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Sprengungs-Sequenz des WTC Nordturms

Veröffentlicht: 2010-11-01
http://www.911-archiv.net/blog/sittingbull/sprengungs-sequenz-wtc-nordturm.html

Die Einstürze der World Trade Center wurden technisch nie untersucht.
Das NIST gibt dies unumwunden, aber gut versteckt, zu:

"Der Fokus dieser Untersuchung ist die Sequenz von den Einschlägen der Flugzeuge bis hin
zur Einleitung des Kollaps von den Türmen. Zur Abkürzung in diesem Report werden wir
diese Sequenz "wahrscheinliche Kollaps-Sequenz" nennen, obwohl dies tatsächlich das
strukturelle Verhalten der Gebäude nach Erreichen der Bedingungen einer Kollapseinleitung
nicht beinhaltet."
NIST: “The focus of the Investigation was on the sequence of events from the instant of aircraft
impact to the initiation of collapse for each tower. For brevity in this report, this sequence is
referred to as the "probable collapse sequence," although [the investigation] does not actually
include the structural behavior of the tower after the conditions for collapse initiation were
reached.” NIST, 2005, p. 80, fn. 12; emphasis added.

http://wtc.nist.gov/pubs/NCSTAR1ExecutiveSummary.pdf

Abgesehen davon, dass eh nicht viele Menschen den Report gelesen haben, sofern man diese
Fußnote übersieht, kann man Kollapssequenz schnell für die tatsächlich gesamte Einsturzsequenz
halten, eine Täuschung, die möglicherweise nicht ganz unbeabsichtigt geschah. Viel hätte man
sich die letzten Jahre an Diskussionen ersparen können, so manche Beleidigung hätte ich mir
nicht anhören müssen, wenn dies bereits irgendwo aufrichtig technisch geschehen wäre. Ist es
aber nicht.

Was wäre geschehen, wenn NIST tatsächlich die gesamte Kollapssequenz untersucht hätte? Was
wäre dabei herausgekommen?

Ich verfüge- exklusiv- über die Studie und Erläuterungen eines deutschen Ingenieurs, der anonym
bleiben will. Er hat den Kollaps des Nordturms wissenschaftlich analysiert. Ein Video dazu
wurde mal bei Youtube hochgeladen, aber aus mir unbekannten Gründen bis heute nicht wirklich
wahrgenommen. In seiner Arbeit, die er Ergebnisoffen begann, hat er die mutmaßliche
Sprengungs-Sequenz für den Nordturm herausfiltern können. Eine, die zu allen Variablen passt.

http://www.youtube.com/watch?v=ymHoaFxB6aU

Was mich bei meiner Arbeit äußerst überrascht hat, war ja, dass ich nicht in einer speziellen
Richtung gesucht habe. Im Gegenteil: Ich hatte mir gesagt, wenn es ein System gibt, dann ist es
erkennbar. Wenn nicht, dann wäre das ein ziemlich guter Hinweis, dass die Türme einfach so
eingestürzt sind. Und umso sorgfältiger und detaillierter ich die Sache betrieben hab, desto
klarer wurde ein SYSTEM, anstelle, dass sich unlösbare Widersprüche aufgetan hätten, was ich
erwartet habe.

Beispiel: Die Berechnung. Ich hatte mir die Berechnungen von (Debunker King) Prof. Greening
vorgenommen und nachgerechnet. Bei seiner Berechnung war mir zunächst aufgefallen, dass es
keinerlei Faktoren gab, die den Fall hätten bremsen können. Aber der angebliche Physik-
Professor bescheißt auf vielen Ebenen.

1.) bei ihm bleibt der obere Gebäudeteil konsistent, womit er einen ziemlich mächtigen Hammer
hat.
2.) seine Gebäude ist tatsächlich doppelt so schwer, wie das Design der Träger es erlaubt hätte
3.) bei Greening gibt es keinerlei Verlust an Masse (es hätte also kein Stäubchen außerhalb
fallen dürfen)
4.) und schließlich wendet er die Formeln für den "unelastischen Stoß" an, um Etage auf Etage
fallen zu lassen und zu beschleunigen.

Der Unelastische Stoß meint jedoch z.B. zwei Autos, die auf der Straße zusammenkrachen, eine
Verformung erleiden und am Ende – als Schrottkneul -eine gemeinsame resultierende
Geschwindigkeit haben. Die Reibung der Autoreifen auf der Straße wird dabei vernachlässigt.
Ebenso vernachlässigt Greening, dass jene Etagen nicht nur von einer Reibung gebremst
wurden, sondern, dass ein massiver Stahlkern diese Etagen auseinanderhielt. Bezogen auf das
Auto-Beispiel müsste man also ein Auto auf der Straße festschweißen. Das würde die
resultierende Geschwindigkeit des Unelastischen Stoßes natürlich erheblich verändern.

Unter Berücksichtigung dieser Mißstände in Greenings Berechnungen habe ich seine


Berechnung mit seinem Formeln und seinen Werten (korrigierter Masse) wiederholt. Das
Ergebnis ist jene Excel-Tabelle. Die von mir benutzte Masse (111psf) ist schlicht das Ergebnis
der veröffentlichten Live Loads und Dead Loads prozentual nach Fläche addiert.
Dann habe ich das Rick Siegel Video Stabilisiert, um eine etwaige Kurve zu haben, wie das
Gebäude tatsächlich zusammenstürzte.
Und da das Ende des Einsturzes nicht sichtbar, aber bei Mark Heath hörbar ist, ergibt sich eine
recht genaue Kurve.
Die erste (überraschende) Feststellung war dann, dass es keinerlei Möglichkeit gibt, die
Berechnung der Einsturz-Kurve anzugleichen. Sobald der Einsturz schnell genug war, verbog
sich die berechnete Kurve derart, dass sie eine vollkommen andere Form hatte. Ich nahm also die
seismischen Kurven zu Hilfe und berechnete für jedes Stück fallende Masse die kinetische
Energie und Dauer des Falls. An dieser Stelle fiel mir auf, dass der Natural Gravity Collapse
(NGC) immer (IMMER!) mit einem immensen Peak am Ende des Einsturzes einherging.
Dieser Peak bedeutete schlicht, dass jene angesammelte Masse, die den Einsturz auf "natürliche
Weise" verursachte, ja nach dem Kollaps der letzten Etage auf die Erde kracht (Pancaking).
Umso schneller der Einsturz, desto grösser die angesammelte Masse. Im Bereich der
tatsächlichen Einsturz-Dauer war die kinetische Energie dieser angesammelten Masse derart viel
größer, als alles, was außen am Gebäude zu Boden fiel, sodass jenes Peak kaum noch grafisch
darstellbar war, wenn man den Rest der Kurve noch erkennen wollte.
Dieser Peak hätte bei einem NGC also die Erde erschüttern müssen, und zwar just mit dem Ende
des Kollapses. Sieht man sich die seismischen Daten an, ist das Gegenteil der Fall. Die
seismischen Erschütterungen enden lange vor Ende des Einsturzes bzw. sie scheinen zu enden.
Wir sehen jedoch, dass die Erde auch sanft und konstant vor sich hinbebt, bis die ersten Brocken
die Erde treffen. Die Energie, die hier an den Boden übertragen wird, kann also nur über die
Vertikalträger in den Untergrund geleitet werden. Der Druck auf die Vertikalträger endet jedoch
in dem Moment, da der Träger bricht und das tut er durchschnittlich einmal pro Etage. Der
notwendige "Druck" bis zum Bruch ist immer gleich groß, womit die nach unten geleitete Energie
konstant bleibt.

Wie aber ist es möglich (und das ist eine der wichtigsten Fragen), dass die Erderschütterungen
etwa 10 Sekunden vor dem Ende des Kollaps enden???

Dafür gibt es nur eine plausible Erklärung: Das Gebäude/der Kern kollabiert zu ebener Erde.
Damit passiert folgendes: Wie zu Beginn des Einsturzes wird nur jener Teil der Energie an den
Boden weitergeleitet, den die Vertikalträger übertragen, bis sie brechen. Diesmal brechen sie
jedoch unten und es legt sich Etage auf Etage anstelle, dass ein großer Berg an Masse mit einem
Mal runterkommt. Die seismischen Erschütterungen enden also nicht einfach, sie sind nur
vergleichsweise viel geringer, weshalb die Wissenschaftler Pi mal Daumen und ausgehend von
einem NGC das Ende des Kollapses mit dem Ende der heftigen Erschütterungen gleichgesetzt
haben.

Dieser Trugschluss führte zu der gesamten Frei-Fall-Debatte, da jene heftigen seismischen


Schwingungen ja nur 6 Sekunden andauerten. Zunächst war das nur eine Theorie, ABER. Ich
habe mir die vieldiskutierten "Dust-Jets" angesehen. Und da viele vermutet haben, dass es sich
hierbei um Sprengungen handelte, habe ich einfach mal Höhe und Zeitpunkt jener Jets in die
Excel eingefügt und dafür genutzt, die Kollaps-Zone modellhaft in gleicher Weise zu verschieben
bzw. nach unten springen zu lassen.

ERSCHRECKENDERWEISE ergab die resultierende Kurve ohne jede weitere Manipulation


exakt die Kurve, die ich grafisch aus dem Rick Siegel Video +dem hörbaren Ende aus dem Mark
Heath Video erhalten hatte. (Das ist schon extrem starker Tobak!)
Da alle Größen durch Greening vorgeschrieben waren (Stahl, Stärke, Kollapsenergie etc.), ich
sie nur um eine realistische Gebäudemasse ergänzt hatte und somit die einzig manipulierbare
Größe der Verlust an Masse (Alpha) war, ergab sich ein bestimmtes Verhältnis zwischen jener
Masse, die innerhalb des Gebäudes wirkte und jener Masse, die außen herabgefallen war.

Wenn also ein bestimmtes ALPHA (Verlust an Masse) exakt die tatsächliche Kurve liefert, so
muss die innerhalb des Gebäudes fallende/wirkende Masse auch eine bestimmte Höhe des
Schuttbergs ergeben. Man könnte dies als Gegenrechnung "zur Sicherheit" nennen. Mein Alpha
führte bei dieser Gegenrechnung exakt zur selben Höhe, wie der tatsächliche TRÜMMERBERG.
Das heißt, die Massenverhältnisse in meiner Rechnung entsprechen der Realität. Die Dichte des
Schutts hatte ich für diese Gegenrechnung schlicht aus der oft genannten Masse des gesamten
Schutts und dem abzutransportierendem Gesamt-Schutt-Volumen abgeleitet.

Das Volumen der Basement-Etagen und die Höhe des tatsächlichen Trümmerberg waren auch
nicht durch mich manipulierbar.
Mit anderen Worten, die Excel-Berechnung ist ein sehr einfaches Modell, stimmt aber in ALLEN
Punkten mit der Realität überein:

• Einsturzgeschwindigkeit,
• Einsturzverhalten,
• Erderschütterungen,
• Massenverhältnis innen/außen,
• Höhe des Trümmerbergs.

Und es gibt keine NGC-Berechnung, die etwas Ähnliches erlaubt. Ich würde soweit gehen, dass
kein NGC-Szenario die tatsächliche Trümmerberg-Höhe und die seismischen Daten erklären
kann.
Ich vermute, dass NIST genau über die seismischen Daten stolpern musste und eben über das
Fehlen des PEAK am Ende des Einsturzes. Deshalb werden diese Herren auch niemals eine
Einsturz-Simulation erstellen, weil eben dieses Prinzip offensichtlich werden würde.

Was bringt das nun alles: Wir wissen, dass die komplette "Desintegration" der Etagen 85, 75,
55, 0 nach einem exakten Zeitplan rechnerisch genau zu dem Ergebnis führt, welches wir in
allen Videos sehen können. Die Etagen sind nicht erfunden, der Zeitplan ist nicht erfunden,
sondern schlicht aus den Staubfontänen hergeleitet.
Wir haben also einige unabhängige Kontrollgrößen: Trümmergberg -Höhe, Einsturz-Kurve,
Seismische Daten, Demolition-Sequenz. Und alles zusammen ergibt einen genauen
mathematischen bzw. physikalischen Zusammenhang, der sich - bei Veränderung einer und egal
welcher Größe - nicht mehr herstellen lässt.
So was nennt man in der Regel einen Beweis. Bei diesem Thema darf man hoffen, dass man
irgendwas übersehen hat, aber die Chance ist verschwindend winzig.

Es stellt sich also weniger die Frage nach dem OB, als vielmehr die Frage nach dem WIE. Wir
haben aber eine Ahnung, welche Etagen von Interesse sind, welche Zeitpunkte, welche
Kernträger.
Meiner Meinung nach wurde der Kern Stück für Stück demoliert, sackte ab, zog das Dach runter,
das Gewicht drückte auf die Außenträger und verbog sie, wo sie erhitzt und infolge dessen
geschwächt waren. Vor dem Einsturz nutzte man die ablenkenden Momente (Flugzeug, Einsturz
WTC2) um mindestens 2 der stärksten Träger vermutlich im Keller zu kappen. Andere konnte
man – so notwendig - auch direkt unter dem Dach durchtrennen, einfach, um die Last auf die
Außenwand zu verlagern. Irgendwann geriet das Gebäude in Bewegung - seismische
Schwingungen -dann 0,7 Sekunden Pause. Für mich heißt das nicht, die Ruhe vor dem Sturm,
sondern der Verlust der maßgeblich tragenden "Verbindung" zum Untergrund.
Nun musste sich der Kern senken, um die Lücke zu schließen und natürlich zieht er damit das
Dach weiter runter. Die Außenwand bricht unter der Last. Die seismischen Schwingungen setzen
wieder ein. Das Gebäude kollabiert.
Die Sequenz beginnt: 85 - 75 - 55 - 0. Man muss vermeiden, dass die Masse oberhalb des
Kollaps zu gering wird. Der Kollaps zu ebener Erde beendet den Fall großer Brocken aus der
Höhe und beendet damit eine Falldauer später die heftigen Erdschwingungen. Das Gebäude
kollabiert von innen nach außen in zwei einstürzenden Säulen um die auffälligen Kernträger
herum. Was übrig bleibt, ist der Spire in der Mitte dieser Säulen.

Gesamtes Video:
http://www.youtube.com/user/achimspok#g/c/726C8A0A7DA7D04A

Die fehlende seismische Erschütterung beim Aufprall der Haupt-Masse würde sehr vieles
erklären. Etwa, warum zum Thema "seismische Erschütterungen" Christopher Bollyn
vorgeschickt wurde, um das Thema zu verbrennen. Oder warum das NIST wirklich nichts von
dem eigentlichen Kollaps wissen wollte und Interpretationen lieber anderen Wissenschaftlern wie
Bazant, Zhou und Greening überließ. Ich würde es begrüßen, wenn sich hierzu, etwa im Forum,
eine Debatte entwickeln könnte, zu der auch andere Ingenieure herzlich eingeladen sind, diese
These zu prüfen und ggfls. nachzurechnen. Ich persönlich denke, wir haben hier einen weiteren
unschlagbaren, unzweideutigen Beweis für die Sprengung- wenn die genaue Kollaps-Sequenz zu
allen beobachtbaren und messbaren Fakten passt, sonst aber unerklärlich ist.

Dirk Gerhardt
http://www.911-archiv.net
http://www.nanospuren.de