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Obstipation

Als Obstipation oder Verstopfung, auch Stuhlverstopfung, wird in der Medizin eine

erschwerte und weniger als dreimal wöchentliche Darmentleerung Dünn- oder Dickdarm bezeichnet

bei Passagestörungen

von

Eine seltene Entleerung (weniger als 3-mal die Woche) von hartem Stuhl Symptome:

völle Gefühl

Appetitlosigkeit

Zungenbelag

Mundgeruch

Unruhe

Kopfschmerzen

Bauchkrämpfe

Ursachen:

Organisch: Darmerkrankungen (Tumore, Stenosen), Neurologische Erkrankungen (Schlaganfall), endokrine Störungen (Hypothyreose), metabolische Ursachen (Unregelmäßige Essenszeiten), rektionale Erkrankungen (Analfissur)

Funktinelle: Motilitätsstörungen des Darms (verlangsamte Darmpassage nach Laxansmissbrauch), unterdrückung der Defäkation (Mehrbettzimmer, Fremde Umgebung), ballastoffarme Ernährung, Flüssigkeitsmangel, Elektrolytverschiebung

Auslösende Medikamente: Analgetiker, Antidepressiva, Anti-Parkinson Mittel, Eisenpräparate, Diuretika

Pflege:

bei der Ausscheidung Unterstützen → z.B. bei Sturzgefärdeten Pat. Toilettenstuhl, oder bei Bettlägrigen Steckbecken

Inkontinenzhilfsmittel

Beim Abführen Unterstützen → Colonmassage, Abführende Nahrungsmittel, Viel Bewegung und Trinken

Klistiere

manuelles Ausräumen → wenn der Stuhl verhertet ist und der Pat. Nicht pressen kann

Begleitende Gabe von Laxansien, nur auf Ärtzliche Anordnung

Übelkeit und Erbrechen

Definition Übelkeit:

(Nauesa), ist eine unangenehme Empfindung im Rachen oder Oberbauch. Nimmt die Spannung im Ösophagus , Magen und Darm zu, hat man das Gefühl, erbrechen zu müssen Definition Erbrechen:

(Emesis,Vomitus) ist ein Schutzreflex, bei dem der Magen-bzw. Darminhalt stoßartig entgegen der Peristaltig über den Mund entleert wird Symptome vor und nach dem Erbrechen:

Vorher:

Verhmehrter Speichelfluss

beschleunigte, unregelmäßige Atmung

Übelkeit

Würgereitz

Magendruck/Kontraktionen

Bradykadie

Nachher:

Tachykardie (wegen großer Anstrengung)

Schlaffheit (wegen Flüssigkeitsmangel)

evtl. anhaltende Übelkeit

Frieren (wegen Energieverlust)

evtl. Schockgefahr (Auf Blässe achten)

Schweißausbruch

Erleichterung

Vorgang des Erbrechens:

der Brechvorgang wird gesteuert über das verlängerte Rückenmark

Rezsignale lösen den Reflex aus →

Die Reizung des Brechzentrums zeigt sich zunächst durch Ekel, Übelkeit, Blässe, Speichelfluss und Schweißausbruch

dann ziehen sich Bauchmuskelatut und Zwerchfell unwillkührlich zusammen

die oberen Magenteile und der Ösophagus erschlaffen und würgen

tiefe ein und verschließung der Stimmenritze

Mageneingang erschlafft, Pylorus verkrampft

einsetzen einer rückläufigen/orale Ösophagusperistaltik

Transport des Mageninhaltes in richtung Mundhöhle →

so dass der Mageninhalt durch den Mund entleert wird Ursachen des Erbrechens:

virale Infektion

Herzinsuffizienz

Stoffwechselerkrankungen oder Entgleisungen, z.B. diabetisches Koma

Vergiftungen, Intoxikationen, z.B. durch Alkohol

Neurologische Erkrankungen, z.b. erhöhter Hirndruck, Menigitis

Psychisch als Reaktion auf Ekel, Schallmerzen oder Angst

Frühschwangerschaft

→ am häufigsten treten Übelkeit und Erbrechen bei Pat. Als Nebenwirkung von Medikamenten auf:

nichtsteridoale Antirheumatiker

Glukokortikoide (Kortison)

Morphin und Opioide

Antibiotiker

Glykoside

Diuretiker

Orale Antidiabetiker

Eisen

L-Dopa

Folgen des Erbrechens:

bei Anhaltendem Erbrechen dehydration und Elektrolytverschiebung → führt im schlimmsten fall zu Herzrythmusstörungen bis hin zum herstillstand Beobachtung des Erbrechens:

Zeitpunkz, Häufigkeit und Begleitsymptome

nüchterndes Erbrechen = bei Schwangerschaft und chronischen Alkoholabusus

Erbrechen nach jeder Nahrungsaufnahme = chronische Gastritis

Erbrechen nach Medikamenten zeigt eine unverträglichkeit

Erbrechen kann auch bei starken schmerzen vorkommen, z.B. akute Pankreatitis Beobachtung des Erbrochenen:

Farbe, Geruch und Beschaffenheit, sowie evtl. Beimengungen

unverdaute Nahrungsreste = Verängung des Mageneingangs, verzehr verdorbener Nahrungsmittel, zu hastiges Essen

Angedaute, säuerlich riechende Nahrung = bei Tumoren oder verängung des

Magenausgangs

Schleimbeimengungen bei Gastritis

Frisches , hellrotes Blut = Blutung aus dem oberen Abschnitt des Magen-Darm-Traktes oder Ösophagusvarizenblutung Zerebrales Erbrechen:

entesteht durch direkte Reizung des Brechzentrums, bei Erkrankungen des Gehirns (z.B. Hirntumore, Migräne)

Zentral toxisch wirkende subsatnzen, wie Arzneimttel (Narkotika oder Zytostatiker) oder Alkohol Reflektorisches Erbrechen:

entsteht durch indirekte Reizung des Brechzentrums über das vegitative Nervensystem bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Gastritis)

Überdehnung des Magens durch übermäßiges Essen

Reizung der Rachenshleimhaut (z.B. einführen einer Magensonde)

Drehschwindel oder Reizung des Gleichgewichtsorgans

strake psychische Eindrücke wie Geruch, Lautstärke, schmerz oder Schock Pflege bei Erbrechen:

Pat. Aufrecht hinsetzten um Aspiration zu vermeiden → ist dies nicht möglich stabile Seitenlage

Beeengende Kleidung und Zahnprothesen entfernen

Fenster öfnnen

Nierenschlae bereit legen

Nach dem Erbrechen Mundpflege anbieten

Dreckige Kleidung und Bett neubeziehen

Pat. Bis zur Rücksprache mit dem Arzt nüchtern lassen

Daruf achten dass ihm neue Flüssigkeit hinzu geführt wird (mittels Infusion)

Vorsicht bei Diabetikern, Gefahr der Unterzuckerung

Erbrechen, dessen Farbe, Konsistenz, Uhrzeit, Art, Geruch und Menge Dokumentieren