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Österreichischer Die österreichischen

Bundesfeuerwehrverband Brandverhütungsstellen
TRVB
TECHNISCHE RICHTLINIEN VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ O 121

BRANDSCHUTZPLÄNE

INHALTSÜBERSICHT

1. Einleitung
2. Aufbau
3. Format
4. Maßstab
5. Raster
6. Umfang
7. Ausführung
8. Aufbewahrung
9. Planzeichen
Anhang: Beispiel für einen Brandschutzplan

Genehmigt in der 282. Präsidialsitzung


des ÖBFV am 9.3.2004 und in der Nachdruck oder Vervielfältigung
Geschäftsführerkonferenz der öster- nur mit Zustimmung der Herausgeber. Ausgabe 2004
reichischen Brandverhütungstellen am Ersatz für Ausgabe 1996
22.3.2004
1. Einleitung Die kartographische Richtung muß durch einen nach
Zweck dieser Richtlinie ist die einheitliche Gestaltung Norden gerichteten Pfeil in der rechten oberen Plan-
von Brandschutzplänen. ecke erkennbar sein.

Brandschutzpläne sind vereinfachte Symbolpläne(1) Aus den Brandschutzplänen müssen in übersichtlicher


und sollen alle Informationen enthalten, die zur effizien- Weise Raumeinteilungen, Brandabschnitte, Flucht-bzw.
ten Durchführung von Feuerwehreinsätzen notwendig Zugangsmöglichkeiten, Vorkehrungen für den Brandfall
sind. Sie sind grundsätzlich farbig und einvernehmlich oder andere Schadensfälle, sowie Hinweise auf beson-
mit dem örtlichen Feuerwehrkommando oder mit der dere Gefahren ersichtlich sein.
für den Brandschutz zuständigen Stelle zu erstellen.
Sie sind jedenfalls von der zuständigen Feuerwehr zu Die unter den Punkten 6.2 und 6.3 angeführten not-
vidieren. wendigen Angaben sind je nach Art der baulichen bzw.
Brandschutzpläne müssen auf dem aktuellen Stand betrieblichen Anlage in die Brandschutzpläne aufzu-
gehalten werden. nehmen.

2. Aufbau 6.2 Lageplan


Grundsätzlich sind ein Lageplan und je Objekt die erfor- 6.2.1 Angrenzende und benachbarte Grundstücke,
derlichen Geschoßpläne (Grundrißpläne) zu erstellen. Gebäude und Verkehrswege
Diese sind in Mappen bereitzuhalten, wobei für jedes 6.2.2 Feuerwehrzufahrten und -zugänge
Objekt eine eigene Mappe anzulegen ist. 6.2.3 Flächen für die Feuerwehr gemäß TRVB F 134
6.2.4 Nicht befahrbare Flächen
Der Lageplan ist entweder auf der Vorderseite der 6.2.5 Brandschutzstreifen und -zonen im Freien
Mappe aufzukleben oder als Deckblatt einzuheften. 6.2.6 Standort(e) der Brandmelderzentrale(n) und
Feuerwehrschlüsseltresor(e)
Die Mappen sind deutlich sichtbar und dauerhaft zu 6.2.7 Stiegenhäuser und Aufzüge
beschriften. Bei mehreren Mappen sind diese zweck- 6.2.8 Geschoßanzahl
mäßigerweise verschiedenfarbig auszuführen. 6.2.9 Löschwasserversorgung
6.2.10 Einspeisstelle(n) von Steigleitungen
3. Format 6.2.11 Angaben über Brandschutzeinrichtungen wie
Die Brandschutzpläne sind auf geeignetem, haltbarem Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA),
Papier im Format A 4 oder A 3 darzustellen. Stiegenhausentlüftungen (RA), Lösch- und
Brandmeldeanlagen
Pläne im A 3 Format sind so zu falten und so in die 6.2.12 Angaben über besondere Gefahren
Mappen einzuheften, daß sie zum Auffalten nicht her- 6.2.13 Gebäudebezeichnung mit der Art der Nutzung
ausgenommen werden müssen. 6.2.14 Lagerungen brennbarer Stoffe im Freien
6.2.15 Hauptabsperreinrichtungen, mit Angabe der
4. Maßstab Geschoße
6.2.16 Kennzeichnung der Brandwiderstandsklasse
Lagepläne: 1: 500 - 1 : 1000 der Decken
G e s c h o ß p l ä n e : 1: 100 - 1:200 6.2.17 Brandwände, die vertikal durch alle Geschoße
- ausgenommen Garagengeschoße - reichen
Soferne es der Umfang einer baulichen Anlage erfor- 6.2.18 Sammelplätze
dert, sind die Geschoße auf mehrere Pläne mit Rand-
übergriff zu teilen, um eine planliche Darstellung auf 6.3 Geschoßplan
Format A 4 oder A 3 in einem Maßstab von höchstens 6.3.1 Wände, die Brandabschnitte begrenzen
1:200 zu ermöglichen. In diesem Falle ist in der Nähe (Brandwände)
des Plankopfes eine verkleinerte Gesamtdarstellung 6.3.2 Brand- und Rauchschürzen
des Geschoßes mit Kennzeichnung des jeweils darge- 6.3.3 Wände
stellten Planinhaltes einzuzeichnen. 6.3.4 Öffnungen in Wänden und Decken mit und
ohne Brandschutzabschlüssen
5. Raster 6.3.5 Stiegenhäuser
Die Lagepläne müssen mit einem 20 m-Raster oder 20 6.3.6 Angriffswege für die Feuerwehr
m–Randraster versehen sein, mit dessen Hilfe Entfer- 6.3.7 Rettungswege
nungen (Abstände) abgeschätzt werden können. 6.3.8 Aufzüge
Dieses Rastermaß ist anzugeben. 6.3.9 Hinweise auf besondere Gefahren in einzel-
nen Räumen oder Raumnutzungen
6. Umfang 6.3.10 Hinweise auf Löschmittel, die nicht eingesetzt
6.1 Allgemeines werden dürfen
Brandschutzpläne sind möglichst so zu zeichnen, daß 6.3.11 Absperr- und Abschalteeinrichtungen
Zufahrt für die Feuerwehr bzw. Haupteingang in das 6.3.12 Brandschutzeinrichtungen wie Rauch- und
Objekt am unteren Rand liegen. Wärmeabzugsanlagen (RWA), Stiegenhau-
(1)
Zum Beispiel können entfallen: differenzierte Mauerstärken, Fensteröffnungen, Stiegenläufe, Aufschlagrichtungen von Türen usf.
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sentlüftungen (RA), Lösch- und Brandmel- geschoßpläne anzulegen.
deanlagen(2)
6.3.13 Raum- bzw. Raumgruppenbezeichnungen 7.7 Sind wichtige Angaben zu umfangreich, um
auf dem Plan im jeweiligen Raum eingetragen werden
7. Ausführung zu können, so ist der betreffende Raum mit einer von
7.1 Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind in einem Kreis umrahmten Ziffer zu kennzeichnen. Am
den Brandschutzplänen folgende Farben zu ver- Rand des Planes oder auf einem getrennten Blatt sind
wenden: unter der entsprechenden Ziffer die notwendigen An-
gaben einzutragen.
Blau: für Löschmittel und Löscheinrichtungen für die
Feuerwehr 7.8 Bei weitläufigen Objekten, bei denen die Dar-
Grün: für Fluchtwegsymbole, Notausgänge, Not- stellung der Geschoße auf mehreren Geschoßplänen
ausstiege, Druckbelüftungsanlage etc. erfolgt, kann die Erstellung von Geschoßübersichts-
Rot: für Räume und Flächen mit erhöhter Brand- plänen erforderlich sein. Diese müssen enthalten:
und Explosionsgefahr, zur Kennzeichnung Brandabschnitte, Aufzüge, Verkehrswege, Stiegenhäu-
von Verboten sowie zum Herausheben ser, Wandhydranten
wichtiger Informationen für die Feuerwehr
Gelb: Kennzeichnung von anderen besonderen 7.9 Jeder Brandschutzplan ist in der rechten un-
Gefahren (Gifte, Chemikalien, radioaktive teren Ecke entsprechend dem folgenden Muster zu
Stoffe, Säuren, Laugen etc.), Gefahren durch beschriften:
Elektrizität Beispiel:
Orange: Brandabschnittsgrenzen
BRANDSCHUTZPLAN
Der Sättigungsgrad der Farben ist so zu wählen, daß
in den farbigen Bereichen vorhandene Schrift- oder Fa. Muster, 7500 Musterstadt, Musterstraße 17
Planzeichen deutlich lesbar bleiben.
BÜRO- UND SOZIALTRAKT
Brandmeldergruppen sind gruppenspezifisch verschie-
denfarbig anzulegen. Diese Farben sind frei wähl- 1.-3. OG Stand: 1.9.2003
bar, da sie keine Warn- oder Hinweisfarben darstellen.
Plan Nr. x von yy (4)
Auf den jeweiligen Geschoßplänen sind die auf diesen
eingezeichneten Bedienungsgruppen in ihrer Farbe - Verfasser: Name, Adresse. Tel.Nr.:
Anmerkung: dieser Teil darf maximal 10 % des gesamten Plankop-
numerisch geordnet - in Form einer Leiste anzuführen.
fes ausmachen
Zur leichteren Lesbarkeit von Plänen müssen Ver-
kehrswege wie Gangflächen, Eingangshallen etc.
Diese Beschriftung muß auch im gefalteten Zustand
durch feine Raster oder graue Flächenfärbung heraus-
erkennbar sein.
gehoben werden.
Für andere Räume sind diese Kennzeichnungen unzu-
7.10 Strichstärken (mm) und Symbolgrößen
lässig.
Außenwände
7.2 Die Schrift muß in Normschrift und in schwar-
Brandmauern mind. 1,0
zer Farbe ausgeführt sein. Die Schrifthöhe muß min-
Stiegenhauswände
destens 2,5 mm betragen.
Wände
öffentliche Verkehrswege 0,5
7.3 Angaben zum Inhalt müssen - mit oder ohne
benachbarte Objekte
Farbe - als Klartext ohne Abkürzungen oder als Plan-
Hilfslinien 0,25
zeichen dargestellt werden.
Die Symbole sind in ihrer Größe nach dem Gesichts-
7.4 Angaben, die für den Einsatz der Feuerwehr
punkt der Übersichtlichkeit den Plänen anzupassen.
von untergeordneter Bedeutung sind, sind wegzulas-
sen (z.B. Kotenlinien).
8. Aufbewahrung
Je eine Brandschutzplanparie ist mindestens aufzube-
7.5 Bei Raumgruppen mit ähnlicher Nutzung
wahren bei(m):
muß nicht jeder Raum, sondern nur die Raumgruppe
8.1 Feuerwehr-Hauptzugang (z.B. Portier, Brand-
mit Raumwidmung beschriftet sein.
meldeparallelanzeige, FBF), in rot gekennzeichnetem
Wandkasten
7.6 Soferne mehrere Geschoße gleichartige
8.2 örtlich zuständigen Feuerwehrkommando
Grundrisse und Raumnutzungen haben, sind Regel-
8.3 Brandschutzbeauftragten

(2)
Soferne die Eintragung der Brandmeldergruppen die Übersich- (3)
Die Pläne sind fortlaufend zu numerieren und müssen bei
tlichkeit beeinträchtigt, sind eigene Meldergruppenpläne zu ver- Vorhandensein einer Brandmeldeanlage mit den Angaben im
wenden und die geschützten Bereiche in den Brandschutzplänen Bedienungsgruppenverzeichnis übereinstimmen.
dementsprechend zu beschriften. Gilt sinngemäß auch für die
Eintragung von tragbaren Feuerlöschern.

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9. Planzeichen Planzeichen Bedeutung bzw. Erläuterung
9.1 Planzeichen für den Baulichen Brand-
schutz 12
Aufzug mit FW Vorrangsschaltung
K2 und Angabe der Stockwerke(1)
Planzeichen Bedeutung bzw. Erläuterung
Grenze des Brandabschnittes 12
FW Feuerwehraufzug
Brand- bzw. Rauchschürze K2

Rauchabschluß FW Hauptzugang für die Feuerwehr

T 30 T 60 Brandschutzabschluß(Brandschutz- weiterer wichtiger Zugang für die


türe)(EN) Feuerwehr
T 90
RA Rauchabzugsöffnung
F 30 F 60
Brandwiderstandsklasse von Bau-
F 90 F 180 teilen einschließlich F-Verglasungen Durchfahrt mit Angabe der Breite
4,0 5,0
und Höhe in m
F 90S (EN)

K 60 Brandschutzklappe mit Angabe der 9.2 Planzeichen für den Betriebstechnischen


K 90
Brandwiderstandsklasse(EN) Brandschutz
W 30 W 60 Brandwiderstandsklasse von
W 90 Außenwandbauteilen(EN)
Planzeichen Bedeutung bzw. Erläuterung
Brandbrücke, Brandausbreitungs-
W Hauptabsperrvorrichtung für Wasser
möglichkeit
Hauptabsperrvorrichtung für Gas(1)
Kennzeichnung der Brandwider-
oder Chemikalien; dann statt “G”
DH
B standsklassen mit Angabe der G
D
F90 angrenzenden Gebäude bzw. Erd- Angabe der Chemikalie
2 F90 reiches(1) sowie der Dachkonstruk- Hauptabsperrvorrichtung für brenn-
1 tion mit folgenden Abkürzungen: B .. B
E
F90
brennbare Dachkonstruktion, DH ... bare Flüssigkeiten
F90
K harte Dachdeckung Hauptabsperrvorrichtung für Hei-
H zung
Fluchtweg, Zusätze: NA = Notaus-
NA gang oder Notausstieg, NL = Notlei-
HS Elektroverteiler, Sicherungskasten,
ter
Zusatz: HS = Hauptschalter
Stiegenhaus (z.B. vom 2. Kellerge-
schoß bis zum 12. Obergeschoß),
Zusätze: K = Kellergeschoß, D = 9.3 Planzeichen für Gefahrenstellen
Dachgeschoß
Planzeichen Bedeutung bzw. Erläuterung

Sicherheitsstiegenhaus (z.B. vom W Gefahr durch Löschen mit Wasser


2. Kellergeschoß bis zum 12.
Obergeschoß), Zusätze: K = Kel- nicht mit Wasser löschen (Wasser-
lergeschoß, D = Dachgeschoß schaden)

B Erhöhte Brandgefahr(1)
mit Angabe des jeweiligen Stoffes
Kanaleinlauf (Pfeil gibt Fließrich- Papier
tung an Explosionsgefahr(1)
Ex
Lacke
mit Angabe des jeweiligen Stoffes
Deckendurchbruch ( z.B. Abschluß
F 30 F 30
F 30); strichliert, wenn der Durch- Gefahr durch Chemikalien
bruch in der Decke oberhalb ist C
7
K Schacht mit Angabe der Geschoße(1) Gefahr durch Elektrizität, Zusatz:
1000 V
Spannungsangabe
12
Gefahr durch Gase(1), mit Angabe
Aufzug mit Angabe der Geschoße(1) G
K2 des jeweiligen Gases
Chlor

Gefahr durch radioaktive Stoffe


(1)
Änderungen gegenüber der Ausgabe 1996 (offen oder umschlossen)
offen oder
umschlossen

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9.4 Planzeichen für Brandmeldeeinrichtun- 9.5 Planzeichen für die Erste und Erweiterte
gen und sonstige Vorrichtungen Löschhilfe

Planzeichen Bedeutung bzw. Erläuterung Tragbarer Feuerlöscher mit Kenn-


N9
automatischer Rauchmelder mit zeichnung nach ÖNORM EN 3(2)
2/11 Angabe der Bedienungsgruppe (BG) und Mel-
dernummer; Zusatz M für Multisensormelder D Wandhydrant, mit Angabe des
Anschlusses
automatischer Temperaturmelder
3/8 mit Angabe der Bedienungsgruppe 9.6 Planzeichen für die Löschmittelversor-
und Meldernummer gung
automatischer Flammenmelder mit 9.6.1 Abhängige Löschwasserversorgung
4/5 Angabe der Bedienungsgruppe und
Meldernummer Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung
Zusatzkennzeichnung für Melder in Überflurhydrant; Angabe der Nenn-
der Zwischendecke weite der Leitung (mm) und Leistung
800
Zusatzkennzeichnung für Melder im 100 des Hydranten (l/min)
Zwischenboden Unterflurhydrant; Angabe der
800 Nennweite der Leitung (mm) und
Beispiel für einen Rauchmelder
100 Leistung des Hydranten (l/min)
im Zwischenboden
Absperrschieber in Hydrantenlei-
Beispiel für einen Rauchmelder tung
in der Zwischendecke
Trockene Steigleitung - Einspeis-
Druckknopfmelder mit Angabe der stelle
5/4 BG und Meldernummer
Trockene Steigleitung - Schlauchan-
schluß
Parallelindikator

Rauchansaugsystem (die Pfeile stel- 9.6.2 Unabhängige Löschwasserversorgung


RA len die tatsächlichen Ansauglöcher
dar)(1) Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung
100
L Löschteich mit Angabe des Fas-
Lüftungsleitungsmelder sungsvermögens in m3 und des
450 l/min Zuflusses in l/min
LM Linearmelder
70 Löschwasserbehälter, mit Angabe
Mimic Panel des Fassungsvermögens in m3,
der geodätischen Saughöhe und
1/4 der erforderlichen Saugleitungslänge
Blitzleuchte jeweils in m
Bach mit Stau und vorbereiteter
Brandmelderzentrale oder UZ für
BMZ
Unterzentrale mit Nummernangabe 3,5/ Saugstelle, Angabe der geodä-
8,0 tischen Saughöhe und der erforder-
BMZ Brandmelderzentrale mit Haupt- lichen Saugleitungslänge in m
melder 700 Saugstelle mit Angabe der mögli-
chen Wasserentnahme in l/min, der
Brandmelder-Parallelanzeigeein- geodätischen Saughöhe und der
BM-PA richtung
erforderlichen Saugleitungslänge
4/7,5 jeweils in m
FBF Feuerwehrbedienfeld 250 Brunnen mit Angabe der möglichen
5/7 Wasserentnahme in l/min, der geo-
BMST T Brandmeldestelle, Zusatz: Telefon
dätischen Saughöhe und der erfor-
derlichen Saugleitungslänge in m
Auslösestelle für Alarmeinrichtun-
ALARM gen (weitere Texte: RWA, Lösch- 1500/10 Pumpe mit Angabe der bei der Nenn-
anlage usw.) leistung erreichbaren Fördermenge
Schlüssel für Zugang bzw. Schlüs- in l/min und der Förderhöhe in bar,
seltresor z.B. Tragkraftspritze
verschiedene Hinweise und Texte, z.B. (2)
RWA durch eine dimensionierte RWA geschützter Die Tragbaren Feuerlöscher sind auf einem eigenen Layer (Ebene)
Bereich zu zeichnen; diese Ebene ist auf den Plänen für die Feuerwehr aus-
zublenden und nicht mit auszudrucken.

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Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung
Ortsfeste Saugleitung mit Angabe
700 der möglichen Wassermenge in l/min Achtung Magnetfeld
2,5 und der geodätischen Saughöhe in
m (Dieses Zeichen kann zur Ergänzung Brandschutzplan: Hinterlegungs-
folgender Zeichen verwendet werden:
ort des BSP, wenn sich dieser nicht
Löschteich, Löschwasserbehälter, Saug-
stelle, Brunnen)
P bei der BMZ oder im Plankasten der
Feuerwehr befindet.
9.6.3 Sonderlöschmittelvorräte
Sammelplatz

Löschmittellager, Angabe des Fas-


sungsvermögens in m3, z.B. 3000 l Elektoverteiler, in dem sich die Netz-
S3 BMA
versorgung der BMA befindet
Schaummittel (Kürzel gem. ÖNORM
EN 3)
Lautsprecher, Sirene, ELA Anlage
250 Löschwasserrückhaltebecken mit An-
gabe des Fassungsvermögens in m3
HM Haltemagnet
ABF Abgesetztes Bedienfeld
9.7 Planzeichen für ortsfeste Löschanlagen
ES Einsprechstelle für die Feuerwehr

Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung


Druckbelüftungsanlage, geschützter
Bereich, der durch eine Löschanlage Bereich
geschützt ist, mit Angabe des Lösch-
N2 manuell zu öffnende Zuluftöffnung
mittels Z
für RWA
SPRINKLER Zentrale einer Löschanlage (z.B.
Sprinkleranlage Naßalarmventilstation (NAVST):
dieses Symbol ist in der Sprinkler-
9.8 Planzeichen für besondere Gefahren zentrale oder Subzentrale mit
Angabe der Nummern der Naßa-
larmventilstationen, z.B. NAVST 1-5,
Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung
einzuzeichnen
G CHLOR Gasflasche(1),Zusatz: Art des Gases
Ansteckungsgefahr gemäß Gen- (EN)
Hinsichtlich der analogen europäischen Klassi-
technikgesetz(1) oder Biogefährdung, fizierung siehe ÖNORM B 3807
mit Angabe der jeweiligen Gefähr-
Bio 3
dungsklasse Soferne die angeführten Planzeichen nicht ausreichen,
sind diejenigen der ÖNORM F 2031 zu verwenden.
9.9 Neue Planzeichen der Ausgabe 2004

Planzeichen Bedeutung bzw. Erklärung


Schlüsselschalter: mit Angabe der Sperre:
3CHRANKEN GHS - Objekt Hauptschlüssel; P - Absperrung
Stadtgebiet; FW - Feuerwehrschlüssel und
Angabe der auslösenden Stelle, z.B.: Schran-
ken, Rolltore usw.

B-BOX “Black Box” der BMZ: Rechnerschrank


der BMZ ohne Bedienelemente

FW E-Einspeisungmöglichkeit für die


Feuerwehr mit Angabe des CEE-
32 A/20 kVA Steckers und der Leistung in kVA

Fluchtfiltermaskendepot

Entnahmestelle für Gefahrenstoffe


oder verunreinigtes Löschwasser
andere Gefahren: mit Angabe zur
! Gefahr z.B.: Dampf, Kälte, Absturz
Dampf usw.
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Breitenfurterstraße

100
3CHRANKEN

1000
D
K

PKW
PARKPLATZ
N
S3
Musterstraße

NA VERWALTUNG
C
Mürzingersteg
D
3 K
G HS
K N2 ALARM

5,0
BMZ FW
W C +
RA Ex
LABORTRAKT FW
WERKSTÄTTENTRAKT NB DH
F 90 C
3
F 90
2 
F 90 FW

Durchfahrt
NB DH 1 +
F 90 3
B E C H
E F 90 4,0 F 90 D
K K
G K im EG
W
im Keller
NA
F 90
8

TRVB O 121 04
F 90
7
6 F 90
5 F 90
100
LABORTRAKT:
4 F 90
F 90 Sämtliche Gefahrenstellen


1/3 3
2 F 90
F 90
1
F 90
E BRANDSCHUTZPLAN
D F 90
K &A-USTER -USTERSTADT -USTERSTR
K
NA

10 20 30
40m ,!'%0,!. Stand 13.4.2004

FW Zufahrt
über Kaiserweg 21
0LAN.RVON

Seite --
6ERFASSER"àRO-USTER -USTERSTADT -USTERG
Nr. 21 Nr. 19 Nr. 17 4EL
Nr. 96
Anhang 1a: Beispiel eines Lageplanes
Teil 1
NA

T 30 T 30 RA

D
K

N2 45/1 46/ 1 23/1


4,0 27/1 27/2
36/1 36/2 36/3 36/4 34/3 34/4 34/5
CHEMIELABOR HOCHSPANNUNGS– TRAFO– Teil 2
LAGER BÜRO C G Ex LABOR RAUM
W 22/4E #HLOR ,ACKE
RA HS
5,0 60 kV
46/2E 45/2E
34/1 34/2 34/6E
27/3 27/4E 23/2E
36/5 36/6 36/7 36/8 T 30 T 30 21/4
T 30 T 30
20/1
34/1–4 34/5,6 T 30 T 30 T 90
30/2E
32/1 32/2 21/3 22/3 21/2 22/2

HM
31/2E 31/1 HM 21/5-6E
20/2
T 30 T 30 T 30 T 30 T 30 T 30 25/1 T 30 22/1
36/9 36/10 21/6E
25/1 24/1 21/1
28/1 28/2 28/3
B 26/2E
35/1 35/2 35/3 33/1 33/2 33/3 WERKSTOFFPRÜ– EDV BÜRO
FUNGS–
MODELLTISCHLEREI DREHEREI LABOR 26/1
umschlossen
25/2E

36/11 36/12E 25/2E 21/5

T 30 T 30 35/4 35/5 35/6E 33/6E 33/5 33/4


28/6E 28/5 28/4 24/2E


K
NA

20 21 22 23 24 25 26 27 28 30 31 32 33 34 35 36 45 46
1 BRANDSCHUTZPLAN
&A-USTER -USTERSTADT -USTERSTRA”E

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3

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LABOR– UND WERKSTÄTTENTRAKT
Erdgeschoß/Teil 3 Stand 13.4.2004
2 0LAN.RVON

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6ERFASSER"àRO-USTER -USTERSTADT -USTERGASSE
4EL