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Mathematik 2 für Elektrotechnik Ausarbeitung 2 16.10.

2017

Aufgabe 1
Erklären Sie die Begrie direkter Beweis und indirekter Beweis.
Beweisen Sie die folgenden Behauptungen:
(a) Aus n∈ N folgt: die Zahl n(n2 − 1) ist durch 6 teilbar. (ohne Rest!)

(b) Die Zahl log2 6 ist irrational.


Hinweis: direkter Beweis bei (a), indirekter Beweis bei (b)

Beide sind Strategien um einen mathematischen Satz der Form:

A =⇒ B

zu zeigen.
Direkter Beweis:
Wir nehmen die Gültigkeit der Voraussetzung A an und leiten durch logische Schlussfolgerun-
gen die Gültigkeit einer Aussage B her.
Indirekter Beweis: Man zeigt, dass die Negation der Aussage B mit der Aussage A auf einen
Widerspruch führt, daher muss die Aussage B stimmen.

(a) Wir führen einen direkten Beweis:

Es gilt
n(n2 − 1) = (n − 1)n(n + 1),
daher ist n(n2 − 1) ein Produkt von drei aufeinander folgenden natürlichen Zahlen.

Von drei aufeinander folgenden natürlichen Zahlen, muss mindestens eine ein Vielfaches
von 2 sein.

Von drei aufeinander folgenden natürlichen Zahlen, muss genau eine ein Vielfaches von 3
sein.

Also ist n(n2 − 1) durch 2 und durch 3 teilbar und damit durch 6 teilbar.

(b) Wir führen einen indirekten Beweis:


a
Angenommen log2 6 ist rational, dann gibt es einen Bruch
b = log2 6. Die Gleichung ist
äquivalent zu
a
2b = 6
bzw.
2a = 6b = 2b 3b .
Aus log2 6 > 1 folgt a > b > 0. Damit ist a − b > 0, weshalb es zwei natürliche Zahlen
(a − b), b > 0 gibt, sodass
2a−b = 3b .
Eine reine 2er-Potenz ist aber nicht durch 3 teilbar, daher kann dies nicht stimmen.

Wir haben einen Widerspruch gefunden. Daher ist log2 6 irrational.

1
Aufgabe 2
(a) Sind die folgenden Aussagen wahr oder falsch?

A: ∃x ∈ N ∃y ∈ N: x + 1/y ≥ 3
B: ∀x ∈ N ∃y ∈ N: x + 1/y ≥ 3
C: ∀y ∈ N ∃x ∈ N: x + 1/y ≥ 3
D: ∃x ∈ N ∀y ∈ N: x + 1/y ≥ 3
E: ∃y ∈ N ∀x ∈ N: x + 1/y ≥ 3
F : ∀x ∈ N ∀y ∈ N: x + 1/y ≥ 3

(b) Eine Funktion f: R→R ist nach oben beschränkt, wenn gilt

∃S ∈ R, ∀x ∈ R : f (x) ≤ S.
Wie lautet die detailierte Verneinung der Eigenschaft  f : R→R ist nach oben
beschränkt?

Benützen Sie dies um folgendes zu beweisen:

Satz: Die Funktion f : R R → ist nicht nach oben beschränkt. Dann existieren
Folgen xn , n ∈ N und N
yn , n ∈ mit

f (xn ) > n und f (yn ) > n! ∀n ∈ N.

(a) Die Aussage


A: ∃x ∈ N ∃y ∈ N: x+ 1
y ≥3
ist wahr: Für x = 2, y = 1 gilt 2 + 1/1 = 3 ≥ 3.

B: N
∀x ∈ ∃y ∈ N: x+ 1
y ≥3

ist falsch: Für x=1 gibt es kein y∈N mit y≤ 1


2 , was äquivalent zu 1+ 1
y ≥3 ist.

C: ∀y ∈ N ∃x ∈ N: x+ 1
y ≥3

ist wahr: Für ein beliebiges y∈ N mit x=3 immer 3+ 1


y ≥3 .

D: ∃x ∈ N N:
∀y ∈ x+ 1
y ≥3

ist wahr: Für x=3 gilt 3+ 1


y ≥3 für alle y∈N .

E: ∃y ∈ N ∀x ∈ N: x+ 1
y ≥3

ist falsch: Für alle y∈ N und x=1 gilt immer 1+ 1


y < 3.

F : ∀x ∈ N ∀y ∈ N: x+ 1
y ≥3
1
ist falsch: Für x = 1, y = 1 gilt 1+ 1 < 3.

2
(b) Um eine Aussage zu negieren müssen

(a) alle Allquantoren durch Existenzquantoren ersetzt werden und

(b) Existenzquantoren durch Allquantoren ersetzt werden und

(c) die zugrundeliegende Eigenschaft muss negiert werden.

Also ist die Negation von


∃S ∈ R, ∀x ∈ R : f (x) ≤ S
gegeben durch
∀S ∈ R, ∃x ∈ R : f (x) > S.
Beweis des Satzes:

Da die Funktion f nicht nach oben beschränkt ist, gilt

∀S ∈ R, ∃x ∈ R : f (x) > S.
Mit der Wahl S=n existiert somit für jedes n∈N xn ∈ R
ein mit f (xn ) > n.
Mit der Wahl S = n! existiert somit für jedes n∈N yn ∈ R
ein mit f (yn ) > n!.
Zusatz für Interessierte:

Die Folge yn hat auch die Eigenschaft f (yn ) > n für alle n∈ N .

Die Folge zn := xn! hat ebenfalls die Eigenschaft f (zn ) > n! für alle n∈ N .

Aufgabe 3
Beweisen Sie mittels vollständiger Induktion für n∈ N :
(a)
n
X 1
k(k + 1) = n(n + 1)(n + 2)
3
k=1

(b)
2n
X n
X
k=3 k.
k=n k=1

(a) Induktionsbehauptung: Was wollen wir zeigen?

n
1
N.
X
k(k + 1) = n(n + 1)(n + 2), ∀n ∈
3
k=1

Induktionsanfang: Stimmt die Behauptung für n = 1?


Ja, weil
1
X 1
k(k + 1) = 1 · 2 = 1 · 2 · 3.
3
k=1

Induktionsschritt: Man muss zeigen, dass wenn die Behauptung für ein n∈ N stimmt, sie
auch für (n + 1) stimmt.

3
Es gelte die I.V.
n
X 1
k(k + 1) = n(n + 1)(n + 2)
3
k=1

und damit

n+1
X n
X
k(k + 1) = k(k + 1) + (n + 1)((n + 1) + 1)
k=1 k=1
I.V. 1 1
= n(n + 1)(n + 2) + (n + 1)(n + 2)3
3 3
1
= (n + 1)(n + 2)(n + 3)
3
1
= (n + 1)((n + 1) + 1)((n + 1) + 2),
3
was genau die Behauptung für (n + 1) ist.

Damit gilt
n
1
N.
X
k(k + 1) = n(n + 1)(n + 2) ∀n ∈
3
k=1

(b) Induktionsbehauptung:
2n
X n
X
k=3 k.
k=n k=1

Induktionsanfang: Stimmt die Behauptung für n = 1?


Ja, denn

2
X 1
X
k =1+2=3=3 k.
k=1 k=1

Induktionsschritt:

Es gelte die I.V.


2n
X n
X
k=3 k
k=n k=1

und damit

2(n+1) 2n n n+1
I.V.
X X X X
k= k − n + (2n − 1) + 2n + 2 = 3 k + 3(n + 1) = 3 k
k=n+1 k=n k=1 k=1

was genau die Behauptung für (n + 1) ist.

Damit gilt
2n n
N.
X X
k=3 k, ∀n ∈
k=n k=1

4
Aufgabe 4
Zeigen Sie mittels vollständiger Induktion: Für alle n∈ N, n ≥ 2, gilt

n
X 1 1
2
<2− .
k n
k=1

Induktionsbehauptung: Für n≥2 gilt

n
X 1 1
2
<2− .
k n
k=1

Induktionsanfang: Für n=2 gilt

2
X 1 1 1 3 1
2
= + =2− <2− .
k 1 4 4 2
k=1

Induktionsschritt: Angenommen die Behauptung

n
X 1 1
2
<2−
k n
k=1

stimmt für ein n ≥ 2, so folgt

n+1 2
X 1 X 1 1
2
= 2
+
k k (n + 1)2
k=1 k=1
I.B. 1 1
< 2− +
n (n + 1)2
n2 + 2n + 1 − n
=2−
n(n + 1)2
n2 + n + 1
=2−
n(n + 1)2

Begründung der nächsten Abschätzung: das Weglassen der 1 im Zähler macht den Bruch
gröÿer und damit den gesamten Term kleiner.

n2 + n
<2−
n(n + 1)2
1
=2− .
n+1
Damit gilt die Behauptung auch für n + 1, also gilt die Aussage für alle n ≥ 2.

5
Aufgabe 5
Es sei

f (x) :=
1
1 + 2x
, x∈ R \ {− 12 }.
Zeigen Sie mit vollständiger Induktion, dass für alle n∈N gilt

2n n!
f (n) (x) = (−1)n .
(1 + 2x)n+1

Geben Sie unter Verwendung dieser Formel eine möglichst einfache Formel für
f (n) (−1) an.
Hinweis: (i) Für eine Funktion f (x) bezeichnet f (n) (x) die nte Ableitung der Funk-
tion, d.h.

f (1) (x) = f 0 (x), f (2) (x) = f 00 (x), f (3) (x) = f 000 (x), . . . .

(ii) Es empehlt sich zum Aufwärmen einige Ableitungen der Funktion f (x) explizit
zu berechnen.

Induktionsbehauptung: Für n∈ N gilt

2n n!
f (n) (x) = (−1)n .
(1 + 2x)n+1
Induktionsanfang: Wir berechnen die ersten 3 Ableitungen und schauen ob die Behauptung
stimmt.
1
f (x) =
1 + 2x
20 · 1
f (1) (x) = (−1)
(1 + 2x)2
−(−2)2(1 + 2x)2 2
2 2 ·1·2
f (2) (x) = = (−1)
(1 + 2x)4 (1 + 2x)3
−(22 )3(1 + 2x)2 2 3
32 · 1 · 2 · 3
f (3) (x) = = (−1) .
(1 + 2x)6 (1 + 2x)4
Induktionsschritt: Angenommen die Behauptung stimmt für n ∈ , so N folgt
0
2n n!
 0 
(n+1) (n) n
f (x) = f (x) = (−1)
(1 + 2x)n+1
 0
n n 1
= (−1) 2 n!
(1 + 2x)n+1
−(n + 1)(1 + 2x)n · 2
= (−1)n 2n n!
(1 + 2x)2n+2
2n+1 (n + 1)!
= (−1)n+1
(1 + 2x)(n+1)+1
Damit gilt die Behauptung auch für n + 1, also gilt die Aussage für alle n∈ N
.
Einsetzen von x = −1 in die Formel für f (n) (x) ergibt
f (n) (−1) = −2n n! .

6
Aufgabe 6
Seien a0 , a1 , a2 , . . . beliebige gegebene Zahlen (eine sogenannte Folge).
Berechnen Sie die (ziemlich einfachen) Werte der folgenden Summen in Abhängigkeit
von n∈ N :
(a)
n
X
(ak − ak−1 )
k=1

(b)
n
X
(ak − 2 ak−1 + ak−2 )
k=2

(c)
n
X
(ak − 3 ak−1 + 3 ak−2 − ak−3 )
k=3

Erkennen Sie ein Muster?

(a) Wir betrachten die Summe für kleine Werte von n


1
X
n=1 (ak − ak−1 ) = a1 − a0
k=1
2
X
n=2 (ak − ak−1 ) = (a1 − a0 ) + (a2 − a1 ) = a2 − a0
k=1
X3
n=3 (ak − ak−1 ) = (a1 − a0 ) + (a2 − a1 ) + (a3 − a2 ) = a3 − a0 .
k=1

Im allgemeinen Fall n∈ N gilt,

n
X
(ak − ak−1 ) = (a1 − a0 ) + (a2 − a1 ) + . . . + (an − an−1 ) = an − a0
k=1

da sich die Summanden ak und −ak , k = 1, . . . , (n − 1) alle aufheben. Somit gilt

3
X
(ak − ak−1 ) = an − a0
k=1

Solch eine Summe wird Teleskopsumme genannt.

7
(b) Es gilt für n = 2, 3, 4
2
X
n=2 (ak − 2ak−1 + ak−2 ) = a2 − 2a1 + a0
k=2
X3
n=3 (ak − 2ak−1 + ak−2 ) = (a2 − 2a1 + a0 ) + (a3 − 2a2 + a1 )
k=2
= a3 − a2 − a1 + a0
4
X
n=4 (ak − 2ak−1 + ak−2 ) = (a2 − 2a1 + a0 ) + (a3 − 2a2 + a1 ) + (a4 − 2a3 + a2 )
k=2
= a4 − a3 − a1 + a0

Für n∈ N gilt erhält man durch geschicktes Umschreiben wieder eine Teleskopreihe. Es
gilt

n
X n
X
(ak −2ak−1 +ak−2 ) = [(ak −ak−1 )−(ak−1 −ak−2 )] = an −an−1 −(a1 −a0 ) = an −an−1 −a1 +a0 .
k=2 k=2

(c) Es gilt für n = 3, 4, 5, 6


3
X
n=3 (ak − 3ak−1 + 3ak−2 − ak−3 ) = a3 − 3a2 + 3a1 − a0
k=3
X4
n=4 (ak − 3ak−1 + 3ak−2 − ak−3 ) = (a3 − 3a2 + 3a1 − a0 ) + (a4 − 3a3 + 3a2 − a1 )
k=3
= a4 − 2a3 + 2a1 − a0
5
X
n=5 (ak − 3ak−1 + 3ak−2 − ak−3 ) = (a4 − 2a3 + 2a1 − a0 ) + (a5 − 3a4 + 3a3 − a2 )
k=3
= a5 − 2a4 + a3 − a2 + 2a1 − a0
6
X
n=6 (ak − 3ak−1 + 3ak−2 − ak−3 ) = (a5 − 2a4 + a3 − a2 + 2a1 − a0 ) + (a6 − 3a5 + 3a4 − a3 )
k=3
= a6 − 2a5 + a4 − a2 + 2a1 − a0 .

Für n∈ N gilt erhält man durch geschicktes Umschreiben wieder eine Teleskopreihe. Es
gilt

n
X n
X
(ak − 3ak−1 + 3ak−2 − ak−3 ) = [(ak − 2ak−1 + ak−2 ) − (ak−1 − 2ak−2 + ak−3 )]
k=3 k=3
= an − 2an−1 + an−2 − a2 + 2a1 − a0 .

8
Aufgabe 7
Berechnen Sie mit Hilfe der geometrischen Summenformel die folgenden Summen für
n∈ N :

20 31 n+2 n+1
X X X X yl
(a) 2i (b) 3−j (c) (−x)k (d)
(1 − y)l
i=0 j=6 k=4 l=0

Die geometrische Summenformel besagt

n−1
X 1 − xn
xk = 1 + x + x2 + · · · + xn−1 = .
1−x
k=0

(a)

20
X 1 − 221
2i = = 221 − 1.
1−2
i=0

(b)

31 31  j−6  6 25   26
1 X 1 j 1 1 − 31
 
X
−j
X 1 1 1 1
3 = = 6 = 6 = 1 − 26 .
j=6 j=6
3 3 3 3
j=0
3 1 − 31 2 · 35 3

Alternativ kann man auch die Summe aufspalten und erhält

31 31  j 5  j 32 6
1 − 13 1 − 13
   
X
−j
X 1 X 1 3 1 1 1 1
3 = − = − = − = 1 − 26 .
j=6 j=0
3
j=0
3 1 − 31 1 − 13 2 36 332 2 · 35 3

(c)

n+2 n−2
X X 1 − (−x)n−1 1 − (−x)n−1
(−x)k = (−x)4 (−x)k = x4 = x4 .
1 − (−x) 1+x
k=4 k=0

(d)

 n+2  n+2
y y
n+1
X yl
n+1
X y
l 1− 1−y 1− 1−y
= = y = 1−2y
(1 − y)l 1−y 1 − 1−y 1−y
l=0 l=0

9
Aufgabe 8
Geben Sie für die Werte der folgenden Summen je einen einfachen Formelausdruck
an. Bei (a) ist dies eine Formel in x und N, bei (b) hängt die gesuchte Formel nur
von n ab.
(a)
N X
X n
xk
n=1 k=1

(b)
n
1 X 1 k
1+
n n
k=0

(a) Aus der geometrischen Summenformel ergibt sich

N X
n N n−1 N
X
k
X X
k
X 1 − xn
x = x x = x
1−x
n=1 k=1 n=1 k=0 n=1
N N −1
!
x X x n
X
n
= 1−x = N −x x
1−x 1−x
n=1 n=0
1 − xN
 
x
= N −x .
1−x 1−x

(b)

 n+1
1
1
n 
X 1 k
 1 1 − 1 + n 1
  1 n+1
 
1 n+1
1+ = = − n 1 − 1 + = 1 + −1
n n n 1 − (1 + n1 ) n n n
k=0

Aufgabe 9
Erklären Sie den Begri Binomialkoezient und den Binomischen Lehrsatz.
Berechnen Sie unter Verwendung des Binomischen Lehrsatzes:

n   n  
X n n−k
X n
(a) (−3) (b)
k k
k=0 k=0

n
ak bn−k ,

Wenn man das Binom (a + b) mit n potenziert, so ist k der Faktor des Koezienten
es gilt also
n  
n
X n
(a + b) = ak bn−k
k
k=0
mit  
n n!
= .
k k!(n − k)!

10
(a)

n   n  
X n n−k
X n
(−3) = (−3)n−k 1n = (1 − 3)n = (−2)n
k k
k=0 k=0

(b)

n   n  
X n X n
= 1k 1n−k = (1 + 1)n = 2n .
k k
k=0 k=0

Aufgabe 10
Berechnen Sie unter Verwendung des Binomischen Lehrsatzes
(a) Den Koezienten von x4 y 5 bzw. x3 y 7 in (2x − 5y)9

(b) Den Koezienten von x4 y 5 z 2 bzw. x3 y 7 z 3 in (2x − 5y + z)11

(a) Es gilt
9  
9
X 9
(2x − 5y) = (2x)9 (−5y)9−k ,
k
k=0
9
24 (−5)5 x4 y 5

weshalb
4 = −6300000 der Koezient von ist.

Da die Summe der Potenzen von x3 y 7 gleich 10 6= 9 ist, hat x3 y 7 den Koezienten 0.

(b) Für ein Trinom (a + b + c) gilt im Allgemeinen

n  
n
X n k n
(a + b + c) = (a + (b + c)) = a (b + c)n−k
k
k=0
n
X n   n−k
X n − k

k
= a bl cn−k−l
k l
k=0 l=0
n n−k
X X n n − k
 
= ak bl cn−k−l .
k l
k=0 l=0

Im Speziellen gilt

11 11−k
X X 1111 − k 
11
(2x − 5y + z) = (2x)k (−5y)l z 11−k−l .
k l
k=0 l=0

Daher folgt für x4 y 5 z 2 , dass


  
11 11 − 4 4
2 (−5)5 12 = −330 · 21 · 22 · 55
4 5

der Koezient von x4 y 5 z 2 ist.

Da die Summe der Potenzen von x3 y 7 z 3 gleich 13 6= 11 ist, hat x3 y 7 z 3 den Koezienten 0.

11