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Before the video starts :

Schau Mal , ich möchte euch etwas interessantes zeigen , was ich sehr
Dinaz : inspirierend gefunden habe. Habt ihr Lust ?

Mugdha : Ja , ja , gerne

After the video ends :

Also , hat jemand von euch über das Textil „Manomama” gehört oder
Dinaz : irgendwo gelesen ?

Ja , ich hab' auch ein bisschen über die Gründerin Sina Trinkwalder
Meenakshi : gelesen. Die Geschichte des Textils ist wirklich sehr faszinierend.

: Ich habe keine Ahnung was sie alle diskutieren ! Nano mama ?
Koshy :

Mugdha : Manomama !!

Koshy : Ja ja ! Woher kommt denn der Name „Manomama“? Klingt zwar


komisch aber interessant !

Dahinter steckt eigentlich eine nette Geschichte. Ihre Sohn hat, als er
Dinaz : klein war, immer Joghurt mit Fruchteinlage gegessen. Die hat er nach
oben gearbeitet und immer dann, wenn es nicht geklappt hat, hat er
gesagt: „Manno, Mama!“ Als sie dann einen Namen für das
Unternehmen gesucht hat, hat das perfekt gepasst: „Mano“, im
Lateinischen bedeutdet „die Hand”, und „Mama“.

„Aus den Händen der Mütter“ !

Cool , oder ?

Preeti : Wow ! Das ist wirklich sehr kreativ.

Koshy : Es wurde aber schwer für sie , nee ? In der Nachkriegszeit florierte der
deutsche Textilmarkt ein letztes Mal, dann ging es bergab.

Heute ist China der weltweit größte Exporteur für Bekleidungstextilien.


Koshy : Textilien Made in Germany haben Seltenheitswert.
Ich stimme zu. Ein Textilunternehmen, das sich in Deutschland
Preeti : ansiedelt, ohne politische Förderung und mitten in der Wirtschaftskrise,
das braucht mehr als Mut – eher so etwas wie ein Wunder.

Koshy : Was produziert eigentlich die Firma ?

Dinaz : Kurz und klar gesagt- Ihre Firma Manomama produziert Textilien in
Deutschland – nachhaltig und sozial.

Oh , umweltfreundlich und ökologisch und so was Humbug. Sind Trends


Koshy : eigentlich wichtig für die Firma oder nicht ?

Ummm, ich glaube, dass es nicht wichtig ist, denn sie produziert
Dinaz : Kleidung, keine Mode. Da liegt schon der Unterschied. Sie macht diesen
ganzen Fashion-Firlefanz überhaupt nicht mit. Eine gute Jeans brauchen
wir immer.

Die ist auch zwar außerhalb der Mode aber immer im Trend. Nicht
wahr?

Meenakshi : Das Stimmt

Mugdha : Ich bin erstaunt, wie sie es anfangs geschafft hat, Kunden zu gewinnen.
Sie hat keinen riesigen Werbeetat, oder ? Da ich niemals im Internet auf
solche Artikel gestoßen habe.

„ Ich bin die Werbung, quasi, ” sagte Sina. Soweit ich weiß , ist die Idee
Meenakshi : an sich besonders und deswegen sind viele Medien auf Manomama
langsam aufmerksam geworden. Dazu kamen auch viele
Auszeichnungen und Preise, die dann sich nach vorne getragen haben.

Warum findest du die Unternehmung so einzigartig ? Ja ja , sie hat es


Koshy : selber gegründet und ist jetzt erfolgreich geworden , aber dennoch !
Schau Mal , normalerweise gründet man ja ein Unternehmen, wenn man
Mugdha : eine tolle Idee für ein Produkt hat. Okay ?

Aber ihre Idee waren die Menschen.“ Maximierung von Menschlichkeit


statt Maximierung des Gewinns . Ein Unternehmen, das jedem
Menschen einen Arbeitsplatz bieten kann ist das Ziel.Heute sind viele
ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ältere, Langzeitarbeitslose oder
Alleinerziehende – Menschen, die in der Arbeitswelt keinen Platz mehr
fanden.
Und das finde ich besonders auffällig.
Einverstanden ?

Koshy : Achso !

Preeti : Also du meinst , dass mit Sinas Unternehmen „Manomama" geht es aber
nicht nur um nachhaltigen Konsum, sondern vor allem um die
Menschen, die bei ihr arbeitet. Ist es so ?

Ja. Genau. Ihrer Meinung nach kann ein Unternehmen nicht nur mittels
Dinaz : Geld erfolgreich sein kann ,sondern auch wenn möglichst viele
Menschen partizipieren konnen, weil sie die unternehmerische Aufgabe
in der Gesellschaft verwurzelt sieht.

Preeti : Weißt du was besonders ist ? Sie führt kein Vorstellungs-gespräch?

Mugdha : Ja , ha ha ha , du machst ja dumme Witze , oder ?

Meenakshi : Wirklich ! Ich habe irgendwo gelesen dass , sie sich nicht darüber
interessiert, was der Mensch bis dato gemacht hat, sondern, was sie mit
dem Menschen in der Zukunft machen kann.

Aber es ist nicht alles Gold , was glänzt. Ihre inzwischen 150
Mugdha : Beschäftigten stammen aus 25 Nationen. Für mich ist es skeptisch oder
sogar ungläubig , falls es Probleme zwischen den Mitarbeitern gibt ,
dann wie findet sie eine Lösung ?

Ahha ! Ich wusste , dass jemand so etwas sagen würdest ! (wurdest oder
Dinaz : würdest ? ) Sina ist sehr praktisch und schonungslos. Ich habe ihre
Interview im Internet gelesen wo sie gesagt hat , dass die Frauen viele
Freiheiten haben und sich selbst organisieren können. Die
zwischenmenschliche Geschichte ist eine andere Sache. Da kann es
passieren, dass sich zwei Mädels angiften. Dann stellt sie die Mädels an
die frische Luft und sagt: „Schreit euch da draußen aus und kommt erst
rein, wenn ihr wieder normal seid.“
Lustig , oder und meines Erachtens ist es auch logisch.
Preeti : Mir ist es bekannt , dass sie auch ein Buch geschrieben hat ?

Dinaz : Ja . „Wunder muss man selber machen“. Ein wunderschöner Name , ne ?

Preeti : Ja! Ich glaube , dass ich auch so was machen kann ?

Koshy : Was denn ?

Das Schlagwort : „Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle.”
Preeti : Ich glaube, dass ich auch so Besonders machen kann, oder ?

(laughs) Ich sehe das so nicht mein Schatz . Das einzige das du auf den
Mugdha : Kopf stellen kannst , ist deinen Schrank , wenn du "wie immer" kein
perfektes T-Shirt zum Tragen finden kannst.

Ende !!