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Zusammenfassung ABWL

Divergenz Das Nichtvorhandensein von Grenzwerten


Einheit  Wirtschaftseinheit = Betrieb
Produktionsfaktor, der menschliche Arbeitskraft, Betriebsmittel und
Dispositiver Faktor
Werkstoffe kombiniert
Ein Wirtschaftsobjekt handelt dann rational, wenn es sich bei der Wahl
Rationalität
zwischen Alternativen für die objektiv bessere Lösung entscheidet.
Mengenmäßiger Output
Produktivität =
Mengenmäßiger Input
Anzahl gleichartiger Verrichtungen
Arbeitsproduktivität =
Geleistete Stunden
Erfolgsgröße
Rentabilität =
Basisgröße
Gewinn der Periode
Eigenkapitalrentabilität =
Eigenkapital zu Beginn der Periode
Angefallene Zinsen der Periode
Fremdkapitalrentabilität = Fremdkapital zu Beginn der
Periode
Gewinn + Zinsen einer Periode
Gesamtkapitalrentabilität =
Eigenkapital + Fremdkapital
Bestandsgrößen Bestand zu einem gewählten Zeitpunkt einer Periode
Zahlungsmittelbestand Bargeld, Buchgeld
(ZMB)
Einklagbare Rechte auf Zahlung
Forderungen
Entstehung: Vertrag, Lieferung auf Ziel
Verpflichtung zur Zahlung einer Geldsumme an einen fremden 3. aufgrund
Verbindlichkeiten vertraglicher Grundlage
Entstehung: Kauf von Waren mit späterer Bezahlung
Geldvermögen = ZMB + Forderungen - Verbindlichkeiten
(Periodenbezogen, verändern Bestandsgrößen)
Bestands- ∆ Bestandsgröße Bestands-
größe t0 = Stromgröße größe t1
Stromgrößen
wichtige Stromgrößen:
Cash-In-Flow (Einzahlungen), Cash-Out-Flow (Auszahlungen)
Cash-Flow = C-I-F – C-O-F

Aktiva Passiva
… …
… …
… …
.. , .. GE = .. , .. GE

1) Geldvermögen berechnen
Bilanz
2) Angaben zur Periode (bspw. 01.01.-31.12.t1)
3) Endbestand (31.12.t1)
a. Zahlungsmittelbestand
b. Forderungen
c. Verbleib gegenüber B
d. Bilanz T-Konto 31.12.t1
e. Cash-Flow
f. Gewinn
Einzelunternehmen - Unbeschränkte Haftung mit gesamten Vermögen
- Ggf. Kaufmann im Sinne des HGBs, sonst BGB gültig
- Rechtsgrundlage: BGB
- Entsteht wenn sich min. 2 zur Erreichung eines gemeinsamen
GbR
Zweckes zusammenschließen
- Unbeschränkte Haftung
- Grundstruktur gleicht GbR
- Vorschriften durch BGB
- Rechtsfähig
- Unbeschränkte Haftung
OHG - Pro Gesellschafter min. ein Eigenkapitalkonto
- Gesellschafter zur Einlage einer Leistung verpflichtet
- Gewinnverteilungsabrede basiert auf Jahresergebnis
- Gesetzliche Gewinnverteilung: Gewinn / Verzinsung der Einlagen
4% p.a. / Restgewinnverteilung nach Köpfen
Einlagen (nach Verhältnis der bereits seit der Leistung abgelaufenen Zeit)
Basisbetrag für die - Stand des Kapitals am 01.01.
=
Einlagenverzinsung - Entnahmen (nach Verhältnis der bereits seit der Leistung abgelaufenen
Zeit)
- Jeder Gesellschafter (Privatvermögen, unbeschränkt)
Haftung OHG
- „Nachhaltungspflicht“: 5 Jahre
- Grundlage OHG (Unterschied: Spaltung der Geschäftsstruktur)
Komplementäre:
- Zur Vertretung, Geschäftsführung verpflichtet
- Vollhafter
Haftung - Juristische/ natürliche Person
Kommanditgesellschaft - Min. 1 Komplementär erforderlich
Kommanditisten:
- Begrenzte Haftung
- Keine Vertretungs-, Geschäftsführungsbefugnisse
- Kontrollrechte
- „Innengesellschaft“ (tritt nicht nach Außen)
- Nur Geschäftsinhaber durch abgeschlossene Geschäfte berechtigt,
Stille Gesellschaft verpflichtet
- Erstellung von Bücher, Abschlüssen
- Objekt der Besteuerung
- Juristische Personen
Kapitalgesellschaft - Eigene Rechtspersönlichkeit
- Kein Grundsatz der Selbstorganschaft
- Mindestkapital (25.000 €)
- Handelsgesellschaft
- Pflichten größenabhängig
GmbH
Organe:
- Geschäftsführer
- Gesellschaftsversammlung
- Keine Kreditwürdigkeit
UG
- ¼ des Jahresüberschusses wird zurückgelegt
- Mindestkapital (50.000 €)
- Kapital in Aktien aufgestellt
- Aktionäre haben Anspruch auf Bilanzgewinn
AG Organe:
- Hauptversammlung
- Aufsichtsrat
- Vorstand
- Ust: 19%, 75
Steuertarif - GewSt: 0,035 * h
- Kst: 15%
BMG Bemessungsgrundlage
Steuerbetrag (S) = S = f (BMG)
S
Ø – Steuersatz (s) = * 100
BMG
ds
Grenzsteuersatz (s‘) = * 100
dBMG
Entgelt (Netto – Preis) Alles was der Leistungsempfänger aufwendet abzüglich des Steuersatzes
Umsatzsteuer = Entgelt * Steuersatz
Gewinn = Ertrag - Aufwand

Aktiva Bilanz Passiva


Vermögensgegenstände Reinvermögen (Passiva)
Bilanzinhalt Nicht-Vermögensgegenstände Schulden
Rechnungsabgrenzungsposten
∑ = ∑

A GuV P
Aufwand Ertrag
GuV
Saldo
=

Erträge Realisierte Einnahmen bzw. Einzahlungen gemäß Relationsprinzip


Aufwand Nach dem Relationsprinzip bzw. nach dem Imparitätsprinzip Ausgaben
Aufwand, der jedoch betragsmäßig verändert wird (z.B. kalkulatorische
Anderskosten
Zinsen)
Zusatzkosten Zusätzlich hinzugefügt (z.B. Unternehmerlohn)
EK
Verschuldungsgrad (V) =
VK
rGK + (rGK- i) * V
Leverage-Formel (rEK) = Bleibt Zinssatz für das Fremdkapital konstant, führt eine Erhöhung des
Verschuldungsgrads c.p. zur Erhöhung der EK-Rendite → Leverage-Effekt
Kostenvergleichsrechnung = Variable Stückkosten + Abschreibungen pro Stück + Kalk. Zinsen
Anschaffungskosten
Abschreibung pro Stück =
Nutzungsdauer in Jahren
Anschaffungskosten +
Kalkulatorische Zinsen = Restwert
2 * Zinssatz
Ø-Gewinn
Statische Rentabilität =
Ø-gebundenes Kapital
Durchschnittsgewinn = Erlös - Durchschnittskosten
Vorgänge, bei denen sich der Zahlungsmittelbetand verändert Abbildung in
Einzahlung/ Auszahlung
Finanz- und Investitionsrechnung (Bilanz, Kapitalflussrechnung)
Vorgänge, bei denen sich das Geldvermögen verändert
Einnahme/ Ausgabe (Geldvermögen = Zahlungsmittelbestand + Forderungen – Verbindlichkiten)
Abbildung in Finanz- und Investitionsrechnung (Bilanz, KFR)
Geschäftsvorfälle, die das Netto- bzw. Reinvermögen verändern
(Reinvermögen = Vermögen – Schulden)
Ertrag/ Aufwand Abbildung im externen Rechnungswesen (Bilanz, GuV)
A: Anlagerungen, Umlaufvermögen
P: EK, FK
Bewerteter Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen für die betrieblich
Kosten
Leisterungserstellung
Ergebnis des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses in bewerteten
Leistung
Gütern und Dienstleistungen
Eigenkapital = Gewinn + Einlagen - Entnahme
ZMB (neu) = ZMB (vorher) + Einzahlung - Auszahlung
GV (neu) = GV (vorher) + Einzahlung – Auszahlung
RV (neu) = RV (vorher) + Erträge – Ausgaben – Entnahme
Als Produktivität bezeichnet Unterschied:
man das Verhältnis von - Produktivität als
Ausbringung zu Einsatz. mengenbezogene Kennzahl
Produktivität
Beispiel: Pro Arbeitsstunde - Wirtschaftlichkeit als Verhältnis
(Einsatz) werden 2 Fahrräder bewerteter Ausgangsgrößen
produziert (Ausbringung).
der sinnvolle und sparsame
Wirtschaftlichkeit
Einsatz vorhandener Mittel
Output in Stück
Arbeitsproduktivität =
AK in h
Erlös Ertrag
Wirtschaftlichkeit = =
Kosten Aufwand
Gewinn
NEW =
EK
Gewinn
Umsatzrendite =
Umsatz
Gewinn + i * FK
rGK =
Gewinnkapital
Verbindlichkeit aus Die aus erhaltenen Lieferungen oder beanspruchten Dienstleistungen
Lieferung und Leistung entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.
Verlegte Inventur - 3 Monate vorher oder 2 Monate nachher
- Tägliche Registerführung
Permanente Inventur
- Einmal im Jahr komplett zählen
Stichtagsinventur - Ende des Geschäftsjahrs
Vermögen = Kapital
Mittelverwendung = Mittelherkunft
Aktiva (AV + UV) = Passiva (EK + FK)
Nachteil der Erfolgs- - Private Vorgänge nicht erkennbar (Bilanz)
ermittlung durch - Erfolgsquellen (konkrete Einnahmen) nicht erkennbar
Distanzrechnung
Bruttobetrag
UST =
1 + Mehrwertsteuersatz
Bruttobetrag
Vorsteuer = * 100
107 oder 119
Zahllast = Umsatzsteuer aus Verkauf – Vorsteuer aus Einkauf
Rechenschaftsfunktion Auskunft über das verwaltete Verwendung & Veränderung des
Vermögen der Aktionäre Vermögens
Einkommensbe- Ausschüttung Höhe des betragsder an Aktionäre in
messungsfunktion Form der Dividende ausgezahlt wird, die
Höhe der Boni für das Management und
die Höhe der Steuerzahlungen
Dokumentationsfunktion Belegwesen Nachweis der Buchhaltung für erfassten
Geschäftsvorfall in einem Unternehmen
Informationsfunktion Zur Lage der Gesellschaft getätigte und geplante Transaktionen
Vermögensgegenstände Anlage- & Umlaufvermögen
Schulden Kurz- & langfristig
Rechnungsabgrenzungs- Beinhaltet die Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die
posten bereits in dieser Periode geleistet wurden
Latente Steuern Differenz zwischen handelsrechtlichen & sterlichen Gewinn
- eine künftige direkte Einzahlung aus dessen Verwertung
Vorliegen eines wirt. - künftige Nutzung im Produktionsprozess zur Herstellung anderer
Wertes über den marktgängige Vermögensgegenstände
Bilanzstichtag - künftige Vermeiung oder Verminderung von Auszahlungen
(Verfahren, Innovationen)
- setzt Separierbarkeit/ Greifbarkeit vom übrigen Vermögen des
Verwertbarkeit Kaufmanns voraus, ohne, dass der künftige wirtschaftliche Wert
verloren geht
Selbstständige - ermessens- und willkührfreie Zuordnungeines Wert
Bewertbarkeit
Außenverpflichtung Verpflichtung zu einer Leistung gegenüber einem
gegenüber fremden aus der Unternehmensperspektive fremden Dritten,
Dritten die hinreichend konkretisiert ist
wirt. Belastung - künftige Minderung des Kaufmanns-
vermögens, da Vermögensabgang keine
gleichwertige Gegenleistung des
fremden Dritten gegenüber
steht
- sie muss bis zum Beurteilungszeitpunkt
Handelsrechtliche Schuld
verursacht worden sein
liegt vor, wenn…
- die Verursachung muss rechtliche (z.B.
"Rechtsverletzung") und/ oder wirt.
(z.B. die Herstellung von Podukten, für
die gewährleitet wird) erfolgt sein
Wahrscheinlichkeit der es muss mehr dafür als dagegensprechen, dass
Inanspruchnahme der Kaufmann aus dieser Verpflichtung in
Anspruch genommen wird
Höhe der Schuld muss
sicher feststehen
„echte“ mit Auszahlungen
Pagatorische Kosten verbundene Kosten (bspw.
Rohkosten, Gehälter)
Steht in der Finanzbuchführung entweder kein Aufwand (Zusatzkosten)
Kalkulatorische Kosten
oder Aufwand in anderer Höhe (Anderskosten) gegenüber
„Idee“ Größe, die unabhängig von der Kapitalstruktur des Unternehmens ist
Gesamtkapitalrendite
Anschaffungswert - Liquiditationserlös
Abschreibung =
Nutzungsdauer
Durchschnittliches Anschaffungswert + Restwert
=
gebundenes Kapital 2
Ø-Gewinn p.a.
Rentabilitätsrechnung =
Ø eingesetztes Kapital
Beginnend im investitionszeitpunkt weren die Ein- und Auszahlungen der
folgenden Perioden solange sukzessive addiert, bis die kumulierten
Umulationsmethode
Einzahlungen die kumulierten Auszahlungenerreicht haben. Dieser
Zeitpunkt makiert das Ende der Amortisationszeit.
Das Ende der Amortisationszeit, der Amortisationszeitpunkt, ist erreicht,
Amortisationsrechnung
wenn die Rückflüsse aus der Investition genau dem eingesetzten Kapital
(statisch)
entsprechen.
Ø Gewinn
Durchschnittliche Rendite =
Ø eingesetztes Kapital
CF
Kapitalwert (K0) = - A0 + 𝛴𝑡𝑛 = 0 *
(1 + i)t
Grenzsteuersatz = (f(BMG+ 1) – (f(BMG))) * 100