Sie sind auf Seite 1von 20

DEUTSCHE NORM März 2001

Futtermittel
Bestimmung der Gehalte an Calcium, Kupfer, Eisen,
Magnesium, Mangan, Kalium, Natrium und Zink
D
Atomabsorptionsspektrometrisches Verfahren
(ISO 6869:2000) Deutsche Fassung EN ISO 6869:2000
EN ISO 6869
ICS 65.120

Animal feeding stuffs — Determination of the contents of


calcium, copper, iron, magnesium, manganese, potassium,
sodium and zinc — Method using atomic absorption
spectrometry (ISO 6869:2000);
German version EN ISO 6869:2000
Aliments des animaux — D@termination des teneurs
en calcium, cuivre, fer, magn@sium, mangan@se, potassium,
sodium et zinc — M@thode par spectrom@trie d’absorption
atomique (ISO 6869:2000);
Version allemande EN ISO 6869:2000

Die Europäische Norm EN ISO 6869:2000 hat den Status einer Deutschen Norm.

Nationales Vorwort
Diese Europäische Norm fällt in den Zuständigkeitsbereich des Technischen Komitees CEN/TC 327
„Futtermittel — Probenahme- und Untersuchungsverfahren“ (Sekretariat: Niederlande). Die ihr zu
Grunde liegende Internationale Norm ISO 6869 ist im ISO/TC 34/SC 10 „Futtermittel“ (Sekretariat:
Niederlande) erarbeitet worden.
Auf Grund der Ergebnisse des parallelen Abstimmungsverfahrens wurde ISO 6869 als Europäische
Norm EN ISO 6869 übernommen.
Eine Mitarbeit des DIN im CEN/TC 327 „Futtermittel — Probenahme- und Untersuchungsverfahren“
erfolgt nicht. Thematisch zuständig ist der Normenausschuss Lebensmittel und landwirtschaftliche
Produkte (NAL).
Für die im Abschnitt 2 zitierten Internationalen Normen wird im Folgenden auf die entsprechenden
Deutschen Normen hingewiesen:
ISO 3696 siehe DIN ISO 3696

Nationaler Anhang NA
(informativ)
Literaturhinweise
DIN ISO 3696, Wasser für anałytisshe Zweske — Anforderungen und Prüfungen; Identissh mit
ISO 3696:1987.

Fortsetzung 18 Seiten EN

Normenausschuss Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte (NAL)


im DIN Deutsches Institut für Normung e. V.
— Leerseite —
EUÆ0PÄISCHE N0ÆM EN ISO 6869
EUÆ0PEAN STANDAÆD
N0ÆME EUÆ0PÉENNE Dezember 2000

ICS 65.120

Deutsche Fassung

Futtermittel

Bestimmung der Gehalte an Calcium, Kupfer, Eisen,


Magnesium, Mangan, Kalium, Natrium und Zink
Atomabsorptionsspektrometrisches Verfahren
(ISO 6869:2000)

Animal feeding stuffs — Determination of the contents Aliments des animaux — D@termination des teneurs
of calcium, copper, iron, magnesium, manganese, en calcium, cuivre, fer, magn@sium, mangan@se,
potassium, sodium and zinc — Method using atomic potassium, sodium et zinc — M@thode par spectrom@-
absorption spectrometry (ISO 6869:2000) trie d’absorption atomique (ISO 6869:2000)

Diese Europäische Norm wurde von CEN am 2000-12-01 angenommen.


Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen
festgelegt sind, unter denen dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu
geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind
beim Management-Zentrum oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage erhältlich.
Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer
anderen Sprache, die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache
gemacht und dem Management-Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.
CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz,
Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich.

fi
EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG
EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: rue de Stassart, 36 B-10J0 Brüssel

© 2000 CEN — Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Verfahren, Ref.-Nr. EN ISO 6869:2000 D
sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
Seite 2
EN ISO 6869:2000

Inhalt
Seite Seite

Vorwort ............................................................. 2 8.6 Bestimmung von Kupfer, Eisen,


Mangan und Zink .......................................... 6
1 Anwendungsbereich ................................... 2
8.7 Bestimmung von Calcium, Magnesium,
2 Normative Verweisungen ........................... 3 Kalium und Natrium ..................................... 7
3 Prinzip ......................................................... 3 9 Auswertung ................................................. 7
4 Chemikalien und Materialien .................... 3 10 Präzision ................................................... 7
J Geräte ......................................................... 4 10.1 Ringversuche............................................... 7
10.2 Wiederholpräzision .................................... 8
6 Probenahme .................................................. 5
10.3 Vergleichspräzision ................................... 9
7 Vorbereitung der Untersuchungsprobe 5 11 Untersuchungsbericht............................... 9
8 Durchführung .............................................. 5 Anhang A (informativ)
8.1 Nachweis der Anwesenheit organischer Ergebnisse von Ringversuchen ...................... 9
Bestandteile ................................................ 5 Anhang ZA (normativ)
8.2 Prüfmenge...................................................... 5 Normative Verweisungen auf internatio-
8.3 Trockenveraschung ....................................... 6 nale Publikationen mit ihren entsprechen-
8.4 Zersetzung ..................................................... 6 den europäischen Publikationen ................. 18
8.5 Blindlösung ................................................. 6 Literaturhinweise ........................................... 18

Vorwort
Der Text der Internationalen Norm ISO 6869:2000 wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 34 „Food
products“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 327 „Futtermittel — Probenahme-
und Untersuchungsverfahren“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom NEN geführt wird.
Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffent-
lichung eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis 2001-06, und etwaige entgegenstehende
nationale Normen müssen bis 2001-06 zurückgezogen werden.
Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgen-
den Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finn -
land, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich,
Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich.

Anerkennungsnotiz
Der Text der Internationalen Norm ISO 6869:2000 wurde von CEN als Europäische Norm ohne irgend -
eine Änderung genehmigt.
ANMERKUNG Die normativen Verweisungen auf Internationale Normen sind im Anhang ZA (normativ) aufgeführt.

1 Anwendungsbereich
Diese Internationale Norm legt ein Verfahren unter Verwendung der Atomabsorptionsspektrometrie fest
zur Bestimmung der Gehalte an Calcium (Ca), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Magnesium (Mg), Mangan (Mn),
Kalium (K), Natrium (Na) und Zink (Zn) in Futtermitteln.
Das Verfahren ist anwendbar auf alle Futtermittel.
Für die entsprechenden Elemente gibt es folgende Bestimmungsgrenzen:
K und Na: 500 mg/kg;
Ca und Mg: 50 mg/kg;
Cu, Fe, Mn und Zn: 5 mg/kg.
Seite 3
EN ISO 6869:2000

2 Normative Verweisungen
Diese Europäische Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus ande -
ren Publikationen. Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die
Publikationen sind nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen
oder Überarbeitungen dieser Publikationen nur zu dieser Europäischen Norm, falls sie durch Änderung
oder Überarbeitung eingearbeitet sind. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in
Bezug genommenen Publikation (einschließlich Änderungen).
ISO 3696:1987, Water for anałytisał łaboratory use — Spesifisation and test.
ISO 6498:1998, Animał feeding stuffs — Preparation of test sampłes.

3 Prinzip
Lösen einer Prüfmenge in Salzsäure, falls erforderlich nach dem Veraschen in einem Muffelofen bei (550 ±
l0) °C. Entfernen aller vorhandenen Siliciumdioxidbestandteile durch Ausfällen und Filtrieren. Lösen
des Präzipitates in Salzsäure und entsprechendes Verdünnen auf das gewünschte Volumen, anschließend
Einsprühen in die Luft-Acetylen-Flamme des Atomabsorptionsspektrometers.
Die Extinktion jedes Elementes wird im Vergleich mit der Extinktion der Kalibrierlösungen für dasselbe
Element gemessen.

4 Chemikalien und Materialien


Es sind Chemikalien mit anerkannter Analysenreinheit zu verwenden.

4.1 Wasser, das mindestens dem Reinheitsgrad 3 von ISO 3696 entspricht.

4.2 Konzentrierte Salzsäure, c(HCl) = l2 mol/l (q = l,l9 g/ml).

4.3 Salzsäure, c(HCl) = 6 mol/l.

4.4 Verdünnte Salzsäure, c(HCl) = 0,6 mol/l.

4.J Lanthannitratlösung
l33 g La(NO3 )3 · 6 H2 O werden in einem Liter Wasser (4.1) gelöst.
Es kann ein anderes Lanthansalz verwendet werden, wenn der Lanthangehalt der hergestellten Lösung
der gleiche ist.

4.6 Caesiumchloridlösung
l00 g CsCl werden in einem Liter Wasser (4.1) gelöst.
Es kann ein anderes Cäsiumsalz verwendet werden, wenn der Caesiumgehalt der hergestellten Lösung
der gleiche ist.

4.7 Stammlösung von Cu, Fe, Mn und Zn


l00 ml Wasser (4.1) und l25 ml konzentrierte Salzsäure (4.2) werden in einem l-l-Messkolben gemischt.
Es werden ausgewogen:
– 392,9 mg Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat (CuSO4 · 5 H2O);
– 702,2 mg Ammonium-Eisen(II)-sulfat-Hexahydrat ((NH4)2SO4 · FeSO4 · 6 H2O);
– 307,7 mg Mangansulfat-Monohydrat (MnSO4 · H2O);
– 439,8 mg Zinksulfat-Heptahydrat (ZnSO4 · 7 H2O).
Seite 4
EN ISO 6869:2000

Die ausgewogenen Salze werden in den Messkolben gebracht und in Wasser (4.1) gelöst. Es wird mit
Wasser bis zur Eichmarke aufgefüllt.
Die Gehalte an Cu, Fe, Mn und Zn in dieser Stammlösung sind jeweils l00 µg/ml.
ANMERKUNG Es können auch handelsübliche fertige Lösungen verwendet werden.

4.8 Standardlösung von Cu, Fe, Mn und Zn


In einem l00-ml-Messkolben werden 20,0 ml der Stammlösung (4.7) mit Wasser (4.1) aufgefüllt.
Die Gehalte an Cu, Fe, Mn und Zn dieser Lösung sind jeweils 20 µg/ml.
Die Lösung ist an dem Tag, an dem sie gebraucht wird, frisch herzustellen.

4.9 Stammlösung von Ca, K, Mg und Na


Es werden ausgewogen:
– l,907 g Kaliumchlorid (KCl);
– 2,028 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat (MgSO4 · 7 H2O);
– 2, 542 g Natriumchlorid (NaCl).
Die ausgewogenen Salze werden in einen l-l-Messkolben gebracht.
50 ml Salzsäure (4.3) werden in ein Becherglas gebracht. In das Becherglas werden 2,497 g Calcium-
carbonat (CaCO3) eingewogen.
HINWEIS Die Entwicklung von Kohlendioxid ist zu beachten!
Die Lösung wird 5 min auf einer elektrischen Heizplatte (5.4) gekocht. Nach dem Abkühlen wird die
Lösung in einen Messkolben mit den ausgewogenen Salzen von K, Mg und Na gebracht. Die Salze wer-
den gelöst, und es wird mit verdünnter Salzsäure (4.4) bis zur Eichmarke aufgefüllt.
Die Gehalte an Ca, K und Na dieser Lösung betragen jeweils l mg/ml; der Mg-Gehalt der Lösung ist
200 µg/ml.
ANMERKUNG Es können auch handelsübliche fertige Lösungen verwendet werden.

4.10 Standardlösung von Ca, K, Mg und Na


25,0 ml der Stammlösung (4.9) werden mit verdünnter Salzsäure (4.4) in einem Messkolben auf 250 ml
aufgefüllt.
Die Gehalte an Ca, K und Na dieser Lösung sind jeweils l00 µg/ml; der Mg-Gehalt der Lösung ist
20 µg/ml.
Die Lösung ist in der Woche, in der sie verwendet wird, frisch herzustellen und in einer Polyethylen -
flasche aufzubewahren.

4.11 Lanthan-Caesium-Blindlösung
5 ml der Lanthannitratlösung (4.5), 5 ml der Caesiumchloridlösung (4.6) und 5 ml Salzsäure (4.3) werden
in einen l00-ml-Messkolben überführt. Es wird Wasser bis zur Eichmarke aufgefüllt.

J Geräte
Alle Messgeräte, einschließlich der für die Herstellung der Kalibrierlösungen verwendeten Pipetten, sind
vor dem Gebrauch mit verdünnter Salzsäure (4.4) zu spülen.
Wenn für die Veraschung bestimmte Tiegel und Glasgeräte verwendet werden, ist es nicht notwe ndig,
diese jedes Mal vor Benutzung mit Salzsäure auszukochen.
Übliche Laborgeräte und die folgenden.

J.1 Analysenwaage, Messabweichung 0,l mg.


Seite 5
EN ISO 6869:2000

J.2 Veraschungstiegel aus Platin, Quarz oder Porzellan, frei von Kalium und Natrium, mit einer glat-
ten ungeätzten Innenfläche, oberem Innendurchmesser von 4 gm bis 6 gm, unterem Innendurchmesser
von 2 gm bis 2,5 gm und einer Höhe von etwa 5 gm. Sie sind vor dem Gebrauch mit Salzsäure (4.3) aus-
zukochen.

J.3 Glasgeräte aus hartem Borosilikatglas.


Sie sind vor dem Gebrauch mit Salzsäure (4.3) auszukochen und mit Wasser zu spülen.

J.4 Elektrische Heizplatte oder Gasbrenner.

J.J Wasserbad.

J.6 Elektrischer Muffelofen, einstellbar auf (550 ± l0) °C.

J.7 Atomabsorptionsspektrometer (siehe ISO 6956 [6]), geeignet für Messungen bei den in 8.6.1
und 8.7.1 angegebenen Wellenlängen, ausgerüstet mit einer Luft-Acetylen-Flamme und einer Einrich-
tung zur Korrektur oder zur Messung der Hintergrundabsorption.

J.8 Hohlkatodenlampen oder elektrodenlose Entladungslampen zur Bestimmung von Ca, Cu, Fe, K,
Mg, Mn, Na oder Zn.

J.9 Papierfilter, die keine Mineralien freisetzen.

6 Probenahme
Die Probenahme ist kein Bestandteil des in dieser Internationalen Norm festgelegten Verfahrens. Ein
empfohlenes Probenahmeverfahren wird in ISO 6497 [5] angegeben.
Es ist entscheidend, dass das Labor eine wirklich repräsentative Probe erhält, die während des Trans-
ports oder der Lagerung nicht beschädigt oder verändert wurde.
Die Probe ist so aufzubewahren, dass Verderben oder andere Änderungen in der Zusammensetzung
verhindert werden.

7 Vorbereitung der Untersuchungsprobe


Die Untersuchungsprobe wird nach ISO 6498 vorbereitet.

8 Durchführung
8.1 Nachweis der Anwesenheit organischer Bestandteile
Ein Spatel mit etwas Untersuchungsprobe wird in einer Flamme erhitzt.
Wenn die Untersuchungsprobe ohne Rauchentwicklung schmilzt, sind wenig organische Bestandteile
enthalten.
Wenn sich die Untersuchungsprobe farblich verändert und nicht schmilzt, enthält die Untersuchungspro -
be organische Bestandteile.

8.2 Prüfmenge
Je nach dem erwarteten Gehalt werden l g bis 5 g der vorbereiteten Untersuchungsprobe (Abschnitt 7)
auf l mg in einen Veraschungstiegel (5.2) eingewogen.
Wenn die Untersuchungsprobe organische Bestandteile enthält (siehe 8.1), wird nach 8.3 weitergearbei-
tet. Wenn die Untersuchungsprobe wenig oder keine organischen Bestandteile enthält (siehe 8.1), wird
nach 8.4 weitergearbeitet.
Seite 6
EN ISO 6869:2000

8.3 Trockenveraschung
Der Veraschungstiegel wird auf einer Heizplatte oder über einem Gasbrenner (5.4) erhitzt, bis die
Prüfmenge vollständig verkohlt ist. Das Brennen der Prüfmenge ist zu vermeiden.
Der Tiegel wird in den schon l5 min auf einer Temperatur von 550 °C gehaltenen Muffelofen (5.6)
gebracht. Die Probe wird 3 h bei dieser Temperatur verascht.
Nach dem Abkühlen der Probe wird der Tiegelinhalt mit 2 ml Wasser befeuchtet. Wenn viele Kohlenstoff-
teilchen vorhanden sind, wird der Tiegel auf dem Wasserbad (5.5) getrocknet.
Es wird weitere 2 h in dem Muffelofen bei 550 °C verascht.
Nach dem Abkühlen werden 2 ml Wasser zugegeben.

8.4 Zersetzung
Langsam und vorsichtig (wegen der möglichen Entwicklung von Kohlendioxid) werden l0 ml Salzsäure
(4.3) in den Tiegel gebracht. Unter Schwenken wird weiter tropfenweise Salzsäure (4.3) zugegeben, bis
das Aufschäumen beendet ist (mögliche Entwicklung von Kohlendioxid), dann schneller. Unter Schwen -
ken des Tiegels wird der Inhalt bis fast zur Trockne erhitzt. Während des Trocknens ist darauf zu achten,
dass kein Verlust durch Verspritzen auftritt.
Der Rückstand wird durch Erhitzen mit 5 ml Salzsäure (4.3) gelöst und die Lösung quantitativ in einen
50-ml-Messkolben überführt, wobei mehrmals mit 5 ml Wasser gespült wird.
Nach dem Abkühlen wird mit Wasser bis zur Eichmarke aufgefüllt und geschüttelt. Nach dem Absetzen
von Teilchen wird die Lösung filtriert (siehe 5.9), wenn sie nach 4 h nicht klar ist.

8.J Blindlösung
Für jede Messreihe wird nach dem Verfahren nach 8.2, 8.3 und 8.4 ohne die Untersuchungsprobe eine
Blindlösung hergestellt.

8.6 Bestimmung von Kupfer, Eisen, Mangan und Zink


8.6.1 Messbedingungen
Das Atomabsorptionsspektrometer (5.7) wird nach den Anweisungen des Herstellers eingestellt. Die
Empfindlichkeit des Geräts wird für Messungen mit der Luft-Acetylen-Flamme optimiert. Für die Bestim-
mung von Cu, Fe, Mn und Zn werden die folgenden Wellenlängen eingesetzt:
Cu: 324,8 nm;
Fe: 248,3 nm;
Mn: 279,5 nm;
Zn: 2l3,8 nm.

8.6.2 Erstellen der Kalibrierkurve


Durch Verdünnen der Standardlösung (4.8) mit verdünnter Salzsäure (4.4) wird eine Reihe geeigneter
Kalibrierlösungen hergestellt.
Die Extinktion der Salzsäure (4.4) wird gemessen. Die Extinktion der Kalibrierlösungen wird gemessen
und die für die Salzsäure (4.4) gemessene Extinktion abgezogen.
Durch Auftragen der korrigierten Extinktionen gegen die entsprechenden Gehalte an Cu, Fe, Mn und Zn
wird eine Kalibrierkurve gezeichnet.

8.6.3 Messung der Untersuchungslösung


Parallel zu den Kalibrierlösungen wird unter gleichen Bedingungen die Extinktion der Untersuchungs -
lösung (8.4) und der Blindlösung (8.5) gemessen. Die Extinktion der letzteren wird von der Extinktion der
ersteren abgezogen.
Seite 7
EN ISO 6869:2000

Wenn es erforderlich ist, wird eine bestimmte Menge der Untersuchungslösung und der Blindlösung mit
verdünnter Salzsäure (4.4) verdünnt, um eine Extinktion im linearen Teil der Kalibrierkurve zu erhalten.
Es wird nach Abschnitt 9 weitergearbeitet.

8.7 Bestimmung von Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium


8.7.1 Messbedingungen
Das Atomabsorptionsspektrometer wird nach den Anweisungen des Herstellers eingestellt. Die Empfind-
lichkeit des Geräts wird für Messungen mit der Luft-Acetylen-Flamme optimiert. Für die Bestimmung von
Ca, K, Mg und Na werden die folgenden Wellenlängen eingesetzt:
Ca: 422,6 nm;
K: 766,5 nm;
Mg: 285,2 nm;
Na: 589,6 nm.

8.7.2 Erstellen der Kalibrierkurve


Die Standardlösung (4.10) wird mit Wasser (4.1) verdünnt. Auf je l00 ml der verdünnten Standardlösung
werden 5 ml Lanthannitratlösung (4.5), 5 ml Caesiumchloridlösung (4.6) und 5 ml Salzsäure (4.3) zuge-
geben. Die Verdünnungen sind so zu wählen, dass geeignete Kalibrierlösungen erhalten werden.
Die Extinktion der Lanthan/Caesium-Blindlösung (4.11) wird gemessen.
Die Extinktion der Kalibrierlösungen wird gemessen und davon die für die Lanthan/Caesium-Blindlösung
(4.11) gemessene Extinktion abgezogen.
Durch Auftragen der korrigierten Extinktionen gegen die entsprechenden Gehalte an Ca, K, Mg und Na
wird eine Kalibrierkurve gezeichnet.

8.7.3 Messung der Untersuchungslösung


Eine bestimmte Menge der Untersuchungslösung (8.4) und der Blindlösung (8.5) wird mit Wasser (4.1)
verdünnt. Auf je l00 ml verdünnter Lösung werden 5 ml Lanthannitratlösung (4.5), 5 ml Cäsiumchlorid-
lösung (4.6) und 5 ml Salzsäure (4.3) zugegeben.
Parallel zu den Kalibrierlösungen wird unter gleichen Bedingungen die Extinktion der verdünnten Unter -
suchungslösung und der verdünnten Blindlösung gemessen. Die Extinktion der letzteren wird von der
Extinktion der ersteren abgezogen.
Wenn es erforderlich ist, wird eine bestimmte Menge der Untersuchungslösung und der Blindlösung mit
Lanthan/Caesium-Blindlösung (4.11) verdünnt, um eine Extinktion im linearen Teil der Kalibrierkurve zu
erhalten.

9 Auswertung
Unter Berücksichtigung der Masse der Prüfmenge und der durchgeführten Verdünnungen wird der
Gehalt von jedem der Elemente Calcium, Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium, Natrium und Zink
aus der Kalibrierkurve ermittelt.
Das Ergebnis wird nach Tabelle 1 gerundet und in Milligramm je Kilogramm oder in Gramm je Kilogramm
angegeben.

10 Präzision
10.1 Ringversuche
Einzelheiten über die Ringversuche zur Präzision des Verfahrens sind im Anhang A angegeben. Die
aus diesen Versuchen ermittelten Werte sind nicht unbedingt auf andere Konzentrationsbereiche und
Matrices als die angegebenen anwendbar.
Seite 8
EN ISO 6869:2000

Tabelle 1 — Runden des berechneten Gehalts

Gehalt
Runden auf
von bis
5 mg/kg l0 mg/kg 0,l mg/kg
l0 mg/kg l00 g/kg l mg/kg
l00 mg/kg l g/kg l0 mg/kg
l g/kg l0 g/kg l00 mg/kg
l0 g/kg l00 g/kg l g/kg

10.2 Wiederholpräzision
Die absolute Differenz zwischen zwei einzelnen voneinander unabhängigen Untersuchungsergebnissen,
die derselbe Bearbeiter im selben Laboratorium mit dem gleichen Verfahren an identischem Untersu -
chungsmaterial mit denselben Geräten innerhalb einer kurzen Zeitspanne erhält, überschreitet in nicht
mehr als 5 % der Fälle die in der Tabelle 2 oder Tabelle 3 erwähnten oder abgeleiteten Werte der Wie-
derholgrenze r.
Tabelle 2 — Wiederholgrenze (r) und Vergleichsgrenze (R) für Vormischungen
Werte in Milligramm je Kilogramm

Gehalt des Elementes


Element r R
von bis
Ca 3 000 300 000 0,07 × w 0,20 × w
Cu 200 20 000 0,07 × w 0,l3 × w
Fe 500 30 000 0,06 × w 0,2l × w
K 2 500 30 000 0,09 × w 0,26 × w
Mg 1 000 100 000 0,06 × w 0,l4 × w
Mn 150 15 000 0,08 × w 0,28 × w
Na 2 000 250 000 0,09 × w 0,26 × w
Zn 3 500 15 000 0,08 × w 0,20 × w
w ist der Mittelwert von zwei Ergebnissen in Milligramm je Kilogramm.

Tabelle 3 — Wiederholgrenze (r) und Vergleichsgrenze (R) für Futtermittel


Werte in Milligramm je Kilogramm

Gehalt des Elementes


Element r R
von bis
Ca 5 000 50 000 0,07 × w 0,28 × w
Cu 10 100 0,27 × w 0,57 × w
Cu 100 200 0,09 × w 0,l6 × w
Fe 50 1 500 0,08 × w 0,32 × w
K 5 000 30 000 0,09 × w 0,28 × w
Mg 1 000 10 000 0,06 × w 0,l6 × w
Mn 15 500 0,06 × w 0,40 × w
Na 1 000 6 000 0,l5 × w 0,23 × w
Zn 25 500 0,ll × w 0,l9 × w
w ist der Mittelwert von zwei Ergebnissen in Milligramm je Kilogramm.

ANMERKUNG In Tabelle 2 und Tabelle 3 werden die Wiederholgrenze und die Vergleichsgrenze in Form einer For -
mel für jedes Element und den bezeichneten Bereich angegeben. Der Faktor in dieser Formel ist ein „Mittel“ -Wert
Seite 9
EN ISO 6869:2000

über die untersuchten Proben. In Ausnahmefällen wurden bei der Bestimmung eines bestimmten Elementes in einer
bestimmten Probe höhere Werte erhalten. Diese Proben wurden nicht mit einbezogen. Hauptursache für diese
Abweichungen ist fehlende Homogenität der betreffenden Proben (siehe Anhang A).

10.3 Vergleichspräzision
Die absolute Differenz zwischen zwei einzelnen Untersuchungsergebnissen, die in verschiedenen Labo-
ratorien durch verschiedene Bearbeiter mit unterschiedlichen Geräten mit dem gleichen Verfahren an
identischem Untersuchungsmaterial erhalten werden, überschreitet in nicht mehr als 5 % der Fälle die in
den Tabellen 2 und 3 erwähnten oder abgeleiteten Werte der Vergleichsgrenze R.

11 Untersuchungsbericht
Der Untersuchungsbericht muss Folgendes enthalten:
– alle zur vollständigen Identifizierung der Probe erforderlichen Angaben;
– das Probenahmeverfahren, soweit bekannt;
– das angewendete Untersuchungsverfahren, mit Verweis auf diese Internationale Norm;
– alle Arbeitsbedingungen, die in dieser Internationalen Norm nicht festgelegt oder als frei gestellt zu
betrachten sind, zusammen mit Details aller aufgetretenen Ereignisse, die das (die) Untersuchungs -
ergebnis(se) beeinflusst haben könnten;
– das erhaltene Untersuchungsergebnis oder die zwei erhaltenen Untersuchungsergebnisse, wenn die
Wiederholpräzision überprüft wurde.

Anhang A
(informativ)
Ergebnisse von Ringversuchen
Seit 1983 wurde die Präzision des Verfahrens mit mehreren nach ISO 5725 [2] durchgeführten Ringver-
suchen mit Mischfutter und Vormischungen überprüft. Die statistischen Ergebnisse einer ersten Untersu-
chungsreihe wurden in einem Literaturhinweis veröffentlicht [7]. Als Konsequenz der Ergebnisse dieser
Untersuchungen wurde das Verfahren geändert. Die Präzision des geänderten Verfahrens wurde mit
zwei Ringversuchen festgestellt.
An der ersten Untersuchung (in der Zeit von 1986–1987) nahmen 26 Laboratorien aus 7 Ländern teil. Es
wurden Proben einer Vormischung, von 2 Mischfuttern, Gerste, Anwelksilage, Milchpulver und Schweine-
fäkalien untersucht. Im Hinblick auf die unbefriedigenden Ergebnisse für Vormischungen wurde entschie-
den, das Verfahren für Vormischungen zu verbessern. Die Präzision des verbesserten Verfahrens für
Vormischungen wurde durch einen zusätzlichen Ringversuch ermittelt.
An dieser zweiten Untersuchung (in der Zeit von 1987–1988) nahmen 13 Laboratorien teil. Es wurden
Proben von 8 Vormischungen (von denen 5 organische Bestandteile enthielten) untersucht.
Die statistischen Ergebnisse der beiden Ringversuche sind in den Tabellen A.1 bis A.8 zusammen-
gefasst.
Seite 10
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.1 — Statistische Ergebnisse für Calcium

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 12 0 24 51 000 1 413 2,9 4 000 5 654 10,9 16 000
P2 12 2 22 292 000 6 007 2,1 17 000 16 254 5,7 46 000
P3 12 2 22 136 000 2 120 1,6 6 000 12 367 9,0 35 000
PO1 12 0 24 156 000 2 120 1,3 6 000 10 247 6,5 29 000
PO2 12 2 22 11 900 389 3,2 1 100 636 5,5 1 800
PO3 12 2 22 3 000 106 3,8 300 247 8,6 700
PO4 12 0 24 7 900 177 2,1 500 530 6,9 1 500
PO5 12 0 24 5 700 141 2,4 400 318 5,9 900
B 21 8 34 592 62 10,4 175 179 30,3 507
WS 21 8 34 4 860 130 2,7 369 604 12,4 1 710
MFH 21 10 32 7 650 195 2,6 552 753 9,8 2 130
MP 21 6 36 13 300 417 3,1 1 180 1 484 11,1 4 200
PF 21 2 40 33 200 565 1,7 1 600 6 855 20,6 19 400
MFL 21 9 33 47 400 1 106 2,3 3 130 3 424 7,2 9 690
a P1 ist Vormischung;
P2 ist Vormischung;
P3 ist Vormischung;
PO1 ist Vormischung mit organischen Bestandteilen;
PO2 ist Vormischung mit organischen Bestandteilen;
PO3 ist Vormischung mit organischen Bestandteilen;
PO4 ist Vormischung mit organischen Bestandteilen;
PO5 ist Vormischung mit organischen Bestandteilen;
B ist Gerste;
WS ist Anwelksilage;
MFH ist Mischfutter H;
MP ist Milchpulver;
PF sind Schweinefäkalien;
MFL ist Mischfutter L.
b nl ist die Anzahl der Laboratorien mit Ergebnissen;
n2 ist die Anzahl der Ausreißer;
n3 ist die Anzahl der anerkannten Ergebnisse;
w ist der mittlere Elementgehalt der Probe;
sr ist die Wiederholstandardabweichung;
CVr ist der Wiederholvariationskoeffizient;
r ist die Wiederholgrenze [r = 2,8 × sr ]
sR ist die Vergleichstandardabweichung;
CVR ist der Vergleichsvariationskoeffizient;
R ist die Vergleichsgrenze [R = 2,8 × s ].
R
Seite 11
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.2 — Statistische Ergebnisse für Kupfer

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 13 0 26 900 25 2,7 70 64 7,0 180
P2 13 0 26 1 000 28 2,8 80 67 6,8 190
P3 13 0 26 17 400 212 1,2 600 495 2,9 1 400
PO1 13 0 26 4 540 78 1,7 220 152 3,3 430
PO2 13 0 26 217 6,4 2,9 18 10 4,7 29
PO3 13 2 24 1 050 57 5,4 160 141 13,5 400
PO4 13 0 26 6 660 251 3,8 710 293 4,4 830
PO5 13 0 26 391 000 495 1,2 1 400 1 555 3,1 4 400
B 22 6 38 6 0,4 8,4 1 1,4 21,3 4
WS 22 4 40 14 1,1 7,0 3 2,1 15,9 6
MFH 22 4 40 15 2,1 14,5 6 3,5 23,8 10
MP 22 4 40 2 0,4 19,4 1 1,4 61,7 4
PF 22 10 34 224 4,9 2,2 14 11 5,0 32
MFL 22 4 40 118 5,3 4,6 15 7,4 6,3 21
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Kupfergehalt ist.
Seite 12
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.3 — Statistische Ergebnisse für Eisen

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 12 2 22 7 500 141 1,9 400 565 7,3 1 600
P2 12 2 22 22 600 565 2,5 1 600 1 555 6,9 4 400
P3 12 0 24 31 000 707 2,4 2 000 2 473 8,5 7 000
PO1 12 0 24 4 000 106 3,0 300 318 8,3 900
PO2 12 0 24 500 18 3,7 50 28 6,0 80
PO3 12 0 24 9 600 212 2,2 600 636 6,7 1 800
PO4 12 4 20 18 600 177 0,9 500 1 166 6,2 3 300
PO5 12 0 24 19 000 353 2,6 1 000 2 120 11,1 6 000
B 21 4 38 79 2,8 3,7 8 11 13,9 31
WS 21 8 34 599 10 1,7 29 70 11,6 197
MFH 21 2 40 362 59 16,2 166 85 23,5 241
MP 21 4 38 8 2,5 30,5 7 5,7 68,5 16
PF 21 4 38 3 430 86 2,5 244 491 14,4 1 390
MFL 21 6 36 1 290 40 3,1 113 111 8,6 315
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Eisengehalt ist.
Seite 13
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.4 — Statistische Ergebnisse für Magnesium

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 12 0 24 111 000 2 120 1,9 6 000 5 654 5,2 16 000
P2 12 2 22 18 000 106 0,5 300 742 4,2 2 100
P3 12 0 24 2 050 53 2,5 150 152 7,4 430
PO1 12 2 22 5 770 113 2,0 320 145 2,5 410
PO2 12 2 22 1 640 28 1,7 80 49 3,2 140
PO3 12 0 24 1 000 32 3,2 90 67 6,6 190
PO4 12 0 24 1 670 42 2,5 120 110 6,6 310
PO5 12 2 22 1 650 28 1,6 80 71 4,2 200
B 22 10 34 1 200 34 2,8 95 58 4,8 163
WS 22 8 36 2 260 80 3,5 226 128 5,7 363
MFH 22 8 36 1 640 45 2,7 126 120 7,3 340
MP 22 4 40 1 250 94 7,5 265 147 11,8 417
PF 22 8 36 9 980 128 1,3 362 576 5,8 1 630
MFL 22 10 34 3 040 27 0,9 76 143 4,7 405
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Magnesiumgehalt ist.
Seite 14
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.J — Statistische Ergebnisse für Mangan

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 13 0 26 2 600 71 3,3 200 318 12,0 900
P2 13 0 26 4 800 106 2,6 300 742 15,6 2 100
P3 13 0 26 10 100 247 2,4 700 883 8,8 2 500
PO1 13 0 26 1 700 71 4,2 200 212 12,6 600
PO2 12 0 24 159 5 3,1 14 18 11,2 50
PO3 13 2 24 13 200 353 2,8 1 000 989 7,5 2 800
PO4 13 4 22 4 870 78 1,6 220 166 3,4 470
PO5 13 0 26 5 600 141 2,3 400 530 9,5 1 500
B 22 6 38 16 0,4 2,4 1 3,2 19,8 9
WS 22 4 40 174 2,5 1,4 7 14 8,2 41
MFH 22 4 40 65 2,1 3,1 6 11 17,1 32
MP 22 8 36 1 0,4 26,6 1 0,7 52,0 2
PF 22 2 42 417 8,1 2,0 23 66 15,8 187
MFL 22 4 40 361 3,5 1,0 10 35 9,8 100
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Mangangehalt ist.
Seite 15
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.6 — Statistische Ergebnisse für Kalium

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 11 0 22 700 71 8,3 200 212 33,9 600
P2 11 0 22 570 120 21,4 340 212 37,5 600
P3 11 0 22 1 000 71 7,7 200 247 25,0 700
PO1 11 2 20 3 700 141 3,7 400 459 12,8 1 300
PO2 11 0 22 10 000 247 2,4 700 989 9,9 2 800
PO3 11 0 22 2 400 71 3,4 200 247 9,9 700
PO4 11 2 20 14 900 495 3,3 1 400 777 5,2 2 200
PO5 11 0 22 3 900 141 3,7 400 318 8,1 900
B 17 2 32 4 850 118 2,4 334 746 15,4 2 110
WS 17 4 30 30 100 551 1,8 1 560 2 237 7,4 6 330
MFH 17 2 32 6 330 160 2,5 454 898 14,2 2 540
MP 17 2 32 17 100 583 3,4 1 650 1 336 7,8 3 780
PF 17 2 32 11 200 505 4,5 1 430 936 8,3 2 650
MFL 17 6 28 17 800 746 4,2 2 110 1 155 6,5 3 270
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Kaliumgehalt ist.
Seite 16
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.7 — Statistische Ergebnisse für Natrium

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 11 0 22 237 000 636 2,7 1 800 12 721 5,4 36 000
P2 11 2 20 5 900 212 3,3 600 777 13,5 2 200
P3 11 0 22 155 000 3 536 2,3 10 000 9 187 5,9 26 000
PO1 11 0 22 33 900 1 025 3,0 2 900 2 155 6,4 6 100
PO2 11 0 22 1 840 78 4,3 220 212 11,5 600
PO3 11 2 20 680 120 17,6 340 120 17,9 340
PO4 11 0 22 660 110 16,7 310 141 21,3 400
PO5 11 0 22 580 134 23,0 380 155 26,8 440
B 15 8 22 117 10 8,7 29 20 17,3 57
WS 16 6 26 3 830 187 4,9 529 258 6,7 729
MFH 15 4 26 1 240 84 6,9 238 170 13,7 480
MP 16 6 26 4 210 142 3,4 402 246 5,8 696
PF 16 2 30 1 890 119 6,3 336 309 16,4 875
MFL 16 2 30 5 650 375 6,6 1 060 406 7,2 1 150
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Natriumgehalt ist.
Seite 17
EN ISO 6869:2000

Tabelle A.8 — Statistische Ergebnisse für Zink

Parameter b
Probe a w sr CVr r sR CVR R
nl n2 n3
mg/kg mg/kg % mg/kg mg/kg % mg/kg
P1 13 2 24 5 200 177 3,1 500 353 7,1 1 000
P2 13 2 24 8 700 141 1,7 400 671 7,8 1 900
P3 13 4 22 14 600 318 2,3 900 459 3,2 1 300
PO1 13 0 26 3 500 141 4,0 400 353 10,4 1 000
PO2 13 0 26 260 21 7,6 60 39 15,0 110
PO3 13 0 26 10 900 318 2,9 900 1 237 11,4 3 500
PO4 13 2 24 10 000 247 2,4 700 671 6,6 1 900
PO5 13 2 24 11 900 283 2,3 800 565 4,9 1 600
B 22 8 36 29 1,1 3,4 3 2,8 9,4 8
WS 22 12 32 44 1,1 2,1 3 1,8 4,3 5
MFH 22 6 38 47 3,2 6,5 9 3,9 8,3 11
MP 22 8 36 46 2,1 4,5 6 3,2 7,0 9
PF 22 8 36 569 11 2,0 32 33 5,8 94
MFL 22 6 38 106 3,5 3,4 10 7,1 6,7 20
a Siehe Tabelle A.1
b Siehe Tabelle A.1, außer dass w der mittlere Zinkgehalt ist.
Seite 18
EN ISO 6869:2000

Anhang ZA
(normativ)
Normative Verweisungen auf internationale Publikationen mit ihren
entsprechenden europäischen Publikationen
Diese Europäische Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus ande -
ren Publikationen. Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die
Publikationen sind nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen
oder Überarbeitungen dieser Publikationen nur zu dieser Europäischen Norm, falls sie durch Änderung
oder Überarbeitung eingearbeitet sind. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in
Bezug genommenen Publikation (einschließlich Änderungen).
ANMERKUNG Ist eine internationale Publikation durch gemeinsame Abweichungen modifiziert worden, gekenn -
zeichnet durch (mod), dann gilt die entsprechende EN/HD.

Publikation Jahr Titel EN/HD Jahr


ISO 3696 1987 Water for analytical laboratory use — EN ISO 3696 1995
Specification and test methods

Literaturhinweise
[1] ISO 78-4:1993, Layouts for standards — Part 4: Standard for atomis absorption spestrometris
anałysis.
[2] ISO 5725:1986, Presision of test methods — Determination of repeatabiłity and reprodusibiłity for a
standard test method by inter-łaboratory tests.1)
[3] ISO 5725-1:1994, Assurasy (trueness and presision} of measurement methods and resułts —
Part 1: Cenerał prinsipłes and definitions.
[4] ISO 5725-2:1994, Assurasy (trueness and presision} of measurement methods and resułts —
Part 2: Basis method for the determination of repeatabiłity and reprodusibiłity of a standard measurement
method.
[5] ISO 6497, Animał feeding stuffs. Sampłing.
[6] ISO 6956, Atomis absorption spestrometry. Introdustion for use.
[7] Ruig, W. G. de, J. Assos. Off. Anał. Chem., 69 1986, pp. 1009–1013.

1) Jetzt zurückgezogen.