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Laboratory for High

Power Electronic Systems

Netzwerke und Schaltungen II, D-ITET

Übung 5 Musterlösung
Leistungsanpassung, Blindleistung und
Dreiphasensysteme

Aufgabe 1 Leistungsanpassung

R L Zi
ûq C ûa Za ⇒ û ûa Za

Abbildung 1: Umwandlung in reale Spannungsquelle mit Innenimpedanz Zi

Wie in Abbildung 1 gezeigt, wird zur Vereinfachung zuerst die Schaltung bestehend aus
der Wechselspannungsquelle und den Bauelementen R, L und C in eine reale Ersatzspan-
nungsquelle mit Innenimpedanz Zi umgewandelt. Für Zi und û gilt:

1
jωC
û = ûq · = (60.98 − j48.9)V (1)
1
+ R + jωL
jωC
1
(R + jωL)
jωC
Zi = = (97.6 + j21.95)Ω (2)
1
+ R + jωL
jωC

1.1) Damit Pa maximal wird, muss gelten

Z a = Z ∗i (3)
Z a = (97.7 − j21.95)Ω (4)

Version: 23. Januar 2019


Die zugehörige Klemmenspannung ist
Za
ûa = û · = (25 − j31.3)V (5)
Za + Zi

und die aufgenommene Leistung


( )
1 |ûa |2
Pa,max = < = 7.81 W (6)
2 Z ∗a

1.2) In dieser Teilaufgabe gilt Za = Ra (ohmsche Last). Die vom Widerstand aufgenom-
mene Wirkleistung Pa ist
2
Ra
û ·

1 |ûa |2 1 Ra + Z i 1 |û|2 Ra |û|2 Ra

1
Pa = = = = (7)
2 Ra 2 Ra 2 |Ra + Z i |2 2 (Ra + Ri )2 + Xi2

wobei Ri = <{Zi } und Xi = ={Zi }.


Gesucht ist der Widerstand Ra bei welchem Pa maximal wird. Die Leistung an einer
rein ohmschen Last Ra die von einer Wechselspannungsquelle mit Innenimpedanz
Z i = Ri + jXi abgegeben werden kann ist maximal, wenn der Widerstand Ra dem
Betrag der Quellenimpedanz |Z i | entspricht. Somit gilt


(R + jωL) 1

jωC

Ra = |Zi | = = 100 Ω (8)

1
jωC + R + jωL

Die zugehörige Klemmenspannung ist


Ra
ûa = û · = (27.8 − j27.8)V (9)
Ra + Z i

Damit ist die maximale Leistung an einer rein ohmschen Last

1 |û|2 Ra
Pa,max = = 7.72 W (10)
2 (Ra + Ri )2 + Xi2

Herleitung Ra :
Dies ist eine Extremwertaufgabe, die Gleichung Pa = f (Ra ) wird nach Ra abgeleitet

2
und null gesetzt.

1 2 (Ra + Ri )2 + Xi2 − Ra 2(Ra + Ri )


 
dPa
= |û| 2 =0 (11)
dRa 2 (Ra + Ri )2 + X 2 i
(Ra + Ri )2 + Xi2 − 2Ra (Ra + Ri ) = 0 (12)
Ra2 + 2Ra Ri + Ri2 + Xi2 − 2Ra2 − 2Ra Ri = 0 (13)
− Ra2 + Ri2 + Xi2 =0 (14)
Ra2 = Ri2 + Xi2 (15)
q
Ra = Ri2 + Xi2 (16)

Einsetzen der Zahlenwerte ergibt dann:


p
Ra = (97.6 Ω)2 + (21.95 Ω)2 = 100 Ω (17)

In Abbildung 2 ist die Leistung in Abhängigkeit des Lastwiderstands Pa = f (Ra )


dargestellt. Wie berechnet, zeigt sich, dass die Leistung bei Ra = 100 Ω maximal
wird.
8

5
Pa (Ω)

0
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200
Ra (W)

Abbildung 2: Pa = f (Ra ), wobei [Pa ] = W und [Ra ] = Ω

3
1.3) Za = (97.6 − j21.95)Ω ist eine kapazitiv-ohmsche Last. Damit gibt es grundsätzlich
zwei Möglichkeiten, wie die Kapazität Ca und der Widerstand Ra angeschlossen
werden können (parallel oder seriell), wie in Abbildung 3 illustriert.
In einer stationären DC Betrachtung (ohne Einschwingvorgänge) verhalten sich die
Kapazitäten wie Unterbrüche, und damit fliesst nur durch eine parallel geschaltete
Last Strom. Für eine Leistungsübertragung muss also eine Parallelschaltung gewählt
werden.

Zi
Ca
U ûa Ra Ca
Ra

Abbildung 3: Möglichkeiten zur Realisierung der Lastimpedanz.

Um die aufgenommene Leistung zu berechnen, werden alle Kapazitäten als Unterbruch,


sowie die Induktivität als Kurzschluss betrachtet. Damit bleiben nur die Widerstände
Ra und R(= 40 Ω) übrig. Der Widerstand Ra muss zuerst berechnet werden.
Lösungsweg 1(Impedanz) Die Impedanz Z a ist

Za = (97.6 − j21.95)Ω (18)

Der reine Wirkwiderstand Ra entspricht dem Realteil von Za

Ra = <{Za } = 97.6 Ω (19)

Lösungsweg 2(Admittanz) Die Admittanz Y a ist


1
Ya = = (9.76 · 10−3 + j2.195 · 10−3 )S (20)
Za
Mittels der Umrechnung zwischen Admittanz und Impedanz lässt sich Ra direkt
berechnen durch
G
Ra = = 97.6 Ω (21)
|Y a |2
Mit der oben berechneten ohmschen Last am an den Klemmen berechnet sich die
abgegebene Leistung zu
!2
Ra
U
Ua2 R + Ra
Pa = = = 6.41 W (22)
Ra Ra

4
Aufgabe 2 Blindleistungskompensation

L1 î1
Rp
û12 î 12
CD CD Lp
L2 î2
Lp Rp
û31
î 23 Lp
û23 CD î 31
L3 î3 Rp

Abbildung 4: Ersatzschaltung zu Aufgabe 2.

2.1) Die Ersatzschaltung der Maschine ist in Abbildung 4 gegeben. Die Asynchronma-
schine kann (stark vereinfacht) als Parallelschaltung eines Widerstands R und einer
Induktivität L in jeder Phase modelliert werden. Rp modelliert die mechanisch auf-
genommene Wirkleistung. Im Folgenden werden der Ersatzwiderstand Rp und die
Ersatzinduktivität Lp berechnet.
Zuerst wird die Wirkleistung, welche vom Widerstand Rp aufgenommen wird berech-
net:
Pmech 250 kW
P = = = 277.8 kW (23)
η 0.9
Die aufgenommene Wirkleistung berechnet sich mit
1 ∗ ∗ ∗ 3 ∗
P = <{û12 î12 + û31 î31 + û23 î23 } = <{û12 î12 } (24)
2 2
2
3
∗ 3 |û12 |
= |û12 | î12 · cos φ = · cos φ (25)

2 2 |Z|

wobei Z die Impedanz eines Aussenleiters (R/L Kombination) sei. Daraus lässt sich
|Z| bestimmen:

3 |û12 |
|Z| = · cos φ = 1.47 Ω (26)
2 P

Weiter wissen wir, dass

∠Z = φ = arccos(0.85) (27)

5
Die beiden letzten Gleichungen reichen, um Rp und Lp zu bestimmen:

1 j = 1 S

|Y | = − (28)
Rp ωLp 1.47
Rp
tan(−∠Y ) = = tan(arccos(0.85)) (29)
ωLp
=⇒ Lp = 8.88 mH (30)
=⇒ Rp = 1.73 Ω (31)

Damit ist das Ersatzschaltbild bestimmt.


Die vorhandene Blindleistung Q ist (vgl. Abbildung 5)

Q = P · tan φ = P · tan(arccos(0.85)) = 172.2 kvar (32)

Nach der Kompensation soll nur noch folgende Blindleistung übertragen werden:

Q0 = P · tan φ = P · tan(arccos(0.98)) = 56.4 kvar (33)

Die Differenz Q − Q0 müssen die Kompensationskapazitäten aufnehmen:


3
Q − Q0 = |û |2 |jωCD | (34)
2 12
Damit erhält man für CD :

2 Q − Q0
CD = = 768 µF (35)
3 |û12 |2 ω

Der Netzstrom sinkt im Verhältnis


P
I0 S0 cos φ0 cos φ 0.85
= = = 0
= = 0.867 (36)
I S P cos φ 0.98
cos φ

Die Übertragungsverluste Rü · I 2 sinken sogar quadratisch im Verhältnis (0.867)2 =


0.75.

2.2) In Abbildung 5 ist das Leistungsdiagramm skizziert: Die Scheinleistung S ist die
bezogene Scheinleistung vor der Kompensation, und die Scheinleistung S 0 die Schein-
leistung nach der Kompensation.

2.3) In Abbildung 5 ist die durchlaufene Scheinleistungskurve gelb eingezeichnet. Die


Wirkleistung P wird verringert, dabei bleibt die bezogene Blindleistung immer gleich.
Damit ist die aufgenommene Blindleistung bei P = 0 gleich wie im Nennarbeitspunkt,
also
Q0 = 56.4 kvar (37)

6
jQ

jQ
S jQC

S’
jQ’ jQ’

Abbildung 5: Leistungsdiagramm vor und nach Kompensation (Aufgabe 2.2)). Die durch-
laufene Scheinleistungskurve (Aufgabe 2.3)) ist gelb eingezeichnet.

2.4) Die aufgenommene Blindleistung muss für die Sternschaltung und die Dreieckschal-
tung gleich sein. Damit kann die folgende Gleichung aufgestellt werden:

3 û12 2

3 2
|û | |jωCD,Dreieck | = √ |jωCD,Stern | (38)
2 12 2 3
Nach CD,Stern aufgelöst, gibt

CD,Stern = 3CD,Dreieck = 2.3 mF (39)

Aufgabe 3 Dreiphasensystem
3.1) Da die Last völlig symmetrisch ist, heben sich die Ströme im Sternpunkt 0 auf:

î0 = î1 + î2 + î3 (40)


√ 
U 2 j0◦ ◦ ◦

= e + e−j120 + e−j240 (41)
R√
U 2
= (cos(0◦ ) − j sin(0◦ )) + (− cos(60◦ ) + j sin(60◦ )) + (− cos(60◦ ) − j sin(60◦ ))
R
(42)
√  
U 2 1 1
= 1− − (43)
R 2 2
=0 (44)

3.2) Wegen der Symmetrie der Quelle und der Last folgt
√ √
û1 U 2 j0◦ 230 2V j0◦
î1 = = e = e
R R 10 Ω

= 32.53 Aej0 = 32.53 A(1 + j0) = 32.53 A (45)

7
1 î1

û1 R
0

Abbildung 6: Ersatzschaltbild für î0 = 0

√ √
û2 U 2 −j120◦ 230 2V −j120◦
î2 = = e = e
R R 10 Ω
√ !
−j120◦ 1 3
= 32.53 Ae = 32.53 A − − j = (−16.26 − j28.17)A (46)
2 2

√ √
û2 U 2 −j240◦ 230 2V −j240◦
î3 = = e = e
R R 10 Ω
√ !
◦ 1 3
= 32.53 Ae−j240 = 32.53 A − + j = (−16.26 + j28.17)A (47)
2 2

3.3) Die aufgenommene Wirkleistung berechnet sich mit

1 n ∗ ∗ ∗
o 3 n ∗o 3

P = < û1 î1 + û2 î2 + û3 î3 = < û1 î1 = |û1 | î1 · cos φ
2 2 2
3 |û1 |2 3 |û1 |2 U2 (230 V)2
= · cos φ = · cos 0◦ = 3 =3 = 15.87 kW (48)
2 |Z| 2 |R| R 10 Ω
Alternativer Lösungsweg
Bei symmetrischer Belastung kann die Verbraucherleistung im Drehstromsystem,

unabhängig davon, ob es sich um eine Dreileiter- oder Vierleiter-Sternschaltung oder
um die Dreieckschaltung handelt, mit der Gleichung

P = 3U I cos ϕ (49)

berechnet werden.“- Elektrotechnik, Manfred Albach, Pearson Studium, S.412


Somit kann die Leistung direkt mit ϕ = 0 → cos ϕ = 1 durch
i
P = 3 · U I = 3 · U · √1 = 15.87 kW (50)
2

3.4) Die Leistung muss für Sternschaltung und Dreieckschaltung gleich sein. Damit kann
die folgende Gleichung aufgestellt werden:

U2 (U 3)2
3 =3 (51)
R R∆

8
10
Im

5 u^ 3

i^3
i^1 u^ 1
0
Re
i^2

-5 u^ 2

60 V/Unit
8 A/Unit
-10
-10 -5 0 5 10

Abbildung 7: Zeigerdiagramm zu Aufgabe 3.2)

Nach R∆ aufgelöst, gibt


R∆ = 3R = 30 Ω (52)
Alternativer Lösungsweg:
Allgemein kann auch die Stern-Dreieck-Transformation verwendet werden. Aufgrund
der symmetrischen Last sind alle R∆ identisch. Beispielsweise R∆,12 kann mit

R1 R2 + R2 R3 + R1 R3 102 + 102 + 102


R∆ = R∆,12 = = Ω = 30 Ω (53)
R3 10
berechnet werden.

3.5) Die Aufgabe lässt sich rein geometrisch lösen (vergleiche Abbildung 8). Dazu werden
zuerst die Spannungszeiger û12 von û1 nach û2 , û23 von û2 nach û3 und û31 von û3
nach û1 eingezeichnet. Danach werden auf diesen Zeigern in die gleiche Richtung die
1
Stromzeiger eingezeichnet, mit 30 der Länge (und skaliert um den Massstab). Berech-
net man die Ströme î12 , î23 und î31 , müssen die entsprechenden Leiterspannungen

9
û12 , û23 und û31 betrachtet werden. Dann folgt:
√  ◦

û12 = û1 − û2 = 2 · U · 1 − e−j120
√ ! √ !
√ 1 3 √ √ 3 1
= 2·U · 1+ +j = 2· 3·U · +j (54)
2 2 2 2
√ √ ◦
= 2 · 3 · U · ej30 (55)
j30◦
= 563.38 V · e = (487.90 + j281.69)V (56)
û 563.38 V j30◦ ◦
î12 = 12 = e = 18.78 A · ej30 = (16.26 + j9.39)A (57)
R∆ 30 Ω
√  ◦ ◦
 √  √ 
û23 = û2 − û3 = 2 · U · e−j120 − e−j240 = 2 · U · j 3
√ √ ◦
= 2 · 3 · U · e−j90 (58)
−j90◦
= 563.38 V · e = (−j563.38)V (59)
û 563.38 V −j90◦ ◦
î23 = 23 = e = 18.78 A · e−j90 = (−j18.78)A (60)
R∆ 30 Ω
√ !
√ 
−j240◦
 √ √ 3 1
û31 = û3 − û1 = 2 · U · −1 − e = 2· 2·U · − +j
2 2
√ √ ◦
= 2· 3 · U · e−j210 (61)
−j210◦
= 563.38 V · e = (−487.90 + j281.69)V (62)
û 563.38 V −j210◦ ◦
î31 = 31 = e = 18.78 A · e−j210 = (−16.26 + j9.39)A (63)
R∆ 30 Ω

10
10
Im

5 u^ 3
i^23 u^ 31

i^3 ^ i^31
i
0 u^ 23 1
Re
u^ 2 i^2 u^ 1
u^ 12

-5 i^12

60 V/Unit
8 A/Unit
-10
-10 -5 0 5 10

Abbildung 8: Vollständiges Zeigerdiagramm

Aufgabe 4 Symmetrische Last im Dreiphasensystem


Da die Last völlig symmetrisch ist, heben sich die Ströme im Sternpunkt M2 auf, îR1 +
îR2 + îR3 = 0. Die Spannungsquellen lassen sich auch in Sternschaltung darstellen und
bilden einen Sternpunkt M1 , wobei sich die Ströme im Sternpunkt M1 aufgrund der
Symmetrie aufheben. Daher können die Punkte M1 und M2 mit einer Leitung verbunden
werden, durch die kein Strom fliesst, entsprechend liegen M1 und M2 auf demselben
elektrischen Potential und es gilt û1 = ûR1 , û2 = ûR2 und û3 = ûR3 (Abbildung 9) Die
Amplitudenwerte der Mittelpunktspannungen û1 , û2 und û3 sind um den Faktor ( √13 )
kleiner als die Amplitudenwerte der Aussenleiterspannungen.

4.1) Zum Erstellen des Zeigerdiagramms beginnen Sie im gegebenen Fall mit dem Einzeich-
nen der Spannungen û1 = ûR1 , û2 = ûR2 und û3 = ûR3 . Die Spannungen û12 , û23 und
û31 werden dann graphisch ermittelt. Der Strangstrom î1 beträgt î1 = îR1 + îC12 − îC31 .
Nun ist îR1 in Phase zu û1 , îC12 eilt der Spannung û12 um 90◦ vor und −îC13 eilt der
Spannung û31 um 90◦ nach. Der Strangstrom î1 wird aus der geometrischen Summe
dieser Teilströme gebildet. Die Konstruktion der Strangströme î2 und î3 erfolgt nach
demselben Prinzip.

11
L1 î1
îC 12 îR1
C
û12 R
îR2 ûR1
û1 M1 L2 î2 R
û31 M2 C
û3 û2 ûR2 ûR3
îC 23
îC 31
û23 R
L3 î3 C îR3

îN = 0

Abbildung 9: Verbindung der Sternpunkte kann bei symmetrischer Last im dreiphasigen


System entfallen

4.2) Der Strom î1 wird berechnet mit

î1 = îR1 + îC12 − îC31 (64)

wobei
ûR1
îR1 = (65)
R
û12
îC12 = (66)
jXC

îC31 = 31 (67)
jXC
Dazu sind zunächst die Spannungen û12 und û23 zu berechnen:
√ !
√ 
−j120◦
 √ 1 3
û12 = û1 − û2 = 2 · U0 · 1 − e = 2 · U0 · 1+ +j
2 2
√ !
√ √ 3 1 √ √ ◦
= 2· 3 · U0 · +j = 2· 3 · U0 · ej30 (68)
2 2

√  ◦
 √ √ ◦
û31 = û3 − û1 = 2 · U0 · e−j120 − 1 = 2 · 3 · U0 · ej150 (69)

1
Eingesetzt in die Beziehungen für die Ströme und mit XC = − ωC = −199 Ω und
U
U0 = 3 = 231 V erhalten wir
√ L

√ √
û 2 · U0 j0◦ 2 · 231 V j0◦ ◦
îR1 = R1 = ·e = · e = 3.27 A · ej0 (70)
R R 100 Ω

12
Im
3

^u3

u^31
^i
-i^C31
-i^C23 ^i
C31
^i
R3
1

i^3
^i
C12
^u1 1
i^R1
Re
u^ 23

^i ^i ^i
R2 C23 2
u^12
^u2
-i^C12

Abbildung 10: Vollständiges Zeigerdiagramm

√ √ √
û 2· 3 · U0 j(30◦ −90◦ ) 2 · 400 V j−60◦ ◦
îC12 = 12 = ·e = ·e = 2.84 A · ej120
jXC XC −199 Ω
(71)
√ √ √
û31 2· 3 · U0 j(150◦ −90◦ ) 2 · 400 V j60◦ ◦
îC31 = = ·e = ·e = 2.84 A · ej240 (72)
jXC XC −199 Ω
und

î1 = îR1 + îC12 − îC31 = 5.91 A · ej56.4 (73)

4.3) Die aufgenommene Wirkleistung wird von den Widerständen bestimmt,


3
P = · |ûR1 | · îR1 = 1600 W (74)

2
Die Kondensatoren führen zur Erzeugung negativ gezählter Blindleistung,
3
Q = − · |ûC1 | · îC12 = −2413var (75)

2

13
Die Scheinleistung berechnet sich aus der geometrischen Summe von P und Q,
p
S = P 2 + Q2 = 2895 V A (76)

4.4) Die Leistung muss für Sternschaltung und Dreieckschaltung gleich sein. Damit kann
die folgende Gleichung aufgestellt werden:
 2
UL

(UL )2 3
= (77)
RD,Dreieck RD,Stern

Nach RD,Dreieck aufgelöst, gibt

RD,Dreieck = 3RD,Stern = 300 Ω (78)

14