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1.

Lernen und Leben in der Integrierten Gesamtschule „Baltic-Schule“

Unsere räumlich und technisch großzügig ausgestattete Integrierte Gesamtschule


liegt im Nordosten der Hansestadt Rostock. Sie ist die einzige Gesamtschule für die
östlichen Stadtteile und das sich daran anschließende Umland und bietet seinen
Schülern ein geschlossenes Ganztagsangebot. Die Schüler der „Baltic-Schule“
kommen dabei sowohl in den Genuss der Vorzüge der Gesamtschulpädagogik - mit
ihrer für die Schulform programmatischen schüler- und fähigkeitsorientierten
Differenzierung - als auch der umfangreichen und vielfältigen Angebote rund um die
Themen Schule und Freizeit.

Schulprofil und Schulprogrammarbeit finden ihren Niederschlag in den zahlreichen


Schwerpunkten und Vorhaben unserer Schule.

In unserer Schule lernen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen


Lernfähigkeiten und unterschiedlichen außerschulischen Erfahrungen, Interessen
und Erwartungen gemeinsam. Diese Vielfalt der individuellen, sozialen und
kulturellen Voraussetzungen ist erwünscht und notwendig. Sie macht es möglich,

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dass in der Schule Leben und Lernen in einem Bezugsrahmen stattfinden, der der
Wirklichkeit einer demokratisch verfassten Gesellschaft in hohem Maße entspricht.

Hieraus ergeben sich für den Unterricht und den Ganztagsbereich unserer Schule
besondere Chancen und Aufgaben. Gerade die Vielfalt der unterschiedlichen
Begabungen und Stärken unserer Schülerinnen und Schüler führt dazu, dass die
Vermittlung von Wissen, von fachlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten
gleichberechtigt neben sozialerzieherischen Zielvorstellungen steht und somit der
Gedanke der Leistung und des sozialen Lernens notwendigerweise eng miteinander
verknüpft sind.

Die Schule bietet jedem Lernenden die Chance, den für ihn individuell höchst-
möglichen Abschluss zu erreichen. Damit dies gelingt, haben Lehrerinnen und Lehrer
grundsätzlich eine positive Erwartungshaltung in die Leistungsfähigkeit ihrer
Schülerinnen und Schüler und bieten ihnen alle möglichen Hilfen und Anregungen,
ihre schulische Laufbahn möglichst erfolgreich zu gestalten. Hierzu ist es ebenfalls
notwendig, dass die Eltern die Bemühungen der Schule in enger Zusammenarbeit
begleiten und unterstützen.

Das Wort „Baltic“ in unserem Schulnamen steht für die regionale Verwurzelung
unserer Schule und programmatisch für:

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2. Leitsätze für die Arbeit an der Baltic- Schule

Im Rahmen der Schulprogrammentwicklung haben wir, Lehrer, Schüler und Eltern,


uns auf folgende Leitsätze verständigt:

1. Die Baltic-Schule ist eine Schule für alle Schüler und jeden Bildungsweg.

2. An unserer Schule lernen Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen


gemeinsam und füreinander.

3. Die Baltic-Schule bietet ihren Schülern ein breites, vielfältiges und


praxisbezogenes Bildungsangebot. Wir wollen unterschiedlichste Interessen
wecken, Begabungen entwickeln sowie Nachteile ausgleichen und damit die
Voraussetzungen für eine umfassende Entwicklung aller Schüler schaffen.

4. Durch gezieltes Methodenlernen und eine offene Unterrichtsgestaltung


werden Eigenständigkeit und Selbstbestimmung der Schüler bewusst
gefördert. Altersgerechte Formen der Individualisierung werden gezielt weiter
entwickelt.

5. Hauptziel unserer Arbeit ist die Erziehung zu selbstbewussten Mitgliedern der


Gesellschaft, die alle notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche
berufliche Entwicklung, soziale und kulturelle Teilhabe und ein erfülltes Privat-
und Familienleben mitbringen.

6. Unsere Schule versteht sich als ein offener Lernort. Lehrer, Schüler und Eltern
nehmen gemeinsam ihren Teil der Verantwortung im Bildungs- und
Erziehungsprozess wahr. Partner aus dem gesellschaftlichen Umfeld
unterstützen uns in unserer Arbeit.

7. Die Lern- und Arbeitsatmosphäre an unserer Schule wird geprägt durch


Konstruktivität und Gemeinschaft. Ihre Hauptprinzipien sind bewusstes
Miteinander, Ehrlichkeit und Toleranz.

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3. Schulorganisation

Ziele Umsetzung

Die schulische Organisation der Baltic-Schule gliedert sich in die


Schaffung von optimalen
Jahrgangsstufen 5/6 (Orientierungsstufe), 7/8 (Mittelstufe) und 9/10
Rahmenbedingungen für
(Abschlussstufe), um den unterschiedlichen inhaltlich-fachlichen,
einen reibungslosen und
personalen, organisatorischen und methodischen Erfordernissen aller
guten Unterricht
Bereiche Rechnung zu tragen.

Die Verantwortung in den einzelnen Jahrgängen tragen möglichst


klein gehaltene Lehrerteams. Diese sichern die Koordinierung,
Planung und Evaluierung der auf die individuelle Entwicklung der
Schüler gerichteten Bildungs- und Erziehungstätigkeit.

Die strukturelle Gliederung der Schule basiert auf dem Modell des
rhythmisierten Unterrichts. Dieses sichert den regelmäßigen
Tagesablauf für alle Jahrgangsstufen im angepassten Wechsel von
Arbeits- und Ruhezeiten.

Die effiziente Durchführung des Curriculums, die Anwendung


verschiedener, sich abwechselnder und aufeinander abgestimmter
Lernformen, wie auch die Weiterentwicklung erprobter Projekte
werden sicher gestellt durch ein festes Schuljahresplanungsraster,
das fortlaufende Überarbeitung erfährt.

Alle Lehrer der Schule tragen gemeinsam und gleichermaßen Verant-


Stärkung des wortung innerhalb ihrer
eigenverantwortlichen - Klassenleiterteams
Handelns der Lehrer - Lehrerjahrgangsteams
- Fachkonferenzen
- Arbeitsgruppen zur Schulentwicklung

Alle Lehrer der Schule entwickeln im Rahmen der gesetzlichen


Vorschriften aus eigener Kompetenz den Unterricht in ihren Bereichen
im Rahmen
- der schulinternen Lehrpläne
- des längeren gemeinsamen Lernens (Klassen 5/6)
- des laufenden Schulversuchs zur Aufhebung der äußeren
Fachleistungsdifferenzierung (Klassen 7/8)

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- der fortlaufenden Evaluierung aus Ergebnissen von
Prüfungen und Leistungsvergleichen

Alle Lehrer übernehmen Verantwortung für die Sicherung und


Weiterentwicklung ihrer Bildungs- und Erziehungswirksamkeit. Dazu
gehören:
- zielgerichtete Teilnahme an individuellen, schulinternen oder
projektgebundenen Weiterbildungsmaßnahmen
- Planungskooperation, enge Abstimmung, Teamarbeit und
fachlichen Austausch innerhalb des Kollegiums
- Gestaltung der Fachsammlungen, Ausgestaltung der
Fachräume, regelmäßige Überprüfung der Unterrichtsmate-
rialien und Lehrhilfen.

Die Baltic-Schule setzt bewusst auf Mitbestimmung, Selbstständigkeit


Verbesserung des
und Mitverantwortung ihrer Lehrer, Schüler und Eltern. Die
Informationsflusses
entwickelten Vorstellungen, Planungen, Programme und Ergebnisse
finden ihre thematische Zusammenführung in
- den Lehrerkonferenzen
- in der Schulkonferenz
- in der Arbeit der Lenkungsgruppe

Dieses System dezentralisierter Verantwortung entlastet die


Schulleitung. Sie stellt aber auch neue Herausforderungen an einen
einfachen und umfassenden Zugang zu Informationen. Die
Arbeitsgruppe Schulorganisation entwickelt neue Formen effizienten
Informationsflusses und öffnet dazu neue Möglichkeiten wie das
Internet.

Die Organisation der Baltic-Schule verliert bei aller system-


Sicherung der
immanenten Optimierung nicht ihr Hauptziel aus den Augen. Alle
schülerbezogen
Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit für die Förderung des
Wirksamkeit
einzelnen Schülers in seiner Individualität hin bewertet und überprüft.
Ein hoher Stellenwert kommt dabei der Absicherung des regelmäßig
durchgeführten Förderunterrichtes zu.

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4. Unterrichtsgestaltung

Ziele Umsetzung

Jeder Schüler unserer Schule Optimale Förderung heißt, die Begleitung jedes Schülers von der
soll optimale Förderung durch Lernstandsanalyse bis zum individuellen Förderplan.
maximale Forderung erhalten.
Die Schüler lernen eigenständig Der Lernprozess wird getragen von einem vielfältigen,
und werden selbst aktiv. methodisch abwechslungsreichen, binnendifferenzierten Unter-
Wir fördern die Individualität der richt.
Kinder ebenso wie die Vielfalt in
der Gemeinsamkeit unserer Erfolgreiches Lernen braucht Zeit und Geduld. Wir ermöglichen
Schüler. unseren Schülern die notwendigen Freiräume.

Der Unterricht an unserer Voraussetzung guten Unterrichts sind ein rhythmisierter


Schule ist klar strukturiert. Er Tagesablauf, entwickelte schulinterne Lehrpläne, ein hoher Anteil
folgt den Prinzipien der an echter Lernzeit.
Individualisierung und der
Zielorientierung. Innerhalb eines Schuljahres achten wir auf einen sinnvollen
Wechsel von fachgebundenem, Projekt- und Methodenunterricht.
Die Verantwortung für den fachgebundenen Unterricht liegt bei
den Fachschaften.

Alle unterrichtenden Lehrer eines Jahrgangs bilden ein


Jahrgangsteam, dem die konkrete Planung des Jahrgangs
obliegt.

Guter und zielgerichteter Wir erarbeiten Leistungsstandards für jedes Fach und für jede
Unterricht basiert auf Jahrgangsstufe.
transparenten
Leistungserwartungen in Form Rückmeldung zum Lernfortschritt der Schüler wird gewährleistet
von Zielen und Richtlinien. durch Lernstandserfassung bei jedem Jahrgangsstufenübergang.

Jeder Lehrer unserer Schule ist Der Lehrer kennt die Fähigkeiten, die Interessen und das Umfeld
Wissensvermittler, Berater und der Schüler. Er erklärt und berät nicht nur, sondern hilft den
Lernbegleiter. Schülern beim Selbstlernen. Er fungiert als fachliche Autorität,
plant und strukturiert den konkreten Lernprozess und sorgt für
stabile, transparente Normen und Regeln.

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5. Elternarbeit:

Ziele Umsetzung

Wir informieren die Eltern Am Ende der Grundschulzeit laden wir die Eltern der Schüler der
regelmäßig über aktuelle zukünftigen Klasse 5 zu einem informativen Elternabend ein.
Schulereignisse. Mit Schuljahresbeginn finden die ersten Elternabende für alle
Eltern einer Klasse statt. Der Elternrat wird im Zweijahresrhythmus
gewählt. Nach Interesse der Eltern werden zusätzlich thematische
Elternabende jahrgangsspezifisch angeboten. Der Elternrat kann
mit den Klassenlehrern im Vorfeld interessante Themen ermitteln,
die auf solchen thematischen Elternveranstaltungen durch Lehrer,
Eltern oder andere kompetente Referenten besprochen werden.
Über aktuelle Vorhaben, Termine und Veränderungen informieren
Elternbriefe; je nach Anlass und Bedarf auf Klassen-, Jahrgangs-
oder Schulebene.
Zusätzliche Informationen sind über die Internetseite und eine
Schülerzeitung möglich.

Wir ermöglichen den Eltern Die Lehrer der Baltic-Schule führen zweimal im Schuljahr
einen individuellen und regel- Elternsprechtage durch. Jederzeit sind nach Absprache
mäßigen Austausch zur Lern- individuelle Elterngespräche möglich.
entwicklung ihrer Kinder. Verbindliche Gespräche finden für jedes Elternhaus zum Ende des
ersten Schulhalbjahres statt. Dabei werden alle Eltern über die
Entwicklung ihres Kindes bis zu diesem Zeitpunkt informiert. In
diesen Gesprächen beraten die Eltern, Schüler und Lehrer über
Möglichkeiten der Unterstützung und treffen Zielvereinbarungen
für das nächste Schulhalbjahr.
Auf regelmäßigen Elternratstreffen, die je nach Absprache mit
Klassenlehrern oder auch einzelnen Fachlehrern stattfinden
können, tauschen sich Eltern und Lehrer über die Entwicklung der
Klasse aus und planen gemeinsame Unternehmungen.

Wir öffnen die Schule für Der Tag der offenen Tür bietet interessierten Eltern die Möglichkeit
gemeinsame unsere Schule kennen zu lernen. Sie können an diesem Tag die
Unternehmungen zwischen Einrichtung besichtigen, sich über das Programm der Schule
Schülern, Eltern, Lehrern und informieren, Aufführungen der Schüler verfolgen,
Partnern. Unterrichtsergebnisse begutachten und mit den Lehrern ins
Gespräch kommen. Bei der Vorbereitung und Durchführung der
verschiedenen Schulfeste begegnen sich Eltern, Schüler und
Lehrer. Veranstaltungen der Klasse werden gemeinsam von
Lehrern und Eltern organisiert und begleitet.

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6. Öffentlichkeitsarbeit

Ziele Umsetzung

Als lebendige Schule nutzen wir bewusst die Möglichkeiten unseres


Öffnung der Schule im Stadtteil
Stadtteils. Wir beteiligen uns an Stadtteilveranstaltungen oder
tragen diese mit aus. Als Bildungsinstitution nehmen wir
Verantwortung wahr und entwickeln in den öffentlichen Raum
zielende neue Veranstaltungen und Veranstaltungsformen. Wir
suchen die Zusammenarbeit mit vielfältigen Partnern, bestehende
Kooperationsverträge werden weiter mit Leben erfüllt.
Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ausbau der
Ganztagsangebote und der Berufsfrühorientierung.

Über die Präsentation der Schule nach außen schaffen wir


Darstellung des Schullebens
Identifikationsmöglichkeiten für Schüler und Lehrer. Wir informieren
über die Spezifik unserer Schulform im Allgemeinen und die
Angebote unserer Schule im Besonderen. An Informationstagen
oder Tagen der offenen Tür betreiben wir Werbung in eigener
Sache und stellen Lern- und Arbeitsformen an der Baltic-Schule vor,
informieren über Bildungswege und mögliche Abschlüsse. Über
Ereignisse unseres Schullebens, Traditionen und Neuigkeiten
informieren wir über Flyer und die Schulhomepage.
Aktuelle Angebote, Höhepunkte im Schulleben und besondere
Leistungen veröffentlichen wir in Form von Rund- und Elternbriefen
sowie Aushängen in und außerhalb der Schule.

Regelmäßigen Austausch und Unterstützung sichert uns die


Zusammenarbeit mit anderen
Kooperation mit anderen Rostocker Schulen.
Bildungseinrichtungen
Wir intensivieren die Zusammenarbeit mit den Grundschulen
unseres Einzugsgebietes, den Rostocker Gesamtschulen, den
Förderzentren der Stadt sowie unterschiedlichen Weiterbildung-
seinrichtungen.
Eine besondere Bedeutung kommt der Zusammenarbeit mit der
Universität Rostock für die wissenschaftliche Begleitung unseres
Schulversuches zu.

Unsere Schüler nehmen an schulischen, außerschulischen, landes-


Beteiligung an Wettbewerben
und bundesweiten Wettbewerben, Projekten und Leistungsschauen
und Projekten
teil und präsentieren sich und unsere Schule. Zur Tradition
geworden ist auch die Teilnahme an vielfältigen städtischen Sport-,
Kultur- und Bildungsveranstaltungen.

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7. Ganztagsschule

Ziele Umsetzung

Die Schülerinnen und Schüler Unsere Schule gestaltet Stadtteilfeste aktiv mit.
präsentieren zu traditionellen Schülerarbeiten werden regelmäßig und in unterschiedlicher
Höhepunkten der Schule, des Form ausgestellt und für die Gestaltung unserer Schule nutzbar
Stadtteils, der Stadt und des gemacht. Die Teilnahme an Wettbewerben erfährt Vorbereitung
Landes die Ergebnisse ihrer und Unterstützung in Unterricht und im Ganztagsbereich.
erfolgreichen Arbeit und Veranstaltungen, wie die Schulaufnahmefeier Jahrgang 5, der
erfahren dabei die verdiente Tag der offenen Tür, die Sport-, Kultur- und Gesundheitstage
Anerkennung und oder auch die Balticwoche werden öffentlichkeitswirksam durch-
Wertschätzung in der geführt. Hierzu zählt auch die jährliche feierliche Zeugnisüber-
Öffentlichkeit. gabe im Jahrgang 9/10.

In lebensnahen Projekten lernen ¾ Jahrgang 5/ 6


sie zunehmend selbstständig, Methodentage zum Thema „Richtig lernen - aber wie?“
eigenverantwortlich und kreativ Wochenplan- und Freiarbeit zu den Jahreszeiten
zu arbeiten. Feste zu den Jahreszeiten
Die Schülerinnen und Schüler Beispiele für Projekte:
entwickeln die notwendigen - „Kultur erleben“ - Besuch von Konzerten und Museen
Voraussetzungen für die - „Natur für mich“ - Fachtage auf der Likedeeler, im Zoo
Teilnahme am sozialen und und in Wiethagen zu den Themen Wasser, Tiere, Boden
kulturellen Leben.
Die Projekte sind im Schulalltag ¾ Jahrgang 7/ 8
integriert und dienen der Methodenwochen zur Reaktivierung und Erweiterung der Kennt-
nachhaltigen Entwicklung. nisse und Fähigkeiten aus der Jahrgangsstufe 5/ 6
„Global denken und lokal Beispiele für Projekte:
handeln“ ist ein Grundsatz, den - „Geschichte hautnah“ - Stadtgeschichte und Kirchen
es bei unserer Arbeit mit den - Prävention - Drogen, Gewalt, Sexualität
Schülern umzusetzen gilt. - Soziales Kompetenztraining
- „Kultur erleben“ - Musicalfahrt nach Berlin

¾ Jahrgang 9/ 10
Methodenwoche zum Thema „Auf den Abschluss richtig
vorbereitet?“
Beispiele für Projekte:
- Prävention - Strafmündigkeit, Jugendgericht
- Geschichte/Demokratie – Gedenkstätten/Bundestag
- Kunst im öffentlichen Raum – „Spuren hinterlassen“

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Unsere Schule als lebendige Der Ganztagbetrieb wird nach Interessenlage der Schülerinnen
Ganztagsschule ermöglicht den und Schüler und aktuellen Angeboten der Kooperationspartner
Schülerinnen und Schülern ihre organisiert.
Interessen und Neigungen nach Er umfasst die Schwerpunktbereiche:
eigenen Ideen und - Bewegung und Gesunde Lebensweise
Vorstellungen zu entdecken und - Musik und Kunst
zu entwickeln. - Kultur und Handwerk
- Natur und Umwelt
- Soziales Lernen

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8. Berufsorientierung

Ziele Umsetzung

Sensibilisierung und Das Kennenlernen der Berufsvielfalt bildet die Grundlage für eine
Motivation der Schüler für realistische Selbsteinschätzung bei der Berufswahl.
Fragen einer bewussten Kooperationen mit Betrieben und Institutionen der Stadt sollen
und gesteuerten darüber hinaus die Entwicklung der Sozialkompetenz der Schüler
Berufswahl unterstützen.

Kind- und jugendgemäße Wir schaffen praktische Arbeitssituationen mit hohem Ernstcharakter
Heranführung an die unter Einbezug außerschulischer Fachkräfte.
Erfordernisse und Regeln Hauptaufgabe der Schule (ebenso der Eltern) ist die möglichst
der Arbeitswelt frühzeitig Einflussnahme auf das bewusste Leistungsstreben, die
Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Herausbildung der
Bereitschaft, Verantwortung für andere und sich selbst zu
übernehmen.
In den Ablauf des Schuljahres werden Betriebspraktika und
berufpraktische Ausbildungstage, in von Schülern selbst gewählten
Betrieben, integriert. Die Schüler erleben so den Alltag gewählter
Berufe und werden dabei von erfahrenen Praktikern und vertrauten
Lehrern betreut. Für die Pädagogen ergibt sich daraus die
Möglichkeit, erkannte Stärken vermehrt zu fördern. Die Schüler
werden so motiviert, mit mehr Zielorientierung an die Verbesserung
ihrer Lernergebnisse heranzugehen, um die gewünschte berufliche
Ausbildung zu erlangen.

Begleitung des Wir führen ein frühzeitiges Bewerbungstraining ab Klasse 8 durch,


Berufsfindungsprozesses besuchen das BIZ sowie Veranstaltungen des HWBR und die
unserer Schüler Jobfactory, mobilisieren Unterstützung durch ansässige Vereine,
nutzen die Heftesammlung „Mach´s richtig“ und die einschlägige
Software der Agentur für Arbeit.
Ein wichtiger Punkt ist die Stärkung der alltagspraktischen
Kommunikationssicherheit unserer Schüler. Für unsere Schülerinnen
und Schüler mit Migrationshintergrund wird Hilfe bei der Erweiterung
der deutschen Sprachkenntnisse angeboten.

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Stärkung der Ziel und vorrangige Aufgabe der Gesamtschule als Ganztagsschule
Praxisorientierung als mit ihren vielfältigen Angeboten kann es nur sein, Allgemeinbildung,
Grundprinzip jeglichen schulfachliche und soziale Kompetenzen so zu befördern, dass eine
Unterrichts hohe, an den Besonderheiten jedes einzelnen Schülers, aus-
gerichtete Kompatibilität schulischer Bildung und Anforderungen
künftiger Tätigkeit im Arbeitsleben erreicht wird.
Langfristige und vielfältige
Wir arbeiten an der Weiterentwicklung des Produktiven Lernens. Es
Verknüpfung des
soll als Bildungsangebot im Rahmen der flexiblen Schulausgangs-
Regelzweiges der Schule
phase noch mehr Schülern zur Verfügung stehen, die selbstständig
mit dem „Produktiven
individuelle Lernwege beschreiten und in Verbindung mit praktischer
Lernen“
Tätigkeit lernen möchten.

Produktives Lernen ist Lernen auf der Basis von Tätigkeit und
Erfahrungen im „wirklichen Leben“. Durch eine enge
Zusammenarbeit zwischen Schule und Arbeitswelt wird
theoretisches Wissen mit der außerschulischen Praxis verknüpft.

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