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Pathophysiologie Verdauung

Allgemeine Krebsentsehung:
• ist eine Veränderung am Erbgut, z.B. eine fehlerhafte Zellteilung (Entstehung einer
Krebszelle)
• Die motierte Zelle teilt sich immer wieder, bis ein Tumor entsteht
• erst nach Ausbreitung des Tumors sind die Symptome zu merken
• Dabei spielen drei Gruppen von Genen eine Rolle: die Onkogene, die Tumorsuppressor-
Gene und die Reparaturgene.
• Alle drei kommen auch in gesunden Zellen vor und regulieren dort das Wachstum und die
Differenzierung („Reifung“) der Zellen
• Onkogene fördern das Zellwachstum, Tumorsuppressor-Gene unterdrücken es
• Treten in diesen Genen Veränderungen, sogenannte Mutationen auf, greift das
Reparatursystem des Körpers ein und behebt die Schäden → nicht bei Krebs
• Zwischen Onkogenen und Tumorsuppressorgenen entsteht dann ein Ungleichgewicht, das
ein unkontrolliertes Wachstum von Zellen nach sich zieht
Tumore:
• Bösartige Tumoren neigen im Gegensatz zu gutartigen dazu, sich über den Ursprungsort
hinaus in den Körper auszubreiten
• Dabei überwinden sie die Grenzen der Gewebeschicht, in der sie entstanden sind, und
wachsen nach und nach in das umliegende Gewebe ein
• Zudem nutzen viele Krebsarten das Lymph- und Blutgefäßsystem, gelangen darüber in
andere Organe und siedeln dort Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, ab.

Merkmale gutartiger Tumoren


• Langsames Wachstum
• scharfe Begrenzung
• kein Einwachsen in Blutgefäße
• wachsen nicht in die Umgebung ein
• bilden keine Tochtergeschwülste (Metastasen)
• im Mikroskop zeigen sich "reife" Zellen.

Merkmale bösartiger Tumoren


• schnelles Wachstum
• unscharfe Begrenzung
• dringen in Blutgefäße ein und "benutzen" diese für die Ausbreitung
• schrankenloses, ungehemmtes "Wuchern", wobei das umliegende Gewebe zerstört wird
• starke Neigung zum Rückfall nach zunächst erfolgreicher Therapie
• können Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden
• im Mikroskop zeigen sich undeutliche, "unreife" Zellen.
Therapie:
• Endweder ist der Krebs zu behandeln (Kurativ) oder nicht (Palliativ)
Kurativ:
• Soldide (feste) Tumore sind zu operieren, nicht solide nicht (z.B. Leukämie)
1. Chemotherapie (Cytostatiker) → eine Mischtherapie aus verschiedenen Substanzen
2. Strahlentherapie → so genau wie ein Messer
3. Hormontherapie → bei allen Hormonabhängigen Tumoren wird dies gemacht, mit dem
Gegengeschlechtlichen Hormon, damit wird die Hormonwirkung gebremst
4. Antikörpertherapie → Außerhalb des Körpers werden von dem Tumor Antikörper
produziert
Komplikationen:
• Rezidiv
• Organzerstörung mit Funktionseinschränkung
• Metastasen
• Tod durch Organversagen
Prognose:
• Je früher erkannt, desto besser
Prophylaxe:
• Vermeide, soweit man weiß, die Ursachen → Rauchen, Alkohol
• Gesunder Lebensstil
Hepatitis:

• Eine Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die verschiedenste Ursachen haben kann. So
können unter anderem Infektionen, aber auch Medikamente und Alkohol dahinter stecken
• Erster Hinweis auf die Leberentzündung sind häufig erhöhte Leberwerte im Blut. Teilweise
kommt es auch zu einer Gelbsucht. Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen.
• Belebte Hepatitis (A,B,C,D,E) z.B. durch Vieren
• Trennung durch Serologie (Suche nach den Antigenen und Antikörpern)
• Hepatitiden werden nach ihrer Verlaufsform in akute und chronische unterteilt
• akut: wenn die Erkrankung innerhalb von sechs Monaten ausgeheilt ist, ansonsten
chronische
• Unterliegt der Meldepflicht
• Unterschieden wird in Infektiöse Hepatitiden (A-E) und nicht-infektiöse (Medikamente,
Alkohol)
Diagnostik:
• Blutwerte (GOT und GPT, sowie der Quickwert)
• Serologie (Antigene und Antikörper)
• Feststellung ob belebt oder unbelebt, sowie ob infektiös oder nicht infektiös
Ursachen:
• leberspezifische Vieren (A-E)
• Als Begleiterscheinung bei anderen Infektionen
Infektiöse Hepatitiden:
Hepatitis A
• Das Virus wird fäkal-oral durch Verunreinigung des Wassers oder der Nahrungsmittel
überragen
• Komplikation → Akuter, schneller Verlauf/Tod (Leberfunktionsausfall, viele Symptome).
Hat selten bleibende Schäden, außer den Tod
Hepatitis B
• Das Virus wird parenteral durch Blut und kontaminierte Instrumente , z.B. Verletzung mit
einer Benutzten Kanüle oder eine Bluttransfusion übertragen, manchmal auch sexuell oder
während der Geburt (Von Mutter auf Kind)
• Inkubationszeit beträgt ca. 50-180 Tage
• Komplikation → Übergang in die chronische Form, ca. 10 Prozent
• wenn gleichzeitig D besteht deutlich höher
• deutlich erhöhtes Risiko bei Leberkrebs → D macht B schlimmer
Hepatitis C
• Wird parenteral, perinatal, selten auch sexuell übertragen
• Inkubationszeit 40 Tage
• Komplikation → Übergang in chronische Form 50 Prozent, erhöhtes Krebsrisiko
Hepatitis D
• Ist an das vorhanden sein des Hepatitis B Virus gebunden
• Wird übertragen wie B
• Macht B deutlich schlimmer, kann nur ausbrechen wenn B vorhanden ist
Hepatitis E
• Wird fäkal-oral übertragen (Hauptsächlich durch Wildtiere)
• Ist A sehr ähnlich, nur hier ist der Übergang in die chronische Form evtl. möglich
Symptome:
• Etwa 2/3 sind Symptomfrei
• zu beginn treten Allgemein Symptome auf → wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit,
Gelenkbeschwerden und Druckgefühl im rechten Oberbauch
• Im weiteren Verlauf kommt es zum Ikterus verbunden mit dunklem Urin und hellen Stuhl
(Durch den Anstieg der Gallensäure)
• Leber und Milz können vergrößert sein

Therapie:
• Symptomatische Behandlung
• Verzicht von Alkohol und Drogen, sowie nicht notwendigen Medikamenten
• Im akuten Stadium Bettruhe
• Bei chronischen Hepatiden (B oder C) wird mit Virusstatikern und Interferon Therapiert, um
die Viruslast zu senken und das Risiko von Komplikationen (wie Leberzerrose) zu
vermeiden
Prophylaxe:
Bei A und E
• Nahrungsmittelhygiene, in fraglichen Ländern Wasser abkochen und rohe Lebensmittel
vermeiden
• Wenn möglich Impfen
• Vermeidung (wenn möglich) zu Kontakten mit Leber erkrankten bei B,C und D
• sorgfältiger Umgang mit Bluttransfusion und Allgemein Blut und kontaminierten
Materialien
• Impfungen, vor allem bei Medizinischen personal

Magengeschwür (Ulcus ventriculi):

• Ist ein Schleimhautdefekt, der die Muscularis mucosae durchbricht und so tiefere
Wandschichten des Magens, bzw. des Duodenums (Ulcus duodeni) schädigt
Ursachen:
• Ungleichgewicht zwischen Faktoren die, die Schleimhaut schädigen und der, die die
Schleimhaut schützen
• Die schleimhaut wird tiefer geschädigt mit Gewebsdefekten
• Schädigende Faktoren sind u.a. der Helicobacter pylorie
• Salzsäure des Magensaftes
• Stress
• Rauchen
• Nichtstereoideale Antirheumatiker
→ bei 90 Prozent der Erkrankten findet eine besiedlung mit dem Helicobacter statt
• zu den Schleimhautschützenden Faktoren zählen Schleim, Bikarbonart, Ephitelerneuerung
und eine gut durchblutete Darmschleimhaut, bzw. Magenschleimhaut
Symptome:
• Rubor, Tumor, Color, functiona delesa, dolor
• Übelkeit, Erbrechen
• Schmerzen nach dem Essen oder unabhängig davon → ulcus ventriculi
• Nacht und nüchtern schmerz der sich meist nach dem Essen bessert → ulcus duodeni
• Blutiges oder Kaffeesatz artiges Erbrechen, Teerstühle
Diagnostik:
• Magenspiegelung mit Biopsie, zur überprüfung ob der Helicobakter dafür zuständig ist →
dieser kann auch durch einen Atemtest oder einen Stuhltest nachgewiesen werden
Therapie:
• Kleine Mahlzeiten
• verzicht auf Alkohol und Nikotin
• Darmschädigende Medikamente nach möglichkeit weg lassen
• Antibiotiker und Protonenpumpenblocker bei Nachweis des Helicobacter (Tripel Therapie)
• Protonenpumpenblocker auch bei nicht existenz des Helicobacter, da diese die
Magensäureproduktion verringern
• Vismut (schützt die Darmschleimhaut)
Komplikationen:
• Rezidiv
• Penetration (der Ulcus bricht in ein Nachbarorgan ein, meist Pankreas oder Kolon)
• Perfuration (Das Ulcus durchbricht die Wand des Magens oder des Darms)
• Blutungen
• Krebs
• Pylurusstenose (Verängung des Magenausgangs)
Prognose:
• Gut, seid Einführung der Tripel Therapie

Gastritis (Magenschleimhaut Endzündung):


Ist eine Endzündung der Magenschleimhaut, welche akut oder chronisch verlaufen kann.
Oberflächliche, kleinste Schädigungen (Welche nicht die Basalmembran erreichen) welche zu
Endzündungen führen
Ursachen:
1. Akut:
• Übermäßiger Alkoholkonsum oder Lebensmittelvergiftung
• wird durch Bakterien hervorgerufen
• Nebenwirung von bestimmten Medikamenten wie nichtstereoideale Antirheumatiker oder
Zytostatiker
• Stress oder schweres Trauma
• Als Komplikationen einer Operation
2. Chronisch:
• Entwickelt sich über einen längeren Zeitraum
• Typ A Gastritis: Autoimmunbedingt
• Typ B Gastritis: Bakteriell bedingt (H. Pylori)
• Typ C Gastritis: Chemisch-toxisch bzw. Refluxbedingt
• Typ D Gastritis: Diverse Sonderformen (lymphozytäre Gastritis, Gastritis durch seltene
Erreger, Crohn Gastritis, kollagene Gastritis, eosinophile Gastritis)
Symptome:
• Rötung, Schmerz, Schwellung, Funktionseinschränkung, Temperatur
• Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit
Diagnostik:
• Magenspiegelung verbunden mit Biopsie → Wie bei Magengeschwür
• Klinische Untersuchungen
Therapie:
• Ursachen vermeiden
• Absetzten Magenschädigender Medikamente, wie nichtstereoideale Antirheumatiker
• Auf Kaffee, Alkohol und Nikotin verzichten
• Wenn möglch Stress vermeiden
• Protonenpumpenblocker und Medikamente zum Schutz der Schleimhaut
• Wenn Helicobacter vorhanden Antibiotiker
Komplikationen:
• Bei akuter Gastritis besteht die Gefahr auf die Entwicklung in die chronische
• Blutungen
• Magenkrebs
• Magengeschwür
• Rezidiv
• Penetration, Perfuration, Pylurusstenose

Magenkarzinom:
• Geht von den Drüsen oder Epithelzellen des Magens aus (Meist Adenokarzinom)
• es tritt vorwiegend zwischen dem 50 und 70 Lebensjahr auf
• Meist als Komplikation des Magengeschwür
• chronische Reitzung durch Gewürze, Hitze und Chemikalien
Ursache:
• Gibt keine genaue Ursachen, ist wie bei jeder Krensentstehung
• Risikofaktoren begünstigen dies →
• Chronische Gastritis
• Gutartige adenomatöse Magenpolypen und Morbus Menetrier
• Hoher Nitratgehalt der Nahrung (z.B. geräucherte und gesalzene Speisen)
• Genetische Faktoren
Symptome:
• Meist geringe und unspezifische Magenbeschwerden, bei weiteren verlauf →
• Gewischtsabnahme, Leistungsknick
• Abneigung gegen Fleisch
• Brechreiz
• Druckgefühl im Oberbauch
Diagnostik:
• Gastrosskopie mit Biopsie
• Endosonografie → um das Ausmaß der Infiltration beurteilen zu können
• Sonografie der Leber und des Abdomens, CT Abdomen, Röntgen Torax und Schädel CT →
um Metastasenbildung zu erkennen
• Bestimmung des Tumormakers CA 72, zur Verlaufskontrolle
Therapie:
• Behandlung der Symptomatik
• Chemo – und/oder Strahlentherapie
• Wenn möglich Operation
• Palliative Therapie
Komplikation:
• Metastasenbildung in den anliegenden Organen
• Akute Magenblutung

Ösophagusvaritzen:
• Sind Krampfadern der Speiseröhre
Ursache:
• Die erweiterten Venen treten vor allem bei fortgeschrittener Leberzirrhose auf
• Bei dieser chronischen Lebererkrankung wird funktionstüchtiges Lebergewebe zunehmend
in funktionsloses Bindegewebe umgewandelt - es vernarbt
• Je ausgeprägter die Vernarbung, desto stärker wird die Durchblutung in der Leber
beeinträchtigt
• Bei Leberzirrhose bewirkt aber die zunehmende Vernarbung des Gewebes, dass das Blut
nicht mehr richtig durch die Leber strömen kann
• Es staut sich vor der Leber in der Pfortader → Dadurch steigt der Druck im Inneren des
Gefäßes krankhaft an
• Es entwickelt sich ein Pfortaderhochdruck
• Das gestaute Blut sucht sich einen anderen Weg zur unteren Hohlvene, das heißt, es bilden
sich Umgehungskreisläufe
• Einer davon verläuft von der Pfortader über Magenvenen in die unteren Speiseröhrenvenen
und erreicht auf diesem Weg die untere Hohlvene
• Weil die Venen der Speiseröhre aber sehr dünnwandig sind, können sie dem gesteigerten
Blutfluss nicht standhalten
• Sie erweitern sich und „leiern aus“ – es entstehen Krampfadern der Speiseröhre
• Auch bei anderen Erkrankungen kommen als Ursache in Frage, zum Beispiel eine
Rechtsherzschwäche
Symptome:
• Ösophagusvarizen bereiten meist keine Beschwerden, solange sie intakt sind. Die
Betroffenen selbst bemerken sie also gar nicht.
• Erst wenn Ösophagusvarizen reißen, machen sie sich schlagartig bemerkbar
• Die Patienten erbrechen dann plötzlich und schwallartig eine große Menge Blut.
• Aufgrund des Blut- und Flüssigkeitsverlust stellen sich zudem schnell Symptome eines
hypovolämischen Schocks ein
• Dazu zählen zum Beispiel kühle und blasse Haut, Blutdruckabfall, Herzrasen bis hin zu
flacher Atmung und Bewusstseinsstörungen.
Diagnostik:
• Spiegelung
Therapie:
• Wenn Ösophagusvarizen bei einer Endoskopie entdeckt werden, kann der Arzt sie
vorsorglich veröden
• Eine andere Methode, das Risiko einer Ösophagusvarizen-Blutung zu senken, ist die
sogenannte Gummibandligatur (Varizen-Ligatur)
• Dabei wird die erweitere Vene mit einem kleinen Gummiband oder mit mehreren
Gummibändern abgebunden → In der Folge vernarbt sie und kann nicht mehr bluten.
• Beseitigung bzw. Bhenadlung der Lebererkrankung
Komplikationen:
• Tritt eine Ösophagusvarizen-Blutung auf, muss schnell gehandelt werden
• Wichtigste Notfallmaßnahme ist, den Kreislauf des Patienten zu stabilisieren
• Bei einer gerissenen Speiseröhrenvene gehen nämlich in sehr kurzer Zeit viel Blut und
Flüssigkeit verloren
• Deshalb werden dem Patienten Flüssigkeit direkt in eine Vene und bei Bedarf auch
Bluttransfusionen verabreicht.
• In erster Linie wendet man dafür die endoskopische Gummibandligatur an
• Zusätzlich oder alternativ kann der Arzt Medikamente zur Blutstillung verabreichen wie
etwa Somatostatin oder Terlipressin. Sie senken den Blutdruck im Pfortadersystem
• Manchmal wird bei einer Ösophagusvarizen-Blutung auch das betroffene Gefäß verödet (im
Rahmen einer Endoskopie).
• Bei massiven Blutungen kann auch eine sogenannte Ballontamponade helfen
• Dabei wird ein kleiner, leeren Ballon in die untere Speiseröhre eingeführt und dann
aufgeblasen → Dadurch werden die Blutgefäße zusammengepresst, was die Blutung stoppt
Ösophaguskarzinom:
• ist ein bösartiger Tumor
• handelt sich hauptsächlich um ein Adenokarzinom
Ursache:
• Rauchen, Alkoholkonsum und Adipositas begünstigen das Karzinom
• Barett-Ösophagus, eine Achalasie oder Refluxösophagitis sind Risikofaktoren
Symptome:
• treten oft erst spät auf
• Leitsymptome sind Schluckstörungen, Gewichtsabnahme, sowie schmerzen hinter dem
Sternum und im Rücken
Diagnostik:
• Speiseröhrenspiegelung mit Biopsie
• Endosonografie
• Bronchoskopei
• CT bzw. MRT des Torax
Therapie:
• Operative Entfernung des Tumors inkl. Präoperative Radiochemotherapie
• Symptombehandlung (z.B. Schluckstörungen und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme)
Komplikation:
• rezidiv
• Organversagen
• Metastasen
• Tod

Cholelithiasis (Gallensteinerkrankung):
• bildung von soliden Konkrementen in der Gallenblase oder in den Gallengängen
Ursache:
• Entstehen wenn die Galle mit Kolesterin übersättigt ist
• begünstigt wird dies auch durch das längere verweilen der Galle in der Gallenblase (bei
geringer Gallenblasenbeweglichkeit)
• Risikofaktoren für Gallensteine sind weibliches Geschlecht, Übergewicht, höheres Alter,
amerikanisch-indianische Abstammung, eine westliche Diät, schnellem Gewichtsverlust und
eine positive Familienanamnese
• Female (weiblich); Fat (Übergewichtig), Forty (Über 40), Fair (Hellhäutig), Fertile (Geburt
mehrerer Kinder), Famalie (Familiäre Veranlagung)
Symptome:
• Die meisten weisen Anfangs keine Bechweren auf
• Ansosnten völle Gefühl, Druckschmerz im rechten Oberbauch und Fettunverträglichkeit.
• Kommt Fieber hinzu handelt es sich höchst wahrscheinlich um eine
Gallenblasenendzündung
• Gallenkoliken (wenn der Stein aus der Gallenblase in die Gallengänge wandert) → mit
Bauchkrämpfen, schmerzen, schweißausbrüchen
Diagnostik:
• Nachweis durch Sonographie
• ERCP wenn Gallensteine sich im Gallengang befinden
Therapie:
• Schmerz und Krampflösende Medikamente (Novalgin, Buscopan)
• Nahrungskagenz im akuten Stadium
• Antibiotika bei einer Endzündung
• Cholezystektomie (Gallenblasenendfernung)
Komplikation:
• Gallenblasenendzündung
• Gallenstein wandert in die Gallengänge → dadurch Gallenblasenhydrops oder ein verschluss

Cholezystitis (Gallenblasenendzündung)
• ist meist eine Bakterielle Endzündung auf dem Boden einer Gallensteinerkrankung
Ursache:
• aufsteigende Erreger aus dem Darm (E. Coli und Streptoccocus faecalis)
• 90 Prozent als folge von Gallensteinen
Symptome:
• Hohes Fieber, Schmerzen im rechten Oberbauch, Ikterus
Diagnostik:
• klinisch
• Blustbild (Leukozyten, CRP, Bilirubin)
• Sonografie
Therapie:
• bei akuter werden Breitbandantibiotiker, Analgetiker oder mit Spasmolytikern gehandelt
• Sind die Symptome abgeklungen, wird die Gallenblase operativ entfernt
Komplikation:
• Vereiterung der Gallenblase (gallenblasenempyem)
• Perfuration mit nachfolgender Pankreatitis
• Sepsis

Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenendzündung):
wird unterschieden in akuter und chronischer Form
Ursachen:
Akut:
Plötzlich auftretende Endzündung der Bauchspeicheldrüse , es handelt isch um eine
lebenbedrohliche Erkrankung, da es zur Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse kommen kann
• Gallensteine mit Verschlussikterus
• chronischer Alkoholabusus
• Medikamte
• Virusinfektion nach ERCP
Chronisch:
Ist eine fortschreitende Endzündung der Bauchspeicheldrüse, dabei stirbt das Funktionsgewebe des
Organs langsam ab
• chronischer Alkoholabusus
• medikamente
• ohne erkennbare Ursache
Symptome:
• Oberbauchschmerzen, in den Rücken strahlend
• Übelkeit, Erbrechen, Blähung und Lähmung des Darms
• Fieber, Aszites und Ikterus können auftreten
• → bei chronischer kommen die Symptome schubweise , meist ist der Auslöser dafür fettiges
Essen und Alkoholkonsum, teilweise Fettiges Stuhlgänge bei massiven exokrenen und
endokrenen Funktionsverlust
Diagnostik:
• Blutwerte (Leukos, CRP, Bilirubin, BSG)
• Sonografie
• CT
Therapie:
Akut:
• Engmaschige Beobachtung des Pat.
• Frühzeitige Ernährung über eine Duodenalsonde (Um die Darmbakterien nicht zu
verbreiten)
• Paraenterale Flüssigkeits- und Elektrolysubstitution, da viel Flüssigkeit in den Darm
verloren geht
• Schmerzmittelgabe
• Antibiotikaprophylaxe um eine Sepsis zu verhinderm
Chronisch:
• absoluter Alkoholverzischt
• kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung in kleinen und mehreren Portionen
• Schübe werden wie eine Akute behandelt
• durch den entstehenden Diabetis, wird mit Insulin gehandelt
• Komplikation werden endoskopisch oder operativ behandelt
Komplikation:
Akut:
• Ödembildung
• Teilnekrosen des Organs
• Volumenmangelschock, aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlust in den Darm → daraus
folgend akutes Nieren- und Lungenversagen
• Abszessbildung und Sepsis, wenn sekundär Bakterien in den Pankreas einwandern
Chronisch:
• ausbildung von Pseudozysten im Pankreas
• durch vernarbung kann es zur verängung des Organs kommen
• Pankreaskarzinom
• Pfortaderthrombose

Leberzirrhose:
• Funktionstüchtige Leberzellen gehen zu Grunde und es kommt zu einem narbigen, knotigen
Umbau der Leber . Die Läppchen der Leber sind irreversible zerstört und damit ist die
Mikrotyrkulation der Leber behindert
• Das Organ kann seine Funktionen nur noch beschränkt wahrnehmen
Ursachen:
• regelmäßig, erhöhter Alkoholkonsum
• Folge einer Virus Hepatitis B, C oder D
• Schädigungen durch autoimmunhepatitis, Stoffwechselerkrankungen wie Morbus Willson
• Kadiovaskuläre erkrankunge die zur Minderung der Leberdurchblutung führen , z.B. chr.
Rechtsherzinsuffizienz, verschluss der Lebervenen
• Lebertoxsische Medikamente
Symptome:
• Die Leberzirrhose zeigt anfangs gar keine Symptome oder äußert sich mit allgemeinen
Krankheitssymptomen wie:
• Müdigkeit und Leistungsschwäche
• Appetitlosigkeit
• Übelkeit
• Gewichtsabnahme
• Völlegefühl im Oberbauch
• Weitere Anzeichen der Leberzirrhose sind die sogenannten Leberhautzeichen:
• Gelbfärbung der Lederhaut der Augen sowie der Haut
• "Gefäßspinnen" (Spider naevi): kleine, sichtbare Gefäßverzweigungen, die sich stern- oder
spinnenförmig ausbreiten (besonders im Gesicht und am Dekolleté)
• Rötung der Handinnenflächen (Palmarerythem) sowie der Fußsohlen (Plantarerythem)
• Mundwinkelrhagaden (schmerzhafte Risse in den Mundwinkeln) sowie Lacklippen
(auffallend rot-glänzende Lippen)
• Juckreiz
• Auch hormonelle Störungen treten auf: Die Leber kann bei einer Schädigung nämlich unter
anderem die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) nicht mehr richtig abbauen. Das
kann folgende Leberzirrhose-Symptome hervorrufen:
• Männer: Brustentwicklung, Verlust der Bauchbehaarung (Bauchglatze), Schrumpfung der
Hoden, Abnahme des sexuellen Verlangens oder der Potenz
• Frauen: Ausbleiben oder Unregelmäßigkeiten der Regelblutung
Diagnostik:
• Klinisch
• Bildgebene Verfahren
• Blutwerte
• Leberpunktion
Therapie:
• Sie richtet sich nach der Ursache
• Beispielsweise muss eine Alkoholsucht therapiert oder eine chronische Virushepatitis mit
entsprechenden Medikamenten bekämpft werden
• Bei einer Eisenspeicherkrankheit helfen Aderlässe. Für viele Stoffwechsel- und
Autoimmunkrankheiten gibt es allerdings noch keine speziellen Arzneimittel.
• Wichtig ist, dass die Leber nicht zusätzlich geschädigt wird. Alkohol und nicht dringend
benötigte Medikamente sind strikt verboten
• Eventuell ist eine Ernährungsberatung ratsam
• Je nach Krankheitsstadium kann es beispielsweise nötig sein, auf die Trinkmenge zu achten
oder eher salzarm zu essen
• Die Kalorienzufuhr muss ausreichen, um einem Muskelabbau entgegen zu wirken. Besteht
ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen, empfiehlt der Arzt möglicherweise gezielt
ergänzende Präparate.
• Im Endstadium der Leberzirrhose kann eine Lebertransplantation nötig sein.
Komplikation:
Störungen im Stoffwechsel:
• Patienten mit Leberzirrhose nehmen oft ab. Besonders die Muskelmasse bildet sich im Lauf
der Krankheit zurück. Störungen des Zuckerstoffwechsels sind möglich.
• Ein Diabetes mellitus kann die Folge sein.
• Ist die Leber nicht mehr in der Lage, wichtige Eiweiße wie Gerinnungsstoffe herzustellen,
beeinträchtigt das die Blutgerinnung. Dann können Blutungen auftreten.
Störungen im Hormonhaushalt:
• Eine Leberzirrhose beeinträchtigt auch den Hormonhaushalt, was vor allem Männer zu
spüren bekommen. Die Hoden verkleinern sich und es kommt zu Potenzstörungen.
• Die Brust vergrößert sich, die Körperbehaarung fällt aus.
• Es bildet sich eine sogenannte Bauchglatze.
• Bei Frauen sind unregelmäßige Regelblutungen ein Zeichen für einen gestörten
Hormonhaushalt.
Blutstau:
• Weil das Blut nicht mehr richtig durch die vernarbte Leber fließen kann, staut es sich vor
dem Organ zurück
• In den betroffenen Blutgefäßen – insbesondere der Pfortader – entsteht ein Bluthochdruck.
• Die Gefäße weiten sich. Krampfadern bilden sich vor allem am Magen und an der
Speiseröhre (sogenannte Ösophagusvarizen)
• Sie können schlimmstenfalls platzen und zu lebensgefährlichen Blutungen führen.
Flüssigkeit im Bauchraum:
• Der hohe Druck in der Pfortader bewirkt, dass Flüssigkeit in den Bauchraum gepresst wird.
• So kommt es zur Bauchwassersucht (Aszites). Der Bauch schwillt an und schmerzt, das
Atmen fällt schwer.
Mangelnde Entgiftung:
• Kann die Leber das Blut nicht mehr ausreichend entgiften, gelangen Giftstoffe ins Gehirn.
• Das verursacht unter Umständen neurologische und psychiatrische Beschwerden, eine
sogenannte hepatische Enzephalopathie.
• Die Vergiftung kann sich zurückbilden, wenn die Ursache der Leberzirrhose behandelt wird.
• Andernfalls besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen Leberausfallkomas.
Leberzellkrebs:
• Ist die Leber geschädigt, erhöht sich das Risiko für Leberzellkrebs. Das gilt besonders, wenn
eine Virushepatitis zugrunde liegt.