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DIE GRIECHISCHEN

CHRISTLICHEN SCHRIFTSTELLER
DEl!,

ERSTEN DREI JAHRHUNDERTE

HERAUSCiECJEBEN VON DER KIRCHEN VÄTER-COM MISSION

DER KÖNIGL. PREUSSISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN

DIE ORACULA SIBYLLINA

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LEIPZIG
.T. C. HINRICHS'SCHE BÜCHHANDLUNG
1902
DrnckvonAnfeu.M l'ii...s i„ Leipzig.
Hermann und Elise gku. Heckmann
Wentzel- Stiftung.
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DIE

ORACULA SIBYLLINA
BEARBEITET

DI AUFTRAGE DER KIRCHENVÄTER-COMMISSION

DER KÖNIGL. PREÜSSISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN

VON

Dr. joh. gepfcken


ObEKLEHREK AM WIl.HKLM-G V.MNASIUM IN HAMISUKG

LEIPZIG
J. C. HINKICHS'SCHE BUCHHANDLUNG
1902
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^02
INHALT.

Seit«

Einleitung.
Vorbemerkung TX
A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden .....' X
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina

1. Die Handschriften XXI


2. Die Überlieferung XXV
Schlusswort des Herausgebers LIH
Nachträge und Berichtigungen LIV
Verzeichnis der Handschriften LVI
Text.
Prolog 1
Buch I— XIV ß
Fragmente 227
Register.
I. Namenregister 234
IL Sachregister 239
Einleitung*

Vorbemerkung.
Im Spätherbst des Jahres 1897 erhielt ich von der Königlich
Preussischen Akademie der Wissenschaften den Auftrag, die Oracula
Sibyllina. deren Bearbeitung Ludwig Mendelssohn s. Z. über-
nommen hatte, herauszugeben. Mendelssohns ganzes reichhaltiges Mate-
rial ward mir zur Verfügung gestellt, und obwohl es für mich natürlich
unmöglich war, hier einfach nur zu übernehmen, sondern vielmehr
die ganze Arbeit von Anfang an noch einmal geleistet werden musste,
so fühlte ich mich doch auf Schritt und Tritt durch das, was mein
Vorgänger geschaffen hatte, gefördert und zum wenigsten angeregt. Es
bleibt mir darum eine ebenso liebe wie unerlässliche, gebieterische Pflicht,
meinem besonderen Bedauern Ausdruck zu verleihen, dass ein trauriges
Schicksal den Toten verhindert hat, die Früchte seiner gewaltigen Arbeit
reifen zu sehen.
Mendelssohn hatte ebenso in die Tiefe gebohrt wie in die Weite
gestrebt. Ich fand in seinem Nachlasse Kollationen, von seiner eigenen
wie von fremder Hand gearbeitet, zu allen drei bisher angenommenen
Handschriftenklassen vor, dazu ein ungeheures Material von historischen
und theologischen Notizen, eine staunenswerte Menge sprachlicher Beob-
achtungen, oft aus der entlegensten byzantinischen Litteratur; kaum ein
nur irgend eine Beziehung zu dem Stoffe zeigte,
Zeitschriftenartikel, der
war übersehen; sogar eine neue Sammlung der griechischen Orakel hatte
Mendelssohn begonnen. Da es hier aber nicht darauf ankommen kann,
nur einen Hymnus auf die Thätigkeit des bedeutenden Gelehrten zu
singen, sondern es vielmehr gilt, ihm in allen Stücken gerecht zu werden,
so muss ich auch hinzufügen, dass gelegentlich wohl in der Masse des
Materials das einfache Urteil erstickte, und dass trotz einer Menge
glänzender Emendationen oft genug die Fruchtbarkeit an blendenden
Sibyllina. B
'
X Einleitung.

Einföllen dem überlieferten Texte Lichter aufzusetzen suchte, die dessen


schlichte Einfalt — häufig auch Einfältigkeit — weder verlangte noch
ertrug. Als Verwalter dieses grossen Vermögens habe ich mich daher
bemühen müssen, die wenigen unsicheren Papiere, die sich hier fanden,
loszuwerden; der Rest bildet immmerhin ein überaus stattliches Kapital.

A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vor-


liegenden.

Die sibyllinischen Orakel haben ein eigenartiges Schicksal gehabt.


Sie sind selten im byzantinischen Mittelalter gelesen worden, wie es
scheint; nur Tzetzes bezw. das Anecdoton Parisinum Cramers beruft
sich einmal auf sie (vgl. zu IV 140 144). —
Die Orakellitteratur war
eben im byzantinischen Reiche eine lebende, d. h. destruktive; fort und
fort gab es neue Sprüche; die alten poetischen Orakel gingen in neue
prosaische über, die ihrerseits wieder die Sibylla Erythraea des
Westens und andere derartige Erscheinungen hervorriefen. ^) Erst in
der Zeit der Renaissance interessierte man sich wieder für die alten
poetischen Bücher; wurden zahlreich abgeschrieben, aber erst spät
sie

gedruckt. Vier Jahre erst, nachdem die jüngste der uns bekannten
Handschriften, der Monacensis 312 (H) fertig geworden war, erschien
im Jahre 1545 die Editio princeps des Augsburgers Xystus
Betuleius (Sixtus Birken) in Basel. 2) Betuleius, der damals zufällig
mit seinen Schülern den Laktanz las, hatte unter anderen Handschriften,
die der Augsburger Magistrat in Venedig einem Griechen hatte abkaufen
lassen, auch einen Codex ^ißvXXiaxol XQU^l^^'-} unseren Monacensis 351
(P; 15. Jahrhundert), entdeckt und voller Freude darüber, dass man nun
den Laktanz mit besserem Verständnis lesen könne, wie voll ehrlichen Ent-
zückens über die Wahrhaftigkeit dieses Glaubenszeugen gab er in aller
Sibyllinorum ora-
Eile heraus: SißvXXiaxöov xgrjöficop loyoi oxxco.
culorum libri octo, multis hucusque seculis abstrusi, nunc-
que priraum in lucem editi. Adjecta quoque sunt Lactantii
excerpta de his testimonia, cum Annotationibus .... Dement-
sprechend war die Ausgabe sogar für eine Editio princeps ziemlich

1) Darüber Buch Sackuis: Sibyllinische Texte und


vgl. u. a. das vortreffliclie
Forschungen, und auch meinen Aufsatz in den Preussischen Jahrbüchern 1901,
S. 210 ff.

2) Es versteht sich von selbst, dass ich alle diese notwendigen, aber eigenes
Urteil in keiner Weise erfordernden Notizen den Werken Alexandres und Rzachs
entlehne.
A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden. XI

schlecht gearbeitet, die Handschrift durchaus nicht immer richtig kopiert,


so sehr sich auch der Herausgeber seiner Gewissenhaftigkeit rühmen
mochte {Archetypus . . . parum orthographice scriptus. Nam contuli reli-

f/iose: nolui tarnen quicqumn in Ms temere agere. Sed malui vel men-
dosum in lucem edere, et medicis suhmittere manibus, quam committere, ut
diutius lateat). ') Der Eindruck der Arbeit war somit ein doppelter:
die religiös tief bewegte Zeit freute sich einerseits, die berühmten
Sprüche der fast ausschliesslich in lateinischer Bearbeitung erhaltenen
Sibylle nun im Originale zu besitzen, erkannte aber andererseits, dass
diese dem Originale sehr fern ständen. ^<pa?.fiaT' a&tocpava
Verse
nannte M. Antonius Antimachus (Antimaco), ein Perrareser Pro-
fessor, klagend diese XQV^f^oi und sandte, um dem Übel abzuhelfen,
dem Verleger des Betuleius, Oporinus die Kollation einer Handschrift,
die er zufällig hatte benutzen können; es war der jetzige Codex Vindo-
bonensis bist. gr. XCVI
15. Jahrhundert).
6 (A; Diese Kollation be-
nutzte der Baseler Professor Castalio (Sebastien Chäteillon) neben der
Editio princeps, als er im Jahre 1546 ebenfalls bei Oporinus seine
metrische lateinische Übersetzung derOracula Sibyllina erscheinen Hess:
aus allem diesem ersieht man, wie sehr es jener Zeit eilte, die göttliche
Weisheit der Sibyllensprüche möglichst schnell und möglichst gemein-
verständlich der litterarischen Welt zu vermitteln. 2) Aber man lebte
nur der Flugblätter, sondern auch der gediegensten metho-
in der Zeit nicht
dischen Arbeit. Nach neun Jahren sandte Castalio diesem Prodromus,
dem er Betuleius' Laktanzcitate, dazu noch Übersetzungen des soge-
nannten Prooemiums bei Theophilus (vgl. in unserer Ausgabe S. 227),
einige Apollo-Orakel aus Laktanz sowie mehrere Anmerkungen bei-
gegeben, eine wirkliche Ausgabe mit lateinischer Übersetzung nach (1555
bei Oporinus). Die Ausgabe bedeutete in der That einen erheblichen
Fortschritt gegen die früheren Versuche, wie es aus der häufigen An-
führung des Namens Castalio in unserem Apparate jedem ersichtlich wird.
Den Text selbst behandelte der Herausgeber ziemlich vorsichtig; indem
er wesentlich aus der neuen Handschrift Betuleius korrigierte, merkte
er seine eigenen Vermutungen, zum grossen Teil nur am Rande mit
einem F{ortassis) an. Die Ausgabe enthielt auch zum erstenmale die
Vorrede des Anonymus; freilich sah Castalio in diesem Machwerk eine

1) Noch Alexandre XXXIII meinte, Betuleius' Ausgabe sei codicis instar; mit
Recht warnt davor Rzach p. III.
2) Freilich gab es schon damals kritische, uns sehr sympathische Leute, die
in den Orakeln christliche Fälschungen sahen. Gegen diese peroriert Castalio mit
grossem Pathos: Alexandre I p. XII sqq., wie es auch schon Betuleius gethan
(ebenda p. VI).
B*
XII Einleitung.

Art griechischen Exercitiiims von Antimaco selbst, ein Irrtum, der bis
auf Alexandres Ausgabe sich hat erhalten können.
So besass man die Oracula von Buch I VIII 485. Das religiös —
stark erregte Jahrhundert ging aber nicht zu Ende, ehe eine neue
-

fördernde Ausgabe hervortrat. Johannes Opsopoeus (J oh. Koch) aus


Bretten, ein Arzt und Philolog, der vorübergehend in Paris lebte,
fand auf der dortigen Bibliothek einen neuen Codex, der ihm deswegen
merkwürdig war, weil er einerseits die Orakel nicht vollständig enthielt,
indem er mit V 106 abbrach, andererseits aber dem bisherigen 8. Buche
neue Verse hinzufügte und mit diesem als erstem begann. Es ist dies die
noch heute erhaltene Hs. R (von Opsopoeus Regius genannt), der Para-
sinus 2S51 (Ausgang des 15. Jh.). Eine andere vollständige Hs. erhielt
Opsopoeus durch Fr. Pithoeus (p), dazu durch Ranconetus ein
Stück (r), Buch III 47—303 enthaltend; beide Manuskripte scheinen
jetzt verloren zn sein. Opsopoeus' Unternehmen fand also Interesse;
aber auch Turnebus' Konjekturen und Auratus' Vorschläge konnte
er benutzen und mit Hilfe der alten, aus dem 9. Jahrhundert stammenden
Laktanzhandschrift Parisinus 1662 (früher 3736), deren Einsicht ihm
Claudius Puteanus Apparat um eine Textquelle
vermittelte, seinen
bereichern. Seine Arbeit selbst, deren Vorrede (Alexandre I p. XXI sqq.)
einen grossen Teil der Orakel für unecht erklärte, brachte er aber nicht
in Paris zu stände, die Religionskriege trieben den Pfälzer wieder in
seine Heimat zurück, wo er im Jahre 1596 starb. Erst drei Jahre
später erschien in Paris seine Ausgabe, eine Arbeit, die einen ähn-
lichen Fortschritt über Castalio hinaus wie dieser über Betuleius zeigte.
Denn Opsopoeus hatte seine Aufgabe gross aufgefasst und sein Ziel weit
gesteckt; neben dem kritischen Apparate stand der historische; dazu
unterstützte auch eine reiche Sammlung okkultistischer Litteratur in
zwei Bänden, die im gleichen Jahre 1599 erschienen waren, das Ver-
ständnis der Oracula.
Das mathematische Jahrhundert war diesen Studien begreiflicher-
weise sehr wenig günstig. Denn die Ausgabe des holländischen Prote-
stanten Servati US Gallaeus (Servais- Galle), in polemischer Absicht
geschaffen, aus Hass gegen die Jesuiten und überhaupt den Katholizismus
entstanden in den Tagen des frömmelnden Ludwig XIV. (1688 1689, —
Amsterdam), kann, obwohl der Verfasser sich mit einer neuen Hand-
schrift brüstet'), eine Ausgabe nicht heissen. Und nicht viel besser
erging es den Sibyllen im philosophischen Jahrhundert; denn an der
Edition Gallandis, die im Jahre 1765 zu Venedig in der Bibliotheca

1) Über die er aber Widersprechendes berichtet: Alexandre p. XLIsq.


A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden. Xlli

veterum patrum erschien, um 1788 noch einmal aufgelegt zu werden,


hat das Beste nicht der Herausgeber selbst, sondern ein Anonymus
Londiuensis gethan, dessenBemerkungen Gallandi aufgenommen hatte.
Das 19. Jahrhundert, das der Philologie durch neue Methoden und
neues Material so unendliche Bereicherung brachte, schuf in diesem
Zustande Wandel. Die Hand, die Ciceros Bücher de den republica,
Ambrosianus des Plautus fand, that auch liier einen glücklichen Griffe
Angelo Mai entdeckte 1817 in dem Cod. Ambrosianus E 64 sup. (M; 15. Jh.)
das bis dahin noch unbekannte sogen. 14. Buch, dazu das sechste
(mit Vn 1) sowie einen Teil des 8. Buches, 218 428, letztere beiden—
Stücke eine ganz andere Recension darstellend als wie sie bisher be-
kannt gewesen. Elf Jahre, nachdem er seinen Fund veröffentlicht hatte,
vermochte der glückliche Forscher ihn aufs beste zu ergänzen; er spürte
in der Vaticana zwei neue Handschriften (1120. 743. Q. V; 14. Jh.) auf,
die die gleiche Textrecension wie der Ambrosianus boten. Der neue

Fund, die Bücher XI XIV, also wieder drei bisher unbekannte, dazu
IV. VI (VII 1). VIII 218—428 (VIII 1-9 auch in V) enthaltend, fand
zum Teil in der Scriptormn veterum nopa collectio e Vaticanis codicibus
(vol. III part. III) Veröffentlichung. Nur zum Teil, denn bei Kleinig-
keiten hielt sich das schnelle Finderauge des klugen, aber oberfläch-
lichen Bibliothekars nicht auf, und so kümmerte er sich um das 4. Buch
und um die auch im Ambrosianus erhaltenen Bücher VI und VIII (zum
Teil) in keinerWeise. ^)
Einen dauernden Namen schuf sich nun Charles Alexandre in
seiner monumentalen Ausgabe, die bei Firmin Didot stückweise (1841:
Prolog, Buch I— VIII. Fragmenta. 1853: XI XIV. Curae possteriore.—
1856: Excursus. Indices), zuletzt in sehr verkürzter Form 1869, beide
Unternehmungen mit metrischer Übersetzung ausgestattet,
lateinischer
erschien. Dies grosse Werk darf in historischer, kritischer und exege-
tischer Hinsicht ein Muster heissen. Denn obwohl die Wissenschaft
ja in mancher Beziehung weiter gekommen ist, obwohl der ebenso
geistreiche wie gründliche Franzose weder alle bekannten Handschriften
gründlich ausgenützt hat, noch über die Konstatierung dreier Klassen
weit hinausgekommen ist-), so dürfte doch jeder Herausgeber der Oracula

1) Alexandre macht in seiner Ausgabe 2 p. 126 darauf aufmerksam, dass Konrad


Gesner von diesen vaticanischen Büchern Kenntnis besass, wenn er berichtete
(Bibl. univ. p, 589. Tiguri 1545): in hibliotheca Vaticana Bomae ferimtur extnre
quatuordecim et alterius voluminis ibidem hie titulus: ^x Ttov
libri SibylUni. est

7tQ0<pT)zix(bv ^ißvXXriq &' (lexQt.


xov lb Dies letztere indiciert also den Cod. V.
.

2) Für die erste Ausgabe hat Alexandre die Parisini 2850. 2851 (LR, von
Alexandre p. XLIV falsch numeriert), den Bodleianus Baroccianus 10r»(B) selbst
XIV Einleitung.

vor Beginn seines Werkes aufs innigste wünschen, dass der Geist
Alexandres mit ihm Die grosse historische Grundlage, die er seiner
sei.

Arbeit gab, die mannigfachen Untersuchungen über die Vorgeschichte


der Sibyllistik, über die ganze antike Orakelei, über Zeitgeschichte,
Apokalyptik, über den Stil, die Sprache, die Metrik dieser Litteratur,
alles dies wirkt nicht sowohl durch die erreichten Resultate, als viel-
mehr durch die Fülle der Gesichtspunkte, durch den praktischen Hinweis
auf die allein mögliche historische Behandlungsweise auf den Leser ein.

Wer Bahnen weiter wandelt,


nicht an Alexandre anknüpft, nicht in seinen
dürfte über die Sibyllina kein Urteil fällen. Und wenn man auch, wie
schon oben angedeutet, den Wert einer Arbeit nicht nur nach dem nun
wirklich auch als sicher ermittelten Resultate, sondern mindestens ebenso
nach dem Gewollten oder auch nach dem Geahnten beurteilen soll, auf
einem Gebiete wenigstens hat Alexandre, derselbe, der die Frage nach
der Überlieferung noch verhältnismässig sorglos behandelte, die abso-
lutesten Ergebnisse erzielt, in der Konjekturalkritik. Eine ausserordentlich
grosse Menge
seiner Vermutungen, die er in eckige Klammern geschlossen
in seinenText aufnahm, haben völligen Emendationswert; dass hier ein
Nachfolger mit gleicher Fruchtbarkeit und Sicherheit arbeiten könnte,
ist ausgeschlossen. — Ein einheitliches Werk ist freilich das Ganze
nicht; mit seinen vielen Nachträgen, Selbstverbesserungen ^), Exkursen
scheint es nicht die Hand eines Franzosen zu verraten. Wer also
Alexandre benutzen will —
und wir raten jedem Kenner dieser Litte-
ratur dringend dazu —
der muss zuerst den Text des 1. Bandes, danach
die 12 Jahre später geschriebenen Curae posteriores (p. 131 sqq.) za Rate
ziehen und schliesslich noch den Text der verkürzten Ausgabe ein-
sehen. 2)

Während Alexandre am 2. Teile seines Werkes arbeitete, der neben



Buch XI- XIV den historischen Kommentar zu dieser ganzen Litteratur
bringen sollte, erschien J. H. Friedliebs Buch (ich citiere nur den
deutschen Titel): Die Sibyllinischen Weissagungen, vollständig gesammelt,

verglichen, für den Vindobonensis XCVI (A) erhielt er eine Kollation durch
Kopitar. Für die Curae posteriores sah er den Monacensis 312 (H) selbst ein,
den Scorialensis 11 2" 7 (S) verglich ihm Lozano y Blasco, den Laurentianus
plut. XI 17 (F) Fr. del Furia. Dazu konnte Alexandre Randbemerkungen des
Bischofs Huet von Abrince, Noten von Dausqueius und auch Hase Alexandre —
geniert sich aus besonderen Gründen (Cur. post. p. 128) etwas, ihn hier namhaft
zu machen — benutzen: dass all dieses Material ihm eigentlich erst post festum
in die Hände dem Herausgeber natürlich etwas peinlich.
gefallen, ist
2) Ich habe nur da, wo es unumgänglich nötig war, Alexandre' und
Alexandre^ unterschieden; eigentlich hätte man ja drei Alexandres trennen
müssen.
.

A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden. XV

nach neuer Handschriftenvergleichung, mit Kommentare und


kritischem
metriscJier deutscher Übersetzung. Leipzig 1852. Schon 1847 hatte Fried-
lieb in einer Studie: De codicibus sihyllinorum monuscriptis in usum a'i-

ticiim nondum adhibitis ii. a. die Handschriften F, H, Q und V näher


beschrieben; jetzt bemühte er sich „unter behutsamer Anwendung der
Conjekturalkritik" einen Text herzustellen, dessen Dunkelheit nach Sinn
und Ausdruck er durch eine Übersetzung zu erreichen suchte, „welche
mehr auf richtige Wiedergabe der Gedanken als auf formelle Vollendung
Anspruch macht". —
Es darf nicht geleugnet werden, dass Friedliebs
Bemerkungen über die Abfassungszeit und Entstehungsart der einzelnen
Bücher noch heute wirklichen Wert besitzen und bei historischen Unter-
suchungen über dies Gebiet konsultiert werden müssen, und auch die
von ihm oder von anderen in seinem Auftrage angefertigten Kollationen
(von QYHAPFRL) haben als solche Neues gebracht. Aber seine historisch
ki'itische Grundanschauung von der absichtlichen Rätselhaftigkeit der

Orakel muss eine durchaus falsche heissen. Friedlieb verzichtete fast


auf jede Emendationsthätigkeit von vornherein, obwohl er manche Ver-
besserung Alexandres aufnahm: das hiess nicht mehr und nicht weniger
als die eigene Verständnislosigkeit für die Überlieferung offen bekennen,
hiess die sichtende Thätigkeit des Herausgebers zum handwerksmässigen
Addieren herabwürdigen. Liest man dazu nun, um nur einige Beispiele
herauszugreifen,

HI 171: Aber es werden darauf übermüt'ge, unreine Hellenen


Herrschen, ein anderes Volk Macedoniens, das gross
und vermischt ist

oder VIII 432: Und festhält er (d.h. Gott) den rollenden Stab mit
dem schrecklichen Feuer,
Und er mildert das Rollen des furchtbar krachenden
Donners
oder VIII 73: Dann wirst trauern auch du, dass den Glanz der pur-
purnen Streifen
Der Gebieter auszog und einhergeht im Trauergewande,
Stolzes Königreich, du Sprössling der lateinischen Roma . .

so weiss man eins mit Sicherheit: die Ausgabe bedeutete einen Rück-
schrittgegen Alexandre, auf diesem Gebiete hatte die französische
Wissenschaft einen bleibenden Erfolg errungen.

1) Alexandre urteilt (Cur. post. 128) im ganzen milde über Friedlieb, aber er
ist sich doch mit Recht seiner Überlegenheit in allem, was Stilgefühl und Sprach-
takt angeht, voUbewusst.
XVI Einleitung.

Die nächsten Jahrzehnte brachten dann zumeist eine Anzahl guter


Einzelarbeiten. Mit besonderem Lobe ist hier Volkmann zu nennen,
der in mehreren vortrefflichen Arbeiten {De oraculis Sihyllinis dissertatio.
Supplemenium editionis a Friedliehio exhibitae. Lipsiae 1853. — Specimen
novae Sihyllinorum editionis. Lipsiae 1854. — Lectiories Sihyllinae. Pyricii
1861) Emendationen und Vorschläge brachte
eine Reihe vortrefflicher
und besonders die Frage nach dem Werte der drei schon von Alexandre
geschiedenen Handschriftenklassen in sehr einsichtsvoller Weise erörterte.
Entschiedene Förderung brachten auch die Untersuchungen Badts {De

f oraculis Sihyllinis a Judaeis compositis. Dissertatio Vratislaviae 1869. —


lieber das vierte Buch der sibyllinischen OraJcel. Vratislaviae 1878), um
von solchen Grössen wie Nauck und Meineke^) überhaupt nicht zu
reden. Eine Ausgabe plante dann wieder Grutschmid, wie wir aus
seinen hinterlassenen Papieren, d. h. aus einem Verzeichniss seiner Ab-
weichungen von Alexandres Ausgabe, das Gutschmid Mendelssohn über-
liess, und aus einer Art Übersetzung ersehen haben, die Rühl mit Recht in

Gutschmids kleinen Schriften (IV 222 ff.) veröffentlicht hat. 2) Obwohl


nun jede der eben genannten Arbeiten, von denen ich keine antiquieren
will, grossen, oft hohen Nutzen gebracht hat, so muss hier doch ein

bei diesen Studien oft verletztes Gesetz, besonders für jeden Heraus-
geber mit Energie betont werden: wer die Oracula textkritisch be-
handeln will, muss ihren historischen Hintergrund kennen; wer sie
historisch zu ergründen strebt, muss Handschriftenkritik treiben, darf
nicht die Vulgata für verbindlich halten. Im grossen und ganzen eignet
sich eben dies Gebiet nicht sehr für „Studien" und „Beiträge". Ich
möchte dafür einen m. E. schlagenden Beweis anführen. An einer
apokalyptischen Stelle heist es (VIII 194) in den Handschriften:

fii^ jiox' eya> C,(arjv, ore ri llaga {oxe IXaga) ßaöiXevoei . • .

Man hat tj IXaga zu halten gesucht, Alexandre erklärte es „ipsa Borna


deliciis affluens^\ andere vermuteten -^ 'ixaXri, ;) ogyr), thrjXvreQrj, fi^
i'jMQa u. ä. Die Tradition aber, vertreten in einer byzantinischen Apo-
kalypse bei Vassiliev: Anecdota Graeco-Byxantina I p. 46 spricht von
einer yvvrj (iiaga, hv r^ tJcxaXoipcp: damit ist die richtige Lesart

1) Nauck: Kritische Bemerkungen. Berichte der Petersburger Akademie


Bd. II— IV. 1859—1880. Meineke: Philologus 1869, S. 577ff. — Mit wenigen
Ausnahmen Ludwichs (Jahrbücher
sind für klass. Phil. 1878, S. 240 ff.) und Her-
werdens [Mnemosyne XIX p. 346 ff. — Vorschläge in zwei an Mendelssohn ge-
richteten Briefen) Versuche eben nur Versuche. — Über die historische Litte-
ratur,über die vortrefflichen Arbeiten Bleeks, Badts, Dechents, Schürers
habe ich in den Texten und Untersuchungen zu reden.
2) Nach Rühl fallen beide Arbeiten zwischen 1858 und 1861.
A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden. XVII

bestimmt, aber auch die Unfruchtbarkeit des Herumkonjizierens be-


wiesen. ')

Der Tadel der Unvollständigkeit kann auch der nächsten Ausgabe


der Oracula, von der wir zu sprechen haben, der Arbeit des in der
griechischen Epik wohlbewanderten Prager Gelehrten Alois Rzach
{XQrjOfiOL 2JißvXXcaxoL Oracula Sibyllina. Vindohonae. Tempsky. 1891)
nicht völlig erspart bleiben. Ein solches Urteil, das ein Liebhaber der
Polemik in Bureschs weder durch Jugend noch durch angemasste
(ienialität entschuldbaren Artikeln weit überboten finden wird 2), spreche
ich hier nur mit Zögern, nur im Hinblick auf eine Frage von wissenschaft-
licher Bedeutung Denn Rzachs Ziel war ja ein durchaus bescheidenes.
aus.
Er wollte (p. V) nur, zum erstenmale, eine wirklich gesicherte handschrift-
liche Grundlage geben und eine erschöpfende Sammlung der Verbesserungs-
vorschläge liefern, und dies Ziel hat er durchaus erreicht und höchst
Dankenswertes geleistet. Gewiss finden sich ja auch in seiner Ausgabe
Fehler —
in welcher Ausgabe mangelten sie wohl ? auch ist die Neben- —
überlieferung, die Clemens, die Constantini oratio ad sanctorum coetum,
Theophilus, [Justinus:] Cohortatio ad Graecos bieten, auf ihre hand-
schriftliche Grundlage nicht geprüft worden^), aber das alles thut dem
kritischen Werte des Apparates nur verhältnismässig geringen Eintrag.
Desgleichen hat Rzach sehr vernünftig, wenn auch nicht abschliessend
über das Verhältnis der Textquellen zu einander geurteilt und an mehrere
Stellen mit Glück die bessernde Hand gelegt. Der Text selbst ist freilich
m. E. nur wenig gefordert worden. Wir bemerkten schon, dass Rzach
die ganze Ausgabe nicht auf historischem Fundamente aufgeführt hat.
Wie er als Testimonia neben den Bibelstellen fast nur die Citate der
apostolischen Väter anführt, ohne z. B. auf die Volkslitteratur der Apo-
kalypsen, d. h. auf Mittelquellen, hinzuweisen, so glaubte er auch wesent-
lich aus Homer, Hesiod u. a., aus der vornehmen Epik der Kunstdichter

1) Ich fand die Emendation unabhängig von Mendelssohn, in dessen Papieren


sie steht.

2) Ich werde diesen unerquicklichen Streit, in dem beide Gegner gelegentlich


der Sache nach Recht behalten, der Form nach allein Rzach, natürlich nicht aus-
führlich als Schiedsrichter behandeln. Buresch hat Recht, wenn er Rzach zu
schwache Berücksichtigung der xotvri und epische Nivellierung voi^wirft, völlig
Unrecht aber mit seiner fortgesetzten Betonung des „alexandrinischen" Dialekts,
Der Streit um den Vorzug der drei Handschriftenklassen <P, ^'\ £i ist, wie wir
sehen werden, z. T. gegenstandslos. Diese unerquickliche Polemik findet sich:
Buresch, Jahrbücher f Pbil. 1891, S. 529—555. Rhein. Museum 1892, S. 329-358.
.Jahrb. f Phil. 1892, S. 273—308. Philologus 1892, S. 84 ff. 422 Rzach, Jahrb. fi'. —
f. Phil. 1892, S. 433—464. Philologus 1894, S. 280—322.
3) Natürlich gilt dies nicht von der Überlieferung der Institutiones divinae
des Laktanz, deren Lesarten Brandt Rzach mitteilte.
XVIII Einleitung.

dem Texte aufhelfen zu können, und hat damit diesen zwar historisch
äusserst wichtigen, aber sonst doch höchst dürftigen Volkspoetastern, die
mit den Verfertigern später Steinepigramme, mit den Versen der Zauber-
papyri auf einer Stufe stehen, ein Gewand angezogen, in dem die armen
Schelme sich überall recht beengt fühlen müssen. So kommt es auch,
dass wir die im Anhange massenhaft aufgeführten Loci similes zwar
durchaus nicht für TöUig entbehrlich halten müssen, wohl aber hier des
Guten viel zu viel geschehen glauben. Die Sibyllina sind eben ein
Corpus, sie stellen mindestens in jedem Buche, wenn nicht schon in
einzelnen kleinen Teilen der Bücher gesonderte Individualitäten von
sehr verschiedenem Bildungsgrade dar, die man nicht nach epischem
Richtmasse abhobeln darf, ohne einen schweren historischen Fehler zu
begehen. Die weiteren Studien, die Rzach im Anschlüsse an seine Aus-
gabe veröffentlichte, können denn auch, abgesehen von einer handschrift-
lichen Mitteilung, unser Urteil nicht ändern. ')

Gleichzeitig mitRzach bereitete Mendelssohn und Bure seh eine


Ausgabe vor. In einem vortrefflichen ArtikeP), der eine Anzahl Emen-
dationen brachte, hatte Mendelssohn die weitausgreifende Aufgabe, die
eine Edition der Oracula stelle, präcisiert und damit sich als würdigen
Erben Alexandres zu erkennen gegeben. Der Tod hat ihn dann zum
grossen Schaden der Wissenschaft verhindert, das aufs glücklichste
begonnene Werk zu vollenden. Ein ähnliches Schicksal traf Buresch;
auch sein Leben lief ab, ehe er den Plan der Edition zur Ausführung
bringen konnte. Sein Handexemplar der Rzachschen Ausgabe liegt vor
mir; es ist bedeckt mit zahlreichen kritischen und auch historischen Be-
merkungen, und manche Emendation, manchen glänzenden Einfall
habe ich hier noch gefunden. Aber zu sehr beherrscht ihn, wie oben
schon erwähnt; die Vorstellung vom alexandrinischen Dialekt. Wo
Rzach aus Homer bessern zu dürfen glaubte, da sucht er Panacee aus
der Septuaginta und bei Manetho (vgl. besonders: Philologus 1892,
S. 84 ff.). Die eingehende Kenntnis der theologischen Litteratur steht
dem Verfasser des „Klaros" auffallenderweise nicht zur Seite. ^)

1) Wiener Studien 1892, 18—34. 1893, 77—115. — Neue handschriftliche


Mitteilungen bringt Rzach: Philologus 1893, S. 318 ff.
2) Philologus 1890, S. 240 ff.
3) Nur in einer kurzen Anmerkung kann ich hier Blass' Behandlung der

Bücher III V" der Sibyllinen (Kautzsch: Die Apokryphen und Pseudepigraphen des
Alten Testaments II 177 ff.) berühren. Neues hat diese Teilausgabe, wenn man
Beine Übersetzung so nennen kann, nicht gebracht, auch wohl nicht bringen sollen.
Charakteristisch ist die verächtliche Art, mit der der Bearbeiter von seinem Stoffe
redet, demselben, der durch Jahrhunderte hindurch eine ungeheure litterarische
und moralische Wirkung geübt hat.
A. Die früheren Ausgaben; Ziel und Zweck der vorliegenden. XTX

Auch die vorliegende Ausgabe darf sich nicht im entferntesten ver-


messen, das Prädikat „abschliessend" auf sich anwenden zu wollen. Die
Überlieferung des Textes ist eine geradezu grauenhaft verwahrloste; es
Judenhände gegangen
sind altgriechische Orakel durch verständnislose
und in Verstümmelung auf uns gekommen (vgl. III 337—349,
ärgster

433 488); jüdische und christliche Sprüche wurden, bald kornipt, von
dor Nachwelt bis zur Unkenntlichkeit ruiniert. Selbst eine intensive
Beschäftigung mehrerer Jahre kann im besten Falle oft nur zeigen, wo
der Fehler liegt; das Finden der Emendation ist nicht selten nur ein
zufälliges Glück.Professor U. v. Wilamowitz-MöUendorff las mit
mir die Druckbogen, eine Güte, für die ich ihm hier den wärmsten
Dank sage. Die Bogen bedeckten sich mit einer Unzahl von Aus-
stellungen, Fragezeichen, Verbesserungen, Vorschlägen. Einiges hatte
ich schon früher selbst gefunden, dann aber mich der Strudel dieser
riss

Litteratur wieder in seine trüben Wirbel, ich gab das richtig Erkannte
wieder auf und verlor so oft allen Halt. Wie sehr aber diese energische
Mitarbeit dem Texte aufgeholfen hat, wird jeder Kenner dieser Dinge
sehen. Doch noch lange lesen wir nicht die Orakel so, wie jedes einzelne
gemeint war; in vielen Fällen werden wir überhaupt nicht dazu kommen,
weil es uns an den nötigen Heilmitteln, dem historischen Materiale
fehlt. Das Ziel der Ausgabe konnte in textkritischer Hinsicht also nur
sein, dem Leser einen von subjektiven Einfällen möglichst freien Text
zu bieten und dem, der sich mit diesen Dingen beschäftigt, nicht etwas
angeblich Sicheres zu unterbreiten. So sind denn auch nur die absolut
sicheren Emendationen der Herausgeber und eine Anzahl
früheren
solcher, die Mendelssohn, Buresch, Wilamowitz u. a. gefunden haben,
ganz wenige nur der von mir ermittelten und von Wilamowitz ge-
billigten in den Text gekommen. Andere, die ich ebenfalls für richtig
hielt, aber doch nicht für ganz und gar verbindlich, habe ich durch

gesperrten Druck in den Anmerkungen hervorgehoben. Nicht selten


ereignete es sich auch, dass ich die gleiche Beobachtung wie Mendels-
sohn, Buresch und Wilamowitz unabhängig von diesen gemacht hatte.
Ich habe dann, um dies Verhältnis zu bezeichnen, meinen Namen ruhig
zu dem anderen gesetzt. —
Selbstverständlich unterliess ich es, im
Apparate die Fehler einzelner Handschriften jedesmal zu bemerken; denn
es kommt hier fast nur auf die Lesart der bestehenden Handschriften-
klasse, auf die Hervorhebung der ganzen Überlieferung an.
Besondere Sorgfalt verwendete ich auf den historischen Apparat.
Ich bemerkte schon, dass es nicht geht, die Ausgabe nur durch Fontes
und Testimonia, Bibelstellen und Citate auszustatten; das hiesse in
diesem Falle schematisieren. Die Sibyllistik ist im wesentlichen Tradition:
XX Einleitung.

dem muss man Rechnung tragen. Es ist fast nie eine bestimmte Apo-
kalypse, ein uns bekanntes kanonisches oder apokryphes Evangelium
abgeschrieben oder benutzt worden, sondern es finden sich die mannig-
fachsten Berührungen bald mit irgend einer sehr bekannten, bald einer
gaoz entlegenen Apokalypse, Anklänge an Apokrypha, nicht deren
Kopien; der ganze religiöse Bildungszustand damaliger Menschen, der
nicht in einzelne Quellen aufzulösen ist, liegt vor uns. So habe ich
denn nicht nur magere Stellen angemerkt oder ausgeschrieben, sondern
oftmit verbindenden Erklärungen auf Traditionsreihen und gelegentlich
auch Traditionsentwicklungen hingewiesen. Da diese Dinge im all-
gemeinen feststehen, da z. B. über den Übergang einer Anschauung aus
dem Stoicismus zum Judentum und von da zum Christentum ein wirk-
licher Zweifel nicht obwalten kann, so werden solche Bemerkungen den
Stempel des Subjektiven in den Augen der Wissenden wohl nicht mehr
tragen. Vermieden habe ich deswegen natürlich, zu irgend einer Streit-
frage, z. B. der nach dem Charakter des Aristobul, durch einen Aus-
druck Stellung zu nehmen. —
Der historische Apparat sollte im weitesten
Sinne ein litterarischer sein. So gehörten denn zu ihm auch die Hin-
weise auf Muster aus früheren Büchern, auf Nachahmungen aus späteren,
zugleich auch auf etwaige Entlehnungen aus heidnischer Litteratur.
Dabei konnte es nicht ausbleiben, dass manche Stelle auf einer Seite

zweimal erscheint: einmal im historisch -litterarischen Apparat als Beleg


für die Wiederholung einer Anschauung, dann auf derselben Seite auch
im kritischen Apparat als Beleg für die Wiederholung schriftstellerischer
Form, als Unterstützung also auch der Emendation.
Noch eins über die rein historischen Stücke. Die Sibyllinen sind,
soweit sie an die alte griechische Sibylle Anschluss nehmen, also riga
und jtaO-^fiaTa gleich den heidnischen Prophetinnen verkünden, sehr
wenig geistlichen Charakters, und hier fehlen oft genug alle Belege der
Litteratur.Ich habe zu diesen Prophezeiungen nur selten etwas be-
merkt. —
Die Bücher XI XIV, die meist in diesen Stoffen schwelgen
und darum, nicht weil sie, wie man gemeint hat, erst sehr spät fallen,
von den Kirchenvätern nicht benutzt werden, haben somit keinen oder
nur sehr selten, wenn mir wirklich etwas sehr wichtig erschien, einen
Kommentar erhalten. Über diese Bücher sollen die Texte und Unter-
suchungen das Nötige bemerken.

B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXI

B. Die Handschriften und die Überlieferung der


Oracula Sibyllina.

1. Die Handschriften.
Die Handschriften oder handschriftlichen Hilfsmittel, die bei der
vorliegenden Ausgabe zur Verwendung kamen, zerfallen, wie schon lange
feststeht, in drei Klassen, über deren Wert und Verhältnis untereinander
später noch die Rede sein soll. Die erste Klasse, von Rzach ii ge-
nannt, zählt diese Vertreter:
1. Codex Ambrosianus E 64 super. (M), eine Handschrift des
15. Jahrhunderts; die Bücher d^ (d. h. VI. VII 1
er enthält
VIII 218—428) und l^ (d. h. XIV) und ist nach A. Mai von
Rzach 1885 zu Mailand verglichen.
2. Codex Vaticanus 1120 (Q), aus dem 14. Jahrhundert, ähnlich
wie M die Bücher d' (VI. VII 1. VDI 218—428), l' (d. h. IV).
La — LÖ' (XI —
XIV) enthaltend, an einigen Stellen beschädigt und
auch unvollständig, denn es fehlen XII 259 XIII 6. XIV
147 — 167 durch die Unachtsamkeit des Schreibers. Nach Mai
und Keil, der für Friedlieb eine Kollation von IV. VI. VII 1.
VIII 218—428 fertigte, hat Rzach die Handschrift 1885 in Rom
ganz verglichen.
3. Codex Vaticanus 743 (V), aus dem 14. Jahrhundert; er ent-
hält dieselben Bücher wie Q, dazu noch ein Stück des Buches
ffi' (d. h. VIII 1—9 zu Anfang). Nach Mai und Keil, der für
Friedlieb dieselben Stücke wie in Q kollationierte, hat Rzach
die Handschrift 1885 in Rom verglichen.
4. Codex Monacensis gr. 312 (H), im Jahre 1541 von Michael
Rosaitos geschrieben laut Unterschrift: f/ixarjk o Qcooänog eXhjr
sx xoQcovrjg ejQatpe. atpfia q lav^'""\ Der Codex, früher der
Electoralisbibliotheca der Herzöge von Bayern angehörig, ist
ohne Versabsetzung mit sehr vielen Abkürzungen geschrieben,
i subscriptum fehlt häufig, die Accente sind oft falsch. Ver-
glichen hat die Handschrift, die die gleichen Stücke wie V ent-
hält, danach Alexandre, dann Rzach in Prag
zuerst Friedlieb,
zweimal, in den Jahren 1886 und 1888, endlich 1889 in Dorpat
Mendelssohn, der Friedliebs sorgfältige Arbeit rühmt. Die Kolla-
tion hat mir unter den anderen Papieren Mendelssohns vorgelegen.

Die zweite Klasse, von Rzach mit 4> bezeichnet, zählt als Repräsen-
tanten:
XXII Einleitung.

1. Codex Vindobonensis bist. gr. XCVl 6 (A), aus dem 15. Jahr-
hundert, einst Antimaco gehörig; er enthält den Prolog und
Buch I —VllI 485. Zuerst verglich Antimaco die Handschrift,
dann für Alexandre Kopitar, ferner Friedlieb, endlich Rzach
zweimal, 1886 und 1888, in Prag. Der Codex ist ziemlich lieder-
lich geschrieben, die Wortenden sind zuweilen verstümmelt, weil
der Schreiber Abkürzungen seiner Vorlage nicht verstand,
die
öfter sind zwei Verse in einen zusammengezogen, einmal (III 646
—675) ist eine ganze Seite überschlagen worden, ein andermal
. sind Verse unnötigerweise zweimal geschrieben (III 622 — 640
noch einmal hinter 725).

2. Codex Monacensis 351 (P), früher in Augsburg, wo Betuleius


aus ihm die Editio princeps machte und ihn mit Anmerkungen,
wesentlich aus Laktanz, versah. Die Handschrift stammt aus
dem 15. Jahrhundert und enthält den letzten Teil des Prologs,
wo sie über die Verse slq ü-eog, og .... (Prolog S. 5) die Über-
schrift setzt:

CIBYAAAC BIBAION A""" Defl TOy ANAf XOy GGOy i),


dann Buch I VIII 485. Das i subscriptum fehlt überall, auch
'^)

Accente und Spiritus sind oft fehlerhaft gesetzt. Der Codex ist
in neuerer Zeit von Friedlieb, und zwar sehr sorgfältig, von
Volkmann, zweimal von Rzach (1886 und 1888) und zuletzt 1889
wieder von Mendelssohn verglichen worden, dessen Kollation
mir vorliegt.
3. Codex Scorialensis II ^
7 (S), aus dem Ausgange des 15. Jahr-
hunderts; er enthält den Prolog, wo er an gleicher Stelle wie P
ähnlich schreibt: {lv yj. ßorjd-ei not) ol trjg OißvXXag ;f()?yö^ot al-
ßvXlaq ßißXiov a jctgl zov avagxov d^Eov, dann Buch I VIII 485; —
danach folgt [Phokylides.] Die Handschrift verglich für Alexandre
Saturninus Lozano y Blasco, und für mich kollationierte Herr
Dr. B. Violet in liebenswürdigster Weise einige Stellen, aus
denen ich Aufschluss über das Verhältnis der Handschrift zu
den anderen zu gewinnen wünschte. Ich erfahre aus seinen Be-
merkungen, dass auch diese Handschrift kein i subscriptum hat.
4. Codex Bodleianus Baroccianus 109 (B), aus dem Ende des
15. Jahrhunderts; er ist sehr lückenhaft; es fehlt der Prolog und das

1) In meiner Ausgabe steht fälschlich ßlBAlON ohne Accent.


2) Den thörichten Fehler meiner Ausgabe S. 142 im Handschriftenverzeichnis
EU Buch VIII notiert der Überblick der Berichtigunger.
B. Die Handschriften und die Oberlieferung der Oracula Sibyllina. XXlIl

Stück zwischen 1 381 und III 106, sonst giebt er dieselben


Stücke wie APS. Verglichen ist die Handschrift von Alexandre
in England.
5. Den Codex des Pithoeus, den Opsopoeus benutzte (p), jetzt
unbekannt,
6. Den Quaternio des Ranconet (r), III, 47 303 enthaltend, —
ebenfalls jetzt verschwunden und gleich p für uns unkontrollierbar
und somit fast wertlos.

Die dritte Klasse, bei Rzach w genannt, wird vertreten durch:


1. Codex Florentinus Laurentianus XI 17 (F), ge-
plut.
schrieben im 15. Jahrhundert. Er Buch VIII ganz mit
enthält
der Subscriptio: öTi/ot (pß ex zov jtqcdtov loyov, dann Buch I
und II (mit den Phokylidea), mit der Subscriptio: öx'iyoL ipfii;

und einer dpviQQrjOig, Buch


mit der Subscriptio orlxoi aX6,
III
IV mit der Subscriptio örLxoi QJia V mit der Subscriptio orixot
,

q)XTj, VI: orixoi Tcrj, VII: teXog rcöv öißvXliaxcöv sxXoycöv


OTixoi Q^a. Der Schreiber hat nach V 245 die Verse 228 237 —
wiederholt^) und dabei sich auf interessante Weise entschuldigt:
'iyxXT]fia firjöelg tm yQacpet jrQoOaJirdzco
ravTO yQacpovvTi Trjg yQa<prjg r^ ovvd-EOei.
sOg)aXfiev<p yaQ avxoq evrvxcov a vriygacpm
xax Ixelvo ytyQa(pa xal öh ovx syxaXelod-ai.

Verglichen hat die Handschrift zuerst Friedlieb, dann für


Alexandre Furia, danach zweimal 1885 in Florenz Rzach.
2. Codex Parisinus 2851 (R), aus dem Ende des 15. Jahr-
hunderts. Er enthält VIII ganz mit der Subscriptio hx xov
jtQwxov loyov axixoi '^ß, I und II mit den Phokylidea,
danach die Subscriptio: ex öh xov öevregov loyov axixoi
ip.vS] und die avxiQQi}öLq, III: ex de ^^v xgixov loyov,
öxixoL' alö. IV: ex xov xexaQXOv loyov öxixoi g.Jt.a

V 1 106. Die Handschrift ist verglichen nach Opsopoeus
von Alexandre, von Gildemeister für Friedlieb, für Rzach 1887
von 0. Kleiber. Mit Recht hielt aber, wie es sich unten
noch weiter zeigen wird, Mendelssohn eine Neukollation für
nötig, die indes zufällig schon von zwei jungen Pariser Philo-
logen, S. Chabert und H. Pernot, im Jahre 1889 angefertigt

worden war. Aus der ausführlichen Beschreibung der Hand-


schrift entnahm ich als wichtig nur dies, dass das c subscriptum

1) Rzach sagt p. XI: V 425, doch vgl. Friedlieb S. LX.


XXIV Einleitung.

sich nur hier und da bei Verben, dagegen regelmässig in der


Dativform findet.
3. Codex Parisinus 2850 im Jahre 1475 von Demetrios
(L),
Leontaris geschrieben laut der Subscriptio am Ende des Buches:
'Eygdcpt] xo Jtagov ßißXiov rijg 0ißvXXt]c eg ajtiTQOJt^g rov ego-
Xcorazov xvqiov /iiahg 'AvtwveXov de üterQovx^ioiq, xal fieyaXov
OEXQsragiov, 6ia owögofi^g xal 8^6öov. rov rerifirjfitvov aQxov-
Tog, fiiOSQ dvTODviov yovLÖdvov, xal jiqwtov rov Isqov xovOi-
Xiov. öia XEiQog efiov öijfirjrQLOv tov XsovraQrj, evexBV dydüirjq,
xal XQ^OVQ' TCÖV JTQOXSX^EVTCOV Jiav VülEQXaXfOV aQXOVTCOV
hv fi9]pl öjcreßgico, xß^ Ivölxt. (mit Compendium) rov c,^ x z\
erovg. — Die Handschrift enthält die Bücher: VllI mit der
Subscriptio: ozixoi (pß sx rov Xoyov rov jcgcorov. I und II:

öTi y^x (und die dvriggtjOig). 111: Xoyog thagrog: ötixoi aXö.
IV: Xoyog jcEfiJttog ötixot gjiT'.. V: ötixoi tpXr]. VI: Orlxoi
xrj. VII: rsXog rSv aißvXXiaxcöv EX?My(5v' ötixoi g^a. —
Nach V
245 zeigt sie ähnliche Anordnung wie F. Sie ist ver-
glichen worden zuerst von Alexandre, dann teilweise für Fried-
lieb von Gildemeister, danach 1887 von Kleiber für Rzach und
endlich von Schülern der Ecole des Hautes Etudes für Mendels-
sohn. Es fehlt jedes i subscriptum.

4. Codex Toletanus aus der Biblioteca del Cabildo de la Santa


Iglesia Catedral 8^*. 99. 44. (ich nenne ihn T), etwa um 1500.
Er enthält nach dem Katalog Grammatica Oriega, danach die
Oracula. Die Bücher stehen in der Reihenfolge von FRL, die
Subskription von VIII ist == L, von I und 11 F, von III. =
IV = FL und L. Mit V 482 bricht die Handschrift ab. Das
i subscriptum fehlt überall. Der Text ist mit lateinischen Rand-
und Zwischennoten versehen. Der Codex ist gefunden worden
von Dr. B. Violet, der mir auch aufs freundlichste einige Stellen
kollationiert hat; eine eingehende Vergleichung war unnötig, da
aus diesem ^f-Texte weder für die Textgeschichte noch gar für
die Emendation etwas zu gewinnen war.

Der Codex Gallaei kümmert uns hier wenig; er ist, wie Alexandre
schon zeigte, ein trügerischer Schatten. Von grosser Wichtigkeit sind
die Excerpthandschriften. Da haben wir denn:
1. Codex Parisinus 1043 (Fol. 76 verso) für V 93 (93 fehlt in <PU^,

98 in Cod. Paris.) bis 111, woran sich eine tgfirjVEia schliesst,


danach für IV 179—185. 187. 189. 190, freilich aus einer
Sekundärquelle entnommen, den Constitutiones Apostolorum.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXV

Wessely sah für Rzach 1888 die Handschrift ein. Ebenfalls aus
dieser Nebenüberlieferung stammt das Excerpt
2. Der Codices Vaticani 1357 Fol. 54 vcrso und 573 Fol. 359 redo.
Sie enthalten VIII 217 —
25U. In beiden Handschriften wird der
Text eingeleitet durch die Bemerkung: öißvXXt^q tQvdgaiag isQsiaq
ajtolXowoq ajtog^ßsyfta jrsQl rov fiiXXovrog aimvoq. Vatic. 1357
hat am Schlüsse: ravra loroQtl o xaioaQiiag tvötßeiog o Jtafi-
(plXov av TCO Xoyqj, og £x}.rj{h?] ßaOiZixog. Rzach veröffentlichte
die Stücke im Philologus 1893, S. 318 ff.

Damit sind wir bei der sonstigen Überlieferung der zahlreichen


Citate angelangt. In erster Linie steht hier Laktanz. Seit 1890. 1893
liegt die treffliche Ausgabe Brandts hier vor, die uns für die Text-
geschichte der Sibyllina wichtige Aufschlüsse gebracht hat. Darüber
wird gleich die Rede sein. Athena-
Dasselbe Lob muss der Ausgabe des
goras von E. Schwartz, Lagardes Constitutiones Apostolorum,
Bureschs Theosophia ausgesprochen werden. Für manch andere
Quelle aber fehlt uns noch ein sicher beglaubigter Text, doch hatte
Herr Professor E. Schwartz mir für Theophilus: ad Auto-
die Güte,
lycumund[Justinus]:Cohortatio ad Grae cos, Herr Prof I.A. Heikel
für Eusebius: Constantini Oratio ad sanctorum coetum, Herr
Dr. 0. Stählin für Clemens Alexandrinus das Nötige mitzuteilen.')
Danach stellt sich für Theophilus die Sache so, dass nur der Mar-
cianus 496 aus dem 11. Jahrhundert in Betracht kommt. Die Frag-

mente 1 3 erscheinen ohne Versabsetzung. Korrigiert ist der Codex
von einer Hand des 15. Jh. Der Codex Bodleianus ist nur eine Ab-
schrift davon. —
Für [Justin] ist von Wert nur der Parisinus 451
des Arethas vom Jahre 914, alle anderen stammen aus ihm. Eusebius
liegt in zwei besseren Handschriften, dem Vaticanus 149 des 11. und
dem Moscoviensis 50 desselben Jahrhunderts vor, der Marcianus 339
(13. Jh.) ist schlecht und der Parisinus 1439 (16. Jh.) interpoliert.
Einfach gestaltet sich auch das Verhältnis bei Clemens. Hier gilt nur
der Parisinus 451, zwei andere Codices, der Mutinensis III. D. 7
(11. Jh.) und derLaurentianusV, 24(11. Jh.) stammen aus dem Parisinus.

2. Die Überlieferung.
Ein Blick nur auf irgend eine Seite unseres Textes lässt einen Zu-
stand der Überlieferung erkennen, der fast eines Schreckenswortes wert ist.

1) Für VI 26 = Sozomenos: hist. eccles. II 1 habe ich handschriftliche Les-


arten zu beschauen nicht für nötig gehalten.
Sibyllina. C
XXVI Einleitung.

Aber von Bedeutung ist, dass auch schon das Altertum manche Stelle
korrupt gelesen zu haben scheint. So findet man III 356 f. in den Hand-
schriften:
(co x^f-^^^h S«/P^ö£) Aariviöog sxyove 'Pcofitjg
jiaQ&evs . . .

Ich habe verbessert Aariviöog sxyovE 'Pcofirj, denn die Jungfrau ist die

Stadt Rom selbst. Diese Lesart aber existierte schon im 2. Jh. n. Chr.,
denn der Sibyllist von VIII 75 verwendet sie in anderem, besseren
Sinne: co ßaöiXig fieyaZavx^, Aariviöog sxyove 'Pcofitjg. Ebenso falsch
bietet III 424 die Überliefernng öacpcög, wo Alexandre richtig
öoqxjög schreibt, aber öag)mg hat auch der späte Sibyllist XI 167 ge-
funden, wie er XII 266 aOri^Q aus IV 119 i2 entnahm. Weiter findet
man VIII 171 die korrupte Lesart:

rgeig ^Pc6fi7j 'Ftpiörog ayoi olxrQr/v rort fioiQ?]v,


woraus ich olxrg^ rore fioigi;; gemacht habe. Aber denselben fehler-
haften Akkusativ las Buch XIV 303 (264).
Die Handschriften nun und ihr Verhältnis zu einander, ihre Be-
glaubigung oder W^iderlegung durch die Citate der Kirchenväter hier
abzuhandeln, würde ein etwas äusserliches Verfahren bedeuten; wir
müssen vielmehr versuchen, in das ganze Wesen dieser Litteratur einen
Einblick zu gewinnen. Da ist es denn von vornherein notwendig, was
bisher noch zu wenig betont worden ist, zu konstatieren, dass es sich
hier nicht um die Entwickelung einer wirklichen Textgeschichte handeln
kann, vor allen Dingen, dass die vielfach übliche Stammbaummethode
in ihren letzten Konsequenzen hier wohl versagen würde. Es handelt
sich um ein Stück der Volkslitteratur, die nun einmal nach ihren dunkeln
Ursprüngen und mannigfachen Verzweigungen und auch Erweiterungen
in keiner Weise als Einheit zu behandeln ist. Wir können zwar deutlich
Recensionen scheiden und ganz allgemein, wie sich noch zeigen wird,
eine als die bessere bezeichnen, aber recht oft auch bietet die jüngere
und sonst schlechte Recension gute Lesarten da, wo die alte und sonst
bessere korrupt ist. Es ist also unmöglich, strikt einer Recension zu
folgen, die Frage nach dem grösseren Werte von 11, <P, '*F ist, wie
auch Mendelssohn schon erkannt hat, ziemlich gegenstandslos, wir
kommen im besten Falle zu einem Mischtext, und eine wirkliche Ge-
schichte der Überlieferung lässt sich nur teilweise gewinnen.
Wir werden das zwar alles noch an den Sibyllinen selbst im ein-
zelnen kennen lernen und den Beweis für das eben ausgesprochene
Prinzip ans ihnen erbringen, es bleibt aber immerhin von Wert, einmal
einen Blick auf die Parallellitteratur zu werfen. Ich will gar nicht
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXVII

einmal von der Pseudo-Orphik bei [Justin]: Cohori. ad Graec, lö. de


monarch. 2, Clemens: protr. p. 21. 22. ström. V p. 250. 259, Aristobul
bei Euseb. Praep. ev. XIII, 12, 5 reden, da wir ja durch Elter ') den
Weg der Fälschung kennen gelernt haben, also hier einmal Älteres und
Jüngeres mit Händen greifen können. Instruktiver ist ein Beispiel aus
der Litteratur der Zauberpapyri, deren ganzer historischer Charakter,
abscheuliche Gedichte durchsetzt mit Reminiscenzen aus guter Poesie,
für die richtige Beurteilung der Sibyllistik überhaupt von grösserem
Werte ist, als man bisher beobachtet hat. Da lesen wir nun in dem
Pariser Papyrus der Bibliotheque nationale V. 2733 (Wessely: Denl-
sehriften der Wiener Akademie. Philos.-histor. Klasse. Bd. XXXVI, S. 113 1:

ayQia 0v()iC,ovT£g sjci (pQsöi dvfiov sxovtEg oi öt aveficov tiöoiXov sxor.

Hier wird also mit Bewusstsein ganz gewissenhaft eine andere Version
unterschieden. Kein Mensch wird aber, ganz abgesehen von der gänz-
lichen Gleichgültigkeit dieser Bettellitteratur, je die Frage aufwerfen,
„welche Lesart hier die bessere sei."

Zunächst dass Laktanz einer der wichtigsten Zeugen für


gilt nur,

unseren Text Durch das Alter seiner Handschriften bietet er die


ist.

besten Belege oder Widerlegungen des von den Sibyllencodices gegebenen


Textes. Was las er nun? Das muss zuerst beantwortet werden. Aus
Laktantius erfahren wir Genaueres über den früheren Zustand der
Sibyllina (div. inst. I 6, 13): harum omnium Sihyllarum carmina et feruntur
et habeniur, praeterquam Cymaeae, cuius libri a Bomanis occultantur nee eos
ab ullo nisi a quindedmviris inspici fas kabent. et sunt singularum singuli
libri: quos, quia Sibyllae nomine inscribuniur, nnius esse credunt, suntquc
confusi nee discerni ac suum cuique adsignari potest nisi Erythraeae, quae
et nomen suum verum carmini inseruit et Erytkraeam se nominatuiri prae-
locuta est, cum esset orfa de Babylone. Die hervorgehobene Stelle findet
ihre Bestätigung durch 111 809 814, und —
da die bei Laktanz erscheinenden
Citate aus der Erythräa mit Ausnahme zweier Stellen sich alle im
3. Buche finden, so ist nicht anzunehmen, dass er, wo er die Sibyllen

selbst aufschlug, sehr viel mehr als wir besessen hat. -) Jedenfalls hat
er auch das 8. Buch mit denselben Versen begonnen wie wir (1—3:
hoe modo exorsa est).

1) De gnomologiorum Graecoriim historia atque origine. part. V. De Justino


monarchia et 149 sqq. Christ: Philologische Studien zu Clement<
Aristobulo Jtidaeo p.
Älexandrinus. Abhandlungen der Bayerischen Akad. der Wissensch. I. Kl. XXI. Bd.
III. Abth. S. 30 tl.

Laktanz nennt allerdings zweimal III 545 ff (ich citiere immer nur nach
2)
Sibyllenbüchern) und 652 f. die Sibylle ohne den Zusatz der Erythräerin. Anderer-
C*
XXVIII Einleitung.

Wie sieht nun diese Quelle aus, deren älteste Handschriften auf
das 6. bis 7. Jahrhundert zurückgehen?
Gewiss, auch diese hat
ihre schweren Fehler. ^) Aber im allgemeinen wird man doch sagen
können, dass Laktanz, von dem Buresch s. Z. einfach genug gar nichts
wissen wollte, eine reinere Form darbietet als die anderen Textquellen.
So habe ich, von Wilamowitz angeleitet, darauf hingewiesen, dass III 762 f.
die Lesart unserer Hss. falsch den Plural rpsvjere setzt, wo Laktanz, der
vermutlich V. 762 gar nicht kannte, richtig (pevys hat. Ebenso lesen
Q.4>T Constant. orat. VIII 242 ßaütkrjeg, was hier gar keinen Sinn giebt,
anstatt wie Laktanz allein richtig ßaoiXrjog. Ahnliche Fälle, die ich
nach ihrer Wichtigkeit ordne, sind:
VIII 205 vsxQcöv (T sjtavaöraoig eotai Lakt. ausgelassen von ^W.

V 359 (pvlov avaiöeq Lakt. Jtavrag oXsoo^ wiederholt aus V. 358


^?P (ohne Laktanz könnten wir vergeblich nach dem Rich-
tigen suchen!).
282 '^6' ajto Jtrjy^q Lakt. xai öia yXcoöOrjg (aus V. 240) <f ??.
359. 360 Lakt. 360. 359 ^¥.
281 evosßecov 6s fiövoav ayia ^dcbv Jtavta raö' OLöei Lakt.
Die ganze andere Überlieferung glossiert schon das svöf^fcöi^:
hßgaicov öh x^<^^ ^7^^ £ötI jtavra
fiovcov tj
6' oioet W
tßgaicov de x^co^ ayia toxi üiavra raö oloei A
ißguicov öh x^<^^ ayia lort jiavxa 6 oioii PSB.
III 743 HEyaXrj xgioig '^öh xal agx^ Lakt. aya&ovg fteyaXoio xat
dgxrjv {xaragx'^v) fPW.

seits aber nennt er auch die Erythräa für Fragm. 3, 1 f., aber hier schöpft
1, 5 f.

er aus Theophilus, der hier nicht die Sibylle selbstwie ich in den T. u. U.
las,

zeige. Mit der Erythräa aber soll man überhaupt kein unnützes Spiel treiben,
auch Eusebiüs: Constant. or. 18 nennt die Erythräa für VIII 217 ff., ebenso (21)
für Fragm. 8 und sogar (18) für die 1. Sibylle V. 287 f. Welche Quelle Laktanz
für die Sibyllen benutzt hat, ist schwer zu sagen er wird sicher die Bücher selbst
;

aufgeschlagen haben, aber wie er Theophilus ausschrieb, so kann er auch noch


andere Vermittlung gebraucht haben, z. B. für Fragm. 4 ü. Vgl. die T. u. U. —
Aus solcher Zwischenquelle mag er auch div. inst V 13, 21 schöpfen, wo der Satz: quos
Sibylla Erythraea xw<povg et avoirßovq vocat gar keine richtige Beziehung auf irgend
eine Sibyllenstelle —
ich habe den Satz zu VIII 397 in Parenthese citiert —
findet.
1) So ist der Vers III 742 interpoliert, 4>^' lassen ihn mit Recht aus; Vlll 290
bietet Laktanz falsch (vgl. Augustin) ankCog ayvöv zoie vönov; VI 23 nai'C^ovza
4h>/]ZoZo {{h>tjToTq) vo/j/xaaiv. V 282 hat Laktanz falsch fxsXiozayiijg, III 794 scheint
er für «'^u' äonloiv gelesen zu haben ä/xa ztjoiv, obwohl dies nicht ganz feststeht;
auch VIII 32(i ist aus der handschriftlichen Überlieferung Laktanz' Schreibung
nicht zu ermitteln, noch VIII 299 die Quelle des Fehlers rf>) zavza nävza ersichtlich.
Ein gewisser Trug scheint mir III 775 in aXlov vorzuliegen; über 111 27 vgl.
die T. u. U.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXIX

III 764 (XQöBvoq axQtrov avv7jv Lakt. dxQitov aQöevoq svvrjv 0^.
VIII 260 &SOV jiala,(iaiQ aylaioiv Lakt. dEov jtaXafi7jOiv Si, aus-
gelassen von ^^.
414 dvaOTi^Ocü Lakt. dvaOTrjOEi ^^P.
III 775 JtLörolq avÖQEOöL Lakt. jtiötov dvÖQa ^W.
VIII 305 To jtSTaOfia xai Lakt. (Augustin.) ra jcerdoftata £i xo
xaxajttraoiia xai ^W.
VI 15 jt7jQtjg Lakt. öJteiQTjg ii (5'^^/? ^^P-
IV 43 h jtvQL Lakt. 'i(ijcaXt{v) £>1<PW.
III 818 d-sov fisydXoio Lakt. d-. fisydXrjv 6s 0W.
V 108 xal xiv rig Lakt. xdxel {xaxet) rig ^¥ Paris Exe. xal
xiCöiQ ^^ an 2. Stelle.

110 xQiOig loxai vjc dcp&ixov Lakt. xQioig £. aJta(i(polxov


Par. Exe. xtXog e. d(p{)^itov ^'*P.
III 794 övv ßQe(peOLV xe Lakt. xal ßgetpssöOi ^ ßgefpisGOi xs W.
Vni 48 xavxV!^^ xdcpovg Lakt. xavx>]na xd^pco W xd(pov xavxrjfia ^.
IV 52 jcoX'leoöl Lakt, JioXeöi Si JioXsOiP xe ^T.
III 788 d^iiiy Lakt. a^nig ^ d^a ^.
IV 42 döEßslg ^' d^a Lakt. döEßstg dfia t' Si^W.
VIII 274 EiQTjvrjg Lakt. eIqi^v^ 'F El()rjvr]v i2 Eigipr] <P.

III 27 rujroi^ fioQfprjg Lakt. Tvjroi^ [lOQfptjv W /lOQcprjv xvjtov <P.

VIII 82 o jtavxoxQaxcoQ Lakt. jravxoxQaxcoQ 0F.


V 109 (pmxag Lakt. ärrf()ac <;^'/^ jTrai^rag Par. Exe.
283 yXdyog Lakt. /a^a d' <? ,«a^a t' ¥^ u. s. w.

In den beiden letzten Fällen sehen wir deutlich die Entstehung der
anderen Lesart bezw. des Fehlers. Das Angeführte möge genügen;
wichtiger als diese Fälle ist, dass uns bei Laktanz oft eine ganz andere
Recension vorliegt:

III 618 d-E<5v xaxaxavd^riöovxai Lakt, jcvqoq (pXoyl Tcavxa jie-

öElxai ^W.
790 ovv fioöxoLOiv ofiov xal Jtäoi ßoxolöiv Lakt. övv fiooxoig
vofjdÖEg avlLö&rjoovxai <PW.
620 d^QEfifiaxa yairjg Lakt. ütoi^ivia firßojv ^'*P.
VIII 293 xig loyog fj Lakt. xig xivog /}' iil xig xivog cöv (6g) <PT.
III 228 ejieI JiXdva .-rtdvxa xdö* Eöxiv Lakt. xd {xal T) ydg jiXava
ndvxa (xavxa ?P) jti(pvxEV ^W.
VIII 303 xslg ÖL\pav Lakt. xal jilelv il^'*F.

304 xrig dg)iXo^£Pirjg xavxijv öeIS^ovol xgdjtsCav Lakt. xfjg acpi-


Xo^Evirjg {61 rpiXo$£vh]g ^ (piXo^Eviijg W) xavxi]g xiöovGc
XQ. ii(p''F.
XXX Einleitung.

V 421 XafiJtQOTSQcov . . . yd' Lakt. (paiÖQortQav . . . te xai ^W.


111 763 XaTQÜac, avofiovg Lakt. XaxQeiaq aölxov ^'*F.

VIII 82 lXd7;j ßrjfiari xQlpat Lakt. eXücov ß^fiaOL xQivij 'PW.


III 766 xavTa Lakt. rotoös ^W.
VIII 277 fisra Lakt. rore il ccfia ^W.
287 elq avofiovg i^lQaq xal ajciorcov Lakt. (m manus iniquas
infidelium: August.), eiq av6[iO)v i x. a. ii^T.
III 764 (loix^lag re cpvXa^ai Lakt, fioix^iav jrsq)vXaS,o fPT.
V 107 rjB,eL xal fiaxaQcov Lakt. Par. Exe. tJ§£i (f av fi. ^'P.
(VIII 81 TOTf d-vt]rwv Lakt. d-prjrmv t6t£ ^'*P.)

7iVl diesen Fällen wird man vielleicht auch III 788 ff., wo Laktanz
792. 793 auslässt *), rechnen können. Um diesen Recensionsunterschied
kenntlich zu machen^ habe ich fast überall in den Anmerkungen fetten
Druck verwendet, denn oft, wenn auch
immer, ist ja eine nicht
ßecension so gut wie die andere. Die strikte Befolgung einer Recension
bleibt auch hier ein Unding. Oft genug freilich habe ich, da in sehr
vielen Fällen Laktanz doch die bessere Version zeigt, mich diesem an-
geschlossen, selbst wenn besonders zwingende Gründe nicht vorlagen,
aber manchmal war die Anwendung eines Mischtextes unabweislich.
So müssen wir z. B. unbedingt den Vers III 764 fioixsiag jte^vXa^o
xal aQOEVog axQLxov tvvriv aus Laktanz und zusammenschweissen. ^W
Ahnlich steht es auch mit VIII 415 i]so^. Derartiges wird uns auch
noch weiter unten begegnen.
An der Häufigkeit der Citate und Güte der Überlieferung steht
dem Laktanz am nächstenClemens Alexandrinus. Er hat mehr noch
als Laktanz durchaus nicht immer direkt aus den Sibyllen geschöpft.
V7ie er das Xenophon-Citat Strom.. V 14, 109 p. 256. Protr. VI 71 p. 21
(vgl. zu Fragm. 1, 10 — 13) nicht aus dem Attiker selbst, sondern aus
einer ein Florilegium (vgl. Stobäus II p. 15, 4 Wachsm.) benutzenden
Mittelquelle (vgl. die T. u. U. unter „Fragmente") entnahm, so zeigt
sein Irrtum Frotr. VII 74, p. 22, wo er Sib. III 624 f. als aus Orpheus
entnommen anführt, dass er hier jedenfalls die Sibylle nicht selbst zur
Hand nahm. Im übrigen aber giebt er, auch wenn Fehler natürlich
nicht mangeln^), doch öfter die allein richtige Lesart:

1) Ich lasse die Sache unentschieden. Ich persönlich kann mir nicht denken,
dass in den alten Text, der sich an Jesaias anlehnt, noch einnaal nachträglich eine
Interpolation aus ebendemselhen Jesaius eingesetzt worden wäre. Im übrigen —
bemerke nur die wichtigsten Stellen aufgezählt habe; Vollständigkeit
ich, dass ich
ist hier wie weiterhin m. E. nicht nötig.
2) Z. B. III 588 ßt)Ozü)v für &eü)v, wie man schon nach V. 554 schreiben muss.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXXI

III 624 alXa ov firj (liXXcov, ßgorh jcoixiXofii/Ti, ßQaövvs Cl. d. o. //.

xoXXrjv, ßg. jt. xaxocpQov ^'F.


625 JcaXifiJtXayxTog Cl. XiJtmv xlovrnv ^W,
V 485 avavöog CL azaxrog <PT.
III 590 TifimOiv ...jt£Q Cl. Tificovreg xtv ^T. . . .

587 aQyvQov //d* eXi(pavtog Cl. aQyvQE (aQyvQsa T) r]^ IXi-


(pavxa <P^F.
IV 33 dXXoTQia (besser dXXoTQi'^) xoirtj Cl. dXXotghjg xoirijg £1^'K

Aber ebenso gut giebt es hier eine andere Recension:

IV 28 a xal Xid^iva B,6ava xaX dydX^ata XBiQOJtoirjxaCl. fehlt in S2^ 7^.


V 487 xal av, ^dgayri, XJ&ovg dgyovg ejcixelfieve JtoXXovg Cl.
X. 0., 2., X. 8. JioXXa (loyrjöEig <P'F.

III 588 davovrcov Cl. xafiovtcov ^T.


589 ausgelassen von Cl.
591 dXXa ydg Cl. dXXa fisv {fitv) ^'*F.

592 xQÖa CL xegag ^T.


593 vöaöi xal ri/icöoi fiovov tov del fisötopta CL vöati x. r.

ß-eov T. a. ^iyav ovxa ^^FJ)

Dasselbe Bild geben alle anderen Zeugen, die ich nun kürzer er-
ledigen kann:

Athenagoras:
richtig III 1.12 yaldv rs xal ovQavov gegen yaii]g re xal
ovQavov ^W.
„ 113 xQcoriötoL gegen jigoipegiOroL'^^,
., 111 ovgavovg (für Ovgavov ovg) exdXEöOap gegen
ovgarov k^BxdXBOOav {kxdXtooav) ^T.
Andere Recension:
III 108 örj TOTE ÖTjgegen xal xort örj ^T.
109 k% ov örj gegen k^ ov jreg <P s^ ov W.

Theophilus, der vielleicht auch die Sibyllen nicht selbst ge-


lesen (vgL die T. u. U. unter „Fragmente"):

richtig III 101 avtixa ^ dd^dvarog [leydXrjV sjtid^r^xevdvdy-


xTjv gegen d. d. [avxix ad^avaxog *jP), wo-
nach alles andere fehlt: ^T.
III 98 oxE gegen gl ^'F.

1) III 592. 593 Hessen sich natürlich auch aus Verschreibung erklären.
XXXII Einleitung.

[Justinus], dessen selbständige Benutzung der Sibyllen mir ebenfalls


zweifelhaft ist (vgl. die T. u. U. unter „Fragmente"):
III 723 siömXa ^oavcov te relativ besser als döcoXoav
^oavcov T£ 4*T.
Andere Recension:
III 722 ysQaiQOfiav gegen aeßaöfis&a ^öeßaöd-rjutv W. ^)
Eine wesentlich andere Recension von IV 179 — 190 bieten auch die
Constitutiones Apostolorum, indem sie V. 180 acpd^irog für aöjrf-
Tov, 185 ^jfiaQTOV d-vrjTol, tovoö' av ütali für r/. xovq (f avre xvxt]
YMia schreiben. — Auch die Constantini Oratio geht ihre eigenen
Wege ; neben den offenkundigen Fehlern VIII 228 rovq aylovg, 240 (isX-
Xov hat sie eine so interessante Abweichung wie 244 aQiösixezov olov

für 0(pQr]ylg hjtlörjfioq Si>^W. — Danach dürfen wir die Tübinger


Theosophie namhaft machen, über die unten noch weiter in anderer
Beziehung die Rede sein soll. Ihr verdanken wir die richtige Form
von I 326 f. — Auch dem Pariser Excerpt (cod.
sonst so miserabeln
Par. 1043) schulden wir wenigstens den V. V 93. Das geradezu
stürmische Schwanken der Überlieferung zeigt nun zuletzt auch noch
das Anecdoton Parisinum IV 143 f: ^f/a xviia dalaoorjq (fi. xvfia
xaXvipEi Tzetzes) | rjfiaöL i£i(ieQli;}Oiv oQivofievr] te d-aXaooa gegen jr^arv
xv^a d-aXaöOTjq \
xQvrpEL {QltpSL ^T) XEifiEQi^GLV avaQQi<pO-£loav ceX-
Xaig wQ^?P.2)
Die angeführten Stellen genügen, um zu zeigen, welchen Wert -die
Textüberlieferung hat, die öfter aus viel älteren Handschriften, als die
jungen Codices der Oracula sie bieten, quillt, und andererseits, welche
wuchernde Üppigkeit der Recensionen herrscht. Diese Verschiedenheit
der Überlieferung war nun natürlich entsprechend dem inneren Charakter
dieser Flugblattlitteratur auch schon in älterer Zeit vorhanden, wie wir
ja oben auch recht alte Fehler kennen gelernt haben:
IV 187 Ejcl yairjg Lakt. svl xoOficp Constit. Ap.
Fragm. 1, 6 ßgormv Theoph. d-tov Lakt.
„ 7 c^Qx^i Theoph. Lakt. köxiv [Justin.].

„ 8 oQcofiEvog [Justin.] oq(5p (lovog Theoph.


„ 24 f. TcaX 6t axav&<5v ejtXaväod^E Theoph. X7}v
|
. . . .

Öl a. \
... Tt JcX. Clem.

» Theoph. ausgelassen von Cl.


yvofpov Theoph. Cocpov Cl.
jtXtiova Theoph. /isiCora Lakt.
lÖQVfiaxaC]. 'P'P afpiÖQvfiaza fJust..] ccficpiÖQVfiaTaQ.

1) Handschriftliche Verßehen wie III 722 /^vd-co für dv/xöj zählen natürlich nicht.
2) Vgl. Alexandre in den Curae posteriores p. 189.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXXIII

Da nun Laktanz, wie man weiss, in Fragm. 1 Theophilus benutzt


(Brandts Ausgabe p. XCIV), so sind um so merk-
diese Abweichungen
würdiger und zeigen die eigenartige Thatsache, dass die Sibyllenüber-
lieferung selbst da, wo wir völlige Emheit erwarten müssten, noch Ab-
änderungen erfahren hat. ^)
Darüber noch einiges mehr. Auch innerhalb der uns noch vor-
liegenden handschriftlichen Überlieferung begegnet uns eine Teilung der
Tradition. So zuerst bei Laktanz. Man liest Sib. VIII 260 avd-Qcojcov
jtXaoO-svTa d-sov jraXdfiaig aylaiOiv (AriGCCIN, AT AIGIN, AITG-
CIN u. ä., verbessert von Brandt) allein richtig in den ältesten Laktanz-
codices, die Handschriftenklasse i2 bietet dafür a. jtX. i^sov JtaXdfii;]Oiv,
und diese Lesart ist merkwürdig genug auch in den Palatino-Vaticanus
(10. Jh.) unter dieser Form; anthropon plasten tatheo palamestin ein-
gedrungen. Gleich lehrreich ist ein anderes Beispiel. VIII 2 ist die
£i^ und
richtige Lesart (vgl. zu III 811) fir]vifiaTa, gewährleistet durch
den Parisinus (9. Jh.) des Laktanz. Aber W hat /urjvvfiara, und ebenso
schreibt der Bononiensis (6.— 7. Jh.) des Laktanz (MGNY"MATA) und
auch die lateinische Übersetzung des Parisinus: pi-onuntiationes. Endlich
noch VIII 314. Dort ist xXrjTOlg die richtige Lesart, die Laktanz fand
und die ^W ebenfalls bieten. Aber die andere Version d-vrjtoig ist

nicht nur bei £i, sondern auch im Bononiensis erhalten. 2)

Die gleiche Erfahrung machen wir dann bei den Constitutiones


Apostolorum (IV 180 ojöjteg dvrj\p£v 1 Hs. der Const. Paris. Exe.
ojiEQ QT 2 Hss. der Const.) und besonders bei der Constantini
Oratio mit ihrer Nebenüberlieferung der Excerpthandschriften:

VIII 222 EJcX ßrjfiati Constant. Moscov. Vatic. W {ßrjfiarc ^) sm


ßr}(iaroQ Const. Marc. Q.
227 ßgormv Exe. Vatic. 1357. 573 ^T vexgmv Const. ß.
238 xaxldCovreg Const. Mose. Exe. Vat. Si^ xoxXdCovreg
Const." Vat. ^.^)

Erklären wird sich m. E. diese Erscheinung dadurch, dass bei der all-

gemeinen Beliebtheit, der sich die vielbefragten Oracula erfreuten,


schon früh zum Vergleiche einer der meist schlechten Codices der

1) Dass Fragm. 3, 48 Laktanz richtig dfi(~og ergänzt, hat hier keinen charakte-
ristischen Wert; dieser, Fehler trifft nur die uns vorliegende Handschrift des
Theophilus.
2) in Fragm. 3, 46 geht der Parisinus 1663 des Laktanz eigene Wege,
Auch
wenn dävadv ze schreibt alhv iövra.
er für —
Dass Fragm. 1, 7 der Marcianus
des Theophilus elq O^EÖg für e. &. 8g ebenso wie die Handschrift des [Justin] schreibt,
halte ich für Zufall.
3) Auf VIII 247 <poiTl'C,ov — (pcovl^MV lege ich natürlich keinen Wert.
XXX[V Einleitung.

Sammlung herangeholt wurde und aus ihm eine andere Lesart Eingang in
den Text fand. Die verhältnismässig reine Erhaltung des Laktanztextes
^)

der Sibyllina ist somit besonders leicht erklärt: im Osten las man Lak-
tanz während des Mittelalters nicht —
enthält doch schon unser Prolog
(S. 4, 75 S.) wunderbare Irrtümer über ihn und im Westen konnte man —
kein Griechisch. Da wir aber gesehen haben, dass sicher die ß-Recension
und vielleicht auch ^F ihm ein wenig geschadet hat, so erkennen wir
schon im voraus, dass vor die Zeit, wo man im lateinischen Westen
aufhörte Griechisch zu verstehen und im Osten Lateinisch zu lesen, der
i2-Text und vielleicht aus diesem Grunde auch der ^f-Text fällt. 2)

Dass die Handschriften MQVH == 12 einer Klasse angehören, weiss


man längst. ^) Sie entstammen einer Sammlung, die, wie wir noch sehen
werden, eine ganz konfuse Zählung hatte und 14 Bücher nennt (VH hat

So mögen sich auch andere Fehler in diesen alten Textquellen erklären.


1)
Es merkwürdig, dass ebenso wie £i<P'*l' gern an Stelle der poetischen die pro-
ist

saischen Formen zur näheren Verdeutlichung setzen, auch die Handschriften der
Zeugen dieser Tendenz huldigen. So haben wir z. B. Fragm. 1, 6 für xärS^szo
(Castalio) xariO-iTO in der Handschrift des Theophilus und auch in denen des
Laktanz. Für y/jyrjziiQa giebt die Überlieferung des letzteren ;{al rjyrjt^Qa oder xcü

i^y^zoQaiy) gleich der des Theophilus in Fragm. 3, 13. V. 15 hat die Überlieferung
des Theophilus prosaisch aißeo&e, 3, 30 xal iv, 31 ävayoQeveiv, 33 xal ix, 45 iTtt u. a.

Wieder ist hier aber die ältere Überlieferung des Laktanz verhältnismässig reiner
als die jüngere des Theophilus und Clemens.
2) Für dessen frühe Entstehung auch noch, wie wir sehen werden, ganz andere
Gründe vorliegen.
3) Eins der besten Beispiele dafür ist unter zahllosen XII 199, wo alle Hss.

Unter sich ist freilich das Verhältnis der einzelnen Träger der
vTio&ijoei bieten.
Überlieferung ganz verschieden. In der Regel stehen MQ bezw. nur Q gegen
VH: VIII 412 yioveiauiv MQ. yiaveiain VH richtig, XI 5 äyoQSven' Q uyoQevaeiv VH.
194 avfua Q aaavQia weiterbildend VH (vgl. XIV 82 ßaQßaQO(pi)Voiv). 220 ovo-
iii^v},/ Q 269 Ttauhq 'Pöi/urjg Q 'Pto/xrjq rtaiöeq VH. 294 o^jjfrat Q
uvo^iyot;/ VH.
l'/etai VH 324 Sdq Q Sog ddg VH. XllI 8 yeyawg re Q ye.yaöyteg VH.
(richtiger).
16 alyjirßug Q ulx^irjxhg VH. 19 iSstecoa Q i'dere vyg VH. 56 Xavavaiovg Q aaza-
valovg VH. 85 rf^/ ausgelassen von VH. XIV 183 in ivöLy in^ IIIIISI^ Q M
iTi^v löly richtig VH. 269 airt/v elaoiXQloiv (elooi'xQioiv) MQ ccvzfjv elg xqIolv VH
konjizierend. 322 evQvxe Q vevQvxe M
svQrjxe VH aus Konjektur u. a. Aber keine
dieser Hss. stammt direkt aus der anderen, für MQ s. bei Rzach p. VII den Nach-
weis, für V und H, wo Rzach irrt, führe ich an: XI 144 aaaQaxoio H aaä.QXOio QV

(XII 8 aaÜQXOio QVH!). 227 dg näoiv Evqwtitjv V; dasselbe, jedoch am Rande


nnaaav Q, 8c anaoav E. H. 249 pi^ovai Q ^i^ovoi V Qai'^orai H. Dass auch H
öfter konjiziert, z. B. VI 12. XII 144. XIV 99, ist natürlich. — M halte ich
für den relativ besten Vertreter von £i, vgl. z. B. XIV (205.) 277. 357, aber auch
Q hat gute Lesungen: IV 29. XIV 257.
ß. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXXV

noch VIII 1 —9 Anf. als Teil eines Buches aufgeführt), deren 9.


15.
bis 14. (15.) Buch (VI. Vü 1. VIII 218—428 =
9. Buch. IV 10. Buch) =
uns erhalten geblieben ist. So spät die Handschriften aber auch sind,
so lässt sich doch noch erkennen, dass sie in letzter Instanz einer
Handschrift in Kapitalschrift entstammen.
Dafür will ich gleich ein paar Beispiele nennen: XIII 97 hat Q
jtSQicpv^avaCsXyrjv, die jüngere Überlieferung VH JtsQicßv^avaOaXyeiv.
Was man da auch konjizieren mag, so viel ist sicher, dass es sich hier
um eine Flucht des römischen Verräters Mareades nach Selge handelt,
dass also der letzte Teil des Wortes in ava JJsXyrjv aufzulösen ist. Die
Verderbnis, die also keineswegs sehr gross ist, dankt ihre Entstehung
dem Missverständnis der fortlaufenden Kapitale. Ein gleiches Bild zeigt
uns u. a. IV 28 xcu ßofiovg, slxala Xi&cov d(pidQVfiaTa, wo ß bietet
xal ßmfiolCi xal aXld^ojv afKpiÖQVfiata. IV 121 oJtjrozE ötj firjzQmov
fiyog, wo in 12 steht: oig jiolvtjv firjTQcpav djco. XII 122 öoXlcog xal
evl: öoZicog xekaivfj i2. IV 27 oi vrjovg: oivovg £i. 32 « öi] (nyiöra:
dörjQiycota Q. 56 fitOtj 8vl\ XvsOxsv i2, d. h. auch hier ist unrichtig
abgetrennt worden. XIII 19 ferner lesen wir in der älteren Über-
lieferung Q cÖEzecoO, die jüngere macht thöricht genug daraus löere oog.

Es steckt aber, wie das folgende evexa zeigt, etwas dahinter wie C,i]Xo-

övvfjg (vgl. XII 225).Q oder vielmehr seine Vorlage hat uns also die
alte Verderbnis, sorgsam die Kapitale ohne Spiritus und Accent um-
schreibend, überliefert. ^)

Diesen Ergebnissen entsprechend zeigt nun i2 entschiedene Tendenz


für unsere älteren Textquellen, die KoUateralüberlieferung. So haben
wir denn Einigkeit mit Laktanz:

VIII 291 lässt aus ß Lakt., interpolieren 4»W.


289 xal ox6iiaoi{v) iiiaQolg 52 Lakt., ausgelassen von 4*?P".
257 LV olxxQolg iXjtiöa öcooei „ „ „ .,

326 iva rov C,vyov rj^mv Sl Lakt. iva roi C,vy6v ovjceq vjtij-

288 öojöovöL ÖS Si öcoöovöiv 6t Lakt. {xal) ömOovCL 4*''F.

VI 14 jioUd i2 Lakt. Xvygd ^'R


VIII 2 eaxarov ,, vöxarov ^'*P.
304 xrig d^iXo^svirjg i2 Lakt. x?jg {ös)q:iiZo^evL7jg ^'F.
413 €ili^(o Q. Lakt. uXi^ei ^T
VI 15 öJteiQrjg i2 verdorben aus jti^Qtjg Lakt. QiC,i]g ^PT.
VIII 287 vöxEQov Q, Lakt. vaxaxov ^T.
328 dd-sovg „ dd-EOfiovg „

1) Vgl. auch Buresch: Philologus 1892, S. 87 f.


XXXVI Einleitung.

VIII 275 ix^voq elvaXioio £i Lakt, lid^vcov dUoio T ix&va-


X'ioio u. ä. fp.

277 JtBQLöOEvovTU {jrsQLTTSvovTo) i2 Lakt. jiSQiöCevöavTa ^


jreQioosvfiara W.
239 ovQavo&sv ß Lakt. d' ovgavod^ev .^W Const.
261 ov X Q Lakt. ov xai ^P ov r *P.

Gleiche Überlieferung herrscht mit der Constantini oratio:


VIII 227 vsxQcöv Si Const. ßgorcop ^W.
231 loxaL „ ij^sL „
219 jiaQcov „ Jiagoq „
249 dxQoazixtoig Si Const. dxQoörlxoLöL '*F dxQoöt ixiöi{v) ^.
mit [Justin.]:
IV 27 djiaQvrjaovtai Si [Just] Clemens aTcoötQixpovöLV ^T.
IV 25 iityav d^sov „ deov fieyav „
IV 28 acpiÖQVfiara {diKpLÖQvnara) S2 [Just.] lÖQVfiara ^W.
mit Clemens: nach IV 29 interpoliert £i einen Vers, der als V. 30 bei
Clemens steht; IV 155 haben i2 Clem. qs^ovOiv (qe^ovöiv Cl.) drdöd^aXa
xal xaxa SQya, wo ^P bieten: £;^0Döf^' (excoOiv) dxdod^alov alla re
ütoXXa.
Auch die Constitutiones berühren sich mit i2; IV 181 — 184 sind
vollständig bei beiden erhalten, tw. in ^!P ausgelassen, 189 haben
beide xdgiv, wo ^T Lakt. ßiov haben, 187 haben tvX xoOfiq) Constit.,
ejtl xoofiov i2, hjil yalav *P'F.

Einzelne der aufgeführten Stellen haben schon bewiesen, dass auch


£i einer besonderen Recension folgt. Der ganze Abschnitt VIII 252
— 428 zeigt, wie der Apparat angiebt, eine andere, meist fehlerhafte
Anordnung, (291.) 337—344. 346—348. 351. 352. 371. 372. (376). 384
—386. 414. 415 sind ausgelassen. Von anderen, wesentlichen Ver-
schiedenheiten führe ich an:

VIII 237 TOT löTüL ß xsQavvw ^F Const.


359 vocp eyxaTEÖsi^sv ß xQivag xazsXa^s <PF.
409 öjtsiQcov vvv kg vömg Sl ojctlgov hjt svosßii;] ^ OjcsIqov
SVOEßh]V T.
398 dya&ov oXmg dyvoovöiv £i {t) dyaO-ov (d*) djcrjXd-sv ajt

avTwv ^W.
IV 173 oXov xal arjfia [liyiöxov ß ev m
toös o^fia tetvxtoi ^W.
VIII 295 t6 OTtfpog IxXextov aicoviov eOtiv dyaXfia i2 t. 6t.
hxXaxzmv dyicov aicoviov ?]S,£i ^T.
IV 72 fpavXog ejieX^^] Si jcvgocpoQov te fPT.
XII 9 og [ioXev ex TQoirjg ß og d-' e^el Tgoirjv V 9 {0)W.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXXVII

XII 11 'xal (isra 0^?]Q6g rtxva fH]Xog)ayoio i2 xal


vrjjtiaxovg
ra öijiXoa fi. V 11 <P'F.
fisxa ^. T.
Viri 318 (pavegmq rote xvQiog 6(pd^ Si cpavsQoq tote xvgioq sörat
<f (pavsQoq xvQiog e. r. T.
426 ovx lag, ov yßLumv, ovz ag &^£gog, ov (lETOJtcogov £2
ovx ovft ^., ov (ov/l) X, o. //.
fc'., III 90. II 327. ^T =
IV 106 yövv S2 jtäg ^, ausgelassen von ^.
VIII 370 aijcä ilsy^o) Q oiyrnv
. . . h7.iyx<ov ^^V. . . .

IV 171 ajcovoiav il doeßEiav ^T.


XII 22 vjio öovgi i2 sjtl xv{ia V 18 ^^F.
IV 86 yevog £i XQ^^^g ^.
30 Xevoovoiv £i ßXtipovoi 6' <PW [Justin.].
126 ö' afia ß öogl <PT.
39 8:jtiipoya i2 aTaod^aXa ^T.
102 löTai 52 alü [ad) ^T.^)
Diese Recension, deren Lesarten ich natürlich nur die wich-
aus
tigsten mitgeteilt habe, gegen Buresch, der ein ganzes Sündenregister
gegen i2 aufgebracht hat, zu bevorzugen, veranlasst uns eine Anzahl
Stellen, an denen die anderen Textquellen, sogar gelegentlich die ältesten
Zeugen, Falsches bieten:

IV 34 lässt aus Q, gegen Clemens und ^?P, ebenso IV 44. VIII


376 gegen ^'"F.

VIII 351. 352. 371. 372. 376 lässt aus 52 gegen ^T.
IV 112. 113. 115. 148. 191. VII 1. VIII 311. 312 nur in 52, aus-
ausgelassen von ^?P".

VIII 256. 257. 258. 259. 260. 279. 280. 289 vollständig in 52,

lückenhaft in <PT.'^)
IV 97 eööSTai aOOofievoig S2 Strabo, ausgelassen von ^{¥).
153 axoxgvcpd^TQ ^^0) xoönm 52 8Jt ovx oolaioi da zoXfiatg
aus V. 154 i^'F.
105 am richtigen Platze in i2, falsch gestellt in ^^P.
XII 163 f. ältere bessere Form in 52 als VIII 52 in ^«P (vgl. be-
sonders agyvgoxgavog — jioXioxgavog).
IV 46 d^eov ii TS fp, ausgelassen von ¥.
VIII 290 avajtXcoOag tote vcötov Q, ajtXwg ayvov tote vcötov
Lakt. Augustin ajcXcoöei d' ayvov v. ^'F.
IV 21 sXsy^ei 52 sXs^sv ^T.

1) Die letzte Stelle liesse sich natürlich auch als Korruptel erklären.
2) Wo wir z. T. ja schon Berührung mit Laktanz gesehen haben.
XXXVIII Einleitung.

IV 160 yiÖ7MJ^Qvyovxa Si jplcn ßQif^ovza Lakt. ygovco xgai-


vovra ^W.
VI 23 kXd^ovra &vr]rolöiv hv ofifiaöLV £2, TtaiC^ovra d^vrjxolo
[d-vrjtolg) vorj(iaOLV Lakt. Aug. Jiralovra dprjxotoi voi]-
(laöLv ^'F.
VIII 392 fiv^fiTjv £2 fiaviag ^'*F.

395 ä&eoi ß Xc&lvovc „


361 tpafifiov T ccQid-fiop £2 Herodot xpafificov z aQi&fiovg ^W.
VI 8 Jtfjyal £2 jtavxa 'PW.
IV 71 ^Qv^l £2 ßgv^Ei „
160 yevt&lriv £2 te ysvvav Lakt. ysvBav ^T.
VIII 355 fiaxtjv d-eov S2 &s6v yccQ xov ^ d^eov F. ^)

Bleibt somit £2, was auch von vorurteilslosen und jeder subjektiven
Freude am Umlehren abholden Forschern mehrfach behauptet worden
ist, eine wichtige, oft einzige Quelle der richtigen Textgestaltung, so
gilt es andererseits auch, wie wir übrigens schon nahe gelegt haben

(S. XXXVI), sie nicht summarisch zu überschätzen; denn entsprechend

dem allgemeinen Charakter der Sibyllendichtung zeigt auch ^2 die


schlimmsten Fehler:
IV 186. 188 interpoliert £2 gegen die sonstige Überlieferung.
IV 57. VIII 217 lässt ^2 aus gegen ^T
bezw. die andere Über-
lieferung.
IV 31 axaod^aXov „ ,, „ „ „
VIII 244 ßQoxolg „ „ „
271 ßajtxLC,cov £2, Glossem für (patxiC^mv ^'F.
324 fiEiivri S2 ^iwv <PF.
IV 13 ov vv§ d' ojga xe&taxai xal y{i8Qf] £2 ov vv^ x£ övo-
cpsQTj TS %cä r/fisQr] ^*F.
VI 3 oaQxa öodeloav
oagxa to ölooov <PF. £2
VIII 353 xaXtovöi xo &av6iv xalov prosaisch £2 yM?Jovoc (xaXe-
öovoi) xaXov X. ^. ^F.
ATI yag Jtäv prosaisch £2 yaQ ^'F.
VI 21 xtiösxai „ „ xtlxca ^F.
IV 109 ßgaooei £2 ßQaooofisvT] ^F.
21 A jioxl öh XQax?jO£i £2 jrioxsi xe jtaxtjoag ^F.
220 vifuoxov aus 220 £2 oipovxcu ^F.
379 Ijt ElömloiöLV avavöoLQ aus 389 £2 talg (xtatg) döcaXov
avavöov ^F.
252 XQL6X0V £2 jilaxn <PF.

1) Vgl. u. a. noch IV 8. 11. VIII 8.


B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XXXIX

VI 18 (pmxa (pavtvroq i.1 sigcöra (pavivra ^'4^.

IV 145 £g 'Aair/g ii sig 'Aöijjv <PW.


VIII 226 ^Qv^si£ £i {(pXe^ei öh 4>T) (rfjB,H re Constani Augustin.
VI 22 ovx kvöt]öEv Si ovx spo/jOag Lakt. <P''F.

IV 54 XQ^^^'^'? '^^ d^QÖvoLOiv (PW.


88 tOovöiv „ avx^oovGiv (p'F.

55 slg ysptag ovo fiovvag Si olg ysvsal ovo fiovvai fpW.


Vin 405 aL[iaxLii sifiara ^'F.
323 tl7C(X)V „ 7]iitt)v „
424 aQElov „ avQLOv „
418 JteXdoag aXXovg £i JteXag aXXt'iXcov <PT.
259 ovgavioi d (oöl ,, ovqccviov öojOii ,, u. s. w.

Interessant ist nun ein Vergleich der Bücher XII ii und V ^T.
Wir können XII für V gewinnen, so aus
einige treffliche Lesarten aus
V. 1 xXvaXarivaöacov das thörichte xXeivmv t£ äutlvcov verbessern, des-
gleichen V. 2 fiET oXXvfievovg (fisr söOofisvovg ^ [isxcovofiaön^vovg T).
V. 6 v^xvv {vtt]v <P vaieiv T), V. 8 xal fitra tov (töCovrai ^'F\ V. 32
Xvd^Qcp re jtaXa^Ei {adQw rs jiarac,8i ^ aQd^QO) x. jc. 'F), herstellen,
andererseits aber ist i2 in diesem Buche XII wieder so korrupt, dass nur
ein indirekter Zusammenhang, ein Schöpfen aus einer anderen Recension
angenommen werden darf. ') Man muss daher vorsichtig sein, nicht alles
£i, noch vollends Fehler in i2 aus #?P verbessern.
in 4^^^ aus Man wird
somit Bedenken tragen müssen, V 18 sjcl xvfia in vjto önvQi zu ändern,
V. 43 für tcpav. aymvog einzuführen; aber ebenso habe ich mich auch
nicht überwinden können, die unsinnigen Lesarten XII 81 (pvotmg 6 ßgayvg
Xoyog durch das richtige (pvomv jtoXenoi' ßagvv (V 29), 82 Tjyi^fiorag
durch rjg yeveTjg (V 30), 86 öfjfiov txovra durch d* ov (iiv lovxa (V 34),
162 ovvofia ^ 8U] durch dXXa NtiiEir^g (V 45) zu ersetzen. 2) i> XI— XIV
ist in letzter Instanz ein sehr spätes, dem 3. Jahrhundert, dem Jahr-
hundert allgemeiner Barbarei entstammendes Orakelkonglomerat; was
diese Leute lasen oder zu lesen glaubten, muss mit Schonung behandelt
werden. So sehen wir denn, was ja auch an sich schon notwendig ist,
dass i2 in keiner Weise als ein Ganzes angesehen werden kann. 3)

Vgl. darüber auch 'das beigegebene Heft der T. u. U.


1)
So darf auch XII 266 oiä ze dortjQ, das aus IV 119
2) stammt, nicht in ß
fiQdoxtjg, wie an letzterer Stelle zu lesen ist und die Überlieferung <I>''1'' mit ÖQaxiiq
will, geändert werden. XII fand die Korrupte! vor, schöpfte also hier aus ß-Quelle.
Ebenso muss, wie oben S. XXVI schon gesagt, XI 167 oa<pCog stehen bleiben.
3) Einzelne Belege dieser in den Büchern XI —
XIV vorhandenen Korruption
sind hier kaum nöthig besonders herrscht im Gegensatze zu IV. VI. VIII die Um-
;

setzung in Prosa. —
£i ist niemals, wie auch die anderen Klassen nicht, einheitlich
XL Einleitung.

Die Menge der Recensionen wird geradezu beängstigend; neben der


KoUateralüberlieferung, in der quot capita tot sensus sich finden, steht nun
auch noch die oft mit ihr sich berührende, oft auch von ihr sich schei-
dende, sehr häufig auch ^^F widerstreitende Textquelle £i. Und nicht
genug, bald sollen wir auch 'F von sich trennen sehen! Aber glück-
licherweise sind wir doch auch öfter in der Lage, eine einheitliche Über-
lieferung zu fassen. Schon oben, da wir von der Überlieferung der
Citate redeten, begegneten uns Stellen, z. B. IV 42. 43. VIII 287.
'

303. 304, wo die Klassen 52, ^, W gemeinsame Überlieferung bezw.


Verderbnis zeigten. Denen füge ich noch einige andere bei: VIII 191
lesen ^W falsch: jroXXa [iev l^rjg aorga, das gleiche hat das aus dem
späteren 3. Jahrhundert stammende Buch XIV 270 i2. Ebenso ist die
Anordnung der Verse VIII 363 — 365 in ß^^/^ unrichtig, schreiben 52^^
IV 2 (zayaXoio falsch, IV 107 tqcoOei, VI 11 Xaov ajisx^Ti, 19 ysvvt]-
&tVTa, VIII 397 xaxpo} xal avavöoi, 424 sgig. (418 dg.) Auch dies
sind mithin ebenso wie die S. XXVI angeführten Stellen Zeugnisse für
ziemlich alte Verderbnis, die z. T. noch in das 3. Jahrhundert hinauf-
reicht. Es ist nun interessant zu sehen, wie sich die alte, nicht sowohl
durch i2 noch zu erreichende Überlieferung zu
repräsentierte, als in i2
^F verschlechtert Ein besonders gutes Bild der Entwicklung
hat.
geben die Verse VIII 359 ff. Die Sibylle benutzt hier ein uraltes Orakel
(Herodot I 47) und führt es durch ein paar Flickverse ein (359. 360).
Das alte Orakel redet in der ersten Person, der Gott spricht durch der
Pythia Mund, so musste die Sibylle denn auch V. 3''6 mit der ersten
Person fortfahren. Aber da hat 52 V. 361—365 auf die Sibylle be-
zogen und im folgenden geändert: ezvjtcoosv söcoxev tölöa^sv und — —
^W demgemäss. Aber in 52 ist diese Umsetzung, die auch durch

Laktanz zu V. 413 416 widerlegt wird, nicht durchgedrungen, mit
V. 370 setzt wieder die erste Person ein und bleibt mit Ausnahme von
V. 375 IxTLöEV^) die gleiche. ^T
aber schufen Folgerichtigkeit und
haben alles in die dritte Person des nach ihrer Meinung in V. 366
neu eingeführten Subjekts „Gott" umgesetzt; dabei musste natürlich,
damit alles ins gleiche käme, interpoliert werden, und so machte man
V. 378 aus t(ir}v: ddav, 387 aus Ifioi: deo) wie 408 aus t^ol: tcivttjv,
und mit besonderer Kühnheit 4U9 aus iva aoi xayco jiote öwöco: iva

redigiert -worden; so <P^ IV 138 fxiya ey^og. aber V. 76 /xhya d'


hat es mit
^eyxog {fii'yag tyxog Eine gewisse metrische Redaktion jedoch zeigt
<I>'U). wie ß
4>^l^m Einschiebseln, die den häufigen Brauch, nach männlicher Hauptcäsur nur eine
Kürze zu setzen, korrigieren sollen, z. B. XI 124. XII 57. XIV 52. 127. 183. 232.
<i>^': I 86. 88. 105. 189. II (21). 151. 240.
1) Hier hat das formelhafte ög ovQavöv txxLOE xal yfjv (III 35) nachgewirkt.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XLI

üoL xvQiog raöe öwOsi. Aber unaufmerksam blieben diese Interpolatoren


doch, und so hat ^ s/irj (rj fir] ^) inkongruent genug
V. 402 das richtii^e
stehen lassen. —
Ahnliche Umsetzung begegnet uns auch VIII 431 439. —
Ebenso lassen sich andere Trübungen der alten Überlieferung, von
der — ich wiederhole es — 12 nur eine Vorstellung giebt, keineswegs
der Prototyp ist, noch fassen. So wird IV^ 78 aus raficov oQog vipi-
xccQTjvov durch irgend ein Missverständnis gar nicht so ungeschickt
herauskonjiziert re fiovvog a Jtooal xarslraL, IV 32 aus djcefijrokwvtsg
gemacht ajceigov kXovrsg, IV 100 oXiodaivovöL Jc6h]Eg durch das
Glossem Jtijtrovoiv al üiölug ersetzt. IV 108 wird aus Tioltg Iöqvv-
d-sloa: jroXiv tvQvayviav, IV 146 giebt ß für avTrj övXrjöaGa fehler-
haft avtr] ovXX^oao&ai; aus dieser oder einer ähnlichen Überliefe-
rung, die auch schon korrupt war^ fabriziert *jF avvTJg e§ vXrjg ye,

0: avTTjg £$, vXrjg, wie aus dem fehlerhaften exO^og VIII 425 sx^Qo?
gemacht wird'); aus VI 28 to oor, ^£0^ {toOov ^fogi2) wird t6 veov
d-EOv, IV 123 aus a^q)! &Qov(p: dficp hgov, aus IV 15 Orofia: jiSfia"^)^
aus IV 125 JTQOiiog: rgofiog, IV 142 oXsl: eXei (eXoi) ^, IV 126 SoXvfioov:
jt{T)oXsfi(X)v. ^) Wieder an anderen Stellen lässt sich die richtige Les-
art aus der in ß schon verdorbenen und den ebenfalls unrichtigen
Schreibungen von <??P unschwer komponieren. So gewinnen wir not-
wendig:
VIII 320 Ix^V ^rjxi^kvta fitXsooiv aus 8{^v7j Jtrjx^svTa fieXsOOiv Si
und lxvt6L Ji.
fj.
W jc. lxvfO{o)i{v) fi£XeG{o)t.v ^.
370 evTog Icov aus evrog hyco ß und avzog imv ^T.
399 JiQotO^rjxa „ jtQotrjxa „ „ JiQoiQ^rjxE „
344 rixov „ r]xog „ ,, olxov „
366 xal i'ovv avögatv aus x. v. dvd^gwjtcov^ u. dvÖQcöv x. v. ^ T.
332 Xovoov a(p aiiiarog aus Xovoofiat aXnarog i2 und Xvoov
a(p aifiarog <PT.
IV 157 E^oXiöwöiv aus e^oXtoovOtv Si und k^oXiöxcoOw T h^oXa-
XOVOLV ^.
126 dvÖQocpoprjoag aus dv6QO(povrjag S2 und avÖQO(povr]6£L
^T u. ä.

Doch genug hiervon: als Hauptsache bleibt festzuhalten, dass in


der Überlieferung Sl ein älterer besserer Kern steckt, und im grossen
1) Ahnliches findet sich IV 124, wo das falsche Tia&tjiöa Si in W zu nad-iöa,
in 4' zu xijv Tta&lSa wird. Die Fehler sind also auch hier sehr alt!
2) XIV 143 schreibt auch i2 noua; m. E. lässt sich bei der Leichtigkeit
dieses Fehlers nicht sehr viel daraus schliessen.
3) Man könnte auch noch VIII 335 als Beleg anführen, doch liegt hier viel-
leicht verschiedene Recension vor.
Sibyllina. D
XLII Einleitung.

lind ganzen ^'^ eine nicht geringe Verschlechterung dagegen bedeuten.


Diese zeigt sich u. a. auch in der Abnahme der Berührungen mit der
relativ guten Kollateralüberlieferung, die wir häufig genug ß gleich
fanden. ^) Der Text wird somit immer roher, die Metrik verwildert
völlig zur Prosa, zu unrhythmischen Umstellungen oder Hypermetern 2);
Glosseme wie IV 76 ^EXkadi (zu rj^si, das verdrängt wurde), VIII 52
jtohoxQavoq für aQjvQoxgavog, 187 jriOrojroQ&Eig für jn<jTO?Jrat,
232 (paog (zu öeXag), All oxagjavcoB^ev {-&-sig) für öxsiQcoO^iv, V 267
yXcoööaLg (zu (lovöaLg), Interpolationen wie III 624 yMx6(pQov dringen
ein, ja ganze Verse wie III 261. 262 werden interpoliert, andere aus-

gelassen oder nur verstümmelt überliefert: nach I 166. II 20. 264.


III 366. vor III 564. 649. (nach III 811.) - IV 112. 113. 115. 148.
181 sfiJta/Liv . . . 184 zQivcov. 191. nach V 91. 92. 292. 373. vor V 390. —
VII 1. nach VII 39. vor VIII 122. 123. nach VIII 139. 177. vor VIII 182. ganz
verstümmelt VIII 212—216. —
vor VIII 429. 439. III 101. 218. 741.

IV 97. V 87. 88. 89. 92. 292. 422. VII 93. 141. VIII 99. 114. 166. 205.
256. 257. 258. 259. 260. 279. 289. 324. 428. 433. 450. 500. 3) Und so werden
die schon verhältnismässig früh, wie wir unten noch näher
Sibyllina
begründen werden, zu einer Art Monstrum von Textüberlieferung.'*)
Dieser Strom schlechter und daher verhältnismässig später Überlieferung
ist indes nicht einheitlich geblieben 5); wir sind glücklicherweise noch

1) Manches haben wir schon gehabt, ich stelle aber noch einmal die Fälle
zusammen, wo ^W
sich mit alter Überlieferung deckt: (V 359 ßioxov Laktanz). =
VIII 228 avdfiovg =
Const. 237 xeQavvü) Const. =
249 9-söq i^f/üiv Const. =
327 öovXov =
Lakt. 373 äxovcjv =
Oenomaus. 414. 415 Lakt., ausgelassen =
von iß. VI 22 hörjoag = Lakt. (23 vo^/xaoiv = Lakt. August.). IV 7 A/do^t'-

atoiaiv = 30 ß?Jipovat 6"


Clemens. [Justin.].=40 otav Vjdri Lakt. 46 ßlov =
= Lakt. (= 189). 52 avtaXaiv iam^aiv) Lakt. =
2) Prosa I 284 neXerai. (III 1 vxpißQefisra). III 316 öieXsvaexai Sia (leaaov

asTo. 763 Xargevere. IV 14 ae7.rjvr}. 184 Zaooi S" av (tJ' av) ^tcI Svaoeßi^ai{v).
V 492 xal ziq iQel rwv leQSojv (tepcöv). 500 tov ^pvyoxQcxpov (xp. t.). VIII 33 xal
el [lij u. a., wie denn besonders die Krasis häufige Auflösung findet. Von Um- —
stellungen seien angeführt I 129. III 457. 791. V 427 u. a. Ein siebenfüssiger
Vers: V 94.

3) Dazu gehöi-t denn auch die falsche Versabteilung VIII 450 f. 456 fi'. in <I>W.

4) Ein Analogen zu dieser Überlieferung der Sibyllina lehrt mich


Professor v. Wilamowitz in der Tradition der Psalmenmetaphrase des
Apollinarios kennen. Ich bemerke hier übrigens noch einmal, dass ich
im Apparate nur selten die einzelnen Verschreibungen der Hss. an-
gebe, wie es Rzach gethan, da diese fast nie irgend eine Handhabe bieten.
5) Man soll natürlich nicht falsch verstehen: die schlechte Textrecension in
«f*'/^ ist keine Redaktion, die Bücher waren zur Zeit von 4>W noch nicht ge-
sammelt. (Auch in der Sammlung sind sie nicht redigiert worden.) Die Stellen,
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XLIlI

in der Lage zu konstatieren, dass er sich einmal langsam zu spalten


begonnen hat. So wenig ich jedoch an dieser wichtigen und mannig-
fache Aufschlüsse gebenden Thatsache selbst zweifle, so muss doch
auch darauf hingewiesen werden, dass es sich auf diesem Gebiete, das
uns doch nur durch späte Handschriften zugänglich ist, nicht um eine
Verfolgung aller Wasseräderchen handelt, dass wir vielmehr nur ganz all-
gemeine Ergebnisse, diese aber m. E. mit Sicherheit zu gewinnen vermögen.
Thatsache scheint mir also, dass sich T von ^ trennt, oder besser ge-
sagt eine Überlieferung, von der T uns ein Bild giebt, sich von der grossen
Überlieferung abzweigt, die wir der Einfachheit halber ^!P nennen. Diese
Abzweigung lässt sich m. E. noch bestimmen. Der Prolog von <P hat die
Tübinger Theosophie benutzt. Die Theosophie zeigt nun ihrerseits öfter,
wenn auch nicht überall, Anlehnung an die Lesarten von T •), also fällt
in letzter Instanz die Entstehung dieser Überlieferung vor die Abfassungs-
zeit der Theosophie, d. h. etwa vor den Ausgang des 5. Jahrhunderts. -)
Die Selbständigkeit der Quelle 'F zeigt sich nun an einigen wichtigen
Beispielen, auf denen bei dem ziemlich aussichtslosen, mit Statistik ge-
führten Streite, ob ^ oder W besser das Auge der Forscher
sei, bisher
nicht ruhig genug verweilt hat. In Buch VIII 232 giebt die ältere,

durch Constant. August, verbürgte Überlieferung: exXeitpet aeXag i^eUov


aöTQmv TS xoQ£icci- Daraus macht i2 schon axÄsiipsi asXag rjeXloLO
äoTQcov öh laQiizV {xagiEv), in <? lesen wir: sxXelipei öh (paog osXag
ri^Xloio aöxQmv,
xaX in T
aber kxX. öh <paog OsXag rjeXioio
steht
aOTQcov re xcÖQcci- Die Sache ist ganz klar: der ^?P-Strom hatte das

Glossem (paog an oeXag angeschwemmt und bot das VV^ort xoQ£icii in


irgend einer Verderbnis; ^ warf, um einen Vers zu erhalten, diese

die aus einander entnommen sind, differieren in 4>''I' ebenso wie gelegentlish in ß
(^vgl. oben S. XXXIX Anm. 3). I 150. 177. 329 liest man ämoToxÖQOi{g), daraus
wird VIII 186 die Variante amaxö<piloi,; ebenso ist's mit I 178 evQeoailoyoi und
VIII 187 xpEvöeaoL löyoiq. I 183 sitrilvrov: VII 7 im'iQaxov. I 184 xv(i.a: III 402
Qtvfia. Nach V 102 folgt eine entstellte Form des V. 108. VIII 172 muss aus III 53
verbessert werden; VIII 426 ist =
III 90. II 327, aber VIII 427 hat Si-OLq dvroXhj

gegen ävaiv dvToXirjv II 329. Ähnlich liest auch W


II 320 richtig öiaßeQi'Qofitv?!,

um VIII 210 ix6ia/xEQit,0(xivr] (entstanden aus ixfxeQtL,OfZ£vi]) zu schreiben. ^__hat


an erster Stelle ixfX£QiC,ofj.evt], an zweiter ex Sh fieQi,t,ofi£vt] aus Konjektur. Über
eine Art von metrischer Redaktion jedoch vgl. oben S. XL Anm.
1) 139. 145. 324. 326.
Vgl. I 137.
Brinkmann: Rhein. Mus. LI 278 ff. setzt die Theosophie in diese Zeit. Damit
2)
wäre denn auch der Einschub der Phokylidea II 56—148, sowie die Ersetzung des
Engelnamen II 215 ^ durch die bekannten, für die ich wenigstens sonst kein zeit-
liches Indiz wüsste, chronologisch halbwegs fixiert. Dass 'I' VIII 480-500 sicher
alte Verse hat, während <P sie auslässt, lässt chronologische Schlüsse nicht zu.
D*
:

XLIV Einleitung.

Verderbnis heraus, aber "P hat die getrübte Überlieferung doch noch
etwas besser erhalten und geht somit diesmal auf ältere Überlieferung als
die Tradition ^ zurück. Weiter: Vlll 333 liest ß richtig: ov jag öalg
OLfiaig IXaOxsrai. Dies wurde falsch gelesen, und P schrieb 6oi ed^i-

fioig (COIG0I = CAICOI), 4* aber entstellte dies zu dem ganz schlimmen


öoi hv&olOlv. V 267 hat ^^ ähnlich hypermetrisch wie VIII 232: ycai (iov-

öaiq yXmOOaiq ayiaiaiv sjciof^covrai ZQajcs^av. Durch die Ver-


gleichung mit ^: xal (lovoaig yXcoööaig ayiaioiv sjtiorrjOopTai er-
kennen wir das Alter des Glossems yXwööaig, aber auch, wie ^ sich
um des Verses willen geholfen hat. Also ist wieder ^ Zeuge älterer
Tradition und hat sich rechtzeitig, um uns einen Rest des Guten zu er-
halten, von ^ getrennt. ^)
Aber auch ohne die Kontrolle, die uns die ältere, bessere Lesart an
die Hand giebt, erkennen wir, dass 'P oft genug den allein richtigen
Text erhalten hat. Solche Fälle sind u. a.:

III 482 xal ßaQvv oXßov "F ßaOiXriiov afi^co aus V. 483 ^.
1 37 fieXeooiv „ ausgelassen von ^.
348 xoivm „ „ „ „
III 721 TQißov {xQißovg) [Justin.]) W ausgelassen von ^.
VIII 208 xdi jtlovxog „ „ ,, „
III 194 jraXiv „ „ „ „
468 toig^ „ „ „ „
^
601 ad^avaxog "P aB. deog #.
795 d^eov „ xvQLOv „
II 160 hv&ivteg „ ovv fieXsaiv <P.

1) Ich merke nocli mehrere andere interessante Beispiele an: V 281 ist die
richtige Lesung: evaeßsojv 6e fxöv(ov ayia /^tbr Lakt. Davon enthält [hßQaiwv '/'"

fiövojv fj '/ß-uiv ayi'a eoxl) noch /xövojv, 4> aber wirft das weg und schreibt ab-
rffi

nindend tßQaiwv 6s /ö-u)v ayia eazi {sori). IV 139 liest man ni-Qt-aSeaaiv ü; '/'"

hat fxvQidac, 4> ausfüllend fj.vQiäa' avÖQÜv. Ahnlich ist es III f)50. 598. IV 124.
190 und vielleicht lOG, wo ^^ yovv nicht las, ^P Tcäg interpolierte. Etwas
anders ist es III 312
0). {ai/j.a —
Mit £i die gleiche richtige Überlieferung
hat ¥* IV 149 KaQÜiv, (Rzach giebt falsch für f' ßalvoiv an, was Buresch
mord&ri \iB>i). Ylll2^% eßTixiOßara (paQiiaxöevia. 362 juv/oi's- 2QZrj^Eai. 330 c;^ orff«.
IV 159 nQTjvv [Ttgavv ß); sonstige Gleichheit oder Ähnlichkeit mit £i zeigt W
VIII 222 xQivei. 299 «AA' ort ravva Ttävxa. IV 35 ov. 71 ßaQÜav trf' "'AalSi {ß.
)]ö' aaiöi £i ß. x^S daalSi ye W). 140 öh tiöXlv. 152 evaeßir]. 192 ixelvog. VI 13
vöfiovg {vöfxoig). VIII 273 dvö/iovg. 275 ix&vog elvaXioLO [iyßvoiv dXioio 'F). 307 vaiS
{v7]ü> £i) XQv<pL(p vö/iio) x£. 325 eiodyei. 353 xaXeovai. 403 gleiche Wortstellung
wie £i. — Wo ältereZeugen oder bessere Überlieferung fehlt, lässt sich nicht
selten, wie im Text oben zu V 267 gezeigt wird, durch Komposition von 1» und das */''

Richtige leicht ermitteln; so ist es u. a. auch I 121. 122. III 185. 302. 467. 507.
667. V 51. 122. 197. 289. VIII 317. 432.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XLV

II 163 od-', r)vixa W o vixä (vixa) ^.

111 315 ovjim xoT kjii]lxL(iaq T ov jicojcot {jtcoJtoxE) rjXjciOag ^.


V 185 :/tolvöaxQV (levtlg W jcoXvöaxQV/iavrjg ^P.

Vll 90 ov X'^^Q^y^'^'hQ 'j öV7xcö(>7/T?}() „


V 346 a(p9^iT0L „ a&ixr ,,

189 Orjßai „ dri. xai „


1 387 tv&£v ()xav „ ivttvi^ev ö'örap ,,

VIII 484 Gvvaifioi „ avv sfiol ys „


222 ijtl ß^fiari „ sjt) ßrJi/aTog ß ßrjfiazi ^.
V 26 xad- voratov „ ßabvraxov 4>.

194 Ald^iojcrjcov „ ai&iojicov xs ^.


VIII 118 ;fO()£/afw; „ xoQtiaiq „
379 talq „ xealq „
III 383 KqoviÖüo „ xQOviöcov {xQovLÖmv) xs ^
II 303 ßcooovxcu „ ßoaoovxai fp.

V
343 öaxoq „ öajcoq ,,

521 öiövficov „ öiöv^co {öiövfim) ^.


VIII 474 :;rorf (J tjcxaxo ,, jrort d ecpdaxo „
145 vtx/jOsis „ vixrjosiq x6. „
Vll 23 AvxoLo „ Xvxoioii> .,

VIII 50 xliöavT] „ x^*^«*^" ^y? yXL^av i], x^iöavoi <?.

IV 103 v'jTO xoö^oq „ (^JTO xooiiov ii) VTioxm^oq Cp


III 241 Toi^ kXaxxova ,, to ekaxxov ^ ii. s. w. ^)

Dies zur Ehrenrettung der Klasse ^F, die sonst natürlich wenig
Lob verdient; zeigt uns doch der Apparat beinahe auf jeder Seite die

1) Ich gebe gleich noch einige weitere Beispiele u. a., wo 'I'' richtig schreibt.
I 163 öXokv^ez^ II 44 a.()YVQiov. 193 d^QyjOovotv. 243 Meyäku). 266 t/'cvda-

Tiaraig. 280 ^tbi'^/v. 2S7 &£oTö rs athv iövtog. III 136 ri/ß'- 2\ö exyovoi. 2ö3 ßa-
aiXig. 483 u<pva>. 634 dV;^?;?. IV 156 nou'/. 175 dxoiosi,. (VII 150 deog Sare
relativ richtig gegen do/) totrre ^). 157 ßQihasraL. 159 Tia^ef^xö/^^voi. VIII 25
fiTjxavh]. 116 (pSQOV. 125 OQibaai. Dazu noch einige richtige Wortstellungen:
I 285 ßr/)() yfcVer'. 349 ^u)?)v aiviviov. III 123 Jrjfii^Ti^Q ''Eoxia. VIII 346
ßadiig Ttövzog. — Von relativ richtiger Texterhaltung war schon die Rede;
ich füge dem Gesagten noch einige Beispiele hinzu: I 228 ete/xve fjLVQiov
d.(pQÖv. II226 hvl ^fiaz\ VIII 202 re tvxv ^ür rezvyjj. VII 20 hXei azäaig für
uket oz. {hXEijöäoig <P\) 54 zifXTtdvotg fäv zvnävoig. lY S2 XQOZibv iür Kquzcov [ßQO-
zibv ^). VIII 64 al aivä für ailivcc {al al <P). 403 xa&aQav xal dvaifiaxzöv aov
für X. X. d.
Ol- (ov X. x. d. 'P). III 413 iaai für ftr?/ [inl *P). 484 nolvv für novXvv
{novXvg 0, also wieder zu komponieren!). 677 ndvza 6s &r]Qla yalijg ^6" aonexa (pvka
Tiezeivibv für ndvza ze S: ytjg //rf' aait. if. %. [ndvös 6h yattjg xaoneza <p. n. ^) u. ä»;
vgl. auch Rzach p. XI.
XLVI Einleitung.

bedenklichsten, kaum aufzählbaren Fehler dieser Klasse, ja ein gefähr-


liches Überwuchern der Prosa. Man muss aber gerecht und nicht
auf irgend eine Handschriftenklasse eingeschworen sein, sondern vor-
urteilslosen Auges eine jede Lesart untersuchen. ^ und !P taugen beide
nichts, W meist noch etwas weniger als ^, und mit ß ist es ja auch
nicht immer übermässig günstig bestellt, aber jede Klasse enthält ihr
Gutes und muss konsultiert werden. Bei der Textkonstituierung kommt
es in letzter Instanz doch nur darauf an, dass nichts Willkürliches Ein-
gang findet; ein einheitlicher Text ist ja auch bei der Masse der
Recensionen ganz unmöglich.
Wichtig ist, dass wir nun auch das Alter der verschiedenen Über-
lieferungen wenigstens annähernd festzustellen vermögen. Wir dürfen
es für ziemlich sicher halten, dass die Klasse ß in letzter Instanz aus
der Kapitalschrift herzuleiten ist, desgleichen, dass es eine Art von
iF-Text vor dem Ende des 5. Jahrhunderts gab. Dem W- und dem-
entsprechend auch dem #-Texte ging nun voraus der ^^-Text, der,
wie wir auf S. XL f. gesehen haben, einen älteren Text, der nicht
selten in ^ schon stark korrumpierte. Damit rückt aber
hervortritt,
das Alter der letzten Textquelle von ß ziemlich hoch hinauf; annähernd
werden wir diese in das 3. bis 4. Jahrhundert setzen dürfen. Da nun
der ^^P-Text in dieser Weise korrupt ist, so tritt damit auch wieder
das Alter der Textverderbnisse in deutlicheres Licht.
Vier Ströme haben wir mithin im grossen und ganzen zu unter-
scheiden: den Strom ß, der uns das Abbild einer älteren Form giebt,
dann in gleichem Sinne den ^^-Strom, danach die Gabelungen ^ und T.
Aber man darf sich die Sache ja nicht zu einfach vorstellen. Das be-
weist uns gleich die Handschrift A, die m. E. mit Unrecht von Rzach
hinter P zurückgesetzt worden ist. A muss, wie jeder leicht einsieht,
der ^-Gruppe zugezählt werden; diese Handschrift ist die beste Ver-
treterin der Gruppe. Sie hat sehr gute Lesungen, die nicht auf Konjektur
zu beruhen scheinen: I 52 XcaQcp. 135 6s rs (t£ die anderen Hss.).
232 aÖTjv. 307 tote ö' avzs. 381 oöevöst. III 47 örj&vvovöa. 68 JiXava.
289 jcsQirs/iXofievoiOtv. 292 XQ'^^ov xal yaly.bv te. 472 aörv, Avxov.
589 ^moYQa(plag. 827 srvxdi]v. V 97 ipafiad^rjöov. 124 Bidvvoi
130 tivfixa. 355 sx&vötaC,ovrag. 446 koyov. 458 ore jtavöEt. 516 tö/fi
(laxrjv. 518 d' sjvXtj^e. VII 34 jcorafiovg. VIII 89 öelo ra. 153 h
xQV(piaiOL. 310 ay/eXlcov. 464 vooq. 467 sytXaöOev; relativ richtig
sind die Lesungen in III 96. 468. V 474. VIII 344. 455. Aus wie alter
Tradition diese guten Lesungen kommen, zeigen uns weitere Nach-
forschungen. Da deckt sich A z. B. V 281 jcavra raö oIobl mit
Laktanz, während die anderen Codices alle bieten üiavra ö ofoet, da
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XL VII

haben VIII 361 ^ allein Herodot, 12 und — — A. Überhaupt neigt


A zu 12. IV 140 haben beide ov:n:ox', wo PB?^ ovxtr {ovx ix) geben;
IV 17 steht XTiC,ovr£g in 12A(B), IV 185 lesen beide falsch yalav;
IV 37 liest 12 fiox9^lC,ovT€g, A fiox&i^ovtsg {nvi&il^ovxtq PB'i'), 129 12

oioXvTclvötov, A jiolvxXvöTov) Es hat also eine


^, jceQixXvöTOV PB ^.
Art Ausgleich zwischen 12 und ^¥ stattgefunden.
Der Schreiber von A
oder sein Original folgte noch z. T. einer 12- Version und zog andere Hand-
schriften, sei es von W oder ^, zur Korrektur heran. Aber damit nicht
genug; der Stromfaden, den A bedeutet, hat nicht nur Berührung mit 12,
sondern auch mit ^. Dafür giebt es viele Beispiele: I 99 cpQEOöiv.
140 Jtavra. 354 XaXrjCovöi. 380 6d^7;i. II 26 O^avfiadEitv. 248 aßa-
xovfz. 276 avTsiJiov. 341 yccficov. III 131 JtsXrjtaL 213 EvOEßioiv.
263 Te2£^£«. 379^^02^05. 399 a()^?. A^l'Peiriq {qeuiq ^). 425 01^0-

ßrivEi. (452 i^ovöiv. ij^ovöiv W). V 61 xgatEOvöa. 367 coXet avrog.


387 EJtOQiC^ET. 445 ji8Jtofi(pccg. 502 d-Eoxevxxog. 516 (laxriv.
531 QLXpav. VII 94 ft'e öe dtdo(>;cß. HO öoxhjg. VIII 41 ö^f-

fiEiXia. 68 ejrt jro^r. 188 «/lA' ai^afdcög. 469 O-aQOog.'^) So hat


denn A bezw. von der diese Handschrift ein Teil
die Überlieferung,
ist, wie sie 12 erinnert, so auch sich erst nur
gelegentlich noch an
langsam vom ?P- Strom entfernt. W^ie aber auch die Sache, von
deren genauerer Entwicklung wir m. E. uns doch kein ganz richtiges
Bild machen können, verlaufen ist, wir sehen, dass ein Mittelglied
zwischen der Traditionsgruppe 12 und ^?P einerseits und <? und 'P

andererseits existiert. 3)
Mit A steht öfter in näherem Zusammenhange B. Es ist nicht zu-
fällig, dass in AB die Verse I 267. 268- 339 dieselben Lücken zeigen,
noch dass IV 17 neben Si, AB xxi^ovxsg lesen, desgleichen dass sie
V 417 richtig Xaßov haben. ^) B hat zudem, wie es scheint, öfter
auch richtig oder relativ richtig konjiziert, so VII 103 EsXxi yaitj
und 134 6voa[iEvoi. Im allgemeinen freilich können die Mittei-
lungen über B sowohl bei Rzach als bei mir nur ziemlich dürftig
sein, weil die Handschrift seit Alexandre nicht verglichen worden ist.
Eine wesentliche Bedeutung hat der Codex für die Textrecension auch

1) ist in meiner Ausgabe ^qL übergeschrieben.


Falsch
Das Versehen von A'F in III 751
2) bedeutet keine gemeinsame Quelle,
fiF.

denn beide haben sich nur aus ähnlichen Gründen, aber nach verschiedenen Rich-
tungen geirrt.

3) Die häufigen Korrekturen in A, z. B, auch in I 182. 380. III 69. 494. 571.
731. IV 35. V 246. 358. VI 14. VII 134. VIII 40. 148 beweisen weiter, dass sich
in A mehrere Einflüsse kreuzen.
4) Vgl. auch VIII 469 eiamxaxov ijövr A slaeTttazov tjötjv B.
XLVIII Einleitung.

nicht. — Desgleichen hängt auch P mit A zusammen '), z. B. III 5 6h


svöoü^sv P ÖE Ivöod-t A evöof^ev die anderen Hss. 731 xoipers P x6-
tperai A. VI 14 Ttfhpsorag P VII 134 öaöGauEvoi P
xE&vEcoxaq A.
öaoafisvoi A; dass dieser Zusammenhang aber nur ein mittelbarer ist,
dass also in den oben angeführten Fällen A auch aus einer P nahe
stehenden Quelle korrigiert sein kann, beweist m. E VIII 40 löa(poloiv
tolg A 6Öag)Sö0i veolg P. ^) Aber auch zu ß walten besondere Be-
ziehungen ob; beide, P und B, lassen I 279 aus, schreiben VII 39 //r
jtOTS jiäoav, VIII 89 Oot ra, aber an eine direkte Beziehung möchte
ich gerade so wie bei AP nicht glaubeu.^) P endlich hat öfter, m. E.
aus Konjektur, die richtige Lesart: I 97 fisfujXora. 294 avöge. 353 ßXs-
tpovöiv. II 296 fii(irjlEV. III 221 xvxXiov. V 101 avzog ö\ 241 ?j-
fiEQa.'^)

Ahnlich scheint es mit S zu stehen. Die Lesarten, auch die, welche


Herr Dr. Violet dieser Ausgabe für einige Stücke (vgl. I 1 199) —
gütigst zur Verfügung gestellt hat, zeigen grosse, bis ins einzelne
gehende Ähnlichkeit mit P, z. B. I 14 aizfiäö. 34 Jtavr efisfii^Xti,
aber einmal haben wir doch auch wieder Übereinstimmung mit A:
VII 39 ?]V jrore otada. Die Handschrift ist im ganzen sonst wenig
bekannt und verdient es auch kaum besser.
So gehen die Fäden in der Überlieferung herüber und hinüber, ein
Stemma oder auch nur ein gut durchgeführtes Flussgeäder lässt sich
nicht entwerfen, weil zu viele Faktoren der Tradition ausgefallen sind. ^)
Aber die Kenntnis von dem Werte und dem Charakter der Hand-
schrift A, ihre Stellung zu i2, '^P und den übrigen Vertretern von ^
giebt uns doch ein gewisses Bild der Textentwicklung.
Ahnliche Beobachtungen wie über <? ergiebt die Betrachtung der
einzelnen Faktoren von '*F. Die Sache ist hier allerdings wesentlich
einfacher, die Tradition ist einheitlicher.*^) Dass die chronologische

1) Mit iß wegen VIII 274, wo ß £l()rjV7]v liest, P etQtjvrj I / 1 1 (wo, wie es


Mendelssohn nur scheint, v getilgt worden ist), Zusammenhang zu statuieren, ist
wegen der Geringfügigkeit dieses Indizes wohl ausgeschlossen.
2) Vgl, auch IV 114 aQ^evirj P aQ/iiovlr] A. Das Original hatte ägfievlij und
war hier die Quelle von P.
3) I 99 schreiben AFL (pQsaalv BS <fQaoiv P <paoiv. B kann hier nicht aus P
stammen, und P stammt sicher nicht aus B.
4) Es sind alles sehr minimale, leicht zu findende Besserungen.
5) Um einige kleine Übereinstimmungen anderer Art kümmere ich mich hier
nicht, da es thöricht wäre, daraus Schlüsse zu ziehen, so z. B. II 297 aTio&ev P*/'".
IV 176 dUar] FW. VIII 98 ywQ^o^Q APF ywQyaeig BRLT. VI 16 xet(« QML.
Öfter habe ich solche Kleinigkeiten gar nicht vermerkt.
6) Aus den Kollationen von RL, die mir zu Gebote standen, ergiebt sich da,
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. XLIX

Rangstufe hier ist: 1. F. 2. R. 3. L(T), kann meines Erachtens kaum


zweifelhaft sein; man vergleiche nur z. B. II 24 axEQ (richtig arsQ&s) F
ärsQ R äjiEQ L, VIII 460 evejte qxjovei (richtig tvvBJte (pcovfi) F svejce
(pcovEi R EVEJtEffcovEL L. Aber weder stammt L aus R, noch sind beide
aus F geflossen. Für diese beiden Behauptungen führe ich als Beweise
an: III 253 hat F: Exofu^s, L exo^i^eoe, R ExofiiöE. III 151 lesen wir ^co-
Ofiolg F(^), ^coÖEOfiolg R ÖEöfiolq L. Es lag hier also eine ältere Lesart:

CcoOfiolg vor, die R und L beide verschieden verstanden, i)


RL(T)
stammen somit nur aus einer F sehr ähnlichen Quelle. Und so zeigen denn
auch die verschiedenen Handschriften Verschiedenheit der Subskriptionen:
unter II ^pftc; FT 'ipvrj R i/;x L. Dass aber die F ähnliche Quelle
unserer Codices mit einer «^-Handschrift verglichen worden ist, be-
weisen die Beischriften, die F zu III 594 (V 190). VIII 141 enthält,
wie wir Ahnliches oben für A konstatierten.
Es bedarf nun noch eines kurzen Überblickes über die Sonder-
existenz, die ^ und ?P als Ganzes nach der Trennung geführt haben.
Diese ist in beiden Gruppen ziemlich verschieden. Wir bemerkten schon
oben an ^ eine gewisse Neigung, zu Gunsten des Metrums den in der
Vorlage korrupt überlieferten Vers umzugestalten, und so hat sich denn
auch nicht gerade übermässig viel Prosa in diese Klasse einschleichen
können. Ich führe einige Beispiele an: II 156 Xoifiol xal XifioL 339 syco
Ö£ ÖEiXri. III 136 eIöov. 241 ro Dmttov. 596 avafiiyvvvrai.
l'^A rrivÖE T£ xrjv jiSXlv. IV 46 xal ^corjv. V 289 ai cül xal ütolvr]-
qaxE. VII 54 xdX xvfiscavoig. VIII 289 Eiq sxjcrvöfiaza g)aQ(ia-
xoEVta jtaQELaq avrov. Ganz schlimm aber ist darin W, und diese
Tendenz hat denn auch seinem Rufe bei den Herausgebern nicht wenig
und, wie wir oben bemerkten, sogar etwas zu viel geschadet: I 168 aJto
rov vvv. 200 tot cÖjcto jiaXtv tö;fe <pcovf]öEV te cpd-oyycp.
221 JtavTEq ö' a[ia. 243 tva für ocpQa. 272 av^avofiEVoi. 303 jrafdeg
für ysvog. 359 ÖExa ovo. II 223 ff. dg/iolg jcavroiotg oag^lv öd
Tg JcaOaig öagxag vevqeOi vevqo. ts xal t e cpXEßsOöiv ajta-
\

Oaig aifia ÖEQ^ia 6e y ev xd^ovl al jcqIv aid^EiQUi Eloavd-ig


\

(pvCovCiv. 323 ovT^ aQ öovXog ö ov fisyag ovxe (iixQog.


III 310 xal JtQo rov. 319 rj ovöa ava [liöOmv. 376 ^Evmv. IV 184
JtovrjQolg r' aXXoig (Zusatz). VI 26 (ov^ £&£«?) ovxetl x^<^^'i ^g^-
wo Rzach oft nur F setzt, einheitliche Überlieferang W. Zuweilen, z. B. 1 29 {XanÜQTjg).
V 22 Oji^t-)- 78 («AA«) schien mir diese auch da vorzuliegen, wo Rz. über F
schweigt.
1) Dies muss man denn die Lesarten, die ich zu III 594 notiert
festhalten,
habe, könnten immerhin die Ableitung von R aus F nahe legen, wie der Apparat
zu V 190. VIII 141 verleiten könnte, die Lesarten von RL(T) auf F zurückzuführen.
L Einleitung.

noch III 161 MaxEÖövwv (IV 88. V 461) und Fälle wie III 444.
476. 596. 794. 811. 826. IV
VIII 167. 202. 20 7. 337.
12. VII 141.
342. 446. Man sieht deutlich aus allem diesen, wie sehr die Orakel
auf Kosten ihrer Kunstform zu Gunsten der Deutlichkeit in dieser
Recension bearbeitet worden sind.
Öfter auch ist, was aus älterer Überlieferung bei ^ erhalten ist,
weitergebildet oder auch abgeschwächt worden, so u. a. die eben an-
geführte Stelle II 223 ff., wozu andere zum Vergleiche herangezogen
werden mögen: II 39 xal rodfiai' fisyag yag alcöv ^: xal tote yccg
fisyag alcov W. III 64 oqecov vtpog ^: oqeü T. 344 fiägog (fiaQog) ^:
(laQOOvvrj W. 413 t£ avd-ig {avTig) ^: re xal av&ig W. V 374 öw
(f ^: öwöovOLv T. VI 6 og te xal rjövr ^: 6t 6 -^övv W. VII 65
ßagi^ . lag ^: ßagr} xoiUag ?P.
. . 112 xal /laQ/idgav öe ^: xal fiag-
fialQov T. —
Doch bleibt erstes und letztes Ziel jedes Herausgebers der
Sibyllina —
und es müssen noch manche das begonnene Werk fort-
setzen —immer wieder die vorurteilslose Prüfung jeder überlieferten
Lesart, mag sie von den Kollateralzeugen, von i2, ^ oder T stammen.
Es ergeben sich nun noch ein paar kurze Fragen nach der Buch-
einteilung und der Vollständigkeit unserer Sibyllen. Da sind von be-
sonderem Werte die Aufschriften der einzelnen Bücher und die Sub-
skriptionen. Für die ersteren lehrt die Klasse ^ und auch T das
Nötige, für die letzteren kommt vorläufig allein 'P in Betracht. Die
jetzige Bucheinteilung hat natürlich nur verschwindenden Wert, das
Buch II existierte nie als solches. Als Überschrift des 3. Buches steht
in ^: JcaXiv ev tw tqltoj avTrjg TOfio) tuÖe (prjdiv ex tov öevteqov
Xoyov :7r£()t &eov, in ^: jtaXiv ev t. t. a. t. t. cprjoiv. Wir lernen
daraus, dass die Masse von Buch I (II) und III zur Zeit von ^?P", also
vor dem Ende des 5. Jahrhunderts^, wie wir es uns dachten, einmal in
drei TOfioi eingeteilt war, d. h., weil sonst von TOfioi in diesen Auf-
schriften nicht die Rede ist: man besass einmal als Sammlung nur die
genannten Bücher; wir lernen weiter, dass Buch III einmal als zweites
Buch jceqI &EOV gerechnet wurde. Da nun Buch I und II, welche be-
kanntlich in den Handschriften nicht getrennt werden, in ^ als jtgwTog
Xoyog erscheinen, beide aber relativ spät, sicher sehr viel später als III
sind, so mag auch diese Rechnung in dieselbe Zeit fallen. So hatte
man vor der späten Redaktion, von der der Prolog S. 1 Z. 8ff.
redet, zwei Bücher in drei t6[10l. Beide Bücher aber waren schon
damals nicht mehr vollständig, als die Sammlung stattfand, denn die
Überschrift in ^ über I lautet: ex tov jtgcoTov Xoyov und über III,
wie wir eben gelesen: ex tov öevTEgov Xoyov. Dasselbe lasen, wie wir
noch weiter sehen werden, FLT (vgl. zu III 92), mithin stand dies schon
B. Die Handschriften und die tJberlieferung der Oracula Sibyllina. LI

in ^T. Dem entsprechen die Subskriptionen der genannten Bücher, die


freilichnur in T erhalten sind, aber m. E. doch höheres Alter bean-
spruchen dürfen. Da zählt nun R für I [und II] ipvrj orixoc 758 Verse. =
Durch Zufall kann diese Zahl nicht höher sein als die der erhaltenen
Verse (747), um so mehr als in ^ und ?P sich die gleichen Sinnlücken
(vgl. I 359. II 264) finden. Diese Subskription von R stammt also in
letzter Instanz aus der Zeit vor dem ^ !P"-Texte
demnach, wie nur und ist

natürlich, bald nach dem „Erscheinen*' des Sibyllenbuches gemacht


worden. FT haben dann ein anderes Verfahren eingeschlagen und den
augenblicklichen Zustand mit ihrer Zählung tpiig 746 W lässt I 356 = —
aus — bezeichnet, während mir L mit tpx =
720 ein Versehen gemacht
zu haben scheint. Ähnlich ist es dann mit Buch III. Die Subskription
zählt übereinstimmend in allen Handschriften aXö 1034 Verse, während =
unser heutiges Buch nur 829 enthält. Ein Blick auf das Buch selbst,
d. h. besonders V. 1 —
96, zeigt eine starke Dekomposition, die auch ^
mit seinem Zwischensatze nach V. 62 empfindet. Das Buch III war
also einstmals viel umfangreicher '), und die Subskription mag bald nach
seiner Entstehung als eines schriftstellerischen Ganzen gemacht worden
sein. Und nun beginnt schwere Verwirrung. Nach V. 92 — besser
hätte man V. 96 gewählt — ist Lücke in ^
aQX^ P
bezeichnet {XeiJtei rj

XsLJtovöi OTixoi am Rande A); in FLT steht: svxav&a ^^vst ra Xei-


jtovra axo xov ösvreQOv Xoyov xcd rrjv aQxr]v xov tqitov. So wird
denn die alte richtigere Zählung verlassen, und das vierte Buch, wie wir
es nennen, gilt nun der neuen Redaktion in ^ ebenfalls als viertes, zum
Beweise, dass auch ^ die von ^ erwähnte Anordnung kannte. 2) Diese
Redaktion stammt vielleicht von dem Sammler, der im Prologe von ^
über seine Thätigkeit redet (S. 1 Z. 8 ff.). —
Schlimmer ist noch die
Verwirrung in ^F. Diese Klasse muss, wie die Überschrift von III {sp
reo xQiTcp TofKp) und der Zwischensatz nach III 92 zeigt, einmal
. . .

gerade so gerechnet haben wie ^; das 3. Buch ist für FLT oder deren
Original der ösvrsQoq ibyoq. Aber dann ist nachträglich die Voranstellung
von Buch VIII als dem ersten erfolgt, danach zählte man I [und II] als
den 62.vxBQoq, Xoyoq^ wie es R folgerichtig thut und FLT, wenn sie ehrlich
sein wollten, auch thun müssten. Unser 3. Buch, für ^ das zweite,
heisst denn auch bei R der Xoyoq TQitoq, FLT aber reden sich in den
Widerspruch noch weiter hinein, indem sie die Randbemerkung machen:

1) Man
könnte annehmen, und ich habe auch einmal so gedacht, in III habe
das gestanden, was I von der Sintflut erzählt (vgl. bes. III 823—827 mit I 287 f.).

Aber die Stilverschiedenheit beider Bücher ist zu gross, worüber das Heft der
Texte und Untersuchungen S. IG f. zu vergleichen ist.
2) Darauf deutet auch die Bemerkung von P: Xelnsi tj ct.Qxy).
LH Einleitung,

ix Tov Ö8VTSQ0V Xoyov. Diese Anordnung von !P fällt also nach der
von ^.
Mit den übrigen Büchern steht es verschieden. "Wir sahen oben,
dass die Subskriptionen aus sehr verschiedener Zeit stammen. Die
unter III war sehr alt, auch die von R unter II hielt ich dafür; die von
FT aber notifizierte nur den augenblicklichen Besitzstand von 'F.
Ahnlich geht es weiter; die Subskription von IV:- Qjca (181) gilt nicht
für unsere Zählung (193), sondern nur für ?P'); mit V aber kommen
wir wieder in ältere Zeiten hinauf. Hier zählt W <pXrj (538) Verse, wo
wir nur 531 haben. Die Lücken in ^^ (vgl, auch P zu V. 92) zeigen,
dass das vollständigere Original vor dem ^S'-Texte lag, d. h. dass die
Subskription Über VI mit seiner heutigen Verszahl von xi]
alt ist. 28 =
ist nichts zu sagen. VII war einst vollständiger, ist jetzt ein Auszug,
k-/i TOV sßöofiov Xoyov bezeichnen es ^W, aber die Subskription: g^a
= 161 Verse ^) bezieht sich nur auf den augenblicklichen Zustand.
Endlich ist in dem lückenhaften Buche VIII die Subskription (pß (= 502)
nicht sehr viel älter, als unser Text (500 Verse) 3); der Unterschied aber
zwischen ^^ und dem wahren Buche VIII muss angesichts der nicht
unbeträchtlihen Lücken kein ganz kleiner gewesen sein.
Noch eine Frage entsteht: giebt die Bucheinteilung der Klasse S2
irgend eine Auskunft über die Masse des einst vorhandenen sibyllinischen
Stoffes? Ich glaube die Frage verneinen zu dürfen.
Die Handschriften-
klasse i2 macht den Eindruck eines Auszuges mit absolut willkürlicher
Buchzählung. Davon, dass £2 im ganzen besser als <??P und auch event.
vollständiger ist, braucht hier nicht mehr die Rede zu sein, aber die
Anordnung VI +
VII 1 + VIII 218-428 Buch IX. IV X, = — = —
XI— XIV. —
(VIII 1-9 in VH =
XV) hat etwas ganz Willkürliches
und damit Unverbindliches. Und so fragt man sich denn auch: ist es

wahrscheinlich, dass vor XI XIV noch etwas ausgefallen ist? Auch
diese Frage lässt sich mit Nein beantworten. Der geistliche Sibyllen-
stoff istmit Buch VIII erschöpft; der eifrige Benutzer dieses Buches,
Commodian, ergänzt zwar die Lücken desselben (vgl. zu V. 177), scheint
aber sonst nicht viel mehr von den Sibyllen als diese gelesen zu haben.
Was Hesse sich auch noch sehr viel mehr sagen? Ebenso ergeben Laktanz'
Citate Fragm. 4 —
6 nur ein überaus dürftiges Plus, wenn die paar Verse,
die er mehr hat, überhaupt „echt" sind (vgl. die Texte und Untersuchungen

1) ^F (z. T. auch </>) lässt aus: 86. 94. 95, 112. 113. 115. 148. 153—154. 182.
183. 186. 191.
2) VII 1 hat nur i2; L lässt dazu noch V, 153—155 aus.
3) Resp. 501 axixoi, wenn man mitzählt, was nach 428 steht und von mir
natüi'lich ausgelassen worden ist.
B. Die Handschriften und die Überlieferung der Oracula Sibyllina. LIH

unter „Fragmente"). Den Hass der Christen zum Ausdruck zu bringen,


war das Nötige geschehen, desgleichen, um ihrem eschatologischen
Hoffen oder Fürchten zu genügen: was übrig blieb, war politische
Prophezeihung, und kann man nicht sehr viel vollständiger als in
die

Buch XI XIV lesen. So liegt uns denn trotz massenhafter Lücken
im einzelnen die Sibyllendichtung vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis etwa
zur Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. im ganzen vollständig vor.
Den Beschluss der Ausgabe machen zwei Register, über die noch
einiges zu bemerken ist. Man wird vielleicht einen Wortindex der
sibyllinischen Gräcität erwarten und verdrossen sein, ihn nicht zu finden.
In der That hatte ich das ganze Material zu einem solchen gesammelt.
Aber am Ende der Arbeit angelangt, fanden Professor v. Wilamowitz
und ich, dass für diesen korrupten Text ein Index der Worte unmöglich
sei; er hätte ganz ins Räsonnieren verfallen müssen. So beschränkte
ich mich darauf, in den Texten und Untersuchungen über den Sprach-
gebrauch der einzelnen Bücher jedesmal das Nötige zu sagen. Der
gleiche Ubelstand schloss auch ein Verzeichnis der loci similes aus, die
Rzach bekanntlich mit übergrosser Freigebigkeit zusammengestellt hat.
Das Sachregister dagegen wird man dafür im allgemeinen, denke ich,
eingehend genug finden.
Schon oben bemerkte ich (S. XVI), dass die Kritik der Hand-
schriften und die historische Kritik des Sibyllenstoffes aufs innigste,
untrennbar zusammenhängen. So gehört denn auch das Heft der Texte
und Untersuchungen über die Sibyllen als integrierender Bestandteil der
ganzen Arbeit unmittelbar zur Ausgabe, und es können deshalb seine
Ausführungen hier nicht abgeschöpft werden. Ebenso basiert natürlich
die historische Untersuchung durchaus auf der Ausgabe.

Zum Schlüsse genüge ich einer lieben Pflicht, indem ich noch ein
paar Worte herzlichsten Dankes spreche. In erster Linie gilt es da
Herrn Professor Ulrich von Wilamowitz-Möllendorff Ich wieder-
hole hier stärker, voller, was ich schon oben gesagt. Die Ausgabe ist
keine abschliessende und kann es bei der Natur des Stoffes auch gar nicht
sein, aber was sie Gutes bringt, dankt sie wesentlich der aufopferungs-

vollen Hilfe, die Professor Wilamowitz ihr, wie so vielen Arbeiten anderer,
gewidmet hat. — Bei der Korrektur der Druckbogen ferner haben mich
auf das liebevollste meine Hamburger Freunde, C. Schultess und
A. Möller, unterstützt, denen ich hier für ihre gütige und keineswegs
leichte Mühewaltung freundschaftlichsten Dank^sage.

Hamburg, den 26. Dezember 1901. T T ff V


. ..

Nachträge und Berichtigungen.


S. 4, 74 1. TtoTa Ttolag etaiv.
S. 5 V. 94—100 Anm. 1. BlßAlON.
S. 6 Aufschrift: 1.
Xf HJJMOl.
S. 9 im Stellenapparat 1. 65—124.
S. 11 V. 100 Anm. 1. änXrjOTOv ^^ anXijiov Opsop.
S. 12 V. 135 Anm. 1. da A.
S. 25 gehörte zu 396 f. die Anm.: Matth. 13, 25.
S. 26 V. 1 1. ''Hßoq.
S. 28 V. 39 wird man besser lesen: elaeXaavixdg.
S. 33 V. 124 1. ovx.
S. 33 V. 143 fehlt die Klammer vor fi^.
S. 34 V. 146 1. fx>j.

S. 39 im Stellenapparat zu 241 ff. 1. Chrysostomus fxera.


S. 43 Y. 322 1. TVQavvog,
S. 43 V. 308 Anm. 1. r' avrovq 'P.
S. 50 V. 58 1. ^oävotq.
S. 50 V. 61 Anm. 1. 1. äyoQEvao).
S. 52 V. 96 Anm. 1. ^itäyvojv scal.
S. 59 V. 212 1. ßorjoio (mit nachfolgendem Punkt!).
S. 60 V. 224 1. nezeeivd.
S. 61 V. 251 Anm. 1. bereitet).
S. 64 Anm. 315 f. 1. ovnu) not'.
S. 73 V. 474 1. de.
S. 73 V. 480 1. aial, naQd-evixäq.
8. 76 im Stellenapparat zu V. 545. 547-549 1. 'ElXag -
S. 77 V. 571 Anm. 1. V. 699. —
S. 90 im Stellenapparat zu (815.) 816 819 1. — <ptjaovaL .... —
S. 94 im Stellenapparat zu V. 51 53 1. <?^ ov — . . .

S. 95 V. 86 Anm. 1. xQÖvog 4» Bur.
S. 96 ist im Stellenapparat zu ergänzen: (95 f. vgl. Diodor XVIII 4, 4).

S. 96 V. 96 Anm. 1. "E?.Xä6a.

S. 98 V. 129 Anm. 1. TtoXvxXvatov A.


Nachträge und Berichtigungen. LV

S. 102 Y. 184 Anm. 1. sßTtahv qp.W.


S. 103 V. 10 1. TtoUovg.
S. 105 V. 33 1. aX?:.

S. 107 V. 81 Anm. 1. APFL.


S. 108 V. 93 Anm. 1. < 'P^I':

S. Anm. 1. avaiöeg.
109 V. 106
S. 109 V. 108 Anm. 1. ng <P'I''.
S. 117 V. 258 1. 'EßQalwv.
S. 123 V. 381 1. eW ovtwq.
S. 123 T. 397 Anm. 1.Buresch.
S. 125 V. 441 Anm. 1. av.

S. 126 V. 444 1. ij^ELg.

S. 128 V. 492 Anm. 1. Xivooaawg 4'.


S. 134 Y. 18 1. T/)v.
S. 139 Y. 132 Anm. 1. nö9-ov <P.
S. 142 im Yerzeichnis der Hss. 1. APSB (nur — V. 485) = <P.

S. 146 im Stellenapparat zu V. 75 1. 'Pcofiy


— .

S. 153 Zeile 6 von unten 1. Constantini.


S. 155 V. 221 1. "YtiHGTOv.
S. 1.59 Y. 275 Anm. 1. tx&voq dvaXloio {xal zu tilgen) ß Lactant.

S. 159 V. 276 Anm. 1. xoQeaec.


S. 163 Y. 324 Anm. 1. Smv. fisfivrj ß.
S. 166 V. 385 Anm. 1. Wilam.
S. 167 im Stellenapparat zu V. 397 1. (Lactant. div.
S. 170 V. 441 Anm. 1. itQoacpQ'^y^axo W.
S. 172 ist im Stellenapparat zu ergänzen: 481 Matth. 22, 39. Marc. 12, 31.

S. 181 V. 165 1. ov.

S. 203 V. 2 1. ayioQ.
S. 215 V. 102 Anm. 1. Wilam. —
S. 224 V. 325 1. vaßlvtjg.
S. 231 V. 30 Anm. 1. xav XQiöSoLai Nauck. — avyxöiiiaxa Ausgg.
Verzeichnis der Handschriften.
Klasse S2.

M = Cod. Ambrosianus E 64 XV. Jh. sup.

Q = Codex Vaticanus 1120. XIV. Jahrhundert.


V = Cod. Vaticanus 743. XIV. Jh.
H = Cod. Monacensis 312 vom Jahre 1541.
gr.

Klasse ^.
A = Cod. Vindobonensis XCVI
bist. XV.
gr. 6. Jh.
P = Cod. Monacensis 351. XV. Jh.
B = Cod. Bodleianus Baroccianus Ende des 109. XV. Jh.
S = Cod. Scorialensis 2 II 7. „ „ „ „
(p = Cod. Pithoei.
r = Quaternio Ranconets.)

Klasse W.

F = Cod. Laurentianus plui XI XV. Jh. 17.

R = Cod. Parisinus 2851. Ende des XV. Jh.


L = Cod. Parisinus 2850 vom Jahre 1475.
T = Cod. Toletanus 44 etwa um 1500.
Cat. 99.
Prolog.*)
El t6 jtiQL Tijp avayvcoöLV zcöv '^EXXrjvixcöv ygafpcöv sxjtovslv
xoXXrjv Tolg exreXovöi rrjv cafpilsiav a.jteQyaC,BTai, ars JtoXv-
fiad^elg rovq jcsqI ravra nov7]oavTaq IxteXeOat övvdfiepov,
:iioXlq> naXXov Ttsgl rag d-siaq yQaq)aq ars jrsQi d-sov xal xmv
5 GxpkXuav xpvxixtji' 7cQ0^EV0Vvta)v öfjXovOag
tovq sv (pQovovvrag
XQOörjxei oxoXaC,8LV öia Jtavroq öiJtXovv exeld-sv ro xtQÖoq xsQÖai-
vovraq mvrovq re xal rovq svzvyxo^vovraq (»(psXelv övvafis-
i'ovq. fdoge Tolvvv öia ravra xdfis rovq sjtcXeyofitvovq UißvX-
Xiaxovq XQil<i[iovq öjtoQaörjv evQiOxo^ivovq xal övyxexvfievrjv xi]v
10 rovrcov dvdyvmOLV xal kmyvwOLv exovraq dq filav Ovvd^stav
xal aQfioviav exd-iod^ai rov Xoyov, coq av evovvojcroi rolq dva-
yiyvmöxovoiv ovreq rtjv £$, avrmv mcpiXeiav rovroiq sjcißga-
ßsvocooiv ovx oXiya zcöv avayxaimv xal XQi](fift(ov örjXovvreq
xal JcoXvreXiörsQav afia xal jtoixiXcorsQav rrjv jcgayfiareiav djcsQ-
15 ya^ofievot. xal yccQ ji8ql rt JcarQoq (xal) vlov xal dyiov
jcvevfiaroq, rrjq d-eiaq xal Cq?aQXixrjq xQidöoq, dQiö'^Xa)q öiaöa-
(povöi jtSQL Tß rrjq (-vOaQxov olxovofiiaq rov xvQiov xal d-sov
xal OG)rrJQoq Tjfiöov h]Oov Xgcdrov, rr^q sx jiagd-evov g)rj(il
aQQSvorov y£vvrioea)q xal rcöv jcag^ avrov rsXEO&eiOcov Idoemv
HSS.: AS (P nur Z. 94—100) = <P.

Überschrift: ßtßkiov oißvXXiaxbv sv Xoyoiq 4)-' oi aLßv?.haxol /^rjo/xo! ' Xüyoq


TlQÜiTOQ S.

9 avyxexvf^svTjv Wilamowitz avyxexvfisvoiq 'P 14 noixiXox^Qav 4>. 15 xal


\ \

x'lov Wilam. vlov ^ 16 6iaaa<povaiv S.


| 19 dQevazov *P. naQ*: naQO. A.
|

*) Der Prolog, der ganz konfuse Angaben enthält (vgl. bes. S. 4, 75 f. 81 ff.) und
wesentlich die (vollständigere) Tübinger Theosophie (Buresch: Klaros. S. 87 ff. —
Aristokritos Verfasser? vgl. Brinkmann: Rhein. Mus. LI 278 f.) zu benutzen scheint
(vgl. bes. S. 3, 51 ft.) , ist spät und ohne selbständigen Wert. Es werden deshalb
im litterarhistorischen Apparate auch nur Hinweise gegeben werden entweder auf
die direkten Quellen des Verfassers oder auf die diesen zunächst stehende Litteratur;
die ganze Reihe der Sibyllen-Kataloge (vgl. Maass: de Sibyllarum indicibus) aus-
zuschreiben oder auch alle Belege für jedes einzelne Stück aufzuführen, erschien
historisch unzulässig.
Sibyllina. 1
2 Sibyllina.

20 cooavtcoq xov C^coojiotov :^aOovq avrov xal zfjg tx vtxQÖtv


TQi7]fi8Qov lytQöswq xal ZTJq fisXXovOrjq ysvio&ai XQiOecog xal
avxaJtoöoOEoq cov hv rm ßiq) xovro) ajigd^afiev djiavreg' JiQog
TOVTOig rd av ralg MwOa'ixalg jQa(palg xal ralg rwv jiQog)rjrcöv
ßlßXoLg örjXovfisva üisq'i re x'qg xoofiixrjg xrloecog (xal) rrjg xov
25 avd^QWJtov jiXaOEwg xal Ixjtxcoosmg xov jcagaötiGov xal av&ig
dvajcXdosfog xQavcög öiaXafißdvovoi' jitQL xiva)V yeyovoxwv r]

xal lömg yspT]Oofiiva)V JioixlXcog JCQoXeyovOf xal aJiXöäg eijtetv

ov xovg hvxvyxdvovxag övvavxau


fiixQcög wcpEXslv
^ißvXXa ÖS P(0[ia'ixrj XsB,ig tQfirjvsvofisvr] jiQoq)r]xig rjyovv
30 fidvxig' ödev Ivl ovofiaxi al {)^rjX£iai f/dvxiösg (avofiaö&rjöav,
JSißvXXai xoivvv, mg jtoXXol h/gaxpav, yeyovaOLV Iv 6tag)0Q0ig
XQOvoig xal xojcoig xov dgid^nbv ötxa. jiqcoxt} XaXöala ovv tj

rjyovv 7] IIsQOlg tj xvq'lco ovofiaxi xaXovfievrj ex xov


2^a(ißi]&-rj ,

ytvovg ovoa xov [laxaQLOxdxov Ncoe, ^ xd xaxd AXs^avögov


36 xov MaxEÖova XsyofisvT] jiQoeiQrjxivai' 7}g fivrjfiovevti NixavcoQ o
xov ^AXsS,dv6Qov ßlov löxoQrjoag' ösvxsga Alßvöoa, rjg fivfjfirjv
sjtOLTjOaxo EvQijrlörjg sv xw oiQoXoyco xrjg Aafiiaq' xQixrj AeXtpig
Tj SV AsX(polg xsxd^stoa, Jtsgl rjg sljts Xgvöixjcog sv xcö xsgl &eo>
XTjXoq ßißXicp' XExdgxrj rj IxaXixrj ?] sv Kififisgia xijq IxaXiag, i]g

40 Evavögoq o xo sv Pco^^ xov Uavoq Isgov xo xaXov-


vlog sysvExo
(lEVov Aovjcsgxov xxiöag' jcsfiJtxr] tj Egvd-gaia ry xal xsgl xov
^iTgayixov Jtgosigrjxvta jcoXsfiov. Jitgl rjg AjroXXoöwgog o Egv&galog
öiaßsßaiovxai' txxij rj Jüafiia tj xvgico ovofiaxi xaXovfisvrj ^vxm,
jcsgl rjg sygaiptv 'Egaxood-svtjg' tßöoftrj rj Ev//aia rj Xsyo^svrj
45 'AfidXd^Eia rj xal Ego<plXrj, jtagd xioi 6e Taga^dvöga' BsgyiXiog ös

29 ITißvXXa 32 ö^xa (Tüb. Theos. S. . . . = 120, 15—121, 1 Bur.) Suidas II 2,

p. 742, 13—17 (vgl. Anecdota Parisina ed. Gramer I 332, 19— 21) — 32 nQUirrj . . .

86 . . . iazoQTjaag Suid. p. 741, 13 ff. + 740, 14—18. Anecd. Par. a.a.O. 22 — 86 äevriga ff.

. . . 41 . . . xxioaq vgl. SchoHon zu Piatons Phaidros 244 B, das von allen anderen
Zeugen am ähnlichsten ist, nur steht das Citat aus Eratosthenes (vgl. Z. 44) hier an
falscherstelle. — 41 Tcs/xnrrj ... 42 .... noXe/nov vgl. Suidas 741,'17 — 742,1. — 42 negl...
43 ÖLaßeßaiovzai vgl. Schol. Plat. — 43 sxttj ... 44 ^EQaroa&ivrjg = Suid. 742, — — 1 3.

44 hßööfit] 46 dvyariQa . . . . . . vgl. Schol. Plat. Tüb. Theos. S. 121, 4 Bur.


24 xal Ttjq Hartel xfjq 4> \ 28 rovg ivxvyxävovraq uxpsXsiv S. 4* cs:> Wilam. |

29 SlßvXka 30 . . . ujvofiuo&rjaav nach 31 2ißvX)Mt. 32 Si-xa 4> oo Maass


nach Anecd. Par. I 332 33 xvqüo Suid. xvQiwq 4> | \
34 xaxa xara xov A
: | 35 Ni-
xävwQi IxavCbq <P 86 Alßvoaa: oißvXXa 4> 39 \ \ KififxeQia Suid. (X£Qia 4> iQ^i/ala
Schol. Plat. Ki/üfxeQia Maass, vgl. Plin. nat. h. III 5, 61 |
41 Aovtisqxov <P
Schol. Plat. Aovn^Qxiov Clemens Alex. Strom. I 21, 108. AovneQxaXiov Maass
46 *A[xäXQ^eLa Schol. Piaton. Anecd. Par. Tüb. Theos. nfiaX&ia 4> afial&ala Suid. —
^QO(piXrj ist zu halten, ähnlich ^EQuxpiXrjv Schol. Plat. — xiai 6h: xiaiv ig A. —
na^a^dvÖQtt A, — BsQyiXioq Rzach ßi QyrjXLog A ßtQy^/Xioq S.
.

Prolog 20—72. 3

TTjv Kvfiaiav Jrjicpoßtjv xaXsl FXavxov d^vyartQa' oyöüiq ri ^EXXtjö-


jtovxittTsx&tlOa ev xcofi^ MaQfirjöOw :nsQL t?]v jioXixvrjv Fsgyi-
TLOva, rjriq kvoQia jiotb TQcpaöog hxvy^fuviv ev xaiQolq 2^6Xcovog
xai KvQov, o)g eyQaipsv HQaxXslö/jg o IJovrixog' evvarrj 7) 4*Qvyla-
50 ötxttTT] TißovQTia ovofjati Aßovvala.
1)

rj Kvfiaia ivvta ßißXia X(>^ö,tt(öy löimv JCQoösxofiiOf:


fPaol ÖS, cog
TaQxvvico IlQiaxcp, tm rt]vixavra ßaoiXtvovxi rcöv 'Pcofia'ixmv
TiQayuaxcov xQiaxooiovg q)iXiJtjtelovg vjteQ avxwv C^rjxrjOaOa. xaxa-
(pQovrjd-elöa öh xal ovx hQ(Oxr]{^El6a xlva aöxl xa ev avxolg jceqi-
55 f;fO(W£ra; JivQi jiaQtöcoxev e$, avxcöv xgia. avd^ig xs av Ixega
jrQOOoöcp xov ßaOiXemg jcgoorjveyxe xa tB, ßißXia xrjv avxrjv oXxtjV
ovx aS,ia)&-ttöa öe Xoyov jiaXiv exavoev aXXa xQia.
ejttC.rjxriOaOa.

eixa ex xgixov ejnq)eQO(ievrj xa jteQiXeixpd-tvxa xgla JCQoorjXd-ev


aixovöa xo avxo xifirjfia Xeyovoa, et firj Xaßoi, xaieiv xal avxa.
60 roxe, g)aolv, o ßaoiXevg evxvxcov avxolg xal d^avfiaoag eöayxe [lev
vjieQ avxmv exaxbv rpiXixJieiovg xal exofiiöaxo avxa, JcagexaXei
de JieQL xmv aXXcoV avxrjg öe ajtayyeiXaOrjg fir]xe xa loa xcöv efi-

jtQrjöQ'evxmv t^eiv ß^xe ri öi^a evO-ovOiaOfiov xoiovxov elöevai,


eof^' oxe öe xivag ex öiacpoQOJV JioXecov xal X(X)Q'iO)v e^etX7jg)€vat

65 T« vo/iio&evxa avxolg avayxala xal eüKxxpeX-f] xai öelv tg avxmv


ovvaycoyriv ütoi7]6ao^ai, xovxo xaxtoxa xal jrejtoiTjxaöi. x6 yaQ
ex ü^eov öod^ev cog aXrjd^mg fivxm xeifievov ovx eXad^s. jtaacöv öh
rcöv ^ißvXXcöv xa ßißXia aJtexed-rjOuv ev xm KajiLxmXico Pcofitjg
xrjg jrgeoßvxegag xcöv fiev xijg Kvfiaiag xaxaxgvßevxmv xal ov

70 öiaöo&evxmv slg jcoXXovg, eneiörj xa övfißrjoofieva ev IxaXia löixco-


xtga xal xgavoxegov ave(p(ävt]Oe, xmv öe aXXcov yvwo^evxcov
ajiaoiv. dXXa xa fiev x^g 'Egvd^gaiag jtgoyeygaftfisva txsi xovxo

46 öySÖTj 49 . Tlovxixöq = Suid. 742,


. . . . . 4—7 + Schol. Plat, |
49 hväxri tj

^Qvyia = Schol. Plat, Tüb. Theos. — 50 öexäxrj Anecd. . . "Aßovvaia = Suid, 742, 7 f.

Par. — Tüb, Theos, hat: l tj Aiyvmia, ^ uvo/na 'Aßovvaia; doch kann dies nur aus
einer Randbemerkung stammen, die ein Leser des Clemens (Strom. I 21, 108)
machte. —
51—74 vgl, Tüb. Theos. 121, 8—122, 15 Bur.

46 St]i(pdßrjv aus 6r]i<pößrjg A Srjupößoiq S |


47 MaQfit]aaö>: die alte richtige
Form natürlich MaQTirjooü) , die Überlieferung jedoch will MaQiirjoaö): (xaQfiiao) S
{(lagoiaii) A) (xaQiirjaao) Suid. ßaQfxvaaib Schol. Plat. Marmesso Lactant. div.
inst. I 6, 12, vgl.auch Stephanus Byzantin. u, d. W, MeQfjttjaaöq. 47—48 Fegyi- \

tiova 4> und so die Tradition: ysQyexkova Schol. Plat. yeQyixwv Anecd. Par.
Gergithium richtig Lactant. 50 lißovQxla Schol. Plat. xiyovQxla <P Suid, xiyovQxr}
|

Anecd. Par. —
^Aßovvala 4» Tüb. Theos. Suid. Anecd. Par. 'AXßovvala Schol. Plat.
'

53 (piXimtBiovq Alex. ^iXmnaiovq <P 54 ovx Tüb. Theos, ovre 4> 54—66 t« iv
\ \

avxolq TiSQisxöfieva <


A [neQioyöfxeva S verb. v. C. Schultess) 56 ngoaööio Alex. |

TCQoöÖM 4> 62 loa S 71 xQavüxegov 4k


I
|
dve<p6jvrjOEv S 72 äXXä ... 74 — |
. .

1*
4 Sibyllina.

axo Tov x^Q'^ov ej[ixtxlr]fi8vov avt^ ovofia' xa öt ye alXa ovx


tJiLYQacpovTai Jtoia jcoiaq doiv, adidxQira de xad^iotrjxe.
75 fPiQfiiavog tolvvv, ovx ad-avfiaotog cpiXoOocpog xai ItQsvg roh
jtqoXex^^^^^^ KajctTO?Xiov yevonevoq, jrQog xo aicoviov rjfimv (pmg
xov Xqiöxov ßXttpaq Iv Idioiq Jtovrjfiaöi xa SLQTjfitra xalg ^ißvlXaig
jtEQl xrjg aQQ^xov ö6$.rjg jcaQe&Tjxs xal xr/v aXoyiav xrjg 'E/LXrjvixrjg
otXavTjg övvaxwg ajri]Xtyc.8. xal 7/ fitv avxov svxovog s^t'jytjoig x(]
80 Avoovia ylcöxxxi, ol öh I^ißvXXiaxol öxiyßi 'EXXadi tpcov^ t^rjvsy-
drjoav. xovxo (ITj ajiiaxov q)aLvrjTai, fiaQxvQiav xov jcQofivtj-
iva 6e
f/ovEV&evxog avÖQog jtags^ofiai lyovOav xopöe xov xqojcov sjttl
ovv xa TcaQ i]filv evQiOxofitva ^ißvXXiaxa ov (lovov cog svjiOQioxa
xolc voovgl xa EXXrjvmv evxaxacpQOvrixa loxiv xa yccQ ajtavia —
85 xlfiia öoxet —
aXXa xal cog Jtavxmv xcöv oxiymv fii] öojCovxcop
xrjv axQißeiav xov fitxQOV aQyoxtgav sy^i xrjv jtioxiv aixia 61
,

avxfj xcöv xayvyQacpcov ov ovficpd-aöavxcov x^ Q'^f^V ^ov Xoyov ?]


xal ajtaiötvxmv yevofitvcov, ov x^g jrQoqjrjxiöog' dfia ydg xf]
ejiijtvoia ajitjcavxo rj xcöv J.eyd^tvxmv {ivrifiri. ütQog a xal o UXdxcDv
90 ßXttpag tcpi], oxL xaxoQ&^coOovoi jtoXXa xal (isydXa JcQayfiaxa firjöhv
tlöoxeg o)v XsyovOiv. tjfielg ovv Ix xmv xofiio&svxwv av ^Pcoft^]

vjro xcöv JtQtOßecov oöa övvaxov JtaQaDt'jOonai' tB^rjyrjoaxo xo'ivvv


jcsqI xov dvaQXOv d-eov xdöe'

85—91 z. t = Suid. 741, 2 — 9 (vgl. Anecd. Par. 333, 3 tf.)- Die Stelle ist
übrigens nicht aus Lactanz (vgl. 91 — 100). sondern eher aus [Justin.] Cohortatio ad
Graecos 37, 15 S(paoxov öh juezä nävxojv 6iv öitjyovvro {d. h. die Perigeten in Cumii)
xal tovto loq na^a. tCov 7i(joy6rcoi' axrjxooTfig, ort ol ixXafißdvovrsq zovg y^Qtia^ovq
xrjvixavzu ixxöq naidsvotoig ovzeg no'/.Xayov xtjg xiöv fxexQcov dxQißsiag öij'j/jiu(iXov
xal zaizrjv eXeyov alzlav eivai z/]g eviwr iinov äf^ez(ilag, zfjg /uhv yQi^afnpöov öid zu
nsTCavad^ai zfjg xazoyßg xal xijg inmvoiag fifj /ue/nvt]fX£vr]g xCjv si(itjf/.tv(ov, zibv Sh
v7ioyQa(peijDv 6i' änaiSevoiav xfjg zü)v ^szqwv dxQißelag ixnenzoixözwv. 6ia xovxo
xoivvv xov ID.äzojva eig zovg zfjg J^Lßvkkrjg a(poQÖivza y(jT]0}iovg ntQl zCov yjtijOfioj-
6Cov zovz elQTjxtvai öfjXov. ozav xazo^&äiai X^y ovzeg noXXa xal
scpt] yaQ ovziog'
/Lieyd?.a ngäy^aza firjöhv tlöözeg üv Xeyovai. Ahnl. Schol. Piaton. Phaidr. 244 B. —

91 100 aus Lactant. div. inst. I 6, 15 in bis ergo versibus quos Romam legati
adtulerunt de uno deo haec sunt testimonia: elg i^sog dyevtjzog. hunc . . .

esse solum summum deum qui caelum fecerit luminibusque distinxerit: dXXä . . .

Tiövzov und II 11, 18 Sibylla hominem dei opus esse testatur: dg iiövog ....
ßiözoio.

xa&tazTjXE : xal zä fisv 'E()V&Qalag itQoyiyQafifxlvov e/ovr« zovzo zd avz6


zfjg
zh dnb zov Xqiozov x^qiov) iuLxexXrjfitvov abzi} yvvjQifxa xaztazrj' za
(lies

ö «Ha /x}/ i7Ciy(>a(pivza ntQl noiuiv iozlv äöiäx</iza vnÜQyßvoiv Tüb. Theos. |

74 nolag: noloig S. — xaS-eaztjxe S (Castalio) xa&taxjjaa A | 77 zr^g dXoylaq A



j

84 voovoi Rz. voaovai <I>. za zCnv 'jE*. A | 87 xal < A.


Prolog 72-103. 5

EJlg &-e6g, 6g (lovog aQxst, vjteQ{ieyi&-rjg, aytvrjTog' —


95 aXXa ^£0c fiovog slg JcavvjitQtarog, oc Jttjtoifjxtv
ovQavov ri^Xiov t£ xal aöxeQag r/öh oeXjjvrjv
xaQJcorpoQOV yalav re xdi vöazog otö/iata Jtovrov.
og (iovog iorl d^sbg xriözrjg axQarTjTog vüiaQycov
avxog 6 EOxi'iQL^fi rvjtov fiOQCprjg (isqojccov xe
100 avxog tfii^e cpvoiv Jtavxcov, yevexrjg ßioxoio.
oTtsQ sLQrjxev t] xccO^o övrsQyoftsvoi slg occQxa fiiav ütaxQog yivovxai
1] xa&b ex xcöv xeGOagoav Gxoix^imv kvavxirov ovxcov aXli^Xoig
xal xov vjtovQaviov xoöfiov xal rbv avd^Qcojtov sötjfiiovQyrjOev.

(94 = Fragm. 1, 7. 95—97 = Fragm. 3, 3—5. 99 vgl. III 27).

94—100 CIBYAAAC BIBAION A"" HEPl TOY ANÄPXOY SEOY da-


runter &£oq .... ßiötoio P ii]aov XQ'^oxe ßo^&ei /xot oi zfjg oißvXXaq Z("?<^i""^
e'iq

aißi'XXaq ßißXlov ä neQi xov avä(>xov &sov S. —


V. 94 reicht bis ayhrixoq, 95 7t«»'- —
t(ov vnsQxaxoq, 96 —
^6s, 97 vöaxoq, 98 — xxlaxrjq, 99 —
fiOQtpfjg xinov —
{xv — S), 100 —
ßiöxoLo ( —
nävxoyv; yevefjq ßiöxoio ist zur nächsten Zeile ge-
zogen S) PS 94 I
=
Fragm. 1,7. —
fiövoq 3q <!' 95- 97 Fragm. 3, 3—5. 95 navv-
\
= |

nsQxaxoq: Ttdvxwv vnsQxaxoq im Text 4> yQ. navvnsQxaxoq am Rande P yp.


nävv (abgeschnitten) S. 98 |
WO =
Fragm. 5. 99 vgl. III 27. avxoq 6^ iaxi^Qi^s
j

xvTtov fiOQcpT/q Rz. aus Lactant. avxoq ozi^qi§e{v) ßOQ<pTiq xs xinov 4> avxoq
(TffjQL^ev ßOQiftjV xinov III 27 A avxoq oq ioxr/Qi^e ßOQ(pijV xinov [xinov fiOQcpi/v ^F)
d. and. HSS. avxoq axrjQi^ev fieQÖncDV /xo(}(f?jv xs xinov xe Struve, jedoch
hier nicht zu schreiben, da der Prolog eine schon korrupte Lesart vorfand

|

100 avxoq Sfii^e Rz. avyaq (aus avxixq S) fiT^e 'P.


aus Lactant. ysvhrjq Stadt-
müller yevsf^q Lactant. <P 101 naxQÖq yivovxai: ngb yivovxai <P naxQÖq (kvdq) y.
\

Hartel ngooyivovxai Alex.: unnötig. 103 in' ovQccvtov S vnsQOVQdvwv A.


|
1.

Ol ^ißvllianol xQrjauol'
ix Tov 71QUJT0V loyov,

'AQX0[i8vr) jtQcoxrjQ yevefjg ^eqojkov avQ^Qcojicov


axQiQ £Jt £OxccTii;]Ci jrQocptjzevöa) xa txaOta,
ojtJioOa Jiglv ysyovsv, jiooa 6^ löxiv, ojioooa 6e fieXXei
eöösod^ai xoOfiq) öia övoosßiag av&Qcojtcov.
5 JiQcÖTov 07] TciXeTai (is Xiyuv ß^eog cog sysvrjß-rj
argextcog xoöfiog. öv de, JioixiXe d-vrjre, xi(paoxE
vovvex^cog, tva (irixor sficöv 6q)£Tfipv äfieXi^o^jc,
v^plOTOv ßaoiX^a, og exrios xoOfiov anavxa
djcag ,y£ivaoQ^(D xaX tyelvaro. rjÖQaOE yag yrjv
10 Tagrago) afig)ißaX(X)v xal (pmg ylvxv avzog töojxev
ovQavov vipcooev, ylavxrjv 6^ fjjtXcoGs d^aXaOOav,
xal JioXov iotacpavcoosv eckig jrvQilafijceoiv aorgoig
xal yalav xoOfirjoe cpvrolg, JtorafiolOL öh jcovxov
Xtvafisvog exsgaooe xal aigi (il^tp avxfiag
HSS.: APS. B (V. 1—381) p = *. FRLT = «p;

Aufschrift: oi SißvXXiaxol XQ^lOf^ol A Ol' TMS HIBYAAAi: XPHl'MOI


P Ol zfiq OLßvXXaq XQrjOßol S nicht mehr deutlich zu lesen in B; über die Aufschrift
in W vgl. B. VIII.

Überschrift: ^x xov tcqÜtov Xbyov B. SIBYAAAS BIBAION A"""<


llEPl TOY ÄNAPÄGYSEOf, dann Fragm. 1, 7, danach 3 5. 5. 1—3 (vgl. —
den Prolog), endlich: ^Ex xov TCQioxov Xbyov P. In 'F folgt B. I nach VIII.

2 axQLq ^n ioxarlj^ai vgl. XII 104. ioxatiriq —


3 vgl. IV 19 (V 114). W |

yeyovs W. —
nöaa: oaa Volkmann. —
iaxlv Opsopoeus eoasT^ (aus taaetai A) 4>
^aaexai W. —
onoaaa: nöaaa {nöaa) A'F 4 öia övaaeßiag äv&QwTcwv |
XIV =
86. —
övaaeßeiaq *¥^verb. v.Opsop. 5 vgl.II 5. III 7 (298.491) XIII 1. 6 noixiXs ^vrjxi
]

vgl. III 217. 624. — noixiXo&vtjTs W. — nlcpavaxe Volkm. 9 iine W. — yiväa^to * |

yiviad-w Volkm. — xal yivazo 4> xal ylvsto Volkm. 10 An = V. 119. — Tag- |
f.

zÜQv) aix(pißaX(s)v Opsop. aus V. 119. zagzägo) *P zaQzä-


dfitpl odXov {aaov'^ P)
Qov d. a. 11 ovgavov d' y^.
^.' \ vxpioos 'PW —
12 nvQtXafjintaiv PS negiXafi- \

nsacv die anderen HSS. 14 yevd/ufvov W. |


^xigaat 4>'F. —
»/e'pi Rzach. fxi^sv — —
W. —aizfiäa PS.
I, 1-37. 7

15 xai vtfpEa ÖQOooEvxa' ri&^elg (xQa xal yevoq aXXo


lyßvaq kv JtsXaysöOi xal oQvta öcöxev arjxaiq,
vXaiq 6 av d^r/gag XaCiav^Evag ijöh. ÖQaxovrag

tQjrvOrag (yaixi), xal JtavO^ öoa vvv xaO^oQärai,


avTog ravr exoirjOE Xoym xal navx tysvqO-ri
20 mxa xal axQExtcog' ods yaQ jcsXer avroXoxsvrog,
ovgavo&ev xad^oQcöv vjto {tcö} rexiXtOTo de xoOfiog.
xal TOTfc ö/j fiettjreira xXaoav jidXiv efijcvoov tgyov
slxovog 8^ lÖLfjg cijtofia^afisvog viov avÖQa
xaXov ^Böjttoiov, TOP öi] xtXer kv jcaQaöehm
25 afißQooicp raisiv, rog ol xaXa egya fiefirjXi].
avTccQ o ^ovvog ecbv jiagaösloov tQid^tjXti xrjjtm
jcQooXaXirjv jto^tsöXE xal tjvxeto aiöog ad-Q^Oai
aXX OLOv avzog s^sp- tov örj d^Eog avzog ajrovQaq
sx XaJcagrjQ ooxovv sjioifjoaxo Evav dyTjx?]v.
30 xovQiöbiv dXoxov, r/v 6i] jioQev ev jiaQaösiöo)
xovxm ovvvaLELv. o 6t fiiv xaxtömv [ikya i^vfiä)
&av(i' t^ev e^aig)vr]g, xsxagrjfitvog, olov ogäxo
dvxlxvjcov fiifirjfia' Oo<polg 6' rjfisißsxo fiv&oig
avxofidxoig gsiovoi' d^sw ydg jcdvx' sfiefii^Xsi.

35 ovxt ydg dxgaöb^] voov ioxtxov ovxs fihv alöcö


eIxov, dXX r]Oav xgaöi^jg andvtvQ-E xaxoto,
Xcog {^rjgsg ßa'iveoxov a:n:oox£JtteöCi (leXsaöiv.

31fif. Philo: de opificio mundi 53 p. 36 M. ircsl rf' inkäad-i] xal yvvrj, Q-eaaä-
(xsvog a6eX<pöv eiöoq xal avyyevfj fioQcp^v ^afjtevias z^ d-ea xal ngoaiiov f}aTtä'C,exo.

^ rf* dvTiTtQoagiS-syyeTaL /xet' alSovq. 35 saxenov und 87 aTtoaxenieaai: —


Josephus: Antiq. Jud. I 44 axentjv avtoTq inevöovv
. . . (pvXXoig iavzovQ . . . . . .

avxfjq iaxenaaav.

15 ö' uQtt Auratus 18 Nach tQuvaxaq|


yabj Wilamowitz öcäxfv Volkm., +
andere haben anders auszufüllen gesucht 19 koyo) A mit Spatium 21 ovga- | < |

v6&£v Bleek ovQavov 4*^. vtio —


rw) zeref-eozo de xöafioq Wilam. vnorsTsXsazo
dh xöofxoq ^W vnb 6s xocfioq xexhkeoTO Volkm. vneQSv xez. 6s xoofioq Hartel. |

23 vgl. VIII 266. 25 tos fiefirily vgl. III 220. &q ol: öuTtoi 'F.
. . . ßSfx/iksi — W
^SfiifjXoL Volkm. 26 8 wollte man fälschlich in R gelesen haben: ^q <PW.
I

naQa6eioov sq. xr/ito) vgl. Fragm. 3, 48. 29 ix Xanä-Qaq öaxovv Auratus ix XanäQaq
|

zovzm 'P ix Xan&Qaq {kanäQtjq RLT) xovxov W. svav <l> 32 i§amv>jq Rzach vgl.— \

V. 164. — olov Aurat. oloq <PW. —


uqüxo Aurat. OQäxai <PW 33 Anf. V. 33.3. \
=
VIII 270 (vgl. Nonnos: Paraphrasis I 117. III 29). 34 avxofidxoiai Qsovai <P. |

Ttccvr' ifx.ef/.i^XEi PS Ttävza ߣ^r]Xsi d. and. HSS. 36 slyov: afiipo) eixov ^'' aficps^ov
|

Alex. —xQa6itjq Boissonade vgl. V. 185 [Qi^^q)- XQa6iT]q 4>W Meineke 37 x^<i (Aurat.) |

Alex, xal loq 4>W. —


ßaivsaxov Anonymus Bernensis Mendelssohn rf?) ßsveaxov ^
dßalveoxov W. — «ttö oxonseaoi A and axonisooc PSB dnoaxonieaai 'P. —
fisXsoai. F /xiXsoi RL < <P.
g Sibyllina.

TOlöi Ö8 xal fihxtJttLxa {htog kcptTfiaq ayoQbvoaq


ösl^ev xov ötvÖQOV firj rpavoai' rovg 6s ^6.1 aivoc
40 t^ajiaxfjOtv ocpiq öoXicoq sjtl [lolgav ajr&Z&etv
Tov &avarov yvcöoiv rs Xaßslv ayadov rt xaxov rs.
äXXa yvvrj jiqwti] xqoöotlq c3 yeivar^ txEivcp,
7j öcöxsp, TovTov ö ttöarj jtei{hsoxtv af^agtüv.
oq de yvvüLXoq ejcsGOi JttJtsiOfisvoq tt^dXadtoxsv
45 a&avarov xtiorov, öa<pea)V ö afisXrjOsv 8g)STficöv.
Tovvextv avT ayadolo Xaßov xaxov, oiov ejiga^av.
xal TOT 8 6i] yXvxtgrjq övxrjq jctTaX' dfiJtsiQavTSq
eoO^^raq rev^av xal 8Jt äXXjjXoLöiv sd-rjxav
Hrjösa T afi<pexaXvipav, sjtsi ocpiotv rjisv alöcoq.
60 xolOLV 6 a&avaroq xoxov Ivdtto xaßaX8V e^co
ad^avaxmv ^wqov. x6ö8 yccQ xsxsXsOfisvov fjsv
d^vrjxw h'l X^Q^? i^^lvai, sjtsl ovx IcpvXa^av
ad^avaxov (JtyaXoio &80v Xoyov sioäioavxsq.
ot d a<paQ 8S,8X&6vx8q 8Jtl C,8iöa)Q0P aQOVQav
65 öaxQVOL xal oxovaxc^Tq ösvovxo' 8jc8ixa öh xolOtv
a&avaxoq ß^soq avxbq sjcl jiQocpsgiöxsQov SLJt8V'
,av§8X8, :n:Xr)d^vv80d^8 xal sgyaCsod^ sjtl yairjq
kvxEXVcoq, %v 8yriX8 XQotprjq xoqov iÖQcoovtsq.'
coq cpaxo' xfjq ö ajcaxr/q xov hxaixiov IgjcvöxrJQa
60 vrjövi xal xsvscövi Jtoirioaxo yalav sqsIöslv
jtixQcöq s^sXaöaq' ösivrjv 6^ 8X&Qar Jigotarpsv

46 vgl. (VIII 280. XIV 315) Hesiod. Theog. 585 und Aristobuls (Euseb. Praep.
ev. XIII 12, 5) gefälschte Orphik V. 13 avxoq 6" i^ ayad-vjv &vrjToig xaxöv ovx
iniriXXsi \
äv&Qomoig. (Gregor. Naz. Cavm. p. 1012, 563 M.)

38 vgl. V. 104. — xal fisztnsita Ss &eÖQ zoloi{v) 4> xal /uersTtsira 6h zoiai d-eoi;

Castal. I
39 zov PB ov Sp ^' ov
ov 'F lov Mdla.
t' A
^>avaai Alex, \pavaeiv 4> —
tpavt/iiev 'F. —
alvdv y^ 40 f. vgl. VIII 2G1 f. |
i^rjnäzrjosv 'F 42 zdzs nach — \ +
Ti^oöoziQ Ez. —
yivez' 4* vgl. V. 9. 43 zovzco ö' adasi 44 Sg 6e yvvaixoq
1 ^ \

STtsooL Opsop. <iq 6' iniiaai yvvaixuq <? oq (>' in. y. W. ixXsXä&eoxev Rz. Mdls. — |

46 rf' W 46 vgl. XIV 315 47 ifinei^arzeg 4> 48 ziv£,av xal in^ Wilam.
^f/eXfjaev \ | \

zev^avzo xal ^ zev^avzsq in <? 49 t': d' 'P 50 zoToi {z^ai L) W. — svd^ezo Sp
| |

"ex&szo P e&ezo AB^. — xaxßaXev {xa/ußaXev R) W\U zööe: zovxo W 52 &VT]vro |

ivl X'^QV ^^- ^'S^- ^- '^IS. 356. &vrjzoiQ iv X'^QO) A


dv. iv x'^Q^ ^^B &vT]zotai.v iv
X<Ji(>(} ^ 58 ad-aväzoio 4>. — eiaaioavzsg Alex, aus V. 354. aloavzsg 4> aeiaavzog W

I \

54 inl . . . nQox'Qav =
55 azovaxalai W. IV 45
Sevovzo: Sevovzo yalav ^'.
|

eTceiza 6h zoloiv: zocoi 6' sneiza W
56 &edg avzbg Castal. aixibg &edg 4>W.
\
inl —
ZQOcpiazsQOv RL ^nog nQO<fSQiazeQOV Opsop. 67 av^eze, nXrjQ^veoQ^i xal Mein. |

av^ävtad^B nlr^d-vveaQ-e xal ^


av^ea&s nXf]&ivsa9'^ <P 58 ivzexviwg *P iv6e).ex^iog \

Alex. 59 vnaizLOv W.
I
1, 38-84. 9

SV fitocp aklr^Xaiv xal o jihv xtfpaXrjv jtQo<pvXdooet


0(pC,siv, og de jirtQvav, sjtel {havarog ys jtageOTiv
xXrjoiov avd^Qcojtmv xal ioßoXmv xaxoßovXwv.
65 xal roxs ö/j yevsr] jcXr}i)^vvtro, cog sxiXtvösv
avTog o jtavtoxQaxwQ, xal av^avsv aXXog Ijc aXXco
Xaog ajtscQtOiog' oixovg öh fiev s§r]öXT]Oav
Jiavrolovg tjö avrs jroXsig xal rtix£ tJtoiovv
SV xal ejtiOTa{itva)g' oioiv jtoXvxQOViov yfia^t
70 wjcaöev slg ^on]v jtoXvr'jQaroV ov ya{> aviaig
raiQOfisvoi O^vijaxov, aX/.^ olg ötöfirj^itvoi vjivm'
oXßcoi OL fieQojceg fisyaXrjroQsg, ovg e(piXr]Oev
OcoxijQ ad^avarog ßaOiXsvg &t6g. aXXa xal avxoi
rjXiTov acpQOövvt] ßsßoXrjusvoi. oi yag avaiömg
75 t^syeXwv jtarsQag xal fii^zegag fjTifiaC,ov,
yvcoOTovg 6 ov yivmoxov dösXfpeimv sjiißovXoi.
IjOav ö aQ fiiaQol xexoQSOfievoi aifiari (pcorcöv
xal jtoXefiovg hjcoiovv. sjtl 6 avrovg rjXvO-ev arrj
vorarrj ovQavod'SV ßeßoXrjfievtj, ^ ßioroio
80 ÖHvovg, e^stXsv rovg ö'av vjrsös^ato 'Aiörjg'
Atörjv 6 avT^ ixdXtooav, ejttl jcQcöxog [loXev Aöafi
yevoafiavog ß^apatov, yairj ös fiip dii(ptxdXvxptv.
rovvsxa örj jcdvzeg ol sjcixO-oviot ytyaätxeg
avtQsg slv Aiöao öofioig livai xaXiovxai.

65 -124 vgl. Hesiod: "'E^ya x. fj. 109 ff., dazu Veigil: Bucol. IV 4 (Probus
p. 9, 14 Keil: Cumaei carminis, Hesiodi a patre Dio, qui Cumaeus fuit. Hesiodus
autem in libris suis quattuor saeculorum facit mentionem). Verwandt ist sonst —
mit der Schilderung der griechische Henoch (Flexnming und Radermacher)
S. 25 f. —
71 «AA' vnvo) vgl. Hesiod a. a. 0. 116.
. . . 76 a6eX<pei<bv inißovXor. —
Hinweis auf Eains und Abels Zank um ihre Schwester? vgl. Epiphan. Haer. XL 5
ineiS^, (paaiv {ol aQxovrixol), igüivreq ijOav a/x(pÖTeQoi xfjq aäsk(p7/q xfjq löiaq
avxGiv, Tovtov ;f«()iv inaveart] 6 KaCv tv) ^'AßeX .... Die „Schatzhöhle" ed.
Bezold S. 8.

63 Sg: ö »F [
66 Anf. == II 220. VIII 82. XI 8 |
67 a7iei()eai(ov W. — oucovg ....
68 navxo'iovq vgl. V. 91 f. — ijS' <P \
69 olai AW {olaai R o"ooi L). oiaiv re tcoXvxqovov
oder oloLV novXvxQovov Mein. 71 vgl. V, 301 72 Anf. vgl. V. 304.
|
ol ^ oi <. |
— W
74 ßsßoXrjfxevoi vgl. V. 79. 113. 150. 368 76 yvoxnovq: XQiaxovq L yvcotovq |

Mein. —ov yivcoaxov Turnebus oix iyivcaaxov 4>W. aSeXipsüiv 11 S* clq: — W \

aQa ^. —
xsxoQsafxivoi Buresch xexoQvQ-fxivoi 78 f. ini artj vgl. ^W \
. . .

XI 11 f. im 6' aixrovq Auratus Xaai] {i'arj W) 6^ avxoiq <P^V int rf' avxoiq Alex.2
79 ßeßoXrifxevoL <P. — i^ Opsop. fj 'P xal W \
80 6' av&' Rz. 81 avre xäXeaaav *
|

avx' ixdXeaav («vr' alxaXeaav L) 'P' |


82 yalri Volkm. Mein, yala 'PW 88 oi ^ | < ,

84 eiv: iv «P.
IQ Sibyllina.

85 aXZ ovTOi Jtdvreg xal eiv Aidao (loXovTEq


Tifirjv £Oxi]xccv, [xal] sjcel jcqcÖxov yivoq, rioav.
avTctQ ejtel rovrovg vjiEÖt^avo, ösvreQov avxtq
Tcöv xaxaXsKpd^tvrcov [re\ öixaiovarojv avihgwjroop
aXXo yevog rsv^sp JcoXvjcoixiXov, olg 8(iefii]Xei
90 EQY EQata Ojtovöai rs xaXal xal vjtt'iQoxoq alöcoq
xal XVXIV7] oo(fiT]' rexvag de (lev e^rjOxrjOav
jtavtoiag evQovxeq afitjxaviaiq sstivoiag.
xal xiq f/EV yairjv agoxgoiq e^evqe yEmQjElv,
aXXoq XExxaivEiv, aXXco 6e jiXeelv y,EfitXr]xo,
95 aXXcp 6' doxQovofielv xal ovelqojioXelv xa ütEXEiva,
(paQuaxLf] 6 dXXco, avxag fiayixr] jtaXiv äXXw'
dXXoL 6 dXXa exaoxa fiEfitjXoxa xexvwovxo,
rgrjyogoL dX(pi]öxrjgEq, EJtcovvfiirjc (lEXEXOVXEq
xavxfjq, oxxi cpgEOlv dxoi(ii]xov voov eIxov

86 f. vgl. V. 302 f. 86 vgl. Hesiod a. a. 0. 142. —


87 Subject zu vn^Si^^axo —
u. 89 Tev|ev fehlt, es ist yalr]: Gedankenkreis des Hesiod. 91 — 103 jüdisch- —
christlicher Mythus vgl. den griechischen Henoch S. 24
: wo die Rede von den ft'. ,

^EyQTiyoQOL resp. ayysXoi vlol ovquvov ist: ... 24, 17 xal sXaßov havxoiq yvvalxaq, .

^xaaxoq avxCov i^sXe^avxo havroXq yvvaixaq, xal rjQ^avzo eiaTtOQeveo&ai nQoq avxäq
xal ixiaiveod^at iv avxalq al 6h iv yaaxQl kaßovoac irsxoaav yiyavxaq fieyd-
Xovq ix Ttrjx&v r^ia/iXlcov 26 iöiöa^e xovq av&QÜynovq i4^a/)A [xaxaiQaq noieXv
xal ZnXa xal aaniöaq xal d-ioQaxaq xal vntöei^ev avxoZq xa fiexalla xal xfjv . . .

iQyaaiav avxäiv xal xps?.?ua xal xöofxovq xal axißeiq xal xo xakhßkscpaQOV xal
TcavxoLovq Xid-ovq ixkexxovq xal xa ßacpixd Se/iiiat,äq iöiöa^sv inaoiSäq xal
Qit,oxoßiaq, ^QixaQOiq inaoiöüiv Xvx^qlov, Paxi^k aoxQoXoyiaq, XcDxtfiX xä arjfxeuji-
xixä, SaS-i^X doxeQoaxoTtiav SeQi^X oeXrjvaycuyiaq- (vgl. Synkellos p. 20 23).
, — —
Über die Bestrafung der Gregoroi S. 32, 14: örfaov avxovq eßSofiijxovxa yeveaq
eiq \xäq vänaq xijq y/jq [jl^xql ijfiSQaq xolaeojq avxöjv ... vgl. Bonwetsch: Das
slavische Henochbuch (Abhandlungen der Kgl. Ges. d. Wissensch. zu Göttingen 1896)
XVIII S. 19. Testamentum XII patriarch. Rub. 5. Naphthal. 3 u. a. Häufig in
christlicher Litteratur, z. B. II Petr. 2, 4. Judas 6. Athenagoras: Legat. 24 u. a.

85 f. vgl. V. 302 f. — xal fxolövxeq =


V. 306. fioXövxeq Alex, /xolovvxeq ^^W
Bur., doch vgl. Christodor: Ecphras. 128 die Lesart des Palatinus 86 xal inel |

Volkm. Hartel xal inl <PW Bur. inü aus V. 303 Geffcken, derartige Einschiebungen
von Conjunctionen und Partikeln zur Herstellung des Metrums finden sich oft,
vgl. 88. 105. 189. n (21.) 151. 240. XI .52. XH 57. XIV 52. 127. 140. 183. 232 j

87 ÖevxeQov . . . . 89 . . . ytvoq vgl. XI 8 f. 88 [ ] Rz. — re [ ] Wilam. |


89 TfC-^fv:
%xev^e '/'
I
90 i(}aaxa W \ 91 f. vgl. V. 67 f. |
92 d/itjxaviaiq inivoi'aq Tumeb.
oLfitjxciviaq inivoiaiq y^ fXTjxaviaiq inivolaiq <P 95 öveLQonoXelv: öveLQoniokelv FR

\

olwvoTioXsTv Bur. |
97 txaaxoi RL. — fieiirjXöxa P /ueßrjlöxe ABS fiefxrjvdxeq ?P.
ixexvo)ovxo ^ \
98 äXipTjOxijQeq: a^cpiaxfJQeq 4» \
99 (pQsalv R (pQSOolv AFL (pQaalv
BS (paalv P. — uxoifxrixov „Vir doctus" bei Alex, dxi'fiavov 4>^l'.
I, 85-122. 11

100 axl^iOTOv T8 ösfiag' orißaQol (ityaXcp tjtl ttöei


rjOav ofimg d' efioXov vjth xaQtaQiov öofiov alvov.
öeofiolq aQQrjxToig xB(fvXay(i8V0L k^ajioxlüui
da ytvvav fiaXegov XaßQov JtvQog dxafiatoio.
Tcöv ö/j xal fiSTSjteira ttcüiv y^voq ofißQifiod^vfiOP
105 8B,t(pavri Tgirarov vJi£Q(piaXcov avii^Qcojicov
öhivätv, ot xaxa JtoXXa JtaQo, ocpioiv s^sjtovovvzo.
xal rovaö vofiivai (r ) avÖQoxrao'iai re [lay^ai rs
ovvtxtoaq wXeoxov vjisQßiov ijxoQ 'ixovrag.
tx rmv örj fiera ravra xav^Xv^tv oipirtXeOTOv
HO ojiXoxaroi' ysvog äXXo ^lanpövov axQixoßovXov
avÖQÖtv tv xsxgax^] yevef]' oi jioXXa ihöxov
aifiaxa ovxs^sov ösiöioxeg ovr' avQQWJcovg
aiöofievoi' fiaXa jag xoi sjt' avxoloiv ßeßoXtjxo
oloTQOfiavrjg fi^vig xal övootßhj aXtyeii'i'j.

115 xal xovg [lev xöXefioi x' avÖQoxxaaiai xe fmxai xe


slg tQeßog jtQota'^av olC,VQOvg jcsq lovxag
avögag övooeßeag. xovg ö av fiezojtioü^e xoXoiöiv
ovgavLog dsog avxbg iov fiexedtjxaxo xoOfiov
TagxaQcp afitpißaXcov fisyaXw vjtb Jtv&fievi yah]g.
120 xal JtaXiv aXXo ytvog jtoXv x^igoxegov fisxojtio&Fv
avÜQcoxmv jroir]o\ olg ovx ayad^ov fiexejteixa
ad^avaxog i^Eog xbv^ev, sjtsI xaxa jroXX sjtovovvxo.

100 Testam. XII patr. Rub. 5 ^(palvovxo yär> avxaTq 'Eyo^yoQOt eu)q xov
ovQavov (p&ävovxeq. —
Die Form z. t. nacli Hesiod: Theog. 153. 107 vgl. Hesiod: —
Theog. 228.

100 anhjxov Opsop. anXtjaxov *PW vgl. XI 2. (ieyäXa> inl etSei aus Hesiod: —
Theog. 153 Rz. fzeydXoL x inl eidei <P^ 101 oiJ.(t)g 6" b(jioXov Alex.? Rz. dfiöaae \

fiöXov {6. fiöXov ö^ PS) 4> fiöXov 6' ^' 102 aQ^xxoiq W. iiE<pvXayfMevoi |

i^aitoxlaai = V.
108 yeevvav A ytevav PSB. — (iaX^QOv: fieyaXÖQQoio ¥'.
180 |

Xäßoov: XavQOV <P 104 ößQißod-vfzov W, doch vgl. XI 108. XII 100 (Buresch: Klares
|

110, 12). 105 XQixaxov: XQLxaxöv ye <P vgl. V. 86 106 vgl. V. 122. xaxä |

— naQo. acplaiv: neQi
I

noXXa Castal. TtoXXa xaxa ^^. acp. ^ naQaipQoavvyai [itovovvxo)


Bur. I
107 vgl. V. 115. va/xtvai Alex, va/nivrj 4>1*'. — t' + Opsop. < ^f'. — xe
fiäxai xe: t* aXeyeival aus V. 114 W |
108 u)Xeaxov: oXtxeaxov Rz. aus Homer:
II. T 135. — vTtSQßiov ijxoQ sxovxag vgl. V. 312 ] 110 yivoq aXXo Castal. aXXo yevoq
^W I
111 xexdQx^ <P I
112 öeiÖLÖxeq vgl. V. 179. SeÖLÖxeq F SeSiöxeq y RL i

113 aldovfxevoi ^'. — xoi Opsop. ol 4*W. — avxoXai A.W. — ßeßöXrjxo vgl.
V. 74 I
1114 oioxQOfxavlq ^P \
115 117. . övaaeßeaq Rückbeziehung auf
. . . .

V. 107 f. I
115 vgl. V. 107 1 116 oi^vQOvq: vneQ&v/iovq Rz. 118 avxovq W\ |

121 [ ]
(Hase) Rz. 121. 122 so Alex., dv&QvoTtiov noii^oaq ovx dyad-ov (xersneixa
| |

aO-ävaxoq d-euq xev^ev STiei xaxä nöXX' inovovvxo {iTcevoovvxo F) ^ dv&Q<jD7i(ov


nolrjoev oiq ovx dy. (xex. \
dd-dvaxoq xev^ev inel x. n. in. ^.
!

12 Sibyllina.

Ol yaQ vßQiöxrjQtQ jcoXXm jiliov r/ or txtlvoi


riyavTsg OxoXiol fiiaQcog 6vö<prjfia x^ovzsg.
125 fiovvog ö SV jrarreöGi dixaiorarog xal aXrjd^riq
r]V Neos, jiiOTOTarog xaXolg t' tQyoioi fit/jrjXwg.

xal reo fihv d-sog avzog asr^ ovQavod^sv (paro rola'


yNms, ösf/ag d^agovvov tov XaolOi re xaOiv
xrjQv^ov [lETavoLav, ojrmg Ocod^mOLv äjiavreg.
130 rjv öe ys ovx akeycooiv dvaidta &vfi6v exo^reg,
jtäv yivog s^oXsoo) fityaXoig vöarcov xaraxXvOfiolg.
öol 6 (ox SV q'lCxIOiv döixprjroioi rsd^rjXog
öovQaxBov xtkofiai öcöfi dcpd^Lxov aoxrioao&ai.
&^0(o 6' kv örrjd^eoöi voov xvxivrjv öe zs zex^r/v
135 xal fierga xaza xoXxov sfiol 6t ze xdvza ftElrjOH,
oj6z£ OS ocod-rjvai xal ööoi ovv Ool valovoiv.
[si[u 6 sycoys 6 mv, ov d* svl <pQsöl o^oi votjOov

ovQavov svösövfiai, jcsQißsßXrjfiai ös d-dXaaoav,


yala 6s [loi ozriQiyy.a jco6cov, jisql oSfia xtxvzai
140 arjQ 7)6 aözQcop
yßQog jtsQi6t6QO[is Jtavz7j.(is

svvsa ygafifiaz^ syco' zezQaovXXaßog sifii' vosl fis'


al ZQsZg ai jigätzai ovo yQafifiaz' sy^vaiv txaozrj.
Tj Xoucrj 6s za Xoijto. xal sioiv a(pcova ra jrtvzs'

137-146 = Tübinger Theosophie S. 122, 24—123, 7 Bur. — 137—140 z. t.

jüdische Poesie: Exod. 3, 14. Jes. 66, 1. — Vgl. sonst (Sib. Fragm. 1,7 ff. VIII
429—436. III 20 ff.) Aristobul bei Euseb. Praep. ev. XIII 12, 5 in der gefälschten Orphik
V. 30 yait] rf' vtiö noaal ßißrjxe xüga 8i öe^irsgiiv enl xsQßaaiv uixtavolo ixze-
\
\

raxev .... dazu die Zauberpapyri, z. B. Dieterich: Jahrbb. f. Philol. Supplem. XVI
p. 808, 32 und auch Macrobius: Saturn. I 20, 16. 141—146 (vgl. 326-330) aus —
griechischer Rätselpoesie stammend =
Berthelot et Ruelle: Collection des anciens
alchimistes grecs. Texte p. 267. —
141 — 144 fast gleich der Inschrift des Diliporis
aus Bithynien: Athen. Mitth. IV 18. VII 256. XVII 80 (2. Jahrh. n. Chr.). Der
Name Gottes vielleicht schon im Altertum nicht ermittelt: vgl. die Tüb. Theos.

128 ot': vgl. Homer 11. B 394: Nauck


ij 124 dvo(pr]fia x^ovreg V. 178. II 258. |
=
VIII 187 129 xrjQv^ov fxetavoiav Opsop. ßerdvoiav xiiQv^ov ^^ 130 ^v rf ol y
I
|

Tumeb. —avaiöm Svfiov sxovzeg =


III 40. VIII 182. XI 113. vgl. V 192. XI 63.
293. XIV 266 132 vgl. V. 185. III 403. —iv QilyOLV aSiipr/roiaiv Turneb. ix Qi'C^riq
|

zlv aöixpiTjToio *P ix Q. ys {ye <


L) aS. W 133 6ibß Opsop. 6ü)^a H' döfiov ^ \ i

184 öe ze: Se ae 'f 135 fzexQov Opsop. | xaxa xöXnov Volkm. xal xöXnov ^f —
xal xöa/xov Klou6ek, doch vgl. Hiob 23, 12. rf^ A d. and. HSS. 186 öe Bf"— < | <
137—146 Einlage |
137 el/xl 6" sycoye 6 &v Tüb. Theos. ¥' slßl rf' iyu) 6 u>v
eifil ^ iyo) d iüiv Castal. —
6 ä>v vgl. III 33. av vötjoov —
V. 330 189 Tüb.. . . = <

|

Theos. 'P. — xix^rai negl oöjfia Volkm. 140 äfjQ Tüb. Theos. «/)(> rf' 'PW.
|

aazQtDV fxe x^Q^'i vgl. VIII 2.32. neQiöiÖQaixai W.— nävvrj: nävxa A^F 141 /ae: — \

av Diliporis |
148 ^ Xoinol PS al Xomal B. — xä Xoinä: xa x(jeTa Dilip.
I, 123-101. 13

rov jiavTOQ ö aQi&^fiov Ixaroptdötg aiol 6\q oxrco


145 xal TQftg, T(nq öexccösg ovv y' tJtrd. ypovg öh zig elfii

ovx afimjTog tOir] rtjg jcaQ' 8fiol Oofpbjg.']


mg (pdro' xov dt ZQOfiog Xdß8 fivQiog, olov dxovotv.
xal TOTE örj vosQwg rex^^fjodfttvog rd %xaOra
Xaovg (J:X)XiTav8vs. Xoycov 6 s^rjQxero roifov
150 ,av6Qtg aJciöToxoQoi, (itydXm ßtßoX/jfiavoi oiOtqo),
ov XrjöEL d^sbv 000 ejtQa^axe' jrdvra yctQ olösv
ad-avarog OcottjQ Jtavtjrioxoxog, ög fi kxtXsvosv
ayytXXELV vulv, Xva pi (pQEOlv £§,ajt6X>]0&-E.
vrjxpaxE, rag xaxiag djtoxoxparE, fifjöh ßialmg
155 aXXriXoig fiaQvaoO^E iiuufpovov rjrog IxovtEg,
iä'fiaoiv avÖQOfiEoig JtoXXrjv yalav aQÖEVovxEg.
rov vjTEQfiEyEd-t] xal dxQEOrov
alÖEöO-ijTE, ßgorol,
ovQdviov xxiox/jv, i}kbv dcpO^ixov, og ütöX.ov olxEl,
xal xovxov jidvxEg XixavEvoaxE XQrjoxbg v:JtaQyjEt — —
160 xovxov vjtEQ CojTJg jcoXeoov xoOfioio XE üravxbg
XEXQajtoöcov jtxt]VQ)v {h\ (6g YXECog eooeO-' djtaötv.

S. 123, 8 Bur.: oirtoq (ihv ovv, ö rfjv S-6ooo<piav yeyQaipwq, eöo^sv slg Xvaiv xov
t,7jrovfjisvov xb [xovoysvovq ovofia xal xb ^Eiifxavov^k evQtlv. eoixe rfe fifj etöevai
x^v Xvaiv. Spätere schlagen vor: 0abg oojx^q (Canter, der V. 145 avv Sixxolq liest)
"QioJjq ßvS'ög (Delitzsch), ohne Die Stelle ist wohl häretisch:
die Zahl zu treffen.
Irenaeus I p. 154 Harv. auch das Rätsel bei Euseb. Praep. ev. XI 6, 37.
Ähnlich ist

Über die Gematria in V. 144 f. vgl. ausser Apok. Joh. 13, 18 auch Barnab, ep. 9, 8,
den Anfang des 5. Buches der Sibb., VIII 148 ff. und bes. das XIV. Buch. XL—
Eine Parodie auf dies Wesen bei Lukian: Alexander 11. 149 Noahs Predigt —
jüdische Tradition, dann christlich: Joseph. I. A. I 74. Talmud: Mischna Kohel.
IX 15. —
II Petr, 2, 5. Apocal, Pauli ed. Tischend, p. (>8. Theophil, ad Autol. III 19, 6. I

160 flf. vgl. V. 177 (II 257) III 30 ff. VIII 180 ff
ff'.

144 iaxl rf' aQiS-fibg nevd-^ hxaxovxdöeg [^i]Ss Slg hTtxä Dilip. — 6^ a(>iQ-fiov ^»
Tüb. Theos. a()iS-fibg (Dilip.) W Excerpthdss.: Laurent. LVlIIn. 33 fol. 14«. Vat.
1347 fol. 210 (Rzach: Philologus N. F. VI 318). 146 xal XQeig x^LOxaLÖexadeg H' ]

Tüb. Theos. —
avv y' hnxa ASB avv ya^) hnxa P aiv xoig hnxa 1' xal ölg knxa
Tüb. Theos, xal xeaaaQeg Alchim. grecs a. a. 0. avv xoig oval Alex. 146 naQ* ifiov |

W 147 XQÖixog: növog A.


I
ixvQiog Xäßs{v) —
148 xeyraadßsvog 'f. xd <. W \
— W \

14:9 iXXivävevs Opsop. Xixävevs 4*W 150 dmaxoxÖQOi wie V. 177. 329 *P^.*' ditXrjaxö-
\

XOQOL Turneb. vgl. XIV 5. 20, doch sind dnXrjatoxÖQoi u. äntaxö^iXoi (VIII
150 y^j Varianten zu aTtiaxoxÖQOt: Wilam. — ßeßoXtjfih'oi vgl. V. 113 |

151 Xr'iaexai {X^aexe R) «/'"


|
152 Anf. vgl. II 177 (V 352). I 107 153 i^anöXria^e
|

Alex. e^anoXTtad-e <1'W \


156 vgl. VII 47. XI 60. 310. — yalav: x^öva Nauck |

168 d-sbv .... olxei vgl. Fragm. 1, 11 |


161 xsxQaitöSojv tixtjvcov d-\ u)g Castal.
(Volkm.) xexQanööojv xe nxTjvCbv, wg 4> XEXQanööcDV (xexQanoöCbv L) xe nxrjvihv,
'ivf". —
"iXaog Aurat. Mdls. vgl. XIV 252. eaaex' anaaiv PB 'eaxai näai{v) f". —
14 Sibyllina.

iorat yag ors xoOfiog oXog ajteQslöioc avÖQcöv


vöaoip oXXvfisvog g)oßeQav oXoXv^st aoiöi^v.
eorai d' k^ajiivqq arjQ axaraorarog Vfitv
165 xal xoXog ovQapo&^sv fityaXov d^sov rjB,£i eg) vfiag.
lotai ö^ dtQSxecog, ot hg av&^gmjrovg JtQo'iatpEi

öcorrjQ adavarog, av fir] ß^sov IXa^rjOds


xal fisravoiav SXV- ^^^ vvv , xal firjxeri firjötv
övöxoXov rfs xaxov y ad^ifiioxcog aXXog Ijr' «2^0?
170 JtQarro;], aXX ooico ßiozrp jrecpvXayiiivog eirj.
ot öe [iiv siöatovTsg sfivxzrjQi^ov txaörog
ex(pQOva xixXrjöxovTSg, araQ {iSfzavfjfievov avÖQa.
xal TOTS 6 av, jtdXiv avd-ig aviaxs Ncöe aoiörjv'
,m fitya ösiXaioi xaxorjtOQEg dorazoi ävÖQsg,
175 alöoirjv ütQoXiJtovng, dvaiöeii^v xoO^iovrsg,
doTaöii^öi rvQavvoi aftaQzcoXoi re ßlaiot
ipsvOrai ajiiöxoxoQOL xaxoJtQayfiovsg ovöhv aXrjQ-Elg
XexTQOxXojiOL d- svQsööiXoyoi övotprjfia x^ovreg,
ovx ogyrjv re ö^sov ÖEiöiorsg vipiöroio,
180 elg ysvarjv jiEfi:^Ti]v x8(pvXay(i8V0L s^ajtoTiOai.
ov xXalsT dXXvöig dXXov, aJtrjvaeg, dXXd ysXärs'
Oagdoviov (isiörjfia ysXdoosre, ojtxorav rj^Xj

171 Apocal. Pauli p. 68 Tischend., wo Noah spricht: xal ovöetg avvT/xev, a.Xka
Ttävxsq i^efivxzTjQi^öv ^e . . . .
— 175—179 aus VIII 184— 187. Zu dem Sünder-
katalog vgl. II 255 ff. und Gregor. Naz. Carm. p. 1233, 76 ff. M.

162 tWtTßt IF. — Zxe: Zöe Mdls. — xöa/xoq . . . avÖQibv vgl. V. 189. 11 21. —
äneiQeGiog W
163 (poßspav Opsop. (poßeQav <f 4>1.' (poßsQfjv Alex.
\
dXoXv^ar^ #. — —
aoiö^v: dvT'^v Anon. Londin. (Mein. Mdls. Rz.), doch vgl. V. 173 164 Anf. vgl. ]

V. 344. XIII 88. 108 166 ^^si rf' ätgexeioq, dv ig Alex. vgl. XI 205 f., besser jedoch
|

nach V. 166 wegen des fehlenden Objects Lücke anzunehmen, in der stand: (wenn
Gott den Menschen bringen wird) die Flut und den Tod 167 Anf. vgl. V. 152. |

av: TJp Ludwich. —
iXäoxtjod-s Ludw., doch vgl. ApoUonius Rhod. I 1093 IXä^aa&at \

168 exex^ 4>. —


anb xov vvv W 169 y': t' ?f. äd'SfiiataTov ?P 170 nQdrrji \
— |

Anon. Londin. ngärrei 4>W 171 siaatovtsq: doaxovovxeq W vgl. V. 354 \ |

172 dxäg aväga vgl. XI 317 173 S' av: 6^ Rz. Komma nach av Gffck.
. . . av&iq
|


<^. dviaxsv 'PW 175—179 vgl. VIII 183—187 175 ävaiSsirjv no&iovxeq ^lY 36.
\

dvaiSirjvW 17 ßdotaalinaidiXisYllllSö'P^Wila.va.dQTiaaiaioi^'W 171 dmaxoxÖQoi:


\ |

vgL V. 150. — —
ovöe 4* 178 evQeoalXoyoi: tpevöeaai Xöyoiq VIII 187 <PU'.
\
övacpijfjia

Xiovxeq = V. 124 |
— ös6i6xeq A'/^ vgl.
179 ovx öqy^JV tc ov : /iirjvi/xa Rz. vgl. VIII 183.
V.112 180 i^uTtoxiaat = V.102 181 Anf. vgL V.399. — xXdtx'
7te(pvX. — aXvSig 4» «?>.

— ysXdaosxe Alex. yeXdaexe ysXdasxai 9. —


I 1

aXXvdiv RL 182 aaQÖüiviovI


4>. <I>

V
dnöxav {dnox" av R) W. — A and. HSS. ij^sc ^^j? d.
1, 162—204. 15

rovTO, Xtyco, ro O^tov (poßegov xctl ^jitjXvtov vÖcoq.


[o:;rjcore xev Psh/q (iitgov yivoq ev x^ovl xvfia
185 aevaop Qi^yg £v dönp/jzoioi zeü^rjjiog
avTOJtQSfivov aiöxov i(j tv vvxzi yivr^rai,
xcd JioXuq avxavÖQovq oeioixi^oiv kvvoolyaioq
xavd-fimvag yairjc Oxsöaoei xal reix^a XvOsi.]
xal T0X8 xoOfiog äjtaq aJthiQeoicov avd-Qcojtcov
190 d^vri^exai. avxctQ tyco Jtooa Jtsvd^rjoco, ndöa xXavoo)
Oixm öovQaxscp, jtooa SaxQva xvfiaOi fii^co;
i]v yaQ ejtiXd^tj xovxo dtov xsxsXtvOfievov vöcoq,

jtXevöei yrj, jtXsvoovoiv oqt], scXevoei öe xal 'aid^rjQ,

vöcoQ eöxai ajravxa xal vdaoi jravx^ ajtoXelxai.


195 oxrjoovxai ö avsfioi xal ösvxsqoc eootxai aimv.
CO ^Qvyirj, jiQwxtj d avaövörj a(p^ vöaxog axQov
jtQcoxTj ö av ß-Qtipeig yevttjv IxeQfjv dv&QcoJtcov

aQXOfiei>T]v avO-ig' eoofj 6e xQocpog jtsqI Jidvxcov!


aXX' oxE drj yEvtf] xa fidzrjv eXdXrjOev aB^eöfio),
200 'YtpLöxog axpd-rj, ndXi d' Xax^ cpcoprjöev xf
,i]6ij xaiQog tjisoxi, Nöte, xa txaöz^ dyoQeveiv,
6oöa ZE rjfiazi zw öoi vjcsOzrjv xal xaztvevöa,
jcdvza fidX 6aoa jiaQog ysvEol xaxa fivQi
, mQa^av,
QE^ai djtEiQEoiq) xoOfiqo öia Xaov ajcEi&^ij.

188 aus VII 7. — 184-188 aus III 402-409. — 193-196 aus VII 9—12. —
204 Xadv anei»?} (aus Jes. 65, 2) stehend: VIII 301. III 668. VI 11, auch bei
Nonnos: Paraphr. IX 183.

183 vgl. VII 7. — Tov»' 8 Uyo) Mein., doch vgl. den Aristeasbrief 57. 77. 111:
Mdls. — IntiXvxov: enijQaTov VII 7 *«F 1
184-188 [ ]
(Alex.) Gffck. vgl. III
402—409. 1
184 xev 'Psirjq Gffck. aus III 402 ^ (A) xaivieZ 4>W Alex. — fiiSQÖv
Gffck. {(XLaQÖv aus III 402 Anon. Lond. Alex.?) leQÖv (Lqöv P) <P^^. xv^a (= xö —
xvöfxevov Wilam.): Qevfxa III 402 ^y^ 185 vgl. V. 132. asvvaov 0W.
| ^t?j?e iv — — W
Qit,oq iv *P QiQjaLV 111 403 <?''f^ Qi^aiq iv Rz. ddixpi^TJjai 4* 186 avzÖTiQSfivov — \

Anonym. Lond. Hase avxöuQVfxvov ^W


187 (cvzävÖQOvQ Se nöXeiq (Turneb.)
\

Volkm. — amäQSQOvq W. —
OBiaixQ^uiv sivoolyaiog 4» aeiaix&ovog ivvoalyaiog
{aecolyaioq ivvooix&ovoq F) W 188 xevQ-fiöivaq W xev9-/j,Cbvoq ^ beide sinnlos,
\
,

doch ja nicht zu verbessern 189 vgl. V. 162. |


aitaq: anaq xe <P vgl. V. 86 — |

192 vgl. V. 183. —


iniX^tj xovxo: iniXü^^ xö ^" intQ^rixai. xö Mdls. iniXd^aiv xö
Nauck Rz. 198—196 vgl. VII 9-12 193 nXeioeLe S' ogn (vgl. VII 9) Mein.
1 |

xal <W 196 ö' avöioTj R 6" avövoei L d' dvaXdfirpsiq VII 12 198 ai&iq- eootj
\ |

Castal. rf' av&iq' saai;j (eay 1') <PW näXiv avO^iq {avriq Rz.)' ea^ Anon. Lond. negl —
Tidvxmv = II 340 199 yeve^/ xa </' 6fi xavxa ndvxa f'.
|
dd-ioficov 200 vxpiaxoq — W \

xbx' ionxo TidXiv i'oxe <p(hvtjoev xe (pd-öyyo) 'F. — vtpiaxoq Rz vijnaxöq x^ 'P 201 ensaxt

|

Anon. Lond. ircioxri *PW 202 \


xe: xoi W Bur. — aoi < ^^ |
204 Qac^ai {^ai^e B) <i>.

Siä Xaöv dneiS-ii =


VIII .301. (III 668. VI 11) vgl. II 335. VIII 1.
16 Sibyllina.

205 aXXa Tax£t 'ifißtj&i ovv vUciv rjÖE öafiagxi


Tcal vvfi<paiq. xaXiöov 6 ojcoöoig xsXofiai dyoQsvsiv,
,

zsTQajtoöwv (pvla xal tQJcexa xal Jtsrerjvd.


zoloi d' 8VL OTTj&eoöiv syco fiszsjtEira ßalovfiai
jiQO(pQovta)q Uvai, ojioöcov C,a)rjv eJcirslXa)/
210 WQ 8<paT avTccQ o ßr/, fitya 6 layt (pcövt^ötv rs.
xal TOTE 6' av aXo^o? xal vUeq rjÖE te vvficpai
OLxq) öovQaTEü) EGEXrjXvd-av avtag EJtEira
ßrjoav raXXa Exaod- , 6oa jieq ^^Eog /j&eXe *()E§ai.*
dXX 6t£ d' aQfiovla xXr/lg :;ieqI jrcöß' EyErtjü-rj
215 eIq JtXayiov aQfiood-Eioa jrsQi^EOrm svl roixcp,
6r] tot' EJiovQavLOLO O^eov eteXeieto ßovXrj.
Ovv ö^ EßaXsv vE^EXaq, xQv^ev öe JivQavyia öioxov,
ovv 6* doTQOiq nrjvrjv xal ovgdvLOv oxEcpavcoiia,
Jtavra jiEQiOxEJtdoag fiEydX' txrvjtE, ÖElfia ßgoroloiv,
220 jtQTjOTvJQag jci[i7co)V OvvEJirjyEiQOVTO 6 arjtai
jcdvxeq xal vödtcov (pXißEq eXvovto djtaoai
ovQavod-EV HEydXcov dvEoiyo^ivo^v xaraQaxrcöv,
xal (iv^cöv yah/q xal aßvOGov axafiazoio
vöara fivQiOEVza <pdvrj xal yrj ExaXv(pd-rj
225 TcaOa aJtEiQEOioq. avzbq 6 ejcevtjx^'^o oußQcp
olxoq d^EOTiEOLoq' jcoXXolOi 61 xvfiaOt XdßQoiq
QT]yvvfi£voq xal vrjXOfiEVoq avEficov vjto QiJt^q

217 fiP. nur z. t. ähnl. Gen. 7, 11. — 227 ävs/acjv vnö ^mfjg: vgl. die „Schatz-
höhle" S. 23 Bezold: Und die Arche flog mit den Flügeln des Windes. . . .

205 ovv... 206 . . vvfKpaiq = V. 270 f. 205 sfxßtj&i : ßij&t W \


207 vgl. V. 277 f.

II 234. III 28. VIII 363 f. 453. — retQaTtööov — xal eQ-neza. xal nexerivä
fihv cp. Volkin.
Opsop. (Alex.) xal honeröiv xal Ttsrerjvöjv 208 roZoiv iv — ßaXovfiai:
<P1*' \ rf' 'P.

ßsßaiov/xai W
209 7C()0<p(>ovta)g
\
Opsop. TiQOcpavtuiq fpW 211 avr' Rz. — ze: ye ^ \
rf'
\

212 iat^Xv&av Bur. iaeh'/kvS-ov «P taskrjXv&ev [doeXifilv&ev RL) '/''


|
213 räXka
Struve r' aXXa <P^^. — exaoxä neQ ooaa {paa L) W. — pt'^at W pat^at Qvaai
Hase 9-QerpaL Gffbk. vgl. Gen. 6, 19 "va xQk<pi;jq /xszä aeaircov \
214 aQiioviri Rz. —
x).euq ^ 215 rcXäyiov <!>nldaiv ^F nXäyi Turneb., doch vgl. II 325: avqiov.Zu

I

lesen ist es wie nXayiv. Vgl. z. B. Buresch: Aus Lydien 84. xoIxm Herwerden
vgl. V. 233. yöiQO) <I>'F216 an ovQavioio 1'' 217 £ßa?J.ov vscpeXai 1*\
\
xQvxpe A \

IxQVpai L) W. —
nv()avym ölaxov V. 240. =
öiaxov xagSlav ^'' 219 ßQOvzoToiv W — : \

220 TtQTjaxfiQa RL. inrjyslQOVto 'F — 221 Tiävveq xal: näj'teq rf' fifia ^. |
— |

v^äxuiv (pktßaiq{<pXeßeq R) Xvovxo nnaaai T vöäxojv (pX. iXXvovxo an. Aurat. |

222 oiQavö&sv xe fieyäXov W. —


aveoiyofih'u)V </' avoiyof^tvwv H' avaoiyofiivMv
Struve (vgl. Hom. 11. £1 455) doch vgl. die Form uveoi^ov ,avoi^ov aus Galatien =
n Perrot: Exploration de la Galatie I 165 n. 103, 1 |
228 xal yalrjq xe /nvxCcfv
Volkm. 224 nv()ievxa W
I
225 avzoq rf': cJ' avxäg t' '/^. |
— (^TCivt'/yexai 'F |

227 QTjyvvfxevoq xal nXrjaaöuevoq Rz. Qriyvvjxkvoiq inivrjxöfievoq'^


I, 205-241. 17

(OQVVT(t ösifiaXicog' srefivev (IvqIov acpQov


OTSiQ?] xivvfitvcov vöarcov x£?.aQvC,o(i8vacov.
>;»() dkX' 6t s xoöfiov ajcavra d^sog xarexXvoo vExolOiv,
xal TOT£ (T av Ncöe g)Q6ölv ev&ero, 0(pQ eoad^Qtjoy^j
d&avatov ßovXt]Oiv 16^ 6t te vr^geog aör/v
(bxa 6e jtcöfi' dvtqj^e JcsQi^eotov ajio roixov
£(iji8iQcog aQfiolOi xar' dvt'iov agfioad-evra.
235 xal Xsvoag vödxmv dxEiQSOicov Jiolv jtXrjdog
jcdvxoOE *Ncöe e(Ioq* ev ocpd-aXfiolOtv OQÜod^ai,
ÖElii E%E xal XQaöb]v JtdXXsv fisya. xal tote 6 atjQ
ßaiöv OTEiXa^EVog, ejieI xdfiEV rjnaoi ütoXXolg
xoöfiov öXop ÖEVcov, TOTE öeleXov old TS xXcoQOv
240 alfiaTOEVTa jcoXov [lEfav te jtvQavysa öiöxov
ÖEl^EV xExntjXOTa' (loXig d' eö^ev Ncöe d^dgoog.

238—257
Nebentradition, vgl. auch die babylonische Flutsage (Izdubar-Epos,
XL Jeremias bei Röscher: Lexikon der griech. u. röm. Mythologie II 798):
Tafel.
Ich öffnete die Luke —
Licht fiel auf mein Antlitz, ich sank (geblendet) zurück,
setzte mich und weinte, über mein Antlitz flössen mir Thränen. Ich schaute auf —
die Welt ein weites Meer Als der 7. Tag herannahte, Hess ich eine Taube
hinausfliegen. Die Taube flog hin und her; da kein Ruheplatz da war, kehrte sie
zurück. Dann liess ich eine Schwalbe hinausfliegen. Die Schwalbe flog hin und
her, da kein Ruheplatz da war, kehrte sie zurück. Einen Raben liess ich fliegen,
der Rabe flog, sah das Abnehmen des Wassers, frass, liess sich nieder, krächzte (?),
kam nicht zurück.

228 Öqvvxo W. — STSfive [mvqlov äcpQOv W szeßvev Si ye fj..


ä. erefxev Si
T£ [x. a. Rz., doch steht in diesem Teile der Schilderung das Imperfect \
229 axdQrj
Alex. azeiQa PBRL orelQa F? azeigaxiA. —
vddzcüv xelaQv'Qoixeväoyv vgl. III 440. —
Zur Femininform des Particips vgl. Hesiod. Scut. 7. Hermippos bei Athenaeus
I 29 e. Manetho IV 483 (Leo: Hesiodea 13). 230 xazexXvad" vezoioiv Jacobs (Rz.)
|

xazexXva iezoTai [xazexXv . . 231 sS-ezo 4>


. zoTai A) <PW
232 ä&aväzov \ |

ßovXrioiv Wilam. äd'aväzov ßovk^aiv <? «ö-. ßovXfjv 'F. lötj 6e ze NtjQsog —
(ISriv Gfick. Wilam. %öv 6s ze vtjQSog aörjv {aöjjv A) I6h vr]Qia)q aöijv ^'
— neQl ^eazov 4»^. — zoixov FL
\

233 7iü)|u' Opsop. rftöju' 4>W. (ot L auf Rasur) zei^ov


d. and. HSS. 234 | ifindfiwq Mdls. efxneiQOig ^'f Ausgg. —
aQfxoo&ivzoq Opsop. 1

235 xal Xevaaq Castal. xeXevoaq 'PW, doch ist die Lesart Xeiaaq nicht ganz sicher,
da Xevoooj nur im Praes. vorkommt, xal Xvaaq {nihfxa) Wilam. noXv nX^Q-oq — =
Fragm. 3, 7 236 nä-vzooE vCbs sfxoQev ü<pd'aXfioiaiv <P nävzoae vöov sfiaQe öcpd-aX-
|

fioiaiv W. Sicher ist davon: iv dcpd^aXfioioiv alles andere dunkel: Nöte höqov ,

ßövov u(f)Q: Alex. Nöie zb 6* SfiixoQ^ iv ö. Hartel vTjfxeQZtwq iv d(pQ:'i 237 vgl. \

VIII 466. — TcäXXs ^'' 239 zöze öeieXov olä ze yX. Tumeb. zöze öieXiov old ze
=
I

xXtoQÖv 4>^' öieXiüv zöze olä ze xX. Opsop. 240 nvqavyea dioxov V. 217.
] |

241 Sei5,ev Opsop. Sel^e 4>W. xex(i,i]ö)za Castal. — S' eo^ev Gffck. rf' £X^{v) —
fp^ 6" elxev Castal.
Sibyllina. 2
.

j^g
Sibyllina.

xai TOTE 6r] Jtski?]^ oli]V ccjtb v6og)i Jtoc^oag

IxßaXev, öcpga yvco IvX (pQEOiv, el jcots yala


(paivBX^ ItL GTSQsrj. rj de JcreQvysoöi xafiovOa
245 jcavra jtsQiJcrrjOaöa, JcaXiv zQtJrer '
ovte yaQ vÖwq
fjv xojiaöav ,
(laXa yaQ t£ jtE:;tZrjQwxEi ra txaota.
avTCCQ og rjOvxaöaq xaliv rj/iara jtEfijtE jceXeiüv
avTiq, Lva yvcp, eIjieq Ejtavöaro vöara jcolXa.
7] (f aga jtcorrjEOOa öiEjiraro, ßf] 6* ejil yalav,
250 ßaibv 6^ afiJiavöaOa ösfiag voteq^ etil yaii;]
arp ETIL NwE xaliv öe te rjXvd^E, xagrpog elaiag
OTJfia g)EQOvoa fity ayyEXlrjg. ü^agöog 6 e^e Jtavrag
xal fiEya X^Qf^ > ^^'' yGilo-V E(pElMit,Eöxov aO^Qrjaai.
Xal TOTE Ö7] flSTEJCElT aXXoV (IsXaVOJtTEQOV OQVLV
255 XaXOg *VJtE^£JtEflJtEV*' O ÖE JCTSQVyEÖOl JTEJlOl&COg
jtQO(pQOVEwg XEtaro, yalrj ö eX&cov ejcehelvev.
yvcb ÖE TE NcÖE ort yala jceXel xiXag aOCov Eovoa.
dXX^ 6t E Ö7] Qod^LOLg Ejtl xvfiaoiv Evd-a xai EV&a
äfißQoöir] TEXvrj EJcEvr}X^'^f> oiöfiaOi xovtov,
260 jtTjyvvfiEvr] oXiyrjg eji i,]Ovog eOttjqlxto.

EöTL ÖE TL 'pQvylrjg Ejr ^jieIqolo [lEXaivrjg


'^XlßaTov TavviirjXEg OQog' AgagaT ob xaXElTai,
OTT aga Om&rjOECQ-aL kjt avTw jtavTEg eheXXov,
EV TOVTW fiEyaXi] öh jcoß^t] xaTaO^vfiiog tjev

246 xonäaav vgl. Gen. 8, 8. — 261 x&Qtpoq vgl. Gen. 8, 11. — 260 ökiyrjg . .

^6voq: Joseph. A. J. I 90 xai &eaod/nevoQ yfjv ßQu^^lccv tcsqI amfjv .... —


261 f. vgl. Africanus bei Synkellos p. 38 üq 6s sXrj^e rb ^So)q, fj xißatxbq iSqv9^
int tä oQT] lAQaQäz, axiva lafXEV iv üaQ&lcc, rcvsq 6s iv KeXaivatq xfjq 'Pgvylaq
e'ivaL (paOLV. (Geizer: Africanus 66.)

242 nelifjv ^ 243 ocpQa: 'Iva W 244 szi ateQefj Alex, inl GzsQey ^W
| \
\

245 oxni Mdls. Bur. 246 xs <: W 247 näXiV tj/xaxi 'F mx" V^iaxa Mein.
| \
|

248 s'oisq: si "F. —


v6axa nokkä vgl. V. 319. XI 7 250 Anf. vgl. XII 297. III 3 | |

251 nähv i^Xv&s: ndkiv riXvd-e{v) W


. . . 262 /xi-y^: /isx^ Wilam., doch vgl. \

V. 377 263 xö.Qßct W.


I

i(psl7tlt,eaxov 4> Bur. insXTiiQeaxov W 254 fisXavonxs- \

Qvyov A 255 räxoq vTts^^ns/xTisv (t. i^insfjiTis P) 4> x. vne^sTCs^xpsv W y xdxoq i^vni-
1

Tts/xtpsv Mein.'i 2b&7ihaxo: TrwräTo Ludw.


| ins/xsirev AuratLudw. drcsfisivs 4*^ — \

257 Nöif^iixL zu lesen, vgl. V. 26. iiiiXaa' RL. — iovoa: iovaiv Mdls. — 259 ci/i- |

ßQoairi xlxvrj Hase dßßQOOly Xkxvij ^^P [dßßQOOlrj xvxvrj RL), oi6fj.aai növxov —
vgl. Fragm. 3, 5. —
oX6(xaaLv 'F. növxov <. T 260 Ttrjyvv/xhij Opsop. Qijyvv/xsvt] \

4>W. — ^nl ^^ 261 XI Alex, xiq »PW 262 xavvfi?jxog ^. Zu xavvftrjxeq -f- vipfjXöv
I
\

S roth. —
oQoq: oQog r' '/* 263 8tt' uqu: oxs y" aga t' | 264 ix d-aväxov, I

fieyaXji 6h noS^ xaxa&vßiov ijsv Mdls.


I, 242-287. 19

265 evd-a (plißeq f^aydXov *jtOTa(iov ßlaQövov* jceg)vxav.


rmÖE xißcoTog tfieivev ev vrprjXolOi xaQf]voig
Xrj^dvT(ov vddrcov, tote d' av jtdXiv ovqüvo&i jiqo
ihojieoir] fiEydXoio dsov jidXcv ucxe (pmvrj
xolov EJiog' ,NmE Jieg)vXay[iEVE Jtiorh öixaiE,
270 d^agöaXEoyg e^eXO-e ovv vuoi xai te öajiaQTi
xal vvficpaig rgiCOaig xal jtXrjOatE yalav ajcaOcw
av$,6fiEPoi jtlrjd^vvo^Evoi xa öixaia VEfiovtEg
aXXriXoLg, yEVEalg yEVEcöv, dxQtg slg xqIölv tj^ei
jcav yivog avd-qcnüicov, eüiei XQiöig EöOEd- aJiaöiv.
275 wg Ifpat^ dfißQoöii] (pcovr}. Nwe 6 ajto xoizTjg
)joa djiod^aQOrjöag Im yrjg, vtol de Ovv avxm
ijÖE öafiaQ vvfKpai xe xal eqjtexcc xal JCEXEt]va
XExgajiööcov d^rjgmv xe yEvrj xal xaXX afia ndvxa
olxov öovQaxEov sS^^Edav Eig £va x<^QOV.
280 xal xbxE 07] xoi NcÖE öixaiozaxog dv9-Q(x>3t(DV
oyöoog E^rjP.dEV ölg eIxoöl xal uiav /;c5
jiXijQcoöag vödtEGOL &eov fiEydXov öid ßovXag.
Evd-^ avTig ßioxoio vet} uvexeiXe yEVE&Xrj
XQVöEiT] 3iQc6xr], Tjxig jieXeB-^ sxxr}, dgioxi],
285 eB,oxe jiQooxojtXaöxog av7]Q yEVEx'' ovvofia ö avx^
ovQaVLT], oxi Jtdvxa dEm fiEfieXrjfiEVi] loxai.
CO yEVETJg Exxfjg jiqcöxov yivog, (o niya Xf^Ql^ct,

273 axQi-<i BLQ xQioiv ij^SL und 274 inel xq. f. «.: solches häufig in jüdischer
Litteratur, vgl. z. B. II 61, den griechischen Henoch S. 52, 8. 28, 5 u. a. —
283 — 306 vgl. Hesiod. "£. x. fj. 108 — 126. — 287 f. vgl. III 823—827. Eusebios:
Constantini oratio ad sanctorum coetum 18 p. 382 Hein. 'H rolvvv 'EQvd-Qala

265 So 4>, svS-a (pXlßsq (xeyäXov noxauov MaQoiox^ ne<pvxaaL ^ Magavov


ev&a (pX. ßsyäXov noxa^olo rtecpvxav Rz. tvd-a cpX. fisydXov MaQOrov Ttora/xoZo
7ie<pvxav Gffck. |
266 zwöe: rovSe Opsop. z^öe Ludw. — ev vip'TjXoioi xaQijvoiq
Rz. iv vipijXoto xaQ^vo) 267 rtäXLV ....
<JPF ev viprjXoiq x. L ev vijjtjXoüo x. R ],

268 .. »eov
. <
AB |'267 ovQavö&i tiqö V 352. 111*256 268 naXiv *' = <

| |

270 (ryv 271


. . vvfi(paiq=Y. 205 f. 270 xai ze: ze xal 'P 272 Anf. vgl. V. 57.
. . . . | |

av^avöfxevoi ^. —
T« öixaia veßovzsg =.V. 295 vgl. II 49 273 slg xqIolv ijssi: |

vgl. II 94. VIII 98. 415 274 sasQ-' W taez' 'P 275 ä/xßQoaiy (poiv^ 'F.
|
Nüe \

d' äjcd xoizriq Alex. voEQibq S' and xolzrjq 4>W Nöte 6^ ujq and xolzrjg Opsop. i

276 ^ao' Mdls. fjg {ijg P) fp alg {alg L) j}|' Alex. vnod-aQOt'jOag T. enh '/*' — —
and W 279\
PB 280 zoi < '/A <
öixaiözazog dv&QUinu)v vgl. III 219
|
— i

281 e^f]X&e W. — ielxooi Volkm. 282 &sov ßovXäg = XI 85 283 avzig Rz.
| . , . |

{av&ig Opsop.) clxoizig <PW 284 nüszai {nsXez" B) <PW 285 i^öze Volkm. Mein.
\ \

^1 dz6v <P i^özov ^''. — ävfjQ yevEz': yhez' a.vi)Q 286 ßSfteXTjfieva 'F. — tozai: |

foxe Wilam. sazivl


2*
20 Sibyllina.

rjq sXaxov fiez^JCEira, or' ex<pvyov aixvv oIs&qov


jtoXXa xXvöcovLod 8loa *ovv i-fim Jtoöei* xal öatQSOöiv
290 ?/ö txvgm bxvgfi & ofiovvficpoig r aha Jtaü^ovöa.
aQTia 6" alvTjOW iatai üioXvjiolxlXov avd^oc,
Iv ovx^' fieoaöSL ds xQopoq' ßaOLXrjLov aQy(7]v
öXijXTQOfpoQOV ö Iget. TQslq yctQ ßaOiXslq fisyaO-Vfioi,
avÖQB öixaLOxaroi, fioigag *6e rs örjXfjöovTai*'
295 jrovXviztj ö (XQ^ovOL XQovov ra öixaia vt/iovreg
avÖQaOLV, oiöi fi8fii]X£ jcovoq xal tgy^ egarsiva.
yair] av xagicolq ejtayaXXsrai avrofiaroioiv
6
(pvofitvrj üioXXolOiv, vjrsQöraxvovGa ytvtd^Xi].
Ol ÖS TLd^rjvsvrrJQeg ayr/gaoi rjfiara jiavxa
300 soaovrai, vootpiv vovocov xgvsgmv fiaXegdcov
d^rrjS^ovtai vjivcp ßsßoXfjfisvoi^ Iq 6' ^A^tgovra
elv Aidao öofioiq ajceXtvooptai xal sxeloe
Tifitjv e^ovoiv, e:Jt£l (laxagwv yivoq ijöav,
oXßioi dvsgsq, olq 2aßaa)Q^ voov söd-Xov töoyxEV,

UißvXXa (päaxovaa savrijv exxij yeveü fzezä xöv xaxaxXvaixbv Q.) ysviad-ai,
IsQeia 'fjv xov ^AnöXXiovoq Scholion zu Piatons Phaedr. p. 244 B xal 6}j xal
. . .

hvl xüiv Tialöojv xov Nibe sig yvvatxa aQixoa&^vai xal avveioeXd-eiv avxät xs
xal roiq aUoiq iv xtj xißwxM. Vgl. den Prolog S. 2, 33 (291 f. Hos. 9, 10. ff". — —
293—296 vgl. 111 110 ff.) —
301 vnvo, ßeßokrjfxhoi vgl. Orph. Argon. 36.542.—
802 f. vgl. V. 85 f

288 ßexineixa, 8t' tX(pvyov Alex, fzexmeix^ oxs rf' ^xcpvyov <P fiaxknsixa oxa
d' lipvyov W 289 f. vgl. III 827.
I
— xXv6a)VLa&sioa ovv ^/xöj nöaet 4*W xXvöwviaS-eToa
nöoei ovv Turneb. xk. avv aveQi Mdls. xXvöwvio&etaa nöoei d' afia Wilam.
290 S-^ Wilam. exi'Qöi t' ixvQfj <f' sxvqöj ^' hxvQ^ W.
exvQü) exvQfj ofiovv^cpoLq —
r' naO-ovaa Aurat. (Rz.j öfxovvfKpoiq {öfxovvßcpijq A) x£ naO-ovoa 'P^''
aiva
291 aQXia 6^ Mein. agxL 6h i'l'' ivvfjao) ioxai 'f'' —
292 2 verstümmelte '/*". — < |

Verse in einen verwachsen: Ranconet bei Opsop. Nach V. 291 aivr'iao) und 292
avxy zusammen ein Vers ausgefallen: Volkm. eV avxri f»" ^v aäxrj ovxtj PS iv —
ovxtj avxt] A £v ovipi ovxi] B. — f/eadaei ös XQÖvog: /xexi'mia&e XQ^'*"^'^ Alex. —
ßaoiXsiov ißaailelov A) *I> \
293 ff. vgl. III 114 ff. — Ö" e^ei Turneb. d^^rj (rf% A)
^W I
294 av6(}£ P avS^eg d. and. HSS. — ßoii)a(; rfe xe ÖTjX-^oovxai AP fiol^ag
deiXr'jGovxai B //. öi'/ xs örjX^oovxai '/*'
{ÖLXrjaovxai aus öixäoovxai von 1. H. L) /xolQag
AiaöriXfjOovxaL Alex. Bur. /^i. 6La/x£XQ?'jaovxat doch scheint die Stelle aus
Mdls.,
111 52 interpoliert, also nicht emendierbar ]
295A noXvexy d. and.
TiovXvsxJj
HSS. — xa öixaia v^fxovxeg = V. 272 | 298 (pvoßhoiq Volkm. vneQaxaxvovaa —
4*^'' Ausgg. verb. v. Bur. | 299 oi Se xiO^rjvevxifQeg (= XQO<poi) Mein, oi öi
xe xrji)-£vxf^Qeg <1'W. — ay^Qaioi <P | 300 fiaXeQdcDV. /laXaQtwv W \
301 vgl.
V. 71. — ^AxtQovxa Turneb. äyi'(}ovxag '/''/'' 302 vgl. V. 85 f. eiv: iv <PW. — —

|

xal < U*' I


303 yevog: naZSeg "P' 804 Anf. vgl. V. 72. äviQsg: fxäxaQsg ^'.
\

oiGi '*P\ — töioxsv: Süixev *P*P'.
. .

T, 288-327. 21

305 avraQ xal rovxoiöiv «a övfKpQaöOaro ßovZag.


äXX' ovTOi (laxageg xal tlv Alöao (loXovTsq
söOüvrai. xoxa ö' avrt ßaQV orißagov fitTtJtuta
öevTSQOv av ytvog aXXo fa^iaLy^virnv avd^Qoajccov,
TiT^vcov. ofioioq öh xvjioq kjtl Jtäoiv txaörcov
310 elöoq xal fisytßog re, (pv?j (payvrj t8 ^u lorai,
cog jtagog Ix jtQcoTtjg ysvsrjg &Eog ev Ori^deaöiv
£v&£ro. aXXa xal avrol vjttQßwv rjroQ ixovttg
vOtara ßovXevOovrai sjtsr/ofiivoi XQog oXf-J^Qov
dptißiov fiaxtOaöd^aL tJt' ovQavä) dozsQoevzt.
315 xal zoTS 6 (oxtavov f^eydXov Qvöig saö8Z Iv avzotg
(laivonevcov vödzcov. o fisyag ^aßawd- 6s xo^o>ö^£/g
HQ^Ei xmXvcov, ozi fjij xazaxXvOfiov vjttoz/j
avzig jioLrjöEiv dvdQmjtovg xaxod^vfiovg.
tJt

aXX oJtozav vödzcov jroXXmv ajctgeiöiov oiöfia


320 xvfiazog OQVvfisvoio est aXXvöig dXXo jtoujöiL
OQyrjg Jtaveo&ai, elg aXXa zs ßsv&ea jcovzov
fiezQ oXiycodeiev Xifitöcv xal ZQtjXEOiv axzalg
afi<pl yahj OQiOag o fiiyag d^sog vipixegawog'
örj z6z£ xal fisydXoLO d^tov Jtalg dvd^QcojtoiOiv
325 oagxocpoQog d^vrjzolg ofioiovf/evog tv yfi.
7]s.Bi

zsOOaQa (fcovrjevza (ptQcav, zo ö^ dfpcovov ev avzm


öiooov eym Ö£ xs zoi dgi^^ov y oXov e^ovofirjvco'

309 ff. vgl. III 156-ff. (315 ff. Joseph. A. J. I 113 f. NaßQÖoÖTjg . . . aßvveZad-ai .

zdv S'sov näXiv ^neiXeL Tf/v y/'/v snixXvaai Q-sXi^aavta.) —


324—330 = Tüb. Theos.
S. 123, 12 ff. Bur. — 326—330 vgl. V. 141—145. Der Form nach am ähnlichsten
die Parodie der Sibyllensprüche bei Lukian: Alex, 11, 3 ex Tiftihzrjg Seixvvq (loväöoq

305 xal TovTotaiv: xoiroig W 306 vgl. V. 85. ev W. |


fioXihweg 0'P — — \

307 Tore 6' avxe A röxe S^ ai d. and. HSS. ßaQV 308 fievreQov aXXo — < '/*'
|

yevog yaiiaiyevhotv '*¥ 309 exäatcjv Wilam. exaorov <P^'' Ausgg. 310 fxeye&og re,
I \

(fvij (po)vr) re 6. Wilam. fiey. re cpvi^' (pojvfj 6e fi. e. 'P (i. x. (pvrjV <p. 6. fi. e. W
(i..


\

311 aTf'ßeaiv ed-ezo RL mit falscher Versabteilung vgl. V. 326 f. 312 e^ero Af". |

vneQßiov ijtoQ eyovTeg vgl. V. 108 (314 vgl. XI 9) 315 ev: hc Anon. Londin.
|

Wilam. 316 ö (xeyag: ueya W 318 in: enl <P 319 vödzcDV noXXüiV vgl. V. 248.
I \ \
|


äneQeloiov: aneiQeaiov ^' 320 uQvvf^evov enl aXXvöig <P 321 elg .... ßev&sa:
I \

xal elg aXa ßevQ-ea W 322 uXiyiooeiev Alex. uXiyoj&elrj 4>^\


\
xQTjxeaiv äxraVg —
vgl. III 777. xQaxeOLV <? 323 ^ebq vxpixeQavvog == XIV 315. Nach V. 323
|

grössere Lücke: Alex. | 324


xov 'F Tüb. Theos. näig Struve (Nauck).
xal: —
326 &vrjzo:oLV ^ 326 W
Tüb. Theos. <pe()ei <P 326. 327 tö rf* a(po)vov iv
I
<piQO)v \

avcCp öiaaöv iya> de xe rot Tüb. Theos, zä 6' acfcova ov avzoj dcooCbv ayyeXXcov 4*
I \

zä 6^ a<p(ova (danach Versabschnitt: RL) övza iv avzöj diaoöv z ayyeXo) ^ |

327 y oXov Tüb. Theos. 6" ÖXov 'F ÖÖXov 4>.


"
22 Sibyllina.

oxTco yaQ fioi'aöaq, toööac, öexaöaQ 6^ Ijil ravvaig

fj6 txatovtaöaq oxtg) ajtiOtoxoQOig avO^Qcojtocg


330 ovvofia örjXmöaL' öv 6 evl <pQ£Ol ö^üi votjGov
a&avaroio &£ov XqlOxov jtalö^ vipiöroio.
avTog JclrjQcoöeL 61 d^sov vofiop, ov xataXvoei,
avTLtvxov fiifiTjfia (piqcov, x.di ücavxa öiöa^ei.
TOVTw JtQOöxofilöovo leQSig XQ^^^ov jrQocptQovtsg,
335 öfivQvav axaQ Xißavov xal yccQ raös jiavra jcoirjöst.
aXX ojtorav tpcov^ rig sQTjfiaitjg öia X^^QV?
7/'^^ajcayyeXXovöa ßgoroig xal jiaöi ßorjöj;j
£V&-Eiag azQajtovg Jioii^ösftsv tjÖ^ ajtoQltpai
ex xQaöirjg xaxiag xal vöaat (pa}Ti^eö&ai
340 jiäv öifiag avd^Qcojta)V, iva yEvvrjdtvzeg avw&ev
firjX£Ti fiTjöhv oXcog je jiaQExßaivcoOi ÖLxalmv
X7]v 6' ai) ßaQßaQOcpQcov, JCEjrsörjfiEPog OQXfJü^fiolöiv,
Exxoipag öcoOBL (iiöB^ov tote orjfia ßgoroloiv
sööEzai s^aicpprjg, oüiöxav jcEcpvXayfiEvog i]B,xi

346 ex yrig Äiyvjixoio xaXog Xid-og' ev 6\ aga xovxco


Xaog JCQOOxoxpEi '^Eßgalcov Ed-vrj 6^ aysQovvxai
avxov v^Tjyrjost' xal yag d-EOV vipifieöovxa
yvmOovxai öia xovöe axagjcLXOv ev ^at xoivm.
ÖEL^ei yag C^mi/v almvLov av&^QcojtoiOip
350 ExXexxolg, avonoig 6e xo otvQ aicööiv ejtoioei.
xal xoxe öfj voöegovg irjOexai rjö' sjtificofiovg

XQiaaöiv öexäöwv xe \
nevd-^ eiegaq fiovüSaq xal elxoaäSa zQiadQid-/nov. —
832 Matth.
5, 17. — 332—382 vgl. VIII 269—320. — 334 Matth. 2, 11. — 336 Matth. 3, 3.
Mark. 1,3. Luk.3,4. Joh.1,23. - 339 vöaai (p(out,ea&ai aus VIII 247. — 340 Joh.3,3.—
345 I Petr. 2, 4. —
346 f. vgl. V. 384.

828 rf' STil ravraig W iTil zarzaig Tüb. Theos, im xovxoiq 4> \
329 amozo-
xÖQOiq äv&QÜnoiq vgl. V. 150. 330 av vörjaov |
. . . = V. 137 331 natd': zbv nalS' y^|
|

332 6e <. ^'\ 333 Anf. VIII 270. vgl. V. 33.= — xal nävza Siöä^Ei vgl. V. 380 |

334 TiQoaxofiioovoiv W. —
nQOtpsQOVzeq Castal. itQoacp^Qovxeq 4>V' 335 xal .... \

noLfjaei gedankenloses Füllsel, wenn nicht etwas ausgefallen ist 336 iQT]fxaiTjg |

6iä xöiQTjq vgl. V. 356 337 ^^rj .... ßo'fiari


|
ij^ei ßo^osi 4> 338 dnoQQlipr] 1^ W . . . \ \

839-341 vgl. VIII 315—317 339 xaxltjv U^. xal AB.


|
vSaai (pwzi^ta&ai — < —
vgl. VIII 247. 271. vöaol {vSaaai FR) ze <pu)zi^eo&ai 340 "va y. avoj&ev == W |

VIII 316. — yevvTjd-tvzoq W 341 yf < '/''. — naQexßaivcDGiv: nagog ixßaivmai ^\


342 z^v: d. h. zijv (pojvrjv.
|

— Tieneörj/xivoq: ö neneiafxivoq ^' \


844 eazaL 4». —
i^anlvrjq Rz. vgl. V. 164. — ^^si Alex. |
348 dzaQnizdv Herweiden dza()nrjzöv t' 4> xal

azQanbv 'i^ Rz. (Addenda). — iv (paixoivtp =- III 494. Fragm. 1, 18. — ^jat Opsop. (pdei
<PW. vgl. Hom. IL N 286 iv dai kvyQ^: Wilam. — xoivö) < *P \
349 alöiviov t,w}jv ^ \

350 vgL VIII 228. — inolaei Castal. dnolosi 4>W \


351 voacQovq: vooeQOvq zs ^.
I, 328-369. 23

jtavrag, oOoi rovtcp jciöriv eviJcoirjCovrat.


ßXtrpovGiv Ö8 XE TvcpXoi, araQ ßaöloovol ts xcoXoi,
xaxpoL T elüaiöovOt, XaXqöovö ov XaXtovteg.
355 öaifiovag l^BXaOsi, vsxqcöv ö sxavaöxaoiq eorai'
xv(iaxa jisCfSvosc xaX iQ/jf/alw im x^Q^
fg ccQxcov JiivTE xal Ixd-voq dvaXioLO
XiXiaöag xogeöei nivxs, xa 6e Xei^ava xovtcdp
ömöexa jiXtjqcoöei xo(pivovg Big kXjtlöa Xamv.

360 Kai xoxE 6 'lOQarjX f/efiEÜ^vCf/Evog ov/l vo^öei,


ovöh (ihv av&- aiOEi ßEßaQtjfiEvog ovaoi Xsjtxolg.
dXX' onoxav ^^Eßgaloig //^?? xoXog '^Fipiöxoio
oiöxQOfiavrjg xal Jtiöxiv ajt avtmv E^acpEXEtxai,
ovQaviov 6xt jialöa d^EOV öisörjX'qöavxo,
365 xal XOXE 6r] xoXa(povg xal jcxvöfiaxa (paQfiaxosvxa
'löQaf]X ömöEi fivöagolg £vl x^^^^^f- "^otixco.
Eig öh xb ßgcöfia xoX^v xal Eig jtoxov o^og axgaxov
övööEßimg öcoOovüt xaxm ßEßoXrjfisvoi oiOxqoj
Oxrid-Ea xal XQaöirjv, axag Ofifiaüiv ovx söOQcöpxsg

853—355 aus VIII 205—207. — 357—359 aus VIII 275-278. — 360—380 z. t.

aus VIII 287—320. — 369—371 vgl. Jes. 9 Matth. 13, 14. Mark. 12. Luk.
ü, f. 4, 8, 10.

Job. 12, 40. Act. 28, 26).

352 ooot . . . hinoi^aovxai vgl. III 74. — rcioxiv: nlariv x" '/''. — hl
Tioiiiaovxai 4> \
353 f. vgl. VIII 206 f. — ßXexpovaiv P ßketpovai d. and.
HSS. — öi xs: öi ys W. — ßaöiovol 1*'
\
354 eiaataovat: siaaxovoovai W
vgl. V. 171. — kaXnaovai A^*' "kaXiio P — ov Xakeovxeg: rf' ov XaXeovxeq W
^ a<pü)voi A 355 rf' i^skäaet W. — vsxQÜiv eaxai = VIII 205 vgl. XI 117. 121

I

(XIV 141) I
356 < 'K — xvfxaxa ne'C,evaet, = VI 13. iQrjfxalo) ivl x^Q^ vgl-
V. 336 1
357—359 vgl. VIII 275-278 |
357 £§ aQXiov nhxs: i^ aQXoiv rlfia nevxe
aus VIII 275 Castal. — ixQvoiv W. — Nach eivaXioto + <F: &QSxpet <. xoQsaei in
V. 358 I
359 öüiSexa: dexa ovo W. eig naQ- — eig iXTtida Xaöiv Rz. aus VIII 278.
S'ivov ayv^v aus VIII 270 ^^'. Nach V. 359 muss eine Lücke sein; man liest —
hier in W: eixa TtQÖg xoTg elgrifi^voig irtäyei tj ^EQvd-gaia xa neQl xfjg ixfiavovg
xal aavyyvöioxov xüiv xvqioxtövwv xoX/urjg xal xfjg Sm xovxo yeyovvlag xivi^aeiog
xovSe xov navxbg xal xijg xöiv vsxQviv avaßiöiaeiog X^yovaa xäSe. Dazu beginnt
V. 360 in P mit roter Kapitale | 361 avd-^ äiaei Turneb. avöyasi 4>W. — ßeßagrj-
ixevog: fxefj.e&vafz£vog P aus V. 360. |
362—364 hinter V. 386 Volkm. vor 360 Bur. |

362 tj^ei A I
363 xal nlaxiv an avxGiv Alex, xal niaxiv i^ amCbv ^ xal nlaxiv
kavxü)v ^ I
364 ovQaviov Rz. ovQavLOV ^W. — ort: d^ oxl W \
365 f. vgl.
VIII 288 f. — ifiTixvoßaxa W vgl. VIII 289 1
367 vgl. VI 24 f. VIII 303 |
368 ßeßo-
Xtjiiivoi vgl. V. 74. ßoXi]fxhoi 'P \ 369 iooQöivxeg: elaoQÖivxeq RLT slaoQÖivxeg F.
24 Sibyllina.

370 TVg)X6TBQ0L ÖJCaXcCXCOV, <poßSQ(6T£QOl tQJCVOXI^QCOV


d-riQwv loßoXcov. ßaQEi jrsjtsörjfitvoi vjivco.
aX)! 6rav exjterao^ Z^^Q^? ^^^^ xavxa fistgi^oi;]
xal OTe(puvov cpoQio^ top axav&ivov t/ös rt :nXiV{>av
vv^möiv xalafioLöLV, orov xaQiv kv tqioIv Sgaig
375 vi)^ eorai oxorosöoa jtsXcoQLoq rjf/ari fitOöm'
xal TOT£ 07] vaog ^oXoficoviog avOgcoJtoiOtv
OTJfia fisy axeXiOEi, ojtorav ALÖmveoq olxov
ßrjösrai ayysXXcov sjtavaoraoirjv red^veoiGiv.
avTCLQ sjtfjv eX&i] rgiolv rjfiaöiv tg cpaog avvig
3)-n xal ösi^^ d-VTjTOlöc rvjtov xal jtavra 6iöaS.i],

SV ve(peXaLg ejcißag slg ovgavov olxov oösvoti


xaXXdipag xoOfiq) evayysXirjg öia&rjua.
rov xal eJicovv[ii^ ßXaörog vsog avd^rjotitv
£§, hd-vmv MtyaXoio voficp xad-oörjyrjd-tvrcov.

385 aXXd yt xal fiera xavxa öofpol xa&o67]yol toovrai,


xal TOTE örj jtavöig eöTai /isTSJcsiTa jtQog)?]T<5v.
ev&sv OTav ^Eßgaloi to xaxov ^egog diirjaa)VTai.
üioXXbv 6 av XQ^^ov ts xal dgyvgov s^aXajrd^ti
Pa)(ialog ßaOiXsvg. fisTct 6 av ßaOiXrjiösg dXXai
390 övvEytmg eoöovtüi ajroXXvfiEvcov ßaotXEicöv
xal d-XirpovCi ßgoTovg. fisya d' eootTai dvögdoi xsivoig

876 Matth. 27, 51. Mark. 15, 38. Luk. 23, 45. vgl. Sib. VIII 305 if. 384 vgl. —
V. 346 f. —
(387 vgl. Matth. 24, 32. Mark. 13, 28. Luk. 21, 30. Apok. Job.
14, 15. Hermas Sim. IV 2.) :388 vgl. III 179 (78). — — 389 f. vgl. Matth. 24, 7.

370 xvcpXÖTBQ' aa<pakäxu)v W | 371 ßuQei: re ßaQk [ßagü F) ^-^1 372 vgl.
VIII 302 1 373 xal. . . dxäv&ivov vgl. VIII 294. - re Rz. ye ^^ \ 374 vr^coaiv
xakäfioiaiv vgl. VIII 296. vv^ojai A v^^ioai PB vv^ovai ^. — orov Castal. 6/xor
4>T. — iv XQLolv wQmq 375 -. . (Ji^aoü) vgl. VIII 305 f. IV 56. XII (31) 74. Fragm. 6
876 vaöq 2olo[xöiVLoq: ladg aoXo^xtovuoq y' | 377 f, vgl. VIll 310. — ixreUay ^. —
^ÄLÖoyvioq: alSüi veioq F atSöiveüq RT ^.öüiVBuiq L. — oixoj */'
]
378 ayyhXXoyv FL
&yyiX(ov ^RT. — inavaaTaairjv Mein, enaväaraaiv 4> ^ti" aväaxaaiv ¥^'. — red'veiö)-
aiv P Bur. 379 vgl. VIII 313 880 rfe% A^P" öei^Ei PB.
|
»vT^zoiaiv
|
— * < 'K —
n
TVTCov: vTCvov 4> Opsop. (vgl. VIII 312). — xal Ttdvra SiSäS,i;t vgl. V. 333. — öiöd^si A
381 iv: xal *P'. — ov()avov: ovqÜviov — döer'oei A 'F. oösvo^ and. HSS. —
d.

882 bis III 106 < B durch Blattausfall 382 xaXXslyjaq Castal. |
xaXvxpaq <P<F vgl.
IT 12 4>'*I'. — SiäQ^rifia Castal. öiäSrma <P (öidoTTj^a P) 1''
\
383 xal ina)vv/nhj:
xax inojvvfjilt^v'? \ 384 xa9^oSriyr}Q^hxoiv Tumeb. xa&oöyjyTj&tvxsq fp^P' Rz. vgl.
IT 21 f. III 172 f. 573 f. | 385
xavxa ootpol Mein. fx. x.
ye xal < W. — fiexä
oöXoi 4>W. —
xa&oÖTjyol saovxai III 195 =
387 tvd-ev <jxav: ivxev&ev ö' oxav <P. |

xb xaxbv »tQoq dfi^awvxai vgl. (IT 164) XIV 87. xd< 888 III 179 889 aXXai — W \
= |

Opsop. aXXoi 'PW 890 ßaaiX^uyv R 391. 392 I


111 182.183 891 d-Xlxpovar. »Xlrpsi^P.
|
= |
I, 370—400. 25

jtrcöy, , ojtoxav aQ^mvd^^ vJtsQrjq)avhig ädixoio.


aXX ojtorav vaog 2oXo[icovLoq ev x^ovl öia
xajcjcsöezai ßXrjd^slg vjt avÖQcov ßaQßaQO(p<nvcov
;!!'.) ;fa^xfoö^<»()?yx(öi^; EßQaloi 6 djio yrjq aXaöovtai
jrXaC,ofievoi xsQa'i^Ofisvoi, JcoXXrjv de roi aiQav
SV oirca fii^ovOi, xaxy ötdöig sötai dxaOLV
avÖQaOiV al de JtoXeig vßQiC,ofi£vai jcaQ txaora
aXXrjXag xXavöovoiv, sjcsl xaxbv rjXirov tQyov
400 ÖE^afcevai fieydXoio Q^sov xoXov ev xoXjtoiOcv.

392 aQ^wvS'^ Rz. aQ^covrai <P^F \


393 vrjog aokofxöjveiog */*'
vgl. V. 376

j

394 xamtiaetai ßkriQ-elq Alex. xaTtTteooettai ßX. <P xaTineaeTjrai ßXrjfi-Blq f*". vn
ävÖQwv ßaQßuQocpüvoiv vgl. XIV 82. III 528. (332) 1 395 yalxeoi^o)Qiixxiüv W. —
kXdaovzai P iXdaaovzai A ikäacovrai {iXdaaiovxai L) '/''
|
396 xsQ/xi^o/jievoi A. —
aiQav ^ 397 (xi^ovaiv A.
I

xax^ .... 398 dvö^äaiv < A |
399 dXXi^Xag
xXavaovoiv vgl. V. 181 in^l —SQyov vgl. II 304.
. . . — riXixov SQyov: ij/xrov

S(}yov P nur ^ A.
:

[IL]

Hfioq ö/j xarsjcavöe d^aog jtoXvjcdpöoq)OV möiqv,


JtoXXa Xiza^ofievrjg, xai [iol jiaXiv sv öTTjd-eöOLV
ev&^STO d^eöJttöLcop sjctcov JcoXvyrjdea cpojv^v.
xa^ eöüiofiai' ovöe yag oLöa
jtav Ö£fiag exjcXrjxO^sloa
5 OTTL Xeyco, xsXsrai öe d^ebg ra exacv dyoQsvsiv.
aXX oTcorav kjii yrig oeiöfiol fiaXsQoi re xegawol
ßgovral r aoregojtal ts yvjg eQVoißf]
xal (lavirj d^cocov re Xvxcov (r') dvÖQoxraöiai re
xal (pd^ogal av&Qcojrcov rj xal ßocöv /ivxofievdcop
10 TETQajtoömv xrrjvcöv rs xal ovQTjmv raXa^gyatv
r]6 alymv olcav re' sjcsira öh xsgöog dgovga

JtoXXrj xaXXsKpd^ELöa yEvrjöExai e$, dfiEXsLag


xal xagjtol XEitpovoiv, hXEV&Egongaola d' EOraL

1-5
vgl. III 1-7. 295 ff. 489 ff. (698 fi' 820 ff.) II 346 f. XI 322. XII 293ff. XIII
172 f. —
3 noXvyrjd-m (pwvrjv vgl. IV 2. 4 f. ovöe yaQ olöa vgl. Plato —
Menon 99 c xal yaQ ovxol (xQ7]0/xü)6ot xal d^eofiävrecg) l'aaaiv .... ovöev. . . . . .

(MV Xeyovaiv (vgl. XII 295 f.). 6 — —


14 vgl. [Hippolytus :] de consumm. mundi 8.
(Bousset: Der Antichrist 129—132).

HSS.: APS = 4>. FRLT =T


„Überschrift"(keine HS. trennt I und II): nigl hXXrjvujv xal negl d-eov xal
Tiegl äyliov xal TtSQl xQiaemq {UQitav für tzsqI xQiaewq A) 4> ioaavzwq xal rovg
noXv&eiav voaovvxaq iXiy^u zovg re dSixovq xal äfiaQXwXovg' xal avfißovXevei,
(avfjißaaikevei W) iog avyyevelq {ovyyevf/g Alex.) töv eva xal fiövov aeßeiv 9-e6%'.
eiza naQOLfiid^et zijv ad-krjaiv zöiv ayiojv xal zeXevzaZov tieqI zov (pQixiov ßijfiazog '

zov ooiz^Qog rjfxÜDV gjTjai Xiyovaa T«rfe. f".

1 vgl. III 295. 489. II 346. — S^ Opsopoeus 61 *'/^ | 3 eV^fro: x^vUzo "¥. —
deanealiov inioiv vgl. XII 299 | 4 näv 6h 6£(xag TiXtjx&eToa ^F. — rcerf' eano-
fiai : za6e anöifi <f .
— ov6h .... ovd^ Meineke ovze
5 . . . Xiyio vgl. XII 295 f.

<P?P I
5 vgl. I 5. — T«: Tccrf' So <? (ohne Spatium)
?F I
6f. vgl. XIII lOf. |
7
ßQOVxal t' dazeQonal xal yyg igvolßri aeiOfiol ^, aus [Hippol.] de cons. m. 8 ßQOvxal
x äazEQOTial t' ävepioi rfe ze yffg iQvalßtj Geflcken. 8 t' Opsop. <. 4>^ 9 ^ + \

xal ßoüiv: Z6, ßoüiv 6e ze Turnebus. fivxofisväcov Turneb. fivxcofxivwv <PW —



\

10 z£ZQanö6(ov: xal zsxQanööuiv !f 11 Anf. vgl. III 239. öiotv: xal olibv W\
|

12 xaXXsi^elaa Castalio xaXv^elaa {xaXXv^eiaa P) ^W vgl. I 382.


[11], 1-26. 27

jcXelöToig Iv fieQOJteooi xal IsQoovXia vacöv.


15 öt] TOT£ TcaX ötxari] ysvs/j fisra ravxa (favtlxai
avdqmjtcov, ojtoxav OsiOix^cov dorsQOJtrjt'^g
döcoXmv Ci}Xov d^gavoti Xaov te xivd^si
Pcofit]Q IxxalocpoLO, fityaq öe xs jiXovxoq oXtlxai
öaiofcsvog jivql jcoXXcö vjco (pXoyog ^thpalöxoio.
20 xal xoxE 6^ cufiaxoEOOai djr ovQavlov xaxaßaöat

avxctQ xoOfiog oXog [xe] ajiEiQEOicov avd^Qcojccop


dXXrjXovg xxeIvovol /JSf/7]v6xEg, kv öl xvöoifim
Xifiovg xal Xoi/iovg d^r]öEi dEog 7]öe XEQavvovg
dvd^gmjtoig, ot dxEQd^E öixrjg xq'lvovol &efiiOxag.
25 Xelif>ig ö av&Qcojicov loxaL xaxa xoOfiov äjcavxa,
mg, Ixvog eI xaxlörj xig sjii x^ovl, davfidoosiEV,

15 vgl. (III 108) IV 20. (47. 86) VII 97. VIII 199 (XI 14). Reclmungsweise aller
Sibyllen: Phlegon, Macrob. p. 90, 11 Kell, iv öexäxy yeveä xaXenöv xaxa yyQaq
exovaa. Servius ad Vergil. Buc. IV 4 Sibyllini (? Sibylla enim?) quae Cumana fuit

et saecula per metalla divisit, dixit etiam quis quo saeculo imperaret, et Solem
ultimum, id est decimum voluit .... — 17 — 19 Zerstörung der Römerherrschaft:
vgl. V 367. VIII 37 f. — Lactant. div. inst. VII 15, 19: Hystaspes quoque, qui
fuit Medorum rex antiquissimus . . . admirabile somnium sub interpretatione vati-
cinantis pueri admemoriam posteris tradidit: sublatuiri ex orbe Imperium nomenque
Romanum Sehr häufig auch in rein christlichen Schriften, z. B. Commodian:
. . .

Carmen apologeticum 887. Bousset a. a. 0. 77—83. 18 hnxaXöcpoio (vgl. XIV 108. —


XIII 45) stete apokalyptische Bezeichnung Roms und später Konstantinopels, viel-
leicht aus alter Orakelpoesie stammend; vgl. Ps. Callisthenes I 30, 33, 5 über
Alexandria: nevraXöcpoiq xoQvcpalaiv. 20 vgl. IV 134. XII 56 f. XIV 89 f. — —
21. 22 Matth. 24, 7. Lactant. div. inst. VII 15, 10 frement ubique bella,
omnes gentes in armis erunt et se invicem obpugnabunt (vgl. Sib. V 74). —
23 XiyLOvq, xal XoLßovq (vgl. III 332. VIII 175. XI 46. 240. XII 114) seit Hesiod
("£". X, fj. 243) sprichwörtlich: Herodot VII 171, auch in Orakeln: Thukyd. II 54.
Phlegon: Olymp, fr. 1, 23 u. sonst sehr oft. 26 (vgl. V 474 f.) IV Esr. 16, 27 —
ei'it ... in locis magna desertio cupiet enim homo hominem videre. Vgl. auch ;

Cömmod. Carm. apol. 1032.

14 xal . . . vaCov = XIII 12. leQoavXia Castal. leQoavXlaL <P UgoovXXlai ^|


15 vgl. III 108. IV 20. VII 97. VIII 199. XI 14. —
d/) xöxe xal: xal xöxe rf^

Rzach. 17 tfiXoq &Qavorj W. — xivä^n «P \


18Anf. = XIV 108. vgl. XIII 45. —
=
I

n?.ovxog dXeXxat III 270 |


19 SaiöfxevoQ: 6evöfisvoq ^ vgl. V. 8C5 4> 20 vgl.
\

IV 134. XII 56 f. XIV 89 f. — ai/xaxösaoaL: TjfiaxÖ£OGac4>. — «7t' ovQavov W. Nach V. 20


Lücke: Alexandre |
21 xÖGfioq .... avd-QUiTtov vgl. 1 189. 162 (VIII 223]. — xe<^[ ]

Volkmann Gtfck. vgl. l 86 |


22 Anf. = XIV 93. xxeveovai Rz. |
23 Xoifiovq
xal Xifiovg <P (vgl. III 332 A) \
24 axep&s: axsQ F axeQ R aitSQ L 1
25 Xeirpiq A
Xelrpiv P. — xaxa xöofiov aitavxa =
VIll 100. XI 237. XII 127. XIII 11. |

26 xaxiSoi ¥*", — &avfiüosisv AW d-avfiäooeiaa P.


28 Sibyllina.

avd^Qmxov. xore 6 avrt fieyaq O-tog aid^sQi vauov


ävÖQcöv tvOsßscov öcoT/jQ Tcaxa jcavra ytvTqxai.
xal roTt 6 slq^vj] ts ßad^ela rs övvtOiq eorai,
30 xai yrj xaQjto<poQog xuQjtovg üiaXt jcleiovac oloti
ovös fisQi^ofievTj ovo' eiotri XazQEvovaa.
jtaq de Xifirjv, jcäg OQfiog kXsvQ-egog avO^QcoJiOLOiv
söösrai, cog jcagog ii^v, avaiösir] t ajcoXttzai.
xal TOTE örj fieya Orjfia d-sbg fiEZEjtEira JtoirjOti'
35 Xafitpsi jaQ arecpavo) XafiJtgw jtaQOfioiiog aOzriQ
lafiJtQog Jtaficpalvoov aji ovQavov alyXrjevzog
Tjfiaoiv ovx oXiyoig' zozs yaQ 6Z8<pog avd^QmjcoiOiv
ÖEi^ei ajt ovQavod-Ev IvaycovLOV dd-Xtvovöiv
xal *zo&^/iai*' fiiyag yaQ aycov iöeXaGziKog EOzai
40 slg jtoXiv ovQavLOV, olxovfisvixog öe zs Jtäoiv
söOEzat avd^QcojcoiOiv Eyjcov xXiog ä&^avaoirjg.
xal zozE Jtäg Xaog eji' aß^avazoioiv ald^Xotg
ad-Xi^oei vixTjg JiegixaXXiog' ov yaQ avaidcög
agyvQlov rig exeI övvazai ozE(pog covrjOaö&ai.
45 ayvog yaQ Xgiözog zovzoig za öixaia ßQaßEVOei

29—33 Jüdische Hoffnungen: Sib. Ill 619 tf. 743 ff Apocal. Bar. XXIX 5 fl".

Henoch 10, 18 (Rabbinisch: Eisenmenger, Entdecktes Judenthum II 309 fl'.), später


christlich: Sib. VIII 208 fi". Papias bei Irenaeus II 417 f. Harv. Danielapokalypse bei
Vassiliev: Anecdota Graeco-Byzantina p. 41 (Schürer: Geschichte des jüdischen
Volkes 3 II 541). —
87 ff. vgl. V. 149. Die Vorstellung stoisch-jüdisch: Philo, de
agric. 24 f. p. 317 f. M., dann christlich: I Kor. 9, 24. Hebr. 12, 1. II Tim. 4, 7.
Clemens Alex.: Quis dives salvetur 3. Tertullian. ad. mart. 3 Bonum agonem
subituri estis, in quo agonothetes deus vivus est, xystarches Spiritus sanctus, corona
aetemitatis brabium angelicae substantiae, politia in caelis. (39 Fränkel: Die
Inschriften von Pergamon 11 207).

27 ai9eQi vaiov = V. 177. III 11. 81. V 298. XI 311. XII 132. XIV 10. Fragm.
3, 17 29 ßa»£Ta xal W 30 f. vgl. V. 319 f. VIII 28 f. 209 f. XI 238. —
Tiäki Castal.

\
I

ndXiv 4>'V 31 ov Siafis^i^ofiivij


I
83 Anf. vgl. III W I 294. IV 182. XIV 48.
VII 145. VIII 319. XI 77. eaoed-' W. —
ioq: wontQ A. —
^ev: ^tv xal f' —
84 vgl. XIV 220. 158. XII 196. - ßtxtneixa'. fiSQÖneaai Rz. aus XIV 220. 158 ]

85 vgl. XJI 30 f. XIV 180 f. V 155 36 lafinQÖiq FR. «Tt' alyXr'jevxoq XI 31 — . . . =



| j

87 Tore yciQ ax^(pavoq A xo yag axecpoq W


88 ivayüyviov a&kevovaiv vgl. XII 91.
\

deO^Xevovat W \ 89 xal yaQ alCov P xal xö


xö&fxai fxeyag d-fxal fi. y. aluiv A . . .

xal xöxe yoLQ fxsyaq aioiv W xal xöxe 6?j ßiyaq avxiq cLydiv Turneb. xal xed^fzöv xt

fi^yaq yaQ ayuiv (Gott zeigt den Kämpfenden den Kranz und die Kampfaatzung)
Göck. xal xb ^üixa' (x. y. «. Wilamowitz. —
iaeXaaxixoq Gffck. vgl. Fränkel: Die In-
schriften von Pergamon no. 269, 21: iselastici. siae?.aaxi}(dq <I> elat/.P.aaxixöq iaeka- */''

axLXÖq Opsop. 40 nükov Volkm. Rz.


I
ovqÜvlöv y —
41 eoatx^ *l>. — ai^uvaahiq Alex, '/''
i

vgl. V. 150. ä&avaoiaq 4'1'' 42 tnl 'I> 43 ntQixaUoq 0LR (F?) 44 uQyvQeov 4*.
\ \ |
[II], 27-03. 29

xal öoxifiovc örtrpei, avraQ ü^sfia fiaQtvai öcoOBi


a{^avatov axQi xal ^^avarov xov aymva jtoiovOLV.
jtctQ&^svixotg öh ögafiovoi xaXax; acpüaQtov atd^Xov
öcoOEi xov d-sfiarog xal rolg r« ölxaia vs/iovotv
50 avd^Qcojioiq jiaoiv xe xal Id-vtöiv aXXodajcoloiv
xolg oöicog C,(6ovoi d^sov &• tva yivcoGxovOLV.
Ol ayaütmoi yafiov xs ya(ioxlojtimv x ajttxovxai,
ö
öcoöEi JiXovöia ömQa, alcovtov tXjciöa xal xolq.
jtäöa xe yag ywxtj [ibqojicov &eov toxi xaQi^Ofia,
55 xov d^tfiig avd-QCOJtoig xrjv aXyeöi naOi (iiaiveiv.

(lij JtXovTsiv adlxcog^ aXX e^ oaicov ßi^rsvHv.

aQKslo&ai Ttagsovöi um. akkorgicov anixea&ai,.


ipsvösa (if] ßä^eiv, r« ö' if^Tv^a navxa (pvXaOGEtv.
(^firjde fiätrjv siöcoka aißov tov 6 ccq)d-LTOv alei)

60 Ttgäta &e6v tL^u, fisrsTceiTu 6s aeio yovrjag.


ncLVxa. dLxaia vifiBiv, ^tjö' elg hqiGlv ccÖikov ^k&rjg.

(lij ^itprjg TCivi7]v aöixcog, firj kqIve tcqoGcotko'

riv 6v %a'/iäg ÖLKaßrjg, iiEXSTtstra &eog ae ötKaaGeu

47 Apok. Job. 2, 10. — 48 a(pd-aQrov: vgl. I Kor. 9, 25. — 56-148 {'l^ zu-
meist aus Pseudo-Phokylides (vgl. dagegen Suidas u. d. W. fpcDxvUStjg .... eial
fJ' ix xCov 'EißvXXiaxibv XEX?.E/xfi£va). Derartige Moralvorschriften, vielleicht nach
griechischen Gnomensammlungen entworfen (vgl. V. 56. CO), sind nicht nur bei den
Juden (vgl. auch ff.), sondern noch mehr bei den Christen
Sib. III 234 ff. 630. 762
Hermas: Mand. VIII 10. Barnab. ep. 19, 2. Apolog.
sehr häufig, vgl. bes. die Jfda/r/.
Aristid. 15. Sib. VIII 403 480 ff. 56 vgl. Theognis 146. Sib. II 109 f.
ff". — —
60 vgl. III 594. VIII 4S2. Ähnlich die Xqvoü stiij des Pythagoras (lamblichi vit.
Pythag. p. 204 Nauck) 1 aS-avätovg (isv HQÜixa S-sorg : 2 xifia .... 4 xovg re . .

yoveig xi^a ... — 62 Deut. 1, 17. Lev. 19, 15. Prov. 24, 38. — Aiö. 4.

47 r' axQL &avdxov ^' 49 xov \ d-efjiaxog: xom a&Xov '/'"Buresch. — t« öixaia
vi/xovaiv vgl. I 272. 295 50 näal xe |
W \
51 "C^oiovar. "Cßoiv xe <P Bur. — Bergk
S-^

rf' <Pf' I
52 d^i 6' ayanihaL Betuleius ^S' {r^S' L) ayartüiCL 4>W. — ya/xoxXonocüiv RL '

53 rftböft nXovoia öä)Qa Swaei öüiQa ye 4> {xs F) rirjv t' H'' düaet TiXovaca öü)q
Alex. I
55 a?.yeai: al'oyeoi Herwerden.

56—148 nur in W. — Über die HSS. des [Phokylides] vgl. Kroll: Rheinisches
Museum 1892, S. 457—459. (Dossios: Philologus 1897 S. 616 ff. wertlos).

66 5.= [Phok.]
57 vgl. [Phok.] 6. Zweimal in L, zum 2. Male naQ^ soTai wie 1
I

interpol.HS. des [Phok.] 58 vgl. [Phok.] 7. ndvx' äyogeveiv [Phok.] 69


|
[Phok.] - ; < !

60 =
[Phok.] 8. de — <W
und 1 interpol. HS. des [Phok.] 61 vgl. [Phok.] 9. (xrjöe 1

XQLOLV ig yÜQLv tXxeiv [Phok.] vulgo [xriS^ elg xqiolv 'ycnQiv sXxeiv 1 Haupths. des
[Phok.] 62 vgl. [Phok.] 10.
I
Qirpijg: i^XixpTjg Bernays vgl. V. 74. —
äöixoDg ^fj —
Bern. 63 vgl. [Phok ] 11.
| SixäaeL ¥•' 2 Haupthss. des [Phok.]. —
30 SibylUna.

(iaQTVQLr]v ipsvörj g)£i;y£i-'', to öixaia ßQccßsvsiv.


65 TiaQ'd'SöirjV rrjQeiv ayaTcrjV 8 iv Tiäoi q>vkaaGEiv

^evQa vifjieiv tcc öixam' xakov 6 iTtifiergov anaSiv,


axaQ^iov firj XQOvetv eTeQo^vyov, orA^' l'öov ekKUv.
fXf}d' imoQKrjörjg ftr/r ayvaig nrjze skowl'
ilJEvdoQKOv Gzvyiei d-sog, otxl ksv av rig Ojuoaff»;.
70 (s^ ccöCncov SQyav dcoQov legl ^y]7iOTS öi^y.)

OitEQixara firj xXeTtreiv' ETtccgaöLfiog oGiig £h]xai

{zig yEvsag yEVEav (ft?) GHogmO^ov ßioroio.

(Xrj agÖEVOKOLTElV, (irj GVKOCpCXVlElv, jUJJTE (pOVEVSLV.)

fiiöd'ov fiox^riGavTi, diSoV [irj d-XlßE TiEvrjrcc.

75 ykcOÖOYj VOVV EXf^EV XQVTCTOV Xöyov EV (pQE6\v IC^EIV.

{oQcpciVi'Aolg yy'iQCiig EniÖEVo^Evoig öl naqäGjpv^


^rix' aSiKEiv i&ikrjg ^'^x' ovv aöiKovvxa Ectayg.

nxayolg ev&v öiöov (lyö avQiov ik'&iiiev EiTtrjg.

{iÖQcoGrj axaivcov %eiqI xqv/'^ovxi naQccaxov.


80 og 6' EkErjfioavvrjV naQE')(^Ei, &E(p oiÖE öavEi^Eiv.
QVExai EX &avccxov l'Afoc, XQiGig OTtJioxav Ekd-rj.

65 Ezech. 18, 7. — 66 vgl. Lev. 19, 36. Deut. 25, 14. Sib. III 23?. —
78 fifj dQaevoxoiTELv: Sehr häufig in spätjüdischer und in christlicher Litteratur:
Aristeasbrief 152. Sib. III 185. 596. 764. V 166. 387. 430. IV 34. Philo: de vita
cont. 7 p. 480 M. Das slavische Henochbuch X S. 13 Bonwetsch. Testament. XII
patr. Levi. 17. [Phok.] 3. — I Kor. 6, 9. I Tim. 1, 10. Ji6. 2. Barnab. ep. 19, 4 u. a. —
74 Deut. 24, 14. Lev. 19, 13. — 75 Sir. 19, 10. — 76 vgl. III 242. Hermas: Mand. VIII 10.
Apol. Arist. 15. Slav. Henochbuch L S. 43 Bonw. — (78 Lev. 19, 13). — 79 Öfter
angeführter Spruch, zuerst, w. e. seh., /Itö. 1, 6 iSgcoadTO) fj iksTj/xoovvi] oov elq rag
X^tQOig aov fiixQig dv yvwg, x'lvl S<og. vgl.Augustin: Explan, in Psalm. 102, 12. 146, 17.
Cassiod. Exp. in Ps. 40,' 1 u. a. — 80 Prov. 19, 14. 81 Jak. 2, 13. —
64 =
[Phok.] 12. ^pevd^v W. —
r« SUaia 6^ ayogeveiv — und 1 interpol. W
HS. des [Phok.]. vgl. V. 45 65 vgl. [Phok.] 13. naQ^eairiv Bern. TiaQd-evlrjv T
|

HSS. des [Phok.]. —


dyänriv: niaxiv 2 Haupthss. des [Phok.] 66 [Phok.] 14 1
=
vgl. III 237. —
rf' inl [xixQov L viele interpol. HSS. des [Phok.] 67 [Phok.] 15 |
=
= — —
!

68 [Phok.] 16. //r/d': ^7/t' HSS. des [Phok.]. ^wr/^' ayvoig FL fjifj&' äyvwg R

1 interpol. HS. des [Phok.]. —


fj.rjXE Ixovxl in den Sibb. Opsop. ^ryd' sxovxl
^''
2 interpol.
HSS. des [Phok.] ^ujJt' i&ekovxi 1 Haupths. des [Phok.] 69 vgl. [Phok.] 17 70 < | |

[Phok.] — Anf. = V.272.— = [Phok.] — anfQ/naxa: XEQfiata


;fe()i Opsop.pjtipt f' ]
71 18.
Bernays, vgl. Deut. 17 72 < [Phok.]. —
27, + Rz. <
| 73 < [Phok.]. — eig (hg) U'- 1

jx?) ä()OevoxoiX£tv Alex. dga. 'F 74 = [Phok.]


jU//t' — iHiße nhrjxa vgl. |
19. fj,fj

IH 630 75. 76 I
Rz. 75 = [Phok.] 20 76 < [Phok.]. — imÖEvofJLevoig KXex.
cv^ | |

imösofiivoig W 77 = jPhok.]\
— ovv < W 2 Haupthss. des [Phok.]. — döi-
21.
xovvxag Bergk Bern. 78 vgl. [Phok.] — nxcoxoTg: mor/Cp [Phok.] 79 vgl.
| 22. 6"
j

[Phok.] 23: nkfiQÜioag aio x^Xq eXeov XQV^ovxi nagäoyov. — Mendelssohn iSgöja?^
Uqüol W. — TiaQÜoxov = V. 89 80—83 < [Phok.].
XQ^'Q^^''^'- |
LU], 64-103. 31

ov 'd'VGirjv, sksog 6h 9'iA.ei &s6g avrl &v6iriq.


^vdvoov [ovv] yvfivov, fxeTccSog nHvavx aQrcov 0wv.)
«(jTEyov eig oIkov öi^ai xal rvcpXov oörjyct.

85 vavrjyovg oYktsiqov 6 yccQ TtXovg ianv adrjXog.


XbIqcc Tcsöovti öiSoV öcööov 6' aTCiqiaxaxov avöga.
KOiva näd'r] jiavrcoVy ßlorog Tgo^og, aaruTog bkßog.
TtXovTOv ^xcov ßrjv j^er^a n£vi]TEvov6iv oqe^ov.
av aoi 'eScoxs ^sog^ tovtcov XQy^ovri, jtaQciöiov.

90 xoivog Ttag 6 ßiog (xeqotccov, aviaog 8s Texv^vui.


(^(i^Ttoxs avÖQd TtevYjxa lda)v öKCöi/^rjg InktöGiv

fir]d£ xaKcäg ye nQOöEiTcrjg umfirjxov riva cpmxa.


xb ^rjv iv d'avccxa) domuct^Exat' ei xig ETtga^sv

^Kvofiov il SiKaLOv, öiaKQLVExai Eig kqlöiv ik&oov,


95 firjÖE q)QEvag ßXccTtxEiv Oivcp firjö' afisxga nlvEiv.
aifia öe (IT] (payEEiv^ Eidako&vxcov ö' ccitEXEö&ai.)

TO ^Icpog ccfKpißakov ^irj rcQog cpovov, «A.A,' in cciivvav'

sX&E 8e fir] XQ'^ßrj ^'^x EKVOfia firjxE öiKaioag'

xav yccQ ccTiOKXEivrjg i^d-QOV, ßio ^eIqu iiiaivEig.

100 ccyQOv ysuovEOvxog anoöyov^ firjö' a^ VTtEQßrjg'

nag OQog ioxl dixcciog, vuE^ßaclr] d' cckEyEivij.

KX'^Gig ovr'jöi^og iG&' oßicov, adl^KOJV 6e TiovrjQa.

firjöi XIV av^ofiEvov kaßrjß^] naQiiov agovQrjg.

82 Hos. 6, 6. Matth. 9, 13. 12, 7 (vgl. Sib. VIII 390). — 83. 84 Tob. 4, 16.
Jes. 58, 7. Lev. 19, 14. Sib. VIII 404 f.. — 88 Deut. 15, 11. — (92 Matth. 5, 44).

95 Tob. 4, 15. (Prov. 20, 1). — 96 [Heraklit] Brief 7. vgl. Sib. VIII 113 (403). Act. 15,
20. 29. 21, 25. dtö. 6. — 100-103 Exod. 22, 5. Deut. 19, 14. — 100 vgl. lü 240. —
101 vgl. V. 142.

83 evSvaov yvfivbv Alex. — nexäSoq Tteivüivx^ aQxoiv aibv vgl. VIII 404
= — — —
|

84 [Phok.] 24. loö^yei W \


85 vgl. [Phok.] 25. 6 yä^: inel [Phok.].
nXöog aus [Phok.] Rz. |
86 =— [Phok.] 26 |
87 vgl. [Phok.] 27. ßiozog: ö ßiog
[Phok.] I
88 = [Phok.] 28 — ooi: toi l:Haupths. des [Phok.]. —
|89 vgl. [Phok.] 29.
Tovrwv [Phok.] xal avzbg W xavxbg (Opsop.) Alex. — ;f()j^^ovu TtaQaoxov = V. 79 |

90 vgl. [Phok,] 30: eozo) xoivbg anag 6 ßiog xal öfiöcpQova %&vxa 91 — 95 (96) \

< [Phok.] 91 avSqa Rz. (piöxa Nauck. 94 vgl. 273 95


1
rf' afXEXQa nlveiv |
I ]
//jjrf'

Alex. TCiveiv afiexQa ^


fii]6h 96 = V. 32 in 1 interpol. HS. des [Phok.] 97 ==
\ |

[Phok.] 32. — (pövov: (pilov W. — ig [Phok.] 98 vgl. [Phok.] 33. — XQ^t^oig iTt": |

[Phok.]. — exvofia: evvofia, evvofxa, avofza flSS. des [Phok.] 99 vgl. [Phok.] 34. —
100 = [Phok.] 35. — yeixovevovxog W. —
]

xav: [Phok.]. — (xiaveTg W


7]v \ fxi]

xbv rf' vTCSQß^g W


«()' 101 vgl. [Phok.] 36: nävxvDV fisxQOv aQiaxov,
I
ä. — v. rf'

vnsQßaolri 6' akeysivifj vgl. V. 142. vTtSQßaoiat rf' dXeyeivai [Phok.] |


102 vgl.
[Phok.] 37, erhalten nur in 1 interpol. HS. — xxrjaig: XQ^'J'-? [Phok.] |
108 vgl.
Phok.] 38. — Xoißr'iai;! xaQTtöv: xaQitbv Xioßtjoy [Phok.].
:

32 Sibyllina.

h'arcaßav 6' ofionfioi inrjkvösg iv nokiiiraig'


105 Tcävrtg yccg S.evirjg TtEiQrjßovTai noXv^ox&ov^
(cog ^ivoi akkrjkcov' ^slvog di re ovrig iv vfilv
S66ST , inel Tiavreg ßQorol aX^arog i| sv6g iare,)

%(OQr] ö' Qvxi ßißaLOv h'xsi totcov av&Qconoiaiv.


(^rjÖE 'd'skrjg nkovrelv fir}ö' svxso' dkka roö' £v%ov
110 ^rjv ano twv oUycov firjöiv xe s%ovTa äSiKOv.)

7} cpikoxfifj^oovvri (iTjTrjQ KaxorrjTOg anaarig.


((ir] Jto&og sig xqvöov ^ elg aQyvgov iv 6' aga xal voig
sGGeraL a^cpiqKrig d'V^ocpd^cQog 'Ev&a dlörjQog.)

XQVöog asl öokog iötl xal aQyvQog avd-QcoTtoiGiv.

115 XQvae KaKÜv agxrjys ßiocp&OQS nävxa xakinxcav,


el&s 6e (irj '&V'y)xoiai ysviö&ai Ttrj^a Tcod'Sivov'
aov yaQ £x»/Tt fid%ai xe kei^kaßiat re cpovoi xe,

ix&Qa 6e rinva yovevaiv dSskcpEioi xe Gwalfioig.

[^rjSh dokovg qoctiteiv' (ii?) nqog cpikov rjroQ otcW^elv.)

120 fiTjö' sxEQOV nEv&fjg K^adlfj voov «AA.' ccyOQEvcav'

(ir]8 cog TiEXQOcpviqg TTokijTcovg Kaxd x<^QOV dfxtißov.

ndaiv 6' ankoog i6&i^ xä x iv. ipvx'^g dyoQEVE.

104 Lev. 19, 33. Exod. 22, 21. 23, 9. 106 f. Stoisch, vgl. (zu III 247 und) —
Musonius bei Stobaeus Vol. III Hense p. 749, 2 xi d'; ovxl xotvf/ naxQlg ärd-göiituiv
U7idvtü)v 6 xöafiog iarlv, läaneQ ^S,iov SwxQdxtjg] 109 f. vgl. Theognis 1155. —
Theognis (vgl. oben V. 56) ausser bei den heidnischen Philosophen auch bei den
Christen beliebt, vgl. z. B. Gregor. Naz. carm. de virt. 2, 393 p. 706 M. Theodoret
Graec. affect. cur. p. 809 M. vgl. Sib. VII 89. 111 vgl. VIII 17. III 235 f. 641 f —
I Tim. 6, 10.

104 =
[Phok.] 39 105 vgl. [Phok.J 40. I
^evltjg nsigj'jGovxai rtoXv/nöx^ov Rz. —
SeviijgnsQiQ^aaovxai nokvfxöx^ov W
7tevi?]g jteiQCDfiS&a xfjg nokvTcXdyxxov [Phok.]

|

106. 107 < [Phok.] 106 xe Gflck. ye «F. vfiTv Alex, ijutv «/>" 108 vgl. |

— —
I

[Phok.] 41. X^QV? 2 Haupthss. des [Phok.] R x'^Q'^'S L. exsiv U^. zönov 1'' —
TtUov [Phok.] 109. 110
I
[Phok.] <
109 dt'Aj?« L Hkeig FR Hkoig (Alex.) Rz.| ;

110 [irjöiv syovx^ aöixov nach Theognis 1156 Alex.?, doch vgl. Th. 1155 und
Sib. V. 109, die auch nur ähnlich, nicht gleich sind 111 [Phok.] 42. vgl. ]
=
Sib. Vm 17. III 235 f. 641 f. 1
112. 113 < [Phok.] |
112 ^ ig Rz. 114 |
=
[Phok.] 43 I
115 = [Phok.] 44 |
115 vgl. V 184. 231. 242 116|
=
[Phok.] 45
— aov: oev 1 Haupths. des [Phok.]. — XsTjkaolai xe <pövoi
\

117 == [Phok.] 46.


xe = XIII 87 118 = [Phok.] 47. vgl. VIII 26. 84. — dÖEk(psoi F dÖEkcpaZoi L
I

dSeXtpoi R 2 Haupthss. des [Phok.] — ovvifioiq RL 119 < [Phok.]. öökovg | firjöh

odnxEiv aus [Phok.] 4 W. — uriSe: ^r/re [Phok.] 4 120 = [Phok.] 48. — ^;Jd' )
^> \

121 = [Phok.] 49. — xJbQOv interpol. HS. des [Phok.] x^Q^"^' 1 und die ^l'

Vulgata des [Phok.] — dfieißeiv 122 vgl. [Phok] 50. — nüai W. — zä


'P' \
ix rf'

[Phok.].
[n], 104-145. 33

oötig sxmv ccdixel^ xuHOg avijQ' og d' vn avayxrjg,


ovx igica xo tekog' ßovh] 6' ev9vv£^ SKaarov.
125 fir) yavQOv öocpir] fiijr aA,xi/ ftrjr evl nkovrco'

elg 'deog Igxi Gocpog övvarog d'' Sju,« xal nokvokßog.


firjös TtccQOL^of^'Svoiat, KUKoig rQV%ov rsov rjroQ'
ovKhi yciQ övvatai ro rstvy^evov fivai arvurov.
(iij TtQOTtexrjg ig x^tl?«' ^aAivot; d' ay^tov OQyt^v
130 TioXkccKi yuQ TiXri^ag äsTimv cpövov i^sxikeaasv.

I'ffrcö KOiva 'rcd&tjy firjdev fiiya jui^ö' viteQOTtkov.

OVK ayct'd'ov Jiksova^ov 'icpv 'd-vrjxoiaiv oveiag.

7] Ttokkrj ÖE XQvrpr] itQog afisxQOvg skaex' sgcoxceg.

vipaviel S' 6 Tcokvg nkovxog xal ig vßQiV as^ei.

135 '&v(iog v7iaQ%6(i£vog [lavirjv okoocpQOva xEvyEi.

OQyr) ö' iöxlv OQS^ig, V7te(jßaivovöa ÖE (ifjvig.

^Tjkog xcöv aya&äv ia&kög, q}avkcov öi xs (pccvkog.


ToAfia xaxcav 6koi^, ayaS-av ds xe xvöog OTta^Ei.
OEfivog EQcog ciQExrjg, 6 8e KvTCQiöog alayog 6g)£kkEi.

140 *rj6vg ayav6(p()a)v* KLxkrjCKExai iv nokiijxaig.


iv (xixQco (payieiv^ nuEiv xaX ^v^okoyEVEiv'
Ttuvxoav ^ETQOV aQiöxov' VTtEQßaßir] d aksyEirov.

fx^ cpd^ovEQog, ftr) aTiiöxog h'örj, fi?) koidoQog iWi,


(irjÖE KCixoyvoi^cov, ^tj ipevdajtaxrjg a(xixQrjTOg.)

145 6co(pQ06vi"t]V ccöxeIv, aiaxQcöv ö' EQymv aitilEOd'Ctl,

125 Jerem. 9, 23. Sir. 1, 8. — 126 vgl. IH 11. — 128 vgl. Theognis 583 f. —
141 vgl. Sir. 34, 16. 25.

-
123 f. vgl. [Phok.] 51 f. — 8s rf': aXX\ el 6\ ijv ö'/av ä" HSS. des [Phok.] |

125 vgl. [Pliok.] 53 126 = [Phok.] 54 127 [Phok.] 55.


|
=
fjxoQ viele HSS. — W

I

des [Phok.] ijnaQ andere HSS. |


128 = [Phok.] 56 |
129 =
[Phok] 57. nQOTiBxiiq :

nQOTtiayq Bern. |
130 = [Phok.] 58. — noXXäxig W mehrere HSS. des [Phok.] |

181 vgl. [Phok.] 59. I


132 vgl. [Phok.] 60 |133 vgl. [Phok.] 61. — aß^QOvg:
aaißvovg 1 Haupths. des [Phok.] Bern. [Phok.] 62 185 vgl. [Phok.] |
134 = |

63. —vnaQxö[X£vog y^" verlesen aus [Phok.] vneQxf>li£vog. 136 [Phok.] 64 \


= |

137 vgl. [Phok.] 65. —


xöiv iod-Xüiv aya&ög 2 Haupthss. des [Phok.]. 6e te Rz. —
öe ye 'P. —
Ss xe (pavXog: rf' vneQoyxoq, 6" vnosQyög, d' vnoeQyög, d* vTiovQyög
die HSS. des [Phok.] 188 vgl. [Phok.] 66. aya&wv
| dndt.£t: fiiya 6' uxpeXet — . . .

ia&Xä novEvvxa [Phok.]. xe Rz. ye f' 139 —


[Phok.] 67 140 [Phok.] 68. I
= |
= —
ilövq dyavö(pQ(t)v ^*' [Phok.] ayavvö(pQO}v 1 Haupths.) ^lövq dyav a<pQü)v Bergk
{}).

ijötmaO-iSv a(pQüJV GflFck. | 141 vgl [Phok.] 69. iv ߣXQ(p ^ayieiv niieiv — W
ߣXQ<p eöeiv, fiixQw ös Ttietv, [iexqu) (payeZv, (jlexqü} Sh tileXv, /xexqo) /xhv <payhiv,
niveiv die HSS. des [Phok.] | 142 vgl. [Phok.] 69b. Sib. II 101. - vTCEQßaaim d'

dXEyeivai [Phok.] vnEQß. ö' dXeyeiv^ ? vgl. V. 101 |


143. 144 < [Phok.] |
(148 vgl.
[Phok.] 71—73.) I
145 = [Phok.] 76.
Sibyllina. 3
34 Sib^lUna.

firj jttijW.O'D yMKorrjra, öiarj d' aKokstrfJOv aiivvav'

TictOw (lev yciQ öveiaQ, h'Qig 8' eqiv ctvxicpvTSvei.

(li] Titöteve raj^iöra, tcqiv aTQSuscog neQag otpei.

ovTog aymv, xavx sörlv atd^lia, ravra ßgaßela,


160 TOVTO jcvXf] C^cafjg xal tiGodog aO^avaoirjQ,
iqv &e6g ovQaviog öixaioraroig avQ-gcojioig

sörrjöEV vlxT]g sjcatd^XioV oi 6h laßovxEg


ro Oretpog svöo^cog öieXEvöovrai öia ravrrjg.
dlX* onorav rode Ciq^a g)av^ xara xoOfiov ajtavra,
155 EX yEVEtrjg jialÖEg jtokioxQoraipot yEyamxEg,
Q-lbpEig 6' avdQcoüicov Xifiol Zoifiol jtokE/ioi xe,
xaiQcöv 6 aXXaylfj, jcavd-Tjfiaxa, öaxgva jtoXXa,
al, ojcoöcov TialÖEg */co()atg evX ^oiv^Oovxai
otxxQ* oXocpvQOfiEVoi yovmg*, ev qxxQEöi odgxag
160 EV&ivxEg, &dtf)ovöiv sm yfd^ovl (11]xeqi Xacöv
aifiaöi xal xovL'^Ol xECpvQ/nEVOi' m {lEya ötiXol
vOxaxlrjg yEVETJg ^wxsg xaxoEQyhg alvoi
vriüiioL ovÖE voovvxEg, od- , 7]vixa (pvXa yvvaixcöv
fir] xlxXOOÖLV, £<pV XO &EQOg (lEQOJtCOV dvd-QCOJtCOV.

149 ay6)v: vgl. V. 37 ff. — 150 Matth. 7, 13. — 155 vgl. Hesiod: 'E. x. i}.

180 f. (Hesiod sehr beliebt bei den Stoikern, also stoiscb-jüdi sehe Vorstellung,
wie gleichzeigt:) IV Esr. 6, 21 ... et anniculi infantes loquentur. — Christlich:
Testamentum domini nostri ed. Ephraem II Rahmani p. 9 VII puellae recenter
viris nubentes parient infantes loquentes verba perfecta .... Adspectus autem eorum
erit uti adspectus iam provectorum in annis: cani enim erunt qui nascentur. —
157 xaiQwv rf' äXXayiT] wahrscheinlich ursprgl.: jüdisch, vgl. Sib. V 300 (XIV 299),
dann christlich: Sib. VIII 214 f. Lactant. div. inst. VII 16, 9. — 163 f. Apoka-
kalyptische Vorstellung der (Juden und) Christen: Ägypterevangelium bei Clemens
Alex. Strom. III 6, 45. vgl. auch noch die tiburtinische Sibylle S. 181 Sackur .... et
pregnantes ululabunt in tribulationibus et doloribus dicentes: Putasne, pariemus? —
(164 S-iQog: vgl. I 387. XIV 356).

146 = [Phok.] 77. — ß^ aus [Phok.] Rz. firjöh 1'. — anöXeitpov 2 Haupthss.
des [Phok.] ändXeiyjov W viele HSS. des [Phok.].

149 Anf. vgl. V. 39 150 aS-avaalag T 151 ovgäviog: ovQaviSg ye ^ vgl.


| |

I 86] 153 SieXevaovxai: elasXd-wac W 156 6*


I
^^. Xifiol Xoifxol Alex. Xoifiol
\ < —
xal Xißol 4> TS Xifxol XoLfwl W 157 vgl. VIII 214. Ttsv^h'/fzata Struve nivd^fid
\

xe 4> xal Ttev&ifxa (ntvd-rjßa L) Buresch 158 ywQaig .... 1.59'/*"
yoviag |
. . .

so (x&tQrig FR, x^Q'-^ L) ft>W; hier muss ein grausiges Vorzeichen stehen: Wilam.
Vielleicht also: ^c^C«? tmcpoivi^ovxai, dann Lücke, in der stand, dass sie ihre Eltern
totschlugen und 159 oI'xxq dXorpvQOfjhovg y. 158 Anf. vgl. XIV 344. XI \
138.
XIII 113. XIV 82. 159 Anf. vgl. V. 301
I
160 iv^hxeg 1' Bur. ovv fxiXsaiv 4> |
Rz. |

161 ne(fWQafikv 4> 163 (i»\ rjvixa: 8 vixä {vixä A) «?> 164 vgl. XIV 356.
| |
[II], 146-181. 35

165 // 6h övvaiQeötq eyyvg, oxav rivhq avrl jcQO(prjtmv


xptvöajidrai jrsXaOoooiv sjtl x^ovl (prjul^ovreq.
xal BsXiaQ {^ ?jS,£i xal örj^ara jtoXXa Jtoirjosi

avü^QcojcoiQ. rors ör] oöiojv axaraöraol avögmv


txXexTÖäv JtiGtmv xs, XsrjXaöirj zs yepr]Tai
170 TovTcop 1^6 EßQalcov. ÖEivoq d' avrolq x^^^^^ V^^f-^

rjvixa ötj 6sxa<pvXog aji avroXirjq Xabg fj^si


C^ijTTjOwv Xaov,ov ajtcoXeöBv AöövQiog xXmv.
ovfKpvXmv EßQalcov' ed-vr/ 6 sJtl xoIOlv oXovvrai.
VOXEQOV aV UQ^OVOlV VJt£QfiSVe03V dvü^QCOJtCOV
175 txXexxol Jtioxol Eßgaloi xaxaöovXcoOavxsg
avxovg cog xo JcaQoiOsv. sjth XQaxog ovjtoxs Xsixpsi.
mpioxog Jidvxo^v jtavsjtiOxojtog al&sQC vaicov
vjcvov EJt^ avi^QcojtOLg öxeödösi. ßXecpag afig)LxaXvipag.
ü) fidxüQsg dtQaJtovxEQ, noovg sXO^cov aygvjtvovvxag
180 BVQoi o ösöjto^cov' xol 6' ayQi^yoQd-av äjcavxeg
jidvxoxF jiQOööoxaovxEg axoifirjxocg ßXscpagoiöiv.

165 f. Matth. 24, 11. Jtrf. 16. Die Apokalyp3e des Elias S. 71, 21, 14 Steindorf.
Vgl. Resch: Agrapha 173. 282. —
167 f. vgl. III 63 ff. 11 Kor. ü, 15. Ascensio
Jesaiae IV 2 p. 17 Dillm. et postquam consummatum est, descendet Berial
angelus magnus rex liuius mundi, cui dominatur ex quo exstat et descendet e firma-
mento suo in specie hominis, regis iniquitatis, matricidae .... 6 et dicet: ego sum
Dens 0. M. et ante me non fuit quisquam. vgl. Testamentmn XII patr. Dan. 5. —
IBSff. vgl. III 68 f., wo eine ähnliche Überlieferung wie hier die ixXe>aoi als ver-
fiihrbar hinstellt. Vgl. sonst Resch: Texte und Untersuchungen X 2, 289 f. —
171 IV haec sunt decem tribus quae captivae factae sunt de terra
Esr. 13, 39 . . .

sua in diebus Josiae regis .... Ipsi autem sibi dederunt consilium hoc, ut derelin-
querent multitudinem gentium et proficiscerentur in ulteriorem regionem ....
Commod. Instruct. II 1. Carm. apol. 941 f. ~ 17 7. 178 vielleicht zu vergleichen
mit der Apokal. des Elias S. 95, 36, 12 Steind., wo Gott diejenigen, die die Qualen
des Antichrists nicht ertragen können, in Schlaf versenkt: „sie werden schlafen
wie ein Schlummernder". —
179 vgl. Matth. 24, 46. Luk. 12, 37. 181 axoifii^xoiq —
ßXecpäQoioiv vgl. Nonnos: Par. XVII 54. 181. 182 Luk. 12, 46. Matth. 24, 42. —
165 ^ Sh awaiQsaig Alex. fXTjSs avvaiQsaiq ^''
fi^ Ss avvai^soiv *!> |
167 vgl.
III 63. — BeXlag 63 »P. xal
<P vgl. III 168 äv&QÜnoig —
III 66 f. 168 röz£ . . . = |

äfj ...170. ..^EßQuiow vgl. III 68 70 168 rf^: d'<P. —


axaraaraaC dnoxardovaaig ^ i
— :

dxardataaiq Volkm. 169 Xer]Xaoir] xe |


=
XIII 12. vgl. II 117. XIII 87 169 m<nü)v |

xe: mozibv RL | 170 6' ijS' A. — 6'


amoXq: S^ av W \ 171 d?) 6exä(pvXoq (Alex.)
Rz. Bur. düD^sxäcpvXog fpW. — dvaxoXlrjq 'F
172 Xaöv B^ 8v W\ 173 STil xoTaiv j

zotat fJ' 174 aQ^ovaiv vn. dvO^QUiinav vgl. XIII 155. XIV 52. 78. 127
(Toföt F) '/'
I j

175 ixXextol rtiaxol "^EßQaXoi Maranus exXExxöiv nioxibv 'EßQalwv ^W Nach \

V. 176 Lücke: Bur. Gffck. 177 vgl. Fragm. 1,4.— at^QL vaiwv |
V. 27 = |

178 oxsädasi Castal. axendaei <^'/'" 180 ^YQf'iyoQ&av Nauck iyQtjyoQS-sv 4>W. |

3*
36 Sibyllina.

*i]^ec yccQ r* ijovg rj öeiXrjg tj (leöov 7}[iaQ'


ij^et d' aTQSxecog xal eOöerai cog ayoQSVco,
eöOsrai eOOofiavoig, 6x an ovgavov aOrsQosvzog
185 aöTQa TS ütavxa fiiocp svl rjfcari Jiäoi ^avelzai
6VV ÖVOl (fCOÖXTjQöLV XaTeJt8iyOfl£VOlO XQOVOLO.
xal To^' 6 &BOßhr}g an ovQavov agy-a riraivvov
ovQaVLOv, yal^ ö kjtißag tots oi^fiaza ZQiOOa
XOO/ICO oXcp ÖSl^Sl aj[OXXv[lEVOV ßiozoio.
190 ai, ojroOai xsivcp svl Tjiiazi (poQZog)OQovöai
yaCzEQc (pcogad^möLV, oöai 6t rs vrjjiLa zsxva
yaXaöozovOiv, oöai 6 sjtl xvfiazi vaiszaovoiv'
ai, ojtoooi xslvrjv zfjv rj[i8Qav aü^Q'^oovOiV
axXvg yag C,og)SQr] öxenaösi zov aJtÜQova xoCfiov
195 avzoXlfjg övOewg ze iisorjfißQiijg ze xal ägxzov.

184 ff. vgl. III 801 ff. VIII 203 ff". IV Esr. 5, 4 et elucescet subito sol noctu et
luna interdiu. —
Ascens. Jes. IV 5. —
187 Jüdiscbe, später christliche Erwartung:
Mal. 4, 4. Matth. 11, 14. 16, 14. 17, 10. Commod. Instr. I 41. 8. Carm. apol. 833 f.
Sed priusquam ille veniat, prophetabit Helias tempore partito, medio hebdomadis |

axe. Lactant. div. inst. VII 17, 1 imminente iam temporum conclusione propheta
tnagnus mittetur a deo Alle anderen Zeugen nennen neben Elias auch noch
. . .

Henoch, z. B. Ephra. gr. III 742. vgl. Bousset: Der Antichrist 135 f. Die Offen-
barung Johannis S. 375. —
188 ayfiara ZQiooä: vgl. Ji6. 16 xal x6xs (paviiGzxai
xb. arifxsXa x/jq aXriQ-üaq' tcqwxov orjf/.etov ixnexäaeiag iv ovQavü), eixa oi]fieTov

(poivfjq oaXniyyoq xal xb xq'ixov ävdoraoiq vexQüiV. 190 f. (vgl. XIV .307.) —
Apokalypsenstil: Mark. 13, 17. Matth. 24, 19. Luk. 21, 23. Commod. Instr. II 2, 8:
Lactanti, quid faciet mater, cum ipsa crematur? Apokalypse des Elias S. 81, 28, 12
Steind. Kalemkiar: Die VII Vision Daniels S. 239, 32. [Hippol.] de cons. m. 27. —
194 Ephr. Syrus 11 et fient tenebrae ac caligo.
. . . 195 Formelhaft, vgl. Kaibel: —
Epigrammata graeca ex lapidibus conlecta 441, 3 (II III Jh.). Anthol. Pal. XVI —
369, 1.

182 ^^ei yaQ t' ij^ei yaQ ^ W saxai y&Q x oder ^eaosxai j? Rz. aus
Hom. II. 4* 111. — ^ovg W TJöiog 4* TJibg Alex. —
öelkr^g 4> vgl. Hom. a. a. 0., wo
die Überlieferung z. t. öelXrjg hat. Si^krig W 183 xal: ye xal H^' 184 ioao[ihoig
\ \

Mdls. vgl. IV 97. Ev6o/A.tvoig (evöo/xivoig) 4>W. — ««' ovgavov äoxeQÖevxog = 373.III
VIII 33. Fragm. 3, 49 185 ^vl; t' hl W. |
— näai <pavüxai: d7io<pav6Zxai W \

186 <po3axTiQai W. —
xaxeneiyofisvoio xQ^'*'oio vgl. III .50. ye insiyofiivoio xQ- ^^ I

187 an ovgavov P änd ovgavov A Bur. ys an^ oigavov W 188 ovgaviov: \

nvgiögoßov oder nvglyovov Mdls. —


xdxe a^fxaxa xgioad: arjfjiy'ßa xgioaa Mdls. |

189 df/^fi Wilam. del^ei xov 4> öel^ei xs W 190 al, onöaat.: oval ooai W vgl. \

V. 193 192 yaXaöoxovGiv (yäXa öoxovaiv A) 4> yaXovxovaiv U^ ykaxxoöoxovoiv


I

Struve Mein. —
oaai Volkm. Haoi 4>T. xvfiaai W 193 ai, otiöooi Bur. al — |

oTtöaai 4> oval das {oval od' R) ^U vgl. V. 190. ixelvrjv FR. äs-gjrjoovaiv: — —
&iygoioovaLv 4> 194 vgl. V 481.
\
anelgova xöofxov vgl. III G94 195 — XI 3. |
=
vgl. III 26. VIII 321. XIV 180. avaxoXlng W. fxeatjfißgiag *. — —
[II], 182-213. 37

xal Tore 6rj jcora/iog re fisyaq JtvQoq al&^ofisvoio


gevOsi CLTt ovQavod-Bv xal jtavra xojtov öajiavrjoet,
yalav r' coxsavov re fi^yav yXavxrjv rs d^aXaOoav
Xlfivag xal jcorafiovg jcriyaq xal afieiXixov Aiörjv
200 xal JcoXov ovQaviov. ataQ ovgavioi g)030r7JQ£g
dg EV OvQQ-^^ovöi xal slg fioQcprjv jiavtQrjuov.
aötga yag ovQaPO&sv rs d-aXaOö^] Jiavra Jteöslvai'
tpvxal 6* avd^Qcojtcov jcäöaL ßgv^ovöiv oöovOiv
xaiofisvai jiorafiq) xal d-ücp xal xvgog oQfifj

205 SV öajcsöcp y,aXsQm, rs<pQa ös rs Jiavra xaXvtpsi.


xal roTS XVQ^^^^'' otoixsta xQOJtavra ra xoOftov
dfjQ yala d^aXaööa qxxog xoXog tjfiara vvxxsg'
XOVXSTl JlOxfjÖOVtaL SV fJSQl ajlXSTOL OQVSig,
ov C^ma v?]xra d-aXaööav oXcog szt vrjxV^ovrai,
210 ov vavg S{i(poQTog sjcl xvfiaoi Jtovrojcog^ost,
ov ßosg id-vvtiJQsg aQozQsvöovOiv agovgav,
ovx "Tjxog ösvögcov avsficov vjto' aXX afia stavra
slg SV xco*^£^ö£t J^ßt sig xad-agbv öiaXs^si.

196 — 213 vgl. III 54. 80 — 90. VIII 243. 337 — 350. (IV 173 ff.). —
196— 202 Ephra.gr. III 145. oV l'dcofiev xbv tcvqivov nozafxdv i^EQxößevov ߣxä dvfiov
.

loalnsQ] ayQiav Q^äXaaaav xazeaS'lovra xal zä d'Qrj xal zag vanaq xal xazaxaiovza
Tcäaav olxovn^riv xal za iv airty BQya, röze . . . ^x zov nvQÖq ixelvov oi nozafiol
ixXeixpovaiv, al nrjyal ä(pavit,ovzai, fj Q-äkaaaa ^rjQaivszai, o äf/Q avyxXovlt^ezat, za
aazQa ixrceaovaiv ix zov ovQavov, 6 rjXiog oßsad-i^aezai, ^ aeXi^vrj naQegxezai . . .

196 vgl. V. 286. in 72. 84. IV 173. VII 120. VIII 243. Justin. Apol. I 20 xal SißvUa
6s xal "YazaaTtiq yev7'/asaxhai züov ^a^zCov äväXwoiv Sia nvQÖg scpaaav. [Justin.]
Quaest. et resp. ad Orthod. 74 naQovorig xazaozdaeiog zö zeXog iazlv t] 6ia zov
et ztjg

TtvQÖg XQiaig xüiv daeßöiv, xa&d (paaiv ai yQa(pal TtQocptjzibv ze xal ccTioozökcov, ezi Ss
xal zyg SißvXXrjg, xa&üg (ptjaiv ö [laxaQiog KXi^fxijg iv Zfj TtQog KoQivQ-iovg
iniazoXy ... —
200—213 (vgl. 305 ff) z. t. aus VIII 337—350. 202 vgl. VIII 190. — —
218 Subjekt fehlt; die Stelle entnommen aus III 87 (VIII 412).

196 vgl. V. 286. III 54. 84. VIII 243. — rf// < <¥. — xe-.Q^ö W. — nvQÖg al&o-
fxivoto = III 706. VIII 338 (198 yXavx^v ze &äXaaaav: vgl. 1 11. VII 5) 199 TiTjyag |


|

xal: 71 fjy dg xe W \ 200 xal tcöXov ovgdvLOV III 86 vgl. VIII 339. dzä^: r' =
dxä() 1' 1 201 = VIII 340 202 vgl. VIII 190. 341 203 vgl. V. 305. VIII 105. |


I

231. 350 (III 558) |


204 vgl. VIII 243. Ttoxafiip xe Q-eeiov Rz. noxaßov xal
»eio) Mdls. I
205 xscpQt] Rz. — 6s: 6}/ ^ \
206 vgl. VIII 337. III 80 f. — ozoL^eXa
TCQbnavza zä xöoßov: xöofiov azoi/eZa TtQÖnavza Castal. xd <. PL |
207 vgl.

VIII 338. — «^^: o t' «//() ^¥ \ 208 vgl. V III 342. — TCoxt)aovxaL FL nox^aovxai R. —
iv ^eQi: 6i' ijiQog W \
209 vgl VIII 347. — ^Äa: ?^a xe W \
210 vgl. VIII
(236 f.) 348. —
sfKpoQXog: 'sfKfOQZög t' "F 211 Anf. vgL VII 147 \ 1
212 vgl. VIII
345. — Sh6Q(ov Castal. dv6QÖ3v <P t' dv6QCov 'F. ndvzag <P — \
213 = III 87.
vgl. VIII 412. — x<ovevasie RL.
Sibyllina.
38

rjvlxa 6' ad-avaxov d-sov a<p&iToi ayysXrrJQSt^


215 BaQaxirjX ^Pa/iirjX OvQt^X 2a(iir]X 'A^a^X rs,

avTol sjtiozafisvoc 6öa rig xaxa scqoöüev sqs^sv,


av&Qcojccop y^vxag [rt] aJio C,6g)ov ijeQOSvzog
elq xq'lölv a^ovOiv Jtaöag sjcl ßrjfia dsolo
ad-avarov fisyaXov' elg yctQ fiovog a<pd'iT6g 80t lv,
220 avTog o jcavroxQarmQ, d^vrjxmv o öixaOJioXog eorai'
xal TOTE VEQTSQLOig ipvxctg xal jcvsvfia xal avör^v
öcoöiL sjtovQctvLog, xal t oörsa aQ^oöd^ivxa
aQfiolg JcavroLOig, oagxsg xal vevQa ^ -

xal (pXißsg tjös re öegfia jcagl /()Ofc xal jtQlv tOeiQai
225 afjßQOOimg Jirjx^svta, xal sfijivoa xivrj&Evra
öcofiar sjcLxd^ovicov Ivl rjiiat' avaori^GovtaL.
xal TOT afisiXixroio xal aQQrjxrov '^aöafiavrog

215 vgl. den griechisclien Henoch S. 24, 14. — ''Paficf/X: »Eremiel« in der
Apokal. d. Elias S. 51, 10, »Ramael«: Apoc.
9 Steind. »Jeremiel«: IV Esr. 4, 36.
Baruch. LV 3. — Hinsichtlich den griech. Henoch
der vier Engel in W vgl.
5. 29, 1. Apoc. Mos. p. 21: xal einer o &edg röj Mixaril, xä) raßQnrjX, xGj Ovql^X

xal ''Pagjar'jk Apoc. Esdr. p. 31 Ti. Koptisches Fragment einer Mosesapokalypse


. .

herausgeg. von Harnack (Sitzungsberichte d. Preuss. Akad. 1891, S. 1046 f.). Mdls.
vergleicht auch noch die Inschrift eines Amulets: Revue des etudes grecques IV 288. —
216 Altjüdische, später christliche Anschauung: Psal. 68, 29. (Apok. Joh. 17, 8.
Phil. 4, 3). Henoch 108, 7: Denn es giebt darüber oben im Himmel Schriften
und Aufzeichnungen, damit die Engel sie lesen und wissen, was den Sündern wider-
fahren wird, und den Geistern der Demütigen .... Apokal. d. Elias S. 41, 4, 2 Steind.:
Auch die Engel des Anklägers, der auf der Erde ist, auch sie wiederam schreiben
nach alle Sünden der Menschen auf ihre Schriftrolle. Vgl. ebenda S. 53, 10, 19.
Apocal. PauH p. 38 Ti. —
221 226 (Ezech. 37, 5—10.) Apoc. Baruch L.—
Apokal. des Elias S. 61—62, 16, 10 ff. Steind. — 227 ff. Apokal. des Elias S. 45,

6, 18 Steind. . . ich fand, dass es Thore von Erz sind und Schlösser von Erz und
Riegel von Eisen.

215 lautet in Wi ij^ovai fiixcci^^. xs yaßQiiiX ^atfariX x ovQirik. —


BaQaxi/^X Pa/zdß aus dem griech. Henoch (Fabricius Rz.) Gfick. ^xaQ^ kQOfxdjk <l>. —
Sa/xi^X aus Henoch Rz. aavifjX 4> 216 oaa: d' doa f'. ^eQQe^ev *P' 217 yjvxäg
\
— \

re and 4> xpvxag anb xe ^ xe \_'\ Gffck. | 218 Anf. vgl. V. 230 |
219 fieyäXov:
fieyaXov y' ^. — ioxiv: u)v W \
220 <
avxdg 6 navxoxQÜxcüQ == I 66.
R. — —
8 Alex, o 4>^F \ 221 avSiiv. äoiöfjv *P 222 Scaaei inovQÜviog Q-eög daxea &^
|

UQfioa&ivxa W \
223. 224 so Wilam., nach dem auch die Interpunktion von 222
auv
bis 225. aQfxoZg navxoioig aaQ^l aÜQxeg xal vevQa neQl {neQl A) XQ^^ ^(^^ <pXißsg I

r)S^ xe ö^Qixa d' al (d' al A) nglv ed-eiQai *I> a^ßoig navxoioig aa()^lv 6e xe ndaaig

oagxag vevQeoi vevQÜ xe xal xe (pXeßeaaiV anäaaig alfia öipfia 6i y' ^v x^^vt
\ \

al nglv ai&eiQai eloavd^ig (pvaovaiv W 226 evl ^fxax^ Gffck. {kvl Vjfiaxi Anon. \

Bemens.) evl rjfiax^ U^ /ulav ij/xe^av <P Alex. ävoxyjaovxai Castal. Ausgg. 227 xal — |

aQQijxxov; xe xkq^xxov W. aSä/xavrog 228 —


nvX&v xe axaXxevxov {axaX- . . .
[II], 214-247. 39

xXeli^Qa jciXcoga jcvXSv re dxctXxsvTov \4iöao*


Q7}B,a(isvoQ OvQiTjX fiiyagayysXog evO^ ßaXelrai,
230 xal jcdoag fioQfpag JioXvjtev&mg dg xq'lolv a^ei
eIöcoXcov tcc fidXiota JiaXaiysvewv TLxrjvmv
rj6t re Fiydvrojv, xal oOag alXsv xazaxXvöfiog,

xal &•' dg SV jteXdyEöOiv djtcoXsot xvßa d-aXdöürjg


^ö ojtoOag d-^Qeg xal tgjtErct xal Jttrsrjva
236 ^oivr'jOavTo. öXag xavxag tjil ßr/fia xaXtOOei'
xal 3idXiv, dg ecp&siQev tri (pXoyl öaQxog)dyov jcvq,
xdi xavxag ejcI ßrjfia d^Eov oxqOEiEV ayalgag.
^vixu d' dvoxrjöy vixvag fiolQav xaxaXvöag
xal xaMöi;] ^aßacod- 'Adcovalog vipixEQavvog
240 sg d^Qovov ovgdviov [xe\ fiEyav 6e xe xiova :ti)S,Xj,
i'l^Ei
6^ EV VE(pE).^ JtQog d(p&LXov d<p&ixog avxog
Ev öo^ij XQiOxog ovp afivfiooiv dyysXxfJQOip
xal xaü^iöEi MsyaXcp ejtI ös^id, ß^fiaxi xq'lvcov
EvOEßtmv ßloxov xal övöOEßacop xqojiov dvÖQcöv.
245 rjB^Ei xal Mayarjg o fiEyag (piXog Fipioxoio
öaQxag övödfiEVog' ^Aßgaan 6 avxog (isyag f]B,EL,

*Ioadx //d' ^laxmß, Itjöovq AavLTjX x HXlag,

(231 vgl. das slavische Henochbuch XVIII Bonw. über die Gregoroi S. 19
in der Unterwelt.) 233 — 237 Henoch Maasse werden alle 61, 5: Und diese
Geheimnisse der Tiefe der Erde enthüllen und welche von der Wüste ver-
schlungen, und welche von den Fischen des Meeres und den wilden Tieren ge-
fressen worden sind, dass sie zurückkehren und sich auf den Tag des Auserwählten
stützen Ähnlich noch Constitut. apost. p. 131, 4 Lag.
. . . 241 flF. Matth, 25, 31. —
19, 28. Chryostomus hom. de resurr. 1 Zrav 6 (lovoyevtjq vlbq tov d-eov TtuQa-
:

yevT]rai ßsräa rCbv ayyLXoiv zibv savzov xal inl xov ßrjßaxoQ ixelvov xad-Lay. —
246 f. Apokal. des Elias 8. 59, 14, 10 fi'. Steind. Apocal. Esdr. p. 30. Apocal. Pauli
p. 53 Ti.

xBvxov X W) 'Aldao nvXaq xe axccXxsvxov äSä/xavoq Wilam.


*P^'' AiSao | . . . .
|

229 Qrj^äixevoq: Qtj^äfisvög t' ßeyaq <. 230 noXvnevd-ea Mdls.?


*/'". — elq '/''
|

xQiaiv a^ei vgl. V. 218 231 Tixi^vojv: xe xixdvoDv ^ 232 xe
|
1''. xal oaaq elksv: \ < —
xal xöxe daovq ellsv ^' 233 xai &' aq Mdls. xal xäq <P^^ 234 ^ö': xal d' 'F.
\ \

Tcexeetva A 236 ecpd^eiQs xe iv W 237 oxrjaei ovvayeiQaq Wilam.
|
238 vgl. VIII | |

414. — aroxifjoei Rz. — fioiQav Rz. aus VIII 414. (xoiQaq 4>W \ 239 xa&laei
(p Rz. — UaßadiS-: aaßa<j)& xe ^F. — äScovat 'F 240 |
xe (xeyav 4> ye fiiyav

RL (P?) [leyäXriv Rz. xe ] Gfick. — Se:


rfrj «P". — n^i^ei F
ttvJ^j? R nii^ei «PLRz.

|
[

241 ^^j? «F. — TCQÖq: TtQÖq t' ^''


I
243 Meydho 1' Mdls. vgl. I 384. iieyäXo)q 4>.
ß^fxaxi xqIvcjv vgl. VIII 82 (222) 244 vgl. VIII 416 245 <piloq: (piXoq Q-' ^ I


| |

246 Anf. vgl. VII 70. — aÜQxa A. — aÜQx iTtieifievoq W. — rf': xal */'.

^§r] W 247 ^6' <


I
^'. — t': ^Ö' H>.
40 Sibyllina.

'Afißaxovfi xal Icovaq xal ovg exrav EßgalOL.


Tovg 6h fisT^ HQE[iiav sjtl ßi^fiari üiavxaq. oXtöOsi
250 XQivo/ispovg EßQaiovg, Iva a^ia egya Xaßmöiv
xal riöcoo^ , oOa xeq ßioro) d^vrjrm rig IjcQa^'ev.
xal TOTS 07] jiavTEg 6ia aid-ofievov Jtozafioio
xal fployog aOßEözov öisXevOovd'^ ' oi re ölxaioi
xavTEg OwO^rjOovT döEßEig 6* ejiI tololv oXovvrai
'

255 slg almvag oXovg, ojcoöol xaxa jiqoo&ev EQE^av,


TjÖE (povovg ETcoirjöav, oöoi 6e ovviötOQEg eIölv,
ipEvOxaL xal xXEJcxai öoXioi r olxoqyd-ogoi alvol
ÖEijrvoXoxoi xal xXEtpiyafioi övöcprjfia x^ovzEg
ÖELVoi d- vßQLörai r' avofioi t' ElöcoXoXazgai xf
260 r]6 oxoöoi HEyav ad^avaxov d-Eov kyxaxEXEHpav,
ßXaOq)T]fioi ö' hytvovxo xal svöEßEmv xEQaCöxai
jtLOxoXixaL xal xwv öixaicov (pd-iorjVOQEg avÖQmv
rjö ojcoooL öoXioig xal avaiÖEöiv a(ig)ijtQoocojtoig
jtQEößvxEQoi ysgaQol xe öirjxovEg eIöoqowöiv

248 Matth. 23, 34. —


248 f. vgl. Apocal. Job. p. 89 Ti. [Hippol.] de cons. mundi4Ü. —
252 f. vgl. Vni 411. Lactant. div. inst. VII 21, 6 tum quorum peccata vel pon-
dere vel numero praevaluerint, perstringentur igni atque amburentur, qaos autem'
plena iustitia et maturitas virtutis incoxerit, ignem illum non sentient. (Über die
Höllenstrafen vgl. die Petrusapokalypse, die Apokal. des Elias S. 59, 1 5, 1 ff. Steind. Apocal.
Pauli p. 57 sqq. Ti. Das slavische Henochbuch X S. 13 Bonw. u. a.) — 255—283 (vgl.
VIII 419 ff.). Solche Sündenkataloge sehr bäufig in christlicher Litteratur: Mark. 7,

21. 22.Rom. 1, 29. I Kor. 6, 9. Gal. 5, 20. diS. 3. 5, ähnlich Bamab. ep. (19) 20.
Hermas: Mand. VIII 5. ludicium Petri p. 98 Hilgenf. [Cyprian.:] de aleat. .5.
[Clemens:] epp. de virg. 1,8, die Apokalypsen: Apok. Joh. 21, 8. Petrusapokalypse,
Apoc. Pauli a. a. 0. Das slav. Henochbuch a. a. 0. Apocalypsis Baruchi tertia
(Texts and Studies V 1) p. 90, 18 und auch die Gnostiker: C. Schmidt, Texte u.
Untersuch. VIII 411. Acta Thomae 52. Vgl. Hamack bei Resch: Texte u. Unter-
such. X 2, 176 f. — 264 Apoc. Pauli 58 omoq 6 yi^wv .... UQeoßvxBQoq fjv, xal
oxe h:Qioyev xal smvev, xöxs iXsixovQyac xq> Q-sip. 59 ovxoq . . didxovoq ^v dotig
.

h:Q(oy£v xal emvev xal Sitjxövei xm Q-sö/.

248 aßaxovfi A^'. — xal ^Icaväq: xal xe loyväq W ^(oväq xs Rz. — xal ovq:
xal i9'' ovq W. — sxxav^ <P xxeZvav [xxeivav L) '/*'
sxzetvav Volkm. |
261 riaa)a\
(iaa TiSQ Rz. xlaova Zoa nsQ 4> xiawaiv Utcsq T. eHQTj^e FL — |
252 6iä ai&o-
fihov TioxafjLoTo vgl. V. 315 255 £QQS§av 257 aivol: öeivoi
( W
268 öva<prjixa
\
W \

X^ovxeq = I 124 262 maxoXtxai vgl. VIII 187.


|
xal: xe xal A. dixalmv: — —
ayl(ov X£ W
263 (pihLoivoQsq 4>.
\ afji(pl TiQOOoiTtoiq ABur. —
264 Siäxovoi W. |

Nach elooQÖwaiv Lücke, in der stand, (vgl. V. 62), dass die UQsaßvxeQoi etc. die
Person angesehen und ungerecht gerichtet hätten, den Reichtum (scheuend:
V. 265): Gffck.
[II], 248-280. 41

-'fi5 aiöofisvoi *xQivovo aöixcoq kreQoiOi noLOvvxsq*


tpevöajtaraiQ q)i^{i^öi JtsjtsiOfitvoi

JiaQÖaXicov rs Xvxcov oXocoregoi itjöe [xaxiCTor]


1^6 ojtoooi (leydXcog vn£Qrj(pavot ryrfe roxiorai,
oi Toxov Ix ys xbxcov avvadQoiCovrsg xara oixovg
270 OQ(pavLxovg XVQ^? ^^ xaxaßXajtrovoiv \txaOra']
fjö ojtoOot XVQV^^ ^"^ 0Q(pavLX()l6i ölÖovolv

8$,aölxcov SQycov, ojtooot 6' löimv ajco fi6x&(ov


dovreg ovsiöi^ovöiv ocoi öh yovelg tri yrjQa
xaXXtJcov ov rioavreg oXmg, ov d^QBJtrga yovsvoiv
275 avTiJcaQaOxovzeg, avzag ö oöoi r/jteiü^rjöav
rjöh xal avrsijtav Xoyov ayQiov dg ysvetfJQag'
r}ö ojtoöoi JiiöTsig [rf] ajr?jQVi^aavto Xaßovrsg'
xal d^eQajtovreg oooi xara öeöjcortcov f-ytvovro,
xal jcaXip ot rrjv öagxa aOeXysi^] sfiirjvav,
280 f]6 ojtoOoi ^covrjv rrjv JcaQd^evixip ajreXvöav

268 xoxiörai'. Apokal, des Elias S. 61, 15, 14 Steind. Petrusapokal. IX oirtoi
d^ ilGav o\ SaveiQovxsq xal änairovvrsg zöxovq röxiov = Syrische Apoc. Pauli
p. 59 Ti. — 272 f. vgl. (Sir. 20, 15.) Bamab. ep. 19, 11 . . . ovSe Siöovq Yoyyvaeig =
JiS. 4. Hermas: Sim. IX, 24, 2 ix züiv xöitcav avzüiv navxl avQ-QOiTCco i^OQ'^yriaav
avovsiSioxLoq xal aöiaxdxxiog. — {ISIcdv and fiöx&(t>v: vgl. [Phok.] 153 fiöx^mv
ibq i^ iSiwv ßioxsv^q: Buresch.) — 274 f. ov &Qe7tTQa yovevaiv vgl. Hesiod: . . .

"E. X. fj. 187 f. — 276 vgl. Hes. a.a.O. 186. 331 f. — 280—282 (vgl. III 705).
PetruBapok. V airtai Ss rjOav ai «[y«|MOi avkXaß6\voai xal ixxQÖioaaat.. Apoc.
Pauli p. 60 Ti.: avxal eioiv dl ovx Vjxovaav xöiv yovimv ainibv, «AA« rtQo xüiv
yäfiiov ifiiavav xijv TcaQÜ^evlav aircüiv. -dcö. 2: ov <povevoeiq xexvov iv (poQö. ovdh
yei'vtj^hv anoxrevsXq = Bamab. ep. 19, 5. Ep. ad Diognetum 5, 6. Athenagoras:

Leg. 35. [Phok.] 184 (iriSs yvv/j (pO-eiQoi ßQiipoq sfißQvov fvSod-e yaaxQÖq \
fitjöh

xfxovaa xvalv Qlipy xal yvxplv skoiQa.

265 so 4> atö. ye xqiOiv t' . . . . Tioiovvxeq W, es stand wol da: xqIvovo^ ....
exh^oioi, und danach war Lücke, die man durch den jetzigen Text ausfüllte: Wilam.
— —
|

266 vgl. XIV 260. ^^evSanäxat. *. Ttensi^fiivoi 4> Alex, doch vgl. XIV 260.
Danach Lücke in 4>, nkai^öfxevol xe -{- W \ 267 Anf, = XIV 255. — Xvxcov r' dXoü)-
xi-Qoi Castal. vgl. Hom. II. N 103. — öXoöxbqoi ^\ — xdxiaxoi <PW Anagg. falsche
Ergänzung einer Lücke, in der ein neuer Vergleich stand: Wilam. 269 di: |

xal W. — sx ys xöxcdv 4> ix xöxwv U*' ix xoxexibv Volkm. xaxa oueovq —


vgl. III 726 I
270 XHQaq ^. —
xaxaßXaTtxovacv exaaxa xaxaßXänxovai xäxiaxa Mdls. :

sxaaxa [ ] Wilam. als falsche Ergänzung einer Lücke. 271 /^rjQsaGi {x^jQeoi P) ^ |

= —
|

272 Anf. V. 70. iSlwv anb [löx^wv vgl. VIII 406 274 xäXXiitov Castal. |

xdXXeiTtov *P xdXiTCov [xäXmxov R) 'P. — ov xiaavxeq Volkm. ovxe xiaavxeq ^


ovxB ye xifzi^aavxeq ^ ovxi xiaavxeq Bur. — &Qe7txa 4>. — yovevaiv <W |

276 avxttQ rf': xe dxÜQ »' W \ 276 dvxeZnov Af^ | 277 xs [ ] Wilam. |
278 ösaTtoxiojv
Alex. Seanoxdov L Searcoxviov R (F?) ösaTtoxiöv <P \ 279 dasXyehj i^lrjvav Alex.

aaeXyiij fiii^avrsg (fiialvavxsq A) 4» daeXyslatg fiidvavxeg W \ 280 t,(ovriv: t,(ofiv 'P.


42 Sibyllina.

Xaß-QTj jiLOyofievoi, oocaiö tivl yaozegt (pogrovg


exTQcooxovOiv, oöoi roxovg qljitovölv a&eOficog'
Tfi

rpaQfiaxovg r} ^aQfiaxiöag övv roloi xal avrovg


oQyrj hjtovQavioLO xal dg)&aQTOio d^solo
285 xiovi JCQOöjteXaösisv, ojiov JtsQi xvxXov äjiavza
dxafiarog jcorafibg jcvgivog gel, xovg d' dfia jidvrag
ay/EloL a&avaroLO d-eolo rs aiev hovxog
kv g)Xoyivaig fiaöTi§,i xal ev JtVQivaig äXvösooiv
öeöfiolg aQQTjxroLg rs Ji8Qio<jpiy^avTEg vjieQd-sv
290 ösivozazmg xoXaöovoiV ejtsira öh vvxrog dfioXym
ev yEvvTTj d^rjQolv vjto zaQraQioiOi ßaXovvzai
jcoXXolg öeifiaXioiOcVy ojiov öxozog sözlv dfiezQov.
aXX ojiozav jtoXXag xoXaöeig 8ViJioir}0(nvzaL
jtaOiv, oöcov xaxov rjzog Irjv, dzag vOzsqov avtt
295 ix jcozafiov fieyaXov jcvgivog zQO^og dfi<ptxaz£Q$.6i
avzovg, ozz aga zoIOlv dzdöd-aXa egya fie(if]Xsv.
xal zozs d^QTjvriöovoiv sjc aXXvöig dXXog ajt(a&sv
oixzQozazi;] fioiQi^ jcaztgsg xal vrjjtia rsxva,
(iTjZEQSg rjös zs ztxv vjrofidC,ia öaxQVoevza.
300 ovös öcpiv öaxQvmv xoQog eooszai ovös fihv avörj
oixzQ oXo(pvQO(i£va)P soaxovoszai aXXvöig dXXov,
aXXa fiaxQav C^ocpoevi^^ vjto Tagzagov svQcosvza

286 vgl. V. 196. — 288 Apokal. d. EHas S. 43, 5, 3 Steind in


deren Händen flammende Geissein sind, vgl. Apoc. Esdr. p. 28 Ti. : xal ol
äyyekoi ifidGTit,ov avxöv. —
iv nvQivaiq aXvGsaoiv vgl. Martyrium Bartbo-
lomaei p. 130, 27 Bonn. —
295 nvQLVÖq XQOxoq: sonst nur in den Acta Thomae
52 xal TQoxol TivQÖg ixslas stqsxov, tpvxal 6s ivexQSfxavro iv zoigtQOxocq
ixeivoiq.

281 oaaai: rf' oaaai (rf' doai) W \


282 ()aoi {uaai'^) xe xöxovq Mein. Volkm.
liaoi xoxexovg <PW. — Interpunction nach a&iafiojg von Alex. |
283 (paQfiaxovq f]

<paQ[xaxiSaq Volkm. Bur. (paQßaxol tj (xal + P) (paQfiaxideq *P (paQixaxiÖBq xal


(paQfxaxol W \ 284 inov^avloio Alex.? an ovQavioio 4* an ovquvoZo W 285 n^oant- \

Xdaeiev: jiQoaTteXäaeiq ye W 286 nvQivoq per Wilam. QÜnvQ^q <P xe Qeei nvQÖq 1''
|

287 äS-dvaxoi *P. — d-eoiö xe ^' &eov <i> &eov xov Castal. — iövxeq A iwvxeq P |

289 CLQQTixTOLq xe Gffck. (aQi^xxoiq xe ^F) aQQ'^xxoiai 4> Ausgg. |


291 yevvy GfFck. vgl.
I 103. yeev?j A Ausgg. yetvvj^ d. and. HSS. — 9-TjQalv: &^^gI rf' '/'". — ßaXovvxai:
xaXovvxai W | 293 ivl TtoitjOiovxai <P ivl noii/jaovxai W \
294 näaiv, ooiov Castal.
Tiäaiv oaov <P näot, xe olq W \
295 dficpixax^Q^ei Alex. dß(pixaxdQ^eL 4> d(iq)l
xaQ-e^eL 'P | 296 avxovq: avTd(> <P. — oxxt Qa Mein. Srr' . . . ßifxrjXev vgl. V. 313.
fxs/^TjXev P fie/xriXeL d. and. HSS. 297 dno&ev P«/^ | 299 xe <. A ye 1*. —

|

äaxQvöevxa: vrjmöevxa ^V 300 eaxai 4'. avö^iv ^ \


— \
301 Anf. vgl. V. 159.
etoaxovoexai W
302 imd TdftxaQov evQUifvxa vgl. IV 186.
\
[H], 281—324 43

TELQO(iEVot ßcoOovxai' SJt ovx ooloLöL ös. ycoQOiq


rioovöiv TQiq toöOov oöov xaxov rjXizov egyov
305 Öai6}lEV0L JtVQl JtoXXm' tJtlßQV^OVOl d' OÖOVOIP
jcavxEq rrjxofievoL öhp^ (laXsQ^ rs ßl^ re,
xal xaXsoovoi xaXov xo d-avslv xal g)EV^£x ajt avxätv.
0VX6XI yccQ d-dvaxog xovxovq, ov vv^ avajcavoti.
jcoXXa 6 aQcoxTjOovöi [laxrjv d-Bov vtpifieöovxa,
310 xal TOT ajtooxQttp8i cpavsQcög xo JiQOöoojtov an avxcöv.
sjtxa yccQ alcavwv (isxavoiag rjfiax söcoxev
avögaOi xXaC,ofi£voiq öia x^'pog jtaQ&svov ayv^g.
zovg 6' aXlovg, ojioOoig xt öixrj xaXa x sgya fi£(i?߀V
?yde xal svOsßir] xe öixaioxaxoi xe Xoyiöfioi,
315 ayyeXot algo^svoi öl al&ofitvov jcoxafiolo
slg gxjög cc^ovölp xal elg C^corjv afitQifivov,
sp&a JtsXsi xQißog ad^avaxog fiayaXoio dsolo
xal XQiOöal jtrjyal oivov fiiXixog xe yaXaxxog'
yaXa d* \6ri jravxcov ov xslxeOlv ov jtSQicpQayfiolg
:i2o öcafiSQi^Ofisvrj xagjiovg xoxe jtXsiovag o'iOsi

avxofidxi], xoivoi xe ßioi xal jtXovxog dfioiQog.


ov ydg üixcoyog exsl, ov JtXovöiog, ovöe xvgavvog
ov öovXog, ovo' av (isyag, ov [iixQog xig Ix loxai,
ov ßaCilelg, ovx '^ys(i6v8g' xolv^ d' aiia jtdpxeg.

305—312 aus VIII 350—358. — 31H— 321 aus VIII 208—212. — 322— 324 aus
vm 110 f. 121.

303 ßüDaovrai: ßodaovrai 4> \ 304 xiaovoi #FL. — oaov .... e^yov vgl. I 399 |

305 öaLÖfievot,: Ssvöfxevoi ^ vgl. V. 19 4>. — iniß^v^ovoi 6* vdovotv vgl. V. 203


306 vgl. VIII 352. — ri]xöfxevoi: xeiQÖfJievoL A. — öixpsi W. — xe ßhj rs: neivy xt
Mein. XifiS) xe Bur., doch vgl. das ebenfalls schlechte (pövoiq xe in VIII 352
=
[

307 Vill 353. vgl. XIII 118 308 vgl. VIII 354. xovxolq 4>, in VIII 354
|

T aixtovq 4> avxovg ^' 309—312 =
VIII 355—358 311 i]fiax': or^fiax Rz. vgl.
\ |

VIII 357 ß 312 zef?ü)v aus VIII 358 Rz. 313 onöoovq xe 4>.
I
ixeß^Xet "F vgl. |

V. 296 314 öixaiöxazoi xe Xoycafzoi vgl. VII 75. XIV 7 (XII 209)
I
315 6i al&o- |

ßevov JioxafxoZo vgl. V. 252. Siä ai&ofxevov {6l alS: Gffck.) Castal. öiax&ofjiivov 4>
xe Sl äx^ofisvov W
316 a^ovoiv Anon. Lond. a^ovoi <P^'.
\
xal: xe xal ^' —
Bur. I
317 (xeyäXov A 318 vgl. VIII 211. olvov fxeXixöq xe yäXaxxoq Opsop.
|

OLVov x^ fieXixog yäXaxtoq P ohov xe ßsXixoq xal yäXaxxoq A t' olvov xe /xsXcxoq
yäXaxxoq W 319. 320 \
=
VIII 209 f. (28 f.) vgl. II 30 f. 319. 320 so ^; yaZa 6' |

i'at] 71. ov X. ov 7t. ix/j.eQL'C,ofihrj (VIII 210 ix 6e /xeQct,ofciv}j 4> ix6LafieQii,0(xivtj W)


I

X. X. %X. oi'aei ^ 321 vgl. VIII 208 (XIV 354).


| xoivöq xe ßloq aus VIII 208 Rz. — :

823 ov öovXoq vgl. XIV 352. ov —


fiiXQÖq: ovx' ccq öovXoq rf' ov f^iyaq o^e
. . . .

fiLXQÖq W. — ovo' Wilam. ovx' »PW \


324 Anf. = VIII 111. — xoivCbq a/xa ^ xoivoi
rf' a/xa Mein.?
44 Sibyllina.

325 xovxst' eQ£i tiQ okcog TbvvS, 7]Xvd-£v*, ovös (isv ^avQiov^,
ovx >6X^£? yiyoviVi, ovx TJfiaza jtoXXa (isgifiva,
ovx £CCQ, ovxl ^£Qog, ov xßiiicäv ov ^exojtmQov, ,

ov yafiov, ov d^avatov, ov jigaOEiq, ovö^ ayoQaO/iovg,


ov övOiv avxoXlrjv' JioiiqöSL yag (laxgbv rjfiag'
330 Totg xal 6 jtavTOXQaxcoQ d-sog atp&irog aXXo JtaQS^si.
svösßEöLV, ojioxav d-sov a<pd^txov alxrjo(apxai,
8X [laXsQolo JivQog xal ad-avdxcov ajio ßgvy/icöv
avd^QcoTcovg Ocöoai öcoösi' xal xovxo :n:oirjOsi'

Xs^dfievog yag söavd-ig ajio <pXoy6g axafiaxoio


335 aXXoö ajtoöxrjöag jtefitpet öia Xaov havxov
sig C,(nrjV kxegav xal alcovLov ad-avdxoiöiv
HXvolco jisölcp, od^L OL JieXs xvfiaxa fiaxga
Xifivrjg aevdov Axsgovöiaöog ßaO-vxoXjtov.
alal eyco öaXirj, xl y£V7]öoiiai tjfiaxi xmös,
340 avd-^ cov Tj övOg)gcov ys jcovrjöafzsvi] jregl Jidvxcov
TjXixov ovxs yd[i(a fi£fisXr]fitvi] ovxs Xoyiöfiolg'
aXXa xal ev fieXdd^goiöiv sfioTg JtoXvjcdfifiovog avögog
ösvo^svovg ajtsxXsiOa' xd ö' sxvofia Jtgood^ev egs^a
ELÖvia. Ov ÖS, ömxsg, kficov dxo fiaozixxi^gayv
345 gvöaL ÖTj fis xvvwjiiv, dvaiösa jrsg gs^aOav. ,

825—327. 329 aus VIII 424—427 (vgl. III 89. 90). — 329 noi^asi: Subject
fehlt wie V. 213, ist aus VIII 427 zu entnehmen. — 330 ff. Anschauung des
Origenes (vgl. unten die avziQQvjaK;): de princ. II 10, 5. 6. c. Geis. V 15. —
338 Apoc.
Pauli p. 51 Ti.: avtt] iatlv t) äxsQOvaa U/ivt]. vgl. Apoc. Mos. p. 20 Ti. —
340—344 vgl. VII 151—155.

825 vgl. VIII 424. XIV


ijk&ev <PW. avQiov vgl.
358. — i^Xv&ev Alex, —
I 215 I
326 vgl. VIII 425. ovx i^f^ccra) ^.
III 89. fxeQinvä— ovx: ovx W
ö* —
Wilam. fieQißväv <P'^' 327 vgl. III 90. VIII 426 ^f". ovx saQ ov x^tfiayv oik^
\

ccQ d-i^oi; ov fierÖTKOQOv VIII 426 £i. &iQoq: d-hQog y W. /£tjM.ü)v' Wilam. — —
Xeifiuiv 4>W 328 ] Alex. Rz. nach V. 324 Volkm.
I [
328 ov »dvaröv W\ | /
329 ävaToXit]v A ovS^ avavoXlrjv R äv roXir}v mit ausradiertem a F 331 evaeßiaiv. |

evaeßioL d' 'F 332 xal d&avdrojv: (laxQaiöivwv \t


| 334 iaavd-ig Nauck T \

eiaza&etg * t' svorad-eTg 335 aXXoa" Huet akk(p 4»^. W 6id Xabv havxov
\

vgl. I 204 336 d^avaToiOLV. d^avaoiriv Mdls.
I
337 itiXeL 'F 338 deväov A | |

avvdov P aevväov 339 vgl. III 55. W al al ^ a'ia rf' 'F.


\
iyu): iyu} — —
Sh 4> 340 tcbqI nävxwv
I
I 198 341 vgl. VII 153. =
ya[JLC^ Nauck yätxtüv A*P |

ydfiov P 342 7ioXvnd[X(iovoq dvSgöq
I
Ausgg. noXv/id/xfiovog {noXvfXfid/xovog P) W
dvÖQÖg 4> 843 Anf. I
=
VII 155. —ra... 344 eiövZa vgl. VII 151 f. SQQe^a — W |

344 ov Si: oiöi te 4> 345 xvvojmv Castal. xvviotil 4> xvviona ^F.
\
TteQ Qi^aaav —
Rz. itQTji^aaav 4» TCQi^^aaav ye ¥^.
:

pi], 325-347. 45

7Jde 6 kym Xirofiai os ßaiov jcavöai fisv aotörjg,


ayis /lavvoöora, ßaöiXev fieyaXrjg ßaaiXslrjg.

346. 347 formelhaft, vgl. III 1—7. XII 295.

346 ^ös rf' iyu): löov {töov L) iyoi ^'. —


ae: ai ye W. —
navaai (lev aouSijq
vgl. XIII 172. navaai fzev Wilam. {/xev =
(xe vulgär, vgl. z. B. Buresch Aus Lydien :

24) navaifjtsv 'P navoac [x FR navae (i L 347 fxavvoööra A ixavovöövxa P fiavov-


1

Söxa Sp navoööxa W. —
fieyäXriq ßaaikelrjq =
XII 125. —
ßaoilelaq 4>. Nach V. 347—
ix 6h Tov Sevx^Qov Xöyov axixol tp.v.'rj R oxi xpfic^ FT oxi ipx L.

Ausserdem folgt in]^ noch eine avxiQQtjacg slg xö »xolq xal 6 navxoxQaxwQ"
(V. 330):
tpevöt] TCQOifavibq' ovöh yaQ X^^ei noxh
XU TCVQ xoXaQov xovq xaxaxexQifxsvovq.
xäyui yaQ av ev^aifXL xovd^ ovxioq e^stv
ovXalq fisyiaxatq a<pakfxäxo)v iaxiyfxevoq,
5 at fJ.el'Qovoq XQ^^ovoi (pikavd-QOjniaq.
aX)^ aiaxvvead^o) (pXi]va(pöiv 'SiQiyivrjq
jtSQaq yev6od-ai xCov xoXdasoJv Xeywv.
III.

^Ex Tov devTS()ov koyov


TISqI &EOV.

*''Y^ißQ£fi8Ta, (idxttQ, ovQavis, og exsiQ ta XsQovßlfi*


lÖQVfisvog, Xirofiat, jcavaXrjd^ia (prj^i^aoav
jtavoov ßaiov fi£' x8Xfii]xe yag svöod-ev tjtoq.
aXXa IL (lot xQaöirj xaXi jraXXsrai rjös ys ^r^fiog
5 TVjtTOfisvog fiaOTiyi ßia^szai tvöoß^ev avörjv
ayysXXeiv ücclolv; avtag jcaXi jcavt ayogsvöco,
oöOa d^eog xsXsrai fi ayoQEVEfisv avd^gcojcoiöLv.
d^eonXaürov sxovrsg kv elxovi fiOQtp'^v
avd-QcojtOL
ovx ev&^slav axagjtov
xiüftE fiazTjv jrXdC,£O0^s xal
10 ßaivexe, dd-avdxov xxioxov ßefivrjfievoi aisi;

1 —7 vgl. V. 295 tf. 489 ö. 698 tf. 820 ff. II 1 — 5. 346 f. XI 322. XII 293 ff.
Xni 172 f. — 1 8? ... 2 tÖQVfitvog Psal. 79, 2. 98, 1. Dan. 3, 55. Apocal. Esdr.
p. 32 Ti. Vgl. auch die Zauberpapyri (Wessely: Denkschriften der Wiener
Akademie 1893 S. 43 V. 700). — 8-45 vgl. Fragm. 1. 3, 21-49. — 8-11 vgl.
Fragm. 1, 1 ff. 3, 21. XIV 1 ff". — 9 vgl.
ff. III 721. Fragm. 1, 23.

HSS.: APS. B (von V. 106 an), p. r (von V. 47—303) = 4>. FRLT = W.

Überschrift : TtäXiv iv xib zqIto) avrf^g xöixco xäSe ^tjalv ix tov öevttQov Xöyov
tcsqI S'eov TtdXiv iv rü) TQiro) avxfjq röfio) tdöe (prjolv W (am Rande: ix tov
^svziQOv Xöyov FLT Xöyog tqItoq R).

1 So {ovQavL —
To <P) ^'f'' ''YxplßQOße /x. ovq., 8g e. t. X. Bur. Ovgüvie,
W.
vxpißQBfiha, dg ex- X. Geffcken Co vipißQEftiTa, /xäxuQ, ovQavi avTa X. [lÖQVfiivog]
1.
Mendelssohn 2 lögvfihog Boissonade XSQVßivov ^IPBur.
| XlTOfiai: Xixo/xai ae W. — —
TtavaXrj»äa (pnßl^aaav vgl. IV 3. V
7. XI (197). 316. XII 7 3 Anf. vgl. (I 250). |

Xll 297. afinavaov Meineke Wilamowitz. —


fXB: // ^ '/' ifii Hilberg (Mdls.)

xixfirixe .... fjTOQ =
XII 298 (vgl. 229). xixfzrjxe Rzach xix/xrjxa <P^''. evöoS^sr —
Volkm. %vSod-L ^'iP 4 hol', fxov ^PW.
1

rcaXi: t av ^U 5 fiüaxi^i W. sv6o&ev: \

Öh evdo&ev P 6h evöo&i A 6 i^ayyiXXeiv W.
| «rap RL (F?). —
näXiv W 8—11 vgl. — \

Fragm. 1, 1 ff. 3, 21. XIV 1 ff. vgl. V. 721. Fragm. 1, 23.


|
äxpanov 'F 10 ßaivexe: — |

ßaöiC^ex' W.
IM, 1-24. 47

slg&e6g söxl novaQXoq a&tocparog al&^egi vaimv


avTorpvTjqaoQaroq ogcofisvog avrog ajiavra'
ov x^^Q ovx ejtolrjOt Xi&^o^oog ovo' axo xQ^(^ov
TEXV^o' avd^QcoJtov (paivsi rvjiog ovo* eXig)avxog'
15 aX}! avrog dv£6£t§,ev alcoviog avrog tavrov
ovra rs xal jiqlv eovra, araQ jiaXi xal fisrsjteira.
rlg yaQ &vrjr6g scov xariöelv övvarai d^eov ooooig;
rj rlg ;fo>()?y(j£« xav rovvona (wvvov axovOat

ovgaviov /isyaZoio {^eov xoOfiov xgarsovrog;


20 og Xoycp 8xriöe jtdvra xal ovgavbv /jös d^aXaooav
/jsXiov r dxdfiavra oeXT^vr/v rs jrXtjO^ovöav
dörga rt XafiJifromvra, xgaraidv firjrsga Trjd-vv,

xi]ydg xal Jioranovg, Jtvg dcp&irov. yfiara, vvxrag,


avrog örj d^sog eö&' 6 jiXdoag rstgaygdfifiarov 'Aödfi

11—32 vgl. Fragm. 3, 3 —33; eine ganz ähnliclie Disposition: Preis Gottes,
Bewunderung der Schöpfung, Vorwürfe gegen die Abgötterei der Heiden, besonders
der Ägypter zeigen die christlichen Apologeten: Theophil, ad Aut. I 6 ff. Athenagor.
Leg. 13. 14. Prozess des Apollonios 14 ed. Klette. — 11 ff. vgl. V. 629. 760.
IV VIII 377. II 126. 134
12. Fragm. 1, 7 tf. fi". Sal. 13, 10. 15, 18. — Abgötterei: Weish.
Brief Jerem. Aristeasbrief 134 ff. [Heraklit:] Brief 4. Philo: de decal. 16 p. 193 M. —
11 vgl. (VIII 377) Fragm. 1, 7. Aristobul in der gefälschten Orphik bei Euseb.
Praep. ev. XIII 12, 5 V. 10 u. ö. in der Tübinger Theosophie (S. 106, 11. 107, 18.
110, 1 Bur.: neuplatonisch). — 12 vgl. IV 12. VIII 429. Fragm. 1, 8. 17. IlerQOv
;c?'iQvyfia p. 58, (Hermas: Mand. I 1), besonders aber
16 Hilgenf. Apolog. Aristid. 4,
die Fälschungen bei [Justin] Cohort. ad Graec. 15 V. 10 (Orpheus). De monarch. 2, 20
(Philemon, vgl. Clem. Alex. Protr. VI 64 Euripides). 13 vgl. V. 31. 58. 279. 547 f. —
586 0'. 605 IV 6 ff. V 403. 495. VIII 47 378 ff'. 17 vgl. Fragm. 1, 10 ff. 18 vgl. fi'. — —
Lev. 24, 16. Philo: de vita Mos. 25 p. 166. de mut. nom. 2 p. 580 M. Josephus: A. J.
II 275. —
[Justin.] Coh. ad Graec. 24. 20 ff. die Wunder der Schöpfung (vgl. —
IV 13—17. VIII 429 ff". Fragm. 3, 8 ff.), weniger nach Hiob 26, 7. 28, 25. 36, 27
als nach stoischen Vorbildern (vgl. Zeller: Philos. der Griechen ^ III 1, 135. 171 ff'.)
geschildert, vgl.auch Philo: de opif. mundi 27 p. 20 M. Bei den Christen: Clemens
Rom. Ep. T ad Corinth. 2u. 33, beliebtes Thema auch der Apologeten: Theophil,
ad Aut. I 6. Athenag. Leg. 13. [Melito:] Apol. 8. Ep. ad Diogn. 7 u. ö. Auch
in Aristobuls gefälschter Orphik (Euseb. Praep. ev. XIII 12, 5 V. 27 und sonst in
pseudoheidnischer Litteratur, z. B. Tüb. Theos. S. 107, 18 Bur. u. a. — 24 [Justin.] Coh.
ad Graec. 38, 4 . . . yvCbre dri xo naQ v/liTv '/QijaxijQLOV ä^iü)d-sv vitö xivoq vfxvov xov

11 f. vgl. Fragm. 1, 7 f. IV 12 | 12 OQcofisvoq Mdls. vgl. Fragm. 1, 8 in der Lesart


des [Justin] und die Orphik (vgl. oben) V. 10: d()äxai (auch Orphica ed. Abel
p. 179, 64 6Q6)fj.evoQ evQ-a xal ev&a). uqö)v fiövoq 'PW Theophilus (Sib. Fragm.
1, 8) 13 t' -j- nach x^l^ ^ 14 Tt/vj/a' Wilam. xsxvr]g 'PW Ausgg. 15 atuiviog Rz.

1 |
I

aiijivoq 4» alüviov W 16 | 7id?,iv '/*"


Fragm. 1, 10.
|
17 vgl. — xaxiSsTv: tSeZv W.
uaaoLq ^ I
18 fiövov W \ 19 ovQavoTo W. xgaxovvxoq — '/''
1 20 ovQavbv -fjöe

{hdXaaaav vgl. VI 17 | 22 xiSvv A xid^v P.


4g Sibyllina.

25 TOP JTQcÖTOv JtXaO&ivxa xal ovvofia JthjQtoöavra


avroXirjv re övOlv rs (lEOrjfißQirjv re xal ccqxtov
avTog 6' soti^qi^s tvjcov (iOQcprjq (isqojccov ts
xal d-rJQag Jtoirjöe xal tQJisza xal jcersrjva.
ov ösßer ovöh g)oߣlod^s d^eov, naraicog 61 jcXaväo^s
,

30 jtQOOxvviovTsg ocpsig rs xal alXovQocöt d^vovzsg


döcoXotg T aXaXoig Xid^ivoig d- lÖQVfiaoc (pcorcöv
xal vaolg aO-eoiöi xad-E^ofisvot jr()o d^vQamv
*rrjQsiTS* TOP Eovra d-eov, og Jiavta (pvXaöOsi,
XEQTCOllSVOl XaXOtfjTl Xld^COV XQlOlV sxXad^EOVTBg
35 ad-avarov öcorrJQog, og ovQavov sxriOs xal yijv.
al ysvog alfioxccQsg öoXiov xaxov aotßEcov rs

TCavxoxQatOQOq ixöovvai &£ov, ovxmq iv fxtaoj tov vfivov £(pri' og TtQüitov Ttkäaaag
^Aöaix 6h xaXioaaq.
fiegÖTicav —
25 f. Jüdische Deutung: Slavisclies Henochbuch
XXX S. 29 Bonw.: Und ich setzte ihm einen Namen von vier Bestandteilen, vom
Osten, vom Westen, vom Süden, vom Norden (Freudenthal: Hellenistische Studien 70).
Danach christlich: [Cyprian]: de montibus Sina et Sion 4. Augustin. Tract. in
Joh. ev. p. 1473 Migne. Anthol. Pal. I 108 (vgl. auch Sib. VIII 321) — 27 vgl.
den Prolog S. 5. Fragm. 5. VIII 366.
Fragm. 1, 3. — 29
30—32 vgl. V. 13.
vgl. —
V 77 fi. 279 f. 356. 495. VII 14. Fragm.
3, 27 ff. Der Hinweis auf Ägypten (30) stammt
ursprünglich aus jüdischer Apologetik Aristeasbrief 138 ri Sei. Xsyeiv, Alyvmiiov
: . . . .

TS xal xöiv naQanXrjaioiv o'irivsq inl ' S-rjQia xal rwv SQ7tet(bv xa nXeioxa xal xvwSäXwv
T»)v äni^eioiv TtETtoirjvxai xal xavxa TtQoaxvvovoi xal &vovai xovxoig xal ^tufft xal
xeXevx^oaOL. Josephus c. Ap. I 28, 254. Philo: de decal. 16 S. 193. De Jos. 42
S. Ähnlich bei den Christen: IIsxqov xijQ. p, 58, 20 Hilg.
76 M. yaXäg xe xal . . .

(ivgaiXovQovq xe xal xvvag xal Tii&^xovg .... dvovaiv. Justin. Ap. I 24, 2. Theophil,
ad. Autol. I 10. Athenag. Leg. 14. Apol. Arist. 12. Prozess des Apollonius 17.
vgl, oben zu V. 11 32. — — 33 vgl. Fragm. 1, 15. — 35 8? yfjv. Clementina
. . =
ed. Lagardelll 2, 33. 37. — 36 vgl. I 130
ff. ff. 177 ff. (H 257ff.)VIII 186 fil

25 o^vofia nXriQÜGavxa 26
vgl. VIII 66. 150 VIII 321. vgl. II 195. XI 3.
|
=
(V 428. XIV 180. 189). — Boissonade /xeorj/iß^iav
fxearjfißQirjv 27 vgl. Prolog ^T \

S. 5, 99. Fragm. 5, 2. VIII 366. —


avxbg S' ioxj^Qi^e aus Lactant. div. inst. II 11, 18 Rz.
avvög ax^Qi^ev A [avxög ax^Qi§e{v) im Prolog 4>) avxdg dg iaxi^Qi^e d. and. HSS. —
xvTCov fiOQipfjg Lactant. xvnov (xoQcp^iv W fioQcpfjv xvnov 4> (xoQ(pfjg xe xvnov im
Prolog 4» avxög ox'fjQi^ev [leQÖTKov ixoQ<p'fjv xe xvnov xe Struve 28 vgl. |

Fragm. 3, 8 nexeeivä A
fi'. — 29 P. ov | < —
9-eöv vgl. Fragm. 1,3. ov . . . —
Castal. dv A dv ov RL (F?). aißeoQ^ T —
30 vgl. Fragm. 3, 27. xal \

nQoaxvvhvxeg A. —
xe xal: (Je ^ 31 vgl. IV 7. VIII 379. IV 28. XIV 62. slöciXoig
|

aXäXoig (vgl. IV 7) Alex.? elöüXoig t' aXXoig ^ Rz. eiSüiXoig aXXoig xe 'F. —
d': xal W 32 xal: xav Mdls., doch vgl. V. 53 fjceXä&Qoig töloiaiv
I
33 vgl. \

Fragm. 1, 15. —
xrjQelxe: XrjQeZx' ig Mdls. ov XQeZxe oder ov X()tßexe Gffck. vgl.
IVagm. 1, 3. XTjQelx^ ov Peppmüller. — xdv iövxa d-eöv vgl. 1 137 34 ixXeXa&övxeg |

Mein. 3b 8g. ..yfjv


\
=
V. 543 786 vgl. VIII 375 36 «t ^'. ööXiov xaxüiv t' | < —
äaeßimv xe 'P öoXLmv xe xaxGiv r' äoeßiiuv xe Bur.
III, 25—57. 49

xpevöcöv öiyXmOOcov dv&gwjtcov xal xaxorjd-cöv


XexxQOxXoxcov döcaXoXazQcöv doXia (pgovEovrcov,
olq xaxbv kv ötbqvolOiv, evi fisiiavrjfievog oIotqoq,
40 avrolq aQJiaCovtsg, avaiöea {h)fi6v sxovtsg'
ovöelg yaQ jcXovtcöv xal ex(X)V aXXcp fieraöcoösc,
aXX EOBxaL xaxif] öelvt] jtavteoöi ßgoroloiv,
jtlOTiv 6' ov öx'^oovoiv oXmg, xriQal rs yvvalxeg
öxkQ^ovOiV XQVcp'iwg aXXovg JioXXai öict XBQÖog,
4S ov OJtaQzrjv xarexovoi ßiov dvÖQcöv XeXaxovoai.
avzag sjtei 'PcDf/rj xal Aiyvjirov ßaOiXsvösi
siotri ÖTj{)-vvovOa, *t6ts ö/j* ßaOiXsia fisylorrj
ad-avarnv ßaöiXrjog hjt avO-gcojcoioi cpaveirai.
rj^BL 6* dyvog dvaB, jcdor/g yrjg öxrjjttQa xQari^Omv

50 elg aicävag djtavtag ejreiyofiBVOio xQovoio.


xal TOTS Aazivcov axagalrrixog x^Xog avögcov'
tgelg 'PmfirjP olxrg^ fioigi] xaraörjXrjoovTai.
jtavTsg cJ' avOgcojroi fieXdß-goig iöioioiv oXovvrai,
ojrJiorav ovgavoS^sv jtvgivog gsvo^ xaragaxzrjg.
55 olfioc, ÖEiXairj, xox sXevOsrai rjfiag hxElvo
xal xgioig ad^avaroio d^sov fisydXov ßaOtXijog;
agri ö szi xri^eöd^s, jcoXsig, xoOfislod^e zs jiaOai

41 vgl. 11 88. — 47 f. ßaaiksla . . .


|
a»avdtov vgl. Psal. Sal. 17, 4. —
49 f. vgl. V. 286. 652 — 656. V 1C8. (414). Psal. Sal. 17, 32—35. Henoch 48, 5.
53, 1. Apoc. Bar. LXXII 5
(90, 30). quin subiicientur ex omnibus gen- . . . .

tibus populo tuo. Targum zu Sacharja 4, 7: Der Messias wird herrschen über
alle Reiche. —
54 vgl. V. 72. 84. II 190. 286. VIU 243. 57 flf. vgl. (V. 487 ff.) —
XIII 64 ff. VIII 123 ff. (153).

37 vgl. I 177 f. VIII 186 f. — xpevöiov öiyXioaatav avO-QÜinav xal xaxoijdviv


Castal. xpevöibv öiY^üaCiav xal xaxorj&üyv dvd-QconcDV 4> yj. ^ ö. xaxoTjdibv av-
j?

&Q6)7tu)v f" 39 Interpunction von Wilam. 40 avan^ea Q-vfiöv sxovrsq


t
1 130. |
= |

41 yaQ <. W. —
nXovzCbv xal exav 4»^ nXovtov xaxex(i)v'i 42 saaexai W \

— noXXovq Rz. — dm xsgöoq = VII 132.


\

44 az^Q^ovatv Rz. otsq^ovol ^W. noXXal:


VIII 422 46 ov: xov Alex.
I

xare^ovaL Alex, xari^ovoai 4>F xaxexovaaq R xare-
yovoaq L. —
XsXayovaai Mein, cä Xaxovoai 4>1' 47 302 r. 47 slohi örjSvvovaa \
— |

Gffck. noch zögert Rom; (die Sibylle fingiert ja früher zu leben, wo also die
:

Herrschaft Roms über Ägypten noch nicht vorhanden ist), eiq sv 6rj&vvov0a A eiq
^v 6i&vvovoa P eiq IV i&vvovoa f. töte ö^j 0^ xbr dg Alex, xbxe'i 49 f, vgl.— \

VIII 169 f. XIV 360 f. 50 änavxaq aus VIII 170 Nauck Hilberg ndvxaq ^W. —

I

ineiyofihoLO xQ^voio vgl. II 186 51 vgl. VIII 93 52 vgl. VIII 171. XIV 303 (264).
| 1

XQlq «F 53 =
VIII 172 54 vgl. V. 72. 84. II 196. VIII 243 65 vgl. II 339.
I I |
Vm
151 561
=
VIII 213 57—59 vgl. XIII 64 ff VIII 123. XII 192. XIV 212 ff. 57 d* hi
I |

Wilam. dt re A 6i xol d. and. HSS. xoOßsZa&ai. FW. —


Sibyllina. 4
50 Sibyllina.

vaolQ xal öraöioiq ayogalc, xQvOoig ^oavoig rs


ccQyvQsoig Xi&ivoiq re, Xv sXd-Tjr' slq jtixgov i](iaQ.

60 ri^si yaQ, ojiorav d-elov öiaß^asrai oöiirj

jtäoiP £V av&QcoJcoiOiv. arccQ ra txaor ayogevöco,


oCöaig SV jtolEöLV fiegoJtsg xaxorrjza (ptQovOiv.

kx ÖS ^sßaörrjvcöv ?j§,ti BeXiag fisrojiio&ev


xal öTTjosL OQscov vipog, otTjOSL de d^aXaöOav,
65 -^sXiov jcvQoevta fisyav XafiJtQav re ösX^vr/v
xal vsxvag Oxrjösi xal ör^fiaxa JcoXXa xotrjOsi
avd^QcoJtoig' aXX ov^l rtXeöcpoQa eoöst kv avrw,
aXXa xXava xal örj (ieQo:n:ag, jtoXXovg te jiXavrjGtt
üiLöxovg T hxXsxTovg &' ^Eßgalovg avo/iovg xs xal aXXovg
70 avEQag, otxivtg *ovjtco &eov Xoyov* elörjxovoav.

63 ff. ff. Ascensio Jesaiae IV 2 p. 17 Dillm. Ephraem graec. III 138 ff.
vgl. II 167
[Hippolyt.] de cons. mundi 23. (Matth. 24, 24 ff. Mark. 13, 22 ff. Apok. Job. 13,
13 f. u. a.). Vgl. Bousset: Der Antichrist 115—124. BeliaQ-. II 167. Ascens. Jes. —
a. a. 0. Et postquam consummatum est, descendet Berial angelus magnus .

et descendet ex firmamento suo .... II Kor. 6, 15. Testament. XII patr. Dan 5. —
64 Ephraem graec. III 138 E . . . fie&iazä 6 xvgavvoq xa oQt]. Apoc. Joh. p. 75 Ti.
^QT] xal ßovvovg fiszaxivi^Gei. — 65 IV Esr. 5|, 4 et relucescet subitoj sol noctu
et luna interdiu. Lactant. div. inst. VII 17, 5 iubebit .... solem a suis cursibus
stare u. a. — 66 [Hippol.] a. a. 0. 23 . . . vsxqovq dvioribv. Andreas' Kommentar
zur Apok. 56 xal vexQovq iysiQSiv . . <pav^aexai. Dagegen viele andere christliche
Zeugen: Bousset a. a. 0. 116f. —
67 f. Ephraem. a. a. 0. tpevöog xal ovx a.Xj^&eiav
xavxa ivÖ6LXVvfisvog. [Hippol.] a. a. 0. «P.P.' ovx alrjO-ij, «AA' iv nXäv?^^ u. a. 60 (vgl. —
II 168 ff.) andere Tradition als Matth. 24, 24 und die daran anknüpfende Über-

lieferung, z. B. Excerpta Theodoti bei Clem. Alex. p. 969. Origen. in Jerem. hom.
IV 3. [Hippol.] a. a. 0. 23. (Resch: Texte und Untersuchungen X 2, 289 f.).

58 xQvaolq xe ^oävoig W ^oavoZoi xe /QvaoTg Mein. 59 tV ijfxaf) VIII | . . . =


124. vgl. III 324. XIII 68 60 &eiov .... döfx^ vgl. (V. 462). VII 142 61 avS-QÜinoioiv

| |

avxttQ P ävd-QVDTioig' äxaQ 'F. —


äxaQ äyoQSvaio vgl. V. 210 62 nöXeai W.
. . . |

Nach 62 in P:
fxerä xäöe TtQoßaivovoa xolg Xöyoig tcbqI xov anaxBäivog öaißovog
xov ävxixQ^oxov (prjalv ui8^ 7ii], in A fxezä xäde Tigoßaivovaa xoXg Xöyoig TteQl xov
:

änazaiüivog (frjalv ijyovv TteQl xov dvxiXQioxov (höe V. 63 beginnt in T mit brauner •

Majuskel |
— de < W. — Beklag <P vgl. 167 * 64 ÖQeeav vyjog:
63 vgl. II 167. II

167 —
|

oQea W. — Nach &äXaaaav + avxog 'F 66 xal o^/iaxa äv&QOiTiOLg = |


. . . |
II f.

noT^osi {nolaec verb. in noii^ast R) W 67 ov/l: ov W 08 nXavä A nXavä \ \


d.

and. HSS. — Interpunct. von Wilam. — noXXovg xe Alex. noXXovq xe xal itoX- 4»

Xovg W 69 vgl. I
169 (175). — iP:
II P Af. P rt W 70 slaifixovüav r' \
o'ixiveg

vgl. 53. — ovTto) Q-eov Xöyov ^ ovnoQ^ dXwg &eov Xöyov W ovnoS-^ dXayg &eov
I

ttaijxovaav Alex.2 ovxi d-eov Xöyov Mdls.


III, 58—87. 51

al)! ojcoxav fisyakoto d-eov JteXdocoOiv ajceiXai,


xai övvafiig <pXoytovöa öt' oiöfiarog dq yalav i]^xi>

xal BsXiaQ cpXt^jj xai vjtsQcpiaXovg av&Qcojiovg


jcavtag, oooi rovrco Jtiövtv evijcoi^oavro'
75 xal roTS örj xoöfiog vjco ralg jraXdfi^öL yvvaixog
soöetai aQxo^evog xal Jtsi&of/svog stagl Jtavrog.
Ivd^ ojiorav xoofiov jtavtbg XVQ^ ßaOiXsvOi]
xal ()irpi] XQ'^(>ov rs xal dgyvQOv slg äXa öiav,
*xal '/a^-^ov TS* Oi6t]Qov ecprjf/sQiojv avd^Qcojicav

80 slg jiovTOV giipu, roTS öfj öroifEla jtQOJiavra


Xt]QSV06i xoöfiov, oüidxav d^sog aiB^SQi vaicov
ovgavov Blll^rj, xaß-^ djtSQ ßißXiov eiXelzai'
xal xeOExaL jtoXvfiogcpog oXog JcoXog kv x^ovl öi^
xal jisXdysi' gsvosi 6s ütvgog fiaXegov xaragaxxrjg
85 dxdfiaxog, (pXs^si 6s yalav, cpXs^si de d-aXaööav,
xal jcoXov ovgdviov xal fjfiaxa xal xxioiv avx^v
slg SV ;fcoi^fvöe« xal slg xa^agov 6iaXs§,ei.

TZ vgl. V. 54. 84. — 75 —


80 vgl. VIII 194. 200. Dann erst wieder in sehr
später Tradition: Anecdota Graeco-Byz. I p. 46 xal iv xCo fi>] elvai
Vassiliev,
(ivÖQa XQ^oi-ßov ßaailevasL ywfj (xiaga iv xy hnxaXöcpo) p. 47 ovai ooi, STtxdXofpe Ba- .

ßvXöiv, iixav XV9CC (77) 78 (Rom? vgl. V. 179.) [Hippol.]


ßaadeva^ inl ooi. —
a. a. 0. 34 Qirpsxai xöte ö aQyvgoq xal 6 '/Qvabq iv xatq nXaxslaiq xal ovSelq

ovvä^ei avxovq, aXXa nävxa ßösXvxxa xa&eaxrjxaOLV. 80 [Hippol.] a. a. 0. 26 xal —


kna^anXüyq nävxa xa axoixela xfjq yfjq xal xtjq S-aXdaarjq iv övvdfisi xJjq cpav-
xaaiaq avxov ivu)7itov xwv d-eojQOvvxwv dvaöel^si vnrixoa. 82 vgl. VIII 233. 413. —
Jes. 34, 4. (Apok. Joh. 6, 14). Ephr. III 145 6 ovQavoq eXiaasxat wg ßißXlov.
[Hippol.] a. a. 0. 37; überhaupt stehendes Motiv aller dieser Schriften. 84 vgl. —
V. 72. II 196. Ephr. 145 oV läcofisv xov nvQivov noxaßdv i^eQyöfievov. 143 xal
III

Tcoxaftöq TiXt'jQTjq nvQoq iv (poßsQü) QOLCfynaxL. [Hippol.] a.a.O. 37. 85 ff. vgl. V. 54. — —
86 vgl. VIII 339 (H 207). — 87 = II 213 vgl. VIII 412. (Mal. 3, 3).

71 vgl. V. 97. XII 156. (III 556) |


72 (pXoyöscaa Struve. — »?'|j? Bur. ^|e" A
Viti P n^n
^''
\
7B ßeXh]Q *P. — (pXi^7,] Gffck. Bur. <pXeS,ri P (pXi^ei A (pXi^ei ^F
Ausgg. I
74 vgl. I 352. — ivenou'jGavxo <P \
75 vgl. VIII 194. 200. — xal xöte 6}j

Tcäq xöafioq vital tc. y. Alex. Rz. — xalq < W vielleicht mit Recht
77 Bvd^ Alex. |

^V rf' ^'i*' I
79 xal yaXxöv X6 4>^'' xc-Xxöv x ^(5e Nauck avv yahcM xe Wilam. —
dvd-Q(ji7ta)v: t' ävd-QÜijtojv 4> 80 xöte ... 81
|
. . . xöaixov vgl. II 206. VIII 337
— U%
|

81 xöaiim <P. »soq aid-igi — va'uov II 27 =


82 |
Anf. vgl. VIII 233. 413. f
Volkm. elXLaaei <P eiXloi] W. — xad-^ aitSQ ß. slXeixai aus einer Marginalnotiz in
den Text gekommen: Volkm. — HSS. 83 xal neaexai
eiXsixai P eiXetxai d. and. |

Alex, xal nsoeixai xal ¥*" neaeixat {neaaeixe P oteaosZxaL p Volkm.) 4*. iv —
Xd-ovl 61^ =
V. ISO. XII 28. XII 2S i2 6ia *'/'"
=
— %
85 (pXe§€L ... 86 vgl.
=
|


II 197 ff. 86 Anf. I
II 200. vgl. VIII 339 87 II 213. vgl. VIII 412. |

/(Dveiatj F. —
öiaXi^ri [öiaXi^rj in diaXs^ei. korrigiert L) W.
4*
52 Sibyllina.

xovxiri (pmöTTjQcov ög)aiQ(6fiaTa xayxaXocopta,


ov vv§, ovx v]coc„ ovx jjfiara jcoXXa fiSQifivag,
90 ovx eag, ovxi- ^€Qog^ ov x^L^mv ov fisxojiwQov. ,

xal TOT£ Ö7] fieyaloio deov xQiGig tlg [itOov ?j^u


almvog [leya^oio^ orav raös üiavxa yivr]xai.

CO (D örj jiXcoTcctv vöatcov xal x^Q^ov ajcaörjg'


rjsXiov avLOvtog, og ov örj xal jiali övvu,
95 üiavd^ vjiaxovcovrai xoofiov jcaXiv doaviovTL'
Tovvex' aQ avxog JtQmxog sjtiyvm xal xgaxog avxov.

aXX oxoxav fiayaXoio d-sov xsXscovxai djtstXai,

89 om i] flava ... 90 vgl. (II 326 f.) VIII 425 1 Apoc. Joh. p. 92 Ti. ovx saziv fiSQi-
fiva ßlov. — 92 (94) aiMvoQ /ueydXoio: ursprünglich stoisch (Zeller: Die Philosophie
der Griechen 3 III 154 fi'.), dann jüdisch: Slav. Henochbuch LXV S. 52 Bonwetsch:
Und alsdann (beim grossen Gericht) werden vernichtet alle Zeiten und Jahre, und
fortan wird weder Monat noch Tag sein, noch Stunden werden hinzugethan und
fortan werden sie nicht gerechnet. Es beginnt der eine Aeon. Danach wird es —
christliche Erwartung: Apoc. Joh. p. 92 Ti. Sib. VIII 427. vgl. auch 110—12]. —
(94 vgl. V 477.) —
95 über die Wiederkunft Christi vgl. VIII 217 ff. und vielleicht
auch noch [Justin.] Cohort. ad Graec. 38 Ttela&rjze t^ «^/«iOTar?? xal oipöÖQa . . .

naXaiä ^LßvXX"^ tisqI rfjg zov GCDxfjQoc fjfiöiv ^rjoov Xqloxov fxeXXovorjg
. .

eoBod-ai, naQOvoiaq xal rtegl nävTcov zwv in avrov yiveo&ai fisXXövzwv oacpibg xal
<pavsQü)g nQoavacpojvovay. — 97—109 (154) Bearbeitung der älteren babylonischen
Sibylle (vgl. III 809. — Geffcken: Gott. gel. Nachrichten 1900 S. 88 fi".). Alexander
Polyhistor bei Eusebios (Chron. I 23. 24 Schö. = Kyrill. adv. Jul. 19) iLXXa
xal ^AXe^avÖQog 6 üoXviozwQ iog ix ZißvXXrjg zäöe <prjol liXe^ävÖQov zov . . .

IIoXviazoQog tc^qI zfjg TCVQyonodag' SißvXXa ös (prjoiv 6fio(p(hvcDV övzwv ndvzwv


avd-QODTiwv ziväg zovzwv nvQyov vnsQfjieyi&tj olxoöofitjaai, dnwg elg zov ovgavbv
ävaßüaf zov ös &eov dvefiovg i/x(pvGt']Oavzog (Armen.: Dens autem omnipotens
ventum insufilans . . . Kyrill. a. a. 0. : zov 6i &eov dve/iovg zöj nvgyco i(ji(pvG^aavzog)

88 xovxizi: xal ovxhi W. ocpaLQOifxaza xayxaXöcovza —


XIII 69 89 oix = |

ijfiaza 90 vgl. IT 326 f VIII 425 f. fieQiixväg —


... xeifiü)v Wilam. (vgl. II 326) \

fiSQlfivrjg x^if^öiv ^W.


I
. . . —
&SQog: &^Qog z' W 91 vgl. V. 742 92 ozav \ |

yivjizai vgl. XI 162. XIV 209. III 570. V 506. Nach V. 92 Lücke in 4>, Xelnei —
t]aQx^ P Xelnovai oziyoi A am Rande; Zeichen der Lücke befanden sich nach
Opsopoeus auch in p r. ivzav&a t,rjT8t za Xeinovxa anö zov öevzi-Qov Xöyov xal z^v
«pp> zov ZQizov FLT 93 u) tu: oi W 94 8g ov Gffck. onov 4>W kn&gg., schwerl.,
I \

es ist ja die Rede von der neuen Welt, in der die Sonne nicht wieder untergeht
(vgl. V 477). — TiäXiv W I
95 sioaviövzog W
96 zovvex' aQ 4>U'' Ausgg. fjvix av ...
|

{inLyvöioy) Bur. zi^vlx o.q' Gfl'ck. —


avzög nQÖizog iniyvü) xal A «. n. iniyvoi
xe P ß. 7t. intyvwxe zö W avzöv TCQÖizov intyvujv [xal) ? 97 vgl. V. 71. |
III, 88—104. 53

ag Jior sxrjxeiXrjös ßgorolq, oxe Jivgyov Ixsv^av


XcoQT^ SV ^AoovQhj' ofi6g)copoc 6 TjOav ajiavxEq
100 xal ßovXovr avaßrjv elg ovQavov aOxeQoevxa'
avxixa ^ d&dvaxog (isydXrjV sjie&^rjxev avayxrjv
nvevuaOLV' avxag tjisix dvsfioi (layav vxpo&i jcvgyov
(ilxpav xal &vrjxoiOiv fcjr' dXXr]lovq sgip wgOav'

xovvsxd xoi Baßv?.cöva ßgoxol JioXsi ovvofi e&^spxo.

ÄvatQ^pai avzdv (so Kyrill. avzovg Synkell.) xal iSiav sxdarco (pcDvfjv öovvai, 6td
öfj BaßvXibva zfjv TCÖXiv xXtid-fjvaL. Msza 6e xöv xaxaxXvaßöv Tizäva xal
ÜQO/jHjd'ea yevsad-ai. Aus Alexander stammt auch Josephus: A. J. I 4, 3 negl 6s
xov TCVQyov zovzov xal zfjg äXXo(po)viaq z&v ävd-Qconajv (zefivrjzai xal 2ißvXXa
kiyovaa ovzmq' nävzoiv d{jLO(p6>vo)v uvzojv zG)v dvd-QOjnwv nvQyov dtxoöofiTjaäv
zivsg vxpijXözazov, iog inl zöv ovQavöv dvaßrjoö/xevoi de' avzov' ol öh d-sol äveizovg
i7ti7Ce/J,xpavzeg avexQeipav zöv nvQyov xal iölav exdazto (pcDvfjv eöcoxav xal 6iä

zovzo BaßvXöiva ovvsßrj xXTj&tjvai zfjv nöXiv. Abydenos bei Eusebios (Chron. I
33. 34 Schö. =
Praep. ev. IX 14, 2): lißvöfjvov tisqI zCov avzöiV 'Evzl S* oi
(Scaliger, in quo: Armen, iv zy ötj Praep. Synkell. ev zyöe Kyrill.) Xeyovot zovg
TtQÖizovg ix yfjg ävaa%övzag Qw^y xe xal (xeyid^EL xavvoid-ävzag xal 6}j &eijiv xaza-
(pQOvriaavzag dßeivovag sivat xvqolv ^Ußazov deiQSiv, 'Iva (^ Synk. y Schöne) vvv
BaßvXiov äaaov slvai xov ovgavov. Kalxovg dveßovg d-eotat ßo)d-£ovzag
ioxLV, ^Stj ze
dvazQ€xpaL tceqI fj.T])^dvT]f/.a- xov Sfj zd i^elma XeyeaO-ai Baßvkibva.
avxoTai x6 Teojg
dh ovzag ößoyXwoGovg ix Q-eCav noXvd-ftoov (piovf/v ivelxaa&ai. (jtezd öe Kqövoj
xal {ze xal Synk.) Tizfjvi ovoxijvai nöXsfiov. Eupolemos bei Alex. Polyhistor
(Euseb. IX, 17, 3) Ttsaövxog ös xoixov (xov jtvQyov) vrcd xfjg xov d-eov ive^yeiag ....
Moses von KhorenI6 (Vetter: Theolog. Quartalschrift 1892 S. 465 ff.): Aber ich
will jetztmich freuen, indem ich den Anfang meiner vorliegenden Erzählung mit
meiner teuren und über viele hinaus wahrhaftig redenden berosischen Sibylle
mache. Ehe der Turm war, sagt sie, und ehe die Rede des Menschengeschlechtes
vielsprachig war, und nach der Fahrt des Xisuthros nach Armenien, waren Zrwan
und Titan und Japetosthe (!) die Fürsten der Erde Und da dieselben, sagt
sie, die ganze Welt unter ihre Herrschaft verteilen, so gewinnt die Oberhand und

Herrschaft sogar über beide Zrwan Scholion zu Piatons Phaidros 244 B:


"^EßQaiav .... zavzrjv xal zä tceqI zfjg nvQyonoUag xQrjaixMÖfjöai tpaai xal Zaa
zoTg zovzojv {FiydvzcDv'?) ovvißri zoXfirifiaai' ;{()?/(;^wrf^a«i Se tcqö zfjg öiaiQeaeojg
xüiv yXcoaoüiv yevofiivtjv yXwaoy <paal xd x^']<^ß(^p6']S-6vxa xy Eß^atöi. Theophilus:
Ad Autol. II 31 —IßvXXa (ihv ovzejg aeoyßaxev, xazayyiXXovaa OQyfjv zCo xöofiü)
ßiXXeiv e^yeoS-ai' ecp?] Sh ovzcjg' dXX' . . . 103 viQOav. 105 avxdg . . . dvO-QvoTtojv,
dann folgt VIII 5 zavza /nhv ovv iyevi^&rj iv yy XaXöaLcov. — 98 fP. vgl.
XI 9 ff.

98 TtozE ^nsD.rjae *P'. — dzs . 100


. dazsQÖevza vgl. XI 9 f.
. . . .
— Zze Theo-
philus oi <PW 100
I
dvaßfjvat dg ^' Theoph. {dvaßfjv: vgl. V. 130 d'Qi^i^ \
101 avzixa
S' dd-dvazog Theoph. avzixa d&dvazog avxix d&dvaxog ^'. fisydXTjv in. —
dvdyxtjv Theoph. < 4> (Xslnei P) f 102 dxuQ W. vxpo^ev «P 103 SQi^pav HS.
"
|
— I

des Theoph. — iii oiQoav =


V. 119. vgl. XI 13. in" dXXijXovg Rz. in" dXXt]- —
Xoig Theoph. <P in aXXoig '/'"
| 104 < Theoph.
'

54 Sibyllina.

105 avtaQ sjcsl jivQyoq r exböev yXcöooal r av&Qcoxcov


jiavroöajialq (pcovalOi öit6TQE(pov, avtag ajiaOa
yala ßQozSv jiXrjQovxo (lEQiCoßsvcov ßaöilEimv,
Xal TOTE Örj ÖEXaTTj ytVET] (lEQOJlCOV aV&()(DJCWV,
E§ ov JCEQ xaTaxlvOfiog ejtI jcqoteqovq jevet ävögag.
110 xal ßaöiXEVOE Kqovoq xal TiTav lajtEToq ts,
rairjq TExva g^EQLöTa xal Ovgavov, ovq axaXeOöav
avd-QcojcoL yalav te xal ovgavov, ovvofia d-EVTEg,
OVVExd TOi JCQWTlOTOl Eöav flEQOJCCOV avd^QCOJlWV.
TQiööal Öt] [lEQLÖEg yair]g xaTCc xkrjgov txaOzov,
115 xal ßaoilEvGBV ExaOTog e^ojv fisgog ovo EfiaxovTO'
oQxoi yccQ T hyivovTo TcazQog ^Egiösg te öixaiai.
TTjvlxa ÖTj jiaTQog TElEog XQOVog lxeto yriQcog
xai Q Ed-avEV xal Jtaiöeg vjiEQßaoirjv oqxolOlv
öeivfjv xoirjOavTEg eji aXX^lovc eqlv mgaav,
120 6g jiavTEöOL ßgoTolöiv e^cov ßaoikijiöa Tifii^v

108 — 113 Athenagoras: Leg. 30 SlßvXka {fie/ivTjrai. ö'


avtfjg xal IlXätwv)- rf//
zöze . . . 108 — 111 Tertullianus: Ad nat. II 12 ante enim Sibylla quam omnis
litteratura extitit, illa scilicet Sibylla veri vera vates de cuius vocabulo daemoni-
orum ea senario versu in bunc sensum de Saturni prosapia et
vatibus induistis.
rebus eins exponit: decima, inquit, genitura hominum ex quo cataclysmus prioribus
accidit, regnavit Satumus et Titan et lapetus, Terrae et Caeli fortissimi filii, —
110 ff; Euhemerus bei Lactant. div. inst. I 14, 2, dazu 8 haec historia
vgl. Ennius'
quam vera sit, docet Sibylla Erythraea eadem fere dicens nisi quod in paucis quae
ad rem non attinent discrepat. —
113 Tertullianus a. a. 0. nihil allego de statu
antiquitatis qua ita rüdes tunc agebantur et oculi et mentes hominum ut
,

cuiuslibet novi viri aspectu quasi divino commoverentur, nedum et regis et quidem
primi. —
114 vgl. I 293 f. 116—121 vgl. XIV 70—73. —

105 <: A. — aitaQ .... eTieaev vgl. VIII 4. XI 12. t' £7ieae 4>T. — yXibo- —
aai ... 106 .. SdaxQEcpov vgl. VIII 4 f. XI 4.
. Für V. 106 hat Theoph. VIII 5. —
Mit V. 106 setzt B ein. — <pcjvyai Rz. —
ödazQacpsv ^&rte\. avraQ: avzix B/l. —
— =
\

107 n£(tLC,o[xkvoiv vgl. XI 15. ßaoiXeiwv Alex. ßaoiXijOJv 4>W 108 XI 14. I

vgl. II 15. — Sfj zöze 6}j Athenag. 109 vgl. XI 6.


|
i^ ov Sfj Athenag. iS, —
oi) 'F. — ytver' < A. — 110 xaßaai-
äveQag P avd-QWTiovq AB avS-QCDTiovg S |

Xevae A |
111 OvQavov OvQavov, ovq ixäXsaaav
. . . 112 . . . ze xal < A. —
Maranus ovquvov i^exäXeaaav <I> ovQavov ixdXsaaav W ovQavova ^xäXeaoav HS.
des Athenag. 112 yaläv ze xal ovgavov Athenag. yalrjq ze xal ovgavov <1>^.
|

ovoixa AW I
113 Anf. = V. 128 (104). — zoi aus V. 128 (104) Alex, oi 4>1'. — ngw-
ziazoi Athenag. (Tertullian: prirai) TtQo<pe()iozoi *I>T | 114 vgl. I 293 f. \ 115 xaßa-
aiXevaev <P.— ovöe fidxovzo P 117 zrjvixa: ^vlxa W 118 vgl. XIV 70—73 | \
f. i

118 e&ave W. — '6Qxoiq ^ U9 in' ihgaar = V. 103 120 oq: zlq Mdls. Bur. —
\ |

nävzeaai ßQozoZoiv = V. 210. — ßaaiXrjlSa VIII 201. zifii^v =-=


III, 105—141. 55

aQ^sf xal fiax^oapTo KQovoq Tirav re jcQog avrovg.


rovg ÖS ^Pbt} xal Fala (piXoörecpavog x A(pQoöixri
ArjfiriTTjQ ^Earii] re svJtXoxafiog xe Aicovr]
Tjyayov eg <piXb]V ovpayeiQaOai ßaöiXrjag
125 Jtavxag aösXcpsiovg xe ovvaifiovg rjöh xal aXXovg
av&QcoJcovg, ot x ijOap a(p at^iaxog riö\ xoxrjmv
xal xQlvav ßaOtZija Kqovov jcavxcov ßaoiXeveiv,
ovvsxa XOL JtQsößioxog srjv xal elöog agioxog.
oQxovg (f avxs Kgovco (isyaXovg Tixav hjtiO-rjxsv,
130 ^7] d-Qbip aQOspixmv jcalömv ysvog, cog ßaoikeva^]
avxog, oxav yrJQag xe Kqovco xal [lolga JtiXrjrat.
ojtjtoxs xsv öe Psr} xixx^, JtaQo, xrjvö' exdO^rjvto
Tixrjvsg xal xtxva ödojtcov aQöeva Jtavxa,
&^kEa ÖS tfiiovx uoiv jtaga fiijxgl XQScpsöd-ai.
136 ccXZ' oxE XTjp xQLxaxrjp ysps7]p x£X6 Jtoxpia ^Peii],

xix^' Hqtjp jTQcoxr]P' xal sjtsl löop o^&aXfiolöiP


&i]Xv yipog, wxopto jtgog avxovg aygioi apögeg
Tixrjpsg. xal ejceixa ^Ptr] xsxep agospa jialda,
xop xa^scog öiejcsfiips XadQTj iöiiß xs XQ£g)sod-ai
140 kg ^Qvyi7]p XQtig apögag spoQxovg KQTjxag hXovoa'
xovpsxa XOL Ji sJia)POfiaOap&^ , oxlt] öisjcsfifpd-rj.

121 Abydenos a. a. 0. (lezä Ss Kqövio xal Tizfjvt avar^vai nöksfiov. —


132 ff. Moses von Khoren a. a. O.: Nun tritt ihre Schwester Astlik dazwischen
und beredet sie, die Empörung aufzugeben, und sie nehmen es an, dass Zrwan
König bleibe, schliessen aber einen Vertrag mit Bündnis und Eid untereinander:
jedes männliche Kind, das dem Zrwan geboren würde, zu töten, damit er nicht
durch sein Haus über sie herrsche. Darum beorderten sie starke Männer aus den
Titanen über die Gebui-ten seiner Frauen. 128 Ennius a. a. 0. ibi Titan, qui —
facie deterior esset quam Saturnus 141 Stoisch; ähnlich Cornutus 2: J/a de
. . .

avrdv xaXovfxev, 8rt öi' avrdv yivetai xal a(pt,£zai Tcavxa, dann von den Juden
übernommen: Aristeasbrief 16.
121 avrovg: kavrovg '/*"
avzovq Opsop. | 122 6h '^Petj Alex. 6^ tJQtj <P^*', doch vgl.
V. 136 123 so Wilam.,
I
Sri[xrjTi]Q haxia xe xal evnköxafiog ^ 6T]fii^xr](} xe xal
eaxiri 'evTtXöxafiog 4>. — öiüvt} W
xe 125 fjöh: fjh 4».
diwrij: aXXovg: |

aXXrjXovq '*!*'
(aus 127 xal xQlvav Wilam. xai q^ ^exQivav ^W
aXXorg R) |

=
\

128 Anf. V. 113. —


TCQeGßiaxog hjv xal elSog Hase TtQeaßiaxög t' ijv (t' A) ye <
xal elSog <P nQeaßioxög t' ijv elöog W 130 d-Qexp^ vgl. V. 100 avaßtfv'.
\
aQöevixüiv —
Rz. vgl. V. 596. aQoeva xal <P aggeva ^'' aQoevixbv Alex. — ßaoiXevaei <P IZl fioiQa:

\

xTiQa ^. —
TteXrjxai, AW TtiTiXrjxai d. and. HSS. 132 xlxxy Volkm.: xixxe{v) 4>^. |

r^rf' Alex.? 133 aQOeva Alex. aQQeva 4>^'\


I
itdvxa ^'' 134 ^obovr' ei'wv — < \

Mein, ^cövr' el'iov oi [dl A) </> tjihvx' ei'cov W 135 x^v XQixdxrjv yevefjv GfFck. ry
«
\

L) xQixäx^ yeve^ »P'P. Qerj W —


136 xlxx^ *P. — elöov </' 139 Xd&Qrj t6iyxe
\ |

Struve XaQ-Qrjiöitjv {Xa&Qtjöirjv A) Sh </* Xäd-gj] lölr] de 141 xoi Alex- aus V. 128. '/'"
|

Ol ^W. — oxdi Alex.? oxL ol «^«^Bur.


56 Sibyllina.

mg d' avTcog 6c£Jiefitf)s Iloosiöaoova Xad^Quicog.


t6 tqItov av nXovxmva Pit) zsxs öla yvvaixcöv
AcoöcovTjv jtagiovöa, o&ev gssv vyQct xeXev&a
146 EvQcoJtov JcoTa(iolo xal elg aZa fivQaro vöcog
afi/iiya IlrjvtLm, xai (iiv özvyiov xaXeovötv.
rjvixa 6* ijxovoap TiTrjveg jralöag sovrag
Xaü-Qiov, ovg söjcsiqe Kgovog Peirj re övvsvvog,
t^i^xovta ÖS TOI Jtalöag owaysigazo Tixav
150 xai Q 8ix £V ösOfioloi Kqovov Psirjv re övvsvvov,
xQvtpEV 6* SP yai^ xal sv *^a)Oiiolg* ttpvXaööEV.
xal Tore *6ri /iiv* äxovöav vlol xQatsQolo Kqovoio
xai OL ejtrjysiQav jtoXsfiov fisyav rjös xvöoifiov.

avrr] 6 bot aQXf] JroXsfiov jcavtsöoc ßgorolOiv.


155 [jtQ(DTf] yag re ßgorotg avzr] jtoXefioio xazagyriX
xal t6t£ TctdvsOöi {f-eog xaxov syyvdXi^sv.
xal jiäöaL yevsal Tixavmv rjöe Kqovoio
xdrß^avov. avtag tJiELxa xgovov jtsgixsXXofievoio
Alyvxxov ßaoiXsiov sysigazo, Eira xo ÜEgOwv
160 Mriöcov Ald^Lostmv te xal Aoovgirjg BaßvXmvog,
Eixa Maxrjöovimv, JtdXiv Aiyvjixov, xoxe ^Pwfirjg.
xal XOXE fioi fiEydXoio &£0v (pdxig ev öxrjd-EööLV


147 151 Ennius bei Lactant. div, inst. I 14, 7 deinde Titan, postquam
rescivit Satumo filios procreatos atque educatos esse clam se, seducit secum filios
suos qui Titani vocantur, fratremque suum Saturnum atque Opern conprehendit
eosque muro circumegit et custodiam iis apponit. (154 Theophil. ad Autol. II 31,
35 in ganz anderem Zusammenhang: avrrj clqxV ^yi:VSTO nQÖixri xov yeveo9-ai noXe-
fiovg inl xflq yfjq). —
156—158 vgl. V. 199-201. - 159—161 vgl. VIII 6—9.

IV 49 ff. XI 19 314. Lactant. div. inst. VII 15, 13 sie et alia prius regna cum
diutius floruissent, nihilominus tamen occiderunt. nam et Aegyptios et Persas et
Graecos et Assyrios proditum est regimen habuisse terrarum: quibus omnibus
destructis ad Romanos quoque rerum summa pervenifc. — 162 — 164 = V. 297— 299
vgl. V. 490 f. 698 f.

142 [ ] Gffck. Ttoaeiöibva W — 144 ^iei 145 ixvQexai Wilam.\


. . . . . .
(

145 evQÖnov L. —
[xvqüxo Alex, fxoigaxo 4> fiolQa xö W, vgl. sonst zu V. 144 |

146 afziyya W. —
axvyiov xaXiovoiv Castal. axvyiaZov {yvyiaiov A oxvyaZov R)
xaXovaiv <PW 147 xixäveq <I> 148 lad-Qiovg 1*'. Kqövoq '^Pelri xe Nauck Mdls. —

\ \

vgl. V. 150. KQÖvoq xe q^t] xe 4>W 149 xoi ^' 150 q ei^e äea/xoToi f".
\ < \

xQÖvov XE Qirjv xe '/' | 151 xQvxpe W. — iv "C^wafiolq 4*F iv t,(o6ea/xoTg R (ent-

standen aus t.(oafioZq: Rz.) iv Seafiolg L. vgl. V. 253. ivdvxiwg Wilam. 152 6/j (xiv.
|

(pfjfiiv Wilam. — i]xovaav H> \


155 [ ] Alex. Mein. Rz. — tc < ^''
156 vgl .V. 199.
|

Tixiiveaai, .... 157 .. 158 xqövov neQLxeXXofxhoio vgl. V. 289. VIII
. Tixi]vo)v Rz. |

137. —
TceQLxeXofihoLO RL 159—161 vgl.'vill 6-9 160|
VIII 7. "AaovQirig I
= —
BaßvXüivog vgl. III 809 161 fiaxeöövwv T 162—164
1
V. 297—299 vgl. V. 490 f. \
=
III, 142—185. 57

terato xa'i (i ExaXsvös jtQOCpTjtevöai xara Jiäoav


yalav xal ßaöiXsvOi xa x eooofiEv' ev q)Qtöi d-Elvai.
166 xal fioi xovxo ^^Eog ttqööxov vom EyyvaXi^EV,
oööai avd-Qcojtcov ßaöilrjiÖEQ fjyEQEfhovxai.
olxog fiEV yaQ jcqcotiOxoq JJoXoficoviog üq^ec
^oivixEQ X , 'Aolrjg ajtcß'^xoQeg rjöh xal aXXcov
VTjCcov, IJafiq)vXa)v xe yävog üeqGcov xe ^Qvycöv xe,
170 Kagcov xal Mvö(5v Avöatv xe yivog noXvyjQvömv.
avxctQ ETCEid-^ 'EXXrjvEg vJiEQcpiaXoi xal avayvor
*aXXo* Maxrjöovirjg Edvog fisya JtoixiXov äQB,Ei,
Ot (poßEQOV JCoXEflOlO VEfpOg ?'}§OVOl ßQOXOlÖLV.
aXXa [iiv ovQaviog d-Eog ex ßvQ-ov £^aXajtaB,Ei.
175 avxag ejcelx aXXt/g ßaoiXrjiöog EOöExai aQX^j
Xevxtj xal jtoXvxQavog aq) eöüieqiolo d-aXaöörjg,
t] ütoXXrig yairjg ccq^ei, jtoXXovg öh aaXEVOEi,
xal jtäoiv ßaöiXEvOi (poßov fiExojiiod^E jtoii^oei,

jtoXXov 6' agyvQOV E^aXaJta^Et


av xQ'^ffov xe xal
180 EX jcoXecov jioXXwv JiaXi 6 sCOExai ev x^ovl öi'^
XQvölov, avxag EXELxa xal ägyvgog tjÖe xe xoöfiog.
xal d-Xitpovoi ßgoxovg. fiEya 6* EOGExai dvögaoi xEivoig
jtxcofi , ojioxav ag^wvd- vjcEgrj(pavir]g döixoio.
avTixa d* ev xovxoig döEßelag eöoex' dvdyxi],
185 dgorjv d dgöEvi jiXi]6idoEi öxrjöovol xe Jtalöag

178 vgl. (VIII 12.) I Maccab. 8, 4. — 179 vgl. (V. 78.) I 388. — 185. 186 vgl.
II 73. III (596.) 764. V 166. 387 (f.). 430. IV 34. Solches gehörte später, w. e. seh.,
zum Inventar der christlichen Apologien: Athenag. Leg. 34 ol yag ayogav

163 "axato 164 P 165 vgl. V. 300.


Rz. aus V. 298. 491. "nxaxo 4>1' 1 < |

V 332. 415. — vöoj Opsop. (vgl. <. 167 TtQWTiara W.


V. 300) fxövog <l> W \

aokofiüveiog P^'. —
UQ^ei: SQ^ei Rz. wegen des in V. 168 folgenden imß'fjtOQaq
der HSS. 168 ^oivixsg t', liolrjg iTtcßrjxoQsg Wilam. Gffek. ^oLvlxrjg t' lAairjg
|

4>^, aber Saloraons Haus kann niemals Beherrscher aller asiatischen


iittßifjxoQag
Völker heissen 169 vgl. V. 514 170 vgl. V 288 171 vneQipiaXot xal avayvoi
| | |
=
V. 203. —
aveyvoL ^ 172 aXXo »PW aXXä Alex, elxa Volkm. xal xö Wilam., vielleicht
|

ist aber nach V. 171 eine Lücke, in der noch von den Griechen geredet wurde

(vgl. V. 202 fiF.), danach hiess es denn: und dann... — fjLaxeöovltjg A ixaxeöovirjg
d. and. HSS. |
176 a(p' han. d^aXaoorjg = XII 14. — eaneQLOLo Alex. (Rz.) soTteQlov
xe {han^Qov xe A) 4> eoTteQiov W 178 näai AW.
\
— fzexömo&ev Pf". — Tto^aet W
=
\

179 I 388. 180 [ ] Herwerden 180 183 [ — Bur. 179 — 189


] GfFck. [ ]

180 ndXiv A^. iv /ßovl öiy V. — 61-^ Rz. Sia «^«p- 182 = 83. — |
f. = I 391 f. —|

ßiya aus I 391 Rz. (xexa 4>^ 183 nxüiß önöxav Rz. aus I 392. | nxcofiad-^ Zxav
<PV. — aQ^iovx' KP 185 I
aooriv &QOevi W aQaig 6' apaevt <P. — xe: Se 1'.
58 Sibyllina.

aioxQOlg sv rsyhööi xal eoostai rjfiaOi xsivoiq


&Xttpig SV ävd^QcojtoLq fiEyaXrj xal jravra raQcc^Bi,
jiavra öe Ovyxotpsi xal Jiavta xaxwv avajiXrjOsi
aloxQoßlq) (piXoxQrjfioovvxi, xaxoxsgötL jcXovxq),
100 hv jioXXalq X^QV^'^^ Maxrjöovii] öh (laXiota.
(iloog d s^sysQsl xal jtäq öoXog aOötrai avrolg.

[aXQ^ ^Qog tßöofidrrjp ßaOiXrjiöa, rjg ßaöiXevosi


AlyvjTTOv ßaOtXsvg, og acp EXXrjvwv yevog eörai.]
xal TOT ed-vog /isyaXoio d-80v jrdXi xagTSQov lOTai,
195 OL JtdvTsööL ßgoTOlOL ßiov xadoörjyol loovTai.
aXXa TL (lOL xal tovto d-sog vooj ivd^txo Xs^ai,
TL JCQWTOV, TL d' SJlELTa, TL (f VÖTatLOV XaXOV EÖTUL
jtdvxag en dv&gmjrovg, Tig 6' dgyjj tovtojv löTai;
jiQcÖTov TiTaveoOL d-sog xaxbv kyyvaXJ^SL'
200 VLolg yag xgaTSQOlo ölxag tiOovOl Kqovolo,
ovvtxd TOL örjödv ts Kqovov xal (irjTkQa xsövrjv.
ösvTSQOV avd^ "EXXtjöl TVQavvLÖeg rjö' dytQCoxoL
EOöovTttL ßaOiXrJEg, vjregcpiaXoL xal dvayvoL,
xXstplyaßoi xal ndvxa xaxol, xal ovxetl d^vrjTolg
205 dfijtavöLg jcoXsfiOLO. ^Qvyeg (f sxjtayXoL oXovvxai
xdvTEg xal Tqoli^ xaxov lööETaL rjfiaTL xelvco.

Of^auvTSQ noQVSiaq xai xaxayo)yaq äO-8GßOvg TieTtOLrjfisvoi roig vioig


ndatjg ataxQcig fjöavifg xal /xtjdh tibv aQaevwv (petööfxsvoi. vgl. Justin. Apol. I 27. —
Tatian. Or. 28 = Clemens Alex. Paed. Ahnlich auch noch [Methodius
II I 4, 26.

latinus] cp. 11 viri .... quemadmodum muliercolas semet ipsas exornabant stantes
in plateis et in foribus civitatum 186 Anf. vgl. V 388. 192 f. aus V. (318) —
608 f., aus 193 wieder XIV 138. 199 aus V. 156. — 204 xal ovxtzi &vfjTOlg — \

206 äfiTiavaig TtoXsfjioio: antiker Orakelstil, vgl. Phlegon: mirab. p. 66, 5 Keller
ov(? ävanavXrjaig xaxov soaerai ovrf' i^ßaiöv.

186 riyeai W (zsyeaat. L). — eaaezai Alex, satai <P1*' \


187 S'Xitpig <PW. —
xal Ttävta taQa^ei V 30 188 = V. 613 |
=
189 (piXoyQi^fjLooivrjg W. xaxo- |

xtQÖf-L Castal. xaxoxsQdet 4> xaxeQSel {xaxsQÖel L) '/*' 190 MaxrjSoviy Alex, fxaxe- |

dovly <P^F 191 i^eysQelrai 'F {i^eyyeQeTtai L). =


xal .... avroZg XII 268. —
— — axQtg ^
I

vgl. XI 258. avToTg: avtrjg W |


192 f. [ ] Gffck. vgl. V. 608 f.

^arai == XIV 138. — yivovg W 194 näXi Opsop. näXiv «P < *. —


|

193 8g \

xaQXEQÖv: XQavsQÖg R xQateQÖv L (F?) 195 xa&oörjyol saovrai = 385 | I

'F 198 < P. — zig


|

196 e&ero | aQX^ zovzwv eazai nur rlg


d' 1' *P rf' aQX'^l '^'s
xovziov saaezai aQyii Alex, zig d' a^p) eaoszai ainüjv Opsop. 199 vgl. V. 156 |
\

2(K) so Badt, v\ol yag xQazsQOto xqövov zioovai ölxag 4>'F {xqövov xal firjz^Qa
xtSvijv unter Zusammenziehung von 200 u. 201 L) 202 öbvzbqov 6" av9-' W. |

zvQavvlöog ^F 203 viiEQ<plaXoi xal avayvoc
| V. 171 205 ä/xTtavaig n,oXi[xoio = |

vgl. Xn 127. XIII 27. 4>Qvyeg —


ÖXovvzat. vgl. XIII 32. 108 206 xaxov |

^saaezai = V. 265. — eazai FW.


III, 186—222. 59

avrixa xal Il£Qa7jöi Tcal 'Aoovgioig xaxov 7J§ei


Jtdo7jX Alyvütxo} Aißvi;] r i\^ AlQ^ion^OOiv
KaQol re IlaficpvZoig rs xaxov * (lETaxiprjdr/vai*
210 xal jiavTBOOL ßgozoloi. ri ör/ xad- tv s^ayoQsixx);
aXX' büiorav xa ütQcoxa xtXog Xaßfj, avrixa ö töxai
öevxeq lüi av^Qcoüiovg. xai xoi jtQwxioxa ßoi]öa>
avÖQaOLV evoeßeoiv ?j§.6i xaxov, ot jtEQl vaov
oixstovoi fisyav ^oXoficoviov oi xs öixalwv
215 avögmv exyovoL eioiv oficög xal xmvöe ßo^ao)
(pvXov xal yevsTjv jcaxtgwv xal örj/iov aJtavtcov
xavxa 3tegi(pga6i(X)g, ßgoxs JtoixiXofirjxi, öolo(pgov.
toxi jibXig xaxa x^ovog Ovg Xalöaicov,
eB. rjg 01} yavog eöxl öixaioxaxoov avd-gcojicov,
220 oIolv ael ßovXrj t' dyaf^rj xaXd t' sgya fiifi7]Xsv.
ovxE yag i^eXiov xvxXlov ögofiov ovxe OEX^vr]g
ovxe JTEXmgia Igya iisgiftvcöaiv xaxa yairjg

207—209 vgl. XI 53—55. — 218 Polemik, w. e. seh., gegen Eupolemos bei


Alexander Polyhistor (Eusebios: Praep. ev. IX 17, 3): öexdrtj de yeveä, (ftjaiv, iv
nöXei T^e Baßv}.ü)VLag KafjtaQiv^, ^v xivaq Xsyetv nöXiv OvQitjv {elvai 6s fieS-eQ-
fzrjvevofievtjv XaXöalißv nöliv), iv TQiaxaiösxäzy yeviad-ai ^AßQaaß yeveä, evyeveia
xal aoipia nävxaq v7ieQßeßf]xöta, dv d// xccl zfjv aaxQoXoyiav xal XaXöa'ix^/v
evQeZv ...... 221 —
230 Deut. 18, 10. Lev. 19, 31. 20, 6. 27. Num. 23, 23. Slav.
Henochbuch X S. 13 Bonw.: Dieser Ort ist bereitet denen, welche treiben
Zaubereien, Beschwörungen, dämonische Wahrsagerei. Philo: de migr. Abrah. 34
p.460 M. Mit der Sibylle stimmen z. T. wörtlich überein die Verse bei Psellos 1128l>,
von Kroll: De oraculis Chaldaicis p. 64 sq. mit Recht für jüdisch oder judaisierend
gehalten: /nfj rä nekioQia f/exQa yairjq vnö ofjv cpQeva ßäXXov ov yaQ äXrjd-eiTjq \

(pvrov iv x^ovl. /xr/re /xtTfjet (xexQOV ^eXiov xavövaq ovvaO-Qoiaaq'


\
aiöiip ßovX^ \

207—209 vgl. XI 53—55 | 207 < W. — xal: 6}] Rz. aus XI 53 |


208 7t«(Tj?:

näai W. — t' r}rf' Rz. aus XI 54. v?d' 4>W 209 naßcpvXloiq 4>. xaxov fxexaxiVTjQ-tjvai.
|

*P^ Aasgg. Bur. (r') anoQov fiexaxivtjS'rjvaL Herwerden xaxov fiiya xoivw&rjvai Gtfck, |

210 xal nävxeaai ßQoxolai vgl. V. 120. xi i^ayoQevoi —


Fragm. 1, 34. vgl.
. . . . =
III (61) 517 f. 212 xal.... ßoiiau) vgl. VII 111. XI 32. 108. 119 213 evaeßeaiv A^'
I
|

evöeßea PB
evaeßeeoa Castal. —
vaöv: vtjöv F xaxdv R xaöv L 214 oixelovoi |

fieyav SoXofiuDvwv Alex. oixovGi{v) /xsyav eiq (iq ^'') aoXofji6iv(e]wv <P^' ]
215 eyyovoi «f. —
dfi&q Gffck. ofxcuq <P9' Ausgg. 217 ßQOxh noix., 6oX6(pQOv |

vgl. V. 624. 16. — TtoixoiXofi fj6oXö(pQ(ov R noixiXö/xfj 8oX6(pQOV L. — öoXö(pQ(ov A


iSoX6(pQ(ov F 218
I
eoxL: eotai PB. — Nach nöXiq Lücke {Xeinei: P)
Kafiä- <l> xe W
()iva + Alex, aus Eupolemos. —
Ovq XaXöaiiov Opsop. Gfroerer ovxäXSoLO 4>
evQväyvia '/'" 219 i§ fjq Sfj Friedlieb iS fjq fiot ^' i^ d)v rf/) 4k
|
SixaioxäxcDv —
äv&QÜino)v vgl. I 280 221 xvxXiov P Friedl. (vgl. Manetho IV 620) xvxXov AB
|

xixXov 'PRz. I
222 ueQi^vüiaL <I>U*'.
60 Sibyllina.

ovTS ßad-og x«()OJro?o d-aXdoOfjg 'Sixeavolo,


ov jctaQficöv Oi](i£l , olcovojcoXwv TB TCExeiva,
225 OV ficcpreiq, ov (paQfiaxovc, ov firjv kjiaoLÖovq,
ov (ivd^cov ficoQcöv axaxaq ayyaoxsQifiv&cov,
ovös TS XaXöaicov to. JtQOfiavxia aöTQoXoyovoiv

I
ovöe fisv aOzQovofiovOi' to. yaQ xXava Jtavra jttcpvxev,
oOöa x£v ag)QOPsg avögsg eqevvcocooi xut r/fiag
230 ^vxag jvixra^ovTsg eg ovöev XQ^(^tfiOP SQyov
xal Qa jtXavag söida^av asixsXiovg avd-QWjrovg,
e^ cov ör/ xaxa JtoXXa ßqoTolg JceXeTai xaTcc yalav,
Tov jcsJtXavriöd^ai oöovg t ayad-ag xal sgya öixaia.
ot ös fiBQLfivmöiv T£ ÖLxaioövvrjv t agsTriv te,
235 xov (piXoxQt]!J^oövm]v, rJTcg xaxa [ivQia tIxxel
d^vrjTOtg dvß^Qcojroig, JioXEfiov xal Xifiov ccjieiqov.
TolöL de fiETQa ÖLxaia jieXec xax dyQovg te jtoXsig te,
OVÖE xaT dXXrjXcav vvxxoxXojciag teXeovOlv

<piQ£Tai naxQÖq, ovx svexev oov. \


(xi/jvrjq qo'lC^ov eaaov ael ZQtx^t ^QY^p dväyxTjq. \

aoxiQLOv nQOTCÖQEVfia asQ-sv x^Q'-'^ ovx ekoxsv&f]-


ai&Qiog öqvlQ-ojv xaQOÖq nXaxvq
|

ovTCOX^ nkr}(Hjg. ov Svamv\


anXccyxvoov xe xofiai .... Aus christliclier Litteratur
vgl. Jiö. 3. XIII 67 ff. u. a.
Sib. —
ßdd-og x^QOTtoTo d-a?Maarjq der ge- =
fälschten Orphik bei [Justin.] Cob. ad Graec. 15 V. 21 De monarch. 2. Hekataeus =
bei Euseb. Praep. ev. XIII 13, 40 aus „Sophokles" V. 3 nöwov xs x<xQonöv o'lS/xa =
[Justin.] De mon. 2. — 228. 229 Lactant. div. inst. II 16, 1 Eorum (der bösen
Engel) inventa sunt astrologia et haruspicina et auguratio et ipsa quae dicuntur
oracula et necromantia et ars magica et quidquid praeterea malorum exercent
homines vel palam vel occulte: quae omnia per se falsa sunt, ut Sibylla Erythraea
testatur: inel nXdva nävxa xäö^ ioxtv .... 234 246 vgl. II 56 ff. Ähnlich die —
Aufzählung christlicher Tugenden in der Apolog. Aristid. 15. 235 vgl. V. 641 f. —
II 111. VIII 17. —
ijxiq X. ß. xixxei vgl. Theognis 389 und zu Sib. II 109. —
237 vgl. 11 66.

223 xf^QOTCoTo &aX(xaaTjq Castal. x^Qonoiov (x^qotcoIov R) &aXdaarjq ixaQO-


noLOVod-ai daarjQ F)<PW 224 nxaQfiwv
\
arißsf: naXixöiv o?]fieia W. — oiojvonöXwv xe
(Te<;B) nexeivd 'P ovx oliovonöXwv 71xt]vö}v W ovx oiiovüiv nsxarjvöyv Rz.
226 (paQfxa- |

x^aq Dausqueius, doch vgl. II 283 226 iyyaaxeQL^v^mv Rz. iyyaoxQifir&ojv <f>¥''
|
|

227 xe Rz. xd <P''F. — xd nQO(idvxia <P TtQOßdvxeia 'i' 228 r« niipvxev 4> inel \ . . .

nXdva ndvxa xdö* iaxlv Lactant. xal yaQ nXdva xavxa netpvxev RL (F?) 229 xev- |

neQ Lact. — ^QevvoiCüaL xax* ijfiaQ aus Lactant. Cod. Par. 1663 (Gj'G'Y'NCÜO-
CIKT NMAp) Rz.? iQevvöiai[v) {iveQyovai F im Texte, yQ. i()evvüiai a. Rande)
xaxa '^fiaQ 231 nXdvaq Alex. nXdvoiq AP nXdvrjq Br nXdvrjv '/'Bur.
^y^ Ausgg. |

(deixeXlovq dvd-QU)7iovq vgl. XIII 51) 232 tbv: ov <!' 234 fieQifxvüac Sixaioaivrjv
| \
W
(o? 6h ÖLxaioavvtjv xe fisQi/xvibaiv aQex'f^ xe Rz.?) | 235. 236 < 'F |
235 vgl.
V. 641 f. II 111. VIII 17. — (fiXoxQ^ßoavvtjv Rz. ^iXoxQTjfioavvrj </>. — ^xiq Mein.
xiq y % 4*.
'

III, 223—258. 61

ovrf* ayiXaq sXaovöi ßocöv o'icov xe xal aiycöv


240 ovöe oQovg yalfjq yEitcov rov yeixovog atgsi
ovöe JioXv jtXovTcöv rig dvrjQ rov sXartova Xvjcsl,
*ovÖE ye XVQ<^? {^Xißei (läXXov cJ' avre* ßorj&^el
alsl ejtaQXELWV ölrcp oivcp xaX eXaico'
aUl 6 oXßiog iv örj^op xolq (irjöev exovöiv,
245 aXXa JtsviXQOfievoiOc, &-eQovg ccjrofioiQav iaXXei,
jrXrjQOVvxeg fisyaXoio d^sov cpaxiv, tvvofiov vfivov
jtäoi yciQ Ovgaviog xotvrjv exeXsooaxo yalav.
Tjvixa ^ Alyvjcxov Xeiipei xal dxagjtov oösvoei
Xaog o öwöexdcpvXog kv riyEfioöLV d^£o:7CEfijcxoig
250 £V öxvXcp jtvQoevxi x6 vvxxEQLvov öioösvmv
xal öxvXcp v8(pEXr]g *jiäv ricbg ijfiag oöevOEi*,
xovxcp 6' ^yrjXfJQa xaxaCx'qöat [liyav avÖQa
McoOrjv, ov jtaQ tXovg ßaöiXXg evqovö £x6fiiC,Ev,

d-QErpafiEVTj (T* vlov ExaXEööaxo. rivixa ö' ijXd^EV


255 Xaov od i]yEfiov(5v, ov düt Aiyvjcxov d^Eog rjysv
Elg xb OQog I^iva, xal xbv vofiov ovQavod-i Jtgo
öSxE d^Eog ygarpag JtXa^lv övol Tcdvxa öixaia,
xal JtQoöExa^E JtoiElv' xal t]v aga xig jcagaxovö'^,

240 vgl. II 100. 242 vgl. II 76. — —


247 Stoisch -jüdisch, vgl. zu II 106
und 'Plutarch. Alex. m. virt. I 6 über die TloXitda der Stoiker tVa (x^ xazä TidXecq :

H^xe xazä ö^/xovq oixüifxev, löioig sxäovoi SicoQLO/xevoL dixaioig, «AA« TcdvzaQ
av&QCDTtovq ^ya)fisd-a Stjuözaq xal noXizaq, elg Sh ßioq y xal xöa^oq wanEQ
ayiXrjq ovvvößov vößco xolvS> avvtQe(po(X6VTjq (Zeller Die Philosophie der Griechen :

III 1, 301). Philo: Vita Mos. I 28 p. 105 M. —


250 f. Exod. 13, 21 f. Esr. II 19, 12.
Ps. 77, 14. 104, 39. Weish. Sal. 18, 3. —
254—256 Exod. 19, 2 f. Philo: Vita
Mos. I p. 107 M.

239 öicDv . . . alyöiv vgl. II 11. — dl(ov Alex.2 olöiv «^fAlex.* |


241 noXv nXovzvbv
Gffck. TtoXvTcXovTüDv fp TCoXvnXovzoq W Ausgg. — zöv sXäzxova: xh ^iXaxzov 'P \

242 so ^'/*" Friedl. Alex., ovöe yi ziq XTi'jQaq &X[ßei, /xäXXov Sh ßo7]&£i oder ov
yJiqaq d-XLßei, fzäXXov ö' avzaioi ßo7]d-et Mein. | 243 <: A. — iTiaQxscov iv
alzo) <P I
245 7iEvixQO(xevoiq A. — S-SQOvq . . . läXXei vgl. XIII 45. — läXXeiv T \

246 TcXrjQöiv zfjv Hartel, unnötig; denn der Plural des Particips fasst alle Guten,
die einzeln vorgeführt worden sind, zusammen. v/xvov: vtcvov W 247 == V. 261 — \ 1

248 azaQTibv Ludwich. vgl. V. 9. VIII 486. XEQnvbv (PW sqthxov Castal. Nauck
Mdls. 249 Anf. =
XI 36 (II 171). —
^ye^öoi AW 251 xal: xal iv "F xäv Alex.2 \


I

näv {zö näv R) tjihq rjfiaQ oöevoet ^W Alex. Friedl., schwerl., brav ^d)q ijfiaQ
oööioy Gffck. (wenn die Morgenröte dem Tag den Weg bereitet 263 fiwva^v f*". |

ßacfiXevq ^ ßaalXiaa Betuleius. — ^x6ßit,e F ixofxit,eoe L ixöfxioe R vgl. V. 151 |

254 (J' vi6v t' ixaXsaaazo (rf' viöv ze xaXeaaazo L) ^ | 256 ovgavöQ-t, tcqö Anon.
Lond. vgl. I 267. V 352. ovQavöQ-ev ngö 'F ovQavöd-6v TtQÖq 'P \ 257 nXa^l W
258 noelv T.
.

^2 Sibyllina.

Tjh vofio) TiosiE öix9]i^ i] 7e()ö< ßgoralaig


260 «Je Xa&eov dvrjtovq Jta07j öixtj h^ajcoXslxai.

rolöi (lovoLq xüqxov


rsXsü^ti C^nöwQoq agovga
8^ tvog sig txarov,xeXt&ovro re jJttga &toio.
265 dXX' aga xal rovroig xaxov töOExat ovöe (pvyovzai
loifiov. xal Ov ÖS xagta, iLjimv jtBgixaXlea örjxoi',

rpsv^^], sjtti ayvov vJtagx^i.


001 fiolga Xucklv Jitöov
ax^^O^ de Jtgbg Aoovgiovg xal vrjjtia rtxva
örpei öovXsvovra Jiag avögaOi övOfisvtsooiv
270 rjd' dXoxovg' xal jtäg ßiozoq xal jtXovrog oXtlrai'
jtaOa ÖS yaCa oid-ev jtXi^gi]g xal Jtäoa d^dXaooa'

jiäg de jigooox^i^oiv eorai tolg oolg eß^lfioiOiv.


yala 6' £gi]fiog äxaoa Otü^sv' xal ßwfiog sgvfivog
xal vaog (leydXoio Q^sov xal relxsa [laxgd
2.1b Jtdvxa x«iW«t JtEOEOvxai, öxi cpgeolv ovx ejtiü^rjoag

aO^avaroio dsov ayvm voiico, aXXa JiXavrjd-tig


slöociXoLg eXdxgsvoag dsixsoip ovöe (poßrjd-eig

d&dvaxop yevexrjga d^emv jcavxojv x avd^gconcov


ovx E&eXeg rifiäv, d^vrjxätv uöcoXa ö exi/iag.

280 avd^ cov ejtxa XQOVcov ötxaöag yrj xagjtoöoxeiga

261 näOL yaQ OvQÜvioq xoivyv erelsaaazo yalav


262 xal nlaxLV xal agiarov evl azrj&eaai vÖTjfia.

268—270 vgl. XII 107—109 (III 526 fi.). — 276—279 Jerem. 5, 19 u. ö. —


280 Jerem. 25, 12.

260 dvriTovq: ßQOTOvq ^. — Nach 260 Lücke, die heute die aus V. 247. 585
interpolierten Verse 261. 262 in 4>W ausfüllen; früher fanden
wohl die sich darin
Belohnungen Gottes für die Befolgung der Gebote, besonders auch der Hinweis
auf Kanaan: vgl. V. 263 261 OvQävioq aus V. 247 Castal. ovQavioiq <P^I'' 262 niariv
| \

Opsop. aus V. 585. näoi{v) </>'F 263 reAt'^ft A«/^" TeXtÜ-rj d. and. HSS. xeXtau Bur.,
|

doch vgl. Anthol. Pal. I 31, 3 264 zeU&ovroq fiizQa Herwerden.


|
Q^soTq W —

\

265 vgl. (V. 206) XI 45. 239. XIV 109. earai Pf' 266 6h xaQza, XiTiibv Wilam. de |

xazaki7i(X)v 4> nur loinov U'' 6e xdXle'ntoiv Alex. 267 V7iä()x^iv </> 268—270 vgl. XII
| |

107—109. ni 526 ff. 271 näaa 1


at&sv vgl. V. 273. 281. 333. (271 ganz anders
zu konstruieren als 273. 281, wo ai&ev zu yaia gehört; 273. 281 (280i also wohl inter-
polierte Stellen 273 vgl. V. 271
|
274 Anf. vgl. V. 565. XI 87.
|
xal rd^ea fxaxQa — =
XI 1 (III 809) 275 Ttüvza z- Tieaiovzai vgl. V. 685.
I
inl^rjoav 'V i7it»rjxaq (276 — . .

ayvbv vöfiov) Betuleius 276 aii^avüzoio &. ayvco vöfno vgl. V. 600.
|
ayvöj v6f/io —
Volkm. ayvov vöfxov 'I'W 277 ovdh (poßt]&elq B (1. H.) Alex, ovrf' i<poßijd-T)q B
\

aus Korrektur u. d. and. HSS. Friedl. 278 vgl. V 406. |


a^ävaxov 279 — . . . . . .

(J' izlfiag vgl. V. 604 f. 278 d^eöv nävzwv uv&qwtkdv Alex, aus V. 604, aber richtig
|

vergleicht Rz. Xenophanes Fragm. I 1 elq &edq sv zs iholai xal avihftöjnoioi. fx^yiazoq.

III, 259—300. 63

S008T SQrjfiog djtaoa ösd-sv xal d^avfiara o?jxov.


aXXa (itvei o ayad-olo rtXoq xal öo^a inylori],
wg aXXa ov (lifivs
sJcexQavE {^sog ooi äfißQorog.
jtiorevcov (leydXoio &eov dyvoloi vofioiöiv,
ojtjtors Oslo xafiov oq&^ov yovv JiQog (paog aQi;j.
xal TOTE öij dsog ovQccviog jctfiipti ßaOiX^a,
xQtvel (f dvÖQa ixaörov ev ai/iari xal Jtvgog avyfj.
8Cri ÖS Tig (pvXrj ßaoiX'^iog, rjg ytvog toxai
d:jiraiOTOV xal rovxo xQOVoig jtsgixsXXofitvoiöiv
aQ^ei xal xaivov ötjxop ß^eov aQ^sr eydgeiv.
xal JcdvTsg üagocöv ßaOiXslg ixixovQrioovöLV
XQvoov xal xaXxöv rs jtoXvxfirjzov xe oiörjQov.
avxog yaQ 6(6o£i d-sog Evvv)(pv ayvbv ovelqov.
xal xoxE öij vaog jcdXiv tööExai, cog JcaQog rjEV.

295 rjvixa örj (loi ü^vfiog sjcavoaxo Evdsop vfivov


xal Xixofirjv yEVExrjga {lEyav jtavOaö&ai avayxtjg,
xal üiaXi HOL fieydXoio d^sov cpdxig ev öxrjd-EOöLV
iöxaxo xal [i exeXevos jiQoq)r]XEvoai xaxd ütaöav
yalav xal ßaOiXEvoi xd x' EOo6y,EV ev cpQEöl d^slvai.
300 xal (loi xovxo d^Eog tcqwxov vom ev&exo Xi^ai,

286 vgl. V. 49 f. — 287 vgl. Ezech. 38, 22. Jes. 66, 16. — 288-290 Gen.
49, 8. Esr. I 5, 5 f. — 291 f. Esr. I 4, 47 flF. — 293 Esr. I 3, 3 ff. — 295—300 vgl.
V. 1—7. — 297—299 = V. 162 -164. — 399 ßaatkevat vgl. XIII 6.

281 Anf. vgl. V. 273. 333.


'carai —
282 fxevei o Alex, ^hv elq 'I'^'- W \

öö^av ßsylaxriv 1*'
inexQave &edq 'P.
\ 283 äfißQoroq Alex, xal ßQOxöq
log ooi —
<P^\2mxaixöv: xafiöv^ 286 vgl. V. 652.1 287 Pf^ivefcJ': ;f()tV5tvNauck.— «vc()aP.
\

h< '/^ 289 XQÖvoiq TiSQitEUoßevoiaiv. vgl. XII 203. (III 627). Gregor. Naz.
I

carm. p. 1017, 63 M., nach alter Form (Aristoph. Av. 696. Sophokl. Oed, R. 156)
wieder bei den Späteren gebräuchlich, ähnlich „Kallimachos" bei Clem. Alex. Str.
V 14, 108 resp. „Linos" bei Aristobul in Euseb. Praep. ev. XIII 13, 34: inizE/.-
XofievoiQ ivtavToTg und auch Oppian Ven. II 206. neQizeXXofiivoiaiv A nsQixe'/.-
:

Xofisvoig d. and. HSS. 290 or/xöv &sov Castal. S^eov atjxdv <PW
| 291 nixovQi'i- \

aovai{v) 'f I
xal xi^Xxöv re A ;fpv(7<5v re %aXxbv re d. and. HSS. x<^^^öv
292 XQ'^^^^ov
re XQVoöv xe aus Homer: Od. g 324 Nauck 294 iog nÖLQog ijev vgl. II 33. fjev Opsop. |

i)v nsQ * ijv W
295 == V. 489. 1 fxoi Rz. fxov <PW. —
inavoax' A vgl. V. 301. - —
ivS^iov v/xvov Rz. vgl. auch V. 489. V 53 | 296 ?.mö/ir]v {Xomöf^rjv L) — yevsxfjQa
¥'".

ßiyav vgl. V 406 |


297—299 = V. 162—164 vgl. V. 490 f. 297 ndkiv — 1'.

300 vgl. V. 165. —


|

ivl W I
299 eaaöfiEv iv aus V. 164 Rz. eoaöfiEva <I>W \

e&£xo 'U.
54 Sibyllina.

oööa /£ TOI BaßvXcövi efirjoaro aXysa Xv/ga


d&dvarog, ort ol vaov fityav eS,aXajta^sv.
alal 001, BaßvXcov ?]6 Aoovqlcov yivoq dvÖQmv,
jtaOav afiaQTcoXcöv yalav QolC,og jto& Ixvelxai,
305 xal ütaöav yjcoQav ihqoüicov aXaXajuoq oXeOOsi
xal jiXriyrj fieydXoio d^eov, rjyriroQoq v/ivcov.
dsQiog jag ooi, BaßvXcov, fj^ei jtot dvco&ev
[avTaQ ajt ovgavo&EV xaraßi^ösrat sB, ayicov Ooi]
xal ^vfiov xexvoig aimvLog e^oXo&Qsvöig.
310 xal TOT toxi, (ag fjöO^a Jtgo zov, mg firj ysyovvla'
xal TOTE xXrjöd-i^Gi;] aJio at^iaTog, cog jcagog avTrj
E^eX^ag avÖQÖtv t aya&mv avÖQcov te ÖLxalcov,
cov ETI xal vvv aifia ßoa Elg ai&Ega fiaxgov.
?j^£i 001 xXrjyr] fiEydXr], AlyvjtTe, xgog olxovg,
315 ÖELvr}, rjv ovjto) üiOT ExriXTiiOag SQXOfiEvrjv ooi.
QOficpaia yag ^öiEXEVOEzai öid (ieOov oeIo*,
oxogjtiOfiog 6e te xal d^dvaTog xal Xifiog Eq)£^Ei
hßöofiaT^ yEVEfi ßaOiXrjmv, xal tote Jiav07;i.
alal OOL, xcogct. Fcoy i^öh Maymy [ieoov ovoa
320 Ald^LOJtojv JcoTaiiwv, Jtooov ai^axog Exxvfia ös^^,

303 ff. ff. Sib. V434ff. XI 204 fl".


vgl. Jes. 13, 1. 47, 1 309 »vfxov vixvoig: —
vgl. Ephes. 2, 3. —
Apoc. Bar. 31, 5 et erit tamquam non faerit. Sib.
310 vgl.
Vm 42. —
312 vgl. Apok. Job. 16, 6. 313 Gen. 4, 10. II Makk. 8, 3. — —
316 ff. Ezech. 14, 17. (Lactant. div. inst. VII 15, 11 tum peragrabit gladius orbem
metens omnia ....). —
317 vgl. Ezech. 14, 21. 318 vgl. V. 192. 608. — —
319 f. vgl. V. 512 (Ezech. 38, 2. 39, 6).

301 ye Volkm. xs 4> xal W. toi: x^ 4>. —


ßaßvX&v P ßaßvXuiv W. ifxiiaat A — —
vgl. V. 295 302 d&dvatög d-' <in 'F.
I

ol vabv Alex. Q^eov vaov 4> Volkm. oX vaöv
&60V W 303 vgl. V 434. XI 204 304 "xrjtai Rz. 305 xal
I
'F.
| x^QVV Rz. | < — |

307 T^eQiog Rz. 308 [ ] Herw. Bur. 309 so Gffek., xal &vfidg rixvoig alüiviog
| |

i^oXod-Qsvaec ^'F xal Svßov texvotg alöiviog i^okoS'Qevaei Volkm., schwerl.; es kommt
das Verderben für Babel und für die Kinder des Zorns, vgl. auch V. 505 310 vgl. ]

VIII 42. — TtQÖ Tov: xal tcqö rov W. — {yeyovvXa: V. 814 yeyavlav <P yeyo-
vvXav ^) 311 cüTtb'. a(p' W 312 so Alex., i^sxeag ävÖQibv x dyad-üiv xe dvÖQwv

|
I

öixaiojv W äyaSvnv xe Sixaicov alfia {at/xa also Glossem) ^.


i^^x^ag dvÖQÜiv t'

aifxa ßoä: imßoä W 314 TiQÖg oi'xovg \


V. 772 315 f. vgl. XIII 120 f. ovW = |

Ttox in^^TiLOag: ov n(onox [nwnoxs A) i^Xnioag 4> 316 So 4>W {fiiaov W), |

QOixcpalai. ycLQ oov öisXsvoovxai 6ia fiioaov Volkm. p. yaQ oeln iXevaovzai 6. fi.
Mdls. QOfJKpalri yci-Q oelo öiiQXfjxai 6iä [itaaov Gffck. vgl. die Konjunktive in
V. 799 f. I 317 ö oxoQmanbg 6s xal T \ 319 Anf. vgl. V. 512. — x^QV Rz; — -^"»X
PjöhMayöiy: yibv [ybv L) jjrfe //.aywv W. — fiioaov ovoa P (liaov oiaai B ^
ovaa ävd fiiaamv (/xiacav R) W 320 nöaov |
. . . öi^^ vgl. XI 106 f.
.

III, 301—344. 65

xal xqIoeojq oixtjOig tv avd^QcojtoiOi xtxhjöt^j,


xal jtisrai Oov yala JtoXvÖQOOog aifia xtXaivov.
aial ooi, Aißvrj' aial de d^aXaöOa rs xal y?i'
&VYCtT6Q€g övOficöp, cog vj^ste üiixqov eq rjfiaQ.

325 fj^sre xal "faleütolo öi<Dxo(i8vai vjt aymvog,


ÖBivov xal x<^X^^ov' ösiprj xgioig tOöExai avrig,
xal xax avayxTjv jcavteg sXsvOeod-^ dg {rov) oXtd^Qov,
avd-' cov ad-avaxoio (liyav 6isö)jX7jOaod-t
olxov oöovot öiÖ7]Q8loig t' Sfiao^Oazt ösivcög.
330 rovvexa d?) vsxqcöv üiXtiqi] öijv yalav ejroipei.
rovg (lev vjto jrtoXsfiov xal jcaorjg öalnovog oQfirjg,
Xi(iov xal Xoifiov, vjto r syßgöjv ßagßaQod^vfKnv.
yala {6} sgrjfiog djtaOa osd-sv xal tQ?](ia JtoXrjeg.

8V 6b ÖVÖtl dOT7jQ XdfllpSt, OV kgOVOL XOHTjXTjV,


335 go^cpaiag Xcfiov d^avdxoio xe o^fia ßgoxotOiv,
7]ysfiovG)v xe *^d-ogap* dvögcöv fieydXcov x ejciö7'ifi(av.

örjiiaxa 6* eoGexai avxig ev dvB-gmjtoLOi fisyiöxa'


xal ydg Maicöxiv Xifivrjv Tavaig ßad-vöivTjg
Xeitpei, xaö de goov ßad-vv avXaxog eooexai 6x.x6q
340 xagjtorpogov, x6 de gevfia x6 (ivglov avyev e<peS.8i.

xdofiaxa 7]6e ßdga&^g dxavTy jtoXXal de ütoXTieg


avxavögoL üieoeovxai' ev ^Aoidöi (lev ^laooog
Keßgijv '^ Ilavöovb]* KoXo(pa)V "Etpsöog Nixaia
Avxioyeia Tdvayga JJivcom] ^nvgv?] "^ Mdgog*
323 vgl. Ezech. 38, 5. — aiaX Se yn vgl. Apok. Joh. 12, 12. — (329 öSovai
. . .

GiStjQeioig vgl. Dan. 7, 7). — 332 Xtfxov xal koifiov vgl. 23. — 334 vgl. II ff.

VIII 191 ff. — 335 Ezech. 14, 21.

321 av^iOTCoiq W |
322 vgl. V. 392. — TiaUÖQooog A 323|
vgl. VII 118. —
aial Se: dl ai'ooi 'F. — yy A yä PB yala f*" | 324 log . . . ^/xaQ vgl. V. 59. VIII 124 =

325 Snoxöfisvoi in ayxibvog f*' |


327 i?,evaea&' eig töv u).e&QOv: so Dausq. Mdls.
{igAnou. Lond.) i^.evaead'' (elevaeo&e y^) slg oXs&qov *PT 329 oiöjjgeoig \ ifiaai]-
aaxe ^' 331 noUfxov
|
W
332 Anf. vgl. II 23. loi^iov: ).i!.iov A.
\ vnö — — . . ßaQ-
ßaQO^ficüv vgl. V. 528. — t' Wilam. ö' ^PW kmgg. \ 333 Anf. vgl. V. 273. — + Rz. ö'

<.^W. — egrifia nölrjeg Gomperz tQtjfza {eQTjfiogL) Tiohjog <P1''; vgl. zu 8Q7]fia3es.35,2.
51, 3. 52, 9. Ezech. 36, 2 ] 334 drffj/ 1^'
\
335 QOficpaiTjg Rz. |
336 (p&0()äv: (povijQ

Rz. (pQ-oQav wohl ein Glossem, also isf alles unsicher 337 av^ig A av^ig alle
ist ]

and. HSS. 338 Maiöniv ?.i/xv?]v Alex, /naiwrig llßvri <P^' 341 ydofiara
] ayavf'i \
. . .

beziehungslos: Wilam. 342 neoosovzai W. | Itioiäöi Mein, aaatjlöi 4' aaaiöi */' —
"AaaiÖL yy Volkm. —
'laaaög Alex, iaaolg <P y aaalg W 343 KeßQjjv Anon. Lond. \

KißQtj {xißQi] B) <P*¥. —


Ilavöovh): Mvyöovbj Alex. ^Axfiovlt} Gftck. 344 TävayQa: |

Svay^a Alex, Mein, aus V. 346 (wo xrayQa 4* GxiayQa ^'). SfivQva Alex. — —
fxdQog {uÜQog P) <P (xaQoarvtj {/JtSQoaivTj R) Mv()lr>j Alex. "A^aöog oder sonst W
ein dreisilbiger Name mit vokal. Anlaute: Wilam.
Sibjilina. 5
66 Sibyllina.

345 /^«^ö JtavoXßiöTf] IsQaJtohg AoxvjcaXaia,


EvQ(6jc9]g ÖS *KvayQa xXvzog* ßaöiXig MsQOJcsia
^ivTiyovrj MayvTjölrj *Mdx^vj] jcdv&eia*.
lO&i TOT AlyvjcTOV oXoov yivog eyyvg oXi&Qov,
xal TOT 'AXs^avÖQEvöiV eTog to stageXd^ov afieivov
350 ojtJtoOa öaOfiotpoQov Aölrjg vxBÖt^aTo ^Pcofirj^
XQ'fjficcTa xsv TQlg TOöOa ösös^eTai tfiJtaXiP 'Aoig

£X PwflTjg, OXOTJV Ö CCJtOTlÖSTai vßQLV sg avT^v.


ööOoi ö* £^ Aöi7]g haXmv öofiov aßcpsjcoXevöav,
dxoOaxLg toöOovtol kv Aöiöi &rjT£V6ovöiv
355 ^haXoX EV JCEvi^l, ava fivgia d* ocpX^covöiv.
CO x^f-^^^h S^XC^^öff AaTLvlöog IxyovE ^Pmfir},

jcüQ&EVE, jioXXaxL ooiOi jioXvfivrjöTOiOL ydfioiöiv


oiva)d-ElOa, XaTQig vv{ig)EvO£ai ovx evI x6ö[i(p,
jtoXXaxi d aßQrjv öeio xofirjv diojcoivd, te xeiqei
360 ?jdE ölxrjv öiEjrovöa ajc ovqüvo&ev jiotX yalav
QbpEi, EX ÖE yalrig üiaXiv ovgavov sig avEyEiQEi,
oTTi ßgoTol g)avXov C^corjg aöixov t evexovto.

350 — 355
(vgl. IV 145 ff. VIII 72) vielleicht im Anschlüsse an ein heidnisches
Orakel: Phlegon, Mirab. p. 69 Keller. Lactant. div. inst. VII 15, 11 cuius—
vastitatis et confusionis haec erit causa, quod Romanum nomen, quo nunc regitur
orbis —
horret animus dicere, sed dicam, quia futurum est tolletur e terra et —
imperium in Asiam revertetur ac rursus oriens dominabitur atque occidens serviet. —
354 f. vgl. V 443. —
356 ff. vgl. V 162 ff. VIII 37—49. 73 ff (357 f. vgl. Apok. —
Joh. 18, 3.)

345 nach 347 ^W co Alex. — navokßit] W. — ^AoTvnälaia Alex, aaxvna-


keöTo {äatvTiaXtvio A) 346 xiayQa 4> axvayQa ?F Tävayqa aus V. 344
4>W \

Alex. Mein. —
xXvxoq A xXlroq PBf' Kkekvjg Rz. xXvzdq Gffck. vgl. V. 345
rä^a navokßiazrj. —
ßaoiXlq Wilam. BaaiXlg Ausgg. MegÖTteia:? Wilam. — |

347 Mayrrjoir] Dausq. fiayvrjola 4>W Mayvijaaa Mein. Rz. Mvxi^vtj nävS-eia: —
näv&eia Mvxi^vrj Dausq. Mvxtjvtj Oläv&eia Mein. Rz. IlavÖTtsia Mvxijvrj Alex.
nav&da Mvx^v?] Gffck. vgl. V. 345 348 vgl. (XI 277). XII 224 350-352 vgl.| |

IV 145 ff. —
ÖTtnöaa öaa/iocpÖQOV Alex, onnöre 6aafio(pÖQOvq ^W 351 X9^' |

fiaza: xal xQ^!>ic(tc( V. —


äaalg 4>W 352 iq airci^v: iaavd-iq Mdls. 354 rooaovzoi |


\

Alex, zoaoovzov 4> zooovzov FR zogovzov L. äooiSi ^ 355 ^zaXol: oi IzaXol W. — \

*IzaX. iv nsviin: ^IzaXö&ev ntfinzol Mdls. — ^v nevLy: nevirjv W. — ävä (xvQiav d(pX^-
aovoiv W I
356 vgl. VIII 75. — ;fAirfav// vgl. VIII 50. — d) x^idavfj "C^äxQvae (Castal.
Opsop.) Alex. CO '/XiSäviQu xqvos 4> cb '/Xi6aviC,e '/_Qvoe ^". —
Aaxiviöoq exyovE
'PcDfiTj Gffck. Aazividoq exyove '^Pcofirjq ^W Ausgg. und aus dieser Stelle VIII 75,
aber hier kann die Jungfrau nur Rom sein, nicht ein röm. Mädchen 357 noX- |

Xdxiq W. — TtoXvfxvi/ozoQOi W \
358 vvfxipsvasai Opsop. vv/^^evaszai 0^'. — ovx
hl W 359 TC < ^ ae ? I
360 i]Se: ^6s F ij as Volkm. — an Volkm. zä «? t« /xhv W |

ix W. — —
I

361 ix 6e: d' näXiv: näXiv d' W. ioaveyeiQEi. A slq aveydgri W |

361. 365. 366. 363. 364. 362 Volkm. 361. 362. 365. 366. 363. 364 Rz.
III, 345—378. 67

sarai xal ^afioq ccfifiog, ioettai ArjXog aörjXoc,


xal PcofiTj QVfirj- ra ös d^eöfpara JtavT(( rskslrai.
865 2fivQvr]g (J' oXXvfi£V7]g ovöslg Zoyog. Ixöixog tOrai,
aXla xaxaig ßovX^öt xal rjyefiovcov xaxorrjxL

elgrjPT] dh yaXrjVog kg 'Aöiöa yalav oöevGEi'


EvQcoJct] de fiaxaiga tot sööSTai, svßoxog aid-tJQ
jtovXvETrjg evQcoOTog äxsifiaTog ^ö^ dxaXa^og
370 JtavTa g)iQcov xal JCTrjva xal tQjtSTa d^rjQia yaii]g.
(o fiaxagcöTog, exelvov og hg XQovov eoöBxai avriQ
ifs yvvri' fiaxdgcov *x8VBrj(paTog oööov dygavXog*'
evvofiiT] yccQ jcäöa djt' ovgavov doTSQoevTog
?]^£i ejt av&Q(DJtovg 7]d' evöixit], hsto, J' avTTjg
375 7j JCaVTCOV JCQOtfEQOVOa ßQOTOlg OflOVOia 6a6(f)QCOV
xal OToQyrj JcioTig (piXirj B,eivcov ccjtoxavTcöv
*t]ös TS dvovo(iii] ficöfiog g)&6vog ogyrj dvoia
(fSV^ST aüt dvd^Qcoütcov jtEvir]' xal ^av^sx* dvdyxr]*

363 f. vgl. VIII 165 f. IV 91. Tertullianus : de pall. 2 mutat et nunc


localiter habitus, cum situs laeditur, cum inter insulas nulla iam Delos, harenae
Samos, et Sibylla non mendax. —
J^Ao? aöijXog: altes Wortspiel, vgl. Kallimachos
. .

h. IV 53. Hierokles 649, (Günther: Byzant. Zeitschr. III 146 f.).


4 p. 9 364 Lactant. —
div. inst. VII 25, 7 at vero cum Caput illud orbis occiderit et ^vfir] esse coeperit,^
quod Sibyllae fore aiunt 365 f. vgl. V 122 306. . 366 ^ysfxövoiv xaxöxrixLi
. . — —
Nach Theognis 855 Orakelsprache, Scholion in Hermogen. vgl. Pausanias X 9, 11.
Rhetor. graec. Walz. Synesius: Epist. LXXIII. Sib. V 17. XII 21,
IV 569, 13 ff.

XIII 53. VIII 162. —


367—380 vgl. V. 619-623. 751—759 (780. XI 79. 237. XII 87.
172. XIV 23). Psal. Sal. 17, 86 ff. Philo: de praem. et poen. 16 p. 423 M. Apoc. Bar.
73, 4-5. —
371 vgl. (IV 192). VIII 164. (373—380 vgl. Hesiod: "E. x. ^. 197-201.) -
363 f. vgl. VIII 165 f. IV 99 f. — ^aazixai rfe Anloq W | 365 dXvfxevrig P
[oXv/xtVTjq L) 'F I
366 Tjysfiövcov xaxörrjzi: vgl. V 17. XII 21. XIII 53.- VIII 162. —
xaxÖTTjTL Oi^so^. xaxözTjaiv 4>W. Nach V. 366 Lücke: Gffck, |
367 vgl. V. 755. 780,
XI 79. 237. XII 87. 172. XIV 23. ^e ööevosi V 466. iq 'AaiSa yaXav — = —
Ludwich iv äaaiöi yalav iv daaiöi yala f' h 'Aaiöi yaia Bur. 369 TColvexfjq |

PFR. —
dxei/xarog CastaL äxdfiaazoq 'P'F 371 vgl. IV 192. ixetvoq W. \
— —
eaaer^ W 372 fxaxäQwv xevei^(pazog {xal vsj](pazog L) oaoov ayQavXog 4>W
\

sinnlos, ßax. x. oaaov ^snavXog Rz. Die ixäxageg Q^eoi deuten auf die aetas =
aurea hin: Wilam. Vgl. über das Ganze den Kommentar in den zugehörigen
Text. u. Unters. 373 ovquvov dazeQÖevzog
\ II 184. =
374 ij^ei (Alex.) Rz. f/lfr' |

'^''P- — evöoxirj {evSoxelr] L) W 375 aw^Qwv W 376 ^ivcjv W. \ arco xavzGiv |



Wilam. anb cJ' aizibv *<FAusgg. 377. 378 cvi Gffck., denn durch V. 379 werden
|

nicht die Begriffe von 378 fortgesetzt, sondern eher die von 377, dazu steht 377 Anf.
fjSe TE {fj de zE P) 4>W, das man fälschlich durch ^kv&e oder ekd-^ zu bessern ver-

sucht hat 1 378 tvevIt] xal : nevirj RL.


5*

ß8 Sibyllina.

xal g)OVOc ovXofitvai t tQLÖf-q, xal vüxea XvyQa


380 xa\ vvxTOxXoxiai xal Jtav xaxov rjfiaoi xsivoiq.

aXXa Maxrjöovii] ßaQV re^ezai Aciöi jr7](ia,

EvQcojii;i 6h fisyiöTOP avaoraxvcoösrai, aXyog


£x yevsrjg KQoviöao vod^cov öovXcov zs ysvsB-Xrjg.
xdvTj xal Baßvlmva jioXlv ÖEÖofii^öST' eQvftp^v,
385 xal jtaOijc; ojcoorjp eJtiösQxezai rjtXiog yrjv
ÖBöJiozLg avörjd-sloa xaxalg az^]OLV oXsZzai
ovvo[i^ Bv otpiyovoioi JtokvjtXayxzoiöiv txovoa.
?]^£i xal jcoz ajtiozog eg Aoiöog oXßiov ovöac
dprjQ ütOQ<pvQtrjv Xmjtriv ijciELfiBVog cöfioig
390 ayQiog aXXoöixijg (pXoyoeig' TjyeiQs yaQ avzov
jcQoö&t xtQavvog g)mza' xaxov 6 Aö'irj C^vyov £§ti
jiäda, jioXvv öh x^^^ xUzai (povov ofißQrjd^sloa.
dXXa xal mg Jtavdiozoväjcavz Aiörjg {^SQajcsvosf
wv 07} ji£Q yevtfjv avzog d-iXsi e^axoXsCöac,
395 kx zcöv ÖTj yEVSTJg xtivov yevog s^ajtoXsizai'
QiC,av lav ys öiöovg. tJv xal xoipei ßgozoXoiyog

381 Vgl. Varro bei Lactant. div. inst. I 6, 8 primam fuisse de Persis, cuius
mentionem fecerit Nicanor, qui res gestas Alexandri Macedonis scripsit. Scholion
zu Piatons Phaedr. 244 B über die cbaldäische resp. hebräiscbe Sibylle: ov fiövov
ÖS aXla xal xa xaxa xov ^AX^^avSQOv xov MaxeSöva TtQOSiTceZv ijq xal fxv^fijjv
NixävtoQ ö xov ^Ale^ävÖQOv ßiov avayQaxpaq Tienohjxe. Prolog S. 2, 34 ff. Polemik,
w. e. seh., gegen die Sibylle bei Strabo p. 814. 382—387 vgl. XI 196—203. — —
383 vgl. Y 7. -
389-392 vgl. XI 216—218. 393 »eQaTCSvaer. vgl. V. 481. - —
394 400 Die Prophezeiung eine Vermischung von Daniel 7, 7 ff. und griechischer
Weissagung (Lykophron 1439 ff.).

379 ^övoq A'F 1


380 xal vvxzoxXomai: ij6s vvxxoxXojilai ¥•" 381 vgl. XI |

186. — fxaxeSovl?] W. — aaalöi 4>W 382 \


XI 200. vgl. XII 194. — EvQÜny Ös
=
(Struve Volkm.) Rz. EvQÜTtrjg xe 4*W. a.vaoxayy6}asxai alyoq vgl. XII 194. — —
avaaxaxvüasx^ W. —
aXyog: £?.xog Rz. aus XII 194 i2 383 vgl. XI 198. |

yevex^g 'P. —
Kpovlöao: XQOviöiov {xQoviöChv) xe 4>. vöd^iav äovkiov xe Castal. —
Anon. Bernensis vöd-ov öovXöv xe (ye RL) ^>^ 384 f. vgl. XI 201 f. öofir^aexai W |

öeSafiijaex' Badt 385 onöorjv .... ^/eXwg yfjv aus XI 202 i2 Rz. oTtöarjg
| fjXiog . . .

y airig 4'T 386 Anf. \


=
XI 205 387 ovvoß" iv Kloucek ov vö[xov '1*^ 388 amaxog
| \

igVolkm.? amox" t| 4» amaxov t* i§ ^\ — aaolöog <P'P \ 389 — 392 vgl. XI


216—218 389 vgl. (XI 216) XII 38. XIV 245
I |390 Anf. XI = 216. — avxov Gffck.
avxov </'f*' Ausgg. vgl. über die ganze Stelle den Kommentar in den zugehörigen
Text. u. Unters. 391 nQÖad^e xegawiog avÖQa Rz.
|
— d' aoalri FR. — 391 xaxov . . .

392 .. . vfißQrj»eTaa vgl. XI 217 f. XII 153. XIII 115. |


392 vgl. V. 322 | 393 anavxa
Xdrjo 4>. — d-eganevaei vgl. V. 481 aß<pi7iokevaei. — &eQa7tevar] 4> \
394 eSano-
Xea&ai '/''
|
395 yevog iianoXetxai = XI 245 |
396 ye < ¥'".
III, 379—415. 69

£x öixa ö/j xsQccTwv, *xaQa örj gpurow aXXo g)VT£vO£i,*


x6rp£i JioQ(pvQti]q ysvstjg ysverrJQa fiaxr/r^v
xavTog v<p *vi(äv cov tq ofioq)Qova aioiov ccQQrjg*
400 (f&£lrai' xal rors örj jraga^vofisvov xegag ccQ^et.

eözai xal ^Qvyi^ de (psQeGßicp avrixa ztxfiaQ^


ojijcoxs xsv Psbjg fiiaQov yevog sv x^ovl xvfia
aevaov QiC;rioiv aönprjTOiöi rsü^rjXog
avTOJCQSfivov aiöTov l^ Iv vvxxl yevfjtai
405 £V JcoXei avtavÖQco osioix^ovog svvooiyaiov,
tjv jcore g)Tjfii^ovöi.v kx(ovv[ih]v AoQvXaiov
dgxairjg ^Qvyirjg jroXvöaxQvxoio xsXaivrjg.
tOr (XQa xatQog kxetvog £jra>pvfiii]v ivooix&cov
xevd^Hmvag yahjg oxeödöei xal rsixsa Xvoei.
410 orjuaxa 6 ovx dyad^olo, xaxolo 6h (pvoerai d.QX'ri'
jcaficpvXov jioXsfioio 6ar]novag t$.si dvaxrag,
Alvsadag *dfdoi;§* avvox^ovog, hyysvhg aifia.
aXXa fiExavTig tXcoQ £ö^ av&QcojtoiOiv igaoxalg.
IXiov, oixx£iQ07 0£' xaxd SjcaQxrjv yag 'EQivvg
415 ßXaOxrjOsi JisQixaXXhg a£i(paxov tQvog uQioxov

397—400 vgl. XI 250—253. — 397 Dan. 7, 7. — 402—405. 409 vgl. I 184 bis
188. — (410 vgl. 1 46). — 414—430 Altes Orakel; ähnliches behaupten entsprechend
der Sage, die das epische Versmass aus Delphi stammen Hess, verschiedene Sibyllen:
Pausanias X
(wohl aus Alexander Polyhistor) ?/ öe ^HQOipiXi} veojxsQa fiev ixsivtjq
12, 2
xTjq dek<pcxfjg), (paiverai 6e ufxojQ tcqu xov TtoXsfxov yeyovvTa xal avrrj xov Tqohxov
xal EXsvrjv xe ngoeöirjXwaev iv xotg XQ^^fzoTq öiq in' dXed-Q(o xf/g 'Aoiag xal EvQU)7itjg
x^a(prjooixo £v I^naQxy, xal u)§ "JAtov aXaiaexai 6i' avxliv ino '^EXXr/vojv. Varro

397 TtaQa Sfj . . . (pvxsvasi: uqIv . . . ^vrevost aus XI 251 £i Gffck. — Tia^ä
ötj: TtaQä 6h 4» \ 398 vgl. XI 250. — noQipi-Qeoq yevhrjg XI 250 £i 399 \ Anf. vgl.
XI 251. — a<p' viü)v <hv ig ofxöcpQOva ai'aiov aQQrjg {aQTjg AW) »PW v(p' (Rz.)
vicDvibv (Volkm.) iv d(xo(pQoavvyaiv ^ÄQtjog Gffck. |
400 vgl. XI 253 | 401 rfs <^

|

402—405 184—187 402 xev 'Pelrjg: xal Qsieig {Qelrjg A) <P.


vgl. 1 | iv iQ-ovl xvßa
aus I 184 Wilam. i. ;{ö-. Qsvfia <I>T 403 1 185. vgl. 132. aevvaov {aevväov A)\
= —
*P^ 404 I
= I 186. — aioxov Gallandische Ausg. Struve naväioxov (aus V. 393) 4>
aiaxcDxov ^' \
405 vgl. I 187. — avxävÖQwv '/''. — aeiotx&ovog Castal. axlaeig
yßovog axr'/aeig x^- ^' I
406 noxe Volkm. xöze 4>^''. — (p7]fxlL,ovaiv y^'. — öoqeXckov
4' 407 xekaivfjg: Anspielung auf Kelainai: Klausen Volkm. Bur. Mdls. Kelainai
I

war früher einmal selbst genannt: Wilam. 408 eW a^a xaiQog: eoaex' aga |

fjfziv xaiQÖg W =
Wilam., daher nach V. 408 keine Interpunktion).
[eax" bis —
ivvoolx&cov W
409 vgl. I 188 410 dyad-oTo, xaxoio Se: aya&oTg ye, xaxoZg äs
1 |

xe W 411 nolißov ^'.


\ e^u Alex, figer' <l>^''. —
ävaxxag Wilam. avdyxag 4> —
dvayxaiag W
412 Siöovg Sh öiöovg »P "D.ov Kloucek Wilam.
\ svyevhg ^'
'/'" —
= —
\

413 V. 447. fiexavxig Klausen Volkm. xe av&ig {am ig B) <P xe xal avd-ig ^
xal avd-ig Alex. —
eotj Alex. Rz. vgl. V. 447. inl >!> ioal «F 414 vgl. XI 125. |
.

70 Sibyllina.

^Aöiöog EvQcojttjg re JcoZvöJcegeg oiöfia kmovoa'


öol de [laXiöta yoovq /loxO-ovg öxovayag ts g)eQovöa
d-TjöEf ay7]Qaxov d' töxai TcXaog sOoofievoLöiv.
xai rig ipevöoyQa(pog Jcgeößvg ßgorog ioöerai avrig
420 ipEvdojcaxQLg' övoei 6s (paog kv ojt^Oiv kfjöiv
vovv ÖS jcoXvv 'Kai sjtog öiavo'iaig sfif/srQov t^ei,
ovvofiaOiv övöl fiiöyofisvov Xlov 6e xaXtooei
avTOV xal yga^psi rä xar IXiov, ov fihv alt]d^a>g,
aXXa öog)mg' ejttwv yag efimv fisxQmv re xQari^öei'
425 JtQmrog yag x^'^Q^^^f-^ £fiag ßißXovg dvajtXcoOsi'
avxbg 6 av ^a)M xoOfirjOei jcoXsjUoio xoQvordg,
'ExToga ügia^iörp xal A^cXXea ürjXslcova
Tovg T dXXovg, ojtoooig JtoXsurjia Igya fiSfirjXsp.
xai ye d^eovg tovroiOi jtaQiöraoO^ai ys jtoirjOti,

430 ipevöoygag^mv xaxa Jtdvxa xgojtov, fisgojiag xevoxgdvovg.

bei Lactant. div. inst. I 6, 9 (vgl. de ira dei 22, 5) quintam Erythrae£i.m, quam
Apollodorus Erythraeus suam fuisse civem eamque Gi-ais Ilium adfirmet
petentibus vaticinatam et perituram esse Troiam et Homerum mendacia scripturum . .

vgl. den Prolog S. 2, 41 Solin p. 38, 21—24 M. Delphicam autem Sibyllam ante
fi".

Troiana bella vaticinatam Bocchus autumat, cuius plurimos versus operi suo
Homerum inseruisse manifestat. vgl. Diodor IV 66, 6. Suidas u. d. W. 'SlßvXXa
JeXifig. Scbol. Townl. Hom. 11. Y 307. — 414 — 418 vgl. XI 125—140. —
414 "EQivvq: alt, vgl. Aeschyl. Agam. 721. P]urip. Orest. 1388 f. Vergil: Aen. II

573. — 419—432 vgl. XI 163—171. — 426 xoafx^au: vgl. Homers Grabschrift


(Westermann: BioyQäfpoL p. 23, 70) V. 2 fiQÜivjv xoopi.i]XOQa (vgl. Kaibel: ep,
gr. ex lap. conl. 661 2). , — 429 f. vgl. die Schrift tcbqI vyjovg p. 21 , 5 J.

O/iTjQog . . . öoxeT . . . tovq /xhv int xöjv ^IXiaxihv dv&QÜjnovg uaov inl ty övväfiei
S-eovg 7ce7C0ir]xh>ai, xovq &sovg Ss avd-Qvonovg.

416 IV 1.
Anf. vgl. V. 450. aaaldoq 'P^P. — nolvnsQsg ^ 417 yöovg — |

(ftQOvaa vgl. XI 127


418 dyi^Qazov .... iaoofitvoiaiv XI 140. dyi^Qavzov Ludw. = —

I

sorai aus XI 140 Nauck e^ei <PW 419—432 vgl. XI 163—171 419 avzcg A \ |

avd-ig d. and. HSS. 420 dvasi 6e <päog Alex, dvoeiöea {SvaoeiSta A) <pixog 4>W. —
\

iv dn^aiv k^aiv (Castal.) Alex, övonijaiv iv olv (ovonyaiv iv alv A) ^ ivonfjoiv


ivrjQSi W iv uTtyGL xEV7~/oiv Mdls. Bur. |
421 vgl. XI 166. — tjcog Siavoiaig sfjL/jtsxQov
e§ec Castal. i-nog 9^' t^si e/if^exQOV Öiavolag <P snog d' e. afiexQOV Siavoiag W
enog öei^ei f^ieaxdv öcavolag Mdls. |
422 ovvdfiaot W | 423 f. vgl. XI 167 f. — avxöv
C. SchultessWilam. avxöv 4>W. ovx av aXrjd-Cbg RL 424 aocpCbg Alex. aa(püig — ]

^If' = XI 167ß. —
intcDV yaQ ifiibv fiexQCJv Volkm. inieaai{v) yaQ ifioZg ßixQuiv <P
eneai yäg ifiolai /xixQojv ^ 425 vgl. XI 169. dvanXvDoei Maass aus XI 169 £i
|

dvofi^vy P dvofivvri B <5vo/i»Jvet Af»' | 426 av: sv Alex. Mdls. Bur. | 429 ys ye
vgl. Homer II. E 258 und die Grabinschrift der erythräischen Sibylle (Buresch:
Wochenschr. f. kl. Phil. 1891, 1040—1046). V. 11: Mdls. »soig Castal. »soTg — *^ |

430 xpsv6oyQä<puiv '/'.


2:

Iir, 416-453. 71

xal d^avttiv fiäXXov xoloiv xXeog toatrai evQv


^IXio)' aXXa xal avzog atioißala öe^trai tgya.
xal Avxiyj äoxqoIo yivoq xaxa JcoXXa (pvxtvOti.
XaXxrjöcov oreipolo jioqov jcovtolo Xayovoa,
435 xai ö£ (loXcov JCOTS Jialc, AixmXioq k^evaQi^ti.
KvC,ixE, xal 001 JiovTog aJtoQQrj^ei ßagvv oXßov.
xal ov Jtor' ^'Aqt], BvC,avriov ^Ao'iöl otsq^i;]*.

xal öij xal ovovaxag Xi^tpij xal avrjQi&fiov aljia.


xal liQayog viprjXov Avxhjg oQog, ex xoQvrpacov
440 /aö,«ar' ävoiyofisvi^g JtirQi}g xsXaQV^svai vöodq,
fisxQi xs xal UaraQmv y,avx7]La orj^axa navO^f.
KvC^ixog, oixTjxeiQa ÜQOJiovxiöog oIvojioXolo,
^Pvvöaxog afig)i Oe xvfia xoQvooofievov OfiagayTjOei.

xal ov, ^Poöog, JtovXvv fisv aöovXa)Xog XQOVOV tooy,


445 ?){i£Qii] d^vyaxrjQ, JcovXvg ds xoi oXßog ojriod-tv
tOOsxai, iv Jtovxcp d' t^Eig xgaxog iB^oyov aXXojv.
aXXa (isxavxig sXcoq e07j avd^gcojioiOiv egaoxalg
xaXXeöLV tjö^ oXßcp' öelvov Cvyov av^^vi d-i^07^].

Avöiog av osiO/ibg 6s xa IIsQOiöog s^svagi^tt,


450 EvQco:^rjg *Aoh]g xsXawv Qiyioxa jcbq aXyrj.
2i6ovia)V d' oXoog ßaoiXevg xal *(pvXojttg aXXayv
jtovxoxoQov oafiiotgoXoov 6^ H^ovolv oXsd^Qov*.
^at^iaxi fjhv öajreöov* xsXaQv^sxai slg dXa (pojxcöv

442 vgl. IV 97. — 444 vgl. VII 1 ft. — 448 öeivdv ^ryor avyjvi ^atj
(seit Hesiod: "E. x. fj. 815) formelhaft: Orph. hymn. LXI 5. Zosimos II 37, 8.

Apollinarios: Psal. XLVIII 29 und ö.

432 '7A/w Rz. i'Xiov 4>W. — ös^ezai Wilam. Is^srai


fp^'' iTjxpevai Bur. 433 xaxa |

xaxal P xazä ^' \ 434 435 nore Alex. tot£ <P^.


otsivoTo Alex, axevoio ^W |

ahihleioq W. —
i^eva^l^rj {i^svaQTJ^T] F) W 436 aoi: os W 437 ttot' Alex. \ \

ror' ^'(P". —
agr} ßv'C,ävxLOv aaaiSt (JV£Q§fj *P aQa ß. «. azsQSei f*" agsh^ li. ^AaolSi
oz£Q§y Alex. ^'Aqtjoq JB., 'A. negot,) Ludw. Rz. ^Agr^a, B., Aolöi SQ^tj ? 439 KQayoq |

Mein. xQÜzog ^¥'. —


xoQvq>d(ov Alex. xoQvcpaioiv {xoQvcpiwv A) <P^' 440 xeXa- \

Qv^ezai v6ü)Q vgl, I 229. xeXaQi'C,£zai W —441 xs Rz. ze ^W. üazäQmv \



Alex, aus IV 112. TtarsQwv fp^'. navoei ^' —
442 Kvtixoq olx/jzeiQa (Opsop.) \

Volkm. xvCjixo) {xvQixco A) xt'jzetQa fpW 444 ov fxsv '^PöSoq noXvv W. |


äöov- —
Xevzog <P. —
earj W 445 nokvg W \ 446 sanezai Bur. növxco: nöxo) W
\
— \

447 aus V. 413: Wilam. —


sofj Castal. iaol *P^F 448 öslvöv d^^joy vgl. \
. . .

XIII 94. VIII 126. XI 67. 76. XIV 308. —


^oy Alex. d-iiOEi <P^> 449 tgeva- \

()//|£t 4> 450 Anf. vgl. V. 416. 450 so Mdls. EvguJTtrjg t' (t'
1 A) 'Aalrjg xe <
Afcü«; {xs Xeibg <
^'} (nytaxä {g-rj-yiaxa ^) tieq aXyrj 'P^' 451 453 so im \ —
wesentlichen 4>W (452 tiovxotiöqov R 7iovzo<pÖQOv ^ S' ^^ovaiv f»' rf' i'§ov-
oiv FB. 453 q)(jiiX(ov ^) Si6. d' d?.. ßaa. xal (pvXä neg a)lo)v tcovxotcöqojv \

tpäfXßOLg öXoöv rf' ij^ovaiv Öl. \ dqiaxa fxev Santöov . . . Gffck. 2iS. rf' öX.
72 Sibyllina.

oXXvntvcov aloxoL de ovv ayXaocpaQaOi xovQcug


455 vßgiv dsixsXhjV I6lr]v ajioO^cov^ovOiv,
ral fiev vjtsq ^vexvcov*, rat ö' oXXvftsvayv vjcsq vimv.
Orjfisiov KvjcQOV öeiöiioq g)&^i08i ös (paQayyag
xal jcoXXag rpvxctq Aiörjg oy,o&v[iaöov t^si.

^ yüxcov EcpEöov öeiöiim xataXvoei


TgaXXig d'
460 Tf/^f« t' svJtoiijr' avÖQmv re Xbcov ßaQV&vficov'
ofißQTjöei de zs yala vöcoq ^sötov, jtorl 6 avztjg
yala ßagwofiivi] Jtlsrai' oOfir] öt xs d^siov.
Kai 2aiiog hv xaiQ<p ßaOiXi^ia öcoizaza Z8v^£i.
IzaXiri, 6ol ö ovzig AQijg dXXozgiog fj^si,

465 aXX Efig)vXiov alfia xoXvozovov ovx dXajiaövov


JcovXvd^QvXXr}zov ze avaiösa ös xEQai^ei.
xal 6 avzrj d-EQfifjöi jtaQct öJtoöi^oi za&El6a,
aJiQO'iörj özrjd^EOOiv hotg Evagl^Eai avzriv.
eOC^] 6 ovx ayad^cov /ir]Zt]Q, d^rjQcöv öe zi&rjvr].
470 aXX* 6z* djt 'izaXirjg Xvfii^zrjg i^Ezai dv^Q,
zrjfiog, AaoöixEia, xazajtgrjvrjg EQiJtovöa,
KaQcöv ayXaov aCzv Avxov jraQct B^eCxeXov vöcoq,
ör/TjöEig HEydXav'/ov ajcoifico^aOa zoxrja.

459 vgl. V 289. — 469 vgl. VIIT 41. — 471 vgl. IV 107. V 290. VII 22.
XII 280. XIV 85.

ßaa. xaxa (piXoniv atvijv novronoQOig Safiloig oixtqov zev^eiev oh aifza ixakav
\ \

Saniöit) Rz, , doch handelt es sich hier um den Perserkrieg, der in Lydien (Sardes !)
beginnt (449), Asien und P^uropa in Mitleidenschaft zieht, also gar nicht nur
um Samos. Ahnliche Verschreibung wie Safiloig — y.'dfifiotg liegt XIII 11 Anf. vor |

455 UTto&cDv^ovoiv Alex.? 456 rat fxhv ral rf' Opsop. zag
a7iof)^(X>Qr/^ovoiv <P^^ |
. . .

fxev . rag rf' »PW.


. . —
vexvojv 4>W yovsojv Mdls. nazsQwv Wilam. 457 Kimgov: |

zum Genetiv vgl. XII 72. —


aeioixög (p&iasi 6h Volkm. oeia/xw 6h (pQ-ioei 4>W
aeiOßög (f&iasie (Alex.) Rz. —
(paQayyag Herw. cpäXayyag ¥'" (päkayya <P 459 rpcc- |

Xig 4> 460 Anf.


I
V. 685. =
zel/sa Castal. zev^ea 4>^' vgl. V. 685 — evTtoiTjza '/*". —
f. —re Xewv (t' Öy^Xov'i) Wilam. t' oXoöjv <I>U'' 461 ze <i ^. norl d' alrf^g \
— \

462 y. ß. Ttlerai' da/xtj 6e re Q-siov. Wilam. nozl d' avzoTg y. ß. n. btS. z. &. <I>W
463 ßaaiXeua 4' ßaoiXeia W. —
rev^ai ^'" 464 rf' ovrig Gast, rf' ovrog 4>^l''. |
— \

^'|ft: f|ft '/' 465 ovx aXana6vöv vgl. V 467 466 TtoXiQ-QvXXtjrov 'P\
I
ze <i ¥*'. |
— —
ae Volkm. re *PW 467 d-eQ/j.r]ai 4>. gtio6l^gl Alex. 07iov6>]ai 4> oni6i^ai
\
— '*P'


|

468 änQo'C6fj Ewald Volkm. « nQoi6y A a jiQ0i6fj P a 7iQ0i6tj ¥''. Nach arirjd^eaaiv
<. kolg 4* mit Lücke (von 13 — 14 Buchstaben in P). — ivagi^eai Alex. ivaQlt,erai
[ivttQi^erai) d' 4* tvagi^er {ivaQit,er) ¥''
| 469 aya&ü)v: äv6QÜ)v Volkm. Mein. —
ßirßr]Q: Srj/x^rtjQ */'"
| 470 ä?.X' ot' Alex. Volkm. akXog 'PW. — Xvfxr'/rrjg Castal.
XvfiTßtjg {kv^lzTjg A Xtfitzt]g W) näXiv 4>W. —
'l^ezai A tj^ezai oder ^'|£t' oder tj^ei r' d.
and. HSS. | 471 zijfiog: zXii/xov aus IV 107 Rz. —
iginovaa Jacobs Struve tQTiovaa 4>W \

472 dyXaibv '*P. — aorv, Avxov A aiazvXixov P dozvXixov B dozvXiaxov */'",


III, 454-489. 73

SQTiixeq 6i KQoßvCot dvaori^öovTai äv Aifiov,


475 KafiJtavolg aQaßog jceksrai öia rov *scokvxaQjtov*
Xifiov JtovXvETslg ÖS [cijioifico^aOa roxr]a\.
KvQVog xal ^üqöco fisyakatg x^t^l^^^og asXXacg
xal üiXrjyalg äyioio O^sov xara ßevd-ea jtovxov
dvöovrai xara xvfia d^aXaOösiotg rexhoöii^.
480 alal JtttQd^EVixag ojtooag vvficpsvoerai AiÖ7]g,
xovQOvg 6' axTSQeag (ojcoOovg) ßvd^og afi^tJtoXsvOsi'
alal vrjJtia rsxv' aXivijx^'cc xal ßaQvv oXßov.
Mvamv yala /idxaiQa, ytvog ßaOik^iov dcpvco
*T£v^eTai. fi?jv jcovXvv kjti xqovov eooer' dXrj&cög
ov
485 KaQX'']öc6v*. FaXazaig ös jcoXvörovog eaosrat olxrog.
7]§,Ei xal Teveöco xaxov iöxaxov, aXXa fisyiOtov.
xal JJixvcov x^^^^f^og vXdyfiaöt xal os, KoQivd-e,
avx'^Osi sjtl JtaOiv iöov de ßorjöerai avXog.

^vixa ötj (iot d^vfibg ijcavoato tv&eov vfivov,

477 (479 vgl. Ovid. Metam. I 301.)


vgl. VII 96. — 480 vvßcpeioezai —
"Aiäfjg, Anschauung: vgl. Sophokles, Antig. 816. Eurip. Or. 1109
alte heidnische
u. ö. in der Epigrammatik. 481 aßcpiTtoXevoei vgl. V. 393. —
485 KaQxriööiv: —
vgl. IV 106. ( —
raläxaLq: Lactantius bei Hieronymus: Comm. in ep. ad Galat. 2
Galli . . . antiquitus .... Galatae nuneupabantur, et Sibylla sie eos appellat.) —
487 vgl. IV 105. VII 60. — Zum Tone der Rede vgl. VIII 153. — 489—491 vgl.
V. 1-7. -
474 Kgößv^ot Mein. 9-(jr]xeg a%QÖßv'C,oi <P^' &Q^xeq rf' avze Kq.
Qgijixeq Sh
Rz,, weil 0QrjLxeq nie in den Sibb. vorkomme; aber diese Orakel (vgl. zu V. 480)
sind nicht jüdisch. —
avaaxijaovxaL «v' Alßov Alex. aXXoDV ot^Govtai aveßwv 4»W
avo) aztjaovzac «v' Äifiov Mein. 475 agaßoq Hase agäßoiv (ccQaßwv B aQaßöiv
]

R) 4>W. —
noXvxaQnov: TtroXinoQ&ov Castal. noXrSaxQvv'i noXvxXavxovl \

476 TtovAt'fTf r? ÖS Gffck. TiovXvexijq {noXvexfjq A) 6s <P tcovXvsxtJ 6s xQÖvov *F


TiovXvsxfj 6s Alex. — anoifxoo^aaa xoxija [ ] Gffck. vgl. V. 473. — Nach 476
Interpunkt. v. Wilam. 1 477 xvQvoq <P. — fisyäXov 4> |
478 ayloio 4> ayioiq 9'.

aXioio nahmen Bleek u. Meineke mit Recht für ein älteres, hier umgearbeitetes
Orakel an 479 xaxä xvfia: fisya &av/xa Mein, xdxa, xvQfia Wilam.
]
d-aXaaa'ioiq W —
»aXaaaaioiq Mein. 480 vgl. XI 138. XIII 113. XIV 82. 146.
|
vv(X(f£vosxai "AiÖT/q —
Struve vv/xcpeiaex^ äldrjq <1>'F 481 xovQOvq 6* axxsQsaq OTioaovqUz,. xovQOvq xovq
\

{xovq <
B) axxSQsaq <P^*' xal xovQOvq xovq äxx. Castal. 482 xccl ßaQVV oXßov: |

ßaaiXrjwv afi<p(o aus V. 483 <P ] 483 a(pva): aficpo) ^ \


484. . . 485 KaQx.ri^6iv
nur soviel sicher, dass vor 485 Lücke ist: Wilam.
alles unsicher, 484 novXvv |

Opsop. novXvq 4> noXvv T


486 vgl. IV 101. VIII 160 487. 488 vgl. den Kom-
\ |

mentar in den zugehörigen Text. u. Unters. 489 V. 295. Q-vfiöq: Q-eöq A. |


= —
&vfi6q 490
. . TiäXi fioi
. B. .iv&sov vfivov Rz.
. . < —
,

74 Sibyllina.

490 xal JtccJii (lOL [ityaXoLO &£ov gxxrig kv öttjO^söoiv


löxaro xai (i^ sxeXevos :n:QO(pi]rsvöai xara yalav.
alal ^oivixcov yivu avÖQwv tjöe yvvaixmv,
xal jiaOaiq jcoleoiv jtaQaXiaig, ovöefii vfimv
jiQoq (paoq rjeZioio JtaQSOösrai kv (pdl xolvo),
495 ovd' IxL rrjg ^o^g agid^fioq xal <pvXov er' torat
avx aöixov ylcorrrjq avofiov ra ßlov xal avayvov,
ov xarixQi^av xavreq avoiyovrsg azofi* avayvov,
xal ÖELVovg öied^svro Xoyovg ipevötlg t' äöixovg te
xaOttjöav xaxivavTL &60v ßsyalov ßaötX^og
500 xrivoi^av 'ipevömg ftvoagov oxofia. xovvsx' «()' avxovg
IxTiaylcog nlriyalGi öafiaööEisv jtaQa JtaOav
yalav xal jclxqtjv fioiQ?]v JcefitpBi d-sog avvotg
£^ £Öag)Ovg cpXe^ag uioXiag xal JiolXa d^tfied-Xa.
alal 001, Kqt]X7j jtoXvcoövvs, sig oe jieq rj^ei

505 JcXijyr] xal qjoßsQa alcoviog * e^aXajta^ei*


xai OE xajtviC,o{iEV?]v jtäoa xd^cov ötpexai avrig
xov Oe öl aicövog XEirpEi :n:vQ, dXXa xarjOi}.

alal 001, &Q^xr], C,vy6v cog Elg öovXiov fj^Eig'


FaXaxai xolg JaQÖaviöaiOiv
i]vixa ovfifiixxoi
510 EXXdd' EXEOOviiEvcog jroQ&EovxEg, *x6xe ooi xaxbv loxai*,
yalj] ö aXXoxQixi öcoOEig ^rr^ ovöe xl Xi^tf'7j.

492 vgl. V 456. VII 64. XII 105. 153. XIV 80. — 495 ZTJg >^s a()i&fi6g
(Einzelmenscli) aus Sir. 37, 25. 41, 13. Pred. Sal. 2, 3. 5, 17 abgeleitet.

490 f. vgl. V. 162 f. 297 tf. — xal näXi: xai te itäXiv F xai ye n. RL. — d^eov fieyd-
Xoio W I
492 yevei Volkm. yevog 4*W \ 493 näaaig nöXsaiv Tcagaliaiq Castal. näaaiq

TtaQaXiaiq Ttökeoiv ^W 494 iv (paC xoivm == I 348. — (paei A. <;par PB (päsL W\


M W 1496
\

495 ovo' ht Castal. ovös rt * ov6' avayvv ^ \ 497 aro/ua ^ |


498 t':
re 'P I
499 xaoxrjoav A xal earrjOav ^ \
500 xjjvoi^av A. — zovvexa y«p avrovg 'P \

501 TiXriyalai: nXrjysGOi. P nXr/ysai B. —


6a/ndasiev A da/xäaeiE 'f 502 fioiQav Rz. |


|

503 TtXs^ag 4». nöXEag 4». —


xal noXXa nöXECJV re Klouöek 504 TioXvioävvog : |

Volkm. 505 (poßsQa aivDvioq e^aXaTcd^ei 4>W (poßeQi]' oe rf' aloiviog i^aXanä^si
I

Volkm. (poßEQO. atöiVLog e^oXö&QEvaig Gffck. vgl. V. 309. i^aXanä^ei ist Glossem zu
einem schon kornnpien^ i^oXo&QEvoei; an i^aXdna^ig denkt Wilam. 506 aircig A |

av&cg d. and. HSS. 507 Xeitpei Castal. Xi^ipEi * Xeliperac W


j 508 d-gäxr] A. \

'Qvyöv i^^ELg vgl. V. 537.
. . . Elg ^. '/getg: fV|j/ W— <
509 FaXätai zotg: — \

raXdzaig xal 'P. —


SaQÖaviÖEOOiv 4> dafidaviöyaiv Rz. 510 iXXdö' {aXa rf', aXXa |

S* W) inEaavfiivuig TtoQ&EovzEg zöze 4>^ "^EXXdS' eti. ns^aorai, zd Rz. nach nop-
d^EÖVTEg <
2 Halbverse: Wilam. 511 Anf. vgl, V. 643. 6' dXXozQi^ Castal. —

I

d' ^v ttXXozgiy 4»^*'. —


Nach SioaEig -(- (pÖQOv Gffck. vgl. Vll 104. noXv Ewald.
oiöi ZI (Ew.) Rz. ijÖE TL 4' t)S^ hl W.
.

m, 490-530. 75

aial *00L Fcoy xal Jtäoiv ttpe^rjg dfia Maymy


(laQOcöv 7JÖ ayywv oöa öoi xaxa (lolga jii.XaCsi*.
\jcoXXa 6h] xal Avxicov vloTg MvOcöv te ^Qvymv re.
515 jtoXXa ÖS üancpvXcov td-vi] Avöätv ra jieötlvcu
MavQcop t' Ald^iojicDV re xal ed^vcöv ßaQßagocpcovcov
d/} xara ^olgav exaotov
Kaütjtaöoxööv t' ^Agaßcov rs' ri
s^avöS; jcäoiv yag, 6ooi x^ova vaiezaovoiv,
'Ftpiotog ösivyv ejtijcsfiipsi sd-veoi jtZ?jyi^v.
520 'EXXrjöiv ö ojtorav JtoXv ßdgßagov Id-voq sJttXd-rj.

jcoXXd fisv kxXexrmv avögatv oXtoeis xaQTjva'


jioXXa de Jiiova fiijXa ßgorcov öiaÖTjXyjOovrai
i'jcjtmv d- ßoSv T dyeXag SQifivxcov'
?]fii6pcop T€
öcofiard z xvgl (pXiB.ovoiv dß-tOfiog'
evjcoirjta
525 jtoXXd de Ocofiara öovXa jtgoq dXX7]v yalav dvdyxij
d^ovöiv xal Tsxva ßa&v^covovg re yvvaixaa
ex d-aXdiiov ajtaXdg rgvg^Egolg Jioöl jcgooß^e xsöovOaQ'
otpovzai ösOf/olOiv vjt sx&gcöv ßagßago(pcovcov
jiäöav vßgiv öslvtjv Jtdoxovrag' xovx tösr avTolg
530 ^ixgov hütagxtöoatv JioXefiov C,037jg r tjtagwyog.

512 vgl. V. 319 f. — 520 ff. vgl. V. 638 f. 732 ff. —


(Deut. 28, 49.) —
527 Deut. 28, 56. — (530 ?«)'/? t' inaQwyög vgl. Antipater Sidon. Anthol. Pal.
VI 219, 21).

512. 513 so *^' (512 al ai' 4»^' 513 f^a^oCov ^ öaywv f") al al Fuiy xal
näOLV iipe^elrjg ä/xa Mayihy MaQawv Tj Jäxojv, uaa ooi xaxa /j.OLQa 7te?ML,ei Alex.2
\

eclai Fvjy, daa aöi xaxa ßoiQa Mayuty re 7i£lät,f.i Mägöiav xal AQayyüiv laolq \

xal näaiv ^(pe^yQ Gff'ck. neben den Marden waren die Drangen ein persischer Stamm
;

514 vgl. V. 169. —


TtoXXä Sh aus V. 515. al al Rz. 515 na/x(pvllü)v 4> 516 Anf. | \

KaQÖiv Kan7ia66x(j)V re Rz. t': re 'P. — —


i&vüv: avÖQibv Rz. vgl. I 394. XIV 82;
dagegen vgl. V. 528 517 Anf. Ai&ioTtvov t' 'A()dßu)v re Rz. vgl. 516.
|
ri — . .

i^avSG) vgl. V. 210. —


xarä: rä xara FR. exäorov 518 näai T. —oaaoi f — W

\

oaa Badt 520 "EXkr/aiv Betuleius sXXrjac <?¥'.


|
onörav inü&tj —
XIV 313. . . . =
noXv ßaQßaQOV Stnive itoXvßäQßaQov 4>W näh ßaQßaQOv aus XIV 313 Nauck ü |

521 öUaei 1' 1523 vgl. V. 564. V 354 524 Anf. vgl. V. 685. 460 525 6ovXa
| | <W \

526 ff. vgl. V. 268 ff. —


a^ovai '/>' 527 analoXq W, doch vgl. Deut. 28, 56 xal i)
|

ana?.}] ... — iiQÖoO-e Tceaovoag: TtQÖad-^ egnovoag Mein. tiq. narovaag besser Bur.,
aber es soll ja gerade das ungewohnte Gehen (Deut. a. a. 0. !), also die Möglichkeit
des Fallen s bezeichnet werden. |
528 clxpovrai deofiotaiv {öeofxoZg A) 'P'P' öipovr^
iv 6eo/xoTaiv Mdls. Bur. — vn\ . . ßaQßaQ0(p6iV(ov vgl. V. 332. (516) |
529 Seivijv

näaxovrag Volkm. Tiäa^ovrag deivljv 'P näoxovrag yalen^v ^'. xovx eoer Opsop. —
xovx %or^ 4> xovxir <P 530 B7iaQxeao)v ^ inaQxelojv Volkm.
|
nöXefiov P —
Gffck. noksfiov d. and. HSS. Ausgg., doch ist der Sinn niemand wird sein, nur ein :

wenig abwehrend den Krieg und Helfer des Lebens.


76 Sibyllina.

oy^ovral T iölag xrrjöeig xal jcXovtov äjtavra


eX^QOv xaQxi^opra' rgofiog yovvaoiv tOtai. d' vjto
(ptv^ovrai 6 kxarov, dg 6
avrovg Jiavxag oXtOOei'
jitVTS ÖS. xivrjoovoi ßagvp foXov ot de jr()o§ avzovg
535 aloxQcög ^VQOfisvoi Jtoksfio) öeivm re xvöoifim
oioovoiv sx^QoTöi x^Q^^:' EXXrjGL de jtav&^og.
öovXsiog d' aga C,vy6g eöOatai ^EXXaöi Jiao^' —
jtaöL 6 ofiov JcoXsfiog rs ßgorolg xal Xoifiog ejteorai,
"/aXxEiov TS [liyav tev^el d^eog ovgavov vipov
540 aßQ0XL7}V T kjcl yolav 6Xr}v, avxrjv de öiörjQäv.
avtag sjcsita ßgorol ösivcög xXavöovoiv äjravzeg
aöJtoghjv xal avrjQooirjV' xal jtvg sjcl yairjg
xard^rjoei ^JtoXvv lozov*, og ovgavov sxtios xal y^v
jtavTcop d ro rgirov fisQog ecoerai avzig.
avd^QcoJcoov
545 ^EXXag avögaöiv 9jys(i6v£Oöiv
ör'j, zi 3t£stoi&-ag sjc'
&Vi]zoig, oig ovx tözi cpvyslv &avdzoio zeXevztjv;
ütQog zi z£ öcoga fiazaia xazacpd^ifttvoioi jtoglCeig
&vsig z siöcoXoig; zig zot JtXavov kv q)gsol d^rjXEV
zavza zsXblv JigoXijcovoa d^eov fisyaXoto jrgoücojtov;
550 ovvofia jiayysvkzao otßag d' e;fe, [iriös Xa&n os.

533 Jes. 30, 17. Deut. 32, .30. — 538 nöXe/xog... xal Xoifiöq: antike Orakel-
sprache, vgl. Thuk. II 54. (Sib. III 603. Fragm. 3, 20). —
539 f. Deut. 28, 23. (Lev.
26, 19). vgl. Sib. V 276. — 542 Ps. 104, 32. —
544 Sachar. 13, 8 (Apok. Job. 9, 15. 18).
Sib. V 103. — Lactant. div. inst. VII 16, 14 de cultoribus etiam dei duae partes
interibunt et tertia quae fuerit probata remanebit. — 545. 547—549 Lactant. div.
inst. I 15, 15 ob hanc vanitatem Sibylla sie eos increpat: '^EXläq . . . 547. 548.
5.54 vgl. VIII 46. 393. Fragm. 1, 22. III 31. 588. 723. Theophil, ad Autol. I 9
xal zä fisv övöfxaza cbv (p?}q asßeo&ai S^södv dvö/xard iariv vexQibv ävO^(>ö}7i(ov.

(Justin. Apol. I 9, 1 iitsl axpi'xa xal vexQO. xavxa yivuiGxofxev.)

.533 anavraQ W 534 x^^ov ^>^'' Wilam. Xöyov


\
Castal. | ,535 <peQÖ(i£voi PB

|

536 ix&-Qocg A 537 vgl. V. 508.


|
Nach a^a + rot Rz. yf^ Mdls. taaexai —
Alex. töTßt 4'T 538 näoL Mein, navxa 4>W.
I
— nöXefxoq .... Xoifiöq vgl.
V. 603. Fragm. 3, 20. — ineoxai Mein, er' (< P) eaxai <l>'i* \ 540 avx^v 6h oiörjQäv
Volkm. avxij {avxt] P) 6e mSrjQä <1'W \
.541 öeivCbq < W \ .542 anoQitjv FR |

.54.3 xaxd-rjaei Alex.' xal d^rjoei <I*W Alex. 2 — noXvv iaxdv 4>T nolvvtjoxov
Alex. ' noXvv oixxov Alex.2 nokixavoxov Rz. — 8g yT^v =
. . . V. 35 | ,544 vgl. V
103. — fitQoq Alex, yivoq 4>^'. — avxiq A avQ^iq d. and. HSS. | 545 Sr): 6e P
Lactant. Cod. Par. 1664 <. vn Wilam.? U^. —
546 d-aväxoio xe?.evxi^v
r-Tt': |
=
XI 157 547 vgl. Fragm. 1, 22
I
548 xiq: xi PB. aoi Lactant. | nXdvov ivl — —
(fiQeal W 549 vgl. VIII 263. 381. Fragm. 1, 20.
I
ngoXinovaa 4> TiQoXmoim ^ tcqoXi- —
növxa Lactant. (vgl. IV 23) 7iqo7.itcüv xe Brandt. &£ov .... nQÖoujnov V. 557 — =

|

550 vgl. Fragm. 1 , 15. — nayyevtxao Alex, nayyevixaa xe 'P nayyevexaq W.


<J' < Alex.
m, 531—574. 77

XlXia 6* tat' trea xal jtsvd-^ txaTOvtdÖEQ aXXai,


Ig ov ßaöiXBvoav vjitQ^iaXoL ßaOcX7j£Q
Ö7]

^EXXrivmv, di jcQcöra ßgorolq xaxa fjytfiovtvöav.


jcoXXa d-ecöv slöcoXa xaza^^ifievojv *d-av£6vTa)V*,
555 cov %VBX£v Tcc ficcTaia (pQovtlv v}iiv vjtsösiyß-i].
dXX^ ojcorav fiejdXoio d^eov xöXoq tootrai vfiZv,
Ö7] TOT hniyvmOeod^E &£ov fiBydXoio jcQoocojtov.
jiaOaL 6 avd-Qconcov tpvxal fi£yaXa OT£vdxovoai
dvTa jcQoq ovgavov evQvv dvaöx6ft£vai x^Q^<i avzmv
560 aQ^ovTai ßaöiXrja fityav ijcafivvTOQa xXy^£iv
xal ^r]T£iv gvöTT/Qa x^Xov H£ydXoio, Tig £OTai.
dXX dy£ xal fiad^£ tovto xal kv q)Q£ol xarö^ao ofjötv,
oOOa Jt£QiJt?.ofi£vcov iviavTmv X7i0£a eOTai.

*xal Tovg tXXac £Q£^£* ßocöv TavQOov t' EQifivxmv


565 jtQoq vabv fiBydXoio &£ov oXoxaQJicDGaOa,
£x<p£V$,^ JtoXifioio 6vor]X£og t^ös (pößoio
xal Xoifiov xal öovXov vjc£xg)£V§^] C,vy6v avTig.
dXXct fi£XQtQ y£ Tooovö^ doEßcöv yivog töOtTai dv6Q(DV.
OJlJtOTB X£V TOVTO JCQoXdß^ T£Xog ttLOlflOV ijftaQ.
870 OV yctQ fitj &vorjT£ d^£äf, !i£XQi :JtdvTa yivriTac
oöOa d^£og y£ fiovog ßovX£vO£Tai, ovx dTBXsOra.
jidvTU T£X€0&rjvai xgaTEQfj 6 sjiixbiöbt' dvdyxij.
£VO£ß£(X)v dvÖQmv hgbv yivog £öO£Tai avTig,
ßovXatg 7]6h vocp jtQooxsifiEVOi 'Fipiazoto,

573 evaeßiwv: vgl. IV 45. 136. V 36. 281. XI 24.

551 *' ^'^£« A- yß-icc 6' sar' er;/ f' 552 ißaailevaav ¥»' 554 vgl.
z'^*^ | |

V. 723. — xaracpQ-Lfxivoiv Volkm. xaza<pd-i(isvoiq 'P'F. d^aveövrcav: — dva&tvrsg


Alex. I
555 vgl. Fragm. 3, 30 f. — svsxa "P |
556 vgl. I 165. III 71 |
557 i^eov . . .

TiQoaainov = V. 549 | 558 näaai . . ipvxal = V. 678. VIII 350 vgl. 203. II
— /sTgag ^F 563 Tiegntkofievojv
|

559 dvaaxöfxsvai Volkm. dvaaxöfievoi »P^'. |

iviavzibv IV 73 =564 xal xovq hlkdq SQS^e <P xovq eXläg t' SQQe^e ¥'" ag
|

dyeXag Qe'Ceig (diuiv) Mdls, Vor V. 564 Lücke, in der u. a. stand: wenn du dich
bekehrst . . . . ; dann folgte V. 564 xal äyeXag ^e^^g av ßoCbv . . . s^ifivxojv (vgl.
V. 239. 523. 577. V 354): Gflfck. 565 wiederholt nach V. 573 W
| 565 Anf. vgl.

\

V. 274. vTjdv an 2. Stelle (nach V. 573) W 567 avxig A av»ig \ d. and. HSS.
568 f^exQig ye xooovS^ Alex. fisxQig ye ae xov6^ *P l^h.Q^ V^ <^f ^o(J' ¥''


;

569 vgl. V. 741: onnöxe 6i] xal xovxo Xdßy. ai'aiov 570 fiexQi W |
• • • •

yevtjxai vgl. V. 92 | 571 vgl. V. 699. 571 so Rz. oaaa ßövog ßoiksvaexai ovx
dxiXevxa [dxsXeo'xa A) &eög ys <P o. (jl. ßovkevexai &sög oix dx£?.eaxa 572 vgl. W \

XIV 357 Nach 573 wiederholt V. 565 H» 574 ßov7.aZg ^Se Hase Struve ßov?.aTai{v)
I
\

6e <PW. — vö(o Hase voj {vüi P) oi *!> vüoi '*P'.


.

78 Sibyllina.

575 Ol vaov (leyaXoLo d^eov jcaQixvöaveovOiv


koißf] TS xvl007j r fjö av& IsQalg kxarofißaig
ravQcov C,axQ8(plcov &vöiaig xqicöp ts rsksicov
jtQcoTOToxcov oiov TS xot aQVcöv ütlova (irjXa
ßcofiw s:itl fisyaXq) ayicog oXoxaQxsvovTsg.
580 SV 6s öixaioOvvu vofiov YipiöToio XaxovTsg
oXßioi oixrjCovOi jtoXsig xdl jclovag ayQovg,
avTol d' vtpco&sVTSg vji äd^avaTOio stQoq)^Tai
*xal* (isya l'^Ql^ct ßQOTotg :^avT£öOi (pSQovTsg.
fiovvoig yag 0<piv ömxs d-sbg (isyag svcpQova ßovXriv
585 xal JiiOTiv xai üqiotov svl öTTjd^scOi v6rj(ia'
oiTivsg ovx aJtaTXiOt xsvalg ovo sgy avd^QcoJccov
XQVOsa xal xaXxsia xal aQyvQov rjö sXstpavTog
xal ^vXivcov Xid^ivcov ts ß^ecöp slöcoXa xafiovtcov
jtrjXiva fiiXTOXQiOTa C,(poyQa<piag TVJcosLÖelg
590 TlflCÖOlP,OÖa JtSQ TS ßQOTol XEVs6(f)Q0VL ßovXfj'
dXXa yag asigovöi JCQog ovgavov coXsvag ayvaq
oqO^qioi s^ svvrjg aisl XQoa ayvlC,ovT sg
vöaTt xal Tificöoi fiovov top asl fisösoPTa
dd^apaTOP xal sjtSLxa yovslg' (isya d' s§,oxa JcdpTcov
595 dpB^QcoJimp oOirjg svptjg (isfiprjfispoi siöiv

582 f. vgl. V 238 — 586-590 vgl. V. 13 — 586-588. 590—594 Clemens


ff. ff.

Alex. Protr. VI 70 (Piaton angeredet) vöfiovq 6s rovq daoi aXrj&eTg xal öö^av
ist

tijv tov S-sov TCaQ^ avzöiv


ö}(peXt]oai zCdv '^EßQaliov 594 ä&ävazov. — o'lziveg . . .

587 vgl. Hekataeus bei Euseb. Praep. ev. XIII 13, 40 aus „Sophokles" V. 6 f. d^swv
ayäXfxax' ix Xl&u)v rj x<xXxi(ov \
rj '/[_qvoox£vxx(x)v rj ike^avtivoDV zvnovg. — 588 vgl.
V. 554. — 594 vgl. II 60.

576 vgl. V. 626. — ze <


578 öiwv Castal. oitbv W v(bv «? (v auf Rasur
'F \

in A). — fXTjXa: [xfjQa 580 vofxov W 581 nöXig W 582 avxolq Alex. —
Mdls. Bur. | \ \

vn^ ad-. TtQOipTfzai. vgl. V. 781 583 xal .... (psQOvzsQ *P (zwischen V. 588 und 584
|

Xemsi P) W eoaovzai .... (psQOvzsg Alex, ^^aovzai <peQOvteg Friedl. 584 6{bxe: . . |

rfü) äf". Aus V. 585 ist interpoliert V. 262


1 586 ovös sQya Clem. 587 /a'^xe« | |

Clem. —
üQyvQov Clem. ä^yi-QS^ 4> aQyvQea 'F. ili<pavza <PU' 588 vgl. Fragm. — |

3, 29. III 722. —


xaßövzuiv vgl. V. 554. VIII 47.
d-£ü)v dttöv: ßQozGiv Clem.— —
xafidvTütv: &avövz(ov Clem. 589 |
<
Clem. 589 t,u)oyQa(piaq A "QuiyQaqilaq d. and. |

HSS. {fizi xal t,ü)yQa<piaq 1'"). —


zmosiSeTg: Qvnöeaaaq Volkm. 590 zi^üimv Clem. |

TifxG)vzsq 'I'U\ —
Tt^Q Clem. xiv 4>^. xe <. 591 vgl. IV 166. —
yaQ Clem. T l

fikv W /xiv 4> — uiXivag ayvaq = VIII 251 | 592 ael XQÖa Clem. alel yjQaq 4» ael

X^Tpccq 593 vöaoi Clem.


f*' I

fiövov zbv «el (xtöeovza Clem. Q^eov zöv ael fityav
ovza 'PW 594 xal e. y. fisza rf' f. nävzwv 4» fieza
I

eneiza [öeneiza F) yovsTq rf'

e^o/a nävzwv FL yQ. xal ^neita yoveiq (iszä rf' s§ox<x nävzcov am Rande F, im
Texte R. — fiiya Mdls. fiszä 4>W.
III, 575-617. 7fi|

xovös JiQog dgOevixovg jcalöag (liymwrai avayvcoq,


oöOa TS ^oivixsg Alyvjcrioi rjöe Aarlvoi
'EXXag r' svQvxoQog xal aXXwv l&VEa JtoXXa
IIsQOmv xal raXarcöv JcdöTjg r' 'Aoirjg JiaQaßdvTsg
600 ä^avaroLO d^eov dyvov voftov *ov JtaQsßrjoav*.
dv&^* cop dd^dvatog d-rJ0£i :xdvTEOCi ßgotolOiv
drrjv xal Xifiov xal jirjy.ard xe örovaxdg re
xal JioXEfiov xal Xoifiov 16' dXyea öaxgvosvza'
ovvexsv dd-dvatov yeveztjv jtavxcov av&Qcojtcov
605 ovx e&eXov rifiäv oöicog, slöcaXa ö srlf/cop
XsiQOjroirjra ötßovreg, d Qii}'ovoiv ßQorol avtoi
kv öxi^cff^cüg JCBXQCÖV xaxaxgvrpavxeg öl oveiöog,
oxTcoxav AlyvJtxov ßaöiXsvg veog tßöofiog aQXXl
xrjg iöiijg yalrjg dgid-fiovifievog Ig EXXtjvcov
610 ^QXV?> V? dg^ovOi Maxr]öopsg döJtexoL avÖQEg'
IXd-xi rf' eB, 'Aoirjg ßaOiXsvg fisyag, ahxog ai&cov,
dg jcäoav öxEJidoEi yalav nstßv xe xal IjtJtECov,
jcdvxa ÖE 6vyx6y)£i xal xdvxa xaxmv dvajtXriOEi'
QitpEi d* Alyvjtxov ßaOiXriLov' ex 6b xe Jtdvxa
615 xx^fiad-^ eXwv Ejtox^t'^ccL EJt^ EVQEtt vwxa d^aXaöörig.
xal xoxE 67] xdfitpovoi d^Ew [isyaXcp ßaöiXiji
dd^avdxcp yovv Xevxov ejiI x^ovl jcovXvßoxElg^'

596 vgl. V. 185. — 603 = Fragm. 3, 20. vgl. Aristobuls gefälschte Orphik
bei Euseb. Praep. ev. XIII 12, 5. V. 15. —
606. 607 vgl. VIII 224. XI 88. Jes. 2,,
18 f. — 608-610 vgl. V. 318. 192 f. —
611-615 vgl. V. 652 if. V 108 ff. 414 ff. —
611 alezdg ai&wv (vgl. XIV 224) aus (Homer und) griechischer Orakelsprache, vgl.
Lykophron 261. 551. 109. 246 u. ö. —
612 vgl. Ässumptio Moyseos 3, 1: [Et]
illis temporibus veniet illis ab Oriente rex et teget equitatus terram eorum . . .

596 vgl. V. 185. — TtQog zovq aQOsvixovg naiöag'fiiYvvvrat äväyvwq W. — |

avafiiyvvvxai 0. — aviyvcog PB 598 evQvxoQog Opsop. £VQvx(OQog T evxioQoq —


|
4>.

xal alXiov: xakkwv RL. — äXXwv: Xaüv Mdls. |


599 t' Alex, d' 4>'F \
600 a&a-
väroio . . . vöfiov = V. 276. —
8v nageßricsav: ZvnsQ sScoxev Rz. 'ovneQ vTtfjaav
Mdls. vvneQ eXvaav Mein.: da TtaQeßijaav aus TtaQaßdvxeg in V. 599 entstanden
scheint, so lässt sich die Stelle schwerl. emendieren 601 ä&dvaTog: ä&dvazog &edg 4> ] \

602 aTTTjv RL. Xoifiov W.— —


xal TH^/xaza: itrjiiaza W 603 Fragm. 3, 20. vgl. \
=
XIII 148. — iS': ^6' W
604 f. vgl. V. 278 f. 606 vgl. VIII 224. XI 88.
| |
— ^ixpovaiv:
Q^t,ovoi A 607 1 xazaxQvipavzsg: xQvipavzsg ^" 608 f. vgl. III 192 f.
I
— eßSofiog
Alex, sßöoßov 610 /xaxtjööveg A fiaxeööveg d. and. HSS.
4>W \
611 alezdg |

ai&üjv = XIV 224612 TiE^oTg zs xal "nnoig Rz. Vgl. sonst V. 805. 613
|
V. 188 |
= |

614 Aiyinzov ßaoiX^iov vgl. V. 159. VIII 6. 615 STtoxsZzai'.dxetzai W 617 inl x^-.
| \

TiovXvßozdQy = XIII 136.


gQ Sibyllina.

Igya de X£iQOJcob]xa jcvgbg (pXoyl jcapva Jieöstrcu.


xal xott ör] xaQfirjv fisyakrjv ^£o§ avögaöi ömöei'
620 xal /«(> yfj xal öivÖQa xaX aojceza jcoifivia (ii^lmv
öcoOovoiv xaQjcov top dXtj&ivov av^QcojcoiöLV
olvov xal fieXirog ykvxegov Xtvxov t£ yaXaxrog
xal ölrov, ojtsQ eoxl ßgorolq xaXXiOzov aotavrov.
aXXa öv (irj [isXXoi^ ßgote jtoixiXofirjti, ßgaÖvpe,
625 dXXa jtaXifiJtXayxroq ozQttpaq d^eov iXdoxoio.
&V8 d-em ravQcov txaxovxdöaq rjös xal agvötv
jtQmxoxoxcov alymv xe jiEQLJcXofiivaioiv ev coQaig.
dXXd [iLV IXdoxov, d-sov afißgozor, al x' eXerjO^,
avxog yaQ fiovog soxl d^ebg xovx söxiv ex aXXog.
630 xi]V de öixaioovvriv xifia xal firjöeva &Xlßs.
xavxa yaQ dd^dvaxog xtXexai ösiXoloi ßgoxotOiv.
dXXa ov xov fieydXoio deov fi^vifxa <pvXaS,ai,
ojtjtoxe XEV jtavxEOOL ßgoxolg Xoifiolo XEXEVxrj
aXd-y xal (poßEQolo öix7]g (xe)xvxcoöi öa/iEvxEg,

618 Lactant. div. inst. VII 19, 9 non colentur ulterius dii manu facti, sed a
templis ac pulvinaribus suis deturbata simulacra igni dabuntur et cum donis suis
mirabilibus ardebunt: quod etiam Sibylla cum propbetis congruens futurum
esse praedixit: ^ixpcooiv (Vfll 224) .... Erythraea quoque idem spopondit:
€QYa 619—623 vgl. (II 29—33). 368 659 f. 744 Henocli 10, 18 f. Und in flf. fiF.

jenen Tagen wird die ganze Erde in Gerechtigkeit bebaut werden und wird ganz
mit Bäumen bepflanzt werden und voll von Segen sein. Und alle Bäume der Lust
wird man auf ihr pflanzen, und der Weinstock, der auf ihr gepflanzt werden wird,
wird Wein in Fülle geben .... Apoc. Bar. XXIX 5. Später christlich: Papias bei
Irenae. II 418 Harv. —
Lactant. div. inst. VII 24, 13 et alio loco (Erythraea ait)
de ubertate rerum: xal rozs 622 vgl. V 282 f. VlII 211 f. II 318.
. . (624.
. —
625 Clemens Alex. Protr. VII 74 ovzcog /nev 6y ^OQ(p£vq' y^QÖvio xi noze ovv^xev. . .

nenXavTi/xivog' ä?dä av .) 629 vgl. Deut. 4, 35.


• . —
630 vgl. II 56 f. —
618 Anf. = V. 722. — tii^qöq .... nsosttai: xaxaxavB-riaovtai
&-fdiv
Lactant. — nvQoq < 4' \
619 ^ebq <. 'l' |
620—623 vgl. 620 noLtivia
V. 744 fl'. 1

fxr/Xwv: S-Qffifiaza yairiq Lactant. |


621 öioaovaiv Lactant. öüdoovol <P^

|

622 — 640 wiederholt nach V. 725 A |624 naiwv Clem. noWiv 4'W.
ßQOTS 7coixiXöfZ7jTi = V. 217 (I 6). — ßgäSwi Clem. xaxö(pQOv 4*U' vgl. V. 217.

xaxöcpQoiV A 625 naXifinXayxToq Clem. Xmöiv nXovxov ^'P 626 ravQoiv


1 |
. . ,

ö.QVö)v vgl. 627 neQinXo/itvaioiv iv wQaiq vgl. V. 289.


V. 576 I
nsQinXo/Lievaig ¥'' —
neQin).ofikvj/oiv Rz. 629 V. 760. vgl. VIII 377.
|
=amdg aus V. 760 Rz. —
ovTog 4>^'. —
xovx: xal ovx "P' 630 ßijöiva &?.iß6 vgl. II 74. 631 SsiXoiat ßQoroZoiv
\ |

= V. 662. 759 632 (pvXa§e U'' 633 ßQOxoloi W.


I
/.oifioTo xöa/uioio oder noXsfiow
\
— :

Mdls., aber loifxoio zsXexrc?) ist analog dem homerischen i^aväzoio zeXog gebildet
634 (foßsQoTo ÖixTjg vgl. zum Genus V. 673. 739. 777. I 229. 322. — Sixtj P ölxijv AB. —
zezi'xwai Mein. Nauck vgl. Manetho III 299. Maximus 577. zvxooi 4>^'.
111, 618—651. 81

635 xdi ßaOiXevg ßaatXrja Xaßxi ffOQav r' ä^tX?jTai.,

r/yefioveg de g)vycoOiv sg aXXrjv yalav axavTtg,


*dXXax&y dt' Tfc yala ßQormv xal ßaQßagog aQxy
^EXXaöa xog&'^öt^] Jtäoav xal Jtlova yalav
640 (§,aQv6^ JiXovroto xal avrlov eig Iqiv avxmv
kk&^coOLV XQ^(>ov re xal agyvQOv eivexsv torai
r/ (piXoxQiJßoövvrj xaxa ücot(iaivovaa JtoXeooiv*
XcoQ^] SV dXXoTQii], äracpoi de djcavtsg toovrai,
xal Tcöv fihv yvjteg rs xal dygia {^ijQia yaif/g
645 oaQxag örjX^Oovrai' ejiav öv] ravra zsXsoB^^,
Xsiipava yala JieXcoQog dvaXcoosis d-avovrcov.
avTV} d' aöjtagrog xal avrjgoTog torat ajiaoa
xt]QvOöovoa xdXaiva fivoog fivQicov avd^QotJccov'

jtoXXa xqÖvcov ßrjxr] jcsQirsXXoßsvcov eviavrcöv


650 jteXxag xal i)^vQtovg yaioovg JiafixolxiXa ^ ojiXa'
oviöe HSV ex ÖQVfiov ^vXa xorpstai dg xvQog avyrjv.

635 vgl. Henoch 99, 4: Und in jenen Tagen werden die Völker in Aufruhr
kommen, und die Geschlechter der Völker werden sich erheben . . . vgl.Apoc.
Bar. LXX 3. IV Esr. 6, 24. 9, 3. 13, 30 f. Matth. 24, 7. — 638 f. vgl. V. 520 ff.
732 ff. — 642 vgl. V. 235. II 111. VIII 17. — 647 vgl. V 276. — 649—651 Ezech.
39, 9 f. vgl. V. 728. 729. 731. Lactant. div. inst. VII 26, 4 tum per annos Septem
perpetes intactae erunt silvae nee excidetur de montibus lignum, sed arma gentium
comburentur ...

635 xöiQtiv Rz. I


636 7ioQ&ya?j Opsop. noQiyr)o^L 'P'I' \ 637 sig '¥ \

(538 — 642 da der Nachsatz fehlt, völlig den Zusammenhang. Diese Vv. sind
stört,
eingeschoben, um Hellas einen Hieb zu geben, und vor V. 643, der mit 637 in
Beziehung steht, ist etwas ausgebrochen des Inhalts, dass sie sterben (im fremden
Land): nach Wilam. Gffck. 638 dkXax&ü ^s Alex. aXläyßri {dkXa'/&'] R) ye
|

(ae L) <PW
639 7ioQS-?'jOii Opsop. Tro^Ö-z/öft i'W 640 iiaQVGtj Opsop. igccQvoei *P
I \

i^uQQvasi ^'' 641 sXd-wai I


eXd^ovotv A eXQ-ovOL PB. */'"
elvexev: svexev W —
642 vgl. II 111. VIII 17. III 235. —
xaxä Ttoifxalvovoa nöXeaoiv Alex, xaxä
noifievovaa TCÖXeooi <P x. mjfiaivovaa tc. W 643 Anf. vgl. V. 511 644 tö)v: \ I

T« W 645 aÜQxag Gfroerer aaQXüiv 'PW.


I inav öi/ Volkm. inäv 6h 4>''P' —

646 675 <
A 646 yala nekiOQog |
VIII 33. =
avtjXöioeie P dvaXoioeiq B —
647 Anf. vgl. V 276 648 fjLVQLCDV. /xwqwv Mein. neXkov Alex. fiiagCov Castal.
|

unnötig. —
Nach V. 648 Lücke, in der das Subjekt (d. h. die Gerechten, vgl. Lactant.
a. a. 0. VII 26, 4) und Prädikat zu den Objekten des V. 650 standen (vgl. V. 727):

Gffck. I

649 651 vgl. V. 728. 729. 731 649 TtokXä: ^ttt«? vgl. V. 728 | j

^50 [ ] Bur. — yaiooovq ^. —


na/xnoixdä ^' SttA« Alex, aus V. 729 (wo
*P: naftnolxika r' i'mXa) na/xnoixLka pnXa 'P'4'' 651 [lev: yaQ Gallaeus aus V. 731.
\

Sibyllina. (J
82 Sibyllina.

xal TOT ajt rjsXioio d^sog Jtsfirpet ßaCiXija,


og Ttäoav yalav jcavoei jtoXsfioio xaxolo,
ovg fikv aga xxdvag, oig ö OQxia jclOto. TsXsooag.
655 ovös ye Talg Idlaig ßovXalg Taös JiaPTa scoii^osi,

aXXa O-eov fcsyaXoio JCLd^rjoac öoy^aöiv aöd-Xolg.

vaog 6 av fieyaXoio O^eov jcegixaXXsc :jtXovT(X)

ßsßQL&cog, xC^vörä TS xal agyvQco i^öe Tt xoOfio)


jioQ(pvQ8cp' xal yala TeXeO<poQog rjöl d^aXaOöa
660 Twv aya&Sv jtX^d^ovöa. xal ccQ^ovTaL ßaOiXtjsg
aXXrjXoig *xoTeeiv e3ia(ivvovTBg xaxa &^v(im*'
o (pd-ovog ovx ayad^ov jtsXsTai öeiXolOi ßgoTolöLV.
aXXa JtaXiv ßaöiXrjsg sd-vcöv sjtl ti^vöe ys yalav
ad-Qooi OQfii^oovTai kavTolg xrjga (piQovTEg'
665 öTjxov yccQ fZEyccXoio d^sov xal (pmtag dgioTovc
jtOQd-elv ßovXrjOovTai. ojtrjvixa yalav ixcovTai.
d-rjOovöLv xvxXcp jroXscog fiiaQol ßaüiX^jeg
Tov &QOVOV avTov exaOTog sxcov xal Xaov djtsi&rj.
xai ga ü-sog cpcov^ fieydX'^] JtQog ndvTa XaXr'ioti
670 Xaov anaiöevTov xsvsofpQova, xal xQicig avTOlg
EöOaTai ex (isyaXoio &8ov, xal jtdvTsg oXovvTai

652. 653 Lactant. div. inst. VII 18, 7 item alia (nach V 107—110) xal. . . :

x6x\.. 652-656 vgl. V. 286 f. 49 f. V 108 (414). - (655 f. vgl. Joh. 5, 19). —
659 vgl. V. 619 ff. — 660 ff. Jerem. 1, 15. IV Esr. 13, 33 ff. et erit, quando audierint
omnes gentes vocem eins, et derelinquet unusquisque regionem suam et bellum
quod habent in alterutro, et colligetur in unum multitudo innumerabilis
ipse autem stabit super cacumen montis Sion .... ipse autem filius meus arguet
quae advenerunt gentes impietates eorum .... (vgl. Henoch 90, 16). Apok.
Joh. 17, 13. 14. [TlexQov xifjQvy^a p. 60 Hilgenf. xal xöv '^YaxdoTtrjv Xaßövxeg
aväyvüixe xal evQi^aexe TtoXkip xriXavyioxegov xöv vlov xov &eov xal xa&u)g . . . .

nuQaxa^iv Ttoii^aovoi xö) Xqloxö) tcoXXoI ßaaikelg . . . .) — 668 Xadv anet^^:


vgl. 1 204.

Nach 656 Lücke, in der u. a. ein soxai stand: Wilam, 657 vadg Mein. Xaög 4> |

Xaovg ^'. — 7t£QLxaXXel P'f | 659 TtOQtpvQÖei PB


661 xoxhiv ina/xivovxsg xaxa
|

(xaxü) W) d^i/x(o <PW Ausgg. xoxhiv Ttoifialvovxeg x. &. Mdls. 662 [ ] |

Gfroer. — öeiXoZoi ßgoxotaiv = V. 631. 759 | 663 x^vöe yf Rz. xi^vöe xe ^ t^v
ys xe W 1 665 (pihxag aQcoxovg = V 109 | 666 Interpunction von Wilam. —
'ixoivxat. Alex, "xovxat fp'P' | 667 d-^aovaiv xvxXoj Rz. aus Jerem. 1, 15. d^vaovoi
xvxXo) ^ xvxXo) d-fjawaiv 'i*' |
668 Xabv dneiSrj: Xaov aneyßii Herwerden. X.

dnevd-ff Mdls., doch vgl. I 204.


III, 652—694. 83

X^iQog aJr' ad^avaxoio' ajc ovQavoO^tv ös Jteoovvrai


QOficpalai. jcvQivoi xata yalav ^afiJtaÖEg, avyai
X^ovrat (leyaXaL Xa[iJtovOaL elg (leöov avÖQmv.
675 yala öe jcayysversiQa OaXevOsrai rjfiaöc xtivoig
X£iQog djt^ ad^avaroio, xal l^O^veg ol xara jcovtov
üiavxa TS d-rjQia yi]g rjö' aöjceta <pvXa jiszetvcöv
jtäoal t' av&Qcojrcov t^tJ^ßt xal jiäöa d-aXaooa
(jpQi^si vjt^ ad^avatoio jiqoöcoxov xal q)oßog töxai.
680 TjXißccTovg xoQvgxxg r' oQtcov ßovvovg rt jcsXwqojv
grinst, xvdveop t' sgeßog Jidvreoöi (pavelxai.
TjSQiaL ÖS (paQayyeg sv ovqsolv viprjXotörv
eooovxai JiXr]Qsig vexvmv qevöovöi ös JtsxQac
at(iaxi xal jtsöiov jtXrjQcoOsi Jtäoa x^^Qc^ÖQa.
685 xsixsa ö' svjrolrjxa ^«/'«t jtsösovxai. ajtavxa
dvögätv övöfiavicov, oxi xov vo/iov ovx eyvcoöav
ovös xQiöiv fisydXoio d-sov, dXX d(pQOVi ^v/xm
xdvxsg scpoQfitjd-svxsg s<f) ^Isqov rjgaxs Xoyxag.
xal xQLVSl Jidvxag jtoXsftw d^sbg rjöh fiaxaiQ^
690 xal jivqI xal vexm xs xaxaxXvC,ovxi' xal soxai
d^slov an ovQavo&sp, avxaQ Xld^og fjös xdXaC,a
jcoXXri xal xc^Xsxri' d^dvaxog ö^ sjtl xsxgdjcoö söxat.
xal xoxs ypmöovxai d^sbv d(ißQoxov, og xdös xqIvsl'
oi^myr] xs xal aXaXayfibg xax^ ajtsiQova yalav

672 VII 19, 5 cadet repente gladius e caelo ...


vgl. Lactant. div. inst. 675 —
Psal. 17, 8. — 676 — 692 Ezech. 38, 20 ff. (Judith 2, 8). Vgl. den griechischen
Henoch S. 8, 15 ff. Flemm. Raderm. xal oeiad'i^oovtai nävxa xa axga x^q yfjq xal
Xi^fiyjexai avxovq XQÖ/xoq xal (pößoq (xsyaq (mbxql xöiv 7iSQdxo)V zT/q yfjq. xal aeiad-if/-
aovxai xal rtsoovvxai xal öiaXvd-rjOovxai uqtj vxprjlä, xal xaneiviod-jaovxai ßovvol
vrptjXol xov SiaQvtjvat oqtj xal xaxijoovxai. ioq xrjQÖq u. s. w. — 683 f. vgl.
V. 804. — 691 vgl. V 377 f. — 693 Ezech. 38, 23.

672 (und 676) «71 ': ('tt' Rz. 673 QOfxcpaTai tcvqlvoi vgl. V. 634.
|
avyal —
Mein, av ye ^ <. T; aiyyal erklärt Xa[XTiäöeq: Wilam. 674 ij^ovxat <P. A«,a- |

novaal t' ^q Mein. X. y eq Rz. 675 |
=
V. 714 vgl. 752 676 növxov: nävxoiv ¥*' |
|

677 so Alex, (re Wilam.), navxa Se d-riQia yaiTjq ^ö^ aauexa (pvXa nexsivüjv *¥
nävöe 6s d'riQia yaii]q xaanexa {xaOTtexa A) <p. n. 4> 678 näaal .... xpv/al == \

V. 558. —
t' Wilam. Ö' <P^> Ausgg. 680 neXöiQovq Ez. 684 xaQäÖQij' Rz.
| |

= —
|

685 Anf. V. 460. — xevyßa W vgl. 460 ^'F. xafxal anavxa vgl. V. 275 . . .

=
|

686 syv(oaav: ivÖTjoav Mdls.? 687 a(pQOVt, d-v^ä) |


V. 722 689 xqivel * |

XQiveet Rz, —
xe <: Vi' 691 axaQ W. \

Xld-oq ^öh yäXaL,a vgl. dagegen Ezech.
39, 22 Xl&oiq xaXaC,riq 693 xqlvsl <PL xqlveZ FR xQalvei Opsop.
\ 694 otfimyij xal |

aXaXay/xöq W olfi,. x äXaXayfiöq öfiov Mein. ol/jI. d\ aXaX. o/xov Rz. — xax^ aneiQova
yaXav = XII 126 vgl. II 194.
6*
84 Sibyllina.

695 i^erai oXXvfievwv avÖQcöv xal :^avT8g avayvoi


aifiari Xovoovrai' JciBtai da rs yala xal avrr)
aifiatog oXXvfisvcov, xoQSOovrai &^i]Qia oagocmv. —
avtoc, fioi taöe Jtavra d^eog fisyag davaog te
ebtE jcQocpr/TSvOai' raös ö sööstai ovx axtXsöra'
700 ovo arsXsvrrjTOv, o ti xsv fiovov ev (pQSol ^el^'
atpsvöTOV yaQ Jivsvfia fhsov jcsXsrai xara xoCfiov.
vlol d av fieyaXofo d-eov jteQi vaov äjcavzsg
7]6vxic9g CrjöovT 8V(pQaiv6fisvoi sjtl rovroig,
olg öcoOSL xriörrjg o öixaioxQirrjg rs fiovagxog.
705 avTog yaQ oxsxaOus fiovog fisyaZcoOrl üiagadrag,
xvxXo&sv coosl TSlxog Ix^iv nvQog aid-ofisvoio.
ajcToXsfioi d' EöOovrai kv aöreoiv rj6^ svl %(X)Qaig.
ox) yßiQ yaQ jtoXsfioio xaxov, fiaXa 6 koosrai avrolg
avrog vjtsQfiaxog ad-avatog xal x^tQ AyioLo.
710 xal rot 8 ÖT] vrjöoi Jtaöat JtoXieg r sqsovöiv,
oJtJioOov aü^avarog cpiliu rovg avÖQag exsivovg.
Jtavra yaQ avtoiOiv övvaycovia 7jös ßorjd-sl,
713 ovQavog rjeXiog rs d-erjXarog rjös osX^vrj.
715 9]övv ajto öTOfiarcov de Xoyov a^ovöLV sv vfivoig'
»ösvTB, jteüovTsg ajtavrsg sm x^ovl Xioocofjso&^a
ad^avarov ßaOiXrja, d^sbv fisyav asvaov rs.
jt£fijra)fisv JiQog vaov, sjtsl fiovog sOzl övvaotr/g'
xal vofiov vrpioroio ^eov (pQa^cofisO-a Jtavzsg,

714 yat« 6s TtayysvezeiQa aaXevosxai ^/xaGi xeivoig

698 vgl. V. 6f. 162—164. VIII 359. — 706 Sachar. — 715 vijooi: Psal. 71, 10.
2, 5.

Jes. 24, 15. 41, 1. 42, 10 u. ö. — 716 — 731 vgl. V 493-500. — 716 Psal. 94, 6.

695 ij§szai 4> eaoezai Gfroer. Mdls. avayvoi Mein. avavSoi <PW 696 re — \

<^ 698 f. VIIT 359.


I

&edg (xi-yaq ahaöq zs vgl. V. 717. V 500 699 vgl. |

V. 571. —
zöSe .... azsXeazov 700 ovS^ azeXsvzrjzov Nauck. ov(f äzeXeizrjzov, —
ö ZI xev fiövov i. <p. ihdy Mein. ovS' a.zsXeiztjza '6xi x. /x. i. (p. d-eirj ^W
701 atpevSov <P \ 703 ^jjaovr' Castal. tfiaovzai <P^P' | 705 fiövoq fxeya?.üJOzl Gffck.
/növog fieyd?.a)Q ze <f>1' fi^yaq neyaX(oozl Mein, fxiyaq fisyaX(oq ze Ganter |
706 xrx-
?.o&ev Opsop. vgl. Sachar. 2, 5. xi^xXwO-ev W xixXiod-^ <P. — nvgbq ald^ofxkvoio =
II 196. VIII 338 I
707 ivl Castal. h<l>T\lU) nölieq Mein. noXesq «?' nöXsiq f". —
t': ze FW \
712 < P. — avzoTai A.W \
714 aus V. 675 interpoliert: Opsop.

|

715 ?.6yiov W. 6h Xöyov n§ovaiv iv vfzvoiq Wilam. ?.6yov a^ovoi rf' iv vfivoiq 4*
X. ai^ovaiv )j[iaai xdvoiq (aus V. 714) 'F X. i^uQ^ovaiv iv v. Bur. X. i^ijaoroiv
iv V. Rz. I
716 Xiaawfied-a PRL | 717 vgl. V. 698. — ci^vaöv zs: vxpiazöv ze '*!'
\

718 JtsßTKOfiev: anev6o)/jiev Mdls.?, doch (vgl. V 496) ist hier von einer noßnifj
die Rede. — fiövov W.
III, 695—730. 85

720 oOTt öixaiorarog jctkezai jcavroov xara yalav.


TjUelq ö'a^avaroLo TQißov jttJtlavu^ivoi initv,
tQya de xttQOJtobixa aeßao/is&a ag)QOVi {hvfim
tidooXa ^oava re xaxaip&i/itpcov avd^QcoJimv.«^
ravra ßorjoovoiv tpvxccl Jiiöxcöv avi)^QcoJi(ov
Tib [-»öevTE, d-Eov xara ör/fiop sjcl öroftartöoi Jisöorrtg

TtQipcofisv vfiPOlOi d^BOV yEVExrjQa xar olxovq,


EX^QCÖv önXa jioqlCohevol xara yalav aJtaoav
EJtra XQOvmv (n^x// jcEQizalXofiEVmv kviavrmv,
jcEXvag xal d-VQEOvg xogv^-ag jta/iJtoixiXa & ojiXa,
730 JtoXXa TE xal xo^oiv jiXyd-vv ßEXEcop döixwv xe'
ovös yag ex ÖQVfiov $,vXa xorpExai eIq Jtvgbq avyrjV.«]
dXXd, xdXaiv' 'EXXdg, vjiEQrjCpava jiam (pQovovoa-
XiöOEo d' dd^dvaxov ^EyaX^xoQa xal jtQog)vXa^ar .

oxElXov {i?j EJtl x^vÖE jtoXiv (o6v) Xaov dßovXov,


735 06XE fif] £§. oairjg yalrjg jceXetüi MsydXoio.

ftrj xivEL Kafidgivav dxlvr^xog yag dfiEivwv

721 — 723 [Justinus:] Coh. ad. Graec. 16 eha aXXaxov nov ovrioq (Xeyei 2i-
ßvXka)- fiixslq 721 f. vgl. III 9. Fragm. l, 23 Hekataeus bei Euseb. Praep.
f.

ev. XIII 13, 40 aus „Sophokles" V. 4 ff.: xfvijtol de noXXol xagSiav nXavwfievoi

\

lÖQvoäfieo&a Tcrjfzdzuiv naQaxpvx'nv |


d-eäw ayäXfiax' . . . 723 vgl. V. 554.
728. 729. 731 vgl. V. 649—651. 732 ff. vgl. V. 688 f. —
altes Sprüchwort: — 736
Vergil, Aen. III 700 f. (Schol. Veron. p. 92, 30 Keil). Sil. Italic. XIV 198. Zeno-
bius V 18 (Paroemiographi Graeci ed. Schneidewin - Leutsch I 123, 1). Anthol.
Pal. IX 685. Lukian: Pseudol. 32. Stephanus Byz. u. d. W. u. a. Didymos: de
trin. 236 aXXa r« ^sv neQi ixelvmv tü)V fx.T]6af/.ov (piXojv Oew xS) xal tijv i§ öfiojvvfAiaq

721 vgl. V. 9. Fragm. 1, 23. — XQißovq [Justin.] <^ i


722 SQya Sh x^i-QO-
noitjTa = V. 618. — äh: [Justin.] re 4>^. — asßäafie&a <P oeßäoQ-rjßev ^ ye-
QaiQouBV [Justin.] oeßa'C,öixeQ^ Alex, (re . . .) aeßdafxsvot Wilam. — acpQOvi dvfii^ =
V. 687. — dvfiü)-. fxvS'ii) [Justin.] | 723 vgl. V. 554. — eiöuiXa ^öavd xe xazacpi^i-
fisvcov dvd-QUJTtojv Maranus etöuyXa ^oäviov re xaxa(p&i(jtsv(ov x' dv&QÜyrcojv [Justin.]
sld<jiXv)v ^oävcüv xe xaxacpi): dvd-Q. *P^'' \
724 < P. — ßorjoovoc 4>W 1 725—731
[ ] Gtfck. Wilam. — 725 Söi^ar Hartel vriöv Mein.
Sfjixov : Nach V. 725
ööifxa Mdls. —

wiederholt V. 622 640 A, am Rande: neQtxxot arixoi ivveaxalöexa 726 reQxpoifitv \

V. ^ebv Castal. vfxvoioiv reQ\pimiev d-edv 4> vfivoiot nefitpcofiev &edv W. xax^ —
oXxovq vgl. II 269 727—731 [ ] Gfroer. | 728 ff. vgl. V. 649—651 | 729 d' Opsop.
— —
I

r (p xe 'F 730 re Gffck. de


\
^W. nXtjd-j] Alex. äöixojv: dxLömv Mein., doch
handelt es sich um Bogen und Geschosse der Ungerechten, vgl. V. 727 i^^Q^^'

OTtXa 731 ^x Sqv(iov: iv x^i-Q^ ^^ Sqv/iov ^.


I
— xöxpere P xöxperai A. — ^e P
elq d. HSSand. 732 räXaiv: dXev PS aXev
\
B < A mit Spatium. xäX' ev L i

734 fj,^ Ewald rf?) 4»W. xrjvöe (rfjv 6e AP) re — rijv nöXiv <P. Nach nöXiv — abv +
Wilam. xöv Gast. 735 fxi] Wilam. liiv fp^.
|
— MeydXoio Mdls. Bur. fxeyäXoio
Ausgg. I
736 xa/xagivav 4>.
86 Sibyllina.

jcagdaXiv kx xoitijg' (irj roi xaxbv avTLßoXfjö^'


all' aJit^ov, firjö^ lox' vx£Q7j(pavov kv or^&eööiv
d-vfiov vjt£QcpiaXov, OTsiXag jcQoq aycöva xgaraiov.
740 xal öovXsvs d^sm [ityaXcp, Iva zcävös (israOxißQ-
oxjcoxe ÖTj xal tovto Xaßij rtXog cäoifiov ^(iccQ,

[slg de ßQOTovg tj^sl XQiOig a&avaroio d-eolo,]


7]^€i sji av&Q(6jtovg fisyaXr] XQiOig rjöe xal o-QX^i-
yrj yccQ jcayysvsrscQa ßgorolg öcoöel top agiorov
745 xagjtbv aJcsiQsöiov oirov olvov xal sXaiov
[avtaQ aJt ovQavod-ev (leXiTog yX.vxsQOv xotov rjöv
ösvÖQsa T axQOÖQVcov xagxov xal Jttova (irjXa
xal ßoag Ix r oicov ccQvag alymv re X'^f^'^Qovg']
jc/jyag re Qf]^£t yXvxsgag Xsvxoio yaXaxxog'
750 ütXriQug 6 avrs jtoXsig ayad-mv xal jciovsg dygoi
söGovT ovös (laxaiQa xata xd-ovog ovös xvdoifiog'

ovöe ßagv ötsvaxovöa öaXsvoerai ovxezi yala'


ov xoXsfiog ovo avxe xaxa x^ovog avxfibg er' sörai,
ov Xifibg xaQüimv re xaxoQQSXTSiga x<^^^^cc'
755 aXXa fihv siQTjvrj nsyaXrj xara yalav anadav,
xal ßaOiXsvg ßaöiXtji <plXog (isxQi TSQfiarog törai
alcövog, xoLVov ze vofiov xara yalav ajcaöav
avd-Qcojtoig zeXeoeisv sv ovgavm aörsgoepri

SojQeav ävQ-QiOTCOLq ösömxöz siQTjxörajv


/^») xIvsl Dementsprechend 737 Anf. auch . . .

Sprüchwort. 741 — —
743 Lactant. div. inst. VII 20, 1 de quo iudicio et regno
apud Erythraeam Sibyllam sie invenitur: ömiöxe 6fj 744 ff. vgl. V. 620 G23. . . . —
368 ff. —
(749 vgl. Jes. 35, 7). —
751 ff. vgl. V. 367—380. 780. V 253. Psal.
Salom. 17, 36 ff.

737 Toi: XL W. —
avxißoX'iia^ Volkm. avxißoki^ayg 4>W (xaxov) ävxißo'/.rjoyq
Bur. 738 Laxe W 739 axellag vgl. zum Genus V. 634 741 vgl. V. 569.
I \
rf/) I

xal xovxo Xäßy Lactant. nur xal xovxo 4>W. ai'aiov 4>W 742 nur bei Lactant. — \

< ^y' [ ] Rz. 743 vgl. V. 784. ßeyäXrj xQLOLq ^6h xal clqx^ Lactant.
I

uyaO'Ovq usyäXoLO xax^ ^Q'/Jp' {xaxaQX'^v 4>) 4>W cLya&ov fieyakoio xaxagx^
Volkm. 744 ff. vgl. III 620—623. VEI 211. II 318.
I
nav&QLOxov Mdls. — i

746—748 Zusatz: Wilam. —


axaQ T 747 axQoÖQvu) PS 748 ex t' ÖLoiv Volkm. \ |

ix t' UQvviv 4>^. — x'-ß^QOvg ^'' (so auch Apollinar. Ps. LXV 32 X'^f^^QOiai)
XifidQQOVQ AS Wilam. xeLfiaQQovg P ;(t//a/()ae Volkm. Alex. 750 avxe: av RL |


|

751 x^ov^g: x^ovo? avx^oQ aus V. 753 W. ovöh xvSoLHöq .... 753 .... xaxa
Xd-ovdq <
A mit Zusammenziehung von 751 und 753 752 Zusatz: Wilam. vgl.
]

V. 675. 714 753 nach nöXeßoq


I
t' *. + — airre Mein, av ye 4> av W. IV —
< W 754 —
xaxoQQixxeiQa Dausqueius Schneider xaxoQQi^xsiQa <?
XoLfidq W.

1

xaxoQ^xeLQa {xaxaQ^xrjga L) W
755 vgl. V. 780. XI 79. 237. XII 87. 172. XIV 23.
\

fihv Alex, fiiv 4> /xfjv ^. xaxa yalav anaaav —


V. 757. XII 157 756 ßa- = |

OLkeT W 1
758 äv&QUjnoiq Castal. dv&Qwnovq ^W.
— :

ni, 737-777. 87

aO^avarog, oOa JttJtQaxrai öeiXoloi ßgorolOiv.


760 avrog yag fiovog eorl d^eog xovx eöriv er' aXXoq'
avrbg xal jcvql (pXtS,£LBV xaXejtmv ytvog avÖQmv.
aXXa xaraöjrevOavTsg tag (pgevag sv orriQ^sööLV,
(psvyexs XazQsiag avofiovg, rm C,cövti XatQSve'
fioixslccg Jie^vXa^o xal aQöEvog axQirov svvrjv

765 Tfjv 6' iöiav yivvav jcaiömv rQtg)6 firjöe g)Ovsv£'


ravra yag a&avarog xsxoXmOerai 6g xev afiagri;}.

xal TOTE öl] s$.sy6Q8l ßaOiX?]iov slg aicöpag


jcavrag ex ävd-QcoJtovg, äyiov vofiov 6g Jtox' eöcoxev
evOeßioiv, rolg JcaCiv vüiioyexo yalav avoi^uv
770 xdi xöonov fiaxagcov re jivXag xal xaQuara jtavxa
xal vovv dO^avaxov alcoviov ev<pQ06vvi]v xe.
jiaöTjg 6' ex yahjg Xißavov xal öcÖQa jtgog olxovg
oLOovöiv fiayaXoio d^eov' xovx eooexac aXXog
olxog ejt^ avQ^QCDJiOLöL xal soooiievoiöi Jiv&eü&^ai,
775 aXX^ ov eöcoxe ^eog jcioxotg avÖQsöOi yeQaiQeiv.
[vlov yag xaXeovOi ßgoxot (isyaXoio -^^eoto,]

xal Jtäaai jtBÖloLO xgißoi xal xgrjxeeg ox^ctL

760 = 629. — 763—766 vgl. II 56 ff. — 763—766 Lactant. de ira dei 22, 8
rursus alio loco enumerans quibus maxime facinoribus incitetur deus, haec intulit
ifevye ... 764 vgl. V 166. 430. IV 33 f. III 185. —
765 vgl. II 280 ff. 775 Lactant. —
div. inst. IV 6, 5 falsch lesend 776 vlöv 4>W) Sibylla Erythraea
(vgl. et
rursus in fine: aXXov . . . == [Augustinus:] contra quinque haer. p. 3 G. 777 779 —
Jes. 40, 3 f.

759 ooa: &' dact 'F. — 8eiXoXai ßQOXolaiv = V. 662 | 760 = V. 629. vgl.
VIII 377. — xovx: xal ovx 'PW (vgl. V. 629 761 (fXä^SL «f^.
'F) |
xa^^^tibv —
yevog W Bur. /^aXendv ßsvoc Ausgg. <f> | 762 xaxaaneioavxeq häq Bur..xaTa07tev-
oavteq iiJ.äg 4»W. — mit 763 (perysTE Flickvers, die reinere Vorlage
Der Vers ist

tritt in Lactant. hervor; die Vv. 764—766 schliessen gut an V. 740 an: Wilam. |

763 (peiyere <I*'F (pevye 6s Lactant. vgl. zu 762. ävößovq Lactant. aSLxov <PW —
aöixovg Castal. —
?.dTQevs Lactant. XazQeveze 4>W 764 vgl. V 166. 430. IV 33 f. \

fiot-xelaq Lactant. /xoixelav 4>^, doch vgl. V 166 'P. 7ie<pvka^o 4>^ ze (pvXa^ai —
Lactant. —
agaevog axQizov evvjjv Lactant. axQlxov aQOsvog evvfjv 0*^" axQLXOV
a. B. Opsop. 765 löirjv Rz. (pövsve Lactant. (povevo^g— 766 xavza ^^

\
I

Lactant. Rz. zoloSe <P^' Alex. Bur. — xev Lactant. xav 4>W \ 767 ö^: 6^ B.
tysQü A. —
Big zovg aubvag <P 768 [ ] Bleek. Sg noz' Alex, öitnöz' 4>^
\
— \

769 BiosßioL f*'. —


näaiv. näoav Gfroer. 770 xal xöa/xov zb niXag /xaxäQojv 4> ] ]

772 UQog oXxovg =


V. 314 vgl. 726 773 oi'aovai ^. xovx (Opsop.) Alex, xal —
ovx <PW 774 iaoof^evoig W
I 775 äXk" 8v
|

aXXov Lactant. [Augustin.]


\
^W —
niaxoig avSQsoaiv Lactant. maxöv avÖQa 4>W 776 [ ] Gfroer. Hilgenfeld als
christlich. —
vidv 4>^' vubv Alex, olxov Bur. olov Mdls. doch vgl. Joh. 2, 21.
\


^Bov PS. 777 ZQTiXBBg ox&cti vgl. I 322. ZQrjxeog äyßai. ^.
I
88 Sibyllina.

ovQsa d-^ vtprjsvta xal aygia xvfiara jtovtov


evßara xal EVJtXcota yavriOBtaL rjfiaoi xsivoig'
780 jtäoa yaQ elg'^vrj ayai)^Gtv km yalav IxvEirai'
QOfig)aiav d' aq)sXovOc d^eov fisyaXoio JtQog)r]Tai'
avTol yaQ XQttai sloi ßgorcöv ßaüiXeTq rs öixaioi.
tOtai 6i] xal JcXovtog sv avd-QoaxoiGL ölxaiog'
avrrjyaQ (leyaXoio d-sov XQiaig i)6e xal aQ^rj.
785 xal ayaXlso' öol yaQ edojxsv
£vq)Qav{}^ijTi, xogr},

svcpQOOvvrjv alcövog, og ovgavov exrioe xal y'rjv.


£v ool 6 olxrjosi' öol 6 BOOsrai a&avarov (pcög'
ijös Xvxoi T£ xal ccQvsg hv ovqsOi.v afifiiy' löovrai
yoQxov, JiaQÖaXiig r' 8Qi(jpoig dfia ßoöxrjOovraL'
790 (XQxtoi Ovv (looxoig vofiaösg avXiod^rjöovrai'
öaQxoßoQog ts Xta)v (paysrai axvQov JcaQct cparvy
mg ßovg' xal jtalÖEg fiaXa vrjTtLOL hv ÖEöfioiöiv
a^ovöiv jtrjQov yag sjtl x^^^i- ^TjQa jtoii^öEi.
ovv ßQEg)£OLV T£ ÖQaxovTEg afi aöJtiöL xoLfirjöovxai
796 xovx aöixrjöovoiv xeIq yaQ i^EOv iooEX kit avtovg.
OTJfia ÖE TOI EQEO) (laX aQupQaÖEg, mOtE vorjoai,
780 vgl. 751 ff. — 783 Philo: De praem. et poen. 17 p. 424 M. — 785 Sachar.
2, 10 (Jes. 60, 1). vgl. Sib. V 260 ff. VIII 324. — 788—795 Jes. 11, 6-9. Apoc.
Bar. LXXIIJ, 6 et venient ferae e silva et roinistrabunt hominibus; et aspides et
dracones exibunt e foveis suis ut se subiciant parvulo . . . Philo: De praem. et
poen. 15 p. 422 M. — 788-791. 794 Lactant. div. inst. VII 24, 12 Erythraea
vero sie ait: ijSh Xvxol . . .

778 Anf. = Fragm. 3, 6. — vxvöevra W |


779 evßara Opsop. evßora {aßoxa P)
^''P'. — xal evjtXcoza yerrjoerai Wilam. xal svnXona {evnlota L) ye eaoerai f
rf^ xal evTtlora ^aaezai <P \
780 vgl. V. 755. — "xTjrai Rz. | 781 QOßtpairjv Rz. —
rf': t' f*'. — &eov fxsyaXoio 7tQ0(pfjrai vgl. V. 582 782 xQizai elai Volkm. Mein.
XQiTal M

'P'F \
783 sorai öf]-. ^aoeltai 6^ ye 'F Volkm.
|

784 vgl. V. 743. [


| ]

Bleek. xqLoiq ^Se xal aQyi) Alex, aus Lactant. div. inst. VII 20, 1. xplatg ^aaerai
a.(yyji <P^^ \
786 alöiviov W. — 8? . . . . y^v = V. 35 |
788 ^6e Xvxoi xe xal Lactant.
iv rfe Ivxoi re xal 'PH'' evd-a Xvxol xe xal Volkm. avv Sh Xvxoiq xal Mein. —
afjtfxiy^ Lactant. aßfiiq 4> afia 'P |
789 naQÖäleeq <P. ßooxTj&yoovxai 'F — \

790 < A. — avv . . . avXiad-rjOovxai: avv fiooxoiöiv öfiov xal näöi ßoxolöiv
Lactant. avv fiöayoLq vofiäöeaaiv aha&irjaovxai Mein. — vofiäöeq: vofiäÖLOV ^' •

791 (payexai riyvQOv Lactant. ayvQOv tpäyex^ ayvQov (päyexat Opsop.


4*^'' —
Ttaga (päxv^ Lactant. ^v (pärvy <I> inl (päxvrfq '/*'
^nl (pdxv^ Rz. 792. 793 Lactant.
| < |

792 ioq ßovq am Ende von V. 791 793 a^ovai W (Jes. 11, 6) ^^ovaiv {^^ovaiv
* |

PS) 4>. — nvQQÖv 'F. — Ttot'jaet FL nxoyaei <f> 794 avv ßgicpealv xe Lactant. xal
|

ßi>e(pieaaL <P ßgeipeeaai xe '/'. — a^^ aaniai Stadtmüller Mdls, aus Jes. 11, 8. a[xa acploi
(ofpijai L) AMATHCI famustesi Pal.-Vat. 161) HSS. des Lactant. — xoifirjS^t'/-

aovxai W \ 795 < Lactant. — xovx: ovx ¥^'. — nSixyaovaiv PS aöixi'jaovai d. and.
HSS. — &eo^: xvqIov ^ | 796 xot: aoi 4>. — ütaxe vo^aai = V 351.
III, 778—811. 89

rivlxa ötj Jtavtmv ro rsXog yai/icpi ysvTjzac.

OJIJIOTS X8V QOfKpalai 8V OVQCtVCÖ aOTSQOSVTl


svvvxicci 6cpd-(5öi JCQog tOJteQOV rjöh JiQoq 7/cö,

800 avrixa xal xoviOQtbg äjc* ovQavoü^sv JtQocpsQtjtai


jiQog yalav *ajcav, xai ol* ötXag rjaXioco
axXshpsi xara [itoöov ajt' ovQavov fjös oeXi^vtjg
axrivtg JiQocpavovoi xal aip sjcl yalav hcovxai'
ainaxL xal orayovsooi jtszQcöp d' ajto orjfia ytvf/rai'
805 £V vt<piXi] d' orpbOd-s fiaxrjv jcs^cöv (re) xal Ljtmtav
ola xvvt]yeoir]v d-7]Qcöv, ofiix^^öiv Of/oirjv.

Tovro TsXog j(o)J[ioio rsXü d-Eog ovgavov olxcov.


dXXa XQV ^ccvxag d-vtiv (leydXq) ßaaiXrji.
xavxd 601 ^AöövQhjg BaßvXcopia xalxsa fiaxga
810 oioxQOfiavTjg jcQoXiJiovöa, eg EXXdöa jtsfiJtofisvov JtvQ

jtäoi jrQO(p7jX€vovoa d-sov fitjvifiaxa d^vtjxolg

(798. 799. 805 vgl. Josephus: Bell. Jud. VI 288 xbv yovv ad-Uov ätj/xov
Ol fisv anaxeCoveq xal xaraipevSöfisvoi rov d-sov zi]vixavza naQmsi&ov, xoZq
S" ivaQyäaL xal TtQoarjfialvovoi xfjv ßsXXovaav igrifiiav xegaoiv ovxe ngoaelxov
ovt iniaxsvov, «AA' a)q ifxßeßQOvzTjfisvOL xal (x^xe öfifiaxa firjxe xpvxijv exovzeq
xöiv xov d-Eov xr^Qvy/j.äxojv naQi^xovoav, zovzo ßkv oxe vtisq xt/v nöXiv aaxQov
BOXT] QOfKfaia naQaTClijaiov . . . . 298 nQÖ yaQ fjXiov dioscjq uxp&t] /xexiuj^ja

n£Ql näaav xfjv /öiQav aQixaxa xal (päXayysq svonkoi Siäxxovoai zöiv

ve(pö)v"xal xvxXovßevaL zäq nöXsiq vgl. Tacit. h. . . . V 13. II Makk. 5, 2).



800 vgl. Deut. 28, 24. —
801 ff. vgl. II 184 Joel 2, 10. 683 f. f. — 804 vgl. V. —
809—814 (vgl. V. 97 S.) Lactant. div. inst. I 6, 13 suntque confusi (Sibyllarum
libri) nee discerni ac suum cuique adsignari potest uisi Erythraeae, quae et nomen
suum verum carmini inseruit et Erythraeam se nominatuiri praelocuta est, cum
esset orta Baby Ion e. [Justinus:] Coliort. ad Graec. 37 xavxi]v öh (zfjv UlßvXXav)
ex fiev Baßvlüivoq lOQfi.tja&al (paac, BrjQcoGaov zov xfjv XaXSa'ixfjv laxoQlav yQa-

799 toneQov Mein. soneQav «PW 801 anav xs xal ol: xal arcav ^ v> _ Wilam.
| |

802 ^xleixper. vgl. 803 nQOcpavibat Alex.


V. 803; (isaov ^
'ixcjvxai Alex, \

ursprgl. standen Coniunctive (ebenso wie 802 sxXeitp^), aber der Zusammenhang
ist (vgl. bes. 805 tf.) gestört: Wilam. 804 vgl. V. 683. alfiaxi xal axayöveq W
|

alfxaxixalq axayövsoat Alex., doch vgl. V. 691 Xl&oq tjdh ;(«Aß^«. rf' ano Alex. :

rf' and <P^' 1
805 clipeafi-ai {oip'saS-al A) »PL. — Tcst,<bv zs xal htitewv vgl. V. 612. —
XH + Betuleius <: <I>W. — Inneicjv <P \
807 noXißOio xeXeT: xöaixoio zeXsZ Bur.
Gomperz nävzcjv zeXhi Rz. aus V. 797, ndvzcov d-^aei Nauck itoXsfioio ziQ-el
Wilam. 808 ueyäXio fxeydXoj Q-ew W 809 daavQioiq A.
: ßaßvXüivsa ^ Baßv. \


I

Xibvoq aus V. 160. VIII 7 Opsop.' 810 elq W 811 Anf. VIII 3. &eov
1
\
=
fxr,vifxaza = VIH 2. — /xTjvlfiaza Castal. fxrjvvfxaza </'"
fiißijixaxa <P. — &vr]ZoTq:
ßQozolq 'P' (palvo) aus VIII 2 Rz. — Nach V. 811 Lücke: XsiTcei ovo ozi^oi in PS
am Rande von 1. H. ähnlich in p nach Opsop. eine Lücke bezeichnet, in A
, ist

Raum für 2 Vv. freigelassen. Nach Blass stand darin der Name der Sambethe.
90 Sibyllina.

Sote jtQO^rjTSvöai fis ßgorolq aivlyfiata d^ela.

xal ocaXtOovOi ßgoroi fis xad- ElXaöa xaxQiöoq aXXvjg,


e^ 'Egv&Q^g y^yavlav avaiöia' dl ös fis KiQxrjg
815 fiijTQog xal rvojöxolo ütatQog <pr}Oovoi ^ißvXXav
fiaivo/ievrjv tpsvarsigav ejcrjv öh yavrjzai ajcavta,
trjvixa fiov fivr/firjv 3toir}6£TS xovxszi fi' ovöeig
dsov fisyaXoio Jigocpr^xiv.
fiaivofisvrjv (prjöSLS,
ov yuQ sfiol öriXcoOsv, a 3cq\v ysvsz'rJQOiv efiolöiv
820 oooa öh üiQÖtT kyivovTo, ra [IOl *0^s6g* xaxiXs^s,
rcöv (laxejtsixa öh Jtdvxa d-Eog vom hyxaxid-rjxsv,
mOxs jcQO(prjxevsLV fie xa x soaofieva xqo t* kovxa
xal Xi^ai d'vrjxolg. oxe yaQ xax£xXvC,exo xoöfjog
vöaOi, xai xig avrjQ fiovog evöoxifirjxog sXeicpd^i]
825 vXoxoßcp svl olxcp sjiijiXcoOag vöaxsöoiv
Ovv d^rjQölv xxrjvolol d^ tv £fijtX')]Od^fj jcdXi xoönog' ,

xov (ihv eyco vvficprj xal a<p al'fiaxog avrov exv/d-r/v,


rm xa Jtgcöx eysvovxo' xa ö eo^ccxa jcdvx^ ajcEÖeix^f]'
cdox aji sfiov Oxofiaxog xdö^ dXrj&^ivd Jtdvxa XsXsx&co.

xpavxoq d^vyaxsQa ovoav. Vgl. Pausanias X 12, 9 BrjQijoaoov ds eivai naxQÖq xal
^EQv/jidv&fjg fXTjzQÖg (paoi Häßßrjv ol 6s airc^v BaßvXioviav .... xaXovoiv ....
Moses von Khoren I 6. (Varro bei Lactant. I 6, 8). — Schol. Piaton. Phaedr. 244 B.
Prolog S. 2, 32. Anecdot. Paris, ed. Gramer I 332. 22 ff. —
(815.) 816—819 Über-
lieferte Formel, vgl. Phlegon: Macrob. p. 90, 12 Keller: /aaivo/xsvTj [iev ivl 9-VTjroTg
xal ämata Xeyovaa \
nävza ö' vnag TiQoUovaa ßQOxöiv övaaväaxexa xrjöri. Vgl.
Sib. XI 817 ff. — Lactant. div. inst. IV 15, 29 denique Erythraea fore ait ut
diceretur insana et mendax. ait enim: ^^oovai . . . 823—827 vgl. I 287 f. Prolog
S. 2, 33. — 829 vgl. VIII 360.

812 Anf. vgl. V. 822 813 xaXsoovai Rz. aus Lactant. nominatuiri, xaXeovai
|

*^" 814 ysyovvTav W 815 rvioozoTo: FXavxoio aus Vergil: Aen. VI 36 Bleek
1 |

— —
|

816 (xaivo^ievrjv vgl. XI 317 f. xpevoxQiav W. inäv Lactant. 817 fiov /xvij/xtjv |

Lactant. nvrjixriv (xov <PW. Tioi^aovoi W. f/ ovösig:—6^ ovöeig T 818 [ieyäXoLO — \

Lactant. fieyäkrjv 6h 4*W 819 ov yaQ i/xol 6^XoiGev Wilam. ov yaQ iixol 6tj-
\

Xüjoei ^W 820 66 Wilam. xe <1>W.


I
xa xaxiXs^ev vgl. VIII 359. —
&edg: . . . —
yevixrjg Wilam.; das erste hat Gott ihren Eltern gezeigt, dies weiss sie nur von
ihrem Vater, alles spätere hat ihr Gott offenbart |
822 Anf. vgl. V. 812. — xä . . .

iövxa vgl. XI 319 |


823 Svtjxotg. öxe yaQ: &VTjxoTai yaQ iog {wl F wt R) W |

824 fiövog 6v6oxißr]xog: dg av svöoxifxrjxog {8g avev6oxlfXTjxog L) ^. — i?.ei<p9'rj

Castal. ik^cpd^Tj <I'^y | 826 «^»ypfft <P^^. — ndhv xöofiog PBS xöafiog ndXiv 'F \

827 ixvx&t]v A ix^x^rjv d. and. HSS. vgl. VIII 471. Fragm. 1, 16 829 vgl.1

VIII 360. — XeXix&ai Bur. — Subscriptio: ix 6h xov xqIxov Xöyov, oxixor


aX6 R Xöyog xexaQXog: axixoi äX6 FLT.
.

IV.

KXvTE, Xecoq 'AoLr/g fieyaXavxeog EvQcojcrjg xe,


oöoa fieXi^&^äyxroio öia oro^azog (leyaQOio
fisXXco a<p' ri^sxtQOV jtavaXrjd-Ea fiaptemö&ai'
ov tpsvöovg fpoißov xQrjößriyoQog, övxe (laraioi
6 avQ-QoojcoL d^EOv sbiov, e.rsxpsvöavxo 6s fiavxiv
aXXa d-sov fieydXoio, xov ov /£()£§ IjiXaöav avÖQmv
siöcoXoig äXaXoioi Xi&o^söxoioiv ofioiov.
ovös yag olxov sx^i vam Xid^ov eXxvod-evxa,
xaxpoxaxov vcoöov xa, ßgoxätv jcoXvaXyea XwßrjV
10 aXX^ ov iÖElv ovx eoxlv ccjco x^ovbg ovöh (lEXQ^Oai

2 (lEhcpd-^yxzoio vgl. II 3. XI 324. (2 f. fieyaQOio vgl. Aristophanes' Ritter 1016).


: :

4—7 Clemens Alex. Protr. IV 50 AtöäaxaXov (für die Schädlichkeit des Götter-
dienstes) S\ vfüv TiaQad^oofxai x^v 7iQ0<pT/riv SlßvXkav oi> 4 f. vgl. V 326. •
, . .

Polemik gegen die heidnische Sibylle, vgl. Pausanias X, 12, 6 «rf' ^ytb, « ^oLßoio
aaiprjyoQiq elfxi 2ißvXXa. 6 —
17 vgl. III 12fiF. — 6 xov .... ävÖQÖiv. vgl. —
Gregor. Naz. Carm. p. 424, 10 M. Sv ov x^Q^'i i^exiXsaoav.

HSS.: QVH = ß. APSB = *. FRLT = »F.

Überschrift: aißvkXrjq Xöyog i Q ix rCbv jtQO^Tjxixibv aißvXXrjq Xöyoq l VH.


Xoyog xhaQXoq' ueqI S'Eov xal SiacpÖQcuv ;f(y()ü)v xal vi^atov P ne^l &. x. 6. i- x- v. A
Xöyoq xhxagxoq W.

1 vgl. V. 22. — xXvxe £i xXaXe <?^ xXve Opsopoeus xXv&i Rzach. — ^Aairjq . .

EvQÜiTirjq vgl. III 416. — l/ioiTjq: ßaaiXsifjq «ß. — (xeyaXaix^oq ii ßeyaXavx^o <?
fieyäXav/e W \ 2 daa ß. — fieXKp&eyxzoio A f^eXi(p&txxoio PBS ßeXi(p&ixoio W
7ioXv<p&öyyoLO ß. — /j,eyäQOioMendelssohn fieyäXoio £i<^^. navaXTjd^ia [lav- —
xeveod-ai vgl. III 2 |
4 xpevöovq 4'olßov xQV^ßW^Q^'i Alexandre xpevöovq (poißov
XQt]G/xrjTOQoq ^ xpevSfj (poißov XQ''l^(^V'^OQoq ^" (poißov tpevörjyÖQOv Si xpevSoq
'Poißov XQVfff^^yoQOv Clemens 5 fiävxiq fxävzeiq Q 6 xov VH
ävÖQÜiv vgl. V. 11. . . .


| |

VII 95 7 Anf. vgl. III 31. VIII 379. —


äXdXoiaiv: aXXom i2 vgl. VII 14 4>W.
I

XlQ-o^sgxololv: XiQ^oiq {Xv&ocq H) yXvnxoToiv £i Xid-oyXvnxoLOLV Alex. 8 |


oirre^W. —
olxov: dxöv' Buresch. — vabv W. —
Xid-ov kXxva&ivxa {sXxiod-evxa VH) £i X.

lÖQvS'h'xa ^^ I
10 vgl. Fragm. 1, 9.
a :

92 Sibyllina.

Ofifiaoiv 6V d^vrjTolq, ov JiXaod-tvTa x^Qi^ d^vrjT^'


OQ xa&0Q<5v äfia navxaq, vji ovösvoq avtog ogärai'
ov vv^ TS dvo(f)EQri xE xal ri^tQrj rjtXioq re
aöTQa OEXrjvalrj rs xal Ixd-vosooa i^aXaöOa
15 xal yri xal scotaftol rs xal atvamv özofia scrjycöv
xriOfiara jcQog C^cor/p, ofißQoi d- afza xaQJiov aQOVQrjq
rixTOVTsg xal divöga xal af/jctXov ^6t r aXahjv.
ovTog (lOL (laOTiya ölo. <pQsv6g rjXaöav sloo),
avd-QotJtoig 6oa vvv rs xal onjiboa sGöerai avrig
20 sx JiQcoxrig ysvErjg axQig sg ÖExaxrjv a(pixaOd-ai
axQEximg xaxaXä^au' ajcavxa yag avxbg sXiy^Ei
6^avva)v. ov 61 jcavxa, XEcbg, kjcaxovE 2ißvXXi]g
£g oöiov öxofiaxog (pwvr^v JCQOXEOVxog dXrjd^rj.
oXßiOL avd^Q(6jca)v xelvol xaxa yalav söovxac,
25 öooot öxEQ^ovoi fiEyav d-Eov EvXoysovxag
07]

ÜIqIv JliEEiV (payEELV XS JtEJtOlß-OXSg BVOEßil^OlV'


dt vrjovg fiev ajiavxag ajcaQvrjOovxai iöovxsg
xal ßwfiovg, sixala Xid-a)V ag)iÖQV(iaxa xaxpööv,
28 xal Ud-Lva §6ava xal ayäXfiaza yeLQonoirjxa.

13 ff. vgl. III 20 ff. —


(15 axöixa nriyibv vgl. Nonnos: Paraphr. IV 144.) —
16 xtlo/xava TtQÖq 'C,üjrjv: Stoische Anschauung, vgl. z. B. Zeller: Die Philosophie
d. Griechen 3 III 1, 172. Ganz dasselbe auch bei Theophil. ad. Autol. I 6 xara-
vörjOüv . . T« £QYa avxov . . . ovx elq löiav xqTiolv, äXXa sig xö ex^iv töv av-
&-(>u)7tov ... 20 vgl. II 15. — 24—26 vgl. III 591 ff. Apolog. Aristid. 15 evxccQiaxovv-
xeg avvöj xaxa itäaav ihgav iv navxl ßgiOfiaxi xal tcox5> xal xoiq Xomotg äyccd^olg. —
24—30 [Justinus:] Cohort. ad Graec. 16 xal näXiv äXXaxov Ttov ovx(og' SXßcoi . . .

xavxa fihv ovv fj SißvXXa. — —


27 30 Clemens Alex. Protr. IV 62 SXßtoi (xovoi

11 Anf. vgl. VI 23. — ev: ov ü. — ov nXaoS-ivxa /tpi &vtjx§ Alex. 2 ov


TcXaad-evxa x^'-Q'' ^^i^y ^ ovS' ineXaoe (snXaoe W) x^^Q dvi]xGiv 4>W 12 \
vgl. III 12.
Fragm. 1, 8. — avxog vit ovSevög W \
13 ov vvS, xe övo<peQij xe xal rj/xeQri: oh
vv^ d' SiQa xsd-iaxai xal rjfxeQri £i \ 14 aeXrjvrj »PW 15 xe P^P". \ < — xal . . .

nriyöiv vgl. XIV 143. Fragm. 3, 6. — äeväoiv HP aevväwv d. and. HSS. — axöfia
nöfia ^^ 16 öfxßQOv a/na -ß 17 xlxxovxegVU' xxl'Qovxeg i2AB. |
— afinsXoi 4>W. —
— 'öaoa —
I

jjrfe t": avxäQ £i. —


iXaiai {iXaiai P) 4>W 18 ovxojg i2 19 vgl. \ i
I 3. Si.

oTCoaa W. — sooexai.: yivexai <PW. — avzig A avxoig ü avQ'ig d. and. HSS. |

20 axQtg ig öexäxrjv Alex.2 vgl. V. 47. 86. «x^^C?) ivSexäxrjg H<? «JJptC?) ^^f-
xäxTjv QV fiexQi-g kv6sxäxr]g W \ 21 eXe^ev ^^ | 22 vgl. V. 1. — vnäxove Si \

23 TiQOxiovaav £i \ 24 avQ-QcoTioi [Justin.] |


25 &Edv /xeyav ^W \
26 (payeecv Tiieeiv
[Justin.]. Tf — <
'F HS. des [Justin.] jüngere H. 27 ol vrjovg [Justin.] ^FR + |

0" vaovg L Clem. otvovg ü. (xkv <. HS. des Clem. nävxag ii Clem. — anaQ- — —
vrjoovxaL Si Clem. [Justin.] anoaxQitpovocv ^^^ 28 ßü)[xovg sixata Xi&wv aipiÖQu- |

fiaxa [Justin.] ßcj/xoZat xal aXid'WV {xal al Xi&(ov V) äfX(pi.ÖQVfiaxa Si ß(o/novg etxala
Xi9-(i)v löQVfxaxa W
Clem. ß(i)(iovg olxela X. Iöq. <P. XiO'iov xwtpöiv vgl. III 31. — . . .

xuxpöiv. (puiX(ov iß I
28 a nur bei Clemens, schwerlich echt, vgl. Fragm. 3, 29.

IV, 11-46. 93

ainaöLV afitpvxoyv fjsfjiao/itva xal ^voi^]Oiv


30 TtTQajcoöojv' Xsvaovoi ö' tvbg d^sov slg i^aya xvöog
ovtE (povov Qt§avT8g arao&aXov ovre xXoscalov
xtQÖog aJcsuJcolEOVTEg, a öi] (nyiora xtxvxrat,
ovö^ ag' sx^ alloxQh;} nöQ^ov alöXQOv Ixovreg xoit7^]

[ovÖE agöevog vßQiv äjtex^^ct rs öTvysQrjv ts\.


kjt'

35 cov TQOxov svOtßirjv TS xot rjdsa dvsQsg alXoL


ovjtors (iLfiTjöovTcu dvaiöshjv Jio&tovrsg'
dXX^ avTovg X^^'^V "^^ YeXcotI re fivxi^iC,ovT£g
vrijtioi dcpQoovv^OLV ejcnpevOovrai exsivoig,

oöö' avTol Qt^ovoiv dtdöO-aXa xal xaxa SQya.


40 övöjriöTov yccQ axav fiegoJtcov ytvog. «2/' orav tjörj

xoöfiov xal d-vrjrmv t'/^^ XQiöig, iqv d-sog avrog


jtoirjöEL xQivcov döEßstg ^' dfia svöeßmg rs'
xcä TOTE övaOEßmg fihv vjco ^6(pov kv jcvqI jtEfiipsi

\xal tot' hjtiyvcoöovTai, öorjv dOEßEiav EQE§,av\'

45 EVÖEßESg 6e (lEVOVÖLV ETtl ^ElÖODQOP ttQOVQttV


jcvEVfia d-Eov öovTog C,(orjv ^' «,«« xal X«(>*^ avTolg.

xo'twv, biQ STtog elneiv, 6fio&v/j.a6dv ixeTvoi -nävxeq xaxa xfjv SlßvkXav oi

30 xszQaTiödcov öinööcov nxrjvibv d-tjQöyv xe (pövoiaiv. — 33 f. vgl. III 764. — 33. 34


Clemens Alex. Paed. II 10, 99 s/xnaXiv ds ayaxai xoig oönpQOvaq' ovxe
oxvysQi^v xe OQfnofisvovg. 34 vgl. II — 73. — 40— 43 Lactant. div. inst. VII 23, 4
Sibylla dicit haec: övaxcioxov nsfxxpEi, danach folgen IV 187. 189. — 43 ff. vgl.
V. 184 ff. — 45 svaeßhg: vgl. III 573.

29 atfiüXL Clem. — fis/xiafifiiva PB^^" (fießiaofiineva L). — dvoLi;iGL Q 0-valrjv VH


»valeaai ^
HS. des [Justin.] d^vaiaiai{v) ¥ Clem. — Nach
V. 29 und vor 30
TexQa7tö6ü)v öinööwv nxrjvö)v d-rjQÜDV xe ^övoiaiü, als V. 30 figuriert dieser bei
Clem., xexQanö6ü)v (pövoioi 'navxoicov'} Xevaovai rf' kvöq
. . • xvöog Alex. . . .


\

30 levaovai rf' Alex, kevaovoiv £i ßXixpovoi 6" 4>W (ßXinovai F) [Justin.].


f'e [Justin.] 31. 32 c^ ^ [
31 äxäo&aXov < .ß |
32 äneßnoleovxeq: aneiQOV

I

eXövxeg ^^'
Bur. ädrjQiYioxa ii 33 ovo' o.q' in 'Pf ovo' enl ii. oike iit

\

Clem. —
aXXoxQia xoixy Clem. aXXoxQirig xolxtjg £2<Pf Bur. ioyQov RL. —
exovxag Clem. 34 -< [
ß
mit Recht; die Construction, die Clemens mit einem
zugefügten ÖQfHüfjLsvovg einzurenken sucht, beweist den ungeschickten Zusatz:
Wilam. —
ovöe in Clem. om inl 4> ovx* in^ f". uQQevog Clem. xe — —
oxvyeQ^v: oxvyeQ'/jv VW \
35 tbv P (ov K 8v £iW \
36 avai6eit]v no&eovxeg = 1 175 |

37 fioyßit^ovxeg i2 [xoyß^iC^ovxeg A ) 38 ä(pQoavvrjv VH | 39 vgl. V. 155. — daa':


iog £i. — Qst,ovaiv £i Rz. — dxdad-a/.a 4>W Bur. vgl. V. 155. exitf^oya Si Rz.

|

40 anaGL f'. — oxav VjStj 4>y^' Lactant. önöxav dij Q, 41 eXd^^: tj^y W 42 xQivoygW.
vgl. V. 184. —
\

daeßetg d' afia Lactant. doeßeig afia t' Ü4>W. — evoeßsiag VH |


43
xal xöxe £i Lactant. xal xovg <I>f. vnb: — inl Lactant. — iv nvQc Lactant.
ißnaXiiv) £i^W. —
nsfinei H nißxpr] ßL 44 ] < i2 Rz. 45 vgl. V. 187. —
[ ] |

ßivovai{v) ß. — inl ^. aQov^av = I 54 46 |


= V. 189. — »eov £i xe 4><: W.
öövxeg ^. — ^ior'iv: xal ^w/)r <P. — yÜQiv £i wie V. 189. ßiov ^^ Lactant.
:

94 Sibyllina.

akXa T« fihv öexarij y^vs-^ (laXa xavra teXelrai'


vvv 6 00 axo JcQmxTjq yevsrjg lötai, raöe Xs^m.
üiQmxa fiep AöCvQLOL d-vrjtcöv ag^ovoiv djcavTcov
50 s^ yevsaq xoöfioio öiaxQazsovTEg tv agx^,
ig ov (i7]viöavTog sjtovgavioLO d^eolo
avvfjöiv jtoXieOöi xal avO^gm^coLOiv äjcaoiv
ytjv sxakvtpe ^aXaooa xazaxXvOfiolo Qayavtog.
ovg Mijöoi xad-sXovTsg sjcavx'^Oovoi d-Qovoiöiv,
65 oig yevEOL ovo [lovvar htp' cbvraöe soösrai SQya'
vv^ 8öTai Oxorosaoa nio^ ivl rjf/arog ^q^'
aotga 6' an" ovgavod-sv Xsiipsi xal xvxXa OsX^vrjg'
yri 6\ xXovm ösiofiolo rivaooofjsvi] fieydXoio
jroXXag jTQT]vi§ei jtoXiag xal egy' dv&QmjccoV
60 6x de ßvdov TOT« vTjöoL vjcEQXvtpovoi d^aXdööTjg.
aXX öxav ExxpQTjtrjg fieyag aifiatL JcXr]fi(ivQrjtai^
xal TOTE örj MijÖoig IlEQOaiOi re (pvXoJtig aivrj
örrjöExai, kv jcoXJucp' ÜEgomv d' vjto öovgaOL Mrjöot
jtiJcrovTEg (pev^ovrai vjtsQ /isya TiyQiöog vömg.
65 ÜEgOmv de xgdrog Eörai oXov xoOfioto fiEyiOrov,
olg yevsT} fila XElxai dvaxxogirjg jioXvoXßov.
Eöxai 6 , oööa xev dvögEg djtEv^copxai, xaxd Egya,
(pvXojtLÖig XE (povoL XE öixooxaölaL xe cpvyai xs

47 f. —
49 ff. vgl. III 159 ff. (VIII 6—9).
vgl. II 15. 51—53 Lactant. de —
ira dei 4 alia quoque per indignationem dei adversus iniustos cataclysmum
23,
priore saeculo factum esse dixit, ut malitia generis humani extingueretur
i^ov....GSt. vgl. (XI 260.) XII 113 f. XIII 8 ff. 107. XIV 122 ff'. 349. Orakelstil: vgl.

47 täö' kvöexäxy Bleek Fabricius Fehr vgl. V. 20. — nävta näXa W. —


Tcävza zeXslzaL = VII 31. XIV 299 48 oaa £i. — sarai £i ^soaexai F eaexai d.

|

and. HSS. |
49 anavxeq VH 50 ix yevexrjg >ß.
&vrjTibv <PW te ßQOXöyv i2. — |

SiaxQaxeovxoq A ötaxQaxovvxog F? öiaxQaxovvxeg RL 51 «tt' ovqüvioio W 52 av- | \

xyOLV W avxaiaiv 'P Lactant. aixcaiq avv Si. nokisaai, Lactant. TtöXsai £i nöXeolv —
xs <P^' 54 ijtavx^Govai d-QÖvoioiv vgl. V. 88. (VIII 8.)
I
&QÖvoiai.v: xQÖ'>'oig ü — \

55 olq yeveal ovo [xovvul <PW siq ysveaq ovo fiovvaq £i. zdäe A.W rdö' —
£iPB 56
I
=
XII 74. vgl. I 375. ß^a^ iv PB kvsaxsv ß 57 — ß 57 vgl. |
< |

VIII 204. V 347. 58 Auf. vgl. VIII 433. 1 xkövoi ii xXovrjast ^'. asia/xoTai— — . . .

(leydXoiaLV Si 59 Anf. vgl. V. 84. 132. — TiQrjvl^eie Ttöksiq <PW


|
60 vtjgol: \

vovaoi ü 61 sixpQcixrjq Si^I'' 62 S^: xoiq ß.


1 IIsQaaioi xe 'P nsQOaiq xe i2 xal
|

TtiQOatq xe W niQOi^aL xe Rz. (piXoniq aivrj V. 142 63 —
A. Sovquxl £i = | < — \

64 TlyQiöoq VH xiyQrjxoq Q xiyQioq (pWBur. 65 Sh: 6}/ »I'W. dXov: vneQ (aus —

\

V. 64) £i. —
xöoßov W. —
fisyiaxov Si 66 noXvÖQßov FL 67 eaxai ö^: eaaezai ii.
\ |

dnev^cüvxaL Gffck. anev^ovxai inev^ovxai QH (in H 2 mal) dnevxovxai <P1'' dnev-


V
Xoivxai Badt. i
68 vgl. XI 260. X[I 113. XIII 9. 107. cp^ryal V (pyTai H. —
IV, 47-87. 95

nvQymv re jrQrjviOfiol avaöraoiai re :!ioXri(nv,


70 ^EXXaq orav fisyaXavxog sjtl jtlarvv EXXi]öjiovtov
jtXEvaei ^Qv^l ßagslav iö' 'Aöiöi xrjga cptgovöa.
avrccQ sg Äiyvxrov jioXvavXaxa jivqo^oqov re
Xifiog ayMQJtirj re nBQLJiXofiEvmv hviavrmv
eixoöi (poirrjOSL, oraxvfjZQOcpog rjvixa NslXog
75 aXXod^i jcov vjio yalav djtoxQvtpei fisXav vöojq.
?]S,si d' eg 'Aob]g ßaoiXevg (leycc syxog asiQag

vtjvölv dfiezQfjtotöiv, ra fisv ßvd-ov vyga xeXsv&a


jts^svOsi, JcXsvOEi ÖS raficov ogog vtpixaQrjvov'
ov fpvydö* ex JtoXdfiov ösiXrj vjtoöt^stai Aölg.
80 ^ixsXlrjv ÖS rdXaivav sjcitpXe^si fidXa xäöav
Xsvfia jtvQog (isydXoio sgsvyofisprjg cpXoyog Alrvrjg'
riös Kgotcov jrsosrai fisydXrj jroXig sig ßad^v /fv^w«.
sotat ö^ ^EXXdöi vslxog' sv dXXriXoLg ös fiavevrsg
jtoXXdg Tcgrivi^ovöL jioXsig, jtoXXovg ö oXsöovoiv
85 fiaQvdfisvoi' xo ÖS vslxog Iooqqoxov aXXrjXoiOiv.
dXX' öxav hg ösxdtrjv ysvsi]V fisQOJimv ysvog sXd-Xi,

xcä toTS IIsQöXlOiv C,vyd öovXia xal <poßog söxai.

Phlegou, Mirab. p. 70, 27 Keller xal <p6vov aifiaTÖqwQzov XeriXaciav ze östvfiv


nrüaeiq re TtvQycov xal xeiyßv xazaoxacpäg iQrjfxiav re x^ovög afivd-r]rov. 72 Nocli —
später vorkommendes Orakel: Kalemkiar, Die 7. Vision Daniels (V\riener Ztschr. f.
d. Kunde des Morgenl. VI 1892 S. 228, 30): Die Söhne Ägyptens werden fliehen,

von Hungersnot geschlagen. Deine Besitztümer werden vernichtet, und der Nil
wird austrocknen. —
77. 78 Altes rhetorisches Wort: Isokrates, Paneg. 89. Lysias
II 29. vgl. auch Lykophron 1414. — 80 vgl. VII 6. — 86 vgl. V. 47. 20. II 15.

69 niQYcov ze TiQTjviafiol Alex.2 nvQywv nQr]VLOfA.oi re 4* TCVQymv t' ifiilQTiafiol £i

n. 7iQ7jvia/jiol ¥'". — xal avaöraoiai ttoAjJcuv -ß |


71 nXevoy 4*W. — 'Pqv^I:
ßQv^ei <P'I'- — ßaQBlav 16" ^AatSi Volkmann ßaQeZav 7)6' äoiSc £i d' aooiöi ßagelav <1>
ßaQBiav rrf [ßaget airri'] R) d' aooiöi ye f" 72 eig AW.|

TivQog)ÖQOV [itvQcpÖQOv P)
re <P Bur. TivQQO(pÖQOv re ¥' tpavkoq eTieX&ri ü 73 neQinXofxevmv iviavr&v
|
=
III 563 I
74 orayyr](pÖQoq *I' orayyotpÖQoq ^''. — rjvixa .... 75 . . . v6a)Q vgl. V. 151 |

76 V. 138. XIII 122.


vgl. — ^'|a: kUAöi 4> («AA« 6^ L) 1' Bur. (xeya eyxoq Gffck. —
vgl. V. 138 ü'pip, fiiya ö' lyyoq {S" ayyoq H) £i fieyaq eyyoq 0^?" (XIII 122 Q)
Ausgg. I
77 vaval{v) ii. — ra (xev: ranoiv aus V. 78 i2 78 nXevoei 7iet,evati |

re £i. —
zaßuiv oQoq vxpix&Qrivov £i ze (< A) [xovvoq a tcoooI {nool ¥*') na-
zelzai ^'f'Bur. ze/xoiv 00a %. n. Mdls. 79 SeiXf/ Mdls. Kloucek öeiv^ £1<PW. |

'Aoiq P aaiq ß
aooiq d. and. HSS. 80 vgl. VII 6. aixeliav Si. 81 ^ev^ayiivnq <l> —

] \

Qev^ä[ievov */'. — <pXoybq: nvgbq f. — AizvTjq: aiyXtjq S2 \


82 t}öe: rj 6e <I>^.
xQoröiv ^'' ßQoröiv <I>. — fieyäXr] Tteoetrai <PV' \ 83 iv ß in 'P'F Bur. 84 vgl. |

V. 59 1 85 velxoq: vTxoq ? | 86 <


^P" 86 Auf. vgl. V. 47.
|
— yevoq: yQÖvoq 4'^' Bur.
87 nigo^oi: fisv TI^.Qaaiq <PW Bur. —
öovXeia i2RL.
96 Sibyllina.

avTccQ sjcsl OxrjjtTQoiOt MaxTjdovsg avxTjöovoiv,


lEOxai xal &r]ß^Oi xaxrj ^srojtiöO^sv äXcoOig,
90 KccQsq 6 olxrjCovCi Tvqov, Tvqlol 6' anoXovvxai.
xal 2a(iov afifiog ajiaoav vjt rjiovsööL xaXvxpH,
AtjXoq 6 ovx£Ti örjXoq, äörjXa 6s üiavxa xa JfjXov.
xal BaßvXcbv fieyaXr] fisv iöelv, fiixQt] de fiaxsod-ai
öxrjösxai aXQfjoxoiOLV sjt' sXjcLöl xsixiod^alöa.
95 Baxxga xaxoixrjöovoi Maxrjöovsg' oi ö' vjto Baxxgcov
xal Sovömv <pev^ovxai ig EXXaöa yalav ajtavxsg.
£öC£xai söoofievoig, oxs ÜVQafiog ccQyvQoöivrjg
rjiova JtQoxscov Uqtjv kg vrjOov ixrjxai.
xal Ov, BaQig, JtsöEai xal Kv^ixog, rjvixa yalrjg
100 ßgaöco^tvrjg osiOfioloiv oXiod^alvovOL xoXi]sg.
Tj^ei xal Poöioig xaxov vOxaxov, aXXa [ityLOxov.
ovös Max7]6ovir]g eoxai xQarog' aXX* ajto övOficöv
IxaXog avd-rjOEi jtoXsfiog [liyag, m vJto x6ö(iog
XaxQEVösi öovXeiov sxcov C,vy6v ^IxaXlö^Oiv.

88 vgl. das Orakel bei Pausanias VII 8, 9 Avyovvzeq ßaodsvGi Maxrjdövsg


'AQyeäöyoLv ... 89 vgl. VIII 161. 91 f. vgl. III 363. 97. 98 Älteres Orakel: — —
Strabo p. 52 anavxeq (die Flüsse) yaQ ßL/novvTai röv NelXov ^a/J.ov ös oi . . .

noXXriv ze xal naXaxöyeiov /topav imöweg xal xeL[i.äQQOvq ösxöfisvoi TtoAAoig, (bv
ioTi xal 6 üvQafioQ 6 x^ KiXixia tcoXv hsqoq TtQoa&eig, iq)' ov xal Ibyiov ix-

TteTtxwxs XL xoLOvxov »SGoexai .... = p. 536 (daraus Eustathios im Kommentar


zu Dionys. Perieg. 867 und Tzetzes: Chiliad. VII 572 575). 99 Kv^ixoq vgl. — —
III 442. 101— =
VIII 160. Vgl, Pausanias II 7, 1 ixäxwoe Ss xal tisqI KaQiav
xal Avxiav xäg nöXeig {der aeLOfiög unter Demetrios i. J. 303), xal "^Poöioig ioeia&t]
fiäXiaxa f] vfjoog löoxe xal xö Xöyiov xexeXta&ai Sißv/.X^ xb ig xfjv '^Pööov eöo^ev.

88 vgl. V. 54. inel: inl ii. —


/naxeSövsg 1'. —
avx^oovatv: soovoiv £1 —

\

89 vgl. VIII 161. XI 123. 279. XIII 93. ^i^ß^ioi £i ^ßaiOL [^^ißsooi P) 4>W !

90 KäQeg S': xÜQeg £i 91. 92 nach V. 06 Alex, nach V. 100 Rz.


\ 91 f. vgl. |

III 363. VIII 166 92 rf': ös i2. t«


1
Ü^'\ ötjXovv £i —
93 /xlxqcc *¥''. < — \

[läxaioiv i2 94. 95 <
94 axQävxoLOtv Mdls.? '/''
icp" £i
|
95 vnö: anö Wilam.? — \


I

96 h- h" *f*'i'- —
'EkUöa: aklijv Herwerden, vgl. III (.525.) 637. IV 111.
anaaav Q, 97 eaaexai iaaofihoLg
\
XI 162. e. e. ß Strabo (Eust. Tzetz.) = 4» <
(P: leinet »/ «(*/?/; in A leerer Raum) (am Ende des Verses TtQÖad-^ aXbg'/''
+ '*l'':

Mijg). — oxe: oxe ye 'I'\ — = XIII 133. — äQyvQOÖivrjg ß^"/'"


IlvQanog aQyvQo6lvr]g
evQvoSivTjg d. HSS. Strabos Eustath. Tzetz. aQyvQoSivTjg Strabos Epitome. 98 — |
e tc <!'.

vfjoov : KvTiQov Strabo Eust. Tzetz. |


99 av, BÜQig, neaeai Badt (das kleinasiatische
Baris) avßaQig neaexai £2 ovßaQig TteaeTxai 4*'*U. — ^vixa: eivexa QV %vexa^\
100 ßQaoaoyLtvoig xXvafioTaiv Si. — öXiaS-aivovai {oXeiod-aivovai VH) nbXrjeg Si
Ttlmovoiv al nbXeig 'M' |
101 = VIII 160 vgl. III 486 102 ovös Rz. ovxe ii'PW.
|

(jiaxeSovlrig £iW. — hxar. alel '/' Bur. ael W |103 o-q^obl £i. ck ov £i. — f)-'

V7C0 xbofiog U'' V7tb xöa/xov £i vnbxoy^og <I' \
104 ixa?.ldeaiv ii.
IV, 88—121. 97

105 xal Ov, raXaiva KoqlvQ-e, rsrjv jcor kjioipei äkojoiv.

KaQirjömv, xal Oslo x^!^^'' yow ütvQyoq sqüosl.


rkrjiiop AaoöiTcsia, Oe de otqcoOsi jiote oetOfiog
jtQr]vlB,aq, OxrjOiß 6s JtaXiv üioXlc, lÖQVvd-sloa.
CO Avxtrjg Mvga xaXa, oh ö* ovjtors ßgaooofitv?] x^fo*^
110 OTtjQi^st' jtQt]vrjg ÖS xarco jcinrovo sjil yabjc
sig bXSQTjv svS,'^ jcQOcpvyslv x^ova, oia fiszoixog,
Tjvixa öi] JJaxaQCOv ^o^adov jcots övoosßi^^aiv
ßgovralg xal osiOfiolOiv aXog Jtsrdosi [isXav vÖcoq*.
^Agnsvlr], xal Ool de [isvsl öovXstog avayxiy
115 ri^Si xal 2!oXvfioiOt xaxrj jtoXsfioio d^vsXXa
'iraXoQ^sv, vrjov de d^sov ^isyav s^aXajia^si,
rjvix av a(pQ00vv7;j0L JisjtOL&oxsg svosßir]v (isv
QLipcoOLv orvysQOvg ös (pövovg tbXscoOl jcqo vrjov'
xal TOT aüi IraXirjg ßaOiXsvg (isyag oia rs ÖQaOfrjg
120 q)Sv^ST aq)avxog ajtvoxog vjisq jioqov EvcpQ^xao,
ojtjcoxs örj (ii]XQcöov ayog oxvyegolo (povoio

107 vgl. III 471. — 119—124 vgl. V. 137 ff. V 28 ff. 138—153. 216 0". 363 ff'.

Yni 70 ff. XII 81— 94.


140 ff. 121 — vgl. den [Sibyllen-JSpruch bei Dio Cass. LXII
18, 4 BOxaxoq Alvsaöwv fifjZQOfaövoq fjye/xovsvoei (s. auch Sueton: Nero 39).

105 hinter 108 <P hinter 107 W. ov: ool ß. —


xÖQLvQ-e räXaiva 4>W. — —
Tsfiv örpsi aXmaiv W refjv nöXiv llxpei aXa>aei £i 106 yövv ß näg <P Bur. W. \ < —
nigyoq V nvQÖq QH nvQyoq 4* nvgyöq rs f". iQeloai QH iQsTöd^aL V 107 vgl. — |

III 471. —
Anf. XIV 85. = —
azQwasi nach V 438 Mdls. zQwoei ß^f" 108 atr/ay |
. . .

iÖQvv&sToa Rz. aiijoeL ös tcoXlv nöXiq lÖQvv&stoa {iÖQv&etoa Q) iß oz^aet 6e näXiv


nöXiv evQväyviav <I>'F Alex, azi^ay dh näXiv nöXiq svQväyviaFriedlieh 109 Avxitjq ^' \

Xvßitjq [Xißvrjq A auf Rasur) <P Xvxisq iß. MvQa xaXä: a/xvQaiva Q <; VH. — —
6e ovTCoze iß. —
ßQaaasi Si 110 aztjQi^si: TtQtjvl^ei 4>W.
\
xdzo): xXöv<p ^'f Bur. — —
inl yalav 'PW 111 szeQav <PW.
\

nQÖq (fwyeiv aus riQÖq (pvyfjv H nQoq cpvyelv L
112. 113 <
'P^'. —
onaööv nozE Svaaeßlyaiv iß xp&^ia&ov noze övoGsßiyaiv Gff'ck.:
da über Pataras Greuel unter Blitzen und Erdbeben das dunkle Meer seinen Sand
ausbreiten wird. ojxaXöv noze .... 113 Tte^äasi Bur.; Wilam. sieht in övoos-
. . .

ßbjotv die Verderbnis 113 aXoq Badt aXXoq iß 114 ^AQ^evlt], xal aol Sh /xsvei
| |

Wilam. aQfievh] xal ah 6h ßsvei iß «. Sh xal aol fzsvei ¥•"


aQßevit] [aQ[xsvh] P
aQßovlrj A) 6e ze xal oh fievei <P Bur. |
115 < 'PW \
116 vaov ,ß [ 117 i^vix* av:
fjvixa d' fpW. — f/.ev: ze iß. — Qixpcaoiv Gffck. Qitpovoi ii^I^W. — axvyeQOvq öh
(pövovq zeXemoi Wilam. (gemeint sind die Zeloten) ozvyegovq ozecpävovq
ngb vi]ov
ze?Jovai TCQO vr]üiv {nQovrjöiv H) iß ozvyeQÖv 6h (pövov zeXeovai ngiv^ojv <P
ozvyrjQÖv 6h (pövov zeXeoovoi TiQLvy'jmv W 119 olä ze ÖQaozTjq vgl. XII 266. —

\

ÖQäazrjq Struve ÖQazTjq 4>W doz^Q Q, (= XII 266 iß) 120 amazoq 'P'P'. 1

EixpQTjzao Anon. Lond. evipgäzao iß evq>QrjzoLO 4> eixp^azoio ^' 121 omiöze \

6f] fjLT]ZQ(bov ayoq PBf*' önnöze 6i'jß^ t,(h(ov ayoq A oiq noivijv fiTjzQwav
ÜTCÖ iß.
Sibyllina. 7
98 Sibyllina.

rXrjOsTai äXXa re xoXXa, xax^ ovv X^'^Q^ Jti&rjOag.


jtoXXoX d aficpl d^Qovcp Pcofifjg jieöov alf/asovoiv
xsivov ajcoÖQfjöavTog vjcsq IlaQf^rjiöa yalav.
125 dg ^vQirjv (f rj§,ei 'Pcofirjg jrgofiog, og jtvql vrjov
OVfitpXeS^ag SoXv^mv, jtoXXovg ö* dfia dvÖQo^ovrjoag
'lovöcucov oXeoei fieydXrjv ;f^oj^a evQvdyviav.
xal TOT£ dr/ JEaXafilva Ildcpov 6' dfia öeiOfiog oXeöOtc,.
KvjtQOV orav jtoXvxXvOrov vjctQxXova^ (leXav vöcoq.
130 aXX ojtorav x^ovbjg ajto Qcoydöog 'iraXiöog yrjg
JcvQöog ajcoöTQacp&elg sig ovQavbv evqvv ixrjzat,
JioXXdg öe (pXs^^] jroXiag xal dvögag oXiöö^,
JtoXXrj 6' al&aXoECöa tttpgr] fieyav aid^ega jtX^ö?],
xal rpsxaösg JiiJtrcoOtv ait ovQavov oid ts filXrog,
135 yivcoöxBiv tote (j,rjviv sjtovQavioco d-eolo,
svösßecov ort (pvXov dvairiov s^oXtOovoiv.
hg de övölv tote velxog sysiQOfisvov TtoXtfioLO
7'j^sc xal Pcofirjg (pvyag, [liya ^iyipg adgag,
EvcpQ7]T?]v öiaßag JcoXXalg äfia fivQidöeOOiv.

125 vgl. (V. 136.) V 153 f. — 128 f. vgl. V. 143. V 450 f. VIT 5. — (130 ff. vgL
V 155 f.). — 134 vgl. II 20. — 136 evosßeoiv vgl. III 573. — 137—139 vgL
V. 119 — 124. V 363 £F. Commodian: Carm. apol. 827 Dicimus hunc autem Neronem
esse vetustum . . 829 ipse redit iterum sub ipso saeculi fine ex locis apocryphis |

qui fuit reservatus in ista.

122 xaxf] <C W- — TiL&ifiaaq ^W zi6-i^Gag £i noit'joaq Volkm. | 123 d/ji(pl

&QÖva) Q, aii(f Xi^bv ^''f — naQ&rjlöa Alex.2 7ta&f]l6a


124 anoSQÜGavxoQ,
|
<f''FBai*. Si^

r^v na&ida naO-iöa 4' W aovQiriq — Püi^rig TtQÖfioq vgl.


1* 125 ig ovqItjv
|
£i.

VII 48. — z^öfiog 4'W vgl. VII 48 W. — negl £i 126 So?Afiü)v: Ttokefiwv <P tivqI: \

nrok£(/,ü)V — 6oqI ^^'' Alex. Bur. — av6Qog)ovi^aag Rz. ävögotpov^aq £i


^'. rf' a/jia:

ävdQocpovTjöeL 4>W 127 dUaei Rz. dkiasi £i4>W. — [xeyälrjv <


\ 128 Tläcpov d' £i, \

hl
^' aiia 4> 7tä<p(o äfia W \ 129 nolvxkvorov Si nokvxXvaxov A neQixXvoxov PB«P
Bur. Ludwich. Vgl. das Epigramm bei Kaibel: Epigr. graeca ex lap. coli. 846, 3
(IV. Jh. V. Chr.) KrnQig; dagegen vgl. Hesiod: Theog. 199.
yü TteQixXvorog \

VTieQ<pQOviat;i ^ilav: fzeyav
£i. — 130 anö (jcoyäöog ^IxaXiSog yfjg: änoQQ(o- W \

yüöog txaUrjg xe £i 131 nvQOog: TivQog <PW. dnoaxQcccp&elg £i vnoaxQixpag <P^' —



I

unceaxQacpd-elg Alex. 2 äTCoaxQÜxpag Mdls. vgl. Oracula Chaldaica ed. Kroll p. 21. 24.
Ixävy <PW 132 vgl. V. 59. 84. (p?J§6i 4>. nöXriag VH. —
xal avÖQag: xavÖQag 'P' — —
— —
I

xal (pGixag Rz.? 133 ^d-aUeaaa * 134 vgl. II 20.


|
xpaxaöeg i2. ninxovaiv <P | |

135 an ovQavioio W 136 <pvXov £i. i^oUxovaiv *«PBur. 137 iyeiQÖfievov Si —



\ |

iyeiQOfzhoio W 138 f. XIII 122 f. 138 ^ty«


\
delQag= V. 76. |
W? =
delQCDV <I>'I', doch vgl. V. 76 139 ev(pQdxr]v £iW. fivQiäöeaaiv: /xvQiäat W |

IV, 122—152. 99

140 xXrjfKov \ivTi6x^ta, ok öh jcroXiv ovjtor eqovOiv,


"^vix av a^QOOvvijOi realg vjco öovQaoi Jtljtxxj?-

xai KvQQov rote Xoifioq oXsl xal (pvXojtiq alvrj.


alal, KvjiQS raXaiva, 6e öe JtXarv xvfia d-aXaOOi]g
xQvipEi )^sifisQi^Oiv avaQQL(pQ'Elöav aeXXaig.
145 yj^Ei d' sig ^Aoirjv JtXovrog fityag, 6v jkote ^Pcofir]

avTt] övXijOaOa xoXvxrsavov xara öSfia


d^rixaro' xai ölq stielt a xoöavxa xal aXX ajroöcoOEi
Eig \iöh]V, TOTE 6* EOTai vjtEQXTr/ötg jtoXi^OLO.
vöaöi MaiavÖQOio
Kagcov ös JCToXiEO-Qa Jiag^

150 6ooa JiEXVQjcovTai TiEQixaXXAa, nixQog oXeOOei


Xifiog, OTav MaiavÖQog ajioxQvxprj fiEXav vöcoq.
aXX' OTav Evötßirjg fihv dx dvQ^QcoJimv aJcoXrjTai

140 — 143 Tzetzes: Chiliades VII 564 — 570 f) ^ißvUa öh eine, \


xav iiixQi
T»/v arcößaOLv Xdßioaiv ov voüvrai Kvtiqov xe avxfjq xal xTjq ^Avtiox^iaq,
| nsQl rffg \

xal nioq vvv 6 Aeßovvioq iXevaetai ig Kvtcqov. tisqI zr/q Kvtiqov ovxoi fiev xal \

xffq 'Avxioxeiaq' (143) ,ai al . . . xaXvipei,^ \


(140 f.) ,6ovQaoi. d' iv xsoZq ^Avxiöxsia
xäXaiv^ oXXvoai. —
140. 141 Anecdota Parisina ed. Gramer I p. 334, 14 sqq. . . .

<prjGl ya.Q' xX^i^ov .... 140. 141 XIII 125 f. (59.) =


141 vgl. auch Johannes —
Malal. XVIII 177 p. 443, 16 iv avxCo 6h xä) XQÖvco (Justinians) fX£X€x?.i^S-t] ^Avxiöxsia
QeovTCoXiq xaxa xtXevOLV xov ayiov ^vfjLSoiv xov d-avfiaxovQyov. evQe&rj öh xal
ev x^ avxy ^AvxLOX,eict. XQriaixbq dvaysyfiaf^fiivoq nsQcsxov ovvcaq' Kai av, xäXaiva
TiöXtq, ^Avxioxov ov xXi]d-^a);i. 143. 144 vgl. VII 5. —
Anecd. Paris, ed. Gramer —
I 334, 17 sq. 'xal k^fjq- dl al 145 ff. vgl. III 350 ff. VIII 72.

140. 141 = Xm
125 f. 140 Anf. XIII 59. xXfifxov =
Anecdot. Paris. — W —

I

6s nxöXiv 4* Anecd. Par. 6$ itöXiv ^W. avTiox* HA. ovxix' WP' ovx eV P. —
i^iovaiv ^'' 141 ^vtV av (fjvixa av VH) atpQoavvyOL xeaZq (vgl. XIII 126) Si
I

e"vexev {e'ivex' A) a(pQoavvrjq IxaXolq {ixxaXolq RL) ^f*' evxs xaxoq)QoövvriOi


realg Anecd. Par. [öovQaai d' iv xeoTq Tzetz.). vito <PW XIII 126 tieqI i2 — ß
Anecd. Par. — — Am Rande in H: xavxa
ninxeiq 4> Anecd. Par. Ttinxoiq W.
i:tXijQ(j}&t]aav 142 Kvqqov Gutschmid 'Sxvqov {axvQOV AW) 4>W xvtcqov i2
|

^LVQirjv Alex. — Xiuöq ßA. — uXel: iXoL [sXsi A) W. — (piXoniq = V. 62. — <f eXtj atvr'j

(fiXoniq "F 143. 144 Dublette zu V. 128. 129: Wilam.


| 143 vgl. VII — al I
5.

ai £i Anecd. Par. Tzetz. al al — 6h <. — (liya xv^a &aXäaarjq Anecd. Par.


<P^'. f*'.

(jLsya xv^a xaXi^'ei Tzetz. ]


144 So Ü<P1'' iifxaai x^ifteQiriöiv (verb. v. Alex.)
oQivofiivij TS &äkaa<ia Anecd. Par. — xQV^>si £2 Qixpsi 4*^''. — ävaQQi<pd-eT<Jav
Ü<P aveQQ£i(p&sToav W 145 i§ äalTjq '£2. ov noxe: ömtdxe 4>W 146 «vr^ — \


\

avX^aaaa Friedl. avr^ avXXi^aaa&ai £i avxfjq s^ vXijq 4* avxyq i§ vXfjq ye W.


novXvxxeavov PB 147 xooavxa xal aXX! änoöuioeL Badt xoaavxa x aXX! anoöüaeL H
|

xoaavxäx aXX' aTioöojasi QV xooavxdxiq aXXa {rlXa FR) na^i^ei 4>^^ 148 4>^ \ < \

149 KaQÖiv iiW xalvo)v 4>. —


nxoXleß-Qa: nöXiq Qsld-Qa Q TtöXig &Qa VH. jtaQ^ —
v6aoi MaidvÖQoio =
V 321 150 dXsaei f 151 vgl. V. 75.
|
vnoxQvtpfj ß 1
— |

152 evosßiTjq 4* Wilam. Bur. evosßirj £iW. «7t': in 4>'*i*'. änöXrjxat Alex. — —
anoX^ai 4> dnoXeirai ^' dXeZxai £i.
7*
100 Sibyllina.

jciotig xal t6 öixaiov djtoxQV(p&^ evl xoOfiq),


- ^ jtaXlfißoXoi - ^ sjt ovx ooioiOi 6s toXfiaLc
165 ^wvzeg vßgiv qe^coöiv, ataoß-aXa xal xaxa Igya,
evosßemv ö" ovöelg Jioiü loyov, alXa xal avrovg
jiavraq vjt afpQOövvrjg fieya vtiüilol s^oXtO(DOiv
vßQEöt xaiQOVTBQ xot
e<p aifiaöi x^^C«? exovTsg'
xal rote yivwaxsiv ß^eov ovxetl jtQtpv sovza.
160 äXXa XoXcp ßQvxopza xal e^oksxovra yevtd-Xrjv
avd-QcoJccnv afia jcäöav vjc SfijiQrjOfiov fisyaXoio.

a (leXsoi, fisrad-sö&e^ ßQoxol, raös, fir]öh Jtgog ogyrjv

jcavtoirjv dyayrjrs d-sov /isyav, dXXa (isß^tvTsg


fpdoyava xal örovaxag avÖQoxraoiag te xal vßQEig
165 EP jcorafiotg XovöaOd-E oXov ösfiag aEvaoiOiv,
XELQag T BXxavvöavTEg kg aid-EQa rcöv jcaQog Egycov
ovyyvcofiijv aixElo&E xal svXoyiaig aöEßEiav

154 Clemens Alex. Paedag. III 3, 15 eV ovx oaioLq öh xb7.(icx.iq il,(övTeq oc


TiaXifxßoXoi ^^t,ovaiv axaod'aXa xal xaxa egya, (prjolv fj Ulßvlla. 156 158 — —
Lactant. div. inst. VII 15, 8 ita enim iustitia rarescet, ita inpietas et avaritia et
cupiditas et libido crebrescet, ut si qui forte tum fuerint boni, praedae sint
sceleratis ac divexentur undique ab iniustis . . . 159 — 161 Lactant. de ira dei 23, 5
modo deflagrationem
simili postea futuram vaticinata est, qua rursus inpietas
hominum deleatur: xal xöze .... —
162 « (liXeoi: vgl. den Anf. des Orakels bei
Herodot VII 140. —
162. 163 Lactant. de ira dei 23, 7 eadem tarnen placari eum
paenitentia factorum et sui emendatione contestans haec addidit: «... [isyav. —
165 Jes. 1, 16.

153 aTioxQv^d-ff ivl (iv £i verb. v. Alex.) xÖGfiio Si, in ovx oaiaiat. Ss toA-
fiat.q aus V. 154 ^P^' \
154 so (doch ooi^ai) aus Clemens und V. 153 ^^Rz, £2, <
mit V. 153 zusammengezogen 4»^^ (ol 6s) naXlixßoXoi (avÖQsq) Badt. in ovx —
oaloiot (vgl. II 303) aus Clemens' öaloiq Gff'ck. i. ovx oalaiai <P i. o. ooiaiq W \

155 ^Oivzaq (Corr. von 2. H.) HS. des Clem. — ^£§watv Alex, gi^ovoiv £i Qit,ovaiv
Clem. eyovaLV 4> ^;fcü(Tiv ^'. —
aräa&aXa xal xaxa e^ya £i Clem. «Tatf^«Aov
äXXa TS TioXkit 4>T Wilam. Bur. 156 noi^ noiel £i<P 157 iqoUacoaiv ]
T |

Friedl. i^okeaxüjoiv W i^oksoovoiv £i i^okixovaiv | 159 UQavv ^ alev »P \

160 x^^^^ ßQvxovxa iß xoAw ßQiS^ovra Lactant. XQÖV(i> xQaivovxa 4*^'. — yeveif^lTjv £i
T€ yevvav Lactant. yevsäv 4>W 161 afia £i Lactant. fzdXa ^I'W. — vnö nQi^afiov *P

\ \

162 Anf. vgl. Xiy 87. 215. 259. (335). « ixtXeoi ^ Lactant. afxiXeot Si u) fiiXeoi A.
fiErä»ea&e < W. — £i. xdde Si4>^
ßQoxol < od. —
HSS. des OCÜGH TG
Lactant. xaxa Mdls. —
163... fityav
/i7]ös .PB durch Zusammenziehung in
. . <
IV. —
fiTjöe: iiij iß 163 ayäyexe ^'.
I
fzed-sovxaq iß 164 axovaxaq Si {axo-— |

fiaxäq H) ^'f' axövvxaq Mdls. 165 cievväoiOi{v) SiW 166 vgl. Ill 591.
| Z^'?«? \

inaeiQavxeq Si ^fii?« <^' inaeiQavxeq Rz. iq ald-sQa Alex, elq ald^eQU 4>^' iv —
ald^^Qi Si. —
xdv naQoq ^egyoi QV 167 evXoylaiq: eiaeßlaiq A siaeßeiaiq PBW.
|
.

IV, 153—181. 101

jiixQap lXaöx80d-e' &£6g öcoosi fieravoiav


ovo* oXeosc jravöei öe "^oXov jtdhv, ijvjcsq äjcavtsg
170 tVOSßlrjV JtSQlTlfiOV SVI (pQeOlV d0X7j0r]T6.
si d' ov (loi nElO-oLOd^E xax6(pQoreg, dXX aoeßecap
OTSQyovTsg raöe xdvra xaxalg öe^aioO^e dxovalg,
jcvQ £öTai xara xoöfiov öXov xal orjfia (ityiOrop
QOfi^ala GccXjtiyyi, d/i ^eXicp dviopxi'
175 xoOfiog ajcag fivxrjiia xal ofißgcfiop rjxop dxovöei.
(pXi^ei ÖE /ö^oi^« Jiäöap, djiap ^ oXeOEi ytpog upöqcöp
xal jcdoag üioXiag JtoTa(iovg d- d(J,a rjÖE d-dXaooap'
kxxavöEL 6t TS xdpxa, xopig ö* tOEx aid-aXoECöa.
dX)! oxap r/öf] Jtdpxa XEg)Qr] ojcoöoEööa yEVt]xai
180 xal JCVQ xoifi'^o^ d-Eog dojiEXOV, wöjieq aprjy^EP,
ooxea xal Ojtoöirjp avxog d-Eog EfijcaXip dvögmp

171 ff. vgl. II 196. Justin, Apol. I 20 xal Sißv?J.a 6h xal "^Yaxäaiirjq yEvt]-
oeo&ai zöiv ^agrCbv aväXcooiv 6iä nvQÖq £<paaav. Vgl. [Justin.] Quaest. et resp.
ad orthod. 74 und auch die gefälschten Citate: [Justin.] de monarch. 3. Clem. Alex.
Str. V 14, 122; vgl. zu Sib. VIII 337. 179—185. 187. 189. 190 Constitutiones —
Apostolorum V 7 (== Didascaliae apostolorum Fragmenta Veronensia ed. Hauler
XXXIX 33): £t ÖS xXevaC,ovaiv"EkXriv£q aTtiazovvreq taig rjf^eteQaiq y^acpaiq, niaro)-
aäzo) avTOvg xav fj avxviv 7tQ0<piJTiq 2!lßulXa ovzu) tkoq airzolq Xsyovaa xaza Xe^iv
a}X bnbz i]Sr] . . . 185 xalvxpei . 187 oaaoi . . . xöcr/xo) . 189 nvsvfia . . 190 savzovg.
n zoivvv xal avzri zfjv avaazaoiv o/xoXoysZ xal tfjv TialLyyevealav ovx aQVsXzai,
öiaxQLVEi Ss zovg svaeßsTq ix zviv daeßCbv, ßdzrjv aga zoZq ?^/xez£QOiq aniozovai.

168 nixQCLv: ulxqov £i nixg^v Rz. iXäox£aQ-£: täaaad-s {Idoaa&ai A) 'PI'' —


Wilam. —
Q-£dq S6)0£t Volkm. &£dq Si 6ä)a£i £2 &£dq ö' e^si f*' &£ov S' £^£l <P \

169 ovo' öXeaei <.£i. näXiv löXov Lactant.— rivn£Q anavzEq i2 eXtieq anavzEq 'P'F —
rjv aQa nävz£q Lactant. 170 Ti£Qiziixov £i Lactant. 7t£Qitpifiov PB Ti£()l(pr]fxov A
|

£QizLfxov 1'. —
doxrjaavz£q .ß 171 7t£iQ-£aS-£ i2. daißEiav: dnövoiav £i
|
— \

172 öi^aia&e dxovaXq Gffck. d£^aa&£ dxovaiq ii 6£§rjad-£ äxovaXq [dxoaXq f*') <P^^ I

173 okov xal afjixa fisyiozov ii ev oj zööe öfjfiu xixvxxai <PW 174 QO[X(paia \

{pofi<pala VH) aäXmyyt £2 ()OfX(paXai aäXniyyEq <I>^'' Bur. i^£XioLO nviövzoq 'f — !

175 vgl. VIII 345. —


dxov£L Si4> 176 anav: inav <P^'. öXsarj FW 177 Ttäaag
|
— \

zs nöl£iq £i. d' — <


ß. —
^aXäaoaq <PW 178 ixxavOTj f". rfe z£: zdÖE «PW \

Bur. — d' ^iaoEZ^ aid-aXÖECoa QV ö' sooszai d-aXÖ£aaa H t' £aoezaL al&aXÖ£aatt
RL (F?) £0£z' {eaaEz' P) ai&. 4> 179-185. 187. 189. 190 auch in der Paris.
\

Excerptenhs. 1043 aus den Constit. Apostol. 179 uzav: önöz' Const. Apost. z£q)Qa |

Const. Apost. —
z£(pQTj ano6Ö£oaa: EQixa Paris. Exe. 180 xoi/x^at] xoif^iaorj P |
W
xoifxiori £i xoifX'fjOOEi, A (ignem vitaverit: Didascal. ap. Fragm. Veron.). — Q^Eoq:
xvQLoq Q. — aoTCEZov: ii(p&-iTog Const. Apost. n<pd-£zoq Paris. Exe. — iogtieq <I*

1 HS. d. Const. Apost. Paris. Exe. otieq £iT 2 HSS. d. Const. Apost. ogtieq CastaL
Opsop. 1 181 anovödiv VHP. — 181 EfxnaXiv 184 xqlvwv . . < <P1'- (in P bei V. 184:
XEinei).
.

102 Sibyllina.

fiOQtpcoösc, Ortjosi de ßgotovg JiaXiv, coq jiagoq i}Oav.


xal TOTE ötj TCQiöig tooer , s(p |} öixaösi ^sbg avzog
xQLvojv tfiJtaXi xoOfiov 0001 6 vjto övooeßi^oiv
185 ?j/zaQT0V, Tovg 6* avTS xvxrj xaxa yala xaXvipet
Tagraga r EVQcosvra fiV)[ol örvyiol rs ystvvrjg.
oOGoi 6" evosßeovai, JcaXtv C,'rjGovr ejtl jalav
189 jivBvna d-sov öovxog C,(joi^v d- äfia xal xagiv avzolg
190 svoeßsöiv jtavreg ös tot dooipovTai havTovg
v^dvfiov riEliov tbqjivov <paog EiöoQocovzeg.
CO fiaxagiOTog, exeIvov og ig XQOVov looiTai ai^rjg.

188 a&avdzov fisyäkoto &sov xal a<pd^trov oXßov

182 vgl. VII 145. V 230. Apoc. Bar. L 2 restituens enim restituet terra
tunc mortuos quos recipit nunc, ut custodiat eos nihil immutans in figura
eorum, sed sicut recepit ita restituet eos. — 184 fF, vgl. V. 43. — 187. 189 Lactant.
div. inst. VII 23, 4 nach Sib. IV 40 —43: ooaoL . . . yairjg \ nvsvfia avzoig. —
. . .

189 = V. 46. 192 - = III 371. vgl. VIII 164.

182 vgl. VII 145. II 33. — ijoav Const. Apost. ehv Sl


183 eWci Const. \

Apost, 184 liianlivQiW¥.


I
— oaoi .... 185 xaXvxpuy^\. V.43
184 oaaoi d' av ini
.. |

6voaeßii;jai{v) 4> Zoooi rf' ai) (d' av L) £7tt övoGeßh^iGi novr^QoTq x akXoig W 185 ifßaQ- \

rov -S-vriroi, xovaö' av ndki y. x. Const. Apost. yaXav £iA 186 nur in ß <; ^ — \

ßelnei in S) ^'' Const. Apost. Par. Exe. 1 86 Anf. vgl. II 302. |


orvyiol rs ytsvvtjq Gffck. —
otvylrj öe zs yhvva ü 187 vgl. V. 45.
|

enl yaXav <PW inl xoOfiov £i evl xöofiip
Const. Apost. Bn,l yairjq Lactant. ]
188 getilgt von Rz. , nur in iß < 4>^''

Lactant. Const. Apost. 189 V. 46. |


=
'Qwfjv öövxoq S. —
t^wrjv &' «PW Const. —
Par. Exe. t,ü)}jv d' £2 rifiijv ^' Lactant. — x«^'»' ^ Const. Apost. ßiov 4»^' Lactant.
vgl. V. 46 190—192 [ ] Rz. 190 evaeßeai QV evasßiast H evaeßeiri (evaeßly A)
I I

<P evasßlt] W, —tot' elaöxpovxai havxovq Const. Apost. totc xöxpovxat {xöipovxai Q)
eavxovq Si. xoz* oi'aovxai s. ^'' tot' el'aovxai x^iQiv avxotg [avxotg P) 191 4*^ | <
= — —
|

192 III 371. ixelvov 4' Bur. txeivog £i^I'. x^ovög eoaexai
dg . . . aviiQ: inl
{eGexai VH) dv^Q iß. — Subscriptio : ex xov xexÜQVov Xöyov oxI^ol ^ tt. «. R löyog
ni/xTtxog- axixoi q n a hü (vgl. die Subscriptio von Buch V) axlxoi q n a' F.
V.

Aoyog TitujiTog,

^AX)! äye (loi OTOvösvxa xqovov xXve AariviöacDV.


i] roi fihv jtQcoTiöra fisr oXkvfispovc, ßaöiXrjag
AlyvjtTOV, Tovq Jiavxaq lör] xara yala g)eQeOxev,
xal fitra xbv üeXXtjg JcoXirjvoQa, <p vjto Jtäoa
s avxoXlr] ßsßoX/jro xal BöJtBQLfj jtoXvoXßog,
6v BaßvXcov 7JXty^e, vtxvv ö' mgess ^iXijtjtqy,
ov /liog, ovx Aftficovog aXtj&^sa (prjfiLxd^tvxa,
xal fisra top ysveTJg re xal aifiatog AöOaQaxoio,
og [iöXtv sx TQoirjg, oarig jrvQog loyiotv 0Qf27]v,
10 :jtoXXovg d' av
avaxxag, aQrjicpiXovg fiera (pwxag^
fisr
xal fieza vrjjtiaxovg, d-rjQog texva firjXocpdyoio,
söOST ava^ üiQwTiötog, o rig öixa 6\g xoQvg)(6oei

1 —
11 vgl. XII 1 11. — —
6 Clemens Alexandr. Protr. X 96 o7ds yctQ avS-QÖ)-
novq dno&eovv xexoX^rixaoi xQiaxaiSsxatov ^AXi^avÖQov xbv Maxeööva avayQÜ-
(povxEQ &SÖV, UV BaßvXoiv e/.ey^e vsxqöv. —
7 vgl. III 383 und auch XI 197. —
8. 9 vgl. auch XI 144. —
11 vgl. auch XI 110 f. —
12fif. vgl. I 144 ff. und viel-
fach die Bücher XI— XIV.
HSS.: APSB = <?. F. R (bis V. 106) L. T (bis V. 482) = ^^
Überschrift: Xöyog nsfiJtxog ^ (Xelnei avi^^og + P) W. Vgl. die Subscriptio
von B. IV.

1 azoveovxa W axevösvva XII l £i. — xXvs Aaxiviöävov Rzach nach XII 1,


xXvakaxivaöäcjv ß xXeivöiv xe {xe < L) Aaxivmv 4>^'' (vgl. XII 34) |
2 ij xoi:
fj oxi XII 2 £i. — lUer' dXXvfxivovg Rz. aus XII 2 iß fitx' ioaofievovg fxsxiovo-
[xaofihovg W
3 yaZav '*¥ XII 3 ß 4 w Rz. aus XII 4 £i. xöj 4>^''.
\ |
vno Opsopoeus —
xmb <PW XII 4 i2 5 ävaxoXit] W.I

ßeßöXrjxo Rz. aus XII 5 ß ösödficcoxo 'PI'. —
kansQia 1' 6 vexvv XII 6 ß vetjv <P valsiv W yövov Mendelssohn 7 aXtjd-ea ]


I

<pt]fxiX&hxa vgl. XI 197. 316. III 2. —


dXrj&m XII 7 Si aXij&ii 4>W 8 vgl. XI 144. |

xal fiexä xöv [xöiv VH) Rz. aus XII 8 ß eoaovxai 4>W. ^AaaaQäxoio Castalio —
^aäQxoLO XII 8 ü, und XI 144 QV ix oaQaxoZo AP ivaÜQxoio B iog oaQxög xe W

j

9 8g (xöXev ix TQobjg Rz. aus XII 9 ß t»§ ^' 'i%ei XQoirjv 1'' ag e^st xQoitjv 4>.
Saxig nvQÖg eoyjoev oQfxtjv =
XI 150 10 ä()irj(plXovg 1'' 11 so Rz. aus XII 11 ii
| \

xal ftetti 9-riQdg xixva t« ölxkoa /itjXotpäyoio fl'W 12 eaaex' Rz. aus XII \

14 ß hxai <P^':
.

104 Sibyllina.

^ sjtl JtovXv' xQaTTJasr


ygafifiazog ccQXOfiEVov jcoXtficov
t^£i sx ösxaöog JtQwzov tvjtov ojOts fiez avrov
15 oLQyßiv, OxoLxdmv ootig Xaxs ygafifiatog dgxrjv

ov Ogi^xT} jtTTj^si xai UixsXli], fisza MEficpig,


M^iKpig JCQrjvr/ß^slöa 6t '^ysfiovcov xaxorrjva
Tjöl yvvaixog döovXcoTov sjcl xvfia jcsoovorjg.

xai &£6fiovg d-rjosi Xaolg xai JtdvO- vjcord§8i'


20 €V fiaxQrn ÖS XQ^^^P sregco JiaQaöcoOSTai aQxrjV,
og TS TQLrjxoöicov aQi&fiwv xEQairjv sjtl jigcorrjv
£^si xai jtorafiov q)ikov ovpofia, og x hüii UkQöag
aQ§,€i xai BaßvXcöva' ßakst öoQi örj rore Mr/öovg.
Sita TQicöv aQi&fimv xsQaiTjV oorig idx'^v, dg^si.
25 ö\g öixa ^ 6g(Tig) ejiblt aQ§,8i, xegaiijv sjtl jtQcortjv
£§€i ava^' xtlvog 6e xaO- vörarov 'Sixeavoto
i§£d- vöcoQ ^dfijicoTiv vjr avöovioiv* di^ag.
JtsvTfjxovra d örig xsQalrjV Xdx£, xoiQavog eötai,
ösivbg ocpig rpvoSv jtoXefiov ßagvv, og Jtore x^^?«?
30 rjg yevETJg ravvöag oXeoei xai jcdvxa ragd^si
ad-XsvoDV sXacov xxsivcov xai fivgia roXfimV
xai Tfirj^si t6 öixvfiov OQog Xvd^Qcp xb jtaXd£,€i'

16-19 vgl. XII 20-23. —


17 6i' ^yenöviov xaxötrjza vgl. III 366. 21 == —
XII 39. —
26. 27 vgl. XII 88. 89. 28—34 vgl. XII 78-86. IV 119. —
29 öeivdg: —
o(piq: Orakelsprache, vgl. Herodot VI 77, 5.

13 Auf. = XI 18. XIV 54. — TtoXsfKüv . . . xQat^aei vgl. VIII 68. XII 24. —
novXv P noXi) d. and. HSS. 1
14 f/|ft B¥*". — TCQÜiTa T15 o-qx^lv: aQyiiv W.
\

oariq . . aQx^v vgl. XIV 205. 126. 227. XII 16. — lä^ev Castal. Xä^^S 'l'^i'' öar
ekXaxe aus Rz.? XIV 126. 205 — äQx^)v Castal. uQx^t ^'^^ 16—19 vgl. XII 20—23 I |

16 Oq^xt] Rz. aus XII 20 ß 4>W. —


d-^ätcr] Rz. aus XII 20 i2 xai »PW
(jisra \

17 Si i^yE/xövcov xaxöztjra vgl. III 366 | 18 inl xvfia: v:id öovqI XII 22 £i |

19 = VIII 13. XII 23. — xai B^eOfiovg Q^rjaei = XIV 56. — xai d-sofxovg: xai zsXovg
&sa!zovg 4>. — xai nävd-" vTtozä^ei = (VIII 13.) XI 86. (XII 23.) 261 |
21 = XII 39. —
xsQe7]v <P I
22 e§ei Ausgg. tj^ei '/'RL (F?) — ^Uov 4>'P' niXag £i — ovofia ^ \

23 ßäXXn "y I
24 xeoirtv <P. — ag^ei: ^|ft W |
2.5 ölg Opsop. ig <P1'. — + 6'

Rz. <. ^W — dozig Opsop. dg <PW. — xeQaii^v Alex. xeQtrjv <I>^F vgl. V. 21.
24 * 26 e^EL Wilamowitz. tcaez' PB tooezai
I
6h: Sii M\ — ye ^\ — xaQ^
vazazov: ßa&vzazov 4» 27 vgl. XII 88 f. u/x7i(oziv vn ahaovLoiv W a/jinwaiv vn
\

avaovitjv 4» azonov vnb av^ovloiai rf' XII 89 £i axpOQQOv flfx' Avaovioioiv Mdls.

|

28 vgl. XII 78. dzig Alex, aozig 4'W. xsQktjv <P. ?.axdiv f" 29 Auf. XII — — |
=
81. (264). XI 41. —
(pvaoöiv <I*W 30 öktaei: uq^^si W. xai nävza zaQÜ^ei\
— =
III 187 31 iXauiv XII 83 ß Xadv '1>W 32 öixv^iov ÖQog Rz. aus XII 84 ii öuxfiov \


I

{diaifiov W) VÖCOQ 4'^^ 6had-/xov v6u)q Castal. Opsop. Wilam. kvQ-Qip ze naXa^ei
aus XII 84 £i Alex. ad^QO) {a^d^QO W) ze nazä^ei ^W.
V, 13-54. 105

aXX eörai xal aiörog oXoiiog' sir ävaxafiipei


loaC,o)V d^em avrov eX^y^si 6' ov (iiv tovxa.
35 tQ8lq de [ikT avrov äraxteg vjt dXXrjXmv aJtoXovvxai.
sird rig evösßecov oXettiq 7J$,si fityag dvÖQotv,
ejtzaxig og öexdxqv xsQairjv ösixvvoi JtQoörjXov.
Tov TQirjxoOitjg xegau^g 6 zi jcqcötov, hliyyow
öe,
Jialg xgarog e$,a^8Xel, fierd 6' avrov xoiQavog aörat
40 rszQaöog ix xegah/g, *t sg)&og fiOQog*, avrdg ejistra
jtevrrjxovr agiü^fimv ysgagog ßgorog. avrdg etc avrm,
oörE xgirjxoöirjg xegairjg Xdxsv svxvjtov dgx^v^
KsXxog ogsioßdxrjg, öJitvöwv (f sjtl öfjgiv tmav
fiolgav asixeXirjv ov cpev^exac, dXXa xaf/slxai'
45 ov xovig aXXoxgi?] xgvtpsi vixvv, dXXa Nefitirjg
av&€og ovvofi txovöa' fiex' avxov d' aXXog dva^ei,
agyvgoxgavog dvrjg' xm d' lööExai ovvofia Jtovrov
eoxai xal jcavdgioxog dvf)g xal Jidvxa votjOsc.
xal £jtl öoi, JtavagLöXE, Jcavi^oxE, xvavoxcüxa,
50 xal EJtl oolöi xXdöotoi xdö' söOexai rjfiaxa Jtdvxa.
xov (lixa xgElg dg^ovoiv, 6 de xglxog oipE xgaxrjOEi.
XEigofiat 7] xgtxdXaiva xaxrjv (pdxiv sv cpgEOl d-Eöd-ai'
* loiöog 7} yvcoox?]* xal XQV^l^^^ Ivd^Eov vfivov.
jigatxov fiEV jtEgl Oslo ßdocv vaov jtoXvxXavöxov

35—37 vgl. XII 95—101. vgl. III 573. —


39. 40 vgl. XII
36 evoeßeiov —
124 ff. — 41 vgl. XII 142 f.XII 159—164. — 42-47
47 vgl. VIII 52. vgl. — —
50 vgl. VIII 186. 51 XII 176. — =
53 f. vgl. V. 484 ff. —
(54 Lactant. div. —
inst. VII 15, 10 et prima omnium Aegyptus stultarum superstitionum luet poenas).

33 öXoiwg aus XII 85 .ß Friedlieb uXoiyiog <I> 6 Xöyioq 1''


|
34 laaa^cjv
{^eio <P &£co taäQwv —
avtdv von 1. H. F.
'P'. d' ov (iiv iövra: öfj^ov exdvxa —
XII 86 Q, rf' i)).6v Uvxa oder ö' ^leöv üvva Mdls. ovSev iövra Fehr 36 XII 99. 1
= —
doeßswv FB 37 =-= XII 101.
I xegeriv <P 38 xeQairjg — ^ 39 fxezä eaxai.
\
< |
. . .

= XII 142 vgl. 178. —


xoiQavog Rz. aus XII 142 £i fxÖQOifxov ^f" fzÖQaifiog Alex.
40 Anf. =
XII 125. ix: z^ ix f''. — xe^et^g fp. —
r' 'icpd-og {recpd-og L) /xÖQog —
ifiOQog <. A) 4>^ d-vfio^d-ÖQog (vgl. XIV 28) Alex. nkeiarocp&ÖQog Wilam. 41 nsv- |

rrjxovra .... ßQoxög XII 143. = —


aQiQ-fiöiv Rz. aus XII 143 i2 äQtS-/xdg «ff'

|

42 vgl. XII 148. XIV 227 43-47 vgl. XII 160-164 43 oQSißaTrjg f'.
|
rf' |

4- Wilam. <: ^f»" Ausgg. —


ewav W sibav fp äyiövog aus XIl 160 £i Rz. |

45 aXXä Nefielrjg Scaliger «AA' dvsfxeiTjg <P aAA' dvsßi^eig f" 47 vgl. VIII 52

i |

48 Ttävra vo^aei V. 366 =49 xdnl aol f" 50 xal1


^' 51 XII 176. |
< \
=
51 Anf. =
VIII 65. XII 95. 176. XIV 58. 51 So XII 176 £i, XQelg ag^ovaiv 6 —
ÖS xQLXog Olpe xQaxrjaei nävxcDv <P XQsTg aQ^ovatv 6 öh XQixaxog acpüiv öxpe xe
(ye RL) xQaxiqoei W 52 Anf. vgl. V. 333 53 "loiSog r) yvcuaxi] ^'P Ausgg. {yva)X7j

\ |

Herwerden), unverständlich: ''lai, &sdv yvixiay aus VII 66. (53). XI 314 Gfick.
h-d-eov vfivov vgl. III 295 |
54 ooTo Mdls.
106 Sibyllina.

55 fiaipaösq al^ovöL, xal kv scaXafitjOc xaxijjoiv


sooeai fjfiazi tmÖB, öxav jcotb NstXog oÖBvOrj
yalav 6Xj]v Alyvjtrov tcog niqxmv 6hxa xal t^,

coOTs xXvOüL yrjv Jiäoav ejcagötvoal re qoolölv'


OLyrjöEL 6e xagic, yairjq xal ö6B,a jtQoocoJtov.
60 MafKjpi, 6v Alyvjtrov ra fieyiOta'
fisp xXavöT^j vjclg
jcQoO&s yag tj xQartovOa yavrjoyj
fisyaXcog yair^q
XvjtQTj, coöXE ßorjoai xal avtov XEQJiixsQavvov

ovQav6&£v cpcovfj fisyal^' ,{i6yaX6od^£ve MifKpi,


rj ro JtaXai öuXolöi ßgoroiq av^ovoa näyioza
65 xXavösai agyaXti] xal JcdfifiOQog^ ojöts vorjaai
avTTjv alÖLov d-Eov afißgorov sv vtcpteOOiv.
jtov 001 Xrjf/a xQaxaibv ev av&QcoJioiOL xaxvxxai;
avd- cov eB,b{iavrjc, ig efiovg jtaiöag i>eoxQiOTOvg
xal XI xaxrjv wxQvvag kjt avögdoi xotg dyaO^otOiv,
70 B^eig avxl xoomp xoiav xgocpbv SLVSxa ototvTjg.
ovxexi 001 *g)av€Qcög*^ d^tfiig loxai kv fiaxdgsoOLV'
£^ aoxgow jctjcxcoxag, lg ovgavop ovx dvaß^o^.^
zavxa twesrav s^avö^oac
[ihv Alyvjtxq) d^tog
voxaxlcp xaigm, oxe Jtdyxaxoc dvögeg ioovxai.

56 (vgl. XIV 119 f.) Nilüberschwemmung als Strafe auch bei Artapanos
(Euseb. Praep. ev. IX 27, 28) nQOsX&övxa 6s ^ilxqöv xöv NüXov zy QÜßöw (zdv
Muivaov) naxä^ai' xöv Sh Tioxafiöv noXvxovv yevü/nEvov y.axaxXvt^eiv oXtjv zfjv
Ai'yvnxov and xöxe 6s xal x^v xaxäßaaiv aircov yevsaQ^ai. — 60 vgl. V. 180. —
(72 vgl. Jes. 14, 12. — 74 vgl. II 21 f.).

55 ai^ovai Alex, ai'^ovai F av^ovoi RL av^ovoi{v) 4>. naXanyai xax^aiv —


56 eaosat VjfiaxL Alex. naXä/xacOL xaxalaiv 56 saaexat rjfxaxi {6^ ^fxaxi W) <P^''
57 xal: TiQog W 58 Anf. \
=
V. 128. uiore xXiaai Bur. og xXvae W 8q xXavasv 4>
dq xXvaasL Rz., vgl. aber die häufigen Sätze mit waxs: V. (65.) 103. 212. 224.
305. 351. — yalav anaaav W. —
inä^ösvae U^. xs QÖoiaiv Mdls. Bur. 6s —
ßQoxolaiv 4>W Ausgg. | 60 AiyinxoLO 61 Anf. vgl. V. 123.
fidXioxa Rz. |

xQaxiovoa AW XQaxaiovoa d. and. HSS. 62 ßoTjaai xal avxöv W Wilam. {ßofjaai
|

zu lesen wie ßofjae) ßoijoai xavxbv 4> ßo^d' avxöv xöv Volkm. Vgl. zu V. 05. 66.
63 nsyaXöad-eve Ms/uifi vgl. XIV 208 65 xXavoexai {xXavaexe L) 'F. | woxe — . . .

66 aus V. 351 interpoliert; überhaupt ist die ganze Stelle 60 72 durch —


Bearbeitung und Umdichtung stark mitgenommen 66 avxöv A. S-söv |

aixßQOXov =
V. 277. Fragm. 1, 11 67 Anf. vgl. V. 189. VIII 44. 79.
I aoL Alex. —
aov 4>^'. —
Xfjßa B X^fxfia d. and. HSS. 68 slq U'' 69 xs xäxrjv BF re xax^v AP
| \

xax^v RL xaxirjv Badt. —


in Alex. ig<PW 70 xolav XQOcpöv 4> („talem alumnam \

i. e. Romam": Alex.) xolav xQocp^v W xolav XQÖipov Bur. xoXov XQÖnov Hartel
xolov (f&ÖQOv Herwerden. —
s'ivsxa noiv^q vgl. XIV 229 71 rjq ovxsxi ooi 'P'. |

71 (pavsQüiq 4*^P\ schwerl., nävxojq GÖck. saaszai Alex. 73 vgl. V. 179. — |

/xsv Castal. fxsv iv *I'W. — svsnav '/''.
:

V, 55-92. 107

75 aXXa taXaijtcoQovOi xaxol xaxozrjTa (divovteg


OQyr)v ab^avaroio ßagvxTVJtov ovQavicovog,
avxX &EOV 6e lid^ovq xai xvcoöaXa dQrjOxevovrtg
jcoXXa (laX aXXvöiq aXXa q)oßovfisvoi, olg Xoyoq ovÖElq,
ov vovQ^ ovx axori, ats (loi {^tfiig ovo' ayoQ£VBiv,
«0 elöcoXmv ra kxaöra, ßgormv jtaXafiaig ysyacöra'
Ig löicov de xojtcov xal axaod^aXimv ejtivoLcöv
avd-QOiJtoi öi^avxo d-sovg ^vXivovg Xid^ivovg re
XCiXxovg T£ XQ^^ovg te xal dgyvQEovg xe, (laxaiovg
arpvxovg xco<povg xal ev jivqI i<^vsvdEvxag
«5 Jioir]öavxo fiax7]v ys jtEJtoi&oxtg ev xolovxolq. —
Ofiovig xal Sovig *ß-XißExai xojtXExai ßovX?]*
HgaxXeovg xe Aiog xe xal ^Egf/eiao w- ^
xal öE 6', AXE^dvÖQEia, xXvx?] &Q£JtxEiQa {jcoXtjcov)
ov XEitpet jtoXsfiog x\ ov
90 xrjg vJceQt](pavLrjg öcoösig, 6oa jiqoö&ev EQE^ag.
öiy^OEig alcöpa jtoXvv xal v6oxi(iov TjfiaQ

XOVXEXl 001 QEVOEl XQV^EQOV XO^a

77 ff. vgl. III 30. —


79 vgl. Fragm, 3, 31. [Clemens:] Recognit. V 20 nach
Aufzählung ägyptischer Götzen: et alia innumerabilia quae pudet etiam nominare. —
84 a^ivxovq vgl. V. 356. VIII 47. 88 vgl. XI 234. —
75 xaXannoQriou W. — xatcol xw/töxrixa: xai xe {ys RL) xax^ {xaxijq L)
xaxöxijxa ^''. — xaxöxrjxa fisvovxeg == V. 312 | 76 ßaQvxxvnoio ^''. ovQavioivoq: —
fisvovxsg aus V. 75 'f | 77 ävzl d-eov Nonnos:
Castal. dvxcS-sovg <P^' Bur. vgl.
Paraphr. Index. 78 äk?.a <I> (F?)
|

(poßovfxevoi, oiq Opsop. (poßovfxevoL ov *l>
(poßovßtvoio W 79 vöog Rz.
I
axe —
ayoQeveiv vgl. Fragm. 3, 31.
. . axe Gffck.
.

« ye <P Ausgg. a «F. ovx W —
80 xa Alex, xe <P1''
\
Sl U. 6s AFL \ < —
xe d. and. HSS. —
dxaa&aXiviv Volkm. dxaa&aklcov {äxaaS^äXcDv A) 82 iSe- ^^ |

^avxo W xev^avxo Mdls. — &eovg xe vgl. V. 495. 356. . . ^vkivovg Xid-ivovg xe


.

nv^ivovg liS-ovg xe W 83 XQv*^ovg xe yaXxovg xe W.
\
xe fxaxaicDg <P 84 äipvxovg — \

vgl. V. 356. VIII 47. —


xoivevovxeg W 85 ye Ttenot&öxeg ev xoiovxoig: nur \

xovxoig 4> {Xeinet xb nXenv xov axi^ov P) 86 !2ovi.g: der richtige Name ist |

Ao'i'g.— d-Xißexai xönxexac ßovXfj {ßovX^ A) <1>W &XißexaL, xal xönxexai av?.))
Alex., sinnnlos, ^A&Xißig Könxog (Könxog auch Mdls.) de t' uXovvxat Gflck. ^'A. K.
"Aßvdog Wilam. 87 Nach 'EQfielao
| nöXrjeg Gffck. +
88 vgl. XI 234. (302). \

{d-QenxeiQa noX^cjv == Oppian. Hai. II 680). TtoXrjcov Alex. «^'P' 89 ovx — + < |

anoXelxpei W. —
nöXe/xög t' ov <P n. xov ^'' nöXeßog, ov Rz. Nach ov Xoifiog — +
Alex. Danach vielleicht y' «AP.« av Ttoivfjv oder nach Alex, xal ov öixag ye
90 xfjg < 4> G/jg Rz.? —
öäiaeig Alex, rf* &g {6' iog) <PV'\ oaa ngöad^ev eQe^ag —
vgl. V. 192. VII 151. oaaa ye TtQÖaS^ev eQQs^ag W 91 vöoxi/xov ijixaQ V. 519. |
= —
Nach V. 91 Lücke: Rz. Nach V. 92 in P Raum von 3 Vv. freigelassen, 3 mal am
|

Rande: Xeinei.
108 Sibyllina.

?j^ei yccQ ütgöT^q sjci oov *öa:;tog* ojOts xc^^^^^ci

xal öfjv yalav oXeT xal avü^gcojcovg xaxotEXvovq,


95 al'fiazi xal vexveööt *jtaQ sxsrayXoioi X8 ßcofiolq*
ßüQßoQOcpQcov üd^evagoQ jroXvalfiaroq äcpQova XvOOmv,
jcafiJtXfjO-sl ipafiad-rjöov *ajrai^a)v öov oXsd^QOV*.
xal TOT eOi^, JtoXscov jtoXvoXßoq, JcoXXa xafiovöa.
xXavösTai lAolg öXr] öatQcov xagiv, cov ajio öeio
100 OTsrpaftevT] xEcpaXriv ex^QV> ^i^'^ovo' £Jtl yairjq.
avToq (J* oq LfsQöcöv aXa^sv yalav jtToXsfil^ei
XTsivag t avöga txaözov oXov ßiov s^aXajca^ei,
wöTS fievsiv fiolgav TgiTaT7]v dsiXotoi ßgoTOloiv.

93 — 110
Ältere jüdische Vorstellung vom Partherkrieg: Henoch 56, 5 und
in jenen Tagen werden die Engel sich wenden und sich gen Osten auf die
Parther und Meder stürzen; die Könige werden sie erregen, so dass der Geist
des Aufruhrs über sie kommt, und werden sie ansagen von ihren Thronen, dass
sie wie Löwen aus ihren Lagern hervorbrechen 7 Aber die Stadt meiner
Gerechten wird ein Hindernis für ihre Rosse sein . . . (danach Apok. Job. 9, 16 ff.)- —
103 vgl. III 544.

93—111 z. t. (V. 98 <) in einem Excerpt des Cod. Parisinus 1043 (vgl.
IV 179 — 190); danach folgt eine 6Q/j,r]vsia' iSov elg avxrjv röv IltQariv Aeyft
SQ'K^eod^aL ovv zü> dvrixQiOrcp €(og Svaixöiv fxoXvvovza alfiazi xal vexQolq xbv asQa
xal xa Qvoiaar^Qia avv nXirj&ei ipa/Lifxad^löiov ofioiov xpä/Lifxov. xal Xiysi näaav
xfjv yijv d-Qrjvslv rfjv ßaoiXeiav zä)v '^Pcofiaiwv xal fiezä xb vnoaxQSxpaL zbv ÜSQarjv
nnb dvOfxCbv xal eQ/eo&äi sig zf/v ayiav nöXiv avv zu) ävziXQiaza) xal fzezä zb
näaav zfjv yijv £Q7]fxä)aai. xaxeX xazaQysTa&ai vnb zfjg naQova'iaq zov xvqiov ij/x(bv

lj]aov XQiazov. X^yei. yaQ TiQovoßfjv Tioifjaac elq zfjv ayiav tcöXlv zöv xvqiov eig
xQiaiv öixaiav iv z^ öevzsqo. avzov naQovaia \ 93 Pariser Excei-pt <: ^#. — Sanoq

(rf' « Paris. Exe.) Alex. (= SäneSov). vänoq Rz. tcböov Gffck. |


94 Anf. = V. 219. —
xal yalav dXeZ Gffck. xal a^v näaav oP.et yaXav 01P' xal
afjv näaav yfjv dXsTzai

Paris. Exe. xal <. 4k — —


rlfi' äv6Qü)v xaxozsyvcu Paris. Exe. af4.a t' dv9-Q<hnovq

xaxoziyvovq Rz. 95 Anf. vgl. XIV 84. naQ^ ixnäyloiai ze ß(üfxoTg <P nao" ixnäyXoiq
|

{naQBxnayXoiq FR) ze ßofioZg W naQsZ sqsi xal naga ßw/uoTq Paris. Exe. .... leQoIg
naQo. ßü)fioTq Rz. nsQinXTjaeie zs ßiofiovq Gflck. vgl. Apollinar. Psal. LXXXII 32
neQLTiXrjaeiaq unojnäq 96 noXvdsifiazoq <P^' Bur. 97 na/xnXtj&l fp avvnXriQ^ei

\ |

Paris.Exe. —
xpafia&rjöbv A ypafifjiaQ-riSbv d. and. HSS. xpa/xfxa&iSCbv Paris. Exe.
änai^ojv abv ÖXe&QOv 4>^' ifxnal^wv abv ÖXe&QOV Paris. Exe, inä^wv aoi zbv
oXe&QOv Gffck. 98 Paris. Exe. | <
noXvoXße nuXewq f'. eay noXXä — — . . .

xauovaa vgl. V. 162. ISO. —


Für 98 f. hat Paris. Exe. näaa öe yßbiv d-Qrjvrjaei.
ßaaü.eiav noXixXvazov \
99 daalq 4'W. — yaQiv, cbv Alex. ;(a()/vß>v 4> yaolvwv 'PI
100 iyßiQri Alex. ayaQr] ^PW 101 avzbq
\
d* P avzbq de Paris. Exe. avzöq &' d. and.
HSS. — 8$ . . . . TizoXs/xi^ei Bur. u)q nepaCbv eXayev yalav noXefil^ei Paiis. Exe.
dq neQOöiv Xäyev Aiyvnzov nzoXefil^at (PW \ 102 r' < <I>1''. — Nach 102 folgt in
^'^P" eine entstellte Form des V. 108 xal xiaolq &eö&ev ßaaiXevq neß^d-elq inl
zovzov I
103 vgl. III 544. — (ivquv Paris. Exe. — ötiXolai: SeiXolq iv ^.
V, 93-122. 109

avzbg ö* Iz övOficöv tlojirrjoerai aXfiazi xov(pq)


105 ovfiJiaOav yatav JtoUogxSv, jiäöav eQ7](ic5v.
aXX' oxav vxpoq sxv XQaztQov xal &aQOog *ai]ÖEq*,
fj^si xal (laxaQwv s&^sXcov jcoXlv s§,aXajra^ai.
xai X£V Tig d^tod^ev ßaOiXevg jrefig)0^slg sjtl tovtov
jcavxag oXel ßadiXslg (isyaXovg xal (pmxag agiöTOvg.
110 eid-^ ovxcog xQiOig 'iorai vjt a(pdlxov avi^QcoJtoLOiv.
alal 001. XQaöirj ÖBiXr), xi fis xavx igsVlCeig
ÖTjXovv Alyvjtxcp, jtoXvxoiQavirjv äXsysivrjv;
ßalvE JtQog dvxoXltjv, Uegocöv yeveag avoi]xovg
xal öriXov xolOiv xo xagov xo xs (leXXov aoeo^^ai.
115 Ev(pgr]xov jcoxafiov geld^gov xaxaxXvOfiov ijtoiOEi
xal nigoag oXtOei xal "Ißrjgag xal BaßvXcövag
MaOOayixag xs fpLXoJcxoXe(iovg xo^oioi xs jiioxovg.
l4olg oXr] jtvglcpXexxog swg vfjOoiV osXayrjOsi.
Ilsgyafiog ?} xo jtdXai OEfivt] ßoxgvöov oXelxai
120 xal Ilixdvr] jtavigrjiiog kv avd^gwJioiöL (pavElxai.
ÄEOßog oXr} övOEi ßad-vv slg ßvd^ov ojOx' ajtoXEö&ai.
^fivgva xaxd xgrjfivcäv elXiöOofiavr] jioxe xXavOEL,

107—110 vgl. III 49 f. Lactant. div. instit. VII 18, 5 Sibyllae quoque non
aliter fore ostendunt quam ut dei filius a summo patre mittatur, qui et iustos
liberet de manibus inpiorum et iniustos cum tyrannis saevientibus deleat. e quibus
una sie tradit: ^'|€i 107
. . . . —
ßaxÜQcov vgl. V. (149.) 249.. 108 vgl. V. 414.
. . — —
111 vgl. V. 286. — 121 vgl. V. 316. — 122 Vgl. die 7. Vision Daniels (Kalemkiar:

104 eloTiz^oerat <P^' ixazi^aezai Paris. Exe. dlfiaxi, P aQfiazi Paris. Exe. — |

105 näoav eQTjfxüjv: xai xazsQTjf^ibv Paris. Exe. 106 bier bricht R ab. sy^oi |

Paris. Exe. —
O-ä^aog Herw. zägßoq <PW Paris. Exe. arjSeq 4>W Paris. Exe. —
Ausgg. ävaiösg Gffck. vgl. V. 314. 459 107 xal Paris. Exe. Lactant. 6^ av 4>^. |

nöXiv id-s?.(i)v W. —
i§aXanä^ag Paris. Exe. 108 xai xiv zig Lactant. xdxsl |

(xaxei A) zig 4><P Paris. Exe. xal xioalg nach V. 102 4>W. ßaaiXevg zovzov — . . .

nach V. 102 ^W
Paris. Exe. Lactant. a&evaQoq (vgl. V. 96) ßaailevg ex-
jiSfKp&elq hier «Pf' 109 (püyzag äQiozovg
j
Y. 380. III 665. (V 144). ^törac; Lactant. = —
uvÖQag 4>^' nävzag Paris. Exe. 110 eW ovzmg V. 381. 474. xQiaig sozat
|
= —
in acpQ-izov Lactant. xQioig sazai a.na(.i(poZzov Paris. Exe. xekoq aozai acpH-izov <PW

\

112 örjXovo' ^. — Alyrnzo) GfiFck. Alyinzov 4>W Ausgg. 114 vgl. I 3. IV 19. |

zoiai zö naQÖv A zoToiv nagöv P zi aoi zö naQÖv W. zö ze ^eXXov ^aso&ai —


Castal. zö (xsXlov noz' eosa&aiF fiekXov noz' sasad-ai d. and. HSS. 115 eixpQazov ^'. —
inolosi: noii^aei «P 116 vgl. XIII 33 117 Maaaaykag vgl. XIV 176.
\ re: ze
|

xal 'P'. —
niazovg Meineke nävzag 4>W 118 aaalg fPW. aeXayi^aei Mein. azaXa- \

yi^aei 'P^' 119 Anf. vgl. V. 123. 436.
\ asfivtj: ae/xvi) xal inüvvfiog (vgl. V. —
123) i>. —
ßozQvSov {ßozQval B ßozQiSbv L) 4>W ßad-QTjSöv Alex. ßQovztjSov
Mdls. 1 121 ßv&öv slg {^g L) ßaO-vv W 122 elXiaaofiivT] nozh xXavosi Wilam.: \

kXiaaofjtivT] [ikiaaoßev?] L) nozh xazax/.avaei W elhaaofzivt] xazaxXaiaei <P.