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INFORMATION ZUR TRADITIONELLEN JAHRTAUSENDEALTEN

VEDISCHEN FEUERZEREMONIE
(auch Homa, Yajna, Yagya, Abishek, Agni Hotra genannt – es gibt
verschiedene leicht abgewandelte Feuerzeremonien zu bestimmten Zwecken
oder an bestimmte göttliche Energien gerichtet)
Im Wesentlichen geht es um die Reinigung von Seele, Geist, Körper und
Umwelt bzw. um die Auflösung von blockierenden Energien, die uns im
Leben im Wege stehen und verhindern, dass wir unser Geburtsrecht leben
können. Dieses ist ein Leben im Einklang mit den Naturgesetzen oder dem
göttlichen Willen und die Erfahrung von Harmonie, Einheit, Glückseligkeit
in sich und im Zusammenleben mit anderen.
Agni, die Wesenheit des Feuers wird durch die Kraft von bestimmten
Klängen/Mantren in diesem uralten Ritual erweckt. Der energetische
Unterschied zu einem normalen Gartenfeuer ist für alle klar spürbar. Agni
besteht zwischen der grobstofflichen und der feinstofflichen Ebene, d.h. das
Feuer als Element ist sowohl im grobstofflichen Bereich sichtbar und mit den
Sinnen erfahrbar als auch im feinstofflichen Bereich (subtilere Materie)
wahrnehmbar.
Durch das Verbrennen von grobstofflicher Materie ist Agni auch der Mittler
zwischen beiden Ebenen. Aus diesen Eigenschaften des Feuers zusammen mit
den speziellen Mantren und den Darbringungen entsteht eine direkte,
machtvolle Verbindung zu den feineren Schichten der Atmosphäre und
desinfiziert die Luft, Spannungen und belastende Schwingungen in der
Atmosphäre, wie auch in unserem eigenen Gemüt werden durch die Kraft des
Rituals neutralisiert. Es findet eine tiefe Reinigung und Harmonisierung statt.
Diese wirkt auf die teilnehmenden Menschen, den Garten, das Haus und die
nähere und weitere Umgebung, in der das Homa durchgeführt wird.
Jede(r), der sich inspiriert fühlt, ist herzlich eingeladen.
Samstag, 15.10.2011, 18.00 – ca. 20.00 Uhr
Fam. Briel, 88400 Biberach, Rissegger Steige 102, im Garten
Mitzubringen: ein offenes Herz und eine Spende – nur wenn sie von Herzen kommt
Die verschiedenen Darbringungen, die dabei ins Feuer gegeben
werden, haben auch den Sinn, die grobstoffliche Materie in den
feinstofflichen Bereich zu transferieren, wo sie das Herz für feinere
Energien öffnen, wie z.B. Frieden, göttliche Liebe etc.

Die einzelnen Gaben symbolisieren Folgendes:


Zucker symbolisiert die Haut, Milch die Augen, Dickmilch die
Ohren, Honig die Zunge, Ghee (geklärte Butter) die Nase…hier
werden also unsere Sinne dem transzendentalen Selbst dargebracht,
damit sie unser wahres Selbst nicht überschatten möge, bzw. das
transzendentale Selbst/Atma wieder durchleuchten kann.

Blumen repräsentieren das Erblühen des Lebens,


Licht das Licht des Lebens, das die Dunkelheit vertreibt,
Wasser Reinigung und das Fließen der Erfüllung,
Reis die Ganzheit individueller Bewußtheit,
Früchte die Fülle und Erfüllung des Lebens,
Sandelpaste Erfrischung durch die Stille der Transzendenz,
Räucherwerk den süßen Duft der Reinheit, der alles durchdringt,
Kampferlicht die überfließende Fülle reinen Bewußtseins,
Betelblatt den läuternden und reinigenden Einfluss am Ursprung
der Sprache,
Tuch oder Kleidungsstück den Schutz in der Allgegenwart des
Seins,
Kokosnuss den Menschen als Ganzes mit seinen verschiedenen
Schichten von grob zu fein und Transzendentalem Sein.
Das Zerbrechen der Kokosnuss bedeutet das Zerschmettern des
kleinen Egos, das uns daran hindert, dass die Milch, unsere innere
Essenz frei fließen kann.

Welche Zutaten Sriraman, der Ausführende der Zeremonie, genau


zum Einsatz bringen wird, bleibt eine Überraschung!

Ein Mantra, das u.a. evt. rezitiert wird ist.:


OM LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU
(Mögen alle Wesen dieses Universum glücklich sein und Frieden
finden)