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könyv hanganyagának szövegkönyve

Mustertest 1 Hörverstehen Teil 1


1. szám
„Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf
Stellungnahmen zu einem Thema. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind,
indem Sie das entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte nur einmal.”
„Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, die neue Mode wurde in Paris vorgestellt, sicher haben Sie
die Bilder gesehen. Aber wer kann sich solche Modelle schon leisten? Da stellt sich die
Frage, wo kaufen die Leute von der Strasse eigentlich ihre Kleider. Wir sind dem Thema
nachgegangen und haben die Leute gefragt: „Würden Sie Second-Hand-Artikel kaufen?”
Hören Sie hier fünf Stellungnahmen:”
„Na ja, ich hab’ drei Kinder, und ich sehe es gar nicht ein, alles immer neu zu kaufen, bei den
Preisen heute. Die Kinder wachsen so schnell, da können sie die Sachen gar nicht
verschleißen. Und ich kenne einen Laden, wo es wirklich gute gebrauchte Sachen gibt, also
Sachen in gutem Zustand. Und wenn die Kinder etwas nicht mehr brauchen, bringe ich es in
den Laden, denn da kann man auch tauschen, das finde ich gut. Natürlich kaufe ich den
Kindern auch neue Sachen, vor allem Schuhe, die müssen schon richtig passen.“
„Also, nee, das kann ich mir gar nicht vorstellen, gebrauchte Kleider zu tragen. Wer weiß,
wem die gehört haben, vielleicht einem Raucher oder so, da kriegt man den Geruch gar nicht
mehr raus. Und dann sind die Kleider da ja auch nicht mehr ganz modisch, das ist mir aber
schon wichtig, lieber weniger, aber immer aktuell. Für manche Leute ist Second-Hand sicher
gut, aber nicht für mich!“
„Im Second-Hand-Laden kaufen? Ach, das kommt für mich leider nicht in Frage, auf keinen
Fall. Was sollen denn die Leute denken? Ich habe vor einiger Zeit ein paar Abendkleider in so
einem Laden verkauft, weil ich dachte, es ist schade, sie wegzuwerfen. Und dann habe ich
kürzlich im Theater eine Frau in meinem Kleid gesehen. Nein, wie peinlich! Unvorstellbar,
wenn das mir passieren würde! Als Kind habe ich ja immer die Sachen von meinen
Geschwistern getragen, aber heute, in meinem Alter…”
„Ja, diese Läden finde ich ganz toll! Da kann man stundenlang stöbern, das genieße ich. In
den Boutiquen gibt es ja immer nur das was gerade in ist, das gefällt mir aber meistens nicht.
Ich habe einen individuellen Stil. Im Second-Hand-Laden finde ich Sachen, die sonst keiner
trägt, gut kombiniert gibt das ein super Outfit. Ich habe in diesen Läden schon viele
Schnäppchen gemacht, denn günstig ist es ja auch.) So habe ich garantiert keinen
Allerweltslook, und das gefällt mir.”
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„Ich war noch nie in so einem Laden. Ich kaufe immer neue Sachen und ich achte auch auf
gute Qualität und die Marke. Ich will für meine Familie und mich nur das Beste. Das gilt für
die Ernährung und die Ausbildung wie für die Kleidung und die Freizeitgestaltung, genauso
wie für alle anderen Dinge. Ich finde das selbstverständlich, dass meine Kinder nicht in
gebrauchten Kleidern gehen, das haben sie nicht nötig. Und schließlich: Kleider machen
Leute, man wird nach dem äußeren Erscheinen beurteilt, ob es einem gefällt oder nicht. Und
ich glaube nicht, dass man in den abgelegten Kleidern von anderen einen guten Eindruck
macht.”

2.szám:
Hörverstehen Teil 2
„Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit. Sie hören ein Interview
im Radio. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das
entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diesen Text zweimal.“
„Raus aus dem Klassenzimmer, hinein in die Brauerei! Schüler auf der Flucht vor einem
trockenen Wirtschaftskundeunterricht? Natürlich ist das in dieser Geschichte ganz anders und
geschieht mit Wissen des Lehrers. Wir fragen zu diesem Thema Helmut Kuchernig-
Hoffmann. Er unterrichtet Betriebswirtschaft in Wien und brütete für seine HAK-Klasse die
Idee der Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus.
Guten Tag, herzlich willkommen!”
„Guten Tag!”
„Herr Kuchernig, was brachte Sie auf die Idee, Ihre Klasse auf diese neue Art und Weise mit
der Wirtschaft vertraut zu machen?“
„Ja, also Sie kennen sicher auch das Sprichwort: „Nicht für die Schule lernt ihr, sondern für
das Leben.” Das Gähnen unterdrückt man nur mühsam, wenn man diesen Satz hört. Denn
riecht man als Schüler einmal in die Wirtschaft hinein – denken wir nur an die Schnuppertage
in Betrieben -, dann brauchen einen die Leute dort gerade nicht. Oder man wird im Rahmen
einer Führung flott-flott durch den Betrieb geschleift. Ich wollte meinen Schülern solche
Erfahrungen ersparen, deshalb nahmen wir den Kontakt zu der Ottakringer Brauerei auf.”
„Soviel ich weiß, war dies eine im deutschen Sprachraum bisher einzigartige
Zusammenarbeit. Wie haben Sie Ihre Schüler darauf vorbereitet?”
„Nun, zuerst wurde wie in jeder anderen Schule fleißig Theorie gebüffelt. Betriebswirtschaft,
Informatik, Deutsch, Textverarbeitung, Chemie – Erarbeitetes aus diesen Fächern wurde
dann sinnvoll mit den Erfahrungen aus dem Alltag Brauerei verknüpft.“

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„Wie unterstützte die Brauerei Ihre Bemühungen?”


„Die Klasse II b begleitete fünf Abteilungen der Brauerei ein ganzes Schuljahr lang.
Sämtliche Daten von Lieferanten für Hopfen, Flaschen, Servietten standen der Klasse zur
Verfügung. Die Schüler haben Buchhaltungsbelege von den Firmen bekommen und diese
dann in richtigen Geschäftsfällen verbucht! So verschafften sich unsere Schüler einen
hautnahen Eindruck vom Abenteuer Wirtschaft.“
„Ein sehr guter Gedanke! Dass die II b selbst wie eine kleine Firma werkt, bewiesen die
Schüler mit einem echten Auftrag, den die Brauerei an sie vergab.“
„Ja, sie sollten eine Marktstudie zum Thema „Wer hält was von Leichtbier?” anfertigen.“
„Wie haben die Schüler die Aufgabe bewältigt?”
„Mh. Diese einfache Frage bedeutete für die II b jede Menge Arbeit. Sie mussten Fragebogen
erstellen, 500 Leute befragen, Auswertungen vornehmen, Grafiken erstellen und und und.
Plötzlich standen Überstunden am Stundenplan.“
„Aha. Hat die Brauerei von dieser Marktforschung profitiert?“
„Was die Marktforscher alles herausgefunden hatten, stellten sie – wie die Profis – dem
Auftraggeber vor. „Vor der Präsentation hatten wir schon Bammel”, sagten meine
Schülerinnen. Gäste, Unternehmensvertreter, Presse …das wäre schon arg, wenn man sich
verspricht.“
„Haben sie aber nicht. Was ist das große Plus dieses Experiments für die Schüler?”
„Wissen Sie, dieses Wissen wird nicht nach dem nächsten Test aus dem Gehirn „entsorgt“.
Die Schüler bekommen ein Vorwissen vom Arbeitsalltag, das bei der Jobsuche ein großer
Vorteil ist. Denn seit diesem Projekt sieht die Klasse zwei Dinge gelassener: die nächsten
Schularbeiten und die Jobsuche.“
„Herr Kuchernig, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen für Ihre Arbeit
weiterhin viel Erfolg.“

3.szám:
Hörverstehen Teil 3
„Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf kurze
Texte. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das entsprechende
Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte jeweils zweimal direkt hintereinander.“

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Situation 1: Sie haben vor einer Woche ein Buch bestellt. Sie hören jetzt folgende Nachricht
auf Ihrem Anrufbeantworter:
„Ja, guten Morgen, hier spricht Gruber aus dem Bücherzentrum. Ich möchte Ihnen mitteilen,
dass das Buch, das Sie bei uns bestellt haben, angekommen ist, es liegt zur Abholung bereit.
Leider gibt es das Buch aber in der einfachen Ausführung nicht mehr, es hat jetzt einen
stabileren Einband. Dadurch erhöht sich der Preis von 13,80 € auf 15,80 €. Ich glaube, auf
Ihrem Bestellschein steht noch der alte Preis. Wenn Sie das Buch zu diesem Preis nicht
wollen, sagen Sie uns doch bitte Bescheid. Ansonsten können Sie das Buch bis 18 Uhr
abholen. Vielen Dank, auf Wiederhören!”

4. szám:
Situation 2: Sie sind mit Ihrem kleinen Bruder, der sich für das Weltall interessiert, in einer
Buchhandlung. Da hören Sie die Einladung zum Kinderfest.
„Liebe Kunden! Wir möchten Sie auf unser Kinderfest aufmerksam machen. Im Deutschen
Museum finden am Samstag von 11.00 bis 16.30 Uhr Autorenlesungen, verbunden mit Basteln
und Büchersuchen statt. Drei Autoren lesen aus ihren Büchern und erzählen: Bern Flessner
berichtet, wie sich die Menschen früher und heute die Zukunft vorgestellt haben. Jürgen
Teichmann entführt zu Sonne, Mond und Sternen, und mit Christof Gießler geht´s zur
Spurensuche in die Welt der Technik. Und wer Lust hat, kann in einer Mitmach-Werkstatt
selbst zum Entdecker oder Erfinder werden. Eingeladen sind Kinder ab 7 Jahren, jüngere
Geschwister und Eltern sind ebenfalls willkommen.“

5. szám:
Situation 3: Ihre Hündin hat vor ein paar Tagen drei Welpen zur Welt gebracht. Sie wollen
nun die kleinen Hunde untersuchen lassen und rufen deshalb Ihren Tierarzt an.
„Hier ist der automatische Anrufbeantworter, Praxis Dr. Hans Knafl, Fachtierarzt für
Homöopathie. Unsere Ordination ist vom 21. Juni bis 12. Juli geschlossen. In Notfällen
können Sie sich an Dr. Gabriele KNAFL wenden. Voranmeldung und Terminvereinbarung ist
unter der Rufnummer 02243/30 340-30 zwischen 8 und 18 Uhr möglich. Sie können auch die
Telefonsprechstunde, täglich von 8 bis 9 Uhr in Anspruch nehmen.“

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6. szám:
Situation 4: Sie warten am Busbahnhof und hören die folgende Information:
„Liebe Fahrgäste! Jetzt einige Informationen zu den Behinderungen auf unserer Strecke:
Am Montag, den 20. Juni wird die Frankfurter Straße ganztägig gesperrt. Dadurch ergibt
sich eine Umleitung für die Buslinien 72, 73, 872 und 917. Die Haltestellen „Gartenstraße“
und „Post“ werden an diesem Tag von keiner Buslinie angefahren. Fahrgäste zum Berliner
Platz oder zur Post erreichen ihre Fahrtziele durch Umsteigen in die Buslinien 71 und 801 an
der Haltestelle „Kronberg Bahnhof“.
7. szám:
Situation 5: Ihr Freund hat Probleme mit dem Blutdruck. Nun verbringt er ein paar Tage in
Süd-Bayern und möchte in der Gegend Wanderungen machen.
„In der Nordhälfte bringt schwacher Zwischenhocheinfluss ruhiges Wetter mit viel
Sonnenschein und damit sind kaum wetterbedingte Beschwerden zu erwarten. Im Süden und
Osten sorgt eine Schlechtwetterfront für unruhigen Schlaf sowie Abgeschlagenheit und
Müdigkeit. Gleichzeitig werden Herz und Kreislauf belastet, besonders bei Menschen mit
niedrigem Blutdruck.“

8. szám:
Übungsteil zum Hörverstehen
Hörverstehen 1 –Globales Verstehen --Übung 1 Wie Sie vielleicht schon gehört haben, ist
heute Nichtrauchertag. Es gibt viele Veranstaltungen, über die wir berichten werden. Sie
konnten bei uns anrufen und uns Ihre Meinung zum Thema Rauchen sagen. Hören Sie einige
Stellungnahmen:
„Wer raucht, stört seine Mitmenschen und schädigt seine Gesundheit, keine Frage. Heute hat
sich aber zum Glück schon viel geändert, zu meiner Zeit wurde ja wirklich überall geraucht.
Dass man heute an öffentlichen Plätzen, Büros, nicht mehr rauchen darf, finde ich dagegen
wirklich angenehm, ich hätte nicht geglaubt, dass das möglich ist. Ach ja, und wer glaubt,
dass Rauchen nicht ungesund sein kann, weil sein Opa mit Rauchen 90 Jahre alt geworden
ist, hat wirklich Tomaten auf den Augen. Er sollte lieber nachzählen, wie viele Leute
Probleme durch das Rauchen bekommen.”
„Na, mich stört der Rauch eigentlich nicht besonders, es soll ja manchmal auch gut
schmecken. Trotzdem halte ich nichts vom Rauchen, weil es doch früher oder später süchtig
macht. Die Jugendlichen denken, Rauchen ist cool. Aber abhängig zu sein, finde ich ziemlich

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uncool. Viele Raucher schaffen es z.B. nicht, ein Konzert oder eine andere Veranstaltung
mitzumachen, sie müssen zwischendurch rausgehen. Also, das ist doch wie eine Behinderung.
Oder sie gehen bei strömendem Regen raus, um Zigaretten zu kaufen, na ja ... Darauf möchte
ich lieber verzichten.”
„Na ja, ich weiß schon, Rauchen ist ungesund, teuer usw. Aber mir tut es ehrlich gesagt gut,
es entspannt mich. In einer Arbeitspause einen Kaffee trinken und dazu eine Zigarette
rauchen, das lädt den Akku wieder auf. Das muss ja wohl jeder selber wissen, ob er raucht
oder nicht. Ich lasse mir jedenfalls in meine Freiheiten nicht reinreden. Andere Leute machen
auch Sachen, die nicht gesund sind, aber drum kann man ja nicht für alles Vorschriften
machen, wo kämen wir da hin?”

9. szám:
Globales Verstehen --Übung 2

„In unserer Sendung „Unsere Stadt” sprechen wir heute über ein Thema, das bei den meisten
Leuten starke Emotionen auslöst. Es geht um Rex und Co. Wir wollten wissen: „Wie denken
Sie über Haustiere in der Stadt?”
„Was die Leute zu Hause machen, ist Privatsache, da kann jeder machen, was er will. Aber
bei mir hört der Spaß auf, wenn ich den ganzen Schmutz auf den Straßen sehe. Das ist
wirklich unerträglich, unhygienisch und unkultiviert. Viele Hundebesitzer lassen ihre Hunde
sogar auf Kinderspielplätze, weil sie da besser buddeln können. Also, ich finde, das geht
wirklich zu weit. Wer unbedingt einen Hund haben will, soll auch seinen Dreck wegmachen.
Da müsste viel mehr kontrolliert werden, dann gäbe es auch weniger Unfälle mit frei
herumlaufenden Hunden, die vor allem Kinder anfallen.”
„Ich wüsste gar nicht, was ich ohne meinen Fifi machen würde. Ich lebe ja jetzt schon 15
Jahre allein, und die Kinder haben ja auch nicht so viel Zeit. So habe ich doch jemand, für den
ich sorgen muss. Da heißt es mindestens zweimal am Tag raus aus der Wohnung, an die
frische Luft; das ist auch für mich gut, so habe ich Bewegung und komme auch oft mit Leuten
ins Gespräch. Ja, und mein Hund ist ja auch sehr brav, er tut niemandem etwas und stört
niemanden.”
„Also, unsere Nachbarn bei uns im Haus haben einen großen Hund, das kann manchmal ganz
schön nerven. Wenn niemand zu Hause ist, bellt oder jault er, und wenn es regnet, riecht es im
ganzen Treppenhaus nach Hund. Ich finde, ein Hund gehört nicht in die Wohnung, er sollte

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im Freien leben, wo er laufen und graben kann. Einen Hund Tag und Nacht in eine kleine
Wohnung einzuschließen, ist doch Tierquälerei!”

10. szám:
Globalesverstehen --Übung 3

„Wieder ist Ballsaison. Während die einen gegen den Luxus der rauschenden Ballnächte
demonstrieren, geben sich die anderen Musik, Tanz und vielleicht einem kleinen Flirt hin. Wie
denken unsere Hörer zu dem Thema? Wir befragten sie zum Ball der Bälle, dem Opernball.
Hören Sie hier fünf Interviews:”
„Also, ich tanze leidenschaftlich gern, und ich gehe auch jedes Jahr auf mindestens zwei oder
drei Bälle. Am besten ist es, wenn man mit einer ganzen Clique zusammen hingeht. So kann
man sich auch unterhalten, und wenn die Musik auch gut ist, macht es richtig Spaß, da ist die
gute Stimmung schon fast garantiert. Aber beim Opernball geht es ja eigentlich nur um
Politik und Geschäft. Das ist nicht die richtige Gesellschaft für mich. Da würde ich mich
nicht wohlfühlen.“
„Hehe, ich und Opernball, da fragen Sie ja den Richtigen! Nee, das ist mir zu bürgerlich.
Tanzen ist ja o.k., aber doch nicht Walzer! Ich hasse diese konventionellen Tänze, die drücken
nicht aus, was ich fühle. Und dann die Kleider, die man da tragen muss, Frack mit so einer
Schleife und elegante Schuhe, bloß nicht! Das ist doch alles nur Fassade, da geht es doch nur
um sehen und gesehen werden. Also, da kriegen mich keine zehn Pferde hin!”
„Ich bin ein absoluter Tanzmuffel, ob Opernball oder Feuerwehrball, das ist einerlei. Ich
habe noch nie gerne getanzt, auch die Tanzschule habe ich gehasst, ich habe zwei linke Füße.
Wenn ich irgendwohin gehe, dann am liebsten zu einem Fußballspiel, da fühle ich mich gut,
da kann ich aus mir rausgehen und mal richtig Dampf ablassen. Meine Frau würde natürlich
gerne zu einem Ball gehen, schon wegen der schönen Kleider, sagt sie. Deshalb sieht sie sich
auch immer die Übertragung vom Opernball im Fernsehen an, aber mich interessiert das
nicht.”
„Ah, Opernball, ja, da würde ich wirklich gerne einmal hingehen. All die wichtigen Leute, die
wunderbaren Abendkleider und das prächtige Gebäude, wie im Märchen. Aber es ist ja so gut
wie unmöglich, an Karten zu kommen. Und dann wäre das ja so teuer, dass ich mir das nicht
leisten könnte. Da kann man ja nur mit einem exklusiven Kleid hingehen, vorher muss man
zum Frisör und schließlich kann man ja auch nicht mit der U-Bahn hinfahren. Das kostet alles

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zusammen schon eine ganz schöne Stange Geld. Aber wenn ich mal im Lotto gewinne, erfülle
ich mir diesen Traum.”
„Ich war bisher schon dreimal auf dem Opernball, aber nicht als Gast, sondern als Kellner.
Da muss ich natürlich arbeiten und kann mich nicht unterhalten. Die Atmosphäre da ist schon
klasse, viele Prominente und reiche Leute, Trinkgelder sind auch sehr gut. Ich würde auch
gern mal meine Freundin zum Hintereingang reinschmuggeln, aber die Regeln sind sehr
streng, da lässt sich gar nichts machen. Aber später, wenn ich mal mein eigenes Restaurant
habe, kann ich mir schon vorstellen, auch mal als Gast hinzugehen.”

11. szám:
Hörverstehen 2—Detailverstehen—Übung 1
„Guten Morgen allerseits! Heute geht es in unserer Sendung um ein Buch, das neulich auf
dem Markt erschienen ist. Die Rede ist von dem neuen Ratgeber für engagierte WG-
Bewohner. Es handelt vom Leben und Überleben in der Wohngemeinschaft. Drei Freiburger
Studenten haben zusammengetragen, was jeder schon immer über Wohngemeinschaften
wissen wollte. Herausgekommen ist ein witziger, (fast) repräsentativer Führer durch den
Dschungel des WG-Alltags. Die Verfasser sind bei uns im Studio zu Gast.“
„Ich begrüße euch hier im Studio. Vielen Dank, dass Ihr unsere Einladung angenommen
habt. Kommen wir gleich zu eurem Werk: Ist das Thema so brisant, dass es sich lohnt, ihm ein
Buch zu widmen?“

„Wieso nicht? Immerhin wohnen 18 Prozent der deutschen Studierenden in Wohn-


gemeinschaften. Dazu kommen 14 Prozent, die in Wohnheimen leben, zusammen 32
Prozent. Über deren Probleme beim Abwaschen, beim Entsorgen des Mülls und dem Ausein-
anderdividieren der Telefon- und Einkaufsrechnung war bisher kaum etwas bekannt.“
„Was ist das Besondere an dem Buch?“
„Schon der Anfang des Buches, die "WG-Typologie" ist ihr Geld wert. Von der Zwangs-WG
über die Luxus-WG zur Frauen/Männer-WG bis zur Öko-, Liebes- und Kinder-WG und dem
Teil "WG-Bewohner und woran man sie erkennt" ist jeder vertreten.“
„Was macht das Buch zu einem Hit?“
„Es gibt einen Service-Teil, in dem unbarmherzig alles geregelt wird, was noch nie geregelt
war und der letzte Teil ist das WG-Lexikon, in dem von Abwasch bis Zwangsputz noch
einmal alle möglichen WG-Konfliktherde erläutert werden.“

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„Was sind denn so die typischen WG-Konflikte und was kann man da machen?“
„Zum Beispiel der WG-Putz, wenn nur einer allein geputzt hat. Macht nichts - das gibt fünf
Euro von den anderen in die Fetenkasse. Der WG-Bewohner sitzt auf dem Klo und hat kein
Klopapier mehr? Her mit einer Trillerpfeife, die neben dem Klo hängt, und ein Mitbewohner
erlöst den Wartenden.“
„Heikle Fragen, wie Geld, kommen auch zur Sprache.“
„Wir haben ein Kapitel extra zur Abrechnung der Nebenkosten. Hier helfen Listen und
Tabellen, Ordnung in das Chaos zu bringen.“
„Wem empfehlt ihr das Buch?“
„Allen, die in der WG Geld sparen wollen. Aber auch WG-Erfahrene finden Trost in dem
Buch, denn andere haben die gleichen Probleme. Für Neulinge ist das Buch deshalb zu
empfehlen, weil es einen witzigen Einstieg bietet.“

12. szám:
Detailverstehen –Übung 2
„Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Barbara Büchner begrüßt Sie aus dem Tättoo-
Shop in der Westbahnstrasse. Tätowierungen - große Kunst oder gefährlicher Kult?
Das ist das Thema unseres heutigen Gesprächs, das ich mit Bruno, dem Tattoo-
Meister führe, während er mir einen Salamander unter die Haut sticht. Bruno,
Tätowierer – sagt man - sind freischaffende Künstler – wie Kunstmaler. Bitte erklären
Sie unseren Zuhörern, was das Besondere an Ihrer Arbeit ist.“
„Nun, Tattoos werden entweder nach vorgedruckten Vorlagen übertragen, oder der
Künstler zeichnet freihändig nach den Vorstellungen des Kunden – wie auch in Ihrem
Fall. Und hierin besteht ein großer Teil der Kunst. Denn auf der „Hautleinwand“ kann man
nicht zeichnen, wie auf Papier.“
„Wieso denn nicht? Was ist daran so schwer?“
„Na ja, jeder Körper sieht anders aus. Sie zum Beispiel wollen einen Salamander auf einer
Brombeerranke haben. Diese Brombeerranke soll sich elegant ums Bein winden und nicht
stocksteif auf Ihrer Haut picken.“
„Während wir uns unterhalten, kann ich mitverfolgen, wie das Bild entsteht. Es ist kein
schöner Anblick, muss ich sagen.“
„Es stimmt schon. Die Nadel fährt unter die oberste Hautschicht und impft dort die Tinte
ein. Deshalb schwillt das Fleisch an und es treten Blut und Wundwasser aus.“

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„… und es tut mehr oder weniger saumäßig weh. Aber dafür kann man wenigste
zuschauen, wie das bunte Bild Gestalt annimmt.“
„Den Kunden erzähl' ich immer, was grade gemacht wird, weil's dann weniger
weh tut.“
„Hier gelten wie bei einer Operation hygienische Regeln. Sie tragen zum Beispiel
Chirurgenhandschuhe wie die Ärzte.”
„Hygiene ist lebenswichtig. Schließlich kleben an den Nadeln Blut und Farbreste.”
„Gefährliche Infektionsquellen. Deshalb heißt die erste Frage immer: Wie sauber wird
gearbeitet?”
„Nun, das geht so. Nach jedem Kunden werden die benutzten Nadeln in einem
Ultraschallgerät von Farbresten und eingetrocknetem Blut gereinigt. Danach werden sie 90
Minuten lang in heißer Luft sterilisiert und dann in verschlossenen Gläsern in medizinischem
Alkohol gelagert.“
„Das klingt sehr ernst. Soviel ich weiß, gibt es sogar Berufsverbände für Tätowierer.
Die Mitglieder müssen strenge Regeln erfüllen.”
„Ja, Ich bin Mitglied der Tattoo Factory Holland. Das ist ein Berufsverband der
Tätowierer, der an seine Mitglieder hohe Anforderungen stellt. Langjährige Berufserfahrung
und strenge Hygiene gehören dazu.”
„Öööö. Die Frage, die so ziemlich jeder tätowierte Mensch bald nicht mehr hören kann,
heißt: Warum lässt du dir das machen?”
„Hm, im Grunde hat jedes Tattoo eine magische Bedeutung. Die Geschichte des
Tätowierens war von der Urzeit an wechselvoll: einmal Kennzeichen der Ausgestoßenen,
dann wieder gestylte Body Art für die, die es sich leisten können.”
„Tattoos können zur Sucht werden, ich bin ein gutes Beispiel dafür. Seit meinem ersten
Tattoo bin ich schon zum vierten Mal rückfällig.”
„Na ja, aber der Körper ist ja groß, da hat schon allerhand drauf Platz. Eins muss ich aber
sagen: Tattoos sind Lebensentscheidungen, darüber muss man sich klar sein. Keine Macht der
Welt bringt sie wieder weg.”
„Tattoos sind modisch, auch unter den Kindern. Möchten Sie ihnen in diesem
Zusammenhang etwas ausrichten?”
„Kinder sollen sich nie von irgendwem was stechen lassen. Erstens tut’s ihnen hinterher leid,
und zweitens kannst du dir von der Blutvergiftung angefangen alle Krankheiten
holen.”
„Mittlerweile ist mein Salamander schon sehr lebensähnlich geworden. Ich habe lange

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überlegt, ehe ich mich für ihn entschieden habe. Schließlich wird er noch auf meinem
Schenkel sitzen, wenn ich eine steinalte Dame bin. Jetzt bin ich zufrieden. Doch das nächste
Tintenfieber kommt bestimmt…Und damit verabschiede ich mich von Ihnen, liebe
Zuhörerinnen und Zuhörer. Bruno, danke für den Salamander und das Gespräch.”

13. szám:
Selektives Verstehen Übung 1: Sie hören folgende Nachricht in einem Kaufhaus:
„Liebe Kunden! Wir möchten Sie daran erinnern, dass unsere Kinderecke um 18 Uhr, also in
einer halben Stunde, schließt. Bitte holen Sie Ihre Kinder rechtzeitig dort ab. Unser Geschäft
hat heute bis 21 Uhr für Sie geöffnet. Diesen Service bieten wir Ihnen immer dienstags und
donnerstags. Unser Restaurant verwöhnt Sie täglich bis 19 Uhr mit skandinavischen
Spezialitäten. Nehmen Sie sich Zeit!”

14. szám:
Selektives Verstehen Übung 2: Sie hören im Radio die folgende Durchsage:
„Im November kürt das Regionalradio gemeinsam mit dem Frauenministerium die Sieger.
„Halten Sie Ihren Partner für den absoluten Traumpapa?” Dann geben Sie ihm die Chance,
auch von uns dazu gekürt zu werden. Oder arbeiten Sie in einem frauenfreundlichen Betrieb?
Kennen Sie Projekte und Initiativen, von denen Frauen profitieren? Dann rufen Sie uns unter
der Nummer 3354678 an. Noch können Sie gewinnen!“

15. szám:
Selektives Verstehen Übung 3: Sie hören die folgenden Informationen zum Freizeitangebot.
„Freuen Sie sich auf die Highlights der nächsten Tage! Was Sie jetzt auf der Bühne erwartet.
„Sex and the City”. Carries deutsche Stimme, Irina von Bentheim, liest aus der Serie. Freitag,
den 16. Oktober in St. Pölten und am 18. in Wien. Beginn um 16 Uhr.
Samstag, den 17. „Der verlorene Atem”. Kafka im Wiener Schauspielhaus , Beginn um 20
Uhr. Dienstag, den 20.10. „Don Carlos” in der Staatsoper. Peter Konwitschny inszeniert die
Verdi-Oper mit Ramón Vargas. Beginn um 17. Uhr Mittwoch, den 21. Okt. Oldie-Party. Die
Superhelden der 70er Jahre live: The Hollies, Leo Sayer, Smokie, Sweet, Susi Quatro. Wien,
Stadthalle, um 18 Uhr“

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16. szám:
Selektives Verstehen Übung 4:--Bei Ihnen soll heute Ihr Praktikant aus Deutschland
ankommen. Sie hören folgende Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter:
„Guten Tag, hier spricht Martin. Ich bin Ihr Praktikant aus Deutschland. Leider hatte mein
Flugzeug eine Stunde Verspätung, deshalb habe ich auch meinen Anschlusszug verpasst. Ich
muss jetzt auf den nächsten Zug warten. Der fährt erst um 20.03 Uhr hier ab. Also komme ich
erst um 21.15 Uhr am Bahnhof an, anderthalb Stunden später, als verabredet. Ich wäre Ihnen
dankbar, wenn Sie mich trotz der Verspätung vom Bahnhof abholen könnten, weil ich
ziemlich viel Gepäck habe.“

17. szám:
Selektives Verstehen Übung 5: Am Freitag wollen sie im Stadion eine Sportveranstaltung
besuchen. Nun hören Sie folgende Durchsage:
„Liebe Fahrgäste! Wegen Bauarbeiten an den Bahnsteigen kann die S-Bahn-Linie S7 in
Fahrtrichtung Riedstadt-Goddelau bis mindestens Samstag, den 10. Dezember nicht an der
Station „Frankfurt Sportfeld“ halten.
Bitte nutzen Sie alternativ die S-Bahn-Linien S8 und S9 über „Frankfurt-Niederrad“, um zur
Station „Frankfurt Sportfeld“ (Stadion) oder von dort aus zu Veranstaltungen im Stadion in
Richtung Riedstadt-Goddelau zu gelangen. Ich wiederhole: die S-Bahn-Linie S7 in
Fahrtrichtung Riedstadt-Goddelau kann nicht an der Station „Frankfurt Sportfeld“ halten.“

18. szám:
Selektives Verstehen Übung 6: Ihre Freunde sind an der Ostsee auf Urlaub. Ob sie gutes
Wetter haben?
„Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, hier ist Annemarie Kalich mit dem aktuellen Wetterbericht:
Heute ist es in weiten Teilen Deutschlands heiter bis wolkig und trocken. Nur in
Nordwestdeutschland und anfangs in Ostbayern ist es zeitweise stark bewölkt und es treten
einzelne meist leichte Schauer auf.
Die Temperaturen steigen am Tage auf 19 bis 22 Grad in den Gebieten mit starker Bewölkung
sowie an den Küsten und auf 26 bis 29 Grad in den übrigen Regionen. Sie sinken in der Nacht
auf 17 bis 12 Grad. Es weht meist ein schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.“

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19. szám:
Mustertest 2 --Hörverstehen Teil 1
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf
Stellungnahmen zu einem Thema. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind,
indem Sie das entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte nur einmal.
„Liebe Hörerinnen und liebe Hörer, heute befassen wir uns mit der Frage: Wie geht es der
heimischen Gastronomie? Hören Sie zu Beginn unserer Sendung einige Interviews, in denen
wir fragten: „Essen Sie in Restaurants?”

20. szám:
Stellungnahme 1
„Wir gehen fast jeden Sonntag ins Restaurant essen. Die Woche über haben wir alle viel zu
tun, ich bin den ganzen Tag unterwegs, meine Frau arbeitet halbtags, versorgt ihre Eltern und
muss dazu auch noch jeden Tag kochen, weil die Kinder nach der Schule ja etwas essen
müssen. Ich habe auch keine Möglichkeit, untertags irgendwo zu essen, nur manchmal esse
ich in einem Schnellimbiss, aber das ist nicht das Wahre.
Eigentlich kommen wir alle immer hungrig nach Hause und schauen als erstes, was es zu
essen gibt. Das ist natürlich viel Arbeit für meine Frau, da soll sie nicht auch noch am Sonntag
in der Küche stehen. Und es gibt auch keinen Streit darum, wer abwäscht oder was es zu
essen geben soll, jeder bestellt, was er mag. Also, das Essen im Restaurant spart uns am
Wochenende eine Menge Stress, das muss ich schon sagen.“

21. szám:
Stellungnahme 2
„Also, ich esse höchstens in einer Kantine, wo Selbstbedienung ist. Das ist einfach und
unkompliziert und schnell erledigt. Es macht mich ganz krank, immer auf den Kellner warten
zu müssen. Dann muss ich Getränke bestellen, die eiskalt sind, und die ich zu Hause nie
trinken würde. Außerdem gibt es in Restaurants eigentlich immer nur dasselbe, Fleisch
paniert, dazu Pommes frites. So einfache Hausmannskost bekommt man ja gar
nicht mehr.
Es ist für mich wirklich kein Genuss, ins Restaurant zu gehen, für mich ist das
Zeitverschwendung, weil ich mich dort meistens auch gar nicht wohl fühle. Und schließlich
stört mich der Rauch in vielen Lokalen, obwohl es ja jetzt immer mehr Plätze für

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Nichtraucher gibt. Aber mich stört der Rauch beim Essen, und ich bin nicht bereit, für
schlechte Luft noch zu bezahlen.“

22. szám:
Stellungnahme 3
„Essen in Restaurants? Oh ja, liebend gern! Vor allem, wenn man irgendwelche Spezialitäten
bestellen kann. Ich probiere gerne alles Mögliche, was ich noch nicht kenne. Oder ich bestelle
Gerichte, die viel Arbeit machen, und die ich deshalb zu Hause selten koche. Aber leider sind
unsere Kinder gerade in dem Alter, wo sie nicht eine halbe Stunde still sitzen können.
Sie verstehen gar nicht, was daran so gut sein soll, stundenlang an einem Tisch zu sitzen. Sie
können auch keine ganze Portion essen. Kurz, mit ihnen in ein Restaurant zu gehen ist kein
Vergnügen. Deswegen gehen wir momentan verhältnismäßig selten aus. Aber wenn wir mal
einen freien Abend haben, gehen mein Mann und ich immer ins Restaurant. Bei einem guten
Essen und einem schönen Glas Wein haben wir dann auch Zeit, uns zu unterhalten.“

Stellungnahme 4
„Restaurants? Ja, gute Frage. Allgemein denken die Leute ja, wenn man gut essen will, soll
man in ein Restaurant gehen. Da kochen Profis. Aber ehrlich gesagt bin ich da ganz anderer
Meinung. Ich bin sicher, dass ich zu Hause besser koche, als das in Restaurants üblich ist. In
den meisten Lokalen werden nämlich ganz sicher viele halbfertige, vorgefertigte Lebensmittel
verwendet, Soßen zum Beispiel, oder Tiefkühlgemüse, immer dasselbe.
Wo wird schon jeden Tag frisch eingekauft? Auch das Fett ist bestimmt nicht immer frisch.
Wenn ich früher manchmal in Restaurants gegessen habe, hatte ich nachher immer
irgendwelche Beschwerden, Magenschmerzen, Sodbrennen oder das Essen lag mir einfach
schwer im Magen. Deshalb koche ich heute lieber selber. Da weiß ich immer, was ich esse. So
kann ich mich bewusst ernähren und Spaß macht es auch.“

23. szám:
Stellungnahme 5
„Also, normal esse ich in der Mensa und am Wochenende kocht meine Mutter oder oft auch
mein Vater. Zu Hause ist das gar keine Frage, ob man vielleicht auch mal ins Restaurant gehen
könnte. Aber seit ich eine Freundin habe, gehen wir beide schon öfter in ein Restaurant,
meistens zum Italiener, weil wir da für uns sind und wir uns so besser unterhalten können, das

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ist einfach romantischer. Aber wir verbringen unsere Zeit auch oft anders, gehen spazieren
oder manchmal ins Kino.
Aber wenn das Wetter schlecht ist, kommt es schon öfter vor, dass wir in ein Lokal gehen. Oft
bestellen wir nur eine Kleinigkeit oder wir essen Pizza, das gibt's bei uns zu Hause sowieso
nicht. Manchmal gehen wir auch mit meiner ganzen Clique irgendwohin, aber meine Freunde
mögen lieber so lockere Lokale, wo man Darts oder Billard spielen kann. Also, keine
Restaurants.”

24. szám:
Hörverstehen Teil 2
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit. Sie hören ein Interview
im Radio. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das
entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diesen Text zweimal.
„Viele wollen armen Menschen in fernen Ländern helfen. In Simbabwe hat der
Österreichische Entwicklungs-Dienst eine Autostunde von der Hauptstadt Harare eine
Lehrwerkstatt eingerichtet. Unser heutiger Gesprächspartner hier im Studio ist Herr Georg
Hannes, HTL-Lehrer und Tischler aus Tirol. Er will als Entwicklungshelfer Kids in Simbabwe
helfen, damit es bei ihnen nicht zum Absturz kommt.
Ich sehe, Sie haben uns einige Bilder mitgebracht… Herr Hannes, woher stammen die Kinder,
die hier bei Ihnen, in der Werkstatt arbeiten?”
„Ranganai, sowie die anderen fünf Kids, die Sie hier sehen, die sind zwischen 16 und 18, nun,
die kommen alle aus einfachen Dörfern, wo es keine Schulen gibt.“
„Ranganai?“
„Ja, er ist meine rechte Hand hier, er wird Tischlermeister und möchte einmal sein eigenes
Tischler-Geschäft aufmachen. Er zum Beispiel musste als Kind noch Wasser vom Fluss holen.
Als seine Eltern vor 13 Jahren nach Harare zogen, hatte er keine Freunde, musste erst die
neue Sprache lernen. Schließlich landete er auf der Straße und bekam dann bei mir in der
Lehrwerkstätte Arbeit.“
„Hm. Man sieht, wie konzentriert und diszipliniert die Kinder hier arbeiten.“
„Oh ja, bei uns gelten strenge Arbeitszeiten wie in der Industrie. Einzelne Kinder hatten
anfangs schon Schwierigkeiten mit dem Zeitplan, aber wir mussten konsequent bleiben, unser
Vorhaben ist doch, dass der Übertritt in die Wirtschaft später klappt.“

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„Wenn man die hiesigen Verhältnisse sieht, fragt man sich, warum man sich so einen Job fern
der Heimat und der Freunde antut?”
„Nun, helfen wollen alle Entwicklungshelfer, ich auch. Wissen Sie, ich wurde streng
katholisch erzogen. Vor zehn Jahren hat mich ein irrsinniges Gerechtigkeitsgefühl erfasst,
und da bin ich nach Afrika gekommen. Ich bin aber nicht der einzige, der so denkt.“
„Sind es Viele, die aus Österreich nach Simbabwe gekommen sind?”
„Ja, nehmen wir den Bernd zum Beispiel. Er hatte nach dem Bergbaustudium keine Freundin,
kein Eigenheim und wollte was verändern. Jetzt fährt er in seinem Geländewagen auf
Feldwegen durch Simbabwe, um den Kleinbergbauern, die hier nach Gold graben, dabei
aber nur wenig verdienen, zu helfen.“
„Wobei kann er ihnen helfen?“
„Diese Leute arbeiten gefährlich und richten große Umweltschäden an. Er versucht neue
Bergbauern auf neue Ideen zu bringen, zum Beispiel auf Düngerkalk, ein absolutes
Mangelprodukt.“
„Und was machen die Österreicher in Simbabwe in Ihrer Freizeit?”
„Tja, wissen Sie, man hat hier nicht viele Möglichkeiten. Selbst das nächste Geschäft war bis
vor kurzem mehrere Kilometer entfernt, vom Kino und Sportangebot einer Großstadt ganz zu
schweigen. Da bleiben nur Lesen und Briefeschreiben. Man fährt zum Ausgleich alle paar
Wochen nach Harare zu einem Konzert mit lokalen Popgrößen. Der Reinhard, der ist
Landwirt, der hat manche Musiker schon zehnmal gehört, so toll ist die Stimmung.“
„Haben Sie es nicht bereut, nach Afrika gekommen zu sein?“
„Keineswegs. Aber manchmal macht es mir schon Sorgen, dass Armut für mich normal ist.
Dass ich Straßenkinder, die mit sechs Jahren schon betteln, verscheuche wie die Fliegen.
Aber ich möchte nicht abstumpfen! Schließlich bin ich hier, um meinen Beitrag für diese
Menschen zu leisten.“
„Haben Sie hier etwas dazugelernt?“
„Oh ja. Mit der Zeit erkennt man, wie viele Vorurteile man hat. Und die Fähigkeit, mich hier
mit anderen Kulturen zu verständigen, wird mir auch nach meiner Rückkehr helfen. Man
lernt, besser mit Menschen umzugehen, die anderer Meinung sind.“
„Herr H. Alle Achtung vor Ihrer großartigen und lobenswerten Arbeit. Wir wünschen Ihnen
für die Zukunft alles Gute und danken Ihnen für dieses Gespräch.“

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25. szám:
Hörverstehen Teil 3
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf kurze
Texte. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das entsprechende
Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte jeweils zweimal direkt hintereinander.

26. szám:
Situation 1--Sie haben einer Freundin versprochen, auf ihr Kind aufzupassen. Sie hören jetzt
folgende Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter:
„Grüß dich, hier ist Karoline. Ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass die Veranstaltung
morgen ausfällt, du brauchst morgen Abend also doch nicht zum Babysitten zu kommen.
Dafür wäre ich aber froh, wenn du stattdessen nächste Woche am Dienstagnachmittag um
halb vier für circa 3 Stunden kommen könntest, auf den Termin wurde die Veranstaltung
nämlich verschoben.
Und wie du weißt, kommt Rainer erst Ende der Woche zurück. Wenn du nicht kannst, ist das
kein Problem, ich frage dann meine Nachbarin, ob die Kleine so lange bei ihr bleiben kann.
Ich ruf’ dich noch an, bis dann!”

Situation 2--Bei einem Sonderangebot haben Sie für Ihr Wohnzimmer Möbel im Wert von €
3500 gekauft.
„Sparen Sie bis zu € 500 beim Kauf Ihrer Einrichtung mit unserer Wohnförderung! Ab einem
Einkaufswert von € 150 erhalten Sie einen Gutschein für einen Preisnachlass von 10 €, ab €
2500 einen für € 250, und ab einem Einkaufswert von € 5000 sparen Sie ganze 500 €! Die
Gutscheine sind für Werbe- und Aktionsware nicht gültig.Wohnförderungs-Schecks gibt’s in
unserem Einrichtungshaus im ersten Stock.“

27. szám:
Situation 3--Ihre Freundin hat Ihnen auf dem Anrufbeantworter folgende Nachricht
hinterlassen:
„Hallo! Ich habe eine fantastische Nachricht für dich. Es ist mir gelungen, für den 15.02.
Karten für Romeo und Julia zu bekommen. Du wolltest dir das Musical auch schon immer
ansehen. Unsere Karten habe ich abgeholt, für dich habe ich eine bis morgen zurücklegen
lassen. Ich hoffe, dass dir der Zeitpunkt passt. Du musst aber noch heute zum Raimundtheater,

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um die Karte abzuholen, oder, wenn du heute keine Zeit hast, musst du dort anrufen. Ich
diktiere dir die Telefonnummer: Es ist also das Raimundtheater, 34214-44 11. Allerdings ist
das kein billiger Spaß, die Karten kosten 53.00 Euro. Also, ich hoffe, dass du dich freust. Ruf
mich später an! Tschüss.“

28. szám:
Situation 4--Sie möchten nächste Woche Urlaub machen. Sie brauchen für Ihren Wagen einen
Parkplatz. Nun hören Sie die folgende Durchsage.
„Liebe Fluggäste! Haben Sie oft Schwierigkeiten beim Parken? Buchen Sie jetzt Ihren
Parkplatz für den Sommerurlaub und sparen Sie bis zu 53% Parkgebühren! Sie verreisen
mindestens 7 Tage? In frühestens 4 Wochen? Dann können Sie jetzt beim Parken bis zu 53%
sparen. Nutzen Sie den FrühParkerRabatt! Je früher Sie buchen, desto günstiger parken Sie!
Park and Fly! Ich wiederhole: Sorgen Sie mit unserem Superangebot Park and Fly rechtzeitig
für einen kostengünstigen Parkplatz!“

29. szám:
Situation 5--Sie wohnen in Süddeutschland. Sie wollen mit Ihren Gästen zusammen in den
Bergen wandern.
„Hier ist der Wetterbericht des deutschen Wetteramtes. Ein kleines Tief, das von
Süddeutschland nordostwärts zieht, macht sich bis zur Wochenmitte auch in den Alpen
bemerkbar. Vor allem in den Ostalpen herrscht feuchtwarmes Wetter mit schauerartigen und
gewittrigen Niederschlägen. Die Nullgradgrenze liegt zwischen 3300 und 3500 Meter. Von
Donnerstag bis Freitag nehmen die Sonnenanteile zu und die Gewittergüsse an Häufigkeit ab.
Die Höchstwerte liegen in den Niederungen über 25 Grad.“

30. szám:
Mustertest 3 --Hörverstehen Teil 1
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf
Stellungnahmen zu einem Thema. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind,
indem Sie das entsprechende Kästchen ankreuzen.
Sie hören diese Texte nur einmal.
„Diese Woche gibt es wieder einen autofreien Sonntag. Es gibt viele Programme für Kinder
und Sportler, die Reaktionen sind positiv. Aber ein Sonntag ist nicht Alltag. Wir wollten
wissen, wie die Leute über öffentliche Verkehrsmittel denken?

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Hören Sie hier einige Stellungnahmen:“

31. szám:
Stellungnahme 1
„Ich finde, über Umweltschutz soll man nicht reden, sondern man muss auch wirklich etwas
dafür tun. Wir haben deshalb kein Auto. So fahre ich natürlich täglich mit den Öffentlichen.
So spare ich Benzin, denn Busse und Straßenbahnen fahren ja sowieso, ob da eine Person
mehr drinnen sitzt, spielt keine Rolle.
Wenn ich aber alleine im Auto sitze, ist das schon ein Unterschied. Na ja, trotzdem bin ich
aber nicht immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zufrieden, z.B. weil es schon
schwieriger ist, spät abends nach Hause zu kommen. Aber im Großen und Ganzen fahre ich
gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, und ab und zu kann man ja auch mal ein Taxi
nehmen.”

32. szám:
Stellungnahme 2
„Ich bin schon lange nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Ich finde das
unbequem, in den Spitzenzeiten sind die Bahnen und Busse überfüllt, es gibt ja so viele Leute,
die riechen nach Schweiß oder Knoblauch, weil sie gerade aus der Arbeit
kommen. Und die Bahnen sind so schmutzig, die Sitze und Griffe, früher zumindest war das
so, da hatte ich immer das Gefühl, ich muss mich sofort waschen! Und dann das Umsteigen,
die Wartezeiten... Ich bin lieber mein eigener Herr, mit dem Auto bin ich unabhängig und
fahre von Tür zu Tür. Außerdem bekomme ich ja auch keine Ermäßigung, da müsste ich
schon ziemlich viel für Bus und U-Bahn bezahlen.”
33. szám:
Stellungnahme 3
„Ich muss oft Sachen transportieren, da komme ich ohne Auto nicht aus, aber sonst fahre ich
oft mit dem Rad. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich schlechte Erfahrungen, die
Anschlüsse sind nicht aufeinander abgestimmt, manchmal muss man sehr lange warten, erst
recht, wenn man nicht in der Stadt wohnt, sondern außerhalb. Bei uns fährt der letzte Bus um
neun, soviel ich weiß. Und wenn man nicht so oft fährt, kennt man sich auch nicht so gut aus,
mit dem Fahrplan oder so. Also, ich würde schon gerne öfter mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln fahren, aber solange die nicht besser sind, bleibe ich

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doch lieber beim Auto.“

34. szám:
Stellungnahme 4
„Ich wohne in der Großstadt und ich kann mir hier ein Leben ohne öffentliche Verkehrsmittel
gar nicht vorstellen. Ich kaufe immer eine Monatskarte, die ist für die ganze Stadt und alle
Verkehrsmittel gültig. So bin ich absolut unabhängig, ich steige ein wann und wo ich will. Mit
dem Auto muss man ja ständig einen Parkplatz suchen, abends mindestens eine halbe Stunde
um den Block fahren, bis man endlich einen Parkplatz ergattert.
Und wenn man keinen vernünftigen Parkplatz findet und das Auto irgendwo abstellt, hat man
am nächsten Morgen ein Knöllchen oder das Auto ist sogar abgeschleppt. Also, das erspare
ich mir gerne, vor allem, da die öffentlichen Verkehrsmittel so gut sind. Und so kann ich nach
der Arbeit mit den Kollegen noch ein Bierchen trinken...“

35. szám:
Stellungnahme 5
„ Ja, also, natürlich haben wir ein Auto, ohne ein Auto kommt man ja heutzutage gar nicht
mehr aus. Die großen Einkaufszentren z.B. kann man ohne Auto kaum erreichen. Aber das
Auto benutzt meistens mein Mann, so habe ich nicht so viel Übung und fahre im Alltag lieber
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also zur Arbeit und so die täglichen Dinge erledigen. Da
komme ich mit Bus und Straßenbahn gut zurecht. Aber den Einkauf am Wochenende machen
wir immer mit dem Auto.“

36. szám:
Hörverstehen Teil 2
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit. Sie hören ein Interview
im Radio. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das
entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diesen Text zweimal.
„Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Heute hören Sie ein Interview zum Thema
„Kinder sind Luxus“. Ich befrage hier im Studio den Unternehmensberater Tom Sommerlatte
über seine Erfahrungen als Vater einer Großfamilie.“

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Herr Sommerlatte, Sie sind Vize-Präsident der Unternehmensberatung Arthur D. Little und
Vater von elf Kindern im Alter von 12 bis 29 Jahren. Welchen Stellenwert haben Kinder in
unserer Gesellschaft?“
„Sie sind ein Luxus. Wenn man sich dafür entschieden hat, stehen andere Dinge nicht mehr
zur Wahl. Eltern müssen sich von dem Lebensstandard, der in unserer Konsumgesellschaft als
normal gilt, verabschieden. Bei finanzschwachen Familien drückt sich das natürlich noch viel
krasser aus als bei den reichen.“
„Weil die Wohlhabenden Haushälterin und Babysitter bezahlen können?“
„Wir machen das aus pädagogischen Gründen nicht, obwohl wir es uns leisten könnten. In
einer großen Familie entsteht ein internes System, in dem alle helfen und mitmachen. Das ist
eine Sozialisierung, die auch gesellschaftliche Auswirkungen hat. Viele unserer Kinder waren
oder sind Klassen- und Schulsprecher.Die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen, mit
Menschen unterschiedlichen Charakters umzugehen – das kann sich in einer größeren Familie
viel stärker entwickeln. Kinder aus Kleinstfamilien haben dagegen gar nicht die Übung. Heute
gibt es bereits eine Menge autistischer Schulklassen, wo jeder für sich allein agiert.“
„Welche Folgen hat das für die Gesellschaft?“
„In Deutschland entsteht eine Streitkultur, die auf Rechthaberei beruht. Wir brauchen aber viel
mehr Teamgeist. Und während Deutschland einerseits überaltert, werden andererseits Leute
ab 50 aus den Firmen gedrängt. Da entsteht ein enormer Druck.
„Welche Erfahrungen machen Sie mit Mitarbeitern, die Familie haben?“
„Unsere Berater fangen in der Regel zwischen 25 und 30 an. Bekommen sie Kinder, ändert
sich ihr Verhalten. Sie können besser hinhören, sich besser in die Lage anderer versetzen, sind
toleranter, und sie organisieren ihre Arbeit genauer, um ihre Freiheit zu schützen.“
„Wie reagieren die Menschen auf Ihre eigene Familie?“
„Wenn wir spazieren gehen, sprechen uns schon mal Leute an und fragen, ob sie uns etwas
schenken können. Andere gaben alte Kinderkleidung bei uns ab.“
„Worauf mussten Sie als Chef einer Großfamilie verzichten?“
„Wir leben nicht in dem Bewusstsein zu verzichten. Unsere Kinder beobachten bei ihren
Klassenkameraden allerdings relativ hohen Luxus: Spielsachen, die denen aus den Ohren
rauskommen, immer die neueste Mode – eben eine Überfütterung mit vielen Sachen. Bei uns
wird weit mehr geteilt.“
„Herr Sommerlatte, wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Familie und danken für das Gespräch.“

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Hörverstehen Teil 3
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf kurze
Texte. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das entsprechende
Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte jeweils zweimal direkt hintereinander.

37. szám:
Situation 1--Sie hören jetzt folgende Nachricht von Ihrem Freund auf Ihrem
Anrufbeantworter:
„Hallo, hier ist Matthias. Schade, dass du nicht zu Hause bist. Ich wollte dich fragen, ob du
die Adresse von dem Hotel in Prag noch hast, wo wir letztes Jahr waren. Meine Schwester
will nämlich mit ihrem Freund nächsten Monat für ein Wochenende nach Prag fahren und da
wäre das Hotel für sie genau richtig. Seit meinem Umzug kann ich die Adresse aber nicht
mehr finden. Ich hoffe, du hast sie noch! Ruf mich doch kurz zurück oder schicke mir eine
Mail!”

38. szám:
Situation 2--Sie wollten schon immer eine Kreuzfahrt machen. Jetzt hören Sie eine
Durchsage, die Sie auf ein Super-Angebot aufmerksam macht.
„Mittelmeer-Fans aufgepasst! Mc Cruise hat für Sie eine Superaktion ins westliche
Mittelmeer ab oder bis Genua vorbereitet. Zu den Terminen 18.06., 25.06., 16.07., 30.07.,
13.08. und 20.08. ist die Busan- und Rückreise nach Genua für die Erwachsenen bereits
inkludiert. Kinder bis 17 Jahren bezahlen nur die Hafentaxen und die Busanreise – die
Kreuzfahrt ist für die Kinder gratis – natürlich inklusive Vollpension. Begeben Sie sich in das
Reisebüro Mc Cruise im 1. Stock und buchen Sie Ihre Reise zu einem phantastischen Preis.“

39. szám:
Situation 3--Ihr Freund hat Ihnen auf dem Anrufbeantworter folgende Nachricht hinterlassen:
„Hallo, hier spricht Andreas. Wie versprochen, habe ich mich im Internet über das
internationale Oldtimer-Meeting informiert. Es findet heuer am 16. und 17. Juli in Baden-
Baden statt. Wir müssen uns bis 10. März anmelden, wir haben also nicht mehr viel Zeit.
Leider sind nur Fahrzeuge bis Baujahr 1965 zugelassen.
Unseres ist jünger, gilt aber als Automobilrarität, und so kann die Jury damit eine Ausnahme
machen. Informieren können wir uns unter der Nummer 0 72 23 - 80 12 90, oder auch per

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Handy unter 01 72 - 72 90 61 6. Würdest du das bitte erledigen? Danke und ruf mich dann an.
Tschüss.“
40. szám:
Situation 4--Sie sind am Flughafen und kommen mit dem Check-In-Automaten nicht zurecht.
„Achtung, Achtung, eine Durchsage! Germanwings-Fluggäste können für die Germanwings-
Verbindungen nach München, Berlin, Dresden und Wien an Check-In-Automaten selbst
einchecken.
Dazu stehen 5 Check-In-Automaten zur Verfügung. Benötigt werden entweder die Nummer
der Buchungsbestätigung oder der Reisepass oder Personalausweis oder die Kreditkarte. Nach
Bestätigung der Flugdaten erhalten Sie Ihre Bordkarte. Zusätzlich zu den Automaten stehen
wie gewohnt Check-In-Schalter zur Verfügung.“

41. szám:
Situation 5-- Sie hören im Radio folgenden Wetterbericht:
„Kräftige Gewitter sind am Dienstag in den Abendstunden von den südöstlichen und östlichen
Landesteilen Bayerns über Sachsen und Brandenburg bis nach Vorpommern weiterhin zu
erwarten. In Verbindung mit den Gewittern ist Starkregen möglich. Außerdem möglich sind
starke Böen, stellenweise auch Hagel.
Die Gewitter im Osten können bis weit in die Nacht auf Mittwoch anhalten, ehe sich das
Wettergeschehen dann ein wenig beruhigt. Am Mittwoch muss in Ost- und Süddeutschland
noch mit Schauern gerechnet werden, die Gefahr starker Gewitter nimmt jedoch im Vergleich
zu Dienstag ab.“

42. szám:
Mustertest 4
Hörverstehen Teil 1
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 30 Sekunden Zeit. Sie hören fünf
Stellungnahmen zu einem Thema. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind,
indem Sie das entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte nur einmal.
"Arbeiten im Ausland"In unserem Vormittagsmagazin beschäftigen wir uns diese Woche mit
dem Thema "Fit für den Arbeitsmarkt". Heute geht es um die Frage "Arbeiten im Ausland".
Wir haben einige Gäste im Studio, die viel Interessantes zu sagen haben, hören Sie aber
zuerst, wie die Leute auf der Straße über das Thema denken.

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43. szám:
Stellungnahme 1
„Arbeiten im Ausland? --Ja, unbedingt! Ich habe bisher immer in einer Kleinstadt gelebt, die
Atmosphäre geht mir schon ziemlich auf die Nerven. Das Leben hier ist ziemlich langweilig,
das ist doch Tag für Tag dasselbe. Ich möchte auch mal einen anderen Lebensstil kennen
lernen, eintauchen in eine andere Welt.
Als Tourist geht das aber sicher nicht, da muss man schon dort am Alltag teilnehmen. Ich
stelle mir vor, dass man im Ausland außerdem viel freier ist als zu Hause, man wird nicht
ständig kontrolliert, von Verwandten und Nachbarn. Also ich werde bestimmt mal ins Ausland
gehen, so für ein Jahr mindestens. Es wäre mir auch egal, was für einen Job ich dann dort
machen würde, Hauptsache mal weg von zu Hause.“

44. szám:
Stellungnahme 2
„Tja, das war eigentlich nie mein Traum, ich lebe gern hier. Ich habe eine große Familie und
wir verstehen uns gut. Aber ich arbeite in der Forschung in der Kernphysik, da gibt es leider
nicht so viele Möglichkeiten hier. Deshalb habe ich mich um eine Stelle im Ausland
beworben, in zwei Monaten fange ich dort an.
Das ist eine große Chance für mich. Wenn man in diesem Beruf vorwärts kommen möchte,
kommt man gar nicht darum herum, für einige Zeit im Ausland zu arbeiten. Wenn man dann
Erfahrungen gesammelt hat, internationale Kontakte aufgebaut und sich möglichst auch einen
Namen geschaffen hat, geht es zu Hause auch leichter, eine von den wenigen Stellen zu
ergattern. Langfristig möchte ich aber wieder hier leben, wenn es geht.“

45 szám:
Stellungnahme 3
„Ha,als ob es anderswo besser wäre als zu Hause! Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Im
Ausland bleibt man doch immer fremd, ein Bürger zweiter Klasse. Man kann die Sprache
nicht, oder nicht gut genug, kennt keinen Menschen, also, man hat erst mal keinen Kontakt.“
Die sozialen Beziehungen, die man zu Hause hat, Freunde, Bekannte, Verwandte, das gibt
man alles auf und fängt bei Punkt null an - nein danke! Und wozu das Ganze? Um besser zu
verdienen? Ich bezweifle, dass das so einfach ist. Wo die Leute mehr verdienen, ist auch das

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Leben teurer. Mit einem guten Beruf kann man auch zu Hause eine gute Stelle finden. Und
Geld ist ja auch nicht alles.

46. szám:
Stellungnahme 4
„Also, ich bin Student und brauche Fremdsprachen unbedingt für meinen späteren Beruf.
Deshalb würde ich schon mal gerne für ein bis zwei Jahre im Ausland arbeiten, um meine
Sprachkenntnisse zu verbessern und Erfahrungen zu sammeln. Eine Sprache kann man ja so
richtig erst in dem Land lernen, wo sie gesprochen wird, die ganzen Feinheiten und
Konventionen.Außerdem erweitert ein Auslandsaufenthalt auch den Horizont, man muss
vieles selbständig erledigen und über den Tellerrand hinausschauen. Am liebsten würde ich
mit einem Stipendium an eine Partneruni gehen, so macht es sich auch gut im Lebenslauf. Na
ja, und nebenher etwas arbeiten, kann auch in Frage kommen.“
47. szám:
Stellungnahme 5
„Ach Gott, das ist schon so lange her, dass ich Fremdsprachen gelernt habe. Ich traue mich
heute ja nicht einmal als Tourist allein ins Ausland, weil ich mich nicht verständigen kann.
Und was sollte ich dann mit dem Haus und dem Garten machen? Das hat ja alles so viel Geld
und Arbeit gekostet, das kann man doch nicht einfach aufgeben, nur für eine Stelle.
Nein, ich möchte auf keinen Fall ins Ausland gehen. Das ist vielleicht etwas für junge Leute,
aber in meinem Alter? Ich habe nur noch ein paar Jahre bis zur Pension, da stellt man sich
nicht mehr so leicht um. Und dann wüsste ich auch gar nicht, ob ich mit meinem Beruf im
Ausland arbeiten könnte. Mich zieht es nicht ins Ausland, ich habe hier doch alles.“

48. szám:
Hörverstehen Teil 2
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu 60 Sekunden Zeit. Sie hören ein Interview
im Radio. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem Sie das
entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diesen Text zweimal.
„Inline-Skating ist der Hit des Sommers. Tom Cruise und Nicole Kidman sind gute Beispiele
dafür. Ich begrüße zu diesem Thema hier im Studio Universitätsprofessor Dr. Rudolf Schabus.
Guten Tag, Herr Professor!“
„Guten Tag.“

25
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„Herr Professor, Sie sind Team-Arzt der österreichischen Daviscup-Mannschaft. Was halten
Sie von Inline-Skating?“
„Nun, das ist eine Sportart, die mit enormer Geschwindigkeit an Popularität zunimmt. Von
Wien bis New Jork gehören die flotten Asphaltgleiter zum Straßenbild. Ich kann nur die
positiven Effekte des Skatens betonen.“
„Was sind denn die positiven Effekte?“
„Nun, dieser Sport ist gut für die Linie, belastet kaum die Gelenke, baut Muskeln auf und ist
gut für die Kondition.“
„Ich habe Inline-Skates auch einmal ausprobiert. Es war eine richtige Kraftprobe
für mich.“
„Oh ja. Inline-Skaten gehört zu den anstrengendsten Sportarten, gleich nach Eis-Hockey. In
einer Stunde verbraucht man ungefähr 400 Kalorien. Das entspricht einem kompletten Menü
bei McDonald’s.“
„Stimmt es, dass Sie sogar einigen Patienten Inline-Skaten verschreiben?“
„Ja, das tue ich. Zum Beispiel Menschen mit Hüftgelenks-Problemen. Sie können sich so eine
bessere Hüftmuskulatur aufbauen.“
„Es hat hierzulande Debatten gegeben, wie Inline-Skaten beurteilt werden soll. Sind Inline-
Skates nur Spielzeug oder gar Verkehrsmittel?“
„Nun, die heimischen Behörden wurden von diesem Trend überrollt. Diese Frage ist in
Amerika längst entschieden. Die Schuhe mit den vier Rollen „in line“ – d.h. hintereinander –
sind auch auf den Strassen erlaubt. Sogar in den Parks darf man fahren, allerdings gilt dort ein
Tempolimit von 24km/h.“
„Ach. Das ist nicht ungefährlich.“
„Inline-Skaten ist wie jede Sportart im Extrembereich gefährlich. Gute Ausrüstung hält aber
das Verletzungsrisiko gering. Knie- und Ellenbogenschutz, Handgelenkstützen und ein
Sturzhelm sind Pflicht.“
„Man hört oft von furchtbaren Verletzungen. Welche sind am häufigsten?“
„Zwei Drittel der Verletzungen betreffen die Handgelenke sowie Ellenbogen und Arme. Etwa
ein Drittel sind Knieverletzungen.“
„Es liegt wahrscheinlich in erster Linie an der Fahrtechnik, ob man verunglückt“
„Natürlich. Neben guter Fahrtechnik und der erwähnten Schutzkleidung gehört aber auch
gutes Schuh-und Rollenmaterial dazu. Daran sollte man nicht sparen. Hier gilt die Regel:
Teuer rollt am besten. Manche Niedrigpreis-Schuhe geben so wenig Halt, dass es zu
Verletzungen von Bändern und Sprunggelenken kommen kann.“

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„Welche sind die besten Modelle?“


„Da müssen Sie einen Fachmann fragen. Ich kann nur sagen, es gibt Junior Skates, Allround-
und Fitness-Skates, davon gibt es – soviel ich weiß - das größte Angebot. Für die
Fortgeschrittenen kommen dann Freestyle-Skates in Frage. Wichtig ist es aber, dass man
immer auf gute Lager und Rollen Wert legt.“
„Es wundert mich immer wieder, wie viele Menschen diesen Sport betreiben.“
„Ja, wissen Sie, dieser Sport vermittelt ein Gefühl zwischen Gefahr und Lust an der
Geschwindigkeit. Das kann zur Sucht werden.“
„Zur Sucht? Bitte erklären Sie das!“
„Kürzlich bin ich zum Beispiel in Wien spazieren gegangen. Da hab ich gesehen, wie
Touristen die Stadt zehn Zentimeter über dem Boden gleitend besichtigt haben:
Fremdenführung auf Skates. Oder nehmen wir die USA. Durch die Strassen amerikanischer
Städte ziehen Gespanne mit vier Beinen und acht Rollen. Stellen Sie sich das vor! Bequeme
Skate-„Herrln“ lassen sich von ihren Hunden ziehen.“
„Was es nicht alles gibt! Inline-Skater haben sogar ihre eigene Sprache. Das könnte das
Thema eines nächsten Gesprächs sein. Jetzt ist unsere Zeit aber leider um. Herr Professor
Schabus, ich bedanke mich herzlich für das Gespräch. Auf Wiedersehen.“
„Ich danke Ihnen auch. Auf Wiedersehen.“

49. szám:
Hörverstehen Teil 3
Lesen Sie die Aufgabe gut durch. Sie haben dazu Sekunden Zeit.
Sie hören fünf kurze Texte. Entscheiden Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind, indem
Sie das entsprechende Kästchen ankreuzen. Sie hören diese Texte jeweils zweimal direkt
hintereinander.

50. szám:
Situation 1--Sie planen für die übernächste Woche eine Dienstreise. Sie hören jetzt folgende
Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter:
„Grüß Gott, hier spricht Andrea Schweiger vom Hotel Panorama. Sie haben bei uns ein
Einzelzimmer für 6 Nächte bestellt, die Reservierung geht in Ordnung. Leider haben Sie aber
auf dem Formular nicht angegeben, ob Sie ein Raucher- oder Nichtraucherzimmer möchten.
Wir reservieren jetzt ein Nichtraucherzimmer für Sie.

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Wenn Ihnen das nicht recht ist, geben Sie uns bitte noch Bescheid, wenn möglich bis Freitag.
Hier zur Sicherheit noch einmal unsere Rufnummer: 02241 48 346 38. Unter der Nummer
erreichen Sie uns rund um die Uhr. Also, wir erwarten Sie dann am 16. Vielen Dank, auf
Wiederhören!”
51. szám:
Situation 2 Sie rufen im Gesundheitshaus an und hören die folgende Information:
„Hier ist der automatische Anrufbeantworter des Anni Hangl’s Gesundheitshauses. Unser
Schnupperangebot: 2 Übernachtungen inkl. Halbpension, Willkommenscocktail, Teilnahme
an täglichen Sport- u. Meditationsprogrammen, Benützung der Garser Oase mit Sauna,
Infrarotkabine, Hallenbad nur um € 200. Bei uns sind Sie einfach in guten Händen. Genießen
Sie Annis Biotrainings-Zentrum und Hotel!“
52. szám:
Situation 3 Sie wohnen in Deutschland und hören folgende Nachricht auf Ihrem
Anrufbeantworter:
„Hier spricht Weyers, Ihre Vermieterin. Leider habe ich Sie persönlich nicht erreicht. Also, die
Heizsaison fängt bald an, da müsste der Installateur einmal bei Ihnen vorbeischauen, um die
Heizung zu kontrollieren. Außerdem soll er dann auch gleich den tropfenden Wasserhahn in
der Küche reparieren.
Ich gehe ungern in Ihrer Abwesenheit in Ihre Wohnung, rufen Sie mich also doch bitte
möglichst noch heute zurück, damit wir einen Termin vereinbaren können. Am besten wäre
es, wenn wir die Arbeiten noch diese Woche erledigen könnten.
Meine Nummer haben Sie ja.

53. szám:
Situation 4--Sie sitzen im Auto und hören die folgende Durchsage.
„Sie hören den Österreichischen Verkehrsdienst: Auf der Süd-Autobahn Richtung Graz
zwischen Friedberg-Pinggau und Pinkafeld kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Bitte
bleiben Sie in der rechten Spur und überholen Sie nicht!
Ich wiederhole: Auf der Süd-Autobahn zwischen Friedberg-Pinggau und Pinkafeld kommt
Ihnen ein Wagen entgegen. Bitte überholen Sie nicht!
Eine weitere Durchsage: Wegen eines schweren Verkehrsunfalls hat die Polizei den Ofenauer
Tunnel auf der Tauern Autobahn Richtung Salzburg gesperrt. Bitte benutzen Sie die
Umfahrungsstrecken.

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54. szám:
Situation 5 Sie hören im Radio die folgende Wettervorhersage:
„Wenn man dem Wochenendwetter ein Zeugnis ausstellen müsste, dann würde es
folgendermaßen aussehen: Am Wochenende ist viel Sonne zu erwarten, die Note 1 bis 2, der
Wind lässt nach, 2 bis 3, mit Schnee schaut es leider schlecht aus, nur 4 bis 5.
Am Samstag ist es im ganzen Land meist stark bewölkt und zeitweise kann es auch leicht
schneien. Der lebhafte Westwind flaut langsam ab. Die Frühwerte liegen zwischen minus 5
und minus 2 Grad, die Tageshöchstwerte bewegen sich um plus 2 Grad. Übermorgen Sonntag
und am Montag ist es dann recht sonnig und es bleibt weitgehend trocken.“

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