getrennt. In den Videoservereinstellungen werden alle verbindungsspezifischen Parameter, in den Kameraeinstellungen alle Bildqualitäts- und Bildspeichereinstellungen, vorgenommen.

Hinzufügen neuer Hardwarekomponenten

Klicken Sie auf Hardware.

Klicken Sie in der Komponentenübersicht auf

Neu
Neu

und geben den

NamenNamen der Komponente an, die Sie hinzufügen möchten.

Wählen Sie den HerstellerHersteller dieser Hardwarekomponente aus.

Wählen Sie den TypTyp aus.

Geben Sie die IP-AdresseIP-Adresse oder den HostnamenHostnamen an.

Bestätigen Sie mit

OK.
OK.
den Hostnamen Hostnamen an. • Bestätigen Sie mit OK. Hinweis Durch den Button Installer- Programm des

Hinweis

Durch den Button

Installer- Programm des Kameraherstellers aufgerufen.

IP Installer

wird das zuvor ausgewählte IP-

SeeTec 5

Hardware Kopieren

Eine Kamera o.ä. soll als Vorlage für weitere Kameras dienen

Die Kameras müssen denselben Typ wie die Vorlage-Kamera haben.

1. Wählen Sie die Kamera in der Komponentenübersicht aus.

2. Klicken Sie auf

3. Ändern Sie den Namen der Kamera und bestätigen mit

Kopieren .
Kopieren
.
OK.
OK.

Diese Kamera wird im Überwachungsmodus in der Benutzersicht aufgelistet.

4. Ändern Sie die IP-AdresseIP-Adresse bzw. den HostnamenHostnamen und den internen

NamenNamen der Kopien, indem Sie die Kamera Bearbeiten (s.u. Einstellungen ändern).

Einstellungen ändern

Wählen Sie die Hardwarekomponente aus und Klicken Sie auf oder Doppelklicken Sie auf die Hardware selbst.

Bearbeiten

Hier können Sie je nach Hardware unter anderem folgende Einstellungen vornehmen oder ändern:

SeeTec 5

IP-Kamera / Video Server Konfiguration

Allgemein

SeeTec 5 IP-Kamera / Video Server Konfiguration Allgemein Hinweis Sie können, außer dem Kameratyp selbst, grundsätzlich

Hinweis

Sie können, außer dem Kameratyp selbst, grundsätzlich jede Einstellung im Nachhinein verändern.

Sie können den NamenNamen der Kamera ändern.

Der RTSPRTSP PortPort (Real-Time Streaming Protocol) dient zur Übertragung der Steuersignale (Nur für Axis, Arecont Vision, Panasonic BD und Basler Kameras bei MPEG/H.264 Aufzeichnung).

Mit dem

Browser
Browser

Button können Sie überprüfen, ob Ihre Angaben in

den Feldern HostHost und PortPort richtig sind.

Nur für Axis Kameras: Wenn das Kameramodell SSL Verbindungen unterstützt können Sie hier auswählen, ob die Kamera die Bilder unverschlüsselt (HTTP) oder verschlüsselt (HTTPS)an den SeeTec Server schicken soll. Bei einer HTTPS Kommunikation müssen Sie auf der Kamera ein Zertifikat generieren (Beachten Sie hierzu auch das Kapitel Konfiguration Axis HTTPS im Anhang.)

Die API-VersionAPI-Version wird automatisch erkannt. Falls die API-Version nicht beibehalten werden kann, fragen Sie uns nach der korrekten Zuordnung der API-Version zur entsprechenden Firmware-Version der Kamera.

Wenn sie eine abgesetzte Installation aufgesetzt haben (mehrere

SeeTec Server im Verbund), geben Sie hier den CameraManagementCameraManagement

ServerServer an, der die Kamera verwalten soll.

Wenn der Zugriff auf die Kamera nur über ein Passwort möglich ist,

aktivieren Sie die Authorisierung und geben den BenutzernamenBenutzernamen und

das PasswortPasswort für den Kamerazugriff an.

SeeTec 5

Digitale Ein- und Ausgänge

Aktivieren Sie digitale Ein-und Augänge, um Signale, welche am Videoserver eingehen, zu verarbeiten (digitale Eingänge), bzw. den Status der digitalen Ausgänge zu ändern.

), bzw. den Status der digitalen Ausgänge zu ändern. Hinweise Für die digitalen Eingänge müssen unter

Hinweise

Für die digitalen Eingänge müssen unter der Registrierkarte Alarmszenarien die Aktionen spezifiziert werden, welche beim Eintreffen eines Signals ausgeführt werden sollen.

Sie können einen digitalen Eingang im Lageplan einfügen, um den aktuellen Status des Eingangs (offen oder geschlossen) grafisch

darzustellen. Das SymbolSymbol, das angezeigt wird, legen sie im gleichnamigen Feld fest.

Der Status eines digitalen Ausgangs kann per Button oder in einem Alarmszenario (Menüpunkt Server) verändert werden.

Digitale Eingänge

Aktivieren Sie die digitalen Eingänge und geben in den Feldern NameName fürfür

SCHLIESSENSCHLIESSEN und NameName fürfür ÖFFNENÖFFNEN eine eindeutige Bezeichnung an.

Damit bei mehreren, kurz aufeinander folgenden Signalen nicht jedes einzelne ausgewertet wird, wodurch sich die Ereignisdatenbank nur unnötig aufblähen

würde, kann im Feld TotzeitTotzeit ein Zeitraum in Sekunden spezifiziert werden, nach welchem wieder ein neues Signal als Ereignis angenommen wird.

TCP Alarmports

Videoserver sind oft in der Lage, durch entsprechende Konfigurationen, Alarme, z.B. bei Motion Detection Ereignissen, ein TCP Signal zu senden.

TCP Alarmports werden seit der Version 5.1.x nicht mehr unterstützt! Erstellen Sie in der Hardware einen SeeTec Network I/O, um die TCP-Ports der Kameras abzuhören (siehe auch Kapitel 7.14).

SeeTec 5

Digitale Ausgänge

Aktivieren Sie die digitalen Ausgänge und geben in den Feldern NameName fürfür

SCHLIESSENSCHLIESSEN und NameName fürfür ÖFFNENÖFFNEN eine eindeutige Bezeichnung an. Die

Haltedauer beschreibt die Zeit, in der der Ausgang geöffnet oder geschlossen wird (0 = unendlich).

Kamera Konfiguration

oder geschlossen wird (0 = unendlich). Kamera Konfiguration Hinweise Die einzelnen Optionen sind nur dann

Hinweise

Die einzelnen Optionen sind nur dann konfigurierbar, wenn die Kamera eine entsprechende Schnittstelle bietet.

Sind die Felder ausgegraut, muss die Einstellung direkt auf der Kamera vorgenommen werden!

Allgemein

Die im Feld NameName eingetragene Kamerabezeichnung sowie das ausgewählte

Symbol werden im Überwachungsmodus angezeigt.

Wählen Sie im Feld Eigenschaften den Streaming- (Motion JPEG/MPEG-4/H.264/MxPEG) und Anzeigemodus (Auto/Fill Container) aus. Der Anzeigemodus Auto gilt ausschließlich für Mobotix Kameras, hiermit wird das Kamerabild schneller skaliert, also am Client angezeigt, jedoch verringert sich dadurch die Bildqualität.

Die Felder Kamera Typ, Video Eingang und Kamera ID sind nur für analoge Videoserver von Belang, Ändern Sie diese Felder nur, wenn Sie diese zuvor auch auf dem Videoserver selbst geändert haben.

Ist ein Bild zu farblos oder zu kräftig, ändern Sie im Feld FarbeFarbe das Farbverhalten der Kamera (optional, abhängig vom Kameratyp).Blenden Sie, falls gewünscht, einen TitelTitel, sowie das Datum und die Uhrzeit in das Kamerabild ein. Das Datum und die Uhrzeit werden direkt von der Kamera übertragen, nicht vom SeeTec Servers (optional, abhängig vom Kameratyp).

Der Dreh-/Schwenkmodus gilt nur für PTZ Kameras, beachten Sie hierzu auch das Kapitel PTZ Steuerung. Zusätzlich können Sie bei der kontinuierlichen Steuerung die Empfindlichkeit der Steuerung festlegen.

SeeTec 5

Wenn eine Kamera über Kopf montiert ist drehen Sie hier das Kamerabild um

180°.

Die Punkte Pfeiltasten drehen, Kamera Steuerung und Kamera Positionen sind nur für dreh-/schwenkbare Kameras (PTZ-Kameras) von Belang:

Da im Überwachungsmodus alle PTZ-Kameras über das PTZ-Steuerfeld bewegt werden und dies bei kopfüber montierten Kameras zu Unstimmigkeiten führen kann, können sie mit Pfeiltasten drehen die Richtungen der Pfeiltasten umkehren. Wenn Sie die Optionen Kamera Steuerung und Kamera Positionen deaktivieren hat der Benutzer nicht mehr die Möglichkeit, im

Überwachungsmodus die Kamera mittels des PTZ-Feldes zu steuern bzw. Presetpositionen anzufahren.

Beachten Sie hierzu auch das Kapitel PTZ Steuerung.

Die Inaktivitätsaktion ist ebenfalls nur für eine PTZ-Kamera von Belang. Ist die

Inaktivitätsaktion aktiviert, so kann nach dem eingestellten TimeoutTimeout (Kamera wird nicht mehr gesteuert / PTZ Presetpositionen werden nicht angefahren)

durch den

Bearbeiten

Button eine Aktion ausgelöst werden:

Alarmaufzeichnung starten oder beenden

Presetposition anfahren

digitalen Ausgang öffnen oder schließen

Die Aktion bei Videostreaming Start wird ausgelöst, wenn ein Benutzer die Kamera im Überwachungsmodus im Vordergrund hat, also das aktuelle Live Bild dieser Kamera betrachtet. Als Aktion kann z.B. ein Ausgang geöffnet oder eine Alarmaufzeichnung gestartet werden. Die Aktion bei Videostreaming Stop wird ausgelöst, wenn die aktuelle Kamera geschlossen, oder eine andere Ansicht in den Vordergrund geholt wird. Betrachten mehrere Benutzer die gleiche Kamera, so löst der erste Benutzer die Startaktion aus. Der letzte Benutzer, der diese Kamera schließt löst die Stoppaktion aus.

Wenn eine Kamera im Netzwerk nicht mehr erreichbar ist können Sie eine Aktion bei Netzwerkausfall starten:

Klicken Sie auf

(digitalen Ausgang öffnen/schließen, Alarmaufzeichnung starten/beenden).

Bearbeiten

und wählen die entsprechende Aktion aus

SeeTec 5

MPEG/H.264 Audio Einstellungen

Um den Audiostrom aufzuzeichnen, aktivieren Sie MPEG/H.264 Audio und wählen bei den MPEG/H.264 Audio Parametern die dazugehörige Kamera sowie den gewünschten Audio Codec aus.

Soll ein Benutzer im Überwachungsmodus den Audiostrom mithören können, muss ihm das entsprechende Recht in der Benutzerverwaltung zugewiesen werden.

Bildspeicherung

Alle Angaben zur Bildspeicherung, z.B. welche Bilddatenbank benutzt wird, wie groß der belegte Speicher einer Kamera auf der Festplatte sein soll usw. werden hier konfiguriert.

Um das Überschreiben sensibler Bilddaten zu vermeiden, werden Standard- und Alarm-Bildaufzeichnungen getrennt behandelt.

- und Alarm -Bildaufzeichnungen getrennt behandelt. Hinweis Sie erkennen die Standardaufzeichnung daran, dass am

Hinweis

Sie erkennen die Standardaufzeichnung daran, dass am rechten unteren Rand des Kamerabildes im Überwachungsmodus ein grünes Quadrat zu sehen ist. Wird eine Alarmaufzeichnung gestartet, wird für die Dauer der Alarmaufzeichnung ein rotes Quadrat angezeigt.

SeeTec 5

MultimediaDatabaseMultimediaDatabase ServerServer

Über diese Auswahlliste können Sie, sofern Sie mehrere Bilddatenbanken in Betrieb haben, für jede Bildquelle angeben, auf welchem Rechner die Bilddaten abgelegt werden sollen.

Der Button

Alarmaufzeichnung sowie die Auslastung der Multimedia Datenbank für diese Kamera an.

Info
Info

zeigt Ihnen alle Bildeinstellungen der Standard- und

In der Kamerakonfiguration haben Sie im Punkt Bildspeicherung für die Standard- und Alarmaufzeichnung folgende Möglichkeiten:

Aktiviert:

Standard- bzw. Alarmbildaufzeichnung aktivieren.

Bildrate:

Angabe, wie viele Bilder pro Sekunde auf der oben angegebenen Bilddatenbank gespeichert werden sollen.

AufzeichnungszeitraumAufzeichnungszeitraum (nur Standardaufzeichnung):

Um nähere Angaben zum Aufzeichnungszeitraum machen zu können, steht diese Option zur Verfügung. Den Zeitraum legen Sie durch eine Schablone fest, die im Punkt Zeitverwaltung erstellt wird. Standardmäßig wird eine Daueraufzeichnung gestartet.

Optional kann die Standardaufzeichnung auch nur dann gestartet werden, wenn ein digitaler Eingang geöffnet oder geschlossen wird. Den Eingang

wählen Sie über den

Bearbeiten

Button aus.

Für Angaben zur Bildqualität stehen ihnen die Einzelbildparameter AuflösungAuflösung

und KompressionKompression inin ProzentProzent bei Motion-JPEG Streaming, bzw die Streaming

Parameter I-FrameI-Frame AbstandAbstand (Sekunden)(Sekunden) und BandbreiteBandbreite (kBit/s)(kBit/s) bei MPEG-4

und H.264 Streaming zu Verfügung.

AuflösungAuflösung

Unter der Auswahlliste Auflösung geben Sie die Bildgröße (in Pixeln) an, welche während einer Standardaufzeichnung von der Kamera ausgelesen wird.

SeeTec 5

Für MPEG-4 und H.264 Streaming gilt:

Wichtig

MPEG-4/H.264 Streaming ist Herstellerspezifisch und wird daher nicht von allen Kameras unterstützt.

Parallelzugriff auf die Kamera bei MPEG-4 /H.264 Streaming sollte auf jeden Fall vermieden werden!

Für ACTi MPEG-4 muss auf der Kamera unter Video Settings->Frame Rate Mode der Wert auf Constant gesetzt werden.

Bei Panasonic Kameras wird die Angabe der Bildrate nicht unterstützt, die Begrenzung des Bildstroms erfolgt ausschließlich über die Bandbreitenangabe in der Kamera Konfiguration->Bildspeicherung.

Für die clientseitige Darstellung von MPEG-4/H.264- Streaming muss der Bildschirmschoner deaktiviert werden.

Auf dem Client sollte immer der aktuellste Grafikkartentreiber installiert werden.

Wenn bei der Alarmaufzeichnung im Gegensatz zur Standardaufzeichnung unterschiedliche Werte für Auflösung,Auflösung, Kompression,Kompression, I-FrameI-Frame AbstandAbstand oderoder BandbreiteBandbreite angegebenangegeben sind,sind, muss der Videostrom neu angefordert werden. Dies kann zu einem Aufzeichnungsausfall von mindestens einem I-Frame- Abstand führen.

Der I-FrameI-Frame AbstandAbstand bezeichnet den Abstand in Sekunden zwischen 2 Vollbildern. Zwischen den Vollbildern werden nur die Bildänderungen übertragen. Mit der BandbreiteBandbreite (kBit/s)(kBit/s) definieren Sie die Kompression des Bildstroms zwischen Kamera und SeeTec Server. Standardmäßig wird der Bildstrom auf 4096 kBit/s komprimiert.

SeeTec 5

Für Motion JPEG Streaming gilt:

Über das Feld KompressionKompression (in(in Prozent)Prozent) können sie die eigentliche Bildgröße

und die Detailerkennbarkeit eines Bildes beeinflussen. Je höher die Kompression in Prozent, desto kleiner sind zwar die Bildgrößen, jedoch sinkt damit auch die Detailerkennbarkeit in den einzelnen Bildern. Wir empfehlen, die Kompression auf mindestens 50% zu belassen, da eine kleinere Bildkompression eine Überlastung des Servers beim Schreibvorgang der Bilder in die Bilddatenbank zur Folge haben könnte.

GrößeGröße desdes BildspeichersBildspeichers derder Standard-Standard- bzw.bzw. Alarmaufzeichnung:Alarmaufzeichnung:

Für beide Spuren können Sie die Größe des Bildspeichers definieren und diesen noch zusätzlich mit einer Zeitbegrenzung versehen. Durch Angabe des Speichers in MByte wird der in der MultimediaDatabase angegebene Speicherplatz optimal ausgenutzt. Wenn der Bildspeicher voll ist, wird die älteste Aufzeichnung mit der aktuellen überschrieben.

die älteste Aufzeichnung mit der aktuellen überschrieben. Hinweise Ist der tatsächliche Speicherbedarf größer als

Hinweise

Ist der tatsächliche Speicherbedarf größer als von Ihnen in der Datenbank angegeben, stellt die Bilddatenbank die Aufzeichnung ein und alarmiert Sie gegebenenfalls via E-Mail/SNMP.

Jede Kamera benötigt mindestens 512 MB ungenutzten Bilddatenbankspeicher für interne Verwaltungsvorgänge!.

VoralarmdauerVoralarmdauer (nur(nur Alarmaufzeichnung):Alarmaufzeichnung):

Um bei einer Alarmaufzeichnung einen Zeitraum vor der Alarmauslösung mit aufzuzeichnen, geben Sie hier einen Zeitraum an (maximal 3600s). Dieser Zeitraum kann dann in einem Alarmszenario als Voralarmdauer maximal angegeben werden. Ist die Standardaufzeichnung aktiviert, wird für die Voralarmdauer der entsprechende Zeitraum aus der Standardspur in die Alarmspur übertragen.

SeeTec 5

MaximaleMaximale NachalarmdauerNachalarmdauer (nur(nur Alarmaufzeichnung):Alarmaufzeichnung):

Eine Alarmaufzeichnung kann auch per Start/Stopp Buttons erfolgen. Wenn Sie vergessen, die Alarmaufzeichnung zu beenden, wird die Aufzeichnung automatisch nach der angegebenen Dauer beendet, um eine Daueralarmaufzeichnung zu verhindern.

Wichtig

Die maximale Nachalarmdauer hat keinen Einfluss auf eine Alarmaufzeichnung, die durch ein Alarmszenario ausgelöst wird!

Eine Alarmaufzeichnung kann auch per Rechtsklick in das entsprechende Kamerabild erfolgen.

Zeitgesteuertes Aufnehmen

Legen Sie in der Standard Bildaufzeichnung die Qualität (Bildrate und Größe) fest und geben den Aufzeichnungszeitraum an, zu welchen Zeiten diese Kamera aufzeichnen soll.

Den genauen Aufzeichnungszeitraum legen Sie durch eine Zeitschablone fest, die im Punkt Zeitverwaltung erstellt wird. Standardmäßig wird eine Daueraufzeichnung gestartet.

Optional kann die Standardaufzeichnung auch nur dann gestartet werden, wenn ein digitaler Eingang geöffnet oder geschlossen wird. Den Eingang

wählen Sie über den

Bearbeiten

Button aus.

SeeTec 5

Alarmgesteuertes Aufnehmen

Zum Aufzeichnen auf der Alarmspur müssen Sie zunächst ein Alarmszenario (siehe auch 4.2) aufsetzen, damit eine Kamera jeweils nur beim Eintreffen eines Alarmes Bilddaten aufzeichnet. Die Gültigkeit für einen Alarm legen Sie durch eine Zeitschablone im Alarmszenario selbst fest.

Legen Sie in der Alarm Bildaufzeichnung die Qualität (Bildrate und Größe) der Aufzeichnung fest.

Kamera Positionen

1. Steuern Sie die Kamera mit dem PTZ-Steuerungsfeld an die gewünschte Position (siehe auch Kapitel 4.3).

2. Stellen Sie den Zoomfaktor ein.

3. Klicken Sie auf

Neu.
Neu.

Der Dialog Neue Kamera Position erscheint.

4. Geben Sie in diesem Dialog eine beliebige Bezeichnung für die

PresetpositionPresetposition an. Die Bezeichnung sollte keine Leer- und/oder Sonderzeichen enthalten.

5. Klicken Sie auf

OK.
OK.

Bild Export

Durch den Bild Export werden Bilddaten verschlüsselt abgelegt und können dann durch den SeeTec OfflineViewer auf einem PC ohne SeeTec Installation abgespielt werden.

Die Installationsdateien für den OfflineViewer finden Sie unter <SeeTec-

Installationsverzeichnis>/tools/OfflineViewer. Zusätzlich wird beim

Exportvorgang die OfflineViewer Installationsdatei sowie ein Tool zum direkten Brennen auf CD/DVD (Totally Free Burner) in das Exportverzeichnis kopiert.

Als Alternative können Sie die exportierten Bilddaten auch wieder in ein bereits bestehendes SeeTec System einbinden, indem Sie ein Archiv erstellen

(Hardware, HerstellerHersteller: SeeTec, TypTyp Archiv).

Beachten Sie dazu auch den Punkt Konfiguration des SeeTec Archivs.

SeeTec 5

Automatisierter Bild Export

Wählen Sie zunächst aus, welche Spur Sie automatisiert exportieren möchten (Standard- und/oder Alarmspur). Den Zeitraum des Exports können Sie per

ZeitschabloneZeitschablone definieren und hier dann auswählen. Eine Zeitschablone erstellen Sie im Punkt Zeitverwaltung.

Den Zeitpunkt des Exports, das Passwort zur Verschlüsselung, sowie den Exportpfad legen Sie im Punkt Server MultimediaDatabase Bilddatenexport Automatischer Bilddatenexport fest.

Manueller Bild Export

Wählen Sie zunächst aus, welche Spur Sie exportieren möchten (Standard- und/oder Alarmspur). Legen Sie den Zeitraum des Exports fest (Felder VonVon

und BisBis) und geben Sie ein PasswortPasswort für die Verschlüsselung an.

Wenn die Option Passwort aus MDB verwenden aktiviert ist, wird das Passwort vom Punkt Server MultimediaDatabase Bilddatenexport Manueller Bilddatenexport verwendet.

Tragen Sie nun Im Feld PfadPfad aufauf demdem ServerServer den vollständigen Pfad für den Export ein.

Um den Export zu starten, klicken Sie auf

Jetzt Exportieren

.

Wichtig

Der Exportpfad muss beim automatischen und manuellen Export auf dem SeeTec Server vorhanden sein!

Ein Export in ein Verzeichnis auf dem SeeTec Client ist NICHT möglich!

SeeTec 5

SeeTec Bewegungserkennung

Falls die Kamera über keine integrierte Bewegungserkennung verfügt, können Sie die SeeTec eigene Bewegungserkennung aktivieren. Wir empfehlen jedoch, grundsätzlich die kameraintegrierte Bewegungserkennung zu verwenden, um die Systemlast des SeeTec Servers gering zu halten.

Um die Bewegungserkennung zu aktivieren, legen Sie zunächst über

Bearbeiten…

die Anzahl der Bereiche fest, die überwacht werden sollen.

Unterschiedliche Bereiche werden nur dann benötigt, wenn pro Bereich unterschiedliche Alarmszenarien ausgelöst werden sollen. Ändern Sie dann den

NamenNamen des Bereichs und die TotzeitTotzeit (Die Totzeit beschreibt die Zeit, bei der nach dem ersten ankommenden Signal kein weiteres angenommen wird).

Markieren Sie nun mit der Maus im Kamerabild den Bereich, bei dem eine Bewegung erkannt werden soll (linke Maustaste zum selektieren, rechte Maustaste zum Entfernen der Selektion).

Mit den Buttons

überprüfen. Alle Ausschläge oberhalb der Linie im Testfeld werden als

Bewegung erkannt. Um die

genauer einzustellen, verschieben Sie diese Linie nach unten bzw. oben.

Starte Test

bzw.

Stoppe Test

können Sie Ihre Einstellungen

Empfindlichkeit

der Bewegungserkennung

Wichtig

Die SeeTec eigene Bewegungserkennung kann nur aktiviert und konfiguriert werden, wenn die Kamera Einzelbilder liefert, also in der Kamera Konfiguration im Punkt Allgemein als Streaming Modus Motion JPEG gewählt wurde.

Die Bewegungserkennung liefert nur bei der Bewegungserkennung in Innenräumen brauchbare Ergebnisse.

Mobotix Kameras werden zur Zeit nicht unterstützt.

Pro aktivierter Bewegungserkennung werden ca. 400 MHz an Rechenleistung auf dem SeeTec Server benötigt.

SeeTec 5

Kamera Bewegungserkennung

Die Kamera Bewegungserkennung ist nur für Axis, Sony und IQinvision Kameras, die Bewegungserkennung unterstützen, verfügbar. Für alle anderen Kameras, die über eine Bewegungserkennung verfügen, müssen Sie im SeeTec Network I/O einen Eingang hinzufügen (Siehe auch Kapitel Beispielhafte Konfiguration eines Alarmszenarios).

Greifen Sie zunächst über einen Browser auf Ihre Kamera zu und legen die Bewegungserkennungsfenster fest (Siehe auch Anhang).

Aktivieren
Aktivieren

Sie nun die entsprechende Anzahl der Fenster und geben einen

NamenNamen sowie die TotzeitTotzeit an (Die Totzeit beschreibt die Zeit, bei der nach dem ersten ankommenden Signal kein weiteres angenommen wird).

Wichtig

Wenn auf einer Sony Kamera der Detektionsmodus "Unattended Object" eingestellt sein, sollte die hier eingestellte Totzeit größer als (Release time - Detection time) sein, da sonst mehr als eine Benachrichtigung pro Detektion ausgelöst wird.

Video-Gateway / Multicast

Wenn eine intelligente Bildauswertung durch eine via:sys Box der Firma V.A.S. GmbH ausgeführt wird, aktivieren Sie das Gateway und geben den PortPort an. Über diesen Port werden die Bilder der Kamera vom SeeTec Server an die via:sys Box weitergeleitet.

Aktivieren Sie das Multicast Streaming und geben die gewünschte Multicast IP-

AdresseAdresse sowie den PortPort an, über die die Bildauslieferung per Multicast von der Kamera zum Client durchgeführt werden soll.

SeeTec 5

Privacy Masking

Hier können Sie sensible Bereiche oder Bewegungen im Bild durch eine Maske ausblenden und so verhindern, dass diese Bereiche für den Benutzer sichtbar sind. Die Maske wird, abhängig von den Benutzerrrechten, im Überwachungs-

und im Archivmodus angezeigt.

1. Aktivieren Sie zunächst das Privacy Masking.

2. Wählen Sie unter den Privacy Masking Parametern eine Methode aus:

Statische Objekte:

Mit dieser Methode können Sie einzelne Bereiche des Kamerabildes maskieren. Um die Maskenfarbe zu ändern klicken Sie auf das Farbsymbol darunter und wählen die gewünschte Farbe aus. Des Weiteren können Sie optional einen

TransparenzwertTransparenzwert in Prozent angeben. Um Masken zu erstellen halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen eine Maske. Die Form (Rechteck,

Kreis,

)

können Sie per Rechtsklick auswählen.

Bewegte Objekte:

Mit dieser Methode werden alle sich bewegende Objekte bzw. Personen maskiert. Wenn z.B. eine Person im Bild stehen bleibt wird die Maskierung sofort aufgehoben.

Büro Modus:

Diese Methode unterscheidet sich in einem Punkt von der Methode bewegte Objekte. Wenn eine Person im Bild stehen bleibt wird die Maskierung NICHT aufgehoben. Hierzu müssen Sie ein Referenzbild hinterlegen. Klicken Sie dazu

auf

Referenzbild laden

.

Der Button

sofern Sie zuvor Masken gelöscht und neu angelegt haben.

Verlauf löschen

entfernt alle älteren Masken im Archivmodus,

SeeTec 5

Wichtig

Die Ausblendung wirkt sich nur auf die Benutzer aus, die das Privacy Masking Recht in der Benutzerverwaltung NICHT haben.Bei den restlichen Benutzern wird die Maske nicht angezeigt.

Administratoren können im Überwachungsmodus per Rechtsklick in ein Kamerabild die Masken ein- bzw. ausschalten.

Bei einem Bildexport wird die Maske NICHT exportiert!

Privacy Masking wird für Mobotix und Grandeye Kameras nicht unterstützt.

Konfiguration eines Ein-/Ausgabegerätes

Erstellen Sie eine neue Hardware, geben einen NamenNamen an und wählen

den HerstellerHersteller (Beckhoff oder Advantech) aus.

Wählen Sie den TypTyp aus und bestätigen mit

OK.
OK.

Zum Bearbeiten des Gerätes (Ändern der Namen der digitalen Ein- und Ausgänge) wählen Sie diese in der Komponentenübersicht aus

und klicken auf

Bearbeiten

.

Allgemein

Im Menü Allgemein können Sie den NamenNamen der sowie die IP-AdresseIP-Adresse bzw. den

HostnamenHostnamen ändern.

Wählen Sie den CameraManagementCameraManagement ServerServer aus, der das Gerät verwalten soll

(nur bei Installationen mit mehreren SeeTec Servern).

SeeTec 5

Digitale Ein- /Ausgänge

1. Definieren Sie die Anzahl der digitalen Ein- bzw. Ausgänge im

jeweiligen Menü durch den

und Ausgänge ist bei Beckhoff auf 32 begrenzt. Bei Advantech ist die Anzahl der Ein- bzw. Ausgänge je nach Typ fest definiert.

Bearbeiten…

Button. Die Anzahl der Ein-

2. Aktivieren Sie die Ein- Ausgänge die Sie benötigen, geben einen

Sie die Ein- Ausgänge die Sie benötigen, geben einen Namen an und bestätigen mit OK. Hinweis

Namen an und bestätigen mit

OK.
OK.

Hinweis

Damit die SPS der Firma Beckhoff in der SeeTec Software angesprochen werden kann, muss von SeeTec ein spezielles Programm auf die SPS aufgespielt werden.

Sie können einen digitalen Eingang im Lageplan einfügen, um den aktuellen Status des Eingangs (offen oder geschlossen) grafisch darzustellen. Das SymbolSymbol, das angezeigt wird, legen sie im gleichnamigen Feld fest.

Konfiguration des SeeTec Network I/O

Über diesen Gerätetyp ist es möglich, sämtliche netzwerkbasierte Ein- und Ausgangsoperationen über TCP bzw. HTTP durchzuführen.

Erstellen Sie eine neue Hardware, geben einen NamenNamen für den

Network I/O an, wählen als HerstellerHersteller SeeTec und als TypTyp Network I/ O aus.

Zum Bearbeiten des Network I/O wählen Sie diesen in der

Komponentenübersicht aus und klicken auf

Bearbeiten

.

Allgemein

Geben Sie im Menü Allgemein an, von welchen IP-Adressen (bzw. IP- Adressbereichen) Eingangsoperationen angenommen werden Diese Angabe ist optional. Sie können beliebig viele Masken kommasepariert (ohne Leerzeichen) auflisten. Innerhalb einer Maske können die Platzhalter * und - verwendet werden. Wird keine Maske vergeben, wird jede eingehende Verbindung akzeptiert.

SeeTec 5

Beispiel:

10.0.8.9-23,10.0.8.7,192.*.*.*

Es wurden drei einschränkende Masken definiert:

Maske 10.0.8.9-23 lässt alle IP-Adressen im Bereich 10.0.8.9 bis 10.0.8.23 zu.

Maske 10.0.8.7 lässt die einzelne IP-Adresse zu.

Maske 192.*.*.* lässt das gesamte Subnetz 192 zu.

Wählen Sie den CameraManagementCameraManagement ServerServer aus, der den Network I/O

verwalten soll (nur bei Installationen mit mehreren SeeTec Servern).

SeeTec 5

Konfiguration der Ausgänge

Sie können durch den definieren.

Bearbeiten…

Button beliebig viele Netzwerkausgänge

1. Aktivieren Sie den Ausgang und geben einen NamenNamen an.

2. Als Protokolle stehen Ihnen TCP und HTTP zur Verfügung. Wählen Sie

ein ProtokollProtokoll aus.

3. Geben Sie die IP-Adresse an, mit der der Ausgang eine VerbindungVerbindung aufabuen soll. Sie können auch mehrere Ausgänge an die gleiche IP binden.

4. Geben Sie einen PortPort an.

5. Die Angabe eines BenutzernamensBenutzernamens und eines PasswortsPassworts sind

ebenfalls optional.

6. Geben Sie einen TextText, ASCIIASCII oder hexadezimal (HEXHEX)formatiert, an, der übertragen wird.

Beispiele:

( HEX HEX )formatiert, an, der übertragen wird. Beispiele: Ausgang 1: Es wird eine TCP-Verbindung zu

Ausgang 1:

Es wird eine TCP-Verbindung zu 10.0.8.11:4711 geöffnet und

Ausgang 2:

unmittelbar folgend wieder geschlossen. Es wird eine TCP-Verbindung zu 10.0.1.125:25000 mit

Ausgang 3:

Benutzername und Passwort (admin/admin) geöffnet und vor dem Schließen 3 Byte (65 32 fa, HEX. übertragen. Eine HTTP-GET-Verbindung auf 10.0.4.33:80 spricht die URL /axis-cgi/com/ptz.cgi?pan=63 an (Schwenkbefehl an eine Axis-Kamera).

SeeTec 5

Konfiguration der Eingänge

Sie können durch den

Bearbeiten…

Button beliebig viele Eingänge definieren.

Aktivieren Sie den Eingang und geben Sie einen NamenNamen an.

Die Verarbeitung von Eingangssignalen kann auf zwei Arten erfolgen:

Der SeeTec-Server wartet passiv auf die Verbindungsanforderung eines unbekannten Netzwerkgerätes, wobei die erlaubten IP- Adressbereiche geprüft werden.

Der SeeTec-Server stellt aktiv eine Netzwerkverbindung her (über das

ProtokollProtokoll HTTP oder TCP), wobei VerbindenVerbinden mitmit und PortPort als

Adressierung verwendet werden. Die Verbindung wird ständig

gehalten und eingehende Daten interpretiert, d. h. mit dem Feld TextText verglichen. Ist das Textfeld leer, so wird jedes eintreffende Byte als Eingangstrigger gewertet.Die TotzeitTotzeit beschreibt die Zeit, bei der nach dem ersten ankommenden Signal kein weiteres angenommen wird.

Optional kann noch ein BenutzernameBenutzername und PasswortPasswort übergeben

werden.

Beispiele:

und Passwort Passwort übergeben werden. Beispiele: Eingang 1: Der SeeTec-Server wartet auf eine eingehende

Eingang 1:

Der SeeTec-Server wartet auf eine eingehende HTTP-

Eingang 2:

Verbindung auf Port 12000. Nach einem Signaleingang werden innerhalb der Totzeit (5 Sekunden) keine Signale auf diesem Port ausgewertet. Der SeeTec-Server wartet auf Port 13000 auf den via HTTP-

Eingang 3:

Verbindung übermittelten Wert Alarm! und schließt die Verbindung wieder. Der SeeTec-Server verbindet sich über TCP mit dem Netzwerkgerät 10.0.4.33:8080 und meldet einen

Eingangstrigger sobald die im Feld TextText eingetragene Byte- Folge eintrifft. Die Verbindung wird solange aufrechterhalten, bis das Netzwerkgerät die Verbindung beendet.

SeeTec 5

Erstellen eines TCP Alarmports

Fügen Sie über

Bearbeiten

einen Eingang hinzu.

Aktivieren Sie den Eingang und ändern den NamenNamen, den PortPort und die

TotzeitTotzeit (Die Totzeit beschreibt die Zeit, bei der nach dem ersten ankommenden Signal kein weiteres angenommen wird).

Lassen Sie alle anderen Einstellungen unverändert!

wird). Lassen Sie alle anderen Einstellungen unverändert! Hinweis Die Software bietet eine Auto Inkrement Funktion, um
wird). Lassen Sie alle anderen Einstellungen unverändert! Hinweis Die Software bietet eine Auto Inkrement Funktion, um

Hinweis

Die Software bietet eine Auto Inkrement Funktion, um die Portangabe automatisch auszufüllen. Geben Sie einen PortPort an , klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Portfeld und

bestätigen Sie die Auto Inkrement Abfrage mit

Ja.
Ja.

SeeTec 5

Konfiguration des SeeTec Archivs

Durch das Archiv können Sie exportierte Bilddaten in ein SeeTec System

integrieren und im Archivmodus darauf zugreifen.

Erstellen Sie eine neue Hardware, geben einen NamenNamen für das Archiv an,

wählen als HerstellerHersteller SeeTec und als TypTyp Archiv aus.

Zum Bearbeiten des Archivs wählen Sie diese in der Komponentenübersicht

aus und klicken auf

Bearbeiten

.

Allgemein

Geben Sie im Menü Allgemein das CameraManagementCameraManagement und den MultimediaDatabaseMultimediaDatabase ServerServer an, die die Archivbilder verwalten sollen. Bitte

beachten Sie dabei, dass die exportierten Bilddaten auf dem jeweiligen SeeTec Server verfügbar sein müssen.

Geben Sie nun den PfadPfad an, in dem die Bilddaten auf dem Server abgelegt wurden.

Klicken Sie auf

Pfad neu einlesen

.

Im Feld KamerasKameras nichtnicht verifiziertverifiziert sehen Sie nun die Kameras, die unterhalb des

angegebenen Pfads gefunden wurden.

Um die Kameras zu verifizieren geben Sie im Feld PasswortPasswort das Passwort an,

mit dem die Bilddaten verschlüsselt wurden und klicken auf PasswortPasswort

übernehmenübernehmen. Die Kameras werden jetzt im Feld KamerasKameras verifiziertverifiziert angezeigt.

Falls Sie unterschiedliche Passwörter vergeben haben, geben Sie diese nacheinander ein.

Die Kameras werden nun im Archivmodus als <Kameraname>[Archiv] angezeigt.

SeeTec 5

In der Zeitverwaltung werden Zeitschablonen ähnlich einem Stundenplan angelegt, um die Standard Bildaufzeichnung einzelner oder mehrerer Kameras sowie die Gültigkeit in Alarmszenarien zeitlich zu koordinieren.

Zeitschablonen anlegen

Erstellen Sie eine neue Schablone und geben Sie einen NamenNamen dafür an.

Bearbeiten Sie die Schablone durch den

Button oder per

Doppelklick auf die neu erstellte Schablone Weiße Flächen bedeuten ein Aufnahmestopp, während blaue Flächen Aufnahmezeiträume darstellen. Klicken Sie mit der Maus in die Zeitschablone, um einen Zeitraum festzulegen. Um die Auswahl zu beschleunigen können komplette Zeiträume oder Wochentage durch einen Mausklick auf den oberen und linken Rand ausgewählt werden.

Bearbeiten

Legen Sie in der Systemverwaltung im Punkt Betriebskalender die Tage fest, welche in Zeitschablonen gesondert von den normalen Wochentagen behandelt werden sollen. Diese Tage werden in der Zeitschablone als Feiertag angezeigt.

Tage werden in der Zeitschablone als Feiertag angezeigt. Hinweise Es gilt: ➔ Weiße Fläche -> Funktion

Hinweise

Es gilt:

Weiße Fläche -> Funktion deaktiviert

Blaue Fläche -> Funktion aktiviert

Falls eine Kamera bereits auf eine Zeitschablone verweist und diese Schablone dann gelöscht wird, wird die Kamera eine Daueraufzeichnung starten.

SeeTec 5

4.2.2 Lagepläne

Um sich einen Überblick über das zu überwachende Gelände bzw. den Aufstellungsort der Kameras zu verschaffen, können Sie hier Lagepläne in Form von BMPs, JPGs, JPEGs, GIFs und PNGs einfügen.

Lageplan erstellen

1. Erstellen Sie einen neuen Lageplan und geben einen NamenNamen an.

Sie einen neuen Lageplan und geben einen Namen Namen an. 2. Bearbeiten Sie den Lageplan und

2. Bearbeiten

Sie den Lageplan und wählen ein

aus. Des weiteren können Sie ein Symbol für den Lageplan auswählen.

Hintergrundbild…

3. Wählen Sie das gewünschte Objekt (Kamera, Button,…) in der Liste aus.

4. Fügen Sie das gewählte Objekt per Drag&Drop an die gewünschte Position im Lageplan ein.

Das eingefügte Symbol können Sie frei drehen und skalieren.

5. Stellen Sie den Text des eingefügten Symbols entweder auf immer an oder auf an nur bei MouseOver.

entweder auf immer an oder auf an nur bei MouseOver . Hinweis Sie können Kameras, Buttons,

Hinweis

Sie können Kameras, Buttons, digitale Eingänge, Ansichten, Web- Seiten und andere Lagepläne auf dem Lageplan platzieren, jedoch keine Videoserver.

SeeTec 5

4.2.3 Ansichten

Durch die Definition von Ansichten können mehrere Kameras in einem Fenster angezeigt werden. In diese Ansichten werden dann per Drag&Drop Kameras, Web-Seiten oder Lagepläne eingefügt und so die Oberfläche den spezifischen Anforderungen angepasst. Zur Auswahl stehen dabei die Formate:

1x1, 2x2, 2x3, 3x3, 3x4, 3x5, 4x4, 4x5

und

1+2, 1+3, 1+5, 1+6, 1+8, 1+12, 2+8

Diese Ansichten können einem Benutzer- oder Gruppenprofil zugeordnet werden und stehen dann vom Programmstart an zur Verfügung.

werden und stehen dann vom Programmstart an zur Verfügung. Hinweis Es ist auch möglich direkt im

Hinweis

Es ist auch möglich direkt im Überwachungs- oder Archivmodus Ansichten zu erstellen. Klicken Sie dazu im Menü auf Ansicht/Ansicht hinzufügen. Wählen Sie Ihr gewünschtes Ansichtsformat aus. Diese Ansichten sind jedoch nur temporär, d.h. beim nächsten Start der SeeTec 5 Überwachung sind diese nicht mehr vorhanden und müssten neu erstellt werden.

SeeTec 5

Ansichten erstellen

1.

2.

3.

4.

5.

Erstellen Sie eine neue Ansicht, geben einen NamenNamen an und wählen

den TypTyp aus.

Klicken Sie auf OK. Bearbeiten
Klicken Sie auf
OK.
Bearbeiten

Sie die neu erstellte Ansicht und fügen Sie per

Drag&Drop aus der Benutzersicht Kameras , Web-Seiten und Lagepläne ein.

Bestätigen Sie mit

Weisen Sie Sie in den Profilen im jeweiligen Benutzer- oder Gruppenprofil die Ansicht zu, sofern diese beim Clientstart angezeigt werden soll.

OK.
OK.

Wichtig

Zurzeit können maximal 20 Kameras in einer Ansicht gleichzeitig angezeigt werden. Sollen mehr als 20 Kameras gleichzeitig dargestellt werden, werden eine entsprechende Grafikkarte und ein zusätzlicher Monitor benötigt. Beachten Sie bitte, dass hohe Bildraten mit größeren Bildformaten (>320x240) hohe Rechenlast auf dem SeeTec Client erzeugen!

Die gleichzeitige Anzeige von Kameras mit MPEG-4 Streaming ist auf 80 begrenzt.

SeeTec 5

4.2.4 Benutzerverwaltung

Anlegen eines neuen Benutzers

1. Wechseln Sie zur Benutzerverwaltung.

2. Klicken Sie auf Benutzer.

3. Erstellen Sie einen neuen Benutzer. Geben Sie einen NamenNamen und ein

PasswortPasswort an. Optional können Sie auch ein sicheres Passwort für den Benutzer verwenden. Ein „sicheres“ Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen, enthält mindestens einen Kleinbuchstaben, einen Großbuchstaben und eine Ziffer. Sonderzeichen sind ebenfalls möglich. Für jeden Benutzer wird automatisch ein Benutzerprofil angelegt.

Beachten Sie hierzu auch die Rechteverwaltung.

Anlegen von Benutzergruppen

Sollen mehrere Benutzer mit gleichen Berechtigungen angelegt werden, empfiehlt es sich, eine Benutzergruppe anzulegen und diese Benutzer der Gruppe zuzuordnen. Auf diese Weise können mehreren Benutzern gleichzeitig Rechte hinzugefügt oder entzogen werden, wodurch sich der benötigte Konfigurationsaufwand deutlich verringern lässt.

Anlegen einer Gruppe

1. Wechseln Sie zur Benutzerverwaltung.

2. Klicken Sie auf Gruppen.

3. Erstellen Sie eine neue Gruppe. Und geben einen NamenNamen an. Für jede Gruppe wird automatisch ein Gruppenprofil angelegt.

Beachten Sie hierzu auch die Rechteverwaltung.

SeeTec 5

Gültigkeit von Gruppen

Im Feld Gültigkeit können Sie Zeitschablonen auswählen und damit festlegen, welche Benutzer zu welcher Zeit mit Gruppenrechten arbeiten dürfen.

Zusätzlich kann die Gruppengültigkeit auch durch einen digitalen Eingang aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Außerhalb der Gruppengültigkeit werden alle zugeordneten Kameras, Lagepläne usw. ausgeblendet.

SeeTec 5

Rechteverwaltung

Vereinfachte Rechteverwaltung:

Die Rechtvergabe in SeeTec 5 ist direkt an die eingepflegten Komponenten gebunden. Das heißt Sie können es einem einzelnen Benutzer entweder erlauben oder verbieten, eine Kamera, ein Button oder einen Lageplan zu benutzen.

Erweiterte Rechteverwaltung

Damit detailliert festgelegt werden kann, ob ein Benutzer z.B. die Kamera steuern oder nur Presetpositionen anfahren darf, müssen Sie die erweiterte Rechteverwaltung verwenden. Danach können Sie durch Aktivierung bzw. Deaktivierung der Optionen sehr spezifisch Rechte hinzufügen oder wieder entfernen.

Zusätzlich können Sie dem Benutzer das Recht geben, die Ereignisauswertung

sowie die Server Erweiterungen zu verwenden.

können Sie dem Benutzer das Recht geben, die Ereignisauswertung sowie die Server Erweiterungen zu verwenden. 76

SeeTec 5

Die Icons haben folgende Bedeutung:

Live Bilder und Web-Seiten ansehen; VoIP benutzen•

Kamera steuern•

Kamera priorisiert steuern•

Presetpositionen anfahren•

Bilder exportieren•

Aufgezeichnete Bilder und Web-Seiten im Archivmodus ansehen; VoIP Aufzeichnungen anhören•

MPEG/H.264 Audio anhören•

Privacy Masks werden nicht eingeblendet nicht eingeblendet

Lagepläne benutzen•

Buttons benutzen•

Ansichten benutzen•

Rechtevergabe

1. Wählen Sie den gewünschten Benutzer / die gewünschte Gruppe aus

und klicken bei der Rechtevergabe auf

Bearbeiten

.

2. Aktivieren Sie das jeweilige Recht, das sie dem Benutzer / der Gruppe geben wollen.

3. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit

OK.
OK.

SeeTec 5

Wichtig

Besitzt ein Benutzer Gruppenrechte, welche ihm den Zugriff auf z.B. Buttons erlauben, können diese dem einzelnen Benutzer nicht wieder entzogen werden! Gruppenrechte sind immer inklusive.

Der Unterschied zwischen Benutzer- und Gruppenrechte erstreckt sich lediglich auf die Einstellungen im Profil!

Es macht keinen Unterschied ob ein Benutzer die Anmeldung mit seinem Benutzer- oder Gruppenprofil durchführt. Er sieht immer alle Kameras, Lagepläne usw., die ihm durch die Benutzer- und Gruppenrechte zugewiesen worden sind!

Wenn Sie in der Benutzersicht Ordner angelegt haben, können Sie die jeweiligen Rechte auch rekursiv auf den jeweiligen Ordner vergeben.

SeeTec 5

Unterstützung von Windows ActiveDirectory

Windows ActiveDirectory verwenden

1. Legen Sie im ActiveDirectory eine neue Gruppe an.

2. Fügen Sie im ActiveDirectory die Domänenbenutzer der Gruppe hinzu, die sich über den SeeTec ActiveDirectory Login anmelden sollen.

3. Legen Sie in der SeeTec Software eine Gruppe analog zur Gruppe im ActiveDirectory an, beachten Sie dabei die Groß- und Kleinschreibung.

4. Vergeben Sie dann auf die SeeTec Gruppe in der SeeTec Software die von Ihnen gewünschten Rechte und aktivieren die Unterstützung für ActiveDirectory.

Beim Start der Software können sich die Benutzer nun mit dem Button

ActiveDirectory Login

direkt am SeeTec System anmelden, ohne die Felder

Benutzername und Passwort ausfüllen zu müssen.

Um den ActiveDirectory Login zu automatisieren, geben Sie in der Verknüpfung zur SeeTec Überwachung noch den Kommandozeilenparameter AutoADLogin an (siehe auch Kapitel Kommandozeilenargumente).

an (siehe auch Kapitel Kommandozeilenargumente). Hinweis Sie müssen keine Benutzer innerhalb der SeeTec

Hinweis

Sie müssen keine Benutzer innerhalb der SeeTec Software anlegen, um sich über ActiveDirectory anzumelden, die Rechtevergabe erfolgt durch die in der SeeTec Gruppe hinterlegten Daten.

Erstellen Sie dazu im Active Drectory eine Gruppe und fügen die entsprechenden Benutzer hinzu. Im SeeTec System müssen Sie nur die Gruppe anlegen.

SeeTec 5

Passwort

Sicheres Passwort verwenden /Passwort ändern

Ein „sicheres“ Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen, enthält mindestens einen Kleinbuchstaben, einen Großbuchstaben und eine Ziffer. Sonderzeichen sind ebenfalls möglich.

Um den Benutzer zu zwingen ein solches Passwort zu verwenden aktivieren Sie Benutzer muss ein sicheres Passwort verwenden.

Legen Sie außerdem fest, ob der Benutzer sein eigenes Passwort ändern darf.

Benutzerpasswort ändern

Sie können nachträglich das Passwort eines Benutzers ändern. Zusätzlich, um den Zugriff nach dem so genannten “Vier Augen Prinzip“ zu sichern, kann dem Benutzer ein zweites Passwort zugewiesen werden, dieses muss dann im Login Dialog angegeben werden.

Aktivieren Sie die Option Benutzer braucht zwei Passwörter, geben Sie ein

zweites Passwort an und bestätigen Sie mit

OK.
OK.

Passwortgültigkeit festlegen

Um eine regelmäßige Passwortänderung durch den Benutzer zu erzwingen, aktivieren Sie Benutzer darf eigenes Passwort ändern