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DROGENPUSHER

PSYCHIATRIE
Wie Psychiater die Welt unter Drogen setzen

Veröffentlicht von der


Citizens Commission on Human Rights
Gegründet im Jahre 1969
WICHTIGER HINWEIS
für den Leser
D
ie Psychiatrie gibt vor, dass sie die alleinige Staaten räumen ein, dass Psychiater weder die Ursa-
Autorität für psychische „Krankheiten“ sei chen oder die Heilung für irgendeine psychische Stö-
und dass nur sie wisse, was geisteskrank ist rung kennen, noch wissen, was ihre „Therapien“ im
und was nicht. Patienten genau bewirken oder anrichten. Ihre Dia-
Die Fakten zeigen ein gänzlich anderes Bild: gnosen und Methoden stützen sich ausschließlich auf
Theorien und widersprüchliche Meinungen und sind
1. PSYCHIATRISCH KLASSIFIZIERTE „STÖRUN- ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage.
GEN“ SIND KEINE KRANKHEITEN IM MEDIZINI-
SCHEN SINNE. In der Medizin gibt es strikte Kriterien, Ein früherer Präsident der World Psychiatric
wann ein Zustand als Krankheit bezeichnet wird. Association drückte es so aus: „Die Zeiten, in denen
Neben einer vorhersagbaren Reihe von Symptomen Psychiater glaubten, sie könnten psychisch Kranke
muss auch die Ursache der Symptome oder ein gewis- heilen, sind vorbei. In Zukunft werden psychisch
ses Verständnis ihrer Physiologie (Funktion) belegt Kranke lernen müssen, mit ihrer Krankheit zu leben.“
sein. Fieber und Frösteln beispielsweise sind keine 4. DIE THEORIE EINES „CHEMISCHEN UN-
Krankheiten, sondern lediglich Symptome. Malaria GLEICHGEWICHTS“ IM GEHIRN ALS URSACHE
und Typhus dagegen sind Krankheiten. Krankheiten (ANGEBLICHER) PSYCHISCHER STÖRUNGEN IST
können durch objektive Nachweise und körperliche EINE UNBEWIESENE BEHAUPTUNG. NICHT MEHR.
Tests nachgewiesen werden. Für keine einzige der vie- Eine weit verbreitete psychiatrische Theorie (und
len behaupteten psychischen „Krankheiten“ wurde zudem eine fundamental wichtige für den Verkauf
jemals irgendein medizinischer Nachweis erbracht. von Psychopharmaka) unterstellt, dass psychische
2. PSYCHIATER BEFASSEN SICH AUSSCHLIESS- Störungen die Folge eines chemischen Ungleichge-
LICH MIT PSYCHISCHEN „STÖRUNGEN“, NICHT MIT wichts im Gehirn seien. Wie für viele andere psychia-
NACHWEISBAREN KRANKHEITEN. Während sich die trische Theorien gibt es auch für diese Behauptung
klassische Medizin mit körperlichen Krankheiten keinen biologischen oder andersartigen Beweis. Als
beschäftigt, geht es in der Psychiatrie um „Störun- Repräsentant einer großen Anzahl von Experten auf
gen“. In Ermangelung einer bekannten Ursache oder dem Gebiet der Medizin und der Biochemie konsta-
eines nachvollziehbaren physiologischen Ablaufs tiert Dr. phil. Elliot Valenstein, Autor des Buches Bla-
wird eine Gruppe von Symptomen, die bei vielen ver- ming the Brain: „[E]s gibt keine Tests, um den chemi-
schiedenen Patienten beobachtet wird, als Störung schen Zustand des Gehirns eines lebenden Menschen
oder Syndrom bezeichnet. Joseph Glenmullen von der einzuschätzen ...“.
Harvard Medical School schreibt, dass es sich „bei 5. DAS GEHIRN IST NICHT DIE WIRKLICHE
allen psychiatrischen Diagnosen lediglich um Syndro- URSACHE VON PROBLEMEN IM LEBEN. Ja, Menschen
me [oder Störungen] handelt, also um eine Gruppe haben Probleme und Sorgen, die zu psychischen
von Symptomen, bei denen ein Zusammenhang ver- Schwierigkeiten führen können, manchmal auch zu
mutet wird, aber eben nicht um Krankheiten“. Psychi- ernsten. Aber es ist unlauter, schädlich und in nicht
atriekritiker Dr. Thomas Szasz, selbst emeritierter Pro- wenigen Fällen auch tödlich, diese Schwierigkeiten als
fessor für Psychiatrie: „Im Unterschied zu den meis- eine unheilbare „Gehirnerkrankung“ darzustellen, die
ten körperlichen Krankheiten gibt es keinen Bluttest nur durch die Einnahme gefährlicher Pillen gelindert
oder andere medizinische Tests zur Feststellung des werden könne. Diese Psychopharmaka sind häufig
Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins einer psy- potenter als herkömmliche Drogen und können Men-
chischen Erkrankung“. schen zu Gewalttaten verleiten oder in den Selbstmord
3. DIE PSYCHIATRIE HAT NOCH NIE EINE UR- treiben. Und: Sie verschleiern die wahren Ursachen
SACHE FÜR IRGENDEINE „PSYCHISCHE STÖRUNG“ von Problemen im Leben und schwächen die Lebens-
GEFUNDEN. Führende Psychiatrieverbände wie die kraft der Betroffenen, mit der Folge, dass ihnen eine
World Psychiatric Association (WPA) und das Natio- mögliche wirkliche Genesung und die Hoffnung auf
nal Institute of Mental Health (NIMH) der Vereinigten eine bessere Zukunft versperrt bleiben.
DROGENPUSHER
Wie Psychiater die Welt unter Drogen setzen

INHALT
EINLEITUNG
Eine gefährliche Welt
voller Drogen .................................. 2
KAPITEL EINS
Wie Propaganda aus Drogen
„Medikamente“ macht .................... 5
KAPITEL ZWEI
Trügerische Diagnosen .................... 9
KAPITEL DREI
Der Schwindel mit Lern-
„Störungen“ .................................. 13
KAPITEL VIER
Ein besserer Weg .......................... 17
EMPFEHLUNGEN .......................... 19
Die Citizens Commission on
Human Rights International .......... 20

®
EINLEITUNG
Eine gefährliche Welt
voller Drogen

W
as ist eine der größten Bedro- Erwachsenenkriminalität, Drogenabhängigkeit und
hungen für die Welt von heute? Nikotinssucht bis hin zur Behandlung der Ängste und
Wenn Ihre Antwort Probleme älterer Menschen. Von der Wiege bis zur
„Drogen“ lautet, dann teilen Sie Bahre werden wir mit Informationen bombardiert, die
diese Ansicht mit den meisten uns diese chemischen Allheilmittel schmackhaft
Menschen in Ihrer Umgebung. machen.
Illegale Drogen und die daraus resultierenden Es überrascht also nicht, wenn internationale Sta-
Gewalttaten und Verbrechen werden heute als die tistiken bei allen Altersgruppen ein rasches Ansteigen
größte Bedrohung für unsere Kinder und die der Prozentzahl von Menschen zeigen, die in ihrem
Gesellschaft insgesamt angesehen. täglichen Leben gewohnheitsmäßig auf diese Mittel
Sehr wenige Menschen erkennen allerdings, dass zurückgreifen. Allein im Jahr 2002 belief sich der welt-
illegale Drogen nur einen Teil des gegenwärtigen Dro- weite Umsatz von Antidepressiva auf rund 19,5 Mrd.
genproblems ausmachen. In den letzten 40 bis 50 Jah- Dollar (15,6 Mrd. Euro). Der Jahresumsatz für Anti-
ren hat sich die Situation psychotika liegt mittler-
gewaltig verändert: weile bei mehr als 12
Immer mehr Menschen Mrd. Dollar (9,6 Mrd.
geraten in die Abhängig-
„Psychiater haben ... sichergestellt, Euro).
keit von einer anderen dass immer mehr Menschen ... Mittlerweile warn-
Art von Droge – verord- ten die Autoren Richard
nete Psychopharmaka.
zu dem Glauben verleitet werden, Hughes und Robert Bre-
(Wundern Sie sich nicht, dass die allerneueste Psychodroge win in ihrem Buch The
wenn wir hier Psycho- ,die beste Lösung’ für die alltäg- Tranquilizing of America
pharmaka als Drogen davor, dass Psychophar-
bezeichnen, denn nichts lichen Schwierigkeiten und Heraus- maka zwar „Angst,
anderes sind sie–„be- forderungen des Lebens sei.“ Schmerz und Stress, aber
wusstseinsverändernde auch das Leben selbst
Substanzen mit Suchtpo- – Jan Eastgate betäuben ... Diese Pillen
tential“.) dämpfen nicht nur den
Während sie einst Schmerz, sondern den
psychisch Kranken vorbehalten waren, kennt heute gesamten Verstand.“ Tatsächlich zeigen Untersuchun-
nahezu jeder irgendjemanden – ein Familienmitglied, gen, dass keines dieser Mittel heilen kann, dass alle
einen Freund oder Bekannten, der schon psychiatri- erschreckende Nebenwirkungen haben und dass sie
sche Drogen eingenommen hat. Für viele gehören sie aufgrund ihrer suchterzeugenden und psychotropen
so sehr zum Alltag, dass sie sich ein „Leben ohne Dro- (bewusstseinsverändernden) Eigenschaften das Leben
gen“ kaum mehr vorstellen können. einer Person ruinieren können.
Sie werden gegen nahezu jeden unerwünschten Bedenken Sie auch, dass Terroristen psychotrope
Zustand verschrieben, von Lern- und Verhaltenspro- Drogen für die Gehirnwäsche einsetzen, mit der sie
blemen über Bettnässen, Aggressivität, Jugend- und junge Menschen zu Selbstmordattentätern machen.

EINLEITUNG
E i n e g e f ä h rl i c h e We l t v o l l e r D r o g e n
2
Darüber hinaus wurden weltweit mindestens 250.000
Kinder, einige davon nicht älter als sieben Jahre, von ter-
roristischen und revolutionären Gruppierungen ange-
heuert, wo sie für tagelange „Mordzüge“ mit Ampheta-
minen und Tranquilizern ausgerüstet werden, d.h. mit
denselben Drogen, die Psychiater Kindern gegen „Lern“-
und „Verhaltens“-Schwierigkeiten verschreiben.
Es ist heute wichtiger denn je, den rapide anstei-
genden Konsum psychiatrischer Drogen zu verstehen.
Wie wurden Millionen Menschen von derart zer-
störerischen Drogen abhängig? Um diese Frage beant-
worten zu können, müssen wir einen Blick auf die Zeit
vor der Drogeneinnahme werfen.
Jeder, der abhängig ist, wurde davon überzeugt,
dass die Droge ihm helfen würde, besser mit dem
Leben zurechtzukommen. Der wichtigste dafür einge-
setzte Verkaufstrick ist ein willkürliches Diagnosesys-
tem: das Diagnostische und Statistische Handbuch Psychi-
scher Störungen IV (DSM-IV) der American Psychiatric
Association und der Abschnitt über psychische Stö-
rungen in der International Classification of Diseases
(ICD). Ist die Diagnose einmal gestellt und das Rezept
geschrieben, entwickeln die zerstörerischen Eigen-
schaften der Drogen ihre Eigendynamik. großen Teilen in unserem Versäumnis begründet, die
Psychiater haben die umfassende Verwendung schlimmsten aller Drogendealer unserer Gesellschaft
dieses diagnostischen Schwindelinstrumentariums aufzuhalten: Psychiater , die uns ohne Unterlass in
durchgesetzt und so sichergestellt, dass immer mehr die Irre führen und die Welt mit Drogen über-
Menschen ohne ernstliche psychische Probleme – oder schwemmen.
mit gar keinen Problemen – zu dem Glauben verleitet
werden, die beste Lösung für die alltäglichen Schwie- Mit herzlichen Grüßen
rigkeiten und Herausforderungen des Lebens sei die
„allerneueste“ Psychodroge.
Es lohnt sich, diese Broschüre zu lesen, unabhän-
gig davon, ob Sie nun Parlamentsmitglied, Vater oder
Mutter schulpflichtiger Kinder, Lehrer, Arbeitnehmer Jan Eastgate
oder Arbeitgeber, Hausbesitzer oder einfach nur ein Präsidentin der
Bürger dieses Landes sind. Citizens Commission
Unser Versagen im Kampf gegen Drogen liegt zu on Human Rights International

EINLEITUNG
E i n e g e f ä h rl i c h e We l t v o l l e r D r o g e n
3
WICHTIGE FAKTEN
Psychopharmaka sind zum Allheilmittel für
die Belastungen und den Stress des
modernen Lebens geworden. Ihr Einsatz
in Schulen, Pflegeheimen, Drogenrehabili-
tationszentren und Gefängnissen wird

2
von der Psychiatrie vehement propagiert.

Von den Antidepressiva aus der Gruppe


der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-
Hemmer (SSRI) weiß man heute, dass sie
neurologische Störungen wie Gesichts-
und Körperzuckungen verursachen kön-
nen;1 bei 60% der Konsumenten führen
sie zu sexueller Dysfunktion.

3 Die neuesten Neuroleptika können


Atemstillstand, Herzattacken, Diabetes
und Entzündungen der Bauchspeichel-

4
drüse verursachen.

Im Jahre 2002 wurden mehr als 100


Millionen Rezepte für Antidepressiva
ausgestellt. Ihr Umsatz ist weltweit auf
über 19,5 Mrd. Dollar (15,6 Mrd. Euro)
gestiegen. Für Neuroleptika liegt die
Zahl bei 12 Mrd. Dollar (9,6 Mrd. Euro)
pro Jahr.

5 Trotz der verheerenden Nebenwirkun-


gen enthält jedes siebte von den Kran-
kenkassen übernommene Rezept in
Frankreich Psychopharmaka. Über 50%
der 1,8 Millionen Arbeitslosen nehmen
solche Medikamente.2
KAPITEL EINS
Wie Propaganda aus Drogen
„Medikamente“ macht

D
ie Psychiater sind durch ihre Aus- vorstellen können, auch nur einen Tag ohne sie
bildung und ihrem Wesen nach ein- auszukommen.
fach Drogendealer geworden. Sie Psychiatrische Drogen sind zum Allheilmittel
haben … vergessen, wie man sich für die Belastungen und den Stress des modernen
hinsetzt und mit dem Patienten Lebens geworden. Sie werden in Schulen,
über seine Probleme spricht.“ – Walter Afield, Pflegeheimen, Drogenrehabilitationszentren und
Psychiater. Gefängnissen massiv eingesetzt. Ob es sich
Noch vor fünfzig Jahren gab es einen Unter- um Gewichtsprobleme, Rechen- und Schreib-
schied zwischen Medikamenten (von einem Arzt schwierigkeiten, geringes Selbstvertrauen,
gegen eine körperli- Angstzustände, Schlaf-
che Krankheit ver- störungen oder nur um
schriebene Substan- die kleineren Unpäss-
zen) und Drogen (ille- Während Medikamente lichkeiten des täg-
gale Substanzen, die normalerweise zur Behandlung, lichen Lebens handelt,
Abhängigkeit verur- überall verlässt man
sachen und zu einer Vorbeugung oder Heilung von sich auf ihre „Hilfe“.
merklichen Verände- Krankheiten bzw. zur Verbesserung Psychopharmaka
rung des Bewusst- führen zu Abhängig-
seins führen können)
der Gesundheit eingesetzt werden, keit und Sucht. Der
– wie die „Straßen“- unterdrücken Psychopharmaka Entzug kann schwieri-
Drogen Heroin und ger sein als bei illegalen
Kokain.
bestenfalls Symptome – Symptome, Drogen. Der deutlich-
Die meisten Leu- die zurückkehren, wenn die ste Beweis für die
te wissen, dass illega- Wirkung des Medikaments geringen Unterschiede
le Drogen zu den zwischen diesen bei-
schlimmsten Feinden nachlässt. Genau wie illegale den Arten von Drogen
der Gesellschaft ge- Drogen bewirken sie lediglich eine ist die Tatsache, dass
hören, in deren Kiel- heute die Abhängigkeit
wasser Kriminalität kurzfristige Flucht vor den von Psychopharmaka
und andere negative Problemen des Lebens. der Rauschgiftsucht
Folgeerscheinungen in vielen Ländern
in den Straßen, im den Rang als schwer-
Gemeinwesen und in wiegendstes Drogen-
den Schulen Einzug halten. problem streitig macht.
In den letzten Jahrzehnten hat jedoch eine Wie konnte es dazu kommen? Wie konnten
neue Art von Drogen weite Teile der Gesellschaft derart gefährliche und problematische Medi-
erobert und ist so sehr zu einem Bestandteil des kamente solch schnelle und breite Akzeptanz
Lebens geworden, dass viele Menschen sich nicht finden?

KAPITEL EINS
Wi e P r o p a g a n d a a u s D r o g e n „ M e d i k a m e n t e “ m a c h t
5
PSYCHIATRISCHE DROGEN
Eine Geschichte der Täuschung
wirkungen wie Panik-Attacken, Wahnvorstellungen, toxi-
sche Verwirrung, Depersonalisation und Geburtsfehler
wurden unterdrückt.

50er Jahre:
Ecstasy, 1914 in Deutschland erfolglos als Appetitzügler
entwickelt, wurde zur Unterstützung von Psychotherapien ein-
gesetzt. Heute ist es eine der gefährlichsten illegalen Drogen.

50er Jahre:
1942 entwickelten Forscher in einem Labor in Paris,
das damals von den Deutschen besetzt war, ein auf Pheno-
thiazin (eine gelbliche, kristalline, u.a. für Insektizide ver-
Amphetamine
wendete Substanz) basierendes Mittel, welches das zentra-
le Nervensystem lähmt. Es wurde in den 50er Jahren unter
verschiedenen Bezeichnungen wie Chlorpromazin, Largac-

D
ie Geschichte psychiatrischer Drogen ist eine til und Thorazin vermarktet. Erst 1972 wurden Patienten
Aufeinanderfolge groß angekündigter „Wun- vor den gefährlichen Wirkungen des Mittels gewarnt, wie
dermittel“, die sich letztlich alle als schädlich z. B. irreversible Schädigung des Nervensystems und eine
oder sogar tödlich erwiesen haben. toxische Reaktion, an der schätzungsweise 100.000 Ameri-
kaner starben. Es ist nicht bekannt, wie viele Todesopfer
Frühes 20. Jahrhundert: diese Pharmaka in anderen Ländern forderten.
Barbiturate - sedativ-hypnotische Mittel - werden zur
Verhaltenskontrolle von Patienten eingesetzt. 1978 emp- 1957:
fahl das U.S. Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs Monoamine Oxidase-Inhibitoren (MAOI), ursprünglich
(staatliche Rauschgift- und Drogenbehörde), die Verwen- zur Behandlung von Tuberkulose entwickelt, aber vom
dung von Barbituraten einzuschränken, weil sie „gefähr- Markt genommen, weil sie Hepatitis verursachten, wurden
licher als Heroin“ seien. als Antidepressiva eingesetzt. In Wechselwirkung mit
bestimmten Lebensmitteln wie z. B. Käse, Wein oder Kaffee
30er Jahre:
Als Antidepressiva ein-
gesetzte Amphetamine wur-
STEIGENDE PSYCHOPHARMAKA-UMSÄTZE:
den als „Mittel ohne ernste
Nebenwirkungen“ ange- Sie werden verwendet, um zu „behandeln“, nicht um zu heilen - die Verkaufszahlen
priesen. Doch schon sehr persönlichkeitsverändernder Psychopharmaka schießen weiter in die Höhe.
bald wurden die ersten Fälle
von Abhängigkeit und $12 $9
$10.900.000.000 $8.100.000.000
„Amphetamin-Psychosen“ $8
berichtet, aber vor den $10

Patienten verschwiegen. $7
Milliarden von Dollar

Milliarden von Dollar

$8 $6
1943:
$5
LSD, ursprünglich als $6
Stimulans für Kreislauf und $4
Atmung entwickelt, wurde
$4 $3
in den 50er Jahren in den
Kreisen der Psychiatrie als $2
„Heilmittel“ für alles einge- $2
$1.130.000.000 $1
setzt, von Schizophrenie $600.000.000

über kriminelles Verhalten $0 $0

bis hin zu sexueller Perver- 1990 2003 1991 2003


sion und Alkoholismus. Verkauf von Antidepressiva Verkauf von Neuroleptika
Informationen über Neben- in den USA von 1990 – 2003 in den USA von 1991–2003
kann das Medikament potentiell lebensbedrohliche
Blutdruckveränderungen verursachen. 1958 wurden als DIE VERMARKTUNG VON SCHADEN
Alternative trizyklische, länger wirkende Antidepressiva ent- AUS PROFITGIER:
wickelt, die aber Benommenheit, Denkschwierigkeiten, Jedes Mal, wenn es negative Publicity über Psychopharmaka gibt,
Kopfschmerzen und Gewichtszunahme verursachten.
erscheinen kurz darauf Artikel und Werbeanzeigen in medizinischen
60er Jahre: Fachzeitschriften. Sie übertreiben regelmäßig die Vorteile der Psycho-
Tranquilizer oder Benzodiazepine wurden (in den USA) pharmaka, während sie ihre zahlreichen Risiken schlicht und einfach
als „Mother’s Little Helper“ bekannt, wegen der hohen
Anzahl von Frauen, denen sie verschrieben wurden. Die
ignorieren. Im Fall von Antipsychotika gehören dazu Parkinson-Symp-
Öffentlichkeit erfuhr allerdings nicht, dass sie innerhalb tome, dauerhafte Schäden des Nervensystems und sogar Todesfälle.
weniger Wochen süchtig machen können.

60er Jahre:
Das ursprünglich zur Behandlung von barbiturat-indu-
zierten Komas verwendete kokainähnliche Stimulans Ritalin
(Methylphenidat) wurde gegen kindliche Verhaltensproble-
me und „Hyperaktivität“ eingesetzt. 1971 wurden Ritalin
und andere Stimulanzien in die gleiche Missbrauchskatego-
rie eingeordnet wie Morphium, Kokain und Opium.

80er - 90er Jahre:


Antidepressiva aus der Gruppe der Selektiven Seroto-
nin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) wurden als Wunder-
mittel und praktisch ohne Nebenwirkungen angepriesen.
Vierzehn Jahre später wurde die Öffentlichkeit endlich
davor gewarnt, dass sie neurologische Störungen wie
Gesichts- und Körperzuckungen (Anzeichen für mögliche
Gehirnschäden) sowie gewalttätiges und suizidales Verhal-
ten auslösen können.

90er Jahre:
„Atypische“ (neue) Neuroleptika oder Antipsychotika
wurden als „Durchbrüche“ in der Behandlung von Schi-
zophrenie gefeiert – trotz Untersuchungen aus den 60er
Jahren, die eines dieser Mittel mit Atemstillstand und Herz-
anfällen in Verbindung bringen. Jetzt tauchen Fälle auf, bei
denen diese Mittel Bauchspeicheldrüsenentzündung und
Diabetes verursacht haben.

Heute:
Weltweit werden mindestens 17 Millionen Menschen Tran-
quilizer verschrieben, wobei „westeuropäische Länder sich
einem epidemischen Ausmaß von Bürgern gegenübersehen, die
von Tranquilizern und Antidepressiva abhängig sind“, wie die
Autorin Beverly Eakman berichtet. 3 In Spanien nahm der Kon-
sum von Antidepressiva in den 90er Jahren um 247% zu. Die
Verkaufszahlen stiegen dort seit dem Jahr 2000 um das Dreifa-
che, für Anxiolytika (Angstlöser) um das Vierfache. 4 2004 ent-
deckten Wissenschaftler in Großbritannien, dass ein SSRI in solch
großen Mengen konsumiert wird, dass jetzt Spuren davon im
Trinkwasser nachzuweisen sind. Norman Baker, Mitglied des Par-
laments und Experte für Umweltfragen äußerte sich besorgt:
„Dies sieht nach einem Fall verdeckter Massenmedikamentie-
rung der ahnungslosen Bevölkerung aus und ist möglicherweise
ein besorgniserregendes gesundheitspolitisches Problem.“ 5

Gleichzeitig leidet die Welt an massiven sozialen Pro-


blemen internationalen Ausmaßes wie der Eskalation von
Drogenmissbrauch und Gewalt.
WICHTIGE FAKTEN
Psychiater haben Verhaltens- und
Lernprobleme zu „Störungen“
umdefiniert, damit die Behand-
lungskosten von der Krankenkasse
übernommen werden. Sie entschei-
den buchstäblich per Abstimmung,
welche Störung in ihr Diagnosti-
sches und Statistisches Manual
Psychischer Störungen (DSM) auf-

2
genommen wird.

Im April 2003 erklärte der Psychia-


ter Paul Genova in einem Artikel
der Psychiatric Times mit dem Titel
Dump the DSM (Werft das DSM
weg), dass die psychiatrische Praxis
von einem Diagnosesystem
beherrscht werde, das „sie zum
Gespött der anderen medizinischen

3
Fachrichtungen macht.“

Dr. med. Bruce Levine, Autor von


Commonsense Rebellion, schreibt:
„… Es wurden keinerlei biochemi-
sche, neurologische oder genetische
Anhaltspunkte für Aufmerksamkeits-
defizitstörung (ADS), Oppositionelle
Verhaltensstörung, Depression, Schi-
zophrenie, Angstzustände, zwang-
haften Alkohol- und Drogenmiss-
brauch, Fresssucht, Spielsucht oder
irgendeine andere so genannte
psychische Krankheit oder Störung

4
gefunden.“6

Der Psychiater M. Douglas Mar ver-


tritt die Ansicht, dass „es keine wis-
senschaftliche Grundlage für diese
Forderung [nach dem Einsatz von
Gehirn-Scans für psychiatrische Dia-
gnosen] gibt“.7

5 Dr. Sydney Walker III, Neurologe,


Psychiater und Autor von A Dose
of Sanity ist der Überzeugung, dass
das DSM „zu der sinnlosen medika-
mentösen Behandlung von Millio-
nen Menschen geführt hat …“8
KAPITEL ZWEI
Trügerische Diagnosen

E
s mag selbstverständlich erscheinen, aber aufgenommen wurden, und die Veröffentlichung
für einen Arzt muss es eine Art von aner- des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs Psy-
kannter Diagnose geben – maßgebliche chischer Störungen (DSM) der American Psychiatric
Richtlinien einschließlich spezifischer Association (APA) aus dem Jahre 1952 stellten
körperlicher Symptome, die ihn zur Ver- scheinbar ein Diagnosesystem zur Verfügung.
schreibung eines Medikaments legitimiert. Das ist Die DSM-Ausgabe von 1952 enthielt eine Liste
in der Psychiatrie nicht der Fall. von 112 psychischen Störungen. In der 3. Ausgabe
Joseph Glenmullen von der Harvard Medical (DSM-III) im Jahre 1980 war die Zahl bereits auf 224
School meint: „In der Medizin existieren strikte Kri- gestiegen. Im Abschnitt über „Kleinkinder, Kindheit
terien, wann ein Zustand als Krankheit zu bezeich- und Adoleszenz“ waren 32 neue Störungen hinzu-
nen ist. Neben einer vorhersagbaren Reihe von gefügt worden, darunter: Aufmerksamkeitsdefizit-
Symptomen muss auch störung, Verhaltensstö-
die Ursache der Sympto- rung, entwicklungs-
me oder ein gewisses bedingte Lesestörung,
Verständnis ihrer Phy-
Das DSM ist „ein arroganter entwicklungsbedingte
siologie (Funktion) eta- Betrug ... In irgendeiner Weise Rechenstörung und ent-
bliert werden. Dieses wicklungsbedingte
Wissen verleiht der Dia-
vorzugeben, dass es sich Sprachstörung. 1994
gnose den Status einer dabei um eine wissenschaftliche stieg die Gesamtzahl
anerkannten Krankheit. psychischer Störungen
‚Fieber ’ ist beispiels- Abhandlung handle ... schädigt im DSM-IV auf 374.
weise keine Krankheit, die Kultur.“ Trotz seiner schein-
sondern lediglich ein baren Wissenschaftlich-
Symptom. In Abwesen- – Ron Leifer, Psychiater aus New York keit wurde das DSM nie
heit einer bekannten von einem wissenschaft-
Ursache oder Physiolo- lichen Fachgremium
gie (Funktion) wird eine Gruppe von Symptomen, anerkannt, außer von der Psychiatrie selbst.
die man wiederholt an vielen verschiedenen Dafür gibt es einen sehr einfachen Grund:
Patienten beobachtet hat, als Syndrom bezeichnet, ❚ Im DSM-II heißt es: „Selbst wenn es dies ver-
nicht als Krankheit.“ 9 In der Psychiatrie „haben sucht hätte, hätte das [APA]-Komitee keine Überein-
wir bisher keinen Beweis für die Ursache oder die stimmung darüber erzielen können, was diese Stö-
Physiologie irgendeiner psychiatrischen Diagnose rung (Schizophrenie) ist; es konnte sich nur darauf
… Die Diagnosen werden Störungen genannt, weil einigen, wie man sie benennt.“ Dr. Thomas Szasz,
keine von ihnen eine nachgewiesene Krankheit emeritierter Professor für Psychiatrie, sagt, Schi-
ist.” 10 zophrenie sei „so vage definiert, dass der Begriff auf
Die sechste Ausgabe der Internationalen Klassifi- fast jede Verhaltensweise Anwendung findet, die
kation von Krankheiten (ICD) der Weltgesund- dem Sprecher missfällt.“
heitsorganisation (WHO) aus dem Jahre 1948, in der ❚ In der Einführung zum DSM-III müssen Psy-
erstmals psychiatrische Störungen (als Krankheiten) chiater selbst eingestehen:

KAPITEL ZWEI
Tr ü g e r i s c h e D i a g n o s e n
9
Finanzierungsstrategie der Psychiatrie:
DIE ERFINDUNG NEUER „GEISTESKRANKHEITEN“
1949 – Etablierung des National
Institute of Mental Health (NIMH)
800 Mio.

DSM 1952 –
nition für psychi-
112 Geistesstörungen sche Störung, die all
die Fragen im Zu-
sammenhang mit dem
1963 – Verabschiedung schwierigen Problem
des CHCH Gesetzes
beantworten soll, wo
eine Abweichung en-
600 Mio.
DSM-II 1968 – det und eine Fehlfunk-
163 Geistesstörungen tion beginnt. Aber
die Antworten bleiben
aus.“ 11
DSM-III 1980 – Menschen haben
224 Geistesstörungen
Probleme und manch-
mal auch sehr ernste.
400 Mio. DSM-III-R 198 7 – Es gibt jedoch keinen
253 Geistesstörungen Beweis dafür, dass
irgendeine der psy-
1990 – Verkündung des chischen „Krankhei-
„Jahrzehnts des Gehirns“ ten“ der Psychiatrie
überhaupt existiert;
DSM-IV 1994 –
sie existieren, weil
253 Geistesstörungen Psychiater behaupten,
200 Mio. dass sie existieren.
Wie gelangt also
eine „Störung“ ins
HEUTE – Neue Störungen werden DSM? Eine „Störung“
NIMH Finanzierung

erfunden und der Liste hinzugefügt


in Millionen U.S. $

wird einfach durch


eine Mehrheitsabstim-
mung der „Experten“
mittels Handzeichen
zu einer solchen erho-
ben, wobei die Schlüs-
1949

1952

1963

1968

1980

1987
1990

1994

selfrage lautet: „Glau- 2004


ben Sie, dass dies eine
Störung ist, ja oder
nein?“ Dieses unwis-
senschaftliche Vorge-
„Für die meisten der im DSM-III angeführten hen veranlasste den Psychiater Al Parides, das DSM
Störungen... ist die Ätiologie [Ursache] unbekannt. Es als ein „meisterhaftes politisches Manöver“ zu
gibt eine Vielzahl von Theorien. Sie stützen sich auf bezeichnen. Und er kritisiert: „Viele Probleme, die
Belege, die nicht immer überzeugend darlegen kön- keine nachweisbaren biologischen Ursachen haben,
nen, wie es zu diesen Störungen kommt.“ wurden von ihnen [Psychiatern] in den Bereich der
❚ Der Psychiater Matthew Dumont kommen- Medizin verschoben.“
tiert dies folgendermaßen: „Sie schreiben `... Auch Es ist offensichtlich, dass Menschen schwere
wenn dieses Handbuch eine Klassifizierung psychi- psychische Probleme haben können und Hilfe brau-
scher Störungen bietet, … legt keine Definition aus- chen. Doch die Professoren Herb Kutchins und Stu-
reichend präzise Grenzen für den Begriff fest... ´ art A. Kirk, Autoren von Making Us Crazy, warnen:
Dann liefern sie eine 125 Wörter umfassende Defi- „Die breite Öffentlichkeit wiegt sich in falscher

KAPITEL ZWEI
Tr ü g e r i s c h e D i a g n o s e n
10
PSYCHOPHARMAKA
Die Lüge vom chemischen
Sicherheit aufgrund eines psychiatrischen Diagnose-
Ungleichgewicht
handbuchs, das den Glauben an die Illusion nährt,
die Härte, die Brutalität und der Schmerz in ihrem „Es gibt kein biologisches Ungleichgewicht. Wenn Leute zu mir
Leben und in ihrer Umgebung könnten mit einem kommen und sagen: ,Ich habe ein biologisches Ungleichgewicht’,
psychiatrischen Etikett erklärt und mit einer Pille
behoben werden. Sicher haben wir alle zahlreiche dann sage ich ,Zeigen Sie mir Ihren Labortest.’ Es gibt keine
Probleme und eine Vielzahl eigenartiger Strategien, Labortests.“ – Dr. Ron Leifer, Psychiater, New York
… um damit zurechtzukommen. Aber ist das Leben
nicht einfach so? Viel zu oft hat die psychiatrische
Bibel uns für verrückt erklärt, während wir einfach
nur menschlich waren.“12

Eine Schundwissenschaft
A ngesehene Mediziner stimmen darin überein, dass es für die genaue
Diagnose und Behandlung von Krankheiten objektive körperliche
Befunde geben muss, die durch Untersuchungen wie z.B. Blut- und
Urintests, Röntgen, Gehirn-Scans oder Gewebeproben festgestellt werden kön-
nen. Viele Mediziner vertreten die Auffassung, im Gegensatz zu den Behaup-
Im Jahr 2001 wurde das DSM-IV von über 100 in tungen der Psychiatrie gebe es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass
London versammelten internationalen Experten für „psychische Störungen im Gehirn begründete Krankheiten” sind oder dass ein
geistige Gesundheit als eine der zehn schlimmsten cerebrales chemisches Ungleichgewicht dafür verantwortlich ist.
Veröffentlichungen des Jahrtausends bezeichnet. Es In seinem Buch Blaming the Brain schrieb der Biopsychologe Elliot S.
wurde dafür kritisiert, die Psychiatrie auf eine Valenstein: „Entgegen anders lautender Behauptungen wurden keine bioche-
Checkliste zu reduzieren. „Wenn du nicht im DSM- mischen, anatomischen oder funktionalen Anzeichen gefunden, anhand derer
IV stehst, bist du nicht krank. Es ist zu einem außer man die Gehirne von Psychiatriepatienten verlässlich charakterisieren könnte.“
Kontrolle geratenen Monster geworden.“ 13 Er fügte hinzu, dass an dieser Theorie festgehalten wird, weil sie „ein nützliches
Im April 2003 erklärte der Psychiater Paul Geno- Argument für die medikamentöse Behandlung ist“. 16
va in einem Artikel der Psychiatric Times mit dem 2001 schrieb Dr. Ty C. Colbert in seinem Buch Rape of the Soul: How the
Titel Dump the DSM (Werft das DSM weg), die psy- Chemical Imbalance Model of Modern Psychiatry Has Failed its Patients (Ver-
chiatrische Praxis werde von einem Diagnosesystem gewaltigung der Seele: Wie das Modell des chemischen Ungleichgewichtes
beherrscht, das „sie zum Gespött der anderen medi- der modernen Psychiatrie versagt hat): „Wir wissen, dass das Modell des
zinischen Fachrichtungen macht.“ chemischen Ungleichgewichts als Erklärung für psychische Krankheiten niemals
Professor Edward Shorter, Autor von A History wissenschaftlich bewiesen worden ist.” 17
of Psychiatry (Geschichte der Psychiatrie), stellt fest: Der australische Psychologe Philip Owen warnte 2003: „Es wird immer
„Anstatt in eine schöne, neue Welt der Wissenschaft wieder behauptet, dass die Medikamente ein chemisches Ungleichgewicht im
vorzustoßen, scheint sich die Psychiatrie von der Art Gehirn in Ordnung bringen würden. Diese Behauptung ist falsch. Es ist noch
des DSM-IV eher in die Wüste verirrt zu haben.“ immer nicht möglich, die exakten Mengen von Neurotransmittern an bestimm-
Im Juli 2001 berichtete die Washington Post, dass ten Synapsen [Verbindungsstellen, an denen ein Impuls von einer Nervenzelle
neue Medikamente üblicherweise für existierende zur anderen übertragen wird] im menschlichen Gehirn zu messen. Wie soll es
Störungen entwickelt werden, das Geschäft der Psy- dann möglich sein, Behauptungen über ein chemisches Ungleichgewicht auf-
chiatrie hingegen aus der „Suche nach neuen Stö- zustellen?”
rungen für existierende Medikamente“ besteht.
Dr. Sydney Walker III, Neurologe, Psychiater und
Autor von A Dose of Sanity ist der Überzeugung, dass ERFUNDENE GEHIRNTHEORIE:
das DSM „zu der sinnlosen medikamentösen Behand-
Bekannte Magazine präsentierten zahllose
lung von Millionen Menschen geführt hat …“ 14
Carl Elliot, Bioethiker an der Universität von
Illustrationen des Gehirns; Es wird seziert,
Minnesota, meint dazu: „Psychopharmaka verkauft analysiert und mit Bezeichnungen versehen,
man, indem man psychiatrische Krankheiten ver- während die Öffentlichkeit mit den neuesten
kauft.“15 Mit dem DSM steht der Psychiatrie eine Theorien darüber bombardiert wird,
ständig wachsende Liste von angeblichen psychi- was mit dem Gehirn nicht stimmt.
schen Störungen zur Verfügung, für die ganz legal Es fehlen jedoch wissenschaft-
psychiatrische Drogen verschrieben werden können. liche Fakten, wie in allen
psychiatrischen Theo-
rien. Wie Dr. Elliot
Valenstein erklär-
te: „Es stehen kei-
nerlei Tests zur
Verfügung, um
den chemischen
Zustand des Gehirns
eines lebenden Menschen
zu messen.“
WICHTIGE FAKTEN
Es gibt keine objektiven wissen-
schaftlichen Kriterien, welche die
medizinische Existenz von Aufmerk-
samkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstö-

2
rung (ADHS) bestätigen.

Die praktische Ärztin Dr. Louria Shu-


lamit aus Israel vertritt die Ansicht:
„ADHS ist keine Krankheit, sondern
ein Syndrom. Die Symptome …
sind so allgemein, dass diese Dia-
gnose bei allen Kindern … zutrifft." 18

3 1987 wurde die „Aufmerksamkeits-


defizit-/Hyperaktivitätstörung“
(ADHS, Attention Deficit Hyperacti-
vity Disorder) von Mitgliedern eines
APA-Komitees buchstäblich per
Abstimmung ins Leben gerufen und
im DSM verewigt. Schon innerhalb
eines Jahres wurde diese erfundene
Krankheit alleine in Amerika bei
500.000 Kindern diagnostiziert; bis
heute sind es bereits schockierende
6 Millionen, die mit diesem falschen
Etikett versehen wurden. 19

4 „Hyperaktivität ist keine Krankheit”,


schrieb der Psychiater Sydney Wal-
ker III. „Dieser Schwindel wird von
Ärzten verbreitet, die nicht wissen,
was mit diesen Kindern tatsächlich
nicht in Ordnung ist.“

5 Laut der U.S. Drug Enforcement


Administration (Drogenkontroll-
behörde, Abk.: DEA) kann das am
häufigsten gegen „ADHS“ ver-
schriebene Mittel süchtig machen;
im Zusammenhang mit seiner
Einnahme wurden „psychotische
Episoden, gewalttätiges Verhalten
und bizarre Verhaltensmuster
berichtet.“ 20
KAPITEL DREI
Der Schwindel
mit Lern-„Störungen“

H
eute gibt es nur wenige Eltern oder Lehrer, Psychopharmaka gegen so genannte Verhaltens- oder
deren Leben noch nicht in irgendeiner Weise Lernstörungen bringt zahlreiche Risiken mit sich. Es folgt
von verschriebenen Psychodrogen für Kinder eine kurze Aufzählung:
beeinträchtigt wurde. ❚ 1995 berichtete die US Drug Enforcement Adminis-
Bei jedem der Millionen Kinder, die jetzt weltweit tration (Drogenkontrollbehörde, Abk.: DEA), dass das am
diese Psychopharmaka nehmen, standen Vertrauen häufigsten gegen „ADHS“ verschriebene Mittel süchtig
erweckende Berater bereit, um die Bedenken der Eltern machen könne; im Zusammenhang mit seiner Einnahme
über angeblich nötige „Medikamente“ für ihre Kinder zu wurden „psychotische Episoden, gewalttätiges Verhalten
zerstreuen. Für gewöhnlich erklärte ein Psychiater oder und bizarre Verhaltensmuster berichtet.“21
Psychologe den Eltern, dass ihr Kind an einer Störung lei- ❚ 2001 ergab eine Untersuchung des Journal of the
de, welche die Lernfähig- American Medical Associa-
keit beeinträchtige – allge- tion, dass dieses Stimulans
mein bekannt als Lernstö- „Diese Drogen machen Kinder stärker wirkt als Kokain.22
rung, Aufmerksamkeits- ❚ Bei den Kindern
Defizit-Störung (ADS)
kontrollierbarer, aber nicht unbedingt und Jugendlichen, die auf
oder Aufmerksamkeitsde- besser. ADHS ist ein Phänomen, keine dem Spielplatz Drogen
fizit-/Hyperaktivitätsstö- ‚Gehirnerkrankung’. Da bereits die verkaufen, ist das Stimu-
rung (ADHS). In Schwe- Diagnose ADHS betrügerisch ist, spielt lans als „Vitamin R”, „R-
den ist sie als Störung der Ball” oder „Arme-Leute-
Aufmerksamkeit, motori- es keine Rolle, ob das Medikament Kokain“ bekannt. Sie zer-
schen Kontrolle und ,wirkt´. Man zwingt Kinder eine Droge mahlen es, um es dann zu
Wahrnehmung (DAMP) einzunehmen, die stärker wirkt als schnupfen oder zu injizie-
bekannt, obwohl sie heute ren.
auf breiter Ebene in Miss-
Kokain, gegen eine Krankheit, die noch ❚ Die hauptsächliche
kredit geraten ist. nicht bewiesen ist.“ Komplikation bei Entzug
Den Eltern wurde – Beverly Eakman, Autorin und Präsidentin des dieses Stimulans und
mit Sicherheit auch National Education Consortium, 2004 anderer amphetaminähn-
erklärt, dass es sich dabei licher Substanzen ist
um wohlbekannte medi- Selbstmord. 23
zinische Probleme handelt, die eine Dauerbehandlung ❚ In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Kinder,
mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erfor- denen solche amphetamin-ähnlichen oder andere Psycho-
dern. Die Eltern stimmten dieser Behandlung als einzi- pharmaka verschrieben werden, keine besseren schuli-
ger verfügbarer Lösung zu, weil sie das Beste für ihr schen Leistungen zeigen. 24 Tatsächlich fallen sie genauso
Kind wollten und den Beratern glaubten. Viele Eltern häufig durch wie Kinder, die diese Mittel nicht nehmen.
mussten aber aus leidvoller Erfahrung lernen, dass es ❚ Psychiater behaupten, ADHS bedürfe genauso
ein großer Fehler ist, dem eigenen Gefühl zu misstrau- einer medikamentösen Behandlung wie Diabetes einer
en und der psychiatrischen Propaganda nachzugeben. Behandlung mit Insulin. Dr. Mary Ann Block, Autorin
Was sind die Fakten? von No more ADHD (Schluss mit ADHS) widerspricht aufs
Die Verschreibung von bewusstseinsverändernden Schärfste: „Lassen Sie mich das sofort klarstellen:

KAPITEL DREI
Der Schwindel mit Lern-„Störungen“
13
ADHS ist nicht mit Diabetes und Ritalin nicht mit Insu-
lin vergleichbar. Diabetes ist ein real existierender
medizinischer Zustand, der objektiv diagnostiziert wer-
den kann. ADHS ist ein erfundener Begriff, für dessen
Feststellung es keine objektiven, gültigen Methoden
gibt. Insulin ist ein lebenswichtiges natürliches Hor-
mon, das vom Körper produziert wird. Ritalin ist eine
chemisch gewonnene, amphetaminartige Droge, die
nicht lebensnotwendig ist. Diabetes ist ein Insulinman-
gel. Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme dage-
gen sind kein Ritalinmangel.“
❚ Der klinische Psychologe Ty C. Colbert stellt fest,
wenn man Verhaltensweisen „als Krankheitsbild
betrachtet, werden Ärzte unter dem Vorwand, ein che-
misches Ungleichgewicht auszugleichen, Medikamente
verschreiben. Da es aber kein Ungleichgewicht gibt,
besteht die einzige Wirkung des Medikaments in einer
Einschränkung der Gehirnfunktionen.“ Ritalin, fügt er
hinzu, schränke die Blutzufuhr zum Gehirn ein. „Der
Blutstrom liefert die nötige Energie (Glukose) für das
Gehirn. Das Gehirn kann ohne Glukose nicht arbeiten.
Man hat beobachtet, dass viele Kinder, die Ritalin ein-
nehmen, ein zombieartiges Verhalten zeigen.“ 25
❚ In seinem Buch The Wildest Colts Make the Best
Horses (Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde)
schreibt Dr. phil. John Breeding: „Sogar die glühend-
sten Verfechter von Ritalin/ADHS finden in ihren For-
schungsberichten absolut keine langfristigen positiven
Ergebnisse irgendwelcher Art. Kurzfristig gibt es nur
eines: Konformismus im Klassenzimmer.“

ADHS ist keine „Krankheit“


„Einem Kind, das einen DSM-orientier- Es gibt keine objektiven wissenschaftlichen Krite-
rien, welche die Existenz von ADHS bestätigten, aber
ten Arzt aufsucht, sind – auch wenn es
die angeführten Symptome sind sehr aufschlussreich.
völlig normal ist – psychiatrisches Stig- Laut DSM IV gehören zu den ADHS-Symptomen:
ma und Rezept so gut wie sicher … beachtet häufig Einzelheiten nicht oder macht Flüchtig-
Dieses willkürliche Abstempeln von bei- keitsfehler bei den Schularbeiten, bei der Arbeit oder
bei anderen Tätigkeiten; hat oft Schwierigkeiten, länge-
nahe jedermann als psychisch krank ist re Zeit die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder beim
eine ernste Gefahr für gesunde Kinder, Spielen aufrechtzuerhalten; scheint häufig nicht zuzu-
weil praktisch alle Kinder genügend hören; führt häufig Anweisungen anderer nicht voll-
Symptome aufweisen, um das DSM- ständig durch und kann Schularbeiten, andere Arbeiten
oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht zu Ende bringen;
,Brandzeichen´ und Psychopharmaka zappelt häufig mit Händen oder Füßen herum oder
zu rechtfertigen.“ rutscht auf dem Stuhl herum; läuft häufig herum oder
– Dr. Sydney Walker III, Psychiater und Neurologe, klettert exzessiv in Situationen, in denen dies unpas-
Autor von A Dose of Sanity send ist; hat häufig Schwierigkeiten, ruhig zu spielen

KAPITEL DREI
Der Schwindel mit Lern-„Störungen“
14
„Wenn es keinen gültigen Test für ADHS gibt, keine Beweise, ...
und wenn die Medikamente [die dagegen verschrieben werden]
die schulischen Leistungen oder die soziale Kompetenz nicht ver-
bessern, sondern statt dessen zwanghafte Störungen und
Gemütskrankheiten verursachen ..., warum in aller Welt werden
dann Millionen Kinder … mit ADHS etikettiert und auf diese
Psychodroge gesetzt?“
– Dr. Mary Ann Block, Allgemeinärztin, Autorin von No more ADHD

oder sich mit Freizeitaktivitäten zu beschäftigen; ist auf diese Psychodroge gesetzt?“
häufig „auf Achse“. ❚ „Hyperaktivität ist keine Krankheit”, schreibt Dr.
❚ 1998 hielten die US National Institutes of Health Walker. „Dieser Schwindel wird von Ärzten verbreitet,
eine „Konsenskonferenz von Experten über die Diagno- die nicht wissen, was mit diesen Kindern tatsächlich
se und Behandlung von ADHS” ab, die zu dem Schluss nicht in Ordnung ist.“
kam: „Wir haben keinen unabhängigen, gültigen Test
für ADHS; es gibt keine Hinweise dafür, dass ADHS auf Die heutige Drogenkultur
einer Fehlfunktion des Gehirns beruht … und letztend- In den Vereinigten Staaten bekommen heute über
lich bleibt unser Wissen über die Ursache oder Ursachen acht Millionen Kinder bewusstseinsverändernde
von ADHS auch nach Jahren klinischer Forschung und Psychopharmaka. In Australien ist die Zahl der Ver-
Erfahrung mit ADHS weiterhin spekulativ.“26 schreibungen von Stimulanzien für Kinder in den letz-
❚ 2004 vernichteten Mitarbeiter des Psychiaters ten zwei Jahrzehnten auf das 34-fache gestiegen. In
Christopher Gillbergs, der als erster behauptet hatte, dass Mexiko nahmen die Verkaufszahlen eines Stimulans
DAMP (die schwedische Version von ADHS) existiert, zwischen 1993 und 2001 um 800% zu.
100.000 Seiten Forschungsmaterial, das sie gemäß Nach Angaben der Parlamentarischen Versamm-
Gerichtsbeschluss vorlegen sollten, um die Existenz die- lung des Europarates wurde in der Schweiz, Island,
ser „Krankheit“ zu belegen. Dadurch konnten seine „For- den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Bel-
schungsergebnisse“ nie mehr in Frage gestellt werden.27 gien und Luxemburg im Jahr 2000 in ganz Europa am
❚ Dr. Walker erklärt: „Einem Kind, das einen DSM- meisten Methylphenidat (Ritalin) konsumiert. In Groß-
orientierten Arzt aufsucht, sind – auch wenn es völlig britannien stieg die Verschreibungsrate für Kinder zwi-
normal ist – psychiatrisches Stigma und Rezept so gut schen 1992 und 2000 um 9200%. Spanien berichtet für
wie sicher … Dieses willkürliche Abstempeln von beina- die Jahre 1992 bis 2001 eine jährliche Steigerung des
he jedermann als psychisch krank ist eine ernste Gefahr Ritalinkonsums von 8%.
für gesunde Kinder, weil praktisch alle Kinder genü- Wegen der damit verbundenen Selbstmordgefahr
gend Symptome aufweisen, um das DSM-`Brandzei- warnte die britische Arzneimittelaufsichtsbehörde im
chen´ und Psychopharmaka zu rechtfertigen.“ Jahre 2003 die Ärzteschaft vor der Verschreibung von
❚ Dr. Block fragt ganz direkt: „Wenn es keinen gül- SSRIs und Antidepressiva (wie Paxil, Zoloft und Effexor)
tigen Test für ADHS gibt, keine Beweise, dass ADHS an Jugendliche unter 18 Jahren. Im darauf folgenden Jahr
eine Fehlfunktion des Gehirns ist, keine Langzeitstudien veröffentlichte die amerikanische Food and Drug Admi-
über die Wirkung der Medikamente; und wenn die nistration (FDA) eine ähnliche Warnung; ebenso wie aus-
Medikamente die schulischen Leistungen oder die sozi- tralische, kanadische und europäische Behörden. Über
ale Kompetenz nicht verbessern, sondern statt dessen einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg wurden der
zwanghafte Störungen und Gemütskrankheiten verur- FDA im Zusammenhang mit einem dieser Antidepressi-
sachen und jemanden zu Straßendrogen treiben können, va mehr Einlieferungen in Kliniken, Todesfälle oder
warum in aller Welt werden dann Millionen Kinder, andere schwere Nebenwirkungen berichtet als bei
Teenager und Erwachsene … mit ADHS etikettiert und irgendeinem anderen Medikament in der Geschichte. 28

KAPITEL DREI
Der Schwindel mit Lern-„Störungen“
15
WICHTIGE FAKTEN
Psychopharmaka können Probleme
nur chemisch verschleiern, aber sie
können und werden sie niemals

2
lösen.

Es gibt viele mögliche Ursachen für


die Symptome von „ADHS“, u.a.
Allergien, falsche Ernährung, Bleiver-
giftung, zuviel Quecksilber im Kör-
per, Pestizide und sogar zuviel

3
Zucker.

„Depression“ kann von zu wenig


Bewegung, Schilddrüsenproblemen,
mangelhafter Nebennierenfunktion,
Hormonstörungen, Unterzucker,
Lebensmittelallergien, Schwermetal-
len, Schlafstörungen, Infektionen,
Herzproblemen, Lungenerkrankun-
gen, Diabetes, chronischen Schmer-
zen und selbst von einigen Psycho-

4
pharmaka verursacht werden.

Eine „bipolare Störung“ (manische


Depression) kann von Unterzucker,
Allergien, Koffeinempfindlichkeit,
Schilddrüsenproblemen, Vitamin-B-
Mangel und zuviel Kupfer im Blut
hervorgerufen werden. 29

5 Die tatsächliche Lösung für viele psy-


chische Probleme beginnt nicht mit
einer Checkliste von Symptomen,
sondern mit einer gründlichen kör-
perlichen Untersuchung durch einen
kompetenten nicht-psychiatrischen
Arzt.
KAPITEL VIER
Ein besserer Weg

U
nser ungerechtfertigtes Vertrauen in Schilddrüsenprobleme, schlechte Nebennierenfunk-
die Psychiatrie, ihre diagnostischen tion, Hormonstörungen, Unterzucker, Nahrungs-
Ratespiele und ihre bewusstseinsver- mittelallergien, Schwermetalle, Schlafstörungen,
ändernden Drogen hat zahllose und Infektionen, Herzprobleme, Lungenkrankheiten,
in ihrer Komplexität unüberwindbare Diabetes, chronische Schmerzen, multiple Sklerose,
Probleme zur Folge. Der bereits bisher an Menschen Parkinson-Krankheit, Schlaganfälle, Lebererkran-
verursachte Schaden ist gar nicht abzuschätzen. Wo kungen und sogar einige Psychopharmaka selbst.
auch immer sich die Psychiatrie einmischt, wird die Der Internist Dr. Thomas Dorman schreibt:
Umwelt gefährlicher, unruhiger und ungeordneter. „Emotionaler Stress, der mit chronischen Erkrankun-
Es kann im Leben viele Probleme geben, und gen oder Schmerzen einhergeht, kann den Gemüts-
manchmal mögen sie überwältigend erscheinen. zustand eines Patienten verändern. In meiner Praxis
Aber man sollte wissen, dass die Psychiatrie, ihre bin ich auf zahllose Fälle gestoßen, die als neurotisch
Diagnosen und ihre Psychopharmaka der falsche bezeichnet wurden, während sie tatsächlich nur
Weg sind. Psychiatri- chronische Rücken-
sche Drogen können schmerzen hatten. Eine
Probleme und Sympto- typische Aussage eines
me chemisch ver-
„Unsere Gefühle von Verwund- solch bemitleidenswer-
schleiern, aber sie kön- barkeit auf einer Party haben ten Patienten ist: „Ich
nen und werden sie nie- dachte, ich werde ver-
mals lösen. Wenn ihre
nichts mit unseren Körpern oder rückt!’“ In vielen Fällen
Wirkung abklingt, ist unserem Chemiehaushalt zu war das Problem „ein-
das Problem immer fach ein nicht diagnosti-
noch da. Als Lösung tun. Vielmehr geht es dabei ziertes Bänderleiden im
oder Heilmittel funktio- um unsere Seele und unsere Rücken.“
nieren sie nicht. Es gibt viele Kind-
Mittlerweile gibt es Meinung über uns.“ heitsprobleme, die wie
zahlreiche funktio- – Ty C. Colbert, klinischer Psychologe, Symptome der so genann-
nierende Alternativen, Autor von Rape of the Soul, 2001 ten „ADHS“ aussehen
auch wenn Psychiater können, die aber in Wirk-
sich weigern sie anzu- lichkeit entweder aller-
erkennen. gische Reaktionen oder das Resultat eines Vitamin-
„Wenn eine Person trotz der üblichen Bemü- oder Ernährungsmangels sind. Hohe Bleibelastun-
hungen um Heilung weiterhin depressiv bleibt, soll- gen können bei einem Kind schulisches Versagen
te eine körperliche Ursache in Betracht gezogen sowie aufsässiges und sogar kriminelles Verhalten
werden", rät eine alternative Selbsthilfegruppe für bewirken; hohe Quecksilberbelastungen des Kör-
psychisch Kranke auf ihrer Website. Dann wird eine pers können körperliche Unruhe verursachen; Pesti-
Reihe möglicher körperlicher Ursachen angeführt, zide können Nervosität, Konzentrationsmängel,
wie falsche Ernährung, mangelnde Bewegung, Reizbarkeit, Gedächtnisprobleme und Depression

KAPITEL VIER
E i n b e s s e r e r We g
17
erzeugen. Und zuviel ihr geistiges Wohlbefin-
Zucker kann Kinder Es kann im Leben viele Probleme den und ihre Verant-
„über- bzw. hyperak- wortlichkeit und damit
tiv“ machen. geben, und manchmal mögen sie auch die Gesellschaft
In der Mehrzahl verbessern und stärken.
der Fälle brauchen überwältigend erscheinen. Eine Behandlung, die
Kinder einfach Lern- heilen soll, muss in
hilfen. Nachhilfeun- Aber man sollte wissen, dass die ruhiger Atmosphäre
terricht und eine An- erfolgen, die von Tole-
leitung, wie man
Psychiatrie, ihre Diagnosen und ranz, Sicherheit und
effektiv lernt, können ihre Psychopharmaka der falsche Respekt für die Rechte
Kindern ein Leben der Menschen geprägt
mit sinnlosen und Weg sind. ist.
schädlichen Psycho- Das Ziel der Citi-
drogen ersparen. Ein zens Commission on
Kind kann auch des- Human Rights (CCHR),
halb Schulschwierigkeiten haben, weil es sehr kre- in Deutschland vertreten durch die Kommission für
ativ oder hochbegabt ist und mehr Herausforde- Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V.
rung braucht. (KVPM), ist ein funktionierendes und menschen-
Psychische Behandlungsmethoden sollten dar- würdiges System, das psychisch Kranken wirkliche
an gemessen werden, wie sehr sie die Menschen, Hilfe bringt.

KAPITEL VIER
E i n b e s s e r e r We g
18
EMPFEHLUNGEN
Empfehlungen
Leute in verzweifelter Lage sollten geeignete und wirksame medizinische Hilfe erhalten. Medizini-
sche, nicht psychiatrische Betreuung, Zuwendung, gute Ernährung, eine sichere Umgebung und
Tätigkeiten, die das Selbstvertrauen stärken, bewirken weitaus mehr als eine brutale Behandlung mit

2
psychiatrischen Drogen.

Psychiatrische Anstalten, in denen Zwangsbehandlungen durchgeführt werden, müssen durch huma-


ne Einrichtungen ersetzt werden, die mit einem vollständigen medizinisch-diagnostischen Instru-
mentarium ausgerüstet sind, mit dessen Hilfe nicht-psychiatrische Ärzte gründliche Untersuchungen
hinsichtlich körperlicher Ursachen - die gestörtem Verhalten zugrunde liegen - vornehmen können.
Solche Einrichtungen sollten bevorzugt öffentliche und private Gelder erhalten, anstelle menschen-
unwürdiger psychiatrischer Anstalten, die bewusstseinsverändernde Psychopharmaka verwenden
und keine legitime medizinische Hilfe leisten.

3 Der Einfluss der Psychiatrie hat verheerende Schäden in der Gesellschaft angerichtet, insbesondere in
den Krankenhäusern, im Erziehungswesen und im Strafvollzug. Bürgergruppen und verantwortliche
Regierungsbeamte sollten gemeinsam daran arbeiten, die verdeckte Manipulation der Gesellschaft

4
durch die Psychiatrie aufzudecken und ihr ein Ende zu bereiten..

Jeder, der einem psychiatrischen Übergriff oder Betrug zum Opfer gefallen ist, zwangsmedikamen-
tiert oder auf irgendeine andere Art misshandelt wurde, sollte Strafanzeige erstatten und eine Kopie
davon an die KVPM schicken. Danach sollten weitere Anzeigen bei den entsprechenden Aufsichtsbe-
hörden wie etwa der Ärztekammer oder dem Psychologenverband erfolgen. Diese Einrichtungen
können Untersuchungen durchführen und die Zulassung von Psychiatern oder Psychologen suspen-
dieren oder aufheben. Darüber hinaus sollte man sich wegen eventueller Schadensersatzklagen recht-
lich beraten lassen.

5 Es muss gesetzlich geregelt werden, dass Patienten und deren Versicherungsgesellschaften Anspruch
auf Rückzahlung von Behandlungskosten geltend machen können, wenn eine psychiatrische Behand-
lung nicht das versprochene Ergebnis oder die versprochene Verbesserung erbracht oder der Person
geschadet hat. Damit würde sichergestellt, dass die Verantwortung beim einzelnen Psychiater bzw. bei
der psychiatrischen Einrichtung liegt und nicht bei der Regierung und ihren Verwaltungsbehörden.

6
Es müssen geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die sicherstellen, dass Psychiater und
Psychologen das Recht einer Person nicht beeinträchtigen, alle bürgerlichen, politischen, wirtschaft-
lichen, sozialen und kulturellen Rechte auszuüben, wie sie im Grundgesetz, in der Allgemeinen Erklä-
rung der Menschenrechte, im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und in
anderen Dokumenten niedergelegt sind.

KAPITEL VIER
E i n b e s s e r e r We g
19
Die Citizens Commission
on Human Rights International

D
ie Citizens Commission on Human Rights nen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten
(CCHR) wurde 1969 von der Scientology Nationen und zwar insbesondere auf folgenden
Kirche gegründet, um Menschenrechtsver- Punkten, die durch Psychiater und psychiatrisches
letzungen in der Psychiatrie zu untersuchen Personal immer wieder verletzt werden:
und aufzudecken und um das Gebiet der geistigen Artikel 3: Jeder Mensch hat das Recht auf Leben,
Gesundheit (Mental Health) zu reformieren. Heute gibt Freiheit und Sicherheit der Person.
es über 130 CCHR-Ortsgruppen in 31 Ländern. Artikel 5: Niemand darf der Folter oder grausa-
In Deutschland ist die Citizens Commission on mer, unmenschlicher oder erniedrigender Behand-
Human Rights unter dem Namen Kommission für lung oder Strafe unterworfen werden.
Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. Artikel 7: Alle Menschen sind vor dem Gesetze
(KVPM) bekannt. Im Beirat der CCHR sitzen Ärzte, gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf
Rechtsanwälte, Pädagogen, Künstler, Geschäftsleute gleichen Schutz durch das Gesetz. (...)
und Repräsentanten von Bürgerrechts- und Men- Durch die falschen und stigmatisierenden Dia-
schenrechtsgruppen. gnosen der Psychiatrie, ihre weitreichenden Möglich-
Die CCHR selbst gibt keinen medizinischen oder keiten zur Zwangseinweisung von Menschen in psy-
rechtlichen Rat, arbeitet aber eng mit Anwälten und chiatrische Anstalten und durch ihre brutalen,
Ärzten zusammen und befürwortet reguläre medizi- persönlichkeitszerstörenden „Therapien“ werden
nische Verfahrensweisen. Ein Hauptaugenmerk der weltweit Millionen Menschen ihrer grundlegenden
CCHR gilt subjektiven psychiatrischen „Diagnosen“, Rechte beraubt. Das psychiatrische System ist nichts
die objektiven wissenschaftlichen oder medizinischen anderes als eine monströse Ansammlung von Men-
Kriterien keinesfalls genügen. Auf der Grundlage die- schenrechtsverletzungen.
ser falschen Diagnosen verordnen und rechtfertigen Die CCHR hat Hunderte von Reformen initiiert
Psychiater lebenszerstörende Therapien, einschließlich und in die Wege geleitet, beispielsweise mit Hilfe von
die Einnahme bewusstseinsverändernder Psychophar- Zeugenaussagen bei parlamentarischen Ausschüssen,
maka, welche die eigentliche Schwierigkeit einer Per- mit der Durchführung öffentlicher Anhörungen über
son überdecken und so eine wirkliche Genesung ver- psychiatrische Praktiken und durch die Zusammen-
hindern. arbeit mit Medien, Strafverfolgungsbehörden und
Die Arbeit der CCHR basiert auf der Allgemei- Regierungsvertretern auf der ganzen Welt.

CITIZENS COMMISSION
on Human Rights
20
UNSERE ZIELE
DIE CITIZENS COMMISSION ON HUMAN RIGHTS (CCHR)
untersucht Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie und bringt sie ans Licht.
Sie arbeitet Seite an Seite mit anderen Gruppen und Einzelpersonen, die ebenfalls
die Zielsetzung verfolgen, das Gebiet der geistigen Gesundheit zu reformieren.
Die CCHR wird fortfahren dies zu tun, bis psychiatrische Menschenrechtsverletzungen
und Zwangsbehandlungen ein Ende haben und alle Betroffenen wieder im Besitz
ihrer Menschenrechte und ihrer Menschenwürde sind.

Beverly K. Eakman wenn es um Missbräuche in der Psychiatrie geht.


Präsidentin des U.S. National Education Con- Die CCHR hat die exzessive Behandlung mit
sortium, Autorin des Bestsellers Cloning of the Psychopharmaka, die Stigmatisierung, die fal-
American Mind: schen Diagnosen und den Mangel an wissen-
„Die CCHR hat unermüdlich daran gearbei- schaftlichen Aufzeichnungen - also all jene Dinge,
tet, das Recht aller Eltern auf die Erziehung und die sonst keiner bemerkt - ins Visier genommen
Ausbildung ihrer Kinder zu schützen. Ich habe und die Öffentlichkeit darüber aufgeklärt. Sie
großen Respekt vor dem unglaublichen Durchhal- macht dabei Fortschritte, den verheerenden Aus-
tevermögen der CCHR …” wirkungen der Psychiatrie Einhalt zu gebieten.”

Dr. med. Julian Whitaker Cynthia Thielen


Director of the Whitaker Wellness Institute, Kongressabgeordnete, Hawaii:
Autor von Health & Healing: „Ich glaube, ohne die CCHR würden wir ver-
„Die Leistungen der CCHR und ihre Erfolge lieren, und das wäre eine tragische Situation für
sind ein gesellschaftlicher Gewinn von großer … die Kinder. Daher bin ich sehr dankbar dafür,
Tragweite. Die Kommission hat enorme Fort- dass Leute wie [Sie] bereit sind, uns mit ihrem
schritte bewirkt; sie war ein großer Rückhalt für Wissen und ihrem Einsatz zu helfen. Es macht
Eltern und Kinder, die von Psychiatern, Psycholo- einen gewaltigen Unterschied aus, denn wir füh-
gen und Psychiatriebefürwortern schrecklich ren einen großen Kampf um das Leben und die
misshandelt worden sind und sie ist die einzige Gesundheit unserer Kinder. Und wir müssen sehr
Vereinigung, die für die Menschenrechte eintritt, eng zusammenarbeiten.”

FÜR WEITERE INFORMATIONEN:


CCHR International Kommission für Verstöße der Psychiatrie
6616 Sunset Blvd. gegen Menschenrechte e.V. (KVPM)
Los Angeles, CA, USA 90028 Amalienstraße 49a,
Tel: (323) 467-4242, (800) 869-2247 80799 München
Fax: (323) 467-3720 Tel: (089) 273 03 54, Fax: (089) 289 86 704
www.cchr.org www.kvpm.de
E-Mail: humanrights@cchr.org E-Mail: kvpm@gmx.de
CCHR INTERNATIONAL
CCHR International
Beiratsmitglieder Harriet Schock
Die Beiratsmitglieder der CCHR agieren Michelle Stafford
in offizieller Funktion. Sie unterstützen Cass Warner
die CCHR bei ihrer Arbeit, das Gebiet der Miles Watkins
geistigen Gesundheit zu reformieren und Kelly Yaegermann
die Menschenrechte von (angeblich)
psychisch Kranken zu schützen. Politik & Recht
Tim Bowles, Rechtsanwalt
Internationale Präsidentin Lars Engstrand
Jan Eastgate Lev Levinson
Citizens Commission on Jonathan W. Lubell, Jurist
Human Rights International Lord Duncan McNair
Los Angeles, USA Kendrick Moxon, Rechtsanwalt

Präsident für die USA Wissenschaft,


Bruce Wiseman Medizin & Gesundheit
Citizens Commission on Dr. med. Giorgio Antonucci
Human Rights United States Mark Barber, Zahnchirurg
Dr. phil. Shelley Beckmann
Vorstandsmitglied Dr. Mary Ann Block, Allgemeinärztin
Isadore M. Chait Dr. med. Roberto Cestari (auch
Präsident von CCHR in Italien)
Gründungsmitglied Lloyd McPhee
Dr. Thomas Szasz, Conrad Maulfair, Allgemeinarzt
emeritierter Professor für Psychiatrie Coleen Maulfair
an der State University of New York, Clinton Ray Miller
Health Science Center Dr. med. Mary Jo Pagel
Dr. med. Lawrence Retief
Kunst & Unterhaltung Dr. med. Megan Shields
David Campbell Dr. phil. William Tutman
Raven Kane Campbell Michael Wisner
Nancy Cartwright Dr. med. Julian Whitaker
Kate Ceberano D. med. Sergej Zapuskalov
Chick Corea
Bodhi Elfman Pädagogik
Jenna Elfman Dr. phil. Gleb Dubov
Isaac Hayes Bev Eakman
Steven David Horwich Nickolai Pavlovsky
Mark Isham Prof. Anatoli Prokopenko
Donna Isham
Jason Lee Religion
Geoff Levin Rev. Doctor Jim Nicholls
Gordon Lewis
Juliette Lewis Wirtschaft
Marisol Nichols Lawrence Anthony
John Novello Roberto Santos
David Pomeranz

CITIZENS COMMISSION
on Human Rights
22
CCHR BÜROS
CCHR AUSTRALIEN Telefon : +44 1342 313926 CCHR NEPAL CCHR SCHWEIZ, TICINO
Citizens Commission on Fax: +44 1342 325559 Citizens Commission on Citizen Commission on
Human Rights Australia E-Mail: humanrights@cchruk.org Human Rights Nepal Human Rights Ticino
P.O. Box 562 CCHR HOLLAND P.O. Box 1679 (Comitato dei cittadini per i
Broadway, New South Wales 2007 Citizens Commission on Baneshwor Kathmandu, diritti dell’uomo)
Australien Human Rights Holland Nepal Casella postale 613
Telefon: +612 92 114787 Postbus 36000 E-Mail: cchrnepal@hotmail.com 6512 Giubiasco
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hedskommission - MMK) Human Rights Israel hets-kommisjon, MMK) CCHR SPANIEN
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80799 München Diritti Umani - CCDU) Telefon: +43 1 8770223 CCHR SÜDAFRIKA
Deutschland Viale Monza 1 Fax: +43 1 6628072 Citizens Commission on
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(Commission des Citoyens pour 27 Carlton St., Suite 304 Box 2 Václavské námestí 17
les Droits de L’Homme - CCDH) Toronto, Ontario 124 21 Stockholm 110 00 Prag 1
BP 76 M5B 1L2 Kanada Schweden Tschechien
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CCHR GRIECHENLAND Citizens Commission on Human Rights Lausanne Pf. 182
Citizens Commission on Human Rights Monterrey, (Commission des Citoyens pour 1461 Budapest
Human Rights Greece Mexico les Droits de L’Homme - CCDH) Ungarn
65, Panepistimiou Str. Avda. Madero 1955 Poniente Esq. Case postale 5773 Telefon: +36 13426355
10564 Athen Venustiano Carranza 1002 Lausanne Fax: +36 13444724
Griechenland edif. Santos Oficina 735 Schweiz E-Mail: cchrhun@elender.hu
Telefon: +41 21 6466226
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E-Mail: cchrlau@dplanet.ch
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Human Rights United Kingdom Telefon: +83 480329
P.O. Box 188 Fax: +86 758689
East Grinstead E-Mail: ccdh@axtel.net
West Sussex RH19 4RB
Großbritannien
QUELLENANGABEN
Quellenangaben
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15 Shankar Vedantam, „Drug Ads Hyping Anxiety Alternative On-Line.
Die Citizens Commission on Human Rights
INFORMIERT DIE ÖFFENTLICHKEIT
W
er heute eine Umkehr in einer gesellschaftlichen wohl etwas gegen diese Form von Menschenrechtsverletzung
Fehlentwicklung bewirken will, der muss aufklä- tun kann und tun sollte.
ren. Die CCHR nimmt diese Verantwortung sehr Die Publikationen der CCHR gibt es in 15 Sprachen. Sie
ernst. Über ihre Website und über Broschüren, Bücher, News- dokumentieren die schädigenden Auswirkungen der Psychia-
letters und andere Publikationen, die in hoher Auflage ver- trie in vielen gesellschaftlichen Bereichen, beispielsweise im
breitet werden, erfahren betroffene Patienten, deren Familien- Bildungswesen, im Rechtswesen, bei der Drogenrehabilitation,
angehörige, zuständige Fachleute, Abgeordnete und viele im Umgang mit älteren Menschen und im religiösen Leben.
andere die Wahrheit über die Psychiatrie - und dass man sehr Folgende CCHR-Broschüren sind erhältlich:

IRRLEHRE PSYCHIATRIE PILLEN STATT PAUSENBROT


Warum der Psychiatrie nicht Gelder fehlen, sondern wissenschaftliche Wie Kinder mit Hilfe psychiatrischer Fehldiagnosen auf Psychopharmaka
Methoden und Resultate gezwungen werden

BETRUG OHNE GRENZEN JUGEND IM VISIER


Wie das psychiatrische Monopol weltweit Milliarden scheffelt Wie die Psychiatrie weltweit nach den Schulen greift

PSYCHIATRIE KONTRA MEDIZIN SCHÖNE NEUE WELT


Psychiatrische Praktiken und ihre destruktiven Auswirkungen Psychiatrische „Zwangsfürsorge” und das Scheitern der gemeindenahen
auf das Gesundheitswesen Psychiatrie

WISSENSCHAFT OHNE WISSEN ANGRIFFSZIEL KÜNSTLER


Die Schwindeldiagnostik der Psychiatrie Der zerstörerische Einfluss der Psychiatrie auf Kreativität und Kultur

MYTHOS SCHIZOPHRENIE UNHEILIGER KRIEG


Wie eine erfundene Massenkrankheit zum Goldesel der Der heimliche Kampf der Psychiatrie gegen Glaube und Religion
Psychiatrie wurde
WILLKÜR STATT RECHT
HEILUNG OHNE WIEDERKEHR Die Auswirkung psychiatrischer und psychologischer Ideologien
Wie Elektroschocks und Psychochirurgie Menschen zerstören auf Justiz und Strafvollzug

SEX ALS THERAPIE PFLEGE OHNE GNADE


Wie Psychiatriepatienten missbraucht und vergewaltigt werden Die unmenschliche Behandlung älterer Menschen im psychiatrischen System

TÖDLICHE FESSELN PROGRAMM DES SCHRECKENS


Zwangsfixierung in psychiatrischen Einrichtungen Psychiatrische Theorien und Methoden im internationalen Terrorismus

DROGENPUSHER PSYCHIATRIE MISSION: RASSISMUS


Wie Psychiater die Welt unter Drogen setzen Die Rolle psychiatrischer Denkmodelle und Programme bei der Entstehung
von Rassenkonflikten und Völkermord
ENTZUG OHNE HOFFNUNG
Methadon und andere psychiatrische Sackgassen in der CITIZENS COMMISSION ON HUMAN RIGHTS
Drogenrehabilitation Weltweit im Einsatz für Menschenrechte in der Psychiatrie

WARNUNG: Setzen Sie keine Psychopharmaka ab, ohne den Rat


eines kompetenten nicht-psychiatrischen Arztes einzuholen.

Herausgegeben von der Citizens Commission on Human Rights


als Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme
Die CCHR wurde in den Vereinigten Staaten nach 501(c)(3) vom Internal Revenue Service (der US-Steuerbehörde)
als eine gemeinnützige, steuerbefreite Körperschaft anerkannt.
BILDQUELLENVERZEICHNIS: Seite 14: Vicky Kasala/Getty Images

© 2004 CCHR. Alle Rechte vorbehalten. CITIZENS COMMISSION ON HUMAN RIGHTS, CCHR und das CCHR-Logo sind Marken und Zeichen im Besitz der Citizens Commission on Human Rights.
Impressum: Herausgegeben im Selbstverlag: CCHR, 6616 Sunset Blvd., Los Angeles, CA 90028, USA. Druck: Southern California Graphics, 8432 Stellar Drive, Culver City, California 90232, U.S.A.
V.i.S.d.P.: Bernd Trepping, c/o KVPM e.V., Amalienstr. 49a, 80799 München. Gedruckt in den USA. Item #18905-11-German
„Es gibt unendlich viele Probleme
und Komplikationen, wenn wir
fälschlicherweise den
diagnostischen Scharaden und den
persönlichkeitsverändernden
Drogen von Psychiatern vertrauen.
Dies hat bereits zu unermesslichen
Schäden an Leib und Leben
und unserer ganzen Gesellschaft
geführt.“

– Jan Eastgate,
Präsidentin der Citizens Commission
on Human Rights International