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Eigentumsrecht

Das Eigentumsrecht beinhaltet das Recht die Rechtsordung, Regeln, die wir befolgen,
einhalten oder einfordern. Sobald Menschen in einer Gemeinschaft zusammenleben, kann der
Einzelne nicht das tun oder lassen, was er jetzt gerade will. Denn die Ausnutzung der Freiheit
des Einzelnen begrenzt die Freiheit des anderen.

1. Verhaltensregeln

Ohne Verhaltensregeln würde jede Ordnung zusammenbrechen und es gäbe keine Sicherheit.
Sie bestimmen den Bewegungsspielraum des Menschen. Ein friedliches und geordnetes
Zusammenleben wäre ohne Regeln nicht möglich. Es sind genaue Gebote, Verbote und deren
Durchsetzung erforderlich.

2. Rechtsordung

- Das Recht (umfasst die Gesamtheit der Rechtsnormen, die in einer Rechtsgemeinschaft
gelten)

- Das Gericht (schützt und verwirklicht die Rechtsordung (Gerechtigkeit) )

- Gleichheit (Alle Menschen haben die selben Rechte vor Gericht)

- Billigkeit (Folgen einer Tat müssen angemessen sein)

-> Alle Gesetze bauen auf dem Grundgesetz, d.h. auf der Verfassung auf

3. Rechtsgebiete

Man unterscheidet:

- Öffentliches Recht (regelt die Rechtsbeziehung zwichen Staat und Bürger und die Interessen
untereinander)

- Privatrecht = Zivilrecht (regelt die Rechtsbeziehungen der einzelnen Rechtspersonen


zueinander)

- Arbeitsrecht
3.2 Verhältnis des öffentlichen Rechts zum Privatrecht

Privatrecht: bei Regelungen von Privatinteressen ist das Gemeinwohl zu beachten

Öffentliches Recht: über die Interessen des Einzelnen darf nicht hinweggegangen werden

3.3 Bei Streitfällen brauchen wir Rechtsvorschriften (für alle gültig) -> Bürgerliches
Gesetzbuch (BGB)

4. Besitz und Eigentum

bedeutet die Herrschaft über eine Sache.

Besitz = tatsächliche Herrschaft

Eigentum = rechtliche Herrschaft

Jeder Eigentümer hat:

Rechte:

z.B kann er sein Eigentum

- benutzen

- verkaufen

- vermieten

- verändern

- u.ä.
Pflichten:

Der Eigentümer darf anderen durch die Ausübung des Eigentumsrechts keinen Schaden
zufügen, z.B. durch

- Lärm

- Gestank

- oder andere Umweltbeeinträchtigungen

6. Eigentumserwerb durch Rechtsgeschäft

Unsere Rechtsordnung unterscheidet:

- Bewegliche Sachen (Mobilien, aus dem lateinischen: mobilis = beweglich)

Darunter versteht man alle transportablen Sachen (z.B. Fahrzeuge)

(Der rechtsverbindliche Wille der Partner (Einigung), die innere Einstellung muss vorhanden
und das

sichbare Tun der inneren Einstellung muss erkennbar sein (Übergabe).

- Unbewegliche Sachen (immobil = unbeweglich)

wie Grundstücke und Bestandteile von Grundstücken (z.B. Häuser und


Eigentumswohnungen)

Übertragung einer Immobilie: - Einigung zwischen Eigentümer und Erwerber vor einem
Notar = Auflassung

und die Eintragung ins Grundbuch muss gemacht werden)

7. Sozialpflichtigkeit des Eigentümers

Das Eigentum udn das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch
Gesetze bestimmt.

Eigentum verplichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Einschränkungen bestehen auf folgenden Gebieten:


- Baurecht

- Nachbarrecht

- Umweltschutz