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köflnt€, tun sie es durch einen anderen; ill]Jrlich wie der wetden nicht die gleichen Leistungen volbringen

bringen vie
Spieler, dem das Geld ausgegangen ist, noch etwas von lorher. Es w:ire nur natürlich, dies als ein ungünstiges

der Auftegung des Spiels geniesst, indem er anderen Zcichen zu betrachten.

Spielern zuschaut. l)is ist es aber nicht. Es kommt nur daher, dass unser

Durch übemässige lnanspruchnnhme hann der Stoff, rrlt cs Gefolge von Intelligenzen jetzt, da unser Geist sei-

aus dem der Körper gemacht i§t, sich abnützen, und ,,c lIaltuflg geündert hat, von uns abgefallen ist, so dass

dann vermag keln Geist und keine I«aft meht 2uf ihfl $ r p,örzlrch .ruf uo,ere eigere. \ rrhälrn:sma$rg germ-

einzuwirken, genau wie wenn ein Stift oder ein Zahnrad 11c Ituaft reduziert sind. §(ir sird in der Lage eines Gei
im Geftiebe abgenützt ist. W enn dann die Maschine un- rrcskrr.nler\ der bei seinen gelegentlichen \(ahnsinns-
ter Dampf g€setzt wird, kommt es zu Schäden und .,rr'rl.en Rresenlr.iFe err(aIer, u lihrend er h.emer
schweren Stönng€n. rxxmaten Verfassung eher schwach ist. Wiesol Ureil er

Unser Geist verleiht dem Köiper nicht nur Kraft zu v{nr körpedosen Wahflsinnigen, die von seinem Gei

physischen Leistungen; sobald der Körper im Schlaf stcszustand angezogen rvufder! vorübergehend mit g+
oder onsrwre sruhr, mrcht sich der Ceßr un\ ezü8- waltigen Kräften ausgerüstet wurde.

lich daran, Schäden auszubessern und dort, wo das alte ln Wirklichkeit gewinnt der Körper aus dies€r sch€in

Material durch übemässig€ Inanspruchnüme abge- lnren Ermattung und Schlaffheit neue Kraft. Er baur
.r, h ruI elner ge.unden Crundlage neue aut genau wie
nützt ist, neues Ntaterial zu liefern. Bei eln€m Men-
cr in det Entspannung des Schlafs neu gestärkt wird.
schen, der seinen Körper nicht richtig gebraucht, mit
andeten §[onen, bei einer,T Menschen, dessen Geistes h,lmigkeit, Schlaffheit, Müdigkeit zeigefl an, dass Kör-

haitung nicht nach einem gleichmässig mit Kr,ft ver- pcr ufld ceist reparaturbedtiftig sind. Sehr viele
l(ranhheitszeichen sind bloss verschiedene Erschdp
sorgten Kölper verlangt, liann die Abnützung nur sehr
mangelhaft reparlert werden
rirngssymprome de, Korp€r\ d€r .o ü6errr((ig ängF
(rengt und abgemttzt wurde, dass Geist und Kraft
Wenn wir uns dieser schädlichen Lebensweise beu'usst
werden und in weiser Einsicht unseres Ittums unserem nicht lüflger auf ihn einzuvi*en vermögen.

Körper mehr Ruhe gönnen, werden wir v€rmutlich 2u I leutrutag€ gibt es in jedem Berufunzülüge Menschen,

flächst eine Veminderung unserer Kraft eIfallren; \\'ir die sich nicht wohl fi.rrhlen, wenn sie nicht in st:indiger

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Ampannung sind. Um ihre Arbcit zu verricht€n, brau- ragt: «Wenfl drfrÜhrst, Kb'r?et ,tu1 Giist dera iS ztl

chen sie einen Anreiz, eine treibende Kraft, die so lallge , 'rerda dic bei.reh riht kryc bcidlr/ enbhi'
viiksam bleiben muss, als sie die betrcffende Arbeit
veEichten. Sie wollen der Natur keifl€ Zeit zur EÄo- wir Kraft durch körperliche Übungen?
lung und §0iederhcrstellung zugestehm. Und'l,enn die so viel, wie allgemein gegla,rbt wird Es ist Zeit
Na§,r durch Schlafrlleit, Mattigkeit und Arbeitsuolust korpcrliche Übunger! weno man Lust drzu hrt u.d
zu versteh€n gibt, dass sie Zeit braucht, um dic korper- daran findet. Sobald man zu ermüden beginnt,
liche Maschinerie wieder instaodzusetzen, halteo sie loll man authören. Kinder tollen her]m ufld juflge Tie-
sich fur krank und verlangeo nach einer Medizin, die si€ tc spieien, w€il sie ein unwideßtehliches Bedürfnis da-
unverzüglich wieder in Bewegung setzen und in der U* bcruhetr auf einern gesun-
Spannung erhalten soll, die si€ irigerreise als ein Zei- ffIH;*,*
chen vollkommeoer Gesundheit aisehen. Wenn wir sandcrn, um uns zu «ertüchtigen», 2ber cr
«Unsere berufliche Tätigk€it erford€rt doch stzindige
Sttdc und erschöpft heimkommer\ haben wr uns
Tatkraft und Anspannung. !üir haben keine Zeit fijr die S:ßst Schaden zugcfügt. närnlich mehr KrÄft ausgegc-
Musse, von det du redestl» sagen si€.
$rn, "t. *i' -rpf-g." habcn. Wir haben cinefl Strom
Ja die beruflich€ Tärigkeit fordert tatsaichlich alles, was §üilenskraft auf uru gelcflkt, dcr den Körper vor-
§on
der Meosch zu g€b€n vermag - Zeit, Kraft und einen Jntnstreibr, obwohl der Körper auf seine An Protc-
ununterbrochenen Einsatz der Lebenskraft, Die Men- I&cn. In a,.""r Verf".sune ziehefl wir obcncirein die
schm rrainierm sich schliesslich auI diese Lebensweise hU-d rrn -ao., Wesen auf de' unsichtbaren Seite
und sind in keiner anderen m€hr glücklich. [{ I-.Uerr, an, dic io dern glcichen lrnum befangen
Aber zrcet Geulbchfirgtten, da! du Met'$bc", det dir
f,ts."," *n.
andocn in ptr Jabn L,Z - K,,l ud Brtri bia,nbit
llfir lo*- kcine geistEe od€i körp€rlidrc An$ren'
itcrtrfr, an litehrrerl utklnt od ibn, tobad i kbüdrb.n gung unternehmen, ohne die Hilfe und SymPathie an-
{igt, clbarr/rrytbrJalht läßt - dieie! SJslrfi rtir,tt cbt deter Wesen zu empfangefl, deren Neigungen, Interes-
,,/it d." Nat/ry' lzrn ijbefth. Dir CatcW!»Nh .rkLnn: lcn und Beschdftigungefl den unseren entsprechen.Sie
«Dt nKtt ar*ilcn d.r *rtu Zrnt,, uilr.nd dic l,,Iatut Mnden sich auf iener andercn Seite des Lebens, die

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dem riusseretr Auge unsichtbar, doch aufs eflgste mit das Bedtlfnis danach empfinden, genau wie es ein
unserem eigenen Leben verkntipft und v€nroben isr. trcibt-
7um Spicicn ictzt fordcrn rvir im tiegcnrcil
Je nachdem kann diese Hilfe und Sympathie tur uns Anstrengung von unserem Körper, auch
wohltätig oder schädlich sein. e! nicht danach begehit.
W b*reiben eine vohltätige körp€rliche übung, 'rJ(ir betreilxn einerrohltatige Übung, venn §'ir uns ei
wenn wir, wzrhrend wir selbst uns ruhig verhalten, un nen in allen Belangen srärken Körper §'ünschen, ,;rr
s€re cedan]<en aufl«aft und Gewandtheit der Muskel- (lcn Körper unserer PhäntxsieiWir müssen unsere lor'
tätigkejt und Aflmur der Bewegung richten. \i/ir barei rlcrung ehrfurchtsr.oll der höhctcn §(eisheit oder
ben eine wohltetige körperliche Übung, wenn wn die I löchsten Nlacht ,rnheimstellen. die es viel besser als wir
Bevegungen eines feurigen Plerdes oder fröhlich her- vcrsteht, uns einen Körperzuverschaffen, der alles, wr.s
umtollenden Hundes oder iede andere Form von natür wir uns gegen§'ittig vorstellen konnen, weit über-
licher Bewegung beobachten, die aus reiner Fteude an rifft.
spielerischer Betätigung efolgt, denn daduJch lenlen L,,',er (un,,,a s , , r. .o el, ,F"h be$egen. ! rF eir
wir den geistigen Strofn von I«äft und Viralirat aufuns. s icbzehnjähriger J unge oder ein sicbzehnjähriges l\Iäd
Er wird allmählich in uns eindringen, sich unserem Or- then sich eben bewegen soll und wie wir uns ln Zu-
ganismus einverleiben und mir der Zeit unseren Kölper kunft mit lünfzig bewegen verdeni
erneuern, indem er Blut, Ntuskeli, Sehnen, Neffen und I lns, die Envachsenen, §,ürde es sehr bald ermüden,
IGochen mit Hiife r.on neuen Elementen neu aufbaut hcrumzutollen undzu spielen, vie ein Kind es den gan-
oder gestaltet. ,cn Teg langtut.In dieser Beziehung vermeg das Kin.t
§feno die frischen Elemente, die wir auf diese Weise kurpetlich mehr a leistcn als wir, obwohl es keine so
heranziehen, genügend von neuem Leben erfiillt sind, schs,ere Last heben kann. Wie ist das zu erklaren?
verden sie oder wird der Geisr, der auf sie einwirkt und liine Gruppe von spielenden Kindern Lonzentrieft ih
dessen Spiegelung oder sroftliche Entsprechr:ng sie dar- tcn Geist unbewusst datau! einen Strom von spieleri-
stellen, von selbst nach körperlicher übung verlangen. schen Gedanl<en in ihre Körper zu leitefl. Ein Kind
\\ ir uerden aufen oder springen oderson"rwie unserc (ihne SpielgeFahften aber wird bäld Tdbsal bu... ,,",1
Muskeln gebrauchen, weil wir Lust dazu haben rich trägc bewcgen. Es jst von diesem cig€ntrimliche.

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geistigen Strom abgeschnitten und im wahr§ren S;nn zunehmen. Durch all das öflnen wif uflser€n Geist ei-

des Wones «nicht in seinem Element». rrem schwereiligen, mit Sorgen beladenen Gedanlen-
Auch wir müssen den Strom von frohlichen Gedanken, strom, in den wir unbewusst gleiten. Diese cedanken

der allmählich abgelenl<t wurde, wieder hetbeirufen rnaterialisieren sich in unserem Fleisch und Blut. Der

Y/ sind zu düster oder zu traurig oder z,: sehr von em- sichtbrre Teil unseres Körpers ist elne Ablagerung oder

stefl Lebensfragen in Anspruch genommen §oir könn-


l(ristallisierung des unsichtbaren Elanents, das st?ifldig

ten jedoch spielen und fröhlich sein, ohne kifldisch und ..1. u nseren C eisr in u ns.-en Ko ?er " romL . So r erge-

allrrn zu werden. \7L würden im Gegenteil unseren hen dieJahre, und wir merken, dass unsere Bewegun-

Berufbesser ausüben, wenn wir in unseren freien Stun- t, r .rei{ und schwerfallig geworden "ind. dass u r nur

den in &öhlichet, spielerischet Stirnmung vären. Es rnit Schwierigkeit über einen Zaun und überhaupt nicht

kommt nichts Gutes dabei heraus, wenn \v1r uns stän- nrehr auf einen Bam klert< rn honnen, \r ie u ir e. mir

dig traurig und ernsthaft gebiuden, bis wn tatsächlich vicrzehnJahren taten. Unser Geist hat unserem Körper

das Lachen ve emen. rlie ganze Zeit diese schweren, unelastischen Elenente

Mit echtzehn odü zwanzig beglnnen wi: dei spielei- zugefühn und unseren Körper zu dem gemacht, \vas er

schen Einstellung der ersten Jugend)ahe zu entvach-


sen. \Uir wenden ,-rns der emsten Seite des Lebens zu
l)ieses Resultat lässt sich nicht durch Leibesübuflgen

und ergteifen irgend einen Beruf. Berufliche Sorgen, rrufheben. Es nützt nichts, den Körper zu bewegen,

scl.wierig\e:ren und Ptuchten nehmen uns im,rer wenn unser Korper so erdhaft geworden ist, dass der

mehr in Anspruch. Auch in uoserem Privatlebm treten t,er.r, selbst uenn s tr fin noch herbeizurufen vermo-
wlr in eine Phase ein, die mehr Sorgen und Schwierig- g'en, nichr mehr auf ihr einwlrken kam.
Leiten mit sich bringen kann. Vi€le stürzefl sich auch in liine Anderung zum Besseren muss allm:ihlich erfolgen

einen geschäftlichen Konkuttemkampt det immer we- und Lann nur efteicht weden, indem wir den Gedan-
niger Zeit zum Spielen tässt. Durch dei Umgang mit ?r.l- kenstrom einer allseitig symmetrischen Kraft auf ibn

terefl Leuten absorbieren wir ihre alten Ideen, ihrc me- cinwirken lassen; indem wir die Höchste Macht bitten,
chanische Derüungsaf, ihre Neigung alte FehJansich- uns auf die beste Art zu leiten; indem wir unseren Geist

ten ohne Frage oder einen Gedanken an eine Frage hin- von den vielen ungesunden cedanken abwenden, die

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ihn, ohne dass es uns beuussr *.urdc, gewobrheitsmäy rchlietslicb y snk?a|, »ie er in dt Verßangt tei, ge-
sig übench*emmen; und indem wir ihn gesitadercn
Gedanken zuwenden enn wb in den richtig€n G€da*€nstrom gerat€n,
«Auch Tiere und Vögel verfallen und altem doch mit unsere g€istigefl Irtümer allmählich einer nach
den Jahren», wird mancher einwenden, «unter)iegen anderen ausgerottet r'€rden, daan wirct cs tur die
unsere Körpcr nicht derl gleichen Narurg€setzen wie ergti,sserung unserer Körpqkraft keine Gtenzm
die ihren} geben - aber wir werden sie nicht missbraudrn,
Tier€ und Vögel uoterliegen dem glejchen Geserz, das unsunaufhörlich mit Heben, Schleppen und Ziehen
uns beheffscht. Keine Form s,offtjchcr Organi!r(ion
steht ausserhalb dieses Gesetzes. Auch Tiere und Voget 'ir rhd vt Dci/ hähelet Ven etuJmg"ld qtd$eren Frer-
"Eit
beziehen ihre Kraft von aussen. Sie besitzen Intelligenz, best;r/nt, nd il
,lat Lebclt E\itetz
rebr pcit ,ai chet
und Intelligenz beder:tet ein gewisses Mass an ceist; di.,$,,it d.n köü ia6 Sinn lorgann./fa$t nd
aber ihre Geisteskraft ist viet enger begrenzt ats die der
Venschen. Unsere durchschnrttliche Lebensspame ist
länger als die ihre, weil unsere Gattung weit die Le-
bensbegierde unserer Gattung st&kcr ist. Die c€istes
kraft, die uns zu dieser Forderung rreibr, ist stü*er.
Ja, die Körper der M€nschefl verfallen und attem wie
jene d€r Tiere. So war es bisher, doch es wird
nicht irrF

bhdbte gei$igc Erk x,tnis witd die Uftacb. der kh?ettnhen


Vp{allt a'{"r'S.t Md ,"r a,tb zr\?". u,n ui aa! piaen
'.,ift|
fnü Nxra,l zirh Aikun,sn
Gcre/z adff ei"cr arJ-
"n! "a/
*batcn, ntcnn Kriry, 4 cttunm nd ibn inDü gndrftft
kaf 8 Mlribc", at'tdn dar C,$.tz od.r di. Krd brind z,
gebrascka *d dadxnh nftft Köryer s lcbudebcß

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§(/IR UNSERE GEISTIGEN
MOB]L]SIER EN KÖNNEN

bekannte Europa-Korespondent der Londoner


, l\'1. B lo\\'-itz, schreibt in e inerr:, lon Hdür's Maga
veroffentlichten Artikel folsendes:
glaube an das ständige Eingrclfen einer Höher€n
die nicht nur a.tlgemein unser Schicksal be
sondem uns auch zu den Handlungen veran-
mit denen qir selbst auf den Lauiunseres Sch,ck

enn ich sehe, dass nichts in der Nrtur dem Zufall


blelbt, dass iede Bevegung von unerschüt-
cesetzen lxherrscht wird. dass das schq'äch
Lichtpünktchen nm Firmament mit absoluter
ichkeit aullaucht uncl s,ieder verschuindet. kann
nicht annehmen, dass dort, wo es um die N{ensch-

geht, euch nur däs Kleinste zufallig erfolgcn solhe


dass nicht jeder einzelne von uns nach elnem ganz
unabänderlichen Plan seleitet ucrde.»
ersten Aufsatz stellt€n vlr fest, dass jede Kraft oder
sei es zur Betätigung der Muskeln, sei es zu einer
bei der es keine Muskeln bmucht. von

$schijpft wird. Nlit «aussen» Ereine ich, dass sic

der Höchsten Macht geschöpft wird.

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§(ir gebrauchen oft den Ausdruck «Höchste Mä.hr» _ bracht §,'erden, dess \\,ir Teile von ihr silld und sie auf
uflnötig ofr, verden manche Leser defllien. Tatsächlich d,ese \r zlnehrer vermögen. dern ie beu n''er ,re
sjnd wir uns der völligen Unzutänglichkeit der Sprache uns vird, desto klarer wird uns ihre pt,l<rische Wirk
bewusst, auch nur einen Br.uchteil dieser Macht auszr:- sa'n(eit rnd Ye-uendung .em. le wir ,re
"ersr,ndrger
drücken, die den unendtichen Raum eräilt und die pla zum Ghicklichseln flutzen, desto mehr wird unser Den-
netefl bewegt, die uns selbst bewegt, und aus der wir die ken sich däiauf einstellen, in jedem r\ugenbticL unseres
Kraft zur Volbringung auch der kleinsrefl Handlung, Lebens, bei allen Anstrenguogen, in Kunst und Beruf,
etwa zum Heben eines Fingets oder einer Wimper, IluS ihr zu schöpfen.
schöpfen. Wir massen ufls rücht an, ihre Natur oder jh-
Wir müssen dahh gelaflgen, so selbstverständlich an
ren Ursprung zu erkennen. Wir glauben, dass sie für je die Realitat dieser Macht und afl ,insere Frrhigkeit, aus
den mensch[chen Geist und tur jeden zu irgendeiner
ihr zu schöpfen, zu glauben, wie der \,Iäschinist an die
höheren Da.seinsstnfe fortgeschrittenen Geist uner_ Realität des Dampfes im KesseL, an seine Filhigkeit,
grrindich ist. \vir g1au6en, dass es diese Machr ist, vor Dampf aus dem I(essei zu geu'innen, und an die Macht
der - wie die Bibel berichtet - die Ezengel «ihr Antlitz des Dampfes, die Ntaschine zu betreiben, glaubt.
verhüllen». Daraus ist nach unserer Auslegung zu fol- Dielet Gkabe ilt.fitr ü dxr pt l and .lat Gehe;n ! alktl
gern, dass gerade die Lebe\resen der höchsten uns be- 6/rr.&r. Man ka,lln lhn nicht durch angestrengtes Str:di+
kannten Stufe sich ihrer verhältnismässigen Kleinheir ren und nächtelarlges Forschen in alteo und reueo Bü
um so eher bewusst sein müssen, je bess€r sie die Un_ chem erlangen. Er überkommt uns in aller FüI1e, in al
endlichleit jener Macht e*ennen; und
ie mehr sie vom lemReichtum,ln aller Erleuchtung, je besser wn es 1er-
\)0ilken dieser Ntacht erfassen, desto unmöglicher
muss Geist in die richtige Aufndrmebexeit-
es ihnm sem, eine I«aft, die keiner Anfang hafte und schaft zu versetzen ; wenn uns das nämlich geLingt, *'ird
nie ein Ende haben krnn, zu verstehen oder gr a er- uns alle E*enfltnis so einfach und leicht zuteil. wie der
kl,ir€n.
Regeo den Wolken entquillt.
Wir atle sind Teile dieser Machr. \rrir können und müs- Die richtige Geisteshaltung besteht einfach in dem
sen ihre Wirksamkeit st.indig durch uns selbst vetmeh-
ernstha6en §runsch, etsas von dieser Nlacht in uns
rm. Es muss uns immer wieder zu Bewusstsein ge

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Wenn diese Wakheit uns erst einmal so rcat erscheint Sobeld §-ir unserem Denken die iichtige Richtung ge
wie die Sonne, di€ wn täglich am Himmet sehen, wer- ben, vird unserKöqer allmählich r.on selbst ebenmäe
den wit mehr und mehr zum Bewusstsein gelangen, sigere Formen annehmen und wohleestalter verden.
dass wir uns auf eine reale Macht srürzen können. Unser DIeI[öchste Macht durchdringt auch unsere alltägliche
eigener Veßrand wird alle Ffagen beant$,often, und 'tätigkeit. §genn wir älles getän haben, wes v1f ohne
unsere eigene Kraft, ob wil sie körperlich oder auf an tibermässige Anstrengung vollbringefl konnten, sollen
dere \treise nützen, vrird sr,tndig wachsen. Solange wir uirun. rnhr krunrpllJ rmYiirernrrhea /srigen.
uns nümUch vorsreltren. da.s unsere Krafr un.erern ei. sondern einfach die Ntacht anrufen und uns ihr so ver-
genen Korper entspringe, haben wir uns von ih rem äus trxuensvoll überlässen, wie ein Kind sich auf seine El-
seren Zusrrom abgescbnitten und unbeuussr von uns+ tem verlässt. \Iii müssen uns bemühen. ihr traueo zx
rem Inner€n einen Nachschub an Kiaft gefordert, wenn lcrnen. denn nur durch Vertrauen rufen wir die Ktaft
sich die ersten Anzeichen körpffticher Ermüdung fi,ihl

Die tatkriiiiigsten Menschen der Prarls, diejenlgen, die


Dennoch afolgte auch auf diese unbewusste Forde- grosse Unternehmen projektleren und durchftlhren,
ruflg hrn ein Zusrrom ron KJaf, doch e. w.rr eine nho die relativveiigen llänet und Frauen, weLche die
Kraft, die wir in die faische Richtung tenkten.Ihre Wir_ Welt antreiben, rufen .,ft unbewusst die Nlacht an und
kung ging nicht dahin, die Maschinerie unseres Körpers versetzen ihren Geist unbewusst in die richtige Aufnah-
arDuüeiben, sondern ihr Gewatt anzutun und sie aus mebereitschaft - viel öfter, als ellgemeh angenomm€n
dem Gang zu bringen, so, als triebe die Kraft der wird. \irenfl es rhgs um sie düster ausschaut, wenn es
Dampfmaschine den Webstuhl .rickwärs statt vor_ nicht v.eitergehen will, wenn sie slch entmutigt und
wilrts. Je 1ängq das V€Ihaffen in dieser schadlichen deprimied füh1en, r.ie es ja manchrnal geschieht, dann
Gei.reshakung dauen. desro wen.ger werden wr ffig pflegen solche Geister in g?nz schlichren, alltäglichen
sein, neue Kraft au&ubtingen, weit der g€\raltsame Wonen ru d(alcn: -Ach w^. rch l,,n l,j, et7, rnmer
Rückwittsgmg die Maschinerie unseres Körpers be rlurchgekommen uncl werde es *.ohl auch diesmäl
schädigt, abgeflritzt oder in Unotdnung gebracht hat, so
dass seine Ha.rmonie g€stört ist. l)k.erin.rclrunB F, aber nrchL, andere. al. e-r geun-

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ses Veltrauen in eine höhere lvlacht, mit anderen \(/or- \rir diese Erkenntnis aber gewonnet haben, kÖnnen
rer. Venrauen in cr\r as. § + s;ch au\.ernrlbde. eigerer w; sie nie wieder \-erLiercn. denn eine einmal erkannte
Ichs hefinderl \fahrheit ist uoverlierbar. Sie bleibt in uns und breitet
Es hommt nicht daraufan, mit welchen Woten ein G+ sich ar:s, und eben durch dieses Ausbreiten verdiin*
danke ausgedrückt wird. Wmn ein verrntwortungsbe sie langsam r:nd sicher alles Falsche.
wusster Mensch die Zuhunft dr:nkel vor sich liegen Wir dürfen uns bei körperlichen oder geßtigen An
sieht, wenn ihn eineo Augenblick lang Angst über- .,rengungen .,.hr l"ne(r rul d:' q, rzer. u.r u ir ir-
kommt, wird er sich vielleicht sagen: 1Na, irg€fldlvie tumlicherveise für unsere innere Iftaft hielten. Vir
werde ich es schon schaffen.» Dieser Gedanle aber müssen lernen, §,ie mafl die Kraft von aussen her ruft,
bringt ihm eine gewiss€ Bemhigung denn ef ruft die um sich dann gänzlich ihrer Eln§irkung zu Übcrl'ssen.
grösste l,Iacht der Welt zu Hilfe. Wir müss€n uns in Gedantren etva sägen:«Ich gedcnke'
lYir braul.t' gü ,nb rtu"d4 diere Ber.b,ömflZ *1 de" cioe Bewegung mit meinem Bein oder meinem Arnr
kn, dnx wem nar eimal den icbtige" f\a"a/, d,e icbl,ge oder irgendeinem äfldercn KörPerteil auszuRihten»
Cai e a/t flg eüle*,t bat, rufl ,"an anber,"ln d;e RraJt a$ Diese Absicht genügt.Jetzt rufe ich die l(raJt von aus
d$ ricbtße R;cb/L"gbe ni, id rie AL,"r"t asd airAt i" der sen an, damit sie mdnen Kö+er in Bewegungsetä So
nchlw R;cbt ng, ob uir aud*ck/t$ daran de*Aen oder bald sie kommt, habe ich nichts weiter zlr tun, als die
tiht,gewt wix »tit ksbet e/hicht 1a/trekng die Kral k Kraft auf clas Orgen 7r richten, das ich zu bewegen
a $t il1 die Jahche Riht"ng gehtAt haben.
'
wünsche. Auf diese An r.ersuchen wir nichr langer, d1e
Narurtich kr.r man .eine ,l,en Ceuohn\erLen, seine Krafi .e b'r zu . neugen : u ir tenJ en und'Lr.5r. r lie
alte Geisteshaltung, nicht auf eiflen Schlag abschüneln, bloss irr die gewünschte Richtung, genau vie rler NIa
flachdem man vielleicht zehn, zwanzig, dreissig oder gar schinist .len Dampf in jenen Teil der \'Iäsclxne ler rt,
viezig Jahe darin verhart hat. Man vetfällt immer rlen er in Betegung setzen will.
wieder in die alte Denlweise zurück, w1e in jede andere cleichermassen haben wir auch in allen beruflichcn
Haltung oder Manier, die man sich abgewöhnen möch- Unternehmungen Lrnscre bestlmmten Plänc, Zwecke
te, derm G€vohnheiten bilden sich zuerst im ceist her und Ziele. \flir müssen also die Ktaft herbeirufen, damit
aus, ehe sie vom Köfpff angenommen werden. Sobald tlieser Zweck oder icnes Ziel erreicht vld.§flir können

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ganz sicher sein, dass die Kraft uns, sobald si€ kommr, hen, und es stehen lim viele N{itteL zur Vertugung, um
zum Händeln bewegen §.ird. Falls sie aber - zum Bei unserem körperlichen Ich und unserem köperllchen
spiel in Form einer neuen Idee - flicht kommr, sollren Ceda,l-tnr drc.. oder j... W,h-l--;, einap rge,r.
wit uns nicht krampfhaft abstrampeln und anstrengen, Ntenschen, die eine besondere Kunst beherschen, NIu
bloss weil wir glauben, ngendwäs tun zu müssen, denn siker, Redner, flaler, äber auch N{eisterschützen oder
das wird den Fotgang des Geschäfts eher behmdern a1s Akrobaten; alle, die Be§-undems§-enes 1-oltbrlngen,
fördern. rermögerk"-mau sul,er,Ie\le hoder z.rwgrrr. r i.

Wir di-irfen auch bei unseren gewöhnlichen Bemühun- deren Hllfe sie so gtossdtjge Leistungen erzielen. Sie
gen nicht stiindig knmpfhaft an diese Idee zu denken wissen, dass die Ergcbnissc sich mit der Zeit einstellen,
suchen, denn der Mensch ist nicht flihig, ausschliesslich Urgebnisse, die sie oft seibst nicht eft'arre. haben. Dank
eine Sache im Auge zr: behalten. Däs cedächrds ermü- langer Übung? Ja, eber nicht denk krampfhafter An-
det, wenn wir uns bemühen, st?rndig an eine eizige Sa- strengung. Krampfbafte, als lästig emplufldene An-
che zu denl<en, und Ermtidung sollten wir in jedem Teil xtrengutrg bringt einen weder in der Kunst noch im Be
unseres Wesens vermeiden. wir{t emen zurüch.
rufsleben \reitcr, im GegenteiL, sie
Wir kOnnen uns n:hig darauf vedassen,
'üüenn aber die Kraft aus der höhcren Quclle stmmt,
dass der herbei-
g€rufene Geist uns helfen, unsere Kraft vermehren und und v.eon l,ir diesen ihren Ursprung lxwusst erken
unsere alren Fehler berichtigen §-ird. Dieser celst ist nen, dann rlird die Änstrengung, s.ie *'ir bald merLen
nicht auf unsei cedächtnis angewiesen. Er $,irkt ien- werden, zum Vergnügen.
seits und ausserhalb von jedem Gedachtnis, und wenn Die Geisteshalrung des uirklich grossen Krinstlcrs be
wir versr:chen, ihn mit Gewalt unserem Gedächrnis *eht in seiner völligcn Untervcrfun!: uflter die Höchste
einzuprägen, begehen wir erneut den Fehler, der Nlate Ntacht. Er hört euf, sich kramplhaft zu bemühcn, und
rie meht als dem Geist zu trauen. !üenn der gEistige Teii llamit gibt er seinem Geist die NIöglicli<eit, frei zu han
unseres Wesens eine Walrheit ersr einmal efasst hat, rleln und l{raft auf sich herabzumfen. D:rs spielt sici so
wird von diesem Teil her unser ganzes Wesen in dieser .chnell -1,, J^.. $ orre e' nrchL zu bc<\+ibcn r -r ro
Wahrheit eßt richtig ausgebildet. Der ceist macht sich gcn.Jeder Künstler könflte Seiten um Seiten mit \(or
dann aui.eine eigene Arr o"ran. den Korpe' zu erzi+ tcn füllen, um die Regehr oder N{etho.len seiner Kunst

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zu beschreiben, und käme einer Erkl ilung um nichrs meistem und zu beherrscheniund vollbracht sr'ir.l es
n?lher. dieselbe Kraft, mit der ein leiblicher Körper er
Es bringt uns Inspirarion, wenn wir die Höchste Kreft anderen übcrsnltigt, nur wlfd es ohne Muskclo
aufuns herabrufen. Uns€rGang kann eben$ r,spirien
sein *ie uns€re Sprache. Dank dies€r Inspirarioo gelan won uns besita diese Kraft im Keim. D€r M€nsch
gen wir zu einern Str€ben ohne Mühsal
- wonach wir ZuLunft, der sie zu benützen gelemt hat, wird nie
auch streber! es wird uns zur reinen Freude, sei es Mu- blosse Körperkraft a übeflvältigen sein. Eine
sik oder Scharfschiessen od€r eine geschäftliche U.rer- Kraft, die \.om Körper unabhängig und abgesondcn
nchmung. Die lnspirarioh vergisst deD Kö4)er, den d€r brauchr wird, wäre nicht nur imstande, dle Muskcln
Geist als Instrument benützt. Frir di€ Inspimtion ist j€- des Preiskämpfers zu lähmen, sondern wir könnten
des Srreben ein Spiel und keine Arbeit. Aber die Inspi- ihm. f,'ls un' dic Laune an.kommr. unseren ergen€n
rarion kennt keilre Regeln oder lVlethoden, mit deren Geist einfli,§s€n. den seinen einschläfem und ihn dazu
Hilfe der }lensch sie erlangen könnte; in st:indig höhe- bringen, uns zu folgen, wie ein Hund seinem H€rm
ren Kreisen erhett sie sich weir üb€r alte von Menschen
gernachten Regelr und Methoden.
Wir brauchen Krr.ft für viele Dinge, die viel wichtiger
fü! uns sind als der cebrauch, den Glieder, Muskeln
od€r ein anderes körperliches Organ von ihr machen.
Was ist passie., 1,eoi €in Riese an tvluskelkraft plötz_ menschliche Fähigkeit bekannt werden, als einc Bega-
lich wie gel:ihmt dasteht und nicht imstande ist, cine bung die wL alle in hoherem oder geringerem Mass be-
Hand oder einen Fuss zu rühr€n? B*annttich verd€n dtzen, genau wie heute die Muskelkraft in höherem
solche E gFbnisse durch etwas errercht, was ror vrerzig
oder geringerem Mass sämrlichen Ver.chcn zu eisen
Jahren Mesmerismus hiess, heute von vielen Hypnose ist.
genannt wird und in weiteren dreissigJahren viellelcht
Doch dies ist nur arr Form der unt<örperlichen Kraft.
einen anderm Namen tragen wird. §7as ist es aber wirk-
Sie kann zu ilblen Zwecken missbraucht werden, gen
lich? Es ist die Nlacht eines c€istes, €inen andetefl ceist
wie Nluskelkraft zu üblen Zwecken missbraucht wird.

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Sie wird schon heute oft missbraucht, wenn
auch un- Agpten ereignaen. Diese Krzifte sind gleichbedeu
bewusst. Tausende von ceistern werden her:tzutage
mit den «verlorenen Kilnsten.»
von aflder€n ceisrem beeinflusst, g€1enkt und be- höher entwickelter Geist kann den Körper dem Ge-
heffscht. Die magnetische oder hypnotische Kraft
isr der Schwere entziehea. Diejenigen, die nach dern
nur ,r;, Form geistiger Beh€rschung. Es gibt
kein Haus der Bibel «zum Himmel aufhrhr€n, oder «ent-
im Lrnd, in dem diese Kraft nicht irgendwie
gebraucht Iüct(t» mrder\ \,ollbrachten das mittels einer Kraft, die
§/nd. Die Sk lavcn, die nichr ahnen, dass sie Sktaven
sind den Körper vom Boden au0rebt. Der Geist, der solche
und wie sie eswurden, sind nicht zu zählen. Auch ]!Iei acht erlangt hat, vermag auch die stofflich€n Elemen-
ster exisriercn, die bloss vissen, däss sie eben Nl€ister
aus clenen der Körpff besteht, aufzulöscn und sie
sind. Am sonderbarstm aber ist cs, dass jene, die tat- nach seinem Willen umzugestalten.
§rchlich die meiste Machr be.irzen. oft ron
geisrig Alle diese r:nd noch viel mebr aadere N{öglich.keiten
Schwächeren beheascht werden, weit sie von ihrcr
ei_ 6tehen ms offen.Wr müssen nur lemen. sie wir es rn
genen geistigen lvlacht richr die geringste Ahnung
ha- fengen, uns€re Kraft nicht zu vergeuden.
ben!
Vielieicht sagt ietzt ein Leser: «Ja, Ntöglichkeit€fl| Aber
Oft braucht Kraft, um dic Geist und Korper
es grosse es kann Nliilionenjahre dauern, bis sie sich in der Exi
verkrüppelnden Fesseln zu zerreissen, die wh
uns, ohne steoz meines geistig€n Noesens edüllen. Ihre Verwirk
es zu wissen, vielleicht schon vorJahren vom
Wi]len ei lichung liegt zu fern, als dass ich sie crnsthaft in Be-
n€s anderen Mmschen anleg€n li€ssen.
tracht ziehen kann.»
Die Macht des menschlichen Geistcs ist imsrand€,
sämr_ Eben dieser Gedanke schi€bt jedern Fonschritt, in wel
liche materiellen Einwirkungen zu üb€nviflden.
Sie ver_ che Richtung auch immer, einenRiegel vor.lndem t'ir
mag den Körper gegen Hhze und Kalre unempfindlich
die äu.ser\ren heur e .ru'den" ba ren Iloglichkeiten Jn.e
zu machen. Es war diese Nlacht, welche die
dtei jüdi_ r€s Daseins einschränken, verhindern wir de. nächsten
schenJüLnglinge unversehrt dem Feuerofeo
entlommen Sckitt unseres geistigen §(rachstums, den wir heute
liess und das Schlangengift fflr den Apostel pauJus
un- vielleicht tun könnten.
schädlich mrhre- Diese Mach bcwirkre ale die soge_ U$erve$n Ptuji?nd rrd.rstr.cAt ftinc MöZliebbnr ia die
narurten Wunder, die sicü beim Atrszug der
Israeliten Ea,igkit dff Ztk,fi ,rortit er snb Mögknkeit."za erd.nka

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andLvlvstel/ terrrdq,""d aryrn,ti/ lagnt: «Da! kai, icht dass sie uns keinen Zuwachs m Macht bringt Die-
in der
rckb der «Da! lic& rortn,da$ eilalt dcl cxiltb.tb,dan" Macht aber benil,tigen wlr, um uns€reo Gcist
hakr t'ir einet Fcl kck, do Ztgz't"t Srcben biUet igen Verfassung zu haiten, damit er alle Gedanken
"rcftk
ubd, Deb k die B,,AAeil binar$eyafen. jede Form von Krankheit abstösst, denn ieder Ge'
Anderetseits sollten wir richt wahllos mit jcdem Men- ar Krankhen, den wir nicht von uns weisen'
schen von diesen Dingen reden. \gil sollten nicht den Krankh€it in Lgendeiner Fotm 'n Heute dmkal
Mensch€fl Krankheit herbei - das heisst'
sie
Kopfvedieren, nicht vergessen, dass wir in der uos um-
na-
gebender materiellen Welt fesren Stand bewxhren müs- sich krank, zuerst in Gedanken und dann
auch körperlich. Sie sPrechen eben am
Fruh-
sen, und nicht morgen schon versuclEn, in die Luft auf-
als von der
zusteig€n oder uns mit einem Preisboxer zu m6M, stückstisch Ii€ber von ihren Krturkheiten
eiae Form
weil wir den Keim einet Kraft in uns tragen, wetche die Gesundheit. Itu Geist isr m€ist auf irgend
Muskelkraft ohne den G€brauch von Muskeln zu riber- vofl köperlichen Leiden getichtet, und der Geist sen
ganze L'-lft ist voll
winden vermag. det seine Gedaoken srändig aus Die
\Vir behaupten nicht, drss der Apfelkem ein ausge- davon. Sie heften sich an uns, ohne dass
wir es mer[en'
an'
wachsener Apfelbaum sei, doch wir wissm, dass aus und stecken uns mit unangenehmen Symptomen
Leute
dern winzigen Kern ein Baum erstehen wid. Wir wer- An einem heissen Tag zum Beispiel setzen viele
den auch oicht behaupten, aus dem Apfelkern könne der ihnen unnngenehmen Einwirkung
der Hitze keioer-

lei Viderstand entgegen und vۧtrailefl ihr


ganzes
nur ein Spm,ssling werdcn - und nicht mek. Eb€flso-
§,enig dürfen wir von unseren eig€nen KrZiften b€haup Denken widetstandslos Wir selbst geraten
in den
rhm fonreissen
ten, dass si€ sich nur zur Stufe von Sp6sslingen entwik- Strom dieser Gedrnken. lassen uns von
keln konnen. Wi werden abcr auch nicht sagen, dass ufld leiden dann glcichfälls.
unser Geist, der heute er§t ein Sameokeim isr, bcreits \vir leid€n also nicht so s€hr unter der eigentli'hen Hit-
zum vollb€laubten, fnichter€ichcn Baum herangeteift ze als unter den von anderen Me$schm
ausgestflhlten

s€i. Gedanken an ihre Unannehmlichkeit'


der heisse$en
Aus Unwissenheit neigen vr'ir heute allc drzu, uosere Wie aber kommt es, dals der Arbeiter in
Sonnenglut ffbeiten kaon, wzihrend ringsum
Men_
Kraft nutzlos €ntweichen zu lassen oder sie so zu benuF

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schm, die sich nicht ansrengen, nach Luft schnappen abzuwehten.tr)Vir mtissen gegen die Masse von
und vor Hirz€ zu vergeh€n m€inen? Veil der ceist des
ankämpfen, die dem Übel keinen V ider-
Arbeiters auf seine Arbeit gerichtet ist und durch diese
efltgegensetzen! sondem es als unvermeidü'h
Haltung den unangenehmen cedanken an die Hitze und damit den Husten od€r Schnupfen oder
ausschliesst. Er schwita ebenso wie die anderen, doch andere unangenehme Lorperliche Gefuhl verstd
es bereit€t ihm k€in Unbehagen. La.§sen wir defls€lb€n
und ihrerseits weiter ausstmhlen.
Marm ftische Wäsch€ und ein€Il guren Anzug adegen
ie so mtstandene negativ€ Strömung von Ged'ziken
und untätig herumspazieren wie ein feiner Heff, so
ist etrvas ebenso Reales wie eine \üa§ser- oder LuftstrG
wnd er setu §,ahrscheinlich unter der Hitze leiden, weil
er ebea nichts anderes zu tun hat. Es gibt nichrs, worauf wirkt das Denken, die I(raft von N{illio-
er seinen Geist konzentiercn müssrq und somit isr
sein nen und Abermillionen Menschen auf die geschildene
Geist in derchtigen Verfassung um dic von anderen Weise in die falsche Richtung. Es nimmt tausende von
Ivlenschen ausgcsandten Gedanken an die Unannehrn_
körperlichen Krankheiten als unvermeidlich hin und
lidrheit der Hitze in sich aufzunetuneo.
stmhlt ununterbrochen die Idee aus, dass Schwäche und
V/ir nnrsei /rebrzrnig dh Krqt en etbcn, die ,rlidcnc;t h-
verf2llim Alt€r unvelmeid)ich seien. Es findet sich mit
ttand fttzt, 1,1!crc/, Geitt ,ofi jeden küpelhlel Utbehagen
allen körpe ichen G€btesten ab, anstatt ihnen Wider-
aba&E det,g.rafl »)h dcl Arbe*er in d.r SonffiUt,,, rnd da stand zu l€isten Der Geist wird geradezu d^zu erzogen'
dmb rbadlnh Ccdaakr abaychl Indcn »it tn m n:
das Kranksein zu hegen und zu Pflegen Krmkhenen
$biebn,rcbicbn üh dnb ib,y scb,aftick tyirhtqa{nerca
werden erwartet und eingeladen.lüan sagt ünd gla'rbt,
Kti4vr aot ant wg. zl!r,, Masem, Keudhusten ufld s'imtliche
die Kinder
Wmn wk einen bösen oder unangenehmen Gedanken,
aoderenKinderkrankheiten bekommen, und bezweifelt
der von anderen ausgesandt wird, empfangen oder
au[- keinen Augenblick, d^ss Schmerzen, Leiden und Tod
nehmerq netrmen wir damit auch die unang€nehmen
auf immer d.rs Erbreil der Ven,chen bleiben mü'sen'
Symptome auf, dic er den aoderm vcrußachr.
Alt dh:e Gdanka nd nub nab der shickn Arr billn die
V/ir benötigeo schr vict von de, t«ift, wie wlr sie aus « Ma.ht del Fianrmit,, . & bt die Macht dcs niedngctca Dca
d€r hö€hsten Queile schöpfen köflnen, um di€se üblen_
ken. Sie bedräkSt eire,l a'tf Scb*t Ttitt lv/it brazclni
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Kral,uD di.§ct Madj, z" üide.rhbi . Dbter tyidortatd bil Chistus sagte auch: «Lasst die Toten ihre Toten
d.,dr"..rt n Sdttufh,,.',den ir dcr Z'tk wir.ft Scbrit. begraben» Mit anderen Wonen: I-as§t icne, welche die
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tu/nd.fiare hwb,nlr Jokcr rhrder. stäodig exPandiereflden Gesetze des Lebens nicht €r-
Gcgenv/ärtig besreht uns€r grösstes Bedürfnis darin, die konnen oder wollcn, ihre eigenen V ege gehen'
Kraft, die wir aus der Hochsten Macht schöpf€n, zu be- Wenn meine Lebcnsweise sich als die bessere bewährt
nlitzen, um uns zu Wesen höherer Ordnung umzubil ha,, mein \äch.rcr.{l)cr werrcrleide . werl er in etrer an
dm. Wir müssen darum sehr damuf achten, wieviel von Welt lebt als ich und nicht an diese Gesetze gi^u-
dieser Kraft in das Mitgeff:hl eingeht, das wir anderen ben und sic nicht befolSen vill, wird ihm der stete
gEwähren. Bevor wir andere heilen können, müsseD wir Strom meines Mitgefühls, meiner Gedanken und Be
uns selber heil machen mühungen nichts nützen, aber mir selbst wer'le i'h da-
Wie wir immer wieder sagten und noch oft zu wieder mit grossen Schaden zutug€nl
holen g€nötigt sein werdei, sind unscre Gedanken un Krnn er ab€r meine l-ebensgesetze erfassen und ver-
sere ganze Kmft, und wir müssm einm grossen Teil sucht er, ihnen zu folgen, daon konnen wir einmder
dicser Kraft bewahren, um uns s€tbst zu helf€fl. Wenn helfen und uns gegenseitig Gutes tun. Der Glaube, den
wir sie ga! zu §.eit v€rzefteln, wenn wit all€n, die €s ver- wir teilen, wird zu einer Quelle grosser Kraft und Un-
langcn. Interesse und r4rrgefirhl rchenken, wenn wir ter§tützuflg für uns beide.
unser Interess€ und Mitg€fuhl Menschen gewfiren, die Diejerige , tlie i,l gtneinanen Dnket md Glatbet dmht
diese Watuheiten zurückweis€n und sie fur überspannt Leben selon, ti d einaider eirc stosse Hilt'e. D;e abet n'tent
halren. die nichr in der gleichen Wek leben wic wir, drder ü! lehen,e/t chn,\b',ob/ ibr Dexleett udGla eta*'
dann vergeudm wir unsere Ktaft an sic und nehmen eituderstö:nt. lähne, einandet blß:.
dafttr ihre Idümer und Krankheitcn entgegen. Die Wir können freundlich an unsercn Nächsten de'ken,
Übel, die si€ uns anhängen, drticken uns oieder, und ih- auch wenn wir nicht mit ihm zu leben vermögen Wefln
nen selbst ist dadr:rch nicln gdrolfen. wir aber in das l-eb€n eines Menschen eindringen, des
«Und wo bleibt die menschliche Brüdeßchaft?» wird sen Beweggründe und Üb€rzeugungeo in kmssem Ge-
hier manöer fragefl. Wo bteik Chrisri cebot, den gensarz ztr den unseren Jehen. vergeuden wir unscre
Nächsten zu lieben? Kraft iuf si€ und schädigen uns selbir'

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nq, um alle Art€n von StÖruflgen -
wie unangeneh_
ln Freundschaft, Mhgeftihl und herzlichcm Verkehr
konnen wir nicht weit ins Leben eines anderea eindrin M...chen oder Zust:inde, misstonende Geräusche
dass
gen, ohne auch seine BüLrden mitzutragm. widerliche Anblicke - von uns abzuhahen;
anstatt uns
Was ihn bedrängt, muss auch uns bedrängen;seine Soi ir immer gleichgültiger gegen sie werden'
launi
gen ufld Freuden müssen auch zu den unseten werden. )fl ihßen veßklaven zlr lxsseni dass wir dem
rco Körper, der morgeos keinen
Appetit hat und die
Wenn aber dieser Nlensch nicht das Gleiche glauben
notwendige Ration nick
kann wie wir, daon ist sein Denken gegen uns gerichta. s€inem gcunden U nrcrhalt
und
lrJ0er nicht mit Herz und Seele ffir uns ist, isr gegen uns sich nJmen wilt, b€fehleo ktmnen' mit Lust
den obligaten win
- unbemsst gewiss, doch, ob be\rlrsst oder unbe§,,usst, Verg.ügen zu esseni und dass nir
oder
die schädlichen Folgen sind die gleichen. Wenrr ein terl;he; SchnuPfen im Lauf von ein paar'fagen
s-ochenlaog mit ihm
Mensch uas aus Unachtsarnkeit eiflen Ziegelsteifl auf Stunden lost'erden, anstatt uns
den Kopffallen lässt, ist d€r Schaden gcnau so gros! als herumschlagen zu müssen
*'emge Dinge' zu de-
hittte er es atnichtlich getan. Dielenigen, die wir viel Das sind nu. einige wenige, sehr
ren Vollbringung $ ir Kran
brauchen lc oftcr wü uns
leicht unsere Freunde oennen und die sich ehrlich dafür
Höchstei N{acht
haltefl, können uns dulch ihr entgeg€nges€tzt es Den- an di€ unerschÖpfliche «Bank» def,
ken und Treiben manchen Ziegelstein auf den Kopf wenden, desto mehr Kräft wird sie uns ge\'r'ähren So
schreiten \vir von Sieg zu Sieg'
von grosser Freude zr:
werfen, ohne es auch nura merken;und wenn wlr uns
grosser Nlacht zu im
dann gezwungen sehen, ihnen aus dern §{ieg zr: geherr immer grösserer Freude und von
werden vh womi:'glich noch als unfreundlich md mer noch grixserer Macht'
schroff angesehen.
Das Lebeo wird ständig rcizvoller und interessanter,
wenn wir vofl ejnem Monat zum anderen spilren, dass
wir die materiellen Einwirkungen in unserem Urnl«eis
immer besser beherrschen, dass übermässige Hitzß oder
Kälre uns weniger stön als früher, dass wjr uns mit er

ner Geisteshaltr-rng wappnm können wie mit einer Rü-

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