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Verkehrliche Begründung

Warum ist der Holzgartensteg notwendig?

Regensburg wächst und damit auch der Verkehr. Ziel ist, das Schulen und Hochschulen, Arbeitsplätze und Einzelhandel,

93
Wachstum des Autoverkehrs zu stoppen und den Radverkehr Sport und Kultur erzeugen vielfältige Verkehrsverflechtungen

BA
BA
zu fördern. Dazu werden attraktive Radwegeverbindungen ge- quer durch die Stadt. Der Holzgartensteg bildet, zusammen mit
braucht, die auch dem Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen dem Grieser Steg, an einer zentralen Stelle eine wichtige Donau-
entsprechen. Zeitlarn
querung für Fußgänger und Radfahrer – egal ob von Schwabel-
Wie in der untenstehenden Karte dargestellt, befinden sich weis nach Prüfening, vom Kasernenviertel nach Haslbach oder
beidseits der Donau große Wohngebiete und wichtige Ziele. von der Konradsiedlung zum Galgenberg.
93
BA
BA

Lappersdorf

Sallern/
Gallingkofen
37000

Haslbach
4000

Regen
Kareth

Wenzenbach
Reinhausen
8600 9200

Lappersdorf Steinweg/ M
Pfaffenstein 27
Oberwinzer 4200
Donau

Wutzelhofen

Sallern/
Gallingkofen Stadtamhof
2400
37000
Westbad RT-Halle
11000
AMG
800
Infinion
2200 Westenviertel
28000
Konradsiedlung
Regen

Goethe- Innenstadt
Kareth Gymnasium
Krankenhaus 17500 AAG
Barmherzige 1300
Brüder Klinik Neues 700
2200 St.-Hedwig Rathaus

St.-Marien-
Gymnasium
800
Brandlberg/
Reinhausen Keilberg
2500 Arcaden
9200
Alexcenter 30000

Steinweg/ MR
Pfaffenstein Landratsamt 6000 Dechbetten
Oberwinzer 2700
4200
Gewerbepark Königswiesen
Donau Werner-von-
Siemens-
Gymnasium 16000
1200 Kers
Berufs
Von-Müller-
Gymnasium
700 OTH
11000
Galgenberg
1800 8900
Stadtamhof DEZ Kumpfmühl/
2400 Donau-Arena Ziegetsdorf/
Neuprüll Fos/ Bos
30000 Weichs Schwabelweis 21900 Tegernheim
RT-Halle 2300 1500
Westbad 3700 5500
Bezirksklinikum 21000
AMG 2500
800
Universität
Infinion Biopark
2200 Westenviertel 3800
28000 600

Do
nau
Goethe- Innenstadt
Krankenhaus Gymnasium 17500
1300 AAG Con
Barmherzige Neues 700
Brüder Klinik Rathaus
2200 St.-Hedwig
Uniklinikum
St.-Marien- 5000
Gymnasium Graß
800 Ostenviertel
10800

Pentling
Arcaden Ob
30000
A93
BAB

Dechbetten Continental AG
8000
St.-Josefs-
Königswiesen Krankenhaus
600
Kerschensteiner
Berufsschulzentrum
Von-Müller- 5300 Kasernenviertel
Gymnasium 16100
700 OTH
11000 Irl
Galgenberg
8900
Kumpfmühl/ Einwohnerzahl nach
> 15000 5000 - 15000 < 5000 Stadtbezirken/ Gemeinden
Ziegetsdorf/ (Auswahl)
Neuprüll Fos/ Bos
21900 1500
Bezirksklinikum 21000
2500

Universität Anzahl Schüler / Studierende


> 5000 1000 - 5000 < 1000 an weiterführenden Schulen und Hochschulen
Biopark (Auswahl)
Grafik: Stadtplanungsamt, Stadt Regensburg

3800 600
3
BAB A

Continental Arena Beschäftigte bei ausgewählten


> 5000 1000 - 5000 < 1000 Unternehmen bzw. Gewerbeeinheiten
(Auswahl)

Uniklinikum
5000
Graß Burgweinting
Kunden / Besucher von Einzelhandelszentren
> 25000 10000 - 25000 < 10000 und anderen Verkehrserzeuger
Harting
(Auswahl)

Pentling
Oberisling
A93
BAB

BMW-Werk
Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Vorteile und Alternativen
Wer profitiert? Was passiert ohne den Steg?

Welche Vorteile bietet der Steg? längere Strecken weitab von Hauptverkehrsstraßen. Gefährliche Kreuzungen
Der Steg erfüllt sowohl die großräumige als auch die kleinteilige Vernetzung. und Einmündungen sowie enge Straßen wie die Wöhrdstraße oder die mit
Pendler aus Wenzenbach oder Zeitlarn können genauso profitieren wie die Touristen vollgepackte Steinerne Brücke können so umfahren werden.
unmittelbaren Anlieger. Das E-Bike ist inzwischen zu einer echten Alternative Zwar wird der Steg die Wegelängen für die meisten Nutzer kaum verkür-
zum Auto für den Weg zur Arbeit geworden. Auch Strecken von 10 km oder zen, weil aber auf der Route keine Ampeln vorhanden sind, verkürzt sich
mehr lassen sich mühelos mit dem E-Bike bewältigen. dennoch die Fahrzeit. Die Gestaltung des Stegs wird es außerdem erlauben,
Die Lage zwischen Reinhausen und Stadtamhof macht es möglich, dass dass sich Radler – auch mit Anhängern oder Lastenrädern – gegenseitig
viele Menschen abseits von Hauptverkehrsstraßen sicher die Geschäfte und überholen können.
Restaurants, die Cafés und Biergärten, Ärzte und Banken in Stadtamhof
erreichen. Auch die Altstadt rückt näher heran. Wie viele Radler werden denn den Steg nutzen?
Doch der Steg erfüllt noch eine weitere Funktion: Naherholungs- und Schon vor knapp zehn Jahren wurde eine Berechnung durchgeführt, die für
Grünflächen werden – wie in der Grafik erkennbar – optimal miteinander den Steg rund 2 000 Radlerinnen und Radler prognostiziert. Zum Vergleich
vernetzt. Davon profitieren beispielsweise Spaziergänger, Jogger, Nordic-Wal- Zahlen von anderen Brücken (gerundete Werte aus unterschiedlichen Jahren
ker und Gassi-Gänger. Eltern können abseits von Straßen mit ihren Kindern zwischen 2005 und 2018):
eine Runde Rad fahren. Spielplätze, Liegewiesen, Bolzplätze – alles wird viel • Sinzinger Brücke: 1 000 Radler sonntags zwischen 10 und 20 Uhr
einfacher zu erreichen sein. • Eisenbahnbrücke Mariaort:
1 000 Radler sonntags zwischen 10 und 20 Uhr
• Eiserne Brücke: 3 000 Radler

Reinhausen • Galgenbergbrücke: 1 500 Radler in 8 Stunden


• Steinerne Brücke: 4 000 Radler und 10 000 Fußgänger in 16 Stunden

Steinweg
Was wäre, wenn der Steg nicht gebaut würde?
Vor allem an den Kreuzungen im Stadtnorden sind an den Ampeln keine aus-
reichend großen Warteflächen für Radler vorhanden. Abbieger behindern
Stadtamhof Weichs
heute schon Geradeausfahrer. Radler weichen auf Gehwege aus. So kommt
es zu immer mehr Konflikten zwischen Fußgängern und Radlern und auch
unter den Radlern selber.
Viele Kreuzungen und Einmündungen rund um das Donau-Einkaufszen-
trum und die Nibelungenbrücke sich heute schon Unfallschwerpunkte. Weil
Altstadt
die Straßen und Kreuzungen auf die Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs hin
optimiert wurden, fühlen sich Radler und Fußgänger benachteiligt. Das führt
unter anderem zum gefährlichen Geisterradeln.
Der Steg wird als ein Schlüsselprojekt für die Förderung der Nahmobili-
tät und des Umweltverbunds gesehen. Es muss befürchtet werden, dass die
Karte: Stadtplanungamt, Stadt Regensburg

ehrgeizigen Ziele auf dem Weg hin zu einer Verkehrswende ohne Holzgarten-
steg nicht erreicht werden können. Die zu erwartenden Folgen bei einer Ein-
stellung des Projekts Holzgartenstegs wären:
Gibt es keine Alternativen zum Holzgartensteg? • mehr Unfälle, vor allem mit Schwerverletzten und Getöten
Es wurden verschiedene Varianten untersucht. Doch der Steg in seiner ge- • weiterer Anstieg des Autoverkehrs, das bedeutet mehr Staus, mehr
planten Lage vereinigt die meisten Vorteile in sich. Ausschlaggebend ist der Abgase und mehr Lärm
Aspekt Verkehrssicherheit. Durch den Holzgartensteg fahren Radler über • die Ziele in der Radverkehrsförderung werden nicht erreicht.

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Lagevarianten
Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung

Steg
Lagevarianten 1 und 2: Auf den ersten Blick
würde sich hier eine Brücke gut in die Umgebung
einfügen. Allerdings dürfen die vorhandenen
Schiffsliegeplätze nicht überbrückt werden.
Auch eine Unterbrechung der Liegeplätze durch
die Brücke wird von der Schifffahrtsverwaltung
nicht akzeptiert.

Lagevarianten 4 und 5: Eine Anbindung an den


Unteren Wöhrd ist verkehrsplanerisch nicht
erforderlich, da mit dem Grieser Steg bereits
eine Verbindung besteht. Die Trassenführung
zwischen Brücke und Wöhrdstraße wäre zudem
schwierig herzustellen (Eingriffe in Uferzone,
teilweise Privatgrund). Radfahren in der Wöhrd-
straße ist weniger attraktiv und sicher als über
den Grieser Steg.

Lagevariante 3: Die Anbindung an Stadtamhof


ist wegen der vielen attraktiven Ziele wichtig.
Die Schifffahrt wird nur in geringem Umfang Visualisierung: Stadtplanungsamt, Stadt Regensburg

beeinträchtigt. Es entsteht eine Umwegfreie


Trasse und die Brücke kommt an dieser Stelle
mit der geringsten Spannweite aus.

Brücke und Rampe


In der Machbarkeitsuntersuchung wurde
vereinfachend nur die rechtwinklige Querung
der Wasserstraße dargestellt. Im Wettbewerb
ist dies aber nicht vorgegeben. Es können auch
schräge oder gebogene Querungen vorgeschla-
gen werden.

Für die Ausbildung der Rampen – insbesonde-


re am Grieser Spitz – sind verschiedene Varian-
ten denkbar. Diese unterschiedlichen Möglich-
keiten sind im Wettbewerb zu untersuchen. In Gelä
nde
nive
au

der Machbarkeitsuntersuchung ergab sich als


„Amtslösung“ eine gewendelte Ausführung.
Dadurch wird die Breite des Spitzes ausgenutzt,
um die weiter westlich liegenden Flächen so
wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Eine
gerade Rampe würde die Grünflächen zum
einen verschmälern, zum anderen beschatten.

Karte: Tiefbauamt, Stadt Regensburg

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Technische Daten
Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung
Rampe
gerade
Rampe
4,0 % bestehender Weg
6

GRIESER SPITZ MARIA-BEER-PLATZ


0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

9 x 4,50
331,50
Das Tiefbauamt hat die grundsätzliche Mach- Lichter Raum: 6,40 m über HSW
4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m
Rampe

2,7
barkeit des Holzgartenstegs geprüft. Maßgeb- gerade
327,95 (MW)
Rampe

lichen Einfluss auf das Brückenbauwerk hat die 4,0 % bestehender Weg
6

1,7 83,02 1,4


107,43 0,5 %
0,5 %
Bundeswasserstraße, die eine lichte Höhe über 333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

9 x 4,50
331,50 Spannweite 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
dem höchsten Schifffahrtswasserstand (HSW)
h = 6,40 m h = 7,88 m

2,7
fordert: 6,40 Meter. Aus dieser Höhe ergeben 327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


sich in Folge die Höhen und Längen der erfor- 107,43

derlichen Rampenbauwerke, um an die vor- Höhenunterschied ca. 6 m Spannweite Höhenunterschied ca. 2 m


Rampenlänge 110 m bei Rampenlänge 40 m bei
handene Höhenlage anschließen zu können.
durchschnittlich 5,5 % Steigung durchschnittlich 5,5 % Steigung

Rampe
16,15

gewendelt
Rampe
4,0 % bestehender Weg
9 x 4,50

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m

Rampe

2,7
16,15

gewendelt
327,95 (MW)
Rampe
4,0 % bestehender Weg
9 x 4,50 1,7 83,02 1,4

0,5 % 106,26 0,5 %


333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50
330,40 (HSW) Spannweite
Regen Lichtraum Gefährdungsraum 4 x 2,50

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


106,26

Rampe Spannweite
gerade
Rampe
GRIESER SPITZ MARIA-BEER-PLATZ
4,0 % bestehender Weg
6

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

9 x 4,50

Gefährdungsraum: 7,88 m Regen


über HSW
331,50
Neben dem lichten Raum fordert die Schifffahrt, 330,40 (HSW) Lichtraum Gefährdungsraum 4 x 2,50
1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

den sogenannten Gefährdungsbereich zu Lichter Raum:


327,95 (MW)
6,40 m über HSW
Rampe

berücksichtigen. Bauwerksteile, die in diesen gerade


1,7 83,02 1,4
Rampe
107,43
Bereich hineinragen, müssen statisch auf einen 4,0 % bestehender Weg
6

Spannweite
0,5 % 0,5 %
möglichen Schiffsanprall ausgelegt sein. Man 333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

9 x 4,50
331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum
1,79

muss jedoch deutlich sagen, dass ein Anprall


h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

nur dann möglich ist, wenn mehrere Umstände 327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


zusammenkommen (z. B. falsche Beladung des 107,43

Schiffs, Manövrierunfähigkeit wegen Defekt, Spannweite

Fahren bei Hochwasser verbunden mit Fahrfehler).

Im Wasser selbst wird es keinen Brückenpfeiler


geben. Rampe
16,15

gewendelt
Rampe
4,0 % bestehender Weg
9 x 4,50

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum
1,79

h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

327,95 (MW)
Rampe
16,15

gewendelt
1,7 83,02 1,4
Rampe
106,26 4,0 %
9 x 4,50
bestehender Weg
Spannweite
Grafiken: Tiefbauamt, Stadt Regensburg 0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum
1,79

h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


106,26

Spannweite

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Hochwasser und Umgriff
Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung
Rampe
gerade
Rampe
4,0 % bestehender Weg
6

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

GRIESER SPITZ 9 x 4,50


331,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum MARIA-BEER-PLATZ
4 x 2,50

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m

2,7
Das hundertjährliche Hochwasser (HW 100) 327,95 (MW)

hat keinen weiteren Einfluss auf die Bauwerks- Rampe


1,7 83,02 1,4
107,43
höhe, da bei einem HW100 ohnehin die Schiff-
gerade

Spannweite Rampe
4,0 %
fahrt bereits eingestellt ist. bestehender Weg
6

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

9 x 4,50
331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m

Statistisch gesehen wird der Grieser Spitz alle

2,7
327,95 (MW)
5–10 jahre überflutet. In diesem Fall wird der
1,7 83,02 1,4

Holzgartensteg übergangsweise gesperrt 107,43

werden, bis das Wasser wieder abgeflossen ist. Spannweite

Rampe
16,15

gewendelt
Rampe
4,0 % bestehender Weg
9 x 4,50

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m

2,7
327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


Rampe
106,26
16,15

gewendelt
Rampe
Spannweite
4,0 % bestehender Weg
9 x 4,50

0,5 % 0,5 %
333,30 (HW100) 4,0 %
5,71

331,50 4 x 2,50
330,40 (HSW) Regen Lichtraum Gefährdungsraum

1,79
h = 6,40 m h = 7,88 m
2,7

327,95 (MW)

1,7 83,02 1,4


106,26

Planungsumgriff Realisierungswettbewerb Holzgartensteg M 1:2500 01.04.2019


Spannweite

Der Umgriff (in der Grafik blau dargestellt) der


Wettbewerbsplanung ergibt sich aus verschie-
denen Randbedingungen. Die Schiffsliegestelle
darf nicht beeinträchtigt werden. Daher kann
die Brücke nur am östlichen Ende des Grieser
Spitzes ankommen.

Auf der Nordseite soll die vorhandene Bebauung


und der Maria-Beer-Platz in angemessener Wei-
se berücksichtigt werden. Der Grünzug auf dem
Reinhausener Damm muss dabei freigehalten
werden.

Auf dem Grieser Spitz ist eine relativ große


Fläche als Bearbeitungsumgriff dargestellt. Ein
Teil davon wird vom Rampenbauwerk belegt
werden. Im anderen Teil können grünplanerische
Ersatz- und Aufwertungsmaßnahmen geplant
werden. Auf keinen Fall soll in die Biotope am
Südufer eingegriffen werden.
Grafiken: Tiefbauamt, Stadt Regensburg
Wettbewerbsumgriff Ausbau bestehender Weg Fläche Wettbewerbsumgriff

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Grieser Spitz / Maria-Beer-Platz
Eingriffe durch die Brückenrampe
Stand Kartengrundlage: - - - Amt für Stadtentwicklung, Vermessung und Kartographie

un
ge
stö
rte
Den Grieser Spitz prägen – wie rG

ns
man in Abb. 1 gut sehen kann – tre
ife
n
vor allem drei wesentlich Elemente: Re
inh
eine Naherholungsfläche, die au
se
ne
Be rD
regelmäßig auch als Veranstal- trie
bs
am
m
we
tungsfläche genutzt wird, ein gL
än
de
ung
Bolzplatz und ein Spielplatz. All Spielplatz est
ört
un Sc er G
ge hif
diese Elemente bleiben beim Bau stö
rte
fsl
ieg
rün
str
U:\_Gesamt\7_Abteilungen_Intern\Amt61-1\Holzgartensteg\Bürgerinfomation\Plakat Grieser Spitz\01_Pläne\190325_Holzgartensteg_Luftbild.dwg

Na es eife
he tel n
des geplanten Holzgartenstegs Bolzplatz rho
lun
le
Gr
gs ies
weitgehend unberührt. Eingriffe flä
ch
e
er
Sp
itz
durch die Rampe, den Brücken-
Stand Kartengrundlage: - - - Amt für Stadtentwicklung, Vermessung und Kartographie

schlag und die Wegeverbindung


zum Grieser Steg sollen so gering
maximaler
wie möglich sein. Planungsbereich
Rampe

Abb. 1
In den Abb. 2 und 3 ist die Höhen-
lage perspektivisch dargestellt,
um ein Gefühl dafür zu bekom-
men, wie sich der Holzgartensteg
in das Landschaftsbild einfügt.
Der eingezeichnete Planungsbe-
reich der Rampe macht deutlich, Grüns
treifen
freihal
ten
welche Fläche maximal für die
Grünstr
eifen fre
Rampe zur Verfügung gestellt ihalten
Höhenlage ca. 2 m über Gelände
wird. → Geringe Eingriffe in den Grünraum
max
imal
er P
lanu Höhenlage ca. 6 m über Gelände
ngs
Auf der Seite des Maria-Beer- bere
ich R
U:\Barz.Y.0\01_Projekte\08_Holzgartensteg\01_Pläne\190326_Holzgartensteg Schrägbild.dwg

amp
e
Platzes wird der Grünstreifen
zwischen dem Dammweg und
der Bebauung ungestört bleiben.
Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei

Die notwendige Rampe soll sich


parallel zum Dammweg im
Bereich des Maria-Beer-Platzes Abb. 2
erstrecken.

Fotos: 1.) Bilddokumentation, Stadt Regensburg, 2.) Luftbild, CityView, Stadt Regensburg, 3.) Tiefbauamt, Stadt Regensburg | Visualisierungen (Abbildungen 1–3): Stadtplanungsamt, Stadt Regensburg
Abb. 3
Grieser Spitz
Wegeverbindung vom/zum Grieser Steg
Stand Kartengrundlage: - - - Amt für Stadtentwicklung, Vermessung und Kartographie

un
ge
stö
rte
rG

ns
tre
ife
n
Re
inh
au
se
ne
Be rD
trie am
bs m
we
gL
än
de
ung
Spielplatz est
un Sc ört
ge hif er G
stö fsl rün
rte ieg str
U:\_Gesamt\7_Abteilungen_Intern\Amt61-1\Holzgartensteg\Bürgerinfomation\Plakat Grieser Spitz\01_Pläne\190325_Holzgartensteg_Luftbild.dwg

Na es eife
he tel n
Bolzplatz rho le
lun Gr
gs ies
flä er
ch Sp
e itz

maximaler
Planungsbereich
Rampe

Foto (Hintergrund): Luftbild, CityView, Stadt Regensburg | Visualisierung: Stadtplanungsamt, Stadt Regensburg Abb. 4

In der obenstehenden Visualisierung (Abb. 4) ist die vorgesehene Verbindung zwischen Holzgartensteg und Grieser
Steg rot dargestellt. Der bestehende Weg am südlichen Rand des Grieser Spitzes wird genutzt: Er wird für die
zukünftige Wegenutzung verbreitert, asphaltiert und beleuchtet, sodass sich Fußgänger und Radfahrer problemlos
und sicher begegnen können. Unberührt davon bleibt der südliche Uferbereich: Die Bäume und der Grünsaum blei-
ben erhalten.
Der Bereich des planfestgestellten Betriebswegs zur Schiffsanlegestelle muss freigehalten werden und kann
somit für einen erhöhten Fußgänger- und Radverkehr nicht als Hauptverkehrsweg genutzt werden.

Fotos: Bilddokumentation, Stadt Regensburg

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Foto: Bilddokumentation, Stadt Regensburg

Zeitplan
Was sind die nächsten Schritte?

April 2019 • Infoabend


• Vorbereitung der Auslobung des Planungswettbewerbs

Sommer 2019 • Stadtratsbeschluss zur Veröffentlichung der Wettbewerbs-


auslobung. In diesem Zuge wird dem Stadtrat auch von
der heutigen Bürgerinformation und den eingegangenen
Anregungen berichtet.

Mitte 2019–Anfang 2020 • Durchführung des Planungswettbewerbs

2020 • Beauftragung eines Planungsbüros bzw. -teams


• Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung

2021 • Durchführung der erforderlichen Genehmigungsverfahren

ab 2022 • Ausführungsplanung und Bauzeit

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Wettbewerb
Wie läuft das eigentlich ab?

WETTBEWERBSPHASE 1
Stadtrat stimmt der
Formulierung zu: Zahlreiche Planungsbüros entwickeln erste Ideen, arbeiten erste Konzepte aus und rei-
Auslobungsbeschluss chen diese bei der Stadt ein. Eine Fachjury bewertet diese und trifft eine engere Auswahl
und formuliert Anregungen für die weitere Bearbeitung

Formulierung
der Auslobung /
des Wettbewerbs

Information im Rahmen
einer Präsentation mit
anschließender Diskussi-
onsrunde
+
Bürgerbeteiligung: Anre-
Anregungen und Kritik gungen zur vorliegenden
3. April 2019

fließen in die weitere Auswahl können einge-


Bearbeitung ein bracht werden
Information und
Bürgerbeteiligung

WETTBEWERBSPHASE 2
Ausgewählte Planungsbüros, die es in die zweite Wettbewerbsphase geschafft haben,
erarbeiten nun detaillierte Konzepte unter Berücksichtigung der weitergereichten
Anregungen und Anforderungen. Final entscheidet eine Fachjury darüber, welcher
Entwurf prämiert wird.

Präsentation des
Ergebnisses
Der Stadtrat entscheidet über die weitere
Umsetzung des Projekts:
Planungsbeschluss

Umsetzung
Angebote werden eingeholt und vor der Vergabe
dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt:
des Holz-
Vergabebeschluss gartenstegs
beginnt

Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Welterbe und B-Plan
Karten zur Visualisierung
Welterbe Welterbe
Altstadt
Welterbe Kernzone / mit Stad
Altstadtensemble

Welt
Altst

Welterbe Pufferzone Welt

Den

Denkmalgeschützte
Gebäude

Holzgartensteg

Das Projekt Holzgartensteg


liegt etwa 100 Meter vom
Rand des Welterbebereichs
entfernt in der sogenannten
Pufferzone. Der Projektfort-
schritt wird deshalb regelmä-
ßig im Welterbe-Steuerungs-
komitee vorgestellt. Das
Komitee legt großen Wert
darauf, in den weiteren
Planungsverlauf einbezogen
zu werden.
Maßstab = 1

Bebauungsplan Nr. 111 Stand : 22.03

61.3 Doe/BY
Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei
Stadtplan
Karten zur Visualisierung
R 4508 779

H 5432 500
Die Donau mit den
Inseln Oberer und
Unterer Wöhrd sowie
Stadtamhof haben auf
die Stadt eine stark
trennende Wirkung.
Brücken sind das ver-
bindende Element,
damit die Bürgerinnen
und Bürger zusammen-
kommen können.

Geh- und Radweg-


brücken haben dabei
den Vorteil, dass durch
sie der nichtmotori-
sierte Verkehr sicher
und bequem die
Donau überqueren
kann.

Bild: Luftbild von


Regensburg 2017 R 4508 630

H 5432 568
© Digitaler Stadtplan
Regensburg, Amt für
Stadtentwicklung
Digitaler Stadtplan Regensburg
Amt für Stadtentwicklung
Datum 11.01.2019 Maßstab 1: 5000
H 5431 200

Notizen:
Luftbild 2017
0 50 100 M 1:5000

Der heutige Grieser Meter


Dieser Auszug wurde mit dem Stadtplan Regensburg erstellt.
Nutzungsbedingungen: Dieser Auszug ist nur bedingt zur Maßentnahme geeignet.

Spitz am Ostende
Vervielfältigung, Umarbeitung, Weitergabe und Veröffentlichung der Daten, Karten
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Weitere Nutzungen sind mit Zustimmung der Stadt Regensburg erlaubt.

Stadtamhofs ist in
dieser Form ebenfalls
erst mit dem Donau-
ausbau künstlich ent-
standen.

In den 1970er-Jahren
wurde der Schleusen-
kanal („Europakanal“)
und die Schleuse
Regensburg gebaut.
Erst seit dieser Zeit ist
Stadtamhof eine Insel.

Bild: Plan von


Regensburg
aus dem Jahr 1829.
© Digitaler Stadtplan
Regensburg, Amt für
Stadtentwicklung
Digitaler Stadtplan Regensburg
Amt für Stadtentwicklung
Herausgeber: Stadt Regensburg, Planungs- und Baureferat, D.-Martin-Luther-Straße 1, 93047 Regensburg | Druck: Stadt Regensburg, Hausdruckerei Datum 11.01.2019 Maßstab 1: 5001
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