Sie sind auf Seite 1von 2

Bau und Test eines vertikalen Spießgrills

Überlegungen und erste Ideen


Am Anfang unseres Projektes stand die Frage des Themas. Wir hatten zwei erste Ideen: eine
Cablecam – eine Vorrichtung bei der man eine Kamera auf Rollen an ein Stahlseil hängt um
zum Beispiel die Abfahrt eines Downhillers zu filmen – oder einen Smokergrill – ein großer
schwerer Rauchgrill, wie er in den Staaten oft verwendet wird.
Beides waren interessante Ideen, die uns untersuchenswert erschienen. Wir fanden den
Smokergrill aber noch ein Stück interesanter und somit verfolgten wir diese Idee. Nach kurzer
Recherche aber, war uns klar, dass er mit 250 Kilogramm schwer zu befördern war und somit
ein logistisches Problem für uns darstellen sollte. Also brauchten wir eine Alternative:

Materialien
 Leeres Bierfass 5l
 Elektromotor
 Spieß
 Heizelement (gas/elektro)
 Energiequelle (gas -> Gasflasche/elektro -> Stomkabel)
 Isolierungsmaterial
 Kugellager 2x

Beschaffung
Zuallererst brauchten wir ein Bierfass. Wir hatten die Wahl der Größe und informierten uns in
Foren danach, wo man leere große Bierfässer herbekommt. Wir fanden heraus, dass die
großen Fässer alle Brauereieigentum sind und es also strafbar wäre diese zu beschädigen.
Trotzdem schrieben wir eine E-Mail an „Ulmer“ und fragten nach einem defekten Fass, von
denen wir aber bis heute noch keine Rückmeldung erhalten haben. Also suchten wir nach
einem kleineren 5l Liter Fass, welches frei erhältlich und – vor allem - Pfandfrei zu kaufen ist.
Wir entschieden uns für ein Blechfass der Marke „Rothaus“, welches wir am Wochenende
zusammen mit Freunden und Bekannten wegschütteten. Mike beschaffte einen Spieß von zu
Hause und ich kümmerte mich um eine Möglichkeit des Heizens, indem ich meinen Nachbarn
aufsuchte in der Hoffnung er könne mir weiterhelfen. Dieser Nachbar gab mir einen Camping
Gaskocher, wandte aber als Bedenken ein, dass er horizontal die Hitze nicht optimal abgeben
könnte. Mit diesen Materialien und dem geleerten Fass begaben wir uns an den Bau.
Bau
Zu Beginn unserer Arbeiten, nahmen wir unser leeres 5l Bierfass und gingen damit in die
Werkstatt. Dort haben wir begonnen, das Fass mithilfe einer Stichsäge grob auszusägen.
Nachdem wir grob die Öffnung ausgesägt hatten, schnitten wir mit einer Blechschere die
Ränder exakt aus. Damit wir uns während den Arbeiten nicht an den scharfen Kannten der
Öffnung schneiden, brachten wir provisorisch noch etwas Klebeband an den Rändern an.
Im Anschluss daran montierten wir zum ersten mal den Spieß in das Fass, um zu schauen, ob
die einzelnen Komponenten zusammen passen. Nachdem alles passten brauchten wir
natürlich auch einen passenden Motor für unseren Spieß. Hierfür gingen wir in die
Physiksammlung und fanden dort einen passenden alten Fensterhebermotor. Nach einigen
Test mit dem genannten Motor empfanden wir ihn als perfekt, da seine variierbare Leistung,
seine Größe, etc. sehr gut zu unserem Projekt passen.

Probleme und deren Lösungen

Wir stießen währen unserer Arbeiten auf das Problem der Art des Heizens. Wir überlegten uns
einen Gasheizer zu verwenden um unabhängig von Strom zu sein fanden aber sehr bald
heraus, dass diese Gasheizer eine Einheitsgröße haben, die zu groß für unser Fass ist.

Ein weiteres Problem war, wie wir die exakte Mitte des Fassdeckels zu ermitteln. Wir
wandten aber nach einiger Knobelei die Methode mit einem Zirkel an, die wir in der sechsten
Klasse gelernt haben.