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Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2

Prüfungsteil Hörverstehen
Texte
- nur für den Lehrer -
Teil 1

In der Schule

Du kennst verschiedene Unterrichtsfächer. Du hörst dazu sechs kurze Szenen. In welchem Fach sagen die
Schüler das?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Fächern A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.


„Ich habe keine Lust, tausend Meter zu laufen. Es ist heute viel zu heiß.“

Das war eine Szene aus dem Sportunterricht.


Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Szenen. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Diesmal waren die Aufgaben aber schwer! Immer diese großen Zahlen! Und die vielen
Klammern!

Nummer 2
Hier ist ein Bild vom menschlichen Skelett, und hier ist sogar ein richtiger Knochen. Ob der
zum Bein gehört?

Nummer 3
Frau Müller, machen wir den Vokabeltest? Oder wollen wir nicht die Geschichte weiterlesen?
Sie ist so spannend.

Nummer 4
Hast du die Hausaufgabe gemacht? Ich konnte die Insel Helgoland auf meiner Landkarte nicht
finden.

Nummer 5
Du spielst doch sicher wieder die Königin. In der Kiste findest du eine Krone, und dort
drüben hängt auch noch ein schönes, langes Kleid.

Nummer 6
Schau mal, mein Bild ist fast fertig. Mir fehlt nur noch Grün. Kann ich mal deinen Farbkasten
haben?

Du hörst die Szenen jetzt ein zweites Mal.

A2 - 2010, HV, Hörtexte Lehrer 1/4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte
- nur für den Lehrer -
Teil 2

Interview mit einer besonderen Sportlerin

Du hörst ein Interview mit Frau Emma Winter.

Lies zuerst die Sätze (Aufgaben 7 – 13). Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Guten Tag, Frau Winter. Ich gehe mit Ihrer Enkelin in die 6. Klasse. Sie hat
mir von Ihnen erzählt. Darf ich Sie für die Schülerzeitung interviewen?
Frau Winter: Natürlich, gern!

R: Darf ich Sie fragen, wie alt Sie sind?


Frau W.: Na klar darfst du fragen. Ich bin vor einigen Tagen 89 Jahre alt geworden.

R: 89, und Sie spielen immer noch Tennis?


Frau W.: Ja, ich spiele zweimal pro Woche mit Freunden und manchmal auch am
Wochenende. Meine Freunde sind zwar alle etwas jünger als ich, aber wenn wir ein richtiges
Spiel machen, dann gewinne ich sehr oft.

R: Das ist ja unglaublich! Wann haben Sie denn mit Tennis angefangen?
Frau W.: Meine Eltern wollten unbedingt, dass ich viel Sport treibe, und ich habe zuerst
Leichtathletik gemacht. Aber meine beste Freundin spielte Tennis. Sie hat mich einmal
eingeladen mitzuspielen, da war ich 12. Und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich
weitergespielt habe.

R: Haben Sie auch an Wettkämpfen teilgenommen?


Frau W.: Ja. Mit 18 habe ich für unseren Verein gespielt und war bei ein paar
Meisterschaften. Einmal habe ich auch an einem internationalen Turnier teilgenommen. Das
war schon eine tolle Sache. Aber ich muss ehrlich sagen, Spielen war mir immer wichtiger als
Gewinnen.

R: Haben Sie oft gewonnen?


Frau W.: Ein paarmal schon, aber – wie gesagt - Turniere haben mich nicht so interessiert.

R: Und wie ging es dann weiter?


Frau W.: Na ja, als ich 24 war, habe ich geheiratet und bekam meine zwei Kinder. Als sie
klein waren, hatte ich natürlich wenig Zeit. Trotzdem ist Tennis mein Hobby geblieben.

R: Spielt Ihr Mann auch Tennis?


Frau W.: Leider nicht mehr. Früher haben wir oft zusammen gespielt. Er kann heute nicht
mehr spielen, weil er vor zwei Jahren einen Autounfall hatte. Seitdem hat er Probleme mit
dem rechten Knie.

A2 - 2010, HV, Hörtexte Lehrer 2/4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte
- nur für den Lehrer -
R: Schade. Aber Sport war für Ihre Familie immer wichtig, oder?
Frau W.: Wir treiben viel Sport - meine Kinder … meine Enkel … Einige reiten, andere
spielen Volleyball, andere Handball … Ich weiß es nicht so genau, aber wir sind jedenfalls
eine sportliche Familie. Nur mein Mann kann leider nicht mehr mitmachen.

R: Ich weiß, dass Ihre Enkelin auch sehr sportlich ist!


Frau W.: Ja, Karin ist eine sehr gute Schwimmerin, obwohl sie erst 12 ist. Sie schwimmt
fünfmal in der Woche. Ich sage immer zu ihr: ,,Du bist bald ein Fisch!” Aber es freut mich,
dass sie so viel Sport treibt. Ich bin ganz stolz auf sie!

R: Könnten Sie uns Schülern einen Tipp geben?


Frau W.: Ich treibe schon seit über 80 Jahren Sport … Vielleicht geht es mir deshalb so gut.
Ich finde, alle sollten aktiv bleiben.

R: Vielen Dank für das Interview.


Frau W.: Gern geschehen. Es macht mir Freude, mit jungen Leuten zu reden.

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Teil 3

Eine Zirkusfamilie

Der Zirkus Trapatini ist in der Stadt. Das Radio sendet eine Reportage mit Romina.
Sie ist 14 Jahre alt und gehört zur Zirkusfamilie.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Romina sagt. Du hörst die Reportage zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, ich heiße Romina Trapatini und bin 14 Jahre alt. Unsere Familie besitzt seit 50 Jahren
einen Zirkus. Mein Opa Antonio hat ihn gegründet. Heute gehört der Zirkus meinem Vater. Er
heißt auch Antonio und ist der Zirkusdirektor. Ich habe fünf Geschwister, und eines Tages
wird mein ältester Bruder unser Direktor sein. Meine Mutter ist natürlich auch dabei. Sie ist
immer für uns da und wir können alles mit ihr besprechen. Die Familie ist bei uns das
Wichtigste.

Zu unserem Zirkus gehören noch andere Familien und wir sind – alle zusammen – ungefähr
100 Leute. Wir leben in großen Wohnwagen. Manchmal möchte ich gerne in einem schönen
Haus wohnen und ein eigenes Zimmer haben. Aber eigentlich gefällt es mir besser, dass wir
immer zusammen sind. Wir fahren von einer Stadt zur anderen und wir lernen viele neue
Leute kennen. Es ist nie langweilig. Ich kann mir kein anderes Leben vorstellen.

A2 - 2010, HV, Hörtexte Lehrer 3/4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte
- nur für den Lehrer -
Wir sind wie eine kleine Stadt. Sogar eine eigene Schule haben wir. Die ganze Schule passt in
einen Zirkuswagen. Im Moment sind wir 17 Kinder – große und kleine - alle zusammen in
einer Klasse. Da ist immer etwas los! Unser Lehrer heißt Herr Krause. Aber wir nennen ihn
Professore. Bei ihm lernen wir alles, was ihr auch in eurer Schule lernt: Bio, Deutsch,
Englisch, Mathe …

Schwierig ist es manchmal, Freunde zu finden, die nicht zum Zirkus gehören. Jedes Mal,
wenn ich eine neue Freundin habe, reisen wir weiter. Früher war ich dann immer sehr traurig.
Seit drei Jahren haben wir aber einen Computer mit Internet und ich kann mit meinen
Freundinnen an anderen Orten chatten.

Gestern sind wir in der Stadt angekommen. Du findest uns auf dem großen Parkplatz neben
dem Bahnhof. Unser buntes Zirkuszelt wird heute aufgebaut. Die Tiere kommen morgen früh
in einem Sonderzug an. Du kannst sie dir dann in den Käfigen hinter dem Zirkus anschauen.
Wir haben Pferde, Affen, Elefanten, ein Kamel und andere Tiere. Das älteste Tier ist unser
Tanzbär und das jüngste ist Peponi, das Giraffenbaby. Es ist ganz süß. Ich darf es manchmal
mit der Flasche füttern.

Bei uns im Zirkus kannst du aber nicht nur Tiere sehen, sondern auch Clowns, Akrobaten,
Seiltänzer, Zauberer … Wir Kinder treten bei der Nachmittagsvorstellung auf. Ich bin die
Prinzessin und mache auf meinem Pony Akrobatik. Für euch sieht es bestimmt sehr einfach
aus, aber wir müssen für unsere Nummern jeden Tag hart trainieren. Vor der Vorstellung
schminken wir uns und ziehen unsere Kostüme an. Ich trage ein kurzes rosa Kleidchen mit
vielen Sternen und eine Krone.

Also: Die Vorstellungen beginnen übermorgen, am Freitag. Du kannst am Nachmittag um 15


Uhr kommen oder mit deinen Eltern in die Abendvorstellung um 20 Uhr. Der Eintritt kostet
für Erwachsene fünf Euro und für Kinder drei Euro. Für nur einen Euro kannst du die Tiere
am Vormittag besuchen und dich mit den Tierpflegern unterhalten. Hoffentlich könnt ihr alle
in den Zirkus kommen! Ciao.

Du hörst die Reportage jetzt ein zweites Mal.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

A2 - 2010, HV, Hörtexte Lehrer 4/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname Schule

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: In der Schule


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Eine Zirkusfamilie


besonderen Sportlerin
A B C
richtig falsch 14
7 15
8 16
9 17
10 18
11 19
12 20
13

A2 - 2010, HV, Antwortblatt Schüler


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: In der Schule


A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Eine Zirkusfamilie


besonderen Sportlerin
A B C
richtig falsch 14 X
7 X 15 X
8 X 16 X
9 X 17 X
10 X 18 X
11 X 19 X
12 X 20 X
13 X

A2 - 2010, HV, Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname Schule

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Bücher
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Ferien Teil 3: Gummibärchen


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

A2 - 2010, LV, Antwortblatt Schüler


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Bücher
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Ferien Teil 3: Gummibärchen


richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

A2 - 2010, LV, Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?
• ....

A2 - 2010, MK, Fragenkatalog Lehrer 1/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

5 Erzähle über deinen Geburtstag.


• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

A2 - 2010, MK, Fragenkatalog Lehrer 2/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

A2 - 2010, MK, Fragenkatalog Lehrer 3/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

A2 - 2010, MK, Fragenkatalog Lehrer 4/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1

In der Schule

Du kennst verschiedene Unterrichtsfächer. Du hörst dazu sechs kurze Szenen. In welchem


Fach sagen die Schüler das?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Fächern A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Das war eine Szene aus dem Sportunterricht.


Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Szenen. Du hörst sie zweimal.

Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Fach Nummer Fach


Beispiel: Z Sport 0 Z

A Biologie 1
B Deutsch 2
C Geografie 3
D Geschichte 4
E Kunst 5
F Mathematik 6
G Theater-AG

Ende Teil 1

A2 - 2010, HV, Aufgaben 1/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Interview mit einer besonderen Sportlerin

Du hörst ein Interview mit Frau Emma Winter.

Lies zuerst die Sätze (Aufgaben 7 – 13). Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

7 Frau Winter spielt nur samstags und sonntags Tennis.

Zum ersten Mal hat Frau Winter mit ihrer Freundin


8
Tennis gespielt.
Frau Winter hat an vielen internationalen Wettkämpfen
9
teilgenommen.
Für Frau Winter waren Meisterschaften nicht so
10
wichtig.

11 Herr Winter hat sich beim Tennis das Knie verletzt.

12 In Frau Winters Familie treiben alle Sport.

13 Karin geht mehrmals in der Woche zum Training.

Ende Teil 2

A2 - 2010, HV, Aufgaben 2/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Eine Zirkusfamilie

Der Zirkus Trapatini ist in der Stadt. Das Radio sendet eine Reportage mit Romina.
Sie ist 14 Jahre alt und gehört zur Zirkusfamilie.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Romina sagt. Du hörst die Reportage zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

14 Der Zirkusdirektor ist heute Rominas


A Bruder.
B Großvater.
C Vater.

15 Romina wohnt am liebsten in einem


A Haus.
B Wohnwagen.
C Zirkuszelt.

16 In der Schule
A gibt es nur eine Schülergruppe.
B lernen die Schüler Akrobatik.
C unterrichten viele Lehrer.

17 Romina
A chattet mit ihren Freundinnen.
B reist mit ihrer neuen Freundin.
C sucht Freundinnen im Internet.

A2 - 2010, HV, Aufgaben 3/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Die Zirkustiere
A kommen morgen mit dem Wohnwagen.
B sind noch nicht angekommen.
C sind seit gestern in der Stadt.

19 Romina sagt, dass


A die Ponys viel trainieren müssen.
B die Zirkusnummern einfach sind.
C sie jeden Tag viel üben muss.

20 Für Kinder gibt es


A eine Nachmittagsvorstellung für drei Euro.
B eine Abendvorstellung für fünf Euro.
C einen Besuch bei den Tieren für zwei Euro.

Ende Teil 3

Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

A2 - 2010, HV, Aufgaben 4/4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1

Bücher

Du kennst verschiedene Arten von Büchern. Welche Sätze stehen in welchem Buch?

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden


Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Es war einmal ein König, der hatte eine wunderschöne Tochter. Sie
0 Z
war so schön, dass …

Ein Kilo Äpfel waschen, schälen und in Stücke schneiden. Die Stücke in
1
einen Topf geben und …
Sie sind in der Nacht aktiv. Sie haben sehr gute Augen, jagen und fressen
2
Mäuse …
Drei Kilogramm Äpfel kosten im Angebot 7,50 Euro. Wie viel kosten 10
3
Kilogramm Äpfel?

4 Heute war ein toller Tag für mich!!! Er hat mich endlich angeschaut …

Philipp, der an seinem Bleistift kaut, hebt den Kopf, schaut zur Seite und
5
sieht es: das kleine, grüne Monster …

6 Banane, die / ~n. Frucht, die vor allem in heißen Ländern wächst …

Z Märchenbuch

A Kinderbuch
B Wörterbuch
C Kochbuch
D Tierbuch
E Tagebuch
F Liederbuch
G Mathematikbuch

Ende Teil 1
A2 - 2010, LV, Texte und Aufgaben 1/5
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Bericht von Klaus.

Ferien

Meine Familie fährt in den Sommerferien immer ans Meer. Wir waren schon am Mittelmeer,
am Atlantik und an der Ostsee. Dieses Jahr waren wir auf einer Insel. Die Insel liegt in der
Nordsee und heißt Wangerooge. Sie ist nicht sehr groß und es gibt viele Strände. Auf der
Insel sind Autos verboten, deshalb mussten wir unser Auto auf einem großen Parkplatz stehen
lassen und sind dann mit dem Schiff zur Insel gefahren.

Wir sind drei Wochen auf Wangerooge gewesen. Man kann dort auf einem Campingplatz
zelten, aber auch in einem Hotel oder in einem Ferienhaus wohnen. In diesem Jahr haben
meine Eltern ein kleines Haus mit Garten gemietet. Das Wetter war die ganze Zeit prima. Wir
hatten in den drei Wochen viel Sonne und nur zwei Regentage. Deshalb war das Wasser nicht
sehr kalt und wir konnten oft baden.

An Sonnentagen sind wir nach dem Frühstück meistens an den Strand gelaufen. Mit meinen
Brüdern Lukas und Jonas habe ich viel gespielt: Wir haben Sandburgen gebaut, mit nassem
Sand Figuren geformt und uns bis zum Kopf in den Sand eingegraben. Erst am späten
Nachmittag sind wir zum Haus zurückgegangen.

In der zweiten Woche haben wir Kinder aus Hamburg kennen gelernt. Zusammen haben wir
oft Fußball und Strandtennis gespielt. Einmal durften wir uns Fahrräder mieten und sind alle
zusammen, aber ohne die Eltern, um die Insel gefahren. Ein anderes Mal sind wir auch auf
einen Leuchtturm gestiegen. Das war toll. Wir konnten die ganze Insel, das Meer, ein paar
Schiffe und sogar das nahe Land sehen.

An einem Regentag waren wir in einem kleinen Museum. Dort haben wir Meerestiere wie
Seesterne, Seeigel, viele Muscheln und präparierte Seevögel angeschaut. Am interessantesten
war ein altes Fischerboot, in dem wir Kinder sitzen und einen Piratenfilm sehen konnten.
Mein Vater hat mir dann noch einen schönen Schlüsselanhänger mit einem bunten Fisch
geschenkt, der mich immer wieder an diesen Urlaub erinnert.

A2 - 2010, LV, Texte und Aufgaben 2/5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

7 Auf der Insel stehen alle Autos auf einem großen Parkplatz.
Die Familie von Klaus war drei Wochen auf einem
8
Campingplatz.
Die Wassertemperatur war für die Kinder gut zum
9
Schwimmen.
10 Die Familie verbrachte meistens den ganzen Tag am Strand.

11 Die Familien haben eine Fahrradtour gemacht.

12 Klaus konnte auf dem Turm sehr weit gucken.

13 Im Museum konnte man in einem Piratenschiff sitzen.

Ende Teil 2

A2 - 2010, LV, Texte und Aufgaben 3/5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Text.

Gummibärchen

Jeder kennt sie und jeder mag sie, die Gummibärchen von Haribo. Diese Süßigkeit, die es
früher nur in Deutschland gab, wird heute in über 100 Ländern der Welt verkauft.

Im Jahre 1920 gründete Hans Riegel in Bonn die Firma Haribo. Aus den beiden ersten
Buchstaben seines Vornamens, seines Namens und der Stadt Bonn wurde der Firmenname
gebildet. Zuerst hatte Hans Riegel nur einen Sack Zucker und einen großen Topf. In der
Küche begann er damit zu experimentieren und stellte süße Bonbons her. Zwei Jahre später
produzierte er die ersten Gummibärchen.

Die Bärchen waren bei den Kindern bald sehr beliebt – alle wollten welche haben. Deshalb
wurden von Jahr zu Jahr mehr Bärchen produziert. Heute gibt es nicht nur in Bonn, sondern
auch in vielen anderen Städten und Ländern Fabriken der Firma Haribo. Jeden Tag werden
weltweit 100 Millionen Gummibärchen verpackt und verkauft.

Die Bärchen werden aus einer Masse hergestellt, die Fruchtgummi heißt. Sie schmecken nach
Himbeere, Erdbeere, Apfel, Zitrone, Orange oder Ananas. Aber Bärchen, die nach Banane
oder Vanille schmecken, gibt es nicht. Gummibärchen gibt es in den Farben Dunkelrot,
Hellrot, Orange, Grün, Gelb und Weiß. In jeder Tüte sind besonders viele dunkelrote
Bärchen, weil die Leute sie am liebsten essen. Am wenigsten mögen die Menschen weiße
Gummibärchen. Blaue gibt es gar nicht, weil in der Natur keine Früchte existieren, aus denen
man blaue Farbe herstellen kann.

Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 in Deutschland wurde zum ersten Mal die Farbe
Schwarz benutzt. So konnte die Firma Haribo Bären in den Farben Schwarz, Rot und Gelb,
die es in der deutschen Fahne gibt, produzieren. In dieser Zeit wurde auch das Aussehen der
Bärchen verändert. Früher guckten sie sehr ernst, aber seit der Fußball-Europameisterschaft
lächeln sie. Dadurch wurden sie noch sympathischer.

Der Reklamespruch der Firma heißt seit vielen Jahren „Haribo macht Kinder froh und
Erwachsene ebenso“. In Deutschland gibt es keine Werbung, die bekannter ist. Der Spruch
wurde in viele Sprachen übersetzt und wird auf der ganzen Welt benutzt, um immer mehr
Bärchen zu verkaufen.

A2 - 2010, LV, Texte und Aufgaben 4/5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.
14 Die Firma gehörte 1920
A der Stadt Bonn.
B Hans Haribo.
C Herrn Riegel.
15 Am Anfang produzierte die Firma
A Bonbons.
B Gummibärchen.
C Zucker.
16 Gummibärchen-Fabriken gib es heute
A in allen Ländern der Welt.
B in mehreren Ländern der Welt.
C nur in Deutschland.
17 Fruchtgummi schmeckt nach
A Gummi.
B Obst.
C Vanille.
18 Die Menschen mögen besonders gern
A blaue Gummibärchen.
B dunkelrote Gummibärchen.
C weiße Gummibärchen.
19 Die Bärchen sehen heute
A ernst aus.
B freundlich aus.
C sportlich aus.
20 Werbung für Haribo gibt es
A in vielen Ländern.
B nicht in Deutschland.
C nur auf Deutsch.

Ende Teil 3

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Ende Prüfungsteil Leseverstehen
A2 - 2010, LV, Texte und Aufgaben 5/5
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Tiere

Tim wohnt in Deutschland. Er ist dein Brieffreund. Im letzten Brief hat er von seinem Hund
erzählt.

 Beantworte Tims Brief.


Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

• Welche Haustiere gibt es in deinem Land?

• Beschreibe dein Lieblingstier.

• Was braucht dieses Tier?

• Erzähle, was du einmal mit einem Tier erlebt hast.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

A2 - 2010, SK, Aufgabe


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 1
In der Stadt
Du hörst sechs kurze Szenen, die an verschiedenen Orten in der Stadt spielen. Wo sind die Personen?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Orten A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.


„Mensch, ist das hier langweilig, immer nur rumstehen und Bilder angucken. Ich weiß gar nicht, warum die
Erwachsenen das hier so toll finden. Ich möchte viel lieber ins Kino gehen.“

Das war eine Szene im Museum.


Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Szenen. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Jonas, komm endlich und vergiss deinen Ball nicht! Du hast jetzt drei Stunden lang gespielt,
Mama wartet schon mit dem Abendbrot. Morgen kannst du wieder hier spielen, aber nur,
wenn du jetzt mit nach Hause kommst!

Nummer 2
Papa, bitte bitte, ich möchte nur eine kleine Tafel Schokolade haben, dann bin ich auch ganz
lieb. Oder vielleicht eine Packung Bonbons? Ich hab großen Hunger und Mama kauft mir
auch immer etwas.

Nummer 3
Können Sie mir helfen? Ich war beim Einkaufen und jetzt ist mein Portemonnaie weg.
Bestimmt hat es jemand aus meiner Tasche genommen, als ich mich mit dem Verkäufer
unterhalten habe.

Nummer 4
Oh, ist das schön hier! Schau mal, so schöne große Bäume! Wollen wir erst einen
Spaziergang machen oder uns auf eine Bank setzen? Dann können wir den Hunden auf der
Wiese zugucken, wie sie zusammen spielen.

Nummer 5
Pass auf, Lisa! Ich glaube, Robin will ins Wasser springen. Komm, lass uns hier weggehen,
sonst werden wir noch ganz nass.

Nummer 6
Oh nein, jetzt kommen wir schon wieder zu spät zur Schule. Ich verstehe das nicht, alle
anderen Busse sind pünktlich, nur unser Bus schon wieder nicht.

Du hörst die Szenen jetzt ein zweites Mal.

ZDP A2 2011, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 5


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit einer älteren Dame
Du hörst ein Interview mit Frau Greta Schmitt.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Guten Tag, Frau Schmitt, im Unterricht haben wir viel darüber gelernt, wie
es früher in der Schule war. Das Thema finde ich sehr spannend. Darf ich Ihnen dazu
ein paar Fragen stellen?
Frau Schmitt: Natürlich, gern!

R: Darf ich Sie fragen, wie alt Sie sind?


Frau S.: Na klar, darfst du fragen. Ich bin vor einigen Tagen 82 Jahre alt geworden.

R: Wie alt waren Sie, als Sie zum ersten Mal in die Schule gegangen sind?
Frau S.: Da war ich sechs Jahre alt. Also so alt, wie viele Kinder heute auch sind, wenn sie in
die Schule kommen.

R: Wie viele Lehrer hatten Sie und wie waren die?


Frau S.: Ich hatte einen Lehrer, der hieß Herr Müller. Er war immer sehr lieb. Und zwei
Lehrerinnen, Frau Horn und Frau Sorge. Die waren schon ziemlich alt und nicht so nett. Sie
haben aber Lieder mit uns gesungen. Das war dann immer sehr schön.

R: Was für Kleidung mussten Sie anziehen?


Frau S.: Ich konnte anziehen, was ich wollte, aber in vielen Schulen war das anders, da
mussten die Mädchen Röcke oder Kleider anziehen.

R: Was ist passiert, wenn Sie mal nicht nett zu den Lehrern waren?
Frau S.: Dann musste man raus auf den Flur gehen und sich in die Ecke stellen. Das ist mir oft
passiert, denn ich habe gerne die Lehrer geärgert. Die Lehrer waren aber nie lange böse auf
mich.

R: Was haben Sie denn zum Beispiel gemacht?


Frau S.: Na ja, ich habe im Unterricht oft mit den anderen Mädchen geredet. Manchmal haben
wir uns auch Briefe geschrieben. Und einmal hat meine Freundin Lisa mich geärgert, und da
habe ich ihr einen Radiergummi an den Kopf geworfen – da war die Lehrerin aber böse!

R: Welche Fächer hatten Sie?


Frau S.: Musik, Schönschreiben – ich habe auch wirklich sehr schön geschrieben –, Deutsch
und Rechnen. Rechnen war nicht mein Lieblingsfach, aber in Deutsch hatte ich immer gute
Noten. Englisch hatten wir nicht, das habe ich erst viel später im Beruf gelernt und jetzt kann
ich es ziemlich gut.

ZDP A2 2011, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 5


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
R: Sind Sie gerne zur Schule gegangen?
Frau S.: Ja, ich bin sogar sehr gerne zur Schule gegangen, weil ich zu Hause einfach keine
Ruhe hatte. Wir waren sieben Geschwister und da gab es immer Streit! In der Schule waren
alle meine Freundinnen. Und mit denen war ich natürlich gern zusammen.

R: Gibt es sonst noch etwas Interessantes, das Sie mir erzählen können?
Frau S.: Im Sommer haben wir immer einen Ausflug mit der ganzen Schule gemacht. Das war
immer sehr schön. Wir sind dann zum Beispiel auf einen Berg hochgelaufen und haben oben
ein Picknick gemacht. Einige Schüler wollten allerdings nicht so viel laufen und haben
geschimpft, aber ich wollte am liebsten gar keine Pause machen. Einmal konnte ich leider
nicht mit, weil mein Fuß verletzt war. Da war ich sehr traurig!

R: Vielen Dank, Frau Schmitt!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

ZDP A2 2011, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 5


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Teil 3
Mit dem Schiff auf Klassenfahrt

Tobias war mit dem Schiff auf Klassenfahrt. Im Schülerradio erzählt er von dieser Reise.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Tobias sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, ich heiße Tobias und gehe in die 8. Klasse der Schiller-Schule in Ulm. Ulm liegt an
dem längsten Fluss in Süddeutschland, an der Donau.
Gestern bin ich von meiner Klassenfahrt zurückgekommen. Wir sind mit dem Schiff von Ulm
nach Wien gefahren, natürlich auf der Donau.

Eine Klassenfahrt auf einem Schiff ist etwas ganz Besonderes. Das macht wirklich nicht
jeder. An meiner Schule hat noch keine Klasse vorher so etwas gemacht. Die Idee, eine
Schifffahrt als Klassenfahrt zu machen, hatte mein Freund Max, der auch in meiner Klasse ist.
Sein Vater ist nämlich Kapitän und er hat uns eingeladen, das Leben auf seinem Schiff
kennenzulernen. Die ganze Klasse war sofort davon begeistert, und auch unsere
Klassenlehrerin fand die Idee gut.

Einige von uns mussten aber noch ihre Eltern überzeugen und das war nicht so einfach.
Manche Eltern hatten Angst, dass etwas Schlimmes passiert. Bei meinen Eltern war das nicht
so, sie waren gleich begeistert, weil sie selber gern mit dem Schiff fahren! Am Ende haben
aber alle Eltern die Fahrt erlaubt, weil unsere Lehrerin sie beruhigen konnte.

Heute vor zwei Wochen ging es los! Treffpunkt war um 9 Uhr morgens an der Schule. Dort
haben wir uns von unseren Eltern verabschiedet und sind mit dem Bus zum Hafen gefahren.
Um 10 Uhr waren wir auf dem Schiff und haben unsere Koffer in unsere Kajüten gebracht, so
nennt man auf einem Schiff die Zimmer. Danach haben wir die Mannschaft kennen gelernt
und der Kapitän hat uns gesagt, wie jeder heißt und welche Aufgaben er hat. Nach unserem
ersten Mittagessen auf dem Schiff hat uns der Koch das ganze Schiff gezeigt und um 16.00
Uhr sind wir endlich abgefahren.

Auf dem Schiff war ich mit 3 anderen Jungen zusammen in einer kleinen Kajüte. Das war
ganz neu für mich, weil ich zuhause ein eigenes Zimmer habe. Da hatte jeder wirklich wenig
Platz, aber trotzdem fand ich das gut, denn vor dem Einschlafen haben wir uns immer so viel
erzählt! Natürlich war ich dann morgens schrecklich müde, weil wir früh aufstehen mussten,
aber nach dem Frühstück war ich wieder fit.

Unsere Schiffsreise war übrigens kein Urlaub. Wir mussten auch ein bisschen arbeiten! Es
gab jeden Tag andere Aufgaben. Einmal musste ich zum Beispiel den Boden putzen. Das war
schrecklich! Mein Freund Max musste das Geschirr spülen. Noch schlimmer! Aber am
Wochenende habe ich die Brötchen fürs Frühstück gebacken. Und das hat mir viel Spaß
gemacht!

ZDP A2 2011, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 5


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Jetzt muss ich euch aber auch noch erzählen, wo wir in dieser einen Woche überall waren und
was wir dort gemacht haben. Wir sind zuerst von Ulm nach Regensburg gefahren. Hier sind
wir eine Nacht geblieben. Am nächsten Tag sind wir weiter nach Passau gefahren, dort haben
wir einen Spaziergang durch die Altstadt gemacht. Danach waren wir in Linz, das ist schon in
Österreich. Am Abend sind wir dort ins Kinder- und Jugendtheater gegangen, wo alle
Schauspieler noch Schüler waren.

Unsere letzte Station war Wien. Dort waren wir zwei Tage und haben uns ganz viel
angeguckt. Mir hat das Hundertwasser-Haus sehr gefallen. Hundertwasser ist ein
österreichischer Maler, der ein ganz verrücktes buntes Haus gebaut hat. Die Mädchen fanden
natürlich das berühmte Schloss Schönbrunn wunderschön. Aber am besten hat uns allen der
Wiener Prater gefallen. Das ist ein Freizeitpark, in dem man wirklich viel erleben kann.

Diese Schiffsreise war wirklich die beste Klassenfahrt, die ich je gemacht habe, und ich
wünsche euch, dass ihr das auch mal erleben könnt!

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2011, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: In der Stadt


A B C D E F G
1 x 1
2 x 2
3 x 3
4 x 4
5 x 5
6 x 6

Teil 2: Interview mit einer älteren Teil 3: Mit dem Schiff auf Klassenfahrt
Dame
richtig falsch A B C
7 x 14 x
8 x 15 x
9 x 16 x
10 x 17 x
11 x 18 x
12 x 19 x
13 x 20 x

ZDP A2 2011, HV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Kindertag
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Unterricht im Flugzeug Teil 3: Kochen in der Schule


richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

ZDP A2 2011, LV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?
• ....

ZDP A2 2011, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 1 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

5 Erzähle über deinen Geburtstag.


• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

ZDP A2 2011, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 2 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

ZDP A2 2011, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

ZDP A2 2011, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 4 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1

In der Stadt

Du hörst sechs kurze Szenen, die an verschiedenen Orten in der Stadt spielen. Wo sind die
Personen?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Orten A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Das war eine Szene im Museum. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Szenen. Du hörst sie zweimal.

Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Platz Nummer Platz


Z Im Museum 0 Z
(Beispiel) (Beispiel)

A Schwimmbad 1

B Polizei 2

C Supermarkt 3

D Park 4

E Spielplatz 5

F Schule 6

G Haltestelle

Ende Teil 1
ZDP A2 2011, HV Aufgaben, Seite 1 von 4
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Interview mit einer älteren Dame

Du hörst ein Interview mit Frau Greta Schmitt.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Aufgaben 7 – 13
richtig falsch

7 Frau Schmitt hat gerne in der Schule gesungen.

8 Frau Schmitt musste Kleider in der Schule anziehen.

9 Frau Schmitt musste oft auf dem Flur stehen.

10 Frau Schmitt hat oft andere Mädchen geärgert.

11 Frau Schmitt war in der Schule gut in Englisch.

12 Frau Schmitt war lieber in der Schule als zuhause.

13 Frau Schmitt ist gerne gelaufen.

Ende Teil 2
ZDP A2 2011, HV Aufgaben, Seite 2 von 4
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Mit dem Schiff auf Klassenfahrt

Tobias war mit dem Schiff auf Klassenfahrt. Im Schülerradio erzählt er von dieser Reise.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Tobias sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Aufgaben 14 – 20

14 Eine Klassenfahrt mit dem Schiff

A hat ein Klassenkamerad vorgeschlagen.


B machen an Tobias Schule viele Klassen.
C wollte die Lehrerin zuerst nicht machen.

15 Die Eltern von Tobias

A haben die anderen Eltern beruhigt.


B waren für diese Klassenfahrt.
C wollten gern auf dem Schiff mitfahren.

16 Der Kapitän

A hat auch die Eltern der Schüler begrüßt.


B hat den Schülern das Schiff gezeigt.
C hat den Schülern die Mannschaft vorgestellt.

17 Auf dem Schiff

A hatte jeder Schüler eine eigene Kajüte.


B konnte man lange schlafen.
C war es in den Kajüte sehr eng.

ZDP A2 2011, HV Aufgaben, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Während der Schiffsreise

A gab es für die Schüler immer wieder neue Aufgaben.


B haben den Schülern alle Aufgaben viel Spaß gemacht.
C konnte sich jeder Schüler eine Aufgabe aussuchen.

19 Unterwegs haben die Schüler

A eine Nacht in Regensburg geschlafen.


B einen Spaziergang in Linz gemacht.
C ein Theaterstück in Passau gesehen.

20 Am besten hat der ganzen Klasse

A das Hundertwasser-Haus gefallen.


B das Schloss Schönbrunn gefallen.
C der Freizeitpark gefallen.

Ende Teil 3

Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2011, HV Aufgaben, Seite 4 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Antwortblatt

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: In der Stadt


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit einer älteren Teil 3: Mit dem Schiff auf Klassenfahrt
Dame
richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

ZDP A2 2011, HV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Kindertag
Morgen ist Kindertag und es gibt viele tolle Aktionen. Jeder möchte etwas anderes machen.

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden


Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:

Das wird richtig schön morgen Abend. Ich weiß das, weil ich einige
0 Z
Lieder schon kenne und die Musik toll finde.

Wir gewinnen morgen bestimmt! Wir haben so viel auf dem Sportplatz
1
trainiert und viele neue Tricks mit dem Ball gelernt.
Morgen muss das Wetter schön sein! Ich möchte unbedingt schwimmen.
2
Meine neue Badehose habe ich schon eingepackt!
Hoffentlich kommen morgen viele Zuschauer, denn die Geschichte ist
3
total lustig! Und wir haben so viel geübt und unsere Texte gelernt.
Ich gehe auf jeden Fall zu Bäcker Kruse. Da bekommen alle Kinder unter
4
14 Jahren Bonbons und Schokolade geschenkt!
Ich freue mich schon auf morgen. Da gibt es Milch direkt von der Kuh.
5
Und ich kann endlich mal Schafe und Schweine aus der Nähe sehen.
Das ist ja prima: Ich habe gerade gelesen, dass der Eintritt für Kinder
6
kostenlos ist! Ich bin echt gespannt auf die Elefantenbabys und die Affen.

Z Tanja geht ins Konzert.


A Petra sieht sich einen Bauernhof an.
B Klaus macht beim Fußballturnier mit.
C Elena tanzt in der Kinderdisco.
D Mareike geht in den Tierpark.
E Sina spielt bei einem Theaterstück mit.
F Lutz fährt zum See.
G Ferdinand möchte Süßigkeiten essen.

Ende Teil 1
ZDP A2 2011, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 5
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Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Bericht von Marius.

Unterricht im Flugzeug
Hallo, ich heiße Marius, gehe in die Klasse 7c und will euch eine Geschichte von meiner
Schule erzählen.
Es fing damit an, dass unsere Schule neue Computer bekommen hat. Dafür brauchten wir
natürlich ein Computerzimmer. Leider war in unserer Schule kein Raum mehr frei.

Unser Lehrer Herr Lehmann hatte eine gute Idee. Wir sollten einen Aufsatz schreiben und uns
einen neuen Unterrichtsraum ausdenken. Die Idee von Theo fanden wir alle am besten: Ein
Flugzeug als Klassenzimmer!

Herr Lehmann hat dann mit dem Schuldirektor gesprochen. Der Direktor hat gesagt, dass er
Angst vor dem Fliegen hat. Aber mit einem Flugzeug als Unterrichtsraum hatte er kein
Problem.

Alle siebten Klassen haben dann bei dem Projekt mitgemacht. Die Klasse 7a hat entschieden,
wie das Flugzeug von innen aussehen soll. Dafür haben die Schüler ein Flugzeugmodell
gebastelt. Der Vater von einer Schülerin ist Architekt, und er hatte auch noch ein paar gute
Tipps.

Für das Flugzeug-Klassenzimmer brauchten wir natürlich Geld. Die Schüler der Klasse 7b
hatten eine tolle Idee. Sie haben eine Seite ins Internet gestellt, auf der sie über unseren Plan
berichtet haben. Und sie haben die Leser gefragt, ob sie etwas Geld dafür geben möchten. Das
haben viele gemacht!

Auch ein Journalist hat diese Internetseite gefunden und einen Artikel in der Zeitung über
unser Projekt geschrieben. Sogar das Fernsehen hat einen kurzen Film über uns gezeigt!

Die Schule hat dann ein altes, nicht so teures Flugzeug von einer Firma gekauft. Das konnte
aber nicht so bleiben, und vieles mussten wir umbauen. Drei Monate lang haben wir
gearbeitet. Dann war unser neuer Computerraum endlich fertig.

Weil der Schulhof zu klein war, steht unser Flugzeug-Klassenzimmer jetzt auf dem Parkplatz
direkt hinter dem Schulgebäude, und alle wollen am liebsten jeden Tag dort Unterricht haben.

Es ist wirklich toll, wenn aus einer verrückten Idee Wirklichkeit wird!

ZDP A2 2011, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 5


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Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

Die Schüler haben einen Aufsatz über Flugzeuge


7
geschrieben.
8 Der Schuldirektor fliegt nicht gern mit dem Flugzeug.

9 Ein Architekt hat ein Flugzeugmodell gebaut.


Die Schüler der Klasse 7b haben über das Internet Geld
10
gesammelt.
11 Das Fernsehen hat über die Idee mit dem Flugzeug berichtet.

12 Eine Firma hat das alte Flugzeug umgebaut.

13 Das Flugzeug steht auf dem Schulhof.

Ende Teil 2

ZDP A2 2011, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Text.

Kochen in der Schule


Ich heiße Rena und ich will euch von meinem Hobby berichten. Mein Hobby ist Essen, und
deshalb gehe ich in die Koch-AG.

In der Koch-AG kochen wir nicht nur. Wir lernen auch, welche Lebensmittel gesund sind und
welche nicht. Das Kochen macht uns aber am meisten Spaß! Dazu überlegt sich jeder, was für
ein Rezept er schon immer mal ausprobieren wollte. Einmal haben wir Schokoladenpudding
gemacht – der ist zwar nicht gesund, aber so lecker! Alles, was wir zum Kochen brauchen,
müssen wir Schüler allein einkaufen, aber unsere Lehrerin gibt uns immer genug Geld. Wir
dürfen uns jede Woche selbst aussuchen, wer von uns einkaufen geht. So ist jeder mal dran.

Einmal in der Woche dürfen wir Schüler aus der Koch-AG entscheiden, was es in der
Schulkantine zu essen gibt. Dazu geben wir den Köchen einfach das Rezept, das wir uns
ausgesucht haben – den Rest, also Einkaufen und Kochen, machen dann die Köche.

Vor zwei Wochen haben wir in der Koch-AG ein Abendessen für unsere Familien gemacht.
Das war gar nicht so einfach: Jeder wollte nämlich etwas anderes kochen und weil wir uns
nicht entscheiden konnten, hat unsere Lehrerin einen Vorschlag gemacht. Der hat allen
gefallen! Unseren Eltern durften wir natürlich nichts verraten, es sollte eine Überraschung
sein.

Die Tische hat unsere Lehrerin mit Kerzen und Blumen dekoriert. Erst als das Essen fertig auf
dem Tisch stand, kamen unsere Eltern und waren total begeistert! Deswegen wollten sie uns
auch beim Abwaschen helfen. Das haben wir aber nicht erlaubt, sie waren doch unsere Gäste!

Alle leckeren Rezepte, die wir bis jetzt ausprobiert haben, haben wir gesammelt und daraus
ein richtiges Kochbuch gemacht. Sogar der Schuldirektor hat daraus schon einmal für seine
Frau gekocht. Er findet unser Buch so gut, dass jetzt jeder Schüler, der neu auf die Schule
kommt, von ihm ein Exemplar geschenkt bekommt.

Leider kann man unser Kochbuch nicht kaufen, aber meine Freundin Lisa aus der Computer-
AG hatte eine gute Idee. Sie hat für die Koch-AG eine eigene Internetseite gemacht. Jetzt
kann jeder die Rezepte aus unserem Kochbuch angucken und ausprobieren. Und man kann
sich auf der Seite zum Kochen verabreden - Einkaufen, Kochen und das Abwaschen danach
machen gemeinsam viel mehr Spaß als alleine!

ZDP A2 2011, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 5


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.
14 In der Koch-AG
A kochen die Schüler nur gesundes Essen.
B lernen die Schüler viel über Lebensmittel.
C schreiben die Schüler eigene Rezepte.

15 Die Schüler der Koch-AG


A gehen mit der Lehrerin einkaufen.
B müssen das Essen selbst bezahlen.
C wechseln sich beim Einkaufen ab.

16 Einmal in der Woche


A kauft die Koch-AG für die Schulkantine ein.
B kocht die Koch-AG für die ganze Schule.
C wählt die Koch-AG das Essen in der Kantine aus.

17 Das Gericht für das Familien-Abendessen


A durften die Eltern wählen.
B hat die Lehrerin vorgeschlagen.
C hat ein Schüler ausgesucht.

18 Beim Familien-Abendessen
A haben Eltern und Schüler zusammen gekocht.
B hat die Lehrerin die Tischdekoration gemacht.
C mussten die Eltern das Geschirr spülen.

19 Der Direktor der Schule


A hat alle Rezepte der Schüler gesammelt.
B kocht jetzt jeden Abend für seine Frau.
C schenkt jedem neuen Schüler ein Kochbuch.

20 Auf der Internetseite der Koch-AG kann man


A andere Koch-Fans finden.
B das Schüler-Kochbuch bestellen.
C neue Rezepte vorschlagen.
Ende Teil 3
 Übertrage jetzt deine Antworten (1 – 20) auf den Ergebnisbogen.
Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Leseverstehen


ZDP A2 2011, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 5
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Antwortblatt

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Kindertag
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Unterricht im Flugzeug Teil 3: Kochen in der Schule


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

ZDP A2 2011, LV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Wochenende

Anna wohnt in Deutschland. Sie ist deine Brieffreundin. Im letzten Brief hat sie erzählt, was
sie gern am Wochenende macht.

 Beantworte Annas Brief.


Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

• Was machen Schüler in deinem Land am Wochenende?

• Welche Aufgaben musst du am Wochenende machen?

• Was machst du am Wochenende besonders gern?

• Erzähle, was du am letzten Wochenende erlebt hast.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

ZDP A2 2011, SK Aufgabe


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind
auf der CD enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen
sollst. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Gespräche auf dem Schulhof
Du hörst sechs kurze Aussagen zu unterschiedlichen Themen. Welches Thema passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Das war eine Aussage zum Thema Bücher. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Aussagen. Du hörst sie zweimal.

Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Thema Nummer Platz


Z Bücher 0 Z
(Beispiel) (Beispiel)

A Hausaufgaben 1

B Prüfung 2

C Fernsehen 3

D Sport 4

E Geburtstagsfeier 5

F Schulfest 6

G Essen

Ende Teil 1
ZDP A2 2012, HV Aufgaben, Seite 1 von 4
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2
Interview mit einem Schwimmer

Du hörst ein Interview mit dem Heiko Kunze.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Aufgaben 7 – 13
richtig falsch

7 Heiko hat sechs Jahre lang Fußball gespielt.

8 Heikos Mutter wollte, dass er schwimmt.

9 Das Schwimmen ist für Heiko nur ein Hobby.

Zweimal in der Woche geht Heiko nach dem


10
Schwimmtraining noch zur Schule.

11 Zum Frühstück isst Heiko Eier.

12 Heiko spricht auch zuhause über den Sport.

Bei der Weltmeisterschaft will Heiko unbedingt ge-


13
winnen.

Ende Teil 2
ZDP A2 2012, HV Aufgaben, Seite 2 von 4
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3
Der Französischkurs

Maja hat einen Französischsprachkurs in den Ferien gemacht. Im Schülerradio erzählt sie
von diesem Kurs.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Maja sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Aufgaben 14 – 20

14 Vor dem Französischkurs

A konnte Maja noch gar kein Französisch.


B hat Maja die Grammatik nicht verstanden.
C hatte Maja große Probleme beim Sprechen.

15 Maja wollte den Sprachkurs machen, weil

A sie Frankreich kennenlernen wollte.


B sie Französisch studieren möchte.
C ihre Tante in Frankreich lebt.

16 Maja hat das Stipendium bekommen, weil sie

A sehr gut in der Schule ist.


B sich wirklich für die Sprache interessiert.
C eine gute Note in Französisch braucht.

17 Der Französischkurs

A fand in Deutschland statt.


B dauerte die ganzen Ferien.
C war in einer Jugendherberge.

ZDP A2 2012, HV Aufgaben, Seite 3 von 4


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Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Am Nachmittag

A durften die Schüler französische Filme gucken.


B hatten die Schüler auch Französischunterricht.
C gab es für die Schüler verschiedene Aktivitäten.

19 Die Schüler mussten

A beim Essen Französisch sprechen.


B jeden Mittag Essen kochen.
C ein französisches Kochbuch benutzen.

20 Am Ende des Kurses war Maja sehr müde, weil sie

A viel Grammatik gelernt hat.


B wenig geschlafen hat.
C jeden Tag sehr aktiv war.

Ende Teil 3

Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2012, HV Aufgaben, Seite 4 von 4


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Prüfungsteil Hörverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Gespräche auf dem Schulhof


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit einem Teil 3: Der Französischkurs


Schwimmer
richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

ZDP A2 2012, HV Antwortblatt


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Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Auf Klassenfahrt
Die Schüler erzählen von ihrer Klassenfahrt. Wo waren sie?

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden


Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Ich mag keine Pferde! Die sind mir viel zu groß. Deshalb wollte ich
0 mich auch nicht da raufsetzen. Den anderen hat es aber Spaß Z
gemacht...

Weil es geregnet hat, ist unser Ausflug in den Wald leider ausgefallen.
1 Die Ausstellung im „Terra“ war aber sehr spannend und wir haben viel
über Pflanzen gelernt!
Es war laut und da waren so viele Straßen! Wir waren im Kino und
2
danach hat der Lehrer nicht mehr gewusst, wo unsere Jugendherberge ist.
Unser Lehrer hat die ganze Zeit von der „guten Luft“ geredet. Das
3
verstehe ich nicht – die Tiere dort haben gar nicht gut gerochen!
In dem riesigen Gebäude mit den vielen Geschäften gab es wirklich alles!
4
Leider hatten wir nur wenig Geld dabei und konnten nichts kaufen.
Also ich fand es super! Ich war die ganze Fahrt über draußen und habe
5
aufs Wasser geschaut. Nur der Wind hat etwas gestört.
Da, wo wir waren, leben nur 100 Menschen! Es gibt dort auch nur ein
6
kleines Geschäft und ein Kino. Da sind wir jeden Tag hingegangen.

Z Martin war auf einem Reiterhof.


A Lena war in einem Einkaufszentrum.
B Miriam war im Schwimmbad.
C Insa war auf einem Bauernhof.
D Leon war in einer großen Stadt.
E Sina war in einem kleinen Dorf.
F Sebastian war im Naturmuseum.
G Roland war auf einem Schiff.

Ende Teil 1
ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 6
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Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Bericht.

Der Schulchor
Vor zwei Jahren hat der Musiklehrer Hüsch an der Einstein-Gesamtschule in Dortmund einen
Schulchor gegründet. Alle Schüler, die Lust zum Singen haben, können dabei sein. Wenn
Schüler am Anfang nicht gut singen können, hilft Herr Hüsch gerne beim Üben.
Bei den Chorproben haben die Schüler, die eine hohe Stimme haben, blaue T-Shirts an. Die
anderen tragen rote T-Shirts. Herr Hüsch steht mit seiner Gitarre in der Mitte und zeigt den
Gruppen, wann und wie laut sie singen sollen.
Die Lieder wählen die Kinder selbst. Deshalb hat der Chor viele moderne Lieder im
Programm, die auch im Radio laufen. Wenn Herr Hüsch ein Lied zu schwierig findet, müssen
die Kinder ein anderes Lied vorschlagen.
Der Schulchor singt zum Beispiel zu Weihnachten oder beim Schulfest. Letztes Jahr hat Herr
Hüsch beim Schulfest gemerkt, dass manche Kinder traurig waren. Ihre Eltern waren nicht da,
weil sie arbeiten mussten. Da hatte Herr Hüsch eine Idee: Er hat Videos vom Chor ins Internet
gestellt.
Aber nicht nur die Eltern haben die Videos gesehen! Ein Radiomoderator hat sie im Internet
gefunden und zwei Lieder in seiner Radiosendung gespielt. Viele Leute waren begeistert! Der
Chor hat dann sogar im Fernsehen gesungen und die Schüler waren plötzlich richtige Stars.
Herr Hüsch hat sich natürlich für seine Schüler gefreut. Er möchte aber nicht, dass sie zu
wenig Zeit für die Schule haben. Also singen sie in diesem Jahr nur noch auf der
Weihnachtsfeier – und natürlich jede Woche bei den Proben.
Im kommenden Jahr werden Herr Hüsch und sein Chor eine CD aufnehmen. Von dem Geld,
das sie mit der CD verdienen, soll eine Cafeteria für die Schule gebaut werden. Es ist
natürlich klar, wer bei der Eröffnung singen wird!

ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

Wer am Chor teilnehmen will, muss ein guter Sänger


7
sein.

8 Im Chor gibt es zwei Gruppen.

9 Herr Hüsch sucht die Lieder aus.

10 Manche Eltern konnten nicht zum Schulfest kommen.

11 Alle Eltern konnten Videos vom Chor ansehen.

Ein Radiomoderator hat den Chor in seine Sendung


12
eingeladen.

13 Nächstes Jahr kann man eine CD vom Chor kaufen.

Ende Teil 2

ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Text.

Eine besondere Familie


Hallo, ich heiße Anna und bin 11 Jahre alt. Ich habe zwei Brüder und eine Schwester und die
sind auch elf Jahre alt. Warum? Weil wir Vierlinge sind!
Mein Bruder Max ist zuerst auf die Welt gekommen, dann ich, dann meine Schwester Nina
und zuletzt mein Bruder Lukas. Wenn wir Geburtstag haben, bekommen wir unsere
Geschenke aber alle zur gleichen Zeit. Die Feier ist immer riesengroß, weil vier
Geburtstagskinder Gäste einladen. Gut, dass wir im Sommer Geburtstag haben und im Garten
feiern können.
Wir Mädchen streiten uns eigentlich nicht oft mit den Jungen. Aber wenn die Jungen sagen,
dass sie besser im Sport sind, ärgere ich mich! Das stimmt nämlich nicht: Die Jungen können
besser Fußball spielen, Nina und ich sind dafür super im Volleyball!
Ich habe kein eigenes Zimmer. Wenn Nina Musik hört, muss ich auch Musik hören. Und
wenn ich im Lesesessel sitze, will Nina das auch – dann streiten wir. Gut ist aber, dass wir die
gleichen Spiele mögen. Das können wir zu zweit machen.
Wir haben schon in drei Ländern gelebt, weil unsere Mutter Diplomatin ist. Bevor wir hierher
nach Deutschland gekommen sind, haben wir in Spanien gewohnt. Und davor in der Türkei,
wo wir auch geboren sind.
Wir können nur noch etwas Spanisch und ganz wenig Türkisch. Aber wir vier haben daraus
eine neue Sprache gemacht. Wenn wir in der Schule so sprechen, weiß keiner, was wir sagen.
Zuhause macht das keinen Spaß mehr, weil unsere Eltern uns verstehen können. Darum
sprechen wir in der Familie Deutsch.
Wir gehen morgens zusammen zur Schule, aber seit diesem Jahr sind wir in verschiedenen
Klassen. Aber es gibt ja Pausen! Nach der Schule machen wir alle etwas anderes. Ich gehe
dann oft zu Freunden.
Und später? Wenn ich groß bin, möchte ich gern eine eigene Wohnung haben. Aber nicht zu
weit weg, denn ich würde meine Geschwister am liebsten jede Woche sehen. Ich hoffe, dass
das klappt!

ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

14 Am Geburtstag

A bekommt Max zuerst Geschenke.


B feiern die Kinder draußen.
C darf jeder nur vier Gäste einladen.

15 Anna sagt, dass ihre Brüder

A gute Fußballer sind.


B kein Volleyball mögen.
C besser im Sport sind.

16 Anna und Nina

A hören gern zusammen Musik.


B spielen gern zusammen.
C lesen gern zusammen.

17 Die Vierlinge

A sind in Deutschland geboren.


B haben in der Türkei gelebt.
C wohnen bei der Mutter in Spanien.

18 Die Vierlinge sprechen

A Spanisch miteinander.
B zuhause eine eigene Sprache.
C mit den Eltern Deutsch.

ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

19 Die Geschwister

A gehen auf verschiedene Schulen.


B sehen sich in der Pause.
C besuchen zusammen Freunde.

20 Anna möchte später

A allein wohnen.
B weit weg wohnen.
C mit den Geschwistern wohnen.

Ende Teil 3
 Übertrage jetzt deine Antworten (1 – 20) auf den Ergebnisbogen.
Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Leseverstehen

ZDP A2 2012, LV Texte und Aufgaben, Seite 6 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Auf Klassenfahrt


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Der Schulchor Teil 3: Eine besondere Familie


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

ZDP A2 2012, LV Antwortblatt


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Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Ferien

Lisa wohnt in Deutschland. Sie ist deine Brieffreundin. Im letzten Brief hat sie erzählt,
was sie in ihren letzten Schulferien gemacht hat.

 Beantworte Lisas Brief.


Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

• Wann gibt es in deinem Land Schulferien und wie lange dauern sie?

• Was machst du normalerweise in den Schulferien?

• Was war dein schönstes Ferienerlebnis?

• Erzähle, was du in den letzten Schulferien gemacht hast.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

ZDP A2 2012, SK Aufgabe


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind
auf der CD enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen
sollst. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Gespräche auf dem Schulhof
Du hörst sechs kurze Aussagen zu unterschiedlichen Themen. Welches Thema passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

„Diese Geschichte ist so spannend! Ich habe für den ersten Band nur einen Tag gebraucht. Ich gehe gleich
heute Nachmittag in die Bibliothek und hole mir den zweiten.“

Das war eine Aussage zum Thema Bücher. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Aussagen. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Oh Mann, der Schwimmunterricht war echt anstrengend heute. Und ich hab auch noch mein
Pausenbrot vergessen. Hoffentlich gibt es gleich was Gutes, Spagetti oder Pizza zum
Beispiel...

Nummer 2
Ich muss samstags normalerweise um neun ins Bett, aber letzte Woche nicht. Da kam nämlich
ein Film, den wir mit der ganzen Familie gesehen haben. Der hat wirklich allen gefallen!

Nummer 3
Mein Bauch tut weh und meine Beine sind ganz schwach. Ich kann heute bestimmt gar nicht
rechnen! Hoffentlich hat Frau Blume die Aufgaben nicht so schwer gemacht. Ich brauche eine
gute Note!

Nummer 4
Ich möchte sehr gern heute Nachmittag mit dir spielen! Wir müssen aber bis morgen so viel in
Mathe, Deutsch und Englisch machen und ich darf erst spielen, wenn ich damit fertig bin.

Nummer 5
Das wird bestimmt lustig heute Nachmittag! Ich habe eine Tafel Schokolade und ein paar
Bilder von Fußballspielern für Lukas gekauft. Und was schenkst du ihm?

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Nummer 6
Hast du gestern das Fußballspiel Türkei gegen Spanien gesehen? Ich fand das sehr spannend.
Aber unser Spiel am Wochenende wird sicher auch super, wir haben so viel trainiert!

Du hörst die Szenen jetzt ein zweites Mal.

Ende Teil 1

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 6


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Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit einem Schwimmer
Du hörst ein Interview mit Heiko Kunze.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Heute hört ihr ein Interview mit dem Schwimmer Heiko Kunze.
Wie lange schwimmen Sie schon, Herr Kunze?
Hm, da muss ich mal überlegen... Richtig angefangen habe ich erst mit 16, also bin ich seit 6
Jahren dabei. Aber Sport habe ich vorher schon gemacht, und zwar war ich drei Jahre lang im
Fußballverein.

R: Warum sind Sie denn nicht beim Fußball geblieben?


Mein großer Bruder hat mich nicht in Ruhe gelassen. Er war im Schwimmverein und wollte
gern, dass ich mitkomme. Ich bin dann einmal mit ihm zum Training gegangen und da habe
ich gemerkt: Das ist mein Sport! Meine Mutter war davon nicht so begeistert…

R: Verdienen Sie mit dem Schwimmen genug Geld?


Ich verdiene seit zwei Jahren so viel Geld, dass ich davon leben kann. Also kann man sagen,
dass der Sport mein Beruf ist. Aber ich kann natürlich nicht immer gut im Schwimmen sein,
mit 30 bin ich nämlich vielleicht schon zu alt dafür.

R: Was wollen Sie dann machen?


Ich gehe dienstags und donnerstags zur Abendschule, um das Abitur zu machen. Tagsüber
habe ich nämlich keine Zeit, weil ich so viel Training habe. Danach, vielleicht in fünf Jahren,
möchte ich Sport studieren und Lehrer werden. Ich werde bestimmt ein guter Sportlehrer!

R: Was frühstücken Sie denn so?


Meistens esse ich zwei Brötchen mit Marmelade. Die Experten sagen, dass Sportler morgens
am besten Eier essen sollen. Das schmeckt mir aber gar nicht – ich bleibe bei meinen
Brötchen.

R: Interessieren Ihre Eltern sich auch für den Sport?


Meine Mutter ist mittlerweile ein richtiger Schwimm-Fan geworden! Wir können jeden Tag
über den Sport reden, weil ich noch zuhause wohne. Mein Vater findet das alles aber sehr
langweilig. Der Arme! Er sieht dann immer fern.

R: Freuen Sie sich schon auf die Weltmeisterschaft?


Ja! Ich trainiere schon seit einem Jahr dafür. Die Weltmeisterschaften sind etwas ganz
Besonderes. Da treffe ich sehr viele interessante Menschen aus der ganzen Welt. Mit manchen
bin ich sogar befreundet. Auch wenn ich es nicht auf die ersten Plätze schaffe – das wird eine
schöne Zeit!

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 6


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Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

R: Was möchten Sie unseren Hörern noch sagen?


Man sollte keine Angst haben und einfach versuchen sein Bestes zu geben. Das Wichtigste
beim Sport ist der Spaß!

R: Vielen Dank für das Interview!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Ende Teil 2

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 6


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Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Teil 3
Der Französischkurs

Maja hat einen Französischsprachkurs in den Ferien gemacht. Im Schülerradio erzählt sie von diesem Kurs.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Maja sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, ich heiße Maja und komme aus Freiburg.


Ich lerne seit drei Jahren Französisch in der Schule und das macht mir viel Spaß. Das war
aber nicht immer so. Die Grammatik habe ich zwar verstanden und beim Schreiben hatte ich
auch keine großen Probleme. Das Schlimme war, dass ich nicht gut sprechen konnte. Ich habe
viel gelernt, aber die Wörter sind nicht aus meinem Mund gekommen.
Unsere Lehrerin hat uns von einem Stipendium für einen Ferien-Französischkurs erzählt. Nur
ein Schüler von unserer Schule durfte daran teilnehmen. Wir sollten dann als Bewerbung
einen Text darüber schreiben, warum wir diesen Kurs machen wollten. Ich habe viele Gründe
aufgeschrieben: Zum Beispiel, dass Frankreich ein großes Nachbarland von Deutschland ist
und man mit dem Zug dorthin fahren kann. Dann ist es doch wichtig, die Sprache zu können!
Außerdem möchte ich mir Frankreich gerne ansehen und mit den Leuten dort sprechen.
Meine Tante, die Französin ist und jetzt in Berlin lebt, hat mir so viele interessante Dinge
über Frankreich erzählt. Und wenn es mir gefällt, möchte ich sogar dort studieren. Am
liebsten Chemie, denn das ist mein Lieblingsfach.
Dann mussten wir eine Woche auf die Ergebnisse warten. Ich war nicht nervös. Ich dachte,
dass ein sehr guter Schüler gewinnt – und das bin ich nicht. Aber dann hat die Lehrerin
plötzlich meinen Namen gesagt. Und sie hat erklärt, warum gerade ich das Stipendium
bekommen habe: Der Jury hat gut gefallen, dass es für mich nicht so wichtig ist, eine gute
Note in Französisch zu haben, sondern dass ich Französisch echt gern mag und es besser
lernen will!
Meine Mutter war zuerst nicht glücklich, weil ihre Tochter für zwei Wochen ganz allein nach
Frankreich fahren sollte. Beruhigt war sie erst, als sie erfahren hat, dass ich gar nicht weit weg
sein werde. Der Französischkurs fand nämlich in einer Jugendherberge mitten im
französischen Elsass statt, nur 80 Kilometer von zuhause entfernt, direkt hinter der deutsch-
französischen Grenze. Und ich musste meiner Mutter versprechen, die restlichen zwei
Ferienwochen mit ihr zusammen ans Meer zu fahren.
Und so sah unser Kurs aus: Nach dem Frühstück haben wir vier Stunden Französisch gelernt.
Nach dem Mittagessen haben wir immer etwas anderes gemacht, zum Beispiel schwimmen
oder tanzen. Und abends, vorm Schlafengehen, haben wir französische Filme geguckt oder
französische Lieder gesungen.
Schon nach zwei Tagen haben wir beim Frühstück freiwillig Französisch gesprochen, zum
Beispiel „Gib mir bitte die Butter“. Am letzten Tag sollten wir das Mittagessen selbst kochen.
Alle Zutaten mussten wir uns von den Lehrern holen - und dabei nur Französisch sprechen!
Auch das Kochbuch war auf Französisch geschrieben. Gut, dass wir ein Wörterbuch hatten…
Das Essen war übrigens super!

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Als der Kurs nach zwei Wochen zu Ende war, war ich glücklich. Und sehr müde! Warum?
Wir hatten einfach zu wenig Schlaf: Wenn wir im Bett waren, haben wir nämlich immer sehr
lange geredet – über die vielen schönen Sachen, die wir tagsüber gemacht haben, über unsere
Freunde und Familien - und natürlich über französische Grammatik!

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2012, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 6 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Gespräche auf dem Schulhof


A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit einem Teil 3: Der Französischkurs


Schwimmer
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

ZDP A2 2012, HV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Auf Klassenfahrt


A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Der Schulchor Teil 3: Eine besondere Familie


richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

ZDP A2 2012, LV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?
• ....

ZDP A2 2012, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 1 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

5 Erzähle über deinen Geburtstag.


• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

ZDP A2 2012, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 2 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

ZDP A2 2012, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

ZDP A2 2012, MK Fragenkatalog für den Lehrer, Seite 4 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?
• ....

ZDP A2 2012, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 1 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

5 Erzähle über deinen Geburtstag.


• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

ZDP A2 2012, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 2 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

ZDP A2 2012, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

ZDP A2 2012, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 4 von 4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind
auf der CD enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen
sollst. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Hobbys
Sechs Schüler erzählen von ihren Hobbys. Welche Hobbys haben sie?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Hobbys A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Der Schüler hat das Hobby Fußball. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Aussagen. Du hörst sie zweimal.

Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Hobby Nummer Platz


Fußball 0
Z Z
(Beispiel) (Beispiel)

A Computer spielen 1

B Lesen 2

C Malen 3

D Theater spielen 4

E Reiten 5

F Kochen 6

G Schwimmen

Ende Teil 1
ZDP A2 2013, HV Aufgaben, Seite 1 von 4
Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2
Interview mit Charlotte Jung

Du hörst ein Interview mit Charlotte Jung. Sie ist Schülerin der neunten Klasse und Siegerin
beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Aufgaben 7 – 13
richtig falsch

Charlotte hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den


7
Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen.

8 Charlotte spielt seit drei Jahren auch Gitarre.

Für die Musik hat Charlotte mit ihrem Hobby Handball


9
aufgehört.

10 Charlotte ist eine gute Schülerin.

An den Wochenenden geht Charlotte mit ihren Freun-


11
den oft zu Konzerten.

Für die Vorlesungen an der Hochschule für Musik in


12
Essen ist Charlotte noch zu jung.

13 Charlotte möchte später im Ausland leben.

Ende Teil 2

ZDP A2 2013, HV Aufgaben, Seite 2 von 4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3
Ziegenstall statt Playstation

Johannes lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof – wie vor hundert Jahren. Im Schüler-
radio erzählt er von seinem Leben.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Johannes sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Aufgaben 14 – 20

14 Auf dem Bauerhof im Schwarzwald

A lebt Johannes allein mit seinen Eltern.


B gibt es kein Telefon.
C hält die Familie verschiedene Tiere.

15 Johannes’ Eltern denken, dass

A das Leben in der Großstadt ungesund ist.


B viele Menschen zu viel Zeit haben.
C man nur das essen soll, was man selbst herstellt.

16 Die Fahrt in die Stadt

A findet jedes Wochenende statt.


B dauert eine halbe Stunde.
C macht die Familie mit der Kutsche.

17 Wenn Johannes auf dem Hügel hinter dem Bauerhof steht,

A kann er die Nachbarn sehen.


B denkt er an Abenteuer.
C fühlt er sich sehr einsam.

ZDP A2 2013, HV Aufgaben, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Johannes’ Aufgabe ist

A im Wald Holz zu sammeln.


B das Frühstück vorzubereiten.
C sich um die Tiere zu kümmern.

19 Johannes’ Bruder Elias

A ist gerne mit seinen Freunden in der Stadt.


B mag das Leben auf dem Bauerhof auch.
C ist etwas jünger als Johannes.

20 Hinter dem Hof gibt es

A ein Freibad.
B einen Spielplatz.
C einen Fußballplatz.

Ende Teil 3

Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2013, HV Aufgaben, Seite 4 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Hobbys
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit Charlotte Jung Teil 3: Ziegenstall statt Playstation


richtig falsch
7 A B C
8 14
9 15
10 16
11 17
12 18
13 19
20

ZDP A2 2013, HV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Weltrekorde
Im Guinness-Buch der Rekorde stehen jedes Jahr Dinge, die vorher noch niemand geschafft
hat. Welche Weltrekorde werden beschrieben?

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden


Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Am 6. September 2008 trafen sich in einem Fußballstadion 5884
0 Z
Teddybären, Plüschhasen und andere kuschelige Spielzeuge.

Die Süßigkeit ist vier Meter hoch und vier Meter breit. Sie wiegt fast 5800
1
Kilogramm.
Es ist blau, so groß wie ein Fußballfeld und jeder Ärmel ist 24m lang. Kein
2
Mensch kann es anziehen.
Die gelbe Frucht wiegt mehr als 5 kg und ist 35cm groß. Ob sie genauso sauer
3
ist wie die kleinen Früchte?
Sein Name ist „Cupcake“. Obwohl er nur 15,2 cm groß ist, kann er sehr laut
4
bellen.
Das Gebäude, in dem viele Büros sind, hat einen Preis für sein Aussehen
5
bekommen.
Sie war Sportlehrerin von Beruf und ist auch mit 87 Jahren noch sehr
6
sportlich.

Z die größte Stofftierversammlung der Welt


A das schönste Haus der Welt
B der größte Mensch der Welt
C das größte Hemd der Welt
D die älteste Turnerin der Welt
E die schwerste Tafel Schokolade der Welt
F der kleinste Hund der Welt
G die größte Zitrone der Welt

Ende Teil 1
ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 6
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Bericht.

Sommerzeit und Winterzeit


Langschläfer, also Menschen, die gerne lange schlafen, haben es am letzten Wochenende im
Oktober besonders gut. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden jedes Jahr die Uhren in
den meisten Ländern Europas um eine Stunde zurückgestellt. Um drei Uhr in der Nacht wird
der große Zeiger zurück auf zwei Uhr gedreht. Damit beginnt die Winterzeit. Alle, die gerne
schlafen, haben in dieser Nacht eine Stunde mehr Zeit dazu. Die Winterzeit dauert bis März,
dann werden die Uhren für die Sommerzeit wieder eine Stunde vorgestellt.
Viele Uhren werden automatisch umgestellt. Sie bekommen das Zeichen von einem Sender.
Der schickt über Funk die Zeit an viele Millionen Uhren.

Manche Menschen haben mit der Zeitumstellung Probleme. Der Körper braucht etwas Zeit,
um sich an die veränderte Zeit zu gewöhnen. Auch Tiere kommen durch die Zeitumstellung
aus ihrem normalen Rhythmus. Bei Milchkühen z. B. dauert es ein paar Tage, bis sie wieder
genauso viel Milch geben wie vor der Umstellung.

Die Zeitumstellung gibt es noch nicht so lange, erst seit 1980. Sie wurde eingeführt, damit die
Menschen das Tageslicht besser nutzen. Im Sommer ist es dann noch länger hell und man
muss nicht so früh Licht einschalten. Die Menschen sollen so weniger Strom verbrauchen.
Viel Erfolg hatte das aber nicht. Geräte wie z. B. Kühlschränke oder Klimaanlagen arbeiten
schließlich Tag und Nacht.

Bei der Zeitumstellung machen alle Länder der Europäischen Union mit, auch Deutschland.
Aber jetzt wollen einige „aussteigen“, weil sie sagen: Es gibt für uns mehr Nachteile als
Vorteile. Aber unterschiedliche Zeiten in Europa – das wäre wirklich nicht gut.

ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

Am letzten Sonntag im Oktober können fast alle


7
Europäer eine Stunde länger schlafen.

8 Die Zeit von März bis Oktober nennt man Sommerzeit.

Der menschliche Körper hat mit der Zeitumstellung


9
keine Schwierigkeiten.
Nach der Zeitumstellung gibt eine Kuh ein paar Tage
10
lang weniger Milch.
Die Zeitumstellung gibt es, seit es elektrisches Licht
11
gibt.

12 Durch die Zeitumstellung wird sehr viel Strom gespart.

Nicht alle Länder in Europa finden die Zeitumstellung


13
gut.

Ende Teil 2

ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Text.

Lego
In vielen Ländern der Welt spielen Kinder mit Lego-Steinen: Sie bauen damit Häuser,
Flugzeuge oder Schiffe.
Die Firma, die die Steine herstellt, feierte 2012 ihren 80. Geburtstag. Sie wurde von dem
Tischler Ole Kirk Christiansen in Billund, einer kleinen Stadt in Dänemark, gegründet. Er hat
seine Firma „Lego“ genannt, weil „leg godt“ auf Dänisch „spiel gut“ bedeutet. Seiner Frau hat
der Name überhaupt nicht gefallen.

Als Ole Kirk Christiansen 1932 seine Firma aufmachte, stellte er zuerst nur Spielzeug aus
Holz her. Den ersten Lego-Stein fertigte er erst etwa 15 Jahre später, als er entdeckte, dass
Kunststoff besonders geeignet ist für seine Spielideen. Dieser Stein sah den heutigen Lego-
Steinen zwar schon sehr ähnlich, war aber anders aufgebaut, weshalb z.B. Türme aus diesen
Steinen nicht sehr stabil waren. Heute gibt es diese Steine gar nicht mehr.
Die Lego-Steine, mit denen wir heute spielen, entstanden 1958. Sie sind also über 50 Jahre
alt. Da Material und Form bis heute gleich sind, kann man ohne Probleme ältere und neue
Legosteine miteinander kombinieren. Bei den aktuellen Lego-Steinen ist nur die Farbauswahl
größer.

Lego hat seine Fabriken in über 130 Ländern. Wenn man alle Lego-Steine aneinanderlegen
würde, die allein im letzten Jahr hergestellt wurden, würde die Kette 16 Mal um die Erde
reichen. Und nächstes Jahr wird die Kette noch länger sein.
Die Firma fertigt heute aber nicht nur die viereckigen Spielzeugsteine. Lego ist weltweit der
größte Reifenproduzent mit 306 Millionen Reifen pro Jahr!

Heute besitzt jeder Mensch auf der Welt im Durchschnitt 80 Lego-Steine. Die Leute machen
ganz verrückte Sachen mit Lego. Vor ein paar Jahren haben Familien in der Stadt München
einen Turm aus Lego gebaut, der fast 30 Meter hoch war – wie ein Hochhaus mit zehn
Etagen! Das war bis vor drei Jahren noch Weltrekord. Seitdem gibt es in Asien einen Lego-
Turm, der fast 32 Meter hoch ist.

In einigen Ländern, z. B. in Dänemark, England und Deutschland, gibt es sogar ganze


Freizeitparks. Sie heißen Legoland. Das erste Legoland wurde schon 1968 in der
Gründungsstadt Billund eröffnet. Dort gibt es tolle Abenteuer-Spielplätze, Karussells und vor
allem: sehr viele Lego-Steine!

ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

14 Die Firma Lego

A wurde von einem Schiffsbauer gegründet.


B ist in der Hauptstadt von Dänemark.
C hatte im Jahr 2012 ein Jubiläum.

15 Der Firmenname „Lego“

A kommt von zwei dänischen Wörtern.


B hat keine Bedeutung.
C ist die Idee von Christiansens Frau.

16 Der erste Lego-Stein

A war aus Holz.


B sah ganz anders aus als heute.
C war nicht so gut zum Bauen.

17 Ältere Lego-Steine

A sind aus einem anderen Kunststoff.


B passen nicht zu den neuen Steinen.
C gibt es in weniger Farben.

18 Heute produziert die Firma Lego

A jedes Jahr weniger Lego-Steine.


B weltweit die meisten Autoreifen.
C in über 100 Fabriken in Dänemark.

ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

19 Der höchste Turm aus Lego-Steinen

A wurde vor drei Jahren gebaut.


B steht in München.
C hat zehn Stockwerke.

20 „Legoland“

A heißt heute die erste Lego-Fabrik in Billund.


B ist der Name für einen besonderen Freizeitpark.
C nennt man einen Spielplatz aus Lego-Steinen.

Ende Teil 3
 Übertrage jetzt deine Antworten (1 – 20) auf den Ergebnisbogen.
Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Leseverstehen

ZDP A2 2013, LV Texte und Aufgaben, Seite 6 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: ⌧
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: ⌧

Teil 1: Weltrekorde
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Sommerzeit und Winterzeit Teil 3: Lego


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

ZDP A2 2013, LV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Geschenke

Tim wohnt in Deutschland. Ihr schreibt euch regelmäßig E-Mails. In seiner letzten E-Mail hat
er erzählt, welche Geschenke er zum Geburtstag bekommen hat

 Schreibe Tim eine E-Mail zurück.

Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

• Bekommt man in deinem Land auch Geschenke zum Geburtstag? An welchen


Festtagen gibt es in deinem Land Geschenke?

• Wann bekommst du normalerweise Geschenke? Von wem bekommst du sie


und was bekommst du?

• Wann verschenkst du etwas? Wem schenkst du etwas? Was verschenkst du?

• Erzähle, über welches Geschenk du dich bis jetzt am meisten gefreut hast!

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

ZDP A2 2013, SK Aufgabe


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Hörverstehen
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind
auf der CD enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen
sollst. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Hobbys
Sechs Schüler erzählen von ihren Hobbys. Welche Hobbys haben sie?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Hobbys A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

„Mein Hobby ist eine Sportart. Man braucht zwei Mannschaften mit elf Spielern. Den Ball darf man nicht mit
den Händen berühren.“

Der Schüler hat das Hobby Fußball. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Aussagen. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Bei meinem Hobby wird man nass! Man kann es in einem See, im Meer oder in einem
Becken machen.

Nummer 2
Ich habe ein Hobby mit Tieren. Man sitzt dabei auf Pferden. Mein schönstes Erlebnis bis jetzt
war ein Ausritt am Strand!

Nummer 3
Mein Hobby ist sehr leise und man macht es normalerweise allein. Wenn eine Geschichte sehr
spannend ist, vergesse ich alles um mich herum.

Nummer 4
Am meisten Spaß macht mir mein Hobby, wenn wir eine Aufführung haben. Ich stehe gerne
auf der Bühne und finde es toll, wenn das Publikum applaudiert!

Nummer 5
Ich habe ein sehr praktisches Hobby. Dabei bin ich viel in der Küche. Ich kann schon viele
verschiedene Gerichte zubereiten.

ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Nummer 6
Mein Hobby hat etwas mit Kunst zu tun. Man braucht Farbe, Papier und Pinsel. Manche
Leute haben mein Hobby auch als Beruf.

Du hörst die Aussagen jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 1

ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit Charlotte Jung
Du hörst ein Interview mit Charlotte Jung. Sie ist Schülerin der neunten Klasse und Siegerin beim
Musikwettbewerb „Jugend musiziert“.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Charlotte, mit deiner Trompete hast du im Juni den Wettbewerb von
„Jugend musiziert“ gewonnen. War das deine erste Teilnahme an „Jugend musiziert“?

Nein, das war jetzt bereits das zweite Mal. Ich habe auch im letzten Jahr schon teilgenommen
und den dritten Platz belegt.

R: Wie lange spielst du schon Trompete?

Ich habe vor fünf Jahren angefangen. Außerdem spiele ich seit sieben Jahren Klavier. Ich
habe auch ungefähr drei Jahre Gitarre gespielt, aber das mache ich jetzt nicht mehr. Dafür
singe ich manchmal im Schulchor mit.

R: Neben deiner Musik spielst du auch noch Handball – wie geht das?

Früher habe ich Handball sehr intensiv betrieben, bis ich mit 10 Jahren angefangen habe,
Trompete zu spielen. Jetzt habe ich für den Sport leider nicht mehr so viel Zeit wie früher,
aber es ist immer noch ein Hobby.

R.: Du besuchst die neunte Klasse. Bleibt dir denn für die Schule überhaupt noch Zeit?

Ich bin nachmittags oft unterwegs, deshalb mache ich meine Hausaufgaben immer abends.
Bis jetzt klappt das: Meine Noten sind prima und ich habe keine Probleme in der Schule.

R: Und wie sehen deine Wochenenden aus?

An den Wochenenden gebe ich meistens Konzerte. Aber wenn ich mal frei habe, versuche
ich, so viele Freunde wie möglich zu sehen, denn sie sind mir sehr wichtig und ich möchte sie
nicht verlieren.

R: Seit Oktober besuchst du neben der Schule eine Hochschule für Musik in Essen. Wie
muss man sich das vorstellen?

Es gibt zuerst eine Prüfung, die man bestehen muss. Jeder, der die Prüfung besteht, bekommt
einen Platz an der Hochschule. Die Prüfung habe ich vor einem Jahr bestanden. Bisher habe
ich aber nur Unterricht in Trompete, Geige und Klavier. Andere Kurse, wie zum Beispiel
Vorlesungen, besuche ich noch nicht, weil ich noch nicht 18 Jahre alt bin. Ich bin also noch
keine richtige Studentin.
ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 6
Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
R: Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Auf jeden Fall möchte ich das Abitur machen, danach möchte ich in einem Orchester spielen.
Wenn das nichts wird, möchte ich Musiklehrerin werden. Ins Ausland zu gehen, kommt für
mich überhaupt nicht in Frage.

R: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 2

ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 3
Ziegenstall statt Playstation

Johannes lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof – wie vor hundert Jahren. Im Schülerradio erzählt er von
seinem Leben.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Johannes sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, mein Name ist Johannes und ich bin 12 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Familie, dazu
gehören meine Mutter, mein Vater, mein Bruder und mein Onkel, auf einem Bauernhof im
Schwarzwald. Das Besondere ist, dass wir so leben wie die Leute vor hundert Jahren: Auf
unserem Hof gibt es keine Handys, keine Heizung und keinen Fernseher. Unsere Möbel sind
aus dem 19. Jahrhundert, sogar unser Telefon und die Lichtschalter sind richtig alt: über 80
Jahre! Auf unserem Hof leben außerdem sieben Kühe, die Pferde Wassili und Max, 30
Milchziegen und ein paar Hühner.

Wir leben so nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir es wollen: Meine Eltern finden das
Leben in der Großstadt laut und hektisch: Alles muss schnell gehen und niemand hat Zeit. Die
Autos machen Lärm und verschmutzen die Luft. Das kann krank machen. Deshalb haben
meine Eltern vor zehn Jahren entschieden, mit uns aufs Land zu ziehen und haben den
Bauernhof gekauft. Weil wir die meisten Lebensmittel selbst herstellen – Milch, Eier, Käse,
Gemüse, Obst oder Fleisch von unseren eigenen Tieren – fahren wir auch nur sehr selten in
die Stadt, vielleicht einmal im Monat. Weil wir kein Auto haben, benutzen wir die Kutsche,
die von Wassili und Max gezogen wird. Die beiden sind zwar sehr kräftig, aber trotzdem
brauchen wir für eine Strecke eine Stunde, bei schlechtem Wetter sogar länger.

Mein Leben ist zwar altmodisch, aber auch aufregend: Wenn ich auf einen der Hügel hinter
unserem Haus klettere und mich oben umgucke, sehe ich erst mal nichts. Jedenfalls keine
Autos und keine Menschen. Dass der nächste Nachbar fast einen ganzen Kilometer entfernt
wohnt, ist für mich ganz normal. Ein einsames Tal mit Wäldern und Wiesen, Berge drum
herum: ein echtes Abenteuerland – für mich gibt es nichts Besseres!

Für mich und meine Familie ist das Leben hier aber oft auch hart und jeder hat seine Aufgabe:
Ich muss jeden Morgen den Tisch decken, Brot schneiden und Kaffee kochen. Mein Bruder
muss die Ziegen melken, die Kühe von der Weide treiben und die Pferde füttern. Meine
Mutter kocht und putzt und mein Vater macht die schweren Sachen, zum Beispiel Holz zum
Heizen hacken.

ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 6


Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Meinem Bruder Elias, der zwei Jahre älter ist als ich, gefällt dieses einfache Leben nicht so
gut. Er freut sich, wenn wir in die Stadt fahren, weil er sich dann mit seinen Freunden treffen
kann.

Ich vermisse die Stadt nicht. Hinter dem Hof hat mein Vater uns einen kleinen Badesee
angelegt, ich brauche also kein Freibad. Früher gab es auch einen Spielplatz, aber nach ein
paar Jahren sind alle Spielgeräte verrostet. Mein Vater hat sie weggeworfen und aus dem
freien Platze einen Fußballplatz gemacht. Und unsere Ziegen sorgen dafür, dass das Gras
immer schön kurz ist. Das ist zwar irgendwie altmodisch - aber auch ganz schön praktisch.

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

ZDP A2 2013, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 6 von 6


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Hobbys
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit Charlotte Jung Teil 3: Ziegenstall statt Playstation


richtig falsch
7 X A B C
8 X 14 X
9 X 15 X
10 X 16 X
11 X 17 X
12 X 18 X
13 X 19 X
20 X

ZDP A2 2013, HV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Weltrekorde
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Sommerzeit und Winterzeit Teil 3: Lego


richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

ZDP A2 2013, LV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?
• ....

ZDP A2 2013, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 1 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

5 Erzähle über deinen Geburtstag.


• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

ZDP A2 2013, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 2 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

ZDP A2 2013, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 3 von 4


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

ZDP A2 2013, MK Themenkatalog für den Lehrer, Seite 4 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Hörverstehen
Das Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der CD
enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen sollst. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10
Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Im Radio
Du hörst sechs kurze Ausschnitte aus einem Radiosender für junge Leute. Welches Thema passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

„Der Sommer kommt und bald fangen die Ferien an! Wir haben junge Leute auf der Straße gefragt, wo sie
hinfahren werden – ans Meer, in die Berge oder in eine Großstadt?“

Das Thema ist Urlaub. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Ausschnitte. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Und jetzt spielen wir für euch das neue Lied von Jody Miller. Sie ist gerade auf einer Tour
durch Deutschland. Für die Konzerte in Berlin und Frankfurt gibt es sogar noch Karten!

Nummer 2
Morgens braucht ihr noch euren Regenschirm, aber am Nachmittag scheint dann die Sonne.
Die Temperaturen steigen auf 20 bis 22 Grad, in der Nacht bleibt es warm.

Nummer 3
Beim deutschen Leichtathletik-Turnier siegte Peter Feldmann in der Disziplin „Hochsprung“.
Der Münchner Daniel Brenner wurde nur Vierter und musste ohne Medaille nach Hause
gehen.

Nummer 4
Überall in Deutschland könnt ihr jetzt den spannenden Film „Allein im Eis“ anschauen. Die
17-jährige Lea Anders spielt ihre Rolle gut. Also, kauft euch Eintrittskarten und genießt das
große Abenteuer!

Nummer 5
Testet euer Wissen und macht mit! Die Aufgaben und Fragen sind nicht schwer! Einfach
anrufen unter 069 745 33 33. Es warten tolle Preise auf euch!

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Nummer 6
Auf der Autobahn Richtung Heidelberg gab es einen Unfall. Deshalb ist der Stau hier schon
acht Kilometer lang. Die Polizei ist vor Ort. Unser Tipp: Fahrt besser über die Landstraße!

Du hörst die Ausschnitte jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 1

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit einer blinden Schülerin
Du hörst ein Interview mit Tanja Mertens. Sie ist 14 Jahre alt und blind – das heißt, sie kann nicht sehen.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Tanja, vielen Dank, dass du Zeit hast für dieses Interview. Seit wann kannst
du nicht sehen?

Ich bin von Geburt an blind. Meine Eltern haben aber erst später gemerkt, dass etwas nicht
stimmt – da war ich schon ein halbes Jahr alt. Der Arzt hat dann eine Krankheit in meinen
Augen festgestellt.

R: Auf welche Schule gehst du?

Ich gehe in die 8. Klasse des Martin-Luther-Gymnasiums hier in Kiel. Die meisten blinden
Jugendlichen besuchen besondere Schulen für Blinde. Aber das wollte ich nicht.

R: Warum wolltest du auf eine normale Schule gehen?

Alle meine Freunde gehen auf das Gymnasium hier in Kiel. Außerdem ist die nächste
Blindenschule in einer anderen Stadt. Meine Eltern haben deshalb mit dem Direktor am
Gymnasium gesprochen. Sie haben ihn und die Lehrer überzeugt, dass ich es schaffen kann.

R.: Wie kannst du lesen, was in den Büchern oder an der Tafel steht?

Im Klassenzimmer arbeite ich an einem Computer. Der Computer kann auf einem kleinen
Feld Blindenschrift anzeigen. Diese Schrift fühle ich mit dem Finger – es sind lauter kleine
Punkte. Alle Schulbücher sind auf dem Computer gespeichert. Texte und Aufgabenblätter
bringen die Lehrer auch digital mit, zum Beispiel auf einer CD oder auf einem USB-Stick. Ich
überspiele dann die Dateien auf meinen Computer und kann die Wörter Sekunden später als
Blindenschrift lesen. Wenn die Lehrer etwas an die Tafel schreiben, sprechen sie dabei laut
mit. So kann ich es hören und in meinen Computer tippen. Das funktioniert sehr gut!

R: Helfen dir deine Mitschüler?

Ja, oft sogar. Zum Beispiel nehmen sie mich an der Hand, wenn wir zu einem neuen Raum
gehen. Oder sie sagen mir, was an der Tafel steht. Manchmal vergessen die Lehrer nämlich,
das laut zu sagen. Meine Mitschüler reden im Unterricht auch nicht laut durcheinander oder
stören – sie wissen, dass ich alles genau hören muss!

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
R: Was machst du in deiner Freizeit?

Ich spiele Klavier und gehe zweimal pro Woche in den Schwimmverein. Mein Team und ich
haben schon viele Preise gewonnen. Manchmal mache ich auch eine Fahrradtour. Ja, das geht
– mit einem Tandem-Fahrrad! Mein Bruder sitzt vorne und lenkt, ich sitze hinten und trete in
die Pedale. Meine Freunde wollen auch schon lange einmal mit mir Tandem fahren, aber ich
schlage dann immer etwas anderes vor. Nur bei meinem Bruder bin ich ganz sicher, dass er
gut auf den Verkehr aufpasst!

R: Vielen Dank für das Interview, Tanja!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Teil 3
Eine internationale Familie

Ercan wächst in einer internationalen Familie auf. Im Schülerradio erzählt er von seinem Leben.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Ercan sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, mein Name ist Ercan. Ich bin 13 Jahre alt und wohne in Berlin – zusammen mit meinen
Eltern und meinen vier Geschwistern.

Mein Vater ist Engländer, aber er wollte schon als Kind immer in einem anderen Land leben.
Nach der Universität hat er deshalb sechs Jahre lang bei einer englischen Firma in der Türkei
gearbeitet. Dort hat er meine Mutter auf einer Party getroffen. Als mein Vater in Berlin eine
neue Arbeit bei einer deutschen Firma gefunden hat, sind meine Eltern nach Deutschland
gezogen.

Jedes Jahr in den Sommerferien besuchen wir meine Großeltern in der Türkei. Ich freue mich
immer schon auf Omas leckeres Essen. In dem Dorf wohnen auch ein paar Jungs, mit denen
ich befreundet bin. Wir gehen zusammen schwimmen, fahren Fahrrad oder spielen Fußball.
Meine Freunde aus Berlin beschweren sich manchmal bei mir, weil ich dann einfach keine
Zeit habe, Nachrichten auf Facebook zu schreiben.

In der Schulzeit lade ich meine Berliner Freunde Simon und Noah oft zu mir nach Hause ein.
Wenn wir meine Mutter ganz lieb fragen, macht sie englische Kekse für uns und wir trinken
Tee dazu. Mein Bruder kommt dann jedes Mal mit seiner Saz in mein Zimmer – das ist eine
türkische Gitarre. Er will uns die neuesten Lieder seiner Band vorspielen. Aber wir dürfen die
Gitarre nie selbst ausprobieren. Ich bringe Simon und Noah immer ein bisschen Türkisch bei
– das machen sie schon richtig gut!

Meine Geschwister und ich sprechen Türkisch, Englisch und Deutsch. Unsere Eltern reden
aber immer Englisch mit uns und unterhalten sich auch zu zweit in dieser Sprache. Deutsch
können sie beide gut verstehen – meine Mutter spricht es sogar perfekt. Aber mein Vater
macht ständig lustige Fehler, wenn er mit den Nachbarn oder dem Bäcker redet. Dann muss
ich manchmal lachen …

Weil meine Mutter jetzt wieder arbeitet, ist vor drei Wochen Alejandra aus Kolumbien in
unsere Familie gekommen. Sie ist schon zwanzig und wohnt ein ganzes Jahr bei uns! Mittags
kocht sie für uns und passt auf, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Helfen kann sie uns
dabei aber nicht, weil sie nur Spanisch spricht. Dafür habe ich schon viele spanische Wörter
von ihr gelernt. Dienstag- und Donnerstagabend besucht Alejandra einen Sprachkurs. Sie
kann schon „Ich heiße Alejandra“ und „Hallo, wie geht es dir?“ sagen.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Nächstes Jahr reise ich zu meiner Tante nach Indien. Sie ist dort Englischlehrerin und hat mir
versprochen, mich in ihren Unterricht mitzunehmen. Ich freue mich schon zu sehen, wie die
Kinder dort lernen. Meine Tante hat mich auch gefragt, ob ich eine Safari machen will. Aber
das muss nicht sein. Vor den wilden Tigern und Elefanten in Indien habe ich nämlich schon
jetzt ein bisschen Angst. Meine Eltern haben mir auch verboten, im Himalaya-Gebirge
klettern zu gehen. Das verstehe ich nicht – ich bin doch so sportlich!

Ich finde es super, Verwandte in verschiedenen Ländern zu haben. In den Ferien kann ich sie
besuchen und zum Geburtstag schicken sie mir ganz besondere Geschenke. Dabei verdienen
sie nicht viel und müssen eigentlich sparen! Klar – manchmal ist es auch schade, dass sie so
weit weg sind, aber wenn ich sie vermisse, muss ich nur den Computer anstellen. Über das
Internet können wir telefonieren und uns dabei sogar anschauen!

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Hörverstehen
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 6 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Im Radio
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Eine internationale Familie


blinden Schülerin
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Berufe
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Die Erfindung Teil 3: Karneval


des Computers
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Lehrer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


 Wie kommst du in die Schule?
 Wann beginnt / endet der Unterricht?
 Welche Fächer hast du?
 Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
 Was machst du in der Pause?
 Wo isst du zu Mittag?
 Wie fährst du nach Hause?
 Was machst du nach der Schule?
 Wann machst du deine Hausaufgaben?
 Was war im letzten Jahr anders?
 Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
 Was weißt du noch über den Kindergarten?
 ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
 Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
 Was trägst du gerne?
 Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
 Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
 Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
 ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
 Wann stehst du auf?
 Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
 Mit wem?
 Was machst du, wenn es regnet?
 Was hast du letztes Wochenende gemacht?
 ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
 Wo warst du?
 Mit wem bist du gefahren?
 Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
 Wie lang warst du dort?
 Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
 Was machst du in den kommenden Ferien?

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 1 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

 ....
5 Erzähle über deinen Geburtstag.
 Wann hast du Geburtstag?
 Wie feierst du?
 Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
 Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
 Was hast du als Geschenk bekommen?
 Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
 Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
 Was schenkst du deinen Freunden gern?
 Wer sucht die Geschenke aus?
 ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
 Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
 Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
 Bei wem feiert ihr?
 Wer kommt?
 Was ist an diesem Tag besonders?
 Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
 Was hast du geschenkt? Wem?
 …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
 Was gefällt dir besonders / nicht daran?
 Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
 Mit wem teilst du dein Zimmer?
 Was machst du gerne in deinem Zimmer?
 Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
 Was machst du zu Hause?
 …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
 Was gefällt dir besonders / nicht daran?
 Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
 Welche Geschäfte gibt es dort?
 Was kann man dort machen?
 ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
 Wann hast du Freizeit?
 Was machst du in deiner Freizeit?
 Mit wem? Wo?
 Wie war es, als du jünger warst?
 Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
 Was hast du gestern Abend gemacht?
 Was hast du gespielt, als du jünger warst?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 2 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


 Wann spielst du? Wo?
 Mit wem?
 Wann übst du?
 Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
 Wann hast du damit angefangen?
 Warum?
 Was gefällt dir (nicht so) gut?
 Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
 Bist du schon einmal aufgetreten?
 Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
 Welche ist deine Lieblingsband?
 ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
 Was machst du? Wann? Wo?
 Mit wem?
 Was braucht man für diese Sportart?
 Wann hast du damit angefangen?
 Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
 Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
 Warum?
 ....
12 Erzähle über dein Hobby.
 Wo betreibst du es?
 Was brauchst du dazu?
 Was sagen deine Eltern dazu?
 Wann hast du damit angefangen?
 Warum?
 Welche anderen Interessen hast du?
 ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
 Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
 Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
 Wer hat es dir geschenkt?
 Wie sieht es aus?
 Was machst du mit ihm?
 Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
 ...
14 Was isst du gerne?
 Was isst du (nicht) gerne?
 Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
 Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
 Kannst du auch etwas kochen / backen?
 Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 3 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


 Seit wann kommst du in diese Schule?
 Warum besuchst du diese Schule?
 Warum lernst du Deutsch?
 Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
 Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
 Wohin seid ihr gefahren?
 Wie hat es dir gefallen? Warum?
 In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
 ....
16 Stelle deine Familie vor.
 Mit wem wohnst du zusammen?
 Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
 Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
 Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
 Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
 ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
 Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
 Seit wann kennt ihr euch?
 Was macht ihr zusammen?
 Wann gibt es Streit?
 Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
 ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
 Was musst du lernen, um das zu werden?
 Was musst du in diesem Beruf machen?
 Was gefällt dir daran? Warum?
 Was brauchst du dazu?
 Was sind deine Eltern von Beruf?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 4 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Hörverstehen
Das Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der CD
enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen sollst. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minu-
ten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Im Radio
Du hörst sechs kurze Ausschnitte aus einem Radiosender für junge Leute. Welches Thema
passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Das Thema ist Urlaub. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Ausschnitte. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Thema Nummer Platz


Urlaub 0
Z Z
(Beispiel) (Beispiel)


A Sport 1

B Verkehr 2

C Einkaufen 3

Wetter 
D 4

E Kino 5

F Gewinnspiel 6

G Musik
Ende Teil 1
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Aufgaben, Seite 1 von 4
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2
Interview mit einer blinden Schülerin

Du hörst ein Interview mit Tanja Mertens. Sie ist 14 Jahre alt und blind – das heißt, sie kann
nicht sehen.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Aufgaben 7 – 13
richtig falsch

7 Tanja ist seit einem halben Jahr blind.

Nur wenige blinde Schüler gehen auf eine normale


8
Schule.

9 In Kiel gibt es keine Blindenschule.

Die Lehrer geben Tanja Texte und Aufgaben in Blin-


10
denschrift.

11 Tanja braucht im Unterricht Ruhe.

12 Tanja macht jeden Tag Sport.

13 Tanja fährt mit ihren Freunden manchmal Tandem.

Ende Teil 2
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Aufgaben, Seite 2 von 4
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3
Eine internationale Familie

Ercan wächst in einer internationalen Familie auf. Im Schülerradio erzählt er von seinem Le-
ben.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Ercan sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Aufgaben 14 – 20

14 Ercans Vater

A  ist als Kind in die Türkei gegangen.


B  hat Ercans Mutter in der Türkei kennen gelernt.
C  arbeitet in Berlin für seine englische Firma.

15 Bei den Großeltern in der Türkei

A  kocht Ercan leckeres Essen.


B  trifft Ercan türkische Freunde.
C  schreibt Ercan viele Facebook-Nachrichten.

16 Bei Ercan zuhause lernen Simon und Noah, wie man

A  englische Kekse backt.


B  eine türkische Gitarre spielt.
C  Türkisch spricht.

17 Ercans Eltern sprechen

A  mit ihren Kindern Englisch.


B  Türkisch miteinander.
C  beide perfekt Deutsch.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Aufgaben, Seite 3 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Alejandra aus Kolumbien

A  macht das Mittagessen für die Kinder.


B  hilft den Kindern bei den Hausaufgaben.
C  unterrichtet zweimal pro Woche Spanisch.

19 Ercan möchte seine Tante in Indien besuchen, weil er

A  dort zur Schule gehen will.


B  wilde Tiere spannend findet.
C  dort auf hohe Berge steigen kann.

20 Ercans Verwandte im Ausland

A  besuchen ihn zum Geburtstag.


B  haben viel Geld.
C  können ihn am PC hören und sehen.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Hörverstehen
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Aufgaben, Seite 4 von 4
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Hörverstehen
Das Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der CD
enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen sollst. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10
Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Im Radio
Du hörst sechs kurze Ausschnitte aus einem Radiosender für junge Leute. Welches Thema passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

„Der Sommer kommt und bald fangen die Ferien an! Wir haben junge Leute auf der Straße gefragt, wo sie
hinfahren werden – ans Meer, in die Berge oder in eine Großstadt?“

Das Thema ist Urlaub. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Ausschnitte. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Und jetzt spielen wir für euch das neue Lied von Jody Miller. Sie ist gerade auf einer Tour
durch Deutschland. Für die Konzerte in Berlin und Frankfurt gibt es sogar noch Karten!

Nummer 2
Morgens braucht ihr noch euren Regenschirm, aber am Nachmittag scheint dann die Sonne.
Die Temperaturen steigen auf 20 bis 22 Grad, in der Nacht bleibt es warm.

Nummer 3
Beim deutschen Leichtathletik-Turnier siegte Peter Feldmann in der Disziplin „Hochsprung“.
Der Münchner Daniel Brenner wurde nur Vierter und musste ohne Medaille nach Hause
gehen.

Nummer 4
Überall in Deutschland könnt ihr jetzt den spannenden Film „Allein im Eis“ anschauen. Die
17-jährige Lea Anders spielt ihre Rolle gut. Also, kauft euch Eintrittskarten und genießt das
große Abenteuer!

Nummer 5
Testet euer Wissen und macht mit! Die Aufgaben und Fragen sind nicht schwer! Einfach
anrufen unter 069 745 33 33. Es warten tolle Preise auf euch!

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Nummer 6
Auf der Autobahn Richtung Heidelberg gab es einen Unfall. Deshalb ist der Stau hier schon
acht Kilometer lang. Die Polizei ist vor Ort. Unser Tipp: Fahrt besser über die Landstraße!

Du hörst die Ausschnitte jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 1

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit einer blinden Schülerin
Du hörst ein Interview mit Tanja Mertens. Sie ist 14 Jahre alt und blind – das heißt, sie kann nicht sehen.

Lies zuerst die Aufgaben 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Tanja, vielen Dank, dass du Zeit hast für dieses Interview. Seit wann kannst
du nicht sehen?

Ich bin von Geburt an blind. Meine Eltern haben aber erst später gemerkt, dass etwas nicht
stimmt – da war ich schon ein halbes Jahr alt. Der Arzt hat dann eine Krankheit in meinen
Augen festgestellt.

R: Auf welche Schule gehst du?

Ich gehe in die 8. Klasse des Martin-Luther-Gymnasiums hier in Kiel. Die meisten blinden
Jugendlichen besuchen besondere Schulen für Blinde. Aber das wollte ich nicht.

R: Warum wolltest du auf eine normale Schule gehen?

Alle meine Freunde gehen auf das Gymnasium hier in Kiel. Außerdem ist die nächste
Blindenschule in einer anderen Stadt. Meine Eltern haben deshalb mit dem Direktor am
Gymnasium gesprochen. Sie haben ihn und die Lehrer überzeugt, dass ich es schaffen kann.

R.: Wie kannst du lesen, was in den Büchern oder an der Tafel steht?

Im Klassenzimmer arbeite ich an einem Computer. Der Computer kann auf einem kleinen
Feld Blindenschrift anzeigen. Diese Schrift fühle ich mit dem Finger – es sind lauter kleine
Punkte. Alle Schulbücher sind auf dem Computer gespeichert. Texte und Aufgabenblätter
bringen die Lehrer auch digital mit, zum Beispiel auf einer CD oder auf einem USB-Stick. Ich
überspiele dann die Dateien auf meinen Computer und kann die Wörter Sekunden später als
Blindenschrift lesen. Wenn die Lehrer etwas an die Tafel schreiben, sprechen sie dabei laut
mit. So kann ich es hören und in meinen Computer tippen. Das funktioniert sehr gut!

R: Helfen dir deine Mitschüler?

Ja, oft sogar. Zum Beispiel nehmen sie mich an der Hand, wenn wir zu einem neuen Raum
gehen. Oder sie sagen mir, was an der Tafel steht. Manchmal vergessen die Lehrer nämlich,
das laut zu sagen. Meine Mitschüler reden im Unterricht auch nicht laut durcheinander oder
stören – sie wissen, dass ich alles genau hören muss!

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer
R: Was machst du in deiner Freizeit?

Ich spiele Klavier und gehe zweimal pro Woche in den Schwimmverein. Mein Team und ich
haben schon viele Preise gewonnen. Manchmal mache ich auch eine Fahrradtour. Ja, das geht
– mit einem Tandem-Fahrrad! Mein Bruder sitzt vorne und lenkt, ich sitze hinten und trete in
die Pedale. Meine Freunde wollen auch schon lange einmal mit mir Tandem fahren, aber ich
schlage dann immer etwas anderes vor. Nur bei meinem Bruder bin ich ganz sicher, dass er
gut auf den Verkehr aufpasst!

R: Vielen Dank für das Interview, Tanja!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Teil 3
Eine internationale Familie

Ercan wächst in einer internationalen Familie auf. Im Schülerradio erzählt er von seinem Leben.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Ercan sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Hallo, mein Name ist Ercan. Ich bin 13 Jahre alt und wohne in Berlin – zusammen mit meinen
Eltern und meinen vier Geschwistern.

Mein Vater ist Engländer, aber er wollte schon als Kind immer in einem anderen Land leben.
Nach der Universität hat er deshalb sechs Jahre lang bei einer englischen Firma in der Türkei
gearbeitet. Dort hat er meine Mutter auf einer Party getroffen. Als mein Vater in Berlin eine
neue Arbeit bei einer deutschen Firma gefunden hat, sind meine Eltern nach Deutschland
gezogen.

Jedes Jahr in den Sommerferien besuchen wir meine Großeltern in der Türkei. Ich freue mich
immer schon auf Omas leckeres Essen. In dem Dorf wohnen auch ein paar Jungs, mit denen
ich befreundet bin. Wir gehen zusammen schwimmen, fahren Fahrrad oder spielen Fußball.
Meine Freunde aus Berlin beschweren sich manchmal bei mir, weil ich dann einfach keine
Zeit habe, Nachrichten auf Facebook zu schreiben.

In der Schulzeit lade ich meine Berliner Freunde Simon und Noah oft zu mir nach Hause ein.
Wenn wir meine Mutter ganz lieb fragen, macht sie englische Kekse für uns und wir trinken
Tee dazu. Mein Bruder kommt dann jedes Mal mit seiner Saz in mein Zimmer – das ist eine
türkische Gitarre. Er will uns die neuesten Lieder seiner Band vorspielen. Aber wir dürfen die
Gitarre nie selbst ausprobieren. Ich bringe Simon und Noah immer ein bisschen Türkisch bei
– das machen sie schon richtig gut!

Meine Geschwister und ich sprechen Türkisch, Englisch und Deutsch. Unsere Eltern reden
aber immer Englisch mit uns und unterhalten sich auch zu zweit in dieser Sprache. Deutsch
können sie beide gut verstehen – meine Mutter spricht es sogar perfekt. Aber mein Vater
macht ständig lustige Fehler, wenn er mit den Nachbarn oder dem Bäcker redet. Dann muss
ich manchmal lachen …

Weil meine Mutter jetzt wieder arbeitet, ist vor drei Wochen Alejandra aus Kolumbien in
unsere Familie gekommen. Sie ist schon zwanzig und wohnt ein ganzes Jahr bei uns! Mittags
kocht sie für uns und passt auf, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Helfen kann sie uns
dabei aber nicht, weil sie nur Spanisch spricht. Dafür habe ich schon viele spanische Wörter
von ihr gelernt. Dienstag- und Donnerstagabend besucht Alejandra einen Sprachkurs. Sie
kann schon „Ich heiße Alejandra“ und „Hallo, wie geht es dir?“ sagen.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte - nur für den Lehrer

Nächstes Jahr reise ich zu meiner Tante nach Indien. Sie ist dort Englischlehrerin und hat mir
versprochen, mich in ihren Unterricht mitzunehmen. Ich freue mich schon zu sehen, wie die
Kinder dort lernen. Meine Tante hat mich auch gefragt, ob ich eine Safari machen will. Aber
das muss nicht sein. Vor den wilden Tigern und Elefanten in Indien habe ich nämlich schon
jetzt ein bisschen Angst. Meine Eltern haben mir auch verboten, im Himalaya-Gebirge
klettern zu gehen. Das verstehe ich nicht – ich bin doch so sportlich!

Ich finde es super, Verwandte in verschiedenen Ländern zu haben. In den Ferien kann ich sie
besuchen und zum Geburtstag schicken sie mir ganz besondere Geschenke. Dabei verdienen
sie nicht viel und müssen eigentlich sparen! Klar – manchmal ist es auch schade, dass sie so
weit weg sind, aber wenn ich sie vermisse, muss ich nur den Computer anstellen. Über das
Internet können wir telefonieren und uns dabei sogar anschauen!

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Hörverstehen
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 6 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: 
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: 

Teil 1: Im Radio
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Eine internationale Familie


blinden Schülerin
richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Antwortblatt


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Im Radio
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Eine internationale Familie


blinden Schülerin
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, HV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Berufe
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Die Erfindung Teil 3: Karneval


des Computers
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Berufe
Die Schüler sprechen über ihre Traumberufe.

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden


Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Hausaufgaben? Das gibt es bei mir später nicht. Mein Unterricht macht
0 den Schülern so viel Spaß, dass sie alles schnell lernen. Dann essen wir Z
den Rest der Stunde Schokolade!

Ich finde es toll, in fremde Länder zu reisen. Später möchte ich deshalb ein
1 Flugzeug fliegen. Über mein Mikrofon informiere ich die Leute, wann wir
landen.
In meine Praxis kommen jeden Tag viele Menschen. Sie sind erkältet oder
2 haben Bauchschmerzen. Ich untersuche sie und schreibe ihnen ein
Medikament auf. Dann geht es ihnen bald wieder besser!
Ich verdiene später viel Geld mit meinen Filmen. Sie laufen im Fernsehen
3 und in großen Kinos. Alle Leute kennen mein Gesicht und meinen Namen,
weil die Filme so berühmt sind.
Später trage ich bei der Arbeit eine Uniform – damit sehe ich sehr wichtig
4 aus! Am liebsten möchte ich Diebe, Räuber und Mörder ins Gefängnis
bringen.
Wenn ich groß bin, arbeite ich in einem Geschäft. Ich helfe den Kunden, die
5 richtige Jacke, Bluse oder Hose zu finden. Danach bezahlen die Leute bei mir
an der Kasse.
Ich schreibe später viele interessante Artikel für eine große Zeitung. Die
6 Leser mögen meine Texte, weil sie so lustig sind. Manchmal interviewe ich
auch Politiker und Stars.

Z Timos Traumberuf ist Lehrer.


A Danielas Traumberuf ist Ärztin.
B Annes Traumberuf ist Verkäuferin.
C Xaviers Traumberuf ist Journalist.
D Tanjas Traumberuf ist Pilotin.
E Frederiks Traumberuf ist Busfahrer.
F Maries Traumberuf ist Polizistin.
G Hendriks Traumberuf ist Schauspieler.
Ende Teil 1
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Text.

Die Erfindung des Computers


Viele Menschen benutzen heute täglich einen Computer, um mit Freunden zu kommunizieren
oder im Internet nach Informationen zu suchen. Doch nur wenige Leute wissen, wer den
modernen Computer erfunden hat: Das war der deutsche Ingenieur und Erfinder Konrad Zuse.

Konrad Zuse wurde 1910 in Berlin geboren. Er hatte vier Geschwister. Viele Jugendliche
finden Technik und Kunst langweilig, aber Zuse interessierte sich schon sehr früh dafür. Nach
seiner Schulzeit studierte er an der Berliner Universität, um Ingenieur zu werden. Als Student
zeichnete er außerdem Werbeplakate.

Nach dem Studium arbeitete Zuse zunächst bei einer Firma, die Flugzeuge herstellte. Das
machte ihm aber keinen Spaß. Deshalb beendete er seine Arbeit bei der Firma. Im
Wohnzimmer seiner Eltern baute er eine Rechenmaschine, die man programmieren konnte.
Aber diese Maschine mit dem Namen Z1 lief nur mechanisch und funktionierte noch nicht
richtig.

Also baute Zuse eine zweite und 1941 dann noch eine dritte Rechenmaschine, die Z3. Die Z3
arbeitete elektronisch und funktionierte gut. So hatte Zuse den ersten Computer der Welt
erfunden.

Zuse gründete 1949 die erste Computerfirma, die er „Zuse KG“ nannte. Er hatte immer genug
Geld für seine Erfindungen, weil ihm seine Familie und Freunde halfen. Sie stellten viele
neugierige Fragen und wollten wissen, was er gerade macht.

Die Z1 und die Z3 gingen im Krieg kaputt. Als Zuse schon sehr alt war, baute er deshalb die
beiden Maschinen noch einmal – er erinnerte sich noch gut, wie sie aussahen und gebaut
waren. Heute kann man eine Kopie der Z1 im Deutschen Technikmuseum in Berlin sehen.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

7 Konrad Zuse ist sehr bekannt.

Als Jugendlicher fand Zuse Technik und Kunst


8
langweilig.
Zuse hat seine Arbeit in der Flugzeugfirma nicht
9
gefallen.

10 Die Z1 baute Zuse in seiner Firma.

Zuses dritte Rechenmaschine war der erste richtige


11
Computer.
Andere Menschen interessierten sich für seine Arbeit
12
und seine Erfindungen.
Im Alter wusste Zuse nicht mehr, wie er die Z1 und Z3
13
bauen sollte.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Bericht.

Karneval
Hallo, ich heiße Daniel und bin 12 Jahre alt. Ich wohne in Köln, wo die Menschen jedes Jahr
im Februar fast eine Woche lang Karneval feiern. Warum manche Leute an Karneval
schlechte Laune haben, verstehe ich nicht. Ich finde es super, ein Kostüm zu tragen und
plötzlich jemand ganz anderes zu sein. Leider haben wir an Karneval auch zwei Tage
schulfrei – dabei macht die Schule dann sogar Spaß!

Mit den Zwillingen Simon und Franziska aus meiner Klasse bin ich schon seit dem
Kindergarten befreundet. Aber dieses Jahr haben wir zum ersten Mal richtig zusammen
Karneval gefeiert, weil die beiden sonst am Karnevalswochenende immer mit ihren Eltern in
Österreich Ski gefahren sind.

Die Karnevalskostüme in den Geschäften waren dieses Jahr wirklich teuer. Deshalb hat mir
mein Cousin sein Monsterkostüm geliehen. Ich habe es sofort angezogen und bei Simon und
Franziska geklingelt. Sie haben sich erschreckt! Die beiden waren auch schon verkleidet:
Franziska als Indianer und Simon als Schwein. Abends wollte ich gerne in meinem Kostüm
schlafen gehen, aber meine Mutter hat es mir leider verboten.

Am Karnevalsdonnerstag haben wir unsere Kostüme dann in der Schule getragen. Unseren
Lehrern haben wir Nase, Stirn und Wangen bunt gemacht. Dann durften wir im
Klassenzimmer Spiele spielen und Karnevalslieder hören. Am Nachmittag gab es bei
Marianna zuhause einen Kostüm-Wettbewerb. Und Simon hat gewonnen!

Am Samstag waren Franziska, Simon und ich auf einer Karnevalsparty im Jugendzentrum.
Unsere Eltern wussten, dass wir uns dort gut amüsieren. Deshalb mussten wir nicht so früh
nach Hause gehen. Wir haben viele Leute aus unserer Klasse getroffen und den ganzen Abend
zusammen getanzt.

Natürlich sind wir drei am Montag auch zum Karnevalsumzug in die Stadt gegangen, denn
die Leute auf den bunten Wagen werfen immer viele kleine Geschenke auf die Straße. Wir
haben Kekse, Bonbons und Schokolade gesammelt – aber keine Luftballons und Blumen. Ein
paar andere Kinder wollten unsere Geschenke klauen, aber wir haben nur gelacht. Wir waren
sogar so gut gelaunt, dass uns auch der kalte Regen nicht gestört hat.

Karneval feiern macht müde. Am Mittwoch waren wir froh, dass alles vorbei war. Die
Karnevalslieder sind aber noch lange in unseren Köpfen geblieben. Leider waren alle
Karnevalsfotos auf Franziskas Handy. Und das hat sie an Karneval verloren …

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

14 Daniel feiert gerne Karneval, weil

A dann alle Menschen fröhlich sind.


B er sich sehr gern verkleidet.
C an Karneval die Schule ausfällt.

15 Simon und Franziska

A kennen Daniel noch nicht lange.


B feiern jedes Jahr Karneval in Köln.
C waren schon oft im Winterurlaub.

16 Daniel hat sein Karnevalskostüm

A in einem Geschäft gekauft.


B gleich seinen Freunden gezeigt.
C abends mit ins Bett genommen.

17 In der Schule haben die Schüler

A ihre Lehrer im Gesicht angemalt.


B auf dem Schulhof Spiele gespielt.
C einen Kostüm-Wettbewerb gemacht.

18 Auf der Karnevalsparty

A haben sich auch die Eltern gut amüsiert.


B durften die Kinder nicht lange bleiben.
C haben die drei Freunde mit Schulkameraden gefeiert.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

19 Beim Karnevalsumzug haben sich Franziska, Simon und Daniel

A nur für die Süßigkeiten interessiert.


B mit den anderen Kindern gestritten.
C über das schlechte Wetter geärgert.

20 Nach Karneval

A wollten die drei Freunde weiterfeiern.


B konnten sie die Musik nicht vergessen.
C haben sie ihre Karnevalsfotos angeschaut.

Ende Teil 3

 Übertrage jetzt deine Antworten (1 – 20) auf den Ergebnisbogen.


Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Ende Leseverstehen

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Texte und Aufgaben, Seite 6 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: 
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: 

Teil 1: Berufe
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Die Erfindung Teil 3: Karneval


des Computers
richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, LV Antwortblatt


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Lehrer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


 Wie kommst du in die Schule?
 Wann beginnt / endet der Unterricht?
 Welche Fächer hast du?
 Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
 Was machst du in der Pause?
 Wo isst du zu Mittag?
 Wie fährst du nach Hause?
 Was machst du nach der Schule?
 Wann machst du deine Hausaufgaben?
 Was war im letzten Jahr anders?
 Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
 Was weißt du noch über den Kindergarten?
 ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
 Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
 Was trägst du gerne?
 Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
 Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
 Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
 ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
 Wann stehst du auf?
 Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
 Mit wem?
 Was machst du, wenn es regnet?
 Was hast du letztes Wochenende gemacht?
 ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
 Wo warst du?
 Mit wem bist du gefahren?
 Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
 Wie lang warst du dort?
 Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
 Was machst du in den kommenden Ferien?

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 1 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

 ....
5 Erzähle über deinen Geburtstag.
 Wann hast du Geburtstag?
 Wie feierst du?
 Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
 Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
 Was hast du als Geschenk bekommen?
 Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
 Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
 Was schenkst du deinen Freunden gern?
 Wer sucht die Geschenke aus?
 ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
 Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
 Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
 Bei wem feiert ihr?
 Wer kommt?
 Was ist an diesem Tag besonders?
 Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
 Was hast du geschenkt? Wem?
 …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
 Was gefällt dir besonders / nicht daran?
 Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
 Mit wem teilst du dein Zimmer?
 Was machst du gerne in deinem Zimmer?
 Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
 Was machst du zu Hause?
 …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
 Was gefällt dir besonders / nicht daran?
 Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
 Welche Geschäfte gibt es dort?
 Was kann man dort machen?
 ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
 Wann hast du Freizeit?
 Was machst du in deiner Freizeit?
 Mit wem? Wo?
 Wie war es, als du jünger warst?
 Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
 Was hast du gestern Abend gemacht?
 Was hast du gespielt, als du jünger warst?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 2 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


 Wann spielst du? Wo?
 Mit wem?
 Wann übst du?
 Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
 Wann hast du damit angefangen?
 Warum?
 Was gefällt dir (nicht so) gut?
 Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
 Bist du schon einmal aufgetreten?
 Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
 Welche ist deine Lieblingsband?
 ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
 Was machst du? Wann? Wo?
 Mit wem?
 Was braucht man für diese Sportart?
 Wann hast du damit angefangen?
 Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
 Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
 Warum?
 ....
12 Erzähle über dein Hobby.
 Wo betreibst du es?
 Was brauchst du dazu?
 Was sagen deine Eltern dazu?
 Wann hast du damit angefangen?
 Warum?
 Welche anderen Interessen hast du?
 ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
 Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
 Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
 Wer hat es dir geschenkt?
 Wie sieht es aus?
 Was machst du mit ihm?
 Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
 ...
14 Was isst du gerne?
 Was isst du (nicht) gerne?
 Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
 Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
 Kannst du auch etwas kochen / backen?
 Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 3 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


 Seit wann kommst du in diese Schule?
 Warum besuchst du diese Schule?
 Warum lernst du Deutsch?
 Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
 Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
 Wohin seid ihr gefahren?
 Wie hat es dir gefallen? Warum?
 In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
 ....
16 Stelle deine Familie vor.
 Mit wem wohnst du zusammen?
 Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
 Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
 Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
 Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
 ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
 Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
 Seit wann kennt ihr euch?
 Was macht ihr zusammen?
 Wann gibt es Streit?
 Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
 ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
 Was musst du lernen, um das zu werden?
 Was musst du in diesem Beruf machen?
 Was gefällt dir daran? Warum?
 Was brauchst du dazu?
 Was sind deine Eltern von Beruf?
 ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, MK Themenkatalog, Seite 4 von 4


Ausführungsbestimmungen
für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten
der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen

Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A1


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2

(Stand 20.02.2014)
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

Inhalt

1 Ziele und Kurzbeschreibungen der Vergleichsarbeiten

2 Aufbau der Vergleichsarbeiten

2.1 Aufbau der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1


2.1.1 Leseverstehen (LV)
2.1.2 Hörverstehen (HV)
2.1.3 Schreiben
2.1.4 Sprechen

2.2 Aufbau der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2


2.2.1 Leseverstehen (LV)
2.2.2 Hörverstehen (HV)
2.2.3 Schriftliche Kommunikation (SK)
2.2.4 Mündliche Kommunikation (MK)

3 Durchführung der Vergleichsarbeiten

3.1 Allgemeine Hinweise

3.2 Unterlagen und Hinweise zur Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1


3.2.1 Unterlagen
3.2.1.1 Unterlagen für die Schüler
3.2.1.2 Unterlagen für die Lehrkraft
3.2.1.3 Unterlagen für den Fachberater/ Schulleiter
3.2.2 Hinweise zur Durchführung
3.2.2.1 Hinweise zur Durchführung des Hörverstehens
3.2.2.2 Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung des Teils Sprechen

3.3 Unterlagen und Hinweise zur Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2


3.3.1 Unterlagen
3.3.1.1 Unterlagen für die Schüler
3.3.1.2 Unterlagen für die Lehrkraft
3.3.1.3 Unterlagen für den Fachberater/ Schulleiter
3.3.2 Hinweise zur Durchführung
3.3.2.1 Hinweise zur Durchführung des Leseverstehens
3.3.2.2 Hinweise zur Durchführung des Hörverstehens
3.3.2.3 Hinweise zur Durchführung der Schriftlichen Kommunikation
3.3.2.3 Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Mündlichen Kommunikation

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 2 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

4 Bewertung

4.1 Allgemeine Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeiten

4.2. Unterlagen und Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1


4.2.1 Unterlagen für die Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1
4.2.2 Hinweise zur Bewertung des Leseverstehens
4.2.3 Hinweise zur Bewertung des Hörverstehens
4.2.4 Hinweise zur Bewertung des Teils Schreiben
4.2.5 Hinweise zur Bewertung des Teils Sprechen
4.2.6 Feststellung der Ergebnisse in den Teilkompetenzen und
Ausstellung des Sternezeugnisses

4.3. Unterlagen und Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2


4.3.1 Unterlagen für die Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2
4.3.2 Hinweise zur Bewertung des Leseverstehens
4.3.3 Hinweise zur Bewertung des Hörverstehens
4.3.4 Hinweise zur Bewertung der Schriftlichen Kommunikation
4.3.5 Hinweise zur Bewertung der Mündlichen Kommunikation
4.3.6 Feststellung der Ergebnisse in den Teilkompetenzen
4.3.7 Erstellung eines differenzierten Leistungsprofils und
ggf. Zertifizierung der Gesamtleistung

5 Anhang

5.1 Anhang zur Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1

5.1.1 Rahmenplan DaF: Themen- und Erfahrungsfelder erster Bildungsabschnitt


(Niveaustufe A1)
5.1.2 Rahmenplan DaF: Kompetenzbeschreibungen erster Bildungsabschnitt
(Niveaustufe A1): Schreiben und Sprechen
5.1.3 Gesamtergebnisbogen
5.1.4 Protokollbogen

5.2 Anhang zur Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

5.2.1 Themenblatt für die Mündliche Kommunikation


5.2.2 Bewertungskriterien für die Schriftliche Kommunikation
5.2.3 Bewertungskriterien für die Mündliche Kommunikation
5.2.4 Ergebnisbogen Schriftliche Kommunikation
5.2.5 Ergebnisbogen Mündliche Kommunikation
5.2.6 Gesamtergebnisbogen
5.2.7 Protokollbogen

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 3 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

1 Ziele und Kurzbeschreibung der Vergleichsarbeiten

Um den schulischen Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht auf dem Weg zum Deutschen Sprachdiplom


der Kultusministerkonferenz (DSD) zu begleiten und zu evaluieren, bietet die Zentralstelle für das
Auslandsschulwesen zwei am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)1 und
am Rahmenplan Deutsch als Fremdsprache2 orientierte Vergleichsarbeiten für den Primar- und den
Sekundar I-Bereich an:

Während sich die Vergleichsarbeit „Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A1“ an Schüler3 im Alter von
9-10 Jahren in der 3. oder 4. Klasse der Grundschule richtet, ist die Vergleichsarbeit „Auf dem Weg zum
DSD – Niveaustufe A2“ für 12-14jährige Schüler der Klassenstufen 7 bis 8 (Primarstufe/Sekundarstufe
I) konzipiert.

Vergleichsarbeiten können folgenden Zielen in Bezug auf


 die Unterrichtsentwicklung,
 die Implementierung des Rahmenplans DaF,
 die individuelle Förderung des einzelnen Schülers und
 die Motivation der Schüler
dienen:

Ergebnisse von Vergleichsarbeiten können als Ausgangspunkt für gezielte Maßnahmen der
Unterrichtsentwicklung und eventuell der Schulentwicklung fungieren. Die gemeinsame Planung,
Durchführung und Auswertung der Vergleichsarbeit in der Fachschaft Deutsch wirkt sich darüber hinaus
positiv auf deren Kooperations- und Evaluationskultur aus.
Da sich die Vergleichsarbeiten am Rahmenplan Deutsch als Fremdsprache orientieren, sind sie ein
Mittel, um die Umsetzung des kompetenzorientierten Rahmenplans DaF und den auf ihm basierenden
schulinternen Arbeitsplan DaF zu fördern.
Vergleichsarbeiten geben diagnostische Hinweise zum Leistungsstand der gesamten Klasse, aber auch
des einzelnen Schülers. So lässt sich für jeden Schüler ein individuelles Leistungsprofil in den vier
Kompetenzbereichen Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen erstellen, das sowohl dem Lehrenden als
auch dem Schüler eine Orientierung über einen intensiveren Lern- und Förderbedarf bietet: Der
Lehrende kann die Erkenntnisse beispielsweise als Grundlage für die Erstellung individueller Lehrpläne
nutzen, dem Schüler wird sein Standort auf dem Weg zum DSD transparent gemacht und seine
Leistungen werden individuell bescheinigt – als globale Sprachleistung auf der entsprechenden
Kompetenzstufe nach dem GER oder nach Erfolgen in einzelnen Teilkompetenzen.

1
Europarat, Rat für kulturelle Zusammenarbeit (Hrsg.): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für
Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin u.a.: Langenscheidt 2001, erhältlich unter:
www.goethe.de/referenzrahmen
2
Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (Hrsg.): Rahmenplan „Deutsch als Fremdsprache“ für das
Auslandsschulwesen (in der Fassung von 2009), erhältlich unter:
www.auslandsschulwesen.de/auslandsschularbeit/dsd/daf-rahmenplan
3
Die männliche Form von z.B. „Schüler“ wird stets generisch gebraucht und bezieht folglich die weibliche Form mit
ein.
Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 4 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

Darüber hinaus ist insbesondere die Vergleichsarbeit „Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2“ auch
als Vorbereitung auf das Prüfungsformat im DSD zu sehen. In allen Kompetenzbereichen finden sich in
dieser Vergleichsarbeit Aufgabenformate, die auch Teil des DSD sind. Dadurch erhalten die Lehrenden
frühzeitig wichtige Informationen nicht nur über die sprachlichen Kenntnisse und Fortschritte der
Lernenden, sondern auch über ihren Umgang mit den Aufgaben und welche Aufgabenformate noch
Schwierigkeiten bereiten.

2 Aufbau der Vergleichsarbeiten

Die Vergleichsarbeiten bestehen jeweils aus drei schriftlichen Teilen und einem mündlichen Teil:

1. Leseverstehen (LV)
2. Hörverstehen (HV)
3. Schreiben bzw. Schriftliche Kommunikation (SK)
4. Sprechen bzw. Mündliche Kommunikation (MK)

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Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

2.1 Aufbau der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1

2.1.1 Leseverstehen (LV)

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


1 beschreibender/erzählender
5 richtig / falsch
Teil 1 Kurztext
Aufgaben
selektives (ca. 100 Wörter)
15 Minuten
Verstehen 5 Zuordnungen:
6 Einzelsätze/-fragen eines
Teil 2 Vervollständigen eines
Dialogs
Dialogs

2.1.2 Hörverstehen (HV)

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


1 beschreibender/erzählender
Teil 1 Kurztext 5 Satzergänzungen
ca. 15 Minuten
(ca. 100 Wörter)
selektives (abhängig vom
Nonverbale
Verstehen 1 beschreibender/erzählender Lesetempo der
Zuordnungen:
Teil 2 Kurztext Lehrkraft)
zentrale Gegenstände
(150-200 Wörter)
zeichnen

2.1.3 Schreiben

Ziel Impuls Aufgabentyp Dauer


zusammenhängendes
Schreiben
kurzer Textimpuls mit Bildern und
(persönliche gelenktes Schreiben 15 Minuten
Schüttelkasten
Einladungskarte/Brief/
E-Mail o.ä.)

2.1.4 Sprechen

Ziel Vorgabe Aufgabentyp Dauer


spontanes (zusammenhängendes)
Karten mit gelenktes
Teil 1 monologisches Sprechen über
Signalwörtern Sprechen keine Vorgabe,
Alltagsthemen
abhängig von
Fragen der
Gruppengröße
Teil 2 dialogisches Sprechen Mitschüler gelenktes Sprechen
beantworten

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Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

2.2 Aufbau der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

2.2.1 Leseverstehen

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


globales 6 Kurztexte à 20-30 Wörter 7 Items /
Teil 1
Verstehen (Kurzmeldungen, Anzeigen u. ä.) 6 Zuordnungen 45 Min.
1 informativer Sachtext 7 richtig / falsch Arbeitszeit
Teil 2 plus
(ca. 250-300 Wörter) Aufgaben
selektives 10 Min
7 Multiple Choice
Verstehen 1 berichtender Text Übertragungszeit
Teil 3 Items mit
(ca. 350-400 Wörter)
Dreifachoption

2.2.2 Hörverstehen

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


globales 7 Kategorien /
Teil 1 6 Hörszenen à ca. 20-30 Wörter ca. 20-30 Min.
Verstehen 6 Zuordnungen
Arbeitszeit
1 Interview 7 richtig / falsch
Teil 2 plus
(ca. 300-400 Wörter) Aufgaben
selektives 10 Min.
1 narrativer Text 7 Multiple Choice
Verstehen Übertragungszeit
Teil 3 (Erlebnisbericht o.ä., Items mit
ca. 450-550 Wörter) Dreifachoption

2.2.3 Schriftliche Kommunikation

Ziel Impuls Aufgabentyp Dauer


zusammenhängendes
kurzer Textimpuls zu einem Schreibanlass mit vier Arbeitszeit
Schreiben
Thema Arbeitsaufträgen insgesamt 45 Min.
(persönliche E-Mail)

2.2.4 Mündliche Kommunikation

Ziel Vorgabe Aufgabentyp Dauer


Fragen aus
Dialogisches Sprechen über einem
Teil 1
Alltagssituationen vorgegebenen
gelenktes 12-15 Min.
Themenkatalog
Sprechen Prüfungszeit
Kurzer monologischer Vortrag /
gewähltes
Teil 2 dialogisches Sprechen über ein
Thema
vorbereitetes Thema

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Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

3 Durchführung der Vergleichsarbeiten

3.1 Allgemeine Hinweise

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen stellt jedes Jahr für die Niveaustufen A1 und A2 des GER
jeweils eine Vergleichsarbeit zur Verfügung.
Sämtliche für die Durchführung der Vergleichsarbeit erforderlichen Unterlagen (inklusive Audio-Dateien
(nur A2)) werden von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen jeweils am Anfang des
Kalenderjahres (Mitte Januar) in einem geschützten Kursraum auf Pasch-net (www.pasch-net.de) zum
Download bereitgestellt. Die Anfang des Kalenderjahres bereitgestellten Aufgabensätze für die
Vergleichsarbeiten gelten für das in diesem Kalenderjahr beginnende Schuljahr.
Der Kurscode kann bei der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen von dem verantwortlichen
Prüfungsleiter (FB/K bzw. SL) erfragt werden. Er darf nicht weitergegeben werden.

Die Abwicklung der Vergleichsarbeiten geschieht in Eigenregie an den beteiligten Schulen in der
Verantwortung des zuständigen Prüfungsleiters.

Dieser ernennt eine für die Vergleichsarbeiten verantwortliche Lehrkraft.

Der Prüfungsleiter hat dafür Sorge zu tragen, dass den an der Vergleichsarbeit teilnehmenden Schulen
alle erforderlichen Unterlagen (inklusive Audio-Dateien (nur A2)) rechtzeitig und in ausreichender
Anzahl zur Verfügung stehen. Für die Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit und der
Funktionstüchtigkeit der zum Abspielen der Audio-Dateien erforderlichen Medien (nur A2) ist an jeder
Schule die für die Vergleichsarbeit verantwortliche Lehrkraft zuständig (zu den Unterlagen siehe auch
3.2 bzw. 3.3).

Die Vergleichsarbeiten dürfen ausschließlich an den von Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
dafür zugelassenen Schulen nach den hier aufgeführten Vorgaben durchgeführt werden.
Alle Unterlagen und Informationen, die die Vergleichsarbeiten betreffen, sind streng vertraulich zu
behandeln. Die Unterlagen der Vergleichsarbeit dürfen erst dann zu Übungszwecken benutzt werden,
wenn sie auf der Homepage der ZfA als Modellsatz freigegeben worden sind.

Der Einsatz der Vergleicharbeiten kann an der durchführenden Schule flexibel gehandhabt werden, d.h.
die Vergleichsarbeiten können im Ganzen zu einem Termin, die einzelnen Teile können aber auch zu
verschiedenen Terminen – innerhalb eines Schuljahres – durchgeführt werden. Die Terminierung steht
den Schulen frei.

Die für die Vergleichsarbeiten verantwortliche Lehrkraft erfasst die Ergebnisse der Schüler in den
einzelnen Teilen in den im Anhang dieser Ausführungsbestimmungen angefügten
(Gesamt)Ergebnisbögen (für A1: 5.1.3 und 5.1.4; für A2: 5.2.4, 5.2.5 und 5.2.6) und erstellt das
Protokoll über die Durchführung der Vergleichsarbeit (s. Anhang 5.1.4 für A1 bzw. 5.2.7 für A2). Die
(Gesamt)Ergebnisbögen und Protokollbögen werden an den Prüfungsleiter weitergeleitet (elektronisch
oder in Papierform), dieser sendet die Protokollbögen an die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
(elektronisch oder in Papierform).
Die Ausstellung der Sternezeugnisse (A1), Leistungsprofile und Zertifikate erfolgt auf Grundlage der in
den Gesamtergebnisbögen festgehaltenen Ergebnisse durch den Prüfungsleiter am Ende des
jeweiligen Schuljahres.
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3.2 Unterlagen und Hinweise zur Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1

3.2.1 Unterlagen
3.2.1.1 Unterlagen für die Schüler:

Leseverstehen - Texte und Aufgaben


Hörverstehen - Aufgaben
Schriftliche Kommunikation - Aufgabe (inkl. Schreibblatt)
Mündliche Kommunikation für jeden Schüler je eine Karte mit einem Signalwort

3.2.1.2 Unterlagen für die Lehrkraft:

Leseverstehen - Lösungsschlüssel LV
siehe auch 4.2 Bewertungshinweise
Hörverstehen - Hörtexte
- Lösungsschlüssel HV
siehe auch 4.2 Bewertungshinweise
Schriftliche Kommunikation siehe auch 4.2 Bewertungshinweise,
5.1.2 Rahmenplan DaF:
Kompetenzbeschreibungen
Mündliche Kommunikation - (Kartei-)Karten mit Signalwörtern
siehe auch 3.2.2.2 Hinweise zur Durchführung
5.1.1 Rahmenplan DaF:
Themen- und Erfahrungsfelder
4.2 Bewertungshinweise
5.1.2 Rahmenplan DaF:
Kompetenzbeschreibungen
3.2.1.3 Unterlagen für den Fachberater/ Schulleiter:

- Vordruck Sternezeugnis

3.2.2 Hinweise zur Durchführung

Die Vergleichsarbeit für die Niveaustufe A1 wurde für Schüler der Grundschule konzipiert und
hat deshalb Spielcharakter. Das bedeutet im Einzelnen:
 Die Vergleichsarbeit wird den Schülern als Sternespiel angekündigt (dies gilt auch für
die Vorbereitung auf die Vergleichsarbeit).
 Die Regeln für die Durchführung werden als Spielregeln vorgestellt:
- Jeder arbeitet allein.
- Die drei schriftlichen Teile werden mit Symbolen (z.B. Buch, Ohr, Stift) und
Zeitangaben an die Tafel geschrieben.
- Alle Schüler fangen bei „1-2-3-LOS!“ an und hören bei „STOPP!“ auf.
- Jeder Schüler hat einen Kugelschreiber, einen Bleistift und ein Radiergummi.
Die Aufgabenformen und Spielregeln müssen vorher im Unterricht geübt werden, d.h. die
Schüler müssen wissen, wie die einzelnen Aufgaben zu bearbeiten sind, und sie müssen die
Spielregeln kennen. Arbeitsanweisungen wie „1-2-3-LOS!“, „STOPP!“, „Gebt die Blätter nach
hinten/vorn!“ sollten den Schülern vertraut sein.
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Ausführungsbestimmungen für die
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3.2.2.1 Hinweise zur Durchführung des Hörverstehens

Vor dem Hören jedes Textes erhalten die Schüler Zeit, um die Aufgabenstellungen
durchzulesen.
Die Schüler sollen schon beim ersten Hören anfangen, die Aufgaben zu lösen.
Jeder Hörtext wird von der Lehrkraft zweimal langsam, deutlich und mit Pausen – die Schüler
müssen während des Hörens die Aufgaben bearbeiten – vorgetragen.
Zwischen dem ersten und zweiten Hören sollte eine Pause von ca. 10 Sekunden sein. Bevor das
zweite Mal gelesen wird, kündigt die Lehrkraft an: „Ihr hört den Text jetzt zum zweiten Mal.“
Um den Spielcharakter der Vergleichsarbeit zu verstärken, spielen Sie die Hörtexte vor mit
Gestik, Mimik und theatralischer Betonung!
Bei Teil 2 erklären Sie bitte den Schülern in ihrer Muttersprache, dass sie die Zeichnungen ganz
einfach machen sollen, denn sie müssen während des Hörens zeichnen.
Die Schüler sollen nur die Gegenstände (nicht die Personen!) skizzenhaft zeichnen.
Erklären Sie den Schülern, dass es nicht auf die Qualität der Zeichnung ankommt, sondern
darauf, dass man den Gegenstand erkennt.

3.2.2.2 Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung des Teils Sprechen

Die Kinder und die Lehrkraft sitzen im Kreis. In der Mitte steht ein Tisch, darauf liegt ein Stapel
Karten mit Signalwörtern. Diese Karten müssen im Vorfeld von den Lehrkräften den
Unterrichtsthemen entsprechend angefertigt werden. Eine Hilfestellung kann auch die im
Anhang unter Punkt 5.1.1 abgedruckte Übersicht über die im Rahmenplan DaF für den ersten
Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1) identifizierten Themen- und Erfahrungsfelder sein.
Jeder Schüler zieht eine Karte und spricht zu dem Thema: Der Lehrer sagt „1-2-3-LOS!“ und
zeigt auf den Schüler, der beginnen soll.
Wenn der Lehrer „STOPP!“ sagt, hört der Schüler auf zu sprechen. Natürlich darf der Schüler
auch schon vorher von selbst aufhören.
Jetzt dürfen die Mitschüler Fragen (Rückfragen oder Fragen zu einem neuen Sachverhalt)
stellen. Sie sollten sich dann für die Antwort bedanken. Niemand muss eine Frage stellen, jeder
darf so viele Fragen stellen, wie er möchte.
Im Hintergrund machen Protokollanten für jeden Schüler Notizen zur kommunikativen
Gesamtleistung (z.B.: Wie bewältigt der Schüler inhaltlich die Aufgabe? Wie reagiert der Schüler
auf die Fragen der Mitschüler? Wie aktiv beteiligt der Schüler sich als Fragender?), zum
Wortschatz, zur sprachlichen Richtigkeit (Grammatik) und zur Aussprache/Intonation.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 10 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

3.3 Unterlagen und Hinweise zur Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

3.3.1 Unterlagen
3.3.1.1 Unterlagen für die Schüler:

Leseverstehen - Texte und Aufgaben


- Antwortbogen
Hörverstehen - Aufgaben
- Antwortbogen
Schriftliche Kommunikation - Aufgabe
- Schreibblatt
- Konzeptpapier
- ein- und/oder zweisprachige Wörterbücher
Mündliche Kommunikation Materialien, die der Schüler nach Absprache mit dem Lehrer
mitbringt, um das vorbereitete Thema zu präsentieren

3.3.1.2 Unterlagen für die Lehrkraft:

jeweils eine Kopie der Schülermaterialien LV, HV, SK


Leseverstehen - Lösungsschlüssel LV
Hörverstehen - Hörtexte
- Lösungsschlüssel HV
- Audio-CD bzw. MP3-Dateien
- CD-Abspielgerät bzw. MP3-Player
Schriftliche Kommunikation - Bewertungskriterien SK (siehe 5.2.2)
- Ergebnisbogen SK (siehe 5.2.4)
Mündliche Kommunikation - Themenblatt für MK (siehe 5.2.1)
- Themenkatalog
- Bewertungskriterien MK (siehe 5.2.3)
- Ergebnisbogen MK (siehe 5.2.5)
- Gesamtergebnisbogen (siehe 5.2.6)
- Protokollbogen (siehe 5.2.7)

3.3.1.3 Unterlagen für den Fachberater/ Schulleiter

- Vordruck Leistungsprofil
- Vordruck Zertifikat

3.3.2 Hinweise zur Durchführung

Während der Durchführung der schriftlichen Teile der Vergleichsarbeit Leseverstehen, Hörverstehen
und Schriftliche Kommunikation muss eine Lehrkraft Aufsicht führen und für den ordnungsgemäßen
Ablauf sorgen. Es ist dafür zu sorgen, dass jeder Schüler ungestört arbeiten kann und ausreichend
Platz hat. Unerlaubte Hilfsmittel (Mobiltelefone etc.) müssen vorher abgegeben werden.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 11 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

3.3.2.1 Hinweise zur Durchführung des Leseverstehens

 Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung des Leseverstehens 45 Minuten Zeit haben.
- sie für die Übertragung der Ergebnisse auf den Antwortbogen 10 Minuten Zeit haben.
- sie keine Hilfsmittel wie z.B. Wörterbücher benutzen dürfen.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben beginnt.
 Anschließend sind die Unterlagen für das Leseverstehen an die Schüler auszuteilen.
 Es dürfen keine weiteren Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
 Alle Unterlagen werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die persönlichen Daten
vollständig eingetragen wurden.

3.3.2.2 Hinweise zur Durchführung des Hörverstehens

 Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung der Aufgaben ca. 20-30 Minuten Zeit haben.
- sie für die Übertragung der Ergebnisse auf den Antwortbogen 10 Minuten Zeit haben.
- sie keine Hilfsmittel wie z.B. Wörterbücher benutzen dürfen.
- sie die Aufgaben während des Hörens bearbeiten müssen.
- das einmalige Abspielen der CD/Hördateien nicht unterbrochen werden darf.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben und den Start der
CD/Hördateien beginnt.
 Anschließend sind die Unterlagen für das Hörverstehen an die Schüler auszuteilen.
 Die CD/Hördateien wird/werden nur einmal abgespielt.
 Es dürfen keine zusätzlichen Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
 Alle Unterlagen werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die persönlichen Daten
vollständig eingetragen wurden.

3.3.2.3 Hinweise zur Durchführung der Schriftlichen Kommunikation

 Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung der Schreibaufgabe 45 Minuten Zeit haben.
- sie Wörterbücher benutzen dürfen.
- nur die Reinschrift auf dem liniierten Schreibblatt bei der Bewertung berücksichtigt wird.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben beginnt.
 Anschließend sind die Unterlagen für die Schriftliche Kommunikation sowie Schreibblätter und
Konzeptpapier an die Schüler auszuteilen.
 Es dürfen keine zusätzlichen Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
 Alle Unterlagen (inkl. Konzeptpapier) werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die
persönlichen Daten vollständig eingetragen wurden.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 12 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

3.3.2.4 Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Mündlichen Kommunikation

Für die Präsentation im mündlichen Teil ist es notwendig, dass die Lehrkraft gemeinsam mit jedem
Schüler spätestens zwei Wochen vor dem Präsentationstermin ein Thema festlegt und konkretisiert.
Das Thema muss sich aus den Themen oder Projekten des vorausgegangenen Deutschunterrichts
ergeben. Es ist darauf zu achten, dass das Thema den Erfahrungen und Interessen des Schülers
entspricht und auf der Niveaustufe A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen
bearbeitbar ist. Das Thema ist mit der an der Schule für die Vergleichsarbeit verantwortlichen Lehrkraft
abzusprechen. Das gewählte Thema kann auf dem Themenblatt (siehe 5.2.1) festgehalten werden.

Der Schüler ist darauf hinzuweisen, dass er bei der Präsentation des vorbereiteten Themas Materialien
einsetzen kann (z.B. Bilder, Fotos, Gegenstände; auch Stichwörter, jedoch keine schriftlichen
Ausführungen). Bei der Vorbereitung ist der Schüler zu beraten, wo er Informationen für seine
Vorbereitung finden kann, oder es werden ihm geeignete Informationen zur Verfügung gestellt.

Der Teil Mündliche Kommunikation wird mit jedem Schüler einzeln durchgeführt und besteht aus zwei
Teilen.
Er wird von zwei Deutschlehrkräften (der unterrichtenden Lehrkraft und der an der jeweiligen Schule für
die Vergleichsarbeit verantwortlichen Lehrkraft bzw. einem/einer Stellvertreter/in, falls unterrichtende
Lehrkraft und für die Vergleichsarbeit verantwortliche Lehrkraft eine Person sind) durchgeführt und
direkt im Anschluss von ihnen gemeinsam bewertet. Daher ist darauf zu achten, dass nach jeder
einzelnen Präsentation ausreichend Zeit für die Beurteilung der Leistung zur Verfügung steht. Dies
muss bei der Planung der Vergleichsarbeit unbedingt berücksichtigt werden. Ebenso muss bereits bei
der Planung darauf geachtet werden, dass ein geeigneter Raum mit einem Tisch mit Stühlen, einer
Tafel, Materialien zum Anheften oder -kleben und einem Tageslichtprojektor zur Verfügung steht.

Begrüßung und Vorstellung


Eröffnung
Dieser Teil wird nicht bewertet.
Teil 1
Mit Hilfe der von der Lehrkraft ausgewählten Fragen aus dem
Dialogisches 7 – 8 Min.
Themenkatalog wird ein Gespräch mit dem Schüler geführt.
Sprechen
Teil 2
Monologisches Der Schüler präsentiert sein vorbereitetes Thema. Er unterstützt seine ca. 3 Min.
Sprechen Ausführungen ggf. durch mitgebrachte Materialien (Bilder, Fotos,
Gegenstände usw.).

Dialogisches Im Anschluss werden einige einfache themenbezogene Fragen 3 – 4 Min.


Sprechen gestellt. Die Fragen sollten so offen gestellt sein, dass der Schüler
seine Gesprächsfähigkeit zeigen kann.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 13 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

4 Bewertung

4.1 Allgemeine Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeiten


Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage von vorgegebenen Kriterien und Lösungen.
Die Vergleichsarbeit kann im Einzelfall und nach Absprache mit dem Prüfungsleiter und der ZfA in Köln
wiederholt werden. Das gilt auch für die Wiederholung einzelner Teile. Die Akkumulation von
Leistungen in einzelnen Teilen über mehrere Schuljahre ist jedoch nicht möglich4.

4.2 Unterlagen und Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1

4.2.1 Unterlagen für die Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1


Für die Bewertung werden folgende Unterlagen benötigt:

 Lösungsschlüssel LV
 Lösungsschlüssel HV

4.2.2 Hinweise zur Bewertung des Leseverstehens


Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel LV“.
Für jede richtige Lösung gibt es einen Punkt.
Der Gesamtpunktwert LV wird auf dem Gesamtergebnisbogen (siehe 5.1.3) eingetragen.

4.2.3 Hinweise zur Bewertung des Hörverstehens


Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel HV“.
Teil 1: Wenn die Satzergänzung (1-3 Wörter) inhaltlich richtig ist, gibt es einen Punkt.
Grammatikfehler werden nicht bewertet!
Teil 2: Für jedes passende Bild gibt es einen Punkt.
Der Gesamtpunktwert HV wird auf dem Gesamtergebnisbogen (siehe 5.1.3) eingetragen.

4.2.4 Hinweise zur Bewertung des Teils Schreiben


Es müssen fünf Sätze geschrieben werden. Bewertet werden die Kriterien kommunikative
Gesamtleistung, Wortschatz und sprachliche Richtigkeit (Grammatik) mit jeweils 3 Punkten als
maximale Punktzahl. 1 Punkt gibt es für eine gute Beherrschung der Orthografie.
Unter dem Kriterium kommunikative Gesamtleistung wird bewertet, wie der Schüler inhaltlich die
Aufgabe bewältigt, ob er fünf Sätze schreibt und ob er die Textsorte einhält.
Der Gesamtpunktwert Schreiben wird auf dem Gesamtergebnisbogen (siehe 5.1.3) eingetragen.

4.2.5 Hinweise zur Bewertung des Teils Sprechen


Bewertet werden die Kriterien kommunikative Gesamtleistung, Wortschatz und sprachliche Richtigkeit
(Grammatik) mit jeweils 3 Punkten als maximale Punktzahl. 1 Punkt gibt es für eine verständliche
Aussprache/Intonation.
Unter dem Kriterium kommunikative Gesamtleistung wird bewertet, wie der Schüler inhaltlich die
Aufgabe bewältigt und wie er auf die Fragen der Mitschüler reagiert. Beteiligt sich der Schüler aktiv
auch als Fragender, so fließt dies positiv in die Bewertung ein! Aber: Wer keine Fragen stellt, wird
deshalb aber nicht negativ bewertet!
Der Gesamtpunktwert Sprechen wird auf dem Gesamtergebnisbogen (siehe 5.1.3) eingetragen.

4
Dies ist insbesondere relevant für die Zertifizierung einer A2-Gesamtleistung (siehe dazu 4.3.7)
Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 14 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

4.2.6 Feststellung der Ergebnisse in den Teilkompetenzen und Ausstellung des Sternezeugnisses
Für jeden Kompetenzbereich erhält der Schüler gemäß seiner im Gesamtergebnisbogen erfassten
Leistung Sterne, die auf seinem Sternezeugnis (Vordruck Sternezeugnis) markiert werden:

10-8 Punkte 3 Sterne = A1-Niveau


7-4 Punkte 2 Sterne
3-0 Punkte 1 Stern

Jeder Schüler erhält in jedem Kompetenzbereich also mindestens einen Stern!

4.3 Unterlagen und Hinweise zur Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

4.3.1 Unterlagen für die Bewertung der Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

Für die Bewertung werden folgende Unterlagen benötigt:

 Lösungsschlüssel LV
 Lösungsschlüssel HV
 Bewertungskriterien SK
 Bewertungskriterien MK
 Ergebnisbogen MK
 Ergebnisbogen SK
 Gesamtergebnisbogen

4.3.2 Hinweise zur Bewertung des Leseverstehens


Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel LV“.
Zur Ermittlung des Teilergebnisses für das LV wird der Punktwert auf dem Antwortbogen LV errechnet
und auf den Gesamtergebnisbogen (siehe 5.2.6) übertragen.

4.3.3 Hinweise zur Bewertung des Hörverstehens


Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel HV“.
Zur Ermittlung des Teilergebnisses für das HV wird der Punktwert auf dem Antwortbogen HV errechnet
und auf den Gesamtergebnisbogen (siehe 5.2.6) übertragen.

4.3.4 Hinweise zur Bewertung der Schriftlichen Kommunikation


Die Bewertung des Schülertextes erfolgt auf der Grundlage der „Bewertungskriterien SK“.
Die Punkte zu den einzelnen Kriterien werden in den Ergebnisbogen SK (siehe 5.2.4) eingetragen. Die
Gesamtpunktzahl ist zu errechnen und auf den Gesamtergebnisbogen (siehe 5.2.6) zu übertragen.

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Ausführungsbestimmungen für die
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4.3.5 Hinweise zur Bewertung der Mündlichen Kommunikation


Die Bewertung der Schülerleistung erfolgt gemeinsam durch die beiden Deutschlehrkräfte auf der
Grundlage der „Bewertungskriterien MK“. Unmittelbar im Anschluss an den Teil Mündliche
Kommunikation werden für den jeweiligen Schüler/die jeweilige Schülerin zu jedem Kriterium die
festgelegten Punkte in den Ergebnisbogen MK (siehe 5.2.5) eingetragen. Die Gesamtpunktzahl ist zu
errechnen und auf den Gesamtergebnisbogen (siehe 5.2.6) zu übertragen.

4.3.6 Feststellung der Ergebnisse in den Teilkompetenzen

Für jede einzelne Teilkompetenz (LV, HV, SK und MK) kann das Niveau A2 nach GER bescheinigt
werden, wenn der Schüler in der Teilkompetenz mindestens 12 Punkte erreicht hat.

4.3.7 Erstellung eines differenzierten Leistungsprofils und ggf. Zertifizierung der Gesamtleistung

Das differenzierte Leistungsprofil (Vordruck Leistungsprofil) gibt jedem Schüler individuell Auskunft
darüber, in welcher/welchen Teilkompetenz/en seine Leistungen bereits dem Niveau A2 nach GER
entsprechen.
Leistungen unterhalb von A2 werden nicht bescheinigt.
Beispiel: Ein Schüler erreicht in LV 15 Punkte, in HV 12 Punkte, in SK 9 Punkte und in MK
13 Punkte.
In den Teilkompetenzen LV, HV und MK entsprechen seine Leistungen also dem
Niveau A2 nach GER, in SK hat er das Niveau noch nicht erreicht.
Im Leistungsprofil werden die Teilkompetenzen LV, HV und MK aufgeführt, SK
nicht.

Hat der Schüler in allen vier Teilkompetenzen 12 Punkte (= Niveau A2) erreicht, kann eine
Gesamtleistung auf dem Niveau A2 zertifiziert werden (Vordruck Zertifikat).

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 16 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

5. Anhang

5.1 Anhang zur Vergleichsarbeit – Niveaustufe A1

5.1.1 Rahmenplan DaF: Themen- und Erfahrungsfelder erster Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1)
5.1.2 Rahmenplan DaF: Kompetenzbeschreibungen erster Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1):
Schreiben und Sprechen
5.1.3 Gesamtergebnisbogen
5.1.4 Protokollbogen

5.2 Anhang zur Vergleichsarbeit – Niveaustufe A2

5.2.1 Themenblatt für die Mündliche Kommunikation


5.2.2 Bewertungskriterien für die Schriftliche Kommunikation
5.2.3 Bewertungskriterien für die Mündliche Kommunikation
5.2.4 Ergebnisbogen Schriftliche Kommunikation
5.2.5 Ergebnisbogen Mündliche Kommunikation
5.2.6 Gesamtergebnisbogen
5.2.7 Protokollbogen

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Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

5.1.1 Rahmenplan DaF: Themen- und Erfahrungsfelder erster Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1)

Auszüge aus dem Rahmenplan „Deutsch als Fremdsprache“ für das Auslandsschulwesen
als Orientierungshilfe für die Erstellung von Signalwort-Karten für den Teil Sprechen

Rahmenplan DaF: Themen- und Erfahrungsfelder für


den ersten Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1) –
Persönliche Lebensgestaltung z.B. Leben in der Familie – Tagesablauf und
Alltagsroutinen – Hobbys – Freizeitaktivitäten –
Speisen und Getränke – Wohnumgebung
Ausbildung, Schule und Beruf z.B. Schulalltag – Schulfächer – außerschulische
Aktivitäten
Wirtschaft, Technik, Umwelt z.B. Verkehrsmittel – Einkauf – Ernährung –
Währung
Gesellschaftliches Leben z.B. Essen und Trinken – Feste und Festtage –
Gebräuche – sprachliche und kulturelle Pluralität in
Institutionen, Schule und Nachbarschaft
Regionen in Deutschland, z.B. Lebensumfeld an einem konkreten Standort im
deutschsprachige Regionen deutschsprachigen Raum

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Ausführungsbestimmungen für die
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5.1.2 Rahmenplan DaF: Kompetenzschreibungen erster Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1):


Schreiben und Sprechen

Auszüge aus dem Rahmenplan „Deutsch als Fremdsprache“ für das Auslandsschulwesen
als Orientierungshilfe für die Bewertung
von Sprachkompetenzen (Schreiben und Sprechen)
am Ende des ersten Bildungsabschnitts (= Niveaustufe A1)

Schreiben

4.2.4 Es müssen fünf Sätze geschrieben werden. Bewertet werden die Kriterien kommunikative
Gesamtleistung, Wortschatz und sprachliche Richtigkeit (Grammatik) mit jeweils 3 Punkten als
maximale Punktzahl. 1 Punkt gibt es für eine gute Beherrschung der Orthografie.
Unter dem Kriterium kommunikative Gesamtleistung wird bewertet, wie der Schüler inhaltlich die
Aufgabe bewältigt, ob er fünf Sätze schreibt und ob er die Textsorte einhält.

Kommunikative Teilkompetenz Rahmenplan DaF: Deskriptor für den ersten


Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1) –
Schreiben Die Schüler können […] – orientiert an sprachlichen
und inhaltlichen Vorgaben – in einfachen
Wendungen und mit kurzen Sätzen einfache
Sachverhalte und Mitteilungen aufschreiben.
Verfügbarkeit von sprachlichen
Mitteln
Wortschatz Die Schüler verfügen […] über einen hinreichend
großen Grundwortschatz, um elementaren
Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden
und sich in Alltagssituationen verständigen zu
können.
Grammatik Die Schüler können […] ein grammatisches
Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen
weitgehend korrekt verwenden.
Orthografie Die Schüler verfügen […] weitgehend sicher über die
Orthographie ihrer produktiven kommunikativen
Basisstrukturen.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 19 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

Sprechen

4.2.5 Hinweise zur Bewertung des Teils Sprechen


Bewertet werden die Kriterien kommunikative Gesamtleistung, Wortschatz und sprachliche
Richtigkeit (Grammatik) mit jeweils 3 Punkten als maximale Punktzahl. 1 Punkt gibt es für eine
verständliche Aussprache/Intonation.
Unter dem Kriterium kommunikative Gesamtleistung wird bewertet, wie der Schüler inhaltlich die
Aufgabe bewältigt und wie er auf die Fragen der Mitschüler reagiert. Beteiligt sich der Schüler
aktiv auch als Fragender, so fließt dies positiv in die Bewertung ein! Aber: Wer keine Fragen
stellt, wird deshalb aber nicht negativ bewertet!

Kompetenzbereich Rahmenplan DaF: Deskriptor für den ersten


Bildungsabschnitt (Niveaustufe A1)
Zusammenhängend Sprechen Die Schüler können […] mit einfachen eingeübten
Wendungen und Sätzen Dinge, Personen und
Ereignisse ihres unmittelbaren Umfelds beschreiben,
wobei Sätze und Wendungen vorwiegend ohne
weitere Verknüpfung aneinander gereiht sind.

An Gesprächen teilnehmen Die Schüler können […] nach Vorbereitung mit


einfachen Sätzen und kurzen Wendungen an
Gesprächen über vertraute Personen, vertraute
Sachverhalte und konkrete Situationen ihres
unmittelbaren Umfelds teilnehmen und einfach
strukturierte Fragen oder Rückfragen zum
Sachverhalt stellen.
Verfügbarkeit von sprachlichen
Mitteln
Wortschatz Die Schüler verfügen […] über einen hinreichend
großen Grundwortschatz, um elementaren
Kommunikationsbedürfnissen gerecht zu werden
und sich in Alltagssituationen verständigen zu
können.
Grammatik Die Schüler können […] ein grammatisches
Grundinventar in einfachen vertrauten Situationen
weitgehend korrekt verwenden.
Aussprache/Intonation Die Schüler können […] elementare Aussprache-
und Intonationsmuster so verwenden, dass sie
verstanden werden, d.h. sie können
- Aussprache- und Intonationsmuster auf
einfache Strukturen übertragen,
- die Intonationsmuster für einfache
Aussagesätze, Fragen und Aufforderungen
angemessen realisieren.

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 20 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

5.1.3 Gesamtergebnisbogen (Niveaustufe A1)

Schule, Ort
Klassenstufe/Lerngruppe

Name, Vorname Punkte Punkte Punkte Punkte A1 (= 3 Sterne) erreicht in


LV HV Schreiben Sprechen LV HV Schreiben Sprechen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA

5.1.4 Protokollbogen (Niveaustufe A1)


I Allgemeine Angaben

Schule Ort, Land

Prüfungsleiter/in für die Vergleichsarbeit verantwortliche


(Schulleiter/in oder Fachberater/in) Lehrkraft

II Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveau A1

Schuljahr:
Klassenstufe:
Zahl der Unterrichtsstunden in Deutsch:
Anzahl der Teilnehmer:

a) Von der Vergleichsarbeit wurden


□ alle 4 Teile (LV, HV, Schreiben und Sprechen) durchgeführt.
□ nur folgende Teile durchgeführt: □ LV □ HV □ Schreiben □ Sprechen

b) Die schriftlichen Teile der Vergleichsarbeit wurden


□ an einem Tag durchgeführt.
□ an verschiedenen Tagen durchgeführt.
Der Abstand zwischen den einzelnen Teilen betrug ca. ______ Tage/Wochen/Monate.
III Ergebnisse

Das Niveau A1 wurde erreicht von


in allen vier Teilen (LV, HV, Schreiben und Sprechen)
im Leseverstehen (LV)
im Hörverstehen (HV) Schülern
im Schreiben
im Sprechen

IV Bemerkungen zur Durchführung / zum Einsatz der Vergleichsarbeiten


__________________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________________

________________________ ______________________
Unterschrift des Unterschrift der für die VA
Prüfungsleiters verantwortlichen Lehrkraft
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5.2.1 Themenblatt für die Mündliche Kommunikation (Niveau A2)

Name des Schülers

Schule, Ort
Klassenstufe/Lerngruppe

Datum

Thema der Präsentation

Präsentationsmaterialien, die der Schüler


mitbringt

Hilfsmittel, die die Schule zur Verfügung


stellt

Name der für die Vergleichsarbeit


verantwortlichen Lehrkraft

Name der unterrichtenden Lehrkraft

______________________ _______________________ ______________________


Unterschrift der für die VA Unterschrift der Unterschrift des Schülers
verantwortlichen Lehrkraft unterrichtenden Lehrkraft

Ausführungsbestimmungen für die Internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 23 von 29
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5.2.2 Bewertungskriterien für die Schriftliche Kommunikation (Niveaustufe A2)

Kriterium 4 Punkte 3P 2 Punkte 1P 0 Punkte

Der Text entspricht der geforderten Textsorte Der Text zeigt nicht alle Merkmale der
Die Textsorte wird nicht beachtet, die
Textaufbau (Anrede, Adressatenbezug, Schlussformel) und … geforderten Textsorte und die …
Schreibsituation ist unklar.
die Schreibsituation wird deutlich (Antwortmail). Schreibsituation ist nicht eindeutig klar.

Zwei oder mehr Punkte sind nicht


Alle Punkte sind kurz beantwortet.
bearbeitet.
Inhalt Alle vier Punkte sind ausführlich beantwortet. … Oder: Zwei Punkte sind ausführlich …
Wenn das Thema völlig verfehlt ist, wird der
beantwortet und zwei nur kurz.
Teil SK mit 0 Punkten bewertet.

Mit seinem Wortschatz (Substantiven, Verben,


Mit seinem Wortschatz (Substantiven,
Adjektiven) kann sich der Schüler angemessen
Verben, Adjektiven) kann sich der Schüler
zu den geforderten Punkten der Aufgabe
nicht immer angemessen zu den
ausdrücken.
Verfügbarkeit geforderten Punkten der Aufgabe Wortschatz und Strukturen sind so
sprachlicher … ausdrücken. … begrenzt, dass sie nicht ausreichen, um die
Der Schüler verwendet Hauptsätze und einfache
Mittel Aufgabe zu bewältigen.
Nebensätze (weil, dass, wenn), Modalverben,
Der Schüler verwendet überwiegend
Inversion, Zeitangaben, Ortsangaben und
einfache Hauptsätze, wenige Ergänzungen,
andere Ergänzungen, passende Zeitformen,
nur selten Inversion, usw.
Frage und Ausrufesätze usw.
Der Schüler verwendet einfache gramma-
Der Schüler verwendet einfache grammatische
tische Mittel nicht durchgehend korrekt:
Mittel überwiegend korrekt: Präsens, Perfekt,
Präsens, Perfekt, Präteritum der Hilfsverben
Präteritum der Hilfsverben und Modalverben,
und Modalverben, Konnektoren, Artikel,
Grammatik Konnektoren, Artikel, Pluralbildung, Deklination, Der Schüler macht so viele Fehler, dass der
… Pluralbildung, Deklination, Inversion. …
Inversion. Text nur mit Mühe zu verstehen ist.
Er macht dabei Fehler, die die
Er macht dabei Fehler, die die Verständlichkeit
Verständlichkeit an manchen Stellen
jedoch nicht beeinträchtigen.
beeinträchtigen.
Der Schüler schreibt einige vertraute Wörter
Der Schüler schreibt vertraute Wörter Der Schüler macht zahlreiche Rechtschreib-
falsch. Es treten mehrere Rechtschreib- und
Orthografie orthografisch richtig und verwendet einfache … … und Interpunktionsfehler. Die
Interpunktionsfehler auf. Die Verständlich-
Satzzeichen. Verständlichkeit ist dadurch beeinträchtigt.
keit kann beeinträchtigt sein.

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Ausführungsbestimmungen für die
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5.2.3 Bewertungskriterien für die Mündliche Kommunikation (Niveaustufe A2)

Kriterium 4 Punkte 3 P. 2 Punkte 1 P. 0 Punkte

Der Schüler geht trotz erheblicher Hilfe-


Der Schüler geht auf (fast) alle Fragen und
Der Schüler geht auf die meisten Fragen stellung nicht auf die Fragen und Impulse
Impulse des Prüfers ein. Wenn der Schüler
Interaktion und Impulse des Prüfers ein. des Prüfers ein.
etwas nicht verstanden hat, fragt er nach.
… …
Mit starker Unterstützung und Lenkung des Das Gespräch gelingt trotz starker Unter-
Gelegentlich sind Hilfen notwendig, um das
Prüfers gelingt das Gespräch. stützung und Lenkung des Prüfers kaum
Gespräch aufrecht zu halten.
oder gar nicht.

Aussprache und Intonation sind trotz eines Aussprache und Intonation weisen einen so
Aussprache merklichen Akzents im Allgemeinen klar starken Akzent auf, dass es insgesamt Aussprache und Intonation weisen einen so
und genug, so dass der Schüler verstanden … mühsam ist, den Schüler zu verstehen. Der … starken Akzent auf, dass es fast unmöglich
Intonation wird. Nur vereinzelt muss der Prüfer um Prüfer muss mehrfach um Wiederholung ist, den Schüler zu verstehen.
Wiederholung bitten. bitten.

Der Schüler verwendet Vokabeln aus sei-


nem Erfahrungsbereich, einfache Struktu- Der Schüler hat bezüglich Wortschatz und Dem Schüler fehlen zu seinen persönlichen
Verfügbarkeit
ren und ggf. memorierte Wendungen. Strukturen ein begrenztes Spektrum. Er Erfahrungsbereichen die sprachlichen
sprachlicher Mittel … …
Gelegentlich sucht er nach Redemitteln findet häufiger Redemittel zu seinen Mittel, um sich aufgabenbezogen
(z.B. Vokabeln oder Strukturen). Ggf. persönlichen Erfahrungsbereichen nicht. mitzuteilen.
benutzt er Umschreibungen.

Korrektheit Der Schüler verwendet einige einfache Der Schüler macht gehäuft Fehler. Diese Der Schüler macht zahlreiche Fehler. Diese
(Grammatik) Strukturen korrekt, macht aber noch … beeinträchtigen die Kommunikation jedoch … beeinträchtigen die Kommunikation
elementare Fehler. nur an wenigen Stellen. durchgehend.

Das Thema ist nicht durchgehend Das Thema wird nicht nachvollziehbar
Wichtige Aspekte werden dargestellt.
Inhalt nachvollziehbar dargestellt. Nur wenige dargestellt. Auch die Hilfe des Prüfers kann
Durch Erläuterungen und Beschreibungen
… oberflächliche Beschreibungen werden … der Schüler nicht dazu nutzen, weitere
zeigt der Schüler, dass er das Thema
gebraucht. Auf Nachfragen hin kann der Ausführungen zu machen. Das Thema ist
verstanden hat.
Schüler aber weiter ausführen. nicht erfasst worden.

Ausführungsbestimmungen für die internationalen schulischen Vergleichsarbeiten der ZfA (2014), Seite 25 von 29
Ausführungsbestimmungen für die
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5.2.4 Ergebnisbogen Schriftliche Kommunikation (Niveaustufe A2)

Schule, Ort
Klassenstufe/Lerngruppe

Verfügbarkeit Gesamt-
Textaufbau Inhalt Grammatik Orthografie
Name, Vorname (4-0) (4-0)
sprachl. Mittel
(4-0) (4-0)
punktzahl
(4-0) (max. 20)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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5.2.5 Ergebnisbogen Mündliche Kommunikation (Niveaustufe A2)

Schule, Ort
Klassenstufe/Lerngruppe

Aussprache Verfügbarkeit Gesamt-


Interaktion Korrektheit Inhalt
Name, Vorname (4-0)
und Intonation sprachl. Mittel
(4-0) (4-0)
punktzahl
(4-0) (4-0) (max. 20)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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5.2.6 Gesamtergebnisbogen (Niveaustufe A2)

Schule, Ort
Klassenstufe/Lerngruppe

Name, Vorname Punkte Punkte Punkte Punkte A2 erreicht in


LV HV SK MK LV HV SK MK
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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5.2.7 Protokollbogen (Niveaustufe A2)

I Allgemeine Angaben

Schule Ort, Land

Prüfungsleiter/in für die Vergleichsarbeit verantwortliche


(Schulleiter/in oder Fachberater/in) Lehrkraft

II Durchführung der Vergleichsarbeit – Niveau A2

Schuljahr:
Klassenstufe:
Zahl der Unterrichtsstunden in Deutsch:
Anzahl der Teilnehmer:

a) Von der Vergleichsarbeit wurden


□ alle 4 Teile (LV, HV, SK und MK) durchgeführt.
□ nur folgende Teile durchgeführt: □ LV □ HV □ SK □ MK

b) Die schriftlichen Teile der Vergleichsarbeit wurden


□ an einem Tag durchgeführt.
□ an verschiedenen Tagen durchgeführt.
Der Abstand zwischen den einzelnen Teilen betrug ca. ______ Tage/Wochen/Monate.

III Ergebnisse

Das Niveau A2 wurde erreicht von


in allen vier Teilen (LV, HV, SK und MK)
im Leseverstehen (LV)
im Hörverstehen (HV) Schülern
in der Schriftlichen Kommunikation (SK)
in der Mündlichen Kommunikation (MK)

IV Bemerkungen zur Durchführung / zum Einsatz der Vergleichsarbeiten

_________________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________________

________________________ ______________________
Unterschrift des Unterschrift der für die VA
Prüfungsleiters verantwortlichen Lehrkraft
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Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Medien

Emma wohnt in Deutschland. Ihr schreibt euch regelmäßig E-Mails. In ihrer letzten E-Mail
hat Emma erzählt, welche Medien (Internet, Radio, Fernsehen, Buch, …) sie in ihrer Freizeit
und in der Schule oft nutzt.

 Schreibe Emma eine E-Mail zurück.

Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

 Welche Medien nutzt du in deiner Freizeit oder in der Schule?

 Hast du einen Lieblingsfilm, eine Lieblingssendung, ein Lieblingsbuch oder ein Lieb-
lingsspiel? Erzähle.

 Wann und wie lange darfst du zuhause fernsehen, im Internet surfen oder dein Handy
benutzen?

 Berichte von einem Projekt mit Medien, bei dem du mitgemacht hast, oder von einem
anderen besonderen Erlebnis mit Medien.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2014, SK Aufgabe


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Hörverstehen
Das Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der CD
enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen sollst. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minu-
ten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Gespräche im Café
Du hörst gleich sechs Schüler. Sie sitzen im Café und sprechen über verschiedene Themen.
Welches Thema passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

Das Thema ist „Kino“. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Ausschnitte. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Thema Nummer Platz


Kino 0
Z Z
(Beispiel) (Beispiel)

A Kleidung 1

B Taschengeld 2

C Unterricht 3

D Sport 4

E Klassenfahrt 5

F Freunde 6

G Ferien
Ende Teil 1
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Aufgaben, Seite 1 von 4
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2
Interview mit einer Försterin

Du hörst ein Interview mit Petra Schuster. Sie ist Försterin – das heißt, sie passt auf, dass es
den Pflanzen und Tieren im Wald gut geht.

Lies zuerst die Aufgaben 7–13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7–13) an: richtig oder falsch.

Aufgaben 7–13
richtig falsch

7 Petra Wagner wollte schon als Kind Försterin werden.

8 Förster müssen bei jedem Wetter draußen arbeiten.

9 Petra Wagner geht gerne mit Kindern durch den Wald.

10 Petra Wagner mag keine Hunde.

11 Petra Wagner holt die Bäume von den Waldwegen.

12 Petra Wagner arbeitet jeden Tag gleich lang.

13 Es gibt kein Geld für einen Waldkindergarten.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Aufgaben, Seite 2 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3
Ein Besuch im Zoo

Susanne ist 13 Jahre alt und erzählt vom Zoo in ihrer Stadt.

Lies zuerst die Aufgaben 14–20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Susanne sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14–20) die richtige Lösung an.

Aufgaben 14–20

14 Der Zoo in Dessau

A ist bekannt für seine Affenbabys.


B hat seit einigen Wochen geöffnet.
C braucht Hilfe von den Besuchern.

15 Der kleine Affe Sammy

A schläft im Sommer draußen.


B mag einige Spiele nicht.
C sucht lange seine Mutter.

16 Die Delfine

A bringen dem Mann Fische.


B fangen für ihr Futter Bälle.
C machen die Besucher nass.

17 Im Streichelzoo hat Susanne gelernt,

A wann man kleinen Hunden Milch gibt.


B wie viel Spaß Reiten macht.
C dass Tiere manchmal Ruhe brauchen.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Aufgaben, Seite 3 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Im Aquarium hat Susannes Mutter

A Fische fotografiert.
B ein Bild gemalt.
C eine Freundin getroffen.

19 Susanne hatte Angst, als

A ein Vogel bei den Löwen war.


B die Löwen Futter bekommen haben.
C das Löwenbaby ins Wasser gefallen ist.

20 Beim nächsten Besuch im Zoo will Susanne

A die Elefanten sehen.


B Fotos machen.
C mit der Bahn fahren.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1 – 20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Hörverstehen

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Aufgaben, Seite 4 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer

Hörverstehen
Das Hörverstehen besteht aus drei Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der CD
enthalten. Während des Hörens gibt es Pausen, in denen du die Aufgaben lösen sollst. Notiere
deine Lösungen zuerst auf den Aufgabenblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10
Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Teil 1
Gespräche im Café
Du hörst gleich sechs Schüler. Sie sitzen im Café und sprechen über verschiedene Themen. Welches Thema
passt?

Schau dir zuerst das Beispiel Z und die Liste mit den Themen A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Du hörst nun das Beispiel.

„Ich gehe fast jede Woche einmal. Am liebsten donnerstags, wenn die neuen Filme kommen. Meistens kaufe
ich die Eintrittskarten vorher im Internet – dann muss ich an der Kasse nicht warten und kann mir noch
Popcorn holen.“

Das Thema ist Kino. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0 ist richtig.

Du hörst jetzt alle Ausschnitte. Du hörst sie zweimal.

 Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den richtigen Buchstaben.

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Nummer 1
Ich bekomme eigentlich genug. Das meiste gebe ich für Süßigkeiten und Computerspiele aus,
aber ein bisschen spare ich auch. Wenn ich mir dann etwas Teures kaufe, geben meine Eltern
mir oft noch was dazu.

Nummer 2
Herr Werner hat die Aufgabe an der Tafel erklärt, aber ich habe nichts verstanden. Luca hat
mir dann geholfen. Als Herr Werner am Ende der Stunde zu mir kam, hatte ich alles richtig
im Heft.

Nummer 3
Guck mal, da kommt Sabine! Ich kenne sie schon lange und wir machen fast alles zusammen.
Oft treffen wir uns nachmittags mit Mirco und Ella aus der Klasse 7a – mit ihnen ist es immer
lustig.

Nummer 4
Ich möchte am liebsten ans Meer fahren, aber meine Eltern wollen in die Berge. Puh, ich habe
keine Lust, den ganzen Tag nur zu laufen. Da bleibe ich lieber zuhause und gehe ins
Schwimmbad.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 1 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer
Nummer 5
Unsere Lehrerin Frau Alkan hat gesagt, wir können in eine große Stadt fahren oder auf einen
Bauernhof. Ich bin sicher, wir Mädchen wollen alle in die Stadt. Hoffentlich wollen die
Jungen das auch!

Nummer 6
Ich stehe morgens nie lange vor meinem Schrank. Am liebsten trage ich bequeme Sachen.
Meistens habe ich eine Jeans und ein T-Shirt an. Wenn es kalt wird, kommt noch ein dicker
Pulli dazu.

Du hörst die Ausschnitte jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 1

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 2 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer
Teil 2
Interview mit einer Försterin
Du hörst ein Interview mit Petra Schuster. Sie ist Försterin – das heißt, sie passt sie auf, dass es den Pflanzen
und Tieren im Wald gut geht.

Lies zuerst die Aufgaben 7–13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview. Du hörst es zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7–13) an: richtig oder falsch.

Reporter: Frau Wagner, wie schön, dass Sie Zeit für ein Interview haben. Warum
wollten Sie Försterin werden, Frau Wagner?

Ganz einfach – ich liebe die Natur. Schon in der Schule war mein Lieblingsfach Biologie.
Nach dem Abitur habe ich noch nicht gewusst, welcher Beruf zu mir passt. Eine Freundin hat
mir dann vorgeschlagen, Försterin zu werden – das war ein guter Rat!

R: Was sollte man gerne tun, wenn man Förster werden will?

Als Förster muss man die Natur lieben und gerne draußen sein. Bei Sonne, Regen, Schnee
und Kälte ist man im Wald – das gefällt mir.

R.: Was macht Ihnen besonders viel Spaß?

Die Arbeit mit jüngeren Schülern. Es gibt Waldführungen, da erkläre ich den Kleinen die
Pflanzen, zeige ihnen, wo die Tiere im Winter Futter finden und vieles mehr. Sie sind
begeistert und kommen wieder.

R: Gibt es Dinge, die Sie nicht mögen?

Ja! Jeden Tag finde ich Müll im Wald. Viele Menschen sind zu faul, zum Mülleimer zu
gehen. Also räume ich den Müll auf. Auch wenn Hunde im Wald frei herumlaufen, ärgert
mich das, weil sie die wilden Tiere erschrecken können. Ich habe selber einen Hund und habe
viel Spaß mit ihm, aber als Besitzer muss man gut auf sein Tier aufpassen.

R: Welche Aufgaben haben Sie noch?

Hm – ich verkaufe auch Holz. Dafür suche ich die Bäume aus, die die Waldarbeiter
wegnehmen sollen. Diese Bäume bekommen von mir mit roter Farbe einen Punkt. Alte oder
kranke Bäume fallen manchmal einfach um – zum Beispiel bei starkem Wind. Oft liegen sie
dann auf einem Waldweg und man kann dort nicht mehr spazieren gehen. Dann rufe ich
sofort die Waldarbeiter an, damit sie die Bäume schnell von den Waldwegen nehmen.

R: Wie lange arbeiten Sie am Tag?

Ich fange jeden Morgen um sieben Uhr an. Zweimal in der Woche arbeite ich bis fünf Uhr
und an drei Tagen mache ich um zwölf Uhr Schluss. Im Winter bin ich manchmal auch am
Wochenende im Wald und füttere die Tiere. Wenn viel Schnee liegt, finden sie kein Futter.
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 3 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer

R: Haben Sie Pläne für die Zukunft?

Ja, ein Waldkindergarten ist so eine Idee. Im Waldkindergarten sind die Kinder den ganzen
Tag im Wald und lernen im Spiel, wie man mit der Natur lebt. Aber dafür fehlt leider das
Geld, denn die Stadt will lieber einen Tierpark bauen.

R: Vielen Dank für das Interview!

Du hörst das Interview jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 4 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer
Teil 3
Ein Besuch im Zoo

Susanne ist 13 Jahre alt und erzählt vom Zoo in ihrer Stadt.

Lies zuerst die Aufgaben 14–20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Susanne sagt. Du hörst den Bericht zweimal.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14–20) die richtige Lösung an.

Hallo, ich heiße Susanne. In meiner Stadt Dessau gibt es einen großen Zoo. Er ist sehr
bekannt, weil er in einem schönen Park liegt. Jetzt, in den Sommerferien, sind meine Eltern,
meine Schwester Thea und ich oft schon früh dort, wenn der Zoo öffnet. Dort gibt es nämlich
ein kleines Affenbaby – und wir geben dem Zoo jeden Monat Geld für sein Futter und den
Tierarzt. Andere Besucher machen das für andere Tiere, denn der Zoo hat immer zu wenig
Geld.

Natürlich gehen wir immer zuerst ins Affenhaus. Unser kleiner Affe heißt Sammy. Im
Sommer schlafen und spielen die meisten Affen draußen, Sammy und seine Mutter bleiben
aber lieber drinnen. Trotzdem müssen wir Sammy lange suchen, denn er versteckt sich hinter
seiner Mutter. Er spielt sehr gerne, aber wilde und laute Spiele machen ihm Angst.

Gestern waren wir den ganzen Tag im Zoo und ich habe auch die Delfine besucht. Da ist ein
Mann gekommen, der die Delfine gefüttert hat. Das war toll! Die Delfine müssen Bälle
fangen und sie dem Mann bringen. Wenn sie es gut gemacht haben, bekommen sie frischen
Fisch. Der Mann war am Ende ganz nass. Wie gut, dass wir Besucher hinter einer großen
Glasscheibe gestanden haben!

Im Zoo gibt es auch einen Streichelzoo. Dort kann man die Tiere anfassen und viel über sie
lernen. Ich habe die Hasen mit Salat gefüttert und den Katzen Milch gegeben – aber nicht den
kleinen Hunden, denn sie trinken nur Milch von der Mutter. Einigen Kindern macht es viel
Spaß, auf den Pferden dort zu reiten. Ich wollte lieber bei den kleinen Tieren bleiben. Die
Tiere im Streichelzoo lieben Kinder, aber ich habe gemerkt, dass sie auch mal eine Pause
machen müssen. Dann gehen sie in den Stall und schlafen.

Als Nächstes haben wir das neue Aquarium besucht. Meine Mutter mag die bunten Fische
und hat mit ihrer neuen Kamera viele Bilder gemacht. Ein paar Frauen haben die Fische
gemalt. Dann haben wir noch eine Freundin von Thea getroffen. Sie geht mit ihr in eine
Klasse. Also sind meine Mutter und meine Schwester noch im Aquarium geblieben und ich
bin mit meinem Vater zu den Löwen gegangen.

Bei den Löwen hatte ich kurz richtige Angst. Eine Frau hat am Zaun gestanden und hat den
Löwen Fleisch hingeworfen. Die waren plötzlich so gefährlich! Sie sind wild und laut durch
den Käfig gerannt. Puh, ich musste mich schnell hinter meinem Vater verstecken. Als das
Fleisch weg war, haben die Löwen faul in der Sonne gelegen. Ein Vogel ist immer zwischen
ihnen herumgesprungen, aber das hat sie nicht interessiert. Das war langweilig, aber dann
habe ich das Löwenbaby entdeckt – es war einfach süß! Einmal ist es kurz ins Wasser
gefallen und ich musste laut lachen. Dem kleinen Löwen ist nichts passiert.
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 5 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Texte – nur für den Lehrer
Um sechs Uhr sind wir nach Hause gefahren. Wenn wir das nächste Mal in den Zoo gehen, ist
auch die neue kleine Eisenbahn fertig – die muss ich dann natürlich sofort ausprobieren. Thea
möchte auf jeden Fall die Giraffen fotografieren und meine Eltern hatten noch gar keine Zeit
für ihre Lieblingstiere, die Elefanten. Und natürlich freuen wir uns alle schon auf unseren
Sammy.

Du hörst den Bericht jetzt ein zweites Mal.

Bitte überprüfe deine Lösungen.

Ende Teil 3

 Übertrage deine Lösungen (1–20) nun auf das Antwortblatt.


Dafür hast du 10 Minuten Zeit.

Ende Hörverstehen

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Hörtexte für den Lehrer, Seite 6 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: 
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: 

Teil 1: Gespräche im Café


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Ein Besuch im Zoo


Försterin
richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Antwortblatt


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Hörverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Gespräche im Eiscafé


A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit einer Teil 3: Ein Besuch im Zoo


Försterin
richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, HV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Lösungsschlüssel – nur für den Lehrer

Teil 1: Das letzte Wochenende


A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Das Straßenfest Teil 3: Die Theatergruppe

richtig falsch A B C
7 X 14 X
8 X 15 X
9 X 16 X
10 X 17 X
11 X 18 X
12 X 19 X
13 X 20 X

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Lösungsschlüssel


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Das letzte Wochenende
Die Schüler erzählen von ihrem letzten Wochenende. Wo waren sie?

 Schreibe den richtigen Buchstaben (A–G) in die rechte Spalte. Du kannst jeden
Buchstaben nur einmal wählen. Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Wir sind lange mit dem Boot gefahren. Das Wasser war ganz klar und man
0 konnte sogar Fische sehen. Aber zum Schwimmen war es leider noch viel zu Z
kalt.

Es waren so viele Zuschauer da, dass kein einziger Platz mehr frei war. Leider
1 hat meine Mannschaft verloren. Aber das nächste Spiel gewinnen wir
bestimmt wieder!
Wir sind fünf Kinder, die immer großen Hunger haben. Deshalb war unser
2 Einkaufswagen ganz voll. Und an der Kasse durfte sich jeder noch eine
Süßigkeit aussuchen.
Wir mussten erst etwas warten, weil so viele Gäste da waren und es nur zwei
3 Kellner gab. Dann hat es aber allen gut geschmeckt – fast besser als selbst
gekocht.
Ich habe ein spannendes Buch gelesen und mir dazu viele Tassen Kakao
4 gemacht. Dann habe ich noch mit meinen Eltern im Wohnzimmer Karten
gespielt.
Die Sonne hat durch die vielen Bäume geschienen. Das war toll! Wir sind
5 richtig weit gelaufen und haben sogar ein paar Tiere gesehen. Ich bin gerne in
der Natur.
Erst hat mir Anna ihr Zimmer gezeigt, dann haben wir zusammen gekocht.
6 Annas Eltern haben uns ein bisschen geholfen. Sie haben eine richtig schöne,
große Küche.

Z Alec war auf einem See.


A Paul war im Wald.
B Charlotte war bei einer Freundin.
C Annika war im Fußballstadion.
D Daniel war in der Bücherei.
E Ebru war im Restaurant.
F Carsten war im Supermarkt.
G Emma war zuhause.
Ende Teil 1
Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 6
Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Lies den Text.

Das Straßenfest
In der Gartenstraße in Köln gibt es jedes Jahr im Sommer ein großes Straßenfest. Jeder
Nachbar hilft und feiert mit, weil sich alle gut verstehen und das Fest viel Spaß macht.

Die Tische mit Kuchen, Salaten und Getränken stehen mitten auf der Straße. Das Essen
machen die Nachbarn selbst, deshalb können sich alle einfach etwas nehmen und müssen kein
Geld bezahlen. Die Kinder freuen sich, dass Autos an diesem Tag verboten sind und malen
mit Kreide Bilder auf die Straße, spielen Ball oder Verstecken.

Zu dem Straßenfest gehört auch immer ein Fußballturnier. Letztes Jahr hat die Mannschaft
mit den blauen T-Shirts am Ende gewonnen. Die Preise waren sehr beliebt: Schals von der
Kölner Profimannschaft 1. FC Köln! Jeder Verlierer hat eine Tafel Schokolade bekommen.

Jedes Jahr kommt auch ein Clown mit roter Nase. Er macht lustige Sachen für die Kinder und
ärgert die Erwachsenen. Am Ende verteilt er Bonbons, Schokolade und Kekse, die er in
seinen großen Taschen mitgebracht hat, und alle klatschen.

Am Nachmittag spielt Herr Schneider immer Gitarre und Frau Schneider singt dazu. Die
Nachbarn sagen ihnen, welche Lieder sie hören möchten, denn die Schneiders können fast
alles spielen. Es dauert nicht lange, dann singen alle mit, manche tanzen sogar.

Wenn es dunkel wird, bringen die Eltern ihre kleinen Kinder ins Bett. Danach machen sie auf
der ganzen Straße bunte Lichter an. Sie freuen sich über die Ruhe und sitzen noch lange
zusammen, denn sie planen jetzt schon das nächste Straßenfest.

Dieses Jahr wird das Fest noch größer. Auch aus den anderen Straßen wollen Gäste kommen
und mitfeiern. Sie haben viele neue Ideen – z. B. soll es Essen und Getränke aus aller Welt
geben. Alle freuen sich auf das Fest in der Gartenstraße in Köln.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (7–13) an: richtig oder falsch.

richtig falsch

Beim Straßenfest sind alle Nachbarn aus der


7
Gartenstraße dabei.

Das Essen kostet nichts.


8

Nach dem Fußballspiel haben die Gewinner T-Shirts


9 bekommen.

10 Ein Clown schenkt den Besuchern Süßigkeiten.

Herr und Frau Schneider suchen die Lieder aus.


11

Die kleinen Kinder freuen sich über die bunten


12 Lichter.

13 Dieses Jahr gibt es das Fest auch in anderen Straßen.

Ende Teil 2

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
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Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Lies den Bericht.

Die Theatergruppe
Hallo, ich heiße David und gehe in die achte Klasse. An unserer Schule macht jeder Schüler
in einer Projektgruppe mit. Seit letztem Schuljahr haben wir auch eine Theatergruppe und ich
habe mich sofort bei Herrn Wiltes, dem Lehrer, angemeldet. Wir treffen uns jeden Dienstag in
einem großen Raum neben der Turnhalle. Er ist sehr gemütlich und dort stört uns keiner!

Warum ich in die Theatergruppe gekommen bin? Ganz einfach: Ich möchte am Theater oder
in Filmen mitspielen, wenn ich groß bin. Meine Freunde gehen alle in die Computergruppe
oder die Sportgruppe – auch deshalb, weil die Lehrer dort so nett sind. Herr Wiltes ist streng,
aber man kann viel von ihm lernen.

Die Arbeit in der Theatergruppe macht viel Spaß. Zuerst überlegen wir, was wir spielen
wollen. Natürlich gibt es viele Bücher mit Dialogen für Theatergruppen, aber wir haben
genug eigene Ideen. Die sammeln wir und dann schreiben wir unsere Texte mit dem
Computer. Wenn wir Fragen haben, bekommen wir von Herrn Wiltes ein bisschen Hilfe.

Letztes Schuljahr haben wir einen tollen Theaterabend für die Eltern organisiert. Weil wir
eine große Gruppe sind, konnte nicht jeder Schauspieler sein. Deshalb haben ein paar Schüler
die Plakate gemalt und Eintrittskarten geschrieben. Ich hatte Glück: Wir brauchten einen
Jungen, der einen 80-jährigen Mann spielt. Ich habe mich sofort gemeldet und musste ganz
schön viel Text lernen! In Herrn Wiltes‘ Kiste habe ich ein tolles Kostüm gefunden.

Der Theaterabend ist dann super gelaufen und die Eltern waren begeistert. In der Pause haben
die Schüler aus der Kochgruppe Getränke und leckeres Essen verkauft. Viele Väter und
Mütter haben auch noch Großeltern, Tanten und Onkels eingeladen. Wir waren froh, dass wir
genug Eintrittskarten für alle hatten.

Nach diesem Erfolg sind wir von dem Eintrittsgeld nach München gefahren und haben dort
eine Führung durch ein großes Theater gemacht. Das war spannend. Nach dem nächsten
Theaterabend wollen wir ein Video von unserem Stück machen und es zu einem Wettbewerb
nach Berlin schicken. Vielleicht gewinnen wir ja!

Mein großer Bruder Jonas lacht immer, wenn ich von der Theatergruppe erzähle. „Ihr
Clowns!“, sagt er. Dann packt er seine Fußballschuhe ein, denn er geht natürlich in die
Sportgruppe von unserer Schule. Aber letzte Woche brauchte er meine Hilfe bei den
Hausaufgaben für Deutsch – hier hat er nämlich ziemlich schlechte Noten. Und ich habe
gesagt: „Du musst auch Theater spielen. Das hilft!“

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

 Kreuze bei jeder Aufgabe (14–20) die richtige Lösung an.

14 Die Theatergruppe trifft sich

A  in der Turnhalle.
B  einmal in der Woche.
C  schon viele Jahre.

15 David ist in die Theatergruppe gekommen, weil

A  er später Schauspieler werden will.


B  seine Freunde auch dort sind.
C  der Lehrer sehr nett ist.

16 Die Dialoge

A  finden die Schüler in Büchern.


B  bekommen die Schüler vom Lehrer.
C  schreiben die Schüler selbst.

17 Letztes Schuljahr hat David

A  die Kostüme gemacht.


B  die Einladungen geschrieben.
C  einen alten Mann gespielt.

18 Am Theaterabend haben viele Eltern

A  Verwandte mitgebracht.
B  Getränke und Essen verkauft.
C  keine Eintrittskarte bekommen.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Name, Vorname

19 Nach dem nächsten Theaterabend will die Theatergruppe

A  nach Berlin fahren.


B  einen Film machen.
C  ein Theater besuchen.

20 Davids Bruder Jonas

A  geht auch in die Theatergruppe.


B  spielt in der Schule Fußball.
C  ist gut im Fach Deutsch.

Ende Teil 3

 Übertrage jetzt deine Antworten (1–20) auf den Ergebnisbogen.


Du hast dafür 10 Minuten Zeit.

Ende Leseverstehen

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Texte und Aufgaben, Seite 6 von 6


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Leseverstehen
Antwortblatt

Name, Vorname

Markiere so: 
Wenn du korrigieren musst, male das Feld schwarz aus: 
Markiere dann die richtige Lösung so: 

Teil 1: Das letzte Wochenende


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Das Straßenfest Teil 3: Die Theatergruppe

richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, LV Antwortblatt


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

Die folgenden Fragen sind nur für den Lehrer bestimmt und sollen nur als
Gesprächsimpulse dienen. Der Schüler sollte die Gelegenheit haben, sich dialogisch /
ausführlich zu zwei bis vier Bereichen / Lernfeldern / Wortschatzfeldern zu äußern.

Wählen Sie für jeden Schüler 2-4 Impulse aus der Liste aus, die thematisch weit auseinander
liegen und sich nicht mit dem vorbereiteten Thema überschneiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre weiteren Impulse den Schüler zum Erzählen und Beschreiben
animieren. Versuchen Sie, Fragen zu stellen, in denen der Schüler Vergangenheitsformen und
einfache Nebensätze verwendet.

1 Erzähle über einen normalen Schultag.


• Wie kommst du in die Schule?
• Wann beginnt / endet der Unterricht?
• Welche Fächer hast du?
• Welche Fächer magst du (nicht)? Warum?
• Was machst du in der Pause?
• Wo isst du zu Mittag?
• Wie fährst du nach Hause?
• Was machst du nach der Schule?
• Wann machst du deine Hausaufgaben?
• Was war im letzten Jahr anders?
• Welches Schuljahr hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was weißt du noch über den Kindergarten?
• ...
2 Beschreibe deine Uniform / Kleidung.
• Trägst du sie gern? Warum (nicht)?
• Was trägst du gerne?
• Was ziehst du gerne an, wenn du eine Party hast?
• Mit wem gehst du Kleidung einkaufen?
• Was hast du zum Geburtstag / am letzten Wochenende / … angezogen?
• ....
3 Erzähle über dein Wochenende.
• Wann stehst du auf?
• Was machst du am Morgen / Nachmittag / Abend?
• Mit wem?
• Was machst du, wenn es regnet?
• Was hast du letztes Wochenende gemacht?
• ...
4 Erzähle über deine Sommerferien / Winterferien / Septemberferien.
• Wo warst du?
• Mit wem bist du gefahren?
• Wie bist du dorthin gekommen? Wie lang war die Reise?
• Wie lang warst du dort?
• Was hat dir besonders gut gefallen? Was nicht?
• Was machst du in den kommenden Ferien?

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, MK Themenkatalog, Seite 1 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

• ....
5 Erzähle über deinen Geburtstag.
• Wann hast du Geburtstag?
• Wie feierst du?
• Wen hast du zu deinem letzten Geburtstag eingeladen?
• Was habt ihr gemacht / gegessen / getrunken?
• Was hast du als Geschenk bekommen?
• Welches Geschenk hat dir am besten gefallen? Warum?
• Was machst du, wenn du ein Geschenk bekommst, das dir nicht gefällt?
• Was schenkst du deinen Freunden gern?
• Wer sucht die Geschenke aus?
• ...
6 Erzähle von einem schönen Familienfest.
• Welche Familienfeste feiert ihr bei dir zu Hause?
• Wie feierst du Ostern / Weihnachten / Neujahr/ ...?
• Bei wem feiert ihr?
• Wer kommt?
• Was ist an diesem Tag besonders?
• Was hast du zu Weihnachten bekommen? Von wem?
• Was hast du geschenkt? Wem?
• …
7 Beschreibe dein Haus / deine Wohnung / dein Zimmer.
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Mit wem teilst du dein Zimmer?
• Was machst du gerne in deinem Zimmer?
• Kannst du mir sagen, wie ich von der Schule zu dir nach Hause komme?
• Was machst du zu Hause?
• …
8 Beschreibe deinen Wohnort / deine Straße ...
• Was gefällt dir besonders / nicht daran?
• Hast du schon immer dort gewohnt? Erzähle.
• Welche Geschäfte gibt es dort?
• Was kann man dort machen?
• ...
9 Erzähle über deine Freizeit.
• Wann hast du Freizeit?
• Was machst du in deiner Freizeit?
• Mit wem? Wo?
• Wie war es, als du jünger warst?
• Was macht dein Bruder / deine Schwester in der Freizeit?
• Was hast du gestern Abend gemacht?
• Was hast du gespielt, als du jünger warst?
• ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, MK Themenkatalog, Seite 2 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

10 Ich weiß, du spielst (ein Musikinstrument). Erzähle.


• Wann spielst du? Wo?
• Mit wem?
• Wann übst du?
• Welche Instrumente spielen deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Was gefällt dir (nicht so) gut?
• Spielst du auch in einer Band / in einer Gruppe? Erzähle.
• Bist du schon einmal aufgetreten?
• Warst du schon einmal bei einem Konzert? Erzähle.
• Welche ist deine Lieblingsband?
• ...
11 Erzähle über deine Lieblingssportart.
• Was machst du? Wann? Wo?
• Mit wem?
• Was braucht man für diese Sportart?
• Wann hast du damit angefangen?
• Welche Sportarten betreiben deine Eltern / Geschwister / Freunde …?
• Was findest du (nicht) gut an dieser Sportart?
• Warum?
• ....
12 Erzähle über dein Hobby.
• Wo betreibst du es?
• Was brauchst du dazu?
• Was sagen deine Eltern dazu?
• Wann hast du damit angefangen?
• Warum?
• Welche anderen Interessen hast du?
• ...
13 Erzähle über dein Lieblingstier / Haustier.
• Beschreibe es. Wo lebt es? Was frisst es?
• Erzähle über dein Haustier. Seit wann hast du es?
• Wer hat es dir geschenkt?
• Wie sieht es aus?
• Was machst du mit ihm?
• Welche Probleme kann es mit Haustieren geben?
• ...
14 Was isst du gerne?
• Was isst du (nicht) gerne?
• Was kann man in der Schule am Kiosk kaufen?
• Was hast du gefrühstückt / zu Mittag gegessen?
• Kannst du auch etwas kochen / backen?
• Hast du schon einmal etwas gekocht / gebacken? Wie war das?
• ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, MK Themenkatalog, Seite 3 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Mündliche Kommunikation
Themenkatalog

15 Erzähle etwas über deine Schule.


• Seit wann kommst du in diese Schule?
• Warum besuchst du diese Schule?
• Warum lernst du Deutsch?
• Was gefällt dir an der Schule (nicht)? Warum?
• Wann habt ihr einen Schulausflug gemacht?
• Wohin seid ihr gefahren?
• Wie hat es dir gefallen? Warum?
• In welche Schule sind deine Eltern gegangen?
• ....
16 Stelle deine Familie vor.
• Mit wem wohnst du zusammen?
• Was macht / machen dein Vater / deine Mutter / deine Geschwister gern?
• Was machst du mit deinem Vater / deiner Mutter / deinen Geschwistern
zusammen?
• Was hast du am Wochenende mit deinen Eltern / deinen Geschwistern
gemacht?
• Was machst du mit deinen Großeltern zusammen?
• ....
17 Stelle deinen besten Freund / deine beste Freundin vor.
• Was gefällt dir an ihm / ihr? Warum?
• Seit wann kennt ihr euch?
• Was macht ihr zusammen?
• Wann gibt es Streit?
• Was habt ihr einmal zusammen gemacht / erlebt?
• ...
18 Was möchtest du einmal werden? Erzähle.
• Was musst du lernen, um das zu werden?
• Was musst du in diesem Beruf machen?
• Was gefällt dir daran? Warum?
• Was brauchst du dazu?
• Was sind deine Eltern von Beruf?
• ...

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, MK Themenkatalog, Seite 4 von 4


Auf dem Weg zum DSD – Niveaustufe A2
– Internationale schulische Vergleichsarbeit –
Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

Name, Vorname

Mein Wohnort

Lukas wohnt in Deutschland. Ihr schreibt euch regelmäßig E-Mails. In seiner letzten E-Mail
hat Lukas von seiner Stadt erzählt und was man dort machen kann.

 Schreibe Lukas eine E-Mail zurück.

Schreibe ausführlich zu diesen vier Punkten:

• Beschreibe dein Dorf oder deine Stadt.

• Was kann man dort alles machen?

• Berichte von einem Fest an deinem Wohnort, das dir gut gefallen hat.

• Wo möchtest du leben, wenn du groß bist – in einem kleinen Dorf oder in einer großen
Stadt? Erzähle.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

Internationale schulische Vergleichsarbeit A2 2015, SK Aufgabe


Antwortblatt HV

___________________________________ ___________________________________
Name Vorname

Markiere die richtige Lösung so: ⌧

Wenn du eine Lösung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte


Feld ganz aus: J
und markiere anschließend das richtige Feld so: ⌧

Teil 1: Schülerclubs
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit Sandra, einer Teil 3: Ferien auf dem Land – mal anders
Schülerin
richtig falsch
A B C
7
14
8
15
9
16
10
17
11
18
12
19
13
20

A2 Modellsatz Nr. 1, HV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 1
Schülerclubs
Du hörst sechs kurze Gespräche, die in verschiedenen Schülerclubs stattfinden.

Schau dir nun zuerst die Liste mit den Schülerclubs A bis G an.
Du hast 30 Sekunden Zeit.

Höre nun die Gespräche.

 Notiere nun hinter jeder Nummer den Buchstaben für den richtigen Schülerclub
(A -G).

Ein Schülerclub bleibt übrig.

Danach hörst du alle Aussagen noch einmal.

Du hörst nun zuerst ein Beispiel. Das Beispiel hat den Buchstaben Z.

Du hast eine Szene aus dem Schulgarten-Club - Z – gehört. Der Buchstabe Z bei dem
Beispiel ist richtig.

Schülerclub Gespräch Schülerclub


Z Schulgarten (Beispiel) Z

A Computer 1

B Kochen 2

C Kunst 3

D Sport 4

E Sprachen 5

F Schülerzeitung 6

G Theater

Ende Teil 1
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Aufgaben
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 2

Interview mit Sandra, einer Schülerin

Sandra ist Schülerin der 10. Klasse und war im April auf einem Schüleraustausch in Amerika.

Lies zuerst die Sätze 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Danach hörst du das Interview noch einmal.

Aufgaben 7 – 13
richtig falsch

Die Hälfte der Schüler der Amerika-AG ist nach


7
Amerika gefahren.
In der Amerika-AG haben die Schüler Filme über
8
Amerika gesehen.
Molly hat zusammen mit ihrer Familie in Australien
9
gelebt.

10 Die amerikanischen Schüler hatten ab mittags frei.

11 Im Buchladen hat Sandra ein Buch für sich gekauft.

12 Molly besucht Sandra im nächsten Juli.

13 Sandra macht mit Molly eine Fahrradtour nach Köln.

Ende Teil 2
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Aufgaben
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

Teil 3

Ferien auf dem Land – mal anders


Du hörst einen Bericht im Schülerradio.

Lies zuerst die Aufgaben 14 – 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt den Bericht.

 Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Danach hörst du den Text noch einmal.

14 Den Job auf dem Bauernhof hat Annika


A in den letzten Ferien zum ersten Mal gemacht.
B schon mehrere Male gemacht.
C vor drei Jahren schon mal gemacht.

15 Geschlafen hat Annika

A auf dem Bauernhof.


B bei ihrer Freundin Jenny.
C in ihrem Zimmer zu Hause.

16 Auf dem Hof hat Annika

A alle Tiere versorgt.


B die kleinen Tiere versorgt.
C die großen Tiere versorgt.

17 Die Hunde waren nachts im

A Stall.
B Garten.
C Haus.

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Name, Vorname

18 Jeden Nachmittag hat Annika


A ihre Eltern besucht.
B ihre Freundin angerufen.
C im Garten gearbeitet.

19 Das Essen hat

A Annika im Supermarkt gekauft.


B Annika sich vom Bauernhof geholt.
C Annikas Mutter gebracht.

20 Annika macht den Job, weil sie


A gerne mit Tieren arbeitet.
B gut dafür bezahlt wird.
C keinen anderen Job findet.

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 1

Schülerclubs
Du hörst sechs kurze Gespräche, die in verschiedenen Schülerclubs stattfin-
den. Schau dir nun zuerst die Liste mit den Schülerclubs A - G an. Du hast 30
Sekunden Zeit.

Höre nun die Gespräche.


Notiere hinter jeder Nummer den Buchstaben für den richtigen Schülerclub (A-
G). 
Ein Schülerclub bleibt übrig.

Danach hörst du alle Aussagen noch einmal.

Beispiel
Gib mir mal die Gießkanne! Die Blumen hier sind ja schon ganz trocken! Und
das Gras ist viel zu lang, wir müssen dringend den Rasen mähen.

Du hast eine Szene aus dem Schulgarten-Club - Z - gehört. Der Buch-


stabe Z bei dem Beispiel ist richtig.

Nummer 1
Hast du das Interview mit Herrn Meier schon fertig? Du wolltest doch auch noch einen Arti-
kel über das letzte Schulfest schreiben. Er muss auch nicht lang sein, eine Seite reicht.

Nummer 2
Mensch Anna, jetzt lass mich doch auch mal an den Rechner! Du kannst deiner Freundin auch
später noch eine E-Mail schreiben. Wir wollten doch weiter an der Schul-Homepage arbeiten!

Nummer 3
Ich finde dein Bild schon ganz gut, aber versuch doch mal, mit einem feineren Pinsel zu ma-
len. Und nimm nicht so viel Farbe! Das tropft doch alles auf den Boden!

Nummer 4
Hier ist dein Kostüm für den Auftritt nächste Woche. Ich hoffe, du kannst deinen Text gut!
Na, wir spielen das Stück besser noch mal ganz durch, bevor du auf die Bühne gehst.

Nummer 5
Also, wenn wir das Spiel gegen die Lehrermannschaft gewinnen wollen, müssen wir aber
noch trainieren! Sonst besiegen die uns noch 20 zu null!

Nummer 6
Kannst du bitte die Kartoffeln schälen? Ich habe den Topf schon auf den Herd gestellt. Ich
mache in der Zwischenzeit den Salat fertig. Nina, wo sind die Tomaten?

Ende Teil 1
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Hörtexte
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 2

Interview mit Sandra, einer Schülerin.


Sandra ist Schülerin der zehnten Klasse und war im April auf einem Schüleraustausch in
Amerika.

Liebe Sandra, willkommen im Studio des Radiosenders 32 . Du warst ja im April mit einem
Schülerprogramm in Amerika. Wie bist du in das Programm hineingekommen?

Ich habe an einer Amerika-AG unserer Schule teilgenommen. Insgesamt waren 40 Leute in
der AG. Aber nur 20 durften mitfliegen. Unser Lehrer hat dann entschieden, wer mitfliegen
darf.

Woher wusstest du von dem Austauschprogramm?

Viele ältere Schüler waren schon mit der Schule in Amerika. Diese Schüler haben uns davon
erzählt. Außerdem erzählen viele Familien von den amerikanischen Schülern, die bei ihnen
gewohnt haben.

Was habt Ihr in der Amerika-AG denn alles gemacht?

Unser Lehrer hat uns viel über das Land und die Geschichte berichtet. Außerdem haben wir
intensiv Englisch gelernt, denn jeder von uns musste eine Präsentation auf Englisch machen.
Diese Präsentation haben wir dann den amerikanischen Schülern gezeigt, als wir sie besucht
haben. In den Präsentationen haben wir über Deutschland berichtet, über unsere Stadt, unsere
Schule, was wir in der Freizeit machen, usw.

Wann habt Ihr denn die Präsentationen gemacht?

Wir haben die Präsentationen in der Deutsch-AG in Amerika gehalten. In der Deutsch-AG
waren nur Schüler, die sich für Deutschland interessieren. Dort hat unser Lehrer auch Filme
über Deutschland gezeigt.

Wo warst du denn in Amerika?

Ich war in Tuzon in Arizona. Meine Austauschpartnerin heißt Molly. Sie ist in Australien ge-
boren. Ihre Schwester Dawn ist auch in Australien geboren, weil ihre Mutter Australierin ist.
Mollys Vater kommt aus Washington und hat einige Jahre mit seiner Familie in Australien
gelebt.

Wie war denn deine Gastfamilie?

Molly ist sehr nett. Wir schreiben uns immer noch jede Woche mehrere E-Mails. Mollys El-
tern und ihre Schwester sind auch sehr nett. Alle haben sich sehr um mich gekümmert und
mir alles erklärt, wenn ich etwas nicht verstanden habe.

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Hörtexte


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Warst du auch zusammen mit Molly in der Schule?

Ja, ich bin jeden Tag mit Molly zur Schule gegangen und war zusammen mit ihr im Unter-
richt. Die Schule war immer erst um 15.00 Uhr zu Ende. Die amerikanischen Schüler haben
die gleichen Fächer wie wir. Sie können sich aber aussuchen, wann sie welches Fach besu-
chen. Leider habe ich nicht so viel verstanden, da alle so schnell sprechen.

Was habt ihr nach der Schule so gemacht?

An einem Nachmittag waren wir in der Wüste reiten. Dann waren wir einmal in einem Muse-
um. Dort haben wir die Tiere gesehen, die in Arizona leben. Außerdem hatten wir die Mög-
lichkeit, in einem Jugendbuchladen Bücher für uns und unsere Familien zu Hause zu kaufen.
Ich habe für meine Eltern ein Buch über Arizona gekauft. So kann ich ihnen zeigen, wo ich
überall gewesen bin. In den Osterferien war ich mit meiner Gastfamilie für fünf Tage in San
Diego.

Wann kommen die amerikanischen Schüler nach Deutschland?

Molly kommt in zwei Monaten, also im Juli nach Deutschland. Sie bleibt drei Wochen hier.

Was willst du dann mit Molly machen?

Morgens geht sie mit mir zur Schule. Und nachmittags zeige ich ihr Köln. Dort wollen wir
auch etwas einkaufen. Außerdem wollen wir ins Kino und in eine Disco gehen. In den Som-
merferien fahren wir für eine Woche an die Ostsee. Wir übernachten dort in einem Hotel. An
die Ostsee wollen wir die Fahrräder mitnehmen. Dann können Molly und ich auch etwas al-
leine unternehmen.

Vielen Dank für das Interview und viel Spaß mit Molly!

Danke.

Ende Teil 2

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Hörtexte


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 3

Ferien auf dem Land – mal anders

In den letzten Ferien hatte ich einen Job auf einem kleinen Bauernhof. Ich habe dort auf das
Haus und auf die Tiere aufgepasst. Ich habe diesen Job insgesamt schon dreimal gemacht,
immer wenn die Leute im Urlaub waren. Früher hatte eine Nachbarin auf das Haus und die
Tiere aufgepasst, aber letztes Jahr hatte die Nachbarin einmal keine Zeit. Da habe ich das
dann zum ersten Mal gemacht, und seitdem mache ich das öfter.
In den letzten Ferien war ich eine Woche auf dem Hof. Ich bin nicht jeden Tag von zu Hause
da hin gefahren, sondern habe auch dort geschlafen. Einmal hat mich meine Freundin Jenny
auf dem Hof besucht und ist bis zum nächsten Morgen geblieben. Sonst war ich nachts allei-
ne.
Es gibt auf dem Hof zwei Hunde, aber auch ein paar Hühner und Enten, zwei Pferde und drei
Esel. Und drei Kühe. Ich musste nach den Tieren schauen, sie füttern. Nur die Pferde und die
Esel nicht, das hat ein Gärtner gemacht. Der Gärtner hat auch die Kühe gemolken, das
brauchte ich also auch nicht machen. Der Gärtner ist jeden Tag extra gekommen, um sich um
die großen Tiere zu kümmern.
Ich musste jeden Morgen früh aufstehen und die Hunde in den Garten rauslassen. Die Hunde
haben in der Küche geschlafen. Normalerweise sind die Hunde nachts im Stall, aber ich woll-
te sie lieber bei mir haben, damit ich nachts nicht so alleine im Haus bin. Die Hunde sind
dann den ganzen Tag draußen im Garten herumgelaufen und abends wieder reingekommen.
Ich musste morgens auch die Enten und die Hühner aus ihren Ställen rauslassen und sie füt-
tern. Viel mehr musste ich auch nicht machen, nur auf das Haus aufpassen, die Blumen gie-
ßen und manchmal putzen. Jeden Nachmittag hatte ich frei und bin auf den Pferden geritten,
ich habe Fernsehen geschaut und mit meiner Freundin Tina telefoniert. Sie wollte jeden Tag
wissen, was ich gemacht habe. Tina fand es aufregend, dass ich alleine, ohne Eltern auf dem
Hof war.
Zu essen gab es bei mir nur Fertiggerichte aus dem Supermarkt - Pizza, Pommes und so wei-
ter. Gesundes Essen bekomme ich ja immer bei meiner Mutter zu Hause, und wenn ich schon
mal allein bin, will ich nur essen, was mir schmeckt. Außerdem dauert es viel zu lange, sich
selber etwas zu kochen. Also habe ich mir lieber einfach was in den Ofen getan, was schnell
fertig war.
Auf einem Bauernhof gibt es natürlich immer frisches Gemüse, Milch und Eier, aber ich hatte
keine Lust, die zu essen. Die Eier habe ich jeden Tag eingesammelt und in den Kühlschrank
gelegt. Das waren manchmal zehn Stück am Tag! Zum Glück sind öfter Nachbarn gekommen
und haben die Eier abgeholt, sonst hätte ich am Ende der Woche den Kühlschrank voller Eier
gehabt! Und wegwerfen wollte ich die Eier auch nicht.
Ich mache den Job sehr gerne, weil ich die Tiere schon so lange kenne und sie gerne mag, vor
allem die Hunde und die Pferde. Ich bekomme zwar nicht viel Geld für den Job, aber ich muss
ja auch nicht viel tun. Ich habe für die Woche 100 Euro bekommen. Bei anderen Jobs verdie-
ne ich vielleicht mehr, aber sie sind meistens auch anstrengender. Und es macht wirklich
Spaß, die Tiere zu versorgen.

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, HV Hörtexte


Lösungsschlüssel HV

Teil 1: Schülerclubs
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Interview mit Sandra, einer Teil 3: Ferien auf dem Land – mal anders
Schülerin
richtig falsch
A B C
7 X
14 X
8 X
15 X
9 X
16 X
10 X
17 X
11 X
18 X
12 X
19 X
13 X
20 X

A2 Modellsatz Nr. 1, HV Lösungsschlüssel


Lösungsschlüssel LV

Teil 1: Ferienjobs
A B C D E F G
1 X 1
2 X 2
3 X 3
4 X 4
5 X 5
6 X 6

Teil 2: Praktika und Jobs im Ausland Teil 3: Lauras Schuljahr in den


Niederlanden
A B C
richtig falsch
14 X
7 X
15 X
8 X
16 X
9 X
17 X
10 X
18 X
11 X
19 X
12 X
20 X
13 X

A2 Modellsatz Nr. 1, LV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben
Teil 1

Ferienjobs
Nicht alle Schülerinnen und Schüler fahren in den Ferien in den Urlaub, einige suchen
Ferienjobs, um ein bisschen Geld zu verdienen. In einer Hamburger Tageszeitung lesen
Schüler und Schülerinnen die Anzeigen.

Welche Anzeige passt zu wem?


Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte.
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen.
Ein Buchstabe bleibt übrig.

Beispiel:
Wer kümmert sich in den Ferien um unseren Hund, geht mit ihm
0 Z
spazieren und füttert ihn?

Wir brauchen Hilfe: Wer schneidet unseren Rasen und wässert die
1
Blumen?
Freundliche Aushilfe gesucht: Wer verkauft gern Kuchen, Brot und
2
Brötchen?
Ferienjob für Schüler: Leichte Montage-Arbeit bei Hamburgs größtem
3
Autohersteller.
Job für Frühaufsteher: Unsere Leser wollen die neuesten Nachrichten zum
4
Frühstück!
Unsere Tochter hat Probleme in Mathematik und Englisch. Wer kann ihr
5
helfen?
Wir suchen jemanden, der zweimal in der Woche auf unsere beiden
6
Töchter aufpasst.

Z Paul möchte sich um Haustiere kümmern.

A Phillip möchte jeden Morgen Zeitungen austragen.


B Lena sucht einen Job, bei dem sie Kinder betreut.
C Jan möchte Menschen bei der Gartenarbeit helfen.
D Janine sucht einen Ferienjob als Nachhilfelehrerin.
E Kim möchte in den Ferien im Schwimmbad arbeiten.
F Meike interessiert sich für den Job in der Bäckerei.
G Tobias sucht einen Ferienjob in einer Fabrik.

Ende Teil 1

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, LV Texte und Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 2

Praktika und Jobs im Ausland


Lies den Bericht.

Kreuze bei jeder Aufgabe (7 – 13) an: richtig oder falsch.

Im Ausland kann man nicht nur viele Erfahrungen sammeln und fremde Kulturen kennen
lernen, sondern auch ein Praktikum für die Schule machen. Wo man das Praktikum macht,
hängt von den eigenen Interessen und Begabungen ab. So kann man bei einer Computerfirma,
einem Radiosender oder in einem Hotel arbeiten. Manche können aber kein Praktikum
machen. Der Grund: sie verdienen dabei zu wenig Geld, um davon zu leben. Wer trotzdem
eine Zeit im Ausland leben möchte, kann sich dort auch einen Ferienjob suchen. Meist gibt es
eine große Auswahl an Jobs – ob als Helfer auf einem Bauernhof, als Betreuer auf
Ferienfreizeiten oder als Wanderführer in einem Nationalpark.

Ob man viel Geld verdient, ist völlig unterschiedlich. Es hängt von deinen Erfahrungen, dem
Arbeitsort und dem Arbeitgeber ab. Auf Bauernhöfen und in Hotels bekommst du zum Teil
mehr als 1.000 Euro pro Monat. In den meisten Firmen erhält man ein Taschengeld.
Naturschutzvereine erwarten aber oft, dass du kostenlos arbeitest, da sie selbst wenig Geld zur
Verfügung haben.

Die meisten Arbeitgeber freuen sich, wenn du mehrere Wochen oder auch ein paar Monate
bleiben kannst. Es dauert meist ein bis zwei Wochen, bis du dich in der Firma, dem Hotel
oder dem Bauernhof auskennst. Nachdem du eingearbeitet bist, bist du eine größere Hilfe.
Wenn du eine Zeit im Ausland leben möchtest, spare vorher schon genug Geld für die Reise,
die Unterkunft und das Essen sparen. In vielen Ländern reicht es, wenn du Englisch sprichst.
Wenn du aber mit vielen einheimischen Kunden und Kollegen arbeitest, ist es wichtig, dass
du auch die Landessprache sprichst. Dann verfasst du am besten auch die Bewerbung in der
jeweiligen Sprache. Um deine Sprachkenntnisse zu verbessern, besuche einen Sprachkurs vor
dem Job- oder Praktikumsaufenthalt.

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, LV Texte und Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Aufgaben 7 – 13

richtig falsch

Ein Praktikum für die Schule kann man auch im Ausland


7
machen.
8 Es gibt nur wenige Möglichkeiten, in den Ferien zu arbeiten.

9 Manche Arbeitgeber zahlen kein Geld.

10 In den ersten Wochen lernt man die Arbeitsstelle kennen.


Der Arbeitgeber bezahlt die Anreise, die Wohnung und die
11
Verpflegung.
12 Viele Arbeitgeber verlangen, dass du gut Englisch sprichst.
Alle Bewerbungen sollen in der Landessprache geschrieben
13
werden.

Ende Teil 2

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, LV Texte und Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 3

Lauras Schuljahr in den Niederlanden


Lies den Text.

Kreuze bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Mein Name ist Laura, ich bin 16 Jahre alt und es war schon immer mein Traum, ein Schuljahr
lang im Ausland zu sein. Am 03. August 2005 sagte ich „Auf Wiedersehen“ zu meiner
Familie und meinen Freunden und stieg in den Zug, der mich in die Niederlande bringen
sollte. Meine Mutter weinte, als ich losfuhr. Aber mein kleiner Bruder freute sich, weil er jetzt
in mein Zimmer ziehen konnte. Im Zug war ich sehr aufgeregt. Ich wusste nicht, ob ich in die
Familie passen werde und ob ich die niederländische Sprache schnell lernen kann.

Das alles war aber kein Problem. Mit meiner Gastfamilie verstand ich mich super. Die
Sprache habe ich übrigens auch ziemlich schnell gelernt. Auch wenn das Verstehen am
Anfang immer noch einfacher war als das Sprechen. Meine Gasteltern konnten Deutsch und
Englisch, aber sie haben mit mir immer Niederländisch gesprochen. Deshalb konnte ich mich
nach ein bis zwei Monaten mich schon gut unterhalten.

Die Niederländer sind sehr offene und freundliche Menschen und sie gehen ganz schnell auf
Fremde zu; das fand ich toll! Obwohl ich die einzige deutsche Schülerin war, habe ich in der
Schule schnell Freundschaften geschlossen.

In der Woche war ich normalerweise bei meiner Gastfamilie zu Hause. Aber am Samstag und
Sonntag haben wir immer wieder kleine Ausflüge gemacht und dabei verschiedene Orte in
den Niederlanden besucht. So sind wir zusammen an die Nordsee und nach Amsterdam
gefahren, wo meine Gastschwester Ellen und ich den Premierminister gesehen haben. Er sieht
wie ein berühmter deutscher Schauspieler aus. Ehrlich gesagt hätte ich lieber die
niederländische Königin gesehen.

Am Ende des Jahres fiel es mir schwer, die Niederlande zu verlassen. Meine Gastfamilie ist in
diesem Jahr zu meiner zweiten Familie geworden und die Niederlande zu meiner zweiten
Heimat. Aber als ich dann zu Hause in Deutschland ankam und meine eigene Familie wieder
sah, freute ich mich doch riesig! Und als Überraschung standen meine drei besten
Freundinnen mit einem Plakat vor unserer Haustür. "HERZLICH WILLKOMMEN!" stand
darauf.

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, LV Texte und Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 1
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben
Aufgaben 14 - 20

14 Laura wollte schon lange


A ein Jahr in eine ausländische Schule gehen.
B in den Niederlanden arbeiten.
C mit ihrer Familie in die Niederlande ziehen.

15 Laura

A hat mit ihrer Gastfamilie wenig Niederländisch gesprochen.


B konnte bald gut Niederländisch sprechen.
C sprach von Anfang an gut Niederländisch.

16 Laura hat in der Schule

A andere deutsche Schüler kennen gelernt.


B keine Freunde gefunden.
C neue Freunde gefunden.

17 Am Wochenende

A blieb Lauras Gastfamilie mit ihr zu Hause.


B sah Laura viel von den Niederlanden.
C reiste Lauras Gastfamilie mit ihr meistens ans Meer.

18 In Amsterdam hat Laura

A die niederländische Königin gesehen.


B einen wichtigen niederländischen Politiker gesehen.
C einen wichtigen niederländischen Schauspieler gesehen.

19 Am Ende ihrer Zeit in den Niederlanden

A hatte Laura ihre Gastfamilie sehr gern.


B wollte Laura noch ein Jahr bei ihrer Gastfamilie bleiben.
C wollte Laura zurück nach Deutschland.

20 Zu Hause in Deutschland

A wartete Lauras Familie auf sie.


B warteten Lauras Familie und Freunde auf sie.
C warteten Lauras Freunde auf sie.

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Leseverstehen

Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2, Modellsatz Nr. 1, LV Texte und Aufgaben


Zentrale Deutschprüfung
Niveaustufe A2
Mündliche Kommunikation

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt:

Suchen Sie aus dem Fragenkatalog zwei bis vier Fragen heraus, die während der Prüfung als
Gesprächsimpulse dienen.

Fragen zur Mündlichen Kommunikation

1 Was machst du gerne mit deinen Freund/innen?

2 Wohin fährst du gerne in Urlaub?

3 Welchen Beruf möchtest du später lernen?

4 Wie feierst du deinen Geburtstag? Erzähle!

5 Was machst du meistens am Wochenende? Erzähle!

6 Erzähle mir über deinen besten Freund/deine beste Freundin!

7 Hast du ein Haustier? Erzähle!

8 Du spielst gerne das Computerspiel _____. Wie geht das Spiel? Erzähle!

9 Welches Projekt an unserer Schule hat dir besonders gut gefallen? Erzähle!

10 Beschreibe deinen Traumberuf!

11 Wie feiert ihr in deiner Familie Weihnachten/Ostern/Geburtstage?

12 Du warst in den Ferien in ____. Erzähl von der Reise!

13 Was machst du am letzten Tag des Jahres?

14 Beschreibe dein Zimmer zu Hause!

15 Wie sieht für dich ein Schultag aus?

A2 MK, Aufgabenblatt für den Prüfer


Zentrale Deutschprüfung
Niveaustufe A2
Mündliche Kommunikation

16 Beschreibe einen schönen Tag in deinem Leben.

17 Hast du Schwestern oder Brüder? Wie alt sind sie? Was machen sie? Erzähle!

18 Hast du schon einmal einen Ferienjob/Nebenjob gehabt? Erzähle!

19 Was machst du in deiner Freizeit? Erzähle!

20 Wie heißt deine Lieblingsband? Erzähle etwas über sie!

21 Was machst du gern an einem freien Tag? Erzähle!

22 Im _____ (Monat) war das letzte Schulfest. Was konnte man da machen?

23 Du spielst _____ (Musikinstrument). Wie hast du das gelernt?

24 Du magst gerne _____ (Tierart/Hobby). Was gefällt dir an denen/daran so gut?

25 Was war dein schönster Ausflug? Erzähle!

26 Erzähle von deinen Großeltern! Wie leben sie?

27 Welche Obst- / Gemüsesorten kennst du?

28 Kannst du deine Kleidung beschreiben?

29 Kannst du sagen, was du an hast?

30 Was hast du alles in deinem Mäppchen?

A2 MK, Aufgabenblatt für den Prüfer


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Prüfungsteil
Schriftliche Kommunikation

Nachname Vorname

Schulalltag

Dein Brieffreund/deine Brieffreundin fragt dich in einem Brief, wie dein Schulalltag
aussieht. Nun möchtest du antworten.

Aufgabe:

Schreibe einen Brief an deinen Brieffreund/ deine Brieffreundin.

Beantworte in deinem Brief alle vier Fragen ausführlich.

• Wann fängt die Schule an, wann hört die Schule auf?
• Was für Fächer hast du in der Schule?
• Was machst du in den Pausen?
• Was machst du gern / nicht so gern in der Schule?

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

A2 Modellsatz Nr. 1, SK Aufgabe


Antwortblatt HV

___________________________________ ___________________________________
Name Vorname

Markiere die richtige Lösung so: ⌧

Wenn du eine Lösung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte


Feld ganz aus: J
und markiere anschließend das richtige Feld so: ⌧

Teil 1: Jugendliche und ihre Eltern


A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Interview mit Laura Teil 3: Der Sprachkurs


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

A2 Modellsatz Nr. 2, HV Antwortblatt


Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

_______________________________ __________________________
Nachname Vorname

Teil 1

Jugendliche und ihre Eltern

Du hörst sechs Jugendliche, die mit ihren Eltern diskutieren. Um welche


Themen geht es bei den Diskussionen? Du hörst die Jugendlichen zweimal.

Lies zuerst die Liste mit den Themen A bis G. Du hast 30 Sekunden Zeit.

Höre nun die Jugendlichen 1-6.

Notiere beim Hören hinter jeder Nummer den Buchstaben für das richtige
Thema (A-G). 

Ein Buchstabe bleibt übrig.

Danach hörst du alle Aussagen noch einmal.

Du hörst nun zuerst ein Beispiel. Das Beispiel hat den Buchstaben Z und die
Nummer 0.

Thema Nummer Thema


Z Ferien/Urlaub 0 Z 
(Beispiel) (Beispiel)

A Fernsehen 1 

B Geburtstagsparty 2 

C Kleidung 3 

D Mittagessen 4 

E Musik 5 

F Schulnoten 6 

G Taschengeld

Ende Teil 1

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Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Teil 2

Interview mit Laura


Du hörst ein Interview mit Laura. Du hörst das Interview zweimal.

Laura ist Chefredakteurin der Schülerzeitung „Kleeblatt“. Zusammen mit


anderen Redakteuren macht sie die Zeitung an ihrer Schule.

Lies zuerst die Sätze 7 – 13. Du hast 60 Sekunden Zeit.

Höre nun das Interview.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (7-13) an: richtig oder falsch. 

Danach hörst du das Interview noch einmal.

Aussage richtig falsch


7 Laura stellt die ganze Zeitung zusammen.
Im Team der Schülerzeitung arbeiten zwei
8
Chefredakteure.
Das Redaktionsteam braucht etwa ein Jahr für eine
9
Zeitung.
Laura und Christopher diskutieren mit den
10
Redakteuren immer über die Artikel.
Die Artikel in der Schülerzeitung sind immer über
11
die Schule.
Einige Geschäfte in der Stadt helfen der
12
Schülerzeitung finanziell.
13 Manchmal gibt es Kritik an der Schülerzeitung.

Ende Teil 2

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Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

Teil 3

Der Sprachkurs
Jenny ist 15 Jahre alt. Sie erzählt uns heute etwas über ihren Sprachkurs in Canterbury.

Lies zuerst die Aufgaben 14 - 20. Du hast 90 Sekunden Zeit.

Höre jetzt, was Jenny sagt.

Kreuze beim Hören bei jeder Aufgabe (14 – 20) die richtige Lösung an.

Danach hörst du den Text noch einmal.

14 Jenny war
A ein Mal zum Sprachkurs in Canterbury.
B zwei Mal zum Sprachkurs in Canterbury.
C drei Mal zum Sprachkurs in Canterbury.

15 In Jennys Zimmer bei der Gastfamilie

A war viel Platz.


B war kein Kleiderschrank.
C wohnte noch ein Mädchen.

16 Am ersten Tag in der Schule hat Jenny

A die Schüler ihrer Klasse getroffen.


B einen Englischtest gemacht.
C schon Unterricht gehabt.

17 Am Nachmittag war jeden Tag

A ein anderes Programm.


B Sport.
C Unterricht.

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Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Aufgaben

18 Am schönsten fand Jenny es in


A Dover.
B London.
C Oxford.

19 Am Sonntag war Jenny


A immer zu Hause.
B mit Freunden in der Stadt.
C mit ihrer Gastmutter zusammen.

20 Nächstes Jahr möchte Jenny


A ihre Gastfamilie in Canterbury besuchen.
B wieder einen Sprachkurs in Canterbury machen.
C zu Marion nach Frankreich fahren.

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Hörverstehen

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Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 1

Jugendliche und ihre Eltern


Du hörst sechs Jugendliche, die mit ihren Eltern diskutieren.

Beispiel- Nummer 0

Oh nein! Wenn ich schon mal keine Schule habe, will ich nicht zu Oma und Opa fahren! Können wir
nicht irgendwo hinfahren, wo es einen Strand gibt und wo auch andere Jugendliche sind?

Du hast eine Diskussion über das Thema Ferien – Z - gehört. Der Buchstabe Z hinter der Nummer 0
ist richtig.

Nummer 1
Das ziehe ich auf gar keinen Fall an! In meiner Klasse tragen ALLE Jeans und T-Shirts! Wenn ich da
mit so einer blöden Bluse und mit einem Rock hinkomme, lachen die mich aus!

Nummer 2
Also wirklich: Zwanzig Euro im Monat sind nicht genug! Die gebe ich ja schon in einer Woche aus!
Ich versuche ja schon zu sparen, aber wenn ich mir eine CD kaufe, habe ich nicht mehr genug für
Schokolade oder mal ein Eis oder so etwas.

Nummer 3
Ach komm, nur noch 10 Minuten! Die Sendung ist gleich zu Ende. Außerdem ist das meine
Lieblingsserie, die seh’ ich mir doch jeden Tag an. Du kannst gleich umschalten und deine
Nachrichten schauen.

Nummer 4
Och, Mann! Ich habe Tobias versprochen, dass ich am Samstag komme. Er hat die ganze Klasse
eingeladen, und ich habe auch schon ein Geschenk für ihn gekauft! Tobias ist mein bester Freund,
und schließlich wird man nur einmal im Leben vierzehn Jahre alt.

Nummer 5
Ich mag keinen Salat, das weißt du ganz genau. Warum gibt es jeden Tag immer nur Gemüse? Kannst
du nicht mal was kochen, was mir schmeckt? Zum Beispiel Pizza oder Nudeln!

Nummer 6
Es tut mir wirklich leid, dass ich eine Fünf in Biologie bekommen habe. Für die nächste Arbeit lerne
ich mehr – versprochen! Aber ich habe auch eine Zwei in Englisch geschrieben, das ist doch gut!

Ende Teil 1

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Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 2

Interview mit Laura


Du hörst ein Interview mit Laura. Du hörst das Interview zweimal.
Laura ist Chefredakteurin der Schülerzeitung „Kleeblatt“. Zusammen mit anderen Redakteuren macht
sie die Zeitung an ihrer Schule.

Laura, schön, dass du uns ein Interview gibst. Ich komme gleich zur ersten Frage: Wie lange bist
du schon Chefredakteurin?

Chefredakteurin bin ich ungefähr seit sechs Monaten. Vorher habe ich als Redakteurin für die
Schülerzeitung gearbeitet und Artikel geschrieben.

Welche Aufgaben hast du denn als Chefredakteurin?

Ich bin für den Druck und das Layout der Zeitung verantwortlich. Zum Layout gehört u. a. die
Zusammenstellung der ganzen Zeitung, d.h. welcher Artikel steht auf welcher Seite? Soll ein Bild
neben dem Artikel stehen? usw. Außerdem organisiere ich unsere Treffen, wir überlegen dann, wer
was schreibt und bis wann die Artikel fertig sein sollen.

Wie viele Leute sind denn in deinem Team?

Insgesamt sind sieben Leute in meinem Team. Es gibt noch einen anderen Chefredakteur, den
Christopher. Wir kümmern uns gemeinsam um die Aufgaben. Dann sind noch fünf Redakteurinnen
im Team. Sie schreiben fleißig Artikel für uns. Aber jeder normale Schüler aus unserer Schule kann
Artikel für die Schülerzeitung schreiben.

Wie viele Nummern, also wie viele Zeitungen macht ihr pro Jahr?

Das ist unterschiedlich. Meistens schaffen wir pro Jahr 2 Nummern. Aber für die letzte Zeitung haben
wir ziemlich lange gebraucht: etwa eineinhalb Jahre. Normalerweise brauchen wir etwa 6 Monate, bis
wir mit einer Zeitung fertig sind. Die nächste soll in 3 Monaten erscheinen.

Wie entsteht eine Schülerzeitung?

Zuerst treffen sich alle Redakteure und Chefredakteure. Wir besprechen dann, was alles in der
Schülerzeitung stehen soll. Also: Was für Artikel geschrieben werden sollen und wer die Artikel
schreibt. Dann schreiben die Redakteure ihre Artikel. Wenn sie fertig sind, schicken sie die Artikel
per E-Mail an die Chefredakteure. Wir schauen dann, ob die Artikel gut sind und ob wir sie für die
Schülerzeitung gebrauchen können. Wenn sie nicht gut sind, überarbeiten wir die Artikel oder lassen
uns etwas Neues einfallen. Danach treffen wir uns noch zwei bis drei Mal mit den Redakteuren, um
die Artikel zu besprechen. Zum Schluss treffen Christopher, der andere Chefredakteur, und ich uns
nur noch, um über das Layout zu sprechen. Dann endlich wird die Schülerzeitung gedruckt und die
Schüler können sie bekommen.

Worüber schreibt ihr denn in der Schülerzeitung?

Wir haben meistens ein spezielles Thema, zum Beispiel haben wir mal die Eiscafés in unserer Stadt
getestet und darüber geschrieben. Außerdem sind in der Schülerzeitung immer Artikel über
Schulausflüge, Interviews mit Lehrern oder Musikgruppen. In der Schülerzeitung ist immer ein
lustiges Vorwort und natürlich schreiben wir immer, wem wir danken.
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Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Wie finanziert ihr die Schülerzeitung?

Die Schülerzeitung kostet pro Heft einen Euro. Wenn wir 350 Stück drucken, bekommen wir also
350 Euro. Wenn wir Glück haben, werden alle Zeitungen verkauft. Da wir immer zehn Zeitungen
behalten, verdienen wir zehn Euro weniger. Außerdem sind in unserer Zeitung auch Werbeanzeigen
von Apotheken, Schreibwarengeschäften und Banken. Von denen bekommen wir auch Geld. Das ist
ganz wichtig für uns, da die Zeitung sonst zu teuer wird.

Wie finden die Schüler und Lehrer die Zeitung?

Die Schüler finden die Zeitung meistens sehr gut. Wenn sie etwas nicht gut finden, schreiben sie uns
das, und wir verbessern unsere Zeitung. Die Lehrer freuen sich nicht immer über die Artikel in der
Zeitung. Sie mögen es nicht, wenn man über sie lacht. Wir schreiben oft, was die Lehrer zu uns sagen
und das gibt manchmal Ärger mit den Eltern und dem Schuldirektor.

Vielen Dank für das Interview!

Gern geschehen.

Ende Teil 2

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, HV Hörtexte


Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Hörverstehen
Hörtexte

Teil 3

Der Sprachkurs

Jenny ist 15 Jahre alt. Sie erzählt uns heute etwas über ihren Sprachkurs in Canterbury.

Ich habe zwei Sprachkurse in Canterbury gemacht, einmal 2005 und dann 2006. Das erste Mal bin
ich mit drei Freundinnen hingefahren. Aber das war nicht so spannend. Deshalb erzähl ich euch lieber
von meinem zweiten Sprachkurs im Jahr 2006. Da bin ich alleine nach Canterbury gefahren.

Ich habe in einer Gastfamilie gewohnt. Mein Zimmer musste ich mit einer anderen
Austauschschülerin teilen. Sie hieß Marion und kam aus Frankreich. Das Zimmer war ziemlich klein,
und wir wussten gar nicht, wo wir unsere Kleider hinlegen sollten, weil wir auch nur einen einzigen
Schrank hatten. Aber ich habe mich gut mit Marion verstanden, da war es nicht so schlimm, dass ich
kein eigenes Zimmer hatte.

An meinem ersten Tag in der Schule musste ich einen Sprachtest machen, der zwei Stunden gedauert
hat. Die Lehrer haben da geschaut, wie gut mein Englisch ist und dann haben die entschieden, in
welche Klasse ich komme. Meine Klassenkameraden habe ich aber erst am nächsten Tag kennen
gelernt, als der Unterricht dann wirklich losging.

Am Vormittag war immer Unterricht, also Englisch, Mathematik, Biologie und so weiter. Am
Nachmittag gab es immer ein unterschiedliches Programm: Montags und mittwochs war Sport dran.
Dienstags haben wir immer Filme auf Englisch geschaut. Donnerstag und Freitag haben wir
zusammen gekocht oder über Bücher gesprochen. Erst am Abend sind wir nach Hause gegangen.

Samstags haben die Lehrer mit uns Ausflüge gemacht. Wir waren zum Beispiel in Dover und sind mit
einem Schiff gefahren. Am besten fand ich unseren Ausflug nach Oxford, da haben wir die
Universität besucht. Oxford ist eine tolle Stadt. Leider waren wir nicht in London, da war ich noch
nie.

Sonntags hatte ich Freizeit. Ich habe mich sonntags immer mit meinen Klassenkameraden in der Stadt
verabredet, und wir sind zusammen ins Kino oder ins Café gegangen. Meine Gastmutter hat sonntags
immer ihre Schwester besucht, und mein Gastbruder Andy war am Wochenende bei seiner Freundin,
also wäre ich zu Hause ohnehin allein gewesen – wie langweilig.

An meinem letzten Abend in Canterbury habe ich alle meine Freunde eingeladen und meine
Gastmutter hat für uns alle Fish and Chips gekocht. Dazu gab es verschiedene Salate. Es hat allen
sehr gut geschmeckt. Meine Freunde haben mir zum Abschied ein Foto geschenkt, auf dem die ganze
Klasse zu sehen ist.

Meine Zeit in Canterbury hat mir sehr gut gefallen, und ich habe durch den Sprachkurs richtig gut
Englisch gelernt. Nächstes Jahr werde ich Marion in Paris besuchen. Wir sind in der Zeit bei der
Gastfamilie gute Freundinnen geworden. Sie hat mir auch ein bisschen Französisch beigebracht!

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Hörverstehen


Lösungsschlüssel HV

Teil 1: Jugendliche und ihre Eltern


A B C D E F G
1 x 1
2 x 2
3 x 3
4 x 4
5 x 5
6 x 6

Teil 2: Interview mit Laura Teil 3: Der Sprachkurs


richtig falsch A B C
7 x 14 x
8 x 15 x
9 x 16 x
10 x 17 x
11 x 18 x
12 x 19 x
13 x 20 x

A2 Modellsatz Nr. 2, HV Lösungsschlüssel


Antwortblatt LV

__________________________________ ___________________________________
Name Vorname

Markiere die richtige Lösung so: ⌧

Wenn du eine Lösung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte


Feld ganz aus: J
und markiere anschließend das richtige Feld so: ⌧

Teil 1: Infotafel
A B C D E F G
1 1
2 2
3 3
4 4
5 5
6 6

Teil 2: Schwere Schultasche Teil 3: Was tun in den Sommerferien?


richtig falsch A B C
7 14
8 15
9 16
10 17
11 18
12 19
13 20

A2 Modellsatz Nr. 2, LV Antwortblatt


Lösungsschlüssel LV

Teil 1: Infotafel
A B C D E F G
1 x 1
2 x 2
3 x 3
4 x 4
5 x 5
6 x 6

Teil 2: Schwere Schultasche Teil 3: Was tun in den Sommerferien


richtig falsch A B C
7 x 14 x
8 x 15 x
9 x 16 x
10 x 17 x
11 x 18 x
12 x 19 x
13 x 20 x

A2 Modellsatz Nr. 2, LV Lösungsschlüssel


Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

________________________________ __________________________
Nachname Vorname

Teil 1

Infotafel
In der Pausenhalle eines Berliner Gymnasiums hängt eine Infotafel. Dort können die
Schülerinnen und Schüler Anzeigen und Informationen aufhängen, die dann alle in der Schule
lesen können.

Lies die Zettel 1-6 und die Sätze A-G. Welcher Zettel passt zu wem?

Schreibe den richtigen Buchstaben (A – G) in die rechte Spalte. 


Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen.
Zwei Buchstaben bleiben übrig.

Beispiel:
Gebe ein Paar schwarze Fußballschuhe in Größe 38 günstig ab. Sie
0 sind fast neu. Z

1 Wer hat meinen Ring gefunden? Ich habe ihn in der Cafeteria vergessen. 
2 Wir brauchen jemanden, der gut Gitarre spielen kann. Wer hat Lust? 
3 Wer will mit mir am Wochenende in den Nationalpark gehen? 
4 Ich habe Probleme in Mathe und Englisch. Wer kann mir helfen? 
5 Wer möchte die Hauptrolle spielen in unserem Stück „Romeo und Julia“? 
6 Suche ein Biologie-Buch für die Klasse 9. Wer hat eins? 

Z Dieter möchte seine Sportschuhe verkaufen.

A Anna ist gerne in der Natur.


B Die Theatergruppe sucht ein neues Mitglied.
C Caroline will ihre Trompete verkaufen.
D Dieter sucht jemanden, der ihm in einigen
Unterrichtsfächern hilft.
E Erika sucht etwas, das sie verloren hat.
F Falk möchte Schulbücher kaufen.
G Die Schülerband sucht ein neues Mitglied.

Ende Teil 1
Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, LV Texte und Aufgaben, Seite 1 von 5
Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 2

Schwere Schultasche

Lies den Text und die Aufgaben.

Kreuze bei jeder Aufgaben (7-13) an: richtig oder falsch. ()

Jeden Abend packt Ingo seine Schultasche. Er braucht Bücher, Hefte, Stifte,
Sportsachen und viele andere Dinge für die Schule. Ingo ist für sein Alter ziemlich
klein und dünn. Sein Rücken tut ihm oft weh, weil seine Schultasche so schwer ist.
Das kann nicht so weitergehen. Ingo hat viel mit seinen Eltern, seinen Freunden und
seiner Lehrerin gesprochen und sie haben dann eine Lösung gefunden:
In der Klasse sitzt Ingo neben seinem Freund Markus. Markus bringt jetzt immer das
Deutschbuch, das Englischbuch und das Erdkundebuch mit. Und Ingo packt immer
das Mathematikbuch, das Biologiebuch und das Musikbuch ein. So müssen sie beide
nur die Hälfte der Bücher in der Schultasche tragen. Im Unterricht lesen sie dann
zusammen in einem Buch. Das funktioniert gut. Für die Hausaufgaben hat dann
jeder wieder sein eigenes Buch zu Hause.
Außerdem steht in der Klasse jetzt ein großer Schrank. Den hat der Hausmeister dort
hingestellt. Frau Schulz, die Klassenlehrerin, hat jedem Schüler einen Schlüssel
gegeben. Da können Ingo und seine Mitschüler alle Bücher reinlegen, die sie nicht
für die Hausaufgaben brauchen.
Die Eltern von Ingo haben auch noch eine gute neue Schultasche für ihn gekauft. Da
passt genauso viel rein wie in seine alte Schultasche, aber er kann sie auf dem
Rücken tragen. Das ist sehr bequem und sein Rücken tut nicht mehr weh.
Der Sportlehrer hat ihm auch noch einen guten Tipp gegeben: Er soll nicht mehr so
lange am Computer sitzen oder fernsehen, sondern mehr Sport machen. Das tut dem
Rücken gut.

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, LV Texte und Aufgaben, Seite 2 von 5
Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Aufgaben 7 – 13

richtig falsch

7 Ingo hat Probleme mit dem Rücken.


8 Ingo ist ein großer Junge.
9 Ingos Familie und Freunde wollten ihm helfen.
10 Markus bringt jetzt alle Bücher mit in die Schule.
11 Markus und Ingo schauen in der Schule zusammen in ein Buch.
12 In der Klasse gibt es jetzt einen Bücherschrank.
13 Ingo hat von seinen Eltern eine neue Schultasche bekommen.

Ende Teil 2

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, LV Texte und Aufgaben, Seite 3 von 5
Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben

Teil 3

Was tun in den Sommerferien?

Lies den Text und die Aufgaben.

Kreuze bei jeder Aufgabe (14-20) die richtige Lösung an. ()

Bald sind Sommerferien und alle Freunde von Chris fahren in Urlaub. Chris bleibt mit seinen
Eltern in diesen Ferien zu Hause, denn sein Vater möchte in diesem Sommer eine Garage
bauen. Deshalb hat er keine Zeit für eine Reise. Chris würde zwar gern ans Meer fahren, aber
das ist nun nicht möglich. Jetzt will Chris in den Ferien arbeiten, deshalb sucht er einen Job.
Das Geld kann er gut gebrauchen, weil er sich einen neuen Computer kaufen möchte. Doch
wie kann er schnell einen Job finden?
Als erstes fährt Chris in die Stadt und geht von Geschäft zu Geschäft. Dort fragt er, ob er
helfen kann. Aber er hat kein Glück. Niemand hat einen Job für ihn.
Danach fährt er zu seinem Freund Karl und fragt ihn um Rat. Karl hat eine gute Idee. Sie
klingeln zusammen bei seinem alten Nachbarn Herrn Schmidt und fragen, ob Chris ihm im
Garten helfen kann. Wieder kein Glück: Das macht nämlich der Enkel von Herrn Schmidt.
Als nächstes schaut Chris in die Tageszeitung, ob er dort etwas finden kann. In der Zeitung
liest er eine Anzeige, die ist sehr interessant: Frau Müller sucht einen Schüler. Er soll am
Nachmittag mit ihren beiden Hunden im Wald spazieren gehen. Denn sie kann leider nicht
mehr so gut laufen.
Sofort ruft Chris bei der Frau an und stellt sich vor. Die Frau ist sehr nett. Sie sagt, dass er zu
ihr kommen soll. Dann kann er sie und die Hunde gleich kennen lernen. Schnell holt er sein
Fahrrad und fährt zu der Adresse, die ihm die Frau gesagt hat.
Chris hat ein bisschen Angst: Ist die Frau wirklich freundlich? Sind das große Hunde? Aber
die zwei kleinen Hunde begrüßen Chris freundlich und er ist sehr froh. Er weiß sofort, dass
das bestimmt der richtige Job für ihn ist.

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, LV Texte und Aufgaben, Seite 4 von 5
Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Leseverstehen
Texte und Aufgaben
Aufgaben 14 – 20

14 Chris fährt im Sommer

A mit seinen Eltern ans Meer.


B mit seinen Freunden weg.
C überhaupt nicht in Urlaub.

15 Chris will in den Ferien


A am Computer spielen.
B etwas Geld verdienen.
C mit seinem Vater eine Garage bauen.

16 In der Stadt
A findet er keine Arbeit.
B geht Chris einkaufen.
C hilft er in einem Laden aus.

17 Herr Schmidt
A hat Hilfe bei der Arbeit im Garten.
B macht die Arbeit im Garten allein.
C sucht Hilfe bei der Arbeit im Garten.

18 Frau Müller
A hat nachmittags keine Zeit.
B geht immer mit ihren Hunden spazieren.
C ist nicht mehr so gesund.

19 Nach dem Telefongespräch mit Frau Müller

A fährt Chris sofort los.


B freut sich Chris auf die Hunde.
C kommt Frau Müller zu ihm.

20 Chris sieht die Hunde und


A freut sich auf den Job.
B hat Angst.
C will den Job nicht.

Ende Teil 3

Ende Prüfungsteil Leseverstehen

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, LV Texte und Aufgaben, Seite 5 von 5
Zentrale Deutschprüfung
Niveaustufe A2
Mündliche Kommunikation

Die folgenden Fragen sind nur für den Prüfer bestimmt:

Suchen Sie aus dem Fragenkatalog zwei bis vier Fragen heraus, die während der Prüfung als
Gesprächsimpulse dienen.

Fragen zur Mündlichen Kommunikation

1 Was machst du gerne mit deinen Freund/innen?

2 Wohin fährst du gerne in Urlaub?

3 Welchen Beruf möchtest du später lernen?

4 Wie feierst du deinen Geburtstag? Erzähle!

5 Was machst du meistens am Wochenende? Erzähle!

6 Erzähle mir über deinen besten Freund/deine beste Freundin!

7 Hast du ein Haustier? Erzähle!

8 Du spielst gerne das Computerspiel _____. Wie geht das Spiel? Erzähle!

9 Welches Projekt an unserer Schule hat dir besonders gut gefallen? Erzähle!

10 Beschreibe deinen Traumberuf!

11 Wie feiert ihr in deiner Familie Weihnachten/Ostern/Geburtstage?

12 Du warst in den Ferien in ____. Erzähl von der Reise!

13 Was machst du am letzten Tag des Jahres?

14 Beschreibe dein Zimmer zu Hause!

15 Wie sieht für dich ein Schultag aus?

MK, A2 2008, Aufgabenblatt für den Prüfer


Zentrale Deutschprüfung
Niveaustufe A2
Mündliche Kommunikation

16 Beschreibe einen schönen Tag in deinem Leben.

17 Hast du Schwestern oder Brüder? Wie alt sind sie? Was machen sie? Erzähle!

18 Hast du schon einmal einen Ferienjob/Nebenjob gehabt? Erzähle!

19 Was machst du in deiner Freizeit? Erzähle!

20 Wie heißt deine Lieblingsband? Erzähle etwas über sie!

21 Was machst du gern an einem freien Tag? Erzähle!

22 Im _____ (Monat) war das letzte Schulfest. Was konnte man da machen?

23 Du spielst _____ (Musikinstrument). Wie hast du das gelernt?

24 Du magst gerne _____ (Tierart/Hobby). Was gefällt dir an denen/daran so gut?

25 Was war dein schönster Ausflug? Erzähle!

26 Erzähle von deinen Großeltern! Wie leben sie?

27 Welche Obst- / Gemüsesorten kennst du?

28 Kannst du deine Kleidung beschreiben?

29 Kannst du sagen, was du an hast?

30 Was hast du alles in deinem Mäppchen?

MK, A2 2008, Aufgabenblatt für den Prüfer


Zentrale Deutschprüfung – Niveau A 2
Modellsatz Nr. 2
Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation
Aufgabe

____________________________________ __________________________________
Nachname Vorname

Fernsehen am Abend

Dein deutscher Brieffreund Klaus hat Probleme mit seinen Eltern, weil er oft und lange
fernsieht. Nun möchte er wissen: Siehst du auch gern fern? Erlauben deine Eltern das?

Aufgabe:

Schreibe einen Brief an Klaus.

Bearbeite in deinem Brief alle vier Punkte ausführlich:

• Siehst du abends gern fern?


• Was sagen deine Eltern zum Fernsehen?
• Streitest du manchmal mit deinen Eltern über ein Fernsehprogramm?
• Hast du eine Lieblingssendung? Beschreibe sie.

Du hast insgesamt 45 Minuten Zeit.

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, Modellsatz Nr. 2, SK Aufgabe


Zentrale Deutschprüfung - Niveau A2
Schriftliche Kommunikation
Schreibblatt

_______________________________ _____________________________
Nachname Vorname

Seite: _1___

10

15

20

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, SK Schreibblatt


Zentrale Deutschprüfung - Niveau A2
Schriftliche Kommunikation
Schreibblatt

_______________________________
Familienname, Vorname

Seite: _2___

25

30

35

40

45

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, SK Schreibblatt


Zentrale Deutschprüfung - Niveau A2
Schriftliche Kommunikation
Schreibblatt

_______________________________
Familienname, Vorname

Seite: _3__

50

55

60

65

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, SK Schreibblatt


Zentrale Deutschprüfung - Niveau A2
Schriftliche Kommunikation
Schreibblatt

_______________________________
Familienname, Vorname

Seite: 4__

70

75

80

85

90

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, SK Schreibblatt


Zentrale Deutschprüfung - Niveau A2
Schriftliche Kommunikation
Schreibblatt

_______________________________
Familienname, Vorname

Seite: _5___

95

100

105

110

Zentrale Deutschprüfung – Niveau A2, SK Schreibblatt