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DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 4 / 2008 herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum

DIE ZEITSCHRIFT VON

AUSGABE 4 / 2008

DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 4 / 2008 herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum •
DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 4 / 2008 herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum •
DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 4 / 2008 herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum •

herausgegeben durch

DIE ZEITSCHRIFT VON AUSGABE 4 / 2008 herausgegeben durch diako – die stadtklinik • Josefinum •

diako – die stadtklinik • Josefinum • Klinik Vincentinum • VIVAXX e.V.

Ab in die Natur! So bleibt Ihr Herz mit Sport und Ernährung auf Dauer fit
Ab in die
Natur!
So bleibt Ihr Herz mit
Sport und Ernährung
auf Dauer fit
Seite 22
Demut vor
dem Leben
Künstliche Ernährung
wirft Fragen auf
Seite 14
GesundeGesunde
Nieren
Was die Nieren leisten und wie Sie
nd wie Sie
Ihnen dabei helfen können nen
Seite 4
Seite 4
Wellness für
Schwangere
Kurse vor der Geburt
im Josefinum Seite 10
Herbst
ist
Grippe-Zeit:
Wer
sich
impfen
lassen
sollte
Schwangere Kurse vor der Geburt im Josefinum Seite 10 Herbst ist Grippe-Zeit: Wer sich impfen lassen
In unserer Rehabilitations- klinik mit Versorgungs- vertrag nach § 111 SGB V für alle gesetzlichen
In unserer Rehabilitations-
klinik mit Versorgungs-
vertrag nach § 111 SGB V
für alle gesetzlichen
Krankenkassen werden
folgende Indikations-
schwerpunkte behandelt:
Weiterbehandlung nach
Operationen, vor allem am
Bewegungsapparat (AHB)
Postakute und chronische Er-
krankungen des Bewegungs-
apparates einschließlich
rheumatischer Erkrankungen
Posttraumatische Läsionen
des Bewegungsapparates
und der Wirbelsäule
Herz- und Kreislauf-
erkrankungen
Die Unterbringung erfolgt
in Einzelzimmern mit eigener
Terrasse oder Balkon
mit herrlichem Blick auf
die Allgäuer Alpen.
Fordern Sie bitte
weitere ausführliche
Informationen an.
Rehaklinik St. Vinzenz
Pfronten im Allgäu GmbH
Kirchenweg 15
87459 Pfronten
Frau Gabriele Friedrich
Tel.: (0 83 63) 6 93-500
Fax: (0 83 63) 6 93-560
Mail: Gabriele.Friedrich@
vinzenz-klinik.de
Internet:
www.vinzenz-klinik.de

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vinzenz-klinik.de Internet: www.vinzenz-klinik.de 2 4/2008 MAGAZIN Dr. Klaus Wittmann Vorsitzender des Vereins

4/2008

vinzenz-klinik.de Internet: www.vinzenz-klinik.de 2 4/2008 MAGAZIN Dr. Klaus Wittmann Vorsitzender des Vereins VIVAXX

MAGAZIN

Dr. Klaus Wittmann Vorsitzender des Vereins VIVAXX Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, Der Gesundheitsfonds ist

Dr. Klaus Wittmann Vorsitzender des Vereins VIVAXX

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Der Gesundheitsfonds ist wohl nicht aufzuhalten, die Wahlen in unserem schönen Bayern hatten ein verblüffendes Ergebnis, die Weltwirtschaft spielt verrückt. Uns stehen stürmische Zeiten bevor, Unsicherheit macht sich breit. VI-

VAXX-Ärzte und VIVAXX-Kranken- häuser sind der ruhende Pol, unser Anliegen ist es, unseren Patienten dauerhaft eine optimale medizinische Versorgung zu garantieren. Unser aktuelles Magazin stellt Ihnen wieder sehr interessanteThemen vor. Eines befasst sich mit Problemen der künstlichen Ernährung, speziell der PEG-Magensonde. Unter welchen Bedingungen kann sie sinnvoll eingesetzt werden, wird der Wille des Patienten ausreichend berücksichtigt, spielt das Lebensalter des Patienten eine entscheidende Rol- le? Erschöpfende Antworten finden Sie im Artikel ab Seite 14. Wir informieren Sie außerdem über die häufigsten Nierenerkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, über Prophylaxe von Herzkreislaufer- krankungen, über Neuigkeiten aus den beteiligten Kliniken und vieles mehr.

Spannende Unterhaltung und alles Gute wünscht

Ihr Dr. Klaus Wittmann

Das Wetter ist doch schuld! Neue Studien belegen den Zusammenhang zwischen dem Wet- ter und
Das Wetter ist
doch schuld! Neue
Studien belegen den
Zusammenhang
zwischen dem Wet-
ter und Kopfschmer-
zen. Das Ostdeut-
sche Kopfschmerz-
zentrum in Berlin hat
erhoben, dass vor
allem Wetterwechsel
für Spannungs-
Kopfschmerz sorgen
können. Wechseln
sich wie im Herbst
Hochs undTiefs
häufig ab, steigt
das Schmerzrisiko.
Linderung bringen
ausreichend
Wetterfühlig:Wetterfühlig:
Schlaf, Ent-
spannung
HerbstHerbst istist
und einige
Tropfen
KopfwehzeitKopfwehzeit
Pfefferminz-
öl, die auf
den Schläfen ein-
massiert werden.
Kennen Sie Augsburg? Dieses Mal heizen wir Ihnen ein wenig ein: An welchem Gebäude aus
Kennen Sie
Augsburg?
Dieses Mal heizen wir
Ihnen ein wenig ein: An
welchem Gebäude aus
dem Jahr 1915 finden
sich diese markanten
Fenster mit typischen
Augsburger Zirbelnüs-
sen? Die Lösung gibt's
auf Seite 31.
KAFFEE
filtern
Gefilterter Kaffee treibt

den Cholesterinspiegel nicht nach oben. In Finn- land zeigte eine Studie, dass der Cholesterinspie- gel deutlich absank, seit immer mehr Finnen filtern anstatt in der Kanne auf- zubrühen. So bleiben die Stoffe Cafestol und Kahe- wol, die zum Anstieg des "schlechten" LDL-Choles- terin führen können, einfach im Papierfilter hängen.

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten
Zubereitungszeit:
ca. 5 Minuten
Arzt- vorträge Die aktuelle Vortragsreihe zu wichtigen Themen der Gesundheit wird im Herbst fortgesetzt. n
Arzt-
vorträge
Die aktuelle Vortragsreihe zu wichtigen Themen
der Gesundheit wird im Herbst fortgesetzt.
n
Die VIVAXX-Ärzte informieren Sie wieder über
neueste Entwicklungen und aktuelle Fragen
20. November: "Zu Fuß durchs Leben – die
orthopädische Sicht der Füße"; Referent: Savas vas Öz Öz
8. Dezember: „Chinesische Medizin versus Westliche Psychoso-
matik“; Referentin: Dr. Elisabeth Friedrichs
Den Veranstaltungsort finden Sie im Internet unter www.vivaxx.de
Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Heidelbeer-
Bananen-
Müsli
Starten Sie frisch in den Tag!
Wie wäre es mit einem leckeren
Vitamin-Frühstück?
Ambrosia-
Zutaten für 1 Portion:
30
g zarte Haferflocken
Hotline
20
g knusprige Mehrkorn-Flakes
75
g gefrorene Heidelbeeren
Die Stadt Augsburg hat
125
g Banane
250
ml fettarme Milch
Zubereitung:
1. Haferflocken und Flakes mischen.
2. Heidelbeeren verlesen, Banane
schälen und in Scheiben schneiden.
Zu den Haferflocken geben und die
Milch dazugießen.
nun eine Hotline zum Thema
Ambrosia eingerichtet. Unter
der Nummer 0821/ 324-6010
gibt Reinhard Waldert Aus-
kunft dazu, wie die Pflanze
aussieht, wie man sie er-
kennt, wie mit ihr umzugehen
und wie sie zu entsorgen ist.
Eine der vielen Ambrosia-
Arten gilt als hoch allergie-
auslösend. Die Pflanze blüht
zudem erst im frühen Herbst
bis zum ersten Frost.
Hier abtrennen und ins Telefonbuch legen
zum ersten Frost. Hier abtrennen und ins Telefonbuch legen Wer wir sind Im Verein VIVAXX (Verbund

Wer wir sind

Im Verein VIVAXX (Verbund interdiszi- plinäre ambulant-stationäre Versorgung Augsburg) haben sich die drei Augsburger Belegkrankenhäuser diako – die stadtklinik, Klinik Josefinum und Klinik Vincentinum gemeinsam mit etwa 120 niedergelassenen Ärzten zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Versorgung der Patienten weiter zu optimieren, Schnittstellen zwischen Klinik und behandelndem Arzt zu überbrücken und die medizinische Versorgung im Raum Augsburg zu verbessern. Alle Ärzte, die dem Verein beigetreten sind, haben sich hoch gesteckten Qualitätszielen verpflichtet.

DAS SIND DIE MITGLIEDER DES VEREINS (STAND OKTOBER 2008)
DAS SIND DIE MITGLIEDER
DES VEREINS
(STAND OKTOBER 2008)

Allgemeinärzte

Bohn Beate

Brandl Klaus

Buschmann Christoph

Friedrichs Elisabeth

Lohnstein Manfred

Ludwig Wolfgang

Möller Maria

Ross Dagobert

Zechel Andrea

Anästhesisten

Heudorfer Jürgen

Jablonski Andrzej

Marx Armin

Meyer Diethart

Milani Carola

Pfann Bernhard

Augenärzte

Hälbig Wolfgang

Klaas Dieter

Niederdellmann Ch.

Scherer Christian

Scherer Renata

Spiegel Detlef

Veith Herbert

Chirurgen

Baumann Hermann Breitschaft Karl Bühring Jan Fleiner Thomas Gerbig Karl Bernd Hein Gerhard Holzapfel Rudolf Kotter Andreas Mayer Hubert Monnig Jürgen Müller Martin Schratt Walter

Chirurgen/

Kinderchirurgie

Herzog Claudia

Schmidt Andreas

Gynäkologen

Kleindienst Walter

Krauße Eberhard

Zehles Jörgen

Weitere Ärzte, die Mitglied bei VIVAXX sind, finden Sie auf der Rückseite.

Krauße Eberhard Zehles Jörgen Weitere Ärzte, die Mitglied bei VIVAXX sind, finden Sie auf der Rückseite.
Hals-Nasen- Ohrenärzte Ballhaus Stephan Erber Wolfgang Flämig Paul Haug Brigitte Möhring
Hals-Nasen- Ohrenärzte Ballhaus Stephan Erber Wolfgang Flämig Paul Haug Brigitte Möhring

Hals-Nasen-

Ohrenärzte

Ballhaus Stephan

Erber Wolfgang

Flämig Paul

Haug Brigitte

Möhring Manfred

Reichert Kathrin

Reichert Rüdiger

Zeller Thomas

Hautärzte

Jung Hermann

Internisten

Dietlein Michael

Nagel Thomas

Reising Kurt-Dieter

Roider Manfred

Thierfelder Heinrich

Unterreithmeier Josef

Wittmann Klaus

Internisten/

Angiologen

König Bernd Uwe

Internisten/

Gastroenterologen

Hunstiger Martin

Internisten/

Hämatologen

Slawik Hans Rainer

Internisten/

Kardiologen

Beil Stefan

Hammerl Michael

Hüls Reinhild

Potolidis Lymperis

Seidel Norbert

Internisten/

Onkologie

Weber Renate

Internisten/

Pneumologen

Dankelmann Elke

Faderl Bernhard

Hellmann Andreas

Rottach Helga

Wehgartner-Winkler S.

Internisten/

Rheumatologen

Fuchs Petra

Mogk Michael

Kinderärzte

Boehm Helmut

Hoch Bernhard

TITELTHEMA

Kinderärzte Boehm Helmut Hoch Bernhard TITELTHEMA Das unscheinbare Doppel arbeitet unentwegt. Nieren sind

Das unscheinbare Doppel arbeitet unentwegt. Nieren sind lebenswichtig und müssen regelmäßig „gespült“ werden. Aber was macht dieses Organ eigentlich alles? Und was passiert, wenn die Nieren einmal streiken oder krank sind?

Wer wir sind

Laborärzte

MVZ für Laboratori- umsdiagnostik, ärztl. Leiter: Wimmer, Bartl

Neurologen

Anstätt Thomas

Blaettner Uwe

Conrady-Walz Beate

Schaner Bernhard

Soukup Johannes

Wiedemann Claudia

Orthopäden

Boenke Stefan El Masry Chaled Fuchs Günther Langer, Thomas Maischberger Karl-G. Müller Thomas Oehler Claus Öz Savas Pesch Rolf Raetzel Gerd Renner Elmar Roszinski Alexander Schwarz Bruno Tholen Michael

Psychiater

Schuler Raimund

Psychotherapeuten

Holler Isabel

Radiologen

Daschner Johann

HagenThomas

Kirschberger Roland

Mundinger Peter

Schweigerer-Schroeter

Gerrit

Wellnitz Joachim

WürstleTheodor

Reha-Ärzte

Imhof Roman

Strahlentherapeuten

Gilg Hubert

Hombrink Jörg

Reiter Christoph

Urologen

Fretschner Matthias

Jordan Sergej

Martus Achim

Moll Volker

NippoldThomas

Rothamel Joachim

Rotter Christof

Schlosser Karl

Stiegelmayr Markus

Rothamel Joachim Rotter Christof Schlosser Karl Stiegelmayr Markus Mehr Infos unter: www.vivaxx.de 0821/112

Mehr Infos unter: www.vivaxx.de

0821/112
0821/112
Marsch U nsere Nieren sind für eine Vielzahl von Aufgaben im Körper verantwort- lich. An

Marsch

U nsere Nieren sind für eine Vielzahl von Aufgaben im Körper verantwort-

lich. An erster Stelle steht die Filterfunktion: Schlacken und Giftstoffe werden in der Nie- re aus dem Blut gefiltert. Aus diesem Filtrat wird dann der Harn, über den wir schließlich die Abfallprodukte aus dem Körper ausscheiden. Aber die Niere kann noch viel mehr: Sie reguliert zum Bei- spiel den Blutdruck, den Elek- trolyt- und den Säure-Basen- Haushalt. Dr. Thomas Nippold, Urologe aus Augsburg, erklärt: „Die Niere kann über die Konzen- tration des Harns den Wasser- haushalt im Körper regulieren. Im Sommer, wenn der Körper über den Schweiß viel Flüssig- keit verliert, kann man feststel-

len, dass der Urin immer dunk- ler wird und intensiver riecht. Das ist ein Zeichen, dass die Konzentration von Schlacken- stoffen im Urin erhöht und der Flüssigkeitsanteil verringert wird, um den Wasserverlust zu minimieren.“ Und dabei leisten die Nieren

Schwerstarbeit: Jeden Tag filtern sie etwa 150 Liter Blut und scheiden zwei Liter Harn aus. Aber nur, wenn sie ge- sund sind. Die Nieren sind immer wieder von Krankheiten betroffen. Dr. Nippold: „Die häufigste Er- krankung der Niere ist bisher

Tipp:Trinken Sie jede Stunde ein Glas Wasser. Damit sind Sie in Sachen Niere auf der
Tipp:Trinken Sie jede Stunde ein Glas Wasser.
Damit sind Sie in Sachen Niere auf der sicheren Seite.

der sogenannte aufsteigende Harnwegsinfekt oder die Nie- renbeckenentzündung. Dabei schlägt im Rahmen einer Ent- zündung zum Beispiel der Bla- se eine Infektion auf die Niere über.“ Hier hat sich eine Be- handlung mit Antibiotika gut bewährt. Sehr häufig kommen auch Nierensteine vor. Hier gibt es zwei Arten: Harnsäuresteine und Cystinsteine entstehen durch genetisch bedingte Stoffwechselerkrankungen. Sie können durch eine Verän- derung der Ernährung oder durch Arzneimittel behandelt werden. Warum andere Steine (zum Beispiel Calciumoxalat) entstehen, ist bis dato noch größtenteils unbekannt. Es gibt die Vermutung, dass es sich um ausgefällte Kristalle handelt, die sich irgendwann

unbekannt. Es gibt die Vermutung, dass es sich um ausgefällte Kristalle handelt, die sich irgendwann 4/2008
unbekannt. Es gibt die Vermutung, dass es sich um ausgefällte Kristalle handelt, die sich irgendwann 4/2008
unbekannt. Es gibt die Vermutung, dass es sich um ausgefällte Kristalle handelt, die sich irgendwann 4/2008

4/2008

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TITELTHEMA trü M Ü eine Fettkapsel geschützt. Über die Harnleiter sind sie mit der Blase

TITELTHEMA

trü M
trü
M
Ü eine Fettkapsel geschützt. Über die Harnleiter sind sie mit der Blase im Unterleib verbunden.

Ü

eine Fettkapsel geschützt. Über die Harnleiter sind sie mit

der Blase im Unterleib verbunden.

Die ie Nieren Nieren liegen liegen paarweise paarweise tief tief im im Körper Körper und und sind sind durch durch

zu Steinen verformen. Auch ei- ne Vererbung ist bekannt. Völ- lig unklar ist, warum es nicht bei allen Menschen zu solchen Nierensteinen kommt und wa- rum es meist nur eine der bei- den Nieren betrifft. Natürlich ist eine ausreichen- de Versorgung mit Flüssigkeit, das sprichwörtliche „Spülen“ der Nieren, sicher positiv zu bewerten.

Noch einmal Thomas Nippold:

„Es gab den Fall in einer Bun- desligamannschaft: Der Trainer hatte den Spielern starken Flüssigkeitsentzug verordnet. Das Resultat war, dass die Mannschaft wenig später mit Nierensteinen im Kranken- haus lag.“ Wenn Cystinsteine diagno- stiziert sind, werden sie mit einem kleinen Eingriff zer-

trümmert. Dazu gibt es zwei

Möglichkeiten. Bei der einen

werden von außen Stoßwel-

len gezielt auf den Nierenstein

Die Trümmer des

Steins können dann mit dem

gelenkt.

Harn ausgeschieden werden.

Im anderen Fall wird ein mi-

nimalinvasiver Eingriff vorge-

nommen. Dabei wird entwe-

der die Niere über die Haut

punktiert oder ein Endoskop

über den Harnleiter bis in die

Niere geschoben. Dann wird

der Stein durch Schockwellen

zertrümmert und die Trümmer

entweder direkt entfernt oder

über den Urin ausgeschieden.

Welche Methode im Einzelfall

anzuwenden ist, entscheidet

der Arzt.

Manchmal ist die Niere aber

zum Beispiel durch eine Ent-

so

stark geschädigt, dass Teile da-

zündung

oder Diabetes

von oder sogar das ganze Or-

gan entfernt werden müssen.

kann der

Mensch mit weniger als einer ganzen Niere überleben. Dazu Dr. Nippold. „Es reicht die Hälf- te einer Niere um die Funktion für den Körper aufrecht zu er- halten.“ Wenn allerdings beide Nieren entfernt werden, muss der Patient dann zur Dialyse – in Augsburg zum Beispiel in der Gemeinschaftspraxis Am-

bulante Dialyse Augsburg.

Glücklicherweise Gl

Am- bulante Dialyse Augsburg. Glücklicherweise Gl Weitere Infos unter www.dialyse-augsburg.de Wie viel Wasser
Am- bulante Dialyse Augsburg. Glücklicherweise Gl Weitere Infos unter www.dialyse-augsburg.de Wie viel Wasser

Weitere Infos unter www.dialyse-augsburg.de

Wie viel Wasser ist gesund?

„Der Urologe stellt sich

vor, dass der reißende Gebirgsbach keine Algen bildet, der stehende Tümpel

hingegen schon.“ So lautet eine beliebte Metapher, wenn es um die Entstehung von Harnsteinen geht. Obwohl der Vorgang nicht

restlos geklärt ist, gilt es als sicher, dass ausrei- chendes Trinken einen po- sitiven und vorbeugenden Effekt haben kann. Aber was heißt viel Trinken? Thomas Nippold, Urolo- ge aus Augsburg: „Es ist schwierig, hier eine ver- bindliche Größe festzule- gen. Leben Sie so, wie Sie sich wohlfühlen. Als Faust- regel für einen Erwach- senen kann man sagen, zwischen 1,5 und 2,5 Liter täglich sind in Ordnung.“ Ein Tipp falls Sie die Men- ge erschreckt: Trinken Sie jede Stunde nur ein kleines Glas Wasser oder Saft- schorle, dann kommen Sie spielend auf Ihr Quantum.

Trinken Sie jede Stunde nur ein kleines Glas Wasser oder Saft- schorle, dann kommen Sie spielend
Saft- schorle, dann kommen Sie spielend auf Ihr Quantum. 6 4/2008 Täglich werden allein in Bayern

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Saft- schorle, dann kommen Sie spielend auf Ihr Quantum. 6 4/2008 Täglich werden allein in Bayern

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Täglich werden allein in Bayern über 2.400 Blutkonserven für die Versorgung von Patienten und Unfallopfern benötigt.

Täglich werden allein in Bayern über 2.400 Blutkonserven für die Versorgung von Patienten und Unfallopfern benötigt.

Wenn’s den Kleinen an die Nieren geht

Wenn’s den Kleinen an die Nieren geht voraussetzung für die Thera- pie ist, dass die Kinder

voraussetzung für die Thera- pie ist, dass die Kinder selber den Wunsch haben, trocken zu werden. Nur selten sind Medikamente zur Behandlung des nächtlichen Einnässens notwendig. Bei einem Prozent aller Men- schen gibt es eine angebore- ne Fehlbildung der Niere. Dr. Urban: „Nierenfehlbildungen zählen zu den häufigsten an- geborenen Fehlbildungen. Deshalb wird im Josefinum seit langem ein Ultraschall- screening der Nieren bei allen Neugeborenen durchgeführt.“

Wie lange kann ein Kind eigentlich einnässen, bevor sich Eltern Sorgen machen müssen? Das ist die häufigste Frage, die Dr. Johannes Urban gestellt wird. Aber beileibe nicht die Einzige.

D er Thomas ist schon trocken, die Lea auch und seit kur- zem auch der Samu-

el. Nur das eigene Kind nicht. Solche Gedanken treiben vie- le Eltern schließlich zum Arzt, um organische Ursachen aus- zuschließen. Dr. Johannes Urban aus dem Josefinum in Augsburg beru- higt im Vorfeld: „Wir wissen aus Statistiken, dass im fünf- ten Lebensjahr noch etwa 15 Prozent aller Kinder nachts ein- nässen. Insofern spricht man auch erst ab dem fünften Le- bensjahr wirklich vom Einnäs- sen als Auffälligkeit. Bei den jüngeren Kindern sind es noch so viele, dass es als normal bezeichnet werden muss." Im dritten Lebensjahr sind gerade einmal 57 Prozent al- ler Kinder trocken, im vierten Lebensjahr steigt die Rate auf

80 Prozent. Bei Jugendlichen sind es noch ein bis zwei Pro- zent, die einnässen und sogar ein Prozent aller Erwachsenen ist betroffen. Was sind die Gründe dafür, dass Menschen das Was- serlassen nicht kontrollieren können? Dr. Urban: „Früher gab es die These, dass vor allem bei Kindern der Grund fürs Einnässen in der Psyche zu suchen ist; davon ist man komplett abgekommen. In- zwischen sind wir relativ si- cher, dass der Zeitpunkt des Trockenwerdens genetisch deter- miniert ist.“ Trotzdem müssen organische Proble-

rung besteht in der sorg- fältigen Erhebung der Krankengeschichte, dann einer Ultraschall- untersuchung der Nieren und Blase, einer Urinunter- suchung und im Einzelfall einer Harnstrahlmessung (Uroflow- metrie). Bei Kindern, die aus- schließlich nachts einnässen, sind organische Ursachen sel- ten. Die wirksamste Therapie ist nach heutigen Erkenntnis- sen die Klingelhose, bei der das Einnässen durch einen un- angenehmen Ton bewusst gemacht wird. Nach sechs

einen un- angenehmen Ton bewusst gemacht wird. Nach sechs me ausgeschlos- der Kinder sind im bis

me ausgeschlos-

der Kinder sind im

bis zwölf Wochen

sen

sein,

bevor

vierten Lebensjahr

Therapie sind im-

dann

eine

The-

trocken. Mit fünf

merhin 80 Pro-

rapie

begonnen

nässen noch 15 Pro-

zent der Kinder

wird.

Die

Abklä-

zent nachts ein.

trocken. Grund-

nässen noch 15 Pro- zent der Kinder wird. Die Abklä- zent nachts ein. trocken. Grund- 4/2008
nässen noch 15 Pro- zent der Kinder wird. Die Abklä- zent nachts ein. trocken. Grund- 4/2008
nässen noch 15 Pro- zent der Kinder wird. Die Abklä- zent nachts ein. trocken. Grund- 4/2008
nässen noch 15 Pro- zent der Kinder wird. Die Abklä- zent nachts ein. trocken. Grund- 4/2008
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nässen noch 15 Pro- zent der Kinder wird. Die Abklä- zent nachts ein. trocken. Grund- 4/2008
TITELTHEMA Denn: Je früher solche Fehl- bildungen erkannt werden, umso besser lassen sich auch Folgeschäden
TITELTHEMA Denn: Je früher solche Fehl- bildungen erkannt werden, umso besser lassen sich auch Folgeschäden

TITELTHEMA

Denn: Je früher solche Fehl- bildungen erkannt werden, umso besser lassen sich auch Folgeschäden vermeiden. Die häufigste Konsequenz von angeborenen Nierenfehlbil- dungen ist eine Harnwegs- infektion. Häufig führen die Fehlbildungen auch zu einem erhöhten Druck in der Niere, was unbehandelt zum Abster- ben des Organs führen kann. Während früher häufig eine frühe operative Korrektur der Fehlbildung angestrebt wur- de, weiß man heute, dass bei guter Überwachung der Nie- renfunktion häufig eine abwar- tende Haltung gerechtfertigt ist. Nur jeder fünfte Betroffe- ne muss sich einem operati- ven Eingriff unterziehen. Ein seltener, aber für die El- tern oft besorgniserregender Grund, den Nierenspezialisten aufzusuchen, ist Blut oder Ei-

weiß im Urin festzustellen. Dies erfordert eine eingehen- de Abklärung aller möglichen Ursachen. Selten ist dazu auch eine Nierenbiopsie not- wendig. Häufig kann nach der Abklärung Entwarnung gege- ben werden. Manche Kinder

Erst wenn Kinder mit fünf Jah- ren noch einnässen, sollte man einen Arzt aufsuchen und nach den Ursachen forschen

benötigen jedoch eine länger- fristige medikamentöse The- rapie, um die Nierenfunktion zu erhalten. Generell kann man sagen, dass inzwischen die meisten Erkrankungen der Niere bei Kindern gut behandelbar sind

und durch das Neugeborenen- screening potenzielle Proble- me meist rechtzeitig erkannt und Folgeschäden so verhin-

dert oder minimiert werden.

erkannt und Folgeschäden so verhin- dert oder minimiert werden. Weitere Infos unter www.josefinum.de 8 4/2008

Weitere Infos unter www.josefinum.de

erkannt und Folgeschäden so verhin- dert oder minimiert werden. Weitere Infos unter www.josefinum.de 8 4/2008
8 4/2008
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THEMA NIEREN Märchen und Wissenswertes Der Nierengurt beim Motorradfahren schützt die Nieren davor, sich zu
THEMA NIEREN
Märchen und
Wissenswertes
Der Nierengurt beim Motorradfahren
schützt die Nieren davor, sich zu verkühlen.
Dazu Dr.Thomas Nippold: „Das ist nicht
richtig. Die Nieren liegen sehr tief im Körper
und sind mit einer schützenden Fettkapsel
umgeben. Durch Zugluft auf schneller Fahrt
ist hier keine Verkühlung zu befürchten. Der
Nierengurt hat seinen Namen wahrschein-
lich einfach daher, dass er immer auf Höhe
der Nieren getragen wird.“
Wer auf kaltem Stein sitzt, bekommt eine
Blasenentzündung.
Dr.Thomas Nippold: „Auch falsch. Mit der
Temperatur oder der kalten Sitzunterlage
hat die Entwicklung einer Blasenentzündung
nichts zu tun. Vielmehr müssen Bakterien,
Viren oder Pilze in die Harnröhre und dann
bis in die Blase gelangen, um dort dann die
Infektion auszulösen.“
Was ist eine Wanderniere? Bewegt sie sich
wirklich losgelöst im Körper?
Dr.Thomas Nippold: „Der Begriff „Wander-
niere“ ist zwar sehr lebendig, aber auch
durch und durch irreführend. Man spricht
deshalb besser von einer „Senkniere“. Eine
Senkniere hat eine nicht ausreichende Fett-
kapsel. Dadurch fehlt ihr der Halt und die
Niere rutscht aus ihrer vorbestimmten Posi-
tion im Körper. Diese Erkrankung findet man
aber nur bei extrem dünnen oder sogar ma-
gersüchtigen Menschen.“
extrem dünnen oder sogar ma- gersüchtigen Menschen.“ ® LORY Orthopädie- Unterseite LORY Point Schuhtechnik
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PFLEGEfür Schwangere Hebamme Sabine Hebamme Sabine n n sanften sanften Far- Far- selbst selbst zu

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Kammer Kammer begleitet begleitet in in
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im im Josefinum Josefinum zum zum
Während Während die die Frauen Frauen es es sich sich auf auf
den den Geburtsvorbe- Geburtsvorbe-
Entspannen Entspannen ein. ein. Herzlich Herzlich
den den weichen weichen Matten Matten mit mit bunten bunten
reitungskursen reitungskursen am am
begrüßt begrüßt Hebamme Hebamme Sabine Sabine
Stillkissen Stillkissen bequem bequem machen, machen, stellt stellt
Kammer Kammer jede jede der der 14 14 Frauen, Frauen, die die
Sabine Sabine Kammer Kammer das das Programm Programm
Josefinum Josefinum die die Frau- Frau-
dieses dieses
Mal Mal
am am
Geburtsvorbe- Geburtsvorbe-
der der Stunde Stunde vor. vor. Acht Acht Abende Abende lang lang
reitungskurs reitungskurs
teilnehmen. teilnehmen.
Doch Doch
begleitet begleitet sie sie die die Frauen Frauen mit mit Rat Rat
en en durch durch die die immer immer
vorerst vorerst bleiben bleiben Pezi-Bälle Pezi-Bälle und und an- an-
und und Tat Tat zu zu Themen Themen wie wie Mutter- Mutter-
spannende spannende Zeit Zeit der der
dere dere Utensilien Utensilien noch noch in in der der Ecke: Ecke:
pass, pass, Ernährung Ernährung in in der der Schwan- Schwan-
Die Die richtige richtige Mischung Mischung aus aus Infor- Infor-
gerschaft, gerschaft, körperliche körperliche Veränderun- Veränderun-
Schwangerschaft Schwangerschaft bis bis
mation, mation, Bewegung Bewegung und und Übungen Übungen
gen, gen, Klinik-Koffer, Klinik-Koffer, Wehen, Wehen, Geburt Geburt
soll soll
helfen, helfen, die die Frauen Frauen auf auf die die
bis bis hin hin zu zu Stillen Stillen und und Wochenbett. Wochenbett.
hin hin zur zur Geburt Geburt und und
bevorstehende bevorstehende Geburt Geburt ihres ihres Kin- Kin-
„Die „Die Themen Themen bauen bauen aufeinander aufeinander
der der Stillzeit. Stillzeit.
des des einzustimmen. einzustimmen. „Geburtsvor- „Geburtsvor-
auf“, auf“, beschreibt beschreibt sie. sie. Eine Eine Partner- Partner-
bereitung bereitung bedeutet bedeutet auch, auch, Zeit Zeit für für
stunde stunde gemeinsam gemeinsam mit mit den den Vä- Vä-
die die Schwangerschaft Schwangerschaft und und für für sich sich
tern tern rundet rundet das das Angebot Angebot ab. ab.
10
4/2008
Schwangerschaft und und für für sich sich tern tern rundet rundet das das Angebot Angebot ab.
Hebamme Sabine Kammer zeigt im Geburtsvorbereitungskurs am Josefinum, was die Schwangeren erwartet. Mit Übungen und
Hebamme Sabine Kammer zeigt im Geburtsvorbereitungskurs am Josefinum, was die Schwangeren erwartet. Mit Übungen und
Hebamme Sabine Kammer zeigt im Geburtsvorbereitungskurs am Josefinum, was die Schwangeren erwartet. Mit Übungen und

Hebamme Sabine Kammer zeigt im Geburtsvorbereitungskurs am Josefinum, was die Schwangeren erwartet. Mit Übungen und anschaulichen Beispielen unterrichtet sie in Theorie und Praxis.

Im Josefinum werden neben den achtwöchigen Kursen auch Wochenendkurse oder Kurse am Vormittag zur Vorbereitung auf die Geburt angeboten. Die An- meldung meld ist über das Internet, an

angeboten. Die An- meldung meld ist über das Internet, an der der Pforte P oder direkt

der der Pforte P oder direkt in der Ent-

bindungsstation bindu möglich. Sabine

Kammer, Kam die seit neun Jahren als

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betreut, schätzt vor vor a allem den intensiven Kontakt zu zu den d Schwangeren. „Mir ma-

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intensiven Kontakt zu zu den d Schwangeren. „Mir ma- chen chen die Kurse sehr viel Spaß“,

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„Mir ma- chen chen die Kurse sehr viel Spaß“, sagt sagt sie mit einem Lächeln. Auf

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sehr viel Spaß“, sagt sagt sie mit einem Lächeln. Auf der der Station S selbst arbeitet

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au- ßerdem ßerd als eine von elf Hebam- men men mit. Auf Auf ihrer i Matte

Auf Auf ihrer i Matte in der Mitte des

großen groß Raumes hat Sabine Kam-

mer mer dieses Mal eine Baby-Pup-

pe, das Modell eines weiblichen Beckens und eine Glühbirne ausgebreitet. Anschaulich zeigt und erklärt sie, wie das Köpf- chen des Säuglings während der unterschiedlichen

Phasen der Geburt langsam ins Becken eintaucht und nach und nach hindurch gleitet. Ob eine Frau

bei der Entbindung heute sitzen oder liegen möch- te, ein Gebärseil oder den Hok- ker nutzen will, liegt ganz an ihr selbst. „Ihr müsst sagen, was euch gut tut“, ermuntert Sabine Kammer die Frauen, auf ihren Körper zu hören. Ausprobieren ist

dabei ausdrücklich erlaubt! Eingehend bespricht die Hebam-

me auch das Thema Schmerz mit den Frauen. „Ganz ohne Schmer- zen geht es nicht“, stellt sie fest. Allerding gebe es heute viel mehr Möglichkeiten, etwas zu tun. Sa- bine Kammer hält

die persönliche Ein- stellung zur Geburt für grundlegend. „Wehen sind posi- tive Schmerzen“, er-

muntert sie. „Ohne Wehen wird kein Kind geboren“. Helfen können Entspannungs- übungen, die Lieblingsmusik im Kreißsaal oder eine liebevolle Massage. Auch Bewegung macht die Wehen erträglicher. Zusätzlich stehen Schmerzmittel bis hin zur Rückenmarksspritze (PDA) zur Verfügung.

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Ärztliche Leitung: Dr. med. Bartl Wimmer Leitershofer Str. 25 86157 Augsburg - Pfersee

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Fax

08 21/52 52 95

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Gymnastik Wassergewöhnung Massage 12 4/2008 PFLEGE Wissen entspannt: Im Kurs lernen die Frauen viel über ihren

Wissen entspannt: Im Kurs lernen die Frauen viel über ihren Körper und das neue Leben.

Jede Schwangere wird im Josefinum von ihrer per- sönlichen Hebamme betreut. Außerdem sind Ärzte

verschiedener Fachrichtungen im Haus, die im Fall des Falles hinzugezogen werden. Sabine Kammer: „Die umfassende Betreu-

ung im Josefinum ist ein sehr großer Bonus der Klinik“. Sind die Kurse vorbei,

schicken viele Familien ein Foto des Neugeborenen oder kommen selbst mit

Baby auf einen Kurzbesuch zu ihrer Kurs-Hebamme. Beson- ders freut sich Sabine Kam- mer, wenn sie Frauen auch beim zweiten Kind in einem der Kurse begleiten kann. „Das sind oft sehr schöne Be- gegnungen“, beschreibt sie. Der Wissensdurst ist ihrer Erfahrung nach vor allem bei älteren Müt- tern groß. Trotzdem: „Jede Schwangere ist anders und man muss sich auf jede Frau individuell einstellen“, sagt sie. „Das ist ja auch das Schöne an meinem

Viele Fachrichtungen und ganz persönliche Betreuung als Bonus

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Zeichen für   sehr feucht,       tschech. Name von      
     

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4/2008 13 13

MEDIZIN
MEDIZIN

DEMUT

vor dem Leben

MEDIZIN DEMUT vor dem Leben K ünstliche Ernährung über Sonden werden im Rah- men einer immer

K ünstliche Ernährung über Sonden werden im Rah- men einer immer älter wer- denden Gesellschaft mit den damit verbundenen

menschlichen Schicksalen zu einem brisanten Thema. Als Überbrückung bei vorübergehenden Leiden oder nach Unfällen sind sie eine Chance, den Patienten zu ernähren. Viel öfter aber werfen sie ethische Fragen auf:

Wie gehen wir mit todkranken und unter Demenz leidenden Menschen um? Um welchen Preis müssen oder

Demenz leidenden Menschen um? Um welchen Preis müssen oder Künstliche Ernährung kann das Leben verlängern –

Künstliche Ernährung kann das Leben verlängern – und wirft damit viele Fragen auf

den gelegt, davon mehr als zwei Drittel bei Heimbewohnern. Wir sprachen mit Dr. Thomas Na- gel (Internist und Belegarzt am dia- ko – die stadtklinik), Dr. Bernhard Hoch (Abteilungsleiter Medizin der Katholischen Jugendfürsorge und Facharzt für Kinder und Jugendli- che im Josefinum), Sr. Luithildis Loidl (Oberin, Klinik Vincentinum der Kongregation der Barmherzi- gen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul) und Andrea Fambach (Stationsleiterin im Vincentinum).

dürfen wir Leben verlängern? Mit diesen grundlegenden Themen werden täglich Patienten, Ange- hörige, professionelle Pflegekräfte und Ärzte unterschiedlicher Fach- richtungen konfrontiert. Die zunehmende Lebenserwar- tung bei gleichzeitiger schwerer Pflegebedürftigkeit trägt mit da- zu bei, dass künstliche Ernährung durch PEG-Sonden mittlerweile ein häufiger medizinischer Eingriff in den Körper sind. In Deutschland werden jährlich rund 140 000 Son-

sind. In Deutschland werden jährlich rund 140 000 Son- Gesundheitshaus und Orthopädietechnik GmbH freundlich,
sind. In Deutschland werden jährlich rund 140 000 Son- Gesundheitshaus und Orthopädietechnik GmbH freundlich,

Gesundheitshaus und Orthopädietechnik GmbH

freundlich, individuell, kompetent

Bandagen Orthesensysteme Stütz- und Kompressionsstrümpfe Brustprothesen Orthopädische Einlagen und Maßschuhe MBT-Schuhe

Bequemschuhe Alltagshilfen Blutdruckmessgeräte Schmerztherapie- Massagegeräte Inkontinenzversorgung Badeanzüge Wellnessprodukte

Schmerztherapie- Massagegeräte Inkontinenzversorgung Badeanzüge Wellnessprodukte 14 4/2008

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Schmerztherapie- Massagegeräte Inkontinenzversorgung Badeanzüge Wellnessprodukte 14 4/2008

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Wann ist eine PEG-Sonde zur Ernährung angezeigt? Dr. Nagel: Einfach ist die Entschei- dung zur

Wann ist eine PEG-Sonde zur Ernährung angezeigt?

Dr. Nagel: Einfach ist die Entschei- dung zur PEG-Sonde bei Patienten, die geistig klar sind, aber zum Bei- spiel aufgrund von Tumorleiden im HNO-Bereich vorübergehend oder dauerhaft künstlich ernährt werden müssen. Patienten, die uns zur An- lage einer PEG-Sonde vorgestellt werden, haben aber sehr oft eine weit fortgeschrittene Demenz. Bei rund zwei Dritteln dieser Patienten legen wir die Sonde nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit den Angehörigen, bei einem Drittel wird dann auf die Sondenan- lage verzichtet. Letztlich entschei- den die Angehörigen nach dem erklärten oder mutmaßlichen Wil- len des Patienten, ob der Eingriff gemacht wird oder nicht. Viele wis- sen gar nicht, dass es medizinisch, ethisch-moralisch und juristisch auch vertretbar sein kann, keine künstliche Ernährung durchzufüh- ren. Was mir aber widerstrebt, sind halbherzige Entscheidungen:

Wenn zum Beispiel immer wieder Infusionen gelegt werden, aber keine suffiziente Ernährung erfolgt. Es ist wichtig, sich dieses Thema klar zu durchdenken.

Dr. Hoch: Es gibt viele Indikatio- nen, bei denen bei uns eine Er- nährungssonde gelegt wird. Wenn zum Beispiel ein Kind wegen einer Behinderung nicht schlucken kann oder um die Einschränkungen we- gen anderer Erkrankungen zu über- brücken. Wir stehen im Josefinum ja am Anfang des Lebens – und wir wissen nicht, was die Medizin in Zukunft bringt. Für uns ist die Er- nährungssonde oft eine Chance.

bringt. Für uns ist die Er- nährungssonde oft eine Chance. Es ist viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen

Es ist viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen notwendig.

Es ist viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen notwendig. Schwester M. Luithildis Loidl, O.S.V.v.P., Oberin der Klinik

Schwester M. Luithildis Loidl, O.S.V.v.P., Oberin der Klinik Vincentinum

Luithildis Loidl, O.S.V.v.P., Oberin der Klinik Vincentinum Sr. Luithildis: Ich sehe es grund- sätzlich positiv, dass

Sr. Luithildis: Ich sehe es grund- sätzlich positiv, dass inzwischen of- fener über das Thema gesprochen werden kann. Es ist aber natürlich viel Feingefühl notwendig.

Dr. Nagel: Und Aufklärung ist wirk- lich sehr wichtig. Für diese Gesprä- che nehme ich mir auch viel Zeit. Wenn Angehörige mir gegenüber sitzen, erkläre ich erst

einmal grundsätzlich, worum es geht und wie die Sondenanlage vor sich geht. Erst dann sprechen wir über juri- stische, ethische und zwischenmenschliche Aspekte und bereiten eine für den betroffe- nen Patienten individu- elle Entscheidung vor. Wichtig ist, dass jeder im Besitz seiner gei- stigen Kräfte darüber nachdenkt, was er oder sie für sich möchte – und dies dann auch mit nahestehenden Perso- nen bespricht.

Ethik-Kommissionen

Ethik-Kommissionen Die drei Kliniken in kirch- licher Trägerschaft, die VIVAXX angehören (diako – die stadtklinik, das

Die drei Kliniken in kirch- licher Trägerschaft, die VIVAXX angehören (diako

– die stadtklinik, das

Josefinum und die Klinik Vincentinum), haben Gre- mien für ethische Fragen

benannt. Ihnen gehören Mitarbeiter unterschied-

licher Fachrichtungen an

– darunter Ärzte, Seelsor-

ger, Pflegende und Vertre- ter der Klinikleitung. Die Gremien befassen sich mit ethischen Fragestel- lungen im Klinikalltag und

stehen beratend zur Seite.

Sr. Luithildis: Wir ha-

ben in der Schwesternschaft dar- um gebeten, dass die Schwestern für sich eine Patientenverfügung erstellen. Im Vincentinum fragen

Wie schnell muss so eine Ent- scheidung getroffen werden?

Dr. Nagel: Die PEG ist nie eine Notfallmaßnahme. Die Patienten können vorübergehend für bis zu zwei Wochen über eine Sonde er- nährt werden, die durch die Nase eingeführt wird. Dann bleibt genü- gend Zeit, das Thema eingehend zu besprechen und falls nötig eine Betreuung einzurichten. Eine dann getroffene Entscheidung muss juri- stisch zuverlässig sein, denn sie ist wegweisend und definitiv: Wenn eine PEG einmal gelegt wurde, muss sie auch verwendet werden.

Andrea Fambach: Was uns in

der Pflege im Nacken sitzt, ist die kurze Verweildauer der Patienten. Manchmal muss so eine Entschei- dung sehr schnell gefällt werden. Die meisten Angehörigen von al- ten Menschen kommen mit sehr viel Angst vor diesem Thema. „Ver- hungern“ oder „verdursten“ klin- gen ja fürchterlich. Die Frage, die sich dann oft stellt, ist die nach der Lebensqualität: Würden Sie selbst so weiter leben wollen? Außerdem bietet die Medizin inzwischen sehr viele Möglichkeiten, Schmerzen und Leiden zu lindern. Die Entscheidung ist weitreichend. Der Eingriff selbst geht ja schnell.

Unsere Pflegeeinrichtungen in Augsburg und Umgebung Caritas-Altenheim St. Raphael Caritas Augsburg Betriebsträger
Unsere Pflegeeinrichtungen in Augsburg und Umgebung
Caritas-Altenheim St. Raphael
Caritas Augsburg
Betriebsträger gGmbH
Tel.: 0821-56879-0
Caritas-Seniorenzentrum St. Verena
Tel.: 0821-27264-0
Caritas-Seniorenzentrum St. Anna und Wolfhard
• stationäre Pflege
Tel.: 0821-34699-0
• Kurzzeitpflege
Caritas-Alten- und Pflegezentrum Antoniushaus
• gerontopsychiatrische Betreuung
Tel.: 0821-34534-0
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Wir beraten Sie gerne.
Caritas-Seniorenzentrum Notburga, Neusäß
Leben wie ich bin!
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MEDIZIN Für diese Gespräche nehme ich mir sehr viel Zeit. nen, aber geis- tig fit
MEDIZIN
Für diese Gespräche nehme
ich mir sehr viel Zeit.
nen, aber geis-
tig fit sind.
oder Durstgefühle mehr haben,
darunter also nicht leiden.
Wie können
Dr.Thomas Nagel, Internist und
Belegarzt am diako – die stadtklinik
Sie neben
Wie erleben Sie diese
Begegnungen?
den Angehö-
rigen auch
die Schwe-
stern einbe-
ziehen?
wir die Patienten bei der Aufnah-
me, ob sie eine solche Verfügung
bereits haben.
Andrea Fambach: Der Trend geht
hin zur Patientenverfügung. Trotz-
dem ist es oft sehr schwer, eine
Entscheidung zu akzeptieren, die
der Angehörige vielleicht vor Jah-
ren für sich getroffen hat. In vielen
Fällen kann sich der Betroffene ja
selbst nicht mehr äußern.
Sr. Luithildis: Es ist wichtig, jeden
Menschen im Einzelnen zu sehen.
Auch auf der Station untereinander
besprechen wir solche Themen.
Das ist ein gutes Miteinander zwi-
schen Ärzten und Pflegenden.
Dr. Hoch: Die Schwestern sind
zum Teil sehr nah an „ihren“ Pati-
enten. Deshalb werden solche The-
men auch im Team besprochen.
Dr. Nagel: Vor kurzem habe ich
eine Patientin begleitet, die dann
auch gestorben ist. Sie war zuletzt
körperlich zu überhaupt nichts mehr
in der Lage – aber die Gespräche
mit ihr haben mir persönlich sehr
viel gegeben. Solche Begegnun-
gen können einem auch die Angst
vor dem eigenen Sterben nehmen.
Ich bin überzeugt davon, dass ein
Mensch in der letzten Phase sei-
nes Lebens noch eine Aufgabe
hat. Ich glaube auch, dass es zum
Beispiel für meine Kinder ein gro-
ßer Unterschied wäre, ob sie einen
Vater haben, der schwer krank ist,
oder überhaupt keinen Vater mehr.
Dr. Nagel: Wir müssen in Zu-
sammenarbeit mit den Angehö-
rigen und/oder dem Betreuer die
Entscheidung treffen, von der wir
glauben, dass sie dem mutmaßli-
chen Willen des Patienten in des-
sen aktueller Situation entspricht.
Wenn es zum Willen des Patienten
keinerlei Anhaltspunkte gibt, weil
er oder sie nie mit jemandem dar-
über gesprochen hat, dann wird
das sehr schwierig. Auch eine Pa-
tientenverfügung, die zu Hause im
Safe liegt und von der niemand et-
was weiß, nützt nichts.
Dr. Nagel: Wir
müssen unsere
Entscheidung ja
auch dokumen-
tieren. Gerade
im Falle der
Ablehnung ei-
ner künstlichen
Ernährung ist
Der Trend geht zur
Patientenverfügung.
Andrea Fambach, Stationsleiterin
im Vincentinum
dies sehr wich-
tig auch für die
Pflegenden – die könnten sonst
wegen unterlassener Hilfeleistung
rechtlich belangt werden.
Dr. Hoch: Der Wille des Patienten
ist bei Kindern ja oft der Wille der
Eltern. Wenn es so früh bereits um
das Ende des Lebens geht, ist es
Die Vorstellung, keine Nahrung
mehr zu geben, macht Angst
vor dem Leiden. Was können
Sie Angehörigen sagen?
Da steht man in der Verantwor-
tung seiner Familie gegenüber!
Für mich selbst kann ich deshalb
die Frage nach einer PEG-Sonde
nicht kategorisch beantworten. In
bestimmten Fällen würde ich eine
künstliche Ernährung wollen.
Sr.
Luithildis:
Die
meiste Angst haben
die Menschen vor den
Schmerzen – dabei
kann die Medizin in
großem Maße lindern.
Die Krankenhäuser haben in-
zwischen Ethik-Komissionen
eingerichtet. Was können sie
für Ärzte und Pflegende tun?
Das sind schwierige
Momente im Leben
eines Mediziners.
Dr. Bernhard Hoch, Facharzt für
Kinderheilkunde im Josefinum
Dr. Nagel: Eine Pallia-
tivtherapie ist immer
möglich! Ich wehre
mich gegen den Be-
sehr, sehr wichtig, dass alle Be-
teiligten zu Wort kommen dürfen.
Auch der Wille des Kindes zählt,
wenn es ihn bereits äußern kann.
Wir haben zum Beispiel Kinder mit
Muskelerkrankungen hier, die beat-
met werden und nicht essen kön-
griff, jemand sei „aus-
therapiert“. Wir können
immer noch Schmerzen lindern
und Angst lösen. Es ist dann auch
wichtig, einfach da zu sein oder
jemandem die Hand zu halten.
Untersuchungen zeigen übrigens,
dass Menschen in der letzten
Phase ihres Lebens keine Hunger-
Dr. Hoch: Das sind schwierige Mo-
mente im Leben eines Mediziners.
Da ist es wichtig, dass man Unter-
stützung erhält. Die fallbezogene
Ethik-Kommission und geistliche
Begleitung sind da große Hilfen.
Die Ethik-Kommission in unserem
Haus hat eine beratende Funktion.
Die Mitglieder der Ethik-Kommis-
sion müssen Erfahrung haben und
selbst im Leben stehen. Dafür gibt
es keine spezielle Ausbildung, das
können Sie nicht lernen.
Sr. Luithildis: Das Ethik-Komitee
wurde bei uns Anfang 2004 von

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Ausbildung, das können Sie nicht lernen. Sr. Luithildis: Das Ethik-Komitee wurde bei uns Anfang 2004 von

4/2008

Generaloberin Sr. Michaela Lechner ge- gründet. Es hat neun Mitglieder und kann weitere Experten hinzuziehen.

Drückt sich in solchen Themen auch die christliche Prägung der drei Krankenhäuser aus?

Sr. Luithildis: Wir ori-

entieren uns am christ- lichen Menschenbild, wir achten und schüt- zen jedes menschliche Leben. Wir haben uns viel Zeit genommen, die Werte, auf denen wir aufbauen, in einer Broschüre zusammen- zustellen und in der Kli- nik erlebbar zu machen. Es ist ja nicht damit ge- tan, nur ein Papier zu erarbeiten.

Andrea Fambach: Wir

haben großes Glück:

Einem hohen Prozent- satz der Mitarbeiter ist es wichtig, diese Werte auch zu vertreten – ge- rade weil immer weni- ger Ordensfrauen im Haus arbeiten.

Dr. Nagel: Im Leitbild des Diako ist ausdrück- lich der Respekt vor dem Leben und Ster- ben des Menschen ge- nannt. Ich denke, den Geist des Hauses spürt man in der Klinik auch.

Wie steht die Kirche dazu?

PEG-Ernährungssonde

PEG-Ernährungssonde Eine Ernährungssonde versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mi-

Eine Ernährungssonde versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mi- neralien. Die Sonde wird meist durch die Bauchwand gelegt. Daher hat sie auch ihren Namen:

PEG steht für perkutane endosko- pische Gastrostomie. Der Arzt führt dabei zunächst ein Endoskop über Mund und Spei- seröhre in den Magen ein. Dann legt er eine geeignete Stelle für die Sonde fest und punktiert Bauch- und Magenwand. Dann wird die Sonde platziert. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Komplikationen sind sehr selten. In der Regel kann die Sonde Monate oder Jahre ohne Probleme liegen bleiben. Eine Ernährungssonde kommt immer dann in Betracht, wenn Patienten nicht mehr selbst schlucken oder essen können.

Patienten nicht mehr selbst schlucken oder essen können. Sr. Luithildis: Die Kirche hat sich wie- derholt

Sr. Luithildis: Die Kirche hat sich wie- derholt ausführlich zu diesen Fragen ge- äußert und sagt grundsätzlich Ja zum Leben. Eine Ablehnung der Ernährungs- sonde ist aber durchaus auch mit dem Glauben vereinbar. Das entspricht so der Menschenwürde und respektiert den freien Willen.

Dr. Nagel: Der Glaube hilft uns vor al- lem aber, das Schicksal so anzunehmen, wie es kommt. Wir Ärzte haben natürlich schon die Aufgabe, Leben zu erhalten – aber nicht immer mit allen möglichen Mitteln der Medizin. Für mich gehört eine gewisse Demut dazu: Leben ist mehr, als

wir bestimmen können.

Demut dazu: Leben ist mehr, als wir bestimmen können. Die PEG-Sonde ist selbst keine Therapie, son-

Die PEG-Sonde ist selbst keine Therapie, son- dern ermöglicht die Nahrungs- aufnahme vor- übergehend oder wenn nötig auch für einen länge- ren Zeitraum.

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GESUND LEBENDamit nichts schief geht Füße sind Belastungs-Könner. Eine spezielle Analyse deckt Ursachen von Beschwerden beim

Damit nichts schief geht

Füße sind Belastungs-Könner. Eine spezielle Analyse deckt Ursachen von Beschwerden beim Gehen auf

Analyse deckt Ursachen von Beschwerden beim Gehen auf Passgenaue Einlagen können den Druck auf Sehnen und

Passgenaue Einlagen können den Druck auf Sehnen und Bänder beim Gehen abfangen und ausgleichen

auf Sehnen und Bänder beim Gehen abfangen und ausgleichen Auf dem Laufband kann genau vermessen werden,

Auf dem Laufband kann genau vermessen werden, wo beim Gehen die größte Belastung für den Fuß entsteht

wo beim Gehen die größte Belastung für den Fuß entsteht W enn Ih- nen der Rücken

W enn Ih- nen der

Rücken weh- tut, könnte es sein, dass die Ursache viel tiefer liegt. Um genau zu sein am Südpol Ih- res Körpers – an den Füßen. Im Laufe seines Lebens wir- ken Tag für Tag immense Kräfte auf unsere Sehnen und Muskeln in den Füßen. Bei jedem Schritt müssen sie das Körpergewicht oder beim Sport sogar ein Vielfaches da- von abfangen. Da niemand von uns immer aufrecht und gerade geht und steht, bil- den sich im Laufe des Lebens Fehlstellungen. Diese Fehl- stellungen können eine Reihe von Beschwerden auslösen, zum Beispiel Rücken- oder Kopfschmerzen. Hier kann eine Ganganalyse Aufschluss darüber geben, wo die Ursachen für solche Beschwerden liegen. Dabei wird mit zwei Videokameras ein Bild vom Gang einer Per- son erstellt. Über verschiede- ne Achsen und Winkel in der Bewegung, die Stellung des

Beckens und der Wirbelsäule kann ein ausgebildeter Phy- siotherapeut erkennen, wo Fehlstellungen vorliegen was man dagegen tun kann. Vie- le Beschwerden können mit den richtigen Einlagen gebes- sert werden. Hier wird durch mehr oder weniger Druck zum Beispiel auf Sehnen und Muskelansätze korrigiert und die Fehlstellung aktiv ausge- glichen. Natürlich kann eine Einlage selten den Schaden von mehreren Jahren oder gar Jahrzehnten Fehlhaltung ausgleichen, aber eine Scha- densbegrenzung ist auf jeden Fall sinnvoll und hilfreich. Die meisten Anwender spüren sehr schnell eine Verbesse- rung und ein Nachlassen der Symptome. Eine Ganganalyse bieten zum Beispiel Sanitätshäuser an (z. B. Sanitätshaus Hilscher in Augsburg und Dillingen). Sie dauert rund 45 Minuten und sollte auf jeden Fall von einem ausgebildeten Phy- siotherapeuten oder Sport- wissenschaftler durchgeführt

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Was passiert bei einer Lymphdrainage

Mirjana Illic, Leiterin der Physiotherapie in der Klinik Vincentinum, gibt Auskunft

der Physiotherapie in der Klinik Vincentinum, gibt Auskunft Worum geht es? Das Lymphsystem im Körper gehört

Worum geht es?

Das Lymphsystem im Körper gehört zum Immunsystem. Es sorgt für den Abtransport von Bakterien, Vi- ren und Fremdpartikeln aus dem Ge- webe. Die Lymphe ist eine milchige, dicke Flüssigkeit. Die Lymphbahnen sind nicht sichtbar, sie verlaufen par- allel zum venösen System. Nur die Lymphknoten, die als Filterstationen dienen, sind tast- und sichtbar. Be- sonders viele Lymphknoten finden sich unter der Achsel, am Kehlkopf und im Leistenbereich. Im Lymphsy- stem werden täglich rund zwei Liter Flüssigkeit bewegt.

Wann wird einestem werden täglich rund zwei Liter Flüssigkeit bewegt. Lymphdrainage angewandt? Wann immer Lymphbahnen unter-

Lymphdrainage angewandt? Wann immer Lymphbahnen unter- brochen oder verletzt werden. Das geschieht sehr häufig bei Brust- und Unterleibsoperationen oder bei Ein- griffen am Knie und an der Hüfte. Aber auch bei den orthopädischen und traumatologischen Erkrankun- gen, die eine starke Schwellung her- vorrufen, zum Beispiel Verrenkun- gen, Zerrungen und Stauchungen, wird die Lymphdrainage eingesetzt. Da sie zudem Schadstoffe aus dem Gewebe abtransportiert, hat eine regelmäßige Lymphdrainage auch einen kosmetischen Effekt.

regelmäßige Lymphdrainage auch einen kosmetischen Effekt. Wie funktioniert das? Als erstes müssen die Lymphkno- ten

Wie funktioniert das?

Als erstes müssen die Lymphkno- ten „geöffnet“ werden. Das ge- schieht durch sanfte kreisende Be- wegungen auf der Haut über den Lymphknoten. Erst dann ist der freie Fluss der Lymphflüssigkeit im Körper möglich. Dann wird der Phy- siotherapeut durch ebenfalls sehr sanfte, pumpende und schiebende

Bewegungen die gestaute Lymphe aus dem geschwollenen Körperteil in Richtung Herz schieben. Dort kann die Flüssigkeit dann abge- baut werden. Zur Unterstützung wird nach der Drainage oft noch ein Kompressionsstrumpf oder ein enger Verband über die betroffene Körperstelle gestreift. Man darf sich eine Lymphdrainage aber nicht wie eine klassische Massage vorstel- len, denn hier soll die Durchblutung nicht angeregt werden. Stattdessen wird langsam und ohne viel Druck, dafür mit ständig wiederholten Bewegungen gearbeitet. Dadurch wird das Lymphsystem angeregt,

sich zusammen zu ziehen und so eigenständig für den Transport der Flüssigkeit zu sorgen.

eigenständig für den Transport der Flüssigkeit zu sorgen. Gibt es dabei Nebenwirkungen? Es gibt nicht direkt

Gibt es dabei

Nebenwirkungen? Es gibt nicht direkt Nebenwirkun- gen, dennoch sind einige Dinge zu beachten. Eine Lymphdrainage darf nicht bei Patienten mit einer schweren dekompensierten Herzin- suffizienz durchgeführt werden. Ein Herz, das an der Belastungsgrenze arbeitet, könnte den Abbau der zu- sätzlichen Flüssigkeit kaum leisten. Bei Tumorbildungen wird über diese Therapie im Einzelfall entschieden, da die Gefahr besteht, dass Meta- stasen im Körper verteilt werden. Ähnliches gilt bei akuten Thrombo- sen. Hier besteht die Gefahr, den Thrombus in Richtung Herz zu ver- schieben. Bei Thrombosen wird da- her nur mit Bandagen gearbeitet. Ausschlusskriterien sind außerdem eine bakterielle oder septische Ent- zündung, Asthma bronchiale und

Nierenerkrankungen.

Ent- zündung, Asthma bronchiale und Nierenerkrankungen. Krampfadern offene Beine Fußschmerzen Plattfüße
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4/2008 19

GESUND LEBEN Allergiefaktor Straße S chon 50 Meter lassen Kinder aufatmen: Eine Studie des Helmholtz-Instituts

GESUND LEBEN

GESUND LEBEN Allergiefaktor Straße S chon 50 Meter lassen Kinder aufatmen: Eine Studie des Helmholtz-Instituts in

Allergiefaktor Straße

GESUND LEBEN Allergiefaktor Straße S chon 50 Meter lassen Kinder aufatmen: Eine Studie des Helmholtz-Instituts in

S chon 50 Meter lassen Kinder aufatmen: Eine Studie des Helmholtz-Instituts in München hat ergeben, dass Kinder,

die nahe an Hauptverkehrsstraßen leben, ein erhöhtes Allergie- risiko haben. Sie leiden häufiger an asthmatischer Bronchitis, Heuschnupfen, Ekzemen und allergischer Sensibilisierung als gleichaltrige Kinder, die nur 50 Meter weiter von der Straße ent- fernt wohnen. Die Wissenschaftler errechneten, dass die erhöh- te Feinstaub-Belastung zu den vermehrten Fällen von asthma- tischer Bronchitis und zu einer höheren Sensibilisierung gegen Pollen führt.

und zu einer höheren Sensibilisierung gegen Pollen führt. lecker Lecker, I m November beginnt die Backsaison.
und zu einer höheren Sensibilisierung gegen Pollen führt. lecker Lecker, I m November beginnt die Backsaison.
lecker Lecker, I m November beginnt die Backsaison. Wenn es wieder himmlisch nach Zimt und
lecker
lecker

Lecker,

I m November beginnt die Backsaison. Wenn es wieder himmlisch nach Zimt und Mandeln duftet, freuen sich

nicht nur die Kleinen auf feine Plätzchen aus der eigenen

Backstube. Damit das Backvergnügen nicht nur lecker sondern auch gesund ist, hier ein paar Tipps:

Probieren Sie Rezepte mit weniger Fett aus.nur lecker sondern auch gesund ist, hier ein paar Tipps: Experimentieren Sie doch mal mit Vollkorn

Experimentieren Sie doch mal mit Vollkorn statt dem angegebenen Weißmehl.ein paar Tipps: Probieren Sie Rezepte mit weniger Fett aus. Vorsicht: Nüsse sind manchmal kleine Fett-Depots.

Vorsicht: Nüsse sind manchmal kleine Fett-Depots.Sie doch mal mit Vollkorn statt dem angegebenen Weißmehl. Benutzen Sie Backpapier anstatt das Blech einzufetten.

Benutzen Sie Backpapier anstatt das Blech einzufetten.Vorsicht: Nüsse sind manchmal kleine Fett-Depots. Nehmen Sie einfach weniger Zucker: Die Menge, die im Rezept

Nehmen Sie einfach weniger Zucker: Die Menge, die im Rezept angegeben ist, kann man um bis zu ein Drittel problemlos reduzieren.Weißmehl. Vorsicht: Nüsse sind manchmal kleine Fett-Depots. Benutzen Sie Backpapier anstatt das Blech einzufetten.

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Gesundheitszentrum Oberammergau

Hubertusstr. 2 Tel.: 08822-780

82487 Oberammergau Fax: 08822-3780

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Fax: 08822-3780 E-Mail: info@gesundheitszentrum-oberammergau.com www.gesundheitszentrum-oberammergau.com 20 4/2008

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Sauna macht die Haut fit Wenn im Herbst wieder die Temperaturen purzeln, ist ein Wellness-Nachmittag
Sauna
macht die
Haut fit
Wenn im Herbst wieder die
Temperaturen purzeln, ist
ein Wellness-Nachmittag
in der Sauna das Richtige.
So stärken Sie nicht nur
das Immunsystem und die
Abwehrkräfte: Neuere Stu-
dien haben ergeben, dass
auch die Haut von der Hit-
ze profitiert. Die Ergebnis-
se: Die Wasser-Speicherka-
pazität bei den Saunagän-
gern war höher. Ihre Haut
erholte sich zudem schnel-
ler vom Wasserverlust und
der pH-Wert normalisierte
sich schneller. Auch ein
Gewinn: Die Barrierefunk-
tion der Epidermis war
deutlich besser. So dringen
Krankheitserreger nicht so
schnell in die Haut ein.
Grippe-Grippe- impfung nichtnicht vergessenvergessen Diese Saison erwartet die WHO komplett andere Grippestämme als
Grippe-Grippe-
impfung
nichtnicht vergessenvergessen
Diese Saison erwartet die
WHO komplett andere
Grippestämme als in den
vergangenen Jahren. Daher
Jahr erneuert werden, da sich die
fraglichen Viren ständig verändern.
Wer gegen Grippe nicht geimpft
ist, kann sich schon bei den ersten
Krankheitszeichen im Labor auf die
entsprechenden Viren testen lassen.
Aus einem Rachenabstrich oder einer
Speichelprobe können Laborärzte in
kurzer Zeit Influenza A oder B bestim-
men. Die richtige Behandlung kön-
nen Sie dann zielgerichtet mit Ihrem
Hausarzt absprechen.
Weitere Informationen finden Sie
unter www.grippe-info.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.grippe-info.de wurden erstmals seit 20 Jahren alle Impfstoffe ausgetauscht.

wurden erstmals seit 20 Jahren alle Impfstoffe ausgetauscht. Normaler- weise wirkt die Impfung gegen die drei häufigsten Stämme. Die Herstel- ler haben im Sommer mit der Auslie- ferung des Impfstoffes an die Ärzte und Krankenhäuser begonnen. Eine Grippeschutzimpfung wird beson- ders Senioren, Kindern und kranken Menschen geraten und muss jedes

Dreimal Diät

Wer eine Diät machen will, hat die Qual der Wahl: Was lässt die Pfunde besser purzeln? Eine Studie brachte nun an den Tag: In Sachen Gewichtsabnahme spielt die gewählte Diät kaum eine Rolle. Israe- lische Forscher haben drei verschiedene Diäten verglichen: Eine fettreduzierte Va- riante, eine kohlenhydratreduzierte Diät

fettreduzierte Va- riante, eine kohlenhydratreduzierte Diät und schließlich eine Mittelmeerdiät. In dem Projekt sollte

und schließlich eine Mittelmeerdiät. In dem Projekt sollte geklärt werden, wie gut die einzelnen Ernährungskonzepte bei der Gewichtsabnahme funktionieren. Das Ergebnis: Kein Unterschied zwischen den drei Diäten! Bei allen Probanden wur- de die maximale Gewichtsabnahme nach sechs Monaten erreicht. Unterschiede zeigten sich bei den Blutfettwerten und dem Nüchternblutzucker. Besprechen Sie Ihre Diätpläne doch mit Ihrem Hausarzt.

bei den Blutfettwerten und dem Nüchternblutzucker. Besprechen Sie Ihre Diätpläne doch mit Ihrem Hausarzt. 4/2008 21

4/2008 21

MEDIZIN Vortragsreihe Länger besser leben Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden Wer heute 60 Jahre alt ist, hat rein

MEDIZIN

MEDIZIN Vortragsreihe Länger besser leben Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden Wer heute 60 Jahre alt ist, hat rein sta-

Vortragsreihe

Länger besser leben

Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden

Wer heute 60 Jahre alt ist, hat rein sta- tistisch die Chance auf 20 bis 25 weitere Lebensjahre – voraus- gesetzt, das Herz und die Gefäße sind gut in Form. Was jeder selbst dafür tun kann, erklärte der Internist Dr. Heinrich Thierfel- der in einem Vortrag beim VIVAXX-Ge- sundheitsforum

H erz-Kreislauf-Erkran-

kungen liegen in der Liste der häufigsten Todesursachen weit

vorne: Rund die Hälfte aller To- desfälle sind darauf zurück zu führen. Das etwa faustgroße Herz leistet jeden Tag Erstaun- liches: Täglich schlägt es rund 100.000 mal und pumpt etwa 8000 Liter Blut durch den Kör- per. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Blutbahnen:

„Der Mensch ist so alt wie sei- ne Gefäße“, so Dr. Thierfelder, Belegarzt der Klinik Vincenti- num. Mit den Jahren können dort Ablagerungen entstehen und die Bahn verengen. Denn – leider – ist das Alter der größ- te unter den Risikofaktoren. Die Lebensjahre lassen sich naturgemäß ebenso wenig wie familiäre Vorbedingungen und das Geschlecht beeinflus- sen. Dafür kann der oder die Einzelne in anderen Bereichen aber vieles tun. „Das tödliche Quintett sind Rauchen, Bluthochdruck, Dia- betes, Übergewicht und hohe Blutfette“, macht Dr. Thierfelder deutlich. Welchen Stellenwert

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macht Dr. Thierfelder deutlich. Welchen Stellenwert 22 4/2008 Gut für Herz und Seele: Bewegung nützt

4/2008

Gut für Herz und Seele: Bewegung nützt vielfältig
Gut für Herz und
Seele: Bewegung
nützt vielfältig

sie haben, zeigt zum Beispiel die internationale „Interheart- Studie“. Drei Viertel der Patien- ten, die einen Herzinfarkt erlit- ten haben, waren Raucher mit erhöhtem Cholesterin. Mit Sorge sieht der Medizi- ner die Entwicklung im Be- reich des Diabetes mellitus. Bis 2030 wird sich die Zahl der Diabetiker weltweit mehr als verdoppelt haben. Ursa- che dafür sind die veränder- ten Lebensgewohnheiten in Entwicklungsländern. Auch in Deutschland wird mit einem Anstieg gerechnet. Kritisch ist auch ein hoher Blutdruck. Ab ständigen Wer- ten von 140/90 sind Herz und

Gefäße überlastet. Es droht eine Herzmuskelschwäche mit entsprechenden Folgen. Dr. Thierfelder räumt hier mit einem Vorurteil auf: „Es gibt außer in extremen Situationen keinen zu niedrigen Blutdruck“, erklärt er. Abgesehen von Spitzen beim Sport oder unter starker emotionaler Belastung sollte der Blutdruck bei 120/ 80 liegen. „Das ist optimal“, so Dr. Thierfelder. Angesichts des enormen Gefahrenpotenzials für Herz und Gefäße ist Blut- hochdruck auch nicht nur ein Symptom, sondern muss als eigene Erkrankung behandelt werden. Erhebungen gehen davon aus, dass in Deutsch-

land rund 20 Millionen Men- schen an zu hohem Blutdruck leiden – davon sind aber nur rund zehn Millionen bekannt und nur fünf Millionen von ih- nen werden auch behandelt. In Sachen Gewicht geht es der Medizin vor allem um das Fett rund um den Bauch. „Bauchfett schädigt die Gefä- ße“, erklärt Dr. Thierfelder. Die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt steigt. Ein erhöh- tes Risiko haben Männer be- reits ab über 94 Zentimeter Bauchumfang, Frauen ab 80 Zentimeter. Spannend dabei ist, dass sich diese Grenzwer- te nicht mehr an der Körper- größe insgesamt orientieren. „Denn das Bauchfett selbst produziert Hormone, die ge- fäßschädigend wirken“, so der Experte. Die gute Nachricht ist aber, dass jeder selbst gegen die- se Risiken etwas tun kann. Dr. Thierfelder: „Nicht Rauchen, mehr Obst und Gemüse es- sen, ausreichend Bewegung und gelegentlich ein Glas Wein senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um über 80 Prozent“. Wer für sein Gewicht etwas Gutes tun will, darf Obst und Gemüse natürlich nicht zusätzlich zu Schweinebraten und Pommes futtern, sondern anstatt. Sport und Bewegung sollte man sich regelmäßig dreimal pro Woche für etwa 45 Minuten gönnen. Öfter und lange ge- nug lautet hier die Devise. „Es ist schon anstrengend, wenn man das alles ernst nimmt“, sagt Dr. Thierfelder. Doch der Aufwand lohnt sich: „Bewe- gung und mediterrane Kost

tun auch der Seele gut“.

der Aufwand lohnt sich: „Bewe- gung und mediterrane Kost tun auch der Seele gut“. Weitere Infos

Weitere Infos unter www.vivaxx.de

der Aufwand lohnt sich: „Bewe- gung und mediterrane Kost tun auch der Seele gut“. Weitere Infos
Dr. Wolfgang Ludwig | Kassenwart, Dr. Andreas Hellmann | Vorstandsbeauftragter der KVB, Ingrid Kronawitter |
Dr. Wolfgang Ludwig | Kassenwart, Dr. Andreas Hellmann |
Vorstandsbeauftragter der KVB, Ingrid Kronawitter | Medizin-
Controlling im Diako in Vertretung von Verwaltungsdirektor
Rainer Lojewski, Bernhard Faderl | 2. Vorsitzender, Andrea
Zechel | Beisitzerin, Dr. Klaus Wittmann | Vorsitzender,
Bernd Lechner | Gesamtleiter Josefinum, Dr. Walter Schratt
| Schriftführer, Irmeli von Kamptz | Geschäftsführerin Klinik
Vincentinum, Thomas Haag | Berater des Vorstands, Manfred
Spann | Berater des Vorstands
Der neue Vorstand
D er Verein VIVAXX hat seinen Vorstand neu gewählt: Ne-
ben der Wiederwahl der amtierenden Vorstandsmitglie-
der gab es auch zwei Neuzugänge. Die Nachfolge von Dr.
Volker Moll, niedergelassener Urologe in Augsburg, und Bo-
tho Borchert, Verwaltungsdirektor des diako - die stadtklinik,
traten Bernhard Faderl und Rainer Lojewski an.
Mit Dr. Volker Moll scheidet ein engagiertes Vereinsmitglied
der ersten Stunde aus dem Vorstand aus. Er arbeitete be-
reits bei der Initiatorengruppe von VIVAXX mit, die im Herbst
2001 ihre Arbeit aufnahm. Dem Verein stellte er sich als stell-
vertretender Vorsitzender zur Verfügung. Sein besonderes
Augenmerk legte er auf die Ausgewogenheit zwischen den
haus- und fachärztlichen Interessen und setzte sich für die
Bündelung der Kräfte der niedergelassenen Ärzte ein. Die
Standardisierung von Dokumentationsbögen zum identi-
schen Einsatz in diako und Klinik Vincentinum waren ein Pro-
jekt, für das er viel Zeit und Energie aufwandte. Nachfolger
von Dr. Volker Moll im Vereinsvorstand ist Bernhard Faderl,
niedergelassener Lungenfacharzt.
Auch Botho Borchert, langjähriger Verwaltungsdirektor des
Diako, ist ein Gründungsmitglied des Vereins. Seinen großen
Sachverstand stellte er stets dem Vorstand und den Arbeits-
kreisen von VIVAXX zur Verfügung. Engagiert vertrat er die
Interessen seiner Belegärzte im Verein. Seine Nachfolge im
Vorstand tritt Rainer Lojewski an, Verwaltungsdirektor der
anderen Einrichtungen der Diakonissenanstalt.
im Vorstand tritt Rainer Lojewski an, Verwaltungsdirektor der anderen Einrichtungen der Diakonissenanstalt. 4/2008 23
im Vorstand tritt Rainer Lojewski an, Verwaltungsdirektor der anderen Einrichtungen der Diakonissenanstalt. 4/2008 23

4/2008 23

24 4/2008 AKTUELL Rektor Götz neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates D er Rektor der Evange-
24 4/2008 AKTUELL Rektor Götz neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates D er Rektor der Evange-

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24 4/2008 AKTUELL Rektor Götz neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates D er Rektor der Evange- lischen

4/2008

24 4/2008 AKTUELL Rektor Götz neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates D er Rektor der Evange- lischen

AKTUELL

24 4/2008 AKTUELL Rektor Götz neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates D er Rektor der Evange- lischen

Rektor Götz

neuer Vorsitzender des Diakonischen Rates

D er Rektor der Evange- lischen Diakonissenan-

stalt Augsburg, Heinrich Götz,

ist im August zum neuen Vor- sitzenden des Diakonischen Rates des Diakonischen Wer-

kes in Bayern gewählt wor- den. Es handelt sich dabei um das höchste Gremium der Dia- konie in Bayern. Die Mehrzahl der Mitglieder wird von der

Mitgliederversamm-

lung gewählt. Wei- terhin gehören dem Gremium berufene Vertreter verschie- dener diakonischer Einrichtungen, der Landeskirche und der Landes- synode an. Der diakonische Rat entscheidet über Grund- sätze zur Planung und Koor- dinierung der diakonischen Arbeit in Bayern. Er beruft weiterhin den Vorstand des Diakonischen Werkes und legt den Haushalt der Nürnberger Geschäftsstelle fest. Heinrich Götz freut sich über

das ihm geschenkte Vertrauen bei der Wahl zum neuen Vor- sitzenden des Diakonischen Rates in Bayern: „Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Diako- nie und Kirche partnerschaft- lich miteinander arbeiten.“ Als Vorsitzender des Diako- nischen Rates möchte sich Heinrich Götz in seiner sechs- jährigen Amtsperiode ins- besondere für die Pflegeberufe stark machen: „Die Frau- en und Männer in dieser Arbeit leisten Entscheidendes für unsere Gesellschaft. Dies muss auch die Politik an- erkennen und das System der Pflege finanziell besser aus- statten“. Als Rektor der Diako- nissenanstalt kennt er die Pro- blematik sehr gut. In der Klinik sowie dem Altenwohn- und Pflegeheim der Einrichtung arbeiten etwa 130 Angestell- te allein in unterschiedlichen Pflegeberufen.

130 Angestell- te allein in unterschiedlichen Pflegeberufen. B ei strahlendem Sonnenschein Clown-Duo Sonnenschein
130 Angestell- te allein in unterschiedlichen Pflegeberufen. B ei strahlendem Sonnenschein Clown-Duo Sonnenschein
B ei strahlendem Sonnenschein Clown-Duo Sonnenschein und Mondenlicht fand Freitagnach- mittag, den 11. Juli am

B ei strahlendem

Sonnenschein

Clown-Duo Sonnenschein und Mondenlicht
Clown-Duo Sonnenschein
und Mondenlicht

fand Freitagnach- mittag, den 11. Juli am diako das diesjährige Fami- liensommerfest für Mitarbeitende, deren Angehörige

und Diakonissen statt. Auf der schönen Wiese der Parkanlage konnte in gesel- liger Runde gegessen und getrunken werden. Es war Zeit zum Ausruhen, für das Miteinander und Gespräche. Musikalisch untermalt wurde das Ganze durch live gespielte Jazzmusik. Der Höhepunkt des Festgeschehens – zur heftigen Strapaze der Lachmuskeln – war der Auftritt des Clown-Duos Rosina Sonnenschein und Murkel Mondenlicht unter dem Motto „Neue, innovative Arbeitsweise: schneller, effektiver, erholsamer“ im Hinblick auf die bestandene Rezertifizierung.

Schonender Eingriff NeueNeue HerzkathetermethodeHerzkathetermethode amam diakodiako D ie sogenannte „Aortenklappe“
Schonender Eingriff
NeueNeue HerzkathetermethodeHerzkathetermethode
amam diakodiako
D ie sogenannte „Aortenklappe“ ist
die Herzklappe, die am Beginn der
Aorta (große Körperschlagader) verhin-
dert, dass in die Schlagader hinaus ge-
pumptes Blut wieder zurück ins Herz
strömt. Eine Verengung dieser Schlag-
ader („Stenose“) ist eine Erkrankung,
an der immer mehr gerade ältere Pati-
enten leiden. Denn: Auch Herzklappen
können„altern“. Die Patienten klagen
dann über Luftnot oder Brustenge bei
Belastungen, Schwindel und manchmal
Bewusstlosigkeit, da ja das Blut „nicht
aus dem Herz heraus kann“. Die Thera-
pie der Wahl ist der Ersatz der verengten
Herzklappe durch eine künstliche Klappe.
Dieser Eingriff muss jedoch im Rahmen
eines herzchirurgischen Eingriffs unter
Einsatz der Herz-Lungen-Maschine vor-
genommen werden. Die Operation ist
aber gerade für ältere Patienten, die ja
häufig gravierende Begleiterkrankungen
haben, mit einem sehr hohen Risiko ver-
bunden. Als Alternative verspricht die
Ballondilation der Aortenstenose und
nötigenfalls anschließend der Einsatz ei-
ner künstlichen Herzklappe für Patienten
eine Hilfe zu sein. Beide Hilfen werden
mittels Katheter von der Leiste aus vor-
geschobenen. Die Optionen kommen
gerade für Patienten in Frage, die ein ho-
hes Operationsrisiko haben. Im Herzka-
theterlabor des diako wurden am 17. Juli
2008 erfolgreich die ersten beiden Pati-
enten von dem Kardiologen Dr. Norbert
Seidel mit dieser Methode behandelt,
zwei weitere Patienten im August. Auf
dem europäischen Kardiologenkongress
Anfang September in München wurden
weitere Langzeitergebnisse zu dieser
Methode vorgestellt.
Info: www.mvz-am-diako.de
zu dieser Methode vorgestellt. Info: www.mvz-am-diako.de G U T E N I N H Ä N

GUTEN

IN

HÄNDEN

Neue Aufnahmeeinheit zum Wohle des Patienten

Viele Eingrife sind heute ambulant oder mit einem sehr kurzen Aufenthalt im Krankenhaus möglich. Vorun- tersuchungen werden in der Regel ambulant vom Hausarzt erbracht und brauchen im Krankenhaus nicht wie- derholt zu werden. Gleichzeitig sind am Entlassungstag noch letzte Unter- suchungen und Formalitäten wie das Entlassungsgespräch notwendig. Diese Situation war die Geburtsstun- de der „neuen Aufnahmeeinheit“ am diako – die stadtklinik. Hier werden die neu aufgenommenen Patienten von speziell geschultem Pflegeper- sonal in Empfang genommen und für den Eingriff vorbereitet. Gleichzeitig findet ein ärztliches Gespräch mit dem betreuenden Anästhesisten statt. Von der Aufnahmeeinheit wird der gut vorbereitete Patient dann in den Operationssaal zu seinem Eingriff gebracht. Nach der Operation und der Aufwachphase bezieht der Patient sein frisch hergerichtetes Zimmer, wo er seine mitgebrachten Sachen vorfindet. Durch die Etablierung die- ser Aufnahmeeinheit ist es gelungen, den Behandlungsablauf ruhiger und individuell auf den Patienten und seine Bedürfnisse ausgerichtet zu gestalten.

www.diako-augsburg.de

ausgerichtet zu gestalten. www.diako-augsburg.de Kennen Sie das ? nicht mehr los lässt nicht genau erkennen
ausgerichtet zu gestalten. www.diako-augsburg.de Kennen Sie das ? nicht mehr los lässt nicht genau erkennen
ausgerichtet zu gestalten. www.diako-augsburg.de Kennen Sie das ? nicht mehr los lässt nicht genau erkennen

Kennen Sie das ? nicht mehr los lässt nicht genau erkennen

körperlich bemerkbar macht und von dem Sie tief drinnen wissen, dass es mit irgend etwas in Ihrem Leben zu tun hat

Sie

und Sie die Zusammenhänge noch und doch ist da „etwas“, das sich

dass Sie „etwas“ beschäftigt

? Diesem interessanten „Etwas“ mit „Focusing“ näherzu- kommen, könnte Ihr Leben bereichern!

Schnupperabend: Donnerstag, 16.10.2008, Augustana-Fo- rum. Focusing zum Kennenlernen: Samstag, 18.10.2008. Übungsabende: 6., 13., 20. und 27. November 2008. Weitere Termine ab Februar 2009.

: Samstag, 18.10.2008. Übungsabende: 6., 13., 20. und 27. November 2008. Weitere Termine ab Februar 2009.

4/2008 25

AKTUELL 90 Jahre Josefinum Krankenhaus mit einmaliger Spezialisierung
AKTUELL
90 Jahre Josefinum
Krankenhaus mit
einmaliger Spezialisierung

Sozialministerin Christa Stewens sagt Josefinum Unterstützung zu

Christa Stewens sagt Josefinum Unterstützung zu B ei einem Festakt zum 90jährigen Bestehen des
Christa Stewens sagt Josefinum Unterstützung zu B ei einem Festakt zum 90jährigen Bestehen des

B ei einem Festakt zum 90jährigen Bestehen des Krankenhauses Jo-

sefinum gratulierte Bayerns Sozialministerin Christa Ste- wens und dankte den 900 Mitarbeiterinnen und Mitar- beitern für ihr Engagement. „Mit seiner – jedenfalls in Bayern – einzigartigen Spezia- lisierung deckt das Haus die medizinische Versorgung von der Phase vor der Geburt bis hin zum Erwachsenwerden ab.“ Als „Augsburger Institu- tion“ bezeichnete die Mini- sterin das Josefinum, dessen Erfolg sehr eng mit der Tätig- keit der Katholischen Jugend- fürsorge verbunden ist, die seit 85 Jahren als Träger für dieses Haus die Verantwor- tung übernimmt. „Die Klinik genießt nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Betreuung ihrer Patienten, die sich mit medizinischer Expertise ver- bindet, einen sehr guten Ruf

26

medizinischer Expertise ver- bindet, einen sehr guten Ruf 26 4/2008 Chefarzt Dr. Michael Heinrich, Gesamtleiter Bernd

4/2008

Chefarzt Dr. Michael Heinrich, Gesamtleiter Bernd Lechner, Sabine Berninger (Pflegedienst), Chefärzte Dr. Helmut Streng und Dr. Ru- dolf Winkler, Sozialministerin Christa Stewens, Weihbischof Josef Grünwald, Prälat Günter Grimme und Chefarzt Dr. Helmut Boehm.

und ist aus der schwäbischen Krankenhauslandschaft nicht mehr wegzudenken“, so die Ministerin. Aus ihrer Sicht hat das Josefinum eine segens- reiche Vergangenheit, und sie hatte Anlass für einen sehr optimistischen Ausblick: „Für die nächste Zukunft ist ein sehr ehrgeiziges Großprojekt ins Visier genommen: Ein um- fassender Gesamtausbau soll das Haus baulich und struktu- rell rundum erneuern und fit für die kommenden Jahrzehn- te machen. Ich versichere Ihnen, der Freistaat wird die Katholische Jugendfürsorge dabei im Rahmen seiner Mög- lichkeiten unterstützen.“ Für den Bezirk Schwaben, der das Josefinum mit der Kin- der- und Jugendpsychiatrie

für ganz Schwaben beauftragt hat, dankte Bezirkstagspräsi- dent Jürgen Reichert für die gute Zusammenarbeit. Die Ar- beit in einer solchen Klinik sei nicht zu vergleichen mit einem Schreibtischjob, so Reichert, denn: „Hier ist der Mensch persönlich gefordert.“ Nach den Festreden stellten die Chefärzte Dr. Michael Heinrich, Dr. Helmut Streng und Dr. Rudolf Winkler die un- terschiedlichen Arbeitsgebiete des Hauses vor. Seitens des Krankenhausträgers Katholi- sche Jugendfürsorge bedank- te sich deren Vorstandsvorsit- zender Prälat Günter Grimme bei den Partnern für die gute Zusammenarbeit.

www.josefinum.de

den Partnern für die gute Zusammenarbeit. www.josefinum.de Station bündelt Kompetenz für Risiko- schwangere F ür

Station bündelt Kompetenz für Risiko- schwangere

F ür Schwangere mit einem erhöhten Risi-

ko bietet das Josefinum seit Oktober eine auf sie spezialisierte Station an. „Risikoschwangere mit gynäkologisch operierten Patientinnen oder frisch entbundenen Wöchnerin- nen auf einer Station unter zu bringen, ist nicht ideal“, so Dr. Helmut Streng, Chef- arzt der Frauenklinik. Durch Umorganisation entstehe eine Station, die sich auf diese Patientinnen spezia- lisiere, so dass man hier auch Fachkräfte für die

Situation gezielt einsetzen und die anderen Stationen entlasten könne. Streng beobachtet, dass die Zahl der Risikoschwan- geren im Haus überpropor- tional ansteigt, weil nach neuen Richtlinien diese Schwangeren nicht mehr in kleineren Krankenhäusern der Region behandelt wer- den sollen. Bei der Über- wachung und Behandlung von Risikofaktoren biete das Josefinum die besten Voraussetzungen; eine enge Zusammenarbeit der Frauenklinik mit der Früh- geborenen-Intensivstation gewährleiste optimale Be- dingungen.

gewährleiste optimale Be- dingungen. Höchstmögliche Sicherheit für Mutter und Kind ist das

Höchstmögliche Sicherheit für Mutter und Kind ist das Ziel der Station für Risiko- schwangere am Josefinum in Augsburg.

Elternvorträge im Josefinum

Im Herbst setzt das Krankenhaus für Kinder und Jugendliche am Josefinum die Reihe seiner Elterninformationsabende fort. Die Vorträge finden jeweils dienstags um 19 Uhr im Tagungs- raum im siebten Stock statt. Der Eintritt ist frei. Seit diesem Jahr kooperiert die Klinik der Ka- tholischen Jugendfürsorge hier mit PaedNetz Augsburg, einem Netzwerk niedergelassener Kin- derärzte in der Region. Über das Thema „Bauchweh“

Kin- derärzte in der Region. Über das Thema „Bauchweh“ sprechen am 11. November Dr. Bernhard Keck,

sprechen am 11. November Dr. Bernhard Keck, Dr. Christoph Schick und Dr. Andreas Schmidt.

Um „Notfälle und Unfälle imBernhard Keck, Dr. Christoph Schick und Dr. Andreas Schmidt. Kindesalter“ geht es am 2. De- zember

Kindesalter“ geht es am 2. De- zember in den Vorträgen von Dr. Elmar Dietmair und Dr. Carola Schreyer-Römeth. Um Säuglingsernährung geht

es dann am 13. Januar 2009.

Um Säuglingsernährung geht es dann am 13. Januar 2009. Das ist das neue Gerät (von links):
Das ist das neue Gerät (von links): Chef- arzt Dr. Helmut Boehm erläuterte die Funktion.

Das ist das neue Gerät (von links): Chef- arzt Dr. Helmut Boehm erläuterte die Funktion. Elisabeth Hochgesand vom Freundeskreis Josefinum, Dr. Walter Eschle von der Stadtsparkasse Augsburg sowie Peter Grimm und Dr. Rainer Karg, Kinderkrebshilfe Königswinkel e.V.

Modernstes Lungenfunktionsgerät

G roße Freude im Augsburger Josefi- num: Dr. Helmut Boehm, Chefarzt

am Krankenhaus für Kinder und Jugendli- che, konnte dank großzügiger Geldgeber das langersehnte Lungenfunktionsgerät für Babys und Kleinkinder in Empfang neh- men. Ermöglicht wurde diese kostspieli- ge Anschaffung im Wert von 30 000 Euro

durch eine gelungene Kooperation des Freundeskreises Josefinum e.V. mit der Kinderkrebshilfe Königswinkel e.V. und der Stadtsparkasse Augsburg. „Das ist ein völlig neuartiges Gerät, das erst ganz wenige Kliniken haben“ sagte

Dr. Boehm. „Bei Kindern unter vier Jahren können wir nun erstmals ohne Narkose die Lungenfunktion messen.“ Durch die nun möglichen einfachen Untersuchungen der Lungenfunktion sei es leichter, Verände- rungen der Lunge festzustellen und ent- sprechend zu reagieren. Dies betrifft vor allem Kinder mit Asthma und mit Mukovis- zidose. Der Freundeskreis Josefinum e.V. mit sei- ner Vorsitzenden Elisabeth Hochgesand ist stolz darauf, mit diesem hochwertigen Gerät die Lungenheilkunde bei Kindern im Josefinum zu stärken.

Wir sind da, wenn Sie uns brauchen! Ambulante Ambulante Pflege Pflege Hausnotruf Hausnotruf Pflege Zuhause
Wir sind da,
wenn Sie uns brauchen!
Ambulante Ambulante Pflege Pflege
Hausnotruf Hausnotruf
Pflege Zuhause
Hilfe auf Knopfdruck
• Medikamentengabe
• Injektionen
• Ausgebildete Pflegekräfte der
Sozialstation auf Abruf
• Verbandswechsel
• Hilfe bei Stürzen
• An- und Auskleiden
• Schlüsselzubringung
• Vollbad und Dusche
• Benachrichtigung von Angehörigen
• Hauswirtschaftliche Versorgung
• Notfalleinsätze
Tagespflege Tagespflege
Betreutes Betreutes Wohnen Wohnen Zuhause
Gemeinschaft erleben
Sicherheit jederzeit