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Actes de la recherche en

sciences sociales

Le patronat
Pierre Bourdieu, Madame Monique De Saint Martin

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Bourdieu Pierre, De Saint Martin Monique. Le patronat. In: Actes de la recherche en sciences sociales. Vol. 20-21, mars/avril
1978. Le patronat. pp. 3-82;

doi : https://doi.org/10.3406/arss.1978.2592

https://www.persee.fr/doc/arss_0335-5322_1978_num_20_1_2592

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Zusammenfassung
Die Arbeitgeber.
Die Studie bezieht sich, getiitzt auf Datenrhaterial aus biographischen Jahrbüchern,
Wirtschaftszeitschriften, Interviews, usw., auf eine repräsentative Stichprobe von 216
Generaldirektoren der grössten Industrie-, Bank- und Versicherungsgesellschaften sowie der
dazugehörigen Gesellschaften (1972).
Das Set der Eigenschaften der Unternehmer der grössten Gesellschaften lässt nun ein Ensemble
miteinander verbundener Gegensätze erkennen, die in der Hauptsache différentielle Herrschafts —
und Reproduktionsmodi widergeben. So stehen die häufig aus Familien des höheren Beamtentums
oder der freien Berufe entstammenden Unternehmer, deren Grossgesellschaften eng mit dem Staat
liiert sind und deren Position sich einem durch Erbschaft weitergegebenen und im Durchgang durch
die Staatsbürokratie akkumumierten sozialen Kapital an Beziehungen sowie einem schulischen Kapital
(im Sinne höherer Ausbildung) verdankt, im Gegensatz zu den privaten Unternehmern, die —
entweder Erben grosser Familien der Geschäftsbourgeoisie oder aber Aufsteiger ans der
Kleinbourgeoisie — ihre gesamte Karriere im privaten Sektor gemacht haben und deren Ausbildung
nur relativ kurz war. Im Gegensatz zweier Kapital-Strukturen — mit schulischer Komponente bei
ersteren, ökonomischer Dominante bei letzteren — schlägt sich der Gegensatz zweier
Reproduktionsmodi nieder : im ersten Fall die mehr oder minder wollstàndig durch die (Hoch-) Schule
gewährleistete Weitergabe der auf dem schulischen (akademischen) Titel gegriindeten Macht «auf
Lefcenszeit» (pouvoir viager) des Unternehmensleiters; im zweiten Fall die mehr oder minder ganz
durch die Familie Kontrollierte Weitergabe eines hereditären Eigentumsrechts. Im letzteren Fall
erscheinen denn auch die Stategien zur Reproduktionssicherung der Familie und insbesondere deren
Zusammenhalt, untrennbar verbunden mit ökonomischen Stategien zur Sicherung der
Weiterentwicklung des Unternehmens.
Die fondamentale Differenz beider Reproduktionsmodi gründet in der im eigentlichen Sinne
statistischen Logik der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente. Während in der
Reproduktionsweise mit ökonomischer Komponente der Inhaber von Eigentumsrechten unmittelbar
seinen Erben bestimmt, beruht innerhalb der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente die
Weitergabe vermittels der (Hoch-)Schule auf der statistischen Anäufung isolierter und den Gesetzen
des schulischen Marktes unterworfener Aktionen individueller oder kollektiver Agenten. Freilich sollten
die Gegensätze nicht vergessen machen, dass die Differenz so radikal wie sie erscheint, nun wieder
auch nicht ist : die Aktion der Schule stùtzt sich auf die Familie ; umgekehrt zwingt sich im Moment der
Nachfolge der Bezitz hochangesehener schulischer Titel den Erben selbst auf.
Innerhalb jeder durch ihre Distanz zum Staat definierten Klasse unterscheiden sich die Unternehmer
sowohl hinsichtlich ihrer eigenen spezi-fîschen sozialen Laufbahn wie der ihrer Familie als auch in
bezug auf das Alter der von ihnen geleitet-en Gesellschaft. Der Gegensatz zwischen den der
Aristokratie oder der Pariser Grossbourgeoisie entstammenden Unternehmern auf der einen Seite —
Menschen mit weitläufigen mondänen und öffentlichen Beziehungen : Bankiers und Unternehmer
grosser Industriekomplexe, die als Finanz-macht auftreten und wirken —, und den Spätergekommenen
auf der anderen Seite, Angehörige minder alter Familien, durch die Ingenieurschulen
hindurchgegangene Techniker, deckt sich mit dem Gegensatz zwischen dem Finanzkapitalismus der
Banken und dem Monopolkapitalismus der Grossindustrie.
Der Hang zum Ökonomismus darf nicht dazu verleiten, das Gewicht der persönlichen Beziehungen zu
unterschätzen — zumal jener, die der Verwaltungsrat im Funktionsvollzug der ökonomischen Macht
offizialisiert. Die bestehenden Gruppen definjeren sich weniger durch substantielle Eigenschaften denn
durch Beziegen der Allianz, der Konkurrenz oder des Konflikts mit dem Ziel der Macht im Feld des
ökonomischen Macht oder im Rahmen des einzelen Unternejmens. Tatsächlich könnte es durchaus
sein, dass die Theorie des unabwejidbaren Absterbens des Familienunternehmens nichts anderes
darstellt als die ideologische Strategie einer Politik, die auf den (zumindest provisorischen) Sieg der
Interessen jenes Sektors der herrschenden Fraktion der herrschenden Klasse abzielt, der über (relativ)
mehr kulturelles als ökonomisches Kapital verfügt und zudem enger mit der Staatsbürokratie lüert ist.
Die Untersuchung der Veränderungen der Merkmale der Unternehmensleiter zwischen 1952 und 1972
wie auch des Feldes der Unternehmen während desselben Zeitraums lässt an der Aussagekraft jener
statistischen Vergleiche zweifeln, die esunterlassen, das Spiel von Nominellem und Realem (im
Zusammenhang insbesondere des Begriffs der Wirtschaftsgruppe), dessen Austragungsort das Feld
der Macht bildet. in Rechnung zu ziehen. Von rigorosem Vergleich kann in der Tat nur gesprochen werden,
wo Strukturen oder Felder untereinander verglichen werden. Mag zwar die Tendenz zur Bürokratisierung
dem Wachstumsprozess der Unternehmen eingeschrieben sein, so ist sie doch weniger ausgeprägt als
manchmal unterstellt. Im Zusammenhang der Frage der politischen Stellungnahmen der Unternehmer oder
ihrer Art der Unternehmensführung müssen aufgrund der Anpassung von Positionen und Dispositionen
zugleich die persönlichen Charakteristiken der Unternehmer und der Führungsmannschaft, Situation und
Status des Unternehmens (privät, öffentlich), der jeweilige Sektor, die Art des hergestellten Produkts, die
Struktur des Personals, die Stellung im ökonomischen Kampf (Monopol, Konkurrenz), die Konjunkturlage
(wirtschaftlicher Aufstieg, Abstieg), usw. in Betracht gezogen werden. Sekundäre Unterschiede wie etwa
zwischen den eher Abstimmung und konzertiertes Vorgehen präferierenden Unternehmern, den
sogenannten Neopaternalisten ; und den kàmpferisch eingestellten Paläopaternalisten - Unterschiede, die
grundlegend von deren jeweiliger Position an der Klassen-kampffront bedingt sind — verschwinden in
Phasen zunehmender sozialer und ökonomischer Spannungen tendenziell zugunsten der prinzipiellen
Gegensätze — jene, die die Unternehmer entsprechend der Grosse ihrer Unternehmen und ihrer
Klassenherkunft trennen.
In der Tat haben wenige Führungsgruppen in der Vergangenheit so viele Legitimationsprinzipien (so
insbesondere der Aristokratismus von Geburt, der Meritokratismus des schulischen Erfolgs; der
ökonomische Erfolg) in sich vereinigt wie die gegenwärtigen Inhaber der Machtpositionen. So übt die
Grossbourgeoisie, bestehend aus einer Anzahl hauptsächlich Pariser Familien von Bankiers Industriellen,
von mitdem Staat lüerten Gross-unternehmern sowie der Grossbourgeoisie des «Amtsadels» (höheres
Beamtentum und freie Berufe), tendenziell in allen Bereichen der Praxis eine der Macht über das
ökonomische Kapital, die durch ihr Vermögen zur Mobilisierung des Finanzkapitals gegeben ist,
äquivalente Macht aus.

Abstract
The employers
This study is based on a large body of data (drawn from biographical yearbooks, the financial press,
interviews, etc.) bearing on a sample of the presidents of 216 of France's largest industrial and commercial
firms, banks, and insurance companies (in 1972) and on the respective firms themselves.
The analytic space of the personal characteristics of the heads of major companies brings to light a set of
intefrelated oppositions which describe mainly different modes of domination and of reproduction. The
heads of the big industrial firms which are closely linked to the State are often the offspring of families of
high officials or of members of the liberal professions, and they owe their position to a social capital of
relations, augmented by the transition from the State bureaucracy to business, and to their educational
capital (many of them having attended the elite colleges and professional schools — les grandes ecoles).
They may be contrasted with the heads of the private companies, the heirs of leading middle class business
families, or else parvenus issued from the petit bourgeoisie who have spent their whole career in the private
sector and whose schooling was relatively brief. This opposition between two structures of capital, mainly
educational among the first group and mainly economic among the second, reflects the opposition between
two modes of reproduction: in one case, the transmission, ensured more or less completely by schooling, of
a position of power in the management hierarchy (based on the possession of an educational degree)
during the lifetime of the individual; and, in the other case, the transmission, more or less completely
controled by the family, of a right to enjoy inherited property. In the latter case, the strategies designed to
ensure the reproduction of the family, and in particular of its unity, appear to be inseparable from the
economic strategies aiming at ensuring the firm's development.
The fundamental difference between the two modes of reproduction resides in the fact that the logic of the
educational mode of reproduction is, properly speaking, statistical. Whereas in the economic mode of
reproduction, the holder of the property rights designates his heir directly, in the educational mode of
reproduction, the transmission is effected by the intermediary of the school and is based on the statistical
aggregation of the actions of isolated individual or collective agents who are subject to the laws of the
educational market. These oppositions should not lead us to forget, however, that the differences are not as
radical as they appear to be: the action of the school finds support in the family and conversely. At the
moment of succession, the possession of prestigious educational degrees is obligatory for the family heirs
themselves.
Within each of the classes, as defined in terms of the proximity of their members to the State
administrations, the company presidents also differ according to their own social trajectory and to that of
their family, as well as according to the age of the firm they head. The exists an, opposition between on the
one hand, the presidents issued from the aristocracy of from the Parisian grande bourgeoisie — men with
contacts in society, bankers and heads of big industrial groups, capable of exerting great financial power —
and, on the other hand, members of newer families, men with technical skills, graduates of the engineering
schools. This opposition overlaps that between the financial capitalism of the banks and the monopoly
capitalism of big industry.
An inclination to economism should not lead one to underestimate the importance of Personal relations, in
particular of those that are made offical by the board of directors, in the functioning of economic power. The
groups involved here are defined less by the ownership of property than by relations of alliance, of
competition, and of conflict — relations centering around the struggle for the dominant position in the field of
economic power or in the field constituted by each company. The theory of the inevitable decline of the
family company might turn out to be nothing other than an ideological strategy governing a policy which
tends to promote the victory (at least provisionally) of the interests of that sector of the dominant fraction of
the dominant class which is (relatively) richer in cultural capital than in economic capital and more closely
linked to the State. The study of the transformations in the characteristics of the heads of companies
between 1952 and 1972, as well as the field of the companies themselves during the same period, leads us
to question all the statistical comparisons which neglect to take into account the play between the nominal
factors and the real ones, an interaction whose locus is the field of power (where it is especially necessary
to consider the notion of the group). In fact, the only comparison possible is that between one structure and
another or between one field and another. While it is true that the tendency to bureaucratization seems to
be inherent in the growth of the size of companies, it is far from being as pronounced as this is sometimes
said.
Due to the adjustment of positions and of dispositions that are often observed among the heads of large
companies, it is necessary, if one wishes to explain the political attitudes of these men or the way they
manage their firms, to take into account a number of varied factors: the Personal characteristics of the
company president and of the other top executives, the company's financial situation, its status (private or
public), the power of the labor unions, the sector of the economy, the nature of'the product manufactured,
the structure of the personnel, the position in the economic struggle, (monopoly or competition), the overall
economie situation (growth or contraction), etc. The secondary differences which distinguish the presidents
— particularly those who favor consensus (neo-paternalism) from those who favor conflict (paleo-
paternalism) — and which depend fundamentally of the position that they occupy in the battle zone of the
class struggle, tend to disappear during periods of high economic and social tension, giving way to the
principal oppositions: those which divide presidents according to the size of their firm and their class origin.
In the final analysis, it may be said that few dominant groups have ever assembled as many principles of
legitimation (notably aristocracy of birth, economic success, and meritocracy based on success in school)
as the present occupants of the positions of power. The grande bourgeoisie in France is now composed of
an ensemble of families (for the most part Parisian) of bankers, of industrialists, of heads of large firms with
personal links to the State, and of high officiais and magistrates; and these families hold virtually ail the
existing positions of economic and political power, with, it is true, certain apparent discontinuities in the
quasi-automatic chain of successions. In ail the domains of social practice this grande bourgeoisie tends to
exercise a power equivalent to the power over economie capital and this is what ensures its capacity to
mobilize financial capital.

Résumé
Le patronat
Cette étude s'appuie sur un ensemble de données recueillies dans les annuaires biographiques, la presse
économique, par interviews, etc, à propos d'un échantillon de 216 présidents directeurs généraux des plus
grandes sociétés industrielles, commerciales, des banques et compagnies d'assurances (en 1972) et à
propos des sociétés correspondantes.
L'espace des propriétés des patrons des grandes sociétés fait apparaître un ensemble d'oppositions toutes
liées entre elles qui décrivent principalement des modes de domination et des modes de reproduction
différents. Les patrons des grandes sociétés industrielles fortement liées à l'Etat, souvent issus de familles
de hauts fonctionnaires ou de professions libérales, qui doivent leur position à un capital social de relations
hérité et accumulé par le passage de la bureaucratie d'Etat et à leur capital scolaire (ils sont souvent
passés par les grandes écoles) s'opposent aux patrons privés, héritiers de grandes familles de la
bourgeoisie des affaires ou parvenus issus de la petite bourgeoisie qui ont fait toute leur carrière dans le
secteur privé et ont fait des études relativement courtes. Cette opposition entre deux structures du capital, à
dominante scolaire chez les premiers, à dominante économique chez les seconds, manifeste l'opposition
entre deux modes de reproduction, avec dans un cas la transmission, plus ou moins complètement assurée
par l'école, du pouvoir viager, fondé sur le titre scolaire, du gestionnaire, dans l'autre cas, la transmission,
plus ou moins complètement contrôlée par la famille, d'un droit de propriété héréditaire. Dans ce dernier
cas, les stratégies destinées à assurer la reproduction de la famille, et en particulier de son unité,
apparaissent inséparables des stratégies économiques visant à assurer le développement de l'entreprise.
La différence fondamentale entre les deux modes de reproduction réside dans la logique proprement
statistique du mode de reproduction à composante scolaire. Tandis que dans le mode de reproduction à
composante économique, le détenteur des droits de propriété désigne directement son héritier, dans le
mode de reproduction à com- posante scolaire, la transmission opérée par l'intermédiaire de l'école repose
sur l'agrégation statistique des actions isolées d'agents individuels ou collectifs qui sont soumis aux lois du
marché scolaire. Ces oppositions ne doivent pas faire oublier que les différences ne sont pas aussi
radicales qu'il le paraît : l'action de l'école s'appuie sur la famille et inversement, au moment de la
succession, la possession de titres scolaires prestigieux s'impose aux héritiers eux-mêmes.
A l'intérieur de chacune des classes définies sous le rapport de la distance à l'Etat, les patrons se
distinguent aussi selon leur trajectoire sociale propre et celle de leur lignée et selon l'ancienneté de la
société qu'ils dirigent. L'opposition entre, d'une part, les patrons issus de l'aristocratie ou de la grande
bourgeoisie parisienne, hommes de relations mondaines et de relations publiques, banquiers et patrons de
grands groupes industriels, capables d'agir en tant que puissance fînancièreet d'autre part les tard venus,
membres de lignées moins anciennes, techniciens, passés par les écoles d'ingénieurs, recouvre
l'opposition entre le capitalisme financier de la banque et le capitalisme monopoliste de la grande industrie.
L'inclination à l'économisme, ne doit pas faire sous-estimer le poids des relations personnelles et en
particulier de celles qu'officialise le conseil d'administration dans le fonctionnement du pouvoir économique.
Les groupes en présence se définissent moins par des propriétés substantielles que par des relations
d'alliance, de concurrence, de conflit pour le pouvoir dans le champ du pouvoir économique ou dans le
champ de chaque entreprise. La théorie du dépérissement inéluctable de l'entreprise familiale pourrait bien
n'être qu'une stratégie idéologique orientant une politique qui tend à faire triompher (au moins
provisoirement) les intérêts du secteur de la fraction dominante de la classe dominante qui est plus riche
(relativement) en capital culturel qu'en capital économique et plus lié à la bureaucratie d'Etat. L'étude des
transformations des caractéristiques des dirigeants des entreprises entre 1952 et 1972 et du champ des
entreprises pendant la même période conduit à mettre en question toutes les comparaisons statistiques qui
omettent de prendre en compte le jeu du nominal et du réel dont le champ du pouvoir est le lieu (avec en
particulier la notion de groupe). Il n'est en fait de comparaison rigoureuse que de structure à structure ou de
champ à champ. Si la tendance à la bureaucratisation paraît bien inscrite dans l'accroissement de la taille
des entreprises, elle est loin d'être aussi marquée qu'on le dit parfois.
Du fait de l'ajustement des positions et des dispositions, il faut pour rendre compte des prises de position
politique des patrons ou de leur mode de gestion des entreprises, prendre en compte à la fois les
caractéristiques personnelles du patron et de l'équipe dirigeante, la situation de l'entreprise, son statut
(public, privé), la puissance des syndicats, le secteur, la nature du produit fabriqué, la structure du
personnel, la position dans la lutte économique (monopole ou concurrence), la situation conjoncturelle
(ascension, déclin), etc. Les différences secondaires qui séparent les patrons et en particulier les patrons
de concertation ou néopaternalistes des patrons de combat ou paléopaternalistes et qui dépendent
fondamentalement de la position qu'ils occupent sur le front de la lutte des classes, tendent à disparaître
dans les périodes de forte .tension économique et sociale pour laisser la place aux oppositions principales :
celles qui séparent les patrons selon la taule de leur entreprise et leur origine de classe.
Il est en définitive peu de groupes dirigeants qui aient jamais réuni autant de principes de légitimation (soit
notamment l'aristocratisme de la naissance, le méritocratisme du succès scolaire, la réussite économique)
que les actuels titulaires des positions de pouvoir. La grande bourgeoisie, composée d'un ensemble de
familles, pour la plupart parisiennes, de banquiers, d'industriels, de grands patrons liés à l'Etat et de grands
bourgeois de robe, entre lesquels se redistribuent l'ensemble des positions de pouvoir économique et
politique, avec des discontinuités apparentes dans la chaîne mécanique des successions tend à exercer
dans tous les domaines de la pratique un pouvoir équivalent au pouvoir sur le capital économique que lui
assure sa capacité de mobiliser le capital financier.
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y a de raison et de pensée dans la pratique


scientifique elle-même : non seulement pour éviter que
les lecteurs accoutumés à des discours à haute
teneur théorique ou méthodologique ne
perçoivent comme manque ce qui est refus délibéré et ne
s'attardent à opposer des objections ou des
critiques qui sont par avance écartées ou réfutées ; mais
surtout parce qu'il peut y avoir un profit, pour la
recherche même de la vérité, à produire la vérité
qui se produit par surcroît dans le travail de
production de la vérité.
La science sociale commence par un coup phiHegel,
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de force contre le mode de pensée ordinaire :


renversant complètement la hiérarchie des réalités,
4 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

elle doit accorder moins de réalité aux éléments


directement visibles, à tout ce qui peut se montrer
du doigt, comme les individus, les groupes et leurs
propriétés, auxquels s'arrêtent les «typologies»
réalistes, qu'à des systèmes de relations objectives
inaccessibles à l'appréhension naïvement réaliste.
La réalité la plus réelle ne peut ainsi être portée à
l'existence scientifique que par un travail de
construction qui doit commencer par détruire les
apparences mêmes dans lesquelles elle ne se livre
qu'en se niant, c'est-à-dire les individus, les groupes
et leurs propriétés. A condition que l'on sache
construire les faits proposés et lire les constructions
obtenues selon la logique même de la méthode de
pensée qui lui est immanente, c'est-à-dire de
manière relationnelle et non substantialiste,
l'analyse des correspondances offre un moyen
particulièrement puissant de mettre au jour des espaces
de relations qui ont plus de réalité que les plus
réelles des substances directement livrées à
l'intuition. Cela, bien sûr, moyennant que l'on évite tant
la démission positiviste, légitimée par l'illusion de
la science sans présupposés, qui abandonne aux
procédures mécaniques de la technique la
construction de l'objet, que la régression toujours possible
vers le réalisme de la pensée typologique qui
découpe des populations en classes identifiées,
unités substantielles susceptibles d'être pensées en
elles-mêmes et pour elles-mêmes, au lieu de
s'attacher à l'espace même que les populations et
leurs propriétés définissent en même temps qu'elles
sont définies par lui. La puissance même de la
technique, et l'impression de scientificité qu'elle
peut imposer aux profanes, encouragent des usages
sociaux plus ou moins magiques, autorisés par la
possibilité d'autonomiser la technique par rapport
à la méthode, et bien faits pour susciter des
adhésions ou des refus également irraisonnés.
On ne peut construire ces systèmes de
relations qui préexistent à leur construction mais
qui ne se livrent jamais complètement à l'intuition
ordinaire, qu'à condition de traiter les
caractéristiques attachées aux agents comme des propriétés
strictement relationnelles , des différences qui ad-
viennent aux individus ou aux groupes dans leurs
rapports objectifs avec les autres individus ou les
autres groupes, et de porter ainsi au jour, dans le
même acte, le système des rapports d'opposition et de
similitude qui définit l'espace des propriétés, et les
individus construits, c'est-à-dire le système des
propriétés pertinentes qui assigne aux individus
leur position distincte dans cet espace. Il ne suffit
pas de penser relationnellement un réel
essentiellement relationnel, il faut encore rompre avec
l'inclination, que renforce toute la logique des
techniques statistiques ordinaires, à isoler des relations
Le patronat 5

privilégiées, qui sont sans doute d'autant plus


trompeuses qu'elles sont plus puissantes d'un point
de vue strictement statistique, parce qu'elles
dissimulent le système de relations dans lequel elles
sont insérées et qui, véritable principe de leur
fausse puissance explicative, s'exprime à travers
elles (c'est le cas par exemple de toutes les relations
dans lesquelles entre une variable telle que la
«catégorie socio-professionnelle»). Mais la logique
même de l'analyse statistique qui, surtout
lorsqu'elle est au service d'une recherche naïve de
causalité, porte à considérer des distributions et des
classes définies sous un seul rapport ou sous un
nombre limité de rapports, n'est pas le seul
obstacle à l'appréhension d'une réalité sociale qui
s'organise objectivement selon des principes de
division multiples, partiellement indépendants et
hiérarchisés (ce qui fait que, selon le niveau de
division adopté, on pourra trouver la différence là
où l'on trouvait l'identité et inversement). Nombre
des discussions qui agitent, depuis l'origine, la
science sociale, notamment celles qui surgissent
toutes les fois qu'il est question d'assigner des
individus à des classes, trouvent leur principe non
dans la logique des choses mais dans la logique,
aveugle à elle-même, d'une pensée incapable de
maîtriser sa propre logique — et notamment celle
de ses classements. A la différence des espaces
simples et abstraits que produit l'analyse
statistique ordinaire, les espaces que la science sociale
construit, aidée en cela par un usage méthodique
de l'analyse des correspondances, sont définis par
les relations objectives entre des individus et entre
des propriétés qui sont rapprochés ou opposés
sous tous les rapports pertinents — du point de
vue de leur relation même — et qui sont
caractérisés par des ensembles de propriétés,
statistiquement liées entre elles (à des degrés divers),
pratiquement substituables et socio-logiquement
cohérentes, donc intelligibles.
Mais l'objectivation, surtout réussie, enferme
le danger de l'objectivisme et il faut avoir sans
cesse à l'esprit, dans le travail d'analyse même, que
ces propriétés qui, du point de vue de
l'observateur extérieur, fonctionnent comme des propriétés
logiques, des traits distinctifs, permettant de diviser
et de classer, d'opposer et de rassembler, sont, dans
la pratique, des enjeux (en tant qu'objets possibles
d'appropriation) et des instruments de lutte (en
tant que capital et capacité d'appropriation) pour
les groupes qui se divisent, s'opposent, se
rassemblent et se classent à leur propos (et qui, comme
pour rendre plus difficile encore la tâche de
l'observateur, s'en servent aussi pour classer et se
classer, voire pour tenter de modifier les principes de
classification en vigueur). Bref, l'espace des pro-
6 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

prié tés est aussi un champ de luttes pour


l'appropriation. Par là, il est à la fois un champ de forces
devant sa structure au rapport de forces, à
l'équilibre, plus ou moins stable qui s'y établit à chaque
moment entre les groupes en présence, et un espace
de jeu, dont l'équilibre, toujours menacé, est celui
de l'action et de la réaction (mais au sens de la
politique, plus que de la physique), et où s'affrontent
des stratégies, consciemment ou inconsciemment
orientées vers la subversion ou la conservation : la
structure que la science sociale, très proche en
cela d'une physique sociale, appréhende sous la
forme de distributions — au sens statistique et
économique — de propriétés n'est que le résultat
provisoire et toujours menacé des luttes antérieures pour
sa transformation ou sa conservation et dépend des
stratégies présentement destinées à modifier ou
à conserver les principes de la distribution et de la
redistribution des propriétés, c'est-à-dire de la
perception et de l'appréciation qu'en ont les agents
(en fonction, pour une part, de leur position dans
cette structure), reconnaissance tacite de l'ordre
établi, accepté comme allant de soi, ou intention
consciente de subversion ou de conservation. Les
propriétés ne fonctionnent comme capital, c'est-à-
dire comme rapport social de pouvoir, que dans et
par le champ qui les constitue comme enjeux et
instruments de lutte, les arrachant ainsi à
l'insignifiance sociale à laquelle elles seraient tout aussi
nécessairement vouées dans un autre champ ou
dans un autre état du champ ; plus précisément,
elles sont liées par des relations qui, constitutives
de la structure du champ, contribuent à définir
leur efficacité et leur valeur en sorte qu'elles
peuvent exercer dans le champ qu'elles contribuent
à définir des effets différents de ceux qu'elles
exerceraient dans un autre champ.
On n'a donc pas à choisir entre les structures
et les agents, entre le champ, qui fait le sens et la
valeur des propriétés objectivées dans des choses ou
incorporées dans des personnes, et les agents qui
jouent de leurs propriétés dans l'espace de jeu ainsi
défini, ou, pour venir au cas particulier, entre les
positions dans le champ du pouvoir économique et
les dispositions de leurs occupants, entre les
caractéristiques des sociétés (taille, ancienneté,
mode de contrôle, etc.) et les caractéristiques des
dirigeants de ces sociétés (titres de noblesse, de
propriété ou d'école, etc.). On peut, en
réintroduisant les personnes, essayer d'établir ce qui, dans
le fonctionnement des institutions économiques,
n'advient que par les personnes (que l'on pense à
l'exemple limite de ces groupes bizarrement
composites dont le seul principe unificateur réside
dans la personne de leur fondateur , les Floirat,
Béghin, Dassault ou Prouvost), sans pour autant
Le patronat 7

oublier que les personnes dans ce qu'elles ont de


plus personnel sont, pour l'essentiel, la
personnification des exigences réellement ou
potentiellement inscrites dans la structure du champ ou,
plus précisément, dans la position occupée à
l'intérieur de ce champ. C'est en ce sens que la
connaissance de l'espèce de capital
prépondérante chez les dirigeants d'une société témoigne de
la position de cette société dans le champ du
pouvoir économique et de ses rapports avec les
autres sociétés et avec l'Etat : en se donnant pour
patron un inspecteur des Finances issu de la
bourgeoisie parisienne, une entreprise manifeste
que, pour remplir ses fonctions les plus spécifiques,
elle a besoin d'un PDG qui ne soit pas seulement
un « dirigeant » exerçant son pouvoir sur Fentre-
prise en vue par exemple d'en accroître la
productivité et les profits mais un porte-parole qui, dans
toutes les relations avec les représentants des autres
sociétés et surtout de l'État, ajoute au capital de
l'entreprise ce que l'on appelle son crédit personnel,
c'est-à-dire toutes les ressources actuellement et
potentiellement assurées par les propriétés
attachées ou mêmes incorporées à sa personne,
«honorabilité» et «distinction», «culture» et «bonnes
manières», titres de noblesse et titres scolaires.

Il va de soi qu'il est vain, ici plus que partout


ailleurs, d'essayer de faire le départ entre ce qui est
« fonctionnel », c'est-à-dire les capacités et les
compétences qui sont inscrites dans la définition
strictement technique de la fonction, et ce qui est
gratuitement et artificiellement surimposé à la
fonction, par une action symbolique visant à
produire la définition du poste propre à offrir le
marché le plus favorable à une espèce particulière
de capital et à légitimer ainsi la domination des
détenteurs de ce capital. Parce que la définition de
la fonction patronale, dont fait partie la capacité
d'imposer la représentation de la manière légitime
de remplir cette fonction, est en grande partie
produite par celui qui la remplit avec succès, rien
ne renseigne mieux sur les propriétés des positions
élevées de l'espace social que les propriétés de ceux
qui les occupent, y compris les plus étrangères en
apparence à la définition strictement technique du
poste comme la possession d'une écurie de courses,
d'un appartement avenue Foch ou d'une collection
de tableaux.
On voit, dans cette logique, ce que peuvent
avoir d'artificiel les oppositions ordinaires entre la
théorie et l'empirie, entre les méthodes
quantitatives et les méthodes qualitatives, entre
l'enregistrement statistique et l'observation
ethnographique, entre l'appréhension des structures et la
construction des individus. Ces alternatives n'ont
8 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

d'autre fonction que de fournir une justification


aux abstractions creuses et sonores du théoréti-
cisme et aux observations faussement
rigoureuses du positivisme, ou, comme celles qui
s'incarnent dans les divisions institutionnelles entre
économistes, ethnologues, historiens et sociologues,
de légitimer des limites de compétence : c'est dire
qu'elles fonctionnent comme une censure sociale,
propre à interdire l'appréhension d'une vérité qui
réside précisément dans les relations entre des
domaines de pratique ainsi arbitrairement
séparés. Cette censure par la division du travail et des
compétences s'exerce, au sein d'une même
discipline, à travers la hiérarchie des tâches qui prévaut
dans la plupart des grandes unités de production
«scientifique» et aussi dans les cerveaux des
chercheurs. Le discours sociologique ne pourrait se
tenir si souvent dans cette région intermédiaire
entre le construit et le concret où il est à l'abri
à la fois du contrôle logique, de la
«falsification» expérimentale et même de la critique
indigène s'il n'était si rare qu'incombent aux mêmes
personnes (comme ici) les opérations considérées
comme secondaires et subalternes, interviews,
observations, codage, analyse de documents ou de
statistiques, et les actes intellectuels qui, comme
l'élaboration de la problématique dite théorique,
sont communément tenus pour les plus nobles,
simplement parce que, dans l'image que l'on s'en
fait d'ordinaire, ils ne supposent aucun contact
avec les faits et aucune manipulation mécanique :
les «théories» ont chance d'être plus
contrôlées et aussi plus complexes lorsqu'elles sont le
produit non d'un acte d'«invention» inaugural
mais des innombrables réflexions, toutes infimes
et décisives, qui accompagnent les opérations
hautement théoriques de recollection et d'analyse
des «faits» et les «faits» sont sans aucun doute
beaucoup plus «parlants», c'est-à-dire beaucoup
plus propres à engendrer l'interrogation
«théorique», mais aussi beaucoup plus rebelles aux
simplifications théoréticistes ou empiristes,
lorsqu'ils ont des voix, des visages et des noms propres,
et que sont pratiquement maîtrisés les principes
de leur réduction inévitable à des classes abstraites.
Le patronat 9

Le champ du pouvoir économique

On a soumis à l'analyse (1), outre les tique, administratif, universitaire ou patronaux, ACADI (Association de
caractéristiques démographiques, date intellectuel), Commissions du Plan, Cadres dirigeants de l'industrie pour le
et lieu de naissance, nombre d'enfants, Conseil économique et social, activités progrès économique et social),
lieu de résidence, un ensemble d'enseignement dans une grande école AGREF (Association des grandes
d'informations sur la famille d'origine, telles ou dans une université, conseils entreprises françaises faisant appel à
que la profession du père, l'ancienneté d'administration dans le champ l'épargne), Centre de recherches et
de la famille dans le milieu des affaires, universitaire, dans la presse ou l'édition, d'études des chefs d'entreprises,
l'ancienneté de la famille dans la Commissions de développement Entreprise et Progrès (on n'a pu
bourgeoisie de robe, l'inscription dans économique régional, fonctions de maire en effet, disposer de listes exhaustives
le Bottin mondain; sur les études ou de conseiller général ; les des membres de FUNICER-Union des
secondaires et supérieures , comme le principales décorations, indices de la chefs et responsables d'entreprise ou
passage par un des grands lycées reconnaissance officielle des services rendus du Centre français du patronat
parisiens, Janson, Condorcet, Louis le et des liens avec d'autres champs, chrétien). On a enfin traité comme
Grand, Saint Louis, par un autre lycée Légion d'honneur, Médaille de la variables illustratives les données
de Paris ou de province ou par un Résistance, Croix de Guerre, Ordre du concernant la présence d'une particule
établissement privé (Ecole des Roches, Mérite, Palmes académiques, Médaille dans le nom de famille du père, de la
Stanislas, Sainte Croix de Neuilly, du commerce ; enfin des informations mère et de l'épouse, parce que ces
Sainte Geneviève ou autre), le nombre concernant plus directement les informations n'intéressaient qu'une
de diplômes d'enseignement supérieur, sociétés correspondantes, le statut de fraction relativement faible des PDG
le (ou les) diplôme(s) supérieur(s) l'entreprise (privée, d'économie mixte, (13% ont un nom à particule) et que la
obtenu(s) et, pour Polytechnique et etc.), le mode de contrôle de la présence dans le Bottin mondain et
l'Institut d'études politiques, l'âge société (familial, étranger, technocratique surtout l'ancienneté dans la
auquel ont été obtenus les diplômes ; ou État), le secteur principal (banque, bourgeoisie et dans le milieu des affaires
sur la carrière, avec les changements de assurances, industrie, commerce, constituaient des indicateurs plus
secteurs et notamment, pour ceux qui services publics, transports), l'importance pertinents et moins restrictifs de
sont passés du secteur public au de la société (selon le volume de l'accès au «monde». Les propriétés
secteur privé, l'âge du « pantouflage », capitaux propres dont elle dispose). limitées à un nombre restreint de PDG
le passage par les grands corps On a choisi de traiter comme (5 ou moins) ont été aussi traitées
(Inspection des Finances, Conseil d'État) ou variables illustratives les indicateurs comme des variables illustratives même
par le corps préfectoral, l'armée ; les pour lesquels l'information disponible lorsqu'il s'agissait d'indicateurs
positions de pouvoir économique, n'est pas exhaustive ou n'a pu être importants et ayant fait l'objet de
comme la participation à des conseils vérifiée pour une fraction des PDG (de vérifications exhaustives. C'est le cas
d'administration (distingués selon leur 10 à 30% selon les cas), comme le fait notamment du passage par la Cour des
importance) dans l'industrie, la que le PDG possède une proportion comptes (n = 2), de l'occupation de
banque, les responsabilités exercées au significative d'actions de la société fonctions politiques, député ou
Conseil national du patronat français qu'il préside ou qu'il y a occupé un sénateur (n = 4), ou de certaines
et dans les différentes fédérations poste d'ingénieur ou de directeur, la modalités d'une variable (cf. par
patronales, la présence dans la liste des religion à laquelle il appartient, les exemple les PDG fils d'ouvriers, ou
« Cent qui font l'économie » (établie diplômes d'enseignement supérieur d'artisans, au nombre de 2 dans les
par le mensuel L 'Expansion); la qu'il a obtenus à l'étranger (aux deux cas).
participation passée ou présente à des U.S.A. en particulier), les sports qu'il Le premier facteur manifeste
commissions ou des organismes pratique (ski, tennis, golf, equitation, un premier principe de division
appartenant à d'autres champs \po\\- yachting, aviation, etc.), les clubs dans dominant (il résume 5% de l'inertie totale,
lesquels il est inscrit (Nouveau Cercle, contre 3,2 et 3% respectivement pour
1— L'analyse des correspondances multiples Polo de Bagatelle, Rotary-Club, Racing- le second et le troisième) : il oppose en
présentée ici a été réalisée grâce au Club de France, Automobile Club de effet tout ce qui est « public » ou lié
programme MULTM, élaboré par Ludovic Lebart à France, Maxim's Business Club, au « secteur public », à l'État, à l'École
qui nous renvoyons pour un exposé publique et à ses sanctions officielles,
approfondi et rigoureux des conditions de mise en Travellers
Cercle du Bois
Club,de Boulogne,
Cercle Interallié,
Jockey et tout ce qui est «privé», propriété
oeuvre de cet instrument (L. Lebart, A. Mo- Club), la date de création de la société privée, aussi peu tributaire (au moins
rineau et N. Tabard, Techniques de la qu'il dirige. On a aussi projeté comme « publiquement ») du crédit de l'État
description statistique. Méthodes et logiciels variables supplémentaires des sur le plan économique (crédit) que
pour l'analyse des grands tableaux, Paris, indicateurs qui ne mesuraient qu'une partie
Dunod, 1977) et que nous remercions très sur le plan symbolique (décorations
vivement de nous avoir aidés à maîtriser les du phénomène que l'on cherchait à officielles, participation aux
implications techniques et théoriques de sa étudier, par exemple des indicateurs commissions, etc), enseignement privé, etc.
méthode. Pour un recensement d'opinions ou d'attitudes politiques L'opposition entre les PDG qui ont
systématique des sources, voir l'annexe Sources, à (au sens large) tels que l'appartenance fait toute leur carrière dans le secteur
la fin de cet article. à différents types de groupements privé et ceux qui ont fait tout ou
ANCIEN
Jouven J. de Fouchier de Calan ^2 1
(3,2%)
de Fiers
W. Baumgartner Martin
A. Roux Lamy Champin G- de Rothschild
de Lavarène L. de Fouchier J. Merlin JL' Pilliard
Donnedieu de Vabres Hannotin Schlumberger
E. de Rothschild Vieljeux
Darbl3ycSeydou
A
Bloch-Lainé Malet
Frances Terray Leven
Taittinger ßeraldi Gillet u
Cahen Salvadoror _ , ueHp Vrwné
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Rollier .,
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de Montremy Filippi A. Pilliard Masquelier Lef
Demonque Forgeot Barnaud
Chenevier Sarre Bro
Lauré Laroche Fourier Labadens Chaperon de Cazalet
de Corgnol: Plazonich ^
PUBLIC Cantenpt Gonon Rich
Dreyfus Vandange Do
Delouvrier Dherse Bich
Gueydon de Dives
Malécot Granier de Lilliac Huvelin 1 Vuillaume Som
Galichon Lanier Genebrier Simonet Braun Koch M
Vallé Leca Jullien Bischoff Grandpe
_,
Chaussade , Chavanon Persuy Vallières Jenny AlM
Belin Ballet de Mari Boudet S
Vaujour Fourmon Marjoulet ,,j
Cheysson
Lizon
Decelle Olgiati R. G
Guillaumat Jobert
Plescoff
Magal
Hirsch
Soufflet Boudrant
Ségalat
Goudet
Morandat
Ziegler Grandval Ravaud Giroux
NOUVEAU
ANCIEN
dsgd lespèreaffaires • Sainte
f f fau-
uique «technocratique»
t pantoufle,
t gdipere .ttrespons. CNPF nér. parisienne
dans la
majoritaire avt. 35 ans bourg, de robe (3,2%)
dans les «Cent qui
X. Mines 'font l'économie» Louis le Grand
Inspection,
dans école des finances
ens*,grande 6 enfan
une .5,6 At.
père banquier
père haut fonct. Sciences Po S 1-25 Condorcet
cons. adm. presse, éd. 8 At.
• cons.
grandeadm.
école CA2 Bottin mondain S 101-125
.
père prof, libérale • CA 5 Sainte Geneviève
16 At. école
né à Paris CA4 S 5*1-75 .7 At. .f
Janson
55-60 ans* 5 enfants 4 enfants65ansetplussociétéprivée
. .
industrie 4
père cadre sup
3 enfants» Stanislas
né ville 20-1 00 000 h
¿ 'pantoufle. 35-50 ans S •26-501
PUBLIC
cabinet ministériel X, Droit 3 dipl. sup. « c : d BUern?5O-55 ans
Croix *
de ^
gue autre• lycée Paris
écrit ouvrages père%fficier Neuilly
• #père professeur •7At
père ingr »respo
Conseil écon. et social •2 enfants or8an
' temen
père propr. . . commandeur. M .
Signification des abréviations : #officier LH Droit
commandeur LH
SS etc.
1-25 : est: estprésident
26-50 présidentd'd'uneunesociété
sociétéclassée
classéedans de 26les à2550premières •banlieue (78) X, Ponts Saint Loui 60-65 ans
chevalier MLH: chevalier : chevalierMériteLégion d'honneur #né villes 5-20 000 h
chevalier danslePDGseult..
les affaires
CA 1 : plus d'un conseilcommerciales d'administration dans lesprésidée
25 premières sociétés transports
CA 2 : unindustriellesconseil d'aetdministration (la société étant exclue) 0 enfant
CA 3 : un conseil d' a dministration dedans26lesà 755025 premières
CA 54 :: unun conseil
conseil d'd'aadministration
dministration
CA dede 7651 àà 100
CA 6 : un conseil d'd'd'aaadministration
dministration dede 151101 ààde200150 Résistance 1 enfant
CA
CA 87 :: unun conseil conseil n
dministration au-delà 200
5, 6 At. : réside dans le 5ème ou le 6ème arrondissement 'entré à l'X 20 ans •officier M > 21entréansà
vSeules les variables; onprincipales ont été représentées (à l'exclusion des 15 At.
ariables illustratives)
ouvriers et des artisans. a cependant indiqué entre parenthèses la position des •CODÇR
•pantoufle 51-60 ans
tte
dansla lecarrière
public ,Préfet Palmes académiques
entrepr. entrepr. gd officier LH maire* CA9

nationalisée écon. mixte , contrôle Etat ancien officier X, Génie, etc. assurances père agnc père c. moyen X seul
♦ ♦ J t ♦ ♦ t
NOUVEAU
12 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

partie de leur carrière dans le secteur autobiographies de « grands commis » Crédit national avant d'être nommé
public ou nationalisé explique la plus (Pierre Dreyfus, François Bloch-Laîné, directeur général puis très rapidement
grande part de la variance (8,4%), avec etc.), l'image que se font et entendent Président de la Société Générale. Ou
aussi tous les indicateurs qui marquent donner d'eux-mêmes ces grands encore Paul Delouvrier, Président de
les liens avec l'État, soit notamment le serviteurs de l'État, ces hauts fonctionnaires l'Électricité de France, fils de banquier,
passage par les cabinets ministériels identifiés à leur fonction, exclut toute élève de divers collèges privés puis de
(5,6%), l'appartenance à l'Inspection référence complaisante à l'intimité de l'École libre des sciences politiques et
des Finances (3,3%), la Légion la personne et aux secrets de la vie de la faculté de droit, Inspecteur des
d'honneur (5,3%), le mode de contrôle de privée (c'est ainsi que, pratiquant finances, plusieurs fois directeur de
l'entreprise — par l'État ou par une ou moins de sports, et surtout de sports cabinets ministériels, délégué général
plusieurs familles — (7,4%), le statut chics, que les patrons «privés», ils du Gouvernement en Algérie de 1958
de l'entreprise — privée, d'économie sont, en tout cas, plus réticents à à 1960, délégué général au district de
mixte ou d'État — (5,1%). Le capital les déclarer). la région de Paris, puis préfet de la
scolaire apporte aussi une contribution Du côté des individus, région parisienne, professeur à l'Institut
importante à la constitution du l'opposition la plus marquée s'établit entre d'études politiques, membre du conseil
premier facteur, avec d'une part le les patrons du commerce, fondateurs d'administration de l'ORTF de 1970 à
nombre de diplômes d'enseignement ou héritiers directs, dont toute la 1972, grand officier de la légion
supérieur possédés (4%), d'autre part carrière s'est déroulée dans l'entreprise d'honneur.
le diplôme obtenu (5,9%), le diplôme familiale, et qui n'ont pas été au-delà Le second facteur correspond à
de Sciences Po, fréquent chez les PDG des études secondaires, et, de l'autre un autre principe de division qui
passés par le secteur public, et côté, les grands patrons du secteur oppose principalement les PDG selon
notamment par l'Inspection des Finances, public qui, souvent issus de familles à l'ancienneté de leur famille dans la
expliquant à lui seul 2,2 % de la fortes chances d'accès à la classe haute bourgeoisie (de robe ou des
variance. La catégorie dominante et à faibles chances d'accès affaires) et selon leur pouvoir sur
socio-professionnelle du père, / à travers au patronat (la petite bourgeoisie et les l'économie (d'autant plus important
l'opposition entre les PDG dont le père fractions dominées de la classe que leur capital social hérité est plus
était haut fonctionnaire ou membre dominante) et devant leur position au grand) et secondairement selon le
des professions libérales et ceux dont capital scolaire et social qu'ils ont fondement, plutôt industriel ou plutôt
le père était patron de l'industrie ou acquis au cours de leurs études et de financier, de ce pouvoir. L'ancienneté
du commerce apporte enfin une leur carrière plus qu'au capital de la famille dans la bourgeoisie de
contribution non négligeable (4,1%) à économique et social hérité, occupent une robe ou dans la bourgeoisie des affaires
la définition du premier facteur. position intermédiaire entre le (parisienne surtout) explique
Il est remarquable que les patronat et la haute fonction publique (ou respectivement 9,4% et 5,8% de la. variance
indicateurs des relations avec d'autres les hommes politiques). On a par du second facteur, la catégorie
champs (administratif, universitaire, exemple d'un côté Pierre Guichard, socioprofessionnelle du père 7,6 %,
etc.), comme la participation à des Président du conseil de gérance des l'inscription dans le Bot tin mondain 2,5 %,
Commissions du Plan, les activités Établissements économiques du Casino le lieu de naissance (à Paris et dans la
d'enseignement dans une grande école (Guichard-Perrachon et Cie), fils de région parisienne ou au contraire en
ou dans une université, la participation Geoffroy Guichard, gérant fondateur province) 3,1%. Autres contributions
à des conseils d'administration de des Etablissements économiques du importantes à ce facteur, la
grandes écoles ou d'organismes Casino et d' Antonia Perrachon, né à participation à des conseils d'administration
universitaires ou para-universitaires Saint Etienne et résidant à Saint dans les plus grandes sociétés
(Institut Pasteur), la production Etienne, élève d'un établissement industrielles (6,6%) ou les plus grandes
d'ouvrages (qui apportent des contributions privé, l'Ecole des Roches, et détenteur banques (4,4%), l'âge auquel s'est
absolues moins fortes que tous les du baccalauréat ; ou les frères Willot, effectué le passage dans le privé
indicateurs précédents) sont tous plus ou du moins deux d'entre eux, Bernard (5,4%), dont on sait qu'il est d'autant
fortement expliqués par le premier et Jean-Pierre (fils de Pierre Willot, plus précoce que l'origine sociale
facteur que par les facteurs suivants. industriel) (2), respectivement est plus élevée. Enfin, le deuxième
La projection des variables Président directeur général et facteur oppose les PDG des sociétés
supplémentaires permet de confirmer administrateur directeur général de la société (ou groupes) à contrôle de type
l'interprétation proposée pour le premier du Bon Marché, le premier étant technocratique aux PDG de sociétés
facteur. Vers le pôle du « privé », Président du directoire de la Société nationalisées (7,8% de la variance) et
c'est-à-dire du côté des valeurs positives foncière A la Belle Jardinière, le les PDG de banques aux PDG des
du premier axe, se situent la détention second PDG de la société A la Belle entreprises de services publics (4,9%).
d'une part significative d'actions dans Jardinière, qui ont fait leurs études Des traits comme le fait d'avoir fait
la société, l'occupation antérieure d'un dans des collèges privés de Roubaix des études dans un lycée de province,
poste de directeur dans cette même puis à l'Institut technique roubaisien ; d'être sorti de Polytechnique dans des
société, la pratique des sports chics et ou encore Henri Pollet, Président de la corps de second rang (c'est-à-dire le
mondains, l'inscription dans les clubs. société La Redoute à Roubaix, qui, Génie maritime par exemple plutôt
(Rien d'étonnant si le Cercle Interallié après des études à l'Institution Notre que les Mines), d'avoir passé une partie
et le Cercle du Bois de Boulogne font Dame des Victoires à Roubaix, a de sa carrière dans l'armée ou d'avoir
exception : Le Cercle Interallié était, obtenu une licence en droit à Lille. A reçu les Palmes académiques, qui sont
dès l'origine, ouvert aux hauts l'autre extrémité de l'espace patronal, plus fortement expliqués par le
fonctionnaires, diplomates en particulier ; on rencontre Maurice Lauré, Président second facteur, se situent tous du côté
le Cercle du Bois de Boulogne compte de la Société Générale, fils de Prosper des valeurs négatives du second axe, à
des hommes politiques). Tout semble Lauré, chef de bataillon, qui a fait ses l'opposé de l'occupation de fonctions
indiquer que les PDG qui ont fait études dans les lycées de Rabat et importantes au CNPF (et pas
toute leur carrière dans le secteur privé Saigon, puis au lycée Saint Louis à seulement dans une fédération patronale),
attachent plus d'importance que les Paris et à l'École Polytechnique et à la de la présence dans la liste des Cent
autres aux signes extérieurs de la vie faculté de droit de Paris ; inspecteur qui font l'économie (indicateur de
mondaine ils déclarent plus souvent des Finances, il est ensuite conseiller «visibilité»). Et ce n'est sans doute pas par
leur appartenance à des clubs dans les technique de Maurice Petsche un effet du hasard si la plus ou moins
:

annuaires biographiques et, (secrétaire d'État aux finances), enseigne à grande ancienneté de la lignée dans la
vérification faite, ils sont aussi plus nombreux l'École nationale d'administration, bourgeoisie ou dans les affaires
(proportionnellement) à y adhérer ; ils puis devient directeur des services correspond le plus souvent à l'ancienneté,
sont aussi les plus enclins à déclarer et financiers et des programmes au donc à la noblesse plus ou moins
à pratiquer effectivement les sports les Ministère des armées, puis directeur du grande de la société : la projection de
plus chics et les plus mondains, golf, la date de création de la société
equitation, yachting, A l'inverse, 2 -Les deux autres frères Willot ne font pas comme variable illustrative fait voir
comme en témoigne, entre autres partie de l'échantillon mais occuperaient que les patrons dont la famille
choses, la discrétion extrême des évidemment des positions très proches. appartient depuis plusieurs générations à la
Le patronat 13

bourgeoisie de robe ou aux affaires publique ou politique (c'est parmi eux


dirigent les sociétés les plus anciennes, que l'on rencontre le plus de préfets
celles qui ont été créées au début du ou de militants et aussi de médaillés de
XIXème siècle ou même avant ; on la Résistance).
observe aussi que l'inscription dans des Le troisième facteur oppose
clubs (le Rotary Club et le Racing ceux qui doivent leur réussite sociale à
Club exceptés, qui, beaucoup plus leur réussite scolaire, c'est-à-dire
ouverts, comptent un nombre essentiellement les polytechniciens issus
d'adhérents beaucoup plus élevé) est presque de la petite bourgeoisie et des fractions
toujours associée à une grande dominées de la classe dominante
ancienneté dans la bourgeoisie. (ingénieurs) et représentés surtout
On a ainsi d'un côté Guy de dans les sociétés industrielles, à ceux
Rothschild, arrière petit fils de James pour qui le titre scolaire représente
de Rothschild (chef de la branche des surtout la légitimation d'une position
Rothschild), Président directeur déjà acquise, c'est-à-dire
général de la société le Nickel (19ème dans principalement les anciens élèves de Sciences-Po,
le classement d'Entreprise en 1972), plus souvent issus de la grande
Président directeur général de la bourgeoisie parisienne (banquiers et grands
banque Rothschild, membre du industriels), et les patrons qui n'ont
Nouveau Cercle, de l'Automobile Club de fait que des études secondaires (le titre
France et du Cercle Interallié, scolaire expliquant 1 1 ,8 % de la
propriétaire d'un haras et d'une écurie de variance, l'âge d'entrée à
chevaux de course, etc. ; ou Pierre Polytechnique, très bon indice de réussite
Champin, fils de Marcel Champin qui scolaire, 9,1 %, la profession du père
fonda en 1920 la Compagnie de 9,5 % et l'ancienneté dans la
l'Omnium français des pétroles et qui bourgeoisie et dans les affaires 6,9 % et
siégeait dans 22 conseils 7 %). La projection des variables
d'administration, marié en premières noces à supplémentaires permet d'entrevoir les styles
Marguerite Pereire (de la grande de vie opposés dans lesquels s'exprime
famille des affaires et de la banque), cette opposition des trajectoires
Président directeur général du groupe sociales et des rapports au système
Denain Nord-Est Longwy (6ème dans scolaire : d'un côté le ski et le tennis,
le classement d'Entreprise en 1972), sports plus spécifiquement « sportifs »
groupe issu d'un lent mouvement de (pour aller vite) que le golf, l'équita-
concentration qui a abouti au tion ou le yachting, qui se rencontrent
rapprochement de sociétés toutes plus de l'autre côté ; ou encore les clubs les
que centenaires (Forges d'Anzin moins chics, le Rotary et le Racing (ou
fondées en 1836 par Talabot, Forges de le Cercle du Bois de Boulogne, que
Gorcy, fondées en 1837 par J. Labbé, l'on peut fréquenter en famille) et, à
etc.) (3). Et, à l'autre extrême, Georges l'opposé, l'Automobile Club, le Polo
Goudet, ancien élève de l'Ecole de Bagatelle, le Cercle Interallié, le
normale supérieure, officier des Palmes Jockey Club ou le Nouveau Cercle.
académiques, qui après avoir été
professeur à la faculté des sciences de
Nancy est devenu directeur général
puis président directeur général de la
Compagnie générale de constructions
téléphoniques (148ème société en
1972), créée en 1892, rachetée en
1925 par la société américaine ITT ;
ou Roger Boudrant, fils de Jean
Boudrant, agriculteur, ancien élève de
l'Ecole Polytechnique qui a accédé à la
présidence de la Compagnie parisienne
de chauffage urbain (186ème société
en 1972), fondée en 1928, contrôlée
par l'Etat, après avoir été ingénieur à
la Société d'électricité de Paris et
directeur de la production et du
transport à l'Electricité de France. Sur
le plan où sont projetés les deux
premiers axes d'inertie, on remarque
que ce sont les PDG situés dans le
secteur inférieur gauche qui sont d'une
certaine façon les plus extérieurs ou
même les plus étrangers au champ du
pouvoir économique : ayant souvent
fait toute leur carrière dans le secteur
public ou nationalisé, ils n'occupent
aucune autre position dans dés conseils
d'administration (alors qu'ils sont plus
souvent que tous les autres maires,
députés ou sénateurs) et leur accès au
champ du pouvoir économique
apparaît comme le prix des services qu'ils
ont rendus dans la haute fonction
3 -P. Allard, M. Beaud, B. Bellon, A.M.
Lévy, S. Lienart, Dictionnaire des groupes
Le
industriels
Seuil, 1978,
et financiers
p. 67. en France, Paris,
14 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

merce ou de l'artisanat, ont mené des études


relativement modestes dans des institutions
d'enseignement privé, ont fait toute leur carrière dans
le secteur privé, le plus souvent dans une entreprise
possédée par leur famille.
Le monde des grands patrons compte un nombre infime de
self made men, exceptions exemplaires, aussi rares
aujourd'hui qu'aux origines, et aussi prédisposées à alimenter
la légende méritocratique de l'entrepreneur fils de ses
œuvres. De même que, comme de nombreux travaux
historiques l'ont montré, les entrepreneurs de la première
révolution industrielle étaient issus pour la plupart de la
bourgeoisie d'affaires et avaient reçu une éducation
secondaire, de même, aujourd'hui, les fils d'ouvriers ou
d'employés sont extrêmement rares parmi les grands patrons (7
sur 216, soit 3%) et ne se rencontrent que dans les
entreprises de second rang (on n'en compte que 2 parmi les 100
premières) ; les fils de petits entrepreneurs indépendants,
artisans ou petits commerçants (au nombre de 7) ou de
cadres moyens (au nombre de 9) occupent des positions
inférieures à celles des patrons issus de la classe dominante
(c'est ainsi qu'ils sont particulièrement représentés parmi les
Patrons «privés» et patrons «d'Etat» directeurs de filiales étrangères qui ne sont le plus souvent
L'espace des propriétés des dirigeants de grandes que des appendices de firmes multinationales ayant leur
sociétés s'organise autour de l'opposition entre les véritable centre de décision à l'étranger). En outre, on ne
compte pratiquement pas d'autodidactes 88% des patrons
patrons d'«Etat » (1), placés à la tête des grandes déclarent au moins le baccalauréat et la plupart de ceux qui

:
affaires fortement liées à l'Etat, grandes sociétés ne disposent d'aucun titre scolaire ont fait des études
industrielles (entreprises nationalisées, d'économie secondaires. Les rares « self-made-men » ne partent d'ailleurs
mixte ou entreprises fortement tributaires des pas de rien. Ainsi Marcel Fournier, avant de créer Carrefour,
avait développé l'affaire familiale, une mercerie fondée aux
marchés d'Etat) ou grandes banques, et les patrons alentours de 1822, «petite affaire» qui, selon ses dires,
privés des banques et des sociétés industrielles ou occupait, quand il y est entré en 1932 «une douzaine de
commerciales privées, plus petites (relativement) personnes » dont deux de ses frères (cf. Face à face avec
et moins liées à l'Etat (2) : les premiers, moins Marcel Fournier par Roger Priouret, L'Expansion, juin
souvent originaires du patronat et plus souvent 1973, p. 215).
issus de familles de hauts fonctionnaires ou de D'un côté donc, ceux que leur pouvoir sur des
professions libérales, possèdent un fort capital entreprises d'intérêt national (que l'on pense^ par
scolaire et un fort capital social de relations hérité exemple, au président directeur général de la
et/ou accumulé par le passage dans la bureaucratie Régie Renault) et aussi leur capital scolaire et leur
d'Etat et les cabinets ministériels et toute leur capital social constamment entretenu par la
carrière scolaire et professionnelle est placée sous le participation aux grandes instances de concertation
signe du public, grands lycées d'Etat, grandes technocratique (déjeuners d'affaires d'Etat,
écoles, haute administration et grands corps de commissions du Plan, etc.) et consacré par les plus
l'Etat (notamment l'Inspection des finances, le hautes décorations officielles (officier ou
Conseil d'Etat et le Corps des Mines) et enfin commandeur de la Légion d'honneur) prédisposent à
grandes sociétés d'échelle nationale ; les seconds, exercer une action quasi politique par leurs
héritiers de grandes dynasties bourgeoises ou interventions auprès de la haute administration d'Etat
parvenus issus de la petite bourgeoisie du com- et du pouvoir politique (3) ; de l'autre, ceux qui,
ayant un rapport très réservé, et souvent
1 — On peut parier de patrons d'«Etat» ou de capitalistes méprisant, à l'égard de la politique et des «politiciens»,
d'«Etat» pour désigner les PDG qui, lors même qu'ils de la fonction publique et des fonctionnaires, et
n'appartiennent pas à la fonction publique, sont étroitement ne possédant ni les dispositions, ni les relations
liés à l'Etat par leur formation, leur carrière et surtout qui favorisent les échanges avec les hommes
leur position, qui les met en mesure, au moins pour les
plus puissants d'entre eux, d'orienter la politique de l'Etat politiques et les hauts fonctionnaires, s'en remettent
conformément aux intérêts qu'ils représentent. non sans réticences à des porte-parole attitrés et
2— Les commandes de l'Etat et des entreprises publiques cantonnent leur action politique au niveau des
sont concentrées sur un petit nombre de secteurs institutions locales, qu'ils contrôlent
(construction électrique et électronique, construction navale et complètement (4).
aéronautique, production de pétrole et de gaz naturel,
construction mécanique) et sur les grandes entreprises les 3— Un des indices les plus sûrs de leur ambition d'orienter
entreprises qui emploient 2 000 salariés ou plus, dont les ventes
:

en 1974 représentaient 49 % du total des ventes de la politique et de définir l'intérêt général réside dans le fait
l'industrie, obtenaient la même année 68 % des marchés qu'ils enseignent fréquemment dans les écoles du pouvoir
publics et avenants (à quoi il faudrait ajouter, comme le et s'efforcent en outre souvent de faire connaître leurs idées
suggèrent les auteurs de l'étude, les commandes passées aux par des publications ou des conférences.
filiales de moins de 2 000 salariés). Les marchés publics sont 4— Les patrons «privés» sont beaucoup moins souvent
en outre fort réguliers, au moins pour les très grandes décorés et de décorations moins prestigieuses (ils ne sont le*
entreprises, la constance dans le choix des fournisseurs étant plus souvent que chevaliers de la Légion d'honneur ou
moins marquée lorsqu'il s'agit des entreprises comptant décorés de l'Ordre du mérite). Tout permet de supposer que la
moins de 2 000 salariés (cf. E. Mathieu, M. Suberchicot, possession de ces signes officiels de la reconnaissance des
Marchés publics et structures industrielles, Economie et services rendus est un bon indice du rapport à tout ce qui
statistique, 96, janv. 1978, pp. 43-54). est public et officiel. Ainsi, Dansette remarque en passant
Le patronat 1 5
Un conseil de famille

Illustration non autorisée à la diffusion

Chaque matin, dans une salle toute d'austérité et de discrétion, se réunit le conseil de gérance des Etablissements
économiques du Casino Guichard-Perrachon (société en commandite par actions, comme Michelin, dont le siège social
est à Saint-Etienne et qui occupe le 54e rang dans le classement d'Entreprise). Il groupe, à raison de un par branche, comme
l'a prévu le fondateur dans une charte destinée à éviter l'émiettement du patrimoine, les fils ou les gendres des sept enfants
de Geoffroy Guichard : Yves Guichard, Freddy Pinoncely, Pierre Guichard, Charles Guichard, Jean-Pierre Gérard, Robert
Kemlin et Antoine Guichard (cf. C. Bialobos, Le charme discret du Casino, L'Expansion, mars 1976). Ces associés-gérants
ont pour la plupart fait leurs études secondaires dans des établissements privés (Robert Kemlin et Pierre Guichard à l'Ecole
des Roches) et ont des titres scolaires relativements modestes (Pierre Guichard a le baccalauréat, Antoine Guichard est
diplômé de HEC, Jean-Pierre Gérard, de l'Ecole supérieure des industries chimiques, Robert Kemlin a préparé les concours
d'entrée aux grandes écoles).
Les patrons, «privés» attachent souvent leur nom, .Crédit populaire de France, Jean Merlin, président directeur
manifestation exemplaire de la conception paternaliste et quasi général du Crédit commercial de France et aussi Antoine
monarchique de la fonction patronale, à des institutions de Riboud, président directeur général de la Société Boussois
bienfaisance privée, stades, cliniques ou maternités (et aussi Souchon Neuvesel, faisaient partie en 1973 du Conseil
à des rues ou des squares). Dans leur intention même, ces d'administration de la Fondation de France. Cet
institutions se définissent par opposition à l'assistance établissement créé, à l'initiative de la Caisse des dépôts et
étatique et publique, c'est-à-dire à la fois impersonnelle et consignations, par la Banque de France et les plus grandes banques
anonyme, donc n'appelant pas la reconnaissance, et susceptible nationalisées ou privées, se donnait «pour but de contribuer
d'apparaître comme une «conquête sociale», arrachée au au renouveau du 'mécénat' au sens le plus large du mot,
patronat par la lutte syndicale, et non comme un pur effet sous une forme adaptée aux exigences de la société
de sa bienveillance «Si nous avons fait des cliniques, c'est industrielle » ; il se donnait explicitement pour fin de «
parce qu'un jour, un ouvrier est mort après avoir été mal déprivatiser», comme on aime à dire dans ces univers, la
:

soigné à l'hôpital public. Et si nous avons fait des écoles, bienfaisance en se mettant « à la disposition des personnes
c'est qu'à l'époque, il n'y avait pas d'écoles valables pour privées, particuliers ou entreprises, qui désireraient affecter
les enfants d'ouvriers. Nous avons donc fait ce que l'Etat certaines de leurs ressources à des fins d'intérêt général mais
n'avait pas fait. Et nous n'avons pas eu besoin des syndicats qui, ne voulant ou ne pouvant ni créer leur propre
pour le faire. Les syndicats ne sont pas du tout nécessaires fondation, ni s'en remettre à leurs héritiers ou exécuteurs
à la vie de l'entreprise. Au fond, les syndicats ne sont que testamentaires, ni s'adresser directement aux œuvres existantes,
l'expression de l'insuffisance des patrons» (F. Michelin, sont à la recherche d'un organisme spécialement conçu
Propos recueillis par Georges Menant, Paris-Match, 1497, pour recevoir et gérer leurs libéralités au profit des
3 fév. 1978). A Clermont-Ferrand, il existe entre autres une organismes désintéressés, de caractère philanthropique, éducatif,
consultation des nourrissons Michelin, une clinique social, scientifique ou culturel, répondant à leurs vœux»'
Michelin, des consultations prénatales au poste médical Michelin (Présentation dans le Bottin administratif, édition 1973,
(cf. Guide de la santé et de l'aide sociale, 1970). On n'en p. 1021). En 1973 encore, François Bloch-Lainé, alors
finirait pas de recenser les stades ou équipes sportives qui président du Crédit lyonnais, était président de la
ont été subventionnés ou constitués sous le « patronage » de Fondation pour la recherche médicale française qui « a pour but
patrons, tel le stade Geoffroy Guichard (fondateur de de promouvoir la recherche médicale scientifique sous
Casino) à Saint-Etienne, le stade Bouloumié à Vittel (du toutes ses formes».
nom de la famille fondatrice de la société des eaux de Vittel)
ou l'équipe de football de Sochaux fondée en 1928 par A l'inverse des patrons privés qui sont fortement
Peugeot. Même chose pour les «cités», par exemple la cité enracinés dans les régions (5) et qui n'occupent
Bouchon à Nassandres dans l'Eure (du nom du fabricant pratiquement jamais de positions hors du champ
de sucre), etc. Et on énumère toujours les villes où tous les économique, les patrons «d'Etat» qui sont passés
équipements sociaux sont placés sous le patronage et le
patronyme du grand patron local, telles Hayange, Moyeuvre pour la plupart par la fonction publique, les
ou Joeuf où «tout est de Wendel», comme à Clermont- cabinets ministériels et le secteur nationalisé, qui
Ferrand «tout est Michelin». Au contraire, les patrons
«d'Etat» animent le plus souvent des associations de 5— On peut ainsi repérer des affinités liées aux proximités
bienfaisance anonymes et, si l'on peut dire, d'intérêt général régionales et aux appartenances religieuses. «En
ainsi, Jacques de Fouchier, président directeur général de
:

schématisant, on peut dégager un axe Alsace-Franche-Comté-Lyon-


la Compagnie bancaire, Jacques Georges-Picot, président Marseille qui articule, autour de Lazard et de Paribas, les
directeur général honoraire de la Compagnie financière de capitaux de la bourgeoisie protestante de l'Est (les Schlum-
Suez et de l'Union parisienne, Pierre Ledoux, président de berger, les Peugeot) et les capitaux contrôlés par la
ia Banque nationale de Paris, Yves Malécot, président du bourgeoisie lyonnaise (les Gillet) et marseillaise (les C. Fabre
des Chargeurs réunis). Dans ces constellations de capitaux,
que «les décorations étaient relativement peu nombreuses les liens matrimoniaux, la 'circulation' des femmes et des
dans la bourgeoisie textile, éloignée généralement des biens (...) comptent autant que les classiques liaisons
sphères et des postes officiels» (J.L. Dansette, Quelques familles personnelles et financières» (P. Allard, M. Beaud, B. Bellon,
du patronat textile de Lille-Armentières, 1789-1914, Lille, A.M. Levy, S. Liénart, Dictionnaire des groupes industriels
E. Raoust, 1954, p. 745, n. 23). et financiers en France, Paris, Ed. du Seuil, 1978, p. 18).
16 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

détiennent des positions importantes dans les de lycée, de grande école, et la trajectoire même
écoles du pouvoir (ENA, Polytechnique, Sciences- qui les conduit de la fonction publique à
Po) et qui font souvent partie du conseil l'entreprise privée, prédisposent à jouer le rôle d'agents
d'administration des grands instituts universitaires de de liaison, notamment entre le public et le privé :
recherche, sont prédisposés, tant par leur on les retrouve dans toutes les institutions,
trajectoire dans l'espace social de la classe dominante, comités, commissions, associations, organisations,
que par leurs caractéristiques institutionnelles ou situées à l'intersection du public et du privé, où
même individuelles (comme le «style» et la culture s'élabore ou s'impose ce que l'on appelle la
éclectique que procurent la fréquentation de politique économique, ce mixte de libéralisme et de
milieux différents et les relations personnelles dirigisme qui permet aux grandes sociétés
qu'elles fournissent) à contribuer au capitalistes et aux grandes banques de mettre le pouvoir
développement des relations de droit et de fait entre le de l'Etat au service de leurs intérêts (avec, par
champ du pouvoir économique et les autres champs exemple, toutes les interventions de l'Etat dans
constitutifs du champ du pouvoir (6). Et le domaine des investissements privés) ; ils ont
l'opposition entre les positions se retraduit dans souvent des responsabilités, et des responsabilités
l'opposition entre les dispositions : avec d'un importantes, au sein du CNPF dont on sait que,
côté ces hommes privés ou, comme on aime à le créé — sous le nom de CGPF — à l'incitation de
répéter, secrets que sont les patrons «privés» et, l'Etat, il reste perçu par beaucoup de patrons
de l'autre, les «hommes publics» que sont les «privés» comme une instance quasi officielle,
patrons «technocratiques», ceux qui répondent aux toujours suspecte de complaisance à l'égard de
interviews, apparaissent à la télévision, écrivent l'Etat (Pierre Jouven, PDG de Pechiney-Ugine-
des articles et publient des livres (7). Ces hommes Kuhlmann était président de la commission de
publics sont des hommes de relations et de l'énergie, Ambroise Roux, PDG de la
«relations publiques» que leurs relations de famille, Compagnie générale d'électricité, est vice-président


et a été président de la commission de politique
générale économique de 1966 à 1974, Pierre
6— En dichotomisant, pour la facilité de l'exposition, une
population d'agents qui se distribuent de manière continue de Calan, PDG de Babcock-Atlantique a été
entre les deux pôles, on ne voudrait pas faire oublier que les membre du conseil exécutif puis vice-président du
classes que découpe l'analyse sont séparées par des limites CNPF, etc., alors que, à l'inverse, François
statistiques qui n'ont rien de frontières tranchées, nombre Michelin, a démissionné du CNPF en mai 1968) ;
d'agents pouvant posséder certaines des propriétés de la ils se retrouvent fréquemment à l'AGREF
classe opposée; ainsi les patrons d'Etat peuvent avoir des
liens, même familiaux, avec le monde des affaires ou avoir (Association des grandes entreprises faisant appel à
des actions politiques à l'échelle locale (c'est le cas de Pierre l'épargne) qui, créée en 1969 «à l'initiative de
Guillaumat) tandis que les patrons «familiaux» peuvent quelques unes des plus importantes entreprises
participer à des commissions technocratiques ou êtres reçus industrielles françaises et de M. Jacques Ferry»
à l'Elysée (c'est le cas de François Michelin) ainsi par afin de «donner aux grandes entreprises les
exemple, s'il est vrai que 64,5 % des patrons des grandes
:

sociétés à contrôle technocratique ont commencé leur moyens de réfléchir en commun et de s'exprimer
carrière dans la fonction publique (18 % étant d'anciens sur les problèmes qui leur sont spécifiques»
inspecteurs des finances), 16 % (et 4 %) des PDG des (Extrait du texte de présentation de l'AGREF,
entreprises familiales ont une carrière du même type ; ou septembre 1977) , rassemble en 1977 vingt quatre
encore si 27 % et 24,5 % des premiers sont passés par des
cabinets ministériels ou siègent dans des commissions du très grandes sociétés de l'industrie, du commerce
Plan, 7 % et 5 % des seconds sont dans ce cas. et de la banque et est présidée par Ambroise Roux ;
7— Le chapitre consacré à François Michelin dans le livre ils sont présents dans les fédérations patronales,
de A. Harris et A. de Sédouy (Les patrons, Seuil, 1977, dans les chambres de commerce et d'industrie
pp. 245-250) et qui raconte l'échec d'urte tentative (8) et au Centre d'études et de recherches des
d'interview, est intitulé «Un homme secret». De même, il n'est chefs d'entreprise, ils siègent très souvent dans les
pas de tableau de la bourgeoisie d'affaires provinciale, conseils d'administration des vingt cinq premières
lilloise, lyonnaise ou bordelaise, qui n'insiste sur le secret
et la discrétion dont la vieille bourgeoisie fait un principe sociétés industrielles et commerciales et,
technique et aussi éthique (comme en témoigne le mot témoignant par là qu'ils ont aussi partie liée avec un
d'un des Mulliez-Phildar en réponse à une demande
d'entretien «Le bien ne fait pas de bruit, le bruit ne fait
pas de bien» -propos rapporté par Philippe Labarde,
:

Illustration non autorisée à la diffusion

journaliste économique au Monde). enge


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Fernand Pican.
Prospectus de présentation du Comité national
pour le développement des grandes écoles
Le patronat 1 7

mode de reproduction, ils sont très souvent Là encore, en parlant de transmission assurée par l'école
présents dans les conseils d'administration pour la facilité de l'exposition, on ne voudrait pas faire
d'organismes universitaires et notamment des grandes oublier que le titre scolaire ne suffit pratiquement jamais
à assurer, à lui seul, l'accès aux positions économiques
écoles : par exemple Pierre Jouven est membre les plus hautes. Comme en témoigne, entre autres indices,
du conseil d'administration de l'ENA — de 1964 le fait que les patrons «d'Etat» sont presque tous issus
à 1971 — et du conseil de perfectionnement de de milieux ayant des liens — familiaux ou autres — avec le
l'Ecole nationale supérieure des mines de Paris monde des affaires. Si 29 % des PDG des sociétés à contrôle
et administrateur de la nouvelle université de technocratique et 25 % des PDG des entreprises
nationalisées ou d'économie mixte sont fus d'industriels, de
Compiègne ; Ambroise Roux et Jacques de Fou- négociants, de banquiers, de présidents de sociétés (contre
chier sont membres fondateurs du Comité 68,5 % dans les sociétés à contrôle familial), les liens avec
national pour le développement des grandes écoles, le monde des affaires sont beaucoup plus importants que
etc. (9). Ils boudent les responsabilités locales ne le laissent supposer ces chiffres la profession principale
du père (par exemple avocat, universitaire, haut

:
(ils sont très rarement maires ou conseillers fonctionnaire, etc. ) peut masquer son appartenance à une
généraux) et sont à peu près absents des CODER famille d'affaires. Ainsi, Edmond Hannotin, père de Marc
(Commissions de développement " économique Hannotin, maître de requêtes honoraire au Conseil d'Etat,
régional) où les patrons «privés», peu présents devenu PDG de la société des Ciments français (société
dans les grandes associations patronales, sont au à contrôle technocratique), qui, si l'on en croit la
déclaration faite au Who's Who, est «avocat au Conseil d'Etat
contraire très fortement représentés. Les patrons et à la Cour de Cassation, ancien sénateur», appartenait
des sociétés à contrôle technocratique représentent en fait (cf. A. Hamon, Les maîtres de la France, T. I,
en quelque sorte la limite de la classe des patrons Paris, Ed. sociales internationales, 1936, pp. 46-47) au
«d'Etat» ils ont en effet au plus haut degré le conseil d'administration de banques et de sociétés très
plus grand nombre des propriétés associées au pôle importantes (Crédit Lyonnais, Lyonnaise des eaux et
:

éclairage, Chemins de fer de l'Est, etc. ). De même, Jacques


dominant, tel Ambroise Roux, sorte de personnage Donnedieu de Vabres, maître des requêtes honoraire au
exemplaire que le groupe met en avant, moins Conseil d'Etat, devenu PDG de l'entreprise Campenon
peut-être parce qu'il se reconnaît en lui que parce Bernard (à contrôle technocratique) est fils d'Henri Donnedieu
qu'il incarne l'image du patron légitime, la plus de Vabres, «universitaire», en fait professeur de grand
renom à la faculté, de droit et d'Edmée Beigbeder, fille de
aisée à faire reconnaître (9). David Beigbeder, membre de nombreux conseils
d'administrations d'entreprises maritimes et de mines (cf. A.
Hamon, op. cit., t. III, p. 152). Robert Bizot, PDG de
Dunlop (société contrôlée par l'étranger), fils de Jean-
Jacques Bizot, «Inspecteur des Finances» (et
sous-gouverneur de la Banque de France), appartient à une vieille
lignée bourgeoise dont l'origine connue remonte au 16e
siècle et qui compte des magistrats, des officiers, des
inspecteurs des finances, des agents de change, des
administrateurs de sociétés (son frère Alain est directeur du Crédit
Lyonnais depuis 1973) ; son oncle Ennemond, qui a épousé
Marguerite Gillet (de la grande famille lyonnaise), est
administrateur de plusieurs sociétés du groupe Rhône-
Poulenc, membre du Conseil consultatif de la Banque de
France ; un autre de ses oncles, Henry, inspecteur des
Finances lui aussi, a «pantoufle» au Comptoir national
d'escompte de Paris dont il fut le président avant de
Les stratégies de reproduction devenir président de la Banque nationale de Paris. Il a Paul' lui-
même épousé Chantai Paul Renard, fille du fromager
En fait, l'opposition entre les deux structures du Renard, et il est administrateur des Fromageries Paul Renard.
capital, à dominante économique chez les uns, Wilfrid Baumgartner, PDG de Rhône Poulenc en 1972,
à dominante scolaire chez les autres, c'est-à-dire ancien Ministre des Finances, est fils d'Amédée Baumgartner,
«chirurgien», et de Mathilde Clamageran qui appartient
entre les deux modes d'accès au pouvoir sur «à uñe famille d'hommes politiques et d'hommes d'affaires
.

l'entreprise, manifeste l'opposition entre deux bien connus au XIXe siècle» (10) ; son grand-père Edouard
modes de reproduction : dans un cas, la Baumgartner était filateur. Il a épousé Christiane Mercier,
transmission, plus ou moins complètement contrôlée fille d'Ernest Mercier, ancien ingénieur en chef du génie
maritime, un des magnats du pétrole et de l'électricité, qui
par la famille, d'un droit de propriété héréditaire, faisait partie de 24 conseils d'administration (et en présidait 8)
et dans l'autre cas la transmission, plus ou moins et qui, en 1953, était encore administrateur de la Société du
complètement assurée par l'école, d'un pouvoir "Canal de Suez, président honoraire d'Alsthom et
viager, fondé sur le titre scolaire et non héréditaire. vice-président de la Société alsacienne de constructions mécaniques ;
■son frère, Richard Baumgartner a épousé une autre fille
d'Ernest Mercier et était en 1972 PDG de la Société
8— Les grands patrons constituent près d'un tiers des alsacienne de constructions mécaniques devenue ALSPI et de la
dirigeants des Chambres de commerce et d'industrie dont on société Lille-Bonnières-Colombes, administrateur de la
sait l'influence qu'elles exercent sur la vie économique et Compagnie générale d'électricité et de la Compagnie française
politique et dans l'enseignement et la formation (elles des pétroles. Son autre frère, Philippe, médecin consultant
contrôlent notamment HEC et plusieurs écoles de d'Aix les Bains, a épousé Geneviève de Lacroix et est lié par
commerce). son mariage à la famille Dollfus qui contrôle le groupe
9 — «Par ses fonctions de vice-président du CNPF, ses textile Dollfus Mieg et avait des intérêts dans la Société
multiples interventions publiques, son éloge du profit et du alsacien e de constructions mécaniques (II). On n'en finirait pas
'libéralisme sauvage', ses relations avec le monde politique, 'd'énumérer les exemples de même sorte.
(Ambroise Roux) est un des 'patrons' français' les plus en 10— M. Hamon, Les maîtres de la France, Paris, Ed. sociales
vue» (Le Monde, supplément aux dossiers et documents du internationales, 1938, t. III p. 109 (Sur les Clamageran, t. I,
Monde, novembre 1977); à quoi on opposera, par exemple, p/78 et pp. 100-101 sur Ernest Mercier).
ce jugement porté sur Henri de Wendel, «cet homme sans
expérience des relations avec la presse» (R. Priouret, 11— H. Claude, Le pouvoir et l'argent, Paris, Ed. sociales,
L'Expansion, juillet-août 1971). 1965, pp. 22-23.
18 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Pour l'entreprise familiale, les stratégies proprement stratégies matrimoniales dans le système des stratégies
économiques visant à assurer le développement de économiques (au sens plein du terme), les stratégies
l'entreprise sont à peu près indissociables des matrimoniales de la dynastie des Schneider, dont le déclin
pourrait être imputable pour une part au fait que, dès le
stratégies visant à assurer la reproduction de la famille 19ème siècle, elle a systématiquement recherché les
et surtout de son intégration, condition de la alliances avec la haute noblesse terrienne ainsi par exemple
perpétuation du pouvoir de la famille sur l'entreprise. Eugène III Schneider épousa Antoinette de Rafélis Saint-

:
Toutes les fois que la famille possède le contrôle Sauveur, fille du marquis de Rafélis Saint-Sauveur et de la
entier d'un patrimoine constitué par une entreprise marquise, née Gontaut-Biron. May Schneider, sa fille,
épousa Pierre de Cossé, duc de Brissac, polytechnicien,
agricole, industrielle ou commerciale, les stratégies devenu PDG de sociétés du groupe Schneider.
par lesquelles elle vise à assurer sa propre Mais il n'est pas de cas plus significatif que celui de
reproduction (stratégies matrimoniales, stratégies de la famille Michelin s 'agissant d'observer comment stratégies
matrimoniales et stratégies économiques s'imbriquent,
fécondité, stratégies éducatives, stratégies successorales) comment alliances matrimoniales et liaisons financières se
tendent à se subordonner aux stratégies superposent, comment la réussite des stratégies
proprement économiques visant à assurer la reproduction matrimoniales contribue à la réussite des stratégies économiques et
du capital économique (12). La poursuite des à l'expansion continue de la société. « Mariez-vous entre
mêmes fonctions imposant le recours aux mêmes cousins afin que la dot reste dans la famille » ,
recommandait André Michelin (mort en 1931). Le conseil a été
stratégies, on rencontre des invariants tels que la entendu : l'endogamie , qui tend à assurer l'intégration du
recherche consciente de l'homogamie et la hantise groupe, à lui permettre de sauvegarder le capital mais aussi
de la mésalliance, le rigorisme en matière le secret de ses affaires et le prestige de la famüle, est une
d'éducation et l'exaltation de «l'esprit de famille», le constante dans la famille André Michelin et son frère
Edouard avaient épousé deux sœurs, Sophie et Marie-

:
recours à des stratégies successorales visant à éviter Thérèse Wolff. Trois des six enfants (Marguerite, Etienne et
le morcellement du patrimoine, etc. C'est ainsi Hélène) d'Edouard Michelin ont épousé des enfants (Jean,
qu'il serait facile de montrer, dans chaque cas Joseph, Hélène) de Jacques Calliés, ingénieur du génie
particulier, tout ce qui, dans la situation de maritime (14), et Marie Aussédat (dont la famille détenait
l'entreprise à un moment donné du temps, dans sa les papeteries Aussédat); une quatrième, Anne, épousa
Robert Puiseux, président puis président d'honneur et
réussite ou son déclin, dépend des stratégies de administrateur de la Société Citroën (de 1958 à 1970), qui
reproduction de l'ensemble des membres de la fut co-gérant de la Compagnie générale des Établissements
lignée depuis les fondateurs. Michelin de 1938 à 1959 et membre du conseil de
surveil ance depuis 1959 (trois autres Michelin se sont mariés avec
des Puiseux). François Michelin, actuel PDG, co-gérant de
Il est à peine besoin de rappeler la vigilance et la rigueur Michelin et Cie d'abord avec son oncle, Robert Puiseux,
extrêmes avec lesquelles les grandes dynasties bourgeoises puis gérant unique et à nouveau co-gérant avec François
géraient leurs échanges matrimoniaux (13). On citera Rollier (fils de Petrus Rollier et Marthe Calliés, elle-même
seulement, parce que la volonté d'intégrer les stratégies de fille de Jacques Calliés et Marie Aussédat), administrateur
reproduction du groupe familial et les stratégies de depuis 1968 de la société Citroën, a épousé Bernadette
reproduction de l'entreprise familiale y est particulièrement Montagne ; sa sœur Geneviève a épousé Rémy Montagne
visible, les alliances entre la famille lyonnaise des Gillet (député centriste de l'Eure, ancien maire de Louviers) ; son
(fondatrice d'une entreprise de teinturerie qui est devenue autre sœur Marthe a épousé Marie Montagne, maire de
une des plus grandes sociétés françaises de textiles artificiels Mirabeau. A la forte endogamie correspondent la forte
et dont est issu le PDG actuel de Rhône-Poulenc) et la concentration de l'activité économique autour d'un produit
famille Motte de Roubaix (une des plus grandes dynasties bien déterminé et le refus délibéré de la diversification que
du textile) qui ont réalisé en commun plusieurs opérations pratique systématiquement le capitalisme financier. Ainsi
financières importantes (comme l'achat ou l'absorption François Michelin, rejetant toute forme de diversification
d'autres sociétés) : Edmond Gillet, né en 1873, fus de qui ne relève pas « de la logique technique » et qui
Joseph Gillet, qui donna à l'affaire familiale un grand «n'exprime qu'une volonté de puissance», attribue ses
développement, épousa Léonie Motte, fille d'Albert qui succès au fait que ses concurrents, fortement diversifiés,
présidait aussi les Mines de Lens tandis que Fernand Motte, donc abondamment pourvus « de solutions de rechange », à
frère de Léonie, se mariait avec Mathilde Balay, fille d'Henri la différence de Michelin, pour qui « il n'y avait pas d'autre
Balay et de Marguerite Gillet, sœur d'Edmond. On pourrait issue que le pneu», «n'ont pas cru au pneu à carcasse
de même évoquer, à titre de preuve a contrario du poids des radiale et se sont réveillés trop tard » , permettant ainsi à
Michelin de prendre la plus grande place sur le marché (15).
12— On pourrait redire ici, à propos des familles
industriel es, à peu près tout ce qui avait été écrit à propos des Pour rendre compte des stratégies de fécondité qui
familles paysannes (cf. P. Bourdieu, Les stratégies font par exemple que, totalement absentes chez les
matrimoniales dans le système des stratégies de reproduction, PDG proches du pôle étatique (et tout
Annales , 4-5 , juillet-octobre 1972, pp. 1105-1127).
spécialement chez les patrons des sociétés à contrôle
13 —Tout permet de supposer que l'on retrouverait dans les technocratique), les familles très nombreuses — de
caractéristiques des épouses les oppositions qui structurent
le champ dans son ensemble c'est ainsi que d'après une sept enfants et au-delà — se rencontrent chez les
enquête menée en 1967, auprès de 159 PDG des 500 PDG des sociétés à contrôle familial avec une
:

premières sociétés, plus de la moitié des patrons (57,3 %) des fréquence relativement importante (10% — la
sociétés les plus petites ont épousé des filles de patrons famille moyenne se situant à 3,5 contre 3,1
contre 21,2 % chez les patrons des plus grandes (cf. D.
Hall, H. C. de Bettignies, L'élite française des dirigeants dans les sociétés à contrôle de type technocratique
d'entreprise, Hommes et techniques , janvier 1969, pp. 21 et 2,6 dans les grandes entreprises publiques), il
et 23). Il semble, pour autant que les limites des ne suffit pas d'invoquer les dispositions de
informations qui ont pu être recueillies à propos de la population l'éthique catholique en matière de procréation et
étudiée permettent de l'attester, que les épouses des
héritiers des grandes dynasties appartiennent a,ssez souvent' à des
familles de la grande bourgeoisie de robe. Comme si la 14— Joseph Calliés, d'abord ingénieur aux Papeteries
nécessité de renforcer les liens économiques par des Aussédat, devient PDG de la Compagnie des machines Bull
alliances matrimoniales s'imposait de moins en moins à mesure et administrateur des Papeteries Aussédat-Rey.
qu'on avance dans les générations et que croît la taille du
groupe. 15 -Cf. F. Michelin, loc. cit.
Le patronat 19

de régulation des naissances ni même le fait que esprit d'épargne, esprit de famille (17), remplit une
l'entreprise familiale offre le privilège de ne mettre fonction tout à fait semblable à l'exclusivisme qui
aucun obstacle à la fécondité et même de la porte à choisir des établissements d'éducation
favoriser, au moins dans la phase d'expansion où réservés et des lieux de rencontre hautement
l'accroissement de l'instrument de production sélectifs. En effet, on attend de l'éducation
correspond à l'accroissement de la descendance, familiale, généralement fort rigoriste, et de l'éducation
qui peut ainsi être absorbée au fur et à mesure soit scolaire (le plus souvent confiée aux Jésuites)
par la création de nouveaux établissements financés qu'elles inculquent d'abord des dispositions
au départ par l'entreprise mère, soit par éthiques religieusement garanties — surtout, bien
l'association des enfants supplémentaires au titre de gérants sûr, chez les filles, confiées à des pensionnats
ou de cadres. La richesse en enfants constitue, par tels que « Les Oiseaux » . Le rapport au système
soi et aussi par le capital d'alliances qu'elle permet d'enseignement — et tout spécialement aux
d'instaurer, une forme d'accumulation de capital institutions d'enseignement public — est inséparable
social, le pouvoir de la grande famille étant de tout le système des dispositions à l'égard du
constitué par la somme, toujours potentiellement monde social. Pour la génération des parents des
mobilisable, des capitaux de toutes espèces patrons étudiés, qui ont mené leurs études dans
possédés par chacun de ses membres. l'entre-deux guerres, le refus de l'école laïque
Mais la grande famille ne peut se perpétuer est une dimension d'un refus global de l'Etat laïque
comme telle que si elle parvient à se protéger et de la philosophie sociale dite « républicaine »
contre la division et contre l'émiettement du (qui va sans doute de pair avec la défiance à l'égard
patrimoine qui en résulte. De là, bien sûr, toutes du marché financier) en même temps qu'une
les stratégies successorales visant à éviter que la manifestation parmi d'autres, comme l'homogamie
propriété ne sorte de la famille : on sait ainsi que ou l'appartenance à des clubs réservés, de
les familles textiles du Nord excluaient les filles, l'exclusivisme social qui porte au refus du contact avec les
par qui la propriété peut aller à des étrangers, grâce autres classes. Mais l'enseignement privé n'est pas
à la fiction de la société qui met l'actif matériel à seulement un enseignement privatisé, séparé,
l'abri du partage. De là surtout, les stratégies réservé, dont la limite est le recours, sans doute
éducatives et toutes les stratégies spécifiquement assez fréquent, à un précepteur à domicile (18) ; ce
orientées, comme les fêtes et les cérémonies n'est pas seulement un enseignement religieux,
familiales, vers l'entretien ou le renforcement de garantissant la reproduction de la croyance
l'unité du groupe des descendants qui permettait inséparablement religieuse et bourgeoise dans la
de faire de la mort de l'un des détenteurs de droits famille, la propriété et la patrie. C'est surtout
sur le patrimoine l'occasion non d'une division peut-être la division du privé et du public, du
mais d'une réorganisation des affaires exploitées en domestique et du politique, de l'économie
commun (16). Les raisons de l'attention extrême domestique et de l'économie politique, qui trouve sa
qui est portée au mariage, et tout spécialement consécration dans la religion, réponse existentielle
au mariage des garçons destinés à perpétuer aux questions de vie ou de mort, solution
l'autorité sur l'entreprise, ne se réduisent pas au individuelle aux interrogations personnelles, aux
désir de renforcer l'entreprise en lui apportant du contradictions ultimes, situées hors des prises de
capital économique, sous forme de dots ou l'action individuelle ou collective : rien n'est mieux
d'héritages, et du capital social, par l'extension de préparé à fournir à cette classe dominante la
son réseau de liaisons. Le souci de sauvegarder les « théodicée de son propre privilège», comme dit
dispositions éthiques qui sont tenues pour les Weber, qu'un enseignement religieux qui, par son
conditions de la réussite économique de organisation autant que par son contenu, est
l'entreprise et, inséparablement, de l'affirmation du rang prédisposé à réduire le public au privé, le social au
social de la famille, entre sans doute aussi dans la personnel, la politique à la morale, l'économie à la
recherche de l'homogamie la plus stricte qui, en psychologie, bref à opérer une dépolitisation
tendant à n'introduire dans la famille que des essentielle en renvoyant à l'ordre du « vécu » le
femmes capables d'incarner et d'inculquer le plus irréductiblement singulier toutes les
respect des vertus bourgeoises, culte du travail, expériences que l'action de « politisation » vise au
contraire à détacher de la « personne » dans son
16— On a souvent montré comment la liberté que donne la unicité pour les faire apparaître comme communes à
propriété familiale a été en bien des cas au principe de son une classe.
déclin «Les familles textiles du Nord étaient très prolifiques
et avaient conservé l'habitude, acquise au cours du dix-
:

neuvième siècle, de faire entrer dans l'affaire les fils et les 17— Pour une évocation de cette «morale bourgeoise» et
gendres ; cette attitude, valable lors des phases d'expansion, du rôle des femmes dans sa perpétuation, voir J.L.
où les postes de direction se multipliaient, avec la création Dansette, op. cit, passim.
de nouveaux établissements, devenait très dangereuse
lorsqu'il fallait réduire le nombre des unités de production» 18— Le préceptorat est spontanément évoqué par deux des
(M. Battiau, Les industries textiles de la région Nord-Pas patrons interrogés par André Harris et Alain de Sedouy,
de Calais, t. II, thèse, Lille, 1976, p. 417). Et le même Ferdinand Béghin et François Ceyrac. Celui-ci déclare «Dans
auteur montre plus loin l'effet paralysant qu'exerçaient sur la la famille de mon père, il y avait une institutrice à la maison
:

direction les porteurs de parts, souvent très nombreux, que et les treize enfants de mon grand-père sont tous passés par
l'on associait parfois à la direction pour éviter les conflits elle, avant d'aller au Sacré-coeur ou chez les jésuites. Ma
«On rencontrait 10, 15 cousins ou plus, qui étaient mère a jugé tout naturellement indécent que ses enfants
:

associés ; chaque branche d'une des familles devenait aillent à l'école primaire Je n'ai quitté mon institutrice que
propriétaire d'un poste de responsabilité, pour "ne pas dire d'un pour entrer en troisième, au collège des jésuites de Sarlat
!

fief. On aboutissait facilement à la formation d'un où mon père et mon grand-père m'avaient précédé» (F.
encadrement pléthorique» (p. 418). Ceyrac, in A. Harris et A. de Sédouy, op. cit, p. 47).
20 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin
L'Ecole des Roches
L'Ecole des Roches qui se situe à
Verneuil-sur-Avre en Normandie a été
fondée en 1899 par Edmond Demo-
lins, «penseur et sociologue», disciple
de Frédéric Le Play et «grand
admirateur des méthodes pédagogiques
anglaises» (1) (Cf. notamment A quoi
tient la supériorité des anglo-saxons,
L'éducation nouvelle). L'Ecole des
Roches compte actuellement plus de
400 élèves internes, garçons et filles
(dont 120 étrangers environ), à Illustration non autorisée à la diffusion
raison de 20 élèves par classe en
moyenne et de 12 élèves pour les
travaux pratiques ; le prix de pension
par trimestre pour l'année 1977-78
varie de 7 205 F (pour un élève de
7ème, 6ème) à 10 155 F (pour un
élève de terminale).
1— Cf. J.C. Courbin, Demolins
écrivain et conférencier in Edmond
Demolins, qui était-ce ?, plaquette
réalisée à l'occasion du 75ème
anniversaire de la fondation de l'Ecole «Une propriété en pleine campagne, «comme à la maison» dans des
des Roches, 1974. Jean-Claude Cour- sans autre mur d'enceinte que les chambres qu'ils personnalisent par
bin, petit-fils de Edmond Demolins, arbres, les haies et la rivière Iton ; des affinités (5 à 6 lits pour les garçons, 2 à 3
écrit encore : «II fallait du courage à terrains de sport, de l'air, de la lits pour les jeunes filles), des coins
cette époque pour entreprendre une lumière, et dans les pins de nombreux de travail, des salles de jeux, des
telle oeuvre dans une société écureuils. bibliothèques et des salons de réunion.
française alors essentiellement axée sur le Guichardière, les Fougères, la Colline, Chaque maison a son style propre, ses
lycée-caserne napoléonien et l'uni- le Moulin ... Réparties dans toute la jardins, son tennis et ... ses traditions.
versité-machine à faire des propriété, les maisons des Roches Deux anciens qui se rencontrent se
fonctionnaires dociles et plus ou moins réunissent de douze à quarante enfants présentent ainsi Pins 1924, Vallon
médiocres». ou adolescents. Ils s'y retrouvent 1907 !»

:
Brochure de présentation de l'Ecole des Roches

«Un gymnase moderne, un manège


tout aussi grand (1 000 m2), de
nombreux chevaux et poneys, un stade
d'athlétisme, des terrains de football,
de rugby, de basket et de volley, huit
courts de tennis, une piste de karting,
une salle de sports de combat, une
piscine chauffée, couverte l'hiver, et
même un terrain d'aviation
permettent aux élèves des Roches de
s'adonner à tous les sports qu'ils aiment et
d'acquérir la maîtrise d'eux-mêmes,
l'épanouissement physique et l'esprit
sportif.»

Illustration non autorisée à la diffusion

Illustration non autorisée à la diffusion


Le patronat 21

Le titre scolaire comme substitut de nous des garçons qui étaient capables, qui croyaient trop
à la valeur de leurs diplômes et pas assez à la valeur de
Bref, aussi longtemps qu'ils détiennent le l'expérience » (Face à face avec Marcel Fournier par
pouvoir de transmettre de personne à personne, R. Priouret, L 'Expansion , juin 1973, p. 221). Même vision
c'est-à-dire, le plus souvent, de père en fils, un chez André Blanchet qui, après avoir suivi les cours d'une
école professionnelle, devenue depuis le lycée technique
pouvoir demandant à être exercé personnellement Diderot, est entré à dix -sept ans chez Brandt et Fouilleret,
par son détenteur et n'exigeant aucune compétence constructeurs d'appareillage électrique industriel, avant de
qui ne puisse s'acquérir par l'expérience directe fonder en 1924 (avec son frère Pierre, et avec Jules Sarrasin,
dans l'entreprise familiale elle-même, les patrons ancien élève des Arts et Métiers et Michel Le Gouellec de
l'Institut électrotechnique de Grenoble) la Télémécanique
n'ont que faire d'une institution qui, comme électrique « La créativité me paraît être une faculté innée.
l'Ecole, ne confère ses brevets de compétence Celui qui la possède voit les produits nouveaux sortir

:
prétendant à la validité universelle qu'en échange sans peine de ses mains. Bien sûr, il est préférable qu'il soit
de garanties de capacité qui se veulent aussi ingénieur» (...). [Un ingénieur de grande école], «s'il n'a
universelles. Ils se satisfont parfaitement d'un pas le tempérament créateur, ce n'est pas moi qui pourrai le
lui donner, et, inversement, un homme qui n'a pas fait
mode de reproduction dans lequel les institutions d'études peut avoir ce tempérament (...). Le meilleur
d'enseignement secondaire ou même supérieur, créateur que nous ayons eu — il est à la retraite
dont la fréquentation n'est guère plus qu'une sorte maintenant — était un ancien tourneur muni de son seul certificat
de droit statutaire de bourgeoisie, se trouvent d'études. Il avait un extraordinaire don de création » (Cf.
R. Priouret, La France et le management , Paris, Denoël,
réduites à une fonction de légitimation. Le 1968, pp. 251-252, Interview d'André Blanchet).
sentiment de ne devoir leur réussite qu'à leur expérience, On objectera que les discours hostiles aux diplômes
et à leurs vertus, acquises sur le tas, par la pratique et aux diplômés ne sont pas moins fréquents à l'autre
même, et la défiance à l'égard de toutes les formes extrémité de l'espace patronal, chez les fanatiques du « man
de connaissance abstraites et livresques, ne portent dev » (man development) des plus grandes entreprises qui se
refusent à traiter le diplôme comme le critère exclusif de
guère les patrons fils de leurs œuvres à valoriser les recrutement. Il suffira, pour s'en convaincre, de citer
titres scolaires et l'institution qui les décerne. quelques déclarations, tout à fait typiques, de responsables
Lorsque les impératifs du rang social les y obligent, du recrutement des cadres « Même à ce stade, le prestige
du diplôme compte beaucoup moins dans le choix final que

:
ils ne demandent au système scolaire que les les qualités personnelles que l'on cherche à détecter chez le
brevets de bonne éducation morale et de distinction candidat. Tel est bien l'avis de Patrick Trévidic, responsable
sociale que l'enseignement privé est préparé à leur du recrutement des ingénieurs et cadres de la Régie
fournir, ou, à la rigueur, les garanties de Renault 'Nous avons la volonté de diversifier les sources
compétence technique qui permettent au patron de de recrutement, d'éviter la monoculture, de briser les
:

deuxième génération de s'imposer auprès de ses stéréotypes. La principale préoccupation est de détecter de
quoi le candidat sera capable ; or il y a des gars très bien et
cadres techniques, celles par exemple que des croûtes partout1 . Michel Thibierge, directeur adjoint à
décernent l'Ecole centrale, institution directement la direction du personnel d'EDF, tient à peu près le même
aménagée pour répondre aux attentes du patronat langage : 'Nous ne recrutons pas pour un poste donné, mais
traditionnel, ou les petites écoles d'ingénieurs (19). pour toute une vie professionnelle ; nous ne cherchons pas
l'acquis scolaire, mais la personnalité. Que le candidat ait
La déploration de l'incapacité des diplômés est un de leurs été moniteur aux Glénans, qu'il ait présidé le bureau
topiques favoris. Ainsi, Marcel Fournier, fondateur et PDG des élèves, voire milité dans un parti, voilà ce qu'on aime '.
de la société Carrefour, qui, après des études secondaires au Louis Rosset, chef du service des cadres de Pechiney-Ugine
Collège de Mo.ngré à Villefranche-sur -Saône, a travaillé dans Kuhlmann, fait chorus 'Mes patrons ont le souci de
rassembler un large éventail de compétences et de ne
:

la mercerie paternelle, d'abord comme «employé», puis privilégier aucune école. Mes critères de recrutement sont
comme «directeur», avant de fonder avec Denis Defforey l'adaptation au poste, mais aussi l'avenir du groupe,
la société Carrefour (le premier supermarché est ouvert à l'équilibre de la pyramide hiérarchique future '. Quant à
Annecy en 1960) ne peut qu'être enclin à privilégier Jacques Villière (Crédit Lyonnais), il ajoute : 'Aucune
l'expérience, la formation sur le tas. Interrogé sur la formation ne prépare précisément au métier de banquier. Je
formation de ses directeurs, il explique « Ils ont d'abord été préfère un DES bien dans sa peau à un polytechnicien vert
chefs de rayon dans les magasins précédents. Et (...) ils se
:

sont formés sur le tas. Nous avons des gens qui viennent de comme un poireau '. Jean-Léon Donnadieu, directeur
général chargé des relations humaines chez BSN, confirme
tous les horizons. Certains d'entre eux ont simplement fait ce point de vue 'Ce qui compte chez un cadre, c'est qu'il
des études secondaires, et encore, pas tous. Quelques-uns soit un homme d'affaires, un animateur, qu'il ait de
:

sortent d'écoles de commerce. Il y en a même un ou deux l'imagination, du leadership, de l'opiniâtreté. Ça ne s'apprend pas
de Sciences Po. Et tous ont commencé par franchir tous les dans les écoles'. Et Claude Bérard, chargé de la gestion des
échelons (...). Ce désir de les voir passer par tous les postes cadres chez Unilever 'Aucun préjugé de hiérarchie des
en commençant par celui de manœuvre a sûrement écarté diplômes ne peut prévaloir sur l'impression que fait
:

l'homme'» (J. Fontaine, «Les grandes entreprises jugent


19— Maurice Lévy-Leboyer montre bien que l'Ecole centrale les grandes écoles», L'Expansion, 109, juillet-août 1977,
qui accueillait, sans qu'ils aient à subir de véritable pp. 66-71). En fait, ces professions de foi modernistes sont
sélection avant 1866, des jeunes gens nés à 80 % dans des contredites de mille façons c'est ainsi que, interrogés sur
milieux aisés, principalement l'industrie, et les préparait: la valeur qu'ils accordent au diplôme pour l'accès aux
:

-à travers un cursus où les sciences abstraites n'occupaient différents postes de l'entreprise, les mêmes responsables (qui
pas plus de 15 % des horaires, contre 37 % à l'Ecole accordent au diplôme une importance déterminante pour
polytechniquer aux carrières de l'industrie (à raison le recrutement d'un cadre débutant) placent au premier
de 40 % de l'effectif entre 1829 et 1885), à celles des rang, comme dans la réalité, l'X et l'ENA lorsqu'il s'agit des
chemins de fer (27 %), des travaux publics (9 %) ou encore aux postes de direction, l'ENA et HEC pour les postes
professions d'ingénieur -conseil (16 %) ou d'enseignant (4 %) financiers, HEC et les ESSEC pour les postes commerciaux,
(M. Lévy-Leboyer, Le patronat français a-t-il été Centrale pour la production, Sciences Po pour la direction
malthusien ?, Le mouvement social, 88, juillet-septembre 1974, du personnel (ibid. p. 68). Et l'on sait par ailleurs que les
pp. 1-49), continua à recruter principalement dans la propriétés scolaires de l'ensemble des cadres de l'entreprise
bourgeoisie d'affaires même après l'instauration d'un tendent à varier très étroitement comme les propriétés des
concours d'entrée par exemple entre 1900 et 1925, 77,9 % PDG, qui tendent d'autant plus à s'entourer de porteurs
des élèves sont originaires des «milieux aisésj» (rentiers, de titres, et de titres identiques aux leurs, qu'ils sont
:

propriétaires, industriels, négociants, professions libérales), eux-mêmes plus diplômés.


contre 45,4 % à l'Ecole polytechnique en 1925. Ainsi, à Saint-Gobain-Pont-à-Mousson, dont le PDG est
22 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Roger Martin, polytechnicien et ingénieur du corps des est dispersé entre un très grand nombre d'organismes,
Mines, on comptait en 1972 parmi les seize directeurs, sociétés ou individus) ou aux entreprises nationalisées
cinq polytechniciens (dont trois sortis dans le corps des 3 % seulement des PDG des sociétés à contrôle familial

:
Mines), deux anciens élèves de l'Ecole normale supérieure déclarent avoir obtenu deux diplômes d'enseignement
de la rue d'Ulm (dont l'un a aussi fait l'ENA). Par contre,.à supérieur ou davantage contre 35 % des PDG de filiales
Boussois Souchon-Neuvesel dont le PDG, Antoine Riboud, étrangères, 73 % des PDG de sociétés à contrôle
se vante volontiers d'être sorti dernier de l'Ecole Supérieure technocratique et 74 % des sociétés contrôlées par l'Etat ; les
de Commerce de Paris, sur seize directeurs, on ne comptait premiers ont plus souvent fait leurs études secondaires dans
qu'un Polytechnicien et aucun élève de l'Ecole normale des établissements privés de province, notamment au Collège
supérieure ou de l'Ecole nationale d'administration. A la des Roches (soit pour l'ensemble des établissements privés
Société Kodak-Pathé dont le PDG, Paul Vuillaume, est de province, 31 %, 18 %, 20 % et 7 %). Et le même système
ancien élève de l'Ecole des hautes études commerciales, de différences se retrouve dans la nature des titres obtenus,
cinq directeurs sur neuf sortent de cette école, et l'équipe la part des détenteurs des titres les plus prestigieux (comme
dirigeante ne comporte aucun ancien élève de X Mines) croissant très fortement quand on va des
Polytechnique, de l'ENA ou de l'ENS. Là encore, on pourrait entreprises « familiales » aux entreprises « publiques »
multiplier les exemples.

.
Le capital scolaire des PDG selon la forme de contrôle
La facilité donnée aux chefs d'entreprise
d'assurer la position de leurs enfants est sans doute
au principe, paradoxalement, du déclin de nombre
d'entreprises familiales, non seulement en raison
de l'accroissement des charges salariales qui résulte étudf 'soup. 3Î peti dï-5ng let re méde Cenat: Na£nc Seien HEoC "Oécole Polyt seule Pol<yuf Mine- Tota:
Forme de 'S
de la multiplication artificielle des «charges» contrôle
héréditaires née de la démultiplication fictive familial (n 82) 21,5 18 19 4 9 15 7,5 1 5 100
des postes destinés à des héritiers plus ou moins étranger
(n 42) 10 17 7 5 7 10 19,5 14,5 10 100
capables de les remplir, mais aussi parce qu'elle technocratique 4,5 6,5 2
permet de repousser jusqu'à la dernière limite, (n 45) 15,5 38,5 2 31 100
c'est-à-dire jusqu'à l'absurde et à l'échec, toute Etat (n 31) 3 16 3 36 10 29 100
reconversion d'une partie au moins des héritiers Le tableau concerne 200 sociétés de l'échantillon, il n'a pas été possible de déterminer avec
par le recours à d'autres stratégies de reproduction, suffisamment de précision le mode de contrôle pour les 1 6 autres sociétés de l'échantillon.
par exemple toutes celles qui supposent
l'accumulation de capital scolaire.
Le droit de succession non transmissible qu'assure l'école
n'est, pour le patronat familial, qu'un pis-aller que l'on
essaie de s'assurer lorsque l'entreprise familiale est
menacée ou qu'elle ne peut plus offrir des postes à tous les
membres de la famille (20), ou un substitut dont
l'acquisition ne s'impose que lorsque le droit de propriété fait
défaut. Témoin, cette statistique (21)
:

statut fondateur héritier hérit. 2e gén. sans parenté chefs d'établis, ensemble
et +
niveau scolaire'
inférieur au bac 81 50 26 15 40
ens. sup.
non scientif 9 28 26 9 16 Les grandes familles et
ens. sup.
.

scientif. 9 17 39 73 40 les grands corps


ens. sup.
double 6 9 3 4 Avec les grandes entreprises bureaucratiques et le
Dans cette population de 141 chefs d'entreprises et mode de reproduction qu'elles favorisent, le titre
d'établissements de la région Rhône-Alpes, on observe que le cesse d'être un attribut statutaire (comme le
capital scolaire qui tend à croître à mesure que les liens diplôme de droit d'un Rothschild) pour devenir un
avec le fondateur s'affaiblissent constitue la condition véritable droit d'entrée : l'école — sous la forme de
d'accès à peu près obligée (dans plus des 2/3 des cas) pour
ceux qui n'ont aucun hen avec lui. Autrement dit, si le la grande école — et le corps, groupe social que
capital scolaire n'est pas indispensable pour créer une l'école produit en apparence ex nihilo et, en fait, à
entreprise, il est déjà plus nécessaire d'en posséder un minimum partir de propriétés elles aussi liées à la famille,
(il s'agit le plus souvent de diplômes de droit) pour la prennent la place de la famille et de la parenté, la
conserver ou l'augmenter et il est à peu près indispensable
de détenir des titres (et parmi les plus prestigieux) pour cooptation des condisciples sur la base des
accéder à sa direction une fois qu'elle est pleinement déve: solidarités d'école et de corps jouant le rôle qui revient au
loppée. On peut interpréter selon la même logique, le fait népotisme et aux alliances matrimoniales dans les
que le nombre des titres d'enseignement supérieur que entreprises qui ont le privilège de la transmissibilité
détiennent les PDG des plus grandes sociétés industrielles, des privilèges.
commerciales ou bancaires s'accroît très fortement quand
on passe des sociétés à contrôle familial (i.e. dont les
actions sont détenues pour une part importante par une Les stratégies par lesquelles les « grands corps » défendent
famille) aux sociétés technocratiques (i.e. dont le capital leur capital social obéissent à une logique tout à fait
semblable à celle des familles — et cela se comprend
20— Ces stratégies de reconversion supposaient une puisque, dans les deux cas, la valeur de chacun des membres
conversion des mentalités traditionnelles qui exaltaient la dépend de l'apport de tous les autres et de la possiblité de
formation sur le tas des dirigeants et le dédain des études et mobiliser pratiquement le capital ainsi rassemblé, donc de la
des titres scolaires (cf. M. Battiau, op. cit., p. 417). solidarité réelle entre les membres du groupe. Ainsi tout
membre du groupe qui s'approprie une haute fonction
21— J. Saglio, Qui sont les patrons ?, Economie et contribue à renforcer le prestige et la puissance de tous les
humanisme, 236, ]ui\lQt-août 1977, pp. 6-11. autres dont les actions remontent. On pourrait même
Le patronat 23

établir une sorte de comptabilité, moins fantaisiste qu'il ne partiellement au pouvoir de la famille qui subit
paraît, du capital des différents corps « Un président de l'action de l'école comme s'il s'agissait d'une force
grande société nationale 'vaut' plus qu'un délégué

:
ministériel ou qu'un secrétaire général de ministère ; une externe et sous la modalité de la contrainte lors
direction générale d'entreprise publique pèse plusieurs postes de même que l'école sert ses intérêts objectifs et
direction dans l'administration centrale » (J.A. Kosciusko- collectifs de classe. Il en résulte, pour les familles
Morizet. La mafia polytechnicienne, Paris, Seuil, 1973, de la bourgeoisie d'affaires, une dépossession, mais
p. 99). Í1 s'ensuit que le capital social des grands corps, qui reste partielle : d'abord parce que le diplôme
comme celui des familles, ne peut être abandonné au
hasard des initiatives individuelles et qu'il ne peut échapper n'est pas une condition nécessaire et suffisante de
aux menaces permanentes de dévaluation qu'à condition de l'accès à toutes les positions dominantes et, en
faire l'objet d'une vigilance constante et d'une gestion particulier, à la direction des entreprises privées
rationnelle chaque corps a un «conseil des notables» dont le patronat conserve la maîtrise ; ensuite
dirigé par un « chef de corps » ou « conscience du corps »
:

qui veille sur les choix des polytechniciens et « suit parce que, bien qu'elles soient défavorisées sous ce
l'évolution dans le temps des rangs de sortie du premier et du dernier rapport relativement à la bourgeoisie de robe
des élèves qui ont bien voulu adhérer au corps» (J.A, (professions libérales, hauts fonctionnaires), mieux
Kosciusko-Morizet, op. cit., p. 125). placée pour profiter pleinement du mode de
reproduction à dominante scolaire, elles peuvent
Le mode de reproduction à composante scolaire transmettre un minimum de capital culturel.
auquel les patrons «technocratiques» doivent leur La prédominance très marquée de la grande
position limite les pouvoirs de la famille qui, dans bourgeoisie parisienne et en particulier de la grande
le mode de reproduction à dominante familiale, bourgeoisie de robe dans toutes les sociétés situées
avait la maîtrise des choix successoraux, c'est-à- du côté du pôle « étatique » (et notamment dans
dire le pouvoir de désigner dans l'ensemble des les sociétés à contrôle technocratique ou étatique)
enfants d'une même classe d'âge issus d'une même pourrait s'expliquer en partie par le fait que, à la
classe sociale ceux qui sont destinés à reproduire différence de la grande et de la moyenne
la classe avec toutes ses propriétés ou à être exclus bourgeoisie d'affaires de province qui, attendant peu et
de la classe. Toute stratégie dé reproduction dépendant peu du titre scolaire, confiait ses enfants
remplit inséparablement des fonctions d'inclusion et desi à l'enseignement privé, elle a de longue date
fonctions d'exclusion qui concourent objectivement envoyé ses enfants dans les grands lycées des « beaux
à maintenir le numerus clausus des agents repro- quartiers » dont la distribution spatiale des classes
ductibles, soit en limitant le nombre des produits sociales lui assurait le quasi-monopole (22). A Paris
biologiques de la classe de façon à ce qu'ils en effet, tandis que les fractions les plus
n'excèdent pas le nombre des positions dont la possession traditionnelles de la bourgeoisie d'affaires confiaient leurs
conditionne le maintien dans la classe (stratégies de enfants aux établissements privés les plus
fécondité), soit en excluant de la classe une partie prestigieux, comme le Collège Stanislas ou Sainte-Croix
des produits biologiques de la classe, ainsi rejetés de Neuilly, fréquentés aussi par les fils de la grande
vers les autres classes ou maintenus aux frontières bourgeoisie industrielle et de l'aristocratie
de la classe dans un statut ambigu ou amputé (que provinciale, les fractions modernistes (et « laïques ») de la
l'on pense, par exemple, dans le cas de l'aristocratie grande bourgeoisie d'affaires (c'est-à-dire, d'abord,
d'ancien régime, au célibat forcé des filles reléguées les bourgeoisies protestante et juive) plaçaient leurs
dans des institutions religieuses ou au départ des enfants dans les lycées les plus « exclusifs » comme
cadets pour l'armée). La spécificité du mode de Janson de Sailly qui5> associé à Gerson, collège
reproduction à composante scolaire tient surtout privé, permettait à certaines familles de cumuler
au fait que les stratégies négatives qui remplissent
pour la classe prise dans son ensemble des 22— Cf. R. Anderson, Secondary Education in Mid
fonctions aussi indispensables que l'exhérédation dans Nineteenth Century France Some Social Aspects, Past and
les modes de reproduction antérieurs, échappent Present, 1971, pp. 121-146.
:

Les études secondaires selon 1 origine sociale


en% Etablissements publics Etablissements prh es
Gen viè e étranger
Grand banlieu province, colège Normandie
Condorcet Louis lycée école Paris privée province,
le é t r a n g e r R o c h e s , Stanisla
Janson Louis Saint autre Paris, lycée iSante autre privée école
csp du père de
agrie, ouv., empl. - - 10 10 23 47
c. moy., artis.,(ncomm. 3 3 6 16,5
30)
cadre, direct., ingén. 11,5 7,5 4 11,5 35 27 - 8 19 27 11,5
(n 26)
officier, propr.(nterrien
16) 12,5 12,5 12,5 56 12,5 6 6 12,5
prof, lib., ht. fonct. 24,5 11 19 5,5 19 16 : 5,5 8 8
(n 37)
g. comm., industr. 14,5 6 3 17 29 9 6 3 20 37
(n 36)
gd. industr.,banquier
admin., 24,5 7 12 9 12,5 14
pt. société, 10,5 7 7 19 19
(n 57)
ensemble 16,5 6 9 8 19 26 5,5 5,5 6 15,5 18,5
Lesonttotal
passéspeutpardépasser
chacun des100établissements.
il s'agit du pourcentage des PDG issus des différentes classes sociales qui
:
24 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin
Le lycée Lakanal vers 1930-1940
D'un côté l'austérité claustrale des grands internats
(exclusivement masculins), comme Saint-Louis et Louis-le-Grand,
lieux de discipline et d'étude, qui séparent du «commun»
les «futures élites», et, plus clairement encore, l'austérité
bourgeoise des grands lycées construits à la fin du XIXe
siècle, comme le lycée Montaigne, le lycée Victor Hugo ou
le lycée Lakanal qui, conçus en vue de faciliter la
"-r i - i; i » i » f> '' m » surveil ance des élèves (1) et le travail scolaire, n'excluent pas,
contrairement aux apparences, la recherche d'une cer -
V:l sí "i Yi/ i tí i
.

í
taine grandeur (2). De l'autre, la vie élégante de
l'Institut des sciences politiques, organisé autour d'un vaste
hall très moderne, lieu de rencontre plus que lieu de travail,
et d'une bibliothèque.
Illustration non autorisée à la diffusion
1— L'architecte du lycée Racine écrit par exemple : «Tout
le bâtiment sur rue est occupé à cet étage par l'appartement
de la directrice. En P. est le cabinet de cette fonctionnaire,
d'où elle peut surveiller à la fois l'entrée et la sortie des
élèves du côté de la rue, en même temps que ce qui se passe
dans la cour et dans les locaux scolaires. Cette pièce est
précédée d'une antichambre et communique directement
avec un salon de réception Y. En X., au dessus de la loggia,
est disposée une terrasse facilitant encore la surveillance»
(P. Gout, lycée Racine, Encyclopédie d'architecture,
4e série, no 22, 15 mai 1889).
2— Ainsi, à propos du lycée Lakanal, édifié entre 1882 et
1886 dans le cadre d'un vaste plan qui visait à implanter
à la campagne tous les lycées d'internes à Paris, Françoise
Boudon écrit «L'administration veut édifier un lycée
modèle, tant par ses dispositions générales que par son

:
aménagement (...). Le programme est important. Destiné à
recevoir 700 internes, on décide de l'implanter en dehors
de Paris, dans un parc de 9 ha, planté d'arbres
magnifiques (...). Ces petites inventions décoratives ne suffisent
pas à dissiper l'impression d'austérité qui se dégage des
bâtiments du lycée. Cette austérité a été voulue telle par
l'architecte et devait être compensée par un grand confort
Illustration non autorisée à la diffusion intérieur. Dans l'esprit du rationaliste qu'est Baudot, allier
une grande et belle simplicité dans la conception
architecturale à un réel raffinement dans les installations du second
oeuvre constitue le but même de l'architecture moderne qui
rejette le superfétatoire pour ne s'attacher qu'au bien-
être de l'homme» (F. Boudon, Recherche sur la pensée et
l'oeuvre d'Anatole de Baudot, 1834-1915, Architecture,
mouvement et continuité, mars 1973). On pourra
consulter aussi sur ce point, Paul Chemetov, Architectures, Paris,
1848-1914, Paris, Secrétariat d'Etat à la culture, 1977
(spécialement pp. 55-56, sur le collège Sainte-Barbe, p. 62
sur le lycée Montaigne et son jardin d'hiver, p. 55 sur le
lycée Lakanal).
Le hall de Sciences-Po
les avantages de^ l'enseignement public et de vers Sciences-Po mais aussi vers Polytechnique (24).
l'enseignement privé (23). Mais, comme le montre la C'est ainsi que ces catégories, qui se distinguent par
statistique, ce sont les patrons issus des professions un rapport plus ouvert au monde social, se sont
libérales où de la haute fonction publique qui, trouvées nettement mieux placées que la grande
plus que toutes les autres catégories, ont tiré le bourgeoisie catholique de province pour profiter
meilleur parti des grands lycées parisiens, qu'il des possibilités d'ascension ou de reconversion
s'agisse des grands lycées « bourgeois » comme offertes par le nouveau mode de reproduction et
Janson ou Condorcet, d'où ils se dirigeaient
surtout vers Sciences-po ou la Faculté de droit, ou des 24— La hiérarchie des établissements secondaires, avec
lycées du quartier latin comme Louis-le-Grand d'abord les grands lycées bourgeois, Janson, Condorcet,
ou Saint-Louis, d'où ils allaient non seulement puis les grands lycées du quartier latin, puis les autres
lycées de Paris, puis les lycées provinciaux, correspond
grosso modo à une série de filières hiérarchisées, ouvertes
23 — «L'école Gerson vivait en symbiose avec le lycée Janson à des fractions elles-mêmes hiérarchisées et conduisant
de Sailly. La formule plaisait aux familles catholiques, respectivement à Sciences po et à l'Inspection des
assurées d'un environnement religieux au Collège et d'une finances (grande bourgeoisie d'affaires éclairée et grande
haute qualité d'enseignement au lycée (...)• Les études bourgeoisie de robe), à Polytechnique et aux Mines
étaient bonnes à Gerson Janson. Parmi mes camarades (grande bourgeoisie de robe et fractions dominées de la
dont je me souviens, Robert Gérard, Ennemond Bizot et clas e dominante), puis aux Grandes écoles de second
Georges de Montalivet firent l'X, Henri Beau, Christian de ordre (petite bourgeoisie). C'est ainsi que les PDG fils
Jumilhac et Henri de Gouvion-Saint-Cyr, Centrale, René d'ingénieurs, de directeurs ou de cadres ont fréquenté
Bachelier, les Eaux et forêts, Henri Blanche, Navale, surtout les lycées parisiens de second ordre et les lycées ou
Jacques Georges-Picot et Jacques Lagrenée, l'Inspection les écoles privées de province et secondairement Sainte
des finances, Jean Delorme, les Mines, René de Kainlis Geneviève et Saint Louis. Quant aux PDG issus des classes
s'orienta vers la chimie et Philippe Renaudin vers le Conseil populaires ou de la petite bourgeoisie, ils sont pour la
d'état» (Duc de Brissac, En d'autres temps, "1900-1939, plupart passés par des lycées de province et par les lycées
Paris, Grasset, 1972, pp. 140 et 146-147). parisiens les moins bourgeois.
Le patronat 25

de la nouvelle voie d'accès aux positions de pouvoir tion spécifique du mode de reproduction qu'elle
qu'ouvraient les grandes écoles et, notamment, caractérise réside dans l'opposition entre les
après la deuxième guerre mondiale, l'Ecole intérêts de la classe que l'Ecole sert statistiquement
nationale d'administration. et les intérêts des membres de la classe qu'elle
L'idéologie du service public qu'aiment à sacrifie, c'est-à-dire non seulement ceux qu'on
professer les hauts fonctionnaires ou les patrons appelle les « ratés » mais aussi les détenteurs de
«technocratiques» trouve sans doute quelque titres donnant droit « normalement » — i.e. dans
fondement objectif dans les dispositions héritées d'un l'état antérieur de la relation entre les titres et les
milieu familial qui, aussi bien dans le cas de la postes — à une profession bourgeoise qui, le plus
bourgeoisie de robe que dans le cas des fractions salariées souvent parce qu'ils ne sont pas issus de la classe,
de la petite bourgeoisie, n'encourage guère l'intérêt ne peuvent faire honorer ces titres sur le marché.
pour les affaires et, surtout dans sa variante Aussi longtemps que la famille bourgeoise a le
catholique, le culte de l'argent : tout se passe en effet contrôle de sa propre reproduction sociale et peut
comme si les individus issus de ces fractions de classe ne ainsi ajuster le nombre des dotations au nombre
pouvaient affronter les affaires qu'au terme d'un des postes à pourvoir, la surproduction de
détour légitimateur par l'apprentissage scolaire et le détenteurs de « droits de bourgeoisie » reste un accident
service public qui les conduit à gérer les affaires et tend à se maintenir dans des limites
déjà faites plutôt qu'à faire les affaires encore à raisonnables, du fait des sanctions économiques qui
faire, avec tous les risques et toutes les frappent la transgression (on impute souvent, et sans
compromissions que cela implique (25). doute à juste raison, le déclin de nombre
d'entreprises textiles du Nord à la surabondance de
parents parasites dans l'équipe dirigeante). La
surproduction, avec toutes les contradictions
qu'elle implique, devient une constante structurale
lorsque, avec le mode de reproduction à
composante scolaire, des chances théoriquement égales
sont offertes à tous les « héritiers » (filles autant
que garçons) d'obtenir des titres scolaires, en même
temps que l'accès des autres classes à ces titres
s'accroît aussi (en chiffres absolus), comme en
France depuis une vingtaine d'années, et que
l'élimination brutale, dès l'origine du secondaire,
cède la place à une élimination en douceur, c'est-à-
Une logique statistique dire progressive, continue, donc lente et coûteuse,
qui ne peut se faire accepter et reconnaître qu'à
La différence fondamentale entre les deux condition de laisser croître le nombre des
modes de reproduction réside dans la logique survivants des classes dominées (27). Ainsi,comparé à la
proprement statistique du mode de reproduction à transmission directe, le mode de reproduction
composante scolaire. A la différence de la scolaire perd une part plus grande de l'information
transmission directe des droits de propriété entre le constitutive de la structure sociale qu'il s'agit de
détenteur et l'héritier désigné par le détenteur lui-même,, reproduire ; mais, du fait que les mécanismes de
la transmission opérée par l'intermédiaire de l'école transmission y sont doublement cachés, la
repose sur l'agrégation statistique des actions dissimulation qu'opère l'agrégation statistique se doublant
isolées d'agents individuels ou collectifs qui sont de la dissimulation de la transmission directe du
soumis aux mêmes lois, celles du marché scolaire, capital culturel qui biaise la statistique, la transmis-
et elle assure à la classe dans son ensemble des
propriétés qu'elle refuse à tel ou tel de ses éléments
pris séparément (26). L'école ne peut contribuer à 27— Les stratégies que les victimes de cet instrument de
la reproduction de la classe dominante en tant que reproduction stochastique peuvent lui opposer, qu'il s'agisse
telle qu'en sacrifiant des individus qu'épargnerait des stratégies compensatoires de type individuel ou des
un mode de reproduction laissant à la famille stratégies collectives de revendication, sont aujourd'hui
le plein pouvoir sur la transmission. La contradic- un des facteurs le plus important de la transformation des
structures sociales en effet, les stratégies individuelles de
rattrapage accessibles aux seuls membres de la classe
:

25— Dans un projet d'ouvrage inédit sur Jacques de Fou- dominante, qui peuvent trouver dans un capital social
chier, Merry Bromberger décrit ainsi son milieu familial de relations héritées le moyen de suppléer à l'absence
d'origine «II est né au Pecq, en Seine et Oise, le 1 1 juin ou à l'insuffisance de titres ou de tirer le rendement
1911, dans une villa entourée de vieux arbres et de maximum des titres possédés en se dirigeant vers les
:

considération, fils d'un Président de Chambre à la Cour des professions refuges des régions encore peu bureaucratisées de
comptes, Louis de Fouchier. La Cour des comptes avait, à cette la structure sociale où les dispositions sociales comptent
époque, le pas sur tous les autres corps de l'Etat. Le plus que les «compétences» spécifiques scolairement
Président de Chambre était un magistrat de haute tenue mais garanties, se conjuguent avec les stratégies collectives de
plein de gaieté, aimant le théâtre, l'esprit, appréciant un revendication visant à faire valoir les titres et à obtenir la
métier honorifique qui lui laissait des loisirs (...)• On contrepartie qui leur était assurée dans un état antérieur pour
regardait l'argent de très haut et l'envie d'en avoir comme une favoriser la création d'un grand nombre de positions semi-
tare» (Archives du Service de presse de la Compagnie bourgeoises, issues du renouvellement de la définition de
bancaire). positions anciennes ou de l'«invention» de positions
nouvelles, et bien faites pour permettre aux «héritiers»
26— Sur la statistique et l'axiome de omni et null o , voir démunis de titres d'échapper au déclassement et aux «parvenus»
G. Bachelard, 'Le nouvel esprit scientifique , Paris, PUF, d'obtenir une contrepartie approchée de leurs titres
1934, pp. 113-134. dévalués.
26 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martini

sion scolaire compense son moindre rendement des groupes découpés par la logique des «
reproductif par une efficacité supérieure dans la vocations » et des sélections dote de caractéristiques
dissimulation du travail de reproduction : très socialement assorties et, par là, statistiquement
proche en apparence d'un système de nécessaires : les mécanismes d'orientation et de
redistribution stochastique qui conduirait inévitablement à sélection qui produisent des groupes scolaires
une redistribution des positions à chaque (faculté, école, discipline, etc. ) très homogènes
génération, le système d'enseignement fonctionne avec socialement tendent à assurer l'homogamie de
l'impartialité apparente d'un tirage au sort classe presque aussi efficacement, mais beaucoup
systématiquement biaisé, produisant en toute plus discrètement, que l'interventionnisme des
innocence des effets qui sont infiniment plus éloignés familles et toutes les techniques telles que
de la redistribution au hasard que de la réceptions, bals ou rallyes qui, dans un autre état du
transmission par héritage direct. système, visaient à régler les occasions de
Le fait que ce mode de reproduction ne rencontre (28). Bref, l'efficacité du mode de
révèle son efficacité qu'au niveau de la classe dans reproduction à composante scolaire s'exerce à travers
son ensemble, où seule la statistique savante peut (jes détermínismes statistiques qui, comme les lois
se situer, et non à l'échelle de la famille, où se du marché selon Engels, « opèrent en dépit de
place la statistique spontanée, contribue pour l'anarchie, dans et par l'anarchie », et qui
beaucoup à cet effet de dissimulation. Il est dans la contribuent donc à dissimuler leur propre efficacité dans
nature de l'efficacité statistique, produit d'un en- l'opération même par laquelle ils l'accomplissent.
gendrement collectif qui est orchestré sans être Le fait que, au cœur même du champ du
concerté, de conférer aux mécanismes sociaux la pouvoir économique, certaines positions, et non les
nécessité et l'innocence des phénomènes naturels. moindres, puisqu'il s'agit des sociétés les plus
Parce qu'ils ont en commun de reposer sur des importantes que leur ancienneté et leur taille vouent à
actions statistiques, des mécanismes aussi la bureaucratisation, deviennent accessibles à des
différents que ceux qui régissent le marché patrons dont l'autorité se fonde davantage
(économique ou matrimonial), le vote ou l'élimination (relativement) sur le titre scolaire et moins sur le titre
scolaire tendent à interdire aux agents de propriété, tend à transformer les rapports de
d'appréhender la somme des actions et des réactions force symboliques au sein du champ du pouvoir
constitutives des processus dans lesquels ils sont économique : en faisant reconnaître la légitimité
immergés. Le dépérissement des relations d'in- d'une autre voie d'accès au pouvoir économique,
terconnaissance et de contrôle réciproque dont le d'un autre principe de légitimation de l'exercice
fonctionnement est d'autant plus facile qu'il de ce pouvoir, l'existence d'un mode de
s'opère dans des unités sociales plus petites, où reproduction scolaire affecte la représentation sociale de
les différentes dimensions de l'existence tendent à l'héritage légitime ou même de la légitimité de
être confondues, est peut-être la condition l'héritage et, plus précisément, tend à renforcer la
nécessaire de l'instauration des mécanismes conscience de l'arbitraire de la transmission directe
dépersonnalisés de reproduction sociale qui supposent la de l'héritage économique ; et, la nouvelle noblesse,
dispersion dans l'espace et surtout l'étalement qui se pense et se désigne elle-même comme une
dans le temps. élite (29), tire du sentiment de ne devoir sa
position qu'à ses dons ou ses mérites de naissance, une
On voit que l'usage des techniques statistiques en tant certitude de soi, une assurance, une suffisance,
qu'instruments de totalisation des actions et réactions que qui l'autorisent à percevoir les patrons familiaux,
les agents singuliers opèrent ou subissent séparément sans dont le pouvoir repose sur une forme plus «
pouvoir les constituer en séries, tend à réserver aux
spécialistes le monopole de la perception synthétique des primitive » d'héritage social, comme les survivants
mouvements engendrés par l'action des mécanismes de attardés d'une ère révolue et comme les détenteurs
reproduction et corrélativement le monopole de la illégitimes de privilèges d'un autre âge et à se
manipulation et de la diffusion de l'image synthétique du percevoir du même coup comme une avant-garde de
fonctionnement de ces mécanismes. Le mode statistique
d'action sociale concourt au même titre que les procédés P« intelligence » et de la justice. Le self made
proprement idéologiques de refoulement et de censure man qu'exalte le discours justificateur n'est plus
et peut-être mieux qu'eux, parce que de façon plus tant le patron qui a créé de toutes pièces son
impersonnelle et plus invisible, à la dissimulation des mécanismes entreprise (par opposition aux successeurs, qui l'ont
de la reproduction sociale c'est pourquoi, qu'on le veuille
ou non, l'utilisation des données statistiques concernant
:

les phénomènes qui obéissent à une logique statistique 28— Les mêmes observations ont été faites aux Etats-Unis
constitue un instrument fondamental de dévoilement ou, où l'accroissement de la scolarisation associé à une
dans ses usages idéologiques, d'occultation des mécanismes intensification de la sélection scolaire (qui contribue à maintenir
qui sont au principe de l'ordre social, donc un enjeu l'homogénéité sociale de chaque institution ou de chaque
eminent de lutte politique. niveau d'enseignement) tendent à compenser la liberté plus
grande dont les jeunes gens jouissent dans le choix de leur
conjoint en raison du relâchement des liens familiaux
Le concours anonyme, cœur de l'idéologie traditionnels (cf. B.K. Eckland, New Mating Boundaries in
jacobine de l'égalité des chances qui est devenu un des Education, Social Biology , 17 (4), décembre 1970, pp. 269-
fondements de la légitimité bourgeoise, s'oppose 277).
à la transmission héréditaire, au recrutement par 29— Selon le Robert, le néologisme «les élites» désigne «les
relations, au népotisme et à tous les mécanismes personnes qui, dans tous les domaines, occupent le premier
de cooptation fondés sur l'interconnaissance rang». C'est la définition même qu'adoptent, en toute
comme s'oppose au mariage arrangé par les familles, innocence, les enquêtes sur «les élites» (cf. par exemple, A. H.
ßarton,
Elites in'B. Yugoslavia,
Denitch, C. Kadushin éd. , Opinion-Making
la libre élection, au hasard des rencontres de New York, Washington, London,
'

faculté, d'un conjoint que l'homogénéité sociale Praeger Publishers, 1973).


Le patronat 27

héritée) mais celui qui a fait sa réussite sociale profits procurés par des systèmes d'exigences en
par sa réussite scolaire, tenue pour une garantie apparence incompatibles, de cumuler par exemple
de compétence la nouvelle « élite » tient sa les profits procurés par les titres scolaires
légitimité, non plus (seulement) de la naissance, ni prestigieux et ceux qu'assurent les protections capables

:
de la richesse, mais de 1'« intelligence » ; elle d'en obtenir tout le rendement ou encore d'ajouter
cumule tous les titres de légitimité (30). aux avantages procurés par les liaisons entre firmes
les bénéfices secondaires assurés par les échanges
matrimoniaux entre les familles des dirigeants.
L'« esprit de famille » et même l'affection qui
confèrent à la famille sa cohésion sont ainsi des
formes transfigurées et sublimées de l'intérêt
spécifiquement attaché à l'appartenance à un
groupe familial, à savoir la participation au capital
dont l'intégration de la famille garantit l'intégrité :
par cette sorte de faux en écriture qui est au
principe de l'alchimie du collectif, l'appartenance a
Le capital social une famille intégrée assure à chaque individu les
II faut se garder toutefois d'opposer les deux; profits symboliques correspondant aux apports
modes de reproduction par ce qui les distingue le cumulés de tous les membres du groupe.
plus, la famille et l'école :l'action de l'école s'appuie
sur la famille et la famille continue à mettre la Que l'on pense à l'exemple de la famille Debré qui réunit le
capital sous toutes ses espèces Robert Debré, membre de
logique relativement autonome de son économie l'Institut, de l'Académie de médecine, ancien professeur à

:
propre, qui lui permet de concentrer le capital la faculté de médecine de Paris, a épousé en premières noces
détenu par chacun de ses membres, au service Jeanne Debat-Ponsan, fille du peintre Edouard Debat-Ponsan
de l'accumulation et de la transmission du et soeur de Jacques Debat-Ponsan qui a été prix de Rome
patrimoine. Le nouveau mode d'appropriation du d'architecture. Devenu veuf, Robert Debré a épousé
Elisabeth de la Panouse, fille de Sabine de Wendel (de la grande
capital rend possible et même souhaitable dynastie de la sidérurgie). (Elisabeth de la Panouse, d'un
l'instauration entre les membres de la famille d'une premier mariage avec Alphonse de la Bourdonnaye, avait eu
solidarité d'une forme nouvelle : à la différence six enfants, dont Oriane, mariée à Yves Guéna, conseiller
des détenteurs d'un patrimoine économique qui d'Etat, ancien Ministre). Jacques Debré, frère de Robert,
était ancien élève de l'Ecole polytechnique, Président de la
sont divisés autant qu'unis par leur commune compagnie industrielle de télécommunications et
prétention à s'approprier ce patrimoine, toujours administrateur de plusieurs sociétés. Germain Debré, son autre
en danger d'être divisé et dispersé au hasard des frère, était architecte. A la génération suivante, on trouve
héritages et des alliances, les possesseurs d'un Michel Debré, fils de Robert Debré et Jeanne Debat-Ponsan,
capital diversifié à forte composante culturelle, maître des requêtes honoraire au Conseil d'Etat, ancien
premier Ministre, député, marié avec Anne-Marie Le Ma-
ont tout à gagner à maintenir les liens de famille resquier, fille de Charles Le Maresquier, architecte en chei
qui leur permettent de cumuler le capital possédé des bâtiments civils et palais nationaux, membre de
par chacun de leurs membres. Ainsi, le réseau des l'Institut, soeur de Noël Le Maresquier, architecte et
relations familiales peut être le lieu d'une membre de l'Institut, conservateur au musée Condé de Chantilly
et de Pierre Le Maresquier, ancien élève de l'Ecole normale
circulation officieuse ou même clandestine de capital supérieure, un moment conseiller culturel auprès de
qui donne toute leur efficacité aux réseaux de l'ambassade de France à Ankara, qui a été professeur, conseiller
circulation officielle ou en contrecarre les effets technique et directeur de sociétés. Olivier Debré, frère de
contraires aux intérêts de la famille (31) : la Michel, est artiste peintre et a exposé dans de nombreux
salons, galeries et musées, et Claude Debré, sa soeur, a épousé
relation dialectique qui s'établit entre l'officiel et Philippe Monod-Broca, chirurgien des hôpitaux, professeur
l'officieux, entre le réseau familial et le réseau^ à la faculté de médecine de Paris-Sud, fils de Raoul Monod.
proprement économique de circulation du capital' ami de Robert Debré. Jean-Louis Debré, fils de Michel
permet, ici comme ailleurs, de maximiser les Debré, qui a fait ses études à Sciences-po, est magistrat,
a été conseiller technique puis chargé de mission au
cabinet de Jacques Chirac.
30— On parle toujours d'Ambroise Roux comme d'une Et cette vaste párentele bien entretenue n'a rien
«grande intelligence» et, identifiant l'intelligence à la d'abstrait ou de théorique. Robert Debré raconte «
Pendant les dernières décennies, intense fut notre vie familiale
:

réussite aux concours, on rappelle volontiers les rangs obtenus et sociale dans nos logis parisien et tourangeau auxquels
dans ces compétitions (ainsi on ne manque jamais de
signaler que Jacques de Fouchier a été reçu premier à nous étions très attachés. Nous y recevions nos enfants et
l'Inspection des finances). Après les assises du patronat à nos petits-enfants. Mariages et naissances se succédaient.
Marseille en octobre 1972, les dirigeants du CNPF se sont Les liens restaient intimes avec les couples et leurs enfants
beaucoup réjouis, raconte Bernard Brizay, «de cet aveu (...). Plus tard, les caractères des garçons et des filles de la
paru dans le journal du PSU, Tribune socialiste 'Ce nouvelle génération devaient s'accuser. Certains devenaient
capitalisme-là est intelligent'» (cf. B. Brizay , Le patronat, des «contestataires» (...). La tradition du grand dîner de
:

histoire, structure, stratégie du CNPF, Paris, Ed. du Noël était respectée. Les descendants des'deux lignées étaient
Seuil, 1975, p. 192)., si nombreux qu'en y joignant quelques neveux et nièces nous
comptions plus de quatre-vingt invités (...). Nous nous
31— Lorsque C.S. Wilson et T. Lupton, (The Social réjouissions profondément des bonheurs personnels et des
Background and Connections of Top Decision-Makers, in K.W. succès professionnels de nos descendants qui s'orientaient
Rothschild (ed.), Power in Economies , Londres, de façons les plus variées. Les uns étaient devenus
Penguin Books, 1971, pp. 220-248) s'étonnent que les relations professeurs de médecine ou de chirurgie, ministres ou généraux et
de parenté soient demeurées très importantes malgré' dans la génération suivante se décelaient des talents divers.
le changement de la structure des entreprises, ils ne voient Peut-être me touchait particulièrement la réussite de trois
pas que c'est précisément le changement de la structure des de mes petits-enfants à l'Internat des hôpitaux de Paris »
entreprises qui confère toute leur importance au maintien (R. Debré, L'honneur de vivre, Paris, Hermann et Stock,
des relations personnelles. 1974,^p. 454).
28 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Rassemblement solennel, strictement té et, par là, de sa puissance. Le


ordonné, les funérailles sont cortège est une généalogie réalisée : en
l'occasion de procéder à une exhibition tête le fils, Henri de Wendel et les deux
publique et officielle du capital social frères du défunt, Maurice et Humbert ;
de la famille, de donner, si l'on peut au second rang, les deux gendres,
dire, une représentation de sa paren- Emmanuel de Mitry et Geoffroy de
Montalembert et l'aîné des petits-
fils, François de Mitry ; au troisième
rang, le beau-frère Septime Humann,
le second des petits-fils Henri de
Mitry, un petit-fils par alliance
François Missoffe (le mari de l'aînée des
petites-filles), un neveu (le mari de la
fille aînée du frère du défunt), Jean
Seillière de Laborde ; ensuite d'autres
neveux, cousins. Enfin, à l'arrière, les
femmes, nécessairement reléguées au
second plan dans les plus officielles
des occasions officielles (1). Cette
représentation de l'ordre bourgeois à
laquelle la haie d'honneur de sapeurs-
pompiers confère un air de funérailles
nationales, perdrait tout son sens si
elle ne se déroulait en présence d'un
public qui, dans la curiosité même
qu'il accorde à l'événement, apporte
le témoignage de sa reconnaissance.

Illustration non autorisée à la diffusion 1— Ce qui ne veut pas dire qu'elles ne


jouaient pas leur rôle dans le travail
de domination. Aux hommes
incombaient les remises de médailles ; aux
Les Funérailles ■;" femmes, les oeuvres sociales, les ventes
de M. François de charité, kermesses, séances
de Wendel, le 17 récréatives, bals de la Croix rouge, etc.
janvier 1949 à Hayange. Ainsi, lors de l'inauguration des
— On distingue MM
1. Maurice de Wendel nouvelles installations des écoles libres
; :

2. Henri de Wendel de Joeuf en décembre 1974 (une salle


3. Humbert de Wendel pour les langues vivantes notamment),
; ;

4. Comte Emmanuel de Mitry ; en présence du préfet de Meurthe-et-


5. François de Mitry ; 6. Comte
Geoffroy
7. Septime deHumann Montalembert; Moselle, du maire de Joeuf, du maire
; 8 Henri de d'Hattize et de Jean Gandois, nouveau
Mitry 9. François Misufre 1 0. Baron directeur de Sacilor (société du groupe
Jean
12. Comte Pierre CelierDuc de13. Maille
Seillière 11.
;

Henri- Wendel), ce sont les femmes et elles


;

Georges Humann 14. Baron de Mon- seules qui représentent la famille ;


;

tremy ; 15. Comte Raoul Chandon-Moët


;

16. Guy de Wendel; 17. Henri Grandet parmi elles, Madame Maurice de
;

18. Jean Grandet 19. Baron de l'Epée Wendel, Madame Henri de Wendel, la
; ;

20.
22. Baron de Klopstein; 21 Marquis 24.deVaulserre; comtesse Pierre Celier, la baronne
;

Benedetti 23. Firino-Martell Sabouret


.

25. Le président des charbonnages d Oranje- Seillière, la comtesse de Mitry (cf. P.


;

Nassau 26. Comte Richard du Buisson de Courson ; Fritsch, Les Wendel, rois de l'acier
27. Comte de Moustier; 28. Baron Charles de Cargan; français, Paris, R. Laffont, 1976,
;

29. Baron Jean de l'Épée ; 30. Sillion 31. Ragu ; pp. 210 et 273).
32. Gilles, etc..
;

J. Boudet, Le monde des affaires , Paris, Sede, 1952.

Les profits de l'intégration c'est que le volume du capital social détenu par un
Le cas où les actionnaires appartenant à une même agent individuel (donc par le groupe dont il fait
famille délèguent à un des leurs le droit de gérer le partie) dépend du volume de capital détenu par
portefeuille familial n'est qu'un cas particulier chacun de ses membres et du degré d'intégration
fdans lequel les profits d'intégration sont limités du groupe.
par les propriétés particulières de l'espèce de
capital considéré) de toutes les relations de L'allongement de la durée biologique de la vie et
l'allongement corrélatif de la durée de l'existence sociale
participation où le capital accumulé par chacun des contribuent à retarder le moment auquel les enfants héritent de
membres du groupe au titre des positions qu'il leurs parents et à le reporter à un âge où, du fait de
occupe en différentes institutions et différents l'abaissement de l'âge au mariage et de l'âge de la première
champs — et en particulier son capital de relations naissance, ils sont souvent eux-mêmes pères d'enfants en
sociales — est mis en participation en sorte que âge d'entrer dans la vie active et de procréer ;il s'ensuit que
la transmission d'une partie du patrimoine tend à se trouver
chacun en a sa part et que tous l'ont tout entier. subordonnée à la logique des rapports affectifs qui régissent
Bref, si le capital social est relativement les relations à l'intérieur de la famille comme l'a montré
H. Le Bras («Parents, grands-parents, bisaïeux»,
:

irréductible aux différentes espèces de capital, et en


particulier au capital économique et au capital Population 28 (1), janvier-février 1973, pp. 9-37), les détenteurs
de patrimoine héritent le plus souvent entre 50 et 55 ans,
culturel (dont il peut multiplier le rendement), sans c'est-à-dire au moment où ils établissent leurs enfants âgés
pour autant en être complètement indépendant, de 25 à 30 ans, d'un patrimoine qu'ils peuvent conserver
Le patronat 29

en totalité ou dont ils peuvent faire partiellement don à même logique, malgré les apparences, qui est a
leurs enfants (sous forme par exemple de logement ou de l'œuvre dans le remplacement, à la tête de, Rhône-
rente) selon leur bon vouloir et selon le degré auquel leurs Poulenc, de Wilfrid Baumgartner, le type même du
enfants se conforment à la définition qu'ils ont de
l'excellence sociale. Ces transformations des fonctions grand commis (ancien ministre, ancien gouverneur
économiques de la famille sont corrélatives d'un changement des de la Banque de France), par Renaud Gillet,
formes d'autorité au sein de la famille bourgeoise à ingénieur chimiste (diplômé de l'Ecole supérieure
l'autorité directe et ouverte exercée par le chef de famille,

:
de chimie industrielle de Lyon), président depuis
chef d'entreprise, gardien et garant du patrimoine commun, 1966 de Pricel, société holding où sa famille
se substitue un ensemble de relations de dépendance
affective fondées sur l'amour» , la «générosité» et la détient des intérêts (34), administrateur de la
« gratitude » et propres à remplir les mêmes fonctions, mais Compagnie financière de Paris et des Pays-Bas, BSN
de façon cachée en engendrant des liens qui doivent peut- Gervais-Danone, Eurafrance, l'Union chimique
être à leur transfiguration sentimentale et éthique l'essentiel
de leur force. Ces transformations du mode d'intégration Belge, la Société européenne d'horlogerie et
familial et des modèles familiaux d'autorité sont d'équipements mécaniques, mais aussi arrière petit-
homologues des transformations qui ont affecté la relation fils en ligne directe du fondateur de Rhône-Poulenc
maître-élève (particulièrement lorsque le «maître» est, (François Gillet) où sa famille ne détient que 2,3%
comme c'est souvent le cas, une femme) avec le passage du capital (35).
d'un système de gratifications ou de sanctions manifestes et En fait, le poids du capital social hérité de la
manifestement autoritaires à un style nouveau de
manipulation douce et invisible fondé sur le marchandage affectif, famille se fait à peu près également sentir dans tous
ainsi que des transformations du mode d'exercice de la les secteurs du champ du pouvoir économique
domination- qui s'observent dans certains secteurs de les opérations successives de cooptation qui

:
l'industrie et qui ont aussi pour effet de substituer les déterminent la sélection des dirigeants (et, à un moindre
formes douces du pouvoir aux formes les plus brutales. degré, la carrière des cadres ordinaires) s'arment de
critères qui ne sont jamais complètement
Mais le plus important est sans doute que, sur ce réductibles aux titres scolaires et moins encore à ce
qui sépare le plus clairement les deux univers, la qu'ils sont censés officiellement mesurer.
succession, les différences ne sont peut-être pas
aussi radicales qu'il le paraît. S'il ne fait pas de
doute que la possession de titres scolaires La bureaucratisation n'exclut évidemment ni la transmission
héréditaire des privilèges ni le népotisme qui prennent
prestigieux s'impose d'autant plus fortement que l'on parfois des formes tout à fait ouvertes c'est ainsi que, en
s'éloigne davantage du pôle familial et privé, il 1974, Jacques de Fouchier étant Président du conseil de

:
reste qu'elle ne s'impose pas moins, et souvent surveillance de la Compagnie bancaire, on trouvait Louis-
dès la deuxième génération, aux héritiers « Charles de Fouchier, son frère, Président d'honneur du
légitimes » eux-mêmes. C'est ainsi que l'on insiste sur le Crédit du Nord et de l'Union Parisienne, au Conseil
d'administration de la Compagnie bancaire (et de la banque
fait que, « ancien élève de Polytechnique et de Sup Worms) et Loïc, son neveu (fils de Louis), à la direction
Aéro», Serge Dassault, fils et successeur présumé du Crédit du Nord (dont Jacques de Fouchier était
de Marcel Dassault, « a prouvé [par là même] qu'il administrateur) et au Conseil d'administration de la Banque
est autre chose qu'un fils à papa» (32). Et la Worms (selon une technique proche de l'ancien fosterage
en usage dans les familles nobles, le jeune Loïc de Fouchier
succession se fait, le plus souvent, en faveur de gens avait commencé sa carrière comme attaché à la BNCI, puis
plus diplômés que leurs prédécesseurs (que l'on à la Banque d'Algérie et de Tunisie, avant de revenu" à la
pense, par exemple, à la succession de Paul Richard, banque familiale).
PDG de Thompson-Brandt ou de Sylvain Floirat).
Mais, s'il n'est pas rare que, pour sortir de la crise S'il est vrai que le pouvoir technocratique ou
où les place la mort du propriétaire, les familles bureaucratique est strictement viager et ne se
responsables aient recours au service d'un manager, transmet pas de père en fils, les grands commis
celui-ci lorsqu'il n'est pas traité comme un simple peuvent trouver dans le jeu des échanges de services
fondé de pouvoirs, ou une sorte de régisseur, et de protections un moyen de tourner, pour une
«révocable ad nutum», comme on dit dans ce part, l'interdit bureaucratique de la transmission
milieu où l'on a beaucoup fréquenté les Jésuites, héréditaire (36). Et, plus profondément, les
est souvent issu lui-même du monde distingué des diplômes les plus prestigieux qui, à ce niveau, sont
affaires. C'est ainsi que l'on peut apprécier valorisés plutôt comme garanties d'honorabilité
l'humour involontaire des propos par lesquels Jean- et de bonne éducation que comme brevets de
Marc Vernes, issu de la haute banque protestante compétence purement technique (37), ne donnent
(il est PDG de la Banque Vernes-Commerciale de
Paris), commente son accession à la succession de 34— A. Jemain et J.P. Robin, Pricel la base des Gillet,
Entreprise, 2 nov. 1973, pp. 85-86.
:

Ferdinand Béghin, et se pose en pur manager,


attentif à la seule gestion, étranger aux querelles de 35— R. Priouret, Rhône-Poulenc l'ampleur de la crise,
L'Express, 1er décembre 1975, pp. 80-83 ; cf. aussi R.
:

clan et indifférent à la défense des patrimoines :


« Ici, la dictature des grandes familles appartient au Priouret, Face à face avec Renaud Gillet, L'Expansion,
avril 1975, pp. 157-169.
passé. Ma présence à ce bureau le démontre
clairement. A quoi sert de tirer des plans sur la comète 36—11 faut compter au nombre des privilèges octroyés
aux «grands commis», celui d'orienter, voire de
pour savoir si l'affaire sera encore familiale dans déterminer, le choix de leur propre successeur. On pourra
cinq, dix ou vingt ans ? L'important, aujourd'hui, voir notamment ce qu'écrit Pierre Dreyfus, ancien PDG
c'est de la bien gérer » (33). Et c'est à peu près la de la Régie Renault, sur les conditions de sa propre
désignation et de la désignation de son successeur (P.
Dreyfus, La liberté de réussir, Paris, J.C. Simoen, 1977,
32— H. Jannic, Les grandes successions, L'Expansion, 52, pp. 40-43 et 175-176).
mai 1972, pp. 94-101. 37 — «Roger Martin, PDG de Saint-Gobain Pont-à-
33 -Ibid. Mousson, l'a dit une bonne fois pour toutes à ses
30 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

accès aux grands postes contrôlés par l'Etat que (38): d'un côté ceux qui, issus de l'aristocratie ou
s'ils s'associent aux propriétés plus rares, à peine de la grande bourgeoisie d'affaires parisienne,
définissables, qui définissent l'appartenance parce possèdent tous les attributs du style de vie bourgeois
qu'elles sont le produit de l'appartenance : c'est (clubs chics, Bot tin mondain, etc.) et de l'autre
ainsi que, dans l'ensemble que sélectionnent les les tard venus, membres de lignées moins
mécanismes statistiques de l'élimination scolaire, anciennes ou, à l'extrême, les parvenus issus de la petite
orientés vers la reproduction de la classe dans son bourgeoisie parisienne ou même provinciale. Et
ensemble, la cooptation fondée sur les critères cette opposition correspond très exactement à
subtils de l'appartenance à YEstablishment opère celle qui s'établit selon la position occupée dans
une seconde sélection, orientée plus précisément l'espace hiérarchisé du pouvoir économique, avec
vers la reproduction du monde des affaires, qui d'un côté les banquiers, «noblesse de la classe
fait que l'héritage, faute de pouvoir aller toujours bourgeoise», comme disait Stendhal (39), souvent
au descendant direct, reste maintenu parmi les issue de l'Inspection des finances, et les patrons,
descendants légitimes. fortement liés à la Banque, de grands groupes
industriels qui sont aussi des puissances financières,
et de l'autre les capitalistes industriels,
«techniciens» passés par les écoles d'ingénieurs et souvent
situés dans la position dominée de fonctionnaires
du capitalisme financier.
Si on mesure le pouvoir exercé sur le champ
économique par 4a participation à des conseils
d'administration de sociétés autres que la sienne
propre, on observe qu'il varie très fortement selon
le diplôme possédé : les Polytechniciens et les
Le pouvoir des anciens anciens de Sciences-Po se partagent à peu près à
L'opposition entre patrons privés et patrons égalité les sièges dans les vingt-cinq premières
d'«Etat» se double en effet d'une autre opposition sociétés tandis que les PDG qui sont passés par des
qui, étant le produit d'un principe de division écoles d'ingénieurs, de commerce ou par la faculté
subordonné, sépare des individus que le principe de de droit ou qui sont dépourvus de titres ne siègent
division principal range dans la même classe. A pour la plupart que dans les sociétés les plus petites
l'intérieur de chacune des classes définies sous le (relativement). Mais, à diplôme égal, les chances de
rapport de la distance à l'Etat, les patrons se siéger dans les conseils de sociétés importantes
distinguent, selon leur trajectoire sociale propre ou varient fortement selon la classe d'origine (40).
même celle de leur lignée, ou, plus exactement,
selon leur distance originelle au pôle du pouvoir
économique mesurée dans ses trois dimensions, 38— Ce n'est par hasard que l'ancienneté dans la position
c'est-à-dire dans les deux dimensions de l'espace prend de plus en plus d'importance (avec tout ce par quoi
elle se marque, manières, style de vie, etc.), à mesure que
social (définies par le volume global du capital l'on approche du sommet de la hiérarchie sociale on
et la structure de ce capital) et aussi en temps, à comprend que, s'agissant d'individus parvenus au même

:
l'ancienneté de l'établissement dans la position point d'arrivée, c'est-à-dire au terme de la course, la
recherche de la différence se réduise à l'ancienneté, c'est-à-dire
au rang d'arrivée dans la position qui survit dans la
condisciples 'De tout ce qu'on m'a enseigné entre l'Ecole manière, plus ou moins assurée, et aisée, d'occuper la position.
polytechnique et l'Ecole des mines, je puis attester
:

solennellement que rien ne m'a jamais servi'. Ce qu'un 39 — «Les banquiers sont le coeur de l'état. La bourgeoisie
ingénieur ou un gestionnaire a réellement besoin de savoir, il a remplacé le faubourg Saint Germain et les banquiers sont
l'apprendra en travaillant, et là seulement. Et qu'il se la noblesse de la classe bourgeoise» (cité sans référence,
rassure, l'entreprise le sait, et l'y aidera. Si les belles peaux par T. Zeldin, France 1848-1945, vol. I, Oxford,
d'âne gardent du prestige, c'est bien plus dans la mesure Clarendon Press, 1973, p. 77).
où elles préjugent favorablement de ces qualités de 40— On sait que les titres scolaires -et plus que tout autre le
caractère que l'on place au premier rang après tout, être reçu titre d'ancien élève de Grande école- ne valent que ce que
à Polytechnique prouve que l'on a été capable de vaut leur porteur. La «réussite sociale» des diplômés d'une
:

s'astreindre à deux ou trois ans de dur travail» (J. Fontaine, même école varie très fortement en fonction d'un ensemble
loc. cit.). de variables qui ne sont pas indépendantes du milieu d'ori-
La participation aux autres conseils d'administration selon l'origine sociale et le diplôme obtenu
Ran g des conseils d administration
1 à 25 26-100 101 et au-delà
diplôme Polytechnique d'ingénieur com erc let res, d'ingénieur com erc let res, d'ingénieur com erc let res,
obtenu s u p . P o l y t e c h n i q u e sup. Polytechnique sup.
Scien s-po droit, second., inachevé Scien s-po droit, second., inachevé Sciencs-po droit, second., inachevé
scien s scien s scien s
école école fac. total éeole école fac. •toal école école fac. total
csp du père 12 1 2 - 1 - 4 7 3 4 I 6 24
comm. 1
agrie, 1 4
c. moy.,ouv.,
artis.,empl.,
cadre, direct., ingén. 6 - - 1 7 2 2 1 1 2 - 8 2 1 5 1 2 - 11
officier, prop. terr. 3 2 1 6 1 1 1 - - 3 2 2 1 - 1 6
; : i ;

prof, lib., ht. fonct. 1 8 - 2 11 4 3 1 - - 8 3 8 1 1 5 18


g. comm., industr. 3 1 1 2 7 1 - - 1 2 2 2 8 2 5 6 25
gd. industr., admin. 2 5 4 - 3 - 14 3 3 1 7 14 3 4 3 6 8 5 29
ot. société, banquier
ensemble 16 15 5 1 7. 3 47 8 9 9 2 3 8 39 16 17 25 13 25 17 113
Le patronat 31

Quels que soient leurs titres scolaires, les PDG issus dimension de l'espace, varie très étroitement en fonction
des classes populaires ou moyennes ont peu de de l'origine sociale les PDG issus de la grande bourgeoisie
(de robe ou des affaires) font toujours plus souvent partie

:
chances de siéger dans des conseils de premier rang. de l'Automobile Club que les PDG fils de cadres ou
Par contre, il suffit aux PDG issus de la bourgeoisie d'ingénieurs ou issus des classes moyennes ou populaires ; ceux
de robe (qui sont plus souvent membres de qui sont issus des fractions anciennes (propriétaires terriens
l'AGREF et plus souvent cités parmi les « Cent qui ou militaires) sont fortement représentés dans les clubs les
font l'économie ») d'avoir fait Sciences-Po pour plus anciens (Jockey-Club, Nouveau Cercle) et, à l'inverse,
absents des clubs plus récents et à recrutement plus large
participer aux conseils des vingt-cinq premières (Rotary Club ou Racing Club), les seuls auxquels aient
sociétés (8 sur 1 1 de ceux qui sont administrateurs accès les PDG issus des classes populaires et moyennes.
dans une des vingt-cinq premières sociétés ont fait On observe des régularités de forme semblable pour
Sciences-Po) (41). De même, les PDG issus de la l'inscription dans le Bottin mondain les PDG issus des classes
populaires ou moyennes ont 28% de chances d'y être

:
grande bourgeoisie des affaires, ont de fortes inscrits, contre 36% pour les fils de cadres ou d'ingénieurs,
chances de participer à des conseils importants, et 47% pour les fils d'industriels ou de négociants, 65% pour
cela de manière à peu près indépendante du les fils de banquiers, administrateurs de sociétés, grands
diplôme, à la différence des PDG issus de la industriels, et 66% pour les fils de hauts fonctionnaires ou
de membres des professions libérales et 85% pour les fils
moyenne bourgeoisie qui sont présents seulement d'officiers ou de propriétaires terriens. Les PDG issus de la
dans des consens de second rang (quand ils ne sont grande bourgeoisie des affaires se distinguent très nettement
pas purement et simplement privés de toute de ceux qui sont issus de la moyenne bourgeoisie des
représentation). Confirmation a contrario du fait affaires : appartenant plus souvent à la noblesse par leur
que le principe des différences réelles entre les père (19 % contre 3 %), ayant plus souvent épousé une
femme issue de la noblesse (19% contre 5%) et surtout
porteurs de titres identiques n'est autre que membres de familles plus anciennement établies (47%
l'appartenance ancienne au monde des affaires, avaient au moins un grand-père, parfois un ancêtre plus
dans le cas des PDG fils de cadres, de directeurs ou lointain, dans la bourgeoisie contre 10% des autres), ils sont
d'ingénieurs, qui sont riches seulement de leurs plus souvent membres de l'Automobile Club (et aussi du
titres, les chances d'occuper un poste important Polo de Bagatelle et du Nouveau Cercle) et moins souvent
du Rotary Club.
varient en fonction du diplôme possédé (6 sur 7 de
ceux qui sont administrateurs d'une des vingt-cinq L'ancienneté de l'entreprise et les différents indicateurs de
premières sociétés sont Polytechniciens) . «noblesse» (en %)
Ancienneté dans les affaires robe S
La structure selon laquelle se distribuent, dans le imobile ;ction inances '3 0.
diagramme plan, les points exprimant les origines sociales des
patrons correspond (à quelques détails près, comme la gd-p< au total gd:-rpet bg.our; nom parti Auto Inspt desf
position des ouvriers, très peu nombreux, et avec une date fondation PDG seule père beau
entreprise et o | Jock club club s|
déformation systématique qui s'explique par le fait que, avant 1840 36,5 1 16 47,5 100 32 29 71 23 29 17 42
s'agissant de l'accès au pôle du pouvoir économique, les (n 24)
fractions les plus proches de ce pôle sont globalement 1840-1879
(n 32) 50 22 28 100 19 28 75 3 31 28 22
favorisées) à la structure de l'espace social qui s'observe
ordinairement (42), avec d'une part l'opposition selon le 1880-1899 44,5 44,5 11 100 14 5 53 22 2,5 28
(n 38)
volume du capital global (e.g. banquiers/ouvriers ou 1900-1919 42,5 40 17,5 100 10 5 47,5 2,5 19 5 14
employés) et d'autre part l'opposition selon la structure du (n 42)
1920 et(n après - 19 6
capital, les fractions riches en capital économique s'oppo-
sant, aux différents niveaux, aux fractions riches en capital 53) 58 32 10 100 16 11 36 7,5
culturel. Ainsi, l'appartenance à des clubs chics, dont on ensemble 48 33 19 100 16 14 53 4 23 10 20
sait qu'elle contribue fortement à définir la deuxième En ce qui concerne l'ancienneté dans la bourgeoisie de robe, la possession d'un nom avec
particule, l'inscription dans le Bottin
(en toutmondain,
ou en etc., partie)il s'aux
agit différentes
du pourcentage des PDG
présidant sont qui,
détenteurs dedeschacune
sociétésde ces
fondées époques,
caractéristiques.
gine. Ainsi, les revenus des anciens élèves de HEC varient au
moins autant selon la manière dont ils ont trouvé la Autre indice, tout différent puisque public et
situation qu'ils occupent, c'est-à-dire en fait selon le milieu officiel, de noblesse sociale, mais également lié à l'origine
d'origine, que selon le rang de sortie (qui est loin d'être sociale, la Légion d'honneur. Si 77,5 % des PDG ont la Légion
indépendant de l'origine sociale). Selon l'enquête menée par dlionneur, 50% étant au moins officiers, les PDG issus de la
l'Association des anciens élèves de l'Ecole des hautes études bourgeoisie de robe et des fractions anciennes, qui sont les
commerciales en 1971, les anciens qui avaient trouvé leur plus nombreux à occuper des positions de liaison entre le
situation grâce à leurs relations de famille ou grâce à leurs
relations d'affaires avaient un revenu médian de 90 000
francs contre 75 000 pour ceux qui l'avaient obtenue par L'appartenance aux clubs selon
une petite annonce et 65 000 pour ceux qui avaient trouvé l'origine sociale
leur situation à la suite du stage de sortie (Association des
anciens élèves de l'Ecole des hautes études commerciales,
Résultats partiels de l'enquête socio-professionnelle des
HEC en 1971, supplément au n° 128, déc. 1972 de la revue
csp du père
Homme et commerce -document confidentiel). en % <3 Sa "u3 ¿6 "0
41— Les PDG issus de la bourgeoisie de robe ou des affaires agrie, ouv., emplc. moy. 1 3,5 7
sont plus souvent membres de l'AGREF et plus souvent artis., comm.,
cités dans la liste des «Cent qui font l'économie» publiée cadre, direct., ingén. 4 12 4
par L'Expansion (32 % contre 20 % pour l'ensemble). Le officier, propr. terrien 13 13
nombre relativement élevé de PDG issus de la bourgeoisie prof, lib., ht. fonct. 32 5 5 5 5
de robe qui ne font partie d'aucun conseil ou seulement g. comm., industr. 27 3 3 11
de conseils de sociétés de second rang tient au fait qu'une gd. industr.,banquier
admin. 36 3,5 4 4 2
pt. société,
forte proportion d'entre eux est à la tête de grandes ensemble 23.5 2 3.5 4.5 5
entreprises publiques. On n'a retenu dans le tableau que les clubs pour lesquels
42— Cf. P. Boûrdieu, avec M. de Saint Martin, Anatomie lamembres
vérification a puIl être
s'agitfaitedu àpourcentage
partir de l'Annuaire
du goût, Actes de la recherche en sciences sociales, 5, oct. inscrits. des PDG des
issus des différentes classes sociales qui sont inscrits dans,
1976, spécialt. pp. 8-17. chacun des clubs.
32 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

L'appartenance à l'ordre de la Légion des fractions dominées de la classe dominante ou


d'honneur selon l'origine sociale des classes moyennes et populaires (44). Lorsque
des PDG fils de membres des professions libérales
eval o 6 Of ] ero ou de hauts fonctionnaires, de banquiers ou de
csp du père •g "o o -a -a présidents de sociétés semblent faire exception
agrie, ouv., empl. 17 36,5 26,5 20 - 100 en étant à la tête de sociétés relativement
artis., comm., c. moy. récentes, c'est que celles-ci appartiennent aux
cadre, direct, ingén. 23 50 23 4 100 secteurs les plus nobles, comme le pétrole ou
officier, propr. terrien 27 6,5 20 40 6,5 100
prof, lib., ht. fonct. 11 16 32 38 3 100 l'électronique. A quelques exceptions près — dont
g. comm., industr. 29,5 29,5 19 19 3 100 on rendrait sans doute raison en prenant aussi en
gd. industr., admin. 27 23 28,5 14,5 7 100 compte l'activité principale ou dominante de la
pt. société, banquier
ensemble 22,5 27,5 26 20 4 100 société —, les sociétés ont d'autant plus de chances
qu'elles sont plus anciennes d'être dirigées par un
secteur public et le secteur privé, sont aussi ceux que l'Etat PDG détenant plusieurs des signes et des insignes
reconnaît et décore le plus souvent : c'est parmi eux que
l'on trouve le plus fort taux, de conimandeurs, de grands de la noblesse, nom à particule, présence dans le
officiers ou de grands croix et aussi de détenteurs de la B ottin Mondain, appartenance aux clubs les plus
Croix de guerre (61,5% pour les fils d'officiers et de anciens (Jockey Club bien sûr, mais aussi
propriétaires terriens, 48,5% pour les fils de hauts Automobile Club) et à l'Inspection des Finances. Lorsqu'à
fonctionnaires ou de membres des professions libérales contre
27,5% des fils d'hommes d'affaires). Les PDG issus des tous ces titres elle joint la noblesse des titres
classes populaires et moyennes n'accèdent scolaires, la noblesse des affaires est bien placée
qu'exceptionnellement aux plus hautes décorations ils ne sont le plus pour imposer la reconnaissance de son propre
souvent que chevaliers de la Légion d'honneur et sont un
:

style de vie, qui implique le désir plus ou moins


peu plus décorés que les autres de l'Ordre du mérite (25% conscient de participer, de s'identifier, « d'en
contre 16%) et surtout des Palmes académiques (17%
contre 4%) alors qu'ils n'ont pas exercé plus souvent que les être», bien placée donc pour imposer la domination
autres de fonctions d'enseignement dans les grandes écoles méconnue et reconnue de ses propres normes
et qu'ils n'occupent pas plus de positions dans les conseils d'aperception et d'appréciation sur le marché des
d'administration d'organismes universitaires (43). relations personnelles où se négocient les manières,
les goûts, les accents et le maintien et où se
Les affaires ont leur noblesse, que désigne détermine la valeur sociale des « personnes » . C'est ainsi
l'ancienneté dans les affaires, très souvent associée à que la domination qu'elle exerce sur les parvenus
l'ancienneté de l'affaire possédée (ou du secteur, de l'entreprise ou du diplôme, tels que les dirigeants
dont la noblesse se mesure aussi à l'ancienneté). d'entreprises de second rang (souvent contrôlées
La gentry des affaires est toujours noble à plusieurs par un grand groupe étranger ou technocratique),
titres. L'ancienneté et la notoriété de sa lignée, qui et qui se manifeste par exemple dans sa
se rappelle dans un nom noble ou célèbre et dans participation sans réciprocité à leurs conseils
des manières et un maintien « distingués », propres d'administration, doit autant à la violence douce des
à lui assurer l'accès aux honneurs, aux privilèges mécanismes de domination symbolique qu'aux
et aux propriétés les plus rares, comme les œuvres contraintes brutales du pouvoir économique.
d'art, attestation sans pareille du goût de leurs
possesseurs, et à lui ouvrir les groupes les plus
strictement sélectifs, comme les clubs chics, 44— J. P. Courthéoux montre bien comment dans la
s'associent le plus souvent à l'ancienneté de ses sidérurgie, l'ancienneté du milieu social des entrepreneurs et
affaires et des relations personnelles qu'elles l'ancienneté des entreprises vont de pair. «Les Audiffret-
impliquent. On observe en effet que, plus une Pasquier, Fould, Gixod de l'Ain, Hélie d'Oissel, Lacaze,
entreprise est ancienne, plus est grande la Mallet, Périer, de Nervo, Petiet, Roederer, de Wendel, qui
ont illustré la première révolution industrielle » dirigeaient
probabilité que la présidence incombe à un PDG ou administraient en 1960 «une ou plusieurs firmes
appartenant aux familles les plus anciennes de la grande sidérurgiques et non des moindres». Et il précise «Le prestige
bourgeoisie des affaires ou de la grande bourgeoisie issu de l'ancienneté des situations et des fonctions n'aurait
:

(ou noblesse) de robe; à l'inverse, les sociétés les pas suffi à consolider les pouvoirs économiques et sociaux
de telles dynasties si elles ne s'étaient pas assurées des
plus récentes, dont la fondation est ultérieure à relations d'influence, particulièrement en assortissant leurs
1920, sont présidées avec une fréquence qui ne fonctions sidérurgiques de fonctions politiques, publiques,
peut pas être un effet du hasard par des PDG issus académiques ou honorifiques, ou, en d'autres termes, en
cumulant des fonctions économiques et des fonctions
sociales» (cf. J.P. Courthéoux, Les pouvoirs économiques et
43— Deux exemples-limites P. Lizon, PDG de la société sociaux dans un même secteur industriel la sidérurgie,
Revue d'histoire économique et sociale , XXXVIII, 3, 1960,
:

Le matériel téléphonique (du groupe ITT) dont le père


:

était employé et qui a fait ses études au collège Arago puis pp. 339-376).
à l'Ecole nationale supérieure d'ingénieurs des arts et
métiers de Paris, est officier de la Légion d'honneur,
commandeur de l'Ordre national du mérite, a la Croix des
services militaires volontaires, la médaille de
l'Aéronautique et plusieurs autres distinctions la grande médaille
d'or de l'Electronique, la médaille d'honneur et la
:

médaille d'or du Travail, la médaille d'or de l'Education


physique et des sports, la médaille d'argent du Syndicat
général de la construction électrique. A l'inverse, W. Baumgart-
ner, PDG de Rhône-Poulenc en 1972, gouverneur
honoraire de la Banque de France, ancien ministre, indique une
seule décoration dans le Who's Who, celle de grand croix de
la Légion d'honneur.
Le patronat 33

Définition : indéfinissable l'analyse le confirme) qu'« on peut être à la tête


d'une grande entreprise et ne pas faire partie de
On voit comment, une fois encore, l'Establishment » . C'est là qu'intervient d'abord la
l'opposition entre les postes s'exprime logiquement dans nature de la société et de ses activités (le secteur) on
les propriétés de ceux qui les occupent, comme si distingue les activités «nobles», la banque,

:
le style de vie ou, mieux, l'habitus qui est à leur l'industrie lourde, le transport maritime, les services
principe était la médiation pratique à travers publics, réduits depuis les nationalisations de 1946 à
laquelle s'accomplit la fonction inscrite dans la la distribution d'eau (47), de l'hôtellerie et de la
structure de même que l'opposition entre les deux «cantine» (Jacques Borel) et de toutes les activités
modes de contrôle, privé et public, se retraduit, on
:

de commerce et de distribution à l'exception de


l'a vu, dans l'opposition entre les patrons discrets celles que rehausse leur ancienneté, tels les grands
et secrets de l'entreprise familiale et les « hommes magasins (par exemple la famille Laguionie-
publics» de l'entreprise bureaucratique, de même Vignéras) qui s'opposent aux grandes surfaces
l'opposition entre le capitalisme financier de la
banque et des groupes industriels qui en ont épousé comme 1'« ancien régime » et le nouveau, le
la logique (45) et le capitalisme monopoliste de la spécialiste qui a une clientèle et le généraliste qui
ne l'a pas encore (48). Sans parler des
grande industrie se retraduit tout naturellement «cosmétiques» (François Dalle) et de l'immobilier (49) ...
dans le contraste entre les hommes de relations
mondaines et de relations publiques, prédisposés à Le propre des « élites » des sociétés «
retraduire les liaisons financières en liaisons démocratiques » est de se définir statistiquement et
personnelles, et les cadres techniques, mieux d'être donc délimitées par des frontières
préparés à exercer les fonctions traditionnelles statistiques qui ne prennent jamais la forme de lignes de
d'autorité et d'encadrement qu'appelle la gestion démarcation strictes : par une autre de ces entorses
à l'axiome de omni et nullo qu'opère la statistique,
interne de l'entreprise (plusieurs d'entre eux sont tous les membres du groupe ne possèdent pas
d'anciens officiers supérieurs ou d'anciens préfets) toutes les propriétés qui définissent en propre le
que les fonctions de liaison et de contrôle « doux », groupe et, à la façon de la limite d'un nujage ou
fondé sur l'autorité de l'information et du pouvoir
financier, qu'appelle la logique du capital financier. d'une forêt selon Rapoport (50), la limite d'un
Aucun des titres de noblesse ne suffit par soi groupe comme Y Establishment (51) est une
à conférer la noblesse. Ainsi les plus hauts titres ligne (ou une surface) imaginaire telle que la
scolaires sont des conditions nécessaires, mais non densité des individus (gouttelettes de vapeur
suffisantes, permissives mais non nécessitantes, de condensée, arbres ou patrons) est d'un côté supérieure,
l'accès à l'Establishment. Mais la richesse y suffit de l'autre inférieure à une certaine valeur. On voit
moins encore lorsqu'elle ne s'assortit pas des immédiatement tous les effets idéologiques que
« manières » convenables : on rappelle de Jacques l'on peut tirer de cette propriété ainsi, on peut
toujours à la fois exhiber le petit nombre

:
Borel, sacrifié par l'Establishment, qu'« il ne
pouvait réussir puisqu'il n'avait ni l'argent ni les d'individus exemplaires qui cumulent toutes les
manières»; et pensant vraisemblablement à propriétés et tous les titres donnant droit à
Sylvain Floirat, vice-président-directeur-général de l'appartenance (c'est le cas par exemple de Jacques de
la société des engins Matra, Président délégué Fouchier) et entretenir l'illusion de l'ouverture et
d'Europe n° 1 Images et Son , né à Nailhac (dans de I'« égalité des chances » en mettant en avant
le département de la Dordogne), on indique que tous les cas d'individus possédant toutes les
l'entrée dans le «monde» suppose qu'« on affine propriétés sauf une. Mais ce n'est pas tout : le
son éducation » et qu'« on perde son accent du fait que les différents membres du groupe sont
terroir » (46). L'importance de la position occupée, sinon incomparables, du moins insubstituables ,
qui se mesure au chiffre d'affaires de la société ou c'est-à-dire tels qu'on ne puisse jamais les identifier
à l'importance des fonds propres compte pour
beaucoup mais on s'accorde pour observer (et 47— Jacques de Fouchier, Président de la Banque de Paris et
des Pays-Bas, François de Fiers, PDG de la Banque de
45 —Ainsi, des groupes industriels, comme PUK, présidé (en l'Indochine et de Suez, Pierre Champin, PDG de la société
1972) par Pierre Jouven, ou la CGE, présidée par Ambroise Denain Nord-Est-Longwy, Ambroise Roux, PDG de la CGE,
Roux, polytechnicien et ingénieur des Ponts et chaussées, Francis Fabre, PDG des Chargeurs réunis, Tristan Vieljeux,
lié aux affaires par sa famille (son père était administrateur PDG de la Société navale Chargeurs Delmas-Vieljeux
de sociétés, Président de la Compagnie générale accidents, apparaissent bien dans le haut de l'axe 2.
son grand-père médecin) ont en fait «des objectifs plus 48— A la différence de la majorité des PDG des sociétés
financiers qu'industriels» «La CGE n'a pas été fondée par commerciales, Jean Vignéras, Président de la Société Au
des techniciens mais par des financiers. L'aspect technique Printemps, se situe dans le haut de l'axe 2.
:

a toujours été traité dans le cadre de la plus stricte 49—11 est remarquable que les rares PDG qui ne sont pas
rentabilité» (A. Roux, interview à Entreprise , 1967). décorés de la Légion d'honneur (22,5 %) se rencontrent
46— Cette citation, comme les suivantes, est extraite d'un dans les activités les moins nobles (le commerce, les
article qui mériterait d'être reproduit en entier : il fait en boissons), à la tête des filiales de second rang des sociétés
effet partie de ces discours hagiographiques, livres d'or des étrangères ou des sociétés contrôlées directement par un groupe
Grandes écoles (e.g. Rue d'Ulm de Peyrefitte), nécrologies, important.
interviews littéraires, etc., où l'innocence des célébrants se 50 — E. Rapoport, in R.R. Grincker, Toward a Unified
conjugue avec la suffisance des célébrés pour livrer en toute Theory of Human Behavior , New York, Basic Books, 1956.
clarté la vérité à la fois la plus objective et la plus intime
devant laquelle on se récrie lorsqu'elle est mise au jour 51 —C'est-à-dire grosso modo les deux secteurs supérieurs
par l'analyse scientifique (cf. R. Tendron, Establishment de l'espace défini par l'analyse des correspondances (la
Les intouchables, Le Nouvel économiste 102, 17 oct. 1977, même chose pouvant être dite de la limite des groupes
:

pp. 66-72). définis par la proximité aux deux pôles du champ).


,
34. Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

les uns aux autres sous tous les rapports et que Bagatelle, ou les dîners du «Siècle», les conseils
l'on puisse toujours opposer des exceptions à d'administration de certaines grandes sociétés
toutes les définitions, produit l'illusion subjective (Paribas ou PUK par exemple) donnent une idée
du mystère de la « personne » indéfinissable et approchée, fonctionne comme une instance de
du groupe qui, étant fondé sur le miracle de légitimité « qui s'arroge le droit de faire la loi et
l'élection, n'est rien de plus qu'une somme de punir si elle n'est pas respectée » et comme un
d'individus «exceptionnels» ou, comme on dit, de réseau de solidarités qui est au principe de choix
« personnalités » . économiques inexplicables dans une logique
purement économique : on l'a vu par exemple
à l'occasion de ce manquement à la bienséance
des affaires que fut l'OPA ratée d'Antoine Riboud,
pourtant issu d'une famille anciennement établie
dans les affaires, contre Saint-Gobain et le comte
Arnaud de Vogué. Il faut avoir une vue étroitement
économiste des relations économiques pour
ignorer que sans «crédit» auprès de ceux qui ont le
pouvoir sur le crédit, il n'y a pas de crédits. Les
groupes aristocratiques — c'est ce qui en fait le
mystère pour ceux-là mêmes qui en participent —
n'ont pas d'autre fondement que l'arbitraire
apparent de l'inter-reconnaissance. Tout à fait
Les affaires ne sont pas les affaires apparent bien sûr, puisque le principe de tous les
Toutes les aristocraties se définissent elles- jugements d'appartenance ou d'exclusion n'est autre
mêmes comme au-delà de toute définition : la chose que l'ancienneté dans la classe. Là encore
gentry des affaires se sent et se veut au-delà des critères tout est affaire de temps : «'Dans une ou deux
formels de reconnaissance et des règles explicites générations les enfants de Carrefour feront peut-
de maintien ? « 'Le consensus ne résulte pas de être partie de Y Establishment' . 'Peut-être', car
règles, même non écrites, comme l'explique le Guichard et Perrachon — nés avec le début du
président Caplain, mais de l'idée qu'on se fait du siècle — 'n'ont jamais dépassé Y Establishment
comportement d'un individu' . (...) 'On reconnaît de province'» (54). De temps et aussi de manières,
instinctivement ceux qui en sont et ceux qui n'en qui ne s'acquièrent d'ailleurs qu'avec le temps et
sont pas' , explique un grand patron de l'industrie, qui sont le fait de ceux qui ont le loisir de prendre
qui ajoute : 'Quand on fait partie de leur temps : la spéculation, que l'on condamne (à
l'Establishment, on ne parle pas de l'Establishment' ». Bien propos de la promotion immobilière et de ses
sûr, « il n'existe pas véritablement d'homme de aventuriers), trahit une presse, une précipitation de
gauche dans l'Establishment», mais là encore parvenu, en tout opposée à la lente et sûre
tout est dans la manière ; et si l'on n'a que mépris accumulation du banquier de vieille souche. Parce qu'en
pour les « turlupins » qui, en donnant dans le affaires aussi et peut-être surtout, « il faut des
progressisme, trahissent leur caste et vendent la manières». S'il est des lieux comme l'immobilier
mèche (52). on sait reconnaître le souci bien où il n'est « pas très moral de gagner de l'argent »
compris du «social» : «M. Marcel Demonque, (au moins directement — que seraient en effet les
l'ancien patron des Ciments Lafarge, 'tirait des promoteurs sans les banquiers ? — ), c'est qu'ils
larmes de ses pairs' en évoquant ses préoccupations appellent « la spéculation au sens péjoratif du
sociales, mais 'il avait une poigne de droite' ». terme » et la « dérogation », c'est-à-dire le soupçon
De même, ce qui est fatal à tel parvenu aux mœurs du « pot-de-vin », formes de pression que l'on peut
encore rudes, est pardonné à tel autre, assuré de exclure, au nom de la bienséance des affaires,
l'indulgence de ses pairs. « Ce club sans statut écrit,
sans liste de membres, fonctionnant uniquement
par cooptation instinctive et spontanée», dont parle ne suis pas du tout conventionnel, je ne suis pas du tout
snob ; dans ces trucs-là, je les emmerde, ils me font tous ...
Jacques de Fouchier, et dont, mieux que les clubs Si je suis président du Polo de Bagatelle, c'.est par
les plus sélects (53), Jockey-Club ou Polo de .tradition, par devoir (...). Ma femme n'y fout jamais les pieds ;
quand je lui dis 'il faut que tu viennes parce qu'on donne
la coupe en souvenir de mon père', elle me dit 'tu n'as
:

52— Parmi ces trouble-fête, on peut citer Lucien Pfeiffer, qu'à emmener une de tes filles, ne m'emmène pas moi,
:

PDG de Prétabail depuis 1965 entré dans le monde ça m'assomme'» (Interview d'Elie de Rothschild, Président
bancaire par effraction, avec le crédit -bail, ce fils de du Polo de Bagatelle)
:

commerçant passé par HEC, empreint d'idées de «gauche» (il a 54— «A propos de Raymond Sachot [fils d'artisan, licencié
été directeur de La Vie catholique illustrée de 1959 à 1961)
et membre de l'association Entreprise et progrès et du en droit, diplômé de Harvard] qui apparut un moment
Centre des jeunes dirigeants d'entreprise, avait tout pour comme le grand fédérateur de l'industrie alimentaire, un
heurter l'Establishment (cf. L 'Expansion , janvier 1976, p. 36 banquier dit 'II a voulu aller trop vite et ne s'est pas
toujours bien entendu avec ses banquiers. Payant en actions ses
:

et J.P. Roulleau, Les champions de l'expansion, une


nouvelle race de dirigeants, Paris, Cercle du livre acquisitions,
'classer' son titre. il faisait
Mais ensuite
il changeait
le tour
tropdesouvent
la placede pour
économique, 1969). banquier dès qu'un paquet d'actions était classé, il en pissait
53—11 est remarquable que la plupart des membres de d'autres de partout'. Voilà pourquoi la réussite de
:

YEstablisment (situés au haut de l'axe 2) omettent de Raymond Sachot a été éphémère, et pourquoi il a été
mentionner dans le Who's Who leur appartenance à un club, contraint de fondre son groupe dans la nébuleuse
entendant sans doute manifester par là qu'ils sont au-dessus multinationale de James Goldsmith» (A. Duffau, Le palmarès des
de ces formes d'association. Témoin ce propos «Moi, je fusions, L 'Expansion , mars 1974).
:
Le patronat 35

lorsqu'on dispose des techniques d'influence part de son pouvoir de durer, de se perpétuer, de
hautement euphémisées qu'autorisent les liaisons se reproduire, à sa capacité de se faire reconnaître ,
personnelles entre personnes également c'est-à-dire de se faire méconnaître en tant que
honorables; c'est qu'ils appellent des agents capital en se convertissant en espèces mieux
économiques conformes à la vérité brute et brutale des dissimulées, comme les œuvres d'art ou l'éducation,
relations économiques (« des hommes à poigne, des et aussi parce que sa perpétuation s'accompagne
inévitablement d'une transformation du rapport
ces'
'brutes'»),
relationsc'est-à-dire
ce qu'il faut
incapables
de mauvaise
de foi
mettre
pour dans
s'en que ses propriétaires entretiennent avec lui, l'âpreté
masquer la vérité et éviter ainsi d'en rappeler la brutale des fondateurs, transparente à la brutalité
vérité à leurs partenaires. On ne parle pas de profit des rapports de force économiques, cédant la place
dans la maison d'un banquier : le principe de la au détachement de l'aisance héritée, parfaite
bienséance des affaires, que l'Establishment a dénégation de la violence qui est à son principe (57).
toujours à la bouche, et, plus largement, de toute
la morale bourgeoise et de toutes les pratiques
constitutives de l'art de vivre bourgeois, comme le
refus de l'ostentation de la richesse (il est malséant
« de promener sa femme avec un diamant qui lui
recouvre la moitié du doigt » ou « d'arriver en Rolls
à son bureau»), la discrétion (« L'Establishment
n'aime pas les réussites trop voyantes ») et la
réserve (on reproche à tel patron de parler trop et Le scolaire et le mondain
de se faire trop voir à la télévision ou dans les L'autonomie des critères propres du jugement
colloques), l'honorabilité de la vie privée (55) et mondain s'affirme dans le fait que les titres
l'austérité affectée de la tenue, vêtements sombres scolaires ne reçoivent toute leur valeur sociale que s'ils
et langage retenu, les conversations distinguées et sont assortis de titres et de qualités qu'il
les collections d'œuvres d'art, n'est autre chose n'appartient pas à l'école d'inculquer ou de décerner.
que la mauvaise foi collective par laquelle un Lorsque YEstablishment des affaires parle d'«éduca-
groupe se masque à lui-même le fondement même tion», il ne pense pas à celle que confère l'école,
de son existence et de son pouvoir, la dénégation mais à celle qui, à la limite, ne s'acquiert pas
originaire du profit et des rapports sociaux qu'il puisqu'elle n'appartient qu'aux gens bien nés. En
suppose. fait, les traitements différents qu'il accorde aux
Si les aristocraties n'aiment jamais les différents diplômes, notamment aux titres de
parvenus, ce n'est pas seulement par un de ces réflexes de polytechnicien ou d'ancien élève de Sciences-Po,
défense qui est au principe de tout numerus clausus permettent de se demander si le champ du pouvoir
c'est aussi que ces tard venus arrivistes rappellent, économique reconnaît toujours ce que le titre
par leur réussite trop rapide et aussi par la manière, scolaire est censé garantir, c'est-à-dire les
nécessairement brutale, dont ils l'ont obtenue et par compétences les plus spécifiquement et exclusivement
la manière naïvement ostentatoire dont ils scolaires, comme une culture scientifique, ou
l'affirment, la violence arbitraire qui est au principe seulement des compétences et des dispositions qui,
de l'accumulation de tout capital. Si l'appartenance acquises hors de l'école et partiellement reconnues
à l'Etablissement est si étroitement liée à par l'école ou du moins par les plus mondaines des
l'ancienneté de l'établissement dans les affaires (56), institutions scolaires, sont aussi garanties par
c'est sans doute que ce « crédit », c'est-à-dire le le titre scolaire, mais très inégalement et toujours
capital symbolique de reconnaissance, de confiance par surcroît.
et, en un mot, de légitimité, a ses lois propres Tout se passe comme si les PDG devaient
d'accumulation qui ne sont pas celles du capital apporter d'autant plus de capital social qu'ils
économique. Comme disent les frères Willot, possèdent moins de capital scolaire et
« il est plus facile de conquérir que de garder » . réciproquement : ainsi, comme les PDG qui sont dépourvus de
Si le capital qui dure tend à se convertir en crédit, titres d'enseignement supérieur, ceux qui sont
en prestige, c'est-à-dire en capital symbolique, passés par Sciences-Po sont souvent issus de
capital méconnu, reconnu, légitime, ce n'est sans familles qui appartiennent à la classe dominante
doute pas par un effet propre du vieillissement, depuis au moins deux générations, sont souvent
mais plutôt parce que le capital doit toujours une nobles — et de vieille noblesse (58) — et alliés à

55 — «Un grand président s'est vu privé de l'accès à la table 5 7 —Et qui se manifeste en toute clarté dès que ces
du gouverneur de la Banque de France pendant deux ans fondements sont menacés.
pour cause de divorce dans des conditions délicates. Car s'il 58—11 est remarquable que les PDG qui sont passés par
n'est pas interdit d'avoir des maîtresses et même de les Sciences-po. et qui ont un nom à particule figurent plus
montrer, 'il ne faut pas provoquer de drames'». souvent dans les dictionnaires de la noblesse (cf.
56— Ancienneté de la lignée, ancienneté de l'individu lui- notamment Dugast Rouillé éd., Le nobiliaire de France (actuel),
même la précocité du «pantouflage», où s'exprime la Nantes, 1972, 2 vol., ou É. de Sereville, F. de Saint Simon,
familiarité avec le monde des affaires qui favorise la pro- Dictionnaire de la noblesse française, Paris, La société
:

pensio.n et la probabilité de le réaliser, contribue très, française du XXe siècle, 1975) que les PDG passés par
fortement à définir l'appartenance à l'Establishment d'autres filières. Il en est ainsi de Jacques de Fouchier,
(on sait par l'enquête sur les élèves de l'Ecole nationale François de Fiers, Pierre de La Lande de Calan, qui, tous les
d'administration que la propension à juger normal le trois Inspecteurs des finances, appartiennent à des familles
«pantouflage» atteint sa fréquence maximum chez les dont l'origine reconnue remonte au XVIIe siècle ou même
élèves issus da la classe dominante). avant.
36 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

des familles nobles et figurent presque tous dans le dispositions déjà constituées plus qu'elle
B ottin mondain, à la différence de ceux qui sont n'inculque des compétences nouvelles et qui consacre des
passés par Polytechnique et qui sont beaucoup situations acquises plus qu'elle n'offre des voies
moins anciens dans la bourgeoisie d'affaires ou de d'ascension, remplit avant tout une fonction
robe et beaucoup moins pourvus des attributs de légitimation (61). Dans un cas, l'institution
traditionnels de la noblesse ; les anciens de Sciences- scolaire affirme son autonomie à la fois par la
Po sont toujours plus souvent membres des clubs nature des savoirs inculqués et exigés qui ne
les plus anciens et les plus prestigieux (Jockey peuvent être acquis que par un apprentissage
Club, Automobile Club, Cercle Interallié) que les spécifique et spécifiquement scolaire (bien que,
Polytechniciens qui sont rarement inscrits dans un comme le montre la sur-représentation des fils
club — le Cercle du Bois de Boulogne excepté — , d'ingénieurs, il puisse être aussi partiellement
plus rarement même que ceux qui sont passés par assuré par la famille dans le cas et dans le cas
Centrale ou les Mines de Paris, Nancy, Saint- seulement où elle dispose déjà de cette espèce
Etienne ou les autres écoles d'ingénieurs (59). particulière de capital culturel) et qui sont de peu
de prix sur les marchés mondains ; dans l'autre cas,
L'ancienneté dans les affaires et les indicateurs de l'école, très proche en cela des institutions
«noblesse» selon l'établissement d'enseignement supérieur
Ancienneté dans les affaires Nom à particule auxquelles les aristocraties de la naissance ou de
Xl0 Gmonda l'argent confient traditionnellement leurs enfants,
bt moins grand-père de de[bourgeoise Oxford et Yale, ou l'Ecole des Roches et les
seulmnt leou au-delà g r a n d - p è r e collèges jésuites les plus strictement réservés,
PDG père aupère total mère père épouse Bot in octroie une consécration qui, quoiqu'elle soit
diplome PDG le le Le e t conférée par la moins « scolaire » des institutions
en%
Polytechnique 72 5 22,5 5 100 15 5 9 46,5 scolaires, reste parée des apparences de la neutralité
(n 43)
Sciences(npo 45) 57 5 15 27,5 100 37,5 29 16 22 80 sociale que confère à l'école son autonomie plus ou
moins affirmée par rapport aux exigences
école d'ingénieur 49 36 15 100 5 5 8 8 38,5 mondaines. Il n'est pas douteux que le succès social de
(n 39)
école de commerce 35 41 24 100 6 6 12 53 Sciences-Po et de l'ENA qui en est le prolongement
(n 17) s'explique par le fait que ces institutions ont
facultés de droit, 46 37 17 100 8 13 8 15 44 permis aux familles de la grande bourgeoisie les
lettres, sciences (n 39) plus soucieuses de ne pas s'enfermer dans le refus
enseign. second, 18 53 29 100 14 14 17 14 52
ou sup. (ninachevé du lycée d'Etat et des grandes écoles qui était de
29) bon ton dans la grande bourgeoisie provinciale, de
ensemble 49 32 19 100 16 13 9 14 53 s'assurer la légitimation scolaire de la transmission
Enl'appartenceance qui concerne l'ancienneté de dansfamille
la dans la bourgeoisie agitde durobe,sont de l'héritage économique qui, au moins depuis la
pourcentage desà laPDG noblesse et l'inscription leouBottin
l'autremondain, il s'scolaires,
qui, étant passés par l'une des filières fin du 19ème siècle, tendait à être de plus en plus
détenteurs de chacune de ces caractéristiques.
fortement exigée. Cela au moindre coût scolaire,
puisque d'une part toute la logique du recrutement
En fait, à travers l'opposition entre les social de leur corps professoral et de leur public les
patrons qui sont passés par Polytechnique et ceux qui prédisposait à reconnaître l'espèce
sont passés par Sciences-Po, on saisit deux usages particulière de capital culturel et le rapport à la culture et au
tout à fait différents de l'institution scolaire et des langage qui définit en propre l'héritage de la
titres qu'elle décerne : pour les premiers, et en bourgeoisie parisienne et que, d'autre part, le
particulier pour ceux d'entre eux qui sont issus de la privilège secret que la bourgeoisie d'affaires accorde
petite bourgeoisie provinciale, et qui se rencontrent aux dispositions garanties par les plus mondains des
surtout parmi les PDG de filiales étrangères et titres scolaires lorsqu'elle détient la maîtrise entière
d'industries moins anciennes, l'école et le titre scolaire
sont des principes déterminants de l'accès à la technique avaient obtenu au moins une mention àj'une ou
classe dominante ; pour les seconds, qui sont l'autre des deux parties du baccalauréat contre 86% cíes élèves
presque tous issus de la bourgeoisie- d'affaires de l'ENA et 55 % des élèves de la section Services publics de
parisienne (et notamment de la banque) ou de l'aristocratie l'Institut d'études politiques; 59 % des polytechniciens ont
la plus ancienne et qui se rencontrent surtout dans obtenu au moins une mention bien et une mention assez
bien contre 28 % à l'ENA et 13,5 % seulement à l'Institut
les entreprises familiales ou technocratiques, le d'études politiques. De même, les polytechniciens étaient
titre décerné par une institution scolaire beaucoup moins nombreux que les élèves de l'ENA à avoir
incomparablement moins sélective (60), qui renforce des redoublé des classes dans le secondaire.
61—11 est significatif que le troisième facteur range dans la
59— Les PDG issus des écoles de commerce (et souvent même classe (complémentaire de celle des Polytechniciens),
originaires de familles qui sont depuis plusieurs les anciens élèves de Sciences-po, comme le baron Elie
générations dans les affaires) ou d'écoles d'ingénieurs telles que de Rothschild, PDG de la Compagnie PLM, Wilfrid Baum-
Centrale ou les Mines participent très souvent à des clubs gartner, PDG de Rhône-Poulenc en 1972, Christian de
et notamment à l'Automobile club et ont une forte Waldner, PDG d'IBM, fils d'un administrateur de sociétés,
pratique des sports les plus mondains, golf et yachting. et les non-diplômés comme Edouard de Cazalet, PDG de
la Société marseillaise de crédit, fils de banquier qui a fait
60— On sait, en effet, que les élèves de Sciences-po ont un ses études à Janson, Jacques Corbière, PDG de Gervais-
taux de réussite scolaire (mesuré aux mentions au Danone en 1972, fils d'industriel et arrière-petit-fils de
baccalauréat ou aux nominations au Concours général) largement Charles Gervais, «créateur de l'industrie laitière en France»,
inférieur à celui des classes préparatoires aux grandes écoles qui a fait ses études à l'école Fénelon, au lycée Condor cet
(Khâgnes et Taupes) et, a fortiori, des grandes écoles et et a le baccalauréat, ou Ferdinand Béghin, PDG de Béghin-
de Polytechnique. Selon notre enquête de 1966 auprès des Say, fils d'industriel sucrier qui a fait ses études au lycée
élèves des grandes écoles, 90 % des élèves de l'Ecole poly- Janson.
Le patronat 37

de choisir ses héritiers au sein de la famille ou, à Chavanes, Président du directoire de Leroy-Somer,
défaut, dans la classe, tendait à compenser les Frédéric Lescure de la société SEB,etc.) ou de
distorsions que l'Ecole introduit dans la filiales étrangères (comme Léonard Carous à la
correspondance entre les hiérarchies sociales et les Shell, Paul Vuillaume à Kodak) (62) : pourvus de
hiérarchies scolaires lorsque, comme à titres moins prestigieux, lorsqu'ils en possèdent,
Polytechnique, elle peut affirmer davantage sa logique que les grands patrons d'« Etat » de l'industrie (par
spécifique. exemple ils sont entrés moins jeunes à l'X et sont
moins souvent sortis dans le corps des Mines), ils
sont presque toujours des nouveaux venus dans le
monde des affaires, ce qui les oppose aux patrons
privés, stables ou en déclin (secteur supérieur
droite) qui sont plus anciens dans la bourgeoisie
(63). Provinciaux, souvent d'origine petite
bourgeoise, ils s'opposent sous tous les rapports aux
grands dirigeants de la banque : ils ont peu
d'enfants, fréquentent les clubs les moins huppés,
comme le Rotary, ont les décorations les moins
Affinités électives et liaisons nobles (Ordre du mérite) ou des grades inférieurs
On peut ainsi reproduire l'essentiel de la logique du dans les plus nobles (Chevalier de la légion
champ par l'application successive de principes de d'honneur), résident souvent dans les quartiers les
division (ou de hiérarchisation) eux-mêmes plus ordinaires (le 15ème), en banlieue ou en
hiérarchisés qui engendrent des ensembles d'agents ayant province, bref n'appartiennent ni à la noblesse des
en commun le plus de propriétés possibles et affaires — fondée sur l'ancienneté — ni à la noblesse
s'opposant le plus possible et sous le plus grand scolaire, ni à la grande noblesse d'« Etat » qui
nombre de rapports possible aux agents constitutifs cumule tous les titres.
des autres ensembles. Il s'ensuit que pour lire les On pourrait ainsi continuer à interroger une
propriétés des occupants des différentes régions de à une les relations multiples, de proximité et de
l'espace ainsi dessiné, il faut se garder de sacrifier à distance, d'affinité et d'aversion, de sympathie
la logique réaliste des typologies et penser relation- et d'antipathie qui s'établissent entre les différentes
nellement ce qui est relationnel, oppositionnelle- catégories de patrons ; les relations de voisinage
ment ce qui est oppositionnel. Chacun des secteurs étant évidemment tout aussi importantes que
de l'espace déterminés par les partitions successives les relations d'opposition parce que les affinités de
qu'opèrent les deux principes de division style de vie qu'elles expriment sont sans doute les
hiérarchisés se définit en s'opposant, sous des rapports conditions permissives, sinon nécessitantes, des
chaque fois différents, aux autres régions de liaisons de tous ordres, officielles ou officieuses,
l'espace. C'est ainsi par exemple que les patrons qui voire clandestines, telles que les mariages, la
se situent en haut et à gauche du schéma participation à des conseils d'administration,
s'opposent à l'ensemble de ceux qui se trouvent à droite des clubs ou des amicales (d'anciens élèves), la
par un capital scolaire plus élevé (avec des études fréquentation des mêmes salons, des mêmes dîners,
secondaires menées dans de grands lycées parisiens, des mêmes classes, etc., les « liaisons »
Sciences-Po et l'Inspection des finances), par le amoureuses ou les ententes. On peut, en effet, supposer
passage par l'administration et le pantouflage (plus que c'est par l'intermédiaire de l'orchestration
précoce que ceux qui occupent le secteur inférieur immédiate des habitus et de l'homogénéité des
gauche), l'appartenance au secteur bancaire ou aux styles de vie que s'accomplit tout ce qui, dans le
grands groupes industriels ; mais sous le rapport de champ, ne peut se réaliser que par l'intermédiaire
l'origine sociale et géographique (qui les rapproche des relations personnelles, comme l'échange
jusqu'à un certain point des occupants du secteur d'informations, de services (entre autres,
haut droite) ils s'opposent aussi à ceux qui financiers), les opérations de cooptation et en particulier
occupent la section inférieure comme les héritiers le choix des successeurs. Les clubs, qui
parisiens aux parvenus provinciaux, et sous le rassemblent leurs membres autour d'une pratique
rapport des titres scolaires et des fonctions, comme caractéristique d'un style de vie (par exemple un sport
les financiers (inspecteurs des finances) aux rare comme le polo) et qui les sélectionnent à
techniciens (polytechniciens). Et ces deux oppositions se partir de prédicteurs d'un habitus (celui qui est
trouvent cumulées et portées à leur intensité associé à l'appartenance ancienne à l'aristocratie
maximum dans la relation qui les oppose aux ou à la bourgeoisie et que garantissent le nom
patrons des entreprises les moins grandes ou des suite p. 42 ►
filiales étrangères (qui occupent le secteur bas
droite). Il faudrait procéder de même pour définir 62— On pourrait aussi ranger dans cette classe un certain
nombre de «faux patrons» (comme Benno Vallières chez
la position (secteur inférieur droite) occupée par Dassault) ou les patrons de sociétés dépendant d'un grand
l'ensemble des patrons qui ne possèdent pas ou groupe français (comme Robert Vandange à Tunzini Ame-
seulement à un degré moindre les propriétés les liorair, société du groupe Saint-Gobain).
plus caractéristiques des autres ensembles de 63— A l'intérieur des patrons «privés», le deuxième principe
patrons et qui se trouvent ainsi définis d'opposition distingue les patrons d'entreprises anciennes
essentiellement par défaut, par privation, c'est-à-dire les qui se maintiennent (Rothschild, Lazard, Vernes, etc.) ou
patrons des entreprises les plus petites qui amorcent un déclin (Béghin) et des patrons
d'entreprises en ascension, cette différence de trajectoire étant
(relativement) mais en ascension (comme Marcel Fournier, de nature a définir des différences systématiques dans la
PDG de Carrefour, les frères Willot, Georges vision du monde.
38 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Pour manifester l'effet de buent très fortement à la cohésion


l'affinité des styles de vie qui, du fait de interne de la classe dominante et à
la correspondance entre les positions la concertation de ses stratégies de
et les dispositions, est indissociable conservation. Faute de pouvoir établir
d'une affinité des positions objectives complètement ce réseau , on peut
et pour rendre visible aux yeux mêmes examiner d'une part la configuration
de ceux qui feignent de la mettre en que dessinent, dans l'espace patronal,
doute, l'unité pratique de la fraction le faisceau des liaisons personnelles
dominante ou, du moins, de YEstablish- (définies par la seule participation au
ment qui la domine, il faudrait dresser conseil d'administration) de quelques
d'une part le diagramme impossible PDG situés en des secteurs différents
de l'ensemble des relations d'intercon- de l'espace et d'autre part le réseau
naissance qu'assurent l'homogénéité de liaisons personnelles dont le conseil
extrême du groupe dans son ensemble d'administration de sociétés présidées
et sa concentration dans des lieux par des PDG différemment situés est
réservés (écoles, clubs, etc.) et, d'autre le centre. Guy de Rothschild est
part, le diagramme du réseau des particulièrement représentatif sur ce point
relations institutionnalisées qui, comme sur beaucoup d'autres des
expressément entretenues par des grandes dynasties privées (secteur haut
institutions directement ou indirectement droite), qui siègent presque toujours
orientées vers cette fin, conseils dans les conseils de sociétés situées
d'administration, clubs, associations, dans le même univers, les liaisons
«Syndicats», amicales, commissions personnelles tendant à redoubler très
(du Plan, etc.), comités, etc., doublent exactement les liaisons financières,
les relations financières et techniques parfois, mais plus rarement dans les
et, renforçant par la logique de l'ins- plus grandes des sociétés proches du
tutionnalisation, les effets de l'affinité secteur public (secteur haut gauche)
des habitus et des styles de vie, contri- et jamais, sinon par l'intermédiaire
Quelques conseils d'administration en 1972
cons.
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Paul Vuillaume X X X
Jean Marot X X X
Georges Roques X X
Kodak-Pathé* Bernard Blanchard X X X X
Pierre Clément X XX
Jacques Ladreyt X XX X X
Jean Ganot X X
Lucien Vacher X
Ferdinand Béghin X X X X X X
Jean-Marc Vernes X X X
Edouard Archambeaud**
Société F. Béghin Claude
FrançoisDescamps
d'Epenoux** X X X X
X
Marcel Kil figer X X
Pierre Malle XX XX X X
Etienne Pollet
François Pollet X X
Ambroise Roux X X X X X X
Raymond Pelletier X X X
Pierre Abbé** X
Robert Baboin X X X X
Richard Baumgartner X XX X
Compagnie générale Paul Huvelin X X X X X
d'électricité Pierre Jouven X X X X X
Guy Marcille X X
Jean Matheron X X X X
Georges Pébereau X X X
Jérôme Richer X X
Claude Marcilhacy X X X X
Jacques de Fouchier X X X X X X
Jacques Brunet X X X X X
François Bloch-Lainé X X X X X X
Jacques Burin des Roziers X X X X
Compagnie bancaire Amaury de Cazanove X X X
(conseil de surveillance) Jacques Ferronnière X X X X
Louis-Charles de Fouchier X X X X
Roland Labbé X X X X
Christian de Lavarène X X X X X
Jean-Maxime Robert X x X X X
Jean Reyre X X X X
* On a représenté uniquement les administrateurs français
** II s'agit d'administrateurs pour lesquels on ne dispose que de peu d' informations
Le patronat 39

d'un mandataire, dans les sociétés tés du PDG (tels Paul Richard, secteur Etienne et François Pollet
privées de rang inférieur. C'est ainsi bas droite, PDG de Thomson Brandt, appartiennent à une grande famille du
qu'il est en 1972 PDG de la Banque ancien élève des Arts et métiers, Nord qui est elle aussi liée aux Béghin
Rothschild-Paris, PDG de la Société parvenu à la tête d'une très grande (Etienne Pollet a épousé une fille de
Le Nickel, administrateur de Penar- société dont le conseil était composé Joseph Béghin). A l'exception de
roya, la Saga, Francarep, la presque exclusivement de membres de Marcel Kilfiger, dont le père est
Compagnie du Nord , Rothschild Y Establishment ou René Granier de fonctionnaire et qui a fait Polytechnique,
Intercontinental Bank Ltd Londres, N.M. Lilliac, fils d'ingénieur, situé en bas la plupart des membres du conseil
Rothschild and Sons Std Londres, à gauche sur le diagramme et PDG de sont peu diplômés (Jean-Marc Vernes,
The Rio-Tinto Zinc Corp. Londres, la Compagnie française des pétroles PDG de la banque Vernes, qui a fait
etc. c'est-à-dire de sociétés qui sont dont le conseil d'administration était ses études à Janson n'a que le
toutes à des degrés divers contrôlées composé principalement de membres baccalauréat, Claude Descamps a fait ses
par la famille Rothschild ; et s'il de YEstablishment) . études à la Faculté catholique de
n'est lui-même administrateur Il est très rare que les PDG des Paris et n'a pas de diplôme
d'aucune société dont le PDG se situe sociétés privées de deuxième grandeur d'enseignement supérieur). Seuls Jean-Marc
dans les autres secteurs, Michel de ou des finales de sociétés étrangères Vernes et Claude Descamps sont
Boissieu, administrateur de la (secteur droite bas) aient accès à des administrateurs d'autres sociétés
Banque Rothschild, directeur général de conseils d'administration de sociétés dominantes, les autres administrateurs
la Compagnie du Nord (de 1967 à situées en d'autres secteurs. Les PDG n'occupant aucun autre siège ou ne
1973) et Jacques Getten, directeur de sociétés dépendant très directement siégeant que dans les sociétés de
général adjoint de la Banque Rothschild d'un groupe étranger (Kodak, Shell, second rang.
puis de la Compagnie du Nord, etc.) ont en commun avec les PDG Dans le conseil
représentent le groupe Rothschild au entrés depuis peu de temps dans le d'administration de la société Kodak-Pathé, présidé
conseil d'administration de la SNCF champ des grandes sociétés (Leroy- en 1972 par Paul Vuillaume, fils de
qui continue de verser aux anciennes Somer, Bic, etc.) de ne faire partie que Louis Vuillaume, épicier, ancien élève
compagnies de chemin de fer (PLM, d'un petit nombre de conseils de HEC, qui a fait toute sa carrière
Compagnie du Nord) un intérêt fixe d'administration , et presque toujours de dans la société, on compte cinq
de 6 % sur les actions non amorties second rang. Ainsi Paul Vuillaume, administrateurs américains, tous membres
(cf. P. Allard, M. Beaud, A.M. Levy, PDG de la société Kodak Pathé,n'était du conseil d'administration de
S. Liénart, op. cit., p. 148). membre d'aucun autre conseil Eastman Kodak Company, et outre Paul
La position relativement d'administration et Léonard Carous, PDG en Vuillaume lui-même, sept
atypique d'Antoine Riboud se marque dans 1972 de Shell française, Shell chimie, administrateurs français. Parmi ces derniers,
le fait que, à la différence des PDG était administrateur de Shell-Gabon, on compte trois fils d'ingénieurs, un
du même secteur (Guy de Rothschild, de la Société d'investissements et de fils de commerçant, un fils de général
Ferdinand Béghin, etc.), il est associé travaux publics, de la Société pour et seulement un fils d'administrateur
non seulement à des sociétés du l'utilisation rationnelle des gaz, de de société (l'origine du dernier,
groupe BSN mais aussi à la l'Institut français du pétrole, des décédé, n'ayant pu être établie) ; quatre
Compagnie financière de Paris et des Pays- carburants et lubrifiants. De même, ont fait leurs études à HEC, trois
Bas, Rhône Poulenc S.A., au Crédit le baron Marcel Bich, fondateur de la sont passés par de petites écoles
Lyonnais, etc. (c'est-à-dire à des société Bic, ne fait partie d'aucun autre d'ingénieurs, un par la faculté de droit.
sociétés dont le PDG est dans le secteur conseil d'administration et Georges Ayant presque tous fait toute leur
haut gauche sur le diagramme). Les Chavanes, Président du directoire de carrière chez Kodak, ce sont en
PDG appartenant à l'oligarchie Leroy-Somer S.A., était aussi quelque sorte des « cadres-maison » et ils
financière d'Etat, fraction dominante de la Président du conseil de surveillance de la ne participent à aucun autre conseil
fraction dominante (secteur haut SERAP (société dépendant du groupe d'administration. On peut sans doute
gauche), cumulent en général un très Air liquide) et il est devenu voir des indices d'une certaine
grand nombre de liaisons importantes administrateur d'une banque régionale (le affinité entre leurs styles de vie dans le
et les conseils d'administration dont Crédit industriel de l'Ouest) en 1975. fait que cinq d'entre eux résident dans
ils sont membres sont presque Quant aux PDG des entreprises des quartiers relativement marginaux
toujours présidés par des PDG occupant publiques, ils ne font généralement (le 12e arrondissement, le 15e, le
des positions dominantes. Ainsi, Am- partie que de conseils 20e, Fontenay-sous-Bois, Garches) ou
broise Roux cumule un ensemble de d'administration de sociétés également contrôlées qu'aucun d'eux n'a de décoration
participations à des sociétés dont les par l'Etat : Pierre Dreyfus, PDG de la officielle très importante tandis que
présidents sont tous situés dans son Régie nationale des usines Renault en cinq sont chevaliers du mérite.
voisinage immédiat, Pierre Jouven,de 1972, était aussi Président de la Société Au conseil d'administration
PUK, Jacques de Fouchier, de Paribas, des aciers fins de l'Est (filiale de la de la Compagnie générale
Christian de Lavarène, de CIC. Jean- Régie Renault). René Ravaud, PDG d'électricité présidé par Ambroise Roux,
Louis Pilliard, de La Radiotechniqüe. depuis 1971 de la Société SNECMA, ancien élève de l'Ecole polytechnique,
Il en va de même de Wilfrid Baurh- contrôlée à 85 % par FEtat,était on ne comptait pas moins de huit
gartner, PDG de Rhône Poulenc, administrateur de la société CNMP Berthiez autres anciens élèves de l'Ecole
en 1972, qui était administrateur filiale de la SNECMA) et de CFM polytechnique (Raymond Pelletier, Pierre
de Pechiney-Ugine-Kuhlmann international S.A., autre filiale de la Abbé, Robert Baboin, Richard Baum-
(présidé par Pierre Jouven, situé en haut SNECMA . gartner, Paul Huvelin, Pierre Jouven,
à gauche), des Chargeurs réunis, de On retrouve exactement la Jean Matheron et Georges Pébereau)
Denain-Nord-Est-Longwy, de Peugeot même logique, si l'on considère la sur un total de 12 membres dont deux
S.A. (presides par t rancis Fabre, composition des conseils d'administration. sortis dans le Corps des mines, deux,
Pierre Champin, Maurice Jordan, tous Ainsi, le conseil d'administration de la comme Ambroise Roux lui-même,
situés en haut à droite), de la société F. Béghin était présidé en 1972 dans le Corps des ponts. Deux, outre
Compagnie française des pétroles (René par Ferdinand Béghin, né à Thumeries Ambroise Roux, ont fait leurs études
Granier de Lilliac situé en bas à dans le Nord, fils d'Henri Béghin, au Collège Stanislas. Tous sont issus
gauche) et de Jacques de Fouchier, industriel sucrier, qui a fait ses études de la grande bourgeoisie de robe ou
président de la Compagnie secondaires au lycée Janson de Sailly des affaires. Dans cet univers
financière de Paris et des Pays Bas, et n'a pas fait d'études supérieures. officiellement méritocratique, les liaisons
président du conseil de surveillance de la Quatre des autres membres du conseil familiales gardent toute leur
Compagnie bancaire, qui était (au moins — puisqu'on ne dispose efficience : Richard Baumgartner,
administrateur de Péchiney, BSN, d'aucune information sur Edouard ancien élève de Polytechnique, a
Thomson Brandt, la Compagnie française Archambeaud) sont apparentés au épousé Anne-Marie-France Mercier, fille
des pétroles, Schlumberger, etc., les président : Pierre Malle a épousé d'Ernest Mercier, ancien élève de
exceptions apparentes étant l'effet de Françoise Béghin, sœur de Ferdinand Polytechnique, Président de l'Union
quelques cas de discordance entre les Béghin, Claude Descamps a épousé électricité, de la Compagnie
propriétés de la société et les Jenny Béghin, fille de Joseph Béghin, française des pétroles, de la Société lyon-
Jacques de Fouchier président de chambre à la Cour des comptes Se. Po, Insp. Fin.
Roger Martin industriel ; beau-père : président Union électricité, CFP, etc. Polyt.,
Wilfrid chirurgien Se. Po, Mines
Insp. Fin. A
FrançoisBaumgartner
Bloch-Lainé banquier, associé-gérant Banque Lazard Se. Po, Insp. Fin. A
Michel Caplain ingénieurdramatique, membre Académie française Se. Po, Insp. Fin. VP
François de Fiers auteur Se. Po, Insp. Fin.
Paul Huvelin négociant en vins ; beau-père : président Soc. gle d'entreprises Polyt. A
Pierre Jouven architecte, gd prix exposition universelle 1937 Polyt., P
Christian de Lavarène officier Se. Po, Mines
Insp. Fin.
Jean Reyre Bizot négociant Se. Po
Ennemond insp. gl des Finances ; b. père : adm. C. lyonnais, Us. ch. du Rhône Polyt., Mines
Pierre David-Weffl associé de la banque Lazard, régent de la Banque de France ?
Jacques Georges-Picot président Soc. générale, Crédit industriel et commercial Se. Po, Insp. Fin. VP
Renaud Gilletde Grièges président Créd. ind. textiles artificiels, adm. Rhône-Poulenc, etc. Ecole chimie ind. Lyon
Dominique ingénieur Se. Po, Insp. Fin.
Roland Labbé maître de forges Se. Po
Emmanuel Lamy vice-président des Etablissements Kuhlmann Se. Po, Insp. Fin.
Pierre Ledoux négociant HEC, Insp. Fin.
Ambroise Roux président de la Compagnie générale d'accidents (assurances) Polyt., Ponts
Richard Baumgartner chirurgien ; beau-père : président Union électricité, CFP, etc. Polyt., GénieFin.
Henry Bizot inspecteurdegénéral des Finances Droit, Insp.
Jacques Burin des Roziers directeur la Providence-accidents Ecole St. L. de Gonzague
Lazare Carnot fondateur de la Viscose française, La Cellophane, etc. Mines de Paris
Pierre Celier banquier , beau-père : maître des forges Droit, Insp. Fin.
Louis Dherse intendant Pt.général Polyt., Ponts
Francis Fabre armateur, Cie Cyprien-Fabre, adm. Chargeurs réunis, etc. Se. Po
Jacques Ferronnière banquier Se. Po, Insp. Fin.
Jean Forgeot docteur-vétérinaire Droit, Insp. Fin.
Pierre Grézel ingénieur des tabacs Polyt., Mines
Jacques Merlin armateur Inst. Ste Croix Neuilly
Emmanuel Monick 7 Se. Po, Insp. Fin.
Gustave Rambaud professeurdeà lal'Ecole centrale dedeLyon Polyt.,sup.
Minescomm. Paris
Antoine Riboud président Soc. lyonnaise dépôts et crédit industriel Ecole
Philippe Thomas industriel Polyt., Insp. Fin. VP
Arnaud de Vogue vice-président St.Gobain, président assurances L'Urbaine, etc. Lettres PH
* LCent qui fontseptembre
l'économie1972.
: on
'Expansion,
* La commission consultative pou
Commissariat à l'énergie
signification des abréviations
P : président l'arrêté du 11 mai 1971. atomiq
PH :: vice-président
président d'honneur "* cadres
Le comité national pour le dévd
On a banques
indiqué sur ce tableausociétés
l'origineindustrielles
sociale et (qui
la filière suivie par de • AVP : administrateur supérieurs d'entreprise,
parmiles lesmembres des conseilsetd'administration des anciens élèvessauvegarder
de grandes é
vingt ou grandes figuraient plus importantes les plus «nobles» [qui] souhaitent
en 1972). On a retenu les noms des administrateurs
classé les administrateurs selon le nombre de postes occupés.
qui siégeaient dans deux de ces conseils au moins et on a M : membre
PC : président de commission. d'enseignement supérieur queetc
dévelop ement des grandes écoles, Les par
Le patronat 41

naise des eaux et de l'éclairage, etc. ; ancien élève de l'ENA et inspecteur


Paul Huvelin, ancien élève de des finances, ne comprenait que des
Polytechnique, fils de Hippolyte Huvelin, anciens élèves de grandes écoles, pour
négociant en vins, à épousé Madeleine la plupart sortis dans les grands corps.
Giros, fille d'Alexandre Giros, ancien Sur quatorze membres, on comptait
élève de Polytechnique, Président de la huit inspecteurs des finances et quatre
Société générale, d'entreprises (mainte polytechniciens du Corps des Mines.
nant contrôlée par la Compagnie Le comité des entreprises publiques
générale d'électricité) et membre de dont le rapporteur était Simon Nora,
nombreux conseils d'administration inspecteur des finances, devait sans
dans l'industrie électrique notamment ; doute à son objet relativement moins
Jean Matheron, ancien élève de l'École prestigieux (il devait «analyser
polytechnique, fils de Joannès-Claudius l'activité des entreprises publiques» au lieu de
Matheron, ingénieur civil des Mines, a « formuler des appréciations sur
épousé Denise Giros, autre fille l'évolution souhaitable des secteurs de
d'Alexandre Giros. l'industrie française ») de compter
Neuf des onze membres du moins de membres de l'Inspection des
conseil de surveillance de la Compagnie finances ou du Corps des mines
bancaire en 1972, dont le Président (quatre sur onze) tandis qu'on voyait
Jacques de Fouchier lui-même, sont apparaître deux conseillers à la Cour
anciens élèves de Sciences Po. ; six des comptes, un maître des requêtes
dont Jacques de Fouchier sont au Conseil d'État, un directeur de
inspecteurs des finances. Appartenant souvent ministère, etc. Le Comité de
à la noblesse et à des familles anciennes l'administration dont le rapporteur était Claude
(de la bourgeoisie de robe, des affaires Lasry, ancien conseiller d'État,
ou de l'armée), ils figurent tous dans le comprenait trois conseillers d'État (sur huit
Bottin mondain et ont les plus hautes membres).
décorations (six sont au moins
commandeurs de la Légion d'honneur).
On pourrait multiplier les
exemples de conseils d'administration. Il
suffira d'ajouter que cette affinité des
origines, des formations, des styles de
vie n'est pas sans effet au niveau des
choix ou opinions politiques. Ainsi au
conseil d'administration de Boussois-
Souchon-Neuvesel qui est présidé par
Antoine Riboud, fils de banquier, sorti
dernier de l'Ecole supérieure de
commerce de Paris, à la réputation de
non-conformiste (il a présenté aux
Assises du CNPF à Marseille en 1972
un rapport sur la qualité de la vie et
préconise l'élaboration, au sein de
chaque entreprise, d'un « plan social et
humain à cinq ans, ayant pour objectif
de fixer les objectifs d'Etre à l'exclusion
des revendications d'Avoir, c'est-à-dire
de salaires» — B. Brizay, Le patronat,
Paris, Ed. du Seuil, 1975, pp. 188-191)
et qui est composé pour l'essentiel de
membres issus de la bourgeoisie des
affaires, souvent lyonnaise, qui ne sont
pas passés par les plus grandes écoles,
on trouve aussi Francis Gautier, dont
le père est administrateur de sociétés,
qui a fait des études à la faculté de
droit et à HEC et qui est membre du
comité directeur d'Entreprise et
progrès, Philippe Daublain, ancien élève
de l'Agro, dont le père est cultivateur,
et qui est Président du Centre français
du patronat chrétien, Jérôme Seydoux
Fornier de Clausonnes, qui a fait ses
études à l'École nationale supérieure
d'électronique de Toulouse, dont le
père, administrateur de sociétés était
un ami des Riboud et dont la mère,
Geneviève Schlumberger, appartient à
une grande famille des affaires et qui
passe pour être un supporter de
François Mitterrand dans les milieux
d'affaires {Le Point, 13 mai 1974).
La même logique préside
souvent à la composition de comités ou
commissions proches de l'État. Ainsi le
comité du développement industriel,
créé en 1966, chargé de suivre
l'exécution du Ve Plan dans le domaine du
développement industriel dont le
rapporteur était François-Xavier Ortoli,
42 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

propre, les titres de tous ordres, les parrains, etc.) Savoir et pouvoir
tendent à rationaliser l'effet d'orchestration et à L'inclination à l'économisme, fréquente sur
fonctionner comme des lieux ce qui reste le terrain par excellence de l'économie,
insti ution alisés d'instauration ou d'entretien des liaisons ne doit pas faire sous-estimer l'importance des
personnelles. relations personnelles, et en particulier de celles
Chaque individu est au foyer d'un faisceau qu'officialise le conseil d'administration, dans le
de liaisons de tous ordres (familiales, « fonctionnement du pouvoir économique le plus
personnelles » — conseils d'administrations —, de lycée, proprement économique en apparence, celui de la
de grande école, de club, de voisinage, etc.) qui ne banque. Le secret dont s'entoure le pouvoir
peuvent être décrites adéquatement que de manière économique, comme tout pouvoir, devrait pourtant
monographique : en considérant l'espace des suffire à rappeler que l'information, et en
patrons dans son ensemble, on ne saisit qu'une partie particulier l'information sur le pouvoir — par exemple la
de cet écheveau inextricable de liaisons ; en ne connaissance des situations de contrôle du capital —
considérant que les individus, même ceux que l'on est, par soi, source de pouvoir. On peut suivre
peut appeler les gros porteurs de liaisons, on perd Jacques de Fouchier lorsqu'il rappelle que, dans le
la structure de l'espace qu'elles constituent. Le pouvoir de la banque, entre pour une part
portefeuille de liaisons (capital social) est sans déterminante le capital culturel d'information que son
doute d'autant plus important que les liaisons sont capital économique lui permet de concentrer ; et
plus nombreuses, plus «intéressantes» (c'est-à-dire que la domination du capital bancaire sur le capital
donnent prise sur des institutions — e.g. conseils industriel qui définit le capital financier est pour
d'administration — ou des individus plus une part imputable au fait que la banque est en
importants) et aussi, en beaucoup de cas, mieux cachées : mesure de réaliser une accumulation de
nombre de liens doivent leur efficacité au fait qu'ils l'information économique qui permet d'orienter
restent inconnus ou même clandestins ; c'est le cas rationnellement les stratégies économiques, en
de la plupart des relations de parenté relativement cumulant la connaissance scientifique fournie par
éloignées et, du fait de ïa différence des noms les instruments de recherche rationalisés et
propres, de toutes les relations par les femmes organisés {brain trusts, bureaux d'études, etc.) et par
(l'image de neutralité, que la haute fonction F« expérience » économique sous toutes ses
publique et le personnel politique veulent donner, formes : celle que procure le contact avec des
doit une part de sa vraisemblance sociale au fait emprunteurs contraints de donner des garanties,
que les liens de famille qui unissent souvent les c'est-à-dire, entre autres choses, de l'information,
hauts fonctionnaires ou les hommes politiques à la celle qu'apportent les grands commis de l'Etat
grande bourgeoisie d'affaires restent, pour la appelés à « pantoufler » ou celle qu'assurent les
plupart, ignorés du plus grand nombre) (64). C'est « liaisons personnelles » et, en particulier, la
ainsi que les liaisons financières (celles qui fréquentation des conseils d'administration, des
s'établissent, par exemple, entre les banques et les commissions et surtout des comités restreints
entreprises dont elles possèdent des actions ou auxquelles investis de «missions d'études» (e.g. Comité Rueff-
elles consentent de gros crédits) sont presque Armand). Comme le pouvoir du capital économique
toujours doublées de liaisons personnelles à travers selon François Perroux, le pouvoir du capital
lesquelles elles s'accomplissent et se transfigurent culturel peut être aussi, sous certaines conditions, un
à la fois : en effet, du fait que les individus entre pouvoir sur le capital : « Une banque d'affaires
lesquels elles s'instaurent sont le produit de est presque un ensemble cybernétique, capable de
conditions sociales de production identiques, elles capter et d'analyser le maximum d'informations et
semblent avoir pour unique fondement le seul d'en tirer le parti le meilleur informations sur
principe reconnu des élections mutuelles les plus l'économie générale, non seulement nationale,
:

légitimes, l'affinité de goûts et de style de vie qui mais bien mondiale ; informations sur les
s'engendre dans l'homogénéité des habitus. C'est conditions d'exploitation à court, à moyen et à long
ainsi que les journaux ont pu célébrer, dans la terme dans chaque branche industrielle ;
fusion de Péchiney et Ugine-Kuhlmann, les informations sur les entreprises ; informations sur les
retrouvailles des responsables des deux sociétés réunies, hommes ; informations sur les idées et techniques »
P. Jouven et P. Grézel, amis d'enfance, partenaires (66). Grâce au capital d'information accumulée
de tennis et voisins de domicile (65). et mobilisée par son brain trust, concentration
de capital culturel incorporé que rend possible le
capital économique et qui contribue à donner du
64— Un exemple entre mille de ces relations cachées que pouvoir sur le capital économique (67), et grâce
l'analyse statistique laisse presque toujours échapper
lorsqu'elle réduit les liaisons familiales à la relation au père
caractérisé par sa profession déclarée Emmanuel de
Mitry, PDG de Wendel et Cie en 1972, est fils d'Antoine, 66— Toutes les citations de propos de Jacques de Fouchier
:

comte de Mitry, officier et propriétaire, mais il est marié sont extraites de R. Priouret, Face à face avec Jacques de
à Marguerite de Wendel, sa cousine (et une de ses filles Fouchier, L'Expansion, 44, septembre 1971, pp. 143-
est mariée à François Missoffe). 163.
65— Cf. M. Beaud, P. Danjou et J. David, Une 67— L'information dont dispose la banque est le produit à
multinationale française, Péchiney -Ugine-Kuhlmann, Paris, Seuil, la fois de la recherche quasi scientifique («ces hommes ont
1975, p. 86. mis en fiche l'industrie dont ils sont responsables») et de
l'expérience qui s'acquiert au contact des responsables, en
particulier à l'occasion des interventions financières,
l'octroi de financements étant subordonné à un octroi
d'information. Parce que l'information est un pouvoir, le se-
Le patronat 43

aux relations qu'elle peut ainsi instaurer et limiter la participation financière à ce qui est
entretenir et qui s'étendent bien au-delà des limites strictement nécessaire pour s'assurer la « position
du groupe défini par les seules participations privilégiée de maître d 'œuvre de l'ingénierie
financières, la banque d'affaires peut, avec une financière», c'est-à-dire le pouvoir proprement culturel
participation financière modique, symbolique, qu'exerce sur l'entreprise dominée une
dominer des entreprises industrielles, et cela de la information hautement performative et pour maximiser
manière la plus douce, la plus discrète, la plus ainsi le pouvoir de contrôle susceptible d'être
invisible qui soit, en même temps que la plus obtenu avec un minimum de capital bancaire (69).
économique, et en orienter par exemple la gestion On comprend mieux que le capital scolaire et tout
ou même en choisir la direction. ce qui lui est associé soient au principe de
l'opposition entre les banquiers situés aux deux pôles
Dépassant la définition strictement économiste, Jacques de extrêmes de l'espace bancaire et symbolisés par
Fouchier indique que le «groupe est constitué par toutes les Jacques de Fouchier et Guy de Rothschild qui
entreprises auxquelles la banque s'est intéressée, auxquelles disait un jour à Roger Priouret « qu'il n'avait
elle a apporté ses services, et dans lesquelles elle conserve
une position. C'est un réseau complexe d'influences fonc^ jamais compris comment on peut être à la fois
tionnant d'ailleurs à double sens, où les relations humaines, un bon manager pour la Banque de Paris et des
les souvenirs, les habitudes, les intérêts jouent un rôle qu'il Pays-Bas et en même temps un bon manager pour
est difficile de doser». S'il en est ainsi c'est que, en l'entreprise où Paribas avait une participation».
contrepartie des services symboliques, irréductibles au crédit
financier, qu'elle fournit, la banque s'assure des
participations dont l'importance ne se mesure pas à la
participation financière « Nous avons des participations dans
beaucoup d'affaires françaises, mais nous ne vivons pas
:

essentiellement du revenu de ces participations. Elles


sont plutôt le signe de la position que nous avons acquise
dans telle ou telle affaire à la suite de services rendus. En
général, nous ne conservons qu'une participation modique
et souvent une représentation au conseil ; mais agrégeant
ces affaires à un groupe de relations constamment renforcé
et grossi, nous profitons de leur vitalité même, tenant
leurs comptes courants, participant comme chef de file
à leurs opérations financières comme à leurs opérations
de crédit». C'est dire que le «contrôle» de la banque
s'exerce bien au-delà des limites les plus basses que, Un champ de luttes
lorsqu'on ne prend en compte que la dimension proprement
économique de la domination, on assigne au « contrôle La logique même de l'analyse statistique qui réduit
minoritaire» (68). Et de fait, par un effet typique de les agents à des propriétés et le champ de luttes
domination proprement culturelle (qu'il est intéressant de dans lequel ils s'opposent, par et pour ces
retrouver, par delà les dichotomies simplistes, au cœur propriétés, à l'espace objectif et statique qu'elles
du royaume du pouvoir économique), on peut «tenir»
des entreprises aussi efficacement par le crédit culturel (le dessinent, conduit à des descriptions typologiques,
crédit étant aussi une autorité} que par le crédit financier. opposant des groupes caractérisés, par des
propriétés substantielles plus que par les relations
« Les investissements en matière grise, en (d'alliance, de concurrence, de conflit, etc..) dans
démarches et en négociations », comme dit encore lesquelles ces propriétés se constituent et se
Jacques de Fouchier, et le capital de relations définissent on n'en finirait pas d'énumérer toutes les
analyses, dont la plus célèbre est celle de Granick,
:

personnelles et d'information qu'ils permettent


d'accumuler et de faire travailler rendent possible qui opposent ainsi les « héritiers » et les «
la stratégie proprement financière consistant à technocrates » . Il faut restituer leur sens plein aux
propriétés que le questionnement scientifique produit
en les constituant comme pertinentes et en
cret que la banque et les entreprises font peser sur les examinant comment chacune d'elles se distribue entre
informations dont elles diposent est un des principaux
obstacles à la connaissance économique et sociologique de la les classes d'agents que telle ou telle autre
banque et de l'industrie. Comme en témoigne le fait que détermine : propriétés, distinctives au sens logique
les révolutions qui ouvrent les archives, permettent à la d'attribut ou de pouvoir distinctif, elles sont aussi des
science historique de progresser, les limites de l'information propriétés entendues comme pouvoirs d'user ou
scientifique ne sont pas autre chose, en bien des matières,
que les limites du pouvoir des chercheurs sur les détenteurs
de l'information elles expriment un état du rapport de 69— Soit un exemple, emprunté à Jacques de Fouchier, de
force entre le pouvoir de découvrir et le pouvoir de couvrir,
:

cette emprise proprement culturelle «Le passage parfois


de tenir secret. difficile d'une société de famille à une société plus ouverte
:

68— Sans compter que, là encore, la définition abstraite de à l'extérieur pose toutes sortes de problèmes, problèmes
seuils est totalement dépourvue de sens puisque le poids sentimentaux, problèmes d'intérêts des différents membres
relatif d'une participation se définit, de toute évidence, de la famille, problèmes juridiques, problèmes fiscaux, pour
par référence à la structure de la distribution des ne pas parler des problèmes de financement, toujours
participations qui définit la structure du champ du pouvoir sur fondamentaux. Nous sommes véritablement les spécialistes
une entreprise particulière Cela aussi Jacques de Fouchier de ces difficultés que nous avons résolues des dizaines et des
le dit bien «Qu'est-ce qu'une faible participation ou, dizaines de fois. Nous avons ici vraiment un savoir-faire,
.

inversement, qu'est-ce qu'une participation importante ? Il je dirais presque des recettes acquises à force d'expérience
:

faut tenir compte de la partie du capital qui est dans le de ce genre de difficulté s '» . Ou encore «Grâce à la variété
public. Prenons l'exemple du groupe Usinor. Nous n'avons de leurs relations, grace à leurs compétences techniques,
:

pas A % au capital de Denain-Nord-Est-Longwy. Le reste grâce à leur habitude des négociations et, si vous me
est réparti dans le public sous forme de très petites permettez de le dire, à leur talent diplomatique, nos équipes
participations, si bien que nous nous trouvons en fait parviennent souvent à trouver et à faire appliquer des
l'actionnaire le plus important en dehors du groupe lui-même». solutions répondant aux problèmes les plus difficiles».
44 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

de disposer et comme biens sur lesquels s'exercent lies ne permettent pas de distinguer systématiquement,
ces pouvoirs. Autrement dit, elles ne représentent parmi les PDG qui ont fait toute leur carrière dans le
pas seulement ce par quoi les agents s'opposent et secteur privé, ceux qui sont restés dans le même groupe ou
la même société (François Michelin, Ferdinand Béghin)
se distinguent aux yeux de l'observateur, c'est-à- de ceux qui ont changé plusieurs fois de société (e.g.
dire le quid proprium ou la quiddité de chacun Claude-Alain Sarre) et qui sont sans doute plus proches
d'eux, mais cela même à propos de quoi et avec des patrons passés un moment par le secteur public ; elles
quoi ils s'opposent, c'est-à-dire des enjeux et des ne permettent pas non plus de distinguer les patrons selon
qu'ils ont exercé leurs fonctions de direction dans la
instruments de lutte. Et il serait facile de montrer production, la recherche, le secteur commercial ou le secteur
que le sens logique et le critère de pertinence financier. Mais, en outre, on ne peut conclure de l'absence
qu'il suppose n'ont pas d'autre fondement que le de manifestations institutionnelles et officielles de
sens socio-logique : en effet la statistique ne l'existence de relations passées ou présentes avec l'Etat sous
construit jamais qu'un état de la distribution des toutes ses formes à l'absence de liens privés, comme les
liens de parenté, ou officieux, les déjeuners d'affaires, la
propriétés établi en fonction d'une définition passation de marchés, etc. On sait, par exemple, que, avant
sociale des propriétés pertinentes, c'est-à-dire de vendre une partie de ses actions Citroën à Fiat, François
méritant d'être retenues et enregistrées, parce Michelin avait discuté avec le Général de Gaulle {Entreprise,
qu'objectivement valorisées dans et par le jeu social 8 mars 1971) ou encore que, pour la seule période fin
dont elles sont l'enjeu. mars-début juin 1959, Michel Debré avait reçu, entre autres,
Emmanuel de Mitry, Charles Schneider, Roland Labbé et
Georges Pompidou, en juillet 1969, François Peugeot, en
janvier 1970, le Baron Empain, etc. (Cf. H. Claude, Le
Ainsi par exemple, la définition des propriétés personnelles pouvoir et l'argent, op. cit., pp. 78-79). Enfin, il ne faut
qui sont légitimes à un moment donné du temps, pour une pas oublier que nombre des propriétés légitimes, donc
définition déterminée du mode de domination et de hautement revendiquées dans l'état actuel de la
reproduction légitime, est inégalement favorable aux différentes représentation du patron légitime, comme les titres scolaires, la
catégories de chefs d'entreprise ; à travers les informations légion d'honneur ou la participation aux grandes
disponibles, c'est-à-dire par définition, publiques, publiées commissions bureaucratiques, peuvent être, sinon refusées, du
ou publiables, on saisit mieux les différences et les moins dédaignées au profit de propriétés jugées plus
hiérarchies caractéristiques du pôle étatique que les hiérarchies précieuses, comme l'apprentissage sur le tas, au contact de la
propres au secteur privé qui se trouve défini essentiellement « réalité » et des « hommes », et les vertus de chef, « dur à
par privation : les propriétés dominantes sont les propriétés la tâche » et « proche de ses hommes » que cette formation
des dominants si bien que les patrons dominés du point de est censée garantir, la possession d'une collection de
vue de la définition dominante du patron sont plus difficiles tableaux, la participation à des sociétés de bienfaisance ou
à décrire dans leur diversité. Ainsi, les informations la pratique religieuse.
Les déjeuners d'affaires d'Etat

Illustration non autorisée à la diffusion

«Dîner réunissant, MM. Baumgartner, gouverneur de la Banque de France et Hervé


Alphand, Ambassadeur de France (à droite et à gauche au premier plan), chez Philippe
de Rothschild leur hôte. Fils du docteur Henry de Rothschild et arrière-petit-fils de
Nathaniel (de Londres), M. Philippe de Rothschild est propriétaire du Mouton-Rothschild ,
cru bordelais de 55 hectares dont la mise en bouteilles présente cette particularité
que chaque flacon (80 à 100 000 par an) porte un numéro d'ordre,».
J. Boudet, Le monde des affaires, Paris, Sede, 1952.
Le patronat 45

Bref, il faudrait avoir toujours à l'esprit que les économique et lirait-on autrement les statistiques
propriétés grâce auxquelles on définit un espace construites pour y répondre si l'on apercevait que
social, espace du pouvoir économique comme ici, la théorie du dépérissement inéluctable de
espace de la classe dominante ou espace des classes l'entreprise privée est d'abord une stratégie idéologique
sociales, sont en action et en jeu dans l'espace visant à faire triompher les intérêts d'un
qu'elles permettent de définir et, par conséquent, secteur particulier du champ du pouvoir
ne doivent de fonctionner comme propriétés économique, celui qui est plus riche (relativement)
agissantes, efficientes, donc pertinentes en capital culturel qu'en capital économique et
scientifiquement, qu'à la logique caractéristique de cet plus lié à la bureaucratie d'Etat la « prévision »
espace. La difficulté se rappelle (ou devrait se de l'avenir probable étant, ici comme ailleurs,

:
rappeler) avec une vivacité particulière lorsqu'on une s elf-fuïfilling prophecy qui tend à produire ce
entreprend de comparer des états différents d'un qu'elle prédit, par son efficacité symbolique propre
champ de lutte divisé selon les principes de division et aussi par l'intermédiaire des mesures politiques
inséparablement logiques et sociologiques qui sont qu'elle inspire.
en jeu dans cette lutte en effet, la lutte des classes
logiques et sociologiques découpées par ce principe Pour faire voir ce qui est en jeu dans les opérations de
:

de division se double nécessairement d'une lutte classement les plus élémentaires, celles par exemple qui
opposent les owners et les managers, c'est-à-dire toute la vision
des classements visant à imposer la représentation de la gestion de l'entreprise et de ses rapports avec la
légitime des positions opposées et, parfois, du bureaucratie d'Etat, considérée dans ses interventions ou dans
principe de division qui les oppose. On risque toujours le « modèle » organisationnel qu'elle représente, il suffira
d'appréhender l'ensemble d'un état du champ à de trois déclarations de patrons d'entreprises «
partir d'un de ses pôles, c'est-à-dire, le plus condamnées » par la nouvelle idéologie dominante « Nous sommes
complètement en dehors des préoccupations des

:
souvent, à partir du pôle auquel on est « attaché » technocrates de Paris qui considèrent que l'entreprise familiale
d'une façon ou d'une autre ou encore à partir de est foutue et, ce qui est plus grave, que c'est tout le textile
celui qui est dominant au moment considéré ou qui est foutu » (Interview de Bertrand Lepoutre, PDG
qui, s'étant imposé comme tel dans un état d'une entreprise textile moyenne, les Etablissements
ultérieur, s'impose naturellement comme naturel, Lepoutre, in A. Harris et A. de Sedouy, Les patrons,
c'est-à-dire comme légitime. Concrètement, s 'agis - op. cit., 1977, p. 79). « Je crois fermement que la théorie
qui veut que tout aille vers la concentration des grandes
sant de décrire les propriétés des patrons « privés », entreprises est fausse. Je dis qu'on en reviendra... »
on peut, adoptant inconsciemment le point de (Interview de Yvon Gattaz, P.D. G. de Radiall, op. cit., p. 202).
vue du pôle opposé et le langage de la privation La contestation du destin que la philosophie technocratique
qu'il implique, observer, avec la neutralité essaie d'imposer aux entreprises familiales peut aller jusqu'à
la contestation du principe même au nom duquel elle
apparente du constat, que faute d'avoir la formation prétend l'imposer, c'est-à-dire jusqu'à la mise en question
politique et économique et les relations de sa prétention même à une rationalité et une productivité
politiques des patrons d'«Etat», ils sont contraints supérieures « Ces groupes ne font presque jamais de
de s'en remettre à des porte-parole attitrés et de bénéfices, ils regroupent eux-mêmes quantités d'entreprises,
:

se contenter d'une action de notable (mot et il y en a toujours une pour en rattraper une autre, ce qui
aboutit à un maintien de l'emploi pratiquement constant. Il
implicitement péjoratif) cantonnée à l'échelle locale ; ne s'y passe jamais rien de bien grave et ils ne se retrouvent
ou au contraire, adoptant le point de vue même pas avec des tas de gens à la rue. Mais ils tirent un parti
des agents concernés, on peut, comme on l'a fait minimum de ce qu'ils ont entre les mains c'est presque
nationalisé, presque bureaucratique, par conséquent fort
:
ci-dessus, noter que, ayant un rapport réservé et peu efficace » (Interview de Francine Gomez, PDG de
souvent méprisant à l'égard de la politique et des Waterman, op. cit., p. 33). Ces déclarations de patrons
politiciens, de la fonction publique et des « privés » trouvent leur pendant dans les propos des
fonctionnaires, et n'attachant aucun prix aux « technocrates toujours prêts, à la façon de Alain Gomez, PDG
compétences » ou aux relations qui favorisent les échanges (de gauche) de Saint-Gobain emballages et époux de
avec les hommes politiques et les hauts Francine Gomez, à réciter les questions de cours de Sciences-Po
sur le petit patron familial qui confond la caisse de
fonctionnaires, ils s'en remettent, non sans réticence, à l'entreprise et la caisse familiale, qui perpétue des formes
des porte-parole pour tout ce qui concerne leur d'autorité autocratiques et une mentalité de rentier, etc. (cf. op.
profession dans son ensemble et cantonnent leur cit., pp. 271 sq.).
action au niveau des institutions locales ou privées
qu'ils contrôlent complètement. Il n'appartient On ne se débarrasse pas du problème en enfermant
pas au discours scientifique de décider l'indécidable : l'opposition dans la neutralité apparente du constat
il suffit d'avoir à l'esprit que les deux discours objectif, à la façon de ceux qui, par le recours
antagonistes ne sont autre chose que des à des dichotomies comme « héritiers » et «
stratégies que les agents produisent ou reproduisent dans technocrates » ou « propriétaires » (owners) et «
leurs luttes pour le pouvoir dans le champ de gestionnaires » (managers), constituent dans la logique de
chaque entreprise ou dans le champ du pouvoir l'évolution irréversible et fatale, qui renvoie un des
économique et par lesquelles ils s'efforcent termes de l'opposition au passé dépassé, une
d'imposer comme inévitable l'avenir le plus conforme opposition qui est toujours présente et agissante
à leurs intérêts, c'est-à-dire de convaincre que leur dans le champ du pouvoir économique. Le simple
manière particulière de gérer et de diriger les fait de décrire dans la logique de l'avant et de
entreprises, plutôt au nom de la propriété ou plutôt au l'après, c'est-à-dire de l'avant-garde et de l'arrière-
nom du capital scolaire, a l'avenir pour elle, garde, du progressiste et du dépassé, comme on le
tandis que la manière opposée est « dépassée » ou fait sans même y songer, les deux pôles de l'espace
« condamnée »,, donc d'avance discréditée. Sans du pouvoir économique, constitue par soi une prise
doute poserait-on autrement la question des de position dans la lutte politique qui les oppose, à
changements survenus dans le champ du pouvoir chaque moment, et qui a pour enjeu la définition
46 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

de l'exercice légitime du pouvoir économique et que. Il faut encore mettre en question l'évidence
des titres légitimes de l'accès au pouvoir et, plus des constats statistiques, tel le « fait», à première
précisément, le pouvoir de définir l'avenir des deux vue indiscutable, que, entre 1952 et 1972, la part
modes de domination et de reproduction des des PDG qui ne possèdent aucun diplôme
entreprises en définissant les mesures politiques les d'enseignement supérieur ou qui n'ont pas fait d'études
plus favorables à leurs intérêts respectifs. Parler en secondaires ou supérieures décroît très fortement
termes d'évolution, évoquer le déclin des (ceux qui n'ont pas fait d'études étant presque tous
propriétaires et la montée des gestionnaires, c'est prendre issus de la bourgeoisie d'affaires).
parti implicitement sur le sens de l'histoire et
décrire comme un processus fatal ce qui pourrait Titres scolaires et origine sociale des PDG des 100
n'être qu'un état du rapport de forces qui est au premières entreprises en 1952, 1962 et 1972
principe de la structure du champ des entreprises et
de son changement dans le temps.

Sx" autre droit Scierécole bac, étud Tota:


- 1952 - X oíz
1
classes pop. et moy. 4 4 - 1 - 2 - 11
classe dominante 6 13 14 8 4 4 2 5 13 69
dontcadres, directeurs 1 5 3 13 1- 1
offic, - 21 121115
lib., propr. terr. -1 24 33

. . . .
p.industr., htsbanquiers
fonct. 22 12 13 - 11 22
4 2 5 10 31
NR 4 2 3 1 1 - 9 20
Ensemble 14 19 17 10 4 5 4 5 22 100
- 1962 -
classes pop. et moy. 1 5 2 1 - - 1 10
classe dominante 6 20 18 7 5 8 5 3 3 5 80
dont cadres, directeurs 1 43 44 2 - 1 11 1211
offic, propr. terr. 1 11
. . . .

p.industr.,
lib., htsbanquiers
fonct. 1 1
4 67 19 5 17 2 21
Le sens de l'évolution 12
4 3 2 45
NR 1 1 - 1 1 - - - 6 10
II n'est pas d'étude historique sur l'évolution Ensemble 8 26 20 8 5 9 6 3 3 12 100
des sociétés industrielles ou des caractéristiques de
leurs dirigeants qui n'enferme une prise de - 1972 -
classes pop. et moy. 3 1 5 2 - - 2 - - 13
position implicite ou explicite sur la question de savoir classe dominante 1 18 16 11 3 15 7 4 5 1 81
quelles sont, parmi les catégories de sociétés dontcadres, directeurs 4 4 2 23 1 - 1310
distinguées par l'analyse, celles qui ont pour elles offic,
lib., propr. terr. - 36 2 31 - --1
. . . .

p.indust, htsbanquiers
fonct. 3 46 15
l'avenir et qui peuvent, de ce fait, se sentir fondées 1 5 10 5 4 5 4414
à définir l'avenir, par l'intermédiaire de l'Etat, pour NR 2 - - 1 3 6
l'ensemble des sociétés. Parler de concentration Ensemble 4 19 21 15 3 15 9 4 6 4 100
et de bureaucratisation, noter l'accroissement des Entre 1952 et 1962, on observe une diminution très nette
chances d'accéder au pouvoir économique par le de la part des PDG qui n'indiquent pas d'études (70), n'ont
capital scolaire, établir la relation qui existe, fait que des études secondaires ou bien indiquent le
synchroniquement et diachroniquement, entre ces baccalauréat ou le passage par l'université sans plus de précision
faits, c'est suggérer, tacitement, que l'avenir est aux (cette fraction reste stable entre 1962 et 1972). Entre 1952
et 1972, on voit décroître très fortement la part des
technocrates. Il suffit de s'en tenir aux polytechniciens qui ne sont pas sortis dans un grand corps et qui
statistiques d'évolution prises à leur valeur faciale, il suffit n'ont pas fait d'autres études, tandis que croît nettement la
d'oublier que ces statistiques enregistrent le part des diplômés de l'Institut d'études politiques et des
résultat à un moment donné du temps d'une lutte écoles de commerce (et aussi, pour la période 1962-1972, la
politique qui a pour enjeu le pouvoir sur le champ part des diplômés des facultés de droit). La progression de
l'Institut d'études politiques est sans doute sous-estimée par
du pouvoir économique par l'intermédiaire du cette statistique qui ne prend en compte que les plus
pouvoir sur l'Etat, pour fournir une arme grandes sociétés de l'industrie et du commerce. Elle serait
supplémentaire à ceux qui ont su exploiter les possibilités sans doute plus marquée si on avait pris en compte aussi le
objectivement offertes par la logique du champ secteur bancaire on sait en effet qu'en 1972, 10 des PDG
des 20 plus grandes banques sont passés par Sciences-Po et
:

pour imposer leur orientation, au moins pour un 2 ont fait des études de droit, 3 seulement étant passés par
temps, à l'ensemble de ce champ en décrivant
comme inévitable une évolution qu'ils ont
contribué à déterminer. 70— On a pu vérifier par l'enquête directe ou auprès
Mais il ne suffit pas de savoir que la question d'informateurs qu'aucun des PDG qui, en 1972, ne déclarent
pas (ou peu) d'études n'a fait d'études supérieures. On a
même du sens de l'évolution des caractéristiques pu établir de même que les PDG qui, en 1952,
des dirigeants des entreprises, c'est-à-dire la n'indiquaient pas d'études, avaient au maximum entrepris des
question du degré auquel les détenteurs de études supérieures sans les achever. C'est par exemple le
différentes propriétés sont justifiés d'occuper la cas de Charles Schneider, dont on sait par une notice
nécrologique qu'il avait «suivi des cours de droit» ; c'est sans
position qu'ils occupent et de l'exercer comme ils doute aussi le cas de René Fould, fils d'un maître des
l'exercent (par exemple avec plus ou moins forges, dont une notice nécrologique indique «Après ses
d'efficacité — légitimation par la productivité — ou avec études, il entre dans la maison maternelle et y gravit tous les
:

plus ou moins de « dureté » ou, au contraire, de échelons de la hiérarchie». Gaston Chausson dont le père
« libéralisme » — légitimation par la politique était négociant et qui n'indique pas d'études dans le
Who's Who était «autodidacte» selon le Dictionnaire
sociale — ), est une question essentiellement national des contemporains.
Le patronat 47

Polytechnique. Le nombre des diplômés des écoles 45e en 1972, 59e en 1962, qui a conservé le même PDG,
d'ingénieurs autres que Polytechnique, c'est-à-dire Centrale, J. Biosse-Duplan, mais qui, entre ces deux dates, est passé
Mines de Paris, Nancy, Saint-Etienne, etc., ne varie guère, sous le contrôle des familles Thiriez, Cartier-Bresson et
pas plus que le nombre des PDG passés par les facultés de Leclerc et a pris le contrôle de différentes sociétés
sciences, lettres ou médecine. (Fermeture ailée, tissages Roannais, Pricel, Warnier David et
Wallaert, Marne, etc. ) ; ou encore de Rhône-Poulenc qui,
1ère en 1972 et en 1962, a réalisé en 1969 une fusion avec,
Il faut s'arrêter aux questions que cachent les le groupe Progil et une prise de participation majoritaire
apparences impeccablement scientifiques de ce dans le groupe Pechiney-Saint-Gobain.
tableau. On sait que la période considérée a été
caractérisée par tout un ensemble de Outre que la relation entre l'accroissement des
restructurations aboutissant à la « disparition » (nominale) sociétés et l'accroissement du taux de diplômes
de certaines des sociétés étudiées et à élevés tient pour une part au fait que les entreprises
l'accroissement (nominal) de certaines autres, ce qui, joint qui ont été éliminées — par absorption ou déclin —
aux effets de l'accroissement (réel) de certaines sont celles qui avaient à leur tête les patrons les
sociétés s'est traduit par un accroissement très moins diplômés, on peut s'interroger sur la compa-
brutal de la taille des groupes (71). rabilité de populations dont les limites et la
composition dépendent totalement de la manière dont
Déjà très nombreuses entre 1952 et 1962, les on les définit et dont la définition a profondément
«restructurations» se sont multipliées ensuite seules 26 des 50 plus changé au cours de la période observée : tel qui
grandes sociétés de 1952 figuraient encore dans la liste des était (ou aurait pu être) interrogé en tant que
:

50 plus grandes sociétés de 1962 sous le même nom et 20 PDG dans la période initiale ne pouvait plus l'être,
seulement de ces dernières apparaissent encore en 1972 en tant que directeur d'une filiale, dans la période
(72). Les trente sociétés «nouvelles» sont en fait issues
de la «restructuration» de sociétés qui figuraient déjà finale, cela sans que sa position « réelle » et celle de
dans la liste des 200 premières sociétés en 1962. Ainsi la société qu'il dirige aient nécessairement subi de
Péchiney-Ugine-Kuhlmann, 2ème en 1972, regroupe profonds changements. Question d'importance si
Pechiney (4ème en 1962), Ugine (19ème en 1962) et les l'on sait que, par le jeu des ententes ou des
Etablissements Kuhlmann (23e en 1962) ; la Compagnie
Saint-Gobain Pont-à-Mousson est issue de la fusion de contrôles cachés ou officieux, tel qui, dans les deux cas,
Saint-Gobain (3e en 1962) et des Fonderies de Pont-à- a pu être traité comme patron en première
Mousson (56e en 1962) ; 39e en 1972, l'Entreprise minière personne peut disposer d'une indépendance tout aussi
et chimique, constituée par un décret de septembre 1967, apparente que tel directeur de filiale qui n'a pas
regroupe principalement l'Office national industriel de été retenu ; ou que, dans le cas des filiales
l'azote (67e en 1962) et les Mines de Potasse d'Alsace (qui
ne figurent pas dans la liste des 500 premières sociétés étrangères, le patron nominal peut n'être que la
industrielles de 1962) ; Chrysler-France, 25e en 1972, est une manifestation apparente (au double sens de visible
société anonyme constituée en 1965, qui a repris Simca et d'illusoire) d'un pouvoir dont le principe réel
industries (24e en 1962) et Simca automobiles (25e en est ailleurs, sans parler du cas où le PDG déclaré,
1962) ; la SNIAS, constituée par décret du 26 janvier 1970, officiel, n'est que le fondé de pouvoir d'un patron
regroupe Sud-aviation, 127e en 1962, Nord-Aviation,
97e en 1962, etc. D'autres sociétés figuraient déjà sous la réel, ainsi apparemment absent de l'espace (74).
même appellation en 1962 mais dans un rang inférieur On retrouve ainsi, au sein même du champ de
c'est le cas de la Compagnie IBM France, 53e en 1962 et l'entreprise, les jeux du réel et du nominal — on
:

14e en 1972, ou de la Compagnie des Compteurs, 85e en parle bien de « prête-nom » — qui sont une
1962, 34e en 1972 (73). En outre, certains groupes ou dimension essentielle des jeux de pouvoir.
sociétés qui ont conservé la même dénomination peuvent
avoir connu d'importantes transformations c'est le cas de
la Compagnie générale d'électricité (8e en 1972, 15e en
:

1962) qui a pris le contrôle d'entreprises avec lesquelles 74— La position occupée dans l'espace du pouvoir par
elle avait des liens, notamment la Société générale Benno Vallières, PDG de la Société des avions Marcel
d'entreprises qui était 98e en 1962 et 41e en 1952 ou Alsthom, Dassault-Breguet aviation, s'explique aisément, si l'on sait
54e en 1962 ; c'est le cas aussi de Dollfus-Mieg et Cie, que, proche en cela des PDG des filiales de grandes
entreprises étrangères, il se trouve cantonné dans les tâches de
gestion, comme on le voit clairement à travers ce que dit
71 -Ainsi, en 1972, seule la Régie Renault employait un de lui le patron réel, Marcel Dassault «M. Vallières s'est
personnel de l'ordre de 50 000 personnes, les emplois révélé comme un merveilleux industriel et un excellent
:

offerts par les groupes les plus importants se situant autour de commerçant, doué de toutes les qualités techniques
15 à 20 000 personnes (e.g. Usinor, 16 000, de Wendel nécessaires. C'est lui qui discute les marchés avec l'Etat comme
20 842). En 1972, selon les informations publiées dans avec les fournisseurs, et qui fixe les rémunérations du
Entreprise, on compte plusieurs groupes au-dessus de personnel» (cf. H. Jannic, Les grandes successions,
100 000 personnes (e.g. Régie et usines Renault 1 50 000, L'Expansion, 52, mai 1972, pp. 94-101).
Rhône-Poulenc 120 253, Saint-Gobain Pont-à-Mousson
199 985, CGE 1 18 000, Michelin 100 000, Citroën 99 000,
Péchiney-Ugine-Kuhlmann 95 000). Selon Le Nouvel
économiste de novembre 1977, le processus s'est poursuivi
depuis, Renault atteignant en 1977 241 259, Saint-Gobain
160 075, Rhône-Poulenc 113 500, Peugeot-Citroën
185875, Schneider SA 117000, CGE 171200, etc.
72— Entre 1952 et 1972, on observe que dans les
appellations de sociétés les noms des lieux d'origine tendent à
disparaître ainsi que les termes tels que forge, atelier,
chantier.
73— Les sociétés qui ont connu le moins de transformations
juridiques visibles sont celles qui sont liées à l'Etat (Régie
nationale des usines Renault, Air-France, SNECMA,
Compagnie générale transatlantique, Compagnie française des
pétroles).
48 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Groupe nominal et groupe réel d'un degré d'intensité difficile à préciser », les
constituent en groupes, relations de client à
Ce qui est en question en effet, c'est la fournisseur (la sous-traitance pouvant être au principe
notion de groupe, et le jeu du nominal et du réel, de dépendances étroites et durables), relations de
de l'officiel et de l'officieux, qu'elle favorise, et dépendance technologique (brevets) et surtout
du même coup la question du pouvoir dans le liaisons financières et liaisons personnelles (76).
champ du pouvoir économique dans son 11 n'est sans doute pas exagéré de dire que,
ensemble et dans le champ de chaque groupe particulier. selon la définition de la dépendance adoptée, on
Cette question, l'échantillonnage la résoud pour pourra retenir un échantillon de 200, 300 ou 5 000
une part tacitement en choisissant de retenir sociétés, ou au contraire ne considérer que cinquante
certains patrons et d'en exclure d'autres, et en groupes, ou dix, ou deux, et du même coup,
prenant parti, par là même, sur les « limites » du cinquante, dix ou deux PDG. Ainsi, Paribas peut être
groupe, c'est-à-dire sur l'autonomie relative du défini comme un groupe qui «emploie plus de
champ de la société — donc de ses dirigeants — 22 000 personnes» (77) ou comme «un groupe
par rapport au champ des sociétés ; autonomie financier exerçant un pouvoir direct sur un ensemble
qui est un des enjeux mêmes de la lutte entre de sociétés filiales représentant plus de 340 000
les sociétés (75). Et de fait, selon la définition salariés répartis dans toutes les activités» (78) ou mê:
du « contrôle » que l'on se donne, et qui peut me comme le centre (ou le cerveau) d'un immense
coïncider ou non avec la définition explicitement réseau sur lequel il exerce, par l'effet des
ou implicitement engagée dans la délimitation participations financières (même réduites), du crédit et
officielle des unités, on peut faire varier de l'information, un « contrôle » indirect et
considérablement le nombre et la taille des unités
élémentaires, donc la nature et les qualités de ceux qui invisible, qui n'est sanctionné par aucune entente ou
les dirigent : ce qui signifie que le découpage liaison officielle. La même chose vaudrait de la
adopté dans l'établissement de l'échantillon et Compagnie financière de Suez dont on peut faire
varier la taille dans des proportions énormes, selon
dans les opérations de codage préjuge
inévitablement de la réponse même à une des questions que qu'on retient la définition la plus restrictive ou que
l'on s'efforce de résoudre par la comparaison l'on considère l'ensemble financier des groupes
autonomes plus ou moins liés entre eux (Air
d'états différents du champ, celle de la «
concentration » et des changements corrélatifs des Liquide, Béghin-Say, la CGE, Ferodo, Lafarge, Pernod-
dirigeants. En enregistrant les découpages officiels, Ricard, Wendel) que Suez contrôle ou dans lequel
fait-on jamais autre chose que de prendre et de elle a des participations (79). Mais pour faire
donner pour un donné ce qui est le produit de apparaître l'arbitraire des découpages en société
stratégies ? Mais ne perd-on pas un aspect tout mère et filiales, il suffira de citer cette description
en survol des transformations survenues en 1971
aussi réel de la réalité en procédant à des dans l'organisation du groupe Shell où l'on voit
découpages fondés sur la seule considération des liaisons que, du jour au lendemain, un holding peut être
réelles ou, du moins, des plus déterminantes absorbé par une filiale : «Jusqu'à la fin 1971, à
d'entre elles, celles qui reposent sur la détention de l'exception de certaines activités exercées
capital ? La définition nominale (c'est-à-dire directement ou indirectement, Shell française était un
officielle) que les agents engagés dans la lutte holding détenant des participations dans le
pour la domination économique se donnent et raf inage et la distribution du pétrole. En octobre 1971,
s'efforcent de donner de ces rapports, en fonction la société a été absorbée — ainsi que la Compagnie
d'une définition particulière de l'autonomie et de raffinage Shell-Berre et la société de gestion
de la dépendance, fait partie de la vérité objective Shell — par l'une de ses filiales, la Société des
de ces relations. « Est groupe, selon la définition pétroles Shell-Berre qui a repris la dénomination
officielle, c'est-à-dire, comme le dit bien Michel de "Shell- française". Ainsi, de holding qu'elle
Dollé, dans l'image que les intéressés diffusent était principalement jusqu'à présent, la Société
eux-mêmes, tout ensemble d'entreprises dont les devient donc désormais une société d'exploitation
principales décisions ou orientations stratégiques couvrant l'ensemble des opérations de l'industrie et
sont, ou peuvent être coordonnées par un même du pétrole» (Fiche Dafsa n° 2270, juillet 1972)
centre de décision». Mais, aux claires (80).
discontinuités des définitions du groupe par lui-même,
l'observation oppose le tissu continu des liens
innombrables et variés qui unissent les entreprises 76— M. Dollé, Editorial, Economie et statistique , 87, mars
et qui, comme le dit encore Michel Dollé, « à partir 1977, pp. 3-8.
77— Le dossier des nationalisations, Le Monde, Dossiers
et documents , novembre 1977.
75— La question des unités élémentaires est un cas *
particulier de la question très générale, qui est au centre 78-P. Allard, M. Beaud, B. Bellon, A.M. Levy et S.
même de l'existence des groupes, des rapports entre le Lienart, Dictionnaire des groupes industriels et financiers en
nominal et le réel, entre l'officiel et l'officieux, entre les France, Y diñs, Ed. du Seuil, 1978.
frontières institutionnalisées et juridiquement garanties 19 -Ibid.
et les limites réelles. Comme dans le cas des relations de
parenté, la vérité n'est ici ni dans la définition officielle 80—11 suffit d'avoir à l'esprit les difficultés que rencontre
qui peut avoir plusieurs fonctions (tradition, image de la seule comparaison des caractéristiques des dirigeants
marque, etc.) ni dans la définition réelle, entre autres pour mesurer combien peut être risqué le projet de
raisons parce que, dans le cas même où la «fusion» est rapporter la croissance des entreprises aux caractéristiques
aussi complète que possible, chacune des unités antérieures des dirigeants (classés en fondateurs, nouveaux
conserve une autonomie qui est celle d'une histoire, d'une propriétaires, héritiers, managers) comme le fait Dean Savage dans
tradition propre. un article récent (D. Savage, Les dirigeants et la croissance
Le patronat 49

Les changements structuraux (ou non titres) scolaires entre les différents PDG et,
On voit immédiatement que les antinomies plus précisément, les différences enregistrées, aux
à peu près insolubles auxquelles se heurte différentes époques, dans les variations de cette
l'observateur (le 100e dirigeant du plus puissant holding structure selon les classes ou fractions de classe
financier est-il plus ou moins puissant que le d'origine de chacun d'eux. Et que l'explication de
premier dirigeant de la 100e société ?) se trouvent ces différences doit être cherchée dans les
redoublées lorsque l'on en vient aux comparaisons transformations correspondantes de la structure du champ
dans le temps parce que l'essentiel des changements du pouvoir économique, du mode de domination
consiste précisément dans des manipulations des qui y est en vigueur et du mode de légitimation de
unités nominales qui peuvent n'être qu'une la domination qui y a cours.
ratification de liaisons préexistantes, c'est-à-dire dans A toutes les époques, les PDG qui sont issus
une transformation de la définition officielle qui des classes populaires et moyennes ou des fractions
peut avoir des effets plus ou moins réels, comme salariées de la classe dominante (cadres, ingénieurs,
l'intensification, par l'officialisation, du pouvoir directeurs) possèdent tous un titre d'enseignement
de coordination et de contrôle appartenant au supérieur et sont passés, sauf de très rares
PDG placé au centre de décision. Bref, ce que exceptions, par Polytechnique (ou, en 1972, par une
masque la comparaison mécanique de cette somme autre école d'ingénieurs, les Mines le plus souvent) ;
d'unités séparées que sont les PDG, c'est que, toute et pratiquement jamais (deux exceptions en 1972)
la structure du champ des entreprises s'étant par Sciences-Po. Au contraire, les PDG qui sont fils
trouvée modifiée dans l'intervalle, la constance de membres des professions libérales ou de hauts
apparente peut cacher le changement tandis que la fonctionnaires, ont tous au moins un titre
constance peut se cacher sous le changement d'enseignement supérieur en 1972, ce qui n'était pas le
apparent. En conséquence, il n'est de comparaison cas en 1962 ou en 1952, et la part de ceux qui
rigoureuse que de structure à structure, de champ passent plutôt par le droit, Sciences-Po ou une
à champ. La cécité aux structures et aux école de commerce, a fortement progressé. Mais
changements structuraux porte à réduire le changement l'essentiel est sans doute que les PDG issus de la
à une transformation des propriétés substantielles bourgeoisie d'affaires qui, en 1952, étaient
des individus, comme font les historiens qui relativement nombreux (13 sur 31) à n'avoir pas (ou
discutent sans fin pour savoir si les patrons sont plus ou peu) fait d'études sont les seuls à pouvoir encore
moins instruits aujourd'hui qu'à la fin du XIXe en 1972 accéder aux plus hauts postes sans
siècle. Outre que la valeur du même diplôme varie diplôme d'enseignement supérieur (c'est le cas de 9
selon la rareté de ce diplôme au moment considéré, il d'entre eux sur 44) ; mais, aussi qu'ils sont de plus
est clair que ce qui compte, à chaque moment, c'est en plus nombreux à posséder un titre
la structure de la distribution des différents titres d'enseignement supérieur, soit un titre d'ingénieur de second
rang (comme Centrale), soit un titre de faculté de
des entreprises françaises, Sociologie du travail, 2, avril- droit, de Sciences-Po ou d'une école de commerce
juin 1975, pp. 136-150). Est-il possible de comparer des (81).
taux de croissance sans distinguer au moins les cas où la Bref, la transformation du champ des
croissance s'est effectuée par développement interne et entreprises s'est accompagnée d'une part d'un
les cas où elle est le résultat d'une fusion ou de toute autre accroissement global de la part des diplômés, et cela même
forme de regroupement ? Faute de soumettre la mesure parmi les «héritiers», et d'autre part, d'une
même à une interrogation critique, on ne peut qu'établir
des évidences («Les entreprises dirigées par leurs fondateurs diminution de la part relative des Polytechniciens (et
ont une croissance plus rapide que toutes les autres» tout particulièrement de ceux d'entre eux qui ne
-p. 138- ou les fondateurs sont plus représentés «dans les sont pas sortis dans un grand corps et n'ont pas
secteurs jeunes, équipement électrique, chimie» que dans mené des études complémentaires), en même
les secteurs «les plus traditionnels» -p. 146) ou renforcer
les stéréotypes de la lutte interne (comme «la supériorité temps que d'un accroissement de la part relative
des fondateurs» -p. 142-, «la direction moins dynamique des patrons issus de HEC ou de Sciences-Po qui est
des managers» -p. 145-, le «modèle de médiocrité» auquel particulièrement marqué chez les descendants de
«semblent se conformer les entreprises qui restent en la bourgeoisie d'affaires et qui serait beaucoup plus
propriété personnelle à la troisième génération»~p. 103-, etc.) net si l'on prenait aussi en compte la banque. Si,
à propos de «types» -«fondateurs», «héritiers», etc.- qui,
n'étant jamais caractérisés socialement -par exemple sous le à l'intérieur de l'ensemble systématique de faits
rapport de l'origine sociale, des titres scolaires, etc.- ne sont
eux-mêmes que des stéréotypes. (Ces remarques doivent
beaucoup à une discussion avec Philippe. Templé dont on pourra 81— Du fait que l'on ne comptait aucune société
consulter l'article, Répartition des gains de productivité et commerciale parmi les sociétés retenues en 1952, les diplômés de
hausse des prix de 1959 à 1913, Economie et statistique, 59, HEC peuvent, s'être trouvés sous-estimés pour cette date.
septembre 1974, pp. 33^4-2). B.Guibert, qui distingue entre Ce qui est certain, c'est que la montée des HEC est
concentration financière, concentration technique et beaucoup plus nette au niveau des directeurs de sociétés qu'au
concentration économique, tenant que la première forme est sans niveau des PDG des plus grandes sociétés. L'analyse des
doute plus rapide que les deux autres parce que plus souple carrières de 908 dirigeants (PDG, directeurs généraux,
et plus facile, observe «La conviction commune que financiers, _ administratifs, du marketing, commerciaux,
concentration et efficacité vont de pair ne paraît pas fondée pour techniques et du personnel) en activité en 1977 fait
:

toutes les branches (...) ; les comparaisons internationales de apparaître que ce sont d'anciens élèves de HEC, de l'Essec^ de
productivité montrent que la taille et la productivité varient Sup de Co Paris ou de Sciences-po (cette dernière école
parfois en sens inverse. Certains pays ont eu une politique étant malheureusement confondue dans ces statistiques
délibérée de création de grands établissements. La taille avec les écoles de commerce) qui occupent le plus
d'un établissement est le résultat d'une longue histoire souvent les postes de directeur administratif, directeur
économique, sociale et politique» (B. Guibert et al., La financier, directeur du marketing, directeur commercial
mutation industrielle de la France, Les collections de (cf. P. Beaudeux, Le prix des cadres, L'Expansion, juin
VINSEE, E 31-32, t. I, p. 92). 1977, pp. 125-156).
50 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

qu'une observation rigoureuse permet d'enregistrer, lisation d'un capital culturel qui est fait pour
on privilégie l'accroissement au cours du temps du l'essentiel de manières acquises par lente
taux de diplômés, sans même songer à le rapporter familiarisation au sein d'un milieu familial lui-même
aux tendances globales qui vont dans le même sens, anciennement établi dans la culture bourgeoise,
c'est évidemment parce que ce fait qui, pris à que des épreuves comme celles du « grand oral »
l'état isolé, est dépourvu de signification, est de l'ENA, le plus favorable aux dispositions
prédisposé à entrer dans le nouveau système de mondaines de tous les marchés scolaires (83).
légitimation, celui qui fait des « dons » et des
« mérites » sanctionnés par l'école le fondement
légitime du pouvoir économique et des hiérarchies
sociales. Contre cette lecture naïvement intéressée
des statistiques, il ne suffit pas de rappeler que les
titres scolaires sanctionnent aussi une forme
d'héritage. La comparaison de taux de diplômés pris
globalement et à l'état isolé masque le fait que
dans la structure de la distribution des patrons issus
du monde des affaires selon le titre scolaire, la plus
forte augmentation concerne les titres qui, comme
Sciences-Po ou HEC ou même Centrale,
fonctionnent comme instruments de légitimation (par Pouvoir d'Etat et pouvoir sur l'Etat
opposition aux instruments de promotion tels que le Mais il reste à expliquer l'avantage qu'ont pris dans
titre de Polytechnicien) et qui sont structurale ment la lutte pour le pouvoir économique les
et fonctionnellement équivalents à ce qu'étaient à prétendants issus de la grande bourgeoisie parisienne, de
une autre époque, c'est-à-dire dans un autre état la grande bourgeoisie d'affaires bien sûr, mais
de l'exigence sociale de légitimation, le surtout de la haute fonction publique ou des
baccalauréat ou quelques années de faculté de droit, ou professions libérales (souvent liées à la bourgeoisie
même, pour les familles les plus assurées de leur d'affaires) et qui résulte pour l'essentiel du
légitimité, comme les dynasties provinciales, le privilège conféré à la filière à composante scolaire par
simple passage par les collèges jésuites. rapport à la transmission directe de l'héritage et
Mais pour rendre compte complètement de secondairement à Sciences-Po par rapport à
ce fait, il faut ajouter que le souci de doter les Polytechnique. Dans un premier temps, cessant de
héritiers non point tant du minimum de penser dans la logique de l'évolution linéaire et
compétence spécifique nécessaire pour exercer leur irréversible, on peut voir dans l'avantage donné
fonction héritée (on continue le plus souvent à aux titres scolaires (et, notamment à certains
penser qu'elle ne s'acquiert vraiment que dans d'entre eux) que révèlent les changements des
l'exercice même de la fonction) mais des titres caractéristiques scolaires et sociales des patrons, l'effet
de noblesse scolaire nécessaires pour les justifier de l'avantage conjoncturel que les fractions les plus
pleinement de l'exercer (82), trouve dans une modernistes (dans leur rapport au système sco-
institution comme l'Institut d'études politiques, Laire au moins) de la bourgeoisie d'affaires et de ïa
une des moins sélectives (scolairement) et la plus bourgeoisie de robe parisienne, riche surtout en
sélectionnée (socialement) des institutions capital culturel, mais liée aux affaires, ont pu
d'enseignement supérieur, l'occasion de s'accomplir au prendre, à la faveur d'une conjoncture politique
moindre coût. En effet, la comparaison des origines favorable à la concentration économique et au
sociales et géographiques des élèves de l'Ecole pouvoir technocratique^ dans la lutte pour le
polytechnique et des élèves de Sciences-Po ou de pouvoir sur l'Etat et, à travers les mesures politiques
l'ENA (ou même, malgré la sélection ultérieure qu'il peut édicter, sur le champ économique.
au passage par l'école, des patrons issus des deux Pour éviter d'éterniser, sans le savoir, un
catégories d'école) atteste, en dehors de tout moment de la lutte interne au champ du pouvoir
jugement sur la valeur intrinsèque des deux économique, il faudrait rappeler l'histoire des
cultures, que les exercices, principalement scientifiques, suite p. 54 ►
de Polytechnique, se prêtent moins à la rentabi-
83— Evoquant comment il s'est trouvé orienté vers Sciences-
po et en particulier 1'« humiliation» qu'avait représenté pour
82— Le souci de fournir aux descendants le moyen lui le fait que son frère aîné, philosophe, lui conseillât cette
d'accéder, par le diplôme, à un équivalent bureaucratique de la école, tel ancien élève livre clairement ce qu'était l'image
position que l'héritage assure, bref, une stratégie de sociale de cette institution : «Puis, comme tous les amis que
reconversion, semble d'autant plus improbable que la sécurité j'avais peu à peu rencontrés à Paris -à Claude Bernard puis
économique est plus forte et que la certitude de soi à Janson de Sailly- y étaient, du moins tous ceux qui
éthique est plus grande, donc plus affirmé le refus de étaient à peu près normaux ou qui n'étaient pas
l'enseignement public, de la promiscuité sociale et des mathématiciens, je suis allé à Sciences-po avec un sentiment de
valeurs qu'il impose (l'hysteresis des habitus qui fait que la dérision et de grand mépris pour cette école». Et il évoque
certitude éthique peut survivre à la sécurité économique ainsi son expérieence de l'enseignement «J'étais stupéfait
explique, avec la facilité que donne l'entreprise familiale de voir à Sciences-po l'absence de raisonnement causal,
:

d'offrir des positions plus ou moins fictives aux héritiers de. remontées vers l'amont, le refus de regarder là où on
-ce qui contribue d'ailleurs à son déclin- que tant de en est ; on ne faisait que du descriptif La moindre analyse
familles bourgeoises de province aient «raté» la reconversion sociologique apparaissait comme digne de Descartes ou de
!

par le système scolaire qui a permis aux fractions les plus Kant ; ce que mon ami appelle la 'semi-culture' était
«éclairées» de la bourgeoisie de trouver dans les vraiment la base de Sciences-po :'Faites-moi un close-up sur
entreprises publiques ou semi-publiques le substitut des positions Proust, dix minutes'» (D. Toscan du Plantier, in A. Harris
familiales). et A. de Sédouy, op. cit., p. 347).
Le patronat 51

Dans la «conversation» dont on rapporte ci-


dessous la transcription (en indiquant par ... les
passages manquants, c'est-à-dire inaudibles),
exemple tout à fait représentatif des épreuves du
premier concours qui ont pu être observées, le
candidat devait commenter le texte suivant ( 1 ) :
En contribuant à la destruction de structures liées tant à la
nature qu'au refus de l'historicité, l'action de la grande
ville a été et est encore négative. Quel bilan positif dresser ?
D'abord un savoir plus abstrait et plus calculateur ; une
expérience quotidienne plus variée à base de sollicitations
multiples, de conditionnements divers et d'insertion dans
différents réseaux de relations sociales. Enfin la
L'épreuve de conversation de l'ENA complexité des situations, qui a succédé à l'ancien
déterminisme, offre à la liberté individuelle la possibilité de se faire
elle-même à l'intérieur de la marge que lui laisse le jeu des
L'épreuve de conversation est une des pièces combinaisons existantes. La règle du jeu veut qu'elle ait
maîtresses de l'oral du concours de l'ENA : elle aussi la possibilité de se laisser déterminer au gré des
commence par un exposé de dix minutes à propos d'un circonstances. Cette raison ne justifie pas la peur
texte ; ensuite, un des membres du jury mène avec qu'épousent d'aucuns à l'idée que la vie urbaine stériliserait les
virtualités créatrices en répandant une sorte de grisaille
le candidat, pendant une dizaine de minutes, une conformiste. L'Histoire apprend au contraire que les fortes
conversation, à la suite de laquelle les autres personnalités sont originaires des grandes villes, ou tout au
membres du jury (au nombre de trois ou quatre en moins ont subi leur influence, et que les cités sont le foyer
général) peuvent aussi intervenir. et le réceptacle des nouveautés révolutionnaires (Luc
Thoré, Signification du phénomène urbain, 1965).
L'«esprit» dans lequel est menée cette
conversation est bien décrit dans la préface, intitulée
«Réflexions des jurys sur les travaux des
candidats», qui est publiée en introduction du rapport
sur les épreuves du concours (ENA, Epreuves et
statistiques des concours de 1969, Paris,
Imprimerie nationale, 1970) : 1— On a soumis à une observation méthodique, en
octobre 1971, trente épreuves, quinze du premier
L'épreuve de conversation effare — sinon éprouve — les candidats concours, quinze du second. Les épreuves du
et elle sert aussi de prétexte pour expliquer ou excuser un échec. On second concours, réservé à des candidats qui,
la présente comme l'épreuve injuste par excellence, celle où le hasard occupant déjà un emploi dans la fonction publique,
joue le plus grand rôle; les membres du jury font figure de sadiques sont plus souvent issus de la petite bourgeoisie,
qui ont plaisir à torturer leurs victimes par des questions saugrenues
auxquelles il faut répondre tout de suite : conversation est un sont formellement identiques à celles du premier
euphémisme, interrogatoire serait préférable. Et la lecture journalière du concours. Toutefois, les membres du jury (qui ne
petit Ixirousse semble la meilleure préparation à cette épreuve — sont pas les mêmes que pour le premier concours)
dans tous les sens du terme. manifestent le plus souvent une attitude
A vrai dire, les jurys successifs sont le plus souvent dépités par
une épreuve dont ils attendaient beaucoup. A part quelques candidats protectrice à l'égard du candidat, et l'intérêt qu'ils lui
« hors série » dotés d'une personnalité frappante et parfois éclatante, portent paraît toujours un peu forcé, un peu
l'épreuve laisse une impression de grisaille. Dans l'ensemble, les condescendant et comme de commande. On lui dit :
examinateurs estiment que les candidats « ne jouent pas le jeu » : «Vous serez peut-être haut fonctionnaire», «vous
le candidat se cache et donne avez bien dit», et on feint de croire que ses
l'idée que pour lui l'épreuve est devenue uniquement une épreuve de erreurs introduisent à des questions intéressantes.
connaissances à la fois bizarres et superficielles On lui pose des questions plus scolaires, plus
Surtout, des candidats qui ont certainement beaucoup travaillé proches de celles qu'on pourrait trouver dans un
n'ont pas gardé de temps pour réfléchir ni même pour lire autre sondage (cf. par exemple : «Vous appartenez
chose que Le Monde. Ils ne présentent aucun recul par rapport à leurs l'administration fiscale. Est-ce que vous pensez que la
ingurgitations intellectuelles. Ils manquent d'humour et de gaieté
et on craint, à les entendre, que l'administration ne devienne bien contrainte joue un certain rôle dans
triste et beaucoup trop sérieuse : et si la haute administration et les l'administration à laquelle vous appartenez dans ses relations
grands corps de l'État deviennent des lieux géométriques de lugubres avec les contribuables ? Est-ce que vous croyez que
((forts en thème », comment fourniront-ils une France heureuse? c'est un bien ou est-ce que vous croyez que c'est un
On a oublié que l'épreuve de conversation n'est pas une épreuve mal ? Est-ce que vous croyez qu'on peut aménager
de connaissances. Les connaissances sont jugées, on le répète, avec
les épreuves techniques. C'est une méthode, avec la copie du premier l'administration fiscale dans le sens que souhaite
jour, pour essayer d'apprécier les qualités humaines, à un âge oà Spinoza, c'est-à-dire en donnant aux contribuables
l'on ne sait pas encore trop se cacher et oà elles sont déjà affirmées le sentiment de la liberté ?». Et la réponse, très
sans être, il faut l'espérer, cristallisées. Un membre du jury disait éloignée de l'aisance un peu désinvolte des
un jour : « J'essaie de m,' imaginer si j'aimerais travailler avec le
candidat que j'écoute et si je pourrais lui faire entière confiance. » «virtuoses» du premier concours, exprime avant tout la
C'est donc l'homme que l'on veut — ambitieusement — atteindre et bonne volonté, le souci de bien répondre : «Je crois
non pas l'être bardé de diplômes et de connaissances livresques. qu'une plus grande participation des contribuables,
L'aveu d'une ignorance, la détente sans insolence et aussi le don de une meilleure organisation en particulier dans l'état
répartie et la curiosité d'esprit sont d' excellentes choses. Et souvent les d'esprit de l'administration seraient de nature à
questions saugrenues ou techniques sont lancées pour piquer un faciliter bien des choses. Je crois en particulier
candidat lové dans sa coquille ou affichant une suffisance pénible.
Foin alors des citations d'auteurs que l'on n'a pas lus, ou des fausses qu'on pourrait s'appliquer davantage à faire
élégances, ou des formules vagues dont l'imprécision préjuge celle de comprendre le bien-fondé de la fiscalité ... ; sans
l'esprit du candidat pour les examinateurs. fiscalité, je pense qu'il ne peut y avoir d'Etat».
52 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Après l'exposé du candidat, . C'est très curieux, c'est encore une position faite
la conversation s'engage : de respect et presque de peur et de défiance.
— Le châtelain, que fait-il ?
— Vous semblez par conséquent approuver la . Le châtelain lui-même n'est jamais là, c'est un
position de Thoré ..., vous l'avez nuancée, vous avez étranger qui est propriétaire de ce château ...
cité Henri Lefebvre ; quelle est justement la — Vous avez parlé à deux reprises dans votre
position de Thoré par rapport à Lefebvre ? exposé de Parly II. Est-ce que vous estimez
. Je crois qu'Henri Lefebvre a une conception personnellement Parly II comme un modèle de réussite de
beaucoup plus large de l'urbanisme ... La ville n'est pas l'urbanisme ?
seulement pour lui un ilôt d'habitations ..., la ville . Je crois que Parly II résulte de la fusion de deux
déborde, elle crée ... éléments qui sont tout à fait contradictoires ...
— Il y a donc plusieurs éléments que Lefebvre Je crois que l'urbanisme ne doit pas se fonder
porte à l'actif de la grande ville ; vous êtes autour du centre commercial ...
absolument de son avis ? Il n'y a pas certains éléments — Si vous faites un centre commercial, vous le
que vous porteriez plutôt au passif ? mettez où par rapport à la ville ? Vous préférez
. Je pense que si j'avais à porter un jugement le système du centre commercial ou bien celui de
critique sur un de ces éléments ... la petite boutique de type ancien ?
—Et le savoir abstrait et calculateur ? [allusion au . Personnellement, je préfère le centre commercial ...
texte de Luc Thoré] — Vous êtes bien reçu dans les boutiques de
. ... oui je suppose que dans la ville ... le jeu peut Parly II ?
être plus dur, plus difficile et le savoir calculateur
est la condition nécessaire pour la survie. —[il
. ...
Une
y a]dans
une
certaine
les
certaine
boutiques
froideur,
froideur.
et
de dans
vêtements
la petitemasculins,
boutique
— C'est une condition nécessaire pour la survie,
mais c'est un bien le savoir calculateur en lui-même ? traditionnelle, est-ce que vous retrouvez cette
. Dans la mesure où il déborde sur ..., je crois que froideur ?
c'est un pas positif. . Si je suis un client habitué de cette boutique, je
— A quelles conditions, selon vous, la liberté ne la ressens pas. Si je ne suis pas client ..., je sens
individuelle peut-elle s'épanouir vraiment dans la soit une tentative de séduction, soit une tentative
grande ville ? de rejet.
— Vous aimez les tentatives de séduction ?
— Vous êtes habitant d'une grande ville. Est-ce que . Personnellement, non.
vous sentez l'épanouissement de votre liberté — Et vous, vous n'aimez pas séduire ?
individuelle ? . ... Je crois que la séduction existe naturellement.
. Je pense qu'il faut d'abord donner sa propre — Vous croyez que c'est simplement un influx
conception de la liberté ; je pense que la liberté est la surnaturel ?
capacité de faire ce que l'on veut, dans la mesure
où on ne gêne pas la liberté des autres. La grande Autre interrogateur
ville permet dans le cadre de cette définition une — Est-ce que vous croyez que l'urbanisme doit
plus grande liberté pour tout le monde ... Le tenir compte de l'existence des classes sociales ?
jugement d'un village est beaucoup plus pesant que le
jugement d'une ville. Le premier interrogateur
— Vous êtes sensible au 'Qu'en dira-t-on' ? — En dernière question, je voudrais attirer votre
. Je n'y suis pas sensible puisque je suis supposé attention sur une phrase du texte où on dit que les
vivre dans une ville ... cités sont le foyer des nouveautés révolutionnaires ;
— ... Est-ce que la grande ville ne permet pas le est-ce que vous ne connaissez pas vous-même des
développement des plus forts et par contre ferments révolutionnaires qui ne sont pas nés dans
l'écrasement des faibles ? des grandes cités ?
. Je ne pense pas que la ville doive être perçue . Sur le plan politique ? ...je crois qu'on peut citer
comme un jeu entre les plus forts et les plus l'exemple de ...
faibles ; je crois que les rapports d'inégalité sont plus — Et plus récemment ?
grands dans les grandes villes parce que . En mai 68, les villes moyennes ...
notamment les habitats sont dans une certaine mesure — On n'est pas toujours révolutionnaire à gauche ...
proches et uniformes ... D'autre part, les Est-ce que la grande cité favorise disons les
distinctions sociales qui s'établissent entre les revendications conservatrices plus que les petites villes
quartiers à l'intérieur même d'une ville sont peut-
être moins marquées que les distinctions qui ou les campagnes ?
existent à l'intérieur d'un village. Je pense par . Je pense que les petites villes et les campagnes
exemple au château du village ... qui reste encore pour favorisent les revendications dites conservatrices ...
des paysans le rejet ...
— Est-ce que vous avez l'expérience d'un village Autre interrogateur
français dans lequel vous avez vécu ? — Vous avez parlé de l'humoriste célèbre qui
. Je n'en connais qu'un, qui est un petit village parlait de bâtir des villes à la campagne. Vous savez
de Bourgogne... qui est-ce ?
— Il y a un château ? Quelle est à l'heure actuelle
la position des autochtones, je ne parle pas des — ... Les humoristes, vous vous intéressez à eux ?
parisiens en vacances, vis-à-vis du château ? . Je les crois très utiles ... Personnellement, un cer-
.Le patronat 53

tain type d'humour me plaît, mais pas toutes les Je pense que l'orchestre Jean-François Paillard
formes d'humour. devrait se manifester en province et venir à Paris
— Dans la vie ? et non pas l'inverse ...
. J'ai de la difficulté à comprendre par exemple
l'humour anglais qui me semble un humour très La logique apparente de la «conversation» avec ses
froid... «questions pièges», ses sautes imprévisibles, bref
— Est-ce que vous pensez que l'humour a de tout le rituel scolaire de la «joute d'esprit», l'a
l'importance dans l'administration ? propos, l'esprit de répartie, etc., masque la
. Dans le service, je ne pense pas ... En dehors du véritable fonction de l'interrogation : il suffit de
service, je pense. dénombrer toutes les informations que le
— Si vous aviez à choisir un ami, est-ce que vous candidat livre en fait sur lui-même , sans parler de celles
choisiriez plutôt quelqu'un qui a un savoir qu'il trahit par son attitude, pour voir que
abstrait ou un savoir concret pour avoir des relations l'épreuve est en fait une interrogation très personnelle,
agréables ? que seules les franchises que donne l'irréalité de
. ... Un savoir concret parce que ... je pense qu'on la situation scolaire sauvent de l'indiscrétion
ne fonde pas une amitié sur des échanges d'idées... (cf. les questions sur la séduction) et qui vise,
— La règle du jeu dont il est question dans ce texte, consciemment ou inconsciemment, à situer le candidat
cela vous paraît quelque chose d'important, politiquement et socialement (la plupart des
quelque chose qu'il faut respecter ? quand vous jouez phrases du candidat sont à la première personne et
à quelque chose, est-ce que vous respectez la règle prennent très souvent la forme «je pense», «je
du jeu ? est-ce que cela vous gêne ? crois»).
. En principe, lorsque je gagne, je respecte la règle A un autre candidat qui devait commenter
du jeu ; dans les jeux de cartes notamment, je la un texte de Simone de Beauvoir, où il est fait
respecte ... allusion à un conte de Grimm, on demandera s'il a lu
— Est-ce qu'il y a une règle du jeu dans Grimm et les contes de Perrault, s'il estime que
l'administration ? «c'est bien de faire peur aux petits enfants», s'il
. Je ne crois pas que l'idée de règle du jeu «a lu des contes atroces» quand il était enfant, à
convienne ; il y a des règles, des règles de fonctionnement quel âge il estime «qu'un enfant doive aller au
en dehors des textes ... cinéma», ce qu'il pense des films de Walt Disney,
de la gérontocratie, s'il connaît des gens qui vivent
Dernier interrogateur dans une maison de retraite, s'il est «contre les
— Il est dit dans ce texte que les grandes compromis d'une façon générale», «quelle
personnalités sont originaires des grandes villes ou ont subi solution» il voit au conflit «dans le cas d'une grève
leur influence. Voyez -vous un certain nombre de où l'un veut donner quatre centimes et l'autre en
personnalités françaises qui n'ont pas subi veut dix». Bref, la déréalisation déterminée par
l'influence des grandes villes ? le jeu universitaire (qui se rappelle ici à travers le
. Je pense ..., je prendrai par exemple l'exemple rituel de l'explication de texte) masque une sorte
de ... d'interview de recrutement mélangeant les
— Vous avez parlé tout à l'heure de boutique, questions politiques et les questions personnelles et une
Monsieur. Est-ce que vous changez souvent de épreuve de maintien, visant à juger «l'homme»,
boutiques ? comme dit le jury, c'est-à-dire des dispositions
. ... Compte tenu du fait que je suis jeune marié proprement sociales telles que l'assurance
et que j'ai déménagé, j'ai changé entièrement de nécessaire pour esquiver une question embarrassante
boutiques. ou avouer une ignorance ou la «détente sans
— Vous nous avez parlé de la règle du jeu et en insolence» qui permet de retourner à
particulier du fait que l'on ne doit pas brûler un feu. l'interrogateur sa question ou de l'interrompre
Quand vous êtes dans une ville, il ne vous arrive respectueusement avant qu'il ait achevé de la poser ou même
jamais de brûler un feu ? d'écarter avec désinvolture un thème
. Il m' arrive de brûler un feu orange. embarrassant («Ne me demandez surtout pas ce qu'est
— Oui, mais quand vous êtes piéton, traversez- l'épistémologie» ).
vous au rouge ?
. Je traverse toujours au feu rouge.
— On dit qu'en France, tout s'est toujours fait à
Paris. Vous citiez tout à l'heure le festival
d'Avignon, mais on ne cite jamais la commune de
Marseille ... Comment expliquer qu'il y ait une sorte
de dévalorisation systématique de tout ce qui se
produit en province ?
Je pense en tout cas que si cette dévaluation
a existé, elle tend à diminuer ...
.

— Ne pensez-vous pas qu'il soit quand même utile


d'expédier du centre des orchestres en province ?
— Est-ce que cet aspect décentralisateur de la
culture ne vous paraît pas positif ?
Il est absolument positif et il est nécessaire ....
.
54 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

relations que les entreprises de grande taille, mique pourrait résider dans le fait que les unités
concentrées et relativement diversifiées dans leur économiques parvenues à un certain degré de
production, et les entreprises moyennes et petites, développement se perpétuent, mais en subissant
et du même coup leurs dirigeants, ont entretenues, une bureaucratisation qui peut aller jusqu'à
au cours du temps, avec les dirigeants de l'Etat, l'entrée dans la bureaucratie d'Etat ; tandis que,
hauts fonctionnaires et hommes politiques, et du parallèlement, une partie des fonctions qui, à
même coup les variations du rapport de force qui d'autres moments, étaient assumées, en général fort
s'est établi entre elles sur le terrain de la mal, par les unités de production économique,
concurrence proprement économique en fonction de comme la production des producteurs et en
leur force dans la lutte proprement politique pour particulier la formation technique ou scientifique ou
le pouvoir sur le pouvoir politique. Qu'il suffise même l'assistance médicale et toutes les formes de
d'indiquer que jamais sans doute depuis le Second « bienfaisance » , sont de plus en plus
Empire, la situation n'a été aussi favorable aux complètement assumées par la bureaucratie d'Etat.
grandes sociétés internationales que sous la 5e
République, avec la libéralisation des échanges, la
disparition des autorisations d'escompte, l'abandon
progressif du contrôle des changes et,
simultanément, l'implantation de sociétés américaines,
anglaises et allemandes. Mais il est trop évident que
cette conjoncture, c'est-à-dire la conjonction des
grandes banques et des grands monopoles
industriels et de la haute administration d'Etat qui se
marque par l'homogénéisation des personnels
correspondants, n'explique rien vraiment et doit
être elle-même expliquée.
La représentation évolutionniste n'est pas Le cycle de vie des entreprises
totalement dénuée de fondement : s'il est vrai Sachant que l'accroissement de la taille des
que de nouvelles entreprises entrent sans cesse sociétés s'accompagne de tout un ensemble de
dans le champ économique qui trouve dans ces changements, au nombre desquels il faut compter
nouveaux entrants un des principes de sa le changement des caractéristiques des dirigeants
dynamique et de son renouvellement, il reste que et, en particulier, l'accroissement de leur capital
la logique même du développement qui voue scolaire, on est fondé à voir dans l'élévation du
les entreprises à grandir ou à disparaître confère taux de diplômés un effet Çau moins pour une part)
son irréversibilité à l'histoire d'un champ de l'accroissement de la "taille des sociétés et de
économique dans lequel le poids relatif des sociétés les l'accroissement du poids des grandes sociétés dans
plus grandes, c'est-à-dire, à quelques exceptions le champ économique.
près, les plus anciennes, s'accroît continûment à
mesure qu'on avance dans le temps. Il est bon de L'existence d'une relation entre la taille des entreprises et le
rappeler, contre l'illusion du jamais vu, que, aussi capital scolaire est incontestable. Les dirigeants (en 1972)
loin que l'on remonte dans l'histoire du des firmes françaises (hiérarchisées selon le volume de leurs
capitaux propres) possèdent d'autant plus souvent un
capitalisme, on retrouve l'opposition entre deux filières diplôme (et un diplôme plus prestigieux) que leur entreprise
d'accès au pouvoir économique et deux formes de est plus grande ; plus précisément, la possession d'un capital
ce pouvoir ; mais contre l'illusion du toujours ainsi, économique et social suffit d'autant moins à assurer par soi
il faut aussi rappeler que ce qui sépare — de l'accès au pouvoir dans l'entreprise que l'entreprise est plus
manière décisive — l'état actuel du champ des états importante puisque la part des patrons qui, étant fils
d'industriels, d'administrateurs de sociétés, de banquiers ou
antérieurs, c'est sans doute le poids relatif des de gros commerçants, n'ont pas fait d'études supérieures,
deux termes de l'opposition ou, mieux, la force décroît quand croît la taille de l'entreprise, passant de
relative de chacun des deux pôles. On peut ainsi, à 23,5% pour les sociétés classées de 101 à 200, à 11,50%
volonté, faire diparaître la différence, découvrir dès pour les 100 premières sociétés. Mais cette relation
1900, dès 1850 et - pourquoi pas ? - dès 1800, statistique est un pur fait, qui n'enferme pas le principe de sa
propre intelligibilité. Entre autres raisons parce que,
des indices ou des traces de technocratie ou la faire lorsqu'on étudie les 100, 200 ou 300 premières sociétés, comme
disparaître, énumérer sans fin les traits sans on le fait souvent, on oublie qu'on saisit des unités qui
précédent. Et l'on ne peut guère espérer résoudre la doivent une part de leurs propriétés au fait qu'elles se
difficulté par une évaluation rigoureuse des poids situent au terme d'un processus, très inégalement long, de
développement il se pourrait que l'on traite ainsi comme
relatifs des différentes positions aux différents caractéristiques de catégories différentes de sociétés,
:

moments, la difficulté de la comparaison se en les réduisant à la synchronie, des propriétés


trouvant redoublée par le fait que la définition même de correspondant à des stades différents dans un cycle de vie qui
l'espace de référence fait question et que l'on ne pourrait être commun à toutes les sociétés et qui conduirait
peut, sans préjuger du résultat de la de la petite entreprise familiale au grand groupe techno-
comparaison, supposer constante l'extension du champ
économique (84) : la spécifité du champ écono- à penser de sa génération dans le monde de la banque, tout
comme Alphonse de Rothschild en demeure le maître à
jouer» (Cf. R. Girault, Pour un portrait de l'homme
84 —On peut se donner l'intuition de la différence d'affaires vers 1914, Revue d'histoire moderne et
systématique qui sépare deux états du champ en comparant à son contemporaine, XVI, juillet-septembre 1969, pp. 329-349 et J.
homologue actuel, Jacques de Fouchier, un personnage Bouvier, Le Crédit lyonnais, Les années de formation
comme Henri Germain, fondateur du Crédit lyonnais, qui d'une banque de dépôts (1863-1882), Paris, Flammarion,
fut «incontestablement jusqu'à sa mort en 1905, le maître 1961).
Le patronat 55

cratique (85). S'il faut se garder de convertir cette l'attitude des chefs des entreprises les plus importantes
trajectoire probable en trajectoire fatale (86), il reste vrai que le diffère à peine, en ce qui concerne le rapport avec les
vieillissement, à travers les effets des contraintes organi- banques dont l'emprise semble encore plus redoutée des plus
sationnelles et financières liées à la taille et les effets des grandes que des petites — peut-être parce que, là encore, les
crises de succession qui, souvent, se cumulent, impose aux cadres se sentent plus menacés que les propriétaires, comme
entreprises des changements qui semblent à peu près l'indique le fait que l'hostilité à la prise de participation est
nécessaires. Faute de l'ensemble des monographies plus nette dans les entreprises dont le chef ne détient pas la
historiques qui permettrait d'étudier, à la manière de la
démographie, l'ensemble d'une cohorte d'entreprises (et
non, comme on fait toujours, en oubliant d'en tirer les 85— On peut emprunter à Dansette cette description du
conséquences, les seules survivantes), d'établir des taux de cycle modal des entreprises du textile au XIXe siècle
mortalité aux différents âges et de déterminer les seuils «L'évolution devait faire passer, dès lors, la gestion de

:
critiques où s'imposent les principaux changements, on a l'entreprise de la direction unique au directoire de forme
examiné les principales variations selon la taille des collégiale c'est d'abord 'l'ancêtre', seul et unique chef, qui
entreprises d'un ensemble d'indicateurs du statut économique de crée l'entreprise ; puis les fils sont introduits dans l'affaire ;

:
l'entreprise, de son organisation et de sa gestion (87). On la société en nom collectif apparaît dès lors. Lorsque le
observe d'abord que la part des entreprises qui sont encore fondateur se retire, tout en laissant des disponibilités dans
dirigées par leur fondateur décroît nettement avec la taille l'entreprise, il continue à ses fils le concours de ses
de l'entreprise, — sans doute parce que peu d'entreprises leçons on est alors souvent en commandite, autre forme
atteignent une taille relativement importante en une seule de société, typiquement familiale celle-là encore. Puis,

:
génération — ; la part globale des entreprises dirigées par le de nouvelles étapes sont encore franchies ; la famille s'éten-
fondateur ou un membre de sa famille, à peu près constante dant, les frères font place aux cousins ou même à des
jusqu'à 200 salariés, décroît très nettement au-delà (tableau parents plus éloignés. Alors, on tend à transformer, mais le
1). Si, dans la plupart des entreprises, propriété et gestion se cas est infiniment rare, la commandite en commandite
confondent, la direction est de plus en plus souvent assurée d'actions. La société devient alors une entité distincte de
par des responsables non propriétaires ou par un collectif à la personne privée des associés, et le caractère familial de
mesure que la taille de l'entreprise croît (tableau 2). Il reste l'entreprise est gravement atténué. La 'société famille'
que l'autorité des propriétaires sur l'entreprise, toujours tend alors à se transformer en société anonyme» (J.L.
plus fréquente, diminue moins rapidement que la Dansette, op. cit., p. 589).
propriété de l'entreprise là encore, c'est autour de 200 employés 86— Le fait que les rares grandes sociétés qui soient restées
que semble se situer le seuil, la propriété familiale
:

diminuant brusquement au-delà (tableau 3). Les anticipations sous le contrôle d'une famille soient possédées dans une très
de l'avenir de l'entreprise s'organisent selon la logique forte proportion par des familles protestantes ou juives
objective de l'évolution passée la proportion des chefs pourrait s'expliquer d'un côté par la rigueur particulière
d'entreprise qui pensent que leur succession sera assurée par avec laquelle sont imposées les disciplines ascétiques
:

un de leurs enfants ou tel autre membre de leur famille propres à assurer les vertus «bourgeoises» et d'un autre côté
décroît très nettement avec la taille de leur entreprise tandis par le statut de minorité religieuse qui tend à renforcer la
que croît la part de ceux qui pensent qu'elle sera assurée solidarité familiale contre les forces de disruption qui la
par un cadre (tableau 4). Même logique en ce qui concerne menacent ; à quoi s'ajoute que ces familles, comme on le
les affiliations ou les fusions dont l'éventualité est de plus voit à l'évidence chez les Rothschild, sont dès l'origine
en plus souvent acceptée à mesure que croît la taille de internationales et dépassent ainsi d'emblée l'antinomie
l'entreprise — mais, chose remarquable, plus souvent par les du local et du national ou de l'international que
propriétaires que par les cadres — (tableau 5 et 6). De ce rencontrent les entreprises familiales parvenues à un certain
premier ensemble de tableaux, il ressort que si la tendance à stade de leur développement («II y a une espèce de
la bureaucratisation est bien inscrite dans l'accroissement de consensus international et c'est cela qui fait la puissance des,
la taille des entreprises, elle est loin d'être aussi puissante Rothschild car ils sont internationaux» - Philippe de
qu'on le dit parfois même à une taille relativement élevée, Rothschild, in A. Harris et A. de Sédouy, op. cit., p. 368).
l'autorité sur l'entreprise est encore très souvent détenue 87— Cf. Sofres, La vie et le fonctionnement des
:

par les propriétaires et plus de la moitié des chefs entreprises de moins de 500 salariés, août 1973 (pour les
d'entreprises (56%) détiennent la majorité des capitaux, près delà tableaux statistiques) et M, Herblay, La vérité sur les PME,
moitié des patrons qui ne sont pas des actionnaires L'Expansion, 73, octobre 1973, pp. 119-123 (l'analyse
majoritaires possèdent au moins une majorité de blocage. Et trouve ici ses limites dans les limites du matériel publié).

L'entreprise0
a été fondée par Qui détient0 Pautorité réelle Ledétient-il
chef d'entreprise Variation des caractéristiques
dans l'entreprise ? la majorité de l'entreprise selon la taille
des capitaux ?

de 5 à 50 salariés 85 30
de 51 à 200 salariés 82 26
de 201 à 500 salariés 71 42
Accepteraient
.© de Accepteraient
Qui a le plus deOchances de
suc éder au chef d'entreprise actuel ? s'affilier à un groupe fusionner avec deune
autre entreprise-

de 5 à 50 salariés 45 42 55
de 51 à 200 salariés 42 41 58
de 201 à 50*0 salariés 27 51 47
56 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

majorité des capitaux — (tableau 7). En fait, les réticences Chaque société fonctionnant comme un champ
et la méfiance envers les détenteurs du pouvoir financier de luttes où s'opposent des agents dotés de
s'inspirent de raisons très différentes chez les petits patrons capitaux différents dans leur volume et surtout leur
et chez les patrons moyens : les premiers, dont le pouvoir
repose davantage sur la propriété, se soucient surtout de structure, les propriétés des dirigeants manifestent
conserver leur indépendance financière (comme en témoigne ce qu'est, au moment considéré, dans la société
par exemple le fait que pour résoudre les problèmes considérée, la hiérarchie des espèces de capital
financiers de leur entreprise, ils ont recours d'abord aux capitaux utiles dans la lutte pour le pouvoir sur l'entreprise :
familiaux) ; les seconds, dont les problèmes financiers sont capital économique (les parts d'actions), capital
beaucoup plus nettement liés aux investissements (tableau
9), s'inquiètent beaucoup plus de l'indépendance de culturel sous ses différentes espèces à savoir la
l'entreprise (tableau 8 et aussi 5 et 6), surtout, on l'a vu compétence scientifique et technique (garantie
(tableau 7), en matière de gestion. Pour comprendre la par les titres de grandes écoles scientifiques), la
vigilance des gestionnaires, il suffit d'avoir à l'esprit que la compétence économico-financière (garantie par
banque domine les entreprises qu'elle finance non
seulement par le poids de son capital financier mais aussi par la les titres de Sciences-Po, de L'EN A ou de Business-
force de son capital d'information, propre à menacer sclîools), le capital culturel traditionnel («culture
l'autonomie relative des gestionnaires, de plus en plus contraints générale »), capital social (« nom », « relations » de
de recourir aux techniques rationnelles de gestion et de famille, d'école, de fonction — acquis par le passage
décision à mesure que croît l'importance de l'entreprise
(tableaux 10, 11, 12). Mais ce qui varie sans doute le plus dans les hautes fonctions bureaucratiques — ). Un
nettement selon la taille de l'entreprise, ce sont les des enjeux de la lutte dont l'entreprise comme
problèmes tout à fait nouveaux que pose la direction d'un champ est le lieu est en effet la transformation ou
personnel doté de ses propres organisations de défense (tableaux la conservation de la hiérarchie établie des
13 et 14) et qui, avec les problèmes posés par la concurrence principes de hiérarchisation, celle-là même que la naïveté
et par le marché, contribuent à imposer une tout autre
définition du rôle patronal et, sans doute, une vision plus positiviste porte à enregistrer comme un donné :
conservatrice du monde social (88). subvertir l'ordre des, préséances entre les propriétés
(par exemple les titres de grande école) qui
s'exprime dans l'ordre des préséances entre les
88— C'est ainsi que les patrons se montrent d'autant plus porteurs de ces propriétés (les dirigeants),
défavorables à l'arrivée de la gauche au pouvoir que reviendrait à renverser l'équilibre des forces entre les
l'entreprise qu'ils dirigent est plus importante (cf. sondage Sofres,
L 'Expansion , novembre 1976, pp. 183-184). dirigeants. On voit que, dans cette logique, la

Variation des caractéristiques Accepteriez-vous une ©prise de participation Obstacles qui s'opposent à l'accroissement des
de l'entreprise selon la taille d'une banque ou d 'un organisme spécialisé. capitaux propres
.

...surface
pour financière?
élargir votre ...danspourvousaider
votre gestion ?

de 5 à 50 salariés 66 11 21 63 16 41 34 27 3 4
de 51 à 200 salariés 71 6 19 71 10 38 36 37 6 1
de 201 à 500 salariés 64 7 13 76 )1 20 44 56 4

Ont des problèmes financiers Faites-vous des prévisions annuelles Avez-vous adopté
méthode de la?
direction par objectif
l'exploitation ? les investissements ?

de 5 à 50 salariés 48 27
de 51 à 200 salariés 45 28
de 201 à 500 salariés 44 40

Quels ratios de rentabilité avez-vous adoptés ? Y a-t-il une(13J


organisation Des grèves se sont-
syndicale dans l'entreprise ? l'elles produites dans
entreprise au cours
Profits nets Cash-flow oui non NP des deux dernières
années ?

de 5 à 50 salariés 72 5 7 38 6 5 8 6 81
de 51 à 200 salariés 78 11 8 57 10 13 30 14 54
de 201 à 500 salariés 73 13 20 78 18 20 62 18 18
Le patronat 57

cooptation entre détenteurs de propriétés il soit peu incliné à la délégation institutionnelle


identiques qui est au principe par exemple des essaims de d'autorité : dans ce mode d'organisation où le
condisciples de grande école ne s'explique pas pouvoir est plutôt attaché à des individus qu'à des
seulement par lés liens personnels établis à l'école positions, l'arbitraire et l'instabilité des hiérarchies
ou par les affinités d'habitus mais par la nécessité à l'intérieur de l'équipe dirigeante ne trouvent leur
d'assurer la reproduction de la hiérarchie établie au limite que dans une sorte de droit coutumier
sein de la société en .affirmant la constance des incarné dans 1'« esprit de la maison » et la
critères de hiérarchisation. Etant donné que, dans recherche de critères rationnels et abstraits de
la lutte pour l'imposition de la hiérarchie des recrutement (tels que le diplôme) est à peu près inconnue.
principes de hiérarchisation, chaque agent a Tout semble indiquer que l'accroissement de la
nécessairement une capacité d'autant plus grande taille de l'entreprise s'accompagne d'une part de la
d'imposer comme seules légitimes (par sa seule définition de positions institutionnalisées,
existence ou par des stratégies expresses) les hiérarchisées, relativement spécialisées et assorties de
capacités dont il est détenteur que celles-ci sont mandats spécifiques, unies entre elles par des
mieux situées dans la hiérarchie des capacités en relations formellement définies et communiquant
vigueur, on comprend que les propriétés par des canaux standardisés de transmission et
remarquables des «patrons», telles que l'appartenance à selon des procédures rationalisées (règlements et
une grande école ou à un corps, tendent à se consignes écrits) destinées à rendre possible la
retrouver avec une fréquence non aléatoire parmi division fonctionnelle des responsabilités et la
les membres du personnel de l'entreprise. délimitation et la hiérarchisation des fonctions et
d'autre part de la distinction entre les positions
ainsi définies et délimitées et les agents singuliers
qui, souvent pour une durée limitée, sont destinés
à les occuper (89) : ce processus s'accompagne de
la mise en place de procédures dépersonnalisées et
(formellement) rationalisées de formation, de
recrutement et de promotion qui s'appuient sur
l'examen des titres officiels sans exclure jamais
l'évaluation syncrétique (avec les « entretiens
d'appréciation ») et (formellement) rationalisée
(tests) des caractéristiques personnelles. Dans le cas
de l'entreprise familiale, c'est en assurant sa propre
reproduction que la famille assure du même coup
L'entreprise comme champ la production du personnel doté de la compétence
sociale et, sauf accident, de la compétence
A partir d'un certain niveau de technique — faite pour l'essentiel de « dévouement à
différenciation interne de l'entreprise, c'est-à-dire à partir l'entreprise », de « sérieux », de « sens de l'autorité »
d'une certaine taille, les agents prétendant, à des — socialement considérée comme nécessaire pour
titres différents, au pouvoir sur l'entreprise sont gérer l'entreprise. Avec la grande entreprise, c'est à
engagés dans une lutte qui a sa logique propre bien la possession d'un titre scolaire et, particulièrement,
que son issue dépende toujours pour une grande part d'un diplôme de grande école, condition nécessaire
des résultats de la lutte, tout à fait semblable dans (mais non suffisante) de l'accès aux positions de
sa logique et ses enjeux, qui se déroule au sein du pouvoir économique, qu'il est demandé de garantir
champ du pouvoir économique dans son ensemble. la possession des propriétés et des qualités dont les
Le fait que les patrons d'« Etat » se rencontrent dirigeants des grandes firmes intégrées doivent être
avec une fréquence d'autant plus grande que la dotés pour occuper les positions de pouvoir. Par la
taille de l'entreprise correspondante est plus grande sélection sociale qu'elles opèrent, les écoles du
et, corrélativement, plus « bureaucratisée », permet pouvoir tendent à prélever la majeure partie de
de supposer que c'est par l'intermédiaire de leurs élèves dans les fractions dominantes de la
l'accroissement de la taille de l'entreprise, qui classe dominante et, en leur assurant un réseau de
s'accompagne d'un accroissement du nombre des relations étendu qui contribue à leur intégration
cadres dotés de hauts salaires que s'accomplit le dans la classe dominante (et corrélativement à
changement des instruments d'appropriation des l'intégration de cette classe), une certaine
profits. Pour rendre compte de ces processus, il connaissance des règles qui régissent le fonctionnement du
faudrait analyser l'ensemble des médiations à champ économique et des dispositions telles que la
travers lesquelles s'établit pratiquement la relation certitude de soi et le sens des hiérarchies, elles
entre l'unité domestique et l'entreprise industrielle tendent à renforcer la compétence de classe
ou commerciale et en particulier la relation entre la transmise de façon diffuse par la famille tout en
bureaucratisation des relations économiques et l'adaptant à la gestion des firmes modernes et à la
l'apparition du titre scolaire comme condition
d'accès (nécessaire mais non suffisante) à la
direction des entreprises. On comprend que le patron 89— A la différence du PDG de l'entreprise familiale qui
d'une entreprise familiale qui n'entretient que peu conserve son poste jusqu'à un âge très avancé, le PDG des
de relations financières avec d'autres entreprises et grandes sociétés industrielles n'accède en général à son
poste qu'en fin de carrière, après avoir été PDG d'une filiale
ne fait guère appel à l'aide de l'Etat, se sente du groupe, et directeur, donc pour une durée limitée. Ainsi
affranchi de tout contrôle et que, confondant « les s'explique que ce soit du côté des patrons «privés» que se
finances de l'entreprise et le portefeuille familial », rencontrent les patrons les plus jeunes et les plus âgés.
58 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

Un vrai manager ... légitimer en l'intégrant dans une compétence


scientifique ou technique.
Le père T. avait beaucoup de chagrin à cause de la Bref, l'opposition substantialiste entre
guerre : c'était un alsacien qui avait fait 14-18 et propriétaires et gestionnaires, owners et
voyait l'effondrement de la France. Cela l'avait managers, a pour effet d'occulter le, fait que
beaucoup touché et il était complètement l'entreprise tend de plus en plus, à mesure que sa taille
démoralisé. Quand je suis revenu démobilisé et que je s'accroît et qu'elle se bureaucratise, à fonctionner
me suis présenté à lui, il m'a dit : «M. D., je suis comme un champ de luttes entre des agents dont la
trop vieux, je ne peux plus supporter ce que force, les intérêts et les stratégies dépendent du
j'ai vu (la débâcle), voulez-vous être mon troisième volume et de la structure du capital, plutôt
fils ? Je vous demande de prendre la direction économique ou plutôt scolaire, qu'ils possèdent (ce qui
générale de l'affaire et mes fils sont d'accord». Je n'ai signifie que les luttes dont l'entreprise est le lieu
jamais eu de participation dans la société, un des s'organisent selon le même principe que les luttes
fils un jour me l'a proposé mais j'ai refusé : «vous qui divisent le champ des entreprises dans son
avez une affaire familiale, vous m'avez fait ensemble) (90). Les «stratégies» de l'entreprise
confiance et je vous fais confiance, je veux bien gagner considérée comme une personne morale dotée, en
ma vie, je pense que dans l'avenir, il n'y a pas tant qu'être collectif institutionnellement constitué
de problèmes mais je tiens pas à être un comme tel, du pouvoir d'agir et de réagir aux
usurpateur, à être à 5 % ou à 10 %, vous êtes une affaire actions et aux reactions des entreprises concurrentes
familiale, vous allez avoir des enfants (les deux ou alliées et aux autres groupes d'intérêts (bailleurs
fils se mariaient). J'ai pensé que là-dedans j'étais de fonds, fournisseurs de produits, consommateurs,
une pièce rapportée et qu'il valait mieux et je me syndicats de travailleurs, Etat, etc.) sont elles-mêmes
félicite tous les jours de ne pas être mélangé au le produit des interactions (i.e. selon le cas, de la
capital et de rester uniquement travail. Je pense coopération, de la concurrence ou même du
que la situation est beaucoup plus forte et plus conflit) entre les agents, individuels ou collectifs,
nette, étant donné que je les respecte, qu'ils me dotés d'intérêts convergents ou divergents qui
respectent et d'autre part ils m'ont fait participer occupent, à quelque titre que ce soit, des positions
à toutes leurs réussites que j'ai créées avec eux ; il de pouvoir dans le champ de l'entreprise
y a eu une sorte d'accord parfait entre nous deux (actionnaires — majoritaires ou non —, présidents,
le capital et le travail et on a réalisé là un plan, directeurs, etc.). Elles sont fonction du rapport de
peut-être exceptionnel dans lequel j'étais non forces qui constitue la structure du champ de
associé mais aussi «T.» qu'eux-mêmes. Encore l'entreprise et qui est lui-même la résultante de
maintenant je n'ai aucune participation et je me l'affrontement des stratégies développées d'un côté
félicite tous les jours de ne jamais en avoir eue par les détenteurs de titres de propriété et de
parce que si j'avais eu une participation, elle l'autre par les cadres : si l'on admet que, comme on
aurait été forcément mineure ; quel intérêt d'être l'a souvent suggéré, les intérêts des managers
minoritaire ? J'aurais été considéré dans cette coïncident plutôt avec l'expansion de la firme, qui
affaire comme un monsieur qui aurait profité de constitue sans doute la meilleure justification, face
biens, ce qui n'était pas logique surtout à aux détenteurs de capital, de l'accroissement de
l'époque. Ils m'ont laissé les coudées franches d'autant leur rémunération et du renforcement de leur
qu'ils m'ont laissé maître de mon salaire, ils pouvoir, on voit que l'expansion qui accroît le
m'ont donné la maison en étant uniquement des nombre des dirigeants en mesure de prélever leur
propriétaires. salaire sur les profits de l'entreprise et portés par la
logique de leurs intérêts catégoriels à accroître la
R.D., PDG d'une entreprise d'emballage, transports et taille de l'entreprise et corrélativement les
déménagement, est ancien élève d'une grande école
d'ingénieur. Après avoir travaillé cinq ans chez Thompson dimensions de son appareil administratif (donc le nombre
en qualité d'ingénieur, il est entré dans l'entreprise T. des cadres), tend à prendre la forme d'un processus
qui employait alors 20 personnes et dont il est devenu auto-entretenu.
directeur, puis PDG.

90 —Les rapports de force constitutifs du champ de


l'entreprise se révèlent dans toute leur vérité au moment des
crises de succession. C'est ainsi que, selon son rapport de
force avec les autres actionnaires et les banquiers, qui
dépend pour l'essentiel de la part du capital qu'elle
contrôle, la famille peut soit conserver le poste de PDG et une
partie du pouvoir (Ithier de Roquemaurel chez Hachette,
Francis Fabre aux Chargeurs réunis, Jean Delorme à l'Air
liquide), soit se contenter d'un fauteuil d'administrateur
(Maurice Pavin de Lafarge aux Ciments Lafarge) ou d'un
simple poste fonctionnel (cf. H. Jannic, art. cit.). Elle doit
compter aussi avec les cadres (et en particulier les
collaborateurs directs du fondateur) qui peuvent refuser le
successeur désigné, etc.
Le patronat 59

La solidarité organique personnes morales d'un nouveau type, comme le


Mais le champ de l'entreprise lui-même doit « Groupement d'intérêt commun », ou encore de la
une part de plus en plus importante de ses multiplication des sociétés situées à la frontière des
propriétés à la position qu'il occupe dans le champ des secteurs privé et public et de l'instauration de
entreprises à mesure que les relations entre les relations plus diversifiées et plus complexes entre
entreprises (et les autres instances, comme l'Etat les unités économiques élémentaires, relations de
concurrence entre entreprises indépendantes bien
par exemple) se multiplient, se diversifient et sûr, mais aussi relations administratives entre
s'intensifient. Et l'on peut supposer que entreprises d'un même groupe, relations de
l'interdépendance croissante des entreprises ne peut que domination entre des sociétés formellement distinctes
renforcer, dans les rapports de force constitutifs du mais unies par des liaisons financières, « liaisons
champ de l'entreprise, une catégorie déterminée de personnelles » entre des entreprises intégrées à des
positions, celles qui se situent aux noeuds du réseau groupes différents, ou encore domination du
de relations, et contribuer à y appeler des agents marché qui permet à une grande société intégrée
d'une espèce nouvelle. Il faut en effet se garder de de s'assurer l'équivalent d'un contrôle
réduire au seul accroissement de la taille des bureaucratique sur les petites entreprises auxquelles elle
entreprises les changements survenus dans le champ achète. Ces transformations de la structure du
des entreprises et d'imputer à ce facteur toutes les champ économique tendent à accroître
transformations de la fonction patronale. Ce serait l'interdépendance de fait entre les firmes, substituant
oublier d'abord que l'accroissement de la taille ainsi à l'ancienne solidarité mécanique entre des
n'est que la manifestation la plus visible et la plus entreprises et des entrepreneurs conformes à un
facile à quantifier d'un ensemble de changements «type commun», comme dit Durkheim, une
qui en sont corrélatifs, sans être déterminés par lui solidarité de type organique, fondée sur la
comme ceux qui sont liés aussi au simple complémentarité des intérêts et sur des réseaux
vieillissement de l'institution et de ses fondateurs complexes (et parfois circulaires) de domination (92).
(comme les problèmes de succession). Ce serait
oublier aussi que, contre l'inclination commune
au déterminisme technologique et morphologique, En France, les « accords de coopération », les « partages de
l'action des agents et leurs stratégies (qui marché », les « prises de participation » ou les « opérations
de fusion » peuvent être considérés comme autant
dépendent de leurs dispositions et de leurs compétences d'indicateurs d'une restructuration du champ des entreprises. Sans
socialement déterminées, comme l'aptitude et la faire de « l'action de l'État » le principe du fonctionnement
propension, très étroitement liées au capital de l'économie, on peut tenir l'action administrative pour un
scolaire, à rationaliser la gestion par la prévision et des meilleurs indicateurs des stratégies économiques des
la. comptabilité, ou l'aptitude et la propension à fractions dominantes de la classe dominante expression
négociée du rapport de forces entre les différents groupes

:
maintenir les liens de solidarité entre les membres de pression et les différentes fractions de la classe
de la famille fondatrice) contribuent aussi pour une
part très importante à définir le destin de
l'entreprise, surtout dans les phases critiques du de sociétés (entreprises non agricoles assujetties à l'impôt
développement. Ce serait oublier encore que les sur les sociétés) augmente de 2,8 % par an, passant de
159 000 à 21 1 000, alors que le nombre total d'entreprises
différentes contraintes techniques, morphologiques, individuelles diminue en moyenne de 0,6 % par an, passant
financières agissent toujours deux fois, directement de 1 639 800 à 1 546 200 (compte tenu des redressements
et aussi par l'intermédiaire des agents qui ont partie effectués sur les entreprises imposées au forfait en 1959 et
liée avec elles ; c'est ainsi, par exemple, que l'action 1969 et sur les entreprises individuelles au bénéfice réel en
de ceux qui se sont faits les défenseurs d'une 1965). En 1969, les sociétés représentent 12 % de
l'ensemble des entreprises contre 8,9 % en 1959 ; leur «poids»
transformation des structures économiques (mesuré par leur part dans le chiffre d'affaires global) a
orientée, à les en croire, par la seule recherche de la fortement progressé passant de 69,6 % à 76,6 % (le «poids»
rationalisation des techniques de production et de réel étant probablement inférieur, en raison de l'évasion
gestion constitue un des facteurs non négligeables fiscale, sans doute plus importante pour les entreprises
(à travers, entre autres choses, les interventions de individuelles). (M.E. Martin, L'évolution du nombre des
entreprises privées industrielles et commerciales entre
l'Etat qu'elle a pu déterminer) des opérations de 1959 et 1969, Economie et statistique, 34, mai 1972,
concentration dont les premiers bénéficiaires ont pp. 31-33). Cf. aussi pour la France, J.J. Carré, P. Dubois
été ceux-là mêmes que leur capital avait et E. Malinvaud, La croissance française , Paris, Seuil, 1972,
prédisposés à lier leurs intérêts à la « rationalisation et pour les Etats-Unis, E.S. Mason, The Corporation in
Modern Society, New York, Atheneum, 1972.
technique » (les inspecteurs des Finances et,
plus généralement, les grands commis de l'Etat 92— L'ambiguïté de la prétention technocratique à
passés au secteur privé). Ce serait oublier enfin et réconcilier le «probable» et le «souhaitable» ne se voit nulle part
aussi bien que dans l'hésitation permanente de la
surtout que l'accroissement des unités élémentaires planification française entre l'interventionnisme et l'attentisme,
résulte au moins autant de l'instauration de entre le choix de ne rien faire d'autre que de ne pas
nouvelles formes de solidarité entre les unités entraver les mécanismes du «laisser faire» et le choix d'agir
économiques que d'un développement autonome : la pour obtenir plus économiquement et plus vite les effets
que le «laisser faire» est censé engendrer inéluctablement.
diminution de la part relative des entreprises Les mesures légales qui visent à réinstaurer une situation
individuelles (91) est corrélative de l'apparition de de «laisser faire», ont tous les dehors de la nécessité
puisqu'elles n'ont, au moins officiellement, d'action que
négative il leur suffit d'effacer les effets d'actions ou
91 —Cf. M. Didier et E. Malinvaud, La concentration de d'interventions antérieures pour produire les «contraintes
:

l'industrie s'est-elle1 accentuée depuis le début du siècle ?, objectives de l'économie» -si proches des contraintes naturelles ou
Economie et statistique, 2, juin 1969, pp. 3-10. Dans le cas climatiques - auxquelles les agents économiques sont
de la France, au cours de la période 1954-1969, le nombre «condamnés à s'adapter».
60 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

dominante, le Plan donne l'efficacité spécifique de l'officiel sion et à la négociation, à la connaissance des
aux intérêts des groupes dominants et aux « tendances du langues étrangères et aux manières policées du haut
marché » (qui sont elles-mêmes le produit du conflit entre fonctionnaire, en tout opposées à la brutalité
des intérêts divergents). Or la planification semble avoir
accompagné ou intensifié des processus tels que énergique et bourrue du patron de combat,
l'accroissement de la concurrence interne résultant du renforcement constituent un des laboratoires du nouveau style de
de la concurrence externe qui résulte du renoncement au sociabilité qui est appelé par les changements de la
protectionnisme et, plus généralement, de l'abandon de structure du champ économique (95).
l'ensemble des stratégies défensives par lesquelles la
bourgeoisie française s'efforçait de maintenir sa position (93).
Le processus d'abaissement progressif des protections et la Les patrons des 100 plus grandes entreprises sont beaucoup
poursuite de l'intégration européenne, la croissance des moins nombreux en 1952 qu'en 1972 à participer à des
investissements étrangers, produisent une conjoncture qui, comités ou à des commissions ad hoc (qui se sont
une fois instaurée, accroît l'intensité de la concurrence et multipliées sous la Vème République), à avoir fait partie de la
rend plus inévitable la soumission aux «lois du marché». haute administration ou à être passés par des cabinets
L'instauration des conditions formelles de la concurrence ministériels. En outre, alors qu'en 1952, le monopole des
externe a pour corollaire premièrement la destruction relations avec les instances bureaucratiques appartenait aux
progressive des îlots de protection interne et plus anciens élèves des grandes écoles scientifiques (et d'abord
particulièrement la privatisation du secteur public ou des les Polytechniciens du Corps des mines), en 1972, ce sont
entreprises nationalisées, le retrait de l'État du marché des plutôt les patrons fils de fonctionnaires ou des membres des
capitaux et le rétablissement de la concurrence entre professions libérales et souvent issus des grandes corps
les divers collecteurs d'épargne. De même, une série de (notamment de l'Inspection des Finances) et passés par les
mesures qui se sont multipliées depuis 1965 (allégement de cabinets ministériels qui se rencontrent le plus souvent dans
la fiscalité des opérations de fusion ou d'augmentation de les commissions du Plan et surtout dans les comités
capital en 1965, distribution d'actions en franchise d'impôts restreints où se côtoient des hauts fonctionnaires liés au milieu
en 1967 et création d'une nouvelle personne morale, le des affaires et des représentants du secteur privé souvent
Groupement d'intérêt commun) avaient toutes pour proches de la haute fonction publique (96).
fonction d'accroître la concentration de l'industrie française
(inférieure en valeur absolue et en valeur relative à celle des
économies concurrentes) en accélérant un « processus de
réorganisation structurel » que le simple jeu des lois du
marché ne pouvait suffire à produire.

Dans la concurrence qui les oppose aux


patrons familiaux, fondateurs ou héritiers, qui ont
contre eux tout le discours officiel et la politique
qu'il inspire, et aux techniciens, fils de leurs œuvres
scolaires aux vertus un peu trop militaires pour les
besoins du nouveau mode de domination, les L'oligarchie financière d'Etat
gestionnaires financiers semblent les mieux placés
pour faire triompher leur vision du monde Les transformations de la structure du champ du
économique et social. L'accroissement de pouvoir économique sont elles-mêmes le résultat
l'interdépendance de fait et de droit entre les entreprises, et en d'une transformation des relations entre le capital
particulier l'intensification des relations entre le bancaire et le capital industriel qui se traduit, entre
secteur privé et le secteur public et aussi des relations autres effets, par un renforcement au sein du
avec l'étranger (94), ne. sont saris doute pas pour champ du pouvoir économique, des banques et des
rien dans le surcroît de valeur conféré aux anciens banquiers. La réduction de î 'autonomie financière
élèves de Sciences-Po ou de l'ENA, écoles qui, par des entreprises industrielles (qui était encore très
leur recrutement social surtout mais aussi par la réelle, selon Jean Bouvier, au début du XXème
philosophie sociale qu'elles inculquent et par le siècle) par rapport aux grands groupes bancaires
privilège qu'elles accordent à l'aptitude à la discus- qui, grâce à l'invention de nouvelles formes de
concentration des capitaux et de l'épargne
parviennent à contrôler des branches entières de
93— L'opposition se retrouve jusque dans les stratégies de la l'industrie sans en être les propriétaires exclusifs,
fraude fiscale, la fraude fiscale par omission de déclaration tend à donner force aux visions et aux prévisions
de revenus étant supplantée aujourd'hui par un procédé des banquiers (97), qui font passer au premier plan
plus subtil, la fraude par comptabilisation d'opérations
fictives : «II consiste essentiellement en échange de factures,
éventuellement de bons de transport et d'enlèvement de 95— Dotés d'un ensemble de compétences d'une espèce
marchandises, passés entre le fraudeur et des entreprises de
façade, animées par des hommes de paille. La paiement se nouvelle, telles que le maniement des langues étrangères, la
réalise par des chèques que le fraudeur émet à l'ordre de connaissance pratique du champ des entreprises et des
l'entreprise de façade ; le gérant de celle-ci remet des techniques de marketing et de la publicité, les patrons issus
chèques à sa banque pour faire créditer son compte de leur d'écoles comme HEC ou l'Institut européen
montant ; il tire enfin des chèques à lui-même pour retirer d'administration des affaires (INSEAD) sont prédisposés à rechercher
les fonds en espèces et les restitue secrètement au fraudeur. des positions dans les firmes multinationales ils
s'opposent par beaucoup de traits aux patrons issus d'une école
:

Ceci n'est que le schéma, le système de base d'un scheme


plus compliqué et plus raffiné dans ses modalités d'ingénieurs dont les intérêts se portent vers la production
d'application» (cf. La fraude par opérations fictives, Gazette du plutôt que vers la commercialisation, vers la gestion interne
palais, 21 février 1969,pp. 82-8.5). de l'entreprise plutôt que vers la prospection du marché.
94— Seules 37 % des entreprises de 20 à 49 salariés exportent 96— Ce sont aussi ceux-là que les journalistes citent le plus
contre 60 % des entreprises de 100 à 199 salariés, 80 % volontiers dans leurs palmarès du pouvoir (e.g. «Les Cent
des entreprises de 500 à 4 999 salariés et plus de 90 % pour qui font l'économie»).
les entreprises de 10 000 salariés et au-delà (R. Brocard et 97— Cf. en particulier, J. Bouvier, Capital bancaire, capital
J.M. Gandois, Grandes entreprises et PME, Economie et industriel et capital financier dans la croissance française
statistiq ue, 96, janvier 1978, pp. 25^1). au XIXe siècle, La Pensée, 178, décembre 1974, pp. 3-17.
Le patronat 61

Une journée de Roger Martin, 7h 45 Café, pain de mie, biscottes, confiture. Roger Martin
homme de relations (1). a renoncé, aujourd'hui, à l'habituel petit déjeuner
au lit que lui sert une bonne en robe noire et
tablier blanc. Au dernier étage de cet immeuble de la
Cette relation d'une journée ordinaire («assez rue d'Assas -pierre de taille et ascenseur ferraillant-,
représentative») d'un grand patron d'«Etat» a l'appartement est clair, confortable et sans luxe.
l'intérêt de fournir, outre mainte indication sur le Parmi les beiges et les écrus, quelques notes de
couleur des toiles, de celles qui évoquent des
style de vie (petit déjeuner servi au lit par une souvenirs. La préférée : «Envol de flamants roses», un

:
bonne en robe noire et tablier blanc, immeuble lavis de Marchant presque abstrait, mais qui
sobrement bourgeois, toiles de maître, discrétion rappelle «des scènes que l'on voit en Camargue».
affectée de la voiture, une R 5 sans chauffeur, sens de 8h 1 5 Roger Martin conduit lui-même sa R 5 bleu marine.
l'économie de temps, avec les informations Nous l'avons mis en retard, mais ce sera la dernière
écoutées en se rasant, et de la ponctualité, France- fois de la journée, cet homme est la ponctualité
Musique, cassette d'anglais, encore l'économie de même. Il a écouté les informations en se rasant, sur
temps et les relations internationales, Herald RTL ou Europe, «c'est commode, bref, rapide». En
voiture, il donne la préférence à France-Musique
Tribune, distance à la politique et ou à des cassettes d'anglais. «J'ai besoin de me
internationalisme, tourisme d'affaires, etc., etc.), une sorte de perfectionner». A côté de lui, le seul journal qu'il
description de poste assez rigoureuse en même emporte le Herald Tribune.
Avenue Hoche, l'immeuble modeste qui fut jadis

:
temps qu'une évocation précise de l'espace des
relations sociales pratiquement mobilisées au cours le pied-à-terre de la provinciale Pont-à -Mousson n'a
pas changé. Du garage souterrain, l'ascenseur monte
d'une seule journée. Le poste d'abord qui consiste Roger Martin au quatrième étage, où, derrière une
à écouter en silence des compte-rendus (qualité porte semblable aux autres, le bureau présidentiel
demandée : «savoir écouter» ) présentés par des offre ses vingt mètres carrés de rigueur quasi Spartiate.
collaborateurs n'attendant pas autre chose («vous 8h 55 La secrétaire s'annonce au téléphone et entre. Coup
allez sourire de ma naïveté») que cette disposition d'oeil sur l'agenda ce sera une journée «parisienne»
à la disponibilité, ressentie comme d'autant plus assez représentative. Quelques dossiers, pour les

:
précieuse qu'elle est le fait d'un homme accablé entrevues et réunions programmées ; le courrier.
d'activités de même sorte (comme en témoigne un 9h 15 Le chauffeur claque la portière de la 604. Roger
carnet de commandes d'entretiens déjà plein pour Martin se rend au conseil d'administration de
les deux mois ä venir...). L'espace de relations, Rhône-Poulenc. A 9h 29, il se hâte vers l'entrée
extraordinairement homogène : à peu près rien, de l'avenue Montaigne, il a failli être en retard. Une
sinon la bonne et la secrétaire, qui ne soit sorti du heure et demie plus tard, dans la cour intérieure,
même milieu, des mêmes écoles (comme le Antoine Riboud*sort le premier pour sauter dans
sa R 5 Alpine noire.
montrent les informations, ajoutées entre crochets, Roger Martin suit, en compagnie de Pierre Jouv'en*
sur les titres scolaires et l'origine sociale des de Pechiney. Il déteste les réunions mais fait
personnes rencontrées) ; ceux des patrons fréquentés exception pour quelques conseils d'administration «On
ce jour-là qui font partie des deux cents plus y rencontre des gens très intéressants» . Est-il

.
grands (on a fait suivre leur nom d'un astérisque) intervenu ? «Il s'agissait de faire le point sur la marche
de Rhône-Poulenc. J'ai écouté».
figurent tous, à l'exception de Paul Delouvrier,
du côté des valeurs positives du second axe. llh 05 Le bureau. Quelques minutes creuses et un sourire
(...). Entrée du chef du service 'voyages'. Roger
1— Cf. R. Alexandre et G. Le Querrec, Une journée avec... Martin va profiter d'une réunion en Australie pour
effectuer un tour du monde et visiter quelques filiales
Roger Martin, L'Expansion, mai 1977, pp. 117-121 (Roger et délégations du groupe en Asie et en Amérique.
Alexandre, reporter, et Guy Le Querrec, photographe,
avaient été autorisés à «regarder vivre, minute par minute», llh 20 Entrée de Jacques Beigbeder, directeur financier,
Roger Martin). [ancien élève de l'Ecole des mines et de Sciences-
Po].
'Voulez-vous du café ? —Volontiers. Nous avons
fait une enquête sur l'image de marque des
établissements bancaires dans nos départements
financiers...'. Les deux hommes se sont salués de façon
très protocolaire. Mais on a l'impression qu'ils
reprennent une conversation tout juste
interrompue. Questions et réponses sont exprimées souvent
à demi-mot, font référence à des entrevues
précédentes. L'essentiel se trouve d'ailleurs dans des
notes que Roger Martin feuillette, puis range dans
son attaché-case. 'Je lirai à tête reposée'.
La secrétaire revient avec une demande de rendez-
vous urgente. Roger Martin : 'Ça pourrait se passer
à Rome ?' Il cherche dans son agenda, bute sur
une remise de croix du Mérite ou un voyage à New
York, trouve enfin, au bout de cinq minutes, un
créneau. Dans deux mois.
12h Le rite quotidien de la «réunion courrier». Autour
d'une table ronde, les responsables du groupe
présents dans la maison procèdent à un échange
informel d'informations. Roger Martin fait état de
certaines difficultés rencontrées chez Rhône-Poulenc
ne sont-elles pas ressenties dans le groupe ? Les
:

responsables concernés le rassurent. Edmond Pirlot


62 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

[de Corbion, ancien élève de l'Ecole nationale pecteur des finances, administrateur de BP, fils de
supérieure des mines de Paris, vice-président-directeur Léon Bizard, professeur], Pierre Ledoux*, Gérard
général de la Compagnie de Saint-Gobain-Pont-à- Llewellyn [Directeur général adjoint de la BNP,
Mousson, Président de la Société Saint-Gobain administrateur de nombreuses sociétés, ancien
industries de 1970 à 1975, administrateur de élève de Sciences-Po, fils d'Edgar Llewellyn,
nombreuses sociétés du groupe, fils d'André Pirlot de banquier], Henri Schulz-Robellaz [Directeur à la
Corbion, avocat] vient de recevoir un représentant Société des automobiles Peugeot, ancien élève de
de Corée du Sud ; cela intéresse-t-il quelqu'un ? l'Ecole nationale supérieure des mines de Paris,
Une, deux, trois mains se lèvent. Le tour de table fils de Pierre Schulz, agent de change]. Face à
se poursuit. Roger Martin, Philippe Viannay entame le bilan
de l'action de la Fondation. Etonnante rencontre
12h 50 Roger Martin gagne le restaurant du dernier étage, Viannay, l'extraverti aux cent activités (les Glé-

:
où l'attendent les dirigeants de la division 'isolation'. nans, la presse, le Centre de formation des
Une ou deux fois par an, chaque division du groupe journalistes), et Roger Martin, l'homme de réflexion
vient déjeuner ici occasion de faire se rencontrer (...). Ils sont pourtant les deux promoteurs de cette
«staff» et «line». Fondation qui a pour objectif de préparer la
:

réconciliation entre l'industrie et son environnement.


13h Roger Martin s'attable (...). La conversation Un sujet majeur pour Roger Martin, qui le souligne
s'organise : chacun fait le point de ses activités. encore, au bout d'une heure trente de silence
Roger Fauroux [ancien élève de l'ENS et de l'ENA, at entif derrière ses mains fines de professeur.
PDG depuis 1975 de Saint-Gobain industries, fils
de Théo Fauroux, proviseur] fait rire en corrigeant 20h 30 Paul Delouvrier invite au repas froid.
à mi-voix Jacques Chevenard [ancien élève de
l'ESSEC, Directeur de la division Isolation de Saint- 22h 30 La R 5 bleue [de Roger Martin] roule vers la rue
Gobain industries, Président de la Société Roclaine, d'Assas.
fils de Pierre Chevenard, ingénieur des Mines,
membre de l'Institut] qui parle de certains établissements
industriels 'affreusement' polluants. Roger Martin
fait peu de commentaires. Quelques questions, sur
le long terme, ou sur les recherches technologiques,
que cet ancien de l'X et de l'Ecole des mines
introduit ainsi : «Vous allez sourire de ma naïveté ...».
14h 45 «Bien. Merci d'être venus. Et nos félicitations. Vous
faites un vrai métier d'industrie, de la maîtrise
d'une technologie à la valorisation de cette
technologie aux quatres points de la planète» .
15h Bureau. Jean-Louis Beffa [ancien élève de Polytech-
nique et de l'Ecole des mines, Directeur du Plan à la
Compagnie Saint-Gobain-Pont-à-Mousson, fils
d'Edmond Beffa, ingénieur], l'un des conseillers les plus
proches du président, lui présente un rapport sur
l'industrie papetière, pour préparer une rencontre
prochaine avec Hugues de l'Estoile [Directeur
général de l'industrie au Ministère de l'industrie et de la
recherche depuis 1974, ancien élève- de
Polytechnique et de l'Ecole nationale supérieure de
l'aéronautique, fils du général Maurice de l'Estoile] sur la
restructuration du secteur (où le groupe est présent
avec la Cellulose du pin). Les solutions n'ont pas
l'air évidentes «La quadrature du cercle», murmure
Roger Martin.
:

1 5h 30 Christian Dambrine [Directeur du département


produits réfractaires depuis 1975, Président depuis
1976 de la Société Quartz et Silice, ancien élève de
Polytechnique et ingénieur du Génie maritime] vient
exposer un problème de personnel.
15h 55 Courrier à signer. Roger Martin attend deux
dirigeants de Morgan Stanley International, dont le
président de New York. Il ignore encore l'objet de leur
démarche.
16hO7Les visiteurs entrent Roger Martin fait le tour de
son bureau pour serrer les mains. Il explique, en
français : «Les journalistes de l'Expansion sont
curieux de savoir à quoi un président occupe ses
journées». Les Américains rient...
17h Roger Martin part subir une séance de
kinésithérapie.
18h 45 Devant le siège d'EDF, où va se tenir un conseil
d'administration de la Fondation pour le cadre de
vie (...). Roger Martin est bientôt rejoint par une
petite cohorte de patrons de haut vol. Il y a là Paul
Delouvrier* hôte de ce soir, Renaud Gillet* [Rhône-
Poulenc], Jean-Léon Donnadieu [BSN], Ithier de
Roquemaurel* [Hachette], François Bizard
Le patronat 63

les problèmes de gestion et appréhendent l'avenir plusieurs univers sociaux (professions libérales et
de l'entreprise d'un point de vue financier et affaires par exemple), ayant souvent mené des
comptable, par rapport aux industriels et aux études éclectiques (scientifiques et juridiques par
techniciens qui s'intéressent d'abord à la exemple), ils étaient placés devant un espace de
rationalisation de la technique. Et en conséquence, étant possibles plus large (100) que celui qui s'offrait aux
donné l'intensité des relations de dépendance ou hommes d'affaires issus du monde des affaires
d'interdépendance au sein du champ économique, (Guy de Rothschild, Stanislas Darblay, Tristan
le renforcement du pouvoir des banques favorise, Vieljeux, Renaud Gillet, Pierre Champin, etc.)
dans le champ de l'entreprise, un renforcement de (101). Plus souvent nés à Paris ou dans la région
la direction financière par rapport à la direction parisienne, plus souvent passés par le monde
technique, c'est-à-dire des Inspecteurs des finances (relativement) plus divers et plus ouvert des grands
et des anciens élèves de Sciences-Po, par rapport lycées, puis par les grandes écoles et les grands
aux détenteurs de diplômes techniques comme les corps (notamment l'Inspection des finances et les
Ingénieurs des Mines (98). Mines), ils ont souvent été liés, et dès le début de
On peut se demander ce qui « prédestinait » leur carrière, au monde des affaires, soit en tant
les grands patrons d'« Etat » (Pierre Jouven, Wilfrid que membres d'un cabinet ministériel, le plus
Baumgartner, Ambroise Roux, Roger Martin, souvent au Ministère des finances, ou au Ministère
Pierre de Calan, Jacques de Fouchier) et tout de l'industrie, soit en tant qu'adjoints d'un
spécialement ceux d'entre eux qui sont issus de la Directeur au Ministère de l'industrie ou au Ministère
grande bourgeoisie de robe (haute fonction des finances, acquérant ainsi, lorsqu'ils ne le
publique et professions libérales) et aussi, mais dans une détenaient déjà de leur famille, le vaste réseau de
moindre mesure, des vieilles fractions de la relations qui leur a permis d'opérer très tôt leur
bourgeoisie (officiers ou propriétaires terriens), à passage vers le privé.
occuper les positions situées à V intersection entre Mais il y a plus : l'appartenance à une famille
le secteur public et le secteur privé ou, mieux, de vieille noblesse ou de bourgeoisie ancienne
entre la banque, l'industrie et l'Etat qui est
aujourd'hui le lieu même du pouvoir, grandes banques 100— Ainsi, Jacques de Fouchier a eu à 16 ans le prix de
d'affaires, entreprises publiques, de l'énergie et des poésie de l'Académie française et, selon Merry Bromber-
transports, sociétés d'économie mixte, etc. où se ger, il «était tourmenté par l'envie d'écrire» (Archives du
négocient, dans la complicité et le conflit, les gros service de presse de la Compagnie bancaire). De même,
marchés de l'Etat, les subventions publiques aux lorsqu'on interroge Ambroise Roux «sur ses violons
industries dites « de base » ou « de pointe », et où d'Ingres, il ne répond pas le jardinage, le golf, la chasse ou le
yachting, il parle de littérature surréaliste et de peinture
s'élaborent les décisions politiques (en matière de abstraite» (J. Baumier, Les grandes affaires françaises,
crédit, de logement, etc.) propres à offrir de Paris, Julliard. , 1967, p. 145).
nouveaux terrains à l'investissement et de nouvelles 101— Les PDG issus de la grande bourgeoisie d'affaires
sources de profit (99). Membres de familles liées à occupent, sous tous les rapports, une position intermédiaire
entre les PDG issus de la bourgeoisie de robe et les PDG
98— Seules des monographies historiques prenant en issus de la bourgeoisie moyenne des affaires. Ce qui les
compte les particularités que chaque société doit à son distingue de ces derniers, avec qui ils ont en commun d'avoir,
histoire propre, permettraient de comprendre complètement plus souvent que les PDG issus de la bourgeoisie de robe,
la forme qu'a prise au sein de chaque société la fait toute leur carrière dans le secteur privé, c'est qu'ils sont
redistribution des fonctions et des pouvoirs dont la résultante se plus souvent parisiens (à raison de 53 % contre 32 %), ont
manifeste dans la structure du conseil de direction. un peu moins souvent fréquenté les établissements privés et
un peu plus souvent les lycées parisiens, et surtout qu'ils
99— Cf. sur ce point, P. Bourdieu et L. Boltanski, La science sont plus souvent passés par les grands corps et les cabinets
royale et le fatalisme du probable, Actes de la recherche en ministériels avant d'accéder à la présidence des sociétés
sciences sociales, 2e année, 2-3, juin 1976, pp. 39-55. privées.

La carrière et les liens avec l'Etat selon l'origine sociale


La carrière Les liens avec lEtat
privé uniqemnt pantouflage ans pantouflage pantouflage plus public uniqemnt de
Inspection fina ces préfectoral minstériel
a n s et
secteur 35
av nt 35-50 ans sectur Conseil d'Etat desCour comptes corps cabinet
total
csp du père 51

comm. 74
agrie, 4 7 4 11 100 3 13
c. moy.,ouv.,
artis.,empl.,
cadre, direct., ingén. 64 4 24 4 4 100 4 - 4 - 27
officier, propr. terr. 36 7 21 7 29 100 27 6,5 6,5 47
prof, lib., ht. fofict. 25 22 22 14 17 100 2Í 19 3 5,5 43
g. comm., industr. 75,5 11 2,5 5,5 5,5 100 3 - - 3 5,5
gd. industr., admin. 82 5,5 3,5 - 9 100 1 2 2 11
pt. société, banquier
ensemble 64 9 11 5 11 100 9,5 4,5 1 2,5 21
En ce qui concerne les grands corps et les cabinets ministériels, i l s' a git du pourcentage des PDG issus
des différentes classes sociales qui sont passés par chacun des grands corps ou par les cabinets ministériels.
64 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

implique, par définition, la possession d'un capital vue culturel et « mondain » ( 1 04) : l'importance
social de relations, de parenté ou autres, qui, attachée au lieu de résidence s'explique non
assurées et entretenues par les parents, sont toujours seulement par la valeur attachée à Y adresse qui est
partiellement transmissibles ; de plus, elle un signe de noblesse parmi d'autres, mais aussi par
prédispose de mille façons à augmenter ce capital : l'importance que revêt, pour la vie de relations,
d'abord parce que, en ces matières plus que partout réceptions, dîners, rencontres, le fait d'être au cœur
ailleurs, le capital va au capital et que même du «monde». On observe ainsi que parmi
l'appartenance à une lignée prestigieuse, symbolisée par un les PDG (qui habitent presque tous Paris ou la
nom fameux, procure par soi des relations région parisienne et, dans une forte proportion, le
(mariages, amitiés, liaisons, etc.) ; ensuite parce que 16ème arrondissement), ceux qui sont passés par
les stratégies expresses de placement, comme celles Sciences-Po (et qui sont aussi les plus Parisiens
qui portent à s'agréger à des groupes de même rang par la naissance) et notamment ceux qui viennent
et à éviter les groupes inférieurs, tendent à de la bourgeoisie ou de la noblesse de robe habitent
favoriser l'instauration de relations socialement plus souvent dans les sept premiers
homogènes (102) ; enfin, parce que l'insertion précoce arrondissements et en particulier dans le 6ème et le 7ème,
dans un univers faisant une place importante à la résidence traditionnelle de l'aristocratie et lieu
« vie de relations » (aux réceptions, aux cérémonies d'implantation des grands ministères (tandis que les
de la vie familiale, etc.) et accordant une grande Polytechniciens habitent plus souvent dans les
valeur aux institutions et aux occasions destinées à environs chics de Paris, Nöuilly, Saint-Cloud,
établir ou à entretenir les relations sociales, est Versailles, etc.). Est-il besoin de rappeler que les
bien faite pour inculquer la propension et patrons issus de la bourgeoisie et de la noblesse de
l'aptitude (sous la forme par exemple d'une espèce très robe parisienne, où se recrute principalement la
spéciale de mémoire des noms et des généalogies) nouvelle oligarchie financière d'Etat sont ceux qui
à cultiver les relations en même temps que le cumulent le plus d'honneurs publics, comme la
LeJieu rie naissance et la résidence selon l'établissement d'enseignement supérieui
.Lieu de naissance Résidence
par. h. h. arn
ïg. oo 000 00 ■a > _ utre
o o S I A
"-„ o o Si Ë" > X X rt. il3y liGeu
diplôme PDG ■a
OhS + VI <u ' G ' G ' G ■fi ' C ' G OO.. ■2.-2
en % ■"S S «2 £ û- Ph £ Cm Z
Polytechnique 37 14 28 12 9 100 9,5 2 7 36 5 2 21,5 12 5 100
Sciences-po 64,5 4,5 20 11 100 14 21 5 30 5 - 11 9 5 100
école d'ingénieur 33,5 20,5 10 26 10 100 3 18 3 34 5 3 8 13 13 100
école de commerce 47 23 12 12 6 100 12,5 25 25 6 12,5 6 12,5 100
~ac. droit, lettres, 39 20,5 10 20,5 10 100 8 5 13 24 5 5 24 16 100
'

sciences
enseign. second. 35 24 17 17 7 100 14 3,5 38 7 . 3,5 3,5 31 100
ou sup. inachevé
ensemble 43 16,5 17 14 9,5 100 7 12 8 31,5 5 2,5 14 8 12 100
.«sens» des relations convenables (103). il faudrait légion d'honneur, ou privés, comme l'appartenance
examiner, de la même façon, tous les avantages qui aux clubs chics, le plus de capital social, hérité de
sont associés à la naissance et à la résidence leur famille ou acquis par le passage par les grands
parisiennes dans un univers social hautement lycées, les grandes écoles, les cabinets ministériels ?
centralisé non seulement au point de vue Ces gros porteurs de liaisons personnelles, présents
économique et politique mais aussi et surtout au point de dans les conseils d'administration des plus grandes
sociétés, sont en quelque sorte la personnification
d'un état de la structure du champ du pouvoir
102— Les grandes écoles les plus sélectives scolairement économique. Non seulement parce qu'ils possèdent
(comme Polytechnique) et les institutions scolaires les plus toutes les propriétés nécessaires pour que
sélectives socialement (comme le Collège des Roches et s'accomplisse la part de nécessité du champ qui s'accomplit
Sciences-po ou, pour les filles, les «Oiseaux») fonctionnent
comme des clubs qui favorisent V accumulation d'un capital par l'intermédiaire des agents et par cet
social de relations, en rassemblant des individus dotés de intermédiaire seulement, c'est-à-dire dans la relation
propriétés aussi homogènes que possible les élèves de entre le réseau des relations financières et le
HEC se désignent eux-mêmes comme les «Fisticis», pour
:

«le fiis est ici», en raison de l'abondance dans cette école réseau des « liaisons personnelles » au sens le plus
des fils de «maisons» connues. large. Mais aussi parce qu'ils possèdent tous les
103— Les deux facteurs liés, le défaut de capital social hérité titres, ceux qui donnent réellement accès aux
et la faible inclination à en acquérir, font que les membres positions qu'ils occupent comme les titres de propriété
de la haute fonction publique qui sont issus des classes
moyennes ou populaires n'ont que très peu de chances de
passer dans le secteur privé et, s'ils, le font, c'est seulement 104— Si la plupart des PDG sont nés à Paris ou dans des
très tard, en fin de carrière ; ils se dirigent alors vers des grandes villes, ce sont ceux qui ont fait leurs études à
positions quasi bureaucratiques. A la différence des PDG Sciences-po ou dans une école de commerce qui sont le
issus des classes moyennes ou populaires, qui sont souvent plus souvent nés à Paris ou dans la région parisienne (aucun
d'anciens ingénieurs sortis du Génie maritime, des ancien élève de Sciences-po à l'inverse n'est né dans une
Houillères ou de l'EDF plutôt que des grands corps, les PDG commune de moins de 5 000 habitants), plus souvent en
fils d'ingénieurs ou de cadres, qui sont plus souvent passés particulier que les Polytechniciens qui sont souvent nés
par les grandes écoles et par les grands corps, doivent sans dans des villes moyennes ou que les PDG issus d'une autre
doute à leurs relations d'école d'être plus souvent passés par école d'ingénieur qui ont assez souvent passé leur enfance
les cabinets ministériels et d'avoir «pantoufle» plus jeunes. dans de petites agglomérations.
Le patronat 65

ou de noblesse, et aussi ceux qui légitiment à les impuissance», disait le philosophe, qui ne croyait
occuper : la principale fonction des titres pas si bien dire) et tous les corps sociaux en usent
scolaires pourrait être d'encourager à imputer à la pour assurer leur auto-perpétuation en maintenant
« compétence » qu'ils sont censés garantir ce qui entre les tenants et les prétendants la distance la
est en réalité un effet de tout l'ensemble des plus absolue, telle la distance entre le père et le fils,
propriétés secondaires qu'ils désignent par le possesseur et l'héritier, le maître et le disciple,
implication, comme le -capital social de relations d'école le prédécesseur et le successeur, autant de statuts
ou F« autorité » et F« assurance » des « élites » sociaux que rien ne sépare, sinon du temps. On voit
scolaires, ou qui lui sont statistiquement associés, tout ce que cache le débat rituel sur les
comme une ascendance bourgeoise. propriétaires (owners) et les gestionnaires (managers) aussi
longtemps que l'on ne considère que les titres de
propriété (105). Le processus par lequel
YEstablishment s'incorpore certains de ses « grands
commis » ou par lequel certains des « grands
commis » s'incorporent à lui (lorsqu'ils n'en sont
pas déjà issus) ne se mesure pascaux seuls indices
économiques tels que la possession d'actions ou la
participation d'actions ou la participation aux
conseils d'administration, bien que ces indices, si
on les prend complètement en compte, suffisent à
mettre en question l'idéologie selon laquelle les
managers, gestionnaires autorisés par leur seule
compétence, se substitueraient peu à peu aux
La valeur de l'ancien propriétaires : on observe en effet que les PDG des
plus grandes sociétés, les plus conformes donc à
La façade de rationalité technique que le l'image ordinaire du manager, détiennent à peu
grand patronat, et l'oligarchie financière d'Etat près aussi souvent que les autres une part notable
qui le domine, déploient, surtout à Finten tion des d'actions et sont très souvent issus de familles
autres classes, en faisant de la «compétence» une appartenant de longue date aux affaires, ou encore
garantie de rationalité, c'est-à-dire d'efficacité et de que les dirigeants de grandes firmes sont aussi, dans
productivité, a pour effet de masquer les critères
véritables de l'accès aux positions dominantes nombre de cas, patrons de filiales plus petites et
et la définition véritable de ces .fonctions. détiennent donc des « droits de propriété », ou
enfin que le « salaire » des managers est composé
Les critères à l'usage du dedans sont à l'opposé de. pour une part importante de « primes » et de
l'image moderniste et rationnelle que propose au rémunérations en nature prélevées sur les profits de
dehors la grande parade technocratique : c'est dans l'entreprise sous forme de logements, de voitures,
le passé, dans l'histoire et dans l'ancienneté des de services, de tourisme et de repas d'affaires, et
droits acquis que cette fraction dirigeante qui se n'a rien de commun avec le « salaire » des simples
veut tout entière projetée vers l'avenir trouve les cadres (106).
véritables principes de sa sélection réelle en même Il suffit d'ignorer les formes d'intégration à
temps que les justifications pratiques de ses YEstablishment qui ne passent pas nécessairement
privilèges. Ce n'est pas par hasard que le culte de par la participation au capital et de confondre une
l'ancien joue encore un rôle aussi important dans la une*
transformation du mode de reproduction avec
symbolique de ce pouvoir moderniste. S'approprier
de «l'ancien», comme on dit, c'est-à-dire de ces
choses présentes qui sont passées, qui sont du 105— Par un effet de censure exercé par la division du
passé, puisqu'elles ont pour propriété de travail entre économistes et sociologues, les études qui ont
thésauriser l'histoire, noms nobles, châteaux, demeures, été réalisées par des économistes pour répondre à la
terres, vins (Mouton-Rothschild), meubles, question soulevée par l'étude célèbre de Berle et Means
tableaux, collections, etc., c'est s'approprier par (A.A. Berle and G.C. Means, The Modem Corporation and
Private Property, New York, The Macmillan Co., 1933) et
procuration la chose qui échappe le plus parmi lesquelles on peut citer les travaux de Chevalier
complètement aux prises, le temps et ce qui ne (J.M. Chevalier, La structure financière de l'industrie
s'acquiert qu'avec le temps, c'est-à-dire américaine, Paris, Cujas, 1970) et de Morin (F. Morin, La
l'ancienneté, que possèdent de naissance — suprême structure financière du capitalisme français, Paris, Calmann-
précocité — les descendants des vieilles familles- Lévy, 1974) ont ignoré les propriétés personnelles des
patrons (par exemple les liens qui les unissent au milieu
Ces notations n'ont rien d'anecdotique. des affaires par la naissance ou le mariage) et toutes les
Faire de l'ancienneté dans le- pouvoir le principe formes de contrôle social (par opposition à économique)
(caché) des hiérarchies de pouvoir, ce n'est pas par lesquelles est assurée l'incorporation des managers.
Quant aux sociologues...
seulement imposer aux parvenus le temps de
probation qui est nécessaire pour qu'ils s'assimilent 106— De leur côté, les patrons tendent de plus en plus
souvent, même lorsque leur entreprise est de petite dimension
et soient assimilés. Placer l'effort d'assimilation et qu'elle est gérée selon le mode traditionnel, à s'octroyer
sous le signe du passé, de l'ancien, de une part du profit sous forme de salaire comme en
YEstablishment et de l'ordre établi dont les plus témoigne le fait qu'entre 1956 et 1970 la part des traitements,
« anciens » sont les garants et les gardiens, c'est salaires et pensions dans les revenus est passée de 12,9 % à
mettre un obstacle infranchissable à l'impatience 31,3 % pour les patrons de l'industrie et du commerce (cf.
G. Banderier, P. Ghigliazza, Les revenus des ménages en
des tard venus. Il n'est pas de barrière plus
,

19 70, Paris, Collections de l'INSEE, M 40, décembre


insurmontable que le temps (« le temps, marque de mon 1974, pp. 128-129).
66 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

transformation du mode d'appropriation du capital que « sociale » de l'entreprise, ne dépendent pas,


et des profits, pour sacrifier au mythe de la pour une part, de la position occupée dans le
« démocratisation » du capital ou, comme disait champ du pouvoir économique, si, dans un autre
Keynes, de la « tendance de la grande entreprise à langage, on n'observe pas, dans la manière de gérer
se socialiser elle-même» (107), qui trouve un les relations d'affaires, les relations familiales et les
renforcement naturel dans le mythe de la conflits sociaux une certaine affinité de style. En
«démocratisation scolaire » (108) : la logique des fait, tout semble indiquer que, selon les problèmes
mécanismes de reproduction scolaire dont un des effets et surtout selon l'intensité de la lutte entre les
consiste à dissimuler leur propre efficacité, l'inertie classes, la fraction dominante oscille à chaque
des taxinomies qui, en opposant la rente et le moment et selon les moments entre les solidarités
salaire, empêche de reconnaître sous les apparences positives qui, du fait qu'elles ne se rencontrent
irréprochables du salaire les rentes d'un capital qu'à l'échelle des groupes organisés sur la base des
inséparablement économique, culturel et social, affinités d'intérêts et d'habitus, tendent à la
la prégnance de l'idéologie du « service public » qui diviser, et les solidarités négatives, qui, étant d'abord
s'associe à l'illusion de la neutralité scolaire pour dirigées contre les autres classes (ou, à un
substituer le titre scolaire au titre de propriété en moindre degré, les autres fractions de la classe
tant qu'instrument d'appropriation légitime des dominante), tendent à l'unifier mais d'une cohésion
profits du capital économique, tout concourt à toute provisoire et a minimis.
faire apparaître les patrons du présent et surtout de On passe en effet par degrés insensibles de
l'avenir non plus comme les héritiers abusifs d'une certains groupements fondés sur l'affinité
fortune qu'ils n'ont pas faite, mais comme les plus spontanée des habitus et dépourvus de toute fonction
exemplaires des self-made men, désignés par leurs déclarée autre que les satisfactions procurées par
« dons » et leurs « mérites » pour exercer, au nom le fait du rassemblement comme sont les réunions
de la « compétence » et de 1'« intelligence », le familiales ou amicales (dîners, réceptions, etc. ),
pouvoir sur la production économique. Mais les amicales d'anciens, les clubs, à des
peut-être le mythe toujours renaissant de 1'« ère des groupements organisés en vue de la rationalisation et de la
managers » (109) et le rêve du « dépérissement de concertation des stratégies collectives visant à
la classe dominante», c'est-à-dire du prolétariat défendre des intérêts corporatifs, comme les
sans bourgeoisie, dans lequel se rencontrent, en associations, que l'on peut ranger, non sans quelque
toute bonne foi, les technocrates « sociaux » et les arbitraire, tant elles sont différentes dans leur
socialistes technocratiques, ne sont-ils que des nature et leur fonction, de l'«arrière-garde» à
variantes du vieux rêve bourgeois de la bourgeoisie V« avant-garde» : l'UNICER (Union des chefs et
sans prolétariat qui sont bien faites pour rallier les responsables d'entreprises), l'AGREF, l'ACADI
détenteurs de capital culturel, et surtout peut-être (Association de cadres dirigeants de l'industrie
ceux d'entre eux qui ne doivent qu'à cette espèce pour le progrès social et économique), le CFPC
de capital de pouvoir prétendre à la domination. (Centre français du patronat chrétien), Entreprise
et progrès et le Centre des jeunes dirigeants, — le
CNPF lui-même devant être mis à part parce qu'il
se situe à un niveau d'agrégation supérieur, où la
solidarité tend à devenir purement négative,
puisqu'il rassemble le plus grand nombre de patrons
sur le plus petit nombre de points d'accord.
Laissant de côté l'AGREF dont on a vu qu'elle exprime
très exactement l'oligarchie financière d'Etat,
on peut s'attacher plus précisément à deux
Les modes de domination associations de style très différent et de visibilité très
inégale, l'ACADI où s'élabore une sorte de techno-
L'hypothèse de l'autonomie relative du champ du
pouvoir économique autorise à se demander si les cratisme avancé, à coloration chrétienne, et
prises de position politiques elles-mêmes, qu'il Entreprise et progrès, laboratoire du conservatisme
s'agisse de la politique « générale » ou de la politi- éclairé. La première, fondée en 1946, en période
de forte tension sociale, par un groupe de
Polytechniciens réunis autour d'hommes d'Eglise,
107— J. M. Keynes, The End of laisser-faire, 1926, republié rassemble surtout des Polytechniciens (plus de la
in Essays in Persuasion, Londres, Macmillan, 1931, pp. moitié des dirigeants sont issus de l'X ainsi que
314-315. 57 % des membres), qui appartiennent pour une
108— Qu'il suffise d'un exemple exemplaire: «Ainsi, la
bourgeoisie traditionnelle, liée à la possession des choses bonne part à des sociétés comme l'EDF, la SNCF,
évolue-t-elle dans une néo-bourgeoisie sans capital que la Compagnie française de raffinage,
grossit à sa base l'extension du tertiaire. En bref, la Rhône-Poulenc, les Ciments-Lafarge, toutes situées du côté
propriété héritée tend à le céder à la propriété méritée (dans la du pôle public (secteur gauche, haut et bas) (110).
mesure où le diplôme sanctionne le mérite) -mais quoi de
plus personnel qu,une telle propriété» (A. Piettre, La
propriété héritée ou méritée ? Le Monde, janvier 1978). 110— L'ACADI comptait, en 1977,501 membres (contre
109— On sait que Marx critiquait déjà Andrew Ure, «ce 300 à l'origine). Elle n'est pas associée au CNPF et n'a pas
Pindare des manufacturiers» qui,dans sa Philosophy of demandé à l'être. Elle organise des rencontres, des
Manufactures, publiée en français en 1836, voyait dans les conférences, des commissions de travail et publie un bulletin
managers «l'âme de notre système industriel» (cf. K. Marx, mensuel. Elle se veut ouverte et non confessionnelle bien
Le Capital, in Oeuvres II, Paris, Gallimard, Pléiade, que les catholiques y soient sans doute nombreux. Pendant
pp. 1147-1148). quinze ans, plusieurs membres chrétiens de l'ACADI se sont
Le patronat 67

ENTREPRISE & PROGRES

QOTRE

OTNiïATDNS

KDNCAMENT/^S
Extrait de la brochure de présentation
de Entreprise et progrès

2 3 4

politique
fondamentale
par
élaboré
concertée
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les
nationale,
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croissance.
S'il lamoyens
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entreprises
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Nation,
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également
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doit
que
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emploi
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vie
active.
de
âgées,
écarts
dans
enfin
afin
vie,nelail

DECLARATION DE L'ACADI Leest changement — L'Economie de demain, la croissance de Extrait de ACADI Bulletin,
(à l'occasion de son XXX* Anniversaire) Inéluctable demain, la Société de demain seront aussi 323, sept. 1977.
différentes de celles d'hier et d'aujourd'hui, que
l'Entreprise de demain le sera de celle que nous
connais ons à présent.
Au point où nos sociétés modernes en sont
arrivées, le changement est inéluctable et l'on ne voit
Pas que deux directions dans lesquelles il puisse
aqdalda progras A l'idée de progrès social, est étroitement liée celle
de Justice. Les Français sont particulièrement s'orienter
«ans sensibilisés au problème des inégalités, même s'ils Non i la vole — soit une forme quelconque de totalitarisme
:

justice mais... paraissent ressentir surtout celles dont ils sont totalitaire qui annihilerait rapidement tous les progrès
victimes et assez peu celles dont ils sont bénéficiaires. péniblement acquis au prix de tant d'années d'effort,
Inégalité Pour l'ACADI, inégalité n'est nullement Oui i un système — soit un système différent de l'économie
n'est pas synonyme d'injustice certaines inégalités sont la de liberté». mercantile, mais qui resterait fondamentalement un
synonyme condition du progrès. Une lutte aveugle contre toute système de € libertés >.
d'Injustice
:

« différence » engendrerait (les hommes étant ce L'Entreprise, à condition de disposer d'une


fondé
qu'ils sont) une société figée, paresseuse,
ir esponsable, inconciliable avec les objectifs qu'elle s'est ordreque) (dans
l'économi autonomie suffisante d'initiative et de décision sera la
pièce maîtresse d'un tel système. Lieu d'inévitables
fixée. sur affrontements, mais aussi centre privilégié de
l'entreprise
Il reste qu'à côté d'inégalités fatales (même si participation et de synthèse, elle garantira par son
l'on peut dans certains cas en atténuer les effets), et existence même, les libertés économiques, sans
d'autres légitimes et globalement bénéfiques, il en lesquelles l'expérience prouve que les autres libertés
est beaucoup d'autres qui résultent seulement de la sont pratiquement condamnées.
routine et de l'abus des situations de force. La clé de voûte de l'Entreprise ainsi conçue
etd'Inégalité«
beaucoup ne En l'absence d'un appareil de mesure adéquat, dont les cadres (c'est-à-dire autonome et participative) ce sont des
rien ne permet d'affirmer que ce soit dans dirigeants cadres dirigeants protégés de l'autosatisfaction
clé de lavoûte
sont ni < fatales l'Entreprise que les inégalités les plus choquantes prennent seront comme de la tentation technocratique par des
ni utUes naissance et se développent. Il incombe néanmoins procédures adéquates de désignation et de contrôle,
i

aux cadres dirigeants d'être vigilants à cet égard, responsables de leurs actes non seulement devant
en »'appliquant à supprimer les inégalités qui ne leurs mandants (explicites ou implicites) mais
sont ni fatales, ni utiles (à commencer par celles devant le Pays qui pourra leur « demander des
s'ils
dont ils profitent) et à limiter les autres à ce
qu'Imposent l'intérêt de l'entreprise et les diverses mettresavent
au se comptes > (magistrature économique et sociale) sans
pour autant leur refuser systématiquement le droit
contraintes auxquelles elle est soumise. servi ce du Bien à l'erreur, voire à l'échec.
commun
68 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

L'origine sociale et les titres scolaires du management : les premiers parlent de classes,
des dirigeants et des membres de d'inégalité et,opposant en toute bonne foi mérito-
l'ACADI et d'Entreprise et progrès cratique « les inégalités légitimes et globalement
et mi bénéfiques » (ils pensent à 1'« intelligence » et
au diplôme) et les inégalités « qui résultent
■a -s ~~ seulement de la routine et de l'abus des situations de
en effectifs .ta a-o <-o force» (ils pensent aux patrons «privés»), ils
csp du père affirment, avec la certitude du lauréat scolaire,
classes popul. et moyennes
cadre, direct., ingénieur 21 821 3288 que « les inégalités sont la condition du progrès »
officier, propr. terrien et que le nivellement « engendrerait une société
prof, lib., haut fonction. 1 4
industr., négociant, banquier 119 123 27187 figée, paresseuse, irresponsable » ; les seconds,
pas d'information
total 24 30 100 qui n'emploieraient pas ce langage un peu vieillot,
diplôme évoquent la qualité de la vie, appellent à « la
Polytechnique, Mines 8 21 reconnaissance de la dignité de l'homme au travail »,
Polytechnique, Ponts 45 279
Polytechn. (seul ou autre école) s'inquiètent des « exclus », comptent sur la «
autre école ingénieurs 3 5 16 concertation » pour dépasser « les tensions
droit, sciences éco. 64 22 78
Sciences-Po inévitables». Les premiers, qui se définissent en toutes
HEC, autre école commerce 6 .-1 83
autre - choses comme des chefs, des meneurs, même dans
pas de diplôme
pas d'information 41 3 1 le «dialogue», qui, au nom de leur dévouement
total 24 30 100 au «service du bien commun», se veulent «les
*En ce qui concerne les membres
sur un deéchantillon
l'ACADI, dele moteurs, les animateurs inlassables de la réforme »,
dépouillement a été réalisé
100 membres. ont un discours plus ouvertement politique : ils
La seconde, fondée peu après 1968 (en mars dénoncent «la voie totalitaire», les «réformes
1970), rassemble des patrons qui, au moins au totalitaires » et revendiquent plus clairement un
niveau du comité directeur, sont pour la plupart « système de libertés » . Les seconds se voient
fils d'industriels, de négociants ou moins comme des chefs que comme des «
d'administrateurs de sociétés, ont fait très souvent leurs études animateurs », qui s'inquiètent d'établir des « passerelles »
à la faculté de droit, à HEC ou à Sciences-Po entre le secteur privé et le secteur public et de
Gamais à Polytechnique) et dirigent des entreprises créer un « climat de confiance entre les chefs
situées du côté du pôle privé (111). d'entreprise et les responsables de
Au niveau des prises de position et des l'administration», qui comptent en toutes choses sur
manifestes, les différences sont subtiles. Dans les deux l'innovation et sur l'introduction de nouvelles techniques
cas, on professe le culte de l'Homme, mais avec (112) (on parierait que les gremiers sont plus
dans un cas les inflexions un peu rudes d'un souvent lecteurs du Figaro et proches de Chirac et du
christianisme militaire ou boy -scout et, dans l'autre ,< gaullisme ; que les seconds sont plus souvent
les attendus modernistes d'une science éclairée lecteurs (Ju Monde et proches de Giscard d'Estaing et
du «libéralisme avancé»). Ce qui est sûr, c'est
réunis chaque année pour discuter de problèmes sociaux, qu'Entreprise et progrès, qui représente l'avant-
autour de membres de l'Eglise et, notamment, au début de garde du. patronat, se distingue surtout de. l'ACADI
l'expérience, avec des prêtres ouvriers, comme les Pères sur la forme, la forme du discours bien sûr, qui est
Magan (Supérieur jésuite), Loew (OP), Ancel (Supérieur une stratégie de domination parmi d'autres, mais
du Prado). Parmi les membres de l'ACADI inscrits dans le surtout sur la forme des rapports de domination
Who's Who, on dénombre 54 % de Polytechniciens (pour la ou,, si l'on veut, sur les formes qu'il faut mettre
plupart sortis dans un grand corps), 9 % d'anciens de
Centrale ou d'une école des Mines et 7 % d'une autre école dans l'imposition de la domination.
d'ingénieurs, S % de HEC ou d'une autre école de Bref, ce qui sépare l'arrière-garde la plus
commerce ou de gestion, 8 % de l'Institut d'études politiques ; 7 % arriérée du patronat de l'avant-garde la plus
ont un diplôme de la faculté de droit, 3 % un autre avancée, c'est surtout l'intention et l'art de mettre
diplôme d'enseignement supérieur (1 % seulement n'indiquant
pas d'études). Issus dans leur quasi-totalité de la classe des formes dans l'imposition de la domination.
dominante (85 %), ils proviennent plus souvent des Si les éclaireurs les plus éclairés de la classe
fractions dominantes (27 % sont fils d'industriels, négociants, dominante servent encore la conservation de la classe
banquiers, administrateurs de sociétés) ou des fractions sous apparence d'en contester le conservatisme,
salariées de cette classe (31 % sont fils d'ingénieurs,
directeurs, cadres ou professeurs et 8 % sont fils d'officiers) que c'est qu'ils ne font que donner la forme la plus
de la bourgeoisie de robe (19 % seulement sont fils de hauts compatible avec l'état du rapport de forces établi
fonctionnaires ou de membres des professions libérales). dans le champ des luttes de classes et avec la
1 1 1 —Issu de la fusion du GEROP (Groupement pour censure de l'expression directe des intérêts qui s'y
l'étude de la réforme de l'organisation patronale), qui trouve de ce fait imposée, aux stratégies pratiques
regroupait des présidents de grandes sociétés et était animé par et idéologiques visant à assurer l'auto-perpétuation
François Dalle, Jean-Louis Descours, Francis Gauthier et de la domination ou, si l'on préfère, la
Jacques Ehrsam, et du CNDE (Centre national des
dirigeants d'entreprise) qui réunissait des cadres dirigeants reproduction des conditions sociales du fonctionnement de
et était animé par José Bidegain, Entreprise et progrès la production et du prélèvement des profits qu'elle
«réunit des sociétés qui ont ressenti la nécessité de mettre
en commun leurs réflexions et leurs études sur l'Entreprise
et son rôle véritable dans la vie économique nationale» 112— Toutes les citations ci-dessus sont extraites pour
(Extrait de la brochure de présentation de Entreprise l'ACADI de la déclaration que l'Association a présentée à
et progrès). A la différence de l'ACADI, ce sont en effet la presse en septembre 1977 à l'occasion du trentième
des entreprises qui adhèrent à Entreprise et progrès et non anniversaire de sa fondation (cf. ACADI Bulletin, 323,
des individus, les entreprises adhérentes désignant ceux de septembre 1977) ; pour Entreprise et progrès, de la
leurs dirigeants qui les représentent dans les commissions. brochure de présentation de l'Association, Paris, s.d.
Le patronat 69

Les conflits sur la manière de gérer les conflits


NEO-PATERNALISME
Roussel-Uclaf Crédit industriel •
(5,8%) et commercial
L'Oréal
,
Air Liquide IBM

, Assurances BNP
Hachette (Librairie) ■générales de France
Schlumberger de Banque
France
GS^S Ciments Lafarge
Honeywell Bull D ault-Breguet Lyonnaise des eaux
• |#SNIAS
PUK (Usine aciers) AGP (La Paternelle) Elf-France
Radiotechnique• Thomson-CSF Air-France. (sol)

Chausson Creusot-Loire (8,7 %)


PRIVE Peugeot Als*thom Sacilor PUBI
BSN« Télémécanique Cie française
. . • Rhône-Poulenc de raffinage
Ferodo „.Citroen • . Usmor Saint-Gobain
# Chrysler
.

Saviem
Lainière» Penarroya
de Roubaix
• Berliet • ,
Nouvelles . • EDF*
galeries Renault
Àgache-Willot
Houillères
Nord P-d-C.du
Dollfus-Mieg

Michelin

. rÀtp
SNCF pTT
PALEO-PATERNALISME
1

assure (113). Et l'on sait la fonction que La gestion des conflits


remplissent les lieux neutres où se rencontrent l'avant-
garde et l'arrière-garde, reconstituant dans l'espace II reste à se demander quels sont les facteurs
et le temps restreints d'une commission ou d'un attachés aux différents dirigeants, à leur personne
colloque, toute l'étendue du champ du pouvoir ou à leur entreprise, qui sont au principe de la
économique (et souvent du champ de la classe diversité des prises de position et qui déterminent
dominante dans son, ensemble) : c'est dans la ou favorisent l'adoption de l'une ou l'autre des
concertation et le conflit, dans la concertation par le positions possibles dans l'univers des variantes
conflit entre les intérêts et les stratégies opposés qui constituent l'idéologie patronale et qui, toutes
que s'engendre la définition commune de la homologues et partiellement substituables parce
stratégie patronale la plus efficace pratiquement et qu'engendrées à partir d'une axiomatique
symboliquement étant donné l'état du rapport commune, sont toutes différentes pourtant et propres
de forces. à affirmer la singularité essentielle de la
personnalité de leur producteur apparent. Pour cela, il
faut préciser à la fois l'enjeu des conflits en matière
113— Cette fonction d'éclaireur se voit bien dans de « gestion des conflits sociaux » (dont la
l'histoire des rapports entre le CNPF et Entreprise et progrès. confrontation de l'ACADI et d'Entreprise et progrès
C'est ainsi que les fondateurs d'Entreprise et progrès, donnait déjà une idée) et les principes de division
José Bidegain et François Dalle, ont joué un rôle décisif
lors du remplacement de Paul Huvelin à la tête du qui, du fait de l'ajustement, plusieurs fois établi,
CNPF, en 1972, en apportant leur soutien à la «droite entre les positions et les dispositions, tiennent
éclairée» (Ambroise Roux, Jacques Ferry) contre la inséparablement aux agents et aux firmes. L'enjeu,
«droite bornée» (Pierre de Calan et les PME) seuls des c'est la définition de la manière légitime d'exercer
«libéraux», défenseurs des moyennes entreprises pouvaient
:

défendre les grandes entreprises contre les petites et la domination, quasi inséparable, dans la
moyennes entreprises (cf. B. Brizay, Le Patronat, histoire, conscience des agents, de la définition des fondements
structure, stratégie du CNPF, Paris, Ed. du Seuil, 1975, de la légitimité de la domination d'un côté, la
p. 196). On voit qu'il n'est pas vital de savoir si, comme le manière douce, c'est-à-dire hautement euphémisée,
:

suggèrent certains observateurs (cf. G. Lefranc, Les par le recours à tout l'arsenal des techniques
organisations patronales en France, Paris, Payot, 1976),
Entreprise et progrès a ou non engagé des pourparlers pour modernes, empruntées à l'Amérique et plus ou
obtenir le statut de membre associé du CNPF. moins cautionnées scientifiquement, du manage-
70 Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin

ment («enrichissement des tâches», «tableau de tés, comme Yanciennetéj le statut, public ou privé,
bord social», «horaire flexible», «conseils de la puissance des syndicats et leur capacité
concertation», « expériences d'expression d'imposer le respect des garanties et des protections
directe», etc. ) (114) ; de l'autre, la manière dure, à déjà acquises et d'obtenir des avantages
l'ancienne, imposition sans fard de structures spécifiques, mais aussi le secteur et la nature du produit,
d'autorité patriarcales et paternalistes, dont la li- la structure du personnel, selon la division
rnite réalisée est la hiérarchie militaire. .Ces deux hiérarchique des tâches et le poids du capital culturel
manières d'exercer le pouvoir sont en affinité et aussi selon le sexe, et enfin la position dans la
avec deux définitions de la fonction patronale : lutte économique (monopole ou concurrence) et
d'un côté, des « chargés d'affaires » qui, mettant la situation conjoncturelle (ascension ou déclin)
au service de l'entreprise le réseau de relations (117).
qu'ils ont hérité, entretenu et développé, et les Faute d'avoir pu rassembler, sur les sociétés

.
.
dispositions corrélatives à la diplomatie (les étudiées, un ensemble d'indicateurs de la « gestion
aristocrates, on le sait, peuplent les ambassades), sociale», on a soumis à l'analyse, sans autre
sont prédisposés à assurer les relations publiques ambition que de préciser le « modèle » proposé,
externes avec les autres entreprises et une enquête réalisée par l'Expansion auprès des
l'administration et les relations publiques internes, variantes 50 plus grandes entreprises françaises (118). Le
euphémisées des anciennes techniques d'autorité principe de la division principale, qui oppose les
par lesquelles s'exerce, au moins en temps normal, sociétés nationalisées ou d'économie mixte (Air-
le maintien de l'ordre à l'intérieur de l'entreprise France, Banque de France, BNP, EDF, RATP,
et qui sont en affinité avec le laxisme aristocratique Assurances générales de France, Elf-France,
d'un paternalisme à la fois distant et Compagnie française de raffinage, etc.) et les
accommodant ; de l'autre, des «patrons de droit divin», entreprises privées, souvent à contrôle de type
pleinement assurés de leur mission et décidés à familial ou liées à des groupes étrangers (Michelin,
l'exercer sans autres concessions que celles qu'ils Hachette, Dollfus-Mieg, Agache-Willot, Citroën,
s'imposent à eux-mêmes en fonction d'une image Honneywell Bull, etc.) n'est autre chose que Y état
patriarcale de leur fonction. Cette figure du patron du rapport de force garanti, juridiquement et aussi
trouve sa réalisation exemplaire chez certains pratiquement, c'est-à-dire par l'action d'instances
des patrons « privés », armés de l'assurance que leur (elles-mêmes juridiquement protégées) de
confèrent les titres de propriété et aussi la bonne mobilisation (syndicats) à mesure que l'on va vers le pôle
conscience méritocratique du self made man (dont étatique, on voit croître la fréquence des
:
la tradition consistant à faire parcourir à l'héritier permanents syndicaux payés, de la possibilité de distribuer
tous les échelons de la hiérarchie, mais plus vite, des tracts sur le lieu de travail pendant le travail, de
contribue sans doute à fournir un bon substitut) l'octroi aux représentants du personnel d'un temps
(115). Mais elle a aussi sa variante «étatique», de délégation dépassant le minimum légal , de la
sous la forme de ces Polytechniciens qui trouvent structure paritaire dans l'examen des dossiers
dans la certitude de soi élitiste du lauréat de d'avancement, de l'accès des élus du personnel à
grand concours redoublée par la bonne mauvaise l'information sur les salaires individuels, etc., tandis
conscience de grand bourgeois catholique (passé qu'au pôle « privé » sont associés les salaires les
par Sainte-Geneviève) le principe d'une autorité plus bas, les taux les plus élevés de départs
brutalement affirmée (116) ; cela surtout lorsque, volontaires et d'accidents du travail, les départs à la
issus de la petite bourgeoisie, ils ont le sentiment retraite les plus tardifs et les budgets de formation
de ne devoir leur position qu'à leurs dons et leurs les plus faibles (119).
vertus. Une opposition secondaire sépare les
Mais il va de soi que le principe explicatif sociétés selon la forme que, pour un état déterminé du
ne réside pas dans la personne des patrons, sinon
pour autant qu'à travers elle s'exprime la situation
particulière de l'entreprise avec toutes ses proprié- 1 17— Ici encore, il faudrait prendre en compte toute l'histoire
de l'entreprise pour expliquer à la fois les prises de position
des dirigeants et les formes que revêtent les conflits. Ainsi
1 14— L'euphémisation s'attaque en priorité à tous les «des conflits d'installation peuvent intervenir surtout dans
termes d'adresse ou de référence par où se marquent des entreprises prospères, là où les employeurs, souvent
d'ordinaire les hiérarchies. Ainsi, à l'Oréal, il n'est plus question fondateurs de leur entreprise quelques années avant,
de parler de directeur en 1976, Jacques Glain est «en maîtrisent mal leur croissance et conservent une attitude
charge de la Direction générale de la division Parfums et autoritaire ou paternaliste» (cf. G. Adam, J.D. Reynaud,
:

beauté», Grégoire Kalopissis est «en charge de la Direction Conflits du travail et changement social, Paris, PUF, 1978,
générale de la division Hommes et ressources», etc. (cf. pp. 254 sq.).
L'Oréal, Rapport du conseil d'administration, exercice 118— On a retenu dans l'analyse l'ensemble des réponses
1976). On aura remarqué que le substitut euphémistique aux questions que les journalistes de L 'Expansion avaient
est un américanisme (in charge of, préposé à) qui a posées en 1975 aux représentants de la direction et des
aussi un effet d'ennoblissement. syndicats de 50 grandes sociétés (L'examen social. Les 50
115— François Michelin qui, en 1968, quitte le CNPF pour plus grandes entreprises françaises révèlent leur bilan
adhérer à l'UNICER, présidée par Aimery d'Oiron, a social, L'Expansion, avril 1975, pp. 78-97). On a ajouté les
coutume de dire «L'autorité ne se partage pas, elle s'incarne» informations sur le mode de contrôle des sociétés et la date
(cf. A. Harris et A. de Sédouy , op. cit. , p. 257). de création.
:

116— Tel est sans doute le véritable fondement de 119— Quelques grands groupes industriels privés (Saint-
l'alliance, à première apparence surprenante, entre certains Gobain, les Ciments Lafarge, IBM, la Lyonnaise des eaux
des grands patrons très proches de YEstablisment tel Pierre et éclairage) sont du côté du public. A l'inverse, il est
de Calan et les chefs des petites et moyennes entreprises remarquable que la Régie Renault se situe, comme les autres
(cf. B. Brizay, op. cit., pp. 1 83-1 86). sociétés de l'industrie automobile, du côté du secteur privé.
Le patronat 71

Une formation ouverte Le groupe Roussel Uclaf, qui avait


Quels étaient les cédé 15 % de son capital à Hoescht
L'évolution toujours plus accélérée et la des sciences et des des en 1968 est passé sous contrôle
objectifs de la politique techniques, le développement rapidité de circulation allemand en 1973 ; Hoescht y a
informations économiques, conduisent à un vieillissement rapide
sociale de Roussel Uclaf des connaissances. maintenant la majorité absolue (50, 02 %).
assuré de pouvoir exercer le même métier tout au long de saêtrevie
Personne ne peut plus vivre uniquement de son acquis, ni Les activités dominantes sont la
en 1976 ? active toute carrière exigera des mises à jour, des recyclages, fabrication de produits
voire des reconversions parfois .totales. pharmaceutiques, chimiques, et dans une

;
Lafaireformation moindre mesure de produits
éclore lesprofessionnelle
aspirations etcontinue a pour des objethommes
notamment
les besoins dansde cosmétiques et de produits destinés à
'réponse
entrepriseconstructive.
ou dans la société
Dans ce cadre, l'épanouissement deune
en général, et d' y apporter l'agriculture et à l'élevage ainsi que la
l'individu et l'accroissement des capacités personnelles sont recherche. Le groupe Roussel Uclaf
«Siintérieur
se
déterminée.
Direction
ci-après,
l'soitcomprend
une
danspolitique
l'générale
ode
des
ntLes
bien
l'été
Epublications,
ntreprise».
neau
objectifs
qu'à
dupréalable,
se juge
Groupe,
la lumière
debien
prononcées
lasoittels
qu'à
politique
des
dans
qu'ses
intentions
ilsdesrésultats,
ousociale
sont
conférences,
diffusées
exprimés
quideellel'olantàne deux objectifs complémentaires. attache de l'importance à sa
«réputation scientifique» (il existe un Prix
Un programme de concertation Roussel créé en 1969, des tables
Roussel rondes Roussel Uclaf) et à son image
d'instancesUclafde concertation
s'est engagéafidès n de 1975
mieuxdans la mise en placedu sociale (il se vante d'avoir publié en
La politique sociale d'un groupe industriel, comme toute politique, associer l'ensemble
se définit dans une double perspective. Personnel, parle canal d'une représentation, à la préparation des 1976 «un rapport social qui
décisions. constitue l'une des premières applications
—prendre
Une enperspective en France de la notion de bilan
compte lesà grandes
long termemutationsqui conduit ses dirigeants
qui affectent la sociétéà 1976 a notamment permis de cerner les préoccupations
communes à l'encadrement et à la Direction générale. social» et qui fait appel à tout le
qui les entoure évolution notamment
l'homme sedesfaidet mentalités qui vocabulaire pseudo -technique du
transforme la conception
des relationsquehiérarchiques, aujourd'
la structurehuietdedesonla Des expériences d'expression directe
:

travail, du style management). Le groupe employait


finalité des organisations. Dernier volet, enfin, de cette politique de communication, les un peu plus de 10 000 personnes en
expériences
actuellement d'dans expression
certainesdirecte
unités quià l'seinitiative
— Une perspective à court terme dont les limites sont marquées développent 1976, dont 44 % de femmes ; les
par révolution générale de la conjoncture, par les moyens dont de la hiérarchie, cadres représentent 15, 9 % de
sont l'occasionsurpour
la vielesauparticipants
travail et de d'participer
dispose échangerà des idées et des
de choix une
que firme au cours d'un exercice donné, parréalistes
les latitudes informations l'élaboration de l'ensemble du personnel, les employés,
paraissent lui laisser les hypothèses qu'elle véritables cycles de formation sur le terrain.
peut faire sur son avenir immédiat. techniciens et agents de maîtrise
Cet effortsociaux
d'ensemble pour susciter de nouvelles 23,4 %, les ouvriers 34,8 % seulement.
parce formes
Concernant de
Uclafsad'usont
stratégie socialeordresà ¡ongd'uterme, lesfavoriser
objectifs de rapports à l'intérieur de l'entreprise, qu'il touche Le comité central d'entreprise
Roussel de deux
l'instauration n dialogue réaliste au sein dene l'part,
Entreprise, d'autre aux mentalités et souvent aux préjugés,
aléatoire, sujet un jour à l'espoir, un autre au doute.
est nécessairement long, comprend vingt membres titulaires et
:

part, se doterainsidesrévélées
moyensetdedansdonner une suiteoù elles
concrète
aspirations la mesure sont aux suppléants dont 2 CFDT, 5 CFT, 4
Parallèlement,
Roussel Uclaf seetdote complémentairement,
progressivement dela Direction
compatibles avec la pérennité du Groupe. générale de CFTC et 9 CGT. Très peu de
moyens susceptibles contentieux soumis aux prud'hommes
Une information élargie d'assurer la mise en œuvre et le suivi de sa politique. (seulement 2 pour les années 1972,
IGroupe
existe, une
en effet, pour assez
assurercomplète
l'information écrite à individualisés
l'intérieur du Le tableau de bord social 1973 et 1974), peu de grèves en 1973,
panoplie de supports pas de système de pointage (1), un
endestination
fonction degéographique.
leur objectif, de leur public, de leur diffusion, de leur Mis en place en depuis
janvierlors,1 974,évolué
le tableau de bord socials'emensuel, système d'horaire souple en 1973,
dontlaformea, etdontia diffusion stéiargie,
doit être le moyen, à terme, de décentraliser réellement lases mais l'absentéisme moyen est assez
responsabilité sociale au niveau où l' E ncadrement exerce
l'L'entreprise,
enquête etmontre
les interviews
bien la voieréalisées