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F ach p erso n al b estim m t!


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Bedienungsanleitung
Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

MCT10 V3.22 Stand: 03.2014


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Urheberrecht

Dokumentenhistorie
Version Datum Kommentar
00 10.03.2014 Ersterstellung
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MCT10 V3.22 Urheberrecht Seite 2 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Inhaltsverzeichnis
1 MCT10 Version 3.22 ........................................................................................ 4

2 Was ist neu mit der MCT10 Version 3.22 ........................................................ 5

3 Einstellungen kontrollieren ............................................................................... 6

3.1 Sprachumschaltung ............................................................................... 6


3.2 Pfad zur Profibusschnittstelle kontrollieren ............................................ 6
3.3 Einstellungen zum lesen ........................................................................ 8
3.4 Einstellungen zum schreiben ................................................................. 9
3.5 Fehlertoleranz der Kommunikation ...................................................... 10
3.6 Ethernet Schnittstelle anlegen ............................................................. 10
3.7 Einstellungen der PROFIBUS Schnittstelle ......................................... 13

4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten ....................................... 14

4.1 Schreiben zu Umrichtern bei Geräteunterschieden............................. 15


4.2 Lesen von Umrichter bei Geräteunterschieden ................................... 16

5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 .................................................................. 18

5.1 Vorbereitung vor der Konvertierung..................................................... 18


5.2 Die Konvertierung ................................................................................ 19
5.2.1 Erster Dialog zur Bestimmung der Kommunikationsoption .. 20
5.2.2 Zweiter Dialog zur Bestimmung der "B-Option" ................... 21
5.2.3 Dritter Dialog zur Verwendung des Analogeinganges
Klemme 60 ........................................................................... 22
5.2.4 Vierter Dialog zur Verlinkung der Parametersätze ............... 24
5.2.5 Fünfter Dialog, Warnhinweis ................................................ 25
5.2.6 Sechster Dialog, Zusammenfassung ................................... 26
5.2.7 Siebenter Dialog Anzeige der Warnungen und Abschluss der
Konvertierung ....................................................................... 28
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MCT10 V3.22 Inhaltsverzeichnis Seite 3 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

1 MCT10 Version 3.22

MCT10 ist eine Software der Firma Danfoss. Diese Software ist dazu da, Parameter
von Danfoss Umrichtern zu sichern und wiederherzustellen. Die Software kann
außerdem dazu verwendet werden, aktuelle Daten wie Frequenz und Strom eines
Umrichters aufzuzeichnen und damit zu Diagnosezwecken Informationen zu gewin-
nen. Danfoss Frequenzumrichter sind in fast jeder, von Krones gebauten Anlage
vorhanden. Die Parameter für die Danfoss Umrichter werden mit der Software
MCT10 erstellt. Im Schaltschrankbau werden die Parameter mit Hilfe der Software
MCT10 in die Umrichter geschrieben. Die Parameter der Umrichter werden mit der
Software MCT10 gesichert und im SAP abgelegt. Die Version 3.22 ist die voraus-
sichtlich im April 2014 verteilte Version der MCT10 Software. Die Version 3.22 er-
setzt die bereits vorhandene Version 3.17.
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MCT10 V3.22 1 MCT10 Version 3.22 Seite 4 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

2 Was ist neu mit der MCT10 Version 3.22


 Fehlerfreies laden von 5.99 oder 40.04 Konfigurationen in Firmware 7.02 und
höher.
 Fehlerfreie Unterstützung von FCD302 Firmware 7.02 und höher.
 Geänderter Dialog beim Lesen aus dem Umrichter, wenn im Projekt gespei-
cherte Umrichter auf einen höheren Firmware Stand aktualisiert werden müs-
sen.
 Flashen von Firmware des FC302 über USB-Leitung (Anleitung erforderlich).
 Schnelleres Schreiben über PROFIBUS weil mehr Umrichter gleichzeitig ge-
schrieben werden.
 Fallunterscheidungen bei der Konvertierung von VLT5000 nach FC302. Siehe
Kapitel 5 dieses Dokumentes.
 Erhöhte Stabilität der USB-Schnittstelle.
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MCT10 V3.22 2 Was ist neu mit der MCT10 Version 3.22 Seite 5 / 28
Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

3 Einstellungen kontrollieren

3.1 Sprachumschaltung
Nach der Installation ist die Sprache auf Englisch eingestellt. Um die Sprache auf
Deutsch umzustellen: Unter Options den Punkt „Select Language“ auswählen.

3.2 Pfad zur Profibusschnittstelle kontrollieren


MCT10 benutzt zum Zugriff auf den PROFIBUS die vorhandene Siemens Software
Step7. MCT10 benutzt gewissermaßen einen Hintereingang zum Schnittstellentrei-
ber der Siemenssoftware. Damit MCT10 auf den PROFIBUS zugreifen kann, muss
ein Pfad eingestellt werden. Ist der Pfad nicht eingestellt, dann erhalten Sie beim
Zugriff auf die Profibusschnittstelle die Fehlermeldung:

Zur Einstellung des Pfades verwenden Sie das Programm „PG/PC-Schnittstelle


einstellen“, welches Sie über die Systemsteuerung in Ihrem Startmenü erreichen.
Starten Sie das Programm aus den Menü der Systemsteuerung heraus. Sie können
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die Schnittstelleneinstellungen zwar auch von Step7 erreichen; Sie können die er-
forderlichen Einstellungen aber dort nicht vornehmen.
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 6 / 28


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Wählen Sie als „Zugangspunkt der Applikation“ den Eintrag „CP_L2_1:“

Wählen Sie dann Ihre PROFIBUS Schnittstelle aus. In diesem Beispiel die CP5711:
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 7 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
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Fenster Mit OK schließen. Diese Einstellung muss nur einmalig vorgenommen wer-
den. Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf die Einstellungen innerhalb der Soft-
ware Step7. Wenn Sie später einen anderen Schnittstellenadapter verwenden,
dann müssen Sie den neuen Schnittstellenadapter wieder in der gleichen Weise
einstellen.

3.3 Einstellungen zum lesen

Indem nur die sichtbaren Datensätze gelesen werden, kann bei der Inbetriebnahme
Zeit gespart werden. Benötigt ein Umrichter nur Satz 1 und Satz 4 so können Satz
2 und Satz 3 ausgeblendet werden. Beim Lesen werden dann nur die tatsächlich
benötigten Sätze übertragen.
Die Einstellung „Unterschiedliche Antriebe zulassen“ ist wichtig, damit Konfiguratio-
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nen auch dann gesichert werden können, wenn durch Austausch eines Umrichters
abweichende Leistungsdaten und abweichende Firmware Stände bestehen.
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 8 / 28


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3.4 Einstellungen zum schreiben

Indem nur die sichtbaren Datensätze geschrieben werden, kann bei der Inbetrieb-
nahme Zeit gespart werden. Benötigt ein Umrichter nur Satz 1 und Satz 4 so kön-
nen Satz 2 und Satz 3 ausgeblendet werden. Beim Schreiben werden dann nur die
tatsächlich benötigten Sätze übertragen.
Die Einstellung „Unterschiedliche Antriebe zulassen“ ist wichtig, damit Konfiguratio-
nen auch dann in den Umrichter übertragen werden können, wenn durch Austausch
eines Umrichters abweichende Leistungsdaten und abweichende Firmware Stände
bestehen.
Die Einstellung „Alle Parameter schreiben“ stellt sicher, dass die Konfiguration
exakt in den Umrichter übertragen wird, auch dann, wenn sich im Umrichter bereits
Parameter für eine ehemalige andere Anwendung befinden.
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 9 / 28


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3.5 Fehlertoleranz der Kommunikation

Die Fehlertoleranz sollte nach der Installation auf 1000 eingestellt sein. Bitte über-
prüfen, ob der Wert auch wirklich auf 1000 eingestellt ist.

3.6 Ethernet Schnittstelle anlegen


Die Ethernet Verbindung ist konzernweit in gleicher Weise anzulegen. Unterschied-
liche Namensgebung kann zu ungewollten Problemen führen. Im schlimmsten Fall
kann MCT10 nicht auf die Umrichter zugreifen. Nach der Installation von MCT10 Ist
zunächst noch keine Ethernet Verbindung angelegt. Das Anlegen einer solchen
Verbindung ist notwendig, um ein Projekt mit ProfiNet oder Ethernet/IP zu erstellen.
Beim Anlegen einer solchen Ethernet Verbindung muss ein Name für die Verbin-
dung vergeben werden. Nur dann, wenn von allen der gleiche Name verwendet
wird, ist sichergestellt, dass alle archivierten MCT10 Projekte ohne Dialog geöffnet
werden können. Nach der Installation von MCT10 sind zunächst nur der PROFI-
BUS „DP-V1“ und eine serielle Verbindung angelegt:
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Zum anlegen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Netzwerk:
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 10 / 28


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Es werden die bereits angelegten Busse in einem Fenster angezeigt:

Wählen Sie hinzufügen:


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Wählen Sie „Danfoss.FiedBus.EthernetTSC“


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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 11 / 28


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Geben Sie als Name genau „Ethernet“ ein.


Es ist grundsätzlich nur eine Ethernet Verbindung anzulegen. Eine Unterscheidung
zwischen ProfiNet und Ethernet/IP existiert nicht. MCT10 kann mit der gleichen
Verbindung sowohl auf ProfiNet als auch auf Ethernet/IP zu-greifen. Wenn in der
Vergangenheit bereits andere Namen benutzt wurden, dann ist in den bereits gesi-
cherten MCT10 Projekten nur der damals verwendete Name gespeichert. Bei öff-
nen eines solchen Projektes erscheint deshalb ein Dialog mit der Möglichkeit, die
für dieses Projekt richtige Feldbusverbindung auszuwählen. Das folgende Bild zeigt
den Dialog, der angezeigt wird, wenn ein Projekt geöffnet wird, bei dem die Ether-
net Schnittstelle mit dem falschen Namen "ETH1" angelegt wurde:
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In dem hier gezeigten Beispiel wurde der Verbindungsnahme „ETH1“ bei der Erstel-
lung verwendet. Wird jetzt beim Öffnen die richtige Verbindung „Ethernet“ ausge-
wählt, so wird der Verbindungsnahme „ETH1“ im gesamten Projekt mit dem Namen
„Ethernet“ ersetzt. Damit ist das Projekt richtiggestellt. Achtung der Dialog schlägt
als Default die Profibusverbindung „DP-V1“ vor. Wird beim Öffnen „DP-V1“ ausge-
wählt, dann wird die Verbindung der Umrichter auf PROFIBUS umgestellt. Um ge-
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nau diese Fehlermöglichkeit zu vermeiden, ist konzernweit für die Ethernet Verbin-
dung der Name „Ethernet“ zu verwenden. Wird dies getan, dann werden alle Mitar-
beiter diese MCT10-Projekte öffnen können, ohne dass dabei ein Dialog zur Aus-
wahl der Verbindung erscheint.

MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 12 / 28


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Einstellungen und Bedienhinweise

3.7 Einstellungen der PROFIBUS Schnittstelle


Sie müssen in der Regel nichts an den Einstellungen für den PROFIBUS ändern.
Sie haben jedoch die Möglichkeit die Anzahl der Umrichter, die gleichzeitig über
PROFIBUS gelesen oder geschrieben werden können, zu erhöhen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "DP-V1" und wählen "Bus konfigurieren":

In dem dann geöffneten Fenster wählen Sie die Registerkarte "Protokoll":

Die Anzahl der Umrichter zu denen gleichzeitig gelesen oder geschrieben wird, ist
die "Max. Anzahl der Verbindungen". Der Wert ist zunächst auf 8 eingestellt. Än-
dern Sie den Wert nur, wenn Sie häufig größere Anzahlen von Umrichtern schrei-
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ben oder lesen müssen. Es existiert zur Zeit noch keine Erfahrung, welchen Ein-
fluss das Erhöhen dieses Wertes auf den PROFIBUS hat. Es ist aber davon auszu-
gehen, dass die Buszykluszeit während dem Lesen oder Schreiben erhöht wird.
Stellen Sie den Wert nur schrittweise höher und nur so hoch wie Sie unbedingt
brauchen.
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MCT10 V3.22 3 Einstellungen kontrollieren Seite 13 / 28


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Einstellungen und Bedienhinweise

4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten


Lesen und schreiben von und zu den Umrichtern geschieht in fast der gleichen
Weise wie Sie das bisher gewohnt waren.

Im Normalfall stimmen alle im Projekt gespeicherten Umrichter mit den tatsächlich


vorhandenen Umrichtern exakt überein. Beim Lesen und Schreiben sehen Sie bei
diesem Normalfall nur eine Anzeige mit Fortschrittsbalken. Es kann jedoch vor-
kommen, dass ein im Projekt gespeicherter Umrichter andere Ausstattungen oder
Firmware besitzt als ein in der Anlage tatsächlich vorhandener Umrichter. In diesem
Fall taucht vor dem Lesen oder Schreiben ein Dialog auf. Das Aussehen dieses
Dialoges hat sich geändert. Neu ist ebenfalls, dass jetzt eine Liste mit allen Umrich-
tern angezeigt wird die Unterschiede aufweisen. Das Verhalten von MCT10 kann
jetzt vor dem Schreiben oder Lesen einmalig für alle Umrichter festgelegt werden.
Während dem Lesen oder Schreiben selbst werden dann keine Dialoge mehr an-
gezeigt. Dies ist ein Unterschied zu früheren MCT10 Versionen. Bei den früheren
MCT10 Versionen musste während dem Lesen oder Schreiben für jeden Umrichter
ein Dialogfenster beantwortet werden. Ein unbeaufsichtigtes Lesen oder Schreiben
einer großen Anzahl Umrichter war früher im Falle von Unterschieden nicht möglich.
Mit der jetzigen MCT10 Version 3.22 können eine große Anzahl an Umrichtern mit
der Beantwortung eines einzigen Dialoges gelesen bzw. geschrieben werden. Auch
dann, wenn die tatsächlich vorhanden Umrichter Unterschiede zu den im Projekt
gespeicherten Umrichter aufweisen.
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MCT10 V3.22 4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten Seite 14 / 28


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4.1 Schreiben zu Umrichtern bei Geräteunterschieden


Im folgendem Beispiel soll eine Vorlage mit 2 Umrichtern, die mit Firmware 5.99
angelegt wurde, über PROFIBUS in 2 Umrichter geladen werden. Die tatsächlich
vorhandenen Umrichter haben jedoch die Firmware 40.04. Beim Schreiben er-
scheint dann dieser Dialog:

In der angezeigten Liste werden alle Antriebe gezeigt, bei denen Unterschiede in
der Firmware oder Ausstattung bestehen. In diesen Fall sind das 2 Umrichter, es
können aber auch mehr sein. Es werden nur die Umrichter in der Liste angezeigt,
bei denen Unterschiede bestehen.
Sie können die Unterschiede zu jedem einzelnen Umrichter ansehen, indem Sie auf
das Feld "Details" klicken; Sie sehen dann folgende Informationen:
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Das Informationsfenster ist mit OK wieder zu schließen.

MCT10 V3.22 4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten Seite 15 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Sie können beeinflussen, wie die Umrichter die Unterschiede darstellen sollen. Die
Texte in der Auswahlliste sind allerdings Englisch.

 Skip the drive" bedeutet: Antriebe mit Unterschiede auslassen


 "Continue" bedeutet: Trotzdem schreiben
 "None" bedeutet: Trotzdem schreiben

"Continue" wird als Voreinstellung vorgeschlagen. Sie brauchen also nur mit der
"OK" Taste bestätigen, dass die Umrichter trotz der unterschiedlichen Firmware
geschrieben werden sollen.

4.2 Lesen von Umrichter bei Geräteunterschieden


Im folgendem Beispiel soll eine Vorlage mit 2 Umrichtern, die mit Firmware 5.99
angelegt wurden, über PROFIBUS, aus 2 Umrichter gelesen werden. Die tatsäch-
lich vorhandenen Umrichter haben jedoch die Firmware 40.04. Beim Lesen er-
scheint dann dieser Dialog:
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In der angezeigten Liste werden alle Antriebe gezeigt, bei denen Unterschiede in
der Firmware oder Ausstattung bestehen. In diesen Fall sind das 2 Umrichter, es
können aber auch mehr sein. Es werden nur die Umrichter in der Liste angezeigt,
bei denen Unterschiede bestehen.

MCT10 V3.22 4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten Seite 16 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Sie können beeinflussen wie die Umrichter, die Unterschiede aufweisen, zu behan-
deln sind. Die Texte in der Auswahlliste sind allerdings Englisch.

 "Skip the drive" bedeutet: Antriebe mit Unterschieden auslassen


 "Continue" bedeutet: Trotzdem lesen
 "Non" bedeutet: Trotzdem lesen
 "Update project and continue" bedeutet, dass die im Projekt vorhandenen Um-
richter auf die tatsächlich vorhandene Firmwareversion angepasst wird.

"Continue" wird als Voreinstellung vorgeschlagen. Sie wollen in der Regel eine Si-
cherung zur Ablage im Archiv erstellen. Wählen Sie deshalb "Update project and
continue". Damit wird das Projekt auf den tatsächlich vorhandenen Stand gebracht.
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MCT10 V3.22 4 Neuer Dialog zum Aktualisieren der Antriebsdaten Seite 17 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

5 Konvertieren VLT5000 zu FC302


VLT5000 ist der vorhergehende Standardumrichter, welcher vor dem FC302 bei
Krones eingesetzt wurde. Es besteht nun die Möglichkeit, im Ersatzteilfall den
VLT5000 mit dem FC302 zu ersetzen. Dazu bietet die Software MCT10 eine Funk-
tion, mit der die Parameter eines VLT5000 zur Verwendung mit einem FC302 au-
tomatisch konvertiert werden können. Der Ersatz des VLT5000 mit FC302 ist in der
technischen Dokumentation TD10002771 beschrieben. Diese Technische Doku-
mentation TD10002771 ist nach wie vor gültig. Die Bedienung der geführten
Konvertierung hat sich jedoch mit der MCT10 Version 3.22 geändert. Deshalb ist
die Konvertierung mit der Software MCT10 hier in diesem Dokument beschrieben.
Für weitere Informationen ziehen Sie bitte weiterhin das Dokument TD10002771
heran.

5.1 Vorbereitung vor der Konvertierung


Bedingt durch Geräteunterschiede kann die Konvertierung nicht vollständig automa-
tisiert durchgeführt werden. Bisher musste das Ergebnis nach der Konvertierung
manuell angepasst werden. Mit der jetzigen MCT10 Version 3.22 werden zusätzli-
che Informationen während der Konvertierung abgefragt.
Deshalb sind folgende Informationen vor der Konvertierung bereitzuhalten.

 Wird der Analogeingang 60 beim VLT5000 verwendet? Wenn ja, dann müssen
Sie festlegen, auf welchen Analogeingang (53 oder 54) die Funktion gelegt
werden soll.
 Werden die digitalen Eingänge 16 oder 17 beim VLT5000 verwendet? Wenn ja
ist festzulegen, auf welche Eingänge des FC302 die Funktion der alten Eingän-
ge gelegt werden soll.
 Wird beim VLT5000 eine Satzumschaltung während des Betriebes durchgeführt?
Die Satzumschaltung unterscheidet sich zwischen VLT5000 und FC302. Beim
FC302 kann die Satzumschaltung während des Betriebes nur dann durchge-
führt werden, wenn die Sätze vorher miteinander verlinkt wurden. Bei der
Konvertierung mit MCT10 Version 3.22 wird die Verlinkung durchgeführt, wenn
dies bei der geführten Konvertierung entsprechend eingegeben wird. Eine Ver-
linkung darf nicht verwendet werden, wenn in den betreffenden Sätzen ver-
schiedene Motoren verwendet werden. Motorenwechsel ist dann nur im Still-
stand möglich!
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MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 18 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
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5.2 Die Konvertierung


Grundsätzlich werden die Umrichter während der Konvertierung in einer Liste an-
gezeigt. Dadurch ist es möglich, mit einem Konvertierungsvorgang mehrere Um-
richter gleichzeitig zu konvertieren. Die zu konvertierenden Umrichter stehen in der
Liste übereinander. Die Informationen, die zur Konvertierung benötigt werden, kön-
nen für jeden Umrichter einzeln in der jeweiligen Zeile angegeben werden. Unter-
halb der Liste befinden sich Auswahlelemente, mit denen die Informationen für alle
Umrichter in der Liste gleichzeitig eingestellt werden können. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit erfolgt die Abfrage der Informationen nicht in einem einzigen
Schritt. Die Informationen werden mit insgesamt 7 Dialogen nacheinander abge-
fragt. In diesen Dialogen stehen jedes Mal die gleichen Umrichter in einer Liste,
während auf der rechten Hälfte der Zeilen Informationen zur Konvertierung editiert
werden können.

Die Konvertierung wird durch Aufruf des Assistenten unter Extras/Assistent Para-
meterkonvertierung begonnen:

Der Konvertierungsassistent wird geöffnet und bietet alle im Projekt vorhandenen


Umrichter zur Konvertierung an. Zunächst ist kein Umrichter ausgewählt. Sie müs-
sen die zu konvertierenden Umrichter mit Hilfe der Checkboxen auswählen. Hier im
Bild wurden alle Umrichter durch klicken der Checkbox vor dem Projektordner aus-
gewählt.
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Mit "Next" gelangen Sie in das Ersten Dialog der Konvertierung.

MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 19 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
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5.2.1 Erster Dialog zur Bestimmung der Kommunikationsop-


tion
Die Kommunikationsoption ist beim FC302 immer die A-Option es gibt bei Device-
Net oder PROFIBUS Geräten die Möglichkeit, dass die "Normale" Option verwen-
det wird. Alternativ kann aber auch eine Option eingebaut werden, die sich wie ein
VLT5000 am Netz anmeldet. Dies muss hier in diesem Dialog eingestellt werden.

2 3

4 5 6

1 Liste der zur Konvertierung ausgewählten Umrichter


2 Auswahl der Kommunikationsmodule für jeden Umrichter einzeln. Diese Mög-
lichkeit steht nur dann zur Verfügung, wenn das betreffende Geräte eine PRO-
FIBUS oder DeviceNet Schnittstelle besitzt.
3 Auswahl der Konvertierungstabelle. Bitte hier nichts ändern; die bereits einge-
stellte Konvertierungstabelle ist bereits richtig.
4 Nur bei DeviceNet Geräten können Sie hier zwischen der Option MCA104 und
MCA194 auswählen. Die Auswahl an dieser Stelle wirkt auf alle DeviceNet Ge-
räte in der obigen Liste. Die Option MCA194 findet bei Krones keine Verwen-
dung. Wählen Sie bei DeviceNet Geräten immer MCA104 aus. Siehe dazu auch
die Dokumentation TD10002771.
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5 Nur bei Profibus Geräten können Sie hier zwischen der Option MCA101 und
MCA114 auswählen. Die Auswahl an dieser Stelle wirkt auf alle PROFIBUS Ge-
räte in der obigen Liste. Die Option MCA114 meldet sich am Profibus wie ein
VLT5000. Die Option MCA101 ist die "normale" PROFIBUS Option des FC302,
welche auch die GSD-Datei des FC302 benötigt. Siehe dazu auch die Doku-
mentation TD10002771.
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6 Mit der englisch beschrifteten Taste "Next" geht es weiter zum nächsten Dialog.

MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 20 / 28


Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Die zu treffende Auswahl der Kommunikationsmodule ist begrenzt. Ist das Quellge-
rät ein PROFIBUS Gerät, dann können Sie nur zwischen den 2 möglichen PROFI-
BUS Optionen wählen.

Mit "Next"(6) gelangen Sie in den zweiten Dialog der Konvertierung.

5.2.2 Zweiter Dialog zur Bestimmung der "B-Option"


Da der FC302 weniger Eingänge als das Vorgängermodel VLT5000 besitzt, kann
es sinnvoll sein, das Gerät FC302 mit einer B-Option auszustatten, die dem FC302
noch zusätzliche Analog- und Digitaleingänge hinzufügt. Dies ist die Option
MCB101 . Der Text in diesem Dialog "Auswahl Zuordnung DI16 / DI17" ist irrefüh-
rend. Der Dialog bezieht sich nur auf die Frage, ob die Option MCB101 verwendet
werden soll. Wenn die Option verwendet werden soll, dann ist hier in diesem Dialog
beim dem entsprechenden Umrichter eine Haken zu setzen. Ist der Haken gesetzt,
dann wird der Assistent die Funktion der Eingänge DI16 und DI17 der Option
MCB101 zuweisen.

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Diese Dokumentation ist nur für KRONES-Servicepersonal bestimmt!

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1 Liste der zur Konvertierung ausgewählten Umrichter


2 Setzen Sie einen Haken bei den Umrichtern, bei denen Sie eine Option
MCB101 verwenden wollen.
3 Setzen Sie einen Haken, wenn Sie bei allen Umrichtern die Option MCB101
verwenden.
4 Mit der englisch beschrifteten Taste "Next" geht es weiter zum nächsten Dialog.

MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 21 / 28


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5.2.3 Dritter Dialog zur Verwendung des Analogeinganges


Klemme 60
Die Analogeingänge des VLT5000 unterscheiden sich von denen des FC302. Der
VLT5000 hatte zwei analoge Spannungseingänge 0-10 Volt und einen analogen
Stromeingang 0-20 mA bzw. 4-20 mA. Damit besaß der VLT5000 insgesamt drei
analoge Eingänge. Zwei Spannungseingänge Klemme 53 und Klemme 54 und
einen Stromeingang Klemme 60. Der FC302 besitzt nur zwei analoge Eingänge, die
aber jeweils für Strom oder Spannung verwendet werden können. Die Einstellungen
der Spannungseingänge 53 und 54 können also vom Assistenten einfach über-
nommen werden. Falls der Analogeingang 60 beim VLT5000 verwendet wurde,
müssen Sie in diesem Dialog angeben, auf welchen Eingang Sie die Funktion beim
FC302 legen wollen. Wenn der Analogeingang 60 beim VLT5000 nicht verwendet
wurde, können Sie diesen Dialog überspringen.

HINWEIS Wenn Sie mit diesem Dialog die Funktion des Analogeingang 60 auf den Ana-
logeingang 53 oder 54 verlegen, dann sieht der Assistent die B-Option MCB101
automatisch vor. Falls Sie diese Option nicht benötigen - was in der Regel der Fall
ist - dann müssen Sie die Option später beim sechsten Dialog wieder entfernen.

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1 Liste der zur Konvertierung ausgewählten Umrichter


2 Setzen Sie einen Haken bei den Umrichtern bei denen der Analogeingang 60
verwendet wurde.
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3 Diese Auswahl ist zunächst nicht bedienbar. Erst wenn der Haken für die Ver-
wendung des Analogeinganges 60 gesetzt wurde, wird diese Auswahlliste be-
dienbar. Sie können dann auswählen, auf welchen Analogeingang 53 oder 54
die Funktion der Klemme 60 gelegt werden soll.
4 Diese Auswahl ist zunächst nicht bedienbar. Erst wenn der Analogeingang 53
für die Funktion von Analogeingang 60 vorgesehen ist, können Sie hier aus-
wählen, wohin die Funktionen der Klemme 53 gelegt werden soll. Zur Auswahl
stehen nur X30.11 und X30.12. Dies sind Analogeingänge der B-Option
MCB101. Wenn Sie die MCB101 nicht benötigen, ignorieren Sie diese Auswahl.
5 Wie (4), aber für Klemme 54
MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 22 / 28
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Einstellungen und Bedienhinweise

6 Setzen Sie hier einen Haken, wenn bei allen Umrichtern der Liste der Ana-
logeingang 60 verwendet wurde.
7 Gleiche Funktion wie (3): Die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der
Liste gleichzeitig getroffen werden.
8 Gleiche Funktion wie (4): Die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der
Liste gleichzeitig getroffen werden.
9 Gleiche Funktion wie (5): Die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der
Liste gleichzeitig getroffen werden.
10 Mit der englisch beschrifteten Taste "Next" geht es weiter zum nächsten Dialog.
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MCT10 V3.22 5 Konvertieren VLT5000 zu FC302 Seite 23 / 28


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5.2.4 Vierter Dialog zur Verlinkung der Parametersätze


Die Geräte VLT5000 und FC302 unterscheiden sich grundlegend hinsichtlich der
Satzumschaltung. Bei dem neuen Gerät FC302 müssen die Parametersätze ver-
linkt werden, wenn eine Satzumschaltung bei laufendem Motor stattfinden soll. Bei
verlinkten Sätzen sind die Motordaten miteinander verbunden. Es ist nach der Ver-
linkung nicht möglich, verschiedene Motordaten in den miteinander verlinkten Sät-
zen einzugeben. Eine derartige Verlinkung existierte bei den alten VLT5000 noch
nicht. Soll eine Satzumschaltung bei laufendem Motor stattfinden, so müssen beim
FC302 die betreffenden Sätze miteinander verlinkt werden. Die Verlinkung wird
durch Parameter 0-12 des FC302 vorgenommen. Die dargestellte Liste entspricht
dem Parameter 0-12, der beim FC302 in jedem Satz vorhanden ist. Um zwei Sätze
miteinander zu verlinken, genügt es, wenn in einem der Sätze die Verlinkung auf
den anderen Satz eingetragen wird. Der Assistent durchsucht die Parametersätze
des VLT5000 und schlägt die Verlinkung genau der Sätze vor, die gleiche Motorda-
ten enthalten. Diese "Empfehlung" wird durch blaue Texte dargestellt. Wird die Ein-
stellung entgegen der Empfehlung geändert, dann werden die geänderten Einstel-
lungen mit schwarzem Text dargestellt.

Es wird vorrausichtlich in den meisten Fällen nicht notwendig sein, die Empfehlun-
gen zu verändern. Es könnte aber vorkommen, dass in einem VLT5000 trotz ver-
wendeter Satzumschaltung leicht abweichende Motordaten stehen. Der Assistent
wird diese Sätze dann nicht zur Verlinkung vorschlagen.

1 2

3
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1 Liste der zur Konvertierung ausgewählten Umrichter


NUR FÜR DEN INTERNEN GEBRAUCH!

2 Einstellungen des Parameters 0-12 des Zielgerätes; es werden aufgrund der


Parameter des VLT5000 Einstellungen vorgeschlagen. Diese Einstellungen
können hier geändert werden.
3 Gleiche Funktion wie (2): Die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der
Liste gleichzeitig getroffen werden.
4 Mit der englisch beschrifteten Taste "Next" geht es weiter zum nächsten Dialog

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Danfoss MCT10 V3.22
Einstellungen und Bedienhinweise

Beispiele:

1 Hier sind Satz 3 und 4 miteinander verlinkt


2 Hier sind alle 4 Sätze miteinander verlinkt
3 Hier sind keine Sätze verlinkt. Die Verlinkung wurde entgegen der Empfehlung
aufgehoben. Die Texte von Satz 2 bis 3 werden deshalb schwarz angezeigt.

5.2.5 Fünfter Dialog, Warnhinweis


Vollständigkeitshalber weist die Firma Danfoss darauf hin, dass die Ergebnisse des
Konvertierungsassistenten nicht alle Fälle abdecken kann.
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Mit der englisch beschrifteten Taste "Next" geht es weiter zum nächsten Dialog
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Einstellungen und Bedienhinweise

5.2.6 Sechster Dialog, Zusammenfassung


Der sechste Dialog ist eine Zusammenfassung bereits gemachter Einstellungen mit
der Möglichkeit, vom Assistenten automatisch getroffenen Auswahlen zu verändern.

3
1
4
2 5 6

7
8 9 10

1 Liste der zu Konvertierung ausgewählten Umrichter


2 Namen der Konvertierten Umrichter. Die konvertierten Umrichter werden im
jeweils gleichen Ordner wie die zur konvertierenden VLT5000 gespeichert; es
wird grundsätzlich der Name der Quelle mit dem Zusatz "(Konvertiert)" vorge-
schlagen. Die Namen der Umrichter können gegebenenfalls in dieser Liste noch
verändert werden.
3 Vorgeschlagene Leistungsgröße des Umrichters. Die Auswahl der Leistungs-
größe wird aufgrund der Leitungsgröße des VLT5000 automatisch ausgewählt
und soll im Normalfall nicht geändert werden. Ändern Sie die Vorgabe nur,
wenn Sie aus gutem Grund eine andere Leistungsgröße des Gerätes einbauen
wollen.
4 Spannungsbereich des Umrichters. Die Auswahl des Spannungsbereiches wird
aufgrund des Spannungsbereiches des VLT5000 automatisch ausgewählt und
soll im Normalfall nicht geändert werden. Ändern Sie die Vorgabe nur, wenn Sie
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aus gutem Grund eine Gerät mit anderem Spannungsbereich einbauen wollen.
5 Firmwarestand der Umrichters. Der Assistent schlägt immer den höchsten
Firmwarestand vor. In der Regel müssen Sie diese Vorgabe verändern. Wählen
Sie immer den Firmwarestand der Geräte aus, die tatsächlich eingebaut wer-
den.
6 Erneute Möglichkeit die Kommunikationsoption zu ändern. Siehe "Erster Dialog"
7 Die angezeigte Liste ist länger als in einem Fenster darstellbar. Verwenden Sie
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den Scrollbalken, um die rechte Hälfte der Liste sichtbar zu machen. Siehe
nächstes Bild.
8 Gleiche Funktion wie (3), die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der Liste
gleichzeitig getroffen werden.
9 Gleiche Funktion wie (4), die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der Liste
gleichzeitig getroffen werden.
10 Gleiche Funktion wie (5), die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter der Liste
gleichzeitig getroffen werden.

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Einstellungen und Bedienhinweise

Mit dem Scroll Balken (7) machen Sie die rechte Hälfte der List sichtbar:

11 12 13 14

15

17 16

11 Auswahl der B Option. Die MCB101 wird immer dann vom Assistenten vorge-
schlagen, wenn im zweiten Dialog "Auswahl Zuordnung DI16/DI17" ausgewählt
wurde. Die MCB101 wird auch dann vorgeschlagen, wenn die Verwendung von
Analogeingang 60 im dritten Dialog festgelegt wurde.
12 Auswahl der C0 Option, diese Auswahl wird nicht benötigt.
13 Auswahl der C1 Option, diese Auswahl wird nicht benötigt.
14 Auswahl des Kommunikationspfades. Die Auswahl wird automatisch vom Assis-
tenten vorgeschlagen; in der Regel brauchen Sie nichts zu ändern. Diese An-
gabe bezieht sich nur auf die Schnittstelle, über die MCT10 mit dem Gerät
kommuniziert.
15 Die Profibusadresse wird automatisch vom betreffenden VLT5000 übernom-
men. In der Regel müssen Sie diese Adresse nicht verändern. Die gelbe Farbe
soll vor Doppelbelegung der Adresse warnen. Da die konvertierten Umrichter im
gleichen Ordner wie die VLT5000 abgelegt werden, warnt der Assistent grund-
sätzlich immer vor einer Doppelbelegung. Dies ist ein Fehler in der Software
des Assistenten. Ignorieren Sie die gelbe Farbe.
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16 Gleiche Funktion wie (14), die Auswahl kann hier aber für alle Umrichter gleich-
zeitig getroffen werden.
17 Mit der Taste "OK" geht es weiter zum nächsten Dialog.
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5.2.7 Siebenter Dialog Anzeige der Warnungen und Ab-


schluss der Konvertierung
Die Konvertierung wird nun durchgeführt. Sie können den Fortgang der Konvertie-
rung anhand es Fortschrittsbalkens verfolgen. Zu jedem konvertierten Umrichter
können Warnungen, die während er Konvertierung generiert wurden, angezeigt
werden. Sie können die Meldungen durch Aufklappen der Liste zu jedem Umrichter
separat einsehen. Da die Geräte VLT5000 gegenüber dem FC302 viele kleine Un-
terschiede aufweisen, werden viele unnötige Warnungen generiert. Sie sollen die
Warnungen dennoch wenigstens überfliegen. Untersuchen Sie die Warnungen
daraufhin, ob wichtige Parameter wie Motordaten vorkommen. Wenn Sie sich nicht
sicher sind, können Sie das Protokoll speichern, um die Warnungen gegebenenfalls
erneut anzusehen.

1
2
3

1 Fortschrittsbalken.
2 Liste der konvertierten Umrichter
3 Aufklappen der Liste zur Anzeige der Meldungen zu jedem einzelnen Umrichter.
4 Protokoll speichern.
5 Konvertierung abschließen mit der englisch beschrifteten Taste "Finish"

Die Konvertierung ist damit abgeschlossen. Die Ergebnisse der Konvertierung be-
finden sich im gleichen Ordner wie die VLT5000.
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