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59) Der Piezoeffekt beschreibt die Umwandlung von Druck (griech.

Piezein = drücken) in Spannung (oder umgekehrt) mithilfe eines


Kristalls.Im Kristall sind die einzelnen Atome in einem räumlichen Gitter
angeordnet (hälfte positiv, hälfte negativ), sodass die Schwerpunkte der
positiven und negativen Ladungen gleich sind. Durch Druck verschieben
sich die Schwerpunkte; es entsteht ein elektrisches Feld. Zwei
gegenüberliegende Seiten wirken wie die Pole einer Batterie.

60)a)Kondensatormikrophon: Zwischen der Membran M und der Gegenelektrode


P liegt eine konstante Gleichspannung von etwa 100 V. Die Verbiegung der
Membran (Schallwelle) erzeugt Kapazitätsänderungen des aus M und P
bestehenden Kondensators. Es entstehen zeitlich veränderliche Ladeströme, die
am Wiederstand R als Spannungsänderungen (U≈) abgegriffen werden.

b)Kristallmikrophon: Eine Schallwelle erzeugt Biegungen in einer dünnen


einkristallinen Platte P aus Seignette-Salz (Salz der Weinsäure) und Bariumtitanat
oder einer anderen piezoelektrischen Substanz. Zwischen den metallisierten
Platten entsteht eine Wechselspannung (U≈) annähernd proportional dem
Schalldruck.

61) Der Schallwellenwiderstand (Schallkennimpedanz) ist das Verhältnis von Schalldruck p zu


Schallschnelle v. Bewegen sich Schallwellen von einem Medium in ein anderes (z. B. von Luft in
Wasser), so werden sie an der Grenzfläche (in diesem Fall die Wasseroberfläche) umso stärker
reflektiert, je unterschiedlicher die Schallkennimpedanzen beider Medien sind.

Z= p / v Z1 Z2>Z1 „schallhart“ umgekehrt „schallweich“


Z2 Z1